^- Donnerstag, 27. October 1898. IahlMllg 117. kllibacher Mmg. ^ "' ^n!»«'. ^lbjHh?^,,P ° stvrrsendung: ganzjährig sl. 15, halbjährig fl. 7'50. Im L ° mptoir: ,. ^^^"ate bi« >u 4 n ..b'^- ss"l die ftustellung in« Hau« ganzjährig fl. l. - InsertlonSgebUr: Für ' ^^^^l^^^Z " ^ lr„ gröhere per Zeile 6 lr.; bcl österen Wiedelholungen per Zeile 3 lr. Die «Laib. gta.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Tonn' und Feiertage, Die Ndmlnlftration befindet sich Congressplah Nr. 2, die Redaction Varmherzigergasse Nr, l5, Sprechstunden der Redaction vu» « bi« ll Uhr vor» mittag«. Unsranlicrtc Äriese werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. ^, ^Ger'^). Apostolische Majestät haben mit <' lG^'t dem M'ehung vom 21. October d. I. f 3^gsrm,ä )^ und Charakter eines Landes- '^^b ,, ^kleideten Bezirtshauptmanne Wil- ^" Uckr ^"lwaldan anlässlich der von ihm ' !^ ^"»a i. ^'" '" ben dauernden Ruhestand in '^?'enstl s"" vieljährigen, treuen und ersprieß- H^lche '."3 den Orden der eisernen Krone ß, ^" geruht ^"chftcht der Taxe allergnädigst zu ' ^°?"lnu,ld'^"?ister hat den Gerichtsadjuncten '' ^."^l i„ /uz in Montona und Dr. Jakob Plätze bewin^ " ^" angesuchten Tausch ihrer ^^'zu"^^p°s^lische Majestät ^!w brr 3l, , lcherung des ungehemmten Fort-l«>l?l gesu? '^nheiten des Sterntreuz - Ordens ^K'len ^,n'l^^'' k. nnd k. Hoheit der durch-l,>'m " "" ^zherzogin Maria Iosefa die . ^ ^r huchf^.^ Ordens-Schutzfrau zu über- "» ^ '^ Gesuss » ^"'bin ^ "'" Ordensverleihungen werden "äl" Mien, Hofburg) zu richten sein. ^tpliil,, . Kundmachung. «^ '"^lsyl zu Mayerling für ""sun fähige Jäger und ^ ^i)" dem ^°rstarbeiter. ^ ^7" g,., von Seiner t. und k. Apostolischen ^ ^'^>V^ zu Mayer ling'für U^^tlst^^""lahlge Jäger und Forstarbcitcr sind >' ^Aervss,' "" selchen freie Wohnung, voll-"ZNg ^ f 3ung und Bekleidung verbunden ist, in ckr ^^nuncn. !'! die i!s^"'.e in dieses Asyl ist erforderlich: >' ^) die f^?"chlsch-ungarische Staatsbürgerschaft) ^ '^lek^tt lediges Voileben und , ^tz^ell ^s ^' beziehungsweise verwitwete Stand, ^^>^!^ dle Kinderlosiakeit. Bewerber um die erledigten Stiftplätze haben ihre an die k. und k. General - Direction der Allerhöchsten Privat- und Familienfonds in Wien gerichteten Gesuche, welche mit glaubwürdigen Documenten über die Erfüllung der obangcführten Aufnahmsbedingungen, mit dem Taufscheine sowie mit dem Zeugnisse über ihre Gesundheit belegt sein müssen, bis längstens Ende November 1898 bei der Asylvorstehung in Mayerling zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen und bemerkt, dass Personen, die infolge physischer oder geistiger Gebrechen einer ununterbrochenen besonderen Pflege bedürfen, von der Aufnahme in das Asyl überhaupt ausgeschlosseu sind. Wien am 20. October 1898. K. und t. General-Direction der Allerhöchsten Privat-und Familienfonds. Die Lage in Frankreich. Die Vorgänge in der französischen Kammer lassen die innere Lage in sehr ernstem Lichte erscheinen.j Wie aus Paris telegraphiert wird, begaben sich Ministerpräsident Brisson und der Iustizminister Sar-rien nach Unterbrechung der Sitzung in das Elysse, um dem Präsidenten Faure die Demission des Kriegsministers mitzutheilen. Zahlreiche gemäßigte Republikaner sprechen sich dahin aus, dass angesichts des Vorgehens Chanoines alle Meinungsverschiedenheiten verschwinden müssen und dass alle Republikaner die Pflicht haben, sich zu einigen, um der Situation die Stirne zu bieten. Einer der Deputierten ergriff die Initiative, die Bureaux der radicalen Linken, der Vereinigung der Progressisten und der äußersten Linken zu versammeln und stellte den Antrag, der Kaminer eine Tagesordnung vorzuschlagen, welche den Beschluss der Kammer bekräftige, nnter allen Umständen das Uebergewicht der Civilgewalt zu respectieren und die Debatte der Interpellationen anf Donnerstag zu vertagen. Die Bureaux nahmen die Tagesordnung an, die Socialdemokraten acceptierten sie gleichfalls. Der Kriegsminister Ehanoine verließ das Palais Bourbon und begab sich in das Elyse'e, aber Präsident Faure empfieng ihn nicht und ließ ihm sagen, er könne seine Demission nur durch Vermittlung des Ministerpräsidenten annehmen. In einem Gespräch mit Brisson theilte Präsident Faure die Ansicht des Ministerpräsidenten, das Kriegs- portefeuille einer Civilperson anzuvertrauen, um so die Unterordnung der Militärgewalt unter die Civilgewalt darzuthun. Faure tadelte das Verhalten Chanoines. Die lebhafte Bewegung dauerte auch während der Unterbrechung der Sitznng an. In den Couloirs besprechen die Deputierten das Verhalten Chanoins. Die fieberhafte Erregung pflanzte sich auch auf die Straße fort. Vor dem Cercle militaire fammelte sich um 1 Uhr nachmittags eine Anzahl von Manifestanten an, welche Hochrufe auf die Armee ausbrachten; als Drumont, der im Cercle militaire gespeist hatte, erschien, rief man: «Hoch die Armee! Hoch Drumont! Nieder mit den Juden!» Der Polizeicommissär Leblus wird von den Manifestanten beschuldigt, «Nieder mit der Armee!» gerufen zu haben. Die Angreifer des Polizeicommisfärs hielten ihre Beschuldigung auch in Gegenwart des Polizeipräfecten aufrecht. Leblus, welcher aus einer Stirnwunde blutete, begab sich in den Tuileriengarten, wohin ihm die Menge mit drohenden Ausrufen nachfolgte. Gegen 4 Uhr nachmittags zerstreuten Kürassiere die auf der Place de la Concorde angesammelten Neugierigen und drängten sie in die Seitenstraßen. Die Menge rief: «Es lebe die Armee!» Mehrere sangen die Marseillaise. Als es gegen 4 Uhr nachmittags zu regnen anfieng, begannen sich die Gruppen auf den Boulevards zu zerstreuen. Ueber den Ausgang der nachmittägigen Sitzung hat bereits gestern der Telegraph berichtet. Das Gelbbuch über die Intervention Frankreichs zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien wurde veröffentlicht und enthält neunzehn Schriftstücke. Das Gelbbuch schließt mit einer Depesche des Ministers des Aeußern Delcasse' an die französischen Botschafter im Auslande, in welcher es heißt: Frankreich hoffe, das sich gesteckte Ziel erreicht zu haben, nämlich die Leiden grausam geprüfter Völker abzukürzen und den Abschluss des Friedens zwischen zwei Mächten, welchen Frankreich gleiche Freundschaft entgegenbringt, zu bewerkstelligen. _________ Zur Reise des Grafen Murawiew. In der «Ncueu Freien Prefse» wird berichtet, dass die Reise des Grafen Murawiew nach Wien auf ausdrücklichen Wunsch des Zaren erfolgt ist. Der Zar habe das grüßte Gewicht daraus gelegt, dass der Minister, der sich bereits in Berlin und Paris vor- Feuilleton. / ^»liicl/ ^"lle il" Gebiete der Gurt. I "" Uteuierausschusse siir krain in Laibach. 1 lii^el^ . VI. ^! ^ Ai^.Strecken, wo der Hecht auftritt, K't siMart", , lhcmo und verdrängt allmählich ftV selbst !s s?b°ld das Gewässer, auf längere ! ll > der Zerlassen, nicht befischt wird. Dies » "'M he be "M der kleineren und kleinen von ? «^^ackV"'" Krebsbäche zu, sie wurden ! ^^>i»W; der Fang der kleinen und 1 «"he h"Uel lohnt eben die Mühe nicht; vor ?t?^d"v" sie wenigstens gelegentlich des MiH "n ist M und als Köder hiezu benöthiget. ! die mit Fischen, Haupt- ^ ?V>t ^, ^"bevölkerten Bäche hievon zu rel- » ?^^n, ^^stmld an Kleinthiercn sich ver- ff ^K^ld unn erst nach Verlauf von ein, zwei tzl V^satzes Wässer geeignet zur Aufnahme > ,,^r in?"°l)nte Uebelstand besteht in hohem h «'Hen n" bereits genannten südlichen auch in "tteini« 'plungsarnle des Veliki breg und l Mng holder bis zur Mündung des Mali breg; weiter thalab wurde eine Uebcrvölkerung cinesthcils durch Hechte und Barsche, andcrntheils durch ziemlich steißiges Ausfischen hintangehalten. Die zwei untern Drittheile des Stari breg sind für den dermaligen Stand der Futterthiere ebenfalls übervölkert, d. i. flussab von der Strecke, wo an Stelle der Forelle das Aitel auftritt. Der gleiche Umstand ist im Weixelbachc, der zur Zeit nicht einmal stark bevölkert ist, doch viel zn reichlich für den dermaligen elenden Bestand an kleinen Futterthieren. Der obere Theil der Tcmenica, bis gegen St. Lorenz hinab, wurde in richtiger Einsicht der Sachlage von Aiteln gründlich gereinigt, um Raum für den Besatz mit einer edlen Fischart zu schaffen, aber in den weitcrn Strecken thalab bleibt die Arbeit noch zu verrichten. Die wci-tern Zuflüsse der Gurk, die eingangs erwähnt wurden und die andern, wie Radulja mit dem langen Zuflüsse Laknica und alle ehemals guten Krebsbäche links und rechts der Gurk, leiden an dem gleichen Uebelstande eines zu großen Bestandes wertloser Fische; für die Reifnitzer-Feistritz thalab von Soderfchitz gilt das Gleiche nur der unterste Theil ist so nahrungsarm, dass er' nahezu fischleer ist. Auch der Reifnitz würde ein Ausfischen wohlthun. Es könnte der Einwurf gemacht werden, dass durch das empfohlene Ausfischen der einzige derzeit vorhandene Wertsisch dieser Bache, der Hecht, beeinträchtiget würde. Eine solche Besorgnis wäre ganz grundlos, denn auch bei einem sorgfältigen und scheinbar gründlichen Ausräumen werden immer uoch mehr Klcinfische zurückbleiben, als sie der Hecht benöthigen wird, nämlich dort, wo er wirtlich vorkommt. In den Bächen ist das Ausfischen unter Anwendung geeigneter Mittel, durch wiederholtes Auskehren mit engmaschigem Netze, möglich, cs erfordert mcht große Mittel, sondern nur Arbeit, die sich mumelttan nicht lohnt. Ganz anders ist es mit der Gnrk selbst, hier ist an ein gründliches Ausfischen nicht zn denken, es würde große Mittel, nämlich große Netze und an-dauerndr Arbeit von zwei bis drei Fischern zurZett niedrigen Wassers erfordern und es wäre mit dein ein-maliaen Auskehren nicht abgethan. Zudem ließe sich nur der Oberlauf der Gurt, flussauf von dem hohen Wehr in Hof derart mit Erfolg behandeln, die thalab liegenden Strecken würden sich, felbst wenn ein Auskehren überhaupt möglich wäre, von unten allmählich wieder fülle», da flussab von Hof bei höherem Wasser-stcmoe kein Aufstiegshindcrnis mehr vorhanden ist. In der Gurk wird anders vorzugehen fein als in den Bächen, der Besatz wird ein sehr starker sein müssen und zunächst wären die geeignetsten Stellen, d. i. die mit Verstecken, Hohlräumen und Unterschlupfen bestens dotierten, zu versorgen. Solche sind in der Gnrl nicht eben selten, es sind die aus dicken, lose geschichteten Steinen gebauten Wehren, die stachen, sehr unregelmäßig gebildeten, ausgebreiteten Tufsbänle und das lose am Boden liegende und das feste, aber stark zerklüftete Gestein im Oberlauf. Laibacher Zeitung Nr. 245. 1972 27. Octobers gestellt hatte, in Wien vor dem Kaiser erscheine, um die ausgezeichneten Beziehungen, die seit der Thronbesteigung des Kaisers Nikolaus II. zu Oesterreich bestehen, weiter zu Pflegen. In Wien sei auf die Anfrage geantwortet worden, dass der Kaiser der Aufwartung des russischen Ministers mit Vergnügen entgegensehe. In den Gesprächen des russischen Ministers mit den maßgebenden Factoren in Wien, die sich auf alle Vorgänge in der internationalen Politik bezogen und die Interessen Russlands und Oesterreichs tangieren, ergab sich eine Uebereinstimmung zwischen den leitenden Staatsmännern. Graf Murawiew nehme den besten Eindruck vom Wiener Aufenthalte mit und werde in der Lage sein, in erfreulichem Sinne dem Zaren zu berichten. Der Minister Graf Murawiew gewährte gestern der Präsidentin der Gesellschaft der Friedensfreunde Baronin Suttner eine Unterredung, in welcher er sich, wie die «Neue Freie Presse» berichtet, über die Ab-rüstuugssrage dahin aussprach, dass er hoffe, diefe Idee, zu deren Apostel sich der Zar gemacht, werde sich allmühlig die Welt erobern. Graf Murawiew verhehlte sich die Schwierigkeiten nicht, aber er meinte, es würde genügen, wenn auf einmal immer nur ein Schritt gemacht würde. Vorläufig wäre ein Stillstand in den Rüstungen die erste Etappe. Es sei nicht zu hoffen, dafs die Staaten in gänzliche Ab» rüstung oder auch nur in Verminderung des Contingents willigten, aber wenn man zum vereiubarten Innehalten in dem Wettlaufe zum Ruine gelangte, so wäre das schon ein günstiges erstes Ergebnis. Ueberhaupt , — ohue nach den möglichen Resultaten zu fragen — sei ja schon die Thatsache, dass vom Kaiser von Russland aus diese Initiative ergriffen worden, an ! sich als ein glückliches Ergebnis zu betrachten. Das!! verstünden die Völker nicht — wie man ja auch das! vielverspottete europäische Concert nicht verstanden habe. > Wenn es auch nicht so functionierte, wie man hätte wünschen können — es war doch das erstemal in der Geschichte, dass sechs Mächte sich geeint hatten, j um einen Weltkrieg zu verhindern, und in der That, der Weltbrand ist auch verhindert worden. Graf Murawiew besprach noch die Thätigkeit der Friedens-!, freuude uud die der Presse, wobei er sich gegen die sogenannte «gelbe» Presse in Amerika wendete und schloss mit der Bemerkung, «er bedeute gar nichts, der einzige Verfasser dieser Idee sei sein erhabener, Souverän». ^ Das «Fremdenblatt» weist auf die Erfolge des österreichisch - ungarisch - russischen Einverständnisses für die Aufrechthaltung der Ruhe auf der Ballanhalbinsel, hin. Es können sich jetzt die Valtanstaatcn selbst ihrer! inneren Entwickeluug widmen und die anderen Staaten, Nussland mit seiner großartig angelegten asiatischen Politik voran, mit Dingen, die für die gesammte civilisierte Welt von hoher Bedeutung sind. Der Besuch des Grafen Murawiew stelle sich als ein^ erneuerter Ausdruck der freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen Oesterreich-Ungarn und Rnssland bestehen ^ und deren Wert in den maßgebenden Kreisen beider Reiche gleich hoch geschätzt wird, dar. An dieser Auffassung brauche man sich durch vereinzelte russische Pressstimmen nicht irre machen zu lassen. «Die^ Politik Nusslands sei, wie die Oesterreich.Ungarns, auf ein Einvernehen der beiden Mäche im Interesse der! Aufrechthaltnng des Friedens gerichtet. An diesem Zustande, der sich zu ihrer beider Wohle herausgebildet hat, sei nicht zu zweifeln. Das freundschaft- , liche Verhältnis zwischen ihnen beruhe auf der festen Grundlage der beiderseitige» Friedensliebe, uud der Besuch des Grafen Murawiew sei mit Recht als ein Beweis der fortdauernden warmen Beziehungen zwischen uns und Russland begrüßt worden.» Politische Ueberficht. Laibach, 26. October. Wieder «Hlas Näroda» berichtet, werden sämmtliche Parteien der Rechten für das Eingehen in die Specialdebatte über die Ausgleichsvorlagen stimmen, ohne Rücksicht darauf, od bis dahin über ihre Forderungen entschieden sein wird oder nicht. Gestern wurde die Ergänzungswah l in den steirischen Landtag aus dem Städtewahlbezirke Leoben-Vordernberg vollzogen. An Stelle des zurückgetretenen Abg. Franz Endres wurde der Bürgermeister von Leoben Dr. Ignaz Buchmüller mit 309 von 31l) abgegebenen Stimmen gewählt. Der Gewählte gehört der deutsch-fortschrittlichen Partei an. — Bei der Ergänzungswahl aus dem ober-österreichisch e n G r o ß g r u n d b e s i tz wurden Graf Aug. Eltz und Bezirkshauptmann Graf Josef Etzler gewählt. — Bei den Rcichsrathswahlen in der V. Curie des Wahlkreises Kolomea wurde der Candidat des polnischen Centralwahleomites, Gutsbesitzer Stefan Ritter v. Moysa, gewählt. Das ungarische Abgeordnetenhaus setzte die Debatte über die Tagesordnung fort. Wegen unparlamentarischer Ausdrücke wird der Abg. Lnkacs ! zweimal zur Orduung gerusen und ihm schließlich das ^Wort entzogen. Die Opposition verlangt eine ge-lschlossene Sitzung, was angenommen wurde. Nach ! geschlossener Sitzung wollte die Opposition den Minister« ^ Präsidenten Baron Vanffy wegen der von Lukacs behaupteten und von Baron Vanffy verübten Miss-, brauche bei den Reichsrathswahlcn zur Verantwortung 'ziehen. Das Haus lehnte jedoch nach langer Debatte die Nothwendigkeit der geschlossenen Sitzung ab. Damit , ist der Zwischenfall erledigt. Die Fortsetzung der > Tagesordnung wurde auf heute vertagt. Zum Schluss der Sitzung beantwortet der Minister des Innern die gestern eingebrachte Interpellation betreffs der Vorkehrungen gegen die Pest. Der Minister beruft sich !auf seiue vor wenigen Tagen diesbezüglich gegebene ' Antwort und erklärt, derzeit seien weitere Verfügungen unnöthig, das Ziehen eines Sanitätscordons absolut nicht nothwendig. ! Der Madrider Correspondent der «Köln. Zeitung» schreibt vom 21. d.M.: Ernst zu nehmende Carlisten versichern auf das bestimmteste, dass nach dem Friedensschlüsse eiue carlistische Erhebung stattfinden werde, welche in Navarra beginnen und sich " über die baskischen Provinzen Arragonien, Catalonicn ^ und Valencia ausbreiten werde. Dun Carlos beabsichtige, die Grenze bei Navarra zu überschreiten, weil dort ' am leichtesten einige tausend Mann zusammenzubringen ! seien. Wie aus Kreta gemeldet wird, ist es dem ^ russischen Admiral Skrydlow gelungen, in Retlwmno die christliche Bevölkerung mit der muhamedamschen !zu versöhnen. Die Organisation der Gendarmerie daselbst hat begonnen. Das von Odessa mit einem Bataillon Infanterie und einer Gcbirgsbatterie abgegangene Schiff «Cherson» wird ein daselbst befind- liches russisches Bataillon behufs Rückt""^ . Bord nehmen. In den nächsten Tage» ^>i) Odessa eine Schiffsladung mit Mehl «"" sä'mereien nach Nethymno abgehen. Tagesneuigleiten. — (Pcstfälle in Wien.) Dle W^ im Allgemeinen Krankenhause, welche ö"^'^ >H des Decans sistiert wurden, dürften schon i"^l^ Wochc aufgenommen werden, da eine ^ ^O^ der Seuche als ausgeschlossen anzusehen ist- ^Al> melden, Prof. Nothnagel wurde uon b" .^ angewieseu, bis auf weiteres seiner Klinik >e ^ H ^ Prof. Nothnagel stellte die Ordinationen lA/.i^ Privatwohuung wie auch außerhalb ein- ^ Mgem. Zeitung, bemerkt, diese A""""" ^ Vorsichtsmaßregel zur Beruhigung des P""' B ^ Nothnagel erfreut sich des besten WohMP"^^ Isolierung dürfte nicht länger als ho^"" „, ^ dauern. — Die -Wiener Abendpost, '""d" ^ Iu der Sitzung des Permanenzcomitis wu ^ ^ theilung zur Kenntnis genommen, dass 9^^/, über Anordnung des Bürgermeisters und ^F>" der Statthalterei und des Magistrates "" ' ^ Krankenhause eine Begehung säulmtlich" ^^ sowie im cmatomisch'pathologischci! I"s^" K< ^ wurde. Die Begehung fand durch VcoleM ^„^ Contrahcnten für Canalreiuiguugsarbciten 1"'^ ^ der Spitalseauäle wurde eine geringe Ms ^ Ratten und eine todte vorgefunden, dagegen ^i ^ der Ratten im Alserbachcaual und am M'„ Canals in der Lazarcthgassc eiue bcdeut"u^,^^ sichtigung der Caualc au den verschiedenen ^,.« >" iu dell Spitalshüfen wurdcu durch die Co"" ^i,'^ lebende noch todte Ratten wahrgenommen- ^ ', der Hände, Stiefel und Schwämme, '"^ ^, Mund getragen wurden, fand jedesmal ,-M'^ der Canäle statt. Abends wurde eine ^"^'^M. sämmtlicher Canäle mit Hochquellenwasi"' " " hil^i - (Während die Welt) den siebzigsten Geburtstag des "',' " 50I', und Schriftstellers Grasen Leo Nikolas"^ „„< ^ feierte, weiß mau in seiner engeren Hei ^,l ^., Petersburg geschriebeu wird, leider '"^"Ailll-^ solchen Feier und überall herrscht "se ^ B^ ständlicher wird diese Erscheinung durch ^^ .> dass der Einsiedler von Iasnaja M"" OMt^, Monaten erklärt hat, er wolle von "M F^ Feier nichts wissen, werde an jenem ^lM,.,i Hause sein, niemanden empfangen und aui ^chlc^, telegraphische Glückwünsche nicht alltworttn- .^^,, hat am 17. d. M. der Petersburger ^ Mi^ «Literaturfouds» zur Unterstützung """"'" ,° dcl H und Schriftsteller eiue Tolstoi-Feier im San G .. baut ueraustaltet. Der zu den größte" ,.^jM.,, Säleil der Hauptstadt zählende Naum war ^^, l ,, Gänge uud selbst die Treppen waren von ^ , guierten Publimm dicht beseht, die uorncy ^^ faud sich zahlreich eiu. Viele Vortrage " „,it ^ aus den beliebtesten Werken Tolstois, ."n ^F^ begleitung, wurden gehalten und "^I ^n ^.^ Applaus hervor. Die beiden Damen ^" ^ ^ Frau Kochauowa trugen zum Schlui'c ^ ^ bcglcitung die Krcutzer-Sonate uor, wora > ^ ,. berg mit Stentorstimme das schw""^" „>5 > athmige Glückwunschtelegramm an TolU mit ungeheuerem Jubel bcaleitet » »"»»».......' ! « > .^" .. .^ sich ?,,^ Gemäß der Sachlage, wie sie sich bei der Untersuchung in diesem Jahre herausgestellt hat, wäre ein Besatz mit Krebsen sofort, ohne das vorangehende Auskehre» des überreichen wertlofen Fifchbestandes zu empfehlen: 1.) In den vier Rinnfalen westlich von Tabor, welche den südlichen Ursprungsarm des Veliki breg bilden; 2.) im Mali breg; 3.) im Stari breg und dessen Zuflüssen um Kos-levc bis zur Schlucht unter TroZcine; 4.) in der Racina beginnend, am Ursprünge; 5.) im Büchlein von Halna; 6.) im Oberlaufe des Weichselbaches bis zur Schlossmühle herab; 7.) im Oberlaufe der Temenica bis zum Bukov-ßieabache; 6.) in der Gurk eine zahlreiche Partie bei Ober-gurk, eine gleiche unter den Wehren bei Sagrah, bei Seiseuberg, unter Hof bis Winkel, auf den Tuffbänken bei St. Peter und bei Würdel, fowie unter den aus grobem Stein geschichteten Wehren. In den anderen Bächen oder Strecken derselben müsste vor der Besetzung die mehrfach erwähnte Arbeit des Auskchrcus vorgenommen werden, ein anderes Mittel für den Erfolg gibt es nicht. Bei der Untersuchung wurde auch die Eiguung der Gewässer sür edle Fischarten beachtet, worüber ein Bericht demnächst erscheinen dürfte. Noman nach dein Frauziisizchett vou Ludwig Wechsler. (28. Fortsetzung.) Da — in dem entscheidendsten Augenblick hat Arthurs Gesicht einen so sanften, so rührenden, so ergebungsvollen Ausdruck angenommen, sein Lächeln — denn er lächelt — macht ihn seiner verstorbenen Mutter so ähnlich, die Charles de Brhe noch niemals so schmerzlich vermisst hat, wie in dieser Stunde, dass der Vater die Waffe sinken lässt und auf den Tisch wirft, indem er ausruft: «Umarme mich, mein Sohn! Ich will dir glauben!» Und znm erstenmal seit dem Tode seiner Gattin brechen Thränen aus den Angen des strengen Richters. Es sind unwillkürliche Thränen, die heiß und reichlich fließen und mit denen sich die des Sohnes vereinigen. Und in den Schmerz, welcher sich beider bemächtigt, mengt sich auch eiu gewisses Glücksgefühl, wenn auch nicht ohne Bitterkeit. Eines fo entsetzlichen Ereignisses hat es also bedurft, damit beide fich bewufst werdeu, wie innig sie einander lieben! Der Augenblick vergeht aber nur zu schnell, wie jeder glückliche Augenblick, gleich dem zuckenden Blitz, der die schweren, schwarzen Wollen vielleicht nur zertheilt, damit das Dunkel hernach umso düsterer erscheine. Sobald die Rührnng der sich wieder geltend machenden Besonnenheit weicht, wird die Seele des Vaters von neuerlichem Zweifel erfafst und fein Geist lehnt sich gegen die Schwäche des Herzens auf. Und Arthur, der die stufenweise " ^i Verdüsterung des soeben noch vor ^ ^ Gesichts seines Gegenübers aufmw!" ^> bemerkt mit bitterem Lächeln: ,volltt!''.F, «Du sagtest, dass du — du glaubst mir aber doch "lch^",ister"^sic» ' wir soeben noch, eine momentane ^ij ' «cM,,/ Thränen vermöchten die Vergangen^ ^ch^U machen. Die Situation aber ist auch H^ ,ü"' ^ die sie vorhin war. Ich bin "uß"<"^ oh"^ .'' schuld nachzuweisen, und du glaubt " „„, V M nicht. So kann ich dich nur ^^.theil)^, bitten: Untcrlass es, ein endgiltige» ' ,„ hie ^ bis mir die Möglichkeit geboten word ^,. D^,, meiner Unschuld zu finden und zu!"" OM F Wort: Gewähre mir für kurze Z"t . gt^./ «Wozu, mein Sohn?» antwort ° ^ 9^ düster. «Ich fagte dir bereits, da' ^t will. Und da die Angelegenheit oyn^) ^ Oeffentlichkeit gelangt "' ^,.s^ dW^^G «Gleichviel!» unterbricht Arthur ^,„c", ^ Frau handelte. Aber da wlrst on. hcl ^_ lassen wir es demnach vorH, 2M bewenden, die ich an dich gcrMl ?,.^fl'F «Was gedenkst du denn zu ")"' ' bedrückt. ___________________________________1973___________________________ __________ 27. OcwberI1898. ll' ^llig h./ ^/ " P h i e o h n e Drah t.) Marcoms ^ll^ ^elxng^ -/"I '"sofern als ein Erfolg gezeigt, als ^unnen ^' ""^ sichln Systenl Telegramme auf ^ ^ C, ^25V, Alometer .^ ^rer Weise zu ?"^>e nickt Vs "^ der Nachtheil bestehen, dass die ^ "^itraa», ^ "" kme einzige bestinimte Elnpfangs- '^' '?' diei^ ^^"' konnten. Die Versuche des Er- ' -^'hatten. bl"ch abgetönte «Empfänger» zu ..?'k"ge>i d^e/,l e t e n.) Der Behauptung, die längere ' /' Ä ^ der l^f,.''^heirateten Männer beruhe auf einer ^> ^^lM>°s^" ""d widerstandsfähigen Individuen -'^, o'^ », F ^'ug. tritt F. Prinzi.lg im fünften Band V 'Ä ^ZfF.^" statistischen Archivs- mit inter- °'< ^'chtN, llen entgegen: Hauptsächlich kommt ^ >' ^'"flusä "^c"^ dem Familienleben der ausschlag- F, ^" ^rfM " - ^^ lagere Lebensdauer des Menschen < ^'". die l^^" ""e Anzahl statistischer That-^ ^,Z> der <^'^ Einfluss beweisen sollen. Nach der V ^tttbli, ^, "ue höhere Sterblichkeit zeigen als l ' ^3 ^olw,, , ^lc Krankheiten, lvclche besonders die ^ ^^^'se her/, " "eisteus durch deren uilrcgelmäßigc "' !^ >-?' ll»d <> gerufen; es silld vorwiegend chronische "^ ^'i?'l der 1s""katarrhe sowie Geschlechtskrankheiten, ^ ^^»khej^^Weselle befallen lvird. An Paralyse, ^ ^?^>> 'is. ,l,auptsächlich auf luetische Infection '^ ^^" Irren - ^" «ach den Auslvcisen der 7l','' '^?^' s^°'^"lten erheblich mehr Ledige beiderlei ^ ^ ?"sst^, . ""ch die Selbstlnordneignng auf " s< V ^ ?"' Unverheirateten um das Ändert-i ^> ^ ^3' hoher ist, als bei den Vcr-,s^ ^'^terbew^, ^' Oldenburgischcn Statistik l' ^^Unne^s b"' ledigen Männer durch Ver-l-'? >iü "^ ^. ^. "'" bas Doppelte häufiger als bcim ^ ^ ^e unn,^ ^^"'^ "ls der Ernährer ei.er ^ ^ ^?" >>>ehr m ^^'" befahren vermeioen und Er-^ X^wlickp. c^""a schenken wird. Die Sterblich-ÜF ^ 25 ?. Obigen ist infolge aller dieser Um-^ ^ ?!>^ ^'^ ^eben ", "s llrößer aber ist sie von, 35. bis 'F > lich .71"! erst von, 85. Lebensjahre ab ^ V'es "^ Unterschiede. Die mittlere Lebens's^ ^ ? b^ .^a ^digen (und stets ledig .^' -.^»> hre ^ "^ Vegil'ne des 26. Lebensjahres li^ ^ ?^' dass ""^ männlichen Verheirateten, / ^V)'"e als " "icht frühzeitig verwitwet, 37'86 / >^!>. die ^-"^'äu ^''' I"hre mehr. Infolge 1^ i^^^^^^^eburtell mit sich bringen, wird A ^ ^clud^ ^" ^un a^^^ede^olt Arthin^ ^' ^'^vir^^es, die die Anklage gegen mich ^ ^.'T ^lliind °, ""^ ""me "schuld in deiner > . 'Z>zlicl, '^ ^ "lso auch jetzt noch?» ruft der < ^"il,7^ von '^ oder nicht, tommt jetzt nicht in ^ '3 ll»^eili H ^lrbe kanu keine Rede sein, solange < > 'U.^^t li,M erkämpft und den Mörder aus- ^ X^'^'N' i'^ '"^'3"" ber junge Mann. ^ ., '3).' bet^,^ Maud dir dabei ihren Beistand '^ ^'l?" Wird .?" Staatsanwalt, .i '^> >r. ^Zre Schwester ihn nur leihen!- ^ ^^t> ks s„-^ werde Lady Ellen zu überzeugen ^ 3^ Fl .^^'' "uch zu beengen wisstn. " ' VÄ' Und?' ^ ich fühle, dass es mir ge. ^ "tt!. "'d dann ^. dann werden wir glücklich l'i! Ä^ll lUl'g '""'likeit seines Planes, der ihn nach 7 »i^'Ut '^''? Vaters bis a»n frühm Morqcn ^ ^ C°ö H^' de Vrize erst, als er das ^t, ^^adi°K ' .Ul welchenl er noch gestern . ^^is, öu finden vernieinte, wieder vor "! T o^'l T^r in einem Hause einzufinden, 5 ^>^. birgt, Lad^HarrisoV einen V^' kcl„''.die erst seit einigen Stunden > ' .i.,>e," lcdenfalls' nnr ein Unternehnien 7"! ^ltiüs^V's jedem gesellschaftlichen An-V"t> ' ""ld ihn doch schon der Diener ^hs^N: lh" Viienc wird er die Meldung bes Nachts am Herzschlag ver-^ (Iortsetzung solgt.) das Leben der Fraueu bis zum 40. Jahre durch die Ehe ungünstig beeinflnsst, daher die Sterblichkeitsziffer bis zu diesem Altersabschnitt bei den verheirateten Frauen eine größere ist als die bei den Ledigen. Erst vom 42. bis zum 65. Lebensjahre macht sich auch beim weiblichen Ge-schlecht eine güustige Einwirkung der Ehe bemerkbar. Die mittlere Lebensdauer einer Ledigen beträgt bei Beginn des 26. Lebensjahres 36 66 Jahre, die einer verheirateten Frau 37-33 Jahre. — (Ein neuer Komet.) Der am 20 d. M. von Brooks auf der «Geneva»-Sternwarte im Staate Newyork entdeckte Komet ist am 21. d. M. auf der Sternwarte zu Pola gesehen worden und konnte vorgestern nachts auf der Wiener Sternwarte beobachtet werden. Die Geschwindigkeit dieses Gestirnes ist ganz außerordentlich, es dnrchmisst täglich mehrere Grade. Es ist wahrscheinlich infolge seiner Erdnähe jetzt gesehen worden. Seine Helligkeit ist nur mittleren Grades. Es bewegt sich in südöstlicher Richtung und stand anfangs im Sternbilde des Drachen, vorgestern trat es in das Sternbild des Herkules eiu. Der Komet zeigt keiue Schweifbildung, und wird feine Umlaufszeit erst fpäter berechnet werden können. — (Geistesgegenwart.) Man schreibt aus Paris: Eiu reicher Brüsseler Kaufmann, der in einem Boulevardhotel abgestiegen war, wurde iu der Nacht durch eiu Geräusch erweckt. Es war ihn,, als ob man eben seine Thüre geschlossen hätte. Er drehte das elektrische Licht auf und erlaunte, dafs man ihm sein Portefeuille mit mehreren tausend Francs entwendet hatte. Scelenrnhig rief er mittels des Telephons ans feinem Zimmer dem Hansmeister zn, niemanden hinaus-zulasseu, da man ihn soeben bestohlen habe, und der brave Cerberus konnte somit den Dieb, der sich gerade entfernen wollte und in dem ein Amerikaner Namens Jameson ermittelt wurde, noch rechtzeitig beim Kragen nehmen. — (Unter Mordverdacht.) Aus Paris wird vom 25. d, M. gemeldet: Die hiesige Polizei verhaftete den angeblichen rufsifchcn Marine-Officier Nikolaus Gurko, welcher deu russischeu Staatsrath Fürst Poluzow zu ermorden versuchte und demselben 100.000 Francs geraubt hat. Gurko ist angeblich der Sohn eines russischen Generals. — (Schiff snn fall.) Den Blättern zufolge fuhr vor einigen Tagen der Dampfer «Turgenjew» mit über 500 Personen an Nord auf der Fahrt von Kre-mentschug nach Iekaterinoslaw auf einen Fclfen auf nnd erhielt ein Leck. Das Wasser drang in die Kajüten uud iu deu Maschinenraum ein. Es gelang dem Eapitän, der Panik uuter den Reisenden Herr zu werdeu. Dieselben wurden durch einen anderen Dampfer gerettet. Local- und Provinzial-Nachrichten. * Deutsche Buhne. «Die officielle Frau» hat bekanntlich vor zwei Jahren viel von sich reden gemacht, und auch die Laibacher deutsche Bühne hat eine dramatische Bearbeitung des Savage'schen Romanes von irgend einen« Dichter aufgeführt. Neben Olden hat fich nämlich, wie wir schon damals berichteten, ein Bäckerdutzend anderer Theater-schriftsteller gleichfalls auf den einer gewissen Pikanterie nicht entbehrenden Stoff gestürzt. Die Olden'sche Bühnen-bearbeituug ist jedoch die bühnenwirksamste und hat überall einen großen Erfolg erzielt. Den Zug von Abenteuerlichkeit, der in einer als Erlebnis erzählten Novelle nur fclbstverständlich ist, zeigt auch das Oldcn'sche Drama. Die Heldin ist auch hier «eine Dame», von der man erst allmählich im Laufe des Stückes erfährt, wer sie ist, was sie will. Das Stück setzt nicht mit einer technisch wichtigen Scene, sondern in jenem Momente ein, wo die Heldin dem englischen Erzähler zum erstenmale iu den Weg tritt. Das ist genau geuommen mehr romantisch als bühnengerecht. Doch fällt es uus nicht ein, dem Verfasser einen Vorwurf daraus zu machen, wenn es vielleicht dem Publicum auch deu Contact mit der Bühne erschwert. Der erste Act ist ausgesprochen das Einleitungscapitel einer Erzählnng. Der Bahnhof einer russischen Grenzstation, nachts, im Halb-dunkel, mit müden Passagieren und Beamten, mit ankommenden und abgehenden Zügen, mit einem amerikanischen Oberst, der seinen Pass vidieren lässt, uud einer Fremden, die sich als seine Frau über die Grenze schmuggelt, mit dem Beginn der Verwickelungen u. s. w. Diese rein epische Scene aus die Bühue übertragen, wirkt ganz eigenthümlich, auf den Kenner entschieden pikant, weil sie der Inscenierungstunst zu ungeahnten Effecten Gelegenheit gibt. Die Effecte der Inscenierungs-kunst sind überhaupt der Triumph des Oldcu'schen Stückes. Streng beurtheilt, sind sie freilich nnr eine Folge der nicht ganz correcten Dramatisierung; aber Regisseure und Bühnenmeister haben ihre Freude darau; auch für die Darsteller ist das Olden'sche Drama ein interessantes Stück Dass die Geschichte von der nihilistischen Dame und dem von Sibirienfurcht unruhevoll getriebenen ame-rikanischen Obersten vollgepfropft mit Reizungen grobstofflicher Art und Spannungen, die Handluug iu theatralischen Effecten ausgemünzt ist, wird man freilich bald gewahr. wen zwei Hauptperwnen'des Glückes, der officiellcn Frau und ihrem Pseudogattcn, dienen alle anderen Figuren des Stückes nur als Umrahmuug; das Interesse des Zuschauers ist daher auf das Thun uud Lassen der beiden gerichtet; trotzdem bleiben sie Nomanfiguren und die Rollen bieten eigentlich Künstlern — abgesehen von dem Umfange, der nichts zu wünschen übrig lässt — keineswegs Aufgabe», die man auf den Höhen der dra« matischen Kunst sucht. Die in nihilistische Umtriebe verstrickte Frau gab Frau Magda Schlesinger; die geistige Durchdringung eines Charakters steht immer auf der Höhe ihrer Fähigkeit, das innerlich Erkannte auch iu die lebende Wirklichkeit zu übertragen. Das war auch bei Gestaltuug der officiellen Frau der Fall, die zur Erreichung ihres Zieles kein Mittel fcheut, Sirene, Heldin, Märtyrerin, gleißende Schlange, knrz ein ganzes Register von Empfinduugcn spielen soll. Frau Schlesinger bemühte sich vor allem, die Rolle, soweit es eben nach dem Charakter des Stückes möglich ist, lebenswahr zu gestalten und besonders in den uubcwachteu Augenblicken die tiefe Innerlichkeit eines fich heldenhaft aufopfernden edlen Geschöpfes zu enthüllen. Die Künstlerin führte auch geschmackvolle Toiletten, wie's der Weltdame zukommt, ius Treffen. Das Publicum ehrte Frau Schlesinger durch warmen Beifall. Den von Sibirienfurcht angekräukelten amerita-nifchen Obersten Lenox spielte Herr M a h r. Im Gegensatze zu dem discrete», gedämpften Spiele seiner Partnerin war er viel zu derb uud polternd; man mnss sich ja vor Augen halten, dass man es mit einem Gentleman zu thun hat, der sich in den feinsten Kreisen bewegt. Die entscheidende Scene im Ballsaale wurde durch das allzulaute Weseu des Herru Leuox ganz unwahrscheinlich, ja unmöglich. Dass der routinierte, brave, vielseitige Schauspieler und vielbeschäftigte Regisseur seine trefflichen Seiten hat, wissen wir ja znr Genüge, nnd wir wollen keinen Vorwurf gegen ihn erheben, wenn er nicht die Muße fand, sich iu seiue große Rolle, mit der gewohnten Sorgfalt zu vertiefeu. In Maske und Spiel charakteristisch war Herr Wähle als Chef der dritten Abthcilnng, die übrigen zahlreichen Mitwirkenden entsprachen in ihren mehr oder minder belangreichen Rollen, obgleich der ganzen Aufführung eine nochmalige Probe nicht geschadet hätte. Das Rcgictalent des Herrn Mahr bewährte sich bei der geschickten uud geschmackvollen Insccniernng. Weniger glücklich war die Scene, da die Geheimpolizisten im letzten Acte nach der Nihilistin fahnden; fo schen keine russischen Detectives aus! Das Haus war mittelgut besucht, das Publicum iu guter Stimmung. __________ ^l. — (Landtagsergänzungswahl.) Bei der gestern stattgefundenen Landtagscrgänzungswahl des Wahlbezirkes Krainburg-Bischoflack aus der Wählerclasse der Städte und Märkte wurde der Fachschuldirector Iohaun Subic (national-fortschrittlich) mit 127 von 216 Stimmen gewählt. Curat Koblar (christlich-social) erhielt 89 Stimmen. — (Die Heller-Währung.) Die Fuuctiouärc des Fiuauzmiuisteriums haben wiederholt die Beobachtung gemacht, dass die Cassenorgane sowohl staatlicher als privater Bahnen in jenen Fällen, wo der Fahrpreis auf eiuen ungeraden Betrag von Hellern lautet, meist nicht diesen Betrag, sondern einen um eiuen halben Kreuzer erhühteu Betrag in österreichischer Währung fordern oder mangels jedweden Vorrathes an Einhellcrstücken nicht in der Lage silld, eine Ausgleichung des Betrages vorzunehmen. Der Eisenbahnminister hat nun in einem eigenen Erlasse die Bahnverwaltnngen aufgefordert, diesem Uebelstande durch entsprechende jeweilige Dotierung der Aahncasscn mit Einhcllerstücken abzuhelfen. — (Die Zusammensetzung desNeichs -rathes.) Das Abgeordnetenhaus zählte am 20. d. M. 425 Mitglieder. Die Mandate nach dem verstorbenen Abgeordneten Dr. Vaschaiy (Böhmen, Landgemeinden Pisek, Strakonitz u. s. w.) und dem resignierten Abgeordneten Grobclski (Galizicn, 15. Wahlkreis der allgemeinen Wahlerclasse) waren erledigt. Voll diesen Abgeordneten gehören 40« verschiedenen parlamentarischen Verbänden an, die übrigen silld «wild'. Der größte Club ist jener der Iungczechen, der 61, der kleinste jener der polnischen Volkspartei, der 4 Mitglieder zählt. Die Rechte besteht aus folgende» Clubs: Club der Iungczcchen 61 Mitglieder, Club der conservativeu böhmischen Grohgruud-besitze/19, Polcnclub 56, christlich-slavischer Verband 34, Centrum 6, Rumäncnclub 5, Club der Katholischen Volkspartci 33, zusammen 214 Mitglieder. — Zur Linken gehören die Clubs der Deutschen Voltspartei 41 Mitglieder, der Deutschen Fortschrittspartei 35, des verfassungstreuen Großgrundbesitzes 28, der Christlich-Socialen 27, Freie deutsche Vereinigung 12, zusammen 143 Mitglieder. — Zu den radicalcn Gruppen gehören 15 Socialisten (darunter der radicale Nnthene Iarosicwicz, der dem Club als Hospitant angehört), 4 Mitglieder der polnischen Volkspartei, 3 Demokraten (Kronawetter, Foller und Straucher), 2 radicale Rutheneu (Oluniewski und Taniackiewicz) und die 6 Schiwericmer, zusammen 30 Laibacher Keituna Nr. 245. 1974 27. Octob"!^ Abgeordnete. Weitere zwei Gruppen ohne bestimmte Stellungnahme sind: Italienischer Club mit 19 und die Stojalowski - Partei mit 7 Mitgliedern. Schließlich sei noch bemerkt, dass von den 425 Abgeordneten 106 dem Großgrundbesitz und den Handelskammern angehören. Von diesen zählen 56 zur Rechten, 3 zur Mittelpartei, 42 zur Linken und 5 sind Italiener. Der Nationalität nach sind von den 425 Abgeordneten 203 Deutsche, 87 Czechen, 69 Polen, 19 Italiener, 15 Slovene«, 14 Serbo-Kroaten, 12 Ruthenen und 6 Rumänen. — (Laib acher Gem ein der ath.) In der jüngsten geheimen Sitzung des Laibacher Gemeinderathes wurde dem hiesigen Bäckermeister und Hausbesitzer August Ienko das Bürgerrecht verliehen. In den Gemeindeverband wurden aufgenommen: der Krämer und Hausbesitzer Matthäus Stucin und Dienstmann Thomas Relar. Bekanntlich ist für die Verleihung des Bürger-rechtes die Taxe von 150 fl., für die Aufnahme in den Gemeindeverband die Taxe von 100 fl. zu entrichten. -^ Die Angelegenheit inbetreff eines neuen Vertrages zwischen der Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung und dem Stadtmagistrate tonnte der Erledigung nicht zugeführt werden, da der Referent der Rechtssection an der Sitzung thcilzunehmen verhindert war. — (Von der Unterkrainer Bahn.) Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt die k. k. Staatsbahn-direction in Villach in den Stationen Sittich, Rodocken-dorf, Großlack und Treffen sowie bei der Haltstelle St. Loreuz erforderlich gewordene oberirdische Keller herstellen zu lassen und ist um den diesfälligen Aauconsens bereits eingeschritten. —o. — (Die neue Haltestelle in Ponikve.) Wie uns nlitgetheilt wird, wurde bei der am 20. d. M. stattgefundenen politischen Begehung für das Project zur Errichtung einer Personen-> Haltestelle in der Strecke Treffen - Hönigstein beim Wächterhause Nr. 13, welche Haltestelle den Namen . — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 16. bis 22. October kamen in Laibach 17 Kinder znr Welt, dagegen starben 19 Personen, nnd zwar an Wochenbettfieber 1, Typhus 1, Tuberculosc 2, Entzündung der Athmungsorganc 2, infolge Schlagflusses 1, infolge eines Unfalles 1 und an fonstigen Krankheiten 11 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde und 12 Personen aus Anstalten. Infcctionskrauthciten wurden gemeldet: Typhus 1 und Diphtheritis 1 Fall. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 24. auf den 25. d. M. wurden zwölf Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Excesses, drei wegen Trunkenheit, vier wegen Vacierens und eine wegen Bettclns. — Am 24. d. M. nachmittags wurde in die Dach» Wohnung des Greislers Franz Vcvcr in der Unterkrainer-straße Nr. 4 eingebrochen und aus einem versperrten Schubladkasten 110 st. entwendet.— In der Nacht vom 23. auf den 24. d. M. schlich sich auch ein Individuum in die Wohnung der Fran Fink in der Naoetzkygasse Nr. 1, wurde jedoch verscheucht. — Vom 25. auf den 26. d. M. wurden sechzehn Verhaftungen vorgenommen, nnd zwar nenn wegen Vacierens, vier wegen Bcttclns, zwei wegen Excesses, eine wegen Ausweis- und Unter-standslosigkcit. — Der Vagant Johann Stroj wurde am 24. d. M. vom k. t. Bezirksgericht in Laibach zur Abschiebung in seine Znständigkeitsgemeindc Straziöe dem hiesigen Stadtmagistrat überstellt. Als ihm das Ab-schiebungserkenntnis verkündigt wurde, machte er eine Aeußerung, durch welche er sich der Majestätsbeleidigung schuldig machte und wurde deshalb dem hiesigeu k. t. Landesgericht eingeliefert. —r. * (Ertrunken.) Am 17. d. M. zur Zeit der Abenddämmerung ist, wie man uns aus Nudvlfswert meldet, die sieben Jahre alte Tochter des Müllers Ioh. Zavodnik in Grintovec, Gemeinde Ambrus, verschwunden. Bei der Nachforschung wurde im Wasser neben dem Ufer in gleicher Höhe mit dem Mühlwehr der Reis eines kleinen Blechschaffcs vorgefunden, woraus sich mit Bestimmtheit schließen lässt, dass dieselbe beim Heben des mit Wasser gefüllten Schaffes das Gleichgewicht verlor und in den ziemlich angeschwollenen Gurkfluss siel. Die Leiche soll bereits gefunden worden sein. —r. — (Aufgefundene Leiche.) Am 23. d. M. wurde die Leiche eines unbekannten Mannes im Cornovskigrabcn am Morast aufgefunden. Die Leiche wurde in die Todtcntammer nach Dobrova bei Laibach befördert und dort gerichtlich beschaut. —1. — (Aus der Theatcrkauzlei.) Morgen Freitag uud Sonntag den 30. d. M. geht Henbcrgers Operette «Der Opernball» in Scene, nnd werden, der regen Nachfrage nach zu urtheilen, beide Aufführungen wicdcr liei vollem Haufe stattfinden. Am 31. d. M. wird, vlclc» Wünschen zufolge, Max Halbes Drama 'Mutter Hrde. wiederholt. Mr die Wallenstein - Trilogie fiuden bereits Proben statt. Das Schaufpiel wurde durch das Engagement des Fräuleins Marie Hell completiert. Die junge Künstlerin trifft am 1. November bereits ein uud wird am 5. November debütieren. Kiterarifches. Hübners geographisch-statistische Tabellen. Ausgabe 1898. Herausgegeben von Hofrath Prof. Fr. v. Iuraschek. Verlag vou Heinrich Keller in Frankfurt a. M. — Das Büchlein muthet an, wie das behagliche Heim einer Familie, die ihr Haus durch lange Benützung erst recht wohnlich gemacht hat. Da ist kein Fleckchen unbenutzt, nichts nur leerer Zierat, jedes Stück der Einrichtuug hat Sinn und Bedeutung .... So ist es schier unglaublich, was für eine Unsumme von Daten in den schmalen 96 Seiten dieses Büchleins steckt: Das ist nur möglich durch eine in vielen Auflagen erprobte und immer wieder mit Sorgsalt verbesserte Ein-thcilung des überreichen Materials. Dabei ist das Ganze so übersichtlich, trotz der vielen Ziffern und Abbreviaturen alles so auf den ersten Blick verständlich, dass man sich mit Vergnügen der «Tabellen» bedient, um sich iu einer ganzen Reihe von Fragen daraus Belehrung zn holen. — Die Einleitung (S. III —V) gibt in knappster Form etliche Erläuterungen und zieht, indem es einzelne wichtige Zahlengruppierungen sprechen macht, manche interessante Consequenzen. Es sei noch besonders auf die eingehende Berücksichtigung verwiesen, welche in der diesjährigen Ausgabe die neuesten colonialen Erwerbungen finden. Ferner sind die meisten Angaben über die Vcrtheilnng der Nationalitäten, Confessionen nnd Berufsstände und die officiell richtiggestellten Ergebnisse der Volkszählung im rnssischen Reiche vom Jahre 1397 aufgenommen. Preis der elegant gebundenen Buchausgabe Mark 120, der Wandtafel» ausgäbe 60 Pfennig. Im Verlage der Josef Kösel'schen Buchhandlung in Kempten erschien soeben der neunte Jahrgang des Kneipft-Kalenders. Begrüudet von f Msgr. Sebastian Kneipp, fortgeführt vom Prior Fr. Bonifaz Reile. (Preis 50 Pfg.) Auch dieser ueuc Jahrgang des bei allen Anhängern Kneipps beliebten Kalenders enthält wiederum eine große Anzahl interessanter Abhandlungen uud liefert den Beweis, dass Herr Prior Reile nicht nur gründlich mit der Wasscrcur vertraut ist, sondern es auch versteht, in populärster und allgemein verständlicher Form darüber zu schreiben. Seine Auffätzc bilden eine wahre Fundgrube von Belehrung; vor allem fesseln einige Berichte über schwierige Krankheitsfälle sowie deren Behandlung und Heilung durch die einfachsten Mittel der Nasfercur unser Interesse. Außer dem Herausgeber lieferten zu dein diesjährigen Kneipp-Kalcnoer noch sehr beachtenswerte Beiträge Herr Doctor W. List ill München, Herr Redactenr W. Olic in Wöris-hofcn sowie Herr Löhr eine vorzügliche Beschreibung der Wörishofener Krcuziguugsgruppe. Nebeu zahlreichen Textillustrationen schmückt den Kalender, wie üblich, ein hübsch ausgeführtes Titelbild »Die Gründer des Kneippbundes», das namentlich für die zahlreichen Mitglieder der Kneippvereine eine willkommene Beigabe bilden dürfte. Neueste Nachrichten. Peftfälle in Wien. (Ori6inal'TrI halterei verfügt wurden. Zur Lage. ^ (vriginal'Telegramm.) yß lv > Das «Vaterland» meldet, das ^^ Regierung zur Rechten fcheine nun s"M^ regelt zu fein. Die Angaben eimger ^. nenerlich aufgetauchte ernste Schwierig^^^ entweder bloße Fühler oder sogenannte p ^s, zu sein. In den betreffenden Kreist'' ' Meldungen als Tendenzmeldungen beM Ausgleichs-Ausschuss. ^ (0riginlll'Telt«ramm.) A, ^ > Der Ausgleichs-Ausschuss beendete ^. Generaldebatte. Es sprachen die Äbge^ ^ Graf Stürgkh, Kaftan, Steinwender, ^ ^K und Verkauf. Die Sitzung wurde s"da" . ,„O Nachmittags erfolgte die Wahl des SU" Die Kadinetskrise in Fra"K"' (vll«inal°Iflt«ra«m.> gi'.^'. Pal's' ,',-, Die Minister begaben sich ä«'" ., Faurr, um collectiv ihre Demission s". ^i-, glaubt, dass Ribot der Nachfolger Vn!!"' ^ Die nächste Sitzung der Kammer !"" vember statt. . noB'^' Präsident Fanre, welcher hellte " ^>, Präsidenten des Senates und der Kmi" ' ^> Deschanel, empfieng, wird nachm"W^ ^ Präsidenten der Kammern empfange^ H,Pl^, Faure werde alles aufbieten, mn da» ^. ß^ das rafcheste zn rekonstruieren. M" ^>"' und Deputierte bezeichnen Ribot oo^ " künftigen Ministerpräsidenten. Mpl^ Präsident Faurc empfieng den ^--, der Kannner, Leygues. Wie ein republikanisches Concentrations!".^,^ Ribot und Charles Dupuy als desien . Mitgliedern empfohlen. lB'^ Präsident Faure empfieug b" W ^ Präsidenten der Kammer, Crantz, M A ^D^. für ein Ministerium der republikani>a) . ^ch, ^ mit rein progressistischer empfieng er die beiden anderen ^"p ^W" ^ reur und Maurice Faure, welche ^,B'^ Ministeriums der republikanischen ^„ P progressistischer Richtung empfehlen- .. herrscht vollständige Ruhe. ^asse, "^f In Kammerkreiseu verlautet, ^ ^s ^', neuen Ministerium das Portes""" .M,; übernehmen. Nach einer Meldung " „ie^,/ Cherbourg wurde dort die Garmson"^' verstärkt. Eine Festungsbattene nin" Die Affaire Dreys""' .' Paris, 26. October. ^7md dem Cassationshofe in Al'gclcgcnyel' ^^ ^' Processes Dreyfus beiwohnen »^ Patriotenliga seien für morgen "^ dem Iustizpalaste geplant. Die Dage^u7B"t<». ^ Verlin, 26. October. Das ^^ ^!,, meldet ans Kandia: Heute fand '" H>M,>tz die Einschiffung der türkifchen ^ B ^>< verblieben etwa noch 400 Mann Z" „^' ,„.i Kreta verlassen werden. Der AM ^ v"' der Wache an den Stadtthoren "" Truppen gebildet. ^___, ,^ Wien, 26. October. (Ong-'^i iß " ,^ des Aeußern Graf Golucho"» ^ ,. nach Hnsiatyn abgereist. /^,-icl/^ /',/ " Fcrriaudina, 26. October (OUg^,e^,,,, reichische Warendampfer «Ist"k'- ^ "" pl ' Commando des zweiten VordM ,^ ,? „ hier eingelaufen. Capita» ^" ,, ^^llc^z ^, vom 3. zum 4. d. M. ins M" ^.) ^/> Haiffa, 26. October. (O"g^, ^>"' Kaiserpaar, welches um halb ^ ^ W Haiffa ein getroffen war, ist "" gelandet. >^^W Nr. 245. ________________________l^75____________________^^^^ 27 October 1898. ,Mch, -" ^toder. (Orig.-Tel.) Court Vache, l )" W ss^ "' Lobtet haben soll, erschien heute Der Beschuldigte machte den Ein-"!'«. ^"gtheit. Beim Erscheinen im Saale ^^dt'id >d°n ^ Erfolge erzielt. (Orig.-Tel.) Nach einer i? '3lil°?s "f"len Meldung aus Kobe find die ^ sank ks?'^""d «Kinshiu» zusammengestoßen. ^^^^Personen sind ertrunken. Angekommene Fremde. ..^ 2^ Hotel Elefant. '^'s'« E^°^' Se. Excellenz, l. k. wirkl. Geheimrath, > ^'!">lier ^ - «"iherr von Albori, Kralau. — Baron .^^K'benste'in ^'^^ Gräfin Vlagay. Baronin Lauer, >° !^e,. Mi.« ^ ^°"l. Rechniher, Fabiani. Ulrich, Heider, i!«. ">"enschifs^'^,Lulofnal, Besitzer. Straß.— Wutscher, >^ G°nge'°W""ch. Pola. - Weiß, Anscherlik, Kflte.. ^ ^^^n.3ie^^^' Verger, Schachert. Neudolt, Heft. ^>>i?^°nn 3,^' ^chebul, Inspector, Wien. - Tischina, ^!?"' Gw, '"^nfurt. — Koringer, Reisender; Veida, ', ^'l^dcf ^ 7- Namellnüller, Reisender. Salzburg. -^ 5"g°niei^ ^^st. - Marchiorc», Medicns, Privatiers: ^k^eiiles ^ "lnest. - Valentincig, Vertreter des 'ersten ^A PereA"'.^ Stein, Kaufmann, Petersburg ^ ^ronin ^/' Kfm., Prag- - Stockhauser, Privat, >>^^^lvertha Teuhert, Marburg. Volkswirtschaftliches. Laibach, 26. October. Auf dem heutigen Markte sind erschienen : 4 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und Stroh, 24 Wagen uud 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts-Preise. Marlt'Prcls Marlt.Preis von bis vun^ bis flilr/ fl,,lr. fl. tr. fl.lr.' Weizen ftr. 100 kß 8 50 10 50 Nutter pr. Kilo. . —, 90------- Korn . 7 50 »50 Eier pr. Stück . . — 3j------- Gerste » 7 — 7 50 Milch pr. Liter . . — 8------ Hafer . 6 30 6,50 Rindsleifch pr. Kilo - 64 —!— Halbfrucht » -^------->- Kalbfleisch » -62------- Heiden » 10 — 10 50 Schweinefleisch » —68------- Hirse » 7 b() 7— Schöpsenfleisch » — >36------- Kukuruz » 6 40 6 50 Hähudcl pr. Stück —45------- Erdäpfel » 2 70 — — Tauben » —>15------- Liusen » 12-------!— Heu pr. q . . 1 78------- Erbsen » 10----------Stroh » . . 150------- Fisolen > 10----------Holz, hartes pr. Rmdsschmalz Kilo 1-------— Klaflcr 7----------- Schweineschmalz» 75 - '— — weiches, » 5 20------- Sprcl. frisch . —68 — Wein.rolh.,pr.Hl —'71 j— — weißer, »-------30 — Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehiihe 306'2 m. ^ »^"3 « i ! . «.^ .... j!l a Äi. 740 !j, 15 4 NO. schwach bewöllt ^ j 9 . Ab. 741 8 ! 13 6 SW. schwach heiter 27,1 7 U. Mg.! 742-2, 6> 1> NO. schwach j Nebel j 00 Daö Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12-6«, um 4 1° über dein Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-IanuschowSlu Nitter von Wissehrad. 16. Vorstellung. Gerade. Freitag den 88. October zum drittenmale: ß^- Novität! "WU Ver Dpernball. Operette in drei Acten (nach dem Lustspiele «DicRosaDominos») von Victor L^on uud H. v. Waldberg. — Musil von Richard Henberger. Mor^en Freitag von 8 bta 12 Uhr vormittags und von 3 big 6 Uhr naohmlttags Quäker-Oats-Koch-Ausstellung (4157) bei Peter Lassnik. I Engl. Storm-Sliper |— | OfBciers-GummTSchuli. Depot: (M J. S. Benedikt :, -A-lter 3^Earls:t. • 5 Course an der Wiener Korse vom 2t>. October 1898. «°«»°°> »w ^n 1°«««»!,,, «»« 5"' «<>d »»« ), >. ^^^«.^' - 2314.1232 4« Velo Ware V»m Gtaate zur Zahlung übernommene Olse»t».»Prior.> Obligationen. «lisabethbahn 6«0 u, 3000 Vl. 4»/„ ab iO"/„ «. St. ... ll4-»0 llb-80 Ellsabetlibah», 400 u. ll dtu. Neiitc <» Kroin'iiwilhr., 4°/^ steuersici füriiWltronenNum. 9?-55 9?'?°, 4°/a dto, bto. pcr Ultimo . . 97b!, 97 ?<; dtuSt.E Äl,GoIdiUUsl,.4'/,°/, ll« :i5 l2N'2ö dtu. dto. Silber 10« fl. . ,Z» - i»»-«) Hlundentl<»Vbligatl«!ne« (»», »vo fl. «3».). <»^ ungarische (»00 fl. «. W.) . 9g «5 9S 85 4»/, lroatlsch« und flavonlsche . __-— — — A«d«lt Iffentl. Anlehe». D«naU'»««.'2ost b°/, . . . , 130 50 l3l 5« bt». .Nnlethe 18?» . . mg — l09 — Unleben der V!nd! Oör» . . ^z.__ — — Unlebeil d. Stad!>ien>>'i,ll>e Wien ^^. . 104 8a Anleuen b. Sladlgcmeinbe Wien (kilber oder Vold) .... ,«..«» 125^0 Primlen.Nnl. b. «tlldtgm.Wien ^t II .^II bbr^u^uleh» verlosbü«/. ^.^ ^,^ «eld Ware Pfandbrief» (filr 1U0 fl,). Nobcr. allg.üst.i»50I verl.4»/, «u.4b 101 45 vestrrr. Nordwrstbahn . . . 110.351:1.35 Ctallt»bcch»'>"/„kssrcs,üu0p,St. __.„ ^.^ Lüdblllil, 3"/„ l^ ssrc«. 50» p. St. i>?« 50 i?»-— bto. 5"/,>ÜU0jl. p. 100fl. l^6 70 l»7 ?n Nng.-galiz. Bahn..... 107.95 i<,885 >«« — 260 5' Uobci.'«!!st,.0esl^i<)0fl,S,4U°/, ^zg _ ^zg _ Lrdt.Aiist. f. Hand. >l.G. lN0flI __._ _._ d!o. dto. per Ultimo Scptbr. güo bN Sbi-- Vreditbanl, NNg, ung., 200 fl. . 379 —zy« .. Deposllküba»!, «ll«., 200 fl, > 221 - 2«3'- LscumpltGcs,, Ndröst,, 500 fl. 74g'—7bO'- Viil) u.Cassr»v,,Wlr»er, 20Ufl. «zz-^ zz.,. hyputhelb..Ocst..«00fI.25"/«».^ «3- 84 2' Lä»derba»l. vest., 200 fl. . . 213-75 2l9Ub Oeslerr.ungai. Nanl, S00 ft. ,! 913 — 91g _ Uüivüblln! 200 fl.....^ LS0 50 «91 5,, »nl»hl«b<««. «t«.. u» ll. .! )L9 75 170 75 Veld «»are Actien von Tlaneport« Unternehmungen (per Viült), «llssln-Tepl. liisend. 300 ft, . l«l5 1625 «öl>m Noibbnhn >s»0 sl. , .»54 50 25« — Vlischtiehradrr Eil. 500 fl. LM, '?80 1790 dtu, dlu, ^!it. l!) 2UU fl. . 640—«<8' — Duuau »Damftsschissah,'!« ' Gef., Oeslerr., 5,»0 sl, LM, . . 443 - 44«- DüxAudeiidcichn' fl 3. 7550 7« - ffert>!'>a»d>j Nurdb, l«»»"f!CVl. 3437ö !,44?'5 Leml).>llzer,iuw.-I>>sl>i ^isl>!lb., Vejclllchnft 200 sl. V. . . 291 50 293-50 Lloyb, Ocst., Trieft, 5<»0 sl.«M. 40? — 4«g — veslerr, Nordwest!). 200 fl. 3. »44 50 »45'50 bto. bto. (lit. U) 200 sl. s. 259 — 25» 7« Prag^Duzer Eiseob. 150 si. O. . »5— »5 4« Otaatseisenbah» 200 fl. S. . »4?-- 84? on Cüdbah» ^'00 fl. S..... ««'75 68 2K L«d»ordb. Verb.»«. 200 fl. LVl. 20U75 »U?'?l> Tral!lway'Oes.,Wr..t?«fl.«.W. —— — - bto, Em. 1887, 200 fl. , . 543- - 544'-Tramwau Ges., Neue Nr., Prl». ritill« Äclien 100 fl. . . . l,8 — t2l' U»ss ^»I!z. (klssiib, lionfl. Silber 2l3 2!. 2l4 2l> N!lg.W«stb.(Naab.»rai)20Ufl.V. 21265 213 65 «lener Lokalbahnen» »tt.»««l. — — — — 3«d»strl»«Alllen (per Stück). ««uges., «lll«. üft., lOO fl. . . ,13 — 1,4^ sllydier Elfen« und Stahl-Inb. in Wien 100 sl..... 89b0 80-50 Wsenbahnw.-Leilill., Vrste, 80fi. l35-— 18«eo „ltlbemühl", Papiers, u. V.^». 8« 50 SU 50 Lleftnger Urnucrei 100 fl. . . ,54 5» 155-— ««ntaN'Vcscllsch., Oest..alpine ,77 »u 17880 Prag« «llen'Ind.Oes, 20a fl. s20 — 826 — Salgo»Tarl. Steiololile» «0 fl. gio 90 611 — „bchl»«I«übl". Papleif. »oufi. 214.^ 217 _ ^«WW>,».^ »«Pieif. ». «.^». ,83 _ »?i__ Trifailer ttuhlsiiw, O?s, ?o st »70 — 172 — Wnfft'i,f.G.,Olst.mWie!!.10Ufi. l9S 50 1»»-— W;>MN'Leil,ll!,st., Mg., i»Peft, Wr." Va»aesclln>z. Orst, Ml-s, u„ 10 fl. ,9_ "Ž; ^ Nullj,,, Kn-uz, U»n, l,«cs, v., »sl. ,«.5« ,'..^ N»dl,'Ipli Lose ,<> s!..... 25 - 2L — Vn!„, i.'l's.' 40 fl. CM. . . . 82'— «,- Kl (5!.-,!m«.Losl- 40 fl. llM. . ^.«n «7. Wa!ds!<-i„-Luse 20 fl, EM, . . A,.^ .^ Vcwi!,slsch, d. «"/„ Pr. Schuld». "^ d, Vode»crebi!a»s,'« ,^.„ ««"ach" Lose...... A,^ .^,ö« Devisen. M°Plilh«.'!.-: :i ^^°° «9^33 ^U"d°»........, 120 Ll) ,20?a ^Peteriour« ' ^ '. '. I «^ «^ Valuten. Dmale»........ .,«„ .,.. Ln.ssrancs Stücke..... „V/ »^ Deiüschc »i>>ichsba»liwt«n . . ^.3? 3» 3^ Ilalienüch.» «llnlnoten . . . ^, /.' .«55 Papier.«ubel . . . ^ . , ,«^ /^ C. 263/98 &5* j Oklic- fVt^ a2J in Helen° Slibar SH inT' Heleno' Než0' Ni 3in a Katarino Slibar iz -iC K^nfindreJa Valant (Wal-SN.lka' kat^ih bivališce K^SVS ?Odala P" c' kr-XV* Mi*»*1ÄVlnPravicNaP°d-i ^PravJ se Je nar°k v ustno L H, i V° öa dan ^ohV8embra 1898, %r^Cist-Uiri' pri podpisanej $>*8|^biS?vic toženih se p°-kS c^Z gosp°d dr- Jank° «Ni ° *a«A V Hadovljici. Ta l V>k6 riS^ari na\njih nevar- (^ ie ^enujejo poobla- 'dn6 UJnlf°dniJa v Radovljici, '°Ktobra 1898. (4128) E. 123/98 J3 in 14. Dražbeni oklic. Po zahtevanju dražbenemu pri-stopku pristopivših zahtevajoèih upni-kov: g. Francela Moscheta, zasebnika v Ljubljani, zastopanega po g. dr. Al-binu Suyerju v Ljubljani, in g. dr. M. Hudnika, odvelnika v Ljubljani, se s sklepom z dn6 9. septembra 1898, opr. št. E. 193/98/12, ustavljeni draž-beni postopek glede zemljisèa Mihe Rök iz Martinjaka St. 13, vlož. fit. 193 kat. obè. Grahovo, nadaljuje ter dražba imenovanega, s pritiklino vred na 3760 gld. cenjenega zemljišèa odreja na dan 17. novembra 189 8, ob 9. uri dopoldne, v izbi št. I, pod-pisanega sodišèa. V ostalem sklicuje se na dražbeni oklic z dne 26. julija 1898 opravilna St. E. 123/98/6, (uradni list k «Laibacher Zeitung» št. 185 z dne 17. av-gusta 1898). C kr. okrajna sodnija v Cirknici, odd. il, dn6 12. oktobra 1898. (3911) C. 152/98 Oklic. Zoper Tomaža Matièièa, Antona Dekleva in Marijo Dekleva, vsi iz Rakeka, ozir. njih neznane dedièe in pravne naslednike, kojih bivaliäce je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni aodniji v Cirknici po Francetu Pun-tarju v Ivanjemselu, zasfopanein po c. kr. notarju g. Vehovarju v Cirknici, tožba zaradi vgotovljenja lastninske pravice. Na podstavi tožbe se je od-redil narok na 15. novembra 189 8, dopoldne ob 9. uri, pri podpisani sod-niji v izbi št. I. V obrambo pravic Tomaža Mati-èièa, Antona in Marije Dekleva se postavlja za skrbnika gospod Matevž Završnik, posestnik v Cirknici. Ta skrbnik bo zastopal tožence v ozna-menjeni pravni stvari na njih nevar-nost in stroške, dokler se ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo poobla-äcenca. C. kr. okrajna sodnija v Cirknici, odd. I, dnè 29. septembra 1898. (3961) C. II. 44/98 1. Oklic. Zoper Matijo Kogovšeka iz Bistrice ät. 24, katerega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Mokronogu po Anlonu Zajcu, po-sestnika sinu iz Bistrice st. 24, po c. kr. notarju Stanko Pirnatu v Mokronogu, tožba zaradi 307 gld. Na podstavi ložbe se je narok za ustno razpravo na 11. novembra 1898, dopoldne ob 8. uri, pri tej sodniji, doloèil. V obrambo pravic toženca, ozir. njegovega neznanega bivališèa v Ame-riki, se postavlja za skrbnika gospod Andrej Žgajnar, posestnik v Mokronogu. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se on ne oglasi pri sodniji, ali ne imenuje po-oblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Mokronogu, odd. II, dn6 5. oktobra 1898.