Laibacher Seituna. -'"' »^H Donnerstag am 4. August «853. sr.i ^.',jäs.ri«. «„.er .ssren^.,d mw'^n.ck... Nonssc' ,5 ^. a> b jä ri 7 ^7 '.''s! ' ?" rä o^ s. ",.^S^ ..^,7^7' .^ '" '".ü p/rt". ,miliq< («i»sch<,!t»»g ^ fr., für yve.m.lisst 5 lr., sur or.imali.,, .^ ^ (5 M ^.V^k, l^ » ^V / ü .. , ss mr '/Ä . ' f ,, .', V 7 "'" ^""" "'"""". '>"' ci». Alntlicker Tveil. O^e. k. k. aprstol. Majestät haben mittelst allerhöchster Entschließung vom 2.^. Juli d. I. die Einbringung des überzählige» Oberstlieutenaut^Auditors Anton Bartassovich auf den endigten Justiz-Nefereu-tenpostcu bei dem ersten Armeecommando in Wien. dann die Uebersenung deS Oberstlieutenant-Auditors Carl Feeder ron Vrünn nach Gray allerhöchst an-zuordnen, dann zn Oberstlleuteuant' Auditoren die Major-Auditore: Johann Halzl. mit der Bestimmung alS Justiz-Neferent beim zweiten Armeecom-Mando in Verona, und Franz Haas v. Oer tinge n mit Velassuug in seiner gegenwärtigen Verwendung beim Mariue-Oberccmmando; ferner den Hof-kriegS-Secretar Carl Pfiffer, mit der Bestimmung als Iustiz-Neferent beim zweiten Armee-Corpecom-mando in Brünn; endlich zu Major-Auditoren die Titnlar-Major-Auditore: Eugen Sauer v. Nordendorf, bei der Gensd'armerie-General-Inspeccion Carl Edlen v. Berger, mit der Best.mmung nach Agram, und Heinrich Czermak mit jener für Wien, dann de„ Haüptmann-Marine-Auditor TitnS Karger. Mit der Best.mnnmg für Zara allcrgnädigst zu ernennen geruht. Nichtamtlicher Theil. Der Weinbau in Oesterreich ist einer der wichtigste» Zweige der Laiidwirchschafc des Kaiserstaates. DaS Weiuland erfordert höchst bedeutende Voransgaben und eben so bedeutende Vc-triebScapitale; dessen Werth erscheint dem zu andere» Culturen verwendeten Boden gegenüber sehr belangreich, sein Erzengniß stellt, wenn ma» von dem eigentlichen Getreidebau uud der Forstcnltnr absteht, einen höheren jährlichen mittleren Ertrag dar, als jeder andere Zweig Landwirthschaft, und hat zugleich die Eigenschaft, daß ein bestimmter Theil desselben von Jahr zu Jahr au Werth gewinnt. Auch gibt der Weinban einer rerhälcnißmäßig größeren Anzahl von Menschen Beschäftigung als andere Culturen, und der W' und es würde sohin in Frankreich der Weiul'a f '/,2 der gesammten Vodcnssäche betrieben, während dieses in Oesterreich nur auf ^3 stattfindet. Demnach einfallen auf j< 1000 Bewohner an Weinlaud in Venedig: 184 Joch, in Dalmatien 180. in Croa-tien und Slavonien Ui4, in der Woiwodschaft und dem Vanate 94 , in Ungarn 84 , in der Lombards 79, in Tirol und Vorarlberg 69, in Steiermark!!2, in Niederösterreich lN, in dem Küstenlande 47. in Siebenbürgen 40. in der Militärgränze 4.). in Krai» 34, in Mahren 17, in Böhmen 1, in der Monar-chie U7. Am meisten verbreitet ist daher der Weinbau nn lombard.sch-venelianischen Königreiche, in Dalmatien und in Ungarn mit den ehemaligen Neben-ländern. Auch hinsichtlich der ErzeugungSmenge von Wein rvird daS Kaiscrthum Oesterreich unter allen europäische!, Staaten uur von Fi-ankreick, welches nach Jung (unglaublich) im Jahre 36,783.223 Hectolitres (oder 64,966.400 uiederösterr. Eimer) erzeugen soll, über. troffen. Die jährliche mittlere Erzeugmigsmenge betragt niedelösterr. Eimer: in Nieocrösterreich . . . 1,977.600 „ Oberosterrcich .... 200 „ Sceiermark.....1,366.300 „ Karnlen ...... 1400 „ Krain...... 3ii3.ft00 „ dem Küstenlande . . . 700.300 „ Tirol und Vorarlberg . 82.^.000 „ Böhmen ...... i!0.000 „ Mahren . . . . ^ . ^0^.300 „ der Bukowina .... A00 „ Dalmatien ..... 1.200.000 „ der Lombard!« .... 2.2ii0.000 „ Venedig ...... 3.K26.000 „ Ungarn......18.582.000 „ der Woiwodschaft u.d. Batate 4,341.000 „ Croatiel, und Slavonien . 3,608.000 „ Eiebenbllrgci, .... 1,.'^06.000 „ Militargranze .... 036.^00 „ der Monarchie .... 4l.498.900 Es gibt sonach das Joch 30 Eimer in der Woiwodschaft und dem Banale, 2« ,., Ungarn. 2!! in Steiermark, Cloatien und Slavonien, 24".. in Nie-derösterreich, 22^ im Küst.nlande, 21 in Krain, l7>2 in Mahren, 16 in Böhmen, Ili'/« in Dalma-lie», 142/2 in Siebenbürgen, 14 in Karnten, 13'>, in der Milltärgrünze, 13 in Tirol m»d Vorarlberg. l0 in der Lombardei, 8 in den venelianischen Pro-vinzel', u»d 1» in der gesammten Mo»archic. Wiewohl dem Wembaue in der Monarchie viel' Lob znzuerkenncu lst. auch die Weinbereicung ,n den ergiebigsten Theilen des Kalserthums wenigstens auf e.ner (^tnfe stcht. wie im Allgemeinen in den meisten We.nlandern Europa's und auf die Aufbewahrung des Erzeugnisses mindestens im Norden u»d i» dem g'vßten Theile von Ungarn einc wahrhaft lobens-werthe Aufmerksamkeit verwendet wird. so ist doch der Verkehr in österreichische., Weinen von so gel..,-gem Belange, daß man fragt. welche Ursachen es sele», die eine so betrübende Thatsache helbei zu füh. reu vermögen. Wir wollen auf die Erörterung derselben in einem nächstfolgenden Amkel eingehen. Oesterreich. Wien, 1. August. Der Herr F.M.L. Felir Fürst v. Jablanowoky ist mic dem Prager Personen-z«ge nach Vodenbach abgereist, um daselbst im Ans-trage ^r. Maj. des Kaisers Ihre Majestät die Kd. "lgm El.sabeth von Preußen zu empfangen, uud auf "«rer ^eise nach Wie« zn begleite... Ihr ^B d ub ^l ^"'^' "'^ "'orge.' (D.nstag) F.üh 7 U r !» 33 ""' "" "ird Abends zwischen 6 und Mai fül,s^"" """""' 2« Schönbruun wird Ihre D.NP boo e in Be7"""' ' ""' ^"" "" "n Schwester d k ^"'s Ihrer allerdurchlauchtigstcn «iseu ^"" ^'rzogin Sophie, nach Ischl des^r/^^^"'^^ Uhr fand die Trauung G afi ^ i«^' "" M'l" Obrenovitsch mit de? "'äst., ^ul.« Fel,c,tas Maria ron Hunyady, Tochter des Herrn Grafen Hnnyady von Kethely Statt. Der Bräutigam trug die serbische Nationaltracht mit pur-purfarbenen Surka und luit einem Prachlsabel reich mit Diamanten im Werthe von 80.000 fl. CM. be-seyt. Der Schmück der Braut dürfte bei 100.000 jl. CM. werth sein. Besonders in daS Auge fallend war ei» reiches Diamancdiadem. Der kais. russische Gesandte, Herr Baron v. Mayendorff, war bei der kirchlichen Function anwesend. — Anü Montenegro erfährt man, daß der Ar« chimandrit von Ostrog im Laufe des nächsten Will« ters nach St. Petersburg reisen werde, um als Erz» bischof der Czernagora geweiht zu werdeu. Se. Maj. der Kaiser von Rußland hat dem Kloster zu Ostrog viele Kirchengeralhe zum Gescheute gemacht, die be» reitS daselbst eingetroffen sind. — Aus den Donaufürstenthümern bringen Pri-valbriefe folgende ^Notizen: daS Hauptquartier des Commandanten der kais. russischen OccupationSarmee Fülst v. Gortschakoff befand sich noch am l8. Inli i» Teknsch, einem an der Gränze der Walachei in der Moldau liegenden kleinen Städtchen, wo dasselbe anch muthmaßlich bleiben wird, so lange die Armee keine nenen Bewegungen macht. — Im Hauptquartier Omer Pascha'S, derzeit noch iu Schumla, »st Hr. Magna», der zum Chef des Generalstabs der Ope-ralionSarmee el,»aul>t wurde, eillgelroffen. Derselbe war f,üher Ei>cadrolwch<.'f der französischen Armee; seine erste Verfügung war, daß an der Küste des schwarzen Meeres zwischen Varna und dem Vospo« rus ei» VeobachtungSlager aufgeschlagen wurde, damit die Russen dort nicht landen können. Die nene Adr-ocaten . Ordnung wird in Ungarn in Kürze in Wirksamkeit treten. Dle EinführungS, Verordnung ist von Seite der k. k. OberlandiSge-richte lior einigen Tagen publicirt worden. — Der Gesammtbetrag der neuesten Prägung om, Kupfermünzen, welche derzeit im Umlaufe sind, beläuft sich anf 6'/, M«ll. Gnldeu. — Samstags fand die Offerten - Verhandlung wegen Herstellung der Eisenbahnstrecke von Innsbruck bis Hall Statt. Wie man vermmmt, werden die Arbeiten unverzüglich beginnen, Die Kosten sind mit 1,204.000 ss. CM. in Voranschlag gebracht. — Dic zwischen Oesterreich nnd Serbien beste» henden SalzlieferungS - Verträge verbleiben auch im kommenden VerwaltuugSjahre in Kraft. Wegen Ueberführung von 9000 Ctr. Salz von MaroS - Ujvar nach Belgrad wurde soeben eine Offerten-Verhandlung ausgeschrieben. — Ans Malta schreibt man vom 21. Inli, daß daselbst eiue außergewöhnliche Theuerung aNer Le« binsmittel besorgt werde, da die Insel mit griechischen Familien, welche ans Besorgniß ans der Türkei flüchteten, überfüllt ist, so daß sowohl in La Va« lette als den übrigen Orten nur mit Mühe Unter« kunft gefunden werden kaun. — In Wien befinden sich derzeit «33 Aerzte, l84 Wnndärzte. 937 Hebammen und 44 Apotheker. Sonach entfällt anf 626 Menschen ei„ Arzt oder Wundarzt, nnd auf 10.000 Mensche" ,''" W<"^' — In Folge der neuen Orga.nsinmg 'st ^ die Vesorgnng deS obersten La.,deSl'ali°«e>.l"<' an die Statthaltereien l'l'"acga"^''' ^ „,,d U«. — DaS hohe Mi..i,7eri.m. ^ ^ ^,^ ^„„l terrichtes hat den Ve.5a»f d" "". ^^^ .. schwimmend zu erhalten. In 4 Pfund dieser Flüssigkeit werden 1 Pfnnd Speck, 2 Loth Schwefelpulver und 1 Loch Tabak gemischt und U Stunden lang gekocht. Von dem dergestalt erhaltenen Brei werden je 6 Pfund mit 100 Pfund weichem Wasser gemischt und in diese Lösung die kranken Trauben getaucht- — Meldungen aus Catania zu Folge ist t»e Getreideernte in Sicilien gänzlich mißrathen, die Weinlese von der Traubenkraxkheic schwer bedroht und die Olivenauöbeute durch andere Uebel geschmälert. — Die traurige Ueberschwemmnng im Canton St. Gallen schildert ein Bericht im „Bund" folgendermaßen : Bald sind 8 Tage verflossen, seit der Rhein ob der Vnrgerau auf Seveler Gebiet einge-brocheu ist, und noch ist der Nolhzustand derselbe, wie Anfangs. Es sind eigentlich 2 Muhrdurchbrüche; der eine bei der Rheinfähre zu Sevelen, etwa l»0 Kl. breit, der andere 10 Minuten »veiter abwärts gegen !00 Kl. breit und »n einer Tiefe von durchschnitte lich 20 Fuß. Der halbe wüthende Nheinstrom wälzt sich stelS von diesem Haupteiubrnch über Burgerau, Räfis, Buchs, Hag und Salez hin. D>e Straße von Werdenberg nach Sennwalo kann noch nicht befahren weiden. Zwischen Buchs und Räfiö ist cas Wasser auf der Landstraße eine Viertelstunde weit uoch 3 Fuß tief. Die Gemeinde Buchs wicd fast zn Grunde gerichtet. Auf 3 Stunden Länge u»d eine halbe Stunde Breite ist daS Land uoch überschwemmt und alle Früchte sind vernichtet. Etwa li00 Arbeiter sind bei den Einbrüchen täglich in Thätigkeit und enva l>0 Fuhrwerke, aber dennoch ist es kaum möglich, inner 14 Tagen, von daco an, den Strom in sein altes Bett zurückzudrängen. Die Hälfce der Arbeiter uud Fuhrwerke wird vom Staat bezahlt. Die Sturmglocke» ertönten mehrere Tage in alleu Gemeinden. Der Hilferuf aus Vurgerau und Salez ertönte aus vielen Häusern weithin; nur auf Schif' fen konnten sich die Einwohner flüchten. In Vurgerau sind lili Häuser seit dem 14—18 v. M. leer. Kein Mensch durfte mehr dort wohueu uud darf nicht mehr einziehen, bis der Rhein bei Sevelen m sem alceo Rinnsal gebracht ist. 400 Seeleu aus Bur. gcrau sind in Räfis und Buchs untergebracht. Manche Häuser sind vom Wasser untergraben, einige sind zum Theil eingestürzt, andere siud dem Einsturz nahe. Ueber 1000 Seelen in der Gemeinte Buchs allein haben AUeS verloren. Mehr als 8000 Iuch, meistens Pstanzlaud, sind verwüstet; davon trifft es fast die Hälfte auf die Gemeiude Buchs. — Der Director d«r Düsseldorfer Academic, Wilhelm v. Schaoow, welcher am grauen Slaar erblindet war, ist dieser Tage glücklich operirr worden, und zwar durch dieselbe Meisterhand deS Geh. R. Iüngken'S, die vor 17 Jahren auch seinem in gleicher Weise erblindeten Vater, dem damaligen Director der Berliner Knustacademie, daS Augenlicht wie« der gab. — In London wnrde dieser Tage eine Sammlung sehr interessanter Documente und Autographen versteigert. DaS Original der National-Insurrection unter Nakoczy in Ungarn (Anfang deS 18. Jahrhunderts), mit 200 Unterschriften des ungarischen Adels, wurde fur li0 L. gekanft; ein Brief von Richard Cromwell, dein Sohn deö Protectors, für l!'/« L.; der Brief des Herzogs von Wellington über die Vertheidigung Irlands (Mai 1807) für 32 L., »nd ein Papier, auf dem der Herzog den Belauf dec Screitkrafte bei Waterloo verzeichnet batte, für IV« L. Die Liste ist folgende: britische Trnppen. einschliest» lich die dentsche Legion, 00.000, Holländer 30.000, Hannoveraner 26.000, Braunschweiger 7000, Nassauer 3000, Halisestädte 3000, Total 127.000. Die Zahl der Hannoveraner war ursprünglich auf 24.000 äuge« geben, die fünf hatte der Herzog hinemcorrigirt, ohne die Summe dem entsprechend in 128.000 zu ändern. — Aus Oporto schreibt man, die Traubenkrank« heit trete daselbst mit unverkennbaren Symptome« auf. Einige geringe Ausnahmen abgerechnet, ware«! die Portwein-Districte an den Ufern des Duro ilN vergangenen Jahre von dieser Heimsuchung verschont geblieben, aber seit ungefähr 4 Wochen zeigt sie sich in den schönsten Weinbergen. Bis jel)t ist die Krank» beit nicht allgemein unter den Trauben; dafür scheid nen die schönsten Fruchldäume afficirt, und nament» lich Orange». Citronen. Oliven- und Kastanienbäume sterben langsam ab. * V3icu. 2. August. Die Angabe der zu Lon» don erscheiueuden „Morning Post", es seien die Vor' schlage der vier Großmächte zur Beilegung der ruf» sisch-türkischen Differenz in Form eines Ultimatums nach Petersburg abgegangen, ist, wie wir ans verlaß« licher Quelle vernehmen, irrihümlich, während wir noch hinzufügen können, daß die dießfälllgen Bemühungen der Cabinete mit der Aussicht auf gedeihlichen Erfolg uunnterbrochen ihren Fortgang haben. (Oest. Cspz.) Briilln, 31. Juli. Die heutige „Brünnel Zeitung" enthält an ihrer Sipe folgende Kund machung: Se. k. k. apostol. Majestät Franz Joseph del Erste habe» auS Anlaß Allerhochstihrer lepten Reist und des Aufenthaltes im Markgrafchume Mähren dae» nachfolgende allerh. Handbillet an mich zu erlas' sen geruht, welches ich, da es die besondere allerb' Zufriedenheit Sr. k. k. apostolischen Majestät an dil Gesammtbevölkerung Mährens mitspricht, mit Vergnügen den Bewohnern jener Gegenden dieses Mark» grastbnmes, welchen das Glück zu Theil wnrde, voü Sr. k. k. apostolischen Majestät auf Allerhöchstdesse" Reise besucht zu werden, seinem vollen Inhalte nach mittheile. Vrünu, den 30. Juli 1863. Der Statthalter: Leopold Graf Lazanzky m. l>' „Lieber Statthalter Graf Lazanzky! I^ habe während Meiner lel.tten Reise durch Mähre" mit Wohlgefallen die vielfältigen Kundgebungen d<< stets bewährten loyalen Gesinnung aller Class"' bel Bevölkerung wahrgenommen und Mich zugleich vo<> der pflichttreuen AmtSwirksamkcit der Administrations» behörden in diesem Ihrer Leitung anvertrauten Kro«' lande zn überzeugen Gelegenheit gehabt." „Es gereicht Mir zum wahren Vergnügen, Ib' uen hierüber Meine rolle Auerkenuuug zn bezeugt" uud Sie weiteis zu ermächtige,,, deu Bewohnt Mährens in ihrer Gesammtheit, gleichwie deu 5)rg" nen aller Zweige der Verwaltung, Meine besonde^ Zufriedenheit auszusprechen." Schonbrunn, am 2!1. Juli 18i>3. Franz Joseph m. p. OlmiiH, 1. August. Wie die „Neue Zeit" '^, det, ist für die im September stattfindenden gr"^ Manövers die vom Wistcrnizbache durchschnittenes Ebene am linken Marchufer bestimmt. Die Tr"^ w«rden theils unter Zelten lagern, theils in ^ ,^ und Concurrenz bequartirt. Die Lagerabsteckul'Ü ^ unverzüglich in Angriff genommen, eS sollen Koch" gebant und Brunnen gegrabe,-. werden. ^ ^,gt Trieft, 2. Angnst. Die k. k. Marl"^ , habe::, wie alljährlich, ihre InstruclionSreise" "" ^<, ten. Die Corvette „Carolina," Ccmmanda" ^. gattencapitän v. Preu, geht nach Neapel ""^^6" die Brigg „PiladeS." Commandant Corvette^ ^, Zaccaria, nach Messina. Syracus. Malta uu ^^. „ia; die Corvette „Titauia," Com.'iandM ^. tencapitün v. Pel), uud der Vrigg-^choone 735: phin" mit der Marineschulcompagnie nach der dalma- tiuer Küste. — Nach dem für daS 3. Quartal 1833 gepflo. genen Rechnungsabschlüsse deS Gebarungs.Oomil<-'S der Kaiserin Maria.Anna-Stiftung ergibt sich das erfreuliche Resultat, das; das Fondsvermögeu dieser Mariuestiftung, welches mit leytem April 1853 aus fi 3188 29^ kr. i>, Barem. ss. 32.140 in Obligationen. Gesammtsumme fi. 3i:.328 2«'., kr. bestan. de«. sich mit leytem Juli auf ss. 8!14 28'/« kr. in Barem. fl. 3«. 140 in Obligationen. Gesammtsumme fi. 37.034 28', kr. erhöhte, mithin um si. 170^ 684/8 kr. vermehrt hat. DasMariue-Obercommando bringt hiermit, uuter wiederholter Bezeigung seines Daukes an die edlen Geber, dieseS erwünschte Gedeihen der neuen Marine-Stiflung zur öffentlichen Kenntniß. Deutschland. Negensburg, 28. Juli. Au die Orden der baierischeu Franenkloster, welche in Amerika sich um das Wohl der armen Deutschen annehmen, hat sich ein «euer angeschlossen. Am 24. d. sind vou dem Kloster zn heiligen Kreuz dahier vier Frauen nach Nord» Amerika in die Mission gereist, versehen mit Allem, was die Gründung einer solchen klösterlichen Niederlassung erheischt, begleitet vom herzlichen Gruße ihrer Mitschlvestern. Italien. Rom, 23. Juli. Der „Messag. di Modena" schreibt : „Seit einigen Tage,, ist der Minister des katholischen (5nltus in den Niederlanden in Rom angelangt. Dieses Ministerium ist von der niederländischen Regierung kurz nach der Wiedereinsetzung der katholischen Hierarchie creirt worden und die Gegenwart des er-»vähnteu Ministers in Nom hat den Zweck, eine AnS-gleichung der zwischen dem heil. Stuhl nnd der niederländischen Negierung in Bezug auf die Episcopal-hierarchie obwaltenden Differenzen herbeizuführen." V e l g i e n. Vrüssel, 30. Juli. Die „Ind. Belge" bringt noch einige Details über die festgesetzte Neiseordnung Ihrer kaiserl. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzog«» Maria Henriette und über die Festlichkeiten, die auS Anlast der Vermälnug Höchssde, selben allcrortS stattfi»den werden. Mit der Ansschmückllng der Kirche des heil. Michael und der heil. Gudnla, m welcher dir Trauuugoact vollzog«« wird , ist der Architect Poelaert betraut worden, welcher die hieranf bezüglichen Pläne dem Hru. Marschall des Palastes und dem hochw. 5^rn. Erzbischof von Malines bereits vor. gelegt hat. Sie wurdeu vollkommen gnt geheißen. u„d die Arbeiten unmittelbar in Angriff genommen. Die Vorbereitungen zu der großen Kavalkade und zu den Festanzügen nehmen eine so ansehnliche Anzahl Arbeiter in Anspruch, daß für andere Nebenarbeiten bereits Mangel an Arbeitsbänden eintritt. Eine bedeutende Anzahl den ersten Familien von Brügge an« gehöriger jnnger Leute werden an dem Zuge Theil nehmen, der beim Eintritt Sr. Majestät des Königs und der hohen Neuvermählten in Brügge sich denselben entgegen bewegen tvird. ^ r a n k r c ', ch. Paris, 28. Juli. Die Pariser Correspondenzen der „Iudipendaiice belge" wimmeln von Berichten über kriegerische Befürchtungen bezüglich der russisch-n'^ki, schen Frage; in Paris wurde behauptet, England und Frankreich hätten sich vereinigt, um peremtorisch die Räumung der Douauflll stenthümcr zu verlangen, ehe zu Weilern Unterhandlungen geschritten werden könne; die Einfahrt der Flotten lu die Dardanellen dürfe von Eil„m Augenblick zum andern erwartet werden ic. D,e »Indepei'.dance" theilt jedoch keine dieser Beachtungen, indem sie einerseits auf den gemäßigten Ton des bekannten türkischen Protestes gegen die Be-schung der Douaufürstenlhümer hinweist nnd weiterS behaget, daß mau in Paris die telegraphische De-. Anglich der vom „Caradoc" aus Coustantiuopel dorthin gebrachten Nachrichten ganz und gar unrichtig aufgefaßt habe. Anderer Ansicht als die „Iudependance"^sind englische Blätter über die türkische Protest'wte. Selbst die „Times", die einen weit gemäßigter« Ton als „Daily News" und andere Journale anschlägt, kann in der Note, mit Ausnahme deS Anerbietens der Pforte, einen außerordentlichen Gesandten nach St. Petersburg zu schicken, keinerlei Concession erblicken, meint, daß die Pforte jeyt nach der Occupation der Donaufürstenthümer gewissermaßen dieselbe Sprache wie vor derselben führe und fragt schließlich, waö den» Augesichcs dieser Thatsachen wohl zunächst zu erwarten sei? Großbritannien und Irland London, 28. Juli. Der kühne Staatsstreich der Londoner Fiaker beschäftigt nicht nur daS Publikum, sondern selbst die Presse mehr als die brennende Weltfrage im Orient. Alle Blätter wimmeln von langen RaisonnementS n»d kurzweiligen Schilderungen. ^" der That hat das plöyliche Verschwinden einiger tausend CabS in der Physiognomie der Weltstadt eme wahre Revolution hervorgebracht und d'e zahllosen ärgerlichen Episoden, die a»S der Verkehrsstockung eutsprangen, geben seit gestern morgen der Pol'ze» vollanf zu thun nnd stellen die Weisheit del ehrsamen Friedensrichter auf keine geriuge Probe. Der unerhörte Eutschluß der Peicschenritter geht nicht von diesen selbst, sondern vou ihren Herren und Meistern, den reichen (5ap-Eigners aus, die in einem Meeting am Montag Abend sich zmn passiven Widerstand gegen Parlament und Nation verschworen, und ihren Knappen, den CabbinS, für die Zeit der Arbeitseinstellung, 2 Sch-pr. Mann täglich zusicherten. Wie eS scheint, wnßte noch am Vorabend deS Strike halb London nicht, was ihm bevorstand. Dinstag Abends empfanden die ehrenw. GeseNgeber zuerst den Groll der Rosselenker; als sie nach der Siynug aus dem Palast traten, war, so weit eine englische Brille reicht, keine Peilscheu-schnur zn selnn, und die Herren pilgerten zn Fnsi nach Hause. Glücklicherweise hatte der Himmel Mitleid mit den Whigs, Tories nnd Radikalen lind ließ ihnen nur dann nud wann ein Tröpfchen anf die Nase fallen. Gestern Morgens endlich ward das Ereiqnist offenknndig. Einige Fiaker, mit ausgestrichenen Nmn-mern, galoppirten durch Regmt'Street und H?lbor>,; anf dem Bock, auf dem Dach und a>,f de» Pferden saßen schnappselige (5abl'i»S, Hnce nnd Tücher schwe». rVud und daS überraschte Publikum anjohlend. Ei» oder zwei Fiaker, die sich der Verschwörung entzogen hatte», wurden vo» den Eabbiüs zum Feiern gezwungen, die Waqenstränge ihoen abgeschnitten nnd die Fenster eingeschlagen, ehe ein Policemann die Thäter fassen konnte. Groß war die Verwirrung an den Bahnhöfen. Nachlose Grnppcn von Herren und Damen, eben vom Lande gekommen, bewachten ihr Gepäck; keuchten mit Hutschachteln und Mantelsacken unter dem Arm voiwärts, oder schrien sich heißer, bis sie einen Träger bekommen kounleu, dem sie Heidenpreise zu zahlen hatten. Ueberall ein Eher schadenfroher Cabbins, der daS Gedränge der Nachlösen anlachte und aushöhnte. Manche Londoner Gegend schien halb ausgestorbeu; Straßen, in denen man sonst sein eigen Wort nicht hört, nahmen ein stilles und respectables Wesen an, nnd selbst in Cheapside nnd Strand konnte der Spaziergänger mit Bequemlichkeit „kreuzen," d. h. vou einer Seile des TrottoirS über den Fahrweg nach dem andern gehen. Dagegen waren die Omnibusse, obgleich sie den Fahrpreis steigerten, selbst auf dem Dach mit Menscheupylamiden überladen; und die Priratea.ulpaa.en, die sonst im unermeßlichen Nüderge. wühl verschwinden, zogen zum erstcn Mal die Aufmerksamkeit des Flaneurs an. Heute dauert die Fiakerfeier fort; doch haben die EisenbalMDirectiouen auf allen Bahnhöfen für die Bequemlichkeit der Reisende», gesorgt, indem sie überall ein Paar Hnndert eigene Wagen gem.echet haben. Komisch ist übrigens das Palhos, mit welche die meisten Blätter das Parlament zur heroischen Ausdauer gegen die Rebellion der Peitsche auffordern; es solle seine Acte ja nicht zurück, sondern den widerspenstigen öab-SpecuIanten die Licenz wegnehmen. Doch erheben sich auch viele Stimmen für die armen Vabbins, die Tag und Nacht in Wind und Regen dem Publikum dienen, und denen man ihr einziges Labsal, den Grog und Tabak, geschmälert habe. Schon werden auch Gassenhauer auf die „Revolution um 2 D-" gesungen. Rußland. Petersburg, 23. Juli. Die „Hamb. Nach." veröffentlichen folgendes kaiserliche Manifest: „Von Gottes Gnaden Wir Nikolaus I. Kaiser und Selbst« herrjcher aller Reussen u. s. w. u. s. w. Durch Unser Manifest rom 1. (l3.) August 1834 haben wir jähr« liche, in bestimmten Theilen des Kaiserreichs stattfindende Recrutenaushebnugen angeordnet. Wir befehlen nunmehr: 1. Zur Vervollständiguug der Land- und Seemacht und in Gemäßheit eineS die besondern Bestimmungen enthaltenden UkaseS, der gleichzeitig an den dirigirenden Senat abgeht, die folgende zehnte theil' wlise NecrutenanSbebung auS dem östlichen Theil deS Kaiserreichs zu sieben Seelen vou Tausend in gleicher Wcise wie di.', welche im Jahre 1832 im westlichen Theile des Reichs stattgefunden hat. 2. Außerdem sollen aus den Gouvernemenls deS östlichen Theiles drei Recruten von je tausend Seeleu ausgehoben werden, als Nachnahme von der Zahl der sechs Seeleu per Tausend, welche dieser Theil bei vorigen Recrutirungeu weniger als die westlichen ge» stellt hat. 3. AnS den Gouvernements Pskow, Witepsk und Mohilew, welchen durch daS Manifest vom 31. Octo» ber 1846 uud 26. September l846 wegen Mißernte die Necruteustellung für die Jahre 1840 nnd 1847 nachgelassen war. soll die Nachnahme von den, auS dem Jahre 18!>2 übrig gebliebenen drei Recruten per Tausend stattfinde», und von den Juden des Gon-vernemeutS Witepsk und Mohllew sollen in gleicher Weise wie von den Juden der andern Gouvernements zehn Mann per Tausend anf Grund des dirßfalls er-lasseueu Recruteu-.Reglements ansgehobeu werden. 4. Die Recrulenauohebung hat am 1. November zu beginnen und schließt mit dem l. December. Gegeben zu St. Petersburg, den 8. (20.) Juli im Jahre »ach der Geburt Christi 18.'l3 und Unserer Regierung dem 28. Nikolaus." Vs folgen zwei Ukase an deu dirigirendeu Senat. Sie enthalten die näheren Bestimmungen über die vorzunehmende Necrutirung. Zu bemerken ist dabei, daß außer den obeu erwähnten Gouvernements Oduoworze» und die Städteeinwohner aus den Gouvernements Niew Podolien. Woldynien. Minsk. Grod.w. Wilna nnd Kowno in Gemäßheit deo drillen heutigen uud eiueS früheren Ukaseo znr Necrutenstellung herangezogen werden. Dem Kriegsminister ist mittelst Rescripts die Ausführuug dessen, was ihm dabe, obliegt, befohlen. Ä m e r i k a AuS Liverpool telegraphist man die Aukunft eiuer New-York^ Post vom 1«. Juli. Der Krystallpalast war am 14. uuter dem Zufluß einer ungeheuren Menschenmenge eröffnet worden. Der Präsident uud General Scott waren zugegen. Der „Newark Herald" berichtet. Bnchonan habe die Stelle eiueS Gesandten in London angenommen. Sämmtliche Brot. stoffe waren in Folge der Nachrichten aus Europa gestiegen. Telegraphische Depeschen. " ^ariS, 1. August. Die Liquidation ging auf der Börse nicht ganz ohne Schwierigkeit vor sich. Dle Zurückweisung des bonstantinopler AuSgleichungS» Vorschlages wird als zuverlässig angesehen. Der ,Fon-stitutiouuel" bringt einen Aufsal.; über die Sch>vie-rigkeiteu uud Gefahren der orientalische!» Differenz. — Constantinopel, 2li. Juli. Große se»dung ei',eS Curiers nach W,en. Die Gesandten ter Großmächte sollen darin einig sein. daß Nnßlands Begehre,. »'^ Modificalionen erfüllt werde. Die Stimm.,.'^ " ^ higer. jedoch währen die Garden gehe., nach pheteu uud daS heiligeHemd^s^—-^-^-Z^brrg. ""' ""»S^I. «. «Uemmayr m,° F. «amber« .,. ^.bach." Ver»m«°«Iiche Herausgeber u»5 Redao.u«- I7-755-5«' "" »' Almanh )M I^mmcnerSe^ntta^ Telegraphischer Eours«Vericht der Staatspapiere vom 3. August 1853, Staataschuldvcrschn-ibuiigm . zu 5 vCt. (in CM ) 9'^ 1/8 dctto......., ^ l/2 „ „ 84 l/2 dctto.......,4 ., „ 7ttl/8 Darlcl m mit Vnlosmiq v, I. 18^9. ,nr <00 fl. . . t35 1/2 Obli^atiDiici! dcs lombard. vcnct. Nulchcns voin I. 185N zu 57, ........ 991/2 V,,»f-Vlclieü. l'r. <2t>«t 1^N!> si. nl!d. 108 7/8 llso. Frank »r! ci,M., (,!»'<20 st. ssidt,. ^ler ) eiüS W ,hr, !!!< '^ !/<»,!. N»s,, l"»,d,» «08 l/8 » M >»a<. Ham '»^q, ,»r «00 Mart Ban.o, Guldcu 80 3/l 2 Moual. ' Lil'nrxo. fiir A00 Toscaxische ^ire. l«»,o. 109 Vf. 2 Ml'imt. l!l'N>m>, siir l Ps>l»o Stlrli»,^ Guide» 10-41 3 Mmiat. M'Üaüd, f»r!l0<» v.lien.ich. Vi>., <«„ld, 108 l/2 2 Mon„t. Paris, ss» 2. August >853. Viit,. Gcld. Kais. Mim^Du^at.!! Agio .... i.'.^/s 15, l/6 bcttu Rand- dto „ . . . . 151/8 1^7/« l^ulci ul murcu „ . . . . — 14 !/2 Napolconsd'or'S „ . . . . — 8/tl Soiwerai»6d'l,'r'S „ .... — 15.15 Nuß. Iml'N'ial „ . . . . — 8.50 Frittrich^d'l'l's „ .... - l>.4 G>ui>. So^craiü^s „ . . . . — 10 50 Silbcragiu ....... 91/2 l) l/^ Fremden-Ilnzeige der hier Aufkomme»?», und Abgereisten D", 3l. Juli »853. Hl-. Nl>. Michael M^s;i, Arzt; — H,-. Sebastian ^>ölsch,n'r, Ord»!»s^iiest.-. ?ldo!f Stollcubcrg, Privatier, alle 6 von Triest nach W>>>1. — Hr. AlNon Pohl, k. preusi. Assessor; — Hr. Mc,an, Professor — lliid Hr. Goldschniid, Handeisinaini, alle 3 von Oral) nach Ti icst. — H>'. Carl v. Hrccr; — Hr. Pcter Vil.ifero; — Hr. Co»te Giovio, alle 3 Priv^tiiiS — und Hr. Anton Biltoei-, Beailue, alle 4 von Wien nach Trieft. — Hr. Peter Diilun^, Beanite, vo» T'icst nach Gral). — Hr. Wasa Radoikovih, Hai,-del^inaini, von Tricst nach Belgrad. Den !. Al,gl,st. Fran Caroline Gräfin v. Wen^ gersky, Generals.-Geniahlin, von Trieft nach Trop^'an. — Hr. Ritter 3?oe v. ^tordderg, k. k. Mini,Ielial-rath; — Hr. Jacob Thomann, l.)r. der Medicin; — Hr. ?. Fried!ai,dcr, k. preusi. Kammcrjunker----nnd Hr. Theodor Mainolovich, Handelömaun, alle 4 von Wien nach Triest. — Hr. Josef Debra", ConsnIatZ-Beamte — nnd Hr. Wilhelm Landauer, Neotier, bcice von Trieft nach Nohilsch. — Hr. Eduard Hübsch >^ann, k. ilissischer Nalh; — Hr. John Higmso», Neiuier; — Hr. Johann Tiimcl, Handel>dch»'n Tagc Ncichmillagö von 3 b>s ,ie dcr OrtsgcmeindtN S^plan^, Podlipo und Plrss.r, so wie die Jagdbarkeit in den zur OrtSgemeinde Nlatnadresouza qchö>i^'N Steucrgemeindcn ?llt-oberlalback, und Großligojna, und endlich am 17. August 1853, Vormittags von l) bis l2 Uhr, zu Billlch^ratz die Iaadbalkcittn dcr Oltsge-mcindcn ^chwarzcnberg, St Iubst, Sctnik u»d Babl,ac;ora im öffentlichen V^stcigcrungswege ,n Packt ausgelassen werden. Hiezu werden Pachtlustlge mit dem Beifügen eingeladen, daß sich die dichfäUlgen wesentlichen Pact tbedingniffe auf die Verordnung des hohen Ministeriums des Innern vom »5. December 1«52 fußen, und dafi inöbesonders der Mcistbot für zwei Jahre in vorhinein zu erlegen sein wird. K. k. Bezitkshauptmanlischaft Lubach am ' 25. Juli 1853. Z. 1048. (3) Nr. 5160. Edict. Von dem gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird hiemit bekannt gegeben: Man habe in der Executionssache des Herrn Anton Lach von Laas, gcgen Matthäus Nepar von Krajnzhe, die executive Feilbietung der, dem Letztem gehörigen, im vormaligen Grundbuche dcr Herrschaft Nadiischcg «uli Urb. Nr. ""^^ Reclif. Nr. 485 vorkommenden, gerichtlich auf !)^0 fi. bcwcr-theten Realität, wegen von ihm dem Hrn. Vxecu-tionsführer, als Ccssioiiar des Martin Schnidar. schizl) von Nadlest, aus dem wirthschaftsämllichcii Vergleiche vom N>. Juni ,845, Zahl 79, schuldiger 200 fi. c. 5. c. bewilliget, und es werden zu de-rcn Vornahme drei TagsalMigen, auf den 12. September, auf den 12, October und auf den !2, No> uember l853, jedesmal illormittags von 9 bis !2 Uhr im Wohnorte des Execute,, mit dem Beifügen angeordnet, daß obige Realität bei der dritten Tag, saving auch unter dem Schätzungswcrthe veräußert werden würde. Der neueste Grundbuchsauszug, das Schäz-zungsprotocoll und die Licilalionsbcdingnisse tonnen täglich Hiergerichts cingcfchen weroen. Laas am 28. Juni 1853. Der k. k. Bczirt'srichtcr: K o s ch i e r. Z. 1058. (3) Nr. 406«. Edict. Von dem k. k. Nczirksgerichie Senoäei: wird l)iermit bekannt gemacht: lZs fti von diesem Gericlttc über das Ansuchen des Hrn. Carl Premrmi von Prcwalo, gcgen Maria (^erne von Klein-Ubelökn, wegen schuldigen 3ti fi. 46'/^ kr. M. M. c « c, in die executive öffentliche 35er>,tcigcruna. der, der Letzteren gehörigen, im Grund-buche dcr vormaligen HcrrschaN Prcivald ^u!» Urb. Nr. 5^79 vorkommeilden Rcalitär, im gerichtlich er. hobencn Schätzungswert he um, 2 59l fi. 50 kr. M, M. gcwilligct, und ^ur Vornahme derselbe" hieramls die drei Feilbietlmgslagsatzlmgen auf den 9, Auglist, aus den 9. September lind auf den l0. October >853. jedesmal Vormittags von 9 — !2 Uhr mit dem Al'hange destiinmt worden, daß diese Realität nur bei der letzten auf den l0 October >853 an. gedeuteten Feilbictung bei allenfalls „ickt erzieltem oder libcrbotcncm Schätzungswerlhe auch unter dem-selben an den Meistbietenden hintanglgcben werde. Die Licitationsbedingnissl'. das S^ätzungspro-tocoll und dcr Oiunddllchslrtlctt können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstmidcn cingc schcn werden. Senoic« am 14. Juni »853. Z. l05^"^3) Nr. 4434, Edict. 3s Ansuchen der Gertraud Dcbeuz von Slavinje, gcgcn Johann Oö von Groh°Berdu, wegen schuldigen !58fi. M< M. c. «. c., in die executive öffentliche Versteigerung der. dem Letztern gehörigen, im Grundbuche der vor» maligen Herrschaft Adelsberg »uli Urb. Nr. 1037, vorkommenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthe von ,057 fi. M. M. gewilliget und zur Vornahme derselben Hieramts die drei Feil, bictungstagsatzungen auf den 12. August, auf den Iss. September und auf den 13. October 1853, je. dcsmal Vormittags von 9 — 12 Uhr mit deni Anhange bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der letzten auf den 13, October 1853 angedeu« tetcn Feilbicttmg bei allenfalls nicht erzieltem od,r übcrbotenem Schätzungswerthe auch unter demselben an den Meistbietenden hintangegcben werde. Die Licitations ' Bcdinsmisse, das Schätzung«» protocol! und der Grundbuchsextract können bei die-ftm Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstundcn ein< gesehen werden. Scnoiec am 28. Juni 1853. F. ,1,2. (2) Das Haus Nr. äl zu Neustadt!, in oer Hauptglisse gelegen, bestehend aus 8 Zimmern, 3 Küchen, 5 Kellern :c,, welches zu jeder Speculation geelgner ist/ uno ln welchem oer Wcmschank schon seit vielen Jahren betrieben wird, ist aus freier Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft erhalt man bei dem Hauseigenthümer daselbst bis 7. September iU5). Z. Ill3. (2) Im Hause Nr. 42 Theatergasse, lst für künftige Michaelizeit ebenerdlc em großes Zimmer, eme Küche und Spcls zu vermletden. Nähere Auskunft darüber wird daselbst ertheilt. Z. l>!0 (2) Augusta Dorfmeister, Photographin, Schülerin des berühmten Künstlers C. Maza in Trieft, gibt sich die!Ehre anzuzeigen, dasi sie während ihrem kurzen Aufenthalte in Laibach (drei Wochcir, Porträts auf Platten mit oder ohne Farben macht. Wohnt am Marienplah Nr. 4ö« Wohnungs-Anzeige. ' Im Hause Nr. 132 m der Kothgasse ist eine Wohnung, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Speiftkammcr und Keller, von Michaeli angefangen'zu vernnethen. Das Nähere erfragt man im Zeitungs-Comptolt oder beim Hauselgentdümcr in der Kothgasse.___________________^ 3. 1023. <,3) K. k. ausschließendes ^.^^^^U^ Privilegium auf das neuerfundene allgemein beliebte otö «I« e und Wurzeln, und geqen den Tabakgeruch; es b^ ^ sich aber auch als ein vorzügliches Mitt.l gegen leicht blutendes Zahnfleisch, bei Schw>nv^^y< selben, und dadurch Luckerwerden der Zähne, indem es das Zahnfleisch stärkt. Dieses ^. wasser ist als das erprobt beste Mittel zur Schaltung der Zähne und des Zahnf!el,che6 Ein Flacon sammt Gebrauchs-Anweisung kostet si. », 20 kr. C. M. ^ O^ Die Niederlage hiervon ist in Laib ach bei IlloiS Kaisell, »zum Feldmaria) sen Radetzk y."