prS»»»er-tt»us-Prei1r FRr 8« i b a *: Vaazjährig . . 8 fl. 40 h. Halbjährig 4 „ 20 „ «ertrljLhrig . 2 „ 10 „ Monatlich . — * 70 * Mir der Post: Ganzjährig...............12 fl- HalbMrig.................. 6 " »irrteljLhrig............. 3 . fttt Zustellung in« $wn* »lerttlj. 36 kr., monati. 9 fr. fhtjrinc Nuw««rn 6 kr. Laibacher Redactto« Bahohosgaffe fit. 132. % nßblntt Anonyme Shttbeilnngen werden nicht berüSsichligl; Manuskripte nicht guriltfgcjcnbet. Srvedtttou- L Seferelw Bureau: Longreßplatz Nr. 81 Handlung von Jg. v. mehr & Frd. Ba 3ttfertie«6preife Für die einspaltige P a 4 tr., bei wiederholter schaltung L 3 tr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Bei grvßeren Inseraten xnb öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. Rr. 254. Samstag, 6. November 1875. — Er,; SS 8. Jahrgang. ginc Wendung in der Orientpolitil. (Schluß.) Aber man würde fehlgehen, wollte man die Tendenz der russischen Regierungskundgebung hitmty für erschöpft erachten. Nicht blos eine Demonstra-lion zugunsten de» Dreikaiserbündnisses und eine erneute europäische Friedenskundgebung, oder, wie die Wiener Abendpost" will, eine „einfache In. tervr'etation der gegenwärtigen diplomatischen Aus-einandersetzungen" steckt in der mit äußerster diplo-malischer Feinheit abgefaßten russischen Regierung«, note Der Hauptzweck derselben ist vielmehr ganz „nverholen. die christliche Bevölkerung der Balkan-Halbinsel, welche mit der Haltung Rußlands der Erhebung in Bosnien und der Herzegowina gegenüber unzufrieden zu werden begann, der ungeschmä-fttten Sympathien de« großen nordischen Slaven« reiche- zu versichern. Wenn es auch für den Mo> ment nicht geeignet erachtet werde, auf eine radicale »enderuna der türkischen Verhältnisse zu dringen, so fei eS dennoch nicht Rußland, da» seine Glaubensund Stammesgenossen schnöde im Stiche gelassen. Bisher konnte es nemlich den Anschein haben, d»K es Rußland war, welches denjenigen Mächten a "über, denen ein energisches Vorgehen gegen die verrottete türkische Wirthfchast Lebensbedürfnis schien, dir Rolle des Hemmschuhes übernommen habe. Diese Befürchtungen sucht die Note zu zerstreuen. Rußland hat die Geschicke der christlichen Völker auf der Balkanhalbinsel nicht nur nicht aus den Suaen verloren, sondern e« stand jedesmal an der 6pi$t der Action, wie der Artikel ganz offen be- hauptet. „Rußland Hat zurrst feine Stimme erhoben zum Schutze der bedrängten, durch übermäßige Steuern zum äußersten getriebenen Bevölkerung der Herzegowina. Auf Rußlands Anregung beeilten sich die verbündeten Regierungen, ihm bei der Versöhnung der Pforte mit ihren aufrührerischen Unter-thanen ihre Unterstützung zu leihen." Nach diesen Worten hat demnach Rußland und sein Vertreter in Konstantinopel fast alles allein gethan, die verbündeten Mächte, also Oesterreich und Deutschland in erster Linie, haben nur die Genugthuung, daß sie den wohlwollenden Bestrebungen de« Ezaren zugunsten dir Rajah ihre Unterstützung nicht versagten. Wir glaubten zwar bisher, daß auch Oesterreich den Christen in der Türket große Opfer gebracht und tagtäglich den auf feinen Boden geflüch. teten türkischen Unterthamn recht ausgiebige Opfer bringt, die zum mindesten denen der Russen die Wage halten. Man mag noch so willig da« Recht der Herren Moskowiter anerkennen, aus „nationaler Stammverwandtschaft- sich die Lage der slavischen Christen in der Türkei besonder« angelegen sein zu lassen, so wird man doch nicht umhin können, Oesterreich zum mindesten das gleiche Recht zuzuerkennen. Wenn unsere Regierungsmänner auch nicht damit gleich den Russen Staat machen, so begegnen sie sich doch nach den Worten eines offieiöfen Blatte« mit den. selben in dem Bemühen, einerseits das Vertrauen der Christen in die von der Pforte in Aussicht genommenen Reformen zu erhöhen, andererseits darauf zu bringen, daß durch diese Reformen gründliche Abhilfe geschaffen und den immer wiederkehren- den Verwicklungen, deren Folgen sich insbesondere auch auf die benachbarten österreichischen Provinzen erstrecken, ein« für allemal ein Ende gemacht werde. Wir wollen annehmen, daß dieser Wetteifer ! der beiden befreundeten Mächte, sich die Sympathien der christlichen Bewohner der Balkanhaldinsel zu sichern, nur zu deren bestem ausschlage und der ! Herstellung geordneter Zustände daselbst förderlich fein möge. ES ist ganz in der Ordnung, wenn ! beide Mächte mit aller Energie darauf bringen, daß bie vom Sultan in ber ungezogenen Jrade verheißenen Reformen nicht wieder auf dem Papier bleiben, sondern unter Garantie der Möchte zur Ausführung gelangen. Man braucht sich dabei auch nicht daran zu stoßen, daß diese Form der Einbürgerung der geplanten, unadweiSlichen Reformen und deren Urbarmachung durch die Mächte einer förmlichen Unter* curatelsetzung der Pforte gleichsieht. Nur ist beizeiten Sorge dafür zu tragen, daß da» offenkundige Bestreben Rußlands, wie e« in der mehrerwähnten Note de« .RegirrungSanzrigerS" zutage tritt, die Schutzherrschaft über die Glauben«, und Stamme«-genoffen in der Türkei für sich allein geltend zu machen und die anderen Mächte höchsten« als die russischen Bemühungen unterstützend hinzustellrn, nicht schließlich doch zur Wahrheit werde. Politische Rundschau. Laibach, 6. November. Juland. Das Abgeordnetenhaus setzt mit großer Umständlichkeit und Gründlichkeit die Specialdebatte über da« Gendarmeriegesetz fort. Man gelangte in der Mittwochsitzung bi« zum Feuilleton. Die Kindersterblichkeit. (Fortsetzung.) Die 80 Perzent drr künstlich ernährten Jndi. «tonen welche der Tod vorzeitig hinwegrafft, ent-athm alücklicherweife schon in ihrer zartesten Kind-Mtbtm traurigen Lose, bo« ihrer sonst harren «firh# Die Utberltbtnben, sowie auch viele ber-irohMn Ander, welche nach ben ersten Wochen he» dta bet Mutterbrust beraubt werben, ober welche .!wn der naturgemäßen Nahrung noch künstlich gr. flmtrt werden, vrrfallrn meistens frühzeitig in Erteilen, welche in Ernährungsstörungen ihren b haben. Die Entwicklung während der ersten Knsiahrt jedoch entscheidet meisten« über Wohl ^ Wehe der Zukunft eine« Menschen in bezug auf Gesundheit. Wer in seinem ersten Lebensjahre u (fflrunblaflt zu einer gedeihlichen Entwicklung er-tlrt w vermag ben Stürmen einer späteren Zeit li» mit Erfolg zu wiberstehen. Wer aber in feiner Kindheit durch Noth ober Unverstand in f'nrt Entwicklung, in brr Kräftigung seiner Con. stitution beeinträchtigt wird, der bleibt ein Schwächling ohne Widerstandskraft für spätere ungünstige Einflüsse. In den meisten Fällen sieht man schon, wenn man ein Kind in den ersten Lebensmonaten betrachtet, auf den ersten Blick, ob dasselbe zweckmäßig genährt wird ober nicht. Da« volle, blühende Gesicht des Brustkindes contrastiert gar seltsam mit dem fahlen, mageren, runzeligen Gesichte des sogenannten Wasserkindes. Die Körperformen des erfteren sind rund, elastisch, während sie bei dem letzteren meist schlaff und schlotterig sind. Und selbst in Fällen, wo durch eine ganz besondere Sorgfalt in der Ernährung der sogenannten Wasserkinder eine günstige Entwicklung derselben erzielt wird, kommen nachträglich nicht selten Spuren der Krankheiten zum Vorschein, welche durch dir künstliche Ernährung meist hervorgerufen werden. Nasen- und Ohren-flüsse. Beulen und AuSschläge zeigen von einer Neigung zur Skrophulose; nicht selten geben nachträgliche Augenentzündungen und Gelenksanschwellungen Zeugnis für die Fehler in der ersten Entwicklung des Kinde«. Solchen Folgeerscheinungen entgeht man bei der ; künstlichen Ernährung oft auch dann nicht, wenn diese mit aller Vorsicht geleitet wurde. Wa« soll man aber von einer Ernährung erwarten, welche \ durch Unvernunft geradezu in da« Gegentheil von dem, wa« man unter Ernährung versteht, um-schlägt? Wie oft bin ich zu Kindern, welche kaum 2 bis 3 Monate alt waren, gerufen worden, die jedoch die vollkommene Physiognomie eines Greife« barboten? Eingefallene gefurchte Wangen, hohle, tiefliegende Augen, spitze Nase, gefurchte Stirne — und wenn ich weiter forschte, spindeldürre Beinchen mit trockener, gerunzelter Haut überdeckt, nnd einen trommelartig aufgetriebenen Unterleib. — Da hatte ich freilich nicht nöthig zu fragen, woher diese Ver-unstattung de« göttlichen Ebenbildes. Ich wußte, daß der arme Wurm nicht allein der Mutterbrust, sondern sogar der gewöhnlichen Kuhmilch entbehrte, daß er, seit er da« Licht der Wett erblickte, mit Mehlpappe aufgefüttert wurde, und daß ihm dadurstende Mäulchen mit einem ekelhaften Lappen, genannt Zummet ober Zuzel verstopft wurde. Solche Kinder sind meist bie gewisse Beute be« Tode« E« ist ein beinahe systematischer «indermord der nun bei den niederen BolkSklassen auf diese § 15 des Gesetzentwurfes. Da die Vorlage aber 53 Paragraphe zählt und außerdem noch zwei Resolutionen vom Ausschüsse beantragt werden, dürfte es in laufender Woche nicht mehr zur Behandlung de». Wildauer'schen Antrages kommen. Die Diskussion galt hauptsächlich den §§ 4 und 14. Die Minderheit mit KellerSperg an der Spitze opponierte bei § 5 dem darin normierten Unterricht der Mann-schüft durch die Gendarmerieosfiziere. Freiherr von KellerSperg machte geltend, daß nur die politischen Behörden geeignet seien, der Gendarmeriemannschaft die nölhigen Erläuterungen in der Gesetzeskcnnlnis zu ertheilen. Diese Ansicht wurde vom LandeSver-theidigungsminlster Oberst Horst, dem Berichterstatter deS Ausschusses Dr. Bazant und anderen bekämpft und der gedachte Paragraph nach dem Anträge der Ausschußmajorität angenommen. Mannigfache Bedenken wurden ferner gegen § 14 erhoben, demzufolge die Gendarmerie berechtigt sein soll, zur Durchführung ihrer Dienstesobliegenheiten die unverweigerliche Unterstützung aller Civil-, Militär« und sonstigen Behörden in Anspruch zu nehmen. Abgeordneter Dr. Werber legte hiefür eine andere Fassung vor und das Haus beschloß, daß § 14 an den Ausschuß zur neuerlichen Stylisierung zurückgeleitet werde. Zum Sitzungsschlusse gelangte eine Interpellation des Abgeordneten Vidulich an den Handelsminister zur Verlesung, des Inhaltes, ob die Regierung bei Erneuerung des Handels- und SchiffahrtSvertrageS mit Italien die österreichischen Küstrnbewohner im Betriebe der Sabotage (Küstenschiffahrt) und Seefischerei gegen die erdrückende Concurrenz der italienischen Marine zu schützen gedenkt. Der Budgetausschuß des Abgeordneten. Hauses, welcher nahezu täglich sich versammelt, um über den Staatsvoranschlag zu [berathen, beschäftigte sich am 3. d. abend« mit dem Erfordernisse an Subventionen für die verschiedenen Ver-kehrsanstaltm und Eisenbahnen. Dr. Herbst, der als Referent fungierte, erklärte, daß mit der von der Regierung eingestellten Summe per 19.269,200 Gulden das Auslangen nicht möglich sein werde, und daß seiner Berechnung nach dieser Betrag um mehr als vier Millionen Gulden erhöht werden müsse. Auf Grundlage dieser Ziffern-aufstellung wurde in die Debatte über die Subventionen eingegangen. Erledigt wurden blos vier Posten, nemlich die Subventionen für den österreichisch-ungarischen Lloyd, für die Zittau-Reichen-berger, für die Lemberg-Czernowitzer und für die Rudolfsbahn. Ein officiöfer Correspondent der „Bohemia" ist in der Lage, eine Nachricht mitzutheilen, welche allerdings in vielen Kreisen große Befriedigung Weise betrieben wird. Von 100 derartig ernährten Lindern sterben wenigsten- 90 und die übrigen 10 bleiben elende skrophulöse Krüppel, welche, wenn sie in das Alter der Reife einzutrelen erleben, der Tuberculose anheimfallen. Und dagegen gibt es kein Gesetz, auf diesen Mord ist keine Strafe gefetzt. Wenn eine Mutter ihr hilfloses Kind bei der Geburt erwürgt, weil ste keine Aussicht hat, es zu er. nähren, so wird sie als Mörderin gerichtet; wenn fie es aber langsam mit Mehlkoch und Zummel vergiftet, daß es, kaum 2 bis 3 Monate alt, an Auszehrung und Erschöpfung zu Grunde geht, so hat sie ihre Pflicht gethan und kein Hahn kräht darnach. Und doch geschieht dem Kinde, welche- den Qualen und Schmerzen rasch entzogen wird, eine Wohlthat im Gegentheile zu jenem, welche- durch Len Unverstand der Ernährer zu Grunde gerichtet wird. Die Ursache, warum die meisten, dem Säug-Ungsalter angehörenden Kinder einem unabweislichen, frühzeitigen Tode entgegengehen, liegt in dem Vor« urtheil und der Dummheit der Leute, welche für da« Nächstliegende und Naturgemäße keinen Sinn haben. Sie begreifen ganz wol, daß, wenn sie eine junge Katze künstlich auffüttern wollen, sie ihr Milch hervorrufen wird. Das Offiziers-Pension»-gefetz kommt nemlich noch in diesem Jahre im ungarischen Reichstage zur Verhandlung, und zwar — was die Hauptsache ist — mit einigen günstigen Modifikationen. Das Gesetz ist nemlich rückwirkend und erhalten die Offiziere ihre Pension nach der zuletzt bezogenen Gage bemessen. Jene Offiziere, welche an der Gageregulierung noch nicht participierten, sollen eine Perzeniualerhöhung erhalten. Gleichzeitig meldet derselbe Correspondent der „Bohemia", daß ein „verschärftes Superarbitrie-rungsgesetz im Zuge ist, welches dazu dienen soll, daß die vielm ungerechtfertigten Pensionierungen abnehmen und noch viele kräftige Offiziere dem Dienste erhallen bleiben. Ein solches Gesetz ihut freilich noth! Dem „P. Naplo". wird aus Wien geschrieben, daß die ungarische Regierung in Angelegen« heit der Restitution der Verzehrung« steuern mit einem großen E;pos6 auf die Einwendung des österreichischen Ministeriums geantwortet hat. Das wiener Cabinet vertritt nemlich die Anschauung, daß diese Frage mit der Quotenfrage Zusammenhänge und betrachtet unter Berufung aus das Quoten-gcsetz auch die Verzehrungssteuerfrage auf 10 Jahre erledigt. Die ungariiche Regierung dagegen möchte aus dem Umstande, daß Artikel XI des Zoll- und Hanbelebündnilfte gleichfalle oon der Bier-, Branntwein- und Zuckersteuer Erwähnung thut, den Schluß ziehen, daß eine eventuelle Veränderung der Vcr-zehrungsfteuertheilung gleichzeitig mit der jetzt schon vorzunehuienden Revision des Zoll- und Handelsbündnisses zu vollziehen sei. Ausland. Der deutsche Reichstag beschäftigte sich bis jetzt mit Vorlagen untergeordneter Natur, doch werden demselben nun in wenigen Tagen die Strasgesetznvvelle und da» Budget zugehen. Es stellt sich immer mehr heraus, daß, wenn der BundeSrath an der ersten Vorlage einige verbessernde Eorrecturen vorgenommen hat, die National-liberalen ihrerseits ebenfalls gewillt sind, ein äuge zuzudrücken und die Presse der Polizei mit gebundenen Händen auszuliesern. Sie überlegen dabei freilich nicht, daß nicht nur die Journale, sondern auch die Abgeordneten mit der Unterdrückung der Preßfreiheit riskieren, denn wenn eint Reaction eintreten sollte, so möchten die Compromißsüchtigen von heute sich bann umionst um den Beistand der Journale zu ihrer Wiederwahl umsehen; wenn diese selbst den besten Willen zu demselben hätten, so liege es ja in der Hand einer reaciionären und gewalttätigen Regierung, die Presse mundiodt zu machen. Der „A b s a 11" von drei kölner Domkapitularen von der bisher klericalerseiis den StaatSgesetzen gegenüber beobachteten WiderstandS- zur Nahrung geben müssen; sie können aber nicht begreifen, warum ein neugebornes Hind bei Mehl-koch und sauerem Zummel nicht gedeihen kann; und obgleich sie täglich wahrnehmen können, daß Kinder, ausschließlich von Muttermilch genährt, wachsen und gedeihen und stark werden, so können sie dennoch nicht begreifen, tuß denjenigen Kindern, welche der Wohlthat der Mattertrust entbehren, Kuhmilch allein genügt, um sie zu erhalten. Und wenn man ihnen das Unvernünftige ihres Thuns vorhält, so sind sie schnell mit einem Beweise de« Gegentheile bei ber Hand. DaS Kind der Nachbarin, heißt eS, wird auch bei Wasser aufgezogen, und sieht gut au» u. f. w. Ehemal« war e« ander», da war e» Regel, daß die Mütter ihre Kinder selbst ernährten. Da konnte ein gesundes, kräftiges Geschlecht heranwachsen. Nun wirken sociale Verhältnisse und mancherlei andere Ursachen zusammen, daß es beinahe zu den Seltenheiten gehört, wenn ein Kind die ihm allein zuträgliche, naturgemäße Nahrung erhält, und daher kommt es auch, daß die Constitution der Generation schon in bei Wiege untergraben wird. (ffortlktzunn folflt.i Politik wird nicht verfehlen, Aufsehen zu erregen. Die .Kölnische Zeitung“ bringt die Meldung, daß dieselben unter Anerkennung des Sperrgesetze» um die Auszahlung ihres Gehaltes eingekommen und daß sie die Mitunterzeichnung des erzbischöflichen Protestes gegen die anbefohlene Räumung de« bischöflichen Palastes verweigert hätten, in so bestimmtem Tone, daß sie hiezu von der Regierung autorisiert worden sein muß. Wenn sich der Vorgang aber bestätigt, so wird er sicher in den Reihen deS nieder» Klerus, der des Kampfes und des Bettels bereit» müde ist, Nachfolge finden. Der b a t e r i f d) e Episkopat hat an den König Ludwig eine Gesammtvvrstellung über die Lage der katholischen Kirche in Baiern gerichtet, die wol in einer Anklage gegen bas Cultusministerim gipfeln wird. Nachdem die patriotische Fraction nichts auSgmchiet, versucht es offenbar der Episkopat, in das Ministerium Bresche zu legen; mit welchem Erfolg steht dahin. Man erinnert sich eines Circular», in welchem der französische KriegSmini st er de Ciffey kürzlich den PrüfungScommiffiotten für den Einjährig - Freiwilligendienst einschärfte etwas strenger vorzugehen als im vorigen Jahr. Diese Weisung wurde beherzigt, und die natürliche Folge war, daß eine größere Anzahl von Kandidaten zurückgewiesen wurde. Nun meldet der officiöse „FransaiS": es habe sich hierüber ein solcher Lärm erhoben, daß der Kriegsminister sich bestimmt gesehen in einer neuen Verfügung anzu-ordnen: daß die durchgefallenen jungen Leute fammt und sonders doch zu dem Freiwilligendienst zuge-lassen werden sollen. Man würde dergleichen nicht glauben, wenn es nicht in einem RegierungSorgim zu lesen wäre. Wie man dem „Correspondenten von und für Deutschland" aus Wien schreibt, soll sich eine id en-tische Note der breiKaiserhöfe, welche Garantien für die Durchführung der Dtri)itöenett Reformen und das Recht der Controle verlad- 6.*‘ reit» in Händen der betreffenden Botschafter in Konstantinopel befinden, bisher aber wegen Btltan» kung des Großveziers Mahmud Pascha, dessen bevorstehende Absetzung übrigens vom „fester Lloyd" entschieden in Abrede gestellt wird, nicht überreicht worden sein. Diese Nachricht des genannten süddeutschen Blattes kann sich jedoch nur auf eine vorbereitende Note beziehen, da, wie ein — bereit-auch in mehreren deutschen Blättern enthaltene» — berliner Telegramm meldet, ber vom Grafen Ln-drassy auöjuarbeitenbe Detailvorschlag erst in Vorbereitung zu sein scheint. Heber die Natur ber Garantien, welche die drei Kaisermächte von der Türkei fordern dürften, gibt das „Journal de St. Petersburg" eine ctroti mysteriöse tUibeutung, indem e« bemerkt, die slavische Bevölkerung würde den Versprechungen der Pforte Vertrauen entgegenbringen, wenn der Sultan bei Durchführung der Reformen durch da« Zusammen« wirken der Mächte unterstützt würde. Die« will wol sagen, daß die Reformen in den türkischen Nordprovinzen unter Intervention einer europäisches Commission in« Leben gerufen werden sollen. Bezüglich der Veranlassung, welche die drei Kai' sermächle bestimmt hat, vom Prinzip der Nichtiger-oention in der Türkei abzugehen, wird der .Karl-' ruh.r Ztg." au« Wien osficiö» folgende» geschrieben: „Al- die Mächte ihre Action zu gunften der gerechten Beschwerden der fnfurgierten türkischen Provinzen in Angriff nahmen, wurde die Frage, inwiefern die Verheißungen der Pforte etwa ein garantierende» Eintreten Europa'» erheischen möchten, wol angeregt, aber ihrer großen Schwierigkeiten halber alsbald beiseite gelegt. Die neuesten Vorgänge haben indesj die Wiederaufnahme der betreffenden Verhandlungen veranlaßt, und es werden dieselben, da über die Unerläßlichkcit einer Garantieleistung kaum noch eine Meinungsdifferenz besteht, wesentlich in der Rich- gHr Fortsetzung iit der Beilage. "WU Beilage zum „Laibacher Tagblatt" tuna geführt, in welcher Form und mit welchen Brr-pflichturigen diese Garant ieleistung zu rffectuieren sein würde." Heber die Stärke der türkischen Truppen, welche im Lager von R i s» stehen, bringt die .Tuma" verläßliche Angaben. Äußer der Garnison der Stadt befinden sich dort 30 Bataillone Infanterie, ein Kavallerie-Regiment, 52 »rupp'jche Kanonen, sechs Mitraillevft» uot 12 GebirgSgeschütze. Daß die Serben durch diese Macht gar so beunruhigt werden. ist kein Beweis ihres Selbstvertrauens. Aus Belgrad kört man neuesten» nichts mehr von kriegerischen Absichten; dafür aber lesen wir in der „Allgemeinen Leitung" einen langen Brief, in dem der Nachweis ^„sucht wird, es sei eine Lächerlichkeit, RistiL als einen Beschwörer gegen den ftürsten Milan zu sckildern. RistiL sei vielmehr ein gewiegter und ruhiger Politiker. Bewiesen hat er das just nicht, so lange er im Amte war._____________________________________ Zur Tagesgejchichte. _ «on der Artillerie. Der Artillerie steht eine arltndliche Neuorganisation bevor. LS handelt fick, — mit b sjj gt Bl." mitgetbeilt wird — darum, den (duoer* fätttqci, Organismus in Regimentern, weite jv große ttör-' bilden, dadurch zu vereinsachen, daß man die jetzt schon bestehenden Balterie-Divifionen als einheitliche Körper actv Bieren will. Diese Batterie^ Divisionen erhalten vermöge iüreS Geschlltzkalibers ihre ständige Sintheilung zu Truppen-divifionen. die des schwersten Kaliber« werden als Lorps-aelchützreserve anSgestbieden und erhalten erst rm Bedarss-” 1 — <»..,* >>;.!. Reformen, welche die ein Ersparnis im die Stelle des Ar falle ihre Eintheilung. Dur» diese Beremsachung der Administration und Leeresbudget bezwecken, dürste vielleicht lilleriedirrctorS, welcher al« «rtilleriereferent bei den Äeneral-und Militärcommanden fungiert, aufgehoben werden — noch einige andere Personalveränderungen «folgen, diesbezüglichen Berathungen finden seit einigen Tagen bei dem Beiieralinspector der Artillerie Erzherzog Wilbelm in Legemvart der hervorragendste» w'litärischen FachmLuner flatt. H u§ dem frommen Frankreich. Dt* Rr. 254 dom 6. November 1875. feinem Dienstgewehre erschoß. Al» Ursache dieser Mordthat wird folgendes angegeben: Der Rekrut hatte fein Aerrnel-leibel uicht am rechten Platze aufgehängt, sondern selbes unter das Kopspolster gelegt. Der Lorporal hatte den Rekrmen darob barsch zur Rebe gestellt und ihn außerdem noch etwas unsanft am Ohre gezogen. Der Rekrut sagte kein Wvrl daraus, sonder« »erschloß seinen titioü in sich. Aber es mußte furchtbar in ihm gelocht haben. Am Aller-eelentage früh stand er vom Bette auf. packte fein Gewehr, das er schon am vorhergehenden Abende scharf geladen hatte, und erschoß damit den Lorporal in Gegenwart seiner Kameraden, die eben mit dem Ankleiden beschäftigt waren. Die Kugel ging durch die Brust und kam rückwärts in iebiefer Richtung gegen den Rücken heraus, drang durch den Strohsack des nebenstehenden Bettes und prallte dann noch von der Wand ab, wo sie auch aufgefunden wurde. Nach dem Schüsse griff der Lorporal nach der rechten Brustseite und rief: „Geht den Arzt holen," worauf er gleich niederstürzte und verschied. Der erschossene Lorporal war ein Jsraelite und es wurde aus dem Gründe die Beerdigung der Leiche aus dem Friedhöfe zu Münkendorf von-eite der hieror'igen Geistlichkeit verweigert. Im telegtaphi-chm Wege wurde sofort der Rabbiner in Triest davon ver-iändigt, der auch schon gestern (den 4. November) übet Stein in Münkendorf anlangte und um weiteren Unannehmlichkeiten auszuweichen, anordnete, daß die Leiche des Ermordete» zur Beerdigung auf den israelitischen Friedhof nach Triest überführt werden solle. Dies geschah und gestern nachmittags wurde die Leite in einem doppelten Sarge von Münkendors nach Laibach mittelst Wagen überführt, von wo ie dann mittelst Bahn bis Triest geht. Ob die Erde für den Tobten wol in Triest leichter ein wird, als zu-Münkendorf in Ärain ? Wir wagen es nicht, diese Frage zu entscheiden, weil wir nicht fo vermessen ind. unS ein Unheil über daS Grab hinaus zuzutrauen. Dieses Borrecht maßt sich nur unsere fanatische Geistlichkeit an, die das Wort des göttlichen Heilandes und Lehrmeisters: „Richtet nicht, aus daß ihr nicht gerichtet werdet" gleich den Staatsgrundgesetzen, welche die Beerdigung jedes wie immer Verstorbenen aus dem Friedhöfe anordnen, freventlich mis-achtet. «aire (»ürgetmeiflnK Wn Li«, -hat folgende wunderliche «brffifluna erlassen: ..Wir. Maire von Lille, Ritterder Z? ,.aion. In Erwägung, daß der Gebrauch t Orgeln in öffentlichen tiewlen oft zu unanständigen und Tänze" feiner und Gesängen Anlaß gibt, daß er den Arbeiter von Arbeit abbält und junge Mädchen antockt, uui sie Ausschweifung zu verleiten, daß endlich das Ge ban![ ^eier verworrenen Musi! den Nachbarsleuten wahre tÄ“l flosigleH bereitet, verfügen: Art. 1. Born 1 November ® ° A^anch von Klavieren und Orgeln an allen dem «nbütum zugänglichen Orten untersagt. Art. 9. Der Po. • ’ rnmisfät ist mit bet Ausführung diese« Erlasses be< lijerco jjem Stadthaus. 18. Oktober 1875 Latel- onftrog'- » ' B6aÖ*n, Matte. __ ©einernte tn Frankreich. Wir haben • traeit schon statistische Taten über die heurige Weinernte i Frankreich reproduciert. Jetzt, da die Ziffern conflatiert l" unternimmt e» ein französischer Recheumeiftci, die •fiae Quantität des beutt in Frankreich gepreßten Rebe» i'steS faßlich zu machen. Die Ernte beläuft sich auf siebzig Millionen Hektoliter ober sieben Milliarden fiitres. Da nun Litte 8’/« Seidel faßt, erreicht die Zahl der Seidel eine «chwindelnde Höhe, einen Kanal von 1 Wollte man die ganze Weinmaffe in Meter Tiefe und 1 Meter Breite gießen, wüßte liefet Kanal 7000 Kilometer (1750 Meilen) durch daS ist ungefähr achtmal die Länge der Seine, diese Weinmasse abzapsen und nur in der f laufen anpütf ltlüU Minute 100 LitreS, fo braucht man dazu 135 Iabre ^ raae DaS weiuteidjfle Departement ist jenes von Heran«, allein heuet 10 Millionerr Hektoliter erntete. 5ocal= und Provinzial-Angelegenheitev OriginalLorrrsplmden). Stet«, 6 November. (Ein Mord. Psäsfisch , o i e t er n z.) In Münkendorf nächst Stein ereignete £ fcfr tT0Urifle Fall, daß DinStag den 2. November ein ifanterifl, Rekrut de« hierorts stationierten Bataillon« 3nf.-Regiments seinen Lorporal in btt frühen Inf Morgenstunde. «I« et eben vom Bette aufstehen wollte, mit 46. 18 — (Ernennun gm irtber Landwehr.) Herr Franz H e r z n> a n n, Hauptmann im krain. Landwehr Schützenbataillon Laibach Rr. 25, wurde zum Major ernannt ; Herr Franz Pakii, Hauptmann im genannten Ba taillon, rückte in die erste Klasse vor; Herr Johann Meix ,, e r wurde tum Oberlieutenant beim genannten Bataillon, Herr Johann P s a f s zum Oberlieutenant beim krain. Land wehr-Schlltzeubataillon Rndolfswerth Nr. 24, und Herr Lamillo Graf Aichelburg zum Rittmeister erster Klaffe bei der krain.-kiirnt. Lanbwehr-Dragoiiir-EScadron Nr. ernannt. — (Todesfall.) Heute wurde Herr Karl Wasch n i t i u 8 , langjähriger Beamter der hiesigen Nationalbank Filiale beerdigt. Die zahlreiche Beteiligung am Leichen begängniffe vonseite der hiesigen Handelswelt, von welcher auch ein prachtvoller Kranz gespendet wurde, bewies, daß sich der Verstorbene durch feinen biederen^,Charakter die Sympathien der Geschäftswelt, mit welcher er hauptsächlich irr seiner Stellung als Beamter der Nationalbank in Berührung kam, in reichem Maße erworben. Friede leinet Asche — (Dr. Coinjot über die Thätigkeit de Gendarmerie.) Zum § 5 de« Gendarmeriegesetzes, welcher vom Ausschüsse neu beantragt ward' und ' larttkl .Die Dienstesbehörden und die militätischen Borgesetzien haben sich bei der Ueberwachnng der einzelnen Posten im Einvernehmen zu erhalten und sich gegenseitig jene Wahr nehmungen mitzutbeilen, welche sür die Handhabung des Dienstes von Belang sind." ergriff das Wort «bgeorb. Dr BoSnjat, um die Einflußnahme der politischen Behör den auf die Thäligkeit der Gendarmerie zu bekämpfen, könne für die Thäligkeit der Gendarmerie nur abträglich (ein, wenn dieselbe aus das politische Gebiet hingeleitet »erde und die Gendarmerie zum Wegnehmen von Zeitung« blättern, zum Abnehmen von Fahnen nnd dergleichen ver wendet werde. Wenn der politischen Behörde eine größere Jngerenz Inbezug aus die Thäligkeit der Gendarmeiie ein geräumt würde, dann könnte duv® eine derartige Berwen düng die Gendarmerie leicht ihrem wahren Berufe ent fremdet und »u einet Dienerin der politischen Organe herabgedrllckt werden. Insbesondere in jenen Ländern, wo ein großer Theil der Bevölkerung in Opposition zum Re» gierungssysteme steht, würde die Gendarmerie durch Hineinzerren in die politischen TageSkämpse in ihrer Thäligkeit vielfach gehemmt werden. — (M ufik verei n.) Der Ausschuß de« städtischen Musikvereine» hielt gestern eine Sitzung ab. Cs wurden olgende Beschlüsse gefaßt: 1. Die unter Leitung des Grün« dungs-Comite* a„geschafften musikalischen Instrumente und Mannfchoftemonturen werden vom Stadtmufikverein übernommen und nach Sicherstcllung der Kopellmeistergage ratenweise bezahlt werden. 2. Die Bereinrstatuten werben in beiden Landessprachen aufgelegt und vertheilt werden. 3. Die Einladungen zum BereinSbeitritte werden anfange kommender Woche beginnen. 4. Die Besetzung des Kapellmeisterposten« wird, sobald 300 Mitglieder subskribiert haben werben, sogleich stattfinden, um den Unterricht in den verschiedenen Zweigen der Jnstrumentalmufik sortfetzen zu können. — (Ueberfe&ren.) Martin Hrastnik, Inwohner zu Stört, ist nahe bei Tüchern vom Bahnzuge Überfahren worden. Der Leichnam, welcher um 6 Uhr morgens aufgefuuden wurde, bot einen gräßlichen Anblick: eine Hand und ein Fuß waren gleichsam abgeschnitten und am Haupt klaffte eine sehr tiefe Wunde. Da letztere den Verdacht erweckte. Hrastnik sei erschlagen und auf die Schienen gelegt worden, wurde eine genaue Untersuchung vorgenommen. DaS Ergebnis derselben ist. daß der Verunglückte im betrunkenen Zustande Über die Eisenbahn gehen wollte und von der Lokomotive überfahren wurde. — (Nationalbank.) Der letzte Monatsausweis der Nationalbank verzeichnet an eScomptierten Wechseln und Effecten folgende Summen; Bei den Filialen in Klagen-urt: 1.898,506 fl. 5 tr., in Graz: 3.853,298 fl. 64 tr., m Laibach: 832,515 fl. ö. W. — (Ein Prachtwert vom Büchcrtifch.) „Die Schweiz" mit beschreibendem Texte von Dr. Gsell-Fels mit Bildern und Zeichnungen von bekannten Meistern, erscheint oeben in 24 Lieferungen ä 1 fl 20 tr. — Ein ausführlicher Prospekt mit JllnstrationS-Proben liegt für nufere p. t. Sladtabonuenten dem heutigen „Laibacher Tagblatt" bei. Bestellungen auf dieses Prachtwerk übernimmt die Buchhandlung von Kleinmayr & Bamberg, wo auch das erste Heft zur gefälligen Ansicht aufliegt. tpolartancher im veldeser See.) In voriger Woche wurde am veldeser See ein Polartaucher geschossen, ein in unseren Regionen gewiß sehr seltener Wasservogel. Derselbe befindet sich gegenwärtig bei dem rühmlichst bekannten Präparateur, k. t. Bezirksarzt Herrn Steinmetz in Ktainburg, welcher denselben zur Ausstopfung übernommen hat. — (Für Rauche r.) Behufs Steigerung der Einnahmen ans dem Tabakmonopole beabsichtigt der österreichische Finanzminister im Einvernehmen mit dem ungarische» Finanzminister, demnächst den Preis einiger Zigarrengattungen, bei welchen die Erhöhung nach Ansicht des Fi nanzministerS am meisten begründet erscheint, zu erhöben. Außerdem wird infolge der Einführung der neuen Maß? bei einigen Zigarrenforten eine geringfügige Preiserhöhung eintretcu. — Als» schlecht und theuer! — (Zur Frage der Schulsparkassen.) Das Institut der Schulspartaffen findet im benachbarten Kärnten insbesondere unter der Lebrerwelt warme Anhänger. Ungleich ihren Amtsgenoffen in Wien und leider auch anderwärt«, die jede noch so geringe Mühewaltung zum besten der BoltSerziehung tvdtlich zu baffen scheinen und das ersprießliche Wert mit allerhand Sophismen betämpfen, erstehen in Kärnten dem Institute der Schulsparkassen warme Bertheidiger. Wir wollen hier nur einer Korrespondenz aus Bölkermarkt in den „Blättern au« Kärnten" Raum geben, welche sich zur Ausgabe stellt, die im Memorandum des wiener Lehrervereiir« „Volksschule" gegen die Schulspartaffen vorgebrachten Ein wände zu widerlegen. Es beißt daselbst : Im Memorandum dieses Vereines wird der Satz voran-gestellt: „daß Sparsamkeit den Besitz ooraussetze.» DaS ist richtig, aber auch'Umgekehrt ist es tlchtig ? wenn ich spare so werde ich etwa« besitzen, ohne Sparsamkeit gibt es keinen sicheren Besitz. Nun scheint die Jetztzeit aber gerade durch da« hastige Jagen nach Genuß und Besitz auf da« Sparen ganz vergessen zu haben, die Mehrzahl will ohm- Mühe reich werden, viel besitzen. Um so angezeigter ist es baber, wenn jene Wege, welche zwar langsam, aber sicherer und ehrlicher zum Wohlstände führen, ausgesucht und betreten werden und zu diesen gehört vor allen das weise Haushalten mit dem, was man schon hat, unb die daraus naturnolhwendig hervorgehende Folge. Einschränkung der überflüssigen Ausgaben, Beherrschung seiner selbst. Das Memorandum sagt weiter: Arbeit ist der Weg zum Besitz. Dieses Wort hat wohl nur relativen Werth, denn der fleißigste Arbeiter kann zugleich der größte Verschwender sein und daher trotz aller Arbeit es zu keinem Besitze bringen. Bringt man die Begriffe „Arbeit, Besitzt in Beziehung mit den Lindern, so müssen diese beiden Begriffe freilich etwas anders ausgesaßt werden, Loch daß die Kinder keinen Besitz haben, ist unrichtig. Es gibt selbst bei den ärmsten Familien Fälle, wo die Kinder durch verschiedene kleine Dienstleistungen außer der Schule sich einige Kreuzer verdienen, die- bildet ihren Besitz. Oder sie erhalten Leschenke, diese sind nun ihr Eigenthum und folglich ihr Besitz. Ob die Geschenke so oder so auf den moralischen Charakter der Kinder wirken, ist hier bedeutungslos, denn Geschenke hüben Kinder immer erhalten, und werden sie erhalten, ob tS nun Schulsparkafsen gibt oder nicht. (Schluß folgt.) — (Der Waid mann.) Die im Berlage vom Paul Wolff in Leipzig erscheinende erste deutsche illustrierte Jagdzeitung: „Der Waidmann. Blätter für Jäger und Jagdfreunde." Redigiert von Fr. von JvernoiS, erscheint seit dem 1. Oktober 1875 in Folio-Format zu dem billigen Preise von 4 M. 50 Pf. halbjährlich und enthält die erste vor unS liegende Nummer: Der Büdinger Wald. Seine Jagdverhältniffe im Mittelalter und deren Entwickelung bis auf unsere Zeit. — Zur Sesundheitslehre. Bon Dr. Eckardt. — Resultate zweier launigen Schüsse. — Jagdverhältniffe in der Nähe der Hansestädte. — Bereinsnachrichten. — Naturgeschichtliche Beobachtungen und Seltenheiten: Maulund Klauenseuche unter dem Wilde. — Wie erkennt man Bas Geschlecht bei Hasen und Kaninchen? Abnorme Zahnbildung eine« Hasen. Mit Abbild. Tin BejammernSwerther. Zaunkönige als vogelmörder Seltene amerikanische Geweihe mit 2 Abbild. Ein gelber Staar. Junge zahme vergenten. Ungeniertbeit eines Eisvogels. Ein Stummer der Vogelwelt. Mit Abbild. Krähen ausnahmsweise nützlich! — Mannigfaltiges : Neueste Eifindung, um Schrotläufe in Büchsenläufe zu verwandeln. Schonung der Zwergtrappe Guter Erfolg einer künstlichen FuchSbauanlage. Seltene- Jagdglück. Religiöse Krarnmetsvögel. — Literatur. Brieftasche. Humoristische-, Mit Bild. Inserate. Illustrationen: DeS Waldkönigs letzte Augenblicke. — Nahende Gefahr. Falscher Wind. Bon Franz von Pausinger. — (Gemeinnütziges.) Wol kein Organ des menschlichen «örperS ist so häufig Störungen auSgesetzt, alS der BerdauungSapparat und von diesem hauptsächlich dessen wichtigster Theil der Magen. Am häufigsten werden derartige Störungen zur Herbstzrit beobachtet, wo da» reise Obst, die Trauben und der süße Most zum Genüsse ein» laden. Die Temperatur ist den Tag über warm, die Nächte sind kühl, eine Berkältung im Nu da und eine Mahnung zur Borsicht gewiß am Platze. Magenkatarrh. Magenver-schleim ung, Berdauungsschwäche und noch viele derartige Störungen des Magens sind an der Tagesordnung und gehören gewiß zu de» Krankheiten, die den Menschen am meisten belästigen. Bei allen derartigen Störungen ist eine regelmäßige, eine zeitlang streng durchgesübrte Diät die Hauptsache; noch ist besonder» aus warme Kleidung zu sehen. Ganz glänzende und überraschende Erfolge b« Einsender diese- auch schon mit der von Apotheker Schräder in Fenerbach bei Stuttgart bereiteten sogenannten „weißen LebenSeffenz", von der in den meisten Apotheken in größeren Orten Niederlagen sind, bei zahlreichen Magenleidenden erzielt. Einige Löffel voll den Tag über genommen, waren von ganz vorzüglichem Erfolge selbst bei ganz veralteten und schweren Magenleiden, und kann deSbalb die Schrader'sche Effenz sowol als Magenheilmittel, als auch al« Vorbeugung», mittet gegen Magentriden, Überhaupt als Hausmittel nicht dringend genug empfohlen werden. Die Effenz ist wohl-schmeckend und enthält keinerlei schädliche Stoffe, sie >st deshalb den braunen sogenannten Leb^nSeffenze», dir alle Aloe enthalten, entschieden vorzuzieben. Eine besondere Beachtung verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce de# Hauses E. Lacks 4 »». in Hamburg, da» uns wegen prompter und aufmerksamer Bedienung seiner Jnlereffenten auf» angelegentlichste empfohleu wird Wichtig für Viele! In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allgemein beliebten Original-Lose rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, andererseits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch ihre Pünktlichkeit und Reellität bekannt, wird die Firma Adolf Hau de Ce. ln Hambur* oder mann besonders und angelegentlichst empfohlen. Witterung. Laibach, 6. November. Heute anhaltend trübe, schwacher NW. Temperatur: morgens 6 Uhr + 1 0* nachmittags 2 Uhr -s- 31* C, (1874 -f- 4 9»; 1873 -s- 130* C.) Barometer im Fallen, 733 26 Mm. Da» gestrige TageSmittel der Temperatur +• 2 0», um 41* unter dem Normale. Verstorbene. Den 5. November. FranzLerrer, TifchleiS-Kind, 3 I., Karlstädtervorstadt Nr. 25. Rachenbräune. AndreaS 8 :tnit, Arbeiter, Civilspital, 65 I, Lungenentzündung. Angekommene Fremde am 6. November. Hotel Stadt Wien. Kottnik, Privat, Oberlaibach. - Durst' Müller, Brünn. — Fiala, Beamter; Hostnik und Hw witz. Reis., Wien. - Schink, Privat, Sagor. Hotel Elefant. GiadreScv, Dignano. — Wagec, Fiala und Rosenberg, Wien. -- KoS, Hrastnik. — Schmid, Kfm., Wlirtemberg. Hotel Europa. Trojar. k. k. Postmeister, BeldeS. — Allmann, Wien. Kaiser von Lesterreich. Raunicher, Beamter, Littai. - Baierischer Hof. Lontarik, Salzach. Nrilc, Watsch. -Jascha, Moratik. — Ladore, Agent, Triest. Mohre«. Erlach Llisabetb, und Neubauer, Zgoje. -Arhar, Hausierer, Reutte. — Schuster, Wien. — Sallo ker, Sraz. — Mayer, und Pölzl famnit Frau, Leoben. — Hrastnik, Stein. - Sketelfeld, Triest. — Minzinger sammt Frau, Krainburg. Gedenktafel Ibet die am 9. November 187Ö statlfindcnbe» Situationen. 3. Feilb, Bidic'sche Real., Äanbia, BB. Rudolsswerth. — 3. Feilb., Smerke'sche Real., Polanje, BÄ. Rudolss-werlh. — 3. Feilb., Kvas'sche Real., Wippack, BB. Wip-pach. — 2. Feilb., Petavs'sche Real., Oberlaibach, BG. Ober-laibach. - 2. Feilb., kakncr'sche Real., Arto, BG. Gurlfeld. 2 Feilb., Zrimjek'scke Real., Großmajerhos, BB. AtelS-berg. 2. Feilb., Kaluja'sche Real. Natin, BG. Adelsberg — 2. Feilb, Zeleznik'sche Real., Oberkoschana. BG. Adels-berg. — 2. Feilb, Fahuk'Icbe Real. Ustja, BV. Wippach. — 3 Feiib., Rviz'sche Real., Berbiza. «E. Feistriz. -1. Feilb., Bidic'sche Real., Kleinrnrachou, BD. Äurkseld. — S. Feilb , Fatur'sche Real., Zagurje, BG. Feistriz. — 1 Feilb., Penko'sche Real., Parje. BG. Feistriz. — 1. Feilb., TornSii'sche Real., Feistriz, »OS. Feistriz - 1. Feilb., BeleS'sche Real., Berce, *@. Feistriz. — 3. Feilb., Kot. »ik'sche Real, Boi, BB. Feistriz. — 3. Feilb., Frernk'sche Real., timt, BG. Feistriz. Theater. Heute: Robert der Teufel. Große Oper in fttnf Acren von Giacomo Meyeibeer. Morgen: Robert nnd Bertram Poffe in 3 Acten und 6 Bildern vvn Räder. Montag: Die Tochter Be lial S. Preis-Lustspiel 5 Acten von Kneisel in 3« Laibach verkehrende Eisenbahnzüge. Nach Wien »bs. Südbahn 1 Uhr 7 Min nachm. Postzug 3 „ 52 „ morgen« Eilpostzug. „ „ 10 „ 85 vorm. Silzug * 5 „ 10 „ früh gem. Zug. Triest , 2 «58 „ nachts Eilpostzug. „ „ 3 „ 17 „ nachm Postzug. tt „ 6 * 12 w abeudS Eilzug „ „ 9 * 50 „ abends gem. Zug (Die Eilzüge haben 4 Min., die Personenzüge circa 10 Min. und die gemischten Züge circa 1, Stunde Ausenthalt) 8reu#ri#i Ruvolsbah«. Abfahrt 3 Ufa 55 Minuten morgen«. „ 10 „ 40 „ vormittag«. „ 7 „ 35 „ abend«. Ankunft 2 „ 85 „ morgen«. 7 , 45 „ morgen«. 6 „ abend«. Telegramme. Konstanttnopel, 5. November. Der russische Botschafter General Jgnalieff hatte vorgestern beim Sultan eine zweistündige Audienz, worin er demselben schlechte Verwaltung, Unzufriedenheit der Unterthanen, Verfall der Finanzen und Dringlichkeit von Reformen auseinandersetzte. Wiener Börse vom 5. November. Staatsfonds. ®cib wäre iperc. Reute, 5fl.Pap.! 70 — 10-10 Mo. bto. Sst. in 6il6. 74 — 74-10 8o[t von 1854 .... io4-50 löstest von 1860, ganze Ml-15 118 iefe een 1860, ffüuü. 117— 117-50 Ptämienf». v. 1864 . ist.-- 134-50 ■j . ... A' I: > v| Pfandbriefe. , «etb Allg. oft. Bob.-Srebil. 100'— in on.rn Qroadent.-Obl. kiebendürg. Ungeti ▲ctien. 78--I 81-75 18-75 88-85 Snglo-Bank . . . Srebitanstalt . . . Derofilenbant. . öfcomete.Hnftalt Eco - Baut . . tUbanl . . . malbent . . Deft. SanfaefeBf. Union. Ban! . . . Bcrcinfbimt . . . 8erfehr«bent. . . «lsöll>-«ah» . . Karl Lubwigbah» »eil. SU|..8abn »eil. ffr. 3ofef«6 Stael«bahn . . . Südbehn.......... . 96 50 .11)7*0 . irr — . 680--. 8« 50 .! 49 — . i*89---.164.-• I 7910 j 78 — . 118 50 .187 *5 .164 — . 151*85 .879— .104— 90-75 197-40 135- 670— so— 49 50 831 166 — 79-30 78 50 119 191-75 164-50 167-75 879-50 104-85 bto. in 33 3........ Station, ö. ÜB...... Ung. 8ob.-6rebitanft. Prioritäts-Obi. S-anj Ioses«-Behn . cft. Nordweftdehn . ©itbenbürgcr . . . . Sleet«behn........... Südb.-Bki.zu 50« ffr. bto. Bons Lose. Credit - Lose....... Rudolf» - Lose . . . . Weobe. (3Mon.) *uB«b. iooii.rakb.ro jjrrentf. IOC Marl. . Hamburg „ „ London 10 Pfd. ©ttri. Peri« 100 Franc» . . Münzen. Äeij. Münz-Ducaten 80-fftanclftüd . . . treuß. »effenscheiae ilber . . 8950 »8 30 83— 80 50 91-50 69-75 148 10150 884 168-95 13-85 55-35 55-40 113-80 .«*- 5-38 1808 j 1*687» 104*30 Ware 100-50 90— 96-50 88.85 90 75 91-75 70-143-108-76 181- 163-76 13 50 55-40 55-46 113-80 45- 5 39 9 09 V68V, 104 45 Lelegraphilcher Lursberichl am 6. November. Papier-Rente 69 70 — Silber-Rente 73 80 - 186»er StaatS-Anlehen 111 25. — vankactien 928. — Lredit 19150 — London 113 90. — Silber 105 —. — St. f. Münz, ducaten 5 42. - 20-Francs Stücke 914. - 100 Ätiv> mark 56.45. $peifen- Hi $eträn6e'larife für Gastwirthe, elegant ausgestattet. stets vorräthig bei Lg. v. Kleinmayr LF.Kamberg. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Lritannia-Silber ist da» einzige Metall, dos immer weiß wie 8ikber bkeibt und ist selbe« in «nglanb fast in jeder seiner«» Haushaltung zu finden, de et so gut wie Güter unb der Prei« beinahe der zwanzigste Theil von dem de« e»ten Silber« ist. Da« echt eng« tische »ritannia-eilber ist zu folgenden Preisen zu beziehen nur ' von der W. ItaUwra-Nieierl® *» M. Mer, Wien, Stadt, Schottengasse 9tr. 8: «affeelöficl, I Stück kr. 10, 16, 80, 85, 30, 4 , 45. — 6 Stück bavon fr. 60, 80, fl. I, 1-80, 1'50, 8, 8 50, 3. «»riftlilfW, 1 Stück tr. 30, 35, 40, 45, 50, 60. - 6 St. davon R. i, 8-50, 3, 3 50, 4, 4 50, 0. Messer und önbtlit, , Paar nur tr. 80 (6ildtt»riff). — 6 St. davon nur 4 fl. rheeseiher, i St. tr. .so, 4o, so, 60,80, fl. 1 mit oder ohne ®riff. Sßzeugraftela, 6 St. nur fl. 8.50. «lorbtcljct, 6 St. fl. 8. Srrviettruhalter, 6 St. fl. 8-50. 1 efrfltrftrtMtr h. 60, 80, fl. -80. 1 Huckkrstreurr fr. 80. 90, fl. 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Um Kindern das Zahnen an erleiditern und sie vor den beim Zahnen oft auftre* tenben krankhaften Erscheinungen zu stützen, werden allen Elektromotorischen Zahnhalsbänder I>on Apotheker Jut. SAcadte in .feuerladUSlultgarl, zur Be-nfiftuna bestens empfohlen, ä 60 fr. in der Apotheke von Matter in Möttting. (676c) 18—1 Zum Ausfüllen hohler Zähne j nibt es fein wirksameres und besseres Mittel, als die I Zahn-Plombe von dem k. k. Hoszahnarzt Dr. I O-, Popp in Wien, Stabt, Bognergasse 9h. 2, roeldhe sich jede Person selbst gan, leicht und schmerz-los in den hohlen Zahn bringen kann, die sich bann seft mit ben Zahnresten und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zerstörung schützt und ben Schmerz püt Mnatherin-Mundwasser von Dr. I. G. Popp. k. k. Hofzahnarzt in Wien, Stadt, Bogncrgassc Nr. 2, in Flacons zu fl 1'40, ist das vorzüglichste Mittel bei rheumatischen Zahnschmerzen. bei Entzündungen, Geschwülsten und Geschwüren des Zahnfleisches, es löst den vorhandenen Zahnstein und verhindert dessen Neubildung, befestigt lodfer gewordene Zähne durch Kräftigung des Zahnfleisches,' und indem es die Zähne und das Zahnfleisch von allen schädlichen Stoffen reinigt, verleiht es dem Munde eine angenehme Frische und beseitigt den üblen Geruch aus demselben schon nach kurzem Gebrauche. Anatherin Zahnpasta von Dr. 3- ®- Popp' k. t. Hofzahnarzt in D^ses Präparat erhält die Frische und Reinheit ho« Arbenis, es dient überdies noch, um den Zähnen »in blendend weißes Aussehen zu verleihen, um das m" h,rben derselben zu verhüten und um das Zahn ■ritt *« stärken. (1)36-30 flc,,ö? 3 Dr. J. C. Popp’s . Vegetabilisches Zahnpulver. - .en * Handlungen Krains. Roberts Streupulver zum Einstreuen wunder Kinder das hilfreichste Mittel; per Schachtel 20 kr. in der Apotheke von A. Matter in Möttling._______________________ (676d) 18-1 Zahnayl Paichrls Mundwassereflenz und Zahnpulver, die vorzüglichsten Zahn* reinigungs- und Couservierungsmittel. Flacon Mundwasser-effenz 1 fl., Schachtel Zahnpulver 60 kr. zu haben im Ordi-nali mslocale Theatergasse Nr. “0 im 1. Stock. Daselbst werden auch lünstliche Zäbne und Gebiffe nach der neuesten und besten Kunstmethode verfertigt und alle Zahnoperationen vorgenommen. (620) 12—12 eä Dm ■«'■wr V jeder und heftigster Art 13 Bl VW _ beseitigt dauernd das be- rühmte pariser Liton, wenn kein anderes Mittel hilft I Flacon ä 50 kr. bei Herrn Apotheker Blraehltz. (616) 4-4 Unterleibs-Illlchltidkildk finden in der durchaus unschädlich wirkenden Brurligalbe von Gottlleb Ktnrzenegger Herisau (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel. Zahlreiche Zeugnisse und Dankschreiben sinv der Gebrauchsanweisung beigesiigt. Zu beziehen in Töpfen ju ßjletr. W. fl. 3 20 sowohl' durch Gottlieb Sturzenegger selbst, als durch Joses Weis, Mohren-Apotheke, Wien, Tuchlauben Nr. 27; Sigmund Mittlbach, Apotheker in A g r a m. (634) 16-4 E Pi sie (Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt Dr. Kllllsch, Neustadt, Dresden (Sachsen.) Bereits über 8000 mit Erfolg behandelt. (.301) 43 28 Zur Lieserung von Gowrrts „firacudmh empfiehlt sich Jg. v. Kleinmayr & F. Bamberg. »»»st, vom Staate garantirte Ham'burg'er Geld-Bevloosung befiel)! au» einem Capital Bon 7,663,680 Kmk. In dieser großen Capital len-Verlooeun* muffen innerhalb der Iur>en Zeit von nur wenigen Monate» in 7 Ziehungen IW 41,700 Gewinn- unter nur 81,500 Loosen sicher jur Lnlscheiduug gelangen, worunter sich Haupttreffer 375,000 Reichs- speciell Reichsmark : 250.000 — 50,000 185.000 — 40,000 80.000 — 30,000 60.000 — 30,000 etc. etc. befinden. Zu de, amtlich fepgestellten 1. Ziehung losten I Wdltje Ong.-Loose M. 6. oder fl. 3.50 £elbe Orig.-Loose „ 3. oder „ 1.7S Gegen Einsendung de« Beirage« sin Banknoten oder Postmarken) oder gegen Nach nehme werden die mit dem Staatswappen Itrselenen Orlginallooae von un« versandt und die ami-llchen Pläne gratis beigefügt. Sofort nach geschehener Ziehung lassen liiir de» »elheitigten unaufgefordert die amtliche Bewinnlist« zugehen und «folgt die Anszahluno der «ewinnr prompt unter Staategarantie. Um der sofortigen HuSflihrung geneigter auf-träge sicher ju fein, beliebt men fich baldigst iedensaU« aber vor dem 15. November diroct ju wenden an 8. Sacks &Clee StaatS-Kffecten-Handluug, Hamburg. (659)4-2 glF* Einladung zur Beteiligung an den neu beginnenden Ziehungen der gtogta MmCUatt Hemburg genehmigten »nb garantirten Unter foitttShienbet Garantie und Aussicht de« Staates stehend, sind Bei diesem Unternehmen sowohl äußerste Solidität «16 gute Einrichtung derart vereinigt, um die Theilnahme emps«hl«nlwerth zn machen, »msomehr, ka die erforderlichen «osten gegenüber den dafür gebotenen Bvrthrilen nur unbedeutend zu nennen find, p^** Wut OrtglnaHoelt werde» anlgegede« lieber die Hälfte der Loose werden innerhalb sieben KibtljciUmgtu »der Slasjen mit Gewinnen gezogen, nämlich toent.: 375,000.218,750 Reichirnarl Gulden s. W. Spee.t 1 Prämie Rm L 250000 8 Gewinne Rm- 15000 Ü 1 Gewinn e 185000 S Gewinne 9 18000 s 1 Gewinn m 80000 12 Gewinne lOOOfl S 1 Gewinn m 60000 86 Gewinne m OOOO M 1 Gewinn m 50000 6 Gewinne M 4800 h 1 Gewinn 40000 40 Gewinne 4000 f 1 Gewinn _ 30000 1 Gewinn w 3000 V 3 Gewinne 30000 204 Gewinne m 2400 fi 1800 U 1 Gewinn «4000 4 Gewinne 2 Gewinne 80000 1 Gewinn E 1500 1 Gewinn 18000 412 Gewinne 1800 K in Allem 41,700 Gewinne. etc. etc. * Zu der Ziehung erster Llaff« versende» wir gegen Sin-fmbung de» planmäßigen ertragt«: mbung be« planmäßigen Betrage«: Aitje Original-Lvvse für Thlr.D ober fl. 3 50, albe ,, ^ Oebem Theilnehmer werden Bee uni d>« mit dem Staatswappen versehenen Orlglnallooee unter Beifügung de« amtlichen IBer« loosungeblane« pünktlich jugesenbet; tue amtlichen Gewinnlisten, somit Mt «»«sahluna der «et»im «tfei-Nett aech Zittaae- ge» Da» vertraue», welche« fich diese Loose fo rasch erworben haben, läßt un« bedeutend« Aufträge erwarte», solche werkte bi« |» dt» Nt», ften Bestellung«» eelbat nach *ea entferntesten C egenden «»ftrigt ftt »M nstt «Rlwfni n«|«B j M# *«■ üinfeabuni de« Betrege« oder unter Post- I 1 K AIAiromn nachnahm« nehmt» wir «ntygea I JIU» llUVvlilU. 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