.?.? IR« Alreltag» dm 27. September 1872. JahrgaUg. «ÜM ZkilU. Die „Marburger Seituna" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjahrig 8 fl., vierteljährig 1 si. 50 kr; für Sustelluug _in» Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteliährig 2 fl. JnsertionSgebühr S kr. pr. Seile. Turnwefm und Aeuerweyr. Marburg, 26. September. Auf dem Turntage, welchen die BolkSschul-lehrer Mährens kürzlich in Znaim obj^ehalten, ward unter Anderm auch dem Antrage beigestimmt. di, Schüler auf dem Lande im Turnen deralt zu unterweisen, daß sie an der Aeuerlvehr sich betheiligen können und sollen die Lkhrer für die Gründung von Dorf Feuerwehren thätig sein. Dieser Btschluh zrigt, daß die Jugendbildner Mährens daS Wesen der Turnerei mit klarem Blick erfassen, daß sie die Wichtigkeit der Feuer-wtlir und den Zusammenhang Beidkr begreifen. Wir zweifeln auch nicht, daß die übrige Lehrerschaft Oesterreich« von demselben Gedanken beseelt ist, wie ihre AmiSgcnosien, die in Znaim getagt. Durchs die Ausführung dieses Beschlusses wird das Turnen auf ein Ziel gerichtet, welches sogar den eingefteischtesien Gegnern als ein vor» zugSweise praktisches gilt und gelten muß. Und diese Geg««r werden beschwichtigt und bekehrt und die Masse der Lauen wird sür die Sache erwärmt — der Gewina ist sittlich und wirth-schastlich groß. Der hohe Ztveck, welcher uns bei der Schulung der Kinder und der Erwachsenen vor Augen schwebt: ein kürperlich^und geistig gesundes nnd gewandtes, ivtllenSftarkes und thalkräfligeS Geschlecht licran-zudilden — dieser Zweck wird mächtig gefördert durch die Verbindung dcS Turnwesens mit der Feuerwehr. Den Znaimern aber und Allen, welche diese Verbindung anregen und sür diesklbe wirken, gebührt unsere vollste Anerkennung; sie erwerben durch ihrenj zeitgemüßcn Vorschlag der neuen Schule manchen Freund. manchen Gegner entwaffnen sie und erschließen der VolkSerziehung ein neues, fruchtbares Feld — ein Feld, auf welchem sich'S um so freudiger arbeitet, je viel-verheißenver der Erntesegen winkt. Saatgut und Manzen-Entwicklung. Die Bedeutung welche Größe und Gewicht des Samens für die Entwicklung der Pflanzen haben, wird mehr und mehr erkannt und gellt namentlich aus den Versuchen hsrvor, welche ZuliuS Lehmann auf der landwirthschaftlichen Centralstation in München gemacht. Als Saatgut benüKte Lehmann die Viktoriaerbse in drei verschiedenen Größen und von ent-sprechendem Gewicht. Nachdem die Pflänzchen drei bis vier Zoll hoch emporgewachsen, wurde eine Zählung vorgenommen und diese ergab, daß von 528 großen Körnern 48 Stück oder 9.1 Perzent 528 mittleren „ 50 „ „ 9.5 „ 526 kleinen „ 105 „ „ 19.8 „ nicht zur Entwicklung gelangt waren, trotzdem die Keimproben für alle drei Sorten eine un-tadelljafle Keimfähigkeit gezeigt. Das Hinderniß bei dem Aufgehen ist also nur in dem Mangel an VegetationSkraft der Körner zu suchen, welche Kraft dafür nicht ausreichte, um alle Samen den Boden durchbrechen zu lasien. Noch ungünstiger für die kleinen Crbfensamen gestaltete sich daS Ernteertrügniß. Angesichts der alten Wahrheit, welche durch diese Thatsache neuerdings bestätigt »vird. muß eS. wie P. Feuser in der „Landwirthschaftlichen Zeitung" schreibt, geradezu unbegreiflich erscheinen, daß die bei weitem größte Zahl unserer Land- wirtbe mit einer unglaublichen Sorglosigkeit bei der Auswahl und Verwendung des Staatsgutes vorgeht. Bedenkt man, daß. wenn in Oesterreich uur schwere und große Samen zum Anbau benützt würden, schon dadurch der Ertrag des Ackerlandes sich um mindestens sünfzchn Perzent steigern müsie, dann wird man eS unerklärlich finden, warum von Seiten der Bereine und der Regierungen nicht mehr für die Verbreitung solcher CrfahrungSsätze, eines guten Staatsgutes und von Maschinen, die zur Herstellung deS letzteren besonders geeignet sind, geschehen ist. Damit soll, aber keineswegs als allezeit genügend hingestellt werden, wenn aus dem vorhandenen Samen — denn ein solcher kann ja recht herzlich schlecht sein — die besten herausgesucht werden, sondern man wird in Wirthschaften, die sich keiner günstigen Vegetationsverhältnisse erfreuen, speziell Saatgut anbauen, d. h. man wird den dazu bestimmten besonders günstmen CntwicklungSraum und Standort gewähren müssen. Und das geschieht am besten durch Kultur auf Reihen, auS denen man wohl die schönsten, vollkommensten Halme und Samenträger ausklaubt. UtbrigenS wird man in solchen Wirthschasten besser daran thun, von Zeit zu Zeit srischeS Saatgut aus einer anderen Gegend zu beziehen. Selbstredend dürfen dann nur unkrautfreie Samen von tadelloser Beschaffenheit gewählt lverden, welche, selbst um fünfundzwanzig Perzent und noch mehr über den gewöhnlichen Marktpreis hinaus bezahlt, nicht bald zu theuer sind. Vor allen Dingen handelt es sich aber um die Verbreitung guter Samenputzmaschinen. Indem ich schließlich uur noch anführe, daß ich einen Mann kenne, der während einiger Jahre in seiner Eigenschaft als landwirthschaftlicher Wanderlehrer, Verhandlungen über die Nachfolge Maria Theresias, durchkreuzen könnte. Der englische Gesandte Finch zu Regeus-burg hielt vor den evangelischen Gesandten eine vortreffliche Rede, welche weitere Schritte Großbritanniens in Aussicht stellte; es begann ein starkes Schreiben von Promemorias, ein Reisen und Verhandeln der Gesandten. Aber eine wirksame Intervention der unkatholischen Mächte erfolgte nicht. Zuerst hinderte der Tod Czaar Peters des Großen, weil dadurch die Politik Rußlands unsicher wttrde, demnächst überraschte eine zweite Kriegsthat der Jesuiten, die spanisch-öfter-reichische Allianz. Als König Friedrich Wilhelm dagegen den Vertrag von Hanover von 3. Dezember unterzeichnete. war ihm ein wichtiges Motiv des Zutritts, daß darin die Forderung aufgenommen wurde: alle seit dem Frieden von Oliva den Unkatholischen in Polen entrissenen Kirchen müssen zurückgegeben werden. Aber Frankreich wußte durchzusetzen, daß die Thorner Sache in einen beson-'deren geheimen Artikel geschoben «ud die Rückforderung der bereits eingezogenen protestantischen Kirchen aufgegeben lvurde. Es waren derselben freilich mehrere Tausend. Und dieAffaire von Thorn wurde allmälig unter neuen kraftlosen Händeln und Jntriguen der Cabinete und unter neuen treulosen Allianzen begraben. Aeuilleto«. Die Eragödit vo« Thor« im ^ahre 1724. (Schluß.) Am nächsten Morgen wurde die Verhandlung mit dem Rektor sortgesetzt, der Präsident erbot sich, den Polen srei zu geben, wenn der Rektor diesen in Gegenwart der beleidigten Bürger nach Verdienst strafen lasse. Der Rektor verweigerte die Gegenwart der Bürger; da die Städter aber voraussetzten, daß dem Polen keinerlei Strafe werden würde, wollten sie in die Entlassung des Studenten nicht willigen. Wieder liefen polnische Studenten zusammen, verfolgten de» Kaufmann Heyder mit bloßen Säbeln und drohten das HauS zu stürmen, wenn ihnen der Arrestant nicht herausgegeben würde. Da wurde dieser doch losgelassen. zu: „Ich meinerseits bin bereit und willig und erkenne mich in meinen Gewissen verpflichtet, Ew. Majestät in Allem, tvas Sie sür gut und nützlich achten tverden, treulich beizutreten und eS an nichts erwinden zu lassen, was in meinem Vermögen beruht." Der nächste Bescheid darauf kam aus Polen; eS war die Nachricht Von der beschleunigten Exekution in Tiiorn. Zum zweitenmal schrieb König Friedrich Wilhelm am 9. Januar an den König von Polen und an die protestantischen Mächte und foidclte jetzt wenigstens Schutz für Kirche und Schule der Evangelischen und Aufrechthaltung des Friedens von Oliva. Aus den protestantischen Kabinetten kamen zustimmende Antworten; nach Warschau wurden Vorstellungen abgesandt; sogar Czaar Peter erwies sich entrüstet; diese That zeige, was die Polen sür eine barbarische Nation seien, auch er insinuirte dem König und dem Reichstag nachdrückliche Vorstellungen zu Gunsten der Dissidenten; er war freilich nicht nur durch seine Politik. !auch durch scine Stellung zu den Bekennern M>i «leichcm Sif-r schritb Kön>g Friedrich lANtchischm GIa«ben« belheiligl -, dem Kö«ig ver. Wilhclm am Z. Dezember a» die Kaliinelle zu ^sprach er gemeinsame M-ßregeln mit den prole-Loudo», Kopexhagkn, Slockholm; er sügle siiaem stimlisiheii Mächlin. Sogar zu Wien, dem Hauptdringenden Ersuch'», durch eine ezpresie Gesandt-^waffinplatz der deutschen Jesuiten äußerte man schast nach Pole» sich der bedrängtrn Thorner sich unzufrieden, weil diese ncue Verwicklung die »ad der Dissidenten anzunehmen, die Wort« Hin- große Angelegenheit de« kaiserlichen Hose«, die Stae lrgmdwelche S«bveatlon. an hundert Stück derselbe» verbreitet hat und zwar dadurch, daß er die Landwirtbe von dem enormen Einflüsse deS Saatgute« auf die Ernte-rtrüge und von der Zweckmäßigkeit der in Rede stthenden Maschinen überzeugte, glaube ich, Bereinen und der Rrgie-rung wieder einmal die kräftigsten Mittel ange-g'ben zu haben, mit denen die Hebung der Land-wirthjchaft zu ermöglichen ist. Man schaffe Wonder-I^hrer. An Mitteln dazu fehlt kS nicht, denn e» könnte schon eine sgule Zahl solcher Apostel auS« gesendet werden, wenn die Hälfte der Summ? für fie verwendet würde, die jeßt ziemlich nutzlos Von dkM kleinen Bkanitenheere deS Ackerbaumini-fterS verschlungen wird. Am Heschichte des Tages. Andrassy kann srine Viermalhundert und vierzigtausend Gulden für die geheim? Staatspolizei mit Sicherheit verbuchen. Vom Sonderausschuß der österreichischen Dklrgatioi» ist die Bewilligung brreitS rrfolgt und wird diese Delegation selbst wohl auch der gleichen Ueberzeugung huldigen. Die Ungarn werden ab'r schon aus den Gründen beistimmen, weil Andrasiy »ihr Landsmann ist und sie nur dreißig Perzenl beitragen. Die eigenmächtige Gründung eines Genfer ViSthumS ist der Kur^e mißglückt. Der StaatSrath der kleinen Republik schtvankt nicht. unterhar,delt nicht, er geht kurzen und geraden Weges auf den ultramant«inen Vorkämpf-r los nnd beschließt: Pfarrer Mcrmillod. welcher die rechtswidrige Wahl angenommen, ist abgeseß! für immer und der Beitrag dcö Staates an die Pfarre darf nicht ausgezahlt iverden — biS zur Wiederkehr deS regelmäßigen ZustandcS in der Gemeinde. Die freundschaftliche Annäherung zwischen England und Frankreich dürste nun auch auf dem volkSwirthschastlichen Gebiebte sich »igen. 3n London glaubt man, cS sei der Ab» l^chluß eines neuen Handelsvertrages zivischkN bei» den Staaten im Werke und würde Frankrrich dieselbe« Bedingungen gewähren, die England vorgeschlagen — jene nämlich, »velche die meistbegünstigten Nationen genießen. Die Jesuiten bedielten zunächst Recht. 3n z^horn war seit der massenhaften Hinschlachtung und Bkrbrennung der protenantischen Gegner — 1724—ihre Herrschaft gesichert, die Geranten deS grieoevs von Oliva begonnen keinen Krieg mit Polen. Und doch war eS in Polen wie überall das Schicksal dieser klugen Prieiler. falsch zu rech-nen und durch die Nichtswürdigkeit ihrer politischen Moral der Sache, welche sie zu der ihren gemocht hatten, Untergang zu bringen. Sie und nur sie haben durch die unablässige Arbeit von zwei Jahrhunderten Polen, den Staat eineS Volkes von edlen Anlagen, zu dem nichtsnuKig-ften, zu dem seilsten und verächtlichsten Staat der Chrlst-nheit gemacht. Die Hini^ichtungen in Thorn haben mehr alS ein anderes einzelnes Symptom die Barbarei und Gemeinschädlichkeit eineS Gemeinwesen, welches durch religiösen Fanatismus geleitet wird, erwiesen. Die Provinz Preußen feiert jetzt daS un-dertjährige Jubiläum «hserlTivverleibung in hden preußischen Staat und wahrlich, kaum sür einen LandeStheil. der je^t zum deutjchen Reiche gehört, war das leßte Jahrhundert unjerer Geschichte so reich an Gewinn uad Garantien eiNkS dou. Ein Logenantheil im I. Stock wird gesucht. 7ö4 niemals vor Gericht gestellt worden, wenn nicht Wanka, ein Freund und Nachbar, Zens^e der That gewesen. ' Wanka war abergläubisch und alle Tage, wenn er am Bilde seines Schutzheil-gen an der Straße vorbeikam, empfand er einen innern Drang, daS Gesehene zur Anzeige zu bringen. Der Mörder, welcher ihn bei Tag und Nacht überwachte, bemerkte, daß Wanka viel betete und sich ungewöhnlich okt bekreuzigte; sein Herz mußte also tief bekümmert sein. Auf die Frage, was ihm fehle, vernahm der Vatermörder mit Schrecken, daß Wanka weder zu essen noch zu schlafen vermöge, so lange daS furchtbare Ge-heimniß seine Seele belaste. Aber was konnte er thun? Nichts, ganz und gar nichts. Und doch, er konnte ihm drohen. „Höre mich an, Wanka'', sagte er festen Tones, „du bist ein Narr, aber es gefiele dir wohl nicht sonderlich, ein Messer an deiner Gurgel zu spüren." „Gott schütze mich!" schrie Wanka. „So vergiß nicht, was ich dir sage l Ver-räthst du mich, so gehört mir dein Blut." Wanka war so erschrocken, daß er noch scl-biaen Tages alles dem Gericht anzeigte. In Folge dessen lvutde sein Freund Verhaftet, in Archangel vor Gericht gestellt und zu lebenslänglicher Arbeit in den Minen verurtheilt. Eine seltsame Szene fand im Gerichtshofe statt. Der Mann auf der Verbrecherbank war ruhig und frech. während sein Ankläger Wanka vom Kopf bis zum Fuße zitterte. Und als der Urtheilspruch, auf ewige Verbannung nach den Bergwerken lau-tend, verkündigt war, wandte sich der Batermörder zu seinem Freunde und sprach mit lauter, fester Stimme; „Wanka, erinnere dich meiner Worte: Heute triumphirst du und ich gehe nach Sibirien, aber ich »verde in dein HauS zurückkommen und dann gehört mir dein Leben, das welßt du!" Jahre vergingen und die Drohung war von allen vergessen, ausgenommen von Wanka, der seinen alten Freund nur zu gut kannte und keine Nacht hereinbrechen sah, ohne zu denken, daß eS die le^te seines Lebens sein werde. Seine Furcht war nur zu begründet. Eines Morgens wurde der Unglückliche todt in seinem Bette gefunden — der HalS war ihm von einem Ohr zum andern durchschnitten — und in einer benachbarten Kneipe lag sein Mörder, schnarchend nach wüstem Trinkgelag. Er war aus den Minen entwischt, er hatte daS asiatische Rußland durchivandert, er war über daS Uralgebirge geklommea und hatte die Schnee« und Eisfelder von Perm durchschnitten. (Schluß folgt). ?lek vrZodütiert ^vi» uuersstLliedöll Vsrlust meills» 80 «skr xvlivdtsv uvvörxsssliolisv <)»ttso ullä Vatsr», 6e» Lsrru /^nton Tekrautioi-, s^Ns kisrmit «Iis mir xsvorüslls kLiokt. kür 6is tlvr^liods öoilsi^slisssug^urißs, vis aucQ sür äis so r»)ilroiolis LsglsituQx 6ss tksusrv Leun-esg^anxellsu 2u 8sivvr Ist^ten Rutiestätts, »Usn ^rvuväon uvZ öellklllvten lisn invix ill moivsm vis iu msinor Linäsr I?! rvulläon uv6 öellklllvten 6sn ivvitxston Vkvk kmeQ »r»»- 7U8prvoksv. ^7ül) />is ^»'au6»'Ntis Ein Praktikant findet Aufnahme in dem Spezerci- nnd Landes-produktengeschäste bei Conrad GriUwitzer in Marburg.__^748 Lizitations-Anzeige. Samstag den SA. September werden im Heumeyerschen Hause in der Draugassc R'iemerwaaren, Werkzeuge, Glaskästen tt. in den gewöhnlichen Lizitationsstundcn veräußert werden. 752 Z. 15527. (735 Versteigerung von Wein u. Fässern. Bon dem k. k. Bezirksgerichte in Marburg wird bekannt gemacht, daß über Ansuchen des Herrn Franz Schosterilsch als Vormund deS mj. Johann Lorber die freiwillige Feilbietung vor, 6 Startin Johann und Franziska Lorber'scher VerlasseSwtine vom.Jahrgange 1871 und grö-ßeren Fässern mit Eisenreifen. welche sich bei der Franziska Lorber'schen Verlcißrealität in Wolss-thal befinden, bewilligt und hiezu die Tagsaßung auf Montag den 3<). September 1872 Vormittags 10 Uhr an Ort und Stelle derselben angeordnet wurde, wozu Kauflustige m,t dem Bemerken eingeladen werden, daß obige Weine und Fässer nur um oder über den SchäKwerth an den Meistbietenden gegen Barzahlung tiintan-gegiben werden und daß die FeilbietungSgegen-stände der Erstehrr sogleich zu übernehmen habe. Miirburg am 19. September 1872. Gesucht wird Werkstätte geeignet ur,d dauernd, wenn auch rück-wärts, jedoch licht und trocken. 753 Anfragen im Comptoir dieses Blattes. Das M«ue«te, MZIvzxsntvst« in (^«ekvn, pAlkt«t8 uiill Mitvl) Krossv ^usivs.1»^ clsr vousVisQ U L0WI6 eine nebkt äen feinsten un6 Vüvlkvri» (749 Joset llaits, „lur Vtrolorln", LsrreilL»«»«. GirSssl« LvrtiA«r Lsrrßllklviäßr vigonvi' Li'^vllgnng enipKelzIt die ülei^erHan^luiiK von 670^ i»- linil «usIZn^iselier gtokto navk I>jla«8 IUI' /^nfvi'tigung Kelieikl, IIerreQZa8so. DanksagUNg 739 und Lollalverüllderllngö - Anzeigt. Indem ich meinen verehrten Kunden für das Mlr bisher geschenkte Vertrauen aufrichtig danke, zeige ich Ihnen hiemit ganz ergebenst an, daß ich mit 1. Oktober meine Werkftätte in das Mohor'sche HauS Nr. 24k am Lendplatz, mein BerraufSgewölbe aber zur größere« Bequemlichkeit deS ?. 1. Publikums in das Haus des Herrn Hartmann, Karntnergafse Nr. 21l) verlege und stets wie vor bemüht sein werde, durch solideste Arbeit wie prompte billige Atdievvug allen Anforderungen auf oaS Bollkommenste zu entsprechen. Gleichzeitig empfehle ich mich ganz besonders den Herren Bauunternehmern mit meine» bekannt gediegenen Arbeiten und bin auch noch so frei, das ?. 1'. Publikum auf mein großes Lager fertiger Spenglerwaaren, alS: geschmack-voll gearbeitete Holzbthälter, ZteinkohltnbthMr, Ofenschirme, bestens konstruirte Kimmerretirade» aus Holz oder ganz Metall, Znhalationsßpparatt zc. ze. höflichst aufmerksam zu machen. Mit achtungsvoller Ergebenheit vtto 8vliii!is, Bau, und Galanterie.Spengler. Sehr süßer Birnmoft, Maß »4 kr., im Gasthause „zum Florian" in der Schwarzgasse. Daselbst werden auch stetS Kostgänger aufgenommen. (7ö1 Lfgtv öifvntlivliv tivkvi'o WIIkU-I>NW!iizi.I W MM. Vratvi-sti»»»»« ?si». TS. Die Lehranstnlt besteht auS 2 Abtheilungen: k) Die Schult'; d) Die Special-Kurfe. Der Unterricht beginnt Anfangs Oktober. Die Schulerumfaßt 3 Jahrgänge. . Special-Kurs^' werden aligehalten über die einzelnen Fachgegenstmide. als: Buchführung, raufmann.i^eS Rechnen, Korrefponvenz n. Wrchselknnpe in TtiaeS- u. Abend-Kursen, sowle IN der Separat-Abtheilung: llnterrieltt-j- für Jene, die durch Alter, Stellung. In diese finden f^'rtwtil>rendc Aufnahmen statt. Seit^zwei Jahre« bestehen an der Lehranstalt Lehrknrse fiir den eommvi'iiollvn i^isvnbakn-kvti'ivbs - unl! Ivlvgi'afvnllion8t für Jene, die sich um Anstellnngen bei Eisenbahnen bewerben. Der Lehrkörper ist anS bewährten Beamten der k. k. a. pr. Nordbahn gebildet und ein ZpvvialKui-s übvr cjas Vvrgielivi-ungs^/vvZvn. yeivjtj8«nijell.iften, tellmlg, Vorbildung und Beschäftigung der Schule entriickt sind. 692 Einsclireibungen finden vom 2V. Teptemlier an statt. Programme sind im JnstitutS-Lorale und in der Beck'schen UniversitätS-Buchhandlung. RotkethurM' straße Nr. IZ "'MW zn haben. Die absolvirten Hörer genießen die Begslnstignug deS eiujährigen Freiwilligen.DiensteS in der k. k. Armee, ohne sich der Freiwilligen-Priifung nnterziehen zn müssen. Lollal-Verändernng. Wir beehren uns hiermit ergebenst anzuzeigen. daß das vlirenKkseliStt K. Ss 811I2 von Dienstag den 1. Oktober an im Hanse des Herrn M^erNnze, vorm Herrengasse Nr. 127, sich befinden wird. Wir danken für daS uns bisher geschenkte Vertrauen und werden bemüht sein, selveS auch im neuen Geschäftslokale durch prompte und solide Bedienung zu erhalten. Gleichzeitig machen wir ein ?. I. Publikum darauf aufmerksam, daß wir im neuen Geschäftslokalc eine bedeutend gröbere Auswahl in allen Sorten Pendelnhrt» neuester Fa^on, silbeiner und goldener ZchVtim Taschtnnhren, sowie SchmarMätderuhrtn feinster Qualität am Lager füliren werden. 737 Achtungsvoll v ^ GuI». Herrengaffe Nr. IIS in Marburg. Ich erlaube mir dem geehrten k. 1'. Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß von heute än der Speisefalon eröffnet ist» und. fühle mich zugleich verpflichtet, für den bisherigen guten Besuch meinen Dank auszusprechen. Hochachtungsvoll 736 __Hotelier. Schlosser gesucht. Ein Schlosser, welcher sich über Geschicklichkeit und solides Betragen ausweisen kann, findet sofort dauernde Beschäftigung. s679 Zu erfragen in der Expedition dieses BlatteS. Reue Seim. Fässer sind billig zu verkaufen. (74g Auskunft im Comploir diises Blatte». Schuhmachergehilfen finden dauernde Beschäftigung mit sehr guter Bezahlung bei L. Votsoklro. (746 Ein möblirtes Zimmer ist sogleich zu vergeben. (727 Auskünst im Comptoir dieses Blatte«. Verantwortliche Vtedoktion, Druck und Verlag von Eduard Janschitz in Marburg. «. Lt. o.