Laibacher Zeitung. .M »«. Dinstag am 3«. März «8K». ^l u . ^ . ^ .. , . . .« . k... n.r ^<„>„ Uüt, ^icrt.i.ie. t^qlich. "»>> sm^.t spinnt !»,! V.ilaq.n im Co», vtl'ir qanzjäliriq ll ,l.. ho I!',ä hrl« .'» ll.W fr, mit ,ssre,.,ba»d ,». ^""''"'''"" i>>'^ "".,., ^ , ,v,' , . 5" ».^'iähvi^ ? ,1. W s . 7... scr. t. o» «q, b,. l. , si>. ...r 3va!tc,«ci!c oder dr„ Raum ^.elt'e». ,..r ..«' "!"!'! ^'"(^ "!'" ^/ ach m " ^. st ft m n" ^m.m^r ., 7. sin ^r.w..^»N.>" »och <0 "'. s>.r .inc jedc-ma.i,c («inscha..,..,, ,».„» zu vcchnn,,____________^^^^. Amtlicher Theil. H^e. k^ k. apostol. Majestät haben mit aller-höchster Entjchließnng vom 10. März d. I., dem ^ieinrich Grafen v. Brandis die k. k- Kämmererswürde allergnädigst zu verleihen gernht. Äm 27. März 18^2 wird in der k. k. Hof-und Staatsdrnckerei in Wien das XX. Stück des allgmeinen Reichsgesch- nnd Negiernngoblattes, nnd zwar vorläufig bloß in der delttschel, Alleinausgabe ausgegeben nnd versendet werden. Dasselbe enthalt nnter Nr. 6!>. Den Handels- und Schifffahrts-Vertrag zwischen Oesterreich nnd Sardinien vom 1«. October 18!i1. Nr. 70. Den Vertrag zwischen Oesterreich nnd Sar-dlnien vom 22. November löili, zur Unterdrückung des Schleichhandels auf dem ^.g" "»«53"»" ""d auf den Flüssen Po und Ticino. ')tr. 71. Die Verordnnng der Minlsterien der Finanzen und des öandels vom 12. März 1852, womit einige nen angeordnete Zollbesreinngen llnd ZoUl'egünstigzingen im Verkehre mit Sardinien kundgemacht werden. Wien, am 2tt. März 18Ü2. Vom k. r. Redactionsbnrean des allgemeinen Reisch: geseft- und Regierungsblattes. Niehtttlntlieher Theil. «aibach, 29. März. Se. kais. Hoheit der Herr Erzherzog Ludwig, jüngster Bruder Sr. Majestät des Baisers, sind am 27. d. mit dem Abendtrain von Wien in unserer Stadt augekommen, und haben das Nachtlager im Gasthofe „znr Stadt Wien" genommen. Den gestrigen Vormittag haben Se. kais. Hoheit hier verweilt, nnd um l Uhr Mittags Höchstihre Reise nach Görz über Melöberg im beste,! Wohlseyn fortgescht. Gorrcspondenzen. Trieft, 27. März. - ^ — Hente Nachmittag langte in l!l4 Stunden der k. k. Postdampfer „Adria" mit 37 Reisenden aus Alerandrien hier an. Unter den Reisenden befinden sich der durchlauchtige Herr Herzog v. Sachsen-Weimar, Obercommandant der Holland. Armee von Ostindien, nebst Sr. Ercell. Sir John Grey, Obercommandant der englischen Trnppen von Bombay, welcher aus Gesundheitsverhältnissen seine Stelle ablehnte und sich nach England zurückversügt. Die ley-ten Nachrichten ans Mrandrien reichen bis zum 20. März, laut welcheu große Geschäfte in Baumwolle gemacht werden. Aus Bombay haben wir Briefe vom 4. März, ans Calcutta vom 2l. Febr. Die Verhandlungen mit den Birmanen nnd den britischen Behörden sind gescheitert, indem die ersteren stets noch nicht anfhorcn wollen, die engl. Unterthanen zu mißhandeln. Der Krieg gcgen die Birmanen ist folglich unausweichlich. Von Bombay sind bereits ti Kriegsdampfcr mit lMM Mann Trnppen ge. gen Rangnn abgegangen (einige Briefe sagen tt000 Mann, aber alle indischen Zeitungen geben die Zahl ans tt0 a,l>, welche theils in Bomban, theils in Madras und Calcutta gesammelt wurden- Das Ober- commando dieses Feldzuges wird der General Godwin übernrhmen, welcher unlängst au5 England znrückgekehrt ist und bereits am Kriege gegen die Birmanen vom Jahre 1825 bis 1827 thätigen Antheil genommen hatte. — Auf der nordwestlichen Gränze fanden mehrere Gefechte mit dem Momnnds Statt. Der „Telegraph and tzourrier" sagt, daß die Perser sich vom Herat zurückgezogen haben, jedoch die „Bombay Times" versichert, diese Nachricht sey unbegrimdet. — Das amtliche Blatt aus lsorfu, welches uns auch heute mit dem Dampfer „Adria" zukam, veröffentlicht ein Decret des ^'ord-Obercom-missars vom l7. März, lant welchem das Parlament wieder ans <> Monate vertagt wird. DeM Decrete folgt ein drohendes Proclam des Lord - Obercom» missärs, aus welchem mau ersieht, daß die Wirren der politischen Parteien ihn zn dieser strengen Maß-regel bewogen haben. Anch die Hindernisse, welche die Minorität dem Geschäftsgange in den Weg legten, sollen zum Theil Gruud der Vertagung seyu. Heute Abeudö wird die Benefiz-Einnahme der so sehr bewunderten Tänzerin Maywood Statt finden. Ich sah heute Nachmittag über ll<> große Blumenkränze in's Theater tragen. Man bereitete cin« Menge Grdichte und Porträts der Tänzerin vor, um sie im Theater auszutheilen. Es wurden Sperrsil« z„ 10 .^ ii; Gllldeu l5M. verkauft. Zwei Fremde wollten 2U fi. für zwei Spcrrsihe gobin, doch es war nicht mehr möglich, sie zu erhalten. , O e st e r r c l ch. 2«ein, 26. März. Se. Maj. der Kaiser hat angeordnet, daß sich die Triester Börsedeputation mwerzilglich mit der allmäligen Herstellung drr noch erforderlichen ^enchtthürme, und zwar je nach dem Grade ihrer Wichtigkeit für die Schifffahrt, zu befassen habe, und wnrdc diese Bedingung an das Recht zur Eiuhebung der Gebühren von Seite der Börsen-deputatiou geknüpft. Das Eigenthum der gebauten Leuchtthürme bleibt dem Staate gewahrt- ' Der österreichisch - sardinische Handelsvertrag besteht aus 26 Artikeln. In Art. 1 wird vollkommene gegenseitige Handels- und Schissfahrtsfreiheit festgestellt. Lant Art. 12 wird die Schiffsahrt auf dein Po, dem Ticiu und den Nebenströmen frei, nnd jeder Belastung euthobcn erklärt. Eine besondere, baldigst abzuschließende Uebereinknnft soll die zur Beaufsichtigung nnd Verbessernng der Schifffahrt anf diesen Flüssen dienlichen Masiregclu feststellen; beide coutrahlrende Theile erklären sich hiefür gegenseitig verbindlich. Weiter gehen beide Theile in die Verbindlichkeit ein, ihre Eisenbahnlinien so zusammenstoßen zu lassen, daß Turin, Genua uud Mailand anf dcm geeignetsten Pnnctc verbunden werden. Art. 14 enthält die gegenseitigen Zollermäßigungeu und Zollbegünstignngen. Von Seite Oesterreich's wird der Zoll auf gemeine piemontesische Weine von 10 Lire ?l> Cent. pr. Quiutal^uf 7 Li«, auf Reis in Hülsen von 4'/, Lire für ein mettisches Quintal auf 1'/« Lire, auf Inngvieh von 6 Lrre pr. Stück auf 1'/4 Lire herabgeseNt. Eiue Beilage "'t> ^ cut» hält die Zölle anf Fische, Schal' und sonstige Wasserthiers, Schlachtvieh, Pferde, Hülseufrüchte. Werkholz, Seifen, Parfnmerien, Rohhänte, Glasplatten und'Bücher, die über die dabei festgestellten Beträge nickn c.i>öhet werden sollen. Von Seite Sardiniens werden Oesterreich alle ZoUcrmäßigungeu und Begünstigungen, welche es iu seiueu neuerlich abgescklos-scueu Verträgeu Frankreich, Belgien, der Schweiz, dem Zollvereine, Griechenland, den Niederlanden und England zngestand, ebenfalls für die gleichen Waren eingeränmt. Der sardinische Zoll auf Znggeschirre wird um 23 Procent erniedrrt. Art. 14 nid <9 hält noch die Zollsäfte für österr. Industrieerzengnisse, welche während der Vertragsdaucr nicht erhöhet werden dürfen. Diese Daner ist mit 6 Jahren, vom Tage des AnstauscheS der Ratification«!,, bemessen. In keinem Falle sollen die über die dsterr. sardinische Gränze ein- oder ausgefüllten Waren höhereu oder anderen Zöllen unterliegen, als die auf dem Seewege oder anderu italienischen Gränzen Oesterreich'i> vertriebenen ; dieselbe Verbindlichkeit ist Sardinien sei< nerseits eingegangen. Mittelst Art. 1tt werden erleichternde Bestimmnngen für den Gränzverkehr ge troffen. Modena uud Parma bleibt es vorbehalten, diesem Vertrage bcizutreteu. " Das Ministerium für (5ultue und Unterricht hat, um der Nachfrage uach der zu Anfang de5 laufenden Schuljahres ausgegebenen neuen Fibel ,md neuem ersten Sprach- und Lesebuche für katholische Volksschulen zu genügen, eine dritte Aussage dieser beiden Bücher angeordnet- Die Stärke der drei Auflagen zusammengenommen ist bei der Fibel 28O.Wtt sßtt.OW > ino.ttlw ^ 100.00«) und bei dem el-sttn Sprach- und Lesebuche 170.000 (50.000 -j- 60.0W -;- 60.000.^ Einem kürzlich im „Wochenblatte für di< Laudwirthschaft iu Galizlen" angeführten Ausweise entnehmen wir nachstehende Daten über das im I. 18ll1 in Galizien gewonnene Stein- und Kochsalz, nnd zwar: Iu Wieliczka au Steinsalz . . N4tt.N14 lkntner „ Vochnia an Steinsalz . . 313.923 „ „ den Salzsuden an Steinsalz 1.511 " " „ ., Kochsalz ^z«.2tt« an Viehsalz 12.1Ntt an Düugersalz 241 „ und au Mutterlauge 2.033 „ Zusammen 1,ft17.4!ii» Eentner In den iu Galizien bestehenden 11 Calzsudan-stalten werden jährlich im Durchschnitte an Salz gewonnen, in-. Drohobycz 81.000 l5tr., Dolina 6U.4W (5tr.. Bolechow <>0.400 (5tr., Lacko 47.700 ^entr., Kossow 42.700 tztr-, Mossulna 41.500 (ßtl., KalltSz 40.800 (5tr., Utorvp 8tt.700 l5tr., Starasol 30.30ft Centner, Solec 27.00l> l/entner, Stebnik 21.400 Rentner. ' Der in der untern Donau sehr gefürchtete Räuber Milloschevics ist am 17. März m Orsova mit Dampfboot von Widdm eingebracht, und «m 18. nntev starker Escorte uach Temesvar abgefchrt worden. Wien, 27. März. Wenn das große Eisenbahnnetz der Monarchie vollendet seyn wird, dürfte der Wareudurchzng eine weit größere Rolle, als bisher in der gesammten österreichischen Handelsbewe-gung spielen. War dieß bis jem nicht der Fall, zeigte sich sogar in der Ziffer de« I. <85V qest?i, daS I. <«4? eine Abnabmr um ttWllN Pentn«rn, schaben wir, einerseifs anf die ofsicieNe» st»tlstislf>en Mittbeilm,-yen gestüftt, die Ursackn' der Abnalmn >n diesem 308 speciellen Falle bereits bezeichnet, andererseits aber bedarf es längerer Zeit bis der Handel gewohnten Richtungen entsagt, und neue Verkehrswege einschlägt, die aber vor Allem dann festgeregelt und gleichbleibend eingerichtet werden müssen. Umladungen, hanfiger Wechsel der Vertriebsmittel, Aenderungen im Tarifsystem wirken störend, uud erst wenn sich ein neuer Handelsweg in allen Beziehungen branchbar und sicher erweis't, erhalt er den Vorzug, dann aber auch für alle Zukunft. Die Verbindung der Nord» und der Ostsee mit der adriatischen Küste, dreses große mit vielseitiger Anstrengung unablässig geförderte Werk wird und muß Oesterreich dereinst zu Statten kommen. Einstweilen aber ist es schon nüplich und interessant den handelspolitischen Blick auch auf die gegenwartigen Bewegungen des Durchfuhrhandels gerichtet zu halten. Nach den Gränzen, über welche der Eintritt und der Austritt der transitirenden Güter im I. 18^0 erfolgte, vertheilte sich die Durchfuhr auf folgeude Weise: Von Süddeutschland waren 2!i0.25i!i Centr. ein-, nach Süddeutschland 143.9^0 (Zentner ansge-treten; von den fremditalienischen Staaten 2.'l3.614 Centr. ein-, 381.433 Centr. dahin ansgetreten; von den Seeküsten waren zum Durchzuge '!21.7li7 Cent. eingetreten, nach den Seeküsteu transitirten 261.04!) Centr.; von der Schweiz waren transito 70.667 Ctr. ein- und 234.308 Centner ausgetreten. Die andern Gränzen sind von minder erheblicher Bedeutung. In Bezng auf die Richtung sind folgende Warenzüge die hervortretendsten: aus den fremden italienischen Staaten nach den österreichischen Seehäfen l4.':..^)3 Ctr., von da dorthin 314.034 Centr.; ans den deutschen Zollvereinsstaaten nach den österr. Seehäfen zusammen 121.770 Ctr. u. s. w. Die Wichtigkeit des italienischen Verkehrs für Oesterreich ergibt sich von selbst aus obigen Ziffern. Was den Verkehr dcs Zollvereines mit den österrei-chlschen Seehäfen betrifft, so ist er zwar immer ansehnlich, aber doch.bei Weitem nicht so lohnend, als er dereinst sich gestalten mnsi, wenn der Znsammenhang mit Oesterreich sich inniger und der Unternehmungsgeist beiderseits regsamer sich gestaltet haben wird; denn auffallen muß es jetzt immerhin, daß aus den Seehäfen nach dem Zollvereine um 36.880 (5tr. mehr zu, als von dort dahin ausgeführt wurden. Wien, 27. März. Gestern ist hier Delaroche's berühmtes Bild „Marie Antoinette" , das im nächsten Monat im österr. Knnstverein ausgestellt wird, von Paris angelangt. Die nächste Ausstellung wird auch an trefflichen Gemälden Wiener Künstler sehr reich seyn. Wir nennen vorläufig zwei Bilder von Gau er mann, Georg Decker's: „lebensgroßes Porträt des F. M. Nadetzky" und Schlesi tiger's: „Wein, Weib und Gesang." — Das hohe Ministerium für Cultus und Unterricht hat vierzehn Priester-Seminarien in Ungarn, und zwar 10 römisch-katholischen (darunter das Paz-moneum zn Wien) und 3 griechisch-nnirten, jährlich Subfidien von 4!).000 st. C. M. zugesichert. Hiemit ist deu dringendsten Bedürfnissen abgeholfen. Alle Pfarrer, die nach der Conscription von 1802 ihre ^ongrua von 300 ss. nicht besitzen, werden nächstens die Ergänzung derselben und zwar nun auf ein Maz für zwei Jahre, vom 1. November 1849 bis letzten October 1851 . erhalten. ^- Dem Vernehmen nach werden lm k. k. Mi-mstermm d«s Unterrichts und Cultus fortdauernde Berathungen über das neue Ehegesetz abgehalten und zwar unter Vorsiy des Herrn Ministers von einer Commission welch«, wie der „S. C. meldet, auf a. h. Anordnung aus dem h. Fürstbischof von Seckau. Rauscher, dem Herrn Reichsrathe Salvotti, dem Staatsrathe Frecherrn von Mgram «nd dem Grafen Wolkenstein gebildet .st. Den Berathungen soll ein aus der Feder des h. Fürstbischofes Rauscher stammender Entwurf zu Grunde gelegt seyn. — Vorgestern fand die letzte Zoll - Konferenz der hier versammelten Abgeordneten Statt, welche sonach die angenommenen Entwürfe eines Handelsund Zolleinigungstractates nebst dem dazu gehörigen Zolltarifsentwurfe ihren betreffenden Negierungen einsenden werden. — In Klagenfnrt fand am U1, d. die Decorirnng des Herrn Gensd'arnurie-Lientenants v. Steiger, und der drei tapfern Gensd'armen'Lukmann, Nebesko nnd Konralh, welche sich in Sulzbach ausgezeichnet, auf feierliche Weise Statt. — Der Ober-Ingenieur-Stellvertreter Hr. Golz ist mit dem erforderlichen Personale nach Kärnten abgesendet worden, um die zu führenden Eisenbahnlinien daselbst zu ermitteln. — Se. Erc. der Herr Statthalter von Böhmen hat ein Comit^ ernannt, um die nöthigen Vorarbeiten betreffs der Errichtung von Sparcassen auf dem ftachen Lande vorzuuehmen. — Der mähr.-schlesischen Ackerbaugesellschaft ist ein sehr wichtiger Vorschlag übergeben worden, der das Aufblühen der Landwirthschaft nnd die Bildung des Landmannes bezweckt. Der Verfasser des Vorschlages klagt nämlich über die geringe Fachbildung des mährischen Bauers und über dessen Beharren bei der Betriebsmethode seiner Vorfahren. Er erblickt die Abhilfe hauptsächlich darin, daß der junge Landmann veranlaßt werde, andere Zustände nnd Verhältnisse kennen zu lernen, mittelst einer ähnlichen Einrichtung, wie das Wandern bei den Gewerbsleuten. — Die Viehseuche in Galizien ist dem Erlöschen nahe. Im Ganzen sind 647 Stück Vieh gefallen. — Vor wenigen Tagen wurden zwei Raubmörder, welche in Parona (bei Verona) ein Weib ge-tödtet hatten, zn Pnlver und Blei verurtheilt. Schon waren die Truppen, die der Execution beiwohnen sollten, znm Ausrücken bereit, als der Commandi-rende, General Lichnowsky, in der eilften Stunde das Wort „Gnade" sprach, uud beide Delinquenten in Berücksichtigung ihrer Jugend zur bloßen Kerkerstrafe begnadete. — Die in Muggia zu errichtende Wcrfte soll einzig und allein zum Baue vou Linienschiffen und Fregatten größter Gattung bestimmt seyn, während kleinere Fregatten nnd Corvetten in Venedig geballt werden sollen. — Wie die „Leipziger Ztg." vernimmt, sollen durch verläßliche Unternehmer die Kiele zn zwei Linien-schtssell, und zwar unter 'Aufsicht kaiserlicher Offiziere und Beamten, gelegt werden. Der Bau soll in Por-tor«'? begonnen, uud dann in Mnggia fortgesetzt werden. — Die fünfte Colonne der k. k. österreichischen Truppen, bestehend aus der 4. Escadron Windischgrätz-Dragoner nnd zwei sechspfündigcn Batterien ist am 23. d. in Dresden aus Holsteiu angekommen. Se. Majestät der König, in Vegleituug der k. Prinzen, ließ die Truppen auf dem Neumarkte defiliren und mehrere Schwenkungen ausführen. — Das k. k. Generalconsulat zu Paris hat in anerkennenswerther Fürsorge kürzlich auf die Möglichkeit der Eröffnung neuer Absatzquelleu für die österr. Industrie in Spanien aufmerksam gemacht, und bei diesem Anlasse hervorgehoben, daß der Chef des Hauses Abella, eines der hervorragendsten in Ferrol, eigens die Reise nach Triest unternommen habe, um zwischen den spanischen Häfen uud dem österr. Küstenlande directe Verbindungen anznknüpfen. Wien, 28. März. Das Marine-Obercom-mando war bemüht, durch wiederholte Entsendung k. k. Dampfschiffe Spuren rücksichtlich des Schicksals des Kriegsdampfers „Marianna" aufzusuchen, und nnterbreitete dem Allerhöchsten Armee-Obercommando nachfolgenden Commissionsbefund über die mnthmaß-lichen Ursachen des Unterganges jenes Kriegsdam, pfers, worin das l^klagenswerthe Ereignis; eine nur zu vollkommene Vestätignng — aber anch die vom Marine-Obercommando bereits ausgesprocheue Ansicht ihre Rechtfertiguug findet: Es sey der k. k. Kriegsdampfer „Marianna" nicht das Opfer seiner Untüchtigkeit oder der Gewalt des Sturmes, sondern eines unglücklichen'Zufalls geworden. Commissions- Befund. Aufgenommen von den Gefertigten über die wahrscheinlichen Ursachen des Unterganges des k. k. Kriegsdampfers „Marianna" „Den eingezogenen Nachrichten zu Folge, worunter jene des Schiffsfahnrichs Millosich — als Erhebungen, welche der zwischen dem Lamone nnd Porto Corsini aufgefuudene Theil des Wraks lie- fert — den sichersten Anhaltspunct gewähren: dürfte Nachfolgendes aufgenommen werden: Das anfgefnndene Wrak ist ein Theil der Backbordseite des Achterschiffes. — Da die Rippen ganz abgebrochen, die Planken der Außenseite, so wie die inneren uuter dem Wassergange sammt diese,« uud der untern Schanzverkleidnng entzwei sind, — so liefert dieß den Beweis, daß hier eine außerordentliche Gewalt wirkte und zwar in Trümmer zersprengte, wovon das eine der aufgefundene Theil ist, das andere, dem Steuerbord angehörige, noch aufgefunden werden — das dritte aber, durch den Kiel mit dem Hauptkörper in Verbindnng bleibend, mit diesem untergegangen seyn dürfte. Wäre diese Gewalt der Dampf gewesen, so hätte das Zerreißen nnd Absprengen der Seitenwände nicht an dieser Stelle des Achterschiffes, sondern mehr vorwärts gegen das Mittelschiff zu geschehen müssen. Es kann daher nnr angenommen werden, daß die besagte furchtbare Zertrümmerung die Wirkung einer Pulver-Erplosion war, und da sich bei der „Mariauna" die Pulverkammer im Raume nnter der Capitäns-Cajüte befand, welcher Lage der anfgefnndene Wraktheil entspricht, so scheint dieser Schluß kein zu gewagter. - Nach den durch den Echifföfähnrich Seglin von der Mündung des Po gebrachten Nachrichten nnd die vom dortigen Piloten Giovanni Marchcsini gesam-melten Schiffsbestandtheilen und mündlichen Informationen läßt sich 'Nachfolgendes als plausible Folgern ng aufstellen: 1. Der Untergang des Schiffes dürfte in der Nacht vom 4. auf den >i. März Statt gefnnden haben. — 2. Die muthmaßlichc Stelle, wo dieß geschehen seyn dürfte, scheint die hohe See gewesen zn scyn, wahrscheinlich in der Nahe der Po-Mündnngen. 3 Bestätigen die jüngst aufgefundenen Schissstrümmer, als Theile, die ober der Capiläns - Cajüte, gelegen sind, die Hypothese, daß die Erplosion durch Pulver in der Santa Barbara des Achterschiffes Statt gefnnden habe. 4. Läßt sich mit Ueberzeugung annehmen, daß die „Marianna" ein seetüchtiges Schiff war, das seinen früheren Leistnngen Ehre machte, daher deren Auslaufen am 4. März keineswegs als ein riskirtes Unternehmen angesehen werden dürfe. Ein unheilvoller Zufall scheint allein deren be-flagenswertbes Ende herbeigeführt zn haben. Am Bord der k. k. Dampf. Fregatte Lucia am 23. März 18.^2. Moering ml.»., Scopinich mi>., Major. Fregatten - Capitän. Smidt, Schiffs - Capitän. Vriinu, 2ü. März. Die Modalitäten über die Marktanfsicht und das hiefür beantragte Personale haben in der letzten Sitzung des großen Ge-meinde-Ansschusses (am 23. d) ihre definitive Erledigung gefunden. Die Zahl der Marktanffther ist auf 12 Individuen festgesetzt worden, welche sämmtlich einen Iahres-Gehalt von 1l»0 ss. CM. beziehen, mit Ausnahme des Getreide-Marktaufsehers, welcher mit 200 fl. dotirt ist. Die vier Schlachtcontrollore erhalten einen Gehalt von 180 Gulden C. M. Ferner wurde bestimmt, daß alle diese Individnen theils aus der Zahl der Bürger, theils ans jener der Stadtangehörigen zn wählen, nnd vor ihrer Anstellung einer strengen Prüfung über ihre Vefähignng zu unterziehen seyen, und daß eS der Gemeinde anheimgestellt bleibe, sie in vorkommenden Fällen gegen vierteljährige Kündignng, und im Falle der DiensteS-vernachlässiguug augeublicklich zu entlassen. Wie aus einer in der letzten Gemeindeansschuß« Sitzung vorgekommenen Verhandlung hervorgeht, liefert die neueingeführte Einschreibegebühr (! kr. CM. von jedem Metzen der zu Markte gebrachten Getreide- uud Hülsenfrüchte) die erfreulichsten Resultate, indem dieselbe in den ersten ü Monaten gegen v.ert-Halbtausend Gulden Erträgnisi ergab, und daher an« znnehmen ist, daß dnrch diesc an sich unbedeutende Abgabe der Gemeinde eine jährliche Emnahmöquelle von mehr als 8000 fi. CM- eröffnet wurde. 3«f> Der große Gemeindeansschuß hat das diesijäh-' rige Ansgabebudget fur die 1. mid 2. Classe der Unterrealschule «ach vorausgegangener Prüfung und Re-gulirung genehmiget und auf 2700 dulden (5. M. festgesetzt. Deutschland. Verlin. Das preußische Cultusmiuisterium hat durch ein Rundschreiben alle Proviuzialregieruugen der Monarchie aufgefordert, die Stellungen an sämmtlichen Elementarschulen genau zu prüfen, um diejenigen zu ermitteln, deren Inhaber nicht ausreicheud besoldet sind. Der Minister spricht den Gruudsatz aus, daß die meisten Gehalte zn einer?eit bestimmt wurden, wo der Werth des Geldes größer war, während die Ausprüche an die Lehrer seitdem gewachsen sind-Mit der Negulirung der Lage der psiichtgetrenesten und bedürftigsten Lehrer soll der Anfang gemacht und das Geschäft in einem Jahre abgewickelt seyn. Nur im äußersten Falle werde der Staat aus semen Mitteln das Erforderliche ergänzen: zuvörderst müsse versucht werden durch Garantirnng des Schulgeldes bis zu einer gewissen Höhe die Lage der Lehrer zn verbessern. — Die in den Provinzen Prensien und Posen noch zahlreich vorhandenen polnischen Flüchtlinge sollen vom 1. April ab einer streugeru polizeilichen Beaufsichtigung unterworfen werden. — Die baierische Kammer der Reichsräthe hat das Finanzgesetz ohne Debatte angenommen. Das Deficit soll demnach durch dcn Ertrag des Zahlenlotto, welches noch bis zum 1. October 18!ü; fortzubestehen und an diesem Tage aufzuhören hat. durch eine außerordentliche Erhöhung der Grund- und Do-minicalsteucr, so wie durch die Hans- und Gewerbesteuer gedeckt werden. Die Kammer der Abgeordneten hat hiezu uoch eine Erhöhnng dcr Einkommensteuer beschlossen. — Nach der „A. Postz." sollen die Jesuiten Missionen in Vaiern unter der Bedingung dcr Nicht-ansiedelnug der Jesuiten gestattet werden. — Von den acht Bischöfen Baierns sollen sich zwei, nach Angabe des „katholischen Hansfrenndes." gegen die Iesutteumissiouen, wie überhaupt gegen Missionen, ausgesprochen haben. -" In der Sitzuug der sächsischen zweiten Kammer vom 2l. d. M. wurde ein allerhöchstes Decree, den Schluß des gegenwärtigen Landtags betreffend, zum Vortrage gebracht. Der Schluß soll vor Ende April erfolgen. — In den letzten Tagen haben die Schlnßbera> thuugeu der Bundes - Presifachmänner begonnen und es läßt sich erwarten, daß bis Ende dieses Monats ein Resultat erfolgen werde. — Die württemberg'sche Kammer der Standes.-hehren hat den Gesetzentwurf, betreffend die Ungil-tigkeit der deutschen Grundrechte, am 22. d. M. angenommen, wodurch ciu Gesammtbeschluß beider Kammern erzielt worden ist. -- Der badische Landtag ist am 20. d. M- in höchstem Auftrage dnrch den Präsidenten des Ministeriums des Innern, Staatsrath v. Marschall, geschlossen worden. — In Dessau ist in den letzten Tagen auf ein Gesuch der freien Gemeinde um staatliche Anerkennung ein Negieruugsbescheid erfolgt. Es heißt in demselben, daß in Dessan nur die christliche und die jüdische Religion staatsberechtigt, und daß die Mitglieder anderer Neligiousgenossenschaften von allen politischen und bürgerlichen Rechten ausgeschlosseu seyeu. Es soll den freien Gemeinden jedoch gestattet werden, in der Stille in ihrem Glauben zu leben. — In der ersten Sitznng des Flottcncongresses zu Hannover bezeichnete der Herr Ministerpräsident von <2chele die Frage, ob zur Herbeischaffung der w die Gründung und Erhaltnng einer lebensfähigen Nordseessotte erforderlichen Mittel eine Möglichkeit gegeben sey, als den wichtigsten Punct der Berathungen. Als Minimalgrundlage der Flotte würde ein Bestand von 2 Segelfregatten, 2 Eegelkorvetteu 3 Dampfschiffe,, und einer Anzahl Kanonenboote an'ge. uommen, die einen jährlichen Answaud von mehr als einer Million Thaler erheischen. Die Summe soll durch Umlage auf die matrifnlarmäsiige Bevölkerung der zum Kongresse eingeladenen Länder, und zwar 2 Ngr. auf jeden Kopf für die Biunenstaaten, nnd 4 Ngr. für die Küstenstaaten, hereingebracht werden. Der Herr Ministerpräsident erklärte weiter, daß Hannover den Grundsatz obeuausteUe, daß die Flotte uur im Vundescontingents-Verhältuisse erhalten werden könne. — Dem für Bremen ernannten Bundescommissär, General Iacoby, sind 1000 Mann Truppen zur Verfügung gestellt wordeu. D ii n e m a r k Am 21. März ist in Kopenhagen die Königin-Witwe, Maria Sophia Frlderika, in einem Alter von «4 Jahren gestorben. Die hohe Verstorbene, eine Tochter des Landgrafen Carl zn Hessen-Dassel, war geboren dcn 28. October 1707, vermählt den lll. Inli l7!)0 mit König Friedrich Vl., wclcher am A. December 18!l!) starb nnd seinem Vetter Christian Vlll. die Krone von Dänemark hinterließ. Die Töchter aus dieser Ehe sind: Caroline, geb. 17!>:l, vermählt 1819 mit Prinz Friedrich Ferdinand zn Dänemark (dem jetzigen Erbprinzen) und Wllhelmine Marie, geb. 1808, vermählt 18ll8 mit Carl Herzog zn Schleswig-Holstein-Sonderburg - Glücksburg. Italic n. Für die päpstlichen Truppen erschien dieser Tage zum ersten Mal ein apostolisches Fastcnreglement, wodurch die religiöse Disciplin der Soldaten und aller Militär-Beamten mit ihren Familien in den von der Kirche vorgeschriebenen Zeiten der Enthaltsamkeit, sogar während der Dauer des Marsches, bis iu's Allereinzelnste genau und scharf angeordnet wird. Frankreich. Paris, 22. März. Dnrch Dccret des Prinz-Präsidenten sind jeder der drei Snccnrsalen der Dreifaltigkeit, des heil. Ambrosius und St. Jacob, zwei Vicare unter dem Titel: „Spender der letzten Gebete" beigegebeu, welche besonders und ansschliesilich m,f den Gottesäckern des Nordens, Südens nnd Ostens, wo sie sich zu befinden haben, beauftragt sind, die Leichen der Armen anf Verlangen nnentgelclich zu empfangen, welche ron keinem Geistlichen begleitet sind, dieselben bis zum Grabe ',» geleiten nnd für sie die letzten Ge» bete >n sprechen. Der „Moniteur" wird vor dem 2!>. d., dem Eröffnungstage des legislativen Körpers, die Geschäftsordnung für denselben veröffentlichen. Sie wird von der frühern nicht sehr abwcicheu. Der Ruf zur Ord-nuug, das Recht des Präsidenten, sich zn bedecken, sind beibehalten. Die strengste Disciplinarstrafe ist die Ausschließung eines Mitgliedes von den Sitzungen auf 14 Tage. Die Tribuue ist aufgehoben. Jedes Mitglied spricht von seinem Platze. Die Besolduug d^S Präsidenten beträgt 100.000 Fr. jahrlich. Der „Monitcur" euthält ein Circular des Ministers des Innern von Persigny, an die Präfecten, um denselben wegeu der bevorstehenden Wahlen zu den Haudelstribuualeu Iustrnctiouen zu ertheilen. Vor allem sind die Kandidatenlisten uur mit den Namen der wohlhabendsten, gcachtctsten und ehrenhaftesten Handelsleuten zu füllen. Niemand kaun au dcu Wahlen theilnehmen, der nicht ein geborner oder na-turalisirter Franzose ist. Ebenso sind die Bankerottirer bis zu ihrer Rehabilitiruug ausgeschlossen. Man hat behauptet, daß der Prinz-Präsident sich mit allerlei Plänen zu Gunsten der arbeitenden Volksclasse, herumtrage. Diese, Behauptung würde dnrch folgende Aenßernng bestätigt werden, die Louis Napoleon vor einigen Tagen gegen Georges Land, die im Elyfte häufig erscheint, gemacht haben soll. „Sie und alle Philosophen der socialen Schnle'" soll Napoleon gesagt haben, „verstehen blntwcnig vom Socialisms; ich habe hier über ein halb Dutzeud Maßregeln im Pulte liegen, die dem Volke mehr uützen werden, als alle Organisation der Arbeit und sonstige Pläne Ihrer Freuude." In Paris sollen Verhaftungen vorgenommen worden seyn, denen theilweise große Wichtigkeit beigelegt wird. General Cavaignac hat um die Erlaubniß nach' gesncht, nach Belgien zu reisen, nm seine Freunde zu besuchen, man hat ihm bedeutet, daß ihm in diesem Falle die Rückkehr nach Frankreich nicht mehr gestattet Wäll'. Die Erpedition nach Kabylien ist auf den I.'l. April festgesetzt. Dieselbe wird nicht, wie es früher hieß, vom Kriegsminister General St. Arnand befehligt werden, da seine Differenzen mit dem Präsidenten nun aiwgeglicheu siud. Vroßbrilannicn und Irland. London. 21. März. Im Oberhause hat Lord Derby, im Uuterhause Hr. D'Israeli am 19. d. die Erklaruug abgegebeu, daß das neue Parlament vor dem Ende des Herbstes zusammentreten werde, was auf eiue baldige Auflösung schließen läßt- — Der „Economist" versichert, daß Hr. Osborne seine Motion anf Verweigerung von Geldforderungen wiederholen werde. Der „Globe" meldet, daß Lord John Rnssell für diese Motion nicht stimmen werde. London, 22. März. In Cork hat die Wahl mit einer cutschiedenen Niederlage des protectionists schen Candidate» Mr. Treweu geendet. Mr. Scully wurde mit eiuer Majorität von tt0l Stimmen gewählt. Mehr als 6000 Wähler waren auf dem Kampfplatz erschienen. Der Pariser Times-Correspondent bringt daS abentheuerliche Gerücht, daß der Priuz-Präsideut dem Kaiser von Rußland das Anerbieten gemacht habe, seinen Enkel, den ^jährigen Sohn deS Herzogs von Lenchtenbcrg, Enkel von Eugene Veauharnais, als seinen Nachfolger anf dem Präsidenten-, Dictatoroder Kaiser-Thron Frankreichs zu adoptiren. Vsmamsches Neich. ssonstantinopel, 9. März. DaS „Journal de Constantinople" meldet: „Sehr häufig werden von der hiesigen Polizei voluminöse Ballen mit Beschlag belege die sehr schön gebundene, reich verzierte Bücher enthalten, in welchen m maßloser Weise gegen die türkische Regiernng losgezogen wird. Diese Ballen sind nach Vnlgarien bestimmt. Die Polizei läßt dieselben, so wie ihr Inhalt constatirt ist, verbrennen, was erst kürzlich mit einem Ballen der Fall war. Anf dem Titelblatte der Bücher ist Moskan als Ort der Drucklegung angegeben; ohne Zweifel ist dieß nun ein schmählicher Kunstgriff, cine der Verfasser solcher Bücher würdige Erfindnng." Neues und Neuestes. Wien, 28. März. Die Handelskammer iu Finme hat unmittelbar nach ihrer Constituiruug ein Dankschreibeu in den ehrenvollsten und verbindlichsten Ausdrücken an den Herrn CectiouSchef Dr. Czoernig für seine erfolgreichen Bemühuugen um die Zustande« briuguug der das Wohl der Schifffahrt nnd des Handels bezweckenden Anstalten in jener Stadt gerichtet. Von der montenegrinischen Gränze, 23. März, wird gemeldet: Dem Vernehmen nach haben sick zwei Abgeordnete der Regierung von Mon» tenegro nach der Gränze von Albanien begeben, um mit einem Abgesandten des Pascha von Scutari die friedliche Schlichtnng der beidersetts noch vbschwebenden Streitigkeiten zn besprechen und auf diese Weise die Erneuerung blutiger (5ouflicte in der Zukunft zu verhüten. Telegraphische Depeschen. * PariS. 27. März. Renten 100, 40 71, 0.';. Die Rentenconversiousoperation wird als vollkommen gelungen betrachtet. — Der „Moniteur" bringt ein Decret, womit die Gehalte der Canouici an der Kirche zu St. Denis wieder hergestellt werden. Corfu, 2ü. März. Wege" Parteiwirren hat der Lord-Obercommissär das jonische Parlament auf sechs Monate vertagt- Verleger: I«"- v. kleinmayr uud Fedur Vambera- Verantwortlicher Heransgeber: Ign. v. Kleinmayr. AiHanq zur Iai^aHerSeitmlH. 5rlcOsapbis»<»s, Cours«Veri»t,t der Ltaalbpaple,, ro>n 29, März l852. V»aal«sch''!'ov«fchr,>>i.m,,n ^, 5 P<5<. (!n UVt.) 95, «M detlo « ^ '/^ « « «^9/1« dctto „ ^ „ „ 7'' 1>4 StaatsschuldUirsch. v. Jahre l85ttl,!>t3iilck,ahl»!!!, .. ^ „ . M>"/6 D.irlk^» »lit V't!us»»q v, ?, >^3!^ !»l 2.»0 i!, :'.<).', .',/l6 Neues Anlchm «^5»« l^ii!«^, 4......»."» A.,uf.«cti.u. v>. Htilck >2^ ft- l» ^«. M. « M, Actit» dcr osier«-. Dcnau^^ixvis^iffsal,»« jfti 500 N, O. M...... 660 NinlvM. «ctim d.S ^sie<-r, ^loud i» Trieft i» 5tttt N. (« Ä1!,.......5'N l/5 sl.ii><5. M. Wc?4 Vs. Ml'xcit. Axsssb,»^. sür N)0 0>»ld.» lHnl,. ^»uld. l2^^l/«Ä!. Usl'. ftraüssuri a,M,, < s,'r !<>0 ft, s»sd, V>l< ti»«.-Wahr. im'ii '/Ä ,!. Fus,. Guld.) 123 l/S ^ Monat, H^,u»b!»>,, s»r IN« tl>^!«l Vai»o, Ntl,!, 184 Äf. i Moxat. roudo», siir l Psund Stnliin,, O!ii!i>.» 12-86 A Ml)»>it. Mailaud. sür Ü00 Ocft.rl.ich Lx,, O»!d, 1t2 2 Mo», t. Vlars.il!^ sin ^!! . . <Äi,,d, 147^/4Vs. 2 Molial Vnkareft Mr < Gulden . . . p.na 220 .N T.Sicht. K. ,ss. Mn,lz-, im Bezil-ke H^!lb?rg füi die durch Hochgewässel- inKl-aii, Velluigliick. ten, eingeleitete!, Sammlung pl-. . 4 32 Hierzu die Summe des 36. Verzeichnisses in Nr. 71 der Laib. Ztg. l 263l 36', Totalsumme: fi. »2656 8'/, Kunstausstellung m Laibach betreffend. Nach emer so eben eingegangenen Eröffnung des österreichischen Kunstvereines iu Wm S^> 7 ""b bräunt geben zu wollen. vom8^d M^^''^ 'n' Verf^e der Verlautbarung Herr B osizio Io?H ^'se.ther als Mitglied Frau Salom°.!E.u!na^beilnehmer: die Herren: Hoh » Eduard' Hohn Gustav. Nadamlensti Si.,,«., Petlenek Carl v«,^ ' Wutscher Ioh. Eo. dem Vereine beigetreten sind. Laibach an, 25. März l552. Für das leitende s-lm.il« d,. lZail>acher Fil.ale d/S österreichische» kmissve^,,^ Der Vorstand A ll k ü n d i g u n g Wiener Allg. Zeitung (Thea terzeitunq ) Der ungewöhnliche Beifall, nnt welchen» „Die Geheimnisse von Wien" von Gdnard Nreier i,i der Vliener allgemeinen Heitunss ^Thea« terzeitUNft) aufgenommen wurdcn, hat d,e Redaction veranlaßt, für das zweite und dritte Quartal (vom l. April bis Ende Septembn dieses Jahrganges), abermals eineu nenen Noman von (Eduard Vreler zu bieten. — Nach einer freundschaftlichen Verständigung mit dem beliebten »nd talentvollen Aln cor wurde beschlossen, diesesmal einen historischen Vloman zu bringen und hiezu gewählt eine Epoche ans der reichbeweftten «nd interessanten Reftierunftszeit Kaiser Joscph dcs Imeiten. Daß Herr Vreier die österreichische Gesch'chte kennt, hat er >" s"»en frühere» zahlreichen, historischen Romanen bewiesen; das; er g^schichiliche Stoffe wie A^ ner im Vaterlande zu benutzen u»d zu behaudeln ^^', steht, dies; werden ihm selbst srinc heftigsten Geguer zu gestehe"; das; e in, Auslande gleich rühmlich bekannt und verbreitet ist, und m,t einel Frische, Man-uigfaltigkeic und Abwechslung in de» M>tthelluugeu erscheint, wie vielleicht kein zweites Die Wiener Allgemeine Zeitung gehört ^> den wenige» Blattern, welche in die höhereu Eirkel gelangen, in die Kreise d.r hoh.n Ar>sto> kratie. in die Familien von Intelligenz, Nang und Vermögen. Man findet sie m allen Salons, auf deu Toiletteil der Damen, >» den Bureaux der Heuen vo» Einfius;, Stellung, Ton uud Bildimg. Sie ist gleichsam das <5onversationsblatt der vor nehmen und eleganten Welt Aber auch a»5e,e Ltaude interessistt, sich für diese Zeitung mit großer Vorliebe. So die Geistlichkeit, welchem sie in Kirchensachen und i» religiösen Beziehungen da Nencste, Wichtigste „nd Wisseuöwertlieste »littyeil^ so c>as Militär, welchem sie Tl'q für Taa oas Interessanteste und für den Kriegerstand das Geeigneiste aus der Vergangenheit u»d s^egenw.nt roi-führt; so die gesammte Beamtenwelt, welche das Wichtigste aus ihiem Bereiche zu ver»ehmen wünscht, oh»e da) Tiockcuc lmd langweilige mit in den Kauf uchlneu zu müssen, daS so viele andere Zeituugen euthalten. ^ben so sinden alle anderen Stände i» diesein Journale eiu Universalblatt des ^leuesten und Anziehendste» für ,h,e» Bernfi der Kaufmann, d>» keinem deutsche!' Blaite s^ m,,»'afl''"^ "einvl,,,, »»e il^ diesem. ^)-^ Einen besonderen Reiz gewahren die 5H illuminirten, in Kupfer «nd Stahl gestoche nen Vilder in Großquart, von welchen a» jede>» Sonntage eines ausgegeben wird. Sie bestehe» : 1 In den auserlesensten Vtodebildern für Damen und Herren, jeder Saison voraus.,' lend uud nach Mustern angefertigt, wie sie in N3ien getragen und von der wahrhaft eleganlel» Welt als Norm gelte». Diese Modebilder, grösiteittheils vo» zwei Seiten aufgefaßt, sind so faßlich und prae tisch, dasl jede Modistin, jeder Kleidermacher sogleich darnach arbeite» kann. 2 I» satyrischen Vildern, Vonmots in Vildern, die herrschenden TagSthorheite« geißelnd l. I» heiteren Wiener'Tcenen sür vach lustige, gr'ößtentheils konnsche Vorfalle und heitere Ereignisse schildernd. 4 In theatralische» Gruppen > »d Ta« bleaux, »Künstler-Porträts, (tostume Vil dern a»s de» voizüglichste» Schauspiele», Oper», Ba! lets der sämmtliche» Theater i>, Wien. 5 I» colorirten Vilderräthseln, Nebns, U'ie sie keine Zeitung in Deutschlai'd und Frantleich biingt; in Preisanfgaben, >» Vildern n, s. w. 6. In Trachten, National Eostnmes, Maskeu u d TravestissementS Alle Vilder von dem berühmten Meister Eajetan in Wien gezeichnet u»d du'cha.,s mit Fa,° benpracht «lluininilt. .. ^, , <-> .. , D.« ,se> Leitung «st vierteljährig für Wie», sanimt fieier Husenduiig i» die Wohnung der Piänunieranten, 4 fi. C. M. -Fü< ?lu swältige sammt taglicher freier Aujen dung durch die löblicheu Postämter bis an die äußerste Gränze der Monarchie 5 st. C. M. Halb» ah rig füc Wi,n 8 si., durch die Post l 0 fl. C. M. G a n z-jährig für Wie» l6 fi., durch die Post 20 si. C. M. ^7^ Wer halbjährig in das Abonnement em» tritt, erhält aus'er den wöchentlich, im halben Jahre erscheinenden 26 ,'llummirten Bildern noch l5 Bilder als Prämie, im Ganzen 4» Bilder. Wer ganzjährig abcml'rt, außer de» 5^ Bildern im Jahre noch 45 Bilder als Präm,«', im Gan-zen tt7 illumiuirte Bilder, welche unter Glast und Nahmen gebracht, sich zur Iimmsrverzieruntt, zur Ausschmückung von Land», Kaffeh und Gast' Häusern, ihier grosie» Mannigfaltigteil, ihrer ergeh-lichen Daistellungen und der stets heitere» Gegenstände wege", gauz vorzüglich eignen. c>.^ l5>,7" Wenn man erwägt, dasi jedes ein« zelue dieser Bilder im Comptoir der Theaterzeitung z» 30 tr. C. M. verkauft wird, so läsit sich berech-»e», welch' namhafte Zugabe dem halb u»d besonders dem ganzjährigen Abonnenten durch diese kostspielige Gratisbeigabe (welche AuSwärtigo, auch »och portofrei zugesendet) geböte^ wird, ^>,^ l^^ ^.» mehrere» Monate» complett erscheinen und einzeln auf 2 fi. 24 lr. zu stehen kommen. Den Auswäicige» wird dieß Quartal, die „Ge Heimnisse von Wien" enthaltend, portofrei durch d>e Pc>st gesendet. Auswärtige habe» ihr« Praoumerationsbetra^, der neueste» Postoerordmmg gemäsi. ^u frankirett» Sie weid,» el sucht, »-ater^,tl,"st). Naube..stei..«asse '^r. 92... <"' der Eck> des B,,l,«äßche.'s, ^chst «>e. ^, k. Börse