poitnsns pli^Lsns V »rotovsnl. 76. » Irsctieilil «eeU,tll»l t«>t äek k'«iert»Ae). AekrilU«il>t0D ftel. 2670». Ver,»»Uu»i ». ^r. ZV24) I^»eU»or, Iaeiieev» »Ue» 4. ^I»riu,l^ripl« ««nl«» «l«t» ^okr»!»» Rl»el»p«t« ^ilsze«. SÄ0 Kk. ZlN pfOttsy, «iGN 4 ZGptsmksr 1956 lll««r»lei»- u. ^dovw»Ma». 4 «»I«» woostl. 2Z Dia, Lt Di», tturcl« l'oAl munatl. 23 vili, til? 6«« Xo,I»o6 w<»v>tliet» ZÜ Di». Lia»e^ou««e' 15V uo«! 2 l>iu. PiMi» vi» ? so Marivorer KM« Die Hölle von Ärun Sine Schilderung der Kämpfe um die La Vuncho Höben und um das Fort San Marttal / Die Stadt ist vokkommen zernlert Pecho v l a, lj. Sep^einb'^r. Der Son-derherichierstatter der Agenee Havas meldet, dak Jrun gestern den tragischesten Tal, seiner Geschtchte erlebt habe. Die einzelneil ttamps-phasen sind nach seiner DaTstellunfl ungeheuer blutig gewesen. Die Boltssront-Mtliz hielt, solange sie konnte, die Höhen von La ^ncha, indem der Panzerzug im Tale die Truppen der Militürgruppe etwa Ii ein halb Stunden zurückhielt. Die Nationalisten um- gingen daraufhin einige Täler und drcingen 5tw Meter bis vor Pechovia vor, doch muß» ten sie sich angesichts des Maschinengewehr-seuers der Miliz wieder zuriickziehen. Sie gingen jedoch jetzt zum Sturmangriss tiber und nähme schließlich La Puncha ein und machten bis auf W Milizmitglieder, die nach Z^rankreich slii^eten, alles nieder. Als die iibrigcn Formationen der Rationalisten diesen Erfolg sahen, gingen auch sie zum An» griff ilber und es getan^ ihnen auch die (iin-nähme von Pechovia. Es entspcnnc», sich blutige Siahkämpfe, in denen es den Nlitis» nalistcn gclcng, die ncch^run sülilcnd. o.' und Straßen zu besetzen, sodaß die Ltadt buchstäblich zerniert ist. Da iuzivischen auch das heiß umstrittene !^ort La», Mar al in die Hönde ^r Notionalistrn ft-'rlllen ist. scheint das Schicksal ^^runs so gut wk besiegelt zu sein. in DHsrid»? Der l'rkkkel' «äer Ztsstliel^en Klassenlot-terie im Kstraxe von »iN iie! auf clas I^os I^r. 59.971, cias von cicr I^auptlcoüelctur Kanlcxvso^äkt kSXISk. uiica 25, verlcsukt >vur6e. l^oso iüi' neue 3'i. !?uncjv on Hunderte von steiriichen ArÜe'lo-loscn hanplsüchlich Bergbau- luld Hochosen arboi'ter, zu>n Eintritt in dle rote nach Spanien gelockt worden. Vergangene Woche siel in den Arbeitslosenämtern von Zett'.veg und Fohnsdors, dein Mittelpunkl des sleirischen Bergbaues uns ^Xlttenbetrle-lies, auf, daß R» ini Be^iUg der Arbelislosen-uiNerstütMilg stehende Arbsl^er ihre Untc» üil!^uilg<^n niciN mehr behoben haben. Die Nachsorschilni^en evi^aben, komnmuist'i-sche Aqenten aus dei« Tsäiechoslowalei «'.a^h Tteiernlart nmen waren, um Arbeitslose sür die Äoltsfrout-Miliz in Span ea anzuwerben. T>l<' Leute sind init ^-ahrlarten und Getduiittelu crusgeriistet ilber die Cchuieiz und Frankreich nach Spanien z^e-schictt nwrden. Die Behörden vermuten, da^ ouch IN anderen steirischien Orten ähn!r<^^)e Menschentrallsporte eingesetu worden sind und habeil uinfangrei6)e Erhebungen eingeleitet. A erli n, Septeniber. Das Reichsnn-nisterinu, 'nr Perk'hr hat eine Mitteilung erlassen, ». M>. ini Ori-gil,al ein uut Masrli'nie steschrieb'Nser B'ie? 'ni! de,' llnlerscs,rist de.^ s.i'anzler'?. Da>?' ernüttelt. Die Regierung Neuseelands niack^t den Borschlag, das; alle Mitglici>staaten des Völkerbundes und lnöglichst viele ^)kichtlnitglicd-staaten, die dazu bewogen nu'rden können, nnverzüglich eine Volksbefragung organisieren, die sich auf die folgenden Punkte beziehen wür^e: Ist das Volk damit einverstanden, automatisch und sofort an Saktionen teilzunehmen, die inl Artikel Ik» des Paktes vorgesehen sind, gegenüber jedent Staat, der voui Rat oder von der Bevsainmlung als Angreifer bezeichnet wird'^ Sollen lN dieseul Falle die Slreitträs e eiiies Landes unverzüglich und antonlatisch dein Völkerbund vollständig zur Bcrfügun.i gestellt werden? Die i:euseelättdlsche Regieruilg spricht sich gegeil den Abschluß vou Regional Pakten aus Uiid erkliirt sich bereits in ilxntestein Maß--stabe an t'er )!ievisioil dl's uaa) ^chlusz des W^ltkri'^gev aiis t^iruno des Fviedensuertra-' ges geschaffenen Statutes initzuwirken. Als erste Ma^nal>ule iviirde die Regierung Neuseelands einer Abtrennung d^'s PölkerbundpakteS von den Friedensverträ' geil zustimmen. Svmbvs als Krlegsmtnlster »urückgelreten General Kuthy, der Chef des l^neralstades sein Nachfolger. B u d a pe st, 3. September. Reiäisver-iveser Horthy hat die Demission dn-nehmigt. Zu seineiu Nachfolger wurde dec bisherige C^hef des Oieneralstabes, General Ku t h t), ernalint, der soeben aus Italieii zurückgekehrt ist. König Carol besucht Prag? B u k a r e st, 3. Septeml>er. Das Blall „Curr>:ntul" erfährt, das; Üöni^i Carol iln Herbst dieses Jahres einen Besuch ill Prag abstatte,l wird. Es handelt sich uin eine (5'r-widerung des Besuches, Ä«il Präsident Dr. Bmeki im Mai in Bukarest geinacht lial. Verlängerung des Belagerungszustandes in Rumänien. B u k a re st, 3. Zeptinber. Die Regie-riing ivird in nächster Zeit die Zeniur und deil Belageruirgszustand rin Verordnungs-n^cge unl woi^t'ere sechs ^^l'onate verlängern. Errichtung eines Reoolutionstribnnals 'n Madrid. M a d r i d, 3. Septenlber. In Madrid ist eiu Revolutionsgerichtshof geibildet worden, dem die AburteiluNs^ aller „Volks- nnti Staatsfeiiide" obliegt. Es besteht ans drei Berufsrichiern, vier Vertretern der Sozialdemokraten, Komiuunisten und Anarchisten. Die Si^^niigen finden geheim statt: unter Ansschlns; der i>ffentlichfeit. Die Todesurteile werdei' sofort vollstreckt. Eine Bernfilng gegen das Urteil dieses Tribunals gibt ts nicht. Japanischer Fiinsjohresplan siir Sckisjs-b«uton. T o I i o, L<'pt<'lnbei'. J», japaiiijc!i">i Lchifssban lisriscltt HorlMiljultttilr. Ä^geii.-wärt^ig sind Schiffe mit imnd Bruttoi:e^>ist«rt.onnen auf ja^panischen Werften im Bau. Darüber kjinaus hat das Ver-tehrsmillfterium im Rahmen eilies ^ünfjah-resplanes b>!schlossen, 150 Millionen Jen für den Neubau von Passagier- ulid Frachtschii" fell und für die Unterstützung der Anstand-l'inen anozuwerfen. Todesfall. Maribor ist gcsteril Mittioorli, den 2. die Kaufnlannstochter Frl. Laureta SaburoZek nach kurzenr schweren L«i^ lden nerschi<'den. Tie Verstorbene ivar infolge ihre in Mari-l.'or die lliiährige Laborantin Anna B. voul zN'eiten Stockwerk in den >'?>of und blieb mit eineiu Arni-- und eiiieni Beinbruch soi'ne t'iidi'ixii Berle<)ungeil bewußtlos lie^ien. S'e iniird-.' ins Spital jil>erfnhrt. Das Motiv d^r Tat soll allgeblich in un^lncklieher Liebe zli inclien fein. Der l<»irillkÄ?rtI?od-Verein !)äU seine Jahres^alipiversuulullung l^eucr in Ä^ribo-r ab, u. M. Dienstug, d^ V. d. Ain Vorabend fiii^det im Raredin doin vertlxiuli-che Auvsprach^ der Fnnktoiläre st i!t Dienstag wird die (^kniel-alversanlnililiig 'in gros^eii Ziialc des '^^lorrdili doiil !'0N! I>rii ses Öberbaurat Jng. a I !> n ki e t ^ llet, worauf di^e Rechen!chalt>:ti.'ucl)!e ersit.! tet ni^.'rd.en. Die Tagesordiiiiilg üel): ei-ue (5rglinzung der ^'eiliiiig vor. Miltisi.5 n<'r sainiiieln sich di<^ Teiii.^'liiiier im v^ote! i^'e! All eiiiein l^'nu'insilKN Mitlaiiuinli!. Die ^c.I-lle'hiner geiii>.s;l;ii vo»l .> l u. d. auf i Bahn den t)allieil Fahrpreis. Strsj^snnngluck. .'^n eiiK'r eiig(^ii ^tras;e>>uii.ve l'^'i ^''^va^iiii sill'r der jährige' Fcldarlieiler .>> 0-r e. ii j »1 'Niiltnnich iiachnnlla'.V/ liiis eiü '>>' Rad iil ciii ^ lilgegelitouill!.'nd.'':> Iliiiein. wuide er iil deit ^liuiieiiüra^ l'en geschleildert, loobei er iin'I)rere >1-brüche und nnd<'re Veiletuiiigei? d>.i'.'l'nj!-ii^i. Dni? ''Auto nbl.'rsiihrle ihil !iio> iaiiti'il>ia nach Mari bor. Einbruchsversuä». In die Tiretlioiiskanzlei des kln's-'me!'. Gyinnasiniils in Maribor drangen u, .i-'r vergangenen Raclu nnb.^kaiinte Tat., inü tels Nact?schliisselS ein iiiid bohrten ^li? !erile Kasse au. Durch deil Lärii? au? -Schlaf geinectt, hielt Diretlor M a st n a k Nachschau, N'orauf die Ti^be verschmand^-i'. Die Polizei hat die R^'cl)eieli'.'ii um die Täter zik eriiiereii. Titdliche Folgen einer Atkoholvergiflung. Wie bereits i^^esteril lierich^el, mui-de i'-'^.'i'ariboi- inl Magdalenenpari der -!.'>j^-:!irl^ic Besi^^er 5tefail R u b n i t aus .uaplii l>c! Brezno nlit einer schwtiren Ailoho^o tilng l^ewu^tloo anfg^fuudeii iiiid in^ tal überführt. Dort stellte nian au'il.'rd.'iu fest, dasi der ^'^ann unter der (5!ii'.o>>t.l»si des Alkohols ein^'n Zchlaq.iitfasl ciütieu l)atte. Robnik verschii^d ciestern, o!)ne d.i-? wus^tsein i'rlan<,t zu lzalien. IN. Lti7lj und Atleik unseren T. Abonnenten, Lescril und Ius<".enten sei ans diesein Wege uiiti^eleilt. das^ die Tele-fonnuininer der Redatli.^n ist. Dieser Nummer inöge ulan sich b..'d eilen, lveiin es sich NU! Mitteiliingen für )ei: Nachricsi^ ten teil handelt. Die nuier >st' die Nuininer der B e r w alrng iiiid d'--ite iiliiiler in Fälleii, ii>l> .'S uiii A il il 0 ii cen, Inserate. Ab 0 nile nl e ,1 k s-ansielegenheiten geht. Dadiiich inird Aer-ger und vor allem der nochiualige Anrnf d^'r ric'liltgen Nuiuiner gespart. Börle ^^ürich. 3. Eeplelnber. Devise ir. Beo-grad 7. Paris ^^ondoil t.'i. l '.^ieil'- i)orl 'vürilaild :?l.13. '^^erlin Wien s'N.ll». Prag 12.ti7i). (»sperl'ntounterricht in Lciltschlf.nd vcrdolra V e r l iil, Seplellil>er. Die 'licicli'.-u'gie. rung l,at dell Unterricht der tiilchlichen Lpra ct)en, w-ic (^.peranto, Vola^k usw. im ge- , Mari borer Nummer Freitag, den 4. September sliiin^'u Rcschi^gediet uiUcrsaqt. Iu T>euU'ch-IlUit» in V^inkuilft kein Bereiii .^ur ^ör-k^i'liiuii lol^lx'll Sprachunterrichte.^ bcftche:!. iDuse ''^it'tardnunsi bezwrckt l'ffL^iislchtlich, dasi das ^tudluiii wertloser ^prachon lx'hin->.'k ilnt^ jeiu'.) kvr kbcnden '^Seltsprach«u »mrd. Anm. Ned. König Eduards Dan» an Dubwvnlk ^ u d r v II i s',Seplember. Sladwrä« iid.'nt ?r. racn n 0 v i kien d'''5 liritischen (5l)reiNoltkuls >'' a ^ X i i «'ili V>an'dschrcil'i'n, in S. Ä'. >il-niii d4'r Achte d«.'nl ^t^wlp'.ä- sii^'ilit'ii luid l'»er Vevl^ltcrun^q Stadt -»Ntlrl fü, tit'il !>.'r^liclx'n '^^islkminm^riisi iin!> t)iilNl-sl n dankt, dil' itini zolt seine'? '.'Iiifsulhtille-. in ^i<'ser schiin<'n Äadi und dnt'ii U>ngot>un.ss ,;utejl ^^nMrdcn »v-aren. <^an; l)esend<>rc' dankt >dcr Wnig 'ür da»^ M-!'tt,n mit den schönen Bildern der bauhistoru-i'ct??n ^chenÄv-ilrdiiikeiten der Ztadt. SchUcß lich dankt der.'derrschcr der Britl?n noch für die 'liespcktierung seines A^nnschcs, sei-nen '.'-«esuch nls Privatim nnd incr>stnitc> zu bc-ti'iichten. Antibotschewistische AMon der römischen Kurie Papst Pius Xl. für die Organisierung einer Front der christlichen Menschheit R IN, Septcnlber. Jin vatif^nischen Mei^sen l?errscht die Uek>erz^nssun>q vor. das; der Papst in kür^lter im >>inblici auf die '^wr^änl^e in Zpaniell und ,'^rantri'ich einen energischen ^^t^mpf <^cgen den P^'lsche iwisnin-^ in T.zeiu' sM'n werde, den er für die iirösite We-lt^efalir tzält. Es scheint, das^ Pins i>., ldt'r nli^t .>iirctienf!lrsti',^ des .'lilslan-des diesl'e.^üsslich sä'^n in Perhnnidlnnaen getreten ist, diesen >iircjx'nfi'lrsten anl>elm «^'stellt Wde, ^den Mriment des ^amPk'eS nach eiqenein (Ermessen zu besti-inlnien. Der Papst nmnscht eine Ein'I^eltsfront der ird deshalb den l'^läu-biqen den dringenden Nat «i4eilen, alle Par-teipo>1itilsöi<'n ^^tänipse ein,zustellen und sick> genteinsant steqen die dftlschennstische Gefahr zn stemmen. z!onkrete Mastmlhmen wird der Pci^pst nach feiner Rück'kelir au^ Castell l^>en-delfv treffen. Auch Frankreich verlängert die Miliiärdienstzeit? Ein Vorschlag des Kricgoministers Daladier. P II r i s, 2. Sepleinber. Illl Zusaunnen-ljang^' nüt der gestern absschaltenen jkonfe-ren;. an der itriegsminister Daladier niid die Vorsitzenden de-^, Oliersten-Land^'s-"ertc'disinngsansschusseS scivie der Militiir-toinmission des Senats nnd der .'it'ammLr teilnahlnen. schreibt der igar 0", es sei nicht ansl^eschlossen, das; sich auch ?^rantreich siir die Einfillirnn^i der erweiterten Dienstzeit eiitschliesien werde. Daladier nnd einicie P^rsi'nlichkekten sinid für ^^ie Nerlanqernng auf ein halli Jahre, tMrend der Borsit-^^/'Iide der Klielisinariekommission und die ^iolniiiiliiisten die Verlänsiernnsi auf dre! "^alne vl'rlniuft'n. Die Entscheidiinji wird i." e!U'ni für 7!?r->'iterden. Die liwpitalsflucht ivts Z^rankreich. a r i s, 2. Septeinbor. ^'inanz?ni:nstsr '.iiilttvnt A II r i e l hat an alle Banken ein ivinidschreilien^ lierichtet. in deni er die Un-I ttn.-^'iliinsi statistischer Daten über die ''us .vrainreit Jrun steht knapp vor der Einnahnte dlirch die Ml!i!.'irj>ruvpe nnd di'nnl nähert sich eine der l'lntigsten Episoden dau'e des heutigen Vorinittnsis eine Pallse zu oer/.eichncn gehabt, die al>^r, entget^en allen Erwariün-gen, nicht lanl^e danern sollte. Uni sie einigerinas^en. Er wird jedoch fe^ne Munition bald verschossen haben, da das Mum-tionsmagazin in Jrun durch eine iveißc Flie sterl>olnbe zerstört wurde. London, 2. Septemlier. Der Bericht-erst'atter der „United Preß" im Lager der Mlitärc^rnppc in Valladolid berichtet, das; 20.lX>l> Mann ilnter dein Befehl des Generals M 0 l a auf der Guadarranla-Front die Offensive Ugen Madrid l'egonnen haben. Der Varstos; der W<'ißen erfo^^te nnter o<'Nl Zchut; des Nanches der von den Ro^en in Gchlltzenneft in einer Felsenhöhle Eintönig Alfons spricht von BolkSabjtim-inunst iiber Monarchie. 0 n d 0 n, ?. Septeniber. „Daily Ex--puiV' veröffentlicht eine Unterredung, die der ^!)nderkorres!pondent des genannten "^^il'lles niit denl Sekretär des Exkönig Al-f>^ ilio, Ä'arqnis de Viana, in Fellach (Kärnten) lMlte. Dieser erklärte, Exkönig Mfc.nS neliiiie in dein geqcmvärtigen spanischen Bur tiertrie^^ für leine der jt^ämpfenidcn PartL'en St<'Ililnci. ^-I^^'enn der .^tmnpf gewonnen un^ der Volschemisinns vernichtet sein werde, erst dann iverde die Zeit für ein« Entschei-dling dnrct> Eintönig Alfons gekommen sein, ^'iierst müsse eine Periode der Militärdilk.a llir eintr<'ten. Da.> sei der Plan des General Franeo ntid seiner Nnhän>c^er und dieser Plan fiitve auch die Zustimmung ÄeS Exköntsi. Nach einigen Jahrein, wenn innere Rlll)e und Ordnung wieder hergestellt scin M'rde, weide das spanische Volk über die künftige Etaatsform abzustimmen 5)«-t'en. Sollte es sich für die MoMrch"« avs-spreetien, daun ^tmre er bereits wieder a.l:f den spanische« Königsthron zurückzukehricksal des spanischen Volles. Mnschenfresserei in llgairda. N a i r 0 b i (Brilisch-KeniQ), I. Saptem-t»^'r. In Lira (Nord-Uganida) 'wurde ein E'n geborener unter dcnl Verdacht der Menschenfresserei ^>erhaftet. Es stellte sich lMauc', ixrs; er eiue eingeliorettc ^-rau iin Wcrlde über' fallen, dnrch ein Betäubun>gsmittel l>etäubt nnd deren .^iveijähriges ^tind getötet hatte, das er s^1ilies;lich verspci'ste. D<'r Kan-nibale hat ein Geständnis al>gelegt. Er wurde noch am gleichen Tage I)iugerichtet. Die ^lanlpsfront nordöstlich von Madrid bietet der Wlitärgruppe auherordentlich große Schwierigkeiten, weil das gebirgige t>;clände den Roten Truppen vielfach ganz natürliche Schlnpstvinkel gelvährt. Hier sieht man einen Milizfoldaten auf dem „Alto de Samofier- ra". (P rcsse-P i ld -ZelMale-A!.) setzte die Militärgruppe niit heftig^in Troin-melseuer ilzrer Artillerie ein. Diese? Troni-melsener dauerte ein<' gan.^ Stunde. Unt Clingen die Weißen znin Zturinaiigrisf über. Sie drangen iic die vollkoniinea 5<'r-störten ersten Grabeulinien ein, in denen ilüerhanpt n^ieinaud lvar, erst beint lveiteren VorMrnten stics;en sie anf die Roten, die völlig überrascht waren. Äe ersten Reihen der '^Ä'is^n 'wurden von Äeu Maftl^incnge-wehren der Noten noch niedergemäht, doch dann begann ein blutiger Nahkampf, l>ei dem Bajonett, .^k>oll>enhleb nnd ^'Xlndgra'iate eine ents6>eidende Rolle spielten. Uni l4 Uhr wl'!ürchtet, lverden alle verfügbaren roten Reserven in jenen Raum entsendet, lim das rasche Vordringen des Obersten ?)aguc zu verlhändern. Lissabon, ?. Septcnrber. Nach zuverlässigen Meldungen ist in Madrid ein Flugzeug nlit einem Sowjetgeneral eingetrofsen, der den Oberbefehl ülier alle Truppen der V!>adrider Regierung überuimntt. TX'r Sow-jetgeneral wird, ivie eS heißt, die Zivilmiliz reorganisieren, uni ste d'ann in: Krämpfe gegen die Militärc^ruppe zu veriliend^'u. Ve rl i u, ?. September. In Berlitier poliltischen .^reisen herrscht gros;e Erregung darilber. daß Fran'kreich trotz seineni eigenen Neutralitätsvorsch'lag immer mehr lind mehr die Roten in Spanien init Maschinengewehren, Granaten, ^-lugzeugeu, F^lakgeschützen nnd schn>eren Geschützen versorgt. Diese Un-terstütznllg koinmt insbesondere an der Grenze bei Jrun zllin Ausdrlick, wo täglich volle ,^nge Nlit Waffen uild A^unition von den Spaniern übernoinmen werden. Die deutsche Presse behauptet ferner, daß die Roten ven fmnzösischen Reserveoffizieren kvlninlini stisch'r Observanz sie'librt lviirden. Wie verlautet, hat die dent^'che Regi'?rung in offiziell anfrageil lassen, ob sie das selbst be- antragte Waffeneilibargo einl)alteu wolle oder ok> inenn sie von der Pariser Polkssront'R.'gi" rung derart verletzt werde. S MiMoren Mann... Zum Abschluß der grotzen itaLienifchen Manöver hielt Mussolini in Avellino eine große Rede, in der er betonte, dah Italien auf einen einfachen Befehl 8 Millionen Männer mobil machen könne. Dieses Bild zeigt Mussolini im Manöver bei der Erprobung eines neuen Fernsprechgerätes. (Scherl-Bilider-dienst-M.) Me Aussöhnung »WIschm Kathollzlsmu« und Drittem Reich B e r l i n, 2. September. Alle Anzeicheil denten daraufhin, daß auf Grund des auti-bolschewistischeu Hirteubriefes des deutschen Episkopats die Verhandlungen zwisck)en ^^ir-che und Reich in Wlde wieder aufgeliontuien werden. Auf der Bischofskonferenz in Fulda wurde eiu Komitee des Episkopats als Delegation fiir die Verhandlilngen nnt der Reichsregierutlg gewählt. Dieses Komitee setzt sich zusamnlen aus Karidinal B e r t r a nt (Breslau), Kardiual vmr Faulhabcr lMünchnt)), .Kachinal Schulte (Köln), Bischof Graf P r e t) s i n g (Berlin) ulld Bischof Graf Palleu (Müuster). Der faschistische Gruh in Portugal obligatorisch. Lissabon,?. September. Die Portll-giosische Regierutlg hat den faschistisch'.'n Gruß mit dem Erheiben der Hmid für Por. tllgal als obligatorisch iiekretiert. Tcharse Kritik des sozialistischen „Daily Herald" an den Grausamkeiten Stalins. L 0 n d 0 ll, 2. September. Das Blalc der Labollr Party, der „D a i l h H e -r a l d"^ der bisher dem „Solvjetpar.idi<'s" inllner grof;c Syinpathien zn schenkeli lvul'.-te, greift die Terrorinaßnahmeu Stalins in schärfster Weise an. An anderer Stelle schreibt das Blatt, unter d'.'n Mitgliedern der soivjetrllssischen Kolonie in Londoll Herr sche große Erres^nuc^. Nieiualtd wisse, lver als nächster nach Moskau berufeli N'eroe. um dort Nlöglicherlveise eineu rascheil To'' Alt erleideu. Ein Hochzeitspaar mit acht Kindern. B u d a P e st, 1. September. Eiue Äiias-senhochzeit von Zigemleru k'and 'u der Ortschaft Sivo Pllszta statt. Es wurden nicht lveniger «ls 14 Paare in der Kirche getraut, von d<'nen die lileisten bereits zahlreiche Fainilie besitzeit. Das älteste Hochzeitspaar, das init 8 Ä'indern beinl Traualtar erschien, zählte zusalutnen Jahre. Der Bräutigam ist lLS, die Braut Jahre alt. Mehr als 2000 5)ochAeitsgäste hcibeu sich zu dieser Masseuhoch'zeit eingesuirdeu. ^^n der ilächsteu Zeit werden noch einige solche ?Nas-sentvauungen von Zigeulteru stattfindeil. Selbstmord durch Sprung vom grölen Wol kenkratzer der Welt. N e w y 0 r k, 2. Septeilivor^ Ein ailfseh-enerregender Selbstlnord ereij^nete s'.ch aln Sanlstag iin ioerzei, voil ?leiohork alif der Fünfteil Aveiiue. Voul >><>. Stockwerk des -t^rösjten Wolkenkrat.^ers der Welt jtürzte sich dt'i, f. der .'iljtiIii. kiiic III sejdjlillörderischcr Aosicht Mieter i,i Der Unglückliche blieb «ls flirinli'sc; Masje auf dem Ttraszen^flastcr lie !ien. C-.' kann als Wlindl'r !).'.;cichne^ wc>-dclk, daft durch den Sturq iil der sehr be-lebten Straße kein<' '^^ssantt-n zu Schaden lam-t'n. „Marrborer Zeituuq^ ??iimmer Die Gärung ln Sowsetrußland i. Vor dem Abschied des Herzogspaares oou ttent. Der .verzl>ki und Äi« ^'»erzogin von Ziteitt nierdeii sich^ wie ans Dubrsvnik berichtet niild, iil l'ilii^'n Tngeir tion Cavtat tier-sitis^yiedeii, n'o sii? sonmqe Tal,e verbracht ha- lX'N. i. Tod eines bedeutenden Zagreber Schrift ftcllers. ,'iaqrek, ist ix'? bekannte Essatiist und -ck'tiftstelser Dr. Ioscf Dr aqantL an den ?rvlgen einer Hirnhautent^^nndunst in: ?Itter von 4:.^ Iahrei, sttstorbeil. I. Ein flrohes Kronkenhaus der Eisenbah. ner niird n^ben denk '^glvbor Stiftungsspi-tat am ^lietiro twin Krattkenkassenfonb in .»iaslreb und ^^jnblfana erri6^t«t »verÄeit. Di« .''iosten nierden sich auf 15. Mllimien Dinar bes>i Ilsen. i 5»<> 7^al;rc Za^orien-Bahn. Die Äastit feiert dieser Tage ihr 50jäl)-riql''Z Gestehen. In VaraLdin wird aus dielein Änlasse eine schlichte Fe:cr stattfinden, an der si6) auch dex Direktor der ^agre^cr Ztaatsbahndirettion Infl. S ch n c l' I e r ^en sich infolii? der Iienrijst'n Nelieli^^üss-e verschiedene kleine T>.il-lessek-i>eil niil Wasser aufq^füNt, was der i^'nln>i(tt!>iiji dev Äliuteu j nielk^en. Die Aerzke l^iiinen nicht v!l ,iu>risl»te>i, da die '^^<'nv!t^'rn!i.i .^rni ist iiii^ d!^' ienren Präparate nicht kaiisen tainl. ?)a e-.' Ml)lreiel>' Todec-sälle z.idt, niilst'e die "-Z^eliiirde einschreil<'n. i. Streik iu der Ofijcter Ztiudholzsabrik. .!)ie ^^^et^'j^scliast der,jinrdlivlzfabrik „Drava" l^esindet sich iin Ttreit^ >da die vor einic^en Talgen t'e>ivnnenen ^-i^ierhandluni^en nbc^bro-el)iit. iveil iiire ^erderlinti^n nicht restlos er-siUlt li^eideir. Der Streik niivd deskialli fort-«N'selU. i. 7>'n Wettbeineiben uin und t). Septculber III !^>^n'ongai l'Hi Zacireb anf di>e Brauchbar-!eil il>rer ^.'lero'diniainif i^epri'lft ni''rdcit. i. (^iik Velicu um einen Zigarettenstummet. ,'^n ,'^e.lir<'t, ereijuiete sich aiu 2. d. in ^er ')<'älie d>e')! >>anptli>ilnilioses eilt schweres Un^ «llück. ()ili alter, n,ittelloser Manit, dessen 7^deil!i«ät noch ,l.!cht festgestellt ist, beugte sich nacli eiiiein atlf deiit Trantgeleise befindlichen 'ji'larclteiistnniniel uitd benierkte nicht das >>'>anleiniiien eines Strakeltbaliilzulies. Trotz alteiii Bremseil gelang es ilicht iliehr. da.,' Uiiqli'lck .!il verhindern. Der Mann ii'nrde so lieftig zn Boden geworfen, daß er iiiit tedtichl'il rst'tuiIlgen ohliniächtiii lie-sN'n bliel'. i. Selbstmord eines ehemaligen Abgeord-nltcn. 7>il Novisad warf sich ans dem s^en-n 'r des zit^eiten Stockverkes des Banalpala-sies der l^ienieindenotar ilird ehentaliiie ^'.trie.i.'f'.'iivillilie Michael Antil- N i <"> a k v v i der von 1W> bis 1N2'i Skupfchtinn-ablieordiieter d<'r Landtnirtepartei war. aus l^iraiii iUier die soeben erfolgt^ Pe,issoni<'-riiiil^ jieioorfen iliid blieb tot liesien. Stalin fährt nach Georgien, Befreiungstendenzen bei den London,?. Septeiuber. Das Wüten d^'r Ttalin-Partei gegen die Trotzkistei, geht weiter. In Rjasml haben sich zwei Regiuien-ter der Roten Armee e-rho^'n. Sofort wurden :^000 Mann der GPN-Miliz an Ort UTtd Stelle entsendet. Die beoen Re^menter tvuicken umzingelt, worauf man ihnen mit ?lrtikserie und Lnftbombardeinent drohte. Die Regimenter ergaben sich, worauf zahlreiche Offiziere und Sewate,? erschossen wurden. Die übrigen Soldaten n,dd Offiziere nmrden in .^ft genomuteit. Die GPU hat den Schwiestersohn Trotzkis, K o s l o n>, und sein<' Tochter aus erster Elie nach „kurzem Berfalireii" erschossen. P a r l s. 2. Septeinber. Wie das atitt-liche Organ der Trotzkisten Bulletin d« l' Opposition" r>er:chtet. wurde iil der Berban-nu'ng der ehd. Die Diplouuiten rh-rer .Heimatstaat^ lehnten jeden Schutz die-ser Leirte ab. Es hmtdelt sich um Kommunisten ans Deutschland. Polen, England und Amerika. Es steht ihiren die mehriShrige Berbanntlng und Zwangsarbeit auf den Ka-torgas Sibiriens bevor. Londo it, 2. Septenilber. Stalin ist iiach (^eorssieii abgereist, nni tiortselbst die trot^kistische Betvegtlng niederzuwerfen und perfönlich die Untersuchung zu leiten. Stalin unlernahnt die Neise in einem Panzerauto. Bor nnld liinter seinem PanManto belnegte sich noch ein Panzerzug, während die Eifen-bahnstrecke bis Tifl-is vor der l^PN ü-berwacht wird. P a r I s. l.'. September. Die Republiken Tuikineilistail ilnd Usbekistan, die Kasan-Republik lind As^'rbci^di'chan sind nnterwül^lt tlitd wollen aus dent Bciband d<'r CSSR s)erans. Aserbeidschan tvill sich der Türkei anschliefjett. Ztaliil entsenidte besoitdere Koni-inifsioi7en in diesc' I'^epublrken, nni dort jede solche Bewegung ni<'d<'rzuschlligen. Die Diplomaten in Aiicante Spaniens heiterste Stadt erhält Zuzug '.^nich den letzten Melsungen ist die deutsche Botschast ans Madrid nach .'Ilieante an der spanischen Ostki'i-ste übersiedelt, da Lev^'n der Dentsch-eu in Madrid inline" i!lel)r gefährdet wurde. Wer diese lebhaste, siidliche Ttadt^ d-e von vielen für die heit-erile nnd lielicnsiv'-r digfte Stadt Spaniens gel)alten wird, kennt, kann sich sehr wohl vorstellen, das', sich hi. '-i^wi-schen Granatäpfeln, Dalt-elpalnien un?, spairijchein Pfeffer die Diploinaten iv>.ii)le'.' si'thlen werde'.l als unter deni ^^loiniyun-» stenterror iii Madrid. Alieante, das ^^'iicen-tnni der ^»iömer, das ^^ekant der M^inre'!, stellt auf urallent, frnchtbarl^m .ffulturboden. 5>i<'r fängt für den Freinden, der vou den t'oinlnt, erst der Sirden imrtlich an. »llicante ist das Tor dazu. Wer einnlal voll der Mole ans den Blick über den. .'^'>ase'!, die herrlich ioeile Bucht inil dem steil anfrage,lden Schlofchetg und dessen ^t'rön.ii!!^, dein trotngen Castill de Santa Barbara, iin^ ter d. irxitgespl^unten si'ldlichbl<^ucit ^.lilllUl'l sah, vergißt dieses unvergleichlich schone Bild llie wieder, llnd w^r eiitinal spi^? aboilds nnter denl Utvwahrscheinlick) I)^llen spanischen Mond durch die gepslegtei, Dattelalleen gillg, riilgs uinflntet von elegiZN« letn. maleris^ient abendlichen Leben u. über sich die Stille des blaueii Nachthiininels, d'n die zitteritden Finger der Palnienblätter zn streicheln scheinen, spürt, loas das heiß! — Südeil. Bor den .s^afs^'ehäuseril sit.zen die Spanier bis spät in die Nacht, fast alle hei-s'.ei! „Pepe" nnd sie sind untereinander, ivie auch nlit Freiirden, höflich und s<5ine.l ncr-trau.', aber ilieinals vertrauli6i. Sie l-ab-in dl/ eic^enarlige "^^l'ischnilg an^ !.'iebeilsivnl'd''^ keit, Melancholie und Würde, die den, ech-t<'il Spiiilier eigentüinlich ist. 'Aber Al»caiite ivar ilicht ilnr seit je M>.'-'elpunkt eiile!? ausgedehnten gesellschastl> chen !.^^b prosaischere und notiveildigere Prodnlte ir-'e V'.'izei:, Cl^erste, Mai-^^ Bohneil ilud >^ails. trag: -^er Bi?deil leichl. Auch eniige Iild^lstri ! zioeiee wie di^ (!'c'parlosl<'chte>.'ei, Tn^lz- niro ^l>ap!er'abr!l'atioil. sindeii sich^ ' l^-er Stadt aber blülit in eiidlosen ^-..'ide'..l eine ?ve!!^l.liiheild<' Bluuie, die sich aiis Millionen voil nniizigkleiileii, dnrchsichli.^.-il sL o trli^iscl'..n zusaiuiileilsetzeil schi^iiit. Dieje V'U-Nlen lieserit deil Alieailiellsoda, der seineil Weg weit h-ünils ill die Welt sindet. Ter Ha sei' ^-on Alicallte liegt heute alle^ -dlitgs Nlit le.ucit grossen >5iilrichtnng.'il ^:'i" deil ^'rpoi^ der ^.'aildeoprodiltte brach. Ter !5<''.fs:'versehr init den Mlearen nild vi^l^ü anderen al-s^)>ifen 'st uillerliu--chen iNtd die- gros^.en ineißgestricheiliZll Pas-!ag'.er>ainpfe.' habeil die regelmäsnge Diti<>)-filhriing ihrer kVahrten einstellen inüsscn Hel-'te zeigt die iveite ^lieede voil 'il.eaille e'il ganz anderes l^esict,t. ''lin .'i.iorlzoilt ste-heil die Silhouetleil der internat'.nnalen l^rieg'^schiffe, die nlier da>' Woj?l der no il'. 'i-'i^aiiien befiildlicheii Be^nnhu^'r ihres i'aildls i'^>achei>. N o u t l? Trc in ö l e ii. vl>tle Bluterkrautung, liei övr ein uon ihr betroffener Mensch schon bei der geringslk^n Berle^img äußerer oder innerer Arr rettungslos verbluten muß, iveil das Blur ni ht zu gerinneu imstande ist. Diese .^irankhe'l ist oerhültnismäßig selten. Bon ihr werden stets mir Münner befallen, während ?^rau-en die Äl^airfheit übertragen ki^nnen, olnie uirter ihr zu leiden. Der Grund li^g. rior allem in der Inzucht naher Berivandter, iveshalb die Bluterkrankung am häufigsten in fürstlichen Familien vorkomint, weil ii'Zrt die Berstppung iintereinailder b^'re'ts sehr stark vorgeschritten ist. Bou den nläilnlicheil Nachkommen de? iit-önigin Bikwria von Erig land sind mehvere Enkel und Urenkel in-folge der Bluterkrankung frühzeitig verstorben. Zu ihiien gehörte u. a. der lct^te Zarewitsch, der eilizige Sohu Nikolaus des Zweiten. Auch in has preußische K'öniashaus siird durch die Mliigin Viktoria mehreie Mlle von Blulerkraltknngen verpflaiizt wo' den. Vor zinci Iahren ist aiich eil: Sohn d<'s lel^teir spanischen >i'öiligs daran gest!)r-ben, ii'eil er bei einenl ?liltonlobilnnfall ei'le Berleinlng des Magens davongetragen hat-te, an der er HIlslos verbinten innßte. Ass<' Bersilche, eiil l^eriiiiliiilgsinittel zn finden. n>arell bisher vergeblich. Ieht ist es dilrch Anwendnng des Vita-iNlns'C geglückt, die <^eriniiungs'ähigkei> liei Bluterik auf fast normale Werte ;n drin gen. Der Entdecker inill seine '?sorsch'.::lgc-ergebnisse der Visseinchaft zur Nachpriis'in.' unterbreiten. Der ärztliche Rat. ,.^'ieber Manii", sagte der Arzt, „Ihnen sehll nur eiiie: Beinegiliig — reick>liche Be-v't'giiiig. C'^eheii Sie jvdeil Tag nach Ihr Berii'sarlieil il0st, Mei Stilnden spazierelli" Der Patient starrte düster vor sich hin sensztc. „Was siild Sie deiii,'^" sragte der Do^- inr. biil Briefträger", ivar die traurige An l wort. Sin Vitamin gegen die Bluterkrankung? Ungarischer Professor setzt Aiitaminsuche erfoll,reich fort Der Vitanlinfcrscher Professl.'»r Sz e n t-g V ö r g l) i an der Szegediner Universität illngarn), der bereits das Bitalnin ^ entdeckt hatte, lMt nunnlehr mitgeteilt, daß ihiii die ElltdelZung eines tielieit Vitamins gcgliktt ist. das zur .'^ilung von Blutuligcn, iin besonderen der Bluterkrankheit, beitragen soll. Der genannte Professor ist seit eiiler Reihe voil Iahren SpeziMst auf denl l^biete der Vltaiillnforfchullg. Zu Beginil der .W. Jahre hat er das E-Bitamiil gefnnideu, daß das wirksailisie Bitamiil des' Zitroneilsaftes ist llnd ju» auch ill eilier Neihe von oiideren Nahriingsmittelii. ivie z. B. im Paprita. vor fiiidel^ Mil der Entdeelilng eines Vitaiilins alieiii ist «s freilich nicht getan, so lvichtig sie na kürli<1> isl. ^-i'l-r die Wissellschaft verioertbar wird eiii Bitaniiil ersi. lnenll es gelillgl. es chemisch reill darzusteUeii und in soiileill ch<-mischen Äusbau zu klären. Es ist lttsher zwei l nial l^'lungeli, beiiil Bitaliiill D. delii lvirk-sailisieil Bestaitdteil des ^^ebertrans. uiid in-/^lvischen auch beiiu Bitanlili (5. Da es der inediziiiischeil Wiss^'ilschast be-lanilt n>ar, >daß bei (5-Vitaiuiliinaiigel d'e gesürchteste Znhnfieischkrankl)<'it. der S k o r-b n t, auftritt, hat iiiaii ziliiäcbst deil Eiiifluß des E-Bitaiuius aiif diese (^rk.railkliilg studiert und dabei die il>ichtige Eittdeekiiilg gemacht. das; -^ahllsleischblutllllge,, sich iliiter dem Eiilflnß dieses Bitailiins nielit nur ver-riiigerit. sondern nnsli geeigiieter Beliaiidliing sogar völlig anshöreil. Dadnrri, il'ar der '.'lii-sloß gegchen, die lliilersiieliilngen anch aiif airdere ^^ti-antli'.'ilen «inozudelineii. die iiiit '^^Inlnllgen verbilii'den siiid. Professor Szeilt-glwrglii li^rt sict» -dabei auch all die schinierig-sle aller Blutersrantllngen geivagt, die lier der Wisse„schast das grüßte .'^.'iliidel-ilis ent gegen gesetzt i^at. die ä moP h il c. Es Handel isich dabei um die geheivmis- li^. Die Königin »nacht Einläuft. Ihre Majestät .^^önigin M ,i r i >7^ die slel> gege-i märtig bei il)ren >^tiiidern in Bled aiishalt, unternahiii Dieilstag nachin.ttags :n gleitulig einer Oosdaine einen Spa^ergang dnrch die jluranlagen nnd ui.schte «ich nii^ ter die Souliit-erfrischler. Iii einer '.'Intiau^ tätelihandlnng ivurdeil vers'>!ledene l''iege.:> siäirde erivorbeil^ iiwraiif die ÜU'nigiii Schloß ^nvobor .^nri'iclkehrte. Die l^iurgaüe bereilelen ^hrer Äasestät der I^i^iiig.n ne: -liel>e O'vatioix'n. lu. Die töniglicheu Prinzen in l/jubtj.i- na. töillglichei! v-iolieiten die Pr.nz..' T 0 IN isla l» und II 0 r e a > lrn'e!' Mittn^nch ilaeliiiiilitig.^, in ^'iiibüin.i ein nnd inachien n einigen i'/!iäsl<'n Ü.lne Eintänie. 'Ineist tansien sie >n der Sp."'.?-haildlung „A 1 p i n a" ein.ge Iag^^ineiier und vers^tiiedeiie Sporlarlilel. Dailn iini:--deil lil der Drogerie r e g 0 r i cinige Pholoarlilel erivorbeii, inähiend in l^ialailterieivareilhaitdliiiig ri iv e r Nei ne technische Nenheilen, snr die jede-) d^'rlierz schivärinl, erstaiideii i'.uirden. Se'.^liei; liel) ivnrden in der Papierbandlnilg B 0 ii a eiiiige leraniischeil i'^ciignn'il ge-tallsl, li'orails die Nüetfahii :ta Bled getreten' ivurde. Die Bev^lterung bereileie d^'kr Prinzen stürmische Oval-oneii. lik. Aus dern Gerichtsdiensi. Der Siaat an'vlilt'5subiti!ni Dr. >.>eiilr?.'!, >: n v n i I' ivurde, in Ätiändernilii nnier-".-strigeii M'tdnng^ in gleichem digenjaieit >iaii> Split versetz!. ln. Das ^iinisiskreuz an di.'r Brana i" deil San'ltaler ''.'llpen, da-z sür loeilaiid nig Alexander vor fast ^ive^ 7uihre,l errichtet wordeil wnr, liiurde iin ^-riiyia^'v.' vo>i einLln Stnrnl ilingekilictt. ,'">el>t sai;te.^i^' Bevölkerung von l'tainnil den ^L'-eschl'ß. ein neiies ^reuz au' der Meier ho heil Brana zu errichten, dae> am Olioo.r, denl ziveiten Todestag des so sali verschiedihe! bei Novo niesio dienen soll. Die Saninilnna lvird aill lt>. d. beendet ii>erdeli, ivoranf die eiilgeslosselieil Gelder ill die alie !^>.'ii>la! ge-sairdt iivrd'.'n. lu. Einen musikalischen ^Vindergarten er- öffiiet deiniiä<1>st die I a s b e n a l i e a" in ^'jiibljana, in dem die '..vnder d^il Ailfang'^nnterricht ini (^ieioiig niid geiiaiif'iiliriingen el'l^iulten. (^nterztlit^et cl!e filltitl.ibet'kl.tioäesiligZ Freitag, den 4. September 193<^ Kosm»^. OieZL ^eitzcknft für I>iatur> fl-Lunäe licriclUet in oiner äer letzten ül?e5 (jcn enornien Sclmcien. äer äie ^ciiiiiui'ot^el'tütiLlieit (je5 -ilei-liLn >.^'lixv:ll'?kraunen I^ü88elkäker^ '^der Line l.üli>:L vnn Z di.'i 4 mm ere-ickt, ent->.l'^'Itt. l^ kesliuuflt l>7in^t ciie^es tilett nocli viel VV'i!>5eli''>xvek'te^ lüx^r opti.^ke Lnt-^lili'^^'Inmll^en, c^en :ini;e!,licken Kinäer-ruud l^es >^äler, ^ie I^Iit^xeiäkräunz? ciiir'^Ii ver.^e!iieäene siaumj^u-rten, ciie f'^ci u>.vv. Vjel>eitiz^' !>inä ^mcll Xu!-/!>.'riclite uu^ ver^cliiecZenen li. cjie I^ukrik »I^er I^a-liisfroliiK^ Iiei «.lei- /Xrkeit«. ^eäem tieft >in!^ eikii>^e iif.tcluvl)ile 'I'aieln in Kupfer-tiest^f-u^k dc!>:efü^'t. »Kosmos« ersekeilit lnk)nutiie!i kostet inclusive I^uekbel-viek-teliulislili k^mk. 2.45. k^r^nck^. sciie Verlu^skucliürlälunx. Stuttgart. b Die t^otoxi-skie mtt Kolleiilsx un 50 pkZ. VerluL^ I^s. XVlliter tseerin?, tlar^durL. l^ie lel/te l'ol^e bringt iicsvori'ÄLLnäe i^ilclxviel^erLllden unä liimppe erläutern-cle 'I'.xte. I^esoncjers iiervor/ulieden smil /^uknulimen uus ^uLosIavien vvel-vom teeimi^elien iin^ Küiistlei-I->clien d^tunc!i?unkt einxvun^rei >iinä. Viei^ .''ti.lnnneu von äer i?ekuMten plio-lolvi'ln'^tlei'in l'^nu Lelun^lelitenborser. I'otozc^afie mit I^oIIe!fj.2x unä I^ollei-coi /^iliit /u äen besten t^'oto^eit-'vllrjften äes dritten I^eiclies. k uropüiseke I^ovuv. I^ummer 6!> i>'i ^unLlei'iieft »Die moclerne l'ürlcei« Iil^'nen. k^s stellt vor, eine (üem^In-.>^!i^sl>^urdeit türlI^Uion. ^ur Linkükrun^ liefert i^iÜIi luili! .-^^tuv ein-Ln Leitrad /ur I^er-!>.c>iiliclil!id !i^luuts>verl^un.!^^ der '5ürl. -o'üv d'etet einen yuerselmitt tlureli >.! > uu ki''elie /^usseilpolitik. Oemer l^elal eil.. II l^>>?ei'I)lie!< iik-^'i' die vvirtseliaftlielie '-^'l-ui^ivtii.'- der 1'ürlt^in^in/ixvesen der I^epudliic in !^!.!ieii Xüi?en i^ui'stellt. ^it der Mu-'^Iiiii!i>: der I^^lndvirtseliuit set^t sioti lvrilio^ auseinander, k^ranx k^. <'^^Iinn..l!-I)uinont derielitet üiier dlis tür-V erI^'esen, dureli die ^us» /Vlünitai^ k'-i/^Ii 'l'uvla^i Le>vin-nen wir einen t:indlick i-n die veutseli-Uü l'.'i'.cl!^'? l'l!uidelsbe?:ieliunL. Levlcet !5ürev^l ^.Iirei!)t ülier die so^ilile IZedeu-tunL^ d<>.7 türl^iselien I^evl)lution und I^s-nul >uvinuu l^erülirt clie LtellunL der I^iliu ili der n^'uen 'süri5e >>veitere .-Xuf^Ät/.e nuiei^en uns mit ^der mo deri'.en l iirkei !^elx"innt und als ^VdsLlilulZ diese'^ il«<) stlirlie» ^onderlieftes finden xvir ^in V^er^eielinis neuer I^ücker üder die 'lüilv^i. ^»e Äe Donnerstag, dm 3. September Dle GtreMage unverändert Die Textilunternehmungen zur Annahme des Kollektivvertrages bereit / Fortsetzung des Proteststreiks seitens der Arbeiterschaft Die Ruhe und Ordnung nirgends gestört In der Streikla^, die durch die Niet»erlo- sen. ReS»n?r hob hervor, ez hanöle sich hier gung der Arbeit in de,i Textilfabrikeil von mn keinvn politrschen Hintergrund der Be« Mcrribor und Umgebung entstanden ist, > wegmrg, sondern einzig unid allein um die keine Aenderung zu verzeichnen. Tie Arbei- Wahrung der Interessen der Textilarbeiter-ter halten nach wie vor die ^riksräumc schaft, die um ihr Brot ringt. besetzt und verhindern so j«ide Arbeit, doch wunde die Ruhe utl^d Ordnung nirgends ''e-stört. Vom Ausstand ausgonoinmen ist lebig-Ilck) die 'Fabrik Hutter <5^ Co., in der weiterhin der Betrieb ungestört fortgeführt wir^, da hier die besten Ärbeitsbedingungen Herrschen und die Unternehmung schon früher erklärt hat, daß sie den Kollektivvertrag vollinhaltlich mnrimnkt. Unter »^en? Poriitz des Polizeichefs Dr. ^ r st e n'j a k fand gestern nachmittags ivoilen fortgesülh'rt. Es ergriffen noch die Vertreter der Jugoslawischen Gewerkschaft K o re s und der ?^ationalen Wowerkschaft V o j s k a d«? Wort, worauf der Vorsitzende Vidoviö imt der abcrmlÄigen Mahnung, Disziplin an den Tag zu legen, die Versammlung schlost. Die Arbeiter kehrten so-dann im geschlossenen Zug in die ^briksräume zurück, NU! dieselben weiterhin ^setzt zn halten. In der ?^brlk Hutter wird der Betrieb 2inist- Ii. 8Avarin. l'einer, adLesel^lakener «iermtei^' (Ivleinere .lV^usse mit Z Lidot-lern). >vie lür tiu^'ellnipf dereitet, v^ird in eine liötiere, niit l^utter ausLestrjcl^e-ne Kusserolle z^eiülit. lun?sam aufhellen lassen, Lold^ell^er k'^arde Ledacken, er>t uuf ein Sieb >;e>türxt. dann 5?leicd uuf eine tiefere Leliüssel kele^t. I^er d^uit von pfirsieli- und xesekÄltem >^xvetselienlven-det. niit et^vas I?um versetzt, üder den noeli ^v!irn,en S^varin xe^ossen, die ad-.^'etrosiiten I'rüLkte darauf^elext und das L^N/^e kalt gestellt. !i. Heiclelkoertlsrisn. Lin Viertel I^iter »glattes Neid, mit einer if dei^Ien leiten '/!u liell^^^ell^er t'url?e i^ekuelvLn lwie !'ritt:>^cn). UZeieli liti^uekern und ^u l'iscll Leben. ar.i Stadtmagistrat eine Zusamnienkunft der Vertreter beider Parteien, der Textilindn ÄgtASgazt «EFt« SSV « striellen und der Delegierten der streikenden Arbeiterschaft bzw. der Gewerkschafteil statt, um cine ^nilidlage für eiile beii!^ Teile befriedigendes Einvernehmen zu finden. Die Arbeitgeber gaben die bindende Erklärung ab, daß sie alle Bedingungen des für alle Textilbetriebe in Slowenien geltende»« Kol Im Nachtrage zu unserer diesbezüglichen Mt'^dung in der ^trigen Nummer unseres Blattes erfahren wir aus zllverlässiger Stelle, das; die ArbÄterschcvft der Textilfabrik u t t e r lmd Co. dell Beschluß, den slaintlohn des gostrigell Tages den Streiken-dell der übrigen s^Hriken als Unterstük.mg znkonn^n zu lassen, aus freien Stücken^ ohne Initiative des Unternehmers und ohne ihn vorher um feine Stellungnahme zu befragen, gerast t lMt. Xöditcher Llngiassfall tnMuta Der .Hausbesitzer Gregor S k u t n i k in Muta, der am vorigen s^reitag von einem mit Gnllnmet beladenen Wagen herabge-^ , stürzt war urid sich schwere Jnnenverletzun» lektlvvertrages vollinhaltlich annnehmen und! gen zugezogen hatte ist gestern Mittwoch sie darauf hinarbeiten werden, dah die- den S4. d. im Alter von 71 ^hren der ^rtr^ so bald als mögttch Der Verstorbene, der infolge seines .^n- ? Vertrag rllckwiri^d vom ^ nlors und feiner .verzensgüte viele s^renllde 1. S^tember d. J^n Kra^ Der Ausstand h^rtte. n>ar nicht weniger als 45 Jahre in der Textilarbeltersl!^st wirb als Protest- der hiesigen Nsengiesterei beschäftigt. Die ^ndgebung gegen d.e HtnaussckMung der, Beisetzung findet?freitag, den 4. d M. um Trallerhaus in Muta aus statt, geber angesehen. Der Ausstand wlrd für die F>riode seiner Asche! beteiligten Arbeiter keine Folgen nach fich^ " _ ziehen. Die anwesenden Vertreter der Ma- karabiner in Schach hielten. ^ökZ wurüe zu nächst mit Schlägen traktiert, wobei ex arge Verletzungen erlitt, worauf ihin "er Rucksack mit verschiedenen Kleidungsstücken und Seife entrissen wurde. Ferner wur^ü chm aus der Tasche, während das Gewehr a^f ihn gerichtet lvar, ein Geldbetlag vou '.?ü0 Dinar gebogen, worauf die Zi.geuner verschwanden. Die beiden ließen sich auch Dieo stähle zuschuldeil kommen, wogegen sie bei zivei Einberüchen vertrieben wurden. Die Angeklagten gestanden teilwelse ihre Schuld ein. Geza wurde zll einem Jahr und jl-cl>5 Monaten und Adalbert zu e-nenl Jahr und zwei Monate:: schweren 5terker verurteilt. Den Vorsitz führte Krelsgerich.s-richter L e n a r t, Staatsanwalt Dr. .H o j-n i k, Vereidiger die Rechtsanwälte Dr. Ju-van und Dr. L a L i e. Die Verurleilten nahmen die Strafe an. riborer Textilidustrien unterzeichneten diese Erklärung, die Vertreter der Arbeiterschaft Rot«»r Anton Kodex -s^. Am Bachern erlitt Dienstag der Notar lehnten jedoch die Unterzeichnung ab da sie o d e r aus Murska Sobota, der nach ihrer Erklärung keine genügende Boll- ,ttberstandener .^ankheit Erholung macht dafür besij^en. ! suchte, einen Schlaganfall, wahrscheinlich in- Für heute 9 Uhr vorniittags lvurdc in der ^ ailsgiebigell Sonnenbades. Er Veranda der Uinoll-Brau^erei eine V e r-! Rettnngsabteilung ins K^ran- s a nl m lllng der Tertilarbeiterschast an- > kenhaus srberführt. wo er gestern mittags im beraumt, utn zur Erklärung der Arbeitg^'ber ^^ Iahren verschied. Notar Ko-Stellung zu nehmen. Die streikenden A'bei^ stammte aris Zagorje imd lies^ sich nach ter der'einzelnen ?^abriken kalnen vollzählig Unlstnrz in Murska Sobota nieder, wo in Reih und (^lied anmarschiert auch die auch in der Oeffentlichkeit vielfach Herder Unternehnlun^ >s'>ntter und fiillten rasch vortrat. Eillige Jahre bekleidete er den Bür-die Veranda. Alnvesend nmren gegen 3000 Ncrmeisterposten und war auch Mitglied des Arbeiter, die mit großer Aufmerksamkeit den '^anatsrates. Friede seiner Asche! Ausführungen der Neldner fclgten. Die Ver- l - savnnlung eröffnete der Obmann des ,^wi-! tÄtl'itlHtAsaal schengewerkschaftlichen ^rifausschusses V i-^ ^ ^ ^ . d o v i V. der über die ?age sprach und die! '^^vr dem ^ünfersenat d<^v ^relsgerich»ev Arbeiter wiederholt anfforderte Nnhe lind ?^!aribor standen gestern zwei Zigeuner Ordnung zll bewahren, sich zu 'keiner Aus- Banöa vas in Prekmurje, die sich we-schreitlmg hinreißen zu lassen und eine vor. Raubüberfalles sowie verschiedener E.n-bildliche Disziplin nnd Geschlossenheit an bräche und Diebstahle zu verantworten den Tag zu legen. Die Teilnehnler brachteil hatten. Es sind dies der Söjährige Geza und durch Zurufe zum Ausdrnc?. daß sie die An- der 20iährigc Adalbert Z a r l ö z i - K o-weisnngen der Vertrauensmänner und der a e, die am 9. Mai d. I. nachts bei Vre-Stteikleiwng befolgen nnd sich zu feinem i zovci auf der Straße den Besitzer Kar! unüberlegten SchrM werdell verleiten las-1ö 7 s überfielen und mit einem Militär- vsnllsssuno. ctes l^inZcl^eiclens unseres lieden dstten» Vaters, LvinvaAers unci Onlcels, cie.«» l^errr» ico?^»Ao »Gcu«<)i.o Uatvllvr- nnll N!v»Iitätvnbvsitzevr» spreel^en wir liir ciie uns de^euz^te >^nte>lnal^me und ^aiilreicii« öeteili-Funx SM I^eiebenl^eZ^änxnisse, sowie kiir die scl»önen !^ran2- u. ölumen-spenclen, insbesonclers ali?er der ebrvv. (^eistlic^I^eit, virtz^envs-sensol^akt und der p'euervvedr unseren inniZ^sten Danic aus. 5)Iov. Listrica, l. IX. 1936 Die tiektraueri»6eo Uinterblivbeuvii. ul. Der Gebmtstag Seiner Majestät!»es Königs wird kommenden Sonntag auch in Marlbor festlich begangeil >verdt-n. Im Sinne einer am Stadtulagistrat stattgei'.inde-nen Aussprache albex Orgaltlsationeu der Stadt wird die F^estlichkeiteu Sains ag al')lüctstelle Bankgeschäft V e z j a k, Maribor, Gosposka ulica 2^, r-^chtzeitlg ol'-lnerkeil zu lassen m. Einvernehmen mit den Strabenarbei-tern. Wie bereits berichtet, ist unter den beim Bau der Baäiernstraße besck^äftigten Arbeitern, etlva 1W an i^r Zahl, vor eiiligen Tagell eme Lohnbewegung entstaliden. Nach nlehrtägigen Verhandlungen lnit deln Bau-unternehlner S vetina wulide jetzt zwischen beiden Parteien ein Cinverllehnien erhielt. Die Arbeiter erhalten fortan einen Tag lohn von 2.85 bis Dinar pro Stunde, wogegen die Ljubljanaer Abmachungen ilur einen solchen von 2.50 bis 2.75 Dinar vor^ steht. m. Tanzfreudige junge Dameil werden in das Ballett des Mariborer Theaters aufgenommen. Anmeldungen nimint die Thca^ terkaffe täglich von 9 bis 12 W und vvn li'> bis 17 Uhr entgegen. m. Verhängnisvoller Sturz von der Leiter. Der 70jährige, bei der Firma .'()au:>ula-niuger beschäftigte Arbeiter Georg L e n i k ftürzte gestern von einer hohen Leiter nnd erlitt dabei schwere innere lind äußere Verletzungen. Die RettungÄab'teilung 'lb?r-führte ihn ins Krankenhaus. Sein Zustaild ist ernst. m. Wassermangel in Poöehova. In P.- oehoiva tverden in den l-etzten Tagen .^ilag>'n über einen empfindlichen Wassermaugel .^e^ fichrt. Die Brunnen sind stark verjiegt u führen überdies nur trübes Wasser. Sl)on wiederholt wuvde der Wunsch llach der Ver-< längerullg der städtischen Wasserleitung b's PaSehova zum Ausdruck gebracht, doch bisher ohne Erfolg. Im Zlige der Straßenar- Freltaq. den September beitsli, oie jetzl Nl üer Äcui^'liide ^i'vSak: osr 9erden, sod«ß t^oppclle kosten vcrmieden würden. III „Putnit".Ausslüge. Für die Fahrt llcu<. O IN l S a l j auf der Ins««! Ärl mit 14' täl^Min Verweilen dortselbst, die vom 5. blö 20. d. vorgenommen w?rv, werden die Anmelduidgen nur nl>ch bis 4. d. mittags entgegengenommen; Pauschalpreis UVV Dl-nar pro Person. — Vom 6. bis 8. u:rd vom !). bis II. d. werden zwei Aulocarausflüge zur A l e n e r M e ss e unternommen, wogegen die Bcihnfahrt unterbleiben must; Fahrpreis Dinar. Anmeldungen l'is 4. d. M. ^ Spezialist für Chirurgie Chekprimarius Dr. i^erniö Mirko ordiniert wieder regelmässig oon 8—9, 12—13 und 15^16 Uhr im Sanatoriunl. Gosposka 49. '.)17<; IN. Finderlohn als Spende. Der in der Vrazova ulica wohnhaste Schüler Edgar K o Za k erhielt von der Polizei als Finderlohn den Betrag von 60 Dmar, den se-doch der Junge nicht annehmienst. Ber?setzt den: Richter des Kreisgerichtes in Slav. Po-tegn. Dr. Ludwig L o b e, an das Preisgericht in Ce!je; Richter des Kreis^richtes 'n Celje, Zdenlko V e r st o n Z e ?, an txrs Be-zirtsgericht m BnZice; Richter des Bezirks^ gerichtes in Ptnj, Dr. Franz S u h a d o l-n i k, an das K-reisgericht in Celje; Richter des Kreisgerichtes in ^elje. Iura L e,sj a k, an das Bezirksgericht in Celj«; bsfördert u. Ersetzt wuvden: Richter des Kveisgerichtes in Celje Anton R a d e j zum Ches des Bezirksgerichtes in Kmorie; Richteramvärter am Kreisgerichte in Celje Bog.don Iereb zum Richter an das Bezirksgericht in Mur-ska Sobota; Richtevanwärter am Bezirksgericht Celje Josef Pole zum Richter des Bezirksgerichtes Kmarje. c. Perfonalnachricht. Dor Richter beim Vernxlltungsgericht in Celie Josef B a v-d e k. ist in den Ruhestand versetzt und an seiner Stelle dcr Banalrat in Ljubljana Raj-ko M u l a ö c f ernamit wovden. c. Letzter Badesonntag? Der strahlend blaue Himniel und die >)'ihe des vergangeneil Sonntags brachten es mit sich, daft 'sich schon frühmorgens ein Großteil der Stadtbewohner nrit Saek uird Pack in die Freibäder der Stadt und der nächsten Umgebung begab, unt den selten schönen Sountag, der alle Wnnder eines gesegneten Hochsommertages zeigte, badend unö sonncbadend zu verbringen. Mchmlttags schien die Stadt wie ans-geftiTrben. Erst im Stadtpark iv>ar wieder Leben und erst recht natürlich an den beiden Sannufern bis weit hinauf iibe-c die Brücke von Levec. Wer weiß, vielleicht war es der lei5tei-ßen Schwalbe beobachten. Das Spiel, das ungefähr eine Viertelstnnde dauerte, war der Anlas; zu einer größeren Ansammlung von Fus^gehern. e. Sterbcfälle. Im absselaufnen Monme Angnst starben in Celie ?i2 Personen, darunter 11 dah-einl und 21 im ?ffentl. rankenbanse. c. Neues Lichtspieltheater. Vor Tagen schon erregte es Aufsehen, als man an dem Palais der „Ljndska Pasosilnica" ll'uchtende Lettern anbrachte, die da verkünden, das^ si?h im Hanse das neuerrichtett. .Eno „Metropol" befinde. Es handelt nch nm d<^ einstigen Theater-. Mllsik- und Postsaal, der settt in einen ganz modern aiisgestatteten Lichti^iel-saal umgewandelt wudde. Am Abend des 1. September fand die (^ri^ffniingsvorsteslunq statt. Es wurde Ralph Venahkys „Im Weißen Rösil" gegeben. Ein Flieger war? Nach' mittag bunte Zettel ab und machte also tiich-tige Reklame fiirs Kino „Metropol". c. Die Landm'rtschastsschule in Sv Iuris bei Celje beginnt mit ihrem ersten Winter kurs am 3. November. Dauer des K^irses fünf Monate. Aufgenommen werden 24 Schüler, von denen keiner unter 16 Jahren alt sein darf. Die Aufnahmegeluche müsse» bis zum 1. Oktober ein'"'reicht werden. c. Sporttag in Konjice. Sonntag, den 0. d. M. findet in Konsice der erst00 Dinar wert ist, verkauften sie an einen Unbekannten um 150 Dinar. Femer haben sie in derselben Nacht beim Landwirt August a g a r in LoL-nica eingebrochen urid Lebensmittel gestohlen. Auch dort h-aben si<; nebstboi aus Mutwillen allerle»! Schaden angerichtet. c. Der Fremdenverkehr im August. Nach den Auszeichnungen des Meldungsamtes warei^ im August insgesamt 1782 Freinde in Celje. Davon ivaren 109.? In- und 680 Ausländer. Die Summe der Uebernachtun-gen beträgt 3789. Wenn nwn in Betracht zieht, daß im vorjährige,: August bloß 1406 Fremde (1032 In- und 374 Ausländer) in Celje ivei'lten, nimint man ivahr, daß der Frem^verkehr in unserer Stadt und na' mentlich der Zuzug von Ausländern in star kem Maße zunimmt. Im Monat Juli waren 1433 Fremde (935 In- und 498 Ausländer) in Celje. Die Zahl der Uebernach-tungen betrug 3173. c. Bor dem Richter. Das Kreisgericht in Colje l>erurterlte den :Z2 Jahre alten Chauffeur der Firma Mline-k u. Zleger in Zagreb, Viktor S v o b o d a, lr>eg>en Vergehens gegen die öffentliche Sicherheit zu ,^'.vei Monaten Arrest bediirgt auf zivei Ja^re. .'^rr Svododa ivar am 6. Juli als Lenter eines Lastkraftwagens seiner Firma Opfer des fürchterlichen Verkehrsunfalles auf d'-'r Eisenbahnübersctzung bei Roga-^ka Slatina, das zivei Menschenleben gefordert hat. Der Verteidiger des Angeklagten, Dr. Ogrizek, verurteilte scharf die Träghseit der Eisen-bahnverwaltuiig, di<' solch unüb^'rsichtliche und gefährliche .>?reuzungen ohne genügenden (^leflihrenschnt) dulde. c. Schadenfeuer. In Dresinja vas l>oi Pe-tro'v5e hat ein Feuer die Scheuue und die damit verbundene Hopfendarre des Landwirts Drev vollkommen eingeäschert. Die Feuerwehr arbeitete eifrig an der Lokaline-rung des Brande'?. Ter Schaden, den )er Besitzer erleidet, ist sehr groß, da mit dcn beiden Gebäuden auch ein (Großteil der 5)op fenfechsnng des J^ahres iin Werte von 30.0()0 Diiwr M'ltverbrannte. e. Vermißter Schüler. Seit Sanistag wird der bei seinen Eltern in .'»^^rastink wohnende 15, Jahre alte Schüllar d'r Bürgerschule in Trbovlje Lcopold V n k vermißt. Er elii-sernte sich ain S^nnstag nnd wandte sich, wie festgestellt wurde, nach Trbovlje, unt dort an der Schule die Nachpriifung abzit-legen. Mitteilnugeii an den Batex.des Ver-niistten (Leopold Pnk, vrtnar, Hvastnik) er-beleii. e. Kranzablöse. An Stelle eines K'ranzes für den allzufrüh gestorbenen .sierrn Will? P l a ni n c in Celje spendete .'^'»err ?rnn K o v a e, Preklnist dcr Tertilfa'brik Bergmann und drug in Celje 200 Dinar zugunsten der hiesigen Antitnberkulosenliqa. .'derz-lichen Dank! r. Kino Union. Donnerstag und Frcitag: Liel'esrhapsodic" luit Panl 'viörbigcr^ bisse Schmitz und ^<^iarin .^>ardr in den >'!>auvt rollen. Tönende Wocl)enschau. ö L o ^ r a c!: 17.20 Ore1,e3terIcon2ert. 18 Volkstiimliake weisen. 13.39 l.ie^er. 19.39 8tun6o 6er IVation. 29.39 i)i,ertra. üunA gU8 ^gxret,. 22.39 Seksllplattea. — ^ ien: 7.25 k'riZlHlroa^ert. 11.25 8tui>» lie cler I^rau. 12 AIitts^sI^»r8<:1»su: 19 Oreliesterieon^ert. Maribor^ Zeitlmg" Nummer 20?. IInian-IOuüuO. Vis einschl. Sonntag der Ällisoneröfsnungsfilm die reifende und ainü sarrte Wiener Schlageroperetie „Rendezvous in Wien" mit Magda Schneioer, Wvlf Albach Retty, Leo SleMl, Georg Aleiano-er, Adele Sandrock, Tibor v. .'oalniay und Lizzi -Volzschuh. Es folgt das lustigste Progra^'.'ni des Jahres: „SLly und Mickey.Wundcrre. vue". Dieses einzigartige neue'tc Prog.anlm besteht aus 19 verschiedenen, heiteren, kel-lorierten Silly Mickey-F-'unen. Mit d^r obgenannten Eröffnung beginnen wir unsere neuesten Filme aus der neuen Filnip ' duttion zu spielen. Burg.Tonkino. .heute, Mi-tbwoch, br'iige'i wir vor der Eröffnung der neuen Saison e?-nen großen Frlmschlager „Abdul Hamid, der rote Sultlm". Dieser Filmschlager, den loir zum Abschluß der Sommersaiso-n bei niedrigen Preisen zur Vorführung bringen, ist ein Meister^verk mit Frik ^ortirer, Nils Asther utch Wcrlter Rilla in den .Hauptrollen. — Unsere neue Saison bringt dent ge-ehrten Publikum eine freudige Ue^rraschung die w-ir aber erst durch unsere Plakate verraten iverden, da wir trotz der Anschaifung der größten und besten Filmichlager Vorsorge getroffen haben, daß alle recht mt und vergnügt unsere Lokale werden besuchen können. Unser Eröffnungsfilin ist ein steriverk, der schönste Film, den je die Film, industrie wird übertreffen können: ling, die Tragödie des .Hcufes Habsburg". Ein Fi'lm, der in Venedi<^ auf der >^ionlur' renzvorführung die goldene Medaille erhi^'it Ein (V^roßfilnt, der uns in packender Wahrheit die erschütternde Tragödie schildert, die damals die ganze Welt durchbebte. Ter Ro^" man von Clau^ Anet lonrde mit Ve'.hil'e von Tagebiichern hochstehender Prsönlichit'!-leiten verfilmt. In Superlativen spricht das Publikum, in Superlativen schreibt die.'Kritik von diesem Filni. Der Träger der Hauptrolle ist .sbarl Boyer, ein Wiener, der nach langein Suck>en zu dieser Rolle als )^>asse id-ster 7ulterpret auserkoren wurde. — In Vor bereitung der neueste nnd beste Jan !^?ie-pura-Filin in deutscher Sprache: „lyih mir die Nacht". — Am Samstag, den d^ mittags 2 Uhr und Sonntag, den l!. d. um halb II Uhr die erste Matinee ^n n^-^^'^rigen Sontnierpnisen: „Tic blutige Abrechnung". .^>anptrolle: (^!eorge O'Vrien. 21 UnterliAllunfisIvon/erl. 23 ?ÄNZ-niiiKilv. — kol-nmä.ist«^r: 19.45 cliorkni.. leert. 21.19 I^untes? Xs,u/.ert. — l'r u " : 19.29 vlitsknn/ert. 29 VnIKsliellor. 23 8c1,allplgtten. Ii. Köstlieko lZemiisessivi^ö. 7 !,^runnii IZuttt.:r ^voräen ul)j^ctiii.'Iieii. tia^'Ii unll NZ^Ii ^Verden 4 Dotter, 4 lüitel l^aliin. Lt'^va.'i La!?. 1 LlZIüklel xerielZLlier I'ainie-^aiikü.'ie' ^ulet^t der fe^txesLliIaj^eiie :>L!inee uiiä 4 t:il1c:IlI lei^-iit eills?em!8Llit. Die Nülite Uie.'ier limnmt in einL init kZutter no >^uflauk.^Llm88eI. äarauf knv^'.'l.v^ei>e LeliiclUen von ?0 Dekut^raiinn ^elvocli-ten. erünen Erbsen, eine kleine, ^ekocl.-te, verteilte KarfioIrOse, l)eIverc1en mit äei- restüelien leiL Iiälkte deäeckt. Der /^uklanf xvircl ?. Stun clen im I^olir Lebacl-ent-:ünc!un?. Lnt^veäer äurek eine Oen-nune im l'rommelkell. c>cler Äuk clein >Ve-se äer Olirtrmnpete. die 3N8 cleni I^asen-l-aclienraum in clas ^ittelokr fülirt^ kön-nen öakterien einärinx-^n unä clurcZi un-rjclrt!ee8 §ciineu^en liineinxe^elileuäert ^verclei?. .^ker ^ueli clurck ciie l?intka!ni können Keime einärinxen, wie äas bei Infektionen ^cbarlacd. Qrippe. Nipiitlieri.2 der k'all ist. Wenn clann der ?u8tanci elrronizcii xviicl. ent8telit julire-langer OlirentlulZ. durcd den da8 cledSr Ällerdin?8 nicdt leidet. Innnerlnn kimn später dvcli noeli 1'anlilieit duran!' werden und darum .''Oll ^i)8onderun>? au5 dem Okr nie vei'NÄok!ä58jxt >verdel Marrborvr S0?. « Ar^ag. den 4. September 1336. Wittfchaft odei- VoNt»? Ill der Lösung dcr Bauernschuldenftage ' lül.' eiiK.' s t III- t.Iic >iic!i n.ii. tlie'.e,- "^telil cjj<: i >>.'iint)<.'Ii i^l t.'.^ i>»teie>.^^uiU. cjlls» t''.u X>.' iliilii^i' uultiizvv^ ?ei? wil'cj. vv'it.' cju>i Deut^iclie V IiciV «.lil. in Uc.'licii «nun cti^ ^^(.'iinilii^ ».i, I)c'i cjh.'!- llt5lie«;c>n (^li'.' liulill» li».'' l^Lli öttntien t vvei'c!()i>. ter '!>t .'^ii-.iclil. clul^ t^»u6fli>!i^iii>Ii^eiiprl)k!L'n «. lii^ vv i> (."^cliuitliclie uiicl ^Iu!> INN «.Iiii<.'Ii <^jo cli.'l' I'ii.ill «.'«.i v/erc^eii !!>.' n.>l!^<.>I?«^'ii<^t.'N Kk'oi>.<.' !>Lken ciie !luf .^^cit^eliuiiiNc^li cic'l' iielu' >ii'< >.>.'!. l>i^' !0n>itj^e (!>-< iliililij^el- cjei' liuiK.'»-». clic.' ciic^ ^I^t^üe ul>! tier l.jzuel'll Iic!?cl' IiervlN'. >.Iu!', i'i iinln«.'!' I^iui.ui^e ilise ^etiu! ii>.'/ulil<.'ii. l^ie.''! >«.'! iii^'ttt nlir in clen < lliicl Vjeli/ui^Iii.^eseiiljeii c1c:5 «'.'.II uudl in ^I^'ii ^»VeixonAnd^iu- Iii«.'»- iiej cjj^ ukorall 8c:!ir i.lii6 >.1^15 l^rcikleni (!er Kus/.ffi5;ti» '^>^'11 liuuei ii>.<.'liulcleii ^e^ll^nnnsn. -i.!! vl,ii XU Ici>eii. Ix>l' inui.Iit liiici die .''icli !ii Kürxc noLli fülilliur inacileii xviivi, kunn iiictit )i^xvLl?;en in er-? iiiie clil) .'>tati.^hi^t.Ii(.'>i I^rs^ebunz^cn. l ),. !' I. il^luiicli .'^teikt Uli. i»uc>« ctU8 I !steu(.'ix.inki!^!inieil <^r- i>t. t^>,' i.>>>l xn.i^ur Hr^iülluiik ^I'!' /-^IiI XVuL;j.'siii- u'ul Lc.'liiffsve"-/ll ver/.«2ic:litteii. I^i(.' !>tull>!ti!x i'jt lULtit uuf (jein > uln^uiiä j8t iiii/.ulieliinun, Uol' >VufLt^lnvuli>^ clöZj '^Vliienver-Ki.'!i'. iil>^I, i>.i. .^iiUvis^en i.illl >i!n lneln- uul. xv^nn i.un» den >Vu!vnvt.'l'1eju!i.uttne:i I u (lcüi^ii vol>^uliz^^L»:sn ver- ulc'i^in. kli(.'iicli, uucji -^vl^nn «ie irc?in.>Lti «.'.uiulis iüi'vvei^Lli xver<.!<.'n. ctie.^c.' von ude» j>it, nüin'.ic'.' vttli l?iei-uki>? linU cjereii -NC». cjL^ LUten .'ulle:: cj«.!' I^rlitt.' ^lei liN'ivl'LN I^snclespll)-l-Iukteu. l1ic:rüu^ liünnle um« t'vltierutu!^ ,:iLl>ci?. ciul.! niciit undillix >vüre, (lie l^nvuip^^itiuneu (l(aufleute) auf 6ie öe-/ulilun.'i Lulieriiii^^llulc^en nnc!» v^citer >vurl<.'ii i!U (tu ji» (IiL ösuein 80» >vio.^u itirv ^cliul<^«^u I^e.^iijer ukxttlilen .iv nicllt. clttij (lie ttuniien «iclit utt(j jtircl» Verpsltcktuu^en liicttt tmi^lilivlmneu sollon, abei nmn ist (^(-r ^<:inun«. äal^ e8 Iivelli^tc /^eit sei. l'ür (Iic LttiueruiiL clei' Lsukuii-Ltalteil XU tun uiicj c!cti> Üuulvxveseu iiu n<^ucii Kl c:dit^^owÄliruti^Lli ^ii bekÄliit^en. l:."; xvircl uucli 6ic vorticten, t^us! Uic l^utimiulduiik, ul8 »deriite Kre-uuf öuiikeil un^l tüelclun^t^^ltt^u ueltlnen Lvli, äercii Linlutlen Linä unc? deren (Zeiicliüftc deslialb uielit entwickeln können. die^eitt (Zruncle Imt mun den Vorbei,lut! >:elNÄeIit, die ern.^ieliuldenfraxe und die ^unierun« de.'^ ^Ut^vdiluvvi'^Llien XVjrt!^ck!iit8leben>i nur .^tnien'^veise xu lö^en. /^ndererseiti» denkt niuit mit öesor^i-ni^; UN da?; I^lldvrintli der öe:eiekunsen xwi>;elien den Lauern und den Privatleuten (in5>be8c)ndere den Kaukleuten). in du.«^ lnan bei einer (.ieueralreLelun.? die!;er t^ruLL eindringen inüs^te. I^ur eine I^ösunL in Ltuken Rpriclit uueli der I^m-.'itand. dul^ e8 viel leiLliter ist. Littel xu einer !ituken>veii>en I^öiiunz; der Lauern-'ietiuldenfrakv xu finden, ul8 xu einer (^enerallö.^unt? dieseii I^roklenis. k8 >ver den vielleielit nur 30V—400 ^ilionen vi-nur in Kur iwtvvendiL «ein. um die I^or-derun^ien der kanken xu ret?eln. kislier i8t noeli nietit dokannt, >velell(?ii d)lundpunlverdon. Werden die se durau! l?üeli8iel»t nelimen, dak die vnn ilttien Letryffene I^ösunx der Lauern sekuldenfraLL volkstümlicli wird? Dies Iiünt^tt von flvlitjselien Nonienten ad. öi^Iier liut nlun "iic!, iweU für keiue l^ö.'iun»: eiidsültiL ent^eiiieden. VVjrd vielleiekt eine neue l^ösunj? vnr^e^ckla LLN Verden? vnd >virä diese et>va so au5fÄl!en, clall alle diejenieen, die sicli nielit versckuldet lisben, die^ l^ereuen >verden? Diege öekllre!itun>x. die in irewi^sen Krej8en, die an eine »LoxialiZierunx^« der Verlu8te clenken. eekex^t wird. i8t liaum serecktkertlst. Börsenberichte j u b l j a n s. 2. d. Devisen. Lerlin 1754.2l>—1768.08. Z^ürick 14^4.2^ -^1431.?9. I^onäon 219.45—221.50, I^vw-Vvrl< 4ZZZ.22^369.5Z. Pari8 287.68— 289.12, k'raL^ 180.41—181.51; österre'cil. Lekilttn« (privatclearinx) 8.6S, sn«I. pfunci 2Z^. deutseke Qlearinegclieek« 13.40. ^axre l?. 2. d. 8taat8vve rte. k(rlc:x^88Lkaden per Lept.-Okt. 365—0. 4"/'' ^srar 47.50-0, 6?S Sexluk 68.50—0. 7°/" Investitionsanleike 82.50— 0. 7^/» Nvpotllekardanlcanleille 86.50 -0, 7°/» vlair 73.50—0. 8°/- Llair 83.25-83.50? ^erai-dank 233—0. Rtrie der /Vu?»bau de8 ^u^ct^laws^iien 3euderne t^e8, an dem die I?e^ie-run? ebenfalls arbeitet. Vor der Srandung der luao-slawischen Itadlo-Indusme I^ael, Leosrader ^eldunxen interes-8ieren 8iLk fünf k^irmen Mr die (irUnduns einer keimiscken !?adiciindu8trje, die den ^weck kätte. den Inlandmarkt in>t billigen Lmpkäneern iiu beliekern, da dieser Artikel 8a>vie alle Lestandteile bieder aus 6em Ausland beziOLen wer-den mulZten. Die Lewillikune 2U>n Lau eilier ^adiokabrik erlnelt bereits die -Vle tallindustrieunternellmunk? c, d j e -V Ä c in Levx^rad, ferner die Qlülilain-penlabrik »1' e s l a «« in panöev». IViit der xleicken Idee trsxen sieb die juxo-slavviscl^en ^weixfirmen der KrolZen I^a-diounternelimunMN »p Ii i 1 i p s« (Hol-land) und »'I' e I e k u n k e n« (veutscd-land), die die Apparate bisber lediLilicli vertrieben, zetxt aber die8elbvn aucb 8elb8t erzieuLön wcillen. Leklielilie!» in-terossiert sieli aueii eine ^rökere !>1 o-Vi 8 ad e r l_1nternekmunL kür diese ^NLeleLenIieit, sodaV .luevslawien k^leicli künf I^adiokabriken aufüuvvöisen listte. ^llerdinxs ist Vorbedineune Illr die LntwickIunL einer eiLenen kadioindu- X )^srlborvr Neu- und StrvUlnarkt vom 2. d. ^ueelülirt wurden 4 XVuLen LttLbeu. 2 Wasen (irummet, 2 Wasen I^uxerne und 3 Waeen Stroli. SülZlieu wurde xu 30—35. (Zruiuniet xu 30, I^n-^erne xu 28 und 8tro1> 2u ^0 Dinar prn ^eterxentnei- keliandelt. X erliökun« övr Sek^vineeiiitukr in dvr ?sekvckoslo«'sltvl. InlolLe der ?u-ten f^uttermittelernte ist das einlieitn.-sciie ^neebot auk dem tsLlieelioslnvvuIvi-scben Lcl^weinemarkt gesunken u. sind die preise dementspreekend LestieL,e.. Infolgedessen bat das Viekeinfuiir-övn-dikat-beseblossen. die Lelivveineeiiifulii-Kontingente, vor allem aus lugosluwien und l^ngarn xu erbölien. X vis kiandsl8vertraL!8VörIisndIun>?en mit ltsNon werden in einigen 1'agen u.'.f genommen wefden. Die iugoslawis^^i'e Delegation rykt nvel, diese Wocbe nac'i I?0M ab. X Die Kontrolle dos naed k^rankreieb ausMliUirten Odstvs, die diktier in ljana vorgenonunen vviirde, soll naeli Leograder Meldungen kilnitigbiii in der Grenzstation ^ es en iee vor 5ieli geben. Des Orund Ist darin ^u sut^iien. daü die Obst transportierenden ^üge in .?e8vviee einen längeren ^ufentlialt neli-men als in I^jubljsna. X ^ntvrstlltieuneon der l^sndvirt. !sebskt8suL8tollun>lsa. ^uek lieuer wer-den in verseliiedenen Legendeli Jugoslawiens l^andwirtscliaktsausstellungen veraiistaltet. da diese die beste Propu-ganda für den ^bsati! der lieiiniselien >^grarprodukte darstellen. Das I^and-wirtseliaktsministerium bat :5ur Unter-sttlt^ung der Ausstellungen einen Le-trag von 100.000 Dinar 2ur Verkügiiii^^^ gestellt, der auk die einzelnen Lanatc? aufgeteilt wird. X ^lnv ^ollwsrenlsbrik in ^ajSperk? Der Industrielle t^ranjo veek ist flit- den ll. d. eiiie koiiiniissionelle Lesiclitigung cie^ l'errains anberaumt. X ^uslÄndkeks l(olile lür die luLosIv-wkeden Llsenbsknvn. Die (Zeneraldirek tion der jugoslawisclieii Staatsbaliiien bat für den 22. d. die Dffertversteige-rung für die I^iekerung von 130.000 I on-nen Koblenbriketts ausgesebrieben, uln auf diese Weise eine eiserne I^eserve ?,u erkalten. Die Ledingung ist, dalZ die o c o«ei Srucior im ttsemS I).1 erk>!il>^en (ir^ul^ii I^nrci VViiitcrs I'cl!c>>! !-.pfui>!< ?n iibvr^^.'ui'r. uult der junke /V^unn ini l^uf<^ dl.'z ^ieli vviecier oin- iu^den xvcrde; utid .'>ie IiLliiLlt zvclit. ^ini^e ^^tluiden kipäter ??tuiid I'clts'n wieder vor ibr, ,ml .ilie« /cil.!ien iiuicri^'l- Unnilie .iiif cier Lti» »Hören Sie.« IiegSltn er 7,ö«ernd. »der Marlin iiklt niir »lerliide ei^ie fltrclitbare Qe-s()Iiicttte er^Ülilt. Üie kviuiv ieN nun erst seit vier l'JLvn,' iiln liaibe ieii nun L(:llc>n L^vei .Ikliire >vje ein Lobn geliebt. >^em von euet^ beiden 5olI icli glauben? lcli mulZ (ZewilZlielt iiaben. lleute. naelit nacll x^vtili lcomme icli llnieil. l)le Wkibriieit mulj it^ii vvlssenl« «>^ein. feltvli, nein mein Lruder ini Herrn, .>lür^e dicli iii^bt in'ii Verderben! iV^ein !^cliiekkiu1 Iieziie^relt. leli bin verlc>ren. siili mir eine Wcijto und luli micli k>terben!« vG? VDkkolgOr »3ctrwei«eu 8« dvvli, gnädiLs I^rau. spre-elion Lie dIaelimittag vnrde das I^ocb in der l'iir mit vinem Lrett ^ugenaxelt. Der 1^6 vünseli te n^ekt, dsll i^vlsdv versnelien sollte die ^cbildwu^elie i^u betvr'vn. l>'^vl2dv börte im I^aule der I'Iacllt die VVu-edea .vveitsein uod ?ejm Mlvteo oacd LVÜll kam k^eiton. Da er die Wakie nioiit iieruusLvbeli v^oUie, verweigerte sie ilim jede Mitteilung, »l^enlen. die ilir Wort niebt llsiten. babe ic!i niclit'i i:u sagen. (Zelivn Sie ruliig!« »Iiier Ist das l^esserZ« riet er Vafle. !>ie untvrsuelite sie genau und gab sie ilim mit den VVorren 2Arüek: »^usxe^rolcbnet! Daz Ist guter Stab!? k^elton. Ae:»ind mir ein treuer l^reund! 'Freitag, den <. September Lsjkett>. 15 Satire keinerlei clwnii><.sie Veränäerune aukwei'^en. (lieiier Leclinsunv? iivmmt keitie t^er inlüncjjseken örikettfabriken bei äer I^ieserun« in öetrackt, »onäern nur aus-I^lidl.'iLko. Dieser l^mstanä Iiut in ^en >Vlrt>cIiufti»krei5en «rnlZe.'i öekremclen ^ ^U8 livm U«li6sl8rssktor wuräe ciie (^IigmpÄLnerfabrilc Lwwr k c, u-vier in lüornja l^aäxona selöseiU. KreUitLeväkrune liir llie »^asic- ltg« lNe tlnliekirma liat iiu ilirur d^uniei-unk in k^NLlanä einen Kredit v. ei-nep fluiden iViiüion pkunä (etwa 1?s) jVliI-Üniieii Dln). erkalten, vnn äem der l'eii in cl. llöiie von f^funcl bereitZ kl>i^.'>i>?i^emucl>t ^vurcie, um äie ^tr sirni^eK clecken können. i^urle- Ken i5t in?s1 ^akren ^urück/u^aklen uni^ >vifcl lnlt k,"/" ver?in5t. „Mariborer Zeitunq" Nummer 202. Mch pati; it«M M Me»! Streifzüge durch unbekannte Viertel dcr Seinestadt / Güterzüge rollen auf Straßenbahngleisen / Schallplattenkonzerte in U-Val,nhöfcn / Weißbrotftühstück aus der Blechschachtel Wkitzer SpoilNub in Marlbor >iottllneildt:n Sonntag, den 5. d. und aul ^arauffolcieudeu Tonutag, den 6. d. sindeu '.il Maribor wieder zlvei 'ntcruationa!«' F.ll^vallwettsplele statt. Es handelt sich dlcs mal uiu deu spielstarken Weitzer Sport k l u b, der in dab?lie. B::kan'^.t-Ich slnd Firmeumannschaften >ehr spiel^ta?!. wn!) auch vom Weiter Sportüub bel)auptet w^'rdeu laun. Die Maunlchast setzt >,cl> auö Augesleriteil der großd"- Die 'Strecke ist sechs Kilometer lang llnd filhrt von Ia n eL o vc i nach P t u l, wv sich das Ziel in der Liutomerska cssta befindet. Das Rennen wii:d in allen Zta« tegorien bestritten, und dies mit Sport-, wie auch mit Tourenmaschinen. Erschöpfende Informationen erteilt dbr Echriftfilhrer des SK. Drava Herr August ö P a t, der auch die Nennung der Fahrer entgegennimmt. Zur Verteilung gelangen mehrere Preise. ?^ür dieses Motorradrennen, das erste die. Paris, Ende August. Inr .'Katalog der Sel>cn!^würdigkeiten dcr Weltstadt Paris sind nur wenige Stätten der Arbeit verzeichnet. Dic ttatak'omb,?«, richtiger die .Kloaken voil Paris und einige alte Trödelinärkte, das ist alle.?. Dab«i gibt eS natürlich in Paris viel m<'Iir Dinge, die es als eine Stadt der Arb<'it zeig>otel ans der Ave nne .Miber bis ill die duilkeNte Negerbar der Rlte d<' Lappe ^n folgen. Naclnnittags sitzen diese Art voll t^lobetrottern bestenfalls am Rande der Strafte in eillenl Eaft> ali der Ecke der gros^ei, Vonlevards: ?)?ontlnartre, Halls;-, lnann l>n!d des Italiens, schalifeln ein neues Sti'lck Eis in den Aperitif lllld fühlell. nleiilen es n^lligstells, den Pulsschlag der Stadt Paris. Fabriken wie Aquarien. Dabei liegt es auf der 5)and: das Paris der Arbeit. Man spürt es ja überall dnrch. Im Nordel! liegen die Fabrikeli l>?nter denl Berge, den Sacre Coelir, die „(^riesbreifir-che", verllliziert. Im Osten wandern die Srliorllsteilli'. die l^astanks, die voll f^'rne wie zarte, dlillkle Stickere-en anlnlltelldeli Eisen-brnckell nlld -träger bis an den grünen Saum des Vois de Vincelilies. Iin Südosten ist das Pantbeoll die letzte K^lippel der schallten Künste. ehe der Reigen der Fabrikessen bis loeit über den Ra^^d der Stadt beginnt. Iln Südwesten liegen die endlosen Fabriken voll Ei-t-roen. der Alitolnobilfirma. die t>as Ford-sckie Snsteln als erste nach Ellropa verpflanzte nn.d es heute so weit alisgebant lmt. dast eine Arbeiterentlassunfl der nllderen folgen nlllsz. Fährt lnan nachts nlit der Vorstadtbahli an den Fabrikhallen vorbei, so folgt ein (^laspalast dein anderen. Alle sind hell erlellcf»4et. durer-sammlullg abgebalten. ml der die erste sowie die Jungmannschast tÄInehmen. Von Wilmont.H a a ck e. rcallst nclint. lvohl lveil er das gallze lvirk-liche Leben der Ccinestadt in eiilec schon l>'!erlliirkslch^n Sicht aufschreibt. Mit seiueli Ärigen loäre der Anblick der „Halles", der Markthallell voll Paris, kauln erträglich. Einile '^ola niar der erste Erfinder dieses nenen ..Stoffes" für die Lit<^ratur. Er hiN deil gnilzen Lärni. all^ Farben, alle Ojerj'che alle die Menschen, die hier nächtlicti arbelt<'n. sk'stgehalten in seineln ,Bauch lwn Paris". Sein Titel lvar das tref« sende Wort für den Markt der Weltstadt. Der Me>rkt der Hunderttausende. Aln Tage liegt er tot da. Die Tore sind ! verschlossen. Die br'iden Strafzeil. die als Mit tel- und ^^öllgsachse die Hallen ill vier Teile ^schneiden seheil llilr nianchmal einen Omni-, bus oder eille leere Straßenbahn. Nur an der ^ Ecke des n?arche aur sleurS, nln Blulnellinarkt, stehen braullhäutige Franen, die keinen vor-beilassel'. der nicht eillig« Francs für ineist schon l)l7ls) venvelkte Blninen dagelasseil. ! Am Rande der dicleil (^Utterstäbe fegen Straszenkehrer den Schnlutz und die Reste der Nach! lveg. Papier, Zeitilllgeli ulid Abfälle von allen Lebensmittelll. die eS ilur gibt. — .Hnllde lvnhlen darin lllld Bettler, zerlllnipte Fraliell >?lld Mnlllier. Gespenster ciln Mittag. Lebende, arbeitellde ^Menschen llnl Mitter,lacht. .Hier ist alles ver-! kehrt. Es ist ein nierkwürdiges Leben, dem l der Tag hler zusehen niiis^. Ringsnnl ill den I.Hallen liegen alle VagablUldc'n von Paris ^anf denl schlnnt.ngstell aller Pflaster lllld iln ! für Hllligrige aualvellsten alter (^^eriiehc: dem elldlosen Lager voll Lebenslnittelll. Man j kann lnit deil Arnlen dnrch die Stäbe greifen, l aber selbst die längitell Finger erreiälen nichts I Ulid die Vagabllnden liegen inlmer da. — > Weiber dazwischell. Sie bereiten sich „Betteil" ! ans Stroh. l''ienu"lseciHfällen. ^tistelllvolle. Eier scl>achteln. rollen sich illlter inliner zerrissenen Mänteln zlisnlilnleil. decken sich init Zeitnn-gen zu llnd schlafell llach reiclilicheln Verbrauch billigsten Alkohols vonl Mittag, llienn eS ill den Markthallen ruhig lvilid. bis zlint Abelid. lveiin die ersten Lastzüge kolnnien lllld die Schlepper sie vertreiben. Dalin ziehen sie Nlit ll?cen Sack voll Abfall und Unrat an die SeinekaiS. lvo sie Ullten am Wasser, ineist in der Nähe dcr Brücken, die Nacht verliegen. Scheillt früh 6te Sonlle. so schrubben sig ihr Hemd und sitzen im pelzig-nackten Oberkörper da. bis der Fetzeir trocken gemerdeil ist. Paris ist eiire der lailtesteil Stiidt<' der Welt. Nachts rollen Tansellde von Lastkraft lvageil dnrch alle AliSsallstras^en von jeder Nicbtnng bis ill das Zelltrlinl der Stadt. ,^lvischell 12 lllld 4 Ul)r lverdell die Lager aller Marktballen ausgefüllt. Zehn AntoZ !voll frisch geschlachteter Ochseli silld ill zehn ^Minllten ausaeleert. Hnilderte voll Träqeril ^ ill bllitigen Schürzen lilld nlit lveisten Kav" ^ tvn Ulld den .Haarschopf stehen bereit. Ie-^der von ihnell läs;t sich ein halbes Tier über die Schulter loden nild renlit lnit kleinen Scki^ritten. gebückt, bis zu den Ha-kellreihen der VerkalisSstnllde. Inzwischen kommen dll'ard Saint (^evlnain llnd des Banl'Saint VNch'. wie die beriihmte Abkürzll^ng l)eiht, ^von ihren Frcullden verabschieden, pfeift ll. ^ zischt anf dell Schienen der Stras^enbahn !ein schlvarzer Güterzug hinter dem andern ^bcr. Mancher, der diese Züge zum ersten Mal sie^ht. hält sich zulvächst für betrunken, loeiln statt der aeivolmten Stra^ellbabnen eille Lore voll Vlulnenkohl einem Wagen voll Kalbskopfe folgt. Für 15 Pfennige durch Paris. Der Pariser Verkehr ist dichter, gedrängter und übersichtsloser als der von Berlin. Er hat etwa das Allsmast des Londoners. Aber es gilbt keiire viertelstundenlangen Ver stopflmgen wie all der Börse an der alten City ol^r am Piccadillti--Zirkus. Iil Paris entwirrt man sc'i^e Stockung regellos, aber schnell Ulld sozusageu genialisch. Wie der Franzose inl Gespräch sMeller ltnd schlagfertiger denkt, so ist er al«h am Steuer des Autos lvendiger und geschwinder. Keine Straße ist ohn<; die grünen, verrückt geformten Autobusse zu denken. Sie sind schon ur-cilt. Wie jedes Pariser Verkehrsmittel sind sie in zll>l'i Klassen geteilt. Polster- u. Holzsitze bestimmen die Differenz in, Preise der Fahrkarten. Wie lllan sitzt, so zahlt lnan, das ist überall so. Berlin fährt um sieben Uhr zur Arbeit. Paris Nll7 actjt und Loildon um lieun. Die U-Bahll iu Paris bemältigt den .Hin- und Herschub der Massen von Arl>eitelldeil aus den eillzelnen Quartieren fast aNeiil. Sie zeichnet sich aus durch ein ausgedehntes u. lveitverziveigtes Netz lnit Umsteigem-glich« keit«"!! in fast jeder Station. Sie ist stets überbeansprucht, schlecht gelüftet, abgebraucht, aber sit'n l) und 7 lunß nnin beinl Uinstejgen auf jede „Eigenbewegiing" verzics>ten. Eill-g<'prej?t iln Strolne der Heilnfahrenden »vird nlan durch endlose lllnsteigetunllel treppnl.f lllld ti'eppab geschoben. Äber in lnancben Bahnhöfell lverdell aus Reklanlegrülldell lustige. lielie Schallplatten vorgespielt, und es gil,t keinen noch so müden frallzl.isis.chell ?lr-beiter. der llicht läcklelnd eitlen Augenblick von der Zeitllng aufsähe, und auch kein Bü-romädclieil. des llicht ein tvenig zn loipj^^en allfinge. Antomatiscilen Türen sperren die Vahil-'teige vor ZusPätkolnmon ab und inachen das Aufspringen unmöglich. Ullgliick?fälle silld dcldiirch al'sgeschlossen. Mallchn'lal rolleli drei bis vier ,'^ügl' vorbei, ebe nmil all die Reihe komlnt. Eine ähnliche Art voil „sachlicher Verkehrsreaelnng" stellen die an deli Haltestellen der Busse und Straße,lbalnien ausgegebenen Kolltrollirnnnneril der Re-Heil-folge dar. Die Zahl verhil'dert Tenlverament ausbrüche llngedl'ldiger Passagiere. In London silld solche Eilirichtllngen nicht notwendig. da Selbstdisziplin nild „connnllll senke" gleich groß sind. Und in Bl'rlin bat der Ellenbogell ili^wncheil auch der liöflichen. zllnl Vortritt einladeliden .Halsdb<'wea>ing Platz geinacht. Mittag dcr Midinetten. Die großen Boulevards gehören ill d'.'n Mittagsstnndell. besollders ill der Näbe der Oper, den „MidinetteS". DaS sind linil dnrchalls keille von Rolnalltik oder i^l'tsch 'ler-goldeten Märchenprillzessiliilen. soilveril ar-beitlende Büromädchen und Verkällserinnen, die sich ihrer Pause freuen. auS einer Blech-si^chtel Weißbrot futtern uild an der Theke eines Eafüs eiiren billigen „Eas^i an conlp-toir" dazu trinken. Si sind allerdings, lvie alle Pariserinnen seit dell großen Ludlvigen. auch bei der anstrengenidsten Arl>eit llicht ohne Lippenstifte ulld Pllderaiiaste zu deil-ken Kriegsbemalung gcgeil den Mann! Schnurrbart als Frouenfchönheits-Ideal. Auf den nördlichen japtrniscl>en v^ulieln lebt der Stainm der AinuS. di eals Ureinwohner Japans allgesehen lverdell. Die lnännlichen Mitglieder dieses StamineS ze-ch nen sich durch überreichen Haar- ulrd Bart-tvuchs aus, uud auch die Fraueu besitzelr üppiges, tiesschwarzes Kopfhaar. Ihr Sc^ön heitsidoal aber ist, einen Schnurrbart zu besitzell. Den julvgens Mädcheu iveraft. Die airf diese Weise Qperrerteil köllnen tagelang oft kmtnl essen. Die Prozedur lr>ird lnehr'ach lviederholt, bis die Tätowierullg nnallslösch-bich gswoi^n ist. « 4. September boiiMlsjs«», ^ V«»«»lK»»^ i» 6«r i,», «I»» L«va»»«ck>t« IrI»Ul«, »» A«m«r »n ttsrn» su vermieten, ^clr. Verv. SZSv VVotiaiill«. .Z ^ittiiner, l.cliniuu'i: u. >icur- üiocZvtto. «eiiuk- likiä kl^'ilie I'i-''.cli'.. u. '.tt.üi'i''e!ill VVeiii'.'^ «iustliuli.'^ ''i^el._li'!^ I.iill-o iiüclid.lc'n I'u>ie o^cli II. iili'.'iiieliliie ke» iil!sk„»kc'ii ^Vi-t. I^riii- /u'^clniileii ^'ikoleii u. lv'u!;>^Ii^ un ciiL ^c^^rvv. !)?7Z /»eilimiilicntiuus. Iic>!i1xiu. vvc<^'il 'I'nclezfalll.'!-; ni vcrkuuien. Irrels I >il>. Vl.'rxv. YI50 f iiinilicillisud, mit ? /immt^ri! Ii!i(j !<>icl>e. init l)urt2n /.u V ^'rkuuleii. j^iinliii^ y?. I^eiiii Verlnietc reiri iiwki.. bepsr. Zimmer, psi-k-. ös^nkoknülle .Iane?.ieev3 l. lomZiLev clr2. vortx!. ^15ü iV^öbl. ??k,nnike8 Ämmor ?.u vermieten. Kslvarsks -i. Villtt DorZ!». '>2ZS I'.ine eill- so^ie z^veizilmmc-VVoknune llk^u»?et?en sd 1. d^vv. lZ. ()I?52 /V^ökl. 2!lmm«l' 8^mt Llller Ko8t Uli Z!>vei tlerren sofort 2u vermieten. Knro.^äeva ^-II 1'iir 7. 9276 ^öbl. Ämmvr, rein. ^rolZ u. 80rml^^. mit elektr. t^iLkt bil-ii« 2u vermieten. tZrgjsk.» ul. Z-I. rectit«. 92Z9 ^jÄliriLvr ^ami. ic^iutionslü-klU. bvt^z,- I^an«Ie»«l>r»eken mÄLktie. mit lnäustriekennt. nissen. suLkt Ltelle als /^s-kssineur o^er ^eknl. (Zell, ^usckr. »ll laelimlt-taxsstelle z^u Kinäern. ^lelj-««Ks c. 2«, 1'ür b. 9257 ^kqulsltvtirv tur eine Volks versielieliiNL tur lllle Ortz xe 8ULlit. ^ntr. unter »^»lu2el^« an äw Verv. Sl-tt Ummer unll l;ej:en i^übelliblüse />u vermieten, ^(^r. Ver^. VZby I cler .V^estlUl lu u- nilic.l Iil^ l^iii 2l).»><> I?.,.. ^eil lNlf I^Ut2II^UilIlII,vl /> I.uliieii i^nt. >>^i- cli^iei' Xuliler« uii (.iie Vcr'.v. ?«»veetiSit^ ^cliujlu^clien. ^lctent.»^^!l^>i. und k^'e^leiti^^na!^'. II! I (.'iclier ^usvvulil euii? lielllt lvitn lvruvvL. «.iiin.l I.'. ^7.'? ir eilüillciio Knadenitleicier !ii,- l>> .lüinl.' xn vcrkullil.'ii. /XIe!<'>unl^r<>vu iiuN'l^u Wein lURl '»^ >1 vei l^uult I >1'. ^ >x. V'iiclolt) 2i>.. I ".clii-siUl-IierU. vveiii^r I' /II!' llülkte siil' I's'. > /.>> l it.' V^li-ziij^ka 17. < »uonuine. I(iiLlieliIirc:>.Icn7» I >>>.l!< il. X'l)i'Iuin)ie. .' i.^ 1»,- I^jülii'. Kn.ik'^n liixl >e verixliiifliLli. — Ol? Icir-Ku l^.I 'I'ül- .^. V27'I 8tullont ollvr 8tuvirci in ^ute. «an2e Verpilexiunz? tüenommen. irx iivndoclv 6-1 II »oelits. l»270 V^oiinunx. /inimei u. Küctie. I^arlil^ttkc>6ell. »b 1. Olitoder /u veilnieten. l5etn-iv8k:> ^Z. 9268 W)bl. Zlimmvr mit Verfltle- xune cxler oluie uii det>ssren Herrn »jokort xu vermieten. Retnuvsliu e. 23. <>207 I. Oktober nettem Il«kim mvr iiu vermieten. '»LA»ixv LI»ol«i»te 6»i>en»6 TU vorwietva. trLzxe »ut«r «Lute Xüeke" V«rHv.6.LI. ZoUäe Sorvlererln virci auk» genommen, ^nkr. von v bis IZ Ukr lZosUIna »pri «rosl^u« ^loksanckrova L. ^aribor. 9149 ^«elisallcsftrHkiitv. tücktixe. sellZstÄNlIiLs Krait. perkekt in ^uto- nnä k'llkrraar.'ltu-ren, ÄutosonlsLli. Lekvslüsn unci I)rol,eii usv.. vir«! per sokort xesucUt. ^ntrÄjxe unt. »Vertrsuen8pc)8ten« un clie Vervv. Vl97 perlekte Kestaurstionskösliln die Leeiisclis Zubereiten v?r-iitekt. unci SitxicassiQrin wer-äeu soiort aukeenommen. — Vleel, lZosposka 6. V27Z ?üedttT«r Ovkonvm linäet StslIunL uut ertttterem iä«Iei»eo» (las selbstänäie koct^t u. auek andere ^rkeitzn verrlckitet. >vircj jiestielit. >lli-. Vervv. 9341 Linjjtkriiler llsntlelsllurs Ka- v»L. ^aribor. (Zosposka 46. t^ln«ciirv!tzunL tä^Ucli. ltesle und kjll!L8te /Xus^ildi^ni: kur äen tttlrodienst. LteIIe,ivt.'i--mittlunx umsonst. 7719 Kro»tl«ckor l^nterrlelit u» matlic) esiiuclit. Unter »prei.^ »nLube« SN die Vervv. .^24^n-tviln»t>me »n 6om l-!in»yk«iern«Iei» IIIi>tvrl!»U«l»vi»en Lelimie I^eizrlmmervolmun« l. ^entrun» d^r Ltadt '!,ndrovit 6-iV. 9264 >>c!icin inttbl. Ämmvr lii. >Lad-ab ^okort .su vXetitun«! (uut ein-!^.fiilirtes i^okai. sclitin und x,l verlcanken ode,- /n '»-l.'l'i'uctitei!. ^alilniii^ uacil Vei ».'iiib^rlin^'. Dvorukova c. U». '^I.irikcir. ^253 Snclie Ämmsr uv«! Kitvkv lier sokort. ^NL^ukr. kei Vice!. (uosposlia 5. 9271 SuelZo Woimun« ulit voller Verptlexunx kür junxe Studenten. Xnake und !^3d-k>läliere Auskunft im llastliaus »Wilson«. /XleliLan-drova eestu. 9SS6 Snelie für ^«rer «ox«l,jxut«i» u««I liOk«» ?ovl»tor, ^I»»»v»t«r uo«I rie> ?rSul»ii» v«Iot»v Iläitv»oeli. 6«l» 2. Laptvml»vr um 15 lS Ukr aael» sclZ^erem l^elden ptLklie!» v«r»etu«^v>» ist. Die oats«olte I'IiilIv tier tEurDii V»rt»lickenvi» virna «uk rl«m ia polzrsijv in tivr k^amilien- xrutt I»e>zs««t«t. » vi« kl. Le«»lvl»me»»v virv. 924? ein blonS« MSkchm koman von psul ^sin « MLI <)ui:>.l.x^-vekl..^c!. Köniüsdrücll w, i>cli', Pe!<'r nui, ..'cuits' isl^ „llnd dil lliin >iilfan,ticn?" Miisülinte, il-l) werde nur nilil ldvci) n<' link^c Bl<^ibe such^u nunien." „Acli luv! u'o dein Z>ti^nd!lnn si'ir t'iiicn inn-.^l';^" ./.ilee, ivl'il ist, ^och 'ii bischen ! .'^Nl<'nleii sinic^ in einer utie-^ 'en ')?(liiisinde ivelnit'n/' „^linnnl, si) mau ('.> ?ijch! ni>tig ..(5k'i'ir. >>?n. t^ieikul iieiuiiinueil. ia -.ine seiue '^e^, da oben lx'i den Zliiiucil, u'ie':' Atiev i,iev. ti>nm non >.>arichs. wst er sirli enlich'syssen su'.b', Peier vvn icsi.ni nd, li!so vvlu unchslen d lsten, il^ sein Vaillmrc> eifMstelsen, ersten ^lrchitekien. eine il.mllich.' ln'telluut^ frt.'i '^^'rde, >e schieibt er, we-rde es jn unter den neil '!^>'t'rsiiistuilseii lu^ch eine Weile Sauere, >,l!? seil-Nl !:Vc^ilnri)citer in eineitl ^^tlrv !ver-si.'.- nrli ntier die >zukunft^ für ihn loich- !er NM^ aeq^^c^un^vnl^' Das steht ualürlich bombenfost. Eine iol-che Änstellnng ist die beste Enlpfeh^unH. Und dlic' nngeb0ltelle (^halt ist strundanständig, es entspricht durchaus dem ^di^nnell Peters, ohn<' !^kleinlick)keit. saq!^ Rnbesmn, „da gehst du niiir al>i^> deinen Weg." 5ie selMN sich eine Weile schivei^gewo an. 5ie ii'chlen in der Stunde, imo sl'st ihr beider ^^eben in de,l letzteit Jahren miteinander verknilpfr 'N'nr. (^iner hat den anderen so genau gek-annt, al? märe er sein Bruder. „Na, ^riu". reistt sich Peter aus 2>cr trii-lieu StinlNluilg, die an^fkontmen ir>ikl, „des-we-gen ^ehen inir ja idoch nicht ausciuander, wie':^ Deswegen halte,l wir doch auch in Zu-tnuft Zltsa'mnln! Ndn nun erzähl' mal. wie stechen eigentlich deine Mtien? Waeißt. Wenn ich Lust Hab', kann ich dann (^anglehrer ir>er^delt. Hm? .Mr liat dich. Äu schöuer Walt»' older ,A^mt ich ein B5csleiu war' und solche Sachen ki^nitte ich danil jahrelang den Tchullindern beibringen." „Mrrückt", sagt^ ^Pvtei'. ,.Na ja, es ist seldenfalls 'ne Nchers^it. Aber ich werd' «schon lieber beim Dheater bleiben." „Nächste Woche also? Mer^scheilstiiM" Rübesanl tvickt ihm vergnitgt KU. „Ich bleibe jedenfalls in unse^ Mansarde, mein Liebtt." „ZÄ>sr nach seinem G-usto, Fintz." Sie schlucken eiTie Weile an ihvom Bier. Damt sagt Mbosam plötzlich: „Du, Peter, ich soh' lUZtilMch «in, daß du bei deilten Beziehungen, hm, jetzt etwas ntehr .Komfort brauchst und so. M^r!" „Ich?" Peber macht eiiie w»g>wevf«nt»c Hatchbeweguitig. „Und mtn, iveisit du, ich haibe ja uiie ^ fragt, eS ging mich ja nichts an, nicht wahr? Aber verdammt anders ^st du doch gvivor-deu im letzten Jahr. Was, ivas ist ebgentUch ntit der — der blonden Asel iim Bruch ge-n>esen? Irgend e^was ist doch da mal pÄ-lsiert. Ich halbe nie in dich gÄt^rungen, aber ich nieiue, es ist doch ^mn schmt eine lange Wckle her, wie?" Peter starrt ins Was. Richtig; Genaues erzKhlt hat er dem Mu' «sietairteil n^rals. „Und konntest dich damals so freuen auf das Wiadersehen, ivoißt du noch?" fährt Rü-besant fort. vom Bruch haist dit noch geschmatzt, dei-ner alten Heimat. N>a —3 „Ach, d«H «mit der Lvsel", murmelt Pster leichchin und hat «ine Aalte in der Stirn. „Hast rocht, ist schon lange her, Fritz, man nimnnt^'s h^te nicht mehr so tvaMch." Er lacht kurz auf. „Weil du nun einmal gefvagt lM . . Cr trinkt sein >,' Ullrich, aber ich glaube manchnial. sic? jint doch noch ntä-chchig in dir." „Haha!" „Und dll hättest klüger getan, s'e dciuloch, trotz dieses merliwii'ÄiMn Vorfall^?, i Drechen." „Da hätt' ich ja komplett verrückt sein miissen, inein Junge!" „So?" gMst Mbssam dreist. „Na, dann wär's doch auch nicht nötig gewesen. ^>l!?se.n Studenten Puhlmann damals eine Ohrs^ige zu ^ben. Nun versteh' ich die Sache eri't richtig. Auf den ivarst du eben gleich sckiarf, als du ihn zu Gesicht bekanrst, und er hat?? gar ?richt betrunken M sein brauchen, so hättest du ihm wahrscheinlich doch in i^ri'lqers ,Krug' eine heruntergehauen." Peter fummslt schon wieder an einen: Bi<'r Untersatz herum, nun bricht er ihn in der Miitte entMei. Armer Pappdeckel! „Dn lust ja verdreht, Musikante", sagt er. Mehr fäN ihm wirklich nicht ein. « Zehti Tage später niacht Mbesaln iciu l5xamen. Es ist für ihn keine schlintnie Ta^ che, und er niacht auch lein Wesen davon. Er grawliert ihm l^ientand, als er nl. roten, noch em bißchen wackelirden Ohren atif die Straße tritt. Llielrelialvtenr uncl lür rlie kleslslctiop veranNvortlick: II,jo — IDruolc der »^srikorslcs tivl«inrn»« in l^sridor.^ k'ür «len Horsugxelier u. tlen Druelc verantv-ortli«:^ Direl^tor Ltsujco — Leiliv votivkskt in l^arRlzor.