Schrift leltvng: RathanSgasse Nr. » $ui«.) WMpr-aI»n»l! lijlia (mit Wrtmitcic brt E»»it- ». ffo«»* k|(j ton li—K Uhr rar». Hmidichiridt» mrrtfit nicht W»la»ez»b«?>. 7tontitl»»»"> Prrt>-»»chl»t. « »DriiüSk Viwtbf rrlchrtrt en Connio« »»» SMnoMag msrzkil». DWH«s»ffril-S.nl° «6.IV0. Venvaltung: NathauSgafse Nr. 5 (£«mnRM4- vtjllftsbedingllngk»: Txrch dir v«st dc,»gk» t virricljiihrlg Hildjalii.» . . . K «-40 Äantit^ng . . . K lS-80 Bät 51 lli mit Austrllunz in» Halt«! Mmatlich . . . . K i-i« Picitrluitia i . . K H»Id,ätria ....«« — S»r>>i»hr>j. ... K 12*— Iilr« flutlnnk «dodell stch die r»»q«l>billirki» »m bic höhirr» vrrseild»», ».«ebtitzrr». Silgelettetr IltniMmottf jclttn bi • |ii atbcfttHuRg. Hlr. 41. HiM, Donnerstag, 21. Wai 1903. 28. Zayrgang. Z)ie HiMer Hemeindewahten. Die Wählerschaft CilliS hat gesprochen und »it wahrer, aufrichliger Freude und großer Genug-tuung dürfen wir ihre Willenskundgebung ver-zeichnen. Da» Vertrauen in die aus den Schild Gehobenen hat einen mächtigen Autdruck gesunden, ehrender, uneingeschränkter konnte dies>» Vertrauen gar nicht zum Autdruck gelangen. Mehr denn je in anderen Jahren sind zur Wahlurne geschritten, im den Männern ihrer Wahl die Glimme zu geben •nd ihnen und aller Welt zu bekunden, daß hinter diesen Männern die Bürgerschaft Cilli» mit all ihren Hoffnungen und all ihrem Vertrauen steht. Mit berechligten Hoffnungen blickt ja doch Cilli in die nahe Zukunft, in der unsere Stadt in eine 'Lichtzone wirtschaftlichen Aufschwunges treten soll »ad in der rührige, arbeitsfreudige Männer am Steuerruder deS Stadtschifft» von Nöten sind. Die Cillier haben sich zugleich auch Männer erkürt, in die sie voll und ganz da« Vertrauen setzen konnten, daß sie in nationaler Hinsicht da« Herz auf dem rechten Flecke haben, mit offenem Auge für die Eilli umlauernden pervakischen Gefahren und wehr» hafter Faust gegenüber den Anstürmn» auf Cilli» deutschen Charakter. Freude muß da» Herz eine» jeden schwellen, wenn er sieht, daß bei Wahlen die „Einigkeit' unter den Cilliern kein leere» Schlagwort ist, mit dem «an mühsam widerstrebende Wählerkreise einfangen muß. daß vielmehr jeder Deutsche seine Wahlpflicht als elwa« Selbstverständliche» ausfaßt und zu deren Erfüllung e» keine» Ansporne» bedarf. Dank ver« dientn die Männer, die die Cillier in dieser Selbst-zucht geschult, denn e» ging nicht immer so erfreu-lich bei Cillier Mahlgängen vor; wohl waren un» auch die Widerwärtigkeiten von außen, die Bedrän» gung durch die Pervaken und die Feindselig» Dos Fräulein von Schlitzow. Von Karl Pröll. Allabendlich besucht mich jetzt eine Motte, die »ehrmal t um die Lampe flattert, meiner Versuche, sie zu haschen, spottet und dann verschwindet. Die sorgfältige Durchsicht der Garderobe und der Stoff« möbel gab keine Anhalttpunkte über ihre Zuständig-keit. und» so mußle ich beinahe glauben, die zierliche votin wwlle mir nur eine Mahnung bringen. An wa»? Won Todesahnungen fühle ich mich unbe-rührt, wieil ich längst den Schlußpunkt de« Leben» in» Aug<< gesaßt habe. Vielleicht soll ich an ein jetzt entffernle» Wesen erinnert werden, da» mit «einem Dasein in Berührung kam. Ich, grüble und grüble — und sonderbar, da steht vorr mir der ZufallSfriund, mit dem ich einst den Rhoone-Gletscher gemächlich überschritten. Er hielt e» für ein Heldenstück, nicht in einen Schnee-spalt himeingerutscht zu sein. Ich lachte über den verwegemun Sandstampfer, der au» heimischen Kiefernl,o«id«n sich zum europäischen Heerweg der Dutzend--Touristen verstiegen und mich durch seine ebenso anaive al» lärmende Bewunderung bald er-götzte, ldald ärgerte. Er wackelte förmlich von Enthufiaatmut zu Enihusiatmu». .««kann der Kerl keinen Berg vertragen, dachte icich. „der ihm über die Nase hinauireicht! Gleich h hat er «in Naturräuschlein.* Dmoch der Kerl war so gutartig, wie man e» einem »Menschen, der zwischen Gififlafchen aufge keiten der wechselnden Regierungen »ine harte | Schule genug. Ohne daß irgend eine Agitation eingesetzt hätte, ohne daß irgend wie Unruhe in die Wähler-chast hineingetragen worden wäre, sind die Wähler aller drei Wahlkörper in überraschend und unge-mein erfreulich starker Anzahl an der Wahlurne erschienen. Wenn man die Wahlbeteiligung mit jener vor drei Jahren vergleicht, so drängt sich jedermann unwillkürlich da» starke Anschwellt« der Stimmenabgabe auf. Im ersten Wahlkörper, wo man den hiesigen Pervaken auf Grund ihrer großsprecherischen Droh» ungen hätte zutrauen können, daß sie ein fast- und kraftlose» Lebenszeichen von sich zu geben beabstchti-gen, optierten von 194 Wählern 104 für die deutsche Liste, im zweiten Wahlkörper erschienen um 10 deutsche Wähler mehr, trotzdem die Zahl der Wahlberechtigten in diesem Wahlkörper abgenom-men hatte, im dritten Wahlkörper endlich waren eS um 135 Wähler mehr als vor drei Jahren. Die Pervaken haben sich scheu in alle Winkel gedrückt, sie sahen selbst ein, daß für ihre Hoff-nungen auch nicht ein Kubikzoll Raum in Eilli vorhanden ist. Mit aller Gemütsruhe haben die Cillier den Wahlakt abgewickelt, ohne sich bezüg-ltch der pervakischen Kolonie irgendwelchen Besorgnissen hinzugeben — und trotzdem, welch eindringliche Sprache führt doch diese ohne all« Aufregung zustande gekommene stark« Stimm«»-abgab« ? W i e erst, wenn da« Häuflein Pervakm eS sich hätte einfallen lassen, bei Cillier Wahlen etwa auch mitreden zu wollen und ihren Groß« sprechereien die Tat zur Seite zu stellen? Aber Cilli hat e« gar nicht nötig, seine Reserven auf« marschieren zu lassen, denn nach Spatzen schießt man nicht mit Kanonen. Cilli hat jedoch bewiesen, daß eS sich auch einem er« wachsen, kaum zutrauen sollte. Mein Anhängsel Kurt R ttler war nämlich Apotheker in irgend einem verlorenen Neste Hinlerpo«mernS. Auch ihn hatte schließlich der Magnet deS SchweizerlandeS angezogen. In Andermatt heftete er sich an meine Fersen, um diese erst in Basel wieder freizugeben. Hätte ich im Gedächtnis behalten, was diese kind-liche Seele an artikulierten Applaus verbrochen, so wäre „Riltler in den Alpen" vielleicht ein be-gehrter VerlagSartikel geworden. Ich bin leider zu unaufmerksam, zu wenig auf das Geschäft ge-drillt und muß zur Strafe das unsterbliche Werk einem anderen überlassen. „Mein Gletscherfloh", wie ich Mittler benamste, hatte die rühmenswerte Eigenschaft, stetS guten Kognak oder ein ähnlich«» heilsame» Getränk in ausreichender Qualität bei sich zu führen. Die geistige Schwungkraft bewies er jedoch, da er mir seine Jugend-Jllusionen rückhaltlos offenbarte. Als in Luzern ein Trupp Sportmenschen Velocipede in den Gepäckwagen einstellte, sagte er, aus diese deutend: .Die Unglückträder!' Erstaunt sah ich ihn an. Da öffnete er mir gleich ein Guckloch, durch daS ich seine pommerische Heimat, sein Kleinleben in der Apotheke und im WirtShauS erschauen konnte. Wenn er und der Tierarzt um 10s/4 Uhr nacht« zur driiten Flasche Bordeaux kamen, so entspann sich zwischen ihnen strtS da« Fragespiel: „WaS ist rührender als eine Mutier, die ihr Kind stillt?" Und die Antwort lautete dann stet«: „Der Mann, der feinen Durst schlaffenden Opiumklima niemal« hinzugeben ge» denkt, sondern daß e« Wahlen stet« gerüstet und gegen jede Ueberrunplung gefeit antreffen. Den neugewähllen Mitgliedern der deutsch«» G«me!ndtvertr«>ung Cilli ein herzlich Heil! Slovenische Zeitungsstimmen. Z>er eines der gelesensten Blätter unter den steiermärkischen Slovenen, besaßt sich in einer letzten Ausgabe mit der von un« bereit« ge» nügend gekennzeichneten Verurteilung dt« hiesigen MLhltnbtsitzu« Majdic wegen Lebensrnittel»«» fälschnng. Er berichtet seinen Lesern in eintm Auf-satzt. der die Ueberschrist trägt: „Ein Cillier slo» venischlr Millionär und dat slovenische Volk' uud saßt sein abschließtnde« Urteil über die Art. wie Majvic sein Vermögen in« Verdienen bringt, in die Au«ruf«sätze zusammen: „Svoji k svojirn!' Der slovenische Millionär und da« slovenische Volk, da« diese» Mehl größten!«!» kauf»! Mehr ist nicht notwendig. Wer Vernunft besitz», mög« selbst richten! Z>ie slovenische Vorherrschaft i* Arain — ritt Koloß auf tönernen Kühen. Kaum daß sich das krainische Deutschium «iwaS aufgerafft hat. um den Gegnern auch einmal die Zähne zu zeigen und ihnen zu beweisen, daß es sich nie ergeben wird, sondern mit Mut und Ausdauer den ge» mischtsprachigen Charakter de» Kronlande» zu ver-teidigen gedenkt, beginnt die slovenische Presse bereit» um den slovenische» Charakter Laibach« zu bangen Ein wMender Kampf hat unier dem slo» venischen Federvolk« au» Anlaß der deutschen Turnerfeierlichkeilen, die demnächst abgehalten wer» den sollen, eingesetzt. Der „Slovemc', da« klerikale Organ, beschuldigt den .Narod", da» Organ der Liberalen oder, wie e« vom .Slov«n«c" höhnisch gtnannt wird, da« Blatt d«r slovenische» Intelligenz, de« Volk«oerrat«», weil sich „Narod" angeblich nicht getraue, gegen den Beschluß de» LandeSau»-schusseS. der dem deutsche» Turnverein daS Landes» theater zur Verfügung stellt, aufzumucksen, noch viel weniger dagegen Verwahrung einzulegen. Auf welch fchwachm Füßen der flovenifch« Charakter stillt.' Um 11'/, Uhr wurde dann der f«uchte F«i«rabend beschlossen. Mit noch ergreifenderer Komik wirkte auf mich die G«schichte seiner ersten Herzenttäuschung. Ich konnte ein leichte« spöttisches Lächeln nicht von den Lippen bannen. Aber der brave Mann merkte nichis, ich war für ihn nur der Ablagerungsplatz nicht völlig verwitterter Kümmernisse. Mittler erzählt« von d«n drei Rittergüter» in der Nähe deS Landstädtchens und beschrieb ausführlich die dort hausenden Bewohner verschieden«» Aller« und Geschlecht«, deren hochmütige Denkart und derb patriarchalische Lebensweise. Ein recht sonderbarer Herr muß der verabschiedete Rittmeister von Schlitzow g«w«s«n sein, der zum Unierschied von den anderen Feudalmenschen Zechereien und Apotheke verschmäh««, nur dem Waidwert nach-ging und alS vereinsam«» Wiiwer jeden Umgang mied, außer mit s«in«m HauSgrsinde. Diese« hatte «r ganz militärisch dressiert und regalierte «« mit d«n kernigsten Kasernensprüche». Doch war er be» liebt, weil er für seine Leute gut sorgte, daS Mittagbrot mit ihnen gemeinsam einnahm und ehrbare Zucht einbläu«e. Die Schlitzowschen Jagd» g«hülf«n, Knechte und Mägde hi«lt«n sich für weitaus besser al« die fonstige» Kirchengänger und nahmen stet« einen aparten Platz link« von der Kanzel ein. während ihr Herr in strammer Hal» tung im Chorstuhl stand. Nach Ende de« Gotte«-dienite« hielt er über sie Besichtigung in der be» »achbarte» Schänke, zahlte jeder Mannsperson zwei Seite 2 ..Deutsch? Nummer 41 Laibach» ruh», geht am besten au« den Worten de« „Slovenec" hervor, der da« Geständnis ab-legt, wenn sich die liberalen Macher Laibach« nicht energisch zur Wehre sitzen, so würde da« „sloveni» sche Bewußtsein' Laibach« in Bälde zu Boden ge« drück'. „Slovenec" wirft in seinem Bestreben, den Liberalen allen VolkSoerrat aufzubürden und sie für die bedrohliche Sachloge verantwortlich zu machen, der flovenifchen Intelligenz auch vor, für den Frühschoppen des Turnvereine« beigesteuert zu haben und den Deutschen überhaupt heimliche Unter» stützung zukommen zu lassen. Der „Narod', der natürlich gleichfalls alle Schleusen seiner Schimpf-manier öffnet, nennt die Klerikalen Verleumder und Schufte. Ein drilte« sich im Choru« melden-de« Blatt von der Peripherie dt£ flovenifchen Volks-stamme« spricht die Befürchtung au«, daß Laibach aufhören wird, der national« Mittelpunkt der Slo-venen zu sein. E« ist das «in«« jener verrückten Blätter, die der erstaunten Welt, Graz, al« die größte slovenische Stadt verkündeten. „Bald,' so jammert da« Blatt, „wird man sich kühl von Laibach abwenden, und jeder ehrlich« Slovene wird für jene, die solche betrübend« Zustände verschuldeten, nur «in vernichtende« Pfui übrig hab«n." Wir hä»t«n selbst nicht gedacht, wie morsch und gänzlich unhaltbar die nationale Vorherrschaft der Slovenen in Kram, ihrem Stammlande, aussieht, und welch Erdbtben eine einfache Turnerfeier in Laibach anzurichten vermag. Iotitische Wundschau. Aus dem Aeichsrate. Die Sitzung de« Ab-geordneienhaufe« vom 15. d. M. war vollständig von der Debatte über die Antwort de« Unterricht«-minister« aus die Interpellationen wegen der Vor» gänge an der Wiener Universität und Technik aus-gefüllt. Die Debatte ist ruhiger verlausen, al« man erwartet hatte, und da« ist wohl dem Um-stand« zuzuschreiben, daß die deutschen Parteien sich von den Wiener Christlichsozialen durch die von diesen beliebte Beschimpfung«- und Verdächtigung«-Methode nicht h»rau«ford«rn ließen. E« mag aber doch dahingestellt bleiben, ob die Debatte, deren Eröffnung der Abgeordnete Stein beantragt Halle, der Sache der deutschen Studenten genützt hat. Sicher aber ist, daß den Klerikalen die Gelegenheit sehr willkommen war, die Bedeutung der ihrer Partei zugehörigen, sogenannten „katholischen' Stu» dentenverbindungen doppelt und dreifach herau«-streichen zu können. In Wirklichkeit ist e« mit der Bedeutung der „Katholischen" bekanntlich nicht weit her, — Schaum und Blasen. Z)er Kriester A'oltdirektor ei» Aüttel der klerikale»» Slovcucu. Ein dreiste« Beschneiden de« StaatSbürgerrechte« der österreichischen Staat«be« amten erlaubte sich der Triester Postdirektor, der üb«r Wunsch d«r Klerikalen oder um genau zu unterscheiden, über Wunsch verbissener klerikaler Slovenen, denen e« vor allem darum zu tun war, den deutschvölkischen Beamten und erst in zweiter Linie den seiue evangelische Ueberzeugung uner-schrvcken verkündenden Beamten zu treffen, sich Glä«chen Schnap«, jeder Weiv«person ein« und ließ sie dann in geordneter Reihe wieder zum Gulshose abmarschieren. Da« andere junge Volk «rlustigte sich darüb«r, allein in respektabler Ent-fernung, um nicht tüchtig verhauen zu werden. Eine« Tage« wird da« stille Städtchen durch eine wunderbare Erscheinung in förmliche Auf» regung versetz». Ueber die lange, schlecht gepflasterte Hauptstraße fliegt in schwebender Haltung ein junge«, schmuck gekleidete« Mädchen hin, dessen Wangen glühen. Alle« staunt si« offenen Munde« an und entdeck», daß sich da« Wunder auf zwei verkoppelten Rädern vollzieht. E« war da« erste Velociped, da« in dies« kulturspröde Gegend hinein» geriet. Am folgenden Tage erst wußte man, daß die kühne Radlerin die einzige Tochter de« alten Rittmeister« gewesen, die dieser in einer Berliner Pension erziehen ließ. Vor meiner Apotheke bremste da« blonde Junkerfräulein, sprang geschickt ob und ließ da« Fahrrad der ehrfürchtigen Bewunderung der bar» füßigen Sassenjugend zur Schau. Keine« der Kinder traute sich an den Teufel«spuk heran, nur ein drei» käsehoher, blonder Junge wagte e« schließlich, die Maschine sacht zu berühren, wie er vielleicht «inen bissigen Kettenhund gestreichelt hätte. Die Dame begehrte von mir Heftpflaster, Salicylwatie und ähnliche Gegenstände, wie sie ein Student nach seiner Mensur braucht. Ich beeilte mich, sie zu bedienen, und entwickelte die klein» städtische Fragefertigkeit, fand ab«r kein Entgegen« dazu verstand, über den auch in unserer Stadt sich hoher Beliebtheit erfreuenden Postofsizial Pogatfchnigg. Station«arrest zu verhängen. Diesem liebedienerischen Herrn, der sich in der Ver» letzung österreichischer Staat«bürgerrechte gefällt, muß eine ordentliche Lektion zu teil werden. Z»ie Aauaröeite« an de« neue« Alpe». tvnnels sind im abgelaufenen Monaie wieder um ein bedeutende« Eiück gefördert worden. Hervor« zuheben ist vor allem der teil« in Vorbereitung befindliche, teil« demnächst in da« Stadium der Vorbereitung tretende Uebergang von der Hand-bohrung zur maschinellen Bohrung bei einzelnen Tunnelen. Aus der Nordseite de« Wocheinertunnel« foll demnächst die elektrische Bohrung an die Stell« der Handbohrung treten; außerdem dürste die Er» fetzung der Handbohrung durch die pneumatische Bohrung in Bo«rucktunnel in Bälde platzgreisen. Außerdem soll auf der Südseile de« Karawanken-tunnel« die elektrische und pneumatische Bohrung in der Absicht ersetzt werden, um eine kräftigere Ventilation zu ermöglichen. Mobilisierung! „Független Magyar Or«zag" meld«! au« Klausenburg, daß die Klausendurger und Kronstädter Betrieb«direktionen angewiesen worden feien, 400 Waggon« für den Truppen-tran«port bereit zu halten. Mit dem am 5. Mai abgehenden Schnellzuge seien zwei hohe Offiziere in Zivil angekommen. Einer der Herren verblieb in Klausenburg, um mit dem Station«chis zu kon« serieren, während der andere die Reis« fortsetzt«. Ein höh«r«r Militär hat sich in d«r „Zeit' dahin geäußert, daß bi« zur Stunde für keinen Teil der österreichisch-ungarischen Arme« ein Modilisitrung«-befehl erlassen worden sei. E« ist ab«r selbstver« ständlich alle« bereit gestellt: vom höchsten Kom-Mandanten angefangen bi« zum letzle-, Tambour. Zum Kommandierenden soll Freiherr v. Galgoczy ausersehen sein. Zur Arage der italienische« Zlniverfitit. Eine Gemeinheit sondergleichen beging dieser Tage ein Triester slovenischer Gemeinderat, indem er an-läßlich de« Proteste« ve« italienischen Gemeinde-au«fchusse« gegen die Vorgänge an der Innsbruck«» Unio«rsität, sich ditser Verwahrung anschloß und sodann h«uchl«risch die Versicherung daran knüpfte, die Slovenen seien für Errichtung einer italieni» schen Universität. E« ist die« eine Gemeinheil, die ihresgleichen such», weil e« gerade die Slovenen sind, die den Italienern die Errichtung einer Uni» versität in Trieft oder Görz wehren wollen, weil sie nach diesenOrlen Gelüste »ragen und sie al« tloveni» schen Boden reklamieren. Wenn jedoch die Uni-versilät Innsbruck«, dieser ausgesprochen deutschen Stadt, verwälscht werden soll, so finden e« eben diese Slovenen ganz in der Ordnung. £in Aoml-cuauschlag ans die deutsche Seal-schule WKriest. Die Erregung unter den Italienern Trieft« greift in der leidenschaftlichen Verfolgung ihrer Ziele ganz fehl. Die Vorgänge an der Jnn«. brücke» Universität, wo deutsche Studenten die selbstverständliche Pflicht erfüllen, für den deutschen Charakter der Universität zu demonstrieren, einer Pflicht, deren Anerkennung sich die Italiener bei kommen. Sie zahlte, warf sich in den schmalen Sattel, und im nächsten Augenblick sprengte sie durch den auseinander stiebenden Kinderknäuel. Ich blieb mit meiner ungestillten Neugierde zurück und mußte den ganzen Tag den ebenso neugierigen Mitbürgern mit verlegene« Achselzucken aufwarten, fodaß daS Genick nie ins Gleichgewicht gelangte. Noch mehr, ich spürte heftige« Begehren, auch Heftpflaster an der Stelle anzukleben, wo da« Weib einst au« der Rippe de« Manne« genommen wurde. Da« heiß», ich halle, mir selbst unbewußt, mich ganz närrisch in die Radlerin verliebt, deren blitzende blaue Augen sich in mein Innerste« hineingebohrt. Al« ich erfuhr, wer sie eigentlich war. wurde ich recht bedrückt, denn ich erkannte, daß meinem Verlangen auch nicht die leiseste Hoff-nung winkte. Ich muß noch heule der Vorsehung danken, daß ich in dieser Zeit keine Giftmorde durch Verwechseln der Phiolen verübt habe. Fräulein Tilda von Schlitzow machte unterde« alle Landwege in der Umgegend mit ihrem Zwei-rad unsicher, und selbst die d'lmmsten Bauern ge-wöhnten sich allmählich an diesen Anblick Die alten und jungen Weiber nahmen weidlich Aerger-ni« an solchem Treiben, aber den Kindern und Mann«leuten «achte da« Kutschiere» ohne Pferd viel Spaß. Mich faßte jedoch der unwiderstehliche Drang, die Künste des Fräulein von Schlitzow mir anzueignin. Obwohl mtine Apotheke noch reichlich mit Heilstoffen versehen war, spiegelte ich mir vor, nur einigermaßen Gerechtigkeitssinn nicht verschließ« könnten, haben die Leidenschaft der Triestmer t» fesselt, die sich gegen die deutsche Realschule Mit wo am 18. t>. M. ein Bombenanschlag afityi Sollten die Italiener wirklich so betört sein, ich zu erkennen, daß ihre gefährlichsten und ztyta Gegner in der Frage der italiinischen Unwersit die Slovenen und Kroaten sind, die ihr Spiel n Küstenlande verloren geben müssen, wen» Zciit eine italienische Universität erhält? Z>er deutsche AolKsrat für Nähmen ist a IG. d. M. in Trebnitz in« Leben getreten. !, Vertrauensmänner - Versammlung war von stc^ Teilnehmern aller deutschen Parteien mit AuSiu» deS Verfassungstreuen Großgrundbesitze« beihÄ doch hatte im Namen de» Letzteren Abgmdw» Dr. Baernreilher ein Begrüßungstelegramm geta In der Beratung, die unter dem Vorsitze Dr. TW stattfand, wurden zunächst die Grundlagen für:« deutschen Volk«rat festgestellt. Die« erfolgte « Antrag de« Abgeordneten Prade nach dem Muß der Sitzungen de« deuifchen Volk«rat,S für Mäh« welche den Verhältnissen in Böhmen und dtnhj gaben de« für Böhmen zu schaffenden Volktnti entsprechend abgeändert wurdtn. Auf Antrag W Abgeordneten Dr. Pergelt wurde ein oorUiW Ausschuß gewählt, welcher die in der Versammln« gefaßten Beschlüsse durchzuführen und die n* billige Bildung de« Volk«rate« einzuleiten bat. Z» diesen Ausschuß wurden gewählt: Für die Tmch Fortsei rittSpartei Abgeordneter Maly, für t« Deutsche Volk«partei Abgeordneter Martert, si» die Schönerianer Schriftleiter Schimana, iiix » Wolf - Gruppe Abgeordmter Schreiler, für N Agrarier Abgeordneter Pefchka, für die nati««Il Schutzvereine Bock - Pilsen, Taschek« Budivei« ni Nehatschek > Aussig und für die deulichoolklicht Arbeiter Prediger»Gablonz. Zum Vorst^e»» diese« AuSjchuffe« wurde Dr. Tilta berufen. Hin schönerianischer Abgeordneter. Z» „Deutschen Bergarbeiter', dem Organ der org«» sierten deutschvölkischen Berg- und Hiittenariw Oesterreichs wirft ein Arbeiter entrüstet die gnp auf, ob e« sich mi» dem Alldeutschlum de« % Kliemann vereinbaren lasse, daß derselbe m jms Gastwirtschaft tschechische« Bier zum Autschlich bringe. Aus Stadt und Land. Z»ie hemeindewahten gingen die«mal um außergewöhnlich starker Beteiligung vor sich. $ allen drei Wahlköipern war eine erstaunlich jl> Beteiligung zu verzeichnen, wa« umso mehr i Gewicht fällt, da keinerlei da« Maß der pfih» gemäßen Vorsorge überschreitende Vorarbeit virot ging. Im dritten Wahlkörper erschienen reu U Wahlberechtigten 366 Wäbler. eine bither nicht» reichte Zahl. Im Jahre 1900 waren e« nur 28 von 737 Wählern, die ihre Stimme abgäbe». It Wahlhandlung dauerte in diesem Wahlloser >» 9 Uhr morgen« bi« '/,9 Uhr abend«. Den Sich der Wahlkommission führte Bürgermeister, (sl Julius Rakusch, in den er sich nur zeaivchl daß ich noch die« und jene« ergänzen müsse, fuhr nach Stettin, fauste eine Menge umtu Material ein, daneben auch ein Zweirad und Fahrerkostüm. Dazu nah« ich noch einige l und Trittlektionen, so daß sich mein Sufall über Gebühr verlängerte und mein rühriger ling Gelegenheit fand, einige neue Apoiheke«sch»i zu erfinden und durchzuprobieren. Endlich he» kehrt, zeigte auch ich mich den verblüffte, ! bürgern al« Mann de« zweirädrigen Fottschrr Einig« wollt«« mich direkt in« Narrenha»« führen lassen. Andere me»nten, der Hochmut mir in den Kops gestiegen, weil ich mit t Junkerfräulein wetteifere. Ehrsame Fra»e». bisher die fromme Absicht hegten, meine Kchvieg mutt'r zu werden, gaben mich verloren. Ich bekümmer»« mich jedoch um da« Se« und Geklatsch nicht im mindesten, sonder» l nur von d«m Ehrgeiz beseelt, bald die Geschick!, feit zu erlangen, um mich Fräulein Tilda zu können. So trieb mich einerseit« die Eehch in ihre Nähe, hielt mich andererseits die Lch ihr lächerlich zu werden, in weiter Enifenw Niemal« wählte ich zu meinen Uebungtstudie» -Straße, die der Besitzung der Schlitzow« jufbel sondern ließ «ein wunde« Herz immer »in entgegengesetzter Richtung sich austoben. (Schluß folgt.) Nummer 41 .Ue«tsche Macht' mit Aürgermeisterstellvertreter. Herrn Dr. Gregor Jefenko, «eilte. Der Kommission gehörten al» Mitglieder die Herren Josef Bratschitfch Rudolf Costa-Kuhn, Dr. August Schurb (zuweilen abgelöst durch Herrn Dr. v. Jabornegg^ und Karl Tepp ei an. Al« Abgeordnete der Statthaltern waren die Herren Statthaltereirat Rudolf Freiherr ron Apfaltrern. Bezirksober tommissär Ernst Edler von Lehm ann und Be-zirkSoberkommissär Walter Graf A t t e m « erfchie nen. Gewählt wmben die Herren: Joses Achleitner Mit 366 Stimmen, Dr. Heinrich v. Jatornegg 366, Johann Korofchetz 364, Otto Küster 360, Karl Möril 363, Zuliu« Ralusch 366, Karl Teppei 361, Johann T«rschek 366; Ersatzmänner: Anton Eich berger 362, Anton Neubrunner 351, Joses Srinz 359, Josef Wallenischag 361. Dieselbe ei staun« liche Erscheinung wiederholte sich bei der Wahl am Dien«tag im zweiten Wahlkörper. Während im Jahre 1900 von 73 Wahlberechtigten 36 zur Wahl schrillen, waren e« heuer von 71 Wahlberechtigten 46, also um 10 mehr. Gewählt wurden die Herren Rudolf Costa-Kuhn mit 46 Stimmen, Karl Fersen mit 45. Josef König mit 44, Dr. Eugen Negri »il 46, Josef Pallo« mit 45. Fritz Rasch mit 46, Georg Skoberne mit 46 und Marku« Trattnik mit 46. Als Ersatzmänner: Franz Karbeutz mit 42, August Lakitsch mit 45, Luka« Putan mit 46 und Ludwig Kossär d. A. mit 43 Stimmen. Im ersten Wahlkörper. auf den sich da« allgemeine Interesse 1 verdichtet hatte, weil man glaubte, daß sich in diesem Wahlkörper die Slovenen eine Blamage zu holen gedachten, war die Beteiligung gleichfall» in hohem Maß« erfreulich. Bon 194 Wählern gaben 104 ihre Stimme für die deutschen Wahl dewerber ab. Im Jahre 1900 waren c« von 183 nur 63, die zur Wahl geschritten waren. Gewählt wurden die Herren Josef Bobisut mit 102 Stirn* wen, Franz Donner mit 103, Dr. Gregor Jefenko mit 102, Dr. Josef Kovalschitsch mit 102, Anton Paul mit 102, Max Rauscher mit 103, Dr. August Schurbi mit 102, Fritz Wehrhan mit 102 Stimme«. Al« Ersatzmänner: Karl Freiberger mit 103 Stim-wen, Hans Gulmann mit 102, Otto Schwarz! mit 94, L opold Wambrechtsamer mit 104 Stimmen. Eine Wahl mit solchem Aulgang rechtfertigt da« felsenfeste Vertrauen in dem Bestand der deutschen Vorherrschaft in Untersteiermark sür alle Zeiten. Diese Wahl hat aber zugleich gelehrt, welche tiefe ' Entmutigung sich der steirischen Pervaken, die in Cilli ihren geistigen Mittelpunkt haben, bemächtigt hat. Ihrem sonstigen Unstern« reihen sich auch die Cillier Wahltag« würdig an, die den Beweis er« brachten, daß die Pervaken in Eilli nicht den Mund auftun dürfen, weil sie hier tatsächlich, nur Führer ohne Heersolge sind. Aaugelellschaft in ßilli Derselben ist e« gelungen, einen der günstigst gelegenen Gründe und zwar den Besitz deS Herrn Bergrat Riedl neben dir Gasanstalt an der ReichSstraße käuflich zu er-werben. Der Grund wird so parzelliert, daß mit Rücksicht auf die im Etadtplane projektierte Straße auf der Insel sech« Baustellen von bedeutender Größe zum Verbauen kommen. Noch heuer wird am nordwestlichen Teile an der Straße ein ein-pockige» Wohnhau« mit Hochparterre in Angriff genommen und werden für sech« Parteien schöne Wohnungen geschaffen. E« steht zu hoffen, daß die anderen Baustellen baldige Abnehmer finden und ein regeS Interesse von kapitalkräftiger Seite der Baugesellschaft zuteil wird, damit dieselbe ihrem Ziele zum Nutzen unserer schönen Eannstadt nach-gehen kann. Anmeldungen zum Beitritte wollen gefälligst an den Obmann Herrn Franz Wilcher oder den Kassier Herrn Franz Nowak gerichtet wer-den, welche auch Auskünfte bereitwilligst erteilen. Z>ie Aia>er Arauia — Direktor Professor Dr. Friedrich Umlauft — veranstaltet am Sam«-tag, den 23., und Sonntag, den 24. d. M., im großen Kasinosaale Lichtbildervorträge mit daraus-folgenden lebenden Photographien (Kinematograph), bei besonderer Preisermäßigung »in« Schülervor-stellung am SamStag nachmittag». Von den Vor-trägen seien besonder« hervorgehoben .Der KreiS-lauf de« Wasser»" von Prof. Dr. Friedrich Umlauft und „Ein Ausflug in die Südtiroler Dolomiten'. Der Veirtasser diese» Vortrage«, der Lehrer Karl Teufel«bauer verlor am Tage der Erstaufführung feine« Wortrage« im Theatersaale der Urania in Wien, Ibei einem Au»fluge auf den Hochschwab fein Leb-en. Aö?glingsturueu. Mit der Einführung de« ZöglingMurnenS ha» der hiesige deutsche Turnmrein «ine wiichiige verein«ausgabe erfüllt. Mehrere Gründe sind e«, welche den Verein bewegten, eine Kvangelische Gemeinde. Morgen am Himmel fahrt«tage vormittag« 10 Uhr findet im evangeli-schen Kirchlein in der Garlengasse ein öffentlicher evangelischer Gottesdienst statt, bei dem Herr Pfarrer a. D. Royer die Predigt halten wird, derartige Jugendabieilung in« Leben zu rufen Vor ollem will der Verein die heranwachsende junge Mannschaft in nationalem Sinne volkstümlich körperlich erzikhen, um auf diese Weise auch «inen strammen Nachwuchs für feine Männerabteilungen heranzubilden. Zwar ist die Schar turnlustiger Jünglinge roch klein, doch dürfte sich dieselbe bald vergrößern, zumal die Eltern und Lehrherren der turnerischen Arbeit ihrer Jugend da» größle Jnter esse entgegenbringen. An diesem Turnen können alle, der allgemeinen Schulpflicht entwachsenen deutschen Jünglinge jeden Standes und Berufe« vom vollendeten 14. bi« zum 18. Lebensjahre teil-nehmen. Da» Turnen leitet der Verein»iurnlehrer Die Alter»- und Fertigkeitsstufen werden tunlichst berücksichtigt. An d«m VereinSleben nimmt der Zögling keinen Anteil, in diese« kann er erst mit dem 18. Leben»jähre eintreten. Der Schule ent-wachsenen Jugend harren sehr viele Abwege. Ge-rade dieser Leden»abschnitt bedarf besonderer Pflege. Herrlich sind die Früchte, die der Same dieser Zeit trägt: jugendliche« Alter. Meisterschaft in Lehr« und Handwerk, süße Erinnerung an Jugendlust und Kraft. Der deutsche Hand«l«- und Gewerbestand Cilli« möge e« sich vor allem zur Ausgabt machen, seinen deutschen Lehrlingen zu den gesunden, sittlich erziehenden Leibe»übnngen Zutritt zu gewähren und diese« Ziel durch Wort und Tat unterstützen zu helfe». Um auch den Ansporn und Wetteifer zu pflegen, wird Ende Juni eine Zögling«wetturnen stattfinden. Die Teilnehmer haben an den Geräten Reck. Barren und Pferd je zwei Pflicht- und je eine Kürübung zu türnen. Außerdem haben die-selben ihre Kraft an drei volkstümlichen Geräten, Hochspringen. Schleuderballw'itwersen und Kugel-schocken zu erproben. Da« Zögling»iurnen findet jeden Dien»tag und DonnerSiag abend» von 8 bi« 9 Uhr statt, zu welcher Zeit Neuanmeldungen ent-gegengenommen werden. Heil! ßillier Lawn Zennis Klub. W i sind in der angenehmen Lage zu berichten, daß in der letzten Au»fchußsttzung die Gruppen- und Eiundeneinteilung für die laufend« Spitlzei» festgesetzt wurden. Die Gruppeneinleilung erfolgte nach den bekanntgewor-denen Wünschen und nach dem Lose, doch unt«r-lirgt «» keinem Anstand», daß Aenderungen in den einzelnen Gruppen nach Einvernehmen der Beteilig-len vorgenommen werden. Dem AuSschuße wurde weiter« ermöglicht, die Stunden derart zu vergeben, daß auf jede Gruppe täglich dr«i Stunden zu ver» schieden« Tageszeit entfallen, fo daß auch die«-fall« der Wahl weitester Spielraum gelassen wurde. Die Gruppen werden jedoch behuf« möglichster Au«nüvung der freien Stunden ersucht, bi« 1. Juni l. I. jene Stunden bekannt zu geben, über welche der Au«schuß frei weiter versügen kann. Mit heuti-ge« Tage wurde auch der ständig« Platzmeister (wohnhaft Biimarckplatz Nr. 6, Kellerwohnung) eingeführt, welcher vorläufig täglich von 6 Uhr morgen» bi« 10 Uhr vormittag« und von 4 Uhr nachmittag« bi» 8 Uhr abend» auf den Spiel-Plätzen zu treffen ist. Anmeldungen neuer Mit-glieder nimmt Herr Kaufmann Robert Zangger entgegen, bei welchem auch die Dutzendkarten über die Spielgebühren zu erheben stnd. Im Interesse der gleichmäßigen Bedienung werden die werten Spieler ersucht, die Hils»kräste durch Trinkgelder nicht zu verwöhnen. Nunmehr wird sich bei Ein-tritt der günstigeren Witterung aus den tadello» hergerichteten Spielplätzen bald ein rege« Leben entwickeln. Fanzunterricht. Der akademische Meister der Tanzkunst, Herr Eichler, ersucht un« mitzuteilen, daß die Fortsetzung de« regelmäßigen Unterrichtes nicht Montag, den 25. Mai, sondern schon Frei-tag, den 22. Mai, stattfindet. Hine schändliche Geschichte aus einem Sathotischen ?farrßofe erzähl« .Stov«n»ki Narod' vom 14. d. Mi». Die Geschichte ist derart skandalö», >oß wir dieselbe, sowohl mit Rücksicht auf unsere Zefer al» auch mit Rücksicht aus den Staat»anwalt waS in Laidach gestaltet ist, würde hier sofort be-chlagnahmt werden!) nicht wiedergeben können. Wir müssen un» auf einige Andeutungen infolge Raummangel» beschränken. Der fast «ine Spalte ange Aussatz hat folgende bezeichnende Ueberschrift: Der Notzüchter Pfarrer Perinischiisch'. Eine ge->rängte Jnhalt»aade de» Aussatze» sei hier wieder-gegeben: Der Piarrer Perinischitsch in Görz hatte ein hübsche« Mädchen al« Köchin. Schließlich Seite 3 wollte sie ihre Kunstfertigkeit auch bei eine« an-deren Manne anbringen und so wurde sie Braut und sollte den heißgeliebten Herrn Pfarrer verlassen. Vorerst mußte sie dem Pfarrer eine Nachfolgerin besorgen und sie „abrichten". Sie brachte dem Psarrer wirklich ein schöne», lebhafte» 17jährige» Mädchen inS Hau». Der Pfarrer und fein- bi»-herige Köchin tanzten jeden Abend in einer voll-ständig „paradiesischen" Tracht. Das Mädchen mußte zusehen und sollte da« Gleiche tun, weigerte sich aber. Eine« Abends wälzten sich der Pfarrer und die bisherig« Köchin in dem genannten Koflüm auf dem Erdboden, auf den Teppichen. Plötzlich stürzten sich der Pfarrer und die Köchin auf da« junge zusehende Mädchen und was nun geschah, wollen wir dem .Narod', der alle« bis inS Detail erzählt, nicht nacherzählen. Genug, e» geschah ein Verbrechen an dem bisher unbescholtenen Mädchen. Die Köchin setzte ihre ganz« Kraft «in, damit da« V«rbr«chtn ermöglicht wurde und der Psarrer brach den Widerstand d<« Mädchen« vollständig, indem er demselben einen Revolver vor die Brust hielt und da« Mädchen zu erschießen drohte, wenn e« sich nicht ergebe. Am nächsten Tage klagt« da« Mädchen der Mutter fein Leid. Von dieser er» fuhren die Geschichte andere und nun wurde der Fall der Gendarmerie angezeigt. Du selbe schritt auch sofort ein, um den hochwürdigen Sch—Pfaffen und seine saubere Köchin zu verhaften. Schon waren sie im Begriffe, nach Italien abzufahren, da ereille sie die Verhaftung. Pfarrer Pennt» schitsch war ein eifriger windischklerikaler Partei» Häuptling und Redner, wa« aber nicht hinderte, daß er feine leibliche Mutter au« seinem Pfarr» Hofe in Jsonzo hinauswerfen ließ, fo daß sie al« arme, alte Bettlerin bei Nachbarn um Unterkunft betteln mußte. Der .Narod" zieht schließlich eine Parallele zwischen den beiden mit Köchinn,» und Revolvern hantierenden Pfarrern: Pfarrer Perint» schitfch in Görz und Pfarrer Schaloven in Trofin in Untersteiermark. Wahrhaftig eine fromme Er» dauung»geschichte auS dem Pfarrhofleben unserer Tage! Konorarfreier Unterricht in der spanischen, italienischen, französischen uud englischen Sprache, sowie in den HandelSsächern wird vom Reform-bildungSverein, e. V., in Hamburg 30 veranstaltet. Diejenigen, welche nicht an den Lehrkursen in Hamburg teilnehmen können, erhalten brieflichen Unterricht und hierzu die erforderlichen Lehrmittel kostenfrei geliefert. E» könn, n sich auch mehrere Teilnehmer zu einer Ortsgruppe vereinigen. Für diese stellt der Vorstand geeignete L«hr«r auf Ver» ein»koften an. Diese günstige Gelegenheit soll allen lernbegierigen Damen und Herren ohne Unterschied deS Stande» zugute kommen; e« genügt die fchrift» liche Anmeldung bei der Schriftleitung unsere« Blatte«, die sich zur Vermittlung bereit findet. Anfrnf. Liebwerte Volksgenossen! Mit banger Sorge begannen wir da« Werk, die Errichtung einer deutschen Volk«schule in Witteschau durchzuführen. Ob unser Notschrei Verständni« und Gehör finden wird bei unseren Volk«genossen. können wir nun heute sagen, e« gibt noch Deutsche, die ihre Brüder im Kampfe um ihr Volk«tum und Wahrung ihre« nationalen Besitzstände« nicht im Stiche lassen. Traurige Beispiele verloren gegangenen deutschen Besitzstände« hat e« in den letzten Jahren in un» serem Mährerlande genug gegeben, darum helfet mit, da» begonnene Werk zu vollenden, auf daß e« auf Kürze gesichert werde und e« ermöglicht wird, unseren Kindern deutsche Schulbildung zuteil werden zu lassen. Da die Schule heuer noch ge» baut werden soll, ist rasche Hilfe am Platze, und wenn jeder gut deutsch denkende Volksgenosse ein kleine« Scherflein beiträgt, ist der Schulbau ge» sichert und eine strammdeulsche Kolonie vor nationalem Untergange bewahrt. Allen bisherigen Spendern sei der wärmste Dank hiemit auSge» sprachen. Mit deutschem Gruße Der Verein Deutsche Volksschule in Witteschau. Zollfreie chrenzüöerschreitnng für Nadfahrer. Die Grenzkurien de« Deutschen Radfahrer» Bunde« zur zollfreien Grenzüberschreitung mit dem Fahr- oder Moiorrade, welche bi«her von der BuudeSzentrale bezogen werden mußten, sind nun-mehr beim Vorstände de« Gaue« 36 (Steiermark und Kärnten) de« Deutschen Radfahrer > Bunde«, Graz, Sparber«dachgasse 54. erhältlich, da der Gau dem Bunde gegenüber eine bezügliche HasiungSer-klärung abgegeben hat. Die Grenzkarten de« Deutschen Radfahrer « Bundes gelten für fämtliche europäische Staaten, welch« den zollfreien Grenz-Übergang überhaupt zulassen, und werden zu touristischen Zwecken an alle Gaumitglieder unent- Seite 4 «K-vtsch- Siummer 41 geltlich au«g,stellt. In dringenden Fällen kann die Ausgabe einer Grenzkarte ausnahmsweise auch an solche Personen «rfolgen, die sich ordnungsmäßig zum Gau angemeldet haben, und dere» Ausnahme zweifellos gesichert erscheint. Zeder Grenzkarte wird die .Anweisung zur zollfreien Ein- und AuS-fuhr de« Fahrrade« nach und aus fremd«« Ländern'. gleichfalls kostenlos, beigegeben. Wer «ine Grenz-karte wünsch», hat zunächst vom Gauoorstande den .Fragebogen" abzuverlangen. Diesem ist alles Weitere zu entnehmen. Alle einschlägigen, mit den betreffenden Regierungen vereinbarten Bestimmungen müssen genau eingehalten werden. Bei Fahrrädern, welche, wie z. B. selbst,usammengesetzle, keine FabrikSnummer tragen sollten, ist diese durch Ein-schlagung einer beliebigen drei» bis vierstelligen Zahl aus der unteren Seite deS TntkurbellagerS mittelst Stahlstempels zu ersetzen. Wer mit Be-stimmtheit auf den rechtzeitigen Empfang der Grenz« karte rechnen will, muß dieselbe mindesten« drei Tage vor Bedars abverlangen. Anträge aus Aus-stellung von Grenzkarlen, welche an den Pfingst« feierlagen benützt werden sollen, müssen dem Gau-Vorstände spätesten« am 25. d. M. vorliegen. Ausweis über die in der Stadt Cilli ge« sammelten Gaben sür die Opser der Brandkata« strophe in Windischgraz: Georg Ritter von Goß« leih 50, Bezirk«-Oder-Kommifsär von Lehmann 1V, Bürgermeister Julius Raknsch 100 Kronen, Florian Baier 2, Ludwig Keller 1, Franz Pecnik 5, Georg Skoberne 10, Karl Regula 2, Jgnaz Mlaker. k. k. Hauptsteuer-Einnehmer 5, Otto L«eb, Haupt-Kontrvllor 4. Wondraöek 3, Karl Sabuko» fchegg 6, Elife PoSpichal 2, Professor Adalbert Fietz 1. Julie Zorzini 1, Therefe Kropfiifch 2, Johann Grenka 2, Josesa Nvlli 6, Josef Krobath 2, Franz Laßmann 4, Lorenz BaZ. k. k. Notar 2, FranziSka Gzekely 0, Josef Achleitner 20. Johann Terschek 10, Franz Hecht 20, Arnou Chiba 2, Anton Dimetz 1, Johanna Schwab 2, Ungenannt 2, Martin Karlofch«! 1, Adolf Edler von Susic 2, Leopoldme Gfund 3, Samuel Braun u. Bruder 10, Josef Kostomaj 2, Anton Gajsek 2, Josef Erimz 2, Johann Ravnikar 1, Johann Koroschetz 2, Samuel Pay r 6, Franz Dirnberger 8, Marie Wesiak 2, Josef Grecco 2, Josef Motic 2, Wil-helmine Bobisut 1, Ungenannt 2, Franz Rischlavy 2, Franz HauSbaum 5, Josef Hocevar 2, Leopold Wamdrechisamer 5, Haastz von Grünwald Kamillo 2, Max Eenitza 2, Justine Tauchmann 3, Pauline Fthleisen 1, Anion Jarmer 2, Franz Wilcher 2, 8lau E. Gradl 2, Gustav Landauer 2, Dr. Joh. iebl 2, Anton Tschantsch 2, Emanuel Bilamitz 1, Joses Rebeuscheg 5, Karl Teppei 20, Max Lima 2, Josef König 50, Edler von Wurms«, k. k. KreiSgerichtS-Präfident 10, Slesan Katziantschitz, LandeSgerichtSrat 2, Ludwig Perko, LandeSgerichl«-rat 5, Dr. Smolej. LandeSgerichtSrat 2, Grtgorin. LandeSgerichtSrat 2, Nedwed, LandrSgerichiSrat 20, Karoline Fersen 5 Anton Susic, Ooerst 10, von Fichtenau 5, Baron Rechbach. Oberst 10, Michael Wakonig 5, Ludovica Kunerle 2, Susanne Regn 4. Georg Strauß 5. Exzellenz Familie Schkrobanek 20. L. Koweindl. Ober«Postverwal»er 5. Karpf l, Gusrav Rostok 2. Anton Patz 2. August Pinter 2. Fritz Hosmann 2. Hölzer 2, Arthur Eharwat 4, Karl Möctl 4, Maria Kanduscher 2. Franz HigerSperger, Major 3, Simon Kalifchnigg 2, Franz Pacchiasso 10. Ferdinand Kronowetter 4, Matthias Speglilfch 2. Bergrat Riedl 20. Berg« Ober-itommissär Salomon 20. Eorina Seybalt 8. Markus Trattnik 4, Maria Plevtschak 0. Willibald Karlin 1, Dr. Eduard Golliisch 5. Wilhelm Lin« daner 25. August de Toma 1. Luka» Putan 3. Maria Wegesser 1, Elise Schömvetter 3. Kaspar Treo 4, Maria von Guggenmoß 2, Friedrich Baron Brück 20, Anton Maloprou 5, Anton Murko 2, Ferdinand Pröglhos 5, Ferdinand Stadler 2, AloiS Hobacher 2. Michael Kamplet 2, Viktor Schwab 20, Franz Fuch« 2, Kirl Duffek 4, Dr. Gregor Jesenko 25, Dr. Joses Kovatschilsch 25, Max Rauscher 25, Karl Ferien 5, Dr. August Schurb» 5, Joses Pallo« 10. Dr. Heiurich v. Jabornegg 25, Amalia Krainz 10. "virma Traun & Stiger 20, Fritz Rasch 20, Dr. Eugen Regri 20, H. Prettner 5. Robert Zangger 10, Otto Schwarzl k Komp. 10, Viktor Wogg 10, Wllhelmine Walland 5, Anna Schmidl 5, Traun & Stiger« Nachfolger Makesch & Moßmann 10, Generalmajor KillicheS 10, Dominika Zampa-ruttt 5, Gustav Lachmit 5, Franz Herzmann 4, Frau Matde« 4, Frau Sleouore -a'nik 4, Frau «arolina Wolf 4, Ernst Faniuger 5, Wilhelmin« Degen 10, Fritz Wrhrhan 10, Dinzenz Zanic 10, August Lakufch 10, Johann Josiek 10, Georg Gollitsch 4, Ludwig Schtllander 5, I. Kunstic 3, Joh. Martin Lenz 5, Heinrich v. Franken 2, Josef Costa 10, Familie Jellenz 5, Friedrich Jakowilsch 5, Georg Delicek 10. Klemen« Prof» 5, Dr. Schästlein 10, Adalbert Kotzian 10, Joses Herzmann 4. Franz Ogradi, Ab» 5, Anna Weber 2, Prokop Pokorny, Major 5, Bernhard Vahl-kämpf, Oberst 5, Marie Janesch 2, Andrea« Kovakk 2, Frau Karoline Dirmhirn 2, Dr. Kocevar v. Koudenheim 4, Dr. Emanuel Bayer 10, Anton Skoberne 10, F. Wolf 2, Peter Majdic 25, Guido Schidlo 2, Adalbert Richa 2, Anna Hummer 2, I. Meiner 2, Fritzi Gollitsch 3, Bl. Smartschan 2, Amalia Kocevar 3, Anna Praschen 2, Therese Kodermann 2, Adolf Gärtner 2, Berta Cetina 1, Marie Skrabl 1, Marie Jona« 2, Ernst Zange 4, Dr. Markhl 5, Dr. von Duccar 5, Bergotsch. Offizial 5, Konstantin Almotlechner 4, Mohr, Ober-Ingenieur 5, Kautz. Ingenieur 2, Laun, Ingenieur 2. Stidenegg 60 d, Han« Gut« mann 20, Karl Walzer 4. Direktor Josef Weiß 4, Frau v. Popiel 2, Frau Diaria Tisch 5, Ungar, Ingenieur 20, Anton Paul, Direktor 4, Martin Nowak 1. Karl Freyberger 2, August Ureutz 2, Jakob Goriup 5, Otto Küster 2, Joh. Garzarolli v. Thurnblak 20, Michael Altziedler 1, Professor Planer 2, Oberleutnant von Detela 2, Johann Schoster 2, Frau v. Bien, Oberstwitwe 20, Jakob LeSkoschek 8, HluSzik 5, Dr. Wenger 1, Professor Prechtl 2, Prof. Eichler 2. Prof. Brommer 2. Prof. Suhac 2. Prof. E. N. 1, Josef Bobisut 2. Viktor NaSko 2, Handelsangestellte der Firma D. Rakusch 30. Joses Fischer 4. Joses Böhm 1 Krone. — Sammlung der k. k. BezirkShauptmannschast: R. Freiherr von Apfaltrern, k. k. Statthaltereirat 50, Ernst Edler von Lehmann. ?. k Bezirks-Oder» Kommissär 10, Walter Graf Allem«, k k. Bezirks-Ober-Kommissär 20, Wilhelm Bulta. k. k. Bau« rat 10, Franz Donner, t. k. Oberforstkommissär 4, Dr. Andrea« Keppa, * k. OberbezirkSarz» 10, Ernst Lich»enegger, k. k. Ingenieur 3, Dr. Han« Ritter v. Koch, k. k. Siatthalterei-Konzipist 4. Dr. Emil Lubec, k. k. Statthalterei-Konzipist 2, Rudolf Rehnelt. k. k. Statthalt.-Praktikant 5, Anton B-rvar, k. k. Bezirkssekretär 1, Franz Janezii, k. k. Slatthalterei-Kanzlist 2, Andreas Modrinjak, k. k. Landwehr-EoidenzhallungS-Assistent 1, Joses Supanek, BezirkSschulinspektor 1, Dr. Valent'm Kermaner, k. k. Sleuer'Jnspeklor 5 Dr. Franz Sloschier, k. f. Finanz-Konzipist 5, Franz Kristl, k. k. Sieuer-Einnehmer 2, Heinrich Viditz, k. k. Sleuer-Einnehmer 2, Iran, Ribitsch, f. k. Sleuer-amtS-Adjunkt 1. Jgnaz Mlacker, k k. Hauptsteuer« Einnehmer 5, Otto Leeb, k. k. HauptsteueramtS-Konlrollor 4, Jofef Kuß, k. k. SteueramtS-Osstzial 2, Matthias Wondrasek, k. f. SteueramtS-Olfizial 2. Anton Pichl, k. k. EteueramtS-Osfizial 1'50. Franz Kunej, k. k. EteueramlS-Offizial 1, Emil Siegl, k. f. S«eueramt«'Adjunkt 1, Andrea« Eizl, k. k. Steueraml«-Adjunkl 1, Alfred Drobnitjch, k. k. Sleueraml«-Adj«nkt 1 Krone. Maifahrt deutscher Lehrer nach ßilli. Cilli wird morgen der hohen Auszeichnung teilhaftig sein, die unttrsteirischt deutsche Lehrerschaft in feinen Litauern begrüßen zu können. Ueber Einladung der Cillier Lehrerschaft veranstaltete der deutsche Lehrer« verein in Marburg eine Maifahrt nach Cilli, bei welcher Gelegenheit ein ofimal« au«ge^prochener Wunsch in Erfüllung gehen soll, nämlich die deutsche Lehrerschaft der Südsteiermark in gemeinsamer Be« ramna und freundschaftlicher Aussprache in der Sannstadt geeint zu sehen. Mit dieser Maisahrt wurde da« erstemal der Versuch unternommen, die uulersteirische deutsche Lehrerschaft zu gemeinsamer Arbeit in Ernst und Freude zu vereinen und sür alle Zukunft den Brauch ein« zubürgern, daß die deutsche untersteirische Lehrer-schast in vertrauensvoller Aussprache über ihr VolkStum, ihr Amt und ihren Stand sich gegen« seilig berichtet und stärkt. E« werben ungefähr 90 Lehrer au« alle» Orten Untnsteiermark« zur Cillier Tagung eilen. Die Tagesordnung ist in solgender Weise geplant: */■ 8 Uhr Ankunft in Cilli und Begrüßung durch dte Cillier Lehrerschaft. 10 Uhr Versammlung mit nachstehender Tage«-ordnung: 1. Bortrag de« Herrn Bürgrrfchullehrer« Olmar Prafchak über: Die Stellung de« deutschen Lehrer« und die Erziehunysbestrebungen der Gegen« wart; 2. Wie stellen rot* uns zu« Entwurf« de« neuen DiSziplmargesetze«? Berichterstatter Herr Karl Gafsareck: 3. Die Wi?lschaft«ab«»ilung Mar« bürg de« Wiener LehrerhauSvereine« u»d ihre Wirksamkeit in Untersteiermark, Berichterstatter Herr Ernst Engelhart; 4. Anträge. 1 Uhr ge-«einsame« Mittagessen im Hotel .Mohren'. 3 Uhr AuSflug auf den altehrwürdigen Cilli« Schloßberg. Burgruine Ober-Eilli. (Einkehr tu Herrn Dirnberger« Weinschank.) 6 Uhr gesellige» Abend. (Hotel Stadt Wien.) 9 Uhr Heimfahrt. Cilli entbieiel den liebwerten deutschen Gästen trat-deutschen Willkommengruß. ES rechnet sich die üni* zeichnung hoch an, deun in der Wahl, die auf Cilli fiel, sprach sich ja di« Sympalhi« der uateißii-tischen Lehrerschaft sür unttr G>meinwese» in «t> fceulichsler Weise auS. Möge die deutsche Lehrer-schast de« Unterland«« von Cill« dir angenehrnhe Erinnerung nach Haus« tragen. Lnttenberg. Die Enthüllung der Sängir-sahne de« deutschen Männergesangvereine« in Luue» berg. zu der alle Vereine deS steirische» Sängerbünde« geladen w«rd«n, findet am 23. Juni futt. Nach Ankunft des Zuge« um 10 Uhr ist die Le» grüß»ng der Sänger, darauf der Einzug. Auf de» Hauptplatze werden die Sänger im Namen der Se> meinde begrüßt werben, worauf die eigentliche Eil« hüllung«feier stattfindet; dann zwanglose« Mittag-essen, nachmittag« Liedertasel, abend« Sommer«, am nächsten Tage Frühschoppen. Damit die gtift würdig und der nationalen Bedeutung entsp:ech«Ä au«salle, werden die Sänger um recht zahlreühat Besuch gebeten. Unsere, in jeder Beziehung be-schränkten Verhältnisse erlauben e» un« allerdiigt nicht, den Sängern alle» da» zu bieten, iva» mit gerne möchten, doch werden st« treue deutsche 9» sninuug treffen. «Fichtenwald (Deutscher Leseoerei». — FürWindifchgraz. — Freispruchj Sonnabend, am 23. d. M., 8 Uhr abend» ß»da i« Saale der Gastwirlschast Smr«k«r «in« Moiuui-v«rfammlung unsere» Deutschen Lesevereine» 'Ult, wozu hiemit die geziemende Einladung ergeht. Durch Mitglieder eingeführte Gifte sind willkommen. Ihre« Beitritt zum Vereine haben fünf Mitglieder neu angemeldet. Heil ihnen! — Da» Hau«orch«ß»r unsere» Deutschen Lesevereine» hat sich über Aima> de« Oberlehrer« To«itsch in liebenswürdigst« Weise bereit erklärt, das für Ansang Juni gepwu Konzert zugunsten der armen Abbrändler »et Windischgraz zu veranstalten. — Vor dem hiesig» Bezirksgerichte fand «in« hochinttressant« Berhiu»' lung statt. Der gewesene Ge«eindearzt und öier-krügelwerser vr. med. Viktor Gregor,! hat da hitstgkn Bäckermeister Lorenz Krulej wegen ew»' rühriger Aeußerungen verklag». Der Geklagte«-brachte so schlagende Beweise, daß da« Ämch einen Fr«ispruch fällte. Dr. Gregoriö Hai aus n weitere» Rechtsmittel verzichtet und ist tiefi«a»^l von Lichtenwald abgedampft. Schmerz, laß «ach! Maiglöckchen find giftig. I« vorig«» Ich» starb im Bad«n'jch«n ein Knabe, der Wasser eu« einem Glase getrunken hatte, in dem zuvor glöckchen gestanden hatten. Stengel und Blüte tu:« lieblichen Blume enthalten einen starken Sn'iür we«halb man sie auch nicht zwischen den Zähiin festhalten soll, wie da« vielfach geschieht. verhall e« sich mit der an Bächen, sumfige» und an Uf.tn wachsenden Sumpfdotterblume, tu» mit ihren saftigen Stengeln und den großen grlw Blüten allbekannt ist. Auch sie enthält ßiftica Stoff. Nicht auf de« Vasen setze»! Diese Müh« nung schärst man in jetziger Zei», wo da« jimgi Grün aus dm Wiesen und Wegrändern s» rw lockend zum Niedersetzen einlade», den K'mdnu M Ernste« ein. wenn sie hinau« eilen ins Frei», Erdreich ist zwar trocken aber kall, und jchom Erkrankungen können die Folge de« Niedersttt»! sein. Mögen alle Eltern darum obige Mahn« ihren Lieblingen immer und immer wieder mit q den Weg geben und auf deren strengst« Beftldos ein »achsame« Auge haben. Alitzableiter prüfen lassen! Wie fchaa tk, wollen ivtt auch Heuer nicht verg«ss«n, Hausbesq« daraus hinzuweisen, daß eine Untersuchung d«l Sch> able>»er zur Jttzlzett ein Gebot der Nol»e»digd« ist. Während der langen, kalten und nassen Wkalc» zeit leiden die Blitzableiter oft dermaßen, taz fr ganzes Anlagekapital umsonst au«gegebeo irorda ist. wenn man nicht die nötigen Reparatur« dcx-nehmen läßt. Di« oberirdisch«« Leitungen lass« sich durch genau« B«sich»igung leich» buxtSm, allein bei der Hauptsache, bei den unterÄislha, muß die Erd« aufgegraben werden, oder ou» Ich die Untersuchung elektrisch vornehmen und s» da Grad der «och vorhandene» Widerstand«K»jl fest-stellen. Z>er Iliederstrauch erfreut wieder u»ser I«gt und entzückt un« durch seinen Dust. Er gibt te Zeit feine« Blühen« eine besondere havorgch«!«» FrRhlingsstimmung durch seine LllitwM ud Nummeer 41 Seite 5 [einen charakteristischen Geruch, der in solchen Mengen aiu«ftrömt, daß er ganz« Gärten ansüllt zwo ein «Strauß schon «in Zimmer parfümiert. Keinen Epsazierxängrr fast sieht man jetzt ohne Fliedersträiubchen in der Hand, im Knopfloch od«r «m Hute und kein Zimmer ohne seine duftigen Zweig« inm Glase, und doch ist er seiner Abstam» »wog nachh eine ausländische Pflanze, di« sich bei «i* da« . Heimal«r»cht «rst hat erwerben müssen. Der Fliedeer stammt au« dem warmen Mittelasien ß»d ist am« China zu un« gebracht worden. Jetzt hat er d»urch seinen einichmkicheladen Dust alle Länder Eriuropa«, freilich auf die friedlichste Weife Bribert umd sich deren Klima anbequemt. Er zi«rt di« Gärlern Neapel«, wie die von Pari«, London, Berlin. Wöien und P-st; sein entzückender Duft ist jetzt heimiisch in Deutschland und Rußland, wi« in Miltelschwveden und Finnland. Freilich hat da« Klima feirne Blüt?z«it verändert. In den Ländern am Mittellmeer blüht er bereit« im März, in Frank-reich uud Ungarn im April, während England und Deutschland erst im Mai sich durchschnittlich seine« Doste« erffreuen unv er in Miltelschweden und Finn-land sogan erst zu« Sommerflor gehört. Die Kunst-gärtnerei überhebt sich solcher Abhängigkeiten und j liefert untl blühenden Flieder bereit« zur härtesten Winter«zeeü. Fr«uen wir un« feiner draußen im I Freien zurr betrlidben Maienzeii! Ausi de« Hrazer Amtsblatt«. Bestätigung l de« Herrni Dr. Otkar Orosel al« Masseverwalter im ! Konkurse I deS OSkar Erblich in Marburg. St. f. KreiS-i ««richt Marburg. — Kuralelverhänguug über Anton ^ Stiplovselk in Groß>Lipoglau wegen Blödsinne«. St. f. Bezirk«gerricht Gonobitz. — Erinnerung der Tag-^ sotzung zwm Konkurse de« Leopold Tomann in Sago»je i am 3. Juni. St. f. Bezirksgericht Drachenburg. — I Einberufung der dem Gerichte unbekannten Erben nach dem verstorbenen Peter Jeric. St. k. Bezirksgericht Et. Mareem. Rohitstcher Jyriaquelle-'w,,,«, Magen-Mtichwürt und Srämpsk. Aerztiioh Briiaht'sch« Nieren-Entzündling. .mpr0hUi»t Michttt- und Kehllopf-Satarrhr, N»U«rk«olU» Z wl Magen- und Darm-Katarrhe, Harosaare Tialhrse, Zuckerhaniruhr, Hartleibigkeit, Lederltiden. vermischtes. freuen, denn jetzt dürfte endlich der systematische Vogelmord aufhören, der schon so viele Vogelarten vernichte» oder dem AuSsterben nahegebracht hat. Hin «euer Seifeuschwmdel, aus den gewiß schon viele hineingesallen sin», ist die in den Tage«bläitern häufig enthaltene Anpreisung von 5 Kilogramm „seiner beim Pressen beschädigter Seist" zu b Kronen. Wie man sich in mehreren Fällen üderz«ugt hat, «rhält der Käufer, welche sein parfümierte, wenn auch beim Pressen be-schädigte Seife erwartet, für seine 5 Kronen nebst Porto einen Karton ganz gewöhnlicher Hausierer-wäre, welche nicht« weniger al« wohlriechend ist. Wir wollen nicht verfehlen, unser« Ltser vor diesem Judenschwindel zu warnen. Kie Mordkultur. Der Militari«mu« hat e« wahrhaftig schon weit gebracht! In einem Werke, in dem einige Mitttilungtn über die Hungerrevolten in Italien und deren Behandlung mit Pulver und Blei niedergeschrieben wurden, befindet sich folgende Stelle: „Die Wirkung der neuen Re-petiergewehre ist furchtbar; da« lanfl«, dünne Geschoß durchschlägt dir Mu«k«ln, zerplatzt und wirkt wie ein Sprenggeschoß, sobald e« auf Knochen trifft. De«halb sind fast olle Verwundungen tätlich. Am-putationen sind unnüy. Sobald die Kugel den Kops tufft, wird die ganze Schädeldeckt abgthoben, al« wtnn die Kugel im Kopfe explodiert wäre." — Und mit diesem Gewehr« find jeyt in Europa über z«hn Millionen M«nsch«u bewaffnet, die, wenn e« zu einem Kriege kommt, auseinander lo«schießen und an sich die «Wunder" der modernen Mordkultur erproben müssen. Man kann sich ta« entsetzliche Gemetzel gar nicht vorstellen. Werden die Völker nicht einmal Einspruch dagegen erheben, daß man si« zu solch.'» Greueln und Barbareien gebraucht ? Aui» «er guten, alte» Zeit. „Wir halten diejemg««n nicht sür Mörd«r, welchen «« sich er» i «ig>«> tzqat, daß si« brennend g«g«n Exkommunizierte ' cot Eiferr zur kalholifchtn Muittr irgendwelche von ihnrti taolgeschlagtn haben." Papst Urban II. — .Wir beefihlen Euch, k-inen Hugenottn (Protrstan-un) gtfifangen zu nthmen, wohl abtr jtden, der " Euch rn r die Hände fällt, zu löten.- Papst Piu« V. (Befehl an den Grasen Santufiore.) — „Verfolget mu Feuuer und Schwtrt Heinrich IV.. da« Haupt der Ketztzer, und alle seine Anhänger. Ihr könnt tern annqeoehmer«« Opfer sonst Golt bringen." Papst ^Paschali« U. (Brief an den Graftn ron Henaeqqarr vom Jährt 1599.) A«,rt mit der Kivtlekiiou! .Den 105 TaudenZ. welch« Baginskq diesen Versuchen ««» opfert, tönmen noch Hekatombt» »achfolgen, ohne daß uwnf.r Wissen dadurch vermehrt würde." Pros. Evreuer. —- »Die Vivisektion«, uud experi-mtnti«rerend«n Operationen sind den Schülern dieser Anstalt t nicht gestattet. Ich hallt sit sür grausa«, für unmnitig zum Uiuuiuijit." Z. V. Biupnfif, Prosesiofor der Patholoftie uud Sjketui ütt Londoner! rT linuunifiiii ti 1/ 4,"fi Iwhiiunw h.iti ^"3 ^#r »i»jwwWi # V' V ** t V«p www ^ü'ijeliicn jur /'» ftrflptfibtuio wenig wie sür l dü SiuudittuiotittiauuA der geringste Nutzt» erwachset." Lanitat«rat Dr. Paul Mmeyer ui Berlin. öuöe der AoßeihutuwS«. E« muß jede» ZZinfteuud »it aufncht^er Freude erfüllen, daß dioiefe barbarische Mode eudlich im Abnehme» be«rjffesiu ist. Der Grund dieser Erscheinung mag ««rjeueu» darin 4» suchen fein, daß unlere Industrie u»u»d »oser Kun^Handwerk viel «eichmackooUereu H«fchujM»ck in reicher Auswahl darbieten, ander-fei* 4 nbu jmj) darin, daß die mit glä-izeadeu VuftSdS^lltzeu ousgepuHtui Hüle gersdezu ei» Ab-Zeichen 11 b«? Halbweltdamchen geworte» sind. Ta« mag u unser« Xuwt* wohl hauptsächlich bewogen hat», I. iiejei bJbu so ^aituätfjiß sel^elzaUerun Äi»^k«e»cht»l den ilmtow zu §tb*u. Am »eisten nxdMntn Ite Fremtd« uaserer Singvögel Grund habe», 1, sich m»«r da« Ende der Bogelhutmode zu Ketfet den Kieren! E« ist verkehrt, wenn man sich erst dann um das Wohl der Tiere kümmert, wenn dieselben von Krankheiten befallen sind. Wer hingegen seinen Tieren «ine humane Behandlung und eine naturgemäße Ernährung zuteil werden läßt, schafft dadurch von vornherein da« beste Schutzmittel gegen alle möglichen Erkrankungen derselben. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, nur solche Futtermittel zu verwenden, welche sich in der Praxis vollkommen be» währt haben. In erster Linie trifft die« bei den b«» kannten Fattinger'schen Futtermitteln zu, welch« nach den Angaben hervorragender Züchter und auf wissen-schaftlicher Grundlage unter der ständigen Kontrole eine« Tierarztes hergestellt werden. So ist Fattinger« Fleifchfafer-Hundekuchen längst als unentbehrliche« Futter-mittet für Hunde bekannt und geschätzt. Weniger be-kannt, aber ebenfalls von ausgezeichneter Nährwirkung ist FattingerS Fleischfaser - Geflügelfutter, welche» die Eierproduktion in überraschender Weise steigert und das Geflügel in bestem Körperzustand« erhält. Für in-sektenfressende Vögel bildet FattingerS Universal Weich-futter ein vorzügliche« Futtermittel, daS wegen feiner gedeihlichen Wirkung, feiner reinlichen und einfachen Zubereitung und feine« billigen Preises überall ver-wendet werden sollte. Wir zweifeln nicht, dab die ge-nannten Futtermittel überall, wo sie zur Anwendung gelangen, vollen Beifall finden werden. M. Volkswirtschaftliches. Hegen die ßinfnhr von KausgeSrigel au« Italien hat sich die kärntnerische Landesregierung zu dra'onischen Maßnahmen entschloflen. E« wäre im Jnttreff« unser«? einen Weltruf gtnirßtndtn G.flüg«lzucht Itbhast zu begrüßen, wenn sich dit sttiermärlische Lande«r«gierung zu gl«ich tatkräftigen Schritten gtgenübtr der kroatischen Einfuhr ver» stehen wollte, di« mit ihren Seuchenherd«» wie ein Damoklesschwert über diesen unseren Wirtschaft«-zweig schwebt. Anerkannt yorztigliehe photoflsaphische Apparate. Lfchner» neue Taschen-Kamera, Keäex-Karaera, Kodaks, auch mit Gört- n. Stcitiheil-Objectiren, Pboto-Jumelles, Projekt iona - Apparat« für Schule rmä Haut. Trocktnplatten, 'Kcipinrapiere und alle Chemikalien in (teti frischer OuitttIL Probennrnnier von Lechner's phot. Iftittheilntgen, sowie Preiarerxeichnis grmtii. JEU JUchaer g&p (Wllh. Müller) k. 11 ad k. Haf-Mann- W» faktur für Photographie, pfaotu^r. Apparate. — Kopieranstalt k. Amateure, baeo Hien, Graben 3t. Vorsicht tut not! Im eigenen Interesse UN» serer verehrten Hausfrauen machen wir erneut auf-werksam, daß der beliebte, seit länger als einem Jahr» zehnt überall vorzüglich bewährte Kathreiner» Kneipp» Malzkaffe nur in den verschlossenen Orginalpaketen mit der Schutzmark« Pfarrer Kneipp echt ist. Nur dieser Kathreiner« Kneipp-Malzkaffee be-sitzt Aroma und Geschmack des Bohnenkaffee«, weshalb «r als Zusatz das Kaffeegetränk feiner, wohliger uud für den Gaumen angenehm macht. Auch ohne Zusatz von Bohnenkaffee ist Kathreiner« Kneipp - Malzkaffee überaus wohlschmeckend und der einzig entsprechende Ersatz für diesen. Was dagegen offen zugewogen ver« kaust wird, ist immer nur einfach geröstete Gerste oder Braumalz, aber niemals „Kathreiner'. holographische Mcuheiteu. DaS Photo-graphieren auf Reisen, auf Sportplätzen ic. ist wohl die modernst« Art, sich ein Tagebuch anzulegen und bleibende Erinnerungszeichen an da» Geschaute mitzu-bringen. Die Firma R. Lechner (Wilh. Müller) er» leichtert dies durch mannigfache Verbesserungen an ihren von jeher rühmlichst bekannten Apparaten und hat nun in der neuesten Zeit wieder einen Typus konstruiert, welcher allen Anforderungen gerecht wird und als völlig mustergiltig hingestellt werden mutz. ES ist die« LechnerS neue Taschencamera, ein kompendiSser Klapp-apparat, dessen Rouleauschlitzverschluß mit pneumatischer Auslösung Momentaufnahmen biS zur größten Ge-fchwindigkeit liefert, aber auch für Zeitaufnahmen von beliebig langer Dauer funktioniert. Lechner« neue Stereoskop - Taschencamera ist nach demselben Prinzip« konstruiert, vereinigt aber die Vorteile zweier Apparate in einem einzigen, da ein« sinnreiche Vorrichtung er» möglicht, die Camera ohneweiterS auch zu langgestreckten Panoramaaufnahmen umzugestalten. In Verbindung mit LechnerS Stockstativ lassen sich sogar vollständige Rundblicke aufnehmen. Die Sieflexcamera und Reflex» stereoskopcamera, sowie der bekannte Werner»Apparat, mit welchem die Firma R. Lechner (Wilh. Müller), Wien, I. Graben 31, beispiellose Erfolge erzielte, sind ganz hervorragend« Leistungen an Präzisionsarbeit. Ueber alle Neuheiten berichtet dse Firma in „Lechner« Mitteilungen photographischen Inhalt«", einer monat» lich unter Mitarbeiterschaft hervorragender Fachleute erscheinenden, reich illustrierten Zeitschrift für Amateur» photographi«, deren Bezugspreis 2 X pro Jahr, in» klusiv« Zustellung, beträgt. Ein Katalog über die photographischen Artikel der Firma R. Lechner wird kostenlos versendet. „Le Griffon" bestes französisches Zigarettenpapier. - Uebei-all zu haben. - 8064 Wilhelm's Kräutersaft, seit vielen fahren «i« veltkvter Kustensaft, l Flasche K 2.50, Post» folli 6 Flaschen K 10. — franko in jede österrei« chisch-ungarische Postsration, von Franz Wilhelm, Apo« theker, k. und k. Hoflieferant in Neunkirchen, Nieder» österreich. Zum Zeichen der Echtheit befindet sich auf den Emballagen das Wappen der Marktgeminde Nenn» kirchen (neun Kirchen) abgedruckt. Durch alle Apotheken zu beziehen. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. »t# Zar wen m der Svautz be:timmtt* Seite 6 „Deutsch- W«cht' ?!umma Tagesneuigtmten. Äbcrmals eine Kofalfüre. Wie da! „Deutsche BolkSblalt" meldet, hat Erzherzog Josef Ferdinand von To»kana, der Bruder Leopold Wölflmk«, der von Salzburg unier Beförderung zum Obeist-leuinant nach Laibach verseht wurde, diese Versetzung al» Strafe erhal'en, weil er die Aristokratie und den Hof brü»k>erie. Er nahm in der letzten Zeit nie an den aristokratischen Picknik« teil, lud nur bürgerliche Offiziere zur Tafel und machte der bildhübschen Tochter einer Beamtenfamilie in Salz» bürg den Hof. ES ist auch ein Wechsel in der Kammeroorstehung d.S Erzherzog« geplant. Z>er Ange«ieurttt«t. Im Unierrichtsauaschuß wurde die Beratung über da« Jngenieurtiielgesetz zu Ende geführt. Der enischeidende § 6 erhielt folgende F'ssung: «Den Absolventen höherer Ge-werbeschulen und gleichgestellter Anstalten im Zn-oder Auslande, welche den vorstehenden Bedin» gungen entsprechen, jedoch im Zeitpunkte deS Ein-trilteS der Wirksamkeit dies.« Gesetze« nach einer wenigsten« vierjährigen praktischen Verwendung auf technischem Gebiete den Jngenieurtitel tatsächlich geführt haben, wird die Führung deS Ingenieur-titelS auf spezielle« Ansuchen vom UnterrichtSmini-sterium auch weiterhin gestaltet. — Dem Unter-richisministerium bleibt e« zudem vorbehalten, auch solchen Personen, welche die vorangefühne Schul-bildung nicht genossen, aber im Hinblick auf ihre technische Verwendung vor Eintritt der Wirksam-feit deS Gesetzes den Jngenieurtitel tatsächlich ge« führt haben und welche durch ihre praktische Ver« Wendung ihre spezielle Fachk'nntni« aus technischem Gebiete hinreichend erwiesen haben, im einzel en Falle aus speziell«« Ansuchen nach Einvernahme der betreffenden Ministerien die Führung de« In-aenieurtittel« zu gestatten. — Nach Eintritt der Wirksamkeit dieses Gesetzes kann da« Unterricht?-Ministerium den Absolventen höherer Gewerbeschulen oder gleichgestellter Anstalten im In- und AuS-lande nach Einvernahme der betreffenden Mini-sterien im einzelnen Falle auf besondere« Ansuchen die Führung de« Jngenieurtitel« gestatten, wenn sie durch wissenschaftliche Leistungen oder ihre prak-tische BerusStätigkeit gründliche Fachtenntni« auf technischem hinreichend erweisen.' |>tt Aeform des Ittlitirstrafprojesse». Der Entwurf de« Gesetzes über da« Mli ärstrafver-fahren ist nunmehr in allen Teilen endgiltig fertig-gestellt und könnte ohneweiter« den Parlamenten zuqesendet werden. Er ist aber, so weit ein Urteil zur Stunde möglich ist, keine«weg« da«, wa« man erwartet hatte. Der Entwurs gesteht im wesent-lichen folgende« zu: Unmittelbarkeit, Mündlichkeit und Oeffentlichkeit de« Verfahren«; freie Bewei«-Würdigung; Wa l deS Verteidigers und RkchlS« miltel gegen daS Urteil. Jede dieser Bestimmungen ist ober derart verklausuliert, daß Wert und Be-deutung deS Zugeständnisses beträchtlich eingeschränkt werden. So soll daS Kriegsgericht jeder-zeit berechtigt fein, durch einfachen Beschluß die Oeffentlichkeit wegen .Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder militärischer Interessen' au«»u-schließen. Auch die Wahl der Verteidigung ist aus Militäkjuristen beschränkt und soll nur in Au«-nahmSfällen auf zivil« Recht«anwälte au«gedehnt werden. Der Militär-Justizbehörde soll da« Recht gewahrt werden, ihr nicht genebme Personen, die al« Verteidiger in Vorschlag gebracht werden, ab-zulehnen oder auszuschließen u. f. w. — Diese Halbheiten sind wieder — echt-österreichisch. Wird da« Parlament »ine derartige .Reform" sich ge-fallen lassen!? Kaven Sie nicht de« kleine» Aoh» gesehn! Der bisherige Theaterrequisiteur des KarltheaierS, Josef Kohn, ist abgängig. (Wieviel er mitgenom-men, ist noch nicht festgestellt.) Ausdruck von Postwertzeichen auf Arief-Umschläge». Die Posiverwaltung übernimmt auf Grund der Ministerial-Verordnung vom 21. März 1903 den Aufdruck von Postwertzeichen aus unver-schlössen«» Briefumschlägen, Korrespondenzkarten, Adreßschleifen und nicht gefalteten, zur Versendung alS Drucksachen bestimmten Karten. Die näher hie-für vorgeschriebenen Bedingungen sind in Beilage zu Nr. 35/1903 deS Post- und Telegraphen-Ver-ordnungSblalte« aufgenommen und können im Bureau de? Handels- und Gewerbekawme gesehen werden. FRITZ RASCH, smMiMg. CILLI! Kuranstalt Sauerbrunn Rade Holm «52 Co. k. a. k. Hof- Lieferanten Bahn-, Post- und Telegrafenstation: Radein, Steiennark. Glänzende Heilerfolg Trink-u.Badecur: siÄJTÄ b&der. Hydnipathisd* Darnpfrelle, Qn 4 aAn . fOr Badekur r. 1. Juni bis 31. Aap UdilOUIL. fQr Trinkkuren vorn 1. Mai bU September. TZ"l-i-mo • wilij and gesund, Luft reis t. m l\ I I I I ICt. frei. Meilenweit keine Fabrikes. Radeiner Sauerbrunn: Reichhaltigste Lithion-Natron-IIeilquelle Euro Speciflcam K<'ir>-n Blasen-, Nieren-, Magenlei Gicht und Katarrhen der AtmanKgorgaat. Enormer Kohlensliure-Gehalt, priehtix-s u liche» Mouaseux, herrorraeanile« Erfrischung in Mischung mit jungen, säuerlichen Weinen, ■ästen etc. etc. In CiUi erh&ittich im Haoptdepot des Heim Josef Matiö und in allen einschlägigen Geschäfte«. Directer Versandt nach allen Liidi Prospecte gratis und franco. 8807 Di« Brunnendirekti Die neuesten Modelle SPARKASSE der Stadtgemeinde Cilli. 1. Die Cillier Gemeinde-Sparkasse befindet sich im eigenen Anstaltsgebäude, Ringstrasso Nr. 18. 2. Die Spareinlagen werden mit 4°/# verzinst; die Renten-stener trägt die Anstalt. Der Einlagenstand betrag mit Schluss des Jahres 1902 K 9,806.299 18. S. Darlehen auf Hypotheken werden mit 5°/#, Wechsel-Darlehen mit 5'/»% und Pfand-Darlehen gegen 5°/# Yeriinsung gegeben. 4. Die Sparkasse vermietet eiserne Schrankfacher (Safes) unter Verschluss des Mieters und unter Mitsperre der Sparkasse zur sicheren Aufbewahrung von Wert-EfFecten; übernimmt aber auch offene Depot«. 5. Zahlungen an die Cillier Gemeinde-Sparkasse können auch mittelst Erlagschein oder Check der Postsparkasse auf Konto Nr. 807.870 geleistet werden. Erlagscheine werden über Verlangen ausgefolgt. 6. Nebenstelle und Giro-Konto der österr.-nng. Bank. 7. Der Kredit- und Yorschuss-Yerein der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli erteilt Wechsel-Darlehen gegen 67,% Verzinsung. 8. 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Preise der Samstag Nachm.-Vorstellung (Schüler-Vorstelka Sitzplatz 60 h; Stehplatz 20 h. Für die Übrigen Vorstellungen zahlen Schaler halbe Preise Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Fritz Rase Konzert kiErjaulz! Für den zahlreichen Besuch, welchen mir die verehrlichen Gäste aus Cilli und Hochenegg schenkten, spreihe ich meinen besten Dauk aus. Danke aber auch unserer Cillier Musikvereinskapelle unter Leitung des beliebten Konzertmeisters Herrn Moritz Schachenbofer, für die freundliche Mitwirkung. Indem ich bitte, mir auch fernerhin Jhr Vertrauen angedeihen zu lassen, werde ich mich gewiss bemühen, meine verehrlichen Gäste besonders zufrieden zu stellen und empfehle meine ausschliesslich echten Naturweine in reichster Auswahl. Um oftmaligen zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Franz Wobner. 8312 Eigenbau-Weinschank. Gebe den P. T. 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