Eaihadjrt $0ad|tnlilall, Drqan der Verfafsungsparkei in Stain. «1.640 Hbonntmentl-etbingniffe: OaiijjiSria: 86t ieib«* ft. 4,— «it Post (I. 5.— H-lbjLbrig: . . . 2.— . . . 2.50 Aierreliahri,: -. . . 1.— . . . 1.25 fat 3ufltHung in'« H»u«: BikrleijLhrig 10 (r. Samftag den 12. November Wiener Brief. Vorlagen. — OfficioseS Lob fur die Feudaleii.1 j N. - Allgemein hat man die Hoffnung Beat ' datz in dem am5.d/beginnenden Abschnitte der Cession des Neichsrathes als cine der ersten Vor-I aen seitens des Handelsministers der neue, mit Srfiien abaeschlossene Handelsvertrag eingebracht ben wird. Es ist aber sehr bedauerlich, bah, wie v;, Fremdenblatt" schreibt, diese Erwartung nicht kksiillt werden fnnn, weil ini Nachbarstaate Er-tianiffe eingetreten find, welche bort die patla-wntarifAe Erledigung des envahnten Ueberem-ZLnenS in der nachsten Zeit unwahrscheinlich machen. j q0q; unb Handelsvertrag zwischen Oesterreich-Z„a?n unb dem Konigreiche Serbien ist six und Sa »»d doch ist es durch d,e eben beruhrten » r^rtnifse sehr unsicher geworden, ob er noch in in das laufenbe Jahr fallenben Sessions-im Reichsrathe unb im ungarischen Reichs-t ? rnirb einqebracht werden konnen. Es erscheint . ,„»Lskja dab man in Wien unb in Buba-»ft fn bie parlamentarische Behanblung bieseS »LnftanbeS emtrete, wenn er nicht auch gleichzeitig 29, buffer sogar noch fttther in Belgrad legis-t -rledigt werden fnnn. Dietz ist aber nicht . Marten we.l in Serbien kenie Aussicht a«f I Jrfii&faffung durch die jetzige Skuptschina. welche usammentreten wird, vorhanden ist. Diese ^perschaft diirfte namlich vermuthlich bald nach Ieuittelon. Sein eigen zuletzt. _ . 6cin Schwcdischcn von Sigurd Jonkoping. L roor ZinngiehetS Sohn unb sie war eines V„rg Tochter, unb eS war tin Loch iin Zaune , H"/ fi0fe bes ZinngiehetS unb bem arm. 2 s „,0 bet Schneider zwei Stuben unb jUischen r«e''0emiethet ftatte. . . Ilnb bet Zinngieher war ein wenig vermogenb, «... Schneider hatte gar nichts als Schulben ^ unb einen grohen, langen Biischel Haare. k u iobem heftigen, nervosen Stich hin unb her b°> V. M-ift.- yn' Sckulknaben. unb Arbe.teranzttgen machte. MeiNer Juhlin war nur Flickschneiber. gv Welt bet kleinen Laura bestanb auS ben L., M Stuben mit Kiiche unb bent schmutzigen Hof, C OnA im Stacket, bem Zinngieherhos unb - Kalle. '«V. Zln°«4» «« «* "«•. -m "• unb roeitgeteister Knabe, bet mit setncm ^ auf allen Matkten im Umfteise von fans aeroefen war unb Milchmahe unb Grtttztopse Waft la e. Drei Ncichsthaler fttr die grohen C Ln unb sechSunbbreihig" stir bie kleinen. Unb wentt Kalle Back brauhen in ber grohen, Xrmehlich-n Welt gewesen war. sowohl auf bem ihrer Einberusung wieber aufgelost werden, unb wenn auch bie Neuwahlen unvetweilt ausgeschtieben roetben, bleibt es ungewitz, ob die neue Skuptschina, von beteit ©cite die tiitnahme bet neuen Handels-convention mitOesterreich-Ungarn auher allem Zweisel stehen biirfte, noch vot bem Jahresschlusse biese Ausgabe zu losen im Stanbe fein wird. Da jeboch ber bevotstehende SSecttag zwischen ben genannten beiden Staaten nut bis juin 1. Janner 1898 ver-Iangert raorben ist, so wird roohl nichts Anberes ubrig bleiben, als eine abermalige Vetlangetung ein« tretcn zu lassen, unb der Handelsministet wirb deshalb eineti Gesetzentwurs oorlegen, um die Et-machtigung jut Vetlangetung der bisherigen Handels-convenlion mit Serbien bis 1. Juli 1893 zu et» langen. Eine ahnliche Vorlage witd er auch be-ziiglich bes handelspolitischenVethaltnisses zu Spanien machen, benn auch biefes ist berzeit nur provisotisch bis Ende December des lausenden Jahres geordnet unb cine definitive Drbnung besselben nicht so bulb wcihtscheinlich, da Spanien mit Frankreich ins Reine kommen mich, ehe es die SSerhanblungen uber einen neuen Hanbelsvertrag mit Oesterreich beginnen lann, beziiglich bes erjleren aber die Dinge nichts roeniger als giinstig liegen. Deshalb wird ouch rucksichtlich Spaniens der Handelsministet bie Ermachtigung zur weiteren SSetlangerung bes berzeitigen Ptovisoriums sich ertheilen lasien miissen. In Betteff bes Konig-teiches Portugal ist aber bie hanbelspolitische ©ach-lage bie, batz bieses Lanb iiberhaupt mit keinem 3 n f trtionI-Preise. •infyallige Petit-Zeilk * 4 ft., bti Wiedrrholungen 1 3 fc. — An,eigen bit 5 geiien 20 ft. Redaction, fflbminifiratien u. •mebitisn: Schl-ffirgass. Ar. 3, 1. Kto«. 1892. Markte von WerNamo, wie zu Skillingaryb, so kroch er schnell durch die Planke in ben Hof ves Schneiders, unb ba satz er mit ben Armen um ihre Taille unb sprach von wunberbaren Dingen, von Ochsen, bie vierzehn Quarter bid waren, unb von ber reichen Frau Vorsteherin, bie in Wernamo sechs grotze Zinntopse faufte. „Aber am allerschonsten ist es doch, wenn id) zu Dir heimtoinme", schlotz er jedesmal unb schlnng seine kleinen, statfen Arme 11m Laura's Hals unb sah ihr gertibe in bie grohen, braunen Augen. Aber sie zu fiissen, roar er noch nicht klug gcnug, benn er zahtte erst zehn Jahre. Die Sparcassenbuchet bes Zinngietzers unb baS Elend bes Schneibcrs wuchsen immer mehr, unb es kamen grnue Streisen in ben schwarzen Haar-biischel. Kalle unb Laura wuchsen auch. Er wurbe ein (anger, magercr Bursche mit FlachShaar unb gebogenem Nucken. Sie, bie Akazie auf bent Afchen-haufen im Hose bes SchneiberS, trieb mit jedem sliehenben Lenze immer iippigereS Laub, unb feine Herrschaften wnnbtcn sich nach ihr uni auf ben Strahen der kleinen Stadt. Immer stohlichete Triller von bem kleinen Singvogel batinnen tonten Kalle aus bet atrnlichen Wohnung jenseits bet Planke entgegen. Daim bekam Kalle einstmals einen ganjen NeichSthalet von seinein j Vatet geschenkt, unb als bald battiuf eine Iheater* anbercn Staate einen Handelsvertrag abschlieht, unb bah baher die Beziehungen zu demselben zunachst auch nut provisorisch geregelt roetben konnen. Aus bent Felbe ber Hanbelspolitik roirb baher die Arbeit bes Reichstathes vorerst nur einen bescheibenen An* fang unb eine untcrgeorbnete Bebeutung etlangen. Aber auch auf bem ©ebiete des Vetkehrswesens roirb dieselbe sich zunachst nur roenig entroickeln, benn roenn auch im Hanbelsministetium mannigsache Localbahngesetze vorbereitet roetben, so ftnb dieselben noch nicht ausgereift. Am roeitesten vorgeichritten find die Arbeiten in Ansehung bet ostgalizischen Bahnen unb ber ©ailthalbahn. — Dagegen roirb ber Neichsrath sich 6alb mit einer anberen roichtigeit Vetkehtsangelegenheit zu beschaftigen haben, benn Marquis Bacquehem gebentt ben Gcsetzentivurf, be* treffenb bie 35erstaatlichung bes Telephonroesens, bem-nachft votzulegen, bfi ber es sich mit Ausschluh bes Wiener Localtelephons um zehn Netze handelt, bie vom Staate zu tibernchmcn fein roetben. Abet auch in Bezug auf Wien, roo sich bie Unteihanblungen mit der Privattelegraphengesellschaft bekanntlich zer-schlagen haben, hat die Post- unb Telegraphen- biiection bereitS ben Auftrag ethalten, Stubien uber bie Anlage eines stantlichen Telophvnnetzes zu machen unb auch beziiglich einer sinanziellen Operation zur Beschaffung ber etforbetlichen Gelbmittel ist bere its Vorsorge getroffen. Auch butch Arbeiten im Jntereffe bet Socialgesetzqebung roirb ber Reichsrath in Anspruch genommen roetben, benn bet Handels- gesellschast die Stabt besuchte, lub er Laura ein auf ben zroeiten Nang. Die zweite Neihe, roo baS Billet fur bie Person funfzig Dete kostet. Nun roar es geschehen. Nun rouhte Laura, ivozu sie ihre grohen, braunen Augen, ihre schlanke, herrlidhe Figur unb ihre flingenben, einschmeichelnben Tone befommen. Die bort hinter ben Lampen schoh jit umher unb geberbete sich rote ein Huhn mit Leibschmerzen, aber die Einroohner des StabtchenS flatfchten boch in bie Hanbe unb brullten vor Ver-gniigen. Wenn man ihr brauhen aus ber Strahe begegnete, sah sie aus wie eine halbuerbliihte Nah-mamsell. Abet Laura roar jung unb glich ber Frau mit bem Fiillhorn in ber guten Stube ber Frau Zinngieherin. Warum sollte Laura nicht auch solch' schones Kleid befommen und zwischen Oelfarben-rahmen umherfpringen und sich mit beiden Armen vor die Bmst schlagen vor Schmerz unb vor Freude? So fchroer konnte bas doch nicht fein. Unb Bilkefah unb Kehrichttonne routben aus bem Holzstalle bes SchneiberS geholt unb Kalle fcimmelte alle Holzstuckchen in eine Ecke unb fegte ben Boden unb holte eine Lampe unb zroei Zinn-topfe aus bes VatetS Wetkstatt. Unb bie Zinnkanne wurbe auf einen Block gestellt, auf welchem^, Kochin aus ber ersten Stage ben Hiihnetn abzuhacken pslegte, unb bas sollte bie To minister beabsichtigt, iiber Kurz den Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der AusveMufe, einzubringen unb die deceits in der Verhandlung durch einen Ausschuh stehende Vorlage iiber die Ei.nigungšamter, die corporative Vertretung der Arbeitrr rc. mird gleichfalls vor dem Plenum schon in der er sten Woche der Sessionsperiobe in Berathung gezogen wcrden. Die metste Zeit wird roohl allerdings mit den Verhandlungen uber den Staatsvocanschl^g und bas Finanzgesetz fur 1893 auSgefuHt roerben, welche Vorlage man aus nah^liegenden Grunden gerne so rasch als moglich erledigt sehen mochte, um die etat-mahige Gebahrung gleich vom Anfang des neuen Verivaltungsjahres besiniiiv beginnen zu konnen. Weil der feudale Heitzsporn Karl Schwarzenberg tu der Confers czechischer Abgeordneter den Jungczechen tinigc Wahiheiten sagte, breilen sich bie Officiosen, bie ganze Bokliebe det Negierung fur den feudalen Grohgrnndbesitz in Dank- und Lobes-erhebungen uber dieselben auszugiehen. Prinz Schwarzenberg Habe erklart, seine Partei ware keine nationals. Das bedeute, sagen die Officiosen, eine Loslosung des conserv.itioen Hochadels vom Nationa-lisrnus, wie sie noch nte so deutlich proclamirt warden set. Prinz Schwarzenberg Habe bm Jung-czechen ihre ausroartige Politik verwiesen, welche mit einer „Krife", also mit einer Verwicklung, mit einem Kriege, mit cinent Siege Nuhlands uber seine Gegner rechne. Es ivtrd also diesen Feudalen zu einem Derdienste angertchnet, dah sie nicht mit Vaschaty in em Horn stohen! Hat denn Jemand geglaubt, dah die Schwarzenberg, Lobkovitz, Harrach ciuch noch die auhere Politik der Jungczechen mit-machen wurden? Das gmge denn doch schon uber die Hutschnur, roenn eine so sehr vom Staate privilegirte Classe sich auch noch das zu Schulben kommen Uehe, nachdem sie sich ohnehin hernuSnimmt, in der inneren Politik Storungen zu machen und zeitroeitig selbst gegen den ausgesprochenen Willen der Krone zu handeln. Wenn das Verhalten der Feudalen in Bezng auf die auhere Politik nicht ein ganz selbstverstandliches ware, dann muhte sich denn doch schon Allerlei aufhoren. Wenn es ober selbst-verstandlich ist, wie kommen dann die Officiosen dazu, darin eine besondere Gnade zu erblicken, welche diese Feudalen dem Reiche und der Negierung erroiefen, ih»en einen Extra-Fleihzettel auszustellen steUen. Und da h inter stand Laura uuv sang, Laura ein Barett von blauem Zuckerhutpapier auf dem Kopše und kieu besten rothen Sonntagsrock ihrer Mama iiber die Schultern und eine Kaffeetasse mit Brunnenivasser in der ausgestreckten Hand. Katie roeinte und sagte, dah die Mamsell hinter den Lainpen auf des Kelltrmeisters Theater ein Nichts gegen Laura ware. Nun, es ging wie es solite, (šinige Jahre daraus kam Herr Director Oscar Pettersson mit seiner aus vier Damen und s.chs Herrcn bestehenden Gesellschast »ach dem Stabtchen, und als er von dort abreifte, war Laura bei Hetiti Oscar P.ttersson aiigestellt mit kleinen Aussichten auf Benesizvorstel-lungtn und desto groheuji Anspiiichen an ihre Kcaftc im Bereich der Op^rette. Am Abenv vor der Abreise der Truppe ivurde die Heine Luke im Stacket leife zuriickgeschoben und Kalle und Laura umarmten einanver gerade iiber dem Ascheneiiner, der in der Eck^ seinen Platz hatte. Kalle hatte eine Diite mit Confeci und Laura grohe, glanzende Th-anen m den Augenivimpern. „Morgen muh ich iveg von hier, Kalle; aber Du darfst mich niernals vergeffen . . Nun ivurde es Kalle zu viel. Er zog sein T»schi'»tuch hennUS und fchnmzte sich lange und gti|nblich, ouch roeiter oben nach den Augen zu uod. 1 ,,r ' auch $u niiht, dah, wie eS und sich ihrer Haltung so zu erfreuen, wie die Engel im Himmel iiber den einen ©erechten? Auch dariiber gerathen die Officiosen in Verziickung, dah Schwarzenberg den Jungczechen als Hauplfehler vorhielt, dah sie die Kraft des Czechenthums Liber-schiitzen. Das ist recht vcrstandlich von diesem Schwarzenberg. Wie denn aber, roenn das Czechen-Jthurn roirtlich so stark ware, als die Jungczechen nteinen ? Dann wiirde vielleicht der Czechs Schwar-zenberg — nut seinen Club nannte er nicht »national", von sich selbst Hat er gar oft gesagt, dah er sich als Czeche fuhte — mit btefer gtoheren Kraft des Czechenthums rechnen — und mit den Jungczechen gehen! Ist das gar so etfreulich, dah die Officiosen dariiber jubeln diirfen? Man hore mir, was Schwarzenberg in btefer Beziehung zu den Jungczechen fagt: »Sie lassen sich tauschen durch das Beispiel einer anderen Nation" — er meint die Ungarn — »Welches Beispiel rotr jedoch nicht nachahmen konnen." Das ist wieder recht verstandig von diesem fronbitenden Prinzen. Mie denn aber, roenn die Czechen in der Lage roaren, das Beispiel der Ungarn nachzuahtnen? Dann ware Sch varzen-berg, iiber den sich die Officiosen so freuen, dabei, dieses Beispiel nachzuahmen ! ,,Wir" — tvie er fagt — also die Czechen. darunter selbstverstcindlich auch die Jungczechen, thun es nur nicht, iveil „>vir" nicht konnen. und Schwarzenberg ist nur varum gegen die Nachnhtniing der Ungarn, iveil er klug genug ist, das einzusehen. Und darum klatschen die Officiosen in die Hiinde und strampfen vor Wonne iiber Schwarzenberg und die Leibgards dieses Hauses in Bohmen mit den Fiihen? Dah Schwarzenberg ein Staaisrechtler bleibt und die Resolution beziiglich des StaatsrechteS zugleich mit den Jungczechen tmterschreibt, das behindert das Ergotzen der Officiosen nicht, ebensoivenig argert fie das Bein, welches die czechischen Feudalen dem Ausgleich ftellen — bah er aber seine Standesinleressen nicht so iveit auher Acht lieh, urn ben Jungczechen auch noch in bie totlste Opposition nachzulausen, bas wird ihtn zum Derdienste nngerechnet. I ft etroa das „Staatsrecht" auch ein Progrnmmpunkt der Negierung und ist der Widerstand gegen ben Ausgleich, roelchcn die Krone als eine Staatsnothwendigkeit erklart hat, vielleicht keine Opposition gegen die Negierung? Hat diese etroa auch schon ben Aus- auch gehen mag, Du doch zuletzt meine Heine Frau roerden muht," Ja, das versprach sie, roenn er nut etwas Anderes als getade Zinngiehet roerden wollte odet auch, roenn sie einen Platz in der Hauptstadt bekame und er dott „Fabrikant" wiirde, und fie meinte es auch roohl so. Aber, roohin Herr Oscar Pettersson mit der Truppe tom, roaren die jungen Herren so nufbringlich, zum Souper einzuladen, und dann roar da ein Actuat mit zroeitem Bah in Jiinkoping, und dann betam Director Pettersson einen Komiker mit Weltschinerz vom Stockholmer Thiergarten-Theater -man bente sich - und so verblahte das lange, gerade nicht allzu schone Bild Kalle Back'S ganz allinahlich. Kalle schwitzie in seines Balers Wertstatt und machte Becher und Schiisseln. Jnzwischen las er in den Localblaltern der kleinen Stadte, bah Fraulein Jnhlin im Begriff fei, eine grohe Kiinstlerin zu roerden. Er hatte ein Gefiihl, als entfernte sie sich immer weiter von ihtn. Aber zu jedem Geburtstag, Notnenstag, Weihnacht und Neujahr schickte er ihr eine Blumenkarte mit Vergihmeinnicht und Engeln, und eintnal reiste er nach Linkoping, als die Truppe dort lag, um zu Horen, ob er noch »nvergesien war. Kalle kam an cinem Botstellungstage, und Hcrr Pettersson, der sich vor nichts genirte, gab »Hamlet". Laura roar jut Ophelia aoancirt, und die guten Linkopinger roaren entziickt. Was solite da Kalle Back sein! Er ties und stampfte und applaudirte, und gleich aufgegeben ? Die Freude der Officiosen tiber die Schroarzenbetg-Garde ist recht verdachiig; es spiegelt fich in detselben die ganze Znneigung bet Negierung zu bieset Partei, welche eigentlich bie ,,'Betfbhnungsara" gem acht hat, nachbem sie bet Berfassung, ben Staatsgruiibgesetzen, kurz allen Versuchen, bas neue Oefterreich einzurichten, auf baS Heftigfte entgegen^etreten roar. Diefe Partei fpcach ein Halt! mit bent Ausgleiche, und seither tommt berfetbe auch nicht mehr vom Flecke. Diese Partei halt am czechischen Staatsrechte fcst, obgleich sie selbst erklart hat, bah sich jebermann darunter roaS Anderes denke — und sie bleibt doch in bet alien einfluhteichen Siellung. Dieser Schwarzenberg fagt in ds also fiir das nachfte Jahr hoher uni 655.308 fl, bezw. — ba im Jahre 1893 eine Million mehr auS ben laufenden Einnahmen zur echuldentitgung verwendet werden soll — 1,655.308 fl. Lon den erhdhten Einnahmen unb AuSgaben pro 1 entfallt bciderseits imgefahr die Halste auf den Etat des Handelsministeriums, nainlich a»f, dte Lin- tin Zwischenacte kam er auf die Biihne in Gcfellschaft mit bret Flaschen Champagnet. Die Kiinstlet follten doch fehen, bah ein Zinngiehcr auch Lebensatt hat. Laura briictte feine bei den Hanbe an ihr jctz. richtete bie Augen zur Decke unb stellte «>9rtn lieben Jugendfceund" vor. Kalle wiirde der Gegen-stand groher Ausmerksamteit, unb Hett PeUetsjon trank Bruberschaft mit ihm, abet als er Dtphelta unter viet Augen hatte unb fragte, ob sic ntcht gleich ihte Vetlobung proclamiren wollten, brad) sie in Thranen aus, legte die Arm« urn feme« Hals und fcigtc, dah die bratnatifche Kunft unenblidi hoch unb ebel ware, aber sich in ben klemeten ©tabten in fchredlichetn Vcrfall befiinde, vah«t )te nicht ben Much hatte, dieselbe ihretn Dch,ck>al zu iibetlaRen, gerctbe jetzt, iuo bet Necenscnt bcB .jo»-kopingsnipp" gcauheri: »Fraulein J«hlt» lf . ausgehendcr Stern, tvclcher wahrscheinlich balb ein noch anspruchsvolleres Publikum als dasjenige unftrer Stadt dlenden wird." Ob «r nicht daran gedacht HStte, nach der Hauptstadt iibetzusiedcln, w^'n I cort festcs Engagement bekame? Ob er ihr 3 $ thaler zu dem roeihen Costiim in --Ncgina^on metitz" leihen loitnte. Unt AllcS in det S jetzt feine Vetlobung; bas wtirbe ihre Kit f bithn untetbtechen. _ , ■ nb Kalle teiste Heim, machte neue 4 ^ Topfe unb hirte zu. wie. f?tt Komodiantinnen jemals alS Schwieger-8ter im besten Sopha der Familie Platz nehmen Und die Zeit verging und da« Herz schmerzte. Aber nach einigen Jahren schrieb Kalle einen iff nn Laura und fragte sir zum letztenmal, ob f n sein eigen werden wollte vor der Welt. ^,pa"BLck ware todt und sein Haus slande bereit, fie ausrunchmen.^^ ^ Tage und vierzehn Tage. h h ,eine Antwort kam. Kalle schrieb semen Brief .„mar und recommandirte ihn; aber als er M i!kt unbeantwortet blieb. verkaufte er Werkstatt 7 Laaer an seinen Altgesellen, kaufte fin schiiner ft? auf dem Lande in einer anderen Provinz ! s f.«ionn die Menschheit zu verachten und Klee ^2, mi I-m !»« -rraulein Juhlin triumphirte noch erne Zert tang . . Blibne kleiner ©table, aber dann wurde cs 5 cinemmaU W ««fr. WU..M in it nerfucht, unb bie Stockholmer besahen nun cigmn »« S».c,»!«.«„ dab c« ihr an Feuer fehle, jo, bas sagten li? Danach machte fie auch in ben Landstcidten tein Nach'eimgen Jahren, alS Kalle bei Gelegenheit «intx Vi-hauSstellung in die ©tabtfan., fling er auf C fieitungsbureau und fragte: »be, welcher Gesell-Ichsft Fraulein Juhlin jetzt ware?" Der Correctur- Curie danken lasien und bemerkt, dah er keinerlei Absicht Habe, die Rechte der russischen Kirche zu verletzen. In Nuhland geben ftch liberals Ten-denzen kund; man fangt an, im Abschlusi>! eineS HandelsvertrageS mit Deutschland einen fur beide Theile vorlheilhaften Act zu erblicken. Die zur R«>vlpon der belgischen Versa ssung eingesctzte Commission verwars mit 16 gegen 4 ©timmen das allgemeine Wahlrecht. In Granada (Spaitien) wurde der B e-l a ger ung s z u sta nd w?gen einer antidynastischen Kundgebung proclamirt. In Sevilla fand eine Katholikenver-sammlung stall, welche eine Resolution zu Gunsten der Wiederherstellung der welt lichen P!acht des Pap st e 8 angenommen hat. tPodjeu-ttbrouiK. Der russische Tronfolger trifft gelegenl' lich seiner Ruckreise nach Petersburg heule in Wien ein und wird dem Kaiser Franz Josef einen bis morgen Abend dauernden Besuch abstatien. Erzherzog Franz Ferdinand von Este tritt am 14. December l- I. seine grohe Seereise an. Der Konig und der Thronfolg r von Numanien werden fur den 15. d. M. zu mehr-lagigem Aufenlhalle in Wien erwarlel; fie steigen als Gaste des Kaisers in der Hofburg ab. Am 8. d. M. fand in O l m ii tz die Wahl eines Erzbischofs stalt. Der fur diesen Act abgeordnele kaiserliche Wahlcommisiar - Unlerrichls-unb Cullusministcr Dr. v. Gaulsch - machte am 7- b. M jedem der wahlberechtiglen Domherren einen officiellen Besuch, denselben nahelegend, dah sie butch ihre Wahl dem Kaiser cine Freude machen mochten. (Wie verlaulet, soll der Monarch die Wahl des Grafen Belrupt gewunscht haben.) Jnfolge nationaler Eifersuchteleien zwischen adeligen und burgerlichen Domherren fid die Wahl auf den bisherigen jiingsten Domherrn, ben Kapitelkanzler Dr. Theodor Kohn, im Jahre 1845 als Sohn jiibifcher ©Item zu Wessely in Mahren geboren unb als Student zum Christenthume ubergetreten. Diese Wahl hat in alien kirchlichen Kreisen und im Abgeordnetenhause grohe Uebeuaschuug und ungeheueres Aufskhen hervor-gerufen; nach den alien Staluten dcs Olmutzer Erz- leser bal ihn, sich zu setzen und fragte alle Herren in der Redaction nach Fraulein Juhlin, aber die Herren waren zu jung in der Oeffenllichkeit und keiner Ionnte [fich erinnern, den Namen je gehort zu haben. „Sie ist also nicht an der koniglichen Oper angestelll ?" sagle Kalle. „Ne!n, dafur wolllen wir garanliren." Am Abend war SBaričtetheater auf dem Rath-house zur Feier der Thierschau. Meister Back licbte solche Belustigung eigentlich nicht, aber man muh am Abend doch etwas vornehmen. Er lieh sich auf einem Stuhle nahe bei bet Thur nieder und wars einen gleichgiltigen Slick auf das Programm. Aber da fuhr er zusammen, erbleichte und erhob sich so hastig, bah Tisch unb Stuhl zugleich umsielen. Der Pianist spielte, die jungen Herren fluchten, Theeloffel klapperlen unb bet Kellner wars zwei Hunde hinaus, bie unlet einem Tische in ©tteit getathen toaten. Abet bet Borhanq wollle nicht auf« gehen. Enblich kam „EuropaS anerkannt erster Trapez-kiinstler", Herr Brichnacky, unb that zu wissen, bah Fraulein Juhlin, welche bie erste Rummer bes Pro-grammS singen solite, ungliicklichenveise Iran! ge« root ben ware, weshalb Herr Brichnacky bus Publikum um Erlaubnih bat, bah Fraulein Ritzky stalt besien ein ungarischeS VolkSlieb singen burse. * * * Abet im Kiinstlerzimmer brinnen sah Kalle Back, bie Atme urn bie Taille einer geschminklen unb stifles routben bie Etzbischofe bishet fast ausnahmsloS qus hochabeligen Kreisen der Domherren gewahlt. Der Wiener ©enteinberaih soll zum Zwecke bet Erweiterung bet bestehenben grohartigen Wasset lei lung ein Anlehen in bet Hohe von 17 Mil-lionen Gulben aufnehmen. DieStadt Wien wurde behordlich als ch olera-f re i erklcirt. ; , ;■ . Der Geheimrath R. v- Am eth wurde zum Prasidenten des niederosterreichischen S3 ol k S b i l-d.ungso ere rues gewahlt. In Wien soll ein Haushe t r« n - C as ino-oerein gcgtundtt werden. Am 9. d. M. kam in Wien ein neuetlichey, Cholerafall mit tootlichem Ausgange vor. Zu Weihnachten tritt das neue Regulativ, be* Iteffend die @r ho hung der Geha lte der S fid* bah nb earn ten, in Wirksamkeit. Der Tutn v e r e in in S a l z b u r g ist in das Sager der Antisemiten ubergetreten; er hat dtei Madchen istaelilischer Confession auS dem Beteine ausgeschlosiefl. Die Gtazet Unioerjitat zahlt im Winter, semester 1892/93 1412 .Sluditende, unb zwat 117 Theologen, 488 Juristen, ,615 Mediciner, 87 Philosophen und 105 Pharmaceulen. Die b e u t f ch e Minoritat ber Pr a g e r Han-belsknmmer hat sich ber Abjtimmung iiber bas Bubg^l ber Kammer enlhallen, weil basfelbe untet bet czechischen Wirlhschaft um bas Dreifache gestiegen ist. Im Procesie gegen bie 2Ittentatcr auf bie Den t schen bei Pustomet (Wischau in Mahren) wurben fieben Angetlagte freigesprochen unb zwei zu je breimonallichem schwercn Kerket verurlheilt. ; Det Butgetmeistet Rudolf Ha us zu E i b e-n s ch i tz in .Mahren wurbe we^en Beleibigung b?s beutschen Schulvereines zu einer XSeldftrafe von 60 fl> ober 12 Tagen Arrest verurlheilt. Das ©tabttheater in Luxemburg ist wahrend einer Borstellung abgebrannt; 30 Pet= so»en sind im Gedrange verletzl worden. Am 8. b. M. wurde in Paris ein furcht-bates Bomben-Attentat veriibt. Ein Polizei-commisiariat wurde in bie Lust gesprengt, fiinf M e n s ch e n getobtet, ©chutt und 3Jlnuertrummer haben eine ganze Strahe ungangbar gemacht Die becollettirten Dame, von unbefinitbarem Alter ge- schlungen. Unb bie Schminke tann in kleinen hell-rothen Streifen iiber bie Wangen ber becollettirten Dame, benn fte weinte, weinte unaufhaltfam unb fteigebig aus gtohen, braunen Slugen unb kuhte Kalle Back auf ben Bart, fp bah auch biefer hell-roth wurbe. Unb Kalle erjitterte convulsioisch unb ttocknele sich bie ©titn mil blaucarrirtem Taschentuch. »Wit sino nicht mehr jung, Laura, aber willst Du . . . willst Du . . . boch noch meine Frau roerben V' ; " 0, . „Unb Du fragst mich nicht, was ich alle biese Jahte kang geroesen bin, unb Du fUmmerft Dich nicht batum, was ich bin ..." „Was Du geiuesen bist, will ich nicht wissen. WaS Du bist? . . . Fiir mich bist Du immer unb eroig bie Heine Laura, welche zu mit kam butch bie Heine Liicke im Stacket unb im Holzstall bes Schneiders an tneiner ©cite sah. Willst Du, Laura?" Ja, nun wollte fte, unb wahrenb Herr Btich. nacky auf bet Biihne sein BesteS that, bie ©laser fliirten unb das Publikum vor Segeifterung ftampfte, schl'ch sich bie Primabonna bes SarietethealerS aui dem Restaurant hinous iu die Welt, um ein neue« Leben zu beginnen; unb bas war wirklich ihr Gliick, benn fte .briicfte sich fest an ein rebliches Mannet-herz, baS niemals gelernt htitle, zu vetgessen, aber bas so gern verzeihen wollte. Bombe hatte die Form eines KochkessclS, ahnlich jentn, welche bei den Attentaten Ravachol's ver- j roenbet routben. Es verlaulet, dah - das Attentat hauptsachlich gegen den Deputirten Baron Reille, ben Prasidenten der Gesellschaft von Carmaux, gerichtet geivesen fei.___________ Local- mid Provim-Nachrichten. — (F e st - M e s s e.) Anlahlich des NamenS-festeS der Kaistrin Elisabeth, der obersten Schutzfrau des hiesigen Elisabeth-KinderspitalS, roird kommenden Samstag, den 19. d. M. fiber Veran-lassung der Direction der Anstalt in der deutschen Kirche urn 10 Uhr Vormittags cine heilige Messe gelesen roerdfen. — (Die Ernennuntz des Barons Hein) zum Setter der krainischen Landesregierung hat ouf slovenischer ©cite bereits zu sehr verschiede-nen und sich widersprechenben Kunbgebungen Anlah geboten. Noch bevor bieselbe officiell feststehenb und auch alsbalb, ba sie erfolgt war, routben baruber hochst abfallige Kritiken laut. Nachdem abet Hofrath Baron Hein in Laibach erschienen war und die vet-schiedenen Empfange stattgefunden hatten, gestalteten sich die Urtheile viel milder, ja lauteten geradezu giinstig. Seit Beginn der ReichsrathSsession hot die Stimmung jedoch neuerlich umgeschlagen. Zuerst hieh es, Baron Hein set den Slovenen noch „ein verschlossenes und versiegeltes Buch", tagSdarauf aber kamen Mittheilungen iiber cine Besprechung, welche die slovenischen Abgeordneten abgehalten hatten. urn Uber ihre Haltung im Hohenwartclub, die politische Situation und inSbesondere auch uber die dutch bie Berufung beS Freiherrn v. Hein an die Spiye ber politi schen Verwaltung Krains geschaffene eigene Sage zu discutiren. Ein Beschluh routbe nicht gcfaht, boch wak man namentlich datuber einig, bah bie Ernennung eincr PersSnlichkeit mit so pronoiscirter Gesinnung unb Bergangenheit, rote jene bei Frei-herrn v. Hein ift, zum Nachsolget des Freiherrn v. Winkler in einem vorwiegenb slavischen Lande eine Herausforderung der Slovenen bebeute. Diese jiingste slovenische Auffassung der Ernennung Baron HeinS ist urn to fiberraschenber, als ja getade von nationaler ©cite, auf angeblichc Aeuherungen des neuen LandeschefS selbst hin, mit Ostentation ver-kundet roorden roar, dah Baron Hein nur Beamier ski und keine anderr Richtschnur kenne, als daS Gesetz, eine Meinung, die srfiher schon in deutsch-liberalen OrgancN ebenfalls zu-finden geroesen ist. Woher also plotzlich diese kfi»stlichc Ausbauichung bet ©ache zu einer Provocation der Slovenen! Offenbar aus keinem anderen Grunde all utn rote alljahrlich bei ber Eroffnung deS ReichSratheS und namentlich vot ber Bubgetbebatte ein roeitig mit oppositioncllen Alluren drohen zu konnen und bits zum Ausgangspunktc neuer Forderungcn zu nehrnen, butch welche die Herren allenfalls ge> neigt roaren, sich begfitigen zu lassen. Bei unS zu-lande, unb zwat auch innerhalb ber jloocnischen Paitei selbst laht sich dutch diese regelmahig. wieder-kehrenbe Fechterstellung bet slovenischen Abgeorb neten langst niemanb mehr imponiten unb es laht sich hoffen, bah Gras Taaffc die ©ache gleichsalls nicht mehr ernst nimmt; er kann gctnz beruhigt sein, dah ihm die Herren nicht untreu roerdett. — (Sloven i scheS.) SDet namentlich seit deni slovenischen Katholikentage zwischen den 9ladi» calen und Clerikalen gesuhrte ©treit tobt noch mit unoftminbertet Heftigkeit wetter, unb zu dm Hun-derten von Axtikeln, die ihm bereits gewidmet wurden, komnten taiUt* »eue dazu: NeueS *aber over fiber* hnupt Bvtnetlensroerthei wirb langst von leiner ©cite mehr vorgebracht, unb ba wit unseren L'setn auch bereits toirberholt schon furze Ptobcn von ben ©chmeicheleien gabcn, bie hicbei gcgenscitig aus* gemuscht werben, so beschrankcn wit uns barauf, die Fortdauer des Zwistes zu registriren, ©taunens-roerth bleibt bei aHedem nur die Geduld der be-tnffenben Lefer, denen bereits monatelang solches einseitige unb ungenietzbate Ftaciionsgewasch unb grobes Geschimpsc ausgetischt roitb. — Die in Gotz erscheinenbe „Neue Soča" begriiht ben bort ein* getrofsenen penftonirten Landesprasidenten Baron Winkler aufs warmste als einstigen Forderer der slovenischen Jnteressen im Gorzischcn, und hebt dabei hervor, bah Baron Winkler gerabe wegen seiner Dcrdienste, bie er fich urn ben Sloveniš-m u s erwotden, schon lange zu ben Ehrenmitgliebern der Gorzer Čitalnica zahlt. Das genannte Blatt roeih auch zu berichten, dah sich Herr v. Winkler in seinem PensionSstande fchriftfteKerischen Arbeiten roidmen wet be. Bekanntlich gab es taunt cincn anbeten hohen osterreichischen Wfirbentrager, bet von slovenischer Seitc so oft und so hestig angegriffen warden ware als den eben in ben Ruhestanb getretenen Grazer Oberlandesgerichtsprasibenten Dr. v. Waser. Die slovenischen Politiker und sogenannten sloveni-schen Richter, koimtcn es ihm nie verzeihen, dah er der linguistischen Richtung in ber Jastiz gttindlich abhold roar, ihm eine unparteiische unb mit roiffen-schaftlichern Geiste erftillte Nechtsprechung fiber A lies gieng unb er im Jnterefse des Staates, der Bevolkerung und der Rechtspflege, soroie, gestutzt ouf allerlei bebenlliche Erscheinungen in ,Slovenie»" bie Nationalisirung ber Justiz pflichtgemah befampfte. Bei bent bekannten Charakter ber slovenischen Presie kann es kaum Wunber nehrnen, bah biescr auSgezeichnete Mann, eine wahrc Zicrde des ostet-reichischen RichterstanbeS, auch jetzt, nachbein er nach einem arbeitsreichen Leben im hohen Alter in ben Ruhestanb getrelen, noch gtoblich angegriffen und verunglimpft wirb unb ihm unter frivolcin Hinroets auf eine „unerhort lange Dienstzeit" hdhnisch zugcrufen wirb: „Gch also nut!” Sin Mann wie Wafer ist so hocherhaben fiber berartige Angriffe, bah jebeS Wort einer Abwehr bagegen schon zu viel ware, und roir roollen bei diefem Anlasie nur roieber einmal barauf hinrveifen, roelch’ eig ntliche Anschauungen man auf slovenischer Seite fiber Stellung unb Beruf eines Richters hat. Dah ber Richter sachlich tfichtig, seiner Aufgabe geivachsen fei, toorauf eS boch allein ankommen follte da« genfigt nicht, sonbetn bie Hauptsache ist. dah er willfahrig unb roohlwollend slovenisch amtire" unb ein Forberer ber slovenischen Wfinsche .auch auhcthalb beS AmtcS fei", was mit anderen Worten nur heiht, er miisse ein nationaler Pattei-genofie unb Agitator sein. — (91 u 8 Anlah bet ReichSrath«-eroffnung) ergeht sich bie slovenische Ptesse in ziemlich mclancholischen Betrachtungen. Die Deutschen und die Polen hatten angeblich Grunb zur Be-friedigung, die juugczechischen Abgeorbneten sanben itnrner mehr Zustirnmung in ber Bevolkerung, .bie Slovenen aber feien in ganzlichcr Ungeroihheit fiber ihre Position nach Wien gegangen, voll berechtiget Bitterkeit fiber bie jiingste Bergangenheit unb voll ©orge fiber bie Zukunst." Seit Schluh des Parla-menteS Habe sich in Wien unb in Krain viel oer-annert; Graf Taaffe Habe sich immer mehr ber Linken genahert, der Stern HohemvattS erbleiche sict)tlich unb eS fei natfitlich, bah infolge beffen ba« Deutschthum auch ouf slovenischem Boben ivieder stolzer sein Hnupt erhebe. Die Lage ber slovenischen Abgeotvneten fei noch schwierigct infolge des Herr« fchenoen Zwistes in ber Heimat und angesichtS diefer aUgetneinen Unsichetheit unb Untlarheit bleibe nicht# fibrig, als sich auch auf die Einsicht und den Takt ber Abgeordneten zu vcrlasien. - Auch im Hohenwartclub, bem bekanntlich die slovenischen Abgeordneten fast aus-nahmSlos nngehoren, roar die politifche Situation in diefen Tagen ber Gegenstand inehrsacher Berathungcn. Diefer Club, besien Mitglieder von ottem Ansange an nichts Gemeinsames hatten, als die Abneigung gegen Deutschthum und Fortschtitt, wirb bekanntlich bereit4 seit langerent butch seinen Obmann nut mehr miihsam zusammengehnlten unb auch biesmal roieber sittb bei ben erroahnten Berathungen allerlei Differenzen zu-tage getreten. Graf Hohennmrt soll m seiner An-fprachc betont haben, bah bie Situation flir seine Paitei sich seit bem letzten Jahre ungiinsitg gestaltet habc, unb bebauete, bah scitens bet Elcrikalcn bie schatfc Tonatt angefchlngen roorden sei. Die Cleti-kalen brohten roieber mit ber Secession, welche sir fich«r eintreten lassen routben, roenit bie in ber etsten Sitzung bes Abgeorbnetcnhauses vom Abg. Karlon unb Genossen cingcbrachte Interpellation betreffs ber Bolksschulc von Seite ber Regierung unbefriebigenb oder gar nicht beantwottet wfirbe. Die Slovenen bcanstanbeten die Ernennung be! Hosrathes Baron Hein zum Leiter ber LandeS-rrgierung in Krain, unb auch Prinz Karl Schroarzen« berg gab seiner Unzufricbenhcit mit ber Richtung ber Regierungspolitik kund. Das Ergebnih aller langeit Reben aber roar boch, bah bie H.rreit nach wie vor bereit sein werben, die Regierung des Grafen Taaffe bestens zu unterstfitzen, unb dah sie mit ihren ver« schiedenen Verstimmungcn nichts Anberes bezwecken, als bie Wiedcrstanbskraft bes Grafen Taaffe gegen* fiber ber Linken nach Thimlichkeit zu flatten unb roomoglich roeitere Concessionen herauszuschlagcn. — (Personal-Nachrichtc n.) Der pen * sionirte Lanbcsprasibcnt Freiherr v. Winkler und ber Letter ber krainischen Landesregierung Freiherr v. He in routben am 7. d. M. in kaisetlicher Aubienz entpfangen. — Der OberlanbesgerichtS« Prasibent Dr. R. v. Wafer in Graz wurbe iiber eigenes Anfuchen in ben Ruhestand vcrsetzt. Der Kaiser zeichnete die langjahrige hetvottagenM ausgezeichnete Dte'nstleistung Wafer's butch Vetleihunz bes eifetnen KtonenotdenS crstct (Staffe aus. Zu desscn Nachsolger routbe bet Prasibent des Grazer Lanbes-gerichtes, Graf Gleispach, ernannt. Repomul Graf zu Gleispach routbe am 29. September 1840 als Sohn bes am 9. Juni 1853 zu Ttiest gestor-benen KammetetS unb Hosrathes Grafen Wenzel Alois von Gleispach zu Gotz gcboren. Nach Boll-endung der juridischen unb staa tsroissenschaftlichea Stubien an ber Grazer Universitat trat er bet ber Rechtsbchorbe in Benebig in ben Staatsbienst, wo er dutch zroei Jahre als Auscultant biente. Dann ; routbe Graf Gleispach nach Graz transferitt unb biente als Adjunct im Gremiutn bes Obetlandes-gerichtes, bet betfelben Behbtbe als Untersuchungs« tichtet unb butch fiinf Jahte als StaatsamvalV Substitut. Im Jahte 1875 routbe Graf Gleispach zum StaatSamvalt uttb 1880 zum ObctstaatSamvalt etncinnt. Als OdetstaatSanroalt erhielt er ben Tttel eines Hoftathes. 1885 erfolgte die Ernennung zum Prasidenten bes Grazer LanbeSgerichteS. it,’Je grohen Vcrdicnste bei bet Durchffihrung ber Lanb* tafclanlage erhielt Graf Gleispach die Ane rkennung. Graf Gleispach gehbrte auch urch neun Jahre, namlich von 1874 bis 1883, bem steirischen Lanbtage an, in bem cr eine hervorragen e Stellung einnahm. Er iibte tin Btanbat bes urop-gtundbesitzes aus, stimmte bet all«N politischfn 9ra* gen stets mit bet beutsch-liberalen Part« und I' nahm inSbesondere an den SSerhanblungen 1 ! Landesculturcingelcgenheiten tegen Antheil. i Biceprasidenten des Grazer Dberlnnbesgettch e , 1 Hermann 31. v. Schmeidel, routbe ba8 Comthur-> kreuz be8 Fran, Joses-Drbens cn' -nbe ' Neugewahlte Psarrer ber evangcUschen G.mem . M. Jaqu-mar, ist am 10. d. M. m 8- 4 eingettoffen unb hat fein Arnt sofort ange • - (Der Familicnabend dts beu schen TurnvercincS), tvelchtr ^‘.e .-finden follte, routbe roegen eingetretenef H> verschoben. (Abschiedsfeier fur Hofrath von Schrey.) Der, Juristenverein in Graz ver-anstaltete am 3. d. M. zu Ehren des zum Obersten GerichtShofe berufenen HofratheS Edmund von g x r e y rja Abschiedsbankett, wobei Ober- tandesgerichtSprasidcnt R. v. Wafer im Namen des N'chterstandes sprach. darauf hinweisend, dqh es Micht deS NichterstandeS fei, Vie Nationalitat y'enubet den Interesih, des. G e s a m m t v a t e r-lande« in- ben Hintergrund zu stellen und treu iu Kaiser und Reich, zu stehen. Es fei nichr Sache des Richters, fich in die Politik zu mengen und der Nationalitatenkampf fei voripiegend ein volitischer : der Redncr empfahl allen Gerichtsbeamten die Hochhaltung des ysterreichischen Staatsgedankens. DaS Baukett war zahlreich besucht und verlief in Weise. Der von Graz scheidende Hof. tb wurde in einer Reihe mit Begeisterung auf- aenommencr Trinkspruche gefeiert. fltnomm«: flam ten) hat man bisher der tr«mfhif mi, mch. zu^qbender fluitoftonbiflleit oft und deutl.ch chrem Wunsche A..-druck qegeben. mit ben deutschcn LandSleuten .jjnftiahin in Frieden unb gleich enger Ber- L- leben zu wollen. AngesichtS ber andauern- klv^nb systematischen Verhetzung ber Bevolkerung k die von slovenischer Seite stets von neucm roitl’, erscheint es trotzdem dringenb geboten, n man auf deutsch-liberaler Seite incht unthatig unb eS muh daher mit Befriedigung brgruht d n dah ftir den 13. d. M. nach Klagenfurt mt Vutfchcr Parteitag einberufen roerbe, befsen «" A sich aus den folgenben Bemerkungen ergibt, der bezuglichen Einladung entnehmen. in 5l ti unter anderem heiht: „Gegeniiber den flove-Bestrebungen, welche in Karnten mit stetS ILtbem Eifer hervortrelen, ift es nothwendig. r? ««* unsere Kraft in wirksamerer Weise zusam--Ltfafct roerbe, als dieh bisher geschehen ift. mrnges p _n ^en slovenischen Landestheilen besteht ^°maiaitotion, roelche ebenso rast- und mahloS und ~ Anroendung HSchst bedenklicher Mittel ihr ; ert0(flt. Dem gegenuber roerben die dort zahl- * [ebenben Deutschen unb jener tiberroiegenbe SfUl der slovenische" Bevolkerung, die die Jnter- seines VolksstammeS in der Fortdauer der H,iaen Beziehungen mit ben deutschen Lands-f ?« am desten gewahrt sieht, ,.ur dann standhal-?e fnnnen roenn fie in emheUlicher unb mozlichst ftSfiige* Organisation unserer Partei eine Stiitze finden^ /^heater.) AuS den letzten Tagen Haben • - tiber einige sehr gelungene Dperetten- “"^ilunaen zu berid>ten. „Der Bettelstubent" unb ”«fa ainqen bet auSverkaustem Hause in ^Gaspa ^ erjlgenannte Operette tibt noch immer fetne'nrie Wirkung. unb der Applaus war so grofe, ?? f:, beibtn hubschen Duette im zroeiten Act sogar •\ roerben muhten. Auch „©asparone" wurde htifolliflfte aufgenommen. Im „Bettelstubent" sum ersten Male in emer groheren Nolle lucr Yenor, Herr Celei; derselbe verfiigt uber ©timmittel. doch sehlt es ihm in mancherlti Altana an Schulung unb Sicherheit; fur fleinete • ware er aber immerhin cine brauchbare ^artl.eJ1tjon Pon ben tibrigen Mitroirkenden in ben ? ^ « Ooerettknvorstellungen seien namentlich noch v ©amen Kallin unb 2)or6, bann bit Herren und Strasier mit verdienter Anerkennung ^»orqehoben. - .,DaS zweite Geficht" gehort zu ? (Aroacbtrtn Arbeiten Blumenlhals. doch hatte J** Sttick jebensallS einen zahlr.icheren Besuch v,r. a[8 ihrn thatsachlich zutheil wurde. ^Philharrnonische Gesellschast.) D 8 erste Mitgliedereoneert finbet unter Mitwirkung des oflerr. Damenquartettes: Frl. Fanny Tschampa (1. Sopran), Marie Tschampa (2. Sopran), Frieda Pirner (1. Alt), Amalia Tschampa (2. Alt) morgen Sonntag ben 13.November 1892, imgroHenimate ber Tonhalle statt. Anfang Halb 5 Uhr nachrnittags. Cube Halb 7 Uhr abends. Das program in ift folgenbeS : 1. Abtheilung: 1. L. v. Beethoven: Leonoren-Duverture Op. 72, Nr. 3, fur grosses Orchester, 2. a) Joh. Brahms: „Wiegenlieb*, b) Th. Mo rley : Englisches Mabrigal, c) F. Menbel S-sohn: ..Ruhethal", bas osterr. Damenquartett. 3. Richard Wuerst: Trciumerei und Intermezzo aus der Suits Op. 81 fur Streicherchor mit obli« gater Biolinr. 4. a) „Treue Siebe", b) „11 pesca-tore*, Dolkslieber, arrangirt voy E. Mandyczewsky und,c) Ungarifcher Tanz, arrangirt von F. Doppler, das osterreichische Damenquartett. II. Abtheilung: Johannes Brahms; Symphonic, C-Moll, Op. 68, fur grosses Orchester (erste Ausfuhrung). a) Un poco 'sostenuto unb Allegro; b) Andante soste-nuto; c) Un poco Allegretto e grazioso; d) Adagio - pil Andante unb Allegro non troppo, ma con brio. * — (St e r befa ll.) Am 9. b. M. starb im Alter von 72 Jahten der hiesige Kaufmann MatthauS R a n t h. — (Ehrung einesJ Krainer8.) Am 1. d. M. hat in St. Ruprecht bei Klagenfurt die feierliche Enthiillung eines Denksteines stattge-funben, welchen der Klagenfurter Mannergesang-verein dem Dichter unb Componisten Josef Toma-schowitz auf bent bortigen Friebhose setzen lieh. Tomaschowitz rourbe im Jahre 1824 zu N c u = ma r ktl geboren. 1847 Hals er ben Klagenfurter Wcnnergefangverein mitgriinben, in Graz begeifterte er durch seine nationalen Lieber bie (tubirenbe Jugenb, weShalb er von ben Behorben ausgewiesen rourbe. Er kehrte in die Hauptstadt Kdmtens zuriick, wo er 1849 als Chonneister zum Maimer-gefangverein berufen wurde. Leider erlranlte er bald an einem Sungenleiben, bem er am 27. December 1851 erlag. Schon balb nach feinem Tobe rourbe ber Grunb zu einem Denkmalfonbs getcgt; leiber verzogerte sich bie SSerroirflichung urn mehr- als vierzig Jahre. Der Vorstand des Mannergesang-vereines hielt nun am Allerheiligentage nach Slbftn-gung bež Wahlspruches feitenS des mit bet Fahne erschienenen Vereines bie Gedachtnihrede. Aus ber-felben geht hervot, bah von ben Tonbichtungen Tomaschowitz's roenig mehr vorhanben ift; fein be-kanntestes Wekk ift ber Trauerchor: „Ach roie bangt ift bie ©tunbe bitteren Scheibens bem Gemuth", ben ber Berein auch zum Schlusse etgreifenb (chon fang. Hiemit hat biefe Korperschast eine alte Ehren-schuld abgetragen. — (November - Wvancement.) Eriiannt wurden im Activstande: ber Commandant des Land-roehrbataillons Laibach Nr. 25, Major Johann WodnianSky, zum Oberftlieutenant, August ©la bar des Lanvroehtbataillons Rudolfswerth Nr. 24 zum Lieutenant; im nichtactioen ©tanbe die Lieutenants Franz We r nisch des Landiveht-bataillons Laibach Nr. 25, Dr. Jakob Toplak bes LonbroehrbataiHons Rudolf Sroeith Nr. 24, Franz Jagobic bed LimbroehrbataillonS Leoben Nt. 23, Julius Kramer bes LanbwehrbataillonS Laibach Nr. 25 unb Albert Ritter von Lufchan beS LanbwehrbataillonS Nr. 23 zu Oberlieutenants ; ber Oberlieutenant-Auditor Johann Kavfinif zum Hauptmann-Aubitor zroeiter Clafse; bie Dberarzte Dr. Julius Dereani bes Sanbroehrbataillons Villach Nr. 27 unb Dr. Ottofar Rožanef bes LanbwehrbataillonS RubolfSwerth Nr. 24 zu Regi« mentsarzten zroeiter Claffe; ber Lieutenant-Rech-nungsfiihrer Gustav Leinauer beS Lanbwehr-bataillonS RubolfSwerth Nr. 24 zum Oberlieute* nant-Rechmmgsftihrer. — Det Commanbant be# Landes-Gendarmetiecommandos Nr. 12 in Laibach, Major Karl Rummer, rourbe zum Oberstlieute-nant auf feinem Dienstposten, Oberlieutenant LadiS-laus Parolowski des Landes-Gendarmerie-Commandos in Laibach zum Rittmeister zroeiter Classe ernannt. — (D ie Schulberichte der hiesigen Fachschulen) uber das abgelausene Schuljahr 1891/92 find erst kiirzlich erfchienen. An ber Fach-schute stir Kunst stickerei unb Spitzen-naher ei roaren 7 Lehrkraste thatig. Den ersten Jahrgang besnchten 21, ben zroeiten 12 Kunst« stickerinnen unb 3 Spitzennahcrinnen, ben Hospi-tantencurs 25 Mabchen. Unterricht rourbe ertheilt in nachbenannten Gegenstanben : Suchfuhrung, beutsche unb slovenische Sprache, elementares Zeichnen, Fach-zeichnen. Formenschneiben, Nabelfpitzenarbeiten, Rechnen, Religion, Schnittzeichnen, Sticken unb Uebertragen von Mustern auf Stoffe. AuS ben be« ftihenben Stistungen urtb eingegangenen Spenben rourden 17 ©chulerinnen betheilt. — An ber Fach-' schute fur Hotzinbustrie roirlten 10 Lehrlrofte. Den ersten Jahrgang besudjten 30, ben zroeiten 14, ben britten 12 unb ben vierten 9 Schuler; 41 rourben mit Stipenbien unb UnterstLtzungen betheilt. Unterricht rourbe in nadjgenannten Gegenstanden ertheilt: Arithmetif, architcltonifche Formenlehre, Buchsuhrung, deutfchc unb slovenische Sprache, Fach-zeichnen, Freihanbzeichncn, Geschaftsaufsatze, geo-metrisches Zeichnen, Kalligraphie, Mechanik.Mobelliren, Projections^ und Schattentehre, Religion unb Technik. — (Wolf eretgenos fens chasten.) In Ktain beftehen 11 gemeinschastliche Melleteiunter-nehmungen mit 391 Genossenschasten, beziehungS-roeife Milchlieferanten. Im Jahre 1891 rourben von biesen Unternehmungen 660.000 Kitogramm vet-arbeitet und babei 55.000 Kitogramm Kase unb 27.000 Kitogramm anbere Probucte erzeugt; ber Bruttogesammterlos betrug 31.000 fi.. bie Betriebs-um.lagen beliefen sich auf circa 4000 fi. Diese sammtlichen Unternehmungen befinben sich im Bezirke Rabmannsborf im Wocheinerthale, u. zro. an folgenben Orten : Atthaminer mit ber roeitaus grohten Genossenschaft, Deutfchgereuth, Feistritz, Felb, Kersch-borf, Mitterborf, Neuming, Raune, ©avitz, ©elo unb Wittnach. Alle Unternehmungen sinb nur einige Monate bes Jahres hinburch in Betrieb unb erzeugen ausschliehlich Fettkase. — (Neue Gewetbsbetriebe) rourben im October l. I. in Laibach angetnelbet: AndreaS MarSan, Jofef Ham unb Johann Jager, Fleisch-hauergeroerbe; Helene Pros6, Obst- unb Kaftanien-verschleih; Josef itržič, Biickerei; Franz Oblak, ©teinkohlenverfchleihMathias Dremelj, Mehlver-schleih; Franz Treun , Krauthanbel; Franzi Ska Schiffer, Holzhanbel; Franziska Lekan, Greisterei. — (U n g l u i s f a 11 e.) Ein 15 Monat altes Kinb ber Eheleute Franz unb Jofefa K o s ch ak in Drama stel am 31. v. M. in einem unberoachten Slugenbliie in ben „Poto6ek"-Bach unb ertrani. — (R o m i s ch e F u nbe.) Gelegentlich ber Untrrtrainer Bahnarbeiten nachft Laibach rourben am Fuhe bes GoloujbergeS »or kurjem eine giofte tomische Urne aus Thon unb oerfchiebene anbere Gegcnftanbe ausgedeckt unb bieselben bem Museum „RuboIfinum" iibergeben. — (Ein neueS BezirkSgericht) roirb in Z i r k nitz enichtet roerben. Dem neuen GerichtS-fprengel roerben Gemeinben aus ben bisherigen Ge» richtSbezirken Loitfch unb Laas zugeroiefen roerben. — (8 als ch eS Geriicht.) Die in mehreten Blatter,, gebrachte Nachricht: datz im Bezirke Sittich ein Cholera fall mit todtlichem Ausgange cot-gekommen fei, roar zufolge der vorgrnommenen bac-teriologischen Untersuchung glucklicherweise eine jrrige. — (fieicheniiberfuhrung.) Die fterb* lichen Uebetrefte deL GutSbesttzers Georg Ritter von Guttm a n n eth al - Be n v e nut ti rourben Montag ben 7. b. M. durck die Leichenausbahrungs-unb BeerdigungSanstalt „Pietat" aus bem provi-sorischen Grabe in Grafenstnn (Karnten) gehoben unb nach bet Familicngruft zu N a t s ch a ch bei Steinbriick iibetflihrt. ' - . — (Gin offen tlich e s KrankrnhauS) soll unter ber Leilung bet barmherjigen ŠBruber in R u d ols swe r t h errichtet n>erben. — (Fr em d e n be such.) Im Laufe bes heurigrn^ Som^ners sinb in AbelSberg 2080 Frembe (Sommergaste und Touristen) eingetroffen. — (B e r i ch t i g u n g.) In ber Localnotiz unserer letzten Nummer: „Empfa»ge beim Leiler bet Landesregieryng" Hat sich ein Druckfehler ein-geschlichen, ben roir doch nicht unber.ichtigt lafitn rootten, menn schon ein aufmerksamer Leser ihn un* schwcr selbst richlig zu stellen vermag. Im vorletzten Satze foll eS namlich statt: „Gesprache bei Private ‘fceamten", richtig heihen: „Gesprc>chk bei Privat-kesuchen". — (75.000 ® U l b e n) ift ber Haupttreffer ber Grohen 50 Kreuzer-Lotterie. 'Bit machen unsere Leser barauf ausmerksam, datz bie Z.ehung univiber-tuflich am 1; December flattfindet.- Derstorbene in Laibach. Am 3. November. Johanna Melik. 'JIrbeileti » Tochler, 7 M.. S-t warzdon 36. Keuchhsisten. — Šobami Boc. Arbeiler, 74 3., Lun«c»'Cliipl>yseni 91 m 5 9?vt>cmhcr. »malin Schmerz, ©ergfttnppfiiS-Jodjter, 16 J.. iBetbrcihntttg. A in 7. Nove,»ker. Karl Ham, ©toMormer, 65 3., floti-sliidlerstrabe 7. AlterSschwache. — Josef Košeni. Posiezp^ Ue»len«-Solui. 1 3 2 M.. Sieffelstratzc 26, Bronchilir. — Vcopolbiitc Vriošet. Schiil»nacherr-Tochter. 21 3., Stjnimicf gaffe 3, Darnikatarrh. Eingrlrudet. jlnlerlliilil Deu Šenlfriicn StflufnereiR j Bniificiifl nimmt rr (čaru Spenirrn cini Original ° Telcgramme bee „g»ibnitier piodjciiiilaH". •Si W i e n, 11. November. Dcr Advokat Raindl, wclchcr sich mit eiucr Verinitrenungs-Anzeige stellte, diirste hente freigelassen totrben, da sich Nirmand beschabigt erachtet. — Dcr Kaiser kmvfina gestern nebst bcfanntcu ungarischen Politika rn nud) ben Fiirstprimas Vaszary, mit toeldjent er bit Lage besprach, es steht feft, bfl| nur auf Grnnb bes Programmes ber odligalorischeit Civil-Ehe bas Cabinet bie Mehrhcit finben konne. Uom Duchertisch. Wir bobtti verschiedentlich auf bie im SSetlnge' bet ©diriftenoertnebSaiiftalt in Weimar erlche.nenbcn biUigen Romane otiT.ne.fjmi. gmttdfl. ©egcnroori.g l.e,tt bet S , | i ft o b ’frtic Rv.nan „1814" beeiiMt Dor unb roirb «it bie tibtiflcn Lrscheinuni.en bieit- Berile«, iiunmehr m aeickmackvoll gtbinibciieu Btindchen nii»fltgebcn rocrben. Aus bie Vebeiituna cine« Reli slab al« Erzahler hramben »utr ntifttc veser nicht aiifmcrflnm ut niachcn. ©er cber iiriicre Wcrke von jrityeniiiftitb'n Slbrifistellery jit lefeii rouufcht, ben machen roir aus bie Prei«crzii!>l»ng ooii Stori E di ii 11 e # Dcr Puppcnspieler" (eleg. gct>. 60 fr) niti Bon sidebtid) 8:t i e d r i dj Frau deS 4lrl>etters" <»' GanUtinen mit Gold- »»v Sckwarz!>r„ck gcbiinben 1 fU&O kr.) aufmcrksam. Die von bet 6*tifitinetlričV#oit|t(ilt m Weimar berntifiieacbeneil ©i-rfe sinb tliatsachllch bit bilhgfleii, luvldie in. Vuchhanbel crfditiiicii burdi chre gefdimackvo le flue-stattuiig wie durch ibrcii 3ui)olt eignen .fie ft (ti oOer gnnz bcfuiibcr* 3n Aefi'Gkicheuken. ... 9), «jt. Rosegger, eiiier ber gelefcitftcii unb belicluefteii b,r dlutschen čchrutinller ber 9e^ieii. l5fii nDch mi October 3 unter ben, iitcl „ Nllcrlci Menschlichetz" em ne«e» ,we.'b.>nbige» W«k i« ji Hartleben,« Lerlap in Wien er-frtjcincn „Aoani und v briflue, but flnb bie JJolc bieit« Bucher". To bcjcichnet ber 'Betfnffer se,n ne.,este> Werk. nnd tv,, ulmiben ireffeiic. Biuiichiii be.ben 'v»len lugi allcrlei ®{eiifd)iid)e«. Kur oen erfteu Blick gibi e* [vti w,e «m zu-fnliiacd Sammelweik, tiaber besehen tft eS bu; tucttc 6cnla iiiiet mit sich cini gen 'v en »enfede, bie i>n» Jhingen. vteben, »eiben unb roobl and) 3rtcn čer ©eit Inpfer iintmadil «"v Ubet «Uee und Jede, rine sel ststandige Ansich, u„v e„» ftci- niiitbige« Worl Imt. W>r roerfen aui bo« Wert noch eminat ititflttAntomnien Habe«. ?M«enbfreuiib. rlli.strirte Wocheuschr.fi jur ©elelming n,id lluieihaltnng fur bit .'ugenb von 10 bi« 1C 3en i 18 kr. 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(»'70> Die Direction der krainischen Sparkaffe. Es ladet AUe ein Der Deutsche Schnlverem Zn milbcit, baaren Zpenden! — Wird's wieder gut verwenden. (3579) ohnr in febntibrn unb o&nf jud^en in riniqrn Minutni nach Gkorauch mrinft Thilopb'g-PlaltkN ju en»» fftiifn. - 3d) etrftnbt 12 Stuck folcbrc. »at»*«»*A. S Ms ion. taglichen sichcrcn Serfcieiift obr.e 8a. »ital u.Risico bietrti rotr3rber. maun, brr fid? tit it brm Vrr-fattfr eon ntfHli* flrflatttttn Sofen utib ©taaHpafinen be. faffttt will. 'Jlntr. iiutrt .Lose-ait bit Annoncen • Qrvrbltion I. Danneberg, WikN. I., Sumyfiialfe 7. 3761 Montag ben 14. November 1892 werden wahrend der gewohnlichen Amtsstunden in bent hierortigen Pfandamt die int Monate August 1§91 versetzten unb seither weder ansgelosten, noch umgeschriebenen Pfander an dm Meistbietenden verkanst. Mit der krainischen Sparkasse vereinigtes Pfandamt. Laibach, den 4. November 1892. (3773) i^aKaawatBwmi»wiwwa»-'- - ^ — Me Maschine« fiir FMivirthsch«st> Mein- uni @blli»ti«=llrob«dion. Maschiitk", Obstmabl-Muhi«. Obstpr.ff.n.W.Inpreffen.^-u^^ muhlkii, foteie trcu- unb vitparatt fur Sanbrotmlte 1. btn- unb DtnturiiievoburtuJii 'f. H i in allrnteuefitr, »orjufllKbft« u,nFrlu tion biUiQU # Ig. lleller, HilCll, fdjrnbnt in ftoal »«. ►»“ f P„. sch'r tttib sl-»enischer Svrav^ $Mk, Unflttt fofort fltahl im f jn jut. »arantir. ©unP'fl'..ctni(jiflBitg. Adnm-i« ertolatt »tcU neronlmortlicher ^tebacteur: »v t a n ji Ti ti H < r *n Laibach. T)rurferei ..fieetam * in (&ra».