zTkStzUl» ^ ^ Sur«t«O»a ulk, 4. LL^ ZK?°p: D?'«» Vusisid: mo««tttch . « » ZoÄ Stazelmi»»« . . . « , Konnwas-Vv»w«e . . » tv ve! v-fteSuUg wr A-tti», M t« ftt« Hloweni»» süe ften» »klnrvtonat, auße^w mtirdefte»» dret»«Mit» «wWftndmiÄ» Briefe »h«««>e »o«b«» «icht berüclftchttM Iiis«rot««««i»ahM« w «ari»« bei d«»^ Idmtniftratlo« : S«?>Ili»G »ltea 4, t« ^blkm« «t »ekL»t »nd «»«ie. w jjagreb »M ». «»fi«, tvGi«» ^-oäovw-Ilo »rustvo ^srwor Nr. tS2 Dlnwtag, den Äull tS22 SZ 'Äadrg. ^ liiiiiiiirrri o o rrrrrrrrrrri U« mrstre AVonnente». I« der hmtige» Nummer legen wir für Misere misi^rtige» Abonnenten Erlagscheine bei und bitten, pch derselben zu bebienen. Im FMe, als der Abonnementsbetrag sÄ diesen Monat bereits geordnet ist, mtjge der Erlagschew sür sin anderes Mal aufbewahrt werden. Verwaltung. tii.iiiiiiuii o o l, I > I > 111 Zweierlei Traditionen. Von den wulÄ>en Punkten, ?rom Gnergieaufwanid endgeyenGrstellen. EvnenBe-weis für diese Behmtlptiu.nfl liesvrt die m unserer Tagespresse av und M oeführbe Polemik über die- „Meierlm Traditionen" — aemeiM sind diie serbi/sche uni» die sogenaiwnte fchwin ei-n Slowene, Tscheche, Deutscher eventuell auch Stsirer, Tiroler, Äramer Wv. Jeder M^ch, der die letzten Ia>hrzchnte nicht verschlaif-en hat, weiß, daß im poliltffchen wie auch im gsse^schastlichen' Äben nichts fo erbittert an-gefömi^ wurde, w^e der BegrU „vs^lerrei-ch>!lsch". Nun aber, nachdenn dis^ BMi>sf e^idgültig gestorben, soll er auf einmal wieder evwacht sein? Das wäre wirklich ein Wnw^r, über dos alle die bsterreichischen PolMer u??id Staatsmänner, dve alle ihre NäiWteitm m den Dienst der österreichffti^n Sache gestellt ttn«d sie nkht verwirklichten klmlniten, nnylä-ubig aus dem Gra'be mishvr-^en müßten vor Bewunderung, daß es doch jemandem yeliunlyen wäre, n!e Gntwick-wnjg des nMonakDlfchon GMm-kens viÄ zn Wiereuiziert, um die Baisls für eine gesunde TraMvon AU bilden. Dem nüchternen Mew-schen fcheiM z. B. der Kultus des Zusiam-«menschlnffes der Serben. Kroaten mvd Slowenen W ihrem nationalen Kampfe im men der ehemMMi Monarchie vi«! wiW-^ und Mdgemessen'er als andere, d^r isovnien Beri^Mchoit entniomMme Trsdi-'divn. Der Ku-ltus dieser Tradit-ion scheint nur etn achtmrgSvolles Neben>einander zn vertragen, die ZluLunift dagegen scheint dem Kultus dtev lg^l einsamen Er5ieÄl'ifse und Täti^ DÄt AU flchi^en. ^ . Mne stürnnschö Zckt hak die Serben, Kroaten Müo Slowenien M rasch nnd M unver-nMÄt Kulpammelnlgcibvacht. Stiatt aber d^es kaum voransgeiseh^ Glslck zu nützen und' zu Md Lmstger SovgfM Slle.jene Schließung ver Seffion des Dvlkerbundrat«. (Telegramm der ^MarVurger Zeitung".) Erledigung der Saarsrage. so! un«d nicht irgendeinem anderen Skattke; WKB. Senf, 7. Mi. Der VÄkerSundrat Me Mrantwortun« eme ,or«ve. Der hat in seiner gestrigen NachmitwgHtzung ^ ^ die Beratimg übe^r -die Verwaltung des ^vartung an., dast d:v Regler uNgskommvs- Saargebietes in Anweisenhert der Mitglieder ^ AiMnbllck die noch zu» d>er Regierungskommission angenommen. rechnestl>hen^n Berardn i ingvnzu r .lusrecht-WauO (Kmiada) gab ausglichen Be- Kltunsr ^der Ordmmg und ^rhert aM- scheid über die FinvuDevwa^tung, wobei er ^ - m r> > besonders die BerorÄnungcn vom März und ^ dre emheim^che PolM,- Mai über die Einführung des Frams als mnner nwhr an die Stelle der gchchliche Währung sowie über die Anwe- franzischen Gendarmerw trete. seicheit und die Haltung der französischen . Herauf erklärte Hanowir im Namen der Truppen sprach. sranzöftschen Regierung seine Zustimmung Lambert (Belgien) berichtete über die zur Resolution, wabei er seiner Genngtuuny Stimmung der Bevölkerung und über die darüber Ausdruck verlies), hast der Rat eine gegen die Regierungskommission gerichtete befriedigende Löisung der heiklen Angelegen- Propaganda ' yeit gesunden habe. Land (Saarland) referierte über die Sage Sodann ergriff Lord Robert Cecil das im SaargMet im Zeitpunkt der Uebernah- Wort, um auf die yrunMhliche Bedeutung me der Regierungsgewalt durch die Regie- der Entschließung Anzuweisen, rulrgskommissron und erläuterte das Gnt- Brcmting (Schweden) hob hervor, daß die stehen des Berga vbeiterstveiks und seine Ent- Prüfung der ganzen Angelegenheit t^er Wicklung. Saarregierung wervvolle Richtlinien für die In der heutigen NachmittagSsitzung brach- Zukunft gegeben habe. w Hyimrns tBk-lgiim) den Entwurf einer Die Resolution wnvde emstimmm qemh. Resolution in der Saarangeknenheit zur Mgt Kenntnis. In der Resolution heißt es, der Miter befaßte sich der Rat mit einigen MlkerbunWrat have die Amtssschrun-g der Miuoritätsfvagen, die sich auf die Verhält- Reglerungskomnii^ >)n des Saar gebietvs ei- nisse in Lettland und Litauen bezogen Ein ner eingchen>7-: Prüfung unterzogen und strittiger ArtM des Minderheits^rtraaes chr für dle während der zweieinhalb Jahre zwischen den alliierten Mächten ,md Polen geveMtien Arbeit seine Anerkennung und wurde dem internationalen ständigen Ge- we .^uficheruna seiner vollen Unterstützung ichtchos im Haaa zur Begutachtung unter- zugchprochen. Weiters wird Karin festgestellt breitet. daß die Kommission nur dem Völkerbund- Die Session des Völkevbundrates wurde rat für ihre geleistete Ackeit verantwortlich hierauf geschlossen. ,. «n bemerkenswerter Kommentar d«<. Temp«" zur kronzvstsch belgischen Demarche. (TÄegramm der »Marburger Zeitung".) WKV. Paris, 8. Juli. Der „Temps" Initiative in irgendeiner Beziehung zu den memt gestern abends. d»e heute eingeleitete jungten Unterhandlungen Möschen Cuno Demarche m Berlin könne, wenn beide Re- und dem diplomatischen Vertreter des Vati- g,erun.gen evivas fänden, dw e'n diese Weise kanS sk'^en und daß auf diesem Wege eine »mrt ^eusschland angcknüwt? .'.-^veMtwn direkt." Ailckprachr' zwischen Berlin'Pari^I geschi^t »veiterzusi'chren, ein gutes Resulmt und Brüssel über die ^rage des passiven ergeben. Die Vermutung liegt aHo nicht Viderstaiudes in die Weae aeleibet werde ganz >s>c^n, daß die belgische un>d französische ' > Derurteilung der franzöfischen RudrvoM» tn ver «alienifchen Vreffe. (Telegramm ver „Marburger Zelknng*.) ' Momente unÄ Ereiignisjie zu suchen, die U«« sm Zusammenschlllß voiHereitet und ermizy-licht haben, brüten und grübeln dre^ dver Brudervölker lieber über ihre fernste Ber« ganjgen^lt, um zn bowedsen, daß sie einanq der nicht cHenbürtiiz sind. Gin selbstmörderisches Gk^haben, als ob in der VerganAeni hei t und nicht in der Gegenwart die Goei« bürtigkeit liegen würde! Un^e Veremrgung ist nicht das Berdiiousi! eines Vokksstammes allein, lder Weltikrisg die Basis dazu geschaffen und die^ Ba^ sis muß der AuSgang^unkt für eine neue, für die Tragenen Triebe, beguemt fich' Oesterreich dazu — die WerktaMleider der des Kleilnstaa^ anzulegen, d^ Prunktoi^ letten lind den unwid^ruflich verk)renge-gangenen Prachttalar der Großmachtlftetk^ in Z^n Kasten M hängen. Diese Rachtigs-, wänder sind uns oben ans Hepz gewachls^ selbst 'dann, wenn sie von Motten airg AerB» fressen und dnrchli^chert find. Unbeschadet dessen, daß sie uns längstens nicht mehr auf^ den ab^härinten Leib passen und manchmal ungemein ^sibest um vorschrulnpft,.' und ver^ kümmerte Mielder flattern. ÄllüberM in de» Wiener Straßen stchen die herrlichen Pa« läifte ^us unserer ^oßnwchtvergangenh^, urrd niemand weiß etiwas rechtes mit i!^nen! anzufaiMn. Parlament und IustizlMa^, Universität imd Burgtheater. ^ ment, das für die Zwei'kammershstsm sbneS Millionenstaates erbant ist, drängen sich däe Volksboten der kleiinen Republik wie ^eine verslMchter^e Echasherde zusammen. Instizpalast verirren sich die ?iechtss-u6ie»q den. Leicht gesagt: Mir Wohnung^^ecke un>d MarmorkorrÄ»ore Kleineleuteküchen W installieren. Solche schier unüberwi^ndLichs Schn>ieri'qsch«e Untersuchunq der ihm das Recht abispreche. Richter und Anklä-wirklichen, durch die Beise^ung im Ruhrge- ger zu gleicher Zeit zu sein. biet geschaffenen Lage ein. Diese Untersu- Nicht'weniger rücksichtslos tritt heute auch chuii« möge Vcm /Mkgkn Swhl oder cini>r die „Swiicha" imsiir ein. daß Italien enid-I^^^ internationalen Konrmrsfion unter Betzeili- lich Farbe be-kennen nmsie. Die fascistis«^ l nk-'r «.1,!, von Neutralen Werk«,cn werd.n^ sci incht °h« Schuld d^ran. ^ das Bun^''hoÄer im golM'toärtigen S>tÄe tveiterzufl'chren. Di>t^' trauriye Wabrheit sich rMg 7M!d ^irasenlos einziiyestchen, idaan fehlt uns freilich der moralis^ Mut. Wu: ziehen es bei weitem vor, im seintimenHalle« Phraisenkitsch zn olntschern, immer Mlf'A neue nnt !^m abgegriffenen Kleingeld dsA ^k'ultuvschdva^s in uwseren durch^^l^rteir Taschen zu klimpern und uns anzustellen, als würde eine Epi^demie von N^assen^eMi« luorden auszubrechen, wenn wir der traiir^ gen Wahr^it die Ehre g!cl>en und einbeVea« m'n, die Erhaltung der Bund!esthaater a«f Staatskosten geht über unsere schwache Kra!ft, es bleibt uns nichts anderes übrig, in den sauren Apsel zu beißen, dem Herrn (^^eneralkommissär M sagen: Halten zu Gnla-i dl^n, .^^rr Doktor Ziniulerntann, der mscha^ nisc^ Abban geht !^i der Post und b^ Te-legralpihen, bevm Telephon und bei der Göse«-balhn. Die Fol-gen sind übrigens davn-ach'. Aber Kunstinstbkite werden altf diesem Wege des urmgenen CharMers Verlust^. Dies noch schneller, gründliÄ^r und unwiederbringlicher, als N'enn man auis M AasLich^ H Fi'chrMg gÄrzlich KierMtet, - kument Mer die ^euel und Vergemaltissun- bleibt nur der eine Wog, sich vorbehaltslos Mn inl Ruhrgebiet und die Ber^e engli- der enig^chen .^ltung an^uischlivß^. Nur scher Reiisender, die jene Vollaus bestätic,l^n. so sei das Pvogratnm des Rlegierungspräisi-Wenn diese Vorkommnisse wirtlich zutreffen, denten, JtaÄen eine hichere Geltung zu verschreibt das Blatt, so könne die Sabotage ei- schassen, ersüllbar und Mussolini föime sicher nes Zuges nicht einmal als Verbrechen be- se'm., daß er, wenn er in seiner answärtigen zeichnet werden, (^ropa hat ein Anrecht da- Politik mit ldem Zögern Schluß uiache, auch rauf, die Wahriheit Üiber die Ruhr zu erfah- seine iimerpollitischen Gegner zu treuen ren, und Poincaree, der ganz Europa mit Freunden h^aben würde. Millerand über die franzSslschen Siele der RudraMon. (Telegramm ver „MarVurger Zeitung".) WKB. Clermont Ferrand Puy-de«Dome, doVnietschk eine andere Methode Wahlen. 8. Ju'li. (Havas.) Bei der Pascalfeier hiielt Wir sind mit ttniseren belgische Freunden Minifterpr^ident Millerand eine Rede, wo- in das Ruhrgebiet eingedrungen, keineswegs rin er f<^te, Frankreich hat das Vermächtnis zu annexionistils^r!^ Zwecken, sondern unt seiner Gefallenen, das die Medergutmachimg dem einzi-gen Ziele, Zahlungen zu erhalten, der sÄMcklichen ^rwüstimg von zehn De- Frankreich hat sein Ziel dentikich kundgege- Partemeirts erheiischt, erfüllt. Drei Jahre ben und es wird an seiner Politik bis MM hindurch haben die franMschen Reyierun- Ende festhalten, in der Ueberzeugung, dl^ gen mit Gedusd« und Mäßiigung mit >dM ver- Loyalität, Klarheit imd ^>lufrichti^eit über schiodenen deutschen Reigierungen verhandelt, alle Jrrtünu^r und Vorurteile sioge'n wevden. um den Friedensvertrag zu verwirklichn. Der Präsident schloß nlit einein Appell an Die Vechandlungm haben .zu keinem Gr- die Enigung aller Fvan^osen ohne Unter gobM S^tührt, Augesichts d^sor Lage ver- schied 'der Kartei. > ' !. tte Wiener Nuygtheawrlü-ge ist aber eine >»ch vielfältigere mck in die Augen sprin-. als sie sich dorm «Mprick< baß »tr vn» anstellen, nn nicht 5»>e stacMiche Äunstbürokratie, die an Stelle '^er Hoßdürokratie aus der Habsburger Zeit «treden ist, das Tun und Lossen im Burg-Heater bestimmt. Man täte gut daran, der UkanPenchmen Wahcheit beherzt ins Auge M. slyinien und der allerdnigs unbequenlen Fr<^e nicht anSMveichen, was dereß zu hören dekommt als den heiseren !Mvf deS Wagentürlaufn lache rs, ^r nach ^Achbvß der Vorstellung die Automobile der Doyen- und Parkettbchncker vorsansen läßt. 'Aber diese Automobils gehören ebenso wenig Hen Wienern, wie es Wiener sind, die in den Vogen wahrend der Zwischenakte und auch während der Vorstellung selbst ihre mitgebrachten Eßvorräte anströmen und iin Parkett die Gänseknochen unter die Sitze werfen. Waimt soll im übrigen nickfts gegen das Weue Publikum gesagt sein. „Parvenü" ist Heuer, ber's erreicht, nwrtlich dnrchgeloinmen M. A-uch jene Schichten der Wiener S^öl-Anmg, die jetzt ins Austragstüberl verbannt ffmd und von dort hungernd und frierend ?mit scheelen Äugen ihre glücklichen ?^achfah-i«en mustern, die nun ihre eiigenen Plätze «vneHmen, im Bnagtheatei' und anderAvvj D>es»gleichen, sind e'mmal, und es ist nickt? ^iwnal «so lange Zier, auf den untersten Spve^-Um W5W. Pari», 5. Mi. (Havas.) Da der I l päpstliche Nuntius Monsignore ^eritti nicht j ^ in Paris weilt, e^sch^n der Sekretär der i ! Nuntiatur kürzlich im Ministerium des Aen« < ' ßeren und M» eine im Sinne der vom „Os- ' servatore Romano" lvrölffenRichten Note ge- ' ' halt'ne Erklärung a ' reich ebmso wie Belgien seien im Recht., und l > hätten die Verpflichtung, die uo«wendigen l ! Miißnah-inen zu ergreifen, um ähnlichen At- ' ! tentaten zuvorzukommen. ^ inte. - , Die Krise ln Spanien. (Teleg?5mm ver „Marbiirg« s Wien, st. Juli. U^ber die Vorgeschichte 1 der gegenwärtigen Madrider Krise erMrt - man folgendes: Der Präi'ident iX's obeiPeu « ^riegsrates, (General Agnilera, gehört der i k?rie.gspartei an, die den Feistschlag des spa-sj nttschen.<>ee>ea vor zwei ^hren in Marokko ss sehr tief empfindet und bestreit ist, die - schuldigen an dksent inißglückten Nnterneh-^ men ge'a in seiner Stellung als , Präsident des obersten .^riegsrates nnd der - Rögkrung handelt es sich mn die AnHebung l der Immunität des Generals Vereuger, da- - mit gegen ihn ordnungsgemäß das Verfahren - vor ' dem obersten Kricgsrat durchgeführt we'rdeu könne." General Aguilera wird als -i ein Mar sehr energischer Militär, aber auch - als besonnener Mann geschildert, von dem - nicht augenomm-m werden könne, daß er die f ihm in den Zeitungsberichten znaeM'^bene , revolutionäre Sprache gesichrt halben könnte , und daß er bei einem Konflikt mit der Re- gierung eilw revolutionäre Halt,mg ei mich-uwn wer'd-e. Man niüsse daher noch nMere Nachrichten aus Madrid abivarten, ehe man sich ei.n zutreffendes Urteil i^ber die Sachlage bilden könnte. Was die angebliche Unterbrechung das postalischen uu>d telepathischen Verkch'res mit Spanien betreffe, so darf :nan nach unserem Gewährsmamte dabei nicht vergessen, daß auch in ganz normalen Zeiten. dieser Dienst manches zn wünschen übrig lasse, und daß diesbezügliche Verspätuilgen ^ durchaus nichts Seltenes sind. Der Wunsch, daß die in Marokko luigangenen militärischen Fehk'r nicht ungeahn'd'et bleiben, wird in weiten Kreitfen der spanischen Bewökkerung sehr leMaft ein Kunden, und die Haftung Agulieras entspricht in dieser Sache jener des größeren Teiles der Bevölkerung. Die Lage in Spanien ernst« WiB. Madrid, 7. Juli. Die Kaminer bat beschlossen, eine Konimission einzusetzen, die die politischen VerantiworpliMeiten für die Niederlage von Melilla feststellen soll. Die Prssse fzält allgemein die Lage für ernst, wenn ai^h gegenwärtig Ruhe herr>scht. Lust, nns bis auf weiteres mit der Zukunfts-hoj'filttngen trösten zn lassen. Wir konstatieren trocken un»d nüchtern: Wir sind Enterbte des VurgMeaterglücks. Wir müssen kroh sein, die Klassiker, wenn wir sie nicht längst gegen ein entsprechendes Quantum Kartoffel oder Schmalz umgetauscht haben, im ungeheizten Zimmer lesend in uns nn^uriehmen. Und darnm Räuber und Mörder, wie es bei Schiller heißt. Darum die Belästigung jadi.s einzelnen Steuerträgers, dein immer Wieder ins unwillige Ohr geschrien wird: Ohne Vurglheater rönnen wir nicht leben? Das Burgj'heater verpachten heißt uns eines der kostbarsten Kulturgüter rauben! Ist es weiter veränderlich oder gar so unentschuldbar, wenn sich nicht allein der gemeine Mann vou der Wteuer Straße, sondern anch der geüstilge Arbeiter, an dessen bessere Instinkte immer wieder appelliert wird, rach-grade fragt: Was nützen mir die schönsten Kulturgüter, wenn sie mir unzulänglich sind? Das Verhältnis des hentiaen Meilers zum Vurghheater erinnert vielfach an die Beziehungen, die in der monarchischen Vergangenheit zwischen uns und den Juwelen der Schatzkammer in der Wiener Hofburg bestanden. Es g'.ch Wiener gel mg, die sie nie M Besicht be'ominen hab.u, es sei denn, daß eiu mal im Leben Verwandtenbesuch aus der Provinz in die damalige KaiseiftM gekom- men wäre und sich veranlaßt gesehen hätte, den Gästen nach dem obliiga-ten Besuch des WurstelpraterS und des Kahlenberge? auch die Köstlichkeiten des Augulstii^r Trakts in i der .Hofburg zu bieten. -Aber jetzt besuchen uus ja nicht einmal die lieben Onkeln und Tanten aus der Provinz. Sie sind auf Wien nud die Wiener schlecht zu sprechen. Sie haben es lieber, wenn wir uns ihrer nicht erinnern zdenn heute oder morgen könnte es wieder der Fall sein, daß Ernahrnngsschwiengtet teil eintreten, in denen lv.ir ihwen zumuten würden, uns beizustehen. Mas im Vorstehenden Wer dos wahreVer-hältnis oder richtiger gesagt NichtverhältnlS des Mieuers und gar schon des sonstigen Oe-stcrreicherZ zmn Burgtheater auseinauderae-seht wur^e, hindert nicht, daß au gen blick/ich wieder einmal der SturlMvind durch den Wiener Blätberwald rauscht. In allen Tonarten wird gepfiffen unid getrommelt, daß > das Vurgtiheater in Gefahr sei, weil die Hobe« Belimten des Unterrichtsministeriums dem Direktor die Einflußnahme auf das ihm anvertraute Institut streitig machen. Daß in diesem Konflikt das Recht sicher nicht auf Seiten der Kuustbürokratie ist. steht außer Frage. Ganz ebenso,^ wie sich gewiß kein Mensch mit gesunden süuf Siunen einen Direktor vorzustellen vermag, der es mit seiner Würde vereinbar sinken wird, daß über stei- nen Kopf hinweg Beschlüsse gefaßt werden, die entscheidend sin5 für den ganzen Betr ieb des Theaters und für die Fschrnng d^s En« senMeS. Als man Heinrich Laube nach l(i« jähriger Tätigkeit die Freiheit in der Direkt tiouSfi'chrimg entziehen wollte, ist er gegangen, und jsider Wnstler. der ettvas auf sich lM, wird diesenl selbstverständlichen Beispiel folgen. Man kann künstlerische Schaf« NenSfreude nicht dadurch ersehen, daß man die Theater an den Meistbietenden vergibt, an den mimlich, v>elcher der gerade am Nu« der befindliche:» Politischen Partei das MeisSs bietet an Politischer Geschlechts- und Oeffn-unuMofigkeit. Aber die wahre Lebensgefahr des BurgHeaters -ist gang wo anders ge-legeil. Darin nämlich, daß es überhaupt in> einem Staatswesen, das durch AnSlandskre-' dite mühsam genug aufgepappelt wird, so Wt wie gar keine Existellzberechtigung besitzt, daß d Papierstreifen entnommen uud legte sie vor dem Landgerichtsdireltor aus die Platte des ! Schreibtisches. j - . Rasch flogen Burkhardts Augen darüber i i Hin. ! . „Mit den Zahlen hat es seine Richtigkeit",' > sagte er. ^Aber Sie haben die Papiere wie-!t Der i-n drei Monaden fällig gemacht, während!' Vie mir doch bei der letzten Prolongation für« i Diesmal eine otwas längere Frist in Aussicht j i stellten." ,, - »Ich hatte Ihnen, so weit ich mich erin--' Vere, in dieser Hinsicht keine ganz bestimmtei Äu.sage genmcht, und meinein Bedauern^ läßt es sich nicht anders einrichten. Ich habe' so große Summen in weit ausschauenden i Unternehmungen angelegt, deren Erträgnisse ' dermiMch erst unseren Kindern zugute tom- ! wen werden, daß ich leider beständig auf die s «Schaffung flüssiger Mittel bedacht sein ! muß. Wäre es anders, und könnte ich diese , Papiere einfach in meinem Schranke liegen s ßajsen, ja würde ich Sie überhaupt nicht mehr l Nlit der Zuinntnug bchelligen, mir Ihre WechselunterfchM zn geben. Aüer ich ninß die Papiere bei meinem Bankier diskontieren, nnd Wechsel, die länger als drei Monate, laupn, hatwn immer ein ewas verdächtiges Aussäen. I,n übrigeil h-at dieser U.nst.md sür Sie ja nicht die geringste Prelis che Be-I dtNltuug, da ich nach unserer Abrede selbst! für die Einlösung an: Fälligkeitstage Sorge' tragen werde." ' ' j Der Landgerichtsdirektor hatte bereits da--unt begonnen, seinen Namen auf die Schmal-! seid? der Papiere zu setzen, und ohne im ^ Scheiben innezuhalten, erwi'derte er: „Un-: sere Abrede ist — juristisch genommen — für j Sie ohne jeke Verbindlichkeit, und ich muß ? überdies mit ienen Möglichkeiten rechnen, ! d-enen als sterbliche Menschen wir alle uutier-'lvorfeil sind. Aber es hat keinen Zweck, wei-ter darüber zn reden, da ich mich als Ihr ^ Schuldner eiirfach Ihren Äe>dinaungen zu! «fügen habe nnd Ihnen dankbar sein muß für , jede Erleichterungen, die Sie mir geviäh-^ ren. — Bitte, die Unterschriften sind geleistet.' - Die nwrgen fälligen Wechsel stellen Sie nur jwM srMudlichst nach erfolgter Einlösung-zu" ^ „Nach erfolgter Einlösung stelle ich Ihnen' die morgen sälligen Wechsel zu", wiederholte! Di'linon>te, iiüdein er die Akzepte in seiner Brieftasche barg. „Und damit wäre diese lä- , stipe Sache wieder inal glücklich sür ein i ^ Vierteljahr ans der W^elt gl'schafft. Es ist mir! wohrbastig peinlich genug, daß wir unser freundsch Etliche? Verhältnis mit solchen .widerwärtigen Dingen beschweren müs^n --Darf ich jetzt vielleicht um die Erlaubnis bitten, Fräulein Leouore guten Tag zu' n»ünschen?" i > „Meine Tochter ist leider nicht dahelm", ' erllviderte der Landgericht^direktor. „Sie hat . sich für 4 Uhr mit Bekannten zu einem Spazierritt verabredet. Sie wissen ja, daß ich noch i immer nicht das Herz gehabt hcvbe, ihr dies , für meine Verhältnisse allerdings etwas zu ^ luxuriöse Vergnügen zu entwichen." ^ „Gegen das Vergnügen an sich wäre gewiß nichts einzuwenden; daß ein Mann in Ihrer Stellung nach außen hin repräsentieren muß, sehe ich vollkommen ein. Höchstens daß sich das Fräulein Leonore bei ihren Spa-.',lerrilteu vielleicht zu etwas mehr Abwechselung in der Wahl ihrer Gesellschaft enöschlie-K"! sollte." „Zu etwas mehr Abwechselung? — WaS ^ wollen Sie damit sagen?" ^ . „Sie dürfen mir hier unter vier Augen ein offenes Wort nicht verübeln, verehrter freund! So wenig es mir einfällt, in Ihre väterlichen Rechte einzugreifen und mich um Fräulein Leonores Lebensführung zu iüm-mern, eine gewisse Rücksichtnahme auf ihr Verlöbnis mit meinem Sohne darf ich doch - vielleicht beanspruchen, ohne mich damit einer unziemlichen Einmischung schuldig zu > machen. Es will mir beinahe scheinen, lieber! ! Herr Direktor, als ob sie's an dieser Rücksicht-nchme neuerdings mehr als billig fehlen ließe." j ^ ^ „Davon ist mir nichts bekannt. Möchten' Sie sich nicht etwas deutlicher erklären?" l „Auch ohne direkte persönliche Beziehung gen zu Ichren Umgaugskreisen zu haben, Hin ich in der letzten Zeit wiederholt einem „Allerdings. Der junge Mann ist mir ber irgend einer Gelegenheit vorgestellt worden, nnd ich hörte von meiner Tochter, daß sie gelegentlich mit ihm reitet. Aber sie reitst auch mit aUderen, und ich kann nicht einsehen, inwiefern sie geratde durch seinMesellschaft bloßgestellt loerden sollte." „Es wird erzählt, daß man sie kaum noch anders, als in seiner Begleitung sehe, nnd i daß er anch bei sonstigen gesellschaftlichen Be« j gegnungen in augenfälligster Weise von ihr . bevorzugt werde. Der junge Mann aber gilt für einen schr leichtfertigen Patron und zumal für einenFrauensäger, der sich seiner gai lailten Abenteuer offen zu rühmen pflegt, s Seine Her!unft ließ mich anch vermuten, daß ? er diesen Ruf vollauf verdient." Um Burghardts Mundwinkel zuckte es l flüchtig wis ein jarlastisches Lächeln, «Man » vr» H,IVS »^H » »V TSö'Sf Kurze Nachficht»». Paris, 8. Julr. (HaivaS.) StK hat MileS durch Änockut goschw^. WKG. Paris, 7. Juli. Die Kmnme? >. i^^hmiyte doS WaiMmftoim^/MkommcM' mit 4«0 gingen l06 Stimmen. GAB. Düsiettorf, 8. Jull. Die Fran^- fsn hobe-n 17 Mrl.i«vd<'n Mark, bi ^ Sin „Miwcher- yqche». Air crholkn folqend« Mchrtst: Der «^ort dcS Fischen-«iiliM in lchkr Aelt stark ,u. «n den Usern .'«der Dr^u kmm man ganze Gruppen von ^Anglern, ifroß und klein, zu jeder '-und Nachtzeit antrc^fsc'n, die d'.eqer LieWabe-^rei huZ.drgen. Daß ein reichlicher FischMK i^om wirtschaMchiM Standpunkte aus auch 'auf >ds:r alsgemein^ Flei.schmar?t wohltuend -'einwirkt, muß ssdermann zivgeben. Nun ist ihier auch ein Mann unter die Giilde 'der Fischer ^Fan«?en, der sichs in den Kopf gesetzt I)at, so viel Msche AU sa»?Mi, das; er k'w «der La»sse fem wird, eine ei-t^ne Fisch-'Halle am Glaivni trq zu eröffnen; er beab-Mchtigt, dadurch auf' 'die Fleischpreii'e zu 'drücken. Tatisächlich haben viniIc Mei-sch-^hvuer, — viellieicht aus Anj^st vor dem an* ^^tünddgten Filschfleiischirberflu^? — bereits s^hre Preise heruntergsdrüÄt. So loblich das iBsginnen des Maunes ist und >so innig es zu lwüirschen wäre, daß wir bislii^ercS Fleisch be-Mmen, so liat er doch bis jetzt — lieiider! — trotz sei'iler AufoPserunA von vielen Tay-l^itnd Nachtistunden noch kein einizi^S Dchwänzchen gef^niflen; die Fische wo^ scheinbar auf eine Massenlschlachitlkng nicht 'EtUHehen. Nun, w>a^ noch ist, kann ja werden ^ er umß jedenfalls v^el GedÜud an den ^'Taj^ legen. Wir wünschen ssdenfallS ^recht viel Wück. — Ein^, d^ gern Fisch- Mersch essen möchten. __ j Dachbotenfeuer. Am 'Sonnt — Gpeziaöst Nr VkromaWaen. Wie aus jEem Jnseratentelle eWftkich ist. hat dvr be-«kannte Gpeziialist für Büromaschinen, Hti-r !?^an Lei^t, seine SpeMlwerWtte in die '''Ära^ova ulica 4 banM, im Gebäude der Legat-Schule) ver-sl^t .Herr Legat sj'chrt Repai^turen von M« »'romoWnen bei solidlen! Preisen fachgemäß ^mch und können wir seine Firnm aufs beste emp^ichlen. Uebernahmsstellen für Maribor:! ni? in der Äle?sandrova cesta ein 5>err, der Vra^t^a nliea 4 Mbd im SchreiibmaschLnen- sich als Heinrich R«lS auS Zagreb, Vertreter Schaft LsAat, SlovenSta utioa 7; in Ce!^:! der Firui« „OlnegQ" in Zagreb ausgab und die Firma Anton LeSnik, Uhrma^r, Celje, groß^ Bestelsinffsn auf Papier machte. Vor Glavn» trg 4. der Ablit'si.run.g der bestellten Ware wandt? _Für de» heimkehrenden Invaliden sich der l^'chästsinhaber telepboni^ch an die spendeten di^ Familie Ioh«nn GrandoSek, Firul« „Omeqo" iin Zagreb um AuKun^t. Da Kazlte^^Ler, ^ Drn. und Ungenannt 30 ersu>br cr, dost er es mtt cincut Betrüger, der Dinar. I wvgt!ir M'trttlg von d^'r Aagreber Polil^ fterk- — Spenden fSr die NettungSabteilunG. brii^licl) verfolgt wird, M tun hat. Cr ver« An Stelle eines Kranzes für den verstorbe«! stän^igte sofort die Poli^i, die ihn arretierte nen Herrn Felix Schmidl spendeten die per- und dem Gerichte übergab. sdnlt6)en Frslmde 506..''^ Dm. — Für den — Aus dem Jrrenhimfe entsprun«n. Vor Verstorbenen Hotelier Herrn Franq Ianöerielniqesl Tag^n ist aus dem Jrren^ause in sPenZ^te die Tischrunde vom „Hotel Mohr" Feldhof bei Graz der nach Sv. Juri v Clov. ails lÜHerschuß einer KranFammliM'g 150! gor. zuständige RudoÜf Baumann entq'prun-Mn-r. ii?en der wichti^gsten Ent ischließunigelr ineineaLebens von einemBorur fve^u^lten." n Für einen Moment war es ?:i den Augen anderen wie ein bütses Aufglitzern. Aber "wenn in der Bemerkung deS Ändgerichtsdi-^rektorS eine Spitze vervorgcn gewesen war, Me ihn an oinpfindlicher Stelle verletzt hatte ??ss wußte er doch sein Ge^ränktsein vortresf siich M Verberg. ' „Ein sehr lobenswertes Pr^ip — ohne ^gweiifsl", sagte er in freundlicher Austim-»imnng^ „Aber die Welt ist nun einmal iul !>ssroßen> und aanizen nicht duldtsam genng, 'sich vosbelhaltlos ju ihm zu bekennen, und es M nicht inei.« ^uld, wenn sich die Leute allem, was von den Hc^dentatM des Leut-^lnanlts Wilber-g erMlt »vird, immer zuerst an ^seiine Mstamnnlnkg «lmd an seine Familien-^ Verhältnisse erirrnern." ! „Nun, gar so schli-mm kann es dainit doch ^cht bestMt s'Sin. Man vjilegt sich in ^r ^preuß'hschen Armee sehr emgehewd nm diese Diinge AU fj'unmevn, ehe nmn einenMpiranten der Ghre würdigt, in daS Ojlfizierskorps auf-' ^^genommen zu werden." „Wie es scheint, sind' Sie über die Verhältnisse wirklich nicht orientiert. Haben Sie denn noch nie den Namen August Wilberg gehört?" . ^ . Z' -i- Tanzabend Rita-Rita. An der Tages-M- Beorgrad, 9. Juli. Gestern um halS^ kasse des Theaters (Slommska ulicn 9) hat ^ Uhr vormttwgs hätte aus dem Platze vol^' ^ . ^i^^.der itartenvovverklil^ zu dem Dienstag den „'ng^ l». wtfln.dendcn TanWastspie^ Nita-Rita luug des organi-sictten Vrograder ProletS-^ trockene,^rte Ee^se schon dechalb den Invi^rcsse des riats stattfinden sollen, um die SoliidaritSt^ zug verdient, wetl ste weniger l'Mcvste'?; es ist '.'ut den strei'kettdcn Seeleuten zu manife- !!.">. «einer ww^Wmn cin l^^^ an»e,e!l»t, sich recht^v-^itiq nl.it Plähen stleren. Dlrise BeMmmru«!, hat die P-lizet i ^nenstuck >n «ubwasser rcMchm Weder- interessante G-istspiel- lodoch "erboten, woraus die Beranstalt«. schlq, bildet, ,o hat man «ll«, '„bettd nicht wiedechoit werden kann, und lnittcls Plakaten l'ekanntM'ei,. da» di<. jelMr Guw «» Menzeln, die im ^ Riia-Rita nur diesen einen Abend tanzt. l I-ininil»:,^ im ls°.ziaiffti«chcn Nationachei«- abgehalten wii^d. Ter große Saal des Natio-^ naliheime^s war bicild niil! ^lrbeitern und Bür«" l^ern gefüllt. Unl 10 Uhr cröisinete der Präsi^ dent des allgemeinen Ardeiterverbandes Her?', P-avinkMi«! die Nersaminlung nnd protes^er« Falle mittelnläßig ist. Bei Mter Seife zeigt sich die Li)sun>g homogen, ölig, von mhlchijger Farbe i'N>d reichlicher SchaumbiWung. Das Soifenstüct soll sich auch bei der L^mg nicht bn der Form verändern oder beim L^rn einen unanaenehn^n Geruch ausstri^men. BoIVWItifchaft. X Aussuhrverdot von Scidmkokons. Wie Schließlich gibt es ein sehr einfaches Mittel, aus Beo^rad ftonieldet wird, Hot der Finanz- seitens de/ Staates der um die Güll? einer Seife festzustellen. Man mml,ter Dr. Swjadinovi^ die Ee^enko^on-1 nicht nnr in dich in St.eike sondern auch in- ' braucht das EeifenMck nur in feuchtem Zu-1 ausfuhr ans uu,erem Staate verboten. Das Men Ärbeiter^veannqen sich auf die Seite- stände am ein GlasMtchen zu legen und A-ns^hrverbot wur^ nnt ^.n Schaden be- ver Arbeitqeber stelle. Hierauf sprachn Tele- hier zwölf -stunden llegen zit lassen; ist die gründet, den d:e hekmische Induftrle Mofqe ^erte verschiedener Korporationen, so z O. Terye gut, so wird sie auch ^ett ausscheiden, des KchnwtenKnmnyels erlernt. In -d,e- des Vebandes der Siidlklawitschm Seeleute, das »lar, leimig und qe ruchlos ist. Im an- >em Jahre wird der Seidenraupenzucht be- dann-der w^ialiitilsck.'Mnnor^n/^ ^ ; Kren 5°N, ist dieses W Mimtz s»nd.e« Aufmerfsmn.e.t »cwiwmt und die Dele^rk'V >7. Wette d^P«b^' und verbreitet emen üblen Geruch. . Ausfuhr wird erst dann wieder au.Mnom- des ^lusjjchi^lentt! ^ann dpv ----^ wenn die heimische Industrie der w kr UA chren Bedarf befriedet hat. Delegierte die Arbeitendes ZentralauS-^ und verbreitet emen ttblen Geruch. X Markibertcht. Auf dem Schweinemiarkt schusses der Genoerkschasien kritisic'rte, kam«« am e. ds. wurden 213 Schweine und vier lunter der amvesenden Arbeite^lchaft, d h.° Ziegen amgeti-iedett. Die Stilckpreise betru- Mischen den ^tonnnunisten und Sozialist«»-! gen: für Schweine von 5^6 Woch K, von 5—7 > Verbandes der sndslowischne Seeleute ist eS^ Sin neneK Blatt in Vesgrad. Am 15 d. M. ersche»int in Beograd die erste Nummer politischen Tagblattes „Jutvo" unter der Leitung ^s qew^enen Direktors der ^No vosti", Raidoflav Besniä. ^ AdgeViesene« Gesuch. Wie die OfijeKer Blätter melden, hat der gewesene PräNent _______...... .......... dr Nationakiversammlung, Dr. Ivan Ribar, Monaten 480l)—5^ von 8—10 Mmra- zuzuschreiben, daß «?s zu keinen persönliches?» NM di»e B?»villMN^ eingereicht!, den Sitz l^^^ 54.2^7.". 'Z.. jedoch vil'rlangten die Äom'munisben voms Leopold «ölfling twer Wilhelm denl?^^. Zweiten. Im ^Wiener «^aMeater wird ge-f'--' I. am^,endt.'n Sozialisten ffenivärtig Karl LuVtviigs Drama „Die Ent-1 . ^ wehrte». Es kant wieder zu gro-^ laffun^" g^pielt. ^r „Stunde" äußert : Alt Herren Sp. V. Rap»d — Old BoyS I KfN! ^armsMlen, in d<'uen die Porwürse an sich ^opow Wlilfling ü^r das Merk und Sp leinen „Helden": „Hundert Memoirmbände äk'Pte und Castans sels^ges Panoptikum bli^en von h^itliches dicr Mchne auf euch. Jedes Wort hat Wori- reich er' sche Golddeckung und außerdein fühlt man's, war ein so wivd's schon gÄvesen sein. So muß es ja öer Stüvnier „ . , . ------ --------- , ^ ^ ^ ^ 'wohner uird der hungrigen Seeleutx. die'- Schifte ini^' , ...... . , . d. 1, wornchmen'"' noch mehr ^raisier suhlen wollte, der aus al- Kurt Dhalmann, Pergler, eine-; Frankl. Der ^u denl Vevlia^ der Seeleidte sofort dM'. len'Poren so penetrantes Kaisettum schivitzte, Schiedsrichter Herr HonouMl einwandfrei. ! ^erreyr organchereu uwge. Zunr Schl u>ollt ÄonlbinationÄsviel d^l schr zahl- Äich? znstrnn'derichten." Als sie en>d-schienenou Publikum von Ptuj. Es (Heister beruhi-nen, wnr>^n Dvei Re-> Berftnüsten, ercdkte, ftime Arbeit ^^"^onen angenommen. In der ersten mirdi" zu i'elien. nickit inin'der abl'i- dielu. a. ^osa^t, dasj im Interesse der Küste nHe-^ .gekommen sikin zwischen dem alten Bismarck, -lbivehraftionen der ctivas beleibten wirAi- ^l>i)ner und der hunarigen Seelen der eben Bismarck war, und diesem Kaiser, Mt^'ie'rren-iMann'schcrft von Ptuj. Die Rc^laß er fiir die Ausübun/g des Ka>iserberufcs in modernen Zeiten einfach untauglich war.I Das alles ist schon Gesä^ichte, und ich finde, daß es auf di^ Bühne gehört, wo es, alles in allenl, ein tüchti'ges Stück Theater gibt, Ml-, ^ ^ Helm, der arme Kerl: man sieht, daß er! mSchte, ailier bei vhm wird alles Theater, wurdl» unt Bl'friMguiKi die Erklärung d»A Bcarinemintstiers zur Kenntnis genommen,^ daß die Auwenidnilg der Armee imdv^Xr'^ Kriegsmarine für den Privatverkchr SiwS' etn Wissen und feinen Befcht erfovÄ ondern daß er nach dem B^c!^usse der gierung bloß die Uebertragun^ der Post- uM» '.N' Automobilsport. Di ein Sportkreisen de-nnd il^r einem Bismarck gogenü>bsr wir^kt er! kannte Frau Mirt Krauß, Gattin di'Z Arztes ^taatWe.urmM!' angeor^ habe, nnd so, di^ Gr>>ße, wirkliche Größe jo natürlich Herrn Dr. Hevniann kraust, welche im Vor-I?^^"^, KriegÄschisisen. Mi?t« - zu Gesicht steht, wie sein JnberiiMSrock und fahre die Dämen-^Meisterschnst von Maridor vollkommene SoN-' ^ne Kürassierstiofel. Er war aber wirkttch im Lanm^-ennis erwarb, hcit am ?. Iuli ^ den streikenden Seeleuten unter-^ so, dieser Kaiser, wie er in EmÄ LnVwdgs mit ihrem Gatten die Aiito-Chauffeurprü- „ Vevsamuselt-en riefen einsMll- eben nur serechtem Stück auf die Bretter Nunq mit s^r mttem Erfolge abaelettt Frau , «seleuteftreik, e? r der «celeute.« ^ ^ — 75 Iah«« Gtrm»«l?«t«r. Di« Aerztc- in Sl«ocn!en (cwe in LjnbljanaV die I » o > schoft von Frankfurt a. M. zur Erinne-rnnig an den Franktfurter Arzt Dr. Heinrich Hosima.nn, den Dichter des „Struwelpeder",! einen Strmvelpeterbrunnen gestiftet, d^ der ^Tßlv» ! Zürich, Billdhauer Belz entltvorjien hat. Das Den?- « bbrse: Paris 33.90, BÄmÄ S1^.' L0n^ mal s-Il In diescn. S»,.uner, anlSMch der Berlin owZk^q ^ 7AährMN Woder^r des Erscheimns de? d» - tzk ^ N7. Wien cmyrn^ryr weix^. Aaicrika zu. ^ gebracht werden kann. Der Ailni sin- Zagreb. N. I»li. Echlubbörse: PmiZ b.5Ä! Ä? vormittags wu^e in Slobaii- det beim hieiMii Publikum auch starken ?ln. Zürich IK..??»—London 4Z6 tne klang, was am beste» ..us dem starten Bc-' ------ ^^-,om>on ».zs BiMckMmsMdm V^chil^ Sla^mive? er- such Ter Film wird bis ein mo^t m^fili^cn Als Tat«r wn^idc der! icklieU!» Mittinnki, Fleiischevgehilife Prachsold eruiert. Nach län-gevenl L^Hnen gestand er die Tat. Er hatte V. Juli. Mg-enbericht). Boch Lündo« Mailand «35, gest. Wachchmr der Frau mittels eines Messers den Hals uud' die Halsnm5kulatur durchschnitten und dau-n der Eimiovdeten nenn Dsc^chokronen aus der Tasche geraubt. Cimn Hund, der ihn anbellte, erschlug er. schließlich Mittzvoch ge'^eigt iverd^. MrelnsnachNMen und AnMnbigungen. Cafe Gtadtpar!. Jeden Nachnnttag fpielv das Marrborer Salonorchester von halb 17 4.^, Berlin V.375-.V.4, Wien 0.lS4. Prog Malland 4.02—4.04, Newyork 9^—96, Budapest 1.VV—1.12. > ^ liZlSWSlWlA lSlNSWSlS! 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