Hummer 8. Pettau. Ho II. Iä»»er 1903. XIV. Jahr,«»«. PettauerZeitung. Erscheint jeden Sonnrag. Prri» für Pettau mit Zustellung in« Hau»: M.natttch 80 k. »intiliädng K 8 40, hilbj-hrig K 4.80. gai.Mng K S-. mit «oshwrfendung im Inland«: M-naili» 8ö d »^ttrt>Shrig ^ 8.60, haldSheig K 6.—, ganzjährig k 9.60. — «inzetn» Rummeru 80 h. tonkWriftf« »erben nicht jurMgeftfOt, «nNtndignngen billigst berechnet — Veitttg» sind «wünscht und woll«» längste» bi« Freitag jeder Stacht eingesandt werde». Der Papst und die Demo-krarte. Wo die gekrönten Häupter so viel reden, wie e« ni unserer Zeit der Fall ist, tonn doch der Stell-Vertreter Gölte« aus Erden, der heilig, Bat er. nicht schweigen, da er sonst der Gefahr läuft, daß die Welt ans ihn vergißt. E« ist ja wieder ein Jubiläum«jahr und da muß Rom schon der Sammlungen wegen ein Zeichen seine« Dasein« geben! So hat denn der Papst wieder einmal auch gesprochen, und zwar über die Demo-Itltlr. (9« wundert un«, daß aber der Papst »ur einen Zweig der vielen demokratischen Bewegun-gen von heute in« Herz geschloffen zu habe» scheint. Den am heftige» Klassenkampfe teilnehmen-den, sogenannte» unteren Schichtet» de« Volke« war Leo XIII. nie gut gesinnt. Der christliche After-soziali«muS aber, wie er von L u e g e r. Adel und Konsorte» betriebe» wird, der cheistlich-sozi-ale Schwindel, der findet vor Leo XIII. Wohlqe-falle», denn diesen nenn» er die .christliche Demokratie", während er jede andere demokratische Bewegung al» .aufrührerische, gottlose „Demo-kratir" bezeichnet. Und doch beteiligen sich an der sogenannten .aufrührerischen, gottlosen Demokratie' so viele gute Christen, vielleicht bessere, wie die Führer der chr^llich-sozialen Demokratie e« sind, die allerding« von Rom au« niemal« gesegnet werden, «»«genomine», wenn sie e« — bezahlen l Denn, wo« Hot Rom nicht alle« schon mit seiner Weihe versehe»? Im Name» ein and de«selben Gölte« hat e« selbst Waffen gesegnet, die zum Bruder-mord erhoben worden find, z. B im Jahre Allerhand Liebe. Die jungen Leute. Die jungen Leute auf der Promenade, die die Lindenallee hinabgehen, im lebendigen, fröh-lich wechselnden Licht- und Schattenspiel der fchö-nen FtühlrngSsonne! — ist »ach der Schule. Die Herren Sekundaner und Primaner in ihren Joqurtanzügen, schneidig und keck mit ihren kleine» bunte» Mützen, ihre Bücher unterm Arm; und die Selektanerinnen mit ihren Mappen, in ihren lichten luftigen Kleidern, mit Schleifen, Bändern. Zöpfen. Stirnlvckchen. hellen Strohhüten und frische» Gesichtern!— Die jungen Dame» trotten Arm in Arm. die Gesichter schelmijch.zllchtig halb geneigt, lächelnd, in der Unterhaltung grade vor sich hinflüsternd, ab und zu wendet sich wohl auch mal ein Gesicht für eine» flüchtigen Augenblick zur Seite oder halb rückwärts, mit einem A»«druck, der hochmütig, gleichgiltig sein soll. — Die junge» Hmen hinterher. Aber es ver-steht sich, daß sie sich männlich freier benehmen, Sie lachen sehr viel und rede» in einer markir-ten Art, die hie und da etwa» Gespreizte« hat. nalürlich alle« mit Bezug aus da« voranschreitende schöne Geschlecht, ein Bezug, der freilich oft nur | 1848. Da« Papsttum segnet die Republik und den Abfoluti«i»u«, e« salbt und berävchert kon» stitutioueUe Monarchen, wie absolutistische Herr-scher, e« hat einen G « r i b a l d i nicht minder gut behandelt n»d würde seine» Mantel gewiß auch so zu tragen wissen, daß er auch vielleicht sogar — de» Socialdemokraten gefallen kömrte. Was hat Leo XIII. gesagt? In der Weih-nachttansprache sagte er folgende«: .Wenn die christliche Demokratie a u f r ich-tig und unentwegt von dem Geiste der allge-meinen Mutter der Völker beselt ist, darf sie voll Zuversicht sein, chren Zweck nicht zu verfehlen; «nd niemand dürfte sich an der Be -«ennung stoßen, wenn mau weiß, daß die Sache eine gute ist. Verstanden, wie ihn die Kirche versteht, stimmt der Begriff der Demo-kratie nicht nur wunderbar mit dem geoffen-barten Ausspruche und den Dogmen der Religion llbereiu, sondern er wurde sogar au« dem Christen-tum geboren und erzogen, und die Predigt de« Evangelium« ist e«, die ihn unter die Völker verbreitete. Athen und Rom kanuten ihn »icht, bi« sie da« göttliche Wort gehört hatten, welche« de» Menschen sagte: .Ihr seid alle Brüder und euer gemeinsamer Vater ist im Himmel l' Außerhalb dieser Demokratie, die sich christ-lich nennt und ist, schreiten mit ganz anderenJdealen undaufganzande-re n Wegen, alle übrigen bemokra-tischen Bewegungen! Bittere Tage be-reiten sie den bürgerlichen Staaten vor. die sie trotzdem liebevoll an ihrem Busen bergen. Da ist nun die christliche Bolk«aktion, die sich über den nämlichen Gegenstand verbrei-tet, eine ebenbürtige Kraft, die dem Erfolg dieser Bestrebungen in den Weg tritt und in vielen Fälle» im voran« den Boden für die Tätigkeit in der erhobenen Stimme und in diesem markir-ten Lachen zum Ausdruck gelangt, da» zuweilen noch im Stimmwechsel zu sein scheint, halb sich über sich selbst belustigt und voll lauter AuSge-lasfenheit ist über de» eigenen — Wagemuth. — Einige Schwerenöter aber stolzire» neben den „Damen" einher, sind schon .diesbezüglicher" und drechseln die wunderschönste» Redensarten und Komplimente, die zwar noch ein wenig schla-ckerig sind, wie die jungen Kälber, im übrige» ober, wa« natürlich die Hauptsache ist. mit dem betreffende» Kichern gewürdigt und als besonder« geistreich qnittirt werben. E« geschieht aber wohl auch, daß ei» auf-munternd schnippisch Wörtlei» herüberkommt. — Und die» plötzliche Ausblitzen der Augen! — Die kleine» Racker! — Aber wie köstlich naiv e» nock alles sagt! — Wie wenig e« noch verschweige» kann! Kind-liche Freude am Spiel halb. Halb Furcht ivie wegen einer Handlung, die sich noch »icht schickt. — Und die« Sichgeichmeicbeltsühlen; man sieht ordentlich, wie da« Herzchen hölxr klvpst. — Dieses Ava,ice»machen! — Und der herbfrijche Reiz, die sriichc Natüilichkeit dieser Koketterien! Die-je« Auflachen, dieses, man möchte sage», eckige Auflachen, da» noch dreiviertel Verlegenheit ist, weil man'» eben nun mal »och nicht so recht ,lo« hat." — Und alles noch wie ei» halbe» Ber- | zu entziehen vermag. Wen» sie (dir .christliche De-motratie," da« heißt, der christlich-soziale Schwindel) sonst »icht« erreichte, al« allen übri-gen demokratischen Bewegungen da« Terrain strei-tig zu machen, so wird sie mit dem allein dem geordnete» bürgerliche» Leben und der christliche» Bildung tlue» nicht kleinen Dienst erwiesen haben." Der Leser wird gut tu», diesen Abschnitt nochmal« genau zu lese». Wir aber d a n k e n dem heiligen Bater vom ganze» Herzen für diese Worte. Run hat er selbst e« gesagt, welchen Zweck der christlich-soziale Schwindel hat. Die christliche Demokratie strebt »icht dar-»ach, dem niederen Volke ein zu mindesten« er» träglicht» Leben zu sichern, nein, mit der .christ-lichtn Demokratie" soll allen anderen demokra-tischen Erfolgen in den Weggetreten werden. Leo der XIII., der Papst, sagte da«, damit allein ist schreiend bewiesen, daß der christlichsoziale Proletarier, womit wir aber keineSweg« den christlich-soziale« Arbeiter allein gemeint haben wollen, nicht« andere« ist, al« da« Werkzeug in der Hand der Romlnechte, damit allein habe» wir da« Recht gewonnen, anstatt .christ-ltch.sozialer Demokratie", christlich-sozialer Betrug sagen zu können. Also jeder demokratischen Bewegung sollen die noch zu erwartenden Erfolge genommen werden und wenn auch nur da« erreicht wird, ist der Papst schon zufrieden. So verpatzt nun da» Papsttum selbst diese junge Bewegung, e« zertritt sie mit seinem gebe-»edeiten Pantoffel, wie e« seither alle» ruiniert hat, wa» ihm in die Hände fiel. Mit dem wahre» Christentum fing» an und nun rüttelt e« schon an den eigenen Institutionen So ist» recht! wundern über de» ersten, leise erwachenden Ernst. — Die Liebkosung. Sie waren beieinander, eine fröhliche Abend-gesellschast. — Lauter lustige, junge Leute. Da-men und Herren. — Auf der Terrasse saßen sie an weiß gedeckter Tafel in dem schönen Sommerabend »litten in den Farben und Tüite» einer üppigen Blumen-fülle. In zierlichen Kelchen funkelte blutroter und bernsteingelber Griechenwein. Und alle» war La» chen, Gesang, heiteres geistbelebte« Gespräch und festliche Fröhlichkeit. Über der weiten Parkwicse und de» hohen Wipfelkronen stand schon der Mond mitten im klare» Himmel, wirkte seinen Glast in die Dünsie der Wiese, kräiijelte helle Lichter in das Laub-dunkel »nd ließ die weißen Leiber der Marmor-gottheiten au» der Ahornallee hernberichimniern. Der hübsche kleine Baron, der Jüngste der Gesellschast. saß neben der schöne» La», der schönsten von all den schönen Damen. Die ganze Zeit über halte er nur immer so stumm »eben ihr gesesien und Halle aus ihre runde tiefe Stimme und ihr üppig'S Lachen gehört »nd seine Blick» halten an ihre» großen, strahlenden Augen gehastet. Ten» alles an ihr war Rausch und Lebe» und Schönheit. — Aus aller Wrft. Anläßlich de« am 7. d. M erfolgte» Todes S a g a st a S sind, mit au» Madrid geschrieben wird. a»S dem Jnn» und AnSland« uuzlhli» BeileidSdepeschen nngttrofie». Eine große An^hl von Kränzen wurde am Sarge niedergelegt. Alle amtliche» Korporationen wohnten brr Leichenfeier bei Der König ist, da ihm die Regierung abge» raten hat. sich an dem Leichenbegängnisse persbn-lich zu beteiligen, damit politische Kundgebungen vermieden werden, von der Leichenfeier fern ge-blieben. Auf dem ganzen Wege bildeten Truppen Spal«er. Die Einsegnung nahm der Erzbischos von Toledo vor. Der Sarg wurde provisorisch in der Gruit der Kirche von Atocha beigesetzt. Wie bekannt, »eilt Ehamberlain ge» grnwärtig in Prätoria. Am 6. d. M. fand ihm zu Ehren ein Festmahl statt, an welchem Lord Milner und andere hohe Beamte, sowie Botha und Delarey. die angesehensten Einwohner von Prätoria und Johannesburg, sowie viele Buren der Umgegend teilnahmen. wie der .RegiernngSbote" melde«, hat Kaiser Nikolau« dem Khan von Khiwa durch ei» Reskript. i» welchem er dessen Treue sowie dessen Sorge um die Wohlfahrt seiner Untertanen und um dir Aufrechtholtuug der Ruhe hervorhebt, den Titel .Durchlaucht' und dessen Sohne de» Titel .Erlaucht" verliehe». Die Antwort Deutschland« an den Präsi» denten E a st r o wurde demselben bereit! über« mittelt. Sie ähnelt in vielen Begebungen der Antwort England« und enthält dieselben Bedin» gungen, über welche eine Verständigung zu Wege gebracht werden muß, ehe der Fall dem Schied«-gerichte in Haag unterbreitet wird. Au« Karaca« wird unter dem 8. d. M gemeldet, daß die Blockade von Earo nunmehr verfügt worden ist und am S. d. M. von einem italienischen Schiffe im Austrage der Blockadeflotte durchführt wurde. Wie der Draht am S. d. M. von Karaca« meldet, fiel den RegierungStruppen die gesamte, sür die Ausständischen bestimmte, in Earo getan» dete Munition in die Hände. Über die Borgänge bei Anwesenheit de« Sra-sen LamSdors >» Nisch weiß ein Berichterstatter der .Rat. Ztg.' allerhand zu erzählen. Der Kuriosität halber registrieren wir die phantastischen Mitteilungen, in denen e« heißt: Gleich beim ersten Empfang de« Grasen durch da« KönigS-paar in Risch fiel e« auf. daß der russiiche Mi-nister »icht, wie sonst Üblich, der König», die Hand küßte. Der russische Minister soll die Mis-sion gehabt haben, von König Alexander eine klare Entscheidung in der Tronsolgerfrage zu ver- Wie er sie liebte! . . . Der Wein sing an, seine Wirkung zu übe» und die Fröhlichkeit wurde lauter und auSgelas-sener. Er hatte kaum getrunken, so ganz war er in ihrem Bann. Aber »un wurde die schöne Lou undeduldig, weil er so gar nicht« sagte und im Rausch ihre« Übermutes schlang sie ihre runden Arme um den hübschen kleine» Baron und zog seinen Kops lachend gegen ihre heiß-atmend« duftige Brust, während ihre Hand ihn liebkoste. Der kleine Baron hielt höflich ganz still. Aber er tvar totblaß geworden und ei«ka!t war e« ihm über den Körper gegangen. Und plötzlich tropfte e« der schönen Lou heiß und rot auf die weiße Hand. Blut! — Mit einem leise» Schrei ließ sie den kleine» Baro» lo«. Zwisch»n seinen Brauen war eine tiefe Furche und von seiner eingeklemmte» Unterlippe rannten ein paar Blutstropfen da« Kinn herab. Bleich und verwundert starrte sie ihn an und dann erhob sie sich und trat mit einem seil» samen Lachen von ihm weg. Sie sühlte. daß er sie liebte. — langen. Er teilte dem König mit. daß Rußland, falls man seine moralische Unterstützung in Bei» grad wünfche, de« König vor die Alternative stellen inüsie. sich entweder sür die gesetzliche Feststellung der Thronfolge eine« der drei in Pe» tttfbing sowohl, wie in Wie» genehme» Kandidaten zu entscheiden, oder die Scheidung von Kö-nigin Traga in die Wege z» leiten. Die drei Kandidaten find der Prinz Mirko von Montenegro, der sich jüngst i« Einverständnis mit dem rußi-schen Hose mit Fräulein konstantinowitsch ver» heiratet hat, der junge Herzog von Leuchtenberg, ein Anverwandter de« rnsi '.d^i Kaiserhauses und Prinz B a t t e » b e r g. Graf Lamsdorj verlangte eine Entscheidung innerhalb einer Frist von 24 Stunden. König Alexander teilte dem russischen Minister da,ans hin seine» Entschluß »it. sich von Königin Draga scheiden zu lassen und eine neue Ehe einzugehen, über die er sich mit Rußland und dem Wiener Hose ver» ständigen werd». Königin Draga erhalte al« Entschädigung für den Verzicht auf ihre Würde von Rußland eine angemessene Apanage. Sie soll sich mit dem Enüchluß de« König« «»verstanden erklärt und ihren Wunsch, die ScheidimqSanqc-legeuheit zu beschleunigen, dadurch kundgegeben habe», ddjj sie wegen Ankaufe« einer Villa in Dresden Verhandlungen anknüpfte. Indeß glaubt man nicht, daß die Scheidung schon in aller-nächster Zukunft erfolge» wird, da dem König ein Johr Frist gegeben wurde. Mit dieser Ange» lcgeiiheit hängt auch die Demission des Ministers des Außer» Antonic zusammen, über die am S. d. M. telegraphisch berichtet worden ist. Gut unterrichtet? Belgrader Kreise behaupten, daß die Proklamier ung einer Kandidatur Luuje» witza nahe bevorgestanden und daß die« Rußland energische« Eingreifen, da« sich übrigen« im voll» sten Einverständnis mit dem Wiener Hofe voll-zog. veranlaßte. Aus Stadt und 3£and. g im Mujenm. Herr Bürgermeister Ornig Endete Herr» SchrSffl, welcher die J»ve»tarisierung und Einfettung im Museum in letzter Zeit durch-geführt hat. volle« S»b. in wekchtS auch die Besucher einstimmten. Die Marburger Herre» sagten unter anderem, daß Marburg jeder Konkurrenz gegenüber dem Studentenheime und Mädchen Heime in Ptttau fern stehe, daß e«, um dieselbe zu vermeiden, dafür sorgen werde, im eigenen Studeutenheime möglichst viel Freiplähe zu erricht«». Mit aufrichtigem Lohe verließen die Marburger Herren die erwähnten BildungSan-stalten. uachdcm Herr Bürgermeister Ornig im Namen dieser Anstalt«! sSr da« liebenswürdige Interesse und de» srenudlichen Besuch gedankt hatte. Letzten Sonntag fand im Hotel Osterbkrger ei» Konzert unsere« Musikvereine« statt. Wie zu erwarten war, loar da«selb« sehr gut besucht und unterhielt sich da« Publikum ausgezeichnet. Die einzelne» Pieren wurden in g<» wohnter Weise vorzü glich ausgeführt. li>« XiiU.) Nun gastiert der Hosjchanipleler Julius Fiala doch auf unserer Bühne. Bekanntlich mußte derselbe sein ursprünglich im Dezember anberaumt gewesenes Gastspiel krankheitshalber absagen. waS allgemein sehr lebhaft bedauert wurde. Jetzt ist Herr Fiala so weit heraestellt. daß er seine TonrnSe wieder aus» nehmen konnte und so werden wir den Künstler in der nächsten Woche doch in Pettau begrüßen können. Einem Wunsche deS Publikums Rechnung tragend, tritt der Gast anstatt im „Kv iigsleutnant". welches Stück hier schon »ster« gespielt wurde, in dem Holtei'schen BolkS-stücke .Lorbeerbau» u. Bettelstab" auf. Diese« so recht au« dem Leben gegriffene Stück ist in unserer Stadt noch nicht gegeben worden und dürfte deshalb umso größerem Ja-teresse begegne». Reben dem Holtei'schen Werke spielt Herr Fiala auch den .Othello' uud zwar am ersten Abende. Der Künstler ist. wie authentische Beweise besagen, auf direkten Wunsch deS Kaiser« von Rußland uach Petersburg berufen wurden, um speziell seine Glanzrollen ia oben ge»a»»t«i Stücken am russische» fcof« vor» Sspielen. E« finden nur 2 Gastvorsiellunge» ttt, da Herr Fiala sür die übrige Zeit bereit« anderweitig vergebe» ist. Hoffentlich werden dies« beide» Vorstellung«, dem berühmten Künstler zu-liebe entsprechend besuch» werden. (BU»»erßesa»»»«?ei».) Am S. d. M. abend« sand die Ge»«alversamml»»g unsere« Gesangvereine« im .Deutsche» Heim" statt. Bei derselbe» wurden in die neue Berei»«leitung sol-gende Herreu gewählt Obmann Franz Kaiser, Obmann-Stellvertreter Hans P e r k o. Sangwart Musikdirektor Ku»digrader. dessen Stell-Vertreter Direktor Löbel, Zahlmeister Han« Negschaider. Berwaltnng«rat L. S l a» witsch. Schriftführer H Wols, Notenwart A. D e i s i n g 11. Zu Beiräte» wurden gewählt nachfolgend« Herren: PostVerwalter Krischan. Karl Kasper, i» den B«gnügung«au»schuß Direktor L ö d e l. Max W e g s ch a i d e r. Paul Pirich und Han« Strohwaier. Wer .8»>jere'»j diese« fortschrittlich gesinnte deutschfreundliche Blatt, welche« in unserer Stadt herau«gegeben wird, erscheint in seiner letzte» Nummer, datiert von heute, mit einem sehr gut »»«geführten Titelbild«. Aus der link«» Seite desselben sieht man eine» untersteirische» Bauern, welcher «ine begeisterte Huldigung vor der Statue de» große» Bauernsreunde«, Kaiser Joses II.» darbringt. Recht« ist eine von der Arbeit ausruhende Bauernfamilie dargestellt, wahrend im Hinter» gründe die Stadt Pettau mit der ausgehenden Sonne ol« symbolisch« Bedeutung der Ausklärung für da« untersteirlsche Baunnv»lk zu sehen ist. Die Ausschrist unter dem Bilde de« groß«, Bau» er»kaiser«: .Heil Dir. der Du un« Bauern geliebt hast!', sowie di« leitende» Artikel diese« Blatte« zeigen wohl jedermann, welch' segen«» reiche Tendenz diese Zeitschrist vertritt, die da trotz der größte» Verfolgung von Seite der slovenijch-klerikalen Hetzer, stet« unerschrocken sür de« Fried«« der beide» Rationen in Untersteier» mark eintritt und die e« neuerlich betont, daß sie von »»n an den klerikalen Konsumvereine». die »vr de«halb in« Lebe» gerufen werden, um dem Konsmann«stande zu schaden, zugleich aber auf da« empfindlichste den slvveaisch«» Konsumenten zu prellen, noch mehr auf die Finger sehen wird, wie die« br«her geschehen ist. Jeder billig denkende DeiUsche. jeder gerecht urteilende Sloveue, wird daher dkcsem Blatte xikwß nur die größten Sympathie» eutgege»bringen, er wird da«selbe verbreite» und e« durch Aniionze». die, »ebkibei bemerkt, siet« von größter Wirkung sind, unterstützen. Heil dir .Äajerc' im neuen Jahre, »ur wacker vorwärts auf dieser Bahn, deine edle», lauteren Absichten werde» von »n« Deutschen voll und gauz anerkannt und in Zukunft hosfent» lich noch besser al« bi«h«r gewürdigt werden! tzrea.) Vorgestern lenkte ein etwa l5 jährig« Bursche in einer von Schulkindern gewöhnlich sehr stark in Anspruch genommenen Gasse ei» Getäh«. Dem jugenbliche», übermutigen Burschchen beliebte e«, mit wahrer EilzugSge-ichwindigkeit einherzusahre», so di!nol für weinbaitlreidtiide.) Auch im Jahre 1903 hat der steierm. Lande« Ausschuß die Vermittlung de« Ankaufe« de« Kupfervitriols« für die Weinbautreibenden übernommen und stellt sich der Prei« per einhundert Kilo loko Endstation auf 46 Kronen; daher wesentlich billiger, wie in den Borjahren. (Arlierwirtsch«fl»-Kar>.) An der k. k. höhere» Lehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg wird in jedem Winter ein zwei-wöchentlicher Lehrkur« über Kellerwirtschaft sür Weingartenbesitzer, Weinhändler, Kellermeister, Wirte und Andere abgehalten. Der nächste der-artige Kur«, zu welchem von der Direktion der Lehranstalt Anmeldungen bi« 29. Jänner 1903 angenommen werden, findn vom 3. bi« ein» schließlich 14. Februar 1903 statt. Unangemeldete oder solche Herren, welche sich erst nach dem 25. Jänner 1903 anmelde», können zu dem Kurse nur zugelassen werden, wenn die Zahl der Teil-nehmer 60 noch nicht erreichte. Jeder Teilnehmer an dem Kurfe hat eine Taxe von 24 Kronen im vorhinein zu entrichten, und erfolgt hievon in keinem Falle eine Befreiung. Erst die Entrichtung der Taxe sichert den Platz. Da« Programm ist folgende«: A. Borlefunge n. 1. Keller-wirtschaft. Der Keller und dessen Einrichtung.— Sweck der Kellerarbeiten. — Behandlung de« Weißweine« von der Lese an. — Behandlung de« Rotweine« von der Lese an. — Behandlung der Flaschenweine. — Verbesserung der Weine. Heilung kranker Weine. — Herstellung von Süß«, Dessert- und Schaumweinen. 2. Ehemische Be-gründung der Kellerwirtschast. Die Bestandteile de« Moste«, Mostwagen. Saccharometer. Säure-mefler. Der Gärnng«prozeß. Der Alkohol. — Die Bestandteile de« Weine«. Da« Alkoholmeter. Wein« wagen. — Die Verwendung von Zucker und Alkohol in der Weinbereitnng. — Die Wirkung de« Schwefeln« auf den Wein. — Die Bedeutung der chemischen Untersuchung für den Berkehr mit Wei». 3. Gäru»g«orga»i«men. Die Alkoholgä-rn»g«pilze. — Bedingnngen sür den Eintritt der alkoholischen Gärung. Widerstandsfähigkeit der AlkoholgärungSpilze. —GärungShemmende Mittel. — Arte» und Rassen der AlkoholgärungSpilze und ihre verschiedenen Wirkungskreise. — Herkunft der Weinhefe». — Hesereinzucht. — Die Kahmhaut und ihre Wirkung aus vergorene Flüssigkeiten. — Die Essigbakterien und der Essigstich. B. Demonstrationen. Im In-stitutSkeller werden die in Weinkellern gebräuchlichen Apparate und die verschiedenen Keller-arbeiten demonstriert. Ebenso wird die Handhabung der Most- und WeinuntersuchungSapparate gelehrt. A» die vorträgt über GärungSorganiSmen reihen sich mikroskopische Demonstrationen dieser au. C. Exkurs» onen. E« werden mehrere Exkursionen in größere Kellereien teil« nach Wien, teil« in die Umgebung von Klosterneuburg unter-nommen. (w«s fall der Oblh lichter i» JUitie Jänner brs«rge»?) An schönen, sonnigen, warmen Nachmittagen kann man schon mit dem Pntzen und Au«schneibeii der Bäume beginnen. Alle trockenen nnd zu tief stehenden Aste. Bkfffrtrirtif, werden uahe dem Stamme, und zwar: die dickeu Aste mit einer scharfe» Säge. Messer oder Zwick-schere abgeschnitten. Die Mistel oder am Lande Wintergrün genannt, wird ebensal« tief in da« Holz Hera »«geschnitten und an eine Blumen-Handlung in Klagenfurt. Graz, Wie» ,c. verkaust. Raupeniiester werden gesammelt nnd verbrannt. Alle am Baume hängenden Blätter, die schädliche Insekten in Form von Eiern oder schon von Räupchen beherbergen, werden mit der Hand abgenommen oder besser mit einer brennenden Fackel am Mittag, wenn die Blätter recht trocken sind, am Baume verbrannt. Spalierobstbäume. die keinen Winterschutz haben, werden ausgeschnitten, und angebunden, Baumgruben und Schuhkörbe. welche die Beschädigung der im Frühjahre zu pflanzenden Obstbänme verhindern solle», können auf Borrat gemacht werden. Alte, kranke, nahe dem Au«sterben stehende Bäume werden au«gerodet. die Baumaruben mit frischer Erde angefüllt. Baumpfähle hergerichtet und die zu pflanzenden Odstbäume jetzt schon besorgt, resp, bestellt. Da« Obst in den Lagerräumen muß Vster« nachgesehen werden, alle angefaulten FrAhte müssen ihre Verwertung finden, die faulen werden ganz entfernt. Most- und Apselweinsäffer müssen nachgefüllt werde». Aufbewahrte« Gemüse muß von faulen Blättern gereinigt. Ge-müse- und Hau«gärten können mit der Stall-jauche durchtränkt werden. Die Baumschulen-arbeiten ruhe», doch können Steckling« von Jvhan»i«bter«n. Quitten zur Vermehrung derselben, gemacht und im Keller im feuchten Sande bi« zum Frühjahre eingeschlagen werden. Mistbeete oder warme Beete anzulegen,ist in diesem Monate für Laien nicht anzuraten, nur geübt? und sachver-ständige Gärtner können und müssen e« wagen. < Englischer Witz. Eine niedliche Geschichte erzählte Sir Arthur Eonau Dohle jüngst bei einem Festessen de« Autoren-Klub«. Ein englischer Offizier hatte bei einem Gefecht eine ßhwere Kopswunde davongetragen, und b«i d«r später notivendig gewordenen Operation wurde ein Teil de« herau«gettetene» Gehirne« entfernt. Der Offizier er- langte seine Gesundheit wieder, und al« er später iu London seinem Arzte zufällig begegnet«, fragte ihm dieser, ob er wohl wisse, daß ein Teil seine« Gehirne« bei ihm im Laboratorium in einem Spirit»«glase ausbewahrt werde. Der Offizier hatte davon bisher »ich!« gewußt, aber er war von der Mitteilung nicht sehr erschüttert, sondern antwortete: .Oh da« schade« nicht«. Ich habe jetzt eine feste Anstellung beim Kri«q«ministeriuml" (Wechselwirduig «»f «Ur Znizser».) Der englische Physiolog Huxley stellte die üb«rrasch«nde Behauptung auf, nur den alten Jungfern ver-danke England seinen kräftigen, gefunden Menichen-schlag, und bewei«t die«, wie die Zeitschrift .Welt nnd Hau«" mitteilt, auf folgende nicht wenig überraschende Weise: .Der Engländer zieht seine Kraft au« dem tüchtigen Fleische, dem vortrefflichen Rindvieh; diese« gedeiht zumeist durch den roten Klee, der rote Klee bedarf zur Samen-bereitung de« Besuche« der Hummeln; leider wird den Hummkln von den Feldmäusen nach dem Leben getrachtet. Wer aber vertilgt dir Feldmäiis«? Die Katzen. Unb wer züchtet die Katzen am besten, so daß sie zu tausend«» sich fortpflanzen? Die alte Jungfer. Aus diese Weis« verdankt England s«inen g«s»ndeu, kräftigen Menschenschlag — den alte» Jungfern. (..Zch bi» »er S-tz> «ollen 1") Am 9 d. M. spielte sich in der Hofburg i» Wien eine aufregende Szene ab. Gegen halb 1 Uhr erschien ein junger Mann im Hofsekretariate der Hosburg und erklärte einem Beamten, er müsse den Kaiser in einer für da« Sieich höchst wichtigen Sache fprech«n. Der Beamte merkte sofort, daß er e« mit einem Jrrstunigen zu tun habe und bat den jungen Mann zunächst, sich eine Weile zn gedulden. Auf die Frage, warum e« sich eigentlich handle, erwiderte der Fremde: .Ich bin der Sohn Gotte«. und habe dem Kaiser höchst wichtige Mitteilungen über die Affäre der Krön-Prinzessin Luise von Sachsen zu machen. Mein Name ist Jakob Rei«; ich bin der Sohn Gotte«." Mittlerweile waren Leute herbeigeholt worden, denen e« nur mit größter Mühe gelang, den Geiste«g^störten »ach der psychiatrischen Klinik de« Wiener allgemeinen Krankenhause« zu bringe». Er ist mit dem 27-jährigen erst vor kurzem »ach Wien zugereiste» Handelsagenten Reis identisch. Landwirtschaftliches. (Ueber de» K«lk«»ßrich der Obftbit»«,.) Wer schon G«i«genheit und Jntereffe genug hatte, den günstigen Einfluß zn beobachte», den ei» richtig vorgenommener Anstrich ans emen ver-wahrlosten. mit Moo« und Baumflechten bedeckten Obstbaumstamm au«übt, wird sich kaum vou diesem einfachen und nützlichen Kulturverfahre» mehr abbringe» laffen, doch nehme man niemal« reinen Koltbrei, sondern ein Gemenge, wie felbe« allerort« empfohlen wird, »/» Kalk, »/• Lehm. >/. frischen Rinderdünger mit dem nötigen Zusatz« von Wasser, fo daß sich die Maffe leicht auftragen läßt und noch in die Zwischenräume der allen, halb abgestoßenen Rinde eindringt. Der in diesem Quantum beigemengte Kalk genügt vollkommen, der Maff« die genügende Haltbarkeit am Stamme zu sichern, tdtet da« Moo« und die Baumflechtrn, auch die allenfall« zwischen der Rinde sitzende Brüt der Baumschädlinge. die an-d«r«n beigemengten Stoffe machen aber die Maffe so porö«, daß der Luftzutritt zur Rinde nicht gehemmt wird und erleichtern auch ein leichte« Ablösen der ganzen Schichte im verlaufe de« Frühjahr« und Sommer«, «eiche« ja vor sich gehen soll, sonst könnte allerding« der Anstrich direkt schädlich wirken, nnd besonder« da« Dicker» wachsen de« Baumstamme« b««inträch»igen, welche« ja auch einen Hauptfaktor zur Leben«fähigkrit eine« Obstbaume« darstellt. Auch genügt e«, wenn drr Anstrich jed«« dritte Jahr vorgenommen wird, den» trotz all seiner Borzüge übt der Anstrich doch auch eine gewiffe. Luft und Licht abschlie-ßende schädliche Wirkung auf die Rinde und der oufrntrffame Beobachter wird schon bemerkt habt», dliß die Rind«, nachdem der ivtlag im Frühjahr grschwund«», «in krankhafte« (rötlich««) Autsehei, zeigt, welcher schädlich« Siuflub ober. w«nu d«r Anstrich iu Zeiträumen vo» 1 oder 2 Jahren angeivendet wird, sich aus ein Mindestmaß be-schränkt. Der Hauptzweck der Reinigung d«« Baumstamm«« eventuell de« ganzen Baume« von Schmarotzern, wird trotzdem erreicht. Daß der Anstrich auch gegen Temperaturwechiel-Schäden schütze, hat sich nach geinachten praktischen Be-obachtungen nicht beilätigt. soviel die Theorie auch dafür spricht. Ganz richtig gestrichen« Stamm« zeigten nach strengen Wintern. aklerding« nur gewisse Sorte». Frostblattern und Sonnenbrand. Sehr gut bewährte sich dagegen der Anstrich zur wenigsten« teilweisen Vernichtung der gefürchteten Apfelblutlau«. wie man die« ha>,pisächl>ch in Obersteiermark, Nieder- nnd Oberdsterreich wahr» genommen hat. >vo die gestrichenen Stellen de« Baume» den nächste» Sommer von Blutlau«-Herden rein, die obere» Partien de« befallenen Banme» davon aber bedeckt waren. Ein rationelle« BertilgungSmittel gegen diesen gefürchteten Apfel-bauinschädling gibt e», weniqst«ni bei äll«r«n Bäumen überhaupt nicht. Wurde den Förderern de« Obstbanme« durch diese Zeile» die Überzeugung erbrach», daß die Borteile de« Kalkanstriche« bei Obstbäumen di« Nachteile diese« Bersahr«n« w«it überwiegen, so ist der Zwnck derselbe» vollkommen erfüllt. 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Weitage zur •ly^ljgjjljjl^ljixiSlJsiiSliLASIILIiOSliLiSAXASUULAil jahilenflüchtig. dr^blung vo» M H»ll »i» Ih er war denn glücklicher als ich an jenem Abend!" er-zählte Fritz Sandau weiter. .Doch entschuldige, lieber Freund, da» ich dich mit meiner etwa« weitschweifigen LiebeSgeschichte ermüde.* .Ermüde? Na höre. Fritz, da» ist stark! Denkst d», weil ein Junggeselle vor dir sitzt, müsse sein Herz auch so verknöchert sei», daß er bei einer Geschichte vom .Berliebtsein bis über die Lbren' Müdigkeit empfinde? Im Gegenteil, e» ist eher Neid. Doch er zähle weiter, hoffentlich giebt es bald Verlobung " Das war'S ja eben, Verlobung gab es nicht so bald Ich glaube, meine lächerliche Zurückhaltung hatte schuld daran, daß eS nicht dazu kam, und viel Trübe» wäre uns erspart geblieben. Da malS allerdings dachte ich an die» nicht. Mir gexügte der glück-liche Augenblick. Es war ein« herrliche Zeit, jene Zeit der ersten Liebe! — Mögt Ihr Skeptiker auch spotten, eure Glossen über diese Jugendeselei machen, sür mich, der ich bis dahin nichts anderes kennen gelernt, als neben mancher Ent-behning nur ernste Arbeit und Psticht-ersüllnng. für mich war diese Liebe ein schirr heiliges Empfinden! Räch jenem ersten Zusammentreffen wurde ich in dem kleinen Hause ein häu-figer, und ich wußte es auch, ein gern gesehener Gast." suhr Sandau nach einer kleinen Pause fort, während welcher ihm Erich stumm die Hand gedrückt. In ihrer Häuslichkeit gewann Käth-chen noch an Liebreiz. Stets heiter und fröhlich, war ihr Lachen wahrhast herz erquickend, so von innen heraus kam es. Dabei zeigte sie aber auch viel Geiste» tiese. konnte sehr klug und verständig sprechen, und zn dem allem besaß sie ein kindlich frommes Gemüt, voll Glaube» und Vertrauen an das Gute in der Welt Für alles Böse, von dem sie hörte, fand sie noch eine Entschuldigung, und nie sprach sie selbst schlecht über eine» Neben-menschen. Sein Wnnder. daß ich sie so liebte. In ihr hatte sich ja das Ideal meiner Träumt verwirklicht. So vtrgingen mir die Wochen wie im Finge. Roch war in unserem Verhältnis zu einander keine Aenderung ein-getreten; ich hatte ihr noch nicht vo» meiner Liebe gesproche». In meiner geringen Stellung wagte ich es bisher »icht. ich m»ßte ihr doch in erst etwas Besseres bieten kön»e». Lst sragte ich mich zweiselnd. ob sie mich «•*>»«. auch wohl ebenso liebe» wir ich sie. Sie war gar so »»besangen in ihrer freundlichen Herzlichkeit, auch noch so sehr j»»g. noch nicht achtzehn Jahre. Das einzige aber, was mich bei derglrichen grübelnden Gr danken tröstete, war auch die Gewißheit, daß ich keine» Neben-buhler zu fürchten hatte, ttäthe wnrde sehr umschwärmt, wo sie sich zeigte, doch eine ernste Absicht verriet keiner von den jungen Leuten, die wäre» a»ch damals schon sehr berechnender Nainr, nnd daß sie arm sei, war stadtbekannt. 3. Zu Ende de» Winters sollte im kleinen Kreise ei» Maskensrst stattfinden, grau Holm uud Tochter wollte» es, aus meiu Zurede», auch besuchen. Läthchen versprach sich das größte Vergnügen davon. Jetzt war ich aber doch zu dem teste» Entschluß gekomuieii. die Gelegenheit, welche sich bei einem solchen, mehr Freiheit ge stattenden Fest bietet, nicht vorübergehen zn lasten, ohne mich ihres Herzens zu versichern. Ich hatte in der letzten Zeit so viele Neckereien und Sticheleien über meinen Verkehr dort anhören müssen? jedensalls wnrden auch die beiden Dame» nicht verschont, wie eS in einer so kleinen Stadc üblich ist. Da hielt ich es doch nir angemessen, unsere Herzensangelegenheit öffentlich zn mache». Mit großer Spannung iah ich daher der bevorstehenden Festlichkeit ent-gegen, tkaum daß ich den Abend erwarten konnte: doch auch er kam, und anders, als ich gedacht. Von einem Nebenzimmer ans spähte ich in den Ballsaal. in welchem bereits eine beträchtliche Anzahl maskierter Damen und Herren nmherpromeuierte. Ich selbst, noch ohne Gesichtsmaske, steckte in einem höchst eleganten Ritter-kostüm nnd war zn Hanse vo» nieiner Wirtin schon gebührend bewundert worden. Was mochte wohl mein Uätchen sür eine Maske gewählt haben? Sie hatte sehr geheimnisvoll getan. Da fühlte ich plötzlich einen Schlag ans die Schulter »nd wen sehe ich. al» ich mich Hinwende? HanS Hei»rich Flemming. unsern ehe maligen Schulkameraden. Sei» schönes Gesicht mit den kecken Augen lachte mir voll llebermnt entgegen. Ich starrte ihn an, mehr verwundert als erfreut. Ei» uubehaglichlSGesühl wollte mich beschleiche». Er lachte aber noch lanter. »tierl, dn siehst mich ja an. als sei ich ein Gespenst. Ich bin'» wirklich. Hans Heinrich Fleinming. von Fleisch nnd Blut Und Glück, wie immer, habe ich. ttomnie heute hier an in dem elenden Nest, ganz zerschlagen vo» der Fahrt i» deni Rninvelkmtcn von Postwagen. Eben ein wenig ansgeichlasen. höre ich vo» dem Hotelwirt, daß hier ein großer Klimbim stattfindet. Natürlich nitift ich dabei sein. Er besorgt mir eben einen Anzng. Nnn finde ich auch »och eine» alten gttten Freund, der mich einführen kann. Wirklich, stet» mehr Glück. als ich verdiene! Amüsiere mich zu gern mit kleinen Mädchen." Er sprudelte dies alles so heraus, ohne mich zu Wort kommen zn lasten. Jetzt aber hatte ich mich vo» meinem i wtom große» Staune» erholt »nd feinen Rede-stnß unterbrechend, sragte ich ihn, was denn eigentlich hierher führe? .Ach davon später. Art Straiversetziing. Bin Auskultator, knrz vor dem Referendar. In B. etwas viel gekneipt — Direktor alter Philister — knrz. ich bin hier, »in mich zu bester» »nd in ernstem Studium zu dem bevorstehende» Examen vorzubereiten.' Die letzten Worte wurde» in größtem Pathos hervorgebracht. »Aber neue ttiusidiiSurm auf dcui Fcldbcri im ?«««»{ bei Frankfurt n. M. Wii T>r> > d»i> 3r«ni «AlMlnfi. in «•>" (Mi i ihn mm, alter freund, last de» Ernst beiseite: niHzieU fontiuc ich erst imngcu a», hcutc bi» ich »vch der tolle Hans Heinrich, wie sie mich i» B. nannten. Ah. da ist ja mein liebenswürdiger Wirt. \'hiu, ist der Anzug da?" Der Wirt zuckte die Achseln „Alle» fort." „Auch fei» Domino?" .Auch nicht Nur noch ci» Wolfspelz, eine der beliebten Tier-Massen, hat keinen Beifall gerunden Der Bote brachte ihn ans alle giille mit." „Nil», immer beiirr als gar nichts! Hoffentlich iiiidet sich auch ei» Notkäppche» dazu," lachte er. „Nntiirtich »ebe» deiner strahlen Veit Nittergestalt. gritz Sandan. stehe ist) sehr im schatten. Ans Wiedersehen!" Er war verichwim-de», um schneller als ich gedacht, im Saale wieder anfzntanchen Es war wirklich mich ei» Rotkäppchen da! — A» der schlanken, graziösen Gestalt, de» langen blvitde» ,'iöpfe». welche schwer unter dem roten Läppchen herabhingen, glaubte ich bestimmt Käthcheu .zu erkemie». Und der Wolf wich nicht von ihrer Seite: er gehörte ja auch dahin: doch meine grende an dein Vergnügen war ver-schwnnden. Vergebens suchten meine Augen die grau voll», »m vo» ihr Ge-wischeit zn erhalte«. Sie kam erst später, iiachderTemaskienrng. NttttsaftKäthchen - das Rotkäppchen — an ih-rer Seite mit glichen» den Wange» mit) strah lendenAnge». Sie lachte mir fröhlich entgegen und fragte interessiert. wer der Wols geweie» ? »Rotkäppcheuscheint sich ja vor dem böse» Wolf gar nicht zn siirch-te»?' fragte ich, dir direkte Axtwort »in-gehend. Sie sah mich be trone» an Meine Worte klangen gereizt, aber noch konnte ich meine Verstimmung «icht bemeistern. .^ch denke, wir sind hier, «m »iis zu antii-sinnt," erwiderte sie mm, etwas verwirrt. .Natürlich," le»kte ich ein, .und >»» z» tanzen. Darf ich um den nächsten Eonlre bitten?" .C, ich bedauere sehr," sie senkte verlege» die Äuge», „ich bitt schon kngagiert." Verletzt trat ich zurück. Bei jedem Tanzvergniigen war es bis-her schweigendes Ueberei»ko»tme» gewesen, daf> wir die große» Tanze zitsamme» tanzten. Jetzt schallte sie bittend zu mir a»s. .^ch durste doch das Engagement nicht ablehnen, wnfitc ich ja mich »irftt, ob ich von Ihnen —" Sie brach ab. den» in diesem Aitgrnblick trat Han» Heinrich z» »iis. Er hatte die Maskerade, die ihm lästig geworden, abgelegt nnd sah in dent seine» Gesellschastsanzilge schöner und eleganter an» als je. Er wnüte dies wohl auch selbst, denn das Lächeln, mit dem er sich den Damen vorstellte, war höchst firgesgewin Einige Scherzworte über seine Verwandlung flogen hin und her. Dann streckte er mir mit seiner bestrickende» Liebenswürdigkeit die H.i:id Tif heilige» drei Ulniße. lt. Vornan entgegen. .Das Glück ici ihm heilte besonder.» hold gewesen, habe ihm eine» so lieben alte» Areund in de» Weg geführt." sagte er dabei, ^ch konnte mich zwar nicht besinnen, das, unsere Zremtd schaft je sehr innig gewesen, doch mnkte ich jetzt schon gute Miene zum böse» Spiel mache». Er war »nwiderstehlich, weit» er es fei» wollte, und heute wollte er es sei». Die Musik zum Eontre ertönte, er verneigte sich tief vor dem Hilden Rotkäppchen Wieder slog ei» bittender Blick aus ihre» Auge» zu mir her über, dann nahm sie mit tiesent Erretten seinen Arm. um in dir Reihe» der Tänzer zn treten. Voll bitterer Eiupsindiiug schaute ich dem Paare »ach. Lag in ihrem Blick nicht ein 'tttgeständnis, das, sie gewallt, sie werde mich durch dieAnnahme des Engagement» fräu« feit ? „Tanzen Sie nicht, Herr sandau?" sragte mich gra» Holm. .Nein, ich sehe lieber zu." .Das ist aber unrecht !" Sir wollte offenbar »och etwa» hinzusetzen, schwieg aber. Ihre Augen suchten die Tochter genau, wie ich es tat. ftäthcheu stand mit gesenktem Blick »eben ihrem Tänzer, der eis-rig ans sie einsprach. Sie waren entschieden das ichonste Paar im Saale nud lenkte» aller Blicke auf sich. Mir gab der Anblick einen Stich ins Herz. Blö-der Thor, der ich ge-wesen! Warum hatte ich so lange gezögert, mir feste Rechte z» erwerbe», jetzt hatte ich da« Nachsehe». Ei» Paar fehlte, ich mußte heran; es war auch besser so. Nun iah ich sie wenigste»« nicht und brauchte auch keine Spötteleien über mich ergehen zn lasien, wo mit die andere» jungen Leute stets so schnell bei der Hand waren. Der Abend, welcher mir das grönte Glück brin-gen sollte, war eine Pein sür mich gewor de». Ich machte alle Qualen der Eisersttcht durch. Hans wich nicht vo» »tätlichen» Seite. Er übertraf sich a» hin reinender Liebenswür digkeit. Seine Heiterkeit, sein llebermnt wirkten wahrhast berau scheut» auf sie. Ihre schönen Augen strahlte» nud ihr Lache» er-tönte silberhell. Wäre ich »icht gerade persönlich durch ihn verdrängt worden, so würde ich wohl auch seinem Zauber erlegen sein, so aber nannte ich ihn in meinem Innern .einen albernen gant," und selbst Käthchen» Lachen, da« mich sonst so entzückte, fand ich uupasieud. Dennoch verstand ich meinen Aerger zu bemeistern. Ich tat auch sehe vergnügt und tanzte wie toll mit andereu Damen. Hatte ich meine Miene« aber doch nicht ganz in meiner Ge-walt? Einmal trat toathchen hastig ans mich zu und sragte leise: „Was habe» Sie heute nur? sind Sie mir böse?" ,"W)r siikes Gesicht war mir so nahe, in ihre» Aitgen lag ein kindlich bittender Ausdruck Mein Aerger hielt nicht stand unter diesem Bliif. „Wie könnte ich Ihnen böse sein!' erwiderte ich (jrtftio- .Aber Mfätche», ich ning Sie spreche». Zie müsse» —" .Wer mun? Heute giebt es kein .Mlifseu". Mn» ist ei» M-ragSwort." Tie ctberuu'itigcii Worte klänge» dicht nebe» »»*, Ha»S hatte meine lehte» Worte aufgefangen. „Richt wahr. Fräulein Holm, heute gilt »»r VaS „Wollen" »nd wir wol» le» —" Was sie wollte», hörte ich »icht mehr, er hielt sie in, Arme »nd flog mit ihr durch den saal Ich hätte ihm i» bem A»-genblicki» das schöne, lachende Besicht schlage» mögen. Am liebste« wäre ich »ach Hanse gestürzt, doch dnrste ich »lich nicht lächerlich niache». vielleicht war es von ihn, nur eine übermütige Lanne »»d vo» mir töricht, der-selbe» solche Bedeutung beiz»-lege». Ich ka»«tc ja seine Flatterhaftigkeit, »ud ebenso-gut kanttte ich ihren seste», treue» Sin». Wie bald wurde sie seine Schmetterliugsnatur durchschauen. Vorläufig allerdings war er nicht los z» werde». Al» wir a»f der Straße wäre». »m uns auf de» Heimweg zu begeben — es war selbstver-stündlich, da« ich die beide» Tame» nach Hanse geleitete, denn Droschke» gab es dort »icht — stand mein Ha»s Heinrich mit ciiteut .die Herr» irfwffeit gestatte» wohl" wie a»s den« Bode» gewachst» vor »nS> Natürlich wnrde es .ge-stattet", »nd ebeuso selbstverständlich zog er KäthcheiiS Arm >»rch de» seine». n»d ich mit Mutter» in stille», Grimm hinterdrein. Als die Dame» in ihrem Hause verschwunden wäre», — er hatte »och dir »»terthänigste ^'lttc um die Erlaubnis, sich morgen »ach dem Befinde» der La-inen erkundige» zu dürfe», auSgesprochr», welche Erla»b»iS ihn, >mch ,» liebenSwiirdigstcr Weise gewährt wnrde — als wir »nS Da» «smnsie«.W,ldse«.Vr«„«en»t«kmal I» {»iifu»,. i«li Teil.) Tmft und „tiiK iu»ch eine» Zchovve» trinken," brach er zuerst das schweige». „Nein, ich ziehe vor, mich schlafen zn legen, bin übrigens hier drüben z» Hanse," autworrete ich ziemlich schroff .Ah, d» Glücklicher!" rief er a»S, mit einer bezeich »e»den Handbewegnng »ach dem kleine» Hanse. An» war ja die Belege», heit da, ich konnte meine «landrede «»Innige». Ich glaube, sie fiel ähnlich aus, wie die, welche mir einst meine Wirtin gehalten. Er hörte mich nihig an .Hast d» Rechte, so zu spre^ che»? Ist sie deine Braut?" fragte er k»rz. Ich stichte. .Rei», meine Braut ist sie »och »icht," eittgegiieie ich et was fteinlniit. .Aber ich liebe sie „ud meine es ehrlich!" .Und sie?" .Ich glaube, annehmr» z» dlirfe», das; auch sie mich liebt," antwortete ich mit lächerlicher Aufrichtigkeit. .So, also du glaubst es nur! Ru», ich liebe sie auch und meine es auch ehrlich. Ja. auf Ehrenwort," sehte er schnell hiuz», als ich auf-fahre» wollte. .Roch »ie hat ei» Mädchen eine» so tiefe» Eindruck ans mich gemacht als diese«. Hättest dn Rechte an sie, würde ich selbstverstäiid-lich zurücktrete», so aber ka»»st d» mir »icht verdenken, wenn ich mich ebenfalls um sie bewerbe, und da»» mag sie eut-scheide». Wählt sie dich, so trete ich zurück >,»d bleibe de»»och dei» Freund, hvskent-lich wird dies int umgekehrte» Fall bei dir ebenso sein." .Hans, bedenke — sie ist arm — deine Stellung. Bringe sie nicht nnujitz i» ei» Gerede, d» weißt, wie die Uleinstädter sind." bega»» ich »»» eiudringlich. .Mein 5.'ieb' braucht keiue» ?e»ia»tschei»," deklamierte er. -da»» gleich darauf: .»kommst du »»» mit z» einem gemütliche» Die «« Saiser Wilhelm Brii»kr in Branuschweig. alio allein auf der Straße beiaudeu. standen wir »ns einige se. ! kl-»den stumm gegenüber. Jeder, wir es schien, mit der Emvsiu-"img. etwa* sage» z» mime». „Tu kommst doch mit, Friv? Ich habe ganz schauderhasten in bic Noistr.Wilhelmstrafte.i iWIr Zchlunimerpunsch? Habe mir total kalte Füne geholt. werde morgen z» meinen AiitrittSvisiten schön verkchmivst sei». Also, dn willst entslliikden nicht? Ra. den» guten Morgen!" Er wickelte sich in seine» Mmuel »nd idiritt die Ztras-e hinab. ■+ K .Du, bu, du mit ollst», in, bu, bu iotlft et feilt!" hörte ich ihn »ach einer Walzermelodie trällern, da»» stiesl ick nnter widerstreitende» CJefflhIen die Treppe z» nieiner Wohnung einpor. Lb er es wirklich ehrlich meinte? Aber »ei», ich durste eS gar «icht daz» komme» lasse». so ein Leichtfuß, wie er war, und mein herziges Lieb. „Mir ist'», al« ub ich die Hflnde Vlufl Hanpt bir legen sollt' — Betend, b.ift Gott dich erhalle, So schön, so «In, so liolb.* Die Worte wollten mir «icht a»S de«, Sinn. Mir war es, als msisite ich sie schiitzen vor einer Gefahr — das Rotkäppchen vor dem böse» Wolf. Ich konnte nicht einschlafe», erst gegen Morgen fiel ich i» feste» Schlummer, Als ich erwachte, war eS schon elf Uhr Meine Wirtin hatte mich nicht geweckt, es war ja Sonntag ((Umsetzung feint ) Hartbestrafte Lügner. Es in »»angenehmer Wohnort für Leute, die mit lebhafter Phau-££ tasie begabt, andern gerne Lügen ansbanden, war in, 14. Jahrhundert die Stadt London. So traf im Jahre 1364 einen gewissen John de öakesord eine harte Strafe, weil er im Bier-Hanse einem Bekannte«, der etwas furchtsamer Natur war, auf-gebmide» hatte: Zehntausend Soldate» ständen bereit, nm die vor-nehmste« Einwohner Londons zu erschlagen. Für diese Lüge wnrde er zn l Jahr »nd 1 Tag Gefängnis verurteilt »nd mußte außer, den, jedes Vierteljahr drei Stunde» lang öffentlich am Pranger stehe». Unter Porantritt zweier Trompeter wnrde er barhäuptig, ohne Gürtel. barfuß ans dem Newgate-GesängniS »ach Soriihill zu», Pranger geführt. Auf seiner Brust hing an einer rostige», eiserne» Kette ei» Schleifstein, das Zeichen des Lügners, auf den, die Worte: „Ein falscher Lügner!" gemalt waren. Ein Mann Namens Bertram mußte fünf Tage hi»terei»ander an, Pranger stehe», weil er Lüge» über de» Bürgermeister uud eine» einflußreiche» Bürger Londons verbreitet hatte. Dabei wur-den ihm zwei Schleissteine um den Hals gehängt, ei» großer, z»r Sühne für die Beleidigung deS Bürgermeisters und ei» kleiner für die deS Bürgers. Ei» anderer Bürger hatte die falsche Nachricht verbreitet, eine Proklamation stände bevor, in welcher bekannt gegeben würde, daß hinfort fremde Kaufleute oyue Einschränkimg ebenso frei per» kaufe» dürfte», als die Kaufleute Londons, die eingesessene Bürger waren. Und das, das Newgategefängnis abgerissen und alle Ber-brecher im Tower eingesperrt werde» sollte». Hierfür mußte er 18 Monate im Gefängnis büßen »nd jeden Monat einen Tag mit dem Schleifstein »m den Hals au: Schandpfahl stehe». Selbst reiche, einflußreiche Bürger wurde» wegen LügenS hart bestrast. Ei» reicher Brauer hatte iu der Trunkenheit seinen Freun-den vorgelogen, der Bürgermeister von London wäre an dem Tage im Tower eingesperrt worden. Wegen dieser Lüge wurde er zu IS Mvuateu und l Tag Gefängnis verurteilt mit den Üblichen Prangerstrafen. — Als man ihn verhaften und abführen wollte, geriet der starke Brauer iu eine maßlose Wnt, er zog sein Messer und verwundete einen der Konstabler schwer, ehe er überwältigt werden konnte. Dafür wnrde er znm Verlust seiner rechten Hand verurteilt; aber auf Fürsprache einflußreicher Verwandte» begna» digte mau ihn zu der Strafe, im Bußkleide eine brennende Wachskerze im Gewicht von drei Pfund von der Guildhalle nach der Kirche St. Dnresta» zu trage» und sie dort vor dem Altar niederzulegen. Dem Bürgermeister mnßte er zur Sühne 100 Tonnen Wein gebe» und i» die «lnnenkasie vierzig Pfund Sterling bezahle» mit dem Versprechen, hinfort feine lose Z»»ge besser im gauine zu halte». £ Der AuSsichlStunn ans bem Fdbberfl im launnS ist eine Schöpfung bei tauimirinM in Frankfurt a. M Er ruht aus einem breiten Unterbau mit 2611cm unb Bastionen uttb repräsentiert sich, wie unser Bilb zeigt, lehr stattlich. Da» Projekt würbe vo» Bautat Adolf Hänle geschaffen, bie Rosten betrugen ninb 60,000 Mark. Das ASmussen Wolbsen Brnnnrnbenlmal in Hnsunt, ba» jüngst enthüllt wurde, ist zur Erinnerung an bie »ahlreichen Stiftungen errichtet, die seit balb sein. Ich wall' um dich, um dein Besicht, Hasch' nur nach mir — du (fingst mich »ich'.! »».Staubach. Auslösung. « P i: K II E "1 v E » A * 8 1 E N ü II I E N I! E I * A P I A S T R U L * !K c « l. N F I n E I l 0 Problem Nr. 40. «on 3. »rown. Schwatz. Ghnrnbt. Tie Crften sind dir lttobl brfnrnt, AI» IKAiibet dort am Wiistcnrand, Tic dritte such am itiltbct dein. iM tr m i « «.j i i | C Ä 1 i i B. R m M k 1 2 1 ?a« Tier auch hat e», «roh und klein. ksri>dling?blume ist beka Ta» «anze bort am ttt» Tonnt ifflclrnitd. n C I» K K o tt Weiß. Mail in » Zügen. AnsISsnngen au« voriger Äinmmer! Z!e«Lilbeneatsel«: »«ala». Vapie. I'vsala, Ideolog, Ttien«, «tanit, Aar an. N»birt. Tntsu»- — ®e» Bilderrätsel»: Kenn du dre morgen» erwachst. Üdrrstnne den ?n.i, -»-m - • - UUt WKic uutlitUnUfn. «erantwotUiche NedaMon von «tast «leistet, aednuN und heran?z-gibe» von «rei»«r » Pfeiffer in Äuttgar«.