v frDfotijl Preis Din 1—- 71 Jahrgang ^ehelnt wöehentllch siebenmal. Schrlftleltuag (Tel kteitirb. Nr. 2670) eewie BrifialtUn9 “■ Buchdruckerel (Tel Interurb. Nr. 2024) i Maribor, Jurčičeva ul. 4. ^"fragen Rückporto beilege». Manuskripte werden nleht retumiert Nr. 259 Montag den 28 September 1931 Inseraten- u. Abonnements-Annahme ln Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 DI» Einzelnummer 1 bis 2 Di», Montags-Ausgabe Sabal und Briand in Berlin eingetroffen Licejska kujiž Ljubljana ni ca heiler Ausbruch des ^roiotau x$et Batavia, 27. Sept. ^tiqMll,^buIIan Krakatau ist wieder in bis " ^'e-Stu§6rüd)e, die erst eine Höhe iieitttirf,1". Meter erreichten, haben einen ^en, m . fröhlichen Charakter angenom-beil djo Vmem neuerlichen Ausbruch wur-2000 $>pfeuet= und Gesteinsmassen bis zu i ^Ur toeUp ^ geschleudert. ! schied?,ctt Beobachtung wurden an den ht. ten Plätzen Küstenwachen einge- ssche 'U der Nähe des Vulkans besind- ^'e von >, ab°rium mußte geräumt werden, u "ach ben Bulkaumassen gebildete Insel >e angewachsen. bunter |Q||tn xich, gefrtotn uni> aufiauen h^Mten E^ühwtesten Geschichten des a!!kni9e tinn le^etrn von Münchhausen ist 1 Ueni m Posthorn, das, am Ofen ie ■Meisen Hören ließ, die der iri?|ei' hatg.' ^urbarischer Kälte hineinge-tr^'detei st. . et diese unglaubliche Aus-n>0,J iefct von der Wirklichkeit über r„n;.bie Wissenschaf: hat es fertig WUen ' 1 Klagen Licht einfrieren und 4" K" Nh I e,, r n0en don Kathoden-steht darin, gewisse Substan-^L^'uesizeren zu bringen; in an-Ijjij. N, a J °teie Substanzen ' rahlen S'oif ^teit= ^^chdein ihre eigene Beftrah % Seberr0*. aiif9echört har. Verschiedene fez bi» ^>ch edenfarbiges Sicht ab. L Lumineszenz desselben - ' ln der iWfv, « sp. dor Farbe je nach der Tem- h^haTÄ1^ im Forschungsinstitut 6 l'kle 5«««: «-mpast f„Ig„ib=» «ä ,, e'he§ fr,', ment ausgeführt: Ein ^0rttnf Uthfbf. . ? uelngesteckt, die flüssige kx cyf°£t toUrhn ,10 "ach Newyork be°ör-lichljiche g€BoIt ber bestrahlte Stoff aus Naume ' U? öwar in einem ver- tCh 1?en »ry ' und ima k n< il» ' Raunte w»r 3 °tfj , akriai fei„v0 ^n9§ gab das gefro- " ih MKM ' Bl§ ichrii« !5 L'chts vc B '’^ftorpu6er den n Nordlichtern VJJ' Sicht spielten. Das pflegt. "ufgetgut und Münch SVZ Schein *,;TÜ' rm9 e§ °N, in Sieh e leine irtriftr ' unb in bcrn K: !e Far^s sich fortsetzte, r ' ' 3 'ichlieüR# von Gelb zu '"""""""""'rTtmmnmMiimi ^tlt|lberkul05en|iqa Begelfterler Empfang in der Reichshauptftaöt — ©eit vielen Äahrzehnlen der erste Besuch französischer Staatsmänner Berlin, 27. September. Heute früh um 8.43 find Ministerpräsident «aval und Außenminister Briand in Berlin eingetroffen, wo sie von Dr. Brüning und Dr. Curtius erwartet und begrüßt wurden. Eine vieltausendköpfige Menge bereitete den beiden französischen Staatsmännern begeisterte Ovationen. Noch am Vormittag trafen sich Laval und Brüning zur ersten Konferenz, die einen sehr herzlichen Verlaus nahm. * Berlin 27. September. Die Ankunft der französischen Minister wird von der gesamten Presse in eingehenden Kommentaren gewürdigt, wobei vor allem daraus hingewiesen wird, daß das Deutsche Reich in den 80 Jahren feines Brstan des noch niemals den Besuch eines französischen Ministerpräsidenten oder eines französischen Außenministers zu verzeichnen hatte. Die Blätter geben der Genug-tuung darüber Ausdruck, daß die führen-renden französischen und deutschen Staats männer nunmehr zum zweitenmal Gelegenheit haben werden, sich persönlich ausznsprechen. Diese persönliche Aussprache habe sich als zweckmäßiges Mittel erwiesen, die verfahrene internationale Po- litik allmählich aus den richtigen Weg zu bringen, die notwendige Zusammenarbeit der Völker zu fördern und damit der Wie drrherstellung des verlorengegangenen Vertrauens zu dienen. Berlin, 27. September. Reichskanzler Dr. Brüning gab dem Berliner Vertreter der Agence Havas sol gehende Erklärung ab: „Als ich die Einla dung annahm, war ich mir dessen bewußt, daß mir vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere Deutschlands und Frankreichs den drohenden Gefahren der schwe ren Krise begegnen könne. In weit höherem Maße ist dies beute Orr Fall. Die Weltkrise, die in allen Länder» das Gefüge des staatlichen Lebens zu erschüttern droht, verlangt schnelles, solidarisches Handeln. So kann diese schwei e Zeit sogar ein Gewinn werden, falls sie diese Erkenntnis der Notwendigkeit gleichberechtigter Zusammenarbeit verstärkt u. Wirklichkeit werden läßt. In Paris hatten wir Gelegenheit, in cf fener Ansprache mit den beiden hervorragenden französischen Staatsmännern, die uns jetzt die Ehre ihres Besuches erweisen werden, die Grundlagen für erne Rkckzug der Japaner Der Kriegsminister erklärte, nach Rücksprache mit dem Großen Generalstab sei beschlossen worden, die Trnppensendungen zum Schutz der Japaner außerhalb der Mandschurischen Eisenbahnzone einzustellen und die gegenwärtig außerhalb dieser Zone befindlichen Truppen zurückzuziehen. Die Zurückziehung der Truppen wird wahrscheinlich innerhalb zweier Tage erfolgen, worauf die aus Korea kommenden Verstärkungen dorthin zurückkehren werden, sobald es hi-. Lage gestatten wird. Der Kommandant der japanischen Armee Tokio, 27. Sept. in der Mandschurei erhielt vom Kriegsmt-nister die Weisung, weder Verhandlungen einzuleiten noch irgendeine Bewegung für die Unabhängigkeit der Mongolei oder Mandschurei zu unterstützen, um Mißverständnisse im Ausland zu vermeiden. Diese Weisung hat ihren Grund in dem Gerücht, daß chinesische und mongolische Delegierte, die die beiden Bewegungen vertreten, beim japanischen Kommandanten und beim japanischen Konsul Sondierungen unternahmen. Seltsame Fanatiker Das Heer der Unbekleideten in den Wäldern Kanadas — Frauen als Zugtiere — Sonnen- und Monoanbeter im finsteren Rußland dieser Sektierer lehrt sie sonderbarerweise, sich u n b e k l e i d e t in ganzen Scharen auf die Wanderung zu begeben, um i h-re n G o t t z u suchen. An der Spitze der seltsamen Truppe wandert der Priester, ihm folgen Männer, Frauen und Kinder. Sie singen, beten und klatschen in die Hände. Sofern sie sich in öden Gegenden auf-holen, stoßen sie aut keinen Widerstand. Da es aber manchmal passiert, daß die Fanatiker durch Dörfer wandern, sieht sich die Polizei gezwungen, einzugreifen. Erst vor kurzem stieß eine Abteilung von kanadischen Polizisten auf ein ganzes Heer „paradiesisch" auSsehender Leute. Es war 1 nicht leicht, sich mit ihnen zu verständigen, Weit im Norden Kanadas, in den wildesten Urwäldern, haben sich einige tausend Kolonisten niedergelassen, die der kanadischen Polizei nicht wenig Kopfzerbrechen verursachen. Es sind aus Rußland stammende Sektierer, die sich „Duchoborzen" nennen Sie sind um die Jahrhundertwende aus dem Kaukasus eingezoaen, um in der Neuen Welt eine gastfreundlchere Heimat zu finden, denn sie waren in Konflikt mit der Gesetzgebung des russischen Zarenreiches geraten. Sie weigerten sich nämlich, Militärdienste Zu leisten und Steuern zu bezahlen. In Kanada genießen die „Duchoborzen" Religions frechen, geraten dennoch häuf'a in Auseinandersetzungen mit der Polizei/ Der Glaube ausrichtige Verständigung zu suchen. Wir werden diesen unmittelbaren Gedankenaustausch nunmehr sortsetzen und, aus dem bereits Bestehenden ausbauend, neue Wege auf praktische Formen der Zusammenarbeit suchen. Deutschland und Front reich haben einander aus so vielen Gebieten, zum Beispiel der Wirtschaft und der Technik, der Kunst u. der Wissenschaft ergänzt und beschenkt, und doch haben sie bisher nur so selten versucht, den ihnen nach ihrer Lage, ihrer Struktur und ihrer inneren Verbundenheit vorgezeichneten Weg vollen gegenseitigen Verständnisses zu betreten. Viele Jahrzehnte sind vergangen, seitdem ein französischer Minister in offizieller Mission in Berlin geweilt hat. Die heutigen Umstände und der gegenwärtige Rahmen haben nicht den Glanz der damalige» Zeit. Unsere Tage stehen unter dem Zeichen harter und nüchterner Abwägung der Realitäten. Aber sie brauche» nicht minder fruchtbar zu sein. Wenn die kommende Aussprache von gegenseitigem vertrauen getragen wird, kann sie für unsere beiden Länder neue Zukunstsmöglichkeiten eröffnen. In diesem Sinne begrüßen wir auss aufrichtige unsere französischen Gäste in Berlin." Zumal sie die englische Sprache nicht beherrsch en. Ein Polizeikommissar mußte zur Peitsche greifen,, um den Priester eines Best seren zu belehren. Rasende Schreie ertönen, und das nackte Heer traf Anstalten, die Polizisten anzugreifen. Der Polizeikommissar hatte inzwischen einen seiner Bediensteten nach der nahen S.adt geschickt, ' in Kleider zu holen. Bald erschien ein Auto, mit Kleidungsstücken beladen. Eine Abteilung von Polizisten eskortierte das Lastauto. Nun spielte sich eine groteske Szene ab. Der Komissar befahl, die Lewe in Adam- und Evakostümen mit Gewalt einzukleiden. Die Sektierer leisteten erbitterten Widerstand, wurden aber trotzdem in Kleider gesteckt. Mit verzweifeltem Heulen rannten sie weg, denn nichts Schlimmeres konnte ihnen past iteren, als gegen ihren Willen angezogen zu werden. Abgesehen von ihrer sonderbaren Lust, unbekleidet durch das Land zu ziehen, sind die „Duchoborzen" friedliche und freundliche Leute, die vollständig abseits von Kultur und Zivilisation leben. Sie lernen weder lesen noch schreiben und erkennen nur ein einziges geschriebenes Buch an — die Bibel, die vom Priester gelesen u. erläutert wird. Die „Duchoborzen" sind fanatische Vegetarier. Sie benutzen nichts, was von einem geschlachteten Tiere stammt, nicht einmal Pelze und Stiefel. Sie fertigen ihre Kleidungsstücke selbst aus Pflanzenfiber an und tragen Strohsandalen. Sie bebauen ihren Acker, ohne 'Tiere zu zähmen. Frauen und junge Mädchen spannen sich in Pflüge ein, während Männer hinter ihnen marschieren. Frauen werden trotzdem von ihren Man«, nern außerordentlich gütig behandelt. Die >eltsame Sekte wird aber von Jahr zu Jahr dezimiert. Die Alten sterben, während die Jungen, insofern sie von den Behörden er« griffen werben, mit Gewalt die Schule besuchen müssen. Die jungen Leute verlieren dann allmählich den Kontakt mit ihrer Gemeinde, wandern südwärts aus und ver,van dein sich in amerikanische Boys und Girls. Es ist bezeichnend, daß die „Duchoborzen" als Grundlage ihres Glaubens die Lehre Tolstois betrachten. Obwohl sie nie ein Bach des großen Denkers und Dichters gelesen haben! Nicht umsonst stammen die „Ducho«borzen" aus Rußland, dem gelobten Land der Sektierer. Während der Zarenzeit wurden die Sektierer in Rußland verfolgt — heute genießen sie Freiheit, insofern ihre Lehre nicht im Gegensatz zu den Bestimmungen de: Sowjetgesetze steht. Unter den zahlreichen Sekten, die sich in Rußland seit Menschengedenken gebildet haben, verdient eine Gemeinde von Fanatikern, die sich als S o n-nenanbeter bezeichnen, ganz besondere Beachtung. Diese Sonnenanbeter bewohnen eine Gegend an der Grenze zwischen dem europäischen Rußland und Asien, die von der ganzen Welt durch kaum zugängliche Sümpfe getrennt ist. Nur im Winter ist dieser weltabgeschiedene Erdfleck in der Nähe des Uralgebirges auf einem Schlitten zu erreichen. Die Leute, die hier wohnen, stammen von Sektierern, die noch zur Zeit Peters des Großen sich vor Verfolgungen des Zaren geflüchtet haben, der den Aberglauben mit Feuer und Schwert ausrotten wollte, Sie bewohnen Hütten, die nur aus drei Wänden bestehen. Die vierte, nach Osten gerichtete Wand, fehlt, um der Sonne kein Hindernis zum Eindringen in die Wohnung zu bereiten. Die Sektierer sind fest überzeugt, daß am Ende des Waldes, der in östlicher Richtung verläuft, auch bas. Ende der Welt liegt und daß die Entfernung bis zur Sonne genau 3000 km. beträgt. An gewissen Tagen der Woche versammeln sie sich in finsteren Lehmhütten mitten im dunklen Wald. Sie kleiden sich in weiße Gewänder ein und drehen sich in einem Tanze, der immer wilder wird. In der Ekstase fangen ne an, mit Tierstimmen zu schreien, zu blöken, zu wimmern, zu bellen. Für einen Fremden, der allerdings nur selten Gelegenheit hat, diesen kultischen Handlungen beizüwoh-neu, bietet der Anblick der Leute, die in Krämpfen ermattet zu Boden sinken, ein furchtbares Schauspiel. Alljährlich wird von der Gemeinde eine Frau gewählt, die 'ich Madonna des Jahres nennt; sie wird wie eine Gottheit verehrt. Eine Parallele zu diesen Fanatikern bieten die Sektierer, die gleichfalls an der östlichen Grenze des europäischen Rußland ver streut sind und de den Mond anbe-t e n. Es sind Sektierer, die ihren Ritus streng geheimhalten. Ihre Versammlungen finden in öden Gegenden in Mondscheinnächten statt. Noch nie wurde ein Fremder zu diesen kultischen Feiern zugelassen. In Mittelrußlnad gibt es noch eine Sekte, die den Urglauben der Slawenstämme in vollster Reinheit übernommen hat. Sie betet denDonnergottPerun an und veranstaltet ihm zu Ehren Feiern, die auf ein mehr als tausendjähriges Programm zurückblicken können. Diese in ethno graphischer Beziehung überaus interessanten Veranstaltungen haben einen theatralischen Einschlag. Sie symbolisieren den Frühlings beginn und den Brautraub, wobei junge Männer sogar mit Messern gegeneinander kämpfen. Das Rätsel Oer Ntayafullur Die Ergebnisse der jüngsten Forschungen Die Ausgrabungen, die in den letzten Jahren so interessante Ueberrcfte der Maya kultur aufgedeckt haben, haben die Frage nahegelegt, woher denn diese Kultur cigent lich stamme. Es gibt eine Gruppe der Gelehrten, die die Auffassung vertreten, als müsse der Ursprung dieser Kultur im europäischen bezw. asiatischen Festland zu suchen sein, und als wäre sie nach Amerika durch Uebersiedlung aus diesen ältesten Zentren menschlicher Kultur gebracht worden. Als einen Beweis für diese Annahme sieht man vor allem die Tatsache an, daß in den aufgefundenen Skulpturen auch Darstellungen von Elefanten sich befanden, die man als heilige Tiere verehrt hat. Diese Tiere aber sind in Amerika nicht bekannt. Doch hat sich einer der Leiter der Expedition zur Erforschung der Mayakultur dahin ausgesprochen, daß nach' seiner Auffassung die Annahme der asiatischen Einwanderung nicht zutreffend sein könne. Die Funde, die man gemacht hat, weisen nämlich deutlich darauf hin, daß die Mayakultur auf Zeiten zurückgeht, die noch vor der christlichen Aera la- gen. Selbst wenn man aber annimmt, daß es schon damals einigen kühnen Schiffern gelungen sei, über den Ozean zu kommen, so bliebe noch immer die Frage ungeklärt, woher die mehreren Millionen von Menschen gekommen sind, die dann die Grundlage der Mayakultur gebildet haben? Wenn man schon eine Einwanderung nach Asien annimmt, so müßte dies höchstens in einer Zeit gewesen sein, wo noch kein Wasser den asiatischen und amerikanischen Kontinent trennte, also vor der Entstehung der Behringstraße, so daß die Wanderung über das Festland geschehen konte. Was nun das Argument anbetrifft, das aus der Darstellung der Elefanten geschöpft wird, so meint man, dieses leicht widerlegen zu können; es sei zwar wahr, daß Elefanten auf dem amerikanischen Kontinent, so viel man weiß, nicht gelebt haben. Wohl aber hat man Ueberceste von einer anderen Tierart gefunden, d>e dem Elefanten ähnlich sieht, und es ist sehr leicht möglich, daß man in den Skulpturen gar nicht Elefanten, sondern diese Tiere vor sich hat. Daö ist Sufunftefrieg... Die Schrecknisse eines „modernen" Gaskrieges „Prügelstrafe" in Newyork. In Newyork ist vor kurzem das erste „Spankitorium" (Prügelsaal- eingewe'ht worden, und zwar erfuhr als erster ein kleiner Taschendieb die Segnungen dieses Gemaches. Auf die Frage des Richters an die Mutter, ob sie den Jungen gehörig bestrafen wolle, erwiderte diese: „Jawohl, das will ich. Zwei Stunden soll er ganz ruhig aus einem Stuhl sitzen." „Es wäre besser, wenn Sie sich auf den Stuhl setzten und den Kleinen fünf Minuten über Ihre Knie nehmen wollten. Wollen Sie das gleich tun oder sollen wir ihn verurteilen?" Jetzt plötzlich ist die Mutter bereit, ihren Augapfel zu züchtigen. Man bringt den Kleinen nun ins „Spankitorium". Ein Beamter legt den kleinen Uebeltäter freundlich über seine Knie. Dann überreicht man der Mutter ein schmieg sames Stückchen. Und mit einem Schlage entweicht nun alle mütterliche Zärtlichkeit. Wie ein Flammenschwert führt sie den Stock und verrät dabei e;nc eigetmrfioe Uefiung. Aus den Augen ,,einen 2ui’?* Prof. L. D e m o l i s, der internationale Experte für den G a s k r i e g beim Roten Kreuz in Genf empfing in seinem Bureau einen Journalisten. „Ich habe mir. sagen lassen, Herr Professor," beginnt der Reporter die Unterhaltung, „daß es schon nicht mehr die Gase sind, die die Experten am meisten beunruhigen, sondern ..." — „Das ist vollkommen richtig," fällt Herr Demolis mit seiner sanften Stimme ein, „obwohl es Gase von verheerenden Wirkungen gibt, wie etwa das Phosgengas oder gar das Gelbkreuz. Dies ist eine geruchlose i Flüssigkeit, deren Wirkungen erst einige ; Stunden nach der Ausspritzung sich Bemerk-i bar machen. Dann aber verursacht sie auf | dem betroffenen Glied die fürchterlichsten I Verbrennungen, in den Augen die Erblin-j dung. Diese Gase wurden zuerst gegen Ende J des Krieges von den deutschen Armeen ausgeschickt. Das Schlimmste an ihnen ist, das; es bisher der chemischen Wissenschaft nicht gelang, ihre Anwesenheit in der Luft festzustellen. Das Internationale Rote Kreuz hat vor kurzem erst, auf Veranlassung verschiedener nationaler Komitees, einen Wettbewerb veranstaltet, um dieses Gelbkreuz in der Luft durch chemische Reagenzien entdecken zu können. Aber das grauenhafte Gas gab sein Geheimnis nicht her . . . Trotzdem ist das Thema der Giftgase heute mehr und mehr in den Hintergrund getreten, wird nach und nach ein Gebiet für mehr theoretische Artikel in den militärischen Fachzeitschriften." Ter Professor macht eine kleine Pause und betrachtet nachdenklich ein Plakat an der Wand. Es stellt ein Flugzeug dar, aus dem etwas hinuntergeworfen wird. Eine roh darunter skizzierte Stadt ist im Begriff, in die Luft zu fliegen. „Heutzutage haben die Bombengeschwader einen Aktionsradius von ungeheuren Ausmaßen. Sie entfernen sich, ohne Nachschub, 10.000 Kilometer von ihrer Basis. Sie werden sagen: Man hat doch Jagdflugzeuge zu ihrer Verfolgung! Aber die Luftmanöver in Dünkirchen, in London, Berlin, Lyon, Toulon und Italien haben bewiesen, daß trotz der ausgezeichnetsten Luftverteidigung immer wenigstens einige der Bombenflugzeuge ihr Ziel erreichten. Selbst wo die Jagdgeschwader in kompakten Formationen die Verfolgung aufneh tuen können, wird doch wenigstens ein Flug zeug durchkommen, mit nehmen wir an, bloß einer Tonne Bomben als Fracht. Nun machen wir folgende einfache Rechnung: 1000 Kilogramm Bomben (etwa vom deutschen Typ, das heißt kleine Elektronbomben) ist gleich 500 bis 600 Stück, 300 Brandherde! Diese Bomben enthalten Phosphor, die von ihnen verursachten Brände sind sehr schwer zu löschen! Und das sind, bemerken Sie wohl, nicht bloß Minimalziffern! Sie täters rinnen aber die Tränen in Strömen, Hilflos versucht er, mit den Beinen abzu-, winken Umsonst, er erhält feine Ration, j liegen sogar zweifellos unterhalb der unteren Wahrfcheinlichkeitsgrenze; denn warum sollte nur ein Apparat ans Ziel gelangen? Warum nur 50 Prozent der Bomben treffen? Nun kommen ferner dazu: die Brisanz bomben, so hoch wie ein Mensch, ungeheure Sprengkrater in die Erde reißend. Diese können auch Giftgase enthalten, und dann haben wir folgenden trauten Verein: Brände, Explosionen, giftige Gase — wovon die Brände weitaus das Gefährlichste sind. Um aber n ch s auszulassen: in Amerika macht man Versuche mit der Ausspritzung des obenerwähnten flüssigen Gases „Gelbkreuz" über den Oortschaften, Versuche, über deren Ergebnisse die.n;ilitärischen Stellen sich „sehr anerkennend" äußern. Jedermann wird diese Zufr'edenheit ohne weiteres verstehen und zur eigenen machen, wenn er erfahr, daß jeder, der das Giftgas einatmet, dem unausweislichen Tode verfallen ist. Die Tatsache, daß sich die Brandwunden erst einige Stunden nach Empfang des CaseS our die Haut einstellen, übt ferner die gewünschte niederschmetternde Wirkung auf die Bevölkerung aus. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man erfährt, daß bei den letzten riesigen Luftmanövern über London (im Juli dieses Jahres) die Stadt mst. nicht wen ger als — 54 Tonnen Bomben belegt wurde! Trotz meisterhaft organisierter Abwehr durch Fliegerstaffeln und Sperrfeuer. Die Sperrfeuer? Magere Resul täte! Noch heute rechnet man auf die Nieder holung eines Flugzeuges 4000 Schüsse (während des Weltkrieges war es das Doppelte!) Leicht zu verstehen, wenn man bedenkt, daß ein solches sich in einer Reihe von 6000 Dieter außerhalb der Reichweite der Kanonen befindet. Ein vollständiger Schutz der Bevölkerung wird unter diesen Verhältnissen sich nicht erzielen lassen. Man kann doch nicht die Einwohnerschaft einer ganzen Stadt in Katakomben unterbringen. Einen relativen Schutz werden einem Teil von ihr Unterstände außerhalb der Gefahrgrenzen und (nur gegen die Gase!) die Gasmasken bieten. Von diesen gibt es zwei Typen; für die Mailbevölkerung die „Fluchtmasken", die sie bei der Flucht anlegt, für die aktiv Beteilig! en (also Feuerwehr, Sanität, Polizei usw.) die Jsoliermasken. Diese letzteren erzeugen während mehrerer Stunden ihren eigenen Sauerstoff, währenddem die Fluchtmasken bloß die Luft filtrieren und den Zutritt der Giftgase verhindern. Die militärischen Stellen denken freilich über diese Probleme viel radikaler: nach ihnen kann die Zivilbevölkerung üur durch vollständigen Abtransport und durch Vergeltungsmaßnah men geschützt werden (!) Heute vermehren alle Staaten, trotz Verträgen und Abkommen, ihre Rüstungen, auch die Luftrüstungen, in der fieberhaftesten Weise. Was vermag dem gegenüber das internationale Rote Kreuz? Es kann den Brisenzbomben '* Jagdgeschwadern, den Gift-, Tränen- ^" Nebelgasen, den Bakterien, dieser letzten u‘ teuflischsten Kriegswafse. . . internotiost Abkommen durch Rechtsverträge sowie ' • timten entgegensetzen. Aber von Sam to -wollen die Staaten nichts wissen. * Rechtsverträge müssen zuerst einmal un zeichnet, dann aber auch gehalten wer Aber heute noch ist das Abkommen $e».' den Gaskrieg vom 17. Juni 1925 von len Staaten, darunter auch der Sch 1' nicht ratifiziert . . ♦ Trenchcoat ist noch immer der pra^ ieheste Uebergangs- und Wintermw*'^- ^ der richtigen Ausführung nur bei L. 0r ' Koroška 9. Körperpflege bei den Negern Daß Wasser- und Badekuren Bei den ^ gern schon seit langem bekannt sind, ^ ^ aus einer interessanten Abhandlung amerikanischen Arztes hervor, ^rft5111 gingen diese Kuren wie alle Heilpro^ von religiösen und abergläubischen uI lungen aus. Die Neger baden sehr t Erfrischung und Reinigung, die Togo-’ jfl< sogar zweimal täglich. Nur bei den 1 ^ men am Viktoria-See gilt das »zrpei gemein, indem nur der Arme seinen ^2lt reinigt, während der Reiche nie falls seinen Körper mit Butter In der Säuglingspflege spielen ®fl'Lrurt Wendungen eine große Rolle. In "a ^flj, werden die Neugeborenen so schnell ser uniergetaucht, daß sie nicht zum kommen und mitunter ersticken, eme m ^ nische Maßnahme, die den Zweck 9° die kräftigsten Kinder am Leben v ten. A,,- In Uganda geben die Mütter ben ^ dern täglich taste Duschen. Duschen u gießungen sind unter den Negern I 9 ^ bräuchlich, sogar die wechselwarme 0 ist bekannt. Zu Heilzwecken werden o Waschungen bei Ohnmächten und o' ,eIste braucht und dem Wasser dabei 1 P'lanzensäfte zugesetzt. Zitronenias ^r^i< Badewasser beigemischt, dienen äur schung und zugleich als Parfüm- gei< Vollbäder werden bei allen ntög aj; ^j, den angewandt, oft mit Zusätzen v" 0 kamenten. Die heißen Bäder 'Awchßf' Pockenkranken Verwendung. Hau ^eiit ten werden durch lokale oder a applizierte Wärme behandelt. -udsti#' Auch Schwitzbäder sind sehr f* Die Kameruner legen die FieBerm° W Erzielung reichlichen Schwitzen?’ ^ he des Lagerfeuers, oder der Pa 1 ^ ek zu diesem Zweck so. lange tanzem ^ a schwitzt. In Südwestafrika tverö gJ-r*e L Schlangenbiß Verletzten in hechlet, fl legt. Sehr gebräuchlich sind Der ^jjj.3 reiche Mann schlachtet einen Ochlf’ 0 0 sich in dessen Mageninhalt ein» u*1 ,t0 der Arme in Kuhmist oder in das gezogene Fell einer Ziege einpa ^S.rM Bäder sind gegen Hautleiden ™ Mi) Der Dampf wird mnachmal ku, g«i zeugt, manchmal von heißen fert. Neben den Wasserprozedur zahlreiche Duetten, namentlich quellen, zu Heilzwecken benutzt- Radio Montag, 28. Ljubljana, 12.15 & zierte Musik. — 18.30: @at e 0 g r n,u' 20: Populäres Konzert. — ? - Hz 20: Nationallieder. — 2afu,__ G ‘ch stk tauieoer. — — z» • »(0- 15: Abendkonzert. ^ ltenen Opern von folv Klassische Musik. - ^ÄymP^V Wiener Volksmusik. — 21chn-$ieoi ch: zert. — Toulons e. * --ehester. - 21: Saxophons^ ^»9-ch: Bu k arest, 21: KaninE»'^ R ° t-Leichte und rumänische ®Ur06es E . ,/ 20.10: Schlager. - 21: — Prag, 21: p e fr,.# / 20.45: Bunter Abend. .U@attttner,n Opernorchester. — 22.05- «ca". „ ‘A Warschau, 20.30: ^ ö e n ‘ Leichte und Tanzmusik. D gßtit Populäres Konzert. Sport vom Sonntag ■iiiiiiiiiiiiiiiiii GGK. Maribor — Favorit {Jjtawije* rettet ssch durch ein 1: 1^Unentschieden vor der ttdienten Niederlage — „Zelezniöar" hat kein Glück — rt‘“)er Sieg „Jlirijas" in Celje — Auch in der zweiten Klasse wird es ernst Rurige Tag brachte nun endlich ein« bem hne ^wisse Klärung in der Frage nach cibor« ^uZfichtlichen Herbstmeister. „Ma-Ljubl-^ ^ies nun auch neuerdings auf wohl Boden, daß die Mannschaft Cixg, .dr ernste Anwärter um ifen stoltzen erften 1 Die letzten 15 Minuten der hatte sm M* die ganze zweite Spielhälfte bett ^nbor" vollkommen in seinen Hän eiite'itt q ? eŠ »Primorje" diesmal wirklich ,^u verdanken hatte, daß seine zu räschwer geschlagen das Feld % brauchte. Die Ueberlegenhett daß kj» war zeitweise derart drückend, bet lel^tmurje" nur mit Aufbringung 9^°tiLnn> r^te und noch mehr mit einer ^Witter Glück aus der festen Um- ten bet■-retten konnte. Alle Formatio-bollettbz.T^oikschwarzen taten auch diesmal Stelle d_?^ Ptticht. Z e m l j i L, der an torten no(^ 'mtner kampfunfähigen Ber-hi9e siče^f^ugen war, ließ zwar ei-“Udh e- { . Chancen unausgenüüt, doch gab fei j 'J™1 Bestes. Stane Verton- ^ere m 'n der zweiten Halbzeit eine o?tt auštrf,er[edun3' so daß er für längere "®?Qr » n mußte. ?'efelje ‘L”1 und „Primorje" haben nun Qltt knm doch hat „Primor- v eten ^ wenden Sonntag noch einen 9ri-rettb gegen „Ilirija" zu bestehen, ^hletiker» "bor" nur noch gegen die tr°.""uer und gegen „železničar" anzn- (°^ für den^^dor" fft somit sicherer Fa . v aus I Gndsicg. Spielleiter P o d u p c.^ Fouls war in der Entscheidung £S «2** mWliü, I-b-e dl- r°. n ®pr..p eIer „Primorjes" reichlich hie- °'°Uch machten, »Stritt b0re Wettkampf ging in i ll j x >lch. Die Gegner waren „Ž e- ° b q r" 8iueili”a' aus Maribor und „S v o- _ _ Die Eisenbahner ?r ~ diesem Spiel nicht gefallen. % 9onV ,, ®9ancen paßte sich die Mann K M der m °^"digerwe1e der derben dcisteu „ Goste an und vergeudete so 5er,! 6'e «rühmend blindlings auf das . Spieler bessere Waffen lig bo* u1“ Qu<^ diesmal einige der Mißerfolg sie völ-Üeb »lVa6en' da sie es allzubald V Io§fchi,,„ amenb blindlings auf das A fcj9J“9en- tz so auch des öfteren die v e v ; . Schiedsrichter ttttb a^notim ^ schkwßlich zu ener-Nr a'ngenötigt.Zwei der Gäste '^1°, putzten Ll°n d" heimischen Mann-tc&t s,. das Feld verlassen. Shu^dtuctsb^11 vtoar diesen Kampf ftiev^ft mit doch schien sich die Maribor, 27. Sept. Auch in der zweiten Klasse ging es heute munter zu. Das Hauptinteresse wurde zweifellos dem Erstauftritt der neuen Mann-schafk des Sportklubs „M u r a" aus Murska Sobota entgegengebracht. Und man kann sagen, die Gäste gefielen. Im Team sind zwar noch einige schwacher besetzte Posten, doch war die Durchschlagskraft der Mannschaft zuweilen recht überzeugend. Fußball ist schließlich auch ein Glückspiel und so mußten die Gaste im Kampfe gegen die „Ž e i ezniear"-Reserve ganz unnotwendig eine knappe 1:2 (1 ^-Niederlage hinnehmen. „Mura" lag zeitweise law gere Zeit im Angriff und hätte wenigstens ein Unentschieden 'verdient. Die heimische Mannschaft spielte vor allem recht aufopse rungsvoll. Spielleiter Bregant. „R a p i d" mußte gegen die „M a r i-b o r"-R e s e r v e antreten und bewies neuerdings, wie ungerecht die Herabsetzung der Mannschaft in die zweite Klasse war. Trotz unzähliger, zuweilen völlig unsportlicher „Zeitschinderei" der Reserven „Mari bors" schossen die Schwarzblauen insgesamt 9 Treffer. Der 9:0 (5:V)-Sieg „Rapids" be wies wieder das große Können ^Rapids". Schiedsrichter Nemec. Herbstmeeting der Traber Anregender Verlauf an beiden Renntagen — Schöne Leistungen M a r t B o r, 27. September. Unser rühriger Trabrennverein führte gestern auf der Rennbahn in Tezno sein traditionelles Herbst-Trabfahren durch, das auch heuer einen recht spannenden Verlauf nahm. An beiden Renntagen ging es auf der Bahn munter zu, sodaß man Zeuge einer Reihe von aufregenden Kämpfen war. Die Organisation des Rennens war auch heuer mustergültig bis in das kleinste Detail durchgeführt, wofür den agilen Mitgliedern der Jury Lob und Anerkennung gebührt. Im nachstehenden die R e s u I-täte: ßrfter Tag Karl Pachner-RenneN: 1. Saladin (Franz Filipič) 1.32; 2. Jon. (Frayz Reibenschnh) 1.29.5; 3. Finis (Franz Sagaj)) 1.34.7; 4. Posilni (Ivan Krušič) 1.32.2. Rudolf Warren-Lippitt-Rennen: 1. Uskokica (Franz Kardinar)' t:4$.3; 2. Turista (Franz Filipič) 1:45; 3. Nina (Alois Slavič) 1:45.5; 4. Psina (Josef Slavič) 1:42.2. Karl Pachner-Rennen (zweites Heat: 1. Uskok 1:31.5; 2, Saladin 1:32; 3. Posilni 1:30; 4. Finis. Plunger-Rennen: 1. Turista (Franz Filipič) 1:42.2; 2. Samers (Karl Weitzl) 1:46 7; 3. Koketa (Ivan Bunderl) 1:44.2; 4. Otero (Gestütt Turnise) 1:46.2; 5. Nina (Alois Slavič) 1:46.7. Karl Pachner-Rennen (drittes Heat): 1. Danka (Gestü t Turnte) 1:31.5; 2. Saladin 1:32; Jon 1,:29; 4. 'Uskok. Entscheidungs-heat: 1. Tanka, 2. Saladin, 3. Uskok. Roßmanit-Gedenkrennen: 1. La Fliche— Turisty (Franz Filipič) 1:52,5; 2. Finis (Franz Sagas)—Boxira (Vekoslav Razlag) 1:94; 3. Nina (Alois Slawe)—Uskoki.'a (Franz Kardinar) 1:56.5; 4. Bandi (Guido Högenwarth)—Doncette (Gestütt TurniLe) 2:05; Prima (Ludwig Slavič)—Egon (Josef Slavič). ebe» r Mit dem Zrl M■r m D:c ' 8e>tellt i» ? ,^aIb «rzielten 1:0 zu- fc S Jvf die GOpjf“6?- D-e Gäste, öie es abgest der Gegner als auf ^huzierte» m ^8"en, kamen trotz der öfter durch CJ'reIfer ben but^ einen Ueberra- S" morIeßten m>-ett§ b"lorenen Kampf h gleich, „železu. r*m •n ?°!tbare mtoQ,tetl hernach viel zu nn5ti9 nach m"?,. änderte diesmal ^ ^ ^iuülfana. ^nM^d-^die »Jli r ij a" hie 'ich .-.Mehr t/'^htija" ;n k mbf aufbürdeten. in 5 6f,ieI S£mCften Spielhälf-Atolteü. hie. »Athle V?chom *i7.. ,n der j I. * r.Ti: tf?'®4ieh? ™21(*s!6i?!il 6,,Ir im 'edigte tJ^ter m61? Verlauf ent aus den einschlägigen Gebieten wie internationale Politik, Politik des Deutschen Reiches, der Länder u.Gemeinden,Parteipolitik,Rechts pflege, Kulturpolitik, Frauenbewe gung, Handel u. Gewerbe, Boden politik, Finanzwesen, Verkehrswesen Zollwesen Sozialpolitik Versicherungswesen usf.erteilt das Zentral-Hrdiiv für Politik ü. IM# München. Ludwigstr. 17 a Teinphon 8? 4-30 Zweiter Tag Renne» um den Banatspreis: 1. Samers (Karl Weitzl) 1:49.5; 2. Amerikanka (Matthias Vrečko) 1:47; 3. Denes (Fritz Skober ne) 1:45.7; 4. Psina (Josef Slavič) 1:44.5; 5. Otero (Gestütt Turnise) 1:48.5. Rennen um den Preis der Stadt Maribor: 1. Uskok (Josef Sebelič) 1:34.5; 2. Posilni (Ivan Krusič) 1:31.7; 3. Danka (Gestütt TurniZe) 1:36.2; 4. Jon (Franz Reiben schuh) 1:32.5; 5. Koketa (Ivan Bunderl). Rennen um den Banatspreis (zweites Heat): 1. Samers 1:43; 2. Otero 1:40; 3. Uskokica 1:40.7; 4. Nina 1:43.2. Trost-Handicap: 1. Jutro (Fritz Skoberne) 1:44.2; 2. Amerikanka (Matthias Vrečko) 1:46; 3. Drago (Richard Vreg) 1:49.7. Rennen um den Preis des Gestütts Tut. niše: 1. Duorette (Turniše)—Dandolo (Gut do Högenwarth) 5.06; 2. Nina (Alois Slavič)—Uskokica (Franz Karadinar) 5.11; 3. La Fliche—Saladin (Franz Filipič) 5.17. Die Staalsmeiftertchast Die zu Ende gehenden Schlußkämpfe der Staatsmeisterschaft im Fußball brachte folgende Ergebnisse: In Zagreb siegte „G r a d j a n s k i" recht knapp mit 1:0 gegen „M a č v a" aus Zabae, „H a j-d u k" konnte gegen „Z a š k" auf eigenem Boden einen 3:1 - Sieg feiern und B. S. K. konnte mit viel Glück gegen „Concor-d i a" in Beograd mit 2:1 die Oberhand b.halten. An der Spitze der Tabelle stehen somit „B. S. K." und „Gradjanski" mit 6 Punkten. Aus Mrtlge ©pieie P rag: Slavia — Sparta 3:1, Kladno —Viktoria Žižkov 2:1. — W i e n: W. A. C. — Sportklub 3:1, F. A. C. — Hakoah 1:0, Admira — Austria 4:2, Vienna — W. A. C. 2:2, Wacker — Nicholson 3:3, Rapid — Slovan 10:0. — Hannover: Deutschland — Dänemark 4:2. — Oslo: Norwegen Schweden 2:1. Radrennen Der Mariborer Radfahrerklub „P e -r u n" brachte Sonntag auf den Rundstrecke Maribor — Hajdina:— Rače — Maribor ein Radrennen zum Austrag, das einen recht abwechslungsreichen Verlauf nahm. Die Strecke der Senioren betrug 98 Kilometer, während die Junioren 49 Kilometer zu absolvieren hatten. In der Hauptgruppe trug neuerdings Arbeiterfahrer Stefan R o z m a n den Sieg davon, der nun sein großes Können unter die schwerste Pro be stellen und somit seine Teilnahme an den Balkanspielen vollends rechtfertigen konnte. Die Resultate: S e n i o r e n: i Rozman (Perun) 3:12.46; 2. Ledinek (Edelweiß 3:33.47: Junioren:!. Florjančič (PoZtela) 1:31.50; 2. Ranftl (Postela) 1:31.51; 3. Kosič (Tezno) 1:35.32; 4. Prah K. (Perun) 1:38.48; 5. Mavrič (Tezno) 1:39.9;' 6. Ružič (Postela) 1:40.58; 7.'Kocbek (Pesnica) 1:53.13; 8. Prah A. (Perun) -1:54.41. Die' Organisation des Rennens, die in den Händen der Herren Hlebs, Kvas und Lesnik lag ließ nichts zu wünschen übrig. ANerlel Der ©chachfanatiker Eines der ältesten Pariser Schach-Kaffee-häuser im „Palais Royal", das mehr als ein Jahrhundert der berühmten „Rogence" Konkurrenz machte, ist am 1. September ge. schlossen worden. Seit undenklichen Zeiten verkehrte darin ein Mann mit grauem Zylinder, der Abend um Abend gleich nach dem Nachtessen als einer der ersten Gäste kam und sich den günstigsten Platz aussuchte, auf dem er, das Spiel seiner Nachbarn auf-merksam verfolgend, bis zur Polizeistunde verharrte: ein idealer Kiebitz, der nie die geringste Bemerkung machte. Eines Abends nun hatte sich ein beson» ders schwieriger Fall ereignet, und das gan. ze Lokal hatte schließlich, von der leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit fortgerissen, in dem einen oder dem ändern Sinne Partei ergriffen. Da wandte man sich auch an den stummen Zuschauer, ihn um seine sicherlich kompetente Ansicht bittend. Es entstand eine allgemeine Stille, und der Mann mit dem grauen Zylinder sprach: „Meine Herren, ich danke sehr für die Ehre; aber ich kenne nicht einmal die Namen der Figuren in eurem Spiel. Den ganzen Tag über redet und keift meine Frau, und ich habe des Abends ein dringendes Bedürfnis nach Ruhe; die wird mir hier in geradezu idealer Weise zuteil." Darauf schwieg er wieder, und ha! auch in der langen Folge seiner späteren Kiebitz, jahre nie mehr das Wort ergriffen. —ap. H. Reis. In gewaschenen Reis — für eint Person rechnet man 1 Eßlöffel — gibt man eine kleine mit 2 Neugewürzkörnern und 2 Nelken besteckte Zwiebel, Salz, und gießt doppelt so viel kochendes Wasser darauf. Zu-gedeckt im Rohr dünsten lassen, bis der Reik weich ist. Blindheitsepidemien bei Fischen. Man beobachtet nicht selten, daß Fische in einem Teich epidemisch am grauen Star erkranken. Die Fische erblinden und sind in ihrem Fortkommen dadurch aufs Schlimmste gefährdet, da sie nicht mehr in der Lage sind, Nahrung zu suchen, und so zugrunde gehen. Als Ursache dieser Krankheit hat ein Berliner Gelehrter, Trematoden, eine Art Saugwürmer, festgestellt. Diese Parasiten leben im Darm verschiedener Arten von Möwen, mit deren Kot die Trematoden« eier ins.Wasser gelangen. Aus ihnen frie-i chen nun Larven heraus, die in den Darm der Fische gelangen. Wie viele andere* Parasiten durchbohren sie die Darmwandungen, dringen in das Blut und verschiedene Organe ein und nisten sich auch im Auge fest. Hier rufen sie die Trübung der Linse her-vor. Bemerkenswert ist es, daß diese Parasiten auch Menschen gefährlich werden können. So ist ein Fischer beobachtet worden, der auf einem Auge vom grauen Star befallen war. Die Untersuchung der Augenlinse zeigte, daß sich in ihr zwei zusammengeschrumpfte Trematodenlarven befanden. Di« Trematoden sind in fließenden Gewässern selten zu finden, häufiger dagegen kommen sie in Teichen vor. Witz und Humor Der Schlauberger. „Papa! Darf mich der Lehrer bestrafen wegen etwas, was. ich nicht gemacht habe?" „Nein, mein Junge, das dürfte er wohl nicht." — „Er hat mich aber heute bestraft, weil ich meine Rechenaufgaben nicht gemacht hatte." Der Unpraktische. Frau: „Das ist die Höhe! — Nun hast du schon wieder den schlechtesten und billigsten Stoff für mein Kostüm gekauft. Du nimmst auch immer nur das Schlechteste!" Mann: „Jawohl, und mit dir habe ich angefangen/ Die Jru-u Wische« Wet Welte« Roman von L u d w i g von Wohl. Copyright by Carl Dvncker Verlag, 3er?la. (48. Fortsetzung). Gr gab ihn majestätisch, beschloß, Besste ein paar Seidenstrüm-Pfe zu schenken. Ein Paar war genug. Je mehr sich inzwischen Seneca J. Burroughs seinem Ziele näherte, desto ernster wurde er. Aus dem stürmischen Schritt jugendlichen Ungestüms wurde der bedächtig-würdevolle Gang des Anwalts. Die fröhlich glitzernden Augen wurden hart, der Unterkiefer schob sich vor. Seneca J. Burroughs wußte sehr genau, weshalb er den wichtigsten Weg seines Lehens zu Fuß gegangen war. „Vielleicht", lächelte Mabel Talbot-Mo-ran und sah Mr. Ronald C. Bothwell sphinx Haft an. „Ich Hab' dir's ja gleich gesagt, Romi, du wirst nicht viel Glück haben. Madame ist schwierig, und sie hat allen Grund dazu." Sechs, acht Herren saßen und standen um Mabel und ivaren darum bemüht, ihre Teetasse im richtigen Moment wieder aufzufüllen, sie mit Milch und Zucker zu versehen, und die schöne Frau gleichzeitig nach Kräften zu unterhalten. Mabel fühlte sich so wohl, wie in ihrem ganzen Leben noch nicht. Sie war unstreitig Mittelpunkt, man bemühte sich um sie mit einer Energie, die sich von Tag zu Tag steigerte. Es waren dabei eigentlich weniger die vier und sechzig Millionen im Spiel, die ihr sicher waren — denn mancher der Herren hatte mehr als das — — es war vielmehr die Tatsache, daß sie zurzeit die berühmteste Frau der Staaten war, die sie förmlichen Belagerungen aussetzte. Mrs. Talbot-Moran zu kennen, die eleganteste Märtyrerin der Welt, war eine For derung der upper ten. Mit schmunzelndem Behagen verzichtete die Hoteldirektion darauf, eine Rechnung auf ihr Zimmer zu schicken. Aus Newyork kamen buchstäblich jeden Tag Modelle der ersten Hauser an, und die Photographen hatten alle Hände voll zu tun. — Mabel Talbot-Moran, Mabel Talbot-Moran, Mabel Talbot-Moran • . . Sie genoß das in vollen Zügen — es war das Glück, wie sie es auffaßte, es war alles, was in den zwei Jahren ihrer Ehe Rudiment geblieben war. Sie schwebte wie auf einer Wolke von Bewunderung, sie fühlte sich getragen von der Anbetung der Männer, ebenso wie vom Neid der Frauen, die noch dazu auf ihrer Seite stehen mußten — aus Prinzip. Knirschend trugen sie das Joch des Erfolges ihrer Geschlechtsgenosfin — aber sie trugen es. Es war ein Sieg, wie er vollständiger nicht gedacht werden konnte, und Mabel Tal Sie gab allen die Hand — Ronald C. Bothwell eine Viertelsekunde länger (man konnte nie wissen) — und lief leichtfüßig zum Lift. Im ersten Stock saß Madame Ehaumard auf einer Lederbank und jammerte. „Oh — Mrs. Talbot, ich bin so glücklich, daß Sie kommen —" „Aber liebste Madame Ehaumard — warum warten Sie denn draußen? Wie kann Myra " „Ich weiß es auch nicht recht, Mrs. Talbot", sagte die große Modistin leise und höflich, aber sichtlich ein wenig pikiert. Im Sommer war die Königin von Rumänien bei ihr gewesen. Sie war auf die Minute pünktlich gekommen! „Ein alter Herr ist bei Ihrer Gesellschafterin. Schon seit fast zehn Minuten — —" „Ein alter Herr? Und Sie läßt man warten? Eine Sekunde nur, meine liebe Madame Ehaumard — ich werde das sofort in Ordnung bringen. Mit dieser Modistin durfte man es nicht verderben. Dann noch eher mit Ronald C. Bothwell. Sie ging in ihr Zimmer mit dem raschen nervösen Schritt der Dame, die über eine unzeitige Störung ärgerlich ist. Aber schon im Türrahmen blieb sie stehen. Myra stand an Re Wand gepreßt und hatte ein aschfahles Gesicht. Große Schweißtropfen standen auf ihrer Stirne. Bor ihr saß ein älterer Herr mit scharst geschnittenem Vogelgesicht. Er hatte-------------- den Hut auf dem Kopf! Das alles war so seltsam und unerklärlich, daß Mabel im ersten Moment kein Wort hervorbrach. „Ist sie das?" fragte der alte Flegel und schwenkte den Kopf flüchtig nach ihr hin. Myra wandte ihr ein tränenüberströnttes Gesicht zu und erschrak bei ihrem Anblick entsetzt zusammen. „Wer sind Sie?" fragte Mabel heftig. „Und was fällt Ihnen ein, im Zimmer einer Dame den Hut aus dem Kopf zu behalten!" „Haben Sie tatsächlich ,Dame' gesagt?" fragte der alte Anwalt verwunderlich. „Sie meinen vermutlich, daß man einem Niggerweib den gleichen Respekt schuldet, wie einer wirklichen Lady. Ein kleiner Irrtum, den ich soeben zu berichtigen im Begriff bin." „Sind Sie wahnsinnig?" schrie Mabel totenblaß. daß Sie sich durchaus darüber klar sind, was Amerika von morgen ab darüber sagen wird!" „Beweise — Beweise — —" Mabels Augen waren unnatürlich weit aufgerissen. Ihre Hände flatterten. „Beweise habe ich genug. Ihrer beider Benehmen brauche ich nicht dazu, obwohl es sehr interessant zu beobachten ist. Ihr Bruder, Mrs. Mabel Talbot, Mr. Hector Hughes, von Beruf Schauspieler, hat seine eidliche Aussage bei mir niedergelegt. Es war lehr verkehrt von Ihnen, einen so gefährlichen Herrn nicht zu unterstützen, wenn er Sie darum bat. Das kostet Sie jetzt vierundsechzig Millionen, und wohl noch mehr an Zukunftsaussichten, Meine sofortigen Nachforschungen bestätigten seine Aussage. Ein Totenschein Ihrer Mutter existiert nicht, und wie sollte er auch. Diese dicke braune Person da ist cs ja! — die da steht und flennt. Sie werden das Vergnügen haben, Ihren Herrn Bruder bei den Verhandlungen wiederzusehen — — er scheint etwas ärgerlich darüber zu sein, daß Sie soviel weißer geraten sind als er. Aber das ist nun einmal so. Nebenbei gesagt, man kann Mr. Moran gratulieren, daß seine Ehe kinderlos geblieben ist — es hätte sehr gut sein können, daß Sie ein ziemlich braunes Kind zur Welt gebracht halten. Ich bin ziemlich genau über alle diese Dinge informiert! Auf alle Fälle tröstete ich Ihren Herrn Bruder mit der unzweifelhaften Tatsache, daß sich Ihre Weiße nur auf die äußere Fläche erstreckt. Wie Ihr innere s Bild im Prozeß aussehen wird, können Sie sich wohl selbst ausmalen! Ich möchte nur noch erwähnen, daß wir durch gütige Vermittlung des Herxn Girgis aus Kairo auch hinter die von Ihnen inspirierte Arbeitsmethode des Herrn Speedy gekommen sind — — aha, das scheint Sie zu stören! Wir wissen, daß Sie ihn beauftragt haben, Mr. Moran zu einem Ehebruch mit einer Kairoer § weltlerin zu verleiten, um so die von gewünschte Scheidung herbeizuführen, ^ j allein das würde genügen, um zu bewe> ^ daß Sie eine Niggerin sein müssen! ti11^ ner derartig verächtlichen .Hanbutng-’-0-' läßt sich nicht die schmutzigste weiße iFr in den Staaten hinreißen." . Mit einem unartikulierten Schrei war sich Myra vor Mabel. Ihre Augen glu) ' „'Schweigen Sie", schrie sie außer sich- "A.-lasse mein Kind nicht so beschimpfen — „Also Sie geben zu, daß Sie die Mutte der Talbot sind!". .» »Ja, ja, ja", kreischte Myra auf. A mein Kind, mein einziges, mein gel/ Baby! Ich lasse ihr nichts tun — ich 1 nichts tun — —" . „Hören Sie mit dem Geschrei aus", ^ Seneca J. Burroughs verächtlich- „®ir hier nicht im Varietee!" Myra atmete ein paarmal tief auf- _ ^ »Ich —/O möchte Sie gern «f iL chen", bat sie dann mit seltsam rauher me. Burroughs nickte. ,, # „Aber schnell. Ich habe nicht viel 8el ' Im stillen war er jedoch sehr öu^,0;, über diese Wendung. Er hatte sich;en v ,u, fett, gleich mit dem gröbsten Geschütz e'-setzen, um eine sofortige Zurücknahme ‘ ^ Scheidungsklage zu erreichen. Wgegeu /I v f n! v«n yf/itttfl linte * -j er bereit, den Frauen eine kleine mit einer großen Pressekampagne Ol! zung zu gewähren, die ihnen ein Leben sicherte. Er wußte sehr wohl, der zum Ziel kam. Aber vor allen D „ mußte das Vermögen Ted Morans 5 , gewonnen werden. Jeder Tag war jfiv' send Dollars Zinsenverlust! Hatte mau ^ erreicht, dann war es eine SMeinig'61 öffentliche Meinung zurückzugewinnen- ist alles! ...) (Fortsetzung JCCeinet A Verschiedenes >TTmW^TTWTff^l :Realitäten »umTiiiffTfmfifi Haus mit altbekanntem gutem Gasthaus und Geschäftslokal, frequentierter Straße, prima Posten, baldigst zu. verkaufen. Adr. Verw. . 12226 bot-M.oran wußte nun, was sie wert war. Jesse Lasky, Schenk und andere prominente Filmleute hatten ihr Vorschläge unterbreitet, die ihr die Revenuen eines Herzogtum' sicherten. Sie hatte ihnen allen dasselbe geantwortet, wie Mr. Ronald C. Bothwell, der in allen Pflanzungen auf Cuba steckte: vielleicht! Ihr Stern war im Wachsen — man durfte sich nicht vorzeitig festlegen. Myra begleitete sie überall hin mit der majestätischen Würde einer Oberhofzeremonienmeisterin. Sie verbarg ihr Glück und ihren Stolz, so gut es ging. Gestern war ein Brief angskommen, unter achtundsiebzig oder achtzig anderen. Er trug die Unterschrift Cornelius C. Grouman und enthielt einen Vorschlag der Absichten dieses Herrn in bezug auf Mrs. Mabel Tal-bot-Moran. Dieser Brief allein war hundert Millionen Dollars wert. Es war eine'Lust zu leben -------— Sie sprang plötzlich auf die Herten unter denen fast jeder eine Macht verkörperte, glitten sofort auseinander------------- „Ich muß nach oben", erklärte sie. „Ich habe mich schrecklich verspätet — oben wartet die Ehaumard auf mich. Sie ist extra aus Newyork gekommen — mit dem Morgen-flugzeug." lciner Besitz, Wein- u. Oöst-irten, zwei Häuser, in der mqebung von Maribor, zu vcr 'ustit. Adr. Berw. 12238 Frische Meerfische auf verschic-Seneca J. Burroughs zuckte mit keiner , dene Art zübereilet täglich zu Miene. j haben. Spezialität . Barboni, ‘ „Ich würde es für empfehlenswert hatten, W. Aai^Moli. Meerwenn Sie d-e Ture schließen wollten , ,agte ( Montag Risotto mit Meerkreb-er ruhig. „Ich beabsichtige meine Festste!- j fen zu den niedrigsten Preisen lungen erst morgen früh verbreiten zu las- j nur gut bei bestbekannten Posen. Mein Büro hat die Sache allerdings vodmk, Rotovški trg 8. 12225 bereits in Angriff genommen." Myra stöhnte tief auf. Ratlos irrten Mabels Blicke zwischen den beiden hin und her. Der Anwalt musterte sie von oben bis unten. ,/Soweit ganz nett", konstatierte er troffen. „Für eine Duadrone jedenfalls alles, was man verlangen kann. Ein Musterexemplar aus Gottes zoologischen Garten." Schritt für Schritt wich Mabel zurück b an die Wand — als ob sie etwas dagegen preßte — wie Myra. Sie lehnten da beide — wie Angeklagte. „Wer — — wer — sind Sie?" „Ach so, ich vergaß, mich vorzustellen. Ich bin Dr. Burroughs, Senera J. Burroughs, Anwalt Ihres bisherigen Galten, Mr. Tan-cred C. Moran. Ich habe dieser Person dort —" Er zeigte seelenruhig mit dem Finger auf Myra — soeben gesagt, daß sie eine Anzeige wegen Betruges und noch verschiedene andere kleine Unannehmlichkeiten zu err hat. Ich füge hinzu, daß Ihre Ehe m-, Moran selbstverständlich für ungültig eru. werden wird, da Sie in betrügerischer Absicht Ihre Abstammung von einer farbigen Mut- j ter verschwiegen haben. Sie wissen sehr wohl Damen-Wintermantel. gut er» wus mit gutgehendem Gasthaus im Zentrum der Stadt wegen Krankheit zu verkaufen. Ansr. Berw. 12191 Zu Kaufen gesucht 15—20 Meter Gartenschlauch zu kaufen gesucht. Ferdo Ussgr, Glavni trg 1. 12240 Zu verKaufen rvmmfrmwMvi Komplettes Schlafzimmer, licht lackiert, zu verkaufen. Stuben» ci, Ciril-Metodova 17._12252 Gebrauchte Dachziegel (Biberschwanz), billigst abzugeben bei Micher, Meljska cesta 53. 12251 Nettes Zimmer an solid. Herrn sofort zu vermieten. Pobreška cesta _16/1.______________12345 Luftiges Zimmer ab 1. Oktober in der Nähe des Parkes zu vermieten. Adr. Berw. 12228 Zu mieten gesucht Wohnung, ein bis zwei Zimmer, sucht alleinstehende Dame. 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Ich nehme an, daß Sie sich durchaus darüber klar find, daß kein Mensch, am allerwenigsten aber Ihr bisheriger Gatte, Mr. Moran, auch nur die allergeringste Verbind- halten, billig zu verkaufen. An zufragen Mode-Salon Četne, Cankarjeva 1. 12224 Gutes Violincello samt allem Zugehör zu verkaufen. Maistrova ul. 11/2, rechts. 12093 Zu vermieten Reines, sonniges, separ.. möbl. Zimmer, Parknähe, an bessere Mieter zu vergeben. Adr. Ver-lichkeit gegen Sie hat! Ich nehme ferner an, waltung. 12227 in 3X5 Meter langen Streifen zum Preise von