Nr. 12«. Freitag, 4. Juni 1886. 105. Jahrgang. Mbacher Mmg. ^"»u.nelallo»«prt!s: Mit P° fiver senbun»! ganzjährig «« ". ^jahr g fi. 7.50. Im Eomptoiri «-nzj'Ysin f>, ii. halbiählia 5.5». ssllr die Zustelln»,, in« b«»« ssonzjahlin ft, i. — In,trtion0atbür: Für kleine I»,„atc bis „ 4 ^"i! n «s.sr.. „söhcre Pr.Zcilc 0 lr. i bei °st«c» W.cdcrholungen Pr. ^c,le 3 lr. Die „kaibncher Zeitung" erscheint täglich mit ?lu«nl>hme der Sonn- und Feiertage. !>!« Udmlniftlnilon beftndcl sich NahnhosftrHße i5>, bic «ebartlo» Wicnerftrahe 15, — Nnfranlltite Nrilse wcrbcn nicht angenommen und Monuscrivlc n!cht zurüsgeftellt. UmtNcher Gheil. . Der Miuisterpräsideut als Leiter des Ministerinms °" Innern hat die Banadjuuctcn Victor Pirner /^ Franz Florian zu Ingenieilren für den Staats-"lludienst in Steierniart ernannt. kn.i ^'" ^ Juni 188« wurden m der l. l. Hof- und Staats» «" ^ blicke XXIII nnb XXV der sluucnischen Ansgabc »"nchsgelchblattes ausgegeben und verjendet. Nichtamtlicher Iheil. Homcrule-Vill. «. An der britischen Metropole selbst wechseln die ^Muungen über das Los der Homcrule-Bill von °Z zu Tag. Als vor knrzer Frist die Verständigung Elchen Hartington und Chamberlain angekündigt ward, Doand die frühere Zuversicht jener, die gerade in den Mn Wochen anf einen Erfolg des Prcuiiers bei der m^n Lesnng der Bill gerechnet hatten. Nach den ^Mnqen, die sich bei den Besprechungen in Dcvon-U^Housc abspielten, musste man annehmen, dass ^ Mune von den eigenen Anhängern im Stich ge-."!>en werde. Es schien unvermeidlich, dass ein Theil ^ Whigs, vereint mit den Radicalcn, die Entschei-^'5H gegen die zweite Lesnng, und zwar mit einer erbenden Majorität, herbeiführen würde. Die ArgN' hl? 'selche die Vertreter des Cabinets angesichts , ^ schwierigen Lage im Parlament abgaben, waren "MMts nicht geeignet, diese Erwartung zu entkräften. Ä!f?"e" Stansfeld und Aricc entledigen sich der "sgade ill Abwesenheit Gladstone's den Rcgicrungs. liFftunkt zu verfechten, mit so anffallcnder Ungeschick-Ms 5 '^ """ ben Eindruck empfieng, sie seien stch slone b?"sst. eine verzweifelte Sache zu führen. Glad-^.. ^ ^ ^eß die Vorposten-Plänkeleien auf der kilr,'"bnhne ruhig ihren Gang gehen; er blieb eine eben - p"""e Zeit hindurch hinter den Coulissen, und ; " " dieser Epoche der Unklarheit tauchte plötzlich tiickl " Regierung nahestehenden Blättern das Gc-^ cn'f. der Premier sei keineswegs entschlossen, das lament »„bedingt aufzulösen; es sei ganz ebenso tt^lche der Möglichkeit, dass Gladstone zuruck-Er «'s lchs von dem gewandten Taktiker schon oft mtt ^ angewendete ^'auöucr that seine Wirkung. Die Ueberläufer, die bereit waren, im Vereine mit den Con-servativen gegen die Rcgicrnng zu stimmen, waren plötzlich vor eine vollkommen geänderte Situation gestellt. Sie musstcu sich fragru,' was aus ihnen, ans ihren politischen Bestrebungen uud Zielen würde, wenn anstatt des liberalen ein conservatives Cabinet ans Rndcr käme; sie mussten sich sagen, dass in diesem Falle sie die Rechnung zu bezahlen hätten und dass ihre eben nur auf die Parlamcntsauflösung gegründete Combination zu einer empfindlichen Schädigung der eigenen Interessen führen würde. Auch im conservative»! Lager war mau durch den plötzlichen Scenenwechsel peinlich überrascht. Man hat das gcsammte Rüstzeug der Oppositionswaffcn in besten Stand gesetzt, nm Gladstone und die irische Bill bis anfs änßcrste zu bekämpfen- man war wohl vorbereitet für den rhetorischen Krieg im Parlament und für die kräftigste Führung der Wahlcampagne; man konnte sich aber unmöglich' darüber täuscheu, dass die Uebernahme der Regierung heute für die Conservativen eine schwierige und undankbare Aufgabe wäre. Die Anhänger Salisbury's hatten bisher nur die Eventualität der Parlamentsauslösung und der Ausschreibung von Neuwahlen in Betracht gezogen, und sie konnten erwarten, dass sich in diesem Falle für sie günstige Chancen ergeben würden, da anfänglich in' den weitesten Kreisen eine tiefe Verstimmung über die Pläne Gladstone's zur Geltung kam. In den letzten 14 Tagen hat sich auch in dieser Richtung manches geändert, und ist das Resultat eines abermaligen Appells an die Wähler wieder zweifelhaft geworden; nahezu gänzlich anssichtslos müsstl aber heute der Gedanke erscheinen, dass die Conservativcn lediglich auf den Ruf emer a6 ^gebildeten, zusammengewürfelten Majorität die Regierung übernehmen sollen, um bei dem ersten Anlasse eine Parlamentarische Niederlage zu erfahren oder ohne jede Bürgschaft für das Ergebnis doch Neuwahlen auszuschreiben. Infolge dieser Sachlage gelang es Gladstone, die ernsteste Gefahr, die ihm drohte für den Augenblick zn beschwören. Dass er die jetzt'gebrauchte Waffe auch für die Zukuuft bereit hält, zeigt seine kürzlich ausgesprochene Zurückweisung der Bemerkung Hicks-Bcachs. die Regierung wolle sich „„^r allen Umständen am Ruder behaupten. Auch die schwankende Haltung der Gruppe Chamberlains beweist dass man in dieser Fvaction augenblicklich die Orientierung verloren hat. Man möchte den Premier bekämpfen, seine Politik discrediticren, man will ihn aber hente nicht stürzen, und andererseits fürchtet man, seine Stellung vielleicht allzusehr zu kräftigen, wenn man im gegenwärtigen Angeublicke den Hahn in Ruh' setzt. Es ist erklärlich, dass unter diesen Umständen auch den englischen Politikern selbst jedes klare Urtheil über die nächste Entwicklung der Dinge mangelt. Die Fractionen, deren Haltnng den Alisschlag geben wird, sind durch die Gegensätze, welche innerhalb des Rahmens ihrer eigenen Partei-Interessen herrschen, gezwungen, den strategischen Plan von Tag zu Tag abzuändern, und Gladstone beobachtet diese für ihn entschieden vortheilhaften Verschiebungen mit steter Wachsamkeit. Er übersieht nie, für seine Actiouen den günstigsten Moment zu wählen. Die Andeutungen bezüglich der Demission des Cabinets drangen zu demselben Zeitpunkte in die Oeffentlichkeit, zn welchem Salisbnry seine letzte große Rede hielt. Salisbury hat in dieser Rede den einfachen, aber nicht sehr glücklichen Gedanken entwickelt, vorläufig durch die Herstellung einer drakonischen Zwangsherrschaft in Irland die allseitig gewünschte Milderung der Gegensähe anzubahnen. Dieser Vorschlag zur Strenge musste bei den gemäßigten Gegnern Gladstone's nnr die Ueberzeugung hervorrufen, dass die irische Frage immer noch eher durch die Reform-Bill zu lösen sei, als auf dem von den Conservativen in Aussicht genommenen Wege. Die Hoffnungslosigkeit des orthodox-conservativen Standpunktes gegenüber der heutigen Entwicklung der irischen Angelegenheit konnte kaum eiulcuchteudcr demonstriert werden, als durch die allerdings später abgeschwächten Ausführungen Salisbury's, und diesen Moment der Erkenntnis benutzte Gladstone, um den schwankenden und noch unentschlossenen Politikern die Frage nahezulegen, ob die Conservative!! das Erbe des liberalen Regimes übernehmen sollen. Zur selben Zeit aber machte Gladstone noch einen zweiten Coup, der entschieden eher von vortheilhaftcr als von nachtheiliger Wirkung war. Der Premier gab in der im auswärtigen Amte abgehaltenen Versammlung der Liberalen die Erklärung ab, er wolle in der Bill jenen Punkt modificieren, welcher die Ausschließung der irischen Vertreter ans Westminster bestimmt. Dnrch dieses Zugeständnis dürste, wie sich sofort noch in der Versammlung selbst zeigte, immerhin die Haltung einer Gruppe der von Gladstone abgefallenen Liberalen beeinflusst werden. Es erscheint sonach aus Iieuilleton. ------------- (Nachdruck verboten) Da« Opfer der Liebe. Noman hon Max von Weißenthurn. (25. ssortsctznnn.) sehr 'D" weißt es recht gut! Anscheinend bist du ein Wl<""sW Mädchen, aber stille Wasser sind tief! ^nn !s "chi, dafs dn mich vergessen haben wirst, «- vierzehn Tage ansbleibc?» "c>ch ^atürlich! Ich werde aller Wahrscheinlichkeit b>l dpi "6 jemanden andern geheiratet haben, wenn tief ^Abwesenheit gar anf drei Wochen ansdehnst!» '^ lachend. ">l',q s"F" Ammte in ihre Heiterkeit ein. Ihre Trennn "^ ja nnr von kurzer Dauer fein. doch was ^>»i^ V. "" einem einzigen Tage. in einer kurzen , )s.""es geschehen? ^Neü " Mlich schwand aller Frohsinn ans ihren °tnst.' ""° lhr Köpfchen an seine Brust legend, sprach sie ' '^5ch wollte, du müsstest uicht fort. Hugo!» ften ?,l "me Onkel ist stets so gut gegcu unch ge- ,lbst;,. ? ich den Gedanken, ihn einsam und sich kl,, E?, "berlasscn. nicht ertragen kann. Dr. Collm ist ?ltenX"^eher. er hat Onkel Jack schon zu wieder-7sez,nal ""Wgeben. und ich hoffe, es wird anch ^"ls icki l. übliche Angst sein, aber nichtsdestoweniger .,., «H^ch z" dem gute!., alten Mann!. > saa>? Hm meine wärmsten Grüße aus. Hngo, '"er Aul ' b"ss ich ihn stets lieb haben will wegen ^ gegen seinen unwürdigen Neffen.» «Mein süßes Lieb, ich glaube wahrhaftig, dass du mich gern hast. Beatrice!» «Mir fcheint, ein ganz klein wenig.» entgegncte sie lächelnd, dann aber schluchzte sie plötzlich laut aus. «O, Hugo, was soll ich diese Tage ohne dich anfangen?» klagte sie. «Es thut mir leid. dich mahnen zu müssen», ließ sich in diesem Momente cinc Stimme, dicht an des Majors Seite vernehmen. «Es ist Zeit, zn gehen; es erübrigen dir keine fünf Minuten mehr.» «Ich bin bereit!» rief der Major, während Beatrice zusammenschrecke. «Noch einen Kuss, Geliebte. Es thut nichts, dass Henry zugegen ist; er nimmt warmen Antheil und begreift es ganz gnt, dass ich nicht so froh bin, dich zn verlassen, als ich es wohl sein sollte, du tyrannisches, böses Mädchen!» War es die Beleuchtung der Flammen, oder sah Henry wirklich so seltsam bleich aus? «Ich lasse dich unter Henry's Obhut zurück,, flüsterte Hugo. Er hatte Beatrice mit beiden Armen umschlungen und das Haupt tief zu ihr niedergebeugt. «Ich weiß, dafs dein Onkel und deine Tante sehr gut gegen dich sind, Henry aber kenne ich als meinen ver-träntesten Jugendfreund. Er wird für mein Eigenthum besfcr Sorge tragen, als irgend ein anderer. Wenn du also während meiner Abwesenheit irgend eines Beistandes beuöthigen solltest, so wende dich an Henry mit dem gleichen Vertrauen, welches dn zu nur hast.» .Dein Wnnsch ist mir Gebot!» erwiderte sie mit unsicherer Stimme. «So lebe dcnn wohl, lebe wohl. Geliebte! Gib acht anf dich! Henry, behüte sie mirl» Er schloss sie fester in seine Arme; in leidenschaftlichem Schmerz klammerte sich das Mädchen an ihn; zum zweitenmale überwältigte sie eine Ahnung kommenden Unheils; centnerschwer lag es ihr auf der Seele. «Geliebte, lass mich gehen», flüsterte Hugo, ihre convnlsivisch ihn umschlingenden Arme sanft lösend. ! Bedauern darüber ausgedrückt, dass General PlWllin nicht mit seinen Begleitern zn ihm gekommen wü". Unwahr sei, dass er von dem abessynischen Grenz' gonverneur Ras Alula allgehalten nnd belästigt worden wäre; auch dieser wäre ihm mit großer Arligtt" begegnet. TlMsllcmglcitclt. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Grazer Zeitnng» meldet, dem ?. Gottfried Hl«m', Guardiau des Frauciscanerklosters Rann, zur RcM' riernng des Thurmes der Klosterkirche uud den G^ meiudeu Blumegg, Teipl und Oießcnberg zum SckB' crwci'tcruugsbaue in Lanuegg eine Unterstützung "? je 200 fl.'aus der Allerhöchsten Privatcasse allergy digst ;u bewilligen geruht. — (Neuer Komet.) Am 27. v. M, erhielt die Wiener Sternwarte Nachricht von der Entdeckung eines Kometen durch Brooks in Phclps (Ncwyork). Da bel Abend des 25. Mai trüb war, konnte erst tagsdara«! eine Beobachtung geinacht werden; der Komet stand <"" 26. Mai um 11 Uhr 22 Minntcn Ortszeit in 178 O"» 51 Minuten Nectascension und in 7 Grad 13 Mimlw' nördlicher Declination; in Rectasceusion bewegt er s^ wenig, iu Declination 37 Minuten im Tage. Der Ko">e gleicht einer rnnden Nebclmasse von zwei Minnten Dur^ messer uud ist entgegen der Angabc des Telegramme als schwach zu bezeichnen. Außer diesem ganz "kl' ^ anstatt 5 fl. 48 kr,, uach Nio de Janeiro und den ^ tiuncn zwischen Pernambuco und Rio de Janeiro^ 5 lr. anstatt 5 fl. 08 tr., „ach den Stationen s"°^ von Rio de Janeiro 5 fl. 48 kr. anstatt l> fl. 4U ' für Uruguay 5 fl. 80 lr. anstatt 6 fl. 73 kr., f"^ _________________________., , ward es schwer, die wild auflodernde Leidenschaft im Zaume zu halten. «Ja, uud deunoch möchte ich Hugo seiu, der in der finsteren Nacht bei eisiger Kälte davonfährt als der glücklichste Mensch auf Erden!» meinte Henry Carr langsam, mit vielsagender Betonung. «Und nun, da Sie meiner Obhut auvertraut siud, wollen Sie mir nuu uicht den Gefallen erweisen, sich anf eine Stunde niederzulegen, nm ausznruhen für die bevorsteheuden Ballfreuden? Hugo würde das Bewusstsein, Ihueu den ganzen Festgennss verdorben zu haben, gewiss nicht angenehm sein.» «Die Tante würde es gewiss nicht gern sehen, wenn !ch nuch vom Diner ausschließe, uud i'ch glaube auch, oa^s yug» keiu besonderes Vergnügen daran hätte, wenn !ch den Leuten Anlass gebe, zu glauben, ich lve.ne.mch halb todt, weil er mich auf acht oder vier-^". ?^s ""?^ Ich kann deshalb Ihren Rath mcht befolgen, so gern ich es anch möchte!. «Eben weil er von mir kommt, findet er keine Gnade vor Ihren Augen. Grollen Sie mir denn qar ^ sehr, Fraulem Ross? NM? Nuu, dauu reicleu Sie Mlr zum Zeichen der Versöhnnug die Hand und lassen Sie mich Ihren Freuud seiu. wie ich oericmae Hugo's bin!» ' " Mit matten! Lächeln reichte Beatrice ihm die schlanke Rechte, die er an seine Lippeu zog. In dem-selbeu Moment gieng die Thür des Wohuziimncrs auf nnd Vertha trat an Erna's Arm Heralls. «Beatrice und der Freiherr!» rief Erna überrascht. «Sie führt ihre heute ausgesprochene Theorie ins Praktische Leben über!' sprach Bertha mit unverholcnrr Bitterkeit, hoch erhobenen Hanptcs, mit verächtlich auf-geworfeueu Lippen au den beiden vorübergehend. Die Würfel fallen. «Allem Anscheine nach will der Zufall nns wohl, Villars», sprach Sir Henry Carr im Verlaufe des Abeuds, währcud er Toilette machte, zu seinem ver-tranten Kammerdiener. «Nichts hätte gelegener kommen können, als des Majors Abreise.» «Das Spiel ist in Ihren Händen, Herr Baron!» «Dennoch ist mir die ganze Angelegenheit peinlich,» versetzte der Freiherr. «Ich wollte, Hugo wäre uicht so vertrauensselig. Er macht es mir schwer, ihn zu betrügen!» «Was können der Herr Baron dafür, wenn Fräulein Nofs ihre Anschauungen wechselt?» entgegnete der Kammerdiener ruhig. «Mit uur ein wenig klugem Vor-geheu ist alles leicht ius Werk zu setzeu, und weun die junge Dame sich auch anfangs schwer hinciufiudct, so wird sie sich doch selbst sagen müssen, was alles auf dem Spiele steht, deuu sie liebt ja ihreu einzigen Bruder mit geradezu phänomenaler Leidenschaft, nnd ist sie erst Freifrau von Carr, so wird sie gnte Miene zum bösen Spiele machen nnd die kleine Ücberlistung gern verzeihen !» «Ist aber auch alles klar, sicher und gesetzlich unantastbar?» «Vollständig! Hier siud Ihre Handschuhe, gnädiger Herr; verlassen Sie sich nur auf mich.» Der Freiherr nahm die ihm dargebotenen Handschuhe und verließ mit bedrückter Miene das Gemach. Er war ungewöhnlich ernst und bleich seit mehreren Tagen; seiu Blick hatte ttwaö Unstetes, Aengst- lichcs; cr war stets bestrebt, die innere Uuruhc du^ eiuen gewissen, übersprudelnden Humor zu u^t>?M wenn er sich aber allein sah, ließ er die Maske s" Die Tage, welche in beseligendem Liebestra'^ für Beatrice dahingeflogen waren, enthielten >"^^s. Freiherr« von Carr nur Stunden namenlosester «^ Er, der über die verliebte Schwäche ano^ Männer spöttisch gelächelt, hatte jetzt sein H"^^ einer Weise verloren, welche die Möglichkeit cm nesung von dem heißen üiebcsweh gänzlich auM ^ Anfangs war seine Liebe zu Beatrice cm ^ klares Sehnen gewesen, eine ihrer Schönheit ^H^. Bewunderung; jetzt aber liebte er sie mit eiuer i. ^ schaft, welche jeder Widerstand nur erhöhte u"" ^ zu beherrsche,! er „icht die Kraft befaß. TcmPio^^ aber taufeudmal iu dcu laugeu, einsamen Nächten. ^ reud welcheu er rastlos in seinem Zi"""er 1„M. uiederschritt, gelobte er sich, dass sie sein sei es nuu auf geradem Wege oder durch ""'"' Nänke. ' sich Nicht ohne harten, inneren Kampf hatte ' ^ endlich cutschlosseu. zu letztereu seme Z"'U^ sM> uehmeu. Er verachtete sich selbst deshalb; " ^ ,^, den Maun, welcher, einem bösen Dämon glu".^,,, in Versnchuug führte, und doch ließ er sich »' .^,i, hinreißen. Galt es doch, sich das Weib zn ^ . ,^ nach deren, Besitz seine Seele lechzte, wlld besiegbar. . _sse be^ Der Ball auf Fairhulmc verlief w»e « .s,"" artige,, Fcfte zu verlaufen pflegen. Alles war o uud Heiterkeit. . ^ Wl"^ Das ueue Jahr war etwa selt e,ner ^ ^ hereingebrochen, als der Freiherr H"'") ll)»"^ endlich cincn unbewachten Moment ve»uyr> Laibacher Zeitung Nr. 12ll 1053 4. Juni 1886. Plata, Argeutiuische Republik lind Paraguay 4 fl. 45 kr. "»statt 0 fl. 33 kr. und für Chili 5 fl. 60 kr. anstatt ll >l. 75 kr. -^ (Zusammengewachsene Zwillinge.) ^lnl 4. Oktober 1877 brachte Maria Louise Tocci, neuu-zchn Jahre alt, in Loeana, Kreis Ivrca, Provinz Turin, biese Zwillinge zur Welt, und vier Wochen daranf wilr-bcu sie nach Turin gebracht, um sie in den wissenschaftlichen Kreisen das erstemal zu zeigen. Sie sind gegen-bärtig, so viel bekannt, die einzig lebenden Wesen dieser Art. Alles Vorhergegangene vor der Geburt war von keinem außergewöhnlichen Vorfall begleitet, der den Ver dacht eines solchen Phäuomeus rechtfertigen hätte können. Die Zwillinge wurden der rechte Johann, der linke Jakob getauft. Die zwei Körper vereinigten sich nahe der Basis an der sechsten Nippe, besitzen Gesichter vo« verschiedener Physiognomie. Sie wogen gleich nach der Geburt ^/.„„kx. "ach 30 Tagen nahmen'sie «m eirca 3N 3 zn. Bei ^'M Lauschen mit dem Stethoskop hört man ganz^ deutlich zwei Herzen schlagen, jedoch gegen die linken "rüstr wird der Hcrzschlag bcdcntend schwächer. Was die Verdauung anbelangt, ist es erwiesen, dass jeder Körper^ M sich selbständig ist, überhaupt alle füus Sinne für sich allein in ganz normalem Znstande sind; doch sind die Wnrn kliuder so schwach, dass sie sich nicht allein ans ben Beinen erhalten können. ^ (Zu den interessantesten Bauten der Aegen wart) gehört der von Edonx, in Paris gcbantc Wassercircus. Es ist dies ein Circus, dessen Bahn für gewöhnlich dcu sattsam bekannten Aufsiihrnngcn dicut. ^iese crhaltcu aber dadurch eiue augcuchmc Ablvcchslllng, °ass sich hie Bahn vermöge eines sinnreichen hydraulischen Mechanismus in kurzer Zeit um 3 in versenken Wt. Das so entstandene Becken füllt sich alsdann mit "lasser, und es werden in dem Becken nautische Spiele aufgeführt. Sind diese beendet, so wird das Wasser ^eder hinausgcpnmpt, die Bahn hebt sich von ncnem und es jreten die Pferde wieder in ihre Rechte. Eine '"it dieser Anordnnng des Circns zusammeuhängcnde fitere Eigenthümlichkeit ist, dass die Bahn nicht wie üblich mit Sand, sondern mit einer Linoleum Decke von !^/«m Durchmesser bedeckt ist, welche 2000 kx wiegt. ?"s Abnehnlcn uud Wicdcransbreitcu der Decke erfolgt uberrnschend schuell (10 Mm.) durch Aufrollen sowie mittelst ponderer Wagen. Das Wasserbecken, bcziehuugsweisc die Mn, wiegt 30 t,, das Wasser 1200 t. Im Sommer soll k>er Circus als Vade-Anstalt benutzt wcrdcu, weshalb, ^>vle auch wegen des sonst möglichen Gcfrierens im A"«"' Heizvorrichlllugcn angeordnet sind, die das ""Merauf einer Temperatur von 23 Grad erhalten. Local- und Provinzial-Nachrichtcu. K. k. Landmirlschnfts-Gescllschaft für Krain. (Schluss.) .. Herr Gesellschafts-Secretär G. Pirc cntgegnet auf ,'° Ausführuugcn des Herrn Deschinann, dass der Cen-."ll-Ansfchufs nnr dnrch die rege Theilnahme der Gesell- MNS Filialen eine »mrklich gedeihliche Thätigkeit cnt-^ten könne. Mau hat deu Filialen fciteus des Ceutral-^"sschnsses nahegelegt, Versammlungen einzuberufen, bei k"°" der Wanderlehrer Vortrage halten werde. Uud was war der Erfolg? Die Filialen in Ratfchach und Wippach haben Generalversammlungen einbcrnfcn uud den Ccntral-Ansfchufs davon verständigt, dafs sich der Waudcrlchrer daran bcthciligt hat, von allen anderen 24 Filialen wnrdcn cntiucder leine Versammlungen ein-bernscn oder, wenn es der Fall war, glaubte mau der Mitwirkuug des landwirtschaftlichen Wanderlehrers nicht zn bedürfen. Redner führt uun einzelne Beispiele an, wie eben die Filialen im Interesse der Landwirtschaft wirken könnten, wenn dieselben im innigen Contactc mit dem Central - Ansschnssc ständen, und schildert, was letzterer leisten könnte, wenn er Kenntnis erhielte von den Wünschen und Beschwerden der einzelnen Filialen, ihrer Mitglieder oder überhaupt der Laudwirte. Auch wäre es sehr zu wünschen, dass die Filialen wenigstens einmal ihre Mitglieder zu Versammlnugcu einberufen würden. Iu den Nachbarländern geschehe dies seitens der einzelne» Filialen mehrmals des Jahres, in Kram dagegen be-rufcu alle 2tt Filialcu höchstens süuf Versammlungen ein, Referent Herr kaif. Rath Murnik cntgcgnet den Ansführungcn des Herrn Deschmann, dass hente mit der Annahme des Antrages des Ccntral-Ausschusses bezüglich der Stalutcuäuderung gar nichts principiell beschlossen werde. Der hentige Beschluss im zustimmenden Sinne gehe lediglich nur dahin, dass der Ccutral-Ausschuss überhaupt beauftragt wird, eine Statutenänderung der nächsten Generalversammlung vorzuschlagen, wie und iu welcher Form, darüber wird schou die nächste Generalversammlung selbst entscheiden. Der Referent betont, dafs die Aus-führnngen, welche er bezüglich der Statutenänderungen heute der Versammlung vorgetragen habe, dnrchaus nicht als die Anschannngcn des gesammteu Veutral-Ausschusses aufzufassen seien, der Referent habe lediglich seiner persönlichen Ansicht Ausdruck gegeben. Alle Rechte bezüglich der Statutcuäudcrung scion daher der uächsteu General-vcrsammluug vorbehalten. Bei der Abstimmung wird der Antrag des Ccntral-Ausschusses, dass derselbe eine Sta-tntenäudernng der nächsten Generalversammlung vorzulegcu habe, mit großer Majorität angenommen. Ueber Beschluss des Central - Ausschusses beantragt der Gcscllschasts-Secretär Herr Pirc, es möge für den Bezirk Loitfch die Gcneralvcrsammluug die Creierung einer eigenen Filiale beschließen. Der Bezirk Loitsch zählt eine Reihe tüchtiger Landwirte, die große Ambition für eine fortschrittliche Agricultur besitzcu, daher es zweifellos sei, dass diese Filiale viel Tüchtiges werde leisten können. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Der Vereins - Sccrctär Herr P>i r c trägt nun die wichtigeren Anträge der Filialen vor. Die Filiale Ratschach beantragt: ^ Es möge vom Central-Ansschusse au maßgebender Stelle die unentgeltliche Vcrtheilung amerikanischer Reben an die Filialen und besonders an die Weinbauer zu Versuchszwecken augestrebt werden. 2.) Bei Obstzuchtanlagcn möge den Mostbirnbäumcn die nöthige Aufmerksamkeit gewidmet werden (Der Vcrcins-Secretär bemerkt, dass diesem Wunsche iu der Obstznchtschulc im gesellschaftlichen Verfuchsgartcn bereits entsprochen sei, indem Mi Vorjahre 2000, iu, heurige» Jahre 4000 Bir-ncu augesctzt wurdeu.) 3.) Die seitens der Stadtgemeinde-Acnltcr von Laibach, KrainbiWg und Rudolfswcrt in den Ionrualeii publicicrtcu Marktpreise mögen der Wirklichkeit angepasst fein, damit sich der Landwirt nach denselben richten könne. Die Filiale Mottling beantragt: 1.) Es möge der Ccntral-Ausschuss bei der h. Regieruug befürworten, es möge der Schaden, der durch Frost oder durch sonstige Elemeutarereignisse an den Feldfrüchten verursacht wird, wenigstens bei einem Drittheil der Fechsung bei der Grundsteuer abgeschrieben werden. 2.) Es mögen seitens des h. Ackerbauministeriums der Filiale Mottling wenig-stcns 5000 Reben unentgeltlich gewidmet werden. 3.) Die Filiale Mottling bittet: die Generalversammlung möge wiederholt für den Bau der Nnterkrainer Nahn petitionieren. 4.) Es möge die freie Eheschließung nicht gestattet und den betreffenden Gemeinde-Aemtern das Recht znr Ertheiluug der Ehebewilligung gewahrt werben. -Sämmtliche Anträge werden angenommen. Herr V 0 rstnit führt bittere Klage darüber, welch großen Schaden die Hasen bei den Obstbäumeu und die Rehe in den Waldungen verursachen, dass dieselben alle Mühe des Obstzüchters nnd Waldbauers vernichten. Redner illustriert aus eigener Erfahrung das schädliche Treiben dieser Wildgnttnngen für den Landmanu und beantragt: «Der Central-Ausschuss werde beauftragt, dahin zil wirkeu, dass das Iagdgesetz in dieser Richtung zum Vortheile der Landwirte abgeändert werde, insbesondere dahiu, dass der Hase uicht mehr geschont werde, fondern dass der Hase als frei uud schädlich erklärt werde und es jedermann auf seiucm Grund und Boden gestattet sei, denselben zu veruichten.» Secretär Herr Pirc bemerkt zu diesem Antrage, der schon vor Jahren gestellt, aber nicht ncceptiert worden sei, dass der Schade, den die Landwirte durch die genannten Wildgattnngcn erleiden, wirtlich ein immenser sei. Das Iagdgesetz müsse doch endlich dahin abgeändert werden, dass der Schade entsprechend geschätzt wird, denn die Forstleute sehen nur das Holz bei der Schätzung und achten nicht aus die Frucht, die das Wichtigste für den Landwirt fei. Es möge also die hohe Rcgieruug gebeten wcrdeu, dahin zu wirken, dass der durch Wild verursachte Schade gerecht abgeschätzt uud die zuerkannte Summe cxcquiert werde. Bei der Abstimmung wird der Antrag angenommen und hierauf die Generalversammlung geschlossen. — (Personalnachrichten.) Dem Professor am k. k. Staatsgymnasium in Laibach Herrn Valentin Kon« schegg wurde anlässlich seiner Uebernahme in den bleibenden Ruhestand iu Anerkennung seiner vieljahrigen und erfolgreichen Dienstleistung das goldene Verdienfttreuz mit der Krone verliehen. — Der Ingenieur Herr Johann EYPert wurde zum Obcringenieur und der Bau-Adjunct Herr Antun Schwab zum Iugenieur für den Staats-baudicust in Kram ernannt. — (Die Enthüllung des Anastasius Grün-Denkmales.) Von prächtigem Wetter begünstigt, fand gestern um 11 Uhr vormittags die Enthüllung des dem vaterläudischeu Dichter Anastasius Grün errichteten Denkmales in feierliche Weife statt. Nach der Festrede des Sprechwartes des «Laibacher deutschen Turnvereines», Herrn Arthur Mahr, wurde die Hülle von der Gedenktafel gehoben, worauf Prof. Binder die Gründungsurtunde verlas und die Sänger einen Chor anstimmten. Hiemit war die schlichte, jedoch schöne Feier der Enthüllung des Denkmales beendet. Der Feier wohnte der «Laibachcr deutsche Turnverein» in ^oi^oi-«, Depu- Hh ^n Nallsaal z« verlassen. Er hatte den ganzen erwa^ 1'"burch alles das gethan, was mau von ihm 'ncM m' " ^M^ getanzt und Vertha den Hof ge-iii ^'. Patrice anscheinend fast gar nicht beachtet, sie !lcht ^' ^ "^ nicht cincn Allgenblick ans den, Oe-^>lfn, ?"^'"' ja, ihr sogar unvermerkt manche kleine Hl erk,amkeit erwiesen.' die sie dankbar anerkannte, hied^ ^ma, Freude an den. Feste, denn sic mnsste ^itc ^^'? unmcr wieder an Hugo nnd seine lauge, ^»dni , dmken; so dass cs ihr die größte Ueber-^ wns "^ekl', zil lachm nnd zn tanzen, nnd sic cs der ^" Erleichterung empfand, als sie im Trubel lchlii^"pcrstmlde nnbemerkt ans den, Vallsaal ent-to>llltr "'^ siä) in das Schulzimmer flüchten ^tda! "^Hes in ^>i„r Art Garderobe nmaewandelt "U! war. ^hl n^"^ ""b Stille hier that ihr namenlos ^lirr > ^ ^'" lärmenden Getriebe im Ballsaal. Das Ü'^ria^ "lchM "loschen, lind Beatrice sank in einen dir ^ "' nnlerikanischen Schaukclsinhl am Kamin, müde ^lehn^ fließend und das Haupt in die Kissen zu- ^»n^3 "'Hl lange sollte sie sich der Einsamkeit er-l UNila,,, 5 blmlen Augen, welche jeder ihrer Ae-M w' " «"uzen Abend hindurch »nmlsgescht gc-?llsaal s "' h"ll"' ""ch 'hr Entschlüpfen aus den, ^ Ei. ^"'^l' und errathend, wohin sic geflüchtet, ^'Wry ihr gefolgt/ !!'" sir c.. s^ überdies einen gerechtfertigten Grund, s>i" VMa?uch">. denn am Abend, kurz nachdem sie 3 sir ''" , ^treten, war ein Diener mit einem Briefe ^bracks ^""Uetreten, selchen dic lehte Abend-"' uud Beatriee hatte denselben Sir Henry gereicht mit der Vitte, ihn fiir sie aufzuheben, bis sie Zeit nnd Muße haben werde, ihn zn lesen. «Der Poststempel ist ans London, die Schrift jene meines Bruders!» bemerkte sie leichthin. «Vermuthlich ein Neujahrswnnsch, der warten kann!» Das Schreiben war somit in Sir Henry's Tasche gewandert und hatte, dort geborgen, den ganzen Ball mitgemacht. Nnn aber achtete der Freiherr es an der Zeit, dasselbe Beatrice zu übergeben, und so geschah es denn. dass, während sie im Schulzimmer saß und müden Herzens, mit geschlossenen Augen an den fernen Geliebten dachte, die Thür leise aufgieng nnd Sir Henry um die Erlaubnis bat. eintreten z»l dürfen. Auf ihre bejahende Entgegnung hin trat er näher und sich an die Rückseite ihres Stichles lehnend, blickte er voll zärtlichem Ausdruck zn ihr nieder; Beatrice aber sah es nicht. «Es thnt wohl, auszuruhen,» bemerkte sie, «ich glaube nicht, dass mir viel an Vällen gelegen sein wird, nach meiner hentigen Erfahrung zn urtheilen.» «Und doch haben Sic sich so sehr auf diesen gefreut?» «Ja, aber damals ahnte ich nicht, dass Hugo fort sein würde.» Die Stirn ihres Gesellschafters verfinsterte sich. Hngo und immer wieder Hngo! «Schade, dass der alte Onkel seine Erkrankung nicht anf eine gelegenere Zeit verschoben hat!» meinte er spöttisch. «Er hätte rücksichtsvoller sein sotten. Ein jeder Ihrer Gcdcmkcn gehört doch /wig nnr Hugo allein!» fügte er verzweiflmigsvoll hinzu. Ach. er hätte ja jubelnd alles hingegeben, wenn er nur einen Funken von Hoffnung hätte hegen können. Doch die großen vorwurfsvollen Augen, die eine Secunde lang tadelnd und ernst zu ihm emporsahen, waren eine hinreichende Erwiderung, denn in diesen las er nur zu deutlich, dass sie ihrer Liebe bis zum letzten Athemzuge treu bleiben würde. «Ich habe Ihnen noch Ihr Eigenthum zurückzustellen,» stammelte er, verwirrt unter ihrem Blick. «Wollen Sie Ihren Brief nicht jetzt lesen?» «O. ich hatte denselben ganz vergessen!» rief sie, das Billet alls seiner Hand nehmend. «Sie erlauben?, bat sie mit leichtem Lächeln, und Sir Henry verneigte sich zustimmend. Er wendete sich von ihr ab, während sie das Siegel des Briefes löste, doch ein leiser Angstschrei, der sich ihrer Kehle entrang, ließ ihn erschreckt sich ihr wieder zuwenden. Sie war todienbleich; ihre Augen ruhten starr nnd gläsern alls dem Schreiben, welches sie in ihren Händen hielt. «Gott im Himmel, was ist geschehen? Sind Sie krank?» fragte er in höchster Besorgnis. Da sie keine Antwort gab, wollte er auf die Thür zueilen, doch mit leiser, heiserer Stimme bat sie ihn zu bleiben. «Rufen Sie niemanden, lassen Sie niemanden eintreten!» flüsterte sie. Ein entsetzlicher Schreck hatte ihr offenbar jede Fassung geranbt. «Was ist geschehen. was hat sich zugetragen?» fragte er, in Wirtlichkeit beforgt. Doch zurücksinkend in den Failteinl, brach Beatrice statt jeder Antwort händeringend iu einen heißen Thräneustrom aus. «George. 0 George!» wehklagte sie. «Beatrice, theilen' Sie mir mit. was sich zugetragen hat, damit ich Ihnen beistehen kann! Vertrauen Sie mir, was ist geschehen?. (Forts, folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 126 1054 4. Juni 1886. tatioilem der Turnvereine ans Cilli, Graz, Trieft, Kla-gcnfurt lc. sowie ein zahlreiches distinguiertes Pllblicnm bei. Die Gedenktafel selbst präsentiert sich recht vurtheil-haft und ist geeignet, eine Zierde des Deutschen Platzes zu bilden. Nach der Enthüllnngsfeier versammelten sich die Festtheilnehmer in der Casino-Restanration zu einem Frühschoppen, wobei die Musikkapelle des 1.7. Infanterie-Regiments conccrtierte. Nachmittags folgte ein Ansflug iu das Schweizerhaus zu Tivoli und abends fand im großen Saale des Casino ein Festcommers statt. Eröffnet wurde der Commers vom Sprechwart des «Laibacher deutsche» Turnvereines», Herrn A. Mahr, welcher die Versammelten, woruuter auch viele Damen, herzlichst begrüßte und insbesondere die Vertreter der Familie Auersperg, die Grafen Alfons und Leo Aucrsperg, willkommen hieß. Herr Adolf Hanffcn hielt hierauf eine gelungene Festrede, welche von den Versammelten mit stürmischem Applaus aufgenommen wurde. Herr Mahr brachte auf den gcliebtcu Landesherrn Se. Majestät den Kaiser ein dreifaches Hoch aus, in welches die Versammlung begeistert einstimmte. Die Volkshymne, die diesem Toast folgte, wurde vou den Anwesenden stehend angehört. Nachdem noch Graf Leo Anersftcrg dem Turnvereine für die Errichtung der Gedenktafel seinen Dank ausgesprochen und der Sprechwart des Vereines die eingelangten Begrüßuugs-Telegramme verlesen hatte, war der officiclle Theil des Commerses zu Ende. Das ganze Fest verlief in schöner Ordnnng. Zu beklagen ist nur der Umstand, dass abends eine ansehnliche Menschenmenge vor dem Casinogebände sich versanMelte und mitunter durch Johlen nnd Pfeifen das Fest störte. Der Gendarmerie und zwei ausgerückten Militär-Compagnien gelang es indessen, die Menge zurückzuhalten, zn zerstreue» und jeden weiteren Excess zn verhüten. — (Die neuen Kartenbriefe.) Seit Dieustag sind die neuen Kartenbriefe im Verkehre. Der Känscr erhält eine zusammengelegte Karte, deren Rand perforiert und gummiert ist nnd anf deren Außenseite die Marke wie bei Correspondenzkarten aufgedruckt ist. Auf der weißen Innenseite ist der Raum für den Vriefinhalt, nnd dicfer Raum ist doppelt so groß als auf der Correspondcnz-karte. Die Außenseite des Kartenbriefes ist farbig grün für die Localbriefc mit Dreikrcuzer-Marke, grau für die Ferubriefe mit rother Füufkreuzer-Marke. — (GemeinderathswaHl.) Bei der diesertage in Gottschee vorgeuommeucn Gemeinderathswahl ist Herr Josef Vraune abermals znm Bürgermeister einstimmig, dann die Herren Mathias Petschc, Florian Tom-mitsch, beide Wirte und Realitätenbesitzer; Anton Hanf, Postmeister, und Dr. Emil Burger, zugleich k. k. Notar, zu Gemeiuderätheu gewählt worden. — (Unglücks fall.) Am vergangenen Montag nachmittags sprang auf der Eifenbahnstrecke Lase-Salloch eine von Ofen nach Görz reisende, circa 55 Jahre alte Frau aus dem Postzuge heraus und zog sich hiebei schwere Verletzungen am Kopfe zu. Das Motiv ist nicht bekannt. Die Schwerverletzte wnrde ins Laibacher Spital überführt und soll nach einem vorgefundenen Certificat Anna Baumann heißen. — (Eisenbahn Herpelje - Trieft.) In der jüngsten Sitzung des Staatseisenbahn-Rathes, in welcher der Präsident der General-Direction der Staatsbahnen, Freiherr von Czcdik, den Vorsitz führte, brachte Herr Teuschl den Bau der Eiseubahn Triest>Herpelje zur Sprache und stellte an den Vorsitzenden die Bitte, solche Einrichtungen zu treffen, dass diese Bahn zur Bewältigung des voraussichtlich großen Güterverkehres verwendet werden könne. Der Vorsitzende erwiderte, dass innerhalb der bewilligten Baukosten alles geschehen werde, um die Leistungsfähigkeit der Bahn zn heben. — (Anfgefundene Leiche.) Aus Gottfchee berichtet man uns: Der vor circa 14 Tagen im Schub-wege von Kärnten nach Gottschee gekommene, mit einem Arbeitsbuche der Gemeinde Aucrsperg versehen gewesene Vagant Franz Tomitsch, von Profession Schlosser, wurde am 1. d. M. früh im Rinnfeflusse in der Nähe des Pfarrhofes todt aufgefunden. Derselbe soll im trnn-tenen Zustande verunglückt sein. . ^ (Im Bade Töpliz in Untcrkrain) sind ,m Monate Mai 207 Personen zum Curgcbrauche eingetroffen. " " ^ . ^1 ?°d durch Blitzschlag.) Am 28. Mai nachmlttags zog über die Gegend von Ncubcrg im Bezirke Stem em schweres Gewitter, wobei die 22 ^abre alte ledige Kaischlers-Tochter getödtet wurde. "> >» » Kunst und Aitercttuv. — s« Der Conducteu r..) «on den, ufsiciellen Euro-buche «Der Conductcur» (Verlag von R. v Waidl heim) ist soebeu das Ium-.yest erschienen; dasselbe ein stattlicher Band, enthält die vom 1. Juni d. I. ab gilben Fal,r-Pläne (SommerFahrordnungen), und zwar schon mit der infolac des bekannten Handelsmiuistenalerlasses eingeführten neuen Bezeichnung der Nachtzeit von 6 Uhr abends bis 5 Uhr 59 Minuten früh durch Unterstreichung der Miuutenziffcru. Durch diese Einrichtung ist eine für das reisende Publicmn gewiss sehr angenehme Gleichförmigkeit der Fahrplänc nahezu sämmtlicher mittrleurupäischer Eisenbahnen erzielt worden. Auch die Zusammenstellung der Fahrpreise uon Wien und Prag nach allen jenen Stationen des In« und Auslandes, wohin directe Fahrkarten ausgegeben werden, ist eine wertvolle Bereicherung dieses aus gezeichneten Cursbuchcs. Schließlich sei noch erwähnt, dass auch der dem «Conducteur» als Anhang beigegebene «Führer auf deu österreichisch uugarischen Eisenbahnen und auf der Donau» mit einer großen Anzahl neuer, sehr hübscher Illustrationen aus' gestattet wurde. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 2. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm das gesummte Unfalluersicherimasgeseh iu der Specialdcbattc an. Auch die Resolution Exurrs anf Errichtung vou Lehrkanzeln zur Verhütung uun Unglücksfällen wurde angenommen. Nächste Sitzung Samstag. Kratml, A. Juni. Der «Czas» bespricht die Pe-troleumfrage, erörtert deu Ernst der politischen Situation, drückt seine schwere Aesurguis iibcr die möglichen, sowohl dem Staate als dem Lande gefährlichen Folgen der Krisis aus uud hofft, es werde dem Polenclub unter der erprobten Führung Grocholfki's gelingen, eine dem Gesammtiuteressc des Staates uud der Würde des Landes entsprechende Lösung der schwierigen Frage zu finden. Nom, Z. Juni. Das letzte Bulletin lalltet: In Venedig 29 Erkrankungen, 19 Todesfälle, in Vari 5 Erkrankungen, 1 Todesfall, m Vriudisi 1 Erkrankung, kein Todesfall. Paris, 2. Juni. Iu der Commission zur Berathung des Antrages auf Ausweisung der Prinzen machte Freycinet einen Vermittlungs-Vorschlag, dahin gehend, dass die Legislative die sofortige Ausweisung effectiver Prätendenten und deren Söhne ausspn'che, die facultative Ausweisung der übrigen Prinzen aber der Regierung überlasse. Die Commission wird wahrscheinlich zustimmen. Ncwyort, 3. Juni. Ein der Siberian-Lmie an-gehöriger Dampfer ist mit 67 Passagieren an der Küste von Neufoundland im Eise verunglückt und untergegangen. Corrcspondenz der Redaction. Herrn ?—r hier: Der Bericht über den Ausflug ist bereits veraltet. Vei rechtzeitiger Zusendung derartiger Referate sind wir jedoch stets bereit, selbe zu veröffentlichen. volkswirtschaftliches. Llliliach, 2. Juni. Aus dem heutigen Markte sind erschienen: U) Wagen uud 2 Schiffe mit Holz. ____ Durchschnitts-Preise. fl. >lr, flVjll, 'fl,slr, fl.jlr, Weizen pr. Heltolit. 6 U2 7 2? Butter pr. Kilo . . — 90------- Korn » 5 20 6 20 Eier pr. Stück . . — 2------- Gerste » 4 55 4 90 Milch ftr. Liter. . — 8------- Hafer » 3 9 3 34> Rindfleisch ftr. Kilo — 64------- Halbfrucht >-------6 77, Kalbfleisch . __ 54------- Heiden » 4 — 4 90 Schweinefleisch » — «0------- Hirse . 5 67 4 M Schöpsenfleisch » —38------- Knturuz » 5 4 5 18 Händel pr. Stück . — 50------- Erdäpfel 100 Kilo 3 48-------Tauben » — 20------- Linsen pr. Hettolit. 10-----------Heu pr. M.-Ctr. . 2,70------- Erbsen » 12-----------Stroh . . . 2 70------- Fisolen » 11-----------Holz, hartes, ftr. Rindsschmalz Kilo 1----------- Klafter 6 40------- Schweineschmalz» — 66-------— weiches, » 4 20------- Speck, frisch, , — 64-------Wein, roth.,100Lit.-------24 — — geräuchert , — 76-------— weißer, >-------20 — Angekommene Fremde. Am 2. Iuui. Hotel Stadt Wicil. Varon Urban, Privatier, und Weiher, Kaufm.. Wie::. — Vals, k. k. Lieutenant, Graz. — Miklitsch, l. t. Oberförster, und Theuerkauf Irma, Beamtensgattin, Radmannsdorf. Hotel Elefant. Hüffel, Hirsch, Nartha, Saus und Streit, Kaufleute, Wien. — Rechcr, Kaufmaun, Hernals. — Schomburg, Fabrikant, Tetschen. — Majer, Kaufmann- Vareis, Privatier, uud Litscher, Bankbeamter, sammt Mutter, Trieft. — de Mot-toui, k. uug. Tabalfabriks Verwalter- Baronin Palombini nnd von Iedina sammt Tochter, Fiumc. — Ernst Eugenie, Private, sammt Tochter, Görz. — Kalinic, k. k. Bezirlsrichter, sammt Frau, Risano. — Godina, Kaufmann, Pisino. --Wouglcr, t. l. Äezirks-Thierarzt, Gurkfcld. — Dralta Marie, t. l. Hauptmanns-Gattin, sammt Töchtern, Radmannsdorf. — Aljancic, l. k. Obcrlicutcuaut, sammt Frau, Laibach. Gasthof Vairischcr Hof. Nachiu, Posteuführcr, Flödnil. Gasthof Eiidlmhuhof. Ncntwich, t. k. Finanzconcipist, Nrilnn. — Ritter u. Steinberg, Privatier, Pressbuig. — VuM, Fener-versicheniugsageul, Sagor. Gasthof Kaiser vou Oesterreich. Gonsec, Comptoirist, Agram. Rasthof Stcruwaltc. Kavsck, Gcndanncriesiihrcr. Laibach. — Kogej, Besitzer, sammt Familie, Loilsch. Verstorbene. Den 1. Juni, Aloisia Trojanovic, Private, 75 I., Theater' gassc 1, Lungenentzündung. Den 2. Juni. Martin Ievnil, Maurer, 35 I., Castell-gasse 12, Lungentuberculosc. — Aloisia Gottlob, Professors-Witwe, 77 I., Valvasorplatz 2, Magencarcinom. Im Spitale: Den I.Iuni. Matthäus Kraliö, Arbeiter, 21 I., infolac erlittener Verletzung. ^, , » Den 2. Juni, Lorenz Sitar, Schuhmacher, 32 I,, Lottozichllttg vum l),l^ 9 . M>. 734,54 21,2 SO. schwach fetter ^1____. '" 7 U. Mg. 734,46' 21,2 Mij. schwach ' heiter" 3.2 . N. 732,67 28,l) O. schwach bewölkt "."" 9 . Ab. 732.74 21,0 NW. schwach bewölkt Deu 2. heiter, abeuds gegen 9 Uhr WetterleuchU'» w ^ und NO. Den 3. morgens heiter, nachmittags >md """^, leichte Bewölkung, Wea!^U' Das Tagcsmiltcl der Wärme an beiden Tagen 23,9" uud ^'/^ > beziehungsn'eise unl anyai50, Jurahi 8atin msrveillsux, 8atin l.uxo»', Atlasse, Damaste, Ripse und Tasscle fi. 1,10 pr. Mctcr dift (<» ca, iü<> vcrschicdcü^n Qualitäten) versendet in "N^""! Nl'bc» und Sliiclci! zollftci i»s H.niö da« Scibcnfabnl - Dcp^> G. Henneberi, (l. »»k l, Hrll!cicran<). Ziirich. Mlislcr um!,c>".'>'^ Ä:icfe e»slc,l 10 ?r. P<,>to, <><><>) '«'^ ^ i« Allcu werten Freunden uud Velmmteu, die uns ! l b,'i dem schmerzlichen Verluste uuserer innigstgelicbten ! > Taille, respective Großtante, der Fran ! Luigia Trojanoviè geb. Bals l Capitäus-Wilwe > I ihre Thciluahme iu so herzlicher Weise cnlgege» ! l brachten, wie auch jenen, welche der theuren ^» > ! ewigtcn das letzte Geleitc zu geben die Güte hallen, > ! sagen wir den liefgesühllen, besten Dank. > ! Tic traucrlldcn Hiutcrlilicbcllcil. l Danksagung. ! Fiir die ihnen erwiesene Theilnahme anlässl'ch l des Ablebens ihrer unvcrgesslichen uud innigst l geliebten Multcr, Schwiegermutter lllld Großmutter, l beziehungsweise Urgroßmnttcr, der Frau Rosalia Komp ^ ! sprechen filr das ehrende Geleite znr lchten Ruh^ l stätle, insbesondere dem löbl. Officicrscorps der h>" l dislocierten Landwehr Bataillone Nr. 24 und 25 "w l allen übrigeu Theiluehmcrn, soluie alleil SpeiM»-» ^ l der schöneil Kränze den innigsten nnd wärmsten ^ l Dank aus l die traumlden Hiiltcrliliclicllcn. > Dantsastnug. ' Im tiefstcu Schmerze über den unersetzliche" ^ Verlust unseres innnigstgelicbten Sohnes, beziehnU!!-weise Bruders, Oulels uud Schlvagcrs, des Herr» Ickann P. Kckreyer sprechen wir allen, welche ihr Beileid in so w°A thnender Weise bekundeten, sowie auch für d>e «" l aus zahlreichen nnd schönen Kranzspenden und 0 Ehrengeleits zur letzte» Ruhestätte, den wärmste» "' ! innigsten Dank aus. Die trauernden Wntervlielienen. ^ (49) 48—22__________________~Ž?* bestes Tisch- lErfrisehiingsgofr^1 erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Mag0" und Blasenkatarrh. ______- Heinrich Matloii, Karlsbad nfl Wjf»^ \_ ibT^^^^^^^"^^^ 1055 Course an der Wiener Dorse vom 2. Juni 1886. N^ d«n off^nm Loursblane Gcld Wave! Ttaats.ylulehcn. ^f,'">>cnte ....... 85.-0 V5'KC ,.'/"",ic....... »5?o «585. I^v ^"^" E»aal«lose 25.0 sl. i»0'— I»0 50 ,^ ^"/« 8»»zc 500 « >»!» 50 i.il, «<> ,?,','," ""/» Mnsle! I«u ,. l4« - I40'50 °"n V,aat«,o,e . . loo ^ ,s!»?5>«!''- «»Mv.Ne.ilcnlchcint , . pel St, l>2'------------ A ves! Golblcnte. stcxcrfrci . >,? - ,17 2« "^'err. Notenrente, f^xerfiei . l<»2 - 102 ! 5 ""» Volbnule <«/<, . . . . 105>!!5,0s>10 " Papinrenlc 5«/« ... !'> ^ ^''l> " «>!">!>.,?>»,, i«c> l>- o. W. tz, '54 75 l5.s.-?5, " ^stb>,h!,,Pliori>.i>UII!» — Tz,^'"'""'"»«,,!. k iuosl. ö. W. "" 5.0I2U - ^c>ß°Ncg,.i,'oI<: <«/„ wo st. . . »«4U01N-20 ^ rnndenll. ° Obligationen ^ M,sche....... >U5. 20,05. ?c, 5°/°'''°ber°stcl,cichischc . , . I«U 0« ,0!'5.0 !>°°^,°s>meich,1che , . . , IU5.20I0U- i'7 '"'l^e....... ,05. w -- z° «"aNschc u„t, slavonische . I05 «0 l«li ?N '» "cbend.irgilche..... ,„5 «0105> 7« '^^^' Gelb Ware 5>°/n Temper Vanllt .... !«!> 20 — — 5>"/„ ui'garische......105^0105 70 Andere öffentl. Anlrhen. Dona» »icg.'Losc 5"/^ l0N si. . N7'—II? s.o dl°. »l,,!cihc l«7«, s!ci,cr!lci . >05>5>V10«50 Anlcben b. Cladigcmcindc Wicn I04 80I05- Anlchcn d, Stadlgsmciilde Wic» (Silbr, »nd Wold) .... —'- — — Prämicn-Aül, d,E/, "/o U>0 70101'30 dlo, !>! 5,<» „ „ 4«/n , »?'— N7'5>c> 5lo. ^ramicn-Echuldveischr.Ao/n 100 »s, IU0'75> i7cst,Hypo»h<'lcnbanl /,"/n '"^- ^' Qcs!.»«!!«, ^unl veil. 5°/,, . . K,<>'4<> l00 ?u tlo. n 4'/,"/« - Wl'5>0i0i «0 dto, „ 4"/,, . , :»8 !w W i!U Ung, aNss, Vodencsldil'Nclienges. in Pcsl i» ^.1««!' vc>l, 5>'/,«/>, >01?5l02«5> Prioritättl.Ol,ligatisneu hl,..... z,y25 '.'6 75. (^alizijche il.nl- ^ubw>i!' Vahn ». IKXI lll»<1 s,, e. .!'/,"/» . 101 80101 5,0 Qcslcll. Äloidwcslbnhu . . . 10b 80 0<>'^ Eicbeildilrgcl....... >00'?b^o> 25 Gcld Wait Staatsbahn l. Emission , - >«8'— — - Sübbahn k L»/«.....is>8!>«'«0 l5> „ ^ 5>V„.....iziüNi»«'— Ung.»gals>0 Clary-Lose 40 fl...... 44 25 ?5. 4°/„ Donau^Dampssch. W0fl. , N»25N»?5 Lail'achrr Prinnien.Nnlch.zn fi, «'— 2l no Oscnci ^'osc 4N fl..... 47 ?5> <^ 25> Palfsh-i'ose 4« fl..... 41-8N 42 20 Nothe» zilc,!,, öN.Gcs.^,,!»fl. 13 «5 14 ls> Nudols-^osc 10 si..... 18 50 I»'— Ec>l!»-Losc 4« si...... 57'— 57 75, St,'Oc»oift-l'»ft 40 sl, . , , 54 50 5,5 — Walbslcin-i'ose li<> sl, ... 83'— 34'— Wintischgiah i,'osc 20 s!, , . 43 — <« 0U »a«l-Nctien (per Eliitl). «nglo-Oesterr. Äanl 200 sl, . iil!'50ll<) !»0 Vanlverci», Wicnrr, 100 sl. . ION'— ION 40 Bdl>cl.^I,!st,,Ocft.20«sI.S,4U«/» «3N-75Ü40 2!> Crdt,-Anst, s.Hanb.u.G. !<:«!>, 2«35'0,2«»7s> >ifcd!tl'nnl, Allg U»g, z»00sl, . 290 bl» 2!>0 7^ Drprsitcnl>a»l, «lli,.2<»<» sl, . i»0 —!!«,''5N ^i>cc,mvlc-Gcs,,Ni^»,ll'll.5.Ml. 538—z542 — Hypolhclcnb., ost, !i0o jl, ^l>"/,,E. ——! — — ^nndclv., ost. ^0u jl, w.l.u"/» Bctlchlsba»!. Allg, >40 jl, - ,58'-!lb8'50 Vclb Ware Nrtien von Transport» Unternehmungen. , (per Stiis). > Nlbrcchl-Nahn 200 sl. Gilb« .' —'--------— Ulfölb.ssium.-Bahn »UN fl. Vilb. l»2 25>192 50 Äussiü-Tcpl, ltisenb. 200sl. 2I5> ?s> „ Sl»b.-Tir, III, ll. 1X78 200 fl,S. 20N- 20«'5.« FciduLnids^/iurdb, 1000 sl, !^Hi. 2l!U3 »«<,5. Franz-Ioses.^ahn 200 sl. Silber 21? — 2,7 5.0 ss>!nsl!rchc!l.^arc!!:riM. 200-20 200 50 Gra» ztuslachcr L.'i'^uusl^.W, »25 50zi27'5c> ilahlcnl'»,^ Eiscnl'ahn 100 fl. . 4,— 41 50 Kaschau>Ob«b, «tiscnb. 200 fl, S, 153'5O 154 — Lüinbcrg ^zclnowitz'Iajsy «,,«) 20U si, Hilb« . I«»-—is.0 5.0 Prlig-Dufcr «tlscnb, 15.0 fl. Silb. »5— 2« — Nudvls'^llhl! 2!^0 ft. Silber . 1U!!'8l,1!«'!!0 Sicbeuvlilsscr iiiscnb. 200 sl, . iW l5,<»0'7b Staatic>!r»dahll 200 jl. ö. W. . 23780 238 — l Veld Wn« Silbbahn »ON fl. Vilber . . ,108 50 109 — Slit"Vtorbt>..Verb.»B 200 fl. LVl, IH5 25 1»5 75 Theiß'Vahn 200 fl, ö, W, . . »54 — »5,5 — Iramway-Ges,, Wr, i?0fl, 0. W.,05 25»^5 75 „ Nv,. ne» 100 sl. 10» — '08 50 Iran«port-Oesellschaft 100 « ll . —— — — !t,s!.'nbahnw,«^c!h». I, »u «, >uff. 100 fl. , I40'50 l«7 50 Wc>fic>!s..G., Oeft. in W. IUO fl. — - — — Trisailcr Hohlen».»Ves. 70 fl. , —-— — — Devisen Deutsche Plätze......«z - «» »0 Vondo».........l»0 50,2S«l Pari« .........Ü0 10 50 «b Peterodurg .......— — — — Valuten. Ducaten........59» 597 20-Frll»ci!-Slll!le.....1002^ 100»» ^llb«.........—— —— Deutsche UtcichSbanlnoten . . «2 — «1V