Irinnwerati aaS-Pretse: Für Laibach; H«mzjLhrig . . 8 fl. 40 kr. halbjährig . • 4 „ 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ Aonatlich ... — * 70 „ Mit drrPost: -«izjäbrig................12 fl. Halbjährig................ 6 » Vierteljährig............. 3 » " ; i Jür Zustellung ins Haps dirrtelj. 25 kr., monatl. 9 kr. einzelne Nummern 6 kr. Laibach er Nrdaclio» : Bahnhofgaffe Nr. 132 Tagblatt Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Mannscripte nicht znrückoesenLet. Expedition- & Jnsernteu-Vnreau: Congreßplatz Nr. 81 (Buch, hantlunji von Jg. v. Klein-niqHv & Feb. Eamberg.) ♦ Jnscrtionsvrpise; Für die eiiispaliig^Pttit^ ' L 4 (r., bei wiedeis jctaliung L Anzeigen bis 6 Zeili Bei größeren Inseraten und öfterer Einschailnng entsprechender Rabatt. Für complicieittn Latz besou» Cere Bergülung. Nr. 30. Montgg, 8. Februar 1875. — Morgen: Apollonia. 8. Jahrgang. Die neue französische Verfassung. Sut nicht geringen Überraschung der politi faen Welt, die sich nachgerade gewöhnt hatte, mit tmsldiedenem Mistrauen die Dinge im Zbeaterfaale iu Versailles zu betrachten, hat die französische Na-tionatocriair.mlung nach vierjährigem unfrucht-baten Gezanke nunmehr allen Ernstes begonnen, bit Republik zu organisieren und das rechte Ccntrum, jkdt mit einem Fuße auf dem Bodc» der Republik, bemüht sicb, die „jetzt einzig mögliche L-taalsform" io conservativ als möglich zu gestalten, indeß tzroalie alles aufbietet, um republikanischer Minister* iJtöfiöcnt zur Rettung der „moralischen Ordnung" iu werden. ©er hätte sich vor wenigen Wochen noch getraut, an tine derartige Wendung zumal in der Versammlung b{t siebenhundert Souveräne zu Versailles nur zu btnlen ? Wer hätte erwarten sollen, daß diese Kammer, W sich Jahre lang nur durch widerliches Gezänke btt Parteien, durch völlige Ratlosigkeit und das Unvermögen, einen lebensfähigen Beschluß zur Orb-fturci des tiefzerrütteten Landes zu fassen, auege. j,tonet die bereits zum allgemeinen Gespöttc ge» Wben’ sich noch einmal aufraffeit und mit ent-fthiebetfen Majoritäten Beschlüsse in republikanischem $inne fassen würde? Der Anfang war freilich be-s»eiden aenug, die Annahme des Wallon'schen An-W« mit einer Stimme Mehrheit am 29.Jänner bJL noch zu keinen weitgehenden Hoffnungen be teigen Aber schon tagSdarauf wurde der erste drittel deS Gesetzentwurfes Bentavon, der so fein tofjfit war, daß man aufl ihm das Kaiserreich, die »tleanistii'cht Monarchie, die Republik hätte machen Wien beseitigt und durch das bescheidene Wörichen Präsident der Republik" ersetzt, damit aber die “«menlost Monarchie oder das persönliche Septennat fyac Mahons bestattet. Al« nun der zweite Act, das Votum über das titllt Amendement Wallon (das Recht des Präsidenten liy Einvernehmen mit dem Senat die National»«, fqmmlung aufzulösen) folgte, hatte sich die Scene ftfort von Grund aus geändert. Minister und Ministerielle. Orleanisten und alle die Charakterlosen, btl.n Haupt Broglie ist, waren mit einem kühnen %qm in die Reihen der neuen Majorität hinüber« Ursprüngen und votierten mit der republikanischen ^^Wohl wird eS noch schwerer Arbeit und harter bedürfen, bis die Republik fest begründe? «ft -brr der ultramontan-monarchischen Statthalter» W,. j)fD, unfeligen Zwitterding, von dem niemand h sagen vermochte, ob es Fleisch oder Fisch, ist Sin doch glücklich ein Ende gemacht und damit in S Entwicklung französischer Zustände ein bedeu-Sber Fortschritt nicht zu trugen. Doch möchten wir PW warnen, sich der Täuschung Hinz,»geben, als V bereits eine vollständige republikanische Charte vor, wie sie einige sanguinische Organe allen Ernstes mitiheilen. Der thalsächliche Erfolg läuft vielmehr darauf hinaus, daß wut>l die Republik als Staatsform für Frankreich verkündet, dabei aber die Möglichkeit einer Verfassungs-Revision, freilich erst vom Jahre 1880 ab, Vorbehalten ist und daß nicht blos die Rechte und Pflichten Mac MahonS. oder selbst eines unpersönlichen Septennats, sondern die eines jeden Präsidenten der Republik organisch festgestellt sind. Äber auch da scheint man in der Assembl6e mit mehr Ueberstürzung als gesetzgeberischem Takte vorgegatigeti zu sein. So hat man in Bausch und Bogen auf die die Präsidcnischast betreffenden Br tikel der Constitution von 1848 zurückgegriffen und sich dabei recht gemüthlidje Widersprüche -,u schulden kommen lassen. So brachte der Deputierte Barthe das «menbement ein, der Präsident solle über die bewaffnete Macht verfügen, ohne sie je befehligen zu bürfrn; er zog dasselbe jedoch zurück, als Minister Ehabaud-Latour erklärte, nicht 24 Stunden würbe der Marschall nach Annahme eines solchen Antrages am Ruder bleiben. Nichts beftoweniger wirb ganz gemülhtich unter den ändern Artikeln der 1848er Verfassung über die Rechte des Präsibenicn auch ber Paragraph 50 hergestcllt, ber wörtlich lautet: „Er (ber Präsident) verfügt über die bewaffnete Mach. ohne sie jemals in Person befehligen zu können." Ja man votiert dem Präsidenten das Auflösung«* recht unb stellt in einem Athern den Artikel 51 her, welcher besagt: „Er kann bit Versammlung nicht auflüsen." (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 8. Februar Inland. Da» Abgeordnetenhaus setzte am letzten Freitag die Specialdebatte über den Sckönerer'schen Antrag betreffs der Hintanhaltung der Rinderpest fort. Abg. Kalir bekämpfte die Grenz, sperre gegen Rußland und empfahl nur eine strengere Ueberwachung. Fux stellte Abänderungsanträge. Der Minister des Innern wies auf die gegenwärtig in der Bukowina lagenbc österreichisch.russische Co-mission hin und bezeichnete es als ungewiß, ob bie ungarische Regierung geneigt sei, ben Abschluß gegen die Vieheinfuhr aus Rumänien unb aus ber Türkei herzustellen; — ferner erklärte er, bie Regierung sei nicht in ber Lage, eine permanente strenge Grenz, 'perre burch einen Militärcorbon herzustellen und wiederholte das Versprechen, baS möglichste zurLZer-befferuttg ber Cvntumazanstalten aufzubieten. Be! der Abstimmung würben bie Anträge ber Abgeorb» neten Kalir und Fux abgelehnt, beSgleichen bie vom Ausschüsse beantragte Resolution über das Verbot >er Vieheinfuhr aus Rußland unb Rumänien, sowie Iber bie Anotbnung einer Grenzsperre durch Mili-tärcordonS gegen bie Grenze ber genannten Länber. Eine andere Resolution betreffs der Revision ber Seuchengesetze wurde angenommen, eine dritte Resolution, welche sich auf bie Uebcrtragung der Agenden des Veierinärwelens im Ackei bauministcrium und auf bie Errichtung von Thierarzneischulen be» zieht, wurde abgelehnt. Die Stellung Oe ft erreich - Ungarns zur nächsten Pa pst Wahl bildet fortroährenb ben Gegenstand publicifti'cher Erörterung. Der Wiener Sorrefpondent der „Karlsruher Zeit.," der sehr oft feine Phantasien als offiziöse Weisheit in die Welt schickt, versichert wiederholt, daß bas österreichische Cabinet Alles aufbiete, zu verhindern, daß nicht Cardinal Rauscher ober ein anderer österreichischer Cardinal gewählt werde. Als Grund dieser sonderbaren Abneigung gegen die Wahl eines Oester* reicher« bezeichnet derselbe (Sorrefpondent die Sorge, daß ein Oesterreichet im Besitz der Tiara das Mietrauen und den Argwohn Deutschlands heraus-fordern fönne. „Und," fügt er binzu, „nun legt auf die Beziehungen zu Deutschland einen zu hohen Werth, um nicht jeder Möglichkeit ihrer Trübung ans dem Wege zu gehen." Wir nehmen zur Ehre Oesterreichs an, daß der Halboffiziöse diesmal wieder seine eigene Weisheit zu Markte bringt. Mit der Programmrebe Koloman Tisza's hat die ungarische Budgetdebatte den Culmi-nationspunkt offenbar überschritten. Die Berichte, welche aus Pest vorliegen, lauten einmiühig bohin, daß Ti«za, wenn es ihm wirklich mit seiner Rede um ben Sturz des Ministeriums Bitto zu thun gewesen ist, seinen Zweck nahezu erreicht hat, denn die Parteien in Ungarn sind bereits so weit einig, daß sie alle von dem Wunsche beseelt sind, nach dem Unbekannten zu greifen. Unter solchen Verhältnissen ging begreiflicherweise auch der nächste Tag der Budgetdebatte eindruckslos vorüber. Unb doch wären in der schmucklosen Verteidigung, welche Koloman Szell der Finanzpolitik Ghyczy's angedeihen ließ, mehr Körner gesunder StaatSweiSUit zu finden, als in ben hochpolitischen Tiraden beS neuesten Götzen auf bem ungarischen National-Altäre. Ausland. Die Aussicht, baß Heuer im preußischen Landtage bie kirchen politischen DiScussionen nur einen schmalen Raum einnehmen werben, beginnt sich stark zu trüben. DaS Centrum gebenkt sogar auf dem Dönhofsplotze noch vehementer ins Zeug zu gehen, als es bies auf der Leipzigerstraße gethan hat. Zu biefem Zwecke will es zunächst bie Regierung wegen ber Hanbtjabung be« Vereins-unb Versammlungsrechtes interpellieren. Anbererseit» wirb ber fortschrittliche Abgeordnete Petri einen Gesetzentwurf über bie rechtliche Stellung der Alt. katholiken tinbringen, zu welchem er der Zustimmung be« Kultusministers Falk sicher zu fein glaubt. ES soll hieburch namentlich den Allkatholiken im Verhältnis zu ihrer Anzahl ein Aniheil an dem Vermögen ber Kirchrngemeinden zugkwitsen werden 39ei Hofe scheint inzwischen die ultramontane Ström* ir.ung wieder ein lebhafterem Tempo angenommen zu haben, wenn andere es wahr ist, daß der mehr ftündige Vortrag, weiden am Dinslag der kranke «analer dem Kaiser gehalten hat, mit Borgangen in der römischen Frage in Beibi.ibung flehe. Die orleanistischen Organe machen kein Geheimnis darauf, dag die Milglieder des rechten CentrumS nur für die Republik votiert haben, um ihre Führer in der nächsten Regierung möglich zu machen. Die Monarchisten hoffen insbesondere, Bro^lie in das neue Cabinet zu bringen, der bann die Republik fälschen soll. Da« Organ (Sambetta’e, die „9iepublique Franxaise," enthüllt biefe Jntrigue und meint, dem Tue oe Broglie gebühre heute nur die Rolle eines stummen Dieners in der neuen Ordnung der Dinge. Das neue Cabinet, in welches Wallon, Oermain, L6on Say, Auviffret Pasquier, Bocher, Cissey und Töca;es treten sollen, dürfte jedoch erst nach der dritten Lesung des Organisation« Gesetzes und nach der zweiten Lesung des Senatgesetzes gebildet werden. In dem Senatsgesetz liegt über Haupt die Hauptentscheidung. Der von der Dreißiger-Commission ausgearbeitete Entwurf ist für die Republikaner unannehmbar, und hofft der thieristische „Bien Public," daß die Orleanijten sich bereit finden werden, für einen aus Wahlen hemrgegungem Senat, also für den Dusaure'schen Entwurf zu stimmen. Die große Schlacht von Otejza schrumpft nach den Meldungen aus Madrid zu einem leichten Gefechte zusammen, in welchem die Truppen nicht mehr wie 150 Monn verloren. Uebrigenö rückt die Armee auf allen Punkten vor. Puente-la Reyna ist genommen, Pampelona entsetzt und im Norden oben soll Voma bedeutende Vortheile errungen haben. Der große Sieg von Otejza aber, der nicht erfoch ten ward, gibt zu einigem Nachdenken Veranlassung. Solange die Carlisten nicht aus ihrer Hauptstellung in Csiella vertrieben werden, sind alle von den al» fonsistischen Truppen errungenen Vortheile nur von nebensächlichem Werthe. Die Zusammensetzung des neuen serbischen Cabinets ist eine Conceffion an russische Wünsche, wie solche in einer Depesche Jgnaticffs zum Aus druck gekommen waren. Es wurde das Festhalten an der friedlichen Politik der Partei Marinooic empfohlen, und der eben ernannte Cabinetsches ist dessen Intimus. Das für kriegslustig gehaltene letzte Cabinet Zumich ist in der Versenkung verschwunden. Es war für Jgnatieff zu früh gekommen. Die Di. plomatie folgt dem Grundsätze: „Thue nie heute, was bis morgen Zeit hat." Zur Tagesgeschichte. — Die That eines Wahnsinnigen. Aus Pettau, 31. Jänner, wird berichtet: „In der Gemeinde Brückeldors har letzten Sonntag der Bauer Franz Dolensak seine zwei Söhne, Franz, 23 Jahre und Valentin, 21 Jahre alt, erschossen. Der ältere ist Militarist, nun beurlaubt, der jüngere wurde bei der letzten Stellung beurlaubt. Schon durch mehrere Jahre hindurch hat man bei Dolensak zu Zeiten eine Geistesstörung wabrgenommen; sonst sehr ruhiger Natur, war Dolensak bei solchen Anfällen, die z» acht Tage dauerten, sehr rabiat, besonders gegen fein Weib, die er in solchem Zustande mishandelte, so daß die Kinder oster die Mutter vertheidigeu mußten. Die Kinder werden von allen Nachbarn als brav geschildert. Am genannten Sonn-tag ging die Bäuerin zum Friibgottesdienst und die älteste Tochter mit ihr. Bater und Söhne und die zwei kleineren Mädchen von 14 und 9 Jahren blieben zu Hause; nach Besorgung der gewöhnlichen Geschäfte gingen alle zum Früh-fliicf. Nachdem der Later einige Rössel genommen, begab er sich in die rückwärtige Stube, »ahm seine zwei geladenen Gewehre und schoß die beim Tische sitzenden Söhne einen nach dem ändern nieder. Der eine war gleich tobt, den ändern schlug er noch mit dem Wölben tobt, daß das Gewehr entzwei brach. Das größere Mädchen entfloh bei dieser schreckliche» That, das kleinere sperrte der Unglückliche in die Stube und sagte: „Gib acht aus diese zwei und sei brabl" Dann nabm er einen Laib Brot und ging fort, so viel man bis jetzt erfahren hat, in der Richtung gegen Pettau. — Gegen den Selbstmord. Aus Pilsen vom 31. Jänner wird geschrieben: Im Monat Jänner sind in unserer stadt nicht weniger a s sechs Selbstmorde vorgekommen. Unsere czechische Stadtvertretung läßt nun össenl-lich durch Trommelschlag in den Straßen verkünden, daß von jetzt an jedem Selbstmörder das öffentliche Leichenbegängnis versagt werde, und daß man fortan gesonnen sei, einen solchen Sünder wie einen Hund zu verscharren! Local- und Provinzial-Angelegenheiten. Morgen wird das „Laibacher Tagblatt" um 4 Uhr ansgegeben. — (Wählerliste für die Gemeinderath«-wählen.) Der Magistrat bringt zur allgemeinen Kenntnis, daß die Wählerliste für die Gemeinderaths-Ergänzungs-wahlen für das Jahr 1875 durch vier Wochen im hiewrtigen Expedite zur öffentlichen Einsicht aufliegen wird. Jedem Wahlberechtigten steht gegen diese Liste, — sei es wegen Aufnahme eines Richtwahlberechtigten, oder einer etwaigen Auslassung, oder wegen nicht gehöriger Einreihung in den betreffenden Wahlkörper, das Reclamationsrecht zu. Diese Reclamationen sind jedoch bis zum 6. M ä r z l. I. mündlich oder schriftlich Hieramts um so gewisser einzubringen als auf später eingebracbte kein Bedacht genommen werden würde. Dies wird den Hausbesitzern zur eigenen Wissenschaft und weiter» Verständigung der wahlberechtigten Hausbewohner bekannt gegeben. — (Ernennung.) Der Ackerbauminister hat im neuen Organismus für die Verwaltung der Montanwerke des gr.-or. Religionsfonds in der Bukowina ernannt: zum Bergmeister den Assistenten der Bergakademie in Leoben Josef Finger und zum Hüttenmeister den in gleicher Eigen-jcbast zu Hof in Ärain in Verwendung stehenden Franz Weidlich. — (Elisabeth^Krnderspital.) Frau Louise Sassoon in London hat diesem Wohlthätigkeitsinstitnte fünfzig Gulden b. W. gespendet. — Ebenso hat Herr Baumeister Wilhelm Treo ein vollständiges Kinderbett fammt Bettzeug gespendet. — (Für Errichtung bet städtischen Musik-kapelle) sind an weiteren Spenden eingegangen : von einer Gesellschaft im Gasthause „zum Nordpol" 5 fl. — (Begünstigung der Lehramtscandi-baten bei Erfüllung der Wehrpflicht. In der letzten Sitzung des Ausschusses für das Recrutierungs-gesetz des Jahres 1875 gab der Laiidesvertheidigungsminister aus Anlaß einer Petition des mährischen Lehrervereins eine Erklärung über jene Begünstigungen ab, welche den Lehr-amtscandidaien inbetreff der Erfüllung der Wehrpflicht im administrativen Wege bereits thatsachlich gewahrt werden. Diese Erklärung lautet: „Den Zöglingen der letzten zwei Jahrgänge (dritter und vierter Jahrgang) an einer Lehrerbildungsanstalt, welche zur Einreihung auf das Recruten-contiugmt gelangen, wird für die Dauer des großen Le!>-rermangels — nach Analogie und unter den Bedingungen des § 125 der Wehrgesetzinstruction — die vorläufige Beurlaubung znerkannt, wenn die Verspätung ihrer Studien an einer Lehrerbildungsanstalt nicht durch eigenes Verschulden herbeigesührt wurde und sie sich hierüber durch ihre Studien-oder sonstige die etwaige Unterbrechung rechtfertigende Zeug-n'sse, sowie über den Umstand auszuiveifeu vermögen, daß ie den Lehramtsstudien in einem der letzten zwei Jahrgänge mit Erfolg obliegen. Hiebei hat nicht der Schul-jahrgaug zur Zeit der Affinierung maßgebend zu fein. Geben die aus Grund der obenerwähnten Begünstigung beurlaubten Soldaten ihre Lehramtsstudieu vor Vollendung derselben aus, so werden sie sofort zum dreijährigen Linien-dienste^ herangezogen. Nach Vollendung ihrer Studien an einer Lehrerbildungsanstalt dagegen sind solche Soldaten im Sinne deö § 41 der Wehrgesetzinstrucliou zur Einsendung des Zeugnisses der Reise und des Nachweises, daß sie als Unterlehrer auf einer bleibend systemtsiertei, Lehrerstelle, wenngleich nur provisorisch, verwendet werden, an das zur endgiltigm Entscheidung hinsichtlich der Enthebung von der Präsenzdienstpflicht berufene Commaudo der Truppe oder Anstalt verpflichtet. Ueberdies wird de» Rücksichten für den Volksunterricht auch dadurch Rechnung getragen, daß die adjtmijchenttiche militärische Ausbildung auf zwei aufeinanderfolgende Jahre vertheilt wird und die Heranziehung zttt ersten Ausbildung sowohl als auch zu den periodischen Waffengattungen zu einer den Volksunterricht am wenigst» störenden Zeit, nemlich zur Zcit der Ferien, geschieht." — (Der krainische Landesausschuß) hrt beschlossen zum definitiven Director der Landeswohlthätigkeiti-anstülten den Primararzt und k k. Professor Dr. Aloit Valenta in Vorschlag bei Sr k. und k. Majestät zu bringen. — Zur Erwirkung der kaiserlichen Sanction der 80perz. Steuerumlage in der Gemeinde Töpliz zum Schulbaue, dann zur Einholung des Landlagsbeschlusses einer auf die drei Jahre 1875, 1876 und 1877 vertheilten, zusammen 190perz. Steuerumlage in den Gemeinden Savenstedl und thetltoeisc Bründl, zum (aoenfleiiier Psarrhosbaut werten die Vorlagen beschlossen. — In Absicht ans die Herstellung der krainburger Zufahrtstraße wird die Kostenbedeckung beim Bejirksstraßenausschuffe und bei der Directum der Rudolfsbahn betrieben. — Das idrianer Bezirksstraßen-Präliminare per 8430 Gulden wird zur näheren Erörterung der darunter begriffenen Beschotterungskosten an den Ausschuß zurückgeleitet. Vom Gartenbauvereiue. (Schluß.) Wir haben in der Generalversammlung darauf hingewiesen, wie die Nachbaroereine wirken. wurde entgegnet, daß ja in ftlagcnfurt andere Verhältnisse bestehen und daß das Vereinsleben dort ein stark entwickeltes ist, was in Laibach nicht der Fall sei. Das war ein echtes Testimonium pau-pertatis! Als wenn es gar so schwierig wäre, einen Verein von Bedeutung über Wasser z» hatten! Als wenn es gar so schwierig wäre, all> monatlich eine Versammlung abzuhalten und Fragen des Gartenbaues zu erörtern. Die Leitung ein« solchen Versammlung ist nicht schwierig, dazu bedarf es weder eines besonders geschulten Redners noi aüumfaffen der Kenntnis, sondern nur guten Willen-. Bei den Debatten über Fragen des Gartenbaues kann jedermann von der Leber weg reden, wie e-ihm ums Herz ist; nur guter Wille gehört dazu, das bekommen auch Leute fertig, die noch leint Heroen der Wissenschaft sind, sondern die eben „guten Willen" haben. Sehen wir uns nach der Stätigkeit der 9?a(fr barvereine in Kärnten und Steiermark um, s» fällt uns vorerst ins Auge, daß dort strenge an periodischen Versammlungen festgehalten wird, den« in diesen gipfelt alles Vereinsleben. Dort komm! der Laie, der Gartenliebhaber in Berührung utü Fachmännern und Männern der Wi|ienfchaft, e# wird eine Frage aufgeworfen, die den Laien interessiert, die der Mann der Wissenschaft von seine« Standpunkte erläutert und wobei der Fachman» seine gemachten Erfahrungen mittheilt. Es ist aber nicht einem jedem vergönnt, an solchen Versäum» lungen lheilzunehmen; dafür gründeten dies: Ber> eine Organe, periodische Zeitschriften, in welches die Erfahrungen und Beobachtungen mitgetheilt uni so jedem Vereinsmitglieoe zugänglich gemacht werden. Der kärntner Gartenbauverein hat bereits meh< rere in zwangslosen Heften erscheinende Mittheiluw gen herausgegeben; auch der steiermärkische Verein gibt von jetzt ab eine Vierteljahrszeitung heraus, welch! die Vereinsiuitglieder gratis erhalten und für Nicht' Mitglieder für den jährlichen Pränurneralionspreil von 80 fr. abgelassen werden. Wir heben aus dll ersten Nummer da« Inhaltsverzeichnis hervor, uni zu zeigen, was dort geleistet wird. An Originalartikeln finden wir: lieber Dü»' gung des Gemüselandes von Graf Häslingen. -Jntenfiive Bodenkultur mit Berücksichtigung der Anwendung des künstlichen Düngers von Hcinri-Graf Attems. — Deutschlands Samenkullur uni Samenh^.ndel von Th. Tellmann. — Beitrag zur Erdbecrkultur von Graf Häslingen. — Beitrag }Ut Pfirsichkallur aus den Sitznngöprolokollen. — lingt von Gurken und Melonen von Graf Ha»' lingen. — Zur Vertilgung der Phylloxera vasta-trix von Matern. — Ueber Vertilgung von un* jtiiefer von Graf Häslingen. — Ferner eine Reihe Artikeln aus ändern Gartenichriften: Ueber tie Camelienkultur im Hofgarten ;u Prag. — Ucber Miaut von Blumenjamen. — Osficielle Warnung b»üg ich des Kartoffelkäfers, des Pflaumenrüssel-käfrrS und der Blut- und Reblaus. Bereineangele-gmheilen: Ausstellungsprogramm. — Berih-ilung ton Sämereien, Obftbäumrn, Edelreisern im Jrüt)» jahr 1875 an die Pereinsmitglied r, ferner Noii-im: Blumistische Erfahrungen. — Aus dem Tagebuche eines alten Gärtners. — Hornmehl und dessen Anwendung. — Methode, Obst früh reif zu ma-Lk». — Einfluß der Bienen auf die Befruchtung. Modelle auS natürlichem Holz. — Schattendecken. ^ Ancuba japonica. — Ueber Ladoularien, (pa> tMische Pilze aus Käfern). — Uebcr Einfluß des tz-uchtaafes auf Pflanzen. — Keimen der Pflanzen. ^ Heber Kitt. - Künstlicher Dünger. — Coaks »lz Drainagcmittel. — Ucber das Umlegen der -lkbebänder gegen den Frostschmetterling. — Draht-^ufle Primula Cortusoides amoena. Fragen Uni, Antworten. — Inserate. Wir könnten hier schon längst weiter fein, als »»ttiere Nachbarvereine, da schon vor 5 Jahren die Wünbung einer solchen Zeitschrift anempfohlen »vurde aber gegen die Indolenz kämpfen Götter leidst vergebens, dürfte man beinahe sagen. Ucberaü jj ' man in den Gartenbauvereinen Beobachtungen »n und theilt sie mit. hier geschieht nichts; überall viird aewarnt und vorgesorgt, daß Feinde abgewehrt werden die dem Weinbau, Obstbau und Feldbau fanden' und von außen her im Anzuge sind; hier ttUmcrt man sich um nichts. Schwurgerichts-Verhandlung (w 5 Februar 1875 unter dem Vorsitze des ^,rlandesqcrichtörathes Maid, in Gegenwart k , «andesaerichtsräthe von Zhuber und Freiherr v als Richter, des k. k. Staatsanwalts-Stell öocevar als öffentlichen Ankläger und des tz" ",,n Brolich als Vcrtheidiger wider Martin Kann von Nadgoric wegen Verbrechens des vollbrachten Meuchel- ^^Aus der Anklageschrift der k. f Staatsanwalt-u “ni6t sich nachstehender Sachverhalt. Grundbesitzer Johann Zalokar von Nad-oorj? Ti«« am 15. August 1874 nachts gegen 11 Uhr h l fLufc aus dem DorswirlhShause des vulgo bis zu seinem Stalle begleitete ihn sein Ä; Mathias Snoj. Dort verabschiedeten sie ^ Snoj ging zurück nach Hanse, Johann Zalokar die Hauslaubenthür, welche gegen d.e äfseite gelegen war und die er zu öffnen versuchte. SffiwE Momente erhielt er von einer unbekannten litten so heftigen Schlag auf das Hutter ä daß er bewußtlos zusammen,türzte Seiner ^beresia Zalokar, welche den Schlag horte SCLrtc" « 16- El--»-»- UN R°ul»° °ü, j(,n gegenüber dem Hauslaubencingange 2 ÄrraWft*«« bewußtlos liegen. In ber Ä^inuna daß er infolge seines Rausches liegen ge-SZZ'i rief sie ihren Sohn Johann Zalokar und h hei ihm schlafenden Mathias Mer^n, welche C »alokar, ohne dessen Verwundung zu bemerken, V den off nen Schuppen trugen und dort liegen k. k. der Heben " Erst' a'N folgenden Tage gegen 8 Uhr mor-als Theresia Zalokar wiederholt zu thtn ge-? mar um zu sehen, ob er schon nüchtern WM« V werkte sie, daß er am Hinterhaupte ri bedeutende Wunde habe, die ihm grotze Schmerzen Cadachte. Die GerichtSärzte, welche ihn am 16ten 1874 abends untersuchlen. constatierten eine y^Äinterhauptshöcker gegen die rechte Schläfe ver-k-.^e 4 Z°tl lange, durch die gljpiltenen Kopf-" ln die Schädelhöhle dringende und die Hirn, h, herart durchtrennende Wunde mit ebenen hern und spitzen Winkeln, daß die Gehirnmasse ^ ch die Wundspalte bi« zur äußeren Oeffnung der Wunde hervordrang. Mit Rücksicht auf diese Beschaffenheit der Verletzung tthöiten sie dieselbe als eine an und für sich schwere und leben-, gefährliche, die mittelst eines sehr kräftigen Schlages mit einem scharfen schneidigen Werkzeuge» wahr, scheinlich mit einer Hacke beigebracht worden sein müsse. Äm 1. September 1874 nachts gegen 12 Uhr, aUo nach 16 Tagen starb Johann Zalokar. Bei der Obduction der Leiche fand man, daß außer der bereits erwähnten Spaltung der Kopsknochen die tirmunnht rechterseiis, und die Pfeilnaht bedeutend gelockert waren und an das untere Ende der Kno-ctenwunbe ein anderthalb Zoll langer Sprung der Hinterhauplsknochen sich au|d)to§. Das Gehirn war m der Umgebung ber Wunde branbig, zertrümmert und eitrig entzünden und zeigte eine bis anderthalb Zoll liefe klaffende Furche. — Die Gerichtsärzte erklärten diese Beschaffenheit des Gehirnes als die Folge einer hochgradigen Gehirnentzündung, welche die erlittene Verletzung verursacht hatte und als die einzige Todesursache, weshalb sie diese Verletzung als eine solche qualificierten, welche schon ihrer allgemeinen Natur nach, unabhängig von anderen Ursachen und äußeren Umständen, dtn Tod des Verletzten zur Folge haben mußte; als Ver-letzungsinsirument endlich Gezeichneten sie eine scharf geschliffene Holzhacke. Johann Zalokar, welcher bis zu feinem Tode bei voller Besinnung war, sagte, nachdem er sich von der ersten Betäubung erholt hatte, eidlich au;, daß nur Martin Kodermann der Thäter sein könne, da dieser ihm mit dem Erschlagen gedroht habe. Oie Erhebungen der Untersuchung haben gegen ihn nachstehende LerdachlSumstande ergeben: Martin Kodermann, 18 Jahre alt, Bauerssohn aus Nad-gorif, welcher die Schulen in Laibach bis zur ltcn Gymnasialklasse besucht hat, stand bis zum 17ten Mai 1874 in einem Liebesverhältnisse mit der 18jährizen Tochter de« Johann Zalokar, Theresia. In der Nacht vom 17. Mai v. I. ertappte ihn Johann Zalokar im Bette bei seiner Tochter im Keller, mißhandelte ihn damals derart und schlug ihn mit einem Ho'zscheit am Kopse, daß Kodermann 6 Wochm darniederlag, da er eine schwere körper« liche Beschädigung davon getragen hatte. Zalokar wurde deshalb auch wegen de» obigen Verbrechens nach den §§ 152 und 155 lit. b St. G. angeklagt. Martin itobermann war darum gegen Jo Hann Zalokar feindselig gestimmt, und äußerte sich bald nach seiner Genesung zum Andreas Gregoriö in Nadgoric, als sie von der erlittenen schweren Beschädigung sprachen: er werde den Johann Zalokar vulgo Subelj erschlagen. Al« er am 14. Äu-gusl 1874 abends den Johann Zalokar im WirthS-hause beim Jessich in Podgoric traf, mieberholte er ohne nähere Veranlassung, so daß es der Sohn des Zalokur und Ignaz Pecar horten, die Drohung, den Zalokar müsse er einmal erschlagen. Am 15. August 1874 ging er mit Johann Snoj nach SoleSka ins Gasthaus, indem er in das Dorfwirthshaus zum Jessich deshalb nicht gehen wollte, weil sich Johann Zalokar dort befanb, und als sie in der Nacht nach Nadgortö zurückkamen, sagte Martin Kodermann gleich beim Eiutritt in die Ortschaft, daß er den Johann Zalokar abprü-gcln werde. Gleich darauf passierten sie das Wirihs Haus des vulgo Jessich und er hatte hiebei Gelegenheit sich zu Überzeugen, daß Zalokar noch barin sei. Als sie beim Hause desselben vorübergingen, bemerkte «Obermann zum Johann Snoj: „Siehst du, hier wäre ich einmal beinahe krepiert." Die beiden Töchter Theresia und Juliana Zalokar hörten ihn eine halbe Viertelstunde ungefähr vor der Rückkunft des Baters, in großer Aufregung schimpfen und fluchen. Hierauf ging er nach Hause, verließ jedoch dasselbe sogleich mit einer Waffe unter dem Rocke, deren S iel eine gute Spanne hinausragte, und ging zurück gegen das.Wirthshaus des Jessich und da« Haus des Zalokar, weshalb ihn Snoj, ber Dcnnuthett, daß er seine Drohung aussühren werde, mit den Worten warnte: „Martin, thae e» nicht.-Allein er ließ sich nicht abhalten una hieß ihn schlafen gehen. (Schluß folgt.) Als unterstützende Mitglieder der laibacher freiw. Fmerweyr leisteten den Jahresbeitrag pro 1875: Herr Professor Baleula........................mit 5 st. „ Direcioc »raup ............................„ 15 „ „ Bürgermeister L,s»an.......................„ 5 „ (Wird fortgesetzt.) Witterung. Laibach, 8. Februar Morgens bewölkt, dann heiter, Sonnenschein, schwacher N-O. Temperatur: morgens 6 Uhr — 56*, nachmittags 2 Uhr: 00» C. (1874 + 5 6»; 1873 + 13» C.) Ba r omete r 73366 Millimeter. Das vorgestrige TageS-mittel der Temperatur — 28°, das gestrige — 30; be-ziehungSw^ise um 2 3° und 2 6° unter dem Normale. Angekommene Fremde. Am 8. Februar. Hotel Stadt Wien. Stransky, Reis. und Lang, Kfm., W en. — Naßinsbein. Spediteur, Ponteba. Hotel (Stefane, i'eon, Lyon. — Bojanovich und Suraenjat, Triest. - iSoldschund. Kfm., Kreuz. — Benevek, Planina. Sternwarte. Bidic, Bezirksrichter, Liltai. — Siubel, Reis, Laibach. — Wenzels, Bezirksadjunkt, Gottschee. — Majerle, k. k. pens. Haaptmann, Weißenstein. — Brat. kov>ö, Ägram. Kaiser von Oesterreich Smole, Feistriz. bohren. Resch, Commis, Krainburg. — Mülluer, Äfm.r Agram. — Mayer, Reis., Graz. — Kinbauer, Oester-reich. — Pelrit, Bes., Schwarzenberg. Lebensmittel-Preise in Laibach am 6. Februar. Weizen 5 ft. 10 kr.; Korn 3 fl. 50 kr.; Gerste 3 fl. — kr.; Hafer 2 fl. 10 kr.; Buchweizen 3 fl. — kr.; Hirse 3 fl. 10 kr.; Kukurntz 3 fl. 3i) kr.; Erdäpfel 2 fl. 40 kr.; Fisolen 5 fl. 60 kr. per Metzen ; Rindschmalz 52 tr., Schweinfett 50 kr., Speck, frischer, 34 kr.. Speck, geselchter, 42 kr. per Psund; Ster 2 tr. per Stück; Milch 10 kr. per Maß; Rindfleisch 28 tr., Kalbfleisch 24 tr., Schweinfleisch 23 tr. per Pfund; Heu 1 fl. 30 kr , Stroh 1 fl. per Zentner; hartes Holz 7 fl. — kr., weiches Holz 5 fl. per Klafter. !!!Pro memoria!!! Am Aschermittwoch den 10. Februar im Casino-Glassalon großer Härings-Schmaus und Seefisch-Effen mit (88) Militär«» Ooncert Big unter dem Titel: ,Iascijings-Aeminiscen;en" oder „Keiler andi in trnfier Zeit." Programme hiezu werden abends vertheilt. Mein Programm enthält: 1. Vorzügliches schwechater Märzenbier ä 10 kr. das Seitei. II. Gut abgelagertes Gößerbier äla Pilsen ä 8 kr das ©eitel. III. Echter Gumboldskirchncr L 60 kr. die Maß. IV. Küche, bei reichlicher Auswahl gut und fein. V. Bedienung prompt. VI. Besuch in gewohnt gütiger Weise außerordentlich zahlreich. HIB. Nachdem für die genaue^Einhaltuug der ersten fünf Punkte von meiner Seile bestens gesorgt sein wird, erbitte ich mir die gütige Unterstützung des verehrten p. t. Publicums, um auch den letzten Punkt meines Programms anständig durchführen zu können. Hufartg 7 Uhr. Eintritt 15 fr. ^schachtend Franz Elirfeld. Theater. Statt: „Der Werk elmann nnt> feint Familie." fofle mit (Mang in S Irttn von B. Sang tr. Musik vom Kapellmeister Franz von Suppet. Morgtn: Anfang Mn 5 Uhr/ „Doktor Faust's Hauskäppchen." oder: „Die Herberge im Wald e." Localpoffe mit Gtsang in 3 Auszügen von Dr. Hopp. Musik von Hebtnstrtit « b e n d s: Anfang um 8 Uhr Maskenball (Redoute) Verstorbene. Den 6. Februar. Moria Ihbanni, fieuftflerStodittr, 8 I , Elisabetb-Äinderspital Polanavorstadt Nr. 67; Caroline jiarl, StoffetfitberSroitmtntinti, 21/* 3., ZiniauvotftiiM Är 14, und Olga Petrin, bürgerl. Tischlers- und Häuslers-finb, 15 Monatt, Stadt Nr. 92, allt drei an Racdenbränne. — Ursula Kalon, Inwohnerin, 67 I., Kapuzinervoi stadt Nr. 12, Halskrebs. Danksagung. Für die Beweise vielseitiger aufrichtiger Tbeilnahnie an dem schmerzlichen Verluste unseres theuern unvergeßlichen Sohnes Johann sprechen wir den tiefgeiiihlten Dank aus. Josef und Amalie Gcrdeäic. Lottoziehung vom 6. Februar. Wien: 58 51 5 13 70. Graz: 33 89 80 20 16. Wiener Börse vom 6. Februar. Staatsfonds. Seid Mare 5perc. Rente, ösl Pap. tto. Ho. öst in Eild. Lose von 1854 . . . Lose von iS 0, ganze dose von 18U0, Fiinst. Pramiensch. v. >864 . 70 95 7 ?«> 104-7-110 -113-75 139.30 71 •( 7 *80 1052: 11<».1.^ m* 13 *75 Grundent.-Obl. Siebmbürg. Ungarn 75 7-. 78'LL 7^2.) 78*15 Actien. 129.75 130* 2 9- 219 26 Depositenbank. . . . EScompte-Anstalt . . ^»anco-Bank . . . . Handelsbank Nationalbank .... Oest. Bankqesells. . . 505 — 46 60 50 -57- •S7' 80- 4^-25 61-) 8.-178* 99* Vereinsbank Berkehrsbank.... Alföld-Bahn..... Karl-knrwig'Babn . Kais. Elisabeth-Bahn Kais, stranz- Iosessb. CtaalSbahn ... Süddahn 36.25; 3ü 0 hH rOj 8«‘M ^8 50! V9 234 5 231.75 1857 186*25 1 «• 5 17875 2H4 5-.|>9 * 136 |l 6 2. 1 Pfandbriefe. Geld Ware '«llg. iin. Bod.-Sredi!, Ho. in SS 3 Nation, ö. SB llng Bod.-Creditanst «6 5 87-6'40 87'- 97'-87 r0 96 9«. 87.25 Prioritäts-Obl. Franz-JoscfS-Bahn . Oest.-Nordwestbahn . Ciebenbürger . . . . Etaaisbahn eiifcb.»@ef.iu5(ki Fr. bto. BonS 1( 0 9V 95-25 7 v » 142-1 108 6" 22t- 1 )M0 95 5" 9 1423- lO'VO 226* IlDä e. 165— 1 5 25 Rudolf« - Lose . . . U-75 14 X5 Wechs. (3Mon.) Augsb. 100 fl. südd.W Franks. 100 fl. „ „ Hamburg..... mtbon io Pfd. C terl. Paris lOo Francs . . 9? *30 54.0 54 10 11 • (' 441(1 92 5 51.15 54 2 111-30 44 15 Münzen. Kais. Münz Ducaten 20-Francestück. . . P,euß. Kassenscheine. Silber . . 5*25- 8‘90' l-6t'o 10 8 5 25» 8--M» 163'' 10..9" Telegraphischer Cursbericht am 8. Februar Papier-Rente 7«' 80 — Silber-Rente 75 80 — 1860« Staais-«nlehen 110.60— Bankaktien 960. — Lredit ^20'25 London 11115 — Silbtr 105 70 —K. I Milnj* ducaltn 5 2 >. — 20 Francs Stücke 8 90. Ein lonaizinr, schön möbliert und geräumig, im rückwärtigen Tracte ört «olijfciiin» im 2. Stock, mit der Aussicht auf die Satter« inannsallee, ist sogleich zu vergeben. (83) 2—2 Ä»frage im zweiten tf tocf links. Zahnarzt L. Ehrwerth, Hrrrcngasse 213 im 1. Ttock, (5) 11 ordiniert täglich von 9 bis 4 Uhr. Ulicumotismus-Jlrlbrr das vorzüglichste Mittel gegen fiaitnäcfincn Rbeumatismilt und ®id't, Flasche und (Stbramtisamveifung 40 kr. t£-liinbctl)=sJ!Jiui^mii|fcr eihält die Zähne und das Zahnfleisch rein und gesund und schützt oder heilt jede An Znlinichnicrz, Flacon mit in« Weisung 50 fr., desgleichen Zaluuftcr, Pakeis 10 kr,, za bekommen in der Ap»tl»kc „jnm Einhorn" des SJictor Trnkoczy am Hauptplatz ui Laibach. (31) 10-7 Wichtig für Hausfrauen! Grösser reeller Ausverkauf! Für das mir geschenkte Zutrauen bei meinem, hier letzt ahgehaltenen Ausverkäufe einem hochgeehrten p. t Publicum vielmals dankend, erlaube ich mir die ergebenste Anzeige zu machen, dass ich auf hiesigem Platze abermals einen reellen Ausverkauf am llauptplatz im .Mitlli’selieii llnusc, Eck der llrndcczkybrücko cur sehr kurze Zeit abhalten werde. Gleichzeitig will ich auf meinen staunend billig unübertroffenen Preiscourant aufmerksam machen und empfehle mich Ihrem Wohlwollen. 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Damast- und Atlas-Gradl von 25 kr. bis 28 kr. die schwersten. Gebleichte und ungebleichte Handtücher von 18 bis 28 kr. Englischen Shirting und Chiffon für Wiisc Le von 20 bis 30 kr. Madapolane-Bieseuleinwand von 15 kr. bis 25 kr. 1 Dutzend Damast-Servietten von 3 fl. 75 kr. bis 6 fl. 50 kr. "U und 10/4 Damast-Tischtücher von 1 f. 50 kr. bis 2 fl. fc'O kr. Kaffeetücber von 75 kr. angefangen bis 1 fl. / 0 kr. das Stück. Seideuechaipes und Lavaliers mit Seiden-franeen von 27 kr. bis 40 kr. Seidenbänder in allen Farben sehr breit von 27 kr. bis 35 kr. Abgesteppte Decken und schwere Siebenbürger Kotzen v. 5 fl. bis fi fl. 50 kr. Salon-Teppiche ,a/4 und 16 , in Tapisserie und Velour von 15 bis 22 fl. Bett' orleger, echte Holländer von 1 fl. 50 kr. bis 4 fl. 50 kr. Laufteppiche in allen Breiten von 27 kr. bis 45 kr. 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Anfragen — Anfragen betreffs Euheilung feiner bewährten Lotto-Instructionen beantwortet der Prof. der .Mathematik li. v. Orll(6 in Berlin, Wilhelmstrasse Nr. 12», bereitwilligst sofort und gratis! J Druck von Jg. v. Sleinmavr & Fed. Bamberg. Verleger Cltemor Bamberg. Für die Redactivn verantwvrtlich: Franz Spitaler.