Poätnin» lapeank ▼ gotorini.)1 SiOier Zeitung •esch,»«t »Ach«ttitch »»»t»«t toniHUi ' »> »urU| t»it> • chrifilfituM »ed vrrwalt»»y: Pr-«er»?oo »iie» Nr. h. r«lrpho« 81. — >»t«»dig»»ge» «erde» tu br VfTMltxa« fite« Qctechuut) billigster Gebühren enlgegengenomm«» f <|i eiptcifc ,>Sr d«S Inland vierretjährig Sin 30—, halbjährig XI* 60 za-jjShrtg Dw 190'—. ZRr baJ luJIcnd e?ittPr«che»d« Urhihuvfl. — Einzelne Nummern Xtn in Rummer 62 J " Sonntag, den 8. Aiigiist 1926. || 51. Jahrgang Zlmgekehrtheiten. 3« seiner Don«eiStaft»nummer druckt da« andere hiesige Blatt de« „Ko^oöN Slovernc" den angeblich von thim ft&tnlnet Slowenen geschriebenen Brief «ach, btfira orihozrcphlsch« F'hln beweise» Zollen, daß die utri q ristischen Schulen i» Kärnte» nichts wert seit». Wir behandeln diese« Brief an einer anderen Stelle und stellen daher hier 6fö§ fest, daß der Schreiber de» Bliese» wenigsten« Deutsch schreiben fä«n, während unsere Kinder weder Deutsch noch Slowenisch schreibt« können. Auch da» Slowenisch, da! er in seine» Brief hinein«evg>, ist nicht viel fchl ch «r als e« in der gleichen Bildungsstufe hierzulande geschrieben wird. Z-r drm Aitik-l der ^Nova doba" i«t aber nachfolgender Satz bemerke»«-wert! „Mir schreien in de« Blättern und mcchc» un» schlimm, in Wrklichkeit aber, im Lebe», machen die wenig zahlreiche« Deutschen, Renegaten und „un. ersetzlicheo" deutsche« Z>lwa»derer unter un«, wa< ste wollen." E» wär» sicherlich i»le»,flaut zu w ssen, Wal wir räch der Meinung de« angezvgenen Blatte« hier frei »ache« löanen, ohne daß dasselbe die Slowene» iu Kärnte» »ich! auch «ache» dürfte«. Wir köanen »ache-, wa« wir wolle»? Sehen wir doch einmal zu, iuwiifn«. Wir könne« also u»sere Kinder, da wir feine deutschen, sondern bloß slowenische Schulen habe«, zu verwandten «ach Oesterreich schicken, da»it sie dort i» die Schule g-he»? Die Kärntner Slo-wenen, die wenigste«» doppelsprachige Schulen habe« und retaslowevilche Schule» habe» könnten, wenn sie ihr« Kinder i» solche Schul?« schicken wollten, dürfe« ihre Kinder nicht nach Jugoslawien i» die Schule schcken? Nein, gerade umge-kehrt ist e«. Wir dürfe« bei «onallich gesteigerter Gildstrase kei» Kind zu einem Berwandlen nach Merk dirs! Willst du Treue — so vertrau I Dem Verrat kein Riegel w-hrt; Die du hüten mußt, die Frau Ist de« Hüten« nicht mehr wert. _ Anastasius ®rün. Anter jugoftawifcher Itagge im Mittesmekr. Von Tr. Wilhelm Neuner. I. Neapel. Genau acht Tage befanden wir un< bereit» an Bord des Dampfers „Karadjordje", welcher auf der von unserem Flottenderein „«driawacht' »um ersten mal veranstalteten Mittelmeer-Propagandafahit unter unserer Staatsflagge all« größere» Häfen der Sdria und de« westlichen Miltelmeert beiuchen sollte. Sm 22. Juni hatten wir uo« in Eusak eingeschifft. Wir halten aus unserer bisherigen Fahr« außer den eigenen Adriahäfen schon Trtest und Venedig besucht, waren am Etaattseiertag Et. Veit aus km Ierbi>ch«n H-tdev» «rädern der griechischen Insel «orfu und Vld» gewesen und hatten aus der Weiterfahit die am 28. Juli dte Durcheinander der italienischen Städte schon zur Genüge kenncn gelirvt hatten, so war u»?«r« ganze, ou« ungefähr hundert Perionen bestehende ReisegeseUschait doch auch diesmal wieder «oller Erwartung und voll Neugterde, di wir doch wußten, daß e« die roikSreichite und größ'« Stadt Iialien» ist, welch« wir in Neapel vor un« haben und w-lcher unser Besuch gat». I„«-e'on»er« »eu^ierig waren wir auf da» wetib-kaant« buni« Staoilebcn, auf di« engen Gaffea und nameniltch auch auf den nächst Reap.l stehenden feu« 'p^ieadeii Lcrg Vt«„ Z.N wied.r li ig tst unv deffen in Rauch gehüllte, 0'prci schon bei de, Einsahil in den Hafen vo« Neapel nn Gege, sah tur fievnvtich scheinenden aufgehenden Gönne diohend aui da« Meer herunterbltcki«. Wie wir e« b «?er tn den iial>evtich«a Städten und auf der gii.'chlichin I»>,l ftoifu saon geoodnt wurden, drängten fich auch in Neap l bei oaieier Lu« dung allsogleich ei»« Menge ve,ich>edeo«r S^.ni.n, E «en und wohl auch viele Neugieitge heran, die das erste, unier ju.o itaailcher Ftsgge tn» Mittelmeer fahrende Pe>ion«n schiff at» Sensation beguck-n wottien. Es war schon Voiurmaz gewo d'n, al« wir nach langweiligem Warten, nach Erledigung aller Swwt>rig keilen, nach genauer Ueberprüfung der Ich ffepapier« und nach allen möglichen anderen Förwlta ketten von haben die B'ziikthovp^leut« den Jn«tiimi»ister bittl» lasse», er «-ög« die deutsche Sa»mlurg für kie Ueberschwemmte« unter den Deuischen verbiete». Ä bt <» da roch «in Wort ;u reden?! Man uögt also urS und di« übrig« Oeffentlichkeit mit d«r aus« geblaseoen Einbildung, al« können wir hier (,« Segersotz zu den Slowene« in Kärnlen l) tu«, wa« wir wolle», verschölle»! Wir dürfe» tausend Dinxt nicht tu«, di» für dit Kärntner Slowene« Selbst- Verständlichkeit.-« sind. N cht einmal fniwiflig sammeln dürfen wir für unseie U:berschwt«»le» ! Ktsaß-Lothringen. I«. Wl.h'verÜ»ndea, di» abgesetzte» Bea«te» e« waren ihrer «ehr al» 1500) w»rde» oh?« di« g«. ringst« Entschädigung aufs Pflisttr g'f'tzt, »nd da ih:» Freund«, au« gu cht, ihr,rftil« betivfie» zu werden, sie wie Pestkr»vke miede«, so kamen *'« armen Teufel in« fchlimwfte Ele»d. viel« vo» ihre» wanderie« nach Dt»tfchla»d au«, antat kä»pftea mu!ig und strengte» g-g?» d«n französischen Staat ein» Reihe vo« P vj' sse» an, u« die Au«, zohluvg der Peifio» zu erivirke», auf die sie ei« Recht hatten. Diest P-oz-ss-, tz'« «irisier« i« Jährt 1921 verhai delt wurden, fanden eine» solchen Wider» hall in der iff-ntlich?« Meinung, daß di« Rtgitrung fich gezwungen sah, ein» Uatersuchungikomwiff'o« tivzu!itz:n. Diese n'ue Ko««iff ou hatte al« sog--nainte» Z el, dit Gesuche um Wiedera»st«llu«g zu prüfe«. Aber sie ha«dtlt« raiürl'ch im «ntgtg«»-gts tz'en Si»ne. Sie hielt ihre Stzunge« im stre»gste» Seheimüi« unft, icde« sie ^hren Urt«il»'pruch abgab, oh^t daß bet Bea«le übe» Haupt vorgeladen wurde, testältgtt dies» Ko«»>ff o« «it wenigen Au»nah«en die >bs'tzungen. d«a italienischen Vrhördea endlich di« Erlaubn!« er» hatt«, hatten, unsere Uacht ,u verlassen und an« Land >u gthen. Di« Veijigerungea aber und di« Schwierigkeiten, die man un» da hatte zu teil werden Uff««, hatten auf un» alle den Eindrnck gemacht, al» hätten un» die Italien«« abstchilich schon b«im erste» Besuch unser Flagg« an S«dul» gemahne» «ollen. In mehreren Seupven veitetlt, begann«» wir «un Ruiidfahrie» und Rundginge dnrch dt« Stadt zu machen, begaben un» in allerlri Gaffen, an großen Plätzen mit schönen Palai» vorüber bi» in die enge« Äiiikel und zu den schmutzigen Häuser» der volkbe-Üblen iüdöftlicheu Borstädl^. U.b.rall unterwegs herrschte rege» Leben und bunte» Treibe«, Gaffer.bild«r, wie man ste nur in Iialien findet. Zerrissene Beiller, ichmutzige Gaffen« v- täufer. Sänger und ÄrbeitSIos« standen in den enge» Äaffen herum. Zwischendurch gingen Verkäufer von L bensnilitelo, die mit lauter Stimme und mit allerte» Grimassen ihre Erzeugnisse und Zkostbalkeite« zum Xaufe anboten. SeitSwäriS aber hingen an vielen Sielten unmittelbar auf der Gaff«, krum einen Meter vom staubigen Eiebcden ««.tfernl, auf lange« Schnüre« oder «langen große Mengen von Makaroni, die Na-lto»atipel>« der Neapolitaner, dt« an der Sonne trock-»cn lotuen, und kaum einige Schritte von diesen Ma> laion» eulseint, ebenfalls auf derselbe« Gasse, , hing schmutzige Wäsche. Ein Windstoß wirbellt Slaub auf nnv iiug ihn von den M^ka«ont jnr Schmutz oäsche und von »ex Schmutzwäiche zu den MakaroniS. Ringsumher aber standen müßige L»er» FraakltHI kamen, und dann, weil sie die Protest» bewegung ihrer Häupter berauben wollte Nan aber vireo nach dem Gesetz, bas in Elsaß Loihringen galt, biese hohe« Beamten, bi« nur aus Srunb eine« Examen» antgelesen wurde», »unabsetzbar*. Ihre Absetzung konnte nur bmch eine» DiSz plinar-xericht»hos, der au« Beamten zusammengesetzt war. au»gesptoch:n werden und nur im Fall eines vor-gehen» ober verbrechen». Aber »iemal» war .unter de« bentschen Joch" ein Beamter seiner politische« Meinungen wegen bestraft warben. Al» die Franzosen in Elsaß-Lothringen einzogen, halten ste feierlich virspiochen, „baß bie erworbenen Siechte in keiner Weise angetastet würden." Im Hin-blick aus diese Beamten j doch zögerte man nicht, mit der absolutesten Verachtung dieser erwvlbenen Rechte und selbst der elementarste» Gerechtigkeit vor-zugehen. So sitzte nun von heute aus morgen, ohne auch nur ben geringsten Schein bet Gecechtigkeii zu wahren, Leute ab wie cchsaitber, den ehemalige» Bürgermeister von Straßburg; Eog, einen brt höchsten elsässischen Beamten; Dr. Rtckli«, ben ehemaligen LrndtagSpräfibente« vo, Elsaß-Lothri«ge«. der ivö Gifäigni» geworfen würbe; Dr. Petri, ehemalige« Uiterstaatisekretär, Präsident«« voa Zoll-und Steuelbehörben usw., lauter E.sässer übrigen«, die aber al« Anhänger einer Pilitik der Mäßigung und ber provinzielle« Selbstäidigkeit de» .Regio valitmuö" verdächtig waren. D»S schlagendste Bei spiel sür die Art und Weise, wie min vorging, finde ich in solgenber Geschichte eint» Slraßburger Richters, sür bereu Schreit ich »ich verbürgen kann. AIS er eine» Morgen« zu einer Sitzung ankam, mußte er erleben, baß ihm ber Z agaig zum Gericht durch ben Pförtner verboten würbe, ber ihm einfach er sündigte: „Die H rre» brauchen « e nicht mehr". Ich habe einen elsaß>lothringischen Beamten ausgefragt und ihn gebeten, mir zu sagen, wa» er benke über ben vergleich zwischen deutsche.' und fraa-zösischer RegierungSweise. E: hat mir wörtlich sol> geadeS geavtwortel: „Unter de» deutschen Regiment waren wir viel freier, al« wir heute unter bem französischen sind. E» ist eine ejnsache Tatsache: Heute gibt eS zehnmal mehr Landjäger, Polizei» ko»missäre, Polizeibiener und Spitzel ben ersten Blick ansah, daß ste keinesfalls die Arbeit erfunden hatten. Ein armes Volk stnb dies« Neapolitaner, armselig und anspruchslos. Arm sind sie nicht dulch fremde Schuld oder etwa durch äußer« Notwcndigk.ilen. sondern anscheinend nur deshalb, weil ste lüßeS Nichtstun lieben, «eil ste fetne Ansprüche kennen und dadurch auch den Wert der Aibetl nicht schätzen, sondern in den Makaroni den Anfang und da« Ende aller Glück seligkeit erblicke» und »usried«n stnd, wenn ste nach einem Tag roll Nichtstun eine Handvoll dieser Speise bekommen. Dazu flnd ste stolz auf die Schönheit ihrer Stadt und find überzeugt divon, daß c» ihr Recht ist, fremde Besucher auszunützen, wo sie nur können. Ueber ein« Million Einwohner zählt heute Neapel und ist. wie oben erwähnt, die größte Stadt Italien«; eS ist, von dem mit moderncn Prachtbauten auSg«-statteten Zentrum und von der Fremdenstadt abgesehen, iu seine» meisten Sassen noch immer so ichmutzlg wie e» vielleicht vor 1400 Jahren war, aU e« ia der Völkerwanderung zum erstenmal von deutschen Stäm-nun (im Jahre 513 von den Gothea unter tkönig Totila) erobert wurde. Ja, wir waren vielmehr noch der Meinung, daß eS in der allrömischeu Zeit in Neapll noch viel schöner au«geschen haben muß als jetzt. Zu dieser Uebnz-ugung kamen wir, als wir vach bem Rundgang durch Neapel auch die Ausgrabungen der durch den Vesuv im Jahre 79 n. Eh. verschütteten altrömischeu Stänte Pompeji und Herculaneum gesehen hatten. Hier machten die im vergleiche »11 Neapel durchaus nicht engeren Gaffen, die vielen Brunnen, Tillier Zeitung zeber Art, al» e» jemals n»ter ber beutsche» Regierung gegeben hat. Z« Iahte 1871 würbe kein Beamter, kei» Lehrer burch die Deutsche» abgesetzt, ganz im Segenteil, die Deutscheu be« «illigteu ben Beamte», die im Elsaß gebliebe»warrn, eineGehaltSerhöhnng. Später erlangten sogar biejeuigeu, bie für Frankreich gewählt hatte» uub voller E»ttäuschuag »ach bem Elsaß zurückgekehrtware», ohne irgendwelche Schwierigkeit ihre Wiebera«stellu»g. So war bie Art uub Weise ber Boche»!" Zhr Herren französische Patrioten, habt zum »(«besten beu Mut, bie eurige zu erkennen l _ Marcel Fourrier. Politische Rundschau. Inland. Die Engländer und Istattener helfen den Autgaren. Die scharfe Note an bie bulgarisch; Regierung war a» 5, August noch nicht abgeschickt warben, weil unser Außenmiaisterium aus bie Berichte ber Gefanbte» in den westlichen Hiupistädte» wartete. Wie »an erfährt, beabsichtigt die euzlische Regierung im Ernverstänbni« mit Italien de« S rei.fall zu mildern. Da» e ste vo« unserer Regierung «»»gegebene Communq.6 über den Konflikt m't Bulgarien lautete „Die E nsälle bulgarischer Komitadschiba«den aus bas <8.'biet de« Königreiches SHL übesteige« i« ben letz'en Tage» schon alle G.eazen. Die Banbite» überschütte» bie bulgarische Geeuze i« Austraze de« r-voluttonäre« mazedonischen Aaischuss-S. Die Banden e.mordeten i» Strumici eine« Solbaea und noch einen Staatsbürger, v-rwunbeteu 8. in Bitolje «morbeten ste de« Dtrekior de» .Sädstern»* (Iu^,a zvezda) Hadj popsv 6. Die Barden überschritte« am 28. Juli mit Bewilligung der bulgarische» Behörden unser« G.eaze bei Kciva Palanka. Diese G:uppe führte ber bulgarische Saai,bürger Jinkul Miki o au« dem bulgarischen Dorf Gazbeoik. Uiter >hne« war auch Sojalö.v Slamenovö, der gegmwäctig bulgarischer Gendarm ist. Mit unseren Genbarme« u»b ber Miliz hatten sie eine» Gewehrkampf, der den ganze« Tag andauerte. E5 wurden aus unserer Seit« zwei Soldaten unb zwei Bauern geiöt-l'. I, Sofia herrscht große Uiruhe, weil unsere Regierung angeblich entschlossen ist, i« Fille e'ne» neuerlich!» Bandeueinbruche« unsere Truppen die Grenze Über, schreven zu lassen und in 24 Stunden mit den Ko-mitadschibanden tn Tichustenbil unb D chamaja ad-zurechzen. Die Balgare» larc'erte» Nachrichten über einen Aus«arsch unserer Truppen aa der bulgarischen Grenz? ia b:e ausländischen Börsenplätze. Diesen Aus prengunqen sind auch einige hiesige Blätter auf« gesessen. In Paris glaubt man, o aß hinter vulgär,en Italien steht. die hygienisch gebauten Häuser mit ihren schönen Licht«. Höfen und viele« ander« den Eindruck auf un«. daß eS vor 2000 Iihren hier herum weit besser auZge» iehen haben mag, daß da« Volk da-nat« besser gelebt haben muß. daß e« aller Wahrscheinliche,tt nach viel aibeitsamer. reicher und auch anspruchsvoller und auf höherer Kultur stehend war ali j tzt. Von dieser ruhmvollen Vergangenheit zehren di« N.apolUaner noch heute. Sie lassen von den Taatenden Fremder die Geschichie ihrer Stadt und Umgebung und die Jihitausende alle« «unstschätze bewundern, ste leben zu einem groß:« Teile vom Fremdenverkehr und der Bewunderung, dieser Vergangenheit und glauben daran, daß all die« ihr auSlchließlichcS Anrecht sei, daß die N uzterde der Fr-msen ihnen allem ge-bühre und gelte. Viele aber lassen fich von der Ber-gangenhelt täuschen und hatten die N apolitaner auch heut« noch für diejenigen, die ste einstenS waren, da fie stch von dem Glänze einiger PalaiS und von den im Museum gesammelte» Kanttdenkmätern v >blenden lassen. Di.S ist aber unrichtig. Denn wenn man ein Volk tn der Gegenwart und den Eharakter einer Ktadt kennen lernen will, so darf man nichr nur die Haupt« Plätze, die Hauptgassen mit den «aufläden, die Fcem-denvtertel und die kunstsammlnagen besuchen, von deren letzteren durch dte herrliche Lage, durch di« Er-eiznisse der Vergangn heil und durch die tausendjähiige Geschichte b-gü^stizt alt«ldiagS Neapel wett voran schreit t. Selbftverstäudltch haben auch wir un« ver-schieden« «irchen, BU-ergallerten und vor allem das wunderbare NUtonalmuseum angesehen, da» eine Welt Kammer 62 Atvorsteheade Anfyeöung der ASteilnag für St»»e»ie« Seim Annenmtaisterwm. Wie au» B-ograd berichtet wirb, geht ma» bort baran. bie Abteilung sü Sloveniea beim I,««». Ministerium (Sektiov«ch?f Dr. Soetek) au« Er-lparungSgrÜvbeo aufzuheben. D-r Ljublj inaer „®lo. v'nec" glaubt j'boch, baß bie Gründe säc diese» Schritt politischer N itur seien. Er schreibt u. a.; Schon an» reine» B-r«altung»grünbe» muß »a» biese Abstcht verurteile». E» ist ganz sicher, daß die andere» Abteilungen, auf welche die Geschäfte dieser einigermaßen selbständige» Abteiluag ausgeteilt werde» sollen, »hre G.'schäste nicht durchführen und bie slowenischen Ei,gaben nicht erledige» werden. Aa ber Spitze bieser Abteilungen stehen nur Serbe«, die von unseren Verhältnisse» und vo» be« ber uo» geltende» Gesetz?« keine Ahnung haben. Wie fie amtieren unb die Eingabe» erledigen werd?», kann fich jkber vorstelle», ber bie serbische» verwaltong»-meihoben kennt. Die Aufhebung bebentet eine offenkundige Hintansetzung der Slowenen und Slowenien». Aus Stadt und Land HUsea wir den Unglücklichen! D:r nationale O:t»au«schuß de» .Rote» kreuze«" in E'lje verlauibart: Wir habe« gelese», ei» wie schreckliche» U»glück heuer unsere schöae Heimat betroffen hat. Jifolge von schreckliche» Uederschwem-mungen verloren viele unserer M>lfiaat»bürger und auch engere La«b»lente ihr ganze» vermöge». Mancher rettete kaum sei» nackte» Lebe«. I, diesem Augenblicke müssen wir zeigen, daß wir nicht nur mit ber Zrnge, sonber« auch mit dem Hnrjen Jugoslawen find. W r müss n helfen. sch,ell helfe», soviel fich überhaupt helfen läß». Ja den kommende« Tage» wird eine große Sa»melaklion für bie Ueberschwemmte» eingeleitet werde«. An jede» Herz wirb man klopfe«, »°g e» niemand vnschließea l Jebe, auch bie geringste Gare, bie mit gute» Willen — ohne U rwillea — gegeben wird, ist von urnr«eßl,chet W chtigteit. E« w rd betont, daß neben G-ldbeiträjen auch alle Arten v?« abgetragenen Kleidern unt Wäsche, die vielleicht aus ben Dachböden zersallen, willko»men find. Gell), beitrage werden Damen und H:tre», die darum gebeten wurde.', einsammeln, Kleiber unb Wäsche nimmt di« ganze kommenbe Wach? an» Lieben»« Würdigkeit ber jeweilig wachhabende Offizier in der König P'ler-Kaserne entgegen. Helfen wir, be»» unser Spnchvort sagt: H:ut: mir — morgen btrf Dank der Frw. F,uerw»hr. Da« Kam. mando ber Frw F?uerw?hr C ise dankt auch auf diesem Wege der B oö kerung für die freundliche Aaieilnahme am Feuerw.'hrtag un) für die eifrige U ltelstützuag ihrer Da-dielungen auf das herzl chste. Ganz dejoaders herzlicher Daik fei den Damen ge-sagt, ble durch ihre Mühewaltung i» erster Linie zum so schöae» Geli'gen tz'S Festes beitrugen. Maa wöge überzeugt sei», »aß die F w. Feuerwehr, ge-hoben durch ba« Bewußtsein, daß alle Bevölkerung»-kreise ih' selbstlose« W tke, im Dienst« b?r Allge> von Knnstlchätzen enthält und den Hauptanziehungspunkt für fremde Besucher bildet; aber um ein allseitige« Bild von der Stadt ,u bekommen und um die Kulturstufe des Volke«, wie es j tzt in Neapel lebt, richtig einschätzen zu können, muß man auch in die Seitengassen gehen. Denn hier lebt die Masse der Einheimischen, die Menge deS Volke«, die nicht« gemeinsam hat mit denen, die in den schönen Hotel« oder in den lebendigen «SesedSflSviertela der Haupt-straße» Reichtümer sammeln. Während hier Automobile tn langen Kolonnen durch die Siraßen fahren und viele Chauffeur« nach jeder Fahrt von j dem Fremden, den fie fühlten, immer mehr verlangen, al« vorher ausbedungcn worden war, so steht man durch den weil giößeren Teil der Siadt, dort wo di- Handen-taufende wohnen, durch feine engen Gassen mit dem bunten und anspruchSlo'en Volksleben Eselwagen lan«-sam dahintrabea. Nirgend« auf der Welt kann man so viele EseleinfpSner sehen al» in den einzelnen Vor-städten von Neapel. Zvar sahen auch wir einige Woche» nach unserem Aufenthalt tn Neapel auf der Weiterreise tn einigen Stäb en Nordafrika« fak »ur Einspänerwägen mir je zwei riesig großen Rädern. Aber überall waren fast nur Pferde eingelpannt. Hier durch d-e enge» Gassen Neapels aber drängten stch nur solche Sin-spänner, an deren Spitze Tiere mit langen Ohre», Esel oder Maultiere, langsam einhirmarschierte«. Bei all diesem dürftigen Volksleben stnd in diel e» Voistadtgass«n zwei drei- und vierstöckige Häuser keine Seltenheit. Dtese Häuser, mögen ste auch noch so hoch sei», gleiche» einander durch das schmutzige Äußere Nummer 62 Cillier Zeitung Seite 8 «ei»heil herzlich und rückhalilv« a»erke»»e«, ihren Dienst auch in Zukunft »it unermüdlicher Sorgfalt und Treue versehen wirb. Z im Wohle unserer schöien Heimat. All, jene Kaufleute und Gewerbe-treibende, die au« Anlaß des FeuerwehrtageS Forderungen a» die Freiwillige Feuerwehr zu stelle» biben, werde« ersucht, ihre Rechnungen de» Kommando b>3 14. I. M. vorlegen zu wollen. Gin moderne« Löschgerät. B-i der am Sonntag staltgehablee Schauübu-g der Frw. Feuer« wehr i» Eelj' wnree auch eine Hochdruckzentriku-galpvmpk, ein zweilädri^er Auloanhäuger mit 350 kz Eigengewicht. 1000 Minuienlittr bei 12 It». mit 5,6 m Wu>s?t'ie (»it 24 ma Mundstück) au« der dtsttekaunten Feuerlöschgerät«« Fabrik Nosenbauer Linz zur Vorführung gebracht. Interessenten könren selbe besichtigen im Oepot ker Frw. Feaerwehr Ee!je. Für die Stenovierung der Marien-ktrche tn Celje wird in den nächsten Tage» dit Siwwluog ««Helene», wobei Damen de« H lfSau« schvss « «it Z^chnung«tögen vorspieche, werten Der HUftUnflsquß sür die Renovierung der Marienkirche richtet hteimi» an die Bevölkerung von Ee je die heizlich« Bitte, die dringend notwendige Reno vierung der Kirche dmch Sp>ndenb«iträge «rmi^tiche» zu helfe«, umsoaiehr al« d es« Kirche über keinerlei Fonde verfügt und nur an die öffentliche M l»> iätigkeit angewiesen ist. Wie die bereu« veröffenilichie Geschichte der Marieokirche zeigt, gilt e«, ein ehr-würdige« geschichtliche» Denkmal der Stadt <5 lje zu retten unk weiter zu erhalte», welche« manche-lei harten Scheckjalsch äzen widerstand u»d da« durch unsere vorfahren immer wieder und oft mit harte» Mühen aufgerichtet und erhalten wurde, weilhalb für ihre Nachkommen eine Ehrenpflicht ist, diese« B.u ant weiter zu ei halte». Möge eie»anb sei« Herz derfchli ßen, aa diesem e»le» Werke »itzutuv. Ctx Hits« unchuß hoff! zuversichtlich auf die Unterstützung aller Kreis« der stet« epserbereitrn, hochherzigen öe Völkernng von Celje. Die N. men aller Ginner bzr. Spender werden nach Abschluß der Sammlung ans Wunsch verdff.ntlichl werden. Außer den Damen de« HilfsauSjchusjes nehmen noch Spenden entgegen: Herr Katechet «nd Prediger Franz Lukman, ferner «chwssermeisttr (Stadt und Sleinmetzmeister Kullich. Evangelische Gemeinde. Da Pfarrer May am Sonntag, dem 8. August, in Laibach pre> v'gt, muß der Gottesdienst in Cill« diesmal entfallen. Gestorben ist a« Dienstag in Karlsbad der Zustizwinister Marko Gjari6lff nde Ztyg« oder ftnh v»r den »ug«n d«r vom Balkon zusehenden Hausfrau gleich melkt und da« gewünschte und bezahlte Quantum danach am selben Weg von ber Sasse auf den Balkon hinanfbefS.dern lädt. Ueverhanpt scheinen die Reapolttanerinnen nicht so oft und so zrillich tn der Früh auf den Platz ein der drei letzten Zahre auch den Dienst eine« Kerker-meister« versehen hatte, wurde bei dieser Gelegenheit voa seinen vorgesetzten die vollste Anerkennung für seine treue und musterhaste Dienstleistung und der wärmste Dank ausgesprochen. Bekanntlich gibt e« für die deutsch«« km-der iu uosertu Geg« den schoa lange kein« deutschen Schulen mehr, so daß diejenigen. die nicht Privat-unterricht genießen, dir gotische Schr,fi nicht kennen und „Schult" wie ,,«ale", „schreiben" wie „«;a|b»" und „Schwester" wie „*w>tr" schreiben. O:r Ljub-ljanaer „«loven,»" zitiert in seiner Sa»Siagnumm«r den Brief eine« slowenjichen Kvechilrw« au« Kärnte», dessen Stil und Schreibweise er al« da« Lhr-r«sultat der utraqckstische« Schule» in kärnten hin-stellt. Da« klerikale Blatt bemerkt p. a.: Da« iß «in klassische« Zeugnis über dir Au«bildung, welche die .ulrcqaistischea Schulen" in Kärnte» der un* glücklichen Jugend, die verurteilt ist, sie zu besuchen, bieten. Da« find VeiduwmungSanstalte», die »icht einmal Zentralafr ki, geschweige denn Europa zur Ehre gereichen würde». D>S wisse» die Deutsch?» sehr gut u,d gerade darin zeigt stch die ganz« Verworfenheit ihrer Politik gegen die Slowe»e», daß st« immer daruach strebe», da« slowenische Element geistig und morali'ch aus di« niedrigste Stufe herab zudrücken. Mit einer solchen nationalen Minderheit wäre man dann ia ei» prar Jahrzehnten vollkommen fertig. Ader da« wird nicht geschehen uad die Deutschen werden sich überzeugen, daß di« Kärntrer Slowenen ihre Schulen betörn»«» werden, wen» nicht nach dem Wille» der Deutschen, so gegen ihn I — Wir stellen »un nachfolgende Fragen: Warum hat die flowe-nischr Presse damals, a!« die Deutschen In Sloreaien für die Kultorautoromie der Kärntner Slowenen e«Iraten, bestürzt geschwiegen? Warum habe« die Kärntner Slowene» die angebotene Kultvranto no»ie und damit die eigenen slowenischen Schulen abgelehnt? Gegen wessen Willen würden also die Slowenen ihre Schulen bekomwen müssen, gege» den Willen der Deutschen od«r dt» d«r Slowenen? Doch ganz offenbar gegen deu Willen der Slowene» selbst. Daß doch scho, einmal diese« blamable Geschreibsel aufhöre« würd?! Nach de» Be halten der slowenischen Press« zur kaliur. autonom,« uad nach der Ableh»u«g der Kultur-autonomie vo» Seit« der rialionalistischi» Kärntner Slowene» kann e« doch nur den ganz Dummen noch gefall«». Da» andere bienge Blatt nennt de« in unserer letzieu So»n!ag«num»er erschienenen Bericht de« Münchner Professor« Dr. O«wal) Deuerling über sein Erlebvi« i» Koeevje germanisch frech, dünkelhast und aufgeblasen. ert AU die«, vieles andere ähnliche und auch durchaus nicht sehnt« Saffenstrettig keilen und Raufereien, hervorgerufen durch da« leicht entzündbar« südländisch« lemperamrnt der Neapolitaner, geben dieser Stadt ihren Charakter. Alte dies« Gassen-bewohner scheinen aber ihre höchste Befriedigung darin zu erblicken, daß ste in süßem Nichtstun dabiil>ben und Maka'vni mit Parmesan effco. Das scheint ihnen ei» von Sott gegebene« Privilcg vor anderen Men schen zu fein uad hiefür, damit e« so bleibe, hat nach ihrer Meinung der liebe Goit das schöne blaue Meer vor Neapel, mit N^ben. Oiangen», Feigen und ZUronenbäumen bedeckte Hügel tn der Umgebung der Stadt, den feuerspeienden Berg Befuv und die neu-gi«»>g«n Fremden erschaffen. wieder über di« WaHlg«!chicht«o i» Südserdie«) die allerbeleidige ndften Dinge ia alle« slv-wenischen Blättern (auch i« der löblichen „Nova doba") lesen, so suchten wir de» fraglich«» Bericht mit der Lupe nach der Beleidigung ab, di« au der Aufpladnung de« a»d«r«v hi'sij«n Blatt«» ge»«sse» und über die hiesigen Ve,hält«tsse (in slowenischen Blätleiut) gehöiten Diag« geradezu ungeheuerlich sei» »ußte. Weil wir vu» beim beste» W llen keine verhSliulSmägige „B,le>digu»g" finden können — der Bericht ist im Gegenteil so trocken und leide« schas:«lo« geschrieben, baß wir un« höchlich darüber wunderten —, so siad wir so frei und fragen, wa« den» al« die ^rvße .Beleidigung" aufgefaßt werde» könnte: W-n kann e« beleidigen, daß der Mann sein Erlebnis — k»a« erste nach 22 Jahre« — sub-jektiv al« hinterwäldlerisch empfirdet? Ist >« e,»e Beeidigung, daß er fich beim koasul »u Zagreb, dann tn München und in Berlin beschweren will? Ist es ein« Beleidigung, wen» er erzählt, daß ihm da« Bild de« „Eeljeti tom" (warum?!) und die in Lj ibljaua gekaufte Jabustrie-Landkarte (Preis 30 Dinar), ferner einige in Graz sür zuHaus ge-kaufte Bücher weggenommen wurde»? Ist es eine Beleidigung, wenn der Herr Professor erzählt, es sei ihm so «twas auf srinkn vielen tttise« noch nicht vorgekommen? Wo gibt es in diesen Feststellungen Beleidigungen des Staates und der Ver-waliang? Beleidigt« «r die untersuchenden Ber-waliung«organe auch nur mit ein«» Worte? Es ist eine llsverschümihetl voa Seite des anderen hie» sigen B alte», daß e« durch fein« Stellungnahme glauben machen will, al» fet die llatersochung g«. lehrier ausländischer P of ffo-eu durch die Gen-darmerle »» unserem Land« etw^s so tn der Verwaltung Begrü bet,«, baß schon die gemäßigte Dir-stell,>ng eine» bestimmten Falle» ein« „Beltidtgiug" der virwaltung bedeute. Ji, glaub, ben» dies«« Biättche». daß «« für unserea Fremdenverkehr und unseren Staat besser gewes«« wär«, w«n» di«ser Professor fein Erlebnis tu große« ausländische» Blättern »«röffentlich! hätt« statt iu unserem »»» ländischen Blati? Ist es nicht geradezu loyal und nobel, daß dieser Man» «icht au« de» Hinter« halt seiner sicheren Heimat sein« Fre»d«uv-rtrhrs-arttkel g«^r« Slowenien in Weltdlätter lo«läß», sondern während er »och im Lande weilt, in unserem inländijcheu Blatt den inläadlsche» Faktor«« sreimütig di« Gelegenheit bietet, zu leruev, wie ein ausländischer W ss mschaftler »icht d«haab«U werdell soll? Wo ist da Beleidigung?! Steckt ste etwa varin, daß der Prosefsor den Fall über» Haupt zu schildern wagte Y Kan« das auoere hiestge Blatt vielleicht behavplen, daß die Darstellung des Münchner Projessors unrichtig ist? kau» es de-Häupten, daß ei« reisender Prosessor, we«» ihn «twas Derartig«» zustößt, nicht das R«cht hat, semersiils empört und beleidigt zu sew? Hat stch beeser Ma«» im Gegensatz zu den zahllose» wirtliche» Beleidiger» unsere» Staate» und seiner Verwaltung, die hinter be» kittelsalten der slowenische» Blätter hervor ihre heimtückischen »nd giftige» Partei« pseile abschießen, »icht mit sei»em »olle» Name» uatrrschlirdiv 1 E» würd« der .Nova doba" wahr-lich besser anstehe», deu Fall im Interesse uuserel Fremdenverkthr« zu bedauern und un« dank-dar zu sei», daß mir thu zur öffentliche» Ke»nt»is und Darnachachtuug gebracht Hede», nicht aber ge-ba»kenlo» z» randalier«» und von „W«l«idtß»ngka' der Staatsverwaltung daherzufaselu. Daß w«r durch diese öffeutliche Aujmerksammachung unsere« Fremd«»-veikehr nur nütze» wollen, «Kd dem E,lli«r st»« wentschen Lokalblättche» v'«ll«icht klar sei», w«»» wir bemerken, daß Herr Pros. Dr. De»erU»g «»« München ei» Werk über Jugoslawien mtt besonderer Berücksichtigung Slowente»» hera«sz»geb«n im vc-griffe stthf. Auflösung der Mckrburger Bezirk« Vertretung- Bekanntlich wurde du Bezirkevirlre-lang Marburg anfgtlöst und znm Gcrenten de» Vetwaliung«au«ichuiles Herr A«to» L^»o«-k, Besitzer und Gastwirt in L)tar»bor, ernannt. Zm übe» ge» sitzt fich die neu« V«zttk«vertrrtu»g neben Klerikalen, Radikale» und Rao>c,aa«ra vor all«» ans Demokraten zusammen. Di« Deuischea, die über einen beträchlichen Besitz versüge» »nd zu den größte» Stenerzahlrrn gehören, wurde« bei der Neuzusamme»-setzang der Bezilktvellretiwg lurzeitzairb üaergangeu. Ausdruch eine« Invaliden. Wie das ander« hiesig? Blatt bericht«, attackiert« a» Deeas-tag aus der Kralja Petra cesta der 3l j ihrige arbeit«. u»b wohnnngtlofe Zavalt» Anton Tlmpzn t» de» trantawn Zustand »«n Slad physttus Herrn Dr. Oereani, indem er diese» stellte «ro beschrmpste. All fich der Arzt entfernte, gwg ihm ber Invalide in di« etii< 4 Clllier Zeitung Nummer 62 Bodvikova ullca nach, ergriff Ihn mit beiden Hände« an den Schultern und beschiwpsle ihn wieder. Dr. 'Oereani verlor da» Gleichgewicht und stürzte zu Bodt«. Er wurde vom Bezirkesörster P Herrn Richter«'^ au» der uua«ge»ihmen Situation btfttit, welch letzt«er den tobevd-n Invaliden verjagte. Timpaa begab sich nun vor da» Haut de» Kausmanne» I. Viavoihar, «vo er den Sigectümtr fchrrcklich vnlästerte. Al» die Polizei kam, warf er sich zu Bo5en und rief da» avgtsammelte Publikum zur Hilfeleistung uus. Diese» ließ fich sonderbarer weise wirklich vkr» sllhre« und e» fielen Schimpfworte gegen die Po-lizeiorgane. Tmpan wurde voa den Wachleuten ge lüftet und in da» Gefängnis gest?«!'. Bom Sekretariat de» europäische» Natio-ualitttenkongresie» wird un» mitgeteilt, daß der Sitzung»b«icht der erstes europäischkn Nationalitäten, kooserrvz, die im Okiober 1SS5 in Genf fiatlfa»d. jetzt im Druck erschienen «st und von allen Inte-ressenten gegen Einsendung von schw Fr. 1 50 an da» Sekretariat de» europäischen Naiioaalitätinkon. grcsse» tGc»s, Hotel „Bic?oria") e halixn «erden kann. Die Beamten sollen fich anständig und würdig benehmen! Zu dem Rundschreiben de» Ministe»Präsidenten, da» d»sr Aufforderung zum Iohalt hat, schreibt di» „Deutsche vok»ll»tt" u.a.: In einem Rundschreiben an die Minister verlangt Mi»istcrp:isidevt Uzuvooic. daß die Beamlen, die im Dienste de» Staate» titig sind, an ihre Pflichten erinnert werden sollen. Lie sollen sich in der O ssent« lichkeit anständig und würdig benehme», sollen nicht hasardieren, nicht übrrmäß'g trinken, schreie» und sluchen. In den Aemlnn sollen sie hist ch und zuvorkommend sein, sowie e» gebildeten Menichen geziemt; sie sollen die Parteien «icht anfahren, de« schöpfen oder gar betrohev, sonder» ihnen mit wohl» wollendem Rat an d!e Haud geh'», fie über ihren H rtum aufklären und ihnen die gesetzlichen M tiel bekanntgeben, wie fie zu ihrem Rechte gelangen können, Kurzum. fie solle« da» Ans-He» de» Staate», besten Vertreter und Diener sie zugleich sind, in» und außerhalb de» Amte» wahren. Man könnie ver wunder» fragen, ob sich denn die Beamten nicht schon früher so verhalte» haben, wie ihr oberster vorgesetzter e» von ihnen verlangt. Wir Deutsche, die wir die Pasch^wirtschaft in de» Gemeinden und Bezirke» schon seit jeh« am eigenen Leibe schmerzlich zu erdulde» haben, stelle» diese Frage nicht. W>r wissen, daß sich ein winziger Naiär tn irgend eine« entlegevev O.te den blauen Teufel um Verfassung und Gesetze schert; wir wüsten, daß irgend ein ra-diäter Dorspolizist willkürlich eh:sa«e Gtaattbrlrgcr »ißhaudeln und halbiol piüg^ln darf. Wir wfscu, daß selbst Stuhlrich'er nicht davor zurück ch ecken, lohale Wähler in ihrer politi chen Bewegungsfreiheit zu behindern, ja st« sogar ia ihrer private» Wirtschaft zu schikaniere« uad zu schädigen. Wir Deutsche wissen, daß gewisse Beamte — nicht alle! — bisher oft und oft ihr ?»t schmählich mißbraucht haben, ohne baß ste deshalb von ihrer vorgtsetztea Behörde zur Berautwortung gezogen worden wären. SS ist ein Fortschritt, daß die« nun auch Herr Uzuvomä weiß, denn sonst hätten ja seine Errnahnunge« keinen Sin«, aber dieser Fortschritt wäre keinen Ps>sterli«g wert, wenn den Worte« «ich« auch die Taten folgen. Bon der Erkenntii» bi» zur Bifseruog ist leider noch ein weiter, weiter Weg. Landesausstellung „Ljubljaua im Herbst". Vom 4. bi» 18. September findet auf de« AuSstelluvgkplotz der Ljubljanaer Messe eine Ausstellung, betitelt mit »Ljubljava i» Herbst", statt. Im Pavillon „E" werde« die bSue^iche Autstellung, im Pavillon ,F* die Ausstellung der modernsten Typen von Automobilen und Radioapparate», im Pavillon „G" die Ausstellung von landwirtschaft-liche« Maschinen, im Pavillon „H" Industrie-artikel, im Pavillon „I" Sunstgärtoerei. m Pavillon „X" die «nnfiauSstellung und im Pav llon ,L" hygienische Artikel untergebracht sei». Mtt der per» manevten Legitimation, die zum Preise von 30 Dinar ia allen GNdiastituten, Berkehriv-reiuen u. s. w. zu haben ist, kann man die Begünstigung de» halben Fahrpreise» erwerben, vorn 8. b>S 9. September findet auch eine vom jugoslawischen Huudeliebhaber-verband veianstaltete Ausstellung von 700 Hunden statt. Kleine Nachrichten au« Slowenien. Da» Gasthau» Orovic in Maribor wurde am 4. August vsm ehemalige» Besitzer der Restauration im Nai odvi dom H irrn Äoftc käuflich er worden. — Dieser Tage ist in Maribor der Führer der Lausitzer Serbe» und Schriftleiter der „SipSke Novivy" Herr Marku» Smoler zum Besuche eingetroffen; der «Jutro* stellt bei dieser Gelegenheit die lächerliche Behauptung aus, daß die Lavsitzer Serben da» bedrückteste jloa-ijche Völkchen seien; vielleicht sriqt der Berichterstatter d?» .Jutiv" einmal bei den Ukrainern in Galizien an, wa» Uirlerdtückung heißt; wir sind überzeugt, daß die Lausitz?? Seiden mindestens nicht mehr bedrückt stnd a?» die hiesigen Slowenen. — Am 5. Sugust fiel der 63jährtg? Schuster und Besitzer Franz Curia au» der Umgebung von Ljuiomer bei der Ausfahrt de» Zuge» au« Maribor unter die Räder; e« wurde ihm der rechte Arm weggerissen; iu» allgemeine lkrarkenhau« aberführt, starb er dort, ohne da« Bewußtski« wieder erlangt zu habe». — Dieser Tage Isistete sich in einem Gasthau« in einem Vorort MariboiS ein grüner Fant den Spaß und ließ eine ikrachrakete explodiere»; alle» stachele au» dem Lokal, weil ma» glaubte, c» sei eine Bombe geplatzt; daß sich doch niemand findet, der «oem solchen Züngkl 25 aufmißt! — Da» iSilli« Ä'.eifl-gertcht hat die beide» Mäecheu Mnie Tar.ji k und Anna Sti c zu 14 Tagen Mtijk Mtiitteilt, weil sie die verbotene Religion der Ad»e«ittst«, verbreitete«; eine dritte Angeklagte wurde fechge^wchen. — Die »LjudSka ti»laina* in Ma^ibor, m der die „BolkS-stirnme. gedruckt wird, ist angeblich von H rrn Anton Kustan gekauft worder». Wtrlfchafl and Verkehr. Zur kommenden Leipziger Herbst, messe 1926. Der GüterauStoulch zwischen Deutsch' land und Juxoslavien ha«, we alle toterefsierten WirtschastSkreise wissen, im letz'en Jahre einen be» deutenden Aufschwung erfahre». Der Export voa Jugojlaviea «ach Deutschland ist von 43,6 Millio««« deutsche» Reichsmark im Jahre 1924 aus 60,1 im Jahre 1925 angewachsen. DaS laufende Iah: dürste den Auße»Handel zwischen beiden Lindern noch weiter steigern, zumal da dieser sich heutzutage auch der weltbekannten Leipziger Messe bedien«, um die Kauf-leute beider Länder zum Meinungsaustausch uad zu GefchäfiSabschlüssen zusammenzuführen. Wir hebe» da drei bedeutsame Tatsachen hervor; ersten» da» wichtige Eceigai», daß man auf der kürzlich abge haltenen Leipziger F.ühjahrSmesse erstmalig die mustergültig arrangierte Tabakmusterschau der jago» slawischen Staat«mo»opolverwaltung begrüße« konnte, in der ma» wohl die Grundlage für eine künftige voa allen jugoslawischen Produktionszweige« beschick.« noch stärker al» bisher auf dem deutschen Markte einführen kann, wie iaSbesoadere Obst, Eier, Roh- Einkäufer in einer Zahl vo« nicht weniger al» 280 Äausleul'n an der L'lKzig,? Frühj^hiimesse. Die dritte T»tsuche, der man für die künftige Pflege der d?utich-fagvslawi!ch:n Wirtschaf«deziehunge« besonderes Wert beilegen muß, ist die demnächst zu er-wartend« Errichtung einer ständigen Belgrader G -schäs'Sstelle d'S Leipziser M'ßamt». Neben seinem vo?zii zlich-n Tibak. »essen Qialnät van den deutsch«« Fachleute!! aus der Leipziger Messe allgemein anerkannt wui»e, zählt Jugoslawien roch andere d,u d«t chen kkonsu«'»tcn und verarbeiter interessierende Exportmuster'.chau Ji^oslaw:erS nbl cken darf. Die zweite Trtsache ist die Rekordbeie'li^ua^ ju^o lawischer Expor'p^odukte, die li mit H Ise der L ipz'ger Messe kvps« und sonstige Metalle, L,l»w> und Schaffell,, Hol!, Hrpsen und andere Erzeugnisse seiner vou der Nrtur reich ausgestatteten Produktio«. B«sonderS w chi.i ist e», daß die L 'pz'ger Messe dem jugo slawischen Exporteur n^cht nur die Verbindung mit dem deutschen Maikle, fordern auch «it andnen Ländern bringt, da die Le pz'ger M sse eine internationale Cir>kausSst'lle ist — 20.000 ausländische Einkäus r aus der letz'en L pziger F ühsch «messe. Jugv'lawien kauft in L^v^ig »,nkt bei den dorr ausstellende« über 10.000 deutschen Produzeute» sämtliche hochwertigen Fad'ikate Deut'chland», die e» sür den Ausbau seiner Pioduktioa und die ver-b sserur-g seiner LebenShal'.ung benöiizt, also sämtliche Erzeugmssl der Techn I und all« nur denkbaren Gebrauch»- und LoxiiSwaren. vom L9. August bi« 4. S p ember findet die diiSjährige Leipziger h rbjtmefle statt, die ein große» ir.ttrrattonaleS Geichäst verspricht. D»m belgischen Franken geht e» noch schlechter a«S dem iranzösischeu, obwohl man alle« getau ha», um th» zu rette«. Di« Regierung ist di« soq«naar>t« »Union scc 6•* (heiliger Bund) aller Pirteien in dem Aug'nbl ck, wo die Heimat ta G:-sahr ist. Im Minister um ü-d di« R«ch>»- und Livk»> Partei,« v rtrtter. Die zwei best«« Fivanzmänver Belgiea» fhkM.tgltcdn der R gieruag: Herr Fcarcqui ist Schätz» uiS Herr Houtait ist öudgeiminister. Um den Franken zu retten, wandte die Reginvog schon alle !li st !chen Mi'tel an. Zuerst begann sie an allen Ecke» zu '-pareit. Die KciegSma in« würd« sozusagen abgeschüsfi, da» Lavdheir auf ein Minimum herabgesetzt; uanotwendige, aber auch no weudig« B«ami«n wuroea reduzirri; di« E seirb^ha«» bekamen di« autoro»« Regte, da» tk ip tal wurde schwer besteuert. Ueber die Politik wird im Parlament überhaupt «icht mehr gesprochen. Die belgische Arbeiterpartei nahm au« Pat iotiSmuS Maß-rrg'lrr an, die ihren Prinzipien und Bestrebungen vollkommen widersprechen. „Le P-vpl«', da» offizielle Organ der Arbeikerschrst. bringt keine Kommertme zur polnisch!« Lag« mehr. Und dennoch: der belgische Frank fällt weiter und de« Lande« bemächtigt stch Verzagtheit. Dr (r.ist«rrate» find: «och größer«» Sparen in der Staattverwallnig, enge» Zusammen» arbeit» der Regie.uvg mit de» Baske», Erhöhuv^ der Frachleviarise und Erteilung der Fioanzvollwacht an die Regierung. S« ist fraglich, ob dies« Ber-ordnuuge» einen g'ößere« Eifolg habe» werden al« die früheren. Auf äußer« Hilf« wollen die Belgier «ich! rechne«. W..S i» heißt, in Amerika Geld auszuborgen, erfuhren fie bet der letzte» Anluhe. Amerika hatte einer Anleihe von 150 M llionen Dollar zu-gestimmt und 50 Millionen auch ausgezahlt. Als aber Belgien auf Grund de» Beitrage» noch deu restlichen Betrag veilasgte, stellte« die Bereinigte» Slaate« schreckliche, direkt unanuehmbore Bedingungen: Belgien müßt« al» Pfand di« Aktien der Ävpser- Fräulein Wirtschafterin geht in ei» grösseres Unternehmen oder Geschäftshaus, ist bewandert im Küchen-, Haus- und Kassewesen. Langjährige Praxis. Gest. Zuschriften unter „Praxis 31980" an die Verwaltung des Blattes. Vollgatter 66 cm Rahmenweile, eratklastigo deutacho Marke, Tollkommen betriebaflhig und komplett, nur ein Jahr im Betriebe, umetlnde-halber «im QelegenheiteprttUe Ton Din 40.0Q0 franko Station bei Celje xu verkaufen. Anfragen unter „Vollgatter 3193! ■ au die Verwaltung de» Blatte«. 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Gjulic schickte an den König und an den Jnnenmi-nistet Telegramme, in denen er sag«, daß er von Verbrechern. die von den Polizeiorganen gedungen wurden, auf seiner dausschwelle niedergeschlagen wurde. — Dieser Tage ist in hatzfeld (Rumänisch-Banal) der dortige Bahnhos ab-gebrannt; e« fielen einige Waggons kostbarer Teppiche und andere Waren den Flammen turn Opser. — Zum Nachfolger Dscherschin«nS als LUter der politischen Polizei (Zscheta) ist der ebenfalls au» Polen stammende Joses Umschlicht ernannt worden. — Gegen den spanischen Mi-litärdiklator Primo de Rioera ist ein Attentat verübt wor-den; ein Anarchist namens Maschas T'rrml schleuderte einen Dolch, der indes sein Ziel nicht traf, gegen das Auto des Generals. — Weil vor einigen Tagen wahrend der päpstlichen Audieni eine junge englische Protestantin nicht niedetaefniet ist, hat der Vatikan beschlossen, in Hin-tanH Protestanten keine Audienz mehr beim Papst zu ge-währen. — In Mexiko wurden bei den durch den Kirchen konfiikt hervorgerufenen Unruhen « Personen getötet nnd »8 verwundet i in die Rafaelkirche, wo die Gemeinde nicht auseinander gehen wollte, wurde Jnsanterieseuer gelegt. — Die m.xikanifche Kathedrale und andere Kirchen sind am I. August in den Besitz von Bürgerausschüffen überqegan- Jen; die von dem Fanatikern organisierte Boykottbewegung at keinen nennenswerten Erfolg; die Regierung ist Herrin der Lage. — Volkskommissar Trotzki hat sich bis vor kurzem in Berlin ausgehalten; der Zweck feines Aufenthaltes war die Dornahme einer Mandeloperation. — Der frühere jugoslawische Generalkonsul in Trieft Duian Stepanooi^, der einige Millionen Lire unterschlagen hatte, schrieb dieser Tage auS Bordeaux einem seiner Freunde, daß er sich auf dem Weg nach Amerika befinde und nach Jugoslawien niemals wieder zurückkehren werde — Die mexikanische Polizei kam einem Mordplan gegen den Präsidenten CalleS aus die Spur. — In Merilo betrag! da« zusammengeraffte titchliche Vermöge» zwei Drittel de» Gesamtvolksoermögens; 31 Der Doppelgänger des Herrn (Emil Schnepfe. Roman von Karl Schüler. Amerikanisches Copyright by Robert Lutz in Stuttgart 191« Nun hatte der Esel von einem Detektiv den unglücklichen Schnepfe »wischt und wollte ihn d r Po'.izei ausliefern! Da« mußte unter allen Umstände» verhindert werde». Dt« Folgen waren ja gar nicht »»«zudenke». Wen» ma» diesen Schnepfe verurteilte, «eil mi» annahm, daß er den Diebstahl bei Labwein ausgeführt halte, dann wuidc er da» Opfer eine« Justizirrtums, den nur ein Mansch aufklär » konnte und aufktäre» mußte, er, Dorival von Armbiüster — Salier Angstschweiß trat ihm auf die Stint. Lächerlich, daß in der S3.lt imm:r alle« anderS kommt, wie man denkt. Da hatte er nun selbst diesen Direktor Zahn dem Schnepfe auf die Spur gesetzt. Und nun mußte er froh sein, wen» er dem Detektiv de» Mann, der auf seine Anordnung festgenommen war, wieder loekaufe» konnte! Er steckte sein Scheckbuch «in und machte sich aus den Weg zu bem Detektivinstitut „P:ometheuS". Der Hauswart de« Gebäude«, in dem stch der „Prometheus" befand, hatte auf den Gängen und Treppen bereits di Gasflammen angesteckt. Dorival stieg die breite Stetntreppe hinauf, die zu den Geschäftsräume» de« Di?ekioiS Zahn führte. Auf dem ersten Treppenabsatz blieb er erstaunt stehen. Dean er sah etwas Sonderbares. Da« Treppenhaus empfing tagsüber fein Licht durch geoße Finster, die nach dem Hof hinausführte». Diese Fenster bestanden aus einem groß:» Mittelstück, um daS ringsum ein schmaler Streife» bunt zusammen gesetzter, kleiner Glasscheiben lief. Ein Teil diese« Fensterkravz « bilvete sür stch ein kleine« Fenster, daS zur Lüftung deS Tiepp.nhause« stets offen stand. Und nun sah Dorival, wie stch von außen, durch dieS kleine Fenster, ein Männerarm streckte und eine Hand nach dem Griff de« grcß-n Fenster« tastete. Jetzt hatte di« Hand diesen Griff gefunden. Sie drehte ihn und daS große F-nfter öffnete fich. Ein gu»g,kleide>er Herr stieg von außen aus das Fensterbrett und schwang fich leicht und elasti'ch auf den Treppenabsatz. Dann schloß er das Fenster, klopfte stch vom Mantel leichte Spuren voa Kalk, rück,« stch deu Seidenhut jurecht, drückte ein ungeheure Summen flössen aus den Staatskassen in die Klöster und zu den Bischösen. — Auf IS Millionen Ein-wohner entfallen 22.30;) Geistliche, 26 t Klöster, außerdem tS Männer- und 22 Frauenorden mit Zehntausenden von Geistlichen : die Gesamtzahl der Geistlichkeit wuchs fchließ'.ich auf 150.000 Köpfe, fo daß auf je S0 Seelen ein Geistlicher kommt. — Der Peterspiennig, der jede« Jahr nach Rom wanderte, betrug l,500.i'00 Pesos, d. i. 5 Millionen Dollar. — Der VerwaliungsauSfchub der Wässergenossen« schatten in der Woiwodina klagt, daß die Regierung mit-verantwortlich sei für die Ueberschwemmung»kalast-opden. weil sie mehr als t0 Millionen Din, welche die Genossen-ichasten für Zwecke der Abwehr gesammelt hatten, in d e Staatskassen genommen hatte und fie nicht zurückgeben wollte. — Der bekannte serbische Politiker Ljuba Jooanooiö ist schwer erkrankt; einige Radikale verweisen daraus, daß noch jeder Politiker, der sich mit Paiiä üherworien hab«, vor ihm gestorben sei. — In Beograd gibt e« viele reiche Leute, die keine Steuern zahlen; deshalv hat der Finanz-minister eine Reform des dortigen Steueramt« angeordnet. — In Berlin ist Frau Rathenau, die Mutter des feiner-zeit ermordeten Ministers Walter Rithenau. gestorben. — Bor einigen Tagen hat der radikale Abgeordn.'tenkandidat und Bürgermeister der Gemeinde Radinaika in Serbien Milan Jiiö den Obmannn des demokratischen Orsausichuss S sür die Gemeinde Radi ;a*la mit einem Revolver erschossen. — Außenm nister Briand erklärte dieser Tage in-einer Unterredung mit den b.lgischen Ministern Vandercvelde Monokel in daS rechte Auge und führte mit seinem Spazierstock einen Jagdhieb durch die Luft wie ei» Mensch, der stch in ausgezeichneter Liüne befindet. Nun wollte er die Tr«ppe hinabsteigen, da sah er fich Dorival von Armhrüster gegenüber. Er schrak einen Augenblick zusammi» und auch Dorival war unwiZkürlich eine» Schritt zurückgetreten. Der Herr, von tadelloser Haltung, der ihm gegenüber stand, war sei» leibhaftiges Ebenbild, Emil Shnepfc. Emil Schnepfe faßt« fich zuerst. Er lüftete den Seidenhut und fragte höfl'ch: „Gestatte» Sie, Herr von A>mb>ü1er?' Er beutete dt« Treppe hinab. Uad Dottval «riff ebenfalls an de» S ideuhut und sagte: „Bitte!" Er gab Emil Schnepfe den Weg frei. Er hörte noch, wie der andere ein halblaute« „Danke" sagte, dann war, wie eine Spukgestalt, Herr Emil Schnepfe verschwunden. Dorival faßte fich an den Kopf. War dev» fo etwas möglich? Er hatte fr schon genug Beweis« von der geradezu unheimlichen Sehnlich kett erhalten, die zwischen ihm und diefem Schnepfe bestand, aber trotzdem, al« er ihm jetzt «uze um Auge gegeuübcr gestanden hatte, da war er von dieser Aeh» lichkeit geradezu erschüttert. Freilich, jetzt konnte er a?e die Verwechslungen verstehen, denen er zum Opfer gefallen war. Ein merkwürdiges Gefühl befchlich ihn. ES war doch ei» sonderbare« Ding, zu wisse», daß i» der Welt ein Mensch herumläuft, der einem so ähnlich ist, daß man glaubt, in eine» Spiegel zu blickn, wen» »tan ihm gegeoüberstcht! Aber daS war j-tzt gleich iUtig. Hauptlache war. daß — Dorival lachte laut auf. Höh! Eine» Emil Schmpfe fingt man so leicht nicht. Den» er spaziert einfach wieder zum Fenster hin aus, klettert an der Wand herum wie eine Fliege, spaziert zu eine » anderen Fenster hinein und ist weg! Donnerwetter, daS war fanioS. Nun brauchte er dem ekelhaften Direktor Zihn keine Gründe znsammenza-lügen, dti ihn veranlaß en, Emil Schnepfe wi der frei-zu gebe». Und auch seine» Scheck kannte er für stch behalte». Er kungelte an der Vortür de» „Prometheu»". Sie öffnete fich und der kleine Diener fragte »ach seinem Begehr. und Franqui, daß die deutsche Armee derzeit die beste der Welt sei; diese Herren kommen einem so vor wie jener deutsch« Pazifist, der an langen Kolonnen von fran« zöfischen Tank« und Kanonen mit dem erhebenden Bewußtsein rorüberschritt, daß die Franzosen doch nicht so degeneriert seien, wie man immer behauptet, der. aber, al« er in dem Schansenster eine« deutschen Waffen» laden« einige Jagdgewehre erspähte, hinlief «nd der inter-alliierten Militärtommisfion Anzeige erstattete über „be-drohliche" deutsche Waffenlager. Sport. Wettspiel zwischen Gradjanski. Zagreb. uad Athletik, Gelse. «» Sonntag, dem 8. August, um 4 Uhr nachmittag», fi itzet auf dem Sportplatz der Athletiker (Zelsenkeller) «in F envdschas «Wettspiel zwischen dem juzosla»ische» Meister GcadjanSki (Zlgreb) uad de» hiesigen Athletikern statt. In H »blick auf den Ras, welcher der Meistermannschaft d:S SH?-S!aittS vorausgeht, verspricht da» Spiel äaßerst interessant ja werden. S.adjanSki hat auch i» Dettschliad und tu Spiaie» grözere Erfolge errungen. Aber »och hatte Dorival dem Junge» seine» Wunsch, den Direktor Zahn zu spreche», nur zur Hilft« geäußert, al» «r eilen fich schnell nähernde» Lärm hörte; laute, hastige Mänoerschrttte, wilde» Stimmen« gewirr, heftige« Fluche» und dann plötzlich den viel-stimmigen Ruf: „Da ist er I" Dorival fühlte fich von kräftige» Fäuste» gepackt. Ein halb.« Dutzend ausgeregter Menschen umringten ihn. Ein Faustschlag traf seinen Seidenhut und trieft ihn ihm b!« an die Ohren über den Kopf. Die Auge» werden ihm verdeckt, und er konnte nicht« mehr seh«». „SchafSköpke!" schrie er. „Loslassen „Lump!" biüllt« jemand. .Schuft!• * „Durchbrenner!" Der Diener de« Instituts, ei» ehemaliger Ringkämpfer, packte ihn. Er hatte einen fest:», uningeneh» in'n Gitff, gegen den e« keine» Widerstand gab. Er führte Dottval am Arm durch einen lange» Gang, stieß eine Tür auf, schob ihn in ei» Zimm r und rief: „Ick werde dir Gesellschaft leiste»! Dann wirste hüdsch hierbleibe»!" Er sagte b«n andere» Männern, baß ste unbesorgt an ihre Arbeit gehen könnten ; er garantiere dafür, daß der Gefangene nicht noch einmal auSreißea würde. Dann schloß er hinter fich und Dorival die Tür »n. I ß: erst fühlte Dorival wieder beide Arme frei, und c« gelang ihm, stch den Seidenhut vom Kopf herunter zu arbeite». Er sah fich in einem kleine», durch ein« Gasflamme erhellte» Raum, tn dem nur ein Tisch und zwei Stühle standen. Die« war also die Arrest-»eile de« Herrn Direktor« Zahn. .Wie bist« nur au» dem Fenster 'tau« und dann auf den Korridor gekommen?' fragte ihn der Athlet. Dorival zog seine L.giiimatioiSkarte hervor und reichte ste seinem Wächter, ohne dessen Frage zu beantworte». „Da, Sie Hornoch», lese» Sie da« und dann führe» Sie mich zu dem Direktor Zihnl* Auk de» Diener machte die starfe Art stchtltch de» besten Eindruck. Er li« die Karte, und sagte dann stotternd uad mit einem A >sli»g voa Verlegenheit: „Dann stnd Sie wohl gar nicht der Richtige?' „Wenn Sie lese» köane», sehe» St« ja auS der Karte, wer ich bi». Vorwärts! Führe» Sie mich »u dem Direkor". .Sie — find der andere?" „Jawohl, ich bin der andere!* rn l i j ?% % 01 U'tters -Jtolß ~JwQ(Jus3u dtres kXhrinen Blendend vcHl Irildi Huheod undkeimfrei vird kleiruiiem Wäfdu*. wenn mit PeWil behandelt wird l 'nd d»5 Widrtigfte - Mutier iut am der Wasche nur geringe Muhe e»i!t 6 (Stifter Zeitung Na»«er 62 ( Einlagenstand: Dln 13,000.000 — I Gegründet 1900 I Geldverkehr: Din 90.000.000 — Spar- und Vorschussverein in Celje registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung Hranilno in posojilno drustvo v Ce!ju registrovana zadruga z neomejeno zavezo im eigenen Hause Glavni trg Nr. 15 übernimmt vr Spareinlagen -&s gegen gGnstigste Verzinsung Die Renten- and Invalidensteuer tob den Spareitilagezinsen trS^t die Anstalt-GewShrt BUr^schafts- und Hypothekar-Darlehen sowie Kontokorrent« Kredite mit entsprechender «Sicherstelln»? unter den günstigsten Bediitit(ei. Vermietet zur Aufbewahrung von Wertgegenständen Panzerfächer „Safes". 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