Mbacher Nr. 133. N. ll. halbj. N. 5 »0, yilr b!e FusteNung in« H«,i« halbj. «) li. VNt btt Post gan»>. fl. >5>. h,«bj. fi, ? 50, Samstag, 7. Juli. Ä»ltl«i»»««ll»«hl: yül «ei« I»l«»ale bU »» 4 ^«U« «b l,., «reßne pl. Zeill « tl.; l>t! «flern. 1877. Amtlicher Theil. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem l. l. Major des Ruhestandes Franz Ezermal als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter Klasse in Gcmäßheit der Ordensstatuten den Riltcrstand allcrgnädigst zu verleihen geruht. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 1. Juli d. I. dem Bc-zirlsrichter in Egg Joseph Kersnil in Ancrlcn-nung seiner vorzüglichen Dienstleistung den Titel und Charakter eines Landesgcrichlsrathcs allcrgnädigst zu verleihen geruht. Glaser ui.p. Der Inslizminister hat zu Bezirlsgcrichlsadjuncten ernannt die Auscullanlcn: Nikolaus Edlen o. Müllern für Voitsberg, Dr. Theodor Pelritsch für Idria, Victor Pram berger für St. Leonhard in Steicrmarl, Dr. Amon Zhuber v. Olröa für Windisch-Feistriz. Der Minister für Eultu« und Unterricht hat den Gymnasiallehrer in Eilli Dr. Karl Reissenberger und den Dr. Adolf Oppler zu wirklichen Lehrern an der Staats Realschule in Graz ernannt. Am 4. Juli ltt?7 wuldsll in dtr l. l. Hof- und Staats: drucke«» m Wien die italieliijche, liühmilche, polnische, lnthenische, llaveiüsche, lroatilche uud lomaliilchs Äuegabc der am ii^, Mc>« 1877 vunäüsil, blas in der drulsche» Nu«. Februar I87li, bctrlffnd die Trennung der Eisenbahnnetze der beide» Retche. Da« XIV. Slllcl enthält unter Nr. 38 die llundmachung dc» Handelsminifleriulns vom 13. Mai 1877, womil nachträgliche Veflimmungen zur Nichordnuna vom 13. Dezember 18?ii (R. G. Vl Nl 171) verofjentlichl werden; Nr, 39 da« laiserliche Patent vom 19. Mai 1877. betreffend die Auflösung de« Landtage« von «rain und die Einleitung v°n Neuwahlen sur denselben. (Wr. Ztg. Nr. 150 vom 4. Juli 1877.) Nichtamtlicher Theil. Ocstemichischcr Rcichsrath. 270. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 4. Juli. Dr. Honig smann und Genossen interpellieren die Regierung wegen des Ucbclstandes, daß ausländische Versicherungsgesellschaften in Oesterreich Agenten bcstcl< lcn, ohne dcn gesetzlichen diesfallS bestehenden Anforderungen früher entsprochen zu haben. Der Gesetzentwurf (Regierungsvorlage) über die Bedingungen und Zugeständnisse für die Sicherstcllung einer Einmündnng der Fichte! gebirgsbahn in Egcr wird den Anträgen des Ausschusses gemäß in zweilcr und dritter Lesung angenommen. Anstelle des ausgeschiedenen Dr. Gcrtolini wird Abgeordneter Deschmann in den AusgleichsauSschuß gewählt. Bezüglich des vom Hcrrcnhausc beschlossenen Oe. setzcs. betreffend die Errichtung eines Josef Graf Ba-worowsly'schen Fideicommissc s, beantragt Dr. Hanisch als Berichterstatter dcn Ucbcrgang zur Tagesordnung. Abgeordneter Dr. DunajewSti bekämpft den Antrag im Interesse der galizischcn ^andwirthschaft. Abgeordneter Dr. Herbst bekämpft ebenfalls dcn Antrag. Redner hat sich zwar gegen alle Errichtungen unb Vermehrungen des Fideicommisscs in dcn westlichen Bändern des RcichcS ausgesprochen, »vcisl aber nach, daß in Galizlen ganz andere Ocdingungcll bestehen und im landwirthschafllichen Inlcrcsfc des Bandes die An° nähme der Gesctzesvorlagc wünschcnSwcrth sei. Nachdem noch der Iustizministcr Dr. Glaser für die Gcsetzcsvorlagc gesprochen, wird der Antrag des Ausschusses auf Ucbcrgang zur Tagesordnung abgelehnt, hingegen über Antrag des Dr. Herbst beschlossen, in die Spezialdcbatte einzugehen, früher jedoch dcn Gesetzentwurf an den Ausschuß zur Spczlalbcrathung zurück» zuleiten. Ueber Antrag des Budgctausschusses wird beschlossen, einen Ausschuß von neun Mitgliedern zu bc. stellen, der beauftragt wird, einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher die Stellung und den Wirkungskreis des obersten Rechnungshofes zu regeln und alles vorzusorgcn geeignet erscheint, nm die Handhabung ciner wirksameren Kontrolle über die Gebarung mit dem go sammtcn Staatsvermögen zu fördern Das Gesetz, wodurch Bestimmungen in Ansehung des Contadinen» und Eoloncnoerhültnisscs in mehreren Gerichlsbczirlen Dalmaziens getroffen werden, gibt hierauf zu einer längeren Debatte Anlaß, während welcher auch der Iustizminister Dr. Glaser für den Ausschußantrag spricht. Um '/,3 Uhr wird Schluß der Sitzung angenommen. Dic nächste Sitzung findet Freitag den 6. d. statt. Die Krisis in Fraulreich. Wie schon telegrafisch gemeldet worden, hat der Präsident der französischen Republik infolge der am I sten Juli abgehaltenen Revue einen Tagesbefehl an die Truppen gerichtet, der auch gewisser politischer Neben-bczilhungen nicht entbehrt. Der Tagesbefehl lautet: „Sol« dalcn! Ich bin mit eurer Haltung und mit der Regelmäßigkeit der Bewegungen, die ihr soeben ausgeführt habl, zufrieden. Ich kannte übrigens schon aus den Ve richten eurer Führer den Eifer und die ^ebenbigleit, welche ihr in allen Einzelheiten ke Dienstes entwickelt. Ja, ihr begreift eure Pflichten, ihr fühlt, daß da« ^and euch die Obhut jeiner theueren Interessen anocrlraul hat. Ich erwarte von euch, daß ihr dieselben unter allen Umständen vertheidigen werdet. Ihr werdet mir, dessen bin ich gewiß, beistchen in der Aufgabe, die Ächtung vor der Obrigkeit und den Gesetzen in der Uebung der mir anvertrauten Mission aufrecht zu erhalten, die ich bis aus Ende erfüllen werde. Paris, I. Juli 1877. Der Präsident der Republik, Marschall von Mac Mahon, Herzog von Magenta." Dieses Schriftstück, und namentlich der Schlußsatz, finden in sämmtlichen Organen der Regierung, insbeson-derc aber in den bonapartistischen Blättern die lelchas, teste Zustimmung. Dagegen bemerkt der „Temps": „Das ttabinclt hat rs sich nicht nehmen lassen, bei Gelegenheit der gestrigm Rcvuc von ^ongchamps etwas Po« litil zu treiben. Der Tagesbefehl spricht oou den der Armee anvertrauten Inicressen des Bandes in einem Tom, welcher glauben lassen könnte, daß diese Interessen bedroht wären; d»s Kabinett weih aber so gut wie wir, daß dies nicht der Fall lst. Auch in den Schlußworten liegt eine besondere Absicht; sie sollen allem Anscheine nach Frankreich ankündigen, daß der Prüsioent entschlossen ist, in keinem Falle seine Entlassung zu geben; dazu haben mit höchstens zu bemerken, daß der Ort für eine solche Erklärung sonderbar gewählt ift. Dagegen war es angesichts der aufrührerischen Hetzereien, welche lüglich an die Regierung und al> die bewaffnete Gewalt gerichtet werden, wohlgethan, laut zu versichern, daß die Mitwirkung der Armee nie für etwas anderes als für „den Schutz der den Behörden und den Gesehen schuldigen Achtung" werde angerufen werden. Ohne Zweifel wäre es besser gewesen, in einer Ansprache an d»e Truppen überhaupt leine Politik zu machen; da dies aber einmal geschah, so war nicht« dringender nothwen» dig, als ihnen begreiflich zu machen, daß die Achtung Feuilletozz. Das Saniliilswesen in Oesterreich. (Schluß.) Urbcr den Eretinismns werden folgende Daten gegeben. Im Jahre ,K73 zählte man im ganzen 10.55)1 kretmen; davon entfielen auf Salzburg 5>W (auf l(X),(XX) Umwohner 38<1). Kärntcn 1220 ft<;5), Obcrösterrcich 1339 (183), Slciermarl 1017 (1l!9). Schlesien 502 (W), Tirol 593 (7«), Nicdcröstcrrcich 1475 (75), dic «nlowina 2,4 (42), Krain 101 (35), Vorarlberg 7«' ("). Mähren 447 (22), Galizicn 1015 (19), Wh'ncn 995 (19), Istrien 3(i (14). Görz und Gra. N '^ ^)' I'" Durchschnitte entfielen in den im '"'Hsrathe vertretenen Bändern auf je 100,000 Ein-st"s, " /'3 Erctinc». Hoch über diesem Durchschnitt »nl)c» die Ulpenländer Salzburg. Kärntcn. Oesterreich uo der E„ns und Steiermarl. Mehr als 250 Crclincn «"I ie 100,000 Einwohner entfallen auf dlc im geo. U^h'schen Zusammenhange stehenden Gczirtshanptmann-Hasten: Zcll (mit ,i43 Cvclmcn auf je 100.000 Ein. uohncr> St. Johann (741). TamSwcg (009) in Salz. ^N^pilal (376). Pillach (304), Klagenfurt (421). St. Pe.t (521). Völlermartt (289). Wolfsberg (40.5) !.3°^.' Zudcnburg (275), Muran (470). Grob-nd 3^^"^"'^")' ^"ben (040), Graz (209) ^...?k ^«'?V Mi) in Steiermarl, welche den yaupts ock des (Kretinismus in dcn Alpmländcrn bilden. l5.,n« ^r ^"b hervorzuheben: in Oesterreich ob der ymne dir BezirlShauftlmannschaflkn Pcrg (mit 415 Cretincn auf je 100.000 Einwohner), ttinz (301) und Rohrbach (258); in Oesterreich unter der Enns die Bczirlshanptmannschaftcn Horn (078) und St. Pollen (308). Außer dcn genannten Bczirlshauptmannschaftcn erreichte nur noch in jener von ^icN'Sandrc die Verbreitung dcS Crctinismus die Zahl von mehr als 250 solcher Bresthaflcn. nämlich 292 auf je 100,000 Ein^ wohner. In Tirol tritt der Crelinismuö im Verhältnisse zu dcn übrigm Alpcnländcrn weniger mlcnsiv auf; am stärksten ist er verbreitet in dcn BczirlshanptmanN' schaftcn Kusstcin mit 211, Tione mit 150. Vorgo mit 148. Imst mit 122, «itzbühcl mit 110, Primicro mit 111, Innsbruck mit 105, Schwatz mit 103 und Am-pezzo mit 101 Eretinen auf je 100,000 Einwohner. Nach dcn Nachweisungcn der Gcmrinden befanden sich am Schlüsse dcS Jahres 1873 in den österreichischen wandern 15,048 Taubstumme, wclchc in leiner Anstalt untergebracht warcn. Fast dieselben Bänder und Bezirke, in welchen dcr Eretinismub am stärksten vertreten ist, weisen auch die relativ grdßle Zahl von Taubstum» men nach. Im Jahre 1873 gah es in Oesterreich ein Sani. tätspcrsonale von 3849 Doktoren der Medizin und 3323 Wundärzten. Bon den Doktoren der Medizin waren 2019 angestellt (darunter 032 vom Staate) und 1830 unllngcstelll. Unter der Ocsammlzahl der Doktoren dcr Medizin (mit Ausnahme dcr Bukowina) befanden sich 2248 Doktoren der Ehiruraie, 201 Augenärzte, 23<.<> Geburtshelfer, 00 Zahnärzte und 32 Thicrärzlr. wob'i selbstverständlich ein und derselbe Doktor der Medizin, wenn er mehreren der genannten Kategorien angehört, auch mehrfach gezählt wnrde. Von den 3323 Wundärzten sind 311 Magister und 297^ Patrone der Ehirurgie und Geburtshilfe (vun den 38 Wundärzten der Bukowina wurde diesc Unterscheidung nicht angegeben). Vom Staate warcn 30, vom ^andc, von den Gemeinden u»d Vezirlcn ^94, von Körperschaften oder Privaten zu einem allgeiminen Zwecke 202, zusammen 1120 Wundärzte angestellt. Die Zahl der nicht angestellten Wundärzte betrug 2197. Uiltci drr GcsamlMzahl dcr Wundärzte (mit Ausnahme dcr Bukowina, welche lcinc Angaben in dirscr Richtung licfcrtc) zählte man 14 Augenärzte, 124 Zahnärzte und 33 Thicrarzlc, Thierärztc gab es 320, darunter 109 angestellte (40 vum Staate) und 157 ulmngestellte. Kur schmiede befanden sich i» dcn im Reichs-ralhc vertretenen Ländern 875 (ohnr Dalmazicn). Die Zahl der Hebammen betrug im Jahre 1873 14,313, und zwar 2700 angestellte (darunter 28 vom Staate) und 11,553 unangeftelltc. Im Durchschnitte entfiel in 5> ' ' ohne Dal' mazien) im Jahre 1873 aus je 5 wohncr ein Doktor dcr Medizin und auf je 59^)1 Umwohner ein Wundarzt. Dicsc Vcrhältniszahlen oariircn bezüglich der Dollorcn in dcn einzelnen wandern zwischen 1483 (Tncsl sammt Gcbicl) und 14,027 (Bukowina), bezüglich dcr Wundärzte zwischen 1701 (Salzburg) und 23,173 (Atrien). Was die Vcrthrilung der Hebammen anbclanal. sc> entfällt im Durchschnitte auf jc 1382 Einwuhm: Hebamme. Am günstigsten gestaltet sich dieses Bü nis für Trieft mit Gebiet (370). Tirol (820), bürg (823), Vorarlberg s' ' '"örz und Oruowlu (919), Oesterreich ub dcr ^ ) und für Mähren 1250 vor d« Gesetzlichkeit und die Achtung vor der Fahne nur ein und dasselbe'sind." In den liberalen Kreisen und Organen Frankreich« wird jetzt mehrfach der Gedanke ventiliert, ob nicht, falls die Regierung die allgemeinen Wahlen auf einen späteren Termin als den 26. September ansetzte, an die General rät he, die im August eine kurze Session halten sollen, die Nothwendigkeit herantrete, von dem sogenannten Gesetze Trüveuenc Gebrauch zu machen. Nach diesem von der Nationalversammlung allerdings vor« wiegend in Poraussicht eines bonaparlistischen Staatsstreiches oder einer Revolution in der Hauptstadt be-schlossenen Gesetze sollen, falls die Lanoesoertretung „wioergejehlich aufgelöst oder verhindert würde, sich zu versammeln", die Generalräthe auf einem näher bezeich« neten Wege provisorisch eine andere Volksvertretung her« stellen. Wenn die Regierung, sagt man, die Wahlen nicht bis spätestens auf den 26. September ausschreibt, so verhindert sie die Kammern, rechtzeitig zu tagen, und das Gesetz Tnwenenc tritt also in Kraft. Sehr ernsthaft wird der Vorschlag so wenig gemeint sein als die angegebene Interpretation des Gesetzes Tröoenenc. Was die Drittel-Erneuerung der General-rüthe betrifft, fo ist im Ministerrathe definitiv beschlossen worden, daß diese erst nach den Abgeordnetenwahlen vor sich gehen solle, wie die Bonapartisten es empfohlen hatten. Der Termin für die Abgeoronetenwahlcn wurde noch nicht bestimmt. Die serbische Thronrede. Die Thronrede, mit welcher Fürst Milan die am 1. d.M. in Kragujevac neu zusammengetretene serbische Slupschtina eröffnete und von der be« kanntlich gemeldet wird, daß sie in Belgrad aus dem Grunde einen deprimierenden Eindruck gemacht, weil mall darin die Betonung einer „strengen Neutralität" vermißte, lautet nach dem serbischen Originaltexte, wie folgt: „Geehrte Abgeordnete! Seitdem wir uns zum letztenmale verabschiedeten, haben in unserem Paterlande bedeutende historische Ereignisse stattgefunden. Wenn ich auch nach Zusammen« tunft der großen National'Slupschtina auf diese Ereignisse zurückkomme, so thue ich dies nur allein, um mit Ihnen die Leiden zu constatieren, welche Serbien auf dem Wege, um seine nationale Aufgabe zu verwirklichen, durchzumachen hat. Mehr als acht Monate hat dasselbe die großen Lasten des Krieges getragen, und vier Mo» nate stand das serbische Volt auf dem Kriegsschauplatze im Kampfe mit einem großen Kaiserreiche, welches gegen uns den Kern seiner regulären und irregulären Armee ins Feld führte. Gegen einen solcheu Ucberfall haben wir längs unserer langen und von Natur offenen Defensio-linie den Feind zu bekämpfen und uuser Heim vor den Verwüstungen zu decken gehabt, mit welchen unser Feind den Krieg geführt hat. Während dieser ganzen Zeit hat das serbische Voll Ausdauer und Opferwilligleit gezeigt, auf welche eS stolz sein kann und die ich nur mit An« erlennung erwähnen darf. Die Geschichte, welch« blos auf den Werth der Ideen und deren natürliche ZusammenzehoriMt Rück« ficht nimmt, wlrd unserem ltampfc Gerechtigkeit wider« fahren lassen, und ich zweifle nich,, daß dieselbe unseren Krieg Serbien zum Verdienste anrechnen wird. Wir dürfen aber auch mit Vertrauen auf die Frucht blicken, (979). Die relativ geriugste Zahl vou Hebammen besitzt Galizien (l Hebamme auf je 6067 Einwohner) und die Bukowina (l Hebamme auf je 2813 Einwohner). In Galizien besitzen die Bezirke Gryböw mit 40,914, Lima« nowa mit 63,731, LiSlo mit 69,873, Neumartt mit 57,419, Ropczyce mit 55,493 und Turla mit 53,59? Einwohnern nur je eine Hebamme. Apotheken gab es im Jahre 1873 in Oefter. reich (ohne Dalmazien) 1104, darunter als Rcalgewerbe 472 und als Personalgewerbe 632. In denselben befanden sich 1017 Assistenten, und zwar 512 mit Diplom und 505 ohne Diplom, die Zahl der Apothelerlehrlinge betrug 395. Einen sehr interessanten Abschnitt des statistischen Werkes über das Sanitätswesen bildete jener über die Todes arten der im Jahre 1873 Verstorbenen. Die Zahl der Tootgebornen war 21,647. An angeborener Lebensschwäche (Kinder uuler einem Jahre) starben 86,888. Die Blattcrnepidemie raffte 1873 in Oesterreich (ohne Dalmazien) 64,849 Personen dahin, «n den Masern starben 9689 Personen. Der Scharlach forderte 13,707 Opfer. Dem TyphuS erlagen 25,530 Individuen. An der Ruhr starben 11,993 Personen. Die Cholera raffte 106,441 Personen dahin. Am Keuch« chusten starben 25.122 Personen. An entzündlichen Krank« heilen der Athmungsorgane gingen 57,948 Personen zu« gründe, «n der Lungenschwindsucht starben 70,875, an Darmlatarrh 23,434 Personen, plötzlichen Krankheit«, anfallen erlagen 13,433 Personen, an trebsigen Entar» tungen starben 6895, an der Wuthlranlheit 142, an Altersschwäche 55,304 Personen. Eines gewaltsamen Todes starben 9701, den Tod durch Selbstmord suchten 2463 Menschen. Morde und Todtschlüge fanden 626 statt. welche aus unserem vergossenen Vlute erwachsen wird. Die wahren Resultate solcher großen Erschütterungen folgen nicht unmittelbar den Ereignissen. Unser Blut wird nicht umsonst vergossen bleiben, weder für die orientalischen Christen noch für die humanitären Bestrebungen und für die Zukunft der serbischen Nation. Als ich nach Anhörung der großen National-Slup-schtina deu Frieden mit der ottomauischen Pforte schloß, habe ich meinem theuerm Volle bekanntgegeben, daß das Schicksal der orientalischen Christen sich in festeren Händen befindet. Wir konnten den Krieg ohuc Gefahr für die heilige Sache, welche die Aufgabe uuseres Kampfes war, unterbrechen. Die Ereignisse haben schnell meiuc Worte bestätigt; nicht weit von unseren Grenzen wehen schon die siegreichen Fahnen des befreienden Zaren, welcher an der Spitze seiner heldenmüthigen Armee steht. Die Ankunft Seiner Majestät in Seinem Hauptquartier im benachbarten rumänischen Staate hat mir die von meinem Herzen gewünschte Gelegenheit geboten, daß ich meinerseits und im Namen meines Volles die tiefste Dankbarkeit für den mächtigen Schutz ausdrücken könne, welchen der Kaiser unserem Vaterlande während der vorjährigen Ereignisse zutheil werden ließ. Wie ich mit dankbarem Gemüthe diese Pflicht erfüllt habe, so gebe ich Ihnen mit freudigem Herzen bclanut, daß der großherzige Monarch mit angeborener Güte unseren Dank entgegennahm, und daß er mich auch noch großmüthig Seiner künftigen Fürsorge für Serbien und die serbische Nation versicherte. In diesen für uns günstigen Verhältnissen können wir beruhigt an unsere gesetzgeberische Arbeit gehen, zu welcher ich Sie berufen habe. Es ist natürlich, daß in-folge der erwähnten Ereignisse die finanzielle Frage den hervorragendsten Platz unter den Gcsetzesvorlagen ein« nehmen wird, welche meine Regierung Ihnen unterbrei-ten wird. Meine Herren Deputierten! Wenn auch Serbien heute in der Lage ist, friedliche Tendenzen zu verfolgen, so sind doch die Ereignisse, welche sich um uns her ent« wickeln, von solcher Tragweite, daß das Heil unseres Vaterlandes die grüßte Aufmerksamkeit unsererseits er. heischt. Eine verfehlte Richtung in diesem schicksalsschweren Momente, und auch selbst nur ein ükelberathener Beschluß lönnte die uns sich eröffnenden schönen Aussichten verdüstern. Sie haben schon Beweise von Reife und Patriotismus gegeben, und kann ich mit vollem Vertrauen erwarten, daß Sie alle mit Rücksicht auf den ernsten Zeitpunkt unter einander einig und mit meiner Regierung einig arbeiten werden, damit wir Serbien auf jene moralische Höhc bringen, welche im Einklänge mit seinen nationalen Opfern steht. Dann crst, meinc Herren, wlrd Ihnen die jetzige und die künftige Gene« ration dankbar sein, nicht weil Sie blos einen ernsten Anfang gemacht, sondern auch, weil Sie würdig dm wichtigsten Abschnitt der neuen serbischen Geschichte zum Abschlüsse gebracht haben. Es freut mich endlich, Ihnen bekanntgeben zu ton nen, daß der Allmächtige mich mit einem Sohne und Serbien mit einem Thronfolger, Namens Alexander, bc-schenlt hat. Geboren in solch' ernsten, bedeutungsvollen Zeitläuften, wird er das Andenken an dieselben und an die hohe Aufgabe seiner Ahnen bewahren, und wird es meinc Sorge sein, ihn in jener Liebe für fein Voll zu erziehen, mit welcher dieses der Dynastie Obrenowitsch ununterbrochen seit dem berühmten Tatovo-Tage während aller, auch der schwersten Zeiten gefolgt ist. Die Slupschtina ist eröffnet. Gott mügc ihre Arbeit segnen! Vom Kriegsschauplatze. Die bei Sistowo über die Donau gesetzten Russen scheinen noch in der Nähe dieser Stadt zu stehen, denn leine positive Nachricht meldet bis jetzt einen Vor-marsch derselben, sli es gegen Tirnovo, sei eS gegen Rust schul; Gerüchte sind allerdings hierüber schon seit mehreren Tagen von Bukarest aus verbreitet worden, doch wird denselben durch Telegramme aus Konstanlino« pel widersprochen. Letztere bleiben dabei, daß die Russen, 18 Bataillone stark, zwar die Absicht gehabt hätten, auf Razgrad im Süden von Rustschut vorzudringen, aber von 12 Bataillonen Türken bei Bjela zurück« geschlagen worden seien. DaS russische Hauptquartier be» findet sich noch in Zimnica. Hiemit stimmt ein Korre» sponoent der „Pol. Korr." aus Bukarest vom 4. Juli überein, der meldet, daß „die Brücke bei Zimnica seit gestern fertig sei und bereits größere russische Kavallerie« türper darüber passierten. Alle waffenfähigen Bulgaren sollen einberufen werden. Der Sitz der provisorischen Regierung soll nach Tirnovo verlegt werden, welches jedoch bis zur Stunde, allen anderweitigen Meldungen entgegen, noch keineswegs von den Russen besetzt ist." — Das Bombardement bei Nilopolis wie bei Rustschul dauert fort. Ein neuer Versuch, von Oltenitza nach Tur< tulai überzusetzen, mißlang abermals. Vier neue türkische Monitor« liefen durch die Sulina»Münoung bei Ismael in !)ie Donau ein. Ueber die militärische Situation an der Donau sagt die „St. Petersburger Zeitung" vom 1. d. M.: „Ein Blick auf die Karle von Bulgarien zeigt, daß die Bezwingung der großen Donau-Festungen keineswegs UN' erläßliche Bedingungen für den Vormarsch unserer Armee gegen den Balkan ist; zur Cernieruna, respective Beobachtung von Rustschul und Schumla lönncn umso leichter genügende Kräfte zurückgelassen werden, als sich außerhalb des türkischen Festungsoiereckes, von dem bei Widdin stehenden circa 30,000 Mann starken Corps ab" gesehen, in ganz Bulgarien zu beiden Seiten des Ba>< lan unt» Rumelien nur unbedeutende türkische Besatzun» gen befinden. Ein: Feldarmee von besonderer Stinte, welche in offener Schlacht unserer Donau»Nrmee Stand halten könnte, existiert überhaupt nichs, denn wenn auch Abdul Kerim Pascha die Besatzungen von Varna, Sili-stria, Schumla. Rustschul und Widdin, wenn dies über« Haupt möglich wäre, bis aus den letzten Mann an einem Punkte vereinigte, so würde er höchstens 130 biSi40M) Mann zusammenbringen. Natürlich denken die Türken an eine solche Concentration so wenig, wie daran, sich in eine offene Schlacht einzulassen. Sie glbm sich aUcin Anscheine nach der Hoffnung hin, unsere ganze Donau-Armee vor ihren Festungen, d. h. diesseits des Balkan festhalten zu können. Jedenfalls können wir der weiteren Entwicklung der Dinge auf dem Kriegsschauplätze an der Donau mit Ruhe und Zuversicht entgegensehen." Der „Times" wird über die ttage in Monte, negro aus Rjela, I. Juli, telegrafiert: „Nach allem, was ich gegenwärtig erfahren kann, ist das monlencgv, nischc Gebiet völlig frei und die einzige von türkischen Truppen berichtete Bewegung ist die Ausschiffung vo» Truppen in Marilui am See von Elutari, augenjchein« lich in der Absicht, die unlere Cermica zu verwüsten. Der Haupttheil dieser Truppen sind Albancsen, die durch ihre neuerliche Niederlage vor Spnz völlig demoralisiert sind und auf die man sich für Kümpfe nicht verlassen lann. Die Stellung bei Dauilovgrad ist von den Türln, verlassen. Das Gros ihrer Armee ist noch be, Podgorica verschanzt. Die Montenegriner flehen auf den gegenüberliegenden Anhöhen." Einem Telegramme drr „Ngence Hauas" zufolge, soll die gegen Montenegro operierende Division Sulciman Paschas demnächst nach cinem anderen Bestimmungsorte abgehen. Welcher Ort dies sei, wird nicht angegeben. Wie dieselbe Korrespondenz zu melden weiß, sl,ll es den Türlen in Asien neuerlich gelungen sein, die Russen bei Bat um zurückzudrängen. Uebcr^instimment, wird zugegeben, daß sich die Silualion auf dem asia» tischen Kriegsschauplätze entschieden zugunsten der Tür« len gewendet habe. Eine Reihe türkischer Depeschen, vom Gouverneur von Erze rum am 2. und 3len Juli nach Konstantinopel expediert, bestätigen den Riick« zug der in Armenien eingerückten russischen Eolonncn. Die Vclanlrung von Kar» wurde aufaeaeucn, und zog sich das dortige Hauptcorps wieder in das Lagcr von Saw, nächst Alexandropol, einer dortigen rnssischm Grenzveste. Diejer Rückzug geschah infolge einer aber» maligen Niederlage, welche ttoris-Mcliloff bei Karalilissa erlitt, wohin er sich von Zewin aus gewandt hatte und wo er von Mulhtar der jetzt offensiv vorgeht, angsgrif. fen wurde. Die Russen wurden mit großen Verlusten aus Karalll.ssa, daS nur einen Tagmatsch südlich von Kars liegt verdrängt worauf die Türlen weiter gegen «ars vorrückten. — Em zweites russisches Eorvs das im Gebier «on Alaschgerd, um Provia'n? zu ammeln ausgeschickt war, wurde dort von dem Kurden Ismael Pascha zweimal geschlagen und retirierte gegen Vajazid Bei Batum trat Derwisch Pascha auf das rus fische Gebiet über, und endlich s',„ AWuronctenhause sehte der Ausgleichsauöschuß scmc Berathungen fort. > , ^ , In Pest fand vorgestern cine Konferenz der unaa r «scheu Deputation statt, in welcher die abends vovlm m der gemeinsamen Sitzung der beiden Subcomilüs bV sprochenc Frage des Vorbehaltes einer neueren Vrr-^7"^lü' den Fall der Erhöhung der bestehenden oder der Emfuhrung neuerer Zölle nochmals eingehend erörtert wurde. Das Snbcomitö wurde beauftrag u erlaren, da die ungarische Deputation ei Ueber! ?""i^^^sen Giltigteit auf so schwankender Basis s^,-l "icht acceptiere und den Fortbestand der Gcmei," ^ der Zmkmnahmen überhaupt nicht von Bedin' gungen abhängig machen könne. ^2m>^ von Kroazicn, w.? ?"°'-. 2«°llin°"i, ist am 4. d. nach Bad To-puslo abgcrclsi. m,' ^ "^^ Ztg." bestätigt, das preußische ^lnlserlum habe beschlossen, beim GnndcSrathc das Verbot der Pferde-Ausfuhr zu beantragen. Das Verbot solle sich nicht auf eine bestimmte Orcnzc richten Dcr Grund der Maßregel sei der, daß der Bcdar der Ar 1251 mee nicht durch cine zu starte Ausfuhr bcsondcrS bczüg-uch der Qualität geschwächt werde. Die Beschlußfassung oes ÄundeSrathes dürfte durch vertrauliche Berständi. gttng bereits vorbereitet sein. Das fr anzü fische Amtsblatt veröffentlicht eine ^iote ubcr dir Einberufung der Oencralräthc für den ^^. "Ä" °" "^ltcn Tage ein Rundschreiben au 4«Z? Vert.a8smächte richten, um ihnen über den Zweck der abermal.gen Äbsendung seine« Mittclmeer. Geschwaders nach der Besil».B»i nähere Mittheilung zu ^ Der italienische Marlnemmistcr hat- wie aus Spczia berichtet wird - angeordnet, daß die Aus. rlls lmgsarbe.ten in dem dortigen glottenarscnalc beschien, "'st.weroen. Die Schiffe „Principe Umadeo", , Maria P a und „Castel Fidardo" sind zum Auslaufen bereit, ^"'«lmuiches Geschwader befindet sich bereits in den griechischen Gewässern. Die Arretierung der drei spanischen Partei, manner Ruiz Zorilla (ehemaligen Premier unter Uönlg Umadeo). Munoz und General «agunero in Paris wird "°" ..Mouitcur" durch ein Gespräch motiviert, das die ^5> V?" '" °lner öffentlichen Versammlung geführt haden sollen. Ntan hätte - fügt da« Vlatt hinzu -«van?« und verschiedene Schriftstücke gefunden, »us wel. «yen ..der ilnsaug eines Komplotte« gegen die französische uno ine spanische Regierung hervorzugehen scheint." Kll,,cr Alerander von Rußland hat augenblicklich eme ittesldenz in Zimnica im Hause des Fürsten Mi-lantl genommen, «ls jetzt sind über die Brücke von Ammca 40.000 Russen nach Sistovo passiert. — Die Vlalter melden übereinstimmend, daß die Russen wieder-holte schwere Niederlagen in Kleinasien erlitten haben. Ihre ganze Linie retirlert. hart bedrängt durch die ver. folgende» Türken. Der Entsatz von Kars ist bevorstehend. Die russische Niederlage bei Karalilissa war gewallig. Gleichzeitig wird bestätigt, daß die Russen ein zweites, mnl bei Äjela und auch bei Turtutai zurückgeschlagen wurde«. Die Nachrichten vom Abschlüsse eines Bündni«. vertrage« zwischen Serbien und Rumänien erman geln der VcMigung. Das Eintrtten Serbiens in die Action wird für inopportun und nicht bevorstehend er. achtet. — Der augenblickliche Stand der Oesammtschuld Scrlntns belauft sich auf 150,000 Dukaten. Wie ver. ululel, wird die Emission von Papiergeld mit Zwangs-lurs beaulragt werden. In militärischen Kreisen ist allgemein die Ansicht verbreitet, daß die rumänische Armee schon demnächst o'c Donau überschreiten werde. Die Vorbereitungen y ezu werden Tag und Nacht getroffen, und wird an Mem«n". >^ ^" «rückenschlag energisch gearbeitet. '"^' ^ die rumänische Armee an N^s!? ^."^ Stambul übersiedelt um ohne Hagesneuigkeiten. -(DieerNeVcstcia.u„g des G r ° ß g lo clu ers in dies« r Saison.) Am I«. Juni fand. wie m°n dem «T,r. Voten" schreibt, die erste diesMrigc «esteigung de« Groß» »llllllicr«, und zwar v°l> Kals au«, stall durch den Amerikaner William i!ane Voall, welcher mit seiner jun^n Frau die Hoch. kreise durch dic dlulschcu Alpen macht. Diwär, d. I. in Marseille zu be ," ^"'' "" """' Widerstand gegen die Verbindung Aerab d " """ ^^ ^"" "^"^ '" b«tbcn. Sie Überfielen nach das M«^ ^'^ ^""' "'" "^merin. »n ihrer Wohnung, und Mtr.5 ^'^" "em Mörder, als die Mutter ihm sein Messer Me., , ^'"""' "^'^ " die That vollbrachte, Dan» nah-°n Ns. . ««^" ^" ^"° d" Ermordelen, «egen 7000 France. l°rtbr!' '"''"^"" den Leichnam, um ihn nächtlicherweile leichter Stell7d°t«"^ """"' """ ""'««rt'" ihn an einer abgelegenen Wächter nt^''''"' "° " ""'^°«' b"°"' "°" "'«mZoll. " , « ""'"'' ^'° ««brecher sind geständig, delimit ' ? ° ^ '°" i ° rle « önic; in.) Unter den Namen «ll'ugen. welchen nach der jUuüsth.u im Pariser «lirque °°r inem zahlreichen Auditorium verlesenen Verichterftallung der 8ttei^t<' «I'lVeour^emlmt »u bieu seitens dieser Gesellschast eine Nuszeichnung fNr die Vollbnngnng irgend einer verdienstlichen Thal zuerlannl wurde. figurieTte auch der von „Donna Maria Pia von Savuym. Königin von Portugal und Nlqarbien." D»e That. die zu dieser Nuszeichuung Anlas; gab. wird noch manchem i'eser etinnerlich sein. D>e Küntgm Maria Pia (eine Tochter be« ikömz« Hjictor Lmannel) hatte sich vor drei Jahren mit mittler' licher Todesverochlung in die Wellen gestllrzt. um ihre zwei Kin» der, ven Kronprinzen und den Insanten Don lllfoujo, zu retten, die b:,rch eine plüljlich hergebrauste Woge vom Strande von «las-cae« weggespült wurden. Im Kampse mit der stürmischen See war sie selbst nahe daran, zu ertrinken und wurde nur durch die Hilse eine» Leuchllhurmwächler« sammt ihren Hindern dem Tobe entrissen. Die Medaille und da» Diplom sllr die Königin wurden vom Präsidenten Marquis de Vethisy dcm der Feicrlichleil »us spezielle Einladung beiwohnenden portugiesischen Gesandten, Herrn Mendez Leal, eingehändigt. — (l?uxus im russischen Hauptquartier.) Der „A, A. Ztg." schreibt man aus Vnlareft: Wa« sind die viel» berühmte orientalische Pracht und der orieulallsche Luxus gegen den Glanz, welcher den nordischen Ellsar umgibt? Ein Schollen, eine mesquine Wirthschaft. So osl der Kaiser beispielSweisc die Eisenbahn benllh!. geschieht e« stet« nur in seinem eigenen Hos-zuge von 17 Wagen, dessen Einr»chluug eine der prachtvollsten ist, d,e sich denlen lassen. Jede Reise de» Kaifer« von Ploj Ichli noch Vulaiest (60 Kilomel«r) lostete allein an EisenbahngcbUrcn 6l»Ul) Francs; fllr die laiscrlichc Tafel und diejenige deS laijer-lichen Gefolges werden monaülch ulltin 4000 Flaschen Lham-paglicr gcblauchl. Auch im Hauptquartier de« Ocobflllstm haben Gold und Geld nur getingcn Werth. Die Lantine dieses Haupt, quartier« hat der «esiher dc« Vularester „Vrand Hotel Vrofsl« «vernommen und dabei in russischen Papieren eine Caution er> legen mllssen. Um seine Lantine zu versora.cn. muhte dieser Mar» tclmbei erster klusse v,er besondere Wagen bauen lassen und !6 Pfetde unterhalten, obgleich er nur lalle Speisen, wie Ton» serven. Kaviar, Anchovis, Lachs. Käse u. dgl. zu verabreichen halle. DasUr aber v°,um er stall der ihm bcsohlenen 600 Mann «00 auSgehoben halte. Der Oberst etllllrte zu seiner slechlserti. gung, daß man ihn ln lljulahi» so culhusiastlsch empfangen und alle« einen solchen Patriotismus an den Tag gelegt habe. daß es allen seinen Nemilhunsseu nicht gelingen wollte, da» Tupcrplu« von 200 MchlauSychobmeu von bei Reise nach KonNantiuopel abzuhalten. Der Oberst wmde sllr seine Vcmllhuugcn und seinen glänzenden Crsolg decurierl. licht ttlrliscl, l — (Haudelsverlehr Lhin a'«.) Dem osfiziellcn Ve-richte über den Handel China's im Jahre 1875, der eben rrfi vetöfsentlicht wulde, si»d nachstehende interessante Daten enlnom» men. Am Gesammthandcl «lhina's mil den Auslande, Export und Import iuvegnsscn, ist Großbritannien sammt scmcn llbetsecischlu Vcsitzungeu mit 79 2!) Pcrzenl vertreten, der europäische Conti» nent, nut Ausnahme Rußland«, blos mit 7i0Perzcnt; Rußland und seine asiatischen Vcsitzungeu mit 2!'I Perzent :c. Wa« die Äelheiligung der velschiedenen Nationen am Transporlverlehre in den chinesischen Oewüfsern anbelangt, s° behauptet Vroßbrilannien selbstverständlich ebensall« die Suprematie in demselben, Unter l»en 1813 Schiffcn, welche im Jahre 1875» in d,e ofseneu chinesifchen Hasen ringelllusen sind und 1.064,748 Tonnen zählten, sUhrttu 1Il0« die englische tzlagge und zählten 750.<»54 Tonnen. Zunächst lam die Flagge der Vereinigten Staaten vou Nordamerila mit 108 Schifsm und 83,7!>4 Tonnen. Den drilten «ang nabm die deutsche Flagge ein. wa« die Tonnenzahl betriff!; wa« die Zahl der Schisse anbelau^!, nohn, sie den zweiten Rang ein. nämlich l?»'» Schlfse. also 08 Schisse mehr, mit 04.405 Tonnen, also I!»,!l2'.» Tonnen wemgcr. Addiert man dcn Wcrlh dcv durch Ne deutsche Flagge vermittelten direkten Import» und Esp»rt»U««i» lransporl» znsammen. so stellt sich hcrau», daß die dlutsche ssl°NNe 4 82 Perzent de» birelten Handel« China'« mil dem Auslande voistelllc. Line bedeutende Proportion der d?ulschen Tonnenzahl wurde zwischen Hongloug und den Vrrtragshafen verwendet. fokales. — (Kaiserliche Ä u « j li Valcea und Vorjo, steht e» den Militärbehörden zu, alle jene Individuen zu belangen, die eines gegen die Sicherheit der Arm« ober der millllri-schen Operationen gerichteten Belbrechen«, sei e» al« Urheber, sei e« als Mitschuldige, beinzichtigl erscheinen. Die Militarbehördm werben solche Indivlbuen vor da« Kriegsgericht stellen, damit diesel» den nach deu lttiegsgesetzen gerichtet wlrden. FUr alle Übrigen Fälle werden in deu gedachten i?»ndeslhcilen die Ullrger aller ihrer durch die Verjassuug ihnen gewährleisteten Recht: nach wie vor sich ersreuen. Infolge dieser Kundmachung hat der österreichische Ocneiallonsul im Bertinc mil mehreren Kollegen Anlaß genommcn, dem rumü' nischen Miulfter de« Aeußeru die Erwartung auszuspltchm, daß, in dem Falle einer ihrer Nationalen in Anwendung del! oorcitiel' ten Dekrete» vor ein russische« Kriegsgericht gestellt wurdl, d« rumänische Vehülde nicht ermangeln werde, den Konsularvertretern allsogleich bie entsprechende Mittheilung davon zu machen und sie in die 5!llge zu setzen, eventuell Ausschlüsse llbcr die inculpterlen Persönlichkeiten zu aMn. -(Zur Chronik der i!aibacher Diözese,) Am 2. d. Vi. starb im Fianzielanerllofler ,n i!»ib»ch emes der ältesten Mitglieder desselbeu. der Pater Salesiu» Martin Uoliii, gewesener Vrohbefinitor, Prooinzial, Guardian, Groß-vistlalor und ilehrer der Philosophie, im 7il. Lebensjahre. Der Verstorbene, ei» geborener ilacler, gehörte de« Orden seit I'.>tem Oktober 1827 — somit seit 50 Jahren an. Zum Priester wurde er am 25, März 1831 geweiht. — Der gewesene Kaplan Herr Iosci Moiilnilar wurde lranlheltshalblr in den zeitlichen Ruhestand vcljehl, — (Mil illirlouzerl. j Hente abend» konzertier« die UlgimenlslMusUlapelle in Schreiner» Vierh »Ile m der Et. Petereftraße. — Gestern lonzertierle dieselbe im Gafthause „zum Steru." — (HauplUbung.) Die hiesige lreiwillige Feuerwehr hält morgen um 6 Uhr srllh eine Hauptllbung ab. — (Laibachti Turu verein.) Morgen nachmlllags veranstaltet der „Laibacher Turnverein" unter Mitwii. lung der städtischen Musikkapelle im Oasihausgarleu ,.»m grii» nen Verge" ein Gartcnlouzerl. Dasselbe beginnt um 4 Uhr. Mit dem Konzerte ist zugleich ein Pr,i«'Kegelscheibru verbunden. Alle Mitglieder und Freunde des Verein« find hlezu sreundlichst geladen. — (Unsllllllssall in der Terbergasse,) Veim van des Joses Slrzelba'schen Hause» in der Gerbtl-gasse, St. Petersvorstadl, ereignete sich vorgestern ein bet,«!ü lichcr Unglücl«f»ll. Die daselbst al« Mötlellrägerm beschu „, 70jUhlige Arbeiltlin Anna Viomar, wohnhaft Sl. Pel»«. Vorstadt Nr. 78. Nllrztt um i< Uhr morgen«, al« sie lbeu mit einem mit Mörtel geflilllen Schasse das aus zusammengelegten Vrellern sehr primiliv und ohne Varriöre angefertigte Gerllge. zu welchem nur eine sreiftchenbe i!eilcr sllhrt, hinausftieg. muth-mählich infolge eines plöhlichtn Vchwindclansalles, ungeslhr 4 bi« 5 Meter lies zur Crde und zog sich hiebei schwere Vcr» lehungen zu. Die verehelichte verunglückte wurde im bewußtlosen Zustande in da« Spital Übertragen. Ueber den Vorfall selbst wurde die Nrasgerichlliche Anzeige erstattet. — (Au« Thurnamharl.) Nie man d«r „Vr. Tgpfi " von unlerrichlelcr Seile mitlhcill, ist der vau be« für den ver» storbenen Grasen Antun Auer«perg aus seinem Fawlliensihe zu Thurnamharl bei Vurlseld in Auzsicht genommenen Vl an» sollUMs noch nicht so weil vorgeschritten, um jchl mit Vestimml» heil angeben zu lünncn. daß die Uebertragung cer i!eiche be« Dichter« schon am 15 Geplembir Nallfinbcu lonnle, w>e es Wiener Vlälter angegeben <3» wurde hierüber angeblich noch leine Entscheidung getroffen. — (Lin Opfer firllllicher eigenerUnvorsich» liNleil.) Auf der Station Rakel in Innerlrain kam bieserlage nachstehender Ilnsall vor. der zugleich einen sprechenden Veleg dasllr biclcl, m» welcher unglaublichen Unvoisichtiulrit und i'eichlserliglsil milunler da» eigene ^'eben auf« Spiel »eseyl wirb. Am I. b. M. lilieb der um 9 Uhr abend« von Triefi angelom» men, z?«fienzug «r. li in der «lalion «alel berarl stehen, dah 1252 ein Thtil desselvnl in dtm einqlfriedetm Stationsplatz, ein Theil »der auf dem auswillligen Vahugileise zu stehen l«m, über wel-che» die Zufahrtsstraße von Zirlniz zum Ralelcr Stationsplatze fUhrt. Ungeachtet dessen nun, daß dit hier befindliche Eisenbahn» schranke uorschriflsmäßi^ gesperrt war, versuchte ein de« Wege« ge» kommener 50j.ihriger Hausierer Namen« Josef Leniiii au« Sedola, im Tolmeiner Vehicle, nicht nur die Schranke zu überschreiten und den geschlossenen Vahilliiiper zu betreten, son» dern — im Vertrauen darauf, daß der Zug sich nicht in Ve-lvegung sehen uud wol noch einige Augenblicke stillstehen werde — um sich einen Umweg zu ersparen, zwischen zwei Waggons durchzuschlüpfen. UnMckseligclweisc setzte sich der Zug jedoch ge> rode im selben Augenblicke in Newegung, als sich der, vom Nahn« Personale nicht bemerkte Hausierer zwischen deu Waggons befand, und zermalmte demftlben den rechten Fuß im Kniegelenke und Unterschenkel vollständig. Trotz der sofort im telegrafischen Wege requirierten ärztlichen Hilfe ist leine Hoffnung vorhanden, den Schwerverletzten am Leben zu erhalten, da bereits am 3. l>. M. der Wundbrand hinzugetreten war. Die Vahnorgane trifft am vorstehenden Ungluckssalle lein Verschulden. — (Journalistisches.) Die bisherigen „Blätter aus Harnten" erscheinen von nun an als »Vliltter für die NlpenlHndtr Oesterreich s." A!S Herausgeber zeichnet ftch der belannte Schriftsteller und Tourist Herr Dr. Heinrich No«. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib.Zeitung.") Wien, 6. Juli. Das Abgeordnetenhaus nahm die Delegationswahlen vor. Der Tag der nächsten Sitzung wird schriftlich bekanntgegeben. — Die Verhandlungen des Subcomitss beider Quotendeputationen sind resultatlos geblieben. Die Deputationen werden diesbezüglich den Parlamenten berichten, welchen die Entscheidung zusteht. Der „Politischen Korrespondenz" zufolge droht in Velgrad eine Ministertrisis. Das Moratorium wurde verlängert. Der größte Theil der Truppen Suleimans und Ali Saibs wird theils nach Thessalien, theils an die Donau befördert. vsndon, 6. Juli. Im Unterhause erklärte North, cote, die Flotte sei deshalb in die Vesila Vai gesendet worden, weil diese eine bequemere Centralstation sei. Vularest, 6. Juli. 120,000 Russen passierten die Donau bci Sistovo; das Hauptquartier wurde nach Sistovo verlegt. Die Invasionsarmee ist in drei Corps getheilt. Das Hauptcorps rückt aus Nustschut vor, ein zweites zum Ballan, das dritte aus NitopoUs. Konstantinopel, 0. Juli. Die Russen, neuer, dings in der Umgebung Ojela's geschlagen, zogen sich auf Sistovo zurück. Oerüchtweise verlautet, die Russen räumten Ardanusch und Ardahan und zogen sich nach »lefanoropol zurück. Die Revolte im Kaulasus ist im Zunehmen. __________ Bukarest, 4. Juli. (N. fr. Pr.) Es steht nun. mehr fest, daß der Hauptübergang bei Flamunda fehlgeschlagen ist. Infolge dessen wurde eine schwierig durchzuführende Dislocation der einzelnen Corps nöthig. Die Einnahme von Tirnovo bestätigt sich nicht. Die Nachricht hievon wurde nur verbreitet, um die Bewegung der Russen gegen den Fluß Iantra und die Donau zu maskieren und hledurch den neuen Uebergang bei Petto, sani blhufs Einschließung von Rustschut zu begünsti-gen. Die russische Vorhut in der Marschrichtung nach Tirnovo befindet sich derzeit in Ebeli. St. Petersburg, 5. Juli. Offiziell wird von Zimnica vom 5. Juli gemeldet: Am 28. Juni be» setzte Generaladjutant Schamschow Babadagh. Am 29ten Juni schlug Oberst Ismailow, nachdem er die ganze Umgegend von den Tschcrlessen und Baschi-Bozuts räumte, zwei tscherlessischc Banden, nahm denselben Waffen, 50 Pferde, bis 20,000 Stück Vieh ab und nahm zwei bekannte Räuberhäuptlinge, Kara Mustapha und Aaoen, gefangen. Die ganze Streckt bis zum TrajanS« Wall ist von den Türken geräumt. Die christliche Bevölkerung empfängt die Russen enthusiastisch als ihre Erlöser, »uf russischer Seite steht alles gut. Die Truppen übersetzen ununterbrochen Tag und Nacht die Donau. Es sind leine türkischen Truppen sichtbar. Nach dem 27. Juni fanden blos kleinere Vorpostengefechle statt. Belgrad, 5- Juli. (N. Wr. Tgbl.) Die Kriegsrüstungen dauern fort. Die Tschatschalcr Brigade ist an den Iavor abgegangen. Weitere zwei Bataillone wurden als Verstärkung an die Drina geschickt. Die Regierung proponiert der Slupschtina ein neues höheres Zoll- und Steuersistem, um die Staatseinkünfte zu vermehren. Eine Verlängerung des Moratoriums wird beabsichtigt. Slutari, 4. Juli. (N. Wr. Tgbl.) Die vereinigte türkische Armee an der montenegrinisch.albanischen Grenze wird, laut den Mehemed Ali, Ali Saib und Suleiman Pascha ertheilten Ordres, nach Zurücklassung entsprechender Besatzungen und Provianlmittcl in den Grenz-festungcn, zur Hälfte nach Albanien und Epirus, zur Hälfte nach Adrianopel abgehen. Pera, 5. Juli. (N. fr. Pr.) Die ottomanischcn Truppen machen Fortschritte in Asien. Die Russen haben Ardahan und Ardanutsch geräumt. In Rustschul wurde ein Bulgare verhaftet, bei dem man einen elektrischen Apparat fand, mit dem er den Russen Signale gcbcn wollte. Telegrafischer Wechselkurs vom 6. Juli. Papier - silnte 6105. — Silber - «ente «6 70. — Gold' Rente 72 U0. — I860« Staats-Nnlehen 112-75. — Vanl-Nctien 788-—. - Kredit-»clleu 145-70. — London 12525. — Silber 108 85. — «. t. Vlilnz-Dulllten 5 9«. - Naholeousd'ar 10 01'/,. - NK, Reichsmark 6160. Handel und UolkswiiUchaftttches. Convcrtierun» der Staatsschuld. Von den auf Grund des Gesetze« vom 20. Juni 1808 zu couvertiereuden Effecten der allgemeinen Staateschuld wurden (auf Tchuldtilel der einheitlichen Schuld umgerechnet) im Monate Juni 1877 convertiert und al« solche verbucht 22.620 fl. — lr. iu Noten und........ 14,560 fl. — tr. in Silber verzinslich, ______ _________ zusammen.......... 37,180 ft. — tr. Zu converlierm sind noch in Noten . . 2.602.215 fl. 4'/, lr. und............ 481,541 fl. '/, lr. i« Silber verzinslich, zusammen..........3.083,756 fl. 5 lr. Wochenausweis ver Nationalbank. Derselbe weist im Verhältnisse zu dem der Purwoche folgende Verilndcrungcn au«: «llntnoun-Umlauf st. 274,124,620. Zunllhme s>. 4,55'.). 180; <2«o-0 I,, Zlvilspital, Krebödyölrasie. - Antonia Vuti. Inwohnerin, 6l) I. Zivilspltal, Üunqen Brustfellentzündung. — Iosesa «uliari) We-chäftöleiters Gattin, 62 I„ Triesterstraße Nr. 20, lunqensucht. -Mar,a Zudermann, Spaikassebuchhaltcrs Wattin, 49 I., Schieß lältgafse Nr. 4, Lutartang der Unterleibsorqane -- Maria More, Mlerswitwen Tochter, 8 I., Elisabelh.it inoerjpilal, Lunaentuber-lulose. Den 5. Juli. Andreas Nachen, Inwohner, 27 I., Zivil-spital. Älutzerschung. ' " Todtenstat'istil. Im Monate Juni 1877 sind 99 Per« onen gestorben; davon waren 50 männlichen und 49 weiblichen Geschlechtes.___________________ Angekommene Fremde. Am 6. Juli. bstel Ttadt Wien. Erengi, Oelonom, Ungarn. — Fr. Ja- > bornig, Harnten. — Kotz, Beamter, München. — Gamp. Fiume. — Uuger, Fabrikant, Stuttgart. — Stalls, Voltschrs, Hotel Elefant. Perlo, Priftava. — jtrulez. Oberburg. — Fried-mann, Kfm.. und Pflllael v. Leiden, Statthalteiei'ratb, Wien. — Prinz. Sagor. — Sonncuberg. Kanischa. — Mariu ltte-mastie, Hafenlapltän; Ivaniic und Aidulich, Sch'fjölapitäu!', Lussin. — Schuller. Kcopp. - Oblal. Nudolföwerlh. Missi, Pfarrer, Vozen. — Egger, Privat, St. Leonard. — Oaudrnz s. Familie, Kfm., Florenz. — Pallos, Lilli. — Huhenthal uno Kasteliz. Billach. — Koß, Hcrberg. Hotel Guropa. Weiß, Agram. — Schleier, Hauptmann, ^-»l tau. — Kramaiiö. Notar, Kroazien. — Diel«, Trieft. Vairischer Hof. koncariz. Selze. — Vogel, Weißlirchen. Viohren. Radivoj, Villach. - Podlrajsel. ViadmaunSdms Ubaga, Tetschen. — Nernardi, Trieft. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. — "^ V«^ Vx^ " » «^, Z ^". ^ k^ ^ ?^ 5A 711.Mg. 737.« -l-16» NO. schwach Neas« 6. 2.. N. 736..» ^26-« , SO. schwach fast heiter ''«" 9 „ Ab. 736.« ^20.« > windstill j sternenhell ^l« Morgen« Regen, einige Stunden anhaltend, dann ?l,ls-hetteiung. Da« Tag««mittel der Wärme -4- 211«. um ^3' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambcrg. > Danksagung. > ^ Fllr die herzliche und liebevolle Theilnahme »viih- ^ ^ rend der langwitligeu itranlheil, sowi? sur d reiche Nclhclligung am Leichcubcgiingnissc der Frau W W Sparlasi>Vuchhc>ltciS Glltlin, ^ W sprechen den innigsten Dank aus M » die trauernden Hinterbliebenen. » W FUr die aufrichtige Theilnahme, nielcho uns vou D M allen Se'teu miläßl.ch de« erschttttcrnden Ablebeu« W « unsere« guten Vaters, beziehungsweise Glmals, des W ^ Herr» » > - « > 3osef Kersnik, > ^ l. l. Vezirlsrichter«, > W zum Ausdrucke «ebracht wurde, uud fllr die zMreiche ^ ^ Vethelllguug an dem Leicheubügänquisse. insblsoudclc W « den Herren Sängern der La:bachcr Cilaliuca, dem W ^ lübl. Vetcraneuvereinr ii, Domzilc, d?n Hcrrcn Vc» W ^ umtcn des l. l. Bezirksgerichte« nnb des l l Sleuer. W M llmtes m Egg. sowie allen Thcilnehmern saaeu den > ^ »nnlgste» Dank " M > die trostlosen Hintcrliliclmml. I Vl)ü^(^!)(^^^. Wien, 5. Juli. (1 Uhr.) Die Börse war auf allen Verlehlsgebieten sehr fest, doch konnte da« Geschäft nicht zu größerem Umfange gelangen. »«ld «La« Papierrente........Kl - 6120 SUberrente........6640 66 60 »olbreul«.........72bt, 72«b lose. 1888........314 - 316 - . 1W4........109 - 103 2b „ I860........112 — 11225 , I860 (FNnftel) .... 121 50 122 - ^ 18«4........18050 131 - Un>. Priimim.»nl......?2b0 73 «redid«»:..........160 50 161 - «udalf«.L.........1325 1»50 PrilNieuanleheu der Vladt Nieu 9150 98' -D>,uau'«egulierung»,Lose . . 104 25 104 50 D«milnen.PfaadbNlft .... 14225 14275 Oefterreichische Schahscheim. . 99 90 10010 Ung. Ei!tnbahu.»ul.....98 - 99 — Uug. Schahbon« vom I. 1874 100-- 10150 Unlthen d. Stadtgemtindt Wien i» «. V.........97 50 98 - Grn»d««tl«ftn»gs-vbUg«ttbft «0- Wiener Vanlverein.....57 — 59 — Uctien vsn Transport-Unterneh-««ng«. «lfi»ld.V»hn........102 50 103 — Don»n.Dampschiff.,Vestllsch«ft 32» — 330 — «lisabeth.Weftdahn.....142 - 142 50 Ferdinauds-Nordbahn . . . I860—1«65-.- «tlb W«t . Franz - Joseph - Nahn .... 12l-kN 122 - ^ Galizische «larl.«ubwi«.«llhn . 212 25 2l2b0 Kaschau-Oderberger Vahn . . 86— 86-50 Lembeia-Eieruowitz« Vahn . 108— 108 50 Lloyd.Oesellfch........ 337 - 840- Oesterr. «°rdweftb»hn .... 109 — 109 50 «udolf««Vahn....... 110- 1,050 Staatsbahn........ 23275 23325 Südoahn......... 70— 7025 Theiß««ahn........ 179— 180 - Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 8250 83-— Ungarische Nordoftbahn . . . 96 — i>«>50 Wiener Tramw»y«Olsellsch. . 97-— 97 k>0 Pfandbriefe. «llg. ilst. Vobeulredilouft. (i.Oold) 10« 20 106 40 , ^ „ (i.V.-V.) 8775 88 - Nationalbanl........97 90 »» ,o Ung.Vodenlredil-IuftilutlV.'V.) 89 75 90- PrisrttätS-vbli«2 20 I«»li?" Olfterr. »lardweil.Vllhn «'.,- , «<»-25 SiebenbUrger Vnhu . . 5,«> 75, ^zo ^ Staalsbahn I. Em..... 157 75 15ft^ Güdbllhu k 3'/....... N1-5'1 ,li5 ^ b',....... 92 70 9^" l «üdbahn, vons...... tevisen. Uuf deutsche Pliihe.....61 «s. 61^! London, kurze Sicht.....125 .'ll) 12^ London, lang« Sicht . , . . 125 5.0 l«''", Pari« .../..... 4985 ""'' Teldisrte«. «eld Wai« Dulatm .... s.st.98 tt. 5fi. 9i< ^' Napoleonsd'or . . 10 ^ 03 , 10 ^ <>4 " Deutsche «eich«. banlnoten ... 61 „ 65 , 61 ^ 7b " Silberguldm . . 10» , 20 ^ 109 ^ ^0 " «rainische Vrnndentlaflullgz.lDhlist-tioN^ Priuatnotierunll: <3eld9!)'—. Ware ^ siachtr««: Um 1 Uhr 30 Minuten notieren: Papierrcnte 60 95 l>i, 6115. Silberrmte 66 40 b<« 6S-69. Valdrente 72 50 l,i< 7ii60. Kredit 14ü - bis 145 25. Anal« 6«^ "* OU»b. i«sn»«n 1^5 35 bi« 1X5 70. ««pswu« 100ö »i« 1004. Gilbn 10Ä20 bt« 109 40.