'"' 15. Donnerstag am »«» Jänner ,83». r^°Nr^^-,-V^^,^,>^.^^ ^Mz, Mnltlicher Theil. ^^uf allerhöchste Anordnung wird für weiland Se. kaiserliche Hoheit de» durchlauchtigst", Erzherzog Rainer Joseph die Hoftrauer durch sechs Woche» . mit einer Abwechslung, und zwar die ersten zwei Wochen, d. i. vom 18. bis einschließig 31. Jänner die tiefe, die letzten vier Wochen aber, d. >. vom l. bis einschlteßig 28. Februar, die mindere Trauer getragen werden. Se, k. k. apostol. Majestät haben dem Vor-stände des Eisenburger Comilats, Hermann Grafen Zichy v. Vassonkeö, dann dem geheimen Rathe. Nicolaus Freiherrn v. Vünffy. die Kämmerers-würde allergnädigst zn verleihen geruht. Se. k, f. apostol. Majestät geruhte» mit der allerhöchste» Entschließimg vom 10. Jänner d. I.. den provisorischen Vice-Staatsbuchhalter der Slaatsbuch-halumgs-Abtheilung i„ Salzburg, Paul Peter-mandl. über sei» Ansuche» in definitiver Eigenschaft Mit dem systemisiiten Gehalte zur Staatsbuchhaltung «ach Linz zn iibersche» und den Nechnungöralh der ob der Eims'scheu Staatöbuchhnltnng, Ferdinand Stadt, zum Vorstand der Staawbuchhaltungs-Ab-theiluug in Salzburg und zum provisorischen Vice-Staatsbuchhalter mit dem systemmäßigen Gehalte allergnädigst zu ernennen. StaatSpapi ergeld-Umlauf Ende December 1832. Höchster Betrag, welchen laut Kundmachung vom 13. Mai 1832 das sämmtliche im Umlaufe befindliche Staatspapiergcld nicht übersteigen fl. dürfte..........173,000.000 I" Folge des Staatsanlehens vom 13. September 1832 si„h gMlgt worden: am 29. September 1831 . 2,300.000 fl. am 23. November 1832 . 2,000.000 „ am 20. December 1832 . 2,000.000 „ zusammen . . 6.300.000 Höchster Betrag, welche» das sammtli^ "" Umlach' befindliche Staatspapier-geld gegenwärtig nicht übersteige« darf 168.300.000 Steu3'^?"?7"^"''""'"l""^ d""" in den ca!,en deö Staates befindliche., Staatspapiergeldes: Ende De- Ende No-cember 1832 vember 1832 zu 3 Percent- verzinsliche Gulden Casse-Nnweisungen. . 81.690 134 240 zn 3 Percent verzinsliche Neichsschayscheine . . 11,073.200 14937^ Uuverziusl. Neichsschai)- scheine.....124,704.364 121,348.038 Anweisungen a»f die La»-- deseinkünfte Ungarns . 9,468.109 10,906.832 Verlosbare Münzscheine . 2,662,999 2,813.341 Unverlosbare Münzscheine 7,793.496 7,947.43g Zusammen . 133,788.038 138,289.124 Bei Vergleichnng der Ergebnisse beider Monate «rgwt sich eine A bnah m e: °er zu ^ p^. verzinslichen Casse-An- ss Weisungen um........ ^ ,.,.„ der zu 3 pCt. verzinslichen Neichsschap- scheine um......... 3.861.800 dcr ungarischen Anweisungen um ... 1 438.743 der verlosbaren Mnnzscheine um . . . 132.342 der unverloöbaren Münzscheine um . . 131.937 zusammen um . . 6,637.372 dagegen eine Zunahme der unverzinslichen Neichsschahscheine um . . . 3,136.306 im Ganzen daher eine Abnahme um . . 2,301.066 An lombardisch-veuelianischenSchatzscheineu waren Ende December 1832 »och im Umlanfe 1,260.210 Lire. Vom k. k. Finanzministerium. Wien, am 14. Jänner 1833. > Im Nachhange zu dem Erlasse vom 14, December 1882 wird bekannt gemacht, daß in Folge §. 2 der Nnleihens-Bestimmungen vom 4. September 1832 am 18. Jänner 1833 abermals die Vertilgung eines Betrages von 2,300,000 fl, (und zwar 2 Millionen Gulden i» verzinsliche» Neichsschapscheinen und 300.000 st. >n Anweisungen auf die Landeseiukiuifte Ungarns) mit Zuziehung eines Mitgliedes der Direction der östcrr. Nationalbank in dem NerbrennlMise am Glacis vorgenommen werden wird. Mit Hinzurechnung der auS dem gleichen Anlasse vorgenommenen früheren Tilgungen von 6^ Millionen Gulden, ergibt sich ein Gesammtbetrag von 9 Millionen Gulden, dessen Tilgung aus den anf das Anleihen vom Jahre 1832 cingeflossenen Geldern bewirkt worden ist. Vom k. k. Finauzministenum. Wien, am 14. Jänner 1833. Im Nachhange zu dem in der „Wiener Zeitung" vom 17. November 1832, Nr. 273, veröffentlichten Erlasse wird bekannt gemacht, daß an Münzscheinen am 22. Jänner d. I. ein Betrag von 300.000 fl. in dem Verbrennhanse am Glacis vertilgt werden wird. Mit Hinzurechnung der früheren Tilgungen an Müuzscheinen von 7,100.000 fi., dann des bereits getilgten StaatövapiergeldeS mit ZwangScourS von 23,000.000 fl. beträgt die Gesammtsnmme der bisherigen Tilgung an Staatspapiergeld 32,600.000 fl., welche durch Verwendung eines Theiles dcr Einzahlungen auf das Anleihen vom Jahre 1831^,bewirkt worden ist. Vom e. k. Finanzministerium. ">eu, am 14. Ja,,,,« 1833. Nichtamtlicher Theil. Die Geldverhältnisse * Es scheint sich nunmehr thatsächlich z» bestä-l'ge», was wir vor einiger Zeit bezüglich des um das neue Jahr herum eingetretenen Stcigens der Devisen und Fallens der Fonds als muthmaßliche Ursache bezeichnet hatten, daß nämlich ein durch jene wichtige Iahresepoche und den dadurch bedingten Abschluß alter und Beginn neuer Geschäfte bewirkten Geldmangel eingetreten war. Die Bewegung hat sich bereits gelegt, die vorübergehende Spannung ist gewichen, nnd die <§urse scheinen für die Dauer in jenes normale Geleise zurückgetreten zu sein, welches den regelmäßigen Zuständen «userer finanziellen und politischen Gegenwart entspricht. Die Verminderung deS Papiergeldes stellt sich demnach als daö zuverlässigste Mittel heraus, um z»r definitiven Regelung unserer Geldverhältnisse z» gelange». Es bildet die nothwendige Grundlage, die unerläßliche Einleitung und Bedingung aller weitere,, dießfälligen Operationen. Vorerst muß man die Fluch verlaufe» lassen, ehe man dazu schreiten sann, zerstörte Dämme und Schulzwehren einer geordnete» Circulation wieder herzustellen. Wenn man bedenkt, daß der größte Umlauf an Papiergeld im September des Jahres 1849 St,itt fand, wo er sogar 390 Millionen betrug, so hat m.,„ wahrhaftig Ursache, sich der Fortschritte zu fre„e„, welche die Ordnung unserer Circulation schon bis je,,t unter einer umsichtigen und consequenten Leitung u„-serer Finanzen gemacht hat. Damals halten sich überdies; 43 Millionen Gulden in Ceutralcassea»-weisuugen bei der Bank aufgehäuft, ungerechnet den Umlauf der lombardisch ? venetianische» Schapscheine, die nunmehr bis anf eine» »»erheblichen Betrag verschwunden sind. Im Ganzen circuliren jeht bloß 133 Mill, in StaalS- und 1!»3 Millionen in Banknoten, so daß der ganze gesammte Papierumlauf 3."N Millionen beträgt. Mit Vcgim, des I. 1832 hatte derselbe noch 382 Millionen betragen, folglich siud im Laufe deS-selben 32 Millionen aus de» Zuflüssen der contra-hirten Anlehen getilgt worden. Mit diesem Systeme der Tilgungen wird consequent fortgefahren werde», und nach den Bestimmungen des letzten Anleheus werden bekanntlich noch weitere 16 Millionen Gulden der Natioualbank entrichtet werden. Wenn man berücksichtigt, in welchem Maße u»d Umfange die Abnahme deS Silberagio'S im Verhältnisse mit den bisherigen Papiergeldeinziehungen Statt gefunden hat, so läßt sich, um so mehr als die friedliche und geordnete Gestaltung der Dinge in Europa unvermuthcte Störungen eben nicht befürchten läßt, mit Grund annehmen, daß das Fallen der Devisen und dcs Metallagio'S jedenfalls in proportion nirter Weise Statt finden werde. Wie sich alsdann die Menge der Circulations« Mittel zu den Bedürfnissen der Gesammtheit der Bevölkerung verhalte» werde, ist eine Frage von hohen, Interesse. Die »nn immer mehr heranschreitende Lösung derselben kündigt sich bereits durch Erscheinungen a», die jedenfalls hinreichend schonen, um die Besorgniß zn verscheuchen, als seien die Vorr.Mie a» geprägter Mün;e in unserem Reiche erschöpft. W"d ei» Mal der Augenblick ihres Fli.ss.gwerdenSe.nge-neten sein. so dürfte schwerlich Vera,'lass..„g sich bieten, über reelen Mangel in dieser Hwsicht zu klagen. Oesterreich. Trieft, 18. Jänner. Ans Cattaro wird der Triester Ztg" gemeldet, daß am 8. d, a» der un-aefähr sechs Stunden von der montenegrinischen Gränze entfernte», sogenannten „Veleme" im Gebiete von Bagnani, woselbst sich ein türkischer Gränzposten befindet , 8 Tabors (Bataillone) türkischer Soldaten ans Bosnien angelangt seien, dort ihre Zelte aufgeschlagen haben, und die Zuzüge fortdauerten. Der Geueraladjutaut Sr. Maj. deö Kaisers, Generalmajor Kellner v. Köllenstei», der Statthalter «ft von Dalmatien, Generalmajor v. Mamula' und der Vrigadegeneral aus Nagusa, waren mit einem k. k. Kriegsdampfer in Nisano eingetroffen, von wo sie sich unmittelbar nach ihrer Ankunft nach dem befestigte» österreichischen Gränzposten Dl'agal in der Nahe der türkisch-montenegrinischen Gränze begaben-Wien, 17. Jänner. Se. Maj. der Kaiser l,at angeordnet, daß daS in Wirksamkeit unterm 19, Oct. 1846 zum Schütze des literarischen und artistischen Eigenthums getretene allerhöchste Patent anch anf Ungarn und dessen Nebenläuder auszudehnen sei. Bei diesem Anlasse wurde anch insbesondere die allgemeine Bestimmung erlassen, daß jeder verübte Nachdruck auf Verlangen des Venachtheiligten den Bestimmungen des Strafgesetzbuches gemäß von den competenten Behörden zu untersuchen und zu bestrafen sei. — Die Ergänzungs-Bataillone, welche in den letzten Tagen nach Dalmatien abmarschirten, sind bestimmt, an der österreichischen Gränze anfgestellt zn werde», um jede Gebietsverletzung, die bei den bevorstehenden Kriegsereignissen in Montenegro nnd den türkischen Provinzen erfolgen könnte, von Seite beider Theile ferne zu halten. — In Folge der Einführung des allgemeinen dürgerl. Gesetzbuches,in Ungarn ist nun gemäß a. H. Weisung bestimmt worden, daß alle mit auswärtigen Staaten bestehenden Verträge, welche auf das bürgerliche Necht Beziehung haben, in so ferne deren Wirksamkeit nicht ausdrücklich auf einzelne Kronländer beschränkt ist, von nuu anch iu Ungarn uud dessen Nebenläuder Anwendung zu finden haben. — Dem Vernehmen »ach hat sich das Handelsministerium zur Einführung des Laminastämpels nach dem Antrage mehrerer Handelskammern definitiv entschlossen. — Die Schuldverschreibungen aus dem Grund' entlastnngsfonde, deren Notiruug anf der Börse demnächst hervorsteht, genießen folgende Rechte uud Vorzüge: Die Coupons, auf die Dauer von zeh» Jahren ausgestellt, werden halbjährig ausgezahlt. Die Obligationen, denen keine Conpons beigegeben sind, haben vorzüglich die Bestimmung, zur Vinculiriing für Fideicommisse, Lchen, Corporatlonen, Kirchen, Gemeinden verwendet zu werde». Die Zinsenzahlung geschieht gegen Quittung halbjährig. Die Interessen können bei jeder Sammlungscasse behoben werden. Nach der Beendigung der Grundentlastuug, die in einigen Kronländern bereits erfolgt ist, beginnt binnen zwei Jahren die Einlösung der Obligationen, und müssen in einem Zeitraume von längstens 40 Jahre» die sämmtlichen Schuldverschreibungen des Entlastungs-fondes zur Rückzahlung gelangen. Die Reihenfolge der Rückzahlung bestimmt theils die Anmeldung, theils die Verlosimg. Als Hypothek dienen den Schuldver-schreibmigen die Realitäten der Verpflichteten, in so weit die Einzahlungen noch nicht erfolgt sind, die LiindeSfoude und die einzelnen Kronländerfonde rück-sichllich der denselben zugewiesenen Eulschädignngs-a» theile. — Nach de» Verzehrnngssseuer-Ausweisen werden in Wien jährlich circa 360.000 Eimer Wein und 460.000 E. Viere, zusammen 820.00« Eimer verzehrt. — Wi.' lebhaft sich ber Fasching hier gestaltet, dürfte zum Theil anS der großen Zahl der angekün-deten Bälle hervorgehen. Für den verflossenen Sonntag wurden z, B. in der Stadt, den Vorstädte» iiüd der nächsten Umgebung nicht weniger als 6!) Balle abgehalten, die öffentlich angekündet waren. Die Zahl der in verschiedene» kleinere» Gasthäusern abgehaltenen nüd nicht angekündeten Bälle dürfte doppelt so groß gewesen sei». — Der große Rath von Zürich hat, wie der . ,Mg. Z.« mitgetheilt wird, neuerdings 10,000 Fr, für die Redaction eines «Zivilgesetzbuches ausgesetzt, welche von ihm Hrn. Professor Plnntschli, dem deutsche» PrivatreclMchr« ^» ^, Münchner Hochschule, aufgetragen worde» ist, — In Paris ist «„ter den, Schutze des hcch-würdigen Erzbischofs ei» Seminar für katholische Orientalen errichtet worden, die sich d^ Priestelstande N'idmen wollen. „Le Pays" sagt, es gäbe über 3 Mlllioi'eü Katholiken im Oriente, denen es ab« zur Heranbildung tüchtiger Geistlicher an den dazu nöthigen Mitteln fehlt; die uene Anstalt ist dem Wohlwollen der Fromme» anempfohlen. ' Wien, 17. Jänner. Im Einverständnisse mit den k. k. Ministerien des Handels und des Innern ist festgesetzt worden, daß die sogenannten Stechapfelcigarren, d. i. Cigarren, deren Einlage aus dem Kraute des Stechapfels (8!rnmnnimn), und deren Deckblatt aus einem Tabakblatte besteht, als ein Gemenge von Gegenständen der Tarifsposten 9 lit. d und 97, i» Folge des im Z. 7 der Voreriunerunge» zum Zolltarife vom 8. Nov. 1881 aufgestellte» Grundsaz^ zes, »ach dem höher tarifirten Bestandtheile, folglich als Tabakfabrikate nach "l. I'. 9, d zu behandeln sind, somit bei der Einfuhr aus dem Auslande der Entrichtung des Zolles und der Licenzgebühr unterliege». Die Erlheiluiig der Bewilligung zum Beznge dieser Cigarre», ohne Unterschied der Menge, steht der Fl-»anzlandesbehörde zu, welche dieselbe nur nach vorläufiger Rücksprache mit der competenten politischen Behörde uud mit Zustimmung derselben ertheilen darf. * Die k. k. Centraldirection für Eisenbahnbau-teu wurde aufgefordert, die Bauleitung auf den bereits im Betriebe stehenden Bahnstrecken anzuweisen, die betreffende Bettiebsdirection mit allen Verfügungen und Verhandlungen, welche den Betrieb oder nachträgliche Herstelluugen, oder zukünftige, dem Betriebsfonds zur Last fallende Conservationen berühren, rechtzeitig in die Kenntniß zn setzen, und vor der Abgabe einer bindenden Aeußerung in Betreff der Ver^ pflichtnngen des Bettiebsfondes gegenüber dritter Personen im Einvernehmen der Vetriebsdirecttion vor-zngehen. * Der in Bergamo verschiedene Graf Maria Franz Paßi hinterließ zur Gründung eines Spitals in Colcinate, einem Marktstecken der Provinz Bergamo, die Summe von 81,0.000 Zwanzigern. Seil vorigem Monat ist diese fromme Stiftung den Absichten des Gründers gemäß eröffnet, und deren innere Administration, so wie die Krankenpflege der Sorge der Hum-« «li cm'ill», die Direction aber einem bewährten Arzte anvettrant worden. " Zufolge Mittheilung des königlich prenßischen Ministeriums für Handel, Gewerbe und dffeniliche Arbeiten vom 2/x December M!2, sind die belgischen Telegraphenstationen zweiten Ranges zu Manage, Cliarlcroi, Tammes und Namnr seit 20, December 185,2 für den Privatvcrkehr eröffnet worden. Da diese Stationen jedoch hauptsächlich für den Eisenbahndienst eingerichtet sind, und daselbst kei» besonderes Personale unterhalten wird, so ist nicht immer auf eine nnuerzügliche Beförderung der Depeschen zu rechuen. Wien, 18. Jänner. Se. kaiserliche Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Rainer Joseph si"d am 13. Jänner d. I. zu Voyen i» F°lge einer Verkühlnng an einer Luugenentzüudung erkrankt. Die ersten Symptome der Krankheit waren allerdings sehr beunrnhigend; allmählig schien jedoch eine günstige Wendung einzutreten. Leider war diese scheinbare Besserung nur von kurzer Dauer und schon am 16. verschlimmerte sich der Znstand des hohen Kranken dermaßen, daß Höchst-derselbe am Abende dieses Tages, »m drei Viertel auf l0 Uhr, nach Empfang der l), Sterbesacramente an der Lungenlähmnng verschied. Vozeu, 12. Jänner. Das heutige „Bz. Wchbl." enthält eine Knndmachuug des Gymnasialvercins, ans welcher hervorgeht, daß die letzten Schwierigkeiten der Errichtung eines Obergymnasiums in hiesiger Stadt geebnet sind, und nach Einzahlung der bereits gezeichneten Beiträge sogleich die Herstellung des betreffenden Gebändes in Angriff genommen werden kann. Verona, 14. Jänner. DaS „F. di Verona" meldet, Se. k. k. apostolische Majestät habe das Project bezüglich der Dammarbeiteu von Malamocco genehmigt, und die schleunige Ausführung dieser Arbeiten angeordnet, dnrch welche die Negulirung des venct. Hafens vervollständigt werde. Mailand, 12. Jänner. Seit Anfang vorigen Jahres ist i» Mailand die neu organisirte Militär-Polizeiwache aufgestellt worden. Ueber die Haltung uud das musterhafte Benehmen dieser Truppe der Bevölkerung gegenüber ist mir Eine Stimme. Stets bemüdt, den ruhigen Bürger in seiner Person uud seinen, Eigenthum zu schützen, tritt der Soldat dieser Wache mit Energie uud Muth jedem Uebelthäter entgegen, ohne die Zahl zn berücksichtigen und verhindert entweder das Verbrechen, oder stellt den Uebertreter der Gesetze zur verdienten Ahndung vor die Behörde. Mit Eifer nnd Umsicht beseitigt diejer Soldat Alles, was die Ruhe und Sicherheit des friedlichen und rechtlichen Stadtbewohners stören könnte, ohne je aus seinen Schranken zn treten, ohne das Publi-cum zu belästigen; sein Benehmen ist stets gemessen, anständig, bescheiden nnd höflich. Die Wirksamkeit dieser vortreffliche» Truppe bei Anfrechthaltung der öffentlichen Ordnung nnd Sicherheit geht aus der großen Zahl von Verbrechern oder Uebertreter» der Gesetze hervor, die seit dem Anfange vorigen Jahres dnrch die Militär-Polizeiwache zu den Behörden gebracht wurde. Gste, 27. December. Von 2,-i des RanbeS mit bewaffneter Hand, theilweise auch des TodtschlagS nnd zugefügter Verwundungen überwiesenen und kriegsgerichtlich zum Tode mittelst des Stranges uerur-theilten Individuen wurden 16 hingerichtet, die Ue-brigen in Anbetracht mildernder Umstände zn je 6-, 16- und zwanzigjährigem schweren Kerker begnadigt Deutschland. Berlin, 1!i. Jänner. Den Verleger» der sämmtlichen hiesigen Zeitungen und Zeitschriften, anch den nichtpolitischen, ist von dem Druckschriften bureau des königlichen Polzei-Prasidiums zn Protocol! eröffnet worden, daß so""" die Veröffentlichung von Petitionen cm Se. Majestät den König nicht anders als mit dem gleichzeitige!, Abdruck der anf jene Petition erlassenen Entscheidung erfolgen dürfe. Zur Motivi-runa. dieser Anordnung wurde augeführt, daß dergleichen vorzeitige Publicationen Störungen im Verwal-tiüigsgange hervorrufen könnten. Wenn Zeitungen mit derartigen Veröffentlichungen fortfahren sollten o würde in Erwägung gezogen werden, ob ihren Verlegern nicht diejenigen Eigenschaften abgingen, deren Mangel zur Concessionsentziehimg Anlaß geben könne. Die katholischen Abgeordnete,, wollen nach dem „V. B." die Frage wegen der Vermehrung der katholischen Milttärseelsorgc nicht i» einem besondere» Antrage, sondern bei der Budgetdebatte zur Sprache bringe,', ebenso auch die Wünsche in Betreff der Ain stellung eines kathol. Professors der Geschichte an der hiesigen Universität, Wie das „!Z. V." wissen will, hat der Herzog von Augustenbnrg sich schon bereit erklärt, anf die ihm von der dänischen Regierung j„ Betreff seiner in Schleswig belegeuen Güter gtinachtei, Abfindungsvor-schlage einzugehen. Die „Voss, Ztg." hatte gemeldet, daß wegen des Baues der BreolaiuPosener Eisenbahn mit der Direction der oberschlesischen EisenbahnnnterhaMnngen eingeleitet seien nnd dieselben bereits z» bestimmten Anerbietimgen der letzteren geführt hätten. Jetzt erklärt der Specialdirector der oberschlesischen Eisenbahn Lewald, daß, so viel ihm bekannt sei, dergleichen Unterhandlungen nicht Statt gefunden haben. In Beziehung auf die jetzt in Berlin schweben-den Verhandlungen über einen Handelsvertrag mit Oesterreich bekennt sich die „Spen, Z," in einem län» qeren Leitartikel zn der bestimmte» Ansicht, daß der Zollverein wieder in Gefahr schweben würde, wenn in Berlin, statt eines „ansgiebigen" Handelsvertrages, vielleicht nnc einige magere Handelserleichteningen zu Stande kämen. Bei genauer Betrachtung aber falle daS Interesse Prenßens bei dieser Betrachtnngs-oerhandlung mit dem der Coalitionsstaate» znsamme», »nd ma» brauche »»r ei»en Blick i„ cine nicht allzu ferne Znkimft zu thun, nm zn erkennen, daß auch für Prenßen ein enges commerzielles Bündniß (wofern es nur die preußische Autonomie nicht gefährde) entschieden den Vorzng verdiene vor oberflächliche» Verkehrseileichttningen mit Oesterreich, Im Verlauf des Artikels heißt es dann wörtlich: „Man kann hier mit einiger Sicherheil einen Blick in die Zukunft thun, weil Clilturvelhältnisse/ deus, durch die neuesten Bestimmungen über die Avi» ticitätsrechce, und überhaupt durch die letzten Acte der Gesetzgebung, die dem Nealbesiß Credit verschaffen und fremde Capitalien zur Cultur heranziehe», endlich durch den in grandiosen Dimensionen in Angriff genommenen Eisenbahn- und Chausseebau ein Umschwung von unermeßlicher Bedeutung bevorstehe. Oesterreich denke an die Ausfuhr der ungeheuren Naturschätze dieser Provinzen, welche unter solchen Umständen bald in den Verkehr kommen würden. Und darum habe Oesterreich in dem Vertragsentwürfe vor Allem den freien Verkehr mit Rohstoffen und Ner-zehrungsgegenständen in das Auge gefaßt. Demi Deutschland sei eS doch vor Allem, wohin Oesterreich seineu Ueberstuß a» Natnrprvducten abseyen könne, nnd wo Getreide, Schlachtvieh, Wein und andere Laudes-producte anch willkommen seien, weil seit Iahreu die Preise der Nahrungsmittel sich dort gesteigert hätten-Die Einfuhr österreichischen Viehes, z.B. nach Schlesien, sei, trotz der Zölle, schon jetzt bedeutend und einträglich. Der Vortheil für die Verkchrsfreiheit in Nciturprodlicte» falle freilich zunächst auf Seiten Oesterreichs, allein Oesterreich biete auch einen wichtigen Gegendienst, und dieser betreffe die begünstigte Zulassung der Industrie beider Gebiete. In dieser Beziehung wird bemerkt: „Die Möglichkeit dieses Angebots ist nicht zu verkennen und wird von den Coalitionsstaaten vollkommen gewürdigt. Die zollvereinische u»d die österreichische Industrie stehen sich in vielen Branchen gleich, in wenigen überholt die eine die andere, im Ganzen aber läßt sich s^er verkennen, daß in w Industrie die Vortheile eines engen Handelsvertrages znnachst auf die Seite des Zollvereines fallen werden. Denn unsere Industrie hat für sich deu Vorzug größerer Regsamkeit und größerer Ausdehnuug m,d Mannigfaltigkeit; für den Erport mußten unsere Gewerbe schon lange <,,l„i^ .,„d ^ .^,^ ,^,, -"iarkt, der l>ch ihnen öffnet, nicht ungenutzt lassen, Mn,«!' """" «>e. "°>' dem ganzen Auslande, so weltliche Begünstigungen genießen, wie ihnen der Vertrag >n Absicht stelle. Daz„ kommt, daß Oesterreich wirklich ei» Land der Zukunft ist. dessen Bevölkerung, unter den Folgen der heutige» Gesel'gebuug, über den ersten b.dürfnißlosen Zustand schuell hinwegkommen wlrd." Der Artikel schließt mit folgenden Worten: „D,e wesentlichen Gesichtspunkte des Entwurfes ä mit seineu Anlagen verdienen die vollste Beach, tung, z. B. auch der Uebergang zur Warenverzollung nach Werthclassen; und wir sind überzeugt, daß unter den gegebenen Verhältnissen und mit Rücksicht auf die Entwicklung, welche die nächste Zukunft brn,. gen wird, nur ein sehr enges Handclsbiinduiß zwischen Oesterreich und dem Zollverein zuträglich sei» kann, daß man daher auf die Grundzüge eines solchen, wie sie in dem Entwürfe ^ mit seinen Anlagen gegeben sind, eher früher als später zurückkommen wird." In einer Berliner Correspoudenz des „Morning Chronicle" lesen wir: „Eine telegraphische Depesche auS Wien meldet die Ernennung des FML Freiherrn von Prokesch- Osten zum Bundespräsidialgesandten in Frankfurt. Diese Ernennnng hat unter denen, welche in der Abberufung des tapfern und ausgezeichneten Generals eine Art von Ungnade erblickten, Erstaunen und selbst Bedauern veranlaßt; die entgegengesetzte Wirkung wnrde aber iu Jenen hervorgerufen, welche die eifrigen und unermüdlichen Bestrebungen des Baron Prokesch beobachteten, dnrch welche er die Interessen seines Souverains und Landes zu fördern bemüht war; Jene aber, die seine Gesinnungen genauer kannten, hatten die Ueberzeugung gewonnen, daß Keinem die Beseitigung aller Spaltungen und die Befestigung jener engern Einigung Berlins und WieuS mehr am Herzen lag, welche durch den neuerlichen Besuch des Kaisers in der preußischen Hauptstadt so glücklich bewirkt worden ist. Fortan wird Oesterreich sowohl hier, als in Frankfurt trefflich repräsentirt sein. Graf Thun, der durch sein großes Vermögen und seine Gastfrenndlichkeit in den Stand gesetzt ist, seine Mission mit geziemendem Glänze durchzuführen, bringt von Frankfurt vollendete Kenntniß der deutschen Angelegenheiten und den ernstlichsten Wunsch mit, den wieder ins Leben gerufenen herzlichen Verkehr zwischen beiden Höfen zu befestigen, während Freiherr v. Prokesch, der von der Ueberzeugung durchdrungen ist, wie Einigkeit unter allen Gliedern des deutschen Buu-des der Grundstein des allgemeinen Friedens »nd der Sicherheit Deutschlands sei, die Tendenzen und Bestrebungen preußischer Politik uud Macht genau kennt, und daher wissen wird, in wie weit er seine eigene Thätigkeit mäßigen, und seine Vemühuugen begrän-zen müsse." Schweden. Stockholm, 7. Iäuuer. Ihre k, Hoheit die Kronprinzessin ist nunmehr so weit wieder hergestellt, daß von heute ab keine Bulletins über ihr Befinden mehr ausgegeben werden. I r a ll k r e i ch. Paris. 13. Jänner. Durch kaiserliches Decret erleidet die Einrichtung des C<»I!,'>n<> e,elben kamen aber zu spät uud kouuten nur eiuen Neiuen Theil desselben retten. Es ist daher natürlich, daß die dort aufgestellt gewesenen Gemälde sehr ge-lttten haben. Fast alle sind durchlöchert. Fast kein einziges ist ohne einen Säbelhieb, einen Kolbenstoß oder einen Bajonnetstich. Viele Gemälde wurden damals gauz vernichtet, andere durchrissen und zerhackt. E>" großer Korb voll kleinere Fetzen von Gemälden, d>e man nach der Verwüstung der beiden Schlösser dort vorfand, wurde für die Summe von 300 Fr. "erkauft. Ungeachtet der Beschädigungen gingen die einzelnen Gemälde gestern ziemlich hoch weg. „Eine Neapolitanerin, »ach einem Erdbeben auf den Ruinen ihres Hauses sitzend," von L. Robert, wurde vom Herzog von Anmale für die Summe von 16.000 Franken angekauft. Die ganze Versteigerung brachte ungefähr 40.000 Franken ein. In Amboise hat der Maire eine Subscription eröffnet, in Folge welcher deu während des Anfenchalts Abd-el-Kader's daselbst gestorbenen Arabern ein Grabmal errichtet werden wird. Vroßl'ritnlmien und Irland. London, 13. Jänner. Die „E. C." will versichern, daß Lord Jodn Russell, als er neulich das diplomatische Corps im auswärtigen Amt empfing, die offene Erklärung abgegeben habe, er verwalte dieses Departement nur «f»A>tien, vr, Stück 1371 fl. <>, «, V. ?lctien der ,!caiser sserdl»a!,ds-Nl>rdl>ah» zu 1N0N ff, !l. M....... Ü4l7l/2 6. >>,<«, M. Actien der österr. Doiiau-Damvischiffl'nhrt 9, Jänner 1853, Amsterdam, für 100 Thaler Curnnt, Nthl- r50 Vf. 2 Monat, s!»g«lmr>j, ,ür !<»<> ^>,^,„ (i„i,, Guld, 108 3/4G. Ilsn, ^ra»ls>,rl«.M,, .) 107 3/4 G. 2 Mu„>,t. haml'inq, iür «00 T!»,lel Äa„>°, Ätl,l, 1U0 l/2 O. 2 Wu„>,a!. «ondm,, für 1 Pfuud Merlin, Gulden ^ ^^ ^, A"'^' Wailxnd, für 3U0 Oest«rreich. Lire, Guld, W8 Äf, 2 Mu».,t, !!)iarj«!l!e, siir :!U!»^ra»s>,>, . O„Id, 1271/ü Bf. 2Wou>». '1!nrss u°m 18, Iän, «85,3. Arie!. Oe!!>, Kais, Münz-D,»,at>n?!gi° .... — <33/4 detto Nand- dto ...... 1» 1/2 (^old »1 MÄrcu ^ .... — 13 Napolconsd'or'H „ . . , . — 8,ll< SoM'erainsd^or's „ . . . . — 14 50 Ruß, Imverml „ . . . . — 8,54 griel'richad'or's „,...— 9 Eng!. Soucraing« „ . . , . — !0,4N Sill'era^w ....... — 8 l/4 Fremden-Iltt^eige der hier Augekvulmenen uud Abgereisten Den 18. Jänner »853. Fr. Gräfin Hoyos, k k. KHnnnerersgattin, von Gratz »ach Florenz. — Hr, Feld. Goldschmidt, Dr. > der Rechte; — Hr. Berihold Diehm, Kaufmann; — Hr. Elias Levi, Haudelsm^n»; — Hr, Louis Filche- rer, Privalier,__u»d Hr, Heini ich ?^!?i>yr, Fab: its-^ Geschäftsreisender, alle 5 von Triest nach Wie,,, ^. Hr, Braitovic, Handelsmann, von Triest nach Eza-tacurn. — Hr. Fiitz Meyer, Porträtmaler, von Triest. — Hr. Ludimg Schroter, Kaufmann, ^on, G,aß nach InnZbruck. —Hr. Dr. Simruk, Haxlelöinaün/ von A^ram nach Triest. ^ Hr. Johann Kitel, Han.-delöinann, von Sceinbrück. —Hr. Barmg, k. t Rech.-nungsrail); — Hr. Deutsch, Groszhänolcr; — Hr. Bliccio, — u„d Hr. Tomsich, beide Handelsleute, —! nnd Hr. Wanet, Theaccrdirector, alle 5 von Wien nach Triest. ^, Hr, Tomasmi, Privatier, von Wie» ^ nach Verona. ! Z, 79. (!) Ä.r 97-, Edict. Da dei der auf d^n 7. Jänner d. I. angcord. netc,, erste,, T>>qfah>> zur erecu,iven Heildinmia, der, dem ^uhann Medwei »on Paßi^cich zjel)ö,!gen ilica-liläi Rcc,f. N». 41, lltb. Äi,. 32, lein Kauflusiige> elschlcnen ist, so wiid es bei der mil Edict vom 5. Nl'ucml'e, 1852, Z. 428U, auf cen 7. Februar d. I. l/estili-mten 2. Ta^f,N)rl lein Verbleiben haben. K. k. i^cziiksge.icht !)3) N . 83. Verpachtungs', zugleich Licilations-Kundmachung, Vo» dcm k. k. üiezi,tsgeilchte Gurtfeld, als Abhandlungsmfiani, wi d hi,seloach, alö Voimuud der ^vhai,« Du.>i»^'>che,> PuplUen V0„ Olriza, <>i,ls!u, de vo» der üt-er ft'u>k feld nach Aa,>am flih>enden «öomme.cialstraßegelegentn, im l^ruiidducl'e d>r Hexschaf, Tyum .-am-Han sul) i)ieclf. sir. 24o vukommendtn l'^, Hu!?enlealiiät stimml dazu geiMigen Uebel! «»csgiüliden, ren Wohn-und W>i!t,sÄ>af!sgcbäude!,, dann der in den Wein,-gebirgen Neud,enouz, Oßredct und Aoluunia, qele-gene!» Her^realiiäiel! samini Weü'tellein, aus ftchz auiei,ander lrlgcnde ^ahre, >u wie ^ie>ch.,eilig in die Vci^ußcruua, der Verlaßfahinisse, namenüich bei 126 üst. ,^^m„ Neüi >,,, z Pse.re, 3 Mast und 10 Z.ich!lch>v,iin, 3<» r^'llc Bi^i.ü-.öcte, "> ei ew » ll^ d gutiervl>r,äthe, nelst o.„ üb,,ge„ Wi,thsch,,f,sg>-räihschaflen g.wiUiget. und die Tagftiyunc, zur Veräußerung des Aiehes auf den 24., d.r Wein-uno Heireideuonäilie auf de» 2z., l>es übnqen Mo^ hilars und zur Verpachtung auf den 26. d. M. in loco Goriza anberaumt worden, wozu die Kauf» lustigen hiermil eingeladen weiden. K, k. Bezirksgericht GurkM am 6. Jänner 1653. Der k, k. Bezirksrichter: Schul! er. 3. 83. (!) Dienst-Antrag. Zur Leitung des Bleibergbaues in Knap-pousche (zwei und eine halbe Stunde von Laibach entfernt) wird von der Bauunternehinungs-Gesellschaft ein befähigter O b er beam te, welcher stch über d,e Kenntmsse dcr Marksche,dekuust, dann der Bergbau- und Hüttenkunde und der daraus gefolgerten Wasch- und Pochmanipulation mit legalen Zeugnissen auszuweisen vermag, aufzunehmen gesucht. Die nähere Auskunft wolle dinncn 4 Woche» beim Herrn Kreisarzt Josef K o ß, wohnhaft zu Laiboch, St, Peters-Vorstadt Nr. «», eingeholt werden. öaidach am 18. Jänner 1853. Z. 89. (1) Markt-Anzeige. ll-iierfeiiigler beelirt >ich bci ,ei„cn> crstcn M.irki-besuche mit einer großer, Auswahl feiner !,anzösische>, dann ^astuir, 5,,z.' und Thibet.-Hüie, nach der neue sten Mode und zu den v!tsch>edenjttn und billigsten Prüfen, sich zu empfehlen. Die Niedell-ige befindet sich im Dr. Rudol,' scheu Hause viii-il-v!« tem Casino. Giovanni Brainig, HnimacheiMlister aus ^o,z. Ein Lehr junge wird gesucht in der Galanterle-Buchbinderei des kmil O^'i^Ki zu Laibach, in der i Tdeatergajse Nr. 37. ^ ^Wohnung, , bestehend aus ä Zimmern, Küche, SpeiS, Keller, Dachkammer, Holzlege, nöthigcnfalls auch mit einem Stalle auf 2, 2 oder 4 Pferde, Fut-terdehältniß, Wagenremisen tt., ist mit Georgl zu vergeben, an der Wlener-straße Nr. 79. Anzufragen nn Kaffeh-hause daselbst. _____ Z. 69. (2, In dem Haus Nr. 82, vi.uv^ der evangelischen Kirche, sind Wohnungen zu vernuethen:^ Im ersten (Block eine Wohnung mit 5 Zimmern, Küche, Speis, Holzlege uno Keller; 5 Zimmer davon sino gassenseits. Im zweiten Vlock eine Wohnung mit 5 Zimmern, Küche, Speis, Holzlege uni) Keller. Im oritten Stock eine Wohnung mit /. Zimmern, Küche, Speis, Holzlege uno Keller. Näheres oeim Eigenthümer, links zu ebener Erde. Anton Treo. 5- 61. (3) Ein Mädchen oder eine Witwe, im Alter von beiläufig 25 bis 30 Jahren, mit angenehmem Aeußern, solidem und gefälligen Benehmen, welche im Schreiben und Rechnen kundig und der krainiscken und deutschen Sprache machtig ist, wird als Kleinverschleißerln im k. k. Tabak-Haupt-Verlag zu Lalbach aufzunehmen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt aus Gefälligkeit Frau Ant. Koß im Hause des Verlages, 2 Stock. 3, 41. (3) Bei I,,„. v Klcinmayr st Fedur Namberg in itaibach >st zu haben: Kabbalistisch- asironomisch«s Lotto-Orakel, um die herauszukommenden sünf NllM' mcrn im Zahlenlotto zu berechnen, Nebst einem ^ «tto. Tra umb üch lein. Preis 15 tr. Materialien z» schofüichen ?lufsätzeü f>U' schulen. 3, Auflage. Halle 1852, 2? kr. M essen ha u se r, W> Wissen ist M.icht, Politischer Hansschatz für deutsche Staatsbürger. 2. >uohlfeil< Ausgabe, Wi^n I85<). 20 kr. Metzger, Ioh, Gartenbxch, »der ?lnleitung zur Er» zichu„u aller Kiichengeiuachse, ObNbä'nme u,'d Zier. pfla,!^», 3, Auflag, Frantfurt «85?. 1 fl, 48 tr. Nervenleiden, die, deren E»lstchungsart, Ursache», Wü'kunge» und ihre natuigemäße giimdliche Heiluna. Noch' in>d Hilföbuch für alte diejem^e», u'elche duich zu frühen ode, zu häufige» Genusi, oder auch auf nnnatiiil,che Weise, oder ivea/i, vorgerückten ?!lters, oder endlich durch Krankheiten geschwächt sind, iu>d zu voller Kraft wieder gelange,, wollen, Gra< 1852, 20 kr. Ostraka. Rückkehr zu Gott und zur N'att»', oder die Heilquelle für d>'» Menschen unserer Zeit, Ei» Buch über das gros-e Räthsel de« Lebens und >',ber die wichtigstcn, heiligste» Fragen der Menschheit. Graj 1852, ! fl. 20 tr, 'Prattes, Markus Der christlich? Jüngling, Eiül leicht faiUiche, ,n Beispielen und Erzählungen an> schaulich da>gestelltei?ebe!!sanleitung, Graz 1852, 20» Ravoth, !>>'. Fr., und II,-, Fr. Vocke. Chirurgische Klinik, Ein Handbuch der Ch,rurgie »nd Altingie. Berlin 1852, 7 ss, »2 kr. Rechtsfi eiind, der, oder Gesetz- u„d Ve,fassuna> Kenntniß der verschiedenen Länder Dentschlands Neue Ausgabe. Berlin »852, 1 st. 27 kr. Rieger's, M. G. 2 , kleinere H.rz - und Hand-Post,lle. Predigten zur Fcnpflanzung de3 wahre» Christenihuins >>» Glauben uud Leben über alle Sonn-, Fest- und Feiertags Evangelien. Berlin 1852. I fl, 12 kr. Schilling, Ur. Historische Anthologie. E,ne SamM' lung v°» Biographien der merk,vürdigsten Ma»„er, Kriegöscenen, Schlachten und anderer geschichtliche» Begebenheiten. 2 Bde, Brandenbg. 185^. 2 fl 42kr. Schmidt, »p. Carl Anthropologische Briefe. Die Wissenschaft vom Menschen in seinem Leben und in seinen Thaten. Allen Oebildecen, vorzüglich alle» Lehrern und Erziehern. M,t 55 lithographiiten Ab» bilduiige«. Dessau 1852. 5 fi, 24 kr. Schmitz, I, W Der kleine Kosmos. Allgen,,!» verständliche Welt-Beschreibung und eine Verwahrung gegen irrige Ansichten und Rückschritte, welche im neuesten Werte eines große» kosmischen Gelehrten vorkommen. Kö!» 1852. 36 kr. 3. 57. (2) Vom «len seit neuester Xcit so allgemein beliebten' transparent - gemalten Fenster - iftouletten, «lie sieli ebenso durch ihre Eleganz und JJa.nerh»l'