A. 83. DumlnMg, 14. April 1898. Jahrgang 117. Macher Zeitung. ^ —-—— ""iiüw!'?,^"sp"is: Mit Post Versendung: gaiizMrm fl. 15, halbjährig fl. 7 50. Im Eomptoir: Nelne «>'- ' halbjährig fl. 5'äO. ssür die Zustellung inS Haus gaiiziährig fl. 1. — Insertionsaebür: Für bis zu 4 geilen 25 tr,, aröherc per geile 6 lr,; bei öfteren Wiebclholniige» per Zelle ü lr. Die «La!b. Ztg., erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Administration befindet sich Lllngressplah Nr. 2, die Redaction Äarinherzigergasse Nr. 15. Nprechstunden der Redaction von 8 bi« 11 Uhr vor» mittag«. Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. MeI^me k ^,^ k. Apostolische Majestät haben init dein Mk" Handschreiben vom 5. April d. I. ny^. """lmchesgerichts-Präsidcnten in Zara Dr. Hiero-t^f", ^lunio die Würde eines geheimen Rathes ^ri allergnädigst zu verleihen geruht. Ne^? ^ und k. Apostolische Majestät haben mit Eectw,?^ Entschließung vom 6. April d. I. dem Rr^ c!"^ nn Ministerium für Landesvertheidigung den z> .""'Herrn Bibra von Gleicherwiesen s'cht d Ü- ^^ "fernen Krone dritter Classe mit Nach-u Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. AllerfA? k' und k. Apostolifche Majestät haben mit Stllllt«? ^' Eutfchliehnng vom 8. April d. I. dem in Wien, Ministcrial- t>ez?^ Rudolf von Amberg das Ritterkrenz geruhe ä' Josef - Ordens allergnädigst zu verleihen ^ller^? k' und k. Apostolische Majestät haben mit 'N't dew 3^ Entschließung vom 8. April d. I. den seichn l ^ und Charakter eines Sectionsrathes aus-^hnen? ^berinspector der österreichischen Staats-Eis^h^.Franz Schonka zum Sectionsrathe im WMlnisterium allergnädigst zu ernennen geruht. Wittek tu. p. ^lller^? ^ und k. Apostolische Majestät haben mit ^Mct?W Entschließung vom 8. April d. I. den ^,'senbas, ^ Generalinspection der österreichischen kaisers ' Karl Kuntczofsky sowie den Vaurath ^NM?"^^i Ferdinand Gottsleben und die Vern?« Rudolf Bartl, Anton Spieß, Johann ^enb'al,, - "'^ ^ugen Stach zu Oberbauräthcn im "'Ministerium allcrgiiädigst zu eruennen geruht. Wittek m. p. t»ez I,," Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums Nien t, " )ctt den Secretär des k. k. Versatzamtes in lllntes erna ^"""«n zum Liquidator dieses Versatz-Gustav "^ ^'/"'^""^ hat den Finanzcommissär d'e Adjlln,4 '. b"l Steuerinspektor Eduard B u g n o, "grn 9 ,^ "' «alizischen Finanzprocuratnr Doctor ^^^uszansti und Dr. Johann Miczynsti, dann die Finanzconcipisten Dr. Josef Kraupa, Dr. Karl Ritter von Limbeck und Johann Aizka zu Ministerialconcipisten im Finanzministerium ernannt. Der k. k. Landespräsident im Herzogthume Kram hat den k. k. Sanitätsconcipisten und Bezirksarzt II. Classe Dr. Alfred Mahr zum k. k. Vczirksarzte neuen Systems in der IX. Rangsclasse, den k. k. Sail itätsassi st en ten Dr. Friedrich Seemann zum k. k. Sanitätsconcipistcn und den Districtsarzt in Egg Dr. Johann Robida zum Sanitätsassistentcn im Status der politischen Behörden in Krain ernannt. Nichtamtlicher Theil. Ter spanisch-amerikanische Conflict. Ueber die mit Spannung erwartete Botschaft des Präsidenten Mac Kinley wird in den Wiener Journalen hervorgehoben, dass sie weder Krieg noch Frieden bedeute, fondern die Entscheidung hinausschiebe und doppelsinnig sei. Der erste Theil sei kriegerisch gestimmt, der Schluss auf Grund der Madrider Nachrichten von der unbedingten Bewilligung des Waffenstillstandes auf Cuba laute friedlicher und beruhigender, fo dass wenigstens die unmittelbare Kriegsgefahr beseitigt erscheint. Allein es sei noch immer zu befürchten, dafs im Senat und im Congrefs die Kriegsparteien die Oberhand behalten werden. Der «Osservatore Romano» leitet die von ihm veröffentlichten Documente mit einer Note ein, in der es heißt, dafs der Papst angesichts des drohenden Krieges zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten Amerikas mit großem Eifer seine ganze Kraft aufgeboten habe, um den Krieg zu verhindern und die Schwierigkeiten zu befeitigen. Das nächste Schriftstück ist die Note des spanischen Ministers des Acuhern an den Botschafter beim päpstlichen Stuhle, Meri del Val, worin er denselben beauftragt, dem Cardinal-Staatsfecretär Nampolla zur Mittheilung an den Papst bekanntzugeben, dass die spanische Regierung infolge des wiederholten und lebhaften, edlen Andrängens des Papstes entschlossen sei, dem Marschall Blanco den Auftrag zu ertheilen, fofort die Einstellung der Feindseligkeiten für eine gewisfe Zeit zu bewilligen, um den Frieden vorzubereiten. Dann folgt eine Depesche des Cardinals Rampolla an den Nnntins in Madrid, in welcher letzterer beauftragt wird, der spanischen Negie- rung die Befriedigung des Papstes über die unverzügliche Einstellung der Feindseligkeiten auf Cuba mitzutheilen und zu erklären, dass der Papst diesen Schritt für geeignet halte, um die Schrecken des Krieges zu vermeiden und die Occupation Cubas zu erleichtern. Der «Osservatore Romano» theilt hierauf eine Depefche Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef mit, in welcher derselbe den Papst zum Erfolg feiner Intervention beglückwünscht und die Hoffnung ausspricht, dass es mit Hilfe des Allmächtigen gelingen wird, die Interessen des Friedens und der Humanität zu wahren. Schließlich veröffentlicht das Blatt eine Depefche aus Washington von gestern, ohne den Absender zu nennen, mit der Mittheilung: Der Waffenstillstand macht einen vortrefflichen Eindruck. Ich zweifle gegenwärtig nicht an der Erhaltung des Friedens. Wir werden kriegerische Debatten im Congresse haben, aber ohne Erfolg. Der Einfluss des Papstes, der den Waffenstillstand durchsetzte, wird vom amerikanischen Volke vollständig anerkannt und dankbar begrüßt. Dem «Newyork Herald» wird ans Washington gemeldet: Die Mehrheit der Commission sanctionierte einen Veschlussantrag, durch welcher den: Präsidenten die verlangte Vollmacht ertheilt wird. Das Blatt meldet ferner, dass der Präsident vor allem ermächtigt wurde, die Armee und die Marine einzig und allein zum Zwecke der Herstellung des Friedens auf Cuba zu verwenden. Spanien fei in Kenntnis zu fetzen, dafs seine Pflicht ihm gebiete, den Willen des Congresses auszuführen; dass er dies sofort thun würde, falls Spanien sich nicht zurückziehe. Förderung des Kleingewerbes. Das k. k. Handelsministerium hat über die Verwendung des zur Förderung des Kleingewerbes bewilligten Credites während des Jahres 1897 einen ausführlichen Bericht ausgegeben. Derfelbe constatiert, dass die Gewerbe-Fürdernngsaction, welche seit ihrem Beginne eine beständig fortschreitende Entwicklung ausweist, auch im Berichtsjahre abermals bedeutend an Umfang gewonnen hat. Dieselbe umfasst gegenwärtig die Veranstaltung uud Subvcntionierung von permanenten und temporären kleingewerblichen Ausstellungen und die Ertheilung von Stipendien zum Besuche derselben, die Ueberlassung von Arbeitsbehelfen an Vereinigungeil Feuilleton. Das Ehelebeu in der Aogelwclt. Von Medem. Nv, I. ^" eines m "?^ '"cht gerade die erschöpfenden Stu-^°loMw"W hinter sich zu haben oder sich in bund in'?" Atrachtnugcn über den ehelichen Ausguck zu"", -Uugclwelt, den Frühjahrs-Verkimder Alt viel V"'/."'" 2"'"de dem Eheleben der gefiederten k^itn ^""esWttes ablauschen zn können. Mancher .teressam' 3 ^'"uf zwar erwidern, dass das einzig ?" < A, "'/.F"s"u, Rebhuhn oder Tänbchen erst "s der Nr^c ^ zutage tritt, wo der köstliche Dust 3>ch. ihr V^'" lich Zu entwickeln beginnt. Nur sscherien H "W"^"' ^ gibt auch in der lebenden ? übertr?^ '" P'kanterien. die euch. insMensch-^,"rden; ja?' cm gewisses Schmnnzeln entlocken ?^er aus^' ""^" vielleicht manchen Schwcrc-^Men der T^lwelt um das zärtliche Eiitgegen-?^"gcdank.n^^^""' schönen beneiden, die für "« «UN ' s"" ä' A' den fatalen «bi-sacli «k pro-l>. Doch v" zu bescheiden sind. 7 " de 3^7 fache! - Der Ausdruck -Ehe-N"»en unl^eu"^' mag manchem etwas gewagt V^" gef d.r?^ z^t es ein solches, und die Bande f? "el N""! ^"en haben sich hänfig genug tz^s. Mtere erwiesen, als diejenigen der Nachkommen Ich habe selbst ein Taubenpaar besessen, das allen Verführungen im Taubenschlage, in dem es bekanntlich kein sechstes Gebot gibt, widerstand und ein jahrelanges, treues Eheleben führte. Erst als der Täuber eines Tages Witwer wurde, sah er sich uach einer jüngeren Lebensgefährtin um. Allerdings vor Ablauf des Trauerjahres, aber das kommt ja anch in den besten Familien der ungefiederten Zweibeinigen vor! Auch in der Vogelwelt gibt es Monogamie nnd Vielweiberei, doch classificiert sich dies keineswegs streng nach den einzelnen Vogclarten, eine interessante Thatsache, die besonders in der Classe der Hühner hervortritt. Dass das Haushuhn, welcher Rasse es auch angehören mag, in Polygamie lebt, ist bekannt. Trotz seiner Mormonen-Passionen tonnte unser Hanshahn hinsichtlich der Vehandlnug seiner besseren Hälften manchem Ehemanne znm Muster dienen. Wie schwer fällt es mitunter dem Herrn der Schöpfung, so er zn zwei wandelt, den Egoismus hintanzusetzen, sagen wir z. B. einmal vom Stammtische früher aufzubrechen, weil die «Alte» allein ist. Da ist miser t u l- Ferner berichtet man von dort, dass oer - ^ Legationssecretär Freiherr v. Hoenning O ^" ' , durch eine Reihe von Jahren beim dottlge" ,^ reichisch-ungarischen Oeneralconsulat m "" z stand und kürzlich zum Cousul und Leiter oes > ^ Generalconsulats in Warschau ernannt "ur" < „ Fürsten Ferdiuaud 'in Abschiedsaudienz "i'l!^ .^ worden ist. Die österreichisch-ungarische ^ ^ Sofia sehe den Consul, der ein genauer?"»' ^ Land uud Leuten in Bulgarien ist, "" "' scheiden. .. ;„ eüleiN Aus Belgrad wird berichtet, dass die " ^ Pariser Blatte verbreitete Nachricht, oap.^ Mi lau das Obercommando der activen M»" ^, zulegen und ins Ausland abzureisen beavNcunu < ständig unbegründet ist. ^. „ttiWt- Das Bukarester «Amtsblatt» "^s licht das Budget für 1898 bis ^"7 qabe" 222,095.000 Lei Einnahmen und ebensoviel ^ ausweist. A,, aM Aus Petersburg wird gemeldet' z^nt-12. d. M. veröffentlichter Ukas bestimmt summe der umlaufenden hochprobigen ^"l ^ soll sowie der Scheidemünzen. Die Zahl de^ als nicht mehr als dreimal soviel Rubel lie r die Hand des Knaben. (Fortsetzung solgt.) .jacher Zeitung Nr. 83. 655 14, April 1898. H"'be" auch wohl das Gleiche erreichen. In Ost-Näckt, - liH unter den daselbst interessierten vier "nvortb!ils!"f)"Ä^"' Wettstreit entspinnen, der nicht züge i 1'l "scheine. Russland besitze gewisse Vor-Franfs? Interessen collidierten nicht ,nit denen ^us« an?^ ""b Deutschlands. Gegen England sei Nee" k'5 ^ ^"^ g^ße Landgrenze vom Stillen lichen N WH H^"^ s°wie durch die freundschaft-Mchtuv^'^""^" su ^hina gesichert, dann durch die und die vun Talienwan lveide °ä ^ '!"^ahn mit China eng verbunden. Su °s«n am ?^"tunft zeigen, wessen Interessen in Ost-^^Mbesten vertreten seien. Tagesneuigteiten. hat j^ ^^ kaiserliche Hof in Petersburg) Ebenen? ^'^ anderes Aussehen als unter dem ver-"nsacher ?"'' Alexander 111. hatte, obwohl er viel "usrMsrl l ^ als seill Vater, doch viele Förmlichkeiten Manches ^'"" Nikolaus II. hat sich jedoch ^itnes,,?c ' ^"^ ^^^" des Kaiserpaares ist ein ^ilerin l >. -"^"^' ^""°^ der Kaiser als auch die halten sie ? ^^ zugänglich. Jung und lebensfreudig, hinan in sV r'"^^ l"r nothwendig, kühl bis ans Herz "habenc N??" "'^ ""^ ^de Vertraulichkeit entfernende, Mrzen ^ "^°e an den Tag zu legen; sie plaudern und ^tersbura s' "^Mebeue Zurückhaltung; das Volt von ^fahrten ^ ^ "l ^hrcm Wagen lachen, während die und eift " Alexanders III. gewöhnlich ein trauriges lMnnt k ch""spiel darboten. In dringenden Fällen Und die zu I "^^ ^"ne Minister auch am späten Abend, UeMnlick ^ ^"^^ Stunde erschienenen Minister finden ain Schttil^" ^"^ser "i Gesellschaft der Kaiserin, die oder nlit ^ ^^ ^"sers sitzt und sich mit Sticken Nenn ein 3?"^ ""er anderen Handarbeit beschäftigt. Ziehen ^"'"^r eintritt, »nacht sie Miene, sich zurück-Nicht.» S_ ^wohnlich sagt der Zar: «Du störst uns "ild«r u^ < "/^ bie Etikette aiu russischen Kaiserhofe ^"no liebenswürdiger. ^TouM^ b"'ch Absturz und Erfrieren.) die Nerae >. '"^°" ^" ^anm begonnen und schon haben ?slers°,ntt °V^'" ^pfcr gefordert. Auf der Rar. find l Äianu ^ ^ Touristen, der Commis Richard Zink, ^nze.A."""uaren.Zeichner Hermann Preßler und der ^stürzt D " ^"^^ Putsch, sämmtlich alls Wien, ab-"«r leicht ,, s ^" "lteil fanden den Tod, Pötsch lvurde "ni Oftevin /^' Auf dem Schneeberg ist gleichfalls Hichunc, . U "" Tourist, der Ciseleur Nudolf ^ s m "' erfroren. !"Ung^^li«ftnng einer Fälscherbande ^armeri/ '"^^ ""^ Kis-Ienö: Die hiesige dauern lieft l^"^^ "l ^iklo eine aus rumäuischen ^ seit lm weitverzweigte Fälfchcrbande, die be- Ub fabric 3?" ^"^^' ^"""l- und Zwanzig-Heller-l "ge von ^ 5^ "'^ '" "ml"uf hechte. Eine große '^lag beleat ^'"^" "'^ Maschinen lonrden mit Be- "^"ittlla^s " ^/^ bende Fackcl.) Am 10. d. M. " ^raic.. " ^ den Passanten der Lemalusa-Gasse 3^chen Nui<^ ""setzlicher Anblick dar. Das Dienst-"e in d^ ' Elsies ,„it einem Säugling a,n blich in l^""""w Gasse auf und ab gieng, stand ^^ücklichen «>" flammen da. Auf die Hilferufe des ^lssen d,n. w^?^ eilten sofort die Passanten herbei, ^lNMen zu,«7, ^" ^"s Kind und versuchten die -us febr l?^"' "^ bies gelang, hatte Ruza Tadic ^ ^andess»,i V^" Vrandwmidcn erlitten. Sie wurde V" dadur^ - "b"'lührt. Die Kleider des Mädchens ^Mijes. d. !" . "'^ ^rathen sein, dass es mit den ^U"Nenstum...V ^" Hosen, an einen noch brennenden 7" wocht" '? °ü^'"ltce der auf dem Trottoir gelegen uezlveif^ ' "" dem Aufkominen des Mädchens wird buell) ^/" italienisches Journalisten- 5 "' In Nuen^m'" ^^^ ""Hl wieder von sich c^buna. ,""°s'Ayrcs hatte der frühere Redacteur der ^°"'o Bel^-^" ^'""or der «Italia dcl Plata», !"? "'it en >n 5 "^"' ^" ^sfaire Zola ein Pistolen-!? einen 3 "".^sischcn Journalisten. Belcredi er- ^t entfernt werd "' ^" ^"^' ^^ ^"^^ k°""^ uoch d?s- ^terarifchp^I^ "/.^ ^"^ 2« Wnem tiefen Leidwesen Ä' " seit seH^w ^'" '"'^llen nlüssen. Es heißt, ??^re 3/ Ntonaten Material gesammelt hatte zn w^ "ie Nack^^^^lt°lische.l Väter. Am meisten aber w"lamke t Z"'" den Abbruch seiner schriftstellerischen "" in sck ", "' """ Gladstone gerade seine Me-. ^ (Ca b"< "'^langen hatte. b,^Schw "°l zwischen der Ostsee uud l,.? lncldet is<^" Meere.) Wie man aus Peters-in ""N der O s^"".^^ V"W, betreffend die Ver-^'s Uanals ' r!"" ^" Schwarzen Meere mittelst A^'lla sei"/^' Einzelheiten festgestellt worden. ?^"ne,nents ^ ^"6 "'h'uend, wird derselbe die ^° Perewl, Dunaburg. ^""'ow, Kiew und die Bobrineh, Kremcntschug. bei H°n ^^°"M und Mcschki diuchschneiden '"" ln das Schwarze Meer einmünden. Der Canal wird eine Tiefe von 4^/, Klaftern uud eine Vreite voll 18 Klaftern in der Tiefe und von 35 Klaftern auf dem Wasserspiegel habeu. Die Gcsammtkosten sind mit circa 220 Millionen Rubel berechnet. Um die Schiffahrt auf dem Canal zur Nachtzeit zu ermöglichen, wird derselbe elektrisch beleuchtet werden. Im Spät« sommer dieses Jahres sollen diese Arbeiten ihren Allfang nehmen. — (Process Äoitschew.) Wie man aus Sofia schreibt, findet dort Mitte dieses Monats die Cassationsvcrhandlung über die Nichtigkeitsbeschwerde der Mörder der Anna Szimon, den gewesenen Rittmeister Voitschew uud deu gewesenen Polizeipräfectcn Novelitsch, statt. Das Gerücht, Voitschew sei aus diesem Anlasse nach Sofia gebracht worden, sei unrichtig, da den Verhandlungen von Nichtigkeitsbeschwerden die Verurtheilten nicht beiwohnen. — (Ausstellung in Rochefort sur Mer.) Die Gebäude dieser Ausstellung erheben sich rasch und die Hauptknppel, die eine Höhe von 25 Meter erreicht, ist gänzlich beendet. Zwei neue Gallericu werden noch gebaut, da die ersten nicht genügen für die Zahl der schon angelangten Anmeldungen. Die officielle Eröffnung findet am 29. Mai d. I. statt. Die Ausstellung, die eine Vodenfläche von 65.000 Metern umfasst, ist eiue internationale und coloniale. Sie steht nnter dem Schlitze der Minister des Handels nnd der Industrie, der Marine und der Colonieu sowie der Departements- und Stadt« behörden uud der Handelskammer. Alle Anfragen sind zu richten an den Verwalter, Maine de Rochefort snr Mcr (Franreich). Local- uud Prouinzial-Nachrichten. * Sitzung des Laibacher Gemeinderathes am 13. April. Vorsitzender: Bürgermeister Ivan Hribar. Anwesend 16 Gemeinderäthe. Der Bürgernleister widmet dem verstorbenen Doctor Tuftpanz einen warmen Nachruf. Ueber seinen Alltrag erhebt sich die Versammlung zur Trauertundgebnng von den Sitzen. Nach einigen Bemerkungen des Bürgermeisters zu den Prototollen der letzten Sitzungen wird zur Tagesordnung geschritten. GR. Gogola berichtet namens der Personal- und Rechtssectiou über den Alltrag des Bürgermeisters betreffs Berathung über die Feier des fünfzigjährigen Negierungs-jubiläums Seiner Majestät des Kaisers. Es wird zu diesem Behufe ein nenngliedriger Ausschuss gewählt, bestehend aus den Herren: Dr. R. u. Bleiweis, Dimnik, Kozak, Pavlin, Plantan, Dr. Stare, Oubic, Velkovrh und Zuzck. In die Militärtaxbemessmigs - Commissiou werden gewählt die Gemeinderäthe Klein und Zitnik. Dem Gesnche der Maria Speil, Besitzerin in der Tirnaucrgasse Nr. 15, um AbschreiblMgsbewilligung wird Folge gegeben. Namens der Vausectiou berichten: GR. Dr. Stare über das Ansuche» der kraiuischcn Ballgesellschaft wegen Aufzahlung für den Bau des Cauals in der Vcgagaffc. Dem Anfuchen wird keine Folge gegeben. GR. Pavlin wegen Aenderung des Zuganges zu den städtischen Arresten. Der Magistrat wird beauftragt, dieselbe nach den Plänen des Bauamtcs durchzuführen und wird hiezu ein Credit von 1030 fl. bewilligt. Das Gesuch des Besitzers Johann Bavdet wegen Ncberlassung des Holzwerkes und der Ziegel seines alten Hauses wird bewilligt. (Referent GR. Tercel.) GR. Znzek: Ueber das Gefuch des Besitzers Iohaun Drazil um Bestimmung der Baulinie für den Neubau in der Castcllgasse und im Binderstcig; die Bauliuie wird uach den vorgelegten Plänen bewilligt. Wegen Bestimmung des Niveaus in der Wolfgasse; das Nivean wird nach den Allträgen des Bauamtes festgesetzt. Ueber das Gesuch des I. Dovö um Aaubewilligung; dem Gesuche wird keiue Folge gegeben, jedoch dem Bau-Werber empfohlen, auf einer anderen Parcelle den Bau auszuführen. Ueber die Ausfertigung des Planes des Ingenienrs Loos für den Centralbahnhof; der Bürgermeister wird beauftragt, dem Ingenieur Loos eine angemessene Entschädigung anzuweifcn uud der Gemeinderath drückt demselben den Dank für sein Entgegenkommen aus. Ueber den Bau der neuen städtischen Mädchen-Voltsschule bei St. Jakob. Nach einer längeren Debatte, an der sich die Gemcindcräthe Dr. R. v. Blei weis, Dr. Tavcar, Pavlin und Turk bethciligton, wird beschlossen, den Magistrat zn beauftragen, vorerst die Vcrhandllmgcn mit den compctenten Schulbehörden einzuleiten. „..,.« >s ^ Ueber den Bau der Fenerwehr-Centrale m Lcnbach; den Vorschlägen des Bürgermeisters Meßt sich die Bau-section an lind es werden deren Anträge, den Ban nach den Plänen des Architekten Hinträger nm den veranschlagten Preis von 113.500 fl. auszuführen, den Magistrat zu beauftragen, die Detailplüne sofort aus- zufertigen und von der Regierung die Bewilligung zu erwirken, die Kosten aus dein Anlehen vom Jahre 1895 zu decken, angenommen. Ueber die Aestimmnng des Niveaus der Uferstraßen ill Laibach. Dasselbe wird nach dein Projecte der Morast-entfumpfuug festgesetzt. Namens der Polizeisection berichten: GR. Zabukovec über das Gesuch der Fiakergeuossenschaft wegen Auflassung des Pferdcstandes beim Untertrainer-Bahnhofe. Dein Antrage der Section entsprechend wird, nachdem GR. Turk die Auflassung befürwortet hatte, dem Gesuche keine Folge gegeben, jedoch gestattet, dass nur ein Wagen zu jedem Zuge entsendet werde. Viccbürgermeister Dr. N. v. Blei weis über den Ailtrag des Magistrates wegen Wahl der städtischen Appro-uisionierungs-Section. Es wird von einer Wahl abgesehen, hingegen der Magistrat beauftragt, die feinerzeit erflofsenen Verordnungen wegen des Vorverkaufes in Erinnerung zu briugen und strenge durchzufühlen. ' Betreffs der städtifchen Schlachthalle und der Vieh« markte im Jahre 1897. Der Bericht wird zur Keuntnis genommen und der Inspection die Anerkennung für ihr ersprießliches Wirlen ausgesprochen. Namens der Schulsectiou berichtet GR. Dimnik über einige Anforderungen der II. städtischen Knaben-Volksschule. Dieselben werden bewilligt. Vicebürgermeister Dr. Ritter von Blei we is berichtet namens des Schlachthaus-Directoriums über einige Aenderungen in der städtischen Schlachthalle. Der Magistrat wird beauftragt, dieselben ^ durchzuführen und es wird zu dtrsem Zwecke ein Credit von 542 fl. bewilligt. Der Antrag, die Fleischbeschau dem Herrn Nuzzolini im Jahre 1898/99 ill seiner Fabrik zu Udmat gegen eine Pauschalsumme vou 350 st. zu bewilligen, wird angenommen. GR. Grosel berichtet namens des Directoriums der städtischen Wasserleitung über das Gesuch des C. Koch wcgeu Verläugerung der Röhren bis zu seinem Hause; wird bewilligt. Ueber das Gesuch des C. Leskovic wegen Abschreibung des Wasserzinses; es wird die Abschreibung der Hälfte des Betrages genehmigt. Die Verhandlung wird heute um 5 Uhr nachmittags fortgefctzt. Statistik des österreichischen Tabakmonopols. In Oesterreich bestehe», wie dem letztausgegebenen Hefte der «Mittheilungen des Finanzministeriums» zu entnehmen ist, derzeit 33 Tabakrcgie-Etablissements, nämlich 28 Tabakfabriten, 1 Havanna - Cigarren - Magazin (in Wien) und 4 Tabakeinlösämter (in Gravosa, Imoski, Sinj »lnd Vergorac). In diesen Etablissements waren mit Ende December 1896 3850 männliche und 34.161 weibliche Arbeiter beschäftigt, daruuter 21.655 mit der Fabrication von Cigarren. Die größte Zahl von Arbeitern befchäftigte die Tabakfabrit in Sedlec (2451), dann folgen Laib ach (2251), Fürstenfeld (2240), Iglau (2292), Hainburg (2163), Gödlng (2159) u. s. w. Der Durchschnitts-Wochenverdienst betrug in der Fabrik Wien-Nennwcg für männliche Arbeiter 8 fl. 46 kr., für weibliche 5 fl. 93 kr., für jugeudliche 3 fl. 95 kr. und steigt hinab bis zu den Wochenlöhnen von 2 sl. 85 kr., be-zichungsweife 2 fl. 39 kr. und 1 fl. 85 kr. in der Fabrik Zablotow. Nebst der menschlichen Arbeit waren in einer Reihe von Fabriken 28 Motoren mit 694 Pferdckräften, ferner 1040 Maschinen für Motorenbetrieb und 15.586 Maschinen für Handbetrieb thätig. An Tabatmaterial wurde im Auslaude angefchafft: westindisches 14.289 Mctr. um ruttd 2,268.000 ft., ostindisches 38.935 Mctr. um 7,377.000 fl., südamerikanisches 21.217 Mtcr. um 2,088.000 fl., nordameritanifches 10.255 Mtcr. um 874.000 fl., türkisch - maccdonischcs 25.417 Mtcr. um 3,215.000 fl., hercegovinifches 7094 Mctr. um 797.000 fl., außerdem an Fabricate,: 3,127.845 Stück Havanna-Cigarren um rund 475.000 st., 5,340.000 Stuck egyptische Cigarette» um 118.413 fl. :c., zusammen an Fabricate» 12'/, Millionen Stück um 737.500 fl. In den inländische» Fabriken wnrden an Cigarren erzeugt 1242 438 927 Stück, an Cigarette» 1.996,647.440 Stück ' Die meisten Cigarren erzeugte die Fabrik Iglau (88 130.000), dann folgen Sacco mit 85,765.000, Üandstron mit 84,359.000, Scdlec mit 83,535.000, Fiirstcnfelo mit 76,386.000, Laibach mit 74.511.000 Stück. Die größte Zahl von Cigarctten wurde erzeugt in Hainbnrg (223,561.140), dann folgen Laibach mit 206,707.000, Igla» mit 171,328.000, Ncutitschein mit l.31,410.500, Seolcc mit 129,073.500 Stück. Im ganzen wurden 331.265 Metercentncr zu Cigarren, Cigarette», Ranch« und Schnupftabak verarbeitet. Was die Totalergebnissc des Tabalfabricaten-Verfchleißes im Jahre 1896 betrifft, so wurde bei einer Absatzmcnge von 332.460Metcrccntner eiu Gelderlös von 98,588.565 st. erzielt, wonach sich gegenüber den Verschleihresulwten des Jahres 1895 (323.247 Metercentner mit 90,045.336 sl.) Laibacher Zeitung Nr. 83. 656 14. April 1998. eine erhebliche Zunahme ergibt, nämlich an Material 9213 Metercentner (2 65 M.), im Gelde 3,543.229 fl (3 93 pCt.) Dieses Plus ist ausschließlich auf den höheren Inlandsverbrauch zurückzuführen, da die finanziell überhaupt nicht belangreichen Ergebnisse des Verkaufes in das Ausland sich nur unbedeutend von jenen des Jahres 1895 abheben. Bei dem Verschleiße im Inlande hat der Absatz von 331.490 Metercentner einen Gelderlös von 93,204.469 fl. eingebracht, an welchem die Fabricate des allgemeinen Verschleißes mit 315.102 Metercentner -- 88,818.74? fl., jene des Limito-Verschleißes mit 14.207 Metercentner — 539.515 fl., endlich die des Specialitäten-Verschleißes mit 2161 Metercentner — 3,846.20? fl. participieren. Die procentuell größte Steigerung gegen das Vorjahr unter diesen drei Gruppen zeigt der Specialitäten-Verschleiß mit 4-28 pCt., die geringste der Limito-Verschleih mit 3-37 pCt., während der den Ausschlag gebende allgemeine Verschleiß eine Steigerung von 3-94 pCt. (8743 Mctr. mit 3,363.842 fl.) ausweist. Nach dem Gelderlüse vertheilt sich die Steigerung auf die einzelnen Fabricaten - Gruppen in folgender Weise: die Mehreinnahme gegen 1895 beträgt bei Cigarette» eigener Erzeugung 1,364.935 st., bei Cigarren eigener Erzeugung 1,301.183 fl., bei Rauchtabak 803.683 fl., bei importierten Cigarette» 168.404 st., bei Gespunsten 21.097 fl. ___^_^_ — (Export nach Tunis.) Das k. k. Handelsministerium theilt der Handels- und Gewerbelammer mit, dass der Finanzdirector in Tunis neue Vorschriften für die Ursprungsnachweisung einzelner Waren in der Einfuhr nach Tunis erlassen hat. Die Vorschriften um-fasseu folgeude Punkte: 1.) Dem Urspruugsnachweise unterliegende Waren. Die nachstehend angeführten Waren aus solchen Ländern, welchen in der Regentschaft — fei es auf Grund eines Vertrages oder im Wege einer Vcr-ordnnng — Iollermähigungen zugestanden sind, genießen diesen ermäßigten Tarif nur dann, wenn dieselben bei der Einfuhr von Ursprungsnachweisungen begleitet sind, und zwar: Rohseide, Cerealien, Reis, Pistazien, getrocknete Trauben, Sämereien, vegetabilische Oele, ölhaltige Früchte und Oelsaat, Kaffee, Pfeffer, Neugewürz, Zimmt, Gewürznelken, Thee, Benzoeharz, Holzkohle, Färb- und Gerbstoffe, Oliventrcster, gemeine Weine in Gebinden, Natron, zubereitete Farbstoffe (Cochenille, Indigo), Silber-Bijouteriewaren, Treffen, Geflechte und Teppiche aus Sparterie und Korbflechtarbeit, Baumwollwaren, Cacao, Zimmtcafsia, Muscat, Vanille, exotische Gummen, exotische Harze und andere exotische harzhültige Producte. Das Ursprungsland eines Producte» ist jenes, in welchem das betreffende Product erzeugt oder geerntet wurde. Es wird daher ein Product seines Originalursprunges dadurch nicht verlustig, dass dasselbe in ein drittes Land gegen Zollcntrichtung eingeführt wurde und später zum Zwecke der Einfuhr nach Tunis wieder aus dem Verkehre dieses Landes genommen wird. 2.) Art, Form und Modalitäten ^ für den Ursprungsnachweis. Der Ursprungsnachweis wird geliefert durch Certificate, welche im Lande der Production entweder durch den Vorstand des Ausfuhr-Zollamtes oder durch den französischen Consul oder Consularageuten ausgestellt werden, welcher im Absendungsorte oder im Verschiffungshafen seinen Sitz hat. Für die Ursprungszeugnisse ist kein bestimmtes Formulare vor-, geschrieben; es genügt, wenn dieses Document unter Angabe der Warellgattung, Bezeichnung der Kisten oder Behältnisse und des Bestimmungsortes die Bestätigung enthält, dass die betreffende Ware aus dem Lande der Absenkung stamme. 3.) Als Ursprungscertificate werden in gleicher Weise zugelassen die öffentlichen Erklärungen, welche bei den Behörden des Abfenduugsortes entweder durch den Producenten, den Fabrikanten, deren Bevollmächtigte, oder endlich durch solche Kaufleute abgegeben werden, welche entweder mit einer Vollmacht des Producenten oder Fabrikanten versehen sind oder aber glaubwürdige Facturen übcr die zu versendenden Waren vorzuweisen in der Lage sind. Diese Bescheinigungen lünnen namentlich durch Handelskammern, Gemeindevorstände oder Polizeicommissariate ausgestellt werden; sie sind vom Declaranten zu unterfertigen. 4.) Der Ursprung der Waren aus Frankreich, seinen Colonien, Besitzungen oder Protectoratsläudern kann dnrch diesen Ursprung bestätigende Ausfertigungen der Zollämter des Mutterlandes, beziehungsweife der Colonien (Erlaubnis-und Passierscheine, Zollsicherstcllungsurtunden, Manifeste lc.) erbracht werden. 5.) Wenn die Ursprungsbeschcinigungen von Ortsbehördeil ausgestellt werden (Punkt 3), müssen die Unterschriften vom französischen Consul oder Consular-agenten des Ortes der Ausstellung, beziehungsweise des nächstgclegcnen Ortes legalisiert werden. Dagegen kann bei den von den Zollämtern ausgestellten Certificate«: (Punkt 2) von der consularämtlichen Legalisierung abgesehen werden, wenn die Certificate mit dein Siegel dieser Zollämter versehen sind und kein Zweifel über ihre Echtheit entsteht. 6.) Im Falle eines Zweifels über den Sinn des Textes der ill fremden Sprachen abgesassten Ursprungsdocumente erlischt drei Monate vom Tage des Visums der Consularbehärde, beziehungsweise, wenn sie diesem Visum nicht unterworfen sind, vom Tage ihrer Ausstellung an gerechnet. 8.) Durch die Beibringung der als bloße Informationsbehclfe dienenden Urfprungsdocumente werden die Zollämter in Tunis in keiner Weise gebunden, sondern bleibt deren freies Prüfungsrecht aufrecht; sie bleiben insbesondere befugt, den declarierten Ursprung anzufechten, wenn die vorgenommene Prüfung einen Zweifel der Nichtigkeit der gemachten Angaben ergibt. Die Prüfung hat sich in allen Fällen auf die Feststellung des wahren Ursprunges auf Grund der Beschaffenheit der Waren, dann auf Grund der Erklärungen der Importeure, der Umstände der Einfuhr, der Vordpapiere und der die Tenduug begleitenden Documente (Conossemente lc.) zu erstrecken. 9.) Dem Ur-sprungsnachweise unterliegende Waren, welche ohne Cer-tificat zur Eingangsverzollung gelangen, unterliegen den Gesetzen des Gcneraltarifes; hievon kann jedoch Umgang genommen werden, wenn die Betheiligten sich durch eine rechtsgiltige Bürgschaftserklärung verpflichten, die Zoll-gebüren zu erlegen oder in einer bestimmten Frist ein Ursprungscertificat beizubringen, es sei denn, dass es sich nur um einfache Außerachtlassung einer Formalität handelt. 10.) Fälle des Erlasses desUrspruugs-Nachweises. Der Ursprungsnachweis ist nicht obligat in folgenden Füllen: 1.)Wenn die aus einem französischen Hafen direct provenierenden, aber aus einem die Zoll-ermäßigungen genießenden Lande stammenden Waren mit einer Bescheinigung des französischen Zollamtes gedeckt sind, woraus hervorgeht, dass die declarierte zollbcgün» stigte Provenienz durch die Zollbehörde im Hafenplatze als richtig anerkannt wurde, und dass die Waren von der Zeit ihrer Ankunft in Frankreich bis zum Momente ihrer Reexpedition in die Regentschaft Tunis fortwährend in Händen des Zollamtes sich befanden. 2.) Wenn es sich um kleine, in Postpaketen zur Verselldung gelangende nnd nicht eigentlich den Gegenstand von Handelsoperationen bildende Quantitäten handelt. — (Licitationen für Lieferung von Metalldraht und Messingtafeln.) Das k. k. Handelsministerium theilt der Handels- und Gewerbe» kammer mit, dass die General-Post- und Telegraphen-Direction in Bukarest für den 23. und 30. April und 3. Mai d. I. Licitationen für Lieferung von Metalldraht und Mcssingtafeln allsgeschrieben hat. Die Aufrufs» Ausschreibungen können in der Kanzlei der Handels- und Gewerbekammer in Laibach eingesehen werden. — (Effectentombola.) Im Einvernehmen mit dem k. k. Ministerium des Innern hat das t. k. Finanzministerium der Filiale Vigauu, Bezirk Nadmauns-dorf, der t. k. Landwirtschafts - Gesellschaft in Kram die Veranstaltung einer Effectentombola für das Jahr 1898 bei Ausschluss von Gewinsten in Geld und Geldcffectcn bewilligt. Der Reinertrag dieses Unternehmens wird zur Anschaffung landwirtschaftlicher Geräthe verwendet werden. —o. — (Entscheidung in Bau-Angelegen» !heiten.) Der Verwaltungsgerichtshof hat übcr eine l diesbezügliche Beschwerde entschieden, dass die Baubehörde ' zur Verweigeruug des Bauconscnses für einen projcctierten 5 Zubau (Keller-Einbau) wegen Ueberfchreitung der festgesetzten Baulinie berechtigt ist. —o. * (Leichenbegängnis.) Das Leichenbegängnis des gewesenen Präsidenten der Notariatstammcr Doctor Bartholomews Suppanz fand gestern unter großer , Theilnahme von Leidtragenden und Trauergästen statt. Den Trauerzug leitete der «Sokol» ein, der corporativ mit der Fahne ausgerückt war; dem mit prächtigen Kränzen reich geschmückten Leichenwagen folgten die An« gehörigen und zahlreiche Honoratioren. Es erwiesen dem Verblichenen durch ihr Geleite die letzte Ehre: Seilte Excellenz Herr Landespräsident Baron He in, Landeshauptmann Detcla mit den Landesausschnssbcisitzcrn, Landesgerichtspräsident Levicnik mit Beamten dcr Justizbehörden, Hofrath Dr. Racit, Bürgermeister Hribar mit Gcmeinderüthcn, dcr Präsident der No» tariatskammer I. Gogola mit Mitgliedern derselben. Abordnungen der Advocatenkammer, dcr krain. Sparcasse, Deputationen verschiedener Vereine u. a. m. — (Platzmusik.) Bei günstiger Witterung werden von der Musik des t. u. t. Infanterieregiments Nr. 27 am 17. und 24. d. M. Platzmufiken in dcr Sternallee abgehalten werden. Beginn jedesmal um 11 Uhr 30 Min. vormittags. — (Neue Dienstordnung der österreichischen Staatsbahnen.) Die aus dem Dienstverhältnisse entspringenden Rechte und Pflichten waren bei dcn l. l. Staatsbahnen scholl seit dcr Wieder« aufnähme des Staatsbetriebes durch eine umfassende Dienstordnung (Dicnstpragmatik) geregelt. Dieselbe hat sich im ganzen gut bewährt, zumal die nach ihrer ersten Hinausgabe im Jahre 1884 neu hervorgctommcncn Bedürfnisse wiederholt durch Aenderungen und Ergänzungen berücksichtigt wurden. Dessenungeachtet machte sich die Nothwendigkeit einer durchgreifenden einheitlichen Neubearbeitung der Dienstordnung immer dringender geltend, weil die Staatseisenbahn-Verwaltung Wert darauf legen musste, einerseits den öffentlich-rechtlichen Charakter des Staatseisenbahndienstes mehr als bisher hervorzuheben, anderseits unbeschadet der im Eisenbahndienste aus Sichcrheitsrücksichten unerlässlichen strengen Ordnung ^ Disciplin den ihr bekannten, begründeten WunMi Personals nach Festigung seiner Stellung und A«"" der dieselbe umgebenden rechtlichen Garantien eniW zukommen. Die in dieser Hinsicht schon vor lang" r ^ eingeleiteten Vorarbeiten sind nunmehr 5""'^'^,,. gelangt, ulld ist mit Circularerlafs des t. t. ^c"" v Ministeriums vom 7. d. At. die Hinausgabe der ^ Dienstordnung an die unterstehenden Behörden ^^ Organe dcr Staatsbahnverwaltung erfolgt^ /«)' ^. Dienstpragmatik behandelt in eigenen AbschnMen ^ führlich die dienstlichen Pflichten des Personals, ^ Rechte der Bediensteten, ihre Behandlung wahrem ^ Erfüllung der Militärpflicht, dic Dienstvcrgeyen Strafen, die Versetzung in den Ruhestand. ,, ..^el' — (Berücksichtigung heimischer u ^ n ehmer,) Das «Fremdenblatt» erfährt: "" . M"' rechtigtcn Klagen abzuhelfen, wonach bei den ^ ^ ^m bauten in sehr vielen Fällen oe» einheimischen ^ ^ die Möglichkeit des Verdienstes entzogen wird, "" ^„, Eisenbahnministerium rücksichtlich der Swats"ie "^ bauten die Aufnahme der Bestimmung in dle ^, stcllungen verlangen, durch welche der ^^r"? uel" vorzugsweise» Verwendung der einheimischen Arv pflichtet wird. Nückfichtlich der P"vat-ElsenbaY'i „ traf das Eisenbahnministerium gleichfalls Voney behufs Berücksichtigung der einheimischen Ärbelter. ^ * (Ertrunken.) Am 6. d. M. geg" ^„ nachmittags fuhr der Besitzer und Ortsvorsteher ^,^^ Mulc aus Otok, politischer Bezirk Loitsch, in wcg^ ^ seines dreieinhalbjährigcn Sohnes Johann auf " ^ Getreidcsäckcn bcladencn Kahne übcr dcn -6^' ^Mc zur Mühle des Johann Mooic in Goriticc. I" ^.A ließ Mulc, während er die Säcke in die 5MY Acl den Knaben im Kahne zurück. Als er den mer .^ abholte, vermisste er das Kind, suchte dasselbe " ^W> es ertrunken im Wasser liegen. Die sofort aN8^ ^ Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos und > ^„e Leichnam des Knaben ill die Todtenlammer '»a^ ^^ überführt. Johann Mulc, dessen Unachtsam!".^ Vorfall zugeschrieben werden dürfte, hat hi^V^ ^' dem l. k. Bezirksgericht ill Laas die Anzeige "'sta" ^ ^if — (Gegen das Sacchari n.) I'» V" ^ M' die Ankündigung des Finanzministcrs Dr. K " l z ^ ^„, sorge treffen zn wollen, dafs der überhandnehm ^Mif sum des Saccharins eingedämmt wcrdc, ist der ^^He» von Interesse, den die Saccharincommission des ^^ Reichstages angenommen hat. Der ^"^!"^s >'^ ij 1. Künstliche Süßstoffe im Sinne dieses ^v^ ^s alle alls künstlichem Wege gewonnenen Stoffe, ^ ^f-Süßmittcl dienen können, eine höhere Süßtras . .Ail' finicrter Rohr- oder Nübenznckcr, aber nicht " I^lich"' dcn Nährwert besitzen. 3 2. Die Verwendung ^ Süßstoffe bei der gewerbsmäßigen Herstellung Ai"" rnngs- ulid Gcnussmittelll ist als Verfälschung '^gs' des § 10 dcs Gesetzes über den Verkehr n"l/^nd""s uild Genussmitteln anzusehen. Die unter ^ „„d von künstlichen Süßstoffen hergestellten Nahru'^^g Gcnussmittcl dürfen nur unter einer diese ". ^^bo^." erkennbar machenden Bezeichnung verkauft oder l^^stofl''' werden. § 3. Cs ist verboten: 1.) Künstliche ^" bei dcr Herstcllnng von Bier, Wein oder ""^que""" Getränken, von Fruchtsäften, Couferuen ""^xlezM' fowie voll künstlich erzeugten Zucker- oder T' „^„ite" syrupeu zu verwenden; , 2.) die unter erstens ^^sjofsl Nahruugs- uild Gcnussmittel, welchen kimMe ,^> zugesetzt sind, zn verkaufen oder feilzuhalten- ,^v0l' Handlungen unterliegen der im H 16 oder sow ^hc^ stehend unter Ziffer 2 bezeichnete Handlung " ^s lässigkeit begangen worden ist, der im § ^ ^ §§ ^ vom 14. Mai 1879 vorgeschriebenen Strafe^ ^es' bis 17 dafelbst finden Anwendung. 3 4- .^ Oesetz^ rath ist ermächtigt, die zur Ausführung b^^ffett. "7. erforderlichen Ausführungsbestimmungen ö" ^ slpl" Ferner wird aus Budapest gemeldet: ?'" H.^uete'" findet im ungarischen Finanzministerium eine A^ Augelegcnheit der Beschränkung des Verkehres charin statt. - lArad»^ -(Erdbeben.) Ein Telegramm aus ^" ^^ vom 13. d. M. meldet, dass dort am 12- d- -" . ^ um 9 Uhr 20 Minuten eil, ziemlich heftiges, " ^. ^ irdifchem Rollen begleitetes Erdbeben verspürt '" ^ „„ö mehrere Secunden andauerte. Hiemit wird /" ^te ^ gemeldete Beobachtung dcr hiesigen Erdbeben' stätigt. <2 d'? — (Aus Abbazia) wird uns vom dFi' gemeldet: Das rumänische Königspaar trifft an ^h„M hier eill und wird in der Villa Angiolma ^ ^ nehmen. Die Vorbereitungen für den A"^lit ^ Majestäten sind ill vollem Zuge. — Der ^i ^h^ Verwaltuugsrathes der Südbahu-Gesellschaft " ' v. Chlumecky ist hier eingetroffen. ^„, 12-"" "(Aus dem Polizeirapporte.)"" ^l" den 13. d.M. wurden vier Verhaftungen w^ ^ streifens in der Stadt vorgenommen. — ^" ^beit ^ die Maurer der kraiuischcn Ballgesellschaft d"^^ °, ulld forderten eine Lohnerhöhung. Heu^ .^ M Arbeit bei allen Bauten der Gesellschaft " ^-l« genommen. ^bacherIeitung Nr. 83. 657 14 April 1898. Neueste Nachrichten. Spanien und Nordamerika. (Original-Telegramme,) m.a «^"b""' 13. April. Reuters Bureau meldet "I^ashmgwn: Wie verlautet, sind die gestern ge- oetcn Resolutionen mit kleinen Abänderungen dem don k ^ ^"' Repräsentantenhause unterbreitet und cons '^ " einstimmig angenommen worden. Die «Mdatwen Führer beider Häuser betrachten den llusA unvermeidlich, wenn Spanien Cuba nicht für 3> republikanischen Mitglieder des Comites ibr? 2 s.l und Wege des Repräsentantenhauses gaben sM. ' '"""g' s"lls die Nothwendigkeit eintreten 2^ "euerliche Kriegssteuer von 100 Millionen leib? ' !" ^^ einzuführe» und eine innere An- l,.:. '" ^"lds. welche fünf Millionen Dollars ein- '"ngen sM. aufzulegen. Eik,^"!^"gton, 13. April. In der heutigen UW.."es Senats legte Davis den Bericht der heit/., Commission für auswärtige Angelegeu- 6aae <^'r ^^"' besagt: Iu Erwägung, dass die die bis ' "^ seit drei Jahren andauert und läna?, ^". ^"stoning der «Maine» führte, nicht die N^<, ld" werdeu kann, wird beschlossen, dass Es w k' "6. von Cuba frei und unabhängig sei. verlang ^^ der Vereinigten Staaten dies zu runa !l "ü fordern wir vou der spanischen Negie-sofort. l^ Autorität und ihre Negierung auf Cuba aus (5?ugebcn und ihre Land- und Seestreitträfte Mächtig ^rückzuziehen. Der Präsident wird ernste d N " Kenntnis gesetzt, die gesammten Streit-um ^„«^^uugten Staaten so lange zu verwenden, Nesolmi "I'Hzufilhren. Der Senat wird über diese Eenütn. ""'^ Beschluss fassen. Die conservative»! wren r^h,„ ^, ^^^ weldet ^ylugtun, 13. April. Wie amtlich ge-Nefch. U ' "^^t das fliegende Geschwader den führen "^ "' ^" ^"""' v"" ^^ Stunden aus-^ «St ^,^^'gton, 13. April. Die Dampfer sind'vm, .' "^ 'St- Louis, der Amerika-Linie oen Vereinigten Staaten angekauft worden. 'Met js^.v r k, 13. April. Wie «Renters Bureau' über ^^ ^'telegraphische Verbindung mir Havanna L^seithent/^ " die telem.^/I' ^-April. «ReutersBureau- meldet, ^ywesl « ^ Verbindung zwischen Havanna und 'l wurde wieder hergestellt. Die Dage im Grient. l^_ . (Original »ItisDiamm.^ tussisch,,,"^utinopel, 13. April. In competenten 'Wche CabÄ^ ^" bie Nachrichten, dass das !"lchcidimma^ .)^ ^"?' wegen Zahlung der Kriegs-^"^ erklä> 2 ««^""oe ^dränge, als gänzlich gründ-gehabt i,,^'. ^"" b"bc im Gegentheil viel Nachsicht ^"reichen ?'j?^ ^"sicht, eine diesbezügliche Note zu ^- Vian ^'s, ^^uateu ununterbrochen vertagt worden «us der ai-^I !^ "^^ ausdrücklich auf der Zahlung Kriegsentschädigung, sondern nur "Mima Manque Ottoniane zu gewährleistenden ^ Gecegrcltnrne. ?"'sterium lwt ^^?- (^ng.-Tel.) Das k. k. Finanz-"^bern.ss,^" " ^" bekannten Gebürenprocesse der ^^^"wwch-Iassyer Eiscnbahngcscllschaft das Gesuch dieser Gesellschaft um ratenweise Entrichtung der Verzugszinsen und sonstigen Gebüreu zur Gänze abweislich beschieden. Prag, 13. April. (Orig.-Tel.) Wie das «Abendblatt» meldet, constatierte der Oberingenieur Koton, dass seit Sonntag 10 Uhr vormittags bis Dienstag 3 Uhr nachmittags ein Stillstand in der Erdrutschung in Klappai eingetreten ist. Einzelne Wasserläufe haben sich neuerdings belebt, was als ein günstiges Zeichen anzufehen ist. Die Gefahr fcheint somit beseitigt zu sein. Ministerpräsident Graf Thun hat für die obdachlos Gewordenen eine Unterstützung von 5000 fl. ans Staatsmitteln zugewiesen. Trieft, 13. April. (Orig.-Tel.) Aus Anlass der Abhaltnng einer geistlichen Conferenz in der neuen Antoniuslirche kamen zwischen den Veranstaltern und Socialdemokraten Unruhen vor, so dass letztere von dem Militär und der Sicherheitswache zerstreut werden mussten. Die Veranstaltung konnte hierauf zu Ende geführt werden, ohne dass weitere Ruhestörungen vorgekommen wären. Lussinpiccolo, 13. April. (Orig.-Tel.) Se. k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Stefan ist heute nachmittags mit seiner Familie an Bord der Z)acht «Ossero» hier eingetroffen. Bukarest, 13. April. (Orig.-Tel.) Der König und die Königin von Rumänien sind nach Abbazia abgereist. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Krain fül die Zeit vom 3, bis 10. April 1898. Es ist herrschend: die Maul« und Klauenseuche im Bezirke (Uurtfeld i» der Stadt Hiassenfuß (11 H.), Desinfection im Zuge; die Schweinepest im Bezirke (Aottschce in den Gemeinden Müsel (3 H.) und Niedcrdorf (6H,); im Bezirke Ourlselt» in der Gemeinde Grohdolina (6 H.). der «othlauf bei Vchweiuen im Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Hönigsteiu (1 H.). Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 12. April. Dr. Burger, k, k. Notar, Oottschee. — itlcuicnöic',, k. k. Postbeamter; Schulz, Private, Rudolfswert. — Dorn, Thicrarzt, s. Gemahlin; Pajanovil'-, Privat, Agram. — Lhutvor, Private, j. Schwester, Prag. — Wölfling, Private, s, Familie, Vcldes. — Edler von Hrussoczy, Privat, Moor (Un-gärn). — v. Hartel, Private; Wagenführer, Oberingenieur; Gott» lieb und Pullak, Kflte., Wien. — Padiann, Private, Saaz. — Volc, Priester, Neifuitz. ^ ^legl, Privat, Villach. — Sirca, Kfm., Sachseseld. — Navnil, Besitzer, Veldes. — Rosmann, Privat, Isola. — Bajer, Kfm., Rann. — Sever, Kfm., s. Gemahlin, Landstraß. — Ezimeg, Chef der Firma Körösi, Gra^. Hotel Stadt Wien. Am 11. April. Sing und Slutezly, Kflte.; Dr. Brenner, Primararzt, Linz. — Dr. Wcihucr, Aduocat, f. Frau, Krems; — Dr. Aduja, Adwcat, s. Frau; Praschnilar, l,u.l. Major; Grübner, Privat, Klagenfurt. — Corier und Lavriö, Me.; Benyvuc, Goldarbeiter, s, Söhnen, Trieft. — Pedazzi, Kfm., s. Sohn, Trcvifo. — Vaöiö, l. l. Marine «Akademie-Adjunct, Pola. — Lamprecht, Werlfiihrer, f. Frau; Köttner, Kinder-gärtiinin: Stanlpfl, Uhrmacher, Neumarktl. — Widcrwiler, Privat; Blau, Kfm,, Marburg. — Neustädter, Kfm., Stuttgart. — Hecht und Lindner, Kflte., Brunn, — Graf Thurn, Guts. bescher, Breitenau. — v. Vestemct, f. Frau, Nudolfswert. — Hübt, Maler, Wolfsberg. — Ehrmann, Beamter, Nabresina. — Grümann, Buchhalter, Budapest. — Bodizza, Director, s. Frau, Graz. — Nrbanöiö, Gutsbesitzer, Billichgraz. Hotel Vloyt». Vom 9. bis 12. April. Kencur, Private, j. Schwester, priest. — Mayer, Beamter; Mayer, Private, Klagenfurt. — Kern und Weis, Rennfahrer, Graz, — Dr. Kenda, Wippach. — Kocbel, Oberlehrer und Sijaniö, Lehrer, Obcrbnrg. — Stefanie, Besitzer, f. Frau, Griblje. — Paßy, Bahn-Adjunct, Villach. — Alt und Wiutler, Private, Agram. — Zech, Buchhändler, Mar« burg. — Nimmer, Realitätenbesißer; Marliö, k. l. Gymnasiallehrer ; Zuftanöiö, Besitzer; Rems, Kanzleigehilfe, f. Frau, Ru« dolfswert. — Sevar, Kfm., St. Georgen. — Baraga, Privatier, Dragomer. — Lausig, Reisender, Prag. — Pongratz, Beamter, s, Frau, Aßling.______________________________ Verstorbene. Am 8. April. Heinrich Zirkelbach, Hausbesitzerssohn, 21 T., Ziegelstraße 33, Darinkatarrh. Am i). April. Friedrich Pogacnil, Schuhmacherssohn, 2 I,, Reitfchulgasse 9. Tubercnlose. — Elisabeth Ianko, Leder» verkäuferswitwe, 59 I., Bahnhofgaffe 11, chron. Rheumatismus. Am 10. April. Victor Sustersic, Zimmermalersfohn. » M., Ziegelstraße 5b, Durchfall. — Iosefa Nray, Gouvernante, 29 I,, Polanadamm 38, Tuberculose. Am 11. April. Dr. Barthlmä Suppanz, l. l. Notar, 88 I., Deutsche Gasse 8, chron. Lungenentzündung. — Vincenzia Zajc, Aufseherstochter, 6 T., Sparcassestraße 6, äeisrum» nec». ulltoruni. Im Civilspitale. Am 8. April. Lulas Sesel, Taglöhner, 54 I., cirrliosiä I)6pllli8. Am 9. April. Johann Bozii, Inwohner, 67 I., Lm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. 1«' 2 Ü.N."s7L9-4 1'4-5 ^SW. mäßig"' halb eewösst"'^^ " 9 . Ab. I 731-1 74 N. mäßig^___bewölkt^___ 14, l 7U. Mg. j 734-3, 4-9 j SO. mäßig ! fast heiter , 0 2' Das Tagesmittel der gestrige» Temperatur 9 l>°, um 0 3' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Ritter von Wissehrad. Philharmonische Gesellschaft. Heute abends 8 Uhra«'. gemischte Chorprobe. yi-Vfi[jiii. Eine der ältesten, bestrenommierten Kunst- und Handelsgärtnereien wird ab 1. Ootober 1898 unter günstigen Bedingungen verpaohtet. Näheres bei Frau Fanny Ermaoora, Lalbaoh, Gradlsoha Nr. 10, I. Stook. (1445) 3—1 Eine sohttne, aonnseltlg gelegen« ^il^o hnumg ebenerdig, bestehend aus zwei Zimmern, Küche, Holzlege und Keller, ist um 140 fl. an eine solide, ruhige Partei sofort zu vergeben. — Zu besichtigen in der Land-wehrstraase 1. (1446) Im Cafe Europa sind folgende Zeitungen zu vergeben: «Blovenaki Narod», , «Extrablatt», «Obzor», «EdinoHt», Prl«»^ vbliuattonen. Elllahfthbahn 600 u, 300« Vl. 4'/„ °b 10»/„ «. Lt. , , . t!7 »0 N8 !i5 «llsübelhbahn, 4«) u, 2000 Vl. 200 M, 4°/....... l20'5l) 12140 tzra„z'I°Ics.V., 1 ^'5 «alizilche Karl»Ludwig>Vahn, dlverlc Ntücle 4°/„ . . , . »9 80 U>1 80 Voiarlverger Bahn, 9 70 100 70 Un«. Golbiente 4°/, pel Casse lül 10 I2l »0 bto. dt». per Ultimo . , . . I8l U' 121 30 dto. Rente ln Kroneuwähr,, 4"/,, steuerfrei für WuKronen Äiom. 99 85, »u °>ü <"/„ dto, dl», per Ultimo . , !w'8', g<, s,5 dto,Lt.«, 3ll,«i)lb10«Il.,4'/,''/« 119'2!>!i20 - dt«. dt». Silber 100 fl,, 4>/,'/n j00'1b N'I 15 btll, Stllllts-Oolig. (Uüg, Ostb.) V, I. I87U, b°/»..... ,L, 80 122 l!0 dto,4'/,«/<,Ech»nlreglll«AbI,.Obl. is,o u« n>l °>0 bto. Prüm,.NnI, k 100 fl, «, W. ißy 50 ,s,l !>n dto, dt«, 5 bd fl. S. W. l«s> — lL0 70 Thtih.Rea.«°ft 4°/, 100 fl. . l.W 75 140 7!) GrundtnU.» Obligationen (für 100 fl. CM.). <«/„ ungllrilche (100 fl. s. W.) . „? »0 9« »0 4°/, lroatilche und slavonische , 97-75 U8 75 Andere üssentl. Anlehen, z>onllU'Me«..Lose b«/„ ... i80 2k> l3i — dto. .«lnlelhe 187« . . IM - — - Nnleheil der Stadt Oör» , . l,l»'5N —'— «nlehen b. Ltabtsssmelude Nlcn ioii-8« l04 »u Nnleden b, Stabtnemelnbe Wien (Vilber über V°ld> . , , . l2" li!? !»« Primic» A»I, b, Stllbtll»!, Wien lL» !>o i?« 50 «0iseb«u.°lnleh en, «r!o,b, b"/, KX» «t> wi Ä» 4»/, l»«ln»l S»ntz«f.«lnlehen . S,— 09 00 V«lb Ware ffs«n>br«»st (für too fl.). »«der, allss,»st.ln5NI,v«l,<»/, 99- 99 1,0 dto, Pläm.Schlbv. »°/». l, »». 119 7b 120 75 dto, btu. »«/,, N, <5M. 117-75 118 50 N-bsterr,Lanbel-Hyp.cknst.i°/, 99'8U 1UU «0 0est..ul!g, Nllnl Verl. 4°/« . . 100 40 INI 40 bto. bto, 50j2hr. „ 4°/, . . 100-40 10l 40 ßparcasft,l.«st.,»oI. b'/,«/,vl. »Ul 50 — — ßri«rlläl«.ybligatl«n»n (für 100 fl.). ßerdlnands'Norbbllhn 12740 Ung.-gllllz. Nahn ..... 10« 70 109 7» ^/, Unterlraln« vah»» . . !»!> 50 100 ' ßank^ltl» «nalo^est. Nanl 200 sl, S«»/«». i5? uo iks 1« »M'lverein Wiruer. 100 fl, . ^ 10 2Ni> ?n «3d" NI'st ^00f>,S,4^ 4«»- 4«ü- dlo do P« Ultimo Sevtbr. !,,54 75 355-2 «l°bitlm,,,,'Ällg, >">g„ U00ft. ' !875-37550 Devos!,»bä»l. «Hl, . ««» N. . ,«2« - 234 - ««con V'c Ms,. Nbröst,. 50« fi. 755—7°4- «ir° u Caslt w,, Wiener, 200«. ^zg- L80- H»pu<^lb, 0est,,2°0sl,2ü'/> 85'- 87- 2ä ,dsrba»l, Oest., »00 fl. . . 22U-25 220 75 Oss!.rl- -unaar, «ant, «X» ft. . 954 - 825 50 Unlonbanl «UU si. -_' ' LW- «96 »U »,rl»hl»b«nl, «ll,., »« sf. ^ ,?ii Ü0 174- - Held Ware Dellen von Vranspon« Anlernehmungen (per Ltüll). «uffiss-tepl. Tisenl,. »00 st. . l680 li>!»0 Vöhm. Nordbahn Id0 fl, . . 258 — 259-50 Buschtiehrader Eis. 500 fl. «W. 1705 171b btll, dto, (lit. M 200 fl, . 592 — 594 — Douau - Pampflchiffahrt» - Ves., Oefterr. b»0 fl, «M. .. 448'-450 — Dui'.Bode>!bacher0N,^ 2^^.0«75 «ramway«fs,.Ne»eWr,.Pr<> Un?N« «isenb"Hl, «iib^ ^.-5'0 «A- 3n HK(«aab'Era^0Nf^. 212-,. «IS-- Wiener 2ac»Ib°hnen.«ct,'»«l.--------------- Indufirle.Actitn (per stück). V--118'-««»bier Ei en» und Ltayl'^fno. !,. Wien 100 fl, . , . - »7- «' - Vils„l,ab,>w »Leiilll - «trste. »0st. ,2590 126-!» «ilbrmNhl", PcU'ierf. u. !»..». W 50 97 — Llrliu^i'l Ärauerei l00 fl. , , 145— 146 — Mli^lcm GoieNsll, , Oest, »alpine ,56-85 l!,7-Z5 Pla,,sr liIsen-I!>b,.Vel. »00 N. 74s — 750 - Oalaularj. Lleinloblen »0 U. ^1—«zg - ,.^hl°«l»»hl", ««Pi«», «»ft. 2lg-„ü!,<> Veld W»re Iriwtter »,l,Ienw..«es. ?« ft. l»l — l»« - Wafs^if, W,,Oeft,i„Wifn,loasl. 3Nii —30,^ — Wa«ssu„ Ue!t,l,!,st,.«llg,, ... I-slschaft' 100 fl. . . N"'5N II! 5.0 «itnerberger « 26-50 - - Oalm Lose 40 fl, «M, , . . 88'— «4- . St Oe,l°i« Uose 4« fl, «W. . 7S75 8075 Waldsteiüllose 20 fl, «M, . . 59— 62 — »einmstsch. b, 3«/. 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