Nr. 33. Freitag am 1U. Februar 1863. Die „Laibach» Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjahrtz li fl., halb-Mltg 5 fl. b0 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 fl. Für die Zustellung in'« Haus find haibj. b0 kr. mehr zn entrichten. Mtt der Post porlosret ganzl., unter «reuzband und g« druckte? »dresse 15 fl., halbj. 7 fi. 00 kr. Insertionsged^hr für eine Garmond - Spaltmzeik oder den Raum derselben, ist fllr Imalige Ninschal, tung S tr., fllr 2malic,e8tr., für 3maliyc !9lr. >i s. w. Zu diesen Gebühren ist n?ch der Iilsertl^ile - Stempel p» 30 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen lossen 1 fl. dU tl. Wr 3 Mal, 1 fl. 40 k. ft!r 2 M°l und 90 kr. für 1 Mal lmit Inbegriff de« Insrrtionsftnnpele). Lmllicher Tyeil. 3e. l. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchstem Kabiuctsschrciücn vom 4. Februar d. I. den Polizeiminister Karl Freiherrn von Mccs6ry zum Kanzler des Ordens der eisernen Krone allergnä'digst zu ernennen geruht. Sc. k. l. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchst untcHeichnctem Diplome den pcnsionirtcn Oberstlieutenant Wenzel Stransky in den Adelstand des österreichischen KaiscrslaatcS allcrgnädigst zn erheben geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 9. Februar. In eiln'gen Tagen wird der gesetzgebende Körper Frankreichs zusammentreten und werden wir dann das interessante Schauspiel haben, daß die Parlamente der vier mächtigsten Staaten Europa's zu gleicher Zeit tagen. Vielleicht wird es dann weniger an inter« cssaulcn Nachrichten fehlen, als jetzt; denn wie arm an politischen Neuigkeiten die Journale jetzt sind, inertt mal,, wenn man Folgendes liest: Die inter' essantcste Nnchricht de« Tnncö ist di? Entlassung deS Premiers der Ncaicnmg der Donaufürstentbümer Herrn (5ogol,ntschca„o. Dieser Herr galt bislicr für die Seele und Triebfeder der Regierung des ssürsten <İ ""^^' !"" Träger dcs französischen Biind-NlsseS. Welche Umstände semen Sturz herbeigeführt haben, ist vorläufig noch ganz nnllar. Daß cr dem Kampfe der auswärtigen Einflüsse zum Dpfcr fiel ist lanm zu bezweifeln. Ob eine Aenderung «„ dem RcgicrungSsystcm des Fürsten Eusa eintreten wird und welche, ist vorläufig »och nicht abzusehen. ^ Entlassene polnische Intcrnirtc, von denen ganze Massen in der Schweiz aulommcn, geben vor den Schweizerischen ArlMdcn die Erklärung ab, daß ihncn, weun sie nicht n^ch ihrer Heimat zmücktransportirt sciu Wollen, von den österreichischen Behörden kcinc andere Wahl gelassen wird, als nach der Schweiz zu gehen. Diese Aussagen sind durch Zwangöpäsfe nach der Schweiz, die man ihncn in Oesterreich ausstellt, ge^ wisscrmasscn ofsizicl bestätigt, daher der ÄunocSralh sich veranlaßt findet, über diese Prozedur in Wien Ac» schwcrde zn fuhren. Gleichzeitig soll den Regierungen in Turin nud Paris von dem neuerdings verstärkten Andränge polnischer Flüchtlinge nach der Schweiz Kennt-niß gcgcbcu werden. Der „Monitcur" stellt cS in Abrede, daß der Kaiser vou Mexiko einige Provinzen an Frankreich abgetreten habe. Das Dementi ist bedeutsam, denn es zeigt, daß man in Paris Alles vermeiden will, was einen Konflikt mit Nordamerika zur Folge haben lountc. Wic cs in Mexiko anssicht, zeigt folgende Stelle a»s cincm Briefe von dort aus den letzten Tagcn Dczcmbcrö: „Die Besatzung von San Augu-stin ist, nach Ermordung des Präfcktcn Ignacio Fal» con, mit Sack und Pack zu der Guerilla von Martinez übergegangen. Toluca ist plötzlich von den Truppen Riva Palacio'S nnd Romero's angegriffen worden. Von Mexiko, das nur acht Meilen entfernt, ist schleunige Hilfc abgegangen, aber die Iuaristcn sind nnr gewichen, nicht vcriuchtct oder auch nur zcr-streut. Der Süden dcS Staates Michoacan ist im vollen Anfstandc; in Mozclia ist der Velagcrungszu« stand elllült. I» Tcuaugo schlagen sich die India-ner zu den ..Dissidenten", und iü der Huastcca, von wo noch lmzlich Unterwürfigleitö-Adressen an den Kaiser erlassen wurden, zeigen alle Vandeuchefs die feindseligste Gesinnung. Nicht besser stcht es im Staate Jalisco, obgleich General Dor.ay über Arteaga gesiegt hat, und die Unruhen in San Louis de Po-tost dauern fort, trotz der Anwesenheit einer französischen Garnison." — Man sieht, c« fehlt in Mexiko nicht an reichlich aufgehäuftem Zündstoff. Oesterreich. Wien, 8. Februar. Auf die Ansprache des Führers der romanischen Deputation, welche Sc. l. l. Apostolische Majestät am Montag allcrgnüdlgst zn empfangen geruhten, antworteten Allcrhöchstdicfclbcn wic folgt: Es hat Mich gefreut, dem Wunsche der griechisch - orientalischen Nomancu aus Ungarn und Siebenbürgen nach Errichtung einer eigmcu griechisch-orientalischen Metropolit entsprechen und hiedurch denselben einen neuen Beweis Meiner kaiserlichen Huld und Gnade gewähren zn können. Ich war von der Treue und Anhänglichkeit der romanischen Bevölkerung stets überzeugt und eS gereicht Mir zur Befriedigung, die Versicherung derselben auch bei diesem Anlasse neuerdings aus Ihrem Munde zu vernehmen. Wien, 7. Februar. In der heutigen Sitzuug des Finanzausschusses gelangte Herr v. Hopfen über das Polizciministerium zum Referate. Der Polizei» minister Freiherr v. Mccsöry war anwesend. Bei dem Titel „Zcntralleitung" wurden 3282 si. gcstri» chen. Bei dem zweiten Titel „Oeffcntlichc Sicherheit" entspann sich eine lange Debatte über die formelle Frage, ob man die einzelnen Länder im Zusammen» hange oder sclbslfländig solle berathen. Endlich wurde beschlossen, daS Vircmcnt zu gestatten, 10.000 ft. aus dem Ordinarium in das Extraordinär»«», zu übertragen und im Ganzen nur 1,5)00.000 fi. zu bewilligen, während der Referent hicfür 1,649.0l>0fl. beantragte. Bei den Kosten für die geheime Staats-Polizei wurden 00.000 si. gestrichen und nur 300.000 fl. bewilligt. Bei dem Titel „Militärpolizeiwachc" gab es eine kleine Debatte. Abg. Schindler erinnerte an die im Vorjahre ausgesprochenen Wünsche. Ingram beantragte die Einrcihung dieser ganzen Post in daS Eztraordinarinm, nnd Slcnc, Grestl, Herbst schlössen sich ihn, an. Es kam zur Dirimirung und der Vor> sitzende Baron Pratobcvcra entschied sich zu Gunsten ocr höheren Ziffer und gegen Ingram. Am Schlusfc lam " "och z„ einer kurzen Diskussion über die inter« »'" p°lcn; der Ausschuß strich den betreffenden va„us aus dem Berichte und bewilligte nur 60.000 si. ufll3run ""?^ .?" P°lizeimi..ister gab die assenen 3^^°^^^le'' lxn Durchzug der Freige-las enen n.cht gestattet habe und Baicru wünschle daß der Transport nicht rasch wen.gcr werden zu Ende dieses ode länäs ,,s ,ü Anfang des nächsten Monat« 'teiue Inler.Iitt n me lN Oesterreich sein. " Auf eine Anfrage deS Abg. Dr. v. Grocholsli erklärte Freiherr v. Mccst'ry das Gerücht, Intcrnirlc, welche nicht da« nöthige Geld zur Abreise hallen,' würden an Rußland ausgeliefert, für gänzlich un»' richtig. — Die „G. C." schreibt: In den Berichten der Blätter über die am 6. d. M. stattgehabte Siz. zung dcö Finanzausschüsse«, in welcher das Budget der l. ungarischen Hoflanzlci verhandelt wurde, ist von mehreren Seiten auch die Behauptung ausgc-sprochen worden, daß gegen die in diefer Sitzuug an die Regierung gestellte Aufforderung über die Verwendung der für Ungarn bewilligten Unterstützung«-geldcr Rechnung zu legen, sich der die l. ungarische Hoflanzlei vertretende Herr Vizchoflauzlcr gesträubt habe. Diese ganz irrige Behauptung können wir auf Grund einer aus kompetenter Qnellc geschöpften In» formation dahin berichtigen, daß der in der Sitzung anwesende Herr Vizchoflanzlcr von Vclc sich gegen die geforderte Rechnungslegung nicht nur nicht sträubte, sondern ganz offen elllürte, daß die k, ungarische Hoflanzlei sich dieser Verpflichtung bewußt sei und derselben auch ehestens nachkommen wcrde; wenn sie ihr bisher noch nicht nachgekommen ist, sei der Grund lediglich in dem großen Umfange dieses zahlreicher Dctailanführungen benolhigenden Operates zu snchcn. Aus Assram, 7. Fcbrnar, wird gemeldet.- Das von der Baual-Konfcrcnz eingesetzte Eomiti» hat den Wahlordnungscntwurf bereits vollendet. Morgen itz. d. M.) findet eine Plenarsitzung zur eingehenden Prü-fung und Berathung dcö EntwnrfcS Statt. Das Assramer Handclegrcmium hat sich an die dortige Handels- nud Gcwcrbckammer mit dem Ersuchen gewendet, bei der soeben begonnenen Banal-Konferenz geeignete Schritte zu thun, damit aus dem nächsten Landtage auch die dortländigcn Handels» und Gcwerbclammcrn je zwei Stimmen in jenem Falle erhalten, wenn die Banal.Konfcrcnz wirklich gcfonnen ist, die frühere Landtays'Wllhlordnung umzustoßen, und an ihrer Stelle eine neue vorzuschlagen. Die Handelskammer hat sich bereit erklärt, dieses Ansuchen deS Handclsgremiums bei der Banal-Konferenz sogleich zur Sprache zu bringen und entsprechend zn nuterstützen. Aus Karluwitz, 7. Februar, wird berichtet: Gestern wurde der Kongreß in feierlicher Weise eröffnet. Die mit Begeisterung aufgenommene Ansprache des l. l. Kougrcßlommissärs erwiederte der Patriarch mit einer Danksagung an Sc. l. l. Apostolische Majestät, welche über Antrag dcö Bischofs Gruic als fchriftliche Adresse einstimmig votirt wurde. Es wurden die Schriftführer, Censoren uud ein Ausschuß zur Enlwcrfnllg der Adresse gewählt. In der gestrigen wic in der heutigen Sitzung fanden bereits ausführ» lichc Auseinandersetzungen einzelner Fragen Statt, wobei die Eröffnungen des l. l. Kommissärs nach allen Richtungen versöhnend und bernhigend wirkten. Ausland. Turin, 4. Fcbrnlll. Die Ereignisse auf dem Kllstcllplatzc, so wie die reizbare Stimmung, welche der Türmer Bevölkerung sich bemächtigt, scheint die Abreise dcS Königs nach Florenz beschleunigt zu haben. Wic Sie schon im telegraphischen Wege wissen werden, erfolgte diese in aller Stille gestern gegen 7 Uhr Morgens, Erst gegen Mittag wußte man in der Stadt mit Bestimmtheit, daß Viktor Emanurl seinen historischen Standsitz, die Wiege seiner Vorfahren und das picmonlesischc Volt verlassen, wtlchcS sonst in guten wie in dösen Tagen mit ^icbe und Treue an seinem Königshanse hing. Diese Gefühle mußten ganz sonderbar sich verändert haben, weil man die Abreise des Königs so gcheimnißvoll vorbereitet und ausgeführt. Villor Emnnucl hat lein Wort dtS Abschieds an die Stadt ycrichtrt' P'cnn Sie mich ragen, welchen Eindruck oic Abreise auf die Vcvöl-erung geübt, so läßt sich jcncr in zwei Wollen zu« °'"'7''^'W'' w'lche gcstcrn mit eigenthümliche, Be-o u g d.e Runde durch die Stadt gemacht. ..«p^'w" lcks/lmck?"!'" ^' " "berall. Darauf folg« N V.^ '5'a" schweigen! Diese Gefühle T ore T..r!n« ^s ^" ""^8 v°n Italien" vor die ae el rt^M^ °^'"' denen er für immer den Rücken Ein elnl'e^ w ^" ^"' '" >" Stadt eine Menae b«i ne, w7' . "" "H "'s die Abreise deS KbmaS "°"^ "" ""tirnnliche Vorbedeu-c s ch n' d^ v- "l""Mmlich„ Zwischenfall ereia-m ° 3,^s ^'." ''' ' "' "Is "«"".ich der Koma °" "er Seite des Generals "" ^°ße f"^' begegnete man ,.' .in n ^- ^"' ""lchlr die letzten Sakramente .«^ « Sterbenden trug. Bei dem Schalle dcS Glockchcns ließ der König halten, kniete im Wagen medcr und empfing den Segen des Priesters' Diese Begegnung übte auf Viktor Emanucl einen mächtigen Eindruck. Er drückte dem General Lamarmora in großer Erregung mit dcn Worten die Hand.- ..O lieber R3O Lamarmora, verlassen Sie mich nicht, ich bin sehr unglücklich!" Der königliche Zug fuhr bis zu dem Jagdschlösse Moncalicri, dem Lieblingsaufenthaltc Viktor Emanuels, wo auf dem dortigen Bahnhofe vier Hofwaggons zur Weiterreise nach Florenz bereit standen. Der König war — nebst dem General Lamarmora — nur von seinen Adjutanten und Ordon-nanz - Offizieren begleitet. Die heutigen Journale äußern sich sehr luhl und zurückhaltend über die „improvisilte", fast „durch Furcht" (cM»i puuwLk-wellte) hervorgerufene Abreise dcS Königs. „Von jetzt ab" — begnügt man sich zu sagen — „werden die RcgierungSdckrcte von Florenz erlassen, wodurch die Rcsidenzocrlegung Thatsache geworden." Alle unabhängigen Blätter stimmen darin überein, daß diese stille plötzliche Abreise ein ernstes Ereigniß sei, ?. 8. Im Begriffe, diesen Brief zu schließen, H0re ich soeben - 6'.. Uhr Nachmittag — Geschrei und Lärm auf der meiner Wohnung nahe gelegenen ?i222N (,'u,n^muw. wo im gleichnamigen Palais die Deputirtcukammer tagt. Viele Menschen laufen von dem Kastellplatz durch die Viu cleil' ^Ii!Ü8t<.'l0! ^d>)U5so ii I'ü7iiUN0litc»! ?unsi! ?^N0'. !il)l»üuno i^lioinlli! i^iicder mit dem Ministerium! Nieder mit dem Parlamente! Brod! Brod! Wir haben Kinder!) heult es von allcn Seilcu. Nachdem der Skandal eine Weile gedauert, sctzt sich der ganze Zug in Begleitung cincr großen Menschenmenge unter Pfeifen und Geschrei nach dem Finanzministerium in Bewegung, wo der Spektakel von vorne losgeht. Wie wird dies Alles enden? Dic telegraphische Nachricht von der bevorstehenden Ankunft des KünigS in Florenz war zur Uebcrraschung dcr Behörden am 6. d. Morgens um 8 Uhr eingetroffen uud nicht einmal aus Turin, son-dern aus Alessandria datirt, denn der Fürst hatte die alte Hauptstadt, vor wcnig Monden noch sein Lieb» lingssitz, in allcr Eile uud Heimlichkeit verlassen und, wollte er sich nicht länger dcr schlimmsten Gefahr aussetzen, verlassen müssen. Er traf in Florenz in Begleituug des General «Adjutanten dclla Nocca, an dessen Statt General Cialoini als Obcrtommandanl des ersten Armeekorps in Turin zurückbleibt, des Ministerpräsidenten Lamarmora und dcS Marineministers um l 1 Uhr Nachts am Bahnhofe ein, wo er, da dcr Zug wohl bcabredeter Weise eine Strecke vom eigentlichen EmpfcmgSplatz anhielt, zuerst mit dem Senator Gino Capponi zusammentraf und dessen Hut-diguug freundlich entgegennahm. Hierauf erfolgte die feierliche Bcwillkommung von Scitc dcS Generals Cadorna, dessen Stabes und der Civildehördcn. Wie man auö der nächsten Umgebung des Königs hört, dcnkt man in Turin bereits ernstlich an die Nothwendigkeit dcr Vcrhüngung des Belagerungszustandes und wird das alte Wahrwort 8^1u8 It« pudlica. äuproiua Ic-x von den hiesigen offiziösen Blättern mit Bezug auf die bedrohliche Haltung der alten verwaisten KönigSstadt nuu in allcu Tonarten variirt. Paris, 5. Februar, tlls cine Sensations« Nachricht gröbsten Kalibers schlug heule das Telegramm aus Kalifornien ein: Die Sonora mit Unter-Kali« formen und noch einer mexikanischen Provinz sei an Frankreich abgetreten und ein französischer Vizel ."> fl. das Slüächcn. Man erzählt, daß auch Küsse cin gcsuchtcr und gut bezahlter Arlitcl wnrcn. Gcgcn 1 Uhr wurdc ciu Ball improvisirt, der bis zum frnhcn Morgen iu froher »ugcschwächl^' Lust fortdmicrlc. — Das Journal ./Dic Verfassung" hört zn cr. scheincu cmf. Dic «Ibonuenlcn crhaltcn, sofern sic damit l'ilwerslandeu, für dic Daucr dcs Abonnements den „Wanderer" zugesendet. Jus dem Vemeinderathe. In der gestrigen Sitzung dcS Gcmcindcrathcs wurde dcr Hcrr Bürgermeister nach Verlesung dcs Protokolls dcr letzten Sitzung, wclchcs als richtig an. erkannt wurde, von den Gcmeiiidcräthen Horal und Dr. Orel intcrpcllirt, und zwar von dem Crstge« nannten in Betreff der Kassastaud-Ausweise und vom letzteren in Betreff dcr in dem letzten Kassastauds. Ausweise vorkommenden Auslagen für den Morast, wclchc Interpellationen dcr Herr Bürgermeister zur Befriedigung dcr Interpellanten sogleich beantwortete. Eine wcitcrc Interpellation dcs Gcmcmdcralhes Dr. ÄleiweiS, dahin lautend, ob der Magistrat mit Rücksicht auf den Umstand, daß bis Ende Jänner nur beiläufig 300 Hunde-Marken gelöst wurden, nicht bereits Vorkehrungen getroffen hat odcr zu trcffcu gedenke, damit die Hundctaxe nicht illusorisch werde, beantwortete der Hcrr Bürgermeister dahin, daß iu Kürze eine Revision auf Grundlage der im vorigen Jahre anfgcnommcnen Konskription der Hunde vor-genommen wcrdcn wirb. Von den zahlreichen Gegenständen dcr TagrS. ordnung wurdc uur der erste und auch dieser nicht gänzlich erlediget. Herr Gemeindcrath Pajk, welcher im Namen der Finanzscllion über die Sladtlasse« Rechnung M» 1861 rcferirtc, entwickelte vorerst jene Anschauungen und Grundsätze, nach welchen bei dcr Prüfung dcr Rechnungen vorgegangen wcrdcn foll. Nachdem bic Beschlußfassung über die von ihm in dieser Richtung gcstclllcn Anträge als dringlich anerkannt wurdc, erhob sich hicrüocr cine lebhafte Debatte, an welcher sich die Herren Gemcindciäthc Rost, Horul, Dr. Blciwcis, Dr. Schöppl, Dr. Ahai^, Dr. Orcl, Schweutncr, Blasnik und Dr. Kaltcucggcr bcthciligtcn, und cs wurde schließlich der auch vom Herrn Bürger, meister befürwortete Antrag deS Gcmcmdcrathes Dr. schöppl, daß dic vom Grmcindcralhc Pajl cut« wickelten Anträge dem Magistrate z»r Berücksichtigung dei der Abfassung der Gcschäftöordmmg für dcn Magistrat zuzuweisen seien, mit großer Majorität an. genommen Die Anträge dcr Finanzscktion in Betreff dcr ^tadllassc-Rcchunng für daS Jahr 1«01 wurden m allen Punkten, und zwar in dem Punklc 7, bctrcf. send d,e Bcistelluua. und Verrechnung der Kanzlei. crsordern,,sc, mit AmeudcmcntS dcr Hcrrcn Gemeinde, rathe Dr. Schöppl und Horak, angenommen. Insbesondere wurdc auch der Schlußantrag dcr Finanz, jellion, wornach die Ncchnnng für das Jahr 18lN uur mit bestimmten Vorbehalten, dic übrigcnS bci icdcr Rechnungslegung sclbstocrstäudlich gelten, nach .^.?'^ «°!^' """" sich die Hcrrn Dr. Aha6i< . .i.» ^ .f° "„enger "nd dcr Referent dcr Finanz, scll.ou bctlie.l.gtcn, angcnommc.,. mcistcr'um '^^ ^'' ^«"a vom Hcrrn Bürn-r. d.s ^ ? , >" ^l)l mit dcm Gclucrkcn geschlossen, ,...^ ^.^.^Ucdlgung dcr Rcchinliigcn übcr dic Dcposilcil Mio einlgc von dem Magistrate vmvaltetc Fcmdc ^,. ^"'^i, dann bic sonstigen Gegenstände dcr Tagcsord. ul'ng in der nächsten Sitzung, welche am kommenden Donnerstag stattfinden wird, zur Vcrhcmdluua kommen Werden. Neueste Nachrichten und TeleMmmc. Assram, «. Februar. (N. Fr. Pr.) Dcr AnS. schuß dcr Ganalkonfercnz hat dic Wahlordnnug von ^lii als Basis dcr neuen Wahlordnung angcnom. """. Graf Kulmcr gab eiueu Protest zu Protokoll wcgcu Ausschließung der nicht im Lande wohnenden Magnaten vou dcr Virilstimmc. Berlin, 8. Februar. Dcr Gcsckcnlwurf über »tcr dcm Abgcorductcuhausc in seiner ticiKinen K>, zuug vorgclcgt. Dcrsclbc enthält i. ^ q ^ ^ ^' Abänderungen und Ergänzun °"d ^cs^?^'" ^ptcmbcr 1814 dic durch 'dic uc" n K's i ch' tungcn und dic Gründung dcr Prc.ißischcn S Ä nothwendig geworden. ^ccmacht tz 1 sagt: Dic gcsammtc Kricgsvcrpssicutuua w er Armee der Flotte, dcm stchcndeu H " dcr Landwehr ist von I!) au 16 Jalire ,^., c . ^2uud^3.. Die allgcmc^ Psi'chlung dcs stchcndcn Hccrcs nnd dn Fl ^ st stebeniähiig, wovon die letzten vier Jahre sals Rcscr v'Ncu) mit Bcurlaubung in dcr Heim ' ^Dic V /. Dichtung bei dcr Land- und ^cwchr fft auf 9 Iahrc verunudert, wovon vicr Iali,.- s>^ ^« ,.s/, Aufgcbot und 5 Jahre für das H ^ fg^ot b Iwuuit sind. Das Ausschcidcn «us dcr Laud u Seewchr erfolgt mit dem vollcndctcn 36. Lebcusial rc ^ 4, ü, 6: Die Dicustvcrhältnissc bci dcr Land'> m'd ^ccwehr sind nach folgcudcu Grundsätzen durch cm besoudcres Gesetz zu regeln. Dic Landwchr crstcn Ausgcbotcs wird luuftig nur ,n schr crnstcn, das Va-tcrland bedrohenden Gefahren unter dic Waffen ac^ rufm wcrdcu. Die nöthigen Iricdcnsübuugen bei dcr Infanterie wcrdcn, wic bishcr, iu beson- dren Bataillonen und Kompagnien in den Heimats-bezirkcn durch 2 bis 4 Nochcu stattfinden; bci den Jägern, Pionnicrs, Artillerie und dem Train durch dcrcn Hrrnnzichung zu dcn Linientruppen durch 2 bis 4 Wochcu, ebenso bci dcr Kavallerie, sobald die Li« nicnlavallcric zur noihwcndia.cn Friedensstärke formirt ist. Die bisherige Vcrpflichtuug dcr Kreise zur unentgeltlichen Hcrbcistcllung dcr Ucbnngspferdc, wie die Stellung der Pferde für die Mobilmachung dcr Landwchr, erlischt. Ucbnngcn des zwcitcn Aufgebotes finden während dcs Friedens nicht Statt. § 7: Die Reservisten dcS stchcndcn Heeres und dcr Kriegsflotte sind wie dic Landwehr» und See-wchrmänner iu der Wahl des Aufenthaltes im In-landc und Auslande unbeschränkt. Bezüglich d^r AuS-wandl-ruug find die Reservisten künftig dcn Landwchr-uiäuncru szlcichzustcllcn. §ß. ^ bis 1.7: Gerufsscclcute, welche bei Eintritt des dienslpslichtigcn Alters wenigstens 1 Jahr in dcr Handelsmarine gcdirut haben, sind vom Friedens« dicnste in dcr Armcc befreit, dagegen znm Klicgs-flottcndicust verpflichtet. Die KricMlotlc bilden gleich dem stchcndcn Hccrc: die attivc Marine u. z. ovn dicscr die beurlaubten Seeleute bis zum vollendeten. 27. LebeuSjahrc odcr bis zum 7. Dknstjahrc, und dic Sccdienstpsiichtigen nach der Verordnung vom 4. April 1854 bis zum vollendeten 27. Lrbcnsjahrc. Die aktive Marine bilden die Bcrufsscelcntc, die Hand. werter dcr Wcrftrn und dic Sccsoldatcu. Die Dienstzeit dcr aktiven Marine ist für Berufsscclcutc ver« türzbar. Die zu einjährigem Freiwilligendienst Vc» rcchtiglen genügen dcr Verpflichtung zum KricgsfDt-lcndicnst durch eiujnhrigcn Frciwilligrndicust ohnc Verpflichtung zur Sclbstbcklciduug und Sclbstvcrpfic. guug. Bcim AuSbruchc eincS Krieges wird die See» wchr cinbcrufcu. Das crstc Aufgebot dcrsclbcn bil» dcu die Marinerescrvc, die zur Scewrhr Entlassenen, dic Secdicustpflichtigcu bis zum vollcudctcn ^1. Lebensjahre und sonstige dienstpflichtige BcrufSscclcutc, dic auf dcr Flotte »och nicht gcdi«it uub das AI. Lebensjahr nicht überschritten haben. Das zweite Auf« gebot dient im Kriege zur Ergänzung dcr Marmc. Kriegsminister v. Roou bcmc:lt bci dcr Ueber» rcichung dcs Entwurfcs: der Wunsch dcS LaudeS uach ! Versöhnung inögc im Hause einen Wl'cdcrhall fiudcn. Wcnn dic Regierung dic Reorganisation festhalte, so verzichte sie doch auf die Durchsetzung dcS vollen Umfanges der Vorlage. Eine friedliche Ausglcichuug u» dcu Intcrprctatiousfragen fci nur durch ge^usciligc Verständigung übcr die Streitpunkte möglich. Dieß sei der Zweck der Vorlage. Die Regierung trage dcm Verlangen nach cinciu lcgislalorischcujFundament für die Armccrcformcu Rcchuuug. Turin, ft. Februar. Die Deputation bcs Mu-liizipiums ist »och nicht abgereist wegcn Unwohlseins dcs KnnigS. Mchrcr? Mlinizipicn PicmonlS haben, gleichfalls Adrcsscu au dcu König volirl. Turin, 8. Februar. (N. Fr. Pr.) DaS diplo« malische Korps wurde eingeladen, sich znm Umzüge nach Florenz vorzubereiten. Mailand, 5. Fcbiuar. Dic „Pcrsercranza" bcrichtct: Geucral Cialdiui hat daS Kommando des crstcn Milltäldcpaücmcnts nicht angclwmmcn nnd triftige Giüudc für dic Ablehnung vorgebracht. Statt dcosclbcn wurde Cucchiali cinauul. Madrid, 7. Februar. Briefen auS Portoricco zufolge habcu dic Bchördcn Agcntcn dcr Vereinigte', Staate» ausgewiesen, wclchc dort cii,getroffen waren, um daß Land cmsziirrgcn. London, 7. Februar (Nachts) Beide Häuser des Parlamentes genehmigen eine Adresse an die Königin. Im Oberhause tadelt Earl of Derby die feindselige Haltung Amrriln'S g^gcn England. Lord Russell entschuldigt dieselbe durch die herrschende Aiifarregt» hcit und versichert, England werde strenge Neutralität bcwahrcn, unbillige Zumuthimgcu jedoch entschieden zurückweiscu. Kopcnbassrn, 7. Februar. Im Vouching des Reichstages wurdc hrnle Hansens Vorschlag auf Rctablirliiia deß Junigrundgesctzcs berathni. Drr Minister dcs Inncrn sprach sich scharf dagegen aus und erklärte, dic Regierung tönur an dcr Debatte uicht thcilnchmcn. Nach schr hrftigrr Dcbaltc wurde lnit 5!> gcgcn 31 Stimmen dic Ucbcrwcisuug des Vorschlags an eiucu Ausschuß beschlossen. Bukarest, 7. Februar (Abends). Cogolnitschecmo ist entlassen worden. Boscnno w'irde zum Minister, präsidcntcn, Stratt zum Finlinzministcr ernannt. Die übrigcn Ministcr verbleiben ans ihren Posten. Theater. Hcutc Freitag: Auf mchisciligcs Vcrlcmgm: Die Vine weint, die Andere lacht. Schauspiel in 4 Auszügen von Dumanoir und Kc- rauion, deutsch bcarbcilet für das t. t. Hofbura- Thcatcr. «"«',w°,„ich« Ncd«l,«,r^ I«n«z v, «!cin.n«yr. Druck und V^^I«««, ». «..I^^^ssi« Vambe.» in Lmwch" R3V Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. l. öffentlichen Börse in Wien. Den 9. sstbruar. 5'/. Mltattiques 72.40 ' 1860nig, Fabrikant, von Krrpp. — Fortuna, Kamm"»», von Gl ttschcc. — Fromm, Kauimann, von Wien —Schaffn r, HandclSrci: stndcr. vl-n Nrünn. — Bcltrami, Privat, von ^ortogonaro. Kaiser von Oesterreich. He« Dtich'ietter, Geschäftsreisende!-, von Münch,,!. (197-3) Nr. ^3, Erekutive Feilbictung. Von dcm k. k. Vczirkö.imte Stliu, alu Gcrickt. wird hiciuit bekannt ssemacht: Es scl i'wcr sas Ansuchen dc-3 Michael Salwchcr von Äl'osle. grgeu Maria Gas> peilin von Klauz wcgru. aus dem Ver« gleiche ddto. 5. März 1836, Nr. 29. schulder 40 ft. 95 kr, öst. W. «. «. c, in ric ercklllivc öffentliche Verstrisserung der. drr Lcßlcru gcliöri^cu. im Gruuv< buche der Kommcnda St. Pcler ««!' Urb.'Nr. 67 alt, 129 neu vorkommet!' dcn Hulirralilat im qerichlliH crhol'siicn Schäßuügswrrtlic von 2529 si, 20 kr. öss. W. gswiUi^ct, und zur Vornahme derselben lie drci Fcilbieluugs'Tttgsahuu« gen auf den 4. März, 4. April und 4, Mai 1805, jrdesmal Vormittags um 9 Uhr, iu der Grrichtskamlci mit dem Auhauge bestimm! worden, daß dic feilzubietende Realität nur bei der leyten Fcilbleluug auch uu> ter dem Scha^ungswerthc an den Meist' bietenden bintanglgcben iverdc. Tas Schäpnngöproll'koll. der Grund< buch^kftr^kt und die iuzilationsbrdingnissr könnln bci diesem Gerichte iu den gervölm-licheu Amt^stnnreu eingesehen werden. K. k. Vczilf^amt Stein, als Gericht, am 7. Jänner 1865, (198—3) Nr. 180. Erekutive Feilbietung. Vou dem k.k. Vezirksamle Stciu, als Gericht, wird diemit bekanut gemacht: Es sci nber daH Ansuchen des Herrn Edmund Skarja von Stein, gcgen Johann Kern vnl^o Sidaueki von Kapla-tvaö lreqe,,, aus dem Urtheile bdlc». 30 Juni 1862. Nr. 3049. schuldiger 945 ft, c. .< c. in ?ie ekekntive öffentliche Ver. stcigllung der. dem Letzten, gehörigen, im G'.l!Ndl)l!che der Kommcnda St. Pe« tcr ^l!) Nlb -Nr, 112 Uttd 120 all vor-kommsudcn Ncalitäten im gerichllich er-hodemn LchaylMssSlvcrtd? vou 5874 ft, gewilliglt. ui,o ^ur Vorüahmc derselbe» die drn exikutivcu FeiIbi,luugs»Tagsli,;-zullgcu auf reu 6. Mari. 6. April und 6. Mai 1865. jedesmal Vormillag« um 9 Uhr. in der Oelichtölanzlci mi> l>tm Anhange bestimmt wordcu, l?aß die feilzubietende Nealitäl nur bei rcr letMi Fcllbielung auch un> ter dem SchaMigswertlic an dln Meist, dielen».'!! hiut^uglgeden weide. Das Scha^liugsprolokcU. der Grund, l'uchgcrnakt uuo dir LizilatiousbtdMstnissc löüucn bei di^scm Gerichte iu den gewöhn, llckeu Amlssiuübsu eillssesehell tvertcu. ss. k. Vczirköamt Sleiu. als Gc-tlcht, cm 12. Jänner 1865. (202-3) Nr. 182. Erinnerung an den uul'ekanut wo befindlichen Herru Eouaro v. Me»gyaszaj. Von dem s. k. Vezirksamlc Littai, ''lS Gericht, wird dem unbelanut wo beftndlicheu Herru Eduard v. Mtdgyaszaj llicrmit eriuuert: Es habe Johann Dolar vou Ste-fanödorf bei ^aibach wider denselben die Klage auf Rückzahlung eineS Dar-leheus pr. 52 fl. 50 kr. <-. >. c. ü,»l) l"-^'«. l4. Iäuuer 1865. Z. 182. liier, amls eingebracht, worüber zur summari ichen Verhandlung die Tagsayuug auf den 6. April 1865. früh 9 Uhr. mit dem Anbaugc des §. 18 a. H, Entschließung vom 18. Oklo» ver 1845 angeordnet, und dem G^klag» leu wegen seines uubekannleu Aufcut-Haltes Herr Vmzeuz Outsch vou L'ltai als (^ul'utor »ci nclum auf seiuc Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen wird derjelbe zu dem Eude verständiget, daß er aUtufaUs zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder fich eine» anderen Sachwalter zu bestelleu uud auher uamhaft zu machen habe. widrl< geus diese Rechtssache mit dem aufge steUlcu Kurator vcrliandclt werden wild. ss. k. Veziiköaml Litlai. als Gericht, am 19. Jänner 1865. (203-3) Nr. 6073. Grckutive Feilbietung. Von dem k. k. Vezilksamte Felstrih. als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Os sei über laS Ansuchen der Iosefa Stemberger durch Franz Primz von Uulerscmon. gegen Frauz Valista vn» giume wegen schuldiger 300 fi. ost. W. c. ^. c. iu die crckulive öffentliche Ver> strigeruug der. dem Lehtcru gehörigen, im Grundbuchc des Gulcs Semouliof iiuli Urb.-Nr 14 uolkouimcndeu ^ Hübe im gerichtlich erhobenen Schayuugölverthe uon 344 ft, o. W. gewiUiget. uno zur Vornahme derselben die crckutwen Feil» dielungs-Tagsayungeu anf den 3. März, 4. April uud 5. Mai 1865, jedesmal Vormittags um 9 Uhr, im hiesigen Amtslokale mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feill'ietuug auch uuter dem Schaßungüwcrthc an den Meist, bittenden hintangcgebcu werde. Das Schähungsprotokoll, der Grund. bnchSerlrakt und die Lizitalionöbedinguissc könucu liei diesem Gerichte iu den gewöhn« licheu Amtsstundeu cingcsehcu werden. K. k. Vczirksamt ^ristril). als Gericht, am 20. Dezember 1864. (204—3) Nr. 6163. Grekutive Fcilbietung. Von dem t. k. Bezirksamte Feistriß, als Gericht, wird hlemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Josef Vouk von Groß lVukouiz. gegen Anton Skiab von Svze Nr. 2 wegen schuldiger 113 fi. 4,0 kr. öst. W, (!. 8. c. in die exekutive öffenlliche Versteigerung der, dem Lehtern gehörigen, im Grundbuch? res Gutcü Lemouhof >ul) Uib.'Nr. 11 vorkommcndeu '„ Hnbe im gerichtlich crl'obeuen Schäyungswcrlhc von 880 ft. 60 kr. öst. W. gewilligt, und zur Vor« nähme derselben die crekutwcn Fcilbie. tungötagsapuugcu auf dcn 4. März. 5. April und 6. Mai 1865. jccesmal Vormittags um 9 Uhr. im hie« stgen Amtslokalc mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bri der I,hteu Fcilbietuug auch uuter dem Schähungswerihe an den Meistbietenden hiutaugcgcbcn werde. Das SchatMigsprolokoll. der Grund« l'uchöerlrakl uud dir Lizitationsbldiugnisse können bei diesem Getichte i» dcu gewödn« lichen Amlsstundeu eiugeslbcn werden. K. k. Bezirksamt Fclstrih. als Ge. richt, am 23. Dezember 1864, (185-3) Nr. 304. Zweite erekutive Fcilbietung. Im Nachbange zu dem dießämllichen Edifle vom 11. November 1864. Z. 3610. wird bekannt gemocht, daß. da zur ersten Feilbictung der. dem Josef Ulepizh gehörigen, in» Gruudbuche des Gutes Arch «uli Urb.. Nr. 35 vorkom< meudcn Hubrealität zu Slaravas kein Kauftustiger erschienen ist, am 22. Februar d. I., Vormittags um 9 Ul»r, znr zweiteu Fell-bietuug hieramts gesclirttten wird. K. k. Bezirksamt N.'sstufup. als Ge» richt, am 25. Jänner 1865. (254—1, Dle seit 12 Jahren erprobte und bewährte Dr. Pattison's dwhtWOtte liiUert sofort und heilt schnell Gicht und Nheumatismen aUer Art, alS Ge. slchts». Vrul)-, Hals. und Zahnschmerzen, Kopf>. Hand« und Kniegicht. Magen« uuo Unterleiböschmerzeu, Nückeu» und Lendenschmerz ?c. :c. Ganze Pakete zu Tcstr. st. 1 — H">be Pakete zu 5N kr. Zur Vermeidung vou Fälschungen und Nachahmungen sind die Pakete mit Un» tcrschrift und Siegel versehen. — Gebrauchsanweisungen und Zeugnisse werden gratis abgegeben. Allein echt bei G. I. Grill zum „Chinesen" Zeuftniffe. Seit mehreren Icchrcn hnbc ich Gichtschuirrzen in nicinen FUfzcil gchabt, so daß ich oft die ganze Nacht nicht schlafm lomttc. Vor zwei Iahrrn habe ich die Änliliidiguna, von !><-, Pattison'l« Gichlwatte in drr Zeituna, ssclcsni uud mir solchr brinssrn lassen; uach tur^r Zc'lt hat der Schnicrz ganz aufgehürt. Scit vier Wochen hat sich mir in dcm einen Fuß dieser Schiner; wieder fühlbar gemacht, worauf ich m'ucrdingS wieder Gichtwattc aussscbunden; in Fo!n.e dcsscu Hal der Schmerz gleich wieder aufgehürl. Dieses bezeuge ich Ihnen uud ander» Leidenden zn Nutzen. Im Dezember 1863. Joseph Vossl, Vllrger in Nudig bei Saaz in Böhmen. (22 Ich ersuche Sie, wieder 2 Palrte Dr. Pattisou'sche Gichtwatte zu ilberscudcn, da sich dlchs Mittel bei meiner Gichtlranlhcit mit Erfolg anwenden ließ. Magyar ?üpoS (Siclirndilrarn), 22. Fcdrnar 1862. ^ Jakob Voith. (23 nicht aber Geschäftsübernahme, wie k Hr. A. Thomschitz irrthumlich auffaßt. ! JOSEF LEUZ < unter gleichnamiger protokollirten Firma zeigt cincm hochgeehrten Pu« ! blikum hiermit an, daß cr auf dcm in seiuem Hause unter der vorma-! ligcn Firma ! bcstaudcncn Geschäft (St. Peters-Vorstadt Nr. !tt) einr Spc^erei- ^c MaterialWaaren-Haudlung errichtete. Derselbe empfiehlt sein wohlassortirtes, frisches Waarenlager unter Zusichcrung der reellsten uud solidesten Bedienung. ! (264-1) ! ANllNtt bMmzsmiseDenchtignng! ! —^H^--^—- l lim allfälligen Gcschiiftsverwcchslungen vorzubeugen, finde ich mich l veranlaßt zu erklären, daß ich, wie nach der Annonce des Josef ^cutz, Laibacher Zcituug Nr. 23, 20 und 28, möglicherweise angc-l nommcn werden könnte, meine im Leutz'schcn Hause bestandene ^ , Handlung demselben Nicht übergeben habe; wohl aber bin ich I mit meiner I Spezerei-, Farb- & Matcrial-I Waaren-Handlung schon im November t8O4 in die Tt. Peter«-l Vorstadt, Haus - Nr. t3, , übersiedelt. Indem ich für daS mir bisher geschenkte Vertrauen dantc, empfehle ich auch ferner mcm best affortivtes Waarenlager l dcm verehrten Publikum unter Zusichcruua, der gewissenhaftesten uud promptesten Vcdicmma. (230-2) Anton Thoiiiscliitz. I Hiezu ein Bogen Amtsblatt.