(Poitnina plaiana ? gotovioi.; —GrKbtlfd »SchentNch ttuMmal: Donnerstag and Sonntag frfi!). »•» • fxtttner* «Mea ftt. ». ttUahan «1 — ?( a f I« i \ 9 * » 0 r • rnb« te Set «n «*t M3to«n ««Mhm .■ iQr-c*atn» otwWlädrtfl Din 85 —. SaJMfiirtfl Dto öO — MtiQcfe Wn »00.— ff» da« l*chk tei stehen mit keiner parlamentarischen Gruppe tu einem «ugeren Verhältnis, noch auch treten sie ge. gen irgendeine Partei feindselig auf. Die Streitig keilen zwischen den slawisch:« Gruppen berühren die parlamentarisch« Haltung de» deutschen Klubs nicht i« geringsten. Wenn die deutschen Abgeordneten je «als in etaer Frage, welche sür gewisse Parteien von grundsätzlicher Bedeutung Ist, eine entschiedene Stellung einnehmen sollte», so würden sie sich durch ihr« Abstimmung nicht de« Rechte« begeben, unter geinderten Umständen ihre srüher« Abstimmung «iuer Revision zu unterziehen. Der dectsche Siub kann uud wird sich bei seiner parlamentarischen Tätigkeit bloß von Rücksichten aus die Juteressen de« Staate» und de« deutschen volkStums leiten lassen; er muß sich hiebei volle Handlung«« und Bewegung«, sreiheit vorbehollen, um nach allen Seiten hin bünd« nissähig zu bleiben, auch sür den Fall, daß sich in einem spätere» Zeitpunkie die Beziehung» d«r slawischen Parteien zueinander verschieben sollten. Die deutschen Abgeordnetin sind ins Parla-lament gekommen, um positiv an der Festigung de» Starte« und der Vo'.ksivirtschast mitzuarbeiten. Machlhunger oder persönlicher Ehrgeiz können aus ihre Entschließungen daher keinen Einfluß uehme». Sie entscheiden über ihre Haltung von Fall zu Fall? nach gründlicher Prüfung der gegenständlichen und taktischen Momente. Für sie gibt eS keine Bindung und keine Lösung weder nach recht» und noch nach link». _ Ms zerrissene Südost-europa. Unier dem Titel ,La lvtta dcllo razze voll' Europa Dauubiana* ist soeben ein Werk »,S her« voriagenden Publizisten und politischen Schriftstellers Attilio Tamarv «schiene», dessen Name bereiiS weit üb:r die Grenzen Italiens hinaus bekannt geworden ist. Der Versager legt die gegenseitigen Beziehungen der Staaten de« Donaugelände« dar und beleuch!«» di« verborgenen Schwächen der einzelnen Länder. Aufrichtig äußert er seine Meinung auch in solchen Fragen, die bisher in teils einseitiger, teil« auch ganz falscher Aufmachung der AuSlandsöffentlichkeit vorgewiesen wurden, wenngleich auch seine Schluß« solgerungen von subjektiven Einflüssen nicht ganz Tamaro führt seinen Leser durch die neueste Geschichte der tschechoslowakischen Republik. Auf Dokumente gestützt, weist er »ach. daß die Tscheche» während des Weltkrieges untereinander die Rolln, verteilt hatten, um sich, fall« die Mittelmächte siegen sollten, Deutschlands zu versichern, aber auch sich den Rücken zu decken für den Fall, daß die Entente siegreich aus dem Weltkrieg hervorgehe« sollte, vom Tschcchensührer Kramarsch behauptet er, daß er. wiewohl in ganz Europa als hartnäckiger Jrredentist bekannt, im Grunde genommen ein Mann der Kom« promisse war, ein sehr guter Oesterreicher, «in Feind der Magyaren und Deutschen, der ein Oesterreich anstrebte, in dem das slawische Element zur Führer-rolle gelangt »väre. In seinen Oesterreich gewidmeten Ausführungen legt der Verfasser die unmögliche fincknzielle und wirtschaftliche Lage diese« Landes mit dem großen Kcpf und dem schwachen Körper dar. Ö sterreich« Schicksal sei ein klassische« Beispiel sür die wirt. schastliche Versklavung eines Lande«. Die geplante Zollunion zwischen Oesteireich und Italien, an« der wohl vorläufig nichts gewo.den ist, von der man aber da uud dort doch wieder hört, wäre für Italien eine entschieden unglückliche Lösung. von großem Interesse sind auch die zehn Ka« pitel üb«r Ungarn. In erster Linie wird aus Grund von Beweisen festgestellt, daß Gras Stephan Tißa derjenige war, der sich dem Krieg bis aufs äußer st« widersetzte und schließlich nur unier der Bedingung dem Druck der Stürglh, Berchthold. Bilinski und d«r übrigen österreichischen Kriegsdiplomaten nach« gab. daß von Serbiens Bode» nicht ein Fußbreit angegliedert werden dürfe. Die demagogische De« speradopolitik deS Grasen Michael Karolyi wird nur berührt, um durch die Schreckensherrschaft der Bol« schewiken hindurch auch die »ulissengeheimnissr der Rumäneninvasion zu beleuchten. Im Zusammenhang hiemit wird die zweideutige Politik der Franzosen und Engländer dargelegt und unter anderem er« wähnt, daß während die Bevollmächtigten der Entente energjsche Aufforderungen zum verlassen Ungarns an das rumäniiche Oberkommando richteten, im geheimen eine Großmacht die Rumänen zum Bleiben ermuMerte, weil man ja die energischen Aussorderungen nicht mist nehmen müsse. In dem „Die Entstehung und die Krise Iugo« slawien«- betitelten Abschnii» tritt Tamaro der hierauf bezüglichen össenllichen Meinung entgegen. Die Vereinigung der südslawischen Brüderstämme hat ihm zufolge keine historische oder demographische Grundlage. Doch geht er in den Folgerungen, die er aus den bestehenden inneren Schwierigkeiten Süd« slawienS ableitet, entschieden zn weit und man kann sich deS Eindrucke« nicht erioehren, daß bei der Be-Handlung dieser Frage dem sonst kühl urteilenden Verfasser seine nationale Gesinnung als Italiener einen argen Streich gespielt hat. Rumänien und Polen behandelt Tamaro [in einem Kapitel al» zwei Staaten, die duich die von Osten drohende Gesahr in ein Bündnis gedrängt wurden. Die Untersuchung der kritischen Lage Polens bringt ihn z» der Feststellung, daß dieser Staat, den Frankreich als Keil zwischen daS Deuischtnm und Rußland getrieben hat, seine Aufgabe schwerlich wird erfüllen können, gar nicht zu red:n davon, Tillier Zeitung Hummer 40 «eite 2 daß,^ ähnlich roic Ungarn, auch Polen von allen Seiten vom wutend verlangenden Blick der Nach, barn hypnotisiert wird. Im letzten Kapitel seines Buches gibt der Ber-fasser ein aufrichtiges Urteil über die Idee deS Do-naubundcS ab. Nachdem er die gegen diese Idee sprechenden Argumente hat ausmarschieren lassen, gelangt er zu der Schlußfolgerung, daß die ganze Idee ein Unsinn sei, der im Falle der Verwirk-lichung nicht nur den Frieden Mitteleuropas, sondern den Frieden ganz Europas dem sicheren Unter-gang entgegentreiben würde. Politische Rundschau. Inland. Die Sitzung der Nationalversammlung. In der Sitzung der Stupschlina am 14. Mai gelangte der Bericht dc« Beriftkaüonsausschusse» über die unangefochtene» Mandate zur Wechselnde, wobei eS zu stüimischen Lärmszenen zwischen Radikaler, Klerikalen und Muselmanen einerseits und den Demokraten und den Landa> beittcn andererseits kam. Der Bericht wurde schließlich mit Stimmen-Mehrheit gegen die Stimmen der bemn letzteren Gruppen uav der Sozialsten angenommen. Hieraus wurde die Sitzung, di« bis halb 3 Uhr nacht» dauerte, geschloffen. Die nächsten Sitzungen. Wege» bcfi mohammedanischen Bairam- und dcS katholischen Pfirigflsrste» wurden die weiteren Sitzungen der Nationalversammlung aus eine Woche vertagt; die erste Sitzung findet erst am Dien»tag nach Pfingsten statt. Für die Debatte über die Mandate, gegen die Proteste vorliegen, sind fünf Sitzung«» in AnSsichl genommen, welche von d«n Demokraten in Anspruch genommen werden dürsten. Nach dies«» Sitzungen wird «ine Spezialsitzuvg anberaumt werden, i» der di« Abgeordneten den Eid ablegen werden. In derselben Sitzung kann auch der definitive Prä-sldent gewählt werden, doch findet dies« Wahl ge-wöhnllch «»st am nächsten Tage statt. Dann beginnt erst dle eigentliche Arbeit d<3 Parlamente». Die Frage der ungültigen Mandate. Die ungültig erklärten Mandate können, de» Beograder Breme zufolge, entweder auf alle Parteien, deren Listen in Ordnung waren, verteilt werden oder können hierfür Neuwahlen ausgeschrieben werden Die dritte Möglichkeit besteht darin, daß sie unbesetzt bleiben wie dies bei den Kommunisten der Fall war. Da das Wahlgesetz keine Lösung dieser Frage vor« sieht, läßt e» diese drei Möglichkeiten offen. Aus dem deutschen Klub. vor der Eröffnung der Skopsüna hielt der deutsche Klub mehrere Sitzungen ab, in denen nach den Bericht«» d«r Abgeordneten über die Stimmung tn d:n Wahlkreisen und nach den B-rlchtrn Dr. KrajtS (und Dr. Maser» über die allgemein« Lag« Ale Ausstellung Auclk.^ von Hans Sägern. Da« waren noch schZae Zeiten, als ich »er mehr al« 20 Jahren da» erstem»! nach München kam, um dortige Kunst einzuatmen. Die träum« mehrerer Jahre gingen mtl diesem Tage ta Erfüllung; daß mich jedoch btx Zufall gleich in den ersten Tagen mit dem Alt-metster Lembach bekannt machen sollt« — mich armen Laien mit dem weltberühmten, unzugänglichen Akrobaten auf dem Gebiete der Palette und der Pastellskala — auf so schwindlige Höhe waren dle Träume denn doch nicht eingestellt. Ja —l Da hatte auch einmal wieder die liebe Protektion ihre schmutzigen Finger tm Spiele, ohne die e« einmal nicht geht, selbst heute bei un« trotz aller schönen Reformtdee» nicht; und der alte Lembach galt in München vielleicht noch mehr al« «in Minister — dabei sehr schroff, abgezirkelt in seiner Zeiteinteilung, sein Steller, streng bewacht durch einen strammen Diener, außer.feincm jeweiligen Modell »u-gänglich wchl nur dem intimste» FieundeSkreise und den Persönlichkeiten dc« Hofe«, bei dem Professor Lem-dach trotz — oder gerade wegen seiner Uiwüchslgkeit «in gerne und oft geseheinr Gast war. Und wer konnte bei diesem alten Brummbär mehr Protektion verschaffen al« schön« Damen, schöne Frauen? Die Eintrittskarte zu Lembach« dämmrlgem Atelier war diesmal eine Juno — Juno vom Scheitel bi« zur Sohle, die der geübte Kennerblick stch vor seine Staffelet gebeten, die er würdig hielt, auf Prpier und und di« Tätigkeit de» Parlamentes beschlossen wurde, für den Bericht d«r Mehrheit de» Berifikation»auS-schusseS zu stimmen, weil dadurch alle deutschen Ab-geordnete» beglaubigt «scheinen. Die Besprechungen der Radle Partei. Im Slobodni dom, dem Hauptprgan der Radii-Partei, veröffentlicht Radir «inen längeren Aussatz über die letzten Konferenzen, die die Partei mit den Radikalen zur H rbeisührung eine» UebereinkommenS l'ührte. Ravic gibt zu, daß ein solches Ueberein-kommen nicht leicht zustandegebracht werden könnte, da »och verschiedene grundsätzliche Differenzen be-stehen. Eine rein radikale Regierung sei am ehesten imstande, ein solches Uebereinkommen durchzubringen. Radiö verlangt hauptsächlich, daß im Herbst wieder Neuwahlen ausgeschrieben werden, die seiner Partei, den Slowenen und der radikalen Partei eine starke Mehrheit bringen würden, die dann imstande wäre, das Uebereinkommen praktisch durchzusetzen. Borläufig seien nur formelle Bedingungen aufgestellt worden, die die radikale Regierung erfüllen soll. Ausland« Ungesetzlichkeit de» Urteile» gegen Krupp. Robert de Jouvenel weist in einem aufsehen» erregenden Artikel im ,Oeuvre" darauf hin. daß die im Prozesse von Werden gegen-Krupp und die Direktoren dxr Kruppwerke ausgesprochenen Gefängnis-strafen im französischen Strafgesetze nicht vorgesehen seien. Zu seinem Bedauern müsse er erklären, daß das französische Strafgesetz es nicht gestatte, die Be-schuldigten zu Gefängnisstrafen von 15 und 20 Jahren zu verurieilen, denn das französische Straf-grsetz kenne kein« Gefängnisstrafe, die fünf Jahr« übersteige. DaS Militärgesetz, auf Grund deffe» Krupp und seine Mitangeklagten verurteilt wurden, bestätige in seinem Artikel 194 diese Bestimmungen deS Strafgesetzbuches. Stinnes in London. In der ersten Tagung der Vertreter der Schiffs-reeder zur Beratung der Frage der Schiffsfrachten erschien, obwohl nicht eingeladen, ganz unerwartet Hugo StinneS und verlangie als Vertreter einer großen deutschen Schiffsgesellschaft zu den Beratungen zugelassen zu werden. Einzelne Delegierte widersetz en sich dieser Forderung, gaben aber nach, als StinneS damit drohte, einen Tariskrieg zu eiÄffnen, zumal die mäßige Höhe der Löhne in der deutschen Handels-marine es ihm ermögliche, niedrigere Frachtsätze als in anderen Ländern aufzustellen. Am Schluss« der Versammlung sprach StinneS die Hoffnung aus, daß die Teilnehmer ihre nächste Tagung in Hamburg abhalten mögen. Regelung der Sprachensrag« in Südtirol. Zwischen der deutschen Mind«rh«it in Südtirol und der italienischen Regierung wurde ein Abkomme» über da« Sprachenrecht getroffen, wonach diese Frag« in Südtirol «in« rein interne Angelegenheit geworden ist. Jedem Staatsbürger deutscher Zunge soll die Leinwand geworfen zu werden, vor der«» Zügen und Gestalt stch der oft geprüfte Geschmack de« allen Grau-bart« beugen mußte. Ja! Diese Juno! St« mag wohl tn ihrer Art dle schönste Frau München« gewesen fein; sie wußte e« auch, und je mehr ste e« wußte, desto höher stieg da» Selbstbewußtsein, auf Konto der natürlichen Grazie und Liebenswürdigkeit—; eine bedauerliche, aber entschuld» bare Erscheinung bei allzuschLnen Frauen — entschuldbar, da sie nicht« dafür können, wen» dle Welt st« verwöhnt, ebenso wenig wie da« Kind, welche« durch Bewunderung und Schmeichelei an seinem natürlichen Wesen Einbuße erleidet und zur unausstehlichen Kratz-bürste wird. — Nun — so wett war Juno »och nicht zur Kratzbürste geworden, daß st« al« Hausfrau e« nicht verstanden haben sollte, ganz gemütliche Teeabnide in ihrem Hause zu arrangieren, be« welchen ollerding« ihr Gemahl eine untergeordnete Rolle zu spiele» be-müßigt war — wenn er nicht überhaupt durch seinen Beruf am Erscheinen verhindert wurde. Sin Zufall schleifte mich eine? Nachmittag« zu einem Juno-Tee. AtS Nachbar der schöne» Hausfrau kam ich bald auf Kunst und Maleret zu sprechen. — Sie zeigte kein Verständnis und doch glitt ste von dem Thema nicht gerne ab. e« kitzelt* ste der weibliche Stolz, mir sagen zu können, daß sie Lembach gut kenne, daß er sie jHt male, daß er drel Bilder von thr in Arbeit habe, von welchem eine« thr zugedacht sei, während die anderen bei der nächsten Ausstellung im 'GlaZpalast von ihr und dem Künstler reden machen sollten. Möglichkeit gesichert bleib«», sein Recht bei aleu Land«», und Gemeindeämter» Südtirol» in deutsch« Sprache zu suche» und zu finden. Die Erledigungen sollen entweder in deutscher Sprache oder italienisch und deutsch au»g«f«rtigt werd«». Der regelmäßige deutsche Unterricht in den Schulen darf in M»«r Weise eingeschränkt werden. Italienisch soll nur Pflicht-gegenstand sein. Repressalien der Sowsetregierung. In gut unterrichteten russischen Kreisen verlautet, daß die Sowjetregierung beabsichtige, al» Repreffelie gegen die Ermordung ihre» Gesandten die den Schweizer Unternehmungen in Rußland erteilte» Konzessionen zu annullieren. Kurze Nachrichten. König Alexander und die Königin Marie begeben sich ansang« nächster Woche nach Bled. — Di« Familie Krupp tn Essen ist von den Franzose» de» logiert worden. — Die Le»derg«r Polizei hat dreißig Personen verhaftet, die beschuldigt iv«rc>«a. auf dr« Marschall Foch ein Attentat geplant zu haben. — Die Gemahlin de« Präsidenten Masa.yk ist qe» storben. — Die Leiche WsrowSky» wurde zur Be-stattung nach MoSkau überfühn. — Die Fanzosea haben seit Beginn der Ruhraktion 27.180 Million«, Mark gewaltsam weggenommen. — Der frühere französische Ministerprüsi»e»t EMaux würd« von politisch:» G:zner» überfallen und schwer mißhandelt. — I» E.laß sind 14 Hochösen wegrn KokSmangel an»-geblasen worden. — Der Vulkan Aetna aus Giziliee ist wieder i» Tätigkeit. — I» Schantung (China) hab«» Räuder einen Personenzug aufgehalten und die Reisenden beraubt. — In Deutschland find durchschnittlich 50 Prozent der Bevölkerung unter-ernährt. — Rußland bot England 500 Goldrubel al» Bergüinng für den beschlagnahmte» Fischdampfer an. — Im englische» Unterhaus« wurde «in Antrag auf Abschaffung des Adel» angmommen. — In Oesterreich würd« amtlich ein Rückgang de» Tabak» Verbrauches sestgestellt. — Zwischen der Schweiz, Bayern, Oesterreich »nd Ungarn ist «in täglich» planmäßiger Flugpostverkehr eröffnet worden. — Die Arbeiter der Kruppwerk« sind anläßlich der vee-urleiluog Krupp» in einen süofstiindige» Prelest» streik geirrte». — Seit Beginn d:r Ruhrbesetzung sind 5l Todesopfer zu verzeichnen. — Ein von den Franzosen geführter Zug ist in den RHei» gestürzt; bisher wurden 29 Tote geborgen. — England hat wegen de« Abschlüsse» de» Ehester» -abkommen» an die Türkei «inen Protrst gerichtet.— Da» engl sche KönigSpaar ist au» Rom »ach Lo»-don zurückgekehrt. — Dr. Rybrr begib« sich al» Präsident de» jugoslawischen Hilf»au»schusse« für d,« Hungernd«» in Rußland nach Rußland. — Ja Oesterreich ist der erst« Transport von R»hrki»d«r» ring«hoff«n. — Die Türkri hat in Amerika eine größer« Anleihe aufgenommen, um sich dadurch ihrer StaatSverpflichtunge» zu entledig;» und sich der europäischen Kontrolle zu entziehen. — In Dibeuik „Interessiert St« Lembach 7- „Gewiß l Gnädige Frau.* «Wollen Sie ihn kenne» lerne» und mit mir morgen Nachmittag dahin fahren, ich habe zu ihm zu einer Sitzung zu kommen?" „Sehr gerne, gnädige Frau." »Also gemacht! morgen 3 Uhr Nachmtlteg pünktlich !* 3 Uhr Nachmittag und einig« Minuten de« nächste» TageS entstiegen wir underiehrt der Droschke, welche vor Lembach» Villa hielt. Am En»« d<« Gange« die Türe zum Atelier. Der Diener öffnet, dann kommt der ruppige Graubart mit etwa« künstlerischer Hon» chalanee entgegen, tst wohl etwa« mißtrauisch gegen d<» Herrn, welcher stch hinter Jnno« Rücken in sein mcto n&nctum gedrückt, beruhigt stch j-doch bald, da er stch überzeugt, da* dieser Herr mit Juno» Gatten nicht identisch sei, auch mit diesem nicht« gemein, respektive gemeinsam habe, sondern, daß der Besuch lediglich ihm, seinem Atelier, seiner Kunst galt. Bald glättet« stch die finstre Stirne und e« be-gannen die Piäludie», die stch eben nur ein Lembach leisten konnte, Präludien, die ihm wohl schon so zum Bedürfnis wurden, daß er ohne diese keine» Pinsel» strich riskierte; oder sollte da« dem Zweck« dienen, die Pjpstognomie de« Mo»«ll» in freundliche Züge zu legen? Ich glaube nein. Er, der große Künstler maßte selbst tn Stimmung kommen. Und wen» er mit seinen färben, beschmutzten Finger» die glatte» Wanze» kniff, dann 'liebkoste, so galt die» nicht zum Zwecke dem Porträt eine Röte zu erkünsteln, denn Lembach bevorzugte den blaffen Teint. Kummer 40 Ctite 3 I Vorzüglichste Heil-und Tafelwasser :: St. Rosalien-Brunnen Vertretungen: Alexandrien, Beogr&d, Cakorac, Celje, Kairo, Maribor, New York, Novigad, Zagreb Gabernik-:: Podplat i wurden tu ben letzten Tagen Erdbebenstöß« verzeich net. — In Berlin wird da« früher militärischen Zveckcn dienende Te»pelhoserfeld als Zentralflug' Hafen eingerichtet. — Bei den Wahlen m den spa-ntschea Senat hat die Regierungspartei einen über, wältigenden Sieg errungen. — Fürstbischof Dr. A. B. Jeglic der Diözese Ljubljana feiert am 22. Mai sein 25jährigeS BischosSjubiläum. — Der englische Dampfer „Olava" ist infolge eine» Orkan» vor der ostindischen Küste untergegangen; man befürchtet, daß sämtliche Reisende» ertruaken feien. — Die englische, die italienische und die spanische Ant« wortnvte ist bereit» der deutschen Regierung über-nicht worden. — Infolge deS Scheitern« der deutschen RparationSvorlaze wird in Berlin ein« Ka-bnettSknse sür nicht unwahrscheinlich gehalten. — In Rom tagt gegenwärtig der IX. Kongreß bii Internationalen Bunde« fürs Fraiienwahlrecht, der v?n 2000 Delegationen besucht ist, die 40 Nationen vertreten. — Die Exkaiserin Z'ta Ijal den Codex de« Borso d'Este, der auS dem 15. Jahrhundert stammt, der italienischen Regierung um 4,550.000 Lire verkauft. — DaS Denkmal «aiser Josef II. iu Reichenderg muhte abgetragen werden; über ein-stimmigen B-fchluß deS Siadtrate» wird man eS bei Verwendung deS alten Sockels durch eine Schillerbüste ersetzen. — I» Rußland stellt sich eine Einzelnummer einer gröberen Zeitung auf 2 Mil-lionen Rubel. — Die Franzo en haben ihre Be-srtzung in Baden ausgedehnt und u.a. die Aiulic. und Godafabrik in LudwigShafen besetzt. — In B»o grad ist der französische Gene.al Le Ronde elnge-troffen. — Der gewesene französische Mmisterp ä-sident Charles de Freyciust, FtankieichS ältester Staatsmann, ist im Alter von So Jahrcu gestorben. — In Lausanne soll ein Komplott zur Ermordung Jsmet Paschas ausgedeckt worden sein; eS wurden Verhaftungen vorgenommen. — I« Warschau wurde ein Denkmal de» ermordeten Staatepräsidenten Rarutowicz enthüllt. — Die Stadt Esf.n wurde von den Franzosen mit 2 Millionen Mark Gels-strafe belezt, weil die Essener Einwohner die sran> zöfische Telephonleitung beschädigt hätten. Aus Stadt und Land. Evangelische Gemeinde, «m Pfingst> fonntag findet in der EhristuStirche um 10 Uhr vormittag» die diesjährige Konfirmation stait. Im Anschluß wird da» hl. Abendmahl gespendet. Am Pfingstmontag wirb kein Gottesdienst abgehalten. Die freiwillige Feuerwehr Celje hat als Anerkennung für ihr erfolgreiches Wirken beim Davn tasteten seine Hände, ob denn da» wohl ja noch verleibe üvplg schlank« «Srp-r von unlängst sei, während stet« eine motivierend« Sotschuldigunz seine Kindereien bcgkitrt«. Unterdessen hatt« der Diener alle« vorbereitet. daß Lembach »um Pastellportralt schreiten konnte. Ich durft« und sollte unterdessen alle Mappen mit Ski»,en uad dle ring« an der Wand lehnenden Sarton« und Rahmen eingehend besichtigen und möglichst meine Aufmerksamkeit nur ans dirs« kon»eatrltr«n. viele der aufliegenden Skizz:» und halbfertigen Bild« hatten «in »arteS, großäugiges Weiber köpfchen »U hvchaufzetürmter Frisur turn Segens! nd, in ben verschiedensten Siellungen. Immer kehrte da« gleiche Gesicht in Kreide, Pastell und Oel wieder, d« war die berühmte Saharet. Eben hatte Lembach seine Saha-retiti« überstanden. Nun faß der große Meister hinter feiner Staffelet, da« Präludium war verklungen. Ich ließ alle Karion« und Mappen stehen, war e« mir doch viel wichtiger, den Meister bei d«r Arbeit ju sehen und jeden Strich »u verfolgen, mit welchem die geübte Hand den groben Pappendeckel belebt«. — Mit wenigen, sicher gefühlten Linien waren die Kontur«» gezogen, um nun »ur Farbe »u schreiten, die Lembach wohl äußerst sparsam ge« braucht«, um mehr oder weniger den Ton de« grauen Pappendeckel« »itwirkc» ju lassen. Da« war Lembach« Eigiuart, di« viel« nachahmten, wenig« mit Glück. Unter de« Künstler« stcherrr Hand schritt da« Werk ristig vorwärt« und bald ließ nicht« mehr daran >Weiseln, daß der wertlos« Pappendeckel von kur» vorher n»u bald der Zukunft einen wertvvllen „Lembach" be dente. (Schluß folgt.) Brande de» Hauses d:» Herr» Ravnikar von der Keunione Adriatica di sicurta Tiieste, Filiale Ljubljana, 1000 Dinar überwiesen erhalten. Blatternimpfung. Entgegen einigen Z«i-tungSnacyricht«», daß die allgemein« Zwangsimpfung gegen Blattern aufgehoben sei, macht das Stadtamt Celje neuerdings die Bevölkerung aufmerksam, daß für die Stadt Etf« die Pfllchtimpfung wie sie auf Anschlägen in der Stadt uud in der lokalen Presse verlautbart worden ist, Geltung besitzt. E» ist erreicht. Der herrliche Sonatenabend der Frau Braudl Pelikan war trotz eifrigster Werbe arbeit wieder schlecht besucht. ES ist natürlich dumm, jemanden zur Liebe zwingen zu wollen. Noch dümmer aber ist es, sich nach solchen Erfahrungen noch länger mit der Veranstaltung solcher Konzerte ab-zugeben. Ergo: Schluß mit den Konzerten. vom Polizeikommissariate. Polizeirat Dr. Senekovit hzt einem Erlaß de« Innenministerium» zufolge am 14. d. M. wieder die Leitung de» Eeljer Polizeikommissariate» übernommen. Schncidergehilfenstreik Am Sonntag ist in Celje ein Schneidergehilfenstreik ouSgebrochen. Ihre Forderungen bestehen in einer 25proz«nligen Lohnerhöhung. Zufolge Mitteilung ihrer Organi-ation wird der Ausstand ziemlich lange andauern. Für die arme 92sährlge Greisin sind unter Ungenannt 80 K und unter L. L. 400 K ein-zelaufen; zusammen bisher 3610 K. Saisoneröffnung in RogaSka Slatlna. Obwohl die Sommersaison offiziell am 1. Mai be» ginnt, hatten sich doch erst um den 10. d. M. so« viel Kurgäste in Rogoska Slatina eingesunden, daß man an eine volle Aufnahme des Saisonbetriebe» denken konnte. Am 14. d. M. ist nun auch die Kurkop.'lle eingetroffen, so daß sich jetzt die Saison schon in vollem Gange befindet. wirtschaft und Verkehr. Dle Kriegsanleihefeage in der Tschechoslowakei. Der CeSkeilovenskr Dnevnik will an» gut unterrichteter Quelle erfahren haben, daß die Regierung über Drängen der deutschen Opposition die Novellierung de» Gesetzes über die KriegSanleihen vorbereite. Die Novellierung werde in der Weise durchgeführt werden, daß Titre» neuer StaatSan-leihen al» Umtausch sür österreichische KriegSanleihe in der Höhe von 70 Prozent, zahlbar in fünfzig Jahren, verlo»bar und m't 5 Prozent verzinSbar, ausgegeben werden. Die Anleihen bi» zu 20.000 Kronen werden günstiger honoriert werden, wahr» scheinltch r '' 75 Prozent. Ur ii tigkeitserklSeung der österr Krie^anteihe in Serbien und Monte negro. Das wirtschaftlich finanziell« Minist«komitee hielt eine Sitzung ab, in der beschlossen wurde, daß die österreichische Kri^gSanleihe in Serbien und Montenegro, die bisher zum Nominale angenommen wurde, von nun an als ungültig erklärt werde. Soweit sie auf S.lbervaluta lautet, wird sie im Verhältnis von 1 : 4 eingelöst werden. Die Borarbeiten für den Staats-Voranschlag de» Jahres 1S24 habe» in den Ministerien in Beo-grad bereits begonnen. Der Finanz-minister hat sämtliche Ministerien aufgefordert, ihren Boranschlag für den Haushaltsplan pro 1924 spätesten« bis zum 1. Juni l. I. vorzulegen, damit das Gesamtbudget noch im Juni der Finauzkommisiio» vorgelegt werden kann. Eine jugoslawische Anleihe in der Schweiz. Die jugoslawische staatlich« Hypotheken-dank führt mit einer Schweizer Gruppe Berhand-lungen wegen Ausnahme einer größeren Anleihe. Eine kurzfristige Anleihe von 5 Millionen schweizer Franken ist bereit» aufgenommen und die Hälfte der Auleihefumme behoben worden. Der jugoslawische Viehbestand. Da» Ministerium für Landwirtschaft weist ln einer sta« tistischen Zusammenstellung folgenden Viehbestand au»: 1,069.233 Pserde, 84.200 Esel, 13.107 Maul-tiere, 4,959.807 Kühe und Ochsen. 51.483 Büffel. 3.372.852 Schweine, 3.542.687 Schafe. 1,552.710 Ziegen, 15,074.156 Giflägel und 534.164 Bienenschwärme. Jugoslawien verfügt über da« meiste Borstenvieh der ganzen Welt und konkurriert auf diesem Gebiet selbst mit Amerika. Die jugoslawischen golleinnahmen Im Monat März betrugen die Zolleinnahme« 140,229.723 Golddinar. Für ba« ganze Jahr werden die Zolleinuahmen »it 948,928.339 Golddinar vor» berechnet. gollzahlung mit Scheck». Da« Finanz- Ministerium Hit angeordnet, daß ab 20. Mai alle Zollbeträge, die 10.000 Dinar überschreite«, an den Zollämtern mit auf die Nationalbank lautende» Scheck» zu entrichten sind. Der Finanzminister will nämlich vermeiden, daß sich bei den Zollkafsen größere Geldbeträge ansammeln. Die Ernteausfichten in Iug»U»wi«n sind laut Mitteilungen de» Ministen»»« für Land-wirtschaft günstig. In diesem Jahre wurde um 30 P-ozen« mehr Boden beackert al» im vorigen Jahre. ES sind 1,939.000 Hektar mit Getreide besät. Valutenumrechnungskurs« für Staat«. Auszahlungen im Monat Mai: 1 Napoleondor.......Bin 366 — 100 Französische Franken .... . 631'— 100 Belgische „ .... „ 560*— 100 Drachmen ........ „ 112*— 100 Italienische Lire ...... » 470»— 100 Schweizer Franken..... „ 17&0-— 100 Peseta.......... * 1453'— 100 Niederländische Gulden ... „ 3724 — 100 Dänische Kronen...... . 1738'— 100 Schwedische „ ...... „ 2535'— 100 Rubel.......... „ 10-— 1 Tugl. Pfund....... „ 442— 1 Dollar...............» 95'— 100 Deutsche Mark...... „ 0 37 100 Rumänische Lei...... „ 45 — ICO Bulgarische Leva...... , 78-— 100 Tschechoslowakische Krone» . . „ 283*— 1 Türkische Papierlire .... „ 53 — 100 Türkische Papierpiaster ... „ 59'— 100 Oesterreichische Kronen ... „ 013 100 Polnische Mail...... „ 0*28 100 Ungarisch« Kion«u..... „ 1*30 Die Liquidierung der österreichisch-ungarischen Bank. Laut einer Kuudmachuog i» AmtSblalte hat der Finanzmiuister die Narodna banka beauftragt, die L quidierung der Forderungen und Verbindlichkeiten der früheren Oesteircichisch-ui'garischen Bank innerhalb unsere« Siaalsgediete« d»ich;usühren. Demgemäß werden alle Schuldner der Ocherreichisch-ungarischeu Bank, »it Auiuahm« der Hypoihekarschuldner, ausgefordert, ihre Schulden bi« 30. Juni bei der zuständigen Filiale der Narodna banka zu begleichen. Di« Forderungen in öst«r-reichischen Kronen sind nach dem Verhältnisse von 4 Kronen — 1 Dinar zu tilgen. Auher de» Kaplial sind auch die Zinfeu in der gleichen Höhe, wie ste die O.sterre'chisch ungarische Bank gefordert hat, zn entrichten. Nach unseren Erkundigungen gehören zu deu Schulden, die bi« Ende Juni begliche» werden müssen, auch die KriegSanleihelo»bardschuld«u. Bis zu dem gencuiutcu Termine wird die Narvdna banka auch dle Forderungen gegen die Oesterreichllch-un-garische Bank begleichen. Die Liquidierung der Hypo-thekarforderungcn der früheren Oesterreichifch-ungo-rischen Bank wird von der Bank in Wien vorge-rommen werden. DeutscheMotorschiffesll?Iuaolla»ten. Jugoslawien hat im vorigen Jahre aus Rechnung der Wiedergulmachuogeu von Deutschland 16 220—ß50-tounige Motorschiffe bestellt, von denen bereit« sech« an der Donan und an der Sa»« in Dienst gestellt sind. Auch die übrigen 10 Schiffe sind bereit« »»«er-weg« nach Beograd. Ein Teil derselbe» wird auch zur Beschaffung de« Bega-Kanals im Verkehr »it Rumänien verwendet werden. Aus aller Welt. Leibniz als Freier. Als der große Phl- loioph Leibniz 50 Jahre alt war, dachte er d«r»n, sich zu verheiraten, und ließ einer Dame, die ihm dazu geeignet schien, durch einen Mittelsmann einen Antrag machen. Al« diese aber erwiderte, sie »»lle eS sich überlegen, atmete der Philosoph erleichtert auf und ließ ihr sosort antworten, er habe es stch schon überlegt; er wolle doch lieber nicht heirat«». Tatsächlich starb er al« Junggesell«. Raufende Advokat»«. Dieser uiv»Stzn-liche Vorfall ereignete stch in Trieft, wo e« anläßlich einer bevorstehenden Strafverhanblnng wegen großer Ccte 4 ( Ult rt Btttnui, Nuo>»er 40 Diebstihle vor betn Gerichte zu einer Nuieinanber« setzung zwischen den Advokaten Doktor Robba und Giannini ka». Jede« gütliche Zureden ihrer Kollegen war umsonst, vielmehr geritten die beiden i»mer »ehr in Hitze und prügelten sich schließlich weidlich durch. Doktor Giannini verließ den Kampfplatz »it ßeschwsllene» Augen, während die Kleidung »es Doktor Robba über und über »it Blut besudelt war. Die Angelegenheit wird selbstverständlich ein Nachspiel haben. Ein abnormer Fall von TrSchttgKett einer Kuh. Ein vauer im Ländchen Vorarlberg »»artete nach dem Ablauf der Tragzeit seiner Kuh Vergeblich auf da« Abkalben viereinhalb Monate l»vg. Nachdem ein Jahr verflossen war, ließ er di» trächtige Kuh schlachten. Zum großen Erstaunen der Anwesenden fand man im Leibe der Kuh ein lebende« Kalb von 70 Kilo. Die Kuh war IS Monate und 4 Tage trächtig gewesen. Wie ein Vauer in Pommern da» deutsche DolKsopfer Kontrollierte. Bekannt-lich wurde in ganz OeuschTänb sür da« notleidende Ruhrgebiet gesammelt. G.ld und Leben«mittel. Ein Bauer tn Pommern, der stch Überzeugen wollie, ob seine gespendeten Kartoffeln auch in die richtigen Hände gelangen, höhlte eine Kart^l au« und steckte «nett Zettel mit einer Ansrage hinein. Zu seiner Freude erhielt er nun von einer armen Witwe au« de» Ruh, gebiet einen Brief, daß die Liebesgaben durchaus gerecht verteilt werden. Ein Muster der Siuhrormee. Unter dieser llebetschnft veröffentlichte c»e P »liier Humanite folgende« Erlebn«»: Al» ich eine« Montag« aben»« au» M tz nach Pan« zurückfuhr, reifte ich in Ge< sellschufl eine« Freiwilligen der BeiatzunMrmee, eine« jener Leute, die stch gegen Besprechungen herbeilassen, Siinne« u»d Thyssen zu au» Neu von Poineare unter Maginot zum Zahlen zu bringe», «an, neu eingekleidet, erzählte der Bursch«, ei» Telegraphenarbeiter, auf'tohen» von genossenem Wein, einem Leier de« Echo de Pari«, welch.« Leben er i» veuischland sühne. ,Ma>> langweilt stch gar nicht, die Loche« werden mit de« R'volver bedroht. So behandle ich sie. Dann behandeln sie mich wie einen gioß'N Herrn. Wenn ich um 9 oder 10 Uhr auf» stehe, dann tst gleich ein „Gleichen* da und beeilt sich, mir mein F-ühstück zu dringen. Die Bande will nicht bezahlen, aber man zeigt ihnen, daß «an oicht dumm ist. Ich halte e« mit Poincir». Wenn sich wer muck'I, schieß ichE' ist ein schrecklicher Bedanke, zu wissen, daß »ie Bevölkerung der de'etzten Gebiete unter der Gnvaliherrtchaji solcher Leute steht. „Wenn sich wer muckst, schi.ße ich." Da« ist »ie Parole de« ganzen „s,tivl>cheu" Unternehmen» Potncare«. Literatur und Kunst. Konatcnaöknd Iianny Itrandt-Pelikan und Kermann Arisch w $tuj und tn Kelje. Ardwig van Veeihove«: Sonate ap. Nr. t, D-Dnr; A»hanne« Brahm«: Sonate K-Dur> op. 78; Richart) Strauß: Sonate op. I», SS-Dur. Zwei Künstler, deren gediegene musikalische Aus, fastung gepaart mit einer aus technischem Gebiete unübertrefflich™ Virtuosität, haben iich zur Ausgab« gestellt, un« die Werke unserer größten Musikheroen 4a verdolmetschen. Die S> öße und da» ideale Z el dieler Aufgab« werde» nur Wenige zu würdigen »ersteh«», doch dies« kleine Gemeinde wird den beiden Künstlern, welche tn dieser Art zu Bahnbrichern sür bei Berständni« der Werke unserer größten Geister Geworden sind, ehrsürchtige Bewunderung und innigen Dank entgegenbringen. Die Sonatenabinde, di« si.« verunstalten, bilden nicht zu übersehend« Markstein« i» musikalischen Leben unserer engeren Heimat und bedürseu dah«r, schon vom Standpunkte de« Muiik hist»riker« gesehen, einer eingehenden und erschöpfenden Wärdiguiig. Die Wahl de« Programme« sür den Go-Raten abend zeugt «ehr al« alle« andere vom mu« fikalischen Trost und IdealiS»u» d«r beiden Künstler. Da» Programm gibt nn» ein klare« Bild der Ent-Wicklung der Gonatensorm, soweit die» »urch die B«rtrag»ordnung für einen Sonatenabend über-Haupt möglich ist. Die Form der Sonate, welche e»f be» Gebiete der Kammermusik neben der i»mer »ehr »erschwindenden Suitensor» fast den au» schl>tß!!chen Rahme« bietet, innerhalb welche» unsere Mustkklassiker und deren Epigmen die Produkte ihre» Genie« zum Ausdrucke brachte», könnte in ihrer Entwicklung kaum besser charakterisiert werden, al» durch Werke v»n Beethoven, Brahm» und Stranß. Verständlich und dem Zweck dieser Veranstaltungen Rechnung tragend, welcher doch darin besteht, un-serem Publikum auch die Entwicklung uns«r«r »am«er»ufik möglichst plastisch zu veranschaulichen, ist die Wahl der Beethoven-Sonate. Gerade diese G»uate »erausitzaulicht »0» eine Form^ die bereit« tach Mszart, »0» den Formalismen Haydn» und K»nde!« befreit, ihre Vollendung erreicht hatte, aber «»Och den Funke» jene« Gral«feuer» »errät, welche« erst der Getst Beethoven» leuchte« ließ. Brahm» ßcht »it Beethove« und Richard Stranß in ein Verhältnis gebracht, in der Mitte. Die strenge So-»atensor» wird lockerer, veraltete« wird fallen ge, lassen, die Bergeistigung der musikalischen Idee, welche Richard Wagner und Hugo Wols aus den Gipfel ihrer Entwicklung hoben, nimmt greisuare Formen an, die Darstellung ist revolutonär und durchbricht die Grenzen de« di» »ahin Erlaubten un» Geübten. Und Richar» Strauß, »essen Genie nach einer Version veredelt un» gek'ästigt dur 1 den Geist der Werte Wagner» und Wolf» den Höhepunkt der von Letzte?«» eingeschlagenen musikalischen Richtung bereutet, nach anderer Version aber den Beginn einer neuen musikalisch-n Aera, ist wohl der Be rusendste, den aller»ing« nicht unverrückbaren und deshalb vorläufigen Schlußstein in der Entwicklung »er klafsilchen Sonate zu verkörpern. Eine kntische und detailliert« Würdigung der duich »ie Werke dieser drei Meister markierten Entwicklung der So-nat^nsorm würde zu wett führen und auch über den Rahmen einer Kutik hinaufgehen. Auf jeden Fall wür»e da» Programm, welch.» die beide» Künttler für ihren Sonatenabend aufstellten, auch jin Musik-stä»ien von internationalem Welmts Äusiehen erregen. Die Leistungen der beiden Künstler waren vor-trifflich. da« Zasammenspiel präzi«, die Aussassung vorn«hm und den musikalischen Gehalt der Werke »oll erschöpsend. Beethoven wurde mit sühlbarer Wärme gespielt. Der erste Satz, welcher allein der Sonate den Siempel Bee>hove»schen Geiste« aus« drückt, wirkte durch seine sichere und ry'hmisch au»-geglichene Wiedergab« nicht mind«r plasti>ch al« da» t&nbelnbe Rondo, welche« unsere Gedanken hinübertrug in jeni» Hau« in d«r Getreidegasse in Salzburg, in welchem unser Mozart das Licht der Welt erblickte und sie dort v«rweilen ließ in an-»ächtiger Beschaulichkeit. Besondere Aufmerksamkeit erforderte der II. Satz, dessen Variationen Dank »er vortrefflichen Wiedergabe keinen Augenblick da« Haupt-iheota vermissen ließen. Eben dieser Umstand ver-dient besonderer Hervorhebung, da nur dadurch da» Interesse de« Laien wacher halten werden kann und di« Kunst de» Variieren» von Thewen, in welcher Beetdoven und Mozart noch nicht übertrossen wuiden, so recht zu» Ausdrucke kommt. Dte Brahmbsonate, deren erster Satz bereit» etne Auslese von Themen enthält, welche in d«n beiden solgenden Sätzen erst zu geschmackvollen nn» künstlerisch gebun»enen Ton-sträuben vereinigt erscheinen, war vielleicht diejenige Sonate, welche dem Publikum am meisten gefiel und die Kritik der breiten Masse der Besucher ging, wie wir zu hören Gelegenheit hatten »ahin, daß der zweite Satz da« Schönste de» Abende« gewesen sei. Selbst den »icksten Panzer musikalischer Gesühl«. lostgkeit hat Frau B'andl durch di« tonsalte und innige Wä>»e Ihre» Tone», mit welchem sie da« leicht faßliche Haupithema wiedergab, durchbrochen, ver letzte Satz zeigte Kapellmeister« Frisch'« bril-lante Repetition«technik. Dank welcher auch nicht eine Note des anstrengenden Satzes verwischt wurde. Da« Hauptweik de« Ab-n»««. die Sensation für die kleine Gemeinde Musikliebender war aber die E»-Dur-Sonate von Richard Sirauß. Wer diese Sonate spielt, wie die beiden Künstler, hat technisch nichi» mehr zu erlerne», ist Birtuo« im eigentlichen Sinne de» Woitr«. Mächtig und gewaltig ist der Klavier-satz gehalten mit sichilich mehr L>ebe ausgearbeitet al» der V olinsatz. Er könnte stellenweise in de» beiden Eck,ätzen ja gtöß'tnteil« auch ohne Hinzu-ziehung »er Biolme agen, wa» er sagen will. Kapellmeister Frisch wa> so recht in seinem Ele»ent. Ec spielt« s«in«n durch oeg» 'chwierigen Part mit sieghastem Elan immer t»ar, plastisch, echt musikalisch, sehr richtig he> vortreten» an Stellen, wo da» Llavier führt und di« Violine nur begleitet. Frau Brandl ist viel zu verstän»ig, um eine durchweg« nur lispelnde Klavierbegleitung zu begehren. Der zweite Satz gehörte ihr, di« gtdankeuti«f« Improvisation gab ihr Gelegenheit, ihr Ja-strument bald singen, bald schluchzen, bald jauchzen, bald weinen zu lassen. Herr Frisch paßte sich ihr besonder« in diesem Satze «rtressl'ch an. Da« Fi. nale, eingeleitet von einem etwa« schwülen Andante, erreicht bald daraus im Allegro Musik größten Stil«. Man fühlt au» dem energischen im Rhthmu« trotzig und mannhast klingenden Hauptthema die Größe d«r Schöpfung und zwar v«rmttt«lt wie nur bei wenigen Werken. Die vor dem gewaltigen Schluß eingebaut«» ryihmischen Knnststückch«» wurden von den beiden Künstlern mit Leichtigkeit bezwungen und brachten hiedurch auch die gewollt« Wirkung. Citt Schluß, aufgebaut auf dem Hauptthema de» letzten Satze», zeigt, daß Strauß nicht aus den Effekt verzichten will, ist aber auch ein Schulbeispiel dafür, wie man Effekt mach n kann, ohn« dadurch den eigentlichen Zweck guter Musik zu vernachlässigen oder auch nur gegenüber dem Effekt in den Hintergrund zu rücken. Wie au« Granit gemeißilt entstiegen die Akkorde dem Flügel und krönten durch ihre bezwingend« Macht da» Werk. Wünschenswert wäre ei, wenn sich di« beiden Künstler mit diesem Programm in einer großen Musikstadt hören lasse» würden. E« wär« im In-terefse der Kunst, auch im Interesse der Künstler, nicht aber im Interesse unserer Heimat. Denn wenn Frau Brandl-Pelikan und Herr Frisch ein»al von der internationalen Musikwelt .entdeckt" werden, wird stch sür sie kaum »ehr Gelegenheit ergeben, bei un« zu spielen, sie werd«« geehrt und gefeiert aus un« vergessen. Wir würden dadurch Künstler verlieren, die un» unersetzlich sind und die un» viele Stunden andächtigsten und edelsten Genusse« geböte« haben. Dr. E. B. Handelsangestellter to Mannfaktur warenbianehe, ge-•etsten Alt«», tüchtiger Verkitt für, welcher zeitweise auch für die Reiae «erwendet wird, findet Aufnahme bei der Firma Iran Koa, Celje. 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Tann kam Ich herein und sand Herrn Bantine hier." „Sie und RogerS sind also weggegangen und haben diesen F>emde» hier allein gelassen?" „DaS Eßzimmer für die vienerfchast ist am Ende der viele, der Emganfliiür gerade gegenüber. Wenn er wieder aus dte Diele gekommen wäre, würden wir ihn gesehen haben." .Und solange Sie dort waren, ist er nicht «rauSgekommen?' Schwache? Schlechter Schlaf? KerrositAt ? Arbeitsanlust r Stollen «ich •Ueriei Schmersen leicht eins Ein guter Freund in solchen schlimmen Tagen ist «Im echt« Feiler's Klsafluid 1 Leistet bei Waschungen und Uraschtlgen gute Dienste, ebenso als Kosmotikum für don Mund, den Kopf, die Haut I Stärker, ausgiebiger und wirksamer als lfranzbraniitwein! Samt Fackung und Postporto 3 Doppelflaschen «der 1 Bpezialflasche 84 Dia; SO Doppelflaschen oder 12 Bpazialflascbea 2(Mi Din und 6% Zuschlag versendet: Apotheker Engen V. Feller in Stublea donja, Hlssplatz Kr, 335, Kroatien. Vereines, HoStanj^ injeinem Freundschaft»wettspiele,wel ches bei ständiger Führung der Blauschwarzen(^o«tanj) mit einem Siege für diese 7:4 (3.-2) endete. Schiedsrichter Herr Zgur war in der Ausübung seines Amtes bemüht. „Nein.- „3ft irgendwer hineingegangen?" „Nein, nein! Die HauStüre hat ein Feder« schloß. Man kann eS von außen nur mit Hilfe dcS Schlüss l« öffnen.' „Also sind Sie so vollständig sicher, daß nie-«and das Haus durch die Borderlüre weder b«-treten noch verlassen hat, solange Sie mit Rogeri dort saßen?" „Auch durch die Hintertür nicht! Um sie zu erreiche», müssen Sie durch das Zimmer hindurch, in welchem wir saßen." .Wo waren die anderen Mitglieder der Dieners schast?" „Die Köchin war in der Küche. DaS HauS-Mädchen hat heute AuSgang." Der Coroner überlegte und ließ eine Pause eintreten. Godfrey und SimmondS hatten zwar beide die Unterredung verfolg», aber sie waren nicht mü-ßig geblieben. Sie waren leise im Zimmer nmher-gegangen, hatten eine Türe tn ein Nebenzimmer aus« gemacht unv hineingeschaut, die Fenster und sodann den Teppich aus daS genaueste untersucht. „Wozu dient daS Zimmer nebenan?" frazle jetzt Go>frey. ind-m er aus die Türe deutet«. „Augenblicklich ist eS eine Art Stapelraum." antwortete Parks. .Herr Bantine ist eben aus Eu« ropa zurückgekehrt, und da haben wir hier einige der Sachen ausgepackt, die er unterwegs gekaust hat." „Ich denk', daS genügt," sagte Goldberg nach kurzer Ueberlegung. „Schicken Sie bitte Herrn Ban-tine herein!" Parks ging hinaus, und einen Augenblick später betrat Bantine da« Zimmer. Er bekräftigte in alle« den Bericht deS Dieners und meinen eigenen, doch sügte er noch ei>.« Einzelheit hinzu. „Hier ist die Karte deS ManneS," sagte er. Der Sportklub „Troja" in SreZice hat sich beim Zagrebacki nogometni podsavez ange-meldet und ist daher der erste Sportklub in Slo« wenien, der dem obgenannten Unteroerbande ange» hört. Goldberg nahm die Karte in Empfang, warf einen Blick daraus und überreichte sie SimmondS. „DaS verrät unS nicht viel," sagte der letztere und übergab die Karte Godsrey. Ich schaute ih« über die Schulter und sah, daß nur eine Zeile dar-aus gedruckt war, nämlich: M. Thöophile d'Iurelle. „Der Na»e verrät, daß eS ein Franzose ist, wie Parks vermutete/ meinte Godsrey. .DaS zeigt auch der Schnitt seines Anzugi." „Gewiß." fügte Goldberg hinzu, „und der Schnitt seines Haare». Sie sagten, Sie kennen ih» nicht, Herr Bantine?' „Meine« WisienS habe ich ihn nie gesehen," antwortete Bantine. „Auch der Name ist mir völlig unbekannt." „Gut," sagte Goldberg, indem er die Karte wieder an sich nahm und in dte Tische steckte „jetzt wollen wir ihn aus den Diwan dort am Fenster h«b«n und seine Taschen durchsuchen." Der Mann war schwächlich gebaut; SimmondS und Goldberg trugen ihn ohne Anstrengung aus de» Diwan. Ich sah, wie Godsrey» Auge den Teppich ab-suchte. „WaS ich wissen möchte," sagte er einen Auzen-blick später, .ist: wenn der Mann Gift einnahm, wo nabm er eS her? Wo ist das Papier oder da» Ftäichchen oder was eS war, worin er eS hatte?" „Vielleicht hat er es noch in der Hand," mute maßte SimmondS und hob die rechte Hand in die Höhe, die über daS Kissen herabhing. Da, al» er sie auS de« Schatten zog, entsuhr ihm ein lauter Ausruf. (Fortsetzung folgt.) Sanatorium und €rho!ungsheim Dr. Pednik in Rognäka-Slatlnn (Bohit&eh-Sauerbrann) — Sedovo. Um Patienten. die an inneren Erkrankungen leiden, ebenso wie Erholungsbedürftigen bei angemessenen Preisen, vorzüglicher Verpflegung und herrlicher Lage den Aufenthalt und ärztliche Behandlung zu ermöglichen. Prospekte gratis. Mastkuren mit Liefekuren, Diätkuren. Sonnenkurcu im Winter und Sommer, Wasserkuren, Terrain-kuren etc. *tc. 4» Hamburg-Amerika-Linie Gemeinsamer Dienst mit den United-American-Lines^M O OeneralpriUcntans für Jugoslawien J. G. 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