Nr. 13!). Pl«numeratlon«preis: 3m Lomptoir «anzi- fi. ", Yolbi, fl, 5>'5,O, ssül die Zustellung i»s v«n« hlllb». «> li. Mit dcr Post ganzj. f>-1», h«>bj. fl, 7 50. Mittwoch, ?. Juni. Innis"zte in Ungarisch-Hradisch. Med. Dr. Alois '"> ött './" Anerkennung seines ersprießlichen Wirkens z^''^l 'chen Sanitätsdienste das Ritterkreuz des ^oseph-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. ^lltt^^' und k. Apostolische Majestät haben mit ^atin » Entschließung vom 28. Mai d. I. den tz^ "Käthen zweiler Kategorie Erich Altgrafen zu m,d Rudolf bo,, ^ ^elsersheimb den Titel und Charakter der <^ ^tionsrälhen erster Kategorie mit Nachsicht len allergnädigst zu verleihen geruht. ^ert^',5 ""b k. Apostolische Majestät haben mit l, HMter Entschließung vom 28. Mai d. I. die ^codn «. ^egatioussecreläre Florian vou Nosty, dasselbe nicht ohne praktische Folgen bleiben wird. Denn die ganze Bewegung zielt auf dauernde Begründung des inurrn Friedens ali, und insoserue ist sie nur eiu Ausdruck der allgemeiueu Stimmung, welche sie immer entschiedener vou dem „Kampfpiograuimc" abwendet. Man beginnt sich zu vertragen, die Heftigkeit der Gegensätze mildert sich, und der künstlichen Fieberhitze der Er« reguug, welche eine Zeitlang herrschte, wird vielleicht bald die natürliche Wanne der Fleuudschaft folgen, welche ja das gemeinsame Interesse so dringend anempfiehlt. Kämpfe mufs uud wnd es im politischen Leben freilich immer geben, aber zwischen Kampf uud Kampf gibt es gewaltige Unterschiede. Der eiue zielt auf eiueu Compromiss, auf den Ausgleich der Mei« nuugen und Interessen ab, der andere auf Unter« werfung oder Vernichtung; jener fördert das politische Leben, dieser aber führt zur Zersetzung des Staates. Die Zeit für Kämpfe folcher Art fcheint nun endlich bald überwunden zu sein, und dass es soweit kam, darin liegt unstreitig ein Hauptverdienst des gegen» wärtigen Cabinets, welches die Situation derart be« herrschte, dass sich jenes günstige Resultat von selbst aus den Verhältnissen ergeben muss. Dass nebst diesem schwierigen politischen Problem auch noch das nicht minder schwierige finanzielle, die Herstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte, der Lösung eutgeqengeführt wird, zeugt ebensowohl für die Kraft, wie für die glückliche Hand der Leitung. Die Thron« rede am Schlnsse der Wahlperiodr wird constatieren können, dass alles erfüllt worden ist, was die Thronrede vom Anfange gehofft und verheißen hat. Zur Lage. Die „Neue Zeit" registriert die Ergebnisse der abgelaufenen Reichsrathssession und bemerkt u. a.: „Neben den regelmäßigen Agenden finden wir eine Fülle von Gesehen, welche theils weitesttragender Art uud allgemeiner Natur, theils eben so viele Beweise für die Sorgfalt sind, welche die Regierung Einzel-interesfeu der Provinzen oder auch nur von Vevtll-kerungzkreisen zuwendet. Obenan unter den legislato-rifchcn Maßregeln erstens Ranges stehen die Wahl-reform und der Zolltarif. Wahrt der Zolltarif die Interessen der heimlschen Arbeit, der industriellen sowohl wie der gewerblichen und landwirtschaftlichen, so sind andererseits die Interessen unseres Hunbrls und Ver-tchves durch die Handelscouvenlion mit Frankreich, durch die Handels' und Schifsahrlsconventionen mit Serbien und durch die Votierung der galizischen Trans-vt'lsalbahn gefördert worden. Die Landwirtfchaft wurde bedacht durch die Internationale Convention wege» der Reblaus, durch die Verfügungen über das gerichtliche Verfahren bei Vergehen gegen das Viehseuchenqeseh, durch die Nachtragscredite für Viehbeschau uud Vieh-controls, und hirher dürfen wir wohl auch das wichtige Gefetz über die Karstaufforstung zählen. Unter den neu geschaffenen Gesehen, welche von allgemein wohlthätiger Wnkuug sein werdlN, steht dasjenige über die Postsparkassen obenan. Doch haben auch die Gesetze über die Vereitlung von Zwangsvollstreckungen, über die Befreiung von den Gebüren bei Löschung kleiner Satzposten und die Erleichterung vom Legalisierung«« zwange längst und lebhaft gefühlten Bedürfnissen ab« geholfen. Man darf uach all dem wohl fagen, oafs die Thätigkeit des Reichsrathes in dieser Session eine eben so umfassende wie heilsame gewesen." Feuilleton. Kunst und Herz. l'glnal'Roman von Harriet-Griinewald. i .Nl (12. Fortsetzung.) l! ber. .3 Ah'"" wohl eine Macht zur Seite steht. Me H." e Man behauptet, sich alles ertragen lässt," z'"e Hass??"' s?ch tief über deu Kahn beugend uud ?,? ve./ ""' die unter breiten, glänzenden Blättern ""end. gen war, leicht mit den Fingerspitzen be- , "Alche Macht?" °lck- " das klare Wasser, den kleinen Nachen, Hlosz ^ln die beiden jungen Menschen weilten, es ^>»,te s^ Nleichsam in seinen goldenen Rahmen und l. De? ^" der schattenreichen Außenwelt. > kr ^Ul'gling seufzte tief auf. «Die Liebe," 5 "Uf ..""gsam, „befchränkte sich, seit ich athme. ^>r N?,"e stets leidende Mutter, für die das Leben V steh, "" blieb - sie ist feit sechs Wochen todt. !? ^', "Ü^l einem jungen Freunde, allein iu der l>» 'H e's - ^ will ich meinem Beruf antret?!,, zn sr,i,°, ,'9e Vorstudien mache, dann muss ich auch '»« ^ p^ern scheiden." ihrer » ^"^ d" Wasserlilie gepflückt und sich "orgeneigten Stellung erhebend, fragte sie, indem sie die Blume in die Spitzenkrause des weißen Kleides steckte: „Was für einen Beruf haben Sie sich erwählt?" „Ich meine, der „Sommernachtstraum" konnte Sie darauf führen." „Ach ja, Ihr ganzes Wefen hätte es mir längst verrathen sollen. Sie wollen nur im Reiche der Ideale wandeln und Dichter werden?" Das Mädchen hatte den kühlen, zurückweisenden Ton fallen gelassen und sah erwartungsvoll auf. „Ich muss wohl jeglichen Dichtergeist ganz und voll zu erfassen streben, aber nicht um die Feder zu führen, sondern um ihn der Welt durch das belebende Wort verkörpert hinzustellen." „Also ein Schauspieler!" „Ja - missfällt Ihnen diese Kunst?" „Ich liebe sie unbeschreiblich", sagte Marcella leise, und die laugen Wimpern fenllcn sich verschleiernd über die Augen; der jmM Manu sollte nun rinmal leinen vollen. klaren Blick aus den nachtschwarzen Augen empfangen, die wohl das Angehendste in dem bleichen, kühlcu Gesichte waici, — das so wenig jugend« frisches Denken und Empfiuden kündete, denn selbst den Worten: ..Ich liebe sie uubeschreiblich" fehlte alle Wärme und Innigkeit. Deu Jüngling fchien aber doch ein geheimnisvolles Etwas in dem Mädcheuantlitze zu fesseln, da er jetzt lebhaft sagte: „Ich will Ihnen sogleich eine Stelle aus dem „Sommeruachtstraum" declamieren und Sie werdeu empfinden, dass man ihn auch ohne Mondschein hinreißend finden kaun." Marcella stand langsam auf. Das helle Läuten einer Glocke kündete die 'Mittagsstunde. Es klang so friedensvoll von dem Berge, auf welchem die Kirche stand, in das Thal hinab und über den stillen, spiegelglatten Teich, dennoch mochte es ein unangenehmes Empfinden in der jungen Dame wecken: Die Erinnerung an die tägliche Spazierfahrt mit der Stiefmutter. „Ich mufs nach Haufe," sie sagte es kurz und trocken. „Habe ich Sie durch meinen Antrag beleidigt?" fragte er, sein fchönes, offenes Auge überrascht auf Marcella heftend. „Wie können Sie das glauben?" Jetzt lag doch etwas Wärme in der Stimme. „Mich ruft die Pflicht nach Hause. Morgen um die fünfte Nachmittagsstunde werde ich hier sein, wenn Sie mir dann etwas vorlesen wollen, überhaupt Hieher kommen, wird es mich freuen." „Ich werde kommen, und was wünschen Sie zu hören?" Ihr Blick streifte feine Gestalt, sein edles Antlitz: „Goethes Tmquato Tasso," sagte sie rasch. Der junge Mann verneigte sich zustimmend vor ihr, dann schritt das Paar schweigend die Steinslufen empor. Die Schwalben umkreisten zwitfchernd die weiße Gestalt. „Also auf Wiedersehe» — bis morgen." Mar-cella deutete nach dem Eichenhain: „Ich muss da hinab und Sie?" „Mein Weg führt mich nach M. . . . Doch um eins möchte ich noch bitten — Ihren Namen?" „MmceUa — und wie heißen Sie?" «Gottfried Neuhold." ' lFortschung folgt.) Laibacker Seituna Nr. 129 1114 7. IuM 188^ Aus Budapest wird unterm 5. Juni gemeldet: In der Sitzung des Abgeordnetenhauses bringt Ignaz Helfy den Tod Garibaldis zur Sprache und stellt folgenden Antrag: Erstens möge das Haus sein Beileid über den Italien und die Menschheit durch den Tod Garibaldis betroffenen Verlust protokollarisch ausdlücken; zweitens soll der Präsident des Hauses belr^ut werden, den betreffenden Auszug des Protokolles dem Präsidenten des italienischen Abgeordnelenhauses zu übersenden. (Beifall auf der äußersten Linken.) — Cultusminister v. Tresor t proponiert, diefe Frage vor Schluss der Sitzung oder morgen zu erörtern. — Daniel Iränyi bittet das Haus, im Namen der Ehre Ungarns den Antrag zu acceptieren. — Ministerpräsident v. Tisza, der mittlerweile im Saale erschienen ist, erklärt, sich auf das gelegentlich des Todes Cavours beobachtete Vorgehen berufend, den ersten Theil des Antrages zu acceptieren, bittet aber das Haus, den zweiten Theil, als bisher in der internationalen Praxis ungewohnt, abzulehnen. (Beifall rechts.) — Nach einer Bemerkung Helfys wird der erste Theil des Antrages einstimmig zum Beschlusse erhoben, der zweite Theil aber fallengelassen. Vom Ausland. Der englifch'französische Conferenz-Vorschlag, welcher den Cabinetten der Großmächte am 3. d. M. gemeinsam von den Vertretern Englands und Frankreichs übergeben wurde, ist von den Großmächten angenommen worden, dafür wird aber dessen Ablehnung seitens der Pforte in einem Telegramme aus Constantinopel in Aussicht gestellt. Der türkische Minister des Aeußern drückte nämlich bei Entgegen» nähme der Einladung den Botschaftern Marquis Noailles und Lord Dufferin gegenüber die Ansicht und die Erwartung aus, dass die Anwefenheit der türkischen Mission in Egypten die Conferenz unnütz oder inopportun erscheinen lassen werde. Auch telegraphierte die Pforte, wie die „Agence HavuL" meldet, vorgestern an ihre Botschafter in London und Paris, Musnrus Pascha und Essad Pascha, dass sie angesichts der Ent. sendung der türkischen Mission nach Eygypten den Zusammentritt einer Conferenz als inopportun betrachte. Dieses Circular wurde auch nach Wien, Berlin, Petersburg und Nom telegraphiert. In einem vorher abgesendeten Circular an ihre Vertreter verständigte die Pforte dieselben von der den Botschaf« lern bezüglich Egyptens gemachten Mittheilung. Das Mandat der Conferenz, wenn sie nun zustande kommt, soll nach dem englisch-französischen Vorschlage folgende Punkte umfassen: 1.) die Ergreifung von Maßregeln zur Nusrechthaltung der Rechte drs Sultans und des Khedive; 2.) die Bestätigung der internationalen Abmachungen und der daraus, fei es Frankreich und England im Vereine mit den übrigen Mächten gegen« ilber resultierenden Verbindlichkeiten; 3.) die Entwick-lung der egyptischen Institutionen und oie Achtung der durch die Fermane garantierten Freiheiten. Eine türkische M i s s i o n ist am 3. d. M. abends von Constantinopel nach Egypten abgegangen. Dieselbe besteht definitiv aus Derwisch Pascha, Server Pascha, Lebeb Bey, dem Scheik Hadschi Achmed Assad, einem Adjutanten des Sultans und aus einer zahlreichen Suite. Der türkische Minister des Aeuhern hat darüber am 3. d. M. den Botschaftern folgende mündliche Mittheilung gemacht: In Gemäßheit der Son-verainetälsrechte des Sultans auf Egypten befchloss die Pforte die Entsendung eines Specialgesandten dorthin, welcher die Mission hat, die Ruhe wiederherzustellen, den 8t,u,t,u3 HU0 aufrechtzuerhalten und die Autorität des Khedive zu befestigen. — Wie der „Köln. Ztg." telegraphiert wird, hofft der Sultan, durch seine Commissäre den Aufruhr in Egypten fofort zu bemeistern, um der Conferenz mit einer vollzogenen Thatsache entgegentreten zu können. Ob diese Berechnung zutrifft, dürfte sich bald herausstellen. Aus Belgrad wird eine Krisis gemeldet, die am 4. d. M. ihren Gipfelpunkt erreicht habe. Die Krisis ist eine parlamentarische; die vor mehreren Wochen ausgetretene Minorität der Stupschlina ist nämlich nahezu vollzählig wiedergewählt worden, und nun handelt es sich zunächst um die Prüfling dieser Wahlen. Die gesummte Majorität der Skupschtina hatte gestern Audienz beim König. Der Verifications-Ausschuss hielt eine Sitzung ab. Es wurden nur wenige Vollmachten von oppositioneller Seite über« geben. Hagesneuigkeiten. Never die Firmung Ihrer k. und k. Hoheit der Frau Erzherzogin Marie Valerie, worüber wir bereits telegraphisch berichteten, schreibt die „Wiener Abendpost" ausführlich wie folgt: Gestern, den 4. Juni 1882, vormittags um N Uhr fand in der Schlosskapelle zu Schönbrunn die Firmung Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie statt. Hiezu versammelten Sich die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften im Salon Ihrer Majestät der Kaiserin, die Obersten Hofämter sowie die Begleitung der Allerhöchsten und höchsten Herrschaften im Rosazimmer. Se. Hoheit der Herzog von Naßau wohnten diefer Feierlichkeit im Kaiser-Oratorium bei. Auf die Meldung des k. k. Oberceremonienmeisters, dass in der Kirche alles bereit sei, sagte der k. k. Erste Obersthofmeister zum Kirchendienste an, woranf Sich die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften mit der Begleitung durch das Rosazimmer, die kleine Gal-lerie, das Nößel- und das Maria-Theresienzimmer, über die Kupellenstiege in die Kirche begaben. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin — als Allerhöchste Pathin der Prinzessin Nglai) Auers« perg, welche gleichzeitig das heilige Sacrament der Firmung empfieng, Ihre k. und k. Hoheiten die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie Valerie und die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie The» rese — als höchstderen Pathin — sowie die genannte Prinzessin stellten Sich zu dem Knieschemcl vor den Altar. Se. k. undk. Apostolische Majestät sowie die übrigen höchsten Herrschaften nahmen die im Presbyterium auf der Evangeliumseite vorgerichteten Plätze ein. Die Begleitung verfügte sich in die mit Teppichen überzogenen Kirchenstühle auf der Epistelfeite. Die Feierlichkeit begann mit einer deiche" ^ rede, welche der Fürst-Erzbischof von Wen vom tare aus hielt. „ , ,,,^ Nach Beendigung dieser Rede kniete aM " . Glaube, Hoffnung und Liebe wurde durch den v, ceremoniär vorgebelet und allgemein laut nacWIP Hierauf erhob sich alle's. . ^ Die durchlauchtigste Frau Erzherzog" "^ Prinzessin Auersprrg erhielten das weche ^">"" ^ die Allerhöchste und höchste Pathin legten d>c "^ Hand rückwärts auf die rechte Schulter oer ^ Firmlinge, worauf der Fürst-Erzbischof. unter "^^ des Hof- und Aurgpfarrers, ritualmäßig die l5". vollzog. ,, qhle Nach Beendigung derselben begaben S'cy ^" Majestät die Erzherzogin Marie Valerie sowie die y" Pathin zu den Sitzplätzen auf der Euar,c.ewin' worauf von dnn Fürst-Erzbischof eine Me ^ ^ Messe celebriert wurde, wonach die AllerhoW " ^, höchsten Herrschaften wieder über die Kapellen!"^ das Allerhöchste Appartement zurückkehrten. ^ Nach der gegen 12 Uhr beendeten 6"en> ^ fand ein Dejeuner in der großen Gallerle 1» '^ welchem Ihre Majestäten der Kaiser "N^'^le!' serin sowie die nachbenannten höchsten Herr^ theilnahmen: , . «.«M- Ihre t. und k. Hoheiten die durchlauchtig^,^ ren Erzherzoge und Frauen Erzherzoginnen ^ ^, Valerie, Karl Lndwia, Marie Therese, 3""^, dinand von Oesterreich-Este, Otto, Marganlyr, u dinand, Ludwig Victor, Karl Saluator. ^"'"^B maculata. Maria Theresia, Leopold Salvator, 6,^ Salvalor, Johann, Albrecht, Elisabeth. ^' ^ Isabella, Eugen, Ernest und Marie. Ihre ton. V^ Herzog Ludwig von Baien, und Infant"' D Antonia von Portugal, Se. Hoheit der Ve^" Naßau. ^wry; Ihre Excellenzen die ^^^ Meisterinnen Gräfin Goc-ß, Gräfin Sch"» ' ^ Gräfin Attems; die Hofdamen Gräfin 3/'" Oliisi" Landgräfin Fnrstenberg, die Kammervorstcheni ^„ Kornis. die Hofdamen Gräfin Taoffe, G""' ^ und Baronin Trauttenberg, die Stiftsdame ^M Ferenczy; der herzoglich nahauische Hausmar'l") ^^ Caste«; die Kämmerer GM. Graf Degenfclv, ^1 lieutenant Freiherr de Vaux, Oberstlicuteüa' ^ü Coreth. Oberstlieutenant Freiherr von M»p^ und Flügeladjntant Major Graf Wollenstem. "^ Die russischen Krönungscarrossen. Zur bevorstehenden Krönung in Moskau werden neunzehn vergoldete Kutschen und vier offene Wagen dahin geschickt werden. Der Anblick des Wagenzuges wird als ein wahrhaft großartiger geschildert, denn jedes der einzelnen Exemplare ist, mit Ausnahme der Radreifen, über und über start vergoldet; an einzelnen befinden sich die kaiserlichen Namenszüge in Edelsteinen, welche dem Ganzen noch einen erhöhten Glanz verleihen. Zunächst fällt der für die Kaiserin bestimmte Wagen ins Auge. Derselbe, ein Geschenk Friedrichs des Großen an Kaiserin Elisabeth, ist eine geschlossene zweisitzige Chaise, deren Wagenkasten auffallenderweise nicht auf Federn ruht, sondern durch vier starke Sammtbänder getragen wird, welche ihn in einer fortwährend schaukelnden Bewegung erhalten. Das Innere des Wagens ist mit rothem Sammt ausgeschlagen; die Wand gegenüber dem Sitze bildet eine große Spiegelscheibe; an dieser sowie an den Scheiben der Thüren sind schwere weiße Atlasgardinen angebracht. Der, gleichfalls mit rothem Sammt ausgeschlagene, reich mit Goldstickerei besetzte Kutschersitz, bietet Platz für vier Personen, von denen zwei — die beiden Kam-merpagen der Kaiserin — mit der Front nach dem Wagen zu sitzen, dem Kutscher also den Rücken zukehren. An den Thüren zeigt sich der russische Doppeladler in Brillanten, oben auf dem Verdeck befindet sich die mit vielen Edelsteinen geschmückte kaiserliche Krone. Der Wagen wird durch acht milchweiße Schimmel ohne jedes Abzeichen gezogen werden; die Geschirre, wie die für die übrigen Wagen vollständig neu hergestellt, sind sämmtlich aus rothem Sammt «ich mit Gold bedeckt. Die für den Wagen der Kai-jerm bestimmten zieren außerdem noch goldene Nofetten. in deren Grunde sich ein Diamant befindet. — Die jetzt erfolgte Neuvergoldung und Restanrierung der 23 Wagen soll 230.000 Rubel gekostet haben. Wie früher erwähnt, ist der größte Theil derselben geschlossen, nur vier für hochgestellte Würdenträger bestimmte sind offen und fallen durch ihre elegante Form fast noch mehr in die Augen als die vorgenannten. Von der Wirkung der tropischen Hitze auf seine mitgebrachten Kleider und Apparate erzählt der aus Ceylon zurückgekehrte Professor Häckel in Jena in einem fesselnden Aufsatze in der „Deutschen Rundschau": „In welcher Weise die tropische Hitze — nur sieben Breitengrade vom Aequator entfernt — im Verein mit dem höchsten Grade der Luftfeuchtigkeit auf unfere europäischen Culturproducte ebenso wie auf die einheimischen Natnrproducte von Ceylon einwirkt, davon kann man sich bei uns zu Hause gar keine Begriffe machen. Nachdem die ersten herrlichen Tage in Whist Bungalow mit Schauen und Staunen vorüber waren, fieng ich an, meine Siebenfachen und Instrumente aus Kosfern und Kisten auszukramen, und in welchem Znstand fand ich da vieles! An allen wissenschaftlichen Instrumenten, welche Stahl« oder Eisenlheile enthielten, waren diese verrostet; keine Schraube gieng mehr glatt. Alle Bücher und Papiersachen waren gleich allen Ledersachen feucht und mit Schimmel bedeckt; und was mich ganz besonders rührte, der berühmte „schwarze Frack", welcher in der englischen Gesellschaft hier wie daheim in Europa eine so große Rolle spielt, war. als ich ihn ans dem Koffer nahm, weiß geworden! Er war gleich allen anderen Tuchkleidern mit den zierlichsten Schimmelbildungen bedeckt, die erst nach mehrtägigem Trocknen an der Sonne sich verloren. Daher ist es in allen e"H^ Häusern von Colombo Aufgabe eines !" W „Kleider-Boy", täglich Kleider, Betten, «^ d^ pier u. s. w. an der Sonne zu trocknen u>'0 ^ e^ Verschimmeln zu bewahren. Viel schlimmer ^^ dass meine neue photographische Oiunor" ^ge° die von einer der ersten Berliner Firme» a"".^ he>" lich „völlig trockenem Holze" gefertigt war, ' ^F Auspacken als unbrauchbar erwies, well auc 4^ g" derfelben verzogen waren. Auch die Deckel ^M gebrachten Holzkasten hatten sich fast alle u ^v. Die leeren Ariefcouverts waren sa'lMnMH ^M, Mehrere Schachteln mit pulverisiertem G"M ,M^ cum enthielten eine feste, cementartige ^"n/, „ t"^ in anderen Schachteln mit PseffermünzkM'", 9M ersten Ocffnen ein süßer Syrnp u"'h"^cb"^! überraschender war das Oeffnen der "^P^D Vrausepulver-Schachteln. In allen blaue« ^,„ a^ war die Weinsteinsäure verschwunden, ^,^chtv^ weißen fand sich statt des kohlensauren ""s Mt. ^e steinsaures Natron; erstere halte sich ""Ml"!^ in letztere eingedrungen und hatte die ^pa , ausgetrieben! Und so waren schon .be" , g)l^ durch den Einfluss der feuchten H'^ ., ,„ be'K Sachen verdorben, an deren Verderben "^ ,lic , gar nicht denkt! Dabei fielen die vier ^ ^r^l ich auf Ceylon zubrachte, in die sogena"' ^pe^ Jahreszeit" des Nordost.Monsun, der v" ^ '".^ bis April weht! Wie muss es demna") , h^ ., «nassen Jahreszeit" aussehen, w° "0>"^M '"M' ber der regenschwangere Südwest -!!""'' ^„>l ^ Meine Frennde versicherten mir, dass '"" ^n^V Haupt darauf verzichte, irqend etwas " ^ ^' halten, und dass das Wasser geradezu a» herablaufe!" > ^bacher Zeitung Nr. 129 lll5 7. Juni l882. Vi ^"Marrer Prälat Mayer, der Leibarzt Hofrath ssreik ^ser. ^r kön. dänische Premierlieutenant w? von Nrück. der Flilgcladjutant Major Ritter dtta ^"""s, der Rittmeister Freiherr von Weisels-« und der Oberlieutenant Freiherr von Waldegg. ^ I" (V ° eidigung.) Am 5. d. M. fand vor Audi? ^ ^ vormittags beginnenden allgemeinen ^ Mt die Beeidigung des Fürstbischofs von Breslau 3>Nl>!, "^ Herzog und des nencrnannten Neichs-^,'zmin.siers Benjamin v.Nällay bei Sr. Majestät dem j)^s.^ >l°tt. Hirbei intervenierteli Se. Excellenz der tammerer FZM. Graf Crenneville, ferner bei dem ^'"W'ten Elde Se. Excellenz der Minister für CultuS l'tzt "''^WA Freiherr v. Conrad-Eybesfeld. bei dem haul z "^" Se, Excellenz der Minister des kaiserlichen Lellll - "'^ ^ Aeußern GM, Graf Kälnoly. wobei '"»srath Freiherr u. Gennotte den E>d vorlas. 10 n^ (Trauergottesdienst) Am 6. d. M, unl tzt «I?. "."mittags wurde in der l. k. Hofpfarrlirche zu WNM .^ weiland Ihre k. und k. Hoheit Erzher, ^lten "" feierlicher Trauergottesdienst ab- ^^^^urtstagsfeier.) Se. k und k. Hoheit 4 t, ^lauchtigste Herr Erzherzog Friedrich feierte den >»«tde 5- ^Mein Geburtöfest. Aus diesem Anlasse hlG? ^ ^ ""d k, Hoheit eine von dem Officierscorfts Ae ' ^ Negimentes Großfürst Constantin Nr, 18 IchH "iich des 200jährigen Jubiläums verfasste Ge-^sse d Regiments überreicht. Aus dem gleichen An- "klanstaltstc das Osficierscorps ein Diner, llchlli^ ^"ster-Denkmal.) Das Comite zur Er-l», ^ ""^ Grabdenkmals für Anton Füster hat sich b>« L wiener Gcmeinderath gewendet mit der Bitte, w,Ie"tliche Kosten bewilligen. Die Uebergabe soll s'l'den 3'^ b" Enthüllung am 16. Juni d. I. statt, üahy. Der Magistratsrefercnt befürwortet die Ueber-^lgend Mumlmentc». Für die Enthülluugsfeier ist ^ilck ^^«ramm vorgeschlagen: 1.) Chor des ala-^t> n? Gesangvereins; 2.) Ansprache; 3.) Uebergabc "vernähme; 4) Schlusschor. bet ^ ^lil in An, erika üblicher Spiel-^i»/^, ^^ der mittelst des sogenannten „Shiner." tzeit/ - ^ nämlich ein Silberdollar, in dessen eine ^> ^u kleines concaves Spiegelchen eingefügt ist. IH , "er Falschspieler denselben unter seine Geldstücke ^te ' ^"Uber Karten gibt. kann er sehen, was stir ^°llar! ^ Mitspieler erhält, da diese sich in dem i" Leadvill ^arln, ^'" Mitglied des ^diuiiiF clud" >u°rdeu - /« ? bei einem derartigen Manöver abgefasst b°" 2000 P n^ ^>nit an einem Abend die Summe ------^^^uars gewonnen. Locales. A, ^/.^US dem Gemeinderathe.) ^Schluss.) °'»er Peti^ °^ begründet seinen Antrag auf Absenkung ^netenb "" ^'^ ^be Negierung und das Ab-'" die A°, . ""gen Einführung der slovenischen Sprache "' 3tei b^,^ Redten Volkszählung sieben Achtel der ^lllna / """"g Slovene,, sind. gegen die Aus-w^illl^, Resolution Protest erhoben, was unter der "lek,^ ,'"l! allgemein«»,! U„willen hervorgerufen hat. ^ Gesa '^6l d'e Absenkung folgender Petition an ^ l»er ,,°" Ernten, in der gefürsteten Grafschaft Görz. ^t>""nebu.,g von Trieft und in Istrien der über« Iz ^. -theil der Bevölkerung die flovenifche Sprache > ' ^^ssprache angegeben habe. Es lässt sich "lleil 3^ zweifeln, dass in diesen Ländern und LandeS-X'b t>c>s« slovenische Sprache die Landessprache ist. ^sti„', °"her die Landessprache infolge der erwähnte» ,^"g c> ^ des Slaatsgrnndgrsetzes jene Gleichberechw ""hc>„i, '^en muss. wie jede andere Sprache in Cis-!'^es?.' Doch währenddem die übrigen Nationen ^chte Maates die im Staatsgrundgesehe gewährleisteten >'p^t, <^ben. hat die slovcnische Sprache, welche eine ?ll,o,. s^nsse einer Nation von ein und einer halben ^»Ik. '^i'cht. ,^^^ ^^ seichen Rechte, weder in den k P.p^ '" den Aemtern. 3 Ae/f s! Zustand ist im Widersprüche mit der in ft^tsvr "6 ausgesprochenen Gleichberechtiguug. im >?° 3ill?^^ "üt dem natürlichen Rechte, nach welchem ^Ntll^" b"2 Recht haben, sich auf Grundlage "^ ^oß,»?p"che zu entwickeln. Es ist dies aber auch v Unrecht, weil die Bewohuer dieser Länder ebenso wie die übrigen Völker der Monarchie die Gelb« und Vlutsteuer bezahlen. Die slovenische Nation, in sehr ungünstigen Verhältnissen lebend, hat dennoch infolge ihres Fleißes und ihrer natürlichen Anlagen eine solche Stufe von Bildung erreicht, dass sie sich mit Rücksicht auf ihre kleine Zahl und die schon erwähnten ungünsti. gen Verhältnisse leicht in eine Reihe mit den übrigen Völkern stellen kann, welchen das Schicksal günstiger gewesen ist, und die Sprache der slovcnischen Nation ist derart vollständig geworden, dass sogar Se. Excellenz der Herr Leiter des Justizministeriums in seiner Verordnung vom 18. April d. I.. Z 20.503. anerkannte, dass die slovenische Sprache zum Gebrauche bei den' Gerichten vollkommen geeignet ist. Das^ aber dieser natürliche Fortschritt und die in der Verfassung garan» tierte Ausbildung der slovenischen Nation und ihrer Sprache erhalten werde, dass es der slovenischen Jugend ermöglicht werde, sich auf Grund ihrer Muttersprache, daher nach dem einzig richtigen pädagogischen Principe, auszubilden und dadnrch in den Lehren fortzuschreiten und der allgemeinen Bildung theilhaftig zu werden, bittet die Gemeindevertretung der Landeshauptstadt Laibach: 1.) auf gesetzlichem Wege dafür zu sorgen, dass im Sinne des Artikels XIX der Staatsgrundgesehe die slovenische Sprache als Unterrichtssprache in die Mittelschulen eingeführt werde in allen Ländern und Landes« theilen, wo Slovene» wohnen; 2) ebenso möge auf gesetzlichem Wege die vollkommene Gleichberechtigung der slovenischeu Sprache bei allen öffentlichen Aemtern in denselben Ländern und Landestheilen durchgeführt werden, GR. Dr. Schaffer fpricht in ausführlicher Weise gegen den Antrag, Redner meint, man greise der Zukunft vor, eS fehlen die Mittel, die slovenische Sprache in den Mittelschulen einzuführen. Lehrkräfte. Bücher lc. Schon jetzt erlernen die Schüler kaum halbwegs entsprechend die deutsche Sprache, um an der Hochschule fortzukommen und doch sei dies unbedingt nothwendig, da die deutsche Sprache die Staatssprache sei. Bei der Bevölkerung sei der Wunsch nach Slovenisierung der Mittelschulen auch gar nicht vorhanden. Redner citiert den AuSspruch des Professors Dr. Miklosich über die czechische Universität und meint schließlich, es sei sonderbar, dass so wichtige Beschlüsse in aller Naschheit durchgepeitscht werden sollen. GR. Dr. Zarnik erwidert, waS das Durch peitschen betrifft, habe die frühere Majorität über Antrag des Dr. v. Schrey um 8 Uhr abends, als nur noch GN, Negali von den slovenischen Gemeinderäthen im Saale anwesend war, Knall und Fall in Form eines Dringlichkeitsantrages den Protest gegen die lion Dr. Voönjat im Reichsrathe beantragte u„d angenommene Resolution gegen die Einführung der slouenischen Sprache beschlossen. Von der heutigen Gcmeinderathsmajoritä't könne man dies nicht sagen. Der Autrag ist regelrecht auf die Tagesordnung gesetzt worden, jedermann war davon informiert, da könne vom Durchpeitschen keine Rede sein. Slouenische Lehrkräfte, sagt Redner, gebe es für alle slovenische Mittelschulen in Abundanz. Was die Citation des Professors Millosich bezüglich der czechischen Universität betrifft, so beweise selbe nichts. Millosich sei ein alter Feino der Czechen, habe gegen die Universität gesprochen, aber doch für die Errichtung derselben ge-stimmt. Dr. Ritter v.Bleiweis«Trstenisli constatiert. dass Secundariusse, welche an czechischen Mittelschulen ihre Studien vollendet uud Hieher ins Spital gekommen seien, ebenso, wenn nicht mehr, in ihrem Fache ausgebildet sind, als wenn selbe aus Güttiugen gekom» men wären. GN. Des ch mann sagt, er werde den kraimschen Abgeordneten Dank wissen, wenn ein vollkommen deutsches Gymnasium in Laibach errichtet werde. Bezüglich der Einführung der slovcnischen Spreche in die Mittel schulen habe der Herr Ministerpräsident den Herren RcichSrathsabgeordneten gesagt, es werde nach Thunlich-teit und Möglichkeit geschehen, daher sei die heutige Petition ohnehin antiqniert. GN. Dr. Zarnik erklärt, die Petition habe den Zweck, den Makel deS von Dr. v. Schrey durchgepeitschten Protestes gegen die Dr. Vosnjal'sche Resolution zu ver« wischen. GR. Hribar vertheidigt in eingehendster Weise seinen Antrag, welcher bei der Abstimmung mit 15 gegen 4 Stimmen angenommeil wird. Den selbständigen Antrag des GR. Negali. welcher im Lause der Sitznng abberufen wurde, auf Er> richtnng eines Steges über den Gruber'schen Kanal nimmt GN Dr, Zarni k ans und beantragt, sogleich heute principiell zu beschließen, dass der Steg erbaut werde. Nachdem GR. Dr. Sup pan sich gegen den An« trag erklärt und der Bürgermeister bemerkt hatte, In» genienr Podhagsly werde in den nächsten Tagen den Melioriernngöplan vorlegen uud da werde man sehen, was mit dem Grubcr'schen Kanäle zu geschehen habe. zieht GR. Dr. Zarnik den Antrag zurück. Ebenso z,eht GN, Potoin ik seinen Drmglichkeitsantrag zurück, es möge den F'brikSwsitzrrn Kosler die Einleitung des Nutzmassers in den städtischen Kanal in der Barmher-zigcrgassc gestattet werden, da der Kanal erst untersucht werden muss. Hierauf wird die Sitzung geschlossen, -x- — (DieGeneralversammlung der Mit, glieder der bürgerlichen M ilitä rlas erne) fand letzten Sonntag. 11 Uhr vormittags, im städtischen Magistratsfaale in Anwesenheit von 30 Mitgliedern statt. 46 waren durch Vollmachten vertreten, welche selbe dem Director Gemeinderath I. N. Horäk übergaben. Herr Horäk eröffnete die Versammlung mit folgender Ansprache: „Geehrte Versammlung! Ich eröffne heute die 20. Hauptversammlung der bürgerlichen Militürkaserne und heiße Sie insgesammt willkommen! In unserer am 8. Mai 1881 abgehaltenen Jahresversammlung wurde beschlossen, einen Darlehensbetrag pr. 6(X)0fl bei der hiesig/n krainischen Sparkusse auf unser schuldenfreies Haus aufzunehmen. Zur Durchführung dieser Angelegenheit wurde Dr. Wilhelm Ribitsch, k l. Notar, betraut. Da jedoch die hilsige lrainifche Sparkasse den Darlehensbetrag pr. 6000 si nur unter der Bedingung zusicherte, falls der Betrag pr. 6000 fi auf daS uns gehörige Haus Nr. 21/4, Kirchengasse, zugunsten der hiesigen krainischen Sparlasse intabuliert wird. — Die Iiitabulation wurde, jedoch vom hiesigen hohen k. k, Landesgerichte aus dem Grunde verweigert, weil nicht alle Theilhaber der bürgerlichen Militärkaserne ihre Iu-stimmung zur Aufnahme des Darlehens pr. 6000 st. gegeben haben. — Demzufolge beschloss die Direction, einen Betrag pr. 4000 si. gegen Wechsel, der laut 8 22 der Gesellichaftsstatuten vom Director und sechs D Seit 24. Mai l. I. erliegen beim hirsigen k. l> M°' »achstehende unanbringliche Briefpostsendungen, Mr we ^ die Aufgeber verfügen wollen, und zwar ""' , Johann in Gorenjavas. Sitsajh Josef in Tries«, ^°"" Louise in Laibach. Newald Dr. N. v. in W'cn. ^ I. in St. Anton. Wernig Heinrich m Groß a"^ . Auseh Franz in Nudolsswert, AidiZel Franz '" " dolfswert. Bartol Anton in Birnbaum. Vevc ^M, Cerovec. (zwei Briefe); Brulc Franz in 2utheraeMP' Besov Joses in Oberh. Brulc Iofef in NudolsSwc. Blut Josef in Tscheschendorf. Bojanc Johann m ^ schendorf, Cinkula Josef in Kronau, Derganc 3^""^ Tscheschendorf. Drap Johann in Großzerouz, ^ Johann in Potendorf. Forlefe Giuf. in Trerimo, 's" Bartl. in Nudolfswert, Goiöar in Obergertschberg, " goric Josef in Dobovo. Irrebic MathiaS in Virn»«" ' Hrovatiö Johann in Großcerovec. ^« Neueste Post. Original « Telegramme der „Laib. Zeitu^' London, (l. Juni. Die politischen Kreise h^ den Zusammentritt der Conferenz im IntereM Erfolges der türkischen Mission fiir geboten uno die Einigkeit der Mächte mit der Türkei zu belli'" . Granville soll die Mittheilung der Pforte deM"' beantwortet haben. ^^ Constantinopel, 6. Juni. Auf die Note der Hi^ vom 3. Juni antwortete Deutschland, es müsst W ^ Beantwortung derselben mit den Mächten in« lFm nehmen setzen; Nussland und Italien antworte^', würden sich nach den übrigen Mächten richten. Wien. 6. Juni. Die „Wiener Zeitung" bH die Allerhöchsten Handschreiben, betreffend tue ^z Hebung des Herrn v. Szlävy von der Steue ^ gemeinsamen Finanzministers unter gleichzeitig" ^ leihung des Grohkreuzes des St. Stefan-Orde"» der Ernennung des Herrn Benjamin v. KallaY » gemeinsamen Finanzminister. cw.ldB Wien, «.Juni. Laut telegraphischer M> ^ ist Sr. Majestät Dampfer „Pola" hente in ""' eingelaufen. A" Freistadt, 6. Inni. Ihre Excellenzen oer^, Ministelpiäsident Graf Taaffe und der H"l " ^ baummisler Graf Falkenhayn besichtigten h" ^be, dem Grafen Larisch die erzherzogliche Kohle"^^ die gräflich Larisch'schen Kohlenwerke nebst der ^ ^ anstatt am Johann - Schachte in Karmin >??^ Brauerei daselbst und reisten sodann nachVeMlU ^ des Gestütes in Deutschleuten nach Oderberg. ">" dort nach Wien zurückzukehren. .M» Berlin, li. Juni. Fürst Bismarck 'st «" abends hier eingetroffen. Handel und MkswirtschaM^ RudolfSwert, 5. Juni. Die DurchschnIttS-P"^ sich auf dem heutigen Marlte wie folgt: ^.^. ^j Weizen pr. Hektoliter 8 78 I Eier pr. Stück . ' ^ ^ Korn „ 7 16 Milch pr. Liter - - ^A Gerste „ 5 40 Rindfleisch pr. Kilo - ^ H Haser „ 4 06 Kalbfleisch » ^ ^ Valbsrucht „ 7 b8 Schweinefleisch „ ^ ^ Heiden „ 6 51 Schöpsenfleisch ^ ^ H Hirse „ 6 67 bähndel pr. Stuck - ^ Kuturuz „ 7 — Tauben „ ^ ^, Erdäpfel pr.Meter-Ztr. — — Heu pr. 100 Kilo - ^. Linsen pr. Hektoliter — — Stroy 100 „ ..',, ,< Erbsen „-------- holz, hartes, pr. Cub" ^ Fisolen „ — — Meter . - - ' ^ ^ NindSschmalzpr.Kllo — 80 —welches, "„..« 1°^, Schwcinrschmalz „ — 80 Wein, roth., pr.he"" il> Speck, frisch, „ - 60 — Weiher, " Speck, geräuchert, ., — 80 Verstorbene. ^is Den 5. Iu n i. Anton Iurlovic', Anstreicher, 33 I' stnttaasse Nr. 14. Tuberculosr. ,.<,«erSs"h"' ' Den U. Iu n i. Gustav Podlogar, TagloyN" Monate, Kuhthal Nr. 2, Scharlach. Im Civllspitale: ^er, 5" ^" Den 1. Iuni. Sebastian Potiscl, Bergarve rori^rälti«. ^ .. 43 3'^ Den 3. Iuni. Maria Mcse, Inwohner«", klappenschler. —»^^" Meteorologische " "'s ^3 KZ ° 5"^I^ 7U.Mg. 737«sj 4-15'.'! NN.lchwach ",',,citer 6. 2 , N. 7^«<) ^.22-2 windstill /)",,z bc'". ^ 9 « Ab. 737-20 >17 2 O. schwach f- N""" abe^/^l Modells bcwöllt, tagsüber ziemlich heil ^ o3 wollt. Das Tagcsmittcl der Wärme -j- 10« , ^^ dem Normale. ^ ^^els' ____------------------------- OstlN" Nerantwortlicker Redacteur: Ott 0 Mar Jtabndicr Btttttwö 9h. 129 I1»9 7. Juni 1882. Course an der Wtener Sörse vom 6. Juni 1N88. (^^0^.«...°«^^.^ °i1ei <>, §^,. ' - , . . 77 2,, 7? ill l«««el ,«/ Zanz« 500.. ,«<. «0 »»o ?« ^°^..^inc' 'H.'^^I ^m"^"^""e, Ncu..!rci . 94 ' ^ °,/>.....l,»7s> 1,9 »0 " ^d>",re>,,. ?,. ' ' ' - »««0 «b-4» '"«^I>>. ,„!ch, .....>"7s,<> --- 3°l"«hniche '.....luodO 101 — ^V'^Mche- ' ! !^^'H ^^ ".!!« und llavonilchc . 9l» — 1U2 - «>'/« ficd«nbiil»ischt.....»»25 »l> - l.",« uxnarische......»"b 98^'. Andere öffentl. Änlehen. Do»nu"/„ 100 fl. . 11350 !,<-— bll'. Anleihe !«?». fteuelsrei . 104 i!5 104 ?l^ NnIrlx'N t>, ktadtgcmcinbc wicn i«2 »,^ lUlt 75» Anll'hc» d. Stadt^cmcinbc Wie» (Silber oder Gold) .... ——------- Pläm>en«Nnl,d.S!adlgem.Wicn IL« 00 12? — Pfandbriefe (IlllKMfl.) Vodcncl.allg,öftsli. <>/,"/« Gold 119 50 I2L — bto. in .1,'! Iahicu lüclz, 5"/„ . —'—------- dlo. in 5l! „ „ b«/, . I0l 80 :oz - t-to. in 5.!! « „ <'/2°/<> »»»ü 99»!) dtl'. in 5« „ » <"/» . »3 7b 94 ^> dlo, Prämien.Lch»ldi,crschl.3»/<, IL0 — 100 L5> Ocst, Hypotl>clc»l'a,il i«j, ü>/,"/° 100 llü 101 — Oest-.ung, Banl vcll. ^«/„ . . lou 8s. ,bl — dlo. „ <'/,"/«. . 100 ?o!i<,o »0 dto. „ <"/<> . . »4 50 v;-7(, Un«. allg.Äobenclcdil.Ucliengcl. in Pest i« «4 I. vcrl, 5>'/,'V« . —'— —'— Pnoritätö -Obligationen. (siii 10« fi.>. «llisabclh.Wcstliahn 1. Vmilfion 9«'— >»!> 6ndl«'Norbbahn in Silb, 100 2» 1«? — ^ranz 3l'i^'B>^i,.....,«« 8 lli lU3 b» Sicdcnl'ürncl.......<», ,y 1,1 40 Etaal«bah» 1. Emission . . . !?«-— !?!»-— Südbahn ^3"/«......15^ ü» IU5 — ,, ^5"/«......113,5 118 0» Ung-.gallz V»hn.....,z «? 92 Lü Diverse Lose (per Stück). Lleditlos« 100 fi......i7S«b I?«'7l> Elnry-Vose 4N ft.......415) — Banl-Ocscllschnsl, Wien« iza st.---------------- Vanlvcicin, Wiener, lüu fl. . . 114»—ii< 50 Vdncr.'Anf!,, Ocsl,20Ufl. S.4U-/, «»» — 2« — llrdl.-Äns!. s. H>i»d U, G. 1li0 ft. «l3 75 32j ^', Crbl,»5lns«., Ällss, Nng. i!«N ft, . 31» 7b 319 «s> Vcposileüb., «Ila. iiuU fl. . . . 20» bll 2l<> — <,>Vo— 14« — > Vcld Ware Äcticn vun Transport. Unternehmungen (per Stück), UN>iecht«»ahn lion fl, Silber , - — — — Nlsöld-Fiuma«,Bahnziuoss.Silb. I7^b(» 173 — «lusstg..Tepl. Lisenblnofl. EM, — — —— Aodm, Nordbahn I5.<> ss. . . . n.ü-ou 164 — « '/<..' «Zeftbahn llyl, ss. . , . ,l»j __ ,iu -Vuschtichrader Eisb, 500 fi. LM. tzu« ^ »09 — ^ (lit, «) «W si. . 1785L 179,^ Donau. Dampsschnlahrt - Gcs. Ocstcn. 50<>fl. 6M. . . . . s,55 — L57 — Dran-Lis.(Vat..Dl',.Z.)^l,!i.S. n>4 70 i«5 -Tuf-Äobcnbachn (t, Ä. üWfl.S, 3l,« — »<2 — 21"— „ ^inz.Äudwei« w« fl. , . .l i»(,"?s, i,i'ü5 «^l,l,.«Tirol,IH,crdinand«-Nordb. i«no fl, 6M, 2750 2755 Kianz°Iolcf»V«hn 2«U fl, Silb, ,<,3 — 194 .. m!!!!lirchen»V<,rcscrEiI,2l,oN,S,-------—-— Galz,Karl'i!udwig°V 2 — «5li — Ocslcrl. Norb»estb. 2uu !l, 2ilb. z!W ü(< zz«!» — dlo. (IN. «) ü!w fl. Silver ,!2^5L5 2i!b ?li Prag-Durcr «iiscnb. 15,0 ss. Silb, Staati>ciicnb2bll 20u fl. ö, ^j. . ll^'buiiUli-— j H«ld u«« Vlltbahn l0N fi, Silber . . 14:» ,5 149.75 Süb.Nl'rdb. Verb.,«, «.off.«»!, 15« 7» l«>4 « The,ß.B°hn w<, N. i, W. . , 24» zo »4» « Trnmway.Vll.Wr. I7u ft, «. W. z«? 75 22S — „ ll>r,, neue 7« fi. . , 44 5« 4z .» Transport-Gesellschaft ,ou ft. . i(,z _ ,c<» — Turna»»Kr»luh ^U'> fl, i>. W. . ,41 __,4g.__ U»g,^ali^, Eiseüb, !<0!, fl, Silb« i58'50 is9- — Ung, Nordoftbahn Ü00 fi. Tilbcr i«z 75 l— liiftnbahnw.'i'cih«. III«»!!.«»/, 9« bO »4»o Hillleuberger Eiienw.'Gcs. «ooft. —-— — — Iiiiicrb. Hnuplgcw, i!»0 fl. . , — — «... Ncul'.-Mar,Gen,,i,W, «00ss.«5«/, — - — — Praner «tiscn ^jnd-Ges. «00 fi, IS4 — 1»« — Salno.Tarj. ltisenraff. ion ft. . »25 — L»» — Trisailer «ol)Icnw,»Äes. 100 fl. . —-— — — Devisen. Deutscht Plätze......«6li »05 London.........li!» i»i i«b 0» Pari«.........»7« 47 70 Petersburg.......—— —>— Valuten. Ducaten......, . »,7 5«, ztO-F>,'anc«>Stücke..... 9'h«. 9-»». Silber......... --- -- Deutsche Utclch«b»nl»oten. . . 5,-55 «« ^ W ll'N am 5. Juni l«82. l'H bisher sorasältia, ji'd»' ,',>l!!i Kailsr dr», ^ '^l> Eiiiluciaüoil z» lu'ilnvilr», wnl n»ir nach dsui rafti^ '^i'k ^liiiulii^ ^nch Soiidniillnchl'i! ilüd in mw^riylich«' >>>c ^'^^"grrufnu'ii Cunwstnl,; im Iänucr dil'sco Ilihil'^ -- uml I,U,l!'ii, di»> Crfulssl,' dl>r nur allmählich ^o ».'!'"'"' ^^ssnliiiss vnnichirl ichmd -- ciu plötzliclico ^ill^/'^^«li VorwärtSsiürmen der Kourse ver» ^inl, h " '"ul,us ""^'""l Bl-!lr!I)l'iIll!i!i drr damals ql'schasscnni Martt ^'Ugl^ !>^". d"- p^liiiichl'n und Monomischen Uassl' wohl s!? ^in^'„,."/'"nh iirssönn! l.»il>l,'; ^irlmchr snh sich da^ uriis^n' ui^iidc Pud i. ""l)U,n^ mil dl'n in Vörsl'!,plä(u-!! "^'''tii'ni^,,.."'" »ach cinmi jahlinss^ cinqrln'il'iirn un.l.'dachtcn ""' Haiw ^ ""verseheno und ,»au lanu wohl saaeu ^.ftrllt: 3,.!^" vor ein hohes Niveau der Course !"^ sich l!ii, '. nch di»> Slmrric so rasch und mächiiss Ul'räudcrn. ^ "»e nil-l,, , ^^r Urchsl'l wllM)r„ tounte, daft suwShi ,/U"ni)lich^,/^^",lauz!lh,i,^>„, da5 lchtnc sich nichl iu sscsnndrm. 3 "'"!!>ich<'^"'^ '^" wllzil'hc» vermochte, das^ die kiwidl'u ">"t und^t.is.".' ^""orrn nicht znr rechteu Zril die rcchlc '"'u Nest,',', , l'">)"liss!>n. da<^ musste in die neu geschassene», !M bmrli,?"' ^"ieruu^'n nu mm, Standpunkte der Clieutel i^ lllich,>.i. j^' '-'^is^lranen uud de^rciflichen Zweifel an die l "fter^i, ')<.'-" ^^'staudeo heroorl'riugen; anch wir uah„u,'U ^r!r>l,'» "''^ diese 'Anschauung iu unseren Publicationen >, "")'»lia, i,. .)"^"" ul letter ii"!, ">" da4 Courotreiden ?"'"iic!>i,., ^"d'lactien eiue Tituatiou neschasfeu, die höchst !,,'^ w.u„,„ ' 'UN uns alo ««haltbar bezeichuet wurde, uud !/^>um,> "' b"'s fast alle audereu SpeenlationSpapiere und i.,,^Nil>„ . t lac,l'll niid aus cinem mMoiirlicheu Tlesstandc ^'hrrr. ^'^'^ die Äorse Waft nnd Willen cutlvickclte, li ^as,^..."'^'u ^ernachlassi.^inq zn enlnisjen. . d"Uttn d.. ^"' """ «"0 vora«Httej, ^"Ne z'ltras und dem Mizeu Effeclruqelnele nun , ^-?li.' ciuheitliche nnd darum sreunowhc ?'^!»»', !. "!^1 ' da die erfolge Äu^leichuuq iu der 2i)ert> ^' ^n^,,^. '!'">"' »uiiinehr anch träfti^e Bewe^uuqeu auf '.'^I rii, , ,^'biete Wram-schen lässt — und uachdein seither ^ Ta,"^'"'"» verstrich, der einc völlige Veruhiauna, ?l° «trt.'.""nna der tträste, den freien tteberblick, "!«tn,l> n>< "^ der die Iäuuel Course uerursach! haoeudeu ^»it v ^"istliüde zur weltuua. louimen lieh, treten ,, tzü ,'"" 2ilua!io!i>.'verichte vor unsere Clientel. '>la>, "'Ueht augeublilllich ein redueierteo l5our<>. ^>°hl '' "" welchco eiue trästiae Hausse auzusehen X'^N! !)'"'"«, welcher der höchst l'esriedMüde Saateustand, . ^,,.7'""" er>l>achseudeu ailustigeu Äelrieo^^eouisse, das >n ^!">en drr Coulisse der inail^edeudeu Pm iser Vörsc uud d,e^ ^N^ ^'"^nisftil Mitlas"« qel'eude Politik uud zahlreiche Emis-""hnl>'.^^'"swueu uud ssiuaneirruugeu, de^tustilit durch die blr,^-' ^"dndundanz und .Wohlfeilheit, reichlich Nahrung Ü!»,^" hab,» in unserer sscbrnar-Numincr die ssäuzliche Veendi-°" >>"unertrise coustatiert und deren Geues.s gedoteu, nud in unserer »Vörsenschan» vom 28. Februar konnten wir mit voller Gewissheit in missührlicher Weise darthun und unserer Clientel die Bernhissuiui l'ieten, dass dir Nörse«trisiH völlig beendet und brhobeu sei nnd die Gefahr der Wieder» lehr teineowego mehr bestehe. Wir deuteten daraus hiu, dass auch wieder der Moment eintreten werde, wo das damals als vernn^Iiickt angesehene Goldrenten - ConverticrimaFsseschllst drr Rothschild Grnppe seine» früheren Glanz annehmen und der ^iuanMelt als Nreunvuntt dienen werde, unter dessen Strahlen sich eine Reihe anderer Trnusnctionrn, wie die Aetien , respective Priurilätenemission der Karl Ludwig , Eldethal , Busche liehradec uud Etantsdahn, der Donau Dnmpfchiff >i„d Nord« west Schissahrtgesellschasteu, die Eisenhnhn Hjerstaatlichunsseii. die Älchilfilsioileu und Äanle», die „»^arische Lospfanddries Emission, sowie manche andere Operationen, und damit eine gleiche Br weguug im Auslaude voll^ieheu werde - eine Bewegung, die von drr finanziellen ^age unserer Monarchie bedingt und iu unseren wirlschasllichcu Verhältnissen gerechtfertigt wäre. Wir sehen eben heute iu allen Kreisen ein eminentes In-tcresse au (irhaltnilg der günstigen Lage vorwalten; wir schcn das Vestreoe», die Ciseniudüstvie, das Baugewerbe zu heben uud die iuduslrielle Thäüglei! loieder auzufachru, bereu guter Fort gang au zahlreiche» Zweige», wie der Papiermauusaetur uud mehrere» anoeren, nachzuweisen wäre. Unsere Vanfiustitnlc be fibril ein slels zuuehuieudes regulnres Geschäft uud Insseu be^ friedigrnde Bilauzen mit Rechl gewärtigen, und alles weist daranf hin, dass heuer, gleichwie im Vorjahre, die .^ai^un loo^lc! liuer unmittelbar bevorstehenden lebhaften Newegnng weiche» werde. 3o sehe» wir deun die Zutuuft iu bestem Lichte nud pro guosticiereu heute eine baldige nnd außerordentlich günstige Entwicklung, bezweckend die allmähliche Wiederaufrichtung des gegeil Schluss des Vorjahres bestandenen Coursniveaus. Hier bietet sich sonach in Ansehung der gegenwärtige» Notierungen ein weites Terrain, eine reiche und anhaltende Thätigteil snr die Vörsenwelt, um in gesundem und schrittweisem Tempo die dem innere»» Werte drr Ofseeten entsprechende Eouroauogleichung herbeizuführen, und verzeichne» wir hier den Abstand einiger Nolierungen von heute gegen die vur einigen Mouciteu eiugeuummeuen: ssebruar Maireilte..... 7l! — gegen früher 79-— Ungar. 4proe. Goldrente. . 87-6N » » W'— Oesterreichischc Goldrente, . W'— » » W'— Anglo öslrrreich. Bant . . . 121'— » » 1-— » » 242'— Elbethalbahu........224'. ' '274 — Sild »ordd. Verb.-Vahn . . 147-— » » 174-— Ung.galiz. Eisenbahn . . . 157-— » » 1^5'— Oesterreich. Staatsbnhu . . 326-— » » 384-— Bemerkenswert ist noch, dass kurz vor der Ianuarkrise feiten» der mas;gebe»d<'» Kreise die Ansicht vertreten war, dass die da» nialigeu Course noch nicht ihren Höhepunkt erreicht, vielmehr erst ihre Entwicklung nehmen iniisoie», »»ter welchem Gesichts« puutle das hentige lLoursvrrhältnis in erhöhtem Maße die ttaufwin digtcit erweist «nd viele Werte als äußerA vernachlässigt erscheinen lässt. Wer würde auch heute die Nantvereinsaetien zu 114 sl als »vertentsprechend bezahlt ansehen löuuen bei einem 1i> bis l sl. l'is 2 sl. m>c hoch erschriuen? Ber< glichcu zu der nenemittierlen Italiener Rente bieten die öfter» reichisch'ungarijchen reichlich /Procent mehr; wiewohl nicht hiuter der Securität ausländischer Aulagesorten zurückstehend, bringen unsere Anlagewerte meist den dritten Theil mehr an Erträgnis! Üusere Anschauung dürste allseits getheilt werben,- und den» noch waltete eine reservierte Haltuug einigermaßen vor, wenn auch die Festigkeit der Borseu erstaunlich zu neimen ist in An< sehuug der minime» Umscche uud der politische» Episoden. Die Hanssc-Engagements find jedoch im Augenblicke aufs äuherfte reduciert uud die Stücke iu die besten Hände übergegangen, nach« dem die lleine Speculation ihre Posiliouen bereits ausgeben musste; ei» Deckungsbedürfuis dcr Contrrmine ist vorhanden, unb die Plipiere sino entschieden wohlfeil! Ernste Bede»te» nach welcher Richtnug immer wären dermale» »»berechtigt. Gäbe es sonach einen geeigneteren als den augenblickliche» Zeitpunkt, um der groheu Masse, welche aus oeu Eintritt der in Bälde zu erfol» geudeu große» ss-inanzgeschäfte wartet, vorzulaufen? Fast jede»! der nachbenannte» meist i»ler»alio»llle» Speculations» esseete» lonrden diese Transactions» zustatten imnmen inüssen, daher ivir i»i Zusammenhalte mit dr» in unserem finanziellen Iouruale «Lcitha» gebotexe» Ausführungen und Informationen einen »ans von Vlbcthal», Nordwest», Nord» uud Vtaattz« bahn, 5larl-i.'ndwig' »nd Tüd»nordde«tscheVerbindung^« bahn, sowie ungarischen Bahncnlirn besnrworte», nicht minder vo» österreichischen und «ngarischeu Creditactien, Noden« eredit, Union, Nantverrin, Tepositenbant uud Änglo, so»oie aller Aenten«.Kntcgorien einpsehlen tonnen. Dcr Tausch dcr Eldrthli! Aclieu gcgeu Nordwcst, vou österreichischen Credit gegen nngarische ließe sich in Auschnug der bedruteud differie« rcndeu Erträgnisse und der vu» uus wiederholt berührten Argu» nie»>e als vorlheilhast bezeichnen. Bei diesen Transactionen er< zielte uiisere Clienlel im Fcb> »>ir dieses Jahres ansehnliche Erfolge. Cine Beachtung verdienen auch oie ei»er besseren Zukunft rntgegeugehciideu sogenannten nothleidende« Nahnen ,. ., .„ , ,,. .,.,. -inlslne (5ttect sind wir brrcil, snfcrnr die erwähnten HinweifuMN unyllanMch rrschcincn sollten, durch briefliche odtr telessraphifche Mittheilungen » !"'", .^""lhc'toe A»<.n tt «l'er ,d.^ ""/ u ^ ;,, mlrilc». llufcrc BczielMqe.' z" drn leitenden ^inauzlreiscu se<,m uns in deu Ttaxd. ,»it directen. erprobten und >' " !"""" 'litwcll'ss rrfchm' dr» ^.nm^ n,f ^ruut. wclchcr wir die 3»rchführ»"!i vm, Transactioim, empfehlen und unfere Dienste unter Zusichrrnng anerlnunt U" d v7"°'"" l'"""?""" 'tt^r ?mul>m im^ iionsortial. und Prämieugeschäfte bestens gewidmet halten. - Auftrage uollsnhrcn wir tfael zu "''"'c«'.'se'?^eu V '"" """"" ^""'''°" "'" "'"'""^" "'" ""^ ^"" "^" ^epeschenverlehr. , liniillUS T I?TTl-sÄ CHAOIAI) WIBW, Sl ^.a^i.aistration d.ex „UJCj 1 1 JL±1^ ScHotteming 15. 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