^ IK. Samstag am 3R. Jänner »8H^. Die Vnl'acber ^rilunn" erscheint, mit Änsnahnie dcr Him,,- n,!i> Feiertage, laalich, >m» lmtci sam,>i! »en Beilagen im ^umploiraanziahiia > l «., h a I bj ah r i g ü ft. ^,» fr,, wit Nre»,l'and im l!c,m»'t°ir ganzjährig ! ! si.. Halbjahric, L fl. Für die Zu^ellmig m's Hauj ,mi> halbjährig Z!» !r. mehr ,u entrichten, Mit der Post portofrei aanzjähria unter Krc„,e i fr., für drenmiliqe .', kr. C, M. n. s. w. Zn diesen Gebühren i!i nuch der Inscrtionssiämvcl pr. !U fr. für eine jedesmalige (!infch»l fl. ^N kr. für 2 Mal nnd 5N kr. für ! Mal n«st^^)._______________ Ämlsicher Theil. sVe. k. k. Apostolische Majestät haben mit Wer-höchster Entschlicßnng '!<>. Mailand 2l. Jänner l. I. zum Bischöfe von Padua dcu dortigen Kapitulal» General'Vikar und Bischof von Famagosta, Fcdcrico be Marchesi Manfrcdini. allergnädigst zu ernennen geruht. Sc. k. k. Apostolische Majestät habe» mit Aller-böchster Entschließung uom 21. Iäuucr d. I. die Di, rcktorc» der priuil. österreichische» Natioualbank i Simon Biedermann, Moriz Wodiancr von Kapriora und Karl Edlen v. Kcn dl cr in ihrem Amte auf die weitere statutenmäßige Dauer zn bestä-tigen und den privilegirten Großhändler Johann Freiherr» u. Sina zum Bankdirektor allcrgnädigsl zu ernenne» gernyt. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit einem an den Minister für Kultus und Unterricht erlasse-„en Allerböchste» Handschreiben uom 8. Jänner 18N7 nnzuordnc» geruht, daß durch den Professor der Skulp-tnr an der l. k. Akademie der bildenden Künste i» Venedig, Ferrari, auf Staatskosten ein Bronze» Standbild des berühmte» ucnttianlschm Nciscnde» Marco Polo ausgeführt und dasselbe der Gemeinde vo» Venedia, behufs der Aufstellung auf cincm geeigneten öffentliche» Platze als ei» kaiserliches Geschenk überlasse» werde. Se. k. f. Apostolische Majestät habe» mit Aller-huckster Entschließung ". Vrescia dcn 12. Jänner 18«7 dem Amtsdicncr bei dem i'andcsgerichtc i» z,'l,i, bach, Franz Hassak, in Anerkennung seiner lang-jäbrigen treue» u»d eifrige» Dienstleistung das sil> bcrnc Verdienstkrenz allergnäoigst zu verleihe» gcrnht. Der Minister des Inner» hat dcn Bezirksamts. Adjunktm Josef Wagner zum Kreiskommissär drit» tcr Klasse im Hcrzogthume Slcicrmark cruaintt. Der Minister für Kultus u»d Unterricht hat se» Gymnasial > Snpplenteu Sigmund Sawczynski, zum wirkliche» Gymnasiallehrer mit einstweiliger Verwendung ai» Gymnasium zn Krakan ernannt. Das Ha»0elsmi»isttri»m bat die Nallgefundene ^derwahl des Auto» Edlen von Duck zum Präsi- dentc» und des Alois Micsbach zu»> Vize>Präsi' deute» der Handels' und Gewerbekainmcr <» Nie» bestätigt und zugleich diese» Anlaß benutzt, dem ge> »anntc» Präsidenten für seine in dieser Eigenschaft bereits durch mehrere Jahre mit seltener Aufopferung geleistete» ersprießliche» Dienste die vcrdienlc A»cr> lciinung anszudrückc». Heute wird ausgegeben u»d versendet: das 3a»des > Regierungsblatt für das Hcrzogthu >» Kra i». Erster Theil, lll. Stück. IX. Jahrgang 1857. Inhalts-Uebersicht: Nr. 14. Erlaß des k. k. Finanzministeriums uom 19. November 188«, in Betreff der Errichtung einer Finanz-Prokuratur für das Verwaltun^go biet der kroatisch-slavonischen Finanz« Landes-Direktion. Nr. 16. Verordnung des k. k. Justizministeriums uom 14. Novbr. 186U, über die Beobachtung dcr Nezipro« zität in Ansehung der Zustellung von Klagen, welche uon ko'nigl. sächsischen gege» österreichische Unterthanen uor einem königl. sächsischen Gerichte als Gerichtsstand des Vertrages angchracht wer» den und in Ansebuug der Vollstreckung der hier-über erflosstne» Urtheile. Nr. 16. Verordnung des t, l. Justizministeriums uom 14. Noubr. 1866, betreffend den Schristenwechft! zwischen dcn österreichischen und de» Gerichlsbehör. den der vereinigten Staaleu uon Nord Amerika. Nr. 17. Verordnung des l. k. Ministers des Inner» vom 22. November 18«(>. »lit welcher die Aller» l'öchstc E,!!sch!icßi!„g rom l«. November 18äli über die T'tnlatxr der Lanoeschefs ,„ Sii-benbür. gen, Kroatien und Slavonic,!, ocr Wc'jwot'schafl Serbien und den, Tcmescr Banale, Triest nuo Dalnnitieu kundgemacht wird, Nr, 18. Verordnung der k, k. Ministerien der Instiz und der Finanzen, dann der !, l. obersten Rech. uungs'Kontrolsbrhörde vom 27. November 1856, in Vetreff der Verfassung »no Vorlage der Gc> sammt »Uebersichten über den Stand des Waisen, und Kuranlenvermögens nnb der hicbci uon dcn Staatsbuchhaltungen anöznübcuden Kontrole. Nr. 19 Erlaß des k. k. Finanzministeriums uom ll. Dezember 18llli, betreffend die fünfjährige Zo!I> Nachsicht für mehrere Gelreidearten u»o für Hui-seufiüchle. dann für Maismebl, bei der Emmln über die Zollämter Istriens und der quarnerlschtn Inseln. Nr. 20. Verordnung des k. k. Ministeriums des I». ncrn uoni 7. Dezember 1836, über die Kompetenz der politische» Behörden in, aus dem Dieusiver< hältnissc oder dem iiohnocrtragc herrührenden Strci< ligkciten zwischen den Dienstgebern und Dienstbo« te», da»» zwischen Gewcrbsleutcn oder Fabriks'In» hnberu »ud ihren Gesellen, Lelnjnügcn und andc» rcn Hilfsarbeitern. Z. Nr. 21—27. Iuhaltsanzeigc der unter den Nummern 213. 217. 218, 219. 221, 22« und 226 des Reichs» Gesetz-Blattes uom Jahre 1836 enthalte« nen Erlässe. Laibach dcn 31. Jänner 1857. Vom l. f. Redakiioüs'Nurcau des Landes-Regierungs« Vlatles für Krai». RlchtlliMcher TlM " Oesterreich. ' Man schreibt ans Paoia vom 2^. d. M-Se. Majestät der Kaiser traf heute um 10 Uhr Mor> gens hier ein. Ihre Mai., die Kaiserin war !n Mai» land zurückgeblieben. Lie Munizipaütät unt) die Re» pläseiitaitten der übrigen Behörden harrten ml dem reich nno sinnig geschmückten Stadtthore, wo der Monarch von dem versammelte» Volke mit lebhaften Akklamationen begrüßt wnrde. Nach der Bcsichlignüg der Garniso» besuchten Se, Majestät alle öffentlichen und gemeinnützige» Austalte» der Stadt, die Delega» lion, das Tribunal u. s, w. Besondere Aufmerksam» keit schenkte,, Merhöchstdii-sriben der Universität, deren wichtige Bestimmung, die geistige und sittliche E»t> wicklnng dll Jugend r>es Landes gedeihlich zu fördern, den Vorständen derselben in eindringenden Worten au das Her; gelegt wurde. AIs Nachmittags die Rückfahrt „ach Mailand angetreten wurde, sammelte sich die Beuölleruua. in de» aügcmesscl! geschmückte» Straßen, so wie am Stadtthore und gab dem scheidenden Monarchen durch warme imd lebhafte Begrüßungen dcullich z» crlen« nen, baß die weit überwieginoe Mehrzahl der Ve> wohncr dieser Stadt jene feindlichen Stimmungen »üd Tendenzen, welche jenseits drr nahen Grenzt gebegt und mit systematischer Gestissc»!lichkcit ucrbrei« Mord und Mikroskop. (Am' Vhaml'erö'ö Journal.) ^»nter der unermeßlichen Anzahl uon Aenderuugen "nd Nerl'esscniugeu, welche i„ den lebten Jahren in ver Vcbaiwluüg d '""gcfuiids,, haben, sind vielleicht keine bemerken«-°">hcr aiz di,,^„i,^„, welche auf die Vcrnebmuug U^"scher d^'^»d ei„^, angeklagten Person Bezug haben. Eines N^"U)uol!sten'Hilfsmittel "bel ist das Mikroskop. zn'd 'c"^^' 3"^"!, in welchen man seine Zuflucht dics>s "' 'ummt, cin sehr umständlicher^ allein tiak ""'ländliche Beweis ist von der höchsten Wich-saa/i '"r dic Sache selbst. Da« Mikroskop kann nus schs, ' ""^ "" gewisser brauuer Rost a»f einem Ta> daß o« °^"' ^"sinmcsftr Blut ist — ja »och mehr, chen '^"l'wl ist; es kann uns bekannt ma. Anis-""", ^" Eigenschaft eines dem unbcwaffneten daber " , ^ unsichtbaren Stückchens Giftstoff, das ""qan^, , "^" ^'b"''' dn Entdeckung gänzlich zabl,« . ^'""' ""d s" ucrmag dieses Iustrnmeut in auslu > ll '^ ' ^'"^ ^"^ '" ^"' Beweisucrfahren wäre ein/!,'n!'"/ ''""^ 6""^ »»zureichend gewesen Schu'ld n, .""langenc» zu vernrthcilc» oder uon der Wir n^!' Verbreche» freizusprccheu. Fall ein^ M) "'^ "ltcs sprechendes Beispiel de» """ e,neö Mannes mit Namen Munroe nehnun, der im Frübjahr 18liii uor die Assisen in Enmbcrlanc ge> stellt wurde. Die uon irgtiw Ieinand verüble Moro> that, so wie die Art und Weise ihrer Voll>i,hung, lag vollkommen klar vor. Man hatte dem Ermordi-, ten an einem einsamen Qrte aufgelauert, ftinen Hals uon einem Ohr zum andel» durchschnitten unt'seinen Leichnam in eine Hecke geworfen, Der Mörder, wer er auch war. halle zweifelsohne die entsetzliche That um etwa dreißig Schillinge halber begangen, welche der Gelödlcte, Zahlmeister eines Kohlenbergwerks, damals bei sich trng. , Eine umständliche Antlage-Akte der vcrwickcllstcn Art wnrdc gcgen 5eu Gefangenen vorgebracht Man hatte ihn auf dem Feld nalic dem Ort der Thal ge-sehen; er batle bald darnach eine» Halb'Sovereign wechseln lasten, und wie inm, bcbauplet, sich dadurch »nkeuntlich zn mache» versucht, daß er cine» Hnf. schmio bat, ilim seiuni BaFcnbart abzuschcereu. Diesc ü„d viele andere Thatsachtn wurden gegen ibn a>l>>> gfs.igt, und nahnm, in del Aerichtsrstatlung 2 Tage in Anspruch. Allein a!>' hieß n-ichte, i,» Eiuzel,>e!i wie im Ganzen, noch nicht aus, um ibu vollständig ;u überführen. Jetzt abr,- lam der Beweis deS Mikroskops. Ein gelehrter .MroskoM, dem man früher ein Paar Manchesterhose!: „„d s,,, Nasiermcsscr vor> gelegt halte, die bcii>e zi>» Zrit des Mordes, durch wessen Hand er immer ueHdt wo,-dm, im Besitz des Ocfa»gc»e» gewesen warei^ wurde uon dem Gerichls. Hof vcrnommc». A» diese» Hose», sagte der Zeuge habe er nach einer höchst sorgfältigen Untersuchung mehrere kleine Flecke» cutdeckt, deren größter »ich, ganz den Umfang eines Schwauschrots halte -. das Mikroskop einhüllte ihm, daß diese Flecken von Men> schenblnt herrührten, nnd ans ibrer eigentbüinlichen Gestalt und ibrem Aussehe» schloß er mit Ziiverläs» sigkcit, daß sie aus lkinen, uon der durchschnittenen Arieric cineö lcbcurigeu Körpers aufwäiti! spritzenpen Vliilströmeu gebildet worden seien. Als er jeoen dieser Flecken rund herum untersuchte, entt'lcktc er Seifen» spure», u»d unwidcrlegliche Zeichen, daß man nersucht batte. die Flecke» anszuwaschni, ja cl»r» oder zwei derselbe,, batte man sorgfäüig mit Tinte überstrichen. A» der Schncipe dcs Nasicrnicsstrs befand sich einiger Rost' au dem Olfcnbein-Haudgriff eine Blutschmicre, die sich ebenfalls a!« Menschenblnt erwies. Natüilicher Weise stlUtc man a» den Gelehrten mit Menge Kreujfragen. um die Glnubwürdiglcit ss>. „er Behauptung, daß die Flecke» von Menschenblut herrührten, außer allen Zweifel zu strllr». Diese Bc> hauptuua nrn.wele sich anf die genaueste Messuug je> „er winzige» Körpcrtheilc, die man Korpuskeln oder Klügclchen nennt, u,w welche dcn färbenden Stoff des Blutes bilden. I» Pczug «„f „icß war dabcr d!« Aus,age des Znige» nnerschülterlich — die im mensch, lchcu Blut gef.mdencn Körperchen haben stets etwn /»2n« tincs Zolles im Durchmcsssl, und weichm '" lhr>r Große mehr oder weniger von denen irgend ei» nes bekannte» Vicrfnßers ab. die des Schafes be> trugen nur V7 ei»f« Zolls, die des Hunves '/,^„ », s. w. Äei dcn Frühjahrsassisen von sshelmsford wurde im Jahre 1862 G. H, wegen absichtlichen Mords in Anklagest.iiib uersetzt. Das Opfer war in dii-seni Fall eine alte Fm». die allcin lebte lu»d in ihrem Schlaf« Rtt« let werde», »icht theilt, sondern dem Allerhöchsten Herrn »no Scmer Ncgier»,ig, welche die regsamste, blühendste Entwicklung der moralische» und matcriel« le» Interessen des Lanccs aufrichtig wünschen und mit ocm vollen Aufgebote ihrer Kräfte erstreben, red-lich zugethan sind. So si„d denn auch hier jene perfiden Einwirkungen, welche bezüglich des Verhaltens dieser Stadt da und dort gehegt wocdcu scin mochtc», in Nichts zerronnen; auch Pavia bat de» freuiidlichcn Scheide-grüß Seine« Kaiscrö erworben nuo wahrhaft «erneut, Allcrhöchstdcrselbe bcsichligic während der Fahrt das berühuile Karlhänserkloster, Certosa genannt, welches sich durch die anßcrorocutliche Mcngc seiner Kniistschätzc ersten Ranges bekanntlich eine europäische Berühmtheit erworben hat und dessen herrliche, 26-i Fuü lange und 163 Fuß breite Kirche den schönsten! Gotteshäusern Italiens beigezählt wird. — Aus Mailand. l9. Jänner, wird der Berliner »Nat,-Ztg." geschrieben: Als gcstcr» Erzherzog Z.rdinand Mn'< den man allgemein als zukmifugm Vizekömg dcö lomb.-vc»ctia». Königreichs bezeichnen Hort, und der nebst seinem Bruder Erzherzog Karl Ludwig vorgestern hier ein. traf, im Wage» mit der Kaiserin übcr oen Corso fuhr, sanimclte sich das Volk und begrüßte seinen künftigen Chef mit stürmijchcm Beifall. Das Gros kcr Mailänder Bcuöücrung wünscht sehnlichst, daß hier, wic vor oem Zähre 1848, cin fürstlicher Hof gehalten wercc, wett cö sich oadurch reiche Ouel-rcu ncucn Erwerbs crschlosicn suyt. Nn.cr dcn hkr weilenden Minister» fincen andanerno luichligc Bc-railiunac» Stats. Die Ioce ciues italienische!! Zollvereins, hcißt es. sci ucucroiugs mit Wärme aufgc-griffen worden, und die bevorstehende Rcisc des Kai' serö »ach Florenz wire» Damit u. A, in Verbiiwung gebracht. Selbstverständlich ist oer Geoauke nnr unter der Bedingung einer fcinerc» Ermäßigung der östcrr. Zollsätze ausführbar. Mailand, 2Ü. Jänner. (Abends 6 Uhr) Kaum wurde der großherzige Amucstieakt Sr. k. k, Apost. Majestät bekannt, was ihcils durch Anschlag an einige Straßenecken, theils durch die Ausgabe vcs Supplementes zur „Mailäudcr Ztg." geschah, so bemächtigte sich cin wahrer Freudentaumel ecr Bevölkerung, Iii aUcu Straße» ertönte der Ruf: »l'um'i >l lunu" und obwohl die Munizipalität erst für morgen eine glänzende Beleuchtung dec Sladt, einschließlich des Doms, festgesetzt hat, so wird doch Mailand heute schon durch eine, wcun auch improvisirtc Illumination seinen Gefühlen Ausdruck geben. Auf dem Burg-platze drängen sich Tausende und zwischen den KIä»> gen der Militärmusik crschaltcn unzählige Eooioa's. Man hofft, Ihre Majestäten heute >u der Scala zu sehen. Der Enthusiasmus wird dort zuversichtlich den höchsten Schw>,,!g erreichen. Dcr Ettijchlnß Sr. Majestät nberraM ourch seine Großartigkeit, onrch dc,i ungcwöhiilichcn, uubcschräuktcu Umfang der gewährten Gnade, dnrch die Würde des Tones, welcher in dem Allerhöchsten Haudbiitet herrscht. Dcr heutige Tag wild Epoche mache». Die Gegenwart ist um ei» Biispttl der crhabcuücn Gcoßmnth u»o liebevollsten Niloc reicher gcwordcn, Mailand, ^7. Januar. Wer dic großartige Beleuchtung, die am 18. während des nächtliche» F stzugcs stattgefunden, beschreiben wollte, müßte nur das schon Grsagte, mit 'Ausnahme weniger Abänderungen, iviedercwlcn, Neucrdiugs wären die zwei umfaugrciche», mit Blumen u»d vergoldeten Figuren gezierten Eandelaber vor der kais. Residenz z» erwäh-uen, ferner dcr mit Gas bclcuchtcle Obelisk in dcr Mitte des Domplanes, die unzähligen, jede mit 30 bulitfärbigcn Krystallballons umgcbencn Laterne» längs des Corso Francesco, und in dcr Umgebung dcs Do> mes, so wic die an den Fenster» vieler Privaten uud anf den Stadtthoren aufgestellten Transparente. Es wäre nur beizufügen, daß alle die Obeliske, Transparente und Bcleuchtnngszierathc, die das letzte Mal in den weit ausgedehnten öffentlichen Gärten zerstrem waren, nun konzeulrirt und symmetrisch geordnet auf dcr regelmäßigen nnd im Mittelpunkte der Stadt gc> legencn Piazza Fo»ta»a eine» weit imposanter» Äu-blick gewährten, u,io den Strom der Ncngicrigcn stark an;ogen. Auch komitc es dem Beobachter nicht entgehen, daß bei öffcnilichcn Beleuchtungen das Eiimphinöl dnrch scin klares, ruhiges nnd inteusiucs Licht sich mehr als Gas oder was immer fiir cin anderes Brennmaterial eigne, wic wir dieß a» dem mitBIu-mcngnirlandcn auögcsa'nn'icktc», vor dem Kriminalgc-bänc>c errichtete» Böge» zu bewundern Gelegenheit hatten. Gestern Abcn?s w»rdc i,u Theater Carcano das erste Maskenfcst abgehalten. Dcr Zulauf war uicht bcrcntend, wic gewöhnlich beim erste» Feste in dcr Saison; allein das Haus wurdc mit dcm Vcsnchc Sr, Hoheit des Herzogs Karl in Baicr», der mit seinem Gefolge i» Zivilklc,dcr» i» einer Logc sich zcigte, u»o anoerc hohcind von einem niittclmäßig ausgestaltete» Ballete, ka»n sich kaum mchr cuthallc», laute Zeichen seines Unwillens zu ge> bc», u,id es ist nur der Gegenwart des geliebten Herrschcrpaarcs zu danke», daß dcr Sturm noch »ich! losgebrochen. (!r. Zig.) Wic» 29. Jänner. In Folge eines speziellen Anlasses wnrdc uo» dcm hohen k. k, Ministerium des Innern ausgesprochen, daß zwar dic Haltung tauglichcr Muttcrthicrc zunächst im speziellen Interesse der Vieh, besißcr erfolge, daß es daher auch i» der Billigkeit gegründet sci, wenn die mit dem Ankaufe uno rcr Unterhaltung ucrbmidcnc» Kosten uon d.n Besitzern dcr Muttcrthicre sclbst getragen weroe», daß dagcgc,, die Haltnng vo» Znchtthicrcn zugleich durch oic öffentliche» Interessen ocr Viehzucht gebotcu werdc, uud oaß sich daher dic Regierung, im Hinblick auf das Maß dcr landwirthschaftlichen Ausbildung des Landvolkes, einer Einflußnahme auf diesc Angelegenheit nicht gänzlich begeben könne. Die öffentlichen Rück sichten für die Intercsscn dcr Viehzucht erheischte» vielmehr, daß ii> jene» Gemeinden, wo anf Grundlage einer langjährige» Uebung over eines spezielle» Ucber-einkommcns für oic gemeinschaftliche Haltung uon Zuchithicren cntsprcchcno uorgcsorgt ist, in die beste-hcndcn Verhältnisse nicht wc,ter cingcgr,ffc» werde, als es unbedingt nothwendig ist, um faktische Miß bräuchc und Uutcrschlcifc ab^nstellcu und um die be> »stehende» Verhältnisse ob»c Gesähroung des Zweckes milden ökonomischen Inlerresseu ocrGcmeindcn i,i möglichsten Einklang zn briügcn, Dagegen sci es in jenen Gc^ mciuocu. wo ciue solche Vorsorge nicht bcsleht u»d diesc gleichwohl mir Rücksicht auf dcu V,el,sta»d »othiucndig cr-schciut.oicAufaabe ocrpolilischen Behörde», a»f ei» Ul-bcr cinkonüncn der Viehbesitzcr über dic Vcischaffung uno die Unterhaltung gemeinschaftlicher Zuchtthierc (z. B. Sticrc) uo» Ai»tswege» hinzuwirken. Hiebei sei zwar bezüglich des Kostenpunktes festzuhalten, daß der An» kauf und dic Erhaltnng derartiger Thiere nicht als eine, sämmtliche Gemciuoeglicdcr treffende Last betrachtet und auf dic Hans- und Erwerbstcuer umgc< gelegt werden dürfe, daß aber, wcun sich die Gemeinden z» einem Geld- öder Natnralbcitragc herbeilassen könne» u»d wolle», dieser Absicht »icht entgegen zn treten sci. — Se, Majestät der Kaiser Ferdinand habe» l00U fl. und Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna i>00 st. den Abbrändlern zn Friedbcrg (im Vndweiscr Kreise) zu spenden gcrnht. — Dcr hochw. Herr Fnrst-Erzbischof von Görz, Monsg. Andreas Gollnraycr, hat untcrm 12. d. M. a» die ehrwürdige Geistlichkeit uud alle Gläubige dcr Erzdiözese Görz emc» Hirtenbrief erlassen, worin er, mit Bezug auf den zunehmende» Mangel a»Kan> dioaten des geistlichen Standes zu Bc,trägc» für die Errichtung eines Knabcnseminariums crmahnt. Er> lanchlc Wohlthäter, dic nicht gena»»t sci» wollen, ha> ben bereits zn diesem Zwecke einen namhaften Beitrag großmüthig gespendet,- die Ausführung erfordert aber bedeutendere Geldmittel, die erst znsammc»ge> bracht wcrdc» sollen. Die Beiträge sind zweierlei: 1>. Beiträge zur Gründung und Vermehrung des Stammvermögcns, welches insbesondere zur Akqni> r!i'!i»g eines zweckmäßigeüIustiwlsgebäüocsoienen wird. 2. IäyrNchc Verträge zur delubigcn Verwendung bei der zu errichtenden Erzichiingsaustalt. Die Hcrr» Dechanlc werden „un aufgefordert, uutcr dem ihncn uutcrstchcnde» Klerus eine Subskrip' tion cmzulcitcn, woran sich natürlich auch Laien bc> theiligen können. Gs steht aber Iedermm,» frci, u,i< iuittclbar bei dem fürst. crzbischöftichc» Ordi»ariat zu snbskribire». ' ^r. Ztg.) — Unterm 8. d. M. wnrdc cixc »cue Eigäu-zungs - Bczirksciulhciluug der Kronländcr, ml! Ausnahme der Militär-Grcuzläiiocr, genehmigt, umfassen!? die Liüieninfantrricrcgimcnter uno die Iägcrlrnppe u»d am 22. o. M, vom hohl» Armecoberkonnnanoo i?e» Truppen bekannt gegeben. Die Werbbezirksein» thcilung erleidet dnrch oicse hohe Verordnung wesent» liche Verändcrnngcn, auch hört die Bcnenunng „Werb> bezirk" anf und tritt au deren Stelle jene der «Ec> a.ä»zun,M'ezn-cc," Schweiz. Um, wie es scheint, für allfällige Eoenlualüä-tcn den erwachten militärischen Geist »icht sogleich wieder c,»schlafe» z» lasse», ist im Bnndcsraih der Antrag gestellt worocn, über die gcsammtc Wehrkraft c>er Schweiz eine ganz genaue Generalinspeklio» ha!« tc» zu lassen, die Lücte» z» ko»st,»!iceu und sofort zu ergänzen. Auch geht mau mit dcm Gcdanken um. beocntendc W.,ffc»vorläthr, bcsonocrs Iagergc-wchre, anzuschaffen. A» verschiedenen Stellen Ler Nhc,!!grc„zc si»c> Vcrschanjungen angelegt worden. Die «rfestiguugswcrke in Bascl sind fertig; 1^ Erd werke i» ocr Auöochnung ciner Slundc, j.oc clw,' 14 Fuß dick. sino ansgcführt. Auch 4U Stuck schw.!. ies Gc,chutz ist angckonlmcn, aber bei ocr friedliche» Wciionug ccr Diuge siuo sie uicht aufgestellt worden General Dufour wird i» Bafel eiutrcffsi,^ »m »>t Truppen uud Wcrtt zu inspizirc». Aus Nencnbnrg sind die Slaalöräthc Piaact ziulmer eine anschnliche Summe Gcldes hatte. Eine Nachbarin, welche ihr eines Morgens um 1l Uhr cincn Besuch abstatten wollte, fand das Hans verschlossen u»d kcmc Spnr uon Jemand außerhalb ocs-srlben. Sie fübltt sich bcuuruhigt. stieg durä, ei» Fenster i» die Wowuing, begab sich in das Schlafzimmer Ml? fand dort das arme Geschöpf in ihrem Bette vollkommen to?t. den Hintcrkopf cingcschlagcn - ohne ^weifcl mittclst eines in ihrer Nähe liege», den groüen Hamm.rs - u»d den Kopf fast ganz «om Rumpfe getrennt. Sic machte augeubl.cklich .'arm. man stellte Nachforschungen c»'< ",'d ,d,e Po >zei war bald >» thätiger Verfolgung des Moders begnsseu. Valo fiel nämlich der Verdacht ans H. Man hatte ,»n das Hans herum Fußswpfc» bemerkt, welche ganz zu den Stiefeln desselben paßte»; der Hammer, dcu mau nahe dem Bclt der crmcndetc» Fnni gc-fuudc» hatte, wurde uo» einem Nachbar als Eigen« thun, H.'s erklärt, uno ei» Mädchen hatte >h» M" fraglichen Morgen uon jenem Hanse herkomme» gc-sehcn. Allcin mchr noch als all' dirß: in ciücm un> gefäbr cine (englische) Meile uon dcr Wohnung, in welcher der Mord begmigcn woidcn. entfernte» Bache fand man cin baumwollenes Sacktuch, uno fcst darein gewickelt ein mit Blut bedecktes Rasiermesser, welches, wic dargethau wnrdc, dcm Gefangenen angehörte. Diescs Rasiermcsscr wurdc nun nebst dem Sacktuche sofort ciuem geschickten Mikroskopisteu in London übersendet, welcher beide Gegenstände nach sorgfältiger Untersuchung mit dcr Erklärung zurücksandte, es n». terlicge keinem Zweifel, daß das daran haftende Blut Meuscheublut sci. Die Akten schienen daher vollstän» dig gegeu dcn Gefangenen zu sprechen, und er wnrde uoc die nächsten Assisen gestellt. Eine Frage inocß blieb noch ungelöst. Wnin mau annahm, daß Rasiermesser und Sackiuch dem Gefangenen angehörte», und daß das an denselben haftende Blnt menschliches sci, so fragte es sich doch »och, wie man beweise» sollte, daß beioc Ocgenstäude gerade mit diesem Mord in Verbindung stnndcn, da ma„ sie mebr als eine (englische) Mcile vo» dem Hause, in welchem er be-gange» woidcn, gefunden hatte. Das Mikroskop gab ans einmal eine konklnsioc Antwort anf riesc Schwierigkeit. Auf der Schcidc des Rasiermessers fan»» sich. als man es genau und sorgfältig untersuchte, außer dem Blut ciuigc Fiber,,, welche als ciue Mi-schuug uo» Flachs und Baumwolle erklärt wurden, oa die Fiber» dieser bciocn Produkte mittelst cincs Mikroskops sich uollkommcn vo» cmaudcr »»tcrscheioe» lassc» — einc Thalsachc. welche alle» bei der Nein» heil dcr Limicnzcnge Beiheiligten wohl bekannt ist. Als man den Leichnam der Gemordete» näher »»terslichte, entdeckte man, daß das Werkzeug, mit welchem die Wunde geuilnht worden war, eines dcr Bänder a» der Nachthaube der armen Frau durch-schnitte» lmtte, und daß der Stoff dieses Bandes aus einer Mischmig uo» Baumwolle und Flachs bestand! Ei» übcrzeugcndcrcr Beweis vo» der Schuld des Gefangene» hältc sich kaum wnnschc» lasse». Indessc» blieb noch ein Glicd i» der lang.-n Kette der Beweis« gründe festzustellen — die Identität dcs Ha»dtuches und dcs Nasiermcsscrs. Diese» Mangel mrmochtcn »ur zwei Personcu zu ergänzen: der Vater und die Schwester des Gefangenen. Vor den Insttuktionslich- tcr» hatte dcr alte Man» beide Gcgc»stä»dc als Eigenthum seines Sohnes, wenn anch mit Widerstrebe», anerkannt; als er aber stine» Sohn im Gcrichtssaal uur sich sah, und dieser eine» fichciide» Blick auf ih», als de» Schiedsrichter üdcr Lebe» oder Tod, warf. sauk dem alten Mann dcr Mnlh, um er erklärte, er könne die Idciitität weder dcs ri»ni »och des andern bcwciscn. Dasselbe sagte die Schwester, und so sahe» sich die Geschworne» wioer Willen genöthigt, ei» frei« sprechendes Verdikt zu fällen. Dieß nützte dcm An> geklagten abcr, wie ich nebenbei bemerke» will, nicht viel. Von Dorf zu Dorf umherirrend, bat H. ucr> gebcns um Beschäftigung oder Almosen, und zwei Monate nach seiner Freisprechung fand man ihn todt unter einer Hecke liegen, «verhungert", wie die Tod> tenschau erklärte, (Schluß folgt.) Mssenschasttiche,?. Laibach, 31. Jänner. I» der MonawersamM' lung dcs M»sea!vcrei„s am 14. d. hielt Hr. Professor Dr. Mitte is cincn Vortrag über die Bcdentnng dcs Zufalls in de» Natnrwissenschafteii, worin er diese Frage nach dcn beide» Bezicbnnge» erörterte, welche» Antheil nämlich der Znfall mi den großcn Enldeek»»' gc» gehabt habe, »no i» wic ferne man bei Nal»r> erschcimmge» uon selbc» sprechen könne. Herr Professor Konschegg gab als Fortsetzung der geologische» Elk»rse cine dctaillirte Uebersicht tcr geognostische» Verhältnisse dcr Ncuthalcr Gcgcnd und des Verges Kosjek. Herr Professor Grüncwald sprach über ble «N3 und Hiimbert nach Paris gereist, um »ach dcm Wnusche dcs Vnndesrathö während der Nnterhand« lnnge» dem anßcrordc»tlichc» Gesandte» der Eidgenossenschaft, Herrn Dr, Kern, die nöthige Auskunft zu a/bc». Ein Theil der Aargau'schen Garniso» ist von dm Damc» in Locle »nd La Chanl >dc> Fonds mit gestrickten und barchetnen Unterhose» l'lschcnkt wor-dc». Eine dahcrigc Mili!ärkorrcspo»dc»z klagt über allznsehr übcrhaüdnchmcndc „Bclcibldcil" der Truppe, so daß wcecr Näthc »och knöpfe der innern Ent> ivickinng Widerstand zu leisten vermögen, Für Ein> zclnc ninßte bereits um die größte Uniformuummcr odcr noch besser uni Tuch rcklamirt werden, »m nicht hintcr den Dimensionen zu bleiben. Auch spricht das ganze Bataillon Nr, lii französisch. Bezüglich der Ncücnbnrgcr Angelegenheit wild versichert, daß man in Paris vorerst die Wiedcra»-knüpfnng der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Prcußc» anbahnen werde. Dagegen dücfte die direkte Verständigung vielleicht dnrch Vcr-miülung dcnlschcr Mächte erfolgen, Ucbrigcus ucr-steht es sich von selbst, daß selbst in diesem Falle die cndgiltige Regelung der Frage den europäischen Großmächten, die das Londoner Protokoll unterzeichnet haben, vorbehalten bleibt, Italienische Etaaten. Einer römischen, vom 16. e. M. datirtcn Kor< lespoudenz dcr „Gazz. di Vcnezia" zufolge, bat Se, h, der Papst 12 wegen Hochvcrrathcs und 8 wegen c>,cmcincr Verbrechen vcrurtheillcu Individuen ihre Strafe lhcils ganz nachgelassc», theils bcdcnlend cr< mäßigt. Einer neapolitanischen Korrcspondcnz des in Gc> nua erscheinenden „Cattolico" zufolge wird die bc-kannte Kalastrophc der Explosion dee Fregatte kriegsgerichtlich »ittersncht werden; die Zahl der dabei Vcrn»> s^lückic» beträgt 38, die der Gcrcttctc» 48; die Erplosion war so heftig, daß der Arm ciucs uerunglncklen Offiziers auf dem Dache einer beunchbarte» Kirche geniudeu words. Der Korrespondent ist dcr Ansicht, daß das furchtbare Unglück nicht Folge ciucs Zu-falls war, Unter der Ueberschrift „Apotheose des Königs« mördcrs Milano" bringt dic in Turin erscheinende „Annonia" nachstehenden Artikel: „Gegenwärtig darf es fortan Niemand mehr Wunder nehmen, wcn» KöniaMiurdcrn in unserem unglücklichen Lande die Ehre» der Apotheose angc-than werden. Es hat die Tnrincr Mniiizipalität die Anordnung getroffen, daß die Straße „Via d'Italia" fortan „Via di Milano" heißen solle. Wie groß war aber das Erstaunen dcr Bevölkerung, als sic auf dcr »eiieu marmornen Slraßentafel nicht «Via di Milauo (Mailänder Straße), sondern „Via Mi-lano" (Milanostrastc) lascn! Die „Gazz. del Popolo" interpretirt in einem gegen die Geistlichkeit gerichtete» Spottgedicht die Absicht der Mnuizipalilät, die sich Nachschlage uon ibr ertheile» läßt, dahi», daß sie behauptet, es sei beides: das lombardische Mailand und dcr Ealabrese Milano mit der Bezeichnung gc-mci»t. Dc», ka»n jedoch »icht so sei», weil eö dann «Via di Milano" wie die Munizipalitat augcordnct l'atte, und nicht „Via Milano" heißen müßte. E>', ^cinhcil'selicn Fcrnröhre, dercn Vorzüge in ter star-'^' Vergrößerung und Reinheit dcö Bildcs bestehen ^ Ubttdicß ist ihr'Preis i» Vergleich zu ähnlichen I». !lN,,i,l„>s„ ^.^ Fianci'hofcr-Mcrz'fchcn Iustitnlcs be,> 'Whe „n! die Hälfte billiger gcstclll. Ein vo,n Vor» ^geiidcn gcprüftcö Steinheil'schcs Fernrohr hatte bei cincr Ocffnung vo» 27"' cine Vergrößerung uon 137, Herr Fcrdinand Schmidt prodnzirtc einen in> ^lessantcn Bciirag zur Tropssscinbildung in der Adels-^lger Grotte in cincr uo» ih»! daselbst gcfnndcncn ^"schlittsss^, wclche dnrch etwa 2.'i Jahre an dcrselbcn ^ellc unbcachtctgclcgc» war und mit einer V» Linie °^m Tropfficiüschichte ringsum inkrustirl erscheint, Ei ,"'^' darauf hin. daß mau aus diesir Thatsache bei "'"'"hmc der Gleichförmigkeit dcr Tropfstcinbildung >5 , übcrraschendcn Schliiß auf die langc Periode >'on", ^"'^ ' welche zur Bildung dcr Stalaktitcn fs.s "benicndcm Umfange erforderlich war. Weilers Vm'i ^"^ Schmidt als Foilsctznng seines letzte» s ""«es c,„zc!,!c von !hm bei Naben. Wespen u. ,^.^' .'I"""chte Veobachtnnge» a», welche eine» Ve> '" Nir die gcistigcn Fähigkeiten dcr Thiere liefern. . Hl" D eseh mann gab eine Uebersicht der me-„"'."wgischc!! Vcodachlungcn in Laibach für das ucr> ,^^"c Jahr. Znm Schlnssc wicö er die ^I'^i-' i»^'"'^'' ""^ ^"^ "i-^im ^'«rii vor, bcidc von ihm s,«< m " "ufgefnndeu. Erstcrc ^mmt am Seefenster " l Gcrmcs ,^,f ^,„ Lail'achcr Morassc vor, u»d »Ute ,„ einige» Jahre» bei fortschrcitciider Morast, "'i,nn!psi,ng fs,r Krains Flora uerlorci, gchcn; lctzic-'!,^,!^^ ^'^' '" ""'acn Elcmpiarcn anf dcm Wa,d> S ,?,,1n7 ^"^^c vom Feistrizer Tl,alc z» dc» ^ennh.„!c„ ,„ Dol, in dc» Stci»eralpcn vor. ist also nur dcr Königsmörder Milaiw, wic i» dcr Marnwrtascl ciügcmcißclt wuide, gemeint, gerade so wic ma» die Straßen „Via Earlo Alberto", „Via Sacchi", «Via Lagraügc" bezeichnet, Nicmandc» wird cs dahcr befremde», falls Mor-ge» die Vencnmmg «Via Earlo Alberto" der Vc< ncnnnng «Via Gallcnga", dic Bezeichnung «Via dc!!' Aicivcscouato" dcr Vczcichnlmg «Via Verger" wei> chen müßte. Wir werde» uns »»> so weniger darüber w»»> dcr», als i» Tun» ein Gcrncht zirknlirt, dcm zufolge die Gebeine Milaiw's dorthin gebracht uno ihm ei» Monument auf ciinnl öffcMlichc» Platze — man »c»»t die Piazza reale — cnichtct weiden soll. Scho» haben unscrc Iouruale genicloct, das Grab Milano's sei lccr gesunde» u»o dcr Leichnam vo» u»beka»»tc» Händc» weggebracht worden. Wir werden dahcr gar nicht crstallnt sein, wen» die Blätter uns morgen melden sollte», die „in der Grabesnr»c »och vor Unwillen crzitternde Asche jenes Edlen" sei glücklich i» Genua angelangt, um »ach Turin gebracht zn werden. Mittlerweile lasse» wir hur folgen, was die „Italia c Popolo" am 19. d. M. im Hiiiblick auf die Interpellationen Vrofferio's und die Antwort Cavom's schrieb, „Nur eine Beinerknng und einen Protest: Graf Cavour hat in seiner Eigenschaft eine? Tipwmattn m solenner Weise für sich und die von ihm repräscntirlc Pattci jede Sympathic fur jeneii starüiinthlgen Mann m Abrede ItstcUt, dcr den Nannn AaMao Milano führte. Es sei dem so und wir nchmen Akt von seiner Erklärung. Was uns aber anbelangt, so erklären wir, daß wir Männcr, dic dcm Müano gleichen, cüö Freunde und Söhne zn besitzen wnnschcn. Wenn einmal das freie Italien seine Ansicht wird aussprcchen dürfe», so wird ma» auch sebcn, wem es Nccht gibt, ob Cavcmr und dcn Herren uo» der «Opimonc" oder den> Agcsilao Ätüano? Ihr ucrläugnet sogar die besten Söhne Italiens. Das Land wird Ench richten." Frankreich. Paris, 24. Jänner. Die mit Veröffcnllichnng der Korrespondenz dcö Kaisers Napoleon dcaufuagtc Kommission läßt im „Moi'ltcm" antündigen, daß d,e clstcn Vändc dicscr Kovrespouccnz demnächst im Drucke erscheinen werde», Sie fordm zugleich nochmals alle Familien nntz allc Priuatcn dcs In > und ÄnölandcS, welche Priese, Note», Befehle, Vcrichlc, Protlaina' tioncn, Nedcu :c. Napoleons im Originale bcsitzr», dri»gs»d auf, ,I,r dieselbe» mitzuthcile», damit sie Abschnftcn davon veranstaltiii könne. Anch die E>n-scnonng gehörig beglaubigter Abschiific,, wird ,hr willkoniincn sci». A„s Paris wird dcr „A. A. Z.« folgcndc der Bestätigung bedürfende Mittheilung gemacht: Die Mission Sr. Em. Mollot, Erzbischdfs von Tours, ge< gcn,l,'äl!ig in Noni, bezicht sich anf die Kaisnliönung, Ihr Zweck soll erreicht worden sein, ein Verdienst, welchem Herr Moilot seine bevorstehende Vcnisung an die Spitze dcö hiesigen Erzbischofihnms verdankt. In emcr ähnlichen Mission ging B,non Vl'mmow »ach Hannover, wo cr den Großfürsten Konstant,» trifft. Man hofft, dcr Großfürst wcidc seine Reise nach Paris so einrichten, daß er dcr Kiönuug bci-wohnc» kann. Die höhcre russische OcseUschafl in P,n,ö b.-schäftig! sich viel mit dicscin Gegcnstand u»d sie scheint sich scho» dinauf cinzurichlcn, bei dc» für das Frühjahr zn erwartenden Ffstcn unicr dc» Zreni. dcu vou Rang deu crstcn Platz cinznnehmen. Tiirkei. Aus Widdiu, 13. Jänner, beuchtet die «Te> mc^varcr Ztg," : „In Sistow vcrübic» dic dort ansä>sigcn Tür-kcn line ucrabschcnnngöwürdigc Ficuelihal. Sie begaben sich nämlich i» cincr großc,! A„^ahl am 4. d. M, anf gcwalühätige Weise in dcn Vorhof, wo dic griechische Kuchc sich bcfindct, und slürz!,» dic nebe» dcr Kirche in dcr Erde bcfcsl,gtc» vicr Gcrüstbalkcn, welche zur A»f»ahmc cincr Glocke bestimmt waren nieder, worauf sic wciicr zogcn i,nd die auf zwei oder drei christlichen FricdhZfc» b!fi„dlichcn Grabsteine umwarfen „„o die hölzernen Krcnze daselbs! zerschmetterte». Diescr Vaudaliömnö ,v.nd i,» Ko-nuk dcs Mudiis (Orts > uno Distiiklsscheft) sclbst bc-schlössen und i» scincr Gegenwart in Ansführnng gcbracht. Während dcs vcrnblcn Skan^ls zogcn sich dic Ehristcn in ihre Wohn»»gc» zurück i,»o vcrianinicl-te» den Zugm'g zn ihlcn Hanslhilreu. Sie leben noch in großrr Angst vor »cucm Anfiodcrn dcs F>'„ uatismus um so mchr fort, da von Seite cinigcr ohnchin von frühcrhcr schon übclbcrüchtigtcn Türkcn Drohnngcn dahin ansgcstoßcn wnrdcn, daß man mcl'' rcrc der angesehensten Christen noch ciüfangcn u»o crmordcn solltc." Tagsneuistfeiten. I Das Nccht auf Empfang von Medaille» für Auszeichnung im Kriege, welches bisher nnr der or> thodorc» Geistlichkeit zustand, ist jctzt auch anf die katholische, armenisch - katholische, 'a>nienisch - grcgo-rianischc »iid protcstaiilischc ansgcdchnt worden. j In Bclgrao soll mit Unterstützung der Regie-nmg eine deutsche Zeitschrift erscheine,!. j Vo» allcn Völlcrn der Wclt ,st das chinesische das cigensmnigstc »»d das geduldigste. Es l>at c»,e passive Widrrstandskras!, die >lde Elnwirl,,!ig paia!y> sirt. Man kann mit einiger Ansstch! a»f Erfolg dic moralische Eroberung einer barbarischc» Nation »<»> tcrnchmcn, wie aber mit cincm phlcgmatischcn ijolle fcrtig wcrdc»? Ein Ncisciidcr, welcher Enilto» besuchte, erzählt folgende für de» Charakter rer Chi»c> ft» bczeichiiNlde Anekdote: Ich crlcbte diescr Tage ein Beispiel dcr nnglaublichc» Geduld und Höflichkeit dcr Chincsen. Wir befanden uns i» zahlreicher Ge> scllschafl anf einem Balköne, um ciuc Ionqucn^Wttt-fahrt »>il anzusehe». Mchrerc Male glaubte ich zu bcimrkcn, daß cin vor mir sitzruder Kaufmann von Zcit zu Zeit dcn Kopf i» die Höhc hob uud ctwas vor sich h,„murmelte, was ich jcooch wedcr vclslaud. noch auf mich bezog. Als ich nnch cnolich nach zwci uollcn Stnndcu crhob, nm wcg zn gehen, erkannte ich, Icidcr zii späl, daß während der ganzen Zeit dci Zopf dcs armen Manncs zwischen meinem Arm und meinem Körper eingeklemmt war, so daß ich bei der geringste» Bewegung mc/m'» unglücklichen Nachbar zwang, ftincn Kops hicdcr odcr tonhm z» dvcycn und iu der respckiiveu SleUuua auszuharren, bis ich mich vou Neuem orchle. — Die hrroischc Gcoulo des arme» Brwohuers dcs himnilischnl Rcichö ftößtc »>il so große Bcwl!»ocrnng ei,,, daß ich — herzlich darüber lachen mnßlc. j Aus der baiei'schc» Stadt Straubing lese» wir: Das hiesige Theatcr w»rde »n> den Prcis uon > 2ö Gulden (!) verkauft, mid zwar z» außerthcalra. üschcr fernerer Vcnütznng. Wir haben jetzt keine Bühne mchr und verleben die Winterabende kläglich langweilig. Telegraphische Depeschen. Paris, 2!). Jänner. Der Kassanouöhof wird hente übcr Verger's Prozcß entscheiden. „Paus" mcldct : Fcnik Khan wir» sich Mütc Februar iu alißciordenllicher Mission nach Lond»> begebe». Ad> miral Riganlt ist nach Vrcst abgereist, um das Kom> mando der chincsiichcn Station zu übcrnehmcn. Kon slant in op c!, 21. Iäuurr. Die Regie» rung crtlüilic Heir» Lionel Gisboin das Privi!cgl,im für cine Tlllgraphcnlinie vo» dcn Dardanellen »ach Indicn durch das rolhc Mccr. Die Daucr desselben ist 99 Jahre, die Elrichluug von Stationen unter r>em Schupe der Ncgicrung blciltt freigestellt. Die Posten uon Sync», dcm schwarze» Meere, Bagdad uud Tricst fcytcn. Die Firma Platz ck ^>ohn iu Erfurt genießt schon dnrch etwa !^<1 Jahre unlcr dcn dcutschi!, Han> dclsgärtnereicn cinc» wohlvcrdicntcn, anögczcichnctc» Nnf, Sie bictct nnr Samsn an, dic sic anf rigcnem Bodcn gebant, sclbst sorlirt. oder von cincr gleich zuverlässigen Großhandlung bezogen hat. Wir machen »nftre Gartenfrenndc anf dcn hcurigcu Katalog dicscr Firma, drci große Foliobögcn e»gstc» Satzes »m» f>'sse,i0, anfincrlsani. Er beginnt mit dem Gemüse» garten und bietet auf U Riescukolnmnc», sowohl das bcstc Altc, a!s anch das bcwährtcste Neue. Jusbe» sondere erwäh»eu wir die zahlreiche Auswahl nllSgc» zeichnctcr Bl»,ncnkoh!c Uiid das stalllichc Hccr ocr vortrefflichst,,! Gurken. Dic ökononi schc» Gewächse nnd Fiittcrgraser, dic in- uno ausläudifche» Holzsa-meü sind ebcu so rcich als umsichtig zusauinicugcstellt. In dcr Blnmistik l,at sich Platz durch die Knltur der Astern nnd Levkojen cincn N,,mni gemacht. Außer diesen bcidcn Gruppcn cutbält der Blumcukatalog cinc rci.hc Ans.vahl uo,i Tropäole», Vcrbencn, Nelken. Chrysanthemlim, Camelieu — gegen 200 Stück ncucr Sortcn — ». s. w. Das No,cuvcrzcichniß umfaßt 2« Nnmmei,!. Die Kataloge sind in dcr Kl e bcl'' schcn Handlung hier vorräthig, woselbst auch Pcstcllunac» auf Samen angenommen lvcrdcn. <»etreid - Durchschnitts - Preise Vi« Wic,.er Vtotzen M.,ll,'.cift ^j'««" >!, ll, n, ! fl, ^^' - -...... '8 i. .» H>'!b>!uch! , . . , ' ^' I » — ^,"/' - - , ' , ^ ^' 25« 25« H"st......... - - ^3» Dndl,,...... ^, __ ^ j<» H''!" . . . . , ^ , , l ! 56 « i ^ Kulurlijz...... . , 2 ' 5!» .7 — Drnck^lnö Verlag vo» Hg..nj v. k>lein,nayr ck F. V^ml'erg in Laibach.'-Pcram.uoniicher Redakteur: F. Van,i>crg7" V u r s >, n d e r i ch t aus dem Abendblattc der östcrr. kais. Wiener Zeitung. Wien 29, Jänner. Mittags 1 Uhr. Die Contremi»? in Kredit-Aktien bediente ssch dcs Belannt.-werdcns der Dividende als lines gewichtigen Faktors zu ihrcu Operationen »nd drückte deu Kurs dieses Papiers momemtan bis 2l<2. Die Flauheit in Kredit-Aktien theilte sich auch den andern Induilrie-Papicrcu mit. Am Schluß dcr Börse trat cine entschiede!! günstigere Vtimmung rin, Kredit-Aktien hob.» sich l'is 28ss. Staate-Papiere schloff,« ftst und beliebt. Devisen waren hinreichend aufgeboten, wen» gleich theil-weise etwas höhrr gehalten als gcsiern. National - Anlchen zu 5 ° „ 83 ' ,, —85 '/,, Anlchen v. I. <8Zl 8, 8. ,,! 5 °/, U2—U< vouib. Vcnet. A,l!ehen zu 5'/» «5 -»6 Staatsschiilt>vcrschre!bnngln z» 5", 82'/.^82'/, dctto „ ^ V. V» ?.' ^'3 '/. bett» „ ^'/» «5^N5V, detto „ 3'/. 3l» 5<»7. dctto ,2'/.°'» i> 7.-4!'/. detto „ l'/, i«7.-l6 7. Gloggnißer Oblig. m.Rückz. « 5°/» l!5,------ Ocd.nlurger dctto detto „ 5'/» U3------ Pessher detto detto „ 4°/» l»i------ Mailänder detto dctto „ i°/, »3 7.------ «rundentl.'Oblig, N. Ocst, ., 5 °/, «8 -88 7, dctto v. Galizien, llxgarn ,c. zu 5"/» 8» -8N V. detto dcr übrige» Kronl. z» 5 "/» 85 - 85 7, Vaüko - Obligationen z» 2 7.'/. »>-!-»'3 '/, Üottcric.- Anl, hcn V, I, > 83^ 298 -3U0 detto „ ^839 !35-l:!ü d.tto „ l«.^z»i'/» l1<»7. ll0 7. (5omo Rentscheinc Nrrdbahn- Prior.- Ollia. z» 5'/, X" 7.^8« Moggnitzer dett. .,5'/» »" "' Donau Dampssch.-Oblig. ., 5°/» 83—84 Lloyd detw (in Silbcr) „ 5 "/» !)l—»2 3°/, Pri»ritats Oblig. d.r Staats-^!se»bah»< Gesellschaft z» 273 Frank« pr. Stück ! >s> l l? Aktien der Natic»a!l,a«s 1025 —ll>2? 5°/. Pfandbriefe t«l Natiünalbeml l2nwnatliche UN'/—!!»7, „ ,, Oesterr. Kredit-Anstalt 2W-2»« 7 „ „ ?l. Qest. Ü«kompte-Ocs. >>9>^^,1U>^ „ Budwcis'Linz'Wnmndntr- Gifeübahn 264-2«!« „ Nordbahn 227 7.-227 7. ,, Staat«eisc»b.-Gesellschaft zu 50U 8«!lis 309 7.-30!» 7. „ ülnnnatliche Kaiserin-Elisabeth-Vah» zu 2<»1 ft. mit 3U vKt. Ginzahlung <<»«'/.-><>« '/. ., Süd-Nortdeutsche Vcrbindungsb, lM> 7, —N>6'/. „ Thtiß-Äahn . «iniff, 28-!w d.tto 2, Emiff, m, Piiorit. 38-^0 «stcrh»p, 40 ff. l'ose 72 7.-7.! WindischgrHh „ 22'. - 3" Waldslein „ 24'.-2'»'/, K,gll»!ch . !2 7. <2 7. Salm , 3«'/. 3!> ?. Vt, «enci« „ ' »?-»?>, Palffy ^ 3»',^4« »ilan, „ __________ 3!! Ü9 7. Telegraphischer Kurs»Vericht dcr Staatspapicre urm 30. Iänncr 1867. Staatsschuld«,schrcibungen . zu 5pCt. ft. in C«!. 83 detto v. I. !«.'>« init Rnckjahl. „5 „ „ 94 3/4 dctto au« dcr National-Nnlcihe zu 5 ss. in EM. «5 7/!« detto .......»>" >. 7"/"i tctto ........^ ' « -"''" » l8^y, „ !«« N. 30 l Darkhcn mit Verlosung v. I. >>-34, für !'», ft. 13!> '/4 „ „ ., >854, .. !<»U ft. !!0 ,/8 Grundent!aslung««ObIigationen von Galizien und llnqalü sammt Avvcrtincnzcu zu 5 V, . . 80 3 4 Grund.ntl.-Obligat. uo» andere» Kronländern . «5 !/2 Äank-Ältien Pr. Stück . ...-,. >«'i. fi.m CM, ir. Kredit - Nnftalt fur «, «m Handel und Gewerbe zu 20 > «, pl, St. 290 ff. m EM, N!»i„ CM, Ak!,cn Snd-Nord-Bahn-Verbinduug zn ^, , „„,, ^0 ft. mit 3U7, Einzahlung pr. Et. 2,3 !/2 si. M CM. Äkt,en dcr ofterr. Lonau-Dampfschifffahrt Wechselkurs uom 30. Iaxncr 18K?. Augsburg, für !., Guld. . !0>.V8Äf. Ufo. Frankfnrt a, 2)i., für !20 ss, südd, Äcr- cinswähr. im 24!/2 fl, Fuß. Guld, . !N4 !/2 Vs 3 Monat, Hamburg, für !N0 Mark Vanko, Guld. 77 ?/; Hjf' 2 Monat. London, für ! Pfund Sterling, G»ld. . ly.l^Bf 3 Monat' Mailand, fiir 300 östcrr. Lire, Guld. . ,,"l «s 2 M°,ial Paris, für 300 Francs, Guld. . . . 12,7/8 2 Monat Bukarest, für « Gnld. Para .... 2,!N 1/2 3, T Ticht K k. vollw. Münz-Inkaten, Agio, . . 8 !/4 I Allzeige der hier angekommene« Fremden Den 29, Jänner 1357, Hr. Scai» , k. k. Obel'-I,!ge,ue!!r, uo» Graz. — Hr Vilhar, Gütöbesißer, vo» Steinberg. — Hr. Kraft, Kaufmain! , — Hr. Walzet, Fabnksbesitze!-, — Hr. Gilben, — H>'. Win^s. -. Hr. Homilz, »»d — Hi-, Hamilton, ameri'k ^'rioatiers, — Hr. Salih Vey, und — Fr. Gi'äfi» Blu,»»ka, i»ss, Glü3besiye-!l», 00! Wleu. Verzcichmß der hier Verstorbenen. Den 25, Jänner !857. Johann Tomz, Taglohner, all <«3 Jahre, in der Tirnau .-Voistadc Nr. 9, an der Lmigensucht. ^ Dem Nikolaus Peterza, Hausbesitzer, seine Oatcin Hel«„a, alt 68 Jahre, i,< t.er Kapuz!»er» Vorstadt Nr. 86, an der E"tkrafcu»g, Den 26. Dem Franz Doberleth, Aufleger, seine Gattin Gertraud, a!c 6 2 Jahre, i» der Tirnau. Vor» stadt Nr. 62, a» der Lungeulahmuug. De» 27. Dem Herr» Johann Dolleoz, Tischlei,-n>eistc ! Jahr in der St, Peters ' Vorstadt Nr. 82, an Fraisen. Den '/8. Der Marg^recha Arch«r, Zuckerfabuks» arbeiieriwitwe, ihr Kind Theresia, alc 2 Jahre, in der Polana ' Vorstadt Nr. 34, am Zehificbcr. Z.'4t^^l^ (l) ^ Nr7«5 Kundmachung. In Folg< Allerhöchster Entschließung vom !2. Jänner 1857, heradgclangt mit dem hol>>n Justiz-Ministerial-Erlasse vom 24. d. M., Z. l«U2, ist bei den Gerichtshöfen im Sprengel des k. k. steierm.-kärnt.-knun, Oderlandesgcrich-tes eine provisorische Gerichts - Adjunktenstclle neu zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein jährlicher Gehalt von 5M» si., jedoch ohne Vorrückungsrccht in die höheren Gehaltsstufen während der proui-sorischen Eigenschaft und die Verpflichtung verbunden, sich nach Erforderniß des Dienstes bei einem oder dem andern Gerichtshöfe in der Art verwenden zu lassen, daß demselben aus Anlaß der Versetzung zu einem andern Gerichtshofe, außer der Vergütung der normalmäßigen Reisekosten für seine Person, sonst kein Anspruch auf Diäten - Pauschale zustehen soll. < Bewerber um diesen Posten haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen jedoch ausdrücklich die genaue Kenntniß der krainischen Sprache nachzuweisen ist, binnen vier Wochen bei dem gefertigten Präsidium im vorschrift-mäßigcn Wege zu überreichen. Vom Präsidium des steierm.-kärntn-train. Odcrlandesgerichtes Graz am 29. Jänner 1857. 3. 191. Monlay den 2. Februar 1857: Grosser Via Hfcen foaif im ßätrti. QH)eatei: Anfang- 8 Uhr Abends. — End« 4 Uhr Morgens. Z, l92, (,) An die Mitglieder des Casino - Vereines. Der Erlös des, mit der Abend-Untcrhaltung am il. Februar l. I. verbundenen Tombola-Spieles wird der diesigen Klemkinder-Bewahran, stc>lt zufließen Die gefertigte Direktion brmgt diese Widmung mit dem Wunsche zur Kenntniß aller verehrten Mitglieder des Casino - Vereins, durch deren recht zahlreiche Theilnahme an jener Abend-Unterhaltung die Erhöhung des geselligen Vergnügens und die Kräftigung des gleich^ltig bezielten Aktes" der Milde ebenmäßig gesichert zu finden. Laibach am 2«. Jänner 18Z7. Von der Direktion des Ca-sino-Vereins- Des König!, prcuß. Kreis-Phystkus »>' Koch's krystallisirte Kräuter-Bonbons wcvdcn unucvandcr! i» Originnlschachteln ;u 3tt u»d ^iN Kr. CM, verknust. Dicsc a»Z ecu v°rzs,sslichst qc.iqürlcn Kräulcr- und Pi>n!ckl!lw!^!!s lur Consistln, qcbrachtn, »^. «.«,^,'schc» Kräuter-Vonbon« btw>il,rl>! sich -- wie dxrcl' die c»nrfci!»c»dsscn Vcgutachtiuisscn scstgcltcllt -- als linVerild und reizstillend l>.i Hustcn, Hciscrfrit Nauhhcit im Halsc, Vc rschl c, m !,,! g ,c,, „nd ss„l> ^irch lic in ihne» lnthaltlNt ^uintcssciil vcn Krü»kr,äftiü »I'd s,,ßm Steffen »o„ erspiießlichcr V,>funz, schmlidiqkci! dcs «ftrach°rq.in«. «»c unterscheiden sich nicht n»r durch dicsc ihre wahrhaft wohlthuenden Eigenschaft,n schr ucrthrill'aft ron den häufig ema/vricscntn ft^inonntcn Vrusttheczeltchl», V»lu ,,«<:t<»-!,l >c,, Indern sie zcichncn sich >,'« diesen <5rzci!s,niss!N nuch l'eftndcrs da-ourch aul<, daß sie von den Vcrdaunu.soraancn leicht ertragen werden, mid scll'st bei längere,» Gc> rauche keinerlei Magcnbcschwer^n, weder Sänre nrch Nerschlcimiuig erzcngen oder hinterlaffc». TZ- Einziges Depot für Laibach ei Matthaus Kraschovitz, am Hauvtplatz 2'<<» imb bei Hviltig O^ Bvsehitsch, s» w,c a„ch snr l5apodistria: 'Apotheker Wiov, D c l i s e, Fviesach : Apotheker W. <5ichler, Worl: G Anclli, "jUyrisch' ^-eiftritz: Josef Litschan, .^lagensuvt: Apolh Anton Aeinik. .«raiubura: Tkeödor i!«U' pain. Tarvis: Av^h. «>t',n S tnflcr, Trieft: Apcth Fr Xicovich »»» «voth, I, Verravallo, Villach: Math Fürst, une !«r Wippach bei I, N. Dollcnz Damen - Putz - Waren - Hager i«m »»^A.WUK4VD*^, Elernallce Nr. 24, empfiehlt sich mit einer grosien Answahl von n e u e st e n Chemisets & Unter-Aermeln, welche zu staunend hcrabgesctztcn P^iscn verkauft werden. Daher bittet maN hieVVN sieb zu überzeussen. Gbcn da sind auch lie allerne»fsten BaA - Kränze K Bouquets G^iWren, in b.deutender Auswahl zu hallen. H. Wellunscheg ^j. »88. Der heutiqcn Zeilmig liegt ein illusttirter Prospekt: „Die Garteulaube" betref-feno, bei. — Zur gütigen Abnahme empfiehlt sich «^ <^»«>«lz«l »n Laibach.