^U 2ft«. Mttuwch am l2. Nliuelnber W2 Die „Vmbllcher Zeitung" erscheint, mit Nusnahwe der «r^^^j« Inftltionsgcl'ühr ,i,r emc Garmond-SpaltenMe Sonn- und Feiertage, täglich, nnd lostet sammt dm T^DM^^»^ "" ^" ^""" ^M"'., ist für imaligc Elnschal- Vnlagen im Comptoir ganziährig Hfl., halb- iM^^^V^M^ ""'^ " ^" ^ "'""'^ ^ ^" ^"" '"""^ " lr. u. s. w. jahrig 5 fl. 50 lr., mit ürcuzoaud im Comptoir «NM ^kWW^ M^k Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel ganzj. 12 fl, halvj. 6 fi. Filr die ^ustellnng in', ^" ^ ^ ^'^ "'" jedesmalige Einschaltung hinzu zn Haus sind lialbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit HlWVW^W^W» rechnen. Inserate bis 10 Znlen losten 1 fl. 90 lr. der Voll portofrei ganzj., nntn Krenzbaud und ge- GW^lW^^ ^ ^ ^^. 1 si. " lr. für 2 Mal und W kr. für drnckter Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. 50 lr. 'M-DUWW^H ^ ^°^ ^" ^^^nss des Insertionsstempels). Imtlichkl Chcil. ^k-- l. f. Apostolische Majestät habcn mit Aller-l'öchstsl- Entschließung vom 4. Oktober d. I. dic Wahl des Pfarrers und bisherigen Supcriiltendenten En'cl) Martin Saaf zu Schorlen zum Sllpcrintcn« deuten dcr oberösterrcichischcn evangclischcu Snpcrin-tcndcnz Augsblirgischer Konfession init Vorbehalt der über dcu Fortbcstand dieser Snpcrintendcnz von der nächsten Gcneralsynodc zu erstattenden Anträge aller-gnädigst zu bestätigen geruh!-. ^ Sc. k. f. Apostolische Majestät haben mit Aller» lwchstcr Entschließunn vom 27. Oktober d. I. die Wal)! des Pfarrers und bisherigen Slipermtendenten Adolf Theodor Hanse, zunl Superintendenten der i.?embcrger evaugclischen Sliperintendenz Augsburg!-, schrn lind Helvetischen BckennlnisslS allergnädigst zll l'cslätigrn geruht. Sc. k k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. Oktober d. I. allcr> gnädigst zu genehmigen gerndt, daß der gewsscnc Oymnasial'Dircltor ,;u Ncusohl. Mathias Ruzicka. iu gleicher Eigenschaft an das Gymnasium zu Neu« haus versetzt werde. Das Justizministerium hat eine beim Oberlan.-desgerichtc iu ^cmbcrg erledigte Nathickretärostellc dcm Staatsanwaltssubstitutcn beim Landesgrrichtc in Lcmbcrg. Franz Lrdcrcr, ucililhcii. Uichtmtlicher Theil. Griechenland. ^. . Die neuesten Nachrichten aus dcm insnrgirtrn Gl!>chs!lla„D „ so schreibt die «Presse" — sind nicht , ^rigüet. die Erwartungen Derjenigen zn rechtfertigen, welche die deutsche Dynastie als Anfang und Ende alles Elends dieses K,'ai,r>e6 betrachteten. Die Dy« nastic ist weg, der hauptsächlichste Wunsch der Griechen ist em'llll, und die europäischen Regierungen gc« l'eu den Neuhellenen gegenüber einen ncncn Beweis ihrer Geduld lind Nachsicht, indem sie. so langc das Land die Insurieklion nicht über seine Grenzen hin« aufträgt, jeder Intervention entsage». Wenn dieses schwer regievbare. leidcnsch.ifllichc. tnrbnlente Volt. lelu sich sliest Z^.m uno Zngcl anlegt nno Mäßi-s.ling beobachtet, soll rö von je^r fremden Einmi" schung verschont bleiben, Anch antwortete die vrovi< frische Nlgiernng von Athen mit ocm Gelöbniß, die friedlichen V^icdnngen mit dem Auslauoe, uorz'ugö-weiss also init der Türkei, aufrechtzuerhalten. Aber ""ch Allem, was man aus Griechenlmid vernimmt, ^at dic provisorische Ncgierung mehr versprochen, a!^ ^ ballen kann. Hinge eö nur von Vulgaris, dcm ^l)cf dieser Regierung, ab. so halle dic Anfrechthal« ^"ug dlr Ordnung keine Schwierigkeit; aber es scheint. "° die pvovisoriscl'e Regierung von Athen keine rechte ^l"cht und lein Ansehen, daü sic, lie sich auö den «lihrern der Gemäßigten i,n Vanoe relrlttirte, von ..^ Fnhrern der eigentlichen Ncvolutionöparlei bereits lu'llftngclt ist. und nur unter der Bedingung, daß sic l>tn „Naupliancrn". an deren Spipe der alte Pali-l'Ucn.Häuptling GriuaS steht, den Willen thut, sich suu Nlider zu bchauptcu vermag. Grfuslö, welcher im nördlichen Theile deö Bandes bcl Poniya die Insilntt'ion leifele. hat bekanntlich ""s dic ^nndc von der Errichtung einer Regierung lu Atlicn sofort seine Vcdingungcu gestellt. Er n^-l""ütc vor Allem Geld, eine cinfluprcichc Slcllung widrigenfalls er nach Pthen zu marschiren niw dic» neue Ncgiernng nlit Gewalt zll stürzcn drohte. Dic, provisorische Regierung hat dcm alten Kicphlcnführcr nachgegeben, Sic schickte ihm Gcld und ernannte ihn zum Obcr-Intcnoantcn des griechischen Hccrcö. In ihrer Ohnmacht lieferte sic dcrcrtrcmcn Partei das einzige Element aus. auf welches sie sich stützen konnte, um ihrcu Anordnungen Achtung zu verschafftu — oas Heer. Auch börei: wir bcreits. daß dic Nc« gicrungömaßregcln iu Alhcn cincn überwiegend gc« »valtthätigcn Charakter angcuommcn haben. Dic Prä« selten und Staats.Proluralorcu dcr früheren Regie« rnngen sind bereits abgesrpt, angesehene Personen, welche im Vcrdachtc qcmäßigtcr Gesinnung stehen, wurden verhaftet und der Sciiat soll aufgelöst wer» oen. Alle diesc Maßregeln deuten genau dic Rich« tnng an, welche dic-Vewegung einschlägt. Dcr Plau der Partei, deren Führer Grivas. und zu deren Fahne die ganze griechische Jugend steht, strebt dahin. Griechenland auf republikanischen Fuß zu scpen. Athen soll die Hauptstadt einer auz drci Provinzen: ^ivadieu. Morca und dem griechi» schen Archipel bestehenden föderativen Republik wer-den. Icoc dicscr Provinzen soll cinc ^olal'Rcgierung erhalten, und schickt eineil Dclegirlcn nach Athen, Die drei Dclcgirtcn bilden ein auf vier Iahrc gc« >väyltci< Tliuiu>.'lrat, welches dic Staat^eschaftc bl>< s^lgcii sc>li. Dcr Vorfitzenpc dicscc« Triiilli'.'lr ^ ^ s^^st überlassen bleibt, ob es nun eine Monarchie oder Republik bildet, gar uicht iu der ^.'agc, die Bedingungen zu erfüllen, welche ihm die Echutzmächle auf. crlegcu. Der Grundgedanke der griechischen Vewe« gung ist Ausdehnung des Territoriunis, Annelid stainmverwandtcr gegenwärtig unter türkischer und englischer Herrschaft stehendcr Provinzen und Inseln. Die eine Hand streckt Griechenland nach Epirus und Thessalien, die andere liach den jonischeu Inseln ^us. Dieses uationale Streben hat bereits in dcr Entscheidung dcr provisorischen Regierung von Athen, daö iu dcm demnächst zusammentuenden Kongresse «auch uicht zum Königreich gehörige Griechen vcrlrc« ten sein sollen". Ausdruck gefunden. Wie neulich in Ilalieu der Plan auftauchte, sich den Rest des Kirchenstaates mit Rom moralisch zu annektircn. indem man insgeheim gewählte Vertreter dieser Vcvölker»n< gen in das Turincr Parlament zuläßt, so sollen anch die noch uutev türkischer lind englischer Herrschaft stehenden Provinzen uud Inseln mit griechischer Vc. völkernng im griechischen Kongresse vertreten sein. Es entsteht nun die Frage, ob die Schuhmächtc dieß gc- schehcu lassen rönnen, denn offenbar wäre di^se »moralische Einverleibung nur das Vorspiel zum Versuche der wirklichen Anncnon dcr jonischen Inscln, Thlssalicns. Epirus u. s, w. Es bandelt sich hicbci nicht um Sympathien. Rutland, dcm jcdc Schwä-chung dcr Türkei willkommen ist, würde sicher nichts dagegen haben; Frankreich würde darin eincn Triumph der Nationalitätcn'Polltik erblicken, und England kann nach Allem, was es in Italicn mit scincm Vcifal! bclohnt hat, im Prinzip dagegen nichts einwenden. Es handelt sich also nur lim die Opportunist. Von diesem Standpunkte aus lmm leine dcr SchutMächtc im gegenwärtigen Aligenblicke dcm Slrcbcn dcr Gric« chcn Vorschub Icistcn, denn dic Konslituirung Gric-chcnlands allf solcher Grundlage wärc dcr Anfang dcr Theilung dcr Türkei, die Entfesselung ocr oriental!» scheu Frage. Wcdcr Ruüland noch Frankreich sind gegenwärtig in der Verfassung, die daraus rulstchcu' den Verwicklungen zu ihrem Vortheile auszubeuten, und von England ist cs bekannt, daö cs jederzeit bereit ist, in dicscr Beziehung Alles au Alles zu schcu. Die Griechen mögen sich daher innerhalb ihrcr jetzigen Grenzen organisircn wie sic wollcn, die Schutz« mächte werden ihnen kaum große Schwierigkeiten bc< reiten. Sollten sie es aber ernsthaft versuche», ihre nationalen Absichten zu verwirklichcu. so wcrcen die Schnpmächle wohl nichts Eiligeres zn thnn habcu, als churn ill Gestalt cineö französischen Generals uno eines englische!, Admirals Kuratorci, zu bestellen. Bei dcr Unmuudiglcit dcS Volkes zweifeln wir auch gar nicht, daß trotz aller Richtinterventions-Gelöbnisse, die Schutzmächtc sich dcmnächst i,l die Nothwendigkeit versetzt sehen werden, ihrc Vormuudschaftsrcchte mit allcr Strenge gclttnd zu machen. Die Handelsbeziehungen zwischen (5'NftllNld nud ^esterrelch. Wieder hat sich ein angcschcncs und liberales englisches Parlamentsmitglied über die Handelsbc« zichungeu zwischen England und Oesterreich öffentlich vernehmen lassen: Mr. Somerset A. Beaumont, wclcbcr vor Kurzem von eincr Reise aus Oesterreich zurück-gekommen ist. und das Resultat seiner Forschungen am 4. d. Mts. der Handelskammer von Newcastle vorlegte. Dcr interessanteste Tkeil semes V'ortragcs is: cinc Unterredung mit dem Grafen Rcchbcrg. Von der Kornprodulliou Oesterreichs uud uameutlich UngaruS sagt er. daß ihr nur bessere Ackcrbaumaschincn. ^u« siuö fremden Kapitals uno Ermäßigung dcr Zölle nöthig scicu, um sie in einem unglaublichen Grade zn erhöhen. Bei emigermaben enlsprcchcndcn Mal-l» regeln lö»nle dcr Banaler Weizen — Fracht. Zoll nnd Kommission inbcgriffen — auf dem Londoner Markte um ü2 Sh. (statt l?enle um ^ll Sh. 6 D.) verlauft werden, und habe sich Graf Edmund Zichy verpflichtet, all seinen Weizen, der nichts zn wünschen übrig läßt. die nächsten !i Iahrc hindurch um 3.'j Sh. per Quarter bis zur Eisenbahn abzullefcrn. Was die ungarischen Weine betrifft, könnten sie bci vcrüünf-tigcrcr Behandlung sehr bald mit dcn franzosischcn konkurriren. Dciu l'sterrcichischcu Anostclllüigükatalogc zufolge prodlizire Ungarn zwischen liöl) und 4kl) Mill. Gallonen Wein per Jahr. wovon 3li Mill. Gallonen sich ganz gut zum Elport hcrrichtcn licßcn. Redner spricht noch von anderen österreichischen Erportartikelu: Hadern. Wolle. Tabak:c.. und hierauf von dem, was Oesterreich in größeren Massen aus England bczicbcn könnte, wenn erst die Einfuhrzölle ermäßigt wurden, namentlich vonKoloniaLvaren: Thee Gewürzen. Rohr« zuckcr n dgl Am Schloß sc'nes Vortrageö bemerkte er- In Wie" hatte ich eine Besprechung mit dcm Grafen R^chl'cra. Ich wnßte von. Hörensagen, daß er und sein Kollege, Herr v. Schmerling, Vcrlrctcr nit England ans. so wie dic Umstände ihm freiere Hand lassen sollten Anf Eines ivolle er inich besonders aufmerksam machen. Er l,abc das System des praliischen Verkehrs nnd der Industrie Englands studirt ll»d jederzeit bewliN' dert. er l'cffe cinc gleiche Entiuicklnng des Unter-ncl'Müüq^m'i'-».' i» Oist^rreich ;u erleben, wo in Elsciil'.U'Nl!!. Minen nnd fast allen Industriezweigen Oroü^s >u lri!'Ml übrig bleibe. Sehr wichtig znr Erreichung dilsl^ Zioeckcö al'er ware eine starke Be< lbeiügling cnglischcr KapitalilN nnd Englailds Beispiel bei der Ansbeulling der lialinllchen Schapc Oestcr» reicht. Graf Nechberg versicherte nur. daü. nachdem Aucländern die vollstäüdigstc Freiheit des Verkehrs im österreichischen Staate gewährleistet ist, den Eng» ländern besondere Anfmlinternng nnd Begünstigungen zn Tbcil werden würden. Alich ermächtigte er »nich. wenn ill» mich recht erinnere, diese seine Worte i.cd> weder Gesellschaft ebrenwerther nnd unterncbmender englischer Kanflentc milzutbeilen." Der Redner vergleicht noch die heutige Finanz» frage lDl-stcrreichs mit der Englands in» Iabre 1784. wo dessl-n Staatsschuld so groß wie die jetzige Oester» rcichs »rar, nnd wo seine 4',,psrzentigen Konsols anf .^6 slanren. England habe daznmal Amerika, somit mehr verloren, als Oesterreich an der i'ombardic besaß. Dlirch Pitt nnd dcss.-n erlenchtetc Handelspolitik babe cö sich ans seinen finanzielle» Bedrängnissen anfge-rafft, nnd dnrch dieselben Mittel allein könne Oester-irich sich zn großer Blüthe heben: dnrch Freihandel, religiöse Dlildnng nnd Repräsentativ'Institntionen. — Denl rdrcnwerll'en Redner volirtc dic Handelskammer ihren Dank für diesen Vortrag. Kihung des Hauses der Abgeordneten vom l(>, November. Präsiocitt Dr. He in eröffnet dic Situltlg lim l<) Uhr ^ Min. , Alls der Mlnisterbanl: Schnlerling. ^as« s e r. P Iener. Wicken b li r g. Vrenla n o, M e c» s c r y, N issi a k. Das Protokoll der lepten Sihilng wird vor-gelesen. Mehrere Urlaubsgesuchs werden bewilliget. Eine Miltlicilnng Des Abgeordneten Helccl. daß selber sein Mandat niedergelegt liabe, koinnit znr Vcrlesnng. Mehrere Petitionen werden dem brtref-fcnden Ansschussc zugewiesen, Herbst berichtet übcr die vom Fiilan^auschussc vorgenommenen stylistischen Aenderungen bei melireren Paragraphen der Vanlakte, welche vom Abgeordnc' tcnhansc genehmigt werden. Es werden sonach die Bankstatutcn, das Vankreglemeilt, das Uebereinkom; men zwischen Staat und Bank nnd das Einführnngü-Gesel) in dritter ^rsllng angcnommen. Hicranf kommt Stamm's Aülrag wegen Anf-hcbllng des Lotto's z»lr Behandlung, Stamm beau» tragt den Antrag dem bestehenden Finalizansschnö zuzuweisen. Wird abgelehnt. Ebenso wiro der wci» lere Antrag des Präslenton anf Zuweisnng an ci< ne» zn bildenden Ausschuß abgelehnt, nnd somit der ganze Antrag Stamm'o verworfen. Baron Eyselsbcrg rcfcrirt nb^r den bean« spruchten ??achtragslrcdit von ^.766.N4 st. für dic l. k. Marille. Er beantragt denselben zu bewilligen. Oraf W ickcnburg Icgt die Grnnde dar. welche dic Anforderung eines Nachlragskn-dits llotdlvendig gemacht haben, und befürwortet die Bewilligung dcs< sl-lden. Das Ministerinnl sei vollkommen in der i^agc die Verausgabung Der in Rede stlhenden Summe zu rechtfertigen, mw für diese» Schrill vollkoinmcn jede Vcrantworllichleit zn übernchmeil. die vom Anoschussc gegcil dasselbe gerichteten Anschuldigungen jeloch zil-rückznwciscn. Dic dcanspruchtc Slüniuc wird bcwil« ligt. jedoch auf Antrag des Ausschusses ansgcspro^ che» -. Das Hauö betrachtet den Vorgang alü einen verfassungswidrigen, da die Gelegenheit geboten ivar, dic nöthige Snmmc vor ihrer V c ra lis gabling auf vcrfassllngsmäjZigcm Wege bcwil^gt zu erhalten. Die bei Bewilligung des Nachtragslrclits für die k. l. Marine ausgesprochenen Wünsche werdcu uach oen Ausschnßanträgen angenonlmcn. lind sogleich die dritte ^esliug des beh^n^clnden Gcgcnstandcs vcN' gcnolnmcn. Hopfen refcrirt wegen Bewilligung cincs Nachlragskredits pr. 3"l).»)00 ft. fill- die Rcichsver« trelung. Wiro bewilligt nnd die dritte ^esnng vor< genommen. Sz^liel beantragt Schluß der Siyung, und daß daS (l)csey über die .Nontrole der Staatoschllld anf die Tagesordnung der morgigen Sipnng gestellt werde. ^Angenommen) Schluß der Sipnng ^2 Uhr. Oesterreich. VNien, 9. November. Die Anträge über die Orgamsirung dcö nelien Marineministcriulns liegen Seiner Mnjcstät dcm K^lsrv zur vorläufigen Gency» inigllng bcreitö vor Da jedoch „uttlerivcilc dcr znr Atlvirnng dieses Ministcriums ursprünglich firirtc Zeitpunkt bereits verstrich,» ist. wurde dcr Hanvcls-Miilister angewirsrn. die Veitnng des Marincministe'' rinins in der bisberigen Weise einstweilig fortzuführen und dic Marinc.Angelegcnbeiten im Ncichsratbe zil vertreten, wobei anch Baron Bnrger zn intcrve-liiren hat. Der Tag. >nit welchem das neue Mari-llcministerium in Amtswirlsamleit tritt, wird dem« nächst bekannt gegeben werden. Deutscbland. München, 3. November. Hentc Abend kehrte König Nidwig von seiner Noinfahrt znrück. I>l, Bahn« Hofe erwarteten ihn der König lind die Königin von Gril-chenland. der Prinz ^uilvold mit fsiuen beiden Söhnen und der Prinz Adalbert. AIs der greise 5cö»ig auS dem Waggon stieg, eilte ihm König Otto. der noch immer das griechische Nationalkostüm trägt, entgegen mw umarmte ihu. König Ludwig blieb einige Minnten stumm nnd begrünte dann die Königin von Griechenland. Seine erste» Worte waren, daß er sich nach dem treuen Drakos erknndigte. dcr die Fregatte „Amalic" vor dem P»räus kommandirte. Auch das Gefolge des griechischen Herrscherpaarcs wnrdc dem König Lndwig vorgestellt, König ^ndwi»^ l,at zwar oon seiner Lebendigkeit nichts eingebüßt, scheint aber in der kurzen Zeit seiner Abwesenheit merklich gealtert. Anf der Durchreise soll derselbe in Augsbnrg .inch die Königin von Neapel im Kloster dcr Ursulinerinnen besucht baben, - - Großes Ainschen erregt in Kassel eine in Frank» flirt erschienene Broschüre: „Staatsdicucr uud Staats« schwächen", in welcher anf den General v. Hm?»an fo besonders Rücksicht genommen wird. daß er sich veranlaßt f.n'd, folgendes Inserat in die „Kasseler ,'^itnng" einrücken zu lassen: „Anffordernng. Der anonyme Verfasser der in Frankfurt a. M. bei Wil« Helm Küchlcr erschienene» Broschüre: «Staatsdicncr« uud Staalsschwächen dcr Gegcn:oart u. s. w." wird hicrniit aufgefordert, mir alsbald schriftlich seinen Namen. Stand und Wohnort anzugeben, Kassel, am 4 November !8(i2. v, Haynan, Generallirntc« nant, Kommandenr der Infantcrie'Divifion." Italicnischc Staaten. Turin. Das Tnrincr ^entral^oniit^ dcr iln garischcn Emigration hat soebcn ein Nnndschrciben ucl öffcntlicht, wo die „in Italien nnd Franlrcich ;cr^ strcntcll ^migrantcn aufgefordert wcrdcn, ihrc Adrcssc schleunigst dm, (50Mlt'' mitznth>.'ilcn, um cinc Bekanntmachung oon großer Wichtigkeit zn empfangen". Man glaubt, daß sich jcnc anf dic rasche Reorganisation dcr nugarischcn Legion bczichc, wclchc unter dem Be-fchlc iilapka's nach Oliechcnlaild gchcu soll. Diese Absicht, versichert man uns fcrucr, wärc bereits von dcr Rcgicrnng sanktionirt, wclchc illapka den (^l)alt eines ^cncralVicntenants bewilligt habe. Aus G c n u a, 4. d., wird gemcldct: Viau will wissen, daß in Sassari auf dcr Insel Sardinien ein Depot für die nngarischc ^cgion errichtet werde, welche nach (ttricchcnland bcstinlint sei. Ein Adjutant Tnrr's nebst mehrcrcn ungarischen Flüchtlingen sind mit dem lchtcn Postdampfcr nach Sassari abgegangen. — Es licistt, das; die Dcpntilten FM'i;.;i 'nnd Acordini an Garibaldi ein ^chrcibc» gcrichtct hiittc», wori» icl,c sich für die Annahme dcr Vorschlag Mazziili's, d. y. für ci!,c oollstaiidigc Tmuumg der Partei Garibaldi's uoil der Regierung, anssprechcn. )lach einer Notiz des „Avvcuicrc" siud in. Haftn von Palermo zwei griechische Kanffahrcr cingclaufcn, deren Kapitäne mit Waffcn-Anknufcn beauftragt sind. Ihre Agenten hätten bereits mit mehreren Fabrikanten Lieferungs-Kontratte abgeschlossen. Nußland. St. Petersburg, 4. November. Der Rücktritt des Grafen Pauiu vom Ministerinm dcr Justiz ist llüstrcitig eines der bedentenosten »md wahrscheinlich folgl'nrlichsten Ereignissc dcr nencrcn Zeit. nicht allein, weil er der letzte Minister war. der es schon zn Zcilcn Feuilleton. Ans wottschee. Von P. ,. Vtadics. ltt. Ich war in Stcinwand angekoinmeil — und wenige Augenblicke darnach sah ich mich ill dem kleinen Ocrtchen nach dem für mich Interessanten um. Nach flüchtiger Begrüßung der „Blume von Sleinwand« -. unter welcher Bezeichnung ich das ebenso bübschc als frenndlichc Töchlerchen meines Gaubcrrn (dc^z fürstl Försters) in mein Tagebuch eingetragen habe — ließ ich mich zum alten Kirch-lein fuhren. Es ist dassclbc im gothischen Style — ältester Art — erbant; das Schiff, in welches man über 4 Stufcu hinabsteigt. i,t an der Decke platt, mit Hol; getäfelt, übertüncht; im Presbytcrinm sind an dcr gewölbten Dccke durch die Kalktünche hindnrch die .'! Bögen des Holztafclwerkcs erkennbar; 5a6 gothisch gewesene Fenster lunter dem Hochaltar ist bis auf eine riiiwc ^nckc zugemauert. Das Kirchlein ist dem lil. Ulrich geweiht, und befinden sich zn Seiten dieses Heiligen am (Hoch.) Altare Evangelicnscitc der hl. Nikolans. EMelscite dcr HI. Jakob dcr Einsiedler in Holzschnißwerk des .XVl. Jahrhunderts. Das «5u«l-u!,l ccnvivium" für die Peraklion des Priesters ist gedruckt zn Venedig zll^I.XIV. Dcr starke, im NW. an die Kirche stoßende hohe Tl'urm trägt die Iahrzahl l843 lrenooirt); iu sei> nem Hanse befindet sich eine Glocke gegossen von Zacharias 3icidl ^abaci N06.') Das nächste was ich anf Stcinwand besuchte, war die Schnlc — sie ist hier von dcr Kirche ge. trennt, d h. sie befindet sich »licht in unmittelbarer Nähe derselben. Angenehm berührte mich wie überall wo ich es in so abgelegener Ferne finde, die schon durch die Lautirtafeln und Schulbücher ausgesprochene gleiche Lehrmethode mit dcr Metropole österreichischer Schulwissenschaft. mit der Rcichsbanptstadt. So wird der Historiker, dem der frühere Znstand der Schulen unseres LandeS im Detail bekannt ist. hocherfreut durch veu nun allerorts merkbaren Fortschritt der Bildung und Aufklärnng. Nachdem ich mich von den Erziehung«.Resultaten des jungen Slciuwmldcr Pädagogen mit Befriedigung ») Durch dic Gilte deö Herrn (Mclcngies^rs S a m a s s a )»». ^l'erlamm mir dic von demselben abgcliomnüüicn Inschriften alter emg>schmol;ener Gloctm (i.'aibachcr Gusses) u«d zwar: " Lemhart "- Gießer ^ hat * mich " gössen " ;>l ^ ^llibach ^ im * Jahr * 1546. M«lt Edlmlln gos; niich zu Laibach 1502. Adam Äolel (Holail?) hat mich zu Laibach gosscn Anno 1547. überzeugt hatte. folgte ich der Aufforderung des eben »aus den Wäldern" hcimgckeblten Forstadjnnktcn, in eine Bauerustube zn treten, wo ich die in dieser Waldgegend geübte „Schäfferfabrilation" kennen lcr< nc» sollte, Ich sah hier die „Sloßbank". wo die Hanplbcstlindtheile die «taufen" »Dauben gearbeitet iverden, das „Ebermesscr", das ^voaflncsser", dcu .panschabc" zllin Ausböhlen (mhd. pan ^ Tollslll, schabe — Hobel), den Bohrer, die »bodcnshagc" (Bo-densäge) und dcil «Zirkel" zum Ausmcssen der Wci« tung. Das Schaff nennt mau bier schaf, plur. die schafr; die „tallfen" für die Bntten ncilnt man «bran-tcntaufcn" — was an das mhd. brcnte . Bottich erinnert. Ich staunte über die Schnelle nnd Güte. womit das ans A Personen bestehende Personale diese Waren zu Stande bringt, nnd dankte für die znoorkommendc Freundlichkeit, mit der man dcm Fremden den Gang dcr Arbeit nnd die nationalen Vluemmngcn klar machte. Den zweiten Tag meines Aufenthaltes in dieser Gebirgsidyllc bennytc ich zu sprachlichen Forschungen, dercn Erg'bnissc ich in dcr tranlichen ^aubc des »och von früher daselbst stationirt gewesenen gegenwärtigen Herrn Forstmeistcr von Gotschec (Ernst Fabcr) anae« legten Gärtchcns meiner »Notiz" einverleibte, wobei mir die „Vlnmc von Stcinwand" gcrugeschcnc Gesellschaft leistete. (Schluß folgt.) «03» dcs Kaisers Nikolaus geweseu < soudern weil er für einen entschiedenen Gegner aller Resormen überhaupt ssall. nnd dicsc Gegnerschaft bci seiner langjabrigen Gcschäftserfabrnng, anßerordcntüchcn Arbeitskraft mid Verwaltllngsgeschicklichklit notlxvendigerweise hemmend ailf unsere staatlichen Entwicklungen einwirken mu^e, oder nach dem Gl.inben, des Publikum? doch ein« wirken konnte, Tngeokcricht. Cc. Majestät der Kaiscr hat gestern Vormit-tags dlirch mehrere Stunden Audienzen ertheilt. Nachmittags war bei Sr. Maj. dem Kaiscr Ministcr-konfcrcnz. — Die Uebcrsiedlung Ihnr Majestäten dcö Kaisers und der Kaiserin, dann des Kronprinzen Rudolph und der Prinzessin Gisela von Schonbrnnn nach Wien, wird noch in dieser Woche erfolgen. Herr Erzherzog Franz Karl und Frau Erzherzogin Sophie haben bereits den Aufcuthalt iu Wicn genommen. — Die Vcrmälnng des Fürsten Milauti mit der Komtesse Sina wird hier Sonntag den 26. No« vcmber gefeiert werden. — Gestern wurde die Deputation der Indcn-yemcinde ans Prcßburg, bestehend aus dcu Herren Philipp Bcttelheim, I. Abraham nnd Dr. Moriz Stern, von Sr. Majestät dein Kaiscr empfangen, nm einer alten Sitte entsprechend, zwei Martinsgänsc zu überreichen. — Der Herr Staatsmiuistcr o. Schmerling wird sich zur Eröffnung dcs Landtages nach Prag bc^ gobcn nnd seinen Sitz als ^andtagsabgeorouetcr einnehmen. — Seit ungefähr vierzehn Tagen hat die Sud-bahn. Direktion znr Kontrole ihres Zngbegleitungs-pcrsunnlcs verschiedene Agenten nud nene Aeanite ausgesendet, welche um die Treue des Personales zu Prüfen, die Ausgabe hatten, von hier nach Trieft ans turzcu Streckeu zu fahren, inu l<»l!»i» die Kondnk-teure anzusprechen, ihnen längere Strecken befahren zu lasfcn, als die Fahrtartc lautet, beziehungsweise sich auf Nachzahlungen zu verlegen, nm znr Ueber-zcugung zu gelangen, ob die Kondulteure das durch die Nachzahlungen eingegangene Geld vorschriftsmäßig verrechnen nnd abfuhren. Zu diesem Behufe erhielt tcu dic Agenten bezeichnetes Papiergeld, welches so künstlich martirt war, das; es nur Sachkenner unterscheiden lounten. beider sind durch diesen Vurgan^ mehr als W Kondultelirr, sogar der Odertondutten:' W. sachfällig geworden, daher die provisorische» Kon-dnlteure sogleich entlassen und die definitiven bis zum Abfchlnssc der Disziplinaruntersuchung vom Dienste entfernt wurden. Die Dcfraudatiou selbst wurde bei den betreffenden Kondukteuren entdeckt. Dieses Schicksal hat in der Etation Wicn Itt und auf der Strcckc vie Trieft mchr alö 12 Kondnttcurc getroffen. (O.Z,) Aus der Provinz. Mottling den tt. November. ('- K. Gestern Abends uin 7', Uhr cntslaud anf ^l" Stalle des bierottigcn Wirtl'sbanscs «zn», Stern" 6lller, li„c> wenn die früyc Abeudstunde. Windslllle llüd der U'listand nicht gewlsen wäre, daß es schon », durch l4 Tngc grregnet hat, uuo die Dächer imß waren, würoc für dir Stadt die größte Gefahr zu besorgen gewesen fein; dcuu dic Dächer der angrcn, zcuocn Häuser sind mit Schindeln gedeckt, nnd unsere Nasserspriye hat eine schwache Triebkraft. In Mottling selbst ist, mißcr dem großen Brande im Jahre 18(17. bloß im Jahre l«64 in einem cut« legeuen Hiiusc Fcuer ausgebrochen. daher baut auch d" Etadworsttl'ung "cl zu mel auf dcu Schuß des ycil. Florian, denn sonst würde sie bei dem sedr be. deutenden ^tadlvermögen wenigNcns noch eine aroöe Wasserspriße ,ammt dem bazil Gcbörigcn sich anschaffen Wahre Befriedigung gewälnt e6 aber und dient bei den vielen Mängel» der Feuerlösch.Requisiten znr VtNlbignng. daß dic Stadtbewohner l'eim Feuer ciue alfopfllndc Thäligkcit cutwielcllen. Im Allgemeinen hat jeder der Anwesenden dabei "^ geleistet, nnd sich mich Bürgcrslöchtcr. namenll'ch ^ Fränlcin Franziska Fleischmann nnd Theresia ^ durch fieißigcs Wufftrtragen daran beihciligct Die Sladtvorstehnng sollte es onrch Bclohnnngcu l>ld Belobungen an Aneiferungen zuiu Schnßc dcs ^'lMühumes nicht fehlen lassen, nnd sich der Herren tN">!; Nobasch, Georg Dragina mW Johann Pozel lllr lbrc großen ^eistnügen dankbar erinnern, da eö WM»! vorzüglich den vereinten Kräften, jedoch viel,den ""slrcngnngen besonders der erstgenannten zweiHerre» U^wng, das Feuer zu lokalisircu, uud etnen größereu ^wadcn, als der cutstandene. welcher sich bei allem "glucke glücklicherweise bloß auf beiläufig ^00 ss !"a"ft. zu verhülln. " " Die Entstthuugsart tes Feuers ist uoch nicht ermiltelt. Das eingeäscherte Gebande >var assekurirt. uur stebt es in Zweifel, ob die Asselnran^ebühr für dieses Jahr bezahlt wurde. Vermischte Htaclirichtcn. An der ncu errichteten Unircrsttät in War-schan wird fnr jede der slaviichen Hauvlsprachcn, na> mcutlich für das Russische, '^olllische, Czechischc, Ru-thcnische, Slovcnischc llnd Serbische, ein besonderer ^ehrstuhl gegründet und dadurch Warschau znm Mit« tclpuutt der gc-stigeu nud litcrarischeu Vrwcguug aller slavischen Slämmc g, macht. Um geeignete .Kräfte zu gewinnen, bereist der russich'polnischc Slaaiöraih Pavlonski gcgeinvärtig die slavischen Bänder. — Eine ergreif, nde Szene hat am Vord dcö Schiffes, auf dem König Otto sein ^and verließ, stattgefunden. Ein griechischer Korrespondent der .,A. A. Z." erzäblt dieselbe in folgender Wcisc: Nachdem der Entschluß gefaßt war, dic griechische Fregatte zu verlassen nno auf die englische Korvltlc überzusiedeln, berief der König Otto die Ordonnanzoffiziere und Adjutauten nud dcu au Vori> befindlichen Kulins» minister einzeln zn sich. und stellte es ihnen frei, da« Schiff l>nd seinen Dienst zn verlassen und nach Atycn zn gehen, oder ihn nach Dculschlau? zu bo aleilcu. Alle, sieben au der Zahl, erklärten dem König folgen zu wollen, wohin auch die Geschicke denselben füyrcu mögeu. Die gleiche Erklärung gaben die beiden Hofdamen ab. ebenso die übrigen drei Herren im Gefolge des Königs, die leine geborenen, wohl aber naiionalisirlc Griechen warcn. Von der zahlreichen Dienerschaft wurden einige mit den vier Reitpferden zurückgesendet, dic Ucbrlgen verlangten Alle milzugelicn. Wenige Angciiblickc darauf erschien an Vord unscrts Schiffes der Vruder der Hofdame Frl. Grivas. eiu junger Mensch, der nicht zn vcr< wechseln ist mit anderen Vrüocrn nnd Veilrrn, die schon vor längerer oder kürzerer Zeit bemüht waren, sich berüchtigt zu machen, Er verlangte, daß das Mädebc» ihm folgen solle. Sie weigerte sich iu dcn bcstimmlcsten Ausdrücken cs zu lhuu. Er zeigte l'inab in die Barke, wo noch ein anderer juuger Maun saß. man bcliauplelc der Bräutigam dcö Fl'äuleius und draug stürmischer in sic, das Schiff uuo d>e Königin zu verlassen. Umsonst! «Wie lauge wollt lyr mich noch quälen", rief sie. „ich folge meiner Pflicht, nnd meinem Hcrzen Gehet ihr nach Alhcn!" Die beiden schifften zurück nach Pyräuö, wo die Multtr vcr Hofdame bmrle. Als diese das Mißliugeu des Velei> lllil^l'c-lsllchs s»ib. Milchte sic sich sctt'st aus, ».'erließ l?lli Hdfcn vc'li Pylällü in leichtcr BiNfc imc' l»im iu die nächste Nabe unseres Schiffes. Die Tochter waro gerufen, erschien an der Schiffstreppe, wenige Worte wurden gewechselt, ein Lebewohl nnd dic Tochter stürzte hinab in dic Kajüte ocS Schiffes. Die Mmter hüllte sich in ihre Schleier nnd fuhr von dmmen. sd a ch t r a g. Trieft, N. November. Heute Vormittag 9 Uhr erfolgte die Verlesung dcs gegcu dcn Rcdaltenr dcs «Tempo". Herrn A. Amouaz und drsseu Mitarbeiter Don Paolo Tedeseyi, iu dem gegeil dieselben angestrengte,! Preßprozeffe gefälllen Urtheils. Demsewen Ulfolgc erschciut Herr Antonaz des ihm zur ^'ast gc. legten Verbrechens der Slörnng der öffentlichen Ruhe. verübt durch Aufreizung znm Hass? gs^s» t»en Zu-sammcnhang des österreichischen Kaiscrstaates nnd gegen cic Negierungöform. dann dcr Anfwiegelung rechtlich übcvwiescu. nnd wlirdc nach den M (i6 nud AW dcö St. G. V. zu eiucr Kerkcrstrase in der Dauer von tt Mouaten. verschärft durch je ili Tage Einzelhaft, sowohl beim Antritte als dci der Veendigllng oer Strafzeit, dann znm Verluste uon lliOl) ft von der geleisteten Kaution zu Guusten des Armcnfondcs und zum Ersapc dcr Gerichtskosten vcrurthcilt. Von der Anklage der Ncligivusbcleidiqung wnrdc derselbe jedoch freigesprochen. Don P. Tcdeschi erscheint der Siörung der öffeullicheu Ruhc durch Aufrcizung z>Mt Hasse gegen den Gesaiuintverband des Staates ill' dic NegierunM'orm rechtlich überwieseil. i>> v!.')' nach dcn §K li.'l. :ll)0, ">^. "..'! oes Hl, O, V, z.t ;!vel!nonatl!cher Kerlcrstrafe. verschärft dlirch 8 Tagc Einzelhaft, dann zum Ersähe der Gerichtskosten ver« nrtheilt. Auf Befragen des Präsidenten meldeten beide Angeklagte die Berufung an. Die Staatsanwaltschaft hat ebenfalls Berufung eingelegt. Prass, !0, Rov, In dem Wahlbezirke Nicmcs-Zivickau ist dcr Kandidat dcr deutschen Partei, Dr. Iellinel. einstimmig znm Abgeordneten geivädlt wor« den. Dcr Landiags-Abgeorductc für Komotali, Dr. Waldcrt. hat in cincin an dcn i!andcöansschnst gc« richteten Schreiben angezeigt, daß er sein Mandat niederlege. Nassusa, 4 November. Der Albauesc Hassan, welcher Gefangener der Montenegriner- war. hat sich empört, Es fand bei Gottina ein Kampf zivifcheu Türken nnd Albanesen Statt. Nruclle Nachrichten und KclcMilM'. Berlin, ll), November. Von der polnischen Grenze (l0. d. Mts.) wird berichtet: Gestern Nach. mittag wnrde der gegenwärtige (5hef der geheimen Polizisten Felkncr in dcr Hauöftnr sciner Wobnllng (iil Warschau) ermordet gefunden. Die Mörder hatten demselben die Ohren abgeschnitten. Dic Thäter sind noch nicht ermittelt. Dresden, 1(1. Nov. Das heutige ..Dresdner Journal" vcröffcutlicht deu viel erwähuteu Brief dcs Staatsministcr^ v. Bellst an den Leipziger Handels-lammcr-Präsidenten. Dessen Verhalten in München wird nicht getadelt, das Vorgeben Dörstlingerö wirc> gemißbilligt, seine Behauptung unwahr genannt, dein Ideengangc Hausemanns zngestilnmt. Turin, Id. Nov. Die ^Discussione" schreibt: Dnrch d»s Aufleben des Brigantrntbnms in den nea< politanischcil Provinzen wird die Reife des Königs nach Neapel etwas verzögert; dieselbe wird wab» scheinlich vor dem Monat Dezember nicht stattfinden. Mailand, ll). November. Die yentigc „Per^ scoeranza" berichtet alls Neapel, !1. Novcnwn': Jin Gefechte bei St. Severo in der Eapitanata wnrdrn ein Hanptma>ln. ein ^ielüenant und 40 Mann von 2l)l) Bviganti überfallen; dic lncisten der Sol« daten wnrdcn >m Kampfe getö'dlet; wenige ^— unter diesen der Hanpünann — von dcn Briganti gefangen geinminien! m,ch mehrere Briganli blieben auf dem stew-A"rk, :l<). Oktober. Die Polonmc.Armec ift nach V,rgi!!il'u vorgerückt, die Stellung der Armee der Konföderirten in Virginien kennt man nicht. Die Bundesstrcitkräfte, welche gelaudet siud. uiu (>barlestvn uud Savannah anzugreifen, waren U Meilen wcit vorgerückt und hatten die Konfödcrirten au-ö drei Stcl-Ilingcn verjagt, ^cylcrc crhicltcn später Vcrstärtung und die Bun?e6lrnppcn zogcu sich mit bcträchllichcin Vcrlllstc zlirück. Dic Uuionistcn rüsten ciuc militärische und maritime Elpcdltion nach Texas aus. Theater. Möllere's Lustspiel «Der Geizige", welches gestern Abends gegeben wurde, hatte trol) d^s abscheulichen Wetters ein uicht gerade kleiues Publikum augczogcn. das auch uicht bereut habcu wird, dcr Vorstellung beigewohnt zu haben, dcun »dcr Geizige" war eiuc wirklich ausgezeichnete Leistung des Hcrrn Stefan, in welcher er leider von dcn Muwirkenocn, Fränlcin Wcsscly anögenommcn, wenig nnterstül)t wurde; sie kannten fast alle ihre Rollen niä't ordentlich nnd veranlaßten dndnrch, daß das Ensemble ci» nngcmcin schleppcndcs wnrdc. Trol)dcm fefscllc das Stück, nnd zwar besonders durch Herru Stemn's fein durch-dachlcs nud charaktervolle»; Spiel, und der Beifall, dcr nach jcdcm Altschluß crfolgtc. darf Herr Stefan getrost als ihm alleiu gezollt betrachten, Eiuc Wiederholung wäre erwünscht, nur müßten dic Dcn< steller ilnc NoUen sich vorher besser einprägen. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. _________________^_______redumt________________________________ in Pm'isrr ^miri, 6. Novmiw K UHr Mrg. Z2<;. 5,3 ^7. 8 Gr. — hj^ bedeckt 2 „ Nchm. 32ii .4« ^9.9,. 80. oben Ncgsii 1. 4^ l0 „ Md. 327.05 j- 9. 0 ,. — brockt 7. „ 6 Uhr Mrg. 327.17 > ?. 0 Gr. .>0. o^n brdrckt 2 „ Nchm. 327.0^< .^10. 0 „ 0. dctto ^<>° "-^ l0 ^ Abd. 326.0? ^ 8. 2 „ - ^gsii Druck nrd Verlag uon Ignaz v. KlViumayr sc Fedor Bamberg. — Vcrantwortlichcr Ncbaktenr: Issttaz v. Kleiumayr. Anhang zur Laibacher Zeitung. NnsllMllllfts^s 2NirN, 10, Nl'vcmbsr, (Mittags 1'/, Uhr.) (Wr. Zt^, Abdbl.) Die Stimmlülg aiid.nicrild lpinNi^ lluo fremde Valutcn bei alt.imi^ii.-»! A».icl'ot ui,d l'll gl-liii^r Nachsagt ^P^lllUlllU/l. wieder um ,i»!^l Zchntrl dilligtr zu habrn P^ipirr,,' flst. .il^r wlüig g»ä,>dcrt. '.'l^tiriial-Äillchü!, sran^'stsche Staalil- und P.n'dublylr Ä.ilüi.Astisü l^'h>r, Banl-^flicil ,lnd ni.d.rosirirlirische Ojiluicutl^uil.is-Obllgalioiicn unbldeutlnd malttr, (.^cld fthr flüssig und s. dc, Alaatl, (sür IU0 st.) «^,l»> Won In 5st.'vr. W^hln»^ . ^>i 5,7, 65>,70 «5,.8.'' ü"/, Anlcl,. v, 1UKI mit N'l.^j i^lR) ii4... »ttw uhnc «t'schiiltt 18U!i . i)2.i'i(1 ^60 Vlliti^na!» ^iilclx!! niil Iälintl-«,,,^'»., . „5)7. 8s!»>) 83,- Natloillil-'.'lüllh,,! Ml! A^ril-^oilpons . . „5„ i^ R> «3 — Mtt.iliqu.«, . . . . „ 5 ., ?l.K,» 71 25 dllto mit Mai-l^'iip, ., 5) „ ?l.^5, 71^5 dctto....... 4z., <>1,75> j<) I>!«>5<» I.'i - 89 t0 .. ,»U>Ofl, 9!Z<) i»l.l<) iiouio ' ^>»>s»jch. ^1 1')l,»,cn .....5„ 8»^," 8»il')0 Ttfi,n»atl.....5» „ 84 - 8.^» - M>5h!,n u. Schllsieli ,5., 8?,5><) 88 50 Uu^ar»......5 „ 71 75» 72 — Tcm. A>in ..strl', u Slav. 5. 0 225U N.^ C.'com,-Gcs. ^,500fl, c' W, 6.j0.— 0.!I,— K. Fe>d -'^ordb.z.1000 fl. CM. 18«,>,..I85« — Et^its-«!s.-^cs. zu 200 fl. CM. ' ^ l)dcr Ü00 Fr......240.50 241.50 ssais. l5l!s.'Äal?ii zu 200 fl. CM. 15^ ö<) 15^,- Z.id.-nor^.^rrb.-B/^cX)« „ 124 75 125,-Süd. Et^at«-. lo»,b. vl». 11. (5"!tr. ital. (z>>. 200 fl. z. W 500 ,>r. m 180 sl. <907»> (Hin^l'Illllq 274 - 256.- , ^«c!d Wai, G.,li,..ssa>I^'ul'w.-V». 180 fl. »<.»0°«) Oinj. 2^3 50 2!i4.- O.l^. Dcu.-D>i,»pssch-(!>).,'. .^^- 410,— 412.— O.'^'Nsich. ^loyd in Trili'l ^ ^> 2>j0.— 2,,i1,— Wieucr Dnmpsui.^.'lfl.-Ges. ^.V 385.— 3!»0 — Psürr .sstttüibnist.!, .... IW.— 400 — Völ,»>. W.sl^,l!!i ,,u 200 fl. . 17C,- 176 5,0 Thtißb^hü-Äftini 200 ft (§, M. m. 140 sl. (707.) ^i»,zal)lu,,g. 147.— 147.-Pfandbriefe (sin 100 fl.) Na ^e!d W,,re 1'alsf») zu 40 sl. CM. . 35 50 3U.-C!"l) „ 40 „ „ . 35 25 35 75 St. 0,.',wi5 „ 40 „ „ . 35 - 35,25 Wiüdis^'grä,) „ 20.....22.25 22.50 W^leslsiii ^ Ä> „ „ . 20,5)0 2l.— Kcgl.vich „10^ „ . 15 25 15.50 Wechsel. 3 M 0 n 6 t e. Ocld Vvisff Augsburg für 100 fl. südd. W. 102 75 102 85 Fraü'futt a. M. dctto 102 85 103.— Hambuig flir 100 M"rf Aauso 91 20 91.40 i!ond!i» iur 10 Pf. Stcrling . 12130 12135 'Lari5 fur 100 Fr^ifz . . . 48 20 48 30 (5o,,vs 5er Geldsorten. ("»'ld Ware K. Ml'iüz < Dusten 5 sl 79 lr. 5 fl 81, Hsr. «'l'!"ü .... 16 ., 75 „ 16 „ 7? ^ ^l.ip^leouel^^r . . 9 „ 72 „ 9 „ ^ Niiss. Im,t>ia!s . 9 „ 97 ^ 9 „ 99 " Vcrciiisth.ilsr . . 1 „ 81 ., 1 „ 82 „ Lill'sr-A^io . . 121 ^ — „ 121 .. 5,) I Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. t. öffentlichen Börse in Wien Effekten. ! Wechsel. 57„ Vlrtalliquce 71.25 > Gilbcr.....121,25 b'.Nat .sl»!. 82^0 Lonpi n .... 121.50 V.„>f^t>fil . . . 791 5 K.k. Dukaten. . 5 80 .llrsdilatti.n . . 222,40 ! ifremdeu 2l uz r i<; r. Del' 10. Novsml'lr l862. Hr. u. Pllschell'. 3lsitt!lr. vc'ii Trieft. — br. v. C2. n si) Einladung an die Herrrll Mitlsiic^cr der k. k. Landwirth- schastS'(l5escllschast in L.nlmch am »U. November d. I. Dic Versammlung filldct wic gewöhnlich im Magi^ strat^gcdäildc Statt m,d beginnt nm !»Uhr Vlirmittagö. Programm der zur Verhandlung wnuiiciideil Gegenstände.-1. Erösfmmgöredc dci« Präsidenten. '2. (tteschllM'c'.'icht de^< Zentralanöschnsse^. :^. Vortrage der Gesellschafwsilmlcn oder einzelner Gescllschaftömitglieder nach ^. ''l der Statuten, j 4. Vorlage cmco Gesuches mehrerer Bienenzüchter an» den hohcu Landtag zur Crwirtnng cinc<ü Gesetzes ! znui Echntz der Bienenzucht in 5!raiu. 5). Vorschlag zur Gründung einer landwirthschaftli» chcu Krcdit^kasse für den kleiueu Grundbesitz. 0. Vortrag der Gcsellschaftsrechuung vom Jahres 1801 und des Präliminars i^«» 1802. l 7. Zlicrtennuug der Gesellschaftsmedaillc an verdienst- ^ liche Obst- und 3)laulbeerbanin;üchter. 8. Wahl zweier Mitglieder des ZentralanSschnsscs an die Etclle der statutenmäßig auftretenden, I nach l^. 2^ wieder wählbaren oder durch andere Gescllschaslömitgliedcr zu ersetzenden. 9. Wahl neuer Gescllschaftömitgliedcr. lFxpouirt wcrdeu -. dic durch den Herrn Hofrath A. Nitlcr A n c r v. Wcl ^ dach , Oberleiter der k. t. Schlögclmühler Pafticrfadrit eingesendeten, aus den ilUkurliz^Koldenblättcru oder sogenannten Maie«lischcn erzenglcn Proben des Maisgarncs , der M a i s« lein wand und dcs verschiedenartigen Maiöpa-Piere s. Der Apparat zum Schwefeln der Weinrebe zum Bchnfc der Verhütung der Tranbcnfäulc. Eine praktisch bewährte T r a n b cn ra sp c l. Woll m u sl c r von Sccländcrschafcn. Cocons von chinesischen Ecidenwürmcrn, genährt mit dcu Älättcru dcs Güttcrbaumcs. Ot> sts 0 rtc n. Vom Zentrale der k. k. Vandwirthschafts-Gesellschaft in Vaibach am cs Casmo-Vmillr5. Z. 223«. (!) Zahnarzt I^diil^ii^ aus Gra;, wird noch den kommenden Sonntag im Hotel Malizh wie gewöhnlich ordiniren und zwar für diese Saison das lehte Mal. Z. 2233. (') Lizitatwn. Montag cim 17. Nuueml'sr l. I. wlids» im H^nse reö Helln Mau per Nr. 23. Graoischa-Vl?lNadt< rolitirte Möucll,. blsill»e»o aus Hileion'-läüeil. Tischen. So^ha's, Fortlpiaüo. Wag>n. Schlilte»,' ferner Slllckl.'li,!»nroIIe uno VlNlmwoII> dänder a^S frcill H.mo li^ianc'c' ucr.üil3c>t. Z? 2185^ (3) Im Vermittlungs-Comptoir dc;; /ran; Smrckcr in Laibach. Verkcinfe: Vine K»errssl,c,ft in Krain, nahe an der Eisenbahn, mit schlagbaren Walcmngcn, tragbaren Weingärten nnd ansgcdchntcn Malilbeerbalini-Pflan-znngcn, sammt lmxli^ iü^iiiu'lli^ um l5)!;W0 fl. Post 1. (fin stockhoheö H»auS nebst schönem Gemüsegarten, in einer sehr bclclitcn Stadt in Krain, besonders geeignet für ein Haudlungsgcschäft. Preis 'MX)fl., wovon 2(XX)fl. haftend dlcibeu löuucu. Post 2. <5-in stockhohes ^>ans mit Handlinigsgerecht' samc nnd Wcinschanf, nebst !'. Joch Ackcrgrnnd, in einem sehr belebten Markte in Kärntcn. Preis -MX) fl, und können 1-W0 fl. iutabnlirt bleibcu. Post 4. (5-ine Villa mit Nebengebäuden in ^aibach, mit cinem sehr großen Hofraum, dann 57bst« und Gemüsegarten. Preis 14W<» fl. Post 3. Oin Gasthof nächst dem Bahnhof in ^aibach, enthaltend 17 Zimmer, 8 Küchen, 2 Weinkeller, dann Kegelbahn, Wasicrdrunncn, Gemüsegarten und bei 2 Joch Mergruud. Preis l 50(10 fl. Gleich zu erlegen nur .'5000 fl., der Mehrbetrag lann intabulirt bleiben Siebenhundert österr. ^i,ncr Httein von heuriger Fechsnng, dcu (5imcr 0 bis 10 fl. in loeo des Produzenten. Ein Wiener Flügel, 0ottavig. Preis i>0 fl. Zu miethln wcrdcn gesucht: Für Georgi 18l>j, Wohnungen von 0, l>, 4 n. .z Z. Vrrmilthct wlldcn: Mehrere hübsch möblirte Monatzimmer. Diellst-^uttuge. Mehrere Handluugsindividuen, Privatbeamte nnd Wundärzte, einige darunter lautionofähig, wün^ schcn placirt zu werden. 9^5" Die Vormerkung für Wohnungen geschieht unentgeltlich. "H>H Z. 2187. (2) A. K. pm. Südbahn - Vescüschafl. Beschränkung Personen - Eilfnhrten zwischcit Vom 2 7^. November d. I. an werden bi<< ans Weitcrcö zwischen ^j<»» und ^»»j<»!>j<, wöchentlich nnr zwei Eilzngc in jcdrr Richtung, nnd zwar Nontax nnd Vonner8t28 von I^it'«, nach 'R>i^5t »ud Klltt^ocb und 8äM8tk3 uun 'K>j«?»t nach ^^«^>» nach der bisherigen Falirordnuug verkehren, zu welchen auch, wic biohcr, nur Fahrkarten l. Klasse aufgegeben werden. Die Anschlüsse in H,'»l>«'0«ilü>l» an die italic Nischen Züge bleiben dieselben wic biohcr. Nien, im November 1862. HH«e HFelF «ebL« Fse, e^k/o« Gicht- NNd NlMMlüiöMNö-Leidenden, solvie Alk», welche flä' gegs» i'iss'' Uebel schüt)cn «rolls». l)a!le» uüsere Waldwoll-Artikel zu gr< lüi^lcr Virücksichligling empfohlc,,. Dcr Meiii'.'stl.iuf fiir ^n^ ^rain l'cfiodct sich bci He». Illbert Trinker, H.nü'eli'man,! zn.n „Anker", HauMpIüp, >»> Gregl'schcn Hliiisc ?ir. 2!i!>. D.e ^lialduwll. Waren - Fabrik ;u Nemda H. 8chllut)l ll. )lumii. Ans Ol'igls Vtzlig ncbun'iil) crl.'ubc ich mir 5en gsldrts» Herren Aclzlf» > sowie alle» G>l1't» niio Msnm.mömuS'iltic'lNsc!, »aä'stcbsul'l Allifc! >n,>3 t>ll 'U'>>I?'voIl!va!fn-Fabrik der H^ric» H. Schmidt u. <3omp. zu Nemda z» l>ürml.'Ien: Erwirkte I"ckc,», Veil»< (fiulcacsohlel», Ttepft« Neider „>,l Ttriimftfc s»- dl>cke,l.s wi< il»l» und Hlireii .^uic-,Hals-,Tchllltcr-. Brust - und Nucken-Flöper, ivlauell.i z» I.i. Waldwollwatte, -lal,». (f^tratt z» V^.«, Val« tissen, V'aube!,, 5läps.'l, sam ,^u F» nraschmi^n, Hai,dscl,ulic, Vrnst »,»0 2eife, «, Kapuziner - Vorstadt, Meubel >n>d Nettwäsche an dc» Meistbietende» hmtan-gegeben. Vom R. November d. I. angefangen übernimmt die Inspektion des Kolisenms die Militär-Nequartirung jahrlich zu 4 fi. pr. Mann, nnd zu 3« fi. fnr einen Herrn Offizier. geHen halbjahrige Vorauszahlung Auch können im Kolisenm Wohnlokalltaten und Meller sogleich gemiethet werden.