PettMll ZeitNg. Erscheint jeden 1., 11. und 21. des Monates. Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Vierteljährig fl. —.84, halbjährig fl. 1.68, ganzjährig fl. Z.80; mit Postversendung im Jnlande: Vierteljährig fl. —,94, halbjährig fl. 1.88, ganzjährig fl. :-i.70. Schriftleitung und Verwaltung: Buchdruckerei Wilhelm Blanke, Hauptplatz Nr. 6, Pettau. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. Beiträge sind erwünscht bis längstens 10., 20. und Letzten jeden Monates. Zur Verstaatlichung der Versicherungsanstalten. Der Mensch mnss häufig zu seinem Wohle gezwungen werden. Das ist insbesondere bei den Versicherungen und darunter wieder hauptsächlich bei den Feuerversicherungen der Fall. Einen solchen wohlthätigen Zweck einzuführen, versprach nun neben vielen anderen wirtschaftlichen Maßregeln die Thronrede, mit welcher der Reichsrath eröffnet wurde. Leider aber ließ diese Thronrede von einer Verstaatlichung der Feuerversicherungsanstalten gar nichts, kein Sterbenswörtchen vernehmen, obwohl doch der Versichernugszwang nicht anders als Hand in ! Hand gehen sollte mit der Verstaatlichung des Versicherungs- ^ Wesens. Jedenfalls mehr als große internationale, auf Ge-winneinheimsung fußende Actiengesellschaften hat der Staat nicht nur das Recht, soudern auch die Verpflichtung, den Schutz des Vermögens, des Lebens und der Arbeitskraft seiuer Staatsbürger in die Hand zrr nehmern grnrde fy gnt, mir^ chm der Dienst der öffentlichen Sicherheit, die Pflege der Gerichtsbarkeit und Aufrechterhaltung der Ordnung, die Postbeförderung und das Verkehrswesen, Eisenbahn und Telegraphie zukommt. Ebensowenig als man sich z. B. die Besorgung der Dienste der Gendarmerie in den Händen einer daraus Gewinn schlagenden Actiengesellschaft denken kann, ebenso sehr wird man sich vielleicht später einmal darüber wundern, dass das hochwichtige, tiefeinschneidende Versicherungswesen gänzlich den Händen der Privatspeculationen zur Ausbeutung überlassen war. Und jetzt tritt auch noch der Staat auf, der den Gesellschaften neue ausgedehnte Kundenkreise zuzuführen und damit den Actionären dieser Privatunternehmnngen die Dividenden Ein Stiefkind des Gliickes. Aus dem Schwedischen von Gustav Lichtenstein. Sie war siebzehn Jahre und hatte noch keinen frohen Tag in ihrem Leben gehabt. SiebzehnJahre und sie kannte das Gefühl nicht, an einem Mutterherzen zu ruhen und von zärtlichen, wenn auch rauhen Händen gelieb^ost zu werden, und sie hätte genau nachrechnen können, wie oft sie sich hatte sattessen können, wirklich sattessen, so dass sie nichts mehr hatte haben wollen. Vater und Mutter hatte sie nicht gekannt. Der Vater saß im Gefängnisse, weil er einen Mann im Streite todtgeschlagen hatte, und die Mntter starb, ehe Lena laufen konnte. Dann wurde sie für siebenundzwanzig Reichsthaler einem Schuhmacher „verkauft." Dafür nlusste er sie kleiden und füttern und ihr das Elternhans ersetzen. Aber das Geld ward fiir Kartoffeln und Brot und für ein paar Lumpen, die ihre Glieder bedeckten, ausgegeben, so dass für die Vaterliebe nicht viel mehr übrig blieb. Sie war, weiß Gott, nicht groß, wenn sie bleich und erhöhen zn helfen gedenkt. Es ist bemerkenswert, was ein Mann wie Bismarck über dieses Thema der Privawersicheruug dachte. Anlässlich der Begrüngnng des deutschen Unfallversicheruugs-gesetzes am 2. April 1888 sagte er: „Man kann nicht den Sparpfennig des Armen dem Con-cnrse aussetzen, man kann auch nicht zugeben, dass ein Abzug von den Beiträgen als Dividende oder zur Verzinsung von ! Actien gezahlt werde, die ungeheuerlichen Dividenden — 38 bis 50 oder wie viel Procent jährliche Dividenden —lvelche einige Versicherungs-Actiengesellschaften verdient haben, halte ich in der That mit den Grundsätzen der öffentlichen Moral nicht vollständig vereinbar." l Der Reingewinn der „ungarisch-französischen Versicherungs- Actiengesellschaft" in Budapest betrug von 1878—87 das nette Sümmchen von 2.707.049 43 fl., der ik'oneier«' fl. 1,033.378 43, der „^^iencla" in vier Jahren fl. 657.389 97, der „^Lsieurra-:^.iolli Oenerali^^ (ganz in semitischen Händen) in vier Jahren fl. 4,488.668 82, die beiden Directoren dieser Gesellschaft bezogen 1884 allein fl. 69.630 66 und 1885 fl. 72.701 52. — An Dividenden wlirden vertheilt 1884 38 1 Percent, 1885 39 3 Percent, 1886 38 1 Percent n. s. s., dies alles aber natürlich noch dazu erst nach Abzug von vielen Hunderttausenden von Gulden für Agentenprovisionen, Verwaltungskosten u. dergl. Der österreichische „Phönix" zog aus seiuem Feuerver-! sicherungsgeschäfte in fünf Jahren 142 Millionen Gulden Reingewinn und zahlte fl. 227.634 Jnsertionskosten. Bei der „Ersten nngarischen allgemeinen Assekuranz-Gesellschaft" gelangten in der Zeit ihres Bestandes an die Actionäre als Gewinn fl. 7,798.800 zur Vertheiluug. Die Leipziger Feuerversicherungs-Anstalt, welche allch in Österreich viele Geschäfte macht, hat mager, ach so mager, im Hause umhertrippelte, aber sie war doch überall im Wege, und wurde aus einer Ecke in die andere gestoßen. Sobald die schmalen, zitternden Finger einen Gegenstand halten konnten, musste sie sich im Hause nützlich machen. Im Gärtchen am Hause musste sie Unkraut jäten, Kindermädchen spielen, für die Schweine Futter und im Walde Holz suchen. Aber allmählig gieng sie ans der Anction der Annen-pflege im Preise herunter und wurde für 10 Michsthaler statt 27 „verkauft." Dann wurde sie confirmiert. In schlechteren Kleidern, als irgend ein anderes Mädchen im ganzen Kirchspiel. Und während die anderen Mädchen ihre kleinen Bündel öffneten und die Knaben mit Kringel traktierten, von denen sie Zilcker-stangen znm Danke erhielten, verhöhnte man die arme Lena, warf sie mit Schneeballen und stieß sie in den Graben am Wege, so dass sie allein gehen musste. Und ihr kam Plötzlich die Lehre so sonderbar vor, die Lehre von einem Gotte, der Alle gleich lieb hat, von einem Erlöser, der auch für sie gestor!^n war. Aiezn eille „Beilage: Illustriertes Unterhaltungsblatt." seit einer Reihe von Jahren regelmäßig 10 Percent (!!!!) Dividende vertheilt und außerdem noch jedes Zahr erhebliche Summeu in den Reservefond gelegt. Diese Gesellschaft weiß schon nicht uiehr. wie sie alle ihre Reservefouds beuennen soll. Da gibt es anßer einer Capitalsreserve, noch eine Specialreserve für Effectenverlust und trotz ihrer alljährlichen 10 Percent Dividende noch eine Specialreserve für Dividenden-Aufbesserung. Mit einer Verstaatlichung der Versicherungsgesellschaften, gleichzeitig verbunden mit Versichernngszwang, würde also für den Staat eine große Einnahmsquelle erschlossen, deren er sich zur Herabsetzung der Versicherungsprämien sowohl, als auch zur Aufhebung anderer drückender Lasten bedienen müßte. Wird jedoch der Zwang ohne Verstaatlichnng eingeführt, so vertheuert sich der Staat ohne Nothwendigkeit eine vielleicht später bei der Verstaatlichung zu erlegende Ablösnngssumme. Pettauer Nachrichten. (Durchrcise Sr. Majestiit.) Den 17. September ist der Hofzug um halb 6 Uhr Früh hier durchgefahren. Der Kaiser schlief noch. Auf dem Bahnhofe waren der Herr Bezirkshauptmann Dr. Alfons Ritter von Scherer und der Herr Stationschef Josef Sedlaöek in Uniform erschienen. Der Hofzug beftand einschließlich der Maschine aus 7 Wagen. (GkMtindkrathssltzung.) Die diesmonatliche Gemeinderathssitzung wurde Samstag den 12. September vorn Herrn Bürgermeister Eckl um Uhr Nachmittag eröffnet. Anwesend waren 16 Gemeinderäthe. Nicht erschienen waren die Gemeinderäthe Machalka und Steudte. Da der Stadt-amtsvorstaud auf Urlaub war, musste ein Schriftführer gewählt werden. Nachdem die Gemeinderäthe Kafimir und Kol lenz die Schriftführerstelle ausgeschlagen hatten, über-nahln dieselbe Herr Franz Kaiser, worauf Herr Bürgermeister Eckl das Sitzuugsprotokoll vom 12. August verlas. Dasselbe wurde genehmigt. Bei Punkt 1 der Tagesordnung: „Vornahme der Wahl von 9 Mitgliedern in die Bezirksvertretnng" verlas zuerst Herr Bürgermeister Eckl die auf die Wahl bezüglichen M 35 bis 37 der Wahlordnnng. Hieranf nieldete sich Herr Behrbalk zum Worte und betonte, dass es gut wäre, vor der Abstimmung eine Liste aufznftellen, damit eine Aber nun war sie frei und durfte sich selbst verkaufen. Und so verkaufte sie sich einem Bauern für zwanzig Reichsthaler im ersten und dreiundzwanzig im zweiten Jahre. Zwar gab es Arbeit genug, aber dafür war Milch in der Suppe und Speck im Rauchfang, fo dass das Prügeln und Hungern ein Ende hatte. Da blühte sie auf, die fchwächliche Gestalt, die wettergebräunten Arme wurden rund und der Rücken gerade, die Wangen särbteu sich und die Augen fuukelten von Lebensfreude. Schön konnte sie nie werden, aber sie wurde „schmackhaftes Wild" auf dem Jagdfelde der Lüste. Und mit siebzehn Jahren ist das Blut so warm und im Jnni der Sommer so schön. Und es war ihr so sonderbar, an linden Sommerabenden srenndliche Worte zu hören, o, so merkwürdig das Liebeskosen auf den Wangen Arin-Lena's. Nieniand hatte sich um sie gekümniert, niemand mit ihr recht gesprochen, stets war sie allen im Wege. Und jetzt! Jetzt wurde sie von warmen Blicken, von starken, liebeszitternden Armen gesucht, jetzt bräunten heiße Küsse auf den bebenden Lippen Arm-Lena's. Nun war Arm-Lena einem anderen Menschen doch etwas, nun gab es doch eiuen einzigen wenigstens, der sie nicht verachtete. So war es — einen ganzen Sommer, im Herbste aber wnsste das ganze Dorf, dass Arm-Lena vom Bauerssohn verführt worden war. Wenn das Heinl des reichen Mannes die junge Gattin umschließt, dann liegt etwas unbeschreiblich Rührendes in der Mutterschaft eines Kindes, aber ach, über Arm-Lena fchwebte Stimmenzersplitterung vermieden werde. Auch Herr Schwab sprach in gleichem Sinne und verwies auf die bereits einstimmig erfolgten Wahlen in den 2 Gruppen des Großgruud-befitzes uud der Höchstbefteuerten des Handels und der Jndus^trie. daher es sich empfehle, dass auch der Gemeinderath einstimmig seine Vertreter wähle. Die vom Herrn Behrbalk verlesene Liste wurde sodaun von sämmtlichen Gemeinderüthen auf die bereit liegenden Wahlzettel übertragen nnd wnrden vom Herrn Bürgermeister-Stellvertreter Dr. von Fichtenau diese Wahlzettel sosort mit der Wahlurne gesammelt. An eine Prüfuug der Liste wurde gar nicht gedacht und die Wahl mit solcher Eile vorgenommen, dass 2 Gemeinderäthe sich sogar selbst gewählt haben. Stimmenzähler waren die Herren Schwab und Dr. von Fichtenau. Gewählt wurden die Herren Gemeinderäthe: Roman Löcker, Johann Steudte und Franz Wibmer mit je 16. die Herren Gemeinderäthe Josef Kasimir, Georg Murschetz, Josef Ornig uud Gymnasialdirector Halls Tfchanet mit je 15 und die Herren Schuldirector Ferk nnd Rechtsanwalt Dr. Hans Michelitfch mit je 14 Stimmen. Puukt 2. Das Gesuch des Piounier-Feldwebel Johann Stark aus Klosterneuburg um die Verleihung der Zuständigkeit wurde in der vertraulichen Sitzung erledigt und der Bittsteller abgewiesen. Punkt 3. Die Anzeige der freiwilligen Feuerwehr wegen Überleguug des Feuerwehrbezirkstages voin 23. August auf den 20. September wurde zur Kenntnis genommen. Punkt 4. Der Antrag der IV. Section, den Mittwoch für den zweiten Wochenmarkt zu bestimmen und die Platzzebühren aufzulaffen, sowie an diesem Tage einen Schweiuemarkt abzuhalten und für die Schweine die Platz- und Mauthgebühren aufzuhebeu, wurde ohue Bemerkuug augenommeu. Der Mittwoch-Wochenmarkt wird jedoch nnr probelveife bis anf Widerruf eingeführt und wurde auch der Antra; des Herrn Georg Murschetz, wegen des Schweinemarktes den Platz gegenüber der Besitzung des Frl. Ant. Tabernigg etwas einfrieden zu laffen und ein Halbdach dort anfzuführen, angenommen. Punkt 5. Das Gesuch des Herrn Gymnasialdirectors Tschanet wegen Beistellung eines neuen Ofens in seiner Wohnung wurde über Antrag des Berichterstatters Wibmer genehmigt. Punkt 6. Die Mittheilung über den Dienstantritt des Herrn Beztrkshanptmannes Dr. Alfons Ritter von Scherer wurde zur Kenntnis genommen. Puukt 7. Die Danksagung über das kein poetischer Schimmer; sie wurde aus dem Elteruhanse des Verführers hinausgeworfen, der Gemeindevorsteher miethete sie in der Dachkammer einer Kothe ein und ein altes Weib aus dem Arnienhans hielt ihren Knaben über die Taufe. O, sie war eiu Scheusal, ein verworfenes Frauenzimmer, kaum zwei Jahre nach der Consirmation sich so zu betragen! Nachdem sie eine viertel Tonne Getreide nnd drei Reichsthaler anfgegeffen hatte, sagte der Gemeindevorsteher, die Gesellschaft habe nun das ihrige gethan, Lena sei wieder gesund und müsse sich selbst versorgen, sich nnd das Kleine! Sie weinte und fragte, was sie mit dem Jungen machen solle, wenn es ihr gelingen würde, Arbeit zu sinven? Der Gemeindevorsteher hielt ihr vor, dass sie daran hätte denken müssen, ehe sie sich in „solche Sachen" eingelassen hätte. Da begann im Ernste der Kampf mit dem Leben. Jin ersten Jahre befchästigte fie sich mit Spinnen, Strumpfstricken und Hungern. Spinnen bringt nach dem auf dem Laude üblichen Arbeitspreife höchftens siebenunddreißig Oere (20 Kreuzer) die Woche ein. Als der Knabe ein Jahr alt war, musste sie ihn sich allein überlafsen. Da ging Lena auf den Herrenhof an die Drefchmafchine, fast während des ganzen Winters für acht Skilling (1 Skilling — 2 Kreuzer) täglich und Effen. Ehe sie des Morgens von Hause fortging, löschte sie das Feuer auf dem Herde aus, legte Scheere, Messer und Stopfnadel auf ein Brett, verschloss die Thüre und bat die Köhlerfrau: „Seh'n Sie doch ab und zu nach dem Kleinen und wenn's Mittag ist, dann stecken Sle ihm ein Stückchen Brot, das auf dem Herde liegt, in den Mund!" Damit war die Sache llbgethan. (Schluss folgt.) Loyalitäts-Telegramm anlässlich des Geburtsfestes Sr. Majestät wurde ebenfalls zur Kenntnis genommen. Punkt 8. Das Gesuch des Sicherheltswachmannes Anton Knny um Ehebewilligung mit der Theresia Krainz wurde in der vertraulichen Sitzllng genehmigt. Punkt 9. Das Gesuch des Herausgebers der „Pettauer Zeitung" Herrn Wilhelm Blanke, wichtigere amtl. Kundmachuugen ln der „Pettaner Zeitung" zu veröffentlichen und demselben als Ersatz für Satz- nnd Druckkosten ein Jahrespauschale von 75 fl. zu bewilligen, wurde vom Herrn Dr. von Fichtenau befürwortet und genehmigt. Punkt 10. Über das Gesuch des Schrankenziehers Tenjer um ein Wohnungsgeld berichtete Herr Hutter. Der Sectionsantrag, ein Wohnungsgeld von 6 fl. monatlich vom 16. August an zu bewilligen, wurde angenommen und dem Antrage des Herrn Dr. Fichtenau, dass Tenjer auch für die Folge wegen des Dienftes im bisherigen Zimmer übernachten müsse, zugestimmt. Punkt 11. Über das Ansuchen der Schulleitung um Gewährung einer Unterstützung zur Bekleidung und Beschuhung armer Schüler und Schülerinnen berichtete Herr Schwab, dass sür 1890/91 50 fl. bewilligt und überdies 421 fl. gesammelt wurden. Der Sectionsantrag, für das Schuljahr 1891/92 wieder 50 fl. zu bewilligen, wurde angenommen. Punkt 12. Allfälliges. Herr Ornig besprach die ungenügende Beleuchtung der Bahnalleen in den Abendstunden und ersuchte um Behebung dieses Übelstandes. Da ein Theil der Beleuchtung vom Bahnamte beigestellt wird, wurde der von mehreren Gemeinderäthen ! gestellte Antrag, das Stadtamt möge im Einvernehmen mit dem Bahnamte bez. mit der General-Direttion der Südbahn dafür Sorge tragen, dass die Bahnalleen bis zum Eintreffen des zweiten Eilzuges beleuchtet bleiben, angenommen. Schluss der öffentlichen Sitzung um ^/45 Uhr Nachmittag. Die vertrauliche Sitzung dauerte nur einige Minuten. (Personalnachricht.) Der Bezirksrichter in Friedau Herr Dr. Ignaz Pewetz hat sich am 12. d. M. mit Fräulein Helene Wozelka in Luttenberg vennählt. (Zur Skzirksvertretungswahl.) Die Gemeindevertretung des Marktes Äiaria-Neustist wählte den 12. September ihren Gemeindevorsteher Martin Krainz einstimmig in die Bezirksvertretung. Der Gewählte ist Slovene. — Die Gruppe der Landgemeinden wählte den 17. September folgende Vertreter: Josef Domiter aus Wurmberg, Anton Greif aus Straß-goinzen, Franz JleSiö aus St. Andrä in W.-B., Franz Jug aus St. Barbara (Kol.), Jakob Iuriü aus St. Lorenzen am Drf., Franz Koser aus St. Lorenzen W.-B., Anton Leskovar aus Monsberg, Franz LeSnik aus St. Johann am Drf., Johann Vidoviöaus Pervencen u. Josef Zelenik aus St. Urban. Sämmtliche Gewählten sind Slovenen. Hiemit erscheinen diese Wahlen abgeschlossen. In die Bezirksvertretung wurden also 19 Deutsche und 21 Slovenen gewählt. Da der bisherige Obmann Rechtsanwalt Dr. Franz Jurtela Ende August nach St. Marein bei Erlachstein übersiedelt und der Obmannstellvertreter und gewesene Minoriten-Quardian P. Benedikt HrtiS vor einigen Monaten als Pfarrer nach St. Veit übersetzt worden ist, dürfte die Neuwahl für beide Stellen in einigen Tagen ausgeschrieben werden. (Vom Lan-es-Untcrgqmnallum in pcttau.) Bei Beginn des Schuljahres 1891/92 zählt dasselbe 112 öffentliche Schüler und zwar 46 in der ersten, 27 in der zweiten, 20 in der dritten und 19 in der 4. Äasse. Von denjenigen Schülern, die sich für die 1. Claffe angenieldet hatten, wurden 10 als unreif für die Mittelschule zurückgewiesen. Gegen das Schuljahr 1890/1 haben wir also 17 Schüler mehr und zwar: 12 in der ersten, 1 in der zweiten, 1 in der dritten und 3 in der vierten Klasse. (Von der Volksschule.) Am 15. September begann der Schulunterricht an den hiesigen Volksschulen. Der Andrang zur Aufnahme war ein derartiger, daß viele von auswärts gekommene Kinder, ob Mangel an Platz, zurückgewiesen werden mussten. — Znr Bekleidung und Beschuhung hiesiger armen Schulkinder hat die Sparkasse in Pettau 150 fl. gespendet. Ebenso hat der Gemeinderath für den gleichen Zweck 50 fl. bewilligt. — Die Aufnahme der Lehrlinge in die gewerbliche Fortbildungsschule findet am 27. September d. I. von 9 bis 11 Uhr vormittags in der städtischen Knabenvolksschule statt. Neueiuzutretende Lehrlinge haben das Entlasslingszeugnis eiuer Volksschule beizubringen. Der regelmäßige Schuluuterricht beginnt am 5. Oktober l. I. — Zur Uuterbriuguug aller schulpflichtigen Schülerinnen an der hiesigen Mädchenschule hat der H. steierm. Landesschulrath zur zweiten Classe eine Parallele bewilligt. (Von -er Mädchtnvolksschult.) In dem Schnljahre 1891/92 sind 69 Schülerinnen neu ausgenommen worden. Somit zählt die 1. Classe 78, die 2. Classe 111, die 3. Classe 83 und die 4. Classe 80, zusainmen 352 Schülerinnen. Es erscheint daher dringend nothwendig, dass eine 5. Classe in's Leben gernfen werde, nachdem Pettau für die D!ädchen ohnehin keine höhere Bilduugsanstalt besitzt. In den öffentlichen Kindergarten sind bis zum 17. d. M. 26 Kinder eingetreten. (Von der Pionuirr-Äbthtiluug in Larvis.) Der Ersatz sür die beurlaubte Mannschaft ist den 14. September nach Tarvis abgegangen. Die Abtheilung befindet sich seit 16. September in Flitsch in Krain, wo dieselbe zum Straßeubaue verwendet wird. Es verlautet auch, dass alle verfügbare Mannschaft des hiefigen Bataillons zu deren Verstärkung abkommandiert wird. ! (Technisch-taktische Übnngsreist -er (l>f1i)iere -es k. u. k. 4. Pionnier-Lataillons.) Die Offiziere des 4. Pionnier-Bataillons haben in 2 Gruppen die vorige Woche eine Übungsreise zur Lösung der alljährlichen technisch taktischen Aufgaben unter Führung des Kommandanten Herrn Major Adam Medakovi<; nach Kärnten angetreten. Die 1. Gruppe ist mit Herrn Hauptmann Hermann Riegele den 8. September nach Villach abgegangen und in 4 Tageri zurückgekehrt. Die 2. Gruppe fuhr mit Herrn Hauptmann Michael Deliü den 11. September nach Rosegg und rückte den 14. September wieder ein. Zur Drauregllliernng im Jahre 1891/2.) Am 28. und 29. September findet die commissionelle Bereisnng des Dran-flusses zum Zwecke der noch Heuer und im Jahre 1892 aus-zusiihrenden Drauregulierungsarbeiten resp. Erhaltungsarbeiten statt. Hiebei wird die Flussstrecke von Marburg abwärts bis Frankofzen besichtigt. Die Commission wird am 28. d. M. um 7 Uhr vormittags in Marburg aufbrechen und an demselben Tage die Objekte Tepsan, Lendors, Lak, die Drau oberhalb der Pettauer Stadtbrücke, Windischdors, Siebendorf nnd Rann besichtigen und am 29. d. M. die Bereifung flussabwärts sortsetzen. Hiebei steht es Jedermann frei, der Commission etwaige Wünsche und Beschwerden vorzubringen. Leiter der Commission ist Herr Statthaltereirath Baron Hein. Es wäre sehr erwünscht, wenn sich dieser Commission auch unser Vertreter im Reichsrathe und Landtage, Herr Dr. Kokoschinegg anschließen würde. (Line unliebsame Sahnhofscene.) Samstag den 12. September trat der hier gewiss seltene Fall ein, dass vier Pe^onen, die rechtzeitig Karten gelöst und auf den Frühzug ziemlich lange gewartet hatten, doch mit demselben nicht ab-reisen konnten. Da an diesem Tage eine größere Zahl Wahlfahrer untergebracht werden musste, wäre« eiu pensionierter OMier und ein Produktenhändler mit Tochter sowie eine Dame gezwungen, mit dem Einsteigen zuznwarten. Endlich war der Offizier eingestiegen und hatte jetzt erst bemerkt, dass er seinen Sonnenschirm im Wartesaale vergessen hatte. Während er denselben holte, wurde abgeläutet und der Zug setzte sich in Bewegung. Der Offizier wollte einsteigen und schwang sich auf das Trittbrett. Er wurde jedoch zum Ver-lafsen des Trittbrettes genöthigt und musste Zurückbleiben. Der Produktenhändler, dessen Tochter und eine Dame waren aber noch nicht eingestiegen und konnten ebenfalls nicht mitfahren. Das bezahlte Fahrgeld wurde allen 4 Personen zurück-gegeben. Dass nur dieser Zug zur Fahrt nach Marburg oder Pöltschach benützt werden kann, könnte künftighin in ähnlichen Fällen wohl Berücksichtigung finden. (Von -er Sommerlit-ertaftl des Friedauer Männer-gesangvereines.) Der Aiännergesangverein Friedau veranstaltete am 6. September seine ursprünglich auf den 15. Angnst festgesetzte Svnimerliedertafel. Das für diesen Tag in Aussicht genvnlniene Progranlnl muss ein äußerst gewähltes genannt werden. Durch die liebeuswürdige Betheiliguug der Friedauer Damen an den Bestrebuugen des Aiännergesangvereines war es mi)glich, solch' interessante Abwechslung im Prvgramnie durchsühreu zu können. Die zn Gehiir gebrachten Nrännerchöre, wie: „Auf den Bergen" von Fr. Abt, „Die Liebe" von Cherubini, „Die Welt ist so schöu" von C. Fischer, „Das trene deutsche Herz" von Otto, „Eille Maiennacht" von Fr. Abt und „Steirisches Schützenlied" von Schmölzer waren mit großem Fleiße einstndiert und wurden dem entsprechend vorgetragen. Das gleiche gilt anch von den gemischten Chören, wie: „Schön Rohtraut" von Veit, „Die Heimat" von Fr. Abt, „Waldesweise* von Hnb. Wondra und „Seltsame Geschichte" von A. Äirchl. Besonders sei auch der als Einlage bezeichneten Terzette für Franenstinunen von Hugo Jüngst: „Bitte", „Beim Abschied" und „Maiennacht," deren Durchführung als änßerst gelnngen zn bezeichnen ist, hier lobend erwähnt. Die Leitung lag in den bewährten Händen des Herrn Ferdinand Ranschl nnd gebührt diesem von Seite der Zu-l)örer der wärmste Dank. Den einzelnen Gesangvorträgen, sowie anch den Vorträgen der anwesenden Pettaner NLusik-vereinskapelle wnrde reicher Beifall gezollt. Die durch deu allerdings nicht ans den: Prograninre verzeichneten gelinden Regen als nnangenehnle Unterbrechung herbeigeführte anfängliche Nrissstinlnlnng war, als der Hinrmel wieder ein ftennd-liches Gesicht zeigte, rasch verflogen, so dass das Fest seinen ungestörten weiteren Verlanf nehmen konnte. 8. Vermischte Nachrichten. (t^erstaatlichnng -er Kaiser Ferdinands-Nordbahn.) Es ! heißt, dafs die Regiernng die Abficht habe, Stndien anzuordnen, ! von deren Ergebnis die Einleitung von Verhandlungen wegen j Verstaatlichung der Nordbahn abhängen soll. Die „N. Fr. P." > bemerkt, dass diese Verstaatlichungsfrage von selbst auf die ^ Tagesordllnng gesetzt war, als die Regierung die Karl Ludwigs-bahu erwarb, und deutet das Widerstreben der Regierung gegen das Project des Verkaufes der Nordbahn-Kohlenwerke dahin, ! dass sie am gegenwärtigen Besitzstände dieser Bahn ein nn- ! mittelbares Interesse niinmt. Vorläufig sind wir anßer Stande, die Richtigkeit der Meldung von jener Absicht des Handelsministers zn prüfen. Dafs die Verstaatlichnng der Nordbahn schon mit Rücksicht auf die billigen Staatsbahntarife ein be- ! rechtigtes Verlangen ist, bedarf keines Beweises mehr. ^ (Landtagswahlen.) Die Allsschreibung der Ergänznngs-wahlen für die erledigten Laildtagslnandate iln Landgeineiilden- ^ bezirke Brilck a. d. Mur uild im Städtebezirke Mlirau ist erst ! für Ellde Oktober oder Anfangs November zu erlvarten. (Deutscher Schulverein.) Wie wir schon geineldet haben, sind in jüngster Zeit anch in Lutteuberg 2 Ortsgruppen des Deutschen Schulvereines eiltstanden. Es ist hoch eifrenlich, wie rege schon jetzt die Betheiligung an diesen Ortsgruppeu ist; uach der „Tagespost" zählt die Männerortsgruppe bereits Z Grüilder und etwa 90 Mitglieder und die Frallenortsgrllppe über 40 Mitglieder. Radein hat zn den neuen Ortsgruppen 14 Mitglieder und 2 Gründer beigestellt. (Line neue Schule in Marburg.) Den 15. September fand die feierliche Eröffnung der neuen Volksschule iu der Magdalelia-Vorstadt statt. Dieselbe wlirde für die Knaben der früher bestaildelien geinischten Volksschule dieser Vorstadt Ulid deren Unlgebulig geschaffeil und fül)rt den Nalnen Knabenfchnle III. Die Mädchen des gleichen Schnlfprengels verbleiben im alten ^^ebäude, N^ädchenschnle II. (Die Losten -er Uatnralverpflegsstationen.) Nachdem durch die nach den gegebeilen geographischen Verhältnissen in den verschiedenen Landestheilen erfolgte Errichtung der Natnral-verpflegsstatioilen eine ungleichlnäßige Belastuirg der gegeliwärtig znr Erhaltnng dieser Stationen verpflichteten Bezirke herbeigefiihrt wird, so hat der Landesansschnss für die nächste Landtagssession einen Gesetzentlvurf allsgearbeitet, lvelcher die Erhaltung der Naturalverpflegsstationen allf den Landesfond überträgt. (Neues Staatsgymuaslum in Llagenfnrt.) Da; von dem dortigen Stadtballnieifter Frailz M'adile geschinackvoll und solid gebaute Staatsgylnnasinln in Linderheln wurde ain 19. September in feierlicher Weise eröffnet. (In den Sergen vernngliiärt.) Der Hauptschriftleiter der „Grazer Zeituilg", Dr. Zistler, hat sich bei einem Abstürze iln Hochschwabgebiete Verletzungen zngezogen. Derselbe befindet fich in Graz in ärztlicher Pflege. Die Verletznngen des Vernnglückten lverden als leicht bczeichliet. (Localbahn von pöltschach nach Noliitj^ch-Lanerbrnnn.) In der koinmenden Woche wird sich der ReichsratlMbgeordnete für den Städtebezirk Marburg. Herr Dr. Änstav Kokos chinegg nach Rohitsch-Sauerbrunn begeben, nln init den Interessenten der geplaliten Localbahn, welche Rohitsch iln Schienenwege init der Siidbahn in directe Verbindung bringe.l soll, persönlich in Fühlnng zu treten, die beiden projectierten Linien zll begehen nnd sie hiedllrch aus eigeuer Anschanllng kennen zn lerileil, nin allf Grund der an Ort nnd Stelle eingeholten Jnforinationen über die beiden Projecte ein klares Bil^d zn gelvinnen. Wie wir höreil, wird der Herr Landes-Eifenbahn-Direttor Wnrinb den Herrn Abgeordneten Dr. Kokvschinegg auf seiner Jnfor-inationsreise nach Rohitsch-Sanerbrulin begleiten. Wann wird denn etlvas wegen des Baues eilier Linie Krapiila-Pettan u. s. w. geschehen? (tlon der Hanptversammlnng des steierm. Lehrerbnndes.) Der 7. steierlnärkische Lehrertag in Adinont voin 14. uud 15. Septelnber ist glällzend verlallfeil. Alle Theilnehiner sind voll des Lobes, von welchein den Großtheil der lvackere Bür-gerlneister voil Adinont und die liebenslvürdige Stiftsgeistlichkeit in Anfprllch nehinen kanil. Es wurde auf diesem Lehrertage der einstllnlnige Beschlnss gefasst, die nächste Hanptversaminlnllg im Jahre 1893 in Pettan abznhalten. — Voin Herrn Oberlehrer Vineellz Kotzmnth in Haidill, dein Obinanlle unseres Lehrervereilles erhalterl wir hiezll folgeildeil Bericht: Die Haupt-versanllllluilg des fteiernlärkifchen Lehrerbnlldes in Adlnont ain 14. und 15. Septelnber wurde von ilahezil 300 Theilnehnlern befncht. Aus Pettan betheiligten sich die Herren: Carl Kasper sen. nlld jun., Adolf Sellinfchegg, Seb. Krainz und Viueenz Kotziuuth. Die Hinfahrt gestaltete sich hochinteressailt. In Vordernberg, wo bereits stücklveife die Zahnradbahn sichtbar wurde, begalln der Anfstieg ill den r/z Stnnde langen Markt über den Präbüchel zu Fuß. Von da ab fnhreil die Mitglieder in zwei Abtheilnllgen anf dell Hunden zulu Erzberg. Auf denlfelben wnrde das Mittagefsell eingeliominen uud die Sprenguug der Eisenerze ain ganzell Berge unter furchtbarem Gedröhlle der Dyllamitsalveu besichtigt. Der Abstieg vorn Erzberge dauerte ° 4 Stunden. Vor Beendignng desselbell schlotterten inailcheln die Kniee. Doch iln tiefen Thale iln Markte Eisenerz gab es gutes Bier und einen vortrefflichen Wein. Auch alu Präbüchel wurde in einer Baracke Droler Schwarzer das Liter mit 48 kr. ansgeschänkt. Uln 3 Uhr 30 Minnten bestiegen särnlntliche Mitglieder dell Separatzug llach Admout unter fröhlichen Kläilgen eiller Musikcapelle von Eisenerz. Diese Fahrt bot über Hieflau durch das Gesäuse so viel Jntereffantes, dass die Gesellschaft fortwährend die Augen bald am schäumenden Ennswasser, bald an den Riesen der kahlen Steinwände halteu und die Natnrschöllheiten lant bewuildern musste. Als jedoch der Zug das schöue Ennsthal und den Markt Adluont erblickte, da schlligen die Herzen imlner höher. Am Bahnhofe wllrden die Lehrer nnter Ansprache und Säuger-gruss empfangeil nnd mit Musik in den ALarkt geleitet. Vor dem Stifte fiaild ein Bogen lnit den Worten: „Die uirs lehren, müffen wir ehren!" Ein Mehreres über die Verhandlungen uud über die Fahrt über St. Michael und Rottenmann iln nächsten Blatte. (Abschiedsfeier.) Wie der „T. P." ans Halbenrain geschrieben wurde, versammelte sich Mittlvoch den 2. September die dortige Feuerwehr iln Gasthofe des Herrn Pichler, um delu fcheidendeu Hanptlnanne, dein Herrn Lehrer Josef Metzinger anläßlich seiner Übersetzung nach Pettan einen festlichen Abschied zil bereiten. Anßer den Fenerwel)r-Mit-gliedern, welche sehr zahlreich erschienen waren, war anch das Ehrenmitglied des Vereines, H^rr Bezirksverbandsvbinann Reitter anwesend. Nachdem der Schriftwart Schlaffer die Abschiedskneipe eröffnet hatte, hielt er eine Ansprache nnd theilte denl scheidenden Hauptmanne init, dass ihn die Wehr in Anerkennnng seiner Verdienste um die Grilndiing und Hebung des Vereines einstimmig zum Ehrenmitgliede ernannt habe. Es sprachen noch Herr Bezirksverbandsobmann Reitter und der Hanptmannstellvertreter, welcher deni Scheidenden ein Andenken an die Mitglieder der Wehr überreichte. Dann sprach der Gefeierte in längerer Rede seinen Dank für die ihm erwiesenen Anszeichnnngen aus und forderte Alle anf, so wie bisher rüstig vorwärts zu streben, in schwierigen Fällen sich den Rath des bestbekannten Wohlthäters und Förderers der Wehren, des Bezirksverbandsobmannes Herrn Reitter, zu erbitten und das Commando nur iu die Hände eines Würdigen zu legen. Er trank auf das Gedeihen der Feuerwehr. (Todesfälle.) Der geweseneBürgermeisterstellvertreter von Wien Joh. Heinrich Stendel ist den 13. September, 66 Jahre alt, in Bad^n gestorben. Äendel war seinerzeit anch Reichsraths- und niederösterr. Landtags-Abgeordneter. — Der Reichsrathsabgeordnete des krainischen Großgrundbesitzes Benno Freiherr v. Taufferer ist den 9. September im 46. Lebensjahre gestorben. (Äulcs Grevy f.) Am 9. September ist der ehemalige Präsident der französischen Republik Jnles Grevy im 74. Lebensjahre gestorben. Geboren am 15. August 1807 widmete sich Jules Grevy zunächst der Advocatnr, bis er mit dem Stnrmjahre 1848 ganz auf das Gebiet der politischen Thä-tigkeit übertrat. 1871 bis 1873 war er Präsident der Nationalversammlung, 1876 bis 1879 Präsident der Depntierten-kammer, 1879 bis 1887 Präsident der Republik. Am 2. Dezember 1887 wurde er wegen des Ordensschachers seines Schwiegersohnes Wilson gezwnngen, abzndanken. (Htrbstansstellnngtn in Wien.) Vom 1. September bis 1. Dezember. Internationale Ausstellung für Nahrungsmittel nnd Hausbedarf vom htigienifchen Standpunkte. Im Gebäude der k. k. Gartenbangesellschaft in Wien. — Vom 19. bis 23. September. Zucht- n. Nutzviehschau für Rinder n. Schweine mit Betheiligung des Auslandes, veranstaltet von der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft in Wien. Der Kaiser hat für die internationale Zncht- und Nutzviehschau in Wien ein ebenso schönes als wertvolles silbernes Thee- und Kaffeeservice gewidmet. Auch kommen bei dieser Ausstellung zum ersten Male in Österreich Staats-Ehrendiplome als höchste Anszeichnung für Zuchtfamilien und Zuchteollectionen zur Vertheilung. — 27. September bis 4. October (Prater Nr. 25). Herbftge-flügelschau des Ersten österr.-nng. Geflügelznchtvereines. — 17. bis 19. October. Internationale Hengstenschan, veranstaltet von der VI. Section für Pferdezucht der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Wien. (Linkanf von Körnerfrüchten.) Das k. u. k. Militär-Ärar kaust nach kaufmännischen Brauche nachstehend ange-filhrte Mengen Körnerftüchte magazinsmüßiger Güte u. zw. ab Militär-Verpflegsmagazin in Graz: 1150 Zentner Roggen, 6090 Zentner Hafer; Marburg: 9110 Zentner Weizen, 21.030 Zentner Roggen, 4580 Zentner Hafer; Klagenfurt: 2200 Zentner Roggen; Triest: 200 Zentner Hafer; Görz: 810 Zentner Hafer; Pola: 250 Zentner Hafer. — Die diesbezüglichen Verkaufsanträge sind bis längstens 28. September l. I. 10 Uhr vormittags der k. u. k. Intendanz des 3. Corps in Graz zu überreichen. Alle diesen Kauf betreffenden Einzelheiten find aus den bei den vorangesührten Verpflegsnlaga-zinen erliegenden - Usancenhesten ersichtlich. (Walöpfianztn.) Aus den ärarischen Pflanzgärten gelangen auch im Laufe dieses Herbstes circa 600.000 Stück Waldpflanzen sowohl entgeltlich, als unentgeltlich an Minderbemittelte zur Abgabe. Die bezüglichen Gesuche sind bis längstens 1. Oktober l. I. an den k. k. Landessorst-Jnspektor in Graz zu richten. "^(Ans -tn Sitzungen -es stticrm. Lan-esansfchnjfts.) Die Vermehrung des Anstaltspersonales im öffentlichen Krankenhanse Pettau für die Wintermonate wird genehmigt. Zum Bezirks-Thierarzte in Rohitsch wird Herr M. Bobik ernannt. (Lin katholifchks Lehrerseminar.) In Währing wurde Sonntag den 13. September unter großen Feierlichkeiten das vom katholischen Schulvereiue gegründete katholische Lehrerseminar eröffnet. (Von der Lisener^-Vordernbergerbahn.) Auf derselben wurde deu 15. September mit dem Frachtenverkehre für Montangüter begonnen. (Das Unwetter von Weiz nnd Umgebung.) Der Schaden, den das letzte Unwetter vom 6. September im Bezirke Weiz angerichtet hat, ist ein so großer, dass das Land und das Reich ausgiebige Hilfe werden bringen müssen. Reichsrathsabgeordneter Dr. V. v. Kraus hat bereits in diesem Sinne an den Landeshauptmann und Ministerpräsidenten telegrafiert. Ein Telegramm des Kaisers an den Statthalter hat genaue Erhebungen angeordnet. r ^.(Die -ritte Nationalität in Söhmen.) Die czechische ^tadtvertretung Rauduitz in Böhmen hat den Juden das iRecht abgesprochen, sich znr deutschen oder zur ezechischen INationalität zu bekennen. Sie seien vielmehr als eine dritte »Nationalität im Lande zu betrachten. Der in einer Versammlung von 70 jüdischen Bürgern dagegen erhobene Einspruch wurde zurückgewiesen. Was sagt das „deutschnationale" „Grazer Tagblatt" zu diesen Beschlüssen? (Von den ZoUdefraudationen in L)ernowitz.) Dieselben ziehen noch immer weitere Kreise. Bisher wnrden Strafen im Betrage von l^/z Millionen Gulden verhängt und 16 Verhaftungen vorgenommen. 4 Selbftmorde erfolgten bereits. In der Handelswelt von Czernovitz ist infolge dessen eine Panik ansgebrochen, da man jeden Tag neue Vermögens-Beschlagnahmen befürchtet und deshalb niemand mehr Credit gewähren will. Der neue Director geht mit unerbittlicher Strenge vor. (Die Iudeu in Frankreich.) In Frankreich gibt es nach der letzten Zählung nnr 67.850 Inden, davon leben 43.566 in Paris. Unter den 23.000 Offizieren gibt es 265 Juden. Glückliches Land! (Ein Gesetz für Zigenner.) Nach Berichten aus Budapest beabsichtigt der ungarische Minister des Innern, die Zigenner-srage endlich einmal dnrch einen Gesetzentwurf, welcher demnächst berathen werden wird, zu regelu. Das Zigeunervölkchen, welches namentlich Südungarn nnficher macht und zum förmlichen Schrecken dieses Landstriches geworden ist, soll durch Zwangsmaßregeln colonisiert werden. (Deutsche Auswanderer.) Amtlichen Berichten zufolge siud im vergangenen Jahre 10.000 Deutsche nach Brasilien eingewandert. — Wie viel Arbeitskräfte gehen dadurch dem Mutterlande nutzlos verloren und trotz alledem geht man noch immer nicht daran, Ackerban-Colonien unter dem Schutze des Reiches zu gründen. Nord- und Südamerika sind für das deutsche Volk, das nuu seine ganze Kraft auf die Erforschung und Besiedlung Südwestafrikas werfen sollte, verlorener Boden. (Liue Trauerbotschaft ans Deutsch-Ostafrika.) Eine Extransgabe des „Berliner Tagblattes" meldet aus Zanzibar die Vernichtnng der Expedition Zelewski. 10 Ofsiciere 300 Schwarze seien todt, fünf Weiße vermißt, drei Kanonen und viele Waffen giengen verloren. (Die Last des Militarismus) und deren erschreckendes Anwachsen wird durch folgende Ziffern in geradezu beäugsti-gender Weise illustriert. Im Jahre 1866 belief sich die Kriegsstärke der österreichlscheu Armee und Marine auf 600.000 Streiter; heute zählt dieselbe an Linientrnppen und Ersatzreserven 950.000 Mann und an Landwehren 400.000 Mann, also an wirklicher Kriegsmacht 1,350.000 Mann; hiezu kommt noch der Landsturm, der in beiden Reichshälsten mit 6,000.000 Mann veranschlagt wird. Vom Landstürme müssen die bereits ausgedienten landstnrmpflichtigen Streiter, welche beiläufig 1,000.000 Mann betragen, zum Kriegsstande gerechnet werden uud es stellt sich demnach die wirkliche Kriegsstärke der heutigen Armee auf 2.350.000 militärisch ausgebildete Soldaten. Der Friedensstand der Armee betrng 1866 210 000 Mann, heute beträgt derselbe Z20.000 Mann; damals besaß Österreich 100 Feld- und 16 Gebirgsgeschiltze, l)ellte 1808 Feld- nnd 120 Gebirgsqeschiltze. j (Ziidischk ^Ausbentnug.) Gewisse jiidische Großhändler ^ suchen, dem „Lipp. Volksblatt" zufolge, die Noth der durch ein Unwetter am 1. und 2. Juli schwer betroffenen Bauern der ^ Umgebung von Detmold in geradezn wncherischer Weise ans- znbeuten. So z. B. bieten sie den Colonien, deren Hänser und Schennen dnrch den fnrchtbaren Hagelschlag schwer gelitten haben, (es gibt Höfe, wo über 10.000 Pfannen zerschlagen sind; ein Domännen-Pächter brancht sogar über 20.000 nene Pfannen), das Tansend Ziegel-Pfannen, das gewöhnlich 40 bis 45 Mark kostet, jetzt mit 95 Aiark an. Kanm, dass sie die Größe der Berheeruugeu erkauut l)atten, bestellten sie telegraphisch gegen 2 Millionen Pfannen bei den nahen Ziegeleien der Nachbar-Staaten, so dass der ganze angenblicklich vorhandene Vorrath in ihre Hände kam. So haben die sauberen Geschäftsleute es leicht, die schamlosesten Erpreffuugen an den Nothleidenden zu vollführen. Viele kleine Lente können anch ihr Vieh nicht mehr ernähren, da ihnen das Futter verdorben oder weggeschwemmt wnrde. Da konnnt natürlich der Händler, bietet die Hälfte des reellen Wertes und macht ein „feines" Geschäft. So erleidet der Bauer doppelt uud dreifach Verluste, wenn er nicht bei seinen Mitmenschen Unterstütznng findet. (WtgtN Lolsuth gtpriigclt.) Es scheint, dass man selbst ! in magyarischen Ortschaften mit Koffuth'scher Gesiuuuug nicht mehr allznsel)r für Kossnth schwärnlt. Das mnsste unlängst ein witziger Billardküustler erfahren. Derselbe arrangierte in einer Papaer Restauration ein Billard-Wettspiel, 100 fl. als ersten, 50 fl. als zweiten nnd 10 fl. als dritten Preis ausschreibend. Man unterhielt sich recht gut dabei, liess auch Kossuth leben, als aber der Arrangeur die Preise pünktlich und genau ausbezahlte, wurde er beinahe todtgeprügelt. Er zahlte nämlich die dtei Preise — in Kossuthuoten aus, die keinen Pfifferling wert sind. Der Arrangeur verwies aber mit dem unschnldigsten Gesichte der Welt die Papaer Kossntl)-verehrer auf die Plakate, auf welchen allerdings mit kleinen Buchstaben augeküudigt war, dass er den Gewinnern (zur pietätvollen Aufbewahrung) Koffuth-Guldeuzettel ausbezahlen werde. (Wie man in die Wkitgeschichtc liommt), erklärte der im März 1886 verstorbene Schriftsteller O. v. Corvin in seiner Weise folgendermaßen: Schiller hat sich hineingedichtet, Hegel hineingedacht, Gellert hineingefabelt, Blücher hineinge-fochten, Herostrat hineingebrannt, Hecker hineingewühlt, die Jenny Lind hineingesnngen, die Taguoni hineingetanzt, Schill ist hineingefallen. Wallenstein hineingespießt worden, Gagern hineingewäl)lt, Humboldt ist hineingereist, Fraukliu hineingesegelt, Dr. Jenner hat sich hiueingeimpft, Paganini hineinge-geigt, Gambrinns hineingetrunken, Cartouche hineingestohlen, Cagliostro hineingeschwindelt, Talleyrand hineingelogen rc. Aus unseren Vereinen. (Germanenbnnd-Vcrband.) Anläßlich der Wiederkehr des hundertsten Gebnrtstages des idealen Freiheitssängers und -Kämpfers Theodor Körner findet Mittwoch den 23. September im abgesonderten Zimmer des Hotel Osterberger ein geselliger Abend statt. Hiebei wird anch ein Beschluss wegen Abl)altung einer größeren Körnerfeier gefasst werden. Dieselbe ist für den dLovember geplant, da wegen der Weinlesezeit früher an einen größeren Besuch nicht gerechnet werden kann. Die NLitglieder werden daher ersucht, an diesen: Abende recht zahlreich zu erscheinen und auch Freunde des Germanenbundes nützn-bringen. Beginn um 8 Uhr abends. (Dcntschtr Lnrnverein.) Der Ausschuss hat beschlossen, den hundertsten Gebnrtstag Theodor Körners zn seiern und damit eine Abschiedskneipe zu verbiuden. Die Festrede wird Herr Dr. Mich elit sch halteu. Die Versammlung fiudet den 23. September auf der Schießstätte statt. Eingesendet. Das Piffoir neben der Ungerthorgasse bei der Bierquelle scheint entweder den: vorhandenen Bedürfniffe nicht zri genügen oder dasselbe wird von: Pnbliknni in nicht entsprechender Weise benützt, indem die crlilagernde Näffe nm die Ecke des Hanses bis in die Mitte der Ungerthorgasse so stark abfließt, dass die Paffanten an dieser Stelle wegen des üblen Gernches nnd der Unreinlichkeit genöthigt sind, das gegenüber besindliche Hanspflaster der Pionnier-Kaserne zn betreten. Sollte dieser, schon lange besehende, wahrhaft ekelerregende und höchst gesundheitswidrige Übelstand dem löbl Stadtamte, welchem doch die Haudhabüng der Reinlichkeitspolizei obliegt, bezw. den Aiitgliedern der betreffenden Gemeinderathsseetion bisl)er noch nicht aufgefallen sein, so mögen diese Zeilen deren Anfmerksanlkeit dahin lenken, nm zur ehesten Beseitigung desselben beizutragen. Der freundliche Eindruck, welchen nnsere Stadt für deu fremdeu Besucher zu machen berechtigt ist, soll nicht schon beiln ersten Betreteir derselben verloren gehen. Lin alter pettaner. *) Für diesen Theil übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. ^Ile I^l»8eliin6n küi' I^anä^viltseliAft unä >Veinbitu! ?fli286, LZZ6N, walken, LLemasekinen, I^IrlkmaZetiinen, Heuvvenäei', ^keräereeken, tl6up?6836n, lli'S8ekmL8ekin6N, (löpel, I^oeomokile, 'l'rieure, ketreiäe-l^utrmüklen, Ailais-rebler. k1äel<86lfutl6k-8ckn6il!ma80kin6n, Lokiotmilklen, densekneiäer, ObZtmalilinüklen, Obstpressen, 1'i-3ub6nqu6t80k6n, W6>NPI'V886N, OliV6NPI'6886N, ps- i'0N08p0l'a--^ppai'al6, Obstsekril-^lasekinen, I^öirapparate f. Obst 06MÜ86, ^kinpumpkn, Xöl- lereiarlikk!, Iji-unnenpumpen, Kreissilgen, ÖeoimaIvvaZen, Vieb-W3A6N, ^ilekseperatoren, li'ass-beber, kobrmasebinen, automat. vvil-irenäe Lüsskutterpressen, ^Vasebmasekinen, k'laebsek^ing-masebinen ete. ^Il68 in voi'2ii^Iiok8l6i' 211 diI1ix8ten k'ridril(8- prei8en, 6r»r«ln1i6, de-^neme i^rr!iIiinK8M0i1ri1i1rit«n, ?lod62tzit. LtrdlisssMiit kör liLllüvirtrelirlts- »iill V«illdr>i-IlsLcI>>iieii lg. UsIIvi», VVivn DWU'^ II. krs.1erstrs.sss Xr. 78. 7—1 keidl illuijlriertk 144 8eiten «Irtrlre ?rei8<»lÄluKe in äeul.'seker, i1slieni8« ller unä 8pr»t lle »ns Verla»xen xi ali» nnü kr^intu. Loliäs V6rtr6t^1^1gs^1 weräsn üdsraU srriotitSt. X. 4826. Die k. k. ke^irksbauptmanvsebast?ettau erlässt riaek-stebenäe LunämaelrunK. ^us Anlass äes Herrsebens äer IVIaul- unä Klauerl-seuobe in 6en benriebbarteri Le^irken Oilli unä ^larburZ unä in Lel'iieksiebliZunZ, äa.'rs 6ie Verbreitung äieser Leuebe in 6en genannten Le^irken noeb niebt kestzestellt ist) somit 6ie Oelabr äer Versebleppuntz äerselbsn in 6en kiesigen vexirk trot2 6es Verbotes äes ^/^U8bringen8 von Vieb aus äen gesperrten Lexirlren kortbestebt, xvirä äie ^bbaltung äer Viebmärkte (aueb 6er korstenviebmärkte niit ^usnabme äer ?keräemärkte) im ganr^en Oeriebtsbe-r^irlre l^obitseb, sov^ie aueb ^enes Viebmarktes im Oeliebts-be^irke ?etlau, vv^rleber am 29. 6. );u 8t. I^orenxen am Draukeläe :;ur ^/^bbaltung gelangen sollte, bis auk weileies untersagt. am 14. 8eptember 1891. Oer kürxermsiZter: c. coki. Z. 4842. Kmldmachmlg. Zufolge des Ausbruches der Maul- und Klauenseuche unter dem Horn- und Borstenvieh in der Stadt Warasdiu wurden die Wochen- und Jahrmärkte in Warasdin bis auf rvelteres eingestellt. Stadtamt Pettau am 16. September 1891. Der Bürgermeistern E. Eckl. r".. 4805. LunämavIiunK. ^Il6 ^6N6 ^arktbe.^uelier, vveleke Meintrauben auf IiierortiZen keilbisten, kabsn sioti mit einem vom i^emeililjevorZteker 668 ^ukelitkaltZorteZ ausZestellteri Oer-l^ifieate über 6ie ?rov6riienr^ äes Obstes aus^uxveisen. Dieses Lertisieat Kat 6en ^amen un6 ^oknort 6e8 Verkäufers, 6ie Qualität unä 6as beiläuüZe Ouantum äes Obstes, sowie äie provenieur; äesselben -;u entbalten. Öerttfieate, welebe vor länZer als 48 Ltunäen aus-MiertiZet w^ur6en, vveräen als unZiltiZ betraebtet. ^en6li ?ersouen, w^elobe obne Oertilleat VVeintl-auben 5rur 8taät rrur Veräusserun^ bringen, werden letztere 2u L^ulisten 6es l^oealarmeuforiäes abZeriommen. LtLätLmt ksttäujiHN am 11. Leptember 1891.^ ^Uer öül'^ermeister: c. coki. Dank unl! ^nLMpfökIung. leb beebre mieb, 6em koebverebrten ?. 1. kublioum bekanrit 2u maeben, äass iek in H»i6in bereits mein Oastloeale eröffnet babe. ^uZleieb erlaube ieb mir, für 6en ^ablreieben Lesueb un6 äas mir erwiesene WoblwoHen wäkrenä meines ^ufentbaltes im „Lräubause'^ 6en innigsten Dank aus^uspreeken unä 2U bitten, mir aueb künÜiZbin 6as Vertrauen sebenken 2U wollen. Hoel^aelitunASvolI ^okann fk-388, ln ULiälu. Der L,rtnü<'8 ./^U88<;lln^8 Imt t>k>8(;I»Iu88pn, ürt88 äiv ^n8Xi»IlIunx Iixi»1ivii«n 8elu»ii vom 20. de8 üer k'rilljKlieit v«rr»u8xeli«ii<1eii )lonit1«^8 (vüer ^enn <1iv8 ein 8»iiii1ri^, voiil tlrlrÄultuI^tzNtleii ^Vuellenlrt^«) rtil^kLitn^en LU 6ie 0I»Iixr»ti<»n8!»«8i1/er 8i>e86iiü ei anä ulin« vun L8>te-Xiii8en <^rsu1^en liöiiii«. Vitz8k LtzLün-8ti^»n^ tritt I,eieit8 mit 20. r«8,>. 21. 8ep1emdpr 1891 unä t)1ei1>t I»i8 auLr»i»änVirIi8amIitzit. /.ablstellen: in Wien: X. k. priv. allA. österr. koc1en-6re6it-^^nstalt, in 6k'Lr: Lteierm. I^an6es-Obereinnebmeramt. (^acliäruelc virä nioiit iionorisrt.) Viv pkxsiologiv ilvn i-iebv. von r'^oksssoi' ?. ^sntsAa^rs. ^sr SS vsrrLlMt, äissss ZrossLriiss, Lukssdeü errsZsuLs VerL ru stuLisreir süüLixi sü sick nrrL ssinsL LillLssLllLsm 111 (278 Ssitou vskrux.) Oegsn Linsenä. von 2 ü. kranoo oäsr xsxsn nakms unfrankirt. vörillt^öÄlltkLt^ XstLlox äer Welt. SsvsrtioiisU. (I^6U6 vsrxrösssrts ^U8xads.) In Koek-elsx. ^U88tstt. rsiok illu8t in f^rd. vruek xsx. Lin8. v. 18 Kr. in Llark. gis r>ruvk8Äl:>>s krLnoo. 8si 2u8snäunx in AS80KI088. 30 Lr. 18 kr fün klernkn! Ii. Lo1illsiä.sr, LuLstverlLA Lsrlin S.w., L6rnburesr8tr. 6. Lrra.lLs.iirÄroü aus reinem V^^ei^ensobrott, IL»r»LNll»roü aus Korn-Oerste-Hafersebrott >^u baben pr. Stiielr 10 Kr. b6^ Zos. 0NI«IK AtzMN eintÄZiM Vo?3UZb6Ll6lIuNA. «ddddddddWWWdVWdd Lur ZS.LSO»! Löstövs LvsrLiLruits vorrüZIicrIis Iagilgv«,vl,i'«, Vüvksflinlvn unil Ilisns- 8s*»vlHi'v äsr H6U6St!6I1 L^stiSrQS in §r0886r ./^U8xvak1 u. 2U killi^stsn kr6i86n LU8 äer patentierten WLlsenkakiilc Üiii2i§s HisLsrlLAS üi Srar rmL VsrtrstmiA kür ^v2 LtöisrmLrL, ferner von H. ?isxsi' in I^üttlod unä Zute ^sr-iLodsr IlrrsuMsss. "NM Mk8tz8 I.ML8tkrM6lir: „ssu8il-?lume" L«l1erleieli1. UlliVMLl-vjMLMkdr, Oi-iginsl evkt tt. Pieper in I.ii11iok. I^skauoliöux, von 15, 16, 18, 20, 24, 28, 30 Ki8 4O tl. — I^aNOLstsr, von 20, 22, 26, 30, 35, 38, 40, 45 Ki8 150 t1. I^ÄLCast^er-L'ielisüiilisii, LuZel, (Krop3.t8ekek-Hei8niA-katrone.) Lämmtlieke Osvelire 8inä sinZssLliossSQ unä ^veräen unter vollkommener Li-arg-niis verkauft. kevolven, von ü. 2.70 M. k'Iodentgevveki'e, l-ukl-ge^vekne M k'iZtolen von ü. 4.60 Lll. Nllnition unä ^ÄA(t-.^rtiiLe1 empüeM Hummvl, Touristen", ÄlnrplAtL 2, ei8ern«8 8»U8. Lciiiitadls l.ebenLVöl'siclikl'unZs-LeskliscitiLfl ljsi' Vereinixten 8ts»ten In Lrriekwt 1859. Loneessionii't in Östsrrsieti 11. Octob. 1882. Die „LVeIt, äenir sie besiirt lisn gi'Ü88l6N V6i-8ioli6i-ung8tanl!, 1890 1^.3,062,815.510 maekl ä28 gk'Ö88l6 nsus Lssckäft, 1890 ^1. 866,260.955 Kal äiö gi-088l6n?i-ämi6n-Linnakm6N, 1890 148,905 903 Vöi'mögen im .lakns 1890 ............V1. 506,785.912 Ks>vinn-Ks86k'v6 im .laki-v 1890 . . . ^. 100,471.899 Lpeeial-Karantie kür 6ie östisrr. Vsrslvlisrl^ll äient äkl8 Zrosss LtovL im Lis6H-I^s1s^ in ^isil im Werte von 2 Milionen Ouläen Lr^ednisLS cisl' 2WSH2iN8ki7ix6Q lonririsn clsr' „Lquitadls." La8i8 der ^u82LkIunA6n 1891. 6e>vöknlieke ^blebens-Versielierung. ^alielle I. 6e8Lknmtr>rämie. Laarwertd, ?rämienkreie ^dlebens-kolice. ^Iter. 30 il. 454 — il. 573.— N. 35 » 527.60 „ 693.- 40 „ 626.- „ 850 — 45 „ 759.40 „ 1065.- 50 „ 943.60 „ 1387.- L. ^dleksns-Versietierunß mit rvLnrix .iLkresprämien. l'Lbelle II. .30 kl. 607.20 kl. 909.— ü. 1940.— 35 „ 681.60 „1039.— 40 „ 776.60 „1204.- 45 „ 900.60 „1424.- 50 „ 1067.60 »1746.- 1230.-1310.— 1440 — 1620.— 1930.- 1970.- 2030.- 2170.- 2430.— 6. 6emiselite riwLnri^äl^ri^e ^tr- u. Lrlettens-VersickerunA. I'ab. X. 30 35 45 50 tl. 970.60 995.80 1035.60 1100.80 1209.— 11 1706.— 1746 — 1813.-1932.-2156.- II. 3650.— 3310.-3070.— 2950.-3000.- Wie obi^e 2ikkern reifen, xeval^rt 6ie ^ontine nel)8t äer LL" eutLsItlioliSL ^IslölsöiisvörsioLöruLS LuroL 28 ^adrs bei äer iLkelle I-äie LLoLsrstLttunA 8LmmUio1iör ^LoüsL rnit 2'/« bi8 4»/bO/o; äie Tabelle II rnit 4'/g bis 5r/g«/o; 6ie latielle X mit 6» ^ bis 7o/<, an einkaetien Zinsen. Oie prämienkreien kolieen xevvätiren äL8 Doxxsl^ ^)is rum VisrkLvIisü Lsr sinAerr^tsü ?rLmisv. Die kreis lov^s, edenkall8 eine Halbtontine mit etvL8 kotieren krämien, gestattet naeti einem .lLkre volle k'reilieit init Le^uZ auf K6i86n, VVolinort unä 8e8eliäktiFunA mit ^u8nLlime äe8 X^riexs-äien8te8, 8ie i8t ULLükso1it1l)Lr naelr s^si, rwvsriLll'bLr naed ä^si .iLdren unä Aevälirt bei äer ke^ulierunA 8eeti8 verseliiedene Optionen kür 6en LeruZ 6e8 lontinenLntlieils. .Auskünfte erlkeill äie 6ei»er3l-.^sev1ur kür SteiermarlL un6 Xärnlen: Vnsr, KIo8lei'«iesgs8se 30. V/^aUovioli. 9-1 Linnen 24 LKuniIen werden alle Arten Ratten, Haus- und Feldmäuse, Küchenschwaben, Ruffen, Maulwürfe, Wanzen, rc. sowie jegliche Art Hans- und Feldungeziefer unter jeder Garautie gäuzlich und gründlich ansgerottet durch die neuest erfundenen k. u. k. priv. Präparate. Versandt gegen Nachnahme und bar. Zahlbar in Wien. Nur allein echt zu beziehen im VKvNH. ^skoi'sloi'iuni VViökl, VI!I. 8sr. 1'ig6i'ga886 klr. 22, woselbst Chemikalien jeder Art erzeugt und alle Arten Recepte verabfolgt werden. 2un 0b8lv6l'^e>'1ung ?r6886ii sU Ukill- Ullä Odst-Mst neuester, vor^üZIiekster Oonstruetion, Orixinal-k'abrilrats mit eontinuirliek wirkendem Ooppeläruekwerk u. s)ruelilrraft-reZuIator. Karantierl köek8lv l.6i8lung8fakigl(si1! di8 ru 20°/«»^ 8rÖ8ser als bei allen anäerea Dressen, kei 6er kieieksobst-au8stellun8 ^ien 1888 naek vor-kerZexangener kaekmünniseker k^rprokunF mit 6em Lr8t6N k'r6i8S prämiiert. IrLodkll- llllü ObLt-MImüdlkll frikrieieren 6ie alleiniZen k'abrilcanten PK. »llaxfsnil» L La», VIkivn II. ^adorstrasse 76. k'rtdriLen Irrnän illselirrktlivkei' Alkl8ellinen, L!86n^ie886l'tzk llull I)rlMs>kIiAN>mer>vvi'Ii^. 8peei.'l1tridl'ikrttion kür >Veilldrrll-llnä 0d8lver>vei'1llvx8ML8eIiinen, Uellpre88eu, 1'i'OOir«ri8pp^i'9t6 k'QtSnt Dl'. ?rel8eonrant« »uk >Vun8ek xrsti» auä frsne«. Loliäe Vertreter ZeZen entspreekenäe Provision ervvünsekt. Vor ^ukaiik von Imilalionen wirä Aewarvl. 2—i pkOnixpoinsrI« <»ui d. Ausstellung sür GesundheitS- u. Kranken pflege zu Stuttgart 1890 pi'öisgoltt'önt, ist n^ch ärztl. Begutechtung u. durch tausende r>on Dankschreiben anerk., d. «inrigs V»i8tii'sn6s, «irlllick nvells u. ungctiäliliokv IHittsI, b. Damen undHerren einen vollen und üppigsn zu erzielen, d. AusiLllsn der tts2i-o, wie Lekuppsn-bilüung sofort beseitigen: auch erzeugt dieselbe schon bei ganz jungen Herren einen kräitigsn und tlottsn Lclinui'i'dLi'l. Garantie für Erfolg sowie Unschädlichkeit. Preis pi. Tiegel 80 Ar., bei Postversendung oder Nachn>ihnre 90 Kr. Viisn VII. X»»ir!«r8tr. 6 und Ssnlin 8Rk. 12- r KllnsUüngei'-sssbi'ilren VV!en-!!^vi8eIiendrüeIren unä OäsrvSrA, L. L. LeLlssisii, emxkeklen itire be8len eoneenlnienten llüngeinittel 3.181 6vano-, 8poäimu- unä Xnoelienmelll-8iiperp1io8pIlLl6, 61li1!8alpe1er, 8eliw6k6l8anr68 ./Ammoniak unä Lali, Lno<;lienmelil, kern-§ULNL, l^komsssoklsvlce, Lainil nnä Riklndei'gliangvi'. Lrieke unä Lestellungen delieden an 6a8 LentrLl-Lomxtoir: Wien VII., I^inä6nZri886 2, 2U rieliten. 1-1 -»-^1 vureliärunKen von äen 6eLüIil6n äer ^lusammen^eliöriKlreit Kat äi6 lioeli^eelirte Lewolinerseliakt kettau's anlässlieli äes Kounnerfestes äen Keferti^teu Vereinen, 2u äeren (Funsten äas k^68t veranstaltet >vuräe, ein 8o Kodes Aa88 von LnneiKnnK nnä Opker^villi^keit ent^e^en^edraelit, äa88 nur äaänrek 6a8 k^e8t 8ie1i 80 Klän26nä Ke8ta1ten nnä äen erlioüten LrLolK er-krin^en konnte. Die ^efertiKten Vereine ertüllen 8oniit eine erLrenlieke küiekt, 8o^vo1iI äer verekrten Lewo1iner8e1iatt kettau'8, äen Ke86liät2ten k^ranen) k^rän1ein8 nnä Herren äe8 6oniite8, >ve1eke nnAeaektet aller ^n8lren^nn^en in Keller Ve^eisternnA 2nr 8aelie 8tanclen, 8ovvie äen au8vvärtiAen Oönnern, clen ?. T'. k^irnien: l^rücler LleinosekeM, Ora^; OeorK Ktreelr, Ora^; 6lotar Lonvier, kaäker8knrK; ^Volä. Hint^e, kettan; ^etien-kräuerei Kra^ ; (^ekrüller keinin^kans, OraL; 1konia8 6öt2, Uarknr^ und ^nton Drelier, 8eli>veekat, Lür äeren 8penäen äen anfrielitiA8ten er^el)en8ten Oanlr an82n8preeken. NöAe 8ieli äa8 Lanä, änreli ^velelies äie verekrte Le^oliner-86liakt niit äen gefertigten Vereinen nnL8eklnngen i8t, nie lö8en, 8onäern 8tet8 ein gan2e8 kiläen ini Intere88e äer ktlege äes I^ieäe8, äer Mrclernng äe8 Un8ilL>ve8en8 unä äer Verseliönerung kettan8. k^vRIsu, anL 18. 8epteniker 1891. DsNLusr NLinisxgetzLQgvsxsiu. Ds^iLue? Jutzihvsirsm. Dsi^Lue? VexZl^döQsiruQgtzvsirsiii. >»- Fort mit dem Bohnenkaffee, kaufet XlLVIDP S 2Is.lL ILaLkvv ans der für Oesterreich-Ungarn vom Hochw. Herrn Pfarrer Seb. Kneipp allein priviligirten Malzkaffee-Fabrik der Kvki'iirlSi' ÖlL, vi'vgvnL SM llorlonsvv. Der Hochw. Herr Pfarrer Kneipp spricht fich ganz entschieden gegen den Bohnenkaffee aus. Die Kaffeebohne ist die Frucht einer Giftpflanze, der hievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nähr-gehalt, regt wegen seines Giftgehaltes (Caffein) nur die Nerven auf, ja führt sogar die mitgenossenen Speisen halbverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp-Malzkaffee dagegen enthält bis 70«/o Nährgehalt, wirkt sehr beruhigend auf die Nerven und ist zudem bedeutend billiger. — Wem unser Kneipp-Malzkaffee nicht pur schmektt, mische denselben mit und er wird beim Trinken kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee finden. Er trinkt dann einen nahrhaften, gesunden und noch dazu billigen Kaffee. — Die Zubereitungsweise steht auf unseren Packeten. — Beim Einkause gebe man speziell auf viereckige rothe Packete mit dem Namen Gebrüder zölz und den Schutzmarken Pfanne und das Bild des Pfarrers mit Namensunterschrift acht. Bei Ölzkaffee auf unseren Namen und die Pfanne. — Zu baben in allen befferen Colonialwaaren-Handlungen und wo derselbe noch nicht eingeführt, versenden wir 4^/, Ko. Packete franco per Post. LrexeuL Lm Loävusvs. 6L8krV0LK ÖL. 2. Igb' Für Österreich-Ungarn vom Hydropathen Pfarrer Kneipp allein privilegirte Malzkaffee-Fabrik.^^Wg 7-1 kevLIirl xexkn bestes ki--ffisekun^s^klcknk kokil8ekkk' 8äukn!lng. 81el8 kr iseliei' K6lta11i'eieli8lei' I'ülIunK im neuerdaulen I^üllselirrekte mit äireelem ^ulauke aus äer tzuelltz. dsrieken: Ourek äis Lrunnenvern^altunA in ko^it8eti-8auerbrunn, alle ^linei-LlvLSZerkanälunxen, renommierten Lpeeerei- unä Oro^ueriexesekätte unä .^potkeken. 1—1 Warnung. Lille ank meinem Xamen unä auL äem meiner I'rau ^eäer ^Varen noek Oelä klN82nLolKen, äa idr Liir äerZIeielien I^or-äerunKen nielil 2»d1er bin nnä meine Lin-känke alle Aexen LLs.r2LLIuirx de8orAe. äen 21. OlLloder 1891. fnanr unä l(a1kai'ina keioken. »G»««O»O»»O««O»G LvitsvIrrLkLvir i^llgemvine VVkin-Iettung in Wien. Wöekentlieli, vierteliäkriß tl. 1.50. »»gemein« vsuei-nreNuns Kunäe8. 2ma1 monatliek, ALnrjäkriß il. 2.-M. OrL2. Llonatliek; kLlb^äkriA ll. 1.80. lleulsvkei' Iui'nvi'koi'1 KIlHlIeLkiHGr» in krax. 2ejt8<:krikt äer äeut8ek-ULUTSVIIVI' nztionLlen ?artei in Lökmen. Herausxeker Xi88li<:k 2-ms.I monatlied, IiLlkjätiriA il. 1.80. vsulsokes Voiksblsll Ü6Ul8I-^6 2-maI vvöekentlieli, viertel^äkrig Ü6Ul80^6 l'roppLu, 2-maI >vöcli., viertel^, ti. 2.50. Ü8Ul56lI6 Wien. 2-maI tLZIick, mooatliek 8IIIIIIVI6II !!? XlaZenkurt. 2-ma1 ^öedentliek, viertel- 2-mLl täslieli, monLtliel^ ll 1.40 dei vl'srvi' i sgvspvst. ^ Lbrutiolen. ^lit 2u8t6lIunZ monatliek ll. 1.60 2-mal täsl., monLtl. t1.1 40, dei W. Llanlr^e VI'SLVI' > »gvISKK inketiau ab^ukolen. Mt2u8t6llunx tl. 1.«0. 8LMlnt Oraler ^orZenpo8t unä .^mt8-dlatt. tLxliek, viertel^ätiriA ll. 4.— (Krater ^orZ6npo8t allein, täßlieli, viertel^äkriß ll. 2.25). Leiäe mit clem Leidlatte „Lt^^ria", monatlieli 3-mal, vierteljäkrix um 30 Kr. melir. Knsrei' ^ookvnblsll v «s 20 Ki'srei' rvttung in Lalxkurg, äeut86linLtionLl6 Kunä8ctiau. 1-mal * monatlioli in Hektkorm, viertel^äliriß tl. 1.— lüISpbUpgKN 2vI1UNg, 2mal wöelientl., viertel^, ll. 1.75 OrsLn äe8 äeut8elien Vereine8 IN IHSTioNSIV oiSLIVI'. ^jbn. 2-ma1 monatlieli, 6e2U88preis kür 1891 ll. 2. - I^6Ü6 Inn8l)ru<:Ir) ^vöelientlieli, viertel- vdepslsipenblalt '».Sruek a. ä Nur 2-mal Ekentliek: vierteljät^riA il. l.vO. Vdepslvinkn-reilung iisivi'i'kivkisvkk fopsi rvNung iistkni'eivklsvke Kv^Lpde-rettung monatlieli, viertel^äkriF 1 .ll. lislileutsi-lie kunilsvlisu Xun8t un6 l^iteratur. I^erau8A6l>6r K. H Wolk. Vierteljälirix ll. 2.— in Wien. 2-mal vöelientl. mit I'MlIISVNöS Leilagen. viertelzäl,ri8ll.1.75. StelenmSpIlisoIies Ve«vi'Iisdl»tt viertel^äkriZ 60 Irr. Unvei'kSIsvIilv üeulsvlie Ulkorlv. j?> Oeorx Kitter von Letiönerer. 2-mal monatliell, ZanL^äliri^ ll. 3.—. Ver8anät8tell6 : Wien lX., kor2ellanga886 41. dienen Isnä«in1svksttNvke Lettung ^-7?^ vierteljäliriZ 3 ll. Für die Schriftleitung verantwortlich und Herausgeber: W. Blanke in Pettau. Druck von W. Blanke in Pettau.