Nr. 289. Samstag, 18. Dezember 1886. 105. Jahrgang. OMcher Zeitung. PrH»»!me,a»l!>n«prtl«: Mlt PostUtt Fei«t»»t «anzlliyn« fi. 11, halbjkhrlg k,50, ylll die Zustellung in« Hau« ganzjäyii« st, 1. — Inltlt<°»««»»rl »nde für taktvoll, den Leseru mitzutheilen wie ich ""ch z" der Frage der Weihnachts- m.d Neuiahrs. Zeschmke verhalte. Ließe jedermann sich von olch zart-l'nniger Rücksicht leiten, wie ich. s° ""rde v.e en Mi s-^"tändnissen und Verstimmnngen vorgebeugt werden , Leut die ganz und gar in den Convemenzen der eganten M ^fangen sind, werden nur um em ^"fähiges Gleichni/zu ,."'dass man einem geschenkten Gaul n,cht ms Maul ^ sehen brauche Gam recht. Aber wer ehrllch ,st, r , °ls lebende Widersprüche zu den Gewinsten ftgl^ dünnen, welche die Laune des Zufalles ihnen an V wirft. ^ ^ fall. ." vorsichtiger Mensch überlässt nichts dem ^u-""'' der der N der Diebe und der Liebenden sem mag, jedoch ein gar übler Schuhherr für diejenigen ist. die weder den Beruf in sich fühlen, als Troubadours aufzutreten, noch denjenigen, die scharfsinnige juridische Begründung einer über sie. ohne vorhergegangenes Liebesverhältnis, verhängten Freiheitsstrafe kennen zu leinen. Die richtige Vorsicht thnt in gutem Sinne, was Lessings Ricaut be la Marliniere in etwas anrüchigerem thut, «ori-i^i- ia soi-wns. Für einen kleinen Kreis lässt sich das mit Leichtigkeit durchführen. Man braucht nnr die Taktik zu beobachten, fo etwa von Mitte November an in Gegenwart von Familien-Mitgliedern und Freunden zufällig einige Anspielungen fallen zn lassen: «In meinem Keller ist der Rheinwein zu Cnde gegangen. Ich muss mich bekümmern, Ersatz dafür zn schaffen.» Oder: «Für Busennadeln habe ich eine besondere Vorliebe, aber geschmackvoll müssen sie sein.» Oder: «Ich hatte einen Freund, der mir an jedem Christabend einen Korb mit Champagner verehrte. Der Gute ist leider voriges Jahr gestorben.» Solche Anspielungen werden von denjenigen, die sie angehen, bekanntlich immer enthusiastisch aufgegriffen, denn die Personen, welche sich die Qual der Wahl ersparen wollen, sind froh. wenn man sie durch Finger« zeige auf den rechten Weg verweist. Es ist gut, nach dieser Richtung das Beispiel der Kinder nachzuahmen, welche ernstlich an das «Christkinde!» glauben und an dasselbe gerichtete Briefe ins Postkästchen werfen. Mit der Variation nur. dass man den Umweg emer postalischen Beförderung vermeidet und den Leuten, denen man die Seligkeit des Gebens bereiten will, direct und mündlich mittheilt, was man sich bei der feierlichen Gelegenheit bieten lassen will. . Befindet jemand sich aber in emer öffentl'chen Position, so steht er dadurch mit einer vieltausend- köpfigen Schar in Verbindung, so lann er unmöglich jedem Einzelnen sagen, was eben der Einzelne leisten müsste, um sich be« ihm beliebt zu machen. In diesem Falle zeigt sich der Segen der Pressfreiheit in seiner herrlichsten Wirkung und man ruft die Vermittlung der Publicität an und sagt schwarz auf weiß den einer solchen Belehrung bedürftigen Zeitgenossen, was man gern bekommen möchte. Vor der Entwicklung des Zeitungswesens oder gar vor Erfindung der Buchdrucker-lllnst wäre eine solche Kundgebung ungemein erschwert gewesen; in vergangenen Zeiten hätte ich reitende Boten aussenden müssen mit der Botschaft urdi vt ordi: «Vernehmt, was ihr mir schenken sollt!» Dank den Fortschritten der Civilisation — welch letzterer ich meine persönliche Nnerlennuug ausdrücke — bin ich in der Lage, an dieser Stelle auszusprechen, dass ich ganz ausdrücklich bitte, mir möglichst passende Weih« nachts- und N»,ujahrsgeschenke zu machen. Vielleicht sehen unzählige Leute sich von dem bangen Zweifel geplagt, ob ich es vorziehe, zu Weihnachten oder zu Neujahr beschenkt zu werden. Von Nächstenliebe getrieben, beeile ich mich, diesem Seelenconflicte mit der Erklärung ein Ende zu machen, dass ich Weihnacht«-und Neujahrsgeschenke annehme. Die Bescherung im Strahlenglanze kes von bunten Kerzchen erleuchteten Christbaumes hat einen unsäglichen Reiz; die goldene Kinderzeit wird wieder lebendig, und dabei fühlt man die Reife des Alters nicht drückend, weil nur fie einem die Fähigkeit verleiht, wertvolle Gegenstände mit kluger Einsicht zu schätzen.. . Aber auch zum Jahreswechsel haben Geschenke etwas tief Anheimelndes. Es mag einen momentan trübselig stimmen, daran erinnert zu werden, dass man sich dem Ende wieder um ein Jahr genähert hat. aber lMackcr Zettuna Vti. 289 2392 18. Dezember 1886. zu unterhalten, das nicht ihre Ideen verbreitete, vielmehr sie wiederholt kompromittierte und aus dem auch heute noch, wenngleich die alten Hände nicht mehr wahrnehmbar sind, die Stimme «Jakobs» herausklingt, da verstärkten sich die obigen Zweifel. Und nach der so überaus schwächlichen und unbehilflichen Haltung, in welcher die Centrumspartei eine Lanze für den An» trag Dcrencin einlegte, fühlt man sich bestimmt, über sie mit einer Variation des Nachrufes, den Heine seinem Nta-Troll widmete, das Urtheil zu fällen: ein respec-tabler Charakter, aber kein Talent! Mit ersterem allein aber eignet man sich nicht zur Führerschaft; wer führen will, muss nicht allein auf eigenen Füßen stehen, er muss auch voranschreiten, neue Ziele ins Auge fassen, neue Wege eröffnen können. Darum wird die Centrumspartei in ihrer heutigen Verfassung immer nur der bleichen Sonne am Nordpsl gleichen, die wohl geraume Zeit am Himmel steht, aber stets nur einen kleinen Kreis beschreibt, sich nie zu beträchtlicher Höhe erhebt und nur eine bescheidene Wärme ausstrahlt. Der Hinfälligkeit der Oppositionsparteien gegen« über macht die Lebenskraft und Lebenslust, welche die Majorität während der letzten Debatten bekundete, einen umso vortheilhafteren Eindruck. Die Nationalpartei erwärmte sich im Verlaufe der Discussion mehr und mehr; sie fand den Muth, der Wahrheit ihr Recht zu geben, für den Banus mannhaft einzustehen, ihre Ueber» zeugung nachdrücklich zu vertreten und sich ohne Vorbehalt für ein ernstes und ehrliches, auch auf freund« schaftlichen Gefühlen beruhendes Bündnis mit Ungarn auszusprechen; sie hatte aber nicht allein den Muth, sich ihrer eigenen Haut zu wehren, sie fand auch jenen, um energisch zum Angriff überzugehen. Sie riss den beiden alten Oppositionsparteien nicht allein die Larve vom Gesicht, sie schleuderte der unabhängigen Partei auch den Vorwurf ins Gesicht: «Ihr habt stets nach oben gelogen und nach unten betrogen», und dieser wird nicht nur ihr noch lange in den Ohren gellen, er wird auch in der öffentlichen Meinung seinen Nachhall finden. Die Kluft zwischen der Nationalpartei und den Oppositionen hat sich infolge der beendeten Verhandlungen nothwendig erweitert; umso fester und inniger müssen sich nach allen Geboten der Logik und Loyalität nunmehr die inneren Verhältnisse jener Partei gestalten. Politische Uebersicht. (Aus den Landtagen.) Der vorgestern im mährischen Landtage von Dr. Schrom namens der Cze-chen vorgelegte Antrag auf Aenderung der Landtags-Wahlordnung ist mit dem im Vorjahre eingebrachten, damals unerledigten Antrag identisch und bezweckt im wesentlichen die Ertheilung des Wahlrechtes an die Fünfgulden-Männer sowie die Erklärung der einzelnen in den Wahlgruppen aufgeführten Städte zu separaten Wahlorten. Das Schicksal dieses Antrages ist ebenso besiegelt, wie das des Antrages Plener im böhmischen Landtage; hier ist es eine czechische, dort eine deutsche Majorität, welche jedem solchen Antrage ein unerbittliches (^uoä non entgegenstellt. Die Deutschen im mährischen Landtage wollen keine Einbuhe an ihrem politischen Besitzstande erleiden, die Majorität des böh- mischen Landtages will von einer Zweitheilung des Landes nichts wissen. (Kündigung des Zoll- und Handelsbündnisses.) Wie der «Pester Lloyd. erfährt, ist die Kündigung des Zoll- und Handelsbündnisses nicht erst jetzt, sondern schon im November aus formellem Grunde erfolgt, weil das Bündnis sonst in jetziger Gestalt auf weitere zehn Jahre von selbst verlängert worden wäre. (Galizien.) Der «Czas» spricht sich über den Antrag des Fürsten Sapieha. betreffend den Unterricht der deutschen Sprache an den galizischen Mittelschulen, in der anerkennendsten Weise aus. Die deutsche Sprache, sagt er, diene den Polen als Mittel zur Verständigung mit der Monarchie, und deren Kenntnis müsse ihre Stellung im Reiche befestigen, während die Unkenntnis dieser Sprache die bedauerlichsten Folgen herbeiführen würde. Fürst Sapieha habe sich ein großes Verdienst erworben, dass er im geeigneten Augenblicke die Ueberzeugung aller tiefer und weiter Blickenden, ein dringendes Bedürfnis sämmtlicher österreichischen Polen ausgedrückt hat. Nicht nur staatsrechtliche Motive, die politische Lage der Polen, sondern auch culturelle Gründe machen einen gründlichen Unterricht in der deutschen Sprache dringend nothwendig, da letztere das einzige Band mit der wissenschaftlichen Welt und der westlichen Civilisation sei. Die Vernachlässigung dieser Sprache würde die Polen in den Barbarismus zurückführen. (Kroatischer Landtag.) In maßgebenden Kreisen wünscht man, den kroatischen Landtag demnächst zu vertagen. Es scheint jedoch, dass die Opposition anlässlich der heute auf die Tagesordnung kommenden Minoritäts-Anträge über die Archivalien »Frage, die Pressfreiheit und richterliche Unabhängigkeit wieder eine größere Debatte inscenieren will. Jedenfalls tritt aber die Vertagung des Landtages noch vor Weihnachten ein. Der Landtag soll dann im April, nach einer andern Version schon im Februar zur Schlusssession zusammentreten. (Die Kandidatur des Prinzen von Co burg.) Die «Pol. Corr.» constatiert, dass die Candidatur des Prinzen von Coburg ausschließlich der Initiative der bulgarischen Deputation entstammt; unaufgeklärt ist jedoch, ob die Deputation von dem Sobranje oder von der bulgarischen Regierung dazu ermächtigt war. Demgegenüber konnte der Prinz das Anerbieten nur reserviertest aufnehmen, umsomehr, als die Candidatur des Mingreliers bisher nicht formell zurückgezogen wurde. Als österreichischer Officier musste der Prinz dem Kaiser von dem Antrage Meldung erstatten, ebenso glaubte er Kälnoky nachträglich benachrichtigen zu müssen. Die inzwischen publik gewordene Candidatur wurde von der Presse einstimmig sympathisch aufgenommen. Es bleibt aber im Auge zu behalten, dass das österreichische Cabinet von der Absicht der auszuführenden Schritte der Deputation ebenso« wenig unterrichtet war, wie irgend ein anderes Cabinet. (Das Ministerium Oob let) hat vorgestern in der Deputiertenkammer seine erste Niederlage erlitten. Der Socialist Laur hatte wegen des Handels« Vertrages mit Italien interpelliert, und die Regierung verlangt, die Discussion hierüber möge auf einen Monat hinausgeschoben werden. Als abgestimmt wurde über diese Forderung der Regierung, blieb dieselbe mit 248 gegen 259 Stimmen in der Minorität. (Montenegro unddieTürkei.) Nach einer Clinstantinopeler Meldung der «Pol. Corr.» ist daselbst der Adjutant des Fürsten Nikolaus von Montenegro, Major Popovic, in besonderer Mission eingetroffen, ohne dass bisher über den Zweck seiner Sendung Verlässliches bekannt wäre. Der Sultan hat ihm einige Appartements in Emirghian zur Verfügung stellen lassen. _________________' Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Grazer Morgenpost> meldet, drr Marktgemeinde Rohitsch und der Schulqemeinde St. Veit bei Pettau zur Bestreitung der Schlilbaukosten je 150 fl. zu spenden geruht. — (Photographischer Salon- und Reise-Apparat.) Bekanntlich ist die Kunst des Photographierens seit der Erfindung der Trockenplatten wesentlich vereinfacht, und hat dieselbe in allen Kreisen ungeahnte Ausdehnung gesunden. Die vorzunehmenden Manipulationen sind jetzt so einfach, so leicht erlernbar, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch die reifere Jugend sich mit Erfolg der Photographie widmen kann, umsomehr, als keinerlei Gifte oder sonst schädliche Stoffe in Verwendung kommen. Der David'sche Apparat hat sich die neuesten Erfindungen zunutze gemacht und überrascht durch seine sinnreiche praktische Construction. Er besteht aus drei Theilen: 1.) dem eigentlichen Apparat, in einem eleganten Tournister verpackt; 2.) dem Stativ, welches, zusammengelegt, gleichzeitig als Bergstock dienen kann; 3.) deM Laboratorium, einem ebenfalls hübsch ausgestatteten Koffer/ chen, welches alle chemischen Reagentien und sonst«" gen Utensilien enthält. Letzteres braucht auf Touren nicht mitgenommen zu werden, da die Bilder doch erst daheim entwickelt werden. Die Hauptvorzüge des AM' rates sind: sehr geringes Gewicht (3 7.^ Kilo), einfache und handliche Construction und überraschend schöne Ä«^ der, die bei nur einiger Aufmerksamkeit erzielt werden-Diese Vorzüge gestatten z. B., den Apparat auf Reisen ^> stets mit sich zu führen, um an beliebigen Punkten Aui^ nahmen zu machen. Der David'sche photographische App^ rat wird von der Firma R. Lechner, Wien, Graben 3l, geliefert. Ein ausführlicher Prospect mit Preisverzcichn" und einem Probebild wird von dieser Firma gegen An-sendung von 30 Kreuzern franco versendet. — (Gemsen im Küsten lande.) Diesertage erschlugen zwei junge Knaben, wie man der «Hrvatsla» berichtet, in der Nähe des Ortes Iablanac, zwischen Zengg und Carlobago, zwei Gemsen, und eine dritte wurde von einem Landmanne bei Kupina an» Meeresufer erlegt. Der letztere Ort liegt eine halbe Stunde von Zengg an der Straße nach Novi. Da es im Küstenlande außer oberhalb Stirovaca keine Gemsen gibt, so dürften die drei getüdteten Exemplare durch Wölfe bis hart ans Meer versprengt worden sein. — (Telegraphische und Postverbin' dung mit Bulgarien.) Wie aus Sofia gemeldet wird, ist die seit einem Jahre unterbrochene directe tele/ graphische Verbindung Bulgariens mit Serbien und dur^ Vermittlung der serbischen Linien mit dem weM Europa wieder hergestellt worden. Die directe Postve^ dung zwischen beiden Ländern ist am 1./13. Dezew wieder activiert worden. ^, ----------- die Trübseligkeit wird erheblich gemildert, wenn die Weggenossen uns ihre Sympathien handgreiflich und augenfällig ausdrücken, wenn sie das liebenswürdige Bestreben zeigen, uns gegenüber eine Schenkung aus dem alten Jahre hinüber ins neue vorzunehmen. Also, wie gesagt, sowohl Weihnachts« wie auch Neujahrs-geschenke werden von mir dankend angenommen (von 6 Uhr morgens bis Mitternacht, ohne Unterschied von Nationalität, Rang und Confession); für den Fall aber. als jemand sich nur für eine der beiden Eventualitäten entscheiden will. mag er das Los entscheiden lassen. Wie dieses auch falle, ich will zufrieden sein und ohne Groll entgegennehmen, was der Festtag bringt. Die wichtigste, am schwierigsten zu entscheidende Frage geht aber dahin: Welche Geschenke sind passend, welche sind es nicht? Nur das feinste Taktgefühl, ver« bunden mit liebevoll abwägender Berücksichtigung der zu beschenkenden Individualität wird das Richtige treffen. Letztere kann freilich nachhelfen, indem sie ihre Neigungm und Abneigungen ausdrückt. Im allgemeinen ,st eme Beantwortung der eben citierten Frage nur mit Mühe zu fmden. Macht man auch nur den leisesten Versuch, emen Codex aufzustellen, so ersieht man bald, welches Waglus man unternommen hat. Ein oder das andere Moment mag als unbestreitbar gelten. Eiu pas« sendes Geschenk für eine schöne junge Frau — selbst für die eigene — ist ein Diamantschmuck. Ein unpas« sendes Geschenk für die poetisch angehauchte Tochter eines vornehmen Hauses, in dem man verkehrt, ist eine Schachtel mit Dampfbad-Abonnementstarten. Ein pas. sendes Geschenk für einen verschuldeten Neffen ist eine Bezahlung der Schulden von Seiten seines Onkels, der ihn liedt. Ein unpassendes Geschenk für eine Erbtante ist ein kunstvoll verzierter Sarg, gewidmet von ihren aufrichtigen Nichten und Neffen. Ein paffendes Geschenk für einen Raucher sind gute Cigarren. Ein unpassendes Geschenk sind feinster türkischer Tabak und alter Cognac für eine bei den 8o6ur» 6u «acr6 oueur in Erziehung befindliche Aristokratin von siebzehn Jahren. Es würde zu weit führen, wenn ich dieses Verzeichnis so lange fortsetzen wollte, als der Stoff reicht. Urbrigens müsste sich ein schier endloses Register als unzweckmäßig aufzählen, weil in letzter Linie doch nur der gute Geschmack, der angeborene Sinn für das Schickliche bei der Wahl von Geschenken den Ausschlag gibt. Wer diesen feinen Sinn besitzt, der wird manches unterlassen, woran ein minder vornehm orgomsiertes Wesen nichts Anstößiges findet. Er wird seiner Gattin nicht das Porträt einer Operettensängerin schenken, mit der er befreundet und auf welche die Gattin eifersüchtig ist; er wird einer Gräfin, der er neulich vorgestellt wurde, nicht ein Dutzend Taschentücher schenken, denn sie könnte das übelnehmen; er wird einer vornehmen Dame, die nicht lesen und schreiben kann, nicht eine Sammlung schöner Classiter-Ausgaben, einer Familie, die sechs Kinder und nur zwei Zimmer hat, keine Orgel schenken. Welche Subtilitäteu sich auf dem Gebiete der Besche« rungen ergeben, wird am klarsten, wenn ich die merkwürdige Thatsache constatiere, dass ein Herr einer Dame aus der fashionablen Welt wohl einen Seidenpintscher, aber kein Spanferkel, wohl einen Papagei, aber leine gebratene Gans verehren darf. Die wenigen hier angeführten Beispiele thun dar, , wie nothwendig es ist, mit Bedacht und Klugheit vorzugehen und ersahreue Leute um Rath zu fragen. nn'nn es sich um Weihnacht«» und Neujahrsges^" ^ handelt. ., g Was mich betrifft — und damit zerstreue «o? " die Befürchtungen, welche durch den Beginn > Zeilen erweckt worden sein mögen — so ") ^ <,:«, dem Publicum über die größten Schwierigkeiten y weghelfen, indem ich constatiere, dass ich l^^)? ^ tung von Präsenten annehme, dass alle ^' ^^ für mich passend sind, und dass niemand, >>er etwas schenkt, mich beleidigt. Ich nehme die ^)" '" den guten Willen, auch wenn dieser nicht ""ryan" ist. Wohl gibt es Geschenke, die auch ich "Zt 5" "' wenden weiß. aber diese kann man bei Gelegeuyr weitergeben und übt auf diese Weise eine edle lna"^ aus. Gönner und Freunde macheu das ""all ") Liebenswürdigkeit voll, wenn sie bei je^m ^cyc. den Bezuqsort und den Preis, den mau w MMM ja sagen darf, angeben, damit ich den Gegenstand even tuell aegen einen andern einzutauschen vermag. - ^ In der Hoffnung, dass es niemandem e.n a^ wird. mir einen weißen Elefanten zu schlcken^''^ Vorbehalt muss ich denn doch aufstellen), w ^ ich meine Bereitwilligkeit, alle Arten von O'ch" anzunehmen. Ich rauche, ich esse. lch wnke.'ch s^M ich fechte, ich reite, ich turne ,ch P^mme. «y ^ ich trage Kleider. Wäsche, Schmuck ^ k""""^ gibt la3m etwas, wofür ich keme Verwen ^ ausgenommen - ich wiederhole es — fur emeu Elefanten. . .° h„ M^ Zum Schlüsse bemerke lch «och. dass oer druck dieser Erklärung und ihre Uebersetzung m fr Sprachen erlaubt ist. * , üaibacher Feitnng Nr. 289 2393 ____________________________________18. Dezember 188«. ^- (Ein geheimnisvoller Selbstmordversuch) macht, wie aus Vudapest telegraphiert wird, bort viel von sich reden. Vorgestern nachmittags erschien «in Pianabad eine schöne, jnnge, elegante Dame und ließ slch eine Cabine aufsperren. Nach einer Weile hörte man emen Schuss. Die Dame lag angekleidet auf dem Divan, aus einer Nrustwunde blutend, neben sich einen Revolver. Stets bei Bewusstsein, wehrte sie sich gegen einen Verband, der ihr mit Gewalt appliciert werden musste. Sie verweigerte jede Auskunft über ihren Namen und über oie Motive. Aus der Wäsche ist die Märte ausgeschnitten. Die Dame wurde noch lebend ins Rochusspital gebracht. — (Kroatisch - slavonische Landwirt-scha fts-Gesellschaft.) Bei der diesertage in Agram abgehaltenen Jahresversammlung der kroatisch-slavonischen Landwirtschafts-Gesellschaft waren die steiermärkische und die krainische Landwirtschafts-Gesellschaft durch den Secretär Kuralt und die kärntische Landwirtschafts-Oesellschaft durch den Grafen Georg Ielacic vertreten. — (Der Vater des Fastenlünstlers.) Mehrere gefühlvolle Pariser Damen haben sich an den w Italien lebenden Vater Merlatti' s mit der Bitte ^wendet, derselbe möge seine Autorität aufwenden, um 'ewen, minderjährigen Sohne die Fortsetzung seines Fasten- ^ches zn untersagen. Papa Merlatti ließ sich mit der ^tlvort lange Zeit. Als sie endlich kam, lautete sie: 'Nein Sohn, der Narr, ist über die Säuglingsjahre ''"aus, außerdem bin ich keine Amme, die unartige Iun- ^ zum Essen zwingt. Wenn die Malerei ihren Mann "Hl besser nährt, als dass er zu solchen Kunstgriffen sich lktten muss, dann poi äio, bedauere ich keinen einzigen ^ der Hiebe, die ich ihm seinerzeit wegen seiner Künstler- Pläne gegeben.» — (Die Schuld einer Frau.) Man schreibt aus Narbonne: Mlle. Marie Forby, ein sehr hübsches und sehr reiches Mädchen unserer Stadt, vermählte sich ^r zwei Monaten auf Wunsch ihrer Eltern mit dem lungen Kaufmann Dupuis. Die Dame hatte früher ein Verhältnis mit dem Commis ihres Vaters unterhalten, der sie verführt und verlassen. Niemand wusste darum, ^m allerwenigsten der junge Ehemann, der seine Frau mit ausgesuchter Zärtlichkeit behandelte. Mine. Dupuis Verliebte sich mm leidenschaftlich in ihren Gatten, und der Gedanke, dass sie ihn betrogen, quälte sie so sehr, dass sie sich am 10. d. M. auf dem Boden ihres Hauses durch Schcrenstiche ins Herz tödtete. Ill einem hinterlassenen Schreiben gesteht sie dem Gatten ihre Schuld und sagt, sie hoffe durch den sühnenden Tod seiner Liebe würdig zu sein. — (Ein schwarzer Hase.) Am 10. d. M. wurde in der Jagd des Gutsbesitzers H. I. Schumacher zu Meckenheim von dessen Sohn ein Pechschwarzer Hase geschossen. Nachweislich hat sich derselbe schon seit zwölf Jahren in dem Revier herumgetrieben und ist im Jänner 1883 zuerst zu Schuss gekommen. ^. ^- (Ein erfreuliches Urtheil.) A: Haben I" das neue Bnch von H. gelesen? — B: Ja. — "' Nie gefällt Ihnen der zweite Band? — B: Der zweite Band ist zweifellos schlechter als der erste------ °ber der erste ist nicht besser als der zweite! Blätter und Muten. Tadeln ist nicht hassln. Es ist ein schlimmes Zeichen, wenn das Urtheil über einen Nlen Bekannten uns geraume Zeit schwer fällt; das Bedeutende " anderen pflegt u»s nicht lange uerborgcn zu bleibe«. Die Menschen, deren Zärtlichkeiten wir zuriickweisen, verfol» «kn ung ,„jt Beleidigungen; die wir uicht lieben können, wollen, °'s wir sie fürchten lernen, li, >.^e Liebe gleicht jenen Kranlhciten, die gefährlich sind, wenn '" °en befallen, den sie in der Jugend verschont haben. . Es empört uns tief, wenn diejenigen, denm wir uns ver-"uensvoll mittheilen, sogleich kalte Miene machen, uns zu richten. u,^ ^ geht mit den Talenten der Menschen wie mit den Ko< ^tn, die bald alle sehen, wenn einer sie entdeckt hat. Der Nuhm ist ein Hiel, zu dem kein betretener Pfad führt. H_ schöne Worte schmeicheln dem Herzen und betäuben den "stand, aber edle Gedanlen allein bemächtigen sich der Seele, tj.s. 6s ist einer unserer ärgsten Fehler, dass wir am unnachsict> bus, ""^ .härtesten gegen die werben, mit denen wir beständig ker^ ist ein grohcs Unglück, leinen Geist zu besitzen, ein grö< dnls ^" ist es, so viel davon zu besitzen, um zu bemerlen, '"an nicht genug besitze. ^ . . _ begtili b begründetsten Dinge sind oft mn schwierigsten zu Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Krninischer Landtag. Sitzung vom 17. Dezember. laaea^" ^"Ne dritte Sitzung des lrainischen Land-s abgestiegen. Petersburg, 17. Dezember. Inbetceff der Nach-richt, dass die Candidatur für den bulgarischen Thron von der bulgarischen Deputation dem Prinzen von Coburg angetragen und von diesem angenommen worden wäre. sagt das «Journal de St. Petersbourg»: Diese Nachricht könne nicht ernsthaft genommen werden; die bulgarische Deputation habe keinerlei Befugnis, den bulgarischen Thron anzubieten und es sei zweifelhaft, ob irgend jemand ihn unter folchen Umständen annimmt. Es könne dies ein ballon ä'655ai der Dictatoren sein, um ihre Demonstrationen gegen Russland fortzusetzen. Aber die Behauptung, dafs diefe Candidatur feitens keiner Macht auf Widerstand stoßen würde, ist zu abenteuerlich, als dass es nöthig wäre, sie zu erörtern. Madrid, 17. Dezember. In der Kammer erklärte Castelar unter dem Beifall des Centrums und der Rechten, er habe zwar die Monarchie unter Isabella, Amadeus und Alfonfo bekämpft, die Regentschaft jedoch, die durch eine Frau vertreten werde, welcher man als Witwe allein fchon alle Achtung und Ehrfurcht zollen müsse, werde er nicht bekämpfen. Landschaftliches Theater. Heute (ungerader Tag): Carmen. Große Oper in 4 Acten nach einer Novelle des Prosper Merimöe von Henry Meilhac und Halevy. Musik von Georges Nizet. Angekommene Fremde. Am 16. Dezember. Hotel Stadt Wien. Hoffmann. Fabrikant; Eichbeiger, Eeidler und Wellisch. Kaufleute. Wien. — Grasser, Reis.. NudweiS. — Braune. Besitzer, und Nartelme, Kaufmanns' Witwe, Gottschee. Hotel Elefant. Ritter von Wagner, k. l. Feldmarschall»Lieutenant; Ritter von Catinelli, t. k. Oberst; Wilhelm, l, l. Oberlieute. nant; Rabosavljevicz und Spitzer, Reisende, Wien. — Visler, Reisender, Kanischa. — Binder, Reisender, Oedenburg. — Hmelal, Privatier. Gürz. — Parma, Assecuranz - Inspector, Laibach. Gasthof Südbahnhof. Tschurl, Kaufmann, Wien. — Nschmann, Kaufmann, ssiume. — Gomilsel Aloisia, Private, Planina. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Aljancic, Besitzer, Feistritz. Verstorbene. Den 16. Dezember. Rudolf Jäger, FialerS-Sohn, 3 I., Wienerstrahe 1b, Scharlach. Im Spitale: Den 14. Dezember. Franz Auer, Regenschirmarbeiter, 51 I., Blödsinn und Lähmung. Lottozichung vom 15. Dezember. Arünn: 54 84 87 63 73. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ? u. Mg. 725.U7 ' 9.8 SW. heftig halb heiter " 17,2 . 3t. 729,82 12,0 TW. mäßig bewölkt 0,00 9 . «b. 731.87 6,4 SW. schwach heiter Morgens halb heiter, windig, dann bewM; abends M hoiterung. DaS Tagesmittel der Wärme 9,4°, um 10,9° M dem Normale. ^^. Verantwortlicher Redacteur: I. Naqlii, Eingesendet. Von allen bekannten Tafel-Liqueuren ist unstreitbar der lüstliche «Nenedictiner Liqueur» der Abtei zu Fecamp der bcse, dem Magen zuträglichste; kurz und gut, sowohl der angenehm!" wie auch am meisten der Gesundheit dienlichste. (5176) Ueber Steinbaulaften gehen uns noch folgende Zeilen z»' Mit großem Interesse habe ich die Urtheile über Nichters Patent'Stcin.Baulasten in Nr. 275 und 283 ihrer gcschW" Zeitung gelesen, und gestatten Sie wohl, dass auch eine Frau «^ Meinung kundgibt. Ist es doch gewöhnlich die Mutter. weM die Erziehung der Kinder zu leiten hat und die daher w Bezug auf Spiele der Kinder nicht ohne Erfahrung ist. Ich ^ gestehen, dass ich dem ersten Steinbaulasten lein sondenB" Vertrauen engegcnbrachte, weil ich mit den, sonst gebräuclM" Holzbautasten leine guten Erfahrungen gemacht habe. Die itB^ wurden desselben bald überdrüssig, und war ich deshalb sehl?^ genehm überrascht, zu sehen, dass das Bauen mit wirlll^ Steinen einen ungewöhnlichen Reiz ausübte: groß und '"'" waren gleich eifrig bci der Arbeit. Am meisten jedoch freute " mich, dass mein durch Krankheit geistig etwas zurückgebliebene» Töchterchen Interesse am Bauen fand. Mit rührendem M" bemühte es sich, die hübschen Vorbilder nachzubauen. Thrans lamen mir in die Augen, als die Kleine zum erstenmal fre«"" auf mich zugehüpft lam, um mir das Kunstwerk zu z"^ Ich hoffe, dass diese geistige Anregung nicht ohne ailiM^ Einfluss bleiben wird, und war es hauptsächlich diese Elfahrun»' welche ich allen Müttern mittheilen wollte. Mein Urtheil laM» lurz! die Steiubaulasten verdienen den ersten Platz unter!e0e«> Weihnachtsbaum, ä. v. X. — (489?)^ Schloss Kicßlegg (Württemberg)' Herrn Iul. Gchaumann, Apotheker, Stockerau. Bitte, schicken Sie mir umgehend sechs Schachteln Ih"^' vorzüglichen Magensalzes. Jürstin Wlrlöburg' Iu haben beim Erzeuger, laudschaftlichc» Apothelel,^ Stockrrau, ferner in allen renommierten Apotheken O^r^« Ungarns; >n Laibach bei den Herren Apothekern G. ?^ (5. Airschitz, Ub. v. Trnläczy und Ios. Svobooa. . Preis einer Schachtel 75 lr. — Versandt von minH" zwei Schachteln gegen Nachnahme. (41^^ Soeben hat die Presse verlassen und gelangtes" Ausgabe: Dichtungen von Edward Sllnchaber 8". 325 Seiten. Prei» broschiert st. 2, elegant gebunden fi- 2,5l> Der geschätzte Herr Verfasser, durch seine bish" veröffentlichten Schriften im deutschen Lcsevublicum M das vorteilhafteste eingeführt, hat uns mit sew Dichtungen eine ganz vorzügliche Gabe beschert, «M. wir zur bevorstehenden Weihnachtszeit jedem 3"'^ vollendeter deutscher Dichtungen als Festgeschent das wärmste empfehlen können. Laibach, 12. Dezember 1886. Jg. u. Kleinmayr k Fed. ZanM^ Depot der k. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1:75000. Preis per Blatt 50 lr., in Las«"!""" auf Leinwand gespannt 80 lr. Jg. u. klänmayr H «. Ham6erg5 KllckWllWS in Aaibach. ------------------------------------ (5258)2^ >,ch aNe Vuchhaudlul'sscu zu bezieh"- Michiml. 'MMlerhallUllllMMl» Hrl<,.,«ataebe,. <, unter Mtwlrtung vieler Iuge,dfte"" Herntitte'Proschlw.^« Mlt vielen colorierteu »"'dK^e" "« Oallcnt-Dlstctol« Helnl.^" I. Band. 188>. Preis clegant^eb^st- ^ "' ' Kr;h.rMwK«na Joses««««" VttlagMchlMdlun» ..leylllllll l« wi»l- Laibacher Zeitung Nr. 289 2395 18. Dezember 1886. Course an der Wiener Börse vom 17. Dezember 1886. Na« ^ oMellen CourMMe Stllais-Nulehcn. wclenrente...... 8» «« "2 — killerrenle . . . , . ><» 5l> tt»-?0 l».'.4cv <«/„ ktaatslose 25>0 fi. i»i Ü51»L- 'W0.'l «°/, «an» bou « 1»»-'»»"> 'Ukcvr 5«/<> hünstel I«« „ I»» ^ '«'-"^ l8«4„ Staat«l0,e . . !«» « l«8 — >e«'5U !«L4el „ . , bo „ Iß«ooinl. 5 !(!0sl, ö. W. 121»«I2''— Theiß.Mli,.-z«ole <«/„ >uo °/„ galizische....... i04-8o iU4 »c, K«/<> »><>dusche....... 10b — IUK l.U K "/» niederöslerreichische . . . iou — 110 — ö "/» ob.röfterreichische ... 1U5 »0 10« — b"/« ftnrische....... lOK-k« — — ü°/„ lrrat, Ware 5°/» Temeser Vanat .... 10425105 — 5«"<> ungarische......104 2510b- Nndere össcntl. Nnlehen. 2)onau°Meg.«koIc b°/„ ioo fl. . 11? «0118 — dto. «nlcibc 1878, steuerfrei . I06l5i08?b Nnleben d. Stablgcmeinbe Wien iob — inb'50 Nnlchen b, ktablgcmcinbc Wien (^ilbcr und Volb) .... 181 — — — Pläniien'ilnl. d. Et>,dtaem. Wien 1»< 501«L — Pfandbriefe (für 10« fi.) bobencr. allg. öfterr, 4>/,°/<> Gold. 124 — i«4'5n bto. IN 50 , „ 4>/, °/„ 100 7« 101 K' dto. in l>« „ , 4°/n . «6 K0 97'— bto. PlämicN'kchuldvcrlchl.i!«/,, 100 30101— ceft.Hypotbülcnbanl loj.b'/,"/» iuo—l«i— O^st.ung. «»»l verl, 5°/« . . 101 — i«i /,°/« . ioi»biOl in dlr. „ 4°/n . . U8 50 «8 90 Uxg. alls!, «.'otei,c,,dil.Nctlenge!. >„ Plfi ix I. i»i.» ve>!,5'/,°/o —'--------'— Prioritllto.Obligationen (sill l!,u s>.) «tlisabeth.Wefibnhn 1, «imijfion —_____-^ ßetdinands-Nordbahn in ^ »lber z)8 zy z».,^ ^ranz-Il'^s'^ndu.....__-__ ___. Galizische «a>l. ^udw,g» Nahn Lm. Ib8I «00 N. T. ^/,°/» . 100 30 100 80 Qeslerr. !»iolrwcfibl>b« , . , ic>« ioI0«'«0 Elel^iidü^er.......__^ __-^ Geld ^'»« Sla»t»bahn i. «mission . . 187 5" >9» ^ SÜbbllhN k 3 °/, . . . I58'0O!.'>>.'>0 «^2°/,.....1287' 12» 25 Ung.,galiz. Nahn.....ioo 4c, >oi — Diverse Lofe (pn Stiltl). Lrebitloft ,oo st...... 178'50 l?S— Llary»l!ole 40 s>. . . . « «b 44 - 4°/, Donau.Dampfsch. i(x> st. . 117— "8— La'dacher Prämien««nleh. ,0 st. «0 l>0 21- Ofencr vose 40 fl. . . . ^ — «7— Palfiy'l.'°,t 40 fi. ... 42 b» 42 'b Molhen »reu,, est.Ges.r, ,0ft. 147« 15" »iudolf«i!ose 10 st. . . l, «5 19 75 Salm«i.'° walbstein'l,'ost ^o fl. . . 38 - >!3 b» windischgläh^of« ,<, fl. ' . 45 — 45 — «anl.Uctie» ^ (per Sllls). «lnalo-Otfterr. >Uanl «0« 111 - 1H'40 Banlverein, Wien«, 100 fl. . 10« —108 40 Vdncr,'Ä,!fl.,Oeft,«o0fl.S,4U°/» ,4« b,> «4» 5» «lrb, ,»!Unst. f. Hand. u.«. !««!>. ,c»4^o iü'4 k u Dcposileubanl, All,,, ^(»0 st, . ,183 7b1»4 7b ö!!,s.0Ul!. >k49—052— Hypolhelenb., öst. Kuusl, Xb«/,«. «5— «7 — i,'andcib., oft. ^00 Dampf Gel- Oesterr,500 fl. LM. . . . 8»2—384 — DraU'Eis. (Äal..Db.«>^.)i!00fl.S.-----------— T>uf'«odenbach«E,,«.li00fl.S. —'----------- Elisabeth'Vohn «00 fl. LM. . —--------— „ i!inz.«udwei« »00 sl. . —--------— , Klzb.oTil.III. L. i8?»20l>fl.L. —--------'— sserbmanb«.z«olbb. 1000 fl. <4M. «3K5 2380 ffran»«Iosef»^ahn WU sl, Silber —>——-— Fünflirchen.Bacc er«isb.20<)fl.b. 194 75195^5 Galiz.«arl«l.'ubwig-«,zoufl.LM. —'-------— Vlll»'»öflachtllL,.H.^00!l.ö.W.-----------— aablenbela»Llsenbllhn 100 sl. .-----------— «aschau.vdeld.Vilenb.^oo U. S, —------------ Vembcrg°bu blo. 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