Mi« »!»?«>? MM . pr«?» vkn i'sv 7S. e,»o»,«,nt R,oonz..».,on ,«od«n«« (mit 6«f f«l«l1»g«). Lolvlw«w«g (L»t. »lif. «70» V«rW»ttvng u. Suowiniok«,«! (s«I. 2024» .lAeSttG«» ullo« 4 ^»nu«keipt« ^nt«n nlokt '«tutt»»»»«. ^ k^üvkpoe^o »?. 272 «ISN 2S. Ki^iWiidui 1SSS u. >u»«m«mvni»-/^nn«km« »I» ^»fldo»: Uu5ö>i«v» ut. 4 (V«fv«ttung». i!I«»ug>pe«i>O: /U»t>ot«n mon»tl. 22 vln» 24 v!n, övkvk monstl- 23 vln, iüf ö« moiWMvk M vin. LinistmiMM«» l SO u»xt 2 VW. MMorrrMMM Dk BmeZ wird Vräfldent t«r Tschechoflowalei Amte abends wird prSfideat Mafaryk vorauBAchNich feinen l?NkktiM proVla mierm / Große Sdninoen für Mafaryk tn Aussicht genommen / Die ?tailo nawersammluna wWt am Mittwoch Dr. Benes Sanktionskater? Oel ist ei» besouberer Gast. In dieser Woche noch, am 29. November, sollte in Genf der Sanktionsausschuß wieder zusammentreten, um die Sanktions-schraube eine Windung weiterzudrehen. Auf englisches Betreiben stand im Bordergrund der Antrag, nunmehr auch Erdöl auf die Liste der Waren zu setzen, deren Einfuhr na5i Italien verboten sein sollte London '^liat dartlber Verhandlungen mit Washington gefiihrt. dessen Beteiligung an Oelsanktio« nen überhaupt die Boraussetzung ftir ihre Wlrk'amkeit wäre, und die Sondierung scheint ergeben zu haben, daß bic Regierung oer Bereinigten Staaten, die den nach >?rlgesgewjnnen Liistenien schon verschiedentlich in den Arm gefallen ist, bereit ist, ^ie Oclsperre mitzumachen. Die Lage hat sich plötzlich geändert. Die !!iotschafter Italiens in London, Washington und Moskau und oer italienische (^sandte lil Bukarest — auch die Sowjetunion und ^iumünien komnien ja als Oelgroyliefevan-Betracht — haben bei den dortigen '^''eaierungen vorgesprochen und erklärt. Jta i?en lverde eine Sperrung der Oelzuluhr als leindiclis^e Handlung ansehen, i^greiflick). wenn man uch vergegenwärtigt, vcch die in »eiteiteni Umfange motorisierten Trupp^'N aus denl ostasrikanisÄien Kriegsschauplatz lroy aller Vorratsanhiiusungen binnen kurzem in il>rer Bewcgungssähigkeit stark be-liindert werden würden, ivenn die Benzin-iin'ulilen au^Aileiben. Bon der ^liegcrwasfe siilt vaö sileiche. Oelsanktionen rücken allo iriegerische Abivelirl'andlnngen Italiens ge-qen die Wlrtschaftzbl»ckade in bedrohli^ ')käbe. '^^ielleickit niacht das ailr die ln'itische ^lie« stierung. die sjck d'i'ser ffonieauen^ non An-'liikt's an voll bminis^ q''wesen ist. k.'inen sonderlichen Cindrufs Die britische Ans^enpo-litif. wie iiäu'ia schon in der l^^c>chichte ^aime 5!cit matt und s.'l''.' kl'i»'leiu Konflikt uni c»ie Mittelmeer» 'tellunq dc«? britischen Reicks? absulut liart >lnd ent'chll'issen Und nx?s Osta^rika anbe-kriift, so schätzt nian in Downingstreet Ab«''-'ilNen lliniekälir so ein wie Belgien l-ei Be^ 'NUN dl'^ Brests,-ieaes. ?7ich; .ian^ so entschlossen nnd ianktionS-neildlsi ist allcrdingsi die englis1,e Wirt« ichast. der !7effeittlichkeit kann man Svu ren von Sanktiynsmiidigkeit feststellen. Der l'riti'che Ervortl,andel spürt, dast dieses ganze Blirkadesnstem ihm doch re6't beträchtlich verdirbt Die „Daily Mail* >^ab dem c>ieser Tage in einer ergShltchen ^''arikatur Ausdruck Da sticht ein Junge, der die Ausschrift ..Wirtschaftliche Aanktio-lien" trcigt. und s»>ieftt mit dem Katapult - krei nach W'lbelm Tel! - nach den, mit ^er Aufschrift „Italien" versehenen Apfel, ^er au' dem ^iopfe eines anderen, die Pi^l« kerbundita«''n klarstellenden Inngen, liegt. l5r trifft aber nicht den Apfel, icmdern die. ien Hungen direkt auf die Nase. Die enqli-'che Tryortindustrie nnd der britische Handel beginnen sich die eigene Nase zu reiben. >V' der Presse aber findet inan h^)st miß. »erqnülite Aen^erunflen über den Artikel i'es V^^lkerbundstatuts anf dem die ^nk^ lli^nsapvaratnr nufgebant ist. und es a^rden v^orichl.'iqe lienMtsU, iln» ^aliin abzumindern ^is! er nberliaupt nicht inehr kontre'^e Süii- P r a g, 2S. November. Hatte fwben hier hochwichtiße VerHand, lungen der «oalitionSparteien itber die Fra ge des RiicktritteS des VtaatSprÄsidenten T. G. M a s a r y k statt. Diese Verhandlunge» »erden wahrscheinlich schon entscheidend sein. Es ist möglich, aber nicht ganz sicher, daß Präsident Masaryk schon heute abends seinen Rücktritt proklamieren wird. Am hen« te spötna«hmittags stattfindenden Minister, rat werden alle Minister, gleichzeitig aber auch alle Chess der Koalitionsparteien teilnehmen mit Ausnahme des Außenministers Dt. V e » e S, der, «ie beiett» berichtet, M» «achfolßer Masaeyes erklärt «erde« soll. Die Jnstalierung Dr. Beneö und die Abdankung Masaryks «erden der gemeinsame Anlaß großer Festakte sein. Präsident Masaryk wird sich nnter größten Ehrungen aus dem politischen Leben zurückziehen. Wie verlautet, wird ihm die Rationalversammlung den Ehrentitel „Präsident der Befreier" verlei« hen. Masaryk wird auch das Recht der Füh» rung der Präsidentenstandarte und der Haltung einer Ehrenwache vor Schloß Sana zuerkannt «erden. Dieses Schloß wird Präsident Masaryk bis zu seinem Tode bewohnen. Masaryk erhält ferner eine Präsidenten-Vhrenpension. Wenn in den ttoalitionsver-handlungen im letzten Moment keine Schwie rigkeiten eintreten, dann wird der feierliche Wahlakt der Rationaiversammlung am kommenden Mittwoch stattfinden. Senat und Ab geordnetenhaus werden wie bereits anläsz-lich der letzten Wiederwahl des Präsidenten Masaryk im Waldislaus-Saal der Prager Burg znsamnientreten. Einziger Kandidat fiir den Posten des Staatspräsidenten ist Außenminister Dr. Eduard Bene^, zu dessen NackMger im Außenministerium Dr. .u» 6a»» liortselbst unil in «alleren stiro»»«» Iii^ustrieWntrea Demonstrationen 6er vevölkerunK stehen lia» keßime »lattxe. kun6«n Kütten. l)ie Levölirernns^ i»t tiuH» »erst erl>ittert, Hveil e» »ekvn an l^eden»-Mitteln «u keiilen Iieffinnt^ Lei ilen Demonstrationen in I^ailan«! mu»»te 6ie kxlcutive «oG«r von «ier Vukle (^ebruuvk ' niucken. t^ussoiini i>ut un «iiv unter^eor«!' neten 8tellen 6ie »eliLrksten I^tt«sual»mvll > Tur VerilintierunK älinlicker Vorltomm» ni»»e erlassen. Hie k^iitlel-zkülirer «iei letalen Demnn«trutionen Itoii»mvu vor 6us ku«cl,!»ti»cl»e H^rikunnl. ^ie verlautet, vill l^ussolini in xanT Italien «len kela» xerunKSZ!U»tan6 prolclamieren. Ztalien di^oht Europa mit Konflagration England lü!> aei^eii Oesterreich, Ungarn nnv All'nnien / c^neraische Spra>!!e ver Lonponer Lläller London, 28. November. Die italienische Regierung hat iu den letz, ten zwei Tagen „wegen internationaler politisier Ereignisse, die in der nächsten Zeit zu erwarten sind" — so lautet die amtlilhe Auslegung — eine große Umgruppierung ihrer Truppen vorgenonimen. Gleichzeitig wurden die vor einer Woche an die Truppen bewilligten llrlaube widerrufen, fodaß lW.VW Mann unter den Fahnen bleiben. Diefe Maßnahmen wurden im ersten Augenblick als Folge der italienischen Riederla-gen in vstafrtka ausgelegt, nun geben ihnen die englischen Blätter die nachstehende geradezu sensationelle Auslegung. Die Londoner Blätter sind sich einig darüber, daß es hier um ein neues Manöver der italienischen Regiernna geht, um die europäischen Mächte auf ihrem Wege zur Durchsiihrung der Sanktionen einzuichiich» tern und eine Milderung derselben zu erzwingen. Italien droljt Europa offen mit einem europäischen tkriege, salls die Sanktionen verschärst und die AuSsuhrverbote aus Oesterreich, Ungarn und Albanien sowie andere RichtsanktionSländer erweitert ,verde» sollen. Wie nämlich tn Erfahrung ge-bracht werden konnte, beharrt England dabei. daß die Eanktioiten auch aus alle jene Länder erstreckt werden sollen, die als Mitglieder des Völkerbundes die Paktbestimmungen nicht durchsühren wollen. Die „M orning Post" schreibt hie» zu, in Rom täusche man sich gewaltig, wenn man glaube, daß eS möglich fei, England mit derartigen EinfchÜchterungsmanövern zu Leibe rücken zu können. England sei fest entschlossen, den einmal einges«^agenen und betretenen Weg der Sanktionen bis zum Ende zu gehen selbst auf die Gefahr hin, dass die englisch-italienische Spannung bis zur linerträglichkeit gesttigert lnerden sollte. Eng land habe alle Maßnahmen zur Pcrschar-lung ^r Sanktionen gegen Italien ergris-fen. Ein i^urück gebe es sür England auch schon deshalb nicht, mcil die Vereinigten Staaten aus bestem Weg«« sind, d.e Aussuhrverbote sür Rohstrosse n«6» Italien zu er-lassen. ^ jedoch eine «Konkurrenz zr^ischul den amerikanischen nnd englischen ^chis« sl'hrtsgesellschaften eintreten könnte, lzake der amerikanische Botschafter b^rcits g^stirn abends im Foreign Lfsice intelvsni?i!. Pari 25?. Noncliibe''. Die Drohungen Italiens und die d.lmit zusammenhängenden militärischen Masznih-men Mussolinis haben in Paris groszen lein» drl'ck getnacht. Lnoal emnsini in de:: x^e-strigcn Abendstunden d?n britifchrn Vcts?^sas-ter C l e r k, ivobei er sich dasiir vermeidet?, daß die Sanktionen gegen Italien nicht verschärft würden. Clerk erklärte dem sran.'.ä« sischen Regierungschef im Namen seiner Ne-gicrung, das; England nnr einer knr^en lichen Perschieiiung des SanttinnqtermiuS zugestimmt habe, kedoch dabei tirrharirn tniisse, daß die Bestimmungen des ^^.'öiker, bnndpaktts stritte durchgesiik^rt il:crdcn. (^letkl^zeitig verlangte l5lerk von i^nnal d!e definitive Antwort brziiglich der '^jUsammi^n-arbeit der französischen und der enol''sch?'n Flotte im Mittelmeer für den Fall eine? italienischen Angriffes. ^I»es«ini»eiie ^^r^ol^e un «irr i.' o n d o II. -!>. '.Iil-iueinoer. Nach den großcn cbessinischcn Eliolgcn im Sliden werden nun auch grcsjc ad?ssli,i-sche Erfolge an der Nordsront gemeldet. Stcrken abessinifchen Alteilungcn ocl'n? es, die italienischen Linien zu durötbrcchcn und den Truppen in den Riickcn .>» sallen. In Makale ließen die Italiener cine kleine Askariabteilung zurück. Adigrat wird ven weißen italienischen Truppm geräumt l,nd sind nurmehr ASkaris zurückgelassen n'ord-'N. nemaßnahmen, sondern uur noch eine „Mo-bilisierung des Völkergewissens", d. h. eine moralische Verurteilung des AngreiserS, vor schreiben und zulassen soll. Am iveil^'tcn geht der „Observer". der rund lieranZ schreibt, die Mehrheit des englischen 'Lolk.'? und beinahe das ganze französische V.>l; lx'tt. ten die Sahnepolitik satt. l^nz bestimmt gilt das von .('»errn La» val. Frankn'ich hat zm>sis'che Ministerprä- sident sieht voraus, oas^ ein Veschlus; deZ Sanktionsausschusses ans Oelsperre ge^en Italien die letzten Berl)andluugs>ni.il st^hl er nniuiltell'ar vor ^kamuiersitznukieli. .-le ivenn nicht alles trilgt, jibsr sein Tchii^s'al entscheiden »oerdeit. Der Frank briick.i'.t un« ter deni Anstnrm der intentational'.'n Epe-kulatil'n wieder elniual ab. Dadurch locrden die .')ientner nnruhig. Und die Linke unrd il)Nl Ivetten d<'r halb utiliiurisck.eii '^n'chlsue^-bände in der zl>ammer zusetu'il. (ölllgeli Unt.'idriif-knng dieser Verbände nirilt nacligebc^n, wenn nicht der rechte Fliu^l inner ba'is in der Lust liänin'n soll^ sich aber weiter, dann verliert er nnter Uni» ständen an. Boden auf der linken Seite. Aus keinen Fall kann er iu diesen, Ang'^ndlit'k Frankreich verl,^ssen. nni in (^ens über Ne Sanktionsfrage zu tvrtniit^l'ln. Dest>t'llb l^at .MarÄorer Zditung"" 57?. Ksettag. ^ 20. November ISSo. er daraus gsdrunflen. daß die Aussch'uWt« zung, die am :?9. Noi>ember stattfinden soN^ te, vertag wird. Den Gefallen hat ihm Enigland vorläufig stets n. Aber wie lange? In der Lache gi^t ^ci'. .ääbinett >ion Westminst in der.^'tc geirrt." .'lid d d S A b e b a, 27. November. Die Gexenoffmsioe der «defsinier auf der Ogaden-Front hat derartige Erfolge erzielt, datz Ogadm fiir de« Fall e!«r weiter«, der. «ttt von Glück begleiteten «MLrischen Matz, «ahme das grotzc iSeab der italieuifche« Gitdarmee «erdm laun. Di? Italiener fli^» te« penitartig wid laffe« .Hunderte oo» Toten und Verwundete« darr überall lieg»«, «o sie vor einige« Taqen noch Herren der Lafte se«Lfen «are«. Gchan Mit t»er vff««fi«e der Abeffinier wercn die Italiener durch die Tropenkank» heite« derart dezimiert «wrden. das» fich ^oziaai für eine« allf«v»sine« Riickzug der gefouklen Armee nach Gamal! entschied. Die Italiener find im Hinblick auf ihre gefund« heitlkche Versasfling fe ausgemergelt, daß an eine« Witerstcnd gegen die systematische« Angriffe der At?fsinier nicht mehr zu ken «or. Die nördlich von Gorrch?» operierenden motorisierten Abteilungen mußten fich fo schnell w^e möglich zurückwich n, da die WildblLche des Hochgebirges. Hervor5c' rufen dmch die Regengüsse der letzten vierzehn Tage, ciuen TeU der Vgaden-Wüjte in risige Sümpfe verwandelt««, in denen es die denkbar größten Gefahren für Taokii, Pan. zermoxen und Flugzeuge peb. Die Messiuter drinstn jetzt im Tele d?s Fafan-Flusses u«^ aufhaltsam gegen Scuiali vor. «ozu^agen ganz Ozod?n ift — entgeh;?« den italimische« Meldungen der Vorwoche - vom eingedru«. ^enen ^?ner szefäubert. Der rechte ^liigel der al»eflinisthen Süd« rmee uittcr dem So«m»a«do des Aas D <-st a Dampt« ift bereits auf unMt'ftl Haft italienisc^m Boden in ItaNenifch'Go-Mali aus der Nichtung von Dolo eingebro-«hen und bedroht mit feinen Stre'tkröiten bereits Mogadiscio. die Haup ftM von Fta-lienifchmTomali. Diese Gefihr ist täglich grS» s^r, fa das, s?ch Hteneral Graziani zum aT» gemeinen MSzug i« Ogaden entschlief^en mußte. Um das Bordringen Nl»s DkftaS a«f itatllenifch^ Bode« zu mrhwd?rn, mutzte vmziani noch yalh«i»gs verfügbare T«V' pen ins Ztzuda-V^t eutftttden. L o n i» o n, 27. November. Trotz aller italieuifcher Dementis b^rrt Reuter auf «ige deun die TaukS. Viele Tanks muhten die Italiener den Abes-finier» kampflos i« Dröl überlassen. Addis Abeba,??. November, lieuter berichtet: Die «bessinier swd auch im Zlorden in die GegenofsenD» übergegangen. Ss handelt fbch dort vornehmlich um die Gtreitkröfte von Ras llasia und Ras Geijnw. Tiefe beiden abeffinifi^n Heerfüh-r« haben die Italiener in den lktz^en Tagen ständig, bei Tag med bei «acht beunruhigt, um jetzt eutfcheidend vorzustoßen, »ei Makale nmrde« die Italiener « ein m erbitterten Borgefecht bln'ig geschlagen und zurückgeworfen. Ve Italiener haben uuter dem niederschmetternden Sindruck diefer Operationen Makale geröumt und ziehen fich gegen Adigrat zurück. Paris, S7. November. Die A^^enco Havas berichtet: Taufend Mann der italienifchen Rordarmee, die Mala!« befetzt hielte«, haben die Stadt dem Negner überlaffen und ziehen sich in der Richtung anf Wikrat zurück. N o m, 37. November. Die Nachricht des Reuter-Mros, wonach Makale von den Italienern geräumt worden sei, wird von amtlicher italienischer Zei-te als mtrichtiq bezeichnet. Port Said,!??. November. Mit gedämpften Lichtem ist daS italien:--sche Zpitalschifs „ToScana" auf der Fahn von Ostafrika nach Italien im Suezkanul alessinischen Borpatrouillen sind angeblich in Habrnidse gesichtet worden. A S m a r a, 27. Novembcr. Der neue italienische Oberbefehlshaber Marschall Badogli o ist in Massua eingetroffen. An Bord des Dampfers begrüßte ihn der scheidende OperationNchl^s Marschall de Bono. Die beiden Marschälle begaben sich dann an Sand und schriti^n die Ehrenkompagnie ab, worauf Marschall Ba-doglio die Fahrt nach ASmava sorl'chte. Bon hier aus wird Badoglio alle Fronten inspizieren. Die weivanschen Swwenen werden gut behandelt Das in Ljubljana erscheinende .«^ampf-blatt „Poho d" befaßt sich in seiner letzten Nummer mit der Laste der westfälischen Slowenen. „Mehrere in Westfallon lebende LandÄeute", schreibt das Blatt, „haben sich aus eigenem Antrieb ihre ttesang- und Tam buricavereine gegriindet, wo sie ihre schienen HeimatliÄter Pflegen und wo sie die^in der Fremde geborenen und in fremde Schulen gehenden Kinder erziehen. Mirde von de» Arbeit, finden sie iittmer noch Ieit, ihre Kin der im Schreiben und Lesen ihrer Muttersprache zu unterrichten" . . . Weiters wird betont, wie korrekt sich das Dritte Reich ih nen gegenüber benimmt. Wcnn irgendwo, so hillt Hitler gegenüber unseren Vestfälern das gegebene Wort, das er bei seiner grosten Frühjahrsrede Heuer gesprochen hat: „Das eingetroffen. Das Schiff, welches nicht ein« deutsche Volk ist so stark, daß es sich auf tm mal von den Agenten der Suez-Äanalgesell- turliche Weise ent^wickeln und l^l;h^l;n probe der bulgarische« LeichtaWeten mit dm Olympiasackeln kk - '7 schuft betreten werden durfte, führt ll balsamierte' Leich^'n italie« nischer Offiziere mit. Addis Abeba, 27. November. Die Meldungen über di? neuesten abessi-nichen Erfolge an der Süd- und Nordfront haben in allen hiesigen Dreisen große Freude auSgelSst. Der .^iser empfing die ausländischen Pressevertreter und erklärte ihnen. seine Truppen hatten die italienischen Be-mühAngen von mSgesamt 55 Tagen -»unichte gemacht. D«s sei das beste Deine^i der italienischen Meldungen, die die italienischen Giege verherrlicht und beriS'tet hätten, ganz Ogaden sei in italienischen Händen. Nach letzten beim Kaiser eingegangenen Berichten flüchten die Italiener Panikartig gegen Süden. Sie werden von abessin'scher Kavallerie und Freischärlern hart an den Fer'^en ständig verfolgt. Den ASessiniem ist es gestern und heute gelungen, sechs Tanks, za«l)lreichc Maschinen- l gswehre und 14 ^^tkvastwagen zu erbeuten, s^ GekhichtSausleMng in Deutsch Den Abesiiniern fiel auch sonst zahlreiches mtd hat es nicht nötig, sremdc NolkSteile ihren: Volke zu entfrmnden, Gesetze herauszugeben, die nich'deutsche Namen ändern und sogar bis auf den Friedhos greisen . Der „Pohod" fährt sodann fort: „Bon sich allein abhängig, verstanden es die flowem^ schen Bergarbeiter Westfalens, sich die Ach' tung der Deutschen zu erringen; die sehen in unseren Leuteil Vertreter unseres Staates und unseres Volkes. Wegen ihres Fleißes und ihrer Solidarität schreiben sie auch uns die gleichen Eigenschaften zu und es ist be^ stimmt für uns wichtig, daß das Dritte Reich — als Vertreter eines M-Millionen-BolkeS — von uns eine gute Meinung hat." Zum Schluß wird das slowenische Volk zur gewlsienhaften und aufopfernden Betreuung der westfälischen Slowenen aufgerufen. „Jeder Jugoslawe muß bewußt werde,:, das', er ein BolkSangehöriger des jugoslawischen Volles ist." Kriegsmaterial, Munition und Proviant, in die .'^nde. Die Italiener hatten in den letzten Tagen viele Tote und Verwundete. P a r i S, 27. Novembr. Die Agende .HavaS berichtet <1115 Harrar: bislang noch nicht bestätigten Na'5jrich-t?n sind die. Truppen Ras Desto Damptus in ^tt^ienisch-Somali ei«gsbrochcri. Die land. B « r l i n, 27. November. Halbamtlich wird beka^tgegeben: TS wird von den für die gesarnte kultureIr Schulung verantwortlichen Instanzen al«? Tatsache angesehen^ daß die gesch chtlichen Urkunden millkiirlich utld einseitig unter II-beralistischen und konfesiionellen (^ckts« Vauia Wefiel« und AMia Hvrbiger. «in «devaar den letzten elf Tagen vor dei^ Olympischen Äpieleit inl nächsten Jahr iverden Leuchtseuer üb'.^r die Trüminerselder des ailten lnandertt und iiber dili unwcgsainen l^ebirge des Bakkans, durch Ungarns Tiefebenen ulld Deutschlai'ds ^Gali" nach denl Reichssports^'ld in Berlin kommen. Im ganzen sitrd lMV Mann von den na-ti-onalen Tport-verbänden der verschiedenen Äinder aufgeboten, von denen jeder einen Kilometer nnt der Fackel laufen soll. Dies wird der genialtigstc Stasfellaus aller Zei-te« sein. Mau-»pielerin Paula Wesselv und der Schauspieler Attila H r b i g e r ixzrinählt. . jScherl-Bildevdiet^-M), ^reitasi. ven November ,Mar^'>r?r «'»'q punkten ausgcm^.n^tel worven sind. Die Schafsung eines neuen deutschen Geschichtsbuches wird jetzt in Ansiriff genommen werden. Turck) genaue wissenschaftliche Forschun gen soll festgestellt werden, wie große Persi>n lichkeiten der Geschicht« im Sinne des Nationalsozialismus zu werten, zu deuten un^> in das Geschichtsbild einzureihen find. Da. kin-zlich neugeschaffene Neichsinstitut für die Geschichte des neuen Deutschland wird sich zunächst nlit dem 5)eitabs6in!tt von FrleS' lich dem Zweiten bi>? ^n Adolf .lii Ziener veS Frliiilriiz unv des i^riedkns / Fraiizösi' !kat sich im letzten Jahrfünft infolge der inzwischen durchgeführten An-leihekonvertierungen von i^^.7 Millionen au? 11<>! Millionen Schilling gesenkt, dagegen' ist der innere Scbnldendienst von 28 auf 71.2 Millionen Schilling angestiegen. Znsammen kvlasten die österreichischen -taatsscknlden das Budget mit 181..^ Millionen Schillina inl Jahr, daS sind rund 15» v. 5^. der NettoauSgnben nnd rund iv v. der Brnttoansgliben des ÄundeshauS-lmlte.? oder etwa 27 Schilling anf den Kovf der Vevölkernna. Der Dienst der Staatsschuld sieüt keinerlei Zcihluug si'lr die sogenannten Nelieflredite fM> Millionen) nnd an dil» Ausliindsglänbiger der Credit-An-stalt s2l.i''>ü Millionen) vor. .<>ier laufen Per Handlungen, nni eine weitere Stitndllng .>n erreichen Schrecks^'^p^ ^amilien-drama B r n n n, 27. Novenib^u. ^TR). Ein furchtbares ?samilicndrantn ereignete sich in der Ortschaft Bazanovice. Der ehemalige Weltmeister .^wrl ^ nreesok wurde vor drei Jahren aus der Arbeit entlassen und geriet ins Elend^ Gestern morgenS betrat er ^a? Zinlnn'r, in deni sein Ihsähriger Sohn schlier t5r f?sielte den Burschen am Bettge-stell ke^t nnd schnitt ibzn nlit' einem Rasiermesser die ^"hle dnich. Dann'lief er mit tiner Art in der ^-^and in eine Scheune, wo seine ??ratt nnd seine Tochter sicki ausliielten. Olin!' auf ilire slehentlich-.'« Bitten zu achten, warf ss'ch Inreesek aus sie. Auf die Schreie der beiden Ivanen eilten Nachbarn berbei, doch bielt die geschlossene Türe stand. Iu-recke? luitte Zeit, d'e beiden ??rauen zu ermorden. Dann schnitt er sich die Adern an den beiden ^^^iinden durch und bängte sich ank ^^evor di' Nackibarn in die Scheune ein drangen. N'ar er »chon tot^ Iureeseg hinter-li^^'s^ e'nen ?''ie' in d'u» er erklärt, daß di.? furchtbare Not der Ben>eggrnnd der Tat sei. P a r i s, 27. Nouenibcr. '.n seiner Rundfunkrede sagte Minister-;^.>.>i'^ent L a v a l, daß er am 7. Juli, als er zur Regierung berufen wurde, eine bedenkliche Lage vorgefunden habe. Die vom Parlament damakS erteilten Vollmachten seien jetzt aufgelaufen. Der Staat habe sich inzwischen acht Milliarden neue Eiunnlimen verschafft. Die staatlichen Ausgaben iui Budget pro 1935-36 seien um 16.5 Prozent herabgesetzt worden. Leider seien große Ausgaben insbesondere für die Wehrntacht notwendig gewesen. In seiner Rede klärte Laval sodann die Maßnahmen auf, die er ergriffen habe. Wozu England Jahre gebraucht hätte, daS habe er in vier Monaten geschaffen, ^r Ministerpräsident wandte sich sodann gegen die ungerechten Kritiker seiner Tätigkeit und verwies auf die Gefahr einer Abwertung des Franken. Das Land werde übrigens in Bälde wählen und sich zu den Problemen äußern dürfen. Man t^llsche sich iedon>, während die großen Jnformationsblätier zur Mäßigung auffordern. „EchodePariS" schreibt, die Abgeordneten hätten noch 24 Stunden Zeit zur Ueberlegung. Stürzen sie die Regierung, bmm mögen sie wissen, daß sie damit ihr eigenes Urteil gesprochen haben. Frankreich hat dies satt bekommen. Der Sozialistensührer Blum schreibt im Peuple: „Mnn Laval niorgen in der Kammer gestürzt wird, dann wird er Frankreich in dem gleichen ungünstigen Zustand zurücklassen, in dem er es vorgefunden hat, vielleicht noch in einen» schlechteren. Die Regierung hat die schlechten Arzneien umsonst verwend^'t. Es ist zu befürchten, daß jetzt auch die guten nicht niehr helfen wer« ^den." ! „O e u v r e" nleint, die Lage ist derart ^ unbestinimt. daß man sich hinsichtlich des ! morgigen Kampfes in der Kammer in keine j Prophezeihungen einlassen könne. Das End<' dieses Kampfes sei ebenso unbestimmt wie das Ende t'nes .^"»azardspieles. ob»»ok«ntj) mikkorbig« ont5»sllen ctciz »cdSn»»v Xntilti. ksict« 'tsi'clan osf 5cdon eturck «inmoligss mit 6s? defslick erssi5clivncl 5ckmeci si.>) ui? Gegenteil erg^en. d^^n der St.uib ni'.h e>>»e n^'ikere schlilldälnvf.'n'^e Wirkung -'?!an h'.itte auch in Unt?r grundbahnirc^zen init Tonr-el^'n'ter zn bau?n. Der (^cd.inke niiis',!^ al"" «le lassen werden, ircil dcidurch '^^'.iN'l.-^üon in den Mgen behindert 'w^rdeir wäre. Die letzten Versncle b.lr-sie.l eine Bauart der Woii-'n. bei der die Räd^v mit ?)r'.'n k'elleide? irerdeu. Man er si!?sst anch davon eine ceimss-e L''alldömt' kiin.^. König Seorg im eigenen Haufe Das Resivenzschloß ist heute Parlamentsnebäude / Das Kron-prinzenpalats in Athen / Schinkel soll einen Königspalast auf der Akropolis liauen König Georg der Zlveite von Grieck)enland hat nach seiner Rückkehr nach Athen nicht das Königsschloß, in dem sich jetzt das Parlament befindet, bezogen, sondern das alte KronprinzettpalaiS. . In seiner Antwort auf die Begrüßungsansprache «des Bürgermeisters von Athen hat Wuig <^org der Zweit-e seiner Freude Ausdruck gegeben, daß er aiu Fuße der Akropolis sein „geliebtes Atheu" wiedersehen und die Glückwüusche der hauptstädtischen Bevölkerung entgegennehmen könne. In den Tut-zeud Iahret,, in denen der König feru von der griechischen .^>auptstadt im Exil lebte, hat sich das äußere Bild Athens nur uuwesent-li6) geändert. Nur ein Bauwork ist dem Lk!)-nig nen, das Grabnml des uubekauuten Soldaten, das erst vor einigen Jahren erricht't wuvde. Daß sich der König unmittelbar nach keiner Ankuuft sofort an diese Stätte begab und dort einen'Kranz niederlegte, deutete u? symbolhafter Fornl die enge Verbundenheit des Monarrl>en unt dem Schicksal seines Vo! kes an, das sich in diesem unbekanlUeu grie-chisckien Känrpfer verkörpert. Im i'tbrigen wird der König Athen so wie-dertreffen, so wie er es in !>er Erinnerung bewaijrt hat. Er ist auch wieder in die Stätte seiner Kindheit, Jugend und kurzen jtv-nigsherrlichkeit zurückgelehrt, iu den Kronprinzen-Palast, ^r auch Palais Royal genannt wird. Es ist ein einfacher und schlichter Bau, nicht einiual au einer Hauptstraße gelel>en oder durch einen Platz in das Blickfeld des Bescl^auers eingerückt, fast zu schlicht für einen König. .Bielleicht wird aber die neue Aera in Griechenland durch deu Bau eines Köniaspalastes eingeleitet, uwb<'i umn auf alte Plaue zurückgreifen kann. . Kvar besitzt Atl>eu'ein Königsschloß. Die Pleite hat niemand anders geliefert als Klen ze, dessen Naine >nit der Baugeschickite Miin-chens unter König Ludwig dem Ersten von Banern aufs "ngste verbunden ist. Man darf nichl vergessen, daß der erste Liönig der Hellenen Otto ein Bruder Ludwig des Eilten war. Nicht nur, daß die bayerischen Farben Weiß-Blau in veränderter Streifenanord-nung aucli beute noch die Nationalfarbe>t Griechenlands bilden, das künstlerische Flui^ dum, das im vierten Ilihrzehn^ de>s vergangenen Jahrhunderts von Miinchen ausging, strahlt^' aueli bi'? nail) Griechenland hinüber^ Atben war ^n 'beginn der dreißiger Jahre ein kleiner Ort mit nur wenig Tausend Ein wohnern. Erst das Haus Wittelsdach, da-; :nit König Otto iu Griechenland zur Regierung gelangte, hat in Athen die Grundlage' füi^ eine Residenzstadt eines Königreiche gelegt. So ist es gekommen, daß der Müncheuer Baugestalter ^tlenze der geistige Vater fiir das Athener Rc^sidenzschloß geworden ist. Freilich ist es nicht so ausgesiibrt uwrden, wie es sich Klen,',e gedacht hatte. ist ont SiiUonia-Platz von Gärtner, der j'U.'lrzes Pläne sre: verwertete, in der zweiten välste der dreißiger Jahre errichtet worden, sodas; es i-'tzt annähernd l(X) Jahre alt ist. König Otto und nach ihm die Könige Georg der Erste und.^tonstantin haben darin gewokjnt. Unter der Republik wurde das Schlott für die Zn>ecke des Parlaments unigebaut. Wollte <^'org der Zweit.' iu das Schloß seiner Väler eiuziehen, nrüßte es abermals grossen baulichen Beränderungeu unterworfeu wer, den, auch würde es an einem geeigneten Ge-für das Parlanient fehlen. Man wird also den bisherigen Zustand belassen, bis vielleicht für deu j»tiwig ein nenes eignee« Schloß erbaut nnrd. König Otto uwllt..' urivrüngliÄ> aus der Atropolis einen Kvnigspaleist banen. Ulenze szatte^ vorgeschlagen, die alte Akropolic. von deu Baulichkeiten früherer Jahrhunderte zu l'efreieu. König Otto dachte an Schiirkel, den berühmten Banmei'ster Berlins. Es blieb beim Entwurf. .'i>eute ninssen wir uns sagen, es mar gut. daß es so gekoniiueu ist. Die ?ttropolis, das Wahrzeickien Griechenlands ulid Athens ist freigeblieben von allen Zutaten. Auel» Georg >d<'r Ztveite unrd nicht >ius sie hinaufziehen. llntergmnbbavngeräuflh verschwindet in London Die Londoner Ooivegung gegen danpt-stadt echreckt worden. Man l>at Versuche ge-nlacht. die ausserordentlich ersreliliil'c )1^'esill-late ergaben. Die Wände der Untergrundbalmtuunels zwisel>en den Stationen Goodge Street und ^^'eicestcr Sgnare wnrden bis zur !vnßbodens der Züge niit Asbest vertl' üiet und die Meilse auf d-ieser Strecke geschw.ißt MerlwUrdiqe HochzettsreZie eines so zähsten Der achtzigjährige Engländer Williani Arlilthnot Lane hat sich linlängst verheiratet und ist vor kurzein voil seiner.<>oc?iznls-reise zilrilägekehrt. Diese .'!>otl)zeitsr!^^ise stebt neben der nlerkwürdigen .'I^eirat in diesen! hohen Leb^'nsalter augenblicklich ini '^)'ittel-Punkt d-es englischen gesellschaftlichen Interesses. Der „junge" Ebemann wollte sich näni-lich durchaus nicht damit begni>g-'n, einer der altl)ergebrael'ten, gewöhnlichen .v>och,eits reisen zu unternehiuen. Es sollte etv.'is An' ßergewi^hnliches sein. Das fand er endlicb in einer Reise in die Urwälder de^^ Ania.zo-nenstronis. Viele Wochen hat das .lunge Paar" iu den siidamerikanischen Urwäldern zugebracht. Die grüne .'^^ölle dec^ Aina'>on.ls zog. Mr. 'i.^ane gewaltig an. v)ft schweifte er tagclaisg nnt seiner Gattin in der Wildi'is uud g>ev-ren der Schöpfung für die Borzüge d-r Kosmetik. Mancher Maitit erwägt solltng-' die Frage „Wie bleibe ich jung und seliön?'', bis er eines Tages in dent Instilut d.r Misj Bristol gelandet ist. Eins aber ist nieriwür-dig: .'n nnd Augensäcke, ^^ede „Sitzung" dauert eitt l)ald Stunden. E«i sollen bisher einige stunden nach zwei Stunden nervös getvorden sein. Einer I)at nach drei Stundeit einen Tobsnchtanfall bekommen nnd alle Flaschen und Dosen in seiner lnue kaputtgeschmissen, k^abei ist das völlig »tnberechtigt. Mis; Glorin Bristol pflegt ullen ihren .stunden zu versichert,, daß sie wirklich in denkbar kürzester Zeit behandelt »lmrden. ..Mariborer Zeitung" Nummer 27§. Kreitag, den ZV. November 1Y8S. Frau« iitzen ja, meint sie,?wie>die Lämmer gem fünf oder sechs Stunden lang da, wenn sie d^e Getvitzhcit halben, dann schön wie Aplirl>ditc aus dem Institut lintlasseu zu werden. lu. Aus dem GamtStSdiexft. Ernannt wurden zu Aspiranten-Honorarärzten die "Volontäre des Krankenhauses in Ljubljana Dr. Josef S I a p a r für Slovenfgradec und Dr. Leopold P o t o k a r für Celje. lu. Trauung. Getraut wurde der FabrikS-bcamte Lorenz H o r v ataus Zarse mit dsr B«imtin Frl. Marie P i r c auS-Ra-domlje. lu. Drahtlos« GrNhe an die jugoslawischen Emigranten. i)iadio Lijubljana wird Sonn-tag, den 1. D«zember um 23 Uhr nachts an dlc im Ausland lebenden Jugoslawen Grüße von den Angel?örlgen übermittelt. Interessenten wollen sich rechtzeitix; im Studio in der Bli'iweisova cesta 34 einfinden. Gegen eine Gebühr von W Dinar worden diesel^n vor dem Mikrophon an ihre Verwandten, Freunde und Bekannten im Auslande einige Worto der Begruszung, jedoä) keine Mitteilungen, richten können. In berücksichtigungs-müi^lgen Fällen erfolgt die Bernrittlung unentgeltlich. Wer zur angegebenen Zeit im Studio nicht erscheinen kann, kann zu einer anderen Zeit dorthin kommen und werden seine Grüße ohne Sondergebühr auf ker Schallplatte' festgehalten werden, die wnn .^ur festgesetzten Zeit die Worte in de» ^.'ieter senden wird. Ve im Ausland befindlichen Jugoslawen sind von den Interessenten ausi^usordvrn, zur festgesetzten Zeit am Apparat zu sitzen. lu. Wasiervcrsorgung. In Otoöc in Ober-krain wurde dieser Tage die Wasserleitung beendet, sodaß das Dorf und die Umgebung gizjundes Trinkwasser in genügender Menge erhalten. Das LoZ-Tal in Jnnerkrain lei« det schon seit seher an Wassermangel, ives-l)M die Wasserversorgung dort von größter Wichtigloit ist. Jetzt ist eine Aktion eingeleitet worden, die den Zweck verfolgl„.die rissigen Wassermaßen der Grotte KriZna ja-NM in der N?he der Stadt Los zu erfassen und damit alle Ortschaften des Tales zu versorgen. Die Oberfläche deS mrterirdifchm T'.üS liegt ctwa Meter über-der Tal-hi)hM-tet^ weshalb gerade die 'Absahrten von allen Wiiüersportlern bevorzugt werden. Mit der Schaffung einer zügigen Abfahrt du ch das östliche Randgebiet des Bacheril würde Maribor das E^idziel so manchen Sk-iläusers werden, dies umso mehr, als mit der na-hent^n Fertigstellung der Bachernstraße die einzigartige Möglichkeit geboten sein würde, mit dem Autobuß mitten ins Skigebiet zu gelangen, von denl stch eine ungleich schöne und genußvolle Talfahrt eröffnen würde. Mit der Schaffung dieser Abfahrtstrafte ist die weitere Entsalwng der Draustadt als WintersportMtrum derart eng verbunden, daß von eimm regelrechten Wintersportbetrieb erst dann die Rede sein kann, wenn aus dem hochgelegenen Dorado die Möglichkeit einer gefichrlosen Talfahrt geboten wird. Es ist schon höchste Zeit, daß alldieS von den maßgebenden Faktaren ernstlich in Erwägung gezogeit wird. Wenn die Stadt mit dem Zustrom von Fremden rechnet und dieser ist im Winter nur durch den Winter, sport möglich, dann muß endlich etwas unternommen werden, um den Bachern tatsächlich als IVV'prozentiges Skigebiet vor--zustellen. Die Ausholzung wäre doch nicht mit solchen Opfern verbunden, zumal nur ein unbedeutender Streifen in Frage kommen würde, anderseits nur die Verbindung zwischen bereits vorhandenen Lichten und Blossen herzustellen wäre. Die Stadtgemeln« de sowie die Fremdenverkehrsstellen sollen nun doch einmal zugreifen und mit der Trassierung zumindest einer einzigen Sliabfahrt den Rulf unserer Stadt als Wntersportzen« trum aus eine reale Grundlage bringen. Dan«, erst werden die vielen Werbeaktionen für den lokalen Fremdenverkehr den erhoff" ten lIrfolg haben, von dem sich unsere Stadt letzten Endes sc'ln- niel verspricht. SlomiekStler Anläßlich des Todestages dos hl. Mclhod ordnete das fürstZiischöfliche Ordinariat ein dem Gedächtnis der slawischen Apostel Cyrill und Method gewidmetes Ju^ dcljahr an. Eingeleitet wurden die im Kähmen dieses Jubeljahres vorgeschenen Fest» lichkeiten mit einer imposanten Tlomksk-Feier, die Dienstag, ain 13Ä. Geburtstag des Kirchenfürsten, der das Bistum Lavant von St. Andrä nach Maribor verlegt hatte und der geistige Führer seines Volk^ war, vom Gesangverein ,M a r i b 0 r" im Unionsaal veranstaltet wurde. Der Saal war dicht gefüllt. Anwesend waren u. a. Fürstbischof Dr. T 0 m a 2 i « mit seinenl (^st. dem Bischof von Zkopl.je Dr. G n i« d 0 vc e. Bürgermeister Dr. I u va u mit dem Äizebürgermeister e b o't, die Bezirkshauptleute Dr. P 0 p 0 vi L itNd Dr. S i L k a, die Aeistlichkeit usw. Auch aus der Umgebung warsn zahlreiäie Besucher erschienen. Eingeleitet wurde der Abend mit einer Festrede des Professors Dr. Z u « n i k, der die Bestrebungen t»e5 slowenischen Volkes, von der päpstlichen .^urle die Seligsprechung SlomZeks zu erwirken, hervorhob und die Bedeutung des Wirkens der Apostel Cyrill und Method unt'^rstrich. BiHof Dr. G n i d 0 v e e und Fürstbischof Dr. T o-m a Z i A richteten lgn die Anwesenden ebeirfalls einige Worte und sprachen über die Bedeutung der Beatis'kation des Bischofs Slomöek für das slowenische Volk. Das darauffolgende Konzert wurde vom GesMgverein „Maribor" unter der Leitung des Dirigenten Ga 8 pari L bestritten, ferner von den Zchülcrinilen der Müdchen-bürgerschule „SlomZek", den Schülerinnen der Anstalt der Schulschwestern svwie der Musikkaptlil» „Dan.cc" unter Vrr Leitung des!llzpi?l!melstcrs G e r m. Die Mibw-rd^r-den erntllm unler dem Publiknm reich?!! BeiM. Erklärung Der unterzeichnete WirtschaftSverein, r. G. m. b. H. in Mari/bor, erklärt mit Rücksicht luif dic in diesem Bllüte am 17. und 2l. d. gebrachten unwahr«, Meldungen folgendes: 1. Die . Meldungen unter der Aufschrift „Eine neue Affäre in Maribor" sind inso^ weit unrichtig ungenau, als sich dieselben auf die unterzeichnete ' Genossens6?aft bzw. Leiturrg derselben beziehen. 2. Die Anwürfe wegen der Manipulationen beim Qbstexport sowie daß dabei mehrere Lieferanten um große Summen gescha^ digt worden seien, nehmen wir nicht zur Kenntnis, da von den Lieferanten niemand geschädigt worden ist, insbesondere nicht seitens der librigen Ausschußmitglieder. Die Person, die Äie Anzeige erstattet und anschsi nend auch Ihr Blatt itrformiert hatte, wurde wegen ihrer Manipulationen, die auf Rechnung der Genossenschaft gingen, am 13. d der Staatsanwaltschaft Mr Anzeige gebracht. ^ 3. Infolge der in der Oeffentl^chkeit vorgebrachten Anwürfe haben t>er Kredit und das Ansehen der Genosienschaft empfindlich cfÄitten, iveShalb eS evident ist, daß nur das Gericht die Angelegenheit bereinigen und den Schuldigen zur Stvafverantwortung zie hen kann. 4. Die vorgeworsenen Manipulationen ließ sich der Urheber der oberwähnten Meldungen zuschulden kommen, dem der gesamte Obstexport, wie auch der -verkauf anvertraut warett und der sich den gangen Geldverkehr angeeignet hat, indem er in der letzten Zeit mit der Genossenschaft überhaupt nicht mehr abrechnete. Aus diesem Grunde mußte derselbe aus der Mitgliedschaft der Genossenschaft ausgeschlossen werden. WirtschaftSverein in Maribsr, r. V. m. b. H. in Maridor. ((iogpockarsko ärui^tvo v l^sridoru. ro«. «»«lruH!» ? 0. V j^sridoru). IN. Feierliche Ve^ehung des StaatSf«ier-tag«. Wie in früheren Jahren, wird der Staatsfeiertag am 1. Dezember auch heuLr festlich begangen werden. Um w Uhr zelebriert Fürstbischof ?)r. T 0 m a 2 i L in der Domkirche unter großer Assistenz ein Hochamt mit Tedeum, dem auch die Spitzen der Behörden beiwohnen worden. m. SotttSdienPe in der Visenbahnertol«^ nie. Seit Merheiligen ^Verden im K nder-garten der Schulschwesteru' in der Franko-Panova ulica inmitten der NsenÜahne.rkolo^ nie an Sonntagen Gottesdienste abgehalten. Fortan werden dieselben täglich ahgek^lten werden, u. zw. an Werktagen um 6.45 und an Sonn« und Feiertagen um 7.30 und 9.3«^ Uhr. m. Di« große Gakol-Akademie, die am Borabend des Staatsfelertages, d. i. Sams' tag, den 30. d. ini Stadttheater stattiindei, gewinnt umso mehr an Bedeutung, als sich uns dabei auch die beiden Olympiakandidaten Konrad G rilec und Jo^e P r i m 0« 2 iL mit den für die ?.olnmenden Olympischen Spiele in Berlin bestimmten Freiübun gen ^vorstellen iverden. Gleichzeitig iverd<'N die beiden Me'stcs:tmne.r auch am > Gerät ibr Können zur Schau bringen. Das urige Pro-gramm des Abends, das von der Militärkapelle mit der Staatshymne und mit Slneta-nas Festouvertüre eingeleitet wird, enthält Gerät- und Freiübungen sämtlicher Abteilungen des Sokol Maribor-Matica. * 6K0SS5/V vt'fa/utaiest « «7^ .8«v»utaA, t/en A). /sf. in zu /llstiAvrr oin/seiae/t'n «in«/. u)e»'e/af» a/» m. Villige Mittelmtersahrten. Der Läxus-Kämpfer „Kraljiea Marija" wird gegenwärtig in England uroderilisiert. Nach Fertigstellung des Umbaues wird das Schiff einige Fahrten auf der regelmäßigen Lcvan« telinic vornehmen, worauf der Dampfer wieder seineln eigentlichen Zweck, Vergnügungsfahrten, zugeführt wird. Die erste Fahrt ist für die Zeit vom 4. bis 27. April angesetzt und wird bis zu den .'ikanarisch?r !l)36 wurde im Sinne einer Cnlsck^eidung des Finanzministeriums bis (Knde ber d. I. verlängert. Die Hausbesitzer wer^ den eingeladeil, die Einbekenntn'sse bi> spätestens Samstag, den 30. d. einzureichen, uii'. die im Steuergesetz vorgesehenen Folgen vermeiden. m. Abonnement V, nicht A! Die heute, Donnerstag, stattsnhende Reprise der zug' kräftigen Operette „Majda" von Marian kozina findet nicht fitr das Slbonnemont A, wie irrtümlich berichtet wurde, sond-rn siir das Abonnement B statt. m. Tanzabend im Theater. Die Zagreber TaiHkünstlerin Mercedes Göritz-PaveliL veranstaltet am 7. Dezember im hiesigen Theater einen Tanzabend. m. Danksagung. Dem in den Ruhestand getretenen Mitglied des Mariborer Theaterensembles Frau Stefanie Drag» t' i 0-vi ö sind anläßlich der Begehung' des !s>-jährigen Bühnenjubiläums am vergangene? Samstag so viele Beweise der Vcr.'luu'ig und Wertschätzung zugekommen, da?; Ii'?» c-ie Künstlerin außerstande sieht, leden'. uen für die Sympathiebetveise zu weshalb sie sich gezwungen sieh!, ihri., in-nigstgefühlten Dank auf diesen» Wc.^e zusprechen. Bor allem gilt ihr D-'nt der Stadtgemeinde, dem Fürstb!sch:.'f ? o-Ima ! i L, der Theaterleitung, den ^el!egen. )rettaxl, de» Sft. »<»«»§»» 19N. den Aumenveremen und verschiedenen Or» ^anifatilmen sowi<» den Spendern von Präsenten m. Die orthadoze Sirche»gememde ver» stänklgt auf diesem Wege die Mitgliedgr, dag am I. Dezember um M Uhr ein feierlicher Gottesdicilst stattfinden wird, dem um 9 Uhr eine lithurgische Andacht lwrausflehen wird. m. Eosberfahrt zur Mestrovie.««sftel. lung nach Graz. Noch Berlin. Prag, Wien ^md Warschau wird Jugoslawiens b!u!üHm-tcster Bildhauer Ivan MeStroviL nun auch in Graz eine Auswahl seiner Schöpfungen auSstöllen. Da^ hiesige „Putnik"-Bürt> ver^ anstaltet aus diesen! Anlaß anl 4. und 8. Dezember zwei Sonderfahrten zum Besuch der Ausstellung nach Graz». Der Fahrpreis stellt sich auf 75 Dinar. Gleichzeitig >nit der Amneldunq kann im Reisebüro des „Putnik" auck) die Eintrittskarte für di«? Ausstellung ^um ermäßigten Preise galtst werden m. Lerjtlicher DiAkussionAabend. Der V a« riborer Aerzteverein vermistaltet mocg. Nach dem Programm Unterhaltungs« mui'ik. ES spielt die beliebte Spelle Ritter. Gewöhnliche Preise. ' ttl. An der BolkSuniversität spricht heute, Don n e r s t a g, Univ. Prof. Dr. N o-v a k aus Zagreb über Rom als Hauptstadt des neuen Diktators. Morgen, F r e i-t a g, wivd der Bortragende die italienischen Aspirationen ans das Mittelmeer beleuchten. Beide Borträge bc^gleiten zahlreiche skioptische Bilder . . nr Das Prottltorat des heueigen Atade-milerballes, den der hiesige Berein de, Jugoslawischen Akademiker bereits zum lü. Male veranstaltet, hat in Diesem Jahre der Rettor der König Alexani»er-Un»versität in Ljubljana Dr. M. S a m e c iibernommcn. l^ewitz eine schmeichelchafte Anerkennung der Vereinstätigkeit. m. Der Slowenische G>«eel»emr«in lädt alle Müister und Meisterinnen ein, anläßlich k>er Eröffnung d«!r AemerbSVoche am Ätaatsfeiertag. den 1. Dezember, um 8 Uhr dem Gottt'Sdienst in de.r Domkirchc samt Gehilfen und Lehrlingen vollzählig beizuwohnen. Um Uhr sindct im Saal,? deö Apollo-Kinos im Äasinogebmide die B?rtei» lung der Preise und Diplomi' an jene Ne-Hilfen und Lebrlinab''n Der Reinertrag des Konzer» tcs ist zur Unterstützung notleidender Schul, kinder bestimmt. m Ein Schadenfeuer vernichtete gestern vorm'ttags das Wirtschaftsgebäude des Be-sijzers Franz Straknik in Besternica. Am Arandplatz waren die Feuerwehren von Mariüor und ^amnica erschienen, die ein weiteres Ucb^rgreifen verhindern konnten. Immerhin betrügt der Schaden Ü0.0V0 Dinar. nl. Der Ver«i> der »»»»MMttpmfioniften der ehemaligen Vübbahn gibt bekannt^ daß die MonatSbespr«chungen dieSmrl wegen deK Staatsfeiertages nicht am 1., sondern am 3. Dezember stattfindet. Sllschale des «aritzArer SWubs. Jeden Mittwoch Skigymnastik für Damen und Herren. Im Winter Kurse für Kinder, An^ fcinger, Gesellschaften und sonstige Interessenten in Maribor und beim „Pohprski donl". Anmeldungen und Informationen schriftlich oder mündlick) Iuröieeva 8 (Iu-welengeschäft Stojec). m. Feftgeuommene Pferdefchmuggler. An der Staatsgrenze nächst Bleiburg wurden von den österreichischen Grcnzorganen zn'ül Männer aufgogriffeit. die ini V-griffe ina" ren, g«^'s6)muggelte Pferde aus Jugoslawien nach Oesterrei^i zu schaffen. Vside, di<.' als nnverbesserliche Schmuggl'.'r bekannt sink, wurden den jugoslawischen Bi'hörden überstellt. m. Wetterbericht voni W. November, Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 4, Barometerstand 741, Win^drichtung Ns. Bc'wölkung teilweise, Niederschlag t). * „BUika kavarnc" bietet schüncs Pro» gramm bei billif^en Kons»»mction6pr«!sen. l25N0 * Pes^ Radmmjt. Z-^mstag. Lonntt^g Wurst^chmau^. Konzert. * Der l. Radfahrerverein d-r Te^tilar-heiter für das Draudanat in Maribor ver» anstaltet ani Sonntag, dent^-^tt. November d. I. in der Gambrinushalle eine große Ni^ kolofeier mit Tanz. Alle Freunde des Ver-eines und Sportler sind herzlichst oingela« den. Eintritt frei. B<'ginn uni 3l Uhr. Geschenk werden in der Gambrinushalle von Uhr entgegengenommen. 88 * Der GehilfenauSschuß beim HandekSgre-mium in Martbor ladet das P. T. Publikum zu einem Nikoloabend anl Samstag, den Novc'Nllbcr im „Narodni dom" ein. Der Erlös ist für die Unterstützung beschäftigungsloser -Äandelsangestellter bestimmt. Es konzertiert die Jazzkapelle der Mariborer Stadtkapelle. SV b. Der Ochletnihl. Ein Roman vom Leben AdelbertS von l^hamisso. Dargestellt von H. Natonek. Verlag Allert de Lange, Amsterdam. HanS Natonek zeichnet Leben und Figur des Dichters Adelbert von Chamiso, dessen Märchen vom Peter Schlemihl, vom Mann, der seilen Schatten verlor, weltberühmt wurde, Ehamislso, Emigrant der fran-zMchen Revolution wird Preußischer Offizier, dichtet in deittscher Spra«!^ und fühlt sicli doch als Friemder in seinem neuen Ba-torlandl'. Durch die großen Zeitereignisse, wird e,: zwischen Preußen und Frankreich hin- und hergerissen. Seine endliche .Heimkehr nach der großen Schlemihliadc, einer phantastischen Mltumsegelung, hat eine tief-menschliche Prägung. Eine liebens^vertc HanS-- im Glüctfigur hat «c so gleichsam die Dichtung erlebt, die er vorauSlchnend in sei^ nem Peter Schlemihl schreibt. Apotvelmnachwtenft Donnerstag: Bidmar und Saoost. Freitag: Minari? un^ König. r. Die Rechnungsabschlüsse der Stadtgemeinde Eelfc und ihrer Unternehmungen für das BerwaltungSfahr 1934 sowie die Rechnungsabschlüsse der ehemaligen Gemeinde Celje-Umgebung für das Borwal-tungSjahr 1934-.35 bis einschließlich den 31. August d. I. liegen bis zum 29. Noveniber im Zimnler der städtischen Rechnungsführung während der üblichen Amtsstunden zur allgemeinen Einstchtnahme auf. Allfällige Bemerkungen und Beschwerden sind beini Stadtamt Celje schriftlich einzureichen. c. Evangelischer Gottesbienft. Anläßlich des Staatsfeiertages findet der Gottesdienst am 1. Dezember (Sonntag) nm Uhr vormittags statt. c. Zur Feier des Ge«»erdetagkS. Die Ge- werbetrribend«.'n Feiern am 1. Dezember den Gewerbetag. Die To6)tervereinigung des Verbandes lugoslawischer Gewerbetreibender (DllO) in Eelse wird diesen Tag um l) Uhr vormittags im kleinen Saal des „Narodni dom" fsstlich begel)en. In den Straßen der Gtc^t werden Abzeichen »«ckauft. Am Borabend findet im Anschuß an die des SokolS im großen Saal dos „Narodni dom" ein Tanzabend statt. c. BdftiDgt öie Hidiseek Das Mrgevnei- steramt richtet an die Bevölkerung, insbesondere an alle Hausbchtzsr in Telje, die Forderung, anläßlich des Ttaatsfeiertages am I. ^zember die Häuser zu I^flaggen. Zu-läffig sind nur die Staatsfahnen. c. Achtung! Wir machen anläßlich der gegenwärtigetl Witteruugsvechältnisse darauf aufmerksam, daß bei plötzlich eintreten-der Winterglätte die .Hauseigentümer nach den bestehenden ortspolizeilichen Borschriften zur Bestreuung der Gehbahnen verpflichtet sind. c. Bortrag. Ueber die Mise des akademischen Gesangchores in Ljubliiana (Leitung F. Marolt) durch Griechenland und Aegypten im vergangenen SlZmmer und über dessen Erfolge inl Orient spricht Montag, den ?. Dezember inl Niihmen des .^acholischen.'lkul-turverbandeS im Saal der „Ljudsta poso-jilnica" Herr Julius S a v e l l i aus Ce-lje. Gäste wissfommverden, wo sie übernommen werden. Weitere Nachrichten folgen. c Zwischen zwei eingeklemmt. Am rechten Sannufer in Polule wurde ein Flö-ßer zmischen zwei Flößen eingeklemmt, wodurch sein linkes Bein stark verletzt wnrde. Der Retwngsdienst brachte den Verunglückten ins Krankenhaus nach Celje. V«r»ß«»A»LU,i,N reLvIviäriLe värunxsvoi'Ssnxe im Vickcj^rm. ^cdleekte Verrlsuune. 5<>wie Xopf5cdmer2en iniolxv Rtudlveriisltunx veräen l0 Hans ^>aray. — Sainstag Premisre großen Abenteuerfilms au3 dem mal,ns.-i)»?n Dschungel „Mlde Fracht". Eine crsc!)üttern d^ Ton-- und Bilderreportage des b^rühnl--ten RaubtieriäArs Franck Buck in d?utscj,^'r Fassung. Samstag um 14 Uhr und -i-onn» tag um N Uhr der Erpcdilil'ne^nln' „^lu" mlS denl Leben der E'^kiniei? zu ni>7ßigtcn Preisen. Union-Tontino. .Heute zunl letzt?!» Mal der tschechische' Spitzenfilm „Die gol-üme .^ctharino". Freitag fc>lgt der groß^ Schjo,i<'r „Artisten" mit .Harrv Piel. Der hunderNt'^' Harry'-Piel-Filui ist nicht nur eine Mcisrer' leistung der Regii.'kunst, sondern «nirii ein? Höchstleistung .^es Artisten L^lirrn P'el. Sein-.'^ liebsten Partner waren seit i'.'her die Tierr. Die Bilder mit den Tieren sind , spannend und nncrhört packend. i. Die Gomborer gegen die Abänderung des GtadtnamenS. In Sombor isl eine gr-^e Bewegung gegen die Absicht entstaniden, die Stadt in „Brankovi^vo" umzutaufen. D-'r Stadtrat wird in einsr Sitzun>i feierlich er-klären, daß einer etwaigen NamensänÄernng nicht zugestimmt wird. i. Gebete Mr den Friede«. Der Erzbisct'.-lf von Beograd, P. Rafael Rod i L. hat d 'n Pfarrämtern seiner römisch-katholiichen DiÜ zeft Gebete für die Eichaltung des bedrohten Weltfriedens angeordnet, der, wie er in s'i» nem Erlaß schreibt, die Sehnsuct^f de^ ker sei. i. Kroatische Bauern helfen sich selbst. Äie aus .Äarlonac berichtet wirli, had.'n i--.' Bauern für die Notgediete Bosniens Dalmatiens lsj.W Kilogramm Mais, f^iit tlXX» >?ilogramni 4l^'» Erbsen und 7.^M.— Dinar in Gel> an'ii/^ bracht. !. Der Bau der Adrioftraße dei sibenil. Wie aus Kibsnik berichtet wirt'. sind an dem Bau der Adria-Autoftraße !iei Kibenll Arbeiter beschäftigt. Die Artieiten schrc>!^''i rüstig fort. i. Gefaßte Inseratenschwindter. In letzteil Zeit nmchten einige „^^nieratencn-qu^' siteure" Zagreb unsicher, indem sie bei.>^an'' leuten Aufträge durchführten, die An,ikili lung für sick) i>erbrauchten und das Gl int i in mer wieder von neuem versuchten. ?er lizei gelang es nun, zwei Sä>windler überführen nnd dem G^'richte einzulieiern. i. Lebenslängliches Zuchthaus siir einen Mörder. Bor dem Zagrober >^relsgeri6?t wurde ein gewisser Viktor P r Ii v j t i. der seine Geliebte Anna Borov^'e meuchle' risch ermordet und beraubt hatte, zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Der Stacit'? anwalt, der sich dreitägige Bedentzeit aus bot, fordert« in seinem Plaidotier den Galgen. M «i? 7 IWW«M! ln 6er kvutl«on krummer clor /situn«« lesen vir kiir äie ausvZrti«en Abonnenten einen posterlse selieln del. >Vir ersuekon unsere ?. 's. /Abonnenten, die keruixsleebtikr. »ovelt 8is Nock niclit deelleben sein sollte, sc», bulll als mi;«licli anvelsen 2u lassen, um ln 6er ?u8tellune 6e8 vlattes keine llln-terbrecbune eintreten lu iGSsen. VonvaltonU 6er »N»rlt>orer ?oltun»« > > „Maribo?«r Zeitung^' Nummer 27S. Freitag, den ?9. November 1935. DeuW'jugofläwWtr GAerverk^ Der große Clearingsaldo nur durch erhöhte deutsche Importe zu decken Es läßt sich nicht verknnen, lveinl es mit den ErzeuHnissen seiner Industrie bezahlen kann, d. h. wenn Jugoslawien de,l unrkttch ernsthaifteu Willen zeigt, auch seinerseits alles zu tun, um den Import aus Deutschland so groß zu machen, wie es ebeu geht. Augenblicklich scheint das aus den ersten Blick der Fall zu sein. Dculschland steht in der E i n f u h r Jugoslawiens an e rster stelle, und War vor Italien, der Tschechoslowakei, Oest<:rreich, England, Frankreich usw. In der A u s f u h r st a t.i st i k nimmt es seit längerem die z w e i t e stelle ern. gleich nach Italien, das seit Jahren an erster Stell« steh, und vor England, das die dritte einnimint. Im Laufe der letzten anderthalb Jahre hat sich im jugoslawisch-deutschen Clearing« Verkehr eine Spitze zugunsten Jugoslawiens gebildet, die heute ctn'a M) Millionen Dinar ausmacht. Dieser ho^e Saldo hat dahin geführt, daß Deutschlands Lieferanten in Ju gvslan>ien heute länger als sechs Monate auf den -Eingang i'hrer Gelder Ovarien müssen. Die Folge dieses Zustandes ist nalur-ffemäß, daß nicht ganz kapitalkräftigen.'Lx-^rteuren in Jibgoslamien der AteM ausgeht. und daft so sehr ost auch beim besten Willen Geschäfte nicht zustande kommen, die Dichaus erwünscht wären. Die weitere Fol- ge ist imtürlich, daß der Gesamtumsang t-eS jugoslawisch-deutschen .Handelsverkehrs nicht das Ausmaß etreicht, das bei besserem Funk tion!errjä1)rigen Raten begleicht, sodaß demnach in den monatlichen Clearingauszügen der jugoslawischen Nationalbank lediglich die am Ersten des Monats fälligen Raten erscheinen. Nach sugosiawicher Auffassung halten sich in Wirklichkeit die Lieferungen nach Deutsch land und die Bezüge von dort heute ungefähr die Waage. Auch Jugoslawien oertritt den Grundsatz: „Wir saufen so viel bei euch, wie ihr bei uns"! Troll alledem ist man auch l'ei uns allgemein idb^rzeugt, daft s^ch der große Clearing saldo nur dann abbanen und das gegenseitige Verhältnis auf eine besser? Grundlage stÄken läßt, wenn die Güterbe^üg« aus ^nt>schlaiid erhöbt wei'den. Dies ist auch die eimni'ltiqe Ansicht der meisten Wirtsri^ftS-orgattisationen. ^ ^ ^ Der Weinmarlt Jl« der K o l l o S und in den Ä i n-d -ischen Büheln hat sich die Lage am Weinmarkt auch in der vergangenen Woche nicht ivesekrtlich geändert. In einigen Gegenden ^t sich die Situation sogar etwas verschleij^rt. Im allgomv^nen herrscht im Weinende! eine zunchmelche Stagnation. Grö^re Weinhündler bsschränken sich auf Gelegenheitskäufe von größeren Par tien. Äe Gastwirte decken nur ihren laufen den Bedarf stir.einell oder höchstens zniei Monate ein. Der Geldmangel und die un-befvied^nde Kcu^kraft der Verbraucher lassen größer« Gndeckungen nicht zu. ^r gesamte Umsatz in der Borwoch? wird auf höchstens 500 .Pektoliter geschätzt, was im Verhältnis zu den großen Vorräten ein ver schwindend kleiner Bruchteil ist. Die ganze Menge wurde gri)ktenteils nur aus besseren Weinbesitzen abgesetzt, es handelt sich somit Nur um bessere Ware, wogegen Weine minderer Mtc fast feiner Nachfrage begegneten. Man kann sagen, da-ß Heuer am best^'n noch i'ene Produ.^enten abschnitten, die den Mrst direkt von der Presse zbver^ausl-n. Die Weinbauem tti^sten sich damit, t'er Weihnachten das Geschäft etwas iverde und daß dann eine lebhaf!e?e Nach« frage ein'^eiM werde. Wegen des gerinnen Interesses für d'e Ware Wersen die Preis? ff,r Neu^vein ei-nc fallende Tendenz auf. Schwäch'Zre Weine N'crdl'n zwlsch?n ^ und Dinar vro Liter gehlindelt, gute Qualitäten zwi^ch-n und I.Lb. Sortenweine dagegen lach wi? der von 4 b^s 5 Di.iar und auch hölie*. Die Wewnirttcho» »m Achte v»s DSlkerbunde» Die letzt« Nummer des monatlichen stati-stich^n Hulletins des Völkerbundes entli^'ilt ?ll'/>c>ben über den Ertrag der Staatsobli-gatll^ueii. die .and.lsbilani verschleciener Länder und der VlNikrotte. Im Lallsc dieses Jahres ging der Ertrag der S t a a t s ob l i ga t i o n « n vor allem zurück in den Vereinigten Staaten, der Tsch^ choslowatei. Polen, Deutschland und I u-goslawie n. Dagegen stieg er rasch in Italien un^ in der Schweiz und !c!i^!!»'amor in Frankreich, dell Niederlanden. ^^>vos;brt-tattnien, SchA>eden. Kanada. > Australien. Indien, A^Pten und der Südäwkan.schen Union. .. Die I n d u st r i e g k t i e n Ovaren in diesem Jahre bis jet^t grcßcn 5?l w.ittkun^zn untermor'en. Für die Schweiz betrug die Hausse rund Der t^oldivert d?s W e l t l) a n d e l s hat im September gegeniiber d?m Sev tember 1934 um rund l"/o zugenommen. Die W e l t p r o d u k t i o n an w'-^tigen Metallen (S-tas'l. Tusftisen. Zink) und an einigen Brennmaterialien .'n 193.') nur in den ^Niederlanden zugenommen, u. ^war um 1o/o. Sie blieb beinah': auf der ?;!:ich.'n Höhe in Frankreich und in Greszbritannien und ging in folgenden ^-^änd^rn 'urüc!: Schweiz 2, Deutschland und Vereinigte Staaten L Italien 7, Tsck'?'l':slowiki?i ll, Scliweden 31. Oesterreich 28 und Zeigien 40»/o. mündliche Versteigerung für die Lieferung vcn Uniformen für die Polizeiwache abgehalten. Interessenten wollen sich dorthin wenden. X Frachtv-rbiMgung für Futtermittel. Nach Beograder Meldungen wird daS Ver-kehrsministerium ein« Herabsetzung der Transportgebühren für Futtermittel vor-genommen, wie dies unlängst für die Be-fi>rderung von Getreide und Mahlprodukte auf den Bahnen der Fall war. Je nach der Größe der Wagensendung sollen die Tarif-Posten LI oder'^W angewendet iverden. X Stand der Skotionalbank vom 22. d. (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). Aktiva: Unterlage 1445.7 (-<-2.9), davon Gold ln Tresors Iiw7.5, (-s^7.A) und im Auslande 108.'^ <—4.8) soivie Doviseil 29..> l-i-v3). Devisen außerhalb der Unterlage 2d2.ö (-^15.3), gemünztes Geld 310.3 ('i^Ä3.ü). Mchselportefeuille'l^4.S (—1.5), Lombarddarlehen. LLö.ü —V.2). — Passiva: Notenumlauf 4752.3 (--71.5), Forderungen des Staates 11.4 (-s^4), Verbindlichkeiten gegen Sicht 14ft3.4 (-i-LI-ö), davon Giro- 800.5 <-s-51.2) und andere Rechnungen W1.4 (^-26.3), befristete Verpflichtungen 202.6 (—1.7). — Bedeckung.29.' <4-0.01). davon in Gold 2(;.9?6 (>0.N). Bvrfenberichte Ljubljana, .27. d. D e v i s e n: Berlin 17ütt.08—1760.95, Zürich 1421.01—1428.08 London 21tt.70—218.75, Newyork Scheck 43t^.33—4400.64, Paris 289.60—29 10.",, Prag 181.7^—182.89, Triest 353.87—356.96; österr. Schilling (Privatclearing) 8.70—8.80, englisches Pfund 252.20—253.80. Zagred, .27. d. S t a a t s w e r t e: Kriegsschaben .^.50—358, 7?6 Jnvestitions anleihe 0—78.50, 7o/o Blair 69.50—71, 8^ Blair 0—80, 6?S Begluk 60—61, National, bllnk <>200—0. Agrarbank 2.W—0; kompen-sationsmar? 14.865 X Mariborer Heu» und .Strohmarkt. ,^n-geführt wurden Mittn>och 15 7jjag?r .^eu, 2 Mgen Grunlmet und 2 Wagen Str^ih. .Heu wurde zu .55 bis 60. Grummet zu ^0 biö 55 und Stroh zu 35 bis 40 ?!Mttr vr?> Meterzenwer gchandelt. Die Pr''se weisen eine allmählich sinkende Tendenz an? X Konkursverhängung. Franz S t r a h, Kausmann in Podgrad bei Gornja Radgo-na; erste Gläubigerver^ammlung am 5. zember um 10 Uhr beim Bezirksgericht in Gornja Radgona, Anmeldungsfrist bis 31. Dezember, Tagsatzung anl 10. Jlinner. X Lieferungen. Am 16. Dezeniber wird aus der Polizeidlirektion in L^ubljana die : Der VanuS des VrbaSdanat» ehrt den besten Spieler feines Banats. In Bosanski Novi veranstaltete die dortige Zeitung ein Preisausschreiben für die Ermittlung des besten Sportlers des VrbaSbanats. Die meisten Stimnlen bekam das Mitglied des Sport klubs „Sloboda" in BoS. Novi BoZa K a-ö a v e n d a. Aus diesem Anlaß ließ auch der Banus deS Brbasbanats, K a i u n d-Z i k, dem tiichtigen Sportler eine besondere Ehrung zuteil werden, indem er ihm eine wertvolle Trophäe überreick)te. - : Beogradfki SK. wieder auf Reisen, ^r B.S..^., der erst kürzlick) von einer langen Tournee auS Westeuropa zurückgekehrt 'lt. bereitet sich auf eine weikere Reise vor. die die Mannsch^^st des jugoslawischen Münsters Kim 17. Dezsntber antreten wird. Bisher sind Sviele in Nordafrika. Portngal, Spanien und Fv!inkrci.ch abgeschlossen. : Jack Sharkey wieder im Kommen. Der frühere Schwergewichtsweltnieister im Boxen, Jack S h a r k e li, ist wieder in den Boi^ring zurückgekehrt. Er konnte in Boston den Negerboxer Winston in der ersten Runde entscheidend schlagen. 'Dieser Sieg brachte ihm eine Bi^rse von 5000 Dollar ein. : Die Europa-Meisterschaft im Mann-fchafts-Florettfechten der ^men führt der Italienische Z^chtverband vom 14. bis 16. Februar 1936 in San Nemo durch. : Nach Ruhland eingeladen wurden die englischen Ligavereine Manchester (5ity und Westham United. Die Spiele sollen im Mai und Juni 1966 in verschiedenen russischen Städten stattfinden. Da England der Fifa nicht angehljrt, dürfte dem Sportverkehr mit Rußland nichts im Wege stehen. : Mussolini-Pokal statt Svehla-Cup. Jng. Barassi teilte Wiener Journalisten anläßlich des Länderkampfes Ungarn gegen Italien mit, daß Italien an einer neuen Konkurrenz nur datin teilnehtnen werde, wenn bestiinm-te Reformen d<'s Wettbewerbes durchgeführt werden. Gegett Staaten, welche die Sank- tionSbeschlilsse durchfahren, werden keine italienischen Mannschaften starten. Schließlich sei der Duee für Italien bereit, an Stelle des Ävehla-Cups einen neuen Pokal zu stiften. : Der bekannte P«lnifche «ugelftofier He- liasz soll wieder Boxer werden. Er hat das Training alS Schwergewichtler bei Warta bereits aufgenommen. : Knapper Tieg Thils. Im Pariser Palais des Sports boxte Weltmeister Thil Montag abends gegen den Amerikaner Lou Brouillard. Der Franzose wurde nach Ablauf der zwölf Runden zum Punktsieger erklärt, er war aber vollkommen verausgabt, während der Amerikaner einen srischen Eindruck machte. : Das ameÄkanische offene Tennisturnier, das vom Prosessionalverband geplant war, wurde voln Amerikanischen Tennisverband verboten, »vas ja selbstverständlich war. : Kanada nicht im DayiS-Eup. Der kanadische Verband hat beschlossen, an den Kämpfe,t um den DavlS-Cup 1936 nicht teilzunehmen. Dagegen wird eine kanadische Mannsck)aft in Witnbledon erscheinen. : Die australische Tennis-Rangliste. Her ren: 1. Crawsord, 2. McGrath und Quist. 4. Turnbull, 5. Bromwich. 6. .Hopman. 7. Moon, 8. "^omson, 9. Cummings. Kay und Doncin. — Damen: 1. Hartigan, 2. Westereott, 3. .Hopman, 4. ffoSzeno, 5. Covne. SS. November. Ljubljana12 Schallplattn. 1.L.45 Wetterbericht, Nachrichten. 18 Frauenstunde. 18.40 Für die Arbeiter. 19 Zeit. Wetter und Nachrichten. 19.30 Stunde der Nation. 20 Handharmonil>akonzert. 21 Französtsche Musik. 22 Nachrichten, Wetter- und Zeitbericht, — Beog rad II Funkorcheiter. 13.15 Cellokmtzert. l'6 Frl. 7.ivkovie singt Lieder. 18 Jazz. 19.15 Naäirichten. Vortrag 20 Schallplatten. 21.15 Volkslieder mit Or« chester. 22 Nachrichten. — Wien 7 25 Schallplatten. 12 Schallplatteu. 14 Willn Domgraf-Fakbänder singt. 16.05 Schallplat ten. 19.30 Gurrelieder. — B e r l i n 21 Unterhaltungskonzert. — B e r om ü n-st e r 20.50 Unterhaltnngskonzert. — Bra t i s'l a v a 20.10 Baumeister Solnes' von Jb^en. — B r e s l a u 21 Bergni- lic-der. ^ D e u t s ch l a n d s e n d t r -0 15 .Hörspiel. — D r o i t w i ch 21 Lustspiel. L e i p z i g 17 Sinfoniekon'ert. 19.^^0 .Hör folge. 21 Hörspiel. — London Reg. 21 Or(I)esterkonzevt. — Mailand 20.50 Hörspiel. — M ü n ch e n 17 Unterbaltungtz konzert. 22.30 Kamtnermusik. — Prag l9.I0 Beethoven. 20.10 .'»)ör^piel. — R o m 20.50 Klavierkoti.^rt. — Straßbnrg 21.30 Lustspiel. 22.30 Schalltilatten. — S t u t t g a r t 2! Schubert -Musik. Unterhaltungskonzert. — Toulouse 20.05 Volksmusik. 21.50 Duettisten. 21.20 Komische Szenen. 23 .vperettenmusik. — W a r s ch a u 18 Grieg. 2l.15 Schumann Schubert. 22.30 Tanzmusik. Anekdoten u. Schnurren Der geeignete Weg. Eiit Spanier wollte einen Tierschutzverein gründen. Zum ersten Male wnrde in einer Versammlung dio Fiuanzierutig der Sache besprocl>en. „Aber wie können wir das nötige Geld beschaffen?" fragte semand. Da hörte uian von meljreren Seiten die überzeugte Antwort: „Durch Stierkämpfe!" Der Souffleur. Als Dingelstedt die Leitung des Burg theaters über,tahm, wurde ihm das gesamte Personal vorgestellt. Zuerst die Solisten, schließlich auch der Sousfleur Bacholzer. Freundlich schüttelte der neue Direktor dem Souffleur die .Hand: „Ich hab<' schon viel von Ihnen gehört!" Bacholzer ist überaus stolz. „Von wem?" fragt er atemlos. Dingelstedt lächelt: „Ich war gestern abends in der Vorstellung!" Das erträumte Paradies Der .Historiker und Akademiker Dilclos sprach einmal voni Paradies, das sich wohl ieder auf seine Weise ausmale. Frau von Rochesort die ihm zitliörte. lä-''s!" fe^n' . i'n- Sie. denke ich bestünde es IN einem ^'^'ebri't einem Glsike Wein — und der ersten besten!" Zreitag, den 3V. Sttwemder lg86. 7 „MttiLsrer Zewmg^ A«m«er S?L^ UVW^WWMM^ GBMLWMV^VVV Radioausbau ln Äugoflawien Gn t20-Kilowattsender geplant / Erhoffte Erhöhuna der Hörerzahl von 68.eißo, wodurck» dieses brü-^g und porös wird Äe gesundricit'Zschädliche Wirkung >>03 ZintoxydeS läßt stch durch gute Mtung deS Arbei^sraumes oermeiden. Wird keine besonders große Festigkeit der Verbindung verlangt, so kann an Stelle der Schweißung die Bronzehartlösung treten, die wesentlich geringere Temperaturen als die Schweißung verlangt. Hierdurch wird die Gefahr einer Zerstörung des Zinküberzuges er^heblich verringert. Kann auf Anlveiidung des Schweißverfah rens nicht verzichtet werden, so «entfernt man vor dem <Ähweiß«n den Zinkübcrzug an den gefährdeten Stellen, damit kein Zink in die Schweißtiaht gelangen und die Güte desselben beeinträchtigen ldnn. Die Beseitigung der Verzinkung erfolgt durch Abätze,! mit verdünnter Salz- oder Schwefelsäure, 'n jedem Falle verliert das Werkstück beim Schweißen an der betreffenden Stelle sein« KorrosionSbe^ndigkeit. Dies« könnte nur durch nochmalige Berzinknng wiedererlangt iverden. Da dies zu umständlich ist, be-scbränkt inan sich auf einen Anstrich mit Alu miniumbronze. der einen gewissen Korrosionsschutz gewährt. Beim Schweißen verzinkter 'Vtetalle muß man naü'lrlch bemüht sein, die Erwärmung des Materials möglichst ni^rig M hallen. Dies gechieht durch Anwendung einer rech^ kleinen S!che Flüssigkeitsschleier für Sierwenden. .'hervorragend 'ft Kalkstickftoffdünguny sur Getreide, Zucker- u. Futterrüben, Wiesen und Weiden. Otis! und Weingärten. Im Hanf- und Zuckr'rrjlti''nsiatt bürgert sich der Äalkstickstoff ats l^^rundk^iin ger immer mehr ein. Bei den noriiil^v qcn Düngungsversuchen in Baöki Petrov/?'. iSaci und Osijek hat den besten Erfolg 'e'm Hanfbau der .Kalstickstoffnrisck>diinger Niiro-foskedl-rlcht'?komp'uu^ zu verwenden; beim Nüben- und .<^nnsdau ist die Kopfdüngung nicht empsrs)l''n5n'''rs. Als Düngemittel soll der in ^c'r Regel vor der Eiriiaat in den '^sden bracht wevden! Eine vorzüglichc W'rkung hat der jf-stickstoff auf den Wiesen und weich-e in Slowenien und .Kroatien un^ :c'il'.v.''ie auch in anderen Gegenden sticksl!.n'l und kalkarm sind. Pro .Katasterjoci, sollen jei.^t im Herbst bzw. im ^rühi«hr bei der ^^'.U7e-schmelz« 100 bis Zb0 kg gestreut werd.^'n. Zur nachträgliche:, Stickstosfdünl^un.i d^r Winterungen kann ini .^eitlicken Friiiiiichr der Kalkstickstoff mit gutem Erfolge vernvn-det werden, speziell bn schleei schlechter Ueberwinternng d«r Maaten kann man mit einer Diingung von ^ kq pro Aatasterjoch im zeitlichen Frühsal^r die Pflanzen zu ein«r rasck^n Entwictllnig bringen. Besondere VorKgc des Kvlkstickstvsf-iVNsch düngerS Nitrofoskal 1 haben die Tnngnngs-versuche im Obst- und Weinbau «rmie'en. NitrofoSkal 1 ist «ine langsam und ständig fließende Mhrstoffanelle. Nitrofoskal 1 enthält die lebenswichtigsten ^l^rmrährftofie. in der Zusammensetzung von 8?» Stickstoff. iio/y Phosphorsänre. ^i^ali und .Kalk. Nitrofoskal 1 begi'mstigt im Obstbau Tneb-entwickllmg und Fnichtansah, fSrdert die Qualität und Menge de.^ Ertrage.? und stärkt die Widerstandskraft gegen Schädlinge, Kranksieiten nnd Winterkälte. Der Dünger soll aleichlnäßit^ j,, d«,, ausgl'bobenen seichten, bis 8 cni tiefen Gräben unter der „Mariborer Zettong" Nummer 272. Freitag, den 29. November W3d. K'ronentrause untergebracht lverden. Pro Baum A—- lg, je nach Gröhe und Alter der Obstbäume. Bei Jungbäumen wird Nitro-foAal 1 Wer die glmze Baumscheibe gleichmäßig verteilt und der Boden umgestochen. Pro Baum ^—2 kg. Im Weinbau fördert Nitrvfoskal 1 das Holzwachstum und Traubenreisc, Vermehrung des Traubenansatzes und Erhöhung des Zuckergehaltes des Traubenmostes bis zu 1—und vermlinbert die Weinsäure und verbessert dad^urch die Güte des Weines. Nitrofoskal 1 soll in den Wein-klärten im .gerbst vor der Winterhaue gestreut und tief, bis zu 2Y cm, in den Boden gebracht iverden. Pro K^tastersoch 250 bis >^50 kg. Im Kalle, daß die Winterhaue im Weingarten nicht durchgoführt lverden kann, soll der Diinger im zeitigen Frühjahr nach ^er Schneeschmelze, also vor Erwachen der Vegetation in den Reihen zwischen den Stöcken ausgestreut wobei aber nicht der ein^lne Stock, sondern die ganze Fläche go« düngt und der Dünger in den Boden biS AI cm Tiefe gebracht werden. Im Gartenbau erfolgt die Di'mgurlg im .^rbst oder im zeitigen -Frühjahr, vor dem Umstechen. Pro 10 tfm soll ^ bis 1 ?g gestreut werden. Aus dieser kurzen Uebersicht der allseitigen Anwendung des Kalkstickstoffes und Nitrofoskal 1 zur Hebung der Güte und Menge j>er Ernteerträge aller landwirtschaftlichen Kulturen geht deutlich hervor, daß auS na« tionallwirtschaftlichen und agrarpol iischen Interessen der einheimische Stickstoffdünger vor allen anderen Stickstoffdüngern, die ans dem Auslande eingeführt werden müssen, forciert und in größerem Ausmäste angc-wendet werden soll. b. Innonilekorstlon. ^ovemberkekt ^35. Verlas ^lexsnäer Kock. 8tutte»rt. ^ie zesamte >Voknun«8kun5t in vilä u. Wort finden in äieser kervorraxen» Voldemar Klein. Lerlin. ln die-8em Lande 8!nd Lienen au8 dem k^lä-mi8<:lien Vollc8leben. ^ie sie p. Lrueeliel ^eielinete und malte, veretnixt. Line knülle ivundervoll deobactiteter Lin?eliie!ten erfüllten ver8ctlvvenderi8eil die Lilder örueLiiel8. Oer 1'ext von j^sk8 vvorük in ein ^u82ue au8 dem Kapitel »pieter Lrueeile! der keltere« au8 dem >VerIi »Kun8txe8cklctlte al8 (Zei8te8Le8ckieIite«. Die »Silbernen VUel^er« 8ind wundervolle Kun8tbüeker und 8elir xeeixnet ?u (Ze8cl,enlc2weclcen. b. Oer I^üdarleli. I^oman von >Valter Siesmund. Verlas »Univer8jts8«. öerlin. tZekektet A^lc. 4.—. In 8cblickter, unpatl^e-tj8elier k'orm erzlätilt der Verka88er den >Verdexanx und die ekaralcterliclie Lnt-wiclclunL Hine8 juneen k^2!lnriell8. 8einen I^ederxanx au8 Lisenvilliskeit und (Grübelei Ziu tätieem, aufopfernden Soldaten-tum. Lin lierrliclle8 — ein binreiüende8 öueil. I^ur ein begnadeter KUn8tler und ecliter Soldat konnte in 80 vollendeter form alles Qlüclc und l..eid 80Vsie da8 xrolle Erlebnis de« >Veltkriere8 5ellildsrn. b. Kinder 6er Steppe. Koman aus Oeutscil-Ostafriica von tians Deepen. Verlas »I^niversitas«, öerlin. In Pappe ^lc. 4.—. In farbenpräclitisen vildern erstellt vor dem I^eser diS Steppe mit iliren ^ensclien. In die 8pannende Nandluns i8t ein kelN8inniLe I^iebesseselllellte einxe-kloekten. die in der 8el»lieVl!elien Verei-nisunL der l^iebenden ilire l^rküllune findet. Vas kueli ist ein lioclisesans von erxreikender Sellttniieit auf Östakrilca. Beziehbar: Blichhandlung v. Hei«z, Ma» ribor. ll3d4 A«f dem Siriv« wiegen Hie 2^ Tonnen! Die astronomische Wissenschaft hat längst «riforscht, daß das Gewicht, daS ein Wrper besitzt, auf den verschiedenen Sternen ganz verschieden ist. DaS kommt daher, daß d^ie einzelnen Himmelskörper auch eilt verschiedenes Schwergewicht besitzen. Als Beijspiel dafür kann man den kleinen Begleilsteril des Sirius anführen, dessen Schwerkraft der der Erde um das 3b.000>fache überlegen ist. Da- ran gemessen, würde sich auf diesem kleinen Stern das Gewicht eines Menschen, der auf Erden 75 Mo n^egt, hier in 2,62 Tonnen verwandeln. Das bedeutet aber gleichzeitig, daß der Mensch mit einer solchen enormen Schwerkraft gegen den Boden gedrückt würde, daß er dadurch glatt plattgedrückt würde. D^ unheimliche Stern ist von der Erde etwa achtzig Trillionen Kilometer entfernt es besteht also wohl keine Möglichkeit, daß vir in absehbarer Zeit einmal l)orthinfah-ren. Schuld und Sühne. In einer schwedischen Schule trug sich folgende erheiternde Geschichte zu. Der .Herr Schulinspektor wohnte dem Religionsunterricht bei. Und wandte sich an die kleine Jn-geborg: „Sage mir, mein Kind, welche Sünde hat Adam begangen?" „Er aß von der ver botenen Frucht, die Eva ihm reichte." „Und wie wurde Adam bestrast?" sragte der Schulinspektor. Einen Augenblick dachte die kleine Jngeborg nach. Dann hatte sie's: „Er mußke Eva heiraten!" „c5arry und Armand Boulot sind ein und dieselbe Person! Oberst WilmS hat den Verbrecher soeben entlarvt. In geschäftlicher Hillsicht liegt aber tein Grund zur Beunruhigung vor Boulot hat zwar 'ein Unternehmen zwei Jahre lang mit ungeheuren Mengen Z^lschgeld gespeist, da^^ vom richtigen Geld nicht zu unterscheiden ist. Doch sie sollen sich keine Sorgen machen. Das Boulotsche Falschgeld wird anerkannt und die Dubletten nach und nach aus dem Berkehr gezogen werden. Der Staat wird sich an dem verbleibenden Besitz Voiilot? zum Teil schadlos halten. Also keine Beun« ruhigung. meine .?>erren?" » Ariane ist ganz gebrochen. Tom bringt sie nach der kleinen Villa und spricht Ihr Trost zu. „Tom ... ich will fort auS den Staaten. Ich möchte nach Europa reiben . . wenigstens für ein Jahr. Werden Sie mi! mir kommen?" „Ja. Ariane! Wer aber soll Vermögen verwalten?" „Mein väterlicher Freund. Mister Walter. Bon dem. was Boulot gchorto. will ich nichts. Der Staat niag es übernehmen als Entschädigung. Ich werke das beim erklären." „Das tun Sie recht. Ariane! Es kleiU Blut an dem Gelde! Und dic> Schätze. noch in Ihrem Besitze sind, wollen wir von Europa aus an den rechtmäßigen E'm'N' tümern zlrstellen. wie eS dns TagebuS s^b'er Mutter ausweist." „Ja. Tom! ES soll meine Lebensan^ailie werden dai^ Mamas Vermögen bringe." Eine Stunde später kommt der Oberst nns, pflichtete ihnen bei. als er cr^älirt. das, sie nach Europa reisen wollen. ^ st» V«»v»lw»U z» I^«^« il». 6», U»IlO« »» Zueile sutjxekende lIrOt«I»r«i. vcvvüklieli mit 1'rsfilc. l^kvr. nalime Zvkort. ^nträxe unter »Lofort« SN liie Verv. l?569 Ikod»ii».8iillor Die «oldone Reserve einer iL» den Hausfrau: l17A) liranilnica ?^aribor. bis 8^t) llin. vircl xekauit. ^^r. Ver> valtun«. l?Sö6 Quter l.Ini«rivs«on ?u lrsu-ton »esuellt. Walter I^upprlek — vrestsrnlea. lN75 8ueke Spardueli. j^e8tng dra. nilniea b0—100.000 vin, vei-tors Po50^ilnqcs k^sroänl dom ea. 90.000 vin. üusclirlkt'ZN unter »KarZislilun«« sn clls Verv. ' l?57ü L>nla««düeti«r vsren 2u verkaufen. ^6r. Verv. lSSSZ Z!voi 0«»vditIt«l»uItO. 2.30, 3.60 m, bllli« »u verlcaufeo. ^nträxe unter «(»ssellSkts-pult« SN die Verv. I?56l 8 0!a>r l^itor prlma woik und »ellvar?. nur «Iber dl« ti»»»«. I^egtau-ration »>Iovi »vot«, .lureiesva 7. 12544 Die sl»«r»»wv N»u»Irau kaukt nur die «ute unä d!lU«e 8t«a«»v»ko.Kotil«. KopaliZlcs ul. so. IZZ4« I?öine8. müdl. K»dla«tt mit elektr. I^ielit zu verm!st«n. ^n?uira«en naelimittax. Ltu-deniSlca eesta 4. beim Kärnt-nerballnllvf. l Z5W Aiiäbl.. 8opar., 8onnlLe8, klei-ne8 Ämwer 2u vermieten. 8lom8lcr)>^ tre 16 b. I25KS Zimmer 8ofort su vermieten. I^azrlaxova ul. 24-il. l2S67 Wolmun», 2 Limmer. Kliede. sofort 2u vermieten. Vernilc. 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Jetzt kommt jene Krau van Tolmen nach Newyovk. Lyonell Rambouillet, der immer noch vernarrt in sie ist, Mingt sie durch Drohunger,, sich vno van Tolmen scheiden zu lassen. Sie kommt mit der Tochter zu ihm. Haß gegen den Mann im Herzen. Boulot spürt da«. Iennt, ist selber reich und beginnt gegen ihren Mann zu arbeiten, ihr Vermögen wächst und wächst ... bis auf 80 Millionen. Durch Zufall erfährt es Carry Boulo4 und das Todesurteil über seine Frau ist gesprochen. Auf ganz raffinierte Weise lö^t er sie umbringen, versucht es auch bei seiner Tochter, tötet van Tolmen mit Hilfe des Ogers. Gegen Ariane läßt er in RocketS Hill, zu dessen Besuch er Tom und Ariane auffoi^rt. seine Kumpane loS, aber Ariane ent^^t durch glückliche Umstände dem Tod. Ein neuer Miterbe erscheint allf dem Plan. Es ist Harry Marmer, der Bruder Flsau Jenllys. Kaltblütig schießt Boulot ihn nieder und behauptet, daß Marnier eill Attentat auf ihn verüben wollte. Ich stellte das einwandfrei fest, denn die Kugel in der Wand hinter Boulot, die ihll hätte treffen sollen, ^ßte in seinen Revolver. Er hatte dem Toten seinen eigene,» Revolver in die Hand gedrückt." „Warum haben Sie damals Carry Boulot nicht verhaftet?" fragt der Polizeiprä-fident. „Ich hatte es nicht nötig, Herr General . . . denn Carry Boulot ist ja nicht tot! Carry Boulot lebt! Da . . . sehen Sie sich den Mann an . . . Armand Boulot . . . er ist Carry Boulot!" Alle springen entsetzt von ihren Pläj^n auf. Armand Boulot steht mit geballten Fäu« sten vor dem Obersten. „Lüge . . . verdammte Lüge!" „Das Spiel ist auS. Lyonell Rambouillet! Sie haben die sj^rtie verloren!" Mit kräftigem Ruck packt er ihn am Arin und reißt den linken Rockärmel hoch. „.Hier . . . daS Erkennungszeichen! Das rote Mal ... das trug Carry Boulot alias Rambouillet . . . und Armand trägt eS auch! Carry urrd Armand Boullot sind ein und dieselbe Person . . . Lyonell Rambouillet! Sie find verhaftet!" Rambouillet will sprechen, seine Lippen zittern, er bricht ohnmächtig zusammen. Erbarmullgslos blickt der Oberst aus ihn. „Zwanizig Jahre l>aben die Nerven gehalten . . . zwanzig Jahre lang hat er Verbrechen auf Verbrechen gehäuft seilie Gier war schlimmer wie die des Ätans. So wahr ich Oberst Mlms heiße . . . dieser Mann soll seine Strafe finden." Ariane lehnt weinend an Tom. Oberst WilmS setzt ein kleines Pfeifchen an die Lippen. Zivei Kriminalbeamte treten ins Zimmer. „Die Ballk ist zu besetzen! Die Leitung hat Kommissar Petri von der Falschgeldabteilung. Jenkins soll sofort mit drei Mann kommen!" „Jawohl. Herr Obeist!" Wenige Augenblicke später ist der Ver--brecher gefesselt und abtransportiert. In Boulots Bank herrscht hellste Aufregung. Die Polizei hat sie geschlossen und nimmt eine peinliche Prüfling der Bücher und Geldbestände vor. Auf diese Nachricht herrscht Bestürzung an der Börse. Morton versucht, sbch Jnfor-lnationen zu verschaffen, aber eS gelingt nicht. Bis Sir Homery auf der Börse eintrifft „Meine .Herren!" sagt der Präsident der Notenbank. „6arry Boulot ist soeben verhaftet worden wegen vielfachen Morde?." Alles ist außer sich. „Aber Carry Bonlot ist doch tot!" ruft man von allen Seiten. ^Adl. Ämmer kln bessere Per8on mit I. Oe^emtzei- cxi. später SU vermieten. Locins ul. 25 l. l^iZr 4._IZSß'l ^ddl. Ammvr. 8eoariert. /u vermieten. >^llr. Verv. I2S82 ^ddl. Ammvr 8okort ziu vermieten. ^lelc8an«jrova ^1 i. lür S.__1ZSS5 Dvutsode» ^Ädeken eeilt Kinder, vor- oder naciimit-ta«i8. vnter »diett« un äie V»:!-valtun?. i250Z KautlonstÜliiee Kss^Iorln, xu-te Verkäuferin, mit liiiroorit-xi8. 8l<>veni8el> unä cieutseZi. 8uellt Posten. Oeki. ^ntrlike unter »Xaution« sn clie Voi-valtun«. 12-70 lMeie 8»elle« I Ldaulieur?um 5o,<,rriLen Lin tritt ee8ucllt. >^dr. Verv. __ Lin tüctitixer frlsevrivbilio vird «e8ucl»t. franio sctnnir-maul. l?uSka cesta 2. 1M4 !m LatL Lpstzelc vjr