^^5 Samstag, 21. September 1901. Iahigang 120. Aillacher Zeitung. ", ,u . »^ >^i b!e «uftellun, In, Hau» «»nzjähll, « K. - I»s«rtto»»,»»»f: F2i Nelne ^^^^-^ " '"" " b, «rißere pel geile l< d; bel ««,«» «iebtlholnngen per Ml« , b. Die «llaibachei Zeltun,» erscheint ««glich, mil «u»nahme ber Vonn- und yrleNage, Tie »«l»lßf«tt»» befinde» fich actt,« Dalmatin^Vass, Nr, «. GprechNunben der Redaction oon » bi» »0 Nh« »or»itt»««, Unfi»nll«le Vii«!e »«den »Ich! »n,enom»en. «»nultiipte nicht zurück^stelll "Mtlicher Theil. «lni!j d H?^.k. Apostolische Majestät offen. ' "' lruh von Hünfkirchen in Wien ein- ^und'^^' ^s kaiserlichen llnd königlichen "!'^'n weit.?!c?! ^'" ^'' H^- und Ministerial- l,?"rad/l "'^ ^>nl Freiherr», Conrad . Uioff ^"^.>u und Rndolf ^reiherrn von ^^ ^' 'Vo.l' und Ministerial. Eoncipisten ^"Hllu^ "^iunl des kaiserlichen und """'es und des Aeilßern ernannt. !""l Nud/lf ""Minister ^t den Rechnnngs- ^»)"l ^, ''"^ 5""i Rechnnngs-Revi-'^U^^«'"ssistmten Ernst l^rancl ' ^opoid?!'""l nnd die Rechnnngsprak-W.'^^orn^^'Uldt, Eduard Rauscher ^riuni er>^ ^^""ngsassi steten i,n Acker- ^amtlicher Theil. ^ ^i,^n .«" ""Krvativen nnd dem ver- ^!!. 'n P^ ""'"^^'^ in Böhmen ist am ?chs>« ki,'^ "" 6W'pro,niss ^geschlossen ^' ^"nnM, ^!^"nre>, für den Wahllörper ' ^ >^s«nu>> Ä's ^?"' ^roßgrnndbesitzes nach ^ ""it6 dr" ^'""tragt werden, für welche "^ H?!''N "!i^^"'^^""en Großgrundbesitzes >>Mnndb^w ""blco,nit6 des verfafsnngs. ^l>.j' vui ^>, '.^" "nundzu'anzia Kandidaten >'>><>dw""y" Session de. neuen ^and- ,'^! '' b^^"")Itm Abgeordneten de» Groß. '^^"uf^.,^"eien aenieinsam neuerlich der Wahlordnnna fiir >l i5'^'l>ie. H"7' U'ird eine solche (5in° , > >'ch ^fid^i^ ,^l".r'.se lascht N,erde>i, ^^"w^ ^ ' n„icn-l,ch,u Grosinrnndbesijje I l'H^n,,' unbestritten drei Wahlkreise ^> """,, ,^ ^n.^trenen Pariei da- ^^^ ">M)llre,^> mit 25 Mandaten Dieses Wahlcomvromiso wird von den Wiener Blättern als ein günstiges Symptom fill die fernere Behandlung der inneren Angelegenheiten begrüßt. Tie Annäherung der Parteien wird von» „^rem^ denblatt" als eine der Wirlnng der Politil des Ministerpräsidenten Tr. v. .^lorrber dargestellt, der die Parteien für große prodnctive ^U'ecle heranznziehen nuisste. v»m Kompromisse sei ein Beweis zn ertennen, dass der conservative Großgrundbesitz die großen politischen Zwecke über jede andere Rücksicht stellte. Man stehe hiernach vor einer auf breitererBasis angebahn-ten Verständigung. Der Gedanle der Annäherung, der Achtung des Gegnero, die Anertennnng auch seiner politisciM Berechtigung, haben einen Sieg an einem Puntte errungen, Nw er ihm so lange versagt ge> blieben war. Die „Nene i>reie Presse" beurtheilt die Verständi» gl^ng als einen Beweis ernsterer Auffassnng der Pflichten von Seite der Negiernng als auch reiferer Erkenntnis des Staatsbedürfnisses und der dem Großgrundbesitze dnrch sein Wahlpivilegimn ans» erlegten Verpflichtungen, zugleich auch a!o ein An-zeichen von ErlennrniS, dass man aufhören wolle ohne oder gegen die Teutscheu zn regieren. Im „Vaterland" wird das Entgegenkommen der konservativen Partei hervorgehoben und der Wnnsch ausgesprochen, dass die Patriotischen Erwartungen derselben in Erfüllung gehen mögen. Die „Reichswehr" constatiert, dass auf die Wirt» schaftliche Annäherung nnnmehr eine politische ge» folgt ist. Die „Oesterreichische Volkszeitnng" erblickt in dem Nebel ein kommen ein Vorbild hinsichtlich der dein Austrage zndrängeuden nationalen Klampfe nnd hin-sichtlich der Beziehungen zu dem die gesammten Reichsillteressen in sich schließenden Eentralparlament, ^rlangl aber noch stichhältigere Beweise dafür, dass es den konservativen um frieden, Billigkeit und Ge» rcchtigkeit zu thun ist. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" begrüßt das Compromise als erfrenliches Zeichen der Besserung der Verhältnisse in Böhmen. Zur internationalen Lage. Den Darstellnngen ausländischer Blätter, welchen '.nfolge der Danziger Kaiferbesnch in Wien eine Ver- imnmung hervorgerufen yaoe, tritt oas „^ceue Wiener Tagblatt" mit folgenden Bemerkungen entgegen: Welchen Grund hätten wir in Oesterreich» Ungarn, sichere ^ricdensbürgschaften, und solche sind doch die beiden (5ntrevuen des Hären, verdrossen zu betrachten? llnd N)elche Gründe führen denn die ans« wärligen Pfnchologen für die Eonstatierung unserer Nervosität an? Den Artikel eines gewiss sehr ge^ achteten ungarischen Blattes, welches aber der Stim» mnnss ungarischer Kreise über gewrsse ausfallende Vorgänge ans dem Balkan in vielleicht etwas zu lemperamentuoller Weife Aufdruck gegeben hat. lind wcil diese ungarische Enunciation gerade mit der Reise des Zaren zusammenfiel, so glaubte man den BcNieis für die Verstimmung in Oesterrcia>llngarn anch schon geliefert zu haben, ^ur hätte man ihn wenigflens auf Ungarn beschränken sollen, denn in Oesterreich hat ja ein liochosficiöses Blatt die Danziger Znsammenknnft mit den frenndlichsten Worten be-grüßt. 5.M weiteren Verlaufe seiner Ausführungen windet sich das „Neue Wiener Tagblatt" gegen die Ansicht, als ob Russland durch die Entente mit Ocsterreich'Ungarn letzterem dicHände gebunden hätte, nm ungeniert ans dem Balkan schalten und waltei, nnd obendrein seine Interessen in Ostasien verfolgen zn können. Die Entente habe, was man von ihr ver» langen und erwarten konnte, gehalten. Die Ruhe sei erhalten worden, wie es Oesterreich>Ungarn ge-wünscht hat, und wie es Russland wünschte. Die Be< hanptung, Rnssland habe Oesterreich' Ungarn mit jenem Uebereinkommen die Hände bindlii wollen, nm in Ehina freie Hand zu haben, sei erheiternd. Das österreichisch - ungarische Abkommen mit Russland datiere vom Jahre 1ttl>7, also von einem Zeitpunkte, in dein niemand an eine Borerbewegung und umso-weniger an eine europäische Intervention gedacht habe. Vatican. Wie aus Rom berichtet wird, hat der Papst in Audienzen, die er den Führern der gegenwärtig in Rom weilenden französischen Pilger gewährte, sein Bedauern über die jetzige kirchenpolitische Kage in Frankreich ausgedrückt. Man habe aber dabei auch wahrgenommen, dass der heilige Vater auf den« K Feuilleton. <4' !^> H ,',>>,!>o ."°" ^U'ftwch. i,. _ der , ,«>' > <«" ' °lnm '," °', «>,ch war er durch- ^» ö«I!?°>>dt.!«'°>,", !,„","""" '»„„»I,, Er!>>>. /)> ^!,,,/°i«!°m ^""!, dn" ,"'p°r!!er<, cr n». M >3^>Hl« "«>, d«,^ !"»,. H«r aolchM',, >"/ d^/./^«»,,,,Y^ ^rr„, ^i,„, z^„ ,/, ^!>''l>'3 ""«!,,,.P ^ "ei in eine,, ^'''dZ^N"—r^ bergen, und seinen Stock, um es zn vertheidigen. Thos überlegte eine Weile, dann stürzte er sich Plötzlich mit aller Macht ans die Waden des Ränbers, um ihn zu Hall zu bringen. Der Besitzer des Hasen fiel zwar nicht zu Boden, wohl aber seine Jacke,^die ihm durch eine nngeschickte Bewegung von den schultern glitt. Es mar eine ganz nene Decke, was Thos sogleich bemerkte. Er schnappte danach und flog mit ihr wie ein Pfeil ,'.u feinem Herrn zurück. Ich habe bereits erwähnt, dafo seine Augen sprechen konnten; auf diefr Weife sagte er mm zu feinem Herrn: „klomm mit mir!" Ter Jäger war gleichfalls intelligent, verstand na^ lürlich, was fein Hund ihn, sagte, begab sich auf dem lürzestenWege zu jenem Manne und bot ilim die Jacke an, wenn er den Hasen zurückgebe — ganz so, wie sich Thos die Sache gedacht hatte. „Bitte sehr," sagte der Mann, „hier ist der Hase Ihres Hnndes, er hat gesiegt, er ist ein Hexenmeister." Die Geschichte ist wahr, ich selbst habe den Hund gesehen, wenn ich auch nicht bei den, Vorfalle war. Absolute Garantie kann ich na» türlich keine übernehmen, da es ein Jäger war, der mir die Geschichte erzählt hat. (5ine andere Geschichte. Diesmal heißt der Held Ravande nnd ist eigentlich eine Heldin. Sie hat nur einen fehler, das« sie ein wenig launenhaft ist, sie hat ihre Capricen nnd ist ein bisschen falsch. Anßerdem schonte sie sich zu sehr, und war gar zu ängstlich um il,re Gesundheit besorgt, um ilne Gemüthsstimmnng und um ilne Diät. ^o liebte sie es nicht, mehrere Tua.e hintereinander zu jagen und zn Zeiten wünschte sie dmchans nicht auszugehen und überhaupt wollte sie. dass mcm ihr einen Ia^wss früher pnlündiys- jhn! man das nicht, so ließ sie das Maul hängen, stellte sich hinkend oder sonst krank lind blieb in ihrer Hütte. Was konnte ihr Herr dagegen thun? Er wollte sich schließlich in leinen Gegensatz zn ihr setzen, gab die Jagd auf, setzte sich zur Rnhe und half ihr die fliegen betrachten, auf die Ravande Jagd machte, wenn sie gerade gelaunt war. Das aber ärgerte schließlich den Herrn doch, weil er sich dabei langweilte und weil er nicht einsah, warum Ravande fliegen jagen durfte, so oft sie!^ust hatte, während er gar nichts mehr jagen tonnte. Er schlug also dcni Hunde eine Art Vertrag, eii? Eompromifs vor. Er verpflichtete sich, wenn er ans die Jagd wollte, vorher anzufragen, ob der andere Vertragstheil in der entsprechenden i^nme sei, wofür dieser sich bemülieu sollte, hie und da einverstanden zn sein. Ravande nahm den Vorschlag nicht ungünstig ans und die Sache fpielte sich von nun ab folgender« maßen ab: Der Herr fragte: „Alfo, meine schöne Ra-^„^." — „schön" horte sie fehr gerne, das wusste er, de, Heuchler— „bist du heute in Stimmung?" Wenn sie mm „ja" sagte, die Nase in die kuft steckte, die Augen funkeln ließ und mit dem Schweife wedelte, war alles in Ordnung und es wurde gejagt, wobei Ravande sich eisrig, willig und geschickt betrug. Wür> digte sie ihn aber auf seine Frage keiner Antwort, so wusste er. »voran er war. ließ sie zn Hause, stellte ihr das fressen hin und a,uä!te su> nicht weiter. Aus diese einfache Weise wurden die beiden die beslen freunde von der Welt. Die Moral von der Geschichte aber ist die. dass man alles in der Welt in Güte errrichc',, kann und dass die Dienste eine- H.m5>". 5." ,,.m, M't dnzu peitsche" n„'s*. nicht wert sin. ________ Laibacber öeituna Nr. 217. 1798 21. SefttemW^. Standpunkte beharrt, es sei mehr als je Pflicht der französischen Katholiken, sich der Republik an« zuschließen. Tie Politik des Papstes bezüglich Frank« rcichs habe somit trotz des Vereinsgesetzes keine Ab» lentung erfahren. Bezüglich der Wirkungen des französischen Ver» einsgesetzes ruft es in daticanischen Kreisen Befremden hervor, dass eine Anzahl geistlicher Orden, wie die Benediktiner, Karthäuser, Karnieliter u. a. daran dcnken, eher auszuwandern, als um die Ermächtigung anzusuchen. Man glaubt im Vatican Gründe zur An» nähme zu haben, dass ein solcher Erodus eine in-dirccte Action gegen die päpstliche Politik, welche von vielen Franzosen als viol zu nachgiebig gegenüber del Republik erachtet wird, bedeuten würde. Es scheine, als ob die Leiter der in Frage stehenden Orden es vorziehen, mehr den Einflüsterungen der Führer der Nationalisten, als den Rathschlägen des Vaticans zu folgen. Die Nationalisten mögen in der Auswanderung der Orden ein geeignetes neues Kampfmittel gegen die republitanifche Regierung erblick«:, es sei jedoch, wie man in kirchlichen Kreisen betont, sehr die Frage, ob die geistlichen Orden, welche sich weigern, um die Ermächtigung anzusuchen, und den Weisungen des Vaticans nicht Rechnung tragen, im eigenen Interesse und in dem der Kirche handeln. Politische Uebersicht. ^ Laibach, 20. September. Schon in dm nächsten Tagen erscheint eine Mi-nisterialverordnung wegen Einsetzung eines Wasserstraßen amtes. Die Zahl seiner Mit' glieder steht noch nicht fest. Den größten Theil der Mitglieder sollen die beitragsleistenden Kronländcr entsenden. Auch die Handelskammern werden je ein Mitglied entsenden. Das Handelsministerium wird nur eine geringe Zahl von Beiräthen entsenden. Mit Hinblick auf die im Zuge befindlichen Verhandlungen in Angelegenheit des autonomen ZolltarifeZ legen „Narodni Listy" der Regierung nahe, durch geeignete legislative und administrative Mahnahmen die wirtschaftliche Potenz und die Steuerkraft der diesfeitigen Bevölkerung derart zu steigern, dass sie allen Eventualitäten gegenüber ge« rüstet wäre und selbst einen Zollkrieg nicht zu scheuen brauchte. Die in dieser Beziehung zu unternehmenden Schritte müssten bald geschehen, insbesondere wäre die Action zur Durchführung des Investitions- und Wasserstraßen-Gesetzes mit aller Beschleunigung ein» zuleiten, ehe noch die wirtschaftliche Krise in Deutschland auf auf Oesterreich übergreife. Aus Fort Vitry, 10. d. M., wird gemeldet: Nach« dein das russische Herrscherpaar deu Ma° növern beigewohnt hatte, wurde im Fort Vitry das Dejeuner eingenommen. Hicbei brachte Präsident Loubet folgenden Trinkspruch aus: „Ich bin glück» lich. Eurer Majestät den Gruß und den Dank der Armee ausdrücken zu können, die voll Stolz und Dankbarkeit ist für das Interesse, welches Sie ihr soeVrn bezengt haben. Wenn in gleicher Billigkeit Frankreich und seine Vertretung es sich angelegen sein lassen, der Armee alles zu geben, was dazu beitragen kann, ihre Kräfte zur höchsten Vollkommenheit zu bringen, so richtet die Armee ihrerseits ihr ganzes Streben darnach, jeden Augenblick dem Rufe Frank« reichs entsprechen zu können. Die Anwesenheit Eurer Majestät bei diefen Manöern bedeutet für die Armee zu gleicher Zeit die höchste Belohnung und mächtigste Aneiferung. Die Führer wissen dies, die Truppen fühlen es, und ich mache mich mit Freude zu ihrem Dolmetsch, indem ich mein Glas erhebe zu Ehren Eurer Majestät und Ihrer Majestät der Kaiserin und indem ich auf den Ruhm der russischen Armee trinke, die mit der unseren, wie dies Eure Majestät zu (5ha-lons ausgesprochen haben, durch ein tiefes Gefühl der Waffenbrüderschaft geeint ist." — Hierauf erhob sich Kaiser Nikolaus und erwiderte: „Die Manöver, dcnen wir soeben beigewohnt haben, gaben nur Gelegenheit, persönlich die hohe Tüchtigkeit der glänzen» den französischen Armee zu würdigen, und ich freue mich dessen vom Herzen als eines Gegenstandes des berechtigten Stolzes für das befreundete Frankreich. Ich trinke auf die wackere französifche Armee, auf ihren Ruhm, auf ihr Gedeihen und erblicke in ihr gerne eine mächtige Stütze der Grundsätze der Billigkeit, auf welchen die allgemeine Ordnung, der Friede und das Wohl der Völker beruhen." Ein der Ankunft des ZarenPaares in Dünkirchen gewidmeter Artikel der Petersburger „Nowosti" scheint den Zweck zu haben, den französi' scheu Nationalisten und Chauvinisten klar Zu machen, dass die russisch°französischc Allianz niemals die Re° vanche»Idee fördern würde. Das russische Blatt sagt wörtlich: „Das einzige Ziel, welches Russland und Frankreich zusammengeführt, ist: die Sicherung ihrer Besitzungen, die Erhaltung des Friedens und des tttutu» Hilfe eines launigen Aufsitzers erklärt: In uralten Zeiten ' hauste hier ein Ritter, der einst bei einem der üblichen Trinkgelage, um noch vom allerbesten aufzutischen, in den , tiefsten Keller gieng. Unten angelangt, erblickte er eine große ^ Kiste und erstarrte vor Schreck, als er sie öffnete, denn darin lag einer der fürchterlichsten Matschaler, die es je gegeben. Seitdem er dies gesehen, blieb der Ritter stumm sein Lebenlang. Und davon heißt noch heute das Haus „Matschaler-hof".______________________________________________ — (Der Chefredacteur im 2°^M In Frankfurt a. M. ist Herr Müller'H"^,,« redacteur der „Sonne", Stadtverordneter von u^ M bekannter Lebemann und Sportsman, mit , ,^ ^ gcrin Mlle. Marguerite auf Grund einei ^" ^ käsige gewesen und hat dort mit der Dame w' v ^ ausgetrunlen. In der „Voss. Ztg." wird du ^ A.. beschrieben: Herr Müller-Herrfurth betn» ^> , ^ und erhobenenKopfes die Nühne. Die ihm zum Gruße die Hand, die der Hen l5"^ ^> Stadtverordnete chevaleresl an die L'Ppen >^M tritt der Held des Abends in den Käfig hme'N' ^ M sich bereits ein weiß gedecktes Tischchen m' ^B „Veuve Cliquot" sowie zwei Stühle. 3""' ^ ^ öfnet die Flasche mit geübter Hand und.»"" ^M. Müller-Herrfurth, hineinzukommen, ^e "^ ^ Publicums hat ihren Höhepunkt erreich: "" ' M' zu athmen wagt. Herr Müller-Herrfurth " > ^ M^ Thür des Käfigs und tritt hinein. Er erg«', ^M^ Flasche und schenkt, während MadenioiM „ «l,!' Katzen durcheinanderjagt, beide Gläser vou. ^ M?, mit dem schäumenden Polale in der Hcmd " ^ Käfigs und wendet sich mit den Worten "' , ^!'H „Dieses Glas auf das Wohl der ^°wen^./DaZk« stoßt mit ihm an, und beide leeren ih«^"^^ cum rast vor Begeisterung: „Hoch Mlie,^. ^ ein verfluchter Kerl, dieser Müller! H"""^ M fordert die Dame Herrn Müller-Herrfurm ^, Beide setzen sich; Herr Müller schenkt du ^ > ^l, während Mademoiselle den größten Lowe"" ^^ vitätisch kommt er daher, die Augen ""3'« » ftick berufenen Besucher gerichtet. Herr ^" ^M sich vor und streichelt das prächtige Ty'"' ^ B kommen langsam heran und werden 3^'^^cll ^ ^iü^ Cigarre an und reicht das brennende St"'"/ ., W barin hinüber, die eine Cigarette in Ara"° > ^,F. weiden wieder gefüllt, Fräulein Marg""' " ^ <,„, -Müller-Herrfurth auf das Wohl des P«o' ^ der Beifall von allen Seiten . . . """'c,,^ yM Production ist vorüber. Herr Müller-HeM ^^<, der Löwenbändigerin den Käfig . ' ^iM-ZcN" schluss. Ein Lorbeerlranz für Herin !""" ^'>' eine Palme für Mademoiselle Marguer!'^^!,'' Bühne gereicht. Das Publicum verlaM v'> ^^B , erneuten Bravorufen seine Plätze. MUe^^i-Künstlerin Hand in Hand verbeugt M '" s Publicum, der Vorhang fällt. ^ül^ — (Aneldoten von oem n e«^ "ssgosF ten.) Das größte Vergnügen immer die Jagd auf wilde Thiere; ""^leb!''^,!' Streifzügen kann er viele aufregende ^y^ , Auf einem seiner Iagdausflüge m °" ^.^,n V^ hatte er einen aufregenden Kampf "" ^h ^ Gesellschaft war früh am Morgen braun ^ ,ss,r Wild. Sehr bald wurde ein Vär crip'/' ^^ dahertrottete. MeVorficht beiseite st^ "^!' I^'Z^, mit einem Nufe des Frohlockens den "^^„e^H^ auf die Beute los. In einer Entfernung ^ ^l ^ gab er Feuer. Der Schuss reizte d"s ^ <^', erhob sich auf die Hinterfüße unbi ^ U ^ Brummen auf Colonel Roosevelt ^- ^ W ^. schaft. die seine gefährliche Lage erl^... ^., „Laufen Sie, Colonel, es güt I^ "^ st'" ^. aber nicht auf ihre Warnung, lud " ^fehl, "'<>! ^ feuerte noch einmal. Der Schuss g'"« stM^l) eilte mit größter Schnelligkeit vorw" ^ l'CM jetzt zu laufen, um sein -»'' zu <,, 1l<^ noch eine Patrone in den ^"uf gleu ^, V " ^ stolperte er und fiel der Länge nach " > ,^ "^ ein kritischer Augenblick. Der »" " ih"^ Fuß entfernt. Die Iagbgcnosscn^^s^ ^ Nun weis; ich noch etwas von einem ganz wunder« vollen Dackel. Es war ein Dackel, der geradezu ent> zückend mit den Ohren wackelte, wenn man ihn mit seinem poetischen Namen „Troubadour" rief. Er war riesig intelligent, und ein hochentwickelter Sinn für Feinschmeckers hatte seine angeborene Intelligenz noch erhöht. Troubadour liebte die Milch, das war nichts als sein Recht. Man gab ihm auch welche, uud zwar in einer flachen Schale, die eigens für ihn an-geschafft war und ihren Platz beim Fenster hatte. Er zog gezuckerte Milch durchaus der ungezuckerten vor. Wie die Menschen aber schon rücksichtslos sind, kam es zuweilen vor, dass man vergaß, die Milch zu zuckeru. Troubadour hätte sich über die Menschen entriisten können, aber er war ein philosophischer Kopf und ein feiner Beobachter, was übrigens die meisten Dackel sind. Er hat bemerkt, woher der Zucker komme, näni» lich aus einer niederen Eredenz, deren Thüre nicht aanz gut schloss. Er gieug also in solchen Fällen dort» hin. öffnete die Thür mit dem Kopfe, warf den Teckel der Zuckerbüchse mit einem Schlage seiner Pfote herab, wobei derselbe zerbrach, weil er von Porzellan war erschnappte das größte Stück Zucker, das vor-Handen war und trug es vorsichtig in seine Tasse. Dort lien er lhm hübsch Zeit, sich aufzulösen, und trank dann seme gezuckerte Milch mit der Miene einer Person, die zugleich die Freude darüber mitschlürft dass es ihr durch eigene Tüchtigkeit, durch eigenen Fleiß gelungen sei, ihre Lebensbedingungen zu ver. bessern. Mit Verachtn na sah er anf jene herab, die warten, bis ihnen andere den Zucker für die Milch bringen. Der gläserne Pantoffel. Criminal-Roman von Krnst von Maldow. (18. Fortsetzung.) Da ward leise an die Thür gepocht. Das Kammermädchen trat herein, zagend, in der Furcht, die Ge» bieterin zu stören. Sie hielt in der Hand ein kleines, silbernes Präsentierbrett, auf dem ein Vrief lag. „Kommen Sie nur, Adamine, ich schlafe nicht. Was bringen Sie mir da? Einen Vrief? Von wein kam er?" fragte Stella das Kammermädchen. „Eine Frau in Trauerkleidung brachte ihn, sie wartet im Vorzimmer," lautete die Antwort. „Ich hätte es nicht gewagt, die Frau Baronin zu stören, wenn die Fremde, welche schon heute früh da war, die Sache nicht so dringend gemacht hätte. Sie sagte niir, die Frau Baronin werde sehr ungehalten sein, wenn ich die Meldung unterlasse und den Arief nicht abgebe." „Nun, es ist ja gut!" versetzte Stella. „Geben Sie mir den Vrief, Adamine, und fagen Sie der Fremden, die wahrscheinlich eine Vittstellerin ist, sie möge einen Augenblick warten, ich werde das Schrei» ben sogleich lesen!" Das Mädchen entfernte sich, und Stella erbrach das mit schwarzen« Siegellack verschlossene Eouvert und zog ein Stück Papier daraus hervor, auf dem nur wenige Worte standen, die aber eine furchtbare Wirkung auf die junge Witwe übten. Sie stieß einen unterdrückten Schrei aus und ^"kte doch mit säst übermenschlicher Anstrengung. r'Mtte he M lmi und lmwnM': „Ich mufs Gewissheit h"^, ,„ " , Dann schellte sie der M ncr ^ ,„ di? Vittstellerin einzulassen, ^" ^l"N>" / Wert handle, das zu üben s'^ V"" jü^ säumen wolle. <^ß die Geliebte Wenzel ^ciners, '" ^ sc" ' . Heimnisse, und ich habe gc,")"" .„^ rächen an seinen Mördern! sich-sali?^ gekleidete Frau war eiiM'ttc"''^ ^ ^! durch nnen Nebel: sie n"lln ' , h^i^ ,,> fühlte, dafs sie nicht die Kraft ^" , ^' , eine große, ziemlich stark ^Da^^^,,^ schönen, ja, gemeinen Z"gcn, ^pp^ ,-F ., gedunsen, der Mund breit, o» .^ ^c ^,,,, die großen, schwarzen ^a",-,^,, >">'// heimliches Fener glühte, "" gc<^i^I^ Zigeuner^otti - deu d"^ ^dc^ii^'^, einer wilden Energie. Der^ „''g.,,^ ^' anständig, fast gewählt. ^ ^,-l'^ > M'iduug, das schwarze >v"" ^m " ^ D^n Anscheine nach to»"tt' ^ >'/H undvierzig Jahre Mlen. ^^ l dem sie sich dicht vor St'" B^ ^M ___________________________1799 21 September 190, ' >!' s'urzie äus ? ^'"' Aufmerksamkeit abzulenken. '"^eit ge al " ^/""enen ^^r los. Durch seine 3'. ""d obqkick^^^lem. wieder auf die Füße zu lom- ^"' "if« 1. ^""""be Thier nur noch einige 2 ">'b schicl 37:/^°b er mii völliger Ruhe das Ge- ?"ch,n Anm, ^"N ^m Thiere in den Leib. Mit der Bär und fiel genau vor wenigen Momenten ge- .^' Ehrend er'.. ^" '" ^" Prairien lebte, lam eines ill's!" >l»n. u„d 3 ^ be'm Lesen sah, eine Schar Cow-.Wit. der sckw >!'" Orderte ihn zum Trinken auf. T sich. der Cow,^''"' ^"»ger Abstinenzler war. !,"'dass er 3"gesteht auf seinen. Wunsche- als er l'^^ er hm 5""^ Niderstand nicht Überwinden V?delt. ich s.7'^"ustla..>pf oor. „Angenommen". °ll/im ."l° geschah es ^^ ^"^' ^^ "' bich schlagen ? ^lnpfe hA^' bet Cowboy gieng übel zugerichtet ^ ^er tti,u>^^ 's^ '.!2 e Iubilänm des Cri -2"'^Ecl e^'ucht aus seiner Jugend dieses In- '? >' gien« 5 °. " ""irer ,c.'i In grohen (5isen-, bald z^Z 'n,d,e Welt und macht? seinen „Erle. ?'f"chl !!?!'?," se' t.eine Instrument, gegen ,».'.>' im Ä '^k Maßnahine» getroffen weiden ^>W. H".^ " "lso ior 25 Jahren idia-°^" und m7«« .","""b unter den kleinen und H.^"!e »vol ^'^^^''. die dieser „Landplage" " m^c>>'fttalck?-^ ^^ ^"^" durchaus leine ,,>« ?wc. u,,!er .^"" f^'izosische Erfindund war. 'We '^'"'"te au« ?l ^"' ^"^ Spielzeug lanciert »vor- /ische7;7"r.,^,^us u..d war neu; ursprünglich ist u >,n., '^rapln» " ","d bezeichnete ein in der ameri- ^!lk?'' ,^ri ^ .-^"chliches Hilföinstrument. das ''^> ^ntlich/f''?^ °l)ne ikde Aenderung copiert .'N'en ^. ?r M^'"der war ein Deutschamerikaner l ><3/?^hre i^^''"'''' in Newyorl. der sein In- ^ L3"lchiire ib,/^uerst bekannt n/achte und auchewe H"'' des T le. '?b' schrieb. Es war bestimmt. "" ? " ^aralen ^p^""' "" be" in Amerika ge-""le a^'"'^"!ui/.n?" 'genannten Klopfer («nun^r. ^ei^i'^ sein ^^.! "leichtern. Der Erfinder ver-^»>c, ^vecte,, d ,^''^"'uent Patentieren zu lassen. "^ !v^^ ben '^ ? "gewidmet >var. ahnte er gewiss > 2" «"« h , D'ese Erfindung ist schon längst ^.^u /'ch beim 9 >'ch ""bere abgelöst, aber Z"tn "'it Vergnügen ^H^>^/^ Pfändungsproto-ld'V°ttlie^'l!sp"tolollen. die beim Wiener Exe-^°"i,V ' E w"" 7)erem folgende Posten ,>^s"'d°ch witd? /. ^'''"sch'ne. "'s welcher der ?'ch?^chcn! N use e von der Gattin als Eigen-'.N'sl,« ^ch'uieqerm.,..' '" ^warzer Rattler, gehört ^ Hch^N^ """. mit einem weihen Flecke auf , !'>,, '^°ft ^ E,^/chcnmesser mit fehlender Klinge ''H^^in p ,bw'«ne Stute, eit acht Jahren '^ (Ci '"t AM ' " """bus. Post 17: Eine gol-,^^ fehlt' '!?' »t3">t: Die C^ ts borge n.) Aus Bel-H"^"' '' H s^7 ^""b fassten lürz-. > iun'/ue»>andem " W) sämmtliche Schuhmacher "editieren. Darob all- k'o^ ^ .h' Geldn^l. ^.^ der Beamtenschaft, welche « ^H>- «N de dburch besonders hart getroffen ^"< "!!> v . ^. ch'"ber ist. dass nun die Ael-^<^elg,„^u " '. beschlossen haben, auch den E^---------^^re^'nehr zu gewähren. H>' Ül^en .°a^"' f°ss eine neue Industrie ins ^ ^^3 ^.n sowie ^b'«chlenswer.er'Weise unser ' '^»7^^"^n weik . Ökonomie unseres Haus-' <^^s^^^ Rolle das reael- ' ^ ' HG ^N,„, ^"b", hat .r ^sagt. .mit -' ^'^">. zu^", w^'.H""!' '.'.'ci. rr hatt. n cht '' , ^ ^ l)als ^ '' n .m.d richtete sich hoch ' "<.^^n ^. " torp,rlicho Schwäch, be. « '^"''v^ wn,. ^' t ,^ doch sicherlich nm ^^^^^ "' "l" "Ut drm todten mäßigeKaffeegetränl in der Familie spielt, wie die Angewöhnung an dasselbe im Palaste wie in der kleinsten Hütte sich immer weiter verbreitet, wie wichtig es daher wurde, dieses tägliche Genussmittel auch für die Gesundheit zuträglich zu machen. Man wird sich erinnern, mit welchem Eifer deshalb der verstorbene Pfarrer Kneipp in seinen Vortragen und Schriften für den heimischen und gesunden Malzlaffee eintrat. Wohl hatte der stets richtige Sinn des Voltes schon längst in der Gerste das beste Kaffee-Surrogat erkannt, aber die einfach geröstete Gerste schmeckt widerlich bitter, und auch da5 einfach geröstete Malz widersteht bald durch den fabsüßlichen Geschmack. Es galt also, diese Uebelstände zu beheben, was endlich auch den kostspieligen, im größten Maßstabe durchgeführten Äemühungen der Firma itathreiner, welcher Pfarrei .Kneipp die Anregung zur Erzeugung eines wohlschmeckenden Malzlaffecs gegeben hatte, und der die bewährtesten Fachmänner zur Seite standen, gelang. Das nun mustergiltige. von allen Autoritälen als unerreicht und vorzüglich erprobte Product fand fohin unter dem Namen Ka-threiners Kneipp-Malzlaffee vor zehn Jahren seine erste Einführung, und hat seitdem einen beispiellos raschen und erfolgreichen Siegeslauf durch die ganze Welt gemacht. Diesen grohen Erfolg verdankt Kathreiners Kneipp-Malz-lafsee zunächst dem ganz einzigen Vorzüge, dass er den be liebten Bohnenkaffee-Geschmack besitzt. Es ist sicher interessant z>! erfahren, wie ihm dieser verliehen wirb. Der Kaffee wächst bekanntlich auf strauchartigen Bäumen, deren Frucht unserer Kirsche ähnelt. In diese Kirschen sind die Kaffee-bohnen als Same eingelagert. Aus der fleischigen Hülle jc-dcch bereiten die Araber einen „Gischr" genannten Absud, der sich nach Mittheilimg von Reisenden durch ein überaus feines Kaffee-Aroma auszeichnet. Aus diesem Fruchtfleische nu» lasse» Kathrciner auf der Insel Reunion, bekannt durch die vorzügliche Qualität ihres Kaffees, nach einem in fast allen Eulturstaatcn patentierten Verfahren einen Extract herstellen, mit dem das Malzlorn in äußerst sinnreicher Weise während der Fabrication imprägniert wird. So erhält Kathreiners Malzlaffee das Aroma und den ilaffeegeschmack, der schon beim Zerbeißen einiger Körner wahrnehmbar ist. Ei? ist klar, dass ein derartiger, durch wohligen Geschmack und die bewährten gesundheitlichen Eigenschaften des Malzes ausgezeichneter Malzlaffee sich rasch die Well erobern musste, namentlich in den breiteren Volksschichten, wo das Kaffee-getränl in gewissem Sinne sich als Nahrungsmittel eingeschlichen hatte, was es doch nicht war. Deshalb musste ein Zusah, der an sich nährlräftig und gesund ist, der dem Bohnenkaffee bis zur Hälfte und darüber beigesetzt werden kann. durch ben man also das so beliebte Kaffeegetränl noch wohliger im Geschmacke und für die Gesundheit zuträglich macht, überall hochwillkommen fein. Der größte, unvergleichliche Vorzug von Kathremers Kneipp-Malzlaffee jedoch ist, dass er ganz „pur" getrunken werben kann, und dass er in unübertroffener Weise den Bohnenkaffee in Fällen ersetzt, wo dieser ärztlicherseits ganz untersagt wird. Kinder sollten überhaupt nur an Malzlaffee gewöhnt weiden, gelriiftigte Gesundheit und blühendes Aussehen ist das Resultat. Ebenso ist Kathreiners Malzlaffec Frauen, Reconvalescenten. Magen , Herz- und Nervcnleidenden nicht eindringlich genug zu empfehlen. Nach lang bewährter Erfahrung ist er leicht verdaulich, blutbildend, kräftigend, und mundet seines an-g( nehmen Geschmackes wegen immer besser, je länger man ihn trinkt. Dieser neue. seinen zehnjährigen Bestand feiernde Industriezweig repräsentiert daher eine wohlthätige, auf dem Gebiete der empfehlenswerten Nahrungs- und Genussmittel nicht hoch genug zu schätzende Errungenschaft. Von berufenster Seite als ein „Familienlaffee" im besten Sinne des Wortes bezeichnet, hat .Kathreiners Kneipp - Malzkaffe« naturgemäß zahlreiche Nachahmer gefunden, die, wenn auch zumeist gerichtlich beanständet, dennoch immer neue Nach-folger finden. Aber das Publicum weiß bereits genau zu unterscheiden und nimmt im eigensten Interesse beim Einkaufe schon längst nur die bekannten Originalpalete mit dem Bilde des Pfarrers Kneipp als Schutzmarke und dem Namen Kathreiner an. Denn wo der echte Kathreiner auch nur einige Zeit verwendet wurde, ist er zum unentbehrlichen Bedürfnisse Mmnic geschchrn ist. Sie verfärbm sich ja, Frau Va-roiim! Ei, haben Sie mii ememumle so schwache Ner-om detommeil? Die waren doch sonst so ant, besser al; die des stärksten Mannes, denn selbst der Lauer hatte damals die Contencmce verloren und wusste! leine Nettnna, Sie aber hatten einen guten Einfall, ^.a, nnr immer den .Uopf oben behalten, da5 ist die Hauptsache! Thun Sie dao nur auch jetzt, sonst geht's ^hnen au deu Kragen!" „Und wenn ich all dies für elende Verleumdung erlläre, wenn ich Sie der Erpressung beschuldige?" sprach Stelln, sich aufraffend. „Denten Sie nicht, dass man Sie alsdann bestrasen, daso man mir und nicht ^lmen Glauben schenlen wird 5" „Ci, ja, meine vornehme Dame, das wäre schon möglich," holmlaciite das Weib, ..denn wenn eo sich darum handelt, Gerechtet"! zu üben, dann steht die Sache schief, das weis; unsereiner nur zu gut, deohalb abrr habe ich mich vorgesehen. Ich habe Beweise!" „Beweise?" Die ^rau zog einige zusammengefaltete. Blätter aus ihrer Tasche und reichte sie statt aller Antwort Stella hin, die sie hastig entfaltete und durchlao. Da-bei färbte hohe Nöthe ihre Wangen, doch die» war auch dai- einzige Zeichen von Bewegung an ihr. ^ast gleichgillig legte sie die Papiere wieder in dieselben falten und gab sie der ^ran mit den Worten zurück! «Wak soll das nnr? das habe ich nicht geschrie-brn!" Gollletzung sol^ geworden. Es darf daher die Firma mit Recht in ihren Anzeigen sagen, dass „jede Hausfrau und Mutter zu beglückwünschen ist. die mit Rücksicht auf Gesundheit, Ersparnis. Reinheit und Wohlgeschmack Kathreiners Kneipp-Malzlaffee verwendet." Local« und Prooinzial-Nachrichten. — (Persona lnach richt.) Gestern ist Prinzessin Schönburg aus Schneebcrg hier angekommen und im Hotel „Stadt Wien" abgestiegen. — (Zur Regulierung des Neuringbaches.) Wie uns mitgetheilt wirb. entsendet das l. l. Ackerbauministerium zur Collaudierung und Abrechnung der im Baujahre ilXX) am Neuringbache ausgeführten Regulie-rungsbauten den Herrn l. t. Regierungsrath Eduard M arlus nach Kram. Derselbe wird am Al). b. M. nachmittags in Fichtenwald eintreffen. —o. — (Verlosung.) Am 1. October wird in Wien unter anderem die 18. Verlosung der 4 ^ in Gold, beziehungsweise in Silber verzinslichen Priorilals-Anleihe der Kronprinz Rudolf-Bahn, sowie die 9. Verlosung der 4 ^, Prioritäts - Anleihe der Kocalbahn Laibach - Stein vorgenommen weiden. — (Prüfung.) Die nächste Prüfung aus der Staatsrechnungs - Wissenschaft wird bei der diesbezüglichen Piüfungü-Eommission am ^. October in Graz abgehalten werben. Gesuche um .Zulassung zu dieser Prüfung sind bis längstens 30. d. M. an den Eommissions - Präses einzusenden. —o. — (Einen Turucurs für Knaben) eröffnet mit 1. October Herr Franz Nrunet. l. l. Turnlehrer an der hiesigen Realschule. Die Turnstunden werden Dienstag und Freitag von 5 bis ti Uhr nachmittags stattfinden. — (Das Panorama International) im Bürgersftitalsgebäude, Pogaöarplah, erfreut sich andauernd eines guten Besuches. Mit Beginn der nächsten Woche tritt in der Serie (Gnroasee) ein Wechsel ein, indem eine Reihe von Ansichten anZ Norwegen zur Vorführung gelangen wirb. — (DieLaibacher bürgerliche Musik-Kapelle) veranstaltet heute abends 8 Uhr ein Eoncert in bcr Restauration „Lloyd". Eintritt 40 l,, Mitglieder frei. — Morgen von 11 bis 12 Uhr vormittags findet ein Pro nunadeconcert in bei Sternallee statt. — (Für Dampf! esse lbesitzei.) Anlässlich einer in letzterer Zeit erfolgten Explosion eines Dampfkessels (Zweiflammeniohrlessels mit Vorfeuerung), als deren Ursache sich Wassermangel im Kessel ergab, wurde gleichzeitig crnstatiert, dass das Wartungspersonale nicht in der klage war, den Wasserstand im Kessel zu erkennen, weil das am selben angebrachte Wasserstandsglas nicht entsprechend functionierte. Wie nun das l. l. Handelsministerium con statiert hat, war die Anbringung der Wasserftandsapparate an dem explodierten Kessel insoferne eine den Vorschriften des 8 3. und 17. b. M. die meisten Accker und Wiesen durch den ausgetretenen Feistritzfluss überschwemmt wurden. Am 17. d. trat das Wasser über dle Felder und drang im Dorfe Vibem in die Keller und Stallungen ein. Im Zusammenhange mit der Ueber» schwemmung vom 1(i. Juni d. I. wurde hiedurch ein verhältnismäßig großer Schaden angerichtet. — Den gemachten Beobachtungen zufolge drängt sich der Feiftritzfluss in jener Gegend immer mehr ans linke Ufer. —o. — (Thierärztliche Wanbervortriige im Bezirke Litlai.) Im Bezirke Littai wurden heuer thierärztliche Wandervorträge in Großgaber. Obergurk und Schalna des Gerichtsbezirlee Weichselburg sowie in Ober-höttitsch des Geiichtsbezirlcs Littai abgehalten. Die Vortrage umfassten das Wichtigste und Wissenswerteste über die Auswahl und Haltung der Zuchtstiere, ferner die am häufigsten auftretenden Pferde- und Rinberlranlheiten. deren Ursachen. Wesen und Bedeutung; auch wurden h,ebe> oi.' Thierbesitzer über die Mittel, welche bei Bekämpfung der Krankheiten anzuwenden sind. belehrt. In Obergurl. woselbst hluer die Schweinepest herrschte, wurden diese Seuche und di> Bestimmungen der lais. Verordnung vom 2. Mai 18W und 15. September 1W0. betreffend die Tilgung dieser Krankheit, eingehend erörtert, die Rentabilität der Schweinezucht überhaupt hervorgehoben und schließlich auf die Gefahren hingewiesen, welche bei Einfuhr von fremdem Zucht-material«: durch die Einschlcppung der Ansteckungsstoffe entstehen können. Als Schlusüthema wurden an allen vier Vor-lragsorten die Gewährleistung beim Viehhandel und die gesetzlichen Gewährsmcmgel, behandelt und duich Beispiel» erläutert. — Die Anzahl der Theilnehmer an allen 4 Vor-tiagsorten belief sich auf Veiläufi>g 250 Personen; besonders stark frequentiert war der Vortrag in Obergurl, woselbst sich etwa 150 Zuhörer eingefunden hallen, welche mit besonderem Interesse und vollster Aufmerlsamleit den Äoi-träglN folgten und schließlich den allgemeinen Wunsch auf Wi«vtlholung derselben «„»druck»»,». ^ "- Laibacher Zeitung Nr. 217. 1«"" 2i^ep^^ — (Personalnach richt.) Der wirkliche Lehrer am Staatsuntergymnasium in Gotisch«, Heri Milan Mencinger, wurde für das Schuljahr 1901/1902 dem hiesigen I. Staatsgymnasium zur Dienstleistung zugewiesen. —o. — (Anderl. l. Lehrer-undLehrerinnen-B ildu n gsan st alt) wird das Schuljahr Dienstag, den 24. d. M., mit dem hl. Geistamte eröffnet werden. — (Das Leichenbegängnis des Bischofes Stert) fand heute vormittags statt. Zur Leichenfeier waren unter anderem der Cardinal-Fü'rsterzbischof Dr. Missia, Fürstbischof Dr. I e g l i ö und Bischof Dr. Mahni ö in Trieft eingetroffen. — (M i l i tär concert.) Morgen findet in der Glashalle des Casino ein deutscher Familienabend unter Mitwirkung der Musikkapelle des 27. Infanterieregimentes statt. — (Für Viehzüchter.) Wir werden ersucht mitzutheilen, dass in Krainburg die Zuchtstiere nicht am 16. October, sondern am 17. October von der bezüglichen Commission angekauft werben. — (Vereinsausflug.) Der Laibacher deutsche Radfahrelverein „Edelweiß" unternimmt morgen eine Ver-eins-Ausfahrt nach Woditz. Zusammenkunft um 2 Uhr im Casmogarten. Gäste sind, wie immer, gerne gesehen. — (Laibacher Sportverein.) Ueber allgemeinen Wunsch wurde der Nennungsschluss zum Lawn-Tennis-Turnier auf heute abends 6 Uhr verlängert. — Zur gestrigen Notiz tragen wir noch nach, dass das Fußball-Wettspiel morgen um halb 4 Uhr seinen Anfang nimmt. — (Vom Chrysanthemen-Feste.) Man schreibt uns: Wie seinerzeit bereits lurz mitgetheilt, beschäftigt sich der Ausschuss der hies. Frauenortsgruppe des Deutschen Schulvereines schon seit längerer Zeit mit den Vorbereitungen zu einem ganz eigenartigen, glanzvollen Feste, das im Laufe dieses Herbstes in den Casinovereins - Locali-täten stattfinden und dessen Reinertrag dem Deutschen Kindergarten zugutelommen soll. Das Fest wird einen durchwegs japanischen Charakter tragen, wie dies ja schon seine, der bekannten japanischen Nationalblume gewidmete Bezeichnung andeutet. An dem Arrangement desselben wird von dem erwähnten Damenausschusse unter dem Vorsitze der Obmännin Frau Theresine Maurer, und einem vom Herrn Wettach präsidierten Künstlertrifolium, dem ü'bri-gcns auch ein größeres Herren-Comitö helfend zur Seite steht, schon seit Wochen in emsigster Weise gearbeitet. Der intnne Reiz desselben soll insbesondere dadurch noch erhöht wcrden, dass sämmtl. hiebei activ mitwirkenden Damen, dem Vernehmen nach über 40, in echt japanischen, dabei aber doch ganz verschiedenartigen Gesellschaftstoiletten erscheinen werden. Aus diesem Anlasse findet daher bereits heute die erste diplomatische Conferenz dieser jugendlichen Geishas statt, um über die für sie jedenfalls hochwichtige Toilettenfrage zum mindesten in den Grundprincipien schlüssig zu werden. — (Schüler - Excursion.) Am 19. d. M. trafen unter Führung des Directors Reclendorfer und des Lehrers Löschnigg 29 Schüler der Aclerbauschule in Krems über Landstraß in Rudolfswert ein und wurden in der Aclerbauschule in Stauden bequartiert. Am 20. d. vormittags wurden diese Schule und die Weingärten am Stabt-berge, nachmittags der staatliche Mustcrweinleller und die staatlichen Rebenanlagen, bei Rubolfswert und Werschlin besichtigt. Gegen 6 Uhr nachmittags fuhren die Excursienten mil der Bahn nach Laibach ab. Sie begeben sich von Laibach nach Adelsberg zum Besuche der Grotte, sodann nach Slav und Nippach zur Besichtigung der dortigen Rebenculturen und endlich nach Trieft, dem Endziele ihrer Reise. —«— — (Die Hochschüler von Nudolfswert) veranstalten heute abends 8 Uhr in den dortigen (^italnica-Lccalitäten eine Unterhaltung, deren Reinertrag für die slovenischcn Hochschüler in Wien und Graz bestimmt ist. Programm: 1.) Haydn: Quartett für zwei Violinen, Viola und Cello: ^.Uoßru con krio — I^ar^c» a»«li1 — ^.IiQ^i-u eon brio. 2. a) Lassen: „Sen", d) Curschmann: „Mornar", Lieder mit Clavierbegleitung. 3.) Chopin: Impromptu I., Liszt-Schubert: Ii pokoi' 8i, für Clavier. 4.) I^oöiva »e, Lustspiel in zwei Acten. — Hierauf Tanz. —e— über die Regulierung des Qieto-Flusses ließ der Vorsitzende — (Gemeindevorstands w ahlen.) Bei der am 11. August vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Krtina wurden der Grundbesitzer Johann Pirnat zum Gemeinbevorsteher, Anton Zarnil und Franz Premar, alle aus Krtina, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 21. August vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Örtsgemeinde Suhor wurdcn der Grundbesitzer Georg Ambroxic- aus Nertschen-dorf zum Gemeindevorsteher, Johann Teöal, Grundbesitzer in Obersuhor, Franz Tomc, Grundbesitzer in Wuschinsdorf, Johann Kramari6, Grundbesitzer in Dragomelsdorf, und Martin Grkii-, Grundbesitzer in Oberfuhor, zu Gemeinderäthen gewählt. — (Aus Adelsberg) geht uns über den derzeitigen Gesundheitszustand im dortigen politischen Bezirke die Nachricht zu, dass in letzterer Zeit im Gerichtsbezirle Feistritz die Ruhr in ausgebreitetem Maße herrschte. Von 88 an derselben erkrankten Personen sind 10 gestorben: der Krankenstand beläuft sich nach Abschlag der Genesenen noch auf 20 Personen. Auch lamen in vier Orten 7 Fälle von (^oll^ nn^r^ vor. welche 4 Opfer forderte. — Der anfänglich m der Gemeinde Hrenowitz bestandene Keuchhusten b^tct sich nach »rake, Gemeinde Adelsberg, aus; an dm- eben leiden noch .^Kinder. - D» SchaUach in Suhorje ist nahezu erloschen; der Krankenstand ist nämlich auf 2 a -!^'«I" 2l"ch°nilrante gibt es noch vier in ebensoviel Ortschaften. ^. — (Sanitäres.) Im Sanitättzbezirle Littai sind dermalen die Diphthcritis und der Scharlach herrschend. Die erstere Krankheit tritt jedoch nicht epidemisch auf; in letzter Bmchispmode wurde in vier Gemeinen nur em Zuwachs von sieben daran erkrankten Personen zur Anzeige gebracht. Von diesen sind sechs genesen, während ein Kind gestorben ist. Der Scharlach hingegen tritt noch immer epidemisch auf und ist dermalen über fünf Gemeinden des Gerichtsbezirles Weichselburg ausgebreitet.. Der Krankenstand betrug Mitte August 14 Personen, zugewachsen sind in der letzten Verichtsperiode 10 Personen, so dass sich die Gesammtzahl der Kranken auf 24 Personen bezifferte. Hie-von sind 12 genesen, 6 gestorben und L Personen bleiben in der ärztlichen Behandlung. Seit Anfang der Epidemie sind im ganzen 38 Personen erkrankt, von denen 17 genesen und 15 gestorben sind. —ilc. — (R a u b.) Der Auszügler Johann Tarman aus Kronau passierte diesertage gegen 12 Uhr mittags den nächst Weißenfels im lärtnerischen Gebiete, Gemeinde Tarbis, gelegenen Wald Ancu, und setzte sich, um auszuruhen, neben der Straße nieder. Da kam ein unbekannter Mann aus der Richtung von Tarvis herbei und forderte Geld von ihm. Weil sich Tarman weigerte und um Hilfe rufen wollte, sagte der Fremde: „Schweig', sonst bring' ich dich um", worauf er ihm eine Taschenuhr sammt Kette und 2 X raubte und sodann die Flucht ergriff. —1. Theater, Kunst und Literatur. — (Deutsche Bühne.) Wie bereits berichtet/ wird die diesjährige Saison für die deutschen Vorstellungen im Landestheater Sonntag, den 29. b. M., eröffnet weiden. Der Personalstand weist folgende Mitglieder auf: Artistische und administrative Oberleitung: Berthold Wolf. Regisseure: Franz Weihmüller, Julius So del, Othmar Lang; Kapellmeister: Ludwig Andrae; Se-cretär und Cassier: Adolf Reif; Inspicient: Willi Charles; Souffleuse: Iosefine M o h r. — Darstellende Mitglieder: Die Damen: Vilma Sebrian, Operetten-sängerin, Marie Plant, Qperettensängerin, Paula Reichenberg, Qperettensängerin, Lya Gernot-Günz berg, Gesangspartien, Adele Wolf-Seletzli und Vilma Schreiber, Soubretten, Ida Bayer, Mezzosopran, Therese Kühne, komische singende Alte. — Die Herren: Bernhard Rogler, erster Tenor, Adalbert M i n i ch, erster jugendlicher Gesangslomiler. Karl Her -linger, Tenor, Karl Milsch, Bariton, Qthmar Lang, erster Gesangs- und Charalterlomiler, Julius Vartl, drastischer Komiler, Hugo Ettlinger, drastischer Komiler, und Otto Kammauf, komische Chargen. — Das Chorpersonal besteht aus 10 Damen und 8 Herreu. — Schau- und Lustspiel: Die Damen: Iosefine Eiben Heldin, Stefanie K rainz, sentimentale Liebhaberin, Marie W e r n i cl e, erste Conversations - Liebhaberin. Ntinnie Schütze, naive Liebhaberin, Susi Schaffer, Lustspielsoubrette, Henriette Hariett, zweite Liebhaberinnen, Käthe Stein, Anstandsdamen, Therese Kühne, komische Alte und Mütter. — Die Herren: Otto Trim-bour, Held und Liebhaber, Emil Reihner, Bonvivant, Richard Liebesny, jugendlicher Held und Liebhaber, Franz Weißmüller, humoristische Väter, Julius Sodet, Charakterrollen, Karl Milsch, Intriguant, Othmar Lang, Charatterlomiler, Hugo Ettlinger, drastischer Komiler, und Julius Bartl, drastischer Komiker. — Zur Aufführung sind nachstehende Neuheiten bestimmt: Schau-, Lustspiele und Schwanke: „Die rothe Robe", Drama in vier Acten von Brieux, deutsch von Anne St. Cöre (Vurgtheater). „Die Zwillingsschwester", Lustspiel in vier Acten von Ludwig Fulda (Burgtheater), „Zwei Eisen im Feuer", Lustspiel in drei Auszügen, nach Calderon von Friedrich Adler (Burgtheater). „Der Herr im Hause", Lustspiel in vier Acten, von Paul Lindau (Vurgtheater), „Leontinens Ehemänner", Schwank in drei Acten von Alfred Capus (Deutsches Vollstheater). „Der Ausflug in5 Sittliche", Komödie in drei Acten von Georg Engel (Deutsches Vollsthealer). „Der Üeibalte", Komödie in drei Acten von Lothar Schmidt (Deutsches Vollstheater). „Der Schatten", Drama in drei Acten und einem Vorspiele von M. E. delle Grazie (Vurgtheater). „Die gloldene Brücke", Schauspiel in drei Acten von Richard Slowronnel (Iu-biläumstheater). „Coralie H: Compagnie", Schwant in drei Acten von Albin Valabreque und Maurice Hennequin, dcutsch von Otto Eisenschütz (Iosefstädtertheater). „Töff-Töff" (Automobil), Schwank in drei Acten von Victor Leon und Alexander Engel (lönigl. Schauspielhaus in Berlin). — Operetten: „Die drei Wünsche", in einem Vorspiele und zwei Acten von Krenn und Lindau, Musik von Ziehrer (Karltheater). „San Toy", Chinesische Ausstattungsoperette in zwei Acten von Edw. Morton, deutsch von Lindau und Felix, Musik von Sidney Jones (Karltheater). „Mamzelle Nitouche", Vaudeville in vier Bildern von Hennequin und Millaud, Musik von Louis Barney. „Hoffmanns Erzählungen", Komische Oper in drei Acten von Offenbach. — Den bisherigen Gepflogenheiten gemäß, werden Stammsitz-Abonnements ausgegeben, und zwar werden abonnierte Sitze bis 12 Uhr vormittags des Vorstellungstages reserviert. Ein Stammsitz-Abonnement für Sitze in den ersten drei Reihen beträgt 12 X, in den übrigen Reihen 8 X; das Zettelabonnement für die ganze Saison 3 K. — Cassa und Bureau sind vom 23. d. M. an von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags geöfnet. Den I>. 'I. bisherigen Abonnenten bleibt das Bezugsrecht auf Plätze bis incl. Dienstag, den 24. d. M., gewahrt. Neu-Abonnementö ab Mittwoch, 25. d. M. — (Di« erste Aufführung von Schillers „Jungfrau von Orleans") fand vor hundert Jahren, am 17. September 1801, zu Leipzig in des Dichters Gegenwart statt Es war ein Triumph fast ohnegleichen. Schiller hatte diese romantische Tragödie im Juli 1800 begonnen und sie im Jahre darauf, am 16. April, vollendet, ^"'h« la3 s,< wenig« Tage darauf, sein Urtheil lautete: ^'t 'ft so Wv. ^t pnd schön. das5 iH jh? nM zu. vw gleichen weiß." Bald nach Beendigung ^ ^ Schiller nach Dresden, um sich bei feinem ^' ^> zu erholen. In Leipzig führte die Seconds M das Stück zum erstenmale auf. Zwe, AuM ^l> den Jubel, den die Tragödie entfachte ""° ^ <' schon nach dem ersten Acte entgegenM!- " .^, des Stückes strömte alles aus dem 5"^', '' «D'?, sehen. Der ganze Platz stand dicht ^drang' ,^l Als der Dichter heraustrat, war im A"^'" h°^' gebildet, alle entblößten ihr Haupt, die ^ Z^'' Kinder empor, und die Stubenten hulvlg" brennenden Fackeln und Kränzen. ^ s,D? - (Abb 5 Perosi). Dirigent " " P,-Kapelle, arbeitet an einem neuen großer .^ß^', Apokalypse". Seinem eigenen Ausspruche na^, ^^. hervorragendste Schöpfung werden. Du "! ^ ^ der „Apokalypse" wird nicht in Rom,..so"°° ^ßls Oratoriums „Die Auferstehung Christ'' '" finden. >elV^' - (Eine den Lehrpläne»'." ^ schulen angepasste Zeittafel B' ge schichte) ist das beste Hilfsm'ttel^ M^ unterrichte. Die Pressvereinsbruckercl w"" i?, ^ St. Polten hat die von der Direction "» ^F, Real- und Qbergymnasiums in St. ^ ,.„ iil>b ,> „Historischen Tabellen" in Verlag 9"""" M^', selbe um den Betrag von 20 l, per Stua. ''„ ^, unter Glas und Rahmen bilden die ..H'p" M°< einen Wandschmuck für jedes Studierzl»u»e ^, Die einfache und praktische Anordnung °- , großen Tableaus verdient alles Lob. . ^„j'^ - (Das neue Werl von b "" „spit< ,, Dichter D'Annunzio hat kürzlich sem ".,M^ l-<^eu äu Knülln vollendet. Eine lange, g ^, Vorarbeit gieng der Dichtung voraus. ^ ^'^'.' studierte der Dichter seinen Stoff, ehe er«' ^-, deÄ Dramas schritt. Die unzähligen Vorga^u ^^', men. Melodramen, Romane, Äallete über " ^ schrieben hatten, wollte er erst alle lcnne» ^,^', si?, den Silvio Pellico allein ausgenommen ^,^^. mittelmäßig. Die Hauptquelle blieb der v. ^„,B, ferno". die weltberühmten Verse. Hier y«" z^F,,, erste Inspiration geschöpft. Hieher lehrte ^ ^ zurück, um Anregungen zu holen, sich >>> gitel^K festigen, zu stärken. Die ganze zeitgenof!'^ ^ ^ Heldin nahm der Dichter in sich auf. ehe " ' ^,-'., tasie überließ. Er nährte sie mit Bildern, ^^ Büchern aus jener Epoche. Nicht nur d'e ^ «>,» nisten und Novellisten des Trecento l^ " ^M ^ Astrologen. Die astrologischen Schrift" °°^?" °^ er des öfteren genau excerpierend b"^'^ M^H riter und Krittler jenes Zeitabschnittes. " ^ d? haft studiert wurden. Die Mensche" >'" ^s^, ohne ihre Zeit. ihre Umgebung unfas^"- ^„^ er, die Leidenschaft auf dem Grunde ""2 u^M, bildes aufleuchten zu lassen. — M"^'^,,, T< beauftragt, die verbindende Musik zu " tel^V componieren. eine Ouvertüre und vier ^> ^ , - („I'o ii o t n i k".) 8 und 9: 1.) Dr. Ios. Tomin^e .^^ die Disciplin. 2.) Anton ^tr'tof. "c Ml >, dirccie" Methode beim deutschen .^,.^chode"/. Matthias Heric: Einiges über d>e -"^ ^ richtes in der Formenlehre oder "" Mal'!,^ Formenlehre. 4.) Ios. U l e h la-^ ^c^'^ ich die Botanil unterrichtete. 5. Dr. Fr. ^ ^lß^ Cochlaeus Noricus. U.) Fr. Svet'^, xeg^F der Mittelschulen in Frankreich. 7>) <') Ms^ . sche Streiflichter. 8.) Literaturbericht- " Äl, ton, Pädagogische Nachlese. l5hron,Y- .^n,/,,ü, - („Das Blatt d e r H ""'^ B ,s < »nichtigen, verantwortungsvollen Ä'"'-, ^ p. Kinder zu bilden, steht „Das VlcM " lelsi"^ lag von Friedrich Schirmer, W'en. Oe'"' F> Ellern mit Rath und Belehrung s"' ^ bey^' „Erziehung und Unterricht" br'"3' . gle'^^ Artikel, die alle Fälle des sichtigen, sei es. dass sie den Eltern,^ ^i,,b^,^, sie beispielsweise den Sammeleifer.'V' su»d", ,< wie sie sie belohnen und strafe". ^' " j,,^ ^. Tagen behandeln, auf ihre »»" , o,,^,/ Worte, wie sie ihre Kinder ge'M ^^ M"^"' als Eltern an den geistig und torpe ^ Hgu dern Freude erleben. — «Das A"" 20 ü pro Heft. Sonntag, den 22. Fep ^„^/'s Hochamt: Preis-Messe „Salve ^,s" ^s^)F > Stehle. Graduate Dolor^a et "' h. ^el^/ Foerster und «tndat. inntcr von ^ ^-^ tcrium ^ocu^älc»« Vire» Tesegran'-/ Istrianer ^ D Capodistria. 20. über die Requlierunq des Q>eW'" d^' n ' jl, ! die Gallerie räumen, da die ^M z^/ ,! oen Abgeordneten Trinajst"' ° Z ita" / » Del Antrag auf Errichtung e, „, » Lyceums w Pola wurde aiu^"^. M "^H^Wnq Nr. 317. 1801 21. September 1901. 6°>»j)i^" Milans in Frnukrcich. H^e d^M^.' 20. September. Kaiser Nikolaus '!>''"" der '"'^"Präsidenten Waldecl-Nouffeau, dein .^?l°s. F^ ' "er. Deschanel. und be,u Präsidenten ^^' >n>d de ^^^"blreuz des Alexander New- ^M?"'^ Prci^ /"'nistcrn das Großlrcuz des weißen ,z Hu>>b V " «""W machte dem Kaiser kostbare ' ^""llan^'^" Kaiserin eiue Gruppe aus tost- ^ "^ nusivciri?"?"' Die ..Agence Havas" bezeich-^ "/^usse. ,y^^ gedrungenen Meldungen von einem che «l?l°ll.berd,n^/^" Eisenbahnzug abgegeben 'uiw 5' dollständ' ^^ Eompi.^ne Geladenen dorthin '! ^«lsch n Z/!''b^ündet. Der Anlass zur (5nt-' ^ ?°"en t ll^",uck)tes sei folgender gewesen: Einer ^>' ein K^'ben "ue rundliche Oeffnunq äuf- ''3^"^ i>> ^herzurühren schien. Währet der ' ''^!'?' ^lcher n"?"^"^ ""tersuchtc. lam General ^I> Ccheh/, ," '' dass er und sein Sohn diese Abgang des Zuges aus Vn ." "ner j ,?f^ hatten. Auch wurde leine ander- -' N ^' 20 S ^ '" Innern des Waqqons entdeckt. ^?' bas ruN"'?"' Mehrere Vlätier verzeichnen '^ ,. '"erde ^'^ ""'scrpaar habe die Abreise ver- '3» '!"n- No>, 's^""°a "us einige Stunden nach > ^stt^ ^lch° geller Seite wird berichtet, dass . ^ "t°t wird Di V^?" dreist, in Pagny sur » "jl. - ^te Eisenbahnlinie wird andauernd ^3H"toria'^,?^'"bcr. Lord Kitchener telegra- ^>>I?"ic. die,, ^"l,en: Zwei Kanonen mit'be- ^ ^""lischc,/m>,"/er Escorte berittener Cavallerie (^lX" fei, bische "^^?"'^'" s'"d. wurden von '^ c^ 'ch don N StrcUmacht bei Nlaclfontem. ,,-l ''°lgt """ des Feind « II"' ""g^'losse" und qefanqen. cs ^nndes wurde getödtet. Der Feind wird ^ ^'das'^'uber. Kaiser Wilhelm hat dem "Mreuz des Rothen Adler-Ordens ^ ^llllri^ " ------- "^^ Ä'^ I ^ """' MchermnrlNr. ^>Ksi'»7^^ „>,d Stachelbeerwein, ''e> c, .' d« sslM,?/'^^ Wie ernähren wir am besten '" ^ i^ Wn^l^ ^«^'~ Die ttriiil, Mouats- N^w"" .wm. Eine ^''H>w'"^ihrnn. ".^' ^ fiir dea Hand-'^Me HMands i^ Z und Stenererllärnng. X —-«0. H>°"cz Kral ^n n.i'"^"«. l( 12-____-ssicker V ,^i> K p^lau K^ lV., Fetich bis zur Ne... '^^»Ückw. ^' -^ Li.,V'"°"bbuch der laufmäunischen '^«^ Dr. Otto, Hie Ge- c^ V^ H^Ntt..nst' ^ ^20. ^ Merlin H.. Das ^V^lhig i^ '"^ der christlichen Vorbildung, ^ ^DK^^I^er. Ma«azineurssohn, " ^^°h Nicker ^"Z"'°'ne Keuchhusten. - Na^ >!H ^. Ce^ "Uurgerswllwe, 63 I.. Castell- ^T^^e g A^Eserjane, Taglöhmrs- ^ >^ü««n>''7"°"U''»e« in »ach. ^^ "^^^^ ^e.«pera<«r 15-0°. Noi- ^, ^^^ "^ auswärts mit Nach' Hotel Elefant. Hcnte Samstag, leu 21., nni Sonntag, flcü 22. September, Viencr Volkssänger - Qesellschaft tTAMSKY Specialitäten I. Ranges. Anfang 8 Uhr. $'£ Eintritt 30 kr. 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Oeftcrr., bNO sl. «»». . . 7b3 > ??>8 - Dul-lsobenuach« l>»8 ^< A«b fl. »Vl. 54»5- »51,-2e»b.^lzern°n>.. I^ffy. «'lenb.. ««selllchaft »00 ft. tz.. . . olil - ?25 Ll»!»d, vest., lrltst, »0O N.55», 820- »«<>- Oestln. üisldwesto. «W fl. O. 4^lb>» 458 »s, dl». b'o. ilit, «) X»0 fl. E, 4ü!> - 4H7- Pr»«»D»^l «isenb. ««Oft. »taß 178 h» ,7« 7<^ »tallt«« Lükbahn 200 fl. L. , . , 8n k« 8l l.0 ^übnvrdd. ««rb..!tt, 200 fl. «i«, «72 — , ?« Trammay»Vel., Neui-Ui., '^i^» rttHtt.öctitn 1^,! fl , 80 94 N«8.n^c«l,M»Osl.« 02u 4>g — Wl»uek Uor«ll>^neu ^cl.!, . iSI — »«» Vantvtre'», Wiliit!. «<«, s, 429 4«'.- Hol»-!,-<'<'!., Oc,<.. <<>' '!, ', 82» 583-Hl,l,l,'xb Nl? i- «23 — Dc^olUenbanl, «ll«., 2H,', ^ ,^ ,. O.ft«rr..un«ar. «««',"""',«' >r Unlonoanl 200 fl. -«' XX!' Vtrlehi,b»nl. «ll« . '" "' «»hmungill. ^, «au»e,„ «ll«. «st.. "" ^,.d', ,, »«ybi« lküen- »nd 2"«''' . l-^ ,li W!e>, «>0 sl. 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