^l 293.___________________Freitag, 20. DmlMr^WI.__________^ Iahlgaug 120. Oaibacher Zeitung. l2l?« » X. h»l«HH?<, ,t ll, gül die guftlllni,, In» Han» «»nzlilhri, > li. - I«»t»t»«»»«e»l, F», N,»»» ^ «l»M^« n,!1, ^'treffend die Umrechnung der ansländischen Geld« ^rten und der inländischen Handelsmünzen bei der ^Messung llnd Entrichtung der Stempel- und mv ^ttelbaren Gebürel,, sowie der Esfectenumjavslener. ^ 1. '^nsoweil nicht nach 8 8 des Gesetzen vom l3. To ^>ber 1^2, ^il. G. Bl. Nr. 89, die Wertermittlung .urct) Schätzung «der nach dein Vörsencl,rse zu ge 'uiehon hat, sind die Geldbeträge uild Werte, nach l'Nrn sich hie Venu>ssilng von Stempel oder un° U'lttelbaren Gebiiren zu richten hat, wenn sie nicht in kl Kwnenwähnma. ausgedrüctt sind, auf Grunö der "lgonden Verhältniszahlen anf die Kronenwährung Mzur«l)ilen: >n ^art delltscher Reichswahn,ng ^ 11 « 7« l, francs, «ire, 5!el, Pesetas Drachinen, Dinare, Lewa, Aartta ........-- 9 ic 5,2 t» Sovereign (englische? Pftmd , Sterling)........-- 24 1^ M n 5'ssische Rubel der mit dem Ge Irhe vom 7. Juni 189!» eingeführ len Währung.......^ 25 l^ 39 b türkis^ Pfllud......-^ 21 H^ 0« U ,'. "lnoritanischer Dollar . . . . ---, 4 k ^ l, Ichtnedische oder norivegischl.' , ^roiil'!,.........— ^j lv ^ l, "/ holländische dulden.....— 1» K «4 l, ^ Voldgllldm.......— IM ii — !l 1 Dncaten........ . ^ l l ^ 2l> I» 8 2. Die im 8 8 der Verordmmg der Ministerien der ^Nanzm und der Insti.; donl W. December 1897. ^G. Vl. Nr. M>, fmler inr 8 5 der Verordnung ^ Fmanzminisiers von: 21. September 1K97, ^' G. Vl. Nr. 222, festgesetzten besonderen llln^ ^nmungswerte ,;nm ^iwecke der Äeinessung der Ge-^tc'gl'büren, beziehungsweise der Effectennmsak« ^^ treten ailszer Anwendung, lind haben auch in ^en Beziehungen die llmrechnungowcrte des 8 1 ^üelten. Die gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung in Wirksamkeit. Dieselbe hat bei allen vor Beginn ilirer Wirt scimteit noch nicht vollzogenen amtliä)ei> Bemessungen, sowie bei allen, l^ebiironZahlungen Anwendung zu finde», welche nach diesem ^eitpnntte ohne amtliche Bemessung geleistet werdli,. Bei der- (5ntl-ichtung von (ajeburen mittels Stempel marken, ferner bei der Entrichtung der ifffectemmiwkstener lönllen die ausländischen (Held-j^rlml und inländijchen Handelsnumzen bis zunl :i1. Iännor 1!X)2 noch nach den bisher im Gebrauche gestandenen Uinr«imungslverten veranschlagt werden. Böhin in. z>. Den 16. December 1901 wurl»« in der l. l. Hof- und Staat«, dructerei das XCl. und X«ll, Stück des Reichsgesehblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den l 8. December 1901 wurde in der l. l. Hof. und Staats-druclelei das I^XXXl. Stücl der rumänijchen, das l^XXXlll. Htüll der lroatischen, polnischen und slovenischen, das l^XXXI V. Stück der polnischen uud das I.XXXV. Stücl der polnischen uub ruthenlschen Ausgabe des Reichsgeseßblattes ausgegeben und versendel. Nach dem Amlsblalte zur «Wiener Zeitung» vom 18. De> cenlbei 1801 (Nr. 291) wurdc die Weiterverbrettung folgender Press«rzeugnisse verboten: «r. b0 «Vollstribüne» vom 12, December 1901. slr. 50 .«oltsbote. (Wähler) vom 12. December IllOl. Nr. 49 «.1illuö«"K/ ^ivnc»«tnlk» vom 13. December 1A»l. Nr. iX) »8«v<,l<^»,>,ll/Ol-lni^. vom 1 .'j. December il^OI. sir. ^4 «Ucx:i»n». «r. 4» «Dut,n»vlli»c» vom S. December lVOi. Nichtamtlicher Etzeil. Lord Nosebcry. Die ill Chesterfield gehaltene Rede des Xiord Noj> lu rl) findet in der Wiener Presse grohe Beachtung. Das „Fremdenblatt" constcitiert, ^iord Nosebery hcwe denl kiande die Beruhigung geboten, dass es einen Staatsmann besitze, der bereit wäre, das Swatsrnder zu ergreifen/ falls die jetzige Regierung Obträte. ^r habe auch theoretisch die Wiedervereini-gnng der gesannnten liberalen Partci ermöglicht. Die „Neue Freie Presse" folgert ans der i'lnf-nähme, welche die Nede in England gefunden, dass er wirklich ein erlösendes, epoct^nachendev Wort gespro-chen habe, da er siir eineu reguläreil Friedc'n in Vnd-asrika Antrat. (Gleichzeitig habe er sich auch durch seine Auslassungen über die Beziehungen Englands '.u den anderen Staaten voNl^nllwsj eingeführt. fall5 er anf die selling der Geschäfte des Bandes oder des auswärtigen :'lmtes aspiriert. Da er ferner auf Home rule für Irland verzichtet habe, sei die Bildung einer M'm'n englischen Vartci nur eine Frage dei .^»eit. Das ./Vaterland" hall die Nede jnr geeigne:, einen stm'ken .lug in die englische Partl'ibewea.ung ,,u bringen. )iiosed?rv kenne die englischen Berhciltnrfte i'nd lvenn er in so prononcitiier Weise in oü» i/agc eingreife, so miissc nian antU'hmen, dajs er de? Cr^ folges sicher fei. Die „Wiener Morgenzeitung" bezeichnet das Cbefterfielder ^rograinin als ein sehr wertvolle,? fiir die Gsslmdung dee politische Lebens in England, weil es die Ansammenfassung aller nationalen Kräfte predige. Dic „Teutsche Zcüung" nleint, das Programm Ncseberys bozugluli Südafrika? sei nicht ausreichend, die Verstimmung der Völker zu bannen. Dem „Neuen Wiener Journal" zufolge ist dic Nede!^oro Noseberrie durch das Bekenntnis besonders bedeutungsvoll, dass Britannien die Gunst der Na« ticnen sich nicht verscherzen dürfe. Der gute Wille sei in Lord MsebeN) mächtig geworden, e5 wäre zu hoffen, dms c.r auch zur That gelange. Die „Ol'st"' ^^'^'"ituni;" hält. d,? s ^- -Verschlage ?>i^ ->l>r »«e^ichtW mu hciltlnld und f(.inl' ^cull' sui so lierrlansuliert, dclj^ ^> wesentlich Sanierung des öffentlichen Geistes in die Hand nimmt. Krisis in Bulgarien. Alo die weitano wahrscheinlichste Lösung der in Bulgarien al,5gebrochenen Minisierfrise wird, wie man aus Sofia meldet, in versierten kreisen der bul-gcirischen Hauptstadt die Neubejrauung des bisherigen Ministerpräsidenten Uarcweloo mit der Cabinets-bildung und sohin die Neconstntction des aeal»,,- Feuilleton. ^k Landtagsabgeordueteu des Hcrzogthnmes Krain seit dem Jahre 1861—l90I. ^om «andschaflssecretär Joses ^seiser. ^ (ssortsetzung.) Ul. ^nndtagoperiode 18«7 —1»7l>. 1 <> /^wählen angeordnet mit lais. Patent do»> '^, ^i. (^j. Vl. Nr. ^5. l5«7 !^'""'" Wahltage: ^andgenieinden 21. ll. ^rob„^"^^'' Märkte, Handelstammn- 2?.:^. 18tt7, ^rundbl-siy ^.:;. 18<>7. ^N,u"". ^"^^»ann.- Wllrzbach ,<.larl v., Dr,, er ^, '"-l H. Cntschl. vom 4.4. 18<)7. ^,^ '^shcmplmann. Stellvertreter: Terpini Fi- 'lb.,'/^ ""unt mit A. H. Entschl. vom l. l. l«i .""'^ -'lnsuchl'n enthobei, mit '.»I. .5. Entschl. "tschl' ^' Cooler P"er. ernannt init A, H. /Dr^?^^ ,^4. i^ ^andtags Zessionen, und zwar: l. voni ^ ^ 2" ^^'^"'^"', 2. vom 22. ^. 186tt bis :l. 10. ^^ <1?^ltzungen. Z. vom 15.9.18tt9 bis 22.10. ^'^ ft^u?"l"'lösi ,„it lais. Patent vom 21.5. ' "' "l. 3tr. 75. wpräsident in Salzburg (uer> fassungstreu, 28. 3.18«7, m'ignie.rte 8. 8.1868), Dcsch-nmnn >tarl, ^andcsnniseal - Custos in Xiaibach (ver> fassnngslreu, 28. !l. 18li7), Stromer Franz, k. l. Bandes' gerichtsrnth in ^aibach tt'erfassnngstreu, 28..!. 18. 1867), Nudesch Franz, Guts» befitzer, ^aibach (verfassungstreu, 28. ,j. 1867), Sa-vinschegg ^osef, R. v.. Dr., Glltsbesitzer, Mötlling (versassul^gstreu, 28.:!. 18<»7), Thuril Hyci(inlh. Gras, Gutsbesitzer, Aaomannsoorf l versassungstren, 28. ;i. 1867), Auersperg Alerander, Graf, l. l. Ähirkshaupt. nmnn. ^itlai (verfassnngstren, 18.10.1869, nach Co-ronini). ^, <.:. S t ä d t e u n d M ä r t t e : 1,» ^aibach: Kaltenegger Friedrich, N. v., Dr., t. l. Finanzrath, ^aibach < dcutschfortschrittlich, 27. !j 1867), Wurzbach 5larl Edl. v.. Dr., Gutsbesitzer, Lai-bach (deulschfortschrittlich. 27.3.1867). 2.) ^dria: Gcuiboldi ^lnton, R. v., Gutsbesitzer, Laibachl national, 27.3.1867, resignierte 13 10 l868). ^ipold Markns, k. k. Oberbergrath in Idiin (candidierte ohne Wchlprogramm 6.3.1869, n^. Gariboldi: dann resigniert 1.12.1«6N „nd ^^cr gewägt 22.1.1«7N). 3.) .^lrainburg, Vischoslack! ^ugovic Leopold, Nealitätenbesiher in ^rainburg inational, 27.3 4.) Neumarktl, Nadlnanllsdoti, Stein: Preiic Valentin, Novocat in Stein (national 27.3.18s>7). 5,) Ädelsberg, Oberlciiblich, ^aa:'.- Obresn Karl, Nenlitätenbesitzer n> Oberlaibach (deurschfortschrittlich, 27.3. 1867, Wahl annnllierl in, Landtage 6. i, 18i)7), Mnlley i>llois, l. k. Bezirlsvorsteher in Oberlaibach (deulschfortschrittlich, 9.9.1867, nach Obresa, jedoch Wahl annulliert im Landtage 5.9.1868, Neuwahl verschoben infolge Landtogsbeschlusses 5. 9.1868 und 20.10.1869). 6.) Mudolfswerl, Weichselburg. Tschernembl, Mottling, l^nndstraß, Gnrkfeld: Tuppan Josef, Dr., ?ldvocat in ^ciibach ldcutschsortschritllich, 27. N. 1867, Wahl annulneit im Landtage 23.9. 1868, und gleich-zeitjg agnosciert die Wahl des) Ncwnilar Ludwig, l. k. Slnatsanwaltsubstitnt, Nndolfswert (national, 27.3.1867). 7.) Gottschee, Neifnitz: Kosler Johann, Gutt-besitzcr in Laibach (deutschfortschrittlich, 27.3.1867). N. Handels« und G ew e rb ek am m er: Klun Vincmz. Dr., Professor an der Handelsakt dcnn'e in Wien < national, 27. !i, 1867), Tomcm Lovro, Dr., ^'ldvocat in Laibach (national, 27.3.1867). f). Landgemeinden der Gerickt 5. bezirke: 1.) Laibach Umgebung, Ob«1l.,il.,l Johann, Dr., k. l. Professor und Land, Lmboch (naUonal. 2«. 3.1^7), Terj>im iz»dsi»3. Laibacher Ieilnng Nr. 293 2462 20. DecemberiM^ wärtigeu Ministeriunis angesehen. Es kommen nur drei Persönlichkeiten für die Uebernahme der Regi> rung in Betracht: in erster Linie Karavelov. ferner Geüov und General Petrov. Keiner der beiden Letztgenannten vermöchte mit der gegenwärtigen So-branjemajorität das Auskommen zu finden; die Auflösung des Sobranje aber und die Einleitung von Neuwahlen, bei denen natürlich der Krisengrund, die abzuschließende Anleihe, das Schlachtfeld der Parteien bilden müsste, wodurch eine orreqte Agitation ent fesselt würde, die der wünschenswerten Apvlanieruna. de>- entstandenen Schwierigkeiten liöchst nachtheilig wäre, dürfte kaum denAbsichten desMrsten Ferdinand entsprechen. Es scheint sich vielmehr auf allen Seiten die Tendenz Bahn zu brechen, das Sobranje zn er-lialten. was nnt fast zwingetlder Logit zur Wieder-berusung Karavelovs führt, der ja zugleich der ge eignetste Mann sei, durch Wiederaufnahme der Verbundlungen mit der Gruppe der ltnn^u«» l'^pi^ den Auslveg aus der schwierigen Lage zu finden. Es bleibt festzuhalten, dass es zu einer Abstim inung im Sobranje über den Anleihevertrag nicht gekommen ist, somit kein die Kammer bindendes Votum vorliegt, ferner dass möglicherweise selbst der gegenwärtige, auf dein viel angefochtenen Tabaknwnopol fußnrde Anleihevertrag, trotz seiner von der Opposition in erster Linie bekämpften Tendenzen, der Auf-rickuwng eines förmlichen „Staates im Staate", eine Majorität in der Kanuner gefunden härte, und dcrss eine sehr starke Mehrheit für diesen Vertrag als zweifellos gelten kann, falls die Banken den Ab' änderungen zustimmen wollten, die der Eabinetschef Karavelov in Aussicht stellen musste, um jene Elemente des Sobranje zu gewinnen, die sich schweren Herzens mit den finanziellen Bedingungen der Anleihe abgefunden hätten, aber über die „Verletzung der staatlichen Würde" nicht hinwegkommen konnten, du der Vertrag Bulgarien auferlege, und zwar ohn«.' eigentliche Nöthigung, wie man hervorhebt, da ja auch diese Elemente bereit seien, alles zu gewähren, was zu einer wirksamen Sicl)erstellung thatsächlicher Interessen der Anleihegewährer erforderlich ist. Es wird positiv versichert, dass für die Einlösung des Jännercoupons der bulgarischen Staatsschuld ausreiäMd vorgesorgt ist, indem 6 5 Millionen Francs für diesen Zweck in der bulgarisclM Bank el liegen. Wegen Stundung des auch am 1. Jänner fälligen, aber durch bulgarische Ttaatsobligationen mcl,r als ausreick>end gedeckten russischen Vorschusses von vier Millionen hat die bulgarische Negierimg bereits Schritte eingeleitet und glaubt Gründe zu haben, auf einen Erfolg derselben zu rechnen. Die Einlösung des Coupons am 1./1-1. Jänner wird erfolgen, ohne dass es zu diesem Zwecke einer finanziellen Operation bedürfte. Es wird in Sofia viel bemerkt, dass der Vertreter der Lnncp!<; I»uri« l>t 6^» I*u?» Itu», Herr Moret die bulgarische Hauptstadt nicht verlassen hat. Politische Uederstcht. L a i b a ch. 19. December. >jur parlamentarischen Lage führt „Tziennil Polski" aus, die Situation sei dadurch eine kritische geworden, dass das Parlament den Wähler», schmeichle, aber seine Pflichten gegenüber dem Staate zu erfüllen sich weigere. Jedes populäre Gesetz und jede Ausgabe werde ohne Schwierigkeit votiert' komme es aber zur Frage der Bedeckung, so fänden die betreffenden Vorlagen unüberwindlichen Widerstand. Niemand kümmere sich um den Staat als solchen, sowie dessen Stellnng nach außen, und die Abgeord-neten sähen gern eine Arbeitstheilung, bei welcher das Parlament populäre Vorlagen bewilligen, die Regierung aber die unpopuläre mittelst des H 14 einführen würhe. Tiefer letztere Weg sei jedoch bei dem Ausgleiche mit Uugarn nnd den damit zusammenhängenden Handelsverträgen nicht gangbar, daher sei die Warnnng des Ministerpräsidenten sachlich ganz begründet gewesen. Da die Anflösung des Abgeord^ neteuhanses in dieser Situation nicht znm ^»iele führe, so bleibe nur die Alternative übrig: entweder werde das Parlament den Ausgleich mit Ungarn, sowie die Handelsverträge rechtzeitig votieren und die Bedeckung für die neuen Militär-Ausgaben bewilligen, oder es müsste die Verfassung für längere Zeit sistiert und die Monarchie absolnt regiert werden. In einer an den Präsidenten des Abgeordneten« Hanfes gerichteten Interpellation fprach fich Abgeordneter Schöner e r gegen Verständigungsconserenzen aus, die zum Zwecke haben sollen, den Ezecl>'n Zu-geständnisse zu machen. Das deutsche Volk wolle leine ^avisierenden Eonferenzen, fondern die deutfche Staatssprache und die Ausgestaltung und Vermey ning der deutschen Universitäten. An die in der „Politischen Eorrespondenz" veröffentlichte Budapester Zuschrift, betreffend die Erklärungen des Ministerpräsidenten Dr. von Koerber knüpft die „Reichswehr" die Bemerkung! ,,Die Urheber der letzten Nede des Herrn v. Koerber find doch nnschwer zu finden. Sie fitzen gewiss nicht in Budapest, sondern im — österreichischen Abgeordnetenhause." Das „Illustr. Wr. Extrablatt" weist auf die Be-mühungen in Frankreich hin, Italien dem Dreibunde abwendig zu machen; Tripolis soll der Preis dieses Abfalles seili. Es sei aber fraglich, ob sich Italien durch diesen Lohn zum Verlassen des Drei-bundes verführen lassen werde, dein es eine lange Neihe von ^riedensjahren, Schonung seiner Finanzen und die Ncspectierung seines Besitzstandes sowie seine Stellung im enropäisctM Concerte verdankt. Noch immer seien die Anhänger des Dreibundes jen> seits der Alpen in der Majorität, nnd König Victor Emcmuel habe die dreibundfreundliche Gesinnung seines Vaters geerbt. Für den Moment sei also die Gesahr des Abfalles Italiens vom Dreibünde keine unmittelbar bevorstehende. Den Rücktritt des Eabinetteö K a >' a v c l" v nnd das Scheitern der bul « aris ch e » A n N> l h o " örternd, weist das „Neue Wiener Tagblatt" darm», hin, dass die jetzige 'Regierung au der fimmM en Lage in Bulgarien keine Schuld trage. .Uanwelou werde in Bulgarien selbst als der „ehrlichste Polttttel des Landes" und der ..Mann mit den reinsten Y^ den" bezeichnet. Es spiele diesmal auch lein polttiM'^ Moment mit. Für den Augenblick sei die Lage nwyl eine peinliche, dennoch wäre es verfehlt, allzu schwas zn sehen, Fürst Ferdinand werde gewiss alles aus' bieten, um die Schwierigleiten zu überwinden, ^>" neues Cabinet, vermuthlich abermals nnt H^'> ^ ravelou an der Spitze, werde die Verhandlung uo^ die Allleihe wieder fnel,men nnd hoffentlich >>w besserem Erfolge zu Ende führe», Bernlngend se>, dap die im Jänner fälligen Verpflichtungen des^L",0^ gedeckt sein sollen, womit abermals eine l^t a ' wonnen wäre, bis zu welcher man die Sache wn'^ einrenten kann. - Im ..Fremdenlilatt" wird vo eincr Seile, „die mit der Auffassung der dnIaaripM Rcgieruugskreise vertraut ist", versichert, dass ^ gegenwärtige Krise in Bulgarien ohne s'ua»^"' oder politische Katastrophe vorübergehen werde. "' ravelov werde wahrscheinlich neuerdings die ^7'^' ^ des Cabinettes durchzuführen suchen nnd nnt Banken oder anderen Instituten nenerdings v^"" deln. Es sei jedoch zweifelhaft, ob er zum Ziele g' lange, denn er have fast alle Mittel erschöpft. l>w tnell werde dann Geüov an seine Stelle ireten, ^ Sobranje anflösen und die Anleilie abschliesM , mit dem Tabaksmonopol. - Die ..Dentschr ^t">'« isi der Ansicht, es werde eine Umarbeitnng des Tat» regievertrages erfolgen müssen, da er in der g^g lvärtigen Fassnng von den Bulgaren nicht aM'N n,en werden >uürde. , , ^ Gegenüber der Meldnng eines answilN'^ Blattes, Nussland habe eine Zollconv ., ti 0 n >nit P ersien abgeschlossen, erklärt die > sche TelegrapheN'Agentnr, dass in PetersbuNi ^ Abschlüsse eines Zollvertrages nnt. Persien nicht" lannt sei. ^ Tagesncuigleiten. ^. — (Milch i »l der Westentasche) mit s>^ ^^, umziltragen. dürfte vielen dedeutlich und unwog ^„ schlinen, aber nach> eiuel Erfindung dcs Dr. ^le'^^j, dcr dieser in der 2lolth^mt.r landwirtschaftlich^ ' , Ml>> Mittheilung »lachte, ist das die einfachste Sache °°" .^M<" Dr. Elenderg vertpaubelt m,ilte.Ist >tz ^'»» jhw "'^, dieses Verfahrens die festen Stojfe der. Milch zu Pulvel, "'^ ^ tonn in Wajjer aufgelöst werden und ssibt bann lv' ^ar Milch von geilau denselben Eigenschaften wie v^^ ^ Dle l.at man früher schün'Milch'PuNicr'hergtstelll, ^^^ch >n^' sich nicht vollständig auf »üd lieferte deiüzufolge " ^ hel' wieder wirtliche Milch. Aus dem von Dr, ^'.jei usw-gcslcllten Milchpulver dagegen lässt sich Sahne. "" ^l zu machen, und zuui Ueberfluisc lann es auch unnn ^,^1 Speisen, z. V. zu Puddings nnd Vaclwerl ben»P ^.^^,, Mit einigen Milchpulvcrn i» der Tasche tam> <"'.^wsl<" Vater mit seinen Meinen eine Partie in Gutsbesitzer in Laibach (national, 20. A. 1867, resignierte 2«. 5.1869), Kotnik ^ranz, Realitätenbesitzer in l'rd (national, 31.7.1869, nach Terpinc). 2.) Stein, Egg: Toman Johann, Pfarrdechant in ^'oräutsch (national, 26.3.1867). 3.) Krainburg, 9teumarltl, Bifchoflack: Kos An ten. Tompropst in ^aibach (national, 26.3.1867. 1 lN. 12.1868), Zois Anton, Freih., Gutsbesitzer in ^'mbach snational. 26.3.1867). Nazlag Jakob, Dr., Advocat in Laibach (national, 19.-l. l8li9, nach Kos). 4.) Nadmannsdorf, 5iroltau: Pintar Lovro, Pfarrer in Bresnitz (national. 26.3.1867). 5.) Adelsberg. Planina. Senosetsch, Laas, ^ei-strive: Costa Ethbin Heinrich. Tr.. Advocat in Laibach «national. 26.3.1867). Koren Matthias, Realitäten. lxsilzer in Planina (national. 26. 3. !867). 6.) Wippach, Idria: Grabrijali Georg, Pfarr-dcchant in Wippach (national, 26.3. 1867). 7.) Nudolfswert. Landstras;, Gurkfeld: Zagorec Icsef, Realitätenbesitzer in St. Barthelmä snatwnal ^6.3.1867). 8.) Treffen. Sittich. Seisenberg. ^assenfns;. Lit tai. Natschach: Barbo Joses Emannel. Graf. Guts-bescher. Kroisenbach (national. 26. 3. 18hen lassen. „Hast einen langen Schlaf gethan, derweil ich mich martere wie der Herrgott am Grenze," zürnte der 3!lte. auf dein Herde sitzend und ein großeö Stiick Brot verspeisend. „Weih Gott, wann du dich endlich einmal schä men wirst; alt genug bist dn dazn!" bemerkte Luca nnd haschte nnt einem groben Löffel nach den großen Vrc.tswcken in einer aroken Schüssel, in welche sio bk 'an drn Nm,l» bramm» 5lnffee ^'schuftet hatto. „Schweigt doch einmal!" ve>setzte Bla^' „ich hab' euer Reiten bis an den Hals satt, ^ ^,^ Da fuhr der Blitzstrahl ins Strohdachs ^, schleuderte den Löffel ans den Herd nN" > ^ ^^ stracks vor iyrell Mann: „Schweigen soll '"^.^," mil- gehört, da du nichts hast und ein ^'^" j^ »'^ Als Blaöe noch immer nicht den M'»") " ^ !>, lnit der hallst sogar zieiulich derb """^'^ ' ^"'l griff sie ein Buchenscheit nnd bearbeitete ) ^^^ u-ie ein Strohgebünd. so dass er im M ?" ^^tig' N'ar. Auch der Alte, sprang yinzu, nnd !>c uo ^^ ^,j ten ihn mit vereinten brüsten, so dass er !' ) ^^^, de>>. auf Gnade und Ungnade ergebe" '""'''^h n'^' erhielt er fast täglich Schläge, und -ll'<'l"-> > ^ ^^ der schlechteste, auf den Bla5e z"tlel'e.w ü") ^^ ^^ H'iit seinen Knochen, die ihn gar ,el,r !a,n' ^ ^^,.^ mit sl-inem fleische, das unter ^n 0^' . ^„ wurde, that e,' gar viele harte T«M' ^'"^ Eines Morgens hackte ei' im Walde "' "^",,"0 dichte. Der Schlm'is; rann von semc>m c^s'«) dei gm,zc Wrper lhal ihn, N'eh. ^.:.„„ic hi"l" „Bist eiugespanut," hotte er emo ^nn ^ ^„. sich, „und Luca Hai dick ins Joch lieMlt, '" ^acht!" ,_ ... ,.^,,e 'M""»'^ Er drehte sich mn und ei'blullc !ein ^^^ ^, Sie stand an einem ^ichtenbanin ^^ ^,fgc'l' zehrte Schlvarzbeeren, die sie in ihre Sch". ^ "" ^nn' dir ein wenig Nnh'1" N^c no m^^ hinzt,, ..und quäl' dich nicht fnr '>'".''^,^.!" ,. schwerer leiden mögen, als was wc,,. ^") ^ ..^ „„^ Und dn er- keine Antwort ^w, N".. ^ ^, .^ siinn: ..Hast du zugeschlagen? ^^ l) ' schlagen?" Gorts«tz'Mss folgt.) ^Laibachn Zeitung Nr. 293__________________________________2463____________________________________ 20. Timber 1901. Hendeii machen und seme Nindcr doch mit btr schönsten "ch erlaben, selbst wenn ei nicht zufällig eine Amme zur ^ ^' .^^ ^tenbergs Experimente haben ergeben, duft h«s,? >,""" Methode hergestellte MilclMlver schr bauer-. 'st, sich in verschiedenen Temperaturen hält und nicht ! " wirb. Es tann in Blechbüchsen. Holzbehältern. Säcken. M?" '" Papierdüten aufbewahrt werden. Ein Theil ^Hpuldei gibt circa zehn Theile Milch. Der Apparat, deu . > Vknberg construiert hat und den er noch geheim hält, ^'"slich circa 2000 Pfund Milchpulver herstellen lönnen. tin» m ^"l^n ber Fabrication des Pulvers werden auf "" Pfennig für ein kiter Milch angegeben, dül ^ (Merkwürdige Gedächtnisschwache.) »l,!ck ^""^ "''s Gedacht nisschwäct)« eincn ganzen Roman , Mnbt und sich bann einbildet, in selbst verfasst zu haben, ,.l "N wissenschaftlich wohl noch nicht beobachteter Fall. Das>: j. ^as aber passieren lann, beweist die folgende Erllärunz ^Schriftstellerin Clarissa Lohde: In de'r „Rhein Nahe ! °t^5 ' Generalanzeiger fiir Äingen und Uingcbung. wiro !^war!ig im Feuilletone ein Roman gedruckt: „Die Lie^c ^ Künstlers", Originalroman von Arthur Eugen Sim->«>!!« ^ ^c?man ist ein wörtlicher Abdruck meineb vor lWs«^ ^'^ 'l" Buchverlage erschienenen Romanes „Zu Hiitu ^^ '^ '"^ beschwerdeführend an den Verlag d^r ^^Ü und an den als Verfasser unterzeichnete» Simso», «>lns ^)llllnl s "^ anführte, dass er erblich belastet und nerven ich. '" ""b deshalb geglaubt habe. den Roman selbst vcr. ^. iu haben. Der merkwürdige Brief, der nicht cinmui ^Maphjsch „nd im Satzbcu, richtig geschrieben ist, schließ« ^ Agenden Worten: „Bitte recht sehr, Rücksicht aus mich ^tc ln^"' und mich nicht unglücklich zu machen, da ja ei,, >i^^"lsch aus Vcrsehen einen Fehler begehen lann. C» l^, >. ^ °" Msiner Gedächtnisschwäche, da ich sehr an solche l'Utt^ ^ le A be n teu e r e i n c r M u m i c.) Die Aben- ^.^,'Ntr alten peruanischen Mumie, die nun endlich eine °«t ^ >n Belgien gefunden hat. nachdem sie in London ^slb^ ^"btenschau noch eine Prüfung z» bestehen hatte, ^N, n " diesertage Richter Darling und eine besondere Mr' Eitlen, tine Dann-, die viel in Südamerika ge- ,tzfH ^lle die „London und NorthWestern Railway" ^ Schadenersatz für die Mumie, die durch die Nachlässig- ^ll° . ^"gestellten der Gesellschaft ernstlich beschädigt ist, s>sle London erreichte, wurde sie vrrlegl und schließ. !^ "^< eine'» Manne geöffnci, der über das, was er sah, ^. tlschreclt ,ygr, dass er zum Leichenbcschauer gieng; und - ^'^ „behandelte die Sache nicht wie ein vernünftiger Mann, /^tn hielt eine ,Leichenschau'," wie der Anwalt der ^t. Mr. Kemp, sagte; er gab darauf folgendes Verdict ^ «Diese Frau wurde auf dem Gütervahnhofe in Sun ^^t am 1l>. April gefunden und starb an einem unbe- «>!^ Datum in einem fremden Lande, wahrscheinlich in ^^erita, an einer unbekannten Ursache. Beweise eine; ^"samen Todes wurden nicht gefunden, und die Leiche ^ t'Nem unbelannlen Lande wahrscheinlich an der Sonne !chld ^ ""° '" einer Höhle begraben worden. Die Ge- i°i ^"" stellten fest. dass diese Leiche leine Zeichen eines !>>>>! u^sem in diesem Lande begangenen Verbrechens zeigt; l^A^chledenc war unbekannt und etwa 25 Jahre alt." ^^"lesung des Urtheils wurde mit schallendem Gelächter l>ich< «Wo fand diese Leichenschau statt?" fragte der !^ 55 »In Londou." «Und die Jury fällte dieses Ve'rdicl?" Ve ^'-^ '"^ eine sehr intelligente Jury." Der Anwalt ^ ""l" hinzu, dass die Mumie 800 bis 400 Jahre alt ^ f". bass die Eisenbahngesellschafl nach der Todten l^r, ^ '" ^^'^ gebrochene Mumie nicht als Mumie. 5»iH ' als Leiche berechnen wollte. Der Anwalt verlangte !^.^bie s>00 ic, sondern auch den Wert der Mumie '^gt Ä letztere wäre natürlich sctMr festzustellen, aber ^ ^"aen würden feststellen, base die zerstörte Mumie !« ^ W00 X wert wäre. Da die Eisenbahngesellschaft !^N is>^ Frachtgut angenonlmen habe, so wäre sie für ^lss'? ^bb,ut befindlichen Waren haftbar ... Die ^'auung ist vorläufig noch verschoben worden. 3^t- 3 ' " t Riesenhohle.) Aus Rewyorl wird ge ^ bon"w änderbare natürliche Höhle ist 50 Meilen !l^N D' ^ l5ily. der Hauptstadt Monianas. entdeckt K^Vleil '^°^^ '^ ^"" '" ""t^ ^ä"9e von 10 engli ^ "Uha,^ "'^ """ Tiefe von UXX) Fus; cr-forscht worden, ^isttfaii "'!^" ^"^" ^lusü mii einem 100 Fuh hohen ^Hcht'li!^ ^ ^'^ ^lnzeiclx» vorhanden, dasb sie in ^"!^^ttn s „ ^itcn als Uohnstätte benutzt »vurdc. Die ^e„ s,^. " schöner und reichhaltiger als die in früher . ^. '-'^ltn sei,,. ^ ""f dn,"l/ ^ ^ lienplage.) Ueber die .Heuschrecken' 't'l>^"nta (7 """'lchcn Inseln wird dem „Daily Express !,sl '^^"^"' '" fü'"f Minuten Zeit 30.000 >N ^°>l ^^"zen. Man zündete grohe ^euer an. nm die ^«Äelle >n? ^" '^^"^ wegzetreiben. und die Vevöltc ^ .liV^'"" 'n Zinngefähen und und sucht, >"s3' ^llllf M^ Abfeuern von Gewehren daöstlbe zu er-' "< bu^ '"" Negscheuchtn d«r 2h't7t erwiesen Local- und Provinzial-Nachrichten. ..... (Personal Nachricht.) Seine El«llenz der Hcrr Landespräsibent Baron Hein ist gestern nachts nach Bozen abgereist. — (Das Verordnungsblatt des l. t. Mini st e r i u m s de-s Innern) vom 18. d. M. enthält arher mehreren kürzlich fanclionierten Lanbesgefetzen fol-gii.de Miniftenalverordnungen und Erlässe: betreffend die Arzneitaxe Pro 1902,- betreffend das Verbot des Hausier Hendels in Gainfarn und Einschränkung dieses Handels im Comitalc Ung i» Ungarn ^ betreffend die Nolhbeleuchtung i.: Theatern; betreffend die Färbung von Teigwaren; be treffend das Erlöschen der Zulassung des von Franz Iaulu5<, in Budapest erzeugten Sprengmittcls „Carboazoiinc"; be> treffend die Verwendung von Holzstreupulver im Bäckerei-gewcrbr; betreffend dir Ausstellung von Ehefähigleitb-zrugnissen behufs Eheschließung von Inländern im Aus-Ic-üde; betreffend den bei Uebernahme von aus dem Deutschen Reiche ausgewiesenen österr,^ ungar. Staatsangehörigen zu beobachtenden Vorgang, beziehungsloeise die Ausstellung von Reisepässen an Ausländer. Ferner unter dem Eapitel ,.Iu dicaic": Au»zug aus dem Erkenntnisse des Reichsgerichtes dec, Inhalte»: „Bei Berechnung der im ß 25 der Reichsrathb? N7u',ilordnung normierte,! achttägigen Reclamationsfrist ist der Tag der Auflegung der Wählerlisten nicht einzurechnen." In dem Capitel: Verschiedene Mittheilungen: Die Ein, bcrufung verschiedener Landtage, Aenderungen von Orts-gemeindenamen, Fürsorge für verkrüppelte linder in Nieder-ösltrreich. — '^ieue Vorschrift bezüglich der Forst-, Jagd-und Torfstatistit. — Arbeiierschutz in Dänemark. — Li-tclllturanzeigen. — Personalnachrichten. — Concurs^ cn.sschreibungen. —o. — (E h r i st va u m fe i e r..> Gestern nachmittags um 4 Uhr fand im grohe» Saalc deo „Mestni Dom" die Christ-v!?U!nfeiel des 1. und II.. städtischen slovenischen >1indcr-gartrnL unter überaus zahlreich: Betheiligung seitens der Eltern der ttinder und anderer Gäste statt. Schon dec st'.amme Aufmarsch der Kleinen fand beifällige Aufnahme, welche sich noch steigerte, als die .ttinderschar unter Leitung der beiden verdienten Kindergärtnerinnen, der Fräulein G r u in und Ierina , verschiedene Spiele ausführte und dadurch von dem zielbewussten Vorgehe» der genannten Fränlcin das beste Zeugnis ablegte. Da gab es Bienen, die cms dem Bienenstöcke au5flogen; einzelne Mädchen, die sich cils tüchtige Wäscherinnen gerierten, ein Mädchen gab eine schneidige Spinnerin ab ?c. Alle diese Spiele wurden natürlich mit entsprechenden Gesängen begleitet. Als der mit elrl irischen Lichtern anfgepnvtc Christbaum erstrahlte, hörten wir einige recht hübsch pointierte Deklamationen, zwe' Weihnachtslieder und endlich das ttaiserlieb. welch letzteres von allen Anwesenden stehend angehört wurde. Hierauf n.'i,'>dc die über 100 Nöpfe zählende zlinderschar mit Schulz lrerl. zNeidungsstülte», Spielzeug »nd Nackwerl brtheilt. Die Vertheilling wurde von den Damen Hribar, Lah. D". Tav^ar. Frc,u Z u p n n 5 i 5 sowie dem Lehr-lörper der Mädchenvollsschule bei St. Jakob in freundlichster Weise besorgt. — Zu bemerken ist noch. dass zum Zwecke der Betheilung die Siadtgemeinde 600 X gespendet hatte, der erforderliche Rest war seitens der Fraueiwrtsgruppc Sanct Ialob-Tirnau und St. Peter des Cyrill- und Meihod-vrreines im Sammlungswegc aufgebracht worden. Das Arrangement der Feier lag in den Händen der Lehrerinnen dn' städtischen Mädchenschule bei St. Jakob, welche Damci» mit Fräulein Leiterin Gusl an der Spitze ihre Aufgabe in durchwegs anerkennenswerter Weise der Lösung zuführten. — (Oeffen t l i cher V o r t r a g.) Der Verein 8i)I<»k,ni 8l«vl>n»llo 5<'n«!<(, <1ru«N'o in Laibach veranstaltet ani 22. d. M. im „Mestni Dom" eincn öffentlichen Vortrag. Auf dem Programme steht das Thema „Die Frau und die Politik", behandelt von .Herrn Dr. Ivan T a v 5 a r. — (Der Verein der Aerzte in K r a i n) hält am 21. d. M. '/28 Uhr abends in der Restauration Fantini (l/lub'.immer) seine ordentlich« Generalversammlung mi! folgender Tagesordnung ab: 1.) Jahresbericht des Ver-einsausschusjes. Rechnungsabschluss pro 1901. Voranschlag pn> 1002. 2.) Bencht über den Stand der Dr. Löschner Maderstiftung. ."..) Bericht des Ausschusses über die beab. sichtigte Gründung eine? Pensionsfondes für Witwen. 4.) Wahl des Ausschusses und der Revisoren. 5.) Evrn^ tuali«, ~ (>l ! lchliche s.) Die Pfarre Jauchen Wurde dein Hnrn August Turk. Pfarrer in Wocheiner Vellach. der luhen. — Canonisch installiert wurde gestern Herr Valentin 5> l 0 bus, bisher Curat in Slap, auf die Pfarre Mc-.vl'is-e. — (t'. Franz Se 1. Saj 0 vic O. S. I. ^.) Einer teilgraphische» Nachricht zufolge ist der vor wenigen Tagen von hier nach Travnil in Bosnien abgegangene Jesuiten Pater Franz Sajovic daselbst plötzlich gestorben. Er wc,-ai:. 4, August 18^4 zu St. Georgen bei Kiainburg geboren und wurde am 81. Juli 1869 zum Priester geweiht. Ii, Nrain hatte er viele Freunde und war allgemein geachte!. Fl'ilde seiner Asche! s'. - (Die s' italnica in B i s ch 0 s l n ct) hielt an, vt'.gansstnen Sonntag unter dem Vorsitze des Herrn Dr. A. Atl 0 ihre 39. Generalversammlung ab. Der Verein zädllf l Ehrenmitglied. 64 heimisch/ nnd 6 auswärtige Mitglieds, ist auf 28 dtütsche und slovenische Zeitschriften abonnier' und besitzt i» seiner Bibliothek über Nid Büchrrwerle. -Ii> den Au«»schusb wurden folgende Herren gewählt: Dr. A, Arko lObmann)! Theodor Äe/.el. l. t. Gerichtsabjunct (Obmann-Stellvertreter); Friedrich N r a m e r. Lehrer sSchriftführer»! Leopold P r i m 0 5 i 5 . k. t. Gerichte tunM (Cassier)s Josef Deisingtl. Kaufmann (Bi. bliothelar). Ueber Anirac, btb Herrn Vürsstimeifttr^ Suunil. n?lnd, d,m stöndiyt,, Auischuss« em AushNfs. cc-mitö zur Seite gestellt, in welcl>ei die Herren Erwin Bur -dych. Apolheler, Josef S v e l l i <>, Lehrer, und Raphael Thaler. Grschüftsleiter. entsendet wurden. Endlich wuibe noch bei Beschluss gefasst, tinen Gesangschor zu gründen, dessen Leitung Herr S v e t l i i/ übernehmen soll. —k— — (Die <' i t a l n i c a in jk 1 a i n b u 1 g) hält am Scmstag abends um 8 Uhr in ihrem Lesezimmer die dies' jährige Generalversammlung ab, auf deren Tagesorbnurig die Erstattung der üblichen Berichte, die Entgegennahm? etwaiger Vorschläge oer Mitglieder und die Wahl des neuern Ausschusses steht. —in— — (Sturm und Gewitter.) Zu dem in der Rächt vom 17. auf den 18. d. M. auch in Laibach dielfach blmertten Gewitter wird uns aus Littai unter dem vor-gestrigen berichtet: Heute früh gegen ^ Uhr erhob sich, nach-drm es vorher die ganze Nacht in Strömen geregnet hatte, über Littai und Umgebung ein Gewitter, wie es im Sommer nur nach äußerst fchwülen Tagen vorzukommen pflegt. Es blitzte und donnerte fast ohne Unterlass durch zwei volle Stunden. Drr Blitz schlug wiederholt ein. ohne jedoch zu ji!nde,u Mehrere Blitzschläge waren von einem kurze,:, lcnonenähnlichen Donner begleitet; derselbe war wiederholt so stark, dass die Häuser geradezu bebten. Namentlich woi diek beim letzten Donne-rschläge um 5 Uhr der Fall, um welche Zeit oer Sturm nachließ und sich das Gewitter verzog Selbstverständlich störte dieses an der Schwelle des Winteranfanges zum Ausbruche gelangte äuherst seltene Naturereignis die meisten Bewohner in ihrer Nachtruhe. - -Infolge de, großen NiedrrschlcigKmrnae stieg der Saocflusö wieber beträchtlich und erreichte um 10 Ulxr vormittag» einc höhc von 2 m ^iber dos Ncnmale. Hievon wnrden dic Pegel swtionen bis Agram telegraphisch oerstäüdigt. Nachmittags 1 Uhr betrug der Wasierstand bereite 2 4" ^ ober Null. tvobci noch ininler ein langsames Steigen des Wassns wahr» zi'nehmen >var. — Aus K r a i n t> u r g schreibt man uns: Ir der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch gieng eii lrollenbruchartiqec Rrqcn nieder, dessen Prasseln in den crsten Morgenstunden durch dumpfe Donnerschlägc. die den lichtenden Blitzen unmittelvai folgten, unterbrochen würd?. Dic Lufl war so schwer, dass das Rollen des Donars jetxs-ma! fast alsbald erstarb, was einen unheimlichen Eindruck machte. — Hochwasser und kein Ende! Namentlich die Kcmler ist sehr hoch gestiegen und bel/indert wieder vollständig dic Albeiter bei der der Vollendung entgegengehenden elektrischen Anlage, kaum war vor zwei Tagen das Wasser soviel ge-si.ulen, dass man die Arbeiten theilweise in Angriff nehmen lci'nte, musb man neuerdings dem zerstörenden Werte des schmutzige» Elementen »»thätig zusehen! — Wie man un^ cn^ Treffen mittheilt, gicng am 18. d, M. früh über den Tnffener Gnichtsbezirt ein starkes Unwetter nieder. Es gos> in Strömen und dazwischen blitzte und donnerte es wie im Hochsommer: der Tnnenitzbach trat theilweis« au» seinen Ufnn und überschwemmte daß anliegende Wiesenland, — (Das Erbbeben i,< Agra m.) Man berichtet der „Neuen Freie» Presse" ans Agram: Der Professor an dnn von den Apparaten der Beovachtungs-Station registriert wurde, dann kam ein starker Stoß. der fünf Secunden währte. Eine weitere Erschütterung erfolgte l'M 4 Uhr 20 Minuten, dann kam ein neuer leichter Stof; — Bemerkenswert ist, dass zwischen 11 und 12 Uhr vormittags die telegraphische Verbindung mit Waiasdin und Budapest unterbrochen wurde. Unter den beschädigten Agramer Gebäude?! defindln sich auch der Staatsbahnhof und die Cigarrenfabril. — (S t ra he n c 0 r 1 ec l i on.) Dank dem ziel-bewusötem Vorgehen des Herrn Bezirlsstrahenovmannes Josef Zurc in ttcmbia wirb die stellenweise lebensgefährliche C trecke Rumannsdorf-Giabii^e-Töplitz gegenwärtig einer gründlichen Correction unterzogen, welcher Umstand gewiss zu einer erhöhten Frequenz des Bades Töplitz beitragen wird. — Mit der Umlegung der Beziilsstrahe Töplitz. Strata dürfte, die Allerhöchste Sanction vorausgesetzt, im lommenden Frühjahre begonnen werben. —«— — (Zur Regulierung des Neuling b och ed.) Die seit Frühjahr währenden Regulierung»-arbeiten des Neulingbaches, welche zuletzt bei Nassenfuh stattfanden, wurden am verflossenen Samstag wegen beständig ungünstiger Witterung und zu hohen Wasserstandt» eingestellt und werden in>, kommenden Frühjahre wieder aufgenommen werden. H. — (Ein Leichnam in der Save a u f g e f u n -d c n.) Am 15. d. M. 4 Uhr nachmittags wurde am rechten Saveufer unter Vrhovo einc männliche, stark verweste Leich/. welche auf einem Felsen l>alb in Schlamm und Schutt ver-giciben dalag, aufgefunden. Dieselbe dürfte bei den, am 14, d. M, eingetretenen Hochwass«!. dahm angeschwtmmt worden sein. Bekleidet ist die Leiche mit einer stark zerlissene., Gütiehose. ,ni! gelbe,. Shuhen und eine, schwarzen Cravatte. Der Mann, welcher wahrscheinlich i» der Save verunglückte, ist. nach der Glatze am ttopfe nnd den ergrauten ^enthaaren zu urtheilen. 40 bis 50 Jahre alt. groß. liä'siist, gu? genährt und dürfte der besseren Classe angehört habtn. Merkwürdigerweise ist die Leiche bib aus die erwähntem .^ltidungsstücke ganz entblößt. Am Körper tonnten leine Verletzungen constatiert werben. —<-. — (W a s s e r l e i ! u ng b oa u in T 0 p l i h.) Die Rtlonstruierung der Wasserleitung Tö'plitz-Unterthurn-Stlo erscheint nunmehr vollständig gesichert. Dieselbe soll mit einem Kosteiworanschlage vo» 24.000 k durchgeführt weiden, zu welcher Bedeckung der Landezsonb 2^<>, da« l, l. Acktlbauministeiium 20'5., und di« Ortschaft Töplitz 3«) "^ beisteuert. Außerdem hat Seine Durchlaucht Füilt Kenl Auer « p«ly zu bi«sem Hnxck« i!5 ^ ^ "X>si X g t s H t n l H e i 1 e ^^si«l»r, ^-^—^ Nr 393. 2464 20. December 19^ — (Für Weingar ten be sitz er.) Laut Erlasses des Ackerbauministeriums vom 27. November l. I., Z. 38.842. werden im kommenden Frühjahre Schnitt- und lkurzelreber aus den staatlichen Vorräthen in besonders li^cksichtswurdtgen Fällen unentgeltlich, in der Regel jedoch glgen Bezahlung der Tarifpreise an Weingartenbesiher ab g A fest. Die ausscheidenden Verwaltungsraths-Mitglieder. dic Herren Ottomar Namberg, Josef Luckmann und Karl Luämann wurden wieder-, die Herren Ludwig Born und Hermann Vührlen neu in den Verwaltungs-rath gewählt. Auf die Anfrage eines Actionärs über den Stand der Cartelllxrhandlungen gab der Vorsitzende die E» llinung ab. dass seither nur mit einigen mahgebendenPersön-lichteiten allgemeine Besprechungen gepflogen wurden, dass cber officielle Verhandlungen mit der Krainischen Industrie. Gesellschaft noch nicht stattgefunden haben. Bei diesen Besprechungen wurde der Standpunkt festgehalten, dass die Gesellschaft gerne bereit ist. dem Cartel! beizutreten. sofern ihre seit Jahren unbeachtet gebliebenen berechtigten Interessen hitbei volle Berücksichtigung finden. — (P o p u I ä r w i s s e n s ch a f t l i ch e V o r t r ii g e.) In Fortsetzung der von den Vereinen „Slovensta Matica". „Xul-üvuiüko clruktvo" und „Pravnil" eingeführten, mit dem Vortrage des Herrn Professors V r h o v e c am 24. November so glücklich begonnenen Vortragsordnung fanden am 8. und 15. b. M. weitere Vortrage statt. Da sich der für den eisten Vortrag gewählte Zeichensaal der slovenischen Mädchenvoltsschule als zu tlein erwiesen hatte, stellte Herr Bürgermeister Ivan Hribar mit dankenswerter Bereitwilligkeit den grohen Saal des „Mestni Dom" zur Verfügung, in welchem nunmehr die beiden letzterwähnten Vorträge abgehalten wurden. Vortragende waren die Herren ,n«^. Doc-toren Alois Praunseis und Othmar 5k r a j e c. welche zum Thema „Die Bestandtheile des menschlichen Körpers" gewählt hatten. Da die Vorträge mit Abbildungen, Mo-dtllen und Präparaten zu veranschaulichen tvaren. vertheilten sich die Herren Vortragenden die Rollen derart, dass abwechselnd einer den Vorirag hielt, der zweite aber das Vorgetragene an den Illustrationsbehelfen erllärte. In überaus fesselnder Art wurden die einzelnen inneren Organe und die Functionen derselben ertlärt und veranschaulicht, die Entstehung und Entwickelung des Eiliankungsprocesses einzelner Organe geschildert und die in Erscheinung tretenden Symptome der Erkrankungen beschrieben. Die zahlreich erschienene, dankbare Zuhörerschaft zeichnete die Vortragenden am Schlüsse eines jeden Vortrages mit lautem Beifalle aus. — (P o p u l ä r w i s s e n s ch a f t l i che r V o r t r a g.) Am 22. d. M. V2II Uhr findet die Fortsetzung der von den Vereinen, „Slovensla Matica", „/^ravniHlio nicht Zahnstocher erzeugt würden. Sowohl von Kindern alt auch von erwachsenen Mädchen und Frauen wird in die späte Nacht hinein daran gearbeitet, ja. den Mädchen ist ?s schon lieber sich mit der Zahnstochererzeugung zu befassen, als dicnen zu gehen. Der Verdienst ist zwar tlein. nichtsdestoweniger verdient man in manchem Hause oft 2 bis 4 l< täglich. Nei dieser Hausindustrie weiden insbesondere nach-stchende Holzarten veNvendet: Spitzblätteriger Ahorn (^<>ps plutnnniciok). Feldahorn (^,l heimischen Waldungen gesucht, ja schon in weiteren Gegenden eingekauft und nach Hause gebracht. Die Hölzer n>erd bis 4 X 60 li per hundert Büschel abgesetzt. — Auch einige Besitzer befassen sich mit dieser Industrie: sie haben ihre Ab-tuhmer in Wien, Budapest, Prag, Bukarest, ja sogar in Paris und anderen Städten. Die Ware gelangt in Paketen, aber auch in Kisten zum Versandt. Obwohl nun diese Indu^ strie ihre gute Seite hat. so gereicht sie den Schulkindern i'ichl zum Vortheile, da diese ihreNoegen den Schulbesuch vci nachlässigen und zu Hause selten etwas lernen, dci sie bei de: Zahnstocherarbeit verwendet werden. —t,. — (G e m e i n d e v 0 r st a n d 2 w a H le n.) Bei der am 19. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevor-stondes der Ortsgemeinde Zirllach wurden Johann Zamen,, Grundbesitzer in Zirtlach, zum Gemeindevorsteher, Johann Martinat in Grcid, Alex. Ienlo in Ober-Feinig, Johann Podjed in Dvorje. Anton Kuralt in Zirllach, Michael Kipec in Kerschstetten, Josef Vertnil in Uutei-Fernig. Franz Po^ gc^ar in Nieberfeld und Augustin Dolin«el in Stefansberg zu Gemeindcräthen gewählt. — Bei der am 10. d. M. vor-gtnominenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Unter-Koseze wurden Matthias Lebar in Preserje zum Gemeindevorsteher, Franz Lon<5ar aus Unter-Koseze und Josef Pestator aus Grabiköe zu Gemeinderäthen gewählt. — (Plötzlich gest 0 1 be n.) Der 52jährige, bei der Besitzerin Frau Anna Gusell in Äischoslack als Hirt bedien-stete Andreas Vrhovec begab sich am 16. d. M. in der Früh in den Stall, um daselbst seinen täglichen Arbeiten nachzugehen. Plötzlich stürzte er, von einem Herzschlage gerührt, tobt zu Boden, ohne einen Laut von sich gegeben zu haben. —«— — (E i ne fa l sch e Zei tu n gs m eldu ng.) Wiener Blätter brachten diesertage die Nachricht, dass ein Gymnasial-P' ofessor in G 0 ttschee seit einiger Zeit von dem Wahne bcjallen gewesen sein soll, er sei der österreichische Unteirichts-minister. Demgegenüber ersucht uns der betreffende Pro-fessor, mitzutheilen, dass diese Nachricht sowie jene. er sei in Troppau festgenommen und einer Irrenanstalt übergeben worden, vollkommen auf Unwahrheit beruht. Er befindet sich nach freiwilliger Consnltielung der bedeutendsten Psychiatiler Oesterreichs in Graz, Wien und Troppau frisch und gesund und wird seinen Dienst in Gottschee am 2. Jänner 1902 nach zehnwöchentlicher Unterbrechung wieder aufnehmen. — (Eine Bärin erlegt.) Aus Reifnih wird uns mitgetheilt, dass der dortige Herrschaftsbesitzer. Herr Anton Rndesch. in seinem Eigenjagdrevierc „Velila gcra" am 16. d. M. gelegentlich einer Rehjagd mittelst eines wohlgezielten Schusse» eine im zweiten Jahre stehende Acnin erlegt hat. — Aus Gottschee wird uns berichtet, dass vo: kurzem im fürstlich Ausersperg'schen Walde bei Rieg dcl Schädel eines mächtigen Bären gefunden wurde. Derselb? war im vorigen Jahre dortselbst angeschossen worden; cm dem gefundenen Schädel waren noch mehrfache Spuren der Kugel wahrnehmbar. — (M itde >nMesse r.) Am 15. d. M. nachmittags begannen der Bursche Peter Iugovic und der Besitzer Johann Hofner, welche nebst zwei Burschen auf bemWege vonVischof-wct gegen Godeschitz begriffen war?n, scherzlveise mitein ander zu ringen. Sodann lieh sich Hafner von einem Nurschei, e n Taschenmesser aus und stach kurz: Zeit hierauf den Iu gobic ohne jede Veranlassung in die rechte Ärustseite. so das^ letzterer schwer beschädigt erscheint. —«— "' (Ein gefährlicher Dieb.) Die städtische Sichcrheitswache verhaftete gestern den nach Dobrunje zuständigen Zimlnermann Franz Klop<"!ar wegen DiebstalM von Werkzeugen,',um Nachtheile des Wagenbauers Safec in der Römerstrahe Nr. 19. Klop^ar war wegen Diebstahles l'nd Betruges schon zehnmal abgestraft. " (Eruier l.) Der wegen Diebstahles steckbrieflich ver folgte Arbeiter Vincenz Ore^nit aus Gutendorf bei Eilli wurde vorgestern von der Polizei in Laibach ausgeforscht un) verhaftet. ' (Verlorene G e ge n st ä n d e.) In der Schellen, blnggasse wurde ein Geldtäschchen mit 12 K und einem llcinen Kalender verloren. — Der Hausbesitzer C. G. verlor aus dem Wege durch die Sternallee, Judengasse. Iur Clavierconcert Nr. I op. 25 mit Orchestcibcglellung, bcsie, Leitung in den .Händen des Kapellmeisters Cl)!"'.V liegt. - Den Musikfreunden Laibachs steht so"" "n "un^ genuss bevor, der geeignet ist. das Interesse fur dlejes ^ cert in ungewöhnlichem Maße zu steigern, umsomcyl, c>uch das Orchester für biescü Concert durch Mtgllevcl dller Regimcntvlnusilcii verstärlt sein wirb. ^ ' (E 0 ncert des K 0 schat Qu > n te l i e^.. Befremdende und nicht ganz zutreffende kritische "byaiwlu gen über daü Kärntner Voltslied im allgememen uno ^ Eompositionen von Thomas Koschat im insbescmoelen. anlässlich des Auftretens des Koschat-Quintetteö in em>^ Zeitungen in jüngster Zeit Raum gefunden, nöthigen U'" allem einige Bemerkungen über die „Kunst vol der ."« >^ ab Das Vollslied der Alpenländer eignet sich m '""^ ^ sprünglichleit. d. h. wie es wirklich uon den "lpe"dew") gesungen wird. ohne entsprechende künstlerische Umgen« ^.nd Zurechtlegung nicht für den Concertsaal. Man vem , ».eijpiclswcisc oicizeilige „Gstanzeln" ohne jegliche ^ lution. ohne rhythmische Abwechslung, bei dnien oer ^ dings von köstlichen! Hlllnor und derber SchlafNeM . trc,nktc Text die Hauptsache ist. im Conccrtsaale d" ^ harmonischen Gesellschaft gcsungeil; der Eindruck war ^ lcicht ursprünglich, aber kaum concertfähig. Der ^ ^ dass den Kuschat'schen Liedern der Jodler fel'"' '"' ^, Kärntnerlied nicht berühren, denn ihm fehlt eben ^ ^,^ b.r eine Eigenart der steirischeü und Tiroler "^ "h^ßc bildet; ihn in Kärntner Volksweisen einzuschmugg"' ^ daher dieselben mit fremden Federn schmücken womn, ^ frisch und froh das tühne Aufschwingen in die hocy!"' ^ ouch klingen mag. die Kärntner Lieder müssen d"" ^ ^ zichten. Hingegen erscheint das Kärntner ^^^0,1^ gemüthlichen, l^erzlichcn Seite hin jedenfalls am ausg ^ ^ sien und vielseitigsten: die Dichtungen in der behagl'^ ^, lcicht zugänglichen Mundart sind hier zumeist v"" ^ ^ reißenden Laune und Schaltl>aftigleit nnd habe» 0 / ^ weite Verbreitung und Voltsthümlichteit erlangt- "" '^ Veldienst Koschats besteht nun einerseits darin, ""^M^ empfundene und freierfundene Kompositionen u"d ^^< gen im Geiste und Sinne des Kärntner Vc>llsliede» ^ gemeine Aufmerksamkeit auf dasselbe, das Land u ^,^ Bewohnei gelenkt zu haben. Er ist ein echter "°V«iojsell Volles, seine Lieber sind der heimatlichen Erd< ^^ft,! und heute in Kärnten, wenigstens in den gebildeter '^gs-ebcnso vollsthümlich wie Gemeingut aller deutsch" ^ ^ vereine gewolden. Koschat lann daher mit F"g ^^MNll al<". cin echter, begnadeter Vollsdichter und 'Sä»gl ^sijt'' wciden, dessen Schöpfungen das Volsthümlich^^gM sche seiner Heimat aufgeprägt erscheint und der t" ^i,u solg ^s! » Auch hier gilt der alle Wahrspruch: Dcr besteh a^/>°' Crsolg und wenn uns von Koschat nich^ a"^ ts g^"^,,', g.n.üthstiefe ..Verlassen" vermittelt worbc" w""', Ooll^ ^, uln ihm den Lorbeer eines echten Sänger» l^'. s^ A'"^ s-.cher». — Wir glauben durch diese anspru^^ gett^ lungen der allgemeinen Stimmung besser Nta^jische M zu haben als jene. die " in der Tonhalle in der denkbar schmeichelhas"' ^ w""^, schai war mit seinen Künstlern <^f,cnsta"° ,^^scheN ^ E.)Mftathiebczcugungsn; jcd: Nummer fand ' .Mnge"',^ fal. i'.nd Zugaben wurden immer von """"I.'„' <""''! ^c Vorträgt des Quintettes halten zudem yo, ^^ugc" " schen Anforderungen stand. Die fünf Sa"^' 2kber >° männlich-kräftige, wohlklingende Sti'innen. ^„^,. den mit wirksamen Umscyatliernngen und - ' ^ Zeich'"^ ter lebensvoller Charatterisiernng und hu"" ^^^n v°^. des zugrunde liegenden Textes gesungen "'' .^,„g w" ^ auch packend zur Geltung. Von besonderer "^^.^^»,^ einigen Nummern die Anwendung von ^ ^„ sind- ^, in den letzteren Jahren ganz verdrang vo^^^ b^ , Klongfarbe war freilich ein za' > register ähnlich. - Dem ^^certe woh' ^ ^^,^ Publicum an. und es beehrten das,ewe^^^Hc^ Landespräsident Freiherr von H e' " . ^ ^^^ ^^ss' Seine Excellenz Chavanne. Vrigad<-Commandan ^ c ^,le '' ^ suche. - Den werten Gästen ^ ^ ^5 < Laibacher kutschen Turnveremes nach Eas.n°-Glashalle eine ctt'M.t^ Sä'^^ ,^' staltet, bei welcher Herrn ""^7 " ,' Ausdn'cle c, , Nort und Lieb herzliche SympatY'n zm ^ ,.nd von denselben dankbar ""^^," ,rische.^ ! - (,.D ie ° sterreich i s ch - u 3 " ',„' .M ^.^, ' . ichie in W ° rt und Bi b. I'^^. ^ st , r..ng (Kroatien und Slavomeir). 1-)^° ,on?l ^ vcn Milan ^ e n 0 a. 2.) D.e Plüv «r ^ ^ 0 v ''' Hirc. - Illustrationen von ^ " >' ^ Csilok und Ferdo "°va<- v '- soed" "' ^ - (..Illustrierte We l.)^ wn- Heft 9 der Familienzeitschr^t ^lns ^,^..^ V ^r die Fortsetzungen von Gustav ^n°''^,« l.nb d ^ l.ng aus dem Vurenkriege Abrah m^^p^^,, m b g m'nalromans von ssri.drich Th^m '.^r ^ f ch ^ Hobc.lt". Aus die ^ihnachtl'che ^estzett v ' ^,^. s,,s,»ionen «ssh'e s<< <""»» '" ^r H'h' KoibQcfier fleitung 9h. 293.______________________________________2465____________________________20 December 1901. dcn!" und „Heilige Nacht!" sowie zwei textliche Beiträge: „Weihnachtstrubel und Weihnachtsfrcude" und „Für die Hausfrau". Aus dem sonstigen reichen Inhalte dieses Weih nachtsheftes sei noch besonders hingewiesen auf das in Farbendruck ausgeführte Kunstblatt „Winterabend" und die von Illustrationen begleiteten Schilderungen der neuen Lanzen^ boctc der deutschen Cavallcric, der Arbeitshäuser in Ostheim-Leipzig und der vielbesprochenen elektrischen Straßenbahn-Wegen. — Die „Illustrierte Welt" erscheint in jährlich 2s Heften zu dem Preise von je?.N Pfennig bei der Deutschen ^rlagsanstalt in Stuttgart. Gefchäftszeilung. — (Zulassung des Zollrestitutionsverkehres mit Schlempelohle zur Pottasche e r z e u g u n g.) Das l. t. Handelsministerium theilt ber hiesigen Handels- und Gewerbelannner mit, dass das l- l Finanzministerium bereit ist, den Zollrestitutionsverlehr mit Schlempelohlc zur Pottaschecrzcugung vorläufig auf die Marimaldauer von zwei Jahren zuzulassen. Diesbezügliche Gesuche sind ,m Wege der zuständigen Finanz-Landesbehörde einzubringen. Telegramme des K.K. Telegraphen-Eorresp.-Bureaus. Wien, 19. December. Heute abends fand in der Hof--bürg anlässlich des Namenstages des russischen Kaisers eine Tafel im Beisein Seiner Majestät des Kaisers, des Erz-hlizogs Franz Ferdinand, des russischen Botschafters mit den Personen der russischen Botschaft, des Ministers des Äcußcrn Grafen Ooluchowsli, des Ministerpräsidenten, mch-rner Minister und hoher Würdenträger statt. Während deö D'nerZ brachte Seine Majestät derKaiser einen Toast auf °eü russischen Kaiser aus. Sofia. 1!>. December. Die Demission des Kabinettes wurde bisher nicht angenommen. Wie man glaubt, werde das Ministerium im Amte verbleiben. Chile und Argentinien. Newyorl, 19. December. Ein Telegramm aus Bue uos-Ayres meldet, Argentinien habe einige Abänderungen an der chilenischen Note beantragt, welche Chile nicht zurückweise, llecicn die es jedoch einige Einwände erheben werde, die wei-l^e Verhandlungen nothwendig machen werden. Immerhin lv"bc sshilc den Wunsch nach friedlicher Beilegung der Diffe-"uzen erkennen lassen. Eisenbahnunglück. Newhort, 19 December. Nach einer Depesche aus Salinas in Kalifornien fand ein Zusammenstoß zweier Er-ftiessziige der Southern-Pacific-Eisenbahn statt, wobei zwölf Personen getödtet, fünfzig verwundet worden sein sollen. Der nach Norden verkehrende Zug ist zum Theile verbrannt. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Nullen web er F. W., Diagramme der elektrischen und Aaynetischen Zustände und Bewea.Ulia.en, X 4 80. — ssischer, Ar. Ferd., Taschenbuch für FeuerunaMchniler, X 3 60. — ^uschütz Q, Die Photographie im Hause, k 2 40. — schulte A., Die theoretischen und prnltischcn Grundlagen der AuchsUhiung, X 1 68. — Lauen stein N„ Die Mechanik. ^5-28. __ Danilewsly, Dr. Bar., Die physiologischen ^°lniwirlllnllcn wr Elektricität. X 8 40. — Daul A., Wer< «ende eleltrischr Gärtnerei im Freien, in Treibhäusern, Winter» «"ten usw., X ->72. - Ferraris G., Wissenschaftliche ^"ndlagen drr Elektrotechnik, X 14 -l0. — Oclsner L,, ^nllswirlschllftölmlde, X 2 «4. — Streng lk,, Das erste "-Mliahr, X 1-bO. — Doiwa I,, Prävarationen flir die ^l"l,chlliche Brhandlung der österr..una.ar. Monarchie. X 3 20. -> "lohlrath Th., 10 Tnrnreiaen. X -7b. — Wohlrath Äli^ll"^ Ialob ss.. Das Keul»nschwingen, X 1 20. — pichle A., Die Weihnachtsfeier im Kindergarten, X 1 50. Hf. m/ln N., Der «ollssäliger, X 1 20. — Kothe B,. Tu^7, Fänger, X — 96. — Nitter H., Jugend- und ^k°^/ " —72. - Koschate P., Fürs Schulhaus, ^ »enheitsardichte. X 1-44. — Oehmichen G., Glundriis ^"men Logik. X 120. baa°ai^°"rlrn""" K., Die Psychische Entwickelung und pä» iiie^^ ^rhandluna schwrrhttrisscr Kinder, X 2 40. — l( u","' Dr. Th., Die Geisteskrankheiten des K'indesaltcrs, s!rllu,>no ^) lijauzmann O., Ueber Sprach» nnd Sachvor» "M u.!.' . ^'^ " Knolc D. K,, Grunbriss der Päda-^'^'40 '^ ^schichte seit dem Zeitalter des Humanismus, der ijst^^. ^°^""ncr, Dr, V. v., Systematische Darstrllunn ^7 Cck^?''^" Staatscassen und Verrechnungwesen. X 5 «(». H°<. 3>i ^l' ^^ 3-' Zmstheorie, X 3, - Lutas, Dr. -lLenn^ "chtl'che Stellung deS Parlamentes. X 8. — ^7 hell.. ^ ^' lNechtchistorische Papyrnsstudien, li b 40. ^"r, Cr„'' l'M-' "nd Trenlwalder. Dr. ssr.. Die ^lv-5^"unonsordnung in ihrer praktischen Anwendung, Z°sttzie^^ Schmoller G., Grundriss der allg Volkswirt, ^den n«5 ^ ^- ^ Bremen. N. v,, Die Colonial-i,, 8U. ^"3, ^>onial.«rmeen der Hauptmächte Europas, b" Der Kampf um die Vorherrschaft ^"°lchrn"i^ ^^ bis 1866, I„ X 12. - Haase U,. Er-^b/>!^'U'ai!ss»',.^' ^.'" ^alhgcber für jedermann über Erfindung, ^ «AadH ^'"duna.sai,wrrtung. XI 68. - Sitte C.. ^.,"lc^^uu nach seinri, lünstlcrischrn Grundsätzen, X 5 60. ^'8ur lu^'' "'^ ^'cl'habcrkunste. X 8 40. — Porner, we'ch'chte des sittlichen Denkens und Lebens, X 4 80. Ostwalb Wilh., Annalen der Naturphilosophie, I., 1, X 2 88. — Dießner Br., Die künstliche Zucht der Forelle, X 4 80. — Weise lt., Familienleben in Dichtungen, X 1 80. — Schnihler Arth., Die Frau des Weisen, X 2 40. — Rosegger P., Sonnenschein, X 4 80. — Liebich C., Ob. dllchloö, Bilder aus dl.m socialen und sittlichen Elend der Arbeitslosen, X2 40. — Hoecker P, O., Letzter Flirt, X3 60. — Wengerhoff PH,, Nach äußerem Schem, X 4 80. — Possart, E. v,, Der Lehrgang dcs Schauspielers, X 3 60. — Ianitschel M., Kinder der Sehnsucht, X 3. — Iciply 8ß. Kod., ^n^tomi» Nieai-cli ^nßllci, X 960. — Vottazzi, Dr. Ph., Physiologische Chemie, X960. — Haberlandt, Pros. Dr. G., Ueber Ertlärung in der Biologie, X — 72. — Freund, Prof. Dr. H. W., Vorschläge zur weiteren Reform des Hebammenwesens, X 1 80. — Alber, Dr. A., Atlas der Geisteetranlheilcn, X 7 20. — Kolislo, Prof. Dr. A., Professor Dr. E. von Hoffmanns Lehrbuch der gerichtlichen Me. dicin, 1., X 13 20. — Zeihl, Prof. Dr. Max von, Be-Handlung beS männlichen Harnröhientrippers und seiner Com» plicationen, X 4 80. Aorräthig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H Fed. Bamberg in Laibach, Longressplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Um 19. December. Goriöan, Ksm., Linz. — Stein» berg, Ksm., Brunn. — Slavil, l. u. l. Major; Smelal, Inspector; Ehrenmann, Löwy, Richter, Lerne, Kstte., Graz. — Bulovc, Kfm., Sagor. — Kirchlcr, Private, Trieft. — Lonöariö. Private, s. Tochter, Neumarltl. — Dobrovich, Holzhanbler, Fiume. — Dr. Gregoriö, Nr^t, Lichtcnwald. — Sonncnberg, Ksm., Groß. Kanizsa. — Majdiö, Private, Krainbuig. — Sonnenthal, Kfm., Basel. — Lenasfi, Ksm., Görz. — Rajlai, Kfm., Budapest. — Dr. Burger, s. Frau, Gottschee. — Dr. Bausel, Advocat, Wr. Neustadt. — Kosmrlj. Ksm., Groh Wardcin. — Thaler, Ksm., Prcskbura.. — Waldherr, Abeles, Puschrnjag. Fischer, Goldschmied, Trojan. Nabel, Kolovrat, Kuustiö, Liebermann, Schwarz, Eichhoin, Samet, Grader, Giaconeli, Tausig, Maul» wnrf, Steiner, Waldmanu, Brüger, Zaunschürm, Frölich, Singer, Kflte.; Schäfel, Director, Wien. Verstorbene« Am 18. December. Nntonia Gnezda, Fabrilsarbeiterin, 30 I., Kralauerdamm 20, ludereul. pulm. Im Siechenhause. Nm 17.December. Ursula Slerl, barmherzige Schwester, 23 I., lubereul. pulm. Nm 16. December. Helena Semler, barmherzige Schwester, 28 I.. lubeloul. pulm. Im Civilspitale. Nm 18. December. Lucia Kranjc, Schneiberswitwe, 80 I., l^»rcinoml^ laoii. Aandestheater in Aaibach. 48. Vorstell. Heule Freitag, 80. Decemb. G«. Tag Orpheus in der Unterwelt Mythologisch.lomische Operette in vier Abtheilungen, Tezt von Nestroy. Musik von Jacques Offenbach. Ansang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl, Luftdruck 736 0 mm. 1 " >Itz!z^______^h; it,! 2 UN. ! 726 0 H^V^NNO. schwach^"Imi0M ! 1^ 9»Nb. 724-6 4-0 SW. schwach Regen 20.l?»F. j?242j 31! S. schwach j bewölkt s'M^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2 8°, Normale: —2-0°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. llW llßs ll. u. ll. lillmMhz-llgsten. Maßstab 1:75.000. Preis Per Blatt 50 lr., in Taschenforma auf Leinwand gespannt 80 lr. Zg. v. Kleinmayr H Fed. Kambergs ßuchhandlung in laibach. Mein Geschäftsiocale bleibt Sonntag, den 22. Deoember, von halb 9 bis 12 Uhr vormittags W* PV^ geöffnet. *^p^| *^p^ Hoohaohtnngsvoll Alois Persche Domplatz 22. (4(;f)3) 2-1 i.i.iiiiiiuiniiiiiniiiiiillliii......min...........iiiiiinli.....¦....U.I....I.......i ¦¦ —------- Kaum gibt es ein so praktische« Festgeschenk für junge Frauen, Vriiut« oder für erwachsene Mädchen als dae Kochbnch „Die süddeutsche Küche" vo, Katharina Prato Dasselbe, hat un behindert durch den Wettlauf der zahl reicheu unausgesetzt erscheinende« neuen Kochbücher, stets den erste, Rang behalten, so dass bereits ein« Niertelmillion Exemplare im Gebrauä find. Preis eleg geb. ft ^, vorräthip in jeder Bnchhandlung. Man verlange ausdrücklich das Buch von Katharina Prato. (4«2?) 3-2 Esprit Berenice 1H verhindert die Schuppenhildung, hält den Haarhoden rein und schützt denselben vor Krankheiten , die da* Ausfallen der Haare verursachen. Ein Flacon 1 K. Apotheke Piccoli, Laibach, Wienerstrasse. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. Zrunolin z«m Einlassen von Möbrln, für Tischler, Möbilhcinbler und Private, Erhältlich bei Vrüder Gberl, Laibach, KraneiOeaner-gafse. Nach auswärts mit Nachnahme. (W2) II—v Der Weinschank Domplatz Nr. I wird am 24. December den ganzen Tag offen sein, 25. December Nopmay 26. December wie gewöhnlich an Sonn- und Feiertagen von 8 bis I Uhr früh geöffnet. An Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr. (4652#-i ^/7 ^ ä/5/F ^l/' P0/N///HA5 oFb/l. ^>»«7> vi^ «l^ v^> »»^ »«^ »»^ MfM »»fM ^sM Kaibacker lleutlckes Tusnvesein. Out ^ Aeil'! Vel ller nm 21. Decmbes, «benl7«?o <«4er „ 1<^0 fl. , . 217 - 221 — K° ., « fl. . ,17 -12»,'— om, Pfandbr, k 120 fl. 5«/,, . 299 —! 301 50 wnwfthutt d« im Aeich«' ^h< vertretn»«n König« reiche und zander. ! «»ldrente. stfr.. lOO fl., 'laNa.....4"/„ 118751189b .. «.cn»e m»»«»«nnBhr., stfr.. per Cassa.....4°/» 85'95 98 15 H. otll. dtu, >« Mtrmo . 4°/» »ü 9b »»15 >eftrrr.Inv«A«5 t17 25 ranz Joses-Bahn in Silber (dlu, 2t.> .... 2>/^/n 120-40 121-40 udolsibahn in Krunenwähr. steuerircl (biv. St.) . . 4"/„ 9» Sb 9? «b «rarlbergbahn in Kronentvähr. steuerst.. 400 Kronen . 4°/« y? zy —-- « GtaatSschulb«rschr«l»«»' n» »bgeftnnp.Eifenb.'Ncllen. llsabelhdah,, !i00 sl. «M. 5'/,°/» von 200 fl.......49H-— 438 — o. Linz.Vudw. 200 fl. ö. W. 3, 5'/.°/«.....W. . 450'—455- 0. 2alzb,-lir. 20« fl. «, . S. 5«/°.........4«-- 4« - >al. Karl°Ludw.«V. 2« fl. ««l. 5°/, von ^00 fl......43080 432-80 <»«ld Ware Vo« Staat« zur Zahlung kb«r»»m«cne Msenb.'Prior. Obligationen. Elisabethbahn 800 u. 8000 M, 4"/„ »b lap/»...... ^3-40 114-40 Elisabrthbahn. 400 u. 2000 M. 4"/,......... 11?'b5 118 — Franz I°s«s-B., dto. dtu. Silber 100 sl. . . . 100 «0 101^50 dto. Otaat»«Obl — 100 90 dto. Pram.-A. k 1«« sl. — 200 K 177'50 17850 dto. dtll. il 5Nsl. — 100K 177-50 1?«50 TheihMeg.-liose 4"/n .... 14«,- 14N- 4°/„ ungar. «»rundentl.-Oblig. 828b »385 4°/„ lroat. und slavon. detto 83 50 — — Kndt« »ffentl. Anlchen. 5"/„ Donau/2jahi. verl. 4«/„......... 99 — 100 — dto. dto. bajähr. verl. 4"/<> 9«-—10« — Sparcasse, i.öst.,U0I.,verl,4°/, 98-25 99 25 Mtnbahn'priorität»' Obligationen. Ferdinalibs-Nordbali» En>. i»»s N950 100-— Oesterr. Nordwestbah» . . . 107-20108-A» Staatsbahn....... 434 —j — — Lüdbahn il 3»/<,verz.Iänn.-Inl< 319 — »20 — dto. tl 5"/»..... 118-50 118 d0 Unn.-naliz. Nahn..... 10580 10680 4"/<> Uüterlrainer Äahnen . . —-— —-— Diverse Lose (per Stücl), Verzinsliche Lose. 3°/<> Vodencrebit'Lose Vm. l!«0 »«-—«57 — 3"/n ,, ,, El». 1889 250'— 25«-— 4"/„ Doüau-Danipsich. l«n fl. . 500 — 54«-— 5."/° Donau-Mcgul.-Lose . . . 265-50 267-50 UuverzwSllche ttose. Vudap.-Vasilica (Domlum) 5 fl. 17-20 1820 Crebitlose 100 fl...... 404 — 40« — Vlary.Losr 40 fl, «M. . . . 15»-— 157 — Ofener Lose 4« sl..... 170 — 174 — Palffu-Lose 40 fl, VM. . . . 1«8— 173 — «u'henttrcuz, vcst.Vcs.,v. 10fl. 49 85 50 «b ,. ., »nss. „ „ üfl, 24— 2ü — «udolf-Losc lN fl...... 70— 74-— Salui'Losc 40 fl...... »24 — 234 — St,-cycnois-llos. 500fl. . . l»9»ü- 29V» Bau- u, Belriod^Ocs, sür ftüdt. Strakenb, in Wien lit, >V . 277 — 278 — dto. btll. blo. lit,. L . ü?2 — 273- — Aülim. Nordbah» 150 fl. . . 382 — 3»N — Uuschtichrader Eis. 500 fl. CM. LKU0- 2N80- dto. dto. (lit. U) 200 sl. 983 — 885'— DunaU'Nampsschisfalirts'Gesell. Oeslerr., 5<», fl. CM. . , . 78«'— 79N — Dux.-Audenbacher (t.-V. 4«n l( »40 —b»» — sscr'dinaiids-Nordb.ioNUfl.CM. 5520- 5540' Lemb.. Czrrlww. Iasfy-Oiscnl>,° OsseNIchast «00 fl. O, . . . »81 —5»4-— Lloyd.Ocst., Trieft. 500 fl.TM. «48 - 849- Oestcrr. Nordwestbahn li(X» fl. 2. 458'50 455-50 dto. dto. (!il. ll)20U fl.S. 4«« —4«? — Prag-DuxeiEiftiib. I00fl.ab<,st, 1»l — 1»:< — Staatscisrnbahn z»00 sl. S. . . «b4'b« «Kb-bO Slidlial,!! ü'G<1., NeueWl.,Pri,- ritäts Actien 10N sl. . . . 180 — 182 — Una.-lializ. Vsenb. 2«0 sl. Silber 422 — 423 — Ung.Wcstli.(Raal>-Eraz)i!0Usl.S. 423- 42«- Wiener Localbahnn,-«let.««es. —-— --— Danken. Unglll-Oest.Ncml 120 fl. . . »«»?5 »«« 2b Vanlucrcili, Wiener, «W fl. . 440 50 44150 Nllbcr.Anst., Oes!.. 200 sl.E. . 885-— 886'— Crdt.-Aiist.f.Hand.u.V. Ittvfl. — — —-— dto. dtll. per Ultimo . . L51-75 «5i!'75 Lrebitbanl, Allg. unn , i!0<> sl. 4!»2-— 4!»4 — Giro-u.Cassenv., Wlenci 200sl. 470 — 4»i>— Hhpothell»., Oest., 200sl.»0«/»4»N'50 Oeslerr. nnnlir. Nanl, «00 fl. . 1587' 1595' Unionlianl 20« fl..... 54850 »49 — «eitehrivant, Mo.,, 140 sl . 8«! — »M^ Industrie «W!»» NthMltNßtN. «aunes.. Allg. öst,, ian fl. . . 136 — l40— Tgydier lkisen« nnd Stahl fl. 25ü — 5«5-— „Lchlunlmnhl". Papiers. l«U<» fl, «10 — «4<1— „Sie^rnn.". Papiers, n. ».°G. »»4— »»«'^ Trifailcr ztuhlenw. Gesell. 70 sl. 413— 422— Wasfs,,f.'<»,.Oest,!nMrn,1<1<»fl. «89 — «92— Wagaon ^ih«uist.,ÄUg.. in P<1i. 400 X........ ?«0—?»0 — Wiener »»«»cleUschast 100 fl. . 144—'4?— Wieuelb«g«lZi««tl.«c«M-»e<. ««—'«z^ Devisen. Kurze Nichten. Amsterdam....... 197-70 M'«5 Neutsche Plütjc...... "7 «0 U? "> Lllübon ...... 239 «5 »394b Paris......... 9t» ", vb", Vt. Petersburg...... —'^ ^-'^ Kalut«»,. Ducatm........ 11 »^ "'3 20^rane«'Vtucle..... '»«» «°' Denlschc Nlichibanlnoten . . ll?2l>li7»° sswlicnische Bantnotcn . . . 9» 5ü «»" Rubel. Noten...... «ü8« » "" •F-i^- und •vmxiKm.-u.f JffÄ #^- TWffSrMTWÄ^ÄT i Prirat-Depäta (Hafte-BeporftB) gg. L^t^Vaöä^MMH. Ijdb»eli, SpitelKUMM. VlRtmif TN BV>E(MfN hi IMto-tWTMl- MM Ms ^^^^^^^^^m