Nummer 16. Petta ». den 20. April 1902. XIII. Iaiirgang. Pettauer Zeitung. Erscheint jeden ^mmeag. Drei» fsl* fettitt mit Zustellung in« Hau»: Minallich 80 k. vierteljttzrig X Sl.40, K 4.80, zauzjöhrig K 9.—, mit P-ftversendang im Inland«: «onatlich SS k. »tettrljShng tt 2.60, haldährig K 6.—, ganMhrig K 9.60. — Einzelne Nummern L0 d. Handschristen Derben Mcht juriUlgepellt. ««rtflnbigungen billigst berechne! — Beiträge find er«ü»lcht »nb «ollen längsten» di» Freitag jeder «oche eingesandt werden. Kach bewahrten Mustern. E» ist eine bedauerlich« Erscheinung im öffentliche» Leben, daß jener Ernst und jene Würd«, welche die Bltvorderen, sobald st» sich einmal zusammenthaten. um in irgend einer, die Allgemeinheit berührende Sache zu beraten, so str»nge und oft bis znr Aufopferung ihrer persönlichen Interessen gewahrt haben, heute für zu gering geschätzt werden und nicht selten da» Ge-gentheil davon beliebt wird. Und doch gibt nur der Ernst und die Würd», mit welcher allgemeine Fragen beraten und er« örtert werd««, den Beschlüsse« jene Weih«, welch« solchen Beschlüssen die allgemeine Ächtung sichern und selbst je«», «eich« damit ntcht einverstanden sind, zurückholt, die Personen, welche den Beschluß gesaßt. welch« die Frage oicht nach dem Wunsche eine» Theiles der Interessenten gelöst haben, anzufeinden nnd zu verunglimpf»!», anstatt die Sache »u betömpsen, wozu ihnen da» volle Recht zuiteht. Die Alle«. welch« für gemeinsame Beratun-gen gsmz bestimmte, unserer heutigeu Zeit recht zopfig erscheinend« Süßere Formen und unerbitp lich strenge gchqndhabte. aber auch gewissen hast beobachtete Kormalitätea einführten, wußten wohl was sie thaten, wenn sie einen Damderhandel«« den in harte Strafe nahmen und bei fortgesetzter Mißachtung dieser Formen und Formalitäten einfach au» ihrer Mitte stießen. Denn diese strenge gewahrten Formen ver» hinderten, selbst bei der schärfst?» Opposition des einzelnen oder einer größeren Zahl von Gegnern — jene» tief bedauerliche Unwesen, welche», um die eigene Meinung oder Ansicht üb»r eine Sache in hellere» Licht zu setzen, sie den «ige» nen Anhängern begreiflicher und den unbettzeilig» ten Fernstehenden glaubwürdiger zu machen. — Btrrschwrfel. Sehr Geehrt« I — Nachdem, wie Sie vielleicht lchnihin wissen. Gott die Welt erschaffen hat und auch später eine Achse machen ließ, damit sie sich, nach den Bebaupiungeu de» Bauernkalender», darum drehen kann, so srfp ich nicht ein, warum eigentlich immer ander» Leute etwa» dareinreden, di» job einer rationellen Milchwirtschaft gar keinen Duust habeul (Käufer!) Du Milch der frommen Denkung»art ist, nebst de» Restle'jchen Sindernährmthl die ver» nünftigst» Erziehung»«rt für Bengel, die außer Bolapuk ktin» einzig» lebende Sprache jprechen und daher der Schandfleck auf unserer nationalen Hos» sind! (Bravo!) Bitte mich nicht zu unterbrechen! Dies» Tintenflecke — (Schandflecke!) — Herr Bor. sitzender! Sinfen Sie den Menschen zur Ordnung I — Dies« Fleck« — (welche?) — da» ist ganz Wurst! Berftanden? Dies» Flecke und Fleckerln setzen sich ganz bequem zu unseren Fleischtöpfen Agypte»». essen unser Mauua dazu, wenn» aber zum zahlen kommt, lausen sie öber die alt« Römerbrücke und schreien: .SchleckerbatzU" — Da» ist ei» sehr häßliche» Benehmen, denn jenseit» ist die Civilisation zu Ende und daher heute ganzen Körperschaft»^ sowohl al« einzelnen Mitglieder» ders»lb»n Handlungen oder Unter» lassunqen vorwirst, die nnter da» Strafgesetz fallen! Denn, so rechnen solch« Gegner, ist die ganze Körperschaft oder der Einzelne moralisch vesnich-tet, so ist auch ihr öffentliche» Wirken verurlheilt. gleichviel ob e» auch noch so ehrlich gemeint und nützlich war. Der einfache, gerad« ntid offene Charakter hält diese Art von Opposition für »»schon und eine» Manne» unwürdig! Und sie wird dadurch weder schöner noch würdiger, wenn die nackte persönliche oder sachliche Gegnerschaft in da» Mäntelchen einer .ängstlichen Besoigni» nm da» öffentlich« Wohl" gehüllt, vorsichtig durch die Straßen schleicht und Mo» flüsternd sagt, wa» offen und mit lautdröhueitzer Stimme in die Straßen zu schreien. — ihn P f l j ch t gewesen wär», wenn dte Besorgnl» um da» öffentlich« Wohl — begründet war! In dief«« Falle ist die härteste WckstchsichtSlosigkeit jede» wackeren Bürger» Pflicht und sein gute» Recht. Altein, wenn solche Bejorgni» blo» al» Deckmantel für andere Gefühle benützt wird, uub wenn sie hinterher «icht blo» al» ganz unbegründet, ,o»dcru al» da» gefunden wird, wa» sie wirklich war. al» der Borwand, um eiue ganze Reihe öffentlicher Scandale z« provozieren, in welche eine ganze Anzahl von Männern >«-dellosen Rufe» und ehrliche» Wirken» huieinge-hetzt werden, dann muß man sich wohl die Frage vorlegen: Wa« war denn der Beweg-gründ zu solch, gelinde gesagt, seltsame» Thun? War e» wirklich ein» ehrliche Besorgn!« um da» Wohl der armen Mitmenschen, — baun war e» in erster Linie de» ehrlich besorgten Manne» Pflicht, drppelte Pflicht al» Mann und Warner, diese sein« heimliche Beiorgni» zuerst selbst und kommt es, daß die Weibe» drüben, sobald e» finster wird, sich «» da» User de» großen Wasser» setzen, um bei unserem teuren Gatlich« auf die zerrisienen Hosen dieser Schandfleck» immer wieder neue Flecke aufzuflicken, weil sie daheim kein Licht haben. (Oho!) — Gewiß wah»! Sie habe» „keine Ha»" und daher kommt es. daß wir ihnen umsonst unser Licht leuchten lassen müssen und sie ih«» Schweinemärkte nur bei Tag abhalten könn»», zum Schade» jede» braven Bürger«, der durch da« „neue Traumbüchel" erst ans merksam gemacht wurde, welche Zahlen er setzen soll, um da» große .Lo« von Rom" zu gewinnen! (Hört! Hört!) Jawohl, hört! denn Eure Missetaten schreien zum Himmel und e» kommt der Tag, an d»m et ^ech und Schwefel regnen wird! (Der Schwefel..gen i» eh schon ba!) — JawohlI Aber da» Pech fehlt noch! (I» ja eh a schon da. '» Pech I) — Da» heißt — ich für meine Person bin der eifrigste Anhänger jede» Fortschritte»! Verstand««? Aber alle» hat sein« Grenze! (Raun, sagt man I) — Ra. der Rann hat eigentlich nicht einmal Grenzen mehr, auch di« gehören von rech!«wegen an»! Berstanden? Die Grenzen unserer schlechten Milchwirtschaft sind im .neuen Traumbüchel" ganz genau gewissenhaft auf die Stichhältigleit ihrer Gründe zu prüfen, ehe er sie öffentlich auSsprach I War auch nur in einemPunkte die Möglichkeit eine» Irrthum« vorhanden, dann dürfte er die schweren Folgen eine« solchen Irrthum» nicht auf sein Gwiffe» nehmen I D«nn. wenn anch er einen solchen Irrthum, vielleicht beim ersten Jmvulse ein nützlich Werk zu thun, — für verzeihlich halten möchte, dieje-nigen, welche diesen Irrtum büßen mußte», finden ihn und mit vollem Rechte unverzeihlich! Die Welt fragt selten nach Beweisen. Sie lechzt förmlich »ach öffentliche» Skandalen und kümmert sich nicht darum, ob Wahrheit oder Lllge den Staub aufwirbelte, in welchem die unantastbare Redlichkeit eimr ganzen Reihe von Ehrenmännern erstickt werden sollte! — Die zweite Fraae: War der Brweggrund eine blo» mit dem Mantel der Besorgnis schlecht verhüll»» Absicht? —■ zu stellen, widerstrebt an» im Innersten, btnn wir halten eine bejahende Antwort darauf für ganz unmöglich! Eine» aber ist sicher: Böse Beispiele ver-derben gut, Sitten und die heute graffirende Epidemie: in allen Dingen, ob bedeutend oder unbedeutend, ob mit Recht oder Unrecht, ob zum Nutzen oder Sehaden, ob sie öffentliche oder in-time Verhältnisse berühren. — die Öffentlichkeit zur Richten» zu machen, der großen Welt mit Schmerz oder Behage» zu erzähle«, wo ei.iem der Schuh drückt, oder auch — wo er d»n an-dern drückt! — steckt an. Da« .Artikel-" und .Broschüreschreiben" ist heute ein moderne« Mittel geworden, um sich feiner Gefühle auf die möglichst geräuschvollste Art zu entledigen und e« gibt da sehr bewährte Muster, welche eine ganz besondere .Zugkraft" g«r«nti»e». Die sogenannte .Eprr»ptio»»riech«rei" ziffermäßig fixirt! Draußen beim Mädehenheim hören sie aus! Wa« darüber binanSgeht, sind dubiose Forderungen a» die Einsicht der Höchst-besteuerten, die der Ansicht sind, daß Mädchen au« reichen Familien sich lieber autwärt« erziehen laffen. weil sie draußen weder Kochen noch Strümpfe stopfe« zu lernen brauchen, sondern blo» Repre-sentation I Denn wenn eine solche .höhere Tochter" spater wieder einmal heim kommt, so ist ihr der I. Preis auf der nächsten Regional-Au»stellung gewiß! Und. meii'.i sehr geehrten Zuhörer, denke» Sie doch, daß bei einem Hochwasier die Mädchen im Heim alle um Hilfe rufen und von den Pio»nieren gerettet werden müsse» I (Sehr richtig!) — Sehr richtig? — So? denken Sie doch nnr, daß e» im Heim auch reifere Backfische geben wird! — (Na, na, da« ist doch kein Un-glück?) So? — Und wen» sich da»» etwa gar ein junger Lieutenant an der Rettnng betheiligt? — (Da» wird dem .Heimchen" noch lieber sein! — Sehr richtig!) — So? Sie halten da» für richtig? — Und wenn sich dann die Zwei in-einander verlieben? Wa»dann? Wissen Sie. um wa» e» sich dann in ei«ra solche» Fallt handelt? (Ra, halt nm die Kaution!) — Hoffen wir, daß «in solche« Unglück — (Allgemeines Pächter! zieht stet«. bniti e4 gibt Leute, die sich königlich darüber freue», undcscholtcue Männer in den zusammengebettelten oder gemausten Lostümen von Landstreicher» und Strolchen abgebildet zu sehe». Leute, die sonst selber niemal« gerne in ihren eigenen GewifleiiSjpiegel schauen, amüsireu sich bei solchen moralischen Earrikat»iz,,ch»ungeu immer vstlich. > Nun. den Beifall solcher Leute zu haben, ist eine sebr zweifelhafte Ehre, auf ivelche ganz besonder« deutsche Männer lieber verzichten soll-ten, schon weil da» .EorruptionSriechen" in den letzten Jahren von den vereinigten Feinden de« nationalen Deutschthume« zu einem förmlichen Programmpunkte ihrer Parteibestrebungen ge-worden ist. Wer aber al« Deutscher mitte» unter deutsche» Männern sitzt und dabei da» Recht und die Pflicht hat. die andern über wirtliche oder vermeintliche Übelstände nach bestem Wissen aufzuklären und dabei gleichzeitig auch die Macht, sich Gehör zu verschaffen, weil ihm die Satzunzen die Mittel dazu an die Hand gebe», der sollte sich den» doch zuerst gründlich überlegen, die vermeintliche schmutzige W ä s ch e, die noch obendrein vo» Fachleuten im reinsten Zustande gefunden wurde, zum Gaudium der auf allen Seite» lauernden feindlichen Rachbarn auf offenem Markt« zu wasche». Für hämische Zuschauer mag ja ein solche» ganz überflüßige» Reinemache» recht interessant sein, aber da».- .in die eigene Suppe spucken" hat schon BiSmarck den gewissen Leuten zornig in» Gesicht geworfen, und der war doch sozusagen auch ei» Deutscher. Die Wähler-Versammlung »» u. Jlprll. Der Anlaß zu der am Sonntag den 13. April im Saale de» .Deutfchen Verein», hause»" abgehaltenen Versammlung der Gemeinde-rat»wähler aller drei Wahllörper war die bekannte Broschüre: .Die Finanzlage der Stadt Pettau am 20. Februar 1902. Eine akten-mäßige Darstellung von Kvnrad Fürst, Ge-meinderat" und die daraufhin vom Bürgermeister Josef O r n i g sofort verlangte strenge Unter-suchuug der ganzenFinanzlage der Stadt, bezieh» ng«-weise Revision der Bücher und Belege durch zwei Buchsachverständige. Bürgermeister I O r n i g wuioe beurlaubt, hielt sich aber ununterbrochen in Pettau aus. um jede vo» ihm verlangte Aufflär»»g sofort und Eine Simme ruft: .Warum soll ein junger Lieute-tenont nicht auch in'» Unglück springen?)' Bor» sitzender: .Bitte den Redner nicht zu unterbrechen!" — Ei» solche» Unglück nicht eintreten wird, den» wer rettet dann die Lehrerin ? — (Zwischenruf: .Eine ich!") — So und die andere» ? — (Mehrere Stimmen: .Ich auch eine!") Meine Herren! Sie nehmen die Sache auf die leichte Schulter, — (— Ich nimm die m e i n i g e auf den Arm!) — aber lesen Sie da» .neue Traumbüchel" und e» wird Ihneu klar werden, daß e» so »icht weiter gehen kann, daß wir einmal zu einem Schluß komme» müsse»! (Schluß mit Jubel! Heil!) — Und daß da« Geldau«geben und Bewilligen durch lauter Fremde, die wieder fort-gehe» (Fremde».Berkehr»-Berkin herau»!) — auf-hören muß. sonst kommt — (die Revision! — ein neue» Traumbüchel! — die Überschwemmung!) — e» dahin, daß wir gar nicht» mehr darein-zureden haben! — (I» eh a so!) — Und daß e» doch einmal nötig werden wird, die Wahl-ordnung dahin abzuändern, daß — (die G'scheidheit nach Krone» berechnet wird!) der, der am meisten zahlt, die meiste» Rechte hat! (Heil! Zahln'» a paar Litery — denn die Zukunft ist nicht so rostg, daß einem ein zweite» Mal die Lust an-wandelt, ?ro» und Lootru-Redner zugleich zu sein!" (Redner wird von zwei Seiten beglück-wünscht!) persönlich geben zu können. Da» Amt führte Herr Bicebürgermeister Franz Kaiser. Räch dem Antrage de« Herrn G -R Dr. Treitl i« der außervrdeutlichen Gemeinderat«-Sitzung vom 4 April d. I. wurde» al« Buch-sachverständige die Herren Johann Kasper, Buchhalter der Pettauer Sparkasse und Filiale der öftere. ung. Bank iu Pettau, vom Aeweinderate einerseits, Herr Friedrich Bödeker Kanzleivor-stand-Stellvertreter der SelbsthilsS-Genosscischaft in Graz vom Herrn K. Fürst anderseits gewählt und nach vorgenommener Revision, welcher sowohl Herr Bürgermeister I. Ornig, al» auch Herr G.-R. K. Fürst zeitweilig beigewohnt hatte», di e im Punkt 3 de» obbezogenen Antrage» Dr. T r e i t I vom 4. April beschlossene Wähler-Be?» sammlung aller drei Wahlkörper der Gemeinde-Wähler von Pettau, aus Sonntag den 13. April 1902 für 8 Uhr abend» «»berufen und die folgende Tagesordnung aufgestellt: 1. Wahl eine» Borsitzende». Stellvertreter« und Schriftführer». 2. Bericht der Buchsachverständigen über die Prüfung der Bücher und Rechnungen der Stadt-gemeinde Pettau. 3. Allfällige«. Bald »ach der festgesetzten Stunde war der Saal de« .Deutschen Heim" (Easino-Saal) mit Wählern aller drei Wahlkörper dicht gefüllt und alle Parteien darunter vertrete». Al« Regierung«vertreter war Herr k. k. Statthaltcreirat Graf A t t e m « erschienen, außerdem Vertreter auswärtiger Zeitungen. Herr Bürgermeister-Stellvertreter Franz Kaiser eröffnete Ramen» de» einberufenden Gemeiuderate» die Versammlung, begrüßte die zahlreich erschienenen Wähler, stellte Herrn Statt-haltereirat Grasen Attem« vor und besprach di« Vorgeschichte der ganzen Affaire, welche die heutige Wähler-Versammlung veranlaßte. Die beide» Buchjachverständigen hätten ihre Aufgabe, nachdem sie vorher beeidet worden seien, sogleich am 7. April begonnen und iu täglich zehn- und mehr-stündiger Arbeit durchgeführt. Er fordert sohin die Versammlung auf, nach Punk» 1 der Tage«-ordnuagdie Wahlen vorzunehmen. Gewählt wurden: Zum Vorsitzenden Herr Werkstättenchef Süd-bahningenieur R e » g e b a u e r. Herr Joses F e l S n t r zum Schriftführer. Von der Wahl eine« Vorsitzenden-Stellvertreters wurde abgesehen. Zu Punkt 2 der Tagerordnung erhalten die beide» Herrn Sachverständigen da« Wrnt. Der Sachverständige Herr Bödeker ersucht, daß der Sachverständige Herr K a i p e r den Bericht erstatte, wogegen Herr Kasper ein-wendet, erwünscht dringend, daß Herr Bödeker al« vom Hrn. F ü r st gewählter Vertrauensmann da« ohnehin übereinstimmende Er-g e b n »« der Revision und Gutachten beider der Versammlung vortragen möge, um selbst auch uur den Schein zu wahren. Der Sachverständige Herr B ö d e k e r nimmt da« Wort zum Vortrage de« gemeinsam von beiden verfaßte» RevisionSprotokolle« Er sagt daß e« ihm speziell schwierig war. da er mit den örtlichen Verhältnissen wenig vertraut sei, sich >» die Sachlage zu finden: aber bei Prüfung an Hand der Tatsache», erhielt er schon vo» vorne-herein ein Bild mehrfacher Unrichtigkeiten in der Fürst'scheu Broschüre Er trägt sohin da« Gutachten beider Sach-verständigen vor, da» sich in der Reihensolge der einzelnen Titel noch den verschiedenen Abschnitten der Fürst'jchen Broschüre richtet, da e» wohl den Revisoren darum zu thun war. da» Resultat ihrer Prüfungen der einzelnen Budget-Titel der Stadtgemeind« Pettau den uuter den gleichen Budget-Titeln der Fürst'schen Broschüre ange-führten Ziffern und den dar«« geknüpften abfälligen Bemerkungen de« Verfasser» entgegenzuhalten, damit die versammelten Wähler Gelegenheit hatten, die in der Broschüre enthaltenen Angaben auf ihre Wahrheit zu prüfen. Da« Sachverständigen-Gutachten, welche« in seiner Gänze de« sehr bedeutenden Umfange« wegen hier unmöglich wiedergegeben werden kann, welche« ohnehin der Großtheil aller Gemeinde-Wähler in der Versammlung am 13. April mit-angehört hat unö welche« au«zug«weise bereit« in den TageSblätlern veröffentlicht worden ist. konstatiert »ach jede» der einzelneu Titel sowohl .wie am Schlüsse de« Ganzcn, daß die in der Broschüre enthaltenen Behauptungen de» G R Herrn K. Fürst unzutreffend sind. Die AuSführungeu de» Sachverständigen Herrn Bödeker wurde» vo» der Versammlung mit lautem Beifalle begrüßt. Sodann ertheilte der Herr Vorsitzende dem Herrn Sachverständig«» Joh. Kasper da» Wort Herr Buchhalter Kasper erklärte, daß er dem gemeinsamen Gutachten selbstredend nicht» hin-zuzufügen habe, daß er aber doch einige Erläu-tkruagen dazu gebe» wolle, damit kein Zweifel darüber bestehe, daß die Sachverständigen jeder Schönfärberei weit au» dem Wege gegangen feien. Schon di« Tatsach«, daß di« Bewertungen der einzelnen BermbgenSobjecte der Gemeinde im neuen Inventar« vom Jahr« 1901 in den meisten Fällen nicht höhe? angenommen ist, al» die Werte der Vermögen«objecte im alten, vom Ge-mrinderate am 2. April 1398 genehmigten In-ve»tar«, sprechen dafür, daß e« nicht in der Ab-ficht de« Gemeinderates gelegen sein konnte, nur lauter günstige Jahre«abschlüffe zu machen! Denn e« sei doch klar, daß mit dem An Schwünge der Stadt, der wohl nicht zu läugne» sei, auch die einzelnen Bermögen«objecte im Werte steigen mußten. Ein Beispiel unter vielen sei die auch im neuen Inventar« eingesetzte Bewertung der Adel«berger - Realität mit dem W«rt« von K 15 600, vom Jahre 1898, obwohl di« Realität heute gewiß K 20-000 wert sei und. wie sich Redner sehr drastisch ausdrückt, er um dies«» Prei», ohne irgend eine Bermittlergebühr zu be-Einsprüchen, sosoit den Verkauf besorgen wolle l iLebhafter Beisoll!) Herr Buchhalter Joh. Kasper berührt in seinen stet» streng sachlichen, aber uicht selten von schneidender Ironie in Bezug auf die Be-hauptungen der Broschüre getragenen, bi« in die Detail« grell hineinleuchtenden AuSführungeu. die unläugbaren Tatsachen, daß die von der Gemeinde aufgenommenen Gelder, nicht wie die Broschüre behaupte», auch znr tnlweisen Deckung der .ordentlichen Ausgaben" verwendet worden seien, denn die Sachverständigen haben e« sich zur Aufgabe gemacht, den Vergleich zu ziehen zwischen der Summe der unter der Amt«füh-rung d<« Bürgermeister« I. O r n i g aufgenom-me»e Gelder und der Summe der Kostrn für all«« da«, wa« unter seiner Amtsführung Rene« n«schaffen wurde, und bei diesem Vergleiche ergab sich da« ganz überraschende Resultat, daß obwohl unter der AmtSsührung de« dermaligen BürgernuisierS X 3328 90 an den Bürgerspitalsond«, K 2630028 au den Gemeinde-Armeusond zurückgezahlt wurden, welche »uter dem früheren Bürgermeister zur Deckung der Gemeinde - AuSgabe» au« diesen Fond« entliehen worden, daß ferne? unter Bürger-meister Ornig K 188.000 Schulden. die von der früheren Gemeindevertretung her?ührt«n, au» den aufgenommenen Geldern bezahlt, daß die Jndustriewerte, da« Gymnasium, da« Studenten-heim und eine ganze Reihe andrer Neuschaffungen entstanden, die alle nicht zu oen .ordentlichen Au«gaben" gehören, für welch« rand K 608 000 ausgegeben worden find, da« Gemeindevermögen zugenommen hat! Und wenn mau die für diese Zwecke auf-genommene Geldsumme mit dem dafür faktisch ausgegebenen Betrage vergleicht, so ergibt sich, da» rund K 121.600 zu den Reuschaffungen mehr verwendet, al» ausgenommen worden sind, daß also dieser Betrag au» den eigenen Einnah-men gedeckt worden ist! Und wenn man die Schätzungswert« d«r beiden Inventar» de« Gemeindever mögen« gegen einander vergleicht, so findet man im Jahre 1898 den Schätzungswert vo» K 619.81b 96. 1901 btn Schätzungswert von K 787.692 73 daher trotz der rückgezahltcn Schulden und trotz der R«uanschaffnngen, eine ganz beachtenswerte Vermehrung be« Gemeindevermbgen«. Der Eochvkr'iäüdige Herr Kasper bespricht die einzelnen Titel, immer in der ihm eigenen Art. jeder Sache so weit nur immer möglich auf den Grund zu gehen und schonungslos jede« „für" und .gegen" zu beleuchten. So bei den Industriewerken, di« ja ei» San-ze« bilden, so daß. wen» ein Ertrag vom San-zen vorhanden sei, und wenn man auch annehme, daß dieser oder jener Theil keinen Ertrag ab-wärst, die anderen Theile einen höheren Ertrag abwelkn müssen. Jede solchc Anlage leide selbst-verständlich an Kinderkrantheiten, die von Aktien-geseUschasten durch die Berthe,lung de« Grün-dungSkostenfond« auf eine Anzahl von Jahren paralisiert werden, so daß schon iu den ersten Iahren immer ein Ertrag ausgewiesen werden kann, zu welcher Art von ErträgniSmacherei aber die 'Statt.,emeinde nicht gegriffen hat! Wa« da« Studentenheim betrifft, so find die rund K 20.000"— betragenden Spenden gar nicht berücksichtigt und daher vo» den Sachverständigen al« ein Reservesond angenom-me» worden, der ein Defizit auf Jahre hinan« deckt! Zudem wird sich der Betrieb »it der höhe-ren Frequenz naturgemäß verbilligen. Auch bezüglich der Brückenreparatur haben die Sachverständigen eine weit höhere Abnützung«, quote angenommen und da Fachmänner eine größere Reparatur nach dem der«aligen. durch Bür-germeister Ornig geschaffenen Eonstruttion«- und Bauzustande, innerhalb der uächste» 10 bi« 15 Jahre al« nicht voraussichtlich halte», so werden die bisher jährlich aufgeweodeten Reparaturkoften von rund K 4600, sich auf 600 bis 700 K nunmehr reduzieren, und ein Capital ergeben, vo» dessen insen nach 10 bi« 15 Jahren leicht die größten eparatur«kosten sich werden decken lasten. Drastisch waren die Autführungen de« Herrn Kasper bezüglich de« Umstände«, daß nach den Berechnungen der Sachverständige», Bürgermeister Ornig mehr Selb ausgegeben hätte, al« er über-Haupt gehabt hatte! Allein, unter lautloser Stille der Versammlung wei«t Redner in der ihm eigenen, trockenen, aber mit einer wahrhakt kaustischen Art, die Behaup-tungen der Broschüre zu widerlegen, nach, daß Bürgermeister Ornig eine ganz« Reihe neuer Einnahn,«quellen geschaffen hat. die ihm die Mit-tel lieferten, da« zu bezahlen, wofür angeblich gar kein Seid vorhanden war! Er hat e« ver-st«nd«n, der Semeinde Subventionen und Spenden zuzuwenden, hat die Leichtnbestattung«anstalt, die Exhaustoren, den Fahrpark und manche an-dere Einnahmequelle in« Leben gerufen und — wenn die Leute über die .Verschwendung" jam-inerten, welche in der Vergrößerung der Kanz-leim lag. sagt Redner mit einem geradezu unheim-lichen Phlegma, — hat er bei diesen Adapti-rung«arbeiten Acten gefunden, die der Stadtge-meinde einen schönen Betrag an .Steuerrückver- Sütung" au« einer jahrelang bezahlten Maut-liiikommensteuer — einbrachten! Ein geradez» dröhnender, spontan lo«bre-chender Beisall«sturm lohnte die AaSsühruugen de« Herrn Sachverständigen I. Kasper, der im verlaufe seiner Rede die alteingebürgerte Skepsis in Bezug auf dir WirtschoflSgebarung der Gemeinde gründlich kritisierte, ohne auch nur einmal vom rein sachlichen Standpunkte al« Sachverständiger abzuweichen. Zum Punkte 3 der Tage«ordn»ng: .All-fällige«" verliest der Herr Borsitzende da« einge-langte Schreiben de« Herrn S.-R. Eonrad Fürst, in welchem dieser die Sründe darlegt, weshalb er zur Versammlung nicht erschienen sei. Der Schluß de« Schreiben», der in der Bklxmpiung gipfelt, das» snne .Warnungen" im Gemeinde-rate nicht die geringste Berücksichtigung fan-den und er sich deshalb an die Wählerschaft wenden mußte, erregte lebhafte Widersprüche ebenso wie der Paffu«, daß ihm keine Gewähr geboten sei. dos« er in der Wählerversammlulig nicht neuerlich persönlich a^aegriffen werde. — Da« Wort erhielt zu Punkt 3 Herr Perko, der ansang« seiner Au«fühlu»gr» besondere Worte dr« Lobe« der Amt«tätigke,t de« Bürger-meister« Ornig sand, im verlause seiner R»de aber bemerkte, daß e« jedem freistehe zu .warne»- und daß die Höchstbesteuerten, welche die meisten Pflichte» haben, auch die meisten Rechte haben sollen. (Zwischenrufe.) Redner ergeht sich in Ausführungen über die Wahlordnung, an welcher er bemängelt, daß sie e« möglich mache, da« jeder, der erst herkommt, Semeinderat werden kann. (Zwilchenrufe: Aha!) Er bespricht da« Verhältnis der Gemeiude Rann, die von Petta» eine Menge Bortheile habe, ohne Geaen-leistuuge», wie die Schule» z. B, daß die Ran-uer Schüler »ine Plage für die Lehrer seien, weil sie weder deutsch noch slovenisch können und kommt zum Schluss«: Die den Nutzen ziehen, sollen auch zahlen. Die Broschüre habe .Leben in die Sache Sebracht," daß » an nicht alle« angehen lasten in» und daß die Broschüre für .spätere Zeilen" oder .dubiose Sachen" ganz gut sei. Er bespricht da« Studentenheim, welche« bei der Eon-curreuz von Marburg und Eill, nicht aufkom-men könne und schließ, unter steigender Unruhe, daß nur die Meisttragenden ein Recht hätten, in solchen Sachen ^u reden, nicht aber die an-dern (Beamten?). d,e wieder wegseyen. Da« Wort erhält Serr Max S t r a s ch i 11, der die Behauptungen de« Redner« scharf wider-legt. Die Schüler der Gemeinde Raun seien gewiß keine Last für die Lehrer und wa» die Gegen-leistung betreffe, so zahlte Rann vor 10 Iahren an Beiträgen für die Schüler 300 bi« 400, heute aber 800 bi« 900 fl. Herr Oberlehrer S t e r i n g weist die Be-hauptungen Perko'« entschieden zurück, daß die Schüler der Gemeinde Ran» schlechte« Material seien, denn unter ihnen waren da» letzte Jahr 16 BorzugSschüler, sie seien daher keine Schande für die Schule. Da« Wort erhielt nun Herr Joses Fürst, der zuerst kritisierte, daß nach den Ausführungen de« Sachverständigen Herrn Kasper die Ge-meinde Nutzen ziehe aus der Ga«anstalt. Da» Ga» sei zu teuer im Verhältnisse zu anderen Städte». Die Brückendecke zeig« in der Pflasterung .Löcher", da« städtische Fuhrwerk bringe keinen Nutzen, der Andrang zum Mauthause sei zu groß und sollte eine Bude am ander«, Ende errichtet werden. Redner spricht unter steigender Unruhe und schließt sein« Kritik. Herr Kasper verwahrt sich al» Sachver-ständiger gegen eine solche Kritik de» Gutachten» beider Schverständigen und auch der Fachmänner i» Brückenbaufache. aus deren technische» Gut-achten die Buchsachversiändigen ihre Berechnung»,, stützten! Der Borsitzende ermahnt die Segenredner, sich nur an die AuSsührunaen der Broschüre und an da« Gutachten der Sachverständigen zu hatten. Herr Inspektor und Borstand der Ingenieur-Sektion Pettau der Südbahn, v. Schmuck, erhält da« Wort und bringt nachstehenden An-trag ein: .Nachdem wir au« dem Gutachten der beiden Sachverständigen, insbesondere über au« den lichtvollen Ausführungen de« H«rrn Sparcassubuchhalter« Johann Kasper entnommen habeu. daß die vom Herrn G.-R. Konrad Fürst iu seiner Broschüre enchaltenen Be-hauptungen und Anstbuldigungen nicht zutreffen, dieselben vielmehr in glänzender Weise widerlegt erscheinen, so glaube ich im Namen der hier ver-sammelten Wählerschaft beantragt» zu dürfen, daß dem Bürgermeister der lande«sürstlichen Kammerstadt Pettau. Herrn Josef Ornig, für sein bi«herige« ausgezeichnete» uud äußerst ver-dienstvoll»« Wirken der wärmste Dank und da« vollste Bettrauen ausgesprochen werde." Der Borsitzende leittt die Abstimmung ein. Herr Perko verlangt, daß durch Erheben von den Sitzen abgestimmt werde, wa« der Borsitzende anordnet. Di« Entschließung wird sohiu mit a l l« n gegen 3 Stimmen angenommen und die ver-Kündigung de« Abstimmung«resultate« mit stür-mischen Zust>mmui^«ruf»n begrüßt! Zu Punkt 3 erhält Herr Josef Fürst da« Wort. Er bespricht den Bau der Mädchen-und Bürgerschule, die Lage de« Baue«, die Lebtntfähigkeit der Anstalt und unter steigendem Lärm und Zwischenrufen: — zur Sache! und den wiederholte» Aufforderungen de« Bor-sitzenden, den Redner nicht zu unterbrechen, macht Redner doch die Bemerkung, daß er auf« Wort verzichte, weil der Borsitzende nicht feine« Amte« walte und entfernt sich au« dem Saale. Der Borsitzeude verwahrt sich fcharf gegen diesen Borwurf und weist die Bemerkung energisch zurück, woraus sofort Ruhe eintritt. G.-R. Dr. E. T r e i t l erhält da« Wort. Er verwahrt sich energisch gegen den Ton der Broschüre, die nicht nur dem Bürgermeister, sondern dem ganzen Gemeinderat Vorwürfe der ehrenrührjgsten Art mache und daß G.-R. Fürst noch obendrein die ganze Sache mit seinem heutigen Schreiben für abgetan halte; anstatt wie ein Ehrenmann Sati«sattion den Beleidiglen zu geben, kehre er den Spieß um und stellte sich al« guten Patrioten hin. der nur da« Beste der Gemeinde wollte! Er selbst aber als Ehef eine« Handelshause« wisse genau, welchen Schaden er der Gemeinde zugefügt habe. Redner weist diese Art. die schwersten Beleidigungen und den Borwurs, daß seinerzeit die Wählerschaft bewußt falsch informiert worden sei, wa« den Anwurf df« Betrüge« in sich schließe, für seine Person, in Worten einer so scharfen Abwehr zurück, wie sie da« Gefühl verletzter Ehre gebraucht, Beleidigungen schwerster Art zurück-zuweisen. Die Rede wurde mit stürmischen Heil quitt itt. Der nächste Redner Herr W. Frisch stellte de» Antrag: .Die heute hier versammelten Wähler aller drei Wahlkörper sprechen über da» Vorsehen de« G.-R. Koiirad Fürst die schärfste Miß-billigung au«!" Der Antrag wurde angenommmen. Sohin Schluß der Wählcrversammlung, die auch vo» slovenischen Gemeindewählern besucht war, welche ebenfall« für die Resolution Schmuck stimmten. Aus Stadt und Land. (Jlich »in» V»rlra«k»«k»ntgkdu»g.^ Am 15. d. M. erschienen zwei Knaben aus Rann, S t a n i tz und P e s ch e tz. in dem Sprechzim-mer der Knabenschule und sprachen dem Schul-lriter Anton Steril,g ihren Dank namen« der Ranner Kinder au«, daß er sie gegen einen An-griff anläßlich der Wählerversammlung in Schutz genommen Hot. Der Oberlehrer dankte überrascht und erinnerte die zwei kleine» Abgeordneten, sie mögen auf ihre Kameraden einwirken, sich de« Lobe» stet« wert zu -rhalten. (Üerirag.) Morgen wird um 8 Uhr abends Proseffor Dr. Hans Pi rchegger im Physik-saale des Kaiser Franz Ioses-Gymnasium« (II. Stock) einen populär-wiffenschastliche» Bortrag über .Pettau im Mittelalter" halten, zu dem hiemit allgemein die Einladung ergeht. (Scharlach.) ES treten noch immer einzelne Scharlachfälle auf, so erkrankte ein Kind in der st. Gasanstalt und eines im Borschußqebäude. sveuischer Kai»fahrer-V,rei» pcl!au.> Heute Elub-Partie nach St. Barbara i. d. Kollo». — Rückfahrt über Großokitsch nach Pettau. Zusam-menkunft 2 Uhr beim EafS-Europa. (Dortraq )ei flurenkemmaiianten 3aaff« ) Am 24. April 1902 findet, wie wir bereits be« richttten, im Saal« des deutschen Heime« ein Vortrag de« Burenkommandanten Jooste über den Burenktteg mit nachstehendem Inhalte statt. Borgeschichte der Buren, Jameson« Einfall, deffen Besiegung. friedliche Gesinnung der Buren, Notwendigkeit. da« Ultimatum zu stellen. kriegerische Erziehung der Burenknaben und Mädchen. Eigenart de« Lande» und der Leben«weise, Eland»laagte und die englisch«» 5 LancierSgriinde, warum »icht aus LadySmrtlj gestürmt würd« und am Tugela-SpionSlop Iooste'» Dienst al« Führer de« Rcidsahrerkorp«. Kampf mit bewaffneten Koffern vor SRofeking, neutrale« Verhalte» der Eingeborenenstämme. Iooste'» Einbruch in« Kapland. Einnahme vo» Kenhard. Berührungen mit deutsche» Kolonisten an der Grenze zwischen Kapland und Deutsch-Südwest-Afrika, bei Christian de W«l. wie sich Dewet durch List der englisch«» Umzingtlung entzog. Sta»d de« Kriege«. Conceutrationtlager. da« Blockbau« fystem, wie sich die Suren Waffe». Muni tion nnd Pferd« verschaffen, worum die Suren die englisch«» Gefangene» wieder lause» lassen. Beschaffenheit der englische» Armee in Südafrika. Siegeszuversicht der Buren ». s. w. Der Bor-trag ist durchzogen von einer Fülle anregender, oft humorvoller Einzelerlebnisse und ist von politischen Erörterungen und Schimpfereien gegen de» Gegner gänzlich frei. Mit Rücksicht aus den wohltätigen Zweck dieses Abende», dessen Rein-ertrag ausschließlich dem deutschen HilfScomitS in Johannesburg in Südafrika, welche« für die in den englischen EoncentrationSlagern zusammen-gepferchten Frauen und Ki»der seine LiebeStä-tigkeit entfaltet, gewidmet ist. glaube» wir einen möglichst regen Besuch diese« Abende«, der in s«iuer Eigenart jedenfalls einzig dastehe» wird und eine Fülle von interessanten Nachrichten über einen Krieg geben wird, der in der Weltgeschichte beinahe einzig dasteht, erwarten zu können und machen alle Leser unseres Blattes darauf aufmerksam. Nach dem Bortrage findet ein« gesellige Zusammen-kunft in den obere» Räumlichkeiten de« deutsch«» H«imö statt, an der auch Herr Burenkomman» dant Iooste theilnehmen wird. Nähere« besagen die Plakate und das Inserat der heutigen Nummer. tvrrball» ). fl. » A „Errmania.") Sonnabend den 12. d. M. fand unter strammer Beteiligung de? verschiedenen Gesellschaftskreise im .Deutschen VertiiiShansc" die GründungSversammlung obig«» Verbände« statt. Herr Wunderlich, im Namen de« vorbereitenden AiiSschusseS die Versammlung er-öffnend, begrüßte die erschienenen BolkSgeuoffen, so inSbkjoiidkr« unseren allverehrten Bürgermeister Herrn Ornig, einzelne Semeinderäte. die Ber-lreter de« hiesigen Gen»ane«verbande«. d«r Fenerwchr, den Vertreter der .Pettauer Zeitung", de» Gewerbe-, Gesang, und Turnverein, von au»wärt» die erschienene» Vertreter d«S Mar» burger Turnvereines, de« dortige» Arbeiterver. bände», sowie der Marburger Scherergemeinde und auch die Vertreter de« Eillier Arbeiterver. bände», wie überhaupt alle Anwesenden. Herr Wunderlich berichtete hierauf Über die Borar« beiten de« Ausschusses, um sodann Herrn Ed. Blaueiisteiner da» Wort zu einem Vortrage zu erteilen. Deutsche» BolkStum und der Worte völkischer Organisation' war der Ge-geustand seiner stündigen. gediegenen, zutres. senden und ausführliche» Rede, in der manch kernig Wert und so manch trefflicher Schlager enthalten war. Lebhafter Beifall belohnte ihn für seine AuSführuiige». Runmehr sprach Herr Franko Heu (Eilli) in einer kurzen. ab«r umso kräftigere» Rede den Wunsch nach Einigung aller Deulschgesinnten zweck» Bernjchtung aller. i»S-besondere schwarzer Arbeiterfeuide und Volk»-seinde an». Auch ihm ward reichet Beifall zu-theil. Der Eassier d«S Marburg«! Arbeiter-Ber-eine«, der nunmehr da» Wott ergriff, beleuchtete au« eigner «uschouuug da« Unwesen in der rottn Pattei^ S« begann herauf durch Herr» Blauensteiner die Berl«sung der eingelalifenen Dratun^en und Begrüßungsschreiben. Solche waren eingelangt u. a. vom R-Aba. Malik, Schernleuten Innsbruck. Licar Mahnert, Dr. Glantschnigg ^Marburg.) u. v. a. — Nun nahm auch unser verehrter Herr Bürger- meister Her? Ornig da« Wort, seiner Freude über da» Zustandekommen eine« Deutschen A?-beiter-Bereine» Antdruck gebend, um al« erste« unterstützende» Mitglied demfklbe» beizutrete». E« sprachen im selben Sinne noch die Herren E a s p e r und S t« u d t e, worauf die Aufnahme d«r Mitglieder erfolgte. Der verband zählt bi« h«nte 18 ausübende und 21 unterstützende Mit-alieder. Hierauf erfolgt« die Wahl d-r verband«-leitung und wurden gewählt die Herren : L W u n» derlich, Obmann. E. Blauen st ein er. Obmann-Stellvertreter, I Le«koschegg Zahlmeister. V Zunegg. Schriftwart. F B r u n n e r, Beisitzer; al« Überprüfn die Herr«« M i l o s chi tz nnd S ch l « p o l a. Nach Beaniwvrlung einiget Anfragen würd« sodann die Versammlung mit dem Trotzliede der Deutschen, der .Wacht am Rhein" geschloffen. Möge dieser Verein vom gleichen Geist getragen, auch sernerhi» bei sei-neu Veranstaltungen die deutsche Bewohnerschaft versammelt sehen, möge er wachsen, blühen und gedeihen zum Wohle deutscher Sache. (Ürlbftaartatrsach.) Der nach E«endlak in Ungarn zuständige nnd auf der Wanderschaft be» findliche Bäckerg«hilfe Aloi« H o r w a t sprang legten Sonntag den 13. April d. M. vom Dran-ftn in den Fluß. Der BesitzerSsoh» Johann Toplak. der den Mann beobachtet hatte, eilte rasch herzn und zog Honxit au« dem Wasser, worauf derselbe in die Wachstube gebracht wurde, wo er angab, daß er an epileptische» Anfällen leide und in Folge eine« solchen Anfalle» in den Fluß gestürzt fH. Da Horvat übrigen« bei seiner Vernehmung Äußerungen macht, die ans Selbstmordgedanken schließen ließen und zudem ziemlich angeheitert war. dürfte er sich vorher Mut getrunken und dann den Selbstmord au«-geführt haben, der durch da« rasche Eingreifen de« wackeren Toplak verhindert worden ist. (^»erbtteitschgst.) Vom 2t. Mai bi« 28. Mai. 3. Rolte de« 2. Zuge«. Zugführer P i r i ch, Rottsübrer Koß Feueranmeldungen stnd in der SicherheitSwachstab« zu erstatten. Ei»gese>öet vom Gemeindeamte Rann bei Pettau. Seit einer Reihe von Jahren wird von einer gewissen S«ite i» Pettau immer gegen die Gemeinde Rann gehetzt um so zwischen d«r Stadtgemeiud, und d»? Gemeinde Rann Zwie-tracht hervorzubringen. BI« zur letzten Zeit wurden diese Angrifft legen die Gemeinde Rann am geschloffen«« Kirt«hou«tische gemacht. In der Sonntag den 13. April 1902 in Pettan stattgesundenen Wählerversammlnng würd« über öffentlich der Vorwurf erhoben, di» Stadt-Vertretung Prttan lasse sich von der Gemeinde Rann ausnützen, weil Rann zu wenig zu de» Volksschulen und zum Gymnasium gar nicht« bei» trägt, obwohl Rann die Wohltaten dieser Au-takten und anderer Einrichtungen Pettau» ge-ließt. Zudem leiden die Schulen in Pettau durch >en Zuzug der windischen Kinder von Rann. Rann hebt sich auf Kosten Pettan«. Ferner wurde geklagt, warum Pettau die Maut nicht zur kleinen Brücke verlege u. s. w. Nachdem diese vorwürfe auch di« Gemeinde Rann betreffen und geeignet erscheinen, die Ge-meindevertretuug von Rann bei der deutschen Bürgerschaft in Pettau herabzusetzen nnd u« jeden Zwiespalt zwischen den Nachtarqemeinden Pettau und Rann ein- für allemal zu verm«i» den. so hat die Gemeinde Rann beschaffen, die zwischen der Stadtqemeinde Pettau und der Ge-meinde Rann m Betracht kommenden verhalt-niss« hiemit offen darzulegen. 1. Da« Verhältnis zu den städtischen Volk«-schulen. Rann ist mit Au«nabme der ganz slove-nischen Ortschaft Drasendors seit dem Jährt 1874 zu Pettau eingeschult und zahlt zu den Schul- umlagin immer den vollen auf Rann repartierten Schu l u nkostenbeitrag. De» Voranschlag für die Schulumlagen verfaßt der S lad! schulrat. in welchem die Ge-meinde Ran» trotz langer Beschwerdefilhrung der-zeit keine Vertretung besitzt. DurH da« Gemeinde-statut für Pettau verlor Ran» ihren Vertreter im Ort»-, beziehungsweise im Stadtschulrat. Der Gemeinderat von Petiau könnte zwar, wenn er der Gemeinde Rann entgegenkommen wollte, ein Mitglied der Gemeinde Rann in den Stadt-schulrat entsenden. Der Boranschlag für die Schuluukosten wird daher ausichuchllch von den Vertretern der Sladtgemeiude Prttau gemacht und es finden sich in demselben recht höh« Buräge. für welche eine Eoncurreozpflicht für Rann uicht besteht. In den Boranschlag befindet sich auch ein Betrag für Schulrequisiten und Schulbücher für arme Kinder. Für die armen Kinder von Rann muß aber trotzdem die Gemeinde Rann selbst die Schul-bücher und Schulrequisiten kaufe». In den letzten 1V Jahren wurden an Schulunkosten zu den Volksschulen 14600 Kronen 28 Heller nach Betta» gezahlt, wa« für eine Landgemeinde gewiß viel ist. Bei der mißlichen Lage de« GemeindrhauShalte« in Rann liegt nicht« näher, al« daß sich Rann von Pettan au»-schult und sich beispielsweise vollständig nach Hoidin einschult. Die Schulunkosten für Rann würde« dann 200 bi» 300 K?onen pro Jahr betragen und Rann wütde sich dann 1200 bi« 1300 Kronen jährlich ersparen. Soviel Nationalgesühl muß die Gemeinde-Vertretung von Rann auch bei deu Nörglern gegen Rann voraussetzen, daß sie nichts einwenden werde». wen« dann die deutschen Linder von Raun ebenso wie jetzt viele windische Kinder der Umgebung, in den städtischen Schulen aufge-nommen werden. Daß Ran» zum Gymnasiuni etwa» beitragen soll, kann von keinem vernünf-tigeu Mensche» gefordert werden. 2. Die Verlegung der Maut zur kleinen Brücke. Die paar Bauernuxigerln, die im Vororte Rann stehen bleiben, erregen schon immer den Neid der Gegner von Ran». .Wenn e» gesetzlich znläßig wär», so hätte die Stadlgemeinde Pettau deu Dränger» schon längst nachgegeben und die Maut zur kleiuen Brücke verlegt, um so j«d«n Verkehr im Vorort« Rann zu unterbinden, weil dann die Bauernwagerl» vor der neuen Maut stehen geblieben waren. Wa» hat sich der Borort Rann gegenüber der Stadt Pettau zuschulden kommen lassen, daß man den ohuehin geringen Verkehr in Rann noch außen hin verbringe» will? Dieser Wagerlverkehr ist so klein gegen den großen Versehr, der sich von dieser Seite zur Bahn nnd i» die Stadt Pettau vollzi«ht. Die Stadt Pettau kann denselben ruhig dem Orte RanN gdnneu. 3. Der wirtschaftliche Aufschwung in Rann. I» den letzte» 20 Jahr»» wurden außer einigen Keuschen und Wirl>chaft«gebäuden ei» Krämrrladt» neu aufgebaut und ei« Stockwerk aus ein Gebäude neu ausgesetzt. Für deu Ausschwuug von Ran« ist «och kennzeichnend, daß die Gemeinde Rann iu den letzten Iahren bemüßigt war. die Straßenbe-leuchtunq über den Sommer zu schieren, den Ge» rneindeschreib» und den Nachtwächter zu entlassen und sogar die Armenausgaben zu reduzieren. Rann ist derzeit nicht mehr in der Lage, die Arme« »enfchenwürdig zu versorgen. In der Nähe der Städte siedeln sich arme arbeitsuchende Familien gerne an und fallen schließlich der Armenversorgung der Gemeinde an-heim und so kommt es, daß die AiHzabev kür Arme bei Gemeinden nächst der Stadt auffallend hoch sind. 4. Di« wöchkntlichen Echwei»»märll» Die Gemeinde Rann hat t* schon in den 80-Iahren erkannt. baß mit d«? Hriwmj b«r Zchioeiiiezucht im SB«jirfc auch der Schweins» hatitxl sich steigern wild und hat de»halb eine .,anz besondere Äusmerksamteil ihren wöche»tlichen schweiiieinSrkte» entgegengebracht. Die Gemeinde Rann hat alle möglichen Ein« richtunge» getroffen und t«iu« jkofltn gescheut, um den Schweinemarkt ip Hiavit empor zu bringen. So Hot die Genieind« Rann rechtlmSb'g !Vtart»b«r>chte in allen von Interefsenten gelesenen Zeitungen veröffentlicht, die bedeutendere» Schweinehändler zum Besuch« der Märkte einge» laden u. s. w. Die Gemeinde hat r* auch erreicht, daß der Ranner Schweinemaikt regelmäßig von Händlern au» Tirol. Vorarlberg. Salzburg. Istrien und Böhmen besucht wurde. In dirser Zeit wurden vom Ranner Markte durchschnittlich 18—20 Waggo»« Schweine verlad«». Durch di« Arbeit »nd Energie de, Stanner Gemeint»« wurde der hiesige wbchenlliche Markt zum größten Schweinemarkt in Steiermark. Dieser sehr bedeutende wöchentliche Schweine-Markt wurde nun zum steten Reidobject gewisser Pettau«». Bon dieser Zeit rührt auch die Gegnerschaft dieser gewissen Peltauer gegen Ra»n. Und so. begann die stete Hetze gegen da» Gemeindkwesen von Rann. Der Pettauer 0k-iitfindrtat hat wiederholt all« möglich«» Anstren-gungen gemacht, um seinen am dem Papiere hiibniden Schweinemarkt zu aktivieren und de» Ranner» Eoncurrenz zu bieten. Allein immer er» solglo», der Markt am Ran» war b«i Käufern und B-rkäuseru zu beliebt. Null wurde gegeu Raau mit strengen Be-tknnärwaßregeln vorgegangen und di» Abhaltung der Schiveinemärkte durch zwei Jahre ununter» Krochen siftier». Fast sämmtlich« Qkwcinbeu und auch der B«zirKau»schuß haben v«r«int mlk der Gemeinde Rann gegcu duje horte« Brteriuürmaßregel» mu testiert, bi« national sl«ichstehende Stadlgemei'''« Pettau aber nicht. D>e Stad>gemeinde Pettau hat vielmehr ihren bisher nur auf dem Papier peheoden Schweinemarkt actiniert. die Mnkiberichte »nd die anderen Markteinrichtuna det Gemeinde Raun nachgemacht und so den «chwelmmorkt leicht an sich gerissen, uxil die Abhaltuug d«r Schweine-Märkte damal« nur in Ran», nicht aber auch iu Pettau sistiert wurde. Damit gieitg der (jkmeinbe Ranu die beste Eiuuahwtquclle verloreu. und Ha» » $m (Hmß* mm H«a«! *■» Verkehr zMck «nd so kan, auch die Gcp>eindew>vjchasl >» SMn immer mehr unv Dicht S. Der Gemeittdeplatz. In VeN kesflreit Zeikell hat die Gemeinde vM den Erträgnislen de» Markte» u. a. de» Ge» «Müdiplatz ttgÜlttT. ednatHifrt und di» Straß« vnvreitert mit ei»em Kostk»aujwa»de voulbOO fl. H»tvon ist abzur«ch»«» d»e Landet» u. Bezirk»-Sntziwttt-» von «0 fl. U» aber den Ertrag au WArftA^»»B h|r ßinhiaiinziubi uidit iu IIMI VW I • W WWWW9 V»""" Q schmälern, hebt Freitag» hier die Stadtgemeinde di« MarttgebiU«» ei». K. Di« Bah»statio»G-« Ran». Wiederholt wurde von den angrenunden Ge-»einden angeregt, daß Rann mitthun soll, damit hier eine Bahnstation errichtet werde. Au» steter Räcksichtiuihm« gegen die Stadt Petto, hat die GemeindevertretuOg von Rann immer jede« der-artige Ansinnen abgelehnt, obwohl die Errichtung einer Bahnstation m Rann für die Gemeinde von großer Wichtigkeit wäre. 7. Schluß. Daß seiner Zeit wegen der Schiveinemärkte gegen die Stadtgemeinde Pettau inanch harte Worte gefallen find, kann der Gemeindevertretung und der hinter ihr stehende» Bewodnerschaft von afrtmt »icht *r*t|l ttftbM; iM hat flch Am« in di« jetzige» Berhältniss»n hineinfinden müssen. Da aber in Pettau bei alledrm noch immer gegen Rann gehetzt wird, so sieht sich die Gemeinde' Vertretung vo« Rann bemüßigt, die lügenhafte» uud boShasle» Angriffe gegen Rann entschiedenst zurückzuweisen. W,r überltiffen »4 getrost dem Urteile der deutschen Bürgerschaft Pettau'», ob die Gemeindevertretung vo» Rann »icht immer ehrlich und deutsch gegen die Statztgnn«jud« Pettau vor» gegangen ist. Ro»n. am 18. April 1902. Die Gemeindevertretung. Z«r «rat* GrUgrayhU Die rasch« Abnahme der ersten drei Auflageu von Fr. Paeak, .vergleich«»»« g»-s«»»«»stell»»z solcher Wirter. »eiche di» »»»efte Ortsgraphle v«rl»»crie Schreib»« is« hvbeii die Notwendigkeit «ine» solchen g lugbla>te» jur «enüge erwies«». Die soeben erschienen« 4. Auflage hat der «er-sasser durch «ine übersichtliche Zusammenstellung der wich-tigsten Veränderungen, »«« Fremdwörter-, G-Schrcibuna und LilbeMtrNiinng KeiriRk und a«ch da» WSritrverzeichNi» re» regelniSbig beobachten und die geringsten Jndi«vosi»ionen zu beheben trachten, doinit dieselben nicht in schwere, chronisch« Ertrankungen au«ar»en. Zur richtig«» Pfleg«, da« ist zu einer d«stän-digen Regelung der verdanuna»il.>d 50 ffrenrn empfehlen im stet» lagernde» Borrate Brüder Slawitsch, Pettau. LitainpixUsii aber ' WUiÄ*1 -W. BUnke in Pettan. hilft großartig als unerreichter „Jnserten Cödter". Pettau: Joses Kasimir. Behrbalt. « Leposcha. rnrich Mauretier Niegeltauer. Schulfink. Ka»fe aber Pettau: ,»»r l> Flaschen." Frieda F. ®. Schwad. Adols Sfflinschfflg. « Wratschko tlarl Wratschka. «ranz X. gevuder. loi» Martin». Ottmar Diermayr. Gonobitz: Franz Kupnik. „ .llm«ti>»ko ciruM»o." Biniza: R. Mose» & f»bn Uind.^eistritz: A P Srau»«dchrfer. .. Karl ttavatsch ., A. 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GGGGGGG \ Fftr BrucM.tln Bruchband MM f t»m«h»tW i ■•«aittlMU« I SML - D.Lik, [•»•■ FlM iiMIti» MM Dm piNBitldk« I WteSt, M*arw«alUak ui kl« DmhHi »M»t»U« »trk i«t» I»nurtMlifcitoU H> aad wird (t> LatatM-, N< ulin »rlaki, ■Mut. Dm ■wnH«h Bnakkaad IM na Frofc 0 Mi mUömU «Ml MM aa» Mm •4a*. DUSymphonl* OtxnpaMMwirklieU «M gro—rttaMPlM tabinnt Mh Bre^ösuS:^ fnh mM Car- •m, fakak na aafar 8 D^ppii •▼«nBl«n aMWWMVWMM faif«rea*CroB*tt ■ ' ! «*' ' ' MI fKM® KMntt 91t»- faa Mt auaf*. ' n Wni Sch ictefiafra »ch», In DENSOL V Tom TlaUn lClUUrbeben*i «•pttm «ad «nptotuan. WM •«•IM Md »II»*». »aarakl Ohmum, ■4a l»tlM, 4t* ataSMl «MU, wardaa M ialMH»d«i WatM anM ML, >«d»ll»» pHlwUli ■ d4 (m >». Dm l»dar liu, da Oal Mdarl tm «aMaalbaa aaf|*»ocM . D Tti pUttM » 4.—, Ar »lau t I 4*. raaaaa akM BaaaiMckUri»« kl« tv *1 ta abM »acht, UaKrlawa kalaa j ra«* »ad italtan rieh tm Mlfeat. ■•kvak«afW4« _t 4 11 f 4 aad Ka K 1.40. vorfcerlf« Geldtlaii»*»»« iiriihilfrotrijj« 3t. 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Der unternehmende Junker hatte i:act) dem Kirchturmknops geschossen, aber natürlich nicht getroffen. Rudolf verlieb da» bau». Al« er Treuenbrietzen erreichte, war da» Wittenberger Thor bereit« geschlossen, so daß er erst den verschlafenen Pförtner her-m^klopfen mußte, der ihm ein Reventhürchen aufsperrte. Er eilte nach Anatole» Wohnung. Auch hier war da» Sau» »i. aber hier wagte er nicht zu pvchen. um den Sranken nicht zu ilt.ren. Schon wollte er deu Feldfcheer welken, um sich bei ihm nach dem Zustande de« Kranken zu erkundigen, al» ihm einfiel, baü ihn Anatole vielleicht gar nicht gebraucht hatte. Uuentschloffen l,»ig er die Straße hinaus. Al« er an die Wohnung'de« Major« kam. sah er Licht im Wohnzimmer, sah, wie sich an den herab» gelassenen, weißen Vorhängen der Schatte» einer weiblichen Ge-iialt abzeichnete. Seine Schritte hallten aus der stillen Straße ivider; da öffnete die Gestalt, die offenbar gelauscht hatte, da« Muster und bog sich hinaus — e« war Magda .«irkholz. sind Sie es?' sragte sie leise. Als er ihre Stimme hörte, begann sein Serz zu pochen. .Mich wundert, daß Sie zu so später Stunde noch auf find.' wate er. bemüht, einen ruhige» Ton anzuschlagen. .Erwarten -ic etwa Ihren Vater? Er wird heute nicht so bald zurückkommen.' .Und weshalb sind Sie gekommen?' .Eleric wurde krank; ich wollte mich nach ihm umsehen.' . Sie hatte kein Tuch umgeschlagen, sie schauerte fröstelnd in der .achtlust. »Kommen Sie heraus," sagte sie, .da» bau» ist noch aus.' Er stand im Wohnzimmer und sah in ihr bleiche«, abgespanntes Erficht. .Magda, was ist Ihnen?' rief er. Sie, deren ruhige Sicherheit er in den verschiedenste» Lebens Ingen bewundert hatte, saß zitternd und ansgeregt vor ihm. un-' itiig ein Wort zu spreche» Ihre Auge» hingen an seinem Ge-iicht. doch au» den klaren, stillen Sternen war der Glanz gewichen. .Was ist Ihnen?' rief er noch einmal. .Eleric!' Ihre weißen Lippen bebte». .Um Gotteswille»! Ist er tot?' .Er — er ist entflöhe»!' Siudols erschrak. .Unmöglich,' rief er, .die Wachen hätten ihn incht passieren laffen!' Sie schüttelte den Kops. .Eleric war verkleidet,' flüsterte sie. .aber ich habe ihn doch erkannt. Aus dem Strohbündel eines BauernwagcnS sitzend, fuhr durchs Thor. Wie und ob er die Leute getäuscht hat. weiß Ml nicht.' Nach nnd »ach erfuhr er all« Einzelheiten an» dem Muude d'S aufgeregten Mädchens, erfnhr auch, daß sie wahrscheinlich die > izige sei, die wußte, daß Anatole nicht im Zimmer und im Bett >.i, wie der Feldscheer verordnet hatte. Allein jede Stunde konnte t:e Entdeckung bringen Und wa« dann? Aber nur das Mädchen that die Frage: Nudols hatte in diesem ilngenblicke den Freund völlig vergeisen. .Magda/ stammelte er, .ich hatte keine Ahnung, daß Ihnen Anatole« Schicksal so — so zu Serzen gehen würde.' Sie reichte ihm die band. .Und nun, da Sie alle« wissen, lassen Sie mich allein,' flehte sie. Er schied im bittersten Wider-streit der Empfindungen. Er hätte dem Mädchen, das er liebte, gern alle« Glück der Erde zu Füßen legen möge», aber er hatte nicht bedacht, daß sein eigene« dazu gehören sollte. 3. Madame la Bicomteffe de tn Recamier feierte de» Tag, an welchem sie die Welt zuerst mit dem Glänze ihrer dunklen Augen beglückt hatte. Und daß diese mit Unrecht al» schlecht verleumdete Welt die« Steig <:« dankbar anerkannte. bewiesen die zahllosen Blumensendungen und finnigen kleinen Aufmerksamkeiten, die heute in die weiße band der reizenden Sigentiimerin besagter Augen ge-legt worden waren. Und Iiillh nahm Blumen und Geschenke in von P. F. M «ss» r sch-n i t». «Mit pcn ein verführerisches Lä cheln. verliebte Kavaliere, den Galanteriedegen an der Seite, das Zöpschen im Na cken, flüsterten ihnen Korn plimente in die rosige» El, ren, vergliche» die Huldin neu mit Iuuo »nd Minerva und machten in der griechi scheu Mythologie die ent setzlichste» Schnitzer, was natürlich niemand bemerkte Du liebe Zeit, wir viel Unsinn wird auf einem Ball zusammengeschwatzt: wa rum sollte e« damals beffer gewesen sein, als heute? Im große» Tanzsaal er tönten Geigen und Klar! netten, die Paare begänne!! sich zu ordnen. Jülly tanzte die erste Menuette mit dein Baron von Carlowitz. eilten: hübschen nnd vornehm ans-sehende» Kavalier. Al» das Paar antrat, wurde vo» allen Seiten getuschelt, geflüstert und gelächelt: „Ah, diese beiden sind Verlobte, das ist klar' .Jülly,' flüsterte zärtlich der Kavalier, .habe ich Hoff-»ung. Ihren Geschmack ge-tröffe» zu haben? Hatte da» Collier Ihren Beifall ?' Die Dame hob scherzhaft drohend de» Finger: .Sie sind ein Verschwender, mein Herr Baron, und verdienten einen verweis, allein dieser will nicht über meine Lippe»! Da» Collier ist ganz rei.zend, ich danke Ihnen vo» ganzem Herzen.' Der Baron legte die Hand ans die Stelle seine» fliedersarbenc» Atlasrocke», wo gut verbürgten Nachrichten zufolge das Herz siye» soll. .Dieses Urteil macht mich glücklich.' Jülly hob den Elfenbeinfächer, auf welchem sich ein Bild befand: ein Herkules mit der obligaten Löwenhaut uud der Keule, der einer hochfrisierten Omphale in Neifrock und Wespentaille zu Füßen sitzt und Wolle hält. Der Baron betrachtete angelegentlich da« Bild und sie folgte feinen Blicken. .Gefällt er Ihnen?' fragte sie neckisch. .Doch, welche Frage? Sie bedauern diesen armen Herknle», den der Wille einer grau-kamen Zauberin gefangen hält.' Er schüttelte den Kopf. .Ganz uud gar »icht. Ich sehnte »lich a» seine Stelle, wen» Sie, liebe Jülly. den Platz der Omphale einnehmen wollten.' H«»4«ii«»eeche». A»ch dem Gemätdr nun h «auldach («Hit Teil ) im» Oeil.i« pi>n ffran* Hanlstt»»! in München. 03 arlowitz-Sertule» fonb da» Sompliment Wt «ub ,Omphale man ihm dafür eineu 'hrer senr.gste» Bl'cke zu v?. lkmil HI»» +. Mit t»r« ) «I» fle itirfin «avalirr die letzte Perbeugung machte, nahte sich itn ein Lakai. .Madame la «icomtesse.maii sieht ^eltrager und i ^rläuser; man vermutet, da» S in« Maiestat Hochstielbst Iiillv winttr dem c bersten von Elerir .Mein Onkel, er kommt.' sagte ste erregt. .Ich bin sehr er-»rent \* knurrte der alte Herr «nd stelzte mit sei« cm lahmen Bein die Treppe hinunter, mäh--cnd die Dame b.» Haust» folgt«. Unter den GSst.n verstummt. die Unter-lultung, wemtgleich sich allst eine gewisse Ans-gung bemächtigte. Die >erren nahmen den Hut qraziS» unter den Arm. >ie Damen sahen heim-ich hinter sich, ob da» rf Ib söt da» grobe »om-ulimrat auch geeignet et. Einige Minuten ver-üngen in Spannung und an» — dann erschien r — ein schlanker, jnn-«er Herr. eher zierlich >l» grob, mit einem be-geglichen, glattrasier-,en Besicht, an» dem >robe. strahlende, blaue »luge» leuchteten. Und sie Adleraugen mnster-ken die Gesellschast. die 'ich tief neigte und im verzen stolz war auf diesen jugendlichen He-so», der in den zwei Jahren seiner Regienlng dem preubische» Name» zu «in«m unerwarteten Ruhme verhvlie« hatte. Friedrich II. Fieger Maria Theresia^ nbrr imhiu lärfitlul) den Dreispitz vom üopse und vegruvte ^sellscha" mit einem huldvollen- .«taten wte ^d H?rren! Tanzen Sie weiter, meine Herrschast.»; .ch möchte Slt?e» Herren in ein besprach nnb g.ng in ^Mllv'gab^Ve".hl. bie Spieltische ausznfteUen. Sie stand im ,.,,, 'Einen Moment!' bat sie. Sie hatt, einen Be.ehl istr e.nen *Xl°aXhm^i??Ä^m0'5"ra«f. Ein bleicher, junger Mann, dem zugleich Jiebergint nnd Abspannung an» be» «»gen blickte, stanb plötzlich »eben Iiillh. D?e°schöne^ratt°Ächrak.'" Sie musterte den späte» Gast, den.» war vor kaum einer Biertelstnnde vom Pferde gestieaen. hatte Hal» über tkops die »leidnug gewechselt m,d stand »nn trichüpjt von aar'/* Er lachte schrill, indem er zärtlich ihre üi»nt* #tac Belob», ni von Deinen roten Lippen. ikr blickte sie stier an; sie erschauerte heimlich. Da» verstörte Keückt mit den glühenden Augen stöbte ihr offenbar Graue» ein Sät r t: ÄÄS: r, 'S'Ä'S. ct.«» Ä- r.» .... «»i. Speis- •«» i. r«»t > + i!4 (larlutuiü, öcv cininerma&e» erstaunt, um nicht zu sage» ein weiiig »eidisch, die Ankunft eine» ihn, »itbera»»tett ÄasteS bemerkt hatte. Run atmete er erleichtert auf. tki» Verwandter! Ta war die Zärtlichkeit vvn feiner Leite erklärlich. ,g»n,c«ung folgt.» Kriihlnlgstrosi. -Mi»« Sine hat mich stet« entfett, Xa doch die Welt sich wechselnd dreht, Daß neu die Erde stet» geschmückt In jedem neue« Frühling steht. Der Frühling t)oM de« Trauerdanfl, Trum hält er sich »in vägelchor. Und au» de« alte« MrAbern drang. Ein neue» Blühen srlsch empor. Der Auseistehung große« Fest, Sie feiert <», die junge Flur! Halt Gram die Brust dir eng gepreßt, Laß still den Frühling walte« nur! Ist dau« da» Ei» erst sortgespült. Und glänzt die Tonne hell hervor, X ringt, wo derSchmerz einGrab gewühlt. Sin neue» Blühe« frisch empor. «dolf Glaser. H»«S«iiittercht». In elne ländliche Küche führt «n» der Moler de» vor-»ehende« Bilde». Vater und Mutter find scho« frühzeitig der Arbeit nachge. nangen «nd der Aeltesten ist di« Sorge um da» Hautwesen anvertraut. 9» iil rührend, mit welcher Sorgsalt die Kleine trotz ihrer zehn Jahre ihre» «mir» waltet. Nachdem sie mit sich selbst fertig geworden, hat sie die llei-nere« Geschwister gewaschen und gekämmt «nd ihne» die Kleider angezogen, und nun versucht sie'» auch mit den ost widerspenstigen Schuhen. Ader sie >uht «icht, di« alle fr* «nd fertig dastehen, dann erst bekommen sie ihr Früh-stück, worauf da» Mädchen i« der Ecke sehnsüchtig z« warte« scheint, indem e« neugierig« Blick« nach d«« Kaffeetasse« s«nd»t. I»r. (5«iil H»lub. Unter de» zahlreiche« Erforschern de» dunkeln Welt, teil» nimmt der am 21. Februar d I. verstorbene Nr. Emil Holub «ine hervor-ragende Stellung «i«. Der Schwerpunkt seiner Entdeckung«« liegt auf dem »aturhistorische« und ethnographischen Gebiet, sowi« in der durch Hundert« vo» Vorträgt«, durch !«in« in alle Kultursprach«« üb«rs«tztk» Reiseschilde-rungen, durch die vo» ihm vrra»stalt«tc« südafrikanischen Auistellungeu große« Stil» und durch di« Verteilung feiner Sammlu«gen an zahllose Museen und Schulen «rzi«lt«n Popularisierung d«r Forschungtergebnisie über die südasrika. «ische Fc in», Flora «nd volklknnde. Im Jahre 1847 al» Sohn ein«» Arzte» zu Holitz I« Böhmen gebor«». b«sta«b «r 1872 in Prag sei» medizinische» Doktorexamen Roch in demselben Jahr« trat «r sein« erste, südafrikanisch« Forschu«g»reis« an. mit «l««m Neinen Reisesonb», de« einige (einer Freund« ausgebracht hatt«« A«rztlich« Praxi» i« den Diamantfelbern von Kimberley verschaffte ihm dir Mittel für drei Srpeditione» in da« damal» zum große» Teil noch unerforscht« Jn««r« de« Lande», in» Land der Barilong. tn d«n West-lichen und Ostlichen I«il von Tran»vaal, i« di« R«iche Seschel« «nd Schomo, nach Muiloa, Sotchong und Pandama-l««ka. Nach siebenjähriger Abwcs«nh«it in dir Heimat zurückgekehrt. v«ransialt»t« er t« Prag und Wie» die A«»st«l-lung s«in«r reichen, wissenschaftliche« Autbeut« und v«»Ssse«tlicht« da» Werk .Sieben Jahre t« Südafrika' «r Tod. dem «r gefaßt entgegensah, brachte ihm bi« ersehn!« Erlösung An äußerer Anerkennung feiner wisfeuschafllichen Verdienst« hat e« Holub. der al« armer Ma»n starb, nicht gefehlt: er war Shr«nbürg«r mehrerer böhmischer Städte «nd Ehrenmit-glieb zahlreicher in> und au»läudischer Gesellschaften. Kaiser Franz Joseph, der ihm wiederholt Qtnade»b«»eise zuteil werd«» li«ß. hatt« verfügt, baß d«m verdiente« Forscher vom Jahr« ISO!! an aas Lebra«z«it au» dem Fond» d«» Unt«rricht»mintst«rium» ei« Jahre»gehalt vo« &000 Krone« gewährt werd«. Die erst« Mona»»ra<«, bi« HSlub erhielt, sollt« zugleich die letzte fein, der«« er («ilhaftig wurde Ta« neu« Werst-Speise nnd SrhiI««gshauS in Wilhelmohave». Im Herze« der Stadt Wilhelmthaven, gegenüber dem Hauplelngang zur kaiferl. Werft ist au« Mittel« d«» Reiche« mit einem Kostenaufwand vo» 170,00V Mark ein Speis«, und Erhol««g»hau» für Arbeiter und B«aml« d«r kaiserl. Werft errichtet worden, da» am 18. Janaar durch «in«n Festakt feiner Bestimmung übergebe» wurde. Ta« Erholu«g»hau« hat einen dreifachen Zweck. I« erster LIni« fall jenen Werftarbeiter». die von der Arb«it»ftätt« so entfernt wohn««, daß si« I» der Mittag»pa«se den Heim- und Rückweg nicht zurücklegen können, Gelegenheit geboten werden, da» ihnen vo« Angehörigen überbrachte Mittag-»ff«» ohne tlostenausschlag warm i« «inem behaglichen Raum einzunehmen. Zweiten« solle« die Arbeiter «ach beendeter Arbeit «in sa«b«r««, gemütliche» Erholung»! » dem ihnen Speise« und Getränk« i« best«» Be- schaffenheit billig geboten werde«. Endlich hab«« auch di« Beamte» der Weist passende Räume »um gesellige« Beisammensei« erhalte«. Der Plan h|»^> wurde vo« den Architekt«» Honinge» und Sed«!mai«r in B«rli« entworfen. Det Bau begann im Juni 1900 und würd« jüngst b«endet. Di« Auliühruug. die Architekt Rebderse« in Hannover übernahm, wurde seitens der Marine dutiji de« Oberbaurat Brenuecke und de« Hafenbaumeister König»beck überwacht. — Ta» Hau» ist im Renaissancestil gehalten »nd enthält «in«« «twa 400 Ctiabrat. nutet umfassenden Saal mit gewölbter Holzdecke, «in«r Büh«e von 40 Quadrat meler Fläche, 000 Sitzplätze u«d breit« Galerie»; dem Saal« sind «ach d>, Straß« zu vorg«lag«rt «in groß«» und zwei Nei«»r« Gastzimmer für Arbeit«. Al« Deck« sind Kreuzgewölbe verwendet! di« Wänd« tragen i« sauberer Malere, Embleme der verschiede«»« Werkstätten, sowi» alt Einfasiaug heitere Motive Die Möbel sind a«» Buchenholz. Au» dem Gastzimmer gelangt man übe» de» Korridor zu« Lesezimmer mit der Bibliothek. Im »b«»«n Geschoß befinden sicl ei» Gastzimmer «»d ei» Speisezimmer für Beamte. Die T>«pp« liegt im Turn Ti« Beamtenzimmer si«b mit eichene« Mibel« ««»gestattet, tapeziert und m:i einem 1 Meter hohe« Holzpaneel verkleidet. Im Erdgeschoß liegt di« «twa GO Cuabralnwler haltend«, helle «nd bequem« Küch«. 'L MilberuugSßruu». Richter: ,Si« hat«« dem Weinhändler mehrere Fla-schen Wein g«stohl«n, sich als» der Entwendung von G«nußmilt»l« schuldig gemacht!' — A»g«tlagt«e: .von G«nuß ka>« b«i »«r Sort« ket»e R«b« sein ' Die treue» Helfer. .AIs» Du hoffst, »aß Dein Bräutigam jetzt beim drittenmal fei» Examen bestehe« wird?' — .Ja. ich hoffe, sei»« »lüubige, habe« der Prüfungtkommisfl»« ei«« Petition eingereicht * Ursprung de« Worte« ..»»pelle". St. Marti«, ber 816 «der 317 zu Sabaria in Pa«na«>e« gebore» würd« ««» durch die Martin«gä»se »«konnt ist. war lang« Schutzpatron Fra«kreich». deffe« Kdnige sich be« groß«« Schleier», womit feine Tumba (Bahre, Katafalk» bedeckt war, al» Heerbanner bedienten Auch da» Gewand (Eappa-Capella) de» Heilige« würd« I« Frldzügen b»»g«. tragen, die Träger hieß«« Eap«lla«i, und der A«fb«wahr»»g»ort be» Grwan-d«» Sapella. Spät«» würd« der A«»dr«ck Sapella auch auf kl«i««r« Kirche» angewendet, und di« Geistlich«« hiißen Kaplän«. R kartoffelkiiche«. 2 Kilo rohgeschälte Kartoffel« w«rd«« gewaschen. I» Salzwaffer rasch ««Ich gekocht, abg«gdfl«n und noch h«iß durch «I« Sieb ge-drückt. Unterdessen kocht man >/, Liter gut« Milch mit 126 Gramm feiner Butter aus. giebt die Kartoffel hinein, rührt die Mass« schaumig w«iß und mengt 2 Eidotter, sowie da» nötig« Salz daru»t«r. Run wird «in« w«ite. flach« Bratenpfanne mit Butter dick beftrichen. mit Semmelbriselu b«str«ut, di« Mass» aufg«strich«n, I« der Röhr» gelb g«back«n, noch h»iß in Stück« z«r> schnitt»« and sofort aufgetragen. Blechgeschirr. Geschirre von gewöhnlichem Weißblech eignen sich nicht zum Koche«, sonder« nur zur Aufbewahrung von Rahrungtmittelu. j" 0 'L Ffllrltfel. In Me teeren gelber Ift je ein Bxchftad« zu letze», so dah die senkrechten und «»«rechten «eid-n Sdrter von je » Buchstaben ergeben. Ti« vdriei deteichue«: I» Eine Rolle aut einem Uroma tun Ctiafespeare. ti (Une «»«zelchnun». I) Einen Bor. nameu. «> »ine ________ »> Eine Stadt In Hannover. andere Be,e>chn>ina für Hürde. c> Etwa» Niisterdllche». Ltgogtiph N E Ich muß mit o tm Meer« leben. Auch au! dem Atker komm' Ich vor. Wird mir dafür ein t> {trieben, Sonn dringt mein Klang hell an dein Ctjt. __guttu» Fallt. vilderriitsel. Sildeuräisel. Nachstehend» jwell unddret^lg Silben f », an, Ix«, bri, -da, der, eck, «in, •n, «nu, i, im, ko, 11, me, mi, nu», aat. pu. pha, r«, r»oht, ru,»««, ti, «Und, »t» to, tuch, ul, ut, vier, sind zu lünlzedn Wörtern ju verei-niaen, welche de-jeichnen: tj »In wohlgesittet«» !?e-nehmen, ii Sine» Vaom. «lElnettn-lilopenart. «> Sine «ladt in de» Wie- dkrtanden. ») Sine biblische Person. e. >4» Ein fch>»e>z. Aelreldemah. I»> Einen Erdteil. — Bon »den noch unten ergeben die ttnfnnfi!- und llnC-duchstaden den Äanie» eine» bochau^esehenen und beilegten europäischen Fürstin. Bogt, ttusldsiina Iota» in it«iW»er Nummer. tÜHfldfutttten au» voriger Wummer: le« Krebträtlel«: Wetter, retten. — Der Charade: Zeit, «-Ist, Zeitgeist. •filir üeeetite »»rdelrniteu. «« Berantworttiche Redaktion von Einst Pfeiffer, aedru-kt und hernntgegede» von «reiner^ Pfeiller in «tattzoN.