PrSuumeration» - Preise: gut Laibach: san,j»hrig . . 8 ff. 40 Ir. Halbjährig . . 4 „ 20 „ «ierteljLhrig . 2 „ 10 „ Monatlich... - , 70 , Mit der Post •wttettig...........12 ff. v°«j«hrig........... 6 „ dkrtrljührig . . V. . 3 „ Laibacher 86t Zustellung int Hau» •wtoj. 25 K., monatl. 9 kr. •injftnt Nummern 6 kr. TJ agblall Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. VUNction : Bahnhof,affe Nr. 16. «rtzedttio»»- * Jusrrate»-vureau: Kongreßplatz Nr. 2 (Buch-Handlung von Jg. v. Klein» mayr & geb. Bamberg:) JusertionSpreise: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 kr , bei wiederholter Einschaltung h 3 kr. , Anzeigen bi» 5 Zeilen 20 te, Bei größeren Inserate, anb^iS öfterer Einschaltung enyW.* chender Rabatt. Für compkieierten Satz eefenS6*^ dere Bergütung. Nr. 150. Mittwoch, 4. Juli 1877. — Morgen: Dornitius. 10. Jahrgang. National-klerikaler Gründungsschwindel in Krain und deffen Krach. Facta loquuntur. III. (Schluß.) Welches Resultat konnte man bei einer der» artigen Wirtschaft erwarten? Doch kein anderes, als es bereit- die erste Bilanz zeigte, die trotz aller Schönfärberei einen Verlust von 44,613 fl. 53 kr. nachwies. Eigentlich war aber schon damals das gesammie eingezahlte Aktienkapital verduftet, denn untersucht man die in jener Bilanz eingestellten Aktivposten, so wird man finden, daß selbe eigent-ki nu® Fiktionen bestehen, denn niemand wird e Gründung«-, OrganisterungSkosten und die Kurs« i «er ^tien, welche Posten mit zusammen 1-60,017 st. 46 kr. eingestellt sind, als ein Activum zu betrachten vermögen, und erwögt man weiter» den eingestandenen Verlust per 44,613 fl. 53 kr., den Umstand, daß die mit 17,808 fl. 82 fr. bc werthelen Mobilien und Schilder einen nur geringen Mischen Werth halten, daß auch das Havs um mindestens 10,000 fl. weniger werth war, daß der Verwaltungsrath endlich in seinem Berichte selbst zugestand, daß die von ihm als Activa eingestellten Saldi bei den Agenten, Filialen und Rückversicherungsbanken per 55,955 fl. 30 kr. sehr fraglicher Raiur seien, so muß man wol dir volle Ueberzeu-gung haben, daß von dem eingezahlten Actienkapitale Prr 257,452 fl. mit Ende 1873 kein Knopf mehr vorhanden war. Bei solchen kläglichen Resultaten einer 6/4i8h« tl8«t Mißwirtschaft hätte man doch die Ueberzeu-®“n8 von der eigenen Unfähigkeit erlangen, hätte man sich vrrpstjchtet fühlen müssen, damaS schon in ,.,e Liquidation zu gehen, wo vielleicht noch ein ‘letnet Bruchtheil für die Aktionäre zu retten ge« ®t|tn wäre, und dies umsomehr, als es sich ja o01 eine Versicherungsanstalt handelte, bei der vielt ^ute ihr Hab und Gut sicherstellen wollten, von. °t«en es gewisienslos war, die Prämien entgegen-zunehmen in der vollen Ueberzeugung, daß man ihnen den allfälligrn Schaden nicht werde vergüten «tonen, und denen es nicht damit gedient war, daß ste die Ehre hatten, die Prämien auch au einige als '"flinten fungierende hochw. Herren zu entrichten und zum Beitritte an manchen Orten durch Anschlag in der Kirche selbst eingeladen worden zu sein. Zu dieser Ueberzeugung mußte die Verwaltung umsomehr gelangen, als sie keine unverhältnismäßigen Feuerschäden zu vergüten hatte, im Gegenlheile die. selben laut der Bilanzen um ein Mehrfaches hinter einkassierten Prämien zurückstanden; — allein oatan dachte die Verwaltung nicht, noch kennten vielleicht deren Mitglieder manchen persönlichen Vortheil au» dem Geschäfte ziehen* noch konnten dir Aktionäre ausgepreßt werden, und man suchte nach dem wohlfeilen Beschönigungsmittel eine» Sünden-bocke», dem man die eigenen Fehler aufbürden konnte. Der erste leitende Direktor hatte alles verschuldet, sagt der Verwaltung-rath in feinem ersten Geschäftsberichte, auch die großen Gründungskosten fallen idm zur Last, obrool ihm als fein Antheil nur 1820 fl. auSbejohU worden waren. Wenn dem so wäre, wer trüge denn die Schuld an der Bestellung eine» solchen Manne» ? War derselbe vielleicht eine in Laibach biehin unbekannte Persönlichkeit? Hatte er nicht jahrelang zuerst al« Kaffebeamter, dann als Gesellschafter rinrr in Eon» curS gerathenen Maschinenschlossers unter unS gewohnt? und sucht man sich vielleicht in der Regel in solchen Sphären die leitenden Organe für eine complicierte Asfekuranzanstalt? Allein die Faden« scheinigkeit dieser Entschuldigung liegt am Tage. Auch nicht dir ausgezeichnetste Persönlichkeit vermöchte etwa» zu leisten, wenn sie nur mit Leuten zu agieren hat, von denen keiner ein Verständnis für die Sache hatte. Wa» lhat der Verwaltungsrath, wa« die an» demselben gebildete Direktion? Stand e» vielleicht dem leitenden Direktor frei, wo rr wollte, Filialen zu errichten und sich die Agenten auszusuchen? Dies war also eine leere Ausflucht, mußte als solche von jedermann erkannt werden, und mag man von dem ursprünglichen Gebaren der Anstalt denken, wie man will— vom Ende 1873 an war sie nicht-weiter mehr als ein Schwindelgeschäft und deren Fortführung unverantwortlich gegenüber den Aktionären, noch unverantwortlicher aber gegenüber den Versicherern. Diesem Charakter entsprach r-, daß man im Jahre 1874 ungeachtet des Abganges jedes wirklichen Activums sogar eine Abschlagszahlung auf den Coupon leistete — wofür nunmehr die Aktionäre den Verwaltungsrath wol verantwortlich machen werden — offenbar nur zum Zwecke, um die Actio> nürt für die bald darauf folgende lOperzentige Ein zahlung gefügiger zu machen und ihnen das Zehn, fache deffen wieder abnehmen zu können, was man ihnen gegeben hatte, — diesem Charakter entsprach es auch, daß man bei verkommenden Feuerschäden alle möglichen Ausflüchte suchte, um die Befriedigung der Versicherten durch Verzögerung bei Zusammen setzung de» Schiedsgerichte» und durch andere Mittel wenigsten» hinaus zu ziehen, daß man nicht bloS Zivilprozesse führte, sondern ihnen sogar strafbare Handlungen zur Last legen wollte, so daß nicht nur die Aktionäre, sondern auch die Versicherten diese Anstalt lange im Andenken behalten werden, wenn auch gewiß in keinem guten. Lange konnte diese Sache natürlich nicht so fortbetrieben werden, im verflossenen Jahre war das Maß so gerüttelt voll, daß man ein Ende machen mußte. Much hier griff man aber nicht zu dem ein zigen Mittel, das am Platze war — zum Concurfe — man beschloß die Liquidation, man stellte die Bilanz am 4. August 1876 zusammen, in der man noch einen DermögenSrest von 7706 fl. 73 kr. heraus-rechnete, während sich wol eigentlich ein Vielfache» deffen als Defizit ergibt, denn die Zeiten werden in Laibach noch lange nicht kommen, wo man ein mit 30,000 fl. f?hr gut bezahltes Haus in der Thealergasse um 45,000 fl. wird an Mann bringen können, wie dies da» Liquidation«comitö annahm, und wie viel es dasselbe an den 46,902 fl. 91 kr. eingenommen hat, welche e» als Forderungen bei den Agenten einstellte, wird wol am besten daraus ersichtlich, daß es sich vor kurzem sogar die Mobilien im ExecutionSwege mußte verkaufen lassen. Allein man brauchte diese Zusammenstellung, um dem Concurse zu entgehen, um etwa noch einigen durch die Liquidation einen Vortheil zuzuwenden; man brauchte sie, um die Aktionäre für eine neue 15per zentige Einzahlung zu stimmen, denen man vorstellte, daß diese Gelder gewissermaßen aut dar-geliehen und nach Beendigung der Liquidation ohne Zweifel wieder zurückgezahlt werden; man machte ihnen bange damit, daß sie im Falle eines ConcurfeS nicht bloö die 15 Perzent, sondern da» ganze restliche Aktienkapital würden einzahlen müssen. Daß dies eine neue Täuschung sei — wer könnte daran zweifeln? Die eingehenden Gelder werden durch die Liquidationskosten und die während der Liquidationsperiode fortlaufenden Versicherungen mehr als aufgezehrt werden, wie der erwähnte exekutive Verkauf der Mobilien e» zeigt; man wird weitere Einzahlungen von den Aktionären verlangen, und nachdem allen, von denen sich ein Geld noch herauspresfen läßt, dasselbe abgenommen sein wird, wird dennoch der EoncurS unvermeidlich und der Unterschied nur der fein, daß dann auch die Gläubiger nichts mehr vorfinden werden. Die .Slovenija" kultivierte auch da» Lebensversicherungsgeschäft und bildete sogenannte „Heber* lebungSgruppm", deren Zweck es sein sollte, durch sichere und vortheilhafte Placierung der denselben zufließenden Gelder und durch An-Häufung der davon erzielten Zinsen und ZinfeSzinfen (wer lacht da?) ein bedeutendes Kapital anzusammeln, welches unter die zum Zeitpunkte der Liquidation noch am Leben befindlichen Mitglieder der Ueberlebung»gruppe vertheilt werden sollte. Solche Ueberlebungtgruppen wurden mehrere gebildet, und war es nach den bezüglichen Statuten Aufgabe der Bank, die diesfälligen Kapitalien auf die sicherste Weise zu placieren und zur seinerzeitigen Verkeilung unter die Uebttlebenben bereit zu halten. Nachdem — wie die Dinge heute stehen — die glücklichen Sterblichen, welche an diesem Geschäfte theilgcnommen haben, darauf gefaßt fein müssen, daß sie alle die „Bank" überleben werden, letztere aber den Zeitpunkt der Liquidation der Uebtr- ledungsgruppen, das heißt die Bertheilung der „an» gehäuften" Kapitalien nicht erleben wird, so kann man mit Recht neugierig fein, wo denn die Bank diese ihr nur zur Verwaltung anüerlrauttn Gelder „placiert" hat und die Mitglieder dieser fatalen UeberlebungSgruppen ihre Gelder seinerjeit zu suchen haben werden? Sollen wir dieser Darstellung noch etwas wei-tere« beifügen? Dies wäre wol überflüssig; denn zu klar ergeben sich aus derselben alle jene Ge» brechen, welche wir eingangs angedeutet haben und die wir daher, so wie im polnischen, auch im wirtschaftlichen Wirken der Gegner finden. Diesen Zusammenhang haben übrigen- unsere Gegner selber schrm^lange erkannt, und jenen, welche früher, als «sAin leitenden Persönlichkeiten lieb war, dem In» Mute ihre Unterstützung versagten, und den Wankenden und Zweiflern wurde an daS Herz gelegt, daß „das Institut mit der nationalen Sache eng verknüpft sei und daß dessen Fall für die nationale Sache ein Unheil wäre, von dem sie sich kaum je wie-der aufrichten könnte." Vor diesem Falle stehen wir nun heute, und wir denken, die Bevölkerung wird die Nutzanwendung daraus dahin ziehen, daß sie den Rathschlägen jener Actiengreisler, welche seinerzeit den letzten Sparpfennig der Armen für diese« nationale Institut erpreßten, und eben welche die Wähler heute an der Wahlurne beeinflussen wollen, nunmehr da« Ohr verschließen und sich ein für allemal von dem unheilvollen Einflüsse jener Bolksversührer eman-cipieren werden, deren politisches Wirken im Lande Krain dermalen in Liquidation begriffen ist und mit den bevorstehenden Wahlen hoffentlich in Concors übergehen wird. So haben wir denn die beiden gegrnüberstehendm Parteien im volkswirth-schastlichen Leben gekennzeichnet, hüben die solide Arbeit, daS Streben, allgemein Nützliche» zu schaffen — drüben der Eigennutz, das Streben, unter dem Boi wände öffentlicher Zwecke seinen Sack zu füllen. Wir glauben, es könne da niemandem die Wahl schwer fallen. zu prüfen, ob es nicht angemessen erscheine, durch ein neues Hausiergesetz den Hausierhandel in einer den veränderten Handels- und VerkehrSverhältniffen angemessenen Weise zu regeln, wobei insbesondere die Frage in Erwägung zu ziehen wäre, ob der Hausierhandel in der Ausübung nicht auf einzelne Länder beschränkt, und ob und inwiefern derselbe n Bezug auf die Besteuerung dem concurrirrenden Kleingeschäfte gleichgestellt werden soll." Reichsrath. 269. Sitzung de« Abgeordnetenhauses. Das Gesetz, betreffend die Execution«-orbnung, wird in dritter Lesung angenommen. DaS Haus gehl sofort in die Berathung des Kura tor enge setz es ein und nimmt das ganze Gesei in dritter Lesung an. DaS Gesetz, betreffend die Vermehrung des Haan'schen Fideicommisses, wird ebenauch in zweiter und dritter Lesung ge tiehmigt. DaS HauS nimmt hierauf folgende Resolution an: „Die Regierung wird dringend aufgefordert, dafür zu sorgen, daß an einer mehrklassigen öffentlichen Volksschule in Lemberg die ru-thenische Sprache als Unterrichtssprache ein geführt werde." Schließlich wird der nachfolgende Antrag de» Hausiergesetz. Ausschusses angenommen: „Die eingebrachten Petitionen, betreffend die Aufhebung, eventuell die Regelung des HausierwefenS durch Erlaß eines neuen Hausiergesetze», werden der hohen Regierung zur eingehendsten Würdigung mit der Aufforderung zugewiesen, die seit der gesetzlichen Wirksamkeit des Hausierpatentes vom 4. September 1852 erlassenen Durchführung«- und Nachtrags-Verordnungen einer sorgfältigen Revision zu unterziehen und dieselben, insofern dadurch gegründeter Anlaß zu den in den Petitionen Hergebrachten Beschwerden gegeben erscheint, zu modisicieren, eventuell aufzuheben, überhaupt aber die unterstehenden Be Hörden zur strengen Handhabung de« Hausierpatented in allen seinen Bestimmungen und namentlich in Bezug auf die Ertheilung der Hausierbefugniffe zu verhalten. Mit Rücksicht auf da» durch die Verhandlung über die vorliegenden Petitionen gewonnene Material wird die Regierung zugleich aufgefordert, Vom Kriegsschauplätze. In der Nacht zum 1. Juli erfolgte der lieber» gang der ersten rumänischen Truppen bei Cetate. Vorläufig sind 2000 Mann auf das bulgarische User vorgeschoben. Das Ziel des türkischen FeldzugeS nach Montenegro ist bis jetzt nicht erreicht. Die Verbindung Mehemed Ali Paschas mit Suleiman Pascha wurde auf montenegrinischem Boden, wo sich gegenwärtig kein einziger Türke befindet, nicht bewerkstelligt. Die türkischen Truppen, welche in Tscham-s ch o v a Befestigungen «richteten, wurden durch 15,000 Russen angegriffen. Nach einem, den ganzen Tag dauernden erbitterten Kampfe wurden die Russen von den türkischen Truppen, welche Verstärkungen erhalten hatte« und durch das Feuer der Panzer-sregatten unterstützt wurden, zurückgeschlagen und blieben die Türken im Vortheile. Die Russen hatten einen Verlust von 2000 Tobten, während der türkische Verlust verhältnismäßig gering war. Die Russen wurden bei Bjela geschlagen. Die Ruffen haben die blühende Stadt R u st s ch u k zerstört, welche heute nur noch ein Trümmerhaufe ist. Sie richteten ihr Feuer fast ausschließlich aus die außethalb der Festungswerke und der Verthei-digungsarbeiten gelegenen Wohnhäuser. Die russische Armee schonte weder die kirchlichen Gebäude noch die Hospitäler und öffentlichen Etablissement«; sie verübte eine That, welche auf keine Weise gerecht-fertigt werden kann und keinen anderen Zweck al« denjenigen der Zerstörung hatte. ES ist nicht möglich, zu behaupten, daß ein solcher Act den militärischen Operationen der russischen Armee Vorschub leisten konnte; deswegen signalisieren wir ihn der Gerecht^ keil und Menschlichkeit Europa'« und dem öfsent lichen Gewissen. Politische Rundschau. Laibach, 4. Juli. Inland. Da« zweite Nuntium der öfter-reichischenRegnicolardeputationist bereits im Besitze der ungarischen Deputation. Dieses Nun tium hält die ursprünglichen österreichischen Bor schläge aufrecht, doch hat der Antrag bezüglich der Quote eine kleine Modifikation erfahren. Im vorigen Nuntium war das QuotenverhältniS mit 68*595:31405 festgesetzt. Nun ist aus den Mit »Heilungen der ungarischen Deputation hervorgegan gen, daß auch Ungarn für Tabak und Salz, welche in« Ausland oder nach Oesterreich verkauft werden, Erträgnisse besitze, die als ein Einkommen au» dem Monopol nicht anzusehen find (circa 7 Millionen); diese Erträgniffe mußten daher auch von dem unga rischen Gesammt-Einkommen abgezogen werden, wie die« bezüglich der österreichischen analogen Einkom nun geschehen war. Hienach ändert sich da» Ver hältni« auf 68 797:31 203. Da» Resultat der vorgenommenen Wahl des Subcomil6s wird durch das Nuntium selbst der ungarischen Deputation mit gethtilt. In der ungarischen ObrrhauSsitzung wurde der Gesetzentwurf über das Vormundschaft» wesen angenommen. „Hon" erfährt, daß im Falle einer Action Serbien» Belgrad sofort von Oesterreich bt setzt wird. Ausland. In politischen Kreisen Berlin» wird mit Bestimmtheit versichert, daß in diesem Monate zwischen dem Kaiser Wilhelm und dem Kaiser von Oesterreich eine Entrevue statt finden wird. Als Ort der Zusammenkunft wird Salzburg bezeichnet, welche Stadl Kaiser Wilhelm auf einer Reife von Ems nach Gastein berühren wird. Die Wahlen für die neue französische Kammer werben im Laufe des Monats September, die Wahlen behufs theilweifer Erneuerung der Ge-neralräthe im Oktober stattfinden. Die Prinzen von Orleans, welche Anhänger unter den Legitimisten suchen, arbeiten daran, den Grafen von Chambvrd zu einer liberalen Demonstration zu bewegen. Die englische Flotte ist mit versiegelten Befehlen ausgelaufen. Die „Morn.-Post" schreibt: „Die Annexion«-Proclamation, welche der Zar an die bulgarische Bevölkerung, Christ oder Muselmänner, gerichtet hat, zeigt, daß die moskowitische Macht glaubt, die Zeit für das Fallenlaffen der Maske sei erschienen, und daß die „von der Vorsehung bestimmte Mission" RußlanbS, die Balkan-Halbinsel zu beherrschen, nicht geeigneter verkündet werden kann, als inmitten bei Flammenscheines ber brennenden Hospitäler unb Heimstätten von Rustschuk nnd Niko-poliS. Die Proklamation ist ein von Anfang bi« zu Ende revolutionäre« Manifest, ein Manifest der Intoleranz und de« Ehrgeizes." Die griechische Regierung hat auf Reklamation Oesterreichs bas in Korfu lonfiscierte türkische Kriegsmaterial freigegeben. Dasselbe wird vorläufig nach Triest gebracht. Zur Tagesgeschichte. — Strafprozeß Tourville. Am 2. d. M. um 12 Uhr mittags wurde nach dritthalbstündiger Berathung daS ®erbiet der Geschwornen durch den Obmann Dr. Deimer verkündet. Die Hauptfrage wurde mit eilf Stimmen bejaht, mit einer Stimme verneint. Die Zusatzsrage (auf tückischen Mord) wurde mit eilf Stimmen bejaht, mit einer verneint. Infolge dieses Wahrspruches der Jury zog sich der Gerichts-hof zurück, und bei seinem Wiedererscheinen verkündete Präsident ®raf Melchior! 6a8 Urtheil, wonach Henri Perreau, genannt de TourviÜe, wegen meuchlerischen ®ottenmorb<# zum Tode durch den Strang verurtheilt wird. In »en UrtheilSmotiven wird als mildernd das unbescholtene Vorleben, als erschwerend die meuchlerische Berübung der That, sowie der Umstand, daß dieselbe gegen die eigene Battin gerichtet war, angenommen. Der Präsident dankte den Seschwornen und wünscht dem Lande «Stück, wo die Institution der Geschwornen solche Wurzeln gefaßt hat. — Am selben Tage nachmittags begaben sich die Vertheidiger Dr. Mark breiter und Huber in die Frohnveste, um Tourville den Wahrspruch der Geschwornen mitzutheilen. Derselbe weinte und schluchzte heftig, wiederholt seine Unschuld betheuernd. AbendS begaben sich RalhSsekretär PfeifferSberg und Schriftführer SchuIthauS zu Tourville behufs der UrtheilSpublication. Tourville lag heftig weinend im Bette, benahm sich jedoch ruhig, gefaßt und sichtlich resigniert. Dr. Markbreiter meldete die Nichtigkeitsbeschwerde an. Die Gründe sollen in der verweigerten Detaillierung der Fragestellung und der Nichtvorladung neuer Gachver-ständiger sowie mehrerer Zeugen bestehen. — Kriegsgerichtliche Procedur. Der Zeitung»-Korrespondent Herzberg, ungarischer Unterthan, wurde in Bukarest vor ein Kriegsgericht gestellt und erschossen. Lokal- und Provinzial-Angelegeuheite«. Vriginal-Korrespondenren. Aus Töpli; in Unterkrain. Am 19. Juni d. 3 am AloisiuStage unternahm die RudolfSwerther Gimnasi»>' Jugend, an der Spitze den gesummten Lehrkörper, eine« Ausflug nach dem reizend gelegenen Badeorte Töpliz, uM da« Andenken des SchnlpatronS festlich zu feiern. In Btt frühesten Morgenstunde wurde von Rudolsswerth per pede* aufgebrochen und nach 9 Uhr unter Besang und Musikklang in Tvpliz eingerückt. Nach einem bescheidenen Morgen' imbiffk wurde in der OrtSpfarrkirche einer Messe beigewohnt, bet welcher von der Schuljugend mit anerkennen«»***^ PrScision Botelquartette und Thkre abgesungen wurden-Die frischen prachtvollen Jugendstimmen klangen zum Herzen aller »«wesenden im GotteShause. Nach * Messe verlies sich die muntere Lchar nach allen Richtungen, “m Punkt 1 Uhr bei einem gemeinschastlichen Mittagmahle im Badehanse sich einzufinden, wobei es selbstverständlich an Toasten aus Sen Direktor und die Professoren nicht fehlte. ®tjlertt kann aus die Liebe und sichtlich aufrichtige Ergebenheit seiner ihm auvertrauten Schuljugend mol mit Stolz tottfen. Nachmittags ging es zum fürstlichen Parke, die Musikkapelle executierte Tanzstücke, die Sänger ließen ab« Wechselnd ihre munteren Chöre erschallen, es wurde getanzt, ärt geschoben, und Badepächter Kulaviz ließ es an Sutem 8jtct| 5ujejn „n6 taltei Küche nicht fehlen, kurz der '"chmiilag verlief nicht nur für die Ausflügler, sondern für sämmtliche anwesenden Kurgäste in der freudigsten ®timmungt Allein, da feiten eint Freude ungetrübt cet« *f'M, so mußte auch dieses schöne Fest feine Schattenseite "halten. Wir bedauern lebhaft, dieselbe den geehrten Lesern zuwenden zu müssen, find aber von der'Ueberzeugung durch-Zungen, einerseits einem vielseitig ausgesprochenen Wunsche dadurch entsprochen, andererseits aber auch unsere Pflicht Seth«» zu haben. Gegen übend verfügte sich die fröhliche Gesellschaft in de» Badeort zurück, und nach kurzer Zeit fuhr fcw Direktor mit dem größten Theile der Lehrer und der Schuljugend nach herzlicher Verschiebung von den Bade-flästen nach Rudolfswerth zurück. Eine nicht unbedeutende ^nJ«HI von Schülern verblieb jedoch unter Kommando eines den Durst «immer zu stillen vermögenden Professors zurück; 6et Zerstörungswut desselben fielen viele schuldlose leere Bierkrügel und ein Sessel zum Opfer. Dies geschah aus offenem Platze vor dem Badehause, in Gegenwart von gewiß hundert Personen, welche sich der trüben Betrachtung nicht erwehren konnten, was wol ans unserer Schuljugend Werden sollte, wenn fit solchen Händen zur Erziehung überlassen bleibt. Der nationale Heißsporn hatte hier de» klarsten Beweis gegeben, wie wenig sein Lieblingsthema, über kutsche Kultur Glossen zu machen, Berechtigung findet. ■R u"'"" Leitmeritz, 2. Juli. Der Stadt Laibach 2 . ***Wge Ernennung des hier stationierten GM. R. von » 10 m öum Kommandanten der dortigen 28. Ins.« ,. ” eil‘on i« gratulieren. Herr von kittrow ist ein raft ^nSwiirdiger humaner Mann, ein ehrenhafter Eh«. et I"1* die Sympathien der hiesigen Bevölkerung im oouptn Maßt erwarb. Während seines Hierseins gab es ”n6 äieit ,eioen Mißton; er ifl tin Freund \ f 8f6,n6 »Nb besitz, einen für da« (Butt «nd Schöne empfänglichen Sinn. — (Zur Landtagswahl in Laibach) Dem Bernehmen nach werden als national-klerikale Landtags-kandidaten für Laibach dit Herren Dr. A h a z h i z h und H o r a k ausgestellt, ohne daß eine öffentliche Kundgebung biesfall« erfolgen soll. Es scheint also, daß unter die kleri-taltn Wähler diesmal eine geheime Ordre ausgegeben wird. Unsere Gegner können gewiß sein, daß sich die versaffungs-treuen Wähler so zahlreich am Wahltagt einfinden werden, alle - offenen und geheimen - Wahlmanöver der Gegenpartei nict ts fruchten werden. Es .r~^®*e®eamttn und bieWahlagitation.) Ära! überaus erfreulich, daß die Beamtenschaft in n *6tet überwiegenden Mehrheit als eint musterhafte, an d fl,f,nnungstü(htigt, von aufrichtiger Anhänglichkeit ist *e. ®ftfaffuna beseelte bezeichnet werden darf. Dabei früh ^gleich eine notorische Thatsache, daß, wie bei ot ’tten Wahlen, so auch diesmal einzelne Regierung«* ea®”e' ’Btemte und andere aus Vertrauensposten gestellte r,. ^'chkeiten, ungescheut für verfassungswidrige Grnnd-** ln dit Schranken treten, mit den klerikalen Gegnern .dis" ®un6e steh«" und geradezu als Agitatoren für austreten So vereinzelt diese Fälle sein mögen, e wv VVU.UIJVU tJUUt |(IU Ul v stnd sie doch in hohem Grade befremdend und immer »u «e"ten, daß dit bttrtfftndtn Ptrsönlichkeiten sich ihrer Stel* _.'!3 Unb Aufgabe alS Organe der Regierung durchaus bewußt find. Die Sfiational-Älerikaltn sind einerfeit« * Gegner der liberalen Partei, andererseits aber zugleich ®*fln,r der Regierung, alS welche sie fich selbst täglich ,n Organen brüsten. Nun mag jeder Beamte für le ne Perfon unangefochten feine eigene Meinung haben, es 0 auch nicht untersucht »erden, wie weit dit Regierung "echijg, ist, von ihren Untergebenen ein actiees Eingreifen Sinnt zu fordern; da» eine ist jtdoch übtt jtdtn öwftl «haben, daß fit bti ihren Beamten und Vertrauens-ttl»ntn keine Opposition gtgtn ihre eigenen Grundsätze und kein Bündnis mit ihrem heftigsten Widersacher dulden kann. Eine Regierung, die solchem Treiben bei ihren eigenen Organen ruhig zusehen würbe, ohne sofort energisch dagegen aufzutreten und dit Betreffenden zur Verantwortung zu ziehen, würde auf jede Autorität verzichten miifsen, würde ihre eigenen Interessen untergraben, ja sie wärt eigentlich nicht mehr imstande, eine geordnete und stramme Verwaltung aufrecht zu erhalten. Es war nie unsere Sache, Personalbogen ohne zwingenden Grund in die Oefsentlichkeit zu ziehen, und wir enthalten uns deshalb aller Einzelheiten. Was unS jedoch aus verschiedenen Theilen des Landes über daS Austreten und die Wühlereien einzelner Organe und Vertrauenspersonen der Regierung berichtet wird, übersteigt wirklich alles Maß deS Erlaubten und kann wol nicht länger übersehen werden. — (Ein Wasserstreich.) Die „Nooke" schlagen Über die in unserem Blatte unter dem Titel „In zwölfter Stunde" gebrachte Artikelserie rin Zettergeschrei an; sie versuchen es, ihren Lesern weiß zu machen, daß die in dem erwähnten ArtikelcyklnS ausgeführten Thatsachen — unwahr seien, „9lovice" bleiben jedoch den Gegenbeweis schuldig und meinen, mit einer einfachen Ableugnung der aufgezählten Thatsachen sei die ganze MißwirthschastSsrage abgethan. Die „Novice" wundert sich über die Geduld und Sanft* muth, die sich über unsere Artikelserie im nationalen Lager kundgab. Wir wundern uns darüber gar nicht, denn gegenüber so niederschmetternden Thatsachen, wie wir fie verbrachten, bleibt nichts anderes übrig, als gute Miene zum düsen Spiel zu machen. Kostbar ist auch die weitere Entschuldigung der „Novice", daß es ihr an Zeit (vielleicht doch mehr an Gründen?) fehle, um unsere Anwürfe zu widerlegen. Was ist es weiter als sträfliche Verwegenheit, daß der Landtag infolge von der Regierung ausgegangener Befehle gezwungen (!) war, große Ausgaben zu machen. Seit wann hätte denn die Regierung dem Landtag etwas zu befehlen; haben wir nicht eine zwar leider sehr kostspielige aber „autonome* LandeSverwallung? Sind die Ausgaben für Wanderlehrer, JrrenhauSbau rc. etwa über Befehl der Regierung votiert worden. Wenn „Novice" den klerikalen Abgeordneten gar das Verdienst ointiieieten wollen, daß fie Bildung im Lande verbreiten und für den Wohlstand des Volke» besorgt find, wer-denkt da nicht an die schulfeindlicht Haltung unserer glücklich verflossenen Landtagsmajorität, an ihren Widerstand gctien. flnglo«®ant . . . ÄceWtanRelt .... DcDofitcnbant . . . äScomete» Anstatt . Franc»-Banl . . . nanbelfbant .... ftottonattanl . . Oeft. »antgefeUf. Union ■ Bank... 8erteBr«bant. . . . «lsölb-Bahu . . , Retl 8ttbtoigba8n «als. Slif.-Sahn »aif. ffr. 3ofe|eb 6teat«6a$n . . . Südbahn......... 61'10‘BHg. öft. $ob.«6rcbit. 106-— 108-69 66-80 66 *1 bto. in 33 3. . 108---1109 fO Mation. ö. w........ 111-7» 11» 8S|Ung. Sob.-etebitanft. 180-60 lil — _ , ..... 130-76 131-86 Prioritats-Obl. S-au, 3ofeft--8abn . eft. Rordwestbahn . eitbenbätger . . . . 73-60 74 Etaal«bahn.............. 74-— je... eübbahn i 6 Perz. bto. Bo»» Lose. Rtebtt« Vole .... iKubolfl. Üofe . . . Wechs. (3iDion.) fiugibutg 100 Marl .jtanlf. 100 Mart. oambntg . , Vonbon 10 Wb. Gtcrl. Pari« 100 Franc« Münzen. Äai|. Mün,.Dueaten 10«8tanc«mU . . . . Dentsch« Reichsdaul. Silber . . 68-86 68*76 144-V6 145 — 184 — 186 - 616 - 6,6 — 786 - 788-- 47-" 48-19.— 79 60 103'— 103-86 818 - 818 76 148-60 143 — 18J-— 188 »so—;»n— 70 60, 71 87-76; «7 40 89-76 89' 88-70 69 80 lt6 60 98 — 160 — 13-86 60 86 185 49-76 6-91 10— 61-60 109-86 »7-60 60 — 89 86 69--6C*— 167*— 93*85 161-— 18 50 61 — 186-10 49 90 5-98 1001 61-56 10940 Telegrafischer Kursbericht am 4. Juli. Papier-Rente 60 95. — Silber-Rente 66 40. — ®olb-Rente 72 40. — 1860er Staats-Anlehen 11180. — Bank-ectien 782. — Krediiactien 145*20. — London 125-25. — Silber 109-50. — ft. I. Münzdukaten 5*97. — 20-Franc-Stücke 10*02. — 100 Reichsmark 61 65. Herren-Wäsche, eigenes Erzeugnis, solideste Arbeit, bester Stofs und zu möglichst billigem Preise empfiehlt C. J. Hamann, Hauptplatz Nr. 17. Auch wird Wäsche genau nach Maß und Wunsch an-gefertigt und nur bestpassende Hemden verabfolgt. (341) 1 „Der Bazar', Alluftrierte Dame«»ett«ng, ist da« toningebende, reichhaltigste Modejournal der Weit. Laut der beim deutschen Rtichskanzleramt eingegangenen offiziellen Lifte der auf der Ausstellung in Philadelphia prämiierten Zeitungen ist dem „vazar" von der Jury die Berdtenftr medaUle zugesprochen worden. Diese Prämiierung erscheint umso werthvoller, als von allen deutschen Mode-zeitungen dem „Bazar" nur allein diese Auszeichnung zu* tbeit wuide. Bestellungen auf baS Sommer-Quartal (Juli-September) nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten jederzeit entgegen. Preis nur M. 2*50 (in Oesterreich nach Kurs». Probenummern sind in jeder Buchhandl««» »orräWfl und gratis zu erhalten. (299) 2-2 Geschäfts-Eröffnung. Einem P. T. Publikum, besonders der Frauenwelt, zeige ich ergebenst an, daß sich mein neu eröffnet«» $)o lamentier- Äufpu|4 Sandmaren-Lager sammi den dazu gehörigen Artikeln am Hauptplatz Rr. 10, ebenerdig, vis-ä-vis der Buchhandlung Giontini, befindet. Einem geneigten Zuspruche eines P. T. Publikum- ft* höflichst empfehlend, zeichnet hochachtungsvoll ,334) 2-2 Anna Sinkovic. Zahnarzt Paichels Munduiafferessen;, das vorzüglichste ZahnreiniguiigS- und Lonfervierungsmittel, findet noch besondere Anwendung gegen Zahnschmerz jeder Art, leicht blutendes Zahnfleisch, lockere Zähne, verhindert die Zahnsteinbildung, wirkt geschmackverbessernd, vertilgt vorhandenen üblen Geruch gänzlich. Zu haben außer im Ordinationslokale an der HradetzkY-brücke im Mally'schen Hause, ersten Stock, noch bei Heu" Karluger und den Herren Apothekern Mayr und Syo* boda am Prescheniplatz. Preis pr. Flacon 1 fl. (291) 9 Tralteurie. Die zu den Josefslhaler Papierfabriken gehörige Trat« teurie in Josefsthal bei Laibach ist vom 1. Oktober 1877 zu verpachten. Bewerber, jedoch nur solche, welche sich übrr ihre Befähigung zu diesem Geschäfte genügend auSweisen können, erfahren Näheres bei der Fabriks - Tirection in Josefsthal. (336) 2-2 E PILEPSIB (Fallsucht) heilt brieflich der Spezialarzt Dr. Killlech, Neustadt, Dresden (Sachsen). Bereits ttber 8000 mit Erfolg behandelt. (46) 23 Gedenktafel über die am 6. Juli 1877 statt» findenden Vicitationen. 3. Feilb., Rudmann'sche Real., Rosal-niz, m. Möttling. - 3. Feilb., Jura-jeffid’sche Real., Oklug. BS. Möltling. — 2. Feilb., Bergant'sche Real., Kertina, BG. Egg. — 1. Feilb., Gustiniii'sche Real., Po-steinscheg, BS. Feistriz. — 1. Feilb., Bat-biS'sche Real., Topolz, 8®. Feistriz. — 1. Feilb., lsivic'fche Real., Oberschwerenbach, B®. Rudolfswerth. — 1. Feilb., Simec'sche Real., Stopik, B®. Rudolfswerlh. -1. Feilb., Florian Pajk'fche Real., ®o6tr|e, m. Rudolfswerth. — 1. Feilb.. Franz Pajk'sche Real., Gaberje, BG. Rudolfswerth. - 1. Feilb., Stangel'sche Real., DolS, B®. Rudolfswerth. — I. Feilb., Pirc'fche Real., Mühldorf, B®. RudolfSwerih. — Reaff. 1. Feilb., Lekan'fche Real, ®ereuth, B®. Loitsch. — Neuerliche Feilb. Skof'fcher Real., Niederdorf, B®. Loitsch. — 1. Feilb., Farii-sche Real., Rodockendorf, B®. Ädelsberg. — — 1. Feilb., Lenafi'sche Real., Nnterplanina, m. Loitsch. — 1. Feilb.. ÄrafncW Real., Dobez, B®. Liitsch. - 1. Feilb.. Schukle'sche Real., Unterlokviz, 8®. Möttling. — lte Feilb., Burger'sche Real., Oberseld, B®. »rainburg. !Kundmack»ng! ®'c internationale Maaren-Ausstellung in Wien verkauft wegen Auflösung folgende Waarenmasfen um den fabelhaft billigen Preis 5 fl. 65 Icr. ö.W. - i vorzüglich gut gehende Pr-»«„hr nebft vergoldeter Kette, für richtige« iSanfl wird flarantirt. < echt ll>Pan.Bl»Mk»vasen mit feinftec Malerei, eine Zierde für leben Eaton. 1 prachtvolles gotogrefio-Hlbum, reich mit Gold verziert. 1 Paar eleg. Orient. Kommodschuh« mit unverwüstlichen Ledersohlen füc Herren und Damen, l IchiueTisel,,,locke au8 gedleg.Neugold. 1 Musik - Instrument, auf rctlchedl Jedermann die schönsten Stücke (vielen kann. l comvt.tl. Porzellaustrviee f.6 Pers> *u »elchenken überaus geeignet, ä Cliarakterküpfe, ein ganz neuer hdchst origineller Inx. 1 eleg. öietotin=Vromenab«Eörbrhtn mit farbenreicher ftuiiflflriderci. 6 vorzügliche k. t. patent. 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