pkäuuimratloii» - prellt: Kür Laibach Baa„ähr>g . . . 6 f». — Halbjährig . . . z „ — Biertsljähri^. . . 1 » 5V Monaili» . . . — „ SO Mbacher Mit der Post: Ganzjährig . . . 9 fl. Halbjährig . . . 4 „ Vierteljährig. . . 2 „ Für Zustellung ins HauS vierteljährig 25 kr., monatlich 9 kr. Einzelne Nummern 5 kr. Tagblatt. Anvnime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Lkdaktion Bahnbofgafle Nr. 13V Lrvkdili»» und Zoleralru ünreau: Longreßplatz Nr SI von I. v. Uleinmavr L F.Bamber,,, Jusrrlious-rttsr: Für die einipalrize Petir,eil« s kr sei zweimaliger Einschaltung L s kr. dreimal L 7 kr. JnIertionSstcmvel jedesmal »o kr Lei größeren Inieraten und österer Sinlchaltung entlpreibeuder Rabatt. Nr. 115. '-LülNÄÄA, 21. Momag: Desiderius. 1870. AonstitutioneLer Uerein in Laibach. Der Ausschuß beehrt sich hiemit, die Herren Vereinsmitglieder zur vierundzwanzigsten Versammlung, welche heute den 21. Mai Abends um halb 8 Uhr im Saale der Schießstätte stakfiudet, höflichst einzuladen. Tagesordnung: 1. Ueber die Ausgleichsaktion des gegenwärtige» Ministeriums. 2. Ueber die Gründung katholisch-slovenisch-Politischer Vereine in Krain. Praktische Politik. Wir haben gestern von einer Mitteilung des »Slov. Nar." Notiz genommen, wornach nunmehr vollständiger Friede herrscht in Slovenien nnd Alt-»nd Jnngslovenen in Fragen der praktischen Politik vollkommen eines Sinnes sind. Wir hätten gegen diese schöne Eintracht nichts einzuwcnden, wenn bei dieser Gelegenheit nur ein Bischen etwas über die eigentlichen Ziele dieser neuesten Praktischen Politik bekannt geworden wäre. So oft wir uns bisher in der letzten Zeit mit den Bestrebungen der einzelnen slovenischen Oppositionsparteien, de? Klerikalen und der hiesigen Volksführer oder der Jungslovcnen besaßten, sind wir immer zu dem Resultate gelangt, daß überall vollständige Programmlosigkeit den Anforderungen einer reellen Politik gegenüber vorhanden sei. Nun soll aus den verschiedenen prvgrammlosen Fraktionen auf einmal eine Partei geworden sein, die es verstände, praktische Politik zu treiben. Wir glauben, einige Zweifel hierüber sind bis auf weiters noch gestattet. In der Theorie, da kannten wir die unausführbaren aber hochfligenden Pläne unserer Gegner. Die einen steuerten auf die ungeschmälerte klerikale Botmäßigkeit hin, die anderen ließen versuchsweise den mittelalterlich-feudalen Ballon der Erbhuldigung steigen, die dritten endlich proklamirten ein utopisches Königreich, dessen Grenzen ihre kühne Fantasie in den Lüften markirte. Jetzt ist, das alles anders geworden, diesen grauen Theorien haben alle Lebewohl gesagt, und vereint stehen sie da mit klaren Ideen, mit festen Zielen, kurz als praktische Politiker. So lassen sich die Herren aus Slovenien zwar vernehmen, aber unsere Erfahrungen machen uns ein wenig ungläubig. Wenn sich Leute zusammen-thun, die bisher jeder für sich die verworrensten und verkehrtesten Wege gewandelt sind, so ist nicht viel Hoffnung vorhanden, daß alle miteinander auf einmal einen geplanten, nach einem bewußten Ziele> führenden Pfad wandeln werden. Vielleicht aber! irren wir uns und einer der slovenischen Moniteurs überrascht die Welt in den nächsten Tagen mit dem jüngsten, praktischen Programm«. Das wird sich wohl bald zeigen. Biehin aber sind wir der Ansicht, daß die praktische Politik, von der „Sl. Nar." berichtet, von der gleichen Art sein wud, wie sie fiüher in Slovenien üblich war, das heißt eine Politik von der Hand zum Mund. Neben der Erfindung hochtönender und ausgeputzter Fräsen hat ja doch die slo-venische Opposition in Wirklichkeit seither nichts anderes geihan, als in Nachäfferei oder im Schlepptau der Ezechen und Polen da und dort nach einem Brocken gehascht, welcher der Regierung rn der Verlegenheit vielleicht abzujagen wäre, und den Verhältnissen in keiner Beziehung gewachsen, hat sich die- selbe stets nur darauf verlegt, im Trüben zu fischen und bei dieser dunklen Beschäftigung Erfolge zu erzielen. Wir wissen nicht, wodurch es Dr. Toman in Marburg gelungen ist, die Jungslovcnen wieder einmal in die Tasche zu stecken. Vielleicht hat er ihnen begreiflich gemacht, daß seine Aussichten auf ein Ministerporiefeuille doch mehr als ein schlechter Witz sind, wofür sie bisher jeder vernünftige Mensch angesehen, und ihnen so durch seine künftige Macht imponirt. Auf jeden Fall scheinen die Demokraten (?) des „Slov. Nar." wieder einmal ans die Leimruthe der Ultramontanen gegangen zu feinendem sie für die nä-bste Zeit auf jede selbständige Aktion verzichten und den Klerikalen allein das Feld und die Führung überlassen. So hätten wir in der AuSgleichsära auch in „Slovenien" einen kleinen Sieg der Reaktion zu verzeichnen und einen Beleg für die immer unzweifelhafter hervortretende Thalsache, daß der gegenwärtige Ausgleichsschwindel noch kein andere« Resultat gehabt hat, als daß unter der Maske des Föderalismus wieder die alte Klique des Jesuitismus, der Junkerherrschaft und des SäbelregimentS nach der Herrschaft in Oesterreich trachtet. In Tirol richtet sich die klerikale Hetze bekanntlich mit aller Wuth gegen die Verordnung über die Schulaufsicht. ! Auch mehrere Gemeinden hatten dagegen protestirt. ^ Statthalter Lasser hat darauf einen Bescheid ' erlheilt, in welchem es u. a. heißt: „Ich muß es auf das tiefste bedauern, daß ! ein Theil des Volkes in Tirol, dem sonst doch allgemein ein natürlicher gesunder Menschenverstand ! zugetraut wird, sich von gewissenlosen Hetzern, de- Jeuilleton. Wie ein Büßer Papst wurde. (Eine slvvenische Bolkssage.) Jin Morgenlande lebte einst ein reicher Fürst, der eine schöne Tochter besaß. Diese liebte einen Diener ihres Vaters nnd die Frucht der Liebe war ein Kind. Sic ließ eö auf den Namen Gregor taufen, und um es vor ihrem Vater zu verbergen, legte sie es in eine Schachtel, gab ihm Goldmünzen und seinen Taufschein bei, und setzte es auf dev, Flusse Jordan aus. Da ereignete es sich, daß eben ein Fischer am Ufer fischte, er sah die Schachtel herabschwimmen ^nd zog sie mit der Angelruthe zu sich. Als er !>e öffnete, lächelte ihn der Knabe hold an. Er trug den gemachten Fund nach Haufe zu seinem Deibe und sprach: „Siehe Weib, was für einen Fisch ich heute gefangen habe." Das Fischerweib ^ar darob erfreut und sagte: „Wir haben keine Kinder, und wollen dieses an Kindesstatt anneh-^en." Die Schachtel mit den Goldstücken und ^en Taufschein bewahrten sie aus. Und als Gregor groß geworden war, sagte zu ihm der Fischer: „Ich bin nicht Dein wirklicher Vater, Du bist ein Findling, die Schachtel mit den Goldstücke» ist Dein Erbiheil, Du hast bei mir ausgelernt, gehe nun in die Welt, um Dir Dein Brot selbst zu verdienen." Gregor schied mit Thränen von seinen Pflegeeltern und schlug den Weg längs dem Jordan ein. Da kam er zu einem schönen Schlosse und bat, ob man ihn nicht in Dienst nehmen wollte Er gefiel der Schloßfrau, sie nahm ihn in ihren Dienst. Mit der Zeit gefiel er ihr so sehr, daß sie ihn zum Manne nahm. Sie lebten glücklich und hatten zwei Kinder. Da ereignete es sich, daß Gregor eines Tages, als er vom Hause ging, den Schlüssel in der Lade stecken ließ, worin er seinen Tausschein und die Goldstücke aufbewahrt hatte. Sein Weib öffnete aus Neugierde die Lade, und als sie den Tausschein Gregors sah, fiel sie entsetzt i» Ohnmacht zu Boden. Sie sagte zu dem heimkehrenden Manne: „Wir können nim- mer selig werden, denn wisse, daß ich Deine Mutter bin." Gregor antwortete: „Liebe Mutter, wir wollen alles, was wir besitzen, verkaufen und die eine Hälfte davon unter die Armen veilheilen, mit der zweiten Hälfte gehe Du in ein Kloster und thue daselbst Buße mit Deinen Kindern. „Gregor behielt nur so viel Geld für sich, um ein Schifflein, eine Kette und ein Schloß zu kaufen, damit ging er zum Meere und sprach: „Wohin mich das Schiff- lein trägt, dort will ich Buße wirken." Das Schisflein wandte fick gegen Italien, cs schwamm lange Zeit auf dem Meere, endlich langte es bei einer Insel an. Gregor betrai das Land, nahm Kette und Schloß mit, und das Schifflein sank im Mecre unter. Er gelangte zu einer Weißbuche und kettete seinen Leib mit sieben Verschlingungen an den Baum, an den beiden Enden der Kette legte er das mitgenommene Schloß, sperrte es mit dem Schlüssel ab, und warf diesen ins Meer. Dort büßte er sieben Jahre, sein Trank war der Thau des Himmels, seine Speise das MooS, da-am Baum wuchs. Als er im siebenten Jahre Buße that, ereignete es sich, daß in Rom der Papst starb. Und als man zur neuen Papstwahl schritt und den Gewählten krönen wollte, kam jedesmal eine weiße Taube herbcigcflogen, die die Papstkrone davontrug. Dies geschah einigi-male, und die Taube verkündete dem versammelten Volke: „Jener soll Papst wer- den, der in der Wüste Buße lhut." Nnn gingen Leute nach allen Weltgegenden, um den Büßer zu suchen, doch fanden sie ihn nicht. nen es nicht, wie sie vorgeben, um die Religion, sondern um Herrschaft zu thun ist, Kindern gleich am Gängelbande führen und durch ein Schreckbild, das nicht besteht, irre leiten und sogar zum Ungehorsam gegen die kaiserliche Regierung verleiten läßt. Es ist in hohem Grade traurig, wenn sich selbst Gemeinden hiezu mißbrauchen lassen, ihre eigenen Schulen, das Wohl der eigenen Kinder zu gefährden. Eine solche Verblendung gegen das eigenste Lebensintcressc, die Erstickung jedes staatsbürgerlichen Gefühles, müßte sich an den Irregeleiteten schwer rächen. Einsichtigeren Männern, welche sich im Zweifel befinden, wohin sie sich neigen sollen, ist zuzurufen: „Oeffnet die Augen! Leset selbst! Seht selbst! Ueberzeuget euch, was der Schulin-spektor in der Schule thut! Prüfet selbst die Bücher, die man euch für unchristlich auSschreit! Wollt ihr das thun, so werdet ihr selbst einsehen lernen, was Wahrheit und was Lüge ist!" Der erste Paragras des Bolköschnlgcsctzes vom 14. Mai beginnt mit dem Satze: „Die Bolksschule hat die Aufgabe die Kinder sittlich religiös zu erziehen." Wer also behauptet, der Staat habe die Religion aus der Schule entfernt, spricht die Unwahrheit. Und nach dem Gesetze vom 25. Mai 1868 steht die Besorgung des Religionsunterrichtes und der Religionsübungen der Kirche zu. Nur derjenige kann behaupten, daß hiemit die Rechte der Kirche verletzt sind, welchem es nicht um die Religion zu thun ist, sondern der unter dem Deckmantel derselben auch in ändern Dingen herrschen will, die mit der Religion nichts zu schaffen haben."___________________ Politische Rundschau. Laibach, 21. Mai. Was an Nachrichten über die czechischen Ausgleichsverhandlungen vorliegt, ist nicht geeignet, die An-sicht über das Scheitern der Verhandlungen zu erschüttern. Der „TageSbote" vom 19. d. schreibt: Die Unterhandlungen sind noch nicht abgebrochen worden, man hat noch nicht alle Hoffnung auf eine Verständigung aufgegeben, und zwar soll für den 30. Mai eine allgemeine Notablen-versammlung nach Wien berufen werden, und hofft das Ministerium Potocki, auch die Deutschen würden diese Notablenversammlnng beschicken. Im Laufe des gestrigen Tages war es angeblich die Forderung der Feudalen, der Landtag solle auf Grund der 1848er Wahlordnung berufen werden, welche jede weitere Diskussion unmöglich zu machen schien. Heute will man wieder einen schwachen Hoffnungsschimmer in der Geneigtheit der Altczechen, im Prinzipe denn doch die Schmerling'sche Wahlordnung zu akzeptiren, gefunden haben, trotzdem Dr. Rieger wiederholt di-sehr verständliche Erklärung abgab, die Czechen Da erleuchtete der heil. Geist zwei Fischer, daß sie ihre Kähne bestiegen und auf dem Meere dorthin schifften, wohin sic der Wind trieb. Der Kahn schwamm jener Insel zu, wo Gregor Buße that. Einer der Fischer begab sich aufs Land, der zweite warf sein Netz aus und fing einen Fisch, in dessen Magen er einen Schlüssel fand. Als der Fischer auf der Insel den büßenden Gregor traf, rief er seinen Gefährten herbei; beide fragten erstaunt, wer denn der Büßer sei? Gregor antwortete: „Wenn Ihr von Gott gesandt seid, so müßt Ihr es wissen." Sie wurden nun das Schloß an seiner Kette gewahr, und versuchten es mildem gefundenen Schlüssel zu öffnen. Die Kette fiel so gleich ab, und sie trugen den Büßer, der nicht auf den Füßen stehen konnte, in ihren Kahn. Als sie auf der Rückfahrt der Stadt Rom nahten, begannen die Glocken von selbst zu läuten, und als sic in die Kirche traten, zündeten sich die Kerzen von selbst an, und der heil. Geist in Gestalt einer Taube kam herbeigcflogen und setzte dem Büßer die Papslkrone auf Dies ist die wahre Geschichte vom Papst Gregor dem Heiligen. würden niemals nach Wien gehen, es wäre denn, in eine Konstituante oder aber in eine Delegation,, die von allen Völkern des Reiches gleichmäßig be^ schickt würde, ganz gewiß aber nicht in eine bloß-zisleithanische Delegation. — Graf Potocki soll sich geäußert haben, er sehe sich durch die inzwischen erfolgte Zustimmung der Feudalen zu der Deklara» tion einer neuen, ganz veränderten Situation ge-genübergestellt; irgend ein bestimmtes Resultat ist. also durchaus nicht erzielt worden;, man soll sich aber zur Beschickung der schon oben erwähnten Äo-tablcnversammlung in Wim für den 30. Mai geeinigt haben. Das Ministerium baut seine Hoffnungen aus das allerneueste Bündniß der Ezechen mit den Feudal-Klerikalen; der Preis, den die Ezechen nüm? lich für der letzteren Beitritt zur Deklaration zu. zahlen haben, soll so skandalöser Natur sein, (man nennt als solchen: 1. Wiederherstellung, des-Koukordates; 2. Aushebung aller demselben entgrgen-stehenden neueren Gesetze; 3. Anerkennung der Ä'on» zilsbeschlüsse; 4. die Errichtung eines sörmlichen-Her-renhauses für Böhmen; 5. Wiederherstellung der.Pa». trimonialgerichtc), daß eine Ernüchterung des Volkes sowohl als der Führer mit Sicherheit erwartet werde. Die nächste Folge, meint man. werde, daß die Ezechen diesmal im Landtage erscheinen und daß sie eö nicht wagen werden, denselben M. verlassen, ohne den ernstesten und entgegenkommendsten Versuch einer Verständigung mit deA.Deut.-schen zu machen. Die feudalen Konfe.rLnzen werdrneinrm Telegramm der „N. Fr. Pr." aus Prag zufolge, fortgesetzt. Es gilt die Festsetzung eines AktionS-ProgrammeS, welches zunächst, in den Landtage» zu Prag, Innsbruck, Lemberg und Brünn M Ausführung kommen soll und allenthalben vow der reaktionären Partei unterstützt, werden wird. Unter der Fräse: Anerkennung der Länderrechte, hofft man allerorten eine ausgiebige Reaktion einzusühren. Sollten die Landtage gegen die Erwartung dev Feudalen nicht aufgelöst werden, dann will die Staatsstreichs-Partei ihr Ziel durch Massenkundgebungen, welche an die Krone zu richten wären, erreichen.. Auf Anregung des Wiener „deutschen Vereines" findet morgen eine Privatbefprechung deutscher Parteimänner aus sämmtlichen Kronländeru ZiS-leithanienS statt, um den Ausgleichskestrebungen der Regierung gegenüber Stellung zu nehmen. In allen größeren Städten sind die Einladung!» zur Versammlung müudlich ergangen, während in die kleinen Städte und Ortschaften an die Qrtsvorstände und die betreffenden Gesinnungsgenossen schriftliche Einladungen gerichtet wurden. In Florenz waren am 15. Mai alle Präfekten Italiens versammelt, um den Minister Lanza über die Zustände des Landes und die Stimmung, der Bevölkerung zu informire». Die „Agenee Havas" meldet aus Rom vom 16. d.: Die französischen Bischöfe haben anläßlich des günstigen Erfolges des Plebiszits für den nächsten Sonntag die Abhaltung eines Tedeumö in ihren Kathedralen angeordnet. Das Jammern der Spanier um einen König wird jetzt endlich erhört werden. Am 17len beschloß nämlich das Ministerium, aus dem Provisorium herauszutreten und dem Regenten, im Falle der Unmöglichkeit, jetzt einen Thronkandidaten zu finden, die königlichen Attribute zu ver-leihen. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Das Abschieds-Konzert der Kärntner-L red er f än g er), welches heule Abend im Ka-sinogarlen stattfinden sollte, kann plötzlich eingelrelener Hindernisse wegen erst morgen Sonntag Abend um 8 Uhr stattfinden. Nachmittags treten die Sänger am grünen Berg auf. — (DerProtestantSchuselka,) über den „Danica" einst sehr erbost war, hat als Föderalist ihren Augen wieder Gnade gefunden. Sie meint, S chuselka wäre der einzige unter den Redakteuren der !gx ößeren politischen Blätter, der beim Examen aus dem kl« inen Katechismus mit einer guten Klasse davon kor amen könnte, alle übrigen verdienen die „zweite" uir! ) „dritte," und solche „pseudopolitische Spitzkrä-me c" („xssväoxolitiski Lpi6kiÄMÄ.rji") wollen sich Lbe r die Kirche, das Konzil, den Papst, ja sogar über deu H. Geist ein Urtheil erlauben? — (Gefährlichkeit des Lesen- und S>> chreibenköirnens.) Bisher hat die Verbrecher-Sr« ttistik den Nachweis geliefert, daß die meisten Ver-brec hen ihre Quelle in mangelhafter Erziehung haben, ja. t >ie brutalsten Verbrecher sind meist des Lesens und Sch reibens unkundig. Eine entgegengesetzte Entdeckung hat jüngst „Danica" gemacht, sie verweist ihre r!eser auf die sorgfältige Erwägung einiger nordamerikani-schen Daten zur Verbrecherstalistik. Rach diesen würden insbesonders die Schreiber für du: Kerker ein sehr große s Kontingent stellen. Von 6537 Verbrechern konnten 4151 lesen und schreiben, 13-02 nicht. LrZo scheint das- Lesen und Schreiben sehr gefährlich zu sein. Von 623 Verurtheiltenchesuchten 390 öffentliche Schulen, 159 Privatschulen. LrM,scheint der Besuch der öffentlichen uud konfessionslosen Schulen zum Verbreche» zu führen. Die Elteun. »rüge» ihre Kinder für em Handwerk oder für die LündwirthfchafL erziehen, nicht aber zu großen Herren machen, wollen^. die für den Kerker reis sind. Namentlich die Advokaten und Aerztr. leiden häufig Schiffdrvch,, indem sie nach Beendigung ihrer Studien uoch lange, warten müßten,, bis sie Kranke zur- Behandlung und Klienten.zur Vertretung, bekommen. Nach dieser neuesten statistischen Rechtfertigung hätte wohl der Laibacher Prediger. Recht gehabt, der da ausrief: „O selig, diejenigen, die nicht lesen Lnuen!" Gemeinderathssitzimg. am. 2Q, Mai. Gegenwärtig 24 Mitglieder. GR. Bürger, wünscht eine ausgiebigere Bespritzung in der Stadt,, iuSbesonders in der Wienerstraße. Der Bürgerin eilst er wird? darnach trachten,, daß das Nöthige verfügt werde, obwohl er bezweifelt,, daß eine zweimalige Ausspritzung, durchführbar fei,, ehe die neuen Aufspritzwägen einzeführt feien. GR. Pirk er beklagt sich über den Urbelstand,, daß. eine Pfütze an der nordöstlichen Seite des Ka-stellLerges sich befinde» welche durch den Abfluß des Uurathes aus dem Schlosse bedingt werde und welche sehr gesundheitsschädliche Ausdünstungen veranlasse.. Der Bürgermeister nimmt es zur Kennt-iriß und wird sich an die Strashansverwaltmrg wenden. GN. Komar wünscht Ausbesserung der Lippe» straße. Der Bürgermeister antwortet dahin., daß dies Sache der Straßenkonkurrenz sei, doch werde er die Sache erheben lassen. GR. v. Kaltenegger wünscht, daß zur besseren Aufspritzung ein Punkt gesunden werde im Zentrum der Stadt, vou welchem aus die Füllung der Fässer rascher ins Werk gesetzt werden könne, z. B. ein Pumpwerk am Flusse. Der Bürgermeister wird einen darauf bezüglichen Vorakt erheben. GR. Haussen wünscht Abhilfe gegen die Ansammlung des Abflußwassers bei der Spinnfabrik. Dr. Schrey interpellirt bezüglich eines großen Schotterhaufens auf der Polana - Vorstadt vor dem Kinderspital. Der Bürgermeister: Wird abgeholfen werden. GR. Mahr wünscht, daß die Polizeidiener sorgsam Vorgehen zur Hintanhaliung des Schnalzens mit der Peitsche auf öffentlichen Straßen. Der Bürgermeister erwidert, daß doM ohnedies gesorgt sei, daß das Schnalzen möglichst hintangehlilten werde. Magistratsrath Ieras beantragt im Namen des Magistrats die Anlegung der Gemeindematrikel. Dr. Schoppl wünscht, daß die Frage einer Kommission zugewiesen werde, ehe sie zum Beschlüsse erhoben wird. Der Bürgermeister spricht sür den Antrag des Magistrates, ebenso GR. Dr. Pfesserer. Dr. Kalten egger schließt sich dem Antrage Dr. Schöppl's an. (Wird nach Antrag des Berichterstatters angenommen.) Borträge der Bausektion. Wegen Verlegung des Brunnens am St. Jakobsplatze in Folge Ausstellung der Marienstatue reserirt GR. Stedry namens der Bausektion und beantragt die Auflassung des jetzigen und Herstellung eines neuen Brunnens. Uebcr den Standort desselben möge das Wasserversorgungskomitee die geeigneten Anträge in der nächsten GemeiuderathSsitzung stellen. (Wird angenommen.) Es handelt sich um die Umlegung eines Weges an der Rudolfsbahn, welcher sich auf städtischem Grunde befindet und um welche die Rudolfsbahu ansucht. GR. Stedry referirt hierüber und beantragt die Gestattung der Umlegung. (Wird angenommen.) Wegen Kultivirung des Morastterrains Haupt-manza beantragt Referent GR. Stedry, zunächst das Ergebnißdes ohnehin für das heurige Jahr beantragten Verkaufes abzuwarten. Brunnenordnnngfür Laibach. GR. Dr. Keesbacher referirt Namens der vereinigte» Bau- und Polizeisektion über die Einführung einer Brunnenordnung für Laibach und legt den Entwurf einer solchen vor. Die Dringlichkeit einer Brunnenordnung sei schon in der Gemeinde-rathssitzung vom 8. Februar 1870 anerkannt worden, es erübrige daher nur, die Gesichtspunkte anzugeben, von welchen der Entwurf ausgehe. Es handle sich zunächst um eine periodische wiederkehrende Untersuchung des Brunnenwassers, seine Qualität und Quantität, serners um die polizeiliche Ueberwachung der Konstruktionen alter oder zu errichtender neuer Brunnen, sowie um die Gewinnung von Kenntnissen über die Bodenschichten, auf welchen die Stadt stehe, indem jeder Brunnen als ein sondirender Durchstich durch die Schichten zu betrachten sei, aus der Summe aller dieser Durchstiche lasse sich ein Bild über die Bodenschichtung gewinnen, so wie ein Urtheil, wo neue Brunnenanlagen guten Erfolg versprechen. Diese Zwecke werden erreicht durch die Bildung einer Brunnenbeschau-kommission, welche übrigens nur konsultativ vorzugehen habe, indem die Exekutive dem Magistrate als dem hiezu berufenen Organe gewahrt bleibe. Es sei außer-dem das Interesse des Brunnenbesitzers zu wahren, welcher die Brnnnenüberwachuug nicht als eine Last, sondern als eine Wohlthat im Sinne der öffentlichen Gesundheit betrachten solle. Die Beschaukommission besteht aus Fachmännern und führt Protokoll über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen. In dringenden Fällen ist derselben das Recht zu raschem Einschreiten gegeben. Bei der Generaldebatte nimmt Dr. v. Kalten--egg er das Wort, indem er hervorhebt, daß er die wissenschaftliche Frage nebensächlich wohl anerkenne, aber ihr dürfe nicht jenes Recht wie den zwei anderen Fragen gestattet werden. Bei der Spezialdebatte ruft H 2 eine längere Debatte hervor über die Frage, wer die Kommissionsmitglieder zu wählen habe, sowie ß 13 über die Frage, ob Magistrat oder Kommission die Aufsicht zu führen haben darüber, ob die vom Magistrate vorgeschriebenen Maßregeln auch befolgt wurden. In beiden Paragrafen wird der Entwurf abgeändert. § 15 ruft eine längere und erregte Debatte hervor, nämlich, was unter größerer Reparatur zu verstehen sei. Dr. v. Kalten-egger will diese Fälle unter zwei Möglichkeiten sub-summiren, der Berichterstatter will dem Worte seine sprachgebräuchliche Bedeutung retten und führt als Beispiel an, daß das Uinwechfeln von Holzröhren mit Metallröhcen eine größere Reparatur, und wegen möglicherweise gesnndsheits chädlicher Beimengung in der Metallröhre auch eine sanitätswichiige sei, worüber sich eine Debatte zwischen dem Berichterstatter und GR. Stedry entspinnt, welcher eine gesundheitsschädliche Beimengung nur bei Leitungs-, nicht bei Pumpröhren zugeben will. Schließlich wird der Antrag Kalteneggers angenommen. Ebenso fällt über Antrag des Vizebürgcrmeisters Defchmann Z 17, der an die BewohnerschaftLaibach's appellirt um deren werkthätige Unterstützung, indem selbe die Kommission auf Gebrechen, Unreinlichkeit, schlechtes Wasser aufmerksam machen möge. Ebenso bekämpft Defchmann das im Entwürfe Verlangte Recht der Gemeinde, die Kosten der Untersuchung, welche in der Regel von der Gemeinde zu tragen sind, dann dem Brunnenbesitzer aufzuerlegen, wenn scin Brunnen durch ausfällige Selbstschuld vernachlässiget erscheint. Es wird beschlossen, daß die Untersuchungskosten stets von der Gemeinde zutragen sind, nur dann treffen sie den Brunuenbesitzer, wenn er die von der Kommission ihm aufgetragenen Verbesserungen versäumt hat und dadurch Schuld an der Verschlechterung des Brunnens trägt. Alle übrigen Bestimmungen des 21, nach stilistischer Abänderung 17 Paragrafe zählenden Entwurfes werden mit einzelnen unwesentlichen Modifikationen angenommen. Um ^9 Uhr Schluß der Sitzung. Beim Tode von Marie Siegerist. Es blühen die Blumen, Es grünet der Banm; Welch' duftiges Leben Im sonnigen Raum! Dock balde entschwinden Wird Bliithe und Duft, Und bald wird dies Eden Zur welkenden Gnist. Und Loch gibt's kein Sterben, Auf's Nene erwacht Im Schöße der Erde Die blühende Pracht. — D'rnm tröstet Euch, Eltern! Faßt Hoffnung und Mnth, Biel schöner als Blumen Ersteht Euer Gut; Es starb, um zu leben Im ewigen Sein, Um Euer zu harren Verkläret und rein. O blicket zum Himmel Und beuget das Knie — Wie g'üßt Euch so selig, Als Engel, Marie! — Louise Pessiack. Barry L Co. in Wien, Goldschmiedgasse 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfumeur; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preßbnrg Pisztory; in Klagensnrt P. Birnbach er; in Linz Haselmayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranzmeyer, Grablowitz; in Lemberg Rottender; in KlausenburgKronstädter, und gegen Post-nachnahme. Witterung. Laibach, S1. Mai. Nachts sternenhell. Vormittags heiter. Nachmittags zunehmende Bewölkung. Sehr heiß Wärme: Morgens 6 Uhr -l- 11.5°, Nachmittags 2 Uhr -f- 24.4" (1869 21.0°, 1868 -j- 16.1°) Barometer im fallen 327.75'". Das gestrige Tagesmittel der Wärme 15.8°, um 3.9° über dem Normale. Verstorbene. Den 20. Mai. Dem Johann Finz, Unterhändler, sein Kind Peter, alt 1 Jahr 8'/, Monate, in der Polana-Vorstadt Nr. 30 an der Lungenentzündung. — Fr. Gertraud Pnnis, Beamtenswitwe, alt 63 Jahre, in der Stadt Nr. 115 am Schlagflusse. — Der Ursula Mekiuc, Hausbesitzerswitwe, ihr Kind Franziska, alt 10 Monate, in der Polanavorstadt Nr. 97 an der Lungenentzündung. — Dom Herrn Alois Klebel, Kleidermacher, sein Kind Johann, alt 11 Tage, in der Krakauvorstadt Nr. 5 an Fraisen. Geschäftszeitung. Zur Aufklärung. Mit Bezug auf den in Nr. 109 Ihres geehrten Blattes enthaltenen Artikel „Eine Bankfusion," worin die steierische Kreditbank als eine „Art Filiale der franko-österrei-chischen Bank in Wien" erklärt wird, erlaube ich mir zur Aufklärung die Mittheilung zu machen, daß zwar die franko-österr. Bank seinerzeit wohl einer der Gründer der Kreditbank gewesen ist, letztere aber jetzt als ein vollkommen selbstständiges Institut bezeichnet werden muß. " , am 19 Mai 1870. Ein Aktionär der steier. Kreditbank. Eingesendet. Keine Krankheit vermag der delikaten lisvales-oiörtz äu zu widerstehen und heilt dieselbe ohne Medizin und Kosten alle Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut, Alhem-, Bla-sen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarr-höcn, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blntaussteigen, Ohrenbrausen Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72,000 Kuren, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugniß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Grasen Pluskow, der Marquise de Brohan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die RevaleScivre bei Erwachsenen und Kindern LOmal ihren Preis in Mediziniren. Zertifikat vom Herrn Dr. Mediane Jos.f Biszlay. Szeleveny, Ungarn, 27. Mai 1867. Meine Frau, die mehrere Jahre an Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, allgemeiner Schwäche und Schmerzen gelitten und alle Medikamente und Bäder vergebens versucht hatte, ist durch Du Barrvs livvaleseiöre gänzlich hergestellt worden und kann ich dieses exzellente Nahrungsmittel jedem Leidenden bestens empfehlen. Im tiefstem Dankgefiihl verbleibe ich mit Achtung er gebenster Diener Joses Biszlay, Arzt. In Blechbüchsen von '/r Pfd. fl. 1.50, 1 Psd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — liöVLlesoitzrö 6tioLolLtk>6 in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver sür 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Tassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Telegramm. Wien, 20. Mai. Im Gemeinderath wurde der Antrag eingebracht, eine Kommission von 10 Mitgliedern zu wählen, die über Form und Inhalt einer Kundgebung angesichts der zunehmenden beunruhigenden Unklarheit der öffentlichen Verhält-nisse berathe und Bericht erstatte. Der Antrag wurde mit großer Majorität angenommen. Die äußerste Linke hat sich für Aufschub dieser Angelegenheit ausgesprochen. Wiener Börse vom 2V. Mai. 5perc. österr. Wäbr. . dto. Rente, öst. Pap. dto. dto. öst.inSilb. Lose von 1854 . . . Lose von 1860, ganze Lose von 1860, Fünft. Prämiensch. v. 1864 . SrvQäsrrtL.-Odl. Steiermark tzuSpCt. Kärnten, Kram u. Küstenland 5 „ Ungarn. . zub „ kroat. u. Slav. 5 „ Siebenbürg. „5 „ Nationalbank . . . Kreditanstalt . . . N. ö. Escompte-Ges. Lnglo-österr. Bank . Oest. Bodencred.-A. . Oest Hypoth.-Banl . Steier. Escomvt.-Bk. kkais. Ferd.-Nordb. . Südbahn-Gesellsch. . Kais. Elisabeth-Bahn. Larl-kudwia-Babn Siebend. Eisenbahn . Kais. Franz-IosefSb.. Künfk.-Barcser E.-B. Älföld-Fium. Bahn . Nation. ö.W. verloSb. llng. Bod.-Lreditanst. Mg.ofi.Bod.-Lredit. dto. m SS3.rückz. . Geld Ware 60.25 6'X35 69.85 69.95 90.25 90.50 96.— 96.20 105.75 106.- 118.75 119.- 93.50! 94.— Geld Ware Oest. Hypoth.-Bank . 98.— 99.— L»r1or1tLt»-0d1L5. Südb.-Ges. zu500Fr. 118.— 118.50 dto. BonS 6 pCt. 249.— 249.50 Nordb. (100 fl. EM.) 95.— 95.25 Sieb.-B.(20vst.ö.W.) 92.L5 9L.50 NudolfSb.(300fl.ö.W.) 94 20 94.50 Franz-Jos. (200 st.S.) 96.— 96.10 94.— 83.50! 84 — 75.75! 76.50 721.-^23.-255 20 255 40 874.-877.-320.50.321.— 378.-Ml.— 245^->250.-LL40 2L45 Ittl 8' >isr.- 200.25 200.75 LSS —r-33 -0 169 i-5 »6^ 75 1«6 75 »N7.— l?L 50 173 -173.—!l73 50 ! > 93.25! 93 50 91.-' 91 25 107 25 107 .50 90. r5 90.5« Credit 100 fl. ö. W. .161.50 161.75 Don.-Dampfsch.-Ges. zu ivo fl. CM. . .99.— Triester 100 fl. CM. .127.— dto. 50 fl. ö.W. .61.— Ofener . 40 fl. ö.W. 33.— Salm . „ 40 Palffy . „ 40 Llarv . „ 40 St. GenoiS„ 40 «Pindischgrätz 20 Waldstein . 20 Keglevich . 10 „ RurolfSstift. iv ö.W. VTsoksvl (3Mon.) SugSb. 100 st. südd.W. Hranlf. 100 fi. „ London 10 Pf. Sterl. Paris 100 Franc- rllÜQLvv. tzais. MÜnz-Ducaten. 20-FrancSftück . . . BereinStbaler . . . Silber . . . . 40.— 3".5V 36.— 29.50 20.50 22. 17.— 14.50 103.— 103.20 123 75 49.10 100.— 129.— 63.— 34.— 41.— 31.— 37.— 30.50 21.— 22.50 18.— 15.50 103 20 »03 40 123 90 49.25 5 85 9 87 1 82 121.50 5.86» 9.88 1.8S 121.75 Telegrafischer Wechselkurs vom 21. Mai. üperz. Rente österr. Papier 60.30. — 5perz. Rente österr, Silber 69.75. — IttMer Staatsanlehen 96.—. — Bankaktien 72 l. — Kreditaktien 255.20. — London 123 65. — Silber 121.40. — Napoleonsd'or 9.86'/,. Angekommene Fremde. Am 20. Mai. 8t»,It HVll» Dworschag. Triest. — Ritter v. Goßlet, Hrastnik. — Graf Thnrn, Radmannsdorf. — Jaklitsch, Handelsmann, Gottjchce. — Lnschin, k. k. Oberarzt, Radmannsdorf. — Kästner, Kansm., Wien. — Wiederwol, Handelsm., Wien. — Zehngrnber, Asseknranz - Beamte, Graz. — Koch, k. k. Hauptmann, Wir. — Schlich, k. k Oberlientenant, Vir. — Menzel, Kanfm, Wien. — Br. Apsaltrer, Gutsbesitzer, Kreuz. — Zupancii, Kooperator, Zagorje — Willard, Museum Besitzerin, Schiwelbein. — Ott, Gutsbesitzers-Tochter, Weinegg. I Jusek, Sagor, — Thomann, Steinbüchl. — Dollenz, Gutsbesitzer, Nußdorf. — Otto Peter, Kaufm., Magdeburg. ke1ä-Kip8 (187—3) keter I-Lssiiik. Die liischwaarciiklirik in Mulla» der Oeffentliche Danksagung. Ich bitte die hochherzigen Damen, die biederen Herren Biirger, Beamten und Mitglieder des Mannergesangvereines, so wie sämmtliche theil-nahmsvolk Bewohner der Stadt Gottschee, für die edle Menschenfreundlichkeit und eminente Kondolenz, welche Sie, Herzensgebildete, anläßlich des Dahinscheidens meiner am 8. Mai 1870 zur letzten Ruhe bestatteten innigstgeliebten Gattin Leopoldine Lesliovic geb. Gilly an den Tag zu legen die Güte hatten, von mir, meiner Schwiegermutter Babette Gilly, meinem Schwager Peter Gilly uud meinen unschuldige» Kleinodien, die an der theneren Verblichenen die edelste Mutter und eine unersetzbare Erzieherin verloren, den ».ärmsten Dank entgegen zu nehmen nnd den Ausdruck der ausgezeichnetsten Hochachtung und Verehrung zu genehmigen. Anton Leskovie, k. k. Bezirksgerichtsadjnnkt. Sonntag den 2T. Mni letztes i t der Ml tner - Liekrir- Sünlier VrüLLaker, Vsdrüüsr v. Sodöndoker, Loscker und I-emLoker, im Vereine mit dem Zilhermcister vmulet-. (202) Anfang Nachmittag 4 Uhr. ko86nbaum L ?6rel«8 empfiehlt deren frisch affortirtes Lager bei VI. Ü6L üdavlws' III ^riii»!ii !i von in weiß und gedrucktem Ii»il nnd echt ir>,«»»«»»»» KV« I « >««;>» von fl. 1.20' I!bis fl. 8.75, in weiß und färbig von fl. 1 bis fl. 1.60, deutscher und nngarischer Faßou von fl. 1.40 bis fl. 1.95 aus bestem Material und mittelst Handarbeit angefertigt. Bei auswärtigen Bestellungen wird ersucht, bei Hemden den Halsumfang, die Riickeuwcite, Aermel- nnd Stocklänge, bei Gattien die Länge, den Umfang der Hüften und die Schrittlänge auzugcbeu, und werden selbe gegen Nachnahme genau uud prompt effektuirt. (12—11) üriginsI-k'i'eiZligten werden auf Verlangen eiugesandt. Gleichzeitig empfiehlt Gefertigte ihr - »,««» uud bittet um gütigen Zuspruch. Al. i Oie seit viölsu destsliöiitls ^ngl3nöei-'8 zahnärztliches Atelier ist von 9 bis 12 und 3 bis 5 Uhr offen. Zur Wissenschaft wolle gefälligst genommen werden, daß mein Komjltoir t»>» s:r>, sich befindet. Ferner bitte ich zn beachten, daß mir wieder eine neue Sendung echt chinesische», »»verfälschten HW- Thee's "WU von feinstem Aroma gemacht wurde; mich deshalb zn geneigten Aufträgen empfehlend (183—3) 6u8lav Jeimann. Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (i«;-96^ heilt brieflich der Lpc;inlar;t für Epilepsie Doktor ILllli««!, in Berlin, jetzt: Louisenstraße 46. — Bereits über Hundert geheilt. I'tikliki'lsgk der k. Ic. brstsii (100—12) lantlesdsku^ten lies Sonntag den 22. Mai: L11HMS - Gniffmmg in der Judengasse „mm Llumcnstöckl." Der Gefertigte ladet hiemit das x. t. Publikum zum Besuche seines ganz nett her-gerichteten Gasthauses ein und sichert gleichzeitig zu, daß er stets bemüht seiu wird, sür gute Getränke, Speisen, jo wie auch prompte Bedienung zu sorge». (205—1) fei^manä Köoli, Gastgeber. 1^. äurcli ilir au8»6X6ieiiu6t68 i?adrikltt, von ^ >vsl6dsm äiö krsiss neusräinFS becleutöllä Iier- ^ sinä, dötiüäst 8ie1i imoli immer bei ! !,» A^i. S ki» Xlt. ÜL8 noelt vorrLtliige Izestelienä in deinen- nnä Lg.nm-voll-Hg- uuä !>rre>it!ikMtIon, deinen- uuä LLUmvoll-vamenliossn, gestrickten 2vvirostrüinxken, virä nu be-cleuteuä kerLdgesotriten kreisen LusverliLukt. Lil'l'- ck Mi'msiiun!)»'^ ^ der EiSapparaten-Fabrik von A. Wiesner in Wien (27-10) L- sind zum Fabrikspreis zu haben bei A. Samassa in Laibach. In Unterschischka im »Hanse Ätr. sind sowohl wurzel-echte als auch vou 2 bis 6 Schuh hohe in ausgesuchtesten Prachtsorten zu billigsten Preisen zu haben nnd köu-ueu mehrere davon schon blühend angesehen werden. (144-5» Prinzessen-Wasser von ksnLrä in Dieses rühmlichst bekannte Waschwasser gibt der Haut ihre jugendliche Frische, macht selbe weich und zart, wirkt kühlend wie kein anderes Nüttel, entfernt Hautausschlüge, Sommersprossen rc. Dieses durch seine Nützlichkeit beliebt gewordene Präparat ist Per Flasche zu 84 kr. echt zu haben bei .k«8tzt N Mrschmm-Vlm-Üilslafl Nlld Eisengießerei von VMM lönmes m l.3>ksek empfiehlt sich zur Anfertigung und Lieferung aller in den Maschinenbau einschlagenden Artikel, als: Dampfmaschinen, Dampfkessel und deren Armatur, Pumpen für Spiritus-fabriken, Brauereien L Brennereien, Wasserräder, Krahne, Schneide-, Knnst-uud Flachmühlen, Transmissionen jeder Konstrnktion rc. rc. Obige Anstalt empfiehlt sich ferner den p. t. 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