Nl. 213. Montag, 19. September 1«U2. 111. Jahrgang. ZeitUM ^"WNqfi, i"?"^ MtPostdfrlendun«: 8an,i«l,r<« fi, l, per Zrile « lr,.- be! öftren Mederdoluugen p,l Ze«l« 8 lr. i,,, «»wldaHer Xsüunll» trschrlnt täglich, «N«,»p!aV Nl, «. die «e»«tio» Herrenaasse Nr, 8, Eprechstunben ber «»doctt«, t«»l« Ubr oormittoa» — Unfrllntierte Nrlese werden nlchl annenommen unb Mnmill-rivtr nicht zunlckzrfteUl, Amtlicher sljcil. snnd ^n""?' ben 14. d. M., um 11 Uhr vormittags geborenpn ?b"U ^^ Taufe der am 9. d M. dortselbst lauchti«? ^^ ^brer t. und t. Hoheiten des durch-«nd d„ ? H"ln Erzherzogs Leopold Salvator durch ^,.^la"chtigsteu Frau Erzherzogin Blanca ^raw«? r?"^- ^rzbischof von Lemberg Ritter von Nwm m) - ^^ ^^ Täufling erhielt hiebei die Nlanca u Immaculata, Karolina, Margaretha, ^'chaele V^"°' ^^""^ Anna, Iosepha. Raphaela, ^atbarin« ^"'"awa, Ignacia, Hieronyma, Camino, l.uch.° ^la Cäciliä. Taufpathen waren ihre ^aria ^l" ?'^ durchlauchtigste Frau Erzherzogin liche c>„^?"^"llata — vertreten durch Ihre konig-^ und ^ ^'"^." M"'ia Beatrix von Bourbon Viadrid königliche Hoheit Herzog Karl von ^ Kichtamtlicher ßheil. "" kutsche Sprachunterricht au Ilovcnischen Gymnasien. Von Victor Nezel. Ab ' ^ betrafen "w"^ '"" die Fragen, die den Gegenstand ^" auck ^- ? ^""^ gestellt und beantwortet, son-'Nl streng,'^ ^"st nothwendige Conversation die nicht '"nd. rour? Zusammenhange mit den, Gegenstände warben de.. ?^ Thunlichkeit deutsch geführt. So er-? Schuld« .""^" S^^^ bis gegen Schluss ^l°ieol?"s denlenigeu Vorrath au Onomatik und ^danken ,.^^ ^" '" den Stand setzte, eine ihrer '^llte ^n ""° Wissenssphäre entnommene, deutsch ge- Ob2 ^"lch zu beantworten. °"h brzN ^!.' blasse, an und für sich mittelmäßig, rrgab HZ '^'s Fleißes in keinem guten Rufe stand, c"ng ei«-« Classification aus Deutsch bei Anwen-'^diaendp ln"!'"^ftrengen Maßstabes folgendes bc-20^ Resultat: 7 lobenswert, 18 befriedigend. Unung d' ^"'chl genügend (darunter 1 mit Be-Mer ^ Wiederholungsprüfung), zusammen 50 >stellul? 5- ^"'" Schlüsse des Jahres). Bei der > beutst. ^ ^ganges in der II. Classe, wo ich ""km anb? «^'^ ben lateinischen Unterricht von ?!lh tuner?« ^" zu übernehmen hatte, lann ich ^et)igend>5 au tr^""^" Intensität der Krankheit, welche, ^l" in?"' ll""dcso gefährlich ist, wie anderswo, ? >chcr ?,? klemplarischen Administration der Stadt, ?l° 183 " ^"' "sfe" Auftrete« der Cholera im ! l"" Vernm^ "" eine Epidemie so verheerend zu ""cms. "Hte. wie in anderen Ländern des Con- w^5"a wi^^U °"H b"2 ein Ende haben; die Vs. eine Gef^".^ Paris noch auch für die Welt b°n'I"unaen H.s?"^"' vorausgesetzt, dass man den t>i. ^us uns,^' '""ls und einigen anderen Gelehrten U in eiuer M tauben ^messen kann, was aller- iMuna m? j?"t' als die Welt noch nicht die Ent- hatte vi.s ^" Koch'schen Tuberkel-Impfungcn er- Doch Ger!"chler war als heute. "eyrte vom Rufe eines Pasteur verdienen trotz aller Kritik, welche von berufener Seite auch an ihre Leistungen gelegt werden foll und muss, immer Beachtung für ihre Äussprüche, namentlich wenn dieselben so bestimmt lauten, wie diejenigen, dnrch welche Pasteur jetzt hier eine Sensation erregt hat, mit welcher sich nichts vergleichen lässt und die sich unfehlbar im Verlaufe weniger Tage über deu ganzen Erdkreis erstrecken wird. Um nichts Geringeres handelt es sich nämlich, als um das Gelungensein des Planes, den Menschen durch Impfung immuu gegeu die Cholera zu machen, und wenn ein Mann wie Pasteur, der bisher diesbezüglich immer ein fehr zurückhaltendes Wefen beobachtet hat, sich jetzt ohne Einschränkung dahin ausspricht, dass er seiner Sache in der Theorie wenigstens sicher ist, so muss man schon mit Rücksicht daraü dass der Begründer der ganzen Bacterwlogle damit gewissermaßen seinen Gclehrteuruf auf das Spiel seht, diesem Ausspruche wohl Vertrauen uud Beachtung entgegenbringen. <. <« c ^ Bereits seit langer Zeit wahren die Versuche Pasteurs nach dieser Richtung hin, und die jetzt bis zu einem gewissen Grade auch in Paris herrschende Seuche bewog ihn. seine Anstrengungen zu verdoppeln. Pasteur selbst hat seiuc Impfungeu biWr bloß an Thier, u vorgenommm, allein derselben ist eine Gewähr dafür, dass das Mut mcy bei seiner Anwendung °uf den mensch!^ sicheren Erfolg haben „mss Iu d" H lM' ) einige Schüler Pasteurs auf diesem Mtmtt v^c, Erfolg operiert. Pasteur gieng bei seinen Versuchen dergestalt Vor, dass er Hunden zuerst den Cholera. Virus unter die Haut impfte und dann auf dem gewöhnlichen Wrge, aber im stärksten Maße, in die Verdauungsorgane brachte. Die vorhergegangene Impfung hat jedoch die Thiere vollständig immun gegen die verderblichen Folgen der Seuche gemacht, während das Thier, wenn der Virus ihm ohne vorlMgegangene Impfung in den Darm gebracht wurde, unfehlbar verendete. Wie ich bereits erwähnte, haben die Schüler Pafteurs nach feiner Methode und unter seiner Leitung die Cholera-Impfung auch an Menschen vorgenommen, welche in verseuchten Gegenden lebten, und dieselben blieben immun gegeu die Cholera; allein das konnte noch nicht als vollgiltigrr Beweis gelten, und, erst m den letzten Tagen hieß es. dass die Sache so weit gediehen sei, uni jeden Zweifel auszuschließen «no den unbedingten Schuh constatierbar zu machen, welchen die Impfung gegen die Epidemie bietet. Die Sache machte, wie bere.ts erwähnt, m Palis ungeheueres M.fsehen, so dass auch ich m.ch vorgestern n das P°swn'sche Institut begab, um Gew.sshe.t über d eselbe zu erhalten. Herr Pasteur, der selbst nnt der Beobachtung eines Versuchsthieres beschäftigt war. Mes !,„ich an seinen Assistenten, einen jungen Russen Nailiells Hofftine, dessen Name in letzter Zeit ebensalls viel genannt wurde und welcher der eifrigste Mitarverter Pasteurs ist. Der junge Gelehrte war ^ehr steuMich , und mittheilsam. Er «klärte mir. daft der EWna- Bacillus die EigenthüMchtck bchtze. ^n cigcmK Lilibacher Zeitung Nr. 213 1840 19. September lM Unterrichte eingehaltenen Lehrganges angeführt und dargelegt zu haben. Dass demselben zahlreiche Mängel anhaften und sich derselbe viel vollkommener gestalten liehe, das fühle ich selbst, aber ebenso fest bin ich über-zeugt, dass die hier vorgeführte grammatische Lesestück-methode in unserem Falle die einzig richtige ist. Es wäre im Interesse der Sache selbst nur zu wünschen, dass auch ältere Fachgenossen behufs Verbesserung des von mir dargelegten Lehrganges mit Winken und Rathschlägen aus dem reichen Schatze ihrer langjährigen Erfahrungen nicht kargen möchten. Und auch diesen Wunsch wagt zum Schlüsse der Verfasser auszusprechen, dass dieser Aufsatz dazu beitragen möge, die maßgebenden Factoren zu bewegen, den deutschen Unterricht an sämmtlichen slovcnisch-utra-quistischen Untergymnasien einer durchgreifenden Revision zu unterziehen und denselben im Sinne der von mir verfochtenen Lehrmethode einheitlich zu reformieren. Zur Einfuhr italienischer Weine. Die Verordnung vom 10. August 1892, welche die Zollbehandlung der aus Italien eingeführten Weine regelt, hat vielfach unrichtige Deutungen erfahren. Da sich die Vereinbarung im Punkte 5 des Schlussprotokolls III zum Tarif 15 des Handels- und Schiffahrtsvertrages zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien vom 6. December 1801 nur auf Naturweine bezieht, war dafür Sorge zu tragen, dass gefälschte, gesundheitsschädliche oder Kunstweine von der Einfuhr ausgeschlossen bleiben. Mit Rücksicht darauf, dass sich der Nachweis, ob im gegebenen Falle ein Naturwein vorliege, nur mit Hilfe einer eingehenden chemischen Untersuchung führen lässt, hätte eigentlich jede Weinsendung einer genauen chemischen Analyse unterzogen und die Zollabfertigung jedesmal bis zum Einlangen des fachmännischen Gutachtens verzögert werden müssen. Um die Schwierigkeiten zu beheben, welche sich bei strenger Durchführung der, besonders beim Massenimport gewöhnlicher Weine unvermeidlichen derartigen Controle, der Einfuhr italienifcher Provenienzen, durch Verzögerung der Zollabfertigung entgegenstellen könnten, hat man öster-reichisch-ungarischerseits von eingehenden chemischen Analysen aller zur Einfuhr gelangenden Weine abgesehen und nur auf solche beschränkt, welche sich bei einer nach den Vorschriften der Verordnung vom 10. August 1892 vorgenommenen vorläufigen Sichtung durch die Zollorgane, als einer genaueren Untersuchung bedürftig erwiesen hatten. Es können daher alle der Verordnung entsprechenden Weine anstandslos passieren, die nicht entsprechenden dürfen aber von den Zollbehörden nicht ohneweiters zurückgewiesen werden, sondern nur für den Fall, wenn auch das eingeholte fachmännische Gutachten, welches an die Vorschriften der Verordnung, resp. an die dort angeführten wissenschaftlichen Principien urtheilt, sich für eine Zurückweisung ausgesprochen hat. Was insbesondere die in der Verordnung festgestellten Grenzzahlen für Extract, respective dessen Verhältnisse zum Alkoholgehalt betrifft, muss bemerkt werden, dass sie nur für jene schon erwähnte vorläufige Sichtung durch die Zollorgane maßgebend sind, und schon mit Rücksicht darauf, dass vielfach junge, noch etwas unvergohrenen Zucker enthaltende Weine, welche dementsprechend auch einen höheren Extractgehalt besitzen, zur Einfuhr gelangen dürften, nicht niedriger angenommen werden tonnten. Vei einem Herabgehen auf die niedrigsten, in der Praxis beobachteten Extractwerte, hätte die vorläufige Sichtung der Weinsendungeu durch die Zollorgane jeden Wert verloren. Politische Uebersicht. (Aus Cilli.) Wie ein Telegramm berichtet, wurde Dr. Neckermann in feierlicher Weise zum Ehrenbürger von Cilli ernannt. (Die jungczechische Partei) in Mähren candidiert für das erledigte Boskowitzer Reichsrathsmandat den Landtagsabgeordneten Dr. Tukek. Derselbe zählte früher zu der altczechischen Partei und schloss sich vor kurzem den Iungczechen an. (In Olmütz) wurde der Großindustrielle Robert Siegel aus Mährisch - Schönberg einstimmig zum Landtagsabgeordneten! der Olmützer Handelskammer gewählt. Wie es heißt, haben die anwesenden böhmischen Mitglieder der Handelskammer für denfelben gestimmt. (Der Landesausschuss von Galizien) legte dem Landtage den Antrag vor, die Regierung zu ersuchen, ehethunlichst eine Reform des Gerichtsverfahrens außer Streitsachen durchzuführen, die Nach-lassenschaften, deren Realwert den Betrag von fünftaufend Gulden nicht übersteigt, von den Erbschafts-gebüren zu befreien, das Gerichtspersonal in Galizieu zu vermehren und die Bekämpfung der Winkelschreiberei durch strafgerichtliche Bestimmungen anzuregen. (Alt- und Iungczechen.) In Angelegenheit der geplanten Allianz zwischen Alt- und Iungczechen kündigte «Hlas Näroda» an, es stehe zu erwarten, dass auch der altczechische Club seine Vertrauensmänner zu der gemeinsamen Conferenz entsenden werde. Den Altczechen handle es sich dabei aber um eine volle Verständigung über ein gemeinsames Vorgehen zum Zwecke der Vertretung der Rechte des czechischen Volkes und nicht um die Frage, ob eine Adresse überreicht werden solle oder nicht. Die Verständigung bloß wegen einer Adresse ohn" Verständigung über ein weiteres gemeinsames Vorgehen habe einen geringen Wert. (Ritter von Demel f) Der Tod hält grausame Ernte unter den Veteranen des österreichischen Parlamentarismus. Kaum dass Eduard Herbst ins Grab gesunken, ist Dr. Johann v. Demel jäh dahingeschieden. Sein Tod wird allgemein betrauert werden. Verliert doch Oesterreich einen Patrioten, der in sturmbewegter Zeit sein Bestes für das Vaterland eingesetzt, und die Volksvertretung eines ihrer tüchtigsten Mitglieder, das an der Wiege des österreichischen Parlamentarismus gestanden. Nur mehr der allverehrte Smolka und der Kärntner Nischelwitzer können sich noch dessen rühmen. (Das gemeinsame Budget.) Die ungarischen Minister werden sich, wie man aus Budapest meldet, in nächster Zeit nach Wien begeben, um an den gemeinsamen Minister»Conferenzen theilzunehmcn, in denen die endgiltige Feststellung des gemeinsamen Staatsvoranschlages für das Jahr 1893 erfolgen wird. Die signalisierten Ueberschreitungeu im Heeresbudget sind vorwiegend auf die im Vorjahre eingetretenen Steigerungen der Getreidepreise zurückzuführen, die bis in das heurige Frühjahr anhielten. Die übrigen Ueber-schreitungen sind ohne hohen Belang. Ziemlich sicher ist es, dass die Mehrforderungen im Ordinarium des Heeresbudgets zwischen drei und vier Millionen betragen werden. (Aus Deutschland.) Wie aus Berlin ge^ meldet wird, trat Freitag das Staatsministerium zu einer Sitzung zusammen. Den Vorsitz führte Graf Eulenburg, welcher seine Abreise nach Westpreußen verschoben hatte. Ein Berichterstatter will über die Sitzung Folgendes erfahren haben: Reichskanzler O"f ^ Caftrivi legte den Arbeitsplan des Reichstags oa. nach die Einbringung der MilitärvorlM für die > Session feststehen soll. Im übrige» sollen 6'"M^ der Steuerrcformvorlagen berathen worden >"".!„ Einberufung des Landtages ist für drn 8. Novell Aussicht genommen. ^ A (Spanisches Finanzprogram^ einer zu Oviedo gehaltenen großen Rede Dir "^ das finanzielle Programm der liberalen P""" ^ niens auseinander. Demnach sollen die EinnaM Höhe von 800 Millionen Pesetas erreich!,. 5»e ' gaben 700 Millionen nicht überschreiten. ^",." schuss solle zur Hälfte für die Landesvertheio^ zur anderen Hälfte für die Schuldentilgung «no vertierung der äußeren Schuld aufgewendet wer ^ (D'ie Columbusfeier 'in G''""^D Admirale und Stäbe der fremden Geschwader ^ einem glänzenden Feste auf dem italienische» p^, fchiffe «Lepanto» bei. Die Commandanten dee ^ reichisch-ungarischen und des deutschen ^^. hei machten dein Sindacu von Genua AbschiedM^^ welchen gegenseitig die Gesinnungen herzlichst 6' schast und Brüderlichkeit zum Ausdrucke gewM"^ (Frankreich und Belgien.) S""^ belgischen Blätter drücken die Hoffnung ans, ""^ ^ in Frankreich nach dem Bekanntwerden der ^ Umstände über die Ermordung Poumryracs m ^ Weise anerkennen werde, dass der Congo-Staal Ereignisse vollständig fernstehe. , .^e» (Der Zar),'der gegenwärtig mit s""" " A Familie anf jcmrm Jagdschlösse Spala in P^ ^. wird seine Gemahlin nicht nach dem K^u'''Asoß' gleiten, wohin sich diese zum Besuche des ln"w'l ^ fürsten Georg begibt, sondern umniittlbar »aH zurückkehren. ^„B (Der schwedische Staatsrath) «"^ ^Berliner Telegramme zufolge beschlossen, deN'"'^ zu einer außerordentlichen Session einzuberufen, ^ nunmehr dringend gewordene Frage der Landeso gung zu behandeln. Tagesneuigleiten. ^. Se. Majestät der Kaiser haben, wie H,.^ garische Amtsblatt meldet, den griechisch'"" PB rumänischen Kirchengemeinden Rust und Ta"' je 100 st. zu spenden geruht. - (Unter Menschenfressern.) ^i/ rung des Congo - Staates veröffentlicht ein ^"'^ in welchem sie bekanntgibt, dass ihr die Niedern ^ des französischen Forschers Poumeyracs a M flusse durch die Bubus bestätigt wird. Die N't""' ^F erfolgte auf der Rückkehr von der Expedition'^ Poumeyrac in das Innere zu dem Häuptl"^ >^ vom Stamme der Sakharas unternahm, ^e . ^s! gerieth auf der Rückkehr „ach dem Kotostusst ' ^M mit den Bubus, welche die Expedition mit W«^ je>p und Messern angriffen. Sämmtliche Eingebo" ^ ^Gegenden gaben übereinstimmend an, dass ^ ^ei^ leine Flintenschüsse abgaben. Poumcyrac wurde, v" W< Lanzenstich verwundet, noch lebend in ein DoN ^M bus geschafft und erst hier von denselben geM"' ^zB Leute seines Gefolges blieben am Leben. Die von ihnen wurde von den Bubus aufgefressen- .^ ^ - (Eine Reise zu Wagen,) "us H «^ geschrieben: Dienstag abends kamen Mr. ^ ^^ Gegengift zu sein. Unter die Haut gefpritzt, ist er nicht nur absolut gefahrlos, sondern verhindert auch, dass eine andere Bacillenfamilie, die sich nachträglich etwa in die Eingeweide einnisten könnte, zum Krankheitserreger werde. Nach einer langen Reihe von Versuchen hat sich Herr Hoffkine am 18. Juli d. I. entschlossen, sich selbst den Cholera-Bacillus durch subculane Injection einzuimpfen, ohne jemandem davon Mittheilung zu machen. Sein Vertrauen in die neue Entdeckung war so groß, dass seine Hand bei dieser Operation nicht zitterte. Es trat keine Veränderung seines Zustandes ein; später vertrauten sich vier Russen seiner wohlthätigen Schutzmaßregel an, und heute sind bereits W Personen seiner Bekanntschaft geimpft, die sich als vollkommen geschützt gegen die Cholera-Ansteckung betrachten. Herr Hofftine lud mich ein, der Operation beizuwohnen, was ich selbstverständlich mit Vergnügen acceptierte. An diesem Tage war der vertrauensvolle Mensch, welcher sich der Operation unterzog, ein russischer Jude Namens M. I. Spanien. Er war bereits einmal mit einem schwächeren Virus geimpft worden. Er war fehr robust, gefärbten Teints und befand sich offenbar sehr wohl. Als er seine linke Seite nächst der Hüfte entblößte, an welcher Stelle ihm einige Tage zuvor die erste Einspritzung gemacht worden war, bemerkte ich einen kleinen, runden Fleck, der einer Quetschung ähnlich und von einer entzündeten Stelle umgeben war, welche ungefähr Handbreite hatte. Jetzt handelte es sich darum, die rechte Seite zu impfen. Diese Impfung nahm ein Freund Hoffkiue's, Dr. Roux, vor, der die kleine Pravazspritze mit viel Geschick handhabte. Das war eine sehr interessante Persönlichkeit. Er war lang und hager, vorgebeugt, als ob ihn die unausgesetzte Beobachtung des Mikroskops so gemacht hätte, und sein langes Gesicht, sein gelblicher Teint und seine wie durch rastlose Arbeit ermüdete Miene verliehen ihm ein ungewöhnliches Aussehen; er war so in sein Wert versunken, dass er die Dinge um sich her gar nicht zu bemerken schieu. Ohne ein Wort zu sprechen, wusch er die Stelle mit Carbolwasser und stach in das Fleisch; dann ein Druck auf den Kolben der kleinen Spritze und eine zweite Waschung. In einer Secunde war alles geschehen. Der Russe, der den ungewöhnlichen Namen Spanien führte, soll nun für alle Zeit gegen die Cholera gefeit sein. Der Roux hatte vor einigen Jahren als Choleraarzt in Egypten gewirkt, und ich fragte ihn, ob die jetzige Epidemie in allen ihren Erscheinungen dieselbe sei, wie sie damals dort aufgetreten. «Genau dieselbe,» entgegnete er. «Welchen Unterschied machen Sie zwischen der asiatischen Cholera und de^ (^wlera n^ll-:^?, — «Es gibt da keinen Unterschied; es ist derselbe Bacillus, nur die Raschheit und Intensivität der Ansteckung sind dieselben.» Ich fragte Herrn Hofftine noch, ob er, abgesehen von seiner prophylaktischen Methode, nicht auch an die Gewinnung eines Mittels denke, um vou der Krankheit bereits befallene Personen zu heilen? «Ich denke daran,» entgegnete er "H ^ soll«. Herr Hoffkine versendet seinen Vw^M^ Ausland und hält denselben immer znr ^" W«. Aerzte. Zu bemerken ist dabei, dass der ^ ^ todtem Zustande versendet wird, das y"p ' ^ außerstande ist, sich fortzupflanzen. ^eld^! Pasteur hofft, dass die Zeit tom.nen ^l^ die Cholera-Impfung obligatorisch in 3"^' ^W , werden wird, wo bekanntlich die Wiege d" ^ ,^ und dass dieselbe dann auf ein ebenso 9" ^ der Schädlichkeit hcraba/drückt werden w ., Blattern durch die Kuhpuckenimpfung. ..^ hie.,^ In jedem Falle stehen wir, wenn !" hel ^, decknng in vollem Maße bewährt, vor e"^M.^ zesten und segensreichsten Errungenschaften ^. heit. _^^rH"tunn «lr 213 18^1 19 September 189^. Dam^n ^°^'n ^'^ f"ben befreundeten Herren und spiinni " '^ ^„erschuft ans Baltimore mit zwei vier-büra l? " ""^ sünffpännigrn Reifewagen aus Salz-bie V? °" und stiegen im «Holel Elifabeth. ab. wo lM "'" t'" Wagen allgemeine Aufmerksamkeit er-Sch^."^ Wagenfahrt begann zu Andermatt in der passier iv ""^ ^ Sftlügen und das Stilfser Joch 3°W ' ^'""^ruck und Bad Gastein besucht und die reise al. ^ ^"^ nach Ischl fortgesetzt. Die Rück-Vrenn? /^^'"''ben. Salzburg, Innsbruck, den '^ nach Venedig, Mailand, bis nach Como. lrird .», ^ ^" ^ ienische Räuber.) ?l,is Mesfina ^ndarm^^n"' ^" '6. d. M. abends griff der Pcttineö kl^'^ ""b Eommandant des Postens wnlumc,.''^" ^ Gendarmen bcglcilet, eine aus acht j ^°"de a ^ ^""bern bestehende, < Maurina, genanni,-^r der >^- ^"^n.mcnstoß dauerte eine halbe Stunde, "briqen W> ^ ^""^" Ninaldi wurde getödlet. Die werd!,, ". ^.eder der Vande stohen in die Wälder und N^mm? ?' ^°" ^en Gendarmen hat lcincr Schaden »üb ^? «.^"^"' Munition, Lebcnemitlel. acht Pferde " 6rancs wurden mit Beschlag drl.gt. der 3i°ss.^/^ Vulovinaer Zo l l p roces?.) In Kalmen"3^ ^'°^ ^""^'s kann>» Aussagen d.r i"r Vrrl/s ''^'^ warvn Petrino und Baron Pino nils Cch^'"^ Ersterer hatte die FinanzLandesdirection ^llcht ?^""^n im Suczawaer Äezille ausmritsaiu "'UlniU'. - ^°" 'Nl Iah" !8«7 den Finan; ^lnuäaps °f."! - ^ Gerüchte, dass cm s^lmn.gvo!!.^ H°sra,hT - . '""de, ausmcrlsam gemacht, auch z» treffe ^'eniecli aufgefordert, geeignete Maß eg^lü e' der sich vor einigen Tcr bctrcss V ^" '" Antwerpen geschliffen werden, ^n n.,3"'^ Edelstein wiegt in seinem gegenwärtigen 274 Kar' ^ ,^^ ^""' beim Schleifen wird er abrr ">n 80 Ka . "' ^ ^ls er nach vollendetem Schliff ^ K°rat m k "'6" "^s der .Grohmossul» und um Ziegen wirk 3 ^^ ^r rufsische Diamant .Orlov» ^'llschaft Diamant ist Eigenthum einer «ctien» ^"genie'l,/^ Erschossene von Mauer.) Drr !'^st Viien - Kämmerer, welcher in Mauer ," Villa d '"c.^" Meinung, es sei ein Einbrecher vor "" Eltern ?^""^" Michael Nohrer erschoss. hat ">'e Entsag ""glücklichen jungen Mannes freiwillig 'Mn die O ^ "^ """ ^^l)0 si. zulommen lassen und ^ "Mn des Begräbnisses erseht, .^tolve.^ Ehebruchsaffaire Vrodzky-Mzlich " ""u Ianina Brodzla, die Heldin des Ehrten N/^"n Geliebten Dr. Mcd weY dnrch-!"'^. nact. 3"''"' h" s'ch. wie aus Lcmberg geschrieben " Schl/i^ " begeben, um in einem dortigen Kloster ^ " zu nehmen. Hendls «3s.Vö bom Pferde.) Der Mitbesitzer der ^lMan .H^'schen Besitzung bei Cilli, Herr ^^— , , "' ilt n,„ verflossenen Sonntag bri einem Ritt durch Cilli vom Pferde gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. — (Fachsprache.) Buchbinder (zu seiner Tochter): «Jetzt läufst du mit deinem Fritz fchon drei Jahre broschiert herum; wann wollt ihr euch denn eigentlich einbinden lassen?» Local- und Provinzial-Nachrichteu. — (Aus dem Stadtschulrathe.) Der k. l. Stadtschulrath in Laibach hat beschlossen, dass der Unterricht in der I. und II. Classe der Volksschulen in Laibach zur Winterszeit, d. i. vom :. November bis I.April nm li Uhr zn beginnen habe und dass die Ausstellungen von weiblichen Handarbeiten am Schlüsse des Schuljahres nicht stattfinden dürfen. Diefe Befchlüsse wurden vom k. k. Landesfchulrathe zur Kenntnis «enommen. und hat derselbe zugleich angeordnet, dass an der deutschen städtischen Mädchenschule und an jener der LehrerinneN'Vildungs-anstalt die im Lehrplanc für sünfclassige Volksschulen für das erste Schuljahr angesetzte Lehrstunde für weibliche Handarbeiten vom Schuljahre 1892/93 an zu entfallen und dass der Unterricht in den weiblichen Handarbeiten an den gedachten Schulen, wie an Schulen aller übrigen Kategorien, erst mit dem zweiten Schuljahre zu beginnen habe. — (Vom steiermärlischen Landtage.) Vorgestern wurde der steirische Landtag, nachdem er sünf Sitzungen abgehalten und das vorhandene Berathungs-Matcrial, insbesondere den Voranschlag pro 1893 erledigt hat, verlagt, wobei der Statthalter die Mittheilung machte, dass die Einberufung des Landtages zu einer längeren Nachsession in Aussicht stehe. Gleich zu Veginn der Präliminars - Berathungen leg man die möglichste Unterstützung des arg bedrängten Weinbaues dem Landes - Ausschüsse wie dem Landtage ans Herz. Derselbe Abgeordnete stellte bei Titel «Wohl-lhätigleit und Sanitätszwecle» den Antrag, für Vorschüsse zur Unterstützung der Gemeinden zu Schutzzwccken gegen die Cholera ei en Betrag von 10.000 fl. in das Präli-minarc einzusetzen. Diefcr Antrag wurde angenommen und der erwähnte Betrag in den Voranschlag eingestellt. Schließlich wurde das Budget mit einem Gesammt-Crfor-dernis von 6,67«. 19ll si. angenommen. — (Pferdeprä miierung in Reifnih.) Bei der Pferdeprämiiernng in Nm'nih wurden Preise zugesprochen, und zwar u) für Muttcrstutcn mit Saugsohlen den Besitzern: Bernhard Kouakic in Soderschih 35 st., Josef Krriner in Gottschec 20 fl., Anton Grebenc in Orohlaschitz, Anton Eppich in Malgern und Jakob Cesarl in Niederdorf je 15 fl., Malhias Krizman in Neifnitz und Josef Nönig je eine silberne Mcdaille; d) für junge belegte Stuten den Besitzern: Georg Lesar in Krobac 25 st., und Rudolf Merhar in Niederdorf 20 fl ; c>) für ein- und zweijährige Slutsohlen den Besitzern: Mathias Krciner in Sclle 15 fl., Beruhard Kovaci? in So-derschitz. Johann Levstil in Äulowitz und Johann An° dolsrl in Ortcncgg je 10 Gulden, Mathias Perz in Koflern, Josef Kosmerlj in Laserbach, Johann Debelak m Lascrbach und Josef Kreiner in Gottschee je eine silberne Medaille. — (Für Landwirte.) Seit 15. d. M. wird aus der Kaluszer Grube nach Maßgabe der vorhandenen Vor athe und der Priorität der Bestellungen gemahlener Kainit mit einem garantierten Gehalte von 10"/« reinem Kali, beziehungsweise 18'/,"/« Kalinmsulfat, unverpackt, loco Magazin der k. k. Salinenverwaltung Kalusz um den Preis von einem Gulden per Melercentnei an die bezugsberechtigten Landwirte abgegeben. Den Nachweis über die Bezugsberechtigung hat jeder österreichifche Landwirt, welcher Kainit zu beziehen wünfcht, durch ein seitens der zuständigen Bezirlshauplinannschast ausgestelltes Certificat deS Inhaltes, dafs derselbe wirklich ein Landwirt sei, einen dem angesprochenen Kainitquantum entsprechend großen Culturboden besitze und den Kainit wirklich zur Düngung desselben benöthige, zu erbringen. In den stempelfreien Eingaben an die genannte Salinenverwaltung zur Erlangung des gedachten Dimguugsmiltels hat sich der Landwirt zu verpflichten, dass er dasselbe nur zu Düngungszweckcn im eigenen Wirtschastsbetriebe verwenden werde. — (Slovenisches Theater.) Das slovenische Theater eröffnet am 29. d. M. mit der Tragödie «Vs-louiica, O«8tiniäku» von Iurcic, bearbeitet vom Regisseur I. Vorslnik, der ein Feftprolog, gedichtet von Anton Funtel, vorangeht, seine Pforte«. Wie bereits bekannt, werden wöchentlich zwei slovenische Vorstellungen stattfinden, und werden außer bewährten älteren Stücken viele Novitäten in Scene gefetzt werden, fo die Schau- und Lustspiele: «I^ovaö »vojo »r6ök,» «Xü3n kri», «I^ow ^vnLA^ inncni«.» (aus dem Böhmischen), «Dcr Mein-eidsbauer», «Die Hochzeit von Valeni», «Der Niblio» thelar» (aus dem Deutschen), «Schneewittchen», «Die Reise um die Erde» (Ausstattungsstück). «I^)u Viä»», Originalschauspiel von Dr. Vosnjak, die Opern und Operetten: «(^vullLrik ru8t,ic/,unu», «Awri ionin», «Die Schweizerhütte», «Waffenschmied», «Trovatore», ^Hochzeit bei Laternenschein» und das O'ig'malsingspiel «Die Edlen von Tüchern» von Dr. B. Ivavec. Für die dramatischen Darstellungen wurden zwölf Tarsteller fest, die übrigen mit Spielhonorar engagiert. Fiir die Oper und Operette wurden nrbst den bishcna/u Kräften der Tenor Herr Florian Dostül und dcr Bas^bariton Herr Marcel! Fcdyczkows ti neu engagiert, »nd es hat außerdem dcr Opernsänger Nolli seine Mitwirkung zugesagt. Der Chor besteht aus 12 Herren u»d 12 Damen, wird jedoch erforderlichenfalls verstärkt. Wie wir den «Narodni Lifty» entnehmen, wird das böhmische Nationaltheater in Prag eine Deputation zur Eröffnungsvorstellung entsenden, der sich voraussichtlich viele Gäste aus Böhmen anschließen werden. Herr Anton Trslenjal hat eine Deutschrist über die slovenisch-dramatische Literatur und das Theater-leben vom Beginne bis zur Gegenwart versasst, die, bis zur Eröffnungsvorstellung sertiggcstellt. zur Vertheilung gelangen wird. Schließlich wird bemerkt, dass die drama» tische Schule am 1. September unter Leitung des Regisseurs I. Borstnik eröffnet wurde und in der» selben 12 Eleven unterrichtet werden. — (Zur italienischen Weinzollclausel.) Das Haus Cirio in Turin läsölt schon, um seine Wein» einfuhr nach Oesterreich zu ermöglichen, gwße Fässer mit Spunden herstellen, von denen jedes 6000 Liter wird fassen können. Die Direction der adrialischen Bahnen bestellte wieder bei der Waggonfabrik in Rimini 300 bis 400 Waggons, von denen jeder zwei große Weinfässer tragen wird. Indessen erklären italienische Blätter, dass alle Concessionen Oesterreichs leinen Wert haben, wenn dieselben nicht zugleich auch für die weihen Weine gelten, da die rothen italienischen Weine weder in Oesterreich noch in Ungarn auf einen großen Abfah rechnen können. ^/heinTiUs der V^ " °us dem «eben von Ormano» Tandor. Wilb l (^7. Fortsetzung.) teeren 5?>/c"lte feine Schritte einem stilleren, ent-^lte. s^"e des Gartens zu. Zauberhaft qlitzerte, " Wipfel ?"erte ^ wohin das Äuqe blickte. Vis in n?en bunt// - """ hinauf schunkelten sich Gllir-ß?) glänze, A Macher Laternen, farbiger Lampions ^iNln 3. Die a^ ?!'b"'s machte. »ludert die ^ "^ °"s dem Nasen schüttelte ver- > sie l,ch.« '" °b der strahlenden Pracht, mit der Nr." ^"2"' die Zweige zitterten, als ob sie d >' und?ml. 'd' d'e lc.,chtende Last prote- "'". a.s3 satter flüsterten miteinander über die 9 wnncklvsen Mcnschen. di>> d^s Kitzelnde Zeug dem ernsten,' mondsilbcrn umfloffenen Grün V9r- ^^"bier war er allein; auf nah und fern keine Seele zu hören und zu sehen — und kein neugieriges Auge sah es wie er die Stirn gegen die kalte Eifenlehne der Bank 'drückte, lein drittes Ohr laufchte den schmerzlichen Seufzern, die feiner Brust entflohen. So saß er still regungslos und ungestört lange. bis em femes Raufchen und Knistern und eine sühc, weiche Stimme, die seinen Namen nannte, ihn aufsehen ließ. ssrancisca stand vor ihm. Dicht hinter ihr breitete ein umfangreicher, blütenbeladener Strauch weißer Rosen seine Zweige, und wie sie so plötzlich m ihrer feenhaften Lieblichkeit, in dem fchneeigen. langfchlepp,-aen Gewände, eine Schnur großer Solitaire m dem rotlMldenen Haar, dem jungen Manne gegenüberstand, da mochte sie einer dem Roscnlelche entstiegenen Elfe, in deren Haar der Morgenthau fein funkelndes Diadem legte, nicht unähnlich erfchrinen . . «Wilhelm., fagte FranMa und noch einmal: «Wilhelm!. . . ^. Der junge Mann fuhr w,e aus emcm Traume empor; er starrte sie wie eiue überirdische Erscheinung an. «ssrancisca!» sagte er mechainfch. .Warst du bei deiner Mutter?» forschte sie. Er bejahte. «Und alles ist gut mit euch?» Wilhelm schüttelte den Kopf. . Mutter niemals die Nedc fein. Vergeb... kann .-" 21 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts-Preise. -------'------^M^-------------^MU Weizen pr. Heltolit. 6 20 « 73 Butter pr. Kilo. . ^ °" ^. K°ru . 5 70 5 30 Eier pr. Stück . . " «" ^ Gerste . 4 39 4 10 Milch pr. Liter. . ^ ^ Hafer . 2^75 2 73, Rindfleisch pr. Kilo - ^ ^ ^ Halbfrucht . -,-----------Kalbfleisch ' '^7^^ Heiden . 5 77 0 27 Schweinefleisch »'"^.^ Hirse . 4 ft7 4 78 Schöpsenfleisch » '"^^ Kuluruz . 4^49 4 50 Hiihndcl pr. Stück ^ ^ Erdäpfel 1 lX) Ki lo 280-------Lauben » ' j° ^ ^ Linsen pr. Meterctr. 10-------Heu pr. M.-Ctr. I ^ ^ ^ Erbsen . 10-------Stroh » . > lb» ^ Fisolen . 8- - Holz, hartes pr. !^ Rindsschmalz Kilo - 94------- Klafter 75" ^. Schweineschmalz» ^60-------—weiches. » ^ «i^ Speck, frisch . b6-------Mein,roth.,i00Lit. ^^ — geräuchert » «4-------— weißer, » itottoziehungen vom 17. September. Trieft: 34 1l 1 17 40. Linz: 79 84 1« 35 54. Meteorologische Beobachtungen in LaibA 3 "^ tt 3§« '^ll?Ms'740^^i'I^ wmMll^^ NebA^sT^ 17.2» N. 738 4 24 8 SSW. schwach heiter 9 » Ab. 738-5 18 0 SW. schwach heiter^.^.^ ?Ü7Mg. 739 2 '^4" 4 w'wdM' Nebel 0^ 18. 2 . N. 738 4 23' 6 O. schwach bewöM giege" 9 » Ab. 740 0 14 2 NW, schwach theiln). lM- Den 17. morgens Nebel, dann heiter. — Den ^ ?g B roth, dann dünner Nebel, später meist bewöllt; nach h?" ,^ Sturm aus W,, fernes Gewitter, geringer Regen, beM"v ,. Stunden anhaltend, später theilweise Aufheiterung. ^ ^°>, i? ^ mittel der Temperatur an den beiden Tagen 18 2° uno beziehungsweise um 4-4" und 3 0° iibcr dem Normale^^ Verantwortlicher Redacteur: 1 Die Buchhandlung I lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg! I CongreHNplatz fir. 2 I empfiehlt ihr vollständiges Lager ^ I sämmtlicher in den hiesigen und auswür'1^ d | Lehranstalten, insbesondere im k. k. Ober- . [ k. k. Untergyinnasium, der k. k. Oberreaj8c' I und den k. k. Lehrer- und Lehrerinnen-BilallDBn(i | anstalten dahier, den Privat- wie den Volks-[ Bürgerschulen eingeführten Schulbücher | in neuesten Auflagen, geheftet und in d*'J!l I haften Schulbänden, zu den billigsten pres'},r. | Die Verzeichnisse der eingeführten jJ 7 hücher werden gratia abgegeben. (4098) 1<ä Vom Schmerze gebeugt, geben wir ^/^„de wandten, ssrennden und Belannten die be"" ^ Nachricht von dem Verluste unseres geliebten «" respective Bruders und Oulels, des Herrn Stefan Pogaömk Hausbesitzer, Gastwirt und Bürger welcher nach langem, schwerem Leiben, ""^ „ i?tt" den heiligen Sterbesacramenten, Samstag, dt'.^e September, um 9 Uhr abends im 55. Leven", sanft im Herrn entschlafen ist. c^ede""' Die irdische Hülle des theuren DahinM" ^ch< wird Montag, den 19. September, um 5 U <«r. ^' mittags vom Traueihause ssranciscanerga!,e ,^t ans auf den ssricdhof zu St. Christoph """ und daselbst in der ssamiliengruft beigescht ^cheN Die hl. Seelenmessen werden in mehrere" gelesen. seottlN'^ Der unvergessliche Verblichene wird dem 1^ Andenken empfohlen. Laibach am 18. September 1892. Die trauernden Hinterbliebe^ ^!^Z"t»»» «r, 2<3 1843 l9. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 17. September 1892. Nach dem officiellen Toursblatte. MHZ MO »eld «are Grnnd»nll,.«bll»»tion»n (für lou fi. - b°/n ungarische...... 94 ^ »z ^ And»« össtnll. Hnlthtn Donll».Me«,.Uose 5°/« »No fi, , I?, ?l> iL3 2l> bll», «nleb — !ll» — «nlehn! b, Vtabtgemeinbe W!en l«b — >N«- Prüm..«nl. d. E' M«em, «ien lNl c<» 1«2 l<» Ver!enbau«nlel,i verlos, 5°/„ 9»- - l'.^-- Plandbliese (für lnu fi.). Vobenrr. all«, »ft, 4»,, «, . ll? «) lls't»«, dto, bt°, 4'/,°/,, ,t00^»lbl30 dto. dlo. 4"» , , . 9« l» 9« t.5 bt°. Prüm,»Gchuldderschl, »°/o ill /ü ll» «5 vest, hypotheknbanl l0j. «>»/„ 9» »0 9v ?l» veil, ung, «mil oerl. 4>/,»/, . l0« ?5 lo, ?!> bello » 4°/„ . 99 7U l0« lX» betto 50jHhr, » 4"/^ , , 99 7N lOa»0 Pri°llläl,.Vblig»tilln,n (!<«-»al!zlsch, jtarl Uudwt^Olldi! »»,, l»«l «<»v fi, O, 4>/,«/, —-— — — Vtlb war» Oesterr. Norbwestbaxn . . .l07l)ll»«>0 Vtaalsbahn.......,gz k., ,8? — Vubbahn k 8°/^.....«A« «5 !4v 2z „ » > b°/......1N3'»1^«z'i Ung.««as v V»hn . . . , 10» «5 l0» «^ Divers« zoft (P«r Etült). 7l» llary^^iose 4« fi...... zz-— 54 m> fi, 3, 40°/, 5?!' - ?«- rdt..Unsl, s. Hand, u,«. l«»fi. 8,3 75 3l4 « reb» «SO — Depositenbank, «lag.. «» fi. . ,m 50 l«l — , Oesterr.»un». Van! sol' ",. . . 9vz — z»9/,— Unionbanl «10 fi......»4» - »:» 75 Verlehr«b«ml, «ll».. l40 . <««^5 l»L?5 Aclln« «on Zr«n«p«rt» Anl»n»»hmnng«n (per stück). «lbrecht.Vahn »00 fi. Vllber . 9l ,t 9» 25 «lf«ld.yiumlln. Vahn »00 fl. E. LN0 »i »00 5<» Vbhm. Norbbabn lbO fi. . . 18z-- 186 — » Weftbayn lw« ft. . . 337 ül> «4^ vuschrithrabrr »is. «10 st. «Vl. ll»70 l(,80 bt«. lllt, «,) «00fi. . 445 - 44? -Donau - Dampllchifffabrt» Ges., Oesterr. 500 fi. IVt. . . . 3l>8 - «3« — Drau<«l,(«.'!l>b..F.)»00fi, T. l99'<5 »00 ?5 Dui'»°dtNb.°« lzernow. < I»ssl, > »isen. »hnHsellsch, »00 ft. E. . . »4« . «44->yb,»ft. «13 »b dto. (Ut. «.) »ON fi. G. . . »5? 5n «8 -3ra«'Duiel Elsenb, l50fi V. »»»-. »3 -3tfi.O!lber l99?5 L00L5 Ung, Norbostbahn »on fl. Ellber »97--. l»? «» Nng,Westb.(8laab«<»ra,)zoofi.V. l9F »i ^«»-.. IndustrOActl« (per Stück). Vlluges,, «lllg, Oest.. l00 fi. - »09 — - — «gybler Visen» und Etahl'Ind. in Men lftU fl...... - — »<» — Eisenbahn»..Le- Trlsailer »ohltn».ft. »" ^- »«» -«»««on.Leihanst., «lll«. in Peft »0I, . . . . . . i«,-5<, »0,6v Vr. VaugeseMchaft loo fi. . . ^ »- «'«< «ienerb««erZlt9el>«ctien<««s. «^- »«" DNllsNl. Deursche Plltze...... «'?i U»e llondon....... l!l»-,l» l«> »» Par«......... 4?5<,4?b7. Palnten. Ducaten........ 5,9 571 »0«Fillnc««Gtü