»U 44. Freitag an» VT. Februar »85« ^le „Laibachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und kossct sammt den Beilagen im (zomploir ganzjährig 1l sl., halbjährig 5 ft. ^>tr., »ut Kreuzband im (z»»,ptl?ir ganzjährig l2 ft., halbjährig 6 ft. Fur dic Zu^cllung in'a Hans si»r h a l b j ä l, ci g ^!0 lr. »nhr zu entrichten. Mit dcr Post Purtu-^rei ganzjährig unter , tr.. flir dreimalige 5 fr. <5. M. Inserate bis l2 3ci!eu to,'!.',, i fl. snr !j Atal , 5>0 lr. sür 2 Mal nud ^0 lr. sur »Mal einzuschalten. 3>l diesen Gebühren ist nach dem „vroviiorischeü Gcsehc vom «. November ««5l) für Inserationsstäü'.pel" noch U) fr. für ei»e jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Amtlicher Theil. s^e. s. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchst unterzeichnetem Diplome den k. k. Hauptmalln l'N General - Quarticrmeisterstabe, Franz Gontta. "s Ritter des kaiserlich österreichischen Ordens der ^nucn Krone III. Klasse, den Statnten dieses Or- "^ gcmäß. in den Ritterstanb des österreichischen "' Würde allergnädigst zn verlei. he» geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Elltschlirplmg vom 18. Februar d. I, den Oberlandesgerichtsralh bei dem l. k. Landesgerichle zl, Pesth, Johann v. Fogaraßy. zum Präsidenten dcs Pcsthcr Handels» und Wechselgerichtes und zu> gleich zmu Vizepräsidenten des dortigen k. k. Landes-gcrichtrs zn ernennen gerilht. Ce. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Enlschließnng vom 18. Februar d. I. dem Pcsther Oberlaudesgerichtsrath, Johann Ho ff mann, znm Oberstaatsanwalt bei dem Oderlandcsgcrichte in Mch allerguädigst zu ernennen geruht. Das Finanzministerium hat den Sekretär bei drr Finanz. Landcsdircktion in Agram, Johann Her. zog, zum Finanzrath und Fmanz. Vczirksdircktor zu Kaschan in Ungarn ernannt. Der Instizminister hat die bei dem Zomborer ^^usgerichte erledigte Landesgerichtsraths-Stellc dem v l c s^" ^"'^gcrichtörathe, Trifon Althanaczko> vsfencn "^ ^ ^^' ^^ Temcsvarcr ^andcsgcrichtc ser itrciö"" ^"udcsgcrichtöraths'Stellen dem Lngo« Eduard Gcncrsy, und dem verlieben "'^"wallc. ^. Johann Melö, llariick >!l ^'i"unister hat den Stnhlrichtcr zn Un-vcrtre ' "'"'^ ' Johann Landherr. den Steli» wi.i ^ " ^ Oberstaatsanwalts zu Ocdcnbnrg, Lud-d ? "' Hunigsbcrg, und den Nathssckrctär bei ^ ' ^omitatsgcrichte zu Zala« Egerszea.!), Alerius v. .^ " "''^ zu Komitatsgerichtsräthcu zu Naab. den .Mlsgerichts. Adjnnktcn zu Schemnit). Ludwig ^ "sp!>^ .^^, Gerichts.Adjunkten in Naab und "l ^omitals^erichts. Ofsiziale alldort, Paul N a g y, zum Dircktions. Adjunkten bei den Hilfsämtcrn des ^onutatsgerichls in Naab ernannt. AishMlllchf^sM" Die Bevollmächtigten auf dem Pariser <5vuftres,. l. Ocstcrrci ch. ,1. Äarl Ferdinand Reichs, glas u. Vuol . Schauenstcin zn Ricdberg. Straß-brrg nild Ehrcnfcls, k. k. Kämmerer, wirklicher go heimer Nath, Ritter des St. Stephan.Ordens nnd seit dem 1l. April 18ü2 Minister des kaiserlichen HanseS und der auswärtigen Angelegenheiten, ist 1797 geboren und mit der Prinzessin Karolina v. Iscnbnrg. Virstcin vermalt, Sein Vater war der bekannte Staatsmann Graf Vuol, der als Vnndcstagsgcsand' tcr und Staatsmimster sich große Verdienste erwarb. Graf Vnol u. Schanenstein hat Oesterreich an uer> schicdcnen Höfen, unter andern zu Stuttgart und St> Petersburg vertreten. Im Jahre 1860 begleitete er den Fürsten Schwarzcnbcrg zu den bekannten Drcs< dcncr Konferenzen. Die jüngste Schwester des Gra> feil Vuol ist die Gcmalin des kaiserlich russischen Oberschofmcistcrs Freihcrrn v. Meyendorff, der Nuß> land so lan^c an den Höfen zu Berlin :c. ucrtrat. 2. Joseph Alerandcr Freiherr u. Hübncr, k. k. wirklicher geheimer Nalh. geboren ^804, begann seine diplomatische Karriere als Attache der kaiscrli« chcn Gesandtschaft zu Paris, war dann als Sekretär bei verschiedenen Legationcn, bis cr österreichischer Generalkonsul in Leipzig wurde. Diese Stellung war damals eine vorwiegend politische, und Herr v. Hübner namentlich mit einer Art von Obcranfsicht über dic Presse beauftragt. Nach der Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph im Dezember 1848 wurde Herr v. Hnbner durch den Fürsten Schwarzcnbcrg an den Hof berufen und wirkte mit bci der Abfassung der Charte von Olmüt). 184!) wurde er als austcrmdcnt. lichcr Gesandter uud bevollmächtigter Minister zu Pa< ris bci dem Präsidenten der Republik und 18K3 bci dem neuen Kaiser beglaubigt. II. Großbritannien. 1. George William Frcdcril Villicrs, vierter Graf von Clarendon und Varou Hybc, Pccr von Großbritannien, Mitglied des geheimen Rathes, Ritter vom blauen Vand und Großkreuz vom Vath-Ordm, ist zu London im Jahre 1800 geboren. Er ist ein Villiers uon dem Stamme der Grafen von Jersey, an wclchc Namen uud Titel der alten Hydc durch dic Großtochter Henry Hyde's, letzten Grafen von Clarendon und Rochester, kamen, ^ord Clarendon war 1820—23 der britischen Gesandtschaft in Petersburg attachirt, dann bci der Vcr> waltung im Innern, besonders in Irland thätig, bis rr 1831 zum Abschluß eines Haudclsvcrtrages uach Frankreich geschickt wnrde. Vom September 1833 bis znm Oktober 1839 war cr außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister Englands zu Madrid, 1838 sncccdirtc cr seinem Oheim, dem dritten Grafen von Clarendon, in der Pccrschaft und den Titeln, war Lord «Siegelbewahrer vom Jänner 1840 bis zum September 1841, interimistisch auch Kanzler von Lancaster und Präsident dcs Handclsam-tcs (Handclsministcr) vom Inli 184l> bis znm IuU 1847, Lord-Statthallcr von Irland vom Mai 1847 bis zum Februar 18^2. Seit Februar 1863 Mini» ster-Staals'Sckrctär für dic auswärtigen Angelegenheiten. Lord Clarendon ist auch Kanzler dcr irlän» dischcn KönigiN'Univcrsilät. 2.- Henry Richard Charles Wcllcslcy. zweiter Varon Cowlcy, Peer von Großbritannien. Mitglied oes geheimen Rathes nnd Großkrcnz vom Vath-Or« oen. geboren 1804 in Hcrtfortstrect, wurde dcr cng> lischcn Gesandtschaft zu Wien attachirt im Jahre 1824, kam im April 1820 nach dein Haag, wurde Lega-tions'Sckrctär in Stuttgart im Jänner 1832. kam als solchcr nach Konstantinopcl im Oktobcr 1838. Im Jahre 1848 wurdc cr bevollmächtigter Minister bei der schweizerischen Eidgenossenschaft und ging im Juli des genannten Jahres in einer besondern Mis> sion nach Frankfurt a. M.; im Juni 18lN wurde er bei dem deutschen Vundc beglaubigt und ging 1862 als Ambassadeur nach Paris. In der Pecrschaft und den Titeln succcdirtc cr 1847 seinem Vater, dcm als Diplomaten berühmten ersten Lord Cowley, dem Vrn-dcr dcs Herzogs von Wellington. III. Fraukrci ch. 1. Alexander Colonna Napoleon GrafW a l cw ski. Grost-Offizicr dcr Ehrenlegion, Sc» nator dcs Kaiserreichs und Minister dcr auswärtigen Angelegenheiten, ist im Jahre 1808 zu Warschau geboren. Er bctheiligtc sich lebhaft an dcm großen Polcn-Anfstandc dcs Jahres 1830 und that Adju-tantendienste bei dem Diktator General Chl op i cki; dann ging cr als Geschäftsträger dcr Revolution nach London, um das britische Kabinct für die polnische Revolution zu gewinnen, was ihm bekanntlich nicht gelang. Darauf lebte cr mehrere Jahre als polui« scher Emigrant im Anslandc. bis er, dnrch gewisse Familieubcmde mit dem Hanse Vonapartc verbunden, unter dcr Präsidentschaft des jetzigen Kaisers dcr Franzosen in französische Dienste trat und Gesandter in Florenz wurde. Graf Walcwsky war dcr Nach» folgcr Drouius de Lhuys auf dcm Votschaftcrpostcu in Londou, als dieser im Jahre 1861 zum Minister dcr auswärtigen Angelegenheiten berufen wurdc, und wicdcrnm crsctUc cr diesen Staatsmann, als dicser in Folgc dcr Wicner Konferenzen seinen Abschied nahm. am 7. Mai 1866 nls Minister dcr auswärtige» An» gclcgcuhcilcn. 2. Edmond Varon Vourqucncy, Großoffi» zier der Ehrenlegion, war im Jahre, 1861 dcr fran» zösischcn Gesandtschaft in Konstantinopcl attachirt, wurde 1861 erster Sekretär derselben nnd ist scit dcm 29. März 1863 außerordentlicher Gesandter und bevoll» mächtigtcr Minister Frankreichs am kaiserlichen Hofe zn Wicn. IV. Rußl a n d. 1. Dcr Gencraladjutant und Oberkommandant des kaiserlichen Hauptquartiers, Gc» ncral dcr KavaUcric uud Mitglied des Rcichsralhcs Graf Alexis Feodorowitsch Orloff, ein stattlicher uud kräftiger Sicbcuzigcr, hat alle Kriege Rußlands in diesem Iahrhnndcrt mitgemacht. Vei Austerliß wurde cr zncrst blcssirt, dann aber zu sicbeu ucrschio denen Malen auf dcm Felde von Vorodino. Er wnrdc Adjutant dcs Kaisers Alexander I., bci welchem sein Vrudcr dcr General Michael Fcodorowitsch Or« loss (Unlcrzcichncr dcr Kapitulation von 1814) im höchsten Anschen stand. Im Jahre 1823 kommandirte der Generalmajor Orloff das Regiment dcr Garde zu Pferde, mit dem cr zuerst herbeieilte an jenem blutigen Tage (2tt. Dezember), nm die Person dcs Kaisers Nikolaus ge. a>n die cmuörtc Soldateska zu schuhen. Der Muth uud die Hingebung, die Orloff an jenem Tage zeigte, erwarben ihm einen wirklichen Freund in seinen« Kai^ scr; die ganze kaiserliche Familie betrachtet den Gra. sen Orloff als Freund. Orloff wurde in den Gra. fcnstand erhoben, General Adjutant des Kaisers und Mitglied deö Ncichsrathes Im Türkeukricge führte cr 1828 die Jäger zu Pscrdc und unterzeichnete nebst dem Grafen Dicbitsch. Sabalkansky und dcm General Grafen von der Pah. lcn den Frieren von Adrianopcl. Von 1829 bis '832 war Graf Orloff Gesandter in Konstanlinopcl, dann begleitete cr seinen hohen kaiserlichen Freund auf dessen Reisen und war auf speziellen Missionen 555 >! ^l)!!)c»,i U!) dein H,!>ig, u,n die belgischen Aiige» legcnheitc» zu ordnen. 1833 führte er das russische Korps. welches deu Suttau und Konstanlinopel vor dem Allgriff Ibrahim Pascha's rettete. Dann linterzeichnete cr dcn Verlrag vor Hunkiar'Skilessi. 184li trat er ail Stelle des verstorbeneu Grafen Benckcudolss in die geheime Kanzlei des Kaisers — cine Vertrauensstellung von der höchsten Wichtigkeit, weil sic eigentlich die oberste Koutrole über die ganze russische .Ileichsoerivaltung übt. Man weiß. mit welcher Auszeichnung dcr Kai> scr Nit'olalis fast bis zli seinem Iel)ten Hauche die Thäiigkcit srlurö Freuudes Orloff aucrkaunte. 2. Dcr wirkliche Geheimrath Baron Philipp v. Vru>, uowist, ans einer edel» lurländischen Fa> milie stanxnend, 1797 zu Dresden geboren; zll Leipzig gebildet, trat cr ini Jahre 1819 ill Dienst uud war bci der Verwaltung in Südrußland angestellt, wo rr unter anderu, n,it dem Geheimrath Sturdza cin Zivilgesetzbuch für Bessarabieu redigirte. 1822 lain rr zur legation nach Loudou als Sekretär, als solcher uahm rr an drr Verhandlling des Kongresses zu Verona Theil. Zu dcm Grasen Woronzoff uach Odessa gesendet, folgte rr 1828 u,,d 1829 der Armee uno arbeitete bei dem Frieden von Adrianopel zum crstcn Male gcmcinschafllich mit dein Grafen Or< loff. In deiusclbcu Jahre wurde er Staatsrath und bcgleilete den Grafen Orloff als Gesandt schaftsrath uach Konstanlinopel, dann nach Holland und Eng> land. 1833 war Baron v. Vrlinnow »vieder in Kon-stantinopel. Seit 1830 war V. dem Reichskanzler Grafen Nesselrode als „Haupt'Rcdakteur" ini Kabinet der alls' wärligeu Angelegenheiten altachirl, und er begleitete den Neichskailzler anch zll mehreren Konferenzen. Ein Jahr lang war Baron v. V. rlissischer Gesandter zn Stuttgart (zugleich in Darmstadt) beglaubigt/dann rr> hielt er in der Mitte des Jahres 1839 den Auftrag, sich nach London zll begeben, um die englische Poli> iik mehr iu Einklang mit der russischen zu bringen. Das gelaug ihm so vollkommen, dap man ihn als dru eigentlichen Urheber des Inlwcrttagö oon 18^0 zwischen PreuLeu, Nnpland. Oesterreich.nnr> England betrachleil mup. Nach Abschluß dieses Vertrages wurde er wirklicher Gesandter zu London und blieb auf die« sen» hoben Posten bis znm Auöbrnchc des lel)ten Krie> ges. Seil dem Herbst des vergangenen Jahres ist Varon Vrumww Gesandter Nnplands bei dein del>t> scheu Vnnde. Vom südöstlichen Kricftsfchauplatze. Vci dem englischen Kriegs »Ministerium ist am 1Ü. d. M. folgende Depesche des Generals Sir Wil< liam Codringtou eingelaufen: Hauptqnarticr zu Sebastopol, 2. Febr. Myloro! Die Zerstörung der Docköuon Sebaftopol ist jrpt vollendet; die Wände des lehtcn Docks wurden gestern Früh gesprengt, und nur kleine Theile blieben hie und da stehen. So smd »un der ganze Einfahrts »Kanal und die uö'rdlichen Docks, welche die Franzosen, das Vassiu, welches wir gemeinsam, und die südlichen Docks, welche die Engländer vcrmchtcleu, nichts weiter als ein form> loser Schuttbaufen, aus welcheu Steintrümmcr, zer> splitterte Balken nnd zerbrochene Thore hervorragen. Das Zerstö'rungsiverk war schwer. Jene schöucu Bauten waren ill der mittleren Schlucht, einer der üalürlicheil Wasserstraßen, welche sich von dem Plateau, auf dem wir lagern, abwärts senken, an der Stelle angelegt, wo sie in den geschühleu innere,, Theil des Hafens ausläuft. Dieses ungefähr l0!)0 > Schritte von der Stelle, wo sie beginnt, entfernte Ende der Schlucht ward durch einen gropen künst!i> chcn Erddamin geschlossen, welcher nebst den auf bei> den Seiten befündlichcu steilen Abhängen auf drei Seiten eine auf die Docks niederbückende hohe Ein< fassung bildete. Eine von vielen Schüssen getroffene starke Steinmauer krönt dieses natürliche Viereck. Die links weiter aufwärts stehenden schönen, aber zerschossenen Kasernen nebst den Schuppen und den zu den Docks gehörigen Gebäuden, die Mastspiere» und ein langer, in den Hafen vorspringender und nach Fort Paul führender Quai beweisen, wie gut Alles für seinen Zweck eingcriedlet war. Das Gauze ist jept ein Vild der Zerstörung, dcr Verödung und des Schweigens. An den Onai lehnt sich ein halb versunkener Schiffsruinpf, und außerdem sind die Masten der versenkicn Kriegsschiffe die einzigen Ge< genstäni'e im Hafen, welche ans der glatten Ober-stäche des WassVrs hervorragen. Der Umstand, daß das Wasser der mittleren Schlucht eineu Abfluß nach dem Haftn haben mußte, wirkte sehr störend auf die Anlage dcr Schachte, da iu Folge des Negcus das Wasser oft zwei Fuß hoch über dem Podrn dcr Docks stand und auf diese ^eisc nalürlich die Schachte selbst füllte. Einige, die Ausführung derselben betreffende Details sind iu dem beiliegenden Verichtc dcs Obersten Lloyd, Vefehlsha» ber der königlichen Ingenieure, enthalten. Die Offi> ziere, welche die unmittelbare Leitung der Arbeiten unter sich hatten, waren Oberst Gordon und Major Nicholson. Inmitten großer, dnrch Kallc lind Nässe verur» sachter Schwierigkeiten hatten die Arbeiten ihren un> imleibrocheueu Fortgang, lind Alle. welche dabei be> lheiligt waren, die Ingenielire üno Sappeure und Mannschaften der königlichen Artillerie, des l8. Nc° giments und in lehter Zeit des 48. Regiments, ver-oiencn großes i.'ob. Jene Mannschaften kehren mor» gen nach anhaltender und münseliger Arbeit zu ihrem gewöhnlichen Dienste zuvück. Vloß sechs Unfälle kamen vor, von welchen nur zwei den Tod zur Folge hatteu, uud eiu Mann des 48. Regiments kam durch tödllichc Gase in einen, Schachte um. Nach wiederholtru vergebliche», Versuchen des Majors Nicholson, anderer Offiziere lind Soldaten, die mit großer Gefahr ibres Bebens hinab» stiegeu, gelaug es. deu armen Burschen au's Tages, licht zll briugeu, uuo es zeigte sich, daß sein öeben entflohen war. Eu. Herrlichkeit wird sehen, daß Oberst ^loyd Herrn Deane und dem ersten Jugcuieur des Schiffes «Noyal Albert" seine,! Dank für ihren Vci> stand ausdrückt. Die Volta'sche Batterie hatte, wie wir bekenenn müssen, nicht stets einen glücklichen Erfolg. Man scheint bei ihrer Herstellung sehr sorgsam verfahren zn müssen; in 0l'n Fallen jedoch, wo sie Erfolg hatte, ließ derselbe uichts zu wünscheu übrig, indem die Entzündnng nnd deren Wirknng, die Erschütttrung des Bodens und die Hebung dcr Masse, das Werk eines Angeublicks zn sein schien. Die Zerstörung an> derer Gegenstände wird ihren Fortgang haben. W. I. Cobrington. Oesterreich. Wien. 1!). Februar. Am 27. d. M. feiern, wie schon erwähnt, Ihre Majestäten dcr Kaiser Fer> oinand und Gemaliu ihre silberne Hochzeit iu Prag. Mehrcrc Mitglieder des allerhöchsten Kaiferbauses werden sich aus diesen: Anlasse im Laufe der koiN' inenden Woche von hier nach Prag begeben. um Ihre Glückwünsche persönlich darzubringen. — Dem Vernehmen nach wird die beantragte neue Einthcilullg dcr bischöflichen Sihe iu Oesterreich nnd (5reirung mehrerer neuer VischojMc einen Gegenstand der bevorstehenden bischöflichen Konferenzen bilden. — Die Abreise des k. preußischen Flügeladju-tanten Baron v. Mantenffel ist nun wieder ganz un> bestimmt. Der Depcscheuucrkehr zwischcu Wien uud Berlin ist in diesem Augenblicke sehr lebhaft. Beinahe täglich gehen preußische Kabinetskuriere von Wie» nach Berlin oder umgekehrt. — Mau spricht, dab das schou ciu Mal zurück» gewiesene Projekt, den St. Stephausthurm mit eiuer ;»r Nachtzeit beleuchteten Uhr, uach Art dcr am Thnrmc dcr Michaelcrkirche angebrachten, zu verse» heil, nun doch zur Ausführung kommeu wird, uud eaß auch mehrere andere Kirchenlhürme derlei Uhren erhalten sollen. — Laut einer Mittheilung des Herrn Lc Verrier an die Sternwarte iu Bilk hat Ehacornac in Paris, welcher nächst srineu früheren Eutdeckuugcn iu diefem Jahre bereits den Planeten Leba entdeckte, am 8ieu Februar noch eine Planeten «Entdeckung gemacht. Die Zahl der zwifcheu Mars und Jupiter sieh bewegend"' Planctcn ist hierdurch auf :l!) gcstiegcu. ' Nieu. 1!). Februar. Die Urkunden. '"> onrch Jemand die von einem A»dern eingega>'gl»c Ve,pfiichtung, sich an dem Nalionalanlehen niit ciiic'» bestimmten Geldbeträge zu behellige,,, zur Erfttll»»!i übcruiinmt, fallen nnter den Begriff der Auwei!»»' gen T. P. Ill», der Gesetz vom 9. Februar ln'p 2. August 18.'!0 und unterliegen daher in Gcm^' hcit einer dießfälligen Verordnung des k. k. Fi»^ lninisteriums uach jmem Betrage der skalamDl^» Gebühr, welche von oem an den Staat zu leistt»^» Darleheu noch bar einzuzahlen ist. Es kommt de>N' nach das Entgelt hierbei nicht iu Betracht, folg!^ auch nicht dcr Werth der Staatsschuldverschreib»»ßc» für geleistete Ratenzahlungen, wenn sie als ElUg^ für die übernommene weitere Zahlungspflichtige abgetreten werden. Erfolgt aber die Uebernahme ^ gedachten Staatsschuldverschreibungen in dersel^ Urkunde nicht als ciu Entgelt für die übernonu«^ Zahluugsverbiudlichkeit. sonderu gegen cin weitcl^ »cm Assignaten zu verabfolgendes Entgelt, so ist li^ dieß noch eine Zession vorhanden, für welche i^ §. Ü4 der erwähnten Gesehe die skalamäßige GebB vom Werthe des Entgeltes gleichfalls zu cutri^ ten ist. — Wie dcr „Blahowcst" berichtet, fallen dc>" Karoliueulhaler Kirchenball in Prag ans dein Nei»' ertrage dcr letzten Klassenlotterie 40.000 fi. uel'ß 20.000 fi. Gewinn aus uicht verkauften Losen, als» im Ganzen 60.000 fi. Der Kirchenbau soll in deü nächsten fünf Jahren zu Ende geführt und das new' Gotteshaus im Jahre 18b>' länm der Allklinft der h. h. Cyrill und Metlnid u.uh Böhmen eingeweiht werden. — Das k. k. veuctianl'sche Instilnt für Wisse»' schaft, Literatllr und 5?nust hat folgende Preisfrage" ausgeschrieben ' 1. Welche Konseqnenzen lassen sich für den Ha»' del im Allgemeinen und deu veneliauischen Handels' verkehr insbesondere von der Durchstechung der La»l' enge von Suez erwarteu? 2. Welche Vcrkehrsmaßregeln sollten auf ve»e' tianischem und dein Nachbargebiete getroffen werde»' um dcn Hafen Venedigs zll eiuem Stapelplahe de« cliropäischen Kontinents in seinem Verkehre mit de>» Orient zu machen? 3. Wclchc Normcu dcs internationalen Rechte^ sollen auf die Schifffahrt iu dem erwähnten ncltt» Kanäle Anwendung finden? Die „Gazz. di Venezia" vom 14. d. M. brin^ nähere Einzelnheitcu, welche bei Lösung dieser Preis' fragen berücksichtigt werden müssen. Die zweite Prcisausschreibuug lautet: „Es sollen uach dcn begründetsten Theorien »'^ Erfahrungen die verschiedenen Mechanismen zur H^ bung des Wassers (nicht über 3 Meter) vergliche» und die Prinzipien aliseinandergcseht werden, naä) denen bei der bezüglichen Wahl, wo es sich um Ä^' Wässerung oder Ausirocknuug handelt, vorzugehe» wäre." Die beste Lösung jeder dieser Fragen wird >»" je 1800 Lire prämiirt; die Zucrkcnnnng des Preist" erfolgt in dcr feicrlichcu Sitzung am l!0. Mai 18''" Die bezüglichen Arbeiten können lateinisch, deuts^ französisch, italienisch, englisch abgefaßt und mW" bis <ö. März 18K7 bei dem Sekretariat dcs I"^' tuts eingereicht sein. " Eine Aenderung frübercr Bestiiumuugeu l"'^. Erlcichtcruugeu für dic mit dcm Schucllzilge z'^"' sehen Wien nnd Laibach Nciseudeu ist neuerlich ^' l>iu erfolgt. daß ausländisches zur Durchfuhr besti»'^' les N'cisegepäcke vo>, deu Hauptzollämtrrn St. ^^, gio llnd Trieft, anstatt an das Vcrzchrnngsstener'"^ nieuamt Belvedere in Wien, an die an» Nordba Hofe befindliche Erpositur des Wiener Hauptzolla"'^ anzuiveisen, jenes Reisegepäckc aber, welches "< träglich zur Eingangsbehaudlung bestimmt wurde, " dem Linicuamte Belvedere zur Ei»ful?rsvcrzoll!Mö.^ das Wieuer Hanplzollamt, bcziehliugweise <"' ^'^, im Postamtsgebäude bestehende Erpositur untei fällsamtlicher Begleitung zli stellen ist. R8V Wien, 19. Februar. Dcr „Ocslcrr. Volks« freund« schreibt: Von deu Pilgern nach Jernsalcm sind folgende Herren hcute bereits von Wien nach Tvicsl abgereiset: Aus Ober »Oesterreich: dcr hochwürdigc Herr Kanonikus Josef Strigcl. die hochwürdigen Hcrrcn Dr. I. B. Salsinger, Karl Aigcn, Josef l!indingcr, No-wan Neisscr, der Herr Med. Dr. Kavl Niedlingcr und der Wirthschaftsbcsitzcr Johann Edcr ^ — ans Ungarn : d'e hochwürdigen Herren Pfarrer Josef von Mcszey l'»d Ioscf Hrabowsly; — ans Stciermark: der hoch-würdige Herr Franz Schönbcrger; — aus Wien: der Handlnngsdiener Peter Müller; — aus Köln: Herr Freiherr von Recnm; — ans Rhcinprcnpen: der hochwürdige Herr Kaldcwcy; — aus prenst. Schlesien: der hochwürdigc Herr Pfarrer Franz Mar» ciuek. Die übrigen Herren gesellen sich in Trieft zu> sammcn, von wo die Abfahrt am 22. Nachmittags 4 Uhr mittelst Lloyd-Dampfcr staltfindet. Dents6)land. Berlin. Der Abgeordnete Rcichensperger (Köln) dnt mit 48 anderen katholischen Mitgliedern des Ab- ^ord„cle»hanscs diesem folgenden Autrag vorgelegt: "^"s Hans wolle beschlicLcu: Die königliche Staats- gttru,^ anfzuforderu. dic geeigneten Einleitungen zu «ffe,^ d^nnt die Akademie in Münster zn einer ^' Nandigen katholischen Universität wieder erhoben ^ Die Motive erklären unter Darlegung der 'gehenden Verhältnisse und der im Staatshaushalt slir das Inhr ,8K6 aufgeführten Zuschüsse aus der Staatskasse für die Universitäten, als thalsächlich fcsl> ^'hcnd: Daß im Nmfaug der Monarchic die l0 Mil-ll'onen Evangelischen vier spezifisch. evangelische Uni» ucrsitäten, dic tt Millionen Katholiken hiugegc» keine katholische Universität, sondern nur 2 aladcmischc An» stalten mit je zwei Fakultäten besitzen; das ferner die 2 vorhandenen statntsinäßig paritätischen Universitäten in der Wirklichkeit weit überwiegend evangelische sind, endlich daß jene vier evangelischen Universitäten zu< sammen 284.63! THIr., die 2 katholischen Akademien dagegen nnr 12ii0 THIr. und die sogenannten paritätischen, in der Wirklichkeit aber, wie gesagt, weit überwiegend evangelischen Unvcrsitätcn I83..i08 Thlr, an jährlichen Bcdürfnißznschüssen aus allgemeinen Staatsfonds erhalten. Außerdem werdcu Vcstimmun> gen des wcstfthä'lischcn Friedens und Reichs-Depula. lions. Hauptschlusscs vom 23. Februar 1803 zur Un> terstützung des Antrages angegeben. Italien. Der „Opinions vom 1«. d. Mts. zu Folge. )"bc di^ österreichische Negiernng erklärt, allen poli« ^chen Flüchtlingen, sie mögen in Piemont oder an« ni.-,,«"^^""'' Ncmdes Bürgerrecht genießen oder di« Ils,^, "^"' 'uogen seqnestrirt sein oder nicht, von ihncn^ ^' ahmten. Alle dürfen in Folge des Zllnu-l^^. ^''^"lchtcn Gesuches zurückkehren. Den ter bewillig "'^""^ auch der Wiedcrbcsitz der Gü-wollen, habe ^'^"'^"' wclchc nicht zurückkehren ^lüfuna hi. 'l,-''^ ^lünde darzuthnn, nach deren reu Gütern '-^^' ^^^'uing das Sequester auf il> gerathen /'^'^'lu werde; nnr Einigen ivcrdc ail> östcrr N<> ^ ^'^ ^^^' Güter zu veräußern. Die diese/ V ^'^""^ wird eine lange Frist znr Erhebnng die Gin .'"6""lM festsetzen, nach deren Adlanfc aber fcri,^. ^ lietreffcnden Erben übergeben, oder noch "' ""er Sequester halten. Frankreich. l t ^"/ ^' ^- Icbruar. Die Regierung hat schon ^/ befohlen, daß dic halbamtlichen Blätter anf dcu ^Mies"-Artikel über dic Haltung Englands beiden "'l""'zen antworten sollen, demi er enthält mchr ^lne für Frailkreich kciueslvegs schmeichelhafte, " clle, wozu namentlich eine Vcrgleichung der Instc- "lonen Nlißlands nnd Frankreichs, so wie eine Hin> Wel,m^ auf die Kluft gehören, wclchc dic Institntio. ^'n Englands von dcucu Oesterreich's, Rußlands und Mankrcichs scheidet. — Man scheint den Anleihe-Ge» /lukcn zu entsagen, da der Finanzminiftcr erst dieser <"gc erklärt hat, daß noch bedeutende Snmmen von )cr letzten Anleihe übrig seien. Auch hat man die seit der erstcu Auleihc hier im Hofe des Finanzmini-stcrinms stehenden Baraken für die Unterzeichnungen kürzlich bei Seite geschasst. Gestern während der Ncvuc auf dein Earrousscl-plahc erhielt der Kaiser eine telegraphische Depesche, die er sofort las und wclchc eine sehr wichtige Nachricht zn enthalten schien, da er kaum die Revile beendigte und sich sofort nach deu Tuilericn bcgab. Eine für 11 Uhr angesagte Revue fand sich auf dicfe Weise ebenfalls verspätet. Man ist sehr neugierig auf den Inhalt dieser Depesche; es wurde aber uichts darüber bekauut. Herr v. Vrunnow hat bisher nnr zwei Bcsnchc gemacht, den einen beim Grafen Walcwski uno den andern bei der Fürstin hieven. Graf Eavour wohut im Hotel dll Rhm, und zwar ill denselben Gcmä> chcrn, welche der Kaiser einnahm, als er sich im Jahre 184U um die Präsidentschaft der Republik bewarb. — Die heutige Vorlchmg Nisard's verlief ohne alle Ruhestörung. Es wohnte derselben jedoch nnr eine sehr geringe Anzahl Studenten bei. Donansiirstenthnmer. Ein Schreiben aus Giurgewo vom 29. Jänner enthält Folgendes: „Obwohl die Telegraphen »Verbindung zwischen Rnstlschnk und Konstantinopcl über Schnmla und Adriauopel schon seit längerer Zeit hergestellt ist und dem Publikum zur Disposition gegeben, so war die Benutzung dieser ^inic nach den verschiedenen Theilen Europa's und zurück direkt nicht Jedermann möglich; denn sämmtliche Depeschen mußten in Nnstschuk und Schnmla nmtclegraphirt werden, und das korrespou-direude Publikum hatte au dicseu beiden Plätzen Kor» rcspondcnten nöthig. Das ollomanischc Gouvernement hat jetzt, um diesem Ucbclstandc abznhclfen, in Giur. gcwo einen Agenten angestellt, der sämmtliche unter der Adresse „^nco lurt,iu>« daselbst eingehende für Konstanlinopcl bestimmte Depeschen übernimmt und dic sofortige Weiter »Erpedition direkt nach Konstan. tinopel besorgt. — Die Arbeiten einer zweiten (türki» schcn) Drahllcitnng von Schumla nach Rnsttschuk werden in den nächsten Tagen beginnen nnd, sobald diese beendet sind. dürfte dnrch cincn Anschluß der türki' scheu ^inic an die walachischc zwischen Giurgcwo liud der walachisch« österreichischen Grenze auch dieser jetzt nur cine halbe Stunde betragende Zeitverlust auf« hören." Telegraphische Depeschen. ' Paris, 1!1. Februar. Der „Moniteur" bringt die Anzeige, daß Hcrr Graf v. Buol, Frei. Herr v. Brunnow und Graf Cauonr am verflossenen Molltag Sr. Majestät dem Kaiser Ludwig Napslcon vorgestellt worden sind. * London, 19. Februar. Der letzte New. Yorker Dampfer bringt die Nachricht, es habe am li. d. M. im Kongresse zu Washington dic Sprecher» wähl stattgefunden, nnd sei Herr Vanks mit der Mehrheit von 1l)3 Stimmen hiezn gewählt worden. * Kopenhagen, 18. Fcbrnar. Der Minister für das Herzogthum Schleswig, Konfercnzralh Raasloeff hat, dem Vernehmen nach, seine Entlassung eingereicht. Telegraphisch liegen iu deutschen, französischen :c. Blättern folgende Mittheilungen vor: Paris, 18. Febrnar. Der heutige „Monitcur" berichtet, daß der Kaiser gcsteru Lord Clarendon, der durch Lord Eowlcy vorgestellt wurde, in besonderer Andicnz empfangen habc. Gras Walcwski war bei dieser Zusammenkunft zngegen. Madrid. 16. Februar. Die Cortes habeu dic Aushebuug von 10.0U0 M, zur Ansfnllmig der bücken des Hccrcs genehmigt. — Dic Gesellschaft Prost hat heute im Finanz» Ministerium die in der Nonzcssions'Urkunde vorgeschriebene Kaution von 4 Millionen Realen hinterlegt. Marseille. 17. Februar. Der „Iourdaiu« bringt eine. Konstantinopler Post vom 7. Februar. Die ein und zwauzig Artikel dcs kaiserliche», Hattishc. rif über die Rechte der Rajah'ö w.-rdcn nach Paris geschickt werden, um dem zn schließenden Zricdenslrak» täte beigeschlossen zu werden. Die Konferenzen über die Douaufnrsttutyümcr sind anfgehobcn worocn, dem Vernehmen nach wegen der Schwierigkeiten, welche diese Frage bietet, übcr die der Kongreß in Paris die Entscheidung treffen wird. Der armenische Patriarch hat den Redakteur des zu Konstantinopel erscheinen. ocn armenischen Blattes, das in der Streitfrage über oie Vcrciuiguug der armenischen nut dcr römischen Kirche diese Vereinigung verficht, vor seine Gerichts» barleit ladcu lasscu und behauptet, ihn zur Einlcrlc> ruug in das Palriarchalsgefängniß vcnlrthcilcn zu können. Die Nachrichten alls der Krim sind vom 2. Fe> bruar. An diesem Tage daucrlc das Knnonenfcncr des Forts Konstantiil gegen die Slcllungcn oer Ver> bündeteil noch immer fort. Fünftanseud Engläilder rüsteten sich znr Abfahrt, Dreitausend andere wcrdcn in Malta erwartet. Die Gchmdhcitöocrhältnisse dcr Truppen habcu sich gebessert, die Kraukcuzahl ist ails die Hälfte ihrer früycreu Höhe hcrabgesunken. Iu Eupatoria, 30. Jänner, wnrdrn Klagen über Fleisch« mangel laut. Die Post vou Batum ist v. 24. Iäuucr. Omer Pascha steht mit 32.000 M. in Redut'Kale. Daö tuncsischc Trlippculorps hat von der Kältc so gelitten, daß cö bis auf den vierteil Theil fcinc>3 früheren Effektivbcstandcs zusammengeschmolzen ist. In deu Blättern wird dcr Wunsch ausgesprochen, daü man die Trümmer dieses Armeekorps nach Tunis znrück, schicken möge. Der ncnc Schcriss von Mekka hat Konstantinopcl verlassen, um sich auf sciucu Posten zu bcgcbcu. Neueste levantinische Post. " Konstantinopcl, 11. Februar., Vorgestern fand wieder cinc Konferenz zwischen Ali Pascha, Fnad Esscndi, ^alliluaxi, !>!oro Stratford, Freiherru v. Pro« lesch nnd Herrn v. Thouvcucl iu Betreff dcr Fric» oeuofragc Statt. Die 21 Reformpuuktc sollcu dem« »lachst in einen Hattischcrif zusammcugefaßt und dieser iil den Moscheen verkündigt werden. Ali Pascha wird von Afif Bey. Arif Bey, Dschctal Bey uud Ko< slati Aoocidcs auf seiner Reise nach Paris begleitet werden. Ein englisches Haus will den Bau ocr Belgrad'Koustauliuoplcr Eisenbahn überuchmen. Der Handcl zeigt sich gedrückt. Dcr Napolconsd'or ist von 114 auf 103. in gleichen Verhältnissen sind anch alle Valuten gefallen. Acht prächlige, zn Gcschenkcn für den Kaiser Napoleon n»d mehrere französische Würdenträger bestimmte Rosse sind nach Marseille eingeschifft worden. Nachrichten ans Balaklawa znfolge ist wegen mangelnder Geräumigkeit des Hafens den Handelsschiffen das Einlaufe» in denselben untersagt und sind die Kapitäne angewiesen worden, in Kamicsch zu lan> den und auszuladen. Das Fort St. Nikolaus ist am 4. d. M. mit» tclst K0.000 Kilogramms Pulvcr in dic Lust gcsprcngt worden. "Atyen, IU. Fcbrnar. Spiro Mylios ist von dcr Kammer mit Stimmcucinhclligkcit frcigcspr0' chcn worden. Admiral Villanmcz wurde dcm Könige vorgestellt. Neuerdings sind von der Regierung euer« gischc Maßregeln gegen den Räubcruufug angeordnet worden. Fokales. «mbach, am 22. Februar. Morgen findet dle Benesize.Vorstellnng^es Regisseurs der hlesigeu Vühnc Hcrr,l ^ «^i,^<.„i» ^tatt. aus welche wir das Theaterpublikum aufmerk. a>u mache., W., „ünschcn dem Herrn Benefizia.lte.l ur sc.nc Vemllhuugen als Regisseur so.vie sür seiue ^.stungen als Echanspielcr ein rccht volles Hans. '"'Mt der Abend für Herrn Karsch in nnd sür das >^''kn>" ein recht vcrgnügtcr werde. Druck und Verlag von'I:,naz v. Klcinmayr ck F. Vambrvg in ^aibach. — Verantivorllichrr Nedaltenr: F-7 Bamber,,. «55 il ^!i3c»,l u») dein H,i>?g, u,n die bclgischeu Aüge> legcnheitc» zu ordne». 1833 führte er das russische Korps. welches den Sultan und Konstailliuopel vor dc», Angriff Ibrahim Pascha's rettete. Da>l» linterzeichnete er dcu Verlrag vor Hu»kiar>Sktlcssi. 184li trat er ail Stelle des verstorbencn Grafcu Benckcndolff i» die giheiiue Ka»zlei des Kaisers — eiuc Veltrauensstelluug von dcr höchsten Wichtigkeit, »veil sic eigentlich dic oberste Koutrolc über die ganze russische Nrichsvcrwallliiig übt. Mai, weiß. mit welchcr Auszcichnling der Kai> scr Nikolaus fast bis zu seine», Ichten Hauche dir Thäiigkeit seines Freundes Orloff ancikanutc. 2. Der wirkliche Gcheimrath Baron Philipp v. Vrunnow ist, alls einer edel» knrländischeu Fa> milie staullneild, l7N7 z>, Dresdeil geboren ' zn Leipzig gcbillet, trat er iu, Jahre 18U) in Dienst lind war l'li der Verwaltling in Südrlißland angestellt, wo er uutcr ander>ll mit dem Geheimraih Stlirdza ein Zivilgesetzbuch für Bcssarabicn rcdigirtc. 1822 kam er zur Legation »lach London als Sekretär, als solcher nahm er an der Verhandlung des Kongresses zu Verona Theil. Zu dem Grafen Woronzoff i:ach Odessa gesendet, folgte er 1828 und 1829 der Armee uno arbeitete bei den» Frieden von Adrianopel zum erstell Male gemeinschaftlich mit dem Grafen Or< loff. I>l deinfelben Jahre wlirdc er Staatsrath und begleitete den Grasen Orloff als Gesandt schaftsrath uach Konstanlinopel, danu nach Holland und E»g< land. 1833 war Baron v. BrlMlioiv >vieder in 5koi,-stantinopel. Seit 1830 war V. dem Reichskanzler Grafen Nesselrodc als „Haupt'Redakteur" in, Cabinet der alls' wärligcn Angelegenheiten altachirt, uild er begleitete den Reichskanzler auch zu mehreren Konferenzen. Ein Jahr lang war Baron v. B. russischer Gesandter zn Stuttgart (zugleich in Darmstadt) beglaubigt, dann er> hielt er in der Mitte des Jahres 1839 den Auftrag, sich nach London zu begeben, um die englische Poli° tik mehr iu Eiuklaug mit der rnsfischen zu bringen. Das gelaug ihm so vollkommen, dap mau ihn als den eigentlichen Urheber des Iulivertrags von 1840 zwischen Preußen, Rußland. Oesterreich-und England betrachten must. Nach Abschluß dieses Vertrages wurde er wirklicher Gesandter zu ^'ondou und blieb auf die» sem hoben Posten bis zniu Ausbruche des letzte» Krie> ges. Seit den» Herbst des vergangenen Jahres ist Varou Bruunow Gesandter Rußlauds bei dem dent> schen Blinde. Vom slidostlichcn Kricgsfcliauplatze. Bei dem englischen Kriegs < Ministerinn, ist am 46. d. M. folgende Depesche des Generals Sir Wil< liam Codriugton eingelaufen: Hauptquartier zll Scbastopol, 2. Febr. Mylord! Die Zerstörung der D o ck s v o n Scbastopol ist jetzt vollendet; die Wände des letzten Docks wnrdeu gestern Früh gesprengt, und nur kleine Theilc blieben hie und da stehen. So sind nun der ganze Einfahrts »Kanal und die uördlicheu Docks, welche Die Franzosen, das Vassiu, welches wir gemeinsam, uud dic südlichen Docks, welche die Engla'uder vernichteten, nichts weiter als ein form-loser Schuttbanfen, aus welchen Steintrümmcr, zcr> splitterte Balken und zerbrochene Thore hervorragen. Das Zcrstörungsivcrk war schwer. Jene schönen Vantcn warcn in der »niltleren Schlucht, einer der natürliche!, Wasserstraßen, welche sich von dem Plateau, auf dem wir lagern, abwärts senken, an der Stelle ailgelegt, wo sie iu den geschützten inneren Theil des Hafens ausläuft. Dieses ungefähr l0!>0 > Schritte von der Stelle, wo sie beginnt, entfernte Ende der Schlucht ward dnrch einen großen künstü« chen Erddamm geschlossen, welcher uebst den auf bei> den Seiten befindlichen steilen Abhängcn auf drei Seiten cinc auf dic Docks niederbückende hohe Ein-fassung bildete. Einc von vielen Schüssen getroffene starke Steinmauer krönt dieses natürliche Viereck. Dir links weiter aufwärts stehenden schönen, aber zerschossenen Kasernen nebst den Schlippen n»d den zn den Docks gehörigen Gebäuden, dic Mastfpieren und ein langer, in t»cn Hafen vorspringender und nach Fort Panl führender Quai beweisen, wie gut Alles für seinen Zweck eingerichtet war. Das Ganze ist jetzt ein Bild der Zerstörung, der Verödung lind des Schweigens. An den Onai lehnt sich ein halb versnnkeurr Schiffsmmpf, und außerdem sind die Masten der verseukicn Kriegsschiffe die einzigen Ge-genstäns'e im Hafen, welchc ans der glatten Ober-stäche des Wasftrs hervorragen. Dcr Umstand, daß das Wasser der mittleren Schlucht einen Abfluß nach dem Haftn haben mußte, wirkte sehr störend auf die Anlage dcr Schachte, da in Folge des Regens das Wasser oft zwci Fuß hoch über dem Boden der Docks stand und auf dicse Weise natürlich die Schachte selbst füllte. Einige, die Ausführung derselben betreffende Details sind in dem beiliegenden Berichte dcs Obersten ^loyd, Bcfehlsha» ber der königlichen Ingenieure, enthalten. Die Offi> ziere, welche die unmittelbarl ^citung der Arbeiten unter sich hatten, waren Oberst Gordon und Major Nicholson. Inmitten großer, dnrch Källc lind Nässe verur« sachter Schwierigkeiten hatten die Arbeiten ihren un> imteibrocheuen Fortgang, lind Alle. welchc dabei bc< lheiligt waren, dic Ingenieure und Sappeurc und Mannschaften der königlichen Artillerie, des 18. Nc° giments nnd in letzter Zeit des 48. Ncgimcnts, vcr° oiencn großes Lob. Icnc Mannschaften kehren inor' gen nach anhaltender lind mübseliger Arbeit zu ihrem gewöhnliche» Dicnstc zurück. Ploß sechs Unfälle kamen vor, von welchcn nnr zwei den Tod zur Folgc hatten, uud eiu Mann des 48. Regiments kam dnrch tödllichc Gase in cinem Schachte um. Nach wiederholen vergeblichen Versuchen des Majors Nicholson, anderer Offizierc und Soldaten, dic mit großcr Gcfahr ibrcs l.'cbcns hinab» stiegen, gelang es, den armen Vurschc» an's Tages, licht zl» bringen, uno es zcigtc sich. daß sciu öcbeu ciltfiohen war. En. Herrlichkeit wird sehen, daß Oberst Lloyd Herrn Dcane und dem ersten Ingenieur des Schiffes «Royal Albert" seineu Dank für ihren Pci> stand ausdrückt. Dic Volta'sche Patteric hattc, wic wir bckeneun müsslil, nicht stets einen glücklichen Erfolg. Man scheint bei ihrer Herstellung schr sorgsam verfahren zu müsftn - in 0i,i Fällen jedoch, wo sie Erfolg Hatte, ließ derselbe nichts zu wünsche» übrig, indem die Ontzündnng und dercn Wirkung, dic Erschütterung dcs Bodens und die Hebung dcr Massc, das Werk eines Augenblicks zu sein schien. Die Zerstörung an> derer Gegenstände wird ihren Fortgang haben. W. I. Cobrington. Oesterreich. Wicu. 1!). Februar. Am 27. d. M. feiern, wic schon erwähnt, Ihrc Majl-stätcu dcr Kaiscr Fer> dinaild und Gemalin ihrc silbernc Hochzcit in Prag. Mehrere Mitglieder des allerhöchsten Kaiserbanscs werden stch ans diescill Anlasse im Lanfc dcr kon!> mcndcn Wochc von hicr nach Prag begebcn, nin Ihrc Glückwünsche persönlich darzubringen. — Dem Vernehmen nach wird dic beantragte ncnc Einthcilung dcr bischöflichen Sihe in Oesterreich und ssrcirung mehrerer ueucr Vischoffinc cincn Gc-genstand der bevorstehenden bischöflichen Konfcrcnzen bildcn. — Dic Abreise dcs k. preußischen Flngtladjll-tanteil Varou v. Manteuffel ist ilu» wieder ganz un> bcstililUlt. Dcr Dcpcschenvcrkchr zwischen Wien und Berlin ist in diesem Augeublickc schr Icbhaft. Beinahe täglich gehen preußische Kabinctskurierc von Wie» nach Bcrlin oder limgckehrt. — Mail spricht, daL das schou ciu Mal zurück' geivil'feilc Projckt, den St. Stephansthlirm mit einer znr ?l'achlzeit belcuchtctcn Uhr, uach Art dcr am Thurme der Michaelcrkirche angcbrachtcn, zu verse-hcu, min doch zur Ansfühl'ung konimeu wird, und caß alich mehrere andere Kirchenthürmc derlei Uhren erhalten sollen. — ^'ant einer Mittheilung des Herrn Lc Verrier ail die Slcrnwartc in Bilk hat Ehacornac in Paris, wclchcr nächst seinen frühere» Entdeckuugcu ill dicfem Iahrc bereits den Planeten Lcba entdeckte, am 8icn Februar noch cinc Planeten«Entdeckung gemacht. Die Zahl dcr zwischen Mars nnd Jupiter stch bewegenden Planeten ist hierdurch auf 'i9 gestiegcu. ' Nicu. 1l). Februar. Die Ulki'üdeü. '"> ourch Jemand dic von cinem A'wern ciugegangl^ Vc,pf!ichtung, sich an dem Nationalanlehen mit ciitt'» bestilumten Geldbeträge zn behciliglu. zur Erfüll»"^ übernimmt, fallen nntcr den Begriff dcr AüwcW' gen T. P. Ill,, der Gesetze von, 9. Februar »"p 2. August 18.'l0 und nnterlicgcn daher in Gc'"^' hcit einer dicßfälligen Verordnung dcs k. l. Fm>u>^ lninistcriums nach jlile», Betrage dcr skalamäü>^ Gebühr, ivelche von oem a» den Staat zn lcistcü^'» Darlchcil noch bar ciilznzahle» ist. Es kommt dciN' »ach das Entgelt hierbei nicht in Betracht, fol>D auch nicht dcr Werth der Staatsschuldvcrschreibuüßc" für gclcistcte Ratcnzahluugcn, wenn sic als E»^ für die übernommene wcitcrc Zahlungspsiichtigkcll abgetreten werden. Erfolgt aber die Uebernahme dll gedachten Staatsschulducrschrcibungen i,l derselbe» Urkuudc uicht als ein Entgelt für die nbernoinn!^ Zahlnngövcrbindlichkcit. sondcrn gegc» cin weitc^ »cm Assignatcn zn ucrabfolgsiidcs Entgelt, so ist M' dicp noch cinc Zession vorhanden, für welchc n«^ H. Ü4 der erwähnten Gesetze dic slalamäßigc GebI vom Werthe des Entgeltes gleichfalls zn eutrich' tcu ist. — Wic der »Blabowest« berichtet, fallen dl"' Karolineulhalcr Kirchenbau in Pmg ans den, Nei»' ertragc der letzten Klassenlolteric 40.000 fi. uel'st 20.000 fi. Gewi»» aus uicht verkaufte» ^oscu, als" im Ganzen 60.000 si. Der Kirchenban soll in de» nächste» fünf Iahreu zn Eudc geführt und das >"»? Gotteshaus im Iahrc 18tt3 zum 1000jährigcn I»bi' läum der Ailklinft dcrh. h. Cyrill lind Methlld n.nh Böhmen eingeweiht werden. — Das k. k. venetianischc Institut für Wisse»' schaft, Mrratur lmd Kllust hat folgende Preisfrage" ausgeschrieben: 1. Welchc Konsequenzen lassen sich für dcn Ha»' dcl im Allgemeinen luid den venclianischc» Handels' verkehr insbesondere von der Durchstechung der ^'a»^ enge von Suez erwarten? 2. Welchc Vcrkehrsmaßregeln sollten ans vcitt' tianischein uud dcm Nachbargcbicte gctroffeil ,uerde»< lim dcu Hafen Venedigs zn einem Stapelplatz? dls cliropäischen Kontinents in seine», Verkehre mit de>>l Orient zu machen? 3. Welche Normen des internationalen Rechtes sollen ans die Schifffahrt in dcm crwähntcn ncm'» Kanäle Anwenduug finden? Die «Gazz. di Veuczia" vom 14. d. M. bril'gl nähere Einzelnheitcn, welche bei Lösling dieser Preis' fragen berücksichtigt werden müssen. Die zweite Preisausschreibung lautet: „Es solleil nach dcn begründetsten Theorien il"d Erfahrnngen die vcrfchiedcncn Mcchanismcn znr H^' bung dcs Wassers (nicht über 3 Mctcr) vergliche» liild die Prinzipien auseinandergesetzt werde», nn^ denen bei dcr bezüglichen Wahl, wo cs sich um ^ wässernng oder Auslrockmlng handelt, vorzugcl/» ivärc." Dic brstc Höfling jcdcr dicser Fragcu wird >»>' jc 1800 Lire prämiirt; dic Zucrkcunnng dcs Preist erfolgt in dcr feierlichen Sitzung am !!0. Mai 18''" Dic bezüglichen Arbeiten könncn latciilisch, dcuts^' französisch, italicnisch, cnglisch abgefaßt nnd müssl" bis 13. März 18Ü7 bei dcn, Sekretariat dcS I>'^' tnls eingereicht sei». " Ei»e Aenderung frübercr Bestimmungen l'il^ Erlcichtcrliugcu für die mit dem Schnellzüge i'^' schcl, Wie» und ^aibach Reisenden ist neuerlich ^ hiil erfolgt, daß ausländisches zur Durchfuhr besti"""' les R'cisegcpäckc von den Hauptzollämtrrn St. ^^ gio lind Trieft, anstatt an das Vcrzchr»ngsstclu'l''" nicnamt Belvedere i» Wien, a>, die am Nordba Hofe befindliche Erpositur des Wicucr Hauptzolla'" ^ an;nn.'cisen, jenes Rcisegepäckc aber, lvtlchcs »l träglich zur Eingaugsbchandlung bestimmt wnrde, dcm ^inicnamtc Belvedere zilr Einfnbrsvrrzolliulg^ ^ das Wiener Hanptzollamt. bcziehungwcife a» t^ ^ im Postamtsgebände bestehende Erpositur nl't" sällsamtlichcr Begleitung zn stellen ist. R8V Wie», 19. Februar. Dcr «Ocstcrr. Volks' freund" schreibt: Von den Pilgern nach Ierlisalcm sind folgende Herren hlutc bcreiio vou Wicn nach Tricst abgcrcisct: Aus Ober'Oesterreich: dcr hochwürdigc Hcrr Kauo> nikns Josef Stvigcl, die hochwürdigen Herren Dr. I. B. Salsinger, Karl Aigcn, Josef i'iudingcr. No-wan Ncisscr, der Herr Mcd. Dr. Karl Nicdlingcr und dci Wirthschaftsbcsitzcr Johann Edcr; — aus Ungarn: die hochwürdigen Herren Pfarrer Josef von McSzey l'»d Josef Hrabowsly; — aus Stciermarl: der hoch-würdige Hcrr Franz Schönbcrger; — ans Wien: dcr Handlnngsdicncr Peter Müller; — aus Köln: Hcrr Freiherr von Rccnm; — aus Rhcinprcupcu i der hochwürdigc Hcrr 5kaldcwcy; — aus preuß. Schlesien: dcr hochwürdigc Herr Pfarrer Franz Mar< cinck. Die übrigcil Herreu gcscllcn sich in Tricst zn> sammcu, von wo die Abfahrt am 22. Nachmittags 4 Uhr mittelst Noyd>Dampfcr stattfindet. Deutschland. Berlin. Der Abgeordnete Ncichenspcrgcr (Köln) h"t mit 48 anderen katholischen Mitgliedern dcs Ab-^ordnetenhauscö diesem folgenden Antrag vorgelegt: "D"s H^,g ^,^^. beschließen: Die königliche Staats-^"'"g aufzufordern, dic geeigneten Einleitnngcn ^ "5^' damit dic Akademie in Münster zu einer " !tandi^,, katholischen Universität wieder erhoben ^ l." Die Motive erklären unter Darlegung dcr stehenden Verhältnisse und dcr im Staatshaushalt s"r das Jahr 18k« aufgeführten Znschüssc aus der Staalskassc für die Universitäten, als thatsächlich fesl> ^'hend: Daß im Umfang dcr Monarchie dic 10 Mil> lionen Evangelischen vier spezifisch > evangelische Uni< vcrsitäten, dic tt Millionen Katholiken hingcgc» keine katholische Universität, sondern nnr 2 akadcinischc Au> stalten mit jc zwei Fakultäten besitzen; das ferner dic 2 vorhandenen statntsmäßig paritätischen Universitäten in dcr Wirklichkeit wcit überwiegend evangelische sind, endlich daß jene uicr evangelischen Universitäten zu< sammcn 284.03 l Thlr., die 2 katholischen Akademien dagegen nnr 1230 Thlr. und dic sogenannten paritätischen, in dcr Wirklichkeit abcr, wic gesagt, weit überwiegend evangelischen Unvcrsitätcn 183.!i08 Thlr, "u jährlichen Bcdürfuißzllschüssen ans allgcmcinen Staatsfonds erhalten. Außerdem werdcu Bcstimmuu> n/n dcs wcstphälischcn Friedens und Reichs - Depnla. lions. Hauptschlnsscs vom 2!>. Februar 1803 zur Uu« terstützung dcs Antrages angegeben. Italien. Der „Opiniouc" vom 1«. d. Mts. zu Folge, yal'e die Derrcichischc Regierung erklärt, allen poli» ^")cn Flüchtlingen, sie mögen in Piemont oder an-Nlch^V"^'^"' fremdes Bürgerrecht genießen oder die Ni',^/!' ^^"' "'ögeu seqncstrirt sclu oder nicht, von ihnc, '^ abstatten. AUc dürfen in Folge des Zilrückkehrc"d'^"'^^" ^^'"ch^ zurückkchrcn. Den tcr bewillig "'^""^ "ich dcr Wiedcrbcsip dcr Gü-wollen, habe ^'^"'^"' wclchc nicht zurückkehrcn Prüfling'^ /1,.'^^ ^n'i„^ darzuthuu, uach deren ^" Güte,'!, ^^' ^^icrung das Sequester ans ih° gerathen "'^'cn wcrde; ulir Einige»^ lvcrdc an> östcrr. N«, ^ ^'' ^^' Güter zn veräußern. Dic bicscr' V ^'^'"^ "^ ciuc langc Frist znr Erhebung die Gm .'"^"^"' latschen, nach deren Ablanfc abcr Mncr ^ " betreffenden Erben übergeben, oder noch "nter Seqnester halten. Frankreich. beut , ^ ^ ^' Icbrnar. Die Regierung hat schon - / befohlen, daß die halbamtlichen Blätter anf dcu « lmes" - Artikel übcr die Haltuug Euglaudö bei den ,"^"'"'^u antworten sollen, denn er enthält mehr "uc fl'i^ Frmlkrcich kcincsivegs schmcichelhafte, " ^lie, wozu uamentlich eine Vcrgleichung der Institutionen Rußlands und Frankreichs, so wic eine Hiu. '""»'mg anf die 5lluft gehören, welche die Institutio. ^» Englands von dcncu Ocstcrrcich's, Rußlands uiw Ms>c erklärt hat, daß noch bedeutende Summen von ! dcr letzten Anleihe übrig seicu. Auch hat mau die mt dcr crstcu Anleihe hier im Hofe dcs Finanzmini-sterinms stchcndcn Varaken für dic Unterzeichnungen kürzlich bei Seite geschafft. Gcstcru während der Revue auf dem Carrousscl-vlahc erhielt dcr Kaiser cinc telegraphische Depesche, die cr sofort las und wclchc cinc schr wichtige Nachricht zu enthalten schien, da cr kanm die Revnc beendigte und sich sofort uach den Tuilericu begab. Eine für 11 Uhr angesagte Revnc fand sich anf diese Weise i ebenfalls verspätet. Man ist schr neugierig auf dcu Inhalt dieser Depesche; es wuroc aber nichts darüber bekannt. Hcrr u. Vrunnow hat bisher unr zwei Bcsnchc gemacht, den einen bcim Grafen Walcwski uud den andern bei der Fürstin Licven. Graf Cavour wohut im Hotel du Rhm, uud zwar in denselben Gemä'> chcrn, welche der Kaiser einnahm, als cr sich im Jahre 184U um die Präsidentschaft dcr Ncvnblik be° warb. — Die heutige Vorlesung Nisard's verlief ohne alle Ruhestörung. Es wohute derselben jedoch uur cinc schr geringe Anzahl Studenten bei. Eiu Schreiben ans Giurgcwo voin 29. Jänner enthält Folgendes: „Obwohl die Telegraphen. Verbindung zwischen Rusttschul und Konstantiiwpel übcr Schuinla uud Adriauopcl schon seit läugercr Zeit hergestellt ist und dem Publikum zur Disposition gegeben, so war die VcnutMig oicscr ^inic nach den verschiedenen Theilen Europa's und zurück direkt nicht Jedermann möglich^ denn sämmtliche Depeschen mnßtcu iu Nustschuk und Schnmla nmtclegraphirt werden, uud das korrespon-dirende Publikum hatte an diesen beiden Plätzen Kor> respondcnten nöthig. Das oltomanische Gonvcrncmcnt hat jetzt, um diesem Ucbclstandc abzuhelfen, in Ginr. gcwo einen Agenten angestellt, dcr sämmtliche unter der Adresse „ä^nco lun,,,!>« daselbst ciugehcndc für Konstantinopcl bestimmte Depeschen übernimmt und die sofortige Weiter»Erucditiou direkt nach Konstan. tinopcl besorgt. — Die Arbeiten einer zwcitcn (türki-schcn) Drahllcitnng von Schumla nach Rnsttschuk wer-r>cu in dcn nächsten Tagen beginnen uud, sobald diese beendet sind, dürfte dnrch einen Anschluß dcr türki» scheu i!inic an die walachischc zwischen Gilirgewo und der walachisch «österreichischen Grenze allch dieser jctzt nur cine halbe Stunde betragende Zeitverlust auf» hören." Telegraphische Depeschen. * Paris, 1l>. Fcbrnar. Dcr „Monitcur" bringt die Anzeige, daß Herr Graf v. Vnol, Frci> hcrr v. Brnnnow und Graf Cavour am vcrflosscncn Montag Sr. Majestät dem Kaiser Llldwig Napoleon vorgestellt worden sind. ' London, 19. Februar. Dcr lctzle Ncw' Yorker Dampfer briugt dic Nachricht, cs habc aiu li. d. M. im Flongrcssc zu Washington die Sprccher« mahl stattgefunden, und sei Hcrr Vanks inil dcr Mchrycit von 1l)3 Slimmcu hirzu gewählt wordcn. * Kopcuhagcn, ^8. Februar. Dcr Minister für das Hcrzogthliiu Schlcöwig, Koufcrcuzrath R'aasloeff hat, dem Vernchmcn uach, seinc Entlassung eingereicht. Telegraphisch licgcu iu dculschen, französischen :c. Blättern folgende Mittheilungen vor: Paris, 18. Februar. Dcr heutige „Monitcur" berichtet, daß der Kaiser gcstcru Lord Clarendon, dcr durch Lord Cowlcy vorgestellt wurdc, iu bcsondcrrr Andicnz empfangen habc. Graf Walcwski war bei dieser Zusammenkunft zugcgcu. Madrid. Ili. Februar. Die Cortes habcn die Anshebuug vou 1U.00U M. zur Ausfüllung der Lückeu dcs Heeres genehmigt. — Dic Gesellschaft Prost hat hcute im Finanz. Ministerium die iu der Konzcssions'Urkunde vorgeschriebene Kaution von 4 Millionen Realen hinterlegt. Marseille. 17. Februar. Dcr „Iourdain« bringt eine Konstautinopler P^st »om 7. Februar. Die ein und ziuauzig Artikel dcs kaiserlicheu Hattishe« rif über die Rechte dcr Rajah's w.rdcn nach Paris geschickt werden, um 0cm zn schüeßenoen Fricdenstrak« täte beigeschlossen zn werden. Die Konscrcnzcn über die Donaufürsttuthümcr sind aufgehoben worocu, dem Vernehmen nach wcgcn dcr Schwierigkeiten, wclchc diese Frage bietet, übcr die dcr Kongreß iu Paris oie Entscheidung treffen wird. Dcr armenische Patriarch hat den Rcdaklcnr dcs zu Konstantinopel erscheinen, ocu armcuischeu BlattcS. das in dcr Streitfrage über oic Verciniguug dcr armenischen mit dcr römischen Kirche diese Vcrcinignng verficht, vor scinc Gerichts' barlcit laden lassen und behauptet, ihu zur Einlcrlc' rluig in das Palriarchalsgesängniß ucrurthcilen zu können. Die Nachrichten ans dcr Krim sind vom 2. Fe« brnar. A>l dicsem Tage daucrlc das Knnoncuscncr ocs Forts Konstantin gegen die Stellungen oer Vcr> bündcteu noch immcr fort. Füuftauscno Euglaildcr rüsteten sich znr Abfahrt, Drcitanscnd andcrc wcrdcil in Malta crwartct. Die Gesundhcilc dcil und ansznladcn. Das Fort St. Nikolaus ist am 4. d. M. mit« tclst K0.000 Kilogramms Pulver iu dic Luft gcsprcugt wordeu. 'Atycn, lii. Februar. Spiro Mylios ist vou der Kammer mit Stimmcncilchclligkeit freigespro' chcn worden. Admiral Villaunicz wurde dem Könige vorgestellt. Nencrdings sind von dcr Rcgicrung cncr» gischc Maßregeln gegen dcn Räubcrunfug angeordnet wordcn. Lokales. «"'dach, am 22. Februar 5esNe. gisscnrs dcr hicsigrn Bühne Herrn N. «^i,^<.,.i,. ^-tatt. aus welche wir das Theaterpublikum aufmerk. 'un "'"cheu. Wir wünschen dem Herrn Bcnefizianten ur se'nc Bcnnlhungen als Regisseur sowie sür seine ^.stnngen als Schauspieler ein ncht volles Haus. mmt der Abend sür Herru Karsch i n nnd für das .^^'l'kum ein recht vergnügter werde. Druck uud Verlag von I^naz v. Klci«''layr «b F. Vamber« in ^aibach. — Verantirorllich^Rcdaktcur: ^F. Vnmber„. Anlmm Mr Imöaclier^eitltttlU V öisenb e v i ch t aus dciil Al'clidblottc dcr östnr. k^is. Wicucr Zc'iinng. Wicn 20. Fclnuar, Mittags l Uhv. Das Gtschüst in Industrie-Papicnn war schr bclcl't. Novdl'ahn-?lktilil crrcichtln W!>. Etaa0,sib»!!g.n ^u 5"/. 8A «:i'/^ t'elll' ., 4'/,-/« 72'/. 7-l bettu „ 4"/« 65'/. -'», 5 "/. ».'» «^ V, d.'lto aüdtl!r Krl'»!änl>>l ü "/« 7 log. R, zn 5 "/. !.A l«:t '/, O.'dlUl'ur.zcr dctlo d.ttu .. 5"/, l»< -i<> '/, Peühli lettu dett» „ 4"/^ U3~^!'/, Mailüüdcr dctto dctt» „ 4'/.. «0'/.^i»<» ^. Lottni.^i'lnlthl'!! vom Iahrc l«^4 22lion>» zu 2 ", "/« !.ll. Slaaiz- !,,.s.l<,ch>1!t ^!! 2<»0 ft. l'd.>l 500 Fr. 37?V.^:i7« !)^ldl'ah» - '.'llti.l! 2«« '/, 2,»« V. BlldlUNS^iüj-^,!!!!»;",!» '^'5 "'^!»tt Prsjil'»!g-i>)>n. (^iis.ül', I. Emission 18-20 tti- I'lliic» <»0^ <»2 i,'>!)yl. Prim. <»!>,, (in Sill'.') H"/.. 8«-«!) Viorbbayn d.l!.' H "/^ 85',^'«,; Gl>.'M»!^r d.'lll' s»"/, ?U 77 Do!!ali.P.n»»',schi>f.i7>l'>il,, 5",« Kl - K2 ^o»i!), iii.iilschnül' i:t —1» 7. ^Ii.lh,,jy 40 !^. ^,s.' N!) 7,^70 Windissy^r^'^,'oft 24 - 2^ '/. Walt's!.!»'sche „ 24 7.-24 '/, K.glcmch'schc „ >» 7. -'!','. «inst Sain, „ ^<» -/. — 40 Et. OtnoiS „ 3!»7.—^U V. Palssy „ 40-40 7. ^c, l. vollwichtig 'Dülat.'u^'l^lli 9 7, -i» V, Telegraphischer Kurs -Bericht der Stantöpapicre uom2l. Februar 18ii6. Gtalitsschulwtlschlcibim^e:, . z» 5p!5t. si. in (5M. 82.^/4 detto aus dcr N.itwüal-Nnlsil,, ^, 5 "/« st. >u CM. «4 Darlchn, !»lt Vcrwsü»,, v, I. 1854. sm 100 ,l. >0,, l/4 Ol'li'ialil'ü!'» dcs lo,nl>ard. v.üst. !?l!illl)cns . . U2 1/2 «fti.n dcr östelr. .«rcdiwnstalt . . . 2W 3/4 fi. >" i«. M, (Ärilüdcütl.lOöligat. anderer Kronländer 75 3/4 Vmlf-Mt!.'!i pr. H>t!»t......1021 st in ^. Hi, Vlttlcn dn Nitdcrüstnr. lKScuiliptl-Gc- ftllschast pr. Lt!,.t zu 500 ». . . . 501 1/4 st. in (5. M. Nltit» dcr k. s. prw. ^stcrr. StaatS^süibahu-gescllschast zu 200 st., voll eingezahlt 352 1/2 ft. A. V mit Ratcuzahlmig...... 377 ft. Ä. V, Nflicn der Kaiscr tVerdülaüdS-vlurdbal)« zu 1000 ft. (K. M...... 2ß!i5 ft. m ^. M Mtilü dcr üstnr, Donau-Daiupsschiffsahrl zu50t^.^M....... 3 Ü/8 .t Ü'.ouat. Hauil'ürg, ,,>r l»,l» illi.ns V.n,^', (^uldü, 7N3,4 2 Mmal, Livorno, fuc 300 Tl?<,'canische 1!irc,Guld. 10i 3/4 2 Wioimt London, sur i Wuid St>:!!»^, ^!u!dln 10-lo 3 il>iollai. Mailand, sin' 300 O.ft.rr. ^>r», Gnlo.n 104 3/4 2 M,>ünt. Pari,.', inr 3(>" Hr.nilrn . . Ouldr» l2l l/2 2Aio!,cii, Vcu.dig, siir 300 Ocstnr. ^ir^ Guld. 104 !/2 ^ ^uat. Vularrst, iur 1 Guld»>i . . . l"" ^61 3l T. Sicht. Gl)ld- und Silbcr-Kursc vom 20. Februar l8lltt. O.lb. Warc. Kais. Vllinz-Dukatlü Agio .... l) l/2 !»3/4 detto Rand' detto ., .... « l/4 U l/2 (ioid i>l ul'irc» ^ . . . . « 8 9la^'ol>miS'pcr „ .... t<.»2 8.» 2 SouvrainSv'or ,/ .... 14,15 14. l5 ssriedrichsd'or „ .... 8,3<» ft.'!«» Ongl. Tllvcrlil,!») » .... l0,2l l02l N>lß, Ä'np.lialc „ .... 8.2« 8.28 Doppic „ ....__, ._ Silbcragio......... 53/4 . Mrltpm'sc Mag.zi,n'- Gin Wiener Metzeu ^"isc ss. I fr. si. ^ fr. Wei^-ii........ ^ 20 « :j.') .Niifilrilh....... -. — 3 47'/ H.Ul'siucht....... — — 4 4,) Km»........ 4 «7 4 <7". Osrstr........ — -. il Z<, ' H>>!^........ — — 2 5?'/. Heide» ........ — — !> ^ H^s>r........ 2 -- 2 5'/, <5iso,ll»al),t- nud Post-ifahrordullttft. ^lütilüsl !» ! Äds^brl von SchuellzUss l! oil'ach I La id ach Uhr «tu,. Ulir Min, vo» ^'ai'^ch nacl' Wi^n . . ffriil, — .- H /^5 »>>n Vi'» o^cl) ^liil'licl' . Al's»d<« <) 33 — — Pers^ueuzug vu» L.nbl'ch Nl>ch V'i^ü . Vorm -» — !<> dlo dlo , Abents — — ><> ^,5> '.'0,, ^lUisn »ach l.'aibach , Vi^chi». 2 39 — ^- dl„ dlu . Früh 2 3ä — — Die Kafsa n'irb ,« Mi»nn?n ror dil ^I>f,>!,rt „.schlüssln. Vrief - Gvurier « Trieft „ ^»,ln,ch . Frill) ^, <^u ^. — P1l . . Al>,»ds — — >!> — , Ililll « i!^N'»ch . Fruv 2 ,^' — — I. Mallc'pvst uo» l'ail'^ich »>>ch Trieft . ^rilh ^ __ /^ , Hri.'st « l,^nb>ich . Abends t . . ?ll'.nds —. — /, ,5» , Ari.!i . i!a,l'^ch . ssiiih 8 3<^ — — K. K. Lottozichltltgclt. In Triest am 2«». Fcbluar 1^56: <)U. .j5». 25. l!>. 3U. Die nächsten Ziehungen werden am und l5. März 185« in Triest abgclM" werden. __^. Fmlldm-Auzcigc .^, der hier Augetunluleneu »lud Abssere«!^' Dei, lU. Fediuai- 1856. Hr. WiadisliNlj Ischihti, iliss, Edelmain,,-^ ^^ Alfonc» Dim'lll, Domn« ^oyd.'5^,pitä„, — Hr. I^ Mathicis Nockel, Pl'iratlei', — Hr. Isak Cassl»"^ — Hi'. Aldohül' Blida, link. UlUcrthatlc», ll»d - ^, P.'ll>r Millischitcs, seid, Handelsmann, ro>, Tiiest"^ ^>cii. — H>-. Caoalil'l- Eiiiie» Heinis,ez, l'ens '' Polizei-Kc'iiiliiissä!, i'on Vt'iu'di^ «ach Gi'aj. -" ^' Albt'lt Ht>n!i!a!!„, Dr. dci' 3)<.'diz>l,, mid — H^^M, lvoichl'i», k iliss. Fähnrich, von W"» nach V^»^' — Hi'. Fci'diiivNid Go,ra», H.n'drlsiliaiil,, von ^ »ach Ti'il'jj. -° Hi'. Si!l,o» Könici, Handels»,,,!!», ^,, Mailing. — Fi'l, Mana ll>I,'a»csch,lsch, He^isch^ b.sitz.'l^'Tochtt'!, ro» Kl-aitibiir^ »ach Wien. Den »9. Hl-. Fm"z Graf o. Myc^lsky, P>^ llmeithal, , von T'ieil nach Wirli. — He Sc^>^ kais. ruff, Staattl'ath, von Wien nach Venedig' ^ H>. ». Niedl, k. k. 3ll'»ts»ant des Inq^n'eliik'-'^',' l'o» Wie» nach Floieoz. — Hi'. Ziglicmi, Finai'z^'^ Kol,ll,ü'ffäi', von Bodenbach »ach Vtlgamo. — ^ Noman Neiss^i', Kooperacol, ron Wien nach I"",^ >.'»!. — Hl'. Johann Hössler, Feldapothel-ei^lDffl^^ ooi! <Ä>aj. ^. Hl-. Pe^l- Mülles »riittteiübei^ l^' reiche, — Hl'. Friedrich Steife,, P,wat,cl', li,'d ^ Hi'. Heinil'ch de C'ckcl, Handeloülain», vo,i S^'' ll.lch Tiiest. . ^z. 8. l,8) ^^ Zahltlnzt Popp's f. f. a. priv. ^HU^ NnatheriN' Mundwasser ^MM^sHNllM Alleiniges Central-Vcrsendungs-Dcpot <>n g-ro« «^ li»gcn ill französl'schcl-, ilalienischcr, linqarischcl, serl'i^ ^^WDWVV^WWD lind kroatischer Sprache u^radl'olgl. . WWWWlW^^^WWW Vci Vt'stclln,lg VD» fill^linil Fl.ischch^i l'iltct »1^1» !!0 fr. (^M, für Pl,'stgtbilhr rlxzilscndcn, ^^ !>«LnNM>I»»»»!«>«3W! Vcrs,iidl»!g franko ^cschrhcn iiniß, WWWWWUW I» Laibach vorraih'g bei Anton Krisper lind Matthäns Kraschotvitz, DDDDDWWDDWl l'n G ö r,< l>ei I. Anelli. D^ d!^.,,' diüch >0l1l) dcr a!i.'r^!!„>,ldstl'!! Zcll^nisse v» d.'N hcr>.^'rr" ^ täglich sti'ig,r»dl!l u»d s)iisach vcrüü-hrtcil A^arft i» jsd.r Hau^ltliüg in'thwnidiq ^^voidc,,.' und crproblc Mmidwassl'' !'? ^ ^'l'» Hohn, ,iud höchjiri! Herrschaften l',N'üdcrck als riiüs dcr vo^ii^lichstcn ,«l?»ftr!.'iru!i^c,n!tl!?l für Zähne und Mmdthl'i'.' bc«"^ sl,'wie von dlli rclwümiirtcstm ?l.r^l!> vlrl,'!t»llt wird ^ so fühle ich mich jcdcr wcittrn Ä»pr>!s!l»g ganzl,ch »bcrhol^!'. 'Zci Leopold Sommer in Willi, Stadt, Dl'rothsn-qass.' Nr. «, ist so cl'lll crschisiK'li. u»d d> heltt'tt. (i'iprol't diirch Nü^ihl!^' l5r^hrnn^» Iiüd l'lsl^tiHt durch l)!!,idertc V0Ü ^>'!i.,!U,s.ii, di'sfc» sp^ielll- G.l'r.iüchl'"'^ „cl'st A»^ibe. d^'ftlbe ccht zu l'cz!.'hc>i. Dargcstl-lll von Dr. Julius lauell, pr.iftischcür Arztc. Zu Umschlag bn'!^)' Preis: