^^ Nr. 154. Plsnumer»tlon«pl«i«: I« Tomploir ganzj- st. ,1, halbj. st. Vl». K>» H,,.» halbj. bolr. Vtll der Post gan,j,fi.,k, hall,, ft ? 5.u, Samstag, ».Juli. Ä > le»tlon » gtb «»: F»r Ne<»e Insn«»e «» ,n < Zeilen ll» tr,. glöhele p» Zeile ß ll z bei öfle«n Mieb«helnnge» p« ^e!le » l«. 1882. Aintlicher Theil. Se. k. ,md l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. Juli d. I. den vor-mal,gen Iustizminister. geheimen Rath und Vicepräsi. dentm des Reichsgerichte«, Dr. Karl Habietinek, «"d den m,t dem Titel und Charakter eines Senats-PlaWellte,, ausgezeichneten Hofrath Dr. Alois Frei-U. !. ^'^ apenna zu Senalspräsidenten des Obersten Gerichtshofes allergnädigst zu ernennen geruht. __ Prajäkm. p. «s, ^^' ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit Me.^chster Entschließung vom 2. Juli d. I. dem ^tlmster.alralhe des Ministeriums des Innern Ferdi. nand Ritter v. Erb in Anerkennung seiner ausgezeich-neten Nlenstlelstung den Titel und Charakter eines ^ectionschefs mit Nachsicht der Tazen allergnädigst zu verle.hen geruht. __________ Taafsem. p. «n 3^' und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. Juni d. I. den Mttglleden, des böhmischen Landesausschusses Dr. Johann Vollelt und A. Ottokar Zeithammer m Anerkennung ihres verdienstlichen Wirkens den Orden der eisernen Krone dritter Klasse mit Nachsicht der ^azen allergnädigst zu verleihen geruht. Erkenntnisse. « . ^"^ ! !' ^ndesgericht Win, als Pressgericht hat aus » «°"°A ^k. Staatsanwaltschnst rrlannt. dass der Inhalt des «,. ^^"^'^^^bcndblaü) der pcnodischen Dructschrlst «"^"^«^^rmeinc ^'t"«a" enthaltenen '.»lrlifcls mit der Äus 1lyr,st „Abgeordneter Auspit) vor seine» Wählern" in der Stelle ..oals der jetzige Herr Ministerpräsident" bis „Natm anläge nusqrzs.chlict sein muss" das Vergehen nach 8 ^"0 St. G.. ^i«l c- ^' " Stellen von „da aber trotzdem die Neuerung" !, "V.°°" >l> Hülle uud 3üllc". von „man sollte nun glauben" "", "nc solche herbcisührcn müsse»", von „denn während die M«l gclcnnzclchncten" bis „sich zu erhallen hofft" und von """ "end man sehr viel von einer slärlcrcn Heranziehung" bis ^Wcnlwechscl tann Besserung bringen" das Verbrechen nach Nori,.^ ^ «, begründe, und hat nach tz 4M Et, P. O. das .lloi drr Weilcrvcrbreitung diesem Druclschrist ausgesprochen, «"trna d,., , ^""^N"icht ^'"l "'« Preisgericht hat aus i»"Nr i! !,' ^l°«ts°nwaltschast erlannt. dass der Inhalt des ..Das I>ila.,>,« '" Wien clschcinenden periodischen Druckschrift bwsschvi ?.,'^ ° c/' I"'' l6«2. enthaltenen Artikels mit der übrr das VaN?," .^N"'^ und beschichte, populäre Studien " -Papstthum von Arthur Storch. »VII. Alexander I." in der Stelle von „Die Todesursach-, welche Alexander I." bis .solcher Austreibungen erlag" das kürgehen nach A bit» St. G. begründe, und hat nach F 4!N St, P. O. das Verbot der Weile» Verbreitung dieser Dructschrist ausgesprochm. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Agra« mer Zeitung" meldet, der griechisch.orientalischen Kirchen» gememde in Iosani 3(X) st. als Unterstühungsbeitrag für die innere Einrichtung ihrer Parochlallirche zu spenden geruht. «ien, 6. Juli. (Orig.'Corr.) In den Blättern finden sich mehr oder minder lebhafte Erörterungen über die geplante Neuorganisa-tion der Infanterie, die nicht immer ganz sachlicher Natur sind. Man zieht dabei politische Gesichtspunkte in Betracht, welche mit der Reform nichts zu thun haben, und tadelt diese, ohne sie genau zu kennen. Es handelt sich keineswegs um eine totale Umgeftal-tung der Heeresorganisation, und folgerichtig kann diese weder gestört noch gefördert werden, ebensowenig wird die Reform große Opfer erheischen. Sie ist vollständig auf den Grundlagen unserer Heeresorqanisation auf. gebaut und im vollsten Sinne eine Weiterentwicklung derselben. Nicht aus Rücksichten auf die Occupations-politlk erfolgt sie, sondern die Ereignisse bei der Occu. plltion haben nur auf die Mängel aufmerksam gemacht, welche die Reform eben beseitigen soll. Und diese Mängel bestanden hauptsächlich darin, dass die Oräro d die socialen und cultmgcschlchll>chen Probleme, welche den H, Uergruno einzelner Geschichten bilden, mir fluchtig aizureuten. So'che Alweutuugen finden wir beispielsweise in der „Katzeumariandl", emem Ca-blnetkstücke bäuerllch.derber Schauerro.nautik, in w, Mai ausgesprn cheuen Wunsche nachkomme und bei diesem Anlasse auch dem löblichen Präsidium des rothen K.euzes. welches m,t seinen Mitteln sowohl die k, l. Truppen durch hu< mane Spenden unterstützt als auch für das Wohl der kranken und verwundeten Soldaten in ausgezeichneter Weife gewirkt hat. den wärmsten und besten Dank des Truppencommandos ausspreche. Zara am 13.Iuni l«82 Iovanovic. FML," — (Zum Brand,lnglilcke in der Oberen Donau straße) Im Laufe der Nacht vom 5>. auf den h. d. M. >st anch die 18jährige Leopoldine Haselbauer nach schmerzvollen Leiden gestorben. Von den sechs ver» unglücktcn Mädchen sind somit vier ihren Wunden be. «its erlegen. Die Mädchen S,lich und Zerhan dürften nm Leben erhalten bleiben. — (Brandun glück auf einem Schiffe.) All Bord des preuhifchen Regiernngsdampfers „von Seidewitz" hat sich ein schweres Unglück zugetragen. Am 27. v. M.. morgens halb 3 Uhr. wollte der Bootsmann des Schiffes in einem vor der Cajüte des Clipitäns stehenden eisernen Herde Feuer anmachen. Er nahm, da das zum Feueranmachen benutzte Holz schlecht an-brannte, eine Petroleumkanne und goss aus derselben einige Tropfen w das Feuer. Im Momente explodierte ^e Kanne und augenblicklich stand der Küchenraum, der Vorraum zur zweiten Cajüte und die an Deck hinauf« führende Treppe in hellen Flammen. Der Bootsmann rettete sich schleunigst auf Deck und fprang über Bord. ^r trug nur an den Händen starke Brandwunden davon, «er Cl.pitän dagegen, durch den Feuer^f gewcckc. riss d»e Thüre der Cajüte auf und legte den Weg an Deck w.ltten durch die lodernden Flammen zurück, während '"" "."" "°r der in die enge Cajüte fchlagenden Lohe ourcy eine Luke zu siish«.,, s,,cht« Sie zertrümmerte zu vleiem Zwecke das Glas der Luke. zu ihrem Verderben, wenn nun drangen die Flammen dem entstehenden Luft. zuge nach und erfüllten die ganze Cajüte. so dass die arme Frau sich wie in einem Feuermeere befand Auf ihre Hilferufe wagte sich ihr Mann. trotzdem seine Fuß» fohlen schon ganz verbrannt waren, nochmals zurück und trug seine Frau heraus. Beide wurden dann, sobald der Dampfer nach rafcher Fahrt Kofel erreicht hatte. !n das dortige Lazareth gebracht, woselbst sie ihren Wunden erlegen sind. Das Pel.oleumfeuer, welches sonst auf dem Dampfer, dessen Zwischenwände z. B. vielfach aus Blech bestehen, leine Nahrung fand. erlofch bald. Die ganze Katastrophe mag vielleicht einen Zeitraum von zehn Minuten in Anspruch genommen haben. — (Die Tuilerien zum letztenmal — photographiert) Am 2. Juli. um 5 Uhr nach' mittags, erschien ei»e Gruppe von Männern im Tuilerien« garten und ein Theil derselben stellte sich. geordnet von einem Dieuer des Municipiums. vor dem sogenannten Uhr>Pavillon auf. eine andere Gruppe mit dem Apparat eines Photographen nahm auf der Earrousfelseite Ste^ lung und die grohariige Ruine wurde sorgfältig aufgenommen. Bemerkenswert ist. dass die mitphotographierte Uhr auf der Ruine l) Uhr weuiger 10 Minute» zeigt. Es ist die Zeit. nm welche sie am 24 Mai 187! stehen blieb. Die Ruinen werden brlanntlich abge« rissen, ohne dass an deren Stelle ein Neubau errichtet werden soll. — (Eine Liebestragödie.) Die „Indepen« dance Belge" erzählt folgende traurige Begebenheit, die sich linzlich zu Brüssel ereignet hat. In der Straße du Borgeual wohnte ein 22jähriges junges Mädchen deutschen Ursprunges, Fräulein Rosa v. Schneeburg, Sie hatte „nr wenige entfernte Verwandte in Deutsch« land und bezog von einem Herrn F. ... aus Elberfeld einen Monatsgehalt von 300 Mark. Seit Vier Wochen wohnte dieselbe mit ihrer Gouvernante, welche sie zart» lich liebte, und deren Tochter in Brüssel. Die Unglück, liche halle die Bekanntschaft eines gewissen H . . ,. Znckerfabrilanten in Köln. gemacht, der ihr wiederholt die Heirat versprochen halte Da schickte dieser ihr plötzlich einen langen Brief, worin er ihr ankündigte, dass ihn neuerlich erliitene große Geldverluste nölhigten. die Trauung auf eine längere Zeit zu verschieben. Per romantische Charakter des jungen Mädchens erlitt durch diese unerwartete Nachricht eine gewaltige Erschütterung und sie beschloss, ihrem Dasein ein Ende zu machen Am 25. v. M. gegen 3 Uhr schickte sie unter dem Vor» wanke des Unwohlseins ihre Gouve»..iante in den Pull. und als diese fort War. entkleidete sich Fräulein von Schueebu.'g. warf sich in einen weißen Anzug, legte sich auf ihr Bett und brachte sich mit einem Revolver einen Schuss hinter dem Ohre bei Als die Gouvelnante zurückkehrte, fand sie die Unglückliche leblos daliegen, und ein feiner Blutfaden rieselte auf den Polster. Man denle sich das Entsetzen der Gouvernante! Diese lief wie wahnsinnig zu den im Erdgeschoss Wohnenden und erzählte ihnen das Geschehene. Die Polizei wurde ge> rufen und Dr. Dalebroux nahm die gewöhnlichen Er« Hebungen vor. Fräulein v Schneebnrg hatte noch den Muth gehabt, ihr Testament zu machen, das sie mit fieberhaft zitternder Hand unterschrieben hatte und worin sie alles, was sie besah, ihrer treuen Gouvernante vermacht hatte. Das Ereignis verursachte eine schmerzliche Aufregung im ganzen Stadtlhelle und es herrfchte nur Eine Stimme über die Liebenswürdigkeit. Sanftmuth und den vorwurfsfreien Lebenswandel der Verstorbenen. chem der lächerlich beschenkte Locawatriotismus des ^Mprotzenlhumz in drastischer Wei,e gezeichnet und U 'Ä '°"b' s""r im ..Pariah des Dorfes", dcfsen n c »,? lrne bodenlos seichte und bodenlos brutale /'""'-"loralfthilofoph -" bildet, die mit dcn Verliebten laMert, n»t den Lustigen jodelt u.id die durch die all» »emelne und traditionelle Lcichtsertigke-t des Dorf-s!?"°'" das Unglück Ge.ae.nüllers und l»e ..Kellnerin von 5)„ubacl," sind Liebes"eschichten lmt mminal.,wveUistl,chl'n Anllinigen, wäyrend der «Glnndhuf" mehr den Charter' des gemiithlichen Dorfldylls trägt und der „Hammerschmied Iacll" sich ° 2 elnc unglückliche Liebesgeschichte mit glücklichem «lusgange präsentiert. Stichlberger gibt sich in allen den vorgenannten ^eschichttl, als ein geschickter Erzähler nnd seiner ^eodachter der Bewohner und Verhältnisse des Landes, 'N drss. I, Dienst er seine Muse gestellt hat. Das Buch M sehr lMsch ausgestattet nnd empfiehlt sich dadurch "uch äußerlich dem Leser auf da« beste. ,,. Neue (frzählungcu. Trotz der groh,n Zahl novel-"Mscher Schöpfungen, welche wir jahraus jahrein auf beni Vüchermallte erscheinen sehen, ist die Zahl jener, welchen ein uneingeschränktes Lob gezollt werden kann. ^'"e ä'nßerst neringe. Das wichtigste Erfordernis beson« ^2. das origineller Erfindung, wird am seltensten wirk« di, »^.^2 m dieser Nubril Angezeigte ist zu beziehen durch " y'eslqe Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr k Feb. Vamber,. lich geboten und wir freuen uns, in diefer Beziehung len unter dem Titel „Schicksale" bei S ch u l z e u C o m p. in Leipzig erschienenen Erzählungen Go-dins unbedingte Anerkennung zollen zu können. Diese. Paul Heyse zugeeigneten Geschichten bewegen sich nicht in aufgefahrenen Geleisen, sondern es ist die Er» findung durchwegs eigenartig, die Charaktere sind richtig gezeichnet, die Situationen natürlich und in den moder« ncn socialen Verhältnissen begründet; die innere Wahr» scheinlichleit endlich wird nirgends in Frage gestellt. Inhalt der illustr. Zeitschrift „Waidmauns.Hcil" Nc. 13: Aus meinen Iagdrrinncrungen Von R, F. Forstoerwalter. — Kamps mit einem Wilderer. Vou H — Im Steinwilbrevier. Von F C Keller. (Mit Bild) — Am Rothgschirc. Von M, I.. Forstmeister, — Dre, köstliche Jägersprache, Von Franz von Kobell. (Mit Bild.) — (Schujsliste des Kronprinzen Rudolf. — Wildabschus« in Nrain — I^gdergebnis im Jahre 1^8l im po» litischen Ve.irte Groß Enzer^dorf. — Im politischen Be» zille Mistelbach, - Au» Scharnih, — Aus Hinterris? — KrebSeinsstzung, — Schnh dcc Fischwasscr, — Kon-stanz, Blauselchen und An'e. — Der Obergailthaler Schühenverein. — Pfingstsreischiehen, — Das Grazer Schützenfest. — Da« Lii,-srHcmplschiehen. —Am4. Juni. — Der Linzer Schühenverein, — E>n Wilderer zum Tode verurtheilt. — Schutzverein für Jagd und Fi» scherei in Oberösterreich. — Rosenstar (Pastor roseus Temm). — Hnmoristijches: „Da« lluane Vissl Rieg'ln." (Mit Bild) — Ornithologische Veobachtnngs.Stationen in Oesterreich und Ungarn. — Briefkasten. — I»li. — Gemeinnützige und belehrende Mittheilungen. — Jäger» Küche. — Äbschuss Kalender. — Laich' und Allzeit der Fische. — Inserate — Probenummern durch die Expedition in Klagenfnrt, Halbjährig PreiS 2 st. — (Ein Mord wegen einesSpazier-st o ck e s.) Vor einigen Tagen wurde in Rom in der »eue» Vierhalle ein unerhörtes Verbrechen begangen. Ein Student gerieth mit einem Kellner eines vergessenen Spazierftockes wegen in Streit, zog einen Revolver her« vor und fchoss dem Kellner vier Kugeln in den Leib. so dass er augenblicklich todt zusammenstürzte. Der Student ist der Sohn des Ex'Deputierten Minervini. In Rom macht sich anlässlich dieses Mordes allgemeine Entrüftug gegen den Mörder geltend. — (Das egyptische Poftwesen im Jahre 1881.) Der Generaldirector der egyptischen Poften, W. F Halton. hat soeben den Bericht über das Ver< wallnngsjahr Ittki veröffentlicht und durch das internationale Postbureau in Bern versendet. Wir entnehmen dem Elaborate, dass >m vergangenen Jahre bereits 140 nach europäischem Muster eingerichtete Postanftalten in Egypten thätig waren, dass dagegen die in der Türkei etablierten egyptischen Postämter aufgelassen worden sind. Die Gesamnltzahl der durch die Poft beförderten Sendungen hat K414.O0 Stück betragen. Bezüglich der Sprache, in welcher die Adressen angefertigt waren, hebt der Bericht hervor, dass fast ebenfo viele Vriefe unter arabischer Adresse verjchickt wurden, als mit Adressen in einer europäischen Sprache befördert worden find. Die egyptische Poftverwaltung unterhält auch Poftbampfer, welche auf den Linien Assiut Nfsuan. Port» Salt». I»« mailia, KafrIayat'Atse und Manjurah-Menzaleh einen lebhaften Personen' und Postoerlrhr vermitteln. Seit der Uebernahme der Verwaltung des früher von italienischen Beamten geleiteten egyptischen Poftwesens durch den Engländer Hallon ist im Verkehre mit vielen europäischen Staaten auch der Poftanweisungsdienft ein« gefüh^ woroen, der sich gleichwohl noch in ziemlich bescheidenen Grenzen bewegt, indem die Gesammtzahl der im ausländischen Postoerlehre beförderten Geldanweisun» gen circa I2,(X>^ Stück bel.ägt. von denen der über« wiegend größere Theil aus deu Verkehr aus Egypten nach anderen Ländern enlsüllt. In umgekehrter Richtung ist der Verkehr gering. Mit Rückficht auf die dem Abschlüsse dicssalliger Nerei!>bar.lngen zwischen ben Post-Verwaltungen vorhergehenden Verhandlungen bezüglich der Auszahlung? . der Versendurigsmodalitälen lc. llingt es saft komisch, wenn der Bericht constatiert. das« im Jahre 18ttl aus Belgien l7, aus Rumänien lü, au» den Niederlanden 4 Postanweisungen nach Ggypten versendet wurden, und dass Dänemark gar nur mit einer einzigen Postanweisung an diesem Zweige det Poftver« lehres Participiert hat. — (Ein Trost.) Der Schauspieler Emil Tho« mas erzählt in einem Briefe über den Brand des Stadt-theaters in Riga. „Den Schaden, den ich und meine Frau bei der Katastrophe an Honorar und Garderobe. Perrücken, Musilalien li, erlitten, müssen wir ertragen, und ich tlöste mich mit dem Retter der Theaterbibliv-thel. Herrn ll. Galster. Da« elfte Werk. da» ihm in die Hände fiel. als er die kostbare Bibliothek rettete, war die L Treptow'sche Posse: «Mensch, ärgere dich nicht'." — (Drei Soldaten) lagen im letzten Trans-vaallrieg im Hinterhalt. Der eine frug: »We»halb bist du denn in die Armee eingetreten, Tom?" — ,Nun", antwortete Tom. „ich hatte leine Frau und liebte den Krieg". — „Ei", verfetzte der andere, „ich hatte eine Frau und liebte den Frieden, also gerade das Gegentheil." Locales. — (Die Sitzung be« Ausfchufse« der .. Matica Sloven ska") fand am 5, d. M. statt. Anwesend waren l« Ausschussmitglieder; dem Ausschüsse präsitxelte der Prasidenten'Stelloertreter Bürgermeister Grasselli. Derselbe begrüßte die neugewähllen Ausschuss« Mitglieder u',d brachte sodann ein Schreiben des Herrn Reichsrathsabgeordneten Professor Kvikala zur Verlesung, in welchem derselbe sür die Wahl zum Ehre»» mitgliede der „Matica" dankt und betont, für die Inter«ssen der stammverwandten slovenischen Nation stet» eililreten zn wollen. Es folgte die Wahl der Vereins-functionäre Gewählt wurden z>6r acclkm»t,ion6ln.' zum Präsidenten Bürgermeister P. Grasfelli. zum erften Virepräsidenten Professor Märn. zum zweiten Vice-präsidenten Professor Levec. zum Kassier Herr Ivan Vilhar. zu llonlroloren Plofessor Wiesthaler uud Director Praprotnil. zum Rechnungsrevisor Herr Lukas Robii. zu Verifimlolen Professor Sene, lovik uud Katechet Krz i i. I" den literarischen Ausschus» wurden grwilhlt: die Herren Prosessoren Erjavec. Hubad. Märn. Sllllje, Urba?. Vavru. Voduöel. Zupaniii. Levec. Pletelt'ül.Sei'ell'vic'.Wiesthaler; D'reclorPraprotnilund die Herren Lehrer Slegnar und Tomi,«'; Herr TanoniruK Dr. Isglie und Herr Katechet Krzl In den ükonomi, schen Ausjchuss wurden gewählt: die Herren Grassell,, Dr. I°rc. Dr. Pollular. Dr Inpanec. I. Vilhar. Robit uud Tomsii Schließlich wurden zahlreiche Vereins« angclegenhrite» lilerarischer und ökonomischer Natur ein« gehend besprochen und erledigt. >x> — (Erlöschen der N lat t e rn ep i dem i e.) Nach der letzten vom t l BezirlKarzle der Umgebung Laibach am 7. d. M, umgenommenen Revision haben die Blatternerlraiilungen in den Wüscherbdrsern ganz aufgehört und ist seit Kl Tagen lein neuer Erlran« Laibacher Zeitung Nr. 154 1352 tt. Juli 1882. kungsfall mehr vorgekommen, wornach die Vesorgnis. dass die Blattern durch die Wäscherinnen nach Laibach verschleppt werden löunten, behoben erscheint. — (Industrie.Ausstellung in Trieft.) Mit 15. d. M. Wird auf dem Ausstellungsplahe in Trieft für die Dauer der Ausstellung ein combiniertes Post-und Telegraphenamt in Wirksamkeit treten, welches sich mit der Annahme von Briefpostsendungen und Post< anweisungen, mit der Ausfolgung der unter der Bezeich« nuna. „z)08tü rc!8wnte Ausstellungsplatz" einlangenden Correspondenzen und nüt der Annahme und Bestellung von Telegrammen zu befassen haben wird. — Wie zahlreiche von den üsterreichisch'ungarischen Consularbehüroen ein« langende Berichte erwarten lassen, wird der Besuch der Ausstellung aus den Ländern des Mittelmeeres ein sehr lebhafter sein. — Einer kürzlichen Mittheilung aus Corfu zufolge ist dies, ungeachtet des Umstandes, dass die Aus. stellungszeit mit der Korinthenernte und dem sich daran» schließenden Marlte dieses Productes zusammenfällt, auch hinsichtlich der jonischen Inseln zu hoffen, und dürfte uuch aus Algier auf einen zahlreichen Besuch zu rechnen sein, nachdem das französische Generalgouvernement die Handelskammern in Algler, Oran, Constantine. Philippe-ville und Bona von der bevorstehenden Abhaltung dieser Ausstellung unter Mittheilung der Programme in Kennt» nis geseht und auch durch Aufnahme einschlägiger No-»izen in das osficielle Journal „Mobacher", aus welchem dieselben in andere Blätter übergegangen sind, für die Publicität des Unternehmens das Möglichste gethan hat. — (Unglücks fälle.) Aus Radmannsdorf schreibt man uns, dass am 20. v. M. zu Karnervellach der dortige Müllermeister Johann Netelj ertrunken ist. Indem der Genannte an Epilepsie gelitten, so vermuthet man, dass ihm während eines AnsalleS dieser Krankheit das Unglück zugestoßen sein dürste. — Aus Tschernembl theilt man uns mit, dass am 18. v. M. abends gegen halb 11 Uhr der Knecht Martin Stein, im Dienste des Wirtes Martin Muc in Mottling, in stark angeheitertem Zustande nach Hause kam und wollte sich sogleich auf den Dachboden begeben, um daselbst zu übernachten, siel aber dabei so unglücklich nach rückwärts, dass er infolge der erlittenen Nerlehungen am 19. mittags verschied. — (Elementarschäden.) Man berichtet uns aus Gurksrld. dass infolge der heftigen Regengüsse der Mirnabach am 14. und 15. v. M. ausgetreten ist, und hat dieses beklagenswerte Ereignis den Naturalertrag auf den angrenzenden Wiesen arg beschädigt. Ebenso ist durch eine Ueberschwemmung am 13. und 14. v. M. die Heuernte in Swur und Gorenjavas im Bezirke Nassen» fuß vernichtet worden. Am 13. und 16. v. M. endlich find durch den Austritt des Neuriug« und Iesseniza-baches die an diesen Bächen liegenden Wiesen total über« schwemmt, und ist infolge dessen ebenfalls das ganze Heu zugrunde gegangen. — (Aus dem Schwurgerichtssaale.) Am 2l. v. M. hatte sich der 20 Jahre alte Handelelehrling Franz Kos wegen Diebstahls zu verantworten. Derselbe war im Geschäfte des Herrn I. IelovSek bedienstet und benahm sich die ersten zwei Jahre zur vollsten Zufrieden» heit seines Dienstherrn. Im dritten Jahre aber begann der Angeklagte in der Nacht zu schwärmen, und als sein Geschäftsherr die Jahresbilanz schloss, zeigte sich nicht nur, trotzdem das Geschäft gut gieng. kein Gewinn, soil« dern es fehlte sogar eine Summe Geldes, Eines Nachmittages kam der Angeklagte Kos von einem Geschäftsgänge betrunken nach Hause, worauf der Sohn des Oeschsftsherrn. Herr Gabriel Ielovsek, demselben er« llärte. er kbnne ein solches Treiben nicht länger dulden, Kos könne sofort aus dem Geschäfte austreten und gehen. Kos lief sofort davon und gieng in den Hof des Gasthause» „zur Stadt Mantua", um sich einen Wagen zu bestellen. Gabriel Ielovsel folgte demselben und führte Kos zurück ins Haus mit dem Bedeuten, ehe er gehe. werde er noch visitiert werden. Koi wurde nun in ein Zimmer geführt, wo er sich bis zur Unterhose auszog. Als man verlangte, er möge auch diese ablegen, schützte er alle möglichen leiblichen Beschwerden vor und wollte dieselbe um leinen Preis ausziehen. Endlich wurde ihm vom Hausknechte das betreffende Kleidungsstück ausgezogen, und alsbald fielen i)3 Zehngulden- und eine Fünfguldennote zur Erde, im ganzen also 935 fl. welche der Angeklagte im Geschäfte gestohlen hatte. Ueber die Provenienz des Geldes befragt, sagte der Angeklagte, er habe 200 si. von einem Freunde erhalten, der Ober-laibach verlassen hatte, um sie ihm seinerzeit nachzu l«nden; den größten Theil des GeldeS will er in der Lotterie in Laibach gewonnen haben, wo er nach Te-mesoar (eine Lottocollectur für diese Stadt besteht nota-bene gar nicht in Laibach) Nummern sehte und welches Geld ihm die Notin erst nach dem neuen Jahre über» brachte; 5 st. endlich will er beim l. l. Notar Mullej verdient haben, wo er Ausfertigungen desselben als Zeuge unterschrieb und für jede Unterschrift 10 kr. bekam. Die Aussagen erwiesen sich sämmtlich als lügenhaft. Die Geschwornen sprachen den Angeklagten schuldig und der Gerichtshof verurtheilte Franz Kos zu vier Jahren schweren Kerkers. Am 26. v. M. war die 30 Jahre alte Grund« besiherstochter Francisca Ianezic des Verbrechens des Kindesmordes angeklagt. Die Augeklagte halte am 25sten ?loril d, I. zu Pnovo nächst Grohluv ein uneheliches Kind geboren. Sie gesteht es zu. dass sie dasselbe so lange qm Halse gewürgt habe. bis es zu athmen aufhörte, worauf sie dann den Leichnam auf dem Dachlwoen verbarg. Der k. k. Gendarmerie gelang es, den Thatbestand zu eruieren. Furcht vor dem Vater und die Scham vor den Leuten habe die Angeklagte, wie sie offenherzig sagt. zur That getrieben. Die Geschwornen bejahten die Schuldfrage und der Gerichtshof verurtheilte die Angeklagte zu drei Jahren fchweren Kerkers, -x- 9. Verzeichnis der Beiträge fur das Monument des Dr. Johann Blciweis Ritter u. Trsteni5ti in Laibach. Herr Lulan Ialob. Mag. in St. Veit bei Sittich, 5 fl. ; die Herren Alumnen in Marburg, eingesendet vom hochwürdigen Herrn Domherr Franz Ogradi, 7 ft. 40 lr.; Herr Polat Eduard, Ehrcndomherr und Dccan iu Hasclbach, 1^1 fl,; Herr Griuic Franz, Kaplan in Hascioach, 5 fl.; Herr Aont Johann, Pfarrer in St. Bartclmä, 2 fl.; Herr Taviar Ignaz, Pfarrer in Hcil,-ltrcuz in Untcrtrain. 2 fl.; Herr Logar Jakob. Pfarrer in Heil.« Krcuz bei Heidenschast, 5 fl.; Herr Hajscl Allton, Pfarrer in Maichllil, 2 fl.; Herr Pihlcr Simon, ttaplau in Maichau, 1 fl,; zusammen ^ fl. 40 lr. Eingesendet. Wir erhalten folgende Zuschrift: „Wie viele Bewohner Laibachs sind dem rührigen Verschunerungscomitc unseres Herr« lichen Tilioli von Herzen dantbar für die Herstellung o« »eucn, reizenden Weges, der bereits zu einem der beliebte,lcn Spazier-Länge zählt. Nur ein Wunsch möchte noch laut werden: dass nämlich das löbliche Comite geneigt sein mö.ic. den jähen Absturz, der sich zwischen der Ärücle und dein Ausgange linls gegen Tiooli zu befindet, durch eine Balustrade zu sichern, damit wir nicht einmal in die traurige klage kommen, einen Unglücksfall betlagen zu müssen. Der juuge Nachwuchs ist iu Lai'liach ziemlich bedeutend, an lustigen kleinen Herren und Damcn fehlt es nicht, die bei ihre» muthwilligcn Sprüngen leicht rücklings hinaorollen könnten. Die Herren des Eomitrs könnten, falls sie diesem Wunsche Rechnung trage» wolllen, gewiss des Dankes aller Mütter versichert sein. Eine besorgte Mutter," " Neueste Post. Budapest, 5. Juli. (Allerhöchste Ve. gliickwünsch ung.) Se. Majestät der Na,,er haben an Le. Eminenz den hochw. Herrn Fürst'PllinaS Cardinal Sim or aus Anlas« seinetz fünfundzwanzig" jährigen Vischofsjublläums folgendes Hegrnhnngs« telegramm zu richten geruht: «Mit besonderer Freude sende Ich Ihnen an-läsblich Ihres fnnfundzwa„zigjähric,en Äljch^öjub,. läums Meine besten und aufrichtigsten Glückwünsche. Der Herr des Himmels möge Ihnen geswttt», in Ihrem heiligen Berufe auch fernerhin so wie bisher noch viele Jahre lang segensreich wirken zu können. Franz Joseph m. p." Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Paris. 7. Juli. Nach Billigung des Textes der Iliteroelltiolis'Aulfordeiung an die Pforte wlrd'diejeloe in Form einer CoUecUvnote der Pforte mitgetheilt werden. London, 7. Juni. Das Neuler'sche Bureau meldet aus Mxalidilen: Die Befestigungsarbeiten Halm, infolge des Ultimatums Seymours vollständig aujgehöct. Dle Anlwort Naghebs auf das englische Ullmmlum wild fü».' unbefriedigend angefehell. Die Conjuli«, aus« genommen der englische, halten Ragheb gerathen, eine versöhnlichere Antwort zu ertheilen. Im Unterhausr erklärte Madstone, die Negierung habe keinerlei beunruhigende Nachrichten aus Ale-xandrien. ^ Prag, 6. Juli. Ihre l. und l. Hoheiten Krön. plinz Erzherzog Nudulf und Gemahlin sind abends aus Reichstadt hier eingetroffen und auf dem Bahnhöfe vom Statthalter und Polizelmrector rmpfan» gen worden. — Se. l. und t. Hoheit Erzherzog Rai» ner, welcher gleichfalls abends hier anlangte, stattete Ihrer Majestät der Kaiserin Maria Anna sowie dem Kronprinzenpaare einen Besuch ab und wird noch heute 10 Uhr zur Landwehr-Insptttlon nach Eger Weiterreisen. — Se. k. und t. Hoheit Kronprinz Erz« herzog Rudolf begibt sich morgen ins Lager nach Mlilchowitz. Graz, tt. Juli. Nachdem gestern und heule vor Sr. l. und t. Hohtit dem Erzherzog Albrecht Tillppenmanöoer stattgefunden hatten, erfolgte heute nachmittags mittelst Ellzuges die Abreise Sr. t. und l. Hohcll nach Wien. Auf dem Bahnhöfe hatten sich Se. ton. Hoheit Don Alfonso, der Statthalter, der Landescommandierel.de, sämmtliche Generale und Stabs» osftclrre sowie der Bürgernleister eingefunden. Budapest, 6. Juli, nachts. Aus Nuiregyhäza mcloet die „Ung. Post", Iustizminister Dr. Pauler habe den Gerichtspräsidenten Kornis telegraphisch angewiesen, über den jetzigen Stand der Tisza'Eszlarer Affaire sofort einen schriftlichen Bericht zu erstatten, da sich der Minister infolge gestriger Berichte der Blätter von der Angelegenheit officiell Kenntnis verschaffen will. Budapest,?. Juli. Das lön. ungarifche Finanz-ministerillM gibt bekannt, dass, nachdem auf Grund der Gesctzartllel 52 und 53 vom Jahre 1879 die provisorische Zolllnie zwischen Bosnien und der Herzegowina und der Monarchie am 10. Juli 1882 auf- gehoben wird, von diesem Tage an anch jene Ve< jchräntnngen, welche bisher »m Sinne der berufenen Gcsrhe bezüglich des Impo»les von dort blstanden, aufhören. Budapest, 0. Juli. Wie die «Ungm. Post" meldet, fand hente in F^garas nnd in Kronstadt die feierliche Installation der neu^nannten Oberqespäne des Fogaraser und Vrassoer Comitates, Michael Horvälh und Graf Andreas Vethlen, Ml. Die bei d^n Banket ausgebrachten Toaste der Obergespäne ans Ihre Majestäten wurden begeistert acclamiert. — In Kronstadt betheiligten sich auch die Nationalitäten in großer Anzahl an der Installationsfeier. London. 6. Juli, nachts. Das Unterhaus be« schloss mit 283 l^'g«',, 208 Stimmen, in die Special« debatte der Pachttückstands-Älll einzutreten. London, ss. Juli. Das erste Expediiioni-Aim«« corps wird, wie beschlossen wurdr, uus 25.000 Ma»n bestehen, wovon 15,000 Mann von England, 10.000 Mann von Iüdien zur Station A!)e„ und den Sta« tionen des Miltellällt»i>chell Meeles gestalt werden. Das Armeecorps wird in drei Divisionen getheilt, deren jede einen Generalstab erhält. Am 6. Juli. Hotel Itadt Wien. Klima, Handelsmalins^alliü, lind Schön, Äaumcistcrslochtcl, Neustadt!. lilmich sammt Familie' Viceocpusileur, Pola, — dc Luca, Hdlsm,, Ässram. — No» hatsch. Hdlsm., uud Preiß, Wien. - Slcyr, Hdlsm., Trieft. ^ Schrns, Sassor. Hotel Elephant, v. Trnqu, t, t. Obcrlieut. a. D.. Fiume. — GN). Venrdil,. — Visi», Gntslies.. und Wallmann Nabelte, ÄesilMswitwe, Tricst. Vclinnnn und Hilschsohn, Kflte,, wraz. — Lcitnrr, Privat, sammt Nichte, Acldes, Mohlcn. Leiber, Hidas. - Schneider, Weinhiindlcr, Vattaszel. — Gohlcr, Tarvis. Verstorbene. Nen U. Inli. Maria Kucz, DicnstmannSssattin, :i? I., Alchamtsgassc »ir, 1, Blutzeischuna bei Blattern. «-. ^ k.n ^ Iul i. Aunes Äoc. Dienslmannsgattin, A2 I,, Emödgasse Nr. 6, knnllcntulicvcull'sc. Den 7. I „ l i. Ialob Ieriha, Taa.löl)ner, N I., K,:h-thal Vir. 11. ijehrficbcr. ^ Theresia Mac'cl, TaglühneiSlochter. li Mon.. Huhnerdors Nr. 12. ' » v ", , Im Oarniso „ sspit aIc. Den 5. Juli, Joses wmcrl, Infanterist, 2l I, Ileo^ typhus. Meteorologische Beobachtungen iu itaibach. " ^s B? z: ^. ?,« ^z ?U.Mg. 7^62 '^18-0 W. schwach halbheiter 7. 2 , N. 73Z25 -l-24'6 2W. mäßig heiter 000 9 ^ Ab. 733 16 -i-210 2W. schwach halbheiter Angenehmer Tag, wechselnde Äewöllung, etwas windig. Das Tageimittel der Wärme ^- 21 2", um 2 6« ubcr dem Normale^ ___ Verantwortlicher Nedacteur: Ottomar Namberg. Eingesendet. Mit Vczug aus die im Inscratrnlheil enthaltene Empsch lung, bctresicno die Heilmethode des Herrn I.I.F. Pupp in Heide (Holstein), tonnen wir beitätigen, dass es sich verlohnt, einen Einblick in das vom Verfasser selbst heransgegebene Wert „Magen-und Darmlatarrh" zu nehmen, umsomehr, als dieses iUuch den armen Kianten zur Belehrung aus Wunsch nnentaeltlich zuac stellt wird. n , ° n Es enthalt eine für jeden Laien leicht verständliche AbHand' luna über Unterleibs- und Vcroaulinasorgaue und jiihrl alle in diesen Theilen vortommrnoen .'tranlhcitselscheinilugen näher an. Die ,n dcnl lle,nen gediegenen Wrrlc enlhallcncn Winle und i)ialh,chlllge ,n iUczug auf Lebensweise und Diät zur Er-hallung der Gesundheit sollte sich nicht uur jcdcc Leidende son« dcrn jcon. dem seine Gesundheit iiber alles geht. zu eigen machen, Von den mehr nIS glanzendr» Erfolgen in dcm humanen Slre ben des Herrn Popp zeugen zwcisellos die vieleu Dantschreiben aus aller Herren Lander, wovon ein Theil in einem Anhanae neben dein Hauptwerke enthalten ist Wir tonnen nicht umhin, allen Hilfsbednrstigen dieses lleine Auch angelegentlich zu cmpsrhlrn i dasselbe venrndel aus Wunsch unentgeltlich I. I. z. Popps Polillinil in Heide (Holstein). veM äer!^k. wttMM-kiMii. Maflstab 1: 75.00« Preis per Vlatl 5,0 lr.. in Taschenformal aus Leinwand nchmnnt «<» lr. 3g. „. illemmalir äc«. .llanlsil'r^ .iiulscklanlllullg _______________i,» Aaibnch.' l I / ^ «^ » » ><,n«l»us!^»!ic»i. „!»<»!, s»<«l- ^l - »UUll^lllN^k'»'^ l.us,uenl.,»il!!,!!i,l!«,»l>.c:2si«!,l«. ^ ,1. <3>. HI.. lranki, Mn. II., Oblile vomuatsz^« 91. Itej«ll8lv ^u«,v»l»I lertl^er HlUlx-I, «ull« ^° Sl""«,osc , 25» ft. nn - ii» ,ic! !^" Sl»alsl°I< . . ,«» „ ,?!i - 17z! 5« «°m°.M«n ix« 2l> " ... . s> <"/„ .... u» 32 «!»^'^ « 4'avlerrenl.! 0°/., ... «7 40 87-«s< " r>'l.^^'^"^ ""ll- ° W.S. ,3k „.'. 13b ?b " "l'bahn.Plioritälen . , !»i 50 l»i »o .. E»aa,«-Odl. (Un«, Ostb.) li0 ?5 m - " ,, „ .. Vom I. 18?,i »5 »0 <,'V» b^hmilche . . . ,^^.^ MV.-', ^, ^«°N» .»"/»storilche . . ' ' ,n? ,77 ^ ü°/.lro<.li,ch« und !>°v°ni'lchc ! 33 I !o!l'- 0>tld >U>a>e 5"/« fiebenbiirssilcht.....»»25 !»«7b 5°/„ 2.eme«var'«anater . . 97 50 98 50 5>",„ un„arische ......98 40 9» »l. Andere össcntl. Anlehen. D°nau'Re«,°i,'°se 5.«/, loo sl. , n» ?'< l'4 25 dto. »Inlelhe i»7«, steucrfrei . 10» 50 io< — Anlehrn d, Stabtssemeinb« wie« >0.i l5 1UZ 75 Änl^hcn d, Sladlacmeinbe Wien (Silber oder Oold) . . . . —------------ Prämien-^nIdEladtgemWieN 12« — l^!I 50 Pfandbriefe (sürlOOst) Vobencr. allg, ösicrr. ^/.«/„Gold ,20 50 12« !»u dto. in 3l< Jahren ruck». 5»/„ . — —------- dlo. W :>» « „ ü«/, . INl 51 102 — dlo. in 5N „ « <'/,"/» l>«»^ «»lil, dto. in 50 „ „ 4«/, . »3 80 »4'3(< t!o, Prämlc»>Schilldvelschl.3»/„ »!< » — Ocst. Hypothclcubanl loj. s,'/,'/« lvo «5 101 — Otst, »ng. Banl virl. 5>»/, . . 101 3« ic<> dto. , «>/,"/« . . luo !«» 101 <»b tto. „ 4"/^ . . gb'Xl, !»u 10 llng, >>Ua.Bodc»cred!t Äcliengts. in Pcst in »4 I. verl. 5'/,"/, . — — — — PrioritätS Obligationen. (<ür 100 fl.», Llilabclh Wcfibahn l. «iiülisio» »!» ?s> 100—! ljtrdinandi^Nmbbahn ,n Ollb. 105 5«------- Nianz ^oj < <1>,^n.....102—103 50 Oalizisch^ iiatl ^»twiss.Vahn , i««> «on si. S, 4>/,«/n . I»«-«, 101'—! «Klld Vor, Oesttsr. Notdwtstbahn . , , . »08 «l, >»<ü<» Siedenblllger.......^ !»2 5,0 <«x 72 Stal»t«bahn >. Emission . . .!it»(, — i«i — Kübbahn H»°/,......1»8'—i»« 50 « l^.V/n......II» 75------- Nng.^aliz Nahn.....,4 7l. 9b - Diverse Lose (pcr Slils). Lltdillosc I0<» fl...... l7«— >?» s,0 «flary.^ojt 40 fi....... 4U 75 41 75 4"/, Donau.Dllmvslch. Il»<» s>. . — — — — Oscn« i'osc 4« fi...... ,9^5 2» Palssh.^ole 40 fi...... ,875 z.,,. Mudols-lole >n fi...... ^l> ,b »_ _ kalM'l'ost 40 st...... k»>— .l.4'50 Et .("cnoie^'l'sc B«nl.Gc!tUlchast, Wie»er I!w ft,-------j------ Vanfvcvri», Wicücl, 100 fl. , ii'.?-, i ü.,, ürbl,.«nft,, «Ng, Ung. »00 ft. , ...„ .,, .«,, .,, Ltposilc»!,., «llss.lluo ft. . . .^14 — ,,«-. 5. — Hypolhclcnl'., öst. »«»<, fi. .«>0"/n E, — — — — l'ändelbanl °st, ü"« st. G. 50»/,O. — — — — Ocftclr.Ung. Daul.....8«? — «0'— llnioxdanl iu»> fi......12,',—. 1^5 ^-, »i,,.^ .'v,. bnhi, 15.0 ft. . , , i?u-l»0 I?? ,.» , Wcfibohn z<00 ft, ... 3'.5 50 31« s.o Vuschtithradn- «> N.CVl, »z« — »,c — « (lit, «) ^!»u st, . 184 5l, 1»5> 50 Denau . Dampfschiffahrt . Ocs. O>fte,r. 500 ft. — 3>rau I,<,)^oo!I.3 !(,« l>0 >«? l>? Dux ^l'drü^iüvl'l Uss,B »III! !! ^cw ft. . . ,^l, „^ >> uust,S i ^crt^',.H!ii>> :l^>it->i, I!»«« ft, >' ^<.,,'> ftliin» ^!e!>!U»hn » Nüntiischcn «alcscrliillNüft . ... , ^^> — Kalz.NarlVudwig'Ä »00NÜM, »,l »K,ll«i 75 GsazKl'ftachcrH, V, 200N.0W, 2^4 50 »«5 5« <,«,,,.„!„rg> i!uu ft. Silber .!»»«bc»«? — Prag'Durer »iscnb. i50ft.Sill>. «0— «I — Muboll'Bah» '.!N0 ,1. Kilb» ,,<;»-. ,«!» 50 Vicbenbiüqcr !l>jr>,t>. ü0U ft, O, I«^5l> 165 — Sl!,Hl'',!!t!^,lb!, «0» N, ö, W, , 3!!> ?ö»3i! 2K Vübbabn »on ft, Vllber . . 1,? 75 1»" »6 Vllb'Nordd «erb <» «00» «M k» Theiff ö '.'! 7b ^ ' ^ 2K Iranoperl ^ ^. TnlnaU'Kr^,' ^ — Nnz,»aal!', ' ^<> > N 3,ib., n, l'.'>0,i!i^ — Unss, Hordrssbahn ^ü<< ft. Silber I«5 — !«?) 5 «»< ft. . — — —>— "' "''...... " <" ' ""N.40»/, »9 »5 100 — ! »l»0ft. —'— —- — ^!<^ III, ^,,.!!'>!''!' " ' — Vrogcr , Hisc,,' ,, — Irisailcr »ohlenw,»Oc!. WU ft, , ^^> —- — Devisen. I Deul>che Playc . , , ! ^,»< ^.s/ s.»„z London.........>!«, l'!<, !^(> 70 Parl«.........4? l»0 47 95 Pt«ei«bu,g.......—— — — Valuten. Ducaten........ 5 «7 5 e» l0.F,anc»»Stüll«..... , z?z 9 b8^ SNbcr......... —— —— Deutsche Vllich»blli,inotcn . . z, «5 b««« b«2eolruu3 l<>mmi«) ,.»ä lfe,.«!m.n ^"^'l'"«'tu"3«n j«l dug d«ri.,»»^' ?«. ^ull. mil 27 ^,)I.i!.i,. j'^i« ,. „ ^.,,,<, ^' e«n c!,u8o« I,u«t«l« Ir>m^„ reu«,, illl.rllcl. von ^,! . "^." ot«.. ^«188 unn. ^lil^n. NH!,^.ll<,U<,>,. ^ulnil.!in,,,. ^ruu8«n. Ilm.xluiun-N/l,. u,i8 (^dlsson ulxl Laäe. "Macke ^^"«°w,m v"n V»,1l'N- "ulinul, I,s,lddin,1«n utu. «t.«., für »v»«ll-«<»»« unä Xindor. 4 Häcneiii.uciisi'. ^^i^um^ono.loi» "^v^ici.m.H^eN. ton-. Kni««,,, u. Rimini-«uUon.Xnü^lo, c?l»v»Uvn1mIt.ul. O»v»U«n-Mldoin ot,o. «iizeke min eigim szllsill»!. 1 ' ^clor woitui-ou ^„^rvinüng «nt,l>ult.«n^ 8n!' !'"^ '"^^"" dokanntl,» princi,): ^«^n^lo ^ ^llilM!" uin>vc,j»uii8l,t. ^uxllwuixlun ^ , wicu mit, ^o8cIiüri ^lld^ilni L 7 8jo i/.vu »o j»li I^orons« Vusnlllu, ^«mn<»8u1!<»< :, «!^ l l I! >!> l»,,!'<.' «z I^,^,!l'.! ^!>Nl,l!t>l ^N'ic!,,,'!!' »c» « !!, S>!>!chf!! r»„ l^lllll! nrttl' Inlialt pl'rloi'!! > „udiull^slpnlluOuH^lisu^.^Ii^alniieotx^lwlhsiine M lviocca, och! a>»l', ln>c1i nromnt, ... st. <>.6U M H)ic»nt>»', in'chisius! i»! >^s!cl!macl . . . „ <>,l5 M <rrl°, »flvalcüi......„ ^> ^ M t, Plnülaül'», s,!ra'>». oraicbiss.....„ < ^> M "»lit'li I, Nl'Idsslll', 1,Nch!<>!N...... 4,^» W ^avn ll, ssl,>l,s,l'll>, !cl,r fein, mild, . . . <„V> W <<>>ba, dnülslN!»». seh», fein, krustig . . , 4.75 W ^>»»NnO. Iiochfei», lläfll^......, <.?« W ^„vn, l'lnsxn'ii!!. sei», llästig . . . . , 4,25, W EnntoO, erniedin......... 5 «5 > T^omiNsso, wo!>!jchmcl", lräsün........... 3,00 W ^ vns/,ii^!i^n«t,ul »Illnilllcn - mui-i»t,l«<:u0l ^iiuoriin^, un- ^!l ^onsiilino« »sri8<:l!un^^«t,l»n!l, Ijy^unrt, ^«^«n ^i^ou- >// >»i-liill!iin(l -3 I)l« »m l'ussv (ior ^u1l.<,cnon „nä 8toinor-^i>on rsilsnä ssttls^onv < ^ La6 3win, l s^ !l>vvi 8t.un6vn von Ii»id»,c:n, eröifnoty im ^nlllUss ^uni »oino ncn vin^ylieutot« z üzÜvmm-lleilanM z !« lll)^rm^8 nnt?l!»t» ^»duinit^I^u clon Vo^iicu 6e>7 ^n»t.»It, i»i)^lj< u. ^ l^ Xr^üli» >vol<^u «>-«»<:!><., »il:n boi Nurrn Dr. Hlunllu in lj»il 8t!»«« »«.»««,«»« «uM«n ö.HV.««»IÄ. /us 8i«!>o>-»>,e!Iu»ss llor »kizon I'l»N!>bnus« (üouen niebt, nur «UmmUic!»! I1)i,oU»:k«l>, !ai>!l»!, ' vu« «>mi»UW>,<'n Ilvi>nl!!e!üls»!neru «ier ü»»!< ü<>-di>(!«!o »u!i,!»!i»clw i!, nuo!> «n>l»i>!<»! »n«^»°x«!>ii«' ,»>a ü»'zmr»< ves>v»It«t<> 8iel!«!'»lel!un«»louü» («lerleit im Ueti»^« von fin?!' «lülion <>>>!«!«» ü. >V.), une!beu