%Cheir wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrifl-^iboi |?rwa^tung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 mul 25-6!). > Kopališka ul. 6. Manuskripte werden nicht retourniert. — An- fragen Rückporto beilegen. Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, Kopališka ulica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din, zustellen 24 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Dirn 2'— ^ - naht s kauft Klassenlose in der GKickssteMe k und Hauptkollektur Bankgeschäft Bezjak Gosposka uäica 25 Der Notruf unserer Sparkassen über"‘ '“Klieli steht eine Verordnung „ ie Gemeindesparkassen in Vorbe- redun. alle S], 2- Der Verband der jugoslawi-Sparkassen in Ljubljana, in dem °Wen 29 Selbstverwaltuiigssparkassen heu gt?lens vertreten sind, hat nun sei- licwa^Seav©rordanng e$ ,.1 Denkschrift niedergeley Endpunkt zur Frage der neuen in einei ausführ di heißt: uer xz tigj 1 . e"oi"dnungsentwuri berücksich-Sßarv:'iesfalls dic Verhältnisse bei den ^al'r-f-Sen 111 Slowenien und auch in reidj^ '.en> tüf die noch das alte öster-Wohi Cne Regulativ zurecht besteht, ob kaSs‘ on den 57 jugoslawischen Spar-eii(fai|1 °9 auf diese beiden Provinzen Londoner und Boelfer Standpunkt unberänDerf p>SPANiEN-EINMISCHUNG MUSS EIN ENDE HABEN«, SCHREIBT DER »MANCHESTER-GUARDIAN«. ligen aus Spanien betrifft, glaubt das Blatt, daß es sich um ein Verschleppungs manover Italiens handle, das dadurch Zeit gewinnen und weiterhin General Franco unterstützen wolle. London und Paris wünschet!, daß das spanische Problem auf Spanien beschränkt bleibe und daß der Bürgerkrieg durch ein Kompromiß zwischen beiden Lagern aus der Welt geschafft werde. Die Einmischung der anderen Staaten müsse auf hören, soll die Lage im übrigen Europa nicht gefährdet werden. Sollte der Standpunkt Englands nicht durchdringen, dann möge die Welt wissen, daß die Valencia-Regierung alles erhalten werde, was es zur Fortsetzung ihres Kampfes gegen die Nationalisten brauche. L'o-n d o-n, 2. Oktober. Der heutige »Manchester Guardian« befaßt sich eingehend mit dem spanischen Problem im Zusammenhang mit der Demarche des italienischen Botschafters Grandi in London und betont, diese Intervention Italiens werde den Standpunkt Frankreichs und Englands nicht ändern. Paris und London seien nach wie vor fest entschlossen, der Politik der Nichteinmischung zum Siege zu verhelfen und jede weitere Intervention in Spanien zu verhindern. In diesem Sinne werde der italienischen Regierung eine entsprechende Note zugehen. Was den italienischen Standpunkt bezüglich der Verhandlungen zu Dreien in der Frage der Zurückziehung der Freiwil- Alarmzuftanö mValäftma Oberster Kommissär droht mit dem Belagerungszustand. Je rusale rn, . 2. Oktober. Der Oberste Kommissär gab einen Aufruf heraus, worin erklärt wird, daß sofern die Unruhen nicht sofort ein Ejide nehmen, unverzüglich der Belagerungszustand proklamiert würde. Alle Truppenteile und die Polizei befinden sich in ständiger Alarmbereitschaft. Nach Palästina wurde ein weiteres Infanterieregiment sowie drei Kriegsschiffe entsandt, die die Besatzung bei der Wieder Herstellung der Ruhe und Ordnung unterstützen sollen. Alle verhafteten arabischen Führer, etwa 380 an der Zahl, sollen auf eine Insel im Stillen Ozean gebracht und dort gefangen gehalten werden, zu welchem Zweck sie auf den Kreuzer »Sussex« eingeschifft wurden, Die Grenzen Palästinas sind bereits her metisch gesperrt und die Kommunikationen unter strengste Kontrolle gestellt. Wirtschaftsrat der Kleinen Entente. B u k a r e s f, 2. Oktober. Auf der bevorstehenden Tagung des Wirtschaftsrates der Kleinen Entente, die am 11. und $ich und obgleich hier die Institute Schot/'1.0*1 den Grundsätzen richten, die r°Pa 3a,llrzehntelang in ganz Mitteleu-iindejiaU-L dic Sparkassen Anwendung Dicht ' der neuen Verordnung wird der „nur den Sparkassen, sondern auch rechnfiarn*;en Privaten und öffentlicher e11 Wirtschaft ein In cC;aden zugefügt. Ders r Linie werden die Privat- unbehebba- Sit2er 0 n e n geschädigt, wie Hausbe-da (]ia Landwirte, Bauunternehmer usw. kar. c ^uurkassen langfristige Hypothe höC|J!nd ähnliche Darlehen nur im auf snaus?Pa^c von 20% der Einlagen dies . arhücher gewähren dürfen und hoch •r in der eigenen oder höchstens Die p''| den benachbarten Gemeinden. Mrß s ,Ke der neuen Bestimmungen ^eHien«m’ da® iu den meisten Orten Slo kn len. alle Landwirte werden dem- reditc' emandcm mehr Hypothekar-Gerden cingeräumt werden dür 'lach Fast schan ,0tl der Kreditgewährung ausge-dadurei Werden. Die Bautätigkeit wird Kredit ‘ Cr.schwert werden, weil die zur iuße^.^ührung verfügbaren Mittel laugfri • ränkt sein werden. Ohne Iäti?n„-,!Se Darlehen ist jedoch eine Bau 4 11 nicht denkbar. Den „”Cuen Bestimmungen bedeuten ei che Schaden für sämtli- das ga , s t v e r w a 11 u n g e n, für ße: die Gemeinden, Bezirksstra- rechtii'p,'" SSe und andere öffentlich-kassen ’C Korporationen, da die Spar-tleti den eigenen Gemeinden wer dies „ °oite gewähren dürfen und über Den ]{;1U Kurzfristige. Große Investitio-^istigp ''"a 11 Rdoch nur im Wege lang-1 Anleihen durchgeführt werden. ^ , z /* Eine^Wohlidi für die zarte Haut ELI DA SEIF ELIDA BLUMEN SEIFE Extra mild — kosmetisch wirksam. Von wundervoller Duftfülle '12. Oktober d. J. in Prag stattfindet, soll die Frage der Präferenzialklausel endgültig äuf die Weise geregelt werden, daß zwischen den drei Staaten der Kleinen Entente das System der »Regionalklausek in Kraft gesetzt werden- soll. Außer dieser Frage sollen noch weitere Probleme erörtert werden, die sich auf die Förderung des Warenaustausches zwi sehen der Tschechoslowakei, Jugoslawien und Rumänien beziehen. Kurze Rachrichlsn A t H e n, 2. Oktüber. Amtlich wird mit-geteilt, daß die int Ausland vVrvrÄteten -Nachvicht-rn Wer einen - McklrÄt Äes Mini-sterpriWnuLen M c t n x nurtgetrerfchieibctibciteu mit best itonig M-lichcr Grundlage entbehren. B u r,g o 5, 2. DftcBer. Zur Evinnerrmg an den ersten Jahrestag 'der Machtergreifung General F r a tt c o S in Nationcrlistisch-Spanien wurde ein neuer Orden gegründet, der als höchste Auszsichuung verliehen werden soll. Diesen „Orden vom roten Blitz" erhielten als erste König Bilten: Emanuel. Mussolini und Hitler. S t a g, ,2. Oktober. Im ZchammenHaug -mit der Wisderernennung Dr. K alf« s' zum Finan-zminister, dessen FinauKpro-grarnm von der Rog-ieruug g-onchmigt wurde. wird fcefcmrot, daß das SWfrinct* beschlossen hat, einen Tilgungsplan für die Staatsschulden atisguarBciten. Dom Parlament wird ein Gssetzelitwurf über 'etc Errichtung Ftner Arno ri isationAkasfe pgehert, der die Anfgübe zu fallen soll, den Zinsen- und Amortisatio-nsdienst der Staatsschnldelr ,ut 'bestreiten. I e x u j a I e nt, 2. Oktober. Um zu verhindern, daß die verhafteten arabischen Führer Unruhen hemvrnufen, sind alle britischen Truppen in Palästina in ihren UbiiMtcnen konfignierl worden. Die Itoichitigstcn. Straßen in Jerusalem, Haff« und Jaffa wurden von englischen Truppenabteilungen besetzt. P a r i s, 2. Oktober. Heute um 16 Uhr versammeln sich die Mitglieder der f ranz Ölfischen Regierung unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten, £ e 6 r u tt zu einem wich tigern Ministerrat in Rambouillet. Z it r i ch, ,2. Oktober. Devisen: Beograd 10, Paris 14.92, London 21.58, Newyork 435.25, Mailand 32.925, Brüssel 73.325, Berlin 174.70, Wien 70.80, Warschau 82.25, Bukarest 3.-25, Amsterdam 340-775, Prag 15.23. In Slowenien allein wurden im Laufe der vergangenen Jahrzehnte insgesamt 1521 öffentliche Anlagen ermöglicht, wie Schulgebäude, Kirchen, Pfarrhäuser. Kraftwerke und Elektrifizierungen, Kran kenhäuser, Versorgungs- und Siechen-häuser, Wasserleitungen, Brunnen, Brük ken und Meliorationen, Straßen, Eisenbahnen und andere Kommunikationen. Schlachthäuser, Feuerwehrheime, Wohn häuser für öffentliche Angestellte usw. Die nützliche Betätigung unserer Gemeinden, besonders der kleinen, ist dadurch gänzlich unterbunden. Einen großen Schaden bedeutet der Verordungsentwurf auch für die Gel d-institute und besonders für die G e nossensthaften, bei denen die Sparkassen keine Anlagen mehr vorneh men dürfen. Mit anderen Worten: die Sparkassen werden das Genossenschafts wesen nicht mehr unterstützen können. Schließlich erscheint auch der Staat selbst stark geschädigt, da die im Porte feuille der Sparkassen befindlichen Staatswerte und Staatskassenscheine höchstens .20% des Einlagenstandes der-! selben ausmachen dürfen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß der in Aussicht genommene Entwurf für das gesamte Wirtschaftsleben des Draubanats einen unübersehbaren Schlag bedeutet. Denn in Slowenien müßten von den Hypothekardarlehen und Krediten auf laufende Rechnung gegen 460 Millionen liquidiert werden, ferner alle Kommunalanleihen in der Hö he von 250 Millionen, an Anlagen bei Banken und Genossenschaften 60 Millionen und an Staatswerten 71 Millionen, zusammen somit 841 Millionen Dinar. Es müßten sohin rund vier Fünftel der gesamten, den Sparkassen in Slowenien anvertrauten Mittel liquidiert werden, ohne daß die Einlagen auf die bisherige Art und Weise weiterhin placiert werden könnten. Die Vorschriften der neuen Verordnung sind, Wie 'verschiedene ausländische Fachleute feststellen konnten, derart beschaffen, daß fast nur solche Anlagen zugelässen werden, die dem Spar kassenwesen gänzlich fremd sind, abgesehen davon, daß, wenigstens im Drau- banat, fast kein Bedarf an solchen Krediten vorhanden ist. Aber auch außerhalb Sloweniens und Dalmatiens wird durch die neuen Bestimmungen den Sparkassen der Geschäftsgang sehr erschwert; wegen der großen Einengung in der Betätigung wird die Gründung neuer Institute sogut wie unmöglich gemacht. Die Sjvirkassen werden auch dadurch schwer betroffen, daß sie pupillarsicherc Gelder nicht mehr werden annehmen dürfen, obwohl im ursprünglichen Entwurf dieses Recht noch ausgesprochen war. Dadurch werden besonders die In stitute am Lande benachteiligt, da dort die Einlagen bis zur Hälfte aus Mündelgeldern bestehen. Sollte demnach eine Korrektur im Ver Ordnungsentwurf in der angedeuteten Richtung nicht vorgenommen und wenigstens nicht die Bewilligung erzielt werden, daß sich die Sparkassen auch weiterhin nach den bisherigen Grundsätzen betätigen können, dann sei -es bes ser, daß die Verordnung überhaupt nicht erscheint. i. 25]ähriges Kulturjubiläum. Dieser Tage feiert der bekannte Jugendschriftsteller Mladen š i r o 1 a in Zagreb, aus dessen Feder eine Reihe von Kinder- und Erzählungen für die heranwachsende Jugend stammt, das Jubiläum seiner 25-jährigen Tätigkeit auf diesem Gebiete. Sonntag, den 10. d. wird im Zagreber Kleinen Theater eines seiner Bühnenwerke aufgeführt werden. i. In der evangelischen Kirchengemeinde in Zagreb hält Sonntag, den 3. d. um 16 Uhr Frau Anna Sorsche einen Vorträg über die Gustav-Adolf-Tagung in Speyer. .i Der gesamtstaatliche Aerztekon- greß wird heuer vom 10. bis 12. d. in Novi Sad abgehalten werden. Die Teilnehmer werden Ausflüge nach der Fruš ka gora, nach Bezdan und Oplenac unternehmen. Das Verkehrsministerium hat den Teilnehmern namhafte Fahrpreisermäßigungen zugestanden. i. Erntedankfest der Zagreber reichs-deutschen Kolonie. Samstag, den 2. Oktober 1. J. findet im Kroatischen Musikinstitut in Zagreb das Erntedankfest der Zagreber Reichsdeutschen statt, welches wie in den Vorjahren den Charakter einer nationalen Staatsfeier der hiesigen Kolonie tragen wird. Der deutsche Konsul Dr. F r e u n d t hat Einladungen zu diesem Fest ergehen lassen. Angehörige und eingeführte Gäste sind willkommen. Die Festrede wird Obergebietsführer Carl C e r f f aus Berlin halten. Nach Schluß der Feier kameradschaftliches Beisammen sein und Tanz. i. Ausländisches Interesse für jugoslawische Hygiene-Einrichtungen. Auf Initiative des Reformators der sozialen Hygiene in Jugoslawien, des Vizepräsidenten der Sanitätssektion des Völkerbundes Dr. Štampar traf vor einigen Tagen ein ägyptischer Gelehrter in Zagreb ein, um die dortigen Hygieneeinrichtungen zu studieren. Es ist dies der Sanitätschef der ägyptischen Regierung, der Professor für Hygiene und Präventivmedizin in Kairo Dr. Abd el Wahed el W a k i 1, der sich besonders für die Gesundheitsverhältnisse am flachen Lande interessiert. Der prominente Gast wird noch einige Zeit in Jugoslawien verbleiben. i. Adriafahrten einer ägyptischen Prinzessin. In Split ist die Motorjacht des deutschen Automobilindustriellen Opel »Troll IV« eingetroffen, mit der die ägyptische Prinzessin Fewki, die Tante des gegenwärtigen König Faruk, Fahrten in die Adria unternimmt. Die Prinzessin besichtigte verschiedene Gegenden Süddalmatiens und schickt sich jetzt an, auch die nördliche Adria zu befahren. i. Filmaufnahmen in Dalmatien. Die Gesellschaft des Wiener Mondial-Films, die drei Wochen in Dubrovnik und Umgebung Aufnahmen für den Film »Matrosenliebchen« gemacht hatte, kehrte jetzt über Split nach Wien zurück. Die Hauptdarsteller des Films, der demnächst zum ersten Mal vorgeführt wird, sind die kleine Traudl Stark und Wolf Albach-Retti, der Gatte der Diva Magda Schneider. Die Gesellschaft dürfte im nächsten Jahr wieder eine Reihe von Aufnahmen an der Adria vornehmen. i. Furchtbares Familiendrama. In Bije- lievina (Savebanat) erschlug der 60jübrige Landwirt Milan L a v r n j a auf Anstiften seiner zweiten Frau seinen 18-jährigen, aus der ersten Ehe stammenden Sohn Sava. Lavrnja war nach dem Tode sei er ersten Frau eine zweite Ehe eingegangen. Die zweite Frau verfolgte La-vrnias Kinder aus erster Ehe mit ihrem Meß. Der alte Mann, welcher der Frau voükommen hörig war, trieb seine Kinder r 'w-glich mit Ausnahme seines jüngsten Kindes, eines 3-jährigen Söhnchens, aus der'. Hause. Vor kurzem kam Lavrnjas LÜ.-.r'er Sohn Sava nach Hause und ver- :■ gte die Auszahlung seines Erbteils. Der Vater schlug ihm vor, bei ihm zu bleiben, womit der Sohn einverstanden war. Aber schon nach einigen Tagen gab es zwischen Sava und der Stiefmutter Streit. Von seiner Frau aufgehetzt, überfiel der alte ' -vrnia den Sohn und streckte ihn durch Knüppelhieb* zu Bo- ^Das Qabij nMmti scharfer Seifie lrad£*il Selbst leicht entzündete Stellen der empfindlichen Haut Ihres Baby’s werden durch die unzähligen winzigen Perlen des überaus milden und sahnigen Schaumes der Iecithinhaitigen Solea-Seife nicht gereizt. So wohltuend, so köstlich ist Solea-Seife! Unmittelbar nach dem Solea-Bad, wenn die zarten Poren noch geöffnet sind, streichen Sie Solea-Creme mit dem hochwirksamen Cholesterin über die empfindliche Haut Ihres Jüngsten: Wunde Stellen verschwinden, die Haut wird wieder rosig, bleibt gut durchblutet und das Wohlbefinden steigt. Ein duftiges, gesundes Baby - das ist der Erfolg der Solea-Hautpflege bei den ganz Kleinen! 01 J feit, 'ixe von diesen Ereignissen Kennt hielt, bemächtigt sich lrod/cnlb-e Unruh- * der ffiiofpraifti von den Maßnahmd"^^ Regierung erfuhr, lies; er sofern: alle zum Mostheeviert«! schließen und siette ehre aus 200 Anhängern beste«? Leibgarde, Sm £§u§ii§m lu. Aktuelle Probleme. Bei geiuui Prägen in-vier Vorder stc-alle l> Seife imdCmnß Mvlfi i0.- 5.- 3,- ohnf . . Verbrauchssteuer L Ueberprüfung der Unmenge der die die Bevölkerung von Ljubljana teressieren. lassen sich unschwer Probleme herausgreifen, die im grund des allgemeinen Interesses hen. Es ist auch verständlich, da! Faktoren sich redlich bemühen, die sung dieser Probleme sobald als 11' * lieh herbeizuführen. Um die SaC!lf .q-beschleunigen, wurden mehrere ■“ nen eingeleitet, die bereits namhafte folge zu verzeichnen haben, odV noch immer nicht gesagt werden ka wann die endgiltige Regelung der F| ^ lerne angepackt wird. Vor allem is der Bau eines neuen, modernst ein^g-richteten und außerhalb der Stadt s henden Krankenhauses, der die Oe ter der Oeffentlichkeit erregt. kommt die Bahnlinie Črnomeli-st , sko, durch die eine gute Verbind11,!’ mit der Adria geschaffen werden dann die moderne Autostraße Ljubha —Sušak und schließlich der Bau 61 -neuen Bahnhofes mit gleichzeitiger soll Tief Gleisanlage« gsle'fb I' . : : : in Boläftino SONDERMASSNAHMEN GEGEN DEN TERRORISMUS. — OBERSTES ARABISCHES KOMITEE AUFGELÖST. — DER GROSSMUFTI VON JERUSALEM ABGESETZT. — ZAHLREICHE VERHAFTUNGEN. 'letzten Ereignissen in Palästina hat die britische Regierung einschneidende Maßnahmen getroffen. Das Haus des Großmufti ist von Truppen umstellt. Heute vormittag ist der Tskretär des arabischen obersten Ausschusses gritob -Dabvih -verhaftet worden. Das Mitglied des obersten Ausschusses Dschahi Hus-sain und der Direktor der Arabischen Bank Achmed Hilmi Pascha sind geflüchtet. Der Bürgermeister von Jerusalem Khalidi soll gleichfalls verhaftet worden fein. J e r u s ale m, 1. Oktober. Der Vorsitzende der Arabischen Partei Huseini ist in Berschcba verhaftet morden. Heute früh tour den zahlreiche .Hausdurchsuchungen und Wer Haftungen borgen omnren. Der Oeffentlich- I c r u s a l e m, 1. Oktober. Ein offizielles Stemm uniquee besagt: Besonders in. den letzten vier Monaten hat sich, der . Terrorismus in Palästina verschärft. Wegen Ermordung von zi.rä britischen amtlichen Persönlichkeiten wurde es für notwendig befunden, -ehre Aktion gegen gewisse Parteien vin-zu-leitcn, deren Tätigkeit der Ausrechterhaltuug der öffentlichen Ordnung und Sicherheit in Palästina nicht zuträglich ist. Das arabische oberste Komitee und alle seine Organismen -sind als ungesetzlich erklärt werden. Haftbefehle find gegen bedeutende arabische Per-sönKchkeiten erlassen worden, die aus Palästina werden ausgewiesen werden. Der Groß mufti von Jerusalem ist seines Postens enthoben worden. Jerusalem.!. Oktober. Seit den den. Auf Befehl seiner Frau, die dabei stand, schlug er so lange auf den ohnmächtig am Boden Liegenden ein, bis dieser den Geist aufgab. i. Beginn der Arbeit in den Sprachkursen dejy jugoslawisch-deutschen Gesellschaft in Beograd. Die von der Jugoslawisch-deutschen Gesellschaft in Beograd organisierten und betreuten Kurse der deutschen und der serbokroatischen Sprache beginnen mit der Arbeit am 11, Oktober d. J. im II. Knabengymnasium, Poin-carestraße 29. Die Kurse teilen sich in Anfängerkurse, mittlere .und Oberkurse. Abendunterricht nach 19 Uhr, drei Stunden wöchentlich. Die Teilnehmergebühr für das ganze Semester beträgt für die Deutschkurse 100 bis 130, für die Serbokroatischkurse 160 Dinar. Auskünfte und' Einschreibungen in der Gesellschaft, Prestolonaslednikov trg 38-1. Tel. 28-137. i. Der Flugverkehr zwischen Zagreb und Beograd, der am 30. September hätte für dieses Jahr eingestellt werden sollen, wurde in Anbetracht des schönen Wetters bis 16. Oktober verlängert. Auf den übrigen Fluglinien wurde der Verkehr bereits eingestellt. legung der gesamten Weichbilde der Stadt. lu. Das Geheimnis um die Kinde geklärt. Die Angelegenheit des Sar mit der Kindesleiche, der, wie ber6.^ gestern berichtet, dieser Tage in der . tenkammer am alten Friedhof in ft! j Ijana gefunden wurde, erscheint K t vollkommen geklärt. Es handelt sich ^ ein uneheliches Kind, das im Alter kaum acht Tagen (nicht Monaten) el natürlichen Todes infolge allgenie1 Erschöpfung gestorben ist. Da die n* ter des Kindes bettlägerig ist, kon sie sich um das Begräbnis nicht K" mer und ersuchte einen Bekannten* Sache zu übernehmen, der die Sa reichlich ungeschickt erledigte. Die Polarmöwe, ein Weltwanderer md? Eine Möwe, die über die ganze wandert, ist die sogenannte Polar schwalbe. Sie brütet im höchsten N01.^rC zur Zeit der Mitternachtsonne. Sind 1 Jungen herangewachsen, so begibt sich auf die Wanderschaft. Ihr Zie das Südpolargebiet. Nach etwa zwannZc Wochen hat sie die Reise über die ga Erde zurückgelegt. Man muß .------------------" ‘ »Wie lange bleiben Sie im Wa^ereJ), Der Doktor hat gesagt zehn Mb"1 J r,Atin n1* aber ich bleib’ zwanzig... schon einmal drin ist.« MuMims Deutschlanö-Besuch i v:.:. s Nach Verlassen des Berliner Bahnhofs schreitet der italienische Regierungsdst^ ^ seinem Gastgeber Adolf Hitler die Front der Ehrenkompagnien der Wehrmacn ^ um dann in einer Triumphfahrt in die Reichshauptstadt einzuziehen. (Scher genborg-M). Erfolgreiche Abwehr der Chinesen ÜIIi GROESSTE SCHLACHT SEIT BEGINN DES JAPANISCH-CHINESISCHEN KRIEGES IM GANGE. schh Yl 11 g 11 u b G Okl. Die größte chin • sc'1 Beginn der japanisch-'\bsr|SlS-C^Cn Feindseligkeiten ist im •Tut... bmtt Lotien im Ganse, wo die Jana1,11111 Lollcn im Dange, wc _____________ ttmi..n,Cr’ unterstützt von Artillerie und chinesischen Linien an-um die großen chinesischen anks (]je Reifen Truppenkonzentrationen bei Liuho zu isolieren. Auf beiden Seiten sollen Tausende gefallen sein. Nach chinesischen Berichten sind die chinesischen Linien unversehrt geblieben. Es wird aber zugegeben, daß die Vorhuten Verluste erlitten haben. Franco zeigt Entgegenkommen ÖINttt£EN ABTRANSPORT DER FREIWILLIGEN UNTER DER BE-TrhSG’ DASS DREI NATIONALSPANISCHE OFFIZIERE DIE KONZILE IN DER REPUBLIKANISCHEN ARMEE UEBERNEHMEN. ^Icld ^ e a 11 H c Lu z, 1. Okt. Nach Ullgcn aus nationalspanischem p °let hat das Hauptquartier General rü„;',nc 0 s die Möglichkeit einer Zu-,\vi|i; lehung der ausländischen Frei-l(0riPeri als allfälliges Ergebnis einer lami Cllz zwischen Frankreich, Eng-Lm i Und Italien geprüft. Wie ver-el) wird General Franco den Mäch- ten milteilen, daß er geneigt sei, eine vollständige Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen, die in beiden Lagern kämpfen, unter der Bedingung anzunehmen, daß die Zurückziehung, soweit sie die in der republikanischen Armee eingereihten Freiwilligen betrifft, von drei Offizieren der nationalspanischen Armee überwacht werde. 35-ste 31 Paßfcilscher-Groß-zentrale aufgedeckt Jfandenmitglieder in mehreren europäischen Staaten verhaftet. jjri frch die ausgezeichnete Zusammen-]j2_Cl* einer Reihe von europäischen Po-{gllen ist jetzt einer internationalen Paß-^cherbande das Handwerk gelegt wor-^ .* 22 Verbrecher wurden in Frankreich j ® in Danzig festgenommen, hat? Laufe des Sommers 1936 stieß die p^hösische Polizei wiederholt auf falsche lich86’ Las war an sich nichts ungewöhn-atl eS’ denn Paßfälschungen werden über aUchn^.ZU ]eder ^eit versucht. Erst als '[u falsche Aktien, Wertpapiere und i Pons auftauchten, gewann die Polizei S. tun- ^andbabe. Nach kurzer Beobach- te einf s’e zu und verhaftete in Nancy ^r‘YMann ,der sich Mare nannte, in fo|gi 'heit aber der steckbrieflich ver-Eine c*le,nalige Bankier Febvre war. p|, Haussuchung förderte nicht nur ?ai| ^Werkzeug zutage, sondern auch Uy.re’°t'e gefälschte Aktien, Obligationen sein an,dere Wertpapiere, die Febvre durch Helfershelfer absetzen ließ. Andere er suchten die Wertpapiere zu Geld machen. Es uach 'vleci zu n°ssen Jache gelang der französischen Polizei Und nach die verbrecherischen Ge- en Febvres ausfindig und dingfest zu Enr 11en' ble stammten aus allen Ländern Fr Pas* In der Hauptsache waren es ein A°Sen’ Italiener, auch ein Russe und raber befand sich dabei, Holländer “sw. ihr, Papiere tand ^"weichungen von den Originalen V0r |Cn S'ch interessanterweise nur in den Pfil, Y°hen' die Eintragungen und Stem-SohnV,arcn von den echten nicht zu unter-che'den. e Pässe und sonstigen Ausweiswaren ausgezeichnet gefälscht. Di, mit le Pari iser Polizei setzte sich nunmehr VerbCUlür Peihe europäischer Polizeien in f3|scbndllng und bat um Mitteilung, wo vCr Q Pässe auftauchten. Die Polizeien^3 fangen teilten darauf mit, daß Pjjs e> schwedische und auch polnische Die ^ offenbar gefälscht im Umlauf seien. gew- englischc Polizei verwies auf eine Ber]jySc Paula Silberstein, 1908 in Und ■ ^e*30ren, eine große Abenteurerin Stäh|ClUe Spezialistin für Warenhausdieb-in pC;. glückte, die Paula Silberstein und aris 2U verhaften. Ihr Paß war falsch Fälschern war hergestellt. ■verhaft ^Usanimer|J,an" m't den bereits •Band0 Packte auch die Festnahme des viel pent,äuptlings. Es war der Russe Da- tun„ r e * n k i e 1, der bei seiner Verhaf- falSchemen Aschen spanischen und zwei .seinY-Y fische Pässe bei sich trug, ln Hii!].1 °hnung fand man Material in der e-hURc* Fülle, sodaß die Verhaftung geti I rigcn Mitglieder der Bande erfol- haimt °nnte- Diesmal handelte es sich UUptsächlj 8c,iechcn. Mich der ich um Polen. Russen und Danziger Polizei glückte ein guter Fang. Sie nahm neun Mitglieder einer Paßfälscherbande fest, die sich aus Polen und Juden zusammensetzt. Es wird nunmehr festgestellt werden, ob und in welchen Beziehungen die beiden Paßfälscherzentralen gestanden haben. Bemerkenswert ist übrigens, daß in Frankreich der Hauptvertrieb der falschen Pässe durch die Mitglieder eines Wandertheaters erfolgte. * Bei Mensche», die oft verstopft sind und mit beträchtlich gärendem Magen- und Darminhalt herumgehen, bewirkt früh nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Josef"-Bitterwasser gründliche Durchspülung des gesamten Verdauungsweges. Durch Gebrauch des „Franz-Josef"-Wass«rs wird die Zunge bald reiner und ein regerer Apperit stellt sich schon in wenigen Stunden — nach Beseitigung der Verstopfung — ein. Od min soc ooi nar zdr 8. br. IS- 1R5 od ?3. V 1935 ZIEHUNG I. KLASSE AH 20. UND 21. OKTOBER 1937 GEWINNE: Din 64,991.000 d. h. um Din 671.000’— mehr als bis jetzt! 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Die Ursache ihres langen Schlafes war -Schlafkrankheit; das Mysteriöse an ident Fall war die lange Dauer des Schlafes, die bisher von keinem anderen Schlafkranken auch nur annähernd erreicht war. Ae fünf Jahre müssen als ein sehr ausgedehntes Koma angesehen werden, über dessen Wesen die LeicheNbeschau kein neues Ergebnis zeitigte. Doch fand man unerwarteter Weise heraus, daß Patricia Maguiere auch an Gehirn- alropie, also langsamem Austrocknen des Vorderhirns, gelitten halte. Die ehemalige Stenographin Patricia Ma gut re, ein anziehend wirkendes brünettes Mädchen, war im Jänner 1932 auf dem Weg nach Hanse im Vorortzug plötzlich ein-geschlafen. Der Schaffner weckte sie auf; einige Tage kämpfte sic gegen ihre Schlaflust an, bis sie am 15. Feber desselben Jahres in einen Schlaf verfiel, ans dem sie nie mehr erwachte. Manchmal öffnete sie noch die Augen, aber sie konnte nicht sehen. Gelegentlich reagierte sie auf die Stimme ihrer Mutter. Die Merzte versuchten alles, iims in ihrer Mackst stand, aber nichts hals, und auch die Bemühungen von Mesmeristen und Raturheilknnd igen blieben ergebnislos. Verlobung des griechischen Kronprinzen mit Vrinzesfin Frieöerike : ÄMMs In Athen wurde jetzt die Verlobung des Kronprinzen Paul mit Prinzessin Friederike (links) amtlich bekanntgegeben. Die Braut des Kronprinzen ist eine Tochter des Herzogs Ernst August zu Braunschweig und Lüneburg und der Prinzessin Viktoria Luise von Preußen (der Vater der Prinzessin ist der Chef des Hauses Hannover und führt den Titel Prinz von Großbritannien u. Irland). (Scherl-Bilderd.-M) Das einzige, was Wirkung hatte, waren tag lichc Massagen die die Musfein des Mädchens geschmeidig erhielten. Essen wurde ihr täglich sechsmal eingaflößt. Ihre Wangen behielten ihre Farbe, urtb auch die Haare blieben wie sie waren. Während der fünf Jahre mußte „Dornröschen" fünfmal in ein Krankenhaus geschafft werden, das letzitemal vor einer Woche, wo man eine Operation an ihr vornehmen wollte, um ein 'Geschwür im Wagen zu entfernen. Indessen entwickelte sich aber eine Lungenentzündung, so daß die Operation nicht durchgeführt Werden konnte. Scheidung trotz Reißverschluß! Dem »Prager Tagblatt« wird aus Budapest berichtet: Der Oberbuchhalter C. G. war nach dreijähriger Ehe von sei ner jungen Frau wegen Alltagsstreits verlassen worden, brauchte zur Scheidung aber ernstere Gründe und hörte schließlich von Privatdetektiven, daß sich seine Frau in der Wohnung ihrer Freundin jeden Dienstag und Samstag mit einem jungen Mann treffe. Am nächsten Samstag zog eine kleine Expedition, bestehend aus zwei Detektiven, dem Gatten lind seinem Freund, einem Modewarenhändler, der die Wohnungsinhaberin kannte, zu deren Haus und verbarg sich zunächst in der gegenüber liegenden Toreinfahrt. Bald kam auch die junge Frau und wenig später ihr Freund an. Nach1 einiger Zeit schlichen die Männer vor die Zweizimmerwohnung, deren Fenster auf einen Gang mündeten, und konnten durch eine Vorhangritze sehen, daß die Unterhaltung zunächst zu dritt vor sich ging, und daß dann die Wohnungseignerin diskret ins Nebenzimmer verschwand und die jungen Leute allein ließ. Als der Augenblick gekommen war, das Paar in flagranti zu betreten läutete der Kaufmann. Die Freundin öffnete« dem Bekannten, erbleichte aber, als sie ihn in großer Begleitung sah und verstellte ihm den Weg. doch schoben sie der Gatte und der Kaui mann zur Seite und traten in das zweite Zimmer ein. Dort saß der junge Mann anscheinend gelassen in einem Fauteuil und neben ihm auf einem kleinen Puff die Frau. Hochroten Gesichts schrie sie ihren Gatten an: »Ich sehe, ich sollte in flagranti ertappt werden. «Schade um die Mühe. So klug wie ihr, bin ich auch. Früher wäre es noch leichter gewesen, sich den Beweis zu verschaffen, doch jetzt bin ich schon zu gut vorbereitet. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Sie mich vollständig eingekleidet in der Wohnung einer Freundin gefunden haben, in der sich dieser Herr nur als ein Bekannter des Hauses aufhält.« Die vier fanden zunächst keine Worte, denn gegen die Toilette der Frau war in der Tat nichts zu sagen, was eine Minute vorher, als sie durch die Vorhangritze blick ten, durchaus nicht der Fall war. Der Modewarenhändler begriff zuerst. »Wir vier«, sagte er höflich, »konstatieren ein heilig, daß die gnädige Frau an ihrem Kleid vom Hals bis zum Knöchel einen Reißverschluß trägt!« Am nächsten Tag reichte der Mann die Scheidung ein. Die junge Frau verteidigte sich vor allen Instanzen dahin, einwandfrei angezogen und somit grundlos verdächtigt worden zu sein, der Mann hielt dem ent gegen, daß die Minute, die zwischen dem Läuten an der Tür und dermBetre-ten des Zimmers verstrichen war, hingereicht hat, das Kleid mit dem Reißver Schluß wieder in Ordnung zu bringen. Am Ende sprachen die Gerichte die Tren nung der Ehe aus dem Verschulden der Frau mit der Begründung aus, daß die beim Eintreten der Männer gemachte Bemerkung der Frau, gut vorbereitet gewesen zu sein, ein Geständnis beinhal te, das dem Ertapptwerden gleichkommt. * Bei Dickleibigkeit regt der Gebrauch des natürlichen „Franz-Joscs"-Bi tterwassers die Darmtätigkeit kräftig an. Od mfn. soc. vol. nar. zdr. S. br. 15—185 od 25. V 1935. Aus Stoäi Wlntechilföaktion fetzt ein! AUFRUF DES BÜRGERMEISTERS AN DIE BÜRGERSCHAFT DER STADT MARIBOR. s ..ich. '/< Samstag, l en 2 Mitbürger! Mit dem Eintritt des Winters wird die brennende Frage der Versorgung der zahlreichen arbeitslosen und armein Bewohner von Maribor wieder aktuell. Deshalb wende ich mich abermals an die vermögenderen Bürger der Draustadt mit der herzlichen Bitte, die Hilfsaktion für die armen Bevölkerungsschichten der Stadt Maribor auch heuer ausgiebig zu unterstützen. Die Bedürfnisse sind in dieser Richtung groß, da den Arbeits- und Mittellosen außer der Nahrung auch Brennmaterial sowie die dringendste Bekleidung und Beschuhung geboten werden muß. Die Stadtgemeinde wird dafür Sorge tragen, daß die Arbeitsfähigen bei der Durchführung öffentlicher Arbeiten be- schäftigt werden, wogegen die übrigen vor allem mit Leistungen in Natura bedacht werden sollen, wobei durch gut-durchdachte Evidenzführung und Kontrolle jeder Mißbrauch der Unterstützungsaktion vereitelt werden wird. Die Barspenden nimmt die Stadtkasse am Slomškov trg 11 (Telephon 2260), die Naturalspendf dagegen das städtische sozialpolitische Amt am Rotovški trg 9 (Telephon 2754) entgegen. Um tos zum Eintritt des Winters die nötigen Mittel aufbringen zu können«, bitte ich die Mitbürger, meiner Bitte schon jetzt zu entsprechen. Der Bürgermeister: Dr. Juvan m. p. Der Verkehr mit Št. IIj wird wi Die ®!nterfol5rorö!ii!tig Im städtischen Autobusverkehr säet aufgonommen werden, sobald die As?^ tierung «der Reichsstraße beendet s wird. Die Aufnahme der Fahrten w rechtzeitig bekauntgegeiben werden. ^ Die Fährtein auf deri übrigen Llllljn bleiben bis auf weiteres unveränder Geltung. Tarifsenkung. Mit der Einführung der Winterfd1^ Ordnung wird auf einigen Linien ^ städtischen Autobusverkehrs der F a ' p r -s i s etwas gesenkt. Auf der nie 1 im Lo-kalverkehr beträgt der Fa preis für die ganze Strecke 2 Dinar P Person (bisher 3 Dinar), auf der Ein>e nur 1.50 Dinar für die ganze Stree ' auf der Linie 3 vom Hauptplatz bis den Friedhöfen 2 und tos zur Vrazo ^ i ulica 3 Dinar, auf der Linie 4 vom HaU|P. platz bis zur Haltestelle Tezno ^an 1.50 und bis zum Endpunkt der L'1, (Puüko) 2 Dinar. Nach Sv. Peter d;er Fahrpreis von 4 auf 3 und nach , Martin von 10 auf 8 Dinar ermäßigt- is der Linie nach Celje wurde der Fahnde ebenfalls etwas gesenkt, u. zw. bis zu Endpunkt der Strecke von 35 auf 30 u für die Rückfahrkarte von 60 auf 50 Esperanto an dritter Stelle. Dieser Tage wurden vom Sender Rom die ersten authentischen Daten über das " Ergebnis der dritten touristischen Preis- ■ ausschreibung veröffentlicht. Darnach lie- | fen 209 Artikel in französischer und 163 in deutscher Sprache ein, während 101 ! im Esperanto verfaßt waren. . In englischer Sprache waren 68 und in ! holländischer 61 Aufsätze abgefaßt, j Zwei Esperantisten erhielten als Beloh-1 nung für ihre Teilnahme an der Konkurrenz einen längeren kostenlosen Aufent- ; halt in Italien, und zwar ein bekannter Kunstmaler aus Genf und ein Journalist aus Luxemburg. V. L. * Die Anmeldungen zu den Mitte Oktober in Maribor aufzunehmenden Esperantokursen nimmt der Kaufmann T. Klanjšek, Glavni trg 21, entgegen. Ihr körperliches Wehleiinden hängt davon ab, wie Sie Ihre inneren Organe behandeln. Wenn Sie diese immer nur mit neuer Nahrungszufuhr belasten, und nicht gleichzeitig auch für regelmäßige Reinigung sorgen, entsteht bald ein Mißverhältnis, und verschiedene Störungen stellen sich ein. Solchen, von Anfang nicht beachteten Verdauungsstörungen folgen oft schwere innere Erkrankungen. Als das bestbewährte natürliche Vorbeugungsmittel gilt hier das Rohitscher Mineralwasser! Bei regelmäßiU gern Genuß reinigt es in angenehmer Weise den Verdauungsapparat und erhöht seine Widerstandskraft. Ein allgemeines Wohlbefinden stellt sich wieder ein! Bitte machen Sie doch einmal den Versuch! 7119 Gleichzeitig mit der Wirrt erfahr Ordnung auf den Eisenbahnen tritt Sonntag, den 3. Oktober auch im städtischen Au-tobusverikehr eine Änderung des Sommerfahrplans ein, um «dem nach dem Abflauen der Reisesaison geringeren Verkehr Rechnung zu tragen. Die Veränderungen sind nicht allzu groß, immerhin wären folgende zu erwähnen: Lokalverkehr. Linie 1: Die beiden letzten Fahrten zur König-Peter-Kaserne um 20.15 und 20.30 vom Hauptbahnhof. finden nur jeden Samstag, Sonntag und kirchlichem Feiertag statt. Die beiden ersten Frühfahrten (ab Hauptbahnhof um 6.15 und 6.30 Uhr) fallen gänzlich aus, sodaß auf «dieser Linie «der erste Wagen im der Früh erst um 6.45 Uhr vom Bahnhof abfährt. Linie 2: Der letzte Wagen nach Studenci mit der Abfahrt um 20.22 Uhr vom Hauptplatz wird nur Samstag, Sonntag und Feiertag abgefertigt. Linie 3: Nachmittags fährt der Wagen nach Pobrežje alle 10 und 40 Minuten nach der ganzem Stunde ab, «sodaß die Fahrgäste, die sich zu Begräbnissen begeben. jedenfalls stets zurecht kommen. Von 13.10 bis 16.40 Uhr verkehrt somit der Wagen jede halbe Stunde. Linie 4: Bis zum Gasthaus Pulko in Tezno verkehr! der Wagen nur mit der Abfahrt vom Hauptplatz um 6.15, 10.37 «und 19.22 Uhr, während die übrigen Fahrten nur bis zur Balmhaltestelle in Tezno (Marin) abgefertigt werden. Während des Winters entfallen die Fahrten mit der bisherigen Abfahrt vom Hauptiplatz um 7.52, 8.37, 17.10, 18.52, 19.22 und 19.52 Uhr. Fernverkehr. Nach Sv. Peter begibt sich in der Früh «der erste Wagen um 7 Uhr vom Hauptplatz und fährt von dort um 7.15 Uhr gegen Maribor ab. Nach Radv a n j e und Ruše werden a-n Sonn- und Feiertagen die Autobusse vom Hauptplatz von 14 bis 19 Uhr jede Stunde abgefertigt; im Bedarfsfall werden in «dieser Zeit, wie auch nach 19 Uhr weitere Wagen abgelassen. Von Ruše gegen Maribor fährt der. Nachmittagswagen schon um 17 (bisher um 18) Uhr, somit eine Stunde früher ab. Nach Selnica verläßt an Sonntagen vormittags der Wagen eine halbe Stunde später «den Hauptplatz, somit um 7.-30 Uhr, und fährt von Selnica um 8.15 Uhr ab. Die übrigen Fahrten bleiben unverändert. Nach S v. Martin wird Sonntag nachmittags der Autobus vom Haupt- SONNTAG, DEN 3. OKTOBER 1937. platz um 18 Uhr (eins Stunde früher) und von dort um 19 Uhr abgelassen. nar. Gesenkt wurde auch der Preis für 3.50’ Fram 5, Polskava 8, Slov. Bistrica bis Konjice 20 Dinar usw. . . Dieser Schritt der Stadtgemeinde jedenfalls sehr zu begrüßen«. Hmem in den Oftober! JER SCHÖNSTE HERBSTMONAT BEGINNT SEIN REGIME ^ Selbst wenn es der Kalender nicht bestätigte, wir fühlen es auch so, daß der Oktober ins Land zieht. Immer kürzer werden die Tage und der Monat Oktober wird uns wieder zwei Stunden des Tages rauben. Mit der Zeit der lan gen Abende, die uns jetzt bevorsteht, hat sich das Leben wieder überwiegend auf die geschlossenen Räume eigestellt. Plötzlich spüren wir wieder den Zauber der eigenen Häuslichkeit, wenn wir am Abend nach der Arbeit heimkehren, uns so recht gemütlich in den alten Lehnstuhl fallen lassen und das Radio zu spielen beginnt. Familien- und Freundschaftabende knüpfen sich enger. Während draußen die Oktoberstürme .um das Haus jagen, während Regenschauer das braune Laub von den Bäumen fegen und sich der Herbst von seiner unfreundlichsten Seite zeigt, beginnt die Zeit der Geselligkeit. Natürlich will man daneben auch noch die letzten schönen Tage, die jetzt immer rarer werden, genießen und keine Sonnenstunde in der Natur ungenutzt lassen. In der Landwirtschaft bringt der Monat noch viel Arbeit. Die Zeit der Wintersaat ist gekommen, und der Bauer steht bei Wind und Wetter auf dem Felde, um sein Land zu bestellen. Während die Herbststürme gewaltig über das Land brausen, wird schon wie der die Aussaat vorgenommen, die im Frühjahr keimen und gedeihen soll. Eine ganze Reihe alter Bauernsprüche ist uns bekannt, die aus der Wetterlage des Oktober schon Rückschlüsse auf die Ernte des nächsten Jahres und die Weiterentwicklung des Wetters zulassen. Wenn’s im Oktober friert und schneit, Bringt der Jxnner milde Zeit. Wenn’s aber donnert und wetterleuchtet. Der Winter dem April in Launen gleicht. Auch mit der Raupenplage, die dem Landwirt oft schweren Schaden bringt, beschäftigt sich die Vorhersage. So weißt es, ein kalter Oktober gebiete dem Raupenfraß Einhalt. Andere Regeln beschäftigen sich wieder mit dem Einbringen ‘der letzten Ernte. Daß hier-be: natürlich auch das Wetter ein beträchtliche Rolle spielt, ist Selbstver- ständlich. Starke Regenfälle können ^ letzten Augenblick den ganzen Ernte trag zerstören und fortschwemmen-ßerdem verwandeln sich die LandW6 die von den Feldern aut die Haupt? ^ ßen führen, in drundlose Moraste, j der Wettergott kein Einsehen hat, 0 lassen oft Pferde und Wagen tief in f weichen Untergrund einsinken. ■ " auch die ersten Nachtfröste, die ^ ter schon im Oktober einsetzen, £ei den die Hackfruchternte schwer drängen den Bauern zu höchster schleunigung seiner Arbeit. rS Wir sehen dem Einzug des Okto ^ getrost und ohne Bange entgegen« , bringt noch einen reichen Gaben1 herrlichster Dinge, er wartet mit . i siv scho* wunderbarsten Obst auf, das man denken kann und schenkt uns an nen Tagen in der Natur eine Far ^ pracht und einen Farbenzauber, dei , vergleichlich dasteht, und er >e ^ schließlich klar und deutlich hinüber^ die kalte Jahreszeit, hinüber in den ter. Schöne und milde Oktobertage ^ deuten für viele Volksgenossen eine sentliche Erleichterung, weil sie 1 noch das Heizen ersparen. Wir wlS^rjr daß diese Tage gezählt sind, aber wollen sie doppelt genießen. m. Todesfall. Nach kurzem, schv,jCnS- Leiden ist gestern die Oberrevidene witwe Frau Marie Rozman geb. 1 lh nik im Alter von 78 Jahren gestor Friede ihrer Asche! m. Fremdenverkehr. Im September M den am Meldeamt der Stadtpolizei in ribor 2178 Fremde angemeldet, ,1lCg47 waren 1025 Ausländer und zwar Österreicher, 169 Deutsche, 129 *sc ^ choslowaken, 73 Italiener, 23 Ungarn, Polen, 15 Engländer, 9 Schweizer 9 R«' a Ff3l1" mänen, 8 Bulgaren, 4 Amerikaner, ** zosen, 3 Griechen usw. Die Nächtig0 Ziffer betrug im September 6214. m. Aus dem Schuldienste. Zu Suppj^ ten wurden ernannt die diplomierten losophen Slavko Kavčič am Rea =- al„ nasium in Maribor, Anton Žagar .je„ Realgymnasium in Murska Sobota, ^ na Rovšek am Rentoymnasiuin in _ Franz štrukelj am klassischen »Mariborer Zeitung« Nummer 225. n 01UmJn Maribor, Dragoslav E r d e 1 j a- I pr Vl o am Realgymnasium in. Maribor,' ptunz Japelj am Realgymnasium in sini Und Vera A r n e j c am Realgymna '"mm Murska Sobota. Samstag, großes Arbeiter-, und Instrumentalkonzert. Im gro- ßen TT . *"»UMJUiamvmw l. TUT gl U* 20 rr, nion‘SaaI findet heute, Samstag, um bandpi ias diesjährige Koi verp; der Arbeiter-Gesang- und -Musik-S|n„ae ^iutt. Es wirken die bekannten Arhn^1 c^örc und Orchester der lokalen Wltervereine das oi-i fj Tt bemerkbar macht, stehen Volks _ Kunstlieder. mit. Am Programm des für sich ein lebhaftes In- ^vokat Hr. Staian Pretnar hat seine Advokaturskanzlei in Maribor, Cankarjeva ulica 6 eröffnet. 10805 i,,«1' Wohltätigkeitstombola der Kriegs-“vatiden Die Kriegsinvalidenvereini' veranstaltet Sonntag, den 3. d. um 14 n - boi- ,am Trg svobode eine große Tom-Fs a .mit mehreren! Hundert Gewinsten. j,r allein zehn wertvolle Tombola- v01Sw vorhanden, darunter Geldbeträge fern p11 2000.—. 1000.— und 500.—, meh lie Fahrräder, Anzüge, Brennmateria-te ’ Lebensmittel u. drgl. Die Spielkar-Kosten nur 2 Dinar. sl;;ll:,Aus unseren Musikkreisen. An der bei? t hen Musikakademie in Zagreb ha hier Dana Kutin, Schülerin der p bestbekannten Klavierpädagogin k ^uvFrof, Finžgar, sowie Rajko S i-(0 8 c k, Violinschüler des Herrn Direk-S" r°b H 1 a d e k-B o h i n j s k i, rüfung mit sehr gutem Erfolg bestan Wir gratulieren! närzlin • flent et phil. Bosiljka Krajnovič Vom Urlaub zurückgekehrt und or- Maribor. ff?*ert wieder regelmäßig -jDtplatj, 23 (Oset-Haus). Die ' Exkursion unserer Elektrotechniker. %'h reinigung t*ei Elektrotechniker in K-'fkti ' Unternimmt am 9. d. M. eine re p^'e Elin-Werke in Weiz sowie ande-mei ,lnr‘chtungen besichtigt werden. Anin, r,UnSen sowie nähere Informationen Fahrt erfolgt mit Sammelvisum. d JlSl°n nach Österreich und zwar wer en die 4dinri ,m dun8-.. DiP^.escbäfte Tichy, Slovenska ulica 16. straž O'E Marinesektion der »Jadranska zu einer WipJ« ladet alle Mitglieder ta„ lgCn Zusammenkunft ein, die Sonn- den a n in m.. m asthau; f‘nden wird QU 'len 3, d. um 10 Uhr vormittags im slatt{;aUS ^Otok Vis« in der Sodna ul. 16 s 0r9fältig und gut ausgeführtc 10728 tapezierererzeugnisss HTEINSÄTZE und Umarbeitungen 'rnert billigst ČE«IN ANTON JÜN., lbor, Koroška cesta 8- nik'i.A 0cK *sl es Zeit für den großen „Pul-A^lng »ach Rom und Florenz die i'an„en ,n“ vorzunchmeii. Das Gcsamtar-heiSe Oft dieser einzigartigen llalicn-tob6l.’ 0 in der Zeit vom 9. bis 14. Ok-1130 |yU,,lpi’nommen wird, stellt sich auf „PlUn.;«ar. Alle näheren Auskünfte in den M * ^ ros Maribor, Celje, Ptuj usw. Tom ^elterberiehl. Maribor, 2. Oktober, dein ,C!ahu' El, Barometerstand 737, Wind-g O- W. Niederschlag 0. jeden Samstag und Sonntag KONZERT -‘"tlRlM- , _---------- - — — “Ä . ---- °n Din 20' — bis 30'—. Ganzes Back- 10735 huhn mit Salat Din 15" - Kt, ^stitut de Danse Pečnik. Die neuen bunl° *1cginncn mit Oktober. Einschrei-lichn F'Rlich. Unterrichtet werden sämt Novitäten. 10893 >an„p‘^Kssikverein der Textilarbeiter und de 5 ehten in Maribor ladet alle Freun-Gast]im M'einlesefcst am 3. Oktober im 15 Koren (Košaki). Beginn um % r' Eintritt frei. Der Ausschuß. 10798 la(jeF0nn'aS( 3. d. M. zum Michaeli-Fest ^ Cln Gastwirt Lebe, Razvanje. 10883 3. QH.asktllaus Lindič, Sv. Peter. Sonntag, Schö?(,° M^einlesefest. Es spielt die war. crr'Kapelle. Sveöina-Weinc sowie c und kalte Speisen. 10773 Oesterreichs Lommg-Gub qU ©off BESUCH DER SEKTION LAND KÄRNTEN. TET. 50 MOTORRADFAHRER ERWAR- Unsere Draustadt tritt morgen wiederum als Fremdenverkehrzentrum hervor. Eine mehr als 50 Fahrer zählende Gruppe des österreichischen Touring-Clubs, Sektion Land Kärnten, wird am Sonntag unserer Stadt einen offiziellen Besuch abstatten. Wie aus Klagenfurt berichtet wird, erfolgt .die große Auslandfahrt in zwei Gruppen und zwar trifft die erste Gruppe bereits heute, Samstag, um 18 Uhr ein, während die Ankunft der übrigen Fahrer für morgen vormittags um 9 Uhr angesagt ist. Den Gästen werden die Stadtgemeinde, der Jugoslawische Tou-ring-Club sowie vor allem unsere Motor- radsportler einen feierlichen Empfang zuteil werden lassen. Die Gäste werden heute, Samstag, um 18 bzw. Sonntag um 9 Uhr beim Gasthof Merdaus erwartet werden, worauf sie in geschlossener Kolonne in die Stadt einfahren werden. Anschließend daran findet Sonntag um halb 11 Uhr im großen Saal des Hotels »Orel« die offizielle Begrüßung der Gäste seitens der hiesigen offiziellen Stellen und Sportinstanzen statt. Am Nachmittag ist ein gemeinsamer Ausflug nach Radvanje vorgesehen. Es ist zu hoffen, daß sich die Gäste in unserer Mitte recht wohl fühlen werden. Die Gememöewrgm öon Naövam DIENSTPRAGMATIK FÜR DIE ANGESTELLTEN. — EINE NEUE STRASSEN-VERBINDUNG. — ERGEBNIS DER VOLKSZÄHLUNG. Jeril spielen wir Blindekuh Das ist die Mufti Auch die Gemeindeverwaltung von Radvanje hat ihre Sorgen. In der Reihe der vielen Sitzungen des Gemeinderates war jedenfalls die letzte, dieser Tage abgehaltene die wichtigste, da schwerwiegende Angelegenheiten zur Beratung standen. Vor allem stand die Regelung des Dienstverhältnisses der Gemeindeangestellten, die schon unaufschiebbar geworden war, zur Diskussion. Es wurde einstimmig der Beschluß gefaßt, daß der gegenwärtige provisorische Sekretär Josef K o b a n in den devinitiven Stand übernommen wird, den übrigen, vertragsmäßig Bediensteten, wie Diener, Hebamme, Totenbeschauer, Vich-und Fleischbeschauer usw. sind aber die vorgeschriebenen Dienstverträge auf Grund der ihnen nach dem genehmigten Voranschlag zukommenden Bezüge auszufertigen. Die neugeschaffene Stelle eines Gemeindestraßenerhaltungsorgans, ohne welches die Gemeinde bei dem umfangreichen Straßennetz sein Auslangen nicht mehr finden kann, soll ausgeschrieben und ehemöglichst besetzt werden. Dies soll zur Einsparung der Ausgaben für Straßen und deren besseren Erhaltung beitragen. Die Schaffung einer Straße nver-b i n d u n g zwischen Nova v a s und Burova vas, mit deren Vorarbeiten sich ein besonderer Ausschuß schon längere Zeit intensiv beschäftigt, soll Tatsache werden. Der Gemeinderat hat in-der erwähnten Sitzung die Ausführung der »Trasse 1«, welche an der Sp. Radvanjska als Fortsetzung der Lorbekova ulica anfängt und zum Transformator in Zg. Radvanje verläuft — wenn event. Schwierigkeiten am Anfänge bei der Sp. Radvanjska cesta entstehen sollten, ist zuerst die Verbindung um die Schottergrube herzustellen — mit Stimmenmehrheit beschlossen und gleichzeitig die Verwaltung bevollmächtigt, alle notwendigen Schritte zur Durchführung dieses Straßen baues einzuleiten. Damit geht ein sehnlicher Wunsch der Bevölkerung nach einer guten Straßenverbindung beider Orte, sowie der Wunsch Bau lustiger und nicht zuletzt zahlreicher Besitzer schöner Bauparzellen seiner Erfüllung entgegen. An Letzteren, welche den notwendigen Grund zwecks Straßenbaues selbstverständlich kostenlos der Gemeinde abzutreten haben, liegt es nun, daß sie die gebotene höchstgünstige Gelegenheit richtig einschätzen, dem Ausführungsausschuß in jeder Hinsicht entgegenkommen und somit zur Belebung der Bautätigkeit in verständiger und würdiger Weise den Höchstanteil beitragen, damit noch in diesem Herbste mit der Arbeit begonnen werden könnte, um so den braven Arbeitern für den Winter die nötige Arbeitsund Verdienstmöglichkeit zu bieten. Opfer, welche der Allgemeinheit Nutzen zu bringen versprechen, sollen niemanden reuen und niemanden zu schwer sein. Die | Gemeindeverwaltung liegt daher volle Zuversicht wegen der guten Sache, das Enteigungsverfahren gegen Einzelne nicht in Anwendung bringen zu müssen. Die in den letzten Tagen durchgeführte Zählung der Gemeindebewohner ergab folgendes Resultat: 1353 männliche und 1353 weibliche Einwohner (die Gleichheit klingt unglaublich und ist doch wahr), zusammen 2706, daher um 700 mehr als bei der letzten Zählung im Jahre 1931. Nach der Nationalität gab es 2657 jugoslawische und 49 fremde (21 österreichische, 19 italienische und 9 tschechoslowakische Staatsbürger. Der Religion nach waren 2661 röm.-kath., 19 prawoslawen, 9 evangelischen, 4 altkatho lischen Glaubens und 4 Konfesionslose. Verheiratet sind 1130, ledig 1405, verwit-tet 168 und geschieden 36 Bewohner. — Nach dem Berufe sind 175 Eisenbahner, 101 Pensionisten, 241 Arbeiter und 1386 anderen Berufen angehörend. Weiters zählt die Gemeinde 44 Pferde, 27 Ochsen, 222 Kühe, 26 Ziegen, 256 Schweine und 1620 Stück Geflügel. Ein besonders schwieriges Kapitel ist die gemachte Feststellung, daß in der Gc meinde in den letzten Jahren und zwar in der neuen Ansiedlung in Zg. Radvanje nicht weniger als 39 Bauten ohne behördliche Bewilligung aufgeführt worden sind. Der Gemeinderat beschloß deshalb, alle Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Das Baugesetz duldet eben solche Sachen nicht, denn Ordnung muß sein. Tröstend in dieser Hinsicht für die Gemeindeverwaltung ist es nur, daß auch andere Umgeb'ungsge-meinden anscheinend gegen solche Mißstände zu kämpfen haben, denn dies beweisen ihre diesbezüglichen Zeitungsaufrufe in der letzten Zeit. Also gemeinsame Krankheit. Die Auslagen für die Armenversorgung wachsen monatlich an und es wäre schon höchste Zeit, daß die Gemeinde in den Besitz eines eigenen Armenhauses gelangt. F. P. * Gasthaus Krempl. Hausgemachte Brat- und Seichwürste. Diverses Wild ctg, Prima Sortenweine. 10891 * Auf allgemeines Verlangen Zaharoffs Sänger-Gastspiel in der Velika kavarna bis 15. Oktober verlängert. Heute neues Schlager-Programm. Sonntag Nacjimit-tagskonzert. 10818 * Einladung! Die Musikkapelle der Postangestellten Maribors veranstaltet Sonntag, den 3. Oktober ein Fest in den Räumen des Gasthauses Tom še in Pekre. Anfang um 15 Uhr. Eintritt frei. Um zahlreichen Besuch ladet der Ausschuß ein. Bei schlechtem Wetter findet das Fest nicht statt. 10784 * Privattanzschule Simončič. Der Anfängerkurs beginnt Montag, den 11. Oktober. Einschreibungen täglich Gosposka ulica 20-1. 10882 CZule . Kleid !!~) 2 AS Schädel nichts, sagt di? kluge Tante, Schornsteinfeger bringt Glück wenn StHlfHT »Bin im Hause hat ? * Die Freiwillige Feuerwehr aus Pobrežje ladet alle zu ihrem Weinlesefest ein, welches im Gasthause Klcmenšak stattfindet. 10729 * šunko, Radvanje. Entenschmaus. Prima Weine. Schrammelmusik! 10889 in. Der Kinderchor »Trbovljski slavček« kommt. Der bereits über die Grenzen unserer engeren Heimat hinaus bekannte Kinderchor »Trbovljski slavček« wird am Dienstag, den 5. d. um 20 Uhr im großen Union-Saal ein Konzert veranstalten. Mittwoch um halb 11 Uhr folgt ein zweites Konzert für die Schuljugend, das dem Andenken des verstorbenen Ton dichters Emil Adamič gewidmet ist. Den Chor leitet August Šuligoj. m. Ludwig Ganghofers berühmter Roman »Der Klosterjäger« wird gegenwärtig als Film im hiesigen Bu.rg-Tonkino gezeigt. Dieser einzigartige Film zeichnet sich besonders durch die Pracht der Naturaufnahmen aus, die in den bayrischen Bergen gedreht wurden. Auf die Vorführung werden vor allem Naturfreunde und Weidmänner aufmerksam gemacht. m. Ein sonniger Oktober soll uns nacu den alten Bauernregeln den baldigen Eintritt des Winters verkünden, denn: Ist im Oktober das Weiter hell, so bringt es beiden Winter schnell. Ist aber im Oktober Frost und Wind, werden Januar und Hornung gelind. Weiler heißt es: Oktober und März gleichen sich allerwärts. — Nordlichtschein bringt Kälte ein. Silzl das Laub an den Bäumen fest, sich strenger Winter erwarten läßt. - Wandert die Feldmaus nach dem Haus, bleibt der Frost nicht lange aus. — Von Lucä bis St. Simonstage zerstört der Baupenncslcr Plage. Trägi der Hase lang sein Sommerkleid, so ist der Winter auch noch weit. Fallt der erste Schnee in'n Dreck, bleibt wohl der ganze Winter ein Geck. ■ Auf den Tag St. Gallus die Weidekuh in den -Stall muli und der Apfel in den Korb muß. — Wenn Simon und Judas vorbei, rückl der Winter herbei. Halten die Krähen Konviviuru, so sieh nach Feuerholz dich um — Ist recht rauh der llase, frierst bald du an die Nase. — Wenn im Moor viel Irrlichter stehn, bleibt das Weiter lange schön. m. Die nächste Grazer Fahrt des »Put-nik« findet am Donnerstag, den 7. Oktober statt. Fahrpreis samt Visum 100 Din. m. Die Asylaktion der Antituberkulosen liga erreichte samt den Beiträgen der Antituberkulosenwoche (im Monat Mai) die ansehnliche Summe von 329.732.75 Dinar. Während der heurigen Antituberkulosenwoche sind dem Fond größere Beträge zugekommen und zwar stifteten die Schulen 9740.25, Firmen 5329, die Arbeiterschaft 3091.25, die Kirchen 2210, das Eisenbahnpersonal 3492.50, verschiedene Privatoersonen 1000 Dinar. Der Sammeltag brachte 1950, die Sammelaktion in beiden Kinotheatern 1250. die Kindervorstellung im Theater 2062, die Vorträge 58.78, die Plakate 2421 und die Dinar-Aktion 2345 Dinar, zusammen 34.949.75 Dinar. Die Antituberkulosenliga spricht auf diesem Wege allen, die ihr Scherflein für den Bau eines Tuberkulosenasyls in Maribor beigetragen haben, ihren herzlichsten Dank aus. m. Nach Paris und London. Der »Putnil:« veranstaltet vom 16. bis 29. Oktober eine Gemeinschaftsfahrt zur Pariser Weltausstellung, der auch ein fakultativer Ausflug nach London angeschlossen werden wird. Näheres in den »Putnik«-Büros. m. Einbruch. In der vergangenen Nacht wurde ein Einbruch in die Garderobenräume des Sokol 1 in der Magdalenen- vodstadt verübt, wobei die Täter die Hausapotheke sowie verschiedene Turn-utensiüen mit sich gehen ließen. m. Taschendiebstahl. Dem Privatbeamten A. J. kam gestern in einem Restaurant die Brieftasche mit dem Monatsgehalt von 2000 Dinar abhanden. * »Grič«, Rošpoh. Hausschlachtung, Weinlese, alltäglicher Nachmittagsspa-z':r;:.:ng, Fremdenzimmer. 10628 SANATORIUM, Maribor, Gosposka 49, Tel. 23—58. Modernst eingerichtet namentlich für Operationen. Tagesgebühr: I. Klasse Din 120.—; II. Klasse Din 80.—. Einlagebücher werden in Rechnung genommen. Senator! umsleiter Spezialist für Chirurgie Dr. Černič. 7273 m. Zur Weinlese in die Slowenischen Büheln führt uns Sonntag, den 3. Oktober der »Putnik« mit seinem modernen Antocar. Die Rundfahrt, die alle bedeutsamen Gegenden der Büheln berührt, ko vet samt dem Mittagmahl in Kapela 75 Dinar. m. Noch eine Pilgerfahrt nach Maria Zcii. Der »Putnik« veranstaltet am 9. und 10. Oktober noch eine Autocarreise nach Maria Zell. Fahrpreis samt Visum 290 Dinar im Pwmißmd g. Todesfälle. In Bukovska vas bei Dravograd ist die Besitzerin Frau Marie Del-1 a m e j a, Mutter des Gastwirtes und Besitzers Josef Dellameja in Sv. Križ, gestorben. — In Sv. Duh verschied die Besitzerin Antonie O krogelni k. R. i. p.l g. Aus dem Eisenbalmdiensle. Die Bahn-lieamlen Alois Ankon und Josef Wa 1-I c s sind in die höhere Bangklasse vorgerückt. g. Aus dem Zolldienstc. Der Unlcrrcspi-zient der hiesigen Finanzkontrolle Matthias Kogovšek wurde zum Leiter der Finanzkontrolle in Radel ober Marenberg ernannt. Kogovšek, der durch zehn Jahre in Dravograd seinen Dienst versah, erfreute sich großer Beliebtheit. ms Mm Bet» Wib und Humor Das andere Leben. »Du müßtest endlich ein anderes Leben aiifangen.« — »In meinem Alter noch? Das ist jetzt viel zu spät:«— »Na, dann hat'8 ja noch Zeit.« Umscbwärmt. »Ja, man wird alt! Noch vor drei Jahren hin ich in der Sommerfrische arg umschwärmt worden.« — »Da warst du wohl bei einem Imker einquartiert?« c. Die geschätzten Abonnenten der »Mariborer Zeitung« werden höflich darauf aufmerksam gemacht, daß das Monatsabonnement für den Bezug des Blattes stets im vorhinein zu entrichten ist. — Die Verwaltung der »Mariborer Zeitung«. c. Personalnachricht. Herr Dr. Franz Sollak, Facharzt für Nasen-, Ohren- und Halskrankheiten in Celje, hat gestern einen sechmonatigen Studienurlaub angetreten und begibt sich morgen an eine Klinik nach Berlin. Es ist sehr erfreu lieh festzustellen, daß unsere Fachärzte weder Zeit noch Mittel scheuen, um ihr Wissen und Können im Auslande zu ver vollkommnen. c. Todesfall, Gestern ist Frau Sophie Silan, Gattin des Banatsarztes Dr. Stan ko Silan in Vitanje, im hiesigen Krankenhause verschieden. Die Verewigte stand erst im 34. Lebensjahre. c. »Matura« im Stadttheater. Das berühmte Schauspiel »Matura« von Ladislaus Fodor bekommen wir nun auch auf unserer kleinen Schaubühne zu sehen. Freitag, den 8. Oktober, werden es die Mitglieder des Ljubljanaer Nationaltheaters hier als Gastspiel geben. Beginn der Vorstellung um 20 Uhr. Die eigentliche Theatersaison in Celje beginnt jedoch erst Ende Oktober. Diesbezügliche Auskünfte bekommt man in der »Slomškova tiskovna zadruga« (Pre serengasse). c. Empfindlicher Verlust. Am 27. Sep tember hat jemand auf dem Wege von Celje nach Vojnik eine Aktentasche mit einem Photoapparat verloren. Der Verlustträger bittet den Finder, die beiden Sachen in der Bürgerschule in Vojnik oder im Fundbüro der Polizeidirektion in Celje gegen entsprechenden Finde r-lohn abzugeben. c. Neue Fabrik. Wie wir hören, beabsichtigt der Industrielle und Bäckermeister Herr Josef Kirbiš in Cc-lje in der Ipavčeva ulica eine Fabrik zur Erzeugung von Sauerstoff zu errichten. Den Bauplatz hiezu im Ausmaße . von 2000 Quadratmetern hat Herr Kirbiš der Stadtgemeinde abgekauft. c. Konzertnachmittag. Es sei nochmals auf das heute (Sonntag) nachmittags halb 5 Uhr im Großen Saal des Hotels »Union« stattfindende Konzert der berühmten »Trifailer Nachtigall« aufmerksam gemacht, jenes einzigartigen Jugendchores aus dem Industrieort Trbovlje, der unter der Leitung von August Šuligoj steht. Als Solistin wirkt die kleine Resi Koritnik mit. Am Flügel waltet Dr. Danilo Švara, Kapellmeister des Opernhauses .in Ljubljana.. c. Lehrerversammlung. Montag, den 4. Oktober, tagt im Kleinen Saal des Ho tels »Union« die Lehrerschaft des Bezirkes Celje. Die Tagung wird mit einem Adamič Gedenkkonzert der »Trifailer Nachtigall« eingeleitet, bei dem der Lehrer Herr Gerlanc über Adamič sprechen wird. Beginn der Feier um halb 9 Uhr früh. Die eigentliche Lehrer Versammlung beginnt um 10 Uhr. c. Vom Realgymnasium. Fräulein Milena Bežan wurde als Supplentin an das hiesige staatliche Realgymnasium bestellt. c. Das Slädlespiel Ljubljana-Celjc. Das morgige (sonntägige) Repräsentativspiel des Fußballverbandes bringt ein großes sportliches Ereignis. Das Spiel findet um halb 4 Uhr nachmittags auf dem Glacis statt. Die Mannschaft unserer Stadt weist folgende Zusammenstellung auf: Macuh („Olymp“), Zupanc (SK Celje), Ključar (O), Volkar (C), Suholcžnik („Athletik“), Gorišek (A), Zorko (O), Gobec (C), Dobrajc (C), Trnovšek (O), Schuli (A). Reserven: Kora-žija (O), Škerl (C), Orel (A). Di Mannschaft Ljubljanas setzt sich aus Spielern der Klubc Ljubljana, Jadran, Hermes, Svoboda, Reka und Mladika zusammen. Das Vorspiel bestreiten um 14.30 Uhr die kombinierten Jugendmannschaften Olymp -Athletik und SK Celje - Jugoslavija. c. Der Fremdenverkehr im September. Nach den Auf". :•!■;.an; ; l d -. M.-Idung;-amles waren im September Li..„ .mil I188 i .Fremde in- Colje.- Davon waren 035-In-und 253 Ausländer. Im heurigen August waren vergleichsweise 1557 Fremde in Celje gewesen und 115'.: im September des Vorjahres. c. Sterbefälle. Im abgelaufenen Monat September starben in Celje 38 Personen, 15 daheim und 23 im öffentlichen Krankenhaus. c. Die Durchsicht der Kraftfahrzeuge, die am 1. Oktober hätte stattfinden sollen, ist auf den ti. Oktober verschoben worden. Zeit (13 Ihr) und Ort (Stadtgarage in Sp. Lanovž) bleiben gleich. c. Blutiger Ueberfall. In der König Peter-Straße vor dem Gasthaus „Pri jelenu“ wurde am Donnerstagabend der Fleischhauergehilfe Johann T er če t aus Celje von einem betrunkenen Fleischergehilfen aus Remšnik mit einem Messer niedergeschlagen, wobei Terček eine Stichvcrlct-zung am Kopfe, erlitt. Der betrunkene Messerheld wurde der Polizei anvertraut. c. Erst angetrunken, dann beraubt. In der Nacht zum Freitag hat ein Arbeiter aus Celje in einem Wirtshau sc eine Arbeiterin, ebenfalls aus Celje, regelrecht „an-getschechcrt“, so' daß die Arbeiterin auf dem Heimwege nächst dem Glacis buchstäblich umfiel und nicht mehr aufkonnte. Diese Gelegenheit benützte ihr Zcchgenos-se und entwendete ihr den gesamten Arbeitslohn im Betrage von 552 Dinar. Die „ern uchlete' Arbeiterin hat am Freitag die Anzeige gemacht. Der „Kavalier“ wurde verhaftet. c. Blutiger Wirtshausstreit. In einem Gasthaus in Bočna gerieten Anton Cer-neysek aus Bočna und der 24-jährige Flößer Matthäus Jarše aus Otok bei Bočna m Streit. Bei dem Handgemenge griff černevšek zum Messer. Jarše erlitt eine _ Stiehverlctzung am Halse. Er wurde ins Krankenhaus nach Celje eingeliefert. Die Verletzung ist schwerer Natur. | Mmi&mm Samstag, den 2. Oktober um *J-T »Der Revisor«. Sonntag, den 3. Oktober: Der be-ic fall der Tante Olga«. (Erstauftid11 un" IHHIIIWII I Burg-Tonkino. Die Premiere von Ganghofers Meisterwerk »Der Klos* jäger«. Ein Prachtfilm aus den gr^n , Bergen, von Weidmannsheil und ,n dieben, vom Lenz und von der Liebe- 4ns Hauptrollen Paul Richter und Frieh Uimer. - In Vorbereitung Graf Leo stois »Kreutzersonate« mit Lil DagoVL jrich To!' Bei den Matineevorstellungen w /erde” fiih stets erstklassige Spitzenfilme zur Vor rung gebracht, und zwar neben Erz3 ^ lungsfilmen auch Salon- und Kulturfilm Samstag um 14 und Sonntag um h3*1’ n Uhr wird der amerikanische Groß*1 »Der letzte vorgeführt. Union-Tonkino. Bis cinschlicßk tag der spannende Sensationsfihn »" , Piek-Wal- Herr der Welt« in der Regie Harry In den Hauptrollen Sybille Schmitz, ter Frank und Siegfried Schürenberg- " Montag folgt der hervorragende Licb^ film »Die einsame Frau« mit der berüh ten russischen Darstellerin Anna Stefl- ApoHekennachldienst Vom 2. bis 9. Oktober versehen Stadtapotheke (Mag. FhM j Minafik) am Hauptplatz und die St. K c h u s-A p o t h e k c (Mag. Fhad ■ Rems) in der Aleksandrova cesta Nachtdienst. de« p. Reprise am Ftißballplalz. Sonntag um 15 Uhr treffen am Sportplatz des SK Ptuj abermals die lokalen Rivalen „Ptuj“ und D r a a" aufeinander. Diesmal geht die Partie, die eine Art Revanche darstellt, nicht um Punkte, sondern in beiderseitigem Einvernehmen zugunsten der Unterverbandskasse. p. Unbekannter Bettler gestorben. Beim Besitzer Gralil in Breg erschien vor mehreren Tagen ein älterer Bettler und bat um Unterkunft. Am nächsten Morgen wurde der Mann im Stall tot aufgefunden. Seine Identität konnte bisher noch nicht festgestellt werden. p. Den Apothekenniichtdicnst versieht bis einschließlich Freitag, den 8. Oktober die Apotheke „Zum goldenen Hirschen“ Mag. Pharm. Leo Behrbalk). p. Brandlegung aus Rache. In üolena wurde dieser Tage das Wirtschaftsobjekt dt s Besitzers Martin Blažek ein Raub der Flammen. Nun wurde ein §evVlSeDi M. J. festgenommen, der nach länge Leugnen eingestand, aus Rache den b* gelegt zu haben. Er wurde dem Geric eingeliefert. p. Wochenbereitschaft der Freiw. T®u?[c wehr. Vom 3. bis 10. Oktober versieh1 ^ erste Rotte des zweiten Zuges mit ®j^sef meister Ignaz Vauda, Rottführer Kmetec und der Mannschaft K. Sonim ’ Rudolf Fijan, Alois Verbič, Barth0»0 „ Cundre und Josef Fers die Feuerber schaft, während Chauffeur Drago » ’ Rottführer Hans Merc sowie Martin vat und Adalbert Hoiker von der ®1 schaft den Rettungsdienst übernehme Dienst am Kunden. Agent: »Sic haben sich auf der 1 wirklich mit der Tochter eines AtN verlobt, weil Sie keine andere MoS11 keit sahen, den Ansturm der Koinkurr abzuschlagen? Was hat denn Ihr PrirI. pal zu einer solchen Aufopferung SULt?« Geschäftsreis« ,Gaf nichts, er hat mir bloß für meinen bungetag die Spesen gestrichen, mich das Essen und Trinken nichts kostet hätten.« Ver»0' eil Von RebeNen befreit DIE ABENTEUER DES DEUTSCHEN FLUGZEUGES IN AFGHANISTAN- K a b u 1, 2. Oktober. Am 27. September war das seit vier Wochen vermißte Panzerflugzeug und seine Besatzung, die aus dem Direktor der Deutschen Lufthansa Freiherrn v. G a b 1 e n z, einem Flugkapitän und einem Oberfunker bestand, unversehrt in Kabul gelandet, Nach einer gründlichen Durchsicht der Maschine wurde heute der Rückflug angetreten und man rechnet mit dem Eintreffen in Berlin für Sonntag, 3 Oktober. wo auf dem Flugfeld Tempelhof ein feierlicher Empfang stattfinden wird. Ueber ihre Erlebnisse während der Gefangenschaft hat die Besatzung in Kabul eingehend berichtet. Auf dem Rückflug, etwa nach achtstündigem glatten Flugverlauf, bemerkte die Besatzung ein Nachlassen der Leistung des linken Mo tors ihres dreimotorigen Flugzeuges u, besonders starken Oelverbrauch. Die Be Satzung entschloß sich, bei einer Oase, etwa 30 Kilometer östlich der Stadt Chotan, eine Zwischenlandung vorzu--hmo:i. In 1 'Aständiger Arbeit gelang cs, die Motorenstörung zu beheben. Als die Maschine starten wollte, b° f das Flugzeug plötzlich Gewehr»6^ durch herbeieilende Soldaten, wobei Maschine mehrere Treffer erhielt-Besatzung wurde gefangengenoi»11^ und gefesselt ins Gefängnis £ebra wo man sie zahlreichen Verhören ufl . warf. Die Besatzung wurde bei sC ter Behandlung wochenlang ^estgeyrr ten. Inzwischen brachen in Chotan ruhen aus und die Zitadelle wurde Aufständischen belagert und nach sC ^ ren fCämpfen eingenommen. Der n kommandant stellte Freiherrn v. VVahl entweder innerhalb von 24 Stunden ul lenz und seine Kameraden vor die der Maschine abzufliegen oder abei ^ Pferden nach ir.dien abgeschoosn ^ werden. Die Besatzung entschied für das erstere. Freiherr von Ca sjc und seine Kameraden betonen, -a 1 h„ an&(il,c mer Erinnerung gehalten hätten, ^ j,e mit äußerst gemischten Gefühlen ->n Soldateska zurückdächten. die friedliche Bevölkerung in jtukdSiiitiU Die MetaNmärkte FAStT<^ICHE ENTSPANNUNG DER LAGE. (NACHGIEBIGE NOTIERUNG 1 " EICHER METALLE.) ÜBERMÄSSIG HOHE EINSCHÄTZUNG DER VERBRAUCHSZIFFERN. ,lni Gegensatz tgi —«.viioaiz, iu den sonstigen Er-V ^ ungen haben die politischen sov w *.c k ll u n g e in im Fernen Osten Eu'e ’d'ie aufgetretenen Spannungen in kUl1“Da diesmal nur geringfügige Einwrr-ails5e.n auf die Haltung der Metallmärkte tiätt " vor wenigen Monaten ^-twa der Konflikt zwischen Japan prej 'dna zu einer scharfen spekulativem tl'1achtte-SerU'ng geführt; gegenwärtig Verh S*cE frotz de-r haussegünstigen lam":ra 11 cbserwartungen eher eine riiek-Tendenz bemerkbar. fiihTgS ^ aui' die Tatsache zurückzu tjA®n’ daß die statistische Posi-au den Metallmärkten seit Anfang res eine grundlegende Verände-Die stark ansteigen- de 1 u ix °n«. Jes jah denSverfallren hat- — —- «i.oEsvu erbrauchszahlen haben damals da-schr ^lft’ die teilweise noch einige-dle a*t arbeitenden Produzenten jegli-Mrkt *kti<>n a‘ufgaben, daneben bežen r|en die gewaltigem Preissteigerun-dieb Wiederaufnahme .stillgelegter Be stan?’ da bei dem neu erreichten Preis-teue e™e Rentabilität dieser an sich typ* arbeitenden Bergwerke erwartet j den dürfte. ^wischen hat sich nun herausgestellt, die P r O' id u k t i o- in s a n k u r b e-tats-wesentlich stärker war, als es dem hättpC a Cllen Verbrauch entsprochen Ver ‘ Als Maßstab für die erforderliche tyjpkr1"?1™1*» batte man nämlich nicht den tkn ‘cIlen .Rohstoffverbrauch, sondern oben r^h die Spekulation stark nach ver;3 verfälschten »sichtbaren« Markt-Sche,rau?d genommen. Da nun inzwi-Maru d'e von der Spekulation aus dem ■v»Hst" ^^rnmenen Metallmengen fast atldig an die Verbraucher über ge-ebetif1}, s™d> und da die Verbraucher e‘h 7°/o lnvestitionsan- n-, _ yu—0 TVr. m-;- es oo/„ m.,;, 93 cf, ^u~~0, 7% Blair 85 .',, 95; Agrarbank llalbank 7350—0 »a na 86. 8°/o Blair 197—200, Natio- -■-»um l3’ AJ- Devisen: Berlin L°ndo 3l90’ Zürich 996.45—1003.52, '"4343 14.49—216.54, Newyork 4307.25 15] 73 6’ Paris 148.36—149.80, Prag österr"!52;83- Triest 227.70—230.78; eng] k, Shilling (Privatclearing) 8.69, I3.75 Unc* 238> deutsche Clearingschecks Gingeneine Verbrauchssteuer auf Rasier-ifn. urehr 1 l^it ^ oiz+rtka. ,..i—rt vor ■ v, a . - 1. Oktober wird die nats-v - pEhalb Jahren eingeführte Ba->n der e,r| auchssteuer auf Rasierklingen Sinn- oFe von 1 Dinar pro Stück im p* : Jahr ' rinanzgesetzes für das laufen hört a,,„uni^ mehr eingehoben. Damit de SchmaUch noch vor Monaten lebhafte Sgeltätigkeit in diesem Artikel auf. A, Dfl C dT> Warent,- ese*z über die Gründung von ^ekanntrUSern !aub am 27. Oktober ab. Griindu 'Cl1 verliert das Gesetz über die M. seinn^nV°n Warenhäusern am 27 Tage -m Rechtskraft und soll an diesem deskonf ^e®ndert werden. Auf der Lan-Be°graJrenz der Wirtschaftskammern in des Qe tWurde gegen die Verlängerung ’nen an 1 entschieden Stellung genoir bot gef Ein allgemeines Warenhausver-delsverh-,er!> die jugoslawischen Han-altnisse gegen das Warenhaus- system sprechen und der erst in Entwicklung begriffene heimische Einzelhandel stark bedroht wäre. In jugoslawischen Wirtschaftskreisen sieht man der Lösung dieser sich nunmehr seit mehr als zwei Jahren dahinziehenden Frage mit größtem Interesse entgegen. X Amtliche Umrechnungskurse Oktober. Der Finanzminister hat amtlichen Umrechnungskurse für ausländische Zahlungsmittel wie folgt festgesetzt: Napoleondor 298.50, türkisches Goldpfund 339.70, türkisches Papierpfund 34.75, englisches Pfund 238, amerikanischer Dollar 43.25, kanadischer KALODONT GEGEN ZAHNSTEIN Det imäwM für die Die Förderung des Anwachsens der Qbstbäume Wenn das Anpflanzen von Obstbäumen Erfolg haben soll, dann müssen dabei Fehler, wie sie trotz aller Aufklärung häufig geschehen, vermieden werden. — Grundbedingung ist natürlich ein gesunder, wüchsiger Baum, der aus einer in guter Kultur stehenden Baumschule stammt. Beim Pflanzen sind nach erfolgter Vorbereitung des Bodens bzw. der Pflanzgrube die verletzten Wurzeln mit einem scharfen Messer so zurückzuschneiden, daß die Schnittfläche auf den Boden zu stehen kommt. Das Wurzel fleisch muß gesund sein, also weiß ausseh e;n. Der Baum muß stets 10—15 Zentimeter höher stehen, als er in der Baurn- Nach einem feuchtfröhlichen Abend... Was haben diese Leute für ein komisches Schwitzbad! (Zeichnung Bürger Scherl-M) Landen, dann ist schule gestanden ist, weil der Baum sich mit dem Erdreich setzt. Zwischen den Wurzeln dürfen keine Hohlräume bleiben. Das hie und da übliche Hochziehen des Baumes und Wiedersetzenlass,ein ist falsch, weil dabei die Wurzeln in krumme Lage kommen, teilweise nach oben stehen. Wie fördert man nun das Anw ach sen eines Baumes ? Zunächst dadurch, daß man beim Pflanzen keinen frischen Dünger und keine scharfen Nährsalze unmittelbar an die Wurzeln bringt. Ganz überraschende Erfolge erzielt man durch Verwendung von entsäuertem Torf, am besten in kompostierter Form. Nach dem Pflanzen wird der Baum tüchtig bewässert und die eben angelegte Baumscheibe mit dem eigentlichen Baumkessel mit verrottetem Dung belegt. Er führt dem Baum langsam und in aufnehmbarer Form Nährstoffe zu, er schützt im Winter vor Frostschaden, im Sommer vor Trockenheit. Auch der Rückschnitt beim Pflanzen spielt unter dem Gesichtspunkte das Wachstum fördernder Maßnahmen eine Rolle. Steinobst wird stets beim Pflanzen geschnitten. Die Verkürzung der Leittriebe erfolgt um die Hälfte ihrer Länge. Beim Kernobst ist ein Schnitt nicht unbedingt notwendig. Man kann aber ungleich lange und starke Äste entsprechend ins Gleichgewicht bringen. — Bei größeren Pflanzungen schneidet man oftmals gar nicht, besonders bei Frühjahrspflanzungen nicht, und dann vor allem nicht, wenn eine besondere Pflege durch Bewässern in Zeiten der Trockenheit nicht durchgeführt werden kann. — Warum schneidet man nicht zurück? In den Endknospen haben sich Reservestoffe abgelagert, die beim Rückschnitt wegfallen würden. Da bekanntlich der Austrieb der oiberten Augen zuerst und mit Sicherheit erfolgt, kommt der Baum durch das Arbeiten der Blätter in Tätigkeit. Der Organismus beginnt zu arbeiten. Sind aber erst einmal Blätter vor-das Anwachsen gesi- chert. Der Baum lebt zunächst, bis sich neue Faser wurzeln gebildet haben, von Reservestoffen. Deshalb hat eine Düngung vorher keinen Zweck. Das Verabreichen von Jauche und Nährsaizen ist geradezu gefährlich, solange der Baum nicht angewachsen und in Trieb gekommen ist. Außerdem enthält die Erde hinreichende Nährstoffe, die. wenn die Pflanzgrube richtig zubereitet wurde, für die ersten Jahre ausreichen. Was kann zur Förderung des Wachstums noch getan werden? Es muß verhindert werden, daß der Baum vom Winde hin und her geworfen wird; er wächst sonst nicht an. Mat er einen Pfahl, so wird die Rinde leicht beschädigt und der Keim zu seinem Tode gelegt, weil sich aus solchen Wund stellen der Krebs entwickelt. Besondere Gefahren für das Gedeihen des Baumes bestehen im Frühjahr und Sommer. — Frühjahrswinde trocknen leicht die Erde aus, ebenso starke Sonneneinwirkung. Wo cs durchführbar ist, nehme man die Baum spritze und besprühe öfters den ganzen Baum. Auch kann ein leichter Kalkanstrich, der mit seiner weißen Farbe die Sonne abhält, nützlich und wirksam sein. Schließlich kommt das Einbinden des Stammes bis zu den Astgabeln in Frage. Feuchtes Moos ist dazu am geeignetsten. Sollte ein neugepflanzter Baum blühen, was häufig vorkommt, so sind die Blüten zu entfernen. Das Blühen schwächt den Baum, da die'Kraft aus den Reservestoffen genommen wird. Tuberkulose beim Schwein Von unseren Haustieren erkrankt nach dem Rind das Schwein am häufigsten an Tuberkulose. Seine unnatürliche Handlungsweise, die ausschließliche Stallfütterung und das Streben nach möglichster Frühreife haben die Ausbreitung dieser Krankheit wesentlich gefördert. Im Gegensatz zum Rind erkranken aber hier besonders die jungen Tiere. Die Schweinetuberkulose steht in erster Linie mir der Rindertuberkulose in Verbindung; denn die Fütterung der rohen Molke,rei-rüokstände der Sammel molk e re ie n bildet die häufigste Ansteckungsursache. Ganz besonders gefährlich ist der rohe Zentrifuge n s c hi amm und es kann deshalb vor seiner Verbitterung nicht genug gewarnt werden. Am sichersten fährt man. wenn man diesen verbrennt, die Mager- und Butter milch gibt man aber erst nach vorheriger Erhitzung den Schweinen. Auch die Milch tuberkulöser Mutterschweine kann bei Ferkeln Veranlassung zu tuberkulösen Erkrankungen geben, kommt aber bei der verhältnismäßig geringen Zahl derartig erkrank ter Tiere weniger in Betracht. Beim Schwem handelt es sich also in« weitaus den meisten Fällen um eine Fütterungstuberkulose. Der Krankheitserreger gelangt mit der Nahrung in den Körper. Die Tuberkulose der Tiere wird wie die des Menschen durch den Tuberkelbazil-lus erzeugte Tuberkulose. Der Körper be sitzt nämlich, wie gegen alle Krankheitserreger so auch für diesen, Abwehreinrichtungen, die zuerst überwunden werden müssen, ehe der Erreget in den Geweben festen Fuß fassen kann. Der i uberkeibazillus muß in der Regel wiederholt und in größerer Zahl aufgenom-mei werden, wenn er zu einer Erkrankung führen soll. Wie oft ein solcher An griff auf den Körper geschehen muu, um zu einem Erfolge zu gelangen, hängt zunächst von zwei Umständen ab: einmal von dem Grade seiner Giftigkeit, das heißt, seiner krankmachenden Wirkung, und dann von dem Grade der Empfänglichkeit des Tieres, in das er gelaugt ist. Handelt es sich beispielsweise um einen sehr giftigen Erreger und ist gleichzeitig die Widerstandskraft des Tieres wegen besonderer Umstände sehr gering, dann genügt schon eine geringe Zahl von Tuberkelbazillen, um eine tuberkulöse Erkrankung auszulösen. Bei der Bekämpfung der 'Tuberkulose kann man also nach zwei Richtungen vergehen: einmal dadurch, daß man die Gelegenheit zur Aufnalune des Erregers möglichst mindert. denn ohne Tuberkelbazillus keine Tuberkulose, und zweitens dadurch, daß man die Widerstandskraft des Körpers möglichst erhöht, vo>- allem durch eine naturgemäße Haltung, Wartung und Pflege der Tiere. 3Haribor gegen DER UNTERVERBANDSTAG IM ZEICHEN DER KRAFTPROBE BEIDER FUSS- BALLMETROPOLEN. Im ganzen Territorium des Ljubljana-er Fußball-Unterverbandes wird am morgigen Sonntag der Unterverbandstag abgehalten. Aus diesem Anlaß werden in allen Sportzentren größere Fußballveranstaltungen durchgeführt, deren Erlös für die Unterverbandskasse bestimmt ist. Um das lokale Programm umso zugkräftiger zu gestalten, gelangt Sonntag nachmittags um 15.30 Uhr im »želczničar«-Stadi-on ein Städtekampf L j u b 1 j a n a— M a r i b o r zum Austrag, also Grund genug, das ein besonderes Interesse wachgerufen wird. Ljubljana hat ihre Vertre- ter bereits bekannt gegeben u. man hofft, daß die Heimischen, deren endgültige Auf Stellung zwar noch nicht erfolgt ist, die Kraftprobe glücklich bestehen werden. In der Gästemannschaft werden Spieler des Ligavertreters »Ljubljana« tonangebend sein, doch berechtigen die letzthin gezeigten Leistungen unserer Platzvertreter immerhin zu gewissen Hoffnungen. — Dem Treffen wird um 14 Uhr ein Match zwischen der »Slavija« und einer Auswahl der hiesigen Reservemannschaften vorausgehen. Bunte Musik. 21 Oper. — Wien, 8.45 Frühkonzert. 11.50 Sinfoniekonzert. Wunschkonzert. 16.40 Kleines Potpourri-19.10 Sinfoniekonzert. 20.20 Im Wiener Dialekt (M. Schönherr dirigiert. — Be‘* lin, 18 Konzert. 19.10 Tanzmusik. 20 HERAUSFORDERUNGSRUNDE DER JUGOSLAWISCHEN TENNISKLUBMEISTERSCHAFT. Auf den »Rapid«-Tennisplätzen (Eingang von äer Koroščeva ulica) bestreiten Sonntag vormittags um halb 9 Uhr Frl. Emmy L i r z e r und Frl. Maria č u t i č den Finalkampf um die jugoslawische Tennisklubmeisterschaft. Als Titelverteidiger tritt das Meisterteam des Zagreber Eislattfvereines auf, das nun schon durch mehrere Jahre die Staatsmeisterschaft zu behaupten vermag. Frau Vlasta Gosti-š a und Frl. Alice Florian, die die Zagreber nach Maribor entsenden, stel- len* noch immer mit Frl. Hella Kovač eine Sonderklasse im Staate dar. »Ra,-pids« heuer so erfolgreiche Damen werden deshalb nicht nur vor die schwierigste Aufgabe gestellt sein, sondern auch Gelegenheit haben, ihre so oft bewährte Form an der Spielstärke der prominentesten jugoslawischen Spitzenspielerinnen zu messen. Es gelangen insgesamt vier Einzel-, sowie ein Doppelspiel zur Durchführung. sodaß sich das Programm nicht hätte interessanter gestalten können. Terminlifte der AAZ 3J3 (Interna ic nate Sfi-Fobera-ti-cn) hat ‘olgendc Veranstaltungen im Jahre 1938 als international .genehmigt: 12. Jänner in Murren: Britische' Stim:srcr-schaften; 26. bis 30. Jänner in Garmisch-Partenkirchen: Internationale Winterspari woche; 2s. Jämrer bis 3. Feber: Skianeister-ichciften her D'chech» s.t, rate«; 39. Jänner bis 2. Feber im Makra-Gebirge: Jubiläums wotttitufc des Ungarischen Ski-Verband es; 2. bis 7. Fcffcr in Zakopane: Polnische Ski-meisterschaiften; 12. und 13. Feber in Klosters: Schweizerische Meisterschaften im 53 knt-Daner- und «3taffö(Ianf; 12. ihm 13. Feber in Harrachsbors: Lang- und Sprungläufe tzos H. D. W.; 24. bis 26. Feber in Lahti: WÄtmeisterschifren in Lang-, Dauer-Sta-sellans und Springen; 4. bis 3- März in •Oester1!und: Oestersuirdspiele; 5. bis 7. März in Engelsberg: Weltmeisterschaften in Abfahrt und Torlauf; 5. bis 7. März in Oslo: cho1'ntcirfollrennen; 10. bis 13. März in Sunldsvall: Mdäboaspiele; 11. bis 13. März in Wengen: Schweizerische Meisterschaften; 19. ttttib 20. März in St. Anton: Kandahar-Rennen; Ende März auf dem Feldbcrg: Fel«dibera«wettläufe; 24. April in Ober-Gurgl Abfahrt- und Tortauf um den Preis der „Marchioneß os Lonidemderry"; 30. April n. 1, Mai Wiegenbaude: Jntrnalionale Maiski rennen. Bon den jugoslawischen iniernationaben Veranstaltungen ist demnach int Auslande noch nichts bekannt. Wie seinerzeit berili. ;t, beabsichtigt der Jugoslawisch- Wintersports verbano am .28. und 30. Jänner die Meiste rschasteu in der alpinen und am 5. und 6. Faber in der klassischen Kombination zur Durchführung zu bringen. Für den 13.März ist der Spezialsprunglauf vorgesehen, wäh rend am 24. April der Trielav-Abfahrts-tanf ausgetragen werden soll. : SK. Rapid. Sonntag um 13.30 Uhr hüben sich am LolezniLar-Platz ciuzusiirden: Sinkovič 1 und 2, Vinzenz, Peperl. Pirelli. Rudi. Lelezinger. File und F tauge ich, ebendort um 14.30 Uhr Krci net, DstlGuner und Belle. Vormittags um 9.30 Uhr haben sich am Rapid-Platz einzusinden: Zelzer, Gusll, Fuökar, Belle, Jati, Werbnigg, Ladi, Wal« te.r Kreiner und Hery sowie alle übrigen veri f: - i črten Futzballer. : Probcgalopp des Auswahlteams. Die jugoslawische Fußballauswahl absolvierte am Donnerstag in Zagreb ein Traiirinch.piel gegen „Gradjatrki". Das Spiel ergab ein 2:2. Ju Beograd trat eine Auswahl von Beo- grad gegen den BSK an. Auch die,es Spiel schloß mit 4:4 unentschieden. : Tic jugoslawi che V-Auswahl in Skoplje Aut 10. d. finden in Skoplje anläßlich der 25. Jahreswende der Befreiung Südserbiens große Festlichkeiten statt. Der Skopljoer Ftrtzball-U.-V. lud daher die lugoflawische B-AnSwahl zu einem Spiel ein. : Neuer Lausweltrekord. Der ungarische Mittelstreckenläufer S z a b i\ lief in Budapest unter offizieller Kontrolle über zwei englische Meilen.mit der Zeit von 8 Minuten 50 Sekunden einen neuen Weltrekord. Den bisherigen Weltrekord hielt der Finne Höckert mit 8 Minuten 57.6 Sekunden. : Bobby Rings, der junge Kalifornier, schlug in Atlaiita nach hartem Kampfe Arne ritas rangdrillen Spieler Grant 0:3, 6:4, 6:8, 0:6, 7:5. Parker, der vergangenes Jahr den sechsten Platz der Rangliste einnahm — RiggS war Juniorenmeister —, schlug tags zuvor Gran; ebenfalls, und zwar 0:4, 6:4. : Französische Skischule. Der französische Skiverband hat die Schaffung einer nationalen Skiischule beschlossen, zu der ihm vom UnlerstaatSsekretriat für Sportwesen eine Subven.ion von 399.000 Francs zu gesichert «wurde. : E'ne Weltbestleistung in Rußland. Sechs Landesrekorde wurden bei den sowjet-russischen Leichtathletikmeisterschaften aufgestellt, die in Kiew statrsanden. Bon den neuen Bestleistungen ist der Rekord im beid armigen Diskuswerfen, den die Charkoiver Mhlckin Sinizkaja mk 74.23 Meter erzielte, sogar wesentlich besser als der offizielle Welt rekord der Polin Lzejzikowa. der auf 67-82 Meter steht. Reichssendung. — Breslau, 18 Hürspi6*1 19.10 Konzert. — Leipzig, 18 Bunte Stuü' de. 19.10 Schallpl. — München, 18 Bla5' limsik. 19.10 Allerlei Musik. 20 Reichs-sendung: Reportage vom Erntedankfest’ aus Hamburg. Montag, 4. Oktober. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Schallp** 18.40 Vortrag. 19 Nachr., Nationale0*' trag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Konzert. — Beograd, 18 Schallpl. 19.30 Nationalvortrag. 20 Opernübertragung. I" Prag, Sonderprogramm nach Ansagt in' folge des Ablebens des Präsidenten Mst' saryk. — Budapest, 18.30 ZigetinerintisiK 19.25 Oper. — Zürich, 19.55 Klavicririo-20.35 Hörspiel. — Paris, 19.15 Gesang-21 Konzert. — London, 19.25 Kämmet' inusik. 21 Bunte Musik. — Mailand, J" Konzert. 21 Operette. — Wien, 7.10 Früh konzert. 12.20 Konzert. 16.05 Tanzmusik-17.30 Liedervorträge. 18 Zithcrvorträg6- 19.25 »Luise Miler«, Oper von Verdi, st" Berlin, 18 Frohe Weisen. 19.10 Kabarett- 20 Konzert. — Berlin, 18 Hörspiel. 19-* Der blaue Montag. 21.15 Finnische Lieder. — Leipzig, 18 Hörspiel. 19.10 Lieder stünde. 20.10 Bunter Abend. — München, 17.15 Bunte Melodien. 19.15 Tanzmusik- 21 Abendkonzert. Aus (Met Wett ^ Gewicht am Morgen und am Abend- Das amtliche Organ des amerikanischen Ärzteverbandes »Journal of Medical Association« veröffentlicht einen Artikel, 111 dem festgestellt wird, daß das Liegen i"1 Bett eine Gewichtsabnahme zur Folg6 habe. Wenn zum Beispiel ein Mensch 1,11 Durchschnittsgewicht aufsteht, dann ist er um 46.5 dkg leichter als am Abend des vorangegangenen Tages. Diese Gewicht5 abnahme ist auf das Verdunsten de5 Wassers durch die Haut und die Lunge zurückzuführen, doch wird dieser Unterschied durch die im Laufe des Tages ach" genommene Flüssigkeit wieder ausgegh' chen. in- hat Sonntag, 3. Oktober. Ljubljana, 9 Nachr., sodann Gottesdienst. 10 Schweizer Musik. 11 Kinderstunde. 11.30 Konzert. 13.15 Schallpl. 17 Bauernstunde. 17*0 Schallpl. 18 Hörspiel. 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.50 Slow. Stunde. 20.30 Russischer Abend. — Beograd, 17.20 Konzert. 19.30 Nationalvor-trag. 20.10 Serb. Abend. -— Prag, Sonder programni nach Ansage infolge des Ablebens des Präsidenten Masaryk. — Budapest, 18.30 Klavierkonzert. 20 Hörspiel. Zürich, 18.05 Handharmonikakonzert. 20 Funkkapclle. — Paris, 19.30 Schallpl. 20 Funkzirkus. — London, 19.30 Kammer musik. 22 Hörspiel. — Mailand, 19.45 Fossile Saurereier wurden vor einigen Jahren zuerst im neren Asiens gefunden. Dieser Ruhm die Vereinigten Staaten von AmefiK nicht schlafen lassen. Jetzt wird aus dejj Norden des mittleren Texas berichtet, da dort ein fossiles Ei von 7.5 cm Länge uns rostbrauner Farbe gefunden worden seh das bedeutend älteren Schichten cl1^ stammt als die asiatischen Eier. Welch«-Tierart es zuzuteilen ist, sei noch ungc wiß. Warum gaben die Wikinger Grönland auf- Im Jahre 985 gründete Erik der 6°^ eine Wikingersiedlung auf Grönland. Ist* 500 Jahre vor der Entdeckung Amerika durch Kolumbus halle Eriks Sohn J-( ^ schon Vinland erreicht, das dem heutig Staate Massachusetts gleichzusctzen ist- P ^ mals ging ein eifriger Warenaustausch \ Europa, besonders Norwegen, nach 6*® land. Steinerne Kirchen wurden errich <•• ’ Vieh eingeführt: Walroßzähne fanden Weg zur allen Welt. Aber die Bezieh““ gen zu Europa schliefen allmählich 1 ^ Die Bevölkerung starb langsam aus. ^ Häuser verfielen. Und als keine wc L.. Norweger kamen, nahmen Eskimos ’ . sitz von dem Gebiet. Bei Grabungen ^ Herjolfsnes an der gröländischen *xl15 fand Prof. E. C. C. Hansen von Kopenhag1 Skelette, die von Wikingerfrauen stamn1 6_e Diese zeigten starke Veränderungen, Hie- von Knochenerweichung herrührten j sei- Befund stammt von Dr. J. P. Alax" einem Professor der Gynäkologie am on Medical College zu Peiping in 0» Maxwell sieht in der .starken Ausbrenn ® dieser Krankheit die Ursache des ■ Sterbens der Wikinger in Grönland. staI um aber erfuhren die Eskimosiedler n' cht daß das gleiche Schicksal? Wir wissen ^ das beste Verhütungsmittel für Knof11.^ erweichung Lebertran ist. Tran aber ^ keil die Eskimos gewohnheitsmäßig-wäre nun durchaus möglich, daß die s_ kingcr dieses ihnen ungewohnte NaliruiG^ mittel nicht genossen. Eine Avitaimst :iOSe also hätte hier in dem Lauf der Gcsc le sehr entscheidend cingcgriff*1«' hieb' Die serbischen Volks beuSschm & Wer die Sprache und die Literatur eines Volkes gründlich kennt, kann ihm nicht vollkom men feind sein. Henry Bergson, -j,Cs dürfte kaum jemals so ruhmreiche aSe in der südslawischen Kulturge-2 .'chte gegeben haben als zu jener ej|> da die serbischen Volkslieder den den Sieg ihrer begeisterten Aufnali-e in dem zivilisierten Westen feierten Y®!" siegreiche Einzug der serbischen mkslieder im Westen am Anfang des ■ Jahrhunderts vollzog sich aber erst ].u'ck die deutsche Literatur. Maßgeb-cn War hiebei nicht nur der Umstand, sar„ die Deutschen die nächsten kulturni ovkerischeti Nachbarn waren, son yvrn auch der Umstand, daß der geistige er des serbischen Volksliedes, Vuk ’ efanovič-Karadžič, vor allem au deutsche Gelehrte und Schriftsteller bewiesen war. Außerdem war die .putsche Romantik für die Wesenheit err>der Völker zu jener Zeit ganz beson siT'v st^rk empfänglich: es war das klas ^ ? Zeitalter deutschen Geistes. Die a Nähme, die die serbischen Volkslie-j ,r kei den berühmten deutschen Ge-. llaen jener Zeit fanden, ist so rührend und Warm zugleich, daß sie zu den stol ®sten Annalen der Geschichte der süd-j awischen geistigen Schöpfungen zäh g.n darf. Die Worte der Anerkennung in $ l®.m Werk zu sammeln, dünkt mir als önste Aufgabe, an die ich noch her-Zutreten gedenke. fiilu'6 ^rbische Volkspoesie in ihrer ge-v°den Schönheit, in ihrer Naturkraft farbiger Buntheit einer weichen, ,N handlichen u. poetischen slawischen , e’e, voll elementarer Roheit und Lei-^schaff, trägt vollkommen den Siegel ^ nationalen Geschichte in sich, in J/ker ein »freiheitsliebendes, trotziges ge übermütiges Volk« — wie K. Jire-p sagte — für sein Leben und seine l^'heit kämpfte. So wie sich in dem l,j rnpr" das Eisen schärft,so entspringt . r aus den Lebensleiden eines Volkes s der schönsten Volksepen der Welt. , r bekannte Slawist M. Murko be-P6 k deshalb treffend, daß »die Tür-errschaft in der südslawischen Kul-s .geschichte eine.. sehr wichtige Rolle . e t. Die Türkenherrschaft ist einfach jjtn fische Zeitalter aller Südsiawen.« Ent t ^®schichtlichen Grundlagen zur b(;], ;e^UnK des serbischen Volksepos zu e- ,r «3» m alle gen Wege zu schießen, wenn nicht mindestens mehrere hundert Meter Abstand ist. Das Schußfeld muß unbedingt frei sein, ehe der vorsichtige Jäger den Finger krumm macht. Freilich tut oft der sogenannte Schußneid auch viel mit beim Unfall. Der schußneidigc Schütze hat so wenig Selbst beherrschung, daß er, ganz gebannt von der Sucht, unbedingt das Stück zu erlegen, unbekümmert um seine Umgebung schießt. Schußneid zeigt innere Unreife. Man müßte solche »Früchterl« gewehrlos erst reifen lassen, bis sie »neidlos« geworden sind. Wie überhaupt gerade auf jagdlichem Gebiet ungeheuer viel an Erziehungsarbeit zu leisten wäre... Eine gewaltige Fülle von Unfällen ergibt sich aus der Tatsache, daß sehr viele Schützen ihr Ziel nicht »ansprechen« sondern »annehmen« oder »glauben«, was sich im Gebüsch bewege, sei der Bock, der Hase, der Fasan, die Katze oder der Hu:nd! Natürlich ist es aber entweder eine Beeren su che rin oder ein Schulkind oder ein Treiber. Ein gutes Zehntel aller Jagdunfälle geht auf das »Nichtansprechen« zurück. Noch eine Unart muß erwähnt werden: einzelne Schützen verlassen bei Treibjagden mit " Hiebe den ihnen angewiesenen Platz, kommen damit in das Ge-fälirumgsgebiet eines Nachbargewehres u. gefahren sich selbst. Und so ließen sich noch etliche Gruppen recht unangenehmer Schützen herausnehmen Aber mehr als anzudeuten ist ja bei der gebotenen Kürze nicht möglich. Es sei nur zusammenfassend festgehalten-daß die Verursacher dieser Unfälle nicht etwa nur Anfäiger in der Kunst Huberti waren, sondern leider auch gereifte Männer, langjährige Weidgeher und selbst Forstleute. Es muß wohl so sein: manche Menschen werden mit der Zeit so sicher, daß sie Sorglosigkeit überkommt; dann schützt auch Alter nicht vor Unfall. Es ist schon oft und viel über diese Frage geschrieben worden, aber trotzdem ist die Grundforderung aller ernsten Weidmänner noch immer nicht erfüllt. di gen da heißt: Jeder, der ein Gewehr trag ^ ^ will, hat nachzuweisen, daß er mit im auch umgehen kann und daß er es 0 Gesellschaft zu führen weiß, ohne zu .-L" die fährden; daß er ferner klar ist über und Wirkung und Tragweite der Waffe daß er die nötige Selbstzucht und ln herschunig, die erforderliche Ruhe, de sachlichen Blick und die unentbehrlich ^ rasche Entschlußfähigkeit, das blitzartig arbeitende Umschaltvermögen besitzt. Das Waffen tragen darf eben nicht ’1l! an die Erwerbung eines gestempelt6' Passes gebunden sein, sondern rnii i vor allem volle seelische, geistige, sltt che und technische Eignung vorassetzen- Dr. Alfred We-bi« % 6 r‘ Der Himmel im Oktober Zwar gibt Cy im Herbst noch manci^ schönen Tag, immerhin wird es uns zur ^ wißheit, daß diese linden Tape gezählt p mio her Hevbststurm bald mächtig aus H111 Wetterloche blasen wird. Der lichte nimmt rapid ab. Am 1. Oktober geht &h Sonne Punkt 6 Uhr, aut 31. Oktober 7 Jv nuten vor 7 Uhr auf: Unser Togesgcst"^ leuchtet uns zu Anfang des Monats 17.49 Uhr, zu Ende des Monats bis Uhr, Am 23. Oktober tritt die Sonne in ^ Zeichen des Skorpions. Was die NZondst1' ten anbetrifft, so haben wir am 4. OkUt'6 Neumond, am 12. erstes Viertel, am Vollmond und am 26. letztes Viertel. ^ Der Stand der Planeten ist folgender: Merkur geht am 1. d. \% GtunbcnjnnJ^ Heller Kopf! Praktischer Sinn! Inserieren bringt Gewinn! ^ Sonne auf. Am 15. geht er nur noch 1 :5'tu6 de vor der Sonne auf und wird von da a kaum noch mit freiem Auge zu sehen icU’t Am 29. steht er in oberer Konjunktur 5 Sonne. — Die Venus geht während Monats ans dem Sternbild des Löwen U1' über in das der Jungfrau. Am 1. erp ^ ihr Aufgang knapp 3 Stunden, am 31; 10 Minuten früher unter. — Der Jupm» im Sternbild des Schützen stehend, wird 66 ,29. vom Mars überholt, der 1% Grad st lich an ihm vorüberzieht. — Und der turu geht am 15. b. um 4 Uhr 23 Min116 unter. Er ist auch noch bis zum M°1U1 J schlug vom Eintritt der Abenddämmeru». ab über den aröftten Teil der Jfacht sich"6, FSes ßweitaus ■Ja Aus der mir zugänglichen Presse u-rnmle ich schon seit Jahrzehnten die Jagd Unfälle und habe so beste Gelegenheit, diesen traurigenAbschnitt aus dem Jägerleben eingehend zu studieren. Glücklicherweise geben die Berichte doch schon meist die näheren Umstände genauer an, so daß eine Uebers-icht nach Voraussetzungen und Ursachen möglich ist. Natürlich müssen wir auch hier Ursachen, die im Schießenden (subjektive) u. solche, die in den Umständen (objektive) liegen, unterscheiden. Die sachlichen sind fast ausschließlich dadurch gegeben, daß das Gewehr aus irgendeinem Grunde den Schuß nicht aushält (Zerspringen des Laufes, Versagen des Verschlusses); dabei ist aber immer noch ein freilich nicht überprüfbarer Satz von persönlicher Schuld vorhanden; forsintflutliche Flinten mit wackelnden Läufen, unfesten Ver Schlüssen und anderen sichtbaren Mängeln sind besonders unter Bauernjägern durchaus nicht selten. Zu Laufsprengungen führen aber auch Fremdkörper, die in den Lauf bei Sturz geraten sind (Schnee, Erde); hier liegt persönliches Verschulden vor, wenn nach einem Falle mit dem Gewehr nicht die Läufe überprüft wurden. Und so kommen wir von den sachlich begründeten Unfällen von selbst zu den persönlich verschuldeten. Diese zeigen nicht nur Unerfahrenheit u. Kurzsichtigkeit, sondern auch Kopflosigkeit und Bedenkenlosigkeit in hohem Aus maß. Die meisten »tragischen Unfälle« u. «bösen Zufälle« sind fast ausnahmslos Folgen der aufgeführten unguten Eigenschaften einzelner Schützen. Gellschüsse könnten noch gelegentlich wie persönlich nicht verschuldet aus-s-ehen; und dennoch läßt sich auch in diesem Punkte nur festst alten: gefrorener Boden, Steine, glatte Bäume, Wasser müssen stets den Schützen vor gewagten Schüssen warnen; der Geller hat zu viel Launen. Einen größeren Hundertsatz machen jene Fälle aus, daß der Schütze beim Nehmen von Hindernissen, bei Ein Mann liest Kriminalromane Humoreske von Christoph Walter Drei). Der Schriftsteller Bert Scharfsinn halte tagsüber an seinem Kriminalroman geschrieben. Zum Theaterbesuch war es bereits zu spät. Er entschloß sich, in den Klub zu gehen. Viel leicht würde er dort angenehme Gesellschaft finden ... er -brauchte Entspannung! Dock) heute hatte er kein Glück. Da war der Bühnenschriftsteller Th a Ist rund, der alle Dramatiker der Vor,. Mit- und Nachwelt in die Westentasche steckte, der Filmautor Toplin, der immer Dutzende der „großartigen .Ideen", die unbedingt Welterfolge erzielen mußten, auf Lager hatte und eine Romanschriftstellerin, die sich gern als die Bor-tmuchmit einer ganz neuen Richtung gebärdete. Bert ließ jeden reden. Er spielte eine Wei le noch den schweigenden Zuhörer bei einem heftigen Meinungsaustausch zweier Kollegen. dann verabschiddete er sich verärgert. Seine Haushälterin hatte sich für den Abend Urlaub geben lassen, um an einer Geburtstagsfeier teilzunehmen. Offenbar hat te auch sie eilte Enttäuschung erlebt, denn Scharfsinn sah, daß in seiner Wohnung schon wieder Sicht Brannte. Die Alte benutzte seine Abwesenheit offenbar zum Aufräumen seines Schreibtisches. In der Halle legte er Hut und Mantel ab und ging in sein Arbeitszimmer. Aber — er erstarrte im Türrahmen — — an seinem Schreibtisch saß ein Mann, der eine- Maske vor dem Gesicht trug. „Bleiben Sie!" forderte der Fremde. Im Schein der Schreibtischlampe bemerkte Bert Scharfsinn einen auf sich gerichteten Revolver. „Die Kugel wäre schneller als Sie!" S...Ingen, beim Erklettern o er Verlassen eines Hochsitzes, beim Durchkriechen im Buschwerk, auf der Fahrt im Wagen, auf rutschigem Boden un-u bei ähnlichen Geh ;enhciten das Gewehr geladen trägt und den Schuß (»durch Zufall«) auslöst. Meist ist er ja selbst der Angesehossene, manchmal aber doch auch ein Mitgeher. So unerhört es auch klingt, immer wieder finden sich »Jäger«, die das geladene(!) Gewehr dazu gebrauchen um ihren Hund zu prügeln, ein Wespennest zu zerstören oder ein angebleites- Stück zu erschlagen. Viele wissen gar nicht, daß auch das hammerlose Gewehr, wenn cs etwa nur Abzugsicherung hat, durchaus vor -dem Losgeheu bei Erschütterungen nicht gefeit ist. Selbst im Wirtshaus wird das geladene Gewehr sorglos einem anderen zugänglich gemacht und so das Unglück verursacht. Unter diesen hier kurz umrissenen Unfällen gehen -genau 50 von Hundert tödlich aus. Der Jäger muß ohnehin sonst oft genug mit gla-denem Gewehr in nicht immer ein ladendem Gelände sich bewegen. Da wird er aber, wenn er Verantwortungsbewußtsein kennt, seine Waffe so tragen, daß niemand gefährdet erscheint, seihst wenn sich »zufällig« ein .Schuß lösen sollte. Aber man braucht ja nur zuzu-s-ehen, wie es gepflogen wird: da fuchtelt einer mit der Laufmündung seinem Vordermann am Kopf herrum, ein anderer kitzelt sozusagen feinen Nebenmann an den Rippen und ein dritter benützt den eigenen Handteller als- Mündungsschützer Von bedenklosen Menschen ausgeübt, wird die Hühnerjagd recht gefährlich, weil hiebei der Schuß vielfach waagrecht ausgeschickt wird; dadurch können Leute, die hinter Gebüschen und hochbewach senen Aeckern oder tiefer im Walde, also für den Schützen unsichtbar, verweilen, getroffen werden. Ja, selbst von einem Baume ist schon ein Obstpflücker »unversehens« herabgeholt worden. Grundsatz muß daher sein: nie -gegen Gebüsche, Bäume, unübersichtliche Aecker und ge- „Wer sind Sie?- Was wollen Sie in meiner Wohnung?" „Ich wollte eilten anderen Besuch im Hau -je abstattcit. Da ich aber zufällig beobachtete, daß Ihre Wohnungstür von einer Frau sorgfältig verschlossen wurde, nahm ich an, daß niemand mehr hier anwesend sei und erlaubte mir, einzutreten! Ich bin hinsichtlich fremder Wohnungen -etwas neugierig-" „Also ein Einbrecher?" „Warum gleich so unhöflich — —?" Trotz des noch immer drohend gegen ihn erhobenen Revolvers begann Scharfsinn seinem Abenteuer einigen Reiz abzugewinnen. „Reichlümer werden Sie bei mir nicht i’n den!" „Stehlen —? Das wäre häßlich, nicht «wahr, Herr Schaufsinn?" „Sie scheinen sich ja mein Türschild genau angesehen zu haben —!" „Selbstverständlich. Ihr Name ist mir bekannt. Ich habe ntanchs von Ihnen gelesen und als ich hier auf Ihrem Schreibtisch ein neues Manuskript fand, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, darin zu blättern." „Wie schmeichelhaft! Und -Sie ließen sich auch nicht stören, als Sie mich kommen hörten. Ein gehöriges Maß von Dreistigkeit setzt das schon voraus." „Nur eine Winzigkeit Uaberlegung. Sie überraschen mich. Ich mußte Sie auch überraschen. Hatte ich Sie im Bannkreis meines Revolvers, mußten Sie sich nach mir richten, dürfen keinen Lärm schlagen. Was Sie tun würden, wenn ich Ihnen anders entgegentrat, ließ sich nicht voraus sehen. Darum wartete ich ruhig Ihr Erscheinen ab. So wird es gemacht, Sie können sich's ja für Ihre Romane merken. Offen gestanden — Sie arbeiten nicht immer richtig, Herr Scharfsinn! In unserem Klub haben wir uns schon darüber verstimmt unterhalten." „In Ihrem Klub —Bert Scharfsinn mußte lachen. „Sie haben einen Klub?" „Audi das wissen Sie nicht? Wir haben mehr als einen. Jede Fachorganisatio-u, jede Spezialität hat den ihren. Sehen Sie sich bitte!" Der Maskierte macht eine einladende Bewegung. „Nehmen Sie einen der Stühle hier vor dem Schreibtisch! -Es plaudert sich dann besser!" „Ich danke Ihnen, -daß Sie in meiner Wohnung so freundlich zu mir sind, und im Bannkreis Ihres Revolvers ist es mir ein Vergnügen, Ihrer liebenswürdigen Einladung zu entsprechen. Aber plaudert es sich nicht auch besser von Angesicht zu Angesicht?-Jch meine —" „Ich soll die Maske abnehmen? Leider kann ick) Ihnen diesen an sich berechtigten Wunsch nicht erfüllen, da ich nicht voraussehen kann, wie sich unsere Beziehungen künftig gestalten. Um es zu wiederholen: -Sie arbeiten in Ihren Romanen nicht immer richtig! Der Fachmann entdeckt auf den ersten Blick Fehler. Es liest sich zuweilen recht spannend- aber die Jrrtümer, die Ihnen unterlaufen, stören sehr. So ist es mir a-uch wieder beim Lesen dieses Manuskriptes ergangen — gleich zu Anfang. Ihr Held hätte in -der Zunft ausgespielt. Ich habe mir gestattet, hinter die betreffenden Stellen ein Fragezeichen zu setzen." Scharfsinn verbeugte sich ironisch. „Sehr gütig!" „Bor allem scheint Ihnen auch noch nicht Bekannt zu sein, daß wir mit allen Hilfsmitteln der Technik vertraut sind. Sie schildern einen Einbruch -in die Stahlkammern einer Bank uni) schreiben, daß die Wächter trotz des Geräusches nichts wahrgenommen hätten! Streichen Sie das weg! Die Wächter konnten nichts wahrnehmen, weil erfahrene, geschulte Spezialisten vollkommen geräuschlos zu Werke gehen! Außerdem fällt es uns Fachleuten peinlich auf, daß in Ihren Romanen jeder Verbrech,er zur Strecke gebracht wird — — sowas passiert nur Dilettanten unserer Kunst —■" „Ich werde es ändern!" „Und dann ist von den Fingerabdrücken -bi? Rede. Tn lieber Himmel — nur Stümper hinterlassen Fingerabdrücke! Wozu hat man Gummihandschuhe? Sehen Sie: st. zu dem harmlosen Besuch, den ich in düst Hause abstatten wollte, habe ich ein Ta übergezogen." , Herr Scharfsinn machte ein unglairvv Gesicht. _ _ _ „Sie scherzen! Sie -tragen so wenig W 1 schuhe wie ich!" „Sind Sie kurzsichtig?" iit „AllerdingS! Aber sehen müßte >0) doch!" _ Er trat näher an den Schreibtisch h6t‘ st Der Fremde streckte ihm die uu-bewst11 Hand hin. __ „Fabelhaft täuschend!" meinte SchaV! . und betastete -die elastische, fleischt01 Hülle. ^ „Und in keiner Weise hinderlich. Ich damit — —" _ Der Maskierte vollendete den SotzjP Eine Faust hatte mit furchtbarem jch fein Kinn getroffen«. Ein wuchtiger Ge folgte im nächsten Augenblick. > Der Mann -mit der Maske brach 0<$c zusammen. „Was fange ich nun mit Ihnen an. tc Scharfsinn, als der Einbrecher j^ii Betäubung wieder zu stch kam- «p v Sie gefälligst liegen bester Freund. ^ Kugel wäre schneller als Sie, wie vorhin auszudrücke beliebten." „Hätte ich nur geahnt " , - „Daß ich leidlich boxen kann? «tx\cl!'dcr habe ich gelernt, um sachverständig das schreiben zu können. Aber ich will 101 Zukunft noch mehr Mühe geben, dai»^ zufriedener mit mir sind. Zunächst 11,l’l\(13 nun wohl die Polizei aurusen. Obgleich ja nur Dilettanten passiert — —" . Zehn Minuten später wurde der , cher von der Polizei in sicheren Gewa) genommen. , ^ „Scharfsinn", sagte er zum Abschied- ^ werde nie wieder Ihre Romane lelltcl11 renwort!" ZmUEMWELT Rurser Roch macht jung Nicht nur die Herbstmoöe ist für hübsche Waden... Iah61 kurze Rock marschiert. Ein paar rc lang werden die Kleider ein wenig . n§er geworden, der Rocksaum war dis-bis unter die Wade hinabgeglitten aufllUn au^ einmal haben wir uns wieder ne die Vorzüge der kurzen Mode beson-flottUnt^ marscbieren im sehr kurzen, sehr Herb*1 Und Sehr iu8cndhchen Rock in den Zen'S..8‘*3t begeisterte Anhänger der kuril^ f °de und natürlich auch andere, die let . düch gegenüberstehen. ,_.zeren gehört zum Beispiel ein Wiener! Zu diesen es eben besser ist, kleine Mängel der Natur mit dem Mantel der Nächstenliebe suzudecken . . . Auffallend ist, daß sich die Männer (mit wenigen Ausnahmen, siehe oben!) sehr rasch an die neue kurze Mode der Frauen gewöhnt haben und sie durchaus nicht etwa als erotisch aufreizend empfinden. Man erblickt darin vielmehr nur einen neuen Ausdruck des sportlichen Stils und freut sich über die jungen Frau- § ,n.1ann> der jetzt gegen seine Frau die au e'dungsklage einreichte. Grund: der gef h rze Rock! Das Wiener Zivillandes-Wi'/n sich mit dieser höchst merk- fas1" ’^en Scheidungsangelegenheit zu be-g fSet1, Wobei allerdings der Richter die Röcl ung fälltc’ daß die Kürzc der ahp,VCi der »Beklagten« zwar auffallend, Sei n e: . er sittlich empörte Gatte versuchte eswegs »unsittlich« zu nennen hatf" d'eses Urteil Berufung einzulegen, a Ie aber auch damit kein Glück. Es ist Tar,Unehmen, daß er sicb nun Tag für Gao-U die kurzen Röcke seiner lieben hn ärgern muß! ei 11 dem kurzen Rock ist es manchmal pra e^Was heikle Geschichte. Es gibt preU®n’ die die neue kurze Mode mit sich i ° be§rüßen- Da sind die, die es le*sten können, kurz gekleidet zu weil sie hübsche Beine haben. — neu es gibt andere, die seufzend die c Mode nicht mitmachen können, weil §ehen_ Und Elitna konfekcija +AbßlStß$l bringt immer das Neueste! Wintermäntel en und Mädchen, die so flott und kurzrockig mit langen, sportgestählten Beinen durch den Herbsttag laufen. Und so soll es auch sein. Der kurze Rock beschwingt uns, er verleitet dazu, kräftig und fröhlich auszuschreiten, wie es die Jugend tut. Die Frau im kurzen Rock fühlt sich jung, und sie ist jung, wenn sic sporttrainiert und sportlich ge- kleidet in der kurzen Mode den zu ihr passenden Stil gefunden hat. Darin allerdings liegt das Wesentliche: wir müssen das sichere Gefühl dafür haben, was wir tragen können und was nicht. Die Länge des Rockes läßt sich nicht für jede Frau nach dem Modejournal bestimmen. Es gibt Frauen von vierzig Jahren, die, ihrer Wesensart nach u. ihrer Erscheinung entsprechend, sich noch immer einen ziemlich kurzen Rock leisten können, und es gibt andere, die zehn oder fünfzehn Jahre jünger sind, bei denen ein gleicher, kurzer und flotter Anzug, stillos und unschön wirken kann. Wer mollig ist und vielleicht noch ein wenig untersetzt, muß mit dem kurzen Rock besonders vorsichtig sein. Der längere Rock läßt die Figur größer und schlanker erscheinen, während der kurze die erstgenannten Eigenschaften noch unterstreicht. Und auch, wenn jemand groß und schlank ist, muß man sich noch ein wenig kritisch und objektiv die eigenen Beine im Spiegel betrachten, um entscheiden zu können, wie hoch der Rocksaum rutschen darf. Ist es nicht unzweckmäßig, um jeden Preis die kurze Mode mitzumachen und dabei der Welt zu beweisen, daß die eigenen Beine alles andere als klassisch schön sind? Wenn eine Frau in ihrer Gesamterscheinung gut aussieht, so verzeiht man ihr manches. Man verzeiht es ihr, wenn der Rock um drei Zentimeter zu kurz ist, und man verzeiht ihr genau so, wenn sie für diesen kurzen Rock eigentlich um fünf oder zehn Jahre zu alt ist. Aber man sieht die Gesamtwirkung, die harmonisch und schön ist und sagt schmunzelnd: »Eigentlich -— aber sie sieht fabelhaft aus!« Es gehört, wie gesagt, ein sicheres Stil geftihl dazu, um zu wissen, was man tragen kann und was nicht. Und es ist die wichtigste Aufgabe der Frau — gerade wenn sie die erste Jugend hinter sich hat — diesen ihren Stil zu finden und mit sicherem Instinkt zu wissen, was sic tragen kann und tragen muß. Man sieht erfreulicherweise heute sehr viel gutangezogene Frauen, die mit einer unglaublichen Sicherheit ihre Kleidune auswählen. Und die wenigen, die noch immer unsicher und ratlos vor den Wegweisern der Mode stehen und nicht recht wissen, ob sie dieser Mode nun bedingungslos folgen sollen oder nicht, werden es gewiß auch noch lernen, aus den allgemeinen modischen Richtlinien für sich das Geeignete herauszufinden. Wenn man heute unter den Frauen eine Rundfrage veranstalten würde, wie sie sich zur Frage des kurzen Rockes stellen, so kann man sicher sein, daß die überwiegende Mehrheit die neue kurze Mode freudig bejahen wird. Denn cs ist wie gesagt eine Mode, die jung macht und uns nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich einen fröhlichen Schwung verleiht, unter dem wir wenig nach den eilenden Jahren fragen, sondern uns einfach des Lebens freuen . . . 1081 Wiener Jersey-Kleider, Pullover u Westen in allen Größen und Preislagen nur bei Neue Technik im Haushalt Blumenkästen im Doppelfenster. Die meisten Zimmerblumen führen in folge falscher Bewässerung ein kümmer liches Dasein. Selbst Blumenliebhaber kennen nicht immer die speziellen Anforderungen, die die verschiedenen Pflanzen an die Bewässerung stellen u. finden nicht immer für sie die rechte Be feuchtung. Führt man aber Blumenkästen und Töpfen durch Saugfäden von unten her die erforderliche Feuchtigkeit zu. so läßt sich durch Auswahl der richtigen Fadenstärke und Beachtung der Eindringtiefe in die Blumenerde selbst „Konfekcija Greta“ Sm Palars des neuen Burgkanof TagkSenv- Hieißer K24129 K24128 <33143 K24035 K24005 °Ü°On"b° o^ehe man alle m 1,1 L-Ipzlg C ,. sielu;°- dieses Kleid ist zweimal darge-rnil j, ■'an3 als Abendkleid, kurz, aus Samt, . migen Aermeln als Teekleid. T-"-'r— ejn fl1111 Samtkleid 3.65 m, zum 111 nn — k.. Bunte Sci)nin‘'iXl.m Molk, 90 cm br. nun R- k'v bir 02 und 100 cm Obw \bcnd Beyer- ‘hendkleid aus Spilzenstoff mit L.-*. Aermeln. Taftunterkleid. Lj ein"""'01!1 l ad. 85 cm breit 1.40 m Spitze, o.-;r! „Bunte Beyer-Schnitte, für 92 !.; Obw. bi. (lie"/111 ungezogen bei Festlichkeiten 'au in diesem Tagesendkleid aus K 24035 Matlkrepp mit langen Aermeln. Erforderl.: 4.40 m Stoff von 90 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 96 und 104 cm Oberw. K 24004. Ein elegantes Tagesendkleid aus schwarzer Mattseide mit Raglanärmeln aus Spitzenstoff und vorderen Schoßteilen, die K 24033 glockig ausfallen. Erl'.: 3.75m Stoff, 92cm br., 1.25 m Spitzensloff, 90 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 92 und 100 cm Oberweite erhältlich. Ix 24033. Jugendliches Spitzenkleid mit gerafften, Überein andertretenden Vorderteilen K 24004 und einem gleichfarbigen Taftunterkleid. Erf.: 3.30 m Spitze, 90 cm br., 2.15 m Taft, 92 cm br. Bunte Beyer-Schnitte für 88, 96 cm Obw. K 24005. Besonders kleidsam ist der helle, gezogene Spitzeneinsatz in Mein Kleid aus schwarzer Mattseide. Erf.: 2.ft)m Stoff, 22 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 96 cm Oberweite erhältlich. K 33143. Elegantes Bolerokleid aus Spitze über einem gleichfarbigen Taftunterkleid. Erf.: 3.55m Spitze, 90cm breit, 2.60m Taft, 85 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 06 cm Obw. für die empfindlichsten Pflanzen wie Al penveilchen oder Begonien die Wasserzufuhr regeln. Auf diese Weise erhält die Pflanze stets soviel Wasser, als sie für ihre Entwicklung benöjgt. Diese neuen Pflanzengeräte ' werden als Kästen oder Topfgarnituren benutzt Die Blumenkästen bestehen aus dem un teren Kasten, der als Wasserbehälter dien.. und dem oberen Kasten für die Bepflanzung. Aehnlich bestellt die Topf garnitur aus dem eigentlichen Blumentopf, einem Einlegeboden und dem Untersatz als Wasserbehälter. Die Pflanze erhält also immer abgestandenes Wasser. dem mau aufgelöste Düngesalze bei setzen kann. « Langer Griff — kurze Klinge. Unbequemes Schälen kann die Freude am frischen Obst wesentlich beeinträchtigen. Mit Obstmessern aber, wie sic die neue tiaushalttcchnik geschaffen hat, wird das Schälen selbst schon ein Vergnügen. Der Grund? Eine scheinbare Kleinigkeit: Sie haben einen langen Griff und eine kurze Klinge, sodaß man die Frucht stets bequem nah an der schälenden Hand hat. Und dann noch eins: selbstverständlich rostfreier Stahl - und haarscharf. Dieses neue Obstmes ser wurde ach der Pariser Weltausstellung gezeigt. Kleine Helfer der Hausfrau. Eine wichtige Hilfe in der Küche ist Kohlensaures Natron. Sollen z. B. harte Hülsenfrüchte schnell weich werden, so gibt man beim Kochen ein erbsengroßes Stück Natron hinzu. Eine ganz kleine Bei gäbe von Natron macht auch Tee und Kaffee beim Brühen stärker und kräftiger. Sind Fettsorten oder Butter ranzig geworden, so erhalten sie ihren frischen Geschmack wieder, wenn man sie mehrmals in Wasser mit kohlensaurem Natron auswäscht. Das Aufkochen von sauer gewordenen Gemüsen und Brühen mit etwas kohlensaurem Natron hebt die Säure wieder auf. Bei feinem Backwerk verwendet man kohlensaures Natron anstelle der Hefe zum Aufgehen des Teiges. Natron als Zusatz zur Milch verhindert das Gerinnen, löst sogar den sich setzenden käsigen Niederschlag wieder auf — selbst Küchemmkauf — im großen und im kleinen Soll das Kochen flott vonstatten gehen, so muß zur gegebenen Zeit nicht nur der Küchen-'Wochenzettel vor der Hausfrau liegen, sondern alle Lebensmittel einschließlich Gewürze und kleinster Zutaten müssen im Hause sem. Jede aufmerksame Hausfrau lernt schon nach wenigen Monaten ihren Verbrauch-an Lebensmitteln genau kennen. Sic wird im Interesse Salz, alle Gewürze, Kaffe, Kakao, Kräutertees, Kochfett, Marmelade oder Mus, einige Teigwaren, einige Hülsenfrüchte. Außerdem gehören dazu einige kleine Vorräte für unvorhergesehene Fälle (Besuch, plötzliches Kranksein, Abberufenwerden): ein oder zwei Dosen Konserven, ein Büchsengemüse, ein Büchsenkompott für den Fall, daß man nichts ■ ■ -1 } . ■ -t ' t 1 Vom Brot ist noch zu sagen, daß a backencs zwar nicht so beliebt, aber V1 gesünder ist, auch ist einmal ernstlich erwägen, ob die Hausfrau nicht zu unwirklich einfachen Selbstbacken des Br° tes übergehen will, von dem wir an a derer Stelle berichten werden. Zud1--wird die Hausfrau, die mit Zeit und 0° sehr sparsam umgehen muß — und > sie richten sich vornehmlich unsere Ze: Eine Idealküche, sie mag als Vorbild dienen für die vorwärts strebende Hausfrau. der Zeitersparnis danach trachten, höchst selten einzukaufen. Tägliches Einkäufen ist nur unter besonderen Umständen, etwa bei ungeregelten Einnahmen, bei Beschaf fung besonderer oder besonders frischer Lebensmittel etwa für Kranke notwendig. Sic wird sich also mit der Monatsmenge, mindestens aber der Wochenmenge aller der Lebensmittel eindecken, deren Aufbewahrung ohne Qualitätsminderung möglich ist: Kartoffeln, Mehl, Zucker, schon geronnene Milch wird beim Auf-kochcn verbessert durch Hinzufügen einer Prise Natron. Eingewecktes besitzt, eine Tafel Schokolade, ein paar Keks, eine Dauerwurst. Bei geregelten Einnahmen können alle diese Lebensmittel mit einem einzigen Ein kauf am Monatsanfang eingeholt, und werden gern von den Kaufleuten geschickt werden. Bleibt der Einkauf im kleinen. Ihn auf zwei, höchstens dreimal in der Woche zu beschränken, wird der Hausfrau Bestreben sein. Butter, Obst, Wurst und Brot büßt bei zweimaligem Wochenkauf kaum an Frische ein, auch wenn man kein Eis hat, wenn man sich um kleine billige Frischhaltceinrichtungen bemüht (Steintöpfe, Thermosgefäße, Gazeglocken). len! — ihren Küchenzettel in der warn11 Jahreszeit besonders einfach halten, V"L‘ derbliche Lebensmittel seltener kaufe1 Vom Fleisch gilt in sparsamen Kre>^ die Regel: zweimal die Woche, an eine Wochen- und am Sonntage. Das ist gesund und durchaus ausreichend. Genv also auch hierbei zweimal wöchentlich Einkäufen. . Gemüse möchte jeder möglichst fn5' essen. Der Küchenzettel bringt ja nU" aber auch nicht siebenmal ein GetnüsC gericht, da steht vielleicht am 1. Tagc Kartoffelgericht mit frischem Salat, a"j zweiten: Teigwaren Und Kompott, al 3. dann erst ein frisches Gemüse. A-S wird die umsichtige Hausfrau auch ® Gemüse mit den beiden Markttagen aus kommen, an denen sie sich außerch noch mit Tomaten, Radieschen, Rett'S’ Lauch, Suppengrün, Petersilie, Gufke undsoweiter, auch zur Ausschmückung der Abendmahlzeiten, eindeckt. Also wf cs nur nötig sein, daß sie, die den ^ef brauch aufmerksam verfolgt, und die slC^ sofort eine kleine Notiz macht, wenn Lc bensmittel sich ihrem Ende zuneige£ tatsächlich täglich nur mit ihrem M>lc" kännchen schnell um die Ecke zu laUf0^ braucht, sich auch die frische Butter e® packen zu lassen, und schon in wenig0 Minuten ist sie wieder in ihrem Hau5 halt, kann aufs Baby sehen oder ander notwendige Verrichtungen tun. Wich'1” ist noch, daß die beiden zu Einkaufstag01' erkorenen Tage auch wirklich als solch' voll genutzt werden. Der vorher scho erwähnte Notizzettel bringt schon a|1^ Vermerke der zu ergänzenden Lebcc^ mittel, ein exaktes Ucbcrlegen des °c darfs der folgenden Tage mit den sch0' feststehenden Gerichten liefert das Uet>r* ge. Die junge Anfängerin mag ruhig, 1 Hause auf ihrem Küchenschemel sitze11 ; laut vor sich hinsprechen: »Zum Spina also Mehl, Muskat, Milch, zur SchfflO^ gurke Speck, Mehl, Zucker, Salz . . ■* i!Bf # - CWr2 ‘$0 KAR MEfSTCfry v[RoAÜ 29 t!" „Herr Doktor!" „EZ ist nur ein Schwivdelanfall, Lena!" „Ich Bringt Fhiten Tropfen, Herr Doktor-" Er hob ehe .Harth. „Gehen Sie, Lena! Gelten Sie!" Sic wagte ce nicht, zu fragen, drückte die Tür hinter sich zu und Mi-csb mit hämmernden Schlafen davor stehen. Was mochte berat geschehen fein —? Als Madien von einem Einkauf zurück-tarn, sah Grude bereits wieder au seinem Srl;:::6tilch und sah die Bücher durch. „Haft du Verdruß gehabt?" fragte sic mit lauernden Augen. „D nein! „Ich »ao: nur", mehrte sic, legte die Hawd'.tsri.. aus i>::t Schreibtisch und warf das Hütchen auf das Ledersofa daneben. „Du si, nämlich sehr angegriffen aus." „Ich fühle mich ganz wohl." Da ov nicht aufsah. gewährte er das Lari)':.:: rich", m ident Madien aus dem Zimmer ging. Wenn Felix cs auch niemals ein» gestand, sie mußte es doch: Er hach den Brief gelesen. Als Lena gegen 10 Uhr abends nochmals das S pr hzintmer bei ml, lief sie erschrocken aus Grude zu, der vor 'dem Jnstrumenten-ichrauf stand. „Herr Doktor !" Sein Arm hiel sie gebieterisch von ihm ab. „Sie haben mia> genau so belogen, wie die anderen!" • „Nein!" rief sie bestürzt. „Ich habe Sic nie belegen! Nie! Haben Sie Erbarmen n t sich selbst!" Zugleich versuchte sie ttcracihm die Morphiumspritze zu entwinden. „Ich habe an Sic geglaubt, wie an mich selbst",' sagte er. „Immer, meint ich an Sie dachte, war cs mir ein Gefühl ocr Erleichterung, daß ich, zu Haufe bei meiner Frau und meinem Kinde wüsche. — Daß Sie so an mir handeln konnten —" „Was Hab' ich denn getan?" rief sie verzweifelt. „Wann halte ich Sie hintergangen?" Er sah .mit einem verzerrten Lächeln in ihr entsetztes Gesicht. „Sie wußten, 'baß meine frühere Braiot lebt!" Da brad) sie vor ihm in die Knie. „Begreifen Sie fetzt? — Alle, an die ich glaubte, haben mich betrogen!" stieß er her« vor. Ehe sie sich zu fassen vermochte, war er aus dem Zimmer. Auf den Flur stürzend, Härte sie, wie er die Treppe hinnnterlief und gleich, .darauf die Haustür ins Schloß itrarf. Lena eilte ans Telphon und rief Doktor Wellenberg an. Aber et war nicht zu .Haufe. Und Dick war telephonisch nicht erreichbar. Modle«, verärgert über das Laufen und ofte Auf- uttlo Zuflappen der Türen, kam aus ihrem Ziviler und herrschte sie an: „Was machen Sie denn solchen Lärm? Wie soll denn da das Kind zur Ruhe kommen!" Sie sah das totenblasse Gesicht Lenas und war im Bilde. Ohne sich weiter um sie zu kümmern, schloß Mavlcn sich wieder in ihrem Zimmer ein. — Es war zwei Uhr morgens, als Grude nach Hanse zurückkehrte. Am nächsten Tag machte er Lena den Vorschlag, ihr einen anderen Posten bei einem Befreundeten Arzt zu verschaffen. Sie drückte nur die Hände gegen das Gesicht ui d n- int: lautlos. Kein Wort der Verteidigung tarn über ihre Lippen. Wenige Tage später verließ sie das Haus, gab den Posten auf, dam sie sechs Jahve (aitfj treu .geblieben war. Mit ihr schied Gr Udos Schutzgeist. — Und so ging er- die letzte Etappe seines Kreuzweges allein. — * * x Grudes Praxis zerfiel ircrtc ein Balkenwerk. in das der Wurm gekommen ist. T.ag für Tag fiel ein Stück davon ab. War früher zur Zeit der Sprach,stunde die Klingel fast ohne Unterbrechung in Tätigkeit gewesen. so schrillte sie jetzt kaum mehr ein paarmal. Modlen empfand beinahe Furcht vor dieser Stille. Bat sie ihren Mann um Geld, zuckte er nur die Schultern. Sic Beklagte sich bei ihrer Mutter. Aber ihre Worte verhallten wirkungslos. Die Gehemurötm wollte feinen Streit mit dem Schwiegersohn. Zu Rolf gehen und um feine Vermittlung zu bitten, war ausgeschlossen. Er hatc sich seit Monaten nicht mehr in ihrer Wohnung gezeigt. _ Einig Wochen später war man gezwungen, die Achtzimme rmohnu ng aufzugtben und sich einzuschränkci:. Das Mädchen lies »on selbst davon, als es keinen Lohn mehr bekam. Madien überhäufte den Gatten mit Vorwürfen. Er blieb gegen alles taub. Sic drohte ihm sogar, ihn zu verlassen. Auch das machte keinen Eindruck auf ihn. Er sagte nur, er könne es nicht verhindern, wenn sie etwas Unvernünftiges tun wolle. — Eines Abends, als der Okkobersttirm um c-as Haus brauste und ein Sturzregen mit Graupeln vermischt aus den Asphalt herab« prasselte, wartete Grude vergebens aus die Heimkehr seiner Frau. Sie war am Nachmittags weggegangen und noch Gntv-* n:ch zurückgekommen. Das Kind hatte sich vor Hunger und m te in den Schlaf geweint, den er hatte geffett, ihm Milch zu geben und das nachzuschüren. Auch ihn fror, und zwar trstb nur körperlich, sondern bis in die Seele. „Christa!" Seine Hände kramp sten 1'® ‘ so'innen. „Christa!" n Sie lebte und wollte nicht, daß er wußte. Ihre Spur suchte sie vor ihm zu ^ toiichctt, und er hatte geglaubt • iwas hakte er nicht alles geglaubt? ... Die Klingel schrillte. Er rührte sich n\ ^ Mochte läuten, wer wollte. Er konnte lc» niemand Brauchen. i} Er tvar dem Wahnsinn nahe gewesen M hatte in den ersten fürchterlichen N“1 den Kopf in diL Kissen gewühlt, nw W Schrei feiner Sehnsucht nach der toten zu ersticken. — Draußen läutete es 1' Sturm. Nun trat Grude doch auf den Flur> nach dem Störenfried zu sehen. in» Als er die Eingangstür öffnete. I® Christa vor ihm. Und hinter ihr. in 0 itic" grauen Wettermantel gehüllt, Dick. U'w den diesem Rolf BJellenberg. „Felitsche!" £ Grude kam sich vor, wie von einer Ate gestellt. Doch ehe er sich recht besann, ha • sich die beiden Männer in den Glich raunt zurückgezogen. Grude gab ®^Tll.11, Bittenden Mck mit offener Verachtung 5 , rück. „Was willst du jetzt noch bei ntib-ift alles aus! Vorbei!" Aus dem Schlafzimmer drang plötzlich ö" Weinen des Kindes. Christa schritt, ein Wort zu sagen, auf die Halbaffen0 ~ oh«0 :8t uit» ijeck zu, legte den nassen Mantel ab, trat ew nahm die Kleine in die Arme. Berwunoe^ blickten die großen, blauen Augen 3U ‘f. auf. Grude machte keinen Schritt über. Schwelle. Da ging sie auf ihn zu und rC! ihm das Kind. Sonntag, au n 3. Uktooei 1037. »Mariborer Zeitung« Nummer 225. Oktober. se‘,sokh aufmerksamen Verfolggerät sie I l'eßlich auch an den ausgefallenen ^Ostrich für das Rindfleisch oder den Dill he- ^°n ^i'oitagsfisch. Ist sie erst einmal ,ln Kochen vor ihrem Herd, so wird sie .m deinen Preis sich rasch noch mal um-'e'cn wollen und Versäumtes nachholen. Rnd niemals einen Bestand bis auf den st verbrauchen, ergänzen, wenn er 0" anfängt zur Neige zu gehen! n./ut. kat es mit ihrer Vorratswirtschaft a hrlich die Gartenbesitzerin. Sic wird, enn Sje Sparen un(j Gartenerzeug-ISSc V°H ausnutzen muß, manchmal die anzc Woche bis auf den Sonntagsbraten ihr^ Einkäufen gehen. Sie lebt und erhält Seih von den Gartenprodukten, „ , ^ das Brot wird äußerst einge-(je!r®nkt,,abends gibt es oft Kartoffeln zu n Gemüsen, die gerade am reichlichsten g chsen, so kann es passieren, daß zur w. nenzeit die sechs Wochentage sagen ■r d[eh ja vier Bohnengerichte in man-:ä®r,ei Gestalt bringen. Und nur das drei-. ri8e Hänschen wird mit dem Kännchen m6® Borgens um die Ecke geschickt, da-jJ es ab und zu auch gute dicke Satten olch oder selbstbereiteten Weißkäse ® en kann. Sparen — ob nun an Zeit er an Geld, das ist eine Kunst, die nicht h ,r gelernt sein will, sondern die auch, 1 allem Ernst, Freude bereitet. Für die Küche Mehl “^ecrtorte. Von 20 Dekagramm 2 p- ,r> Dekagramm geriebenen Mandeln, (8t Odern, 7 Dekagramm Staubzucker ersfU ,C* die man nicht ver-jv • Diesen Ausspruch hat einmal der teiCc dher das kleine Paradies im Mit-W^er geprägt, und ersteht heute als Za Reichen über einem Tor der Piaz-itii’ R°rt~ wo S1C^ a**es Leben der Insel Brennpunkt konzentriert Vo acdl Capri fährt man mit dem Schiff den ape' aus in zwei Stunden über sich Uen Oolf. Schattenhaft zeichnet hell ^elseninsel dunkel gegen den komen Himmel. und wenn man, näher-le‘nend, das Bild der in der Sonne tetl cr,den Felsen, der grünen Weingär llnd des blauen Wassers, das die g]auiCn umspült, in sich aufnimmt, so ßu f rnan einem Lande der Verhei- o-Rn.^' e^Wa einem südlichen Orplid, ent W^steuem... kom6r um diese Zeit vom Norden mermt- fährt noch einmal in den Som-he-h ’n Capri ist nach nichts von faßb st Unc* Kühle zu spüren. In einer un ^ aren gleichmäßigen Bläue ziehen die Mim vorüber, und noch immer sind die Jul' ‘ '^^unden so warm wie bei uns im Wn i0t*Cr August. Nur wer seit vielen ein C ’Cn *''er ’s*" FPÜrt. daß der Morgen Abe yen'K frischer ist und daß der s*nkt Sc^neder über die Insel herab-hber 7~ a^Cr was bedeutet das gegen-Hoci • strahlenden Sommertagen, die ah«' n,chts von Herbst und Abschied |nCn lassen? gp , .den Weingärten, die sich die Ber-reich !1aUtZ'ehen- hängen die Trauben in Von ? Hülle, und ebenso hängen sie her 1 1 Krankwerk der Säulenterrasse auf‘v ^'e vorn Hause aus hinabschaut »nd 16 klaue Bucht der Piccola Marina Mee3U^ ^'e Felswände, die jäh aus dem Frh r,e aufsteigen bis hoch zur höchsten c ung der Insel, dem Monte Solaro. Herbstluft, der Himmel grau in grau, kurze Tage und welke Blätter, dazu ein kalter schneidender Ostwind, der durch alle Fugen und Fenster dringt und jedem die Mahnung zuruft: »Achtung! Winter in Sicht!« Jetzt ist es höchste Zeit, seine gleichartigen Fische im Gesellschaftsaquarium unterzubringen, um die Ausgaben für die kostspielige Heizung zu sparen. Vor allen Dingen achte man darauf, daß stets sauberes Altwasser in den Bek-ken ist, dem man möglichst in Zeiträumen von 8—10 Tagen temperiertes Frisch wasser zusetzt. Ist zu viel Mulm auf dem Boden, so saugt man diesen durch einen Saugheber ab (Wasserschlauch). Wer Anhänger des Mulms ist, mag ihn ruhig im Behälter lassen, doch zu viel von dem Zeug schadet und ist der Herd mancher Fischseuchen. Gerade in den Monaten Oktober bis Dezember ist die Sterblichkeit unserer Zierfische am größten. Darum soll jeder Liebhaber bestrebt sein, diesem Massensterben einen Damm entgegenzusetzen; er soll allen Krankheiten Vorbeugen dadurch, daß er seine Fische naturgemäß pflegt. Schau die Fische in der Natur und du wirst nie kranke Tiere im Wasser beobachten! Darum müssen auch wir unseren Aquarienfischen einen Behälter geben, der wirklich einen Teich im kleinen darstellt, in dem das spezifische und biologische Gleichgewicht durch die Mikroflora und Mikrofauna, Flora und Fauna geschaffen ist. Den Krankheiten beugen wir vor, wenn wir die Aquarien ordentlich bepflanzen, damit die Tiere stets genügend Sauerstoff haben. Im Winter bepflanze man nicht zu dicht, denn während der langen Dunkelheit entwik-keln die Pflanzen Kohlensäure, und viele Pflanzen sterben ab und verpesten das Wasser. Die Fäulnis nimmt den wenigen Sauerstoff aus dem Wasser und die Tiere ersticken. Der Erstickungstod tritt aber auch dann ein, wenn die Becken mit Fischen übervölkert sind. Anfänger können nie genug Fische in ihr Becken bekommen und sind erstaunt, morgens viele Lei- Auf dieser Terrasse kann man Stunde um Stunde im Liegstuhl träumen, nur von Sonne und Meeresluft umgeben, zu Häupter, die reifen Trauben, die niemand abnimmt, wenn man es nicht selber tut, weil es bequemer ist, sie vom Händler zu kaufen. Wenn man auf Capri Erholung sucht, dann ist ein Tag wie der andere. Den Morgen verbringt man am Strande. Nachmittags sitzt man auf der Piazza und löffelt Eis und abends sitzt man wie der auf der Piazza und löffelt Eis. Das Baden ist jeden Tag wieder ein Erlebnis. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten: entweder man wandert hinunter zur »Marina Grande«, der großen Badestelle, die zum Golf hinausgeht, wo man an klaren Tagen die ferne Küste Neapels erkennt und den rauchenden Vesuv. Oder man geht die vielen Serpentinen der »Via Krupp« hinunter, den Weg, den Friedrich Krupp anlegen ließ und später der Insel schenkte. Dort kommt man zur »Piccola Marina«, dem kleinen Badestrand. wo man auf das Mittelmeer hinausblickt. Wer aus Neapel oder Capri oder aus Sizilien einen Feriengruß bekommt, glaubt immer, diese Karten wären unnatürlich, so blau könnte das Meer niemals sein! Das ist ein Irrtum. Man muß hinfahren, tim sich davon zu überzeugen: es ist noch viel blauer. Und es ist so klar, daß man, ins Meer hinausschwimmend. noch weit vom Strande entfernt bis auf den Grund blicken und auf diesem Grunde Sand oder Felsen er kennen kann! Nichts erinnert daran, daß sich der September schon seinem Ende entgegen chen in den Becken zu finden. Ist der Sauerstoff des Wassers verbraucht, dann hängen die Tiere ängstlich an der Oberfläche und suchen den fehlenden Sauerstoff aus der Luft zu nehmen, sie schnappen und schnalzen ordentlich nach ihm, die Kiemendeckel fliegen und bald sinkt der Fisch erschöpft auf den Boden. Das aufgesperrte Mau! gibt Zeugnis, daß das Tier erstickt ist durch Unwissenheit, oft auch durch die Gleichgültigkeit seines Pflegers. Jeder erfahrene Liebhaber soü dem Anfänger Belehrung geben und ihm nicht viele Tiere aufschwatzen. Unverstand muß man cs nennen, wenn in dieser jetzigen Jahreszeit ein Aquarianer einen neuen Anfänger gefunden hat und diesem gleich viele Fische »andrehen« will, bevor Pflanzenwuchs und andere Bedingungen in dessen Becken vorhanden sind. Ich muß hier betonen, Anfänger im Winter stets vor Anschaffung von Fischen abzuraten, falls nicht alle Voraussetzungen zu treffen, die für ein »Gut Laich« sprechen. — Die Sterblichkeit und Erkrankung der Fische liegt aber auch darin, daß zu viel gefüttert wird. Gehe an einen Daphnicn-tümpel und frage einen Schlingel oder Nimmersatt: Wieviel Fische hast du, resp. haben Sie? Antwort: 6 Guppy usw. Und ein Blick in ihre Behälter! Futter für die ganze Arche Noah und noch für 7 Dörfer! Ja, es ist wirklich Wahrheit: sie können den Hals nicht voll bekommen! Tote Futtertiere, Ueberreste des Trockenfutters und die Exkremente verderben das Wasser, besonders in kleinen Aquarien sehr schnell, auch Fischreste und nicht entfernte tote Fische und Schnecken sind die Ursache von Sauerstoffmangel, Wasserfäulnis u. a. Bosmiden, Cyklops und Daphnien in großen Mengen nehmen den Fischen den Sauerstoff und lassen diese, besonders des Nachts ersticken. Trockenfutter ist nur ein Notbehelf und den Fischen nicht sehr zuträglich. Wir können es aber im Winter nicht entbehren, und soll es keine Verstopfung und andere Ver dauungskrankheiten u. Wassersucht her- neigt. Geber die Mauern der Gärten u. Häuser klettern noch immer bunte blühende Blumen, und die riesigen Kakteen längs der Via Krupp und in den herrlichen Anlagen des Giardino Augusto überdauern die Jahreszeiten. Immer wie der blühen neue Blumen und Bäume. Noch stehen die Oleanderbäume im Schmucke ihrer weißen, rosa und roten Blütenpracht, und die Mimosen beginnen gerade zaghaft, zum zweitenmale zu blühen. Man kann einen Zweig der Mimosenbäume herabbiegen und den be rauschenden Duft der kleinen gelben Blüten einatmen. Es ist noch immer Sommer. Man emp findet das Seebad als köstliche Erfrischung und steigt gegen Mittag, eine we nig unter der Hitze seufzend, langsam wieder nach Capri hinauf, den der Ort liegt oben auf der Höhe, in einen flachen Sattel zwischen der östlichen und der westlichen Hälfte der Insel eingebettet. Auf der »Piazza«, dem kleinen Marktplatz des Ortes, der noch viel, viel kleiner ist, als man sich den kleinsten Markt platz vorstellen kann, ist immer Betrieb. Rings herum gibt es ein paar Läden und kleine Kaffeehäuser, bei denen der Begriff »Haus« gar keine Rolle spielt, weil man das Haus nie betritt. Alles spielt sich im Freien ab. Tische und Stühle stehen draußen auf dem holperigen Pfla ster der Piazza, und an diesen Tischen löffelt man, wie gesagt, morgens, mittags und abends sein »Gelato« — Schokolade, Vanille, Zitrone — oder man trinkt einen Kaffee freddo, kalten Kaffee oder einen Orangade-Sprudel oder Landwein. Alle Plätze auf der Piazza sind stän- I vorrufen, dann brühe man es vorher ab : in reinem Wasser. Futtertiere aus jauchehaltigen Teichen erzeugen leicht Krankheiten und Vergiftungen, besonders aber das unangenehme Schaukeln bei den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Den Krank heiten beugt man auch vor, wenn beim Ein- und Umsetzen der Fische plötzliche Temperaturunterschiede vermieden werden, denn die Schleimhaut der Fische ist sehr leicht empfänglich für pflanzliche u. tierische Parasiten. Bei neu erworbenen Fischen hüte dich vor Einschleppung von Krankheitskeimen, darum beobachte diese Tiere erst im besonderen Behälter mehrere Tage. Beim Transport der Fische in kalter Jahreszeit hülle die Transportgefäße in warme wollene Tücher und brühe vorher die Kanne mit kochendem Wasser aus. Setze die Fische nie gleich in den Aquarium, tue sie lieber in ein Einmacheglas, das du in dein Becken setzt, bis die Temperatur in beiden Becken dieselbe ist. Wenn der Liebhaber den Krankheiten seiner Fische durch naturgemäße Pflege vorbeugt, wird er keine Verluste haben. Im Anfangsstadium sind fast alle Fälle mit natürlichen Mitteln, als Wärme, Durchlüftung und Salz zu heilen. Zu kalt gehaltene Fische liegen mit angezogenen Flossen, dunklen Augen und blasser Farbe still auf dem Grunde; allmähliche Temperaturerhöhung bis auf 30 Grad C bringt Heilung. Die Wassersucht ist eine Folge der Verstopfung durch Fütterung mit nicht aufgebrühtem Kunstfutter. Durch Zutun von Salz, hoher Wärme und starker Durchlüftung sind die durch Abstehen der Schuppen erkenntlichen kranken Tiere zu heilen, dasselbe gilt bei verwundeten und erkälteten Fischen. Bei ersteren bilden sich an der verwundeten Stelle, bei erkälteten auf dem ganzen Körper und der Flossenhaut weißliche Pilze (Saprolegnien). Zeigen sich auf dem Körper kleine, grießkorngroße weiße Pünktchen, so ist der Fisch von Iehthyophthiriasis befallen. Erhöhung der Wassertemperatur auf 25—30 Grad C und höher mit möglichst starker Durchlüftung heilt den Fisch und tötet die Parasiten. Erkrankte Fische setze man stets in besondere Becken; denn geht der Patient ein, so verlassen die Parasiten den Kadaver, schwimmen im Becken umher 11. suchen und finden neue Opfer. Sind aber keine Fische da, so sind die Parasiten in 8—14 Tagen gestorben, und der Behälter kann ohne Gefahr wieder besetzt werden. Wer jedoch vorsichtig sein will, soll das Becken gründlich reinigen und neu bepflanzen. dig besetzt. Und durch die »Hauptstraße« von Capri, die nur wenige Meter breit ist und nur für Fußgänger vorgesehen ist, wandelt noch immer der butt te Strom von Besuchern, die hier aus allen Lnändern der Welt zusammenströ men. Und man sicht immer wieder die schlanken, graziösen Gestalten der jungen Italienerinnen, langbeinige und ein wenig vornübergeneigt schlendernde Engländerinnen und daneben den breiten, kernigen Typ der Deutschen. Und unter sie mischt sich das bunte Inselvölkchen, Frauen, die Lasten auf dem Kopfe tragen, die bronzefarbenen Gestal ten der Fischer und dunkeläugige Kinder. Welt der Gegensätze auf Capri’! Heitere Ecke Er wundert sich gar nicht. »Haben Sie gelesen, daß in unserer Stadt jährlich hundert fünfzig Menschen spurlos verschwinden?« — »Das weiß ich — ich bin nämlich Schneider!« h. Schadhaft gewordenes Emailge-Ein Schotte. Ein Schotte führte ein Mädchen vier Stunden lang im Park spazieren, um nicht ein Lokal besuchen zu müssen. Als das Mädchen vor Erschöpfung fast zusammenbrach, sah er sich genötigt, ihr ein belegtes Brot zu kaufen. Das kostete zehn Penny. — Kaum war das Mädchen zu Hause, als sie die Wut über den Ka-vallier packte. Sie nahm einen Wagen und fuhr zu ihm. Voll Verachtung warf sie ihm die zehn Penny vor die Füße. — »Mein Gott«, sagte der Schotte und steckte das Geld ein. »das hätte doch auch Zeit bis morgen gehabt.« Die neuen Wollstoffe für den HerbstTexlllana Büdefeld* sind führend in Geschmack, Qualität u. Preiswürdigkeit. Bitte überzeugen Sie sich unverbindlich am Lager. Besichtigen Sie die Schaufenster GOSpOS^S . Kirnet Awzewt Kleine Anzeigen kosten SO Para pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar / Die Inaeratensteuer <3 Dinar bis 40 Worte, 7-50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxa für eine kleine" Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chlffr. 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