^?9- Samstag, ft. April 1895. Jahrgang 114. Macher Zeitung. 'U^Insrrnt/d« ,..?« i» 4 Hnlen 25, ll,, ssrüf,!'!!' pct Mil' <: ll,: dr! ijften'» Wil'dl'ilwlimss,'» per Zl'ilc !! lr, -, ___I________ Die »liaib. Zl«,» srsche!n< tügllch, mi» «uinahme der 3onn> und Feiertage, Die «b«lnlftr»tlon befindel ftch >e neu"^'^er für Eultus und Unterricht hat für >» ^^MNMons-Periode zu Bezirks-Schulinspectoren lllt die'^Mrer Johann Thuma in Adelsberg ,. den Kb"ule Adelsberg und Loitsch, "«EchulN^r Josef ttragl in Neumarktl für . den V?« ""bürg und Radmannsdorf, n" ^ibllcb N'^ °". der Lehrerinnen-Vildungsanstalt "lbachH^'lwllld Zupancii für die Schulbezirle ,. dVN7» und Stein, ° Echu,h° ehrer Franz Gabriel in Gurlfeld für « dinV^eld und Littai, ^bl für M" .^^" Ieröinovec in Tscher-""E^lb^,'^enischen und utraquistischen Schulen » ^n W^. ^"dolfswert, Tschernembl und Gottschee, Lichee?"°s'«l-Director Peter Wolsegger in ""dclfsnie" d" deutschen Schulen der Schulbezirle lt> l>kn Pws5^""enibl und Gottschee. U"z Lev^''?s "" der Staats-Realschule in Laibach ^en des K^.'^ die slovenischen und utraquistischen ^,>Pl°s7s°^^"lbezirles Laibach, M°l°r K n'". °n der Staatö-Realschule in Laibach >d sich :^"" von 6 Monaten, die Künstler-M7 leinesw"»^^"de zerstreuen, uns aber ob-GlltM l letzten Alette Aufgabe, das schwankende btili, "nd 6'cz^lson. unbeirrt von der «Parteien "gen.. "«Is. dem Herzen menschlich näher zu Beobachter der lehtwinter-Th?"' der A" ^"»t sich ebenso wie den: Director Mer^nn ist " "'")""", kluger und praktischer HA' "nster w/""^^ ^e Nothwendigkeit ener-l°s!e " °us. Vor allem wird der !<' '," GegenW^ Erfahrungen nicht m.ßeracht ^ss n^" denselben zu ziehen " de? dürfen d 7^ d.e geschäftlichen In-^"terarun». !> - ^"' ^n Principien me ^./"ste N«^'"^lch"ten eingehen, erachten wir ^F^ild?/'?'<"" voller Objectivität ein all- 'Hl, o'>s zwa.^enen Theaterzeit zu eutrollrn, ^ü< bi^ "ne idealen, aber auch leine tröst- Ein vollständig richtiges Urtheil über das Unternehmen kann nur jener Besucher fällen, der den meisten Vorstellungen beigewohnt hat, da in der Regel nach mehreren guten Aufführungen eine herzlich schlechte folgte, die den guten Eindruck der vorhergegangenen gänzlich vernichtete. Wer die Besprechungen in der «Laibacher Zeitung» aufmerkfam verfolgt hat, wird wissen, dass wir wiederholt auf diesen größten Uebel» stand der verflossenen Salson hingewiesen haben und denselben mit Recht aufs schärfste tadelten, denn ge< rade die einzelnen unvorbereiteten und misSglückten Vorstellungen trugen die Hauptschuld, dass sich eines Theiles des Publicums Mlssmuth bemächtigte und über das ganze Ul'ternehmen zeitweise ein beiweitem abfälligeres Urtheil gefällt wurde, als es gerechtfertigt erschien und den tlptsächllchen Verhältnissen entsprach. Das ist übrigens leicht begreiflich, wmn man in Erwägung zieht, dass ein ständiges Publicum in unserm Theater nur die Logenbesitzer bilden, die auch in der vergangenen Saison eine Theaterfreudigkeit und Aubdauer bewiefen haben, die dcs höchsten Lobes würdig ist. Die übrigen Theaterbesucher wechseln, ja der einzelne dürfte durchschnittlich kaum öfter denn lwei. bis dreimal im Monate den Vorstellungen beiwohnen. Welche Meinung drängt sich nun emem Besucher auf, der zufälligerweise dle guten Aufführungen nicht gesehen und das Unglück gehabt hat, zwei total missglückte Theaterabende zu genießen. Ein solcher Theaterbesucher musste den ungünstigsten Eindruck von dem ganzen Unternehmen erhalt n, dem Misstrauen lind der Voreingenommenheit ist aber ungeheuer schwer zu begegnen. Die Direction wird daher einsehen gelernt haben, wie gefährlich es ist, aus geschäftlichen Rücksichten gegen die eigene befsere Ueberzeugung selbst in vereinzelten Fällen ungenügend vorbereitete oder schlecht besetzte Vorstellungen in einem Theater in Scene zu sehen, das nur vier Vorstellungen hat und auf kein allzu zahlreiches Publicum rechnen kann. Die Direction wird weitere die Erfahrung gemacht haben, dass das Lai« bacher Publicum bei aller Nachficht sehr kunstsinnig ist. in Bezug auf die Darstellung hohe Ansprüche stellt und daher nebst einem guten Ensemble — auf das wir noch zu fprechen kommen werden — zum mindesten klappende Vorstellungen verlangt. Das sind die Haupt-bedingungen, um das deutsche Theater und die Unter, nehmung vor der prekären Existenz des Spielers zu schütz'n. der fortwährend auf eine Karte fein alles seht. und das auszusprechen, sind wir im Verlaufe der letzten Saison nicht müde geworden. Bei vielen Schattenseiten hatte jedoch die Saison auch ihre starken Lichtseiten und zeigte Vorzüge, die wir in den vorangegangenen Theaterjahren vergeblich suchen. Das anziehende, wechselnde Repertoire, die Aufführung zahlreicher Novitäten, die dnrch ihren geistigen Inhalt Wert und Bedeutung hatten, die verständnisvolle, von Laibacher Zeiwng Nr. 79. 658 6. ApriliW^ Tagesneuigleiten. Boiree beim Ministerpräsidenten Mrsten Windisch-Grätz. Wien, 4. April. I. Als vorgestern die neunte Abendstunde heranrückte, nahm ein Theil der Inneren Stadt eine ungewohnt lebhaste Physiognomie an. In das Strahenleben war eine Bewegung gelommen, wie man fie sonft um diese Zeit bei uns nicht lennt. Endlose Wagenreihen strebten der Herrengasse zu, hinler den geschlossen?« Fenstern der verschiedenen Gefährte tonnte man festlich gelleidete Herren und Damen gewahren. Die Vorsichtigen, die nicht riskieren wollten, im Wagen lange Ieit Queue zu machen, wanderten zu Fuße nach dem gemeinsamen Ziele, so schwer es auch war, sich in dem bunten Gewühl« den Weg zu bahnen. Zahlreiche Sicherheitswachmiinner waren bemüht, die Ordnung ausrecht zu halten, und sie hatten keine geringe Aufgabe, denn bi« auf den Graben und auf den Iofefsplah hinaus tonnten nur in bedächtigem Fahr« schritte diejenigen vorwärtslommen, die ins Palais des Ministerpräsidium« gelangen wollten. Die Vorübergehenden vermutheten mit Necht, dass es sich um ein Fest ganz besonderer Art handle, um ein Fest von ungewöhnlicher Anziehungskraft, von ungewöhnlichem Glänze. Der Ministerpräsident Fürst Alfred zu Windisch. Gräh und seine Gemahlin Fürstin Gabriele zu Windisch. Glä'h'Uuersperg hatten etwa 1700 Einladungen zu einer Soirse ergehen lassen. Nur an zweihundert Personen mochten durch triftige Gründe am Erscheinen verhindert sein, so das« man diejenigen, die der Einladung Folge leisteten, mit 1500 beziffern darf. Solch eine gisser schreibt sich leicht nieder, «ber was es in Wirllichltil heißt, eine solche Schar von Gästen zu empfangen und zu bewirten, ihnen das Gefühl wirtlicher Behaglichkeit zu verschaffen, in ihnen die Stimmung zu erwecken, fie be» fänden sich mitten in all der imponierenden Pracht, die der hohen Stellung des Hausherrn und der Hausfrau entsprechen, in dem trauten Heim vornehmer Freunde, die in der Ausübung einer wahrhaft grandiosen Gastlichkeit nicht bloß einer officiellen Pflicht, sondern auch einem innersten Herzenszuge folgen! Oo viele interessante, in jeder Einzelnheit wohl» gelungene officielle Soirsen man in Wien, dieser Heimat eleganter Geselligkeit, auch schon gesehen hat: eine nach jeder Richtung so fesselnde, der freudigsten Erinnerung auf die Dauer sich einprägende, hat man seit langem nicht erlebt. Einen glücklichen Rahmen für die in ihren Reizen nicht zu überbietende Veranstaltung boten schon die Räume, die dafür zur Verfügung standen, Räume, die Jahrzehnte hindurch ihre Schönheit nicht geltend machen konnten. Wer diese vorgestern betrat, musste unwillkürlich des schlafenden Dornröschens gedenken, das von dem er« lösenden Prinzen zu neuem, frischem Leben erweckt wird. Es war wie «ine Offenbarung, dass das Haus Nr. ? in der Herrengasse, nach außen schlicht uud schmucklos, eine solche Flucht von Localitäten besitze, die dazu gemacht erscheinen, von üichterhelle, Vlumenduft und Frauenschönheit erfüllt zu werden, eine Gefellfchaft von vornehmster Art in sich aufzunehmen, den Vereinigungsmittelpunkt zu bilden für die Vlüte unserer Stadt. Das Gebäude, wo das Minifterprüfidium seinen Sitz hat, heißt im Vollsmunde noch heute das «Mo-deneser Palais». Zu Ende des siebzehnten IahrhunderteS standen hier zwei Wohnhäuser, Eigenthum des Wiener Bürgers Hans Halberstock, Im Jahre 1692 wurden sie an den Fürsten und die Fürstin Dietrichsteln verlaust und mussten einem Neubaue weichen, der im Besitze der fürstlichen Familie verblieb, bis er im Jahre 1810 an die mit dem Erzherzog Ferdinand, dem tnitten Sohne Kaiser Franz I, und der Kaiserin Maria Theresia, ver« mahlte Herzogin Beatrix Ricarda von Este übergieng und abermals eine Umgestaltung erfuhr. Die hohe Frau, eine Tochter des Herzogs Hercules III. Rainald von Este aus dem Hause Modena, bewohnte das «Modeneser Palais» bis zu ihrem im Jahre 1839 erfolgten Ableben. Während der nächsten zehn Jahre war Prinz Wasa Eigenthümer des Hauses; hierauf wurde es vom Staate angekauft, diente zuerst der Hof-Censurstelle, dann anderen hohen Aemtern und Behörden, bis das Ministerpräsidium die Haupträurne bezog. Erst Fürst zu Windisch-Gräh fasste den Entschluss, als Chef des Cabinets hier auch seine Privatwohnung aufzufchlagen. Aber um diesen Ent-schlus« zur Verwirklichung zu bringen, mussten durch» greifende Renovierungen und Restaurierungen vorgenommen werden. Die unter der Herzogin von Modena herrlich ausgestatteten Salons und Gemächer waren theilweise vernachlässigt worden. Der große Saal z. G., der jetzt durch seine stilreine, großangelegte Schönheit jedes Auge entzückt, diente als Bibliothek und Archiv, war mit Regalen und Schränken verstellt, Actenstaub verhüllte, was Künstler« Hände da ursprünglich geschaffen hatten. Dieser Saal, mit Weih und Gold als Decorations-Lütmotiven, erglänzt jetzt im blinkenden Marmor; vergoldete Halbsäulen mit reichen Lapitälen gliedern die Wände; an jeder Schmalseite sind zwei vielarmige Eandelaber berufen, eine Flut von Licht über da« edle Gestein auszugießen, und da die Errungenschaften der neuesten Zeit den Schönheitsemanationen ber Vergangenheit beigesellt sind, hat da« elektrische Licht mit all seinem verklärenden Zauber den Weg Hieher wie in sämmtliche übrige Appartements gefunden. Ueber dem mächtigen Kamin ein bis an die Decke reichender Spiegel, gegenüber ein lebensgroßes Bildnis Seiner Majestät des Kaisers — es ist eine Augenweide ohnegleichen, was dem Beschauer da geboten wird. Wer einen offenen Blick für wirklich Schönes hat, kann nur bewundernd die weiten Räume durchwandern. Allüberall ist, auch in jedem Möbelstück, ber Empirestil sorgfältig eingehalten. Wohl da« Eigenartigste, was die Appartements aufweifen, ist das mit Oberlicht verfehene Octogon, welches dem Ministerpräsidenten als Arbeite-cabinet dient. Jede der acht Seiten bildet einen Bogen, in dessen Lunetten und Zwickeln mythologische Hautreliess die Flächen angenehm beleben. Sonft steht der breite Schreibtisch des Fürsten zu Windisch-Gräh in der Mitte des achteckigen Gemaches. Vorgestern wurde er, um die Passage freizugeben, in den Salon der Fürstin verseht; im übrigen war dieser Salon, den Gästen zuliebe, völlig ausgeräumt worden — der Fürst und die Fürstin hatten zugunsten der Eingeladenen gutwillig ihr Haus von oberst zu unterst umgestürzt — lein Wunder, dass diese sich vorgestern so heimisch fühlten, als wären fie die leibhaftigen Hausherren. Nur aller Wandfchmuck war während des Festes intact geblieben: Porträts der Kaiserin Maria Theresia, der Kaiser Franz und Ferdinand, ideale Landschaften in Form wirkungsvoller Sopraporten, eine umfangreiche Ansicht der Stadt Modena und andere Gemälde, Büsten, Statuen «. Sosort nach der Ankunft im «Modenefer Palais» hatte man den Eindruck, dass nichts versäumt worden war, um die Gäste zu ehren. Der Treppenflur war in einen exotischen Hain verwandelt. Durch einen Wald von Lorbeer und Palmen schritt man der breiten Stiege zu, von der man zunächst in die Garderobe gelangte. Wie musterhaft diese eingerichtet war, erhell« am besten °"> das« trotz der Anwesenheit von etwa anberlhaMa", Personen leine Verwirrung, leine Unordnung ew^n ^ unsere Theater, unsere Concerlstile könnten sich w °" wie in dem Iwmo eines Grandseigneur die ^". ^, Einrichtungen getroffen waren, ein nachahmenlwer spiel nehmen. In solchen Kleinigleiten zeiat si« .°m "'^ die Fürsorge eine« Gastgeber« . . . Nachdem die* ^ robe passiert war, lam man in das erste ^ma^ dessen Schwelle ber Fürst, zu seiner Rechten dle c!"' postiert war. um die Eintretenden willlommen i"^H C« ist leine conventionelle Phrase, wenn der » ^ erstatter verzeichnet, das« das durchlauchtigste H« ^ Honneurs in wahrhaft entziickender Weise »"^ ^ ^ den Festgebern nicht persönlich bekannt war, ^u ^»e« weder durch Hosrath Ritter von Iauner den» 6 . vorgestellt oder stellte sich selbst ihm vor, der l5"> ^ sentierte dann seiner Gemahlin den Gast. Und l" ^ jede hatte durch die Art, wie er empfangen »«r , Empfindung von etwas Persönlichem, das nur ly ^, Ein Händedruck, ein liebenswürdiges Lächeln, " ^ binbliches Wort seitens des Fürsten, dann von vei o ^ ein herzhafter ickalcollunä, der jedem Neuling" ^ erste Befangenheit hinweghalf, und schon '^ del Menschenwoge einen weiter — hinein in den ^, ^, Gäste, nur einige Secunden hatte die VKU^^ dauert und doch war sie so herzlich, dass "A?^^ niöses einem dabei in den Sinn lam . , ^lw B" wie heterogene Elemente da vereinigt waren, 1» ^lt gewiss nicht umhin, den feinen Talt zu bewun" ^ dem das fürstliche Paar für alle den entsprechen" ^ lommengruß fand. Was streifte hier hart """"" ^ active und der vom Schauplätze abgelehrte V' ^, der General und der Kirchenfürst, der V""" ^ fremden Monarchen und der bürgerliche "bgeo" ^, Finanzmann und der Schriftsteller, der ^ran ^ stolzen historischen Namen« und der SaMP' hec noch eine Stunde vorher auf den Brettern ge"" ^zec Diplomat und ber Maler oder Bildhauer ^ ^htN-socialer Mitrolosmus entfaltete sich in bu""" y„M spiele, und das vielgestaltige Bild empfieng l""^^^^ durch die Anwesenheit der Damen, die dle ^„^ Toilettelünste in den Dienst des Festes «"tel" " ^ F< sehenswerte Planeten, welche die Sonne des V ^M lreisten: die anmuthige Hausfrau, die "'«e ^ M großen Rosen und Rococoschleisen dessiniert. "'^,^ lag durchbrochene Stickerei aus Silber auf ""si" ' h«, als Relief auf Illusionstüll, der in leichte« ^ ^ih" Vorsage garnierte, und auf dem Tüllunterlle,", ^r zwifchen der beiderseitig griechisch geöffneten ^ ^ wurde. Dreifache Reihen großer Perlen «no '^ ^ volle Vrillantcolliere mit Smaragbschließe '°>' M" Hals, ein hochstehender Brillantster« an ^w ^he '" das Haar der Dame. Fürstin Windisch'«'"» ^M, der Erfüllung ihrer Hausfrauenpflichten dura? " ^hcheo Fürstin «luersperg. unterstützt. Ledere trug f^< aus Goldspihe mit creme Federn. Ih"^".,," Point' ' Duchcsse war mit prachtvollen gelben antlie viereckiger Berthe mit Jet reich garniert. ^^e l>° Länger als drei Stunden clrculierte v« ^ a"" Gäste in angeregtem Gespräche, und ble,« ^ el" nicht vor dem opulenten Buffet, das »" ^ „,M Coalition von Feinfchmeckern belagert w°. „»tt . leinen Versuch, diese« Buffet zu besch«'"^ einM, neuer Nnllat.Zavarin läme damit ^"A^hier aU^ Moment sei hervoraehoben: das dunkle »o^^^ großer Theaterwissenschaft zeugende Regie lieferten den Nachweis, dass es der Direction an einer festen, ziel-bewussten Hand in dieser Richtung nicht fehlte, dass somit der Fehler im Ensemble und gewissen Verhält« mssen lag. Ehe wir jedoch zur Besprechung derselben schreiten, lassen wir der großen Lehrmeisterin Statistik das Wort, die das Gesagte genauer erörtern und das Urtheil über die «üte der einzelnen Vorstellungen begründen und corrigieren soll. In 109 Vorstellungen gelangten zur Darstellung: 19 Opern und Operetten, 11 Possen und Volksstücke, 26 Lustspiele, 18 Schau» und Trauerspiele. An Novitäten gelangten zur Aufführung: 5 Opern und Operetten, 11 Possen und Volksstücke, 14 Lustspiele, 5 Schau- und Trauerspiele. Von diesen Novitäten erlebten die meisten Auf« führungen und den nachhaltigsten Erfolg die Opern und Operetten: Hansel und Gretl, Iabula; die Lustspiele : Vladame Sans-Gene, Der Herr Senator, Mauerblümchen, Die Orientreise; Schauspiele: Aria und Messalina, Vasantasena, Zwischen zwei Herzen; Possen: heirat auf Probe, Liebe von heute, Bruder Martin. Im ganzen wurden also 35 Novitäten gegeben, und ist dies, wie hervorgehoben werden muss, seit Jahrzehnten die novitätenreichste Saison. Es wurden fast alle hervorragenden Novitäten, und R5«^"^"aZ der Aufführung in Wien. zur Dar« " M.^N33!' "' ^ '"^" NovUäten war Laibach ^'^7 rN ' "'^ ""5" die W«,e ihre erste Auf- Die Qualität der Aufführungen anbelangend, zerfällt die vergangene Saison in drei Zeitabschnitte. D r erste Zeitabschnitt umfasst die ersten sieben Wochen. Derselbe weist durchwegs gelungene, gut vorbereitete, ja zum Theile vortreffliche Vorstellungen auf, welche die ver-heißendsten Aussichten für die Zukunft eröffneten. Wir erinnern uns unter anderm mit Vergnügen an die Aufführung von «Medea», «Zauberin am Stein» u. s. w., die durch eine überraschende Inscenierung, ein fein abgetöntes Zusammenspiel und schöne Einzelnleistungen mustergiltig genannt werden lönnten, so dass die total missglückte Erstaufführung der Operette «Fürstin Ninetta» geradezu Sensation erregte nnd wie eiue Vombe ins Haus fiel. Der zweite Zeitabschnitt brachte die tenorlose Zeit einen starken Wechsel im Personale und ungenügende Ersätze. Diese Periode hat die schwächsten neben relativ guten Vorstellungen zu verzeichnen. Nach einer durchaus achtungswerten Wieder gäbe der Meisteroper «Hansel und Gretel» folgte bei» spielsweise jene der Operette «Die Glocken von Eorne-ville», eine Vorstellung unter aller Kritic u. f. w. Der letzte Zeitabschnitt bot endlich in der Mehrzahl relativ annehmbare und gute Vorstellungen, obschon hier der Mangel in der entsprechenden Besetzung einzelner Fächer sehr fühlbar zutage trat und die Operettenaufführungen durch die unausgefüllt gebliebenen Lücken im Chore litten. Zum «ewigen Gedächtnis» führen wir die gegebenen Stücke in der Reihenfolge an. Die mit gewöhnlicher Schrift gedruckten Titel bezeichnen die ge« lungemn und erfolgreichen Aufführungen, die mit ge' speVrleVS^ theils unvorbereitet, theils gänzl'ch ^'^aaezel^cia Die zweifelhaften Erfolge «Die wilde Jagd., LusWel Mv""^ 0" und Messalina., Schauspiel (No^ reise», Lustspiel (Novität). 'Dcr Vagao" ^H «Barfüßige Fräulein-, LustM (Nov^a ^1 lado», Operette. «Heirat auf P^':,HcheN',"""e-'Die Fledermaus», Operette (?). 'D" «etta', ^ Märchen (Novität) (?). «Fürstin i)'" ^rte» ^el-rette (Novität). «Des Mtn.elst «^ sch-s ^ spiel (Novität). «Die Zauberin am V"'. ^M, , «Der Zigeunerbaron., Operette. «" Oans'^" sein Kind», Trauerspiel (?> ^"Ier deHt. Komödie (Novität). «Angot, d»e ^^ Sch"" Operette (?). «Madame Bon.va^ ' gM" ,, «Sappho»/ Trauerspiel. Trauerspiel. «Das d" «Die Kinder der Excellenz», LuMe ^ s°l'' ^, kleine Mann», Posse Wildnis». Trauerspiel (GaMel). «^ , seiner^ Schauspiel (Gastspiel) (?). «D« W"^,„ H„.. Lustspiel (Novität) (?)./P"/l"Hg ver^e' «Alexandra», tol'' «Der arme Jonathan», Oper"e. ^ 'herr f'^s'. spiel. «Rip-Rip-, Operette (<>> «AaS«^" Lustspiel (Novität). «Lump"" ^«^° «'''».___________________________659________________________ ,, ^ ,gg,. °" lllits n «n«c ^ seyongen Brauerei zu Klabrau ^ dies«« 2l,^/" "^ Parteien einigten sich in dem ^" «!° l d« 3?: "°" "em so mancher Pokal auf "" 3w ." "Elchen Paare« geleert wurde. . . Wie """', ,7H/^ Reichs Währung.) Die w nah» ,^. ""^Versammlung des deutschen Handels- ?' '" welck-r,?c!" Währungssrage eine Resolution , b" oobenl^ . ^"trauen in die vom ReichSlanzler . ^lbruar ^^ !" ^" ^lhuug des Reichstages vom ?llei Velb««^"^" Erklärung, dass die Regierung ^ge be^« V" " Aussicht nehme, wodurch der °"^tüllt wird ' wichswährung präjudiclert würde. ^^^"liands-Bericht.) Der Saaten« )'"bttuna k," , U"" vom I.April constatiert die ^ llln^n wi . "^wirtschaftlichen Arbeiten durch Regen ?"d «ttln^r Ü'V '""^"b der Frühjahrsanbau be- Migl. "°" wetden dürste. Auch der Herbstanbau ist ftftcn U,:, ""wen loggen, Gerste und Raps, am l"A°ngeI ' ^""°^ "berall find Klagen über ^^lde!"n"^Unlenbe Stadt.) Aus Prag »- b" lllob.r Ä^^ungen aus dem Vöhmerwalde 3!"' w N«n,?eil he« an der Reichsgrenze gegen ll« '" di« L,». ^"" liegenden Städtchens Neu. .'°ch in den n^" »«sinken. Eine Commiffion. welche w?>' konnte , /"b"d" Straß.ntheilen Messungen ? ° einberu!,«. " ^" ^^"^ «"eichen. Eine ,!? "^t Ur,»^. Commission wird untersuchen, ob die > °llen m," Nützte Annahme, dass Neumarlt aus b^.?" sinl n^?c °"l»'b°ut ift. sich bewahrheite. 2 »il lhelsn"c ^ul" und Straßen welter ein- ein die Straßen wurden ab« einzelner Hliuser delogiert. In ller ^lTN«^«u,regung. ^l2? der Ph5 °l l.) In Prag ist am 4. b. M. der tz!"'l Twl« ' "«" °" der böhmischen Universität. V>e 3 ' ?" flutsturz plötzlich gestorben. Der H«>? ber U,^. "w'cher Staatsralh und wurde an-'°"<"° °n N'5""N der böhmischen Universität von "-(Li ' "t berufen. der galizischen Boden« s!«^, Elchen »„». "" Landesbanl hat die Liquidation ^lr??Mgelllbr. «^""^" in Kralau bereit« voll< ^.Men N,. ^°" den 0procentigen Pfandbriefen ^?5"nah^""editanstalt. welche bei der Liqui-^li ^ ll. vor^", ^' I"li 18S9 im Vetrage von <«."« bracht ?«ü ""en. wurde j.hl der Rest zur 'I, ^lehre verl^ °^ die Pfandbriefe nunmehr aus "^"tt LourzZ^den und die Notierung derselben ^^lef N^.^te Erpresser.) Der Postamts« btt d >"den 7««," «nd dessen 16jährige Schwester "V "" 3rell... "^ ""^r dem Verdachte, im Octo-^tab?elstude."t ^"^'" (Novität), ^ts^n./^oen^ Operette. «Die sieben ^ e^'P^ ^^' 'Ha"sel und Gretel-, M^'lle., V"..Schwank. «Glocken von ?" s^ «V^VlUe. «Egmont,, Trauerspiel "iiH^l). IzUchenfresser.. Lustspiel M^erKüni^ Wte-, Vollsstück (No- »e 'An H^nant..Lustspiel..l5ypn 3^v°/^ntasen.' ^""e. 'Der VMlhänbler.. Mpil^^od. E^' Scwspiel (Novität). «Die ^is^ovität) ^ausplel. -Gefährliche Mädchen. «'< ^ zw k'Wust. (1. Theil)/Trauerspiel. ^ kn?u Gea5^c''-' Schauspiel (No. >'. Awanns'W°fts-«ttach^, Lustspiel (No- l^chanspi/^ Tocht Volksstiick. -Der Talis- M^ie w^7""' -Der Probelus«., Operette V'.U'' Zaube m"> Lustspiel (Novität) «Der h> n^belweiß °""^ ?uanita.. Operette. ?Almen° ll't" chtztraum.' ^Mück Novität) (?). Schneeberg 15 cm, Krainburg 16 c in, Moräutsch 16 om, Stein 36 cm, Masun bei Schneeberg sogar noch 162 cm. Der Wasserwert des gelagerten Schnee« betrug in Krainburg (am 26. März) noch 123llim, in Stein (am 30. März) 94,uin und ln Mafun bei Schneeberg (am 29. März) 762 mm. V. — (Rindfleisch-Preise.) Im Monate März b. I. betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleisch in Radmannsborf 48 lr., in Kronau 54 kr., in Assling 46 kr., in Kröpft 4b kr., in Velbes 52 kr., in Krainburg 50 lr. in Vischoflack 44 lr.. in Neumarltl 50 lr., in Stein 44 lr., in Mannsburg 44 lr., in Kraxen 44 lr., in «belsberg 52 lr., in Feistrih 52 lr., in Senosetsch 48 lr., in Wippach 48 lr., in Lollsch 48 lr., in Allenmarlt bei Laa« 44 lr., in Ibria 46 lr., in Planina 50 lr., Zirlnlh 50 lr., ln Gottschee 43 lr., in Vroßlaschih 44 lr., in Reifnih 46 lr.. in Gurlfeld 48 lr., in Ratschach 48 lr., ln Nassenfuß 44 lr., in Landstrah 44 kr., in St. Varthelmä 40 lr., in Aroßdolina 40 lr., in Rudolfswert 50 lr., in Veisen-berg 48 kr., in Treffen 48 lr., in Tschernembl 40 lr.. ln Mütlling 44 lr. —0. — (Der April.) Das Sprichwort sagt: Gieben« mal den Tag regnet« im April, und dennoch wird der Mantel trocken (well die Gönne schon Kraft hat). — April regnet für die Menfchen, Mai für die Thiere (der April bringt das Korn, der Mai das Heu). Anderswo macht man die Heuernte vom Wetter des April abhängig, daher in der Eifel: »priler Viehfüller. Nprilwetter und Herrengunft (auf beide läfst sich nicht bauen). Sinn: Der April thut, was er will. Ift der April a»ch noch so gut, schneils den Bauern aus den Hut. In Frankreich kennt man die Wetterlaune des April sehr wohl. Das bestätigt der scherzhafte Rath: Wenn da« Wetter schön ist, so nimm deinen Mantel mit; ist e« fchlecht, fo nimm ihn, wenn du willst. <)llkn6 il sail bsem, pi-enäll ton m»nto»u; (iu»nä il plsul,, pronä» !v, «i tu veux. — (Vergnügungszüge zu den Öfter-feiertagen) Vergnügungszüge mit circa 50proc. Fahr-Preisermäßigung arrangiert G. Schrölls Witwe Reise-bureau anlässlich der Ofterfeierlage von Laibach nach Wien, Budapest, Trieft, Fiume und Venedig, »usgabe von vierzehn Tage giltlgen Tour- und Retourbillets erster, zweiter und dritter Classe. Näheres die Placate und Programme, welch letztere in der Administration biefes Vlatte» erhältlich sind. — (Sanitäres.) In den an den beiden Lehnen in dem Thalschlusse der L-rna, politischer Vezirl Stein, in einer beiläufigen Seehöhe von 800 Meter gelegenen Ortschaften gavrh und lkrioöevo ift im Verlaufe der letzteren Zeit der Typhus ausgebrochen und es erkrankten bisher im ganzen zehn Personen, von denen zwei gestorben sind. Me sanitäts'volizeilichen Maßnahmen wurden getroffen und die Kranken in officiöse ärztliche Behandlung genommen. — (Concert der «Glasbena Matica».) Heute abends findet, wie bereits angelündet, das Concert der «Glasbena Matica» im Redouten^aale statt, Beginn desselben um 8 Uhr abends. Am Montag w'nd dai Concert mit demselben Programme wiederholt. Laibacher öeituna Nr. 79. 660 6 April M^ — (Einlösung der Einsernoten.) Vis Ende März 1895 waren 52.562.202 fl. Einsernoten eingelöst, vernichtet und als getilgt abgeschrieben, so dass zu dem genannten Termine noch 5,321 159 si. Einser« noten im Umlaufe verbleiben. — (Wasserst and am 6. April.) Pie Save zeigt am Pegel der Tschernutscher Reichsstraßenbrucke einen Wasserstanb von 07 in über Null, die Laibach am Pegel der ärarischen Rainbrücke von 2 12m über Null. Der Wasserstand des Unzflusses in Planina erreichte gestern die höhe von 5 18 m. * (Schadenfeuer.) Aus Tschernembl wird uns berichtet: Am 28. v. M. gegen 2 Uhr früh ist in der isoliert stehenden, mit Stroh gedeckten Scheune des Ve« fihers Ignaz Premer aus Primostel Nr. 1 Feuer zum Nusbruche gekommen, welches das ergriffene Object sammt den darin befindlichen Futtervorräthen, dann eine Menge Stroh, Vauholz, fünf Schlitten und eine Getreidepuh» Maschine nebst einer ebenfalls mit Heu und Stroh ge« füllten Doppelharfe im Verlaufe von zwei Stunden gänzlich eingeäschert hat. Das Feuer ist vermuthlich durch Unvorsichtigkeit der Knechte des Beschädigten entstanden. Premer erlitt einen Schaden von über 3000 st. und ist dagegen bei der Wechselseitigen Versicherung«»Gesellschaft in Vraz nur auf 800 fl. assecuriert. Um das Localisieren des Schadenfeuers haben sich die freiwillige Feuerwehr au« Möttling und eine Genbarmeriepatrouille von eben» dort verdient gemacht. —r. — (Vergabrutschung.) In Hörberg im Oerichtsbezirle Prahberg fand 4.d.M. eine bedeutendere Bergabrutschung statt, durch welche der Feistritz»Pass ver« legt wurde. Das Abrutschterrain ist ungefähr 350 Meter lang und 90 Meter breit. Rund 210.000 Quadratmeter find in Bewegung und weitere Abrutschungen zu befürchten. Der Schaben an Häusern, Feldern und Wiesen beträgt bei 5000 fl. Im Orte find leine Arbeitskräfte. Ueber Veranlassung des Statlhalterei-Präfldiums hat der Eorps-commandant die Anordnung getroffen, dass morgen früh eine Pionniercompagnie aus Pettau an die Unfallstelle gebracht. — Ueber den Bergsturz bei Hörberg in Steiermarl wird aus Drachenburg vom 5. b. M. telegraphiert: Der gestern im Markte Hörberg, eine halbe Stunde von hier entfernt, niedergegangene Bergsturz fetzte eine Masse von circa 200.000 Eubikmeter schiefrigen Thones in Bewegung. Es wurde ein ganzer Vauernbefitz, bestehend aus einem gemauerten Wohnhause, zwei Stallgebäuden und 10 Joch Wiesen und Necker vollständig verschüttet. Ebenso sind 14 Joch Wiesen und Ackergrund verschwunden. Der Amtsleiter der Bezirlshauptmannschast Rann dirigierte sofort die freiwilligen Feuerwehren von Reichenburg und Drachen-burg sowie die Gendarmerie an die Unglücksftätte und traf nachmittags mit Ingenieuren dortselbst ein. Da sich in der Mitte des Rutschterrains ein 150 Quadratmeter großer Teich gebildet hatte, so musste vor allem zur Ab« leitung deS Wassers ein Durchstich gemacht werben. Die Feuerwehren arbeiteten die ganze Nacht bei Fackellicht im Rutschterrain mit Vravour und Todesverachtung an d?r Bewältigung dieser Aufgabe, welche ihnen auch gelang. Da der Feiftrihbach infolge des Bergsturzes verlegt ist und in den Marlt zurückzuftauen droht, so muss cin neue«, 150 Meter langes, 16 Meter breite« und 2 Meter tiefes Bachbett gegraben werben, wozu militärische Hilfe erbeten wurde. Der die arme Bevölkerung trtffende schaden beträgt bereits jetzt mehr als 10 000 fl. * (Deutsche« Theater.) Vor mittelgut be« suchtem Hause wurde gestern das Vollsftück «Bruder Martin» von Costa mit dem gleichen schönen Erfolge der Erstaufführung wiederholt. Heute und morgen gastiert die ausgezeichnete Künstlerin Fräulein Vabetle Reinhold. Wie wir hören, gibt sich für die beiden letzten Vorstellungen der Saison da« lebhafteste Interesse kund. — (Gemeindevorstands.Wahl.) Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeindeborftandes der Oils-gemeinde St. llanlian wurde zum Gemeindevorsteher Mathias Povie in Nllbuila und zu Gemeinberäthen Joses ttopina in Unterdule, Josef Globevnil in Nltendorf, Josef Iermantit in Grohdrusche, Martin Mole in Dobruslavas und Johann Mrgole in Tel« gewählt. — (Reichsrathsabgeordnete in Pola.) Man telegraphiert vom gestrigen aus Pola: Heute um halb 9 Uhr früh ist ein Extrazug mit 60 Reichsraths« abgeordneten aus Wien hier eingetroffen. Die Herren traten nach Besichtigung der Stadt und der Alterthümer um 10 Uhr die Weiterfahrt mit dem Üloyb-Dampfer «Vmwärts» an. Zum Empfange der Abgeordnelen ist heute früh Lloyd'Präsident Baron Kalchberg eingetroffen. — (HoflapellmeisterLudwig Rotter f) Einer der ältesten und bekanntesten Componistm aus dem Oeliete der Kirchenmusik, der pensionierte Hoflapellmeister Ludwig Rotter, ist gestern nacht« um V, 2 Uhr in Wien im 85. Lebensjahre verschieden. — (Curlifte.) In Abbazia sind in der Zeit vom 28. März bis 3. «pril 344 Kurgäste angekommen. Neueste Nachrichten Kochwasser. ^e?^^aHri^^' "" Maros. Vasarhely Nachrichten über die Ueb^chwemnmng«. gefahr sehr ungünstig, trotzdem das Wasser der Maros bis abends um 1 Meter gefallen ist. An der Herstellung der beschädigten Straßenkörper und der Beseitigung der Verkehrsstörungen wird energisch gearbeitet, und dürfte der Eisenbahnverkehr bereits morgen wieder aufgenommen werden. Jede weitere Gefahr ist vorüber. Der durch die Ueberschwemmung verursachte Schade ist sehr groß. Lemberg, 5. April. Mehrere Flüsse, darunter der Dnjester, sind ausgetreten und überschwemmten die Häuser und Felder, namentlich der am Dniester gelegenen Gemeinden. Obschon das Wasser fällt, ist die Communication nur mittels Kähnen möglich. Der Orieg zwischen China und Japan. Hieroshima, 5. April. Auf der hiesigen Prä« fectur sind 30 Todesfälle an Cholera angemeldet worden. Hieroshima, 5. April. General Nozu meldet telegraphisch: Eine Abtheilung japanischer Truppen, welche unter der Parlamentärsflagge die chinesischen Truppen vom Eintritte des Waffenstillstandes unter« richten wollte, wurde von den Chinesen beschossen und zum Rückzüge gezwungen. Der General Nozu be. zweifelt, dass die Chinesen in der Mandschurei vom Eintritte des Waffenstillstandes wissen, da die Chinesen ihr Verhalten gegen früher nicht geändert haben. Gelsgranrine. Wie», 5. April. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser begibt sich am 7. d. M. früh zum Besuche Ihrer k. und k. Hoheiten des Herrn Erzherzogs Franz Salvator und der Frau Erzherzogin Marie Valerie nach Lichtenegg und lehrt am 8. d. M. wieder nach Wien zurück. Wien, 5. April. (Orig.. Tel.) Ihre l. u. k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Prinzessin Gisela ist abends aus Ärünn hier eingetroffen und reist morgen fiüh nach München zurück. Wien, 5. April. (Orig.-Tel.) Cardinal Graf Schvnborn wurde um 11 Uhr vormittags von Seiner Majestät dem Kaiser in besonderer Audienz empfangen Wien, 5. April. (Orig.-Tel.) Der Präsident der Staatsbahnen, Ritter v. Bilinsti, trat heute mittags eine Inspectionsreise nach Krakau an und begibt sich von dort nach Troppau und Brunn. Wien, 5. April. (Orig.-Tel.) Das heutige Armee« Verordnungsblatt veröffentlicht organische Bestimmungen für den Armeestand. Prag, 5. April. (Orig.«Tel.) Gestern abends ist hier die Oberin des Instituts der englischen Fräulein, Gräfin Aloisia Debicla, im Alter von 57 Jahren gestorben. Budapest, 5. April. (Orig.'Tel.) Das Abgeordnetenhaus erledigte mehrere unwesentliche Vorlagen und vertagte sich bis 23. d. M. Budapest, 5. April. (Orig.-Tel.) Ministerpräsident Baron Banfsy ist nach Wien abgereist. München, 5. April. (Orig.-Tel.) Heute fand unter dem Vorsitze des Prinzen Ludwig Ferdinand von Baiern die letzte Sitzung des 13. Congresses für interne Medicin statt. Unter allgemeinem Beifall wurde Prinz Ludwig Ferdinand zum ständigen Ehrenmitgliede des Congresses ernannt. Das Schlussreferat erstattete Geheimrath Ziemsen. Der Ort des nächsten Congresses ist noch nicht bestimmt. Hamburg, 5. April. (Orig.-Tel.) Die «Hamburger Nachrichten» melden, dass zwischen dem 31. März und 3. April beim Fürsten Bismarck 8390 Telegramme mit 277.697 Worten, 50.000 Briefe und 110.000 bis 120.000 Postkarten eingetrosten seien. Stockholm, 5. April. (Orig.-Tel.) König Oskar wurde gestern abends bei seiner Rücklehr mit Begeisterung empfangen. Auf allen Stationen hatte man das Eintreffen des Königs mit dem Sonderzuge enthusiastisch begrüßt. Auf dem decorierten Bahnhofe von Stockholm harrten 10.000 Menschen der Ankunft des Königs, der unter unausgesetzten HurratMufen der Menge zum Schlosse geleitet wurde. AlS die Menschenmenge vor dem Schlosse die Königshymne sang, trat der König und die königliche Familie wiederholt auf den Ballon, von dem Jubel der Bevölkerung begrüßt. Vriissel, 5. April. (Orig.-Tel.) Die Repräsen« tantentammer nahm ein Amendement zum Communal» Wahlgesetze an, welches den früheren Gemeindewählern vom 25. Lebensjahre an eine Stimme auf Grund von besonderen Fähigkeilen zugesteht. Das Gesetz wurde sodann im ganzen mit 90 gegen 52 Stimmen ange« nommen. Madrid, 5. April. (Orig.-Tel.) Das Amtsblatt veröffentlicht ein königliches Decret, mit welchem der ehemalige Minister für öffentliche Arbeiten, Isasa, zum Gouverneur der Bank von Spanien ernannt wird. Madrid, 5. April. (Oiig.-Tel.) Von einem an der Küste von Cuba gescheiterten Paketboote gelangten 22 Personen ans Land, unter denen sich Macro, Crom-bet und Valdes befanden, welche sich Generale nennen, sowie ein Arzt Namens Rodriguez. Zwei gefangene Matrosen sagten aus. dass die Leute der Expedition ^^^^.------------------------------------^ ^,« den Schiffscapitän getödtet hätten, well "''"„. gerte, das Paketboot dort zu landen, lvo 1" ^ langten. Eine Colonne von 50 Soldaten 8", ^, Expedition an und brachte derselben eimge ^"^D Ein Mann wurde gefangen; von den ^"^^lM« neuu Soldaten verwundet. Die Rebellen M '^ ^ gegen Cuchillas. General Lachambre beieyW ^. ausrückenden Truppen. General Salcedo M ^ folgung der Banden fort und bringt den,« ^ luste bei. Der Consul von Hatti theilte ""' " W^ Regierung den Auftrag ertheilt habe, die ^eo ^ zu verhaften, falls sie das Gebiet von Ha"' würden. _.,. fteute a!" Neworleans, 5. April. (Ong.'Tel.) ^ g^ frühen Morgen erfolgte in einer Trmljtuoe' ^ Explosion, wobei 15 Mann getödtet und em ^, verwundet wurde. Auch eine Brücke genety ' ^ Philadelphia, 5. April. (Orig'Te^ dief thrust erließ ein Rundfchreiben. durch w"^" f B' sigen Mäkler aufgefordert werden, sich "^ satze im ausländischen Zucker einzulassen. M Petersburg, 5. April. (Orig.-Tel.) M^^h, schafter in Berlin ernannte Graf von Osten " .^ ^ Petersburg verlassen, nachdem er vom «<"> schiedsaudienz empfangen word?" war. ^^--s^ Ausw^ über den Stand der Werseuch^ für die Zeit vom 2«. März bis 3. M'l „^ Das Land Krain ist dermalen frei von^^.-------- Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. . IUr"A Am 5., April. Alt, Neumann, Linz. ^ ^. "mM 7,^ Guttmayer, Kfm., Nielitz. — Winterberg. K>"^ 5 LeiB^. aaßer, Kfm., Nlubenz. - Schwcppenhäuse^ Krohn, Kfm.. Velvary. - Vettelheim. SAest' g", Ochinb"° seli, Krieger, Kflte.: Li)w. ssabrilant: Private, Wien. - Tiegl, Revierförster. Mtt'g 's ' M«^ > Verwalter, Ponigl. - v. Meinmayer, O"N>ettl.^ « Hofbaner s. Tochter, Holzhändler, Neumarttl. s<,iMt ^, Johann Steinlechner, Private, Leoben. - «""' ^„pM Privat, Felstrih. — Ritter von Tomazim, l.'"' 6^rz. , ..situ' Hotel Elefant. , f. W B Anl 5. April. Naron von Schm'dburg, ^^ «lio , tenant; Baron von Schmidbnrg, l. l. Uieute"an^ t. l. Hauptmann. Trieft. — Rive v. Westen, l- '^Mrg' ^L - Progler, Hotelbesihers-Tochter, s. Fam'W, U ^b 0>l Kfm.. Budapest. - Neufelb Mayer, «'W, K^ Pilz <"' zweig, Obering., Wien. - Batovec, Ksnl.,. ^"U- ssran, Private, Gablonz. — Dr. Catti, F"'""' ^ Hotel Slidbahnhof. ^VleM" Am 4. April. KIM, Kleiderhändler. G"^,^, ^ Rsb.. Egg. - Hermann und Am 5. April. König, Klein, »nb . ^li"!^ Heiner, KW. >mb Hcinjar. Wien. - «f,,.. M' > und Krajec, Wchin. Mottling. - Pos^'/'^ Mat"^ Weiß, Kfm., Steinamanger. — Povz, La'daA ^„u, " Iohannesthal. — Geranovitsch, Vahnbean'ter, >-berg. - Vidrich, Vigaun. ^ A»e,l Hotel Lloyd. ^chei,,-^Dj^ Am 5. April. Kreifinger, Rsd., X Ora.^ Z-?, und Kuranda. Rjde., Wien. - ^her, M. Mß ^P^ l. t. Vezirksthierarzt. Loitsch - Hajden,Al" ^^h ^ - Wucceo, Private. Veglia. - ltttl, P""3 Drob'"'" B Prister, Zamostec. - Lavrenci?. Kfm.. "«^ ^ ^ mcister, Soderschih. — Heidbauer, Kf"'., 4" « Nürnberg______________^__________ Verstorbene. ^eit<.k A m 5). A pril. Marjeta Pobbolse^ ^,^st ?? I., Vegagasse ,2, Altersschwach^ .„latasch Tischlers.Sohn, 1'/. I., Hlihnerdorf 4, w«l ^ .,„ Im Spitals. Lohnet, ' Am Z.April, Valentin Macei, Tubercnlose. ^ ^ ^^?V^ Meteorologische L setz Z° .^^--"kM ^ 7 u Ma ^0"^^" NO, schwach he« 5. 2. N 740 1 44 NO. M"« be^" -9. Ab. 738 6 3 4 NO. ^""5 ^»l ^' Vewöllt. - Das Lagesmiltel der ^ _^sl>j b'0" unter dem Normale. ^^_^—^3^us6>" Verantwortlicher'Nedacteur: 9^"/^'"^^^^-^ Mitter von Wlssehrao^^-^^^ II Das beste Trieft | empfohlene ^>^fH VS0Š& l! derselbe ist vollständigJJj/^ Orte» J> ^ K stanzen und bietet ^»^SgsW«*80' (l3^ |§ haftern Brunnen- ^^Geüi»^^^ ^liaibacher geiwng Nr. ?9. 661 6. April 1895. ^ Erklärung. ^"e^lck^ vom 30. März 1895. ^bach b m? k Emgesendet der Frau Johanna Kovai in ^pl'ladt z'«!^ ^. "'^ ^fertigte Kaminfegermcister der Landes« l^^n° vom?»^.?^ "" "it der Veröffentlichung der Er-°'Nlen. t>ie kluge Käthi. Luftspiel in vier Auszügen von Hans Oldeu. Anfang halb 8 Uhr. Ende nach halb 10 Uhr. -. .»5^,---- 109. Vorst. (Außer Abonnement.) Ungerad. Tag. Sonntag den 7. April Zweites und letzte« Gastspiel der l. l. Hofschauspielerin Fräulein Vabette Reinhold vom l. l. Hofburglheater in Wien. Cornelius Voß. Lustspiel in vier Vlcten von Franz von Schönthan. Heinrich Kenda, Laibacb grösstes Lager und Sortiment aller Crayatt-Sjecialitäteii. Fortwährend Cravatten - Neuheiten. _______________________________________________(4H8) 10 Zahnarzt ASchweiger ordiniert von 0 bis 12 Uhr vormittag! und von 2 bis 5 Uhr naohmlttags im ! ll^tel „Stadt TVIeii« II. Stock, Zimmer Nr. 25 und 26. An Bonn- and Feiertagen von 0 bis 12 Uhr vormittags. 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Anst.4"/» ,oo — ,»«»/,°/, ,lX) 4« ,u, Lü dlo. dto. „ <°/, . . lo« 40 ,o, ii<> dto. bto. zojähr. ,. 4°/» . . loo-40 ,o, i»u Oparcasse, l. «st. 3UI. »'/,"/» vl. l0l«> — - Pril,rltz«»'Vbl0 st. ..- 2Ul2b,<^-25 lllarl, «°se " N- «M, . . 5« 75 ku-75 ">/ Do,'ampfjch l00st.«M. ,5«-. i««-. O s'üsl «°se "I - ... - - - a»'^ l> «°lh>» «rmz. 0fft.«,s. v.. ,0 fl. ,7 bl. l» - ^°tbs"l!mlz. Una.«cs.v..ü fl. ll-?«, li liu «ubo'Pl» L°le '" st.- - - - 2' 7» " ?-' W^ldstfi» L°!e »0 fi. «M. . . 54- -- WlndischalähLoK 2N fi. «M^ . -'--------'- Vew.'Sch.b. 3"/«PrHm. Lchuldv. b Vodturlfbi'onslalt.I.»,!!, . »l-— «« - dto dto. II. »m. l»8l». . . il« — »l - Laibachel Los,..... »4 - »l, - »,ld War, ßanll'Actitn (pei Ktücl). Nnglo Oesl. Van! 200 st. NO"/,, E. l?<» 50 ,7t ü" Vanlvtlel», Wiri'lr, ,<«» st. . l«! 2ü lü? 2!» Vodcr..«!!sl.,0cft..2(>Ust.E.4«"/n !>5» - l,Ul« -- Iidt.l«lnsl.f. Hanb.u. 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V. 3,0-50 31,-Prast Düxer «tiscnb. l50 st, «3. . l08!,U 1Ubd0 Slebrnbiirglr Gürubah», !>-' b»°. —'— « «1 ,0 Una.Wlslb.(Ra°b-«rllz)2()0fl.T, ^^ ül) «,« .. Wiener iioralbahnen «r<. »,!. -- «4" Industlit-Allien (per Stück). Vauge!.. «llg. «ft.. l<»0 fi. . . ,08 - ,l0 — «8>,d!er !ti!en. und Slahl'Inb. in Wien 100 fi..... 7»— 77 — Vilrnbahnw.-Lrihg., ltrfte, »0 st. llt?'- l«? »0 ,,»— ««00 Lisslünsl Vrauelsi l!X» fi. . . l»4 - li»» — Moittn",«,!'^,^.^«.»alpine ««?<» «?-»« Prä«, Gr!. i!<«> fi. «8« — «ul'5<» Sal«! sulile» «0 N. ?z?5 — ?»l> — Gch!i,„..........^ll^il-ri., »W fl. Ll6. „,»'- ..Kli-Uli-rm.' . Pupifss. ,l. «.'«. l ,»«-ü<) lrüailer »oblrutv. ° »ei. 7<» fi. ««»-— ,7« - WllfOnf..»..0,f!,ln Wien. ,<«»«. »" ft. . . l4»-«> 14» l» Wienerberger Ziegel «lclien»»,». «43— «47 — Deolsen. «msterbam....... ,ou-95 ll), Nl. Deutsche Pliihe...... 59 75 bl,-»« London........ «»»»5 l«2K!> Pari« ........ 48 «, 4» 47. St. Petersburg..... —'— — — Dalulen. 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