«r. 855. Montag, 8. November 1886. 105. Jahrgang. Macher Zeitung. »»«»U?. ".""spltl«: M!t Postvtilendung: «an,j»hll, fl, 15, b<,lb>Hhl<« st. ?,5U. Im <« s.,nz<«hri«'fl, i. — I„ler«°»«atb»i: Für ^ ^ ^nftrat« b!« zu 4 feilen »!l li,, ^,r»ß«e Pr, ^, « ss,! !'«'> üs> ri»» Wiederholungen pl. Zeile » tr. Dle ^Laibüch« ><«ttuna" «lcheint «ii,,Kch mi» «»«nohme del Sonn und ffeiertage. Dl« «b»<« l ^^bsdirectiuuen in Krakau und Lcmberq. der »»^'Direction der galizischeu Karl-Lndwig-Bahu ^ c>eren Betriebsleitung in Üemberg, der Direction ^iew' ungarisch-galizischen Nahn und deren Be-^ 5 "3 "l Przemysl sowie dem gesammten, bei M ^uppentransporte direct bethciliglen Vahnperso-lichl/Mcr er die düstere Atmosphäre erhellt, das be,, ^?"^ll durchblicken lässt, das dräuend sich in W,en zusammengeballt hat. >Hl!ck?"t.0l'eser Zeit Haben sich in dem bedrohten süd-NM? ^'^ bcs Coutiueiltes solche Thatsache» ab> ^^Mter Weise alterierteu. Das, was sich in Aul- garien vor unseren Augeu abspielt, jene bedauerns» werte Agitation, welche von einer fremden Macht dort im Interesse notorischer Revolutionäre, zur Untergra-buug der Kraft der Gesetze bestehenden legitimen Regimes mit cyuischer Offenheit betrieben wird, die tief-wirkende Einschüchterung, welche das Eiulaugeu der zwei Kriegsdampfer — absichtlich oder uuabsichtlich — auf die versammelten Vertreter des bulgarischen Voltes hervorgerufen hat: das alles siud hochbedeutsame Mo-meute. bei bereu Erwäguug mau wohl nicht mehr sageu kann, dass jene Uuabhäugigkeit der Nalkau-Völker gewahrt sei, welche nach dem Ausspruche des Miuisterpräsidenten das Ziel unserer äußeren Politik ist. Und so blickt deun wieder das ganze eivilisierte Europa, welches bewuuderud deu heroischen Kampf des schwache,, bulgarischen Volkes um seine Unabhängigkeit mit ansieht, auf die ungarische Metropole an der nnteru Douau, wo die nunmehr versammelten Delegationen die bangen Sorgen, welche alle Gemüther beklemmen, zerstreuen sollen. Deun — die fürchterlichste Gewissheit, sie ist noch immer besser, als die bange Uugewissheit. Und so müssen denn die beiden weittragende,, Reden, mit welchen die Präsidenten der österreichischen und drr nngarischen Delegation ihr Ehren« amt autrateu, als sehr eruste Symptome der aufs höchste gespanuteu Situatiou angesehcu werde,,. Sie „ahmen sich aus, wie eine energisch compouierte Ouvertüre, die auf deu Ernst des dramatischen Gauges der Hcmdluug vorbereite,, soll. Doch. überlasse,, wir dem Präsideuteu der österreichische!, Delegatiou das Wort. Unter gespannter Aufmerksamkeit des Hauses sprach der greise Parlamentarier, nachdem er den Präsidentcustuhl bestiegen: '«Hohe Delegation! Ich danke ergebenst für die mir ! erwiesene Ehre, indem ich berufe,, wurde, diesen Ehreu-platz einzunehmen. Das mir durch die auf mich ge-falleue Wahl entgegengebrachte Vertrauen werde ich „ach bestem Wissen und Gewisse,, zu rechtfertige,, mit alleu Kräfte,, bemüht sein. Hohe Delegation! Es unterliegt wohl keinem Zweifel, dass der hohen Delegation diesmal die schwierige Aufgabe zutheil werden wird, eiue fchwcrwiegeudc Augelegeuheit einer gedeihlichen Lösuug zuzuführen. Es' ist doch eiu öffentliches Ge< hcimuis, welches, wie ich glaube, der seitens der hohen Regierung einzubringende Voranschlag zur Bestreitung des gemeinsame,, Staatsaufwaudes rechtfertigen w,rd, dass die hohe Kricgsucrwaltuug sich bemüssigt gefunden habe, einen bedeutende,, Mehrauspruch iu das Budget einzusehen. Dies ist ein Umstand, welcher angesichts der bereits iu hohem Grade in Anspruch geuommenen Leistungsfähigkeit der Steuerträger immerhin die eru-strstc Aufmerksamkeit und gründlichste Prüfuug seitens der hohen Delegation herausfordert. Die Weisheit Sr. Majestät unseres allerguädigsteu Kaisers uud Herrn hat „,,s zwar de„ Friede,, uuter deu schwierigsten Verhältnisse,, bis zur Stunde zu erhalten gewusst (Beifall), deu Frieden, welcher zur Erstarkung uud Kräftigung unserer wirtschaftlichen Zustände so überaus vouuötheu ist. Ob aber der Friede auch für die nächste Zukunft wird erhalten werden können? eine Frage, welche sich einer zutreffenden Beurtheilung unserseits zwar entzieht, welche aber angesichts der schwierigen äußeren Verhältnisse, wie sie sich zu ge» stalten begouuen haben, eine ernste Beunruhiguug wach« zurufe,, geeignet ist Die Intention, ja ich möchte sagen, die Tradition aller bisherigen Delegationen war die, dass die Delegationen für die Machtstellung des Reiches immer ein wachsames Auge hatten, ernstlich bemüht waren, für die Aufrechterhaltung der Machtstellung des Reiches „ach Kräften vorzusorgen, uud dies stärkt mich in der Ueberzeugung, dass die hohe Delegation diesmal angesichts der Verwickluugen. wie solche doch auch jedem Laien bemerkbar sind, sich der Erkenntnis nicht verschließen werde, dass gerade jetzt, und zwar in erhöhtem Maße, alles daran gesetzt werden mnss, um Ocsterrcich'Uugarn in die Lage zu versetze», im Rathe der Mächte die Oesterreich-Ungarn gebürende achtunggebietende Stellung einzunehmen (Bravo!). eine Stellung, welche von vornhereiu ausschließt, dass die Stimme Oester-reich'Ungarns überhört werden könnte, eine Stellung, welche zu erkennen gibt, dass die getreuen Völker Oesterreich Ungarns fest entschlossen sind, die dem Reiche gcbüreude Machtstellung „„verkümmert zu erhalten und mit allen möglichen Mitteln und wenn es nicht anders möglich ist, felbst mit der Mima ratio zu vertheidigen. Hohe Delegation! Es liegt ja auf der Hand, dass angesichts der nnunterbrocheueu, in besorgniserregender Weise sich immer steigernden Rüstungen der Mächte, dass angesichts der eiligen Hast, mit welcher diese Mächte überlegene Waffen zu beschaffen sich bemühen, dass überhaupt angesichts der Lage, wie sie sich iu der letzten Zeit gestaltet hat, alles darauf angewendet werden muss, um dem Reiche alles zu bieten, was seine Machtstellung zu fördern geeignet ist. Es liegt auf der Hand, dass angesichts dessen, was ich zu berühre,, mir erlaubt habe, wir uuserer herrlichen, tapferen gemeinsamen Armee die Mittel nicht ver- Feuilleton. Der todte Säugling. ll^'z'^uberl, gib Ruh', die Mutter schläft.... sie «e alt? !?l"ch"'-' So sprach mit gedämpfter Stimme ^»Ner ^ ""b schlich sich sacht wieder i„ die Nebe,,-"^ne,,' /?." ^ siir sie gar Wichtiges zu thu« gab. !?i> E^/'^uen. still in sich zusammengekauert, Bruder M h" ^slerchcu auf dem Bodeu sitze,,, ihr sche»er ^ an f ""s bem wachsbleiche», Autlitze der Kraute», ^ebtl, . blinder hatte sich vor kaum drei Tage,, ^ fass/,, "" Wunder, das sie „och immer nicht recht ^ttet'..^"mochten, welches ihnen selbst die Gruß- Eii, l völlig begreiflich zu macheu verstand, ^ni « '""be Frau war gegeu Abe.id ius Haus ^t-acht >""o hatte riu wirkliches Vrüdcrcheu m,t-l^reckrn ^ deutlich weinte uud schrie; wohl aus ft Nun , libber war die Mutter kraut gewordeu und ? »NlM ^"' währrud die Kiudcr so still uud ruhlg > l aück. V bass sie sich kaum zu athme,, getraute,,. 1 laq?, b" audcre Kleiue war schnell verstummt i. "nd «".' 'Ho,, herausgeputzt, mit weißem Hemd' ^ einer ^"""chen. ,„it Spitzen »nd blaueu Maschen, i? T'sch? M"' Truhe, die drübei, iu, Kammerl a„f ? drei 5'""o. Er. der ältere Bruder, deu nm„ erst s°?>daz lM den Große,, „aunte. wollte wissen, ei konnte '^!"b' i" aar nicht mehr schrie, immer-la ertöne ^ "«möglich schlafen. endlich mufste ">en. war's doch so hübsch zu sehen, wenn es, wie an dem Abend letzthin, die Augcrln aufschlug und schier verwundert um sich schaute! So waren deun iu einem unbewachten Moment die Geschwister, das kleine Mädchen fest an seme Schürze geklammert, in das Stüberl nebeuau geschnchen und. fast auf den Fußspitzen gehend, zn dem Tlsche ge-trete,,. Scheu bliebe,, sie stehe,,. de„u der lleme Schläfer, schöl, wie ei„e große Puppe, regte sich wirklich mcht, und seltsam weiß uud starr schien das jüngst so rothe Gesichtchen. , . „_ . Warum „ur am hellen Tage zwei mächtige Wachs-lichter zur Seite des schwarzen Kasteus standen? Unruhig zog das flackerude Licht der Flamme über de„ offeueu Schrei,, dahiu. uud eiu Duft w,e aus der Kirche erfüllte dcu sä„„ale„ Raum. Aeugstl,ch uud doch von u„e„dlicher Begier ergriffen. das U„fassbarc erklärt zu sehe,,, streckte Haus den Fma.er aus und berührte tastend das Angeulid des Kindes. Erschrocke,, fuhr er zurück, uud als hatte die Todeskälte, welche ihu jähliugs selbst durchschauerte, ihm das Fi„gcrchc„ verbrauut. fuhr er damit gegen die eigeuen warmeu Lippeu uud presste es fest gegeu dieselbe,,. Dabei schaute er „och immer starr aus das Brüderchen, welches nicht erwachen wollte und doch nicht so recht erkennbar schlief. Ihm wurde so uul)e,m-lich zumülhe, so ba„ge um das kleiue Herz. er verzog deu Muud „ud begauu zu weiucu. Als das Schwesterchen, das abwechseiud vo„ dem «Großen» zum «Mc,-„e„» gesehe,,, de„ Ha„s in Thräneu sah. fte>'g auch sie zu' schluchzen au. nicht eigentlich w'ssend warum, aus Mitgefühl, aus Furcht. . . So fand sie die Großmutter. «Lasst's Kinderl in Ruh', unser Herrgott hat's gut aufgehoben droben bei seinen Engeln im Himmel,» sprach die alte Frau, nahm die Kinder bei der Hand n„d führte sie in die,Wche. Dort gab sie ihneu Kaffee zu trinken und füllte sich die eigene Schale, nicht anders wie an jedem anderen Tage. Dann kam eine Nachbarin, das «Kind» anzuschauen, die Großmutter ließ sie in die Kammer treten, ohne ihr zu folgen. Nachdenklich kam die Frau „ach eiuer Weile zurück, sie schien Worte des Bedcmerns an die Ahne zu richten. Diese strich sich die Schürze glatt uud sagte, die Schale wegstellend: «Mril, Goit, in meinem Alter de„kt man anders übers Sterben, dann bleibt viel Leid erspart.» Die Nachbarin winkte mit dem Kopf, schaute uochmals zurück, seufzte tief auf uud gieug. Hans hatte verwundert zugehört, aber begreifen konnte er nichts. Was war der Tod? Mochte dieser was immer sein, er fürchtete ihn, denn das Leben flieht die Kälte. Der letzte Ollobertag gieng zur Neige. Aus grauem Himmel hatte sich eiu Sonueustrahl gelöst ii„'d glitt auch durch die Stube, wo die kraute Mutter lag. Uuter dem Fenster saßen n^ch immer, e„g aneinander geschmiegt, die beide», Kinder. Es war kühl geworden im Zimmer. Hans halte den Arm um den Nacken der kleinen Schwester gelegt uud diese dicht an sich gezogen. «Du sollst nicht sterben,, sagte er leise, «sonst wäre ich ganz allein. Heut' kommt der Vater früher aus der Arbeit henn. hat die Großmutter gesagt, uud dann trägt er 's Hr,,-l derl fort. das muss dann tief unten in der Erde schla« > sen, wo's so kalt und finster ist. Wärmn die Frau es Mbacher Fettung 3K. 255 2094 8. November 1886» wehren und nicht vorenthalten dürfen, welche erforderlich sind, um sie in den Stand zu setzen, ihrem opfervollen Berufe, dem sie immer mit der größten Bereitwilligkeit und Aufopferung nachgekommen ist, auch jetzt und in der Zukunft in jeder Beziehung und in voll^ kommenem Matze gerecht werden zu köimeu. Aber bei alledem wird es doch von der gründlichen Erwägung und der endlichen weisen Veschlussfassung der hohen Delegation abhängen, mit Rücksicht auf die bedrängte Lage der Steuerträger bezüglich der Höhe des zuerkennenden Erfordernisses das richtige Maß zu treffen. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Delegation diese schwierige Aufgabe Mcklich lösen wird, und diese Lösung wird — davon bin ich ebenfalls überzeugt — eine derartige sein, dass sie auch deu wohlwollenden hochherzigen Intentionen unseres allcrguädigsten Kaisers und Herrn entsprechen wird, dessen Weisheit und väterliche Fürsorge uns den von uns allen so sehr gewünschten Frieden noch durch lange Jahre erhalten möge. (Beifall.) Und deshalb rufen wir: Se. Majestät unser allergnä-digster Kaiser und Herr lebe noch lange Jahre, er lebe hoch! hoch! hoch!» Die Antrittsrede des Präsidenten Dr. Smolka steht heute selbstverständlich im Vordergrunde der publi-cistischen Discussion. Während ein Theil der Presse die Anschauung vertritt, dass diese Enunciation das ureigenste Werk des Präsidenten unseres Abgeordnetenhauses ist, lässt sich ein auderer Theil von dem Zweifel peinigen, ob nicht dnrch den Mund Dr. Smolka's von maßgebender Stelle aus zu den Völkern des Reiches gesprochen worden ist. Nun, dieser Zweifel wird binnen 24 Stuuden behoben sein, und die Thronrede, mit welcher Se. Majestät der Kaiser morgen in der Ofener Hofburg die Ansprachen der Delegations-Präsidcnten beantwortet, wird den denkbar officiellsten Aufschluss darüber ertheilen, welche der beiden vorerwähnten Auffassungen die richtige ist. In keinem Falle leuchtet uns ein, warum sich ein Wiener Blatt zn der Behauptung versteigt, dass Dr. Smolka's Emanation die Befugnisse eines Vorsitzenden «eigenmächtig ausgedehnt» habe. Will man etwa dem Präsidenten einer Körperschaft, in welcher allein die österreichische Volksvertretung Fragen der auswärtigen Politik einer Besprechung unterziehen kann, das Recht bestreiten, bei solchem Anlasse einen Blick auf die politische Situation zu werfen und ein Urtheil über dieselbe abzugeben? Als Dr. Smolka vor nun zwei Jahren beim Antritte des Delcgations-Präsidiums erklärte, er wollte die auswärtige Lage unbesprocheu lassen, da wurde ihm von derselben Seite, die ihn heute wegen Ausdehnung seiner Befugnisse anklagt, die damalige Enthaltsamkeit übel genommen und derselben die «großangelegten politischen Essays» früherer Dele-gations-Präsidenten entgegengestellt. Was für ein sonderbarer Wechsel in der Anschauung von den Präsidentenrechten! Wenn aber Dr. Smolka aus dem Grunde der Ausdehnung seiner Befugnisse beschuldigt wird, weil er sich zum Dolmetsch der Gesinnungen der Völker Oesterreichs machte und erklärte, dass dieselben erforderlichenfalls mit der Mima ratio für das Reich eintreten wollen, dann begreifen wir den Sinn dieser Anklage noch viel weniger. Denn einer solchen Gesinnung Ausdruck zu geben, ist jeder Präsident eines österreichischen Vertretungskörpers berechtigt, mag er dem deutschen oder slavischen Stamme angehören, und wir erinnern uns au die Ansprache eines früheren, der Verfassungspartei entnommenen Delegatious-Präsidenten, in welcher derselbe sich ungefähr dahin vernehmen ließ, dass die Völker Oesterreichs zwar aufs lebhafteste die Erhaltung des Friedens wüuschen, aber. wenn nöthig, auch bereit seien, mit Gut und Blut für die Machtstellung der Monarchie einzutreten. Wir für unseren Theil vermögen zwischen dieser Aeußerung uud der Mima ratio des Herrn Dr. Smolka absolut keimn Unterschied zu erblicken. Empfang der Delegationen. (Original Die Kriegsverwaltung nimmt Ihre erhöhte M^ willigleit für Bedürfnisse in Anspruch, welche durch ^ Wirkungen der Einquartieruugsgesetze uud durch fortschreitende Entwicklung der Waffentechnik begrub erscheinen. Sie ist jedoch bestrebt, diese uuvermeio^ gewordeuen Mchrforderungen auf das möglichst gewg Maß einzuschränken. ^ In Aosuien uud der Hercegovina zeigt i'ch ""/ in diesem Jahre auf allen Gebieten ein stcM ^n schritt, uud wird eiu Zuschuss zu deu VerwalwM kosten dieser Länder aus deu gemeinsamen Wt" nicht beansprucht. , Meine Regierung hat für das nächste 3"^^" mals eine Verminderung des Credites für die ^u^ pen iu Bosnien und der Hercegoviua ill Aussicht Y nommeu. . „ Indem Ich die eingehende Prüfung dcr vty' zngehmden Vorlagen Ihrer stets bewährten P""" schen Einsicht empfehle, rcchue Ich dm auf. t>ass ^. Meine Regierung iu Erfüllung ihrer wichtig l schweren Aufgabe durch Ihre vertrauensvolle M'^'„ uuterstützen werden, und entbiete Ihnen alle» M< herzlichsten Gruß.» Die Autwort Sr. Majestät wllrde an vielen Steur stürmisch acclamiert. Zum Schlnsse ertönten e„ty"l' stische Hoch- und Eljen-Rufe. Politische «eberficht. (Von der österreichischen Delegation-) Aus Budapest wird telegraphiert: Ueber die Arven der österreichischen Delegation liegt nur dcr ^M > des Vudgetausschusses vor, seine meritorischen ^"^j„ gen nicht vor dem 15. d. M aufzuuchmen. Als oay sollen die Referenten die ihnen zugewiesenen ^ , "„, studiert haben, um dann dem Ausschusse zn "f"^ , Die lange Pause findet darin ihre Erklärung, baA" ' ehe man zur Besprechung der äußeren Frage 1^ . I die nächste Eutwickluug der Ereignisse in Vnlga . abwarten will. In Delegiertenkreisen meint n^.?M man wolle die Aeußerungen Salisbury's im euM^ Parlament abwarten. Die nächste Plenarsitzung '1^ ' den 20. d. in Aussicht genommen. ^ ,^ (Gewerbe-Inspectoren.) Einer M"»» der «Neuen freien Presse» zufolge wurde in der l ? Versammlung der Gcwecbe-Inspectoren diesen mltß^ ' dass behufs Ermöglichung einer genaueren Iusp'^^e der Etablissements jedem Inspector ein oder u'^ Assistenten je nach dem Umfange des betreffenden ^ spectionsbezirkes beigegeben werden. Diese MaW soll möglichst bald, jedenfalls gelegentlich der Actm'"'^ des Unfallversicherungs-VesetzeS. durchgeführt '"" (Zum Schuhe des galizischen Pe ^ leum s.) Aus Lemberg wird berichtet: Smvoyl Navhtha.Raffineure und Interessenten in Kolmnea^ auch mehrere andere galizischc Petroleum-Prudllc hallen die Intervention der österreichischen ^^«M in Anspruch genommen, damit der durch mehrere <1 ^ hindurch auf den ungarischen Staatsbahnen be""', ^e und mit 1. November d. I. außer Wirksamkeit ge, ^ Ausnahmstarif für galizische Petroleum-Sendungen^, Budapest wieder eingeführt und der beziiaMl .^ hebungserlass voll Seite der nngarischeu Reaier>>^^ uns nur erst gebracht hat, wenn's doch nicht dableiben sollt'?» «Sei still,» antwortete noch leiser Mariechen, «Mütterl wacht sonst auf.» Die junge Frau aber war schon erwacht. Sie wandte langsam das Hanpt den Kindern zu, auf deren blouden Scheiteln ein goldener Schimmer lag; ihr Auge füllte sich mit Thränen. «Der Herr nahm, was er gegeben, wenn nur ihr mir erhalten bleibt!» flüsterte sie mit zuckenden Lippen. «Mein armes Kleines, du bist mir genommen.» Die Ahne trat ins Zimmer. «Was soll das Weinen. Frau Tochter!» sagte sie verweisend mit leichtem Kopfschütteln. «Schaut vorerst auf Eure Gesundheit und denkt an den Mann! Was sollte der wohl machen ohne Euch! Der Himmel sei gepriesen, dass er's Kind und nicht Euch zu sich nahm, unser Engerl schläft in gutem Frieden.» «Bringt's mir noch einmal!» bat wse die junge Mutter, und obschon mit Widerstreben, kam die alte Frau doch endlich ihrem Begehren nach. ^n den schwachen Armen der Wöchnerin ruhte der "ewe Sarg; regungslos, einem Wachsbilde gleich, lag das todte Kmd darin. u "-" u Da zog es magnetisch auch die Kinder aus derj Fenstermsche zu dem kleinen Schläfer hin; Hand in Hand standen Manechen und Hans an dem Bett der Mutter und aus den Augen von Großmutter, Mntter und Enkel ruhte der Bück dreier Lebensalter auf dem Geheimnis des Todes. Die Thüre gieng, der Vater kam nach Hause. Sem sonst so schwerer Schritt, die Stimme, mit welcher er lein bringen können, und dürfen gerade so gut hineingehen, wie alle anderen auch.» O Kinderherz, das selbst im Angesicht des Todes noch Freuden zu finden und ihrer froh zn werden vermag! ____ P. U—r. Ztzr Zösal. Nach dem Dänischen des Earit Etlar. (19. Fortsetzung) ^ Sein Antlitz überflog es bei diesen Worten heller Sonnenschein. ^.«ett «Der Dank eines Weibes ist ein Mizenkorn, "H Aussaat mit hundertfältiger Frucht gesegnet wlrv. ^ es im Koran.» . ^ell «Hardenberg, haben Sie sich je eines I Dankes erfreut?» *Ia.» .^h»e" «Und wer war jene, die so königlich z» "^ verstand?» heiB^ «Ihren Namen habe ich versprochen, am^t halten. Sie ward. bald nachdem ich mit ihr v ' f geworden, eine glückliche Gattin. Es »st M Jahre her.» «Und dann?» se,„ O «Ja. dann hat sie mich vermuthlich vergM .^l ist ja auch hinreichend, wenn ich nur fortfayr, zu gedenken!» ^ise^ Unter diesen Gesprächen hattcn s« lyr " ^t erreicht. Der alte General stieß, ali er se'nc . d.e erblickte, einen Freudenruf aus. Ratino bee'M '"^sS Maulthiere aufs neue zu satteln und ""M"' '"" die Gefahr als überstanden anzusehen sc« ^"^"^9 Povih bestiegen die beiden Maulthiere. v"^ ^ und Ratino bildeten den Vortrab, alle," WA ' ^ langte, dass der erstere sich an ihrer Sel" sollte. .,„ Aelse" «Mir könnte die Gefahr drohen, von "' ^aibachll Zcitunll Nr. ii55 2095 8. November 1885. Mlrrsse h^ galizischcn Petrolrllm-Industrie wieder ^ "Mnglg grnmcht werde. , .Kroatien.) Wie ans Agram berichtet wird. Mr der Voranschlag des Landesbndgets pro 1«87 20?lw" Vorsanction unterbreitet und wird dem am , ' ° -"zusammentretenden kroatisch-slavonischen Land- . d)n der k. Landesregierung bestimmt znr verfas-,M''°ß'Nei! Behandlung vorgelegt werden. Danach die N?' Gesammterfordernisse ""t' rmid <)Z^5)l)lj() fl. link m ""6 in gleicher Höhe gegenüber. Erfordernis v>w i» ^U"^ sind in, Vergleiche znm Voranschlage l«8t> um circa 50000 fl. gestiegen, .m / ^ krbien nnd Vulgarie n.) Nach einer der ^oi. liorr.. zngekommcnen Meldung ans Belgrad hat sH °"ti«e bulgarische Agent Dr. Strausly der serbi-' >^n Äegicrung die Eröffnnng gemacht, dass seitens (/ liülgarischen Regierung der Präfect von Widdin. leai ^' "' ^^ FnmMontrolor Karanfilovic zn De-Na ^" ^l die Commission zur Negelnng der Vre-^<^llge ernannt wurden llnd dieselben eingeladen, ) lhrerseits die Delegierten zu ernennen. H^/f6rallkreich.) Das in Frankreich erledigte I "Mlle h^ öffentlichen Arbeiten hat nun wieder h» definitiven Illhaber gefunden. An Stelle des >M ^'hant. der um leinen Preis mehr bleiben «^' ist endlich Herr Milland, der ziemlich radical Work ^"'ator bcs Rhone-Departements, ernannt I»,»?' benannt waren als Candidaten für diesen Y 'Mnellen Posten die Herren: Dcves. Felix Faure. ^^ly. Raymond :c. Maßgebenden Einfluss auf die den k ma. ^"'^ H"'^ El<en Durnford an der Wnbnsche-Mündnng erworben, ^/lcsen Küstenstrich fällt auch die Iub-Mündung, °ff» ^ ^" Zugang zu deui Hochlande der Gallas er-c», ^,^" Durnfordpurt legte Iuehlke eine Station dlivi, ' Witn-Erwervnng ist dnrch die Neu°Erwerbnng H " brwahrt, nach dem Norden hin dnrch eine fremde ^^abgeschnitten zn werden. __________ Tagesnenigleiten. ^, Se. Majestät der Kaiser haben, wie die .Linzer Kin?' "'^det, der Gcmcindevorstchling zn Wcyregg ei^ ^chulbaue ^00 fl., dem Comite" zur Gründling ker ^ciwilligen Feuerwehr in Ebcnsee 100 fl. nnd ^ ^eibl'l!schlitzcn^. geschädigten Bewohner in Szinye-Ujfaln 500 fl., ü„t, f! b'"'sh Brand Befchädiqten in Prccsen 200 fl. «/ ^^"ugcn in Nagy-Aerezna 5l)0 fl. zn spenden — (Ein Theaterstück der Erzherzogin Marie Valerie.) Wie dem Pariser «Temps» aus Wien gemeldet wird, arbeitet die Erzherzogin Marie Valerie gegenwärtig au einem einactigen Lustspiel, welches im Lanfe des Winters im intimsten Familien-cirlel des kaiserlichen Hauses zur Auftiihruug gebracht werden foll. — (Spanische Forschungen in der Sahara.) Die spanischen Erforscher Julia Eervera und Nizo. die in den letzten Tagen von der Sahara, welche! sie bis zwischen dem 22. und 24. Parallelgrad durch- ^ drungen hatten, zurückgekehrt sind, haben am 30, Oktober ^ in dem Athenäum im Madrid einen Bericht über ihre, Reise erstattet. Sie knüpften im Namen Spaniens poli-! tische und commcrcielle Nczichuuge,, mit den, Sultan von, Adrar und deu eingeborenen Herrschern verschiedener an- ^ derer Landstriche an, welche das spanische Protectorat! angenommen uud versprochen habeu. die Handelskarawanen, welche sich nach den spanischen Elnblisscmcuts des Rio de Oro begebe,!, zu „nterstützcu. Die Reiscudeu geben interessante Aufschlüsse über die Völkerschaften, welchen sie in der Sahara begegnet sind. Die Mehrzahl derselben bekennt sich zur mnhamcdanischen Religion. Es herrscht bei ihnen Vielweiberei. Der Charakter der Eingeborenen ist scheu uud missstrauisch, Sie pflegen deu Sclaven Handel, Das Mima ist überall sehr gesund, aNein dem Boden gebricht es an Wasser. — (I. I. Kraszewsli,) Wie der «Kuryer Warszawsti» mittheilt, ist Kraszewski infolge der Verschlimmerung seines Gesundheitszustandes gezwungen, deu Winter in Neapel znzubringcn, wo er Pompeji studieren will; zu diesem Behufe hat er sich bei den Orts-bchördcn schon die Erlaubnis erwirlt, zu den archivalischen Quellen Zutritt zu erhalten, — (Das Lo < tcrielos) Ein ältlicher Junggeselle hatte ein hübsches Dienstmädchen, das eines Morgens mit folgender Bitte bei ihm eintrat: «O, bitte, geben sie mir fünf Gulden von meinem Lohn voraus, ich habe heute Nacht geträumt, Nummer 41 144 würde den örsteu Preis in der Slaatsloltcric gewinnen, und ich will das Los kaufen,» Der gulmüthigc Herr gab ihr das Gewünschte, und das Mädchen gicng, den Einkauf zu besorgen. Wenige Tage später siel dem Junggesellen zufällig die Ziehungsliste in die Hand, nnd zu seinem Erstauuc» fand er, dass die Nummer seines Dienstmädchens mit 200 000 fl, herausgekommen. Rasch entschlossen eilte er nach Hause, und nachdem er sich versichert, dass das Mädchen noch nichts ahnte, machte er ihr einen Hciratsantrag, der auch angcuommeu wurde. In kürzester Frist fand die Trauung statt, und am Hochzeitstage fragte der glückliche Gatte: «Sag, Schah, wo hast du das Los, das du damals für die 5 fl. gekauft?» — «Das Los? Das habe ich gar uicht gekauft. Ich sah auf dem Wege zum Collectcur einen reizenden Hut für 5 fl. und konnte nicht widerstehen». . . — (Wie die Kunst nach Brot geht.) Herr Sonnenthal hat, wie die Blätter melden, mit einem Newyorker Impresario einen Gastspielvertrag abgeschlossen. Der Künstler erhielt für ein zweimonatliches Gastspiel die Summe von 70 000 ft. zugesichert und gedenkt, die Amerika-Reise Eude März anzutreten, da er, nachdem er in der letzten Saison auf seinen Urlaub Verzicht leistete, nuu Anspruch auf die doppelte Urlaubszcit besitzt. — (Duell auf — Magen.) Der Italiener Succi hat von einem in Crayford wohnhaften Franzosen Namens Alexandre Jacques eine Herausforderung zu ciucr Fasteucoucurrcuz angenommen, Succi stellte die Bedingung, dass Jacques sich vorher in London einer Hungcrprobe unterziehe, um seine Kon» li^e« zu eta- , blieren. Es wird ein Fonds aufgebracht, nm Jacques > in den Stand zu setzen, die Fastenprobe auszuführen. > — (Die neueste Po st defraubation) Wie aus Budapest telegraphisch gemeldet wirb, verhaftete die Polizei in Gyöngyös heute nachmittags den Nudapester Postoefraudanten Paul Harang. Das defraudierte Geld wurde bei ihm vollständig vorgefundeu. — (Uebereilun g.) Gast (der aus einem Wirtshause hinausgeworfen wird): «Ist das eine Pressiererei... uicht einmal Zeit hat man, gute Nacht zu sagen!» Local- und Provinzial-Nachrichtcn. — (Allerhöchste Spende.) Se, Majestät der Kaiser haben der Feuerwehr in Stein eine Unterstützung von 80 fl, aus Allerhöchstihren Privatmitteln allcrgnädigst zu bewilligen geruht, — (Ein Patriotischcr Act) Der Verein der krainischeu Sparcasse in Laibach hat in echt patrio-tisch-munificenter Weise dem patriotischen Landes'Hilfs- ' vereine für Krain, respective der Heeresverwaltung für den eventuellen Mobilisieruugsfall die zur Aufnahme von mindestens 100 Recouvalescenten geeigneten Localitäten im alten Schicßstättegebäudc als Reconvalescentenhaus für die Dauer des Bedarfes zur Verfügung gestellt, wodurch einem fühlbaren Bedürfnisse an folchen Unterkünften abgeholfen erscheint. — (Explosion in der Pulverfabrik zu Stein.) Aus Stein berichtet man uns: Samstag um halb 9 Uhr früh vernahm man in der Stadt Stein zwei rasch aufeinanderfolgende Detonationen, welche durch die Explosion des zweiten Satzmengwerles hervorgerufen wurden. Dieses Werk, welches bis auf das Fundament vollkommen zerstört ist, war vollkommen congruent mit dem am 20. September explodierten Satzmengwerte. Durch den Localaugcnschein konnte die Ursache der Explosion nicht ermittelt werden. Die Erscheinungen während der Explosion, die Lage der Trümmer und die ganze Configuration der Explosionsstä'ttc lassen vermuthen, dass die Erplosion in einer der im westlichen Theile des Werkes, welches aus zwei congrucnten Theilen besteht, aufgestellten Tonnen entstanden ist. Dem Umstände, dass die Arbeiter zur Zeit der Explosion Raststunde hatten und sich daher gerade niemand in der Nähe des Satzmengwertes befand, ist es zu danken, dass kein Menschenleben zu betlagen ist. Das Wert selbst befand sich circa 15 bis 20 Meter von der von Stein nach Strajne längst der Feistriz führenden Vczirlsstraße entfernt, von dieser durch die Umfassungsmauer getrennt, und passierten circa eine Viertelstunde vor der Explosion auf dieser Bezirlsstraße fünf Pulvertransportwagen, welche mit zusammen «400 Kilo Pulver beladen waren. Da die Bezirksstraße von Strajue nach Stein wegen des Samstag in Menmsburg stattgesundenen Jahrmarktes verhältnismäßig frequentiert war, so ist gar nicht abzusehen, welches Unglück zu betlagen wäre, wenn die Explosion eine Viertelstunde früher erfolgt sein würde, als die Colonne der Pulverwagen die Bezirksstrahe nächst des Satzmengwcrles passierte. Die hochstämmige Baum-cultur, inmitten welcher sich das explodierte Wert befand, ist in einem Umkreise von circa 50 Schritten theilweise vollkommen rasiert, die nächst der Explosionsstellc befindliche, mit Ziegel gedeckte Umfassungsmauer auf einer Strecke von circa 20 bis 30 Meter abgekämmt. Die Bezirts-straße selbst ist nächst der Explosionsstelle mit kleinen Exvlusiouspartitclchen bedeckt. Im (imimmudauteugebäude Nhh Hinzen, ^^ hg,^ ^ä'^ Ihre sämmtlichen Er-yl>l?,, 'M und alle Mühen, welche Sie meinetwegen ' Udten. verloren.. ^lsen s> daranf gelangten sie an eine Stelle, wo die ^s ?^M" that drei Pcitschenschläge gegen dieselbe, ^Net » ^m von einer nnsichtbaren Hand weit ge-N .; "rdc. Vor den überraschten Reisenden öffnete br^''e.geränmigc Felshöhle. Zur Mitte derselben l^ ^ l'M großes Hulzfencr, vor welchem ein Mann W '"at lag, der, sein Haupt auf feine Ellbogen ge-ei,ie'(k ^'"uandt in die Flammen starrte. Es war ^llsl^' '' welche an Kleidnng nnd Anssehen sich Kopf.'"'S der Gegend nnd dem Orte anpasste. Sei» ^'lclbn? ^wältig nnd von langem, schwarze», Haar tzili 2 ^ckM eine rothe baslischc Mühe bedeckte, "lch msM'g" Bart von gleicher Farbe verbarg Kinn ^hilw U"' und machte seine Züge fast unkenntlich, ^"illc. l <" l""e Angen voller Wildheit blitzten. Sein H< , 'land aus Ocwäudcru von Schaf Fell, dessen ^"elii, ? ""s"" abkehrt war. eine Tracht, welche sein V^bentcnerli'chev Aeußcrc noch erhöhte. ?iiklr w ,Madonna sei dir gnädig, Pacheco!» be« ^h. h"<",tto ihn. «Mache den hohen Herrschaften illii/? ^ sich um das Fcner lagern können!» aehutcht» l'" Unterwürfigkeit eines geschlagenen Hundes flicht«. ?^ andere, und Ratino begann die mit- auszubreiten, nm Gazela ein "l>n, w„ ager herzurichten, von welcher Pacheco nicht "Mem die Augen abwandte. Man bnrfte indes im Zweifel sein. ob sie selbst oder nicht vielmehr ein weiß- nnd rothgestreiftes Eastortuch. welches sie, wäh< rend sic sich vor dem Feller ausstreckte, um ihren Nackcn schlang, den Gegenstand seiner Beobachtung bildete. Er wagte es sogar, seine Hand verstohlen danach ans-znstrecken, zog sie aber ebenso schleunig zurück, als Ga-zcla sein Manöver zu bemerken schien. «Ich erlanbe mir. den hohen Herrschaften einen berühmten Mann vorzustellen,» begann Ratino. nachdem er alle placiert hatte, «Pacheco war es, der im letzten Frühjahre in die tiefe Felsentluft bei Venascme hinabstieg, um drei englischen Ingenieuren nachzuspüren, die in, Schnee vcrnnglückt waren. Er schaffte sie alle drei lebend ans der Tiefe ans Licht!» .Ja, das that ich,» bekräftigte der Hüne. «Warum sollte ich sie etwa nicht retten? Doch was hilft das alles?» fügte er unwillig hinzu. «Wenn man in diesen verwünschten Zeiten davon existieren könnte, Menschen dem Tode zn entreißen!» Gazela war das Interesse nicht entgangen, welches er sür ihren Shawl an den Tag gelegt hatte; sie nahm ihn von der Schulter und warf ihn Pacheco zu. «Nimm hin,» rief sie. «er fein dein!» Der Schmuggler erhäschte den Shawl, noch ehe er zu Boden gefalle» war. Seine Augen schienen sich zn erweitern, während er denselben vor das Licht hielt, um ihn dann vorsichtig zusammenzurollen. .Hier hast dn außerdem Geld.' fuhr Gazrla. fort, «sei aber Frcnnd gegen nns. Wir sind friedliche Rei» sende, die nicht daran denken, dich oder deine Höhle zu verrathen.» Mit diesen Worten schüttete sie den Inhalt eines kleinen gestickten Geldbeutels in seine Hand. Die Augen des Schmugglers strahlten und Dankesworte murmelnd, bengte er sich über ihre Hand, die sie ihm darreichte, und führte sie andächtig an seine Lippen. «Madonna!» brach er mit zitternder Stimme ans. «Im ganzen Himmel ist lein Engel so reizend wie Sie! Wer könnte anders, als Ihnen Freund sein? Wer würde sich dessen in meinem Beisein unterfangen? Augenblicklich wäre er ein Kind des Todes!» Gazela lächelte — sie hatte nach ihrer Ansicht einen schweren Sieg errungen. Der flammende Holz« stoß. das Lager nnd die Ruhe nm sie her übten einen nngemein wohlthuenden Eindruck auf sie aus; sie leichte ihrem Vatcr die Hand. schloss die Augen und versank, erschöpft wie sie sich von der Anstrengung fühlte, in einen plötzlichen Schlummer, den keiner der An« niesenden unterbrach. Als Gazela erwachte, galt ihr erster Gedanke der Rücklehr. Pacheco trat hinzu und theilte den Reisenden be-dentsmn mil, dass die Lust milde und wollenlos sei. «Es wird eiu herrlicher Abeud werden,» fügte er hinzu, «ich werde mir crlanven, Sie nach Luchon zurückzuführen. Die Wege sind mir weit bekannter als Ratino. der nur dazu tauglich ist, den Reisenden ihr Oeld abzulocken.» Ratino ließ diese schwereu Vorwürfe "lhig über sich ergehen. Pacheco löschte das Herdfeuer ,n der Höhl?, und die kleine Gesellschaft brach auf. l as von der hiesigen Frauen- und Herren-Orts« grupve des deutschen Schulvereines zum Besten des hiesigen deutschen Kindergartens gemeinsam veranstaltete Fest, dessen Programm wir jüngst mitgetheilt haben, fand vorgestern abends in den schön und geschmackvoll decoricrtcn oberen Räumen des Casino-Vereiues statt und nahm einen in jeder Hinsicht befriedigenden, die gehegten, an und für sich nicht geringen Erwartungen weitaus übertreffenden Verlauf, Was zunächst den Äesuch desselben betrifft, so ^ war derselbe ein so zahlreicher, wie ihn das Casino iu ^ seinen Räumlichkeiten wohl nur selten zu verzeichnen hat. ^ Nahezu Wt) Personen durchwogtcu die Säle, die in allen Ecken in verlockendster Weise zur Schau gestellten und von zierlichen Damcuhänocn mit dem Aufgebote des vollendetsten commerciellen Raffinements angebotenen Gegenstände bcwnndernd und mit freigebig und reich gespendeter Münze bezahlend, so dass gegen 2 Uhr nachts nicht nur alle vier von einer wahren Vlumenlcse unserer schonen Damenwelt in reizenden Kostümen bedienten Bazars, sondern auch die aus mehr als fünfhundert, worunter viele selbst kostbare Stücke, bestehende Collection von Spenden nahezu vollständig ausverkauft waren. Ganz besonders glücklich in ihren, die ganze Nacht hindurch unermüdlich fortgesetzten Bemühungen waren die rührigen Bazar-Verkäuferinnen, deren Zelte ununterbrochen von der kaufenden Herren- und Damenwelt umlagert waren und die ihre fchier unerschöpflich scheinenden Vorräthe an duftigen Blumen aller Art, an verlockenden Confitüren, an erfrifchenden Getränken und endlich an — allerdings nur für die rauchlustigen Herren — gar kostbaren Cigarrensorten mitunter mit ganz exorbitanten Neberzahluugen absetzten, so dass einige von ihnen noch lange vor dem eigentlichen Ende des gelungenen Festes ihre im wahren Sinne des Wortes gänzlich < ausverkauften » Stände Mangels weiterer War«' schließen mussteu. Das Ergebnis ihrer Bemühungen iu Verbindung mit dem Erlös der verkauften Spenden und den eingeflossenen Entree-Geldern, bei denen gleichfalls fehr vielfache Ueber-zahlungcn vorkamen, lieferte den für die hiesigen Verhältnisse ganz außerordentlich zu nennenden Brutto-Ertrag von 2353 st. 2 kr., so dass dem humanitären Zwecke des Festes trotz der, wie angesichts des äußerst distinguierten Arrangements desselben wohl begreiflich, sehr namhaften Spesen in jedem Falle ein sehr bedeutendes Reinerträgnis zustießen wird. Wie bekannt, hat dasselbe die Bestimmung, zu den Erhaltungskosten des deutschen Kindergartens in Laibach beizutragen, deren Aufbringung zum größeren Theile den beiden hiesigen Ortsgruppen obliegt. Dass im Rahmen des schönen, ohne den geringsten störenden Misston verlaufenen Festes auch dem Tanze sein wohlbegründetes Recht eingeräumt wurde, bleibt angesichts des Beisammenseins so zahlreicher tanzlustiger jugendlicher Elemente wohl selbstverständlich. Demselben wurde denn auch bis zu den Morgenstunden mit unermüdlicher, an die animierteste Caruevalszeit erinnernder Lust und Ausdauer gehuldigt. Wir schließen unseren Bericht mit der Mittheilung, dass das Fest auch durch das persönliche Erscheinen mehrerer hervorragender Honoratioren uuserer Stadt ausgezeichnet wurde, die gleichzeitig auch liebenswürdig genug waren, auf die schulfreundliche Intention desselben einzugehen und sich den in vielfältigster Art an sie herantretenden Lockungen nicht zu entziehen. Unter den erschienenen Ehrengästen seie» genannt: Der Herr Landespräsident Baron Winkler, Se. Excellenz der Herr Truppeudivisionär Ritter v. Keil, ferner die Herren: Landeshauptmann Graf Thuru - Valfassina, Sparcassapräsidcnt A. Dreo, Oberst v. Heirowsky an der Spitze zahlreicher Vertreter des Officierscorps und mehrere andere. Das veranstaltende Comite, dessen Vorsitz Frau Baronin Apfaltrern-Margheri führte, darf mit Befriedigung auf dieses glänzend durchgeführte Fest blicken. — (Ernennungen.) Der Rechtsftrakticant beim Kreisgerichte in Rudolfswcrt Herr Eugen Terbuhovic von Schlachtschwert wurde zum Auscultanteu für Krain, der anspruchsbercchtigte Unterofftcier Herr Jakob Draxler zum Rcgieruugskanzlisten mit der Dienstesbestimmung bei der t. t. Bezirkshauptmannschaft in Stein ernannt. « ^.^ (Personal-Nachricht.) Der absolvierte Nechtshorer Leo Freiherr von Lazarini wurde als Conceptsprakticant bei der l. k. Landesregierung aufgenom- . " (3ür Hengstenbesitzer.) Die k. k. Landes-reglerung glbt bekannt, dass die Hengstenbesitzer jene Hengste, welche ste m der nächsten Beschälperiode znm Belegen fremder Stuten zu verwenden beabsichtigen, bei der politischen Äezirksbehürde, in deren Sprenael der Standort des Hengstes kegt, längstens bis 1. Dezember! l. I. anzumelden haben. Die Anmeldung kann schriftlich oder mündlich geschehen, und ist bei derselbeu der Vor-und Zuname, dann der Wohnsitz des Hengstcnbesitzers. ferner die Abstammung, das Alter u„d die Farbe, gleich- ^ wie der Standort des Hengstes anzugeben. Hengste unter vier Jahren und norische Hengste unter drei Jahren werden ini allgemeinen nicht licenciert. Wo und wann die Körungscommission die allgemeldeten Hengste untersuchen und licencieren wird, wird seinerzeit bekanntgegeben werden. — (Spende.) Wie man uns aus Loitsch mittheilt, hat die k. k. priv. Südbahn-Gcsellschaft der Gemeinde Planina znm Ausbaue des Cholera-Nothspitalcs iu Nakek den Betrag von 50 Gnlden gespendet. — (Vom Wetter.) Seit den letzten 48 Stunden ist der Luftdruck im constanten Fallen, und hat sich nach den letzten Depeschen über Schottland ein tiefes Sturm-Centrum ailsgebildet, welches die Atmosphäre über dem Westen nnscres Erdtheiles in stürmische Bewegung verseht, wodurch auch für unsere Gegenden nnrnhiges, stürmisches, regnerisches, vorlänfig aber noch mildes Wetter, dem dann Abtühlnng mit Regen nnd Schnee folgen dürfte, zu erwarten ist. — (Der flüchtige Banqnier Paimann.) Bekanntlich ist der Banquier Anton Paimann im Monate September d. I. nach Unterschlagung einer Summe von ungefähr 40 000 st. in Gesellschaft feiner Geliebten, der 2l>jährigeu Emma Guggl aus Graz, flüchtig gc- ! worden. Wie das dortige Landesgericht in Erfahrung gebracht hat, ist es dem Paare gelnngen, nach Newyork zu entkommen. Emma Guggl, auch Kllgel und Emma Mayer sich nennend, soll sich in Newyork als «Lady Protzberg» aufhalten, — (Selbstmord.) Auf der Strecke Zwischen-wässern-Lack wurde diesertage ein anscheinend dem Ar-bciterstande ungehöriger, circa 40 Jahre alter Mann vom Lastzuge Nr. 1772 überfahren und blieb, gräfslich verstümmelt, sofort todt liegen. Der Maschinenführer hatte zwar den Selbstmordcandidaten auf dem Geleise liegend bemerkt, doch konnte der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gebracht werden. — (Der Wiener Bote.) Der allbekannte und beliebte Kalender «Der Wiener Vote» von Karl Elmar für das Jahr 18«? (Verlag oon Ritter von W a l d h c i m in Wien) ist uns soeben zugekommen. Derselbe enthält anch in seiner diesjährigen g.schmackuoll ausgestatteten Ausgabe auserlesenen Stoff zur Untcr< Haltung und Belehrung. Besonders reich an Illustrationen ist die jährlich wiederlehrende Rückschau -Von Jahr zu Jahr», welche die Ereignisse der Jahre 1U85M in höchst iuter.ssanter und uollsthümlichcr Weise schildert und durch treffliche Vilder veranschaulicht. Preis 40 lr. Neueste Post. Oriqinal -Telegramme der Laib. Zeitnng. Olagcnfurt, 7. November. Zu Ehren des Erzherzogs Otto und seiner Gemahlin, die murgen früh hier eintreffen, wird abends von den Vereinen ein Fackelzug mit Serenade veranstaltet. Weinberg, 7. November. Die amtliche Zeitung meldet, dass Landmarfchall Dr. Zyblikiewicz sein mit Ochtndheittzrücksichtcn motwievtcs Dcmisswnsgesiich dem Ministerpräsidenten Grafen Taaffe überreicht habe. Budapest, 7. November. Tic Redaction der «Reichs-raths-Corrcspondenz» ist von autoritativer Seite zur Bekanntgabe ermächtigt, dass Präsident Smolka bezüglich des Inhalts oder des Wortlautes seiner Rede. womit er die diesjährige Delegatiouö-Session eröffnete, absolut mit niemandem gesprochen oder irgend eine Vereinbarung getroffen habe. Tirnovo, tt. November. In Burga? wurde ein Comftlot ausgeführt, in welche Montenegriner verwickelt sind nnd das von dem ehemaligen russischen Officer Nabukov lind einem Pl'vcn, der bereits an dem in Burgas vor einigen Mmiatcn qegen den Fürsten Alexander geplanten Complot betheiligt war, geleitet wurde. Die Verschwörer, welche von einein Theile der Garnison unterstützt wurden, bemächtigten sich des Com« Mandanten und dreier Officer,'. Dem Commandanten gclang es, zu entkommen uud eine Compagnie mit sich zu reißen, die Stadt jedoch ließ er in der Gewalt der Revolutionäre. Es wurden Truppen zur Unterdrückung der Revolte entsendet. Tiruovo, 7. November. Der Commandant der Gcnnisou uol, Uurgas kehrte hellte mit zwei Com-paguiVil der Garnison wn Aitos nach Vnrgas zurück und stellte die Ordnung her. Ein mmltellegrinischer Pope und mchrere andere Montenegriner wurden verhastet. Der Urheber des Ueberfalles, Lieutenant Kiselsli, und mehrere andere Officiere haben sich anfs Meer «Milchet. Tiruovo, 7. November. Das Sobranje hat die Feststellung der Antwort auf die Negeuschaftsrede bis Montag verschoben, da der Entwurf noch nicht fertig« gestellt ist. Die Wahl des Fürsten, zu welcher z'n schreiten man noch immer entschlossen ist, erscheint daher um zwei bis drei Tage hinau^erückt. — Die Aufständischen von Burgas scheinen die Stadt zu verlassen; die RegiermuMuppen werden wahrscheinlich heute, und zwar, wie man glaubt, ohne Kampf, dortselbst einrücken. Tiruovo, 7. November. lHlwas.Melouua..) Das Subranje genehmigte in seiner gestrigen Gcheimsihnna. die Antwort auf die Botschaft der Regentschaft, worin der Regierung fiir die Leitung der LauocsanqeleaM heilcu der Dank ausgesprochen nnd erklärt wird, da» Subranje werde zur Fürslenwahl schreite». ^- I» W lippM flüchtete» sich zwei russische Untertanen, wM nach dem Zeugnisse der Bauern versucht hatte», dir H^ völkerunq der dortigen Umgebung aufzuwiegeln, in das Haus eines russischen Consulats-Dragomaus. DM Präfecteu, welcher wegen Verfolgung derselben umI"' siructionen nachsnchte, wurde geantwortet, den russiM" Consul zu ersuchen, ihn iu das fragliche Haus zu begleite», mn die beide» Individueu verhafte» zu könne«. volkswirtschaftliches. Laibach, 6. November. Nuf dem heutigen Marlte sind "' schienen - 7 Wagen mit Getreide, 12 Wagen und 1 Sch'Il "" Holz. Durchschnittspreise. '>,,,., N,,lr. ^^^ Weizen pr. .hektolit. 6 «2 7 <»li> Nutter pr. Kilo . . ^ >"' "" Kor» , 4 71 6 30 Eier ftr. Stillt . . ^ ^ '" ^ Gerste . 4 6 5^- Milch pr. Liter. - ^ ?^^. Hafer . 2 »2 5 w Rindfleisch pr. Kilo ^ 64 ^ ^ Halbsruchl .-------6 60, Kalbfleisch » ^6""^ Heiden , 3 90 5 - Schweinefleisch » " ''. ^. Hirse . 4 38 510 Schöpsenfleisch ' "A ^ Kuluruz , 4 «7 5 40 Händel pr. Slücl. — 4l» ^ ^ Erdäpfel !00 Kilo 2 68-------Tauben ' — >t> ^ Linsen pr, Hcktolit, 12-----------,Heu pr. M.'Ctr. . ^^ Erbsen . 10-----------Stroh . . . 2 b8 ^ Fisolen , 11-----------Holz, hartes, pr. ^ Rindsschmalz Kilo —90------- Klafter 650-^ Schweineschmalz» —68-------— weiches, » ^ «1^-Speck, frisch, . - 62-------Wein,roth.,100L't. ^ ^^ — geräuchert » — 68-------— Weiher, » -^ ^V^- Landschastlichcs Theater. Heute (ungerader Tag): Die Näherin. Posje mit G^ng in 4 Acten von Th. Held. Allgelommeuc Fremde. Am li. November. Hotel Stadt Wien. von Poznovia, Kaufm.. Nelovar. - 'Ml!^ Ingenieur, Hutteuberg. — Ritter von Guggruthal, O"tsm,' ^ sammt ssrau, Rosenau. — lDvin, herrschaftlicher Ver>ua!M, .. Millih, t. t. Oberförster, Radmannsdorf. ^ Baroni» ^''H Private, und Colle, l. l. Neamtcr, sammt Familie. " ^ Hotel Elefant. Adler, sseil, Vetter, Veraer und Maudl. "'^ leute, Wien. — Krämer, Reisender, Ichcnhausen. -^ .7^, hofcr, pensionierter Pfarrer; Voth? und Rabasz, A''-lch. Graz. — Dr. Kuder, l. l. VezirlSgerichtsadjunct, I^' > Hotel Europa. Mras, l. l. Major, Wien. — Lehmann, V""'"' Sagor. Hl- Gasthof Siidbllhnhof. Seifensieder, Kaufn,., Chemmtz- "V ^. Müller, Kaufm., Aa.ram. — Haus. Buchhalter, Mlbu^ Mann, Ortolani und Segec, Kaufleute, Trieft. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Grill, Privatier, AllsM^^. Verstorbene. Den 6. Novemt» er. Georg Reiter, Zwänglinss, ''^^ Pulanadamm 50. Brechdurchfall. — Margaretha Iureln', "v gattin, 72 I., Maria-Thcresienstrasze 10, Marasmus. ^I., Den 7. N ooember. Josef Rozmau, Hausbesitzer, Vahnhofgassc 25, Luna.cntuberculose. Mtozichungcn vom nähme sowie für die schönen Kranzspenden, ,. h^„ > uus aulässlich des Ablebens unseres inmgjlgel' » Galten, bczichungslueisc Vaters, des Herrn > Anton Fröhlich ! von Freunden uud Nelauntcn zutheil wurden, st" > wir hiemit unseren tiefempfundenen Danl a^. » Laibach, 8. November 1886. > Dic trauernden Hinterbliebene'^ 2097 Course an der Wiener Börse uum 6. November l886. Na« dem ^nrn l!«00 „ '?» 7513» i!5 '°"e> P,«..«I, ^'^' '"! .. ,»!,'- !»!' s><> >«« ""'««»ttoschli»« . , psl kl, s>7- -- '"!«!«!«!»!«. fleuersrti , lol »510,45 ? ^>°?""e <«/„ , , . . 1U8 10 !<13'!W ' W',""^ 5°/« .... l!» 75 »»«, » ri,?."""'^ojloW.S. ll>i50,s>,'lw ' ^"h>''^riori,a,cn . . »l»s.<>„<>-- „ «.x" l' ^'om H, >t>7« . ll'i — lz5l>0 theil.w °" "n,. »>l>u sl. °. W '»»l,o l« - ° "eg,,^o^ ^ ^^ ^ ,z!^l.«,»s,-?s, ^""e«tl. - Oblisatioutn °/„ «i.i.'!,^....... ,04-l.v,c„! - °/ NWleichijcht , . . . K,55N _,_ ° »lebend "^ lla«°'.ische , ,<,z - l„s. 5« ""bürg.sch«..... i.XXUlWK. 5!»/l, lemes« Vanat . . . , !>o< >w,c»5 >o b°„ ungarische......,0ä»u i0540 Nndele öffentl. Nnlehen. Dl>n<»!'Nes,.»t'rsc »"/» >«0 fl. . >>?f.<>l,«'— dlo. «»leihe >«?«, ftcuersrei , iue ?5 ,0« «5 «l»lch,!> d Eladlgtmcinbe Wien >«c>k2l. Xüleycii t, kl^dlglMcinl'c Vien t? >,lt, ^rld) .... l»o s,s'i», s.o Pfiin,!t,!^!,>> t ü ! btgn», Wien >! 7^ >«^ 25. dlo, in l>«' , « 4'/, "/» '00Ls>>0!'?5 t lo. in l.«> « « <"/° - «^''" »^ ^- No. y, 5>/,V° '0!'ls.,oi ?>> Ol!!.»nng. »>c»>l verl, l»"/u . . w« «^>00 «s> tlo. .. 4'/,«/« . lvi s>0'0l lw b<». « -i"/« . . !»«l.0 '"!?<, »>!», alln. liodo^ilt'll'elltiengel. >!' Pl!« in ?. i^,U v^,I, ft'/,"/« —— —'- Ptloritlltd'Oliligatiouen lsll^ 1«« ft.) kiiialllh Wcftl'.ch,, , ümilsion —- —-n»a,!z,^jl!' >l, «5 . „ "/» . loo l'V ll'U «l> !^ iül>c»bi!lgcl.......! —'- — — Slnatsbahn !. ! - , - 5°/».....il«»o u4n Unss.'sallz. Vahn.....loo oi'loi — Diverse Lose (P« Elixl), «lrcdillole >c»u fi...... i?«'Nl. ,7? - L>ary.z/o>t 40 s,...... 44,10 <^ s.c» 4",, TonaU°>Dll!»pssch. ,Wfi. . ,,?75>!,«z!k ^a,dach«Pli>mie!!»«nNch, «us!, ,<, »5 «u ?K Oleni,, Vl'jc 4» !>..... 4s, ^ 47 — Palsth.^oft 40 «..... 4,.5(» 4, - Nulhe» «>cuz, öft.Gcs.v. >«>l. »475, 15-. Mutrlj'^olc N» f!..... ,^ ?,', l» 4l, Slllm-l'oj,' 4U !!...... 5«,75 ^7 s,<» El.'<.'"cnl>ic'^'ojc 4U sl. , . . 5« z<» 57 - WllNslciN'^ojc ^u si, . , , ,^^..4- iU'!»tijch»,ä^ ^uje ^<» sl, , ^ 4l. 7l. 4,! i!b ^aul-slctlcn (pcv ,«, 2« Vd>l<,l..«>,st,,0eft.!i0<»sl.E.40°/<> !^3'/ l.o^»« -«llbl.^nft s.Hanb.».«. >«»!,. i«.', 4..N» k<, ^ictttbanl, «tlg U»g, ltOU sl. . ^« ^«2>.!l «<> Tcprsilcübünl. «Uss.M« si , >7„s.(,,«i — plc.«ti.,Äilc^,ö,l.üU<> ?<.,z>o >o Ocftc.i. lll,,,. ^'aul .... u?u ^72 .. l!N!!?>,l>>N!! '<«<»> !!.....^18 s>o z!l4'-— !l'«!^t»banl. «llg. 140 ,l, , j,s.« «> 154 - ?l.tlen von Transport« N»,.' rnchmunzen. spn Sti!!um..«abn «on sl. silv. »87 50 ,88' — «lu» fl, , , >»!l>«>8s, - » Wcs!l>nhn i>00 fl. . . «7»f>c»^74 Vuschtiehladcl «isd. 5<>» fl. — ?!W — .. (I!l. «> lUU sl. . ,u» - «0» — Donau . Nampsschiffahll« ° Gcs. Oefttrr, l,oo ft. «M. . . . 37<—U74 — Diau'ltis. lBa>..Db..Z,)^c»0sl.B.------------— Dux Vo^exbacher it,«^, »uu fl,S. —-—------ ltlisal'rlh.VallN «U0 sl. « — , S!»b.«T,r. lil. !«>5 — stesblnand».Nolbb. loc»o sl. ^Hl, «»,7 «ü»,» ssran^^ose!'«ahn loo sl. Gilbn »li> !>o!»»i ?»> ^ilnslilch«n°<,>ircscia l5l — Vembcig>2zelnowih»^»!!y «ill»» blldoGescUschas! i!«« sl, 0, >lU. «5,—«5 50 Lloyd,tsl.°ung.. Tries!5l»osl.. Si!« lüu 75 l?u »!> b. Silber , »7075171 »K ^lillg Duzer liisenb. l.^b sl. «0 sl. «. w. . ,»«lll,»43 — Veld wa« Sübbahn «>0 sl, Gilb« . . , !04 75 l0» ,5 Vüb-«olbb.Verb,'«>nofl. Ihelß.Vahn loo sl, «. W. . , — — — — Tr»mway»«es, lvr. I70fl. ». W.«o« — »«»« 5» , Wl., NNl ION sl iO3 50>0i — lran»por«,Gesellschl>ft 100 sl, , — - — — >lng.«galiz, Eisenb, »00 si. Silber l7l — »75 50 llng. Horboftbabn »00 fl. Silbci l?l 5l» 1?» — >l«s,Wtstb.(N»ab,Vr<»,)»00fl.V.l?l 75«?> « IndnftrieActle» sp«r Sliill). Egvbi unb Kindberg, ltisen» und Stlibl'Ind, in Wien 100 si, , — — — — «tlstnblllmw^tib,. I. i»l» sl.40«/, —-— — -„lhl", Papiers, u. >l<.'O. «i - 8, -Otonlan«Ocsellich., osterr.»>>lvine «5— «5 7>l Plagcr «-lseü-Int.-Hes, xo» 'l- . l«» 5l»i«,» 5l» Sa!>)o°Tari. Eiscnrafs. lOU sl. . — — — -wasiens.'^.. 0cft, i» W, lUV sl, 179 - l» » — Irisailei »ohlcll» »Ves. 70 «5. >