Nl. 92. Freitag, 21. Apr« 1905. 124. Jahrgang. LMcher ^eitmg. >°hrin ^tiationSpreiS: ^'t Postvc rlciidiing: ganzjährig 30 «, halbjährig lü X. Im Nuutor: ganz-<>,l ' ^^/üliiig 11 li, Mr die Zustellung ins Hau« ganzjährig 2 «,, — InsertlonSgebühr: Für Heine ^ "»lerale bis zu 4 Zrür» üU l>, größere ^cr Znle 12 l>: bei öfteren Wiederholungen per Zeile 6 li. Die .Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Lou». und Feiertage, Die Administration bcsindel sich ttougreßplah Nr. 2, die Ulcdattlon Dalmatingasse ^)ir. l«>, Sprechstunden der Aeballiun l>on !< bi« 10 Uhr vormittag«. Unfraulierle Vricfe werden nichl angenommeii, Manuilriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. ia <"^!^ Allerhöchste Anordnung lvird für wei-^uu Toi,^. königliche Hoheit Heinrich von ^ u u r b o ,^ Prinzen von P a r >n a, Grafen Von >). ^ d i, die Höft r a n e r voll Donnerstag, den ^ - -lpril d. I., angefailgeil dnrch a ch t Tage, ohne ^'uechskmg bis einschließlich ^7. April getragen. t>N!<,^" ^' '^p"l 1U05 wurde in der l. l. tzof« und Staats-t>e«?' b°s XVI. und XV11. Sliick der italienischen Ausgabe "^chsgesetzolattes ausgegeben und versendet. lU^^ch dem Amtsblatts zur «Wiener Zeitung» vom 19. April »in» ^) wurde die Weiterverbreilung folgender Pretzerzeug> ^ verbvtell: Ar. 4NU «Neues Wiener Journal, vom 8. April 1900. ^r. 1b «0i,.l»nl>)i«icu^» beginnende Retlame'Flugbllltt ^/^rl Zliameuäcet, Kaufmannes in Cechtic. Nichtamtlicher Eeil. Mazedonien. ^, -^le „Hieue Freie Presse" veröffentlicht eine 5 ^dlulg ihres Salunicher.Korrespondenten nn: n öst».^^^^i^ch-ungarischen Zivilagenten in Ma-'?>^uien, Hofrat v. iviüller. Zunächst über den 3. ^ sciner R'eise nach .^ialvalla befragt, äußerte '^ Herr v. Hiülter, daß dieselbe hauptsächlich der ^'Iptttion des Fortganges des Reformwerkes galt. k^> ^Uualla, Seres nnd Draina liegen die Ver-^, luss^ insoferne glücklicher als in den Vilajets ^, """,lir und Kossowo, weil dort die Bevölkerung do,' ^l)eitlicher ist uud genügend Arbeit hat. Mit ^.^Waffenschmnggel von ^'awalla hat die Be-wal -U"g jedenfalls nur äußerlich zu tuu gehabt, ^.'^'Icheinlich >var die saisierte Waffenladung, die ^l^'nbar griechischen Ursprunges ist, für Banden ^ ^nnern bestimmt. Auch in den, ^aildschaks ^uia und Leres können die Erfolge des Reform- werkes, welches wesentlich durch den Takt der mit der Neueinrichtung der Gendarmerie betrauten englischen, Offiziere gefördert wird, sehr, befriedigen. Die mit dem 14. (1.) April d. I. begonnene Finanzreforin wird das Werk der, Beruhigung in mächtigster Weise unterstützen. Dieser 14. April des Jahres W05 ist für die Türkei ein historischer Tag. Seit dem l. März funktioniert die von Hilmi Pafcha, beziehungsweise der türkischen Re gierung, eingeführte Finanzreform. Alle Beamten erhalteil künftig ihre Gehalte püMlich und monatlich dnrch die Ottomanbank von dem Zweiggeschäfte ausbezahlt. Das ist also eine für die Türkei geradezu unerhörte Neuerung, welche die segenreichsten Folgen haben wird. Die voll der Türkei eingeführte Reform, die über das Projekt der Mächte noch hinausgeht, im wesentlichen aber dasselbe erreicht: Einkassierung uud Ausbezahlung jl> der, anch der kleinsten Summe durch die Ottoman-bank und monatliche Bezahlung der Gehalte an die Beamten und Offiziere, bildet noch den Gegenstand nnserer Verhandlungen. Hilmi Pascha, der von den ernstesten Absichteil beseelt nnd sehr um-sichlig ist, hat jetzt durch seinen Antrag, eine militärische Untersuchungskommission mit der Aufgabe einer genauen Untersuchung des Offizierskorps ill Mazedonien zu entsenden, zu einer vorzüglichen Maßregel gerateil, dnrch welche Greueltaten der türkischen Truppen bei der Verfolgnng von Frei-scharen verhütet werden können. Die türkischen Offiziere sind zwar, besonders hier, gebildete, artige Menschen, immerhin gibt es auch solche, welche nicht genügend Manneszucht halten können. Diese sollen nun aus Mazedonien entfernt werden. Auf die Frage, wann die Tätigkeit der Zivilagenten ihr Ende nehmen werde, antwortete Herr v. Müller, daß dieselbe zwar offiziell in diesem Jahre ihr Ende nehme, das Reformwerk aber nicht unterbrocheil werden könne, ohne daß es ganz zerstört würde. >ieineswegs gedenke er seinen Posten zn verlassen, anßer wenn dies von anderer Stelle so bestimmt würde. Auch die Bevölkerung nnd selbst die Türkeil würden mit dem Aufhören des Re- formwcrkes nicht zufrieden sein. Im allgemeinen gestatte die heutige Lage Mazedoniens eine optimistische Auffassung. Der augebliche albanische Thronprätendcnt MM. Die „Pol. Korr." schreibt: Eine uns aus London zugehende Mitteilung bezeichnet es als befremdlich, daß die legende vom angeblichen, „albanischeil, Thronprätendenten" und „Fürsten" Ghika, dessen Eharakter nnd ^anfbahn iu den Hauptstädten, der Balt'anländer und auch in Westeuropa vie-leu kreisen hinlänglich bekannt sei, noch immer Gläubige findet. Herr Ghika, der seit langem den verschiedensten politischen Abenteuern nachjagt und sich speziell in den Balkanstaaten vielfach unliebsam bemerkbar gemacht hat, habe in jüngster Zeit seine Eignung für die Rolle eines albanischen Thron präteudeuten entdeckt lind verbreite unter dieser Maske allerlei Kundgebungen und Nachrichteil über seine Tateil und Pläne. In Wirklichkeit bestehe aber zwischen Herrn Ghika lind dem albanischen Volke keinerlei engerer Zusammenhang. In Übereinstimmung hiemit steht folgende nus aus Sophia zugehende Mitteilung über den jung' stell Aufenthalt Ghikas in der bulgarischen Hauptstadt: Die Begegnung Ghikas mit mazedonischen Führern, sowie die Ankündigung seiner angeblichen ^ukunftspläne entbehreil, nach Ansicht der dortigen politischen Kreise jedweder politischen Bedeutung. Der sogenannte Thronprätendent wird von ausländischen Politikern, wie in leitenden mazedoni schen kreisen als ein politischer Abellteurer angeseheil, dessen Ideen einer ernsten Beurteilung nicht standhalteil können. Ghika hatte zwar mit Bori^ Sarafov und dessen Anhängern Unterredungen, bei welchen möglicherweise ein paralleles Vorgeheil der Mazedonier mit den Albaniern in einem künftigen Anfstande znr Sprache kam. Daß sich aber hieraus irgendeine ernste Aktion, mit welcher man zn rechnen hätte, ergeben könnte, .ist nach der in diplomatischen Kreisen sowohl, wie nntor den bulgari- Feuilleton. Es muß doch Frühling werden! Eine Oster-Erzählung von Acllpy r». Aciwitz. (Fortsetzung.) ^ Martha, überhörte den EinWurf der Mutter > , "Also ansgezeichnete Menschen — beide. — " W durchkommen?" h ,^cn'tha sah nachdenklich vor sich hin nnd ant-lvi>?^ nicht gleich; ihre Mutter mußte die Frage ^erholen. Unk "^'^rn abends hätte ich dir noch unbedingt Mn ^"'sichtlich -Ja' geantwortet. Heute kann ich "^ !"aen: Hoffentlich." "^s ist also schlimmer geworden." ^, .,Ill dieser Nacht. Ich fand sie vor einer fli""^ hochgradig fiebernd — 40-7 — schwacher, ^Mnder Puls, Senforium total getrübt. Nach dem Kaffee, will ich noch einmal hill. Und vielleicht bleibe ich die Nacht da." „Tu das, mein Kind, wenn du es für deine Pflicht hältst. Und wenn ich dir etwas helfeu kann — ?" „Ja — du kannst, Mama. Gib mir etwas mit, für ihn — den Doktor — oder noch besser — komme mit. Es ist Zeit, daß er etwas ill, den Magen bekommt; sollst bricht er auch noch zusammen. Eine ordentliche Suppe tut Wunder. Und Beefteat kaunst du hier schon vorbereiten — wir haben es ja dazn." Die^Ilistizrätin nickte energisch, legte Brille und Häkelarbeit in das Strohkörbchen, das einst ihr Mann ans Karlsbad mitgebracht hatte, und gillg ill die Küche. Martha aber setzte sich an den Mitteltisch, legte die Hände vor das Gesicht und gab sich Mühe, die Tränen niederznkäinpfen, die Mama um keinen Preis seheil, dnrfte. Das Mittagessen war vorüber, Martha studierte eine neue interessante Broschüre, die ihr ein Berliner Studienfreund übersandt hatte, und die Iustizrätill arrangierte mit eigener Hand den Kaffeetisch, als plötzlich die Glocke im Hansflur ertönte. Gleich darauf trat Oberlehrer Dr. Rudorff mit verstörtem Gesicht in das Zimmer. „Verzeihung, daß ich so unangemeldet eintrete —" „Es ist doch nichts — zu Hause — ?" „Nein — nein — das Schlimmste, — was ich fürchte--------! Sie liegt, wie am Vormittag, als Sie da waren — das Fieber ist wohl noch etwas gestiegen —" „Ich komme sofort." „Sehr — sehr gütig, gnädiges Fräulein. Aber es ist etwas anderes, weshalb ich Sie aufsuche, — eine innige Bitte, die Sie dem geprüfteu Mann nicht übelnehmen wollen. Sie ist ja mein alles, mein —" Er brach in Tränen aus. „Trösten Sie sich, Herr Doktor — wir braw chen ja die Hoffnnug nicht aufzugeben. Alles, was getan werden kann, soll geschehen." „Nicht wahr? Sie verstehen mich —" „Eine Bitte sagten Sie — ja — was ist cs?" „Ich möchte gern noch einen ^pezialisten hin zuziehen — eine allererste Autorität, aus Berlin, wenn es sein muß." Martha sann nach lind nickte dann. „Ich begreife Ihren Wunsch. — Ja! — Und ich stimme Ihnen bei. — Aber ans Berlin? Selbst wenn wir, telegraphierten, wäre vor morgen früh schwerlich auf einen der Herren zn rechnen — vorausgesetzt, daß überhaupt —" „Und hier am Ort — hier? Im Proviuzial' krankenhaus?" „Käme nur der Ehefarzt in Betracht." „Wer ist das?" „Professor Echleussner." „Ein tüchtiger Arzt?" „Er gilt-------als Meister in seinem Fach." „Also den — darf ich mich anf Sie berufen?" „Sie müssen sagen, daß ich Ihre liebe Frau bisher behandelt habe und anch was ich anzuordnen hatte —" ^ ^ . .Aber ich möchte gern, daß Sie auch dabei bliebeil — liebes, liebes Fräulein! Gebt es denn nicht, daß zwei Ärzte — — ich loill doch alles fur meine geliebte Anna tun, was nn Bereiche memer Kräfte'liegt." Laibacher Zeitung Nr. 92. 804 21. April 1905. scheu Politikern herrschenden Überzeugung ausge^ schlössen. Kreta. Aus Konstantinopel wird geschrieben: Die Berichte der Kousularvertreter der Großmächte aus Kauea heben in übereinstimmender Weise lobend die Verdienste hervor, welche sich der französische Oberstleutnant Lubanski dadurch erworben, daß er einen Zusammenstoß zwischen den bei Therissa versammelten Malkontenten nnd den iil Alikanu (drei Stunden vom erstgenannten Orte) detachiert gewesenen internationalen Truppen verhütet hat. Dies sei in, erster Linie dein maß- und taktvollen Vorgehen des genannten Offiziers, welcher, nebenbei bemerkt, sich auch in der französischen Militärliteratur einen gnten Namen geinacht hat, zu verdanken, denn die Stimmung in der Umge bung des Oberkommissärs — es heißt sogar dieser selbst — war für ein energisches Einschreiten, even-tnell mit Waffengewalt, gegen die in Therissa Versammelten. Die internationalen Truppen sind bekanntlich wieder nach Kanea zurückgekehrt und beschränken sich nnr auf Strcifzüge in der engeren Umgebnng dieser Stadt. Die kretische Gendarmeric überwacht dagegen jene Punkte, ans welchen die Zufuhr der Verpflegsmittel nach Therissa stattfindet, uin dieselbe zu verhindern. An der Versammlung für die Union, welche in Kandia stattfand, sollen ungefähr 4000 Personen teilgenommen haben. Es ist anf das Eingreifen Dr. Sphakianakis, der in der Zusammenkunft auf-trat, zurückzuführen, daß sich seit diesem Vorgänge die Bewegung sehr ausgedehnt hat. In Rethymno wnrde eine Versammlung für die Union, angeblich anf Befehl des Oberkommissärs, dnrch den russischen Trnppenkommandanten verhindert. Diese Maßregel hatte zur Folge, daß statt der Versammlung von Unbewaffneten, eine Znsammcnknnft von Bewaffneten in Nrkadi stattfand. In Kanea, Kandia nnd anderen Orten ist anf den Präfektnrs- nnd Mnnizipalitätsgebäudcn die griechische Flagge gehißt. Die Stelluug des Oberkommissärs, Prinzen Georg, ist infolge der iüngsten Ereignisse eine über aus schwierige geworden. Der Prinz ist von den besten Intentionen beseelt, um der verwickelten Lage Herr zu werden. Viele von den Beschuldigun gen, welche gegen ihn erhoben werden, sind ganz ungerechtfertigt. ___ Politische Uebersicht. Laib ach, 20. April. Die „Pol. Korr." schreibt: Von kompetenter Seite wird uns mitgeteilt, daß die im Zusammen-hang mit der ungarischen Krise neuerdings aufge- tauchten Nachrichten über eine bevorstehende Berufung des gemeinsamen Fiuanzministers, Baron Buria n, auf freier Erfindung beruhen. Die „Zeit" wiederholt heute ihre Anschauung, daß sich die Deuts ch en Osterrei ch s in den Streit um die Militärfragen, der zwischen dem Hofe und Ungarn schwebe, in keiner Weise einzumengen hätten. Sie würden sonst um eingebildeter Güter willen die wahren preisgeben, die sie wirksam verteidigen könnten. Die Ouote, das Zoll- und Hauoelsbüuouis, die Bankfrage, daß sei derBoden, auf dem etwas auszurichten sei; aber auch hier sei diese Aussicht nur vorhanden, wenn es gelinge, alle österreichischen Nationalitäten und Parteien zu eiuer Kampfgemeinschaft gegen Ungarn zn ver einigen. Diese Gemeinschaft wäre sofort gesprengt, wenn der Kampf einem nationalen Sondervorteile der Deutschen und nicht dem allgemeinen wirtschaftlichen Interesse Österreichs zn gelten schiene. Das „Prager Tagblatt" wünscht, daß der ungarischen Opposition möglichst balo durch Übertragung der Regierung Gelegenheit geboten werde, Klarheit in der staatsrechtlichen und wirtschaftlichen Fuudameutieruug Österreich-Ungarns zn schaffen. Es habe keinen Zweck, noch länger aufzuschieben, was doch früher oder später eintreten müsse. Das Verhältnis zwischen Österreich uuo Ungarn sollte unter Berücksichtigung der Wüusche der ungarischen Mehrheitsparleien lieber früher als später ins reine gebracht werden; man könne dies beklagen, aber nicht ändern. „Hlas Nar." meldet: Von informierter Seite erfahren wir, daß der böhmische Landing noch vor Ablanf der Legislaturperiode aufgelöst wird und die Neuwahlen sofort ausgeschrieben werden. Die Regierung beabsichtigt, den nationalen Ausgleich uud die prinzipiellen und politischen fragen erst den neugewählteu Abgeordneten vorzulegen, die dann eine lange gesetzgebende Fuuk-lionsdauer vor sich haben. Ans diesem Grunde werden auch die geplanten Gesetzesvorlagen in der im nächsten Monat beginnenden Landtagssession nicht eingebracht werden. Die deutschen Agrarier veranstalten in den nächsten Tagen Versammlungen in mehreren Bezirken Dents ch b ö h m e n s, nm für die deutsche Agrar Partei Anhänger zu werben. Meh rere agrarische Abgeordnete werden referieren. Die c zechischcn Agrarier veranstalten am 15>. Mai eine Vertrauensmännerversanunluilg, welcher am U>. ein Kongreß der czechischen Agrar Partei folgen wird. In S ch w e d e n wurde an, Stelle Boströms, der von seinem Amte zurückgetreten ist, Staatsrat I. O. Ramstedt zum provisorischen Ministerpräsidenten ernannt. Ramstedt gehörte dem zweiten Bo-strömschen Ministerium als konsultativer Staats- rat an, ist aber nicht stark hervorgetreten. 2ein^ Ernennung hat nur provisorischen Eharakter, ww er, wie der „Voss. Ztg." aus Stockholm geschrieben wird, nnr die laufenden Angelegenheiten erledig^ soll nnd keine Alissicht hat, zwei so umstrittene Em-würfe, wie die Ttimmrechtsvorlage nnd das Au^ nahmegesetz, im Reichstage durchzubriugeu. Ist ^ Weg geebnet, dann soll der endgültige Leiter der Regierung ernannt werden. Was die nniouspou-tische Lage betrifft, so steht der schwedische Reichs tag im begriff, dem Unionsprogramm des Kron-prinzeii'Regenten, das zu neuen Verhandlung^ auffordert, zuzustimmen, iudes die gesainte norlm'' gische Regierung, einschließlich der norlvegiM^ Relu'erungsabteilnng in Stockholm, damit beschäftigt ist, anf die Erklärung des KronprinzenM'geN' ten eine Antwort zu geben, die dahin gehen s^ daß Norwegen in Übereinstimmung mit der Volks-Vertretung und den Wünschen des ganzen Volkes vor allem die Errichtung des eigenen Konsulats-Wesens durchführen wolle. Wie der „Standard" aus Tanger meldet, bc-absichtigt der S u l t a u vo n M a'r okko, einon prinzlichen Botschafter als Gegenbesuch nach ä^r-lin zu entsenden. Es wird für wahrscheinlich l^' halten, daß der Vertreter des Sultaus auch ?w dere Länder besuchen wird, nm Sympathien l"l Marokko zu werben. Tagesneuigleiten. — (Das Sandbad des G eflü sj eN») Während der kalten stürmischen nnd reaneriM" Jahreszeit, wc> das Geflügel sich m das Innere d" WolnmiM'ii zurückzieht, nimmt dessen NiM'M^ vm'ziM'weise zu. Manche Hüliner nnd Tauben, lvclc^ innerlich gesund sind, nehmen dann keine Nahn»^ zn sich, und man entdeckt bei näherer Untersuchung daß sie von Insekten fast aufgezehrt werden. In ^"' warmen Jahreszeit, wo das Geflügel sich Haupts"")' lich im freien aufhält, tritt dieser Übc-Istand« s^'" und nnr bci einer Beschräntung auf engen ^Ml>" hervor. Es fragt sich. welchem Umstände dieser ^ zug zu verdanken ist, da doch die Souunerwärino ^ Vermehrung des Ungeziefers besonderen Vorthu leisten muß. Eine Beobachtung der Hühner wälN'^ jener ^eil zeigt, daß sie mit großer Vorliebe s^"" Orte aussuchen, wo sie sich m den Staub einscharre^ um darin, ähnlich wio die Wasservögel in dein nÄ' sen Element, ein Vad nehmen zu können. Sie wcr^ den Staub in die Höhe, bedecken ihr Gefieder ocnN' und suchen ihn dnrch Sträuben der federn möglich' unmittelbar an die Haut zn bringeil. Nach lnw'' Stcmbbaoc schütteln sie die erdigen Teile und 5M»^ zugleich die daran haftenden Insekten wieder ab uw bringen endlich nach der Säuberung die Deckst^ wieder iu den alten Anstand. Während der Zeit^t^ Martha überlegte einige Sekunden, dann senkte sie soznsagen den Kopf. „Ihrer Gattin zn Liebe — ja! Und gestatten Sie, daß ich meine Mama nutbringe; ich bedarf ihrer Beihilfe. — Nicht wahr, Sie fahreil sofort zum Professor Schlenssner? Und in spätestens einer Stunde bin ich bei Ihnen."------------ Dr. Rudorff hatte den Chefarzt uicht zu Hause getroffeil; er war iu Geschäften der Verwal tuug nach Berlin gefahren nnd wnrde erst mit dem letzten Nachtznge gegen 1 Uhr zurückerwartet; der Oberlehrer hatte seine Karte mit einigeil Zeilen hinterlassen. Das erste, was im Hause des Oberlehrers ge schah, war, daß die Iustizrätin dem übermüdeten nnd überhuugerten Gatten der kranken Frau eine Sllppe kochte. „Sie sind nur so mutlos, weil Sie nichts im Magen haben", sagte sie trösteud. „Mein seliger Mann mußte immer gut gegesseu haben, wenn er plaidierte; aber dauu sprach er auch glänzend." Darauf uötigteu ihn die Frauen zur Ruhe: „Sollte Ihre Anwesenheit nötig sein, so wecken wir Sie. Legen Sie sich einige Stunden hiu, andan-erndes Wacheil kann die beste Konstitution nicht vertragen." Dr. Rudorff gehorchte, und schon nach zehn Minuten hörte die Iustizrätin aus dein Nebenzimmer seine tiefen Atemzüge. Bis in die neunte Abendstunde saßeil die beiden Damen am Kran kenbette; alsdann legte Martha sich ein wenig hin. „Eine Nilmittelbare Gefahr besteht nicht, Mama, obwohl das Fieber hochgradig ist und sie nicht mehr viel an Kräften zuzusetzen hat. Aber wenn eine Katastrophe eintritt, dann ist es kaum vor morgen früh. Wenn du bis l2 wachen willst? Ja? Dann löse ich dich ab." „Gem, Marthachen! Wenn wir bloß das kleine, blonde Frauchen dnrchbrächten!" (Schluß folgt.) Familie Hormann. Roman von Alexander Vlömer. (42. Fortsetzung.) iNachdluck ucrbulcn.) Als Ruths Schatten erschien auch die schwarze Rauah, welche Douua Mercedes mit klugem, prüfendem Blick musterte. Sie küßte Ruth dann zärtlich, sagte ihr Grüße von Enrico, der häufig fchrieb nnd gesund in Meriko angelangt war, nnd lud die beiden Kinder für nächsten Sonntag nach der Uhlen horst ein. Ruths Angen strahlten. Ihre Freude äußerte sich so Icideuschaftlich, so inbrünstig, daß Fräuleiu Brockhauseu ihren Kopf schüttelte. Als den Kindern bedentet worden, wieder an ihre Aufgabelt zu gehen, bis mail sie, bevor Donna Mercedes ging, noch einmal rufen würde, erfuhr die Dame von Fränlein Brockhausen die näheren Details über diese Freundschaft der beiden, auch die Erläuterungen über Rauahs Abkuuft. „Frau Eilly Armstrong hat mir heftige Vorwürfe gemacht wegen meiner Einrichtung, Ruth und Ranah ein, Zimmer teilen zu lassen", klagte die Institntsvorsteherin, „aber die Dame nimmt sich nicht die Mühe, die Eigenart der Kinder, so wichtig für ihre Stellung untereinander, zu be-rücksichtigen. Ich kann mich selbst nach der bisher^ gen Erfahrung beglückwünfchen zu dem Arrange-ment. Die beiden mutterlofen, in anderer Zone aufgewachsenen Kinder finden Halt und Trost anein-auder, und Ruth, die hart Gewöhnte, deren Gemüt nicht an der Oberfläche liegt, sondern Tiefen birgt, übt entschieden günstigen Einfluß auf die in weiblicher Üppigkeit verzärtelte Ranah." „Und fürchten Sie nicht umgekehrt verderbliche Wirkung für Rnth?" fragte Donna Mercedes, mit ihren Angeil die Vorsteherin firierend. Fränlein Brockhansen schwieg einen Augew blick, ohne dem dnrchdringenden Blick ansznwei-chen. „Nein", sagte sie dann langsam, „ich stw'l. das einstweilen nicht. Sie haben freilich sehr "^. erkannt, daß ill der Madagassin ein gewisses ^ fährliches Blnt steckt, nnd Sie dürfen überzeug feiu, daß ich eiu wachsames Auge auf die ^'^^,. behalten werde. Aber so wie Ruth ist, würde !' uuter dieseu Hambnrger Mädchen jedenfalls cM^ weilen isoliert gestandeil haben, da ist es b-' Wouue. ^ ;. Eain war auch Göuuer uud Freund l^'I,:„> den, er schmnnzelte unter breitem Grinse .,^ Anblick der Stammesgenossin, welche ihm a,>u" herablassend zunickte. .... Ranahs fürstliches Blut, ihre HeimaterM'' rungen erwachten, als sie ill sein Gesicht s^i- . ,, Und dann Leos genossene, aber für die ^ .^ ner sehr eindrncksvolle Frendenbezeignna/n . ^ das Tollen mit ihm ill der Flurhalle. Dnn'' war es jetzt kalt, aber der Wintergarten M't ^"^, Palmen und blühenden Gewächsen "'tzm^'U , Kinder des Südens, der Tag war voll ^"'Nci! Mercedes widmete sich ganz ihren jugend"^. Gästen, und ihr schüttete Ruth ihr Herz ans-berichtete alle kleinen Erlebnisse im Institut. . Dafür teilte diese ihr Stellen aus ^'^ Bliesen mit, welche in spanischer ^praclie ^' ht. ben waren nnd in Rnth die breimende SehM ^ auch diese Sprache zu lernen, neu erweckten. -"" Hibllcher Zeitung Nr. 92. 605 21. April 1905. »en s "^ ^ "" Staubbad »licht verschaffen tön-^n l-^"^ ^'^' "' ^'" Ställen jede Gelegeilheit zu ilin ^^ lüues folchen. Wo irgend eine Ansamm-ihr ^>" ^^"^ stattfindet, benutzten sie ihn, mn sich. ^^ Instinkt geniäß, damit zu bestreuen. Ein sol-tzcr^ ^^^'"^ 'st l^iue Gesundheitsnlahregel von gro-?5 ^.^"'tung. Das Huhn badet im Sande, wenn ^ ^lreiun^ uon Hühnerläliseli und Zecken snchl. z^ ^ d^halb für jeden Geflügelzüchter eine Pflicht, 3ln/ ^^Nnden des (Geflügels durch zweckmäßige läge ^,^,^ Vadeplätzen die Möglichkeit zu geben, kuck. ^ Hühnerzüchter bringen eine Mischung von ^us^^ ^'roe, gestoßenen Koks und einem geringen s^'^ Schwefelblüte in die Geflügelftälle, in denen die ^ . ^^ dann um den Vorrang bei der Benutzung ^,^ Materials förmlich kämpfen. Im Falle Kvks " äu haben sind, benntze man Kalk. h ^ (Einen E h e m a u il d ll r ch s Los gc> z, ^Uon.) Die achtzehnjährige Miß Catherine "a^ nus Kansas hat einen Mann in der Lotterie «wonnen. Ein Verein aiu Orte veranstaltete ein llinigen; dazu gab es eine Lotterie, deren Haupt-^ ln,^ ^>^^ junger Mann sein sollte. Das zog, der "lu war bis auf den letzten Platz gefüllt. Der ^uptgnMn", ein junger Virginier namens ' '^^. stand auf dem Podiuni. Als diefer Gewinn ^°gen wurde, trat Miß Knoche vor lind erhob An-icks ^'^ ^^' U'ährend die Menge begeistert Hurra hl!i "llk's ffuünschte, daß das Paar auf der Stelle iibl^' ^^^'- ^"' „Haliptgewinn" luar dazl> bereit, iiü/ > ^ ^ EntsckMnng jedoch der Gewinnerin. 3ns Uli!^ ^^^^en aber lvollte sich die Sache noch einmal ^, u'gen, ^^s^^^ j^uch einem, Interviewer, es . t>l! loohl zur Heirat kommen. Sie kannte den ^ Uon Ma^,^ ^>^. z^ Der Ankündigung der Lotterie >^ ^u Ausbund uon Tugendhaftigkeit geschildert ^ schon länger, und so wollte sie es wagen ... Hut ^ l?lus der Schule.) Am ersten Schultage ^. . H^rr Lehrer seine kleinsten Nekrnten in die > ^langsgriinde ihrer Schulpflicht in väterlichem ^is "ng^lueiht. Am Schlüsse dieser ersten Unter->n>> ^ ^^t er dann nochmals seine Schar, ob sie >vi>^"'U^ alles behalten würde, was kräftig bejaht ,^ . - Schlu'ßinh fordert er diejenigen auf, fich zu „, ,^''l, die noch irgend etwas wifsen wollten. Da ch.>, ^ stch ein kleiner, dicker Knirps. „Nun, Fritz-s^''^uas möchtest dn denn noch?" fragt der Leh-,^ Darauf Fritzchen: „Ach, Herr Lehrer, ich wollte ^ iragon. n,ann denn die Ferien beginnen?" f ^ (Ein K ilßw ütc r i ch.) Vor dem Newyor-^ ^uli^'i^^j^^. kam folgender seltsmnc Fall zur ,^ ^ndlung: Der italienische Aarbier Romano ^ ^ nächtlicherweile in einem, änßerst dürftigen ,Mgewande. naß lvie eiiie ,^atze, von einem Poli-trc,^ ^"! ^' Straße angetroffen und znr Wache ^. l^Portil'rt. Dort erklärte er nxinend, seine liebe ein^ ^"bella habe ihn aus dem, Bett geholt, ihm >, ^, ganzen Eimer Eiswasser über den Leib gegossen ^^n auf die Straße gestoßen! Diese haarsträu- >3>?/ ^^^ spanisch, — lvie sie sie darum be- >nn l?^ Wochen vergingen, die Vkmate. Einmal >va!^ ^uth eine seltsame Entdeckung. Sio ge-ka» ' ^ch >Nara einen Brief las, und sie er- uUe die Handschrift Enricos auf der Adresse. ^Ud> glühenden Wangen griff sie nach dem ^. ^un aber wandte sie sich stolz ab. „Behalte ^ ' Mte sie hochmütig, „ich weiß genau, von wem n?,, l'ws ist, und ich will Donna Mercedes fra-^ "' was er dir zu schreiben hat." il,i> i'?°6 wirst du nicht tun", schrie Klara nun ^ .mts, j^> ^ erfolgreich zur Schau getragene s 'Nftmnt vergessend-, ' sie packte wütend Ninths ''"Gelenk, »»a "?" "lst eine Spionin, eine Kröte, man sollte ^ ^'1 mehr vor dir auf der Hut sein!" iy,. ^ante Eilly hörte den scharfen Wortwechsel r '^'benzinnner, sie kain herbei, nnd Klara ""^ ihr l?in paar Worte zu. l»: "Tumnu'ö Zeug, du denkst dir iinmer aller-^,"us", ft^te Tante Eilly, „der Brief ist von einer " "!Ndm Klaras." bi,> ^"^th stand mit keuchendem Atem und blickte h^cmte fest an. „Ihr lügt", sagte sie ohne Nück- l' wandte sich und verließ das Zimmer, ^tisi ^ ^^9 sank ganz vernichtet in einen n„f.'^in schreckliches Kind", stöhnte sie, „direkt ^'Mlich." lvn^ ^s" Stunde an grüblte Nuth darnber, bnu ^'^ warum Enrico an Klara schrieb. An sie "^r nie eine Zeile gerichtet. Nlei-s > ^I)wieg aber zu Donna Mercedes, ob-bm' ^' ^'^ mitunter brannte, zu fragen. Ein un^ lunnntes (befühl hielt sie immer zurück. (Fortsetzung folgt.) bende Geschichte wnrde von der hübschen und jnngen Gattin ^tomanos anl anderen Morgen vor dem Nich-ter in der Tat bestätigt. „Vor einem Jahre", erzählte sie, „heiratete ich meinen kouis au.s ^iebe, aber er hat mir die Ehe durch seine ewige Klißwut zur wahren Höllenqnal gemacht. Unausgesetzt wollte er mich tüs-sen: Morgens küssen, tagsüber küssen — dazu lief er ertra von feinem Geschäft zu mir in die Wohnung hinauf! — abends küssen und die ganze Nacht küssen. Wann soll ich denn da schlafen? Wie er's letzte Nacht wieder gar zu arg trieb, goß ich ihm zur Abkühlung einen Eimer Eiswasscr über den i^eib. Ich liebe meinen Xiouis noch immer inniglich, aber was zn viel ist, ist zu viel, uud vor allem schlafen möchte ich, jede Nacht ruhig fchlafen!" Ter weife Salomo, der in diesen: Falle für das Rechte zu forgen hatte, entschied, daß Louis kein im Gesetze garantiertes Recht habe, seine Frau immerzu bei Tag und bei 'Nacht mit Küssen zu regulieren. Eine richtige Diät sei im ganzen Leben die Hauptsache und im Lieben und Küssen ganz besonders! Drei KMe per Tag seien selbst für zärtlich liebende Ehepaare ausreichend. Mit dieser „Kußdiät" erklärten fich Louis nnd Isabella einverstanden, und sie verließen Arm, in Arm den Gerichtssaal. ^ („Prosit, Herr Schultheiß!") Im Städtchen Laidingen setzte sich jüngst ein etwas angeheiterter Handwerker im Wirtshmis an einen Tisch, wo schon der Ortsschultheiß saß, und trank diesem zu mit den Worten: „Prosit, Herr Schultheiß!" Erzürnt ob solcher Zudringlichkeit und „Mißachtung' ließ der Ortsgewaltige den, Handwerksmann sofort einsperren, der sich das aber nicht gefallen ließ, sondern die Anzeige wegen Freiheitsberaubung erstat tete. Die Ulmer Strafkammer verurteilte nnn den Schultheiß in Anbetracht seines rücksichtslosen Vo» gehens zn vier Monaten Gefängnis. — (R adiu m g e g e n K rebs.) Aus Newyork wird gemeldet: T>er bekannte Newriorker Ehemiker Hugo Lieber habe es fertig gebracht, Radium anfzu-lösen. Im Flower-Hospital wurden Experimente mit der Lösung angestellt, die beweisen, daß die Losnng die ganze Aktivität des reinen Radinms wahre und daß sie ein fast bedingungslos zuverlässiges Krebs-niittel ist. Eine!^ Jahre alte Patientin, die an Krebs ertrankt im Sterbeil lag und deren Alter eine Ope-ration ansschloß, wurde mit der Radinmlösung bi> handelt. Nach Meiwöchentlicher Kur fiel der Krebs ab nnd gesnndes Fleifch zeigte fich darunter. Eine andere Fran, die an Krebs langfam dahinstarb, et> hielt eine einzige Behandlung und die Besserung trat fchon ein. Die Lösung wird direkt auf den kranken Teil aufgetragen. Lotal- und Provinzial-Nachrichten. — (Ordentliche Sitzn ng des k. k. L an de s schulrates für Kr a in v o in 111. April 19l)5.) Definitiv anMtcllt wnrden die Lehrpersonen: Katharina Valenöiü in Prem, Stephanie Koknlj in Ko^ann, Marie Mo^nik in Sairach nnd Anton ^cme in Altenmarkt Ix>i ÜaaS. — Die Ernennung des Supplenten Matthias Pirc zum wirklichcii Lehrer an der Kommunal-Nnterrealschnle in Idria wnrde bestätigt. — Die Lch' rerin I. Fortuna in ^irtnitz wurde über ihr Ansuchen in deu dauernden Ruhestand versetzt. — Bewilligt wurde: die Errichtung einer zweiklassigen Voltsschule in Iarke, die Erweiterung der Volksschule in St. Georgen nnter dem Kumberge auf zwei Klaffen sowie der Volksschulen in Suhor und Vresnitz auf drei Klapsen. Beschlüsse wnrden gefaßt, betreffend die Regelung der Schnlverhältnisse in der Gemeinde Aßling nnd im Schulsprengel von «i«ka, ferner über ein Anstichen der Insassen von Sekiröe nm Aelassung beim Schulsprengel von Rob, über einen ReknrS der Gemeinde Döbernik, betreffend die Aufbringung der Kosten für den Schulbau in Grafen do rf, über eiu Ansuchen der Insassen von Roscnbüchel hinsichtlich des Standortes der für Grafendorf bewilligten Volksschule, sonne i'ibci- Anträge, betreffend die Revision der Schülenniartiere. — Entschieden wnrde über Schulgeldbefreiungsgesuche nnd über Reknrfe des krainischen Landesansschnsses, betreffend die Zuerkennung von Tienstaltersznlcigen an Volksschullehrer. — Wciters wnrde über Vorschläge für die Befetznng mehrerer Lehrstellen an hierländischen, Mittelschulen beraten. — Schließlich wnrden Disziplinarangclegen-heiten der Erledigung zugeführt. — (Vom, politischen Dienste.) Seine Exzellenz der Herr Landespräsident hat den absolvierten Rechtshörer Herrn Artnr Würz bach Edlen von Tannenberg zur Konzeptspraris bei den hierländischen politischen Behörden zugelassen. — (Aufgehobene Schul sperre.) Der infolge eines Scharlachfalles in der Familie des Direktors der hiesigen k. k. Lehrer- und Lehrerinnenbil-dunaöanstalt zeitweise Werte Unterricht wird Mitt° woch, den 2 e P f a r> !r g e in e i n d e.) Iil der hiesigen evangelischen Christnskirche filldet der Ostcr g ottes dienst am Ostersonntag um halb M llhr vormittags, verblinden mit der Feier des heiligen Abendmahles, statt. Der evangelische >til-chenchor wird die Osterkantate „Es ist vollbracht" von Fr. Nagler mit Orchesterbegleitnng znr Anf führung bringen. — (D e r V ereiil^ znr Gr ü ll dung e i >i e s L ehrer ko n vi ktes) hielt mn l9. d. M. vormit tags im „Narodni Dom" seine X». ordentliche Gon.' ralversammlung ab, an der fich gegen IM Mitglil,' der beteiligten. Die Verfammlung wnrde vonl Ob-inanli, Herril Lehrer Jakob Fnrlan, eröffnet, der die Anwesenden herzlich begrüßte nnd den verstorbeneil Proteltoren, dem Hausbesitzer Juan ^krja» nec und dem slovenischen Schriftsteller Ivan Resin a n, einen warmen Nachruf widmete. In seiner weiteren Rede erwähnte der Herr Obmann, daß der Verein mit der heutigen Versamnllnilg seinen zehn jährigen Bestand feiere: eigentlich aber begehe sein zehnjähriges Jubiläum der unermüdliche Kassier, Herr Oberlehrer Jakob T i m n i k, denn er ist der eigentliche Gründer des Vereines. Beinahe alles, was der Verein in seinem zehnjährigen Bestände leistete, sei in erster Linie das Verdienst des Herrn Dimnik. (Begeisterte Znstiinmung.) — Der Verein-'', sekretär, Herr Lehrer Inraj Reöek, entrollte sodann ein übersichtliches Bild von der Tätigkeit des Ausschusses, forderte die Lehrerschaft zu einer stets regeren Beteiligung an diesem für die Lehrerwelt hochwichtigen Vereine auf lind erwähnte die Wohltäter des Vereines, in erster Linie die Stadt-g e m eindc Lai b a ch, die K r a inischc SPa i> kasse, die Protektoren, welche dem Vereine mit je Ä><> 1< beigetreten sind, nnd zwar Herrn Hofrat Nni-versitätsprofessor Dr. Grcgorius Krck, Herrn Reichsratsabgeordneten k. t. Notar Ivan Plan-tan, Frau Josefine Hotschewar in Gurkfeld, Frau Panline R e s m a n, Herrn Vaso P etri ö i^, Herrn Direktor Gnstav Pirc, Herrn Reichsrats--abgeordneten Karl Luck mann, Herrn O. Vam° b e r g, Herrn Ivan I e b aöin u. a. — Hierauf berichtete Herr Oberlehrer Jakob Dimnik über den Kasfastand. Das Vermögen hat sich im abgelaufenen Jahre um l>>82 Iv 4^ 1i vernl,ehrt und beträgt ge-genwärtig 2!i.7()4 K ^4 1^. Außer dieser Snmme ver-fiigt der Verein über die „Kaiser Franz Joseph I.-Inbilänm^stistnng für Lehrerwaiseu, i,l .'»lrain", die bereits die Höhe von 2W2 X i>!j II erreicht hat. Seit dem Jahre lW8, bezw. 18l)!7 steht die Lehrerwaise Bogomila Osana im Genusse dieser Stiftung: fie erhält jährlich 8!) K. Demnach wurden ihr bisher 180 l< ausbezahlt, lnähreiid der R'est der Interessen alljährlich dein Kapitale zugeschlagen wird nnd im Verlaufe von sechs Jahren auf 2<>!i X angewachsen ist. Dieser Vorgang soll solange beobachtet werden, bis eine nene Stislnng von M lv jährlich errichtet lver-den kann. Summiert man die Einnahmen des Kon-viktes nnd der Jubiläumsstiftnng, so betrug das Ver lnögell des Vereines zur Gründung eines Lehrerkon-viktes am 31. Dezember v. I. 2l;.W7 X 27 u, was angesichts der trüben Verhältnisse der Lehrerschaft im Verlaufe einer zehnjährigen Tätigkeit gewiß eine ansehnliche Snmme bedeutet. Der Kassabericht wurde mit Beifall znr Kenntnis genommen. ^ Im Namen der Rechnungsprüfer berichtete Herr Lehrer Alois Kec el i, die Rechnungen feien in der schönsten Ordnung befunden worden und das Vetinögen sei frncht-bringend angelegt: er brachte dem Kassier, Herrn Laibacher Zeitung Nr. 92. 806 21. April 1905. Oberlehrer I. D i m n i t, für seine Vtühewaltullg und Gewissenhaftigkeit den Dank zum Allsdrucke, in den die Versainmlung beifällig einstimmte. — In den Allsschuß wurden folgende Herreil berllfen: Jak. Furlan, Lehrer in Laibach, Oblllann; Lukas Ie-lenc, Lehrer iu Laibach, erster Obill,annstellvertreter; Ignaz Kri^man, Oberlehrer in Dornberg, als Vertreter der küsteuländischen Lehrerschaft, zweiter Obmannstellvertreter; Juraj Ne/.et', Lehrer i,: Laibach, Sekretär; Jakob Dimnik, Oberlehrer in Laibach, Uassier; Engelbert G a n g l, Nealschullch-rer in Idria, Franz Gärtner, Lehrer in Laibach, Franz Scheschark, Oberlehrer in Gottschee, als Vertreter der deutschen Lehrerschaft ^lraius, Ignaz ^ijanec, Lehrer in Oberburg, als Vertreter der südsteiermärkischen Lehrerschaft, Ausschußiliitglieder. Rechnuugsprüfer sind die Herren A. Iavoröek, K. Iavor«ek und Al. kt'ecelj. — (N o tstands at tio ll in: Bezirke R n do l fswe r t.) Da^ t. t. Lalldespräsidiuiii sür Urain hat, loie nian uns aus Rudolfswert berichtet, der dortigen Bezirlsliauptmannschaft aus dein ihin zur Verfügung gestellten Kredite den Betrag von 3^.0lX) 1< als staatliche Notstandsaktion angewiesen, und zwar 34.0M X für die durch Hagelfchlag nnd Dürre geschädigten Illfasien derGemeinden Döbernik, Hönigstein, Prec-na, R^udolfsluert, St. Michael-Sto-pi<", Treffen, Seisenberg, Langenton, Tschermoschnitz und Wrnßnitz, die weiteren MX) 1^ hingegen für die Abbrändler in Hinnach. Überdies wurde im Bezirt'c bereits Saatgnt im Werte von 10.0U0 1< unter die notleidende Bevölternng verteilt. — (2 e r „Hilfsbe a m t en < K r anten-und Unterstützungsverein für Krain in Laib ach") wird seine ordentliche Vollversammlung am lx Mai aibends um 8 llhr im Gartensalon zur „Neuen Welt". Maria Therefienstraße Nr. 14, abhalten. — (Der neue Militärtarif.) Das am 15. d. M. ausgegebene „Verordnungsblatt für Eisen-bahnen und Schiffahrt" eilthält die von der Staats-eisenbahn°Gesellschaft im Namen der beteiligten Verwaltungen veröffentlichte Kundmachung, daß der neue Militärtarif fiir Eisenbahntransporte am ersten Mai d. I. in Wirksamkeit treten wird. Damit sind die langwierigen Verhandlungen zwischen dem Reichskriegsministcrium und den beiden Landesver-teidignngsministerien einerseits lurd den österreichischen nnd ungarischen Bahnverwaltnngen anderseits abgeschlossen. Gegenüber der älteren Tariflage ist ein entschiedener Fortschritt schon dadurch zu konstatieren, daß nicht mehr, wie bisher, für die beiden Neichshälften getrennte Tarife bestehen, sondern die für die ganze Monarchie geltenden Bestimmungen jetzt in einem Tarifhefte znsammengefaßt find. In den Details find übrigens mannigfache Ändernw gen gegenüber den bisher geltenden Normen eingetreten. Wenn der neue Tarif auch seiner Natur nach die weiteren Kreise des Publikums nicht berührt, so sind doch zahlreiche Bestimmungen für die Spediteure oder Lieferanten von größerer Wichtig-teit, insbesondere die Vorschriften über die Anwendung des Militärtarifs im Rückvergütungswege; für die nachträgliche Geltendmachung eines dahin zielenden Anspruches ist die frühere Präklnfivfrist von einem Jahre beibehalten, doch haben sich in diesem Abschnitte zahlreiche andere Bestimmungen geändert. -^ (S t a t i st i s ch e s I a hrbn ch der aut o-nomen L andes ve rw a ltung in den im R e ich 5 rate vertret e n e n K önigreich e n und Ländern.) Unter diesem Titel hat die k. k. statistische Zentralkommission anf Grnnd der von den Ländern gelieferten statistischen Tabellen und Materialien ein umfangreiches Werk herausgegeben, das nebst einer Einleitung folgende Tabellen enthält: 1.) Organe der autonomen Verwaltungskörper (1R10); 2.) Polizei ('ii)w); 8.) Armenwesen (1^27); 4.) Sanitätspflege, Humanitätsanstalten und Vet?-rinärwesen (l^l)f!); li.) Stiftungen (1900); l>.) Un-terrichtsU'esen (Anstalten für Kunst undWissenschaft); 7.) Verhältnisse (!<)()()); «.) Mi- litär- und Gendarmeriewesen (1Kl)7,1«W); 0.) Land-taasluahlen in Tirol (1805, 19N1/1M2); 10.) Finan zen (1RX1). — Anßcr der statistischen Erfassung d« autonomen Verwaltnng der Länder ist im Jahrbuche auch die Darstellung des autonomen Lebens der Ge° meinden in den Kreis der Betrachtung gezogen, und zwar sollen möglichst alle Gemeinden berücksichtigt werden, so daß sich diese Statistik als Ergänzung des „Österreichischen Städtebuches" darstellt, in dem die statistischen Arbeiten der größeren Gemeinden ver» einigt sind. * (Taschondiebst>aHI.) Gestern vorm tags zog ein Taschendieb der Besitzerin Johanna Smuk ans Müke, als sie dem Mittagsmahle der zwölf Greise in, bischofl. Palais zusah, eine Geldbörse mit 22 Iv aus der Tasä)e. * (Ein S tiefeleiten die b.) Gestern vormittags stahl der 44jährige Keuschler Valentin Märn aus Sneberje der Schnhverkäuferin Anna Pezoir am Alten Markte ein Paar Stiefeletten und lief damit gegen die Franziskanerbrücke. Ein herbeigerufener Wachmann verfolgte ihn nnd nahm ihn am, Fran-zenslai fest. Märn war schon zlveimal wegen Dieb-stahles abgestraft worden. — (Volks schul dien st.) Die Snpplentin an der Voltsschule in Gutenfeld, Fräulein Maria P o g a ^ n i l, luurde zur proviforischen Lehrerin in Laserbach bestellt. —o. — (Vom Orientvcreine.) Wie aus Cat-taro geiueldet wird, sind die Teilnehmer an der R'eife des Orientvereines nach Dalmaticn nnd Äionte-negro unter Führnng des Altgrafen Salm dort eingetroffen nnd setzten dann nach tnrzem Aufenthalte die Weiterfahrt nach Eetinje zu Wagen fort. An der Reise nehmen nnter anderen die Herren Reichsrats-uud Landtagsabgeordneten Dr. Ferjanöiö und Pogai-nlt teil. — (Neuwahl in den M ar k tau s s ch uß uon Littai.) Vei der aan 18. d. M. stattgehabten ^'emoahl des Marktansschusses von Littai wurden für die nächste dreijährige Fnnktionsperiode gewählt Dr. Janko Iam,«ek, Advokat, Franz H r i b a r, Hausbesitzer nnd Lederhändlcr, und Andreas Zn-p a n c ic:, Grundbesitzer, zu Ausschußmitgliedern, ferner Franz Planinkek, Tifchlermeister und Hausbesitzer, und Josef Vov t, Grundbesitzer zu deren Ersatzmännern. —ik. — (Industrielles.) Über das Projekt des Besitzers Herrn Johann Sumperer in Göttem'tz, betreffend die Errichtung eiuer Mahlmühle mid Bret-tersäge init Lokomobilbetrieb, luird die kommiffionelle Lokalverhandlung am. 18. Mai stattfinden. —o. — (Industrielles.) Man schreibt uns aus Illyrisä)°Feiftritz: Die hiesige Teigwarenfabril s^ni-dar^i? ^ Valenl'iQ hat vor etwa zehn Tagen niit ihrer Tätigkeit begonnen. Das Etablissement ist mit den modernsten technischen Errungenschaften ausgerüstet; der Betrieb erfolgt, folange die eigens hiefür konstruierte Tnrbine nicht anfgestellt ist, mittelst eines Benzinmotors. Es können täglich mehrere Wagen von ^eigwaren erzeugt werden; der Umfaug der Trocken ränme ist so groß, daß die Trockenbretter anf eigens zn diesem Zwecke hergestellten niederen Schienenlauf-wagen geschlichtet und im besagten Raume aufbewahrt werden können. Die künstliche Trocknnng der Ware erfolgt dnrch ein großes Luftrad sowie durch eine Zentralheizung. TasGebäude ist fünf Stockwerke hoch; ober dem ebenerdigen Maschinen- nnd Fabrika-lionsraume befindet sich ein flaches, mit Sand bedecktes Dach znln Sonnentrockncn, unter dem Fabriks-gebände fließt in einein betonierten Bette der zum Tnrbinenbctriebe herangezogene Feistritzbach. —6. — (Ein neuer SokoIverei n.) Aus Illy-risch-Feistritz wird uns berichtet: In der am ver-flossenen Sonntag abgehaltenen konstituierenden Generalversaimnlnng des hiesigen Turnvereines „Ilirski Solol", an der Abordnungen der Sokol-Tilrnvereine aus Laibach, Adelsberg und Vo^oska Abbazia teilnahinen, wnrden folgende Herren in den Ansschnß geluählt: Josef Samsa (Starosta), Albert Dom,ladi« (Starosta-Stellvertreter), Allgust Ludvik (Schriftführer), Nudolf Strnad (Kassier), Robert Bilc (Bibliothekar), Josef ^nidar^iö (Archivar), Ailton Batista (Ökonom) und Ant. Anidarüiö (Ausschußmitglied). — Zu Ersatzmännern wurden die Herren Toussaiut Olkak uild Jujius Martiuc'-i^, zu Rechnnngsrevisoren die Herren Vinko ^ket und Dra-gotin Val geloählt. Der Verein zählt W Mitglieder. Die in Triest lvolmhaften, inl hiesigen Gerichtsbezirtc gebürtigen Freunde des nenen Vereiites silld diesem init Beträgen von. je 100 k als gründende Mitglieder beigetreten. —ä. — (Falsche Z lu a n z i g k r ollennote n noch immor im Umlaufe.) Sonntag, den ll;. d. M., kaln^ ein Landmann in ein Mannfaktnr-warengeschäft in Rudolfswert, um Ware einzukaufen. Er wollte die. Rechnnng mit einer Zwanzig-kronennote begleichen, doch wurde fie vom .Uaufinann als falsch erkannt. Unvorsichtigerweise stellte der Haildel5,nann dein Valier die Note als nachgeahmt zurück, wodurch andere Gefahr laufen, daß der Besit zer die Note anderwärts verwerte. — (Ausstellung in Florenz.) Firmen, welche sich für die in den Monaten April bis Juni stattfindende Ausstellung in Florenz interessieren, er-halten im Bureau der Handels- nnd Gewerbe!ammer eine wichtige Information. — (Von ein, ein Holz stamme erschla» gen.) Der 7 Jahre alte Johann Torkar aus Torka, Gerichtsbezirk Vischoflack, wnrde am 18. d. M. abends von einem Holzstamme, den ein gewisser Johann Gartner von der Berglehne nächst der Ortschaft Torka riefelte, getroffen und blieb tot liegen. —l. , — (Nenes vom Mars.) Seit den dcnw^ digen Entdeckuugen S ch iap are lIi s anf dein ^ ^ neteil Mars ist dieser mehr als früher (WMi^ eifriger Beobachtung geworden. Unter den ^"l warten, welche sich ihn als Spezialstndinm l'rw"^ habeil, zählt in erster Linie die Sternwarte dos Her Lowell in Flagstaff (Arizona): sie verfügt nicht"'' über ein kräftiges Fernrohr, sondern ist anch kn"" tisch sehr günstig gelegen, da heiterer Himmel ui rnhige Luft, die Hanpterfordernisse für Marsbe^ achtmlgen, dort sehr häufig find. Anf der klei'N Marsscheibe fallen bald einem jeden Beobachte relativ großeil dnnklen Fleckeil in der sonst 6^ nnd rötlichen Scheibe anf. Im allgemeinen hält »u diese Stellen für Wasserflächen, also fiir die ^' des Mars. Außer diesen großen dnnklen Fläch"' a" es aber auch noch eine größere Anzahl kleinerer dM^ ler Stellen, welche man gleichfalls für WM' anfainmlnngen hielt; allein es waren schon la"^ Zloeifel aufgetaucht, ob auch diefe Stellen dnräB'-von Wasser herrühren, und ob die dunkle Färb"^ nicht etwa durch Vegetation hervorgebracht wird- ^ dieser Richtung meldet nun die oben ^>""'' Sternwarte, daß zuerst am 1. April bwl"Ml wurde, die als „Märe Erytraeum" bezeichnete ^ gend habe ihre Farbe von Blangrün ill Schol^ ,. braun geändert. Die genannte Gegend liegt boila»! unter dem 35. südlichen Breitegrad dG M'M'5.^, steht gegeilwärtig i,l eiuer Jahreszeit, die uu!^ Febrilar entspricht. Diese Änderung der Farbe M'^ also dahin zu denteil, daß an, dieser Stelle noch eu", anderes als Wasser vorhanden sein müsse. I^''?^h' beweist diese sowie auch viele andere derartige ^' achtungen, daß auf diese», Planeten noch stm'le ^ änderungen vorkomineil und daß er durchmls il ansgestorbener Körper ioie nnser Mond ist. s"" ,'„ daß auf ihm Leben existiert. Mars steht N^ wärtig im Sternbildo des Skorpion, geht um ^ ^ ^^ abends auf uud tomnit gegen 2 Uhr morgens in ' Meridian. Er ist der hellste Stern am südlichen ^" mel ulld fällt durch seine rote Farbnng gaiU ^ ders auf. . > — (Die spo liierten G e l d l, r i eN', Über Antrag des Untersuchungsrichters in ^,^ nmrde gestern vormittags in Triest der dem ll> ^ ner Postbezirke zngeteilte 31 jährige Postmiib" " ,^ Erpeditor Rudolf Nemec verhaftet. Es "^ ^>„ nämlich gegell ihn der Verdacht, bei der !"'^,ni Spoliierung der amerikanischen Post zwischen ^ ' und Steiilbrück beteiligt zu sein. I,l seiner Wo»"'-wnrde lediglich das Vrlichstück eiiles in Budapest " gegebenen Briefes vorgefunden. ;„ — (Alls der Mä n n e r str a f a n st a l t Gradisca.) Wie man der „Triestcr ZeuU'^,. nlitteilt, ist in der Männerstrafanstalt in Gradistt» ^,^. Rnhe vollständig N'ieder hergestellt lvordell ""? ^ Sträflinge haben die Arbeit im normalen ^'''^M lvieder anfgeiwimnen. Die von den Blättern iM^„,-Darstellung über die Unruhen, die ihren v"nc" , lichen Grund in Gehässigkeiten Mischn zwei P",^ nngeil unter den Sträflingen hatten, war star» > ^ triebeil lvorden. Bei einem Renkontre zwisä)"' ^. Streittei.leu wurden fünf Sträflinge verwundet, . nicht bedenklich. Das Militär hatte keine Vera"^. snng, einzuschreiten. Das Strafverfahren ll^en Schllldigen lvurde eingeleitet. Theater, Kunst und Meratur. — (8I«vl>n«ki IIö,jt<'Ij.) Inhalt ^ vierten 9c'uulmer: 1.) Nach Marr? 2.) MUl' '^. chetik mit Praktischen ErlällterlUigen. 3.) H- ^,^ Gedenkblatt. 4.) Zuschrifteil. 5.) Literatur ""5 " sik. <>.) Schulnachrichten. 7.) Miszellen. Alusion. s».or» i« der ZomKirche. ^, Karsllmstag. den 22. APllI ^ halb U> llhr Hochaint: Choralmcsse iilit O""'^,nt deiil Allelnja Vers (^nnt.'iiiini Dowiu" ' Traktus I^ini<1iit« von Anton Foerster. . .^g' Nachmittag um 4 Uhr znr Aufmte^, Responsorien ^Vli^dn« Ilomiin und ('uiu ^'' ^,^» «et «:»dl»:!tn,n von Anton Foerster, .Vurci-i» <"^^>f zn>ri.mi'!l< von Dr. Franz Witt, ^ Ncuin von ^ ^. Gruber, Il^'im «»o^Il von Anton Foerster. tnili erf;« von G. O. Pitoni. ^^^ Telegramme des k. k. Vlegraphen-Korrespmldenz-ZureauS' Die Fußwaschung in der Hofburg .. W i e n, 20. April. N'ach althergebrachtem ^. moniell nahm. Seine Majestät der Kaiser ^, voriilittags im Zeromoniensaale der H^sbu^^ch< Fußwaschling an zwölf Greisen vor. An ^r ^s ,se-' keit iiahnieu teil: die Mitglieder des ^".^'^ d^ die Mitglieder des diplomatischen Korps, MlM,i Laibacher Zeitung Nr. 92. 807 21. April 1905. umist^r Freiherr v. Vurian, Maniiofonimalldcnll "ras Mc>nt«ncc0li, dio Ättnistt'r Tr. NMer V. Wit- tt, Graf Vylln^t-Nheidt, Tr. Pivtat'. Tr. U. Nanda, ^nf Äliquoi und S<.'ttioi,M^f Ul^in nobst and^rm lant^,- und Hofnnii^>ltviig0rn, du» Präsiocut^n d.'> ^N'ci!hans^> mid dcö Abgcordnewnhalifcc', dii,' Gl.'. Die Genikstarre. , Gmunden, Ä). April. Eillo niiltlichc Mit-s^uug Wllt f^'st, daß ini gan^n ;".ilitifch^l, Ä^zirtt' ^wund^l ^in i^all vc>n G^nich'tarro zur Anz^ilV ^ "NM> ^,^ h^ ^^. ^,^^ ^ Blätt^rl, l^'nainitc Ort ^Ulgdach in diesmn Bezirke gar nicht existiert, ^zernowitz, 20. April. In Gurahnmora "Uwwina) ist die lU Jahre a.lw Di^istmaa^ ^ran-älöla Gnnlhner an O^inclstalr^ «'tiaiitt. ^ant Vl> lcht^ö dl'<' dahill l.'ntsandt^il X/an,do5-Sanität5rl,'f'> "Uca clsch^int eine V^rschleppnng der .tt'wittlMt an^ ^ ^rsl'uchtt'n Gegenden in Ga^izicn, Älährcn nnd Mrsim anoac'schl^ssen. Zur Verhilwiui der Aus- ^lw,,^ ^^>,. .^r^i^^'it lvnrden die umfassendsten '"^nahmen getroffen. . Budapest, 20. April. (Meldnng des ungari->M'n Telegraphen-.^lorrefpondenzbnremis.) Hier sino ?^ i^nlle van Genickstarre feftaeftellt worden. Die ^Uoon Crtrant'teii, der 20jälir>ae Hurvatl) und eiil ^"liqling, befinden sich im Nochnv-Spitale. Tie , >'nnt'l,eit trat in leichterer ^orln auf. Der Spitals. °u>'twr Dr. Müller erklärte, es sei ausgeschlossen, atz die Nrankheit in Andapest einen gefährlichen lNfang annehmen lverde. Der Umstand, daß die Mk> vereinzelt blieben, beweife zilr (Veiuige, das; eine l'l>X'niischl> ^^>i^i-verbreitnng anogeschlossen isi, ännlil alle Vorsichtsmas;nah,nen noch vor dem Auf- ^'^'>i der Urantheit ergriffen Umrden. Überschwemmungen in Serbien. ^ ^ ^' Igrad, 20. April. Aus mehrerm Orten deö ^nd^5 U'erden Ü.ierschioennnnngen gemeldet. Auf ^ Eisenbahnlinie ^li^-Vrailja wnrde die Eisenbahn-"Ucke durch Hoäpunsser zerstört, weshalb auf die-^, ^inie der ^rachtenvertehr ganz eingestellt wurde, "lin'no der Personenvertehr dutch Ilmsteigei! auf- "l)t erhalten N'ird. Der Eiscnbahncr-Ausstand in Italien. ^ c> m, 20. April. Die Verkchrsverhältnisse auf ^'n Eisenbahnen iueisen in ganz Italien hente eine <^^o Besserung auf. Im allgemeinen besteht bei /'l Streitenden die Neigung, die Arbeit wieder ans '^U'hinen. In Nom ist die ^age andauernd befriedi-^o> ^n Toscana werden die Verlehrsverhältnisse .u»ler befser. In Bologna wurden fast sämtliche Per-x U'n« und einige Lastzüge iu den Verkehr g.stellt. ^'^ Venedig ist der Personenverkehr vollständig, der ^stenvertehr hinreichend. In Ä>l'aß-nahmen ihre ^nflncht geiunnmen hat, lvie gegenüber japanischen Kreuzern gelegmitlich ihrer Anwesenheit in oer ,^am-rank-Bncht. (Die Anwesenheit der japa^ nischen ,^lreuzer, von der hier die Nede ist, fällt ill den Beginn den Monateo März.) P a r i s, 20. April (? lthr 45 Min. abends). Die „Agence Havan" meldet: Der japanische Gesandte in Paris Dr. Mowno hat soeben beim Minister des Änßern Delmss<^ Schritte unternommen, uln dessen Aufmerksamkeit auf die gemeldete Anwesenheit der russischen Schiffe vor der .^amrankbncht zn lenken. Angekommene Fremde. Hotel Elc»a»l. Am 19. und 2 0. April, Korilmk, Professor, St. Paul. — Ollspar, Ingenieur, ,niatau. — Iaulliy, Archittkt, f. Eltern; Vercndt, Verwalter, s. Schwester; Kardos, Pentyr, Kslle., Vuda-pest. — Nichter, Bergdirettorsa,attin, s, Sohn, Zenica, — Hei» diusser, Wirtin; Levicml, (^etichtsadjunttenögattin, Ahlinss. — Zarubcr, Neinich, Ingenienre; Ritter, Hina, Nsite., («raz. — Hertel. Professor; Hoßwell, Tonti'mstler; Traber, Museum-besitzer, s. Familie. München. — Mobolschnil, Besiyer, Eisnein, — Sirola, Privat, Fiume. — Creuzmmin, Universitätsprofessor; Ritter von Spann, t. u. t. Oberleutnant, Uralan. — horwat, l. l. Viotar, Idria. — Dr. Novat, Advolat, s, Frau, Prag, — Hoffmann, Äfm., Neicheubeiss. ^ ^tarolo, ^fm,, Nürnbeiss. -Culeniann s, Frau, Vsnezian, Poliher, Epstein, Nflte,, Trieft. — Vliagnenx, Kfm,, Nenchatel. — Elsser, Ferdinand, itsite., Neichenbeiss. — Hina, ilfm., (Nraz. — Kozelel, Äf,n,, Vinnn. — Polacsck, Privat, s. Frau: Mayer, Baldurin, Wesan^s' komiter; Vcn^ur, Direktor, s. Frau; Peiffer, Fabritant; Dr. Schumi, Beamter; v. Waupl, Vertreter; Habok. Ocsaugs-professor; Vach, Triutschcr, Nicval, Hirsch, Kutscher, Weinbacher. Nolb, Hut, Pächter, Kstte., Wien. Verstorbene. Am 18. April. Andreas Fessi, Privatier, 5li I., Salogerstraße 2, UamnlUsm^is, ^llw. vsntri«. Am 19, April. Ursula Nome, barmherzissc Schwester, 32 I., Nadchkystrahe 11, ^»lx>>c,l!. i'"!»», — Lorenz Cernc, Verkäufer, <>7 I., NadelMtraße 1'. ^.'lr^lnn» «l,ni!i«. —Ernestine Messusar, Private. 21 I., Salogerstraße 1l, Ninpli^. Am 20, April. Stanislaus Pavsel, Arbciterssohn, 5 M., Schießstaltgllsse 15, ^urunauluni». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736'0 mm. ys,! 2 U. N. ! 730-7^^3INNOlschwach1 bewM ^" 9 . Ab. 729 2 10-4 N. mäßig Regen____ 21.> 7 U7F. ! 722 -« > 8 - 9 , ' S. schwach i . '! 2? -1 Das Tllssesmittel der gestrige» Temperatur 10 4'. Nor» male 10 b° Verantwortlicher Nedatteur: Anton Funtel. Danksagung. Für die allseitig entssegeugebrachten herzlichen Veileidskundgebungen anläßlich des Llblebens meines inuigstgeliebten Gatten l Andreas Fessi wie auch für die schönen Vlumenspcuden und das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte spreche ich meinen wärmsten und besten Dank ans. Die heilige Seelenmesse wird Dienstag den 25. April um 8 Uhr früh in der Domkirche zu St. Nilolans gelesen. Uaibach am 21. April 1805. Valerie Fcssi geb. Krebs. Danksagung. Allen, die uns anläßlich des bitteren Verlustes , unseres innigstgeliebten, nnuergeßlichen satten, bt' ! ziehuugsweise Vaters, Vrudcrs uud Schwageis, des t. k. Laudesgerichtsrates Herrn Franz Mikus durch den liebevollen Ausdruck ihrer Teilnahme Trost spendeten, sprechen wir hiemit nnsern herzlichsten Dank aus. Insbesondere fiihlci, wir uns den Spendern von vielen schönen Kränzen, sowie allen, die dem Verblichenen durch ihr Geleile die letzte Ehre erwiesen, so namentlich dem Herrn Landes» gerichtspi äsidenten Albert Levicnik, den Herren Amts» genossen des Verstorbenen, den l, l. Ämtern, der Stadtgrun'indc Vischoflack, der Citalnica nnd dem Feilerwshruereiue, feiner der Frau Math. Caleari und Frau Ther, Hallada, wie auch deu Herren Ärzten Dr. A Arko und Dr. Fr. Zatrajscel für ihre auf. opfcrudcu Äeulnhungeu am Sterbebette des Dahingeschiedenen, zum aufrichtigen und tiefgefühlte,! Danl verpflichtet, (1651) Vischo flack am 20. April 1905. Die trauernden Hinterbliebenen. Kurse an der Wiener Börse vom 29. April 1905. «»«°em oMene« ^»1^« Die iluticNcn Kurse versteh?» slch i» itruuenwährililg. Die Notierung sämtlicher Altir» und der »Diverse» Lose» versteht sich per Ntüct. ^slwtin» ßtaalsschuld. ">>d "Un" "l^»'^ ^""e i» '.'iüien Mai- „^'"bi'r p, lt, 4 2 , lW-45 W» 65 ""°t.!>ebr.Mug,pr,li.4s«/„ iu»«ü,'>l'<>5 l«z<." ^Uril,-vl!.pr,K,4 »"/„ lW t»0 101 l<- >»«^! ^'°"«l°le «u st, » i!°/« '- -- >X8<» " ^W n, 4«/u 159?« !«1?« !«,!^l " 'UN st, 4"/„ !!>» 75 19!, 75 di." ,, e.....4«/„ l>9'8U l20- - u."'"°'»»ronr!,wäl,r,. stfr., d,y.,""'!e.....4"/„ ,o«'5U U'U'?0 0ch»'"°W, per Ultimo , 4"/„ ,W>45 :M> 6? u»" ^'westitio!!^! !«e!,te.stsi,, ""'ir , , , , 3>/,''/u »»'45 »U «b «,„ ""schreibunsscn. »l, .^ba>>,> in «,, steuersrei, ««n. ^'"' Brunei! , , 4°/„ III» »ft 12U «l> !tU Z°'r!Äal>» in Kilber ^udm^l,) . . . , 5'/,°/, ,«8-40l2S4U st°'«bah» i„ nro»enwichr, ^°tll/,^^ ldiv, 2t,,, . 4"/a 1U„ 2N ,N,'L0 I,°,"°"l!bl!h» i» nruuenwähr. "^'!',. 4»><> Nlllne» , 4°/u 10» l0 1U1-1U üc„ ^""«lschuldvtrschrclbuu' ^ ""ncs,tmp.c5isenb..Mtlt!>. ^bah'lÄwli^M.b'/.«/« >>!<,'!!,"" sl.......HO»'- «>7-— 5,"^^udw,20UfI,«,W,S, d>» ^^« ^.......4S2-K, 4S4-- z<,/"»zb,^ir.2««fl, ö.W.T, ! z ^ ' .......4«'7b,444-?ü /l, Vo» 5»,x> ^ .^ _ ! ^.__ «,lb Ware Vom Etaate zur Zahlung übernommene Elsenb.'Prior. Obllaationtn. Elisabelhbah» «<»<> », »WU M. 4"/„ ab I«"/»...... 117-«l> ll« 8b Elisabethbllh». 4W i>, 2000 M. 4"/„ ........ 119-2» l2U'2ü Franz Joses,««,. Vm. l«84 (div. Hl) Silb., 4°/u..... l00'35 K»l'i<ü «alizische Kar! Uudwis'Äah.i (div, St.) Silb, 4"/>i , , - 100-15 101'lli Vorurlberger Bah». , Sl,)Silb. 4"/„ , ^ loo^b 1l»l-35 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krun«. 4"/„ »>!„. Voldre»te per Kasse , li8'50 118-?» dto. bto, per Ullimo , . . . 118 45 118L5 4"' dto. Ne»le in «tro»e»>u«hr.. steuerfrei, per ,na!,e . . . 98-»5 »8 »5 4"/ dto dto, dtu. per Ultimo . 9» — 9»'20 Una, St,"L's.!Nnl, Gold 1U<» sl. —-- —-— dto, dto, Silber >«U ll......-'— —'— dt». Staats >2dlin, (Ung. Ostb. v, I. 187«....... " " —-^ blo, Sckanlre««! Ablüs-Obli«. — - --- dto Pläm.M,^1W fl.-200« 227 25 22«'2ü dto dto, ll 5UN -1Wl( 225-227' Theih-Ncg.Los» 4«/, , , . , i«6 85 l?0 «5 4"/, unaar. Grunde»!!, Oblia, «7 NN> «8 «f. 4"/„ »roa«, »»d slavo», detto 98-15 ! Andere ossenll. Anlehen. 5"/„Do»au Reg.Mn>cil,c 187« . 1U«'7!) lU?'«0 Unlede» der Stadt Görz , . — —> — — Ä»lehen der Stadt Wien . . , 108-Nb 1U4^5> dtu. bto, !bcr ud,Gold) 122-75 ,23 ?k> dto, dtu. (18!»4) ... 9» 45 INI, 45 dto. dto, (188»,, , , . 1»«, 3!> 1,!»5>"I,verI.4"/„ W 7U IN<»'7„ N.-«sterr,Landeü H„p, A»st,4"/„ 1»0 2« u,l üu vest..ung, Vanl 40>/iiälir. vcrl. i 4°/„......... ln> 10 102 1» dtll, dlo, büjähr, uerl. 4°/„ I0i55!l»2 5i> Lparlasse, l.öst, l'NI,.vcrl.4"/« 102» - - Eisenbnhn'prioritäl«-ybligalionen. sserdi»a»d«-^iordliali» Cm. l»8k ini-40 i«2 4» Oesterr, Hlordwestbahn . - 1N8«0> 109-80 Staatsbahn....... 429'—!481 5'> Südbah» ü. »"/„ ucrz, Iänn,-Iu«? 30 Ung, aaliz. Bah»..... 112 — 113 - 4"/., UMcrlrainer bahnen —— - - Vivtll» Las» (per Ltücl), «rrzlusllchc osc. »°/n Äodeulredit'Lose El» l»80 310 -,. 3,9 »«/„ ,. ,. Em, 1889 »N8 - 816 - 4"/., DoimU'Dampfsch, 1W<>. - — " —' 5°/„ Donau Nca»I, Lose , , 878 ?b «81 75 Unucrzinöliche iiosc. Vubllp.-Basiliea (Dombau) 5 fl. v<< — z,«^<, ilrebitlose 100 sl...... 485'—4«5 b« LlaryLuse 40 sl, NM, - - 1t>9 — INK - lüsexei Uuse 40 sl, , . , . 15b — 175 Palfs« Loie 4« fl, KM, - - 175'- 1N5-- Nule»zin'»z, Oest. Ges., v, lN fl, 57— 59-- ,, u»a.....^sl. 88— 40-. M»buls°Lok' 10 sl, , , . . 6ü- - 69-— Nalm-Unse 40 fl...... »2y — 22?'— St, Oenois Lose 40 fl, - . —'- —-— Wiener !lumm.°Lose v, I- !8?4 »39-— H49> Äewinslsch. d, »"/« Pr.'Tchuldv. d, Vudenlredltanst., Em. 1889 lug — 114 — iiaibacker llose , . > - - — — — Geld Ware «Men. ZransPurlunter» nehmungen. «ussia^TcpI.Tlsenb, 50N fl. , 28U» 2319 Van- u. Äeiriedö Ges. fiir städl, Lrras!e»b, in Wien lit. ^ , — - -'— dtu. dto, dtu. lit. U , -'— --- Ä«!)M. 'utllrbbahu 150 sl, , , »«2 - 3«5 - Äuschtiehrader E», 5«w fi, ttM, 3020' 3»4U dto, bto, l>lt, ») 20« fl. 1097 1K'3' Dnnau-Dampfschiffahrti > GescN. Ocsterr,, I>0!> sl, KM. , , , 945— 953- Dnz Vudenbacher L, Ä, 40« lt b«7 —52« — ^erdinaüdö Nurdb, !U00sl,»M. 589,,- 5710'. Uemb.-Czernow, Iassli-Eljeov.» ! Gesellschaft x«0 sl, S, , , , 594- 595 8l, Lloyd, Oest., Trieft, k>«0 sl. KÄl. 85« - «LU - Oesterr, Nordwestuahn 2«0sl. N, 424 — 427'- dtu, dtu, (lit, U) 20« fl. Z. 41!-»-—421 Prag Duxerenb. ilX!sl,abstst, »1!» ^ 22l- Etaatseisenliahn «00 n, H, . . «5? ?b «I>8 75 Südbal», 2»0 sl, L..... 91 75^ 92-?f> Eütinordd, Verb°Ä. 200 fl. »M, 4>i-— 413-— Traniway Gcs,, NeueWr,, Prio- ritätö-Mtien 100 fl, , . . 19— 21- lli>a,^n!iz, «iiseiib, 200 sl, Silber 4«4 - 4U4-5N Uu8,Westl,.805 40 3»«'40 Vanluerci», Wiener, «00 fl, , 55?-—>H5« -Uodlr.-A»st,,Oest , 244b-— 44» — Hnvmbel!,., OeN,.20<»ll.30",^. !«z»3— —'— Landerbllul, Oest.. 200 sl, , , -—----------- Oesterr..un^ar, Va»l, «00 sl,^ , 1N48' »«58 UnwübllNl 200 II..... 54U25'47 25 siertehrshanl. All« 14« fl, , , >ü,i 75 857 75 Hndullrit'Vnter' nehmungen. Naunes,. «Nl,, »sl,. 10« sl, . , 1?l - >74'— ltsslchicr Eisen und SlM Ind, in Wien 100 fl, , , , —' - - '-Gisenbahnw Ueiha,.Erste. 1N0f!.. 174'— ^7« — ..ElbemW", Papiers. », «M, l42 — 144 - Lleslnaer Äraner^i 100 «l, , , »<"'— »05 - MuntanGesellsch,, Oest, alpine 583-50 584-50 Praqer Eisen Ind. Ges, 200 fl, »«69 ««73 Salsso-Tarj Steinluhlen 100 fl, -,70 — 572 - „Schliialuml,!", Papiers, 200 fl, 3«0'- 82« - ..Eteyrerm,". Papiers, u. N, G, 415-— 4<0fl, S18'—«22 -Waano» i/e!l>a»sl,, ÄNa. in Pest, 400 !i ....... —'— S00 - Wiener ^»»nesellschaft 1l>«sl, , IK2-—1«» — WienerberaerZirael »Iitien.Ges. 874- l,78 — Deuiftu , «chten ÄMfteidam , , 198 75 19895 Deutsche Pläyr..... 11710 117-30 Lo»do» , , , , «39 «0 24«-- Pari»......... 95-35 9545 Ft. Vrt?ribur„..... —--.>.. Dnluten. Dulate»....... "'»u "'84 2Ussranlr» Stücke..... '« "? '«'"" Deutsche Nrichsba»l»ote« , , "''^ >l? »» Italienische ^anlnotcn . , .^'-'« «^ ^« Nudel Note» , . > ^'^" ' "«> •«»»• l(<>iic^u, lMttii«ll>rl«-r«'ii, l'rlorliaivu, Altll«», l.oa«>n «¦!«•., I><-vIii«mi iiikI Vnlulrn. 2") Los ¦ VerBloherung,_________________ B»d-1e- "O.21ÖL "^7"ecIb.slex-O-escIb.&ft Privat- DopotH (Safe - DepoMits) ^XLt-r «Iran.» V.x.chluQ. Ä.r S»*rf 1. Ver2ljnnnn yon ar-Etnlaaa» Im Kontn-Kosrent- und auf fl[ro-Konto^.....