MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES d of J'®'*"'«""'«'™ a'n*IS«c?bM "iS.iiSlJ!; Sidini" l'.tXS iL^;s.'rz S'İ äv.Ä rs™» 4;'s STEIRISCHEN HEIMATBUNDES ^Morg«it«lhiinj, SMiifripratt (tm voraua Mtilbar) mooatllcb RM 2,10 «UMcBltaBlIcb l:? ?•* PottaeltongsgeblUiF, b*l U«r*njn0 im Straifbaod lUiügllcta Porto, b«l Abholen In d«r 0««cbaftMteIIe w«.. durch Pott Boaatltcb RM l.tO (tttiitchl. IB.B Rp> fMtiattungigebabr) and 38 Rpt Zusteil- qnouDT. ElDMiDumnirro «rvlM nur gegaii VoralnMndung da* Blaielpra aat and det PortoauilagM ingatandet Nr. 204/205 — 84. Jahrgang Marburg-Drau, Samstag/Sonntag, 22./23, Juli 1944 Einzelpreis 15 Rpf ff Europas Stimme: Eine höhere Fügung Der Stern des Führers und das gute Geschick Deutschlands gestatteten nicht, dass dos Verbrechen gelang Dank an die Vorsehung ii Pressestimmen zu dem Wunder der Rettung O Berlin, 21. Juli Die gleiche tiefe Ergriffenheit, die das deutsche Volk bei der Nachricht von dem ruchlosen Anschlag auf den Führer erfaßte, und zugleich dieselbe Freude und Dankbarkeit über seine ghickhafte Errettung spricht aus den aus befreun-deten und verbündeten Ländern Europas bisher bereits eingetroffenen Meldungen. Oberitalien In politischen Kreisen Oberitaliens hat die Meldung über den ungeheuerlichen Verrat einer ganz kleinen verbrecherischen Clique in einer der härtesten Stunden der deutschen Geschichte an der Person des Führers ungeheuren Eindruck gemacht. Erinnert man sich in dem faschistischen Italien doch, daß es hier ähnlichen Kräften gelungen war, das Land und das ganze Volk in ein Unglück zu stürzen, wie man es Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wohl noch nie erlebt hat. Freudigen Herzens begrüßten daher alle aufbauenden Elemente des faschistischen Italien, die sich heute um den Duce scharen, den glücklichen Ausgang dieses Attentates. Finnland Alle finnischen Blätter veröffentlichen an erster Stelle die Sondermeldung mit dem Bild des Führers und weiter Bilder von einigen der Verwundeten. Die Blätter stellen mit Genugtuung fest, daß die ruchlose Verschwörung nach dem mißlungenen Attentat zusammengebrochen ist. Norwei{en In Norwegen wurde die Nachricht von dem Attentat durchweg mit Gefühlen des Abscheus aufgenommen. Bemerkenswert sind die vielen telefonischen Anrufe bei führenden deutschen Persönlichkeiten, in denen Norweger aus allen Kreisen der Bevölkerung ihre Freude und Genugtuung über das Mißlingen des Anschlages äußerten. Die Bauernzeitung ,.Nationen" schreibt, das Schicksal habe Adolf Hitler und sein Werk erneut geschützt und gesegnet. Die Norweger, die in der Person des Führers das beste Bollwerk gegen die bolschewistische Gefahr sehen, seien voller Dankbarkeit darüber erfüllt, daß der Führer erhalten blieb. Serbien Die eerbifiche Nachrichtenagentur Rudnik schreibt: VVii sagen Goti Dank für die Errettung nicht nur aus menschlichen Gefühlen, sondern auch deshalb, weil wir in Adolf Hitler die Verkorpe rung der Idee des Kampfes für die Rettung Europas voi den Antieuropaern sehen. »Vreme« erklärt* l>urch gekaulte Subjekte, durch Meuchelmord und gedungene Henker hat sich das Rad der Geschichte nie vorwärtsdrehen lassen. Historische Entwicklungen sind nicht aui-zuhalten durch Heckenschützen Eine mächtigere Hand hat dati Verhängnis abgewendet. Die Vorsehung hat sich für das Leben des Führers entschieden und damit für den unaufhaltsamen Marsch zum Sieg Europas. Griechenland Die griechische Zeitung »Eleftheron Vima« schreibt; »In lebhatte Bewegung brachte die griechische Öffentlichkeit die Nachricht vom Attentat auf den großen deutschen Führei Adolf Hitler. In dem Augenblick, in dem der Großkampf, den dei Führer an der Spitze Deutschlands und seiner Verbündeten für Europa führt, auf seinem Höhepunkt angelangt ist, haben hinterhältige Feinde seinen Untergang gewollt. Der Stern des Führers und das gute Geschick Deutschlands gestatten nicht, daß das Verbrecbfin gelang.« Ungarn Die Nachricht vom Attentat auf den Führer hat hier überall Entrüstung und Empörung ausgelöst. Ministerpräsident Szlojay suchte sofort nach Bekanntwerden der Nachricht den Gesandten und Bevollmächtigten des Großdeutschen Reiches auf, um seine Glückwünsche und die des ungarischen Volkes über das Mißlingen des Attentats auszudrücken Kroatien ,Die ersten Nachrichten über das Attentat auf den Führer haben hier Empörung und Abscheu in einem Maße hervorgerufen. wie kaum je ein Ereignl«» zuvor. »Wir danken der Vorsehuntj, daß der Führei uns und Europa erhalten blieb,« eiklärte ein führender Politiker, der sich nach den neuesten Meldungen erkundigte und mit tiefer Befriedigung geringfügige Verletzungen davongetra- i gen hat. Selten hat die deutsch-kroati- j sehe Schicksalsgemeinschaft so herzlichen Ausdruck gefunden wie In den ersten Sympathiekundgebungen die sich in zahlreichen Telefonanrufen höhe» Persönlichkeiten offenbarten. Frankreich | Die Nachricht vom Attentat auf den i Führer hat in politischen Kreisen Vi-chys stärksten Eindruck hervorgerufen Allgemein wird hier in der Tatsache, daß der Führei beim Mordanschiag unverletzt blieb, eine höhere Fügung erblickt. In allen Kreisen der Bevölkerung werden die Nachrichten üHer das Attentat mit größter Teilnahme verfolgt, Prag Die Prager Zeltung »Poledni liet« schreibt: Mit dem Attentat auf den Führer wurde nichts anderes ,^1» das erzielt, doR wir dlle uns um die Person des Führers scharen und mit noch größerer Innigkeit als bisher (üi seine Ideale, für den geistigen Fodschritt kämpfen, die er nicht nur dem deutschen Volk, sondern auch Europa gezaigt hat. Da« gesunde Europa, dss den Krieg gegen die Juden und jene führen, die geisMg mit ihnen verbunden sind, vergegenwärtigt sich unter dem Eindruck des Attentats die Bedeutung d'eses Krieges uiid schätzt umso höher die Persönlichkeit de« Führers ein, die sich jetzt näher und symbolischer denn je darbietet. Zwei Männer vom Tenno beauftragt Koiso und Yonai bilden das neue japanische Kabinett dnb Tokio, 21 Juli Es wird bekanntgcßeben. daß der Tenno den General Kuniaki Koiso. ge-neralgouverneur von Korea, und den ehemaligen Ministerpriisidcnten Admi-ral Mitsumasa Yonai benultragl hat. in Zusammenarbeit das neue Kabinett zusammenzusetzen. In der sechzigjährigen Kabinettsge geschichte Japans ist es nicht das erstemal, daß zwei Männer mit der Bildung des Kabinetts boauftra>;t wurden. Nach dem Rücktritt von Fürst Ilo im Juli 1898 beschloß die damalige Konferenz der Genros, die beiden Grafen Okuma und Itagaki, dem Kaiser als Nachfolger Itos vorzusi-hlagen Sic wurden auch mit diesem Auftrag betraut, und Graf Okuma nahm dann die Posten des Premierministers und des Au-f3enmlnisters ein. während Graf Itagakj gleichzeitig Innenminister war und ferner beide Wehrmachtministcrion übernahm. Zuständige Kreise des liiformr.tions-amtes der Regierung stellen mit Nach- druck fest, daß die bisherige japanische Staatspolitik keinerlei Ande-un-gen erfuhren werde. Ein Kabiriolls-wechsel in Japan sei anüers /.u liewer-ten als der Rücktritt oder die Ernennung führender Persönlichkeiten in anderen Ländern. Das Kaiserreich Japan sei entschlossen, in engstei- Zusammoii-arbeit mit den Nationen Europas den Krieg gegen England und Amerika bis zum erfolgreichen Ende zu führen und diese Staatspollfik noch zu bestärken. Hcn^ynnjf vor dem Fall Folge der {apanischen Luitangriffe dnb T okio, l',l, Juli Die Lage der chinesischtn Verteidiger in Hengyang ist außerordentlich schwierig geworden, da sie nur noch durch Nachschub aus der Luft versorgt werden können Der Sprecher der Tschungking-Regierimg erklärte in einem Presseinterview, dal^ das letzte Schicksal der Chinesen in der Stadf s'ündlirh eintreten könnf, da jelzt die japanischen Angriffe ihren Höliepunkt erreicht hätten.' PK-AuFnilimei Kri»giibcrlclilcr Bfilli (Wbl Der Ein-Mann-Torpedo der Kriegsmarine Der iiia-iViaiin-Torpedo wird zu Wasser gelassen, Deutiicn erkennt man den unter einer Glaskuppel silzenden Fahrer. Der abschußbereite Gefechtsiorpedo befindet sich unterhalb HS)r grosser Irrtum Führer, Volk und Wehrmacht ein unzerstörbarer Block Von Paul Dröinert Marburg, 21. Juli »Bengalen wird zur Wüste" Zwei Millionen seuchcnkranke Inder WS Lissabon, Mitte Juli „Die Hungersnot der letzten .Fahre und die Verelendung der indischen Bevölkerung haben zu einer beispiellosen Seuchenwelle geführt, die heute ganz Indien. In erster Linie Bengalen, heimsucht." Dieses Eingeständnis machte, wie der Londoner „New Leader" jetzt mitteilt, der Präsident des Hilf isschussos für Bengalen, Dr. Bidham Ray, vor Vertretern der britischen und amerikani.'ichen Presse I in Kalkutta ,,Es gibt", so erklärte er dfm i Londoner'Blatt zufolge, „in Bengalen und in den übrigen britischen Gebieten keinen Bezirk mehr, in dem die Todesjif-! fern, die auf Seuchen zurückzuführen sind, nicht ein höchst alarmierendes Ausmaß angenommen haben Der Gesundheitsdienst der britischen Verwal-j tung hat sich gezwungön gesehen, zuzu-I geben, daß allein in Bengalen in nicht weniger als Ifl Distrikten Cholera-Cpide-mien herrschen, die sich immer weiter I ausdehnen und die schwersten Opfer un-^ ter der Bevölkerung fordern, deren Rei-I hen bereits durch dts Hungersterben der letzten Jahre stark gelichtet sii Nach i der Schätzung des Hilfsausschussos sind ; in Indien zwei Millionen Menschen von den .Seuchen betroffen." I Dr. Ray beklagt sich bei dieser Gelegenheit bitter darütver. daß die meisten der britischen Militäiarztstationrn die I früher in ein/einen Gebieten bestanden, j geschlossen worden und daß die briti-I scheu Zivilhospitäler vollkommen unge-j nügend ausgestattet seien. Vor allem I seien keine Medikamente vorhanden und j das wichtigste vor allen Mitteln. Chinin, sei überhaupt nicht mehr aufzutreiben; auch andere Heilmittel nicht, vor allem Schwefelpräparate, die dringend benfttint würden. Det Indien-Berichterstatter des ..New l eader" kündigt bereits an, daß unter dem Einfluß dieser verheerenden Seuchen, der Epidemien und,des Massensterbens, flas sie hervorrufen, in diesem Jahr sehr viele Arbeitskräfte in der indischen Landwirtschall fehlen werden und daß zweifellos erhebliche Gebiete gerade In Bengalen, dem reichsten Produkiionsge-biet Indiens, zur Wüste werden müssen. Normandie, Italien und Ostfront Zwischen Gegenangriff und Abwehr — Der militärische Lagebericht füllung seiner Verbände vorzunehmen. Seine immer noch mit stärkeren Kräften geführten Angriffe beschränken sich daher Donnerstag morgen, mehr auf örtliche Vorstöße, die sämtlich abgewiesen werden konnten. Sie galten offenkundig dem Zweck, die Ausgangsstellungen vorzubereiten, aue denen eine neue Operation gegen das Gebiet südöstlich von Caen eingesetzt werden dürfte. Die Kämpfe zwischen Odol und Seulles ergaben keine wesentlichen Veränderungen. Auch Moyers. zäh gegen alle Angriffe verteidigt, konnte von unseren tfnfpron Truppen behauptet werden. Die Amerikaner haben ihren Versuch fortgesetzt, die südlich von St. Lo sich hinziehenden Hügel zu erreichen und unsere dortigen Sperrstellungen zu .........................I durchstoßen. Sie erlitten hierbei schwe- zur Kenntnis nahm, daß Adolf Hitler nur | le Veiletzunyeii, ohne Bodsn zu yewin- rd Berlin, 21. Juli . nen. Schweres deutsches Artilleriefeuer Die großen Verluste, die die Briten bei I liegt auf den in den Trümmern von St. ihrer Offensive östlich der Orne erlit- Lo sich sammelnden Yankees. Westlich tcH, haben General Dempsey erneut ge- der Strafe Carentan-Periers hat General zwungen, eine Umgruppierunq und Auf- • Bradley einen Vorstoß gegen St. Ger- main unteinoinmen, der jedoch in unserem Ahwehrfeuei liegen blieb. An der italienischen Front wirkten sich die schweren Verluste des Feinde« an den Vortagen aus. Nur im adriati-schen Küstengebiet hielten die Briteu ihren Druck voll aufrecht Sie verstärkten rich an zwei kleinen Ubersetzslei-len am Esino und stießen mit Unterstützung zahlreicher Panzer und Bomber gegen die Höhenstellungen nördlich des Flußes vor. An den Berggängen sind schwere Kämpfe mit dem vorgedrungenen Feind im Gange. Die übrigen Angriffe in Mittelitalleii waren spürbar schwächer als an den Vortagen. Im Tiber-Tal scheiterten beiderseits Cittd die Castello örtliche feindliche Vorstoße, Von Arezzo und Pog-gibonsi aus suchte sich der Gegner ''Nun erst recht und noch einsatzbereiter alle Kräfte lür den Sieg unter Adolf Hitlers Führung,« Volk und Wehrmacht in Deutschland bilden eine Einheit. Die Männer, die draußen ihr Leben täglich zum Opter bringen, Soldaten und Offiziere, sind durch die Schule des Nationalsozialismus gegangen, die eine Schule der Disziplin ist Zucht und Treue sind auch die Tugenden der schaffenden und, wenn nötig, auch duldenden Hcimatfront. Darin allein schon liegt beschlossen, warum der Anschlaa nicht nur äußerlich zusammenbrechen mußte, sondern auch Jie Gesinnung, aus der er entsprang, keinen Boden in Heer und Volk fassen konnte »Das nationalsozialistische Deutschland wird niemals einen November 1918 mehr erleben.« Dieses Wort, das der Führer einst dem Feinde zu «einen trügerischen Hoffnungen auf einen inneren Zusammenbruch Deutschlands sagte, hat seine qlänzende Bestätigung gefunden. Fest steht nämlich das eine: Die Rechnung der Feinde, mit Hilfe einei »Ba-dogliocligue« einen Umschwunq in Deutschland zu erreichen, der ihnen das so gefürchtete Weiterkämpfen 'ersparen würde, ist mehr als fehlgeschlanen Erreicht haben sie nur, daß eine neue Welle der Entschlossenheit und der inneren Zuversicht Deutschland erfaßt hat. die eines Tage« verderbend über sie zusammenschlagen wird. Es war eine teuflische Absicht, die die Feinde mit ihren Werkzeuaen in Verbindung treten läßt. Denn daß die verbrecherischen Umtriebe in ihrem Ur-sprunq auf eine feindliche Macht zurückzuführen sind, dafür liegt bereits ein umfangreicher Beweisstoff vor Abei der Teufel kann auch dumm sein. Ver-brecherisrh und dumm waren die Männer des Attentats, wenn sie meinten auch nur irgendeinen ihnen günstigen Widerhall im deutschen Volke zu finden falls etwa ihr Anschlag qeglückt wäre Wer seinem Volk In den Rücken fällt während es In einem Kampf auf Leben und Tod steht, wer im Krieq mit dem Feinde Fühlung sucht und nimmt, ha' jedes Recht verwirkt, daß man nach sonstigen Motiven sucht. Sie lieqen son nenklar zu Tage. Diese Verbrecher-gruppe hat die schimpflichste Schuld aul sich geladen, die einem Volke gegen über denkbar ist Sie sind Im vorau bereits gerichtet Wir kennen die Sorgen, die der Feini in diesem Augenblick des Krieges ha' Die Unruhe, die die Bevölkerunq Eng landfi über die Wirkung der deutschor Vergeltungswaffe erfaßt hat, die Ent wehrschlacht geliefert wird, die ihn un- täuschung. die ihm seine Krieqsschau gewöhnlich hohe Verluste kostete. Auch I Plätze in der Normandie und in Malier westlich Kowel setzten die Bolschewi- | bereiten, sind einqestandenermaßen Als gestern die Nachricht von dem ruchlosen Anschlat^auf das Leben des Führers bekannt wWde. traten zunächst alle Überlegungen zurück vor dem einen großen Gefühl der Freude darüber, daß das Veibrechen mißglückt ist. Ein heißes Dankgefühl entströmte den Herzen eines Miliioiienvolkes gegenüber dem Walten der Vorsehung, die ihre schirmende Hand so sichtbar über den Mann gehaltsVi hat, dessen Leben und Wirken nichts anderes ist als brennende Liebe und Sorge für sein Volk. Dieses Volk weiß, was es an Adolf Hitler in den Jahren giückhaften Schaffens hatte, was er ihm in dieser Zeit des schwersten Ringens bedeutet und es sieht in ihm den Wegbereiter in eine helle und sichere Zukunft. Wohl nie fühlte es sich ihm enger verbunden als in dem Augenblick, da es in den Abgrund von Verworfenheit blickte, aus dem der furchtbare Plan entstieg, Volk und Führer durch einen scheußliches V^erbrechen zu trennen. Der Mordanschlag ist mißlungen. Der Mordversuch, obwohl die Erregung darü her noch lange in uns nachzittern wird, gehört bereits der Vergangenheit an. So gründlich und blit/.schnell wurde gehandelt. Die Beauftragung Himmlers, die Weisungen wie sie in den Ansprachen des Reichsmarschalls und des Großadmirals Dönltz gegeben wurden, ließen die Gründlichkeit erkennen, mit der im nationalsozialistischen Deutschland verfahren wird. Der Eventualfall, für den sie voi sorglich erlassen wurden, ist nicht eingetreten und konnte nicht eintreten, weil der Schlag, den die Verbrecher führen wollten, ins Leere gehen mußte. Zum Unterschied vom Putsch in Italien, den sich die Anzettler als Vorbild gedacht habea mögen, bietet die deutsche Wehrmacht keine Ansatzpunkte für staats-verbrecherische Abenteurer Ebensowenig sind sie im Volke vorhanden, dessen sofortige Antwort auf den Anschlag war: Die Stoßgruppen wurden bei Borgo südlich Sant Giovanni und Taveielle blutig abgeschlagen. An der ligurischen Küste griffen die Nordamerikaner unsere neu« Stellung am Kanal nördlich von Livorno an. Auch diese Vorstöße scheiterten unter erheblichen Verlusten für den Feind. Das Schwergewicht an der Ostfront liegt im Raum des oberen Bug, wo dem vordringenden Fe-ind eine erbitterte Ab- aui sten ihre Anstrengungen fori. einen Durchbruch zu erzwingen Es gelang ihnen jedoch nicht, den Bug zu über-sclireitens nordlich Brest warf ein deutscher Gegenangriff die Bolschewi-sten zurück, östlich Bialystok ist er allerdings in unsere Stellungen eingebrochen) dagegen konnte ihm ein Uher- sind groß Wir dürfen annehmen, daß dci Feind weiß, daß das Attentat keine Rückwirkungen auf die Kampfentschlossenheit der deutschen Truppen und der deutschen Heimat hat, ja, daß es ihre Erbitterung aufs äußerste steigert. Das einzige, was er als Plus für sich buchen könnte, wäre ein Stimrnunqsauftrieb für queren des Njeinen südlich Kauen ver- i «eine am Kriegsqlück irrewerdende Be- wehrt werderl Zwischen Pleskau und Polozk sind mehrfach noch Kämpfe im Gange, die an der Düna sogar wieder den Slraßcn nudi Flotunz vuizuschiebeu. ' größere Ausmaße aiuichmen völkerunq und Truppe Solche Berechnungen werden ihm bald zerschlagen werden Dafür werden Front und Heimat in Deutschland sorgen. Seite 2 » Nr. 204'203 » Samsta^^S onntag, 22./23. Jxtll 1944 MARBURGE« ZEITUNO Front Über und unter Tage »Ich hatte noch 70 Tonnen Stahl abzustechen« — Abgeseilt vom Turm herab Bergmänner btrichten von der Überwindung des feindlichen Terrors rd Im Ruhrgebiet, im Juli „Wir fahren ein Ratjl dar b)etri«bi-olirndnn oinrr Clrubf im Ruhfgebiet. S>i6 w«ir olt cjcnug dtis Ziel britischer Born-Ij' r, bishoi aber konnten grüßsre Scha-(iHti s(ft# vrrhulet werdpn, anfh dann, wtnm Rrnnflbomben und Kanister wie fiti diclilpr Ku^pn in das WerkfiqplÄnriR fiticn. Nun sollen wir unter Taye mit rirn CGnjmclnnern sprechen und von ihnon hörrn, wIp sfp rlen feltifiMchpfl Ti'iror in ihrer enycren Heimat überwun-dL'H htiben. Helden am Hochofen In rdsenüor Fahrt geht es in die Tiefe, 7ri() Mt'lor unter der Erde setzt der Korb tiul. Wir sind im Arbeitsreich des ßerg-iiKuiiis. I nublässig rollen die Wagen mit lift (jliticcrndoji Kohle. Sie poltert in den rduiurkorb und wird nach oben gebracht zur Wdsclio, zum Verlrsen und bald rollt sie dann in Induslriewei ke, in Hjushalle, in chemische Falirilien, in Kraftwerke und verwandelt sich vielläN tu) nach dem Gebot der Ctiemiker in horhwerlicje Treibstoffe, öle und Fette, in Medikamente für Front und Heimat, in Sfroin und Kraft. Denn um die Kohle dreht si( h, das weiß der Bergmann am lu'Strii, (Iiis Leben, urid er 9el?t das sc Ine nfr genug ein, um diesen kostba-r< Ii Sloff zu fordern. Die Wege untpf 'l Familien tätig, die Namen in (k-n Lohnlisti-n haben sich nicht geän- mir also nichts anderes übrig, als f'Mis/ub Ilten und zu warten, was wird. 1 id ist e^ mir immer wieder gelun-«i' it, i* h kann nicht saffen zum wleyi(>l-t( 11 flip 70 t 7u retten und damll fl M in rlrauf^cn wertvolle Waffen zu lii't 1 n. ■ r 11 ( e r Ihnen brennt es 7'vi ■ hen Linschlägen und Branden s'el "n in einem besonders wichtigen He-tri b am R|.<'iii drei Turmwächter. Es s nd iiiinier dieselben Männer, die über die Sicherheit ihres Werkes waciien, WBtin Alarm guyeiien ist. Im Wiitter scfilupfen sie in diclöe Mantel und Siie-iel, im Summer nehmen bie den ätdhi-helrn und stehen hoch über dem Werk, wie der Seemann auf Ausguck* und spü-heti mit zusammcngeknifltnen Augen in die I^Jarht. Dann hOren sie von Perne das Molorengeräusch, seheh am Tage die Kondensslreileii und nachts die Mün-dortgsfeüer der Flakbalterien. Unten ira Werk gehen die Kameraden nun in die Bunker. Sie aber haben die Pflicht, auszuhalten, auch, wenn der Luftdruck der krepierenden Bomben sie hin- und Iier-wirft. Die Ciefahr ist nun unmittelbar an ihr Werk gerückt, jetzt heißt es obacht-geben, wo sind die ersten Ginschläge im CSelände? Wo züngeln die Phosphor-scblangen grün übei ilie Däc!ier< Oft genug haben die drei das mitgemacht. In dieser Nacht aber ist es besonders schlimm. Da stürmen Maschinen über Maschinen über das Werk hinweg. Die Ohren dröhnen, die Nerven sind gespannt. Da, unier ihnen das Flaus, auf dem Ihr Beobachlungssfand sich erhebt, Wird getroffen. Es brennt. Und die Erde dröhnt und immer noch pfeifen die Dom- ben. Keiner denkt «btr daran, feinen Pohten zu verlassen. Sie arbeiten Hand in Hand und geben die Maldungen weiter, bis die Gefahr verklingt und die aufgepeitschte Nacht ruhlgar wird. Da sehen die drei, daß sie nicht mehr zurückkönnen. Unter ihnen brennt es. Die Treppe Ist xerschlagen. Sie müssen sich abseilen lassen, um wieder sicher auf die Erde zu kommen. In einer der nächsten Nächte, als wieder das Inferno eines Großangriffs über sie hinwegbraust, wird ihr Turm beinah getroffen. Haarscharf geht die große Sprengbombe vorbei. Die Plattform schwankt und bebt. Aber die Männer stehen iiJid der Turm hält Wieder müssen die Kameraden sie mit Feuerleinen itnd Seilen herunterholen. So wird es noch oft sein. Aber immer wenn die Alarmglocken schlagen, gehen die drei auf ihre Posten hoch über den Dä' chorn des Werkes, über das sie zu wachen haben. ,,Schwarze Tage kennen wir nicht", sagt der Betriebsführer einei dreimal ausgebombten Betriebes. Der Betrieb liegt am Rande einer großen Industriestadt im Westen. Dreimal in kur7en Abständen traf ihn dtr Bombenterror, drei* mal wurde er wieder aufgebaut. Allerdings die Grünanlagen, der Stulz des Bc-triebsführers, sind längst von rötlichtMn Zingelstaub überdeckt und nur schüchtern wagen sich dia Blätter ans Sonnen-llrht. Aber ei wird wieder gearbeitet, so trostlos es auch am Morgen tiaCh detft letzten Angriff aussah Die Transmissionen lagen unter Trültimerti. Von den Dächern waren nur ein paar Binder übriggeblieben. Und ein Büro war auch nicht mehr vorhanden. Also mußten Baumel* ster und Verwaltung unter freiem Himmel arbeiten, genau wie die Arbeitska-meradei^ an den Maschinen, die auch fünf Wochen lang Freiluftanlagen hatten. Aber 5 Wochen spätei konnte auch be-reHs wieder der erste kriegswichtige Auftrag angenommen und bald darauf abgeliefert werden Die Dienststellen und Behörden, die vom Totalschaden dieses Werkes (Iberzeugt waren, wunderten »Ich nicht wenig, als kut7e Zelt darauf wieder die ersten Ankündigungen der Produktion und MlttPilungm über die Versendunn der Ware eintrafen. ,,Wie ist das möglich?" schrieben sie zurück und clor Bptriebsführer antwortete ihnen, ,,mit westfälischem Dickkopf und rheinischem Humor geht vieles, tiei mir gibt's keine schwarzen Tage." Allerdings, daß man Ihm seine schönen Grünanlagen zerstörte und auch die Halle, in der oft Werkpauienkonrerte veranstaltet wur* den, nimmt er den Engländern persönlich übel. Maria Anne Orani Frau mit Trillerpfeife auf dem Bürgersteig Londoner Bevölkerung bildet Selbstschutz vor Plünderern — Wettlauf zwischen Instandsetzung und Vernichtung — Tagesübersicht aus englischen Zeitungen F I N N D JH 0 s T--^ •\AvtST>L-AND 0 t f- •fl, i+TyS ottrjij, ■ o Stockholm, 21. Juli Mit Einbrechen der Dunkelheit und während der ganz&n Nacht richteten die Deutschrn, wie Reuter aus London meldet, ihre Angriffe mit fliegenden Bomben auf > die aÜdcngllschen Grafschuften und den Londoner Ruuni. Ks entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölkerung, • Die Ijondoncr Presiie eines elnz.ißen Tui^c's genügt, um die Verwirrung einer voreilig sie^istrunkenen Demokratie, die die erste geheime deutsche Waffe traf, aufzuzeigen und eine recht eindrucksvolle Vorsicllung davon zu vermitieln, was „Volksj»cmuinschuft" in Kiigland bedeutet. Kuiz voi wegj^enommen sieht die Fülle des gebotenen Materials f.o aus: Plünderungen, Täuschungsmanöver der Böi*se, überstürzte. org:inisa-tionslose Evakuirung, heuchelnde und hilflose Minister, empörte Parlamentarier lind nevenzerrüttendes Durcheinander der Warnsignale heim Heraubrau-sen und nach Explosion jeder „V 1". Nicht als ob das schon alles wäre. Doch würde es den Hnliiyn eines einzelnen Artikels sprengen, strebte man hier Vollständigkeit an. Über Plünderungen großen und Silel-nen Stils, Plünderungen, an denen sich sitzt. Sie bewacht diese Häuser vor Plünderern und alarmiert mit tinem Pfiff die in einem nahegelegenen Unterstand Schutz suchenden Nachbarn. Die Evakuierung ist unterdessen zu einem derartigen Durcheinander geworden, daß Ibereits In den Provinzen heftig über die Organisationslosigkeit geschimpft wird. Die für die Unterbringung der Evakuierten Verantwortlichen bemerken, es sei unverständlich, daß die liegiorung so wenig Umsicht walten' lasse, obwohl sie um die „fliegehflon Bomben" schon seit Monaten gewußt haben wolle. In London Jedoch bekundet die Börse ihr unerschütterliches Vertrauen in den alliierten End.iiog dadurch, formuliert es „Daüy Mail", daß sie Orgien in alten deutschen und japanischen Papieren feiert. Die Kurse stiegen, man mache Geld und hoffe, daß dieses „Verlrauen in die nlUierte Führung nach baldigem Endsie«:" belohnt werde. In I.uftschutz-unteiständen und vor Ausgebombten faseln dagegen Minister wie Morrison nervenstärkende Sät^se, sind aber in der Praxis nicht einmal in der Lage, den Nachtarbeitorn am Tage ein paar von „V 1" unaestörte Stunden des Schlafes 7.U sichern. Der Minister für iVffentlSche Arheitrn. Lord Portal, vermochte nur die IFoffnirng au^zvlSprtfchon,'dftß man Junge und AJte, Frauen und Männer | demnächst das Vernichtungswerk der Der Kdmiifraum Im Oslen beteiligen, zu denen sich niclit selten Banden zusammenschließen, wissen die Londoner Zeitungen ganze Spalten von Klageliedern zu singen. Vieles wird in der ersten Verwirrung nach einer ,.V T'-Explosion geraubt, anderes Im Dunkel der Nacht oder unter Tarnung am hellichten Tage. 14- und IBjährige Jungen erheben das Plündern zu einer Art Sport, berichtet „Daily Express". Sie peilten den ieweiligin Einschlag sachkundig an, um in der näcliston Mi-tmle auf Fahrrädern an Ort und Stelle zu eilen und sich dort scheipJieilig an der Aufräumung und Berjiung zu beteiligen Würden sie beim i'lündcrn ertappt, dann redeten sie sich damit heraus. „nur Andenken" zu smnineln. — Dauere die „V l"-neschief^.ing nocn lange an, urteilt „News Chroniele". dann reichten Polizei und bewaffnete Homegard nicht mehr aus. Schon jetzt sei die Überwachung derart unzulänglich, daß sich Nachtjarn zu Sclbsthilfe-trupns gegen die Plün(!crer zusammen-schlfiFsen „Dnlly KxprosH" hält im Bild eine Frau fest, die mit Trillerpfeife bewaffnet auf regennassern Hürgersteig vor einer Reihe beschädigter Häuser „V 1" mit den Instandsetzungsarbeiten einhole, doch mangele es noch Immer an Handwerkern und Material. Empörte Parlamentarier al>er fordern von Chur- chill, daß er endlich zugebe, „V 1" habe ihn unvorbereitet gefunden und die englische Staatsführung aus ihrem Schlaf aufgeweckt. Das Unvorboreitetsein spricht allerdings nur allzu deutlich aus dem Wirrwarr, in das „V 1" das Londoner Warn-sj-stem gestürzt hat. Jedes Geschäft und Büro, jeder Stadtteil und jeder Betrieb entwickeln wie bereits im einzelnen näher ausgeführt wurde eigene Ideen über die zweckmä'iigste Forin der „V 1 "-Warnung und -Entwarnung Ein geradezu unbeschreiblicher La-m, in dem sich niemand mehr zurechtfindet, ist die Folge, ohne daß ttwa dei Staat ordnend eingegriffen hatte. Amtliche Sprecher meinen etwas verschämt, dann würde es nur nuffli schlimmcr. Gegenwärtig ist es jedenfalls so, daß beim Anflug einer „V 1" Autohupcn und Trillerpfeifen, Trompeten und Posaunen, Schellen und Glocken sich zu einem unentwirrbaren Mißklang von Signalen voreinen, wüjircnd ebenso vielfältige, den Fußi,ängcrn unverständliche Zeichen von Flaggonrnristen und Dächern gegeben wertlen Nach der Explosion hebt zur Giitwanumg düs ohrenbetäubende G^tuse von neuem an. All dHB entrrehmprl wir dt4 6nHli-sehen Presse selbst. Wie viel .bunter Würde noch das Bild, dürfte sie schreiben, was sie wollte. Docli hatte man sich bei Invasionsbogann In den Ijtin-dor Redaktionen besilmml nicht träumen lassen, schon so bald derartiges druckcn zu müssen. Noch härter Unter dtr ÜbetachrUt „Noch härttr" tchtelbt AUr^d Hosenhetg iot „Völkischen Beobachter"! „Der 20. Juli l9t4 wird durch olle Stäüle, alle DOtfer ühd alle Rüstungsbetriebe g^heh Das Schick' aal hol den Führer beschirmt. Er wird die deutscht Nation dufch die feiicr der Gegenwart hindurchlühren in jene Zukunft, die das deutsche Volk mit Recht beanspruchen darl, für die es hart kämpit und deren es durch heroische Opler würdig geworden ist " An anderer Stelle heißt es im Zenßal-organ der Bewegung/ „Oer Zeltpunkt den Anachinga spricht eindeutig lür die Art seiner Hintermänner. Vorgestern, am Dienstag, hat der Generalansturm gegen die Festung Europa mit dem Beginn der Feldschlucht in der Normandle seine volle Breite erreicht. Im Westen hetzen die Invasionstruppen zum Durch-hruch an, Im 0.9ten steht der Bolschewismus vor den Toren Europas, im Süden dringen die Scharen des Generals Alexander gegen den Apenninwall, übet dem Reichsgebiet hat die Bomberollen-sive einen neuen Höhepunkt erreicht. In diesem Augenblick erlolgt der Anschlag gegen AdoU Hitler seihst. Er stellt nichts anderes dar als die Kampleröflnung aul der lünften Front — auf Kopf und Herz der deutschen Kriegsleitung Vor dem Füftrerkorps des Gaues Hamburg der NSDAP sagte Staatssekretär Dr. Neumnnn vom Helchapropaganda-ministerlum; „DIo neuerliche Etfettung des Führers Ist mehr als ein Symbol, Die göttliche Vorsehung hat Ihn dem deutschen Volk In der Sfunde schwerster Re/astungm und höchster Bewährung erhalten. Wir sehen darin eine Bestätigung des ffchlch-sals, daß uns der Endsieg sicher Ist. Und wir statten ihm unseren Dank dalür ab. Indem wif alle unsere Krtlfle In unverbrüchlicher Treue und fester Zuversicht für den Sieg efnsetren. Der Mord an Henriot tc Paris, 21. Juli Einzelheiten über die Aufklärung des Mordes an Philippe Henriot wurden Donnerstag bekannt. Die französische Miliz als Hauvitträger der Fahndungsaktion pogen die Attentäter besaß von dem inr.wischen erschossenen Anführer der Terroristen Des Moullns bereits ein Bild, noch bevor es zur Festnahme der BandenmitgÜeJer kam. Zwei der Polizisten, die am Mordtag vor dem InformationsminiKterium in der Rue de Solfering Wache standen, als die Terroristen eindrangen, bestätigten nach diesem Foto die Identität zwischen dem Abgebildeten und der Leiche Des Mou-lins Nach der Überrumpelung der Terroristen auf dem Bouleward des Italiens durch die Milirleule, in deren Verlauf Des Movilins wegen Widerstandes erschossen wurde, konnte ebenfalls von dem mit der Leitung der Aktion beauftragten Milizofi'izier die Identität des Mörders, der sein Au'sfiehcn nach der Tal verändert hatte, mit dem auf dem Foto dargestellten Mann einwandfrei festgestellt werden. Ein AnschJsjJ in Bu!?taricn tg, Sofia, 21. Juli Auf den Direktor der bulgarischen Zeitung ,,Sora", Kraptschetf, wurde am Freitag ein Anschlag verübt. Dazu wird folgendes amtliche Kommunique veröffentlicht: ,,Am Freitag wurde auf den Direktor der Zeitung ,,Sora", Daniel Kraplscbeff, in Sofia von zwei 'Vrsonen ein Anschlag verübt. Eine der Täter wurde von Poii-zeiorganen am Tatort erschossen, während der zweite bei der Verfolnung durch flie Polizei Selbstmord verübte. Krap-tscheff wurde ins Krankenhaus geschafft, wo ihm ärztliche Hilfe zuteil wurde." Der denfsche I! chrmachtbericht Erbitterte Kämpfe an der Ostfront Nördlich Brest-Litowsk Sowjets im Gegenangriff zurückgeworfen — In der Normandie an zwei Tagen 200 Feindpanzer vernichtet — 84 viermotorige Bomber abgeschossen dnb Führeihauptguartier, 21. Juli Das C^lierkommando dei Wehrmacht gibt bekannt: Südöstlich und südlich Caen setzte der Feind seine Angriffe mit »tärkeri.'n liilcinlerie- und Punzerkräften !oil, ohne daß er wpflenliichen Geländetiewinn erzielen konnte, Auch im Raum nordwesi-lieh St. Lo zeisrhlufien unsere Truppen alle leindlichen AiuiriHb((rur)pen. Bei den Kamplen am IH. und 19. Juli wurden in der Normandie 200 feindliche Panzer abgesrhfiseen Kampfflugzeuge versenkten im Seegehiet wi'fttlirh Brest einen feindlichen Zerstörer und beschädigten zwei weilere schwer. Bei Sauberungsuntprnehmen im fran-zöfiisfhen Raum wurden wipdenim 285 Terrorl#itPn im Kampf nierlergemncht. Schwer«^ V I-Vpr(|elfungsfeuef liegt weHerliin auf dem GroBraum von ton-don. In Hallen fanden gestern gröfleVe Kampfhandlungen nur im adriwHschen Küstenal)«{hnitt «t.itf, wo der Feind ge-rinf|fü<|ig Boden gewinnen konnte An der übrigen Front lührte der Gegner an vielen Stellen örtliche Angrtfle. die er-totglo«i blieben. D'e Ifi f^-Panzergren«-dlerdlvlsion »Relrhwf(Ihrer hat sich unter Führung des IruppenfOhrrrn und ücnerdllcutnantä der Waffen-#f Simon bei den schweren Kämpfen an der ligurischen Küßte durch besondere Standhattigkoit und Tapferkeit ausgezeichnet. Torpedoboote beschädigten Itti Golf von Genua zwei briffsche Schnellboote. Im Osten dauern die Kämpfe im Raum von Lemberg und am oberen Bug mit unverminderter HeUigkeit an Unsere Divisionen leisteten don Sowjets weiterhin zähen Widerstand und fügten ihnen hohe Verluste 7.u Allein eine Panzergrenadierdivifilon schoß dort in den letzten Tagen 101 lelndUche Panzer rau Wenn wir neben einem Fluß stehen, Ist es immer so, als ob wir uns an einer der Herzschlagadern der Welt befänden. Wir bekommen Fühlung mit dem weiten Erdenrund, unser Sinn wandert mit den Wellen bis zu allen Meeren, der Blick wird größer und reicht über die Heimatgrenzen hinaus. Ewiges Wasser ewiger Ströme ... Was können sie alles erzählen, diese Wasser, wieviele Gestade bespülen sie, wieviel blauer Himmel und Sonnenglanz färbte ihren Rücken, wieviel Feuer von Kriegsgeschehen aber leuchtete auch grausig darauf. Solche Gedanken haben wir wohl beim Anblick eines Stromes. Wir haben unsere vielliebe Drau, und ein Stückchen in Marburg ist uns besonders ans Herz gewachsen; der Lendkai. Dieses Stückchen zwischen der hochgespannten Brücke bis zu dem in die Fluten vorspringenden Eckpfeiler des alten Hauses, von „Klein Venedig", ist ein Land für sich. Ein eigenes Geschlecht lebt hier in den alten Hausern die zur Drau hinabsteigen, ein eigenes Leben herrscht hier und wir schreiten gerne zum „Lendstrand", wo ein kühles Lüfterl geht. Kinder spielen auf der Wiese vor dem Wasser, Ganse, Enten und Hühner führen ein beschauliches Leben, dort starrt ein Träumer in die Fluten, ein Fischer wartet auf den ersehnten Riesenhuchen. Und vor nicht allzulanger Zeit legten dort auch die F'lone an, die, von dem Gebirgstal der Drau kommend, hier bei Marburg das ruhige Wasser erreicht haben. Wir befinden uns im Lendhafen. Das soll gar nicht scherzhaft gemeint sein. Es ist ein richtiger Hafen, den wir in Marburg besitzen, durch Menschenalter hindurch einer der wicRtigsten Umschlagplätze des Unterlandes für Holz. Wenn man Phantasie hat, sieht man allerlei Visionen aus dem leichten Nobel steigen, der über dem Wasser liegt. Aus dem Plätschern der Wellen hören wir die T^ufe und Befehle der Flößer, die ihr schwieriges Landungsmanöver durchführten. Etwa zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts, da war die Blüte des Marburger Hafenlebons. Da kamen aus Unterdrauburg und aus dem La-vanltal ganze Regimenter von Flößen, bis zu zwanzig Stück oft in geschlossenem Zug. Solche Floßzüge waren wohl ausgestattet, ein Floß diente allein der Versorgung und darauf fuhr der „Smutje" der Koch. Bis zum. Jahre 1918 ging die Drauflößerei noch bis nach Giurgiu in Rumänien zum Schwarzen Zttiiliekli ankerten di«' FIflile eins! tm »tendhafcn« Meer und bis zur Theißmündung in die Donau. Eine Fahrt von Unterdrauburg nach Belgrad dauerte ungefähr einen Monat. Es gab viele Flößer im Unterland Konnte man doch wenn man Glück hatte — der Flößerberul war ja riskant — immerhin einen Batzen Geld verdienen und viele Flößer haben es später zu eigenem schönem Besitz, gebracht. Mut, Kraft und Entschlossenheit gehörte zum Flößerberuf. Nicht überall fließt die Drau so gemächlich dahin, wie in Marburg und damals tjab es für die Floßer gleich hinter der Stadt eine Gefahrenstrecke: Die Wassermühlen. Da mußte geschickt vorbei-gerudert werden und auch bei den Schnellen und Riffen — sonst zerschellte das wertvolle Floß, das das kostbare Material in holzarme Länder brachte. Natürlich nahmen sie auch noch son-sterlei Fraclit mit. Im Marburger Hafen zum Beispiel wurden Waggons von Obst auf die Floße gelagert und nach-men den Weg drauabwärts. Im Frühjahr, zur Zeit der Schneeschmelze wurde zu flößen begonnen Denn die Drau mußte einen breiten Wasserrücken bekommen, damit dps Floß wohl darauf gleitet. Bei niederem Wasserstand Ist das Flößen unmöglich. Man bedenke, daß die Lange eines Floßes ungefähr fünfunddreißig Meter, seine Breite sechs Meter betrug Bedient wurde es von sechs Mann vorne stand der Steuermann. Im Marburger Lendhafen dann fand die ersle Station statt. Die Flößer gingen in die Stadl, schafften sich Maismehl, F/.or Schmalz und Speck an für den Mund-vorrat. Denn gekocht urvl geschla'en wurde natürlich auf dem Floß Wir können uns den Zauber solcher Floß fahrten von den Hängen des ßgcliorn bis an die Gestade des Meeres ausmalen. Die Flößer waren ein lustiges Volk mit eigenen Bräuchen und Da gab es für Neulinge beispielsweise eine Taufe, die in Dubrawa vollzogen wurde Dabei war viel Spaß und natüi-llch auch viel —• Woin! Nun statten wir aber tl^j' Frau Lendkapitän einen Besuch ab und bitt en sie, uns aus ihrer Tätigkeit zu erzbhl zeigte großes Interesse an den sich dü anathließenden Hrklärungeu. Aufnalinii-n SlF|lrn-l hMlnUI Die »l.end«, ein StUcli verträumtes Alt-Maibiirg Seite 4 « Nr. 204 205 * SfimMajj'SonntaÄ. 22.'23. Juli 1044 MARBURGER ZEITUNG Ä- nr u N T E E R E RSTEIRER Für 6pjn t(i|);'?res Ve'halten vor dem Feind wunle Cii -riddier Jcief \Vt>sel dUb clor Ortsgruppe tu htdl We«t mi» dem Eisemen Kreuz II Kin, vc sie iiniuhne Zei'eii iirul die wrf hr.i'liide!i, m irin (|fril-iKien S(hi(ks.i'p eine; nrohen F.imilie mit si( h l>riw Ilten, luiidiMi sie immer ciuf-rer hl unrl bit (i, ,n nie eilnhmend"r, helb«*f\-err|e''Si'ner Suki^' lür anrlere, l'nfj auf h in den let/'en .I.ihit n dit sie mit lebhaller Zuvers'ch» dati (lesriieheii des f|ef(eii Wti rfiqen Kiieq«»« \er|nlqlR und n zir/ofi — Bei I.öschdrbe-tcn in einem lUni-ic huppen 7oq fiif h r.r.iiHhv*urer;n-nen, die dankbar und aulgeschloseen diese Worle aufnahmen. Der Nachmittaq brachte fachliche Anweisungen der Kreisfraii für die Ein-korhdktion, die für dio Lazarette durrh-qeluhrt w^d, Hinweisunqcn auf die Arbeit r!er Kinderqruppen wahrend des .Sommers und Richtlinien für die Betreu-uny der im Einsatz stehenden Wehrmänner. Ferner betonte Pqn .Ambrosch, daß im Vordergrund der Arbeit die Er,4m-hun(| und Beeinflussung rler Bevölkerung stunde, die immer wieder iiufgomuntert und in unserem Sm/ie aiifgektarl werden rniisse, um daa Geschehen unserer Tage /u verstehen uiui haltuu(|smäRir) vorbilrl-!i( h sein zu können Auch wurde aufmerksam qemarhl, dall fli" Frauen hin-()ewiefien werden Sf)llen, bei Neuanfertl-(jeii von Kleidern das landschaltgebun-(Iciie Trarbtenkleid zu wählen unrl das Amt Frauen auch in der II nsicht beratend und anregend tatiq «ein sfill. Daraulhin sprach Pgn Wenk vom Amt Frauen Bunrlesführunq über die in der nächslen Zeit dringlichen Fragen der Hilldienslarbeit. Nach einer kleinen Pause folgte ein Referat über die Ifel-derihaine und deren Schmückuiiq, d^as von Pqu Annemarie Putz vom Amt Kul- kcinnen, lockerte die Arheitfitaqunq auf und leitete ul ei /u einem Vortraq de<> Fuhrungsieiters Pg Treml, der einen Überblick über die derzeitige Lage gab Der Redner verstand es, in klaren und uberzeugenden Worten den Amtfitragerinnen die Gewißheit zu gehen, dab Deutschland auf alle Falle s'egen wird. Allgemeine Begeisterung dankte dem Redner für seine Auslührungen. Der Abend brachte nach dem gemeinsam eingenommenen Essen einen Besuch des Lichtspieltheaterfi. do/ hei den Frauen viel Freude auslöste, da viele von ihnen nie oder sehr selten die Mfjglirhkeit haben, eine Filmvorführung zu sehen. De/ Donnerfitaq-Vorniittag brachte praktische Anweisungen, welche von Kamc^a-din Orehovsky gehalten wurden, die da« Einslückeln von Trikolwäsche, das Neu-besohlen von Strümpfen, die Selbslher- stellunq von Sommerschuhen und noch viele andere praktische Ratschläge an Haiid von Be spielen zeigte. Die Leiterinnen des Amteti Flauen ndhmen dicfie Ausführungen mit großem Interesse entgegen und äußerten den Wunsch, selbst cliese Dinge erlernen zu wollen und alle Ndhstuhenieitermnen dazu mitzunehmen. Die auslührliche Arbeitsbesprechung wird nun künftighin jeden Monat stattfinden und alle wollen gerne daran teilnehmen und freuen sich heute schon auf das nächste Mal. Zum Abschluß sprach die Kreisfrauen-amtsleiterin, Pgn, Ambrosch noch einige eindringliche Worte an ihre Mitarbeiterinnen und betonte, daß nur ein Ziel vor uns stünde, alles zu tun, um zu beweisen, daß der Kreis Marburg trotz der derzeitigen Schwierigkeiten unbeirrt treu zu Führer und Reich steht. A. P. Im Dienst für den Nächsten Vereidigung von DRK-Helferinneu — Feierstunde in Rann Im festlich ge-schmückten großen Appellsaal der Kreislühtung Rann des Stei-rischen Heimatbuudes fand am 9. Juli 1944 din Vereidigung der neuen Heller und Helferinnen vom Deutschen Roten Kreuz «latt. Eingeleitet wurde die Feier mit dem Adagio ciu% der II. Vifdinsonate von Händel, vorgetragen von der Kreit.-nuisikschule Rann. Sprüche und Lieder damals im Verband der Wehrmannschaft und des Sonderstu.nies zum sciiweren Dienst unter Feindeinwirkung an und erfüllten ihn restlos, Die aufgezeigten Leistungen des DRK an allen Stellen wo es zu helfen galt, gaben den würdigen Rahmen für die Ehrung der Gefallenen, die die Auslührungen des DRK-Kreislührers abschlössen. Eine kurze Singstunde, tlie zeiqte, daß die Ortsfrauenamtsleiterijinen bereits eine bedchfliehe Anzahl Ivon Liedern Vor Vertretern der Wehrmacht, dtjs Steirischen Heimutbundes, de« Staates und vor zahlreichen Gasten au« der Ranner Bevölkerung konnte OFF. Dr. Lutz ein etolzes B Id geleisteter DRK-Arbeit entwerfen. Redner fiihrte unter anderem diis, daß dio Aufgabe des DRK eine dreifache ist. Hilfe der Wehrmacht, Hilfe bei öffentlichen Notständen und Gesundheitspflege. Die ziffermäßige Darstellung gewährte ^en Anwesenden einen tiefgehenden Einblick in die seit Oktober 1941 qeleistela Aufbauarbeit, Seit dieser Zeit hat sich männliche und weibliche Bereit-iir der Buiidesluhrunq, qehaUon wurde. J sfhnft in Hunderten von Fällen einsatzbereit unfl fahiq heraus g stellt. Dieses gilt insbesonders beim Einfall der 14. Banden- der Helfer und Ht:lferinnen leiteten über > Das Lied vom guten Kameraden klang zur Ansprache des DRK-Kreisführers leise durch den Festsaal, stehend ge-DRK-Oberfeldlührer Dr. Hermann Lutz, dachten die Anwesenden der für De^Usch- lands Größe und Freiheit gefallenen Mtinrier und Frauen Dio Gedenkminute hildeto zugleich eine Mahnung der zur Vereidigung Angetretenen, ihren Schwur ebenso unverbrüchlich zu halten, wie es die Gefallenen getan halten OFF. Dr. Lutz nahm sodann die Vereidigung vor. ' Zwei neue Helfer und Helferinnen berührten das gesenkte Fahnentuch als sinn-1 bildliche Handlung für die zu Vereidi-I genden. Das Lied »Hellig Vaterland« und , ein auf die Vereidigung bezughabender Sinnspruch beschoß diesen Feierakt. Mit dem Gruß an den Führer und den Liedern der Nation schloß diese eindrucksvolle Feier. Die neuvereldlglrn Helferiri-1 nen rrhielfen d'e Brosche, Zur Vereidigung angetreten waren 50 Helferinnen ' und 23 Helfer. Division. Eine Anzahl von Helfern traten boiührt zu lassen und viT»n dem Fund Meldunri zu inaihrn, h-uilierte er an dcnsrilien herum. Es eilolqte nllsobald eine Explosion so daß der Junqe vofl Splittern getroffen wurde und eine Reihe Verletzungen, darunter eine sehr schwere am rechten Auqe erlitt. Er mußte In die Augenklinik de« Gau-krankenhaiisos nach Graz qebracht werden. Totle*islrale für Ciewohnheltsverbre-cher. Vor dem Sonderqerlcht Graz hatte «ich der ,'14jdhriqe Hilfsarbeiter Alois Stadler aus Wolfsberq, Kreis Leibnifz, wegen einer An/:ahl schwerer Dieb-filcihie zu verantworten. Der Anqeklaqte ist linreits 24 Mal vorbestraft, darunter neunmal werjen Diebstahls. Seine letzte Strafe von sieben Jahren Zuchthaus we-fien Diebstahls erhielt Alois Stadler im .lahie l')40 vf)m L.anflc(ericht Graz. Im Nfivember lM4.'rfluh er aus einer Straf-an^^1all uiul b«'qinq bis zu seiner im April 1^44 erlolfiten Veihaflunq sieben schwele Di(>bstahle iii Graz, teils durch Einbruch. In erster Linie erbeutete er wertvolle Kleidung,sstiicke, Wasche und Schuhe im Mindesiwert vfin ;UM}0 RM. Alf>is Slaflter hat flurch rlit stete Rück-tdlliqkeit den Beweis erlirachl, daß Freiheitsstrafen ibn nicht zu bessern vermti-qen. D(!r Schutz der VfilkfiqememHchdft forderte daher strenqste Bc^lrafunq Das SoiuJerqericlit Graz verurteilte Alois Stadler als qefahrlirhen Gewohiiheits-verbiecher zum lode. Wer technisch iinqeulnnet Ist, kann die Fdhrericitibnis verlieren. Nach einer jünqst erqanqenen Anordnung haben sich dio Fahrer der rolbewinkelten Nulz-kraftfahrzeuge bis zum 31. Dezember 1944 einer technischen Schulung und handwerklichen Ausbildunq durch das NSKK zu unterziehen. Das Ziel ist, daß die Fahrer selbst die Nulzkrnfffahrzeuqe nicht nur besonders sorgfaltiq warten, sondern auch kleine Reporaturen zur Entlastung der Werkstätten ausführen lernen. Den genauen Zeitpunkt der Meldung im Einzelfalle bestimmt der fewei-liqe Bevollmrichtiqte für den Nahverkehr im Benehmen rnif der ziiständiqen NSKK-Mo(orqruppe Neben dem K^nft-fdhrzeuqfiih'er ist der Krdfllahrzeuqhnl-ter lür die Meldunq verantwortlich. Er-qänzend hat der Reicbsverkehrsminister jeitzt 'lolc|endes angeordnet: Erweist sich ein Kraftfahrer bei der »echn'schen Schulung und handwerklirhen Ausbil-diinq als völliq \inqeeiqnet zum Führen eines Fahrzeuqes, so ist ihm dio Fahrerlaubnis zu entziehen Gerechte Strafe Gefängnis für gewerhsmäfligen Hamsterer Der 2ljährige aus der IJnfersleierm.trk slammenflt! Schusterqehilfe Johann Mo-lei h hamsterte über das Wf)chrneride in der üiUersteieimark Lebensmittel, die er in CJraz qeqen Kleider und andere Gebrauchsgegenstände eintauschte. Nach Zuvorkommende Behandlung in allen Aemtern Auf alle Fragen erschöpfende Antwort — Erspart den Volksgenossen den Weg von Zimmer zu Zimmer Der Ri' i hsniiii rinem Lriall flir ■ tnr rtcs Inncen h-it in II if !u|( '"fliHMeii Behörden tiul die NotweiHÜdkeit e'ner /uvor-kornln('llti^■ll Hcbiiiulliiiui der Volkstp'-nossen h iK)cwii'<«!'ii, rlif alle I.asten (Hohes Kr.cf|<^ \oil)ildli(b tr.Hi.-n. In diesem Liliiß hoilU CS. (Idß (1 (■ V(M litiiiu] nicht Sell)st/weck ist si(> i-t lür iI.ia; Volk dri, nicht tias Volk.tur tlie Vi-rwaltiinq. Sie muß dabei, |r IcKiqci di'r Km""| dl kfiuier d.e auf jt'dein Volks-rjeni>nsen iiih: ii'tcii I (i'ileii werden, um so htarkfM I ^ mi bt -nimh ijcm Volk*;qe-nossen bei fb i I l>erwinduiu| stMner Sorgen und .Aul.-T' 11 /ii helfen. H e 1 fi r , n (■ r a t e r , K ie (icmeiiii'cn und (iemeinde-verbände sind, w der Kriet) in den ver-cjangenen Jahien bewie*-r'n hat, in be-sfinderern M.iße lielfi r, Berater und Kameraden des V(^lkhr|^^n^ls^en (fewoirlen. Sie haben (bis Leben zu ficsl.iHeti nicht nach Formular und St In ni i. sondern i'ach den Bedürlnissen de% Lebens selbst Darin lierd nu ht ziilet/t im Krif'f) die besond(>re B'deutumi der Sell;Htver-waltunfi, die duKh die veistan'lnisvolle und lebetulifie iipa-.fiuiK) an di«^ Be-durlniss«» der Volk ^fpineiiischal t «las CiesGtz ffen\ Vulkw(|enos^>n zur Wohltat statt zur PIaqe machen k.irui und d.itnd einen weseritlicfien Beitiaq für die Stimmunri des Volkes zu leisten vermag. Diü zuvorkoituueiide und vuibild- l'fhe Behandlunq des Volksgetu)6sen ist i>ei der riesenhallen .^Tbeitslast qerade in den unteren Behtirrlen oft besonders ituihcvfdl und zeitraubend. Sic ist aber notwendif[ei denn |e. Längere Besprehun()en auch nach D 1 e II s t s ( h l u ß Der Erlaß des Reichsininisters des In-nein (ireilt zwei Punkte lur den Umgang mit dem Volk^genofisen besonders heraus Einer freundlichen B tte zum Er-sclieinen auf einer Dienststelle wird je-dei Volks(ienose willig folgen. Erscheint er ohne Eiitschuldi(|unq nicht, so wird enio Atillorderunq in weniqei verbindlicher Form für die Zukunft ®der freundlichen Einladunq umso eher zum Erlolg verhellen, je qeschickter der zunächst nicht erschienene Volksqenosse von der Nut wendi((keit unterschiedlicher Be-h.iiulluiiqslot men iilunzeugl wiid. Der (-M (hupfenden Aussprache und der Kialt der Uberzeugunc) 5ind bt'sondeie ■Aulmeiksamkeit zu schenken. Sie nehmen zuweilen viel Zeit in ,^nspiuch. Es wirft d("shiilb manchmal zweckmtißig, ja notwendiq sein, enien Volksgenossen, der ein (jroßeies, nicht so schnell zu klärendes Anlieqen hat, zu e ner Be-sprechunii auf eine Zeil nach üjjlichem D.enslschluß zu bitten. Das mag fluf den ersten Blick belastend erscheinen. Im Ergebnis wird eine solche Aussprache für alle Hete luiten nur Vorteile mit sich biiiKien. Sie (fibt dem Rat- und Hilfesu-fhentlen Cielecienheil, seine Sorgen in Ruhe zu schildern und verschaff! ihm schon d idurc h Erlei« hterung Der belei-I tlteii Dirmslkraff vermittelt sie den um-fflssenden Uberbli( k iiber die Resonder-heit des Einzrll,ilU's, der die Wahl der richtigen I lilltsnnllel in jeder Weise er-luichkrt »LI n z u s { ä n d i g k e i I s h fl 1 b e r« d b g e s c h a I f t In diesem Zusammenhang, so beme''kt vDie nationalsozialistische (»emeinde';, ist auch der Hinweis wichtig, daß dem Volksgenossen die Wege zu etwa be-telliqlen anderen Stellen durch vorbereitende lernmündliche B(>sprechunqen erleichtert oder gar aligenommen werden sollen. Wenn auch der (Jrundsatz der Einheit der VerwaUiuui in der unteren .Stille heute durch eine weltgehende .\idspl tterung in der Verwaltung durchbrochen isl. st) ist doch die Kreis-und Gemeindeverwaltuiui in den Augen der Bevölkerung die lür alle Verwnl-tungslragen zuständige Stelle. Diesem Umstand muß in den Kreis- und Gemeindeverwaltungen Rechnung getragen werden. Ein Volkscjenosse darf nicht »unzustäiuligskeitshalbci« schlechthin abgewiesen werden, sondern er darf von der Verwalturu) erwarten, daß sie ihm den richtigen Wetj zur raschen Erledl-giinci seine« Anl eciens zeigt. Der einzelne Volksgenosse dail dabei nii ht eh»>r an iMue andere Dienststelle geschickt weiden, bevor nicht feststeht, daß diese andere Dienststelle auch wirklich lür ihn und für seine Sathe zust in-d g ist. Schließlich weist der Erlaß daratif hin, daß der Volksgenosse, den man aufge-schlf)ssen, freundlich und hilfsbereit empfängt auch dafür Verständnis haben wird, daß nicht alle «eine Wünsche erliillt werden können • Diese Art dei Umgancjes im lerinnündlichen win Schleiervorhan-qes die Weltrn anzudeuten, die gerade der "Göfterdämmerunq« dos Übergewicht vor den anderen RInq-Teilen verleihen Nicht verändert werden konnten ietzt im Krieqe die lännsl veralteten Kosfürne, vor allem die Sieqfrieds und der Mannen Gunthers. HInqeqen schien da qut gelöst die Szene mit den Rhein-törhtern und die Traumerscheinung Al-berichs. Arn Pult waltete Romanus Hubertus mit klarer Disposition und merklichst musikanlischem Einleben in die Runen-sprnrhe der Partitur ü« qlilzerte und funkelte olt zauberhaft auf und auch die mvlhisch-mystlschen Gewalten fanrlen ebepst) lebendig-deutlichen Ausdruck, daß eine durchaus qeschloiwene musik-dramatische Linie de« Riesenwerkes vor der Seele des Hörera stand. Han«? Hamann hatte dem Bühnenbild möglichste Sorafalt anqedeihen lassen und boispielswcise der Gibichungcnhalla schicksalskflndende Gestalt Terllehen: ernste Größe wehte spürbar durch den Raum Aus den Chftren der Gibichunqen hatte Tlans Haas woHldlRzipllnierle Slimmqewull qehobcn. Als Gast des Abends konnten wir Berta Oberholzer .von der Oper der Stadt Wien in der Partie der Brunh'lde beqrüßen, die ihrer Wolanstochter schönes stimmliches Maß und die adeliqe Gebärde eines gepflegten Waqnerstik^s gab Prächtiges Profil von allem zeigten cler Racheschwur und die KIaqe an der Bahre Sieqfrieds Josef Janko, der in Graz den Sieqfried zum erstenmale saiii war ein blutvoller Recke von unermüti licher Stimmkraft, ja, der Künstler qe wann mit dem fortschreitenden Abend immer mehr nn Wärme im Vortrag, so-daß zuletzt eine wahre Glanzleistung zu verzeichnen war. der wir gerne den Preis des Abends zuerkennen. Eine Gutrune von lichtverklärter Poesie wo* Maria von Bartschj ein dem Leben und seinen Wechscilällen qän/lich ausqelie-ferter Gunther fand durch Walter König überzeuqende Gestalt, Den Hdqen formt auch diesmal Alfred Schütz mit seines Basses Grundgewalt zum rächenden Arm der Ehre seines Herrn. Ein Al-berlch von prfignanter Wortdeutllchkeit und starker visionärer Kraft war hierher! Thöny Die Nornen (Borgo, Reininger Zachardowal und die Rhein'öchter fRiischowBkv, Pirschl Muser) bewältigten ihre Aufgaben unter Entfaltiinn ei-ne«! immer wieder berürkenden Stim-menklanges. Als Wnltraute hat sirh Hußf""dem Frau Bargo noch besonders bewährt. Am Schluß qab e^ Reifall und Blumen in Menne und eine Ansprache des scheidenden Intendanten, der seine srhwie-rioe Aufgabe in den verllossenen Krieqs-lahren in Grcz mit einem »Trotzrtem« charakterisierte und den Grazern Dank sagte, für den Anteil, den sie an seiner Arbeit in den fünf Jahren seine' b'osi-gen Tatifjkeit oenommen Kurt Illldebrdud Malzak MARBURGER ZEITUNO Samstag/Sonntag, 23^3. Juli 1044 * Nr. 204/pO«) * Seite 5 (Für einen Teil der Auflage aus der gestrigen »Marburger Zeitung« wiederholt) Der Führer an das deutsche Volk Unerbittliche Maßnahmen gc^en gevässenlose Verräter dnb Führerhauptquartier, 21. Juli 194 Der Führer hielt heute nacht im Deutschen Rundfunk folgende Ansprache an das deutsche Volk: Deutsche Volksigenosscn und Volk«-genossinnent Ich weiß nicht, zum wievielten Male nunmehr ein Attentat auf mich ge- 1 plant und zur Ausfuhrung gekommon | ist. Wenn Ich heute zu Ihnen spreche, j dann geschieht ee aber besonders aus i zwei Gründen; 1. damit Sie meine Stimme hören und t wissen, daß ich selbst unverletzt 'ind gesund binj 2. damit Sie aber mich das Nähere erfahren über ein Verbrechen, das in der deutschen Geschichte seinesgleichen sucht. Eine ganz kleine Clique ehrqrlziqer, gewissenloser und zugleich verbrerhori-scher. dummer Offiziere hat ein Komplott geschmiodct. um mich zu beseitigen und zugleich mit mir den Stab der deutflcheti Wehrmachtführung au-tzu-rotten. Die Bombe, dl« von dem Oberst Graf von Stauffpnberg gelrgt wurde, krepierte zwei Meter von meiner rechten Seile, Sie hat eine Reihe mir teurer Mitarbeiter sehr schwer verletzt, einer ist gestorben Ich selbst bin völlig unverletzt | bis auf ganz kleine Haulabschürfungen, | Prellungen oder Verbrennungen. Ich : fasse das als eine Bestätigung des ! Auftrages der Vorsehung auf. me-in le- i bensziel weiter zu verfolgen, so wie ich j es bisher getan habe. Denn ich darf e» j vor der ganzen Nation feierlich gestehen, daß ich seit dem Tage, an ! dem ich in d!e WilhelmstraHo einzog, mir einen einzigen Gedanken hatte, nach bestem Wissen und Gewissen meine Pflicht zu erfüllen, und daß Ich, seit mir klar wurde, daß der Krieg ein unausbleiblicher war und nicht mehr aufgeschoben werden konnte, eigentlUh nur Sorge und Arbeit kannte und in «ahllosen Tagen und dtirchwachten Näctiten nur für mein Volk lebfe. Es hat «ich In einer Stunde, in der die deulschen Armeen in scIiwerBtem Ringen stehen, ähnlich wie in Italien nun auch in Doutschlond eine ganz kleine Gruppe gefunden, tlle nun glaubte, wie im Jobre inifl den Dolchstoß In den Rücken führen zu können. Sie hat «ich diesmal aber schwer getäuscht. Die Behauptung dieser Usurpatoren, daß ich nicht mehr lebe, wird jetzt in diesem Augenblick widerlegt, da ich au Euch, meine lieben Volksgenossen, spreche. Der Kreis, den diese Usurpatoren darstellen, ist ein denkbar kleiner. Er hat 'jiit der deutschen Wehrmacht und vor i'lein auch mit dem deutschen tieer "ff hts zu tun. Efi l«t ein gan^ kle,ner Klüngel vefbrecherischer Elernoiite, die jetzt unbarniheizig düsgerot»e| werden. Ich befehle daher in diesem Augenblick: 1. Daß keine Zivilstelle irgendeinen Befehl entgegenzunehmen hat von einer Dienststelle, die sich diese Usurp^itoren anmaßen. 2. Daß keine Militärstelle, kein Fiih-rer einer Truppe, kein Soldat irgendeinem Befehl dieser Usurpatoren zu gehorchen hat, (laß im Gegenteil jeder verpflichtet ist, den l'bermittler oder den Gebor eines solchen Befehls entweder sofort zu verhaften oder bei Widerstand augenblicklich niederzumachen. Ich habe, um enrlgültig Ordnung zu schaffen, zum Beft hlshaber der Heimat-heer« den Reichsininister Himmler ernannt. Ich habe in den Generalstab Ge-neralol)er9t Giiderian berufen, um den «lurch KranUhf'il zu-- Zeit ausgelallenen Generalstabschef zu ersetzen und einen zweiten bewährten Führer der Ostfront zu seinem Gehlifen bestimmt. In allen anderen Dienststellen des Reiches ändert sich nichts, Ich bin der UberzrMigung, daß wir mit dem Austreten diener ganz kleinen Verräter- und Verschwörerclique nun enrl- lieh aber auch im Rücken der Heimat die Atmosphäre schaffen d;e die Kampier der Front brauchen. Denn es ist urimtiy-iich, daß vorn Hunderttausoncle und Millionen braver Männty ihr Letztes hergeben, während zu Hause ein ganz kleiner Klüngel ehrgeiziger, erbärmlicher Kreaturen diese Haltung dauernd zu hintertreiben versucht. Diesmal wird nun so abgerechnet, wie wir das als Nationalsozialisten gewöhnt sind. Ich bin überzeugt, daß jeder anständige Offizier, jeder tapfere Soldat in dieRcr Stunden das begreifen wird. Welches Schicksal Deutschland getroffen hätte, wenn der Anschlag heute \ gelungen sein würde, das veimögen die wenigsten sich vielleicht auszudenken Ich »elbor danke der Vorsehung und meinem Schöpfer nicht deshalb, daß er mich erhalten hat — mein Leben ist nur Sorge und ist nur Arbelt für mein Volk — sondern Ich danke ihm nur deshalb, daß er mli die Möglichkeit gab, diese Sorge weltertmgen zu dürfen und In meiner Arbeit weiter fortzufahren, so gut ich das vor meinem Gewissen verantworten kann Es hat jeder Deutsche, ganz gleich, wer er sein mag, die Pflicht, diesen Elementen rücksichtslos entgegenzu trrten, s'e entweder sofort zu verhaften oder, wenn sie irgendwie Widerstand leisten sollten, ohneweiters niederzumachen D.e Befehle an sämtliche Truppen sind ergangen. Sie werden blind ausgeführt entsprechend dem Gehorsam, den das deutsche Heer kennt. Ich darf besonders Sie, meine alten Kampfgefäh ten noch einmal freudig begrüßen, daß es mir wieder vergönnt war, einem Schicksal zu entgehen, das nicht für mich Schreckliches in sicli barg, sondern das den Schrecken für das deuische Volk gebracht hätte. Ich erseh« daraus auch einen Fingerzeig der Vorsehung, daß ich mein Werk weiter fortführen muß und daher wellet fortführen werde. oder auch der Privatmann, muß genauestens überprüfen, ob die jeweilige Sendung auch tür das Transportwesen wirtschaftlich i«t oder ob nicht kürzere Wege gewählt werden könnttn. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Deckung von Fliegi rschaden, die zur Ei leichterung weniger einengende Vorschriften haben, bei denen aber um so stärker an die Eigenverantwortlichkeil der Betroffenen dah ngehend erinnert werden muß, daß sie die Verkehrsträger nicht stärker in An«pruch nehmen, als unbedingt «ein ! muß. Wer Möbel z, B, aus größeren Ent- ' fernungen bezieht, ale dies notwendig ist, handelt nicht im Einklang mit dieser Verpflichtung. Ebenso ist es wichtig, , möglichst die stillen Zeiten auszunutzen, um so den weniger wichtigen Verkehra-bedarf nicht zu einer Hemmung de» vordringlichen Bedarf« werden ZU laeeon, Auch die Frage des Leichentransportes gehört in diesen Zusammenhang. Es ' ' ist sehr versländlich, daß die Verwand-, ' . ten einen außerhalb seine« Heimatorte«^! , verstorbenen Familienangehörigen, ins- ■ i besondere wenn es sich um Evakuierte handelt, in die Heimatstadt zurückbringen möchten. Hierfür den Bahntransport in Anspruch zu nehmen, Ist aber — bei aller Pietät gegenüber dem Versorbenen — zurzeit kaum noch lu vertreten, da Rücksichtslos durchgreifen! Anordnungen des Reichftmarschalls Hermann Göring dnb Führerhauptqnnrtler, 21, Juli Der Relchsmnrschall richtete folgende Ansprache an die Luftwaffe: Kameraden der Luftwaffel Ein unvorstellbarer gemeiner Mord- Kurlerflüge. gleichgültig mit welchen Maschinen, dürfen nur mit meiner Erlaubnis oder seiner Erlaubnis durchgeführt werden. Offiziere und Soldaten gleich welchen Ratigca, ebenso Zivilpersonen, die für nach den einechlagigen Voie'hnften der Sarg in einem gedeckten Vvcigg./n, die in jeder Jahreszeit besondprs knapp sind, als Alleingut reisen muß und der Waggon nachträglich desinfizi. rt wf den muß Ein solcher Waggon fallt also für jeden anderen Transport ein'* ei4i'-bliche Zeit aus Jede Beisetzung sollte de«b«ll. heute möglichst ausnahmnlos «m ster-beort stattfinden, wobej d" tt^rr Uberführung in rlen Hoimatort möglich bleibt. Jetzt während d^s K-ip'ifs auf die Überführung zu ver/ifht"n diirfte den Angehörigen um so loirh'e' frillr-wenn sie daran denken, wie vii ln fiied höfa In den bombiirdiertrn StiiilM^n vnr den feindlichen Bornben gert'S '-oko motiven usw gegrben sind, w "id. n sirb zweckmäßig an die näclif!" '»ei' h^;!) hr Werkstatten-Dirrktion Dio (».tliilmn Dienststellen der Reich?!).ihn sind bei der Vermittlung gerne behilflich. PI Führereigenschaften der Frau aiijchlag wurde am Donnerstag von diese Veibrecher auftreten und sich Euch einem Obersten Graf Stauffenberg im nähern, um Euch für Ihr erbärmliches Auftrag einer erbärmlichen Clique von , Vorhaben zu überreden, sind sofort fest-ehemaligen Generalen, die wegen ihrer . zunehmen und zu.erschießen. ebenso feigen wie schlechten Führung Wo Ihr selbst zur Auerottung dieser davongejagt werden mufften, gegen un- Verräter eingesetzt werdet, habt ihr seren Führer durchgeführt. Det Führer rürksichtslns "durchzugreifen. Dos sind wurde durch die nllrrtächllgH Vorsehung dieselben Jämmerlinge, die die Front zu wie durch ein Wunder gerettet, | verraten und zu sabotieren versuchten Diese Verbrecher versuchen jetzt als i Offiziere, die sich an diesen Vorb'e-Usurpatoren durch falsche ncfohln Ver- | eben beteiluien, stellen s ch außerhalb wirrung in die Truppen zu bringen Ich ih^es Volkes, außerhalb dsr Wehrmacht, befohle daher: Im Reich führt in meinem auße^hilb jeder soldatischen Ehre, außer-Auftrng Generaloberst Stumpf als Ober- halb von Eid und Treue. Ihre Vernichbefehlshaber der Luftflotte Reich alle tug wird uns neue Kraft geben. Entgegen Vorbände der Luftwaffe Innerhalb des diesem Verrat setzt die Luftwaffe Ihre Reichsgebietes Nur meinen und seinen Befehlen ist Folge zu leisten. Der Relchsfiihror-^f Hlmmlei Ist von allen Dienststellen der Luftwaffe auf Anforderung talkräfflgil zu unterstützen. verschworene Treue und heiße Liebe zum Führer und ihren rückhaltlosen Einsatz für den Sieg Es lebe unser Führer, den der allmi^chtlge Gott heute so sichtbar segnetet Handlan^^er unserer Feinde Ansprache des Oberbefehlshabers der Knegsmarinc dnb Führerhauptquartier, 21. Juli Der Oberbfiehlshaber der Kriegsmarine, Grolladmital Dunitz, hielt folgende Ansprache an die Kriegsmarine; Männer der 'Kriegsmarine! Heiliger Zorn und niaßlnse Wut erFüllt uns üiier ilon verbrerherisf hen Anschlag, der unserem (lei'eb'en Führer rias Lehen kosten j sollte. Die Vorsehung hat es .anders gc-I wollt, sio bot drn Führer licsrh'rmt und ' beschützt und damit unser deutsches ' Vaterland in seinem Schicksalskainpf ' nicht verlassen Eine wahnsinnige kleine Genernls-clique, die mit unserem tapferen Iloer nichts gemein hat. hat In feiger Treulosigkeit diesen Mord angezellelt, gemoln-sten Verrat an dem Führ(4r und dem deutschen Volke begehend. Denn diese Schurken sind nur die Handlangei unserer Feinde, denen sie in chariik'er-loser, feiger und falscher Klugheit dienen. In Wirklichkeit Ist ihre Dummheit grenzenlos Sie glauben durch die Beseitigung dos Fühlers uns von unserem har- 4 Wifi das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, ist das Koniplolt det verbie cheriBt hen Olfizieraclique völlig zus. m-mengobrochen Die Räilelp.führei haoen sich nach dem ScheilG'n Ihres Ansr.hla-ges zum Feil selbst entleibt, zum Teil wurden sie von Bataillonen des Heeies ten aber unabänderlichen Schicksals-kampf befreien zu können und si^hen in ihrer verblendeten angstvollen Borniertheit nicht, daß ihre verbrecherische Tat uns in entsetzlicln s Chans führen und uns wehrlos unseren Feinden ausliefern würde. Ausiotlung unsere«» Volkes, Versklavung unserer Männer, Himger und rnmonloses Elend würden die Fo'tje sein. Eine unsagbare Unglückszeit würde unser Volk erleben, unendlich viel grausamer und schwerer als auch die härteste Zell sein kann, die uns unser jetziger Kampf 7u bringen vermag. V/ir werden diesen Veirätern das Handwerk legen Die Kriegsmarine steht getreu ihrem Eid in bewährter Treue zum Führer, bedlngiingrilns in ihrer Einsal-»-und Kampfbereitschaft Sie nimmt nur von mir, dem Oberbefelilsbaber der Kriegsmarine, und ihren eigenen militä-risfhen Fi'ihrern Befehle entgegen um jede Irreführung durch gefülscb'e Wci-sunnen itnmöglich zu machen Sie wird rücksichtslos jerlen vernichten, der sich als Verrä'er entpuppt. Es lebe unser Führer Adolf Hitler! füsiliert. Unter den Erschossenen befindet sich auch der Attentäter Oberst Graf von Slauftenberg. Zu Zwischenfällen ist es nirgends gekommen. Die übrigen durch ihr Verhalten an dem Verbreihen Schuldigen werden zur Verantwortung gezogen werden. Der Krieg hat auf manchem Gebiet eine Entwicklung geschaffen oder ge-lördert, die man in Friedenszelten nicht für möglich gehalten hat. Ein Uber>:eu-geiides Beispiel hierfür bietet die deutsche Frau in der Rüstungswirlsch'ilt, Nicht nur, daß sie schlechthin Mannesar-beit leistet, nein, darüber hinaus hat sie liier Viellach Fühiereigenschnften eiit-wickelt, die Bewundeiung auslösen. Die schon in Friedonszeiten geschaf-I feno Einrichtung der VVerkfrauengruppen stellto eine Ausieso auf Grund bewiesener vorbildlicher Herufsleistung dar. Obwohl das Arbeilsgebie; vornehmlich In sozialer Betreuung der weiblichen Geschäft lag, hat sich im Kriege gezeigt, daß diese Gruppen e n ausgezeichnetes Men-schenniaterlal mit Füh uiigseigenschaf-ten auch im ßeruisleben besaßen. Als es darum ging, Fraui narbeit in den Betrie-i)en ein/.uiühren, waren es Mitglieder • dieser Gruppen d e als ersla auf Grund einer besonderen Ausbildung die Plätze von Männern ausfüllen konnten, Sie erprobten durch eigene Tätigkeit, ob und welche Änderungen am Arbeitsplatz, am Werkzeug oder Im Arbeltsablauf erforderlich waien, um die Arbeit und Leistung der einzusetzenden weiblichen Ge-folgschaftsmitglieclor, Frauenkräften und Frauenkönnnri eni'iprechend, zu gestalten. Aus ihren Re hen kamen sodann überzeugende, weil aus eigener Erfah- rung sprechende Anlernerinnen, dif* Vei trauen fanden, da sie di(- Crk' nniri;? brachten daß sie ja auch als iTiiucn die Arbelt geschafft hatten. Es ist nun nicht weiter verwiindi , lif h daß »o qualifizierte F-raiir n (Uii h L g-nung zu Unteriühreislelluntj mit brachten und diese dann in hör Weise ausfüllten. .Sie h iben sich d tbei besonders zu bewahren, denn d e Frau ist gegenüber Ihrer C.escIiU i h siif nbs n die ihr vorgesetzt if.t, reiht knli -'i, «r,. wohl wns d:« beriiflii Ihj als ;U ■ h dif persönliche Seito anlielangt Da einer Unterfiihierin aus der Werk-frauengrupf)o auch dd H'-tn-uunq (Im weiblichen Ge.'olrtschfif'sinitg!' in sozialer Hinsicht obliegt, bat sC (iuirli einsicht«voI!o kamc!ra ["■ lul-iiing ihres Amtes Ge!e(|enhcit. si'b (15 Vertrauen der Werktag grn Frau i> 7'i erwerben. Damit ist dann die ' "iriiiMi' i^e für ehm leistungslördernde Zusimmcn-arbeit geschaffen. Sinn und Zwec k di r Werkfrauengrup[)G sind d nn fvoicht. Dio Praxis hat gezeigt, dtd^ d-in ■ r-freulichem Umfange der Fiil ist liier hat sich der Krieg als Lnbrin'M: rr in gutem Sinno erwiesen, er liit d'e schlummernden Fiibre'eg<'riRrh,'f|:n n der deutschen Frauens(hnft zur l.'i f il-tung gebracht zum ReF'en des dnu .;( he:i Vaterlandes Aufbau im Grenzkreis CilÜ Kreisführer Dorfmeister sprach vor den Offizieren des Sl'^ndortc«! ! Seit dem mit ungeheuren Jubel be-' grüßten Einmarsch der Pnnzerjäger im Mai 1941, die die Tradition des glorreichen Cilller Haiisreglments Nr. B7 In der Sannstndt weiterführen, herrscht zwischen den Offizieren dieses Wehrmachtsteiles und der politischen Führung des Kreises Cilli beste Kameradschaft. Veranstaltungen werden gegenseitig besucht, persönliche Beziehungen angeknüpft und in allen Fragen des öffentlichen Lebens erfolgt das gegenseitige Einvernehmen, Die an die Südnst{(renze des Reiches ab-kommandierten Offiziere interessieren sich lebhaft für die Probleme der Unter-stniermnrk. dieses uralten deutschen Lnnde«;, rias für den Außenstehenden Fragen über Fingen aufwirft, für den '•'"nner abT einen klaren zielbewuBten Weg erergifichen Aufbaues aufweist. Um übar die Arbejt des Stelrlschen I Hr'mn'bundrs, die Probleme der Unter-' Steiermark und ihre Answirkiingen auf (Me 1 age Im Kr"is rilH aufrieklärt zu werden, hatten die Offiziere des Stand- ortes Cilll Kreislübrer Dorlm' i.-^ wd seine engsten Mi.ar Ij-ntcr /'i ei •: i r| -seliigen Abend gcl.iden ! \ i r-'S- r des dienstlich abw.'Sfiiilen iv.mr umd' ^ns begrüßte den Kreistül.r. r und m üf M ■-arbeiter und hob noclimiil= di i» W.in-, b hervor, den versammeiton KiM-h i it n ein Bild r r...iii sr'' n Lage in rler UntersleiiTiiuiik ::"-i !'■ ■ Auswirkungen eut f'ic bish-rine \ - ti.i-arbeit Im Kreis Cilll In d. r nnst l;l = - r,. n-den Aussprache wurden f'i.Kii I r Heimkehr des Unterlandi.'s Ii" ViM'i : Ml behandelt, persönüclie Bezlel ngi . i u angeknüpft, alte verfielt oder neu frischt. V/IRTSCHAFT UND SOZiALPOimil Transporte sparen 1 Verfeinerung der Verkehrsentflechtung durch intensivere Mitarbeit der Betriebe Zu den vordringlichen kriegswirtschaftlichen Forderungen gehört auch diejenige von möglichst weitgehender Einsparung Jeder nicht dringend notwendigen Transportleistung. Schon während der letzten Jahre sind umlassende Maßnahmen durchgelührt worden, um den Verkehrsaufwand möglichst gering zu halten. Besonders seit September 1942 sind umfassende Maßnahmen im Gange, um die irgendwie enlbehrlii hen Ver-kehrsleitungen auszuschalten Die Dinnst-Btelle für Transporlordnung heim Reichs-minister für Rüstung und Kriegsproduktion hat durch ein Nelz von fransport-koinmissionen die gesamte deuische Wirtschaft durchleuchten lassen, welche Einsparungen an Transportwegen nuig-licli sind Insbesondere sollten gegenein-anderlaufende Transporte besf'itigt. also eine ,,Verkehrsentflechtung" vorgenommen werden. Für die einzelnen Güter sind Grenzentfernungen testgelegt worden, über die hinaus kein Betrieb tleuir-tige Güter vorseiulen darf, es sei denn, dio hierdurch bedingte Verzögerung des Reiseweyes muß in Kauf genomrui'n uiitl durch entsprechende vorausschaueiule Planung ausgeglichen werden Die Maßnahmen der Beluirden Itönnen aber nur die (Grundlagen bilden, - r-.t- mi Werk tätig, (M^.rlnirg, Burg-l.ic lit-p i ■ ! Mfirjonnc \'on \'r.-/i r:. ■ k Jud Süß Zum zweitenmal wird dieser Film jet. in Marburg gezeigt begeqnei alu r n-- h' geringerem Interesse als bei r * ■ ;l-aufführung. Dieser Gi-ttr.iude Siili Od-penheiiner aus Heidelberg lua-.ht^ es ui der ersten Hallte des IH J.ihrh . : *«-bin zum Geheimen Finanziat :Ii . 1' zogs Karl Alexander von Wür -e iii»' (i und übte dabei eine sittenli^ \V l'kiii-lichkeit aus, beieicherte »ich du h I r-pressungen. Amterverk iiit und Mi. iz-verschlechterung. Sein Ende w.m d-T Galgen. Ferdinand Mariiin ist in n! r Rolle des Jud Süß geriidi -ii v^'l- 'd -t. Marian — nebenb. i von v'ebuil i ' i (iia-zer — läßt uns in Spiii in Hi-' Abgründe jüdischen Wesen- h ni.m tneint das unnichtli.ire r.(> .■ ; t: lilen, das ihn treibt und luh'l. i-heti-.,. p.u kl das Spiel von Werner Kiaus, ' wirken eine Reihe von *^"'111 --mhirste!-lern wie Kristim Södeliuim ll-nii.h I George und Hilde von stidz bi 1 •. nim I mit. (Marbuig l.hplanade ) I Hans Auer w AlARBURGER ZEITUNG__________________Samstag/Sonntag, 22.^23. Juli 1044 * Nr. 204/205 * Seite Schlechte Zähne durch Kaufaulheit Kinder sollen mehr Vollkornbrot und Kohobst «ss«n Die W'ichlitikeit doi Milrhzähhe tü^ d;0 (jeaimrle f unktion des qe«dmten in der Lntuirklunii beqritleiien Uiqanismu« in uiiscNt'n Tdqen imniet mehr er-kdiint :ir.'Jea. Die nu*(tiz;ius< h-liioloqische Forschung hdl inzwischen testqf«*cllt. ddU ein qu-fes Ahkäiien dtr Milch/ahne im Aiter zwischen viei imd sechß Jähren eine we-fecntlirhe Vordussflriinq für die Vorbeu-qunq vor LnrcqelmdHiqkeiten des spä-tou'ii bleibenden Clebisfees bildet. Dds h:er/u erlorderÜrhe n«^'uiqende Abkauen kann dher nur eintreten, wenn der qe-samto K.uiappnrrit reqelmaßiq und or-dentlirh beansprucht wiid Hierzu dienen insbcfcondcre Rohkost und Vollkornbrot, die aus diesen Ilrwäqiinqen heraus reirhl'.ch qe;(eben werden sollten. Es h.it sich herdusqestellt. daß durch «ländiqe Erncihrunq mit nur breiiqer Kost bei den Kiiidern eine qanz typische Faul-hpit zum Kauen hervorqerufen und noch sl/eit, sdiulern duch ini Sommer erkranken viele Mensctien an Keuch-hutilen Off besonders bei Kindern qe-lahiluh weiden kann Bei dei Ilciluhq tlii'ser Eikrankunq der Atnninqöorqane kann die Liittveranderunq oft recht nütz-hch sein So haben zum Beispiel, Piloten ihren Keuchhusten oft buchstäblich in tf'-ii höheren Reciioeen, also in der dünneren Luft verloren, und es qibt viele Miittor, d e ihre an Keuchhusten erkrankten Kindel an die See brinqen, um sie dort davon /u heilen. Unseren auf dem I ande lebeiiden Vo.fahren war es bckiinnl, ilali niiin seinen Uiishm am rht sieii im Sth .itilall oder auch Im Pfer-detstjil !f>ft werden kann, weil dort die Lull M'cht viel Ammoniak enthalt. Beim E'iiatnien dieser Stalluft werden durch Ammoniak die Luftweqc qesciubert. Nach die-.:fr Erf;ihi unc( muf^ also Ammoniak für die liellunq des KeuchliLstens nütz-Jic'i sein. Aber auch fiir die in der Stadt leben-flen Kinder nibt es die Mfiqlichkeil einer , .\mmoniakkur". und die Gasanstalt in l-lljinci Ivit sie seit Jahren erprobt. Bi'i der f[pistellunq von teuchtqas werrien mehrern Nebenprodukte, wie Ben.'of, Teer, Niiphlhaiin, Koks und auch tliissiqes Ammoniak qewon'-en Um den Vp'esonde;e .■\;>p;"l, \ r runrjliitkten jahilicii rund 200 unn Mfns( Jien unter 15 Jahren im Haushalt; d'e Hälfte von ihnen ist jün- lahre Die hauptsächlichen To-desiu-'-MclM-n sind Vcrl)rühunr(en und l,f\ic!;' r;asverniflunqen. lOilfielm FrieJricfi Museftner : Können Frauen komponieren? Zweihundert komponierende Frauen von 1581 bis heute »Saqen Sie niemandem, daß ich «ine Frau bin!« damit eröffnete die Kompo-nifitin das Gespräch. Ich wdr vorblüHt, hatte angenommen, daß ge ijde eine Frau sehr stolz darauf sein mußte, Gedanken in Töne umzusetzen, daß gerade sie ihren seltenen Beruf mit einer gewissen — in diesem Fall berechtigten — Eitelkeit betreiben würde. Die Künstlerin begründete ihre Haltung mit folgendem Erlebnis- »Nach einer Aufführung eines meiner Streichquartette setzte im Publikum starker Beifall ein. Ich ging nach langem Zögern auf das Podium de« Konzertsaales hinaus, um mich zu verbeugen. Wissen^ Sie, was geschah? Als ich da oben stand sah ich pldfelich verlegene Gesichter und das lieh* »Frauen sind für die schwierig« geistige Arbeit des Komponierens im allgemeinen zu sehr abgelenkt. Viele beginnen mit dem harten Werk — wenige bleiben dabei und ganz wenige behaupten sichl. Mit Beifall aufgenommen und gelobt wurden, auch dann also, wenn der »tote Punkt« überwunden ist und das Tor zur Karrieie weit offen steht. Bei der Komponistin, die ich besuchte, trifft dies alles zu. Sie hat den Dornenweg zwischen der ersten Komposition und der ersten Auffülirung schon lang« hinter sich. Sie ist bekannt und geschätzt — aber nicht als komponierend« Frau. Wenn sie auf dem Programm steht, dann sind ihre Vornamen abgekürzt che Arbeit — sie ist eine Schwerarbeit! Ich hämmer« mir buchstäblich die melodischen Einfälle zurecht wie der Schmied das Eisen. 'Das ist nicht leicht und das geht nicht schnell. Ich schaffe fast immer nur eine große Komposition im Jahr, manchmal sind es zwei, selten drei, dann aber sind e« kürzere Sachen.« Die Komponistin, die das erzählt, hat schon al« Kind Geige und Klavier gespielt und mit sieben Jahren bereits komponiert. Schon mit 14 itürzte sie s'ich mit dem Eifer der Jugend auf ein großes Komposttionswerk im Stil einer Pantom>ine. Sie wurde aber ndcht gleich Komponistin, sondern zunächst Wunderkind, später eine anerkannte Geigerin und Planictin. Plakat« der halben Ein kleines Frauen reich der Musik Au(ju»iin Olly Ilolzmann dirigiert als Komponistin Anni Schmidt in dem neuen Wien-Film „Liebe nach Noten" Klatschen hörte auf. Die Leute wußten nicht, was sie mit mir anlangen sollfen. Sie konnten sich einfach niclit vorstellen, ddß ich das Streichquartett geschrieben haben könnte. Erst als das (iuartPtt auf mich hinwies und mich sozusagen dem Publikum vorstellte, begriff man, daß ich der Urheber des gespielten Werkes war und ich hatte raeinen richtigen Applaus.« Frauen hdben in den letzten Jahren so .viele Män&rberufe erobert, daß man «ich über einen weiblichen Komponisten gar nicht wundern müßte. Es gibt ausgezeichnete Arztinnen, tüchtige weibliche Advokaten, ja Direktricen von größeren Industrie-Konzernen. In der Kunst steht die Sängerin gleichberechtigt und gleichgeachtet neben dem Sänger, die Schauspielerin neben dem Schiuispieler, die Malerin neben dem Maler. Warum also soll eine Frau nicht auch komponieren? Schon 1581 hat Franziska von Caccini die ersten weiblichen Werke der Tonkunst geschaffen. Ihr schloßen sich die komponierenden Nonnen aus dem 17. Jahrhundert an iin sich an den Nei,tu; ,,Wo w.if d(T Kfiniinprsiinyor?" ,.Im Sflild.',!!" sagte Froggy mürrisch unil ännsilich. ..Und er iiatlr liinen iiefohlen, nic-niynclcin iMwas von seiner Abwcsenhicit 7.U verrittenV „Ja." „Und durum griffen Sie zu diesfin klei m.'iI S| .ii'jc 1 icn V'' „Ja . . . sehr khir^. der Herr Doktor! — Die Tür war verschlossen. Aber i'uf einm.il — der Friseur klopfte und ich niul.lte —" ,.Schon gut! — Wie Innfie *va? Herr Erlaehcr im Schloß?" vcrhöv'r H< »Aber sicher!« meinte sie eifrig. »Das wird Ursula brennend interessieren!« »Das gMube ich .. .1« sagte er gedankenvoll. Dip Unbefangenheit des jungen Mädchens depnmierte ihn «ehr. »Das glaube ich...!« flüsterte er ein« Minutp später vor sich hin, als er draußen war und den Knauf der Gartentür in der Hand hielt. bO lieber Gott Im Himmel —l^« flüsterte er weiter — in einem ungeheuren Schreck — und starrte geistesabwesend auf die Eisenklinke in seiner Hand. E« war gar nichts daran zu «ehen Aber ihm war gerade klar geworden, dnß ein häßlicher und nichtswürdiger Verdacht, den er seit Tagen unbewußt mit sieh herumyetragen hutte, gewisse Ndhiuuy gtiiuudeu hatte — iii Gründun, die unbestreitbar und auf keine Weise zu umgehen waren. i »O Heber Gott im Himmel —I« «agte er. Dann ging er weiter. 21. Kapitel Die Vettern Kling wohnten immer in einem Hotel des alten Westens, wenn sie in Berlin waren. Peter fand e« i scneußlich — aber es war Tradition in seiner Familie. Er schlief miserabel, • wachte mit Kopfweh auf, weil der klapprige Paternosteraufzug am Ende des Gangas wieder mal stecken gehliebet» war und man mit Hammerechlägen und Gepolter dabei war, ihn zu reparieren, j Als Peter — nicht sonderlich erfrischt — au« der Badewanne kam, schnauzte er ] da« Stubenmädchen an, das ihm den : Kaffee Iflachte. »Welches Hotel hat denn einen Paternostei — möchte ich wissen!« sagte er erbost Sie sagte kampiliistig: »Es ist ja bloß fürs Gepäck. Herr Doktor!« »Das ist wtirst!« sagte er wütend. Und dann merkte or, daß seine Uhi stehen geblieben war. In höchster Eile zog er sich an, ließ den Kaffee stehen, fuhr mit dem richtigen Lift hinunter und sauste nach dem Grunewald. Aber als er in Loni« Salon kam, saß Ursula schon da Berückend schön sah «ie aus mit ihrem blassen Gesicht und den goldenen Haaren über dem schwarzen Kleid. »O lieber Gott im Himmel!« sagte er wieder — aber nur leise zu sich. Ei begrüßte Ursula hastig und verlegen — und sah rasch nach Loni« Augen. Aber ehe er noch etwas sagen konnte, sagfp Ursula klar und spöttisch; »lal dds nicht meikwüidiy, was Froygy erzählt hat? — Wa« sagen Si«, Peter? — Hätten Sie gedacht, daß Erlacher während de« ersten Aktes im Schloß war?' Er biß sich auf die Lippen und sandte wieder einen verzweifelten Blick zu Loni hinüber. Sie mißverstand ihn. »Ursula wollte e« gar nicht glauben!-sagte sie harmlos Er sah'schnell zurück zu Ursula, Ihre Blicke trafen sich und hatten einandei schon gesagt, wa« Ursula eine Sekunde später ruhig ausprach: »Ja — Peterlein, was soll man da machen? — Es sieht ja nun wirklich so aus, als habe es Krach gegeben zwischen Kestner und Erlacher — wie?« Etwa« bleich lehnte sich Peter zurück Er rührte mechanisch in seiner Teetasse herum. Ursula saß mit einem halben Lachen da, die hellen Augen ins Leere gerichtet. Peter wartete gespannt darauf, ob sie etwas sagen würde. Aber sie dachte nicht daran Und nach einer Weile tat er die Frage, die unvermeidlich war und von deren Beantwortung alle« abhing. »Baronin — können Sie sich denken, warum Erlacher ins Schloß rüberge-klettert ist?« Sie schüttelte gleich den Kopf. »Nein —«, saqte sie bestimmt und «ah Ihn fest und freundlich an, »Hm —v, machte er, atmete tiet und ging tapfer auf sein Ziel los. »Sehen Sie — wenn die Umstände so lieche Diuckerei nach Marburg und weiterhin in den ersten Weltkrieg führte, wo der junge Kriegsfreiwillige Soldat, Kadett und Fähnrich wurde,' für eine Heldentat die Goldene Tapferkeitsmedaille und die Beförderung zum Leutnant erhält, ( spätei erkrankte und kaum genesen, ' neuen Siegen entgegenstürmte bis dann an einem Frühlingstag des Jahres Ifll? an dei italienischen Front ein niederprasselnder Felsfiteln mit vollei Wucht ihn traf und seine Stirn zerschmetterte. Ganz unerwartet kam die Nachhcht von seinem sieghaften Sterben. Und mit einem Male erschien eino Flut von Gedichten und Aufsätzen übe: den jungen Dichtei und Helden, seihst in Zeitschriften, Hie an ihm vorher kalt vorbeigegangen waren. weil er nicht zur »Clique« gehörte »Sein junges, blühendes Leben mußte er lassen, mit Blut mußte er erst die Krone vergolden", rief damals sein Frontkamorad und Brudei in Apoll Petei Panhofer aus, »bevor sein Volk die Augen auftat und zur verwunderten Erknntvtni» kam: da« war ein Herrlicher ein Aufrechtiu! Jahre ließ man ihn. der Besten e'nen, abseits stehen, im Dunkel, nui hie i'nd da von einem Sonnenstrahl getroff>?n. I'nH /öncrnd, langsam trat die Anerkennung hervor und dei Son»ienschein legte sich um einer» — Toten.« Mit 'IJi Jahmu, blutjung, latungierig | Kein Blümlein hat die Brust geschmückt. Als Ich bereit zum Abmarsch stand, Und gar kein Mädel hat die Hand Zum letzten Abschied mir gedrückt. senhagel sieht Bernreiter die roten Mohnblumen vor den blanken Stachei-drähten der Verhaue winken, mitten Im grausigen Brand des Krieges, trotz Minen- und Granatenlärm, hört er den klingenden, tröstenden Ruf einet kleinen Drossel Im weißen Schlehdorn. Das ^st Ausdruck einer ganz seltenen und hoffnungsvollen Charakterkraft, Beweis eines starken Willens und wahrster Gesinnung Beweis dafür, daß es etwas gibt, das mehr ist, als einen scharfen Kopf zu haben — und das ist. eine ganze Seele. »Immer ist Kfrieg auf Erden. / Immer 'st auch Frieden I Jedem kann er werden. / Nicht jedem ist er beschieden / Mitten im toduinwölkten Graben I kann einer für »ich ! stille sein -ind Frieden haben / Frieden wohnet innerlich«, heißt es bei Will Vespei. Rudolf Bernreiter war er beschieden, der Friede des Herzens. Immer schien er von einem Gefühl heiterer Kraft durchdrungen und getragen. So sind seine Werke das Spiegelbild seines innersten Erlebens Oft kreisten seine Gedanken auch um die dunkle Schwelle, die Leben und Tixl trennt: »Ich werde fallen, das weiß ich) Doch eh ich falle, zerreiß ich Wohl einen Schwärm der Gegner und will als wildverweqner Soldat auf blutgem Stein, Wenn tot, auch — Steqer «ein.« »Sturm! Vorwärts! Mir nach! Es kann ja nix gsihehen! Hurra, hurra!« Das war sein Feldgeschrei, als er mit 10 Infante-ribten des Marbuiyur Huiüüuteguneul« Wenn man mich legt ins Grab hinein, Um mich wird niemand weinen gehn — Wohl wird ein llebea Blümlein atehn Am Grab — es wird »In wildes sein , . . Rudolf Bernreiter nicht sprechen«, heißt es irgendwo bei Hermann Stehr. Rudolf Bernreiter war eine durchaus innerliche Natur, von frommer, wahrhaf-haftiqer Denkunqsart. Sein offenes Herz, sein gütige« Auge, empfänglich für Schönheit und Reinheit, der unverrückbare Glaube an die Größe de« Reiches, an die deutsche Jugend^ gaben seinen Gedichten, Erzählungen und dramatischen Entwürfen (von denen die meisten in der »Deutschen Umschau« veiöffent-licht wurden) die Gestalt Allein um dieses Zukunftsqlaubens willen wird uns Bernreiter, dessen literarisches Werk kaum mehr als Blütenansätze künftigen Früchteseqens darbot und also vergänglich ist. immer teuer sein Er war ein Dichter — ohne große Werke Doch nicht sein Werk, sondern sein Wesen war Bernreiterg eigentliche«, unsterbliches G(*dichf! Nicht was er schuf, was er war: das hat sein Andenken ins Unvergängliche emporgehoben Von seinen Kriegsdichtungen die schnell Ihren Weq in das deutsche Haus nahmen beweist uns der Gedichtband »Die lebendige Seele« (Verlag Deutsche Vereins-Druckerei und Verlagsgesell-schall Giaz), von der kundigen Freundeshand Willibald Frankls herausgegeben, wie viel schöne Hollnungen mit Rudolf Bernreiter zu Grabe gingen. Aus ihm spricht noch «die lebendige Seele« des toten Helden und mahnt uns, seiner nicht zu vergessen und sein Vermäthl-nie iu Ehren zu halten. Paul Anton Keller: Uralter Weinbau im Unterland Geschichte des Luttenbergers Bei Jerusalem, in den Büheln, im Herzen des berühmtesten Weingartengebie-tes der Untersteiermark, trennt nur ein schmaler Streif Erde vom Nachbarland Dort spannt sich die kroatische Ebene ! mit der Stadt Warasdin inmitten und drüben, jenseits der Mur, hebt der breite I Abklang ins Ungarland an. Lange, fast I ein Vierteljahrtausend, ist es her, daß Rakoczis Banden, die ,,Kuruz7en", dieses steirische Grenzgebiet heimsuchten und daß eben in Jerusalem, Martin Staricha der Pfarrer von St, Nikolai in den Bü heln, das flücntige Landvolk sammeltf j und mit ihm den fürchtcrlich wütender j Landfeind verjagte „Victoriosus" wurd der fromme Mann dann genannt. Die uralte, wichlige Grenzburg Obei Luttenberg ist verschwunden; die Bie derrneierzeit hat ein geräumiges Herren haus an ihre Stelle gesetzt Aber dif Burg stand im frledsamcn Kreis de Weingartenhügel und lange voi ihrei Erbauung, lange vor der Landnahme de Römer, war auf den Eütieirücken di Rebe gezogen woiden. ,,Kampf und Wein bau , so könnte die Historie dieses letz ten Hügelstrirhs vor dem Nachharlanf umschrieben sein, das amiauernd Br wegte seiner Ansiedlung, die I'mschich tung und Uberschichtung zu immer festr rem. Inneren Gefüge, Die Traungauer un-Babenberger. ,,Gofreuo" des Salzburge Erzbistums, hatten Lutienberg und Um gebung als Lehen. Wahrscheinlich wa Luttenberg (Luttenperch — Luttenwerd' Spanheirner Besitz gewesen. Hrrzor Friedrich II. nennt 1242 das Schloß be stätigond, ein salzburgischcs Lehen Dei Markt wird 1265 im steirischen Kam merrentenbuch genannt, die Pfarre wurdf 1174 von Adalbert II. Erzbischof von Salzburg, samt den Zehenten dem Stitt Vornu geschenkt. Viel der wertvollsten und aufschlußreichsten Archivbestände ging bei Bränden verloren: denn der Markt wurde, ähnlich der Stadt Marburg, wunderlich oft von der Feuersnot heimgesucht. Auf Ober-Luttenberg, der Burgfeste, gebot ein Geschlecht gleichen Namens. 1444 kam die Herrschaft an die Schweinpoeckh, die später auch den Markt erhielten, und als Jörg von Schweinpoeckhs Tochter einen aus dem Geschlechte der Rindscheidt heiratete, karn auch dieser Adelsname in die Geschichte Luttenbergs Von den Freiherrn von Alapi, die dann an die Herrschaft kamen, erzählt Josef Vinzenz Sonntag eine hübsche Wappensage. Unter den kroatischen Grafen von Draskowltsch airf Drachenstein bei Pettau, die den Ala^is im Besitz folgten, wurden Markt und Herrschaft getrennt Wie sehr Luttenbergs Bürgerschaft dem Grafen Caspar von Draskowltsch gewogen, ja schier freundschaftlich brüderlich gesinnt war, beweist die Nachricht, daß sie für ihn Ifi*?? einen Strafhetrag von 600 fl. erlegte, nachdem sie zur Hochzeit der Grafpn-tochter schon 500 fl. gegeben hatte. Die Burg, die dem Markt wohl den Namen gegeben hat, fiel, gleich ihm, dem Feuer zum Opfer und blieb Ruine. Unter dem Grafen Hieronymus von Codroipo wurde sie in den Jahren 18.W—bis auf wenige Reste abgetragen, und an ihrer Stelle erstand dann das weltläufige Herrenhaus Damit war endgültig die StÄfte der Wacht und Wehr im heiteren Behagen der Weingartlandschaft zur Ruh ge-gangen. Denn eben sie, die Rebe, hat die Jithr-hunderte überdauert, und unausdenkbar lange war sie schon im Lande gewesen. In den Braunkohlenlagern von Leoben grüßt uns die zarte Zeichnung ihrer Blätter aus dem Tertiär, und die Romherrschaft hat im Lande die alte Weinzucht der Kelten nur geordnet und verbessert — gebracht hat sie die Rebe nicht. « Als zwischen 1160 und 1170 Friedrich von Pettau die über die Landgrenze drängenden Ungarn vertrieb und das untere Pößnitztal mit dem Friedauer Bezirk Im Besitz nahm — die Stadt Frledau mag von ihm den Namen haben — waren manche dieser Gebietsteile wieder verödet. Die Pettauer — Friedrich war Salzburger Minlsterlal und wurde vom Erzbistum mit dem obersten T andteil belehnt — und der deutsche Ritteiorden der von den Herren von Pettau mi» Groß-Sonntag bedacht wurde, haben das Gebiet dann erneut und endgültig der Siedlung, dem Bauerntum und der Kultur erschlossen Wie dann de> Wein aus den Büheln, der .Luttenberger", im Anstien der Jahrhunderte an Geltung qewann das snielt im dumpf aufdröhnenden Baß der Kriegswirren, au« dem Brunnenschacht der Jahrhunderte he'-auf. seine schöne und sinnige Begleitung mit Gleichwie das Frzhi^tum Sal-^hurn den Mönchen von Oherhurg fund AHniont^ das Rodungsrerht freigab, finden wir frühe schon vornehmlich die Kirche im Besi»7 der besten Weinnehiete — durch '^liftiinn und Frwerb — und vorzi'inlich die Klöster haben sich um Neuanl^nen und die Verbesserung erworbener Bn, «itände hernilht Der Wein aus dem Luttenberger Gebie' hatte schon im Mittelalter einen guten Namen und war viel ausgefiihrt worden sogar bis Schlesien hinauf. Davon »^r-jählt ein Spruch, den G Nf Vischer auf einem Blatt seiner Lanrlkarie vermerkt' ,,Rhein, Mosell, Main, und Thonaw Stromb Auch ander Flüsse all zu samb Ihr habt nit Wrin meins gleichen: Dreyhundert gülden war der w^rll" Nur vmb ein Vass, so ziechl ein pferdt, Mii must ihr alle weichen Der Luettenperger hier im Land! Den Sigkhrantz hull vuU OberhandL" R * Nr. 204'205 * Samstaß'SonntßiJ, 22.'23, Juli lOM MAP^URGER ZEITUNG Ein Knaiie fiüiLtet sicfi / Von Ralpfl Ur6an Diese Geschirhle hat sich in meiner dernd ging sie weiter, d^r Junqe neben i Eine Mark fünfnq — warum war er Jugendzeit ereignet, aber weil Jungens ihr Er snh durch alle sech« Elimmel auch geboren worden? fc.ch inimei gicich bleiben, erzähle ich bi6 in dun 6;el)enten, seine Verwirrung | Die D«me ging schon auf einen dei' fcie futh gerne. legte sich notdürftig, sodriß er sogar zu- j Tische zu und der junge Mann folgte Der Ciyninnsiast Alfred Riegel hatte saminenhdngende Aiilworteu zu geben t ihi im Banne eines furchtbaren Schick- von Clnkel Theodor einen Maßanzug vermochte. hewiliigi bekommen. Nicht etwa zum Lnhii lur hervurrdgenden Fortschritt in dpr Schale, sondern deshcjlb, weil Onkel Thpodur ini Cledcnken an die eigene Idtilerh-ifte Vergangenheit eine Schwä- »Was sind Sie denn?« fragte e.nmdl die junge Frau in ihrer olfenen Art. »Student dn der Hochschule«, log Alfred, »Mediziner im zweiten Semester«. Dd'mit gab et sich eeibst Haltung. Er die liii Jf^ne Jungen empfand, die für ^ hatte dos Bedürfnis, seme ungeheure dtio vur/üit.ge Ergrauen des Lehrkörpeia j Bedeutung und Tüchtigkeil bewtiiften. ver iiifwortiich zeichnen. ! Ein Rad zu schiagon, hielt er jedoch 6äls Alfred bestellte eine Tasse Kaffee, die junge Frau eine kleine Omelette. Der Jüngling atmete auf, das konnte sich noch knapp ausgehen, Die Dame aO, der Kellner kam. i>Und dann möchte ich ein Schnitzel mit Salat und Kartoffeln«, sprach das Unglück. Alfred atmete wieder ab, und Ndch hcihpm Sehnen und unruhigen riichl für dus Richtige, und andere« fiel i zwar 60 stark, daß er in sich zusam- Tfiiumen hdtte Alfred am Sonntagvoi j nicht ein Da ihm auch sonst nic'ats t ,g die Lieferung des Anzuges doch einfiel, stellte er d;e Frage »Gnäligste noch erlebt. Nun stand er vor dem belieben schon lange verheiratet zu Sjiiegel und übte da« zu dieser wundei- I sein?« Siinicn Kleidung gehörende Kavaliers-(K>si( lit. l>iG Mutter erschien störend in der Tiir. »Fein siehst du aus«, sagte sie, fast wie ein richtiger Herr.« Alfred überhörte das beleidigende »ffisl , denn er benötigte dringend zw« Mark, um seine vornehme Erscheinung im oiits[jrL'chi!nden Rahmen zur Cleltung brijun'ii zu können. Das Ergebnis der Ve hjiidlunqsn lautete schließlich 1.50. Noch am letzten Bissen de« Sonntags-brülfiiS kauiMid, sauste Alfred zur Tur hinaiiö. Aul der Straße wurden sein», heweguiigoii jedoch f|t>messen und würdevoll. Leider lag alles in rnittagigei Üuho, so daß niemand da war, der ihm lU vvuiulerung zollen konnte. Der junge M inn beschloß daher, nach der »Alten Schießstulle' zu wandern, wo am Nach-Jjiittcig die männliche und weibliche Jugend zusammentraf, um das Tanzbein zu schwingen und Kaffee zu trinken. Also Zug er dem Ausflugsort zu. Als er den Waldweg eireichte, sah er in einiger Eiitternu'ig vor sich eine wundei ■\o!Iü wi'iiiliche Figur, die sich in glel-cl-.cr Richtung bewegte. Naher kommend eikannte Allred, daß da vorne kein Madel g.ng, sondern eine richtige Dame, d.(? naliirlich sicher um gute paar Jahre mehr zahlen mochte als er. Und mit der BtMnor Altersklasse oft eigenen Zunei guiig der reiferen Frau gegenüber, wandelten auch Alfreds Gyrnnasiaslentrüii-lue in ahnlichen CJetilden. Augenblick-luh malte er sich aus, wie herrlich ea sein mußte, an Seite dieser Dame dahin-fc. hreilrn zu dürfen. Der bloße Gedinke ^erllrsain rfiiTRnnpB. klei- (li-in Vorbild dor Muskptiore im Film f.i.-it übf^r den Boden, hielt mit der fin-rii'ioti Hand den flandschuh weit von fi( h und sfirach: »Wenn ich mich nicht 1 II', dciiin haben yCinädigste etwas ver-lorfi.« irren suh nichtt, sagte lachend der (iymri.isiaslentraurn und nahm den Hundt'huh in Empfang. f i'ia(li(|sle — Gnä — Gnädigsie —« slciminulte Alfred, »wäre es — ich meine, wi.uld es — selber W !g — Blutrot Im Ci'.-icht stand dei junge Manu una \vul>le nie hl woiter. y\ljer ja , meinte lächelnd die schöne rriiii. ):wdrum denn nicht, wir haben (Inc li den gleichen Weg. .\ußer{lcm lang-V. eile ; h mitbi denn mein Man'i ist gt r;ide heute auswärts —k Muiiter p!:iu- An jeder Ecke muß ein Erlebnis war- den Stuhl gegenüber meiner Kleinen beten wähnt man, ein kleines Geschenk | setzen dürfe. Sie aber nahm — Hallelujahl — von ihm keinerlei' Notiz, obwohl ar sie nach diei Sekunden mit seinen blauen Augen fast aarftjelre««en hatte. Zum Teufel, wo blieb denn der Oberl Der fand CS auch. Es war ein reizendes, kleir nes Mädel mit spit/bübisehen Augen und losem Schritt. Sie läcliulfe so nett, daß ich sie ansprach, meine grauen Haare vergaß und mit ihr ein kleines Restau- ' schwänzelte aber am anderen finde des rant im Prater aufBuchfe. Ich kannte es Gartens umher. von früher her, und auch seine lauschigen Laubenlogen . . . Ein Orchester spielle, ganz in sich versunken. Es spielte sicher nicht für die Gäste, nur um dieses schönen Tages willen. Wir tranken Gumpoldsklrchner; grün schimmerte er in den Gläsern, die zart aneinanderklangen. Freunde, ich begann mich in die Kleine zu verliebenl Halte baUl ihre kleine Hand In der meinen, streichelte ihre schmalen, weißen Finger, küßte die Spitzen — Gott ver-zeili mir, in mir altem Esel erwachte wieder der Routinier. X)d, Freunde, da beganen die Musikanten zu spielen, als ob sie nur für die Dabed trafen sich das erste Mal die Blicke der beiden jungen Leute an meinem TleCh, Sie wollte tanken, natürlich wollte sie tanzen. Die Situation wurde kritisch, Sie hörte meinem Gemurmel nur mehr mit halbem Ohr zu; aber sie wippte mit den Fußspitzen den Walzertakt. Dann verrann das Gespräch endgültig. Es gab nur mehr eines; ich mußte mit ihr tanzenl Gerade, als Ich mich zu diesem Beginnen aufraffen wollte, stand der fesche Senge) kerzengrad auf, neigte sich vor ihr: »Darf ich bitten, mein Fräulein?« Zu mir machte er eine tadellose Verbeugung; »Gestatten Sie, mein Herr?« aussetzung ist. Bei Verschwinden der Eiszeit und Eintritt höherer Temp'jra-turen haben sich die an die Kälte gewöhnten Arten der Insekten In den Gebirgen erhalten, während sie in den Ebenen ausstarben. * Ein aufregendes Erlebnis hatte ein dänischer Forscher, der bei Ceylon in Taucherausrüstung eine Mußcfielbank studierte. Er geriet plötzlich mit einem Fuß in eine Riesenmuschel von fast ein Meter Länge, die sich s«fort hermetisch schloß unt'r, drängt sich zur Mitte. I>iirt Sitzt, ein l'fickclien aiil dem S( iinti, der Laiidesschiitze Gelöttner. l .inr Major in der Wegmitte (ji rtide vor ihm duflanthl, erhebt sich ili r l.tirwlcssf liütze Cistottiier. Der Major aber winkt ab und drückt Hill lint!i(li, aber bestimmt auf seinen SMi'Platz zurück ,,Sowas!" denkt der Landesschütze fistöltrier und will sirli wieder erheben. Miin sieht, rlaß er wohl weiß, was er cl( rn Rdnr[höheren schuldig ist. O'-r Major vor ihm aber hat Verständnis tur ein Landesscliutzenher?, Wieder w nimmt er ihn kameradscliafllich an der Schulter und sagt ihm: ,,Bleiben Sie ruhig sitzen, mein Liebei!" , „Das jiassierl mir heute zum ersten Mall" denkt der Landesschütze Gstottner. Aber er hat das Wundern veileint, und deshalb setzt er sich ruhig wierier auf seinen Sitzplatz und bleibt sitzen. Dann aber läßt es ihm wieder keine Ruhe. Nach einem Blick auf den Major erhebt er sich wieder. „Herr Major, ich kann doch nicht . . ." „Aber freilich können Sie!" lachte der Major, ,,bleiben Sie nur sitzen! .la, be-traclifen Sie das sogar als Befehl!" ,,Hunis!" denkt der i,iindesschütze Gstötlner. „Na, Befehl ist RefeliH" Nach einer Weile versucht er es dann noch einmal. Wieder will der Major abwinken. Jetzt wird's dem Gstottner aber zu viel. „Herr Mitjor", sagt er, „Schütze Gstottner bitlet, jetzt endlich aussteigen 7U dürfenl Ich bin sowieso schon sieben Haltostellen zu weit getahren!" LoIj uücfi Sciieifyoi / i'o« hrieciricfi Cicrattiofer Der Vator des tiunihmten verstorbenen Sf li'iiispielt r« Uri/.elmann w ar Schlachtet iiitü^ter f|eweseiij er war sehr stolz fiuf seinen beruhmlen Sohn und Künstler, niui wenn er ein Lob ütier dessen Talent lioite, si iiwoll sein Herz vor Freude und CJliick. Kam da einmal eine Frau in seinen I'.den. »Jiille geben Sie mir ein halbes \ lerlel Leberwurst.« Der Vater des Schauspielers holt riio Wurst und will davon herunletbchnei- d'-Mi. Lieber Herr Unzelm.inn ,ich habe qe-j-terii Ihren Sohn Komödie spielen sehen, gi'n/ hiib'ir Ii, wirklich —< sagte die Frau. ■ W.isif Sc haben meiiien Sohn spielen Bchen? Das Messer rückt einen Zoll w .'Her. .\t h, und wie herrlich er «useahi dieser rdk* Ion in der Sprache diese sieg-h .ltcn Bewegungen —'i vllm nun ja, er ist ja mein Sohn und f'Mi tiit'ht'r|(!r Mensch —« Das Messer lUfkt wieder zwei Zoll weiter. »Jii, wibbi^n Sie, gespielt hat er, nein Ich kann Ihnen gar nicht fragen —« zwei allein da wären. Es war ein Grau«, ren... Sie legten Walzer hin, die nur so in die j ... daß sie nicht in die Öffentlichkeit Beine pfiffen. ' I gelangtl Wir schwörenl Die KircMürme, das Scfiilderüaus und das seltsame 'Rezept »VS'oft Sie nicht sagen, nicht wahr, gespielt hat er —« Er rückt eine Hand bruit weiter. »Ja, Meisler, solclren Ausdruck in der Stimme, dieses gottbegnadete Talent, iiberhaupt habe ich noch keinen zweiten Schauspieler gesehen, der ihm gleich 14 Jagen das Schildwachestehen lang käme —« D.ts Messer macht Riesen- weilig vorkam, betrachtete BiUmal das schritte, und die Frau fährt in ihrem Schilderhaus unten und oben und hin- Itom, wenn ec nur gut getan hat. Wohl dem, der sich in der Not zu helfen weiß.. In der Nähe von Odense auf der dänischen Ineel Fünen .wurde eine neue Kirche eingeweiht. Ansthlfeßend an den Weiheakt fand ein prachtvolle« Fest statt, denn man schrieb das Jahr 1938 und die Kriegswolken verfinsterten noch nicht den europäischen Horizont. Man aß und trank und ließ äichs gut gehen. — Der Bduer Hansen aus Ver-niölle war auch dabei. In der Kirche halle er nicht ordentlich mitgesungen, aber das Schnapsglas hob er nun eifriger als alle anderen. Als dl© Dämmerung hereinbrach, hatte Hansen soviel Schnäpse hinter die Binde gegossen, daß die Umgebung ein wenig vor «einen Augen verschwamm. Durch das Fenster hotte man den Ausblick anf die neue Kirche, und Bauer Hansen betrachtete nachdenklich das neue Bauwerk. Plötzlich fuhr er zusammen, er starrte, er starrte nochmals, dann stand er still auf iiiul ließ sich einen Wagen kommen. Ohne Abschied zu nehmen fuhr er davon. Scheu blickte er noch einmal zur neuen Kirche herüber, schüttelte den Kopf, und der Schweiß stand ihm auf der Stirn. Als er schon eine ganze Weile tfefiihren war, fragte er den Kutscher: ».[hr habt da in Odense eine schöne neiio Kirche bekommen.« »Ja, eine wunderschöne Kirche«, «agte dei Kutscher «tolz. »Wieviel — ah wieviel Türme hat die Kircheif« »Zwei.« »Was? Wirklich zwei Türme? Solort umkehren!« * Ein Rekrut, dem schon in den ersten sorgsam eine große tannene Stubontüre ab und trug sie hinein. Der Apotheker machte große Augen und sagte: »Was wollt Ihr da, guter Freund, mit Euer Stubentüre? Der Schreiner wohnt um zwei Häuser links.« Dem sagte der Mann, der Doktor sei bei seiner kranken Frau gewesen und habe ihr wollen ein Tränklein verordnen; doch sei in dem Professorentitel verschaffte. Teilweise und verschmähte auch Zigarrenstummel nicht. * Der »Hexenschuß«, jener scharfe rheumatische Schmerz im Kreuz, der sich »wie aus der Pistole geschossen« einstellt, ist außerordentlich unbeliebt. Gerade wegen der Plötzlichkeit des eintretenden Schmerzes hat sich frühzeitig der alte Volksgjaul^e enfwiclcQU, daA er von Hexen veranlaßt würde, qeraäefio wie man früher auch von einem »El-benschiiß« sprach. Das Wort »Hexe« geht auf frühe germanische Begriffe zurück. ★ Niemand wird leugnen können, daß sich die Verfasser unserer Reklametexte große Mühe geben. Aber was sind ihre Leistungen gegen die bildhaften Vergleiche aus dem Leben, mit denen man im fernen Osten Waren anpreist! Da ist ein Honig in Nanking, dessen Süße wohltuender als die Liebe eines jungen Madchens genannt wird, und in Tokio ver-kühdet ein Plakat, daß der Eseiq der Firma Yoshi schärfer und bissiger iet als die Zunge der Schwiegermutter. ★ Was kostet ein Professor? Zwischen 100 und 1500 Dollar. In diesen Höhen bewegen sich nämlich die Taxen, die ein von der Yale-Unlversität entlassener Professor seinen Mitbürgern dafür abgenommen hat, daß er ihnen den Lobe fort. Schließlich bemerkt ^le: »Ihr Sohn muß noch ans lloftheater n>ich Berlin kommen, alle dorl überflügeln — o, er ist wie ein sieghafter Gott, ein geborenes Genie!« »Ein Genie mein Sohn? —« Unzelmann blickt leurhleiiden Auges auf die Frau, lerjt da« Mi^sser wec] und fährt mit der Schürze über die Augen, unfähig seme Rühruni) weiter zu verbergen. iiJa t, fährt die Frau weiter lort, »das ist eine besonilere Gnade Gottes, die Euch zuteil geworden ist, das kommt nur alle hundert Jahre vor.« »Ith bin dei Vater eines gottbegnadeten Genies! - Dn Fi au, hier hoben Sie di« ganze tA^t^rslI« ten und vorne, wie ein Förster, wenn er einen Baum schätzt, oder ein Metzger ein Häuptlein Vieh. Endlich sagte er: »Ich mochte nur wissen, was sie an dem einfältigen Kasten finden, daß den ganzen Tag einer dastehen und ihn hüten muß.« Denn er meinte, er stehe du wegen dem Schilderhaus, nicht das Schilderhaus wegen ihm. ★ E« ist sonst kein großer Spaß dabei, wenn man ein Rezept in die Apotheke tragen muß; aber vor langen Jahren war es doch einmal ein Spaß. Da hielt ein Mann von einem entlegenen Hof eine» Tages mit einem Wagen und zwei Stieren vor der Stadtapotheke still, lud ganzen Haus keino Feder, keine Tinte iind kein Papier gewesen, nur eine Kreide. Da habe der Herr Doktor das Rezept an die Stubentür geschrieben, nun soll der Herr Apotheker so gut sein und das Tränklein kochen. handelt es sich um wirkliche Profeesuren obskurer Universitäten, teilweise aber um gefälschte Diplome, Der Schwindler hat es vorstanden, binnen zwei Jahren über BD Menschen zu Professoren zu ernennen. RAT EINMAL PiillrälseJ c I —i — b I e Die 3() Buchstaben a, d, d, d, e, e, e, e, e, e, e, i, i, i, 1, 1, m, n, n, n, o, o, o, p, r, r, r, r, r, s, s, s, t, t, u, v sind dergestalt in die leeren Felder der obigen Figur einzuordnen, das die wagerechten Reihen Wörter folgender Bedeutung ergeben: l. Gleichnis und Vorbild, 2. Erscheinung bei Sonnenuntergang, 3. Gar-tenblume, 4 köstliche kleine Frucht, 5. wo die Trauben wachsen. 6. Monat, 7 Schlußteil des Wortes. Si/henr^iTsp/ ar — ar — bär — chi — dam — do e — e — ei — eis — fak — fisch — i in — kor — lat — lau — ler — lin nuit — ne — ne — ne — ne — nes — ra rei — rei — rest — rieh — ris — ro ros — satt — schell — se — sei — seit sig — SU — sucht — te — te — to — tor wa * Aus diesen 4() Silben sind 21 Wiirler von nachstehender Bedeutung zu bilden; 1. bedrückender Zustand, 2. Fluß in Rußland, 3. leichtes Mieder, 4. Slim-mungsausdruck, 5, Liebesgott, 6. Teil des Auges, 7. altrömlscher Kaiser, 8. Raubtier, 9. trockenes Geäst 10. langes Brett-■tück, 11. münnl. Vorname, 12. Mittel für Zuckerkranke, 13. weibl. Vorname, 14. Schwiegersohn, 15. Hautkrankheit, 16. Le-•derhandwerker, 17. Asiate, 18. Haft, 19. exotischer landwirtschaftlicher Betrieb, 2«. lelnes Gebäck, 21. vielgegessenyr Fisch. Die Anfangs- und Endbuchstaben der gefundenen Wörter ergeben im Zusammenhang einen Sinnspruch (ch gilt als ein Buchstabe). GiJfe liege] „fr sei stets der F", so sprach der Küchenchef. „Sonst wird der Esser krank — (auch fürcht ich den Gestank). Was auf den T soll kommen, muß allen Sinnen frommen!" M. D. nesiichsharlenrätsel Dr. Karin Zielen Diese junge Frau hat Medizin studiert. Wie lautet ihre Berufsbezeichnung? (ae—ä) Beinahe philoBophtsch a mag man sich an guten Dingen, e darist du einmal nur auf Erden, ie kann Glück und Schmerzen bringen, ist Anfang meist von Willem Werdens und war es so auch oder so — wer's tat, wird's schließlich immer n, M. D. Wer riet richtig? Magisches Quadrat: Wrack, Rache, Achim, China, Kemal. licsuchskarlenrälsel; Oberleutnant der Luftwaffe. Nicht mehr sportlich; Vetter, fetter, netter, Wetter, Bretter, Retter. Gönz nördlich: Friesen, Riesen. MARBURGER ZEITUNG SamstajJ Sonntaj^, 22.'23 Juli 1944 * N-, 204 205 * Seite 9 Ans aller Well Rhythmischer Telegraf im Urwald Die wilden Stamme in Äquatorial-Afrika besitzen «chon «eit langer Zelt ein Verfahren, »ich Nachrichten auf große Entfernungen zu übermitteln. Die MdnrjeKma und die Azande haben hierfür den Namen Gudu-Gudu. Sie benutzen füi diese Nachrichtenvermitllunn einen holen Baumstamm, in den sie einen Längsspalt hineingeschnitten hab'^n, und zwei Stöcke, deren Ende mit Roh-gurami umgehen ist. Schlägt man nun mit den Stöcken auf den Holzzylinder, entstehen verschiedene Tone und können miteinander verbunden werden, daß tich daraus bestimmte Mitteilungen ergebsjn. Jeder Stamm hat seinen Gudu-Gudu-Schläger. Will man nun die Anwasin-heit eines bösartigen Elefanten oder eines Panthers -im Walde anzeigen, )dei den nächsten Stamm zu einer Treibjagd auf Antilopen einladen, so geschieht dies durch das Gudu-Gudu, namentlich in de! stillen Nacht, wo die Töne bis zu 40 Kilometer weit gehört werden können. Da nun die Empfangss'ationen die Nachricht gegebenenfalls weiterverbreiten, so kann in einer Nacht in dem ungeheuren Aquatorlal-Walde eine Meldung oder ein Alarm sehr weit verbreitet werden. Dabei übermittelt .iieses Verfahren nicht etwa wie der Telegraf bestimmte Zeichen oder Worte, sondern läßt nur durch den Rhythmus den Sinn der Meldung erkennen. Trotzdem wird dabei ein hoher Grad der Genauigkeit erreicht. Opa und die nette »Puppe« Frauen haben «o ihre Sorgen, wenn eie einmal für einige Wochen von Hause weg sind. Das mußte auch eine 70jährige Frau aus einem Dorfe bei Halle feststellen, als sie von einem Besuch bei ihrer Tochter wieder zurückkehrte. Der ebenso alte Ehemann saß vergnügt mit «einer jungen netten »Puppe« im Garten und tat, als ob er das holde weibliche Wesen schon lange Jahre kenne. Dae war für die alte Frau nun doch zuviel und plötzlich erwachte in ihr die weibliche Eifersucht. Gerade wollte sie auf die vermeintliche Nebenbuhlerin, die sich in ihrer Abwesenheit an Opa herangemacht hatte, losgehen, ils Ihr Blick auf einen Kinderwagen fiel, der an einer schattigen Stelle abgestellt war. Sic stutzte — denn daß ihr Alter ein uneheliches Kind haben konnte, traute sie ihm nun doch nicht zu. Bald kam sie hinter das Rätsel. Bei einem Terrorangriff auf eine Nachbarstadt hatte der Mann kurzentschlossen eine junge Frau mit ihrem Säugling aufgenommen und ihr zwei Zimmer zur Verhigung gestellt. Und da die junge Frau ihm alle Hausarbeit abnahm und auch für die Magenfrage sorgte, herrschte bald ein gute« Einvernehmen. Verbrechen eines Geisteskranken Unter den Trümmern eine« völlig ausgebrannten Hauses in Bad Godesberg rtm Rhein fand man drei zum Teil verkohlte Leichen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben folgendes; Der 80jährige Eigentümer des Hauses hat sfinfi 30 Jahre jüngere Frau und sein 2j/^jährige6 Enkelkind, die beide schlafend in ihren Betten gelcigen haben, erschossen. Nach der Tat machte er in allen Räumen sämtliche Möbelstücke fpuerempfindlich, rückte sie überall cn Noch einmal: Pflegt auch den Birnbaum Bimensorten, die im Unterland Erfolg versprechen Von Gau-Obstbauoberinspektor Helmut Plock, Obst- und Weinbauschule Marburg Nachdem kürzlich ein Überblick über tiert. Fleisch weiß, schmelzend, gewürzt. Schlechter Pollenbildner. ertragreiche Birnensorten gegeben wurde, Baum gering wachsend. Anspruchslos an Gräfin von Paris Reifezeit; November die sich auch in der Untersteiermark zur Boden und Lage^ Trägt sehr trüb und bis Januar. Frucht mittelgroß bis. cjroli, sehr reich, Mittelfiühblühend Guter Pol- , regelmäßig lang-birnförmig. Schdle weifl- lenblldner. grün leichl berostet und deutlich punk- Herzogin von Angouleme Reifezeit ] tiert. Fleisch gelblichweiß, fein last Oktober bis Dezember Frucht sehr groß, j stbmelzeiid, gewürzt. Baum mäßig wtjcli- unregelmäßig, beulig. Schale yriingelb, | send. Verlangt guten nalirlicillen Boden später zitronengelb, punktiert Fleisch | und wdinie Ugen. Tragi sehr (rüh und körnig, sehr saftreich, süß, mehr oder i snbr reich. Guter Püllenhiithier. Ich werde LanclschaU^b'*^ Anpflanzung eignen, wollen wir heute die Auswahl dieser Sorten tortsetzen und hoffen, daß auch dieser Hinweis dazu beiträgt, den Qualitätsobslbäu im Unterland in neue Bahnen zu leiten. Hochfeine Butterbirne. Reifezeit: September. Frucht groß, regelmäßig, dickbauchig. Schale gelb mit feinen Rostpunkten und Rostfiguren. Fleisch weiß, schmelzend, sehr fein, gewürzt. Baum mittelstark wachsend. Er liebt mäßig feuchten, nahrhaften und warmen Boden. Trägt früh und reich. Mittelfrühblühend. Guter Pollenbildner. Bosc's Flaschenbirne. Syn. Alexanderbirne, Calebasse Bosc, Humboldtsbirne, Kaiser Alexanderbirne, Kaiserkrone. Reifezeit: September—November. Frucht groß, langgezogen, stark beulig, unregelmäßig. Schale mit graubraunem, trübem Rost überzogen. Fleisch weiß, vollsaftig, eigenartig gewürzt. Baum wächst etwas unschön. Er ist in der Blüte widerstandsfähig, ist regelmäßig und reichlich fruchtbar. Spätblühend Guter Pollenbildner. f Clairgeaus Butterbirne. Syn Lackbirne, Paternosterbirne. Reifezelt: Oktober bis .Dezember. Frucht sehr groß, ungleichmäßig, feigenförmig, einseilig ausgebaucht. Schale grüngelb, rotbackig, rostig punk- weniger stark gewürzt je nach den Lage-verhältnissen. Baum miltelsfark wachsend, sehr ertragreich. Mittelfrühblühend. Guter Pollenbildner Dlels Butterbirne. Syn. Große Kdlser-birne, Ptundbirne. Ustroner Pfimdbirne. Reifezeit; Oktober bis Dezrmher. Frucht groß, regelmäßig birnförmig, dickbäuchig. Schale erst grüngelb später orker- Maririme Verle Reifezeit: Dezember bis Januar. Frucht abgestunipll keyel-törmlg, gleichmäßig abgerundet Sclicile rundum mit rauhom, dunkelbraun« m Rost überzogen, durch den ab und zu dif" gelbe Grundfarbe durchsf himmert Fleisch fest, vollsattig, gewürzt, Bdiiin initlrl-stark wachsend Fnichtbarkeil früh eiii-tretetid, reichlich und regelmäßig MilTej- gelb, deutlich punktiert Fleisch gelblich, ; friihbiühcnd. Guter Polienl/lldner schmf^kend, saftig, siil\ Haum starkwücli- Edelcrassane Syn Crassrtnerl, Neue sig. Cr stell« besondere Ansprüche an Crassp.ne Reifezeit; Januar bis Boden und Lage. Trägt fiüh und reich. Frurht ziemlich grüß, bergomoitt.iuirlKi Mittelfrühblühend. Schlechter Pollenbild- geformt. Schale grüngelb, biuunioslig nrr. I punktiert. Fleisch gelblich, saltig. schmel- Alexander Lucas. Reifezeit: Oktober i zend, fein würzig Baum wächst krafliff bis Dezember Frucht groß bis sehr grof», dickbäuchig, birnförmig. Schale gelbgrün. fein punktiert. Fleisch weiß, vollsaftig, weich schmelzend, leicht gev^ürzt. Unter Pi, { ' . • *■ ,1, Aiilnatii;U" Kraik iSch) Iciiulv. irt-,ehaltlic h-f| gend gegen dos Zelleninnerc cibgedichtet sowie in den Fugen und Ritzen von Bret- 1 ist. Damit sich das Tier während der Beter* und Steinwänden können sich diß ' gasung ruhig verhält, läßt man e« ein^n Räudonmilben bis zu drei Wochen und halben Tag vorher hungern und reicht ihre Eier immerhin bis zu zehn Tdgen | ihm erst nach Einstellung in die Zelle lebens- und übertragungsfähig erhalten. Während der Mensch nu: von einer einzigen Milbenart heimgesucht wird, sind 66 beim Pferd gleich drei Gallun- und trägl gut. Die Sorte gedeiht aber nur in warmen Lagen. Mittolfrühblühend. Guter Pollenljllriner Notar Lepin Syn. Notaire Lepin. Reife- Baum sehr starkwachsend An9nr\ichslos, ' zeit; Februar bis März. Frucht groß bis bevorzugt aber warme Lagen und mäßig sehr groß. Schale grüngell), hraunrostici feuchten, durchlässigen Finden. Trägl besprengelt Sehr tragVmr. Spätblühend. I s« heii Reri.ifen (|ibt es 'etzt avirti den des mittelfrüh und reich. Mittelfrühblühend. Guter Pollenbildner. 1 Landschalls(|ärliKTS. Li erhielt bisher Sellien Na< llWUCtlS aUS dein allgemeinen , , j rA- >.4 ,1 Gartnerhenif. Da die Ausbildung über nin gefunden wurden. Diese Menge st ,1:^ aiirtcm«;,,« < i* . 1 , . , , . -j,, u dllgememe G.=iitnevlehre einen zeit- L rlfr' ^ ■ 1 o ' raubenden und schwierigen Umweg dar- das Geflügel zuviel Regenwurmer fnßt. Reicbsbauernführer eine r . TT 1 I - I ..Grundregel des Reichsnährstandes für » iValleteste Untcriaj^cn | füg praktische Ausbilrluiin zum Land-Die Lücken, die von den letzten Frost- i schaftsyärtnernieister" aufgestellt, nach wiiitein in unseren Obstbaumbetjiand go- 1 Ausbildung von Lehrlingen die-rissen wurden, sollen su schnell wie ' ses Berufes in Zukunft durch den Landmöglich geschlossen worden Darinn schaftsgartner erfolgen mun. Geeignete werden in unseren Baumschulen jet^t Kräfte, welche diesen r'ankbarrn Beruf junge O h s 1 b ä u m e in grof^er Zahl ' erlernen wollen, erhalten eine dreijäh-herangezogen. Ein Obstbaum beeleht in I rige Lehrausbililiing, welche irat der der Regel aus zwei Teilen, der Wurzel ' Landschaflsgärtn^rgehitfenprüfung ab-oder Unterlage und dem darauf vere'lel- I schließt. Die Gehiltenfortbilrking, an rieten Edelreis. Jede Vermohrupg der Z manche notwendige Anschaffung zu un- Abstattung seiner Schulden, um nicht dann, wenn er'wiedei Vieh und Kunstdunger kaufen kann, seine Mittel tur die Tilgung und Verzinsung seiner Hypotheken aufwenden zu niiissen. Die Abstattung der Schulden stellt zur Zeit die beste Verwertung des Hüssigeii Geldes dar, Sie spart Zinsen und schafft ein reines Grundbuch, so daß es später — wenn der Betrieb größere Investitionen erfordern sollte — möglich wäre, Gelder aufzunehmen. Aber auch der .Mlgemein-heit ist mit der .\bstattung der Hypotheken gedient, denn sie versetzt die Geld- Selbstrcdeiul sollen llui^!l■|o M ttol auch dazu verwendet werden lui Rücklagen in Form von Sparcinliuren /u schaffen, die dann dringend Lenötint weiden, wenn es wieder möcil;<.h sp;n wird, die heute zuiückgostülltcii Vnsthaffungen durchzuluhren. Die Ind.istne hat im Verlaufe des Krieges eine außeiüidentliche Entwicklung erfahren. ,'\IIe .\nl.igcn wurden erneuert, verbessert nnd in ihrer Leistung verviellrt.. hl. Im Augenblick de« Kriegsendes wird sie si» U wieder auf Friedenserzcugung umstellen und kuri:e Zeit später wird sie wieder in der Lage sein, alle benötigten Guter in bester .Ausfuhrung und zu billigen Preisen zum Kauf anzubieten. Jener, dei über Geld-rücklagen verfugt, wird dann in der Lage sein, alle zurüfkgc^lel.^en Wünsche zu befriedigen, .Auch die'ie .Aussicht sollte ,Anlaß 7u einem verniinftigen Sparen sein, zugleich ilier auch icdon Verschuldeten «lavon abhalten, .die verfügbaren Mittel einzuj und allein zur ,\h-zahlung seinei 1J\putlieken /n verwen- inst-itute In die Lage, geldbedürltigen 1 den Denn er würde in d' - em Fall Ge Bauern zu helfen und daß Gemeinden und Genossenschaften ihren verschiedenen Verpflichtuncien nichkommen können. fahr laufen, bei Kriegsende wohl entschuldet zu sein, aber außeist Mide, die unbedlnot n,)lwendigen N r-bsc hi'ffun-Dr Ing. Kallb'-unner Obstbaumbezug neu geregelt 1 gen gar nicht Veicntwortn weiden Wlo wir von zuständiger Seite eitah- kf->nnte, sollen Vorkehiungeii gelrofftn ren, sollen heuer keine Bezugscheine weiden, welche rlie Baumkaufei zur Eiii-inehr auf Obstbäume, wie dies in man- baltung dtn voigeschiii benen M nclesl-chen Gauen im Vorjahr noch der Fall | pfianzahstäiide vcnanhissui Im atlgi inei-war. ausgegeben wenlen. Es ist vorge- ] "en sei bemerkt, daß \oil,uili(| iiir jene .sehen, die Neuregelung in der Weise zu ) t'>bslpllanznngi n in Angntl gi nomnien treffen, daß voraussichtlich Neuptlaii- ! werden sollen, die volle ( i \\\iiir tvir die Zungen von mehr als 100 Obstbäumen 1 richtige Diirchtuhinag und Meiieir He- durch die zuständige Landesbauernschaft genehmigungspflichtig sein werden, Alle übrigen Baiimkäiife sollen sich möglichst zwanglos zwischen den Baumschulen und den Obstbauern abwickeln. Le- treuung aiub jet/t v\,iliriri(- de«- Ktieaes bieten. — In 2 bis ;« ,1.ihren 'st -mii ( Ii und der vom Reicbsniili 1 st.md 1 nnndiMlcl.'n bedeuleiiden \ernieb:ung iIi i (»hilbiiu n-heranzucbt zu erwart.-n, da-. Iv.'r-its «'in diglich zur Veimeidung einer zu engen gewisser Uberschuß an .binribtiurnen vorPflanzung der Obstbäume, die mit Rück- fiigbar sein wird H's d.ihin sollen die sieht auf die gegenwältig noch herr- Irgendwie unsicheren PIKihtvoilud>fu sehende Knapjiheit an Obstbaumsetzlin- ! aufgeschoben weiden. \ Seite 10 Vr 2i)l 205 * Sam^♦ig SonntajJ, 22. 23 Jiill 1014 MARBURGER ZEITUNG 190 J-hrc Frau Doktor Es wdr fiir d d Ze t ncwili Piiio qrol^p ^in ii iun, ss im J.ihio 1754 zum iTsliTi M If III [.)■ .ilM hldiirl, lukJ /v,tiT iin clor I 'I v« :m'!' in IIi_, Io h'< r piiips Aizlcs qt -bficn w iirdo Ih, Studie nwi-c) w.ir nulit If^irlit, iiiid si" liodiirltH eftinr d»n Cic- lim iihprhaupt zum Stiulium zimpläs^pn zu werden Bevor siu d;psps aiiinahm, In- raletti sie den Pn^tor Chrititidn Erx-U'hiMi, dem sie /\m»i Kinder echenkte. Im Alter \un 40 J.ihren Iiesfand sie ddS C\imen cils dort(ir nitflii inde. Vorwie-<)pnd s.e sich auf dem Gebiete dpr Goliiirtsh ile. Bi^ zu ihrem Tode im Juni 17(j2 hntiiob sio mit ihiein Vdter « inö Praxis in Quedlinhurcj Der vor 200 Ifih.on, numluh 1744, in Quedlinburq (|« buren«! Johnnti ( hristian Pulykarz, ein bekdtintor Vfedii'inei und Ndturtorfichor, Wiir der Sohn dieser erslen deutschen Arzlin. I Feuerwehr und Storchenfamilie ' Die Störche in dem Gießener Vor-I ort Wieseck hditen sich bei ihrem diesjdhriqen N'e«jthdu in den baulichen Au'imdßen verrechaet und bei dem unter Ndtiirsi hiitz stehenden Storchennest duf einem Scheunendach einen zu starken , überbau errichtet, Die Folqo v/ar, daß dds Nest umkippte und auf die Sfrafle fiel, wodurch das Storrhenpaar und die vier Junqen obdachlog wurden. Nun war quter Rat teuer, denn die Störchft konnten doch nicht ohne fleim bleiben Aber wozu hdt mun denn eine Feuerwehr! Also erging der Hillenif an die Feuer-wehrmdnner. Diese rückte prompt an, besah sich den Schdden und räumte dann den ganzen dlten Nestbau von seinem luftiqen Sitz in der Höhe ab, wobei es fdst diei Baueniwagen voll Reisig gab, das überflüssig war. Hierauf richteten die wackeren Feuerwehrmänner den großen Eisenreif als Nestgrundiaqe auf dem Scheunendach wieder zurecht, befestigten ihn «achgemäß und bauten den obdachlosen Störchen niit neuem Rei*iig kunstgerecht ein ganzes neues Nest. Bis zum Abend war alles vollendet. Bald darauf hielten die beiden Storchen-eltern und die vier Jungen, die einstweilen auf einer benachbarten Wiese verweilt hatten, frohgemut und unter lautem Schnabelgeschnalter ihren Einzug in das neue Neat, in dem sie sich nun wieder heimisch fühlen. Ja, wozu doch Feuerwehr alles zu gebrauchen ist. Belrachle Oir leo Preis oenao, Eh' Du ihD zamsi, oeileme Frau! Kleiner Anzeiger jrrtK» Woii Kust IUI Si>>li<^tiq«sN(j» 0 Kot da* f*ltq»druikt« Won !6 Hpl tili O^id «•dliiali'n^erkeh' 0' i*fwer!)iel und Httii«! I) Rpl ddi tct'iirdiiii kle Wuil 41' ^(it ■ allf Ihtiq^n Worliiiin»igen 10 Rpl d-i» fcili(cdriii k'» W..II Mi Rtjl D«, Wuripr<>ii qill bif lu l'J Btifh ttrttien |p W.,,f Kt, n woflgf tiiihi A bti(iliiii(4 Inr Ani|»bnlr Mpt hu iitxrnd .nq iur. h Po«t ortpi Bi leu 'u Spl \(iKkii(ill«tit>but)i füi An/el qpii mit dr.r V(»tii.*fli Aukkiinll m d* VcrwaUnnq nd^i (lemtiAtti «Ifllp hpt An/tic 'i Ariii<.hinfsi tiliiP Aiii Tiif vn um t6 Ulli KiPinr Anrt'Kipn nm Vori>iiis^n(1iinq dut Bp tinq*» iniirh qilliiQ' HnetmoiU^i«! «uiqpnointii»*n Miiirli»«tqfhiiht Mi »in» Klc n» Aniriqr I HM und Rcalitciten Geschäfts verkeh? Zu verkaufen August Kart I ustkaiiJl, beh kou< Rc.'.ilil.itcn, II y i.'it hi'kcn (Icachüllsvcrkchis-, (.;i:h<>ud(v u Mutei vtM w ciltn:i(|ü-K iiri/ld, Mesuchi Kle:nrifs ll.iiis in;t zwei Zini-HRM und ti.irU'ii m se -.n il. jM. Z. < C illi, .>18').:< lirleiinarkcn vt-rkuiull ii kaull Iciil. Boriusih, tjiiiz, l'ostliifli .Nr. 2'). Zwfi An{|oi iiU.it/r hen, rijitc ,ill, s;iid in f'illi bcn. Afir. .n d^r M. Z. Mo- ( nli. :n(.i-:i Eins|p(|t>ql.iM'r v, i-■ b.rdciu r Großen ,".ini n h.i'/iiniisprcls zu veikiuiion. At'li.iotMi i't'rko>ir. :i7, Trril;k. .'■)71'.4-:5 Lif'cn'ndcs (ildsjnill, iniL lirel \fi sf h u'l)itfi ri'ii l lltisi ohnu'ii, wf'id diH("sli 11 heil, 1 >0 Ii) 2(i (|iiili, |).is^"i)d tui M.irkt-li.iiidU'r iirn > ■.- RNI /u Nr'ikiin-ff'ii J. l'ul.iiikn. M,iil)urr|-D ,ni. 'IllOSll ■ -11 cllif >7. .'i7t)l-.1 \ ('ik.iiit ' KonziMlIicii nionhim ni;t 't Ri ffle,'; r Gl ;.( k( nit'jii u, Knn-iMli.ih. R M aMi» - Li iisl ('i'i;i(| N'i. 4. f. St., Till i 'i7 i7-M S<. liDiic ^ k'■ IU''< hi's h' . lieiq I II /iigph'rd .'i \iiktiUli'M. Ad-' r("-sp in ilfr M /. ,')7Li-.'f' W'kiiiijp nicincii vi!T!)iMlif h ] qohallcnori und uinf.mqifirhrn j Bienenstand. A'ili.Kjcn t.iqlich von !'1 l)it, l'i I hr mi Brunndoif,' Rotwoinrrsifdß.' '.''i 57lil-'l. 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Z.t. ,>b7;i-5 Pervonalr hef, dprzpit Oberld-dpifirlupr im AUrpich. mit FUnter6teirerin«i an die M. 7. __ _ _ Suche StelUmq al«; Material- ii, I.nqervorwaller fidpr ptwas ähn-lii bes. ZuschrillPn unter )iZu-vPKiichtlich« all dip M.Z. 57.'jR-5 Offene Stellen IV'iir I liulrll.inf) von .■Nrhpfl&krrtflf'n | III irt du Z'ji'iiiimiilKi lins lustiiti'linfn | AilirüHrtiiili'» Piin|rliolt wiTdrn f Rau( hfanqkelirer-Lehrling wild dul()PMoninipn bei Oitlieb llul, Miirl)iirf)-I)uiii, Mollin^ .'.iraßp 5 f. 5,5(i(i-(i I i'lirjinHje w iid aulgenommen in S( hupidprei, auch von der iriliqpluüiq. Schilleistrdße 10, Minhiirti-Drau. 5ü47-b 7wpi I Pbrjunqen wprclen auf-f|ptinmnipn bei Kuplerschmipd .l.iküb Koß, Mdrburc) Dr., Adolf- llillcr-PI.it/, 4 ___ .5G7.5-(i Tayesportiei lilr sofort qe «iuf hl. K ripqs\ prsphrle bevor-zii(|l. T^ilvi'i pl hniunq in der W-'rkskuchp nioqlich. Antrage 'HI Fvi Ilrrmann Wöqprri MiMhurci-Drini, 5572-(3 Ilaiisbcsnrger (-rfn| wird auf-,(|pnninnipu, Cjpb■«1 lehrjunge werden nufqpnom-:npn hei .loh roniprl, Schlo*;se-ipi, Gerichlsholc). 2, Mdibuiti Drau _ __5512-6 HiUismelsierin wliti qpsiirht. •\n(|phVertrauenswürdiq 50« an die M.Z.________5722-6 Verkäuferin lür Kurz- u. Wirkwaren wird aulqenommen. Mo-dpwtirpnhdus C. Büdefoklt, Marburq-Drdu, Herrenq 4—6. _____571 R^6 Splbständiqe Köchin zwischen 40—50 Jahre wird qesucht. Vorzustellen Marburg, Bubak- qasep __56H9-6 Serviererin sol'i't gesucht. Anfragen: Burgliaftee, Maiburg-l^rau. 5645-6 liausnieisierlin) ab 1. Auqust sucht Finna Karbeutz, Cdmiiiid-S{hmid-Gdssp 8, Marburq Dr., Wohnunq steht zur Vorfüqunq. _______^074-6 Pflichtjuhrmüdchen, nett und Rdiiber, (Ids Freude zu Kindern hdt, wird sofort aiifrienonimen. Anfratie an ifechtsanwall Pp-trowilsch, Marburg, Teqolthoff-Mniße Nr,_]2, Tel. 20^HI. 561.1^ Gasthausköchin und Serviererin wprdpn lür sofort gesucht. Marburq-Drau Mühlqassc 9. _ _5671-6 Winzer mit 4 Arbeitskräften wird lür BpkIIz drpi krn von Marburq qpsucht. .Anzufrnqen M.irbiiiq-Drau, Burqqasse ,14, ,[ Stork, Imks, _ ^ 560,1-6 ! ehrlinq wird aufcieiiornmen bpim SchuhPTzeuqer Bernhard Wdinpl, Großsonntaq. .5706-6 GrJ)P«;re Lebensmittelfabrik sucht fiir Cilli einen Buclihal-Jer, Expedienten und Lagerhalter, Slenolypislln und Kaufm. Lehrlinge. Anträqe mit Rewer-biinqsunterldqen iint. Nennung dpr Gehaltsansprüche unter »lebensmittelfdbrik« an die M. Z. in Cilli,______ 3186-6 Ehepaar, wo der Mann als Sihiildicner und die Frau als Köchin fiir die Gerneinschdlts-kücho für 12 Personen gpeiqnet ist, wird per sofort aufqenoin-nien. Gemeinde Zesendorf bei Lultenberq. .T182-6 Verkäuferin, tüchtiq, für ein Kdiilhaaus am Lande qceucht. Aiilr linier »Selbstdndlg 469B<-an fJie »M. Z.« 4698-6 Zu vermieten Möbliertes Zimmer In Meiling, sonnig und rein, ohne Bett-wfcische wird an netten Herrn sofort verm. 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Zuschriften an das Arhei Isain t Wind ischfeist ritz. __________M58-fl Suche ab 15. ,^uqut>t für Apei-thi'kerin schönes, möbliertes /.immer am linken Drauulcjr, Ziisf hriften an Mc>hrena|)othe-ke, Mcirbiitii Dl au, Herrenqe*isp Nr. 12. 5057-8 Leeres Zimmer wird von ruhigem Fraulein gesucht. Zuschr unter »Ligene Möl)el« an die M. Z. erhelpn, 5716 8 Suche guten Kostplatz für 1 Sludenlen in Marburq, linkes n auuler. J. Kowitsch, Bad Radeln. ________,571)7-8 Kanzleikralt sucht Srhlafqele-cienheit womocilic h in. Klavler-beniitzunq. Lenoschek Josefine, \^'ec•hselspiticIe Ki ankenversi-chprunu Südmirk, Marburq, FH"' ■ Nr. 8 5739-Ö Einzimmerwohnunq in Cilli le-qen qleiche in Marburq zu tauschen gesucht. Zuschr. unter »Cilli—Marburq« an die Marb,- Zeitunq,__.556^9 Tausche Fiinf/immerwohnunq mit Garten in Tüffer qcqen klpinere in Marburq. Unter »^irkncih^ an die M, Z, 5682-9 Tausche Zimmer und Küche außer Stadt qeqen qleichwerti-qe im Centrum Cilli. Nachber- qer Ludmilla, Cilli - Ldvisitz, _________________________ Tausche kleine Wohnung, Zimmer und Küche, qeqen größere Einziminer- oder Zweizinimer-wohnunq. Anfraqen Meqlil«ich, Hindenburqstraüe 12. 5745-9 Tausche Zimmer, Küche, Keller und Garten gegen Zimmer tind Küche, kann auch größer sein. Anfragen: Oberrotwein, Grenz-gassH 112. .5771-9 Wohnung, 2 Yimmer u. Kflchi in der Mühlgasse 18, Parterre, tausrho für Einzimmerwohnung im Zentrum. Adr. in M.Z. 5758-9 Unterricht Suche Lehrerin für Italienisch. Margit Steinhäuser, Marburg, Tduriftkerstr, IZ___5717-10 Unterricht für Zither sucht Fräulein. Zuschriften unter Zither« an die M, Z. .5688-10 Heirat Herr, 35 Jahre alt, geschieden, wünscht zwecks Ehe Frau mit Kind und eigener Wohnung kennenzulernen. Zuschriften unter »Frau mit Kind« an die M. Z. _57 36-12 Friseurmeister in Mdrburq wünficht mit Fräulein oder mit Frau von 40—45 Jahien mit etwas Oisparnitisen in Lhebe-kanntschalt zu treten. Zuschr. unter »Friseur« an die M. Z., M ^^11 rq u_ _57.32-12 47jähriqer einfacher Angestellter, unabhängig, sucht anständiges und fleißiges Fräulein oder Witwe von 32—40 Jahren zwecks Ehe, Zuschriften unter Einfach und nett« dn die M, Z^,_Ma rburq-Drau,_5743-12 Professionist, 59 Jahre, alleinstehend, sucht brave wirt-schdltliche und arme Frau, auch Witwe, zwecks Ehp, Zuschriften unter »Einsam 59« an cHe SL Z.________5728-12 Witwer, 50 Jahre alt, sucht gutherziges braves und ruhiges Fräulein auch Witwe vom Ldnde von 2,5—35 Jdhren, lln-teisteiierin, die eine gute Wirtschafterin ist und auch Wein-gartpndrbeit versteht, zwecks solorligpr Che. Zuschriften mit Lichtbild, welches zurückge-sdndt wird, unter »Glück und reines ITerz' an die »M. Z.« Miirburg-Drau, 5631-12 Baronin Hilde Redwitz WIEN IV., Prinz-Eugen-Strafle Nr. 34/2.3. Ehedubahnung lür Stddl- und Landkreivse, Einheiraten. Tausende Vormerkun-qen. _ 167-1^ Angestellter vom Baufach mit gut, Monatepinkommen, 53'176, geschieden, ohne Anhang, sym-pathiscl#'« Auftreten, sucht liebe Lebensgefährtin, geschiedene Frau od. Witwe zwiscluMi 35 bis 15 Jahren, mit kleiner Wohnung zwecke spaterer Ehe kpnnenzulernpn. Zuschriften m. Bild, wclches solort zurückgesendet wird, unter Sonimer-trnum« an die M Z. 3168-12 f räiilein, 31 Jahre alt, wünscht Eisenbahner, auch Witwer von 35—.50 Jahren, evtl, m. Kind zwecks Ehe kennenzulernen. Zuschrifirn unter »Threnvoll« an dio M. Z. 5700-12 42'äh.'' cie StaatRanqesfellfe, an-gen Äußere, mit netter Woh-nunci, suLht aut diesem Weqe netten, herzensquten Mann zwecks baldicier Ehe kennenzulernen. Zuschr, unter »Wahrheit im Herzen« an die M. Z,, M^rburci-Drau^_____5719-12 Suche 40—.50jähriqen Eheka-meraden, über 175 cm qroß, nur qute Eischeinunq, mit Interesse für alles Schönqeistiqe. Bin un-abhänqiq mit moderner Wohnunq. Zuschriften unter »Unab-hänqiq« an die M. Z, 5565-12 Allerer Junggeselle, Steirer, Gesund, Lebenslustiq, möchte heiraten. Zuschriften unter »Nur Ernstqpmeint« an die M, _Z.____ _31J^-12 Alleinslphender Grundbesllz.er, Untersteirer, Witwer mit Kinder, 49'I75, sucht Bekannt-schalt mit qutherziciem feschen charaktervollem wirtschaftlichem Fratilein oder Witwe von 30—4.5 Jahren, wenn möglich mit eigener Wohnung oder Besitz, Marburq oder Umgebung bevorzugt. Spätere Ehe nicht ausgeschlossen. Zuschriften wenn möolich mit Lichtbild, welches retourniert wird, unt. »Grundbesitzer« an die Math. ^i^Ujnq.____ 5607-12 Untersteirer, dlpl. Techniker, 37 Jahre alt, 1,78 cm groß, fesch, sucht eine wirklich fesche und herzensqebildete Lebenskameradin bis 35 Jahre alt, zweck« Heirat, Anqebote unter »Einsam« an die Marbur- qer Zeitung.___318M2 Zeitbedingt aus meinem Inter« essenkreis geworfen suche ich Briefwechsel evtl. Eheanschl. an 36—SOjähriqen Herrn mit hnrhstehendem Charakter und vielseitigen Lebenswünschen. Zuschr. unter »Temperament» an dio M^Z;_ _5564-j2 Altere Frau, Schneiderlo, wünscht Freundachaft mit Herrn zwecks späterer Ehe. Zuschrift, unter »Gute Freundin« an die M, Z., Marburg-Drau. 5753-12 Funde und Verluste Graue Herrenweste in der Hindenburgstralie von ersatzpflichtiger Frau verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung bei Weilandits, Hindenburgstraße 51^ abzugeben. 5635-13 Sonntag abends Im Brunndor-fer K',no, 9. Reihe, tadellosen DamenregenAchlrm vergessen. Da die Finderin bekannt ist, wird Sie ersucht, den Schirm gegen Belohnung im Brunndor-fer Kino abzugeben, ansonsten erfolgt die Anzeige. 5627-13 Derjenige Herr, der in Grübe) den blauen Regenmantel beim Fenster hinausgenommen, soll ihn bei der Geschäftsstelle der Kfarburger Zeitung Cilh abgeben, ansonst erlolqt Anzeige. _________________3153-13 Polizeihund, reinraß. Schäfer-hündin, Freitag vormittag entlaufen, hört auf »Cora«. Gute Belohnung. Abgeben bei Oberagger, Gdukrankenhaus, Mai-burg-Drau, Tel, 20-27, Klappe .^2;_______ .5775-13 Dd die Gemüse- und Tischkarte laut, an Genovefa Schkwarz, Mellingerstr. 33 lür die Person, die dieselbe irrtümlich vorige Woche im Geschäft Abt mitgenommen hat, wertlos ist, wird gebeten, die Karte per Post an Frau Schkwarz zu sen- deriL________5j^H-13 Rechter Herrenhandurhuh, Reh-Ipder, am Freitag, 7. VIL 1944, in Cilli verloren, Abzugeben gegen Belohnung, Rudolf Se- litsch, Cilli, Grüne Wiese 4, _____________ StiiüllmeMHer mit Hirschhorn-griff von Brunndoif bi« zur Sozialversicherungsanstalt verloren ,Der Finder wird gebeten, dasselbe gegen Belohnung bei f'abzUfy.ben^5738^13 Schwarze Hündin zugelaufen, Abzuholen bei Frau Mathilde Schmalzei, Pettau, Berggasfie ___31^-13 Goldene Nadel, länglich, mft Steine auf dem Wege von Burg-Kaffee bis Triumph-Wäscherei, am Abend vom Sonntag auf Montag verloren. Der ehrliche Finder erhält 150- RM. Abzugeben Bacho-Reiß-Schmiderprg 8, Tür 5. 5767-13 Verschiedenes Sammelt Abfüllel Altp.Tpier, Hadern, Schneiderabschnitte, Toxtilabfälle, Alteisen, Metalle. Glasscherben. Tierhanre u, Srhafwolle kauft laufend jede Menge Alois Arbeiter, Mar-buiq, [iiniinnq«o 5 Telefon 26-23. 10-3-14 Große Puppe und Puppenwagen gegen gut erhaltenen tiefen Kinderwagen mit Matratze zu tauschen gesucht. Zuschr. unter »Puppe« an die »M. Z.« ______ ___5729jJ4 Prothesen jeder Art — Ledei — Leichtmetall — Holz-orthopädi-»che Apparate, Leibbinden, Gummistrümpfe erzeugt und lielert das führende Fachge ■ichäft P EGGER, Bandagen und Orthopädie, Licsferant sämtlicher Krankenanstalten und Sozialln stitute. Marburg^rau, Mellin- gerstra^ _3^__20-14 Tausche kompletten Balterle-Rundfunkempiänger (reparaturbedürftig) gegen Volksempfänger oder Herren- oder Da-menldhrrad. Anzufragen Pik-kererstr. 24-1, Marbury-Drau ________^5616-14 Eleganter weißer Sommer-Damenmantel mit Kaputze Gr. II, gegen ebensolchen farbigen zu tauschen gesucht Fr. Klug. Marburg-Drau, Tegetthoffstr 58._______ 568^14 2 Stabil-Dleselmotore, 6 bis 10 PS für jeden Betrieb, auch für Landwirtschaft geeignet, betriebsfähig, nur Betriebsetzung nötig, leihe oder tausche gegen Fahrrad, Nähmaschine od. Rundfunkempfänger mit Anzahlung. Pduiitschitsch, Tischlerei, Kaserng. 12, Marburg-Drau. 5680-14 Tausche für Rundfunkempfänger folgende Geqenstände: 2 Wolldecken, 1 elektr. Kocher, 1 Staubmantel für Mädchen bis 16 Jahre und goldene Ohrgehänge. Adrestts In der M. Z. ______5661-14 Sportkinderstti- u. Liegewagen in tadellosem Zustande für Rundfunkempfänger (auch Volksempfänger) mit Wertaue-glelch zu tauschan gesucht. A^ess« in der »M. Z.« 5686-14 Tausche elektr. Kocher für ein Kleid. Marburq, Maqdalenenq. 6, Parterre. Anfraqen von 15 bis 18 Uhr.___^^2.5 TauBcbe doppelte Kochplatte für Fahrrdclbereifunq. Adresse in der M. Z.___ .5687J 4 Gebe . Herrenfahrrad für Ziehharmonika. Anfraqen Brunndorf (Marburq-Drau), Nibelungen- gasso 9^__5710-14 Tadelloses erstklassiges Geor-qette-Kleld tausche qeq. Sloff-kleid oder anderes. Adresse in der M, Z.__5733-14 Tausche quterhaltenes Herrenfahrrad gegen zwei quterhal-tene Halbenfässer. Markl, Mar-burq, Mellinqerberq 4. 5740-14 Tausche tadellos« Schihose qeqen feste Straßenschuhe Nr. 38 und Damenbadekostüm qeqen schönes Sommerkleid. Anfraqen Haydnqasse 117, Brunndori (Marburq). 5741-14 Tdiiache Kinderlieqewagen, 40 RM und Dameriniederschuhe Nr, 38, 35 RM, für Leintücher. Zuachrifton unter »Rein 5742« an die M, Z.___ 5742-14 Tausche prlraa acht Tage q^ hende Stehuhr mit Wecker qeqen ein# gutgehende Taschenuhr. Marburq, Maqdalenenq, 17, I., P^ualin, 5747-14 Tausche gut erhiilFenerTTenn]?-Schläger gegc^n Kork- oder ander« Sommerschuhe Nr. 38. An-trdc|B unter »Schläger« an die ______5755-14 Tausche 4 Met langen, 1 Met. breiten Teppich (Kocks), gut erhalten, für schöne Winter-jdcko oder Kleid Anzufraqen Otorepetz, Marburg, Naqvfitr. 21, I. Stock. .5748-14 Tausche Kinder-rahrradsltz qeqen Hose mit Aufzahlung. .Adr. in der M, Z. .5750-14 Tausohcä Armbanduhr (15 Rubis) gegen Herrenfahriad od.Srhreib-maschine. Adr. M. Z. 5769-14 Tdusche schönen Kinder-Sportwagen f. Knabenfahrrad. Ludw. Pdutschitsch, Buchberg, P. Greis Sdchsenfeld.__3176-14 Tausche gut erhaltene Herrenhose und Rock sowie ein pnai Damen- oder Herrensommer-schuhe oder einen Ddmen-Win-termantel für einen gut erhalte, nen tiefen Kinderwagen. Adr. in der M. 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Z. ,5702-14 Chromatieche Harmonika mit 80 Bässen tausche für Kleider. Marburg, Berqasse 16, Oqner. 570.5-14 Schwarze Damenhalbschuh» (Leder) Nr. 37 und «chwarzs Lederpumpi (37) tausche f. anderefärbiqa Sominerschulm (37). Roter Da-menpullower Gr. 1 tausche f. Damenhand-tasche oder Kinderwaqen-körbchen. Zuschriften an Frieda Pekmer, Straß 40 bei Spielfeld. ____4593-14 Tausche Batterie-Empfänger, Röhren taciell. Netzanode, Pro-tos-Gleichricht., 2 Akkum. je 4 Volt, 2 Voltme-tpi 12-220 Volt, Radiobestandteile für einen kompl. Gieich-strom-Empfänq. ohne Röhre, einen Detektor- aTTparat mit Kopfhörer qeq. einen nur qu-ten 3—4-Röh- renapparat, Wechselstrflm. Adr. Johrffin Schwaqer, Meilenstein bei Cim,_56.36-14 Dopp. Ballon- SFldcnmantel, ohiß, tadello.«!, für goldenes Armband zu tauschen. Werl-ausgteich. Rei-««erstr. 27, Parterre recht«, .5721-14 Tausche Lederkoffer für gut erhaltenen, reinen Schlafdiwan, Angebote unter »Elit« an die »M. 7,« .5712-14 Rundfunkempfänger, 7 Röhren, tausche gegen Grammophon mit Platten od. Schreibmaschine. Win-denauerstr. 40, Marburg-Dr. ■ 5713-14 Elektr. Fahrrad-lampe mit Dynamo, tadellos, tausche gegen Feldstecher 8-mal Vergröße-ßmunq od. Fernrohr mit 4 Auszüge. Zuschr. unter »Edliti-qen« an die M. Z. 3167-14 MARBURGER ZEITTINO Elsen-Möbel ge^en Bezugsmarken PIUM A Einheits-Möbel „ „WEKA" Einhelts-Polstermöbel ^ (12 a) Marbufjj Tausche quter-haltenen Pia-teauwaqen mit Federn (Traq-fähiqkeit 2000 kq) t. Landau-erwaqen oder Ähnlichen in guten Zustand. Anqebote an d. M, Z. unter »Waqen-taufich«. _____3172-14 Tausche tadel-* Inse Harmonika und qut erhaltene Schnürstiefel geqcn Volksempfänger od. Uundfunkemp-fänqer (auch B^terie). Adr. in d. »M. Z.« __5770-14 Tausche Herren- od. Damen-fahrrad für Rundfunk- od Volksempfänger auch in defektem Zustande. Antr. unter »Sofort«, hauptpostlagernd, Marburg-Drau. ____5759-14 Taueche Elelt-trokocher gegen Reithose u. Merrenstiefe), Gr. 42, Besichtigen V. 19 bis 2Q Uhr. Adresse üi der »M. Z.« __^5692-14 Klavier, Stutzflügel, zu kaufen gesucht. Auch tauscht gegen Omegi-lle-;rensilbenihr und Armbanduhr und kleinen Eiskasten. Zuschriften unter «Marknnkla-vier« an die M. Z._5697-14 Tausche elektr. Doppclkocher qsgon guterhal-tonen Herren ■T • iq. Mittel große Zu be sichtigen von 19 bis 20 Uhr Adr, in d. M. 7 5691-H Schöner schw. Danienmanlel (Duvetine), Gr. 3, RM 120.- evtl mit Persianerklaue-Pelzkragen, RM 60.-, oder «chönen lichten ßallonseiden Damenmantel RM 6U.-, tausche gegen Lederkoffar ca. 60/40;2ü groß. Angeb. unter »M. L.« an die M. Z. 5749-14 Tauscha Harmonika und Armbanduhr (15 Rubis) gegen Diwan. Anzufr. Gate Theresicnhof, Marburg-Drau. 5768-14 20 JAHRE WijSTEKNOYER BAUSP^iREN AuikunH und llldproiptlil Biialunqtiielle Marburg J. v. Velgl Idilllt'ili. * Im Luf^schutzraum; KoRer aus dem Wegl Habt Ihr den Fluchtweg sellisl ve'bout reifet Ihr Eucli Wunden In die Haut wenn IKi in Not den Raum verladt und braucht donn auch noch Dar E'folg J«d>)r Mehrleistung wird ( noch gesteigert durch hiausti.dlen- ! dan Verbrauch dar erzeugten Güter, i Wenn deshalb niemand mehr kauft, » ali er braucht, dann werden nicht ( wenige alles, sondern dlle genwg 1 erhallen. — Olet gilt ebenso für ' DARMOL, das auch heut« in I steigendem Mdl)* hergeslelit wird. l>r.A.ÄLSCK^;i5im r!H:e 0: Achtung I Freiwillige der Kriegsmarine! Die Annahmestelle für Freiwillige der Kriegsmarine befindet sich beim Weh[hczirkskoramando Marburg-Drau, Te-getthoffstraße 6, Zimmer 97. Sprechstunden des Marinesach-bearbeiters werktags von 9—12 Uhr beim Wehrbezirkskommando Marburg-Drau — Abteilung Kriegsmarine. Außerdem finden Sprechstunden de® Mannesachbear-beitera in Pettau beim Wehrmeldeamt am 14. jeden Monate von 9—12 Uhr und in Windischfeistritz im »Gasthaus Neuholt« am 18 jeden Monats von 9—Ii Uhr statt. 3Ü63 AnnuiinieuntereiioltUfigen für die Waffen-ff Die Ergänzungsfitelle Alpenland (XVIII) der Waffen-#^ führt in den nachstehend angeführten Orten eine Annahme-untersuchunq für die Watfen-^^ durch: 22, Juli, 8 Uhr: Graz, Lehrsaal der Gend. Kaf^eme, Rudolf-Erlbarher-PlatZ) 24, Juli, 9 Uhr: Weiz, Meldung beim Gendarmeriepostent 25 Juli, 8 Uhr: Fürstenfeld, Oberschulei 25, Juli, 14 Uhr: Oberwart, Meldung beim Gendarmerie-imgten) 26, Juli, B Uhr: Leibnitz, ^f-Sturm 11/38, Adolf-Hitler-PlatZi 26. Juli, 16 Uhr: Cilli, Gesundheitsamt, Goethestraße; 27. Juli, 8 Uhr: Dcutschlandsborg, Meldung h^im Gen-ijarmerie-Pofiteni 27. Juli, 14 Uhr: Voitsberg, Gasthof Kuttroff. Freiwillige können «ich bei der Annahmeunterfiuchungs-kommisftion melden, Wehrpaß und Arbeitsbuch (wenn vorhanden) sind mitzubringen. Nähere Einstellungsbedingungen irn Textteil deT" Zeitung! F.rganzunqssteUe Alpenland (XVIII) der Waffen-##, SalTbrrg-Parsrh, TJmslerihingsIager '«>,17 iRderunö^ sfungsbticices dicKnicklags ir dxt. mr sn Küstuiigf lielrlebe -\rzte, '^pitdlei, usw. Jeder ßefr'eDs ftihrer soll das Vepordnupgs-und ümtsblBt des Chefs Zivilvei Wallung in der Un teretelerinark lesen. Bezugs preis monatlich RM 1.25. ße stollunaen sind an die Ge-schäfifistelle des Verord-nungs- und AmtfblatteB, Marburq-Drau Badgasse 6. in richten. Send»t den Soldaten dit »Marburgtr ZttHung^ an die Fronti Druckichriit Nr. M« Ober Thoavt SIetU-MedItlnai ■tf-ge- o. GDltp«nnungs0i-rr System Liickhardt DHF bringt interessante Elnzt-i heilen darüber Gebr Thon et A Wi3nl StephinsjlitjThnnett»., Fobus- Bwchftihrung für jedes Gewerbe, Einzelhändler, Gastwirt usw. hervorragend geeignet. 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Juli 1944, In tiefer Trau«r: Marie, Gattlm Anton, Gisela und Alfred, Kinderi Grete, Schwester, und Familien Pawlow, Supanitsch ''R48 und KoRel. Unsere liebe, geliebte, ihr Leben lang 6elbstlos und tieu sorgende Mutter, Großmutter, Urgroßmut-fer, Schwägerin und Tante, Frau Maria P'Hch ^eb. Friedl Tigerin da« Silbernen Multerkreuzei 'st nach langer, schwerer, tapfer und mit großer Geduld ertragener Krankheit, im Alter von 70 Jahren, in der Nacht zum Freitag sanft entschlafen. Es trauern um sie: Ihre K'nrlrr; Maria Plrich, Frledau; Josef Plrlch. Marburg-Draui Hans Pirlch, Leonhard 1. d. B.) Fero Ptrlch. Pettuu; Dr. Hermann Pirich, Obersturmführer der Waffen-^f; Walter Plrlch, Pettau; die Schwieger-i(#*hter: Thea Pirich gab, Itüalorj Disa Pirlch geh Celotti; Dr, Margarete Pirich geb. Diederichs sowie alle Enkel, Urenkel und übrigen Anverwandten. Pettau, den 21. Juli 1944 Dai Begrabni» Hndet «m Sonnlag, den 23, Juli, um 16 Uhi vom T^auerhause aui itatt, jjgi Franz und Marie lesrhnik, Eltern, und alle übriticn Verwandten Vom tiefsten unermeßlichen Schmerze ge beugt geben wir die traurige Nachricht, daß unsere innigstgeliebte, herzensgutu Tochter jNada Lach am 17. Juli 1944, nach kurzem, aber schwerem Leiden, aus unseier Mitte entrissen wurde. Wer unsere Nada kannte, weiß, was wir mit ihr verloren haben Clin, den 19. Juli 1944. In tiefer Trauer Johann und Rosalia Lach, Eltern Großeltern, Tanten, Onkel und alle übrigen Verwandten, 3i83 Unser Heber, guter Vater, Großvater und Schwie gervatar ^ Wir geben hiemit die traurige Nachricht, daß unfier lieber Gatte, Vater, Groß- und Urgroßvater, Herr Heinrich Findcfsen nach langer »chwerer Krankheit Im Alter von 81 Jahrün am 21 Juli 1944 für immer von uns gegan-en ist. Se'n Leben war Arbeit und Kampf. Das Begräbnis findet Sonntag, den 23, Juli 1944, am 16 Uhr am städtischen Friedhof in Cillj statt. Cilll, Eichtal, Graz, Lebern, den 21. Juli 1944. In tiefer Trauaer: Anna Findeisen geb Bretterklieber, Gattini Dipl. Ing. Heinrich Findeisen, Sohn im Namen sämtlicher Enkel. Urenkel und Verwandten 3190 Daiiksaj^ung Für die l'iebevollen Beweise herzlicher Anteilnahme und die vielen Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Heimganges meines geliebten Gatten Pg Frilz Laniprecht danke ich zutiefst. Mein besonderer Dank gilt dei Deutschen Jugend für die leierliche Verabschiedung sowie den Kameraden der Kreisleitung Murcck. Ruth Lamprechl samt Verwandten. I^rbet für das Deutsche Rote Flans Gehotsroither Chordirelttor des Stiftes Voran, Ost-Steiermark ist am 12. Juli 1944 nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden im 70. Lebensjahre In Vorau verschieden. Wir haben unseren guten Vater am 16 Juli 1944 im Stiftstriedhof unter großer Beteiligung der Bevölkerung zur letzten Ruhe bestattet. Vorau, Im Felde, Marburg-Drau uhd Mariazell, den 17. Juli 1944. In tiefster Trauer: Hedwig Gebetsrolther, Gallim Slahtsnrzt Dr. Franz Gebetsrolther im Felde, Uffz. Wiiii Gehetsroither, Söhne: ChrisU, Schwiegertochteri Wolfgang, Enkelkind und sämtliche Anverwandte. 3187 Danksapiinp Für die vielen Deweise inniger Anteilnahme am Begräbnis unseres Dahingeschiedenen, Herrn Max Wolf und die vielen Blumen- und Kranzspenden, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Marburg-Drau,- am 21. Juli 1944. Familie Wolf T Amtliche Bet* (I 45 0.4 I I-- o |.l-- —I 7 1) 20 I—.— 11.30 ! 0.11 — 0.11<)-- ".(1(1 ().()(-> 11.1-. 013 ',r>c 0 ir ti 11) (1,8(1 1.1(1 (t.l'J u.m >.i-j 0.04 K.lfi n.it o.uii 11,14 U.3 I (.31 II.2II 1.12 O.IM |.'J3 <1.1 I (I.Oü 0.bil (I.Jl 1.— ii..8t O.H i ll.iVJ (1.!I,T ■ i.n-l D.l 0.1 1 0,1(1 1.2(1 '1.1 D.II 0.1 ) o.'.'l n.ro ii.k; 0.(i.^ 0.21 O.ftii O.-Ut O.T.'i 0.4(1 . lliJl.luCllL-I liücliiitp. ciBe ai lUr VVari aiil cnieiii MarUi Lli'klabst A UM .(i7 0.75 \IS\ 0,.')(j >.40 '1.47 I WA o lio ll.ri;! 0.1 II — , 0.06 O.fi/ I—.— I 0.27 ,ia 0,27 0.40 0.1 II 0.32 ..12 o.< h —.— 0.07 j —1 0.1t; 0,21 i 0.17 1.1 Ii! I 0.()l"> «i.M [ —.— O.Iii; 0.13 o.i:» .iti O.Ol. 0.111 1.j7 II.K! 0.1,^ ■1,21 O.Iii 0..1 I j 1,27 o.4ii '—.— —i 0.13 0.-7 ; 1121 c.K; .21 .t,li» .3.') o.;iS o.riij_._ •1.04 ___ 1,07 O.Mii 'I.2S o.'.'l l 2.') , O.H-J 0.75 0.53 I 0.(io! 0,3(1 I :i.8o' ,1.01 1 07 — l.o7 —.— 1.(!5 O.ßO 1.2) o.l)4 0.70 O.üo Füi Waren dei Güteklasse C dürlen hörhsteus SO'/g der Preise für Waren de? Güteklasse A getoideri weiden Aufschläge au( den Brjeuyerpieis diiiten nicht beiechnet weiden, wenn der Erzeuget die Ware unmittelbai an iet Ei zeugungAatalte in dim Verbrauchei abgibt Das Waschen dei Ware Ist unzulässig, soweit dies nicht lusdrückiich in den Relchseinheitsvors( hiitten tüi Ol)si und Gemüse vorgesehen Ist. Die BrutlohochstgpwinnspannP des Großhandels hptifiqt he: Gemüse und Bearenfrüchten 10% bei Obst des E nstiinds-Dieuet Die BruttohÖchstgewinnspanne des Eln/ethdnde|>i tietiaqt bei GemüsB 33Vii'i4 hei Obst und Beetetilriif hten 2.S"/, des je welligen Blnstandsprelses 3171 Der Bürgermeiiter der Gemeinde Lichienegq, Kr. Pettau G. Z. 036'1/1944. Lichtenegq, den *1. Juli 1944. Aiisselireibunfj; einer Hillskriiflsl«»lle beim Gemeindeamt Lichtenegg i. d. Kollos. Bei der Kartenstelle des Gemeindeamtt>5 Lichlenogg l. d. Kollos Ist eine HilfskraftstpIlR zu beset/en lieworbor(iniion), die dazu befähigt sind, wollen eigenhandiq (jcsi. hi iebiMe Gesuche mit angegebenem Lebenslauf dei Gememdeverw.iltung Lichtenegg i. d. Kollo« vorlegen. Vergülunq niirh neltoruler Tarifordnung, Anstellung kann sofort erlolgon 3072 Der Bürgermeister: Kubürt Kiauu, e. h. Seite 12 * Nr, 204/205 * Sams tag'SonnUg, 22 /23. JtiH 1944 MARBURGER ZEITUNG Untersteirische Lichtspieltheater MARBURG-DKAU | BURG-LICHTSPIELE I MO 19 4S [Jhl ...UV iril>th, Meibert HUbn«r, Gcria BfltUber und Jungpns von heuin im fruhlicben Ufa-Film Jiinf{e Adler FOr Juqendllche lugelaiieal SONUtftVtRANSTALTUNGPN: Sonntag Vormittag um 10 Uhr, Montag, Dienstag und M ttwofh um 12 Uhr Brntdmlnn Hlgll, Gptaldlne Kall, Glaa Falhanberg, Ferdlnanri MdrUn in den prachtvollen Geiangfilra Der Sänger Ihrer Hoheit (Die Sllmme dei Hariena) rOr Juqrndltthe lugelatienl ESPT.ANAnE So 15. 17.30, 19 «5 Ubi Wo M 17 30, l».45 ULI Krlitlna Södribaum und Fardlnand Marias In Jud Süfl Ein Ufa Fllra mit Heinrich Georg« und Hlld« *«■ KIrtli FUr Jugeodlkhe nnlei II Jabies alrlil i>aeUiiul I 'rV»♦<;?>'<»!« Rrunndorf_ Sanislaq. 22 Juli um 17 und 19.15 Uhr SonnUg, 23. Juli um 17 und lt.15 Uhr fmll Jannlnfli, Werner Kraust, Margarethe Schfln in itpn poliiisrhcn EreigaissoD um die Entlaisung Uisni irc ks Die Entlassunj^ Fflr Jugendliche nnter 14 Jahren nicht (ngeUasent Samtlag. 22. Juli um 14.30 und Sonntag, 13. Jnll um 14.30 Uhr Lustifje Filmschau ,,llfliia am dem Hanf dl« Muilk konat" Pllr Jugendliche tugelaiien! Burft-Lichtspiele CUK Ä""'"" Splet7eiten- Wochentaqt nm tS ond 20.30 Ubr. Sonn* iiml nm IS 3n IB und 20 l.S Uhr bis Montag, 24. Juli Monika mit Nfarla Anrierqast, Ivan Pcirovich, Rudoll Platte f iir liiqtndl che alrhl lugdlassenl M'»tronol-Üchtsoiele Cilli Spir'lroit! W 17.30 g. 20 Uhr; S 16. IB.iO u. 20 45 Uhi Bl« Dc)iini>rn IT 19.45 tlhl Samstaq, 22.. S.Tnntaq, 23. und Montag, 24. Juli l.ucle riigllHli. Merni.inn Speelmanns, Joe SIAckl, Ge-nia Nikulüievtna in deiu iwcrchlellerBi-tiütteriiden Lustspiel Dil kannst nicht treu sein Ffli luqendllfhe iiiqelnssenl Siiitislofi i.nd Mun'.iq t«qllth um 14.30 Uhr und S innta(| um lUii JiKiciidvorslolluntien mit vollst iinlupm ?rieUhcaler Polstrau Saltiüliig, 22. und Siinnlay, 23. Juli Münchhausen Liii |il'iiit.: 1' K'f r.irblilin mil Hans Alber», Brl-fllllr Ili>tii« y Ilse Wcnier, Hans Braunewetter, Kilihe Haik II <1 FUi hi(|iMi(tll(nlibt (iiqelassenl LicbtsnifJe Rann hamsUg, 22., Soiiiitaq, 23. und Miinlaq, 24. Juli Und d'e Musik spielt dazu mit .M.irla \ndriqus1, Georq .Menander u. a. I'ur liiqendllihl- illiht sllirlit> Dr'iMiiunq oin Samst.iq, den 22. Juli, um lli:U) Uhr Tlas Ftdtlnunqsproqtflnimi Samst.iq, den •22., uro 18.30, Sonntai), -J. Juli Ulli 13 30, lü und 1H.30 Uhr Der weiße Traum Em pheintflilperliilltrr und lumiorvoller Fli-Reviie-tilin mit Olly lliiliinann. Woll Alhach-Retty, Lotle I .Mig iinil Otkar Slma. Filr Junt'iidllche unter 14 Jahren nicht lugelniienl I ichtspiels Sachsenfeld Samstag 22 und Kunnlag, 23. Juli Win^crnpchtstraum nill llajis Moser, Theo LIngen, riiistav Waldau, Wnll AI hat h-Kelly und Maqda Sihnelder IUI Jugendlich« nlihl tugelassenl Lichtspieltheater Triiail SaBitag, 31., Sonnlag, 23. und Montag, 24. Juli Der zweite Schuß Ein Praq-Film mit Susi Nlcoletlt, Hanna Witt, 11-ckard Hiuflier. Spielleitung'. Martin Frllsch FUr Jugendlich« «lebt lugelasaeat Filmtheater Tüffer " SpleUelt! Wo 17.30, 18.45 Uhr, So 15, 17.30. 19.45 Uhi Saaitag, II., Sonntag, 23. Juli Mädchen in WeiB FUr Jugendlich« tugelaiient Ihre Vermählung zeigen an: SIMON KOSSMAIER SA-Truppführer HILDEGARD KOSSMAIER geb. KARMEL München Marburg-Dr. .5746 Als Vermählte grüßen JAKOB HERMANN und ANNY HERMANN geb. FRASS Im Juni 1944 3178 Belcinnt|{abe Teile den geehrten Kunden mit, dafi ich da« Spent»lrr- u. lnstiillations0eschatl MARBURG-Drau. Ernit-Goll-Gasse Nr. 6 meine« verstorbenen Manne» unverändert weiterführe 5715 JOSEF RICHA'S WITWE Mit behördlicher Genehmigung bleibt die Pdpicrhdndlung narlii Nowolf Marburg-Driu^ Herrengasse vom 24. Juli bis 5. August 1944 geschlossen f ,5766 Gasthaus MARIA LINDITSCH Marburg, Unterrotweinerstr. 106 bleibt mit behördlicher Genehmigung von 24. Juli bis 6. August 1944 5772 iieschiosscn! Leichenwagen oder umbaufähiqes Luxusauto eventuell kleineres Lastenauto, das als Leichenauto instandqesetzt werden kann, zu kaufen gesucht. Anqeb-ite an »Bo-qräbnisanetalt« Edlinqen 38, Untersteiermark. 3120 Wir haben uns vermählt THEO JANESCHITZ Kreisamtsleiter TRUDE JANESCHITZ geb. HAMBÖCK Juni 1944 mneprädldimSzntBi Graz Marburg-Drau Kakne Gctieidttkianlchelt uod k«ii) VogttliraB mlndeit« dank aeinsi Vorilchl. Di» Saal gulb«izung mit Csrnaan und die Morkit-Vaigdlliing hal ■ich gelohnt. So erzl*ll d« Landmann gcauoda, voll« Emlen. Ihre Verlobung geben bekannt SEBASTIAN MATTES und ELLY DOBOWITSCHNIK » 3aye-t« I.O.FARBEN|NUUSTnil AKIlSNOEilllSCHAfll^ A Im Juli 1944 LtViRKUSEN Müsikhaus Petz Marburg, Herrengasse 54 Musikalien- u. Instrumentenhandlunq bleibt vom 24. Juli bis 12. Auqust d. J. ♦ \ geschlossen! 317, HNSEREN KUNDEN ZUR KENNTNISSI Mit behördlicher Genehmigunq bleibt die Eisen-warenhandlunq Pinter & Lenard MARBURG-Drau, Tegetlboffstrasse, vom 24. bis 27. Juli 1944 GESCHLOSSEN! 5701 \^ir suchen Werkzeugmacher- und Blechschlosser-Lehrlinge Eisenwaren-Vertriebs-A. G., Feisfritz (12 a) Post: Marburq-Lembach (Steiermark) 3159 i^ie Deutsche fugend lifile( um Inaliumenie und loten Beim KullurelJen Wettbewerb hdt e« sich vieltach gezeigt, daß eine qroße Zahl von lunqen und Mädeln Begabung und Freude zum Erlernen eines Instrumente« haben, jedoch keine« besitzen bzw. kaufen können. Ebenfalls manqeit es an Notenmaterial. Die Bevölkerung wird gebeten, Instrumente: besonder« Geigen, Bratschen, Cellis, Flöten, Holzln-«trumente und Blechinstrumente, Zithern und Guitarren sowie Noten der Deutschen Jugend qeqen Bezahlung zu überlassen Alle Volksgenossen melden ihre Instrumente bei der zuständiq. Banndlenstslelle der Deutschen' Jugend (Sitz In der Kreisstadl) oder bei dei Bun-des|uqendiuhrung. Marburq-Dr.. BIsmarckstrafie 5, an. — Wenn Bezahlunq gewünscht wird, erfolgt vorher eine fachmännische Schätzung. Noten aller Art und in jeder Menge können an die Bundcsjuqendfüh-runq einqeschickt werden. 3046 An der Gebietsmusikschule der Hitlers-Jugend des Gaues Kärnten finden mit September Schülerneuautnahmen statt. Die Ausbildung erfolgt in allen Instrumenten und Fächern der Tonkunst. der Unterricht wird von Fdchkräfttin erteilt Zur Aul-nahmt' kommen Jungen vom 12. bis 14. Lebensjahr (in besonderen Fällen auch älter) die Berufsmusiket werden wollen Der Eintritt in die Schule ist von einer Eignungsprüfung abhängig, zu dei dei Junge nach erfolgtet Anmeldung solorl einberufen wird. Monatliches Schulgeld RM 35.— bei voller Verpflegung und Unterkunll im eigenen Heim, einschUeRlich Unterrlchtshonorai SchUin des Anmeldetcrmlns Ende Juli. Nähere Auskünfte und Prospekte bei der Leitung der Gebiets-musikschule, Andrä im Liivdnttdl, Lavanterhof (Ruf 4) 754 Laut Genehmigunq de« Landraies Pettdu, bleibt mein Betrieb WEINKELLEREI wegen Instandsetzungsarbciten in der Zeit vom 31, Juli bis elnschließl. 12. August 1944 geschlossen Meine Kunden worden gehrlen, Ilire Korresoondenz und Bestellungen erst nach der Betriebssperre an mich zu richten. 31^3 Jos. Ornig, Pettau •in« lall« Dusth«. Di« höilal den Körp»r ob und ichülil vor iRonchar ErköHungilifonklitit. Krenkheilen müttert htui« v«r-•ni«d«n werden, w«il untara Arbailtlroll 9«braudii wirJ. BREITKREUTZ KG.. FobriVof. Vertrieb von Ailhme - Prä porolan, Beriin-Temptlhol L Als Ppüferin für Luftschutzgeräte tätig lein und doch noch Haut-holt und Wäsche in Ordnung hallen? Dai ist nrvöglich — dann Henkel's Reinigungsmittel sind überall als flinke,arbeitsparende Helfer lur Hand Henko.SiÜMUTA aus den Persil-Werken. Amtliche Bekanntmachungen Der Cbet der Zivilverwaltung In der Untersteiermark Dienststelle Forst- und Holzwirtschaft Marburq-Drau, Beelhovenstraße 5 — TeL 2076 In der Marburger Zeitung vom 8., 9., 10. April habe Ich eine Verlaulbarunq einschalten lassen über jene Dimensionen, in denen von da ab Bretter, Kanthölzer, Balken und Latten erzeuqt werden dürfen und weiters wurde unter Punkt 2 dieser Verlautbarunq bekanntqeqeben, in welchem Verhältnis einzelne Brettdimensionen herqestellt werden müssen. Die Nichtbeachtung dieser Anweisung, die Ich vielfach feststelle, führt zu berechtigten Klagen des holzverarbeitenden Gewerbe« und der holzverarbeitenden Industrie. Die Sägewerke haben sich an diese Bestimmungen, an die ich hiermit erinnere, zu halten. Ich werde veranlassen, daß Betriebe, die diese Weisungen unbeachtet lassen, entsprechende Mengen der nicht erzeugten Dimensionen nachliefern müssen. Insbesondere werden nicht in genügendem Maße die schwächeren Dimensionen, wie 13 und 20 mm, einqeschnitten. 3188 !. A.: Dlpl.-Ing. KARL CHARUSA DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG/DRAU Marburg, den 20. Juli 1944 Bekanntmachung über die Einführung der Schlußscheinpflicht beim Verkauf von Zucht- und Nutzrindern auf Grund der Verordnung des Chef«s der Zivilverwdltunq vom 4. Juli 1944 Jeder Verkäufer von Zucht- und Nufzrindern ist verpflifti-fet, die Aiisstellunq eine« Schlußscheines über d^is verkaufte Rind persönlich zu beantragen und "zwar: In Marburg-Stadtmitte beim Referenten für Landwirtschaft, Kärntnerstraße Nr. 12/1. In allen übrigen Bezirken bei den zuständigen Bezirksdienststellen . Auf Viehmärkten auf dem Marktplatze. Bei Käufen von Viehhandeisbetrieben oder Verkäufen an dieselben stellt in jedem Falle den Schlußschein der Viehhandelsbetrieb aus 3180 Im Auftrage: gez. Dr. BADL DER OBERBURGERMEISTER DER STADT MARBURG/DRAU Wlr^scbaftsamt — Kohlenabteilunn Marburg, am 20. Juli 1944. Verlautbarung Es ergeht an alle Kohlenverbraucher der Gruppe I (Haushalte), die ihre Kohlenmarken bishet noch nicht bei ihrem zuständigen Kohlenhändler abgegeben haben die letzte Aufforderung, dies spätestens bis zum Sonnabend, den 12. August 1944 nachzuholen. Nach diesem Termin werden keine Richtigstellungen der Kohlenbezugskarten mehr vorgenommen. Die Verbrtiucher der Gruppe V (Gewerbetreibende) müssen ihre neuen Jahreskontinqente für die Heizperlode 1944/45 spälestens bis Mittwoch, den 30. August 1944 bei der Kohlen-abteilung des Wirtschaftsamtes in der Schmiederergasse, Ba-rackfe 27 d festsetzen lassen. Als Unterlagen sind mitzubringen: Kohlenmarken, Gewerbeschein, Wohnungs- sowie Ge-werbemletvertraq und die Verbrauchererklärunq, die vorher beim zuständigen Kohlenhändler anzufordern ist Auftrag: SCHAEFER Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg a. d. Drau Gemüseverteilung 1. Für kinderreiehe Familien, schwangere, und stillende Frauen Für etwa die nächsten 12 Wochen Ist folgende Regelung geplant: Familien mit mindestens 3 Kindern unt«r 10 Jahren im Haushalt, haushaltführende schwanger« Frauen und haushält-führende stillende Mütter Mllen bevoriugt mit FrisrbgemDse versorgt werden. Von der bevorzugten Versorgung sind solch« Familien ausgenommen, die selbst einen Gemüsegarten haben oder In ihrem Haushalt Personen haben, denen die Arbeit in Gärtnereien gegen Gemüsebezug oder ein normaler Marktgang zugemutet werden kann. Haushalte, die von dieser Regelung Gebrauch machen wollen und den angeführten Bedingungen entsprechen, müssen sich Freitag, den 21. Juli 1944 Samstag, den 22. Juli 1944 oder Montag, den 24. Juli 1944 in der Zeit von 7.30 bis 17.30 Uhr zur Erfassung melden u. zw. jene die auf dem rechten Draunfer EINKAUFEN wollen in der Bezirksdienststelle II, Triesterstraße 44 Jene, die auf dem Unken Drauufer EINKAUFEN wollen bei der Stadtverwaltung: Kemstockgasse 2, Hochparterre links, Sitzungssaal. Mitzubringen ist die neue Kohlenbezugskarte und bei haushaltfUhrenden schwangeren Frauen und baushaltfQhrenden stillenden Müttern die vom Emährungsamt B bereits ausgefolgte »»Rerechtigungskarte für werdende und stillende Mütter (Wöchnerinnen)« (M 1 oder M 2) oder das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme. Wer die Kohlenbezugskarte nicht erhalten hat, bringt seinen »Haushaltspaß« und die »Ginkaufsausweisc« (für Gemüse, Fisch u dgl.) mit. Ab wann und wo dei bevorzugte GemOseelnkauf erfolgen kann, wird noch in der Marburger Zeitung am Anfang der kommenden Woche verlautbart. Näheres darüber ist im Textteil der Marburger Zeitung vom 20. Juli nachzulesen. II. Allgemeine Verteilung Ab Montag, den 24, Juli 1944 wird auf den Gemüse markten und bei den Kleinverteilern, das Gemüse grundsätzlich nach der Kopfzahl der einkaufenden Haushalte zugeteilt Diese Kopfzahl hat der Einkaufende durch die städtische Kohlenbezugskarte bei Jedem Einkauf nachzuweisen. Die Bediensteten der Reichsbahn und die Bewohner des Hutter-blockes.. die Kohlenkarten nicht besitzen, weisen die Kopf zahl bis zur Ausfolgung eines eigenen Ausweises mit ihrem Haushaltspaß und dem bisherigen Einkaufsausweisen (lür Gemüse) nach. Von der Zuteilung des Gemüses nach der Kopfzahl wird nur Aljstand genommen, wenn derart geringe Mengen auf den Markt kämen, döß sich eine Verteilung nach der Kopfzahl nicht lohnt. In diesem Ausnahmsfall wird einfach eine Durchschnittsmenge an die Käufer abgegeben. Wer seine Ausweise anderen zum Gemüseeinkauf leiht, vereitelt den Versuch einer gerechten Gemüseveiteilung, handelt damit unanständig und wird bestraft. Außerdem werden ihm d'ie Ausweise dauernd entzogen. Bei den Kleinverteilem kann nach wie vor Gemüse ge kauft weiden nur sind bis auf weiteres die bisherigen Kunden-llsten nicht bindend. Es wird nur verlangt und angenommen, daß der, der bei den Kleinvertellern Gemüse kauft, nicht auch auf dem Markt einkauft. Die bisherigen Gemüsekundenlisten und die Einkaufsausweise (Gemüse, Fische u. dgl.) treten dann wieder für die Winterversorgung und bei besonderem Aufruf bindend in Krdtt. K1IUII8