Nr. 162. Dinstag am 18. Juli 1865. Die „Lllidcichcr Zcitlmc;" crschcin:, mil Anönaliüii der Sonn- und Fcirrtagr, läglich. mid lostcl sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjiiyrlg n si., hall»-liihrlg L fi. 50 lr., mit Krruzliaud im Comptoir ganzj. 12 ft., halbj. y si. Filr die Zuslcllunl, in's Hau« sind haibj. l>0 lr. mchr zn cutrichtcn. Mit der Post portofrei ganH., unter Kreuzband und gr-drnclter Ndresse 15 fl., halvj. ? si. ^ kr. ÄNstrtionsgedNiir für nne Garmond'SpaltmM ober den Nanm derselben, ist filr lmalige Einschaltung 6 lr., filr 2mlllige8kr,, für 3malige 10lr. u. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertions, Stempel per 30 lr. fitr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. für 3 Mal, 1 si. 40 lr. für 2 Mal und 30 lr. für 1 Mal lmit Inbegriff be« InsertionSfinnpels). ......._______ ^ ^ ^"»"^ ^^ Ämtlicher Weil. A'cr Staatsministcr hat den Gymnasial-Snpplcntcn zn Olmütz Ioscpl, Ncichcl zum wirklichen Lchrcr! am Gymnasilim zn Snezawa ernannt. Die k. l. Landcbbch^rdc für Krain hat die erledigte, dc»n Patronate dcö Rcligionsfoudeö unterste» hcndc Lotalie Vojölo, im Dekanate und ftolitischcu Bezirke Idria, dcm Franz Bcrgaut, Stadtpfarr. koo^ciator von Stein, blichen. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 17. Juli. Wic gcrüchtwcisc mitgetheilt wird, dürfte daS Interim noch im Laufc dieser Woche seinen Abschlnß finden. Die ^teubildnng dcs i'tabiucts soll nämlich eine vollendete Thatsache scin und ist in Abgeordneten-kreisen das Gerücht verbreitet, daß das ncnc Ministerinn! bereits in der nächsten Sitzung vor das Haus tritt. Wic viel an dicscn Gerüchten Wahres ist, steht dahin. Ucbcr das Programm selbst scheint bisher noch das tiefste Geheimniß zn walten, doch be-zeichnet cS die „Presse" als cm günstiges Symptom, daß dc>6 „Vaterland" bcrcitS hcntc Opposition gcgc» das nclic System fiiistcrt; dcnn „ichtS hat dcinsclbcn bis jctzt mchr ncschadct, als dic Sympathie der durch dicscö Organ vcrlrctcilcn Partei, ihr stilles Hoffen und Sehnen, aufgeprägt in der bekannten Ncdc dcS Herrn Grafen Leo Thlin. Mit Vcfricdignng ucr-nehmen wir, daß daö ncnc Kabinct vorwiegend mit den Liberalen Ungarns vorwärts gehen und pakti-rcn will. Das Pallircn wird allerdings zunächst von den Proposilioncn abhängen, welche, wic cö heißt, dcm ungarischen Landtage zugestanden werden. Daß diese Vorschläge, schreibt die „Pr.", an die Ideen der Nechtölonlinuität uud Integrität der ungarischen Kronc anknüpfen werden, unterliegt lcincm Zweifel. Ohne Klarheit über diese Vorfragen zn erlangen, werden die Ungarn voraussichtlich auf die Erörterung von Vorschlägen behufs der Erledigung der Gemeinschaft, lichen Angelegenheiten nicht eingehen. Dieß muß man sich vor Allem klar machen, nnd nothwendig mnß in den» Programme deS neuen Kabincts bereits enthalten sein, was dasselbe bezüglich der Momente der Rechts-lontinnität und Rcintegrirnng der Kronc znzngcstchcu willens ist. Die Schwierigkeit der zn lösenden Auf« gabc wird daher unucrwcilt im Beginne des ungari« schcn Landtages hervorspringen. In dem Momente aber, als der Landtag seine Arbeiten beginnt, übernimmt er auch cinc uucnncß. lichc Verantwortlichkeit; sciu Wirten und Walten kann vcrhängnißuoll, aber anch segensreich für Ungarn und die Gcsammtmonarchic ausfallen, und der Ansgang wird znvcrlässig für beide Theile in gleichem Grade heilsam oder in gleichem Grade verderblich fein. Für E.mcn Theil anf Kosten deS andern läßt sich nichts hcrausgcwiuncu. Möge der Geist der Mäßignng und Stcmtöllugheit die Wortführer zn Pest erleuchten! Mögeu sie bedenken, daß sie in letzter Analyse mit den Völkern auf nnscrcr Seite der Lcitha zu paktircu, uns wahrhaft konstitutionelle Bürgschaften darzubieten haben. 88. Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 15>. Juli. Nach Vorlcsnng des Protokolls und Mittheilung dcr Einlaufe kommt folgende, von dem Abgeordneten Hubicli und Genossen an den Leiter des Handels« Ministeriums gerichtete Interpellation zur Vorlesung: Durch welche Ursachen wurde bisher die Vorlage des Gesetzentwurfes für die Eisenbahn von Lcm, bcrg über Tarnopol nach Brody verzögert und wann kann dieser Regierungsvorlage entgegengesehen wcrdcu? Scllionschcf 'Freiherr v. Kalchbcrg erklärt, er werde fchon in einer der nächsten Sitzuugcn in dcr Lagc scin, diese Interpellation zn beantworten. Auf dcr Tagesordnung steht die Fortsetzung dcr Sptzialdcbattc dcs Gesetzes über dic Eisenbahn von Wien uach Egcr. Berichterstatter ist Aba,. Dr. Herbst. Absatz 7 dcs Artikels VI normirt die Maximal-tarifc. Abg. Skenc: Er anerkenne, daß der Leiter dcS HaudclsiuiuistcriumS das österreichische Cisenbahnuetz inil aller Energie fördere, Er müsse aber bedauern, daß noch immer ein allgemeines Kouzcssionsgesctz fehle, welches als Norm alleu Konzessionen zu Grnudc liegen sollte. Daher kam es auch, daß das HauS zuerst Bahnen votirtc, wclchc in zweiter Linie stehen und erst jetzt an die Bewilliguua wichtigerer Liuicn geht. Au ciuc Besprechung dcr Tarifc gehend, hält Redner die vom Ansschnssc angesetzten Maximaltarisc für zu niedrig gegriffen und bemerkt untcr Andcrm, auf vollswirthschafllichcm Gebiete ziehe cr cincn lang« samcn, mäßigen Fortschritt den raschen Sprüngen vor. Redner wünscht, daß die Tarife in dcr Höhe normirt wcrdcu, wic bci dcr sicbcubürgischcu Bahn und beantragt, dcn Tarif mit 1.9 lr. für Getreide, 1.7 kr. für Holz und 1.15 lr. für Eisen, wie bci dcr sicben-liürgischen Eisenbahn, ferner für Kohle folgendermaßen anzusetzen: für die ersten 10 Meilen i kr., für die zweiten 0.9 kr., für alle weiteren 0.7 lr. (Der Ausschuß beantragt 0.9, 0.8, 0.7 lr. für Kohle und 1.6, 1.4, 1.2 lr. für andere volle Wagen» laduna.cn.) Dcr Antrag Skenc wird schr schwach unterstützt. Abg. Steffens: Es fei ganz „atürlich, daß be, dcn vcrfchicdcncn Bahnen die Tarife verschieden sind. Das hänge von dcr Länge der Bahn und von dcn Lotaluerhältnisfcn ab. Ncdncr bcrcchnct, daß nach dcm Tarife deS Nba Skcne die Pilsner Kohle loko Wien auf 80 lr. käme, die Nordbahn liefert sie mit 80 kr., das Monopol dcrfclbcu würde alfo aufrecht erhallen, waS doch nicht in den Iutcntioucn des Hauses liegen könne. Wer- Das Schauturnen des „Laibacher Turnvereins". verc!l??ei!5''^^^""^"cte dcr „Laibacher Turn-vcrc u scin ei stcö Schauturnc n. — Es dürfte in dcr ^hat b.s jetzt wenige in Laibachs Maucrn von inen Bereme veranstaltete Feste geben, welche in so hö em Maße, wie daS Schauturnen des „Laibachcr Turu-vcrcms ^ stch z,i ciucm so großartigen und schöucu ^olloftstc gcitaltctcn, von dcm jeder daran Thcilnch« mcnde eine so allsscmcinc Befriedigung, cine so glauz. volle Eriuncruug hinwcMtragcu hat. Abgesehen da« von, daß dicscö Fest cinc dcr schönsten Früchte dcs modernen und segensreichen VcrcinolcbenS war, wcl-chcS in Folge unserer ucucu Vcrfassuugözuständc in dieser Stadt in so reger Weise crwcckl worden ist, bildet dasselbe zweifelsohne dcu Glanzpunkt dcr Wirksamkeit des gedachten Vcrcins, das schönste Blatt in der Geschichte seines bisherigen Bestandes, ja dcu Stolz nnd dic Freude sciucr Mitglieder nnd Freunde. — Das Fest nahm seinen Anfang um !', Uhr Abends und wurde auf dcm sinnreich nnd geschmackvoll dclo-rirtcn Sommcrluriiplatz abgehalten; und fürwahr schon dcr dekorative Theil, dcr namentlich in dcr zwcckmäßi. gen Disposition dcs Ranmcö, in dcr schönen Grnp« pirung der Flaggen nnd sinnigen Ausschmückung des Hintergrundes gipfelte, verdient die lobcnswerlhcstc Erwnhuuug, uud mnß ciu Hauptvcrdicnst hievon dcm bekannten Geschmacke dcs Zeugwarts Sa mass a zu« gcschricbcu wcrdcu. — Dcr Zuspruch zu diesem Fcste überstieg alle Erwartungen, denn abgesehen davon daß das Pnbliknm c>n m^o znströmtc, waren unter demselben auch alle Spitzen dcr Laibachcr Gesellschaft vcrtrctcu, und dcr Vcrciu rechnet es sich als eine be-soudcre Ehrcusuche an, daß auch Se. Exzellenz dcr Hcrr Statthalter, dcr Herr LandcShanplmann, die hohe Generalität, das sämmtliche Offiziers, Korps dcr hiesigen Garnison und die gcsammtc schöne Da^ mcnwclt Laibachs durch ihr Erscheinen daö Fcst in so hohcm Maßc verherrlichen halfen. ' Die Musilbaudc deS iicegimcnts von Gcrstncr, dcm Vcrcinc dnrch dic rühmlichst bekannte Urbanität dcS Herrn Obersten znr Disposition gestellt, eröffnete und begleitete das Fest mit sciucm trefflichen Spiclc heiterer Weisen nnd erhöhte so sichtlich die Stimmuug dcr nugcuchm erregten Gemüther. -. DaS cigcutlichc Turnen begann Punkt l! Uhr mit dcm Ricgculurncn, dcm dauu die Frciübuugcn nnd schließlich das Kür. lnrncn folgte. — Dicscn Schwerpunkt ihrer Aufgabe lösten nun die zahlreich (96) erschienenen Mitglieder dcs Vcrcins, dcrcn schmnacs Kostüm dcn Reiz dcS Fest« bildcs erhöhte, in so befriedigender, ja überraschender Weise, mit so vicl Sicherheit, Schwung uud Eleganz, daß dic Erwartungen sämmtlicher Auwcseudcn, wclchc wiederholt Beifall zuriefen, weit üdertroffcu wurden. Ohne wcilcr in die Details dcr Prodnklioncn näher cinzngchcn, fci hicr nur in Kürze dcs Kürtur-ucus crwähut, bci welchem vielfältig auch Vollcudctcs geleistet wurde, so daß die einzelnen Uebungen bci demselben nahezu ausnahmslos von Seite dcS Pn« blilumS mit Beifall ausgezeichnet wurden. Während eiucr passenden Zwischenpause richtete dcr Sprechwart Dr. Ritter v. Stückl an die um ihn gcschaartcn Turner einige Worte, in welchen er dcS unliebsamen Zwischcufallcs erwähnte, daß durch eiucn unvcrautwortlichcn Wortbruch des bctrcsfcudm Fabrikanten die Fahne noch nicht eingesendet worden, und dadnrch die projektirle Fahnen-Urbergabc für die-fcS Fest entfallen muffe; dcr Charakter drs FcsteS werde jedoch dadurch nicht gestört, da dcsscn Hauptzweck: „oaS Schauturnen", in so befriedigender Wcisc stattgefunden und auch daS brüderliche Zusammenstehen in Frcno' und Leid' durch das Nichlcrschcincl» sciucs Symbols in Form der Fahne in gar lciucr Wcisc beirrt werde. Mit cincr gewandten Wruduug gelaugte dcr Sprecher sodaun zlim würdigsten Abschlüsse seiner Anspracht, indem er im Namen dcs Vcrcins Sr. Majestät dcm Kaiser ein dreifaches „Gut Hcil" ausbrachte, in welchen Ruf mit allgemeiner Begcistcruug ciugcstimmt wurde. — Dicse Aufprachc wurde im Namen dcr Turner vom Mit-glicdc Ioh. Baumgartucr in augcmcsscucr Weise crwicdcrt. Nach vollcndclcm Schaulurucn l8 Uhr) bcgadcn sich dic Turucr iu gcschlosscncn Rcihcn nach dcm „grünen Bcrgc", woselbst das schöne Fest sciucu ge-müthlichsten Abschluß fand; leider konnte die dortige Ocrllichlcit dic zahlreich zuwogcudc Mcuschcnmaffc nicht aufuchmcu, so daß viclc unvcrrichtclcr Dinge von dort zurückkehren mußten. Unter dcn Kläugcu dcr ausgezeichneten Ncgimcnlsmusik, allcruircnd mit jcurn «48 dm abcr dic Tarife, wie sic der Ausschuß beantragt, beibehalten, dann werden die Preise der von Pilsen und Buschlichrad bezogenen Kohle sich bedeutend bil« liger stellen, als der mittelst Nordbahn von Ostrau bezogenen Kohle. Der billigere Prcis werde aber anch die Konsnintion steigern. Er empfehle daher den AuSschußanlrag. Abg. Stene bemerkt, cS handle sich da um einen Maximal« und nicht um einen Minimalprcis. UcbrigcnS stehe ja der Regierung, wenn es die Vcr» hältnissc erfordern, dic Ermäßigung der Tarife frei. Abg. Steffens: Eiuc Herabsetzung der Tarife sei wohl von der Genehmigung der Regierung abhängig, aber es sei voraussichtlich, daß diese sich mit derselben nicht beeilen werde; cS sei daher Aufgabe des Hauses, sogleich die geringeren Tarife fcstzu-setzen. Berichterstatter Abg. Herbst: Billige Tarife sind ein dringendes Bedürfniß und das HanS muß dic Gclegcuhcit ergreifen, so bald sie sich ihm bietet auf die Tarife Einfluß nehmen zu können, fönst würde es zu gerechten Klagen Anlaß geben. Die bean» tragtcn Tarife seien nach dem Prinzipe der Selbstkosten angesetzt. Unter den Selbstkosten sind natürlich die Betriebskosten, dic Verzinsung und dic Amortisa-tion zusammengefaßt. Er empfehle del, Allsschußantrag. Bei der Abstimmung wird der Ausschußautrag angenommen. Für den Antrag Skenc erheben sich vier Stimmen. Die übrigen Beslimmuugcu des Gesetzes werden ohne Debatte angenommen, woranf daö Gcsctz iu dritter Lesung zum Beschluß erhoben wird. Durch Annahme des Gesetzes sind zugleich alle Pctilioucn, welche bezüglich dieser Bahn eingelaufen sind, erledigt. (Schluß folgt., Ausland. Der Gemcindcrath von Florenz hat den von der Junta unterzeichneten Kompromiß mit dcu anstoßenden Gemeinden wegen Vcrgrößeruug der Stadt gc« nchmigt. Nächster Tage wird dcr definitive Vertrag abgeschlossen weiden. Florenz würde nach dicscu Per« größeruugcu ciucu Flüchcnraum von 44 Quadrattilo Metern cinuchmcn, uud ciucn Umfang von 22 Kilometern erhallen, so daß es clwa 800.000 Einwohner beherbergen konnte. Die Gemeinden Pcllcgrino, Lcgnaja imd Rovczzano werden als solche unterdrückt und zur Stadt geschlagen. London, 15. Juli. Nachrichten aus New.Yort melde»: Van Dien, Sekretär der ehemaligen konfö« dcrirlcn Regierung, hätte crllärt, thcilgcnommcu zu haben an einer Konversation zwischen Jefferson Davis, Benjamin, Brcckcnridge und Booth. Jefferson Da» vis habe Booth's Aucrbictcu, Lincoln zu ermorden, damals zurückgewiesen. — Ein Schreiben von Stephens, ehemaligem Vize-Präsideuten dcr Konföderation, tadelt es, daß Iesferson Davis dic annehmbaren Fricdensbedinguugen, welche Lincoln gestellt hatte, hartnäckig ablehnte. Unter den Papieren Davib' wurde ein Brief des Generals Bccmrcgard gefuudcu, worin dcr Borschlag gemacht wird, die nordstaallichen Gefangenen mittelst Garrotte hinzurichten. Vrüssel. Dcr Zustand dcS König« dcr Belgier verschlimmert sich, obgleich er täglich ausführt. Er hat dic Brustwassersucht und kann man nur in den änßcrstell Fällen zu der Operation des Abzapfens seine Zuflucht nehmen. Dic Reise nach Ostendc ist uor-läufig gauz aufgegeben. Nie wird noch dcr Jahres-tag seiner Thronbesteigung, dcr 23. Juli, unter so traurigen Auspizien gefeiert wordcu sciu als dießmal. Dcr Monarch selbst tcnnt das Bedenkliche seiner Lage. ,,^u 8M5 en demolition" (ich löse mich gauz auf), schrieb er vor einigen Tagen an cine ihm nahcstc» hendc Persönlichkeit. AuS Stockholm vom 4. Juli wird dem fran-zösischcu „Monitenr" geschrieben, das Comite zur Revision des schwedisch-norwegischen Uuionsoertrages sci uach zweimonatlicher Berathung am 24. v. M. vertagt worden, ohuc etwaö festgestellt zu haben; in-dessen sci ein Redaltionscomite eingesetzt, über dessen Vorschläge dann spater Beschluß gefaßt werdeu solle. Ueber ciucu Punkt schciue man sich abcr doch gcciuigt zu habcn, nämlich, daß der König daö Recht haben solle, im Fallc eines Krieges über die norwegische Armee und Flotte zu verfügen, ohne vorherige Zu. stimmung des Storthings (die jetzt verfassungsmäßig erforderlich ist), abcr natürlich uutcr Verantwortlich« teit dcs Ministeriums. Aus Konstantinopel, l5. Juli, wird telcgra« phirt: Die vom Gesundheitsamt tonstatirtcn Todes« fälle betrugen am 13. d.: 14, am 14.: 20, am 15.: 3 uud einzelne Krankheitsfälle iu Pcra. Dic Krank, hcit dehnt sich auch in mehreren Orten am Bospo» ruS auS. Ätew-Aork, 2. Juli. Fünf. bis zehntausend ehemalige tonsödcrirte Soldaten sind nach Mexiko gegangen, nm in den Dienst dcr kaiserlichen Regierung zn treten. Dr. Govin wird das Kolonisations-Projctt dcr Südländer leiten und 8000 Mann fran. zbsischcr Truppen zu seiner Disposition haben. General Ahmard (imperialistisch), soll Juarez aus Ehichuahua vertrieben haben und dic Stadt von diesem General besetzt worden sein. Juarez soll in den Vereinigten Staaten sein und Waffen einkaufen. General Lcrna, Präsident dcr Republik Guate« maln, hat daS Kaiserlhum Mexiko cmcrlauut. Mau versichert, daß mehrcrc NcpubUleu, namentlich Nica» ragua, diesem Beispiele bald folgen werden. Mal- und PromM-Nachrichten. Laibach, 18. Juli. Bei F. Glo'ggl in Nien ist soeben in schöner Ausstattung A. N edved'ö Mänucrchor „Mein Ocsler-reich" (»i». 9) erschienen. Dcr Komposilcur hat diesen Chor, welcher bei dcr Feier dcs 500jährigcn Jubi« lüums der hiesigen Rohrschützengesellschaft vom Mäü-uerchore der philharmouischcn Gesellschaft zum erstell Male aufgeführt wurde, Sr. kais. Hoheit dem Herrn Erzherzog Ernst gewidmet, welcher diese Widmung auch auzuuehmcu geruhte. — Das Programm für die heutige Platzmusil cuthält folgcude Piccen: 1. Marsch; 2. Obcron« Ouvertüre von E. M. Weber; 3. Eavatin auS der Oper „Dic zwei Foscari" von Verdi; 4. Folicho»-Quadrille von Stranß; 5. Arie aus der Oper „L'Ebreo" von Appoloni; 6. Lcbcnswcckcr.Walzer von Strauß; 7. Ballabilc auS Cleopatra von Giorza; 8. Marsch. — Mittwoch am 10. l. M. bei günstiger Mit. teruug spielt die Musik dcs Baron Gcrstncr 8. In-fantcrie-Regiments von 5 Uhr Nachmittags angc-fangen in IofefSthal. Daö wirkliche Stattfinden del Unterhaltung wird durch eine Ankündigung am Theater bekannt gemacht, bei ungünstiger Witterung wird sie auf den nächsten Tag verschoben. Zur Hinfahrt werden lim 3, 4 uud 5 Uhr zwei Omnibus vom Easino abgehen. Auch zur Rückfahrt werden selbe nach Bedarf in Iosefölhal und Mariafcld zur Verfügung stehen. ^ — Die <)itHVlncli unternahm vorgestern ucrcml mit dcm Turnvcrciuc .,.1n/„i ^ok^I^ ciucu Ausflug nach JoscfSlhal. Der Turnverein brach trotz dcr gro-ßcn Hitze 70 Manu stark, gegen 3 Uhr vom Som< mcrtnrnplatzc anf und marschirtc bis zur St. Po tcrslirche in geordneten Reihen mit dcm Vorstände, dcm Vicc-Voi stände uud dcn Trompetern an dcr Spitze, von da abcr iu beliebiger Gangweisc dcm Ziclc dcö Ausfluges zu. Iu Kaltcnbruun, welches festlich gc-schmückt war, würd? dcn Tnrn-crn ciuc augcnchnie Ucbcrraschuug zu Theil, indem Herr Fidclis Tcrpinz mit seiner Fran Gcmalin dieselben in dcm reizende» Parke dcr Herrschaft gastfreundlich bcwirthctc. Auf die durch die große Hitze ermüdeten Turner machte die angenehme Kühle und dcr durststillende Rebensaft bald eine belebende Wirluug. Die Säuger dcs Turnucr-ciucs versammelten sich und saugen mehrere Ehörc, zwischen welchen Toaste auf die cmwcscudcn Dame» uud dcn Herrn Hcrrschastöbcsitzcr ausgebracht wurde», welch' letzterer „gleich Moses, welcher mit sciucm Stallt dcn ISraclitcn in dcr Wüste das fehlende Wasser a»s dcm Fclscu herausschlug", dcu Turnern eine so wohl' thucudc Erquickilug bereitete. Nach daulbarcr Anerkennung und „in», /linlv/«^-Nufcn wnrde dcr Marsch fortgesetzt und laugte die Turncrschaar gcgcn halb 5 Uhr in Iofcfülhal a», tv^ bereits ciuc liloszc Auzahl <^u,vi>i<-u-Mitglieder ul^ uiclc Stadt» und Landbewohner anwesend waren »»dF noch fort uud fort hcrbcistrümtcn. Nuu began» iil' dcm Wäldchen ucbcn dcr Restauration ein rcgcö Leben. Bcsoudcrö dcill Tauzc wurde mit solchem Eis« gehuldigt, daß inau sich mitten in dcu Fasching versetzt wähnte. Dic Tanzmusik wurde von ciucm Theile dcr trefflichen Rcgimcnlömnsil v. Gcrstncr anSgeführi. ^)iach 8 Uhr wurde dcr Rückweg angctrctcu. llnd ft können denn die (^ituvnwll uud dcr „» ersten Male auf längere Zcit. Er begab sich uach Dcutschlaud, uud zwar zuuächst uach München, wo eben unter Köuig Ludwigs Acgide ein Kreis vorzüglicher Künstler in vollster Thätigkeit stand. Dort traf cr mehrere LandSlculc und Iugcudgcuosscu, wie Schwind und Binder, mit dcnm cr im regen srenndschasllichcn Verkehre blieb. Von München bcgab sich Rahl nach Stuttgart, wo cr mit mchrcrcn dcr hervorragendste» literarischcu Persönlichkeiten in Berührung trat. Alis dieser Zcit stammen auch die Porträts UhlandS, Schwabs, David Strauß' und Just. KcrncrS. Nach Wicn zurückgekehrt, verweilte hier Rahl bis Ende des Jahres 1835. Sein Talent fand bc-rcitS in weiteren Kreisen Ancrkeuunng. Durch imh" rcre bedeutende Aufträge ansgrzcichnct, überraschte schon damals die Großartigkeit seiner Auffassung i» mehreren zur AuSslclluug gebrachten historischen KoM-Positionen. Eines scincr Wcrkc, daS Gottcsgcrichl aus dcm Nibclungcll'Licdc, wurde für daS k. Vclvcdcl'l angekauft. Die sich steigernde Schnsncht nach Italien lon»te Nahl endlich im Jahre 183t) befriedigen. Er gi"s zuerst uach Venedig, wo cr TiziauS „Himmelfahrt" lopirlc und sich «orzugöwcisc dic Tcchuil dicscS g''^ ßen Meisters auzlicignen suchte. Von Venedig rcistl cr übcr Bologna uud Florenz nach Rom, auf t>a° herzlichste begrüßt von dcn dort ucrwcilcndcu deutscht' Küustlcrn, deucu cr sich auch iniüg anschloß. 2)cl Aufculhalt deö Künstlers in Rom bildet einen Ml'dc' puult in seinem EulwickluugSgaugc. Die Studie im Vatican, dcr Vcrkchr »uit dcn dortigen Küustlcl^ die Fortschritte iu seinem Wissen uud scincr Bildu"^ halten scin Talent rasch entwickelt nnd seinem Sch"^ fcnsdrange cinc fcslc Richtuug gcgcbcn. Sciuc c»' schicdcnc Hinnciguug zn historischen DarslcllnM 649 — Gestern Nachmittag ^3 Uhr wurde durch cincn Kanonenschuß ein Schadenfeuer signalisirt. Eö brannte die Behausung )lr. 14 in Dranlc bis anf den Grund nieder. Der Eigenthümer soll asscknrirt sein. — Ungefähr V2 Stunde später wurde in der Richtung von Zwischcnwässcrn (man nennt uns die Ortschaft I'mlroö« im Bezirke Kraiuburg) ein zweites Fcucr von größerer AuSdchuung bemerkt. Wiener Nachrichten. Wien. 17. Juli. Die „Gazz. di Mantova" theilt mit, daß Se. Majestät der Kaiser zum Wiederaufbau des Ulfuli. uerinnenllostcrs in Mantna 500 fl. allcrgnädigst zu spenden geruht haben. — Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erz> herzog Franz Karl haben dem Höchstscincn Namen führenden obcröstcrreichischcn LandcSmnscum ^i^nri^o-^nclilmin, als dessen Protektor, die Snmmc von 700 fl. für die Nnschaffnng der Einrichtnngsstücke in den dnrch cincn Umbau im Innern des Htnscalgc-liäudcö gewonnenen neuen Lokalitäten zu spenden geruht. Durch dieses großmüthige Geschenk ist der VcrwaltungsanSschnß in die crfrcnlichc Lage gclom-lncn, für eine dcn Zwecken dieser Anstalt entsprechende Einrichtung dieser ncncn, durch Vcwilliguug des Lan-dcSansschnsscs ans dcn für Zwecke der Knnst nnd Wissenschaft bestimmten Geldmitteln hergestellten Itänm» lichlcitcn Cov^c tragen zu löüncn. — Das „Neue Frcmdcnblatt" schreibt: „Nach der Rcde des Grafen Anton Ancrspcrg im Herren-Hanse über daS Budget berief Sc. Majestät der Kaiser die Minister zn sich nnd verlangte die Einschrän-tnng der Slaatsansgabc»; als cr znr Antwort erhielt, das Bndgct könne nicht noch weiter herabgesetzt werden, erklärte der Monarch anf das Bestimmteste: es müsse gehen; er werde 50.000 Mann nach Hanse schicken". — Dcr „Botschafter" zeig! in der gestrigen Nummer seinen Abonnenten an, daß crmit31. d. M. zu erscheinen aufhört. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. Wien, «Hi. Juli. Kuknljevich lr«te Nestern in die Hände Sr. Majestät des Kai, fers den (5id ab. — Die Börse war durch die (Ycriichte iiber bestehende Differenzen in der ne,»ischten Finanzso,»»nissivn altcrirt. Paris, 10. Inli. (Pr.) Napolcon hat seinem Gaste Abd ßcn Gemäldes: „Manfreds Einzug in Lnccria", wcl-chcs cr abcr crst im Jahre 1847 vollendete. Das zwcitc größere Werk war die ..Ehristcnvcrfolgllng in dcn Katakomben Romö", ein Werk, welches NahlS Namen in dcn weitesten Kreisen bekannt machte. Im Jahre 1844 ciltc Rahl nach Kiel einer Ein. ladung holstcin'schcr Edlen folgend, um dort zwölf ' Porträts zn malm uud gmg dann über Brüs cl nach Paris, wo cr eine glänzende Aufnahme fand und namentlich mit Aly Schcsfer in freundschaftlichen Verkehr trat. Von Paris lchrte Rahl wieder nach Rom zurikt, malle dort im Auftrage des Grafen Ugartc daS schöne Bild: „Leopold dcr Tugendhafte anf den Mauern von PtolemaiS" und folgte im Jahre 1847 einem neuerlichen Rufe nach Holstein und Kopenhagen, um dort eine Reihe von Porträts auszuführen. Die Ereignisse deS Jahres 1848 führten Rahl nach Wien. Im Oktober 1848 begab cr sich nach München, wo cr in mmgsten Verkehr mit Gcnclli und Roltmanu trat. Im Jahre 1850 provisorisch als Professor an die Wiener Akademie berufen, blieb > cr jedoch in dieser Stellung mir ungefähr ein halbes Jahr nnd gründete hierauf »nit 25 Schülern eine Privaischulc, ans welcher cinc Reihe dcr lüchligslcn Künstler hclvorging. Kürzere Reisen nach Deutschland, Italien nnd Griechenland abgcrcchnct, verweilte Rahl seil dieser Zeit nnnntcrbrochcn in Wien. Diese Periode seines Schaffens ist die fruchtbarste und glänzendste — aber auch jcnc, in welcher cr die hcfligstcu Kämpfe nnd Anfciudungcn zn bestehen lMlc. Im Jahre 1854 besuchte Rahl Ungarn und mnlle dort 5'^ Poittäls vcrschicdcncr Magnaten. In den Jahren 1852 bis 1850 entwarf cr die großartigen Kompositionen für daS Waffcnmuscum dcS Arsenals, welche jedoch lcidcr nicht zur Ausführung kamen. Im Jahre 1850 erhielt cr vom Freiherr», v. Sina dcn Auftrag, die Facade und das Vestibüle der griechischen Kirche in Wien mit Bildern zn schmücken. Iu diesem Zeiträume entwarf Nahl gleichfalls im Auftrage des Frciherrn v. Sina die Skizzen für die Ausschmückung der von Hansen erbauten Universität in Athen und im Jahre 18li0 die Farbenskizze seines „Rcro." Im Jahre 1861 begann er die Komposition der vier Bilder ans dcr griechischen Hcroeuzcit für dcn Festsaal des Sina'schcn Palastes. Im Jahre 1803 beganu cr seine Fresken für baS Todcslo'sche Palais uud erhielt hierauf dcn Auftrag, die Decke dcS Stiegenhauses für das Waffen« Museum deS Arsenals mit Fresken zu schmücken. Auf Anregnng des Kunstreferenten im Staats-ministcrinm, SeklionSralhcS Dr. Gustav Hcidcr, folgte Rahl im Jahre IK63 neuerdings dem Rnf als Professor an die Akademie dcr bildenden Künste, in welcher Eigenschaft cr mit glänzendem Erfolge wirkte. EincS fcincr lctztcn größeren Werke sind die Skizzen für die Ausschmückung dcr Dcckc dcS Zuschaucrrau-mcS nnd für dcn Vorhang dcS ncncn OvcrnhanseS in Wien, deren großartige Konzeption in dcn ihm nahestehenden Freundeskreisen Entzücken verbreitet hat. Hoffen wir, daß ihre Ausführuug durch dcu Tod des Küustlcrs nicht in Frage gestellt wird. Wer mit Rahl im persönlichen Verkehre stand, wird nebst den ansgczcichnctcn Eigenschaften dcö Gci' stes und Gemüthes auch sciuc Anspruchslosigkeit, seine Liebenswürdigkeit, sciuen edlen, mannhaften Eharaktcr nicht vcrgcsfcn. (W. Z.) Verantwortlicher Redatlenr: «H«> Telegraphische Effekten- und Wechscl.Anr.lt an dcr l. k. öffentlichen Börse in Wien. Den >?, H„1i. 5)'/« Mctalliqucö 70<»5> 18llnis>i»t. v?» I^lau, - R°Ss>,'w.h vc» (Mi. — MlNzrbl'icl, .ssaufl >,!^»ü von Vll^snz, Halül u»d Schuhnuistcs. ttgsnl!». rrn Win,. — Vuch, k. s. H.niptm.inü, vl'l, N.iülattl. — ^cul'n^cr. l. f. H>.'f.;csts!nidcl^l!!!i»!!, mit Gcütilli. ß'iitsl'.siysr. rru Tlicst. — Mihml^ vizsi, Kciufmann, vo» Agram — Hubcl, Privat: Kellner. Studircndcr, und Damicr, Jurist, vo» Ealzl'urg. — Pol.ij, V^iiiüitcriuhüier. v,n Sc-sana — Honig aus Ungarn. — (5»dcmmn>, Zügcnimr, ^'l?n Wisii. Vaierischer Hof. Tic ^crrcn: LlUt»!,^, Handelsmann, von Wien. — Tchncidcr. H.nidclömaü», von Eiss»: sladt. — Kiall, Lofc!!Not!U'Führ,r. voil Tlicst, Mohren. Herr Ritter v. Schittcr, l. l, Olvl>1 i» Pcnsirn, von V^ioua ' (l442—1) ^Nr711^10. Zweite nckntivc Feilbietmtg. I,n )llichban^c zum dieß^erichilichen lzoiüc vom 22 Mai 1805,' Z. 8210. wird kxuo geniacht, daß, da zur erste» Fcllbielnugs'Tagsay.lug am 10. d. M leili Fkauftustigcr erschienen ist. zur zivei» lrn auf den 24 Juli 1805 angeordneten zweiten Feilbiclunii der, dem Johann Strasischcr qc hörigen Erb' schastsfordelnug uon 105 st. mit dem '.wria.en Anh.iu^c ^cschriilen ivird. ss, k. stäct. delc^, Vezirlogerichl l?ai-bach am 11. Juli 1805, (1424-1) Nr. 2732. Grckutive Fcilbictunss. Von d,m k. k. Äcziiköamle Krmn-bnrg nl^z Gcricht, wivd lmmit brkaiun gemacht: Es sei über das Anslichc» dcs Hcrrn sslanz Vcs von l?aibach gcgrn rc» Hslrii Theodor Lapajuc vi'n Nramlmrg n'lgcn, ans dl'M Ullhcile l'?m 19. Al>> «list Z864, Z 2780 schüli-i^r 7^5 fi. öst. W. «'. .". «. in die crellltire offc,n> Ilchc Vcrsleigcri!!!,i dcs, dcm i!fytel>i gt> dörigrl'. im Gcündl'uchr rcr Filial'iNrchs Sl. Nikolai z,i Strohai» ^u!> Urd.'Nr. 11 vorkommenden Ackeis im Klein Kraindur^er Felde in, qcrichllich crl'o-denen Echäyung^lverihe von 5)58 ft, <»0 ll'. öst. W. aelvilü^et, »nd znr Vor-l,ahme dcrseldtli tie Fci!biltlma.staa,saz« z,l!ig,il c.»s den 12. Anqnst. 12. September nnd 12. Ollooer !805>. jedrsinal Vormitlaczs nm 9 Ul?r. in eie> scr 'Amlökanzl»! init dcm Andange de« Mmmt worden, daß die flilzulnelends Realität nur bei der letzten Feilbie tlin^i anch linlcr dem Schäß»n^werll.'e an den Meistbletcndsli y!»tana.ea.elic» werde. Das Schäßnngsorotokoll, dcr Grund» bnchSertrakl und Die Lizitatioiiobldin^nisss können l'ei diesem Gerichte in den gewöhN' lichen Amtöstnnren eingesshen weidcn. 5!. l. Pezn-röamt ^raiüdnrg. al>ü Gericht, an, 3. IuN 1865 "(^89-3)^ " ' 3l'r. 3580. Vrekutive Feilbietlmg. Von dem l. k. Veznkeamle ^!aail. al»z Gericht, wird l!illint l'ckaülil gemacht-Es sri nl'cr das Ansuchen dcs Geors, Mekii'.a Ul?u Zirküil) ssege" Ialol' Echn, daischizl) von St, Amia we^e». anö te,-Vergleiche ^'l"N 17. August 1800. Z, 3818. schnldiair 100 si. l^. W. ^. .^. <-. ' in die ercknliue offcnüiche Velstei^eruns, dcr. dem Lchiern aehöil'^n. im Grl:»d> buche der Sladl^ilre ^'aas Nrl'. j,i5, Z. 2^!)tt, bewilligten exekutiven Fnlbietung der im Ge-werkenduche der k. k. Berghauptmannschaft, Laibach ^V>//i. /, /)«//. 13 und 14 auf Namen des Sigm. 2ll. Flesch eingetragenen l>j Stück Kuren der Gewerkschaft Skofie in Krain, Nr. :t0, :N, »i?, 43, 44, 47, 80 bis 100 der 23. Juli 18«ä als erster, und der 8. August 1803 als zweiter und letzter Termin mit dem Beisatze bestimmt, daß jeder dleser Kuxe um den Preis von 110 si. ö. W. ausgerufen und unter demselben nicht hintan-gegeben wird. Die Feilbietung wird an den obbcstimmten Tagen jedesmal Friih 10 Uhr in der Kanzlei des 5. k. Notars Dr. Julius Schwär; in Wien, innere Stadt, Dorothecrgasse Nr. 1, stattfinden, und es können die Feilbietungsbedingnine sowol dort als auch bei der Direktion der obgenannten Gewerkschaft, Stadt, Mölkersteig Nr. 7, eingesehen werden. Wien, am 5. Juli 15«5. I)i-. Mus Schwarz, k. f. Notar als Gerichts-Commissär. (1418-3) MlltiWNchricht. Mit Bewilligung des hohen k. k. Landesgerichtes Laibach vom k. Juli 1tt«5, Z. 3477, werden die zum Margareth Gollob'schen Nachlasse gehörigen Effekten, be-stehen in Pretiosen, Kleidungsstücken, Leib- und Hauswäsche, Bettzeug, Zimmereinrichtung und verschiedenen Greißlerwaaren am 38. l. Mts., Vormittags von !)—12 Uhr, und Nachmittags von 3—« Uhr, im strassenseitigen Gewölbe des Hauses Nr. 144 nächst der Raan-brücke im gerichtlichen Verstei-gerungswege gegen gleich baare Zahlung ausgeboten. Laib ach den 14. Iuli1tt«5. Di'. Jostf Orel, k. k. Notar als Gerichts-Kommissär. (1434—2) Photograph Lorenz Funtek bittet ein verehrtes I'. ^'. Publikl»« um zahlreichen Zuspruch mit der Veilttl» kuns,, daß er die Preise der PorlllNts bedeutend l>crabgcsrht hat. 1 Duhend lostet 4 fi. — kr. 1 Portrait « - >. ^« .. das zweite dauon — « 4O ^ Abnehmer uon 2 Duzend eibalitN j,'.!'!>ll5 die große pholograpblsche Ansicht dcr Stadt ^.'aibach. die in der AuülaL ^ll Ierermanus Ansicht anSgestellt ist. Aufnahme täglich uon 7 Uhr ^M bis 7 Uhr Abends in seinem Alelicl an der Triester Strasse Haus-Nr. 57. Das Gasthmls „zu dcn drei Rabcn" in dcr Frauzi^taucrgassc empfiehlt sii durch vorzügliche N3eine, bcstli Griinbersser-Vtärzenbier, dai> .^rii' gcl ü, 5Z kr., so wic durch scine rül)»»«' lichst bekannte, billissc Küche. Dit Kegelbahn befindet sich im bcstcn Z»' stände und lann an bcstinnnten Ta^ü Nachmittage ans Verlangen auch an bt' sondere (>)cscUschaftcn nach Uebereinlii»fl vergeben werden. (143!i--2) Gine Gärtnerstelle mit 180 si. Iahresgehalt, freier Wohnung und 15 Perzent vol« Verkaufe des Gemüses ist baldigst zu besetzen. Bewerber haben bis 15». August l. I./>„/t,',) ihre Gesuche unter Beilegung von Zeugnissen einzubringen, oder sich persönlich beim Verwaltungsamte der Herrschaft Radmannsdorf zu melden. c^Dä) bringe l'itnnt znr allgemeinen Kenntniß, dnst lch i„ melnem Hall>e V^ V^cnstadtl. Haus'Nr. 87 an, Pl.'he, eine Spe^erei-Eisen- md GcschmtidewMlcn-Oandlnnll eröffnet habe. Int^in ich bei lnijftlichst masiissen Preisen pro»npte nnd rcelie ^'' dienul'a znslchsre. larcich daS gecbrle Publ>kum, uno iii^beson^ic jene l'.'' Kunden, welche meiner flüber in (5andia bestandenen Handluuss ihr Zu> trauen gcschcnli haben. ein. mich nun auch kl'uflig mil ihrem Vertrauen zu becytt"» Neustadll. am 15. Juli 1805. (1454)____________________________ Vranx Kastelic. MOLL'S Seidlitz-Pnlver. Central.Vclscndungs-Drpol: A;wll)ckc „zum S'wrch" in Wicn. v^^ A,,n ««»n«'«l<«,»». ^icde Schachtel der von „lir er;e„sste,l Teidlih-^pulvcr lllld jedc,:, die cil»;cllle ^Plttucrdosiö »lllschliesienden Papier ist mciue ämtllch dcpouivt? Schutzmarke allfssedri'lckt. Pvciö rincr versicqclten Originalschachtrl 1 fl. 25 lr. üst. W. — Gcbrauchö-'AiNvcisimg in allru Sprache,!. Dicse Piilucr bchanptci! diirch ihre nuszcrordcntUche, n, drn mnnn^fnltiqslctt ssclllrn crprodle Wlrlsaintclt lintrr sämmUichcn liichor bclmmtm Hau^arzcni'in, nnbcslrittrn den cistl'N Nauss ', wie drini uil'lc Tausend? anc< allen Thrilcn dcs grosii-il Kaiserrnchcö uns vor-lioc!?!idc Taiilsa^unssoschrcibcil dic detnittiNl» Nachwcisiinsscn davbiclcn. das; dicsclbm l>ei l)al>itucller Verstopfung, Uuvrv-daulichtcit und Tc>dbrcnn^n, fcrmr dci Krumpfen, Nierrutrnnlhritcn, Ncrvlnlcld-n, Hcrzllopfcll, ucroöscu Kopfschmcrzcu, Vllltconsscstioncn, ssichtartisscil O lird cv-Af frct, oncn, endlich bei ?lnlaa,c zur Hysterie, Hypochuu-dric, andaucril dem Brechreiz u. f. w. mit dem besten Erfolg augcwrndct nierdm und dic uachhalticzstcu Heilresultatc licfertcu. 3! lk^kllllÜt in Laibach bei Herrn ^lll»«.»!«« ^»^Ol», Apothetcr „zum goldenen Hirschen." Gör;: ^,i2tt^. Gurkfeld: F>icn. Preis einer fjau^u Voullillc ucl)st Ocbrauchöauweisuua, I fl. A) tr., ciuer halben 1 fl. ost. W. Daö echte Dorsch - ^cbertlirau - Vcl wird mit dem besl^u (5rfolg aussewcudct bci Ärust- uud l!uugculrauthcltci!, Scropl, clu uud Nachiti«. Eö heilt die ucraltctsttu Gicht- uud rhcuuiatl scheu Veidcu , so wie chrouische Hautauijschläcie. Diese vriustc uud wivlsaiustc aller Leber»l,rcm-Sorteu wird durch die sorqflUtiqslc Liusannuluug uud '.'lubschriduuf, vou Dorsch-fischcu qcwouueu , jedoch durchaus teiuer chemischeu Vehaudluus, uitterzogeu, indem die iu den Ori ssiualflascheu euthal-tenc Flilssisslcit sich qauz iu demselben uugcschwächtcn primitiuen Zustaude brfiudct, »oic sie auü der Haud der Natur uuiuittrlliar hervorging. A. REOIjYj, (95i-^?) Äpülhrlcr uud chemischer Produclcu-Fabrilaut iu Wicü- Hiezu cm halber Bogen Amts- md Iiltelligel!zbl«tt.