^ 275. 8amstass am 29. NMemlw l862 Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- mid Feiertage, täglich, und kostet sammt dm Beilagen im Coinptoir ganzjährig 11 fl., halb-Mrig 5 fl. 50 tr., mit tlreuzband im Comptoir gllltZj. 12 fi., halbj. 0 fl. Fttr die Znsiettnnc, in's Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit drr Post portofrei ganzj., nntei Kreuzband und ge-drucktcr Adresse 15 fl., halbj. ? fl. 50 kr. Insertionsgebillir fitr ein? Garmond-Spaltmzcilc oder den Raum derselben, ist silr Imaligc Einschaltung 6 kr., flir 2malige8lr., fiir 3maligc 10 tr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch drr Insertions - Stempel per 30 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zrilcn losten 1 fl. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. fllr 2 Mal und 90 lr. für l Mal (mit Inbegriff des InsertionSstempelS). Amtlicher Thcil. «3 c?i?r. k, k. Apostolische ?)l'aje!tät haben mit Allerhöchster Entschließung vom !7. November d. I. den Bezirksvorstebcr Ludivig Fürstcu Poniusli. zum Krcislommissär nstcr Klassc in Galizien allergnäc>igst zn ernennen gernht. Gesetz vom 7. November l 862, wirksam für das ganze Reich, betreffend das Pro- «uessengeschäft mit Anlchenölosen. Mit Bezugnahme auf Mcinc am 17. und 19. Dezember Ikl'l den beiden Häusern Meines Reichs« Rathes eröffnete Entsehließling finoc Ich mit Zustim« nnmg derselben und bezicbungsiveise in Gemäßheit dcö §. 13 des Grunogeseyes vom 20. Febrnar l.^lil folgende, nut l. Jänner 'l«63 in Wirksamkeit trc< teudc Anordnungen zn erlassen: H. 1. Das Proinessengeschäft, d, i. die Veränßc« llüig h^. Gcwinnstboffnung eines Mooses, wird nnler nachstellenden Bedingungen gestattet: l>) Die Veräußerung der Gewinnsthoffiuing muß vom Eigenthümer des Loses oder von cincm Anderen auf Grund dcr vom Eigenthümer aus« drücklich und schriftlich erhaltenen Ermälinigmlg erfolgen, »nd Einer wie dcr Andere l„i'l„e» u» osterreichischcuStn^t^grlnctc 0>,'!, o.n>cl!!dc!>2l>!.'y!l. sip I,»!il'ci!,' l>) dic Gewinnsthoffnung mnß rin bestimmtes, d. i, durch dic Merkmale seiner Auslosung bezeichnc-tcs Los eines inländischen Anlchcns und cinc drstimintc Ziehung desselben betreffen; <) die Vcräußerliuq dieser Gcwiunsthoffnuug muß ganz. d. i. nicht iu Antheilen. und mit der Verpflichtung gescheben, im Falle der Verwirklichung der Gcwiunsthoffnnng l'ci der bestimm» ten Ziebnng das Los gegen cinc verriobarlc Vergütung dem Eriverber ins Eigcntbum zn übergeben, oder dcn entfallenden Gewinn, wenn iu der bedungenen Zeit das Los nicht begebrt wlrd, nach Abzug der vereinbarten Vergütung und Erlag vcr Kosten für den Vercchligtcn zu Gericht zn erlege» ; ll) über daö Nechl^geschäft ,nnß eine schriflliche Urlunde (der Promesscuschcin), uno zwar f rinein von der Fiuanzvcrwaltnng hierzu nach dem angeschlossenen Formulare ausgegebenen, uorschlifünäßig gestcmpeüen VIanquette au^ge. fertigt werden, und dieselbe muß alle oben bc< zeichneten wesentlichen Vcsllmmungen de^ Gc- schäftcS in dem Vlanqurtte aufgefüllt enthalten. Die Weiteroeräußernug vorschliftmaßig erworbc. ner GewinnNhossnnngen ist gestattet, jedoch dürfen nickt Anlbeilc an der Gewinnstboffnnng eines oder mehrerer Lose hinlangegeben werden. ninfn, wenn Jemand: ») ei» bestimmtes Los mit der Pedingnna, baß his zn eiuein bestinunten Hage nach einer dem Ab-schlusse folgenden Ziebmig dcr ^'osprcis erlegt, oder baö gezogene ^os »mt einem nicht gezogc< nen vertauscht werde, oder mit dem Rechte oc>er der Verpflichtung znm Rückkäufe desselben c?cr rincs gleichen ^'oses zli ciner irie oben bestimm-t"l Zeil veräußert; l») einem Anderen das Recht einräumt, die Ueber-lassnng eines bestiinmten Loses inneihalb einer wie oben bestimmten Zcit um einen bestimmten Preis zn fordern, Legerer jedoch vom Vertrage unbedingt oder gegen Verlust eines Angeldes oder Rengcldes, ciner Tlieilzahlnng oder über« Haupt eines bereits erlegten Betrages abzugehen berechtigt ist. §. 4 Dcr Eigenthümer dcö Loses darf während dcr Dauer der ubcriwmmenen Verpflichtung sich des Eigenthums nicht entäußern und ist gehalten, >väh> rend dieser Zeit dcn Finanzorgancn auf Verlangen Den Vesit) des Loses auszuweisen. Der vom Eigen« tlmmcr berechtigte Vcräl^crcr muß den Finanzorgauen anf Verlangen sei,:,' Ermächtigung oder die vor-schriflmäßigc Erwerbung dcr Gewinnsthoffnnng nachweisen. Wird dieser Vorschrift nicht genügt, so wird verbotenes Spiel angenommen. §, 5>. Die Stcmpel>ül'r des Promesscnschcincs beträgt für jc ein ^o^ ^O l'r., uud es wird a/gen diese Gebühr das Pro-.ucsscn.Vlanqnct von den befng» ten Vcrschlcißern bezoge.i. Soll anf eiue'n Prvmessensehei»c die Gewinnst-Hoffnung von med-.' als cincm Lose veräußert wer» ocn. fl' ist vor dessen All^fcrtialMl'! dle lveitcr ciit-fallcndc Gcl>ül>r t>nrch Htciiipclü'arscii lind l,'^rschlift-inäßigc Ucl'ersteuwcluüg derselben, oder uumitlclbar zn entri^tcn. Dem Inhaber eines hiernach ausgefertigten Pro« mrssenschcincs sind gegen Emlagc ciner beglaubigten Absehrft desselben vom Gebührcnamte unentgeltlich so viele gestempelte Vlanqnettc auszufolgen, als der durch Stempelmarken oder unmittelbar entrichteten Gebühr einsprechen, unr» dasselbe hat dicse Ausfolgung untcr Einstellung desselben Ziehungstagcs in diese Vlangnette >nlf dem lDriginalscheinc anznmerken. Dem Promcssenschcinc vollkommen gleich zu Hal» teu siud die Urkunden über die Berechtigung zur Ver^ äußerung von Gewinnsthoffnuugeu. über ivelche die bezüglichen Promcsseuschciue noch nicht ausgefertigt sind. §, 0, Dic Bestimmungen über die Peräußerung der Gcwinnsthoss.ulng von Losen gcltcn auch für Loö' partialc, wenn solche nach dem Verlosnngsplane des Aulchcns bestehen. §. 7. Jede Uebertretuug der in diesem G>,'sel)e enthaltene!, Bestimmungen wird wie cin durch die Lottovorschriften unlersagtes Spicl uach den bezüglichen Gtt'ällsgcsepen. und dic Nichterfüllung der Stempelpfiicht als Verkürznng dcö Stempelgefälles gestraft. Mitschuldig am verbotenen Promcssengcschäftc !vird auch Derjenige, welcher mit der Kenntniß eines das Verbot begrünoendc» Umstandcs ;>) eine uerbotwidrig veräußerte Gewinnsthossnnng erwirbt. k) zn verbotenen Geschäften dieser Art auffordert oder Einladungen dazu veröffentlicht. Eignet sich der Fall auch zur Anweudung anderer Strafgesetz, so hat außer der nach denselben en»fallenden Strafe anch die nach diesem Geftne ver-wirkte Geldstrafe PIal) zn grcifen. Dic Bclobnung der Anzeiger und Ergreifer hat uach den diejMligeu allgemeiuru Vcstiimnungcn ein-znttctcn. §. ?. ^i'lslchllich der vor Beginn der Wirksam» leit dieses Gesetzes misgestellien Scheine über ein künftighin erlaubtes Promesseugcschäft wird die allenfalls verwirkte Strafe nachgesehen, wenn binnen Mo> natsfrist vom Beginne der Wirksamkeit diescs Gesez-zes die im §. ^ vorgeschriebene Gebühr dnreb Slem«, pclmarken uud vorschriftmäßige Ueberstempeluug derselben auf dem Piomessenscheine oder unmiltclbar entrichtet wiro. §. 9. Der Finanzminister wird mit dem VM« zuge dieses Gesetzes beauftragt. Wien, dcn 7. November 1K62. /ran) Joseph in. ^>. Vrzhcrzog Namer m. i». v. Plener m. s,. Auf Allerhöchste Anordnung: Freiherr v. R'ausonnct. Nichtllmtlichcr Theil. Die Frage der Militärgrenze wurde iu dcr Siting des Abgeordnetenhauses vom 2li. d. M. dlireh Dr. To man in einer längeren Rede angcrcgt, und stclltc dcr Herr Abgcordnctc den Antrag: „Das hol'e Hans wolle beschließen: Es werde „an die Regierung der Wunsch ausgesprochen, daß „die Militärgrenzc oder mindestens die uicht-militäri< ..sehen Einwohner dcr konstitutionellen Rechte thcil« „haftig werden." In seiucr ausführlichen Begründung sagt Dr. Tomau, daß die bezüglichen berechtigten Körperschaf« ten. dcr Laildtag zn Agram ,i,,t ocn eigens zur Fest« steUüiig deel Verl'ältniffes Kroatlens zn' Ungarn und Oesterreich herbeigerufenen Vertretern, oiesc Frage mit einer solchen Gründlichkeit bebandclt habe, daß dic Wichtigkeit und Driuglichkcit derselben, sowie das Ncchtsbelvnßlscin dcr Vertreter sich nicht verkennen lasse. Je allgemeiner abcr dic Nothwendigkeit dcr Behandlung dieser Fragc wird, desto mächtiger ergeht an das Haus dic Anforderung, daß auch die Vertreter des Reiches und anch die Regierung des Reiches sich derselben uieht verschließe, uno daß in dieser Be-zicbuug rinc Lösung der Frage erfolge. Es liege ihm gar nicht im Sinne, in das ohnehin erregte Meer der VerfassnngsbilDnng noch einen Stein zu werfen; ihm liege nnr daran, in diesem Verfassungsmeerc die Gc-fahr der Sandbank zu zeigen. Zur Beleuchtung dcr Fragc dcr Militärgrenze fülirt der Redner eine Menge historischer und staatsrechtlicher Daten an, führt dic Organislruna.cn vor, wie sie bisher sich cntwielclt ha< l'c», sowic den Stand, auf welchem sie sich befinden, uno kommt zu dem Resultate, daß die Militärgrenze stets ein integrircnder Tliri! dcs Mnttcrlandrs >Nroa< ticn war, und daß daher dcmselbcu die Vcrfassung dcs Mutterlandes gebühre. Er schildert die Verhält, nissc der Militärgreuze. ihre Verwaltung und Justiz-pfiege, uud erwähnt schließlich, daß auch politische Gründe für die Aufbcbuug dcr Militärgreuzc spreche». Die Aufhebung der Militärgrenzc sei cinc Feagc dcr Verfassung, weil Oesterreich nicht ganz als konslitll« tioueli genannt werden kann. so lange die Militär« grenze diese militärischen Inslilutionen habe, so lange »ort eine solche Diktatur ist. Ein weiterer politischer Grund ist dcr. daß. wic er von vielen wichligcn Vertretern Kroatiens erfahren habe, diese an oen Vera« tl'ungen des Reichsrathcs so lange nicht Theil nehmen werden, so lange die Mililärgrenze von dieser Vertretung ausgeschlossen bleibe. Wenn das Hans seinen Antrag annehme, so wür^e es sich dadurch die Sympatdien der südlichen Länder crwcrbcn. und diese würden sehen, dab an der Verfassung Oesterreichs etwas ist. daß auS derselben dic Freiheit cnlfpricßcll känne. Mm!« des Sachs dcr Ibgcordncteu vom 26, November, Prästdent Dr- He in eröffnet die SiiM^ um IN Uhr >" Mi». Alif der Ministelbank: R e el> b erg. S eb m e r--ling. Lasser. Plcncr. Degenfcld. Mecsevy, z«>98 Wicke n b nrg. Blirger. Kontre-Adnliral W i s-siak. Ober Kriegskomniissär D a m aschk a. Der Aufschub fur die Revision des Kalasters legt sein Mandat nied?r, da diese Frage bis zur nächsten Session suspendirt blcibt Die Debatte über den Hceresetat wild lnit zwei eingehenden Reden des Spezial« Berichterstatters Dr. Giskra und des Kriegsministers geschlossen, nnd der Allsschlißailtrag (Abstrich von sechs Millionen) ange« nommcn. Eine Reibe fernerer Abthcillingen dcs Staats-Voranschlages für 18lill wird nach dem Allsschuß' Antrabe ohne Debatte bewilligt. Nächste Sitzung morgen IN Ubr. Tagesordnung: Fortsehnng der Debatte über das Finan;gcset). H H Korrespondenz. Wien, 27. November. -vie mir scheint, ganz berechtigtes Interesse. Man spricht heute von nichts Andern». Doch «viel Ehre. viel Feinde", sagt ein spanisches Sprüchwort. Und so lommt es denn. daß die ungewöhnliche Theilnahme, lvelchc der Be-richtcrstattcr des Abgeordnetenhauses in allen Krci« sen der Gesellschaft fand nnd findet, auch die Neider desselben nicht schlafen läßt. Man lann sich eines halben Lächelns kaum erwählen, wenn Stimmen, welche in eben dieser Debatte gerade keine Lorbeeren vom publizistischen oder parlamentarischen Felde heim« trugen, wenn diese Stimmeil nnn siäi gntmülbig genug anstellen, dem Gefeierten seine Erfolge nicht verkümmern zn wollen. Die Finanzkommission des Herrenhauses halte heute Vormittag abermals eine Sipnng. Gegenstand derselben war die Vankaktc. Ueber die Vcrhandlun-grn in dieser Kommission wird eine hellt zn Tage ganz ungcwöl'ulichc Diokrclion beobachtet. Es ist dabcr nlit bcsondcrcr Vorsicht aufzuucbmcn. wenn bc< hanptet wird: die Kominission lieige sich der Ansicht zu. daß cin Uebcrcinkommen mit der Vanl nnd zwar sobald als möglich erzielt werde. Es wird dein hinzugefügt . daß die Kommission dem hoben Hause zn diesem Endzwecke einen Antrag vorlegen wolle. wel« chcr der Regierungsvorlage, der Abstimmung dcs M. gcordnetenhauses und der Petition der Majorität des Bankansschusses in gleicher Weise nach Möglichkeit Rechnung tragen werde. Aus anderer Quel.'c erfahre ich. daß an maßgebender Stelle die sichere Hoffnung allsgesprochen worden sei: daß die Bank geneigt sein werde, ihr zn machende vermittelnde Propositio» nen anzunehmen. Die Chance einer Ucbcrlragnng der Debatte über die Aanlalte auf die zweite Session der beiden Häuser im Mai wird vielseitig in Betracht gezogen. Was das Abgeordnetenhaus anbelangt, so wird mm wieder vielseitig. un5 zwar in wohluntcrrichtctrn Kreisen davon gesprochen, daß eine bevorstehende Pause in den Verhandlungen zur Debatte über ein V e r< s a m m l n n g s g e se p bcnüttt ivcrdcn solle Ob dieß Vcrsammlnngogcscl) an die Stelle cinc^ Vcrci»öge« seyes treten, oder »ur einstweilen ein solches ersehen und worin cs sich von einem solchen unterscheiden wird, scheinen noch offene Fragen. Zn dem beute bei dem Herrn Staatsminister angesagten Empsangc wird auch Fürst Mnko Petto« uich erwartet. Seine Abreise — nach St. Petcrs> bnrg — ist auf Samstag festgesetzt. Oesterreich. Klagenfnrr, 26. November. Bei der am 24. November l. I. zu Völkcrmarkt vorgenommenen Wabl von zwei Landtagö'Abgeoldneten wurde Herr Andreas Ein spie lcr. Katechet an ter k. k. Nealschnle zu Klagenfurt, und Herr Josef Schwab, l. l. Hofrath in Wien. gewäblt. — Der Trirster Handclsstand bereitet, wie man hört, eine Petition gegcn das neue Gebührengesci). uamentlich grgcn oic den Handel und Verkehr bela« stenden Bcstimmungrn vor. Auch von Seile der Prager Handelskammer und des Präger Handels-, slandes ist eine Petition grgcn die Pestimmungen des Gebührcngescncs, aber statt an das .haus — an das Ministerium überreicht worden. — AuS Wien schreibt man der ,.Agr, Ztg.": „Aus ziemlich glaubwürdiger Quelle verlautet. daß >er sicbcnbürgischc Landtag gegen die Mlllc des Dc. ^mber au^geschricbcn wcrdcn wird. I)eutschlnlld. Verlin. Vei einer Audienz, die an einem der 'lcyten Tage St, Majestät der König einer Anzabl von Deputationen mit sogenannten Ergcbcnhcils. Adressen ertheilte, ereignete sich folgender Vorfall: Nachdem die verschiedenen Sprecher ihre Anrede gc-halten hatlcn, erbat sich noch ein Mitglied der einen Depnlation das Wort und znvörderst seine und seiner Genossen Loyalität betheuernd, hob er hcivor, daß dieselbe Ergebenheit gegen Se. Majestät den König allen denen innewohne, die ähnliche Adressen über-bracht hätten. Er fühle sich aber gedrnngen. es aus« znsprechcn, daß man sich der Wabrnchmung nicht verschließen könne, daß die Ueberzeugung, welche die Unterschreiber und Ucbcrbringrr der Adressen beseele, nur die einer verschwindenden Minorität seien, daß das Land im Großen lind Ganzen die Meinungen nicht theile, welche in diesen Adressen ihren Ausdruck gefunden hätten. Es sei daher sür das Interesse dcs Königs und Bandes geralhcn. auf einen Ausweg zu denken, um die Eintracht zwischen beiden zn befestigen, Wie begreiflich, wurde dieß Intermezzo von den übri< gen Deputirlcn mit einem Erstanncn aufgenommen, von dem wir dahingestellt sein lassen, ob es größer oder geringer als der Acrger gewesen, welchen sie über dasselbe empfanden. Der König hörte den Sprecher indeß wohlwollend bis zu Ende an, und nachdem er geendet, ihm dnrch eine Verbeugung dan» lend, schritt er alsdann znr Verlesung der vorher festgestellten Antwort. Italienische Staaten. Turin, 20, November. In der gestrigen Kam. mersipung enthüllt Nicolcra. daß Ralazzi ihn aufge» fordert habe. seinen Einfiuß bei der linken zum Stnrzc dcs Ministerium«? Ricasoli zn gebrauchen, daß er diesem Folge geleistet, weil Ratazzi ihm versprach, die Natioualbewaffming dnrch Gavibaldiancr durchzn» führen und die innere Verwaltung radikal zu rcorga« nisiren. Nicotera vertheidigt Garibaldi's Vorgehen zur Befreiung Rom's, und greift Eialdini wegen der nach der Katastrophe von Aspromontc gegen die Ga> ribaldiancr begangenen Grausamkeiten bcftig an. Er fordert schließlich dic Kammer anf, das Ministerium iil Anklagestand zu versehen. General Cugia bespricht die Ereignisse in Sizilien während seines Aufenthaltes daselbst, und hebt besonders hervor, daß die ganze Bevölkerung an ein geheimes Einvcrständniß zwischen Garibaldi und der Regierung umsomchr gcglanbt habe. als in jener Zeit ail mehreren Punltcn Siziliens von der Regierung Nasfcn. welche für die Nationalgarde bestimmt waren, ausgeschifft wurden. (5aivoli l'cschliloi^t "-»a Müusle» rium all' der Urlicl. wclchc Italien detrüocn. und fordert zur Koalition gegen das Ministerium auf. ssraukzeich. Paris, 26. November, Der hcntige «Eonsti' tntionncl" erinnert, daß Frankreich keinerlei Ursache bätte. den Vorschlag Englands, das Uebcrcinkommen («n^'ü^lm'nl) der drei Mächte bezüglich Griechenlands zu crnenern. abzulehnen. Die Situation Frankreichs — sagt der Artikel — sei vollkommen klar. Die Tbronbestcignng deS Prinzen Alfred würde Frankreich nicht vcrlepcn. Gric« chenland stehe es frei. seinen Hcrrschcr zu wählen. Unsere Beziehungen zn England sind ,o herzlich, daß wir über die Erwädlnng dcs Prinzen Alfred kein Mißvergnügen empfinden werden. Die Großmacht, wclchc die Dynastie in Griechenland nmerhalttn müßte, wird sich Angesichts zweier Schwierigkeiten befinden. Man müßlc entweder den nencn König innerhalb sei» ncr Grenzen einsperren, wodurch cr unpopulär würde, oder den Ehrgeiz Griechenlands ermnll'igen nnd dann wird dieses die gefürchtete oricntalifche Fvagc eröffnen. Diese schweren 'Verlegenheiten werden für England aus dcm Triumpbe des Prinzen Alfred rcsullircn. Es wäre unrecht, dieselben nicht sehen zu wollen. «Times" habc sie vollkommen verstanden. Großbritannien. London, 2(i. November. Die beuligc „Moruing-Post" schreibt: Wenn Prinz Alfred die Wahl in Gric» chrnland nicht annimmt, so würde der Herzog von Lcuchtenbcrg. dcr Repräsentant dcr Aggression erwählt werden. Im Falle Prinz Alfred die Wahl annähme, würde England die jonischen Inseln abtreten. Der heutige »Morning-Star" meldet: Im Mi-nisterlonscil wurde beschlossen, das Ansgabcn>Bndgel für das künftige Jahr um 2 Millionen Pf. St. zu verringern. «Dail>Ncws" bemerken: Unsere Pflicht ist cs, dic Griechen nicht znr Wahl des Prinzen Alfred zu crmuthigen. Diese Wahl wäre gegen die Interessen dcr Griechen sowie gegen die Interessen Englands. Tagesbericht. Wien, 28. November. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin. dann dcr Kronpri,,; Rudolph nnd die Prinzessin Gi« scla werden morgen den Aufenllialt in dcr l. l. Hof. burg uel'mcn. Die sämmtlichen Herreu Erzherzoge und Er^brrzoginnen. wclchc in Wcilbnrg bei Vaden domizilirten. sind gestern nach Wien übersiedelt. — Die Holjagd zu Holitsch in Ungarn, au wclchcr Se. Maj, dcr Kaiser Tl'eil nimmt, findet Donnerstag den 4. Dezember Statt. Morgen (Sam. stag) ist großc Hofjagd bci Göding in Mährcn. — Sc. Maj. dcr Kaiser liaben das von den» Hauptmann dcs Geniestabcs. Franz Tilscher,vcr< faßte Werk: „Die ^chrc der geomctrischcn Bclcuch« tnngs.Konstrnkliouen nnd deren Anwcudung auf das technische Zeichen" allergnädigst anzunehmen, und dcm Verfasser die goldene Medaille zir« Ii!l<>,-i« <>«i urlilius zustellen zn lassen gcrnbt. — Die näcbstc SiMing des Herrenhauses findet Montag den l. Dczcmbcr um 1l Uhr Vormiltaas Statt. — Der Kaiser von Brasilien wird im nächsten Frühjahr bicr cintreffcn. Derselbe untcrniinntt im Fcbrnar cinc R'cisr nach Enropa. Er wird sich einige Tage in Lissabon anfballen. lind sodann England, Frankreich, Italien uud Oesterreich besuchen. Nachtrag. Trieft, 27. November. (Botsch) Im Falle nicht andere Dispositionen cinc raschere Nüllkebr dcs Kronprinzen von Prcnßcn nud seiner Gemalin nach Berlin nöil'ig ma^en. wird das erlauchte Paar die Heimreise alic Viclimälklc uicht b!oü i» Islrien ü»d dem Gebiete von Trieft, sondern auch in den Bezirken Sesana, Comen und Monfalconc eingestellt. ltl'urjle Nachrichten und Tclegltunme. Kassel, 27. November, Die Ei'tlassung des Ministeriiims ist zurückgezogen; ein MinistcriaI'Ans°-schreiben vom hcntigen Tage bcrnft die vertagte Ständevelsammlnng anf den 4 Dezember wieder ein. Kassel, 27. November, Mittags. Gestern uno hcnlc balte FM^,!, R'ittcr v. Schmerling Audienz beim Kurfürsten, In der gestrige!« Audienz wurde ungc-fäbr dicsrlbe übliche Hofetikettc beobachtet, wie zur Zrit l,'iim Empfang des Generals v, Willisen' dcr .«»vfl'nst cvöss»ctc oas ihm ülirvl'rachte Schreiben in Gcgcuwart deö FM^. v. Schiurrlixg nicht. Da6 Ne« sultat der beutigeu Audienz soll, nach dcr übereil,, stimmcndcil Aussagc aller Untcrrichtctcn. ein sehr gün< stiges im Sinne eines Ausgleiches dcr zwischen dcm Kurfürsten nnd dcm Ministerium obschwebenden Mei-nlingsdiffeienz über die Kompetenz der ^andesvertrc« tling sein. New'Aork, 1 ^. November. Es geht das Gerücht von cincr Nicdcrlagc Bnrnsldc's lind der Wie-derbesetznng von Harperöfcrry durch die Konfödcrirlcn. Koustantinopel, 22. November. Ans Anlaß der Geburt eines Prinzen fanden Freudensbezeugun« gcu Slatt nnd erhielten viele Personen Geschenke. Die Soldaten dreier unlängst aus Montenegro zurückgekehrten Balaillone erhielten jcder A»l) Piastcr, dic Offiziere zweimonatlichen Sold. Zia Bey wurde zum Großlanzler des Divans. Mnstapha Pascha zum Minister des öffentlichen Unterrichts ernannt. Der Sultan bcfabl dcn Bau cincr Frcgattc und znxicr Korvcitcn. Dic Ps'ortc richlctc cinc freundschafllicbc Note ail die gricchischc Rcgicrnng bezüglich dcr lehlcn in Konstanlinopc! vorgefallenen Demonstrationen dcr Hellenen, den',, Wieocrdoluug leicht die Ruhe störe» und daher mindere Nachsicht finden könnte. Die Waffln. die vor 18 Monaten »ach den Donanfür« stenthümcru geschmnggelt werden sollten, von der Pforte aber scqucstrirt wurden, sind nach Entschädigung des Importeurs durch die italienische Regierung leptcrcr übcrgcbcn worden und wcrdcn nach Ocnua gcbraclü. Athen, 22. November. Das Wablprogramm der Regierung garantirt vollkommene Waylfrcibeit. Beamte, welche sich in die Wahl einmischen, werden mit Enllassnng bedroht. Gegen die provisorische Rc-gierung beginnt sich eine revolutionäre Opposition zu bilden. AbsetMlgcn und Vaudeöverweisungen dancrn fort. Der Senat ist noch nicht abgeschafft wordcn, doch erhallen die Senatoren keinen Gcbalt inchr. Aus dem Gemeinderathe. In der vorgestrigen Simina,, welche durch die Anwescnbeit Sr, Ex;ellcnz unscrcs hochverehrten Hcrr^ Statll'altcvs Frcihcml von Schloipnigg ansgc-zeichnet ward, wurde der Entwurf eines ncnen Bürgcr« Statutes geprüft und »ach einer eingehenden, mehrstündigen Bcrathnng genelmugt. Wir bringen dsii Ten derselben nächstens ausführlich, und beschranken uns heute anf die Andcntnng der wcscntliehstcu Pnnklc. Das Sta'nt zevsällt in zwci Thcilc. Dcr rrlle handelt von dcr Erwerbung dcs Bürgerrechtes, dann tO«>O von den Ncchtcu und Verbindlichkcitcn der Bürger. Dicßbezüglich sind d,e Hanptbcstimnulngcn bcrcits in dcr Ocmrindc-Ordnung entbaltcn. An dieselben anknüpfend ivnrdc weiter bestimmt, daß die Verleihung des Ebrenburgerrcchtcs den, Gcmrinderalbc zustcht, an welchen dabcr dic cinlaufcndcn Geslichc vein Ma« gistratc gutachüich vorziilcgcn sind, — Die Bürger« rcchtstaxc wird. jc nach dcn Vcrmögcnsvcrhältnisscn dcr Bcwcrbcr auf 2", bis !^l) ft. fcstgl-scpt. uiid es hat anßcrdcm jeder neu krcirte Bürger cincn Beitrag znm bürgcrlichsn Schießstatt'Fondc zn leisten, der jedoch nicht l'öbcr als nut 2l! st, bemesscn werden darf. — Die Angclobung dcr gcnmlen lind trclicn Erfüllnng dcr Bürgerpflichten geschieht mittelst Hand. schlagcs in die Häildc des Bürgermeisters in Gegcu» wart des vcrsammcltcu Gcmcinderatbes. Icder Bürgcr wird inünattiknlirl und bckomntt ein Diplom. Auster an^cren Nechlcn erl'ält er das Wablrccht. nnd dcn Ansprnch ans den Geuuß von Vürgrrstiftungen und Bnrgcrpfründen für sich, für die Gattin u»d die Kinder nach Mapgabe der be< stehenden Anordnungen. Dcr 2, Abschnitt regelt die Vcrwaltung dcs Bürgrrvcrmögcns. Zur Einleitnng der Bcratbnng über diesen Ab< schnitt' verliest dcr Herr Bürgermeister eine sehr inter« essaitte historische Abhandlung über dcu Ursprnng des Aürgerofrmögcns. so wie über die Art nnd Weise der Verwaltnng demselben seit dem Iabre I'.M;. Um nnn die Einkünfte de>? Bürgcrvcrmögens tblinlichst zu hcbc», und das Vertrauen in eine klugc Gebarung demselben »ntcr den zunächst Bcthciligtcu zu lräfligcu. wnrdc die Einset/ung eines ökonomischcu Uebcrwacbungs-Eomit^'s ans der Zahl dcr immalri« knlirtcn Bürgcr beschlossen, das den Magistrat und den Gcmeindcratb bci dcr Vcrwaltiing des Bürger-Vermögens entsprechend zll unlcrstiwcn bältc. Die Detailbeslimmnngcn bicrübcr sind ebcn im 2, Abschnitte dcs Statuts zusammengestellt worden. Wegen vorgcrückttr Stilude wcrdcu die übrigen noch anf dcr Tagcsordnnng stcheilden Gegcnslande vertagt, und es wird nur noch znm Schlüsse Seiner Exzcllcnz dem Herrn Stallhalter für die hohe Ebre dea Besuches !>>>' il^lllNünii^iKill der Dank des Ge< nieindcratbcs votirt und Hochdcmsclbcu ein einstiin» l'ugcs >>ich dargebracht. >oobci der Herr Bürgermeister insbesondcrc hervorhebt, cs sci die Anwesenheit Sr. ErzcUcnz bei Berathung der uenrn Bürgerstatu-tcn als ein glückliches Omen für das Gedeihen des Institutes anzusehen. Er empfiehlt die Bürger dem hohen Schnpc Sr. Erzcllcnz. Dcr Hcrr Slaltlniltcr cri^'icdsitc huldvoll. voi, den stli>tacytl'!i Det'littl'i, sehr befriedigt zu sein. Se. Erhelle»; haben einen Einblick in wichtige Stadt-Verhältnisse gewonnen und dic Verhandlung schr interessant gefunden, namentlich habe es Seine Exzellenz gefreut, daß dcr Beitrag für die Schicß-slätle nicht fallen gelassen wurde; cs handle sich hier vornehmlich um dic Uebung in der Schnßwaffe zur ^rballung der Wchrliaftigkcit des Landes, worin sich ^l'aiu von jchcr ausgezeichnet bat. Schluß dcr Siyung ?V, Uhr. Theater. ^ <-> «Szapary" ist der Titel des vorgestern zur Aufführung gclanglcn Birch. Pfeifer'schen Drama's. Abaesebln davon, daß wir keine ^icbbabcr vo>l so l'lllldülstigs!, Wüthcrichcn u I» U^lii^i, ll.^ si»d und wärcn sie auch nur ans der Vi'chne. so leidet das Stück an einem Fehler, den glücklich zu uermeidcn sonst eine Tugend der fruchtbaren Bübnenschch> steliei'in ist, nämlich es fehlt die geschickte Mache. Jeder beginnende Akt wiederholt das im frübercn Gesehene, oder der frühere Akt verkündet bereits t-cn Inhalt des folgenden; außerdem findet daS Stück die natürliche Lösung. nämlich dio Freiheit Szapary's schon im A, All, uud das Interesse der zwei folgenden Akte ist verloren. Die Sprache ist rbeufalls nicht die cdclste. dir Helden schimpfen sich gegenseitig so fürchterlich, daß es anf die Dauer widerlich wird. ^»d doch war der Abend im Stande das Interesse ltqe zn crhallcn. wcil Hcrr Sallmayer so meisterest den nnglücklichcil Ungarbcl^cn zur Darstellung dachte. Hcrr Stefan bat viel gclitlcn. da er den ll"nzen Abend das bärbeißige Ungeheuer Il!>l»><» 1l>^-^irzustcllen batte, Frl Osten fübrtc ihre anstreu« llende ii^ollc befricdiacnd dnrch. Das Publikum war spärlich und kalt. solche Glücke wcrdcn alich nur ».'or cincm ungarischen Par» !crrc Entbnsiasmns. da aber unbegrenzlen. hcrvorrufcu. Lokale?, Nächsten Montag findet im Theater eine Vor« ucllung znm Besten des Schauspielers und Negisscnrs ^en-n Stefan Statt und weroen gegeben drci ei», "lt'gc Elückc: ..Sperling und Sperber", ^'nstsoiel; "^uterschl^li, ge>r>escn und zli Stande gebracht"' Posse, und „Verfolgte Unschuld". Schwank. Anßcrdem wird ein l'l»,^ <<,'5 l!'üv gctanzt nno Uhlands Gedicht «der Wirthin Töchterlein" i>, lebenden Viloern mit Gcsang vorgcfübrt. Die Kapelle dcs Ncgimcnts Hohenlohe Nr. !7 wirc» die Gefälligkeit haben mit« znwirken. Hcrr Stefan ist jedenfalls eins der besten Mitglieder unserer Bübnc. er erfreut sich der Guust des ^ul'likil'.ns schon in eincm Maße. daß wir es für übeifiüssig halten, ibn besonders zu enl< pfehlcn. Wir wünschen iym cin recht volleS Haus. Handels - nnd Vfschüstgbcrichle. Tissek, 23. Noocniber. Seit Eröffnung unserer Eisenbahn bewegt sich der Verkehr unscrcü Plaprü — gegen Erwarten — in schr engen Grenzen, theils dic schwachen Weizenuorräthe. theils dcr allgemeine Rückgang dcr Preise zwmgeu den Markt zur U»thä> tigkeit. In dcr «ibgclallfcncn Woche wnrden begeben nngcfäbr .^ll stände in dcr Theiß, dürste cin großer Tbcil davon unseren '1'lap für hcrer nicht erreichen. Der Wasscr-stand unsercr Fluss: ist fortwährend günstig, die Wil« tcrling trübe mit ctwag Schneefall. Werichtigung. Die ..Novice" vom 2!). Oktober l. I, bringen unter dcr Ehiffrc /' aus ^'aibach unter Andcrm allch Folgendes: „Mit tranrigrm herzen habcn >uir uns fchon «cinigc Male pcrfönlich überzeugt, daß einigen Herreu „Beamten (Ebre und ^b Anderen) der hiesigen Post „slovcni>chc Adressen auf dcn Briefen uud sonstigen „Postscndnngen se hr ' > n's Au gc steche u, mci-, ,,nend. daß sie die Aufschriften uicht vcrstchcn, und ist „ihr Benehmen gea^lüoer den Aufgebern nicht ent> «sprechend. Indem dic Briefmarken mit 10 Kreuzer» «Stüclci, bezahlt wcrdcn. auf welchcu auch faktisch «lNlf sch acsch'.!ll>cü stcyt «zchl« Klcnzcr". so „ist l)l,'ffc!!tlich Ildlüi cllaul)t da^l. was cr zal)lt, „auch uütcr jener Aufschrift abzugcbcu, die ihm gc-«fällt und welche er versteht." Zur ordentlichen und gründlichen Würdiguug dieses Schmerz«'nsschrcicü wird nun bemerkt, daß im Brief- und Fahrpostdieustc mit dem Publikum in dcr Negel 12 Beamte verkehren, welche Alle. bis auf Einen, dcr Landessprache vollständig mächtig sind. Zshn von dicscn sind rechtschaffene Krainer. dcncn ibre N'ationaüiät nnd Muttersprache warm am Herzen liegt, der Ellftc spricht auch, wc» es nöthig ist, ganz gut die Landessprache und nnr der Zwölfte ist öfters in den wenigen Fällen vorkommender slovemscher Adressen an seine Milbeamtcu angewiesen. Mit gleicher Bcrcilwilligkcit und ohne Ausnabmc verkehren diese Hcrren entweder slovenisch oder dcnlsch. wie eö eben uötbig oder gewünscht wird, mit dem gcchrtcn Pnbliknm; alle sind gleichmäßig ebreichafl ourchdruugcn von dem Bewnßtscin einem Weltiustl< tute anzugebörcn. welches in echt constitutioncller Wcisc Icdcrmann z»r Benützung offc,, st-ht, rr mag wclchcr Nalionalilät immer angehören. Einheimischer odcr Frcmrer sein uud iu was inuner für einer Sprache lorrespoudiren. In richliger Erkennung ihrer loömopolilischcn Aufgabe übcrurhmcn sie und erptdircu ohne Glossen und Veinerlungcn zahllose Briefe mit italicni-s chcn, ci, glischcn. frauzösi s ch en. ulagya -ri>chcn. czechischcn, polnischen, russi« scken und anderen Adresscu cbcnso gern. wie mit deutschen oder slovenisch-n Adressen, und zwar nicht erst seit die Münzschcinc ihren Wcrthbetra^ auch slovcnisch gedruckt führcu. sondern scit langen Jahren, seit man nämlich in allen diesen Sprachen schreibt und adressirt lind seit es geregelte Posten gibt. Os hat also schon längst vorher jeder sich der Sprache in Briefen und Adressen bedienen können, dic ihm l'c« liebte oder die er verstand und zwar uicht weil er zahlte, denn oft zablt Eiuer gar uichts un!» die Briefe werden doch befördert, sondern wcil dieß selbstverständlich nie verweigert worden ist und nicht verweigert wcrdcn konnte, ohnc die höchsten Vcrkehrsintcresscn zu vcrlchru oocr lächerlich zu wcrdcn. Da wird denn natürlich dcr Postbcamtc gar nicht gefragt, ob ihm diese odcr jcne Adresse in sprachlicher Vezichung ctwa behage odcr uicht. ob sie ihm nicht etwa die Augeu ausstcchen könnte n. dgl. Dieß ist anch gar nicht nöthig, denn kaum ist Einer bei der Postanstalt eingetreten und hat sich darin ein wenig umgesehen, so ist er. durchdrungen von dem Wesc» und der Aufgabe des Institntcs. schon auch Kosmo« polit; im echiconstitutioncllen Glcichberechtiguugssinne bcltct cr die Kinder so verschiedener Nationalitäten, obnc die geringste Bevorzugung dcs Einen c»der dcS Andern, znsammcn iu cin Paket uud scndct sic anf die Ncise, nachdem er dem Einen oder dem Anderen das Ziel seiner Reise übcrdicß noch ganz gutticrzig un2 vorsorglich dadurch verdeutlicht hat. daß er bei Briefen, deren slooenische Ortsnamen ctwa nicht überall bckannt sino oder. welche durch die Eiscnbabnambulancen weiter« erpcdirt werden müssen, den Ortsnamen auch dklitsch dazuschreibt, um den Briefen ja sicher za ihrcm Bestimmungsort zu verhelfen. Untcr solchcn Umständen konnte es wohl keinem Beamten einfallen eine slowenische Adresse mißgünstig odcr glossircno uutcr dem Vorwandc ibre>? Nichtvcr« stchcns zu übcruchmen. nnd z,var um so wcuiger. da er hiuicr sich dic Uebcrwachung wilßle und eine all« fällige Klage und sodann eine empfindliche Ahndung zn befürchten halte. Und trotzdem will cin Jemand /' mit traurigem Herzen und sogar eiuige Male schon bemerkt babcn, einigen Beamten (Ebrc uud Lob Anderen) stechen s!c»> vcnisch adressirtc Bricfc lind Scndungen schr in's Ange Ü ill,ss l'clllil^ — schade, daü dabei Keiner ein Auge verlor oder blind wnrdc. da würde mail doch dann wenigstens erfahren haben, welche von ihnen denn cin gar so unslovellischcs nnd unlosmo« politisches Herz hattcn, und auf welche sich anderer« seits dann da) gespendete Lob und die Ehre beziehen. Was nnn von dein in Ncde stehenden Artikel nnter den dargestellten Verhältnissen überbanpt zn ballen, und wie er etwa zu kachegorisiren sein mi'chte, 0cis möge vom Publikum selbst beurtheilt werden; dcSsfll'cn würde iiiocsjVn öffentlich gar nicht gedacht worden sciu, wenn es dcr darin ausgcsprochclicn Verdächügnng gegenüber für den Einen oder de„ Andern nicht doch vielleicht nothwendig wäre. bicrmit öffentlich und Icdcrmann ohnc Ausnabme bestimmt nnd ehrenhaft zn versichern, daß nach wie vor nnd wic überhaupt immer scit langen Jahren Briefe uud Senduugcn mit slo« vc nlschcn Adressen ebenso gut wie l >l jeder andern Sprache bereitwilligst übernommen und c-rpedlrt und ihnen dic glcichc Trcuc und Sorgfalt uud die gleiche Lehne!« ligkeit und vollständige Gleichberechtignug gewidmet wird, wic jeden, andern Briefe, mit was immer für einer andern Adresse, und daß die Postanstalt jene Tendenz gar nicht kennt und kennen darf, welche die genannte Invcktive andentct. Uebrigcns darf sic auch nicht zugeben, daß ihrem Kredite odcr dem Vertraue:: in sie von irgend einer Seltc her unter was immer für einem Vorwande i» unbegründeter Weife nahe« getreten werde. Laib ach am 24. November 18li2. I. Weisslein, l. l. Postamts - Venvlütrr. Theater. Hente. zum ersten Male: Sand in die Aussen, Lustspiel in 2 Aufzügen, von Labichc und Mar« tin, deutsch von Dr. Hermann. — Zum Schluß: DaS Mädchen von Elisonzo, Komische Opo rette in l Akt Morgen, zum ersten Male: Alle Neune, Ti« roler Volksmärchen mit G. in 3 Abtheilungen, voil Nn.-k Mlemlogischc DcobachtunM in Laib ach. 35. November 6 Uhr Mrg. 523.82 ^. 0. 4 Oz-. 59. obr>, lirdeckt 2 ,. MM. 32^. 05 > 4. 8 „ ^9. sch'vach d.-tt° 0. cl Druck l"'^> Verlag von Ignaz v. Kleinmayr s5 Fedor Bamberg. — Vcralltwortlichcr Vlcdaktcur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Kaibacher Zeitung. Nn?ll>nll«»,'isl,f Wic„, 27, ^.ml'sr, lMittaa« 1'/. Uhr.) (Wr. Zta, A^dbl.) Dic Hall»».) s,,ii. das G.schäft mil'.^üicnd. M.tal!i^ueS - Obllgaliou.n »»d I8l;a-Lose um li» C«ar Dlll^nl-lNlU)^. ZeluXel. 1^jl>-L.>se u»! aii^lt!,äll' P.r5 <>0 l>5.?( 5"/« Aillel,. v. 1«(N mit »tuctz, i)-i 70 i>i)-- l>llw l'hnr '.'ll'fchnitt 18»^ . i»3,?0 i'^.^l. 3ic>til'»n!,'.'li!lcl'c>! »ot Iä!!»er-(^'ilpl'üs . „ 5'/. «^60 82 9( National -^ülchcn mil ?ll"il-(ü'i!po!n'< . . , 5 „ 82 60 82 7! Mctaliqiics . . . . „ 5 „ 71.45 71 5)s dttio mit Alai-Coup. „ 5 .. 71.50 71 «( drtto......, 4j., «1.75 62 ^ mit K.-^'1'imq v, Jahre 183l> 1-ii. -- 144 5' „ 185)4 l)1,50 l,1 7:' ., .. I860 zu 500,1. . 3840 88 5( ^ ., ,^»10(»si 91— !,z ^, <äo»!l'« 3ie!!ls»,ch. zl<4^ l^.nuzll. 17 7Ü 1» — li, dcr Grönländer lsiir 1U0 st ) (HumdlllllaslllNgSrOdligatipNttl. - 9i!^.l'iDrn......5 „ 7^! 7.i 5)0 ^ Ts»,. Ban . Krc>. u Slav. 5 . 70.40 70 60 , (Äalizilii.....5i „ 71.— 71 50 Sill'cnt'. u. Vulrw. . . 5 „ 0'^. - ^inioliluiia 287— "89.- Wal!<„ssa>l-l.'udw -Valüi z. 200 st. M'i. >». 180 st. (90°,) (iiiiz. 2^3 75 22-l, - Ossi. Dl'».-Ta,iip,sch 'O»yd i» Trilsl Z ^ 2!N.— 2^,— ^Nil».rDa>!,P,»!,.''Aft.-O.s.^V :j85».- 3!»0,— Pc'lcr ,ssltl.'»l'riickl» .... ^98.— 402 — Bli!)»!. W.!!l'al,n zu 200 st, . 172.— 172 50 ThcM'ahü-Ällicü 200 sl (>, M. m. 1-10 fl. (707«) Miizaliluiig. 14?.— -.-Pfandbriefe (für 100 st.) Nalicü^l- 6jäh.u.I.1857z 5"/, ^.-- loi^ l'^nl aus 10 „ d.tlc> 5 „ 100 — 100 50 l), M. vcrl^l'are 5 „ 89 50 90.- Ncitioüalb.auf^'.N vlvloSb.ü „ 85 50 85>?5 Uose (pcr Stück.) Krcd.-Anslalt sür Handc! u Gew. zu 100 fl. ön. W. . . . 132,80 133,- Dc»,''D«»N'!,.-Ä. j« 100 st, (54>i, 94 50 95 - Lt^idtg,!!!. Oscn „ 40 ., 6. M. 36.^5 36 50 6!lcrl)'ild,ttin „ 20 „ „ . !i1 — 21 50 .ss.g!fvich „10.. „ . 1525 1','50 HUeÄisel. 3 !l>i u n a t e. N.ld Vricfs Äu^^un, sür 100 st, südd. W. 103 40 10,!,50 Fran'sint a. M. dctto 103 50 103.60 Hamburg siir 100 Marf Vauso 91 50 U1.70 ^'»do» >ür 10 Ps. Sterling . 122,— 1i>ij 1<) 'ii.iris für 100 ^ranfs . . . 48 35 48 40 Cours der Geldsortcn. (,Y.lt> W.ire ^. Mlmz- D»fat.n 5 st. 83 lr. 5 st 83 ;'^ttr .ssr>.'!n» . . . . 16 „ 75 „ 16 „ 78 ., NiN'oleouöd'or . . 9 „ 75 „ ') , 7>5 Nuff. In, cnals . 10 „ 2„ 10 " 3 ^.lciinUhalfr . . 1 „ 82 „ 1 „ 82l", Sill'er-A^iu . , 121 .. 25 ,. I2L .. 50 '' Eiscktcn- und Wechsel-Kurse an der k. k. össcntlichcu Vörse in V3ien Den ^«. Nl,'ucmdtr 1802. Effekten. ! Wechsel. b"/. Ml „ Bruck a. M. „ 10 „ "12 „ „ „ 10 „ 2.'l „ Neustadt Friih .'i „ Uhr !w 21t, u. Äbcildö l» Uhr 30 M Neustadt „ 11 „ 27 „ „ „ 11 „ 2« „ Brnck n. M. Nach«,. 4 „ !« „ „ Frilh 4 „ 23 „ Gia^ „ l> „ 31 „ „ „ 5 ,. „ !! „ 50 „ Bencdig Ant. Nachm. 3 „ »^ „ Friih 4 „ 30 „ III l>cv Richtung uoii Venedig, Triest nnd Lai bach Vcncdici Abf. Abends 11 U. — M. u. V°rm. 11 U. — M. Nabrcsina Anlft. Frill) U „ 26 „ „ Adds. 6 „ 5<; „ Trust Abfahrt „ 6 „ 45 „ „ „ 6 „ 45 „ Nabreslna „ „ 7 „ 48 „ „ „ 7 „ 46 „ Adcleberg „ „ 10 „ 26 „ ,. „ 10 „ « „ Laibach Änk. Mittags 12 „ 49 „ „ Nachts 12 „ 47 „ Tcr Vilzilg Nr. 2 geht jedm Dinstag, Donnerstag und Samswg von Wien nach Trieft, und mittelst Per-soninzug Nr. 8 von Nabrcsina nach Bcucdig Verona und PeSchiera ab. Di» slbfahrt von Wien rrfolgt Frilh 6 U. 30 M. Trieft Nbf. Früh 6 U. 30 M. Ora; Miling 12 „ 31 „ Laibach „ ., 10 „ 5i1 „ üilli Abcndt« 3 „ 3i> „ Cilli „ Mg«. 1 „ 6 „ Üaibach „ 5 „ 44 „ Graz „ ÄbdS. 4 „ 13 „ Trieft Aul. Abdö. 9 „ ü!) „ Wien Anl. „ 9 ^ ^ ^ ^ ren» de «l 2lnzeist e. Del» 27. Novlml'er l9«2. Hr. G.nldllizl. Giils'luid F.)I)riköl'tsll)sl. uo» Görz. — Die Helle»: Schulmann. Icinlc. Ha»?-luu^ltifelirer, lino Handl. von Wien. — Hr. D» y.nicr. Gloöl'äüdler. uon Prc>g. — Hr. M.nll0lM' d»ilo. Prwaücr. uon Sm^xa. —Hr. Müller. K.nif« mann, von Vrandcnliulg. Verstorbene. Den N2. November »SYH. Maria Sclischk^r. Iiuvodürrin. alt 31 Ialn'l, im Ziuil!!.'ital '^s. 1. ai, dcr Ncsicrsn^t. Dc» 22. Psü-r M^bnik. Taq!öl,,>.'r. all 30 Ialne. iin Z>ui>ft"lal Nr. 1. am TyvlmK. Dr» 23. AWis Sch.ni. ^wrftlu-r Offizier. 4! ^.ilire alt im Ziuilsoital N>'. 1 . <"„ Zrlxficbcr. Den 24 'Dem HlN'N I^s'f KoSleli;dcr. Backer, ineisttr. stl» Lc'h" ?M. alt 23 I.l're, in »er .«m'l.^,r.V.rst.^t Nr. 25, a» dcr Lnng^clm'm^ isuHt — Arolloma S'llllcr. M.^,d, alt «^ M)". in rcr K.N'»z'»cl'Vorsta!)l Nr. 53, an dcr Gchm» ,crwc!!'l.'ll>!g, ., .. ^n Dtl, L<». Gtor^ La»,isr. Tagll'hnlv. alt li^ .Zahrc, im Zwilspital Nr- 1. an der Ei'lklä'ftlllig. — Herr Kaöp.n' Wiranl, Vmgtr li„d HlN'sil)>r, a!t ^^ Iayrc, i» drr Siadl Rr. 4li, a>n i.'ili>^N' cmphl)scm. — Fraoziöll, W.nlcl. FleischhiNlelöwltwr. dlt 7l Jahre, im Zioilspiial Nr. 1. a„ der )!^ zcdrlilig. De» 27. Dem Ioscr Vn^oibeüei: sc'!^ r^) y'ciülll slall: Ao^»all>i — ^l ^ t, n a mil Z. 2W». (!) Zither-llntmicht. Der crgcdcilst Gefertigte, welcher als Zither-spieler nnd Vchrer sich der grüßten Erfolge crsrentc, cinpficlt sich dein l'. l'. Pliblilnin zllln Unterrichte im Zithcrspiel. Derselbe ist täglich in seiner Wvhnnng, Krnlan Nr. 60, 2. Stock zu sprechen. Michael Furessg, Zitherlchrcr ans Stcicrmart. Z. 23ll^. Vom ^. T'lzlml'cr c>. I. ailgefaügen irivd im Gaslhanse „zum Löwe»" gmc^. frlschlö Mälzen- ^icr au^rschtnkl. Alich ist vascllist glile Kl)lt (0i^ Woche 2 'M>l Vvalcil) zn « fi. pl. Mmial zn hal'lii. (iligcl)!»^ Zoses Sekmanitsch, Gastacoel. Nr. 1 von 3-4 Iah'.c!l, bester Qualität, 100 Stnck 50 fl. Nr. 2 von 3—4 Jahren, minderer Qualität, 100 Stnck 40 fl. Nr. 3 von 2 — 3 Jahren, bester Qualität, 100 Stnck 30 fl. Nr. 4 von 2 Jahren, bester Qualität, 100 Stnck 18 fl. Nr. 5 von 2 Jahren, gemischter Qnalität, 100 Stück 15 fl. Setzlinge, Ijährigc für Hecken oder znr Plantage, 100 Stnck 5) fl. gegen Garantie fiir deren Wachsthum. Die Halste des Preises ist beim Bezug der Vcinmc, die zweite Hälfte sodann, wenn solche grnncn und wachsen, ,zn bezahlen. Solche Bäume verkauft der Portier am Bahnhöfe iu üaibach. Z. 2353. ! ßcrrn Ludwig Kmcntsch, Glockengießer in Wicn, Wiedcn, gr°s;c Nengassc Nr. 16 (alte Nr. 555.) Auf Ihre srcmidliche Einladung habe ich liersscm^nen Sonntass die für die hiesiqe SchMenlirchc bchimmN-, lwu Ihnen auir schwere ("l»ck>! drsichtilit, nnd c« qncicht mir znnl qrosien B.rgniiqen. Ihnen w aeu zu ^nnrn, daß diese Glocke in jeder Arziehuna, mn-ft"haft ist. „> - < . <^ üö stilt dies; ebenso der uolllouimeuen .Itemheit deL Onsseö, den, der prachwolle Kla»^ der ("locke entsprich!, a><, anch der technischen An^filhrii'us! derselben. Äian darf, mil Einein Wlirte, Ihr neuestes Wert al5 ein gelungencc' ansehen, datt leine Kritik ZN scheuen hat, Wien. am 12. Nooembcr 1862. ^Vnwn lilttei- v. i^i'nivOi'N in. i>.) Aildhaner und Kunst - Erkiester. z. 2342. (1) 3 Echtes l^ Cosmctisches Waschwasser , »icnauui ^ ! PmMu-Wlissrr ß ? von L, August Keiinudi in ParS*. u U^inr c»l' fer»t, liege» liügffähr Iehntausrnd gsvcl^ts. m>t l,ol>cn Etei'geln und ^cn schöüslen Bläücrn vcr!cl>c»e Maulbeerbäiime >il dlü iraöigslcn Preisen Ulm'äll'ig. 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