76. VsiikMMA Lttcdsmt '»öekoaUiLti »«vdtiiu»! timt Sckeiktleltaaz ^r. 2670). VerBf»ltwuH a. öacl»^nio!rer«t (?el. ??r. 2ö24) I^»ril»o?, Jariiksv» uUe« 4. »lioasknp»» »«?<«« vi«»., „t««»»?,. fliielrpottG fssWlkOY. «>O« Z6. IHMi lQ»or»too- u. i» It»»u»«ri IurLiZ»v» ul. 4 Lo»»Gip»«i««, xu»»l«» »„«»I. zz Dia, »uitsllva 24 llio. äure!» ?v»^ moqqtl. 23 Vi», kär ck« A2 Vio, Ljorelllmomer 1'50 uiiä 2 vin. pssSk ow F 'So Raridorrr Keum FrankreMiS Programm für Genf "-sid— In dieser Woche tritt dec BöU«r' öulldSrat in Genf Msa,mmen, und der Haupt Punkt der zu verhandelnd^e,: Tagesordnung uurd die Frage der Aufhebung der Sanktionen gegen Italien sein. Das englische Ks' l'inett ist sich über seine Stellullgnohme bereits schlüssig gsworden. Im .flanzösischen Kabinett hat der neue Auhenminist-r l^lbos dieser Tage vom Ministerrat die Billigung der von chm für die in Gen? etnzune!>inende Haltung unterbreiteten Vorschläge erbalten. Frankreich wird sich dem englischen Borgchen anschließen, ab-r Herr Delbos fand es fi'lr angebracht, dah die franzi^si'sche Regierung mit der aus ZtveckmäßigkeitSgriinden un^ angesichts der vorliegenden Tatsachen ersvlstenden Aufhebung der Sanktionen die Ncchlsfrage in keiner Wel'se entsHl^'den sehen wolle. Wenn der Völkerbund die Aufhebung beschlies;!?, werde Frankreich, genftreu, wie es nun einmal ist, sich dem fügen. In der grundsätzlichen Frage des Äeiter-bcstehenü des Sanktionsartikels ini 'Zolker-bundstatut überhaupt weicht, Herr Delbos und nüt ihm das französische Kab'nett allerdings erheblich von der englischen M^nnung ab. Man spricht zwar auch in London noch viel von dem System der kollektiven Sicherheit, aber iwnn pwut dort of'enöar im 5'>crbst einen Borstoß, um ez im Zinne re. globaler Beschränkungen umzubauen Das würde bedeuten, daß der Artikel W des Äölkerbundftatutes verschwinden nluß. Tx», gegen sträubt sich das französische Kabinett, das in einer solchen Aenderung eine allgemeine Schivächung des kollektiven Sicljerh^itS systenls erblickt. .Folgte man der englischen ?lnrogung — so sagt Parts — dann würden d^eienigen recht haben die erklären, der Pi^lkerbund sei überhaupt tot. Ganz im Gegensatz dazu wünscht Paris eine Stärkung der BölkerbundSorganisati^n. Dazu gchl>rt nicht nur, dasz Artikel Itj erhalten bleibt, auli Artikel 11 soll w rksamer genmcht werden. Dieser Artikel l'andelt von den Masjnalznlen, nuj denen einem iilriege oder einer Kriegsdrohung bcgegnei werden soll. Die Fassung ist ziemlich vage und all-genrein. Frankreich wünscht offi-'nbar eine Präzisere Formulierung nni) wird anßerdem verlangen, daß die von dem drc^henden kriegerischen Konflikt betrofft'uen Ttaate uick>t nlilstilnme,, sollen, Mnn eS sich unl die Beschlußfassung über irgendwelche C'lnz'^lheiten nnd Sckirit'te bandelt. Dabei wird auSdrück« Iich auf die Anfänge der Beszandlung des abessinisch-italienischeu Konfliktes in ^^ns Bezug genoulnien. in denen Italien die Vin. st'nnmiakeit der Veschlus^'afsung n^'ch ver-s'in^ern konnte. ^n SanktionSartikel 1« aber inöili-te Frankreich gew!ss<'rmaß<'n als zw'ngende Nornl über die von ihnl angestrebten Re-aionalpnkte setzen, die io über 'hre örtlich beqrenzte Wirksamkeit hinan«t zu einer Angelegenheit des ganze», Pölkerbundcs iver. den 'vllon. ''.?llle diese Diilg<' nvrden frühest^^nS im Herbst aktuell )verden denn el>er w'.rd sich l^ttsilnnd ans die Disknss'nn der Vi^lkerbunds 'tflnm nicht einlassen. ?lber im frangii^'ischen Ministernlt sind Etinlnlen laut gew'.irden, die l>ersangt haben, daß diese grnl'd?ät^l'chen Fwae,, schon seiU in der Diskussion über die Anksit's'nnq der Sansti'.'neii gefli?,' Italien zur Spwche gebracht »Verden, „damit König Boris besucht Rom und Berlin Auch Bulgarien für die Abschaffung der Sanktionen S o f i a, 25. Juni. Wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, wird sich ßlönig Boris demnächst nach dem Ausland begeben. Zunilchft wird er Rom besuchen und ai^schlie. bend daran Berlin einen Besuch abstatten. In Rom und Berlin wird der König mit den maßgebenden Stellen in Fühlung treten, um die gegenseitigen wirtichastlichen Beziehun« gen zu vertiefen Die politis^n ldretse verweisen darauf, datz Bulgarien sich sehr ungern den Tan?, tionsmaßnahmcn des VSlkerbmides gegen Italien angeschlossen habe, dah es aber als Wtglied de» Völkerbundes daj^ gezwungen gewesen sei. ASnig Boris hätte schon vor einiger Zeit die Absicht ge^bt, nach Rom und Berlin zu sahren, es sei ihm obi^r dics wegen Bcrhüngung der Sanktionen nicht mikglich gewesen. Jetzt seien die Vanltionen so gut wie abgeschafft, weshalb dieses Hindernis entfalle. Der Ministerrat steht aus dem Standpunkt, daß der Arteg in Abessi-nien beendet ist, wes^lb jeglicher Vrund jiir die Fortsetzung der Sanktionen entfalle. Die bulgarische Delegation in Genf erhielt b«» Veits den Austrag, für die San^ionsabschaf-fung zu stimmen. Munitionsfabrik vom Erd boden verschwunden Furchtbares Explosionsungliick in Frankreich Paris, S5. Juni. In der großen Munitionsfabrik Brandt-Bernon entstand heute früh ans bisher noch unbekannte Weise ein? furchtbare Explosion. Zwei Arbeiter wurden in kleine Stiicke gerissen und elf Personen lebensgefährlich verletzt. Leichtverletzt wurden nach bislierigen Srh bungen l20 Arbeiter und Arbeiterinnen. Das Fabriksge' bäude ist vom Erdboden verschwunden; wo bisher der weitläufige Bau ftand, gähnt jegt ein riesiges Loch. Auch die benachbarten Ge- bäude wurden stark in Mitleidenschast gezo. gen.Jn einem llmkreis von 5 Kilometern wurd?n alle Fensterscheiben vom Luftdruck zertriimmert. Die Explosion erschiittcrte die Erde wie bei einem starten Bebcn. An den Rettungs- nnd Ausränmuttgsarbeiten beteiligen sich die Feuerwehren und das Militär. ES wurde eine genaue Untersuchung eingeleitet, utti die ilrscch ' der Erplosion festzustellen.. Bielfach neigt man der Ansicht zu, es handle sich mn einen Sabotageakt. Atittel-nlee-r gelangeii könnte. Dieser Forderung widersetzt sich beharrlich die englischi? Regierung, die sich dafür einsetzt, das; die Dardanellen für alle Ä^iegsschiffe ohne Unterschied geöffnet würden, sodas; jeder Staat seine Schiffe ins Schwarze Meer entsenden könnte. Noch besser Mre es aiber, die Vieer-engen weiterhin für alle Krieg.schiffe gesperrt zu lassen. Die Engländer licharren auf ihreni Stand Punkt vor allenl aus dein Grunde, weil sie befürchten, das, inl ^lle eines Konsliktes die russischen Schiffe die Dardanellen als Schlupfwinkel betracht<'n und sich int Bedarfsfälle zurückziehen könnten, wogegen Schiffe der anderen 9Mchte diesen vorteil nicht' besäßen, da ja Moskan freie Passable nur für seine, nicht aber snr die anderen Kriegsschiffe verlangt. D-'n Standpnnkt Londons können jedoch die Sowjets nicht billigen, da sonst die Bewegungssr'eiheit ih rer Marine im Schwarzen Meer behindert wöre. Die Nüssen machen insbesondere darauf aufnrerksam, daß sie die KriegSmnnne auch inl Falle einer vom Völkerbund angeordneten Aktion untätig in den Schwarzen-meerhäfen liegen nlü^ite, wenn sie die Meei'-engen nicht passieren könnte. Der Dardanellenstreit wird jetzt der technischen Kommission der Konfer'.'nz zweck^:! eingehenden Stlvdiunis iibergclien werden. Börse Ztirich, 25. Inni. Devise n. Veograd 7. Paris 2l).Z(i!''), London Newliorl ^7.25, Mailand Verlin Wien ö7.25, Prag 12.72. Montreux beunruhigt Italien Die antiitalienische Spitze unverkennbar, schreibt die „Ztampa" Rom, 24. Juni. Immer osfener spricht die s'alschistische Pressi' die Befürchtuns, ans, die Dardnellen-.Gon"erei^z iverde von rer^ schiodenen Staateil alttiitalienlschen Ma^ nKvern denntzt. Da It-alien iit Monlun?^ bekanntlich nicht vertreten ist. steht es solchen Versuchen vorerst zienilich niachtloZ gegenüber. S?in? Ablvesenheit b.i der Dislnision !liber d'ais Meerengenproblem wird jetzi dr.ch lin den eigenen Reihen als unvorteilhaft empfunden. I Als Folge eitler il^'wissen Unjich.'rheit über d-as, was hinter den Äulisseil ill ! lreux vorgeht, ist eiile neue Melle des Mis^-j tranens, hauptsächlich ^gen England, aber ^ auch gegen die Türkei iln EnHehen btgrif-fen. Die Zeit für eine waihre Znsainmen-arbeit, so fchreiibt ein rönlisckies Av^ildblatt. sei noch nicht gekommell und iilai: sÄ l>on normalen Zustänlden noch lveit en'^rilt. Der Geilst des Argwohns herrsche weiter. Die vom Auhenministeriu'ttl qele^enNi^l)^ als Sprachrohr bemltzte „St^ampa" zeigt ^ich ük^r die große Wendung in der brililchen ?lufsassllng über die Davdanellellbv''^stiMng, die sie jetzt sehr be^rüh,e. sehr überrascht. Wie soMc man verstehen, dasz England ^e<. lle bisherige Ansicht, di.e als fester Pnnkt nicht nur seiner Mittellneer«, soirdieril auch feiner Asienpl>litik Mt, aufzugel^,^ bereit scheint. So viele Anlogik ki^nue nur durch die erste Rechtsertigulvg der türkischen For- die l^ffentliche Meinung der Welt sich ilicht etwa schon mehr oder lvenigcr um die rng-lischen Ansichten kristallisiert". Atan loird also damit rechnen müssen, dasz der ^ninzö^ sische Vertreter schon jetzt eine Ned.' über die Vü'lkerbulldsrefom im französischen Sin-n« halt«; wivd. derung erklärt lverden, die eine Krieg?g.'fahr INI Mittelnleer annchnie. Die antiitalienische Spitze sei unverlenni'ar, wnlngleich Italien N'Isderholt seinen Friedenswillen in» Mit'tel-nleer und iil (5nropa bt!tont habe. UetlcrdieiZ !elen eillige Stellen der jüngsten ^'dnlrede kein Bl?itrag zur?!llärnng der Atnl'.'sph^rc inl Miltelmeer gewesen. WahMeinlich, w schlvibt dll^S Blatt, sei die Frage de.- M.^der befestigung der Dardaliellen ausgehandelt worden oder n>erde eS erst noch. ?Nl«t»ehr des Reglemngschess B e o g r a d, 25. Juni. Mnist^'rpräsident Ulld Aukeilinlltifter Dr. S t o j a d i n o-v i 6 ist von seiner Inspektionsl'eise durch Boslnen nach Beograd ztlrü^gekehrt und hat die Amtsgeschlifte imeder überilonnmen. Minister ohne Portefeuille Dr. B e h-m c il, der sich in der Türkei anfgehaltell hatte, ist ebenfalls nacl) Äeograd zurilckge« kehrt. Englifch-rnssifche Äegenfätze London, 25. Juni. Die l^eutige englische Presse befaßt sich ausführlich mit Schwierigk^'^iten, die gestern ilt ^r Darda-nellellfrage in Moiltreux aufgetaucht sind, da sich die Standpuilkte Rußlands und Eng ialldS nicht vereinbalvn lassen. Sowjetruß-lalld stellte d-ie Fvl'derllng iloch freier Durlnasiunl» ^eierten mn Dienstag ihr Einjähriges Ma'tu-rajubiläum, zu dem sich von den einstigeil Mitschülern Ü'>>'zirkshanpltt,aittl Dr. ^'>avic, Oberlaltdesg^'rlchisrat Dr. Tonlbak, Ciseli-ü-ahniirspekior .'>tia>k, Tl)eologieprof'!!lsor Dr. )ehart, Prof. Mravljak, Direktor !^tl"an Medved llnd Chesl'ed^akteur Spilldler ails Maribor, ferner Dechallt Sagas ans Pfarrer Siilko ans Sn. Leilnrt (Slo .,. gor). Pfarrer ü'railer aus Spod. Knilgota, 4'far--rer Triittans aus Paineee, Pfarrer ^elonm ans Sv. ^^^olsenr (S!ov. gor.) sowie Tireks-.'» 7^.ng, Oberlandes'gerichlsrM Tiilcr niid RechlÄwüvalt Dr. Jak^e aus Ljubljana ein gefunden l)atten. Iil ehrenden Werten dachteit d!e VersainmeUen der hener nerstur l>e,l.'n Miischüler Vladiinir Pn?^'njak und Ernst Vargazoil. l^iesteril s'tüli!nvni.'n>.> wohirlen alle Äilllehmer in der ?ll!.nsit!r.'lie einer Messe bei, die Dechaltt S a g i ia.-. il>ovau? sie sich auf den Bach rn l'.>^abe!i. Ivo sie Gäste des Tl)e^ogicprosessors Tr. waren. Die „ Schiedsrichter der Welt I>n den L'reiitiglen Staaten hat »nalt den Wt>g entdeM, auf den« in Znlnni^ jeder Kri>eg verhindert ilierdei, kanli. Die Zeitschrift „Sea Polver" veröffentlicht einen Aufsatz unter der llebc'rschrift: „l5!l' '^^'eg ins Freie", i»t dein der Vorschlag geiliacht lvird, Groschl'italinien und die V'r.'n'.igt'n Staaten von Amerika sollten ein Avl^.>i!un-'n mitelnmlder abichlies;en. en,i llS')i oder Cn.ilan^. selbst eilie kric'gerische Uilterne-Hmimg für l'otwsn» dig halten sollten. .,St>a Ponx'r" zieüt aus den letzte,. Vov gänqen nnl de» italienisch al>essili!jrl,en ^ton flikt die 5l1,litiis^!gernng, das; der '^^'ille ztim Kriege >l>lr durch eine „ill>erlegette Ma.li!t- 2 Zvertag, den 2k. Juni ISS^ Der Herrscher ohne Land Kaiser Haile Selassies Leidensweg / In London und in der Schweiz unerwünschter Gast underdrj'tclt ivert>en lsmv. ctne Macht ist jetzt aber da, uird es bedarf nur ihrer Anerknlttung durch sie selbst". Die Bereinigten 5tacU<'tt und Gros^ritnnmeil lontrollicr !en sa^lsch die Aöeerc und die großtun k»>nt>ungswegc de? Welt, in crhchlrchem Um-« faldqe außerdem «a^) die ?^incm^- und Ä're-ditquellen. o^Me d^iNl Inanspruchnahme: kein !!.'mrd der Erde eineil .Erieg auf laitge ZiM ^vagen könne. Die beiden Länder dürsten nicht Ovarien, bis ein neuer Krieg au'^bräche, sondern sie müßten sofort ein Abkoinmen inl oben I>ezek6Mtcn Zinne ichlicsien. Ein Staat, der >iriesi führen wMe^ n>ürde >sich ^dann in ^'^nkunst der Tatsachi.^ NNberiehen, tVas; die Hcchstras;cn des ?>?eltr>erkehr'5 >hnt weder für die Beriorgung lnit ^Kriegsmaterial, iroch mit L^<»b<'n6n7itteln siir d!^rrscher ohne Land sei. Selbstreden>d könnte er als Privat mensch in England i^vilen, ze.docj) nicht als Souverän. Halle Telasjie bestand jsdoch aus sewer Absicht. nach Gen^' zu fahren, um dort für ssine Rech ti) zu kämpfe::. Äroß'.s Mfsehen ervogte i« d« Oeffent-Ilchkeit l^nie offizielle Nerner MeHdunH, wonach t'ie schweizerische Regiemng Ä)arser Harle Celassic mitteilen ließ, seine Anivs-suthcj! in der Schweiz wäre unerwünscht, solange die Messinienfrage vor dem Völker bund tllcht bereinigt würde, weil dadurch die Lchwciz als Nachwr eines der kriegführenden Läilder in eine Peiilliche Lage geriete. De:: Ä^aiser tömie jedort» als Vertreter Äbes-siniens noch l^ns kommen, un: vor dem Völkerbund seinen Stanidpuarkt dar^ulosen. der gerst^lichen Ovdeit, um dem Herligen Vater anläßlich seines 8l). Geburtstages bhre Wünsche darzubringeit. Der Papst hielt an den Episkopat eine Ansprache, in der er besonders den seelssrgerrscZ^l Charctktcr behandelte. SlMrifijMamg der Eisenbahn Zriest— Ltdelsberg. F l o r e n z, 24. d. In den lchten Ta' gen fand hier eine Konferenz der Bahnver» ivaltungeil Italiens, Jugoslawiens, Oester-reichs und Uitgarns statt, in der die durch die Elektrifizierung der Eisenbahnlinie Triest—Adelsberg (jugoslawische Grenze) bedingte neue Zugsfahrovdirung festgesetzt wurde. Die Elektri^izierungsarbeiten werden bis zuttl Herbst beendet sein, sobaß spätestens int Oktober die Dampflokomotivetl auf dieser Strecke außer Dienst gestellt werden. Fevertampf bei Lydda. I e r u s a l e m, 23. Juni. (TR.) Bei Lydda kam es gestern zu s'.ner regelrechten Schlacht zwischen einer britischen Bahnschutz-patrouille und einer bewaffiteten arabischen Bande. Nach heftigem Mmpf wurden die Araber zurückgeschlagen. Die Araber hatten zelin Tote und zahlreiche Verwundete. Die flüchtende Bande wird voll englischen Trnp-den unteL Benützung von s^-lug^eugen ver-folgl. Ministerialdirektor Ditkhofs — Nachfolger von Bülows? Berlin, 23. Juni. (DR.) In diplomatischen Kreisen verlautet, daß der Posten des Staatssekretärs int Auswärtige!: Antt, der durch den Tod von Bülows frei wur.x', nicht svsort wisder besetzt lverden würde. ES sticht überhaupt noch nicht soft, ob das Staads sekvetariat im AnÄvärtigen Anlte beibehalten werden wird. Als aussichtsreicher Nach^-folger gilt der Ministerialdirektor' D i ct-l, o f s, für den auch der Umstand spricht, daß er in gutotn (öimiernehmen mit Herrit von Ribbentrop stcht. Schweizerisches Gold in Amerila beschlagnahmt. Newyor?, 23. Juni. Auf Anordnung des Schatzamtes wurden gestern durch Be--amlte des G«l)eimdienstes 1,25v.0lX) Golddollar der Sv^izerischen Uebersee-Fmanz-iikorporaition, ^s sich im Depot der Rew-t,orr Standard Safe Depoisit Company befindet, beschlagnahmt. Das Gold ivar von der Schweizerischen Gesellschaft vor dem Jnkvafttreten des Msetzes über die Goldadliekerungspsl^cht in Amerika erworben worden. Jnfolgchesscn wurde VM i'hr die ?lblieferungspfli6)t be-striitteil. Die Angelegenheit hat bereits mehrere JnstanKen beschäftigt. Zuerst c^langte die Gesellschaft einc einst-nMige Verfügung, die der ?!ewhorker Standard Eontpa'.«'.? die ^Ablieferung des Goldes an das Ähatzanrt nntcrsasste. Auf Einschreiten des Schatzamtes wur^' jedoch die einstweilige Ver'ü'^nng nneder anfgel)ob in Boirn der Versuch eines scl.chen Verbrechens ge^^igt. Mit langen Erwägungen und IleberleljUngen gibt sich die Reichsrecjierung nic!)t ab. Deshalb hat der neue Staat von Anfailg an sich hewnßt tnit d.Nl schärfsten Straflaildrohltttgen irrcht nur gegen oa-. B<'' rnfsverbrochertunl gewandt, sondern anls jeden Verbrecher bekänrpft, wo er auch iintner erschien. Fü Gangsterniethodc'n ist tn T'^nlicl, land kein Platz. Man konnte es dc'shalb nÄit darailf ankommen lassen, ab sich der Vorkall vrn Bonn vielleicht noch irgendwo cinmal wi«^derholl. D^ uralte philosophische Trikolore und Marsellaise verboten! ^'^r^inkreiä) Ulüssen gegenwärtig mei)r >t'.'gel auf den .>iops gestellt sein als nlmt von uns^en !)cr g.sehen ahnctl kann. Dle Kom-lunni'iren v<'rsncheil nlierall den Ton anzn-^^l'ientals sind in ,'^-rankreich »o vi^'l rote salinen init nnd ohn'.; Sichel nirc» H>am nier gehis;! niorden wie jetzt. Selbst au» mnt-lichen l^Zcbäuöen, oor all.'ut in den Nal-l'iättsern der Genieinden, die lontlnuninisch-so.'.ilillstische Äelirli<'iten bei den letzten Wahlen l-ezeigt Iitil'en, in die Trikolor-: ver-iäurnndc'n. M^n nx'is', uns der (^x'schichle, das^ die i>l>l'Ul^n»e!s^.rvtranzi^!si''chen '»ielnlnticü nne ein Nationall/eitig^uni an-j^efel^eii wird. Es gibt auch noch genug ^'ran-iosvn, di. Uli! dcnn Ersal.', der Trikolore dnvcl» die l0tv'n Dahnen dnr6)^ius nicht ein-i'>.'>nande!r sind. Tie rechtsgerichtete!: Ve.' l'änd'.', d,:en Ansli'^sung durch die i'iiiig in der uorigeil Woche beschloisen w:>r i>', siiid o'feiilK^r nicht geneigt, sang, nnd tlangtos noii der Bildfläche zn versch.vin--d-II. Zuilächst l^alicn sie ihre Alihängnben überall dort zn .Velgen, mo glich gel!al»?n tzlitte, ist jetzt zur Talsaäx geworden. Zahlreiche Biirgerhäns^^r ^er ''^>ariser Wol)iiviertel, in denen vornehntlich der '!')i airfdic ^.iilt'l^r d<'r tlnkie Trikoloren gestützt. Und iras geschah'^:' Die Polizei nnd die Mo-bilglude vcrlaiigten d-ie Entfernnl?g der ,val'nen, weil deren ,ieigeil als ejne H<'r-^ins'ordernng >der )>iegieruiig der BelkZfront aiij.iesel)eil n':?rd<'>i müsse. Und nicht g-nng daniil! Äl'.' sich TeinoitstrationSt'.üg-.' bildeten, die die ???^rseislaise sailgeii, schrilt die Pelizei dag^'gen ein, verbot das Sitl^^ei? d?'.-^Vntl0iililht)nlne nnd iial)ttl so<,ar eiiiige Vk'^' l>oftnngen vor. Die ^-olgen kmiii inaii sict) nirschnxn' deii-keii. Es tiam lii^ftigcn ikiid <'i'reg!en gendenioiistrntienen. BeschinipNkii.'ea der 'l^olizisien nnd sich iinnier wieder lvn nenen iriederliol^niden Absiligen dir Mars.^illaise. Militärtiapellen, die die iiblicheii Platzniiisiteii anssül)rteii, wurd<'il anfgeforderi. stall der O;>eretten nnd Tan.zschlager lietvr die Mai'Villaise zll spielen. vil.n sonn l>hne Ueberlreilniiig snge::. daß .>^0iiget di' Lisles re»!>olittionärei- St?:r:n-,',i^aiig iioch n'ienmls so ii'ft gesungen n>nrde n>ie aii di^^senl Sonnlm^. lind ausgerechnet die Notionat'dwnlie n»bd von der P-^li.^i tx'rtioten! Damit set.tt 'sie sich übrigenc- ir. lVeg^ii'tU.^ zu einer anderen franzi)sisi^',, B.-lnird!'. deiil Posliiiimster. Ani 27. Jnil? sind iiäiiill-i, 1>iouqet d? ^..^isles oerflosieii. .>n E^^reii gibt die iraii^^ii^sische Post zivei B'nvfmarkleii '.«Iis, de' reii eine dni Tl'iumpi) de^- Mavseillaise nach d-in be'kannleii ^>k'i'lief ani Ti'iinnph'bogen Wen'ii dN'). ilur keiiien l^olnpetenzfon^-^ lliki gri'l. ^'^ni üdrigiNt aibn'i Berbo: der '.i^d d'r Trikolore ^ steirt nnrklisj) ein ^?gel aiis den« .^topif. ^oo Iadre BersagNere In diesen Tagen begeht einer der berühmtesten Truppenteile der italienischen Armee, die Bcrsaglieri, die Feier ihr-s Kltt-^jährigen Bestehens. Bon der hervorragenden sportlichen Ausbildung der Truppen zeus^t unser Bild. Ein Salto iiber sahrende Nlotorrä- drr ^Schcrl-Bilderdieitst-M.) Der erste Zusammenstoß in Montreux England und Japan gegen Sowjetrukland in der Dardanellenfrage „Elii hr laii^^ l>ab ikn' beit ?a.g ,i>iiel Bni's' geschr>lieii, nnd je^^ t>it jie d^n Aries^räHer goyoiralec , M o il t r e u Inn. Iii de^ .^>ion-serenz der Mächt'?, die an der Regelnng der Tai^anellenfrage interessiert sind, lain es lx'nle Iii der Aussprache über die 7>oidi.'»i!ng der Tnitderhvlte sich das alte diplviiialiscZ)e Spiel, indein inail lii,liebsa,ne Erörterinigen hinansznschieben siichl, uni ,'^eil iiiid einen Ausweg zu gewiniteii. Bei der Behandlung des zii>eileil Punk.tes der türkischen Forderuiigeu, welche Uriegs-schifte d>ic Dardanelleit passieren köniieii, er-liob sich der russische Vertreter i t w i-ir o ir» iiiid forderte /reie Paisage für die iin Schwarzen Meer statioii. .^i'riegsschiffe jeglicher Tonitage. Der englische Vertreter ^^ord S t a Ii i) o p e widersetzte sich jedoch die.ier ?vovderung nnd erklärte, er iöniie die Erörterung darüber nicht zulasseii, da er erst voii seiner Regierung die tiowieiidigen Jn-stiuttiolieit eitrholen müsse. Deshalb lönne er auch zur ^-Z^merkuii^ Litwinolvs. der ^au sauer Veii-trag voni Jähre 1'.^2^! räunic dem Schnxi.r>zeit Meer und sonnt auch '>ins,Iand besondere Vorrechte ein, keineil Standpunkt einnel)ilten. Die russische For^derung lehnte aucl) der Vertreter Japi^ns ab. Der Vertreter ^railkreichs Paul-Boneonr b<'schrnnlte siä) I'ediglich ans tbeoretifche Benkeriniigen. S-liliessiich ivurde dieser Punkt iwn der Tagesordnung al>gos<^t.U^ Zn eineni Zusaiiiiiienstoß kaiu es auch beim näelisteii Punkt der Tagesordnulig: Festsetzung der Tonnage der die Tardaitellen zu passiereitden iitriegsschisfe, die itach der türkischen Ansicht l Toilnen nicht über» schreileii darf. Lord Stalihopc el-klarte ivie-der, er liabe leine Jiistrnkionen, tveshalb er sich zn di'^'^senl Puitkt nicht äußern köitite. Paul-Boueonr erklärte sogar, daß die Forderung der Türkei dcin Laiisaiiiier Vertrag znividerlaufe. Auch dieser Punkt inußte in der allgenteinen VMvirrung, die iii der ^ionfercnz herrschte, voil der Tagesordinlng abgesetzt luerden. Nachinittags trat die .^ioiinnissil>n zilsani-ineii, ldie ein Statut sirr die Meereiigen ^xis-sierenden Hand.'lsschisse ausarbeiten soll. 3ov Kardinäle, Erzbifchvse ,unb Bischöse beraten N o nl, !?4. ^^uni. ,vür I)eule iist int Bati-lan eine Bersainniltiiig der Obcrhirtcn der kat.'holischen Kirche, insgesvliit ^mrdi-näle, Erzbischöfe itnd Bischö-fe emberufen ilzorden. Seit dun Ökumenischen ^tonzil des Jahres l5>7l> ist die.^ die größte Versamm' Inng der Leiter ^dcr latholischen Ä'irche. Wie verlautet, lvird sich die Versaiiimlung ntit der Vereinheillichttitg der Mtholischen ?lk-tiotl li^-fasscii. docl) linden die Sitzungen unter dent stl-engstcil Geheinlnis statt, so' daß über den Inhalt der Besprechungen in ivei-ten reise» ni5its bekannt werden wl?d. Stadt des Vatika n S, .'Z-l. ^uiti. .?^nte oorntiltag tiersammelten sich inr Saal des ^oitsistoriums ungefähr 2 Erz>bischl>fe iiiid Bischöse, darunter die Kardinäle der '«!'sl^'nisch''n viltuptstädte, di<' Vorsliinde d^r ^eili^en .Äotlgrsgtrti'onell und d-i-e >!!^nevcck: "r^tag, SK. Juni IVSc. ,M«»bor N4»mi»er 144. holt, daß inmi dcn Anfällgcn Widerstand lclstcn müsse, ist erst recht angebracht in der Staatspolitik. Wir begrüben das neue Bejeh der Reichsr^^gierung, das gegen den erpresserischen K.nd«sraub sofr^rt mit drakonischen Strafen eingogrrsfen hat. BemerkenStverr ist das Strafmaß, t>ciS keine andere Strafart kennt als die Todesstrafe. Des weiteren 'st die .heraufsetzung der Begriffsgrenze für „Mnd" aus das 18. Lebensjahr kenn zeich, nend fiir die Auffassung der Schutzbedüv,-tigtcit der Jugend im ^tigen Äaat. aller Freiheit, die der h^tigen jungen Äe-neralion gelassen wird, darf d^s« Freil)«tt nicht in Schutzlosigkeit ausarten. Tas neu-L Gesetz bewegt sich durchaus ans der Linie, die die vorbereitende Nraf-lechtskonlmission zunr Schutz der Jugend in einer ReiHe von Bestimmungen ."beschritten l^a.t Die Bestimmungen üb?r Frauenl>andel und Kinderhandel haben auherorizentliche B-rschärfungen erhalten. Im ^on!;cren sind zuttt Schutz der Jugend zahlrelchs B^r-schriften neu gl^saßt und in Strafzumessungen verschärft worden. Man konnte nicht zmrarten. bis das neue Ttvafgesetzbuch eine Sllhne 'ür den erpresserischen KrndeSraab erhielt. Deshalb hat man die Materie ter-auiZsienominen und ihr jo-fort Gesetzeskraft verliehen. Man wird annehmen dürfm, daß dadurch derartige Schandtaten und iible Pro zesse, wie wir sie zu Dutzenden in ^en letz-tcn Iahren in Amerika erlebten, für Rutsch land von vornherein unmi>glilntion 1848 in Ungarn teilgenom-nlen. Kriege hatte er seine zlvei Söhne verloren und lMe seit Kriegsende im gro-s;eil Elend. Wie seine Nachbarn erzählen, trank er nieinalS geistige Gotxänke und ernährte sich vorwiegend mit Milch und Käse, Frisch aß er sehr selten. Er rauchte auch nie. Krank n'ar er fast ni«. In seinen jungen Jahren arbeitete er schwer. Nach seinem 5-0. Lebensjahre beschäftigte er sich l^is zu s<:iuent Tode als Schafhirt. Die Nachbarn erzählen nieiter, in den letzten Jahren seien denl (^reis neue Zähne gelvachsen. Trotz seiner 112 Jahre war er sehr beweglich und hätte er Pflege gehabt, wäre er^noch nicht gestorbell. (^ierne erzählte er, daß er als Wasscrmülle-r während der Herrschaft des .'!)anses OürenoviL König P c t e r !^i einer Gelcgen1>eit itl seiner Wassermühle verborgen hielt. Leon ^iSpanlen), 24. Juni. In cinLm Tunnel des 'Ponfer-rclHüBsr^la.'.dc^? ereignetc fich ein furchtbares Eisenbahnungliick, das mindestens M Menschen das Leben kostete. Der Galicia-'Expreß brauste mit M Kilometer StuNdongeschwindigien in der Mitte des Tlmrrsls aul einen Güterzug, wob?i sich beide Züge vi^llig inelnandersch-irien. Aus dem furchtbav!n Ker.die Strecke passiert habe und ach in deul Tunnel be'inde. Der ^alicia-Trpreß fuhr schnelli?r als gewöhnlich, da er Verspätung ausholen nlußt3tt den alt«! Einlogern Smnnien ln der Höhe von AX) Millionen Dinar flüssig ^gettiacht wurden. Es wurde ferner der B«'-Üchluß gefaßt, ab 1. Juli d. I. alle Spa r- e l n l a g e n, die ain 23. April 19.?? dit» Silntme von 29l^O Dinar nicht ilb^^rschritte» haben, nnd alle alten Kontokorrent' elnlagen bis M Dinar de,l EiN' begern zur Verfügung zu stellen. Dadurch wivd die Zahl der biSh'r befri?digtcn alteu Einleger auf 5?..^79 erhöht. Der Stand der neuen Einlagen ist im ersten .Halbjahr d. I. auf mehr als M> Millio neu Dinar angestiegen. SchUeßlich wurde b> schlössen, die Ze ichu n n g der 4"/<»!gett Vorzugsaktien bis -^1. Juli d. I. zu verlängern und die Gesamtsumme von 15 auf 2t) Millionen Dinar zu erhöh'n. lu. PD0«>t»u. An der Universität m Lljudtjana »verden Sanisdag dve Hörer wtrl A 0 larie auS SrediZi^e, Marian D e r-m a st i j a und Markus P a j n i e a-us Ljublijana, Boridar K 0 b c ans t^olnik, !l1^x B i r n i f. aus Iezersko, ^iarl Z a-l a r aus Borovnica, Stani^ilav Z n p a n aus Lt'ovor und Johann M a j c e n aus Kand^ja zu Doktoren der Rechte pronioviert »veTden. lu. Ameritantsche Auswanderer in der Heimat. In dett letzten Jahren organisierte der Re^'ssbürobesitzer Leo Z a k r a j ^ e t in Newyork alljährlich einen ^«'silch der in Amerika weilenden Auswanderer aus Slowenien in der alten .Heimat. Eine solche Äruppe von 20 Personen traf Mittwoch vormittags i,l LjuAjana ein, wo sie am Bahnhof von Vertretern der Behörden und Orgattisationen herzlichst begrüßt wurdell. In ihrer Gesellschaft befanden sich 10 Aliswanderer aus Zagreb und Beograd, die in ihre .'oeiuiat lveiterfuhren. Die Auswand^--rer bleibeil zwei Woch-en bei ihren Ver-wandtm und Bekannten, worauf sie nach ^.liewyork zurückkehren. Im Juli trifft «ine zweite (Ärilppe der Auswanderer in Ljub-l.jana ein. lu. Sprung in den Tod. In der cl^irurgi-schen Mteiln::g d?s urankenimuses in Ljub-ljcin-a warf sich Mittwoch ftnh der li^-jäh-^'ig<^ Eisenbakiitcr Edmund Ö z a li e n aus Ljubljana, der vor einigen Tagcn einer schweren Operalion unterzogen wor^den lvar^ in einem Änsall von Telirinm ans den: Fenster des erstö in di'n .Hos, wo et' mit zerschmettertc'n <^)lichcrn liegen blicb. O?aben erlag l)ald darauf den crlit< tenen Verletzungen. lu. Schwere Bluttat zwischen Bauern. In Gorje b<'i Vl'f!ii?i in der Nähe des .Hauses dvahr schrieb in den Briefen, die so weit fahren tuußten, um in seine Hand zu konlnn'n. Darum fuhr er selbst durch die Nacht. Sein Denken kreiste uin das Mädchen. N!orgenS kaui er in die Stadt — ein Tag blieb ihnl nltd um rechtzeitig zum Dienst am Montag früh zu f<'in, mußte er wieder die Nacht zurückfahren. Wenn es mit dem Zuge klappte, so konnte eS gerade reichen. Jlln Osten zog es l>. ll hera-uf. Die Zigarette war zu Ende. Der Soldat ging in sein Abteil, kletterte über die Beine Schlafender und versuchte selbst noch einmal zu schlafen. In einein Bahnhof erwachte er — er trat hinaus ulid gab ein Telegramin auf, daß er in zwei Stnnden konime. Unvorbereitet wolltc' er sie haben, er liebte nicht lange Vorberei-tnng.'n, so nne er sich am Abend vorl)er Plötz licki entschlossen hatte zn fahren. In der Stube hatten sie davoit ge^pvochen, so kam es über rhn u. er fuhr nun. Er stand am Fenster, als sie in die Stadt fuhren — das Telegramm mußte nun schon dort sein. Dre Sonne leuchtet über die Berge, die Bäume standen in sommerdichtem Laub, der Zug grollte über die Brücke, hohl klang es herauf. Der Fluß, anf dem sie so oft mit dem Bl>ot waren, d^s Mädchen und er. Me schnell so 180 Minuten vergeben — ein sed-es HauS kannte er in diesen Dör^^^rn. Die Bremsen schleift.'n an den Rädern, geliebte Stadt kmn, der Zug schlug über Weichen, rollte bremsenid aus und stand. Hans sah aus dein Fenst'r ^ da ivar niemand, niemand, — schade. Er hatte nichts bei sich, arglos kletterte er ans dein Zug, als >n)enn er 10 Kilomet<'r gefahren wäre und mcht gc sie hießeit. Anf der Bri'lcke blieb er sts.'hen. Er beugte sich über das Geländer und seierte Wiedersehen mit der sonltenleuchiendel, Stadt. Zärtlich nmrde das .Herz, ein halt>es ?ahr war so eine lange Zeit, !venn das Denken, jung und die Li«ibe groß ist. Da stand<'n die vertrauten .Häuser — es gab viele Menschen l)ier, di^ ihn kannten. Ihn zog es nnr zu d.''n Mä^M, in einer seltsamen Mischnilg von Vevnmrfit unld nachgisbiger Sehnsucht. Cr gi^N'g weiter, vor <'inem Garten blieb er u>:e-' der stehen, nnd eine Stunde, nachdem er aus d«nl Zug gestiegen war, stand er vo-r dein Hans, iit dem Ulrike lvohnte. Die Feicher waren geschlossen, oben, n>o das Zimnl<'r Ulrikes lag, wehte der morgendliche Witvd mit einer weißen Gardine. Allcs schlief hier noch. Hans läutete, nach einer Weile Meder, und als sich nieniatid meldet-^-', wieder. Por der Tür standen drei Milchflaschen, lag die Zeitung ^ Hans sclMang sich liber den Zai:n des Gartens, hob die Zeitung auf uud las und iln Abstand von drei, vier Minuteil läutete er. V^s er Schritte hörte. Das Mädch.'n iiffnete, erstaunt niusterte sie den Soldat.'n — „ich möchte zu Fränlein Ulrito/" — „Tie schläft aber noch," kani es abnvhrend. schadet nichts." .Hans lacht' ein n^enig und sting an dein Mädcheil vorbei, die iiahin die Flasck>en iiiid folgte erstannt, entseltt. Er ging die Ti'eppe hoch, in die Wohniing, der^n Tür offen staird und die kleilie hölzeriie Tr^ptv, die dann hochführte zu deni Zinlmer Ul-rikes. .Hans stand vor d.'r Tür, klopfte leise, es kcnii keine Antivort nn-d er trat ein. Er selbst hatte ein iveing .Herz';^>flo.psen. Das Mädcheii schlief. Er giiig zu der Couch, auf der sie lag und die Bliiineii gab <'r in die Haiid, die leise geöffiiet anf der Decke ruhte. Daun trat er zurück, suchte das Gramniephoii, drehte leise, behntsam dl.' .^Lurbel^ suchte eine Platte, vermied jede Veirx'gulig uiid daiiu ließ er die Platte lreiseii. ^^.'eise zischte die Nadel zu<'rst anf den toten Rilleil, diniii begannen die Rr>thnie,i. Hans nalM die Mütze ab und stand hintl^'r ^»n Ap^xrrat, >,un mHte sie ''hn sehen. Die ''.^lifgeii öffneteii s'ch i'ltier di'r kliikiseN' den Musik, dao Mädchen richtete sich ans und sah den Soldaten, sie >uar iricht erlsknmi, — sie lächelte: „Ich Hab' so etims geahnt, du Lieberl" Die .Häliide fanden sich, iveiiig inrr inußte gesprochen seiii niid al'? si.' dann später mit der Mirtter üeiiiii Frütistilct saßeii, da lain d^? Telegramin. Der Porinittag vei-giiig mit Sprx'^lien, im Erzählen aller Diug.', die so waren, sie sas'.eü obeil ain )^rr^^ iii der ^oiine iiiid daiiii ivoll-te Utrite, daß er iiiit ihr durch die ^ta.'it ging. Und loaS sie nie getul,, sie faßte uiit d-'r linten .^'laud seinen Arm, als sie die lange 3tra?',e gingen, iii der alle die vil.'len '^^ek.inn teii ivareii, die.Haiis nuii grüßen lili's't^', iN'.t deiien er aiich inanchmal sprach. „7uh biii >0 stolz." saiiie sie ihul noch, alo sie daiiil h :ul giii^eil ziiiit Essen. Hai?s liiNji dann zu eiitein der Freunde uii.' am Nachinittag traf er sl loieder lit.t Nl-rite, sie wollt^'n tanzab.' — i bitt beiiiahe pleite." „Es bat do^li keiiieit Sinn, daß itian dir sagt, dn soliist das liicht tun, du tnachst eo ja docli wieder." lllrite saugte es. der Soldat ciirdwortete nur: „Dort ist ein Oifizier. ich Niits; grlisien ^ " — iWs l)ätt.' n auch sonst anderes darauf ennidern könneii. Sie stnigeii durch den Aveiid, die Soilne neigte sich der NlVyt zu. Die rote.1t Tulpen standen am st-enster. die Sonne glomm ülvr sie hin. Ulrike lag still, die teiniüei'.den Schatte» n>an'n im Ziiiimer tiud der Soldat stand aii dem hok>en r^Ml. dt^' Muistk lief aue dein kleinen Gram )!aNbL»r Nummer 14-1. Arertag, Ken 26. Jimi l93( Neue Leitung des Fremden-verkehrsverbandes in Maribor Jng. Slajmer zum Präses gewählt / Vizeobmänner sind Ma-glstratsdirektor Subic auv Celje und Kurdirektor Graöner aus RogaSka Slatina Geitcrzl nachnrrttags fand ntl grotzei, Saal des Hotels „Orel^' einc außerordentliche Vollv-ersanimlunq des Fremdenverkehrsver-bandes lil Maribor statt, dc'ren eurzigor Pro^n Äorsitz führte Ab-«zeordneter Dr. I a n L i L, der unter d'ön Teleciierten von .'»<) angegliedertM Ver-t'incii auch PiMür^ermeifter c lb o t sowie Maiiistral'^direktor il ü i c aus Celje luid i>^i!licslstratsdlicltor Zaoad laI aus Pills licgrüMn konnte. Öümann Dr. JanviL lial' sodanil eincn t.urz<'n Ueberlilick über die d'.'s PerbairdLS seit der letzten Iah-und vermies insbesondere auf die ilnisteftaltuus^ der Slaluten, die Herausgabe l''ne'5 "vülp'^rs dlnä) Äon>enien sowie eine-^ '^>'.'r'>l.'ichnissneniersan'nilun<^ ^^ur ^.IlenmalN des Pcrwal-!iiini^'ailssci>ilssc's unld des Äufsichtsrates. lUlit'i' d'>z Pc'rsihcndeu niurde ein >lliiidid.itilinsiilissch>is^. destellend ailS den ?el>'s^ierlen Dv. Vivold. Cliros'^kaufmann Ma-jev. v^clirpllnllnn l^wus, Magistratsdirektor Direktor l'')racncr und Inspekivr i'^nirsttp i.^eliildet. der ncich I.äut^erer Beratuug tl'Isieiide ^^jste in Porschliifi brachte, die von dn "^>erstinnntun«i mit 5tiininen'?inliesli ! a j m e r. 1. Obmannstettvertrc-ker Mai^istratsdirelter u b i c aus Celse, I.'. i^lnnaunsk'llrx.'rtreter .'lUudirettor G r a II e r nlis >Zlatiini.- der übrii^e '".'iusstlius^ nnrd sich au'^ den '.Z.^ertretern fol-t^cilder .^imporation<.n zusanini^'nsetzell: Ltadt verscheuerulit^s- und ,vremdenverkeiirsvcrein Maribor. 5tci.dtverschölierunqs- und ^rein-deinicrfetirsuerein Filiale Celje des iiioplion — Ulrike lag ganz ruln»^ und sah ^11 den? '.'.licinu. Die.^Mn^e tanzten unt den !^lN.'u ^ou.n'ustrableu iin Zimnier, der Fus; i)e'' Miwcheus belv'.'.l^tc sich inl 5^anc^ der Töne, >der Fus; des 5lilÄaten schlnsi «d-en 'linllnutts, er verjant iin Teppich. (5-rschaute iu it)r !)!u uad die ÄUl^en von il)r, sie dach« ^eu >^'rsl- daiiil lies^cn sie den Mund jprechelu .,^'>ch werde sc» inii^e, wenn ich dich so stehen jede." ^anl^saitt la'.n er nälM, set^Ue stch aus di)n ^aud dcr qrosjen Ceuä), dert wo ih-.e Han.'> inuioies. ^ie ^n'ns uiit der Hand nc.ar: „.>''aud, so ..art, als w?nu er si-.' »uil einer >''^luine uieichc^n wollte. ^:e ?.'.'ustk tanzte noch ein n.eni^ Uli: der ^oiinc., ^ie '.^otcn Tulpen '.'ri)a,chtcn den le^;-len schein — er war ri>ter i)-cnn sie selbst, ^aiiu i.nn^g die Sonne schon doui neuen Ta^ ein ifaar ?.l^onate, dan,: lnn ich wieder I':er—" Ilirc Hand qlitt über d^^-' raul>e Tuch, d'.i.' uietallenen ^rnöps.'. „Ist der ^t-ragen nicht sehr enli. duV" — Und nach einer Weile -..".!l>as bedeutet die ^^dumu^t-r l/er aus der Schulter?" Und iils er lächelnd spracy, da meinte sie: INN') do<.^, wissen, wie nie in Soldat aucs stein und uias das alles rür einen Llveck !)at." Cs wurde so schwer, d'^ besten Worte zu finden, icogen, was da^ Herz schenten woll te und IN den n>enil'fen Miiru^^n, oie nockz blielu'u. l.''? der Zug schon warten'd sdanö, da knineu aus dun kleiuen '^>:rzen t»le wiin'chen-^rn W^^rte. Und >der Mann d?',' roten ^)ob doch den Stab imd e.n kleines ..^iom.'n n-eder'' nxlr dos Leil^il'.'. n>-.>i sie hilf-N'ch salzen konnte. D'^'N'ps versank 0l<' winkende Hani». Der ^.>l^cit jtan'i) »vi^der in» ^ang des lauizen l^?agauchtc, !i'!iebe kann über^ mächtig li^Ul Slow. Alpeiu>creiites, Z-iliale Mesica—(Zrna de'^ Sloni. AlpenvereineS, Kaufleuteveroini-gung in Maribor, Gastwirteoereiniguita in Maribor, Sektion Ä!aribor des Iugosmwi-scheu Autok^ubs, Aeroklub Maribor ilnd L5ßSi^«ßFße, »vsc 9S0 m Wintersport-Unterverband. Als Stellvertreter wurden die Delegierten der Verschöne-rungsvereine von Lsutomer, Ribnitk, Aor-nsigrad und «Mozirje. die 'Filialen deH Slow. Alpenverciues in Maribor, Slovenj-stradec, Konsice und Nu-^e. der !'lrirbäd<'r Slatimi Nadenci nnd Tobcrna sowie des Tourin'g Clubs iu Maribor und deS Sportklubs „Maribor" in Aussicht t^cnonnnen. Der A n f s i cl) ! r a l seltt sicl) ai/s ^'^^uq. D r a l- e r lMariborer F>.'stwoche). Mag:-stratsdivekkor N o id o e k (Pol?orsti dom) Donnerstag, den 2S. Äunl und MaMtratsdirektor Za v ad la l (ZtQdtgemeinde Ptuj) zusammen, während die Stellvertreter vonl Verschönerungsverein in Sv. Lovrenc, von der Filiale Slov. Bi-strica deS Slow. ?llpe7wereines sowie von bor Gastwirtevereinigung in Celje nominiert werden. An^ den ol^nannten Mitgliedern werd^'il die Banatsverwaltung in Ljub-ljana, die Staidtgeineinde Maribor, die Handelskammer sowie die Ersenbahnidirektion in Ljubljana je einen Vertreter in den Ver-waltungÄlUSsckMß sowie je einen Stellvertreter entsenden, während der Banatsver-tvaltnng unld der Stadtgemeinde Maribor noch ein Vertreter im Aufsichtsrat zugewiesen n>urdc. Die genanuteit Bereinigungen und .^torporatlonen haben ihre Vertreter binnen Tage zu nominieren. Bish<^r hat nur die Stadtgemeinde Maribor ihre Vertreter bekanntgegeben, nttd .yvar wurden in den Viräften für die nieitere >>ebung unseres ininter mehr aufstrobeniden Fremdcutier-kehr mitwirket» mögen, von dem letzten Endes nivere Stadt und Umgebung den größten Nut^^en haben werden. Frecher Einbruch in der Gewitternacht Das Geschäft eiiiev IlMlieblmBkaufmanncs geplündert Ueber ^5.000 Dinar Schaden Die lliutriebe >recher (Dinner- und i^iu-brechert>anden in nnul'.tclbarer uuie- rcr Stadt wolleil schier kein Eud.; nel)n!nl,. und es hat den Aitsck^ein. das; «iltzelne verwegene Cletneirte stä) iticht sch^'uen. die .^^^1-, ch'.' des Gesetzes geradezu hcrauszuferdl'rn. Dieses '(^^:ngst<'rulUvelLN hat in der let.^l?n Zeit beängst'.^etidc i^ortneii angLnoiuinen, so dasi ultsere Vchi.ird'.^n vollans zu tun ba-beu, ihren» lichtscheuen Treiben einen eitcr-gischen ^»iiegel vor,zuscht<'k>ett. Die Anc'sich!, trot^z M!?r Scl)lanheit uud (^crieb^nhc't al>!ehbarer Zeit doch hinter Schlos; und gel .zu !sit.'.en, läs;t diese Elenren'.e nicht davor zurückschrecken, inltner und nw'k'cr nne Hand nach frentdeln (5'!gentntn anSznslreck-.u. ii^tanin haben stch dii' Wogen ub'.'r di.' legten wassenraub^', l'ei denen den t^)^tt!i''t<'rn eitle erkleclli^ie Vente in die Hände Iliel, «'in weni^l und schon wicdi^r unrd uits ^tnnde von eiitem vern^egeneil Cinbrnch^ie!.» st'ahl, der sich in der Dienstagnacht, währcnd eitles l)elcheni den Verbrecliern «an Barg^'ld nnd Eachg<'>gen ständen eine Beute ini Werte von N7elir als 15.00t) Dinai' in die >>ände fiel. Als gegen drei Mr inor.g"nS uiclirere Latt.darli'eiter ait dem (^schäste des '^rani/> — ans dein Wege zu ihreni Dienste — vorüberginget». sahen sie zu l', den Eritst der Sack>e und hielt Nack?schau, ^^u lseineni heillosen Schreck mnsjte er festst^llm das; ihn umhrend der Nacht, iu» des l^witters, Einbrecher lieizn-gesucht seinen Loden erbrochen m»d 700 Dinar Bargeld, Ta^bak. -Zigarren, Zi^^aretten. Flaschen eine stifte Würfelzucker, 15> lg Wur-ste, .'ttap>>en, Hendschul)e, Manufaktur nild sonstige Waren in» von al>^ Dinar daoolrgcichieppt l>ut..ll. Die heftigen Doittlell'chlät^e hatte,^. jcdcs '!^.eräusch, das durch die geivaltsatne Deino--lierntig des Rollbalkens verursacht worden se'.n tt»us;te, verschlungen; d'araus erklärt sich, das^ d?r .^tauslnann nicht j>as Mindeste von der Anwesenheit ^reiud^r in seiitent Geschälte uxrhrgenolnmeu I^atte. Rätselhaft dageacn blieb itn ersten An^^en blick di<' Tatsache^ daß der grosse, schlimiue Wachhund, der sich aus den» Hose befand, nicht den geringsten Laut von sich gab. Erst später entd-cckte man. daß dix? Räuber deu: Htlnde Wurstwaren zmn ^-rage ^voogolvorset» lMtten, denn g angedsi hen zu lassen, was ihm bereitlvilligst zugesagt wuvde. Är Banus dankte für den herz-li?sk»en Empfang mtd begab siä) sodann zur Bezir!HauPtmamischast, wo er verschiedene DeMtationen und Einzelpersonen etnpfing. Mends kehrte Banuc! Dr. Natilaöen nack> Ljllüljana zurück. Swnzvflfches «lnderfest Die Sohluftfeier der sr!atrzöislsche'.l Kinder-kuvse des Cercle sran<^ais, die Samstag, den W. d. M. in der „BcSna" stactfaiid, verlief in sti^hlichster Stimmung und zeigte ganz beachtenswerte Fordschritte der ztinder inl Fvanzösischen. Die tleiiten Besucher des französischen Kindergartens fagti^n kleitte Gedichte auf. sailgen und tanzten alte fran-zöfifche Reigen und spielten kleine Kinderszenen wie Marie Sans-Soin ilnd Qurelle. Die .Ander des ersten .Kurses führten dann das Märchen „Rotkäppchen" auf, das Frau B. Vreeko zu diesem Zwecke dramatisiert und mit einem Prolog, Gescmgsemlagen utid mit Gruppenbildern von Zwergen und El'en ausgestattet hatte. Die Kinder t.md Erwachsenen, die in ' ungewöhitlich groster Zahl den Saal füllteit. folgten mit grö^kent Interesse den Darbietungen. Frohi-'s La^lieit erscholl beint Auftreten des Wolfes und anderer Tiere, ivährend die Sprachkund'gen mit Befriedigung die groß«' Sprachfertige keit der .'kkindcn: feststellen konnten. Au6? der französische Genienrajor R. R o i» l a n d, der mit seither Geinahlin der Fc^er bei-wohirte, äußerte stch sehr lobend über alles, was er gesehen uird gehört batte. Tic Da-inen E. D'A caro und B. Vreöko die mit voller Hittgabe ihr grosses könnet» in den Dienst dieser Kurse gestellt haben, können von den erzielten Erfolgen voll l'efriediat sein und verdienen in volle.nt Mas',c- die Aw erkennnng. die allen Darbietungen zuteil wurden. Äwnchen von den K'mOern aber lwevden die in diesen Äurseit Ntühclos erw>r-ben>eir Kenntnisse des Französischen das Erlernen dieser Sprache in der Mittelschnle gar sehr erleichtern. ltt. Eine selten günstige Reklamegelegeaheit bietet sich den gesch. Inserenten der „Mari-borer Zeitung" am kommenden Sonntag. D!e am Samstag Nachmittags erscheim«de verstärkte Sonntagsnummer der „Maribo-rer Zeitung" wird nämlich wegen des Peterund Paul-Tages drei Tage auftiegen. Meine und große Anzeigen werden sür diese Rummer bis längstens F r e i t a g, den 2L. d. 18 llhr in der Verwaltung des Blattes entgegengenommen. nl. Diplomiert wurde mk der .Handelshochschule in Prag die Reckitsanwaltstochter Frl. There^se Sernec aus Celje. Wir gra. ttilieren! Nl. Parttonzert. Awvgen, Freitag, siirdet zwischen A) uitd halb 22 Uhr iin Stadtpark mehrere Verhaftungen Verdächtiger ^u» Abendkonzert statt. Eu konzertiert die ...... . . Ciscnbahnerkapelle unter Leitung des Kap^ pellineifters ^önhorr. m. Einschreibung in die deutsche Minder-heitsschiule. Die Einschreibung itl die deutsche Min^rheitsschule fin^t anl 30. 5^unl in Maribor, Cairkarjeva uliea. vor. 8 bis 12 Uhr vormittag statt, worauf die Jnteres, senten autmerksanl gemacht werden. Neue Äagdschonzeiten Die Banatsverlva'ltung erlies; eiite Verordnung, »nit der die bisher geltende:! Schon zeiten für den Alb>sck)uß von '?iehböc?en und Rel)gcis;en abgeändert ir^erde»». Nach dieser Verordnutlg, die vom Aintsblatt sür das Draulmnat von: 2-j. d. veröffentlicht wird, dnrs^'n Böcke vom 1ö. Dezeinber b's 31. Mai (bisher vom 1. Jänner bis 31. Ma:) nnd Geisse vmn Iti. Dezeniber bis .'D. September (bis>k>er vom 1. Jänner bis A>. September) niäit geschossen iverde»». Der Banus in Lai?o Auf seiitl^r Rückkehr voir Eelje traf Banuü Dr. a t l a L e »l Dienstag »lachmittags ltt L a Z k o ein, mn der jungen Sta!dt seineil erstell ossizielleil Beju6> abzustatten. In seiner Bygleitluitg l>csaitdetl sich Bezirks^' l^aitptnmiln Dr. Z o b e c, Büvgermeiste:.' M i b e l ^ i und Bi^zebürgernieistei ^ l e r IN c c k i, alle aus Celje. An il>er Be VLKSieNLRK VLII^ K « ^ 8 Vetl^niska 1l, l'ei. 27-30. im (ZremiumIiauLe.) m. Berpachwng einer Bahnhosrestastra-tion. Die Bahtidirektion in Ljubljana schreibt die Verpachtung der Bahnhofrestauration iil C e l j e aus. Für den Betrieb ist ein Kapital von 56.000 Dinar nötig. Lie vorschriftsmäßig gestempelten Angebote sind bis 24. Juli der B^ndirektion einzusenden. Eingehende Informationen über die Bedingungen und die Hi^he der Kaution sind bei t^r Baht?direktion und deni Stationsvorstand in Eelse erhältlich. m. Brand dmch Blitzschlag. Während (N-nes k>eft.igeit Unwetters, das dieser Tage ilk>er Maribor und Umgebung wütete., schlug der Mitz itt das Wirtscliaftsgebäud<' des Besitzers Stefan E i i i) in Pragersko eiu, das Freiing, b«n 26. Jmn 1936 , Maridl>r Zertimg" Nummer 144. vollständig m Flammen aufging. D«^ Scha-den belänft sich auf 25.000 Dinar. m. Autocarausflug des „Putaik" am iK. und 29. Juni nach Graz und Maria Zell. Umgehende Anmeldungen an das „Putnik"-Büro, Aleksandrova cx^a 35, Te-l, der ihm vor einigen Tagen das Haus demoliert hatte, aus einenl Jagdgewehr einen Schuß ab. Die Schreiiladung dranii dem Burschen in die linke Brust.iLgend und verleibte lhn lebensgefährlich. :')!ail schaffte ihn 'ns.'^^rcinkenhaus nach Maribor. m. Ter weder tot noch lebend aufgewunden n>crden. Die Suche wird fortge« setzt.__ Ballgeflüster. „Wenn ich mit Hn^n tanze, Fräulein, ist inir, als würdc !ch au^ einer Zephlrioolk' wandeln." — „Tiv' irren, mein Herr, d^en darinerie ist es nun, lvie MlS Sv. L'.'uart berichtet wird, gelungen, das G^cheiniuis, da-I das jähe ?lblclben des Wjährigcn Besitzers .E a r l B e r b o Z t ans Poled'8n!ca in den Slowenischen Büheln bisher un'gab. zu lichten und in die Angelegenheit .en dorn des ManneS eine gir-ßerc! Gcldiunlme vorgefunden wurd<'. Piclnl^hr bewcgie siä) die llntersuchung in e.iner bestiinliit'.'il Richtung. Man ging von der ^raqe auo. wer vom plöt^l'chcn ''Mleben des als verinögend gelt-Niden Bauers deu größten Nutv.n ziehen könnte. Der Beridach^ fiel sofort auf den !^jähli-gen Adoptivsohn des Ermordeten. Josef Verbokt, ein uneheliches >t>ind. das der Landwirt vor Jahren an Sobnesstatr zil nch nahnl ltnd der auch das 'Anw<'seil crben mürd!). Der Alte war ein Ge'zhalS »nd b'-handelte den Adoptivsohn nicht gut. deshalb wln eS zwischei: beiden wi^'derholt zu Streitigkeiten, sedaß der Junge vor acht Iahren bei einem Besitzer als 5?necht in den Dien'st trat. Die Nachbarn «rzahli^n daß der Junge d"n Adoptivvater roh behanoelte ul^d das; ihnen der Alte wiederholt g^tlagt hätte, Undank sei der Welt Lohn und daß er Io'ef gercidczu fürchte, da er thm nach dem ^^eben trachte. Karl Verbo?«! beschloß, c^ine Meite Ehe einzugehen, um nicht allein iiu Hanse n^ohilen und sich vor dem Adoptlv-sos^u in Ackit llehnlen zu niüssen. In den n.ächsten Tai^M wollte dt Iieiratete iln ^>oria,hr in /itenc<', wo ihnl die ^-rau ein kleines An-nnen al>? Mitgift mi!'bra.chte. Als t'r hörte, der Adoptivvater wolsc minder deiraten, v-o^ durch seine Anivartschaft als Erbe hinfällig nmrde, h'c.be er l'eschlosscn — so Ia^^<'n die einr>!'rnomttieilen Zeugen aus — den Altcn zu bes^itlgtcn, lievor dieser ei^K' zweie Ehe eingehe. Da Berbo^t jnn. nach den: Todo seines "Adoptivoaters ein verdächtiges B'!n''hlnen ^^ilr Schau trug und ihn die Aussagen der Nachl^arn stark bell^iten. ir>urdc er Mlti^.vo6) verhaftet imd heute dein Krei.'geclcht Nl Mari bor cin-ieliefert. Der Festg^noulmeile stellt hartnäckig jegliche Schuld in A5ri.Be> Die Unterlu5'ung w'rd fortgesetzt, Ukn 'e't-zust?essen. inwieweit die VernlU^unge,^ und die Aussaaeu der einvernommenen Zeugen stichhältig sind. Burg-Tantino. Mr noch bis Donnerstag läuft der aufpeitschende Mld-West-Filn, „Äe Pistole entscheid^!" mit Buck Jones in d«zr Hcmptrolle. — Ab Freitag gelangt der einschmeichelnde Wiener Lustspielschlager „Wimn ich König wäre . . mit Viktor de Kowa, Camilla Horn und Paul Äuster-nieier zur Erstaufführung. Eine lustige .^Mndlung, in deren Mttelpunkt ein unternehmungslustiger Erfinder steht. In Bor-bereitung der Ufa-Äroßsilnl „Ehestreit" mit Trude MarÜeu, .'hel/i ^-ink^mzeller und Paul Richter. Union-Tontino. Nur iu)ch heute, Donnerstag und morgen, 5'reitag, der ausgezeichnete Großfilm „Francnsee" nach deul gleichnamigen Roman von Bicky Bannk. Die ganze Naturschönheit der Tirolerberge »ud ^S FrauensecS spiegelt sick) in diesenr sensa^ tionellen Filnl. Ein .'Hohelied der Lieb<', Jugend, S5iön>s)cit und dcr erst erwa6)ten l^nschaft. Originelle spannende Handlung, pikan^^ Situationen, h^rliche Musik, T^ce ler Spiele. Ein Filnr, der daS TageSgcsprüi-l> bilden wird. e. Unbekannte Wasserleiche. Aui Montag wur^e in LiSce gegenüber dvin Besitzium deS .Heri'n Luhn eine weibliche Leiche anS der Sann geborgen, deren Wesensgleichheit noch immer nicht festgestellt ist. Die Frau d-ürfte etwa 35 Jahve alt gewesen sein ltnd lvac bäi^erlich gekleid'^t. c. Einbruch. Mrzlich wurde in die Wohnung des Marketenders Alexander Dinlitri-M'ic; in Eclje von einem 27 Jahre alten Arbeiter auS ^t. Pavel bei Prebold eingebrochen. Der Diob cntlvendete Wäsche iiU? Wert von M Dinzuzünden ilnd führte dies auch mn 27. Mai d. I. ans, indem sie die Streu im Wirtschaftsgebäude in Brand setz-tte. Das Feuer griff auf die?!achbaro7 lvird iin Ttadtpark die städtisch? Kapelle konzertieren. p. Zwei deutsche Reiseautobnfsc passierte,! dieser Tage unsere Stadt. Die Gäste ver-iveilt'Ni etwa zwei Stunden in unserer Stadl und setzten sodann d-ie Fahrt nach Italien »ort. P. Eine Kuh wirft drei Kälber. Eine .Kuh des MühleilbesitzerS Paul Pintscher in Pobrc-^ie bei Ptui hat diesor Tage drei Kälber geworfen. Die Mlber sind normal entwickelt und im besten Wa^tum begriffen. p. Reifepriifnng am Gymnasium. Unter dem Borsitz Univ. Prof. Dr. .K o S aus Lsubljana fanden in der Zeit vom 13. bis 22. d. die Reifeprüfungeil mn Realgymila-sium statt. Die Reifeprüfung haben erfolgreich bestanden JoSko Antauer, Konrad Bac, Wilma Bebler (befreit von dug befreit von der inünd-lichen Prüfling), Sretko Vodnik mld Oth mar Saria. Vier Kandidatcll haben Nach prüfungeir abzu^legel,. Freitag, N. Juni. Ljubljana, 1-^» Schallplatten. Iii Nachrichi. Natioli.alvorlrag. 19..^» ^challplatteu. 20.10 Frauenstulid('. Di^' Toninstr.i mcnte (Funlorchester). — Bcos^rod, Orchosterkonzert. M.W Stunde d. '<> Frauenstunde. Sch. Vortrag. i7lii» .'^tonzertstuilde. 'lieisetieriait. «> l.^t'onzert der Wien^'r ^taatsoper. — Bcrtlu, li-s Walzerfröhlichkeit, ls) .<>lzrfolge. ^!ie ber glücklick), aber gesund. (Eine i'tava'Vii Apotheke für Seele und Leib). — Brcs!au, 17 5konzert. 10 ^'ouis Trcnker spri-i t. .Heitere Stunde. 20.10 .^^örpiel.__ landsender, 17.50 Unsere schönsten Lied<^r. II» Schallplatten. 20.10 !^tollzert. — Leipzig, Großes Wal-er-Potponrri. 1!) Musik ^^uiu Feierabend. „Ter Freischüt.z" (au^, ''.'r Dresdener StaatSoper). — NÜinchcn, Un terhaltungSinusik. 19 Wilhelm Vnsch schreit'! Briese. 20 Mrlzertrümpse. — Prax?, » Deutiche Senduilg: Mitielschüler siust.'n. Nachr. .20.30 Lisz't-Abend. — Parl-j, !.'^ '2' chesterkonzert. 20..'^ Konlödie. ^ Veroiniit:-fter, 18.45 Neisevortrag. 20 Populäre Mun'. — Drottwich, 19.30 Bunte.^ .'»tenz'rl. 2-Xl.') Kompositionen von Ä!ozart. ^ ^^ondou, Orchesterkonzert. W .s''l^rsv!el. MeUund, 18 UnterhaltnllgSnlm'ik. 20..'Q >tlavieriru ^^ert.— Rom, 19.20 üou^ert. 20..'i.'» Opereit.'. — Budapest, 18 Vortrag. 2l) I^tammerinin'ü. I^ndsunk des Auslandes Der von der Marcolli-Gesellschaft in inallah bei Jerusalem errichtete 20 Rundfnnllender, der sich auf einen, 29!>i> Fuß über denl Meeresspiegel gelegen<'n 5)il-gel, etwa 1000 Meilen nördlich von der Heiligen Stadt, befindet, l>at vor kur.-, ui sem^n regelllläsjigell Betrieb ansgenomm.i!. Er sendet auf Welle 449.1 nl. Es besteht di<' Absicht, die Sendezeit vorläufig auf ^tun den täglich zu beschränkeli, ulld zwar sollen inindestens 2 Stun^n wöchentlich fiir Nüc! Übertragungen ausländischer Sender, iliSbe sondere ägyptischer, verwelldet lverden. Die übrige Sendezeit verteilt sich gleichnläßig auf englische, arabische illld jüdiscs'e Sen düngen. Nach der Zeibschrift „Haut Parleur" ha den die USA im vergangenen Jahr Rundsunkempfänger in einen? Gesamtilvrt von 418,800.000 Franken ausgeführt. An zn>e! ter Stelle steht .Holland mit :i8S,800.00>» Franken, gefolgt von Deutschlaird init 15>!> Millionen <>tX).l>00 Franken. Jil Europa vennochte die holländische Funkindustrie so heißt eS — dank ihrer hervorragenden BerkanfSorganisatioll ^lltschla?ld l'on der Spit^' zil oerdrällgen. Apowekennachtdlenft Donnerstag: St. Anto,lius.Ap.o!l>'ke (Mag. AldaneÄe) lMd Sv. Areh-''lpc»tl)eke (Mag. Vidmar). Freitag: Mrrias^ils Apotl^ele lMag. uig) und Mohren-?lpot't>^ (Mag. ^^Viiier). Mribor Zeitung" Nummer 144. e Freitag, den SS. Juni 1936. Dlt WeNwarmmättte Ä? anhaltr unAunstiA; im K^ten des Baumwollgürte^ls haben zu reichliche Niederschilä<;e ei-ne weitvr« V^-fchlechterunss der Ernt^ mit sich gebracht, während im Osten die Trockenheit nur strich)r^ife bchoben wu^ide. Da die stanstisch«n Nachlichten iiber den Baum wo sl markt terhin gilnftig beuricilt werden, herrschte auf den Märkten rege Kau^lirst. Der PriZls-üeffcruugsprozes wurde durch umfangreiche Dliclttn^gen cnttäufchtei.- Baifsiers noch verschärft. (5s notierte anl ?^re!tac, Oktoberli-'-ferung in Newyork 11.45 (nach U.lz; .viontag), in Liverpool tt.12 (nach 5L4). >die Feld^irftandsbi'richtc aus Aegypten ebcufalls nicht die besten sind, machte nch auch fiir ägyptische Baunuvolle verstärkte Kauflust liemerk^r. Zakellaridis, Novomber licferuug. ftieq im ^iy zogen >iAch etivas an, doch hielten sich die .^rurcb^'ssernnsicn noch in »vcsentlich engeren l^renzen. Das ö st e r r e i ch i s ch c Zpinnersar- tell nahni Freitag nachstehende (^rnpre'Ä-erhöhlUMn vor: Mako uiu 8, Halliame':'kc> um Snrat um ö und Bengal um 4 (^old-grosche?, das ^ilogramni. Vet reibe: Die undgünstigen Witterungs-verhält^ i^ie in den UTA uud Ä'almda sowie Klagen i'iber In selten schä den 'iilMen auf den Mizen-markten zu umfangreichen Wufen d.'ö .^u dels und zu zeilweisi: überstiirzten Deckungen der ztontermine. In den Ernteausfich-ten in Europa i^st in den letzten Tagen keine wesentliche Aenderung eingetreten, der tSWSlWWSSSWSSS Schnitt dürfte jedoch in den meiste-,: Gcbie-ten um etwa Kwei Wochen später als nor« mal beginnen. Am Freitag notierte Jul-ilieferung in Chi oago (imch 8ÜV« am Montag), m Atn-mp«g 81^ (ni^ in Buenos Aires 10.15 (-nach 10,07) und i,, Liverpool'5/11 (noch t>/7)^). Imker; Die aus den europäischen Anbaugeb'eten eingetroffenen Rübenftandsherichte lauten durchaus befriedigen. In Washington finden derzeit Beratungen U'er verschiedene Zvll-maßnahnien statt, deren C-rgebniS vom Markt mit Ungedul,d erwartet werden. Der ZlUckerpreis blieb in London fast unvcrü.1-dert, d-as heißt für 4/7 für Juliliferung, der in Newyork schwächte sich von Z.'zö «ltf L.?^L che in Neivyork von 4.58 auf 4.39. Kautschuk: Umsätze und Preisschwantungen hinten sich in der abgelauseilen Woche in sohr «u« gen Grellzeit. .Handel und Industrie decken nur den Bedarf für dic unmittelbare Zukunft, halten sich jedoch von Abschlüssen auf länger« Gicht zurück. In Loildon wurd2 Frei tag Jultlieferung mit 7 drei Achtel (narf, 7 isieben Sechzehntel am Montag), in Newyork mit 15,77 (nach 15.71) gehandebt. Metalle: Auf den Metallmärkten hiolt die ;>«!drückte Stimmung auch in der B?richtswoche an. Der Knpferpreis schwankte uälh« r^nd der ganzen Woche nur um 5 DHilling per Tonne. ?luf dem Z i n n in arkt loar die Preisentnncklung bis Donilersdag nach abwitrts gerichtet; die Unsichorh^t bezüglich «de» Schicksals des Zi.nnlarteüs mahni zur Zurückhaltung. Der Preis erreichte am Donnerstag mii 177^ fü? Termin« und mi: 17«>« für ^ssoware einen lleuen Tiefstand; Freitag erfolgte eine bescheidelle Reaktion. Blei konnte feinen MrAstand gut be-hanpten, Zink bröckelte weiter ab. Der Preis k^i»r Silber blieb in Nvwhort lM« veränidert 44 der tn Loirdon sm»! im Lause der Woche von 19 sieben Achtel avf 19 sieben SechS^ntel. Börsenberichte Ljubljena, 24. d. M. Deviseli. Berlin 1756.06—1760.95, Zürich 1424.22_.1431.29, Lndvn 219.17-^221.32. Newyork 4342.15— 4378.47, Paris 288.tz7—.290.11, Prag 181.0» —82.16; österr. Schilling (Pridatel«rving) 9, engl. Pfimd 24«, deutsche Clearingschecks 13.9^. Anigreb, 24. d. S t a a t S w e r t s. Kriegsschaden 37(^—0, per Juli—Dezember S60—0, 4 proz. Agrar .0^9.50, tz proz. Beglnk Y9—7 Proz. Jnv«stition8anle^^ 82—0, 7 proz. Stabilisationsanleihe 0—83, 7 proz. Blair 76—76.^; Agrarbank 233-^ 235. dvkte. Schwierigkeiten bestehen lvdc ch in der Frage der Fattuvenbeglei<^ng. Mährend Ml Verkehr mit Frankreich und Algler der Clearing gÄt, werden unsere Warensendungen nach den französischen Kolon en. vor allem nach A^rokko und Tunis, mit Devisen kezahlt, vi« allttdingS z»lr Abtragung der anderen flnanziellen Verpfl'chtungell Jugoslawiens in Frankreich verwendet werden. Es handelt sich nur darum, in d-n stehend^ Clmring auch d^c französischen Kolonien einzuveziehen, wohin nich! unbedeutende Warenmengen »»erfrachtei 'Verden, ivodurch die CleaÄk^schvld «rscher abgestattet würde. Es handelt s^ aber auch darum, in den Eleari^ andere Zahlungeil ein-zuflechten, wie d.« Uebevwejsung der rieflgcn Gewinne deS frangöstschen KuPferÄeryiwer-tes in Bor. die allein Högen 100 Mtllioneit Ml^r ausmache,^ In diesem Falle wäre unsere CloarillgschuÜd in Frankreich casch abgezahlt und der SogensMge Verkehr ki^te stch normältsieren. Me Belprechun-gen wel^n in dieser Abichtung forlgesetzt. Negerer Warenaustausch mit Frankreich Die Bemühullgen Deutschlands, nrit den Balkanlänidern und insbesvlidere mit slawlen, regere HnndelSbezishungen zu feil, die darauf hinauslaufen, die gegenseitige Einfuhr zu erhöhen, bewogen nun Frankreich, di^enl Beispiel zu folgen und sich ebenfalls zu einer !?^oifion l^r bisherigen .^^and^'lspolitit unserem Staate gcgeu-über zu bekenneli. Der jugoslmvische Aus^-handel mit Frankreich war bisher stets passiv, sodaft der gvgenseitige Clearing zugunsten Frankreichs berc'its aus Nlnd 100 Million'im Dinar angeivvchsen iist. ivesh^rlb die französischen Importeure auf die Flüs-sigmachullg d. eingezahlten Faktuveniheträge etwa 18 Monate wartill müssen. Z^rtreter der sriinzösilcheil AuhcnhalldslK' stallen sind bereits in Beograd e ilgetroffen ttltd leiteten Besprechungen zwecks (!^rhöHung der ge-genseitigen Aai-enanS'nhr eln. Fra.lk-reich erklärt sich bereit, größer^' Getreide-, besonders Maismenge« von uns zu be-zielien, aber auch lku^er und an^^r« Pro- X Bor der SinbewgUng d<< Gparkaffen« gesetzes. Nach Veograder Meldungen wird tn der kommenden Parlamentstagung der Geschentwittf über die Gparkaffen, der im Borjahr den interessierten Kreist zu? Mei-nungS^ßerung vorgelegt worden ist, zur Bes^uhfassung ei,»gebe«!^ worden. X PferdeUefttungen mtzh Deittschlattd. Da die deutsche RsAeruilH voi:lAufig ein EtnfuhrkonttnsM für lÄV Pferj^ aus Ä^eut^chland ewg»räu«t hatte, traf dieser Tage ein Händler in d« Wojwodina ein ulrd kaufte probeweise 190 Bauernpferl^ für Norddeut-schlalld. Sollten sich diese Pserde bewähren, werden auch die restlichen 1400 Tiere angekauft werden. X Der jNg»slawilche E»chW«i»eabsatz in Deutschland ließ bisher zu wünschen übrig, lusbi^ondere in letzter Zeit. Nun wurden lnit der Reichsvegierung Besprech-lmge« zwecks Bewilligung eines besonderen Ikon-^ngen-ts für Mgoslawische Schweine eingeleitet. X In Liquidation befinden sich die Pe-troleum-Berkanfsgesell.fchntz»nyGn e>O» X»ritßn»lU »la, .tneen tlsdeii. kZetm Vsrl»g»en IlallZieii v^erclvtt ^te vor 6vr 1'iire zi>vei iincjeii, äi«; 8le l)et?lejtvi» »ollvli. Nie Iu?Z8en mict, xuerst kedvn, uii<^ äsnn reisen d^ie eine Ilulke Stunäe später.« »lZc>vilj, Wn8 aker clie ^utkitvt: clie nur ^e^telll dakon tietrikkl, inöclite icii izie bitten. enttt7.te. setne Kameraden Iierbel rnken, änmit 8le 2ncli mtttlören »ollten. ^orttios und ^v.'^rken die >Vl!l-keI 7U7 3elto. «cNIepp tt:n jecler vineii ?tuIN liertiel und i>i?erlicsteii 5!cti itlrer dlLUkieräe. »öie xvereLi»n« tivr Xarckinitl >vtedukt Sie dort r^itilvknnnnen ^tncl. ^Verden ^ic Ijttckint;I>ul» v. Lminen^ Äarauk Äuknlerk «AM mactlen.« «lxte »äsL cler Neri?vs Nitetl äem Oististaki äer vismsn-ten. Äon er mir in liiö LeUulie seiliebt, ilbsvlut kein Vertrauen'meilr ?u mir tiat.« »Vtv5inml clretlt e!i 8jeit ear nlclit clar-um. sein VvrtrilULN gewinnen. Lio 8vl len siell cisfeii alz» l^nterkAnäler vorstel-len.« »lcil die ^nordnlinsen sinii nen/^ ;:enuu dekoltten.« »Sie LUelien alL0 Ouel^iuLiiAM auk un«l !i«eön ilim von mir» iek iider alle 8ei-vs Vorbereituneen tksnsu unterriclitet bin, 6sö mieil äis (iesotlietite aber nickt lceraäe tivsonckors deunrutiiet. äa ieil kest entscillossvn bin. die Kvmirin rücksieiitz» los ins l^nxltick 2U stürben. sobg.Iä er nur einen I'ineer rütirt. Lio kvnnen n<.'«ienb?i füllen I»L5SN. (lab ja Seiner Qnaäea in cler Lile einen rsciit >vlLktixon örief sm 6el In8el I^ee veree88en llat — cienil 6or Nerxoe ist ent>vec!er toll — oäer >vuiiii-8inni? veriietit. unci öa?: letztere i^t cku^; ^Vadrsekeialictuite.« vertag, den 3V. Jvni IM ^laeeilieit ^ lestsDttit«» Groteske« Vinter ANmde«»ew / Viele Testamente reif z«n Ämfchreiven / Sehvren Soit^fche in Beöa>ini»anfialten? Mich «inor Mrordnutng des deutschen ./telchsjulstizimnrfters sollen alle, die v^r dem 1. Jänner 1W1 ein Testament errichte': un-d »nrtUch hinterlegt haben, durch ein bchö'chll-thes Scl)reiben zu «der Erwäxsunq angerc^r werden, ob es mcht vatsam sei, das Vermächtnis u-unmehr zurückzunehmen. Wie alt wird ein Testament? Äirlatz zu dieser Verfügung gab wohl dic Fcsdstellun'g, daß bei den Gerichten ans No--tariaten inl Mnzen Reich noch zahllo'c Te-stmnente aufbewahrt werden, d^ durch di« Inflation und BerniögenSumschichtunq der Nachkriegszc'it längst gegeirswndslo!? sMor-deil sind. Iili Mgeiucinen erreicht »cdeZ min lick) hinterlegte Vermächtnis eine „Altero-grenze" voll 54 Iahren. So laugc lM'.d nämlich jches Testanient nach denl Vu^^sta-lwn des Gesetzes vom Tage der Einliefcrung an zur Nerfiigung der Erbberechtigten gehalten. Die ineisten Vermächtnisse finden zwar ihre natürliche Erledigung durch die Todeserklärung des Erblassers, doä) lonimt eZ au6) vor, das; eine solche nicht erfolgt und eine Teistanlentsvollstreckung nicht beantragt wird. In diesen Fällen ruhen die schläsali:'-schlveren Dokumente volle 54 Jahre in den Tesbanlenti^archlveil der Behijrden. Man hat gerade diesen Zeitraum gewählt, da dein Bürgerlichiin (.^csehbuch schon ein ^<^6)-zehnjähriger ein Testament errichten kann, nach weileren 54 Iahrell jedoch deo.'lt.z sie».-zig Jahre alt ist. In diesenl Lebensalter Horben ^?der naä) der Ansicht des Mietzi^ebers schon die meisten Menschen das Zeitliche gesegnet. Sind die 54 Jahre jedoch versii^ichei^ — in diesem Jahre sind die 1^2 emgelie-ferten, no6) nicht erledigten T^stanicn'.^ an der Rei'l)e — so erfolgt die „stille Ve''kündi-gung" der Vermächtnisse. Da die Cr'kiberech-tigtcn in den nreisten Fällen bereltH selbst lärigst vevstorben sin!d, lMldelt es sich hier« l'ei gewöhnlich lediglich unl einen f^l^^mellcn Akt. In Berlin allein werden alljährlich auf diese Art etwa (>00 bis 7W Testaniente erledigt, uni die sich niemals jemand iZefj'un-mert hat . . . Erbauseinandersetzung mit dem Revolver Tesöaimente und Stiftulrgeil enlspringen »tlcht immer dsm Willen des Erblassers, sei--ne Fanrilie versorgt zu wissen, sondern auch nlanchmal e-inenl Zerwürfnis mit den Angehörigen oder einer sogenannten iiren Idee Es ist in derartigen Fällen schon oft geni-äg zn blut gen Fa>milicntragi>dien gekonimen, die Verwandten testamentarische Bcstim-ttlungen dieser Art natürlich nicht anerlen-Neil wollen. So hat erst vor einiger Zeit der Sohn nn.d Erbe eines gewissen Es)arleS Vrading ill Newport in England gleich nach denl Vegräbni'^ den Testamentsvollstrecker ailgerufen, unl iilenirtllis von deni Vermä6)t nis seilles Vaters zu erhalten. Der Tesw-inentsvollstrecker erschien baranfhin in der Wohnm^ des jungen Brading und ga'i ihm den Inhalt des Dokuments bekann-r. Bei der Verlesung des TesdanleiitS, durch das er sich ossenbar sehr benachteiligt fi'lhlte, wurde der „glückliche Erbe" nun von einer derartlgen Wut gepackt, daß er zwei Revolverschttsse ans den Testamentsvollstrecker al^gab, von denen der erste z^^var sein Ziel verfehlte^ der zweite ledoden des ZinlN'erZ liegend auf. Bvading hatte sich !n seiner Berzweislnng selbst e^ossen. Das Testament des Landstreichers Ein :vellig tragisch verl^anfenor. doäi da-slir umso groteskerer Fall wurde iin ver-gatlgenell Jahr anläs^ich eines in London verhandelten Prozesses bekannt. ES stellte sich hierbei heraus, das; der verstorbeile Sc-gelsport-magnat Sir Dhonras Lipton die Manie hutte. fortlauseird neue Tes'.a'nente von .'»u verfasse.'. Ermnal macl)te er gleich zioei Tostanlent<: all einem Tag, beide siMen viele Serien Akt-nl-papier. Äeser Fall wird jedoch noch üücr-boten durck) das Testameilt Miklioneil Äilar geschätzt. Das Tcst'l.iment winde dein 'Z^achlaßgericht in vier dickleibigeli Biinden vorgelegt. Ungehenres Aufsehen erregt« erst kürzlich in Bainford. einen: kleilien Ort in Ei>aushälteriu nild ilieitci..; b?deu-teiltde Beträge deiu Postboten Schili'.iilanil, sowie ciirigen Arbeitern und Fuyrlentell, illit delielt ^r Erl^lasser iil Berührnng ge-soininen lvar, zufielen. Sogar den .Kiicbenzettel für Speisltngen hinterlassen Ein getreues Spiegelbild lllenschticher Schwächen ulld Eigenhelten geb?n auch die .Akten des Dezernats für Stiftung!>iocseii der ^ Stadt Berlin. Trotz alter Verlust'e durch die ^Iirflation l^rägt der (v>esa!nlwert dcr Stiftnilgeil der Reichshaup'.stadt heute noch ruird 3!» Mlll. RÄc'. Die Stiftungen vertei-i lell sich inl einizelllen auf Gruiidbesitz .Hy-pothetell. Aktien und andere Wertpapiere. ^Alleill der Gruildbesitz unlfas^t 4ü Wol)nhäu-i ser mit 1^i'.. ^ i So hat vor etwa hundert Jahren de^ Geheime Stmitsvat L'Abbaye für lvll Bedürftige des dainaligeil alteir Bel-lin eine 3llf-tuldg ausgl?setzt, die init der des l^e'?eiin!?ii Staatsrats Ludolf dazu diellt, an scocili burtstvg des Stifters 150 bedürftige Meli-schen zu speisen. In seinenl Tc-sbaulelit hat der Geh^lnle Staatsrat einen ^tücli^iize'.tel hinterlasseil, der die Speisensolge 'il allen l Ei-nzelheitell genau vorschreibt. Zu dcr Spei-' i'ung lnuß ji'des.mal der Geistlir^ Num- melSburger Arbeit'Zchauses erschoinell und eine Rede halten. Sodann gibt es Suppe, Päkelklanint, Erbsbrei. Saue^rallt, .v^innpott und eine halbe Flache Weiil, sowi<' !>tafsce und K-uchen und schlies;lici) auch -irvch für leden (^st einen halbeit Taler. Eine noch viel lnerbwürdigere Bestin:-'iiilng enthält jedoch das Testament des .^ta-us Mannes >Mns Boller. der der Stadt Berlin ein Vermögen von zehll Millioilen M.nl liinterließ, das allerd'iilgs durch Ini'la-tioil allf dell zehnten Teil herabg.'licindert innrde. Der Betrag wurde wunschgen-.äs^ siir ^tadtvers-chöllelullg, sowie für die ''Anlagc von Blanden und Sportplätzen verwendet. Soweit lväre alles in Ordllnng, welln Bol-ter in selllem Testalnent nicht auch - »lan sollte es nicht für inöglicl) halten — den Bau voll unterirdisäieil .— Bcdnrfi'.isanstal !en init cillenl GlasbclMlterfries ail der Wi.md Ulld lebenden l^oldfischeil dacni. „zur Fieude des Beschauers" gefordert hätte. 7^n dieser Hinsicht hat die Stedt naittrlich eiiU' bessere Verwendung für das gute ^'^inusit aiil (^>rabe. wünschell. Ulld selbst noch durch ihrell letz-tell Witlell für cinelt frl>h1ichell Leichen-schnraus Sorge tragen. Groteske,l iil Tesw-inenten — wie sie auch unter de,lell zu finden sein mögen, die irach der Al:or.',nung des Reichsjllstiznl'nistcrs — bis znni lj0. Sep 'elllber ZMi gebühr^'nsrei — iinnnlehr zn-rüctgenoninleil iizerdeil solteil. Der ewzise Wunsch. Mlltter szuiil Zungen Paar, das anr die .^^ochzeitSre'se gel)t): „Kontnlt recht gesnnd w eder heim und — ' initeillander!" ! Der Fachmann. „WarllNl verprügelll Sie 'den Jungen iricht, lvenll er so schlecht ist?" — ,.^s geht nicht, er ist der einzige '.in .^laiuse, d<^' den Radioapparat reparieren kann." Ruvolari gewinnt „Großen Vreis von Ungarn Am Sonntag wurde zum erstenmal auf der äu^rst kurvenreichen Rennbahn im Stadtwald bei Budapest der „Große Preis von Ungarn" ausgesahren. — Bei diesem Rennen kam es weniger auf die Spitzengeschwindigkeit der Wagen an als vielmehr auf die Kunst der Fahrer, an die durch zo>hlreiche Kurven höchste Anforderungen gestellt werden. Der italienische Mei-fterfahrer N uv o la ri konnte mit dem kleineren Alfa-Routto-Rennwagen in einem h«rrten Zweikampf mit dem deutschen Auto-Ünion-Fahrer Bernd Rofemcyer knapp, aber sicher das Rennen gewinnen. Diesmal gra. tuliert Rofemeyer (links) Ruvolari zu seinem Siege. Bor 8 Tagen aus dcr Eiset war es umgekehrt. (Scherl-B il de rdien st.) So»?/ «toatsmeWerwaft M SW»- Mhm ÄelMimvf Nach länge vor Itnterbrechulrg geht am dl. und 12. JA'bi in Maribor wiederuill eine leichtathlet^.sche Ätaatsmeisterschast in Szene ilnd zivar wird der Sportklub „/.eleMiWr" die jugoslawische Zehnkanlpfineisterschair 19.'Äi ziiin Anstrc-lg briirgeii, der sich ein in ternatioiiales Iunioreilme.'t'ing anslilche:l ivird. Das Protektorat über lieide Bei^aii' staltuidgeil hat die Mariborer 'Äadtzeineiilde i^b^rnonliiileil. Das Programni sieht va.r.-^ a iil v tag ab 17 Uhr: ^^ausen llk» Meter, Weitspruiu^, .'MX» Meter für Iniii^nen, .''lugelstokeii, Sdrafsel M) und KX» Meter für Iuiiioreli, Hochspruilg, Meter für S^ilioren, Meter. S o n il t a g ab t.Uhr: ll<» Meter .Hiirdeit, NO Me-t^".' für Junioren, Diskilslversen, Weitsprnng für Iniliore», Stabhochspruiig. llK> Meter für Imlioren, .'^lugelstos^eii siir Innioreii, Speerinerfen. Speeriverfcn für Inniorei,. .Hoclispruilg für Imiioren, lüllu Meter, M.'ter für Iilnioren, Staffel viermal NX» Met-er für Junioren. Die Wettkäinpse iner-dtil iiii .,/^elezniöar"^Stat>!on ausgetragen, /'^ür deil Erstplaciertei? des Oltiinpischeil ^'ellntamipfleg l)at die Stat>t>^eiil^ilide eiiiei! wertvollen Pokal ausgeschrieben. Der Bej! plazierte von Marilior erljält eiileii Preis V0iil veranstaltenden SZik. „2elezniear", inäl, reiid die sechs erstplacierten '.'lthleteii Pla ketieil bekomineil. Annloldungeii sind ln-) znin 1. Iil>!i ail den 7ultwstawischen ^^^eich: athletitveroaird, Zagreb, (^iiilduliecva nl. bziv. eiile .'»topie ail deii Ziit'. '/eleziiit^ar, Ma ritwr, Staatsliahniv-ertstätten M rick>teil. Tennismeifterschos! de« Draubana«s Der Sporltlnb „Ilirija" iii i^'jublsana liriilgt anl 2^. ilnd 21>. Juni die Tenni'7 li'.eils^'rschaft des Trant?ailats >ilin Auslrag. Es sind fi'rilf Kc-ilknrrenz-en an'^ geschrie^'il und zwar Herren iiii^i D'iiiieii eiiizel, .'^^crren- nnd geinifclM ?i>ppel lo w'.e JunioreiieiilzÄ. An der Spitze d?-!^ ?i!r ilierkolnitees steht Direktor ".'liit. o ii ( a n. AiiWeldnngün sind bis zuni Juni. 1'.» Uhr, an die Tellnisscktivil des ^poril'.nü^ „Ilirija". Ljubljana, Eelov^ka cesia 'U' richteil. Die Verlosuiig findet anl 2l>. d. uiil 21 Uhr in den ^i'lubränineil der „^^lirij.^" statt. Star^tberechligt sind beiin Iu.^o'la.oi schen Tenllisverband verifizierte Sp'cler, !>ie ihreil ständige,l Wohll>sitz inl Bereiche dahl vo>i Beograd trat iil Biselsko Ml Ulld besiegt^' dtie doi-tige Mp-rt^rtanz mit 5 : 2. : In Ofijek sMng d Filsiballmuder' kanipf brachte deil ^^legyptern eitleil verdieil teil Sieg. Das Rückspiel filldet ill ^firiro statt. : FranMfche Schwimmer in Iugoftaim- en. Ini Nahineil eiiles Sct?iviiisiilN'tiilg'^ der Sutiaker „V^ktli-ria" lrned ail^ch eme Slimmn „K»ribor Zeitunq" Nummer 14.' Freitag, d«n 26. Juni 1935 merauSwahl aus Marseille an den Start g^-hen uun auch die Wn'pf^' 'n, Tameneiuzel sowic in den Dov-^'elkonkurrenzen aufgenomineu. Eine Ueber--raschung ben'itetc die Kweitbeste Amerikane-rtll ^ >1 t t) a n. die von der Deutschen Horn nlit tt:?, 7:5 geschlagen wurde, llnter Atts^ieschiedenen befi,?d^'t sich auch die ''5nlil>^inderln 5criven. Im Herrendoppel siegte st u k tt l j e v l ö mit Fisher als Parti,er gegen Kin'gsley-Lysaght viZ, 6:2. L.li. l'.:t.Diagegen un teclac^en (^aSka-H^'cht gogen T-rawfoi^d-O'Uist lj'.'i. 0.L 7'ü öttt/eeesei»a« b. Die Frau hat Ihren Stolz und mit 'liecht zu allen Ioilen auf schöne Wäsche gesellt; ii>urde früher dami't >)ausfrauensin'i, Flcls; und ^(-»iiudfertigkeit gezeigt, so w:rd von der Mode heutzutage schön gestickte Wä-sch? direkt gefordert zu all den zsart^n, «d-uf« tigen Gewchen, die nmn sür Kleider und Blusen vc'vwendet. Ttrand u^i^ Wasser vcr. langen ^au6) fesch.' Bad^'an'zllge, die man sich nach schönen Äl'ustern n^it ivonlg Kost«n loicht selbst "nnfertigeu kann sgchäkclt oder j^'ftrickt). Das >^ulihennat ist es ein ?kalnamburgiWn Welt^Wirtschakts-A'chi'v, ve? erschien. Für Gangsterinethoden ist in Deutsch „Deutschland und der Gltbosten", .»Kolonial frage gelvinnt an Bedeubung". „Ottawa alS iveltwirtschastliches Ordnungsprinzip", „Nn Welthandelsklub der Nationen", „Kolonlal-macht Portugal" Mw. Ämk«»». 9 >^'oknunjxeli. Lu-te VersinsunL. bilttest um Zlv.Ovg bsre Ksssa ?.u verlesen. ^l!r. Vorv. 6^ tivrrilctivr !4 ^oek, er. Läelobstsarten. be^kei' Lrtrsx. KI. ^Veinearton. XViu. 2srej. Villa. 5 Ämmsi-, ZaÄ. olsene >Vs85erIvitune. ll)jn 32y.ll0v. I?sl?ib«n zusammengerollt und ge-bullden. Die Kalbfleischrollen werden auf Speckblätter in eine Kasserolle gelegt, von allen Seiten angebraten, unter langsuuler Wasserzugabe weichgedünstet, dann in Scheiben ausgeschnitten und mit Saft Übergossen angerichtet. Vorkaute LedlstÄmmsr. Ielllvknso«el. Kästen. I^eldseküsso! (neu). (Zrammoplion. tlol^kylier un6 1'!5eke. Verv. cö86 .. p m«r mit separ. Lln»»nT. frttk »tllell uoä kA iilr Slom-Kek-/^iiclenken veräen vei SskliL ^leksanclrova L. 43. »utiionommen.__dsA ^llNLvr««, braves ^üÄcden vira für Osstkau» ilesuc!'». ^ucll /^ntänxerln. /^nziurrsxcn tiel l'sö^valä. Zelinelöerin. T'rx Lvodoäe. t.S7K dosueiit vrelÄmmorvotiouiiU in l- oäer Z-famillenvills mit allem Komfort u. Osr-tendenlltrun?? ab I. ^usust oäer 1. Leptomber tür lcinäer losos Lliepaar (Pens.) l-inkss vrsuutor devor^uxt. ^ntrSee erbeten unter Lt.« »u lUv Verv.__S5Z7 Luclie möbl. Nmmer, -»trvn« «spar., mit IZsäezkimmerksnlit ZIUNS. ^nter »8»i!»»r!srt» SN ll!e Verv. ^59Z ttvrr»ed»tt»Ilttebtn. 36 ^at»re 5ßUrNl»ii z^um Linkockbo bli verziert. In une-küuilütor Ksule irltimerlv In ?»«rvd sucbt eins ln cklassm f'acb su« vor. »iorte. illnke. jitnlreks V,r-kiiuleria mit »n^onedmeu ^eulZeren. Offerte mit l?öto-renken u. (ZekaltsanspriZelien SN Pfop»ran6» ä. ä.. ?»lrred, ^elaölLev tr« S. unter »I^sr» kumerila«. K58? SelbstKnöiUe 8trl«f!n virä »ukienommo». ^n?ukr2»«n? Kriisniö. Hotel »k^ovl svet». JurLtLeva ul. 655.? lunzer l'ued« sulrv'.sutoa. ^bliolvn Kopit»rjevs 11. SS94 >Xut05 U8V. Kopaliilca 20. vor mlew, n->b»c>>-r> S-Än-, >4 Kuil^/^riscttes s/^o pooczv«^ >"______________«orei. iW'r^vk/^m' .^om^disicoo Scliönv Iv«l»lwmervoknunU im Zentrum äer St»ät »b .luli 2u vermioten. ^n^^tluken beim NsuLmeister. 's'aborüka ul. tt.____________bS7^ Leiiönes, reines. souniLe« Ilmwor 2u vermiotvn. ^Sker-Levs 17.______ ^.>^73 Kleines K»dki«tt. rein, mödl.. SN rutllxen Herrn l^u erxe ?o«l>sor» twl ,vt»cb«v Lplit uv«I Ou- brovnik xelvjxov, l»t oi»«r clor »edLaitvv Ortv ^ittvl6» iit >m . f«l>«i, srb««t. »»«»««proob»»«» »u» 6«i» Ämmem «tir«« mit ia« — Air«»» verii^ üt»«r >^oi Uroke (»«» 8»u«!« uvä d»t Ab»r 4s »eböov mo6«n» «vU«» nellteto Limmer mit fli«L«n^om k'«n,>oa vin 50 - uvil 70 -. 651«- den. Vrbanova ZS II. «»578 »«ridor 5 47 oui^cn osKxi^ Si. I)'ell ili-tti daü l^las entgegen un^ horchte uuf das !>Uingelu, das von den beiden scrn ausging. ,.^eht können S'e reden!" sagte sie, nachdeiil si^' da^^ Mas zu einem Drille! leergelrunkeii l)atofsnung, Frau Ellh!" D>is ^'ach'n. da>? sie ausstiesz, n^r brutal iilw nllv dnrch den Blick geuiildert, niil dc:n sie ihn l.nwh. „Wcun ich auch wollte"^ j)osf<'n. „'.Il'ur eine lx'scheidene Summe, Frau tlnl Nl'ck) eininal einen (5'insatz riski^-cen zu können.'^ „Und wie lwch denken Sie sich diese b.'-scheiden-.' Sunlnie?" fragte sie, ihre .^land zunlct^ies?end. ,/)lllr einige lnindert Mark, (5lly! — Vic-l-leicht tansent»! — (tlly!" bettelte ^r ^»erzw^'i-s<»lt. „Mir bli)ibt ja nichts als eine j^flel, u>l'nn Sie ,?ieln' sagen!" Aie slii^ znsaninn'ngekanert in ihreiu Smhl ltnd i'chien nachzlldenken. „(willentlich sollte ich nicht — weil Sie im l^rn»^ genom'N«^ schnld sind an allen?." „An was denn?" fragte er n?it glasig gewordenen Augen. „An allem", wiederholte sie heftig. „Ich ivar leidlich gliicklich. ehe ich sie kennenlernte. Von deul Tage an, wo Sie mich zium ersten Male au den Spieltisch schleppten, datiert inein AbivärtSflleiten. Imvohl!" rief sie un-bel)errscht. „Mein Abwärtsgleiten. Oder fllaul>en Sie, daß ich nur deshalb von »uei-nein Mann und nwinem Äiilde fortging, weil ich einfach aus künstlerichen Motiven heraus nicht anders loniUc? Lachhaft! So allgeivaltig ist der Zauber msiner Stinlmo nicht, auch nicht mein Bedürfnis, mich beklatscht nnd bejubelt zu sehen. Aber »ch konnte einfach nicht inehr ander«! Wmn tch in eine Stadt konlme, ist meine erst« Fr<^: „Wo wird hier gespielt!" Nnd ivenn's nur eine Spelunke ist, ich muß hin. Schon n^ah-rend des Singens ^verde ich nervös, weil ich statt des Notenblattes bereits die Spislumr» ken zwischen den Fillgern halte. Vtan t'^iun niich einladen, wohin man will, ivenn ^^icht gespielt wird, lehne ich glattiveg ab. ist das, Baron. Und wi^'nn ich tnich jetzt rächen u>otttc", ihre Augen schillerten ihn böse an, „gäbe ich Ihnen ein Pnlverchen in Ihren Wein! Nur d^mit ein Verfül^er iveniger auf der Welt ivärc." Er sasi schiof im Stuhl und hatte den Kopf ltach rückvärts gelegt. „Tun S^e'S doch, 8.au (LA)!" „Das könnte Ihn«n passen!", lachte ' sie boshaft. „Alx'r daraus wird nichts, mein Lieber! Mir steht mein eigenes Ich zu hoch, als daß ich Ihretwegen ZnchtlMuS risk'cre. Persnc^u Sie's in Gottvs Nam^n noch «'M« mal." Sie erhob sich und entnahm einer Schatulle acht .Hundertmarkscheine, di« sie vor ihn auf den Tisch legte. „Glück auf. mein Freund!" Die Hände langsam vo,^ den Mien l>och' h^belld, griff er erst nach dem Gelde, dann nach ihren Flingern und preßte seine Lippen darauf. „Wenn es mißgllickt?" „Mehr habe ich nicht", sagte sie achscl-zuckend. „Richten Sie sich «also dartmch." (Lr fand das evfte Lachei, an diosenl Acend. „Das heißt, das Glück nluß sich darnach rich-. ten, ^rau Elly. Aber iv«nn, t»ann ma^' ich »nit Ihnen s)albpart." „Jm anderen Falle schenkc ich es Jhl^en", sagte sie gleichmiittg. Sie je^t. Ich bin sehr müde." Vr erhob sich sosort, sah isld in ilhr Schlafziimner nebe»dan trete« und tnit eitmn Schmuckstück zurtickkounnen. „A'ön nen Sie mir daS veräußern. Baron?" Eö u>ar ein Smaragjdarmband, das sie von ihrem Pater zur BeÄobUl^ geschcilkt bekomnten hatte. Er lvog es schätzend in der Hand. „Es l)at seinerzeit sechshundert Mar? gekostiit", sagte sie ungehalten über sein Zi^ni. „Wenn Sie dreihundert dafür bekommen, genügt es." Er betrachtete es noch iminer und legte es nachdenklich in das Etui, daS sie ihm ent« gegeichiolt. „Ich loill es wenigstens versuchen, Fvau Elly. Sie bekommen sofort Nachricht, nienn ich es losschlagen konnte." Die Zofe begleitete Baron Eycke ^um Lift. Kopfschüttelnd ging sie dann nach TllyS Räumen zurück. Wenn der Herr Doktor darum witßte! Aber von ihr würde kein Mensch etivaS über diesen nüchtlichen .Herr«n'b«»>uch erfahren. 5^er Diensdbote deückt «in A'^e zu. wenn «r gut behandelt und gut befahlt wird. » Vier Tage später übersandte Baron Ehcke dreihuickert Mark für den verkauften Schmuck, sowie wettere tausend als !>tück-zahlung für das erhaltene Darlehen. Er Hütt, in Monte Plück gehabt, schrieb er. zivar kein sonderlich großes, aber es g.ngc wieder. Er Hütt« Elly auk gerne noch „Lebew^A" gesagt, aber die Zeit dränge. Er gedenke sich nämlich bereits Mitte der Woche nach Afrika einzuschiffen. Bittet um ein freundlches Trinneni und dank« seiners«ts noch einmal für alles, das ihm durch sie geworden „j^uatsch", sagte Elly, riß den Brisf mitten durch und stvpkte die Geldscheins in das Seitenfach ihrer Ledertasche. Bier Woe^n später bekam sie Nachricht aus Kamerun. Eycke war voll deS Lobes, es gehe ihm ausgezeichnet. Er sei Aufseher in einer ^pfermlne geworden. . Was ist das schon, dacht« Elly abfällig. Aufseher in einer Kupfernrine. Ein Wunder iibevha-upt, daß er es n^ ^so gebracht hait. Zkurz vor Weihnachten kchrte sie mit '^Nl Flugzeug 'lach München zurück. Frau Schiltte hatte nicht aufgehi>rt zu schrc.öcn. ol» sie es deml wirklich fertigbrächte, den Heiligen Meild ohire die Ihreu zu verlebeiu Anio holte sie ani Flughafen ad. Er wa^ noch etlvas schmaler und noch etwas ernst.?r gowovden. Ä:ine blauen Augen suchten 'ra-gend in den ihren. „Wie ljabt ihr's kalt", ivar ihr erste?, als er ihre Hand an seine Lippen fithrte. „Ich ,verde zioej Pelzniüntel bvauchen, unl nicht zu erfrieren. Waru'u hast du denn die Äeine nicht mltgebracht?" „Eiben lveil es so kalt ist", loar die Er-widerung. „Bitte, steig ein", drängte er, als sie ihn in wortlosem Staunen mit einem Daxchauffeiur verhandeln s«e u. clvo Druvlc vvpqnt>^vrtiiot» I)!rvlctc»r Ltsalco w