foitfrina Dtatena v gotevinl lolifgilig Erscheint wöchentlich sechsmal Cmlt Aasnahm« der Feierlage}. Schrift-leilunu. Verwaltung und Burhdruckerei Tel. 25-67. und 3S-Ä9. Maribor Kopali£ka ulic« 6. Manuskripte werden nicht retoumiert. ^nfra{(en RQckporto beilegen. Nr. S1 Frchag« den S. MSri 1959 Inserat«]- und Abonnametita-Annahme in Maribor, KopaliSUa ulica 6 fVerwallun^. Bezugspreise- AI)hoIen monatlich 23 f)in, nistrllen 2t Diu, durch die Poat inonatlich 23 Dln, für das Auftland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Dln l'SO loribom Beitnng ^U(D Die Dereinfgten ©tauten für ^ranco-^nerfennung x^apaiie □ Tokio, Ende Feber. Die jüngste Veränderung der japani-sehen Regierung, die durch den -Abgang K 0 n oy e s und durch die Amtseinsetzung Hiranumas im Mlnlsterpräs'dium zum Ausdruck ßekommen war, trägt ein charakteristisches Merkmal: die Personen sind zwar ausgewechselt worden, keinesfalls aber die Politik. Während Konoye in gewissen Dingen Zurückhaltung übte, ist Hiranuma der radikale Vertreter der asiatisch-kontinentalen Expansion Japans. Hiranuma hat es seinen großen Beziehungen zu Militärkreisen zu verdanken, daß er — ohne Adelskreisen anzugehören wie JConoye — mit einem Ruck ans Staatsruder gelangte. Während unter Konoye noch Versuche gemacht wurden, sich mit den angelsächsischen Ländern bezüglich Jes China-Regimes auf Grund eines Kompromisses auseinanderzusetzen, ist unter ■liranuma jede solche Möglichkeit von /orneherein als verschüttet zu betrachten, iiranuma zählt ebenso wie Konoye zu je-ler Gruppe innerhalb der japanischen Oligarchie, die die Verbindungen zwischen Krone, Flotte, Wehrmacht, Hochfinanz und Zivilverwaltung aufrecht er-lält. Mit konservativen Mitteln ist diese Gruppe ständig damit befaßt, die Ziele Jes modernen Japan durchzusetzen. Für den Beobachter im Ausland war es daher licht leicht verständlich, warum die Personen in der Führung wechseln, wenn die Ziele ohnehin die gleichen geblieben sind. Eine Erklärung ist hiefür leicht zu finden: 2s ist die immerwährend neue Anpassung sn die Situationen, wie sie die Frontlage, das diplomatische Terrain oder die Innen-'age erfordern. Ein gutes Beispiel liefert gerade der jüngste Regierungswechsel. Es entsprach durchaus japan'scher Denkart, daß der etwa zu liberale Prinz Konoye seinen Platz dem radlk-^len Hiranuma überlassen mußte: dem konsequentesten Verfechter des japanischen Imperialismus. Konoye war im übrigen der Mann, der den Versuch eines Ausgleichs mit den angelsächsischen Mächten unternahm, wobei er jedoch zum Scheitern gebracht wurde. Nach japanischen Begriffen mußte also der Mann gehen, der diesen Versuch un-nernommen hatte, um einem Anderen den Platz abzutreten, einem Manne, der entschlossen ist, dem Ausland zu zeigen, oaß Japan zu seinem Ziele auch ohne Zustim-munfi der interessierten Mächte gelangen werde. Alle Anzeichen der neuen Innenpolitik zeigen, daß die Regierung entschlossen ist, das alte System ausrumerzen. Diesem alte System war oder ist .noch derart zähe, daß alle Versuche in der Richtung seiner ßeseitigun«* miR'angen, obwohl die beiden Parteien des Landes — Seyukai und MInst'ito — ihrer eig-^nen Machtver-ringerunt; zustimmten, dabei aber noch immer ein eigenes Leben führen möchten. Hirnnunia will eine einzige, totalitäre politische Partei na^'h dem Vorbild Italiens und Deutschl^>nds schiffen, e'ne Partei, deren Anf^iahe darin bestünde, das Programm ler OliraTh'e zu akzeptieren und in einem f'kt'ven Par'ament jede Maßnahme der Rpr'ierun'T zu billifren. Hiranuma d^oson Weg bereits eingeschlagen, er geh* daran, den Plan restlos zu verwirklichen. 2>lr iMariborer Zeitung« Nummer 51. 2 Freitag, den 3. März 1939 :8rginn Der :Buöget5e&atte in Der 6fupf$tina Stnansminffttr (9furl6u aber Oo« 3uöget unö öle SinansDolftil fter Oteoltrung B e o g r a d, 2. März. Die Skupschtiiia trat gestern vormittags zu ihrer ersten Vollsitzung zusammen, um in grundsätzlicher Beratung zu dem von der Regierung unterbreiteten Staatshaushalt des Rechnungsjahres 1939-1940 und der Vorlage des Finanzgesetzes Stellung zu nehmen.' Die Abgeordneten waren fast vollzählig erschienen, in den Regierungsbfln-ken sah man alte Minister, auf den Galerien ein großes Publikum, aber auch d^e Diplomatenloge war gut besetzt. SIfupschtinapräsMent S i m o n o v i d brachte nach Erledigung der Protokoll-formalitäten ein Be*Heidstelegramm zur Verlesung, welches die Skupschtina aus Anlaß des Ablebens des Senators Dr. Din ko Trinajsti^ an den Bruder des Verstorbenen, den Pfarrer Trinajstic in Vrbnik puf Krk, gerichtet hatte. Die Skupschtina-abgeordneten nahmen die Verlesung des Beileidstelegrammes stehend entgegen, um auf diese Weise den verstorbenen Senator zu ehren. Nach Entgegennahme eines kurzen Präsidialberichtes über verschiedene Angelegenheiten der Skup-schüna ging das Haus zur Tagesordnung über: grundsätzliche Beratung über den Staatshaushaltsplan pro 1939-1940. )3roa &efu(M Berlin Prag, 2. März. Der neue Primator faezw. Oberbürgermeister der Stadt Prag, Dr. Klapka, der an Stelle des BeneS-Anhängers Dr. Z e n k l vor einigen Tagen zum Stadtoberhaupt ernannt worden warwird sich über Einladung des Stadtprüsi-denten Lippert mit mehreren Stadträten zu einem Besuch der Reichshauptstadt nach Berlin begeben. (gnqllfdDe eifmme für galie btr deutfd^en flolonftn Ein Appell des englisch-sozialistischen Abgeordneten Rodden Buxton. London, 2, März. Diu »Times« bringt einen Artikel des bekannten engli-tichen Publizisten und Unterhausabgeord-neten Charles Rodden-B u x t o n, der die Kampagne im Zusammenhange mit den ikutschen Kolonia1forderun.G:en schärf-stens verurteilte. Buxton erhebt die Frage, nb denn irgendjemand ernstlich daran Rlaube, daß das deutsche Volk gezwungen werden könnte, den Stand dar Kolo-nkn im Sinne des Versailler Verlrages an zuerkennen. Niemand köntie auch tiaraji glauben, daß das deutsche Volk überhaupt auch nur für längere Zeit ohne Kolonien bleiben könnte. Das können nur Menschen glauben, die aus der üefichich-tc nichts gelernt haben. Die Kol"nialfr;ige könne nicht immer wieder auf d^'n zweiten Rang herabgedrückt werden.. Dia britische Regierung müsse die Initiative übernehmen. Burton beantragt di? Einberufung einer internationalen Kolonialkonferenz, die es Deutschland als ^leiciiberech-figtem Mitglied ermöglichen würde, an einer gerechten Neuaufteilung des afrikanischen Kolonialbesitzes teilzunehmen. Diejenigen, die sich geg^n die Rückerstattung der Kolonien aussprechen, seien weniger an den Kolonien interessiert als vielmehr am Kampfe gegen den r/Dik-tator« und das x^nazistische« Deutschland, wobei vielfach Verleumdungen zur Anwendung gelangen, wie sie in der Kriegszeit üblich gewesen seien. Ein Denkmal der — Frauenmode. N e w y 0 rk, 2fi. Feber. Eines der ori-Kinellsten Denkmäler, liie jemals errichtet wurden, dürfte das von der Organisation der Damenschneider in San Fran-*:isco in der Nähe des Hafens aufgestellte Denkmal sein, das die Mode darstellt. Das Denkmal wird zu jeder Sa'son in ein neues Kleid gehüllt, das dann als Vorbild für die jeweilige Mode dienen soll. Heller Kopfl Praktischer 51nn! Infierieren bringt Gewinn! Als erster erschien Finaitzminlster Vo-jin Qjuridid auf der Rednertribüne. Der Pbianzminister verwies in seinem Expose hauptsächlich auf die bereits im Finanzausschuß hingewiesegeo Momente. Der Finanzm?nister kam zunächst auf die Richtlinien der Finanzpolitik der Regierung zu sprechen» Indem er betonte, daß er sich bei den Ausgaben von hierarchischen Grundsätzen und der Stufe der Notwendigkeit der Erfordernisse habe leiten lassen Der Minister sprach sodann von der Berechtigung der Ausgabenver-mehrung und deren Zwecken. Man könne sagen, daß das Budget Jugoslawiens seit zehn Jahren stabil sd. Wie bereits im Finanzausschuß festgestellt worden sei, habe das Finanzministerium die Einschätzung der Einnahmen aufrichtig auf der Ba sis der aufgezeichneten und kontrollierten Resultate vorgenommen. Der Minister befaßte sich sodann mit der Struktur der Eingänge sowie mit der Schaffung derselben, die von einer Reihe von Wirtschaft liehen Faktoren abhänge. Der Finanzminister schloß seine Ausführungen mit den Worten: »Nach dieser kurzen Darstellung des unterbreiteten Budgets pro 1939-1940 und der Unterlagen, auf denen es errichtet wurde» l^aube ich zu der Schlußfolgemng berechtigt zu sein, daß größte Sparsamkeit beobachtet wurde, mit der die wesentlichen Erfordernisse des staatlichen te bens gedeckt werden. Die Mittel ztir Dek kung dieser Erfordernisse wurden einvernehmlich mit der fiskalischen und wirtschaftlichen Kraft des Volkes eingeschätzt« (Lebhafter Beifall des Hauses). Nach dem Exposee des Finanzministers brachte der Mehrheitsberichterstatter des V^nanzausschusses» Asim P o p o v i den Bericht des Finafizausschusses zur Verlesung. Die Sitzung wurde sodann abgebrochen, um nachmittags fortgesetzt zu werden. Das Interesse für die Generaldebatte ist sehr groß, haben sich doch nicht weniger als 50 Abgeordnete zu Worte gemeldet An der Debatte beteiligten sich die Abgeordneten Otto Gavrilovid-Fischer (Jugosi, Rad. Unton). Mflorad Markovi£ (JugosL Nat Part), Dr. J. L.avri2 (Jug. Rad. Unton), Vdlmlr Nedeljlkovi^ (Vereinigte Oppositton), Dlmltrije Pavlovlö (Jug. Rad. Union) und Adam Marin, worauf die Sitzung geschtossen wurde. dauer beendet. Sechs Angeklagte, darunter der Räuberhauptmann P e t r a k selbst und die Mitangeklagten Joset B o j i £ i c, Peter Arsenovi<^ Milorad P a j i Ra disav Stcfanovid und Bora N iko-1 i 6 wurden zum Tode durch den Strang verurteilt Zwei weitere Angeklagte erhielten lebenslänglichen Kerker, zwei Angeklagte je 20 Jahre Kerker und zehn weitere Komplizen geringere Haftstrafen. 0$lagarH0rr 3ugrlfF der po)nif(De 9te&e Berlin, 2. März. Die Berliner Börsenzeitung« polemisiert mit dem Obmann des Außenausschusses der französischen Kammer, M i s 11 e r, der in einer Rede erklärt hatte, der neue Botschaf-tei Frankreichs In Burgos werde der spanischen Regierung den Rat erteilen müssen, sich von jeglicher Kuratel freizuhalten. Dieser Rat sei deplaciert, ebenso Mistlers Hinweis auf die »gespannte Lage in Ifalien torrad und schafften sich ein kleines Motorboot an, mit dem sie das AegMische Meer glücklich Überquerten und schließlich an der Küste von Palästina verunglückten. Ein tol?er GaTtnertHck. Wa r s c h a u, 2. März. Einem geradj-zu tollen Gaunertrick sind znhlreiche Straßenpassanten wrihrend der kürzlich in Lodz abgehaltenen nfichflichen I.ufl-schut7:übung zum Opfer gefallen. AI? Fliegeralarm gegeben wurde unfl die Straßen Passanten in die Luf'schulrkeller fliicht-»-fen, hielt ein Mann, dessen re^'htf'r Arm eine Art Ordnerbinde zierte, eine Reihe von Einzr»lTänfTer an und frarrte in beff^h-lendem Tone nach der Alarninarole. Da niemand die Parole kannte und auch nicht mit den Behörden in Konf'ikt kommen wollte, wurde das von der ^fAmtsnerson« ausgestellte Strafmandat mit je 2 Zloty eingelöst. Erst als der Betrüger von einem Geheimpolizisten d'C 2 Zlnty einkassieren wollte, fand d'e *Luft<;ch"^7.Vrintro11o« ein jähes F.nde. Nun sitzt der Betrüger hinter Schloß und Riegel. Wettrennen im Nordatlantik. K 0 p e n h a g e n, 28. Fcber. Im Nord atlantik ist augenblicklich ein dramatisches Wettrennen zahlreicher Schiffe im Gange, um einer während e'nes heftigen Schneesturmes in der Nähe der grönländischen Küste in höchste Seenot geratenen norwegischen WaIf:.ngf!ottilIe H''lfc zu bringen. Drei der Schiffe haben SOS-Rufe ausgefunkt, die d'e Kapitäne einer Reihe von Schiffcn veranlaßtcn, sofort ihre Route zu ändern und den bedrängten Schiffen zu Hilfe zu eilen. Dem norwegischen IJeberseedampfer »Dottingholm« ist es inzw'schen gelungen, d'e Besatzun gen zweier der havarierten Schiffe an Bord zu nehmen. Die beiden Fangschiffe sind untergegangen. Mit dem dritten noch ■n Seenot bcrndl'chcn Schiff ist d'e Ra-diovcrbindung seit Montag abends unterbrochen. so daß man befürchtef, daß das Schiff mitsamt der IRköpfigen Besatzung gesunken ist. Di-e Rettungsaktion der »Dottingholm« gestaltete sich überaus dramatisch. Während die großen Re A^arihofL'r Zeitung^< Nummer 31. flcktoren dtb Dampfers die hochgehende See absuchten, verfolgten die Paspaßiere durcfi die (.uken das Rettungswerk für die Sthiltr!ijch:;;en. Außer dem norwegischen Passicrdampl'er sind auch einige nin.'riknnr-.clie und britische Dampfer mit \'olldanipf in Richtung auf d'e angegebene Pos tion unterwegs, ohne bisher abef \oii dem noch vermißten dritten norwe-•;sehen Fanfischiff auch nur die gering-sk* Spur, Leuchtraketen oder Wracktrüm-rner i ntdecken zu können. Freitag» den 3. März ItÖÖ--------- _ ^ Das bestrafte Mitleid. Londoner Zeitungen haben in diesen Tugcn zu einer S/immii«ng für einen Ge-tängnisv/ärter auigerufen, der im Jahre l'SOß nu?. seiner Anifsstellung entlassen v.urde, weil er anstatt seinen Vorschrif-U'H der S^i'n"ic meines Herzens gehorchte. hiterc^sant ist, daß es sich bei dem rkfangentn, den er l>etreut hatte, um den englischen Gesell5chaftskomödien-D;chter n?k.Qr Wild? h-indelte, Jjr bekanntlich 7vvei Jahre im Zuchthaus zu Reading zubrachte. Toni .Martin, so heißt d-er Wärter, brachte dem gefangenen Di'chter lif'iiiiidi eine Tas?»e Fleisc^hbrühe. Als (!:es(;; Mitkiil^-Tat herauskam, wurd»; er pension^lots entlassen. TRililärfonlronürrfantni'Ung öc5a fteriig tVi-. • > • ¥•••• ■: :•{ Ji,»/ :• '-y .• ■ ■ 'i.. t. Cai' Die obligatorische Kontroljvcrsamm-lung für die Milltärdicnstpflichtlgen wird auch heuer am großen Exerzierplatz in Tezno bei Jedem Wetter stattfinden, und zwar kommenden Sonntag, den 5. d. den ganzen Tag von 2 bis 18 Uhr. Zur Kontrollversammlung haben alle Miiitärdienstpflichtigen der (jeburtsjahr-jahrgänge 1880 bis 1916 zu erscheinen, die militärisch nach Maribor zuständig sind und in der Stadt oder in der unmittelbaren Umgebung wohnen (ia Kamnica, KoSaki, Sv. Peter, Pobrezje, Tezno, Stu-denci uncj Radvanjc). Aufzubringen ist der Militärpaß. Ausgenommen von der Ptlicht, zur KontroUversainmlung zu erscheinen, sind aUe Militärdienstpflichtigen, die militärisch nicht nach Maribor zuständig sind, ferner jene, die militärisch zwar nach Ma- ribor zuständig, aber außerhnlb der Stadtgemeinde bezw. der erwähnten Um-gebungsgemeinden wölii^haft sind; die Reserveoffiziere des jugoslawischen Heeres; die Geistlichen; alle ständig oder derzeit Militärdienstunfähigen; alle Schwerkranken, was jedoch mit einem ärztlichen Zeugnis bescheinigt werden muß, sowie die am Erscheinen Verhinderten, die jedoch ihr Nichterscheinen glaubwürdig zu rechtfertigen haben. An' der Kontrollversamnilung haben auch alle in Maribor wohnhaften Besitzer von Pferden und Fuhrwerken zu erscheinen. Kommenden Sonntag wird der städtische Autobus den ganzen Tag übjr zwischen dem Hauptplatz und dem Exerzierplatz in Tezno verkehren, um die Teilnahme an der Kontrollversammlung iedermann zu erleichtem. !^ie&er Xolltout in Ottdribor Dienstag wurde im Bereiche der Stadt Maribor durch das staatliche Veterinär-bakteriologische Institut in Ljubijana an einer Katze wieder ein Fall von Toltw'jt festgestellt. Aus diesem Gründe wird die Öffentlichkeit auf die einschlägigen Bastini mungen aufmerksam gemacht und die strenge Hundekontunmz um weitere drei Monate verlängert. .i- ■ •/; , # •; jf, . 'K i:. ff f^alilrlich in Amerika, am Strand von ''ami, sieht msin d!o3C atiffnllend »reiz-">Ve« Mode: den mit Herzen iiestickten <1 •• AaiBw. AUtvrai'aLT-L b. »Der Richter :n Birma«. Madit und Pccht in England. Von Maurice Collis. Wolfgnjig Krtiger, Verlig in Berlin. Das Buch gibt die Erfahrungen und Erlebnisse eines englischen Kolon'alrichters, fiel an sehr exponierter Siciie in den Jahren von 1927 bis l?)oO in Birma tätig war Lln VerwalUingsheanuer beobachtet über M'ncn Beruf hinaus Landschaft und Men sehen, scii'Idert die Schönheiten des frem den Landes und ist durchdrungen von der Idee der CiLreohligkoit. b. »r^Jsrkose«, der IvOman vom Kampf gegen den Schmerz von Adolf Koelsch. Albert Müller Verlag, Ztirich und Leipzig. Her neue Ruman des ausgezeichneten Naturwissenschaftlers und Erzählern 'be-iiandelt die abenteuerliche Lebensgeschichte W. T, G. .Mortons, den Entdck-kers der Aethcr-Narko.se, und wird so zur bewegten und bewegenden Geschieh W. des Kampfes gegen den chirurgischen Schmerz, in dessen endlicher Beseiti'gung (in alter Wunschtrauni der Menschheit f;eine Er/üllung fand. Ein schönes, ernstes und ungewöhnliches Werk, das belehrt, indem es unterhält. b. »Warum sterben viele MetiSchen zu T,'«jh?« Die Verteidigung der ungcvschmink Ml Wahrheit und d'e Widerlegung zahl--ficher Irrtümer von Maxim Trapp, Ver-:i|; Robiri Noske, Borna-Leipzig. Der \M'fasser geht schonungslos an die Auf-' 'kun^ zahlreicher Irrtümer, die selbst " T strebsamen, tiefgründigen Forschung lulerrch sein müssen; Trapp legt dar, 'f'> ef. Krankhc'itsrätr^el gar nicht gibt, .. sind 'R/itse! r nur deshalb, weil bis .1 u escni Tage der Ursprung der Stö-luniicn noch nicht erkannt worden ist. 'JEari&ew Ausschreibung der Entwürfe für die Werbeplakate. Die L'jitung der Mariborer Fesiv.ochc schreibt für dit VI'I. A^ariborer Festwoche- die hcucr vom 5, bis 13, Auf-ust abgehalten wird, die Aiis:jrbeitung der Enl-würie für dii- "^Veri>co!nkate aus. Die Ent-v.'ürfe sind in normaler Größe des Groß-plakatfonnats (63 X 95 cm) für Farbendruck (höchstens sieben Farben) auszunr; beiten und haben sich auf der Höhe des derzeitigen Standes der Reklametechnik m bewegen. .\m Konkurs können nur jugoslawische Staatsbürger teilnehmen, u. zw. mit einer beliebigen Z;ihi von Entwür fen, die bis spätestens 31. AA ä r z d. J. an die Adresse i>Mariborski teden, Marlbor, Grad''<, mit einem Motto versehen, zu richten sind. Gleichzeitig ist in einem verschlossenen, mit demselben Motto versehenen Kuvert die genaue Adresse mitzuteilen. Für die besten Entwürfe sind vier Preise in der Höhe von 2000, 10D0, 500 und 300 Dinar festgesetzt. Die Bewertung der eingesandten Entwürfe erfolgt durch eine besondere Jury. Die Konknrsaus-schreibung mit genauen Details liegt in allen Geschäftsstellen dos Reissbüros •.^Putnik<^ sowie in der Kanzlei der Mari-borer Festwoche zur Einsicht auf. m. Todesfälle. Ini Alter von 75 Jahren ist gestern in Kosaki der Arzt Dr. Pefer von Chrniolowski gestorben. Ferner verschied der Bezirkssekretär i. R. Josef F « r k im Alter von 72 Jahren. Friede ihrer Asche! ui. Der Slowenische Gewerbeverein hält am Samstag, den 4. d. um 20 Uhr im 5>Ka rodni dom-^- seine Jahreshauptversammlung ab. m. !n Zaj^ofje ii^t die Private Frau Vero nika W einberger, geb. ?iustersif, gestorben. R. i. p.? . m. Delegierten wähl der Pensionsanstalt. Die Pensionsanstalt für Angestellte m Ljubijana teilt mit, daß für den 4. April d. J. die Delegiertenwahl angesetzt worden ist. Das Verzeichnis der Wahlberechtigten kann bis 14, d. im städtischen Kon-s'kriptionsamt während der Amtsstunden einf;esehen werden. m. Im Mutt^erkurs des Frauen Vereines spricht heute, Donnerstag, die bekannte Schriftstellerin und Pädagogln Frau Prof, Anica C e r n e aus Ljubljann über die Fehler im Charakter des Kindes. Der Vortrag findet um 20 Uhr im Saal der Volksuniversität am SlomSkov trg statt. Der nächste Vortragsabend folgt am 7. d. m. Jahmtagung der »Edelweißler«. Der iWariborer Radfahrerklub »Edelweiß 1900« hält am Sonntag, den 5. d. um 9 Uhr vormittags im Klubheim (Hotel »Zamorec«) seine Jahreshauptversammlung ab, zu der alle Mitglieder sowie Freunde des Klubs eingeladen sind. ni. Aus der Theaterkanztei. Kommenden Samstag geht die nach mehrjähriger Pause in Maribor wieder zur .Aufführung gebrachte beliebte Oper von Smetana »Verkaufte Braut« zum dritten Mal in Szene. — Sonntag nachmittags wird zum letzten Mal als Nachinittagsvorstellung die überaus unterhaltende Operette »Boccaccio« von Supp^ aufgeführt, u. zw. nrt dem hiesigen Komiker Josef Povhe als Gast. — Abend.s wird bei crniäBigten Preisen Stimac' »Automelody« zum letzten Mal zur..Aufführung gebracht. m. Llchtb'lder- und FUmvorträge des Kreisnmtes für Arbeiterversicherung. Koni monden Samstag, den 4. d. um 19 Uhr veranstaltet das Kreisamt für .Arbeiter-versicherung im Saal des Gasthauses SpureJ in S t u d e n c i für seine Mitglieder und deren Angehörige einen Licht- Sonncftflog. tm 2, Ottfir) bilder- und Filmvortrag. Die AusfühFUin-gen werden sich auf aktuelle Fragen dö.f Arbeiterversicherung erstrecken un^ werden von rehr als 200. Lichtbildern und einem größeren Propagandafllm begleitet weVden. Zu diesem aufschliißrelch'cn Vortrag ist jedermann .geladen.'Eintritt frei! — Derselbe Vortrag wird Sonntag, d?n 5. d. um 15 Uhr im Saale des Herrn jCrnko in RuSe wiederholt. ' m. Italienfahrt des »Putnik«. In der Zeit vom 18. bis 31. März veranstaltet der »Putnik« eine Rundfahrt durch Itallwi. Die Route führt nach Florenz,' Rom, Nea-^ pel Catania, Pisa, Bologna und V'enedig. Außerdem werden noch Ausflüge auf den Vesuv, nach Pompe!, auf die Insel Capri und auf den Aethna unlernommien. (je-samtarrangement von 3780 Dinar , aufwärts. Anmeldungen, Prospekte und Infor. mationen in den Geschäftsstellen des Put nik. Anmeldungsfrist bis 6. März. ' m. Büro für die Ski-Staatsmeistersehäf-ien. In der Zeit vom 2. bis 3. d. wird anläßlich der Skiwettkämpfe tun die jugosH wasche Meisterschaft In der alpinen Kombination am Bachern am Siomskov'trg 11 (neben der Hauptpost), Parterre links, wo sich das städtische touristische Amt befindet, eine besondere Kanzlei eingerichtet werden. Die Amtsstunden sind von 7 bis 12.30 und von 14 bis 10 Uhr vorgesehen. Tel. 27-3f>. m. Tragödie im Walde. Vor einigen Tagen wurde bei Sodrazica in Unlerkraln der Jagdaufseher Franz S k a p i n erschossen aufgefunden. Nach dem Täter wurde gefahndet, jedoch vergebens. Man war sich einig darüber, daß Skapln das Opfer eines Wilddiebes geworden war. Jetzt meldete sich der 23fährige Besitzers söhn Alois Kozar aus Dvorska vas, der erklärte, daß er wahrscheinlich der. Täter, sei. Kozar erzählte, er sei auf einem verbotenen Pürschgang gewe.scn, auf einen Jagdhütcr gestoßen und von diesem angeschossen worden. Er sei darauf geflüchtet, alu-r später nochrnals mit Skapln zusammenf*cstoßen, der abermals eitlen Schuß auf ihn abgegeben habe. Daraufhin habe er auf den lagdhtitcr geschossen und sich zur Flucht gewendet. Kö2ar, der zwei schwcre Schüsse in die Brust und die Beine erhalten hatte, wurde ins ! Krankenhaus nach Kandija bei Novo ntc- PrimoDonna Ancica Mitrovic olö (Soft ZWEI BELIEBTE OPERNOASTE IJVl MAR1B0RER THEATER. Das 25jährige Bühnenjubiläum der Za-1 greber Primaaonna AnCica M i t r o v 1 (31 am Dienstag gestaltete sich zu einem umso bedeutsameren Theaterereignis, als man nicht nur die genannte Künstlerin als Amneris, sondern auch die vortreffliche ^ Ljubljanaer Sängerin Vera M a j d i c In der Titelpartie zu hören bekam. Die ge-1 samte Aufführung — Chor, Orchester und i die heimischen Solisten — wurde dadurch auf ein Niveau gestellt, welches höher lag als hei der Premiere und bei den späteren Reprisen. Erst mit dieser Vorstellung kam Leben in die hiesige »Aida«, so daß man sogar vergessen konnte, Verdis unsterbliche Oper Im Rahmen dieser Dürftigkeit gelauscht zu haben. Man kann wirklich sagen, daß die Sänger und Mitwirkenden — ja sogar der Dirigent und das Orchester — durch die beiden Gäste buchstäblich 5>hingerissen« wurden. Frau An^Ica Mitrovic, die nach ihrem Abgang aus Maribor über Ljubijana und Zagreb den Weg zu den großen deutschen Opernbühnen fand und als gereifte Künstlerin großen Formates wieder nach Zagreb zurückgekehrt ist, bestätigte mit ihrer Partie der Amneris ihren Ruiim als Sängerin und Darstellerin. Ihrer allseitigen Bühnensch5pfung ist die vollste Anerkennurvg auszusprechen. Aber auch Frau Vera M a j d i stellte sich In der Partie der Aida als Sängerin mit einer umfangreichen, starken und sehr loilti'» vierten Stimme vor, .mit der sie sich die Anerkennung des Auslands ebenso wie ihre Partnerin erkämpft hat. Spielerisch konnte ?ie an Anöica Mitfoviö nicht heranreichen, obzwar sie viel Temperament und Einfühlungsvermögen zeigte. Die mächtigen Szenen-der Oper in den Solls, Zwei- und Dreigesärigen erreichten immer neue Höhen, den Höhepunkt jedoch In der berühmten Nilszene sowie im Solo der Amneris im letzten Akt. Stärker als sonst waren Frl. I g l i 2 als erste" Prio-sterin, M a n o S e v s k i als Rhadames, A n i 10 V a r als Amonasro. Das Publikum nahm die Oper begeistert auf. Es gab rauschenden Beifall am Ende der •großen Szenen. Besonders warme Sympathien zeigte das Publikum für die Jubilarin. Man wünschte sich noch mehrere solche Abende. ]r, ♦ Während der Pause betrat Intendant Dr. Radovan BrenCiö die Bühne, um Frau Anöica M 11 r o v n C und Ihre seiner-zeitigen unvergeßlichen Opernpartien auf dieser Schaubühnc zu feiern. Im Namen des Theaters wie auch im eigeneti Namen Überreichte er der Jubilarin einen Lorbeerkranz. Im Namen der Mitglieder des Theaters Überbrachte L. 'S t a n d e k c r die Glückwünsche unä ebenfalls einen Lorbeerkranz. ' • frettag, den 3. IVttfz 193^ C .^Mafiborer ZeHunß<< Nummer 51. sto überführt, wo er strengt bewacht wird« Sein Zustand ist tiedenklich, da er mehrere Tage ohne ärztliche Pflege war. m. In der beatigefi Reprise des Bühnenstückes »Schachpartie« von ßevk spielt zum ersten Mal der Schauspieler l^ado N a k rst die HaaptroUe des Dren. m. Vjuidallsiiias in Marenberg. Dem Be sitzer Alois L a n g e r in Marenberg wurden von frcvlerißcher Hand 36 Waldbäume geschlägert und entwendet. Langer er leidet dadurch einen nicht unbeträchtlichen Schaden. m. Einbrachsdiebathal. In der Nacht zum Mittwoch dranjgen noch unbekannte Täter mit Nachschlüsseln irl den Fleischer laden des Fleischermeisters August L o b-n 1 k auf der Betnavska cesta 37 ein und entwendeten eine größere Menge Fleisch. m.-Gefunden wurden anläßlich des ^Bunten At)ends« des Männargesangver-ebies im Saal.der »Zadruzna gospodarska banka« 2 Schlüssel, 1 Paar schwarze Damenhandschuhe und 1 goldenes Halskettchen. Abzuholen Im Modegeschäft »Svila« in der Oosposka ulica. m;.Unfll]e. Auf der Reichsstraßc in Po-cehova stürzte gestern abends der 35jäh-rige Tischlergehilfe Ferdinand Krajnc derart unglücklich mit seinem Fahrrad, daß er mit schweren Kopfverletzungen bewußtlos liegen blieb. — Unweit von Verberg landete die 24jährlge Bcsitzers-tochter Angela Sommer mit ihrenv Fahrrad im Straßengraben und trug hie-bei einen Bruch des Unterkiefers davon. Beide wurden ins Krankenhaus nach Maribor überfuhrt. * Hotel »Orel«, Weinkostprobe, Ljutu-merer Auslese. 1742 III. Wien ladet Sie ein! Anläßlich der vielversprechenden Wiener Frühjahrsmesse veranstaltet der »Putnik« vom 12. bis 14. d. eine Autocarfahrt nach Wien. Der Fahrpreis stellt sich auf 260 Dinar. Die Anmeldung möge unverzüglich in den Geschäftsstellen, des »Putnik« vorgenommen werden. m. Unter die Verachiiblolconictive geraten. In der Station Qrosuplje fiel der Hilfs arbeiter Michael Knep so unglücklich unter eine Verschublokomotive, daß er hiebei gerädert wurde. Knep erlitt so schwere Verletzungen, daß er einige Minuten darauf verschied. in. Die Grippe wütet in Oberkrain. In zahlreichen oberkrainischen Dörfern wütet die Grippe derart, daß es fast kein Haus mehr gibt» in dem es nicht einen Kranken gäbe. Bis Montag gab es noch keine Sterbefälle, seitdem sind aber in einem . einzigen Dorf bereits ein 70jähriger Mann, ein 17 jähriges Mädchen und ein neun Monate altes Kind dieser tückischen Krankheit erlegen. Für ein Bergdorf, in dem die Sterblichkeit Ufering ist und viele Mem^hen 80 und mehr' Jahre erreichen, ist es schon viel, wenn drei Tote an einem Tage verzeichnet werden. Aus täk c Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 5. März, findet wie in allen deutschen evangelischen Kirchen auch in Celjc der Heldengedenkgottcsdienst statt. Der Ge-nici-ndegottesdienst wird um 10 Uhr in der Christuskirche abgehalten, der Kinder gottesdienst um 9 Uhr im Gemeindesaal. c. Jahitsversammfaing, Der Sportklub »Olymp« hält seine Jahresversammlung am 3. März mit Beginn um 20 Uhr im Gasthof »Jugoslovan« in Gaberje ab. c. Opern-Gastspiel in Celje. Dienstag, den 7. März gastiert im hiesigen Stadttheater die Ljubljanaer Oper mit Verdis »Troubadour«. Beginn ui.i 1930 Uhr. Als Dirigent wirkt Dr. Danilo Svara mit, als Spielleiter Direktor Mirko PoliC. Verdis »Troubadour« ist bei den Sängern von jeher wegen seiner dankbaren Partien beliebt, c Alca jacta est. Wir erhalten folgende Zuschrift: Nun wird es doch Ernst mit der Errichtung eines Sportstadions in Celje. An sich eine recht erh'eullche Neuigkeit. Ob jedoch der Platz hierfür besonders günstig gewählt erscheint, das wollen wir dem Ermessen der Bewohner unserer Stadt überlassen, hinter deren Rük- 2)er jOaudlDoltplan öcr etaMgrmefnde M 3,224.430 DINAR AUSGABEN IM NEUEN FINANZJAHR SANIERUNG DER STADTSPARKASSC ~ 50*/» STEUERZUSCHLAGE — REGELUNG EINIGER TAXEN Der Stadtrat von Ptuj hielt Montag ei-[Jahre 1927 dio ganze Post bereits auf ne Sitzung ab, die lediglich der Verabschiedung des Voranschlages für das mit 1. April beginnende Finanzjahr 1939-40 galt. Nach dem einleitenden Bericht des Bürgermeisters Dr. R e m e c ergriff Finanzreferent F r a s das Wort und erstattete ein Erposee Über die Finanzlage der Gemeinde. Nach längerer Aussprache wur de der Voranschlag an g e n o ni m e n. Die Ausgaben der Stadtgemeinde belaufen sich insgesamt auf 3,224.430 Dinar und sind um 80.870 Dinar größer als im laufenden Jahr. Da jedoch für die Bedeckung der Bedürfnisse des V e t e r i-n ä r d i e n s t e s ein besonderer Fond ins Leben gerufen worden ist, der 19.200 Dinar Ausgaben und ebensoviel Einnahmen vorsieht, ist die tatsächliche Erhöhung größer und beläuft sich auf 100.070 Dinar. Der Voranschlag ist vom Geiste der größtmöglichen S p a r m a ß n a h-ni e n getragen, doch werden unanfschieb bare Investitionen vorgenommen werden, um keine Störung im Funktionieren des Betriebes eintreten zu lassen. Der Haushaltplan sieht die Aufnahme einer Anleihe von 600.00 Dinar zum Bau des neuen Kindergartens und einer solchen von 200.000 Dinar zwecks Anschaffung eines neuen Kessels in der städtischen Badeanstalt vor. Aus diesem Grun de werden die entsprechenden Positionen im Voranschlag etwas erhöht. im Zuge der S a n i e r u n der Stadtsparkas sc wird der Schuldendienst gegenüber dieser Anstalt nicht erhöht, sondern vielmehr noch etwas vermindert. Mit der Stadtsparkasse wurde nämlich ein Abkommen getroffen, wonach die Frist für die Tilgung der bisherigen Schulden von 12 auf 20 Jahre verlängert und der Zinsfuß von 8®/» auf 6"/o herabgesetzt wurde. Eine große Last stellen für das Geldinstitut und die Gemeinde die alten österreichischen Kriegsanleihen dar. Nach dem Kriege wurde der Ausfall an Zinsen der Gemeinde als Garantin 7ur Last geschrieben, so daß im mehr als 6 Millionen Din. anwuchs. Dann begann die etappenweise Abtragung dieser Schuldenpost, so daß sie sich im Vorjahr auf 1,178.402 Dinar ermäßigte, gleich zeitig verringerte sich auch die Bürgschaft der Gemeinde für die Kriegsanleihen auf 1,610389 Dinar. Nun übernimmt die Gemeinde den Rest der Kriegsanleihen zu 2®/o Zii^^e"« wobei die Garantie gelöscht wird. Dadurch wurde der Stadtsparkasse diese große Last abgenommen und die An stalt kann sich fortan unbehindert entwik-keln. Die Erfordernisse einzelner Positionen sind infolge verschiedener in Ausicht genommener Maßnahmen etwas erhöht, so wegen des Weinniuseunis, die Erhöhung ^ler Arbeiterlrthne usw. Die B e d e c k u n g mußte ebenfalls teilweise erhöht werden, weßhalb einige Taxen hinaufgesetzt werden mußten. Einige Gebühren wurden abgeändert, um eine gerechtere Belastung zu erzielen, so daß in gewissen Fällen sogar eine Senkung der Taxen erfolgt. Dem Ansuchen der Gastwirte um Senkung der Verzeh-rungssteuer auf Wein von 1.25 auf I Dinar pro Liter konnte nicht stattgegeben werden, hingegen wird im Laufe des Jahres die vSteuer auf Weinmost vielleicht ganz fallen gelassen werden. Einer Regelung wurden die Bautaxen, die Leichenbeschaugebühren, die Hundesteuer, die Lustbarkeitstaxe und die städtische Einfuhrsteuer unterzogen. Die Au-totaxe wurde etwas {gesenkt, dafür aber die Steuerfreiheit für die Kraftwagen der Aerzte und Tierärzte aufgehoben. Das Defizit im Haushaltplan in '>Jr Höhe von 508.590 Dinar wiTd durcii einen Zuschlag zu den direkten Steuern in der Höhe von 50% wie im Vorjahre ausgeglichen. Die städtische und die Feuerwehr-Musikkapelle werden wieder vereinigt werden, um die .'Vusgaben zu verringern. rUrfttfff REPERTOIRE. Donnerstag, 2. März um 20 Uhr: Schachpartie«. Ab. A. Freitag, 3. März: Geschlossen. Samstag, 4. März um 20 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ab. D. Sonntag, 5. März um 15 Uhr: »Boccaccio«. Ermäßigte Preise. Gastspiel Josef Povhe. — Um 20 Uhr: »Automelody«. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Solf^utiiüerfität Freitag, 3. März: Prof. Dr. Cermcij (Ljubijana) spricht über ^^Ptolomäus und Kopernikus«. Montag, 6. März: Dr. Ivo Sorli (Mnri-bor) spricht Über das Wesen der tlote. ken ganz i'm Stillen mit den Bauarbeiten bereit begonnen wurde. Jedenfalls werden die Besucher unseres in weltverlorener Stille gelegenen schönen Stadtfriedhofes kaum sonderlich darüber erbaut sein, wenn sie knapp unterhalb des Gottesackers über ein halbes Hundert Arbeiter mit Ebnungsarbeiien fieberhaft beschäftigt antrefffin und zu ihrer Überraschung erfahren werden, daß hier an der Errichtung des Sportstadions gearbeitet wird. Nun wird es wohl bald für immer vorbei Sehl mit der idyllischen Ruhe und dem heiligen Frieden, die unseren Gottesacker bisher weihevoll umgaben. Wie lange noch und das erste FuÖballwettspiel wird dort oben stattfinden mi-t dem hier üblichen Gejohle, Gegröhle und Gepfeife, kaum einen Steinwurf vom Friedhof entfernt. c. Kino Union. Von Donnerstag bis Sonntag der spannende Gesellschaftsfiim »Tamara« mit Vera Koren, Viktor Fran-cen und Colette Darfeuil. c. Kino Metropol. Von Donnerstag bis Montag die achtjährige TraudI Stark, der kleine große Filmstar, der Shirley Temple eine ganz gehörige Konkurrenz macht, zeigt sich mit seinem entzückenden Spiel im Großfilm »Prinzessin Sissy«. Es wirken auch Paul Hörbiger und Hansi Knoteck mit. Österreichs Vergangenheit wird in dem Stück, lebendig. In deutscher Sprache, lArko. — Beiden geschätzten jubelpaa-Uen unsere herzlichsten Glückwünsche! k Trauung. In Kocevje wurde der dortige Fleischhauermeister Herr August J a k s c h e mit Frau Maria P f e f f e r getraut. Wir gratulieren! \ Todesfälle, In KoCcvje verschieden in den letzten Tagen der Oberniaschinist d. R. Albert Eppich, der Schneidermeister August D ü r f e I d sowi« die Kaufmannswitwe und Realitätanbesitze-rin Frau Amalie K o r i t n i k, geb. Hofmann. — In Koprivnik (Nesselthal) starb der Gastwirt und Besitzer Josef Lackner: der Dahingeschiedene machte sich um den Ausbau des Feuerwehrwesens sehr verdient und war Inhaber des St. Savaordens 5. Klasse. — Friede ihrer Asche! Esplanade-Tonkino. Der Clou der Saison; die .sens. Premiere des best, wertvollsten Gesang- und Musik-Weltschlager.^ »Sie und ihre 100«. In der Hauptrolle die phänomenale reizende junge Sängerin De-anna Durbin. Der musikalische Teil die-.ses humorvollen Filmes ist ausgefüllt mit Kompositionen von Wagner, Cajkovsky, Liszt, Mozart und Verdi und ausgefulirt unter dem berühmtesten Orchester des j Dirigenten Stokovsky. Ein seltenes T.r-lebnis für jedermannt Burg-Tonkino. Nur bis einschlieBlicli Freitag Adolf Wohlbrück in dem Sensationsfilm »Der Apachenkönig«. Ein nerven aufpeitschender Kriminalfilm aus der Pariser Unterwelt, — Ab Samstag der deutsche Lieder- und Sportfilm »Konzert in Tirol« mit Heli Finkenzeller, Hans Holt, Fritz Kampers und den berühmten Wiener Sängerknaben. Herrliche Winteraufnahme von Kitzbüchel. — in Vorbereitung »Eine Nacht im Mai« mit Marika Rökk. Union-Tonkino. Bis einschließlich Don nerstag »Herren in Ekstase«. Eine bekann te und komische Schlageroperette mit den Pariser Lieblingen Pills und Tabet in den Hauptrollen. Der Film ist nach der berühmten Operette -^^Toi c'est moic gedreht und bringt eine ganze Reihe lustiger und pikanter Verwicklungen. Jedermann wird sich köstlich unterhalten. — Es folgt; Der originelle Gangsterfilm »Das Gespenst um Mittemacht« mit Boris Karloff" in der Haupt rolk'. Haäa-pMftomm Hdtevie k Ehejubiläum. In Kocevje feierte dieser Tage Herr Georg Hönigmann mit seiner Gattin Maria seine goldene Hochzelt. Die Jubilare sind die Eltern des dortigen Lederhändlers Josef Höni-gmann. — Das silberne Ehejubiläum begingen Herr und .Frau Rechtsanwalt Dr. Hans Häuptziehung der staati. Klassenlotterie Ziehung am t. März. Uin 100.000^: 41697 l)ht 35.000.—: 3630 Dln 25.00a—: 86723 DIn 204)00.—: 39976 Din 15.000.—: 18712 81755 32587 Dhi 12.000.—: 14840 24778 8033^ Din 104MNW: 4658 12330 37148 39877 43760 4569M 49075 54115 88395 Ohl 8000.—: .^94 53706 .')9417 63300 34404 05353 Diu 6000.—: 3973 6103 0444 11074 39893 32SI7 33280 664."»2 84152 86159 92267 95506 Dhi 5000.—: 2332 4650 11330 14845 25412 27740 41107 54930 57430 63540 69622 84060 00R4r> Din 3000.—: 885 12303 18405 20171 20590 Xm9 ;i3674 16551 51777 50554 60614 6:1228 6SR56 »>925« 713% 74813 86555 31107 92241 (Ohne Ciewähr.) Bankgeschäft Bezjak, Maribor, Oosposka ulica 25 (Tel. 20-97). Bevollmächtigte HauptkoUektur der Staatsklassentotterie. Freitag, 3. März. Ljttbljana, 12 PI. 13.20 RO. 18 Für die Frau. 18-40 Französisch. 10 Nachr., Nationalvortrag. 20 Orgelkonzert Prof. Ran-cigaj. — Beograd, 18.20 Konzert. 10.30 Nationalvortrag. 20 Konzert Antonio Ja-rigo (aus Zagreb). — Beromünster, 1H.4ö Lieder. 20 Hörspiel. — Budapest, 17.10 Zigeunermiisik. 19.15 Lieder. 20 »La Trc-viata«, Oper von Verdi. — London, 18 Kamniennusik. 10.25 Hörspiel. 20 Bume •Musik. — Mailand, 19.20 PI. 21 Sinfoniekonzert. — Paris, 19 Konzert. 20.30 Bunte Musik. — Prag, 18.25 Buntes Programm. 20 Hörspiel. — Rom, 19.20 PI. 21 Operette. — Sofia, 19.15 Violinkonzert. 10.50 »Der Barbier von Sevilla«, Oper von Rossini. — Straßburg, 19.30 Gesang. 20 Operettenabend. — Leipzig, 18 Vortrag. 10 Hörspiel. 20.10 Konzert. — München, LS Vortrag. 19.10 Wunschkonzert. 20 Siufn-niekonzert (Dirigemt O. Kabasta). — Wien, 12 Konzert. 15.15 Ital. Musik. 16 Konzert. 18 Kammermusik. 19 Vortrag. 30 »Don Giovanni«, Oper von Mozart. — Berlin, 18 Konzert. 10 Fl. 20 >>Der Freischütz«, Oper von Weber. und j!>unior Glück tm Unglück. v^Wie geht es eigentlich deinem Frenn 1 nach dem schweren Unfall?<' »Ach, danke, sehr gut! Er hat sein (k-dächtnis verloren und weiß nun nichi mehr, daß er verheiratet ist.< ♦Marlborer Zeltungt Nummer 51. Freitag, den 3. Min t030 iUklii fff/ffrfiTffrfll/ f w« nli'rg ürö ^u^enDatiDrld &ird& 6en ©laol *^T:nSCI!ÄR?TE KONTHOLLE der einfuhr AUS DEVISENLANDERN — AUS- ful:^?r?ä:.i!en fü« den Export nach England Wie schon seinerzeit berichtet, hat der tungsbereich sehr beschränkt, aber die jiilicre Finanzjii n stcr Let;ca im Jänner Talsache der Gewährung solcher Einlö-d. J. e".L" W'u erlassen, d e erheb sungskurse kommt emer Exportprämie Hell in die b:slicri:je Freizü^j gkc t der für die Ausfuhr nach Großbritannien jii^^oslawlscncn t^nfulir e'ng.eift. Die am 5leich, Der Export in sogenannte Dev'senlün-der betrug im letzten Jahre 1631 Millionen Dinar und erreichte damit 32% des Gesamtexportes. Im Vorjahre waren Exporte m Werte von 2365 M'H, Dinar od. 38% der Gesamtcxpörte nach Devisenlän dem gegangen. Der Handel In dieser R''Chtung brachte e'nen Exportüberschuß, der im Jahre 1937 noch fi60 MIH. D'nar betrug, 1933 aber auf 101 Mill. D'nar zu-rückg'ng. Diese Veränderungen im Handel mit Devisenländern haben in Jugoslawien ähnliche Bcstrebunj^en au'''^elöst wie verwandte Umschichtungen im rumänischen Handel. 14. Fthcr m iCrafi rjetretenen Bcsiinimun /Ten eiwcilcin den Rahmen der seit 193Ö bcslclicnclcn, aber bisher nur wenig flihl baren E i n f u h r k o n t r o I 1 e. D e L'ste jener Waren, deren E'nfuhr aus D e visenländern bcwiH'gun.qsprrch-111; wnr, umlr.ßte früher rund 30 Artikel. Die neue Verordnung; erhöhte d"e Zahl der ZoIIposit'onen, die unter das Bewil-Üi-^Mni^sverfaliren fallen, auf annähernd 1?0. Ö'e VcriTij'jung besagt, daß die von der Verordnun;^ erv/ühnten ^Varen aus N:clitclenringstaatcn nur dann e'ngeführt werden können wenn eine besondere Be-wiil'gun^ h'erzu, die von der National-banl: auszustellen ist, vorgewiesen w'rd. Au3 Clearinnstaaten können die Waren ohne Bewlir-gung eingeführt werden. Zu den Clearin,n;staaten zählen IViitsrliland, Polen, die Tschecho-S!owa ke"', Un,",rirn, Piimän'en, Bulgarien, Griechenland, die Türkei und Itar-en, Die Liste erfaßt zahlreiche Industrleer-zei!,fTnisse, wie z, B. Text'lwaren, Elsen-und Stahl waren und Metallwaren verschiedener Art, Dampfkessel, Maschinen verschiedener Art, Elektromotoren, Dyna momasehincn, Rundfunkapparate, Fahrräder, Automobile und deren Ersatzteile, Motorräder, Rechen-, Schreib- und Ver-vieUälfgunssmaschinen. Es Ist leicht zu erkennen, daß das erleichterte Bewilli-giinj^sverfahrcn die Einfuhr aus den Clea riPTStaaten erleichtert, die Einfuhr aus En'^Iand, Frankre ch, I3clgien, Holland u. den Vere-nigten Staaten dagegen er-scliwcrt. Daraus zu schließen, daß die Re fjlcrun'T etwa dem deutschen Handel eine besondere Freundlichkeit erweisen wollte, erübrigt s'ch, da die Einfuhrlenkung in erster Linie das A'^u flauen von Clearingforderungen ver-nic'den und somit der eigenen Ausfuhr beh'lflich sc n will. Die n nfuhrbewilligungen finden eine Ergänzung in der Gewährung von A u s-fuhrdevisenpräm ien. So gewährt in neuerer Zeit die Nationalbank einen Sondorkurs für englische Pfunde, die aus dem Erlös bestimmter Exporte nach Großbritannien stammen. OlcGCs Aui.'^eldsystem i-st In seinem Gel- a?6r die Kommun«Unlefh«n 1497 (1397), die übrigen Kredite 303 <321) und die Kontokorrente 1322 ,(1054) Millionen Dinar. Der Relngew nn*betrug 49.4 (44.1) Mill. D'nar, wovon auf den Staat 37.3 (34.3) Millionen entfallen. X Der Weinmarkt In Ljutomer wurdi' Mittwoch den ganzen Tag abgehalten. Ö.' schickt wurde die Ausstellung von 161 Sorten aus dem Welfibaubezirk Ljutomer. 28 aus Strlgova und 12 Sorten ius Oornj i Radgona (größtenteils Jährgang 1938)' Verkauft wurden gegen 600 H:ktoliter, be deutend weniger als in den früheren Jahren. Der Besuch war, mittelmäßig, da di: üblichen Interessenlen aus Otstcreich gänzlich ausblieben. Glclclize't'g wurde eine Tagung der WeinbiuproHizentcn abgehalten, in, der einige Fachleute verschiedene Fragen behandelten. X Zur Wled^raufnahma dar Vlehaus-hilir nach Italien werden nach Beograder Informa^'onen schon In einigen Tagen m Fiume Verhandlungen zw'Schen den bei-derselt'gen Stellen -aufgenommen werden. Im Herbst stellte Hal en die V'eheinfuhr wegen ungenügender Futtervorräte ein. Da dieser Mangel jetzt behoben erscheint, werden w eder größere Mengen Rinder übernommen werden. X Der Pcseta'Kurs. Zwischen der republikanischen und der nationalspanischen Peseta herrscht gerjenwärtig ein L j u b I j a n a, 1. Feber. Dsvisen: Berlin 1756.12—1773.88, Zürich 995—1005, London 204.60—207.80, Newyork 4346.75 sehr großer Unterschied, Während die re —4406.75, Paris 115.35—117.65, Prag publikanlsche Peseta kaum 1 Centime in 149.75—151.25, Trlest 229.75—232.85; Paris wertet, wurde d'e Franco-Peseta deutsche Clearingschecks 13.80, englische jetzt In Frankreich mit 1.50 Franken fest- Pfund 238, Im freien Verkehr 258, gesetzt, was etwa 2.20 Dinar entspricht; Zagreb. I. d. S t a a t s w c r t e. 2 % I ^ p,m,ja),„me38e wird vom Kriepjsschaden 476—0, 4% A^rar 62—0, 4% Nordagrar 61.50—^2.50, 6%Begluk9l —92, 6% dalmatin'sche Agrar 90.75— 91, 7% Stabilisationsanleihe 98 50—0, 1% Investitionsanle'"he 101—0, 1% Selig-man 101—0 1% Blair 95.50—05.75, 8% Blair 101.50—102; Agrarbank 228—0, Nat'onalbank 7900—0. X Ffir den Güteraustausch mit den Vereinigten Staaten hat die jugosbwische Na tlonalbank neue Anleitungen herausgegeben, die mit 1. d. in Kraft traten. 12. bis 19. d. abgehalten werden. Die neue Republik wird in der Messe vor Augen führen, daß sie noch immer ein bedeutender Exportstaat ist. Die Messe wird auch von den Deutschland ab<*ctretenen Sude-tengebieten beliefert werden. I X Wiener R'ndcrmarkt. Auf den letz-{ten Markt wurden um 203 Stück Mast-und 150 Stück Beinivieh weniger aufgetrieben als in der Vorwoche, näml'ch 1391 Stück Mast- und 536 Stück Beinivieh. iHievon stammten 1187 Stück Mast- und „ . '535 Stück Beinivieh aus dem Inland. Bei X Eine Verordnung über die Energie- lebhafter Nachfrage verteuerten sich Wirtschaft Jugoslawiens wird die Re.-^ie- innerhalb der zuläss'gen Grenzen rung demnächst auf Grund der im Finanz- 3 ^is 3 Rpf., gute Kühe um 1 Rpf, je gesetz enthaltenen Ermächtigung herausgeben. In Beograd trat eine Kommission von Fachleuten zusammen, um den Entwurf dieser Verordnung zu prüfen. X Die StaatlicHe Hypothekarbank veröffentlicht ihre Jahresbilanz, aus der er- Lebendgewicht., sichtlich ist, daß sich der Kassenstand zu Jahresende 1938 auf 606 Millionen (gegen 812 M'llionen im Jahre 1937) belief. Die Hypothekarkredite betrucren 1879 (1972), KMogramm. Die Preise für Stiere und Beinivieh blieben fest behauptet. Es kosteten: Ochsen 66 bis 99 (105), gute Kühe 55 b's 69 (90), Stiere 70 bis 76 (79) und Beinivieh 46 bis 53 RpL je Kl'logr. lür. In der ll:i'.i;"lbiiclilirltun.^ eines großen lM".oliai!":si^zt sie Trp; für Tag acht nc':n, ti'iMt ihren Arbeil?nlatz aus. LJI.iut auf dem llciinws.g vor den Schau- fenstern der Geschäfte stehen. Träumt sich in kleine und große Wünsche. Schwärmt mit Freundinnen von schönen Kleidern, erfüllt sich manche Sehnsucht. Besucht hin und wieder ein Kino oder Theater, geht einmal tanzen. Findet sich in den Seiten eines Romans, erlebt ein Schicksal, als wär es Ihr eigenes. Manchmal, wenn sie in stillen Stunden über sich selbst nachdenkt, muß sie zugeben — ihr Leben ist nicht groß. Nein bestimmt nicht. Es ist aber auch nicht sorgenvoll — aber auch nicht vom Glück getragen. Wenn m*an so jung ist und voller Wünsche, dann denkt man oft an das Glück. Glück? Eine Sommerreise, auf d'e man sich das ganze Jahr hindurch freut. Ein neues Kleid. Vielleicht eine Verabredung mit Herrn Mölms aus der Direktion. Er hat sie schon oft ein'^cladcn. Aber Irene hat keine Lust, keine rechte LusL Bestimmt er sieht gut aus. Herr Mölms Ist der Geschmack vieler Mädels. Doch, aber denkt sie, der sucht auch nur ein Abenteuer. Sie kennt das. Es ist nicht nur Herr Mölms so. Meist ist es das alte Spiel und dann auch meist das alte Ende. Uebcrhaupt — die Liebe... Vielleicht war das einmal eine Liebe, der junge Mann auf der ersten Seite ihres Photoai-bums. Sie beide waren damals noch sehr jung. Sie sahen alles ?o leicht an. Aber dann kamen die Wellen des Lebens. Horst bekam eine andere Stellung in einer weiten Stadt. Sie sieht ihn noch immer an dem Abteilfenster stehen und sie winkte noch immer, wo schon längst der Zug nicht mehr zu sehen war. Am Ende war das der erste große Schmerz. Aber auch er war vergangen. Und es blieb die Erkenntnis. Das Glück, nein, das wirkliche Glück das auch nicht. Wahrscheinlich gab es das garnicht, es, war eben nur da davon zu träumen. Tante Klara hatte schon recht, wenn sie manchmal zu ihr sagte: »Immer ins Büro gehen kannst du auch nicht, ein Mä del muß heiraten«, Ja^ das wollte sie schon. Aber dazu mußte sie erst einen Mann haben, der sie wollte und der ihr gefallen müßte. Kein Prinz im Märchenschloß. Kein Herr (^aritialt)i udD. Me y^raiUMi Wie man weiß, hat Garibaldi seinen Kampf für die Freiheit nicht nur auf (taliei beschränkt. Ein höchst interessantes Kapitel seines Lebens bilden seine Fährten durch Südamerika. In Brasilien führte er Rebellen an, die gegen-Don Pedro*^kämpften. Nachdem er die Landjuppen befehligt hat, gefiel er sich auch In der Wolle eines Admirals. Er hatte e ne Flbttille formuliert, und sein'Admiralsch'if war eme kleine Brigg, die »Riör^Padre«. Als er in der Nähe der brasilianischen Küstenstadt Lagunas kreuzte, Heß er eines Morgens in der geschützten Bucht anlegen und stieg ans Land, Das erste menschliche Wt?en, das er erblickte, war eine hinreißend schöne Kreolin, namens Anita Riberas, Sie war die Tochter eines spanisch-^n Färmers und hatte vierzig Meilen im Sattel zurQ'c1<'gelegt, um Garibaldi zu sehen, von dem da mals die brasilianische Iiigend schwärmte. Aber auch auf Garibaldi wirkte der* Anblick der schönen Amazone. Er riß die braune Anita vom Pferde und trug sie uf f!eine Brigg. Es wurde eine überschwehg liehe Liebe, die auch ih-6 kirchVche Weih« erhielt, da Garibaldi seine Anita kurze;Zp" später In Montevideo heiratete; ' Anita war in der Tat jene Gefährtin, die für diesen uncjes'ümen Abenteurer näßte. Drei fahre bl'eb er in Südamerika, Seine Frau war äüCh zugleich sein Adjutant,'begleitete ihfi zu Pferde, kämpfte in den Scharmützeln ' an seiner Seite, iind übätrat an Geschicklich'^eit und Sicherheit die besten Schützen. Sie wußte äuch mit dem Dolch umzugehen, den sie wie eine sausende Lanze auf den Angreifer schleuderte. Ihren ers*en Sohn Menotti, den sie selbst stillte, trug sie hinter sich Im Sattel. Sie schenkte itirem Mann vier Kinder, Menotti, Rlcciotti, Tere'^'ta und Rosita. Teserita heiratete später Stephän-i Canzio. Was RosIta betrifft, so «^tarb sie als junr;es Mf dchen' am öelbrn Fieber. Als Garibaldi daran dachte, nach Italien zurückzukehren, schiffte sich Anita mit ihren Kindern zuerst e'n, um ihm die Wohnung vorTUbereiten. Sie 30'lte aber in Ihrer zweiten Heimat nicht viel Glück finden. Als Rom von den F''^n^'"">n ein'*enoiTimen wurde, begleitete. Anita ihren Mann auf der Flucht, obzwar sie damals bereits krank war. Dieser, Gueri'lakrieg in Mlttel-italien. da Garibaldi von den österreichischen Trunnen verfo'gt und umzint*e1t wurde, sollte die letzten Kräfte der schönen Kreolin verbrauchen. Nach der aben-teuerl'chen uild unendl'ch mühseligen Flucht durch die Sümpfe Von CommScchio starb Anita in den Armen Ihr^s Manner am 4. August 1849, Inmitten der' Pineta von Ravenna. Eine andere schöne Amazon'^ sollte im Leben Garibaldis eine ?ehr verhängnisvolle Rolle spielen, Anfang 1859 oper'erte er nriit seinem Frelschärlerkorps In der Nähe von Como, als ein junges M'^drhen eines Morgens auf schäumenden Pfe'd auf das Lager zusprengte. 'Etn^ der Offiziere aPlg^«g-i-___ini i I — wrx Möhns aus der Direktion, mit einem großen Sportwagen^ Nein^ ..nein, das müljte al les ganz anders seiti. Aber das Avar ja eben das Glück. Jeden Aberid wenn sie durch die kleine Seitenstraße geht, wo abseits vom' groflen Ver,kehr die vielen Fernlastwagen stehen, die hier Rast machen, um am anderen Mor gen mit neuer Fracht weiter zu fahren, sieht sie Immer schon von weitem den großen, roten, dreiachsigen Wagen, der in seiner hellen Farbe hervorleuchtet! m der Reihe der vielen Aiito. 7>Konstanz am Boden^ee« steht an der Tür dieses Wagens, der junge Mann in der Lederweste, der immer am Wagen steht, grüßt sie seit einiger Zeit. Irene dankt ihm freundlich. Dieser junge Mann ist so natürlich. Schade nur, daß bloß an einem Tag in der Woche der rote Lastzug hier steht, immer am Mittwoch, Wie sie heute wieder an den Wagen vorbeigeht, wundert-es Irene, daß der junge Mann n'cht da ist. Wie sie schon fast vorbei ist, kommt er um den Wagen herum, zieht seine Mütze und stellt sich direkt vor s'e. Fr hat n^ro'^e blaue Augen, seine gesunden Z"linc blitzen in seinem Mund, »Guten Abend« sagt er, »heute habe ich mir Mut gefaßt, es kann doch n'chf immer nur beim Oriißen bleiben«. Irene lacht. »Na Sie werden mich doch Freitag, den 3. März 1939 7 ^Manbrtfer ZciiurvR* Nurrnner ?M. Sport 3iigoflalDiend 6fifaDrermir am aSoijDern Mrfammett das nenkunoserqebnis — samstat: abfahrt sonntag: SLALOM sonderautobüsverkehr Für die Züschauer raunte Gartbald zu: »Sie gehört zu uns — sie bringt wichtige Nachrichten!« Garibaldi begrüßte ritterlich die Fremde, ein prächtiges Geschöpf, schlank, geschmeidig, mit einer ktthnen Flamme In den schwarien Augen. Das rabenschwarze Haar hatte sich gelöst und umwallte sie wie ein Mantel. Die Amazone war die Tochter des Marquis Raimondl. Einen Mo* nat später bat Garibaldi den Marquis um die Hand seiner Tochter. Aber die Hochzeit wurde sofort zu einem Dramat Als das Paar die Kirche verließ, überbrachte man Garibaldi einen Brief, der mehrere Dokumente enthielt. Ein anonymes Schreiben teilte dem Gatten der Marchesa mit, diese sei ein Jahr hindurch die Geliebte des Adjutanten Garibaldis gewesen und habe Garibaldi nur geheiratet, um ihrem Freunde nahe zu sein. Diesem Schr€lt)en waren auch mehrere Briefe der Marchesa beigelegt, Garibaldi näherte sich seiner Frau, zeigte ihr die Briefe und fragte; ^Ist das wahr?« Die Schuldige wurde totenblaß und fiel in Ohnmacht. Ohne sich um sie zu kümmern, wendete sich Garibaldi zu seinem Schwiegervater und sagte ihm leise: »Ich verzichte auf die Ehre, Ihr Schwiegersohn zu sein . . diese Briefe werden es Ihnen erklären.woilen tät ich schon Aber wie wärs mit heute Abend? fragt er jetzt. Alles an ihm ist so ungekünstelt, so echt, so rein. Irene sagt: »Ja«. In dem kleinen Kaffee in der großen Stadt sitzen an diesem Abend zwei junge Menschen. Er erzählt von seinem Daheim. »Einen kleinen Garten müßte man haben, dicht hinter dem Hause, ja, wenn ich verheiratet wär, dann wär alles ganz an-ilers«. »Aber Sie haben doch Ihre Arbeit«. »Arbeit« sagt er und blickt Irene groß an, »Man muß auch noch einen Menschen haben, für einen Menschen muß man arbeiten«, dann fügt er hinzu, »aber für einen den man liebt«, »Ich heiße Fritz«, meint der junge Mann auf einmal zu ihr. Irene kann nicht sagen, was sie veranlaßt ihm zu an Worten: »Ja, so müßte es sein!« Am anderen Morgen findet Frau Weber, wie sie in Fräulein Franks Zimmer aufräumt, ein Zeitungsblatt, auf dessen Rand der Satz steht: »Weißt du denn eigentlich was Glück ist?«. Darunter hat Irene Frau Weber erkennt deutlich ihre Handschrift — »ja« geschrieben. Im Laufe des gestrigen Tages sind bereits die ersten Anwärter um die Staatsmeisterschaft in der alpinen Kombination in Maribor eingetroffen. Heute vormittags folgten weitere Akteure, die sich berei-ts alle auf den Bachern begaben, wo am Samstag und Sonntag die Kämpfe zur Entscheidung kommen. Wie aus dem Nennungsergebnis zu ersehen ist, werden die einzelnen Klubs folgende Vertreter entsenden: S K. 11 i r! j a (Ljiibljana): Milos Mu-lej, Leopold Kralj, Slavko Su§terSiö, Stje-pan Barberid, Cvetko Polajnar. SK, Slalom (ZagreiJ): Milan Haj-din, Zvonko Gredelj, KreSimir Gredelj. HPD. Velebi (SuSak): Ivan Skerl, Stanislav Tijanif, MHjcnko LipovSdak, Ivan Korelc. Skiklub Ljubijana: Bojan äa-lamun, Christi Voller. SPD Maribor: Miran Cizeij, Franzi Cop, Bubi Lautner, Boz Gatsek, Vasko Skapin, Franzi Preis. SSK. Maribor: Karl Fanedi, Kurt Welle, Emst MarguC, Bubi Vesnavcr. SSK. Marathon: (Maribor); Karl Sodec, Josef Stante, Ivan Äunter, Ivan Kunc. S K. Rapid (Maribor): Herbert Jü-ritsch. SPD Ccijc: Zvonko Me§trov. SK. Celje: Danilo BoziiJ, S K. T r i c: Frank Carman, Slavko Lukanc, Ri0-Kilometer-Lauf, 125 auf den Speziallane:lauf, 148 für das Spe-zialspringen und 82 für die nordische Kombination. Dazu kommt noch eine 4V10-Kilometer-Staffel, die Norwegen und Finnland für den diesjährigen Länderkampf, der in Lahti begonnen wurde, bestreiten. Zu diesem LärKlerkampf werdci auch die Kombination un dder IS-Kilom«;' ter-Lauf gewertet. : Europameister vor Weltmeister. Btin internationalen Eisschnelläufen in Oslo siegte in der Gesamtwertung Europameister Bersinsch (Lettland) vor Weltmeister Wasenius (Finnland) und Ivar Ballan grud (Norwegen). : EurofMimeistier Turiello im Wetterge-wicht^twxen wurde in Paris von iie:ii französischen Meiser Gerdau in 12 den sicher ausgepunkt. : Basier Eisstadion restlos auSverkautL Wie gemeldet, müssen die Schwei/; und die Tschechoslowakei, deren Spiel ut!i den Europa-Meistertitel bei der Eishockey Weltmeisterschaft ohne Entscheidung geblieben ist, ein neues Spiel austrageti. Dieses findet am 4. März im Eisstadion zu Basel statt. Wie groß das lnteres>L' für das neuerliche Zusammentreffen dieser beiden Ländermannschaften ist, erhellt am besten dadurch, daß das Eisstadion in Basel bereits seit acht Tagen rost' los ausverkauft ist. : Tischtenniskampf Tschecho-Slowakei —^Jugoslawien. Wie bereits berichtet, findet am Donnerstag, den 2. d. M., in Subo-tica das Tischtennis-Länderspiel zwischen Jugoslawien und der Tschecho-Slowakci im Konzertsaal des städtischen Theatc.s statt. Die tschecho-slowakische Mannschaft tritt mit den weltbekannten Spielern Vana (Weltmeister), Hammer, Terc-ba, Frau Ketnerova (sechsfache Weltmeisterin), Frau Depertisona und Votrubku-va an. Jugoslawien stellt Hexner aus Z3-greb und Marinko aus Ljubijana, fcrnjr Harangozo und Koncz aus Subotica, ferner spielt noch die Landesmeisterin I.. Stein (Noviaad) mit. : Salpausselkä-Spiele in Lathi. Wemi auch Birger Ruud das Springen in Lathi bei dem Länderkampf gewann und Kongsgaard hinter Laakso (Finnland) Zweiter wurde und noch vier Norweger hinter den ersten zehn waren, so gewami Finnland doch sicher mit 24:10 Punkten. : U.S.A.-Leichi8thtetik-Meisterschaften. Im Newyorker Madison Square Garden wurden die nationalen Leic.htathletik-H;j!-lenmeisterschaften zum Austrag gebracht. Dabei gab es wieder einige ausgezeichnete l-eistungen und mehrere neue L;-an (15.52 m.) - -Weitspringen; Gordon (7.27 ni). — Hoch springen: Walker (2.08 m).— Stabhot-h-springen: Warmerdam (4.27 m.) Heitere Ecke Krach im Haus. ]ir zersprang fast vor Zorn. vUnerhört«, rief er, »kein Geld im Hau^ und die Lichtrechnung unbezahlt, kein Geld für den Schlächter; kein Geld für eine anständige Zigarre, und du kaufst dir. mitten im Frühling, einen Pelzmantel, nur aus dem einzigen sinnlosen und hirnverbrannten Grunde, weil er billig ist.« Sie stand da, bleich vor Empörung. »Erlaube mal«, sagte sif schließlich, und ihre Stimme klang wie Glas, ^er ist ja gar nicht billig/'; Ein Boxer wird interviewt! »Erzählen Sic uns 'mal jenen entscheidenden Moment in der kritischen Runde.« »Also, zuerst kam ein rechter Schwinger und dann der Knockout!« »Was tut man als erstes, wenn man oin Gewehr reinigt?« »Man sieht nach der Nummer?« »Warum?« »Damit man nicht ein fremdes (ieweiir reinigt.« MarJbofcr Zeifuns« Nummer 51. 8 Freitag, den 3. März 1939 L Kl«in® Aniaigsn Hoatan 50 P«ra pro Wort, In d«f Rubrlh .,Koi>r» eoordTti" 1 Din^f , C3i« lna«ra(«nat»u*r (3 Oin»* bl» 40 Wort» 7 53 Dinar Kjr grC,mmmr» An<«lgan) wird b**ond«ra b«rachn«t / On 'llfii.'' sMan« für f!(n^ hioina An(«ig* batrAgt 10 Dinar / Für dl« Zu »-^ndung von chiffr Qrinfan lat a na Oabühr von lO Dinar zu «rlagan Anfragen ist am« Gabühr von 3 Dinar in nhantn!« Verpflegung. 3 Minuten vom'sucht Vertretung oder für pariser Madtrates hat ein pnantastl- Aus altee WeÜ Orancnhaffler Selbstmord. Re i c h e n b e r g, 2. März. Auf höchst eigenartige Welse hat die 27jährige Fleischersgattin Mila Skosopa aus der Gemeinde Herrlich bei Dux Selbstmord verübt. Um nur ja auf Nummer sicher zu gehen, hat die Frau gleich drei Gifte eingenommen, nämlich Rattengift, Zyankali u. Uebermangan. Als die Frau aufgefunden wurde, lag sie bereits in den letzten Zü- ff "ie Patienten «tut «ofi « 1^" 1 "''jelne ungemein heilsame Wirkung ausgc- «0"- Nafh 26 Jahren hat sU nach der Elnheferung In das Krankenhaus 3|,„ lächelnden Schwe- ster erinnert und Ihr 40 englische Pfund überreichen lassen, weil er meinte, daß allein ihr Lächeln ihm damals das Leben gerettet habe. Das fielfsame Lächeln. Vor mehr als einem Vierteljahrhundert war in einem Krankenhaus der Grafschaft Vorkeshire (England), eine Schwester an 1856 gestorben. Ni'Lniaschinc» fast neu, gänz-ii;,li versenkbar. güns lg verkaufen. Adresse in der Vürwaliung. 1849 Oll er Elscnbauwein zu haben von 10 Liter aufwärts Abribor, Vrazova 9. Parterre rcclits._ _ 1850 Dolikates Srucrkraut bei Lovrec. Vodiiikov trg, erste Reihe. . 1858 ■g;.V3.'jf if^-s'rrirraMmrT-f vwiiummtimmu SoÜder Herr wird auf Woh-ncng genommen. Mejna 9. 1832 Zimmer mit 2 Be ten sofort zu vergeben. .Tenkova . I_ 1860 _ ' Schönes, möbliertes Zimmer mit Verpflegung zu vermie-;en. Maistrova 13/1., links. 1863 Ueltek Sciilafsfclle an 2 Fra'.ileins zu vergeben. KoroSka c. 52. 1841 Dienstmädchen, das auch kochen kann, nur mit Zeugnissen. per sofort gesucht. Anzufragen bei Ing. Friedau. Mlinska ulica 13, 1837 KorresfHHidcntla. slowenisch, kroatisch, deu'sch perfekt für Maribor gesucht. Anbote unter »Industrie-Korrespondentin« an die Verw. 1843 halbe Tage Beschäftigung Un'er »Dentistik«. Annoncenbüro Sax, JVlaribor. 1862 2ii ftstitM Suche schönes Zimmer mit scpar, Eingang in der Nähe vpm Mariborski dvor. Unter »Oficir« an die Verw. 1846 hkät - Ifeetuslt Am 27. n. wurde abends zwi sehen 7—9 Uhr auf dsr Stra-Oe j\Adribor—Celje ein Reserverad für einen Opel-Blitz Lastwagen verloren. Der Finder wird gebe en. selbes bei Ing. Friedau, Opel Vertretung. Maribor, Mlinska ul. gegen Belohnung abzugeben. 1838 Gedenket der Antlfiiherhulflsentlffii' UlRIill» von sft osserem Unternehmen gesucht. Ständiger Posten. Schriftliche Angebote mit allen notwendigen Daten sind unter „35953" an Pnblidtaa «L iL, Zagrcbi Ilica 9, zu richten. i85 7 sches Bauprojekt ausgearbeitet, das Gegenwärtig Gegenstand einer eingehenden Prüfung bildet. Darnach sollen die künftigen Neubauten der französischen Hauptstadt in senkrechter Linie nur mehr eine Höhe von etwa 35 Meter erreichen. Die darüber liegenden Stockwerke werden stu fenweise zurücktreten, so daß die Gebäu- Flscherungliick am Pnith. Bukarest, 2. März. In der Nähe von Bojan am Pruth ereignete sich ein tragisches Fischerunglück. Einige Fischer waren damit beschäftigt, durch das Legen von Dynamitpatronen größere Mengen von Fischen zu fangen. Eine Dynamitkapsel explodierte aber vorzeitig und riß de das Aussehen von Pyramiden erhalten. | zwei Fischer buchstäblich in Stücke. Ein Zwei nebeneinanderüegende H^luser dür-1 dritter erlitt lebensgefährliche Verletzun-fen nur bis zu einer Höhe von 25 Meter I gen. Von tiefem Schmerze gebeugt, geben wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser geliebter Gatte, Vater, Großvater, Schwiegervater usw., Herr Dr. med. P fer von Chm'e'owskl Dienstag, den 28. Februar d. J. unerwartet im Herrn entschlafen ist. Die Beisetzung des teuren Dahingeschiedenen findet Freitag, den 3. März um 15.30 Uhr von der Kapelle des städtischen Friedhofes in Pobreije aus statt. Die hL Seelenmesse wird Samstag, den 4. März um 7 Uhr in der Domkirche gelesen werden. Maribor, Warschau, Lunieniec, Sosnowiec, den 1. März 1939. Pelagla, Gattin; Stanislaw ChmlelowskI, Banus R. P. Polen, Sohn; Wanda Olebova, Tochter mit dem Gatten Ivan Olebov, Oberst R. C. V.; die Neffen Alexander und Peter Olebov, sowie, die übrigen Famüienaiigehörigen. Roman von S1 Hans Hiithanmor E'0£nd in Hand mit Marlene Ur■Pectit'schutz durch Vr* ' I p T, V/erd^u Dorothys Mutter war eme überaus zierliche, fast puppenhaft zarte alte Dame. Lorenz crgr'ff ganz vorsichtig die kleine, fast wesenlose Hand, er hatte Angst, ihr wohzulun. Er sprach ein paar verlegene Vv'orle, um sein spätes Eindritipfen zu ent-sc'^uklT^cii, aber Frau Müller schnitt ihm If'chclnd das Wort ab. »Die Mauplsnche, daß Dory Sie endlich gefunden hat. Ich bekam schon Angst um rirs AL'idc!, denn sie hat sich sehr i'n ihren Plm hincinnclcbt. Ich nehme an, daß Sie 5f'^on alles mit 'hr besprochen haben. — Aber bitte, I cber Doktor, nehmen Sie (!rclt Platz! S'e trinken doch noch rasch ein Tüßclien Tee mit, ja? Du auch, Dory ?<: >.Schr rierne, Muttchen!« Sie rückte Lorenz einen Sessel zurecht und setzte s'ch iiim f;c,"cnübcr. »Hier werden Sie also für f'nc Weile zu Hause se'-n!« sagte sie lä-r!:e!:id. tf^Hoffenllich gefüllt es Ihnen.« »Zu Hrtusel — Ich kann an die jähe l/cründcruns mc'nes Schicksals noch gar j'cht rccht glauben. Vor einer Stunde hat-ic icli mir noch vycsentlich bescheidenere P.'i'''C zurccirr;cle;3t.« »r/.c'nc Tcclitcr bat mir erzählt,« nahm (i'e alle Dame das Wort. »Das niuß doch | {{•"cli'ibar für Sie gewesen se'n! Ich meine d'?,-es Ziirammenlcben mit solch ungebil-'cn, rohen Menschen. SchrecUlichk I.nronz lilchel'e. »Das ist- ein Irrtum, r:-."!i! Ich fand unter d'esen »o-fcirr M [iii^^cb'ldeten, rohen Menschen i a 1— irnics'en Kameraden.« Aa';'.:.!' ochicn einigermaßen pein-f I criLTt. »A':cr iMu'.'chcn!« warf Dorothy ein, i'.i c! ;i e'ne andere Wcndun;? .ai n. xV/ilre es im Augenblick nicht dringlicher, wenn du Herrn Doktor Bur-mester in diie Hausordnung einführen wolltest?« Frau Müller nickte Lorenz lächelnd zu. »Ja, das Kleinchen hat recht.« Und sie be gann, den neuen Hausbewohner mit jener gehe'mnlsvoll ausgeklügelten Ordnung vertraut zu machen, die zu e nem genau festgelegten Zeitpunkt mit dem ersten Frühstück begann, mit der abendlichen Plauderstunde endete, und die schon den Dr. Müller selig zur Verzweiflung gebracht haben mochte. Eine halbe Stunde später führte Dorothy den Gast in se n Zimmer. Als si« sich überzeugt hatte, daß der Waschkrug gefüllt und ein frisches Handtuch vorhanden war, gab sie ihm lächelnd die Hand. »Also gute Nacht, Doktor Burmesterl — Schlafen Sie recht gut in Ihrem neuen Reicht Und versäumen Sie um H'mmels willen morgen das erste Frühstück nicht!« << • « Magda Helling empfing den Besuch mit offenen Armen. Sie drückte Marlene herzlich die Hände, gab dem Knaben e'nen Kuß und schob beide vor sich her ins Eßzimmer, wo bereits der Tisch gedeckt war. »Das hat eine schöne Mühe gekostet, b's ich Ihre Wohnung gefunden hatte. Wir sind nämlich bei der Stadtbahn in die verkehrte Richtung eingestiegen, ach, es wird e nem ganz wirr im Kopf wenn man sich In d'esem unendlichen Häuser-mccr zurechtfinden sot1.