rrcZTXrnFJS: wodicntt^ ff Hpf Saiii6t«g-SofHil«g IS Hpf SRatburotr öntung Am11 i ch•t Organ des Verlag und Schriftlcitung: Marburg a. d. Drau, Badgasse Nr. 0, Fernru!: 25-67, 25-68, 25-69. Ab 18.30 Uhr Ist die Schriftleitung nur auf Fernruf Nr. 28-67 erreichbar. — Unverlangte Ziischriftea werden nicht rückgesandt. — Bei Anfragen ist das Rückporto beizulegen. — Hostscheckkonto Wien Nr. 54.606. Steirischen Heimatbundes Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnalime der Sonn. urtU Feiertage). Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich KM 2.10 cinschl. Postgebühr; bei Lieferung im Streifband zuzOgl. Porto; bei Abholen In der Geschäftsstelle RM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzügl. 36 Rpf. Zustellgebühr Otr. 37 Oltarduro a. 0.2>rou, 2)onner^r, da er noch Postkutschen zu überfallen pflegte. Man kann verstehen, daß ein Dipknnat wie von Paipen In London wie in Moskau viel Kopfzerbrechen und noch mehr Ärger verursacht. Das Attentat aber hat sich zugleich gegen Deutschland gerichtet. Die Gründe sind durchsichtig und jedermann klar. Malta Th omI NicM flnler BonhegkaBel R 0 ni, 25. Februar Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut; Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt; Ein feindlicher Spähtrupp griff einen unserer "Stützpunkte östlich Mechili an. Nach kurzem Kampf wurde er abgewiesen und zum Rückzug gezwungen. Die Tag- und Nacht-Luftangriffe gegen die Insel Malta gingen weHcr. Wichtige Ziele wurden getroffen, einige abgestellte Flugzeuge wurden zerstört. Tapferes Soidatenleben land seinen Ahschlnss Berlin, 25. Februar Ritterkreuzträger Hauptmann Hans Daumil'ler, Kompaniechef in einem Schützenbataillon, starb an den Folgen eines Unglücksfalls in einem Lazarett der Ostfront. Das reiche Soldatenlebn eines jjervor-ragend tapferen Offiziers, der durch seinen kühnen Einsatz schon im Westfeldzug das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erwarb, fand damit seinen Abschluß. Er war seinen Schützen ein leuchtendes Vorbild an Schneid und Draufgängertum und wurde von ihnen nicht nur als Vorgesetzter und Führer, sondern auch als Vorkämpfer und Kamerad verehrt. Unter seiner bewährten Führung errangen sie auch im Qstfeldzug Erfolge, die entscheidend für die großen Leistungen des Regiments und der Division waren. In ihren Herzen wird er weiterleben; in seinem Geist werden sie kämpfen und siegen, Hauptmann Hans Daumiller wurde am 24, August 1910 als Sohn de? Bankdire'c-tors Hans Daumiller zu Kempten in Allgäu geboren. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiiitiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiii Roliende Liitaiigriite an! Sewastopol Britischer Geieitzug Im See gebiet um England zersprengt Führerhauptquartier, 25. Februar. Das Ot)erkomamando der Wehrmacht gibt bekannt: Im südlichen At)8chnitt der Ostfront wurden sowjetische Angriffe durch deutsche, rumänische und ungarische Verbände abgewiesen. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt dauern die Kämpfe im Wechsel von Abwehr und Angriff fort. Rollende Luftangriffe auf Sewastopol verursachten ausgebreitete Brände im Stadt-und Hafengebiet. In den Oewässem der Festung wurde ein Sowjetkreuzer von Bomben schwer getroffen. In Nordafrika beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Deutsche Jäger schössen vier britische IHugzeuge ab. Auf Malta trafen Bomben schwersten Kalibers Unterseebootllegeplätze im Hafen La Valetta. Im Seegebiet um England zersprengte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht nördlich Cromer einen britisch^ Geieitzug. Zwei größere Handelsschiffe wurden so schwer getroffen, daß mit ihrer Vernichtung zu rechnen ist. Bei Einflügen einzelner britischer Bomber in die Deutsche Bucht verlor der Feind in der letzten Nacht drei Flugzeuge. , Feldwebel Köppen, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, schoß am gestrigen Tage vier Gegner ab und errang damit seinen 72. Luftsieg. Vergeblich ttUrmten die Sowjets 15.000 gefafleoe Bolschewiston vor Bert in, 25. Februar, Eine westdsi^utsche Infanteriedivision stand im Räume iiordostwärts des Ilmen-sees vier Wochen lang in harten Abwehrkämpfen gegen besonders sdhwerc Angriffe der ^wjets. 109 mal rannten die Biolschewisten in den Tag^sn vom 13. Jänner bis 19. Februar gegen die deutsclien Linien an. Immer wieder brachen die Angriffe an unserer Gegenwehr zusammen. Im Verlauf der bei Tag und Nacht anhaltenden Kam'pfhandlungen, die häufig zu Nahkänipfen führten, mußte der Feind unter Zurücklassung vieler Gefallener und Verwundeter Inimor wieder zurückgehen. Nach bisher vorgenommenen Zählungen und vorsiclitiger Schätzung betragen die Verluste des Feindes etwa 15.000 Mann. Dazu kommen noch die Gefallenen und Verwundeten durch das wirksame Feuer der deutschen Artillerie und die Angriffe der Luftwaffe, die zahlreiche feindliche Bereitstellungen oder sicli in der Ent- einetn einzigen Diviskmsabschnitt Wicklung befindliche Vorstöße Immer wieder zerschlugen. Bei den Käi^fen wurden Gefangeue von 28 verschiedenen bolschewistischen ^gimcntern gemacht, sodaß also in der angegebenen Zeit nach und nach mindestens 28 feindliche Regimenter gegen die TrupT»en dieser Divlsk>n in den Kanipf geführt wurden. Die schweren Verluste, die die Sowjets In dtescm Abschnitt hatten, zwangen sie, ab Mitte Februar ihre Angriffe wesentlich einzuschränken. Bei den Käm^ifen an der gesamten Ostfront haben sich die Flakeinheiten der Luftwaffe nicht nur In cter Luftabwehr sondern auch im Erdeinsatz wiederum bewährt. So hat eine in der Mitte der Ostfront eingesetzte Flakeinheit in dreiwöchentlichem Kampf neben dem Abschuß von 44 Sowjetflugzeugen 24 Panzerkampfwagen vemichwt und 40 Infanterie- und Pakgeschütze im Artillcriekantpf zerstört. Elnis im uleiclien Kampf Südo«(-F)ur4){> geil die Sowjetunion, traf ich in dorHalfo eines Biikapi'stor Hotels einen lK'kaiml<'n kroalischoii Orrizi^T, fkr soiiuM* auf dein Transport bi? find liehen Trupptj vorous-geeilt war, um gciripiiisam mit den dmt-sehrn VerltliKlinij^solTizioren ihrtii l'Jnsatz im Südabschtiitl dor Fn)iit vorzubrrrih'ru Vor kurzem snh ich ihn wirdrr, als rr altcrmals durch Hukarest kam, diesmal von Osten kommend. Nalnriicli crzahlle er von der froTit. Im gleichen Sektor, in dem seine, die kroalischo .\btt'ilui)g, ein» gesetzt gewesen war, hallen auch rumänische und slowakische TriipjKfn geküniplt. üi) kam das G(.'spräch auf die gemeinsame Idee, ercchligl, einen Vergleich zwischen dem Gestern und dem lleutc zu ziehen. Fr meinte zwar, daß die gcmemsamc Unitorm, die Disziplin und Tradition einer ruhmreichen Armee damals din Slowaken, doi sicbenbftrRischen Ihmiünen, den Ungarn und Kroateji zu außerordetitlichen sold.i* tischen Lcistimgen befähigt hatten, wie^ al)c.r 'darauf hin, daß trotzdem der einanderfall der Monarchie nicht aufzuhalten pfcwüsen war. Tieute, so betonte n*, ÄÜKi unstre Unifi)rmen und Kommandos verschieden und jeder dieser südostenro-päischen Soldaten ist sfnlzes Mitglied eines sehstslf^ndigen und freien, \vemi vielleicht auch nicht großen Volkes, alter das ;?'»• radc gibt ihnen das Bewußtsein, daß si^ etwas zu verteidigen haben, eine eigefio Scholli», eine eigene Kultur, i h r Volk und ihren Staat. So ist es heute das ersto Mal in der (^schicht« Südosteuro^ws, dali wirklich alle Völker dieses Käunies in einem cjeineinsauien Ahwehrkampf zusam« nieiistehen, aus dem sich kemes auü-schlicßt. Schon oft hülfen die Fi"onlberichte deä OKW jjlüiizonde Leistungen der uns ver* büiidetou TrnpiH'n liol den Kämpfen ge* geil die Bolschewisten erwähnt, sei es im .\ngriff oder in der Abwehr. Unzählipj Offiziere mul Soldaten dieser Nationen tragen mit sIoIä das Eiserne Kreuz, eine Reihe von ihnen sogar das nitterkreiiz. Ül)orall, in Galizieti, am Dnjepr, auf der Knni mid im Doncz-Crebict haben sich, vi'le das einheitliclK^ Urteil der deutschea Verblndungsoffizieixj lautet, die Mitglieder der kiNjatischeji I^'|fion, die runianischeu Gebirgsjflger. hülfte V. al8 sLo u. a. an einem Tag sieben sowjetische Großangi-ifi'e abschlugen, von denen einer mit Unterstützung von nicht weniger als 19 schweren und mittlemi Panzcni und 86 Flugzeugen durchgeführt wurde. Der Kommandeur *iaer slowakischen Division hat erst vor kurzem wni Führer das Rltlerkixniz ei--haltcn. Wahrend die Slowakei als mit Deutschland verbflndcter Staut in donKampf gegen den Bolschewismus eintrat, hat Kroatien, das oioch mitten ia dor Neubildung t JU.J. Seite 2 bMarburger Zeitunj?« 26. Februar 194J Nuramcr 57 ^ines» Staates ^leht, sich trotz der damit verbundenen Schwicrigkeilon des iiuiert'n Antbauü .sofort zum Einsatz einer frei-willirten l.e;^ioti Uireit erklärt. TauM^nde von Offizieren und Soldaten leisleten dem Aufruf des FVgliivnik rolj,'e. Cl)er dieorsicn Kämpfe, dieser I.egiou veröffentlicbto An-liing Februar die Afjrunier Wochenzeitschrift „Neue Ordnung" einen HiTieht. ,,An »iiesem ersten jTritiWn Einsatz der Kroati-•sflien Lepion Ui I'oKawa bis ül>er den Donez hinaus*' — so hieß es darin — „hatten ulle Einlieilon ihriMi Anteil. IJalaillone sliirmtfn zusauiint-n mit cinom d^utschon [{rgimont den i>rt Peroknp, in der weiteren l mgt'lmnpi von Charkow, ein anderos leimte eine .\i)lüsung trotz drr hittereii KTille ;d>. lihio Kompagnie ist slolz darauf, daß sie als erste Abteilung eingesetzt wurde, und eine ander.' kann darauf verweisen. daß sie. ein Dorf geslürnit hat, nachdem tnulere liinlieilen vom Oepiier, der sieh verhisseji luil alleji Milti;In wehrti\ zurüek^jeworfen worden waren. .\uch die kroalisehe Artillerie hat sieh nieht minder ausgezeichnet und wurde von dem deutschen Divisionskommandeur, flem sie unterstellt war. mehrmals btMnbt." Die .^rlill<;ric der Südost-Verbände scheint ulferhaupt Hervorragendes zu leisten, essa-1 rabiens nner eini'r ,\rinee-jiruppc, die sieh sowohl aus rnnuiiiisehen wie aus deutschen Einheitoft zusammen^ ^iClzte. Da die Rumänen IvzügHch dt-r Ihnen von den iHilschewisli'n }*i*raublen Ostpravinzen eine bt^sonch'-rT Abrechnung n«il deii Moskauer MaehlhalK-rn hatten, auch durch den sowjetiselirn Maf.V-nauf-murscb des l'^rühjahrs und Sommers 11MI unmittelbar auf das Schwerste bedroht waren, so war es nur folperichti«, daß sie sich von alkMi Völkern des Südostens am stärksten am Kamjde beteiligliMU Zwei kriegsslarko Armeen wurden an der Tronl eingesetzt, al>er das materielle Anf-f»ebot des Staates selbst pn^j bis zur völligen Mobilmachung. Der Lohn ist jiiebt ausgeblieben. Die verlorenen Volkstums-l^ebietc in) Ost4:n wurden zurückcrolvert und auch die, starke Sehwarzmevr-Keslunt? Odessa fiel nach lanciwöchiyi'r Belagerung in rumänisclK' Jfände. Damit aber war iler Krirg tnr llumä-uien keiiK'swens zu Enile. Der König und tH am figeneü Lcilv erlobl, was riolschewisrnus U'deutet. ICs bat das nicht vergessen und von der ersten Stunde an aktiv am Kampfe lK-lci)igl. Sa sieht Es ist eine Tatsache, daß die'Schlacht im .Atlantik sich immer mehr zu unseren Gunsten neigt!« Mister Churchill! Das sind Ihre Worte, die Sie in einer Rede vor dem Unterhaus ant 30. Juli 1941 gebrauchten. »Die U-Boote werden geschlagen und werden weiterhin geschlagen!« .V^ister Churchill 1 Auch daß sind Ihre eigenen Worte, die Sie dem Unterhaus am 30. September 1941 zuriefen. Und der vDaily Expreß« schrieb am 15. November 1940 überheblich: »Die Meere sind unser . . . Unsere Macht auf dem Meere kann treffen, wo sie will.« M'ster Churchill! Haben S'e damals auch nur geblufft oder war das alles nur Angabe in der Hoffnung, der deutschen U-Boot-Herr werden zu miis und Kommunismus nichts Neues. So wie im I.nnern unseres Landes vor, wäh- In diesem Rahmen der jammervo'leii Ausführungen Churchills ^ paßt auch die rend und nach dem Weltkriege, so find ^ ßemerkimg, mit der er-den Vorwurf, die es auch heute nur Juden und immer wie-1 Besitzungen Englands im Fernen Osten uer Juden, die für die Völkerentzweiung I ^^eicn in der Luftverteidigung zu schwach verantwortbch gemacht werden müssen.'zurückzuweisen versucht. »Wo Ein Unterschied besteht aber, wenn wir ^^.^ren wir hingekommen«, so klagt er, den heutigen Weltkampf nnt dem Ende des Krieges der Jahre 191418 verglei- »wenn wir unsere zahlenmäßig begrenzten Flakgeschütze auf die ungeheuer zahl- chen. 1019 waren wir Nationalsozialisten Gebiete und verwundbaren Punkte ein kle nes Häufchen Bekenner, die den fernen Osten verteilt hätten, anstatt internationalen Feind der Menschheit i^ngiands Häfen und Fabriken zu schüt-nicht nur sahen, sondern auch bekämpf- ten. Heute haben die Gedanken unserer j ^in k'ares Eingeständnis nationalsf)zia!islischen und die der faschi- Lj^,^ britischen Schwäche geben? Churchill stischen Revolution große und gewaltige • jammert über den schwinden- Staaten erobert, und meine Prophezeiung Schiffsraum, über den Mangel au wird ihre Erfüllung f nden, daß durch Marineeinheiten zum Geleitschutz und üiesen Krieg nicht die arische Mensch-' unzureichende Luftverteidigungsm t-heit vernichtet, sondern der Jude ausge-1 Empire. Und wie hat 'dieser rottet werden wird. Was immer auch der Maulheld früher geprahlt. Kampf mit sich bringen, oder wie lange deu Kaiirpf un^3rer Welinnacht und gaben erneut in eindrucksvoller Weise der Fiitschlossenheit der Partei Ausdruck, das deutsche Vol'k aiu' seinem Wege zum Siege verantwortungsbewufit und tatkräftig zu lenken. er dauern mag, dies wird sein endgültiges Ergebnis sein. Und dann erst, nach der Beseitigung d.escr Parasiten, wird über die leidende Welt eine lange Zeit der Völkerverständigung und damit des wahren Friedens kommen. Ich bin daher heute mehr denn je im Geiste bei euch, meine alten Naiional.sO-ziali.sten und Nationalsoziali^tinnen, Demi ihr ward schon meine Anhänger, als genau so wie jetzt, Nationalsozialist sein, nur Opfer bringen hieß. Ich bin aber an diesem Tage auch persönlich noch inehr durchdrungen von der unbeirrbaren Zuversicht und dem heiligen Churchills Kriegsschuld vor der Gcschichte bei^lescn i Den hlöhepunki der Hcuchelci und Ver-( logcnhcit aber bildet der folgende Satz j /.sus dem Gestammel des Kriegsverbre-j chers: »Wenn man sch echt vorbereitet j in einen Krieg eintritt und auf Leben und i Tod mit zwei lujchgerüsteten Ländern kämpft, von denen das eine die mächt g-' ste Kriej^smaschine besitzt, und wenn dann in dem Augenblick, wo man mitten im Ringen begriifen ist, ein drdter bedeutender Gegner mit einer viel größeren Militärmacht, als man sie selbst besitz-t, plötzlich den verhälUbsmäßig uiige- Glauben, daß der gewaltige Kampf, m ; ^^^hütj-ten Rücken anspringt, dann ist lUe dem wir heute stehen und CiCr damals,) ^sictu-rlich schwer.« am 24..Februar 1920, aus diesem Saale,!' jj,, ^rrößte Unverschämtheiv, in dem ihr jetzt versammelt seid, sc nen ■ Lüijner und Kriegshetzer Anfang nahm, nicht anders enden Wann Churchill je ge'e.siet hat. Was heißt hier und nicht anders enden wird, wie unser unvorbereitet in den Krieg getreten sein? eigenes wunderbares Ringen um d'e Macht im Deutschen Reich. So w'e in den damaligen langen Jahren die Vorsehung unseren Kampf gesegnet hat, so wird sie ihn uns jetzt endgültig gewinnen lassen! Was damals ein Parteiprogramm war, sind heute schon die Thesen e'ncr neuen und besser werdenden Welt. Nehmt i>ucht er, die ungeheure Schuld, niit der er vor der Geschichte belastet ist, von sich abzuwälzen. Flucht in die Öitentlichkeit Die 'ungeheuer schweren Niederlagen, die Churchill im Fernen Osten, in Malaien und auf Singapur, einstecken mußte, hatte der dreiste Schwindler die Stirn, mit Redewebungen abzutun, die die ganze Skrupellof>igkeit dieses Hasardeurs und politischen Glücksritters offenbaren. Er, der von den Kriegsabslchtcn Roosevelts gegen Japan wußte, der selbst erklärt hatte, daß in der gleichen Stunde mit der nordamerikatiischen auch die britische Kriegserklärung ausgesprochen werden würde, der also auf den Krieg auch im Fernen Osten vorbereitet war, behauptet nun, überrascht worden zu sein. Mit 40 tausend Mann Truppen, mit Pak- und Flakartillerie sei Singapur verstärkt worden, so versucht er sich aus diesem Desaster herauszuchwindeln, doch hätten unglückHchen\'eise die Flugplätze auf Singapur bereits unter dem Feuer der japanischen Artillerie gelegen, bevor genügend Flakgeschütze dort gewesen seien. »Ich habe keine Neuigkeiten, mit de-' nen ich die kärglichfiti Berichte über Singapur ergänzen kann, die in den Zeitun* gen erschienen sind. Ich kann darüber hinaus Überhaupt keine Erklärung abgeben. Ich habe nicM die Möglichkeit, mich in Einzelheiten einzulassen. Ich mache dem Unterhaus nicht den Vorschlag, Geheimsitzungen abzuhalten, sondern diese Debatte ganz und gar öffentlich zu führen. In seiner grenzenlosen Angst, in einer üeheimsitzung Farbe bekennen zu müssen, flüchtet Churchill wieder einmal in die öffentlichkeit, ja, er geht sogar soweit, die Abgeordneten des Unterhauses zu beschwören, selbst in einer öffentlichen Sitzung nicht zu scharf mit ihm ins Gericht zu gehen. Statt wirklicher Erfolge mir Wunschträume Den niederschmetternden Eindruck, den diese jammervolle Beichte auf das Unterhaus machen mußte, versucht der aJte Gauner Churchill durch eine Chloroformspritze abzuschwächen. »Wir können sehr deutlich sehen«, so lügte er dreist und unverfroren, »daß unsere Lage nicht nur in den letzten beiden Jahren, sondern auch in den allerletzten Monaten sehr viel günstig ist« Churchill hat recht! Mit jeder britischen Niederlage von Andalsnes über Dünkirchen, Griechenland, Kreta, Libyen bis Singapur hat sich Englands Lage verbessert. Ist seine Flotte nicht durch die von Churchill selbst zugegebenen deutschen U-Boot-Erfolge größer geworden? Ist seine Armee nicht durch den Verlust ungeheurer Mengen modernsten Kriegsmaterials schlagkräftiger geworden? Und fst sein Empire nicht durch den Verlust wichtigster Stützpunkte mächtiger geworden? Diese Fata morgana a la Churchill müßte selbst einen Roosevelt vor Neid erblaBen lassen. i>Es besteht kein Anlaß«, so faselt dann Hexenmeister Churchill weiter, »in bezug auf den Verlauf des Krieges entmutigt zu sein« und in seiner Überheblichkeit versucht er sogar eine günstige Paralellc zur britischen Lage im Weltkrieg zu ziehen. Churchill vergißt dabei aber ganz und gar, daß ihm heute ein anderes Deutschland gegenübersteht, daß nicht Deutschland der Blockierte ist, sondern England selbst; er vergißt, daß ihm heute eine Front vom Nordkap bis zur Biskaya gegenübersteht, daß die Kraft der Achse ungebrochen und in stetigem Anwachsen begriffen ist. Und daß England als einzigen -\\ktiv«-Posten den Verlust der kostbarsten Teile seines Empires verbuchen kann. 38 Ahsdifisse an eliem Tage Der 72. Luftsiee des Feldwebels Koeppcii Berlin, 23. Februar, i im Laufe kürzester Zeit 11 Sowjettlug-Unserc Jagdflieger, die bereits an dc'n!zt,'ugo ab. Sie zeigen das unerreichte Kön- Vortagen den Sowjets scliwer'j Verluste an Flugzeugen und Besatzungen zugefügt hatten, errangen auch gestern wieder an allen Abschnitten der Ostfront in erbitterten Luftkämpfen überlegene Siege. Bis jetzt liegen Meldungen über 38 Abschüsse vor. Ein Verband deutscher Jager vom Muster Me 109 war besonders erfolgreich und brachte bei einem einzigen Luftkampf 15 Sowjetniaschinen zum Absturz. Hieran war der im Bei'icht des Oberkommandos der Wehrmacht genannte Feldwebel Köppen als Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader mit vier Abschüssen beteiligt. Er erhöhte damit die Zahl seiner Luftsiege auf 72. Ein Oberfeldwebel des gleichen Verbandes schoß ebenfalls vier sowjetische Flugzeuge ab und ging mit seiner Me 109 zum 30. Male als Sieger aus Luftkämpfen hervor. Seinen 36., 37. und 38. Abschuß erzielte bei diesem Luftkampf ein Untero^tizier, der im gleichen Geschwader eine /I ^ 109 führt. Allein diese dreii Jiiger schössen somit nen der deutschen Jagdflieger, die es mit jedem, auch zahlenmäßig noch so überlegenen 1-eind aufnehmen. So bewies Feldwebel Koppen mit seinem 68. Abschuß am Tage vorher mit zwei Staffelkanieraden kaltblütige Ent-schlossenheif, als sie mit ihrer Kette einen Verband von über 50 Söwjetflugzeugen weit hinter den Linien der Bolschewisten begegneten und unverzüglich den Kampf aufnahmen. In dessen Verlauf schoß Feldwebel Köppen einen sowjetischen Jäger vom Musler Rata ab. Alle drei Me 100 kehrten wohlbehalten zu ihrem Feldflugplatz zurück. Im Donezgebiet schoß ein Leötnant aus einem Verband von acht Flugzeugen seinen 37. und 38. Gegner ab, während ein Oberleutnant, der an diesem Tage bereits einen Abschuß erzielt hatte, seinen 30. Luftsieg davontrug. Dieser neue Triumph userer bewährten Jagdflieger straft die Auslandmeldungen über eine angebliche Luftherrschaft der Sowjets Lügen und stellt mit Tatsachen die unumstrittene Überlegenheit deutscher Flieger eindeutig fest. 50 Transporter versenkt Die seschlaseiien Reste der britischen Malakica-Armee auf der Flucht von den Japanern abKefansen Berlin, J5. Februar, Oie Reste der bei Singaipur geschlagenen britischen Streitkräfte versuchten in letzter Stunde nach Java und Australien zu .entfliehen. Sie wagten jedoch angesichts d'Sr auf dem offenen Meere kreu-z^den japanischen Flottenverbände nicht, den direkten Weg nach Java durch die Karimata-Straße zu nehmen, \vo sie den japanischen Kriegsschiffen in die Hände gefallen wären, .sondern tasteten sich an der Küsfc von Sumatra entlang und versuchten sich durch die Bankast raße hindurch zu zwängen. Aber sie hatten nicht mit der Wachsamkeit der Japaner gerechnet. Japani- sche Seestreitkräfte in der üasparsiraBe versperrten den britischen Fluchtschiffen d»-n Weg. In dem sich eiit\wckehiden Kampf wurden nicht weniger als 30 feindliche Schiffe versetrkt imd damit praktisch der bei weitem größte Teil der Briten am Entkommen verhindert. Dieses Abfangen der feindlichen Transportschiffe nahm drei Tage in Anspruch. In Batavia und Port Darwin wird nuin vergebens auf das Eintreffen der geschlagenen Reste der britischen Malakka-Armee warten. Dieser große japanische Erfolg Ist wiederum ein Beweis für die absolute Seeherrschaft der Japaner im gesamten hintcrindischen Raum. 68 Feinniiigieiige vemicMel Crfolgreiclier Ansriff der }ai>afiischen Luftwaffe auf Java Tokio. 25. Februar. Das kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt: Die japanische Armee-Luftwaffe griff gestern Java an und schoß über den Flugplätzen Bandoene. Batavia und anderen insgesamt 68 feindliche Maschinen ab oder zerstörte sie am Boden. Außerdem wurden im Hafen von Batavia ein leichter Kreuzer und zw»2i Handelsschiffe von etwa je 3000 brt schwer beschädigt. Die japanischen Verluste werden mit einer beschädigten Maschine angegeben. Rasdier Vomarsdi >iil SurmIih Fm Frontbericht der Doniei aus Sumatra stellt fest, daß dits japanischen TruT>pen nach der am 22, Februar erfolgten Besetzung des wichtigen feindlichen Stützpunktes Lahat nach verschiedenen Richtungen in bemerkenswerter Qe-schwii'idigkeit vorrücken. Die nicderlän-disch-indischen Streitkräfte zeigten fast keinen Kampfgeist mehr. Die einlieimi-sche Bevölkerung begrüßte die japanischen Truppen Überalf freundlich. lelsfer Widersfand auf Timor Berlin, 25. Februar Während die Schlacht um Java in vollem Gange ist, nähern sich die Kämpfe des japanischen Verbündeten auf Timor langsam ihrem Ende. Nachdem die Japaner im portugiesischen Ostteil bereits Truppen gelandet .'hatten, t>eseitigcn sie jetzt den letzten Widerstand der Niederländer im niederländisch-indischen Gebietsteil der Insel. Die Insel Timor ist die größte der kleinen Sunda-Inseln (32.820 qkm). Sie ist politisch aufgeteilt in Niederländisch- und Portugiesisch-Timor. Die Insel ist gering besiedelt und wirtschaftlich noch wenig erschlossen. Kaffee, Wachs, Sandelholz und Kopra werden ausgeführt. Aul .tSiegreidiMi Rliikiug" Die Evakuierung Ranguns nahezu beendet Berlin, 25. Februar. Die Japaner dringen in Burma, nach Überwindung verzweifelten feindlichen Widerstandes, weiter vor. Britischerseits wird jetzt zugegeben, daß die britischen Streitkräfte in vollem Rückzug sind. Sie verklausulieren zwar dieses peinliche Zu- geständnis, indem sie behaupten, es sei ihnen gelungen, sich .H)hne groß'-Schwierigkeiten vom Feind abzusetzen', wenn auch nicht ohne schwere Verluste . Die Evakuierung Ranguns ii>t nahezu beendet. Sitz der burmesischen Regierung ist jetzt das nördlich gelegene Mandalav. wohin auch der größte Teil der Zivilbevölkerung gebracht wurde. Übrigens soll es bei dem Abtransport der Zivilbevölkerung zu schweren Unruhen gekommeu sein, da sich die Burmesen weigerten, ihre Hauptstadt zu verlassen, weil sie in den Japanern keine Feinde sehen. Hammer und Sichel über Boefeborfl S t o c k h 0 1 ni, 25. Februar Nach einer Zeitungsmeldung haben du-Kommunisten unter der getarnten Bezeichnung »Freies Gewerkschaftsvolk« bc\ den Wahlen in den Vorstand des .\rbei-terklubs, der Goeta-Werke in Goett borg einen bedeutenden Erfolg errungen. Voti 4000 Mitgliedern dieser Organisatimi erhielten die getarnten Koninninisten 811, die Sozialdemokraten nur 60<) Stimmen. Durch die neue Tarnungsart, die Bezeichnung als »Freies Gewerkschaftsvolk^r, lia-ben die Kommunisten die Richtlinien de^ Rundschreibens 3 der sozialdemokratiscli geleiteten Gewerkschaften umgangen, dii-eine Wahl von Kommunisten in Vorstände von Gewerkschaftsorganicationc'ii automatisch annullieren. 1H wentfen ieUeu GpnemlMdnMrschtill in Prefl- tuirg. Der Chef des Oherkonunmidus dfi \\'e.)n'macht. General fcldmarscha II KiHtfi weilte ani ÄV und 2 t. I''ehrnnr zu i-im'rn liesucli in flci' slowukischiM» IltnintsUirll Prcßburg. OoultiriN's kreuz, hi (ioid für SS-Führff Mit dem Denlsi:heji Kreuz inlrjUl wuixl^v wie dem „VOIkisclien Bcut>aehlf'r * berioli lel wird, der SS-FIau[>tsturn»rühn'r und Hauptnianti in dci* WaflVn SS, NVilhelm Kn»ent. jüngster des rruluM\'n I3al>ti vorslaudes von Kilh und l'Mbenstein, Zeno Kmeut, derzeit .\ngi'stelIli%^LM derBpichs. autobalm St. Pölton, ansi>iveirlinel England sieh vOlli^ in dip .\b- hängi^kttlt der rS.i-FlnHnzhyäntMi. Naeli Washmglojier Meliliuigen haheu \-cisl daraiil hin, daß die 13. .Xusüahi; des briLischi-ii Kabinetts unter dem >L)ltü ..alles zur höh. reu Ehi*e Moskaus^- stehe. Das lilall chj rakterisiel-t dk^ britische politisehe Enl-wicklun^ nud die ijnmer gröliere Hintlut'-nahmc Slalius und Cripps mit den pa^-seiuicji Worten: „Die bnlisehe ric^icrimä färht sich rasa'. rS.4>KHpg!2 die ständigen Vertreter der filmischen Presse in der Reichshanptstadt teilnahmen. Als Vertreter des deutschen öffentlichen Lebens waren fnhnsnde Persönlichkeiten aus Partei. Staat, \\ ehrnuicht und Presse erschienen. In einer kurzen Ansprache begrüßte Reichsininister Dr. Goebbels die finnischen Gäste und betonte, daß er selten eine Pressedelegation mit so aufrichtiger und herzlicher Freude in den Räumen seines Ministeriums empfangen habe. Als Sprecher des ganzen deutschen Volkes sei es ihm ein Herzensbedürfnis, den geistigen Sendbooten Finnlands die tiefe Hochachtung zum Ausdruck zu bringen, die das Volk Adolf Hitlers für das zah* lenmäliig kleine, aber in seiner heroischon Tapferkeit umso bewundernswertere Volk der Firmen empfinde. Der Winter nale Hingabcbereitschaft, die für bcido Nationen charakteristisch ist, habe ihn zum großen Teil bereits überwunden. Der Härte des im Osten tobenden Kampfes entsprächic die geschichtlich einmalige Größe des Zieles. Der Minister sdiloli seine Ansprache, indem er der (jcwiliheit des großen gemeinsamen Sieges Ausdruck gab. Magister Axel Oroiivik vom .staatlichen Iniormationsamt dankte für d'Ju herzlichen Empfang, den die Delcgaiioii in allen Teilen Deutschlands erfahren habe. Auf ihrer Besichtigungsfahrt habe sie deutsche Tat nnd Leistung in einer Fiille von Erscheinungen kennen;?Jlernt. Die Solidarität im Kampfe für die euro-päi.sche Kultur sei der Delegation zu klarstem Bewußtsein gekontmen. Krafi und Wille der deutschen Nation sei ihr auf ihrer Reise zu ehiem gewaltigen Erlebnis geworden. Am Abend des glciciieu l agCN einpfini^ Rcichspresseclicf Dr. Dietrich die finnischen Gäste in Anwesenheit fnlircncicr Persönlichkeiten des deutsdien Journa-lisnuis, sowie zahlreicher Vertreter der Presse der befreundeten Nationen. Im Verlaufe des Abends liieR der Reichsiiressechef im Namen der Reicli.s-regierrnig die Vertreter der finnischen Presse als die Publizisten einer so tapfe- 19-11/42 stelle beide Völker vor be.son-lrcn soldatischen Nation in DetiLschland ders schwere Aufgaben, aber die natio-i hcr;clicli wil'lkomuicu. Seite 4 ♦Marbursrer Zeitumc« 26. Februar 19i? Nrnninsr 57 VMjuidSCui^ IMiariiclK Rnsl bi Win Dte »AussteMung bulgarischer Künstler in DcutscWand«, die von der Deutsch-Bulgarischen OeseHschaft veranstaltet wird, hat, nachdem sie in verschiedenen Großstädten DeutscWafids mrit größtem Krfolge gez^e^igt wurde, auch in Wien in den RSrnnen der Sezession einen würdigen Platz gefunden. Es Hegt auf der Hand, daß vor aflem die bulgarische Landschaft mit ihren Dörfern und Kleinstädten, verträumten Winkeln und das liäuerliclie Volk Bulgariens Hauptmotive der bulgarischen Künstler sind. Auch StMlebeu und Porträt sind auf der Ausstellung mit einigen meisterlichen Stük-ken vertreten. Beachtung verdienen die Arbeiten der jungen bulgarischen Generation. Hier sind es die VoI3cstyi>Jn, bäuerliche Gestalten, die den Beschauer tief beeindrucken, So-rgfältige Technik verraten graphische Werke, ^e die Tradition der alten fkonenmaler fortsetzen. — Dio Ausstellung zeigt insofern neue Arbelten, als verkaufte Werke durch neue ersetzt werden konnten. Adolf Theodor Schwarz ♦ -r Der Maler Rudolf Helfwag; gestorben. Im Alter von 75 Jahren verstarb in Berlin der bekannte Maler Professor Rudolf Hellwap;. i:r wurde in Innsbruck als Sohn Wilhelm Hellwags, des Erbauers der Goühard-Bahn, im Jahre 1867 geboren, besuchte die Akademie in München und Karlsruhe, und siedelte nach ausgedehnten Studienreisen, die ihn beinahe durch ganz Europa und in die Vereinigten Staaten führten, nach London über, wo er lange Jahre als Vertreter der deutschen Kunst in England lebte und wirkte. Als er 1914 interniert wurde, unterhielt er auch im Interniertenlager seine Malschule, durch die er vielen seiner Leidensgefährten Erleichterung durch die Kunst bringen konnte. Nach Beendigung des Weltkrieges wählte er, da sein Londoner Heim mit seinen Kunstschätzen von der englischen Rcgieruiig beschlagnahmt worden war, Berlin zuhi Wohnsitz, wo er bis zu seinem Tode gewirkt hat. Auf der Münchener Internationalen Kunstausstellung von 1913 wurde er mit der goldenen Medaille ausgezeichnet. Werke seiner Hand finden si^'h in vielen privaten Sammlungen und in den Galerien von Stuttgart, Karlsruhe, Magdeburg, Mannheim, Bonn Berlin, London, Freiburg i. F. und Bangkok. + Neue Dostal-Operette In Chemnitz uraufgeführt. Im Clf^mnitzer Opetmliaus wurde die neue Operette von Nibo Dostal ^Die große TTänzerin« uraufgeführt, in de rem Mittelpunkt die bekannte Tänizerin Barberini steht. + Hölderlin auf italienisch. Vor kurzem Ist eine Ausgabe von Gedichten Hölderlins auf italienisch erschienen. Der Übersetzer Emilio Boriani hat die Übertragung mit dem wahren Geist der Liebe durch-iieführt, so daß es ihm gelungen ist, die Schwierigkeiten der zwei morphologisch so verschiedenen Sprachen zu tiberwinden und eine Neuschöpfung zu formen, in der die Zartheit und die Vollendetheit der Hölderlinschen Kunst unverfälscht wiedergegeben ist. Kulturgut in alten Bauemstuben Alto Möbel, dort wo sie hingehören ^ Die Quellen der neuen Wohnkultur !Btick Mach SiiäosUH DIE FRAU IM ANTILOPENMANTEL I ROMAN von BBCNNllILDE HOFMANN| Wer heute eine Wohnung einzurichten gedenikt, bekommt nicht mehr Mö-belungetüme aus exotischen Luxushölzern angeboten, sondern er steht vor Modellen, die ihn irgendwie heimatlich ansprechen. Pormschönheit und zweck-mäßiffo Gediegenheit fallen ihm auf und erinnern an alte Bauernmöbel, die er irgendwo auf jahrhundertealten Höfen gesehen haben mag. Der Geschmack hat sich in den letzten Jahren gerade auf diesem Qefciet 8»3wandelt, er Ist wieder zu den OueHen der heimischen Wohnkultur zurückgekehrt. Ehi FeWer, der sich daraus zu entwickeln drohte, ist schon im Keime erstickt worden: der Wunsch, in der Stadtwohnung nun Original Bauernmöbel zu besitzen. Und es ist gut so, ton dann wäre man ja hi den gleichen Kardinalfehler verfallen, der schon emmal am bäuerlichen Kulturgut wie ein Krebsschaden gewirkt hat. Der Jude hatte damals seine Finger Im Spiel. Als es in der November-Republik den Bauern sehr schlecht ging, die Landflucht in stäilcstem Maße einsetze, nutzte der Jude die Gelegenheit aus und kaufte an alten bäuerlichen Möl>elstüc!ken auf, was er erraffen konnte, schlug auf die Reklamepauke und machta Bauerniniöbel zur großen Mode. Die Presse tat ihrerseits ein übriges, um dem Bauern das Verschleudern seinen von Eltern und Voreltern überkommenen Kulturgütern leicht zu machen, sie* gab das Festhalten am Althergebrachten der Lächerlichkeit preis. In jener Zeit tauchten in den Städten überall die Bauernstuben in den Schaufenstern auf, Kneipen wurden mit altem Bauemhausinven-tar ausstaffiert und dere Jude füllte si^ bei diesem guten Qesdiäft die Tasche. Diesem Händlertum wurde erst gesteuert, als man dem Juden das Han^ werk legte. Vieles ist den Weg ht die Stadt gegangen, mandies sogar über See, aber der Reichtum der alten Bauentge- schlechter an kunstvollem Gebrauchsgut war zu groß, als daß nicht doch noch Zahlreiches am alten Ort geblieben wäre. So findet man noch auf den alten Höfen zuweilen wundervolle Stücke, oft sogar vollständige Möbeloinrichtungen, die auch wirlcHch noch benutzt werden. Wir treffen hier und da noch auf alte Schränke, meist aus Eiche mit stark vor-gekragten Decken und Böden, die Türen reich gekehlt, oder alte Trulien, manche, meist jüngere aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, mit farbenfreudigen Malereien und Sprüchen, andere aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit kunstvollen Einlegearbeiten aus farbigen Hölzern. Alle aber verschlossen durch die alten Schnapipschlösser. B*Jsonders hübsch sind die Bauemtische, gewöhnlich mit zwei Tischkästen übereinander, von denen der untere als Schublade, der otoere^aber nur durch Verschieben der Tischplatte zu öffnen ist. Beliebt sind auch die Truhenbänke mit ihren Rücteenlehnen aus hübsch geschnittenen Sproßen. Ferner finden sich noch StoHenbetten, deren Hfcnmel durch einfache Säulen getragen werden, Wiegein, die alten, derben Bauernstühle, gewöhnlich mit ovalen Rückenlehnen, bei denen alle möglichen Muster ausgeschnitten sind. Vor manchem Bauemfenster findet man hübsch geschnitzte Blumen-vorsatzbretter. Viele Kräfte sind heute am Werfte, um aufklärend zu wirken. Museen. Heimatvereine, Partei und Schule, sie alle bringen, in erster Linie der Jugend, wieder zum Bewußtsein, daß hinter jedem dieser alten Möbel Geschichte steckt, daß jedes dieser Familienstüdke ehie wert-vnllle lebendige Ergänzung zu Urkunden, Stammbäumen und Chroniken bildet. Ganze Generationen erfreuten sich an der Formschönheit und der Güte des Materials, und immer noch findet man katnn Spuren des Verfalls. Die Stadt Wien ehrt Kart Schön-liw. Anläßlich des 75. Geburtstages des Dichters Karl Schönlierr übermittelte Bürgermeister Pli. W. Jung dem Jubilar ein herzlich gehaltenes Glückwiwisch-schp2ibcn, in dem er dessen dichterisches Schaffen in besonders aneritennenden Worten betont und dem Dichter mitteilt, daß die Stadt Wien in Würdigung seiner großen Verdienste um das deutsche Schrifttum seine Bjidnisbüste in die »Elrrengaleric der Stadt Wien« aufgenommen hat. + Tod eines Förderers der Mozart* Pflege, In Salzburg ist der Altipräsident der Stiftung »Mozarteum«, Hofrat Friedrich Oehmacher, im 76. Lebensjahr gestorben. Ihm ist der unter schwierigsten Verhältnissen erfolgte Bau des Mozarteumsgebäudes I9I0—14 zu daniken, die Grüdung der Sommerkurse, die Salzburg zu einer internationalen sonmierli-chen musikalischen Lehrstätte machten, der Aus/bau der Mozartgemeinde, sowie im Verein mit Prof. Damisch (Wien) die Gründung der Salzburs?2r Festspiele. Auch um Heimat- und Volkstumspflege, Fremdenverkehr, Erhaltung des Alt-Salizburger Stadtbildes usw. hat sich Gehmaclier verdient gemacht. Auch in Sängerkreisen sehr geschätzt, war er Besitzer der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft, des Ehrenringes der Stadt Salzburg, der silbernen mid goldenen Mozart-Medaiile usw. + Händet-Gedenkstfitte in Halle. Zum diesjährigen Händelfest zeigte die Stadt Halle zum ersfrsn Male einen Teil ihrer neuerworbenen Sammlung alter Musik-mstrumente, mit denen sie nach dem Kriege das Geburtshaus ihres größten Sohnes ausstatten wird. Ähnlich wie Eisenadi in seinem Bachhaus und Bonn in semem Beethovenliaus wird Halle eine Gedenkstätte schaffen, in der das musikalische Erbe auch anderer Musiker des Gaues wie Carl Loewe und Robert Franz behütet werden soll Weitere Erhine-rungsstücko sind bereits gesichert, darunter wertvolle Musikinstrumente aus der Zeit des Barock und der Wiener Klassik. Wahre Prunkstücke sind em Cembalo des Antwerpeners Hans Ruk-kers aus dem Jahre 1599 und ein Virgi- o. Appell d«r VolkftdMilicl^ Ui Ha« dapMl. Im Mittelpunkt eine« am Sonnlag in größten Lichtüpieltheator iu Rudapesi, im Corvin, durchgerührten Großapwlls der Volksdeutschen des Kreises Budapest stand eine Ansprach« des Volksgrupiwn-führers Dr. Franz Bäsch, in der er u. a. erklärte. Die Deutsclien Ungams seien nocli nie so stark von dem (lefühl bestreit gpwcjÄMi, daß deutsch sein Sieger ^ sein Reibe, wie in diesen Tagen. Der Volk?;^ gruppenführer ging dann auf das völki^ sehe Erwachen der I>cutscben in Ungarn ein und stellte fest, daß sich die Deulscho Volksgruppe mit den bisherigen Erfolge« nicht begnügen, sondern die völkische Ari)cit mit noch größerer Zähigkeit fortsetzen wTrde^ bis auch der letzte Deutsche in Budapest erfaßt ist Im Anschluß an den .\p^U marschierten die Massen in ladelloser Haltung und Disziplin durch die Straßen der ungarischen Hauj^tstadt, bei die uniformierten Formationen der „Deutsciien Jugend" besonders auffielen. o. Vliepräsidml d«r deulselMii Fllmkani« mer in IhreßlNirg. Der Vizepräsident der deutschen Filmkanimer und Generalsekretär der internationalen Filmkammer, Karl Melzer, besuchte dieser Tage die Slowakei, wo er mit einer slowakischen Abordnuns über wirtschahlicbe Fragen des slowaki-sclien Filmwesens verhanmlte. o. Eine MaOnahiiie nir AurreciitertMlUiiii der früheren Soholhcitiiie tat Kroatien. Eine Durchführungsverordnung verplicbtet alle Banken. Sparkassen und sonstigen Geld« anstalten« Sparbücher- und Kontokorrent-« Einlagen früherer JuMslawischer Sokol^ vereine zur Aufrechterhaltung dieiscc Heime für Rechnung des Korporationsn mmisteriums an die Sparkasse des uni abhängiwn kroatischen Staates zu über-« weisen. Desgleichen sind Wertpapiere und sonstige ^rtsachen zur Verfugung zu stellen. o. FerltehraHende AQflMniulMlt In Ser« Mn. Die Aufbauarbeit in Serbien hat angesichts der fortschreitenden inneren Konaolidierung und des bevorstehenden Frühjahrs neuen Auftrieb genommen. Ministerpräsident Neditsch hat In Zusami^n-arbeit mit der deutschen Besatzungsmacht in der letzten Zeit eine Reihe von Maft* nahmen auf politischem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet anj^rdnet. durch die die Voraussetzungen (ur den Wiederaufstieg des Landes geschaffen werden «ollen. Es kam an mehre^ Orten im Lande zu spontanen Kunagebim^ für Generaloberst Neditsch. Die Schlagkraft der Polizeitruppe ist zu diesem Zwecke durch Reorganisation und Aufstellung neuer Einheiten erhöht worden. Auf wirt-schaftspoHtischem Gebiet ist die Einführung der Planwirtschaft zu erwähnen, diej sich insbesondere auf den Agrarsektor be« zieht. Intensivierung der Bodciibewlrt« Schaffung, Erhöhung der Getreideanbau^ flächc^ Steigerung der Viehzucht sowie Erfassung der landwirtschaftlichen Arbrits-krüfte. Die Regierung hat keinen Zweifel darüber Mlasse^'^. daß die Durchführung dieses Planes im Interesse eines jeden Serben liegt. Nur dadurch köimo die Ver-«Mjrgung der Bevölkerung in Zukunft gesichert werden. * iinnimiiiiinmiinnimiuiHiiiiniiiiiniiiMN^^ nal desselben Meisters. fen»3r ehie prächtig geschnitzte Crenwnenser Violine (1586). Vi^eiter beansipruchen zwei Origi-naiibilder Händeis von Philipp Mercier (1748) besoirdere Aufmerksamkeit. Zur weiteren Aussdnnückung d>s HändeN hauses schuf der haiUsche Bildhauer Gottfried Albert Büsten eine Attzahl be^» kannter hallischer Musiker. Copyright by Verlaj; Knorr 4 Ilirth KommÄndlt* cesellscliafU Mfincheo 1939 (24. Fortsetzung) Sie war vom Bettrand, wo sie gesessen hatte, aufgesprungen und begann ziellos tm Zimmer herunizuwandern. Das Zimmer war nicht groß, und wie sie mit we-jiigen, hastigen Schritten hin und her ging, sah es so aus, als prallte sie von allen Wänden zurück und suchte blind nach einem Ausweg, um zu entkommen. Mit einem Ruck sprang Oblonsky auf und klingelte. »Was hast du vor?« fragte sie verwirrt. »Hat mich besoffen gemacht, das Schwein«, murmelte Oblonsky und rannte zum Waschtisch, um sich kaltes Wasser über den wirren Schädel laufen zu lassen. >Hat mich überlistet! Selbst davor schrccken sie nicht zurück — einen kleinen Einbruch — nun — warum auch nicht —« Das sprudelnde Wasser verschlug ihm die Rede. Es wurde an die Tür geklopft. Jelena hatte sich ans Fenster gestellt, wo sollte sie auch hin? Sie hatte schon begriffen und starrte gedankenverloren anf (inr Hyiu'imaifer ge^cnUhet. »Zeitungen«, befahl Oblonsky dem Kell- ^ ner, der den Kopf hereingesteckt hatte. »Und Tee. Nein, nicht Tee, Kaffee. Jelena hörte, wie Oblonsky sich hinter ihrem Rücken eilig ankleidete, dabei ab und zu unverständliche Worte vor sich hinmurmelte. Er wollte ihr also helfen? | Bestimmt, so war es. Sie dachte auch an Herbert Gontard, und daß der jetzt vielleicht schon in Berlin war. Sic hätte es sehr gern Oblonsky mitgeteilt, wagte es aber nicht. So wichtig es sein mochte, wagte sie es nicht, denn sie fürchtete, damit alles zu verderben. Er war sehr reizbar, besonders in einem Zustand, wie dem jetzigen, und speziell in diesem Punkt natürlich. Er würde sofort erraten, daß sie bei Gontard gewesen war. • Endlich war er fertig, und da wurden auch schon das Frühstück und die Zeitun-gen gebracht. Der Ober servierte Schwei- > gend für zwei Personen. Jelena hatte die ganze Zeit unbeweglich am Fenster gestanden und sich nicht umgedreht, sie tat! es erst, als sie wieder allein waren. i Oblonsky war dabei, mit unsicheren Händen den starken Kaffee einzugießen, er füllte die Tassen viel zu voll, sie Hefen über. »Komm«, sagte er, »setze dich hierher, trinke. Erzähle mir genau. Wann war es? Wie konnte es denn überhaupt geschehen? Das mit dem Schreibtisch, meine irh? — Übrigens wartete er hier auf mich, als ich l-yon dir zurückkam. Es war ^chon nach zwei Uhr, aber er wartete. Dann gingen | wir in die Bar.« Er goß rasch, ohne ^chj zu setzten, den schwarzen Kaffee hinunter, griff nach den Zeitungen und ging damit zum Fenster, um sie hastig zu durchsuchen. Auch Jelena hatte sich nicht hingesetzt. »Du hast es ihm also gesagt«, stellte sie fest. »Hast mich verraten.« Oblonsky ließ die Zeitung sinken und schaute sie an. »Und du hast mich nicht verraten?« fragte er. »Wo warst du denn, daß man in dein Zimmer eindringen konnte und die Papiere stehlen? Nun, ich weiß es, kann es mir schon denken. Ach, mein Gott! Ja, ich verstehe schon! Da, hier steht es. Lies nur. Aber ich werde dir trotzdem helfen, werde dir beistehen. Und ich habe dich auch nicht verraten, weil ich es doch nicht wollte! Ich war nur betrunken und gereizt — gereizt —! Aber ich werde sofort zu ihm gehen. Auf der Stelle!« »Ja, wo ist er denn, wo wohnt er denn?« fragte Jelena verblüfft. »Etwa hier?« »Natürlich hier! Wo denn sonst. Warte — ich gehe —« Er stürzte aus der Tür, ehe sie ein Wort erwidern konnte. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als sich hinzusetzen und die Zeitung zu lesen, die er ihr in die Hand gedrückt hatte. Und sie las alles, was die Portierfran in (ier BarcaslraRc bereits angedeudet hatte 8. Kapitel. Man hatte Staatsanwalt Gontard für einige Tage vom Dienst befreit, obgleich er selbst gar. nicht daran gedacht hatte, einen derartigen Wunsch zu äußern. Der Gerichtspräsident selbst hatte Ihm diesen Vorschlag gemacht, ihm die Notwendigkeit gewissermaßen suggeriert, als er ihm die aufrichtige Teilnahme an dem Unglücksfall ausgesprochen. Gontard hatte sich zunächst gegen jede Schonung gewehrt, als sagte ihm ein dunkles Gefühl, daß er die Arbelt, den Dienst brauchte. Als würde er, verließe er seinen Posten, vielleicht nie mehr dazu kommen, sein früheres Leben und dessen Inhalt zurückzugewinnen. Aber diese Ahnung lag unter der Oberfläche seines Bewußtseins. Er war also frei. Er hatte nachgegeben, bis nach der Beerdigung, hatte er geäußert, würde er sich vertreten lassen, einen dreitägigen Urlaub etwa annehmen. Selbstverstfindlich waren aus den Kreisen seiner Kollegen die Bekundungen der Teilnahme in taktvollster Form ausgedrückt worden. Aber Gontard war fast stumm und undurchdringlich geworden, hatte nur sehr formell gedankt, manchmal auch nicht. Das kam daher, weil er zu spüren glaubte, was hinter seinem Rük-ken geflüstert wurde; daß man es vorausgesehen, daß man die Katastrophe immer habe kommen sehen, und ähnliche«?. Aber in den meisten Fällen irrte er sich. Vielleicht bemitleideten ihn manche sogar aufrichtig, sagten kopfschüttelnd: ?linniiMr 57 »Mai^mnrer Zcthimrc 2<5. februar IW Seite 3 AUS STADT UND LAND Uc ;ii(rC — Herr Mr Simse Sie brinst uns am Samstas und Sonatag den ganzen rrfihllncssesen Wie könnte es wohl anders sein, als daß bei der konKiie^iden Reichs&traßen-Sammlung erstmals in der Untersteiermark die Deutsche Jusfsnd die Straße beherrscht und die vicltauscndfachc bunte Vogelschar nn den Mann bringen wird. Und nicht nur dies, viel, sehr viel sogar so]] noch al& »überschüssig« gebucht werden können. Also, liebe Volksgenossen: Am Samstag und Sonntag bzw. an den Vortagen woHen wir nicht auf Pfennigjagd g»£hen, um dann eifrig »spenden« zu können, dieses Mal gUt es, der Deutschen Jugend in der Untersteiermark zu zeigen, daß der Crwadisene richtig zu spenden weiß, daß er ein freudiger Geber ist und aus dem frobsn Lachen und BücbscngeklapDer dieser beiden Tage selbst recht viel Jugendfreude und Sonne mit in sein Heim nimmt und in seiner Umwelt ausstrahlt. Selbstverständlich beschränkt sich die Jugend nicht nur auf das Sammehi aQein, sie wird vielmehr ein buntes Treiben aufziehen. Was wurde gerade in den letzten Tagen nicht alles verheimlicht, mit was für Überraschungen tragen sich die Buben und Mädel, was für ein Zauber soll aufgezogen werden. Hier wollen wir uns sdbst unserer Jugendtage er-hmem, wo es immer lustig und fidel zuging. an das frohe Ausspannen, war es bphn SiK>rt, irgendwo bei einetn Geländespiel oder na^her, wenn das Kriegsbeil feierlich begraben wurde. Ob Regen oder Spnnenschein, die Sthmnung war inmier gut Wie oft sangen wir unsere Schnurren und Moritaten. Ja — das war nicht ehimal... das ist auch heute noch in der [>3atschen Jugend lebendig, diese ungetrübte Jugendfreude, dieser Frohsinn nach ernstem Dienst. Nun, am kommenden Samstag und Sontitag wird diese Jugend auf der Straße sein, wird ihre Fülle von guten EhifäHen, von Liedern und Schnurren für * gutes Geld, das dem Whiterhilfsw^rk zu-fließt« zum Besten geben und wir werden selbst beim Anblick ihres Spiels, beim Erschallen ihrer Lieder am Jungbrunnen sitzen und reichlich nehmen von der Jugendfreude, dh uns aus erster Quelle vermittelt wird — und wollen uns dies etwas kosten lassen — nicht Pfeimige, nein, mehr woHen wir diesen Freude-Spendern geben, dann erst haben wir mit der Freude auch unsere Pflicht dem WHW gegenüber verbunden. 139.996*30 RH bniclite der letzte Opfersoontag Dat erfredlclie Eoderfebois ki der Unterstelennark Nachdem wir bereits bei den früheren Spendenaufkomtnen stets ein Steigen der Gebefreudigkeit hi der Uytersteiermark feststellen konnten, stand auch der letzte Opfersomitag wieder im Zeichen eines restk>sen Erfolges. Es ist nun eimnal so und das ist auch richtig, daß man Über längst bekannte und sogar Üebgewordeno Gepflogenheiten hin und wieder erneut nachdenkt .und das hat bei den Opfersoimtagen und bei den Reichsstraßensammlimgen seine besondere Berechtigung. Denn an diesen Tagen rückt die Volksgemeinschaft noch näher zusammen, vereint uns aHe der Gedanke an die großen und wirklichen Opfer, die täglich und stündlich von unseren Soldaten gebracht ^erdeji und die wir in der befreiten Untersteiermark nur einigermaßen wettmachen können, wenn wir dem unermüdlichen Helfer des Win-terhilfswerkes, der uns mit der Sammel-Hste aufsucht, einen recht hohen Betrag mitgebön. Erst, wenn wir immer eine gute Einzeichnung in diese Spendenliste vollzogen haben, fäHt uns der Verzicht .auf diese oder jene Sonntagsfreude leicht. Immer wollen wir auch in Zukunft daran denken: Der Frontsoldat sieht auf dein Opfer! Danach bemessen wir unsere Spenden! Als vorläufiges Ergebnis des Opfersonntags am 8. Februar konnte seinerzeit hl der Untersteiermark der Betrag von 127.000 RM gemeldet werden. Nachdem nun die genauen Auftoommcn aus sämtlichen Ortsgruppen vorliegen, scheint ein Endergebnis von 139.996.30 RM auf, das sich auf die einzelnen Kreise wie folgt verteilt: Marburg-Stadt . . , , 29.787.44 RM Marburg-Land . . - . 39.325.11 RM Rann....., U.720.37 RM Trifail . v . . v , . 9.132.20 RM Pettau ....... 21.540.05 RM Cilli ...... w . 31.572.19 RM Luttenberg . . . . . . 6.918^94 RM Insgesamt . . 1,19.996.30 RM Da sich die Beträge der Sammelaktionen stets verbessern, kann auch bei der Straßensammlung am koniniende« Samstag und Sonntag wieder mit einem beachtlichen Aufkommen gerechnet werden. m. Filmvorfföhning in Frafilau. Die Gaufilmstelle brachte in Fraßlau den Film »Der Jäger von Fall« und die Deutsche Wochenschau vor 320 begeisterten Besuchern zur Aufführung. H«ute v«rdunk«ln wir Von I9.W bis 7.30 Uhr MauliKlw HMI nNgnOtsbcle Muik M Marlwii Wie schon berichtet, findet heute Donnerstag, im Rahmen des Steirischen Heimatbundes in Marburg ein Konzert romantischer und zeitgenössischer Musik statt, auf das wir unsere Leser besonders aufmerksam machen. Die Programmfolge bringt: Kornauth, Klaviertrio; Schumann, Phantasiestück für Cello und Klavier; Schubert, Sonatlne in C-Moll für Violine und Klavier; Dvojak, Klaviertrio in F-Moll. Die Ausführenden dieses von den Marburger Musikfreunden mit großem Interesse erwarteten Konzertes sind Dr. Egon Kornauth (Klavier) aus Wien, Norbert Hoffmann (Violine) aus Graz und Wolfgang Grunsky (Cello), Graz. m. Neue Lehneemehtsohaften des Be^ mfserzlefiungweffcee im Syrischen Hd-neltbaad« In atlemSchster Zeit beginnen in Marburg wieder folgende Lehrgemein-schaften: Schriftverkehr, Kaufmännisches Rechnen, Buchführung für den Einzelhändler, doppeUe Buchführung für Anfänger und Plakatmalen und »Heize richtig«. Alle Interessenten, denen an der so notwendigen beruflichen Fortbildung gelegen ist, tun gut, sich nmgelKiid bei der im Anzeigenteil ersichtlidicn Stelle in Marburg anzumelden. WIW-VeniHlannigen der DenlsdieB logend Bei der Reichsstraßensammlung am 2h. Februar und 1. März, die in der Untersteiermark von der Deutschen Jugend «ni Steirischen Heimatbund durchgeführt wird, kommen vom Bann Marburg-Stadt eine Reihe von Veranstaltungen zur Aut-fl\hrung. So findet Samstag im Heimatbundsaat ein bunter Abend des Jungvolkes statt, bei dem auch der Fanfarenzug der Deutschen Jugend mitwirkt. Am Sü-phienplatz wird ein Schießstand zur Aufstellung kommen und auch an anderen Stellen der Stadt werden FanfarenzU}^ und Singgruppen zu hören sein. Den Höhepunkt der Vortragsfolge der Doui-schen Jugend im Steirischen Heimatbunt! anläßlich der Reichsstraßensammlun.; bildet Sonntag vormittag ein Stadtgelän-despiel mit Entscheidungskampf am So phienplatz. Rastlose Arbeit auf fllltn Geliieten Großer Dlenstappell der Kreislührung Luttenberg Dienstag, den 24. Februar, fand unter der Leitung des Kreisführers Dipl. Ing, Roman Nemetz in Luttenberg ein Dienstappell der Kreisführung statt. Nach ausführlichen Berichten der Amtsträger und Ortsgruppenführer wurde das Ar-beitsprogramm für den kommenden Monat erläutert. Besondere Beachtung fand die Bekanntgabe der Aufgaben des Amtes Kultur, das in Kürze auch In Luttenberg den Kulturring des Steirischen Hei matbundes gründen wird. Die anschließende freie Ausspr^^he der Appellteilnehmer bot einen wertvollen Gedankenaustausch und gab neue Anregungen und Vorschläge. Die neue Fibel in der Untersteiermark Kleines Erlebnis in einer Volksschule und Fortgeschrittene, Durchschreibebuchführung, Sdiaufensterschrift Die neue Fibel — nun das war schon früher immer ein feierlicher Anlaß, wenn wir ein neues Lehrbuch in die Hand gedrückt bekamen, in dem weder ein Tin-tenkleks noch allerlei Malerelen von ungeschickter Hand aufzufinden waren. So ein neues Buch regte unseren Lerneifer immer wieder an und oft suchten wir begierig die Seiten durch in der Hoffnung, doch bald das viele Wissensgut vom Lehrer vermittelt zu erhalten. Und wieviel Mal haben wir dieses neue Lehrbuch durchgeblättert von vorn nach hinten und von hinten nach vorn, haben die schönen Illustrationen bestaunt und kamen uns eigentlich vor wie ein reich Beschenkter, Mit derselben Freude wurde dieser Tage in den Schulen der Unterstclermark den Kindern die neue Fibel als Lehrbuch in die Hand gedrückt. Wie leuchteten auch ÜS Hörst Du aus dem Hag Der Amsel leisen Schlag... ? Si« kommt zu uns am Samstag und Sonntag boi dor Roichsstrassonsammlung! Der Herr lirazentor Von Alfred Hein Als ich kürzlich mit der Bah» hinaus in meine Arbeltsstätte fuhr, da erblickte' ich plötzhch zwischen zwei noch etwas unausgeschlafen dreinschauenden jungen Mädchen ein frisches, fröhliches Greisen-gesicht. Ich sah näbsp hht: den Alten' mit dem Hindenburgschnauzbart kenne ich doch! Da lachte mir mit ebenfalls in diesem Augenblick der Begegnung mich erkennender Miene der fröhlk:he Alte entgegen: richtig, das war ja mein alter Dorfschuilehrer, der Asmus! Der Herr Präzentor Asmus aus Plembllleii. In meiner Heimat wurde der Hauptlehrer der Dorfschule Immer »Präzentor« genannt, eine dialektisch bequeme Abschleifung der lateinischen Bezeichnung für Lehrer — »präzeptor«. »Sieh da. der Herr Präzentor!« sagte Ich. Und: »Erbarmung«, lachte er, »die Welt ist klein! Wo Ich hinguck und hin-spuck. treff* ich'einen meiner alten Schüler! Du bist schon der dritte, Richard Domscheit!« Er wußte also noch meinen Namen, obwohl es über dreißig Jahre her ist. seit ich seine Schule verließ, um das Gymnasium zu besuchen. Ich nahm seine Hand In die meine und sagte ungeachtet der etwas mokanten Miene des allzu damenhaft tuenden hingen Mädchens, das an sclt>3r linken Seite jjaß: »Herr Präzentor, wie ich mich freue, am liebsten möcht' ich gleich unser altes I Der Alte lächelte ein wenig vcrschämt. Morgenlied losslngen, das wir bei Ihnen »Nun ja, man hat doch auch, wie soll Tag singen mußteu, ehe der Un-, ich sagen, seinen Oärtnerstolz über die terrlcht begann, es war von Ihnen ^c-lbst gutgeratenen Sprößlinge seiner Baum- hier die Augen dc|; Kleinen, als ihnen d>e Lehrerin die bunten Bilder, die in hellleuchtenden Farben gedruckt sind, zeigte. Und erst als sie das Buch in die Hand bekamen, da ging es an ein Blättern und Schauen. Aber ihr größtes Augenmerk richteten die Kleinen auf das Bild des Führers, der von einem Jungen einen Blumenstrauß erhielt und wie der brave Sultan einen Soldaten rettete. Und was geschah zu Hause? Vater und Mutter mußten das neue Buch bestaunen. Am Sonntagnachmittag las der Vater darin. Vielleicht tauchte da manche Erinnerung an seine deutsche Schulzeit auf. Ja, selbst die Nachbarn kamen und bewunderten die schöne Fibel, vielfach erfüllt von Freude und dem Wunsch, sie zu besitzen oder noch einmal viele Jahre zurückblättern zu können im I5uch des harten Lebens und selbst noch einmal als. Kind den Weg zu gehen, der unserer Jugend in der Untersteiermark nun so klar und leuchtend vorgezeichnet ist: Den Weg ins große Deutsche Reich, den Weg zur deutschen Sprache, die ungezählte Millionen Menschen zur großen Volksgemeinschaft bindet. Möge die schönt neue Fibel dazu dienen, hier schönster Weiser zu sein. gedichtet und komponiert!« »DaS wciCPt du noch, Domscheit? sagte er bieder und strich sich gerührt schule -- sozusagen —« »Ach, ich versteh! Wer's zu was ge-bradit hat im Lel>3n, der bekam vom seinen Hindenburgschnauzer. In diesem Herrn Präzentor, ohne daß er's ahnte, Augenblick hielt der Zug, der Platz rechts noch imnner weiter Zensuren.« vom Präzentor wurde frei, ich wechselte! »Nicht zensiert hab ich euch! Nein, zu ihm hinüber. Leise summte oder, nein!« wehrte der Alte ab. »Das Leben brummte ich vielmehr in sein Ohr das .teilt ganz von selbst seine gerechten iMorgeniied von ehedem: Zensupsn aus. Und die meisten meiner Frisch aneefaßt und froh gelacht, dann ist die Arbelt halb sctnacht. Und wie mit Flfttenspiel und Tanz vollendest du dein Schaffen ganx, wenn du mit frohem, freiem Sinn dich selig gibst der Arbeit hin. »Das hat mir oft in den Ohren geklun gen, wenn's mal im Werk heiß herging! Sehen Sie. Herr Präzentor, ich hab ja Schüler sind auch nicht gerade Musterexemplare geworden: Kleines Knüppelholz am Weg. auch zu brauchen, natürlich blieben manche auch unverbesserliche Lausbuben, aber die beweisen zum mindesten im Krieg, was sie können.« »So«, schmunzelte Ich. »da wird man auf Herz und Nieren aus der Ferne gc- gewlß auf dem Gymnasium und der prüft mid ahnt es nicht. Natürlich nach Technischen Hochschule manches dazu-I dem alten Grundsatz des Herrn Präzen-gelernt, aber das war doch nur das see- tors. der hi kalligraphischer Oroßschrlft lenlose WissertmÖssen, was Ich dort lernte! Die Energlebeseelung dieses Wissens. die Ladung des Hirnakkumulators mit der Elektrizität der Schaffensfreude, Immer über seinem Katheder hing -- »Das ^^-ciflt du noch. Richard?« Er lächelte mich fast zilrMidi an. »Natürlich. Den Spruch seh ich heute die stammen von Ihnen und sind das noch in Ihrer schwungvollen Schrift vor Wichtigste! Ihnen danke Ich, daß Ich so mir. ein Wort des Großen Kön'gs: »Wir vorjvärts gekommen bin.« I sind nicht auf Erden, um das Glück zu »Ich bin stoht, daß auch du zu meinen suchen, sondern irm unsere Pflicht zu Schülern gehörtest«, sagte der alte Prä- tun.« zentor. »Ich führe dich such hi meiner Er drückte meine Hand. »Ja, ja, du ge- Ehrcnliste.« »In Thttsr Chrcnllste? hörst in meine Ehrenllste! Soll ich sie dir mal zeigen?« fr zog clrt w rotes Jucht'Snkdcr gebundenes Notizbuch her-vx)r, das er l>ehutsam und fast teierlicli behandelte. Hier stehen sie alle drin, die Männer, die als tapfere Soldaten in den beiden Kriegen, damals 1914 und jetzt, sich bewährten oder noch bewähren, und dte, die itn Leben es voratibrachten --große Leute in großen Städten wurden oder tiichtigc Bauern auf dem Lande Er schlug das Büchlein auf. >Hier stehst du unter den Weltknegsteilnch-inern. Und als Ich neulich vxin deiner Tante hörte, daß du Cliefingeni'Jur in den f'iugzeugwerken geworden bist, da sagte ich zu mir: Ein guter Baum, der Früclitc trägt fürs Vaterland — ja, ja. Domscheit. du gehörst hier hinein.« Ich schwieg uttd liichelte, ich spürte das ganz beschämt, wie wenn er mich als kleinen Jun,i?en lobte. Dann Heß er mich in seine Liste einschauen. Hinter manchem Namen standen die Worte »Gefallen vor Verdun 1916« oder »Schwerverwundet bei Poelcapelle 191 Sr oder »Gefallen 1941 bei Smolcnsk« oder »Ausgezeichnet mit dem Eiscnicn Kren?: I. Klasse als Panzerjäger.« »Sogar einen Ritterkreuzträger hali ich! Es Ist der Sohn \x)m Bauern EkJack aus der Niederung, mit dem du zusammen iti die Schule gingst! Uor Jochen TÜdack! Hier Ist sein Bild, das in der Zeitung war! Ich hab's mir eingeklebt.« Ich sah mir das. frische, kühne Gericht. unter dessen energischem Kinn da^ Ritterkreuz prangte, wühlgefällig an. De* Seite 6 :/.Marburger Zeitung« -6. h'ebruitr 19-42 Nummer 51 Die Wiener Sangerluialien in der Untersteiemiarlt Konzerte in Marburg^ Cllli, Pettan und Trifail Aach Im Kreis Peflao hsnil alles deatscb 462 Sprachkurse mit 21.122 Teilnehmern Wie sehr sich die untersteirische Bevölkerung bemüht, die deutsche Sprache /u erlernen und somit auch die letzte Schranke zu ijberbrücken, zeigen eindeutig; die Zahlen der deutschen Sprachkurse im Kreis Pettau. Hier wurden bisher 462 Sprachkurse mit insgesamt 2M22 Teilnehmern abgehalten, Wenn hiebei in Berücksichtigung ge-'/ogen wird, daß in den Monaten Juni-September 1041 kaum 156 Sprachkurse mit zusammen 6095 Teilnehmern stattfanden, ersieht man daraus, welche gewaltige Steigerung die Lernfreudigkeit der unter^tcirischen Bevölkerung erfuhr. Was meine Kamera ani lava und Snmafra sah Lichtbildervortrag Frau Dagmar Bothas Der Steirische Heimatbund bringt als nächste Veranstaltung einen Lichtbildervortrag »Was meine Kamera auf Java und Sumatra sah«. Sprecherin des Abends ist Frau Dagmar Bothas, die im Jahre 1937 als Mitarbeiterin i'hres Mannes, des Kui-liirfilnircgisseurs. eine Reise in diese Län-i!er unternahn). In ihrem Lichtbil'ucivor-tr.'jg zcigf sie einen Ausschnitt aus der gesamten Kultur dieser Länder. Die Vorträge finden statt: In Sachsenfeld am 'J. M.lrz, in Pettau am 5. März, in Mar-l 'urg am 7, März und in Windisch feist ritz am 0. März. Mfidelfiihrerinnen in Cllli zu Bast Vor einigen Tagen begrüßten die Cillier Führerinnen und Mädel der Deutschen Jugend im Steirischen Heimatbund ihre Oebietlmädelführerin und die Führerin der A'\adel in der Deutschen Jugend in der alten schönen Sannstadt. F^ie Bannmädelführerin führte der Besuch zu den Jungmädeln der vier Cillier (jnippen. Sie sangen und spielten Jung-mädelspiele und die Jungmädelgruppe Cilli-Laisberg hatte sogar ein Kasperl-theater. überall fand der Dienst in Ordnung und Dis;ziplin statt. Die Oebietsmä-(leiführerin nahm die Gewißheit mit, daß der Jungmädeidienst in Cilli seinen Zweck erfüllt.Die Mädel lernen neben der Schule ilie deutsche Sprache und vor allem erleben sie die Kameradschaft der Deutschen Jugend im Steirischen Heimatbund. .Anschließend fand ein Appell der Milde! und Jungniädel Ring-, Gruppen- und Scharführerinnen des Ringes Cilli im Haus diT Deutschen Jugend statt, wobei die Führerinnen Berichte über ihre Arbeit gaben. .Mit dem Lied: >^Kameraden, hebt die Fahnenc nahmen die Führerinnen von der Gebietsmädelführerin und der Führer der A\ädcl in der Deutschen Jugend des Steirischen Heimatbundes Abschied. i Wie schon kurz berichtet, werden die Wiener Sängerknaben die musikliebende Untersteiermark .erstmals mit ihrem Besuch erfreuen und in vier Konzerten allen Hörern ihr hohes Können nahe bringen. Die Wiener Sängerknaben gehören neben dem Leipziger Thomanerchor, dem Dresdner Kreuzchor und dem Regensburger Domspatzen zu den schönsten Jugenchö-ren, die wir besitzen. Sie leiten sich zurück auf eine Gründung im 14. Jahrhundert und gehörten später der Wiener Hofkapelle an, die bedeutende deutsche Musiker zu ihren Leitern zählte. Nach seiner Auflösung im Jahre 1018 wurde der Chor 1923 neu aufgebaut und entwickelte sich dann rasch und organisch zu großer künstlerischer Leistungsfähigkeit. Die Wiener Sängerknaben teilen unter Prof. Großmanns Führung ihre Aufgaben in die traditionelle Tätigkeit in der alten Burg- kapelle, in Konzert- und Reiseaulführungen und in die Mitwirkung in der Wiener Staatsoper, V^olksoper und im Burgtheater. Sie sind im Gegensatz zu den anderen gemischten Chören ausschließlich als Knabenchor mit 20 Sängern zusammengestellt. Auch sie sollen demnächst in das neue Musische Gymnasium der Stadt Wien eingebaut werden. Wie nicht anders zu erwarten, begegnen die Konzerte, die am 1. März in Tri-fail, am 2. März in Cilli, am 3. März in Pettau und am 4. März in Marburg zur Durchführung kommen, größtem Interesse. Schon heute können wir berichten, daß die Konzerte in Marburg und Cilli restlos ausverkauft sind, ein Zeichen dafür, daß die Untersteiermark die Wiener Sängerknaben als Träger besten deutschen Kulturgutes voll zu würdigen versteht. Es ist billiger und klüger^ die Zahne |csund zu erhalten, ats krank« wieder* herzustellen, denn richtige Zahnpfl«|e hilft Zahnkrankheiten verhüten. Chlorodont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege, Verlangen Sie kostenlos von der Chlorodont-Fabrlk. Dresden. die Schrift Gesundheit ist kein Zufall" m i c uird Maria K r e s n i k, sämtliche aus Tüchern. - m. Horst Wessel-Feier in Pettau. In Pettau fand am Gedenktag im Deutschen Haus eine Horst Wessel-Feier statt, die von über 8(X) Persdnen besucht war. Die Gedenkreae hielt Standartenführer F i-scher. Anschließend sprach Kreisführcr Fritz Bauer über untersteirische Bewährung. 111. Bunter Abend in Hohcnmauten. In der Ortsgruppe Hohenmauten, Kreis Mar-burg-Land, veranstaltete vor kurzem das Amt Frauen im Steirischen Heimatbund einen bunten Abend, der überaus guten Erfolg hatte. Zur Aufführung gelangten originelle und humorvolle Schattenspiele mit Gesangseinlagen sowie Solovortrüge. Das zahlreiche Publikum dankte den Veranstaltern mit reichem und herzlichem Beifall, m. Webkurse der Landesbauernschaft Südmatik. In Lankowitz fand der sechswöchige Webkurs der Webschule Briindl (Graz) der Landesbauernschaft SüdmarU unter zahlreicher Beteiligung seinen Abschluß. Der Saal bot mit seinen Webstühlen, den fünf Spinnrädern und mit den verschiedenartigen, fertiggestellten Stoffen der Kursteilnehmer einen hübschen Anblick. Selbstgewebte Tischtücher schmückten die Tische, etwa 50 m Flek-kerlteppich und einige Leinenpölster, alles aus den Webstühlen hervorgegangen, zeugten vom Fleiß der Teilnehmerinnen. m. Verun|(lückt. In der Poberscher-straße in Marburg wollte der lö-jährige Hugo Johann beim Faßverladen se'^ne Kral't zeigen unu' rollte allein ein schweres Faß in den Keller. Auf der Treppe gingen ihm jedoch die Kräfte aus und das Faß drückte den Jungen gegen die Mauer, sodaß dieser eine klaffende Rißquetschwunde am Huiterhaupt erlitt. Das Deutsche Rote Kreuz überführte den Jungen ins Marburger Krankenhaus. — In einem hiesigen größeren Betrieb fiel dem .Arbeiter Matthias Löschnigg aus Eichendorf (Pickern) bei der Arbeit ein schweres Eisenstück auf dem Fuß, sodaß er eine schwere Verletzung am Knöchel davontrug. Er wurde vom Deutschen Roten Kreuz im Marburger Krankenhaus untergebracht. ni. Unfälle in Cilli, In das Cillier Krankenhaus wurden der Arbeiter Joset Orosch wegen Fußbruchs und schweren Kopfveretzungen, die er bei einem Autounfall erlitt, ferner der Angestellte des Stadtbauamtes Johann Tschuden mit einer Wirbelsäulequetschung und Otto Golob mit einem Fußbruch vom Deutschen Roten Kreuz eingeliefert. die 3kau Was soll ich heute liochen ? Kochrezepte für vier Personen: Donnerstag iVlittaj;: Gestürztes Kraut. Orießpuddlng mit Fruchtsaft, Fleisch 30 dk«. Abend: Blutwurst mit Sauerkraut, Fett 4 dksr. Fteitas Mittaij: Bolniengulasch, Koni|iott, Fett 4 dkg. Abend: Orenadiermarsch mit Krautsalat, Fett 3 dkjj. Samstas iMlttag: Rinbrennsuppe, Kohlschnit-zerln mit rotem Rübensalat, roh, Fett 6 dkj;. Abend: Üohiienaufstrich mit Kornbrot, Tee. SonntaK Mittag: Knochensuppe mit Nudeln. Rindfleisch mit brauner Tunke, Kartoffeln und Essiggurkerl, Karamelschaum. Fleisch 40 dkg. Fett 2 dkg. .^beiid: Butterbrote mit Streichwurst und Tee. Fleisch 10 dkg, Butter 5 dkg. Gestürztes Kraut; 1 kg Sauerkraut, I kg Kartoffeln, 1.5 dkg Wurst oder Fleischrcste. Zwiebel oder Porree, Petersilie, Salz, Thymian. K 1 Milch, 3 dkg Fett. Man schichtet in eine gefettete Auflaufform lageweise in folgender Reihe: gekochtes Sauerkraut, feingehackte Wurst oder Bratenreste die mit angeröstet und mit Petersilie vermischt wurden, streut Satz und etwas Thymian darüber, dann blättrig geschnittene Kartoffeln gekocht, und wieder Sauerkraut, bis die Form gefüllt ist, dann gibt man Fettstückchen darauf und begießt mit der Milch, läßt das Ganze Va Stunde im Rohr backen. Bohnengulasch: 30 dkg Bohnen, 4 dkg Fett, 15 dkg Zwiebel, 1 Eßlöffel Mehl und Paprika, Paradeismark, Essig, Salz. Die tags-vorher eingeweichten Bohnen werden weich gekocht. In Fett läßt man feingehackte Zwiebel anlaufen, gibt den Paprika hinein, mit Essig löschen, mit wenig Wasser vergießen, gibt das Mehl hinein, gießt mit Bohnenwasser auf, mengt die gekochten Bohnen und Paradeismark hinein, würzt die Speise mit Salz und Essig, läßt einmal aufkochen und üni llerdrand noch eine Weile ziehen lasscou „Wir hahen stamlgehallenl" Ein Feldpostbrief an die CilRer Frauen aus dem hohen Norden Dieser Tage erreichte ein OruB utid Dank für die Wcihnachtsfreude, die die Cillier Frauen deti Soldaten • im hohen Norden bereitet haben, die Dienststelle des Amtes Frauen. Er hat folgenden Inhalt: Im Namen unserer acht Mann starken (iruppü will ich Ihnen für das in so liebevolle Weise gesandte Weihnachtspt^ket unseren herzlichsten Dank aus.spreclien. Wir stehen hier im höchsten Norden unserer Front im harten Kampf für Führer und Volk gegen den Wcltfeind Bolschewismus. Hart imd schwer war der Winter hier, wo wir in einer Tundra leben, in einer öden Steinwüste, in der sich auf hunderte von Kilometern keine menscli-hclie Siedlung befindet und in der es nur Stein, Eis und einige wenige verkrüppelte Birken gil^t. Aber wir haben trotz Kälte, Eis und Schneesturm standgehalten und jeder Angriff der Boischcwisten. sei er von noch so stark';;r Übermacht gekommen, ist an unserem harten Willen zerschellt. Und wir werden auch standhalten — bis zum Sieg, der unser ist. Nochmals danken wir Ihnen und senden die schönsten GrülJe. Heil Hitler! Gefreiter Markowitsch mit seinen sieben Mann. Die OrüL'e erwidert ihnen Cilli und die Untersteierinark herzlich. Wie die Front festKcfügt ist, so weiß auch die Heimat um ihre große Aurgabe zur Erringung des Endsieges. m. Bevölkerungsbewegung in Cilli. In der vergangenen Woche wurden beim Standesamt in Cilli insgesamt 31 Geburten und II Todesfälle verzeichnet. Rriegserlebnisse im Land der ItfittemaclifssoiiDe Zum FarbliehtbildervortraK des Steirischen Heiinatbundes am 24. Jänner in Marburg Der im Rahmen des Steirisclien Hei-iiiatbundes veranstaltete Vortrag von Hauptmann Dipl. Ing. Ingomer Dosu-di I unter dein Titel »Kriegserlebnisse im Alte barst vor Stalz, so warf er sich in die Brust, »Mein Schülcr —« sagte er leise und gerührt. Ich aber summte, als wir uns verabschieden mußten, nachdem wir — er war hier in der Stadt zu Verwandtenbesuch — noch eine zweite Begegnung bei mir zu Haus vereinbart hatten, 4:n ganzen Weg zur Fabrik das Morgenlied des alten fröhlichen Präzentors vor mich Inn: l'riscli angefaßt und froh gelacht, dann ist die Arbeit halb gemacht —c Anekdote Koshan Wjllnond sieb Viktor von Scht lfel einst /in' Stärkung seiner Clesundlu-it tn Italioii iiiiriiifli. sandte, ihm aus ÜeutsehliUHl ein I rrnnd einen tinfrankierlcn Urief, in dem wcitir nichts stand als; ..Mir geht CS j^ut, mit Gruli Ik'iji..." \V"riiry«'rt. W4'il er für diesic km'ze, l)e-fanj^lose .Vaehrieht hohes Strat'jwrto halte /ahlt n müssen, IwschloD der Dichter, sich in oriyineih r Weise zu rächen. Er packtc einen jjrolk'n, sehr schweren I'eldslein sorj^-sam in eine Kisle und schickte diese, rbcntiills unfrankiert, an den Fixnmd. Die. si-r. in dem GlaulK-n. eine wert volle Sen-(Imifi erhalten zu lial>en, bezahlte mit l'Veuden das siMir hohe Strafporto tnid öffnelfi vt>ll l*>wartung die Kiste. l"Kich-wrleh' Entsetzen! — Aul dem Stein lag ein Zettel folgenden Inhalts: ..Hei der Sachriehl von Dehlern Wohl-l^r'rindon fiel mir rU-r mitf-olsemle Slcin \4iiu Herzen " Land der Mitternachts.sonne«, der Dienstag, den 24. Februar im Marburger Lichtspielsaal am lX)niplatz stattfand, war für die Zusehauer ein einmaliges Erlebnis. l>^r Vortragende führte die Anwesenden an Hand wunderschöner Farblichtbilder durch das Kriegsgebiet im hohen Norden, durch jenes Norwegen, auf dem eines frühen Morgens die deutsche Kriegsmarine unsere tapferen (jebirgs-jäger ausschiritc. Der Zweck des Vortrages war nicht, die Wafientaten dieser wackeren Mäimer zu zeigen, er führte vielmehr den Zuschauern die miglaub-lich erscheinende Farbenpracht des Nordens vor Augen. Wer sich in der vor kurzy-ni auch in Marburg gezeigten Wehrmachtsausstelluiig »Edelweifi und Lorbeer« irgendein Bild ansah, fand es wohl vielfach als unmöglich, daß es solche Farbenerscheinuiigen in der Natur gebe. Hauptmann Dosudil gelang es, in einer Reihe von rund lOO Farbbildern die Zuschauer von di»~sen Naturwundern zu überzeugen. Er bot mit seinen Aufnahmen ein einzigartiges Dokument der Naturschömheit dieses Landes. Die Aufnahmen, die.die Zuhörer von der schwedisch-norwegischen Grenze bis in di»3 finnische Tundra führte, gaben einen Einblick In die Schönheit des Nordlandes, die jedem unvergeßlich bleiben werden. Dipl. Ing. Dosudil, der seinen Vortrag mit viel heimischeiri Humor würzte, erzählte auch so manches Erlebnis aus dem Land der Mitternachtssonne und gedachte auch unserer tapferen finnischen Waffenbrüder, die bescheiden lebend. \"on einem bewunderungswürdigen Kantpfgeist erfüllt sind. Ein überfüllter Saal dankte dem >^or-trii^ncleü mit herzlichem öeifail. Vom Roten Kreuz in Trifaii Das Deutsche Rote Kreuz in Trifaii häit kommenden Sonntag, den 1. März vormittag die feierliche Vereidigung der Absolventen des zehnwüchigen Samariter-kurses ab. Nach Beendigung des Kurses unterzogen sich die Teilnehmer einer Helfer- bzw. Hcllerinnenprüfung, die sie alle ausnahmslos bestanden. Die Vereidigung, der auch die Bevölkerung beiwohnen kann, nimmt Landesstcllcnarzt Primarius Dr. Bouvier vor. Rein Stück Garlen ohne Gemflseheel Frischgemüse dient in immer stärkerem Maße nicht nur als Beikost, sondern stellt heute mehr denn je oft die Grundlage, das Hauptgericht dar. Der Verbrauch an Gemüse ist gewaltig gestiegen, natürlich auch die Erzeugung. Dieser sind aber gewisse Grenzen gesetzt. Die Menge der Erzeugung bringt von dem für Gemüsebau zur Verfügung stehenden Boden ab, ebenso von der Witterung. Um den Bedarf der Bevölkerung an Frischgemüse, vor allem aber auch den riesigen Bedarf der Wehrmacht zu decken, darf kein Quadratmeter nutzbaren Bodens brach liegen, kein Stück Garten ohne Gemüsebeet bleiben. Kleingärtner und Gartenbesitzer! Ihr müßt Eure Anstrengungen verdoppeln! Weder Mühe, noch .Mittel dürfen bei der Ausnützung wertvollen Gartenlandes für den Oemüsehau geschaut werden. Zier-und Vorgärten dürfen keine Ausnahme bilden. Auch sie lassen sich, wenigstens teilweise, zum Gemüseanbau benützen. .\uch die L^hmienbeete sollen, wenn auch nicht ganz verschwinden, so doch wesentlich, ziigunsten des Gemüseanbaues eingeschränkt werden, j Kleine Chronik m. Todesfälle. In Lembach bei Marburg starb im blühenden Alter von 21 .lahren die Fabriksarbqiterin Auguste J a u n i k. — In Anderburg starben: .loset 0 o r i t s c Ii e k, Goritschitza. Jose-I fine K 0 s a r. Goritschitza, Josef I m e n-s c h e k, Egydi, .losef O z w i r k, Stop-tsche und Antonia T k a I e t z. Tratna. m. 102-jährlge Unterstelrerin fsestor-beii. Wie gemeldet wird, verschied hi Thoma-s-berg dieser Tage di'S am 2S. Februar 1840 im Luttcnberger Bezirk geborene Anszüglerin Josefine Kossi, Ihre einzige Tochter ist je.tzt 76 Jahre alt, ihr Schwiegersohn hat bereits das 02. Lebensjahr vollendet. Dio zusammen 270 .lahre alten Menschen lebten im gemeinsamen Haushalt, in die greise Mutter noch bis zum letzten Tag kleinere Arbeiten verrichten konnte, m. Bevölkerungsbewegungr in Thomas-berg. Von Neujahr bis Milte Februar waren beim Standesamt in Thomasberg, Kreis Pettau, vier Geburten und sieben Trauungen zu verzeichnen. — Getraut wurden in Thomasberg in den letzten Tagen: Ferdinand Lasch it sc h mit Ottilie D 0 w e t s c h a r, beide aus La-chonetz, ferner Johann Markrab aus Rakolzen und Marie W^rabel aus Jür-gendorf, Anton ^ P I o c h 1 aus Ternofzen mit Anna Sk'rinier aus Rakofzen, Stanislaus W u t s c h i n a aus Rutzma-netz mit Aloisia K u k o w e t z aus Ternofzen. Gottfried F 11 i p i t sc h mit Marie Reich, beide aus Lachonetz, Johann Zeinker mit Elisabeith Kostanie-wetz, beide aus Safzen, und schließlich Johann L a s c h i t s c h aus Schwaben mit Juliane P e w e t z aus Witschanetz. m. Das Standesamt in Tüchern berichtet, In der W^oche vom 15. bis 22. Februar 1942 sind beim Standesamt Tüchern drei Geburten, eine Trauung und drei Todes-' fälle zu verzeichnen. Getraut wurden Jo-I sef Gc i s c h e k mit Ludmilla W i s i a k, j beide aus Tüchern. Oestorben sind Ju-1 lianü Ürseaüchek, Theresia R o-. Viiuihier 57 vMarbuDs^er Zeituiiir« 2fi. F-"ebriiar 1042 SeHe 7 Oer Tobis-Grossfilm „ich hiage an" in Marburp I>js nur^-Kiiio Marburij hrm>;t timr^cn f rcitug und am Sani?>(a« nucliiiiitt;iK in Soii-ilcrvorstelluniien den Orolüilin Jer lobis vidi klage an-x zur \'orlülirun.!i, ilcr üherull. \\i> er bis Jetzt «e/,ei«t wurde. i;rül.Ucs Aufseilen errcutc.. Nicht nur das irrnfle iiieiiscii-lieli packendc Ilieiiui ist es. dns diescti i.ie-beiieiiief-j'ilni der Tohis in die vorderste keilie iMiserer Spit/eniilnic Mclit. Nciien dein Ivelierrsciifciulen l'roblein, das sicli um den (iew i.s.sciiskiiiitlikt des .Ar/tes und t'or-.seliers Pr(»f, Tlunmis Hc.\ t jt's Fräulpiii Miirlii-s, jilaubi'u Sic mir. .Sic shnl flif. .Sonne mrinps I.i-!»rnsl Tn«! wtMm nur cJas Schioksal nichts als Donner, Blitz und Rr{«i'n bt'schi'rle — mitllnu'ii zusamnu'ii whrdi' irh auch (h'ii sehwcrslon Slünnen slandluilk'iir" „Nun sa^rn .Sic. bloß das FJnc: isl das nmi t'im- [.iebpserklärnng oder ein Wctlrf-iicriohl L)a>> Sparkonto von neun Ouintillioiic .Wli dem 1. März ycrscliwiiiJet er ans den kliipucnuleii Sparbüch.^cii und klini-pcrii'dcti Taschcii der Kellner, der alte Knpfcrpfenniir. Offeii v:e.staiidei!: wir beyuiuien, ihn 'Jin M'etUi: von oben lierab zu beliaiideln. seit wir aus den k'elheii Holzpaiitineii unserer .luin^end scliliipiteii und die Marks mclir als den Pfennig ehrten. Nur manchmal stutzten wir, wemi uns ein ab;:e.y:riffeiier I^reiiiiik' stol/. seine Kehrseite mit der'Jalireszalil 1.S7.3 zeik'le l>as ist zwar der älteste, bis zum 1. .War/, im Umlauf hefiudliche Veteran, abjr der Alm miserer in SuppetUcriniicn und Si)ar-striimpfen sehliminienidcn luipferroten Schätze ist er darum iiuclt laiijie nicht. Wir müssen weit zuriickblätterii im liticli der'deutschen Gescliiclitc, wollen wir über die (ieburtsstunde des l^femiii^s iiiiterrichtet seiti. Der F'raiikenkaiser Karl ]icl,l aus einem Pfimd Silber .MO f^ien-ni;;e schlauen, und atis pondus'< {l^fiind-clieit) entwickelte sich die deutsche \\ ortprii,v;unK »l^fcinii;;«, falls man den Oeiehrten k'lauben darf, die den jahrlum-•dertealten Staub vom Pfcnnii; klopften imd sich bemühten, uucii für das kleine ■krakel'ige ^^ch«^einc Erklärim.i^ zu finden, mit dem der Octnüscliäiuller noch heute seine Radiesclicnbündcheii auf schwarzer Preistafel offeriert. D'cses auf den .ersten Blick mysteriöse »cli«. entpuppte sich unter der Lupe der Wissenschaftler iils ein schli-clites »d'< mit h^'rabk'ezo.tie-ner Scliicite, eine Ahkür/unj,' für »denar«. den rotnisclien I^feinii>c. j I)er Zunächst als Silberlinu im Beutel Karls und Widukinds klappernde Pfen-' niy;. damals itocli so wertvoll, daß man, auch Halbpfennijic sciilaKen liel.1. bej;lei-j tele das deutsche Volk durch ein .lalir-j ttinsend seiner Oesclilclitc. Kr de^jra-i dierte bisweilen bis zutn Bleclipfenni.ij:' (blechen), wenn das Silber knapp war,' II, 471.000 nuadrillionen Pfennigen er wurde mit seinem gezackten Rand zum Sclierilein ISchcrbl'Jin) in Kriej^s-nöten und 'reiicrnnuen. er nahm in den Pranken der Landsknechte wieder solidere Furmen an (Sold). ver>;r()l.)erte sich zum Schillin;i. der auf w eilij^eschenerter Wirt'-haustiscliplatie schallte und stic^' die sO/jale Stufiüileiter bis zum belial)i-;;en rirosclien oder !)ickpfenni:< hinauf. Se'bst als bei erhöhtem Lebensstandard ScliühUk' und (jro'^chen als s^rofSw' Münzen nicht mehr atisreichten und um löoo im erz,u;ebir.vcisclion Städtchen .loa-cliimsiliai ein-v' neue Silbermünze y:ep;äi;t wurde, den .loacliimstbaler, der bald schlechtlmi Taler (plattdeutsch Daler. amerikanisch Hollar) j^enannt wurde, behielt der Pfennig' im Spartopf des deutschen N'olkes. um den sich schnell ein Kranz wohinieiiieiKier Spricliworte rankte, seinen i^uten KIank^ Malte beispielsweise einer unserer Ahnen einen ans der Kr!e.ü:sk:issc des \'arus erbeuteten Denar auf die Sinirkassc iiebraclit — SL> rechnete ein findiii-Jr Kopf aus und le;;ie eine 4-prnzeniijic \'crziusims: zu-k'runde — dann hätte der Nachfalire heute 9,471.01)(),0Il().0()0.0()(1.000,1 )l«) Oi )0.l )0n.( MIO (in Worten: neun nuiiilir.ioncii. 471.imiO nuadrillii/iicn) ahhehvn können, eine Zahlenreihe, bei der selbst d'e Inflation gestottert hätte, denn der PfenitiKhauren s()ll etwa .Wi Frdkii'^cln k'leichktMiimci).. Der l^iilsschlaj? der öffentlichen \iS\-ntniü: briiiicht an^^esiclits dieses i)räljisi()-rischen Sparkontos nicht lauter zu klopfen. weil der Kunferpfenniff als wichtij?-ster Haustein dieses erro.sionden Zahleu-gebäudes in den Sclimelzticvje! wandert, das Reichsfinanzministcrium hat noch rund iO Sclieldemfinzen im Wei^,e von 1 bis 10 Pfennik^ im UmUuti, damit wir das nachholen köimen, was tinser metschlnr-fender Ahn versäumte, .Man kann auch »eisern« sparen! Aus aUee Wett a. Der Luftschiff-Pionier von Parseval gestorben. Im Alter von 81 Jahren ver->tarb unerwartet .der bekannle Luftfahrr-Pionier ['rofessor Dr. big. Ii. c. August von I\irsL'vnl. Major /. [)., in lierün. Vf»:ii Kirchgang heimkehrend, brach er vor seinem Steglitzer Heim phitzlich, vom Herzschlag getroffen, tot zusammen. Alit August von Parseval verliert nicht nur Denlsehlaiul. sodern die gesamte Kullur-welt einen .Mann, der sich auf dem Gebiet der Liiftfahrtforschung unvergängliche Verdienste erworben liat. Im Gegensatz 711 Zeppelin, der das starre System bev(Mzugle, konstruierte er ii. a. den Typ lies nach ihm benannten halbstarren Luftschiffes, Seine Versuche zum Bau eines für militärische Zwecke geeigneten unstarre Luftschiffes begannen im Jahre 1901 und am 26. Mai 1906'erfolgte in Tegel der erste Aufstieg des Parseval-Luftschiffes. Das größte der seitdem erbauten 27 Par-seval-Luftschiffe hatte ein Fasstmgsver-mögen von 27.000 cbni. a. Ein »itönigliclier« Salat. Piillipp II. von Spanien .sandte um die Mitte des lf>. Jahrhunderts ein einzigartiges Geschenk an seine Braut Anna von (Österreich, dem er folgenden Briet beifügte: »Meine atigebetete Anna! Ich sende Dir beifolgend einen Salat ,a la Philippe' und wünsche sehnlichst, -daß er Deinen Beifall findet. Ich habe ihn selber zubereitet, und Du kannst daraus sehen, daß ich mich auch mit Erfolg: als Koch betätigen kannn!« Der königliche »Salat«, der in einer silbernen Schale angerichtet war. war aus den herrlichsten ungefaLlten Kdelsteinen geinisclit. Goltopase stellten das Ü1 dar, Rubinen den Fssig. Das Salz war durch Perlen und Diamanten vertreten, und als k'rüne Salatblätter leuchteten die herrlichsten Smaragden, F'in ebenso erlesener wie dauerhafter Salat. Ein Pionier der denbclien MascMner Imlaslrie Am _'6. Februar iähn sich .zu^m hundertsten Mal der Tag. an dem Nikiolaus Dürko;>ii in Flerford geboren wurde. Er wanderte in seinen Jugcnd.iaJiren durch das iianze Reicb und arbeitete in Berlin, in Hanvburg. in Bremen, kam von der Schlosserei zur Feinmechanik und zjtr Uhrmacherei und war als junger Geselle soeben nach Bielefeld zurückgekehrt, als er die Madersbergsclie Nähmaschine zu Gesicht bekam, die seine spätere Entwicklung in einem so enlscheidenden Mal.» beeinflidjte. Er erkannte die wirt-scbaitliche Bedeutung dieser Erfindung tmd ging sofort ans Werk, um ein besseres und einfacheres Modell berzusiellien. yVn zwei (leselleii, mit einer einzigen Drehbank, niit^ einer Ik)hrniascliine und mit ein paar Schraubstöcken begann er einen eigenen Betrieb: die nürkoi>p-NäIi-nuischinen fanden sclir schnell Absatz: nach dem Krie^jc von IS71 begann eine stürmische Aufwärtsentwicklung, die sich nicht nur auf den deutschen Markt beschränkte, sondern zu einem lebhaften Vorkauf der Dürkop.p-Nähinasciilncn ins Ausland führte. a. Schwere Kohlenj^asvergiftung, Ein.-schwere Kohlenga?vergi!"tung, die ein .Wrnscheiilcben forderte, ereignete sich »n der IMigergasse 5 in Graz. Dort hatte die 20 Jahre alte Ehefrau Aloisia .Maurer, geb. I lecker, deren Mann bei der Wehrmacbt Sicht, kurz vor dem Schlafengehen noch einige Wäschestücke gewascbcn und sie im Sclilat/immer. das'sie, um Kohlen zu sparen, mit ihrem Vater, dem 49 Jahre alten Patrizius Flecker gemeinsam benutzte, vor dem Gfcn aufgehängt. Nachdem sie noch einmal Kohle nachgelegt und den Rauchfangschieber des Ofens ganz zugeschoben hatte, ging sie zu Bett. Erst zwei Tage später wachte der Vater auf und fand seine Tochter kalt und starr im Bett auf, er selbst war, noch ganz benommen, zog sich an und ging in sein Slammlokal, wo er durch sein verstörtes N'erhalteti Aufsehen erregte und nach Hause gebracht wurde. Hier fand man seine Tochter tot auf, die ein Opfer ausströmender Kohlengasc geworden ist. Der Mann, der wie durch Zufall dem Tod entronnen ist. wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Spocl und Jjucnen Otfenlliche Sdiwimms'unden Die deutschen Schwimmer wollen beim W'interaustrag iles NSRL keineswegs zurückstehen und haben in einzelnen Städten nach dem Muster der Vorführungsgruppen schon die Werbetrommel für ihren Sport gerührt Unter dem Titel »öffentliche Schwimmstunde« gaben in Hallenbädern einzelne \'ereinsniannschaften und auch die Deutsche Lebeiisrettungs-gemeinschaft unter A\itwirkung der Ju-gend-.Ausschnitte aus dem Betrieb im Schwimmsport, wobei Vorführungen und Wettkämpfe""sowie Rettungsschwimmen in bunter Folge wechselten. Kleine Sporlnachriciiten : Diö üaiimeisterschaften der Ostmarlt-Amateurboxer wurden in Wien zur Entscheidung gebraciit. Die Endkämpfe brachten nachstehende Ergebnisse: Elie-gengewicht: Kochmanowitsch 2 (FC Wien) bes. Belolior.s^ky (Post) n. P. — Bantamgewicht: Kwasnicka (FC Wien) bes. i'rinta (BC Wieden) ii. P. — Eeder-k'ewicht: Wohlmutli (Post) bes. Kochma-tiowitsch I (FC Wien) n, i'. — Leicht-gewichi: Mitinich (Reichsbahn) bes. Walter (Reichsbahn) n. P. — Weltergewicht: Wancura (Post) bes. Si')azier (f^ost) n. P. — Mittelgewicht: Kovac (FC Wien) bes. Scliip (Post) n. P. — Halbschwergewicht: Zwazl (WFi/FC Wien) bes. Alturban (Michelb. ,1. R. d. Abbr. — Schwerge^\•icllt: Weidinger (Reichsbahn) bes, Zill (WH/FC Wien) n. P. : Die Skimeister ider ^liweiz. l>io schweizerischen Skimeisterschafteii wurden in Grindelwald entscliieden. Der Sieg im schwierigen Vierkainpf, bestehend atfs Lang-, Sprung-, Abfahrts- und Torlaui, iiei an Otto von Allnieu mk 4Q.82 fHink-ten vor dem Titelverteidiger Heinz von AIhncn mit (x5J0 Punkten. Die Einzel-meistcrschaften liolten sich Heinz voti Allnien im Langlauf tmd Abfahrtslauf, Hans Aliner im Sprunglaiif, Karl Molitor im Torlauf. Bei den Flauen siegt rung für die iu der Land- und Forstwirtschaft Tätigen wer-* i. nächsten Zeit auch in der Unterstciermark ein* Cef all rt Durch diese Einffihruns werden sowohl die Angestellten, ais auch die Arbeiter und alle als Qefolgschaftsmitglieder m der Ldtid- und Forstwirtschaft Tätigen kranken*» unfalf-iind inyalideuversichert sein nnd sowohl für sich selbst, als auch für Ihre Familienmitglieder» in den Genuß der Vorteile Kt Sozialversicherung gelangen. Nach dein im Reich geltenden Bestimmungen sind als In der I.and- und Forstwirtschaft beschäftigt auch Arbeitskräfte anzusehen, die in land- und forstwirtschaftlichen Nehen-netneben arbeiten, wie Sägen, Mühlen usw^ wenn diese der tlauptsache nach die auf eigeuem Grund gewachsenen land-und forstwirtschaftlichen Produkte des Säge-, Mühlenbesit-zcra usw. bearbeiten. WInrcr unterliegen samt allen Mit-I Versicherung, desgleichen auch die (lefolgschaftsmitgheder von land. und forstwirtschaftlichen (lenoasenschaften und Vereinigungen von land- und forstwirt-ifchaftlichen Besitzern. Die land- und forstwirtschaftlichen Besitzer und Pächter können der Sozialversicherung ebenfalls beitreten. Um die klaglose Durchführung der Versicherung zum gegebenen Zeitpunkt zu gewährleisten, haben sich alle land-und forstwirtschaftlichen Qenossenscliaften und Vereinigungen land- und forstwirtschaftlicher Besitzer zu melden. Bei den unten angeführten städtischen Amtern haben sich auBer den Besitzern usw., deren Besitze im Gebiete der Stadt Marburg liegeu, auch jene Besitzer zu melden, die Ihren ständigen Wohnsitz in Marburg haben, deren Besitzungen Jedoch in anderen Gemeinden in der Untersteiermark Hegen. Bei Meldung hat der land- und forstwirtschaftliche Bc-.sitzer oder Pächter oder sonstige veranwortliche Leiter mitzubringen: t. Seinen OeburtS' und Taufschein; A Nach Möglichkeit den Grundbesitzbogen; l Den Oeburts- und Taufschein seiner Frau: 4. Die Oeburts- und Taufscheine seiner im Haushalt lebenden Kinder über 10 Jahre; 5. Die Oeburts- und Taufscheine und womöglich lieimat-»cheine aller in der Wirtschaft tätigen Verwandten und fremden Arljcitskräfte; 6. Bei Winzern; Die Gehurts- und Taufscheine und womöglich die Heimatscheine der Winzer und aller mitarbeitenden Familienangehörigen des Winzers. Zu melden hüben sich die land- und forstwirtschaftlichen Besitzer und Pächter und Leiter der land- und forstwirtschaftlichen Genossenschaften und Vereine: hn Gebiet der Stadt wohnende Meldungspflichtige im Städtischen Wirtsciiaftsamte, Kenistockgasse 2/11, Zimmer Nr. 23. Die im Gebiete der städtischen Ekzirksdienststellen wohnenden Meldepflichtigen bei der für sie zuständigen Hezirksdienststelle. Sobald die erstmalige Meldung und Rintragung erfolgt ist, sind alle Änderungen hinsichtlich der Beschäftigten, z. B. der Dienstaustritt eines Gefolgschaftsmitgliedes oder der Eintritt eines Verwandten zur Arbelt vom land- und forstwirtschaftlichen Besitzer oder Pächter unverzüglich beim Gemeindeamt zu melden, das die An- und Abmeldung solange veranlaßt, bis die Besitzer und Pächter durch die Landkrankenkasse die Drucksorten selbst zugestellt erhalten. Die Angaben beim Gemeindeamt müssen selbstverständlich wahrheitsgetreu erfolgen. Das Unterlassen der Meldung oder die Falschmeldung wird mit den strengsten Strafen geahndet. Marburg, den 25. Februar 1942. 1061 __gez. Knaus. Umsiedler Achtimii Umsiedler, die Sparbücher von Geldinstituten hi der f^rovinz Laibacli noch im Besitze haben, werden aufgefordert, diese umgehend unter Angabe ihres Namens, der genauen Anschriit und allfälligem Losungswort einzusenden an die Deutsche Umsledlungs-Treuhand-Geseltschaft m. b. H., Niederlassung Marburg an der Drau. 1160 1001 In der ücmcinde Widerdrieß bei Windischgraz wird mit sofortigem Eintritt eine männliche Kanzleilcraft geschriebene Anträge und Vorbildung »ind vorzulegen Steirlscher Helnuitbuml — Amt Volkbildunc Musikgemelnscbaft Marburg Heute, Donnerstag« U. Februar Helmatbund.Saal (QMx) — 20 Uhr 1659 KONZERT (Romantische zeitgenössische Musik) Ausführende: Dr. Egon Koruautb-WleH (Klavier), Norbert Hoffmaun-GriE (Violine), Wolfgauf Gmniky-Qraz (Cello). Eintrittskarten sind im Vorverkauf In der Geschäftsstelle des Amtes Volkbildung, Gerlchtshof-gasse 1 (Ecke Tegetthoffstraße) zum Preise von RM 0.60 bis 2.50 erhältlich. Restliche Karten ab 19.30 Uhr an der Abendkasse. Der Saal Ist geheiztl Tüchtige Kanzleikraft mit Buchhaltungskenntnissen, Maschinenschreiben und deutscher Rechtschreibung per sofort gesucht. Zuschriften an: »Sensenwerk KöHner & Sohn, Windischgrazc. 1623 iuunUt erstrangiger Expedieit für Mühlenindustrie (größeres Magazin) mit verantwortlichem Wirkungskreis, fachlich vorgebildet, energisch und umsichtig, wird gesucht. Anträge unter »Erstrangige Kraft« an die Verw. 1663 Heller luelier ladM Won «Ott«! le Rm dM iKtindraekte Won H Roi Der WortDreii cltttri* I« II Bochstabea n Won. ^Iffereebtlhr fKennworO 3f ^ _ "Jof bei Stelltitretachen V PM. rVT Zoeendnof von Reanwortbrfelea werden 50 Ruf Portt bereclinet AaxctfM'Aiiiahim.tclilalT Am Tat# vor Erscheinen om 16 Uhr •Ktetac Ab-selceo« wtrdiB oar reeei VorelMMndant des Betr^et (auch In cOltleen Brl^^mnrfcen) tolvefinmmen Mlnde^feebflh* fS» rtnf "lein* Aewlr* PW • fiirifiiMCüfj Tusche VOlenwohnung, zwei Zimmer, Kabinett, Kammer, Bad, gegen größere Wohnung mit Komfort. Atelier Makart, Herrengasse 20-1. 16.H8.I Wohnungstausch. Tausche nette, sonnige 2>3.Zinimor. Wohnung mit Badezimmer u. 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Eigenhändig mit Lebenslauf und Vormiüung sind vorzulegen an den Amtsbörgermeister der genannten Gemeinde. Besoldung nach der Verwendbarkeit. Zo womögiicli iialdigem Eintritt werden gesuciit: 1 Kanzleikraft (Stenotypist-in) 1 Verkäufer oder Verkäuferin 1 tieschäftsdiener (Arbeiter) 1 Lehrjunge I Lehrmädchen Kenntnis der deutschen Sprache unbedingt nSflg. Vorzustellen täglich 2—3 Uhr bei H. Karbeutx, Papier - BOrobedmrt Ed.-Schmid-Gasse 8, Telefon 26-18. 1593 Tüchtige, ehflichc Wlichcrhi und Büglerin gesucht. Adresse in der Verw, 1633-8 Art>elter mit Faßbinder-Kennt-nissen von Unternehmen gesucht. Angebote unter »Dau* erhaft 1888« an die Verw. 1647-8 Gesucht wird ein Dlenttmid* chcn fflr alles. Muß aufrfiu* men, Zimmer bürsten, bürgerlich kochen, waschen und bügeln. Wegen Obersiedlung In die Stadt, jetzt noch vorzustellen bei O. Billerbeck, Ciams 44. 1609-8 Kanzleikraft. Großgrundbesitz, Handels- und Industrie-Unter-nehmen auf dem Lande sucht deutsche Stenotypistin event. Anfängerin. Antr. unter »Ver. pflegung Im Hause« an die Verw, 1677-8 Ottt8-Verwaltef\ verheirate^ fachkundig in Forst u. Land« Wirtschaft, selbst mitarbeitend, ganz veriäßliche Kraft» auch zur Erledigung aller einfacheren Büroarbeiten, zum Eintritt sobald als möglich ge* sucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften an von Hunker'sche Outtverwaltunf{ Ma^om, Post Pettau. 1681-8 kr.ftiges, fleißiges, flinkes, deutsches Mldcl^. vollkommen gesund und reinlich, für alle Afbelten verwendbar und auch für Betreuung von zwei Kindern, wird von Familie Im Stadtzentrum aufgenommen. Anträge unter sMfidchen« an die Verw. 1679 8 Köchin für alles für Daucrpo. sten gesucht Anträge unter »Ehrlich« an die Verw. 1664 8 Wirtschafterin (Wirtschafts. köchln> für landwirtschaftli. chen Besitz, Nähe Marburgs, sofort gesucht. Dieselbe hat für 10—20 Gefolgschaftsmit. glieder zu kochen. Angebote unter »Veriäßlich 29« an die Verw.___167 LS Stubenmädchen und Küchen' midchen wird aufgenommen. Anzufragen Cafe Rathaus, Domplatz 5. 1589-8 * VfdEiiiCf Arme Frau hat Dienstag Pa. ket m. schwarzem Seidenstoff, der nicht ihr gehört verloren. Der ehriiche nnder wird gebeten, es am Fundamt Domplatz 18, gegen Belohnuni^ abzugeben, 1682-9 Herr wünscht Deutschunter« rieht, nachmittags ab 4 Uhr. Antr. unter »Korrespondenz^ an die Verw. 1668-11 uwdgSbitm. wMohiSU 72