poitalns V «oöovivl ^r. 2A7t)). V«kB»>itooI a. ^uv^^rovll»^«i ?Ir. 2t)24) ^»nlior, Jorilisv» ulie» 4. alel»t »»» X»^r>U«» I^ücllporto I»«i1«G«o. Wk. 8« MMkH^ssQesi» «S»n sS. /^pß^ lo>«r»leo- u. io ^«rikor! ^llriiö«^O nl. 4 (Veri»»ttuaD). Keiax,preise: Xdlioleo moa»iv, lliioek ?a»t nion»^. 2Z Diu, kiir 6»» Xo«I»o6 22 Dio. Lio^elauwaier 15l) unll 2 l^iv« pW«s» o>nston Doumergue und Andre Tardicu emvfahlen. Nicht einig ist man sich darüber, wie die außenpolitischen Ereignisse der letzten Zeit auf die Wahlen einwirken werden. Der deut-sche Schritt vom 7. März müßte nach der französischen Tradition eigentlich ein Anschwellen der nationalistisc^n Welle im Gefolge haben. Aber es gibt aufmerksame Veobachter ^es Politischen LebenS in Frankreich. die festgestellt haben wollen, daß namentlich d^ franMschen Bauern, die einen großen Teil der Wählerschaft der Linksparteien darstellen, sich gegen eine solche Aus« lvertung der Borgänge in der einst entmili» tarisiorten RheinlandzonO wenden. Die Nationalisten lvevden von der Linken sehr licftig angegriffen, da man ihnen vorwirft. sie erstrebten innerpolitisch eine ähnliche Umwandlung deS StaatsleVenS wie der Faschismus in Italien und der Nationalsozialismus in Deutschland sie hervorgebracht haben. Damit sucht man sie bei den an den alten Vorstellungen der französischen Demokratie festhaltendell Wählern zu dtSkreditie-ren. Die Volksfront findet übrigens die Un« terstützung der Radikalsozialen, die wegen der großen 5iahl ihrer Anhänger einen sehr beachtlichen ^ktor darstellen. Wenn vor ei-Niger Zeit gesagt wurde, sie hätten die Absicht, sich aus der Volksfront zurückzuziehen, so trisst das jetzt für den Wahlkampf jeden-falls nicht zu. Das Feuerkreuzlerprogramm de la Rocque enthält folgende Punkte: 1. Der Präsident der Republik erhält daS Recbt. die Deputiertcnkammer aufzulösen. 2. Jedes Kabinettsmitglied trägt die per-sönliche Verantwortlichkeit. Dadurch wird die bisherige Kollcktivverantwortung deS !ta-l'inctts aufgehoben. Z. In jeder Lessislaturperiodc ist nitr ein Kabinett zulässig. 1. Proportionalwal)lsysteul. 5». Sowohl für die Abgeordneten >vle für die Senatoren wird ein« obere Alt'^röflrcuze festgesetzt, die nur in A.uSnahmcsall«n dann Paris, 14^ April. Wie der „I o u x" be. richtet, ist gelegentlich der Wiederausnal>me der Genfer Verhandlungen über die Vei. legnng des Adesfinien-Krieges im Wcft? von verschärften Sanktionen mit einer neuen lUerraschung zu rechnen. Nach Mitteilungen aus gut unterrichteten lsteisen soll die Tow» jetunion ihre Einstellung zur ^rage der GanktionSverschiirsung geändert haliin, und zwar über Betreiben der Tschech^sloni lei. Tie Sowjetunion wiirde sich fttzt jener Ttaa. tengruppe anschließen, die im Völkerbund vkgensMer Englands ist. Das Ziel dieser neuesten Taktik Moskaus sei. den ^ldssfinien-ltonflikt auch gegen den Willen Enl^lands so rasch wie milglich der Beendigung ,m Zinne der italienischen Wiinsche zu beendigen, damit sich Frankreich, Sowjetrußland und die Kleine Entente wieder ruhiger dem Locar no»Problem zuwenden könnten. P a r i 14. Aprils MinisterprSfident Sarraut hat am Ostermontag seine Agenden ^nieder ausgenommen und empfing als ersten den italienischen Botschaster C r u t t i, mit dem er eine dreiviertelstiin- dige, außerordentlich wichUge Besprechung iiber den Stand der Abessinien-Frage ^tte. Sarraut begab sich gleich nach dieser Unter» redung ins lNysee, um dem PrSsidenten der Republik Bericht zu erstatten. Außerdem hatte er mit dem in Gens weilenden Außen-minister Flandin eine lange telephonische Unterredung. Am Mittwoch werden Sarraut, Flandin und Paul« Boneour zu einer engeren Konserenz zusammentreten, um den desinitioen Standpunkt Frankreichs in der Frage der Behandlung des Abessinien-ttonsliktes zu bestimmen. P a r i s, l4. April. Die Blätter versol-geu mit ziemlichem Mißtrauen die Aktion der englischen Regierung in der Richtung der Verschärfung der Sanktionen gegen Italien, wobei neuerdings auf die Möglichkeit eines Konfliktes im Mittelmeer hingewiesen wird. So schreibt beispielsweise der „Mati n", Pe troleumsanktionen hätten etwa vor einem Mönttt ihre Wirkung gegen Italien nicht versehlen können, heute sei eS zu spät. WeZtn lSngland sein Prestige retten will, dann müs. se es zu stärkeren Maßnahmen greisen. Es erhebe sich die Frage der Blockade Italiens und es müsse alles aufgeboten werden, um die Beschleunigung der Liquidierung diesss Krieges zu erreichen, damit nicht neue und noch schwierigere Komplikationen hrrausb' schworen werden. London. 14. April. Die Nnchrichtui über dringliche neue Sankt onsmas^nahmn, pcgen Italien werde in Regieriln is^rc i nach wie vor dementiert. Das ver- harrt jedoch dabei, dasj die mirischs'-tt chen Sanktionen vor Beendigung ersolx^eich?, Verhandlungen nicht ousg?hoten wi-'d^n können. Der „D a i l q T e l e g r h" meint, die mlrtschastl'l^n Ssnkticne ; hiit-ten nicht genügt, die Bccndigung des si« >-5es zu erzwingen. Petrolcumsanktiotie?: l ät-ten heute k-inen Zweck mehr, d:l sich n aeniigend mit Rohstoffen eingedeckt hibc. io daß ^chstens ein Anziehen der Vrdälpi^iie im Welthandel erwirkt werden tönnte. «tu militärische Sanktionen könne ober Eng^i^nd angesichts der Sachlage im Völkerbund n'^t bmken. Defste von den Italienern eingenommen? Auch eine Halbinsel am Tana-Sec schon in italienischen Händen / Sasfabaneh an der südfront wieder mit Bomben belegt R o nl, 14. April. Die Italiener dringen gegen Süden unaushaltsam vor, ohne ir-gendwo ernstlichem Wderstand zu begegnen. Räch bisher allerdings noch nicht bestätigten Meldungen haben motorisierte Abteilungen bereits Dessie erreicht und die Stadt besetzt. Die Rordarmee soll von Mussolini den Auftrag erhalten haben, Addis Abeba noch vor Betzinn der «egenz^t zu besetzen. In römischen diplomatischen Kreisen zirkuliert das Gerücht, Mussolini hosse den NegnS in den kommende» zwei Wochen restlos zu besiegen. Nach der «bs-tzung deS ReguS soll aus Druck Italiens ein Vch-inkaisertum mit dem Her-zog von Harrar als «aiser errichtet werden. Wie aus dem 183. Heeresbericht Marschall BadoglioS entnommen »erden lann^ hat eine italienische Kolonne, die von Gondar ge« gen Süden vorgestoßen ist, am 12. d. M. di« Halbinsel Gorgera am Tano-Gee besetzt und dortselbst die italienische Trikolore gehißt. Wie «US ASmara berichtet wird, werden die Eilmärsche der Formationen der Nord. ar«oe bereits durch h-ftige Regengüfie er-schwort. Zehn Flugzeuge, darunter eine drei. motorige Caproni-Bombermaschlne. überslo. gen a« lS. d. Addis Abeba zu ErkundungS zwecken, ohne die Stadt zu bombardieren. Die von Panil erfaßten Stadtbewohner eilten beim Herannahen der Flugzeuge in die bombensicheren Unterstände. Die Flugzeuge wurden von den Abessiniern nicht besk^ssen. Sassabaneh. ein bedeutender strategischer Punkt aus der Südsront, wurde bereits am Karfreitag von den italienischen Bombern heimgesul!^. M a k a l e. l t. April. Marschall V a-d o g l t o hat gestern durch einen besonderen Erlas; die Sklaverei in Tigre, Amha-ra nnd Godscham abgeschafft. Kauf und Verkauf oon Sklaven sind verboten. „Y^raf Zeppelin" nach Güdameriki: pestortet. F r i e d r i ch S h a f e n. 14. April. Das Luftschiff LZ lST („Vvaf Zeppelin" ist ani Ostermontag um 19.11 Uhr unter Führung seines Äomandanten Kapitän von T ch ! l-l e r zu seiner ersten diesjährigen Sliid» amerikaf-ahrt gestartet. Züri ch, 14. April. Devisen: Beog«td 7, Paris 20.22, London 15.165, Newyork 300.«?.'), Mailand 24.A'». Berlin 123.!>0, Wien 5L.W. Pr<^g 12.69. iiberschrttten werdei, kann, wenn die in Frage stehende Persönlichkeit nach übsreinitim-wender Ansicht dem Lande bes.'ndere Dienst'' geleistet hat. , g.Die Zahl der Senator<'n un"» Adfleor^-ueten ist herabizusetzen. 7. Weder Senatoren noch Abgeordnete czll.»en als Rechtsvertreter oder Direktoren Aufsichtsratsmli^^liedl'r lurrt^chtift' (.^'sellschasten tätig l.'N,. Um sie zu entschädigen, sollen ikire Diäten eiliöbt nx'r» de«. 8. Die Deputiertenkammer soll das Neckit de- 7mitiativanträHe verlieren l'. Neben der Deputiertewkamuicr uno mit d'.!r Pflicht, Mit ihr znjamtnenznark^eiten. n'isd ein Volkswirtschaftsrat crrichiet !<>. Das bisherige persönliche Z^'n'inrccht soll duvch ein Familienstimmrech: ersetzt ivi'r d-"^' Damit Mrde gleichzeitig d'e str^'il sra;?e des Frauenstimmrechts crledi-v. n ji. .'^icvision des Steuersyst<''ns mit deni Ziel, die auf der Produktion 5tcn- ^ aitsutnnon. Drei neue Berdastuns>en in der Mariborer Slsenbahnbieb-stadttaffäre M a r i b o r, 14. April, Lause der weiteren Untersnchung der Mariborer C'i-senibahndiesstahlasfäre nahui dio Mariborer Kriminalpolizei die Verhaftung von drei weiterell in den Staatsbahnmerkstätten schäftigteu Arbeitern vor. I^erner meldete sich bei der Polizei ein Zaqreber iitluninann. der angab, daß er ini i^^orjahrc voll d^r Firma Wudler ein Angebot siir die Liefe-rlmg von Weis^metall erbalten und tatsäch-lich kleine Mengen davon bestellt habe. Ancli wurde ein Modell zu Tage gefi^irdert. mit der Ausschrift „Made in 'Zlustria" versehen ist, ein Beweis, das; die ilit-sächli6> einen scknmmtihasten .'oandel mil d«' > gestohlenen Material betrieb. ^pser des Osterschiegens. Maribor, 1^. April. allherlmu-jlchc Böllers6>ie^n zu Osl.'rn sol>'x'cle nnc.> Heuer einige Opfer. In Su. Peter erple-dierte ein Mörser vorzeitig, wobi.". d-?r 1t-jährige Airt^on D v o rsak und der rige Anton Köre n Berletnlnen de- I7jähvlge Zvoninrir !>?' o n i L v^vletzt, de»> ein Auge ausgcronnen ist. sveruer cxpl?« dierte in Sn. Bolsenk d-em 16säs)r'>ien Hann S I a e k ein Wllcr in wobei er überxlus stefäl>rlicl>e Kopsvcrl'etzul' gen erlitt. Das Rätsel um eine verkohlte ^rauonleick,? ansgeklätt. Z g o r n i a P o l s k v a, 1 i Apr'l Im Zusammenhang mit deni der 4!)jährlgen Besitzerin Anna S l r l> l? t <^elang es der Gendannerie in Zg. P-Iikava festznstellen, das; die ?^ran in der Tat movd verübt hat. Es kenn!.' durch Zeuge,, cr mittelt werden, das; die Fran, die dc'm Prunke ergeben war nnd wiederholt Selbstmord. al^sichten zeigte sl:l, anl kritischen Tarie ans den Dachboden l^'i^eben nnd dort s?atte. nachdeln sie .-uuor daö vorl>nn^ " Stwh angezündet tMtc. ./Mariblmer Zeltimy" ?!ummer M. Mttwocch. den lü. April 163k- Annenbtfchenlung mit mMIalterIlchtr Vracht durch Eduardv«. Sven reift nach Berlin Bor dem mglischm Angebot eines Nichtangriffs- md Beistandspaktes in Berlin? Während der Kartage nahm König Eduard der Mite persönlich die Verteilung von Almasen in der Westminster-Abtei vor. Nach der überlieferten Sitte erhalten so viel arnlH Männer und Frauen vom König ein Mmosen, als er Lebensjahre zählt, doch wurde dieses Recht i»l den letzten 2S0 Jahren erst zweimal vom cnglisck^n König persönlich ausgeübt. In diesem Jahre erhielten je 42 Mnner und Frauen die Gaben, näm» Uch dr«!i Börsen mit Geld für Kleidung, für Brot und besonders geprägten (Geldstücken. Die Zitt<.' erinnert an d«n früheren Brauch, nachdenl der König von England den Ar-men seines Landes die Füße wusch. .Hier sieht man den Wnig in Begleitung des Erz bischofs von Canterbury beim Verteilt der Gaben. (Scherl-Bilderdienst-M.) Die Tllrkei die Lausannes MilitärNauseln Die Note der türkischen Regienmg an den Völkerbund und an die Signatarstaaten des Lansanner Friedensvertrages e ll s, 1Z. April. Der Generalsekretär des Völkerbundes veröffentlichte c'ine anl !0. April d. I. von der Türkei an ihit gerichtete Note, die cileichzeilig auch den Signatar-stiiaten des Lau.sanner Friedensvertrages zuhängen ist, und zwar «den Regierung^ Englands, Bulgariens, Frankreichs, Griechenlands, Italiens, Japans, I u g o s l a-w i e n s, RuinänienS und Sowjetrußlands. Die türkische Note besagt u. a.: Als die Türkei im Jahre 1923 i« Laitsall» ne das Meireng««abkmm-n unterzelihnete, welches die freie Durchfahrt und die Entmi. litarisierung bestimmte, befand sich Europa a«f dem Wege zur Abritftung. Die politische Orgamfatio« SmopaS sollte sich künftighin lediglich aus unabiwderlichen und durch in-ttrnationale Verpflichtungen bestimmten Rechtsgrundsätzen aufbauen. Die Militär-tr«ste zu Laude, zu Wasser und in der Luft waren weniger gefährlich und es gab eine allgemeine Tendenz in der Richtung ihrer Verringerung. Damals unterzeichnete die Titrtei die Bestimmungen de« Mrerengeab-tommeus mit der Zusicherung des Art. 18, auf Grund deffen sich di« Gignatarmitchte und jedenfalls die vier Grofimächte unter ihnen oerpflichten, im Falle einer Gefahr fiir die Gilherung der Meerengrn Sorge zu tragen. Bon diesem Zeitpunkt an bot die Lage im Schwarzen Meere ein Bild befriedigen der Eintracht, während fich im Mittelmeci eine immer mehr um fich greifende Nnficher-heit zu verbreiten begann. Die einzige Garantie, die der Unsicherheit der Meerengen hätte Abhilfe bringen können, verfchwand, und während die interessier:»« Staaten die allgemeine Gesahr eines jllonfliktes betonen, ist die Tiirkei auf ihrer verwlmdbarsten Stelle der größte» Gefahr lmSgefegt. Ohne wirtfame und »raktische Zu sicherungen kann der Türkei k^ne B^in-ger«»g ihrer souveränen Rechte auf einem Territorium zugemutet werden, deffen Ächer heit für den Gefamtftaat uncrlählich ist. Ve potitifchm .Krisen haben deutlich gezeigt, dah der gegenwärtige^ M«chanism,»s der kol-leftivt'N Garantien viel zu langsam fuuktw-niert. Die Tiirkei konnte sich daher 192? nicht etwa mit einer einfas^n Kollektivgar ranti«' aup Grund des BLlkerbundpaktes zufrieden sondern einzig und allein mit der gemeinsamen Garantie aller vier Grof;-Die Situation der Gicherheitsgaran-ten des Meerengenabkommens und t^e besonderen Umstände, die die effektive militärische Zusammenarbeit dieser (tränten Hin-fichtlich ihrer Aufgab« in Zweisel brachten haben das gesamte Grbäude des Vertraae? u«n 1923 «ngestiirzt. Man i«m he»te nicht mchr füglich behaupten, daß die Sicherheit der Meerengen durch reale Garantien ge« währleistet ist. Die türkische «egiermtg teilt daher den Staaten, die an den Verhandlungen über das Zustandekommen des Meeren-genattommens mitgewirkt haben, auf diesem Wege mit, dab sie bereit if^ Verhandlungen zu beginne«, die fo bald wie möglich zum Ab fchlutz neuer Abkommen fiihren würde«, die geeignet wären, die juriMche Frage der Meerengen im Änne der Gi«!^rheit zu regeln und der llnantastbarkeit türkischen Ter-ritormns bei voller Berücksichtigung der fort geschrittenen Eniwickluug des Seehan^ls zwisthen dem Schwarzen und dem Mittel-län^schen Meer. Der im Jahre 1923 abgeschlossene Meerengevertrag besagt, daß die Dardanellen, das Marmara Meer und der Bosporus internationale Gewässer darstellen. Die Türkei darf Kiese Engen und die benachbarten Jnfel« weder befestigen, noch darf sie dor^elbst (mit Ausnahme von 12.en Deutschland die ln Vd! kerbund anbieten. In dem Mment der wirklichung der Gleichberechtigung Deutsch lands nlit den übrigen Stl^aten -ni Bölkcr bund :vare dann England bereit, Deutsch lad.Hilfe zu bringen sür den Falle oine^ un gerechten und nichtprovizierteri Angrif^i" V07, feiten Frankreichs. stieren. Ebenso wenig dars die Tllrkei den Sä^en die Durchfahrt verbieten. Die Beschränkung gilt nur für Kriegsschifst. Die Tiirkei darf ausserdem keine Transitzölle einHeben. England ist am m-istm w der Frage der Juternationalisieruug der Meerengen in-teresiert wegen de« ermL^ten Transitzöllen, die fewen Handel mit «u««nien und Vo«. fetrußland gefährden kiwnten. Danlit l)at die Türlel dem Völkerbund ih-reit entschlossenen Willen zur Revision deS Leiusanner Friedensvertrages aufgezeigt. Es Icheint jedoch, daß lediglich England gegen die Aufhebung der Jnternationalifierungs-beftimmungen Protest erheben wird. Nach einer griechischen Erklärung in Genf wird sich mit dem RevisionKbegehren der Türkei die Balkanunion am Mai beschästigen. Da je-doch das Meerengeabkommenc dem Genfer '^t untergeordnet ist. wird sich der Böller-bundrat mit dem türkischen RevisionSbegeh-ren am 1l. Mai zu befassen haben. Die Türkei strebt zweifellos eine einvernehmliche Abschaffung der Militärklauseln an, die für daS türkische Volk erniedrigend sind und dessen Souveränität verkürzen. Demerdzis plötzlich gestorben Jäher Tod des griechisthe» «egierungAchefs — Metaxas der Regierung. A t h e tt, 1». April. (A'vala.) Der Mini' steTpräsident unid Uttivl?Tsitats.prosessor Do?-lor K'onstantitt D c nt erdzis ist um 9.60 in seinem Bett tot aufgefunden wovdcli. W'l' die Aerzte feststellten, ist DemerdziS einviit Herzschlag erlegen. Gleich liach düin Bekantwerdoil ^eS T»deA des MinisterpräsÄdentelt fand ^^'in Ministerrat unter der Leitung i»es Vizepräfideirteu der Rtstierunii und .'ilriogsministerS General M c t a r ,1 o statt. Ai<.' verlautet, nnvd an i'er inorgen stat^fini^eniden Beisetzung De» Stallen fchiMe „Vfillge des Friedens" «ach Abeffi»i»« lnedzis au6i König Georg teilnehmen. taxas unterbreitete denr König nach dem uisttrrat die Demission des Gesamtkabinett?, die der jikönig annahnt, in den» er Metaxa-^ mit der Neubildung des Kabinetts betraut' » Konstantin DelnerdziS wurde 187l> .! Athen geboren, wo er auck) studierte nn» f>romovierte. Teitie Studien vollendete ei in München und ließ sich dann als Advolcr' in Athen nieder. Sett 1910 war er venizeli stischer Kainmerdeputierter fitr Attila und Boötien. 1913 war er im Kabinett Beuizell>' Mavinonrinister, ebenso gehörte er dem ÄR tinett Zaimis im Jahre 1917 an. Späte, verliieß er Benizelos, ^fseil Außenpoliti? .m Kriege er iricht billigte. Seit 1929 war D»' merdzis Führer der. vereinigten Fortschrit»^' Partei. Nach der Wiederherstellung i»er Mo naivchie im November des Borjahres betrau te ihn der .Äönig nlit der ^)!eubildung dc^ Krtbirretts, in dem er auch das Atchcn- u«d Äriegsportefeuille irme hatte. Dec verstor bene ZtaatS-mann inachte sich auch als juri-stifcher und poliitischer Publiziist Mleb^n« «i,«n Mmen. Mos tut d«r Dttlzchim Ausftduv» Die itnlieiiischc Regiernnc^ lies; in deil l^esehten (.Gebieten AbefsinienS durch die .Heeres-oerimiltung Pflücie verteilen, die niit den italienischen Nationalfarben niid d<'r Fabrikmarke „'^.'ldna" jieteniizeichnet sind. Die italienische Pr<'ss^' tirnlgt dieser Äktion nslergrößte Bo^Uung «'ntgegen und nennt die Pstrige „Waffen des Ziriedens". (Deut, ^ sche Presse-PlMo-Zentraie-M.) Der Dreizehnerausschuß, der in Genf ta«e. brachte eine lebhafte englisch-französts?he Auseinandersetzung über den Abessimen-Kbn-flikt, in der Englands Al^heliminister für t»en Fall des Scheiterns der Verhandlungen mit ,'Italien Sanktionsverschärsulig forderte. Die. ses Bild zeigt Eden im G^präch mit deni Ansschußvorfitzenden M n d a r i a g a, der ne»»e Besprechungen nnt Aloisi führen s«sl. (Se^rl-BiVderdienst-M.) Jede kann Oberst werden. In Anierika ist das Oberstw«rden nicht schwer. Es ist eine Ehre, die zahlreichen pro minenten Pcrsi^nlichkeiten zuteil wird. So erfreuen sich natürlich viele Filniftars diese,, militärisl^n Ranges, zun, Beispiel die Mni-schauspielerin Mae West, die kleinc Shrlen Temple, «dann der beri'lhnlte Boxer Jak? Dempsey nnd der Sänger Eddio Eantor, ciü dekanllter Pnblik-unisliebling. Freilich ist es nicht ganz billig, Oberst zu iverden. Die Prominenten müsseil für diese Ehre eine Kleinigkeit bezahlen, tnn das aber herzlich gern, ^m Staate iitentnckl) wurdeii.von dem Gon» «AMur Aubhy Lastan »xthrend pinei- iten IS. April 19«. Mribc-rer,^'^tung" Toummec zeit rund 5000 Menschen, zu „Colonels" ernannt, lvas für den 'Tivatssäckel zugleich ei> ne ganz hübsche Eint^nx bodeutete . Ams» rika bringt besonders seinen weibttchen Co-lomls Niel Bewunderung eibtg^n.. Am meisten aber liebt cs zweifellos de» jüngsten Coloms, die kleine Shirley Tempi«. Douergeiachter »iner Studentin l!>rößteS Aufseheir in medizinischen Krei-icn erregt in Weston im 'Staate Virginia (Amerika) eine juirge Studentin, die von einer mevkwltrdigen La6)-Krankheit befallen worden ist. Das junge Mädchen hatte vor etwa einer Woche ein Kino besucht, in s-'m ein besond herausgestellt, daß be^ der Hei« ratsurtunde, die vor eif-^hieen ausgefertigt und von beiden.Ehopartnerü ordnungsmäßig unterzeichnet war, ein kleiner Form« f^ehteij unterlaufen war. Äe Uvtetschrift des GtaydeSSeamten, der EhefchÜ^ung voll hatte, fehlte. dckrtMW galt Mn d^e ^änze Ehe als GMKnm, wenn man iiach sv vielen 'GH«MM mer baß n«ln eigentlich garnicht ver^r<^e^ i^t. Aber dW Fehler ließ fich Ptjmychen. Die Un tersWft oines Etänid^VlM^s^vind« ^ach tväMch gegeben. Gh>>t^ten fiel ein vom !ber)^t /».. ' '' ! Doppelj so alt «ili .>in . . ^ I!... . ^ ' Man hat jetzt wai^Heiyl^^'i^K älteste Vmb der ägyptischen l^chjö^ m Sakkara, einem Dorf zehn Me^n sttdlÄ>.von Kairo, «ntdeÄt. Man hält es. sik Än Mab eines ägyptische. Edlen, der ersten Dynastie, deren Äütezeit 56V0 bis 5300^ v. gerechnet wird. Das Grab ist M Mstn.WMigen Felsen gehauen und hyt ^jM.Wfv don etwa dreißig Fuß. Eine^ fchriigeMask führt zun^ Eingang. Sowohl der Einzig 'dieser Gasse, als .auch der deS Gra^s kM Ä mächtigen Felsplatten verschlossen.' K' smd aber Spu-ren zu sehen, die den erwecken, daß das Grab in alter Zeit von Räubern ge> plündert wurde, die diese FeUplatten spalteten, um hineinzukommen. DaS Grab ,st anscheinend eine sehr inSchtige Anlage gewesen. Denn an der AußensÄte der Felsen sind Spuren von zusammengestürzten Gebäuden zu erkennen, in denen halbvergrabene Reste von zerbrol^nen Gefäßen gefunden wurden, die anscheinend für das Wohl der Seele deS Verstorbenen bestimmt waren. Nach dem Glauben der alten Aegypter lebte die Seele nach denl Tode in der Mhe ihrer einstigen Hülle, Grab ist mehr als Doppelt so alt als das berühnite Grab des Tut-anlh-amon in Luxor. der den ägyptischen Thron erst um 1!^^. v. Chr. bestieg. Im Entschtal gerieten zwei Frauen lo hart aneinander, das; die eine der anderen mi: einem Holzscheit die Schädeldecke zertrümmerte. In einer Gaststätte iil Lauter. Sachsen, ma-rf man aus Scherz Knallerbsen gegen einen iungen Mann. Eine solche' ti'af sein Ohr, platzte darin "nd ^erlritunnenc das Trommelfell des juugtul Muljchcn Llv so!! om mic^ sin kfo^v5 moc^sn nickt 8o sckfscldick mücis 5siii! Dorum mmmt sie >Vc>5cken ztsts s^ocÜon, c!o5 ollnv plogs >Vö5ckv vis! gfönciliÄisf l^sinigf,ol5 »«I05t«jivf!eii)ig5fvnl'!änc!sa5 größte »^>Xn5tfan> gvng tun !<önnten. ^5 i5t jy 50 sinkocli: s^ociioli !(cz!t ovklÜ5«n, tnitclsr >Vä5cks rvm Liaelvn bfmgen uncl clonn Nock 15 Minuten lcocl'.Sn. ^i'5t cionn !Vä5c!i» i5t Frankreichs Besorgnis um ieine Sicherheit Militärische Maßnahmen in Elsaß-Lothringen / Ein bemerkenswerter Pariser Kommentar über Englands Politik gegen Italien Paris, 13. April. (Ada'la). Ter „M a-t i n" meldet aus Nancy, Frankreich 'ei m-folge der Remilitarisierung deutschen Rheinlandes gelungen, auch m't eigenen Mitteln für die Sicherhoit der vstqrenzen einzutreten. Unter n. a. ist dieier Tage die Wiederaufstellung des 42. Jnfan.er.er.'gi--ments erfolgt, welches nach denl Ärie^c aufgellest worden war. Dieses Regiment ist so' fort nach Neubreisack) im Elsaß ntsend.t worden. Ferner sind einige nett< 'Einheiten oufgestellt worden, welche, schon ihre Positionen im Festnngsgiirtel bei ffolnm? l>czogen haben. Erneuert wurde ferner, dje 5!l. Tank-abteilnng.^. ' „Ami du P 0 npl e" kr'tisiert die letzten Borgänge m Genf, wo England dii^' oerschäriten Sanktionen gegen Italien vorbereite- und fordert die Pariser N^'^iernng auf. alles zu tun. um die Positionen Fmnk-reich'Z j^n retten. Frankreich dürfe es ni.üt znlajsen, daß ein« Front g^gen 7^tali>'n geschaffen werde, wo es doch schc'n g^nusl Sor-qen mit der Front gegen Dcutschlan.'' babe. England bei den verschärst'^n Sank-tionen gegeu Italien verharren, dann müsse Frankreich den Engländern den Riicken kehren. Einen ähnlichen Aufsatz brachte auh der „P 0 p ll l a i r e", der damit rechnet, dast England Frankreich zu einer Einigung m:t dem Dritten Reich zwingen werde. Blutlae Ostern in Dublin Schwere Zusammenstöße zwischen irischen Nationalisten uud Kommunisten Aufzeichnnngen der wisscnchastlichen Appa-raie. In einer -chwefcluiine. d-c ho
  • -slimhe nnd schwere gefütterte stic'el. Troi.z der .^älte bekam man iit w ullzen Sinildni Sonnenbrand, wenn man sich g^'gen die Stral)len nicht schützte. Tie.Lcnti'. ^i..' in der Schwcfclmine arbei eten, n'arul fast schmiU'.; gebrannt. Obwohl die Aufz.'ichnnng di'r Apparate bewie^^, d''ens^,en selten länger als w^'nig.' Woch.'n ander. Fast jeder leidet schlner niiter dcn einständen, die in so grossen Höhe,, den nienich-lichen Organismus befallen. Nicnmls ist d.?rt oben ein Kind geboren worden. Du b l.i n, 11. April. In Dublin ereigneten sich anläßlich der G^Achtnisseier für die gefallenen irischen Nationalhelden des Jahres 1S16 blutige Zusannnenstöße. Die amtionale Manifestation nahm zunächst einen, friedlichen Verlauf, bis die Konunuui-sten eingriffen, wobei in den Straßenkämp-feN' hundert Personen teils schlver, teils leichter verletzt wurden. Da die einfachen Poli' zeikordone dnrchbrochen ionrden, niußten inl-mer neue Berstärkungen herangezogen »Verden. Bor denl Gebäude der .Hauptpost, wo Ittitt Irland als freie Rspublit erklärt »vur-de, erkannte die Menge den kommunistischen Aufwjegler Abg. William Li all a ck e r, der"sofort überfallen. und ^rart Zugerichtet wurde, daß er im -schwerverlÄ^n Zustande ins .Krankenhaus gebracht wurde. Callacker hehte die Kommunisten zum Sturmangriff gegeil die Nationalisten auf. In Dublin hielt der Führer der irischen äußersten Linken Maurice T. W 0 in e y eine Rede, in der er betonte, das irische Volk »verde die britische Bormundschaft anl besten abtun, wenn es die Regierung stürze und die freie und unabhängige irische Republik pro-klaniiere. ^n dein Kriege, der dem Redner nnabwendbar scheint, werde Irland eher gegen England kämpfen als mit England, '^r sterbeispiel dafür, wie' wenig sie bezüglich ih-Airika-Krieq sei für die .Neinstaaten ein Mn-rer nationalen Sicherheit von l^enf zn erwarten haben. Stn Sefühl Amerikaner mißt in den Anden die ftärtfte ^ Tonnenftrahltzvg. Der aM'ri>knniche Fors^'r C. P.-B n t^ l e r hat aus dem hbHsten'Berg von 'Chil? auflchklßreiche Sonnenmessungen durlljge-führt,.Der die er jeht'Iis^lMer^anischen Zei-tnngen berichtet. . ' Zu den Seltsam leiten der Nal-ur 'gel)ört die Feststellung, das; die Sonne jN^t in den backofenheißen Wilsten der Tro^r ani hellsten strahlt, niÄTt iir de;» Dschungeln dsS Kongo o^r in der lÄvbi, son^rn au! d'in Gipfeln der höchsten Berge,- wo Schnee und Tis so manchen, erfrorenen, kichnen Nerg» steifer-ein <^rab bereitet hoben. Das. ist Ergebnis der Untersuchungen der Sonneu« strahlnl^g. die auf d^'n Mpfelil des Auilcon-quilcha in Chile von C. P. Butler duvHl^e-führt »norden sind. Es l>a: sich heransgest^'llt, das; die Anteil HM der Äonnen^tuchizuig in gvohen HAH««! in ganz außerordentlicher Mise ansteigt. Auf dem Mpfel des Aunconguilc^, der na-s)ezu V400 Meter hoch ist. fand inan, daf^ die Intensität der SoniienstrMnug ll-m ein Sechstel größer als auf Meereshöh^. ist, d. h. 1.7ö »kalorien per qcm und Minute statt der iiblichen 1.5. Um diese Fosbstellm,geil inwchen zu klwnen, beförderte Butler hi>chst enlpfind-liche Strahlnngsmessungsaippavate auf detl iramm der Anden in eine Hölie von fast AXD m. Die Messungsergsblllsse liegen un-gefäl)^ in der Mitte züvisck>en denen, die lnan auf MeeresM)e erzielt und jenen, die bei den höchsten Ballonaufstiegen erzielt wurden. Die Instrumente wmden an? einem Visblock mo7l^tiert, und der l^elel)rt'.?. dei- l>ei seinen Experimenten außerordentlich nnt^^r der strengen Milte zu leiden l)atte, liiufzte zu seiner Neberrckschung b?lner?en. das; die Son-nenstrahlunig trotz der Imrbarisch niedrigen Teinperatllr viel stärker war, als iil den hc«; siesten Wülstengsgenden. Die menschliche Sinne'>n>alirii<'lnlllilij^ d^'ck-te s^ im üüriizelr d-urc^uc' nichl mit dill. i. Verregnete Ostern in Zagreb. Infolge des veränderlichen, meist schlechten Vetters — am Ostersonntag regnete es den ganzen Vornlittag über wllrde die lästerliche ^ren densftimmnng der Zagreber Ctadlüevölke-rllng sehr getrübt. Troj>deni liefen es sich viele hunderte von Zagrebern nicht nehmen, Nlit den fahrplanniäsiigen und Urlauberzn-gen ans Meer zn eilen. Die Osternrlauber besuchten in grosser Anzahl auch das Slseme-(Gebirge. Die kirchlichen OstervroZessionen nlllsjten am Samstag infolge des Negenmet^ ters in den ^t'irchen stattfinden. i. Milka Pogaöie gestorben, ^^n '^agreli ist die bekannte kroatische Schriftfteltenn i. R. ^rau Milka P 0 g a n i in: Alter von 7<', Iahren gestorben. Die Verstorbene schrieb zahlreiche Romane. Erzählnngen, Lieder, pädagogische nnd soziale Abhandlungen, di? in den verschiedensten ^Zeitschriften und Vlät'-lern veröffentlicht lvnrden. Die Stadt ^^a-grch ehrt die Tote dadnrch. das^ il)'.- ein rengrab i>i den Mirogos-Artaden eröffnet wnrde. i. Glänzende Parsisal Aufstthrung in Zagreb. Ain .^wrsreitag wnrd- Nicbard Wagners „Parsifal" in,' Zagreber National, theater i,l einer gros^artigen Uinbesej^i^nng di!'? Partien nnter der inustkalischen Loitnng von Lovro M a ta e i e herausgebracl^t. Den Gurnematiz sang Iosip K-rixas. die .'^nndvn ?rni'iea Mitrovie. den Amfortas Paso G' ba. die Partie des Aingsor Marian Nns. Das Orchester ioar auf volley .«i^öhe der Aufgabe, kurz, es war eine erl^ebende Manifestation des hohen sl'nnstniveans der Zagreber i?per. !. Imposante Beisetzung des ermordeten S^ordnoden Karl vrkljaeie. In SonSer-zil-gen strömten am l.".. d. M. ans allen kroatischen Gauen des Landes die Tellnehiner d<'r Leicheiifeierlichkeiten für den :n ?misiam' ermordeten Abgeordneten ^^arlo r^ k l i a i '^nsa,ninen. '."l,jieordnl.'te und Detogitsvle lmliiilsn unier l<».<^X) .MarrSo«r ZekdmHss" ?im»ner W. SMWovH, tM w. Äp?« M«. er» an der Beisetzuiig t«il. Unier den 7V KraiWZn bemerkte man au6> den Komz Dr. Vlatko Maöeks. Sechs Rvdne,: lvüMgten dic Vepdienstle de-? Toten, d«sier „Lijepo naöa domovma" be: steseirkt^n ?^^!^r Kaufmann und Besitzer Bartholomäus Stele im Alter von dl» ^Zahle,! gestorben. — In Zkofsa Lcka verschied der Grostkaukmann uird Industrielle Rosael Thnlcv im Ält^r vc>n W Ial^r^'n. lu Aus dem Bahndienft. Der Rcit der Ztaatsbahndirektion in Liubljana Friedrich Pun^uh w>rrd<' -u Valindirektiizn in Beo» <^rad vevsutzt. Zum Bahnrat bei d^r Bahn' Direktion in Ljublsana wurde der Paua!?-arzt Dr. !^rl Brabec in ^ogailika Dla-tina ernannt. lu. Der Berein der Industriellen und! Grofttousleute in Lluhlfana hält Montacs.' dsn um '.».W Uhr im LitzunMaal der ^'iubljanaer sniditbant stiinc Iahre»^hau^'t-t'^'rslimmlung ab. lu. Absturz in d«n Berge«. Ännstag luich-tnittakis begab sick) der?3iähr:qe Goldarbeile' Staue Dl>lh>lir au.^ Ljubljana in Be-;^ll einenl heftigen 2chn-°^sturm und suchte unter überhängenden Felsen tung. .'i^iebei erlitt Stane Dolht^r iruS und nucztt: ziemlicki tick ab. l5i' erlitt ver-chicd>'ne ><01 le^uni^eii, denen er nack> einigen Stun-gerade im Auql.nblicf. alci cin(.' lict-'unlise^dition cint''af, um ih,'. zu ;l! l.ekördern. Die Lc'iche wurde nach Moj-'nana gelnccht nnd dann na-l' ^??'.lb?>anit i'kbcrführt. lu. Freitod. Auf der gvgen Brhnika füh-i'endeu Bahnlinie stürzte sich die lyjäkirige Maria (^regoröi5 aus Ljubljana untvr leinen Zug und u>ar auf der Ztclle tat. diirfte iich unl einen Anfall von Plötzlicher (^istesr»<'rwirrung handeln. lu. Offene Stellen. Am AUgomeincn Krail« keuhau'A iür Frau^'nleiden in Novv niesto sind zlvei Stellen für Arzte-Praktitanten M b?setzen. Die Gesuckie sind bis Ä). d. an -lie B^ii'mtsvr'rwaltunfl zu richten. Bier schwere Bluttaten LäMiche Raufereien und kein Ende / Ein Toter und vier Schwerverletzte Zu >den Osterfeiert«geu ereigneten sich mehrere» schwere Zusammenstößt' zwischen angeheiterten Burschen, die leider auch ein M 'nschenleben fotd«rt«n. Heute frühmorgens um 3 llhr, wurde mit e'nem Personenauto der Äö^ährige Waj^ner-gehtlfe Matthäus Leskovar aus Oplotnica mit einer lebensgefährlichen Bauch Verletzung ins hielsige Spital ül^rführt. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe gab Leskovar «ine^ Stunde später seinen ^eist auf. "Tie man erfährt, ist Leskovar das Opfer eines blutigen Ueberfalles geworden. Als er nämlich gegen Abend heimivärts ging, wurde er vott mehreren betrunkenen Burschen überfallen und zu Boden geschlagen. In AawZa hei Pesnica bearbeiteten noch unbekannte Täter de,r Msährigeu Knecht Friedrich Maöcf mit einem Prügel, wa-bei der Bursche einen Schädelbasisbruch erlitt. Die Rohlil:ge schleppten hiemuf den bewußtlosen jungen Mann aul die Denye und vergruben ihn dort im Stroh. Erst Mei sich hatte, versuchte lich dadurch aus^ Affäre zu Liehe«, daß er davonfuhr, glvichzettig aber die Zurückgebliebenen mit höhnischen Zurufen überschüttend. Diese setzten ihm nach und holten ihn tatsächlich en. .Hiiebei musz sie vout Rauch betäubt worden sein nnd das Bewußtsein verloren haben. Die Genid«trmvrie leitete eine UntersuäMg ein, unl den Zachverhalt klarzuloFen. Vir« in der Whnma t»r s> Uunde de« Intematw»al«n Schachturniers in Novi Sad siegt^'n P i r c gegpn Popovl,'. .Aosti6 gegen den Wlen Frydnwn, PeWn gegen Oposensky, Domo-vi^ gegen Bukovii^ und Trifmwvii^ ge-^cn Schreiter. Die Partien ?!edeljk0tii^:NulZinskt und .Wnig:Bröder endeten remis. > In der V. Rllnde verloren Ncdeljtovt^'; gegeil Sä)r-eiber. Knlxinski gegen-Tri» funovid gegen Pelikan. TomoviH g?gen Opo-kenfti' und Popoviv gegen Bröder. Pirc k»t^nte gegen'den polnischen Meister Fryd« man nur'ein Remis erzielen. Unentschieden verlief avch die Partie KostiörBukovi^. Stand nach der K. Runde: P i r t o. Tr^ünovi^ 4^, Frydman, Pel^n König je 4, Opoi'ensti und BrSder je 3)^', Schreiber 3 (!). Kostiv 2'/^ (l> Bukoviö 2, Pdpoviä. Nel^'ljkavit) nnd Tomoviv je 1)-^ und' .Mtli^inski '/< Punkte. Der umbarmherzige Wettergott „Verpatzte" Vß^eftiertaGe. Bereits am O st e r s a mStag war bel starkem, kühlem Wind eine Bewölkung «ingetreten, die nichts schönes ahnen ließ. In den ersten Nachmitt^sswnden setzte dann ein fast wolkenbruchartiger Regen der sich mShlich in einen spächwörtlicho? „Schnürlregen* verwynd^e und auch — zum Leidwesen aller OftiMi^fktASProjek-tanten ^ über die ^lle Nacht hindurch anhielt. Die ?luferstehungSfeiern würden angesichts des sl!^«chten Wetters in den Kirchen abgehalten und diejenigen, die sich schon so traditionell darauf freuten, ihre neuen FrühjahrSkleider und ToAetten aw Ofter-spaziergang nach der AuftMchung „zu zei. gen", mußten vielfach eiittäuscht zu Hause bleiben. Auch die öffentlichen Lokale und Vastwtrtschasten hatten'^nvn swoken, Ausfall zu verzek^en anftAtt des übUchen veickes-serten OstergefchästeS^ Auch d«r O st e r s o n n t a g war verregnet, es gab dicht gefüllte Airchm und iwr wenig bevölkerte öf^tZ^ Lokäjle. die fich erst abends erneS b«fs!er^ ^such^ evfvemni konnten. . ^ . DerOsterm o Ni t a g hmgegell ersttahl-te frühmprgens in oiriler fveMg akz^tler-ten Sonmnpracht, die eim kärgliche Entloh. nung für deil verregneten Sonntag bot und die Menschen zu Taltsendett hinauskockte ins Freie. Trotzdem wür das Wetter Wl. Fröste sind in den beiden Nächten glültkicher!^-se picht eingetreten, da sich der Himmel des Nachts immer bewölkte. fiir ctie un« snlsüliek cles sek^ren LekiclcLsIscklsxys ^uxvkom-n»«,en ü^klreieken Kevseise vsrmer ^nteilnekme» sovie kiif ä'e übersus ?»di?Uieiie sm I..eie!ieni>ez^»nz^ni5 cisnl^t tiekz^erüilrt ^ i»» UN »«NkiG Assnui Ätrius Rtbeniigg in Maribor Samstag ist bekannÄch der größte Sster-viichische Wanderzirkus R e b e r ni g g in Maribor eingetroffen, um hier einen für innige Tage berechmten Ga^pielanfenthalt zu nehmen. Der giite Ruf, der diesem großen Zirkunsunternehmen vorangeht, rechtfertigt das Interesse des PMikums vollauf. Das Programm der tiiglichen Borstellungen ist überaus reichlmlti^'und voll von nervenaufpeitschenden Attraktionen. Auch die Der« schau ist eine Tehenswürdikeit für Jung nnd Mt. Der Zirkus bleibt nur noch wenige Tage in Maribor, um dann seine Tournee durch l?üostenropa sortzusetzen. Das nächste Ziel ist Mje.. Schwere» StraßemmgMck Die Feuewehr in Kamnioa untornahni ge-sleru vormittags eine Probefahrt mit dem neuen Lvsck^auto. A>uf der Rückfahrt geriet ^ Wagen bei Selmca auf dvr ltassen Stra ^ ins schleudern, wobei er gegen einen Ä^ßenstein stießt .Hiebei platzte ein Radreifen, weshalb das Auto gegen die andere Ätraßei>s^tv geschle^ldert wurde. Hier rannte der Mägen abermals gegen einen Stein an, wobei au-cki die übrigen drei Radreifen Platz, den. Das Auto wurde umgeworfen und begrub die acht Insassen unter sick). Bier Wehr-mnn!»<'r n. zw. der Kommandant Gastwirt Max T ch i ck e sowie der Tisenbahiter Hobe« Sie fich aach den Mag« vithpw«? Ein Glück, daß die Feiertage vorüber »ind. War es nichts unter uns gesagt, d«S. Guttn zuviel? Mir. für mein 6il, geht's micht gut. Ich habe zuviel Of»e«»sr gegessen. Die Sache ist nämlich so: M vftejÄeru schmilzt meine Widerstmchskl^t W^ .Büttep an der Sonne. Ich klmn ^ eiufach nicht .liegm sche. Schon di« Ailgst/sie könpten irgendwie an Me etz^ßen, .treibt mich dazu, sie schnellst«^ aufzueflen. Außerdem: was tväre solch ein Feiertag ohne Ostereier? Man setzt sich ^^n einen bequemen Lehnstuhl, nimmt die Osterzeitung zur Hand und ißt lvsend «in Ei^ nach den? andern. So war es jedes Jahr, und so war es auch diesmal. Man soll seillc^l Geivohn-beiten nicht untreu werde»». Darum ist mir nun schlecht — surchtbtir schlecht! Aber, iä» kann mir nicht helfen — !chöu ivar's doch! l^eine Rose ohne Dörnen und kein Feierte^ ohne verdorbenen Magen. Schließlich-muß man auch ein Opser bringt können, tvenn man die Feiertage richtig genieße» will. Mein Freund ?l!bin zum Beispiel hat «d anders gemacht. Der ist lju lewem ersten ganz großen Ausflug gestartet, ist zehn «tun den «lausen und ha^ sich ansMeßmd mit einer Herzattacke ins Bett gÄegt^ Mer darin stimmt er mit mir vWg überein: schön ivar's doch! Nun find die guten Tage vorüber und c:> heißt wieder an die Arbeit gehen. Unsere Stenotypistin inl GeMft hat sich noch em paar Ostereier m!t. ins. Büro gebracht. Wollte mir so^r ews «bieten. Na. nxir ja NU» nichts mehr zn machen. ''Vaar Tage lang muß ich schon nial überwle^eud von Tee und Brötchen IM'n, bis mir wieder besser O. Letzten EnA's ist 'es ja ^anz gleich. n?ie man ssch'S ?»is Oiter/'l'^'n .einteilt. Einer ist eben b«^iden und ltMt RWmcky. «Ar ZV. HM dl»m »M seineul Bor»at K>»ge. Ich habe gleich auf einmal «Mtgt, diNW oer-diröt «ichtS, man bra«cht die Ofterelsr nicht noch lange aufzuk«»ch»n Mit ins Mro zu schleppen — find ebtn al^ lvcq. Im Grund- wmcke« ich «ich jv, daß m'r so furchtbar übel ist. Man bei dis^r Gelegenheit, da^ «an doch «echt wenig ver-tragen lann. Denn wieviel «che iih schon g^ss«n haben? Sicher nicht mehr als 12 bis j4 Stück am Tag. Und was ist dos schon? Zum Beispiel Aegen Mengen von Speisen, die die Meeschen inl grauen Mittel alter verschlingen konnten? Ich finde, man orühte tvaiirieren. Systematisch, das ^nzc Jahr stber. Dann lvürde man nicht tto»l ein paar Dutzend Ostereiern in den ^kkrtagen umgetvorfen. Komisch, daß ich jetzt gar IMen Appetit "'ehr habe. Nicht mal auf Ostereier ., . SeweivNche s0twWi«a<- »Ukft Aür die allernächste Zukunft ^iitd vm» viafigen GewerbefSiperungSinstitut nach-stehöläie KiirSveranstÄtungen für Gewerbe-treibende und deren Gichilfen gep^nt: 1. geometrisches Zeichnen. Ariihnietit uns Sallulationskunde, in erster Linie für Holz-boavbeitungS- und MtÄgeiyer!^, in Mar«» bor.-- 2. ein Äurs Ar gewerbliche Buchfiihrang in Wanbor, event. auch i« LlutSWex. Z. ein Zuschnei^dekurS fSr Aeidermacher i« Celje. 4» ein Zuschncidekurs für das Damenklei-dermochergowerbe in Nortbor.^ 5. ein Äur^ für autogenischeS Tch'oeiß« verfahreil ni Maribor. Ü. ein Kurs für Meisterprüfungsvartläge rn Maribor. Die näheren Bedingungen können dic Interessenten i,t der Simzlei des Genossen, schaftsinspektorades im Vebiiude der kjtefigen NizirlShauptmannft^ft wä^smd der Amts-jtunden, auch schriftlich oder teZephoni^ch erfahren. Die einzelnen Mlden erSff» uet. jobald sich eine gvckgende Za^ von Teilnehmern meldet. Interventen, die stch rechtzeitig melden, evhMen vor Kursbeginn «chtzeitig die schriftliche Terstündigung. ui. «vaNGeliW». Mittwoch, den 15. d. um 18 Ahr wird im Gemeindesaale der näch-ste Bortrag, über daS Thema „Evangelische Weltanschauung und u?»^ Gegen»»«rt in ihrem Ächte" stattfinden. JMrmann ist da« zu her^il^t eingeladen! m. TsdKMe. In Maribor ist der hier im Ruheftmcke lebende B>ezirkssek«tAr Alois Brabecim Alter von S3 Jahren gestor-beil. Im Spital Verschiß diK dS-fichrige Pri-vate Mavie F r a n g e s. Friede ihrer Zqche! «. Slkozart» bringt, tvie be« »^eits mitgeteilt, der hi^ge Minnergosang-verein am 17. April im G^nklin an den verstorbenen Ehvenobmann Jos. Z^umeister izur Aufstlhrung. In den S^parti«n dieses einzigartig^ klaffis«^ AerLss wirken Ma-rion C l a r i e i (Gwz), Tnide Munda (Wien). Ladiibaus Keme ny (Wen) und Jng. M R eis i n a er Maz) mit. KartenvorverÜmtf bei HiM. Miea lv. ok-tobra. m. «ntmti« >W««r Dchschmi. Wie noch erinnerilich, hatte die 6S^riDe Vofitzersgat-tin Antonia R a n n e r a«» Pobieise, die wegen Ermordung ihreS Gattm vor einigen Jahrerl zu einer mehrjiihriM Serkerstrafe verurteilt und vor eirÜMM Monaten bedingt aus der Strafanstalt entlassen worden war, vor etn» zwei Wochen einen Streit >^t ihrem Ziehsohrr, dem sie eine Stichwunde beibrachte. Aus Furcht, wegeit des lmuin Deliktes wieder die Zelle beziehm zu neiissen, fügte sich die Frau nach der Tat eine Stichwunde am Halse zu und sprang in die Drau, sie konnte jedoch gerettet werde,l und wurde im Krankenhaus untergebracht. Die Frau erlag jetzt der schweren Verleihung. m. «itzschlag. Samstag in den Mittags- stunden enttud sich ülber Stadt und Land ein heftiges Gewitter. Hicbei schlug in Tezno der Blitz in die Swrkstromleitung ein und zerschmetterte einige Isolatoren und beschädigte teilweise die Leitung. Der Schaden wurde bald behoben. m. Offme Etilen. An einigen Banats-krankenhSusern sind mehrere Praktikanten-stellen für Aerzte zu besetzen, und zn>ar in Maribor und Ee!^ je zwei sowie in N»j und Älowenjg«M Ze A>ch«ede« ist je eil« BanatSarztsteVe i« d« vereinigten Gesundheitsgemeinden ViWMn Slatina und Oplowica zu besej^. .Mr die Besetzung der PraktikantensttliM ki»««n nur Interessen-ten mit absolviertem Spitalspraktikum für die Banatqarztfteyen jodoch nnr sol«!^' mit einer mindesten« s^monatigen Kranken-Hauspraxis au« der «tmäkolo^. Die Gesu-che find bis M. d. der Banatsverwvltunq einzusenden. VLl?I VI>IV VKI^ N>^VS VLNSILIVLKK VKlftl Ii 4 ^ 8 1l» l'el. ??»Ze, iW 2remilimd>u»e.) DienstmikmernersinigMig jn »»r hielt dieser Tage i.«. Gasthaus Rojko ih-re Jahreshauptversammlung ab, i» der der bisherige Vorstand mit dem i^bnmnn Mnr- ^ ^ g e k an der Spitze wiedergewählt wui^. m VI»»K i» wr H«» q»!«««. In ^v. Rupert machte sich gosten, der l8jährtge ^^löhner Ignaz S i uz o u i ö mit einer alten verrosteten Pistole zu sch.,fs«„. Plötzlich explodiert da^ Ding, nwbei dem Bur^n e'n Ringer tttvggerisjen wurde. m.^nkurrenz i« GchlangenvertilM«... Der Oberrealfchüler Miroslav M aj cen hat zu Ostern am idvlljsth gelegenen Gut seiner Eltern in BteMntca vei Mribor ste. ben prachtvolle Exemplare von Hornvipern unslMlich gemocht.'^r junge „vielversprechende Schlan^nvkttilger scheint sich zu ei-nem „gefährlichen" Konkurrenten 5)öeister ZiringerS heranzubilden... m. Der rMe H>h». Jil Prepolc mn Drwt feld wurde das ÄirtschaftSgÄäude des Ne-fij^rS Rildrea? Girbi « eingeäschert, w0' bsi a-uch der Schweiinestall uisd der Wagen-Mppen vernil^Ht wurden. Der Schaden ivivd auf ebwa 35M0 DiMr geschätzt. DaH Fsl«r griff auf das benar^rke Wirchhnfts gebSlide des Besitzers Jakob N o jc über ^ vernichtete den D^tM. Hier belüaifi sich der Ärj^den auf mmichernd l 4.00V Di-nar. m. A« «eise,PffßßDMchl Rr. S i,l vul«-rer OsteSl»unm»er f^d in der Anfühimlg der in die leeren FeWer einzllsetzendekt Buchstaben beim Umbruch zwei Buchstaben au^. bl'e^n, nSnl!^ » und «in », nmö liniere Leser entschuldigen wollen. — Die Rät-sellösangen können einzeln oder .'.usanlmen r.'ich der Beröf^ntlichung des letzten ,1?.) Preisrätsels eingesandt werden. I». Bßh»«»«ich»WHD. Anl Donnerstag, den 1«. d. werden sich ul»s in der Aufführung von Stefan Zweigs „Lanim des Armen" drei tal^tierte jmlge Darsteller vorstellen. Es find dies TuSa R a i n e r, die schon in LjubljMM des öfteren hervorgetreten ist, der Absolvem des Prager Konserva-toriums Josef B o r k o und das Mitglied des Ljubljanaer SchmWeHanses Danilo P o h a r. m. Nanfeiei »si« OPerfwer. ^xa^i tionellen OsterfSuer ev^ Sanlstag abends i^lt Sttbnita a. B. der lvjShvige Lehrliin? Johann Lipltik einen Messerstich in die Brust. Tr wurde ins Kmnkenhans nach Maribor überführt. m. llnsAle. In der Dvavfki .'L^ca gliii der bVjShrige Arbeiter R. S ch w c i g e r z-J«sts"^tterwafser a.us^vzeichnete Erfo^ erzielt. Das altbewährte „Kranz. ID^^Waf^ wird von den wallten gern genommen l«d auch bei fortgesetzter Ait-wendung recht gut verksogm. f»,! min ,yo. »ol. »v. »6r. S. tzss. vtl SS. V. ISA. 4« c. L»ftsch>tz mld SiftWch. Ist es schon so weit? Ist die BevSlkrung schon vorbereitet, geschult und erzogen, um Luftangriffe ertra. gen zu können? Nein! Unendlich viel Ar-ld^t »oird dazu noch nStig sein und unendlich viel Geduld. Darum find auch Luftschutzübun gen und AusklärungSvortriige voil Zeit zu Zeit notwent!^. Ueber „Luftschutz und Gift-Mse" spricht am Mittwoch, deil 15. April im Rahmen der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung iin Feuerwehrheim Herr Hauptmann Franz T o 8. Beginn 8 Uhr abends. Oäiste willkonnlvni! e. GHl»chmeist«r Dr. Aljechi« wird — wie man uns mitteilt, Diens^, de,» 21. April über EinlÄmng des Schlnhklubs Celje eine Simuldanvorstellung geb«l, bei der über 40 Schachspielern Celjes Gelegenheit gegeben sein wird, ihre Kräfte mit denr Vxweltmei-ster zu messen. Schachfreunde, die an dieser interessanten Veranstaltung als Mitspieler teilnehmeil wolleil, ulögell sich sofort einen Platz durch Anmeldung bei .^rrn GiaSer inl Case „Europa" sichern. Das Simultalispiel wird t>ovauSstchtlich um 8 Uhr abektds im Gartensalon des Hoteks „Gtno^" ausgetragen »verde«. c. Die Thermen in Latto. Zchon i>ltrch innrere Jtchre stiehl gri^re Meiigoi aus den Dherilien des Kurortes ungenützt ins San^^bett ab. ?k>uu liat sich die Baixver^val-tG«g entschlossell, cÄe d^ese 'l^ebeuquelleii zu fassen mld sie filv den ^vbetrieb zu gewinnen. Der Kolsteimnsnxi für die nvtwendigen Arbeiten, die Dinar betragen. c. Autorenabend. Sieben d<'r betailntesten jungen slowenischen Lyriker (Miran Iarc, Tone Selivkar, Anton Bodnik, Ednard Koe-bek. Boso Podnsek, Mile Klop<^i6 und Bogu-mil Fatur) n'erden anl Sonnabend, den 15. April inl Rahmen der Vereinilinnc^ jugoslawischer Akadelniker in Celje i,n Stadt« thcater ans eigenen M'rk.en lwrlesen. ginll 8 Uhr abends. Nattonovheoter in MaNbor Dienstag, 11. April: Gefchlloffea. Mittmoch, 15. ^»ipril um 20 Uhr: „Der stii-tige Antönins". Ab. B. Donnerstag, 10. April uin Ä) Uhr: „Das Lamm des Armen". Erltlä^igte Preise. Debüt T. Railiei-, I. Bor^o und D. Po^r. Vnrg-Tonkino. Bis Dolnlerstag Ganghofers Meisterwerk »Schloß HubertnS". Herv.'rre« gende Schauspieler, eiilzigartige Anfnahniei: und erstklassige Besetzung. Di<' ail packe»«>'«, tiefempfun^nen Geschehnissen rcilhe Handlung, Verbundenheit mii der unverfäl^)ULN Natur ließen die Ufa ctnen Ntnl schaffen, der zu Ihren jchonsteil Erlobnlssen zählen wird — so schreibt die Kritik t'iSec diesen Film. Er erzählt von der großen ^-'.ebe jun' ger Menschen, von der tnnigetl Lteh^' des ltindeS zunl Bater, von der guten Kamerad schaft zwischen Graienichtoß und Iägerhütte. Ein junges, enlzückeickes Mädel (Hanfi S^o-lek), ein begabter Maler (.HmRs Schlenh jple len die Hauptrollen. llnion«Tonkino. Dtvz Ereignis, der neue« ste Lustspielschlager „Meine Katharina", mit der bezauberndste,! aller Llrstspieldarstellerin-iu!n Franziska Gaal. „Die kleine Katharina-macht uns diesmal mit einer Gaal ^annt, nne wir sie noch nide Natürlichkeit. Zltdem <'in »vahves Aufgebot von mikern, von denen jeder c-inzelile seimn Mann stellt. Ernst Verel^s, Otto Wallburp. Paul Morgan, .Hans Old^'n und Fritz Im-hoff ivarten »uit ausgezeichneten Leistungen auf. ^ Der Filn, ist uon der luelodiösen Brodszkys Mnst? nnd zündenden ÄiÄagesn begleitet. Maribcwer Zeiwnq"/Nummer 86. LerfaN des VHVnir KolMmS Liquidierung der österreichischen Stammuntamchmung unh Uebernahme durch eine neue Gesellschaft / Rücktauf nnd PoliWndarlehen einftwnlen aufgehoben MittwovH, April > l In Durchführung der Reform des Privat-ncrsi.'l.crungswescns erließ die österreichisch« Regierung c^'setzlich« Maßnahmen zur end-qilti^en Liquidierung der Vcrsicherungsge»ell schalt „P h ö n i x", deren Zusammenbruch lnehr oder n,eniger auch andere Staaten, in denen ^Zweigniederlassungen oder assiliierte Unternehnlungen bestehen, wie z. B. in Ju-ffoslawien. in Mitleidenschaft gezogell Kat. Sistierung bestimmter Mnmalprömicn-geschäfte. Zur Liquidierung des „Phönir" wurde die Ocsterreichische ffontrollSant für Industrie und 5>andel in Wie» als Verwalter l^estcNt, auf dessen Antrag nach Abwicklung der Geschäfte und.der Verteilung GesellschaftSvermogens die Lbensversichc-rungsgesellschaft „Phönix" im .'dandelsregt-ster gelöscht werden wird. Die ini Prämien--reserveregister d«r Gesellschaft eingetragenen Äöerte dienen ausschließlich zur Befriedigung dc.- Ansprüche aus den ini Inland zu erfüllenden Lebensversicherungsverträgen. Ist bei selchen Lebensverskchcrnngsvertvägen auch ein Erfüllungsort im Ausland vorgesehen, so entscheidet die Aufsichtsbehörde, ob die Versicherung zunl Jnlandbestand gehört. Dle starke Nnterdeckung der Prämienreserve bei !>er Lebensversichernngsgesellschaft „Phönix" wnrde zn einem nicht unl'eträchtlichen Teil durch VinmalprämiengeschAfte, die mehr oder ,veniger spekulativen Charakter hatten nnd häufig jeder reellen versicherungsmathe-nmtischen Basis entbehrten, herbeigeführt. Aus diesem Grund sind in dem „Phönu"-Liqnidierungsgeset^ auch be-züglich dieser En: malprämiengeischäfte besondere Bestimmungen! vorgesehen. Ansprüche aus solchen Geschäften können insviveit «NluSgeschlossen werden. als die Einmalprämie im Ausland erlegt wurde und nach den Umständen offenbar ist. daß auf Seite des Versicherungsnehmers «in versicherungsfremder Vertragszweck verwaltete. Durch Verordnung kann das Recht auf Rückkauf und anf Polizzendarlehen auch dann bechräivtt oder aufgehoben lverden^ ivenn gegen die Gefellischaft ein solcher Anspruch zur Zeit des Inkrafttretens der Verordnung schon geltend gemacht worden ivar. Weiter können durch" Verordnung d e Bedingungen ft^r die U m w a n d l tt n g einer Versicherung in eine Prämienfreie Bcr-siäieruiig mit verminderter Versicherungssumme abweichend voi, den Vertragsbedingungen geregelt werden. Die Geselszchaft hat Leistungen und Leistungszusagen aus Ae-bensverisicherungsverträgen, die kber den^ anffichtSbehördlich genehmigten Berslcherungs plan hinausgehen, auf das dem Plan entsprechende Maß herabzusetzen. Leistungen und Leistungszusagen aus Lebensverlichsruilgs« vertragen, deren GruMagen die aufsichtsbehördliche Genehmigung, fehlt, sind auf nes Maß zurückzuführen, das den Vrui^-sähen des anfsichtsbchördli.^) gcnehmigt-'N Planes entspricht. Die Herabsetzung Mird gegenüber den Anspruchsberechtigten durch die aufsichtsbehördliche Genehmigung wirk-sam. Die Anmeldvng der Forberunge« Der Verwalter hat durch VerlautbärMg dieGlttnbiger aufzufordern, ihre Forderungen bis l. Juni IWg bei der Gesellschaft anzumelden. Die nicht rechtzeitige Anmeldung hat den Verlust der Forderung gegen die GeseNsk^ft zur Folge. Personen.^ die aus Bcrsick)erungSverträgen berechtigt sind, ferner die Dienstilehmer in Ansehung > ihrer Forderuyyen aus ^m Dienstverhältnis, sowie Personen, die im Bezüge vcn Ruhe- oder Persorgungsgenüsscn stehen, sind von der Verpflichtung zur Änmeldung ihrer Forderungen befreit. Für die Berechnung der gegen die Gosellischast angenieldeten Forderungen ist der Stand 8. Aprtt^ ^m Tag der ^ndmachung des Gesetzes, maßgebend. Für die Zeit noch dem 8. AprU wer ^n die Fordenlngen geg«r die Gefellschaft nicht verzinst. Die Befriedigung der Forderunßen. Die Forderllng gegen die Gesellschaft kcm- i - ' ' men in folgender R F n g o rdn u n g Wr Befriedigung: l. Alle Auslagen^ die mu der Abwicklung Geschäfte sowie mit der ErhaltNng und Perwak^ng des Geftlls^ftK Vermögens verbunden find, ferner Ansuche aus Rechtshandlungen des Verwalter», endlich Berhindlichki^, nach dem 2^? Z«-b.r I99K begründet wurden, all« diese An-, sprüche sobald , sie. feststehen und fällig find. L Forderungeii der Dienstnehmer sowie der Perzonen. die . im Bezüge von Rude^ sder ÄtsovgungSgenüssen stehen, an Bezügen für das We Jcchr.scwie Ansprüche, von Dienstnehmern wegen vorzeitiger Loiuilg deS Dlenjiverhältnisses, soweit sie den Betrag des für ein Jahr entfallenden Bezu<«!S nicht übersteigen, ferner s^rderungen nm, Ber. sicheruNgsagenten aus Zahlung dzr Provision und Ersatz der Barauslagen, insoweit e« sich um Ansprüche handelt. Vie im letzten Ial)r erworben oder fällig geworden stnd Me diese Ansiprüche mit der Bejchräntung auf den Betrag dpn höchstens 2400 Schilling für jeden einzelnen Ferdornngsbelechtigtetl. Diese Beschränkung gilt nicht für den Anspruch auf Ersatz von Barauslage. Als k^tich tag gilt ^r, A). Februar 1936. Alsgk. und SxekUttsuSbefthriinkuuge«. ' Klage T geiM' bie Gesellschatt sind »mzulässig. Exekutionen dürfen nicht bewil' ligt werden. Diese BestiMnul^ gilt nicht für EZefutionen KUgUMen von Steuer- und Gobührenforderunhm. Uever das BermögZn der Gesellschaft kann der K o n t u r s nicht eröffnet iverdem' > ^ . . Älttchttnmom lm Autobu«- A-uf die zahlreich^ Befchwerdien der Au^ wbusuMrnehnurngen hw hat Bautenmini-st^ Dr. Kviul jetzt einen Erlaß herausgegeben, wonach die Abgaben für die übermäßi'^ g^ Stra^benützung . seitens dieser Unter-ti^nmn'gen herabgesetzt lvevden. Rückwirkend ab 1. April beträgt dieser Beitrag 6, 4 oder' 3^/o des FahrPrqistS bM,, der Transportge-^ bühr für Waren ^ttnid ^päck, je nachdem esi sich um Konturvenzlinien, d. h. solche, die mit den staatlichen Eisenbahnlinien konkurrieren, um teilweise. Konkuz^nzliniei: oder um Nichtikonlkurrenzllnien handelt. Bei der Fi^tfetzung des Straßenbvitrages haben die U«t«rnehmungen die BestWgung der zuständigen Behörde ^üb^ zu erbringen, tn weiche. AaiMcrenzkategorle die betreffend? AutoduSllinie gchSrt. !talie»; Wrend illl d«ch die «eu«^. Es ist ^n^^>Mhpkai^t« T^achc, daß der jugostawksche.Veifflche^NASmar^t in hohenl Ma^ vom Ausland kbhängig ist." 'Hiebe: spielt dqs frie Mutter, „wo denn nur in aller Welt?" . „Im Marmeladeneimer!" platzt Kurtchen heraus. D-e d»se Ttschuachhar. „Uebrig«»». gnÄiges Fräulein, kann ich Gerster zitievettl'^ „Was Sie sagen! Da zitieren S.ie endlich mal den Fhrtgenl .. . . , . u ponko» GlltzGI» ^»NßGl tniy In, 'l'or 8tsn(I portko« uiiä «prucll inil (!sr6i8ten, als ä'^rtsLNsn llalier- meinte ?v!sctien den de'clen Il'^irren Iiin^lirLlisciilijpsen xu li^nncn. nlie«' cin VVinI>lt/e trux: l)«8 prsclit-v"I>v VVelirseiliint: >vijr niimiiej» luit^en niclits i^ eiteres sl8 el» eun? lremeiner i^.eclerl^iemsN. k'ortkos maei^te Äcl, msuiiix und d'/^rts«ni»n üelZ sicli niclit lumpeii. Da?» k^iide vSm l.led >var eine tIeritU8kl)rie!l um 1 I^tir tiilltor dem l^uxemburc. v'^rtsT-nun lest dem nun iiiedt v/eitvre lZixjenwne bei. t^r >var w siLiier. er sLiwn »-»ine stunde vnrker div iii?^ v^eide antreten nui8!iett. tzimß «ß»» ?O»ekGNweItz l^elder >var die .laed dinier dem k^remden von /^eunx vereeden» und ck'^rtaenun Sreerte «icti nic'kt ventx iidor «eine I(IotÄ«. keit, die i!im 2vel Onelie auf den klslz ke-Iiatte. ^l,er sckon ^enieo Wnuten ^s>üter iiuttc er. die dritte Norausiorderunx erii-llten. und ^^ran var .ein 1'gzcbentucli nnkt kein«t0ln »itttj5t und 7nlt einem »«tsNeen Wiippe»^ in de,- eiiion' I?ckc i^clinld. D'/^rto.:-liitll deni^'rkle ?uiiilliti. dieise!» unt»e!itle l'klsciientuck'^rsmk aus der 1'»»el,e fiel, .'i!8 vr sieü mit vinizen Kamersden untertiielt. ^r nakm es oUiist »ul »md üb«rreietlte es mit Ieben8>vürdlLem l.«cl,sln dem Verlierer, -»uk advr im elvicky/i, ^uirenblick, dsü er di» v no eroöe vummlleit bo«»lnren t^sde. ss« setientuLÜ jjcailttrt« natürlicti einer l^ame. iti« Kumeraden maeliten 8cti!ee?ite >Vitze. wütend rilj ^rsmii, .d^.'i ^ilste l^iNL ui, siLl, und sundte d'^rtittlnitu emeii ruseiiden lZIi^ii. - Mttwoech, iien IS. «pr?l ISSt Mnnbvrer Zoriunft" 'iVirmmer V ,^eznikars" FuKbaMeam gewinnt das SsteNumier Die „Wielmer Sportsteunde" aus Wien können dem Ansturm der lokalen Wettkämpfer nicht standhalten / „Rapid" gegen „MMbm" 2:0 / „Zelyniöar" gegen „Wiedner Sportsteunde" 5:2 / ^Wiedner Sportsteunde" gegm „Maribor" 4:3 / .ZÄMiöar" gegen „Rapid" 3:2 zu helfen. Mit ö:2 (1:l) gl«« als Finalist des TuNliers hervor. Aw Oftemwntag bezogen zunächst die ml-terlegencn Mmmschaften des Borla^eö, also die W i e d n e r und der SSK. M a r l« b r> r, de» Tpiolva^n. Die Gästv waren auch jetzt in den ersten Phas«l i»es Apieles im Borterl und führten g«rr bald init zn,ci Treffern. ,Maribor" konnte sich erst gegen El^e dvr eoswn Spiekhälstc hervorarbeiten und dann nicht imr dtti Emstand herstellen, sondern nach Sei^eiOvechfel noch die FithruibZ Ml sich reiften. Jetzt erst raffen si^r Schwarzblauen, die »vie-decholt die Chance hat^l, den Eii^tand her zustellen. Mit 3:2 (3:1) gwg „Meznivar" a t:inheillichere Leistung und hatt- vor allem im Hinterspiel die iveitanS bessere Nlmpserreihe. Da auch die Stürmer genügend Energie aufbrachten, ko«itte der Erfolg nicht auSb^iben. Mit 2:0 (1:0) eMLtpNen sich die Schwarzbkanen den Eintritt in das Turnierfimck. Fnl zweiten Spiel stellten sich uns die „W i e d n e r S p o r t f r e u n d e" und e l e z n l L a r" vor. ZunäM sah man erwartungsvoll den kommenden Ereignissen entgegen. Vs schien auch, daß die Wiener tatsäMich eine Wiener Leistung bieten würden, ober der Umschwung tmt allzu bald e'm. Die Eisenbahner vers^ssten sich immer mehr Respekt, so^ß sie Wießlich auch klar den Sieg an sich bringe» konnten. Di« ^Mte hielten in der Feldarbeit noch die Waagschale, ltnißten sich aber im Sechzchner lncht 8 pr»«vi? n« v« Die veailm»I.K»aÄv! ^mloi skli sm «otvvSkjl tr» l, Am«« 6« Suftball in ptuj In Ptuj trug die Fufzballttiannschast des SA. Iugoslav ii a aus (5elj<.' Lln Freundschaftsmatch <^cgcn „D r a v a" aus u»«d blieb lnit 8:3 s3:3) ilderrascild hoch ficgveich. Beide Gegner träteersatzge« schwächt an, sodaß die Leistungen liuderseits zu wünschen iibrig ließen. ..Drava" kam zunächst in Mhrullg, doch holten die Gäste auf, ivorauf auf beiden Seiten lioch je zwei T'reffer fieleri. Mch Seite,«vechsel tlappte die heimische Mainrschast des SÄ. Drava völlig zussnlmen, sodaß die Gaste ans der Zann-stadt nach fünf weiteren Treffern mit 8:3 hauschoch den Sieg davontrugen. Zpi'elleiler Samuda »valtvte etwas zu nervös, aber ansonsten gut seines Amtes. ^7. März von» ^Dozenten Dr. Burian mW dem Urologeli Prof. Dr. Nika durchgeisihrt. Nunmehr braucht nnr noch die Erledij^unq der amtlichen ^Formalitäten durchgefichrl werdeil, unl jede 5pnr der fri'cheren Mltie-kordlerin zu verwischen. : Die besten Tennisspieler der Aelt seit 1914. Einer d bis W. T. Tilden lÄmerika); bis I!)27: R. uacoste (Frankreich); bis 1931: Cvchct s^ranfrcich>; A. E. Bines l^'lmcrikai: ÜM: Crau'sord fAustralicn): l'l'u bis I. Perrn (England). : Aurel Toma schlägt Weltmeister Angeld mann. Der Mltnicister im Fliegengewicht Angelnlantt ist von dein rnniänischeu Meister Äurel Tvlnn ini Wa^rani^anl in Pari? in einem .^wnipf lib.'r' ll» Nund^'ii nack Punkten l^schlagen niord<-'n. Aiwwanio« Spiele Comordi« (Zagreb) „ Orient 3:2. Gradiamki—HASit l:l. .MKM-Slavija :1. Wien: Xustria—HuiMria 5:3. ^)iapid— Sparta 5:1. Wi«n-^xsord Ä:2, Äul'tria— Sparta 1:0, Hungaria—Rapid 3:3. Or«ß: Biktcria 7^kov^MAC 3:1, WW —DM S:T, Proßnitz—Teplitzer M 4:2, Ädenice—KMn 5:1, Viktoria P»!ie;l—Saaz 7:0. V«!k«e>eft: Oradea—Slavia Prag 2:0. Amsterdam: Vienna—Aiax 4:tt, Vienna— irjpest 1:0. N»«: Bologi^—^Tnrin ?:0, Florenz— Aleffandria 0:0. Palermo—Milauo 0:0, Roma—.Sampie Vdarena 2:0. Tricstina— Breseia 2:1, Ambrofiana—.Lazic 3:1. Juventus—Rapoli 2:l). : Zkuer SmaPUttkOrd i« Schwimme». Jnt Hallenbad d^ Margareteninsel in Budapest verbesserte Esik seinen Europarekord üiber 100 m frei von 57.8 auf 57.4 Sek. lleberdies stellte er iiber 200 in frei nlit 2:13.4 einen neuen Sandesrekord auf. : Idenka 5kmMo»a, di^ frühere Weltre-kordlerill, existiert incht mehr. Am Karfreitag verließ l«ich gelungeiter Operation das Institut für Plastische Ch^urgie in Prag Zdo««?r Kollbek. Äe Operation wurde am SpiMge llber so Meter verboltn D<'r F. S.-Äongres; s)at uuf Antray seiner Sprnnqhiigellu'rater svlcrden. Ein Zerstoß gegen diesnit den Ereignissen von P r a n i t a wird es aber genug interessieren, daß diese Perordnug erst crt> l. Mai IM? zu gelten liai ... l). vor verVtai««-. 2UM 'seil ciem k^rütilinL'i'jkilÄuf Lev^ici' mot. un6 z:>^'ar tiilirt cler bekAnnte V.')r-traxijmeister unci l^iciitbilciner Vr. ttanau.'iek tisii s^e?;er in äie l)c)wmitci'. in äie Lellcl-Qruppe nncl uucli auf ä!e ^'^arn^olutii. k^iir ctie l^el^jie^er entiliilt c!iei;e ?>iulnmer einige Sciiiläerunxen 8c1i>vleriLer I^ziirten. practitvoile Ki!6-detiaxen. prokeliefte z^rati.'i äurcli 6en Vorlsx in >Vien Vll.. Kunältru.^^ 19. LinAZlpreiti ^ 8et,il!jntc. Ikkordfchanzen oder nicht? Dr. Harald R e i n l. der bekannte lister-reichische Springer, der in P^niea mit übt-r 5)8 Meter den ztveitlängsveu. Sprung erzielte. schreibt über die Zukunft der Mammnt-ichanzen: Es ist schon viel geschrieben worden über die Frage, wie weit ein Skispringer springen wnn, ohne mit Sicherheit zu stürzen. Bor wenigen Jahren noch 'rschien «in Sprung über ö0 Vdeter als et^vas ganz Au-ßevgewi^hnliches, und als inan dann 70 Mtcr erreiche, meinten viele, umn sei an der Grenze des Mi>glichen angelangt. Doch iiber alle Theorie hinweg stürmte sportlili^r Ghrgeiz, jugendlicher Mut, lmd der Wille zur Leistung übernmnd gar bald auch die 80-Metcr-Marke. Nun trat eine kleine Stockung ein, denn die Sl^nzenbauer konnten nicht Schritt hol ten mit dem schnellen AuMsg der Sprungtechnik, nud so fehlte es lange an geeigneten Sprungschanzen, um 90 oder gor 100 Meter zu erreichen. Da kam Planiva. (öin genialer ^^enieur aus Lsubi^na bauk ,»it ail^l Rasfineni«kt moderner Kmvenl'erochnung im stille»! Tal von Planioa in Sloivenien, hart an der iPerreichischen Grenze, eine gigantische Sprunganlage. Auf ihr ze^e sich zum er« stennml. daß auch die S0-Meter-Karte für Whne Springer nicht unerreichbar Po« te di Lvgno folgte. Zmn erstenmal ki'rang ein Mensch über 1(^ Meter, stürzte aber, so daß seine Leistung sportliä) deinen Rekord darstellte. In Planioa lvmde uuigebaut. Gestülpt Uon einem wirklich gigantischen lAeriist aus Nalken und Brettern lvurde der Borbau ver größert, der Schanzentisch crhKht und der Anll^ verlängcr. Die <Ä^nAe wurde ztir größten Sprungalilage der Welt. Die Milhe war nicht umsoM. Am 15. März 1SW sprang unser junger Mühlbachex B r al l01 Meter „fanden". Wieder ist eine Etappe in der Geschichte des SVi^prnnglanss erreicht. Doch nun erheben sich z,vei grcße Fragen: Ist es miiykich, noch weiter M springen? UiNd: Gwv s» »eite SWcknße ftir einen sportlichen V««Ia«Ps Miß oder »Sn!schens»ert? Die evst« Frage »st z« bejahen. In»ar ist der Lnstnndersto^ der Anlaufgeschwindigkeit eine ,«türsiche Htrenze gezogen, aber mit Hilfe einer bautechnisch raffiniert ausgesühr ten Sprungarilage ließeli sich sicher Sprünge bis zu 150 Meter und vielleicht auch darüber stehen. Nun zur zweiten Frage. Sportlicher Mit-kanchs Mann gegen Mann, wobei sich Sön. nen an Wnnen mißt, läßt sich ohne ioeit?res auf Keinen Schan^^en «tstragen, ^vi« an, besten .tzolmenkollen beiveist. Es ist kla.-. daß sich die LePung de? einzelnen am besten bo-werten lSß. wenn der Zitsall «we möglichst geringe Rolle spielt. Bei den gan.; großen Schanzen nluß inan nu« s^n, daß es allzuviel aufs Glülk des einzelnen ankonnnt.Die tLeschwin^gkeit ist so ungeheuer, de, Luft-»viderfkWd so groß, daß ^r Bruch'.eil einer Teknnde genügen kann, den Absprung zu verfehlen. Jedenl, der eine Ahitung vom Ski spri«gen hat, die Folgen eine? solchen Vers^ns klar. Außerdem kann mn, auf den Riesenschmizen nur bei schöne.n u.id wwdsttll^ Wetter springen, dttln ,venn den Springer in der Luft ein Windfto'; er-. vveli^ e-r Kontroite l>ber seinen- ^rung. Bedenklich ist allch sonst dir qewal tige Steigerung de»? Gesahrennlonlent.?. 5o gcch es bcini Training auf der Planicas1>au-ze eilv: Rei'he ichn>erer Stiirze, „nd cs 'st don (iilnck zn rcden, dost ailßer '^^erstal»chl,n'. gen nichts Ernsteres passierte. Hie Sport _ hie Akrobatik! Eines ist sicher: der '^tber ni,in ülserlaiie sie nchig je,??,,, die es ivagen, Weitenrekor. den nach^Uj^Hgen. so n>ie es auch inl Wasier» sport einen linterschied gibt Miscl^en Kunst, springen voin Drenneterbreit i.nd Turn, ipring«,, so liehe sich ivchl luch im -tisprin gen eine Unters^dung m ähnliche,n Si,nu treffen, .^^ier also mnßte die Grenze l^ezogen l^rdei^ nicht in der räuullichLli Anodehnnn<, einer 'Sprunganlage, sondern in, 5port selkii und ii, der "Art seiner Anssnlnun' Mvnbavn N>umm?r 8K. O Mttwllch., d« ». «M l«k I?»? l.»?« t«t. ä>« vsMÜ»»«!»»« U«Llo> »» Kupkervltrioi. Die VVe^risar-renbesit^or >verlten versttjn-tlixt, äaö sie sicli Mr Kuyter» Vitriol bei äer Kmetijst:.» ^ruZ Iia, Neijska c. 12. l'v!. .mmeläcn mU^sen. ZdN ?eiev2mm! Heute serviere icli trick eineetrotlLNt) Lee-tl^cke: Lkombr!, LorllcNv mit l^olentu. Levoii am I^ost unÄ ^arät-'Ueii. l^a<;tli!ui^ Vicel. I^c>tc>v.!l)ne, 8vimiL Lelesen. 8tun cie von äer 8tA<11. keim Oork-einki^NL. Lleicii uil cler öe^irks ^tralZe. 2um preige von 4-^5 Dinar s>er m- ?.u verlrauten. ^etir Luter lZocjen kiir lZärten un<1 ^'eläer, k'sr^ellenxrüöen von 8l1v m' bis 2lM m'. ^n» /.uirasen bei I?uäolk Kisfmltnn, /VIsriborMelje. 3750 v»up»r7eU« in tier k>'ütie äes öaknkotes dloLe /u verksu-ken. I. l^kl. öesit?er, ?x. Nc>Le.__ZkiW ?vvIt»mtU«»!u»u», all«rnjtck8te vmLvdunx A/larlbors seiuekt. Larsew l5.vv0 via. anä. pottiek acjer ^b^akluax. /^n-trSxe unter an die Verv. ZS9K Kauio «Ite» Oolä, Silberlcro-NLN. talseke saline ttvekst-preisen. Stumpt. Qoläsrde!-tor. KoroZks cests 8. Z8S7 Äs K^ejner vesitT. Umeebunx /Vssribvrs, preis Z8.()v. _ÄiftS Änsksus mit (ilirt"». NiLckst ^ÄUptkalmliof. iiocliver^ins-licil. biltiL. !^u!iLliriiten unter »liktuptbilknkvi« UN äie Verv. 3887 Verksuko Spsrkuek der /Vtest» na kranilnica A^aribor biUle Lexen bsr. ^usckrikten nntsr »N.lwy« »n die Vvrw. 38ö7 I^oereZ oder möbl. Ammer Z!u vermieten, ^ucl, ein tterr >vir<5 auf Kost und >VoknunL «onommen. ^n^ukrsLSn beim tiausmeister, KoroSka e. 27. Lin leeres Sparkerrklmmer mit sepsr. Linzanx im uvusn tlause soiort 2U vermieten. ^n?ukraxon vsimatinsks ui. 34. von I.? (/lir tLetted. R9l I^eeres oder möbl. Ammer sofort 2U vermieten. ^dr. Verv. 3898 8trenx svflsr. Xtmwvr sokort :5u vermieten. LvetliLn« uli-ca 12^__Z0u vor-mieten. Villa Doris. Kslvar-8lsova vas. V?»eli«t»» V» ul. A SooZ Ammer ziu vermieten, ^srljlna ul. 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Vorzustellen bel loni OSive, (Zlavnl tr« 17. i^viseli. ti und 12 Ukr vormlttats. 8eIimer?crkUl!t xebvn die vuter«ielineten allen Vervandten. I^reunden und vokannten dle traurige diaclirletlt, dall ikr innisstxelivdter, unver-Le3liel»er Sotin. Herr »»»«IlQ ^iVlQV Sektiler der IV. Xl. «le» lm A^ontac. den 13. ^pril 1936 um V»2 vl,r nacli-mittaes. nacli lcur^em i^eiden und vorsvkvn mir den l'röstuneen der l^l. I^elixion, im 17. ^e^ns-zalire xotterxeben verscliieden ist. Das I^eielienbekrünsnis des unver«eülicti Oaliin» Lvscliiedenvn findet am A/iittvoeli, den lS. >^prii 1936 um 16 I.1lir» von der sttidt. I^eiLtienkslle in pobreZje aus statt. Die lil. Leelenmesse vird am Donnerstax. den 16. ^pril 1936 um Vs9 Ul^r in der franrlslcsner-l«» vL a r i b v r, 14. ^pril 1936. 3W8 fsmitte (Zolod. «««««^»le «Se VMAUikllKVK n»« v«r I<»Ii»Ion ?a6»r »tt»utFl»««, dem, er «»tlliilt «ii»ee >m»6»rv«U»o «»ue» Vsiteväteil, Dop- p»t>ek»mo lVertetvea p»4e»ti«i», ei»l»ol»« ?»ob«. ö«-deolt«» 8i« «lii«a ?taE«r mit »»u«, »»mmGt»rtig m»t-t»a ?«I«r uäck t»aol»e>» 8i« II»»« ?iaE«r io «ia LI«« V»««er. ^»«d t>»r»«»»!el»e« v«r6«» 8i» t«»t-stell«», d»>» ll»? kioß»r v«6«? i»u«I»t »vvk ßiilosevd, »ov-äse» krocten «n^ von »»amm«?05/iF moi/em« »,t. Der ?ud«r ,vi«I«r»t«t>t 6«? l?«uoktiA»«it. ^«il «r »i)opi»«i»el»»um« I)»iI»»It» kettet » w»«l d»«ov«I» eioea «o kri-«ol»«a uaä It«1»lto1»«» ?«lnt i»»d»v vi« mi Xoksazl. Oer «»ue. »»MMMeteetöß I'olrMl«» pu^er veder durei, Viod, avel» «turok 7k«»»pir»tioi» I»»«iatrTot»titt. kr l»««iÜ^t «ater L»r»wtl« «l» Lliioiea dl»— tür Immer Liebe wandert übers Meer Roman von Lritz Metzner Uskebl:r5ec.kt5scllut!: ^ukvürts Vcrlux O. m. b. II., verIIn»>VlImers6ork. JA Da pactte sic cin wilidcö Entsej^'n und ver-iweiselt i^rsuchte sie, an Herrnlnnn l>or-. bl'l das Weite zu .g^winiieu, doch ^esscii fau-nischcs Lackieu trieb sie zurück. Da ließ sie den LWffer stehen, rannte unter hellenden Hilferufen durch die Reihen der Gräber zu-rild, uwlltc drübeil i'lber die Wand. Ein auS sichtsloses 'Z^-ssinnen, i»enn .'(xrrmonn folgte ilir schnelll'r. „.^ilsc — .Mso'." q<'llk' es schaurig Surch deu Morgen. Mit riesigen S-ähen in seinen langest Reit« stiefeln ^vcir Herrnmnn hinter Dietlind l)er. „Warum läufst du, dummes Ding? Willst du nur entgehen? Hahaha . . . >)eutc nicht! Nioinals niehr! Uud nri^r ffohl>ren wirst du doch, du irrsinnige „loilfe!" Zchon sMrte Dietlind Hinte? sich den keuchenden Atem des Mannes, schon glaubte sie seine Arme zu spüren, — da gellte noch einmal ein letztes „Hilfe!" durch '»en Morgen. Dicht neb<'n der Friedhofsmauer !»lieben zux'i Waldarbeiter tief erschroiten stehen. „Das war ein .^lferuf", meint« der ein< „Bon einer I^rau", meinte der andere zu-st'inmiend. Dann lauschten sie noch einmal. „Schnell — aius deni FriMzof. A'l.bertl schnell — lauf vorweg! Meine.lochen sind lUt. Ich komnle . . ." Der Iilngere stirrzte, mit seiner Axt über der Sd)ulter. davon. Schon sah er durch das eiserne Tor den Mann und das Mäd6>en, da donnerte er ein so gewaltiges „Tchuft!" durch die Stille, das; .Hermomn entsoht aufsah. Aber s«'!,,^ Msch der .Ävhle des Mädchens liegen, das nicht mehr nach ^'!ust rintv?n konnte. Da erkannte Ht'rmann die Axt in den Händen de? sungen, kräftigen Waldiarbeiters und dessen wutglühende Augen, die keinen Pardon gaben. „Schuft!" Mit schnellen Schritten wa-r der junge Mann da. sah .^rrmann auch den zlveiten. Er sprang «aus, wollte schnell l'vber die lMbhohe Mauer, aber da starrte ihnl von dort eln anderes Ge-sicht entgegen, und im nächsten Augenblick setzte auch schon der lüilte WMavbelter über die Mauer. „Albert, schlag ihn tot! Ein Mädchen er. Nlordet, ein arme'^ Mädchen! Schlag ihn tot!" Herrmann floh in Todesangst. Aber die Axt s)attc noch rechtzeitig feinen Rücke,, ge-trsffen, schlitzte die grüne ttodenjacke aus und ließ augenblickl-ich Blut sichtSoir werden. Doch .Herrmann ivar im Schtvnng. We et« Aal gl^tt er über die Mauer. Doch als er drirben aufstehe« wollte, sank er stWlend zu-samiucn. Der Arbeiter hastete ihm nach, und augenblicklich packte ihn tödliche Angst. „Ich li«be ihn erschlagen! Um Gottes willen! Tot! Erstiegen, Martin . . ." Der Alte ikam eilig nack). Gr hatte das jlinge Mäldck)en stch selbst überltassen müssm. Drüben war vielleicht Gefahr für seinen Ka-meradm. Er mußte zunächst helfen, den Wüterich K', packen. „Äas sagst du — erschlagen? Und ivemt schon! Mg mit so einer Bestie, die sich an einem ivehrlose:i jungen Mädchmi vergreift!" Da fiel sein Blick laiuf das (^sicht des Ohn nmchtigen. ^Herrmann — .Herruiann ^ dieser Lnmp! Der Gutsbesitzer von Geuheul" „Um den Mr's nicht schade! Du bist mein Zeuge. Martin." „Ich bin es und mit mir tausend ander«. Wirklich, es ist Herrniann. dieser Teufel in W!enschen<^stalt!" Tin Stöljnen drang aus deni Munde des Gutsbasitzers. „Bleib hier, Albert! Du bist der Jüngere, der ^i-räftiflste. Ich will schnell nach dem „Goldenen Li>wen'. Wir nrüssen nach einem Arzt telephonieren. Dann nach der Polizei. Weiß (i^tt, anl liebsten ließe ich den ^.üniitiel hier i>errecken. Aber wir sind chließlich Men. schen. Wäre Herrmann an unserer Stelle, er ki^merte sich einen Dreck um unSl" ^Und das Aiitdchen? Das arme Wurm?" ^Jch iverde schnell nach ihr seheil. Doch du bleib hier!" Eilig lief der alte Man>l davon, fand DietlitÄ noch immer in leichter Ohnmacht, hörte aber ihr Herz kräftig schlagen. Da eilte «r, so schnell er konnte, dvni ?^fe zu. Eilte ganze W-rle muhte er lingestü« klopfen, ehe stch im „Goldenen Löwen" ett was regte. Endlich erschien als erste die aUe Therese. „Schnell, ich mutz telephonieren.Hin Ber« wnndeter liegt auf hem Friedhof." „Auf dem Friedhof? Wie konlntt cx dahin?" nicht — später, Alte! Wo ist das Ter«pk.?.n? Ich verstehe mich nicht damit." ,Ach, Herrgott, ich Hab auch mein Ledtag nl.1,ts von diesen Apparaten !dalten. War-^^n Sie, ich rufe den Chef. Der muß olined?n glc'.l- Zweckt lverden/' Doch durch die lauten, erregten Stimnien war Mcht^r schl>,i wa chgeivorl^n und stand 0'ben an der Treppe. „A»s gibt's, Therese?" „Der Mann »mll telephimiOrtn. Hat «inen Ver^mllcheten auf denl Friedhof gefunden. Wll den Arzt rufen." Schon ivar Franz Richter unten. „Nicht so laut! Dietlind und ineine Eltern schlaien noch. Was gibt'»? Wen soll ich ruftn? De« Arzt?" »Ja, mein Kumpel und ich haben Herr-mann ^ Sie kennen doch dsn Teusel, den Aeubener detei ertappt, wie er sich auf -!n junges Mädchen stürbe. Da traf i!^t die Hol^xt meines K-umpels. Wahrscheinlich holt ihn der Bi>se nun endlich." Franz Richter ,mt seinen struppige,^ ro-t«n Haaren sah nicht gerade ein^dend auS. Aber wie er jetzt den ?^en seines Erzlein« des hörte, wuvde «r li«ll»>vach. „Den .Herrmann? Ist er es auch be« stinrmt? Wen hat er iwerfallen? Ein Möd-chen? Mein Gott, hört denn'das nicht auf?" „Ja, ich glaube, e» war die junge Diirr«. berg. die aus dem,WMkat«r'. Ich kenne fl« doch!" Kranz wuvde sekundenlang blasj," dann aber lachte er hella»f. ,Me, ausgeschloffen. Die ist in meinein Hanfe. Die schläft noch", sagte «r erleichtert. „So . . murmel-te der «alte Mann nur. HU stch selber aber s^te «r: Und sie war's doch. So schmuck sieht so leicht keine wieder aus in der ganzen Gegend wie die! — Franz rief an. Der Arzt versprach, sofort AU kommen. „kommen Sie. Alter — schnell! Ich muß diesen Menschen sehen. We ist das nur geschehen? So !rüh .. Jran^ lief ließ den Alten bald hinter sich zurück. Er stürzte durch das schlafende Dorf und erreichte bald den Friedhos. Ueber die halbhohe Mauer rief ihn der junge Waldarbeiter zu sich. Ein grauenhaft^. Bild bot sich ^ranz. Da lag Erwin Herrmann über und übe? in seinem Blute und stöhnte. Als er gevade die Augen auifschlug, sah er Kranz Richter, und ein angswolke? Zucken gvtt über sein entstelltes Geficht. „Er hat Sie erkannt. LSwenwirt. Er weiß, daß Gie ihm nicht wvhiiwollen", Msterte de, imtge Arbeiter. „Wo ist das Mädchen?" fragte Franz. „^ne Govge. Llkvenwirt. Es liegt da drüben mtf eivsm Hügel. Der alte "Martin hat es mit einer Z^cke zugedeckt." „Ist ihm was pafflert?" „Wir dachten erst, sie sei tot, weil dieser Lump hier sie gewürgt hat. Aber mein Kuni pel hat dann sefdgestellt. daß sie nur ohnmächtig war." Mit einem Satz war Franz Richter über die Mauer und suchte zwischen den Reihen der Gräber. Der Morgenwind fuhr t»u'.ch sein Henld; er ho-tte nicht ein'nal Zeit gefunden. sich eine Jacke überzuwerf n. aber «r achtete nicht darauf. Er su^e un? 'uchte. Endlich entdeckte er das Jackett. Bon Mädchen jedoch keine Spur. Schnell n>ar er zurück. ^.;.'cödchen ist weg. N'cl^ mehr da! iniri tiZr v vrsnt^vortlieli: l^li« — Druelt cler »!^gfil^orslic»rn»« in ^»ridor. — k'Rtr II«?>a»A^der v. ckvv verullt^vrtlieli 8litul