Mbacher Nr. 23. PrÄnu«tl»lion»pr«<<: Im Tomptolr ganzj, fi. ii, halbj. fl. s.s>u. Für die ZüstcNuna !n« H«u« halbj. ^U lr. Mil del Pofi gan»l. fi, 15, halbj. s>, 7 z«, Samstaa, 28. Jänner Insertlon«g«b«i: Yür «eine Inserate bl« ,n » Zellen »5 tr.. Dröhne pn Zeile « tt.; bei »ft««n Vitbeiholungen per Zeile » ll. 1882. Mit 1. Februar beginnt«,, neuc» Abonnement auf die „Kibuchcr Zeitung." ^ ^er Pränumerations-Preis beträgt für "M vom 1. bis Ende Februar: Z" Kost unter Schleife,, .... 1 fl. 25 kr. Z"l Uaibach ins Hans zugestellt. . . 1 „ - ., ""> Comptoir abgeholt......__ „ 92 „ Vom 1. F »> bruar bis Ende Iuni: K Pch unter Schleifen.....6 fi. 25 kr. Amtlicher Theil. Ber«^' ^. ""^ k- Apostolische Majestät haben dem Ds'"„ "'s'" und Olicrlieulenant in der Reserve des Gw^?"'"""ts Erzherzog Albrecht Nr. 4 Arthur nie','' .^"'ut Inl.en-Wallsre die k. l. Käm. l"2wurde allergnädigst Z" verleihen geruht. Alles^'sl' ""b k. Apostolische Majestät haben mit llni<-,n« m "lUerzeichnrtem Diplome dem k. k. Landes-in Linz. Karl Mathe«, als Gcn.äßheit d" A ^l "lernen Krone dritter Klasse in »nädigst zu vetteVb ^""^" ^" ^"lerstand aller- Alle.^chs/,,""b^ «postalische Majestät haben mit Pfarre «llchlleßuna vom 20. Jänner d. I. dem kemu^l ' ^"tsch.h, F.anz Eisen fest, in Nner-llnl^ ^ Allies vieljährigen verdienstlichen Wirken« das verl? Verdiensilreuz mit der Krone allergnädigst zu b Der Minister und Leiter des Justizministeriums A" dem Notar Dr. Emil Burg er die anqesuchte ""lehung von üandstrah nach Gottschee bewilligt. heute, am 28. Icinner l88ö. wurde das II Stück des diesjcihiincil trainischen Lanbessscseyblatte» ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. ? das Gesetz vom 5. Jänner 1882. wodurch Vestimrmlngen rüclsichtüch der Vausiih'.unge„ innerhalb verliehener Gru« benselder erlassen werden; Nr « das Gesetz vom 5. Jänner 1882. wodurch der § 79 der Gemeinde»Ordnung vom 17, Februar 1866 abgeändert Wild; Nr. !) die Kundmachung der l. l. Landesregierung für Kram vom 1U, Iäimcr 1832, Z. 1b8?l., betreffend die zur Ve< drckung des Abqaiigcs im Voranschläge de« liainischen Landcssoildes für das Jahr 1882 Allerhöchst sscnehmiglen Zuschläge, sowie die Ei »Heilung der Aller höchsten Geneh« nligung zur Vrrpfändung u»d eoeittiilllrn Veräuherung von zum Stammvermögen des LandessondcS gehörigen Obligationen. Von der Redaction des Landesgcsehblatte«. Erkenntnisse. Das t. l. Landrsgericht Wien als Pressgericht hat «ms Antrag der t. t, Staatsanwaltschast erlaimt, dass der Inhalt de« in Nr, 6249 der Zeitschrift „Neue freie Presse" ddto, 19. Jänner 1882 unter der «usschrist „Wien. 18 Januar" enthaltenen Aussaßes in dcr Stelle „Wir erinnern uns" bis zum Schlüsse das Vergehen nach 8 300 St. . Majestät der Kaiser haben, wie die «Klagenfurter Zeitung" meldet, der Kirchengemeinde Treffelsdorf zum Wiederaufbaue der Kirche 200 ft. zu fvrnden geruht. Se. l. und k. Hoheit der durchlauchtigste Krön-Prinz Erzherzug Rudolf hat. wie die „Lmzer Zei. tnng" meldet, das höchstdrms»lben nnterbreitete Exemplar der „Grschichte des Marktes und Eurortes Ischl sammt Umgebung" von G. I. Kanzler, k. l. Tele» graphenbeamten in Ischl, mit dem Ausdrucke der dankenden Anerkennung für Höchstseine Privatbibliolhek entgegengenommen. Karl.Feldinands'Universität in Prag. Der Bericht der Unterrichlscommission des Herren« Hauses iiber den vom Ubgeoldiietenhuuje bereits an-genommenen Gesetzentwurf, betreffend die l. k. Karl« FerdinanbK'Universitäl in Prag, lirgt — wie gemeldet — bereits vor. Die Commission hat dem eiwähi'ten Gesetzentwürfe folgende Fassung gea/ben: „Grsch. brtrkffrnd die Errichtung emer l. l. Universität mit böhmischer Unterrichtssprache in Prag. Mit Zustimmung beider Häuser des Reichsiaihes finde Ich anzuordnen wie folgt: § !. Nrden der best» henden t. l. Karl.Ffldinands» Univnsilät m Praq, an welcher die leuische Spruche d»e ausschließliche Unterrichts», Pua,n,sspiache srm wird. An bkiden Univrrsnatrn ist der Gebrauch der lateinischen Sprache im üblichen Umfange zulässig. H 8. Der bereits bestshrnden Ul'iversilät, welche im vollen Brsitze und Gemissr lhrer Vermögens- und soostigeu M^chle verbleibt, steht die ausschließlich»' Benützung des ihr bücherlich zugeschriebenen Uulorisiläts» gebäudes zu. Für die Karl'Ferbinauds'Universität mit böhmischer Unter, ichtksprache ist ein eiqeiies. volllommrtt entsprechendes Gebäude durch Adaptleruug over Neu« bau herzustellen. § 3. Die Verwaltung, Verleihung und Pläsenta« tion der einzelnen an der bereits bestehenden Universität gegenwältig vorhandenen Stiftungen hat der Unterrichtsminister nach Einvernehmung beider Universitäten in einer der Absicht der Stifter möglichst enlsprcchetlden Weise der einen oder anderen de«selben zuzuweisen. Durch den Uebertritt von der einen der beide» Karl - Ferdinands«Universitäten an die andere geht, dafrrn dies nicht dem Sliftungsbriefe zuwider ist, der erworbene Stiftungsgenuss nicht vrrloren. § 4. Die an der bereits bestehenden Karl Ferdi-nands'Universität vorhandenen wissenschaftlichen Anstalten, Sammlungen und Institute verbleiben an derselben, mit Ausnahme jener, welche bereits gegenwärtig zu Lehrkanzeln mit böhmischer Unterrichtssprache gehören. Feuilleton. Die Feuer-Vefi. «lne Geschichte aus den steierischen Verge«. Von Harriet'Grilnewalb. (10. Fortsetzung,.) K...2"°" trat nun gemeinsam den Rückweg an. ^er ha gleng still und in sich gekehrt an des Obersten vre st ^' den kleinen Stranß fest an das Herz ge-da 3 r°^ "7Ä^c """ schloss Wilderburg, ohne chrn n N'" lebhaftes Scherzwort zwischen dem Mäd-UM und Baron L.nd uefalleu war. Die Herren hiel-ten stch noch in dem Part auf, während Hertha von orm Obersten zn feiner Mutter gesandt wurde, mit ^km Wunsche, dass der Mittagslisch recht bald gedeckt werden möge. der s?^ Mädchen bedürfte zu diesem Auftrage nicht W.r. "lssgelamiten alten Dame. es verfügte sich N /^ ""d eilte erst dann, als der e>^. m" ^""^ ausgerichtet war. die Treppe sltM,. ^^ """ TW blieb Hertha stehen. In lhrem h' !'ve 'P:egelte sich ein halb schwärmerischer, halb blick >/U" ^"^ wieder. So stand sie einige Augen-^>s >,""' ^eriid, schwankend, dann legte sie die Hand d ' ""» Thiirschlosz und trat ein. Es waren zwei nur ^ einen Vorhang getrennte Gemächer, die der Ge-'" und sein Neffe bewohnten. In der Ecke des k^'' "'"'merz stand ein Schreibtisch. Hertha wusste, sie »'H" H"""'g oft benutzte. Einen Moment zögerte li!,d?'l l " °^^le sie die Blumen an die Lippen Ei, », ,,. '" ""^r ein Papierblatt, welches dort lag. lNei, ""!"e ebrn das Zimmer verlassen, als sie Stim-Ein.""„?5>^"e ''" Corridor vernahm, die sich der Zn,» c^.^ure näherten. Purpurglut deckte Hertha« " "r. Zollte sie sich hi«r finden lassen? Nimmermehr! Sie flog hinter den schützenden Vorhang. Vielleicht giengen die Herren vorbei und ihr Schreck und ihre Utigst waren grundlos. Aber da öffüett' sich bereits die Thüre und der General mit Hartwig traten ein: Bester Oheim, was hast du mir den» zu saqen, dais keinen Ansschub e,leidet? Mir ist j ziehung nur zu scherzen und blicke gerne in fiöhliche, lachende Augen. Ja, du hast recht, ich bin eine lose Schmelterlingsseele. Aber nun bitte ich dich. brsttr Onkel, mache kein so bitterböses Gesicht, ich will deinen Wunsch erfüllen und nie mehr, vor Fräulein Hertha knieend, sie um einen Blumenstrauß bitten. Glaube mir, es war von uns beiden nur eine Km» derei. Sie hält alles, was ich ihr bisher gesagt, nur für harmlofes Gefallen an ihrer kleinen, teizenden Perfon." Der junqe Mann erhob sich. „Komm. Onkel, wir wollen zum Mitlagstisch eilen. Du sollst mit meinem Vi'üehmen gegen das Mädchen von jetzt an vollkommen zufrieden sein." „Es thut mir leid, das» erst meine Ermahnung dich zur Vernunft bringt. In meine Art schlägst du nicht, Hartwig, denn ich habe niemals ein Vergnügen daran gefunden, juugen Mädchen die Köpfe zu verdrehen Es ist kin a/daiilniluses Spiel und bleibt ein solches in meinen Augen. Hertha o. Wild scheint ein tief schwä'Mrrisch's. poetisches Gemüth zu besitzen. Solche Naturen sind empfänglich, daher ein Scherz, den man sich erlaubt, oft unberechenbare Folgen nach sich ziehen kann. Man darf dem Mädchen nur in da« Auge blicken, um weiches Gefühl darin zu lesen, eine Weichheit des Charakters. Aber du hast recht, w,r wollen zn Tische eilen und jede weitere Elörlerung llber die innae D"ne fallen lassen.' Oi'ktl m,d N ffe verli'ßn das Z'mm-r. Die Schritte der bt'ide" Mä»nrr waren la»gjt Verhallt, al« Hertha e,st de" schlltzoiden Vorhang theilte uno sich dem Schreibtisch nähr,te. Das vorhin noch so losige Antlitz d.ckle jetzt "„e leichte Blässe, währeno die weichen L'PP"' drs wundes ein hrfl,gl>s Zucken ent« stellte. Sir fasste nach drm unbeachlelt',, Sirauh, der unter dem Papierblatt lag. Nur eine Secunde ruhte ihr heiher Blick auf den zarten Blüten, dann flogen sie durch das offeue Fenster in den Garten hinaus Des Mädchens Fuß eilte aus dem Zimmer mit so fiiegendel H^st, als ob hinter jedem Schntte eine Klamme aus dem Boden aufschlüge. " (Kort!ehung folgt.) Lall'sschcr Heilunss Vir. 23 2N4 28. Iiilmcr 1882. DieMit^nühung des botanischen Gartens ist der Universität nut böhmisch!': Unterrichtssprache in einer den Lehrzweckcn cnlsplechcu^en Weise insolange einzuräumen, als nicht in anderer Weise Vorsorge ge-troffen ist. Die Beziehungen der clinischen und anatomischen Institute zu den Heilanstalten weroen nach dem Grund« jatze des gleichen Anspruches identischer Lehrkanzeln geregelt. § 5. Ein Professor oder Privatdocent kann nur emer der beiden Universitäten angehören. Ein Studierender darf nur an einer der beiden Universitäten immatriculiert sein; doch kann er auch an der andern Universität als außerordentlicher Hörer Vor« lesungen besuchen, wenn cr mindestens die Hälfte der Stundenzahl an jener Universität hört, an welcher er immatriculiert ist. Die an der andern Universität an« genommenen Vorlesungen sind ihm so anzurechnen, als ob er sie an jener Universität frequentiert hätte, an welcher er immatriculiert ist. H 6. Die vorstehenden Bestimmungen des Gesetzes sind nach Maßgabe der Activierung der Facultäten der Universität mit böhmischer Unterrichtssprache durchzuführen. Bis zur Herstellung eines eigenen Gebäudes für dir Universität mit böhmischer Unterrichtssprache, welche spätestens bis zum Wintersemester 1884/85 erfolgt sein muss, ist die bcreils bestehende Karl^Ferdi. nands Universität verpflichtet, derselben entsprechende Räumlichkeiten in ihrem Umversitätsgebäude aushilfsweise insoweit zur Verfügung zu stellen, als sie derselben nicht zu ihren eigenen Unterrichtszwecken bcdurf. s 7. Der Ministe» für Cultus und Unterricht ist mit dem Vollzüge dieses Gesetzes beauftragt." Außer diesem Gesetzeniwurfe hat die Commission noch eine Resolution bezüglich der Kenntnis der deutschen Sprache beschlossen, betreffs deren es in dem von Ritter von Hasncr als Obmann und Dr. Unger als Referent unterzeichneten Berichte heißt: „Da dlV Uniunsuäten im modernen Staatsleben nicht bloß wissenschaftliche Lehranstalten, sondern auch Vorbildungsanstalten für den Staatsdienst silid, so hielt es dir Commission für ihre Pflicht, auch die aus dem Bestehen emer Universität mit böhmischer Unterrichts« spräche sich ergebende Rückwirkung auf dcn Staat in Betracht zu ziehen. Die Commission muss sofort erkennen, das« in dieser Beziehung ernste Gefahren zu besorgen sind. Werden die Candidaten, welche die rechts- und staatswissenschaftlichen Studien an der Universität mit ausschließlich böhmischer Sprache zurückgelegt haben, wegen mangelnder oder mangelhafter Kenntnis der deutschen Splachc zu dcr öffentliche» Praxis nicht zugelassen, so erwächst dem Staate rine große und gefährliche Schar unbeschäftigter und unbrfnedigter Männer, und er geht üdcrdics der geistigen Kräfte verlustig, für deren Ausbildung er selbst bedeutende Mittel aufgewendet hat. Lässt man dagegen solche Candidate« trotz dieses Mangels in die öffentliche Praxis eintreten, so ergeben sich dav^ls zunächst für den Staatsdienst und in weiterer unvcimeiolicher Con« srquenz für das einheitliche Staatiwcsen die bedenklichsten Folgen. Die Commission ist von der Ueberzeugung durchdrungen, dass diesen Urbclständcn nur durch sorgfältige Pflege des Unterrichtes in der deutschen Sprache an den böhmischen Mittelschulen vorgebeugt werden tonne, dass aber vorderhand wenigstens flange Garantien der ausreichenden Kenntnis der deutschen Sprache für den Eintritt in die öffclitlichc Praxiö geschaffen weiden müssen. Ueber die Art und d, s Miß dieser Garantien machen sich verschiedene Ansichten geltend. Nach der einen Ansicht sollten dieselben durch Vorschriften über die Elnrichtlmg dcr theo:e:ischen Staatsprüfungen in sprachlicher Beziehung hergestellt und daher lediglich auf dem Verorduungswege getroffen werden, wobei jedoch die Schwierigfeit nicht verkannt werden lonnte, welche in der gesetzlichen Vorschrift über die Ersetzung der beiden letzten theoretischen Staatsprüfungen durch die strengen Prüfungen liegt. Die andere Ansicht gieng dahin, dass eine sichere Garantie nur dadurch gewonnen weiden tonne, dass unter dic gesetzlichen Bedingungen dcr Zulassung zur öffentlichen Praxis dcr Nachweis der ausreichenden Kenntnis der deutschen Sprache aufgenommen werde, was eben nur im Gesetzeswege geschehen könne. In dieser letzteren Richtung wurde der Antrag gestellt: es solle zugleich mit dem Gesetze über die Errichtung einer Universität mit böhmischer Unterrichtssprache em, Gesetz beschlossen werden, wonach Candidotcn, welche das rechts- und staatswissenschaftliche Studium an der Univelsitüt mit böhmischer Unterrichtssprache ganz oder zum Theile zurückgelegt haben, zum Eintritte in die Praxis, für welchen die Ablegung der theoretischen Staatsprüfungen oder der strengen Prüfungen eine Vorbedingung bildet, nur dann zugelassen werden dürfen, wenn sie eine der beiden letzten theoretischen Staatsprüfungen oder die strengen Prüfungen in deutscher Sprache abgelegt haben: beide Gesetze seien in einen sich gegenseitig bedingenden Connex zu bringen, so dass keines von beiden ohne das andere in Wnksamslit treten fßnne. Da jedoch einerseits der H.'N' Unteilichtsminister? sogar in die Zulänglichkeit einer solchen Garantie-bcstimmung Zweifel setzte und andererseits die Com-mission mit Rücksicht auf die verschiedenen in Vor« schlag gebrachten Modalitäten aus den umständlichen Verhandlungen die Ueberzeugung gewinnen musste, dass es nothwendig sei, vor der endgiltigen Lösung dieser Frage das Urtheil weiterer sachverständiger Kreise zu vernehmen, gleichwohl aber die Errichtuug einer Universität mit böhmischer Unterrichtssprache nicht länger hinausgeschoben werden soll, so beschloss die Commission, dem hohen Hause die Annahme einer Resolution zu empfehlen, worin die Regierung aufgefordert wird, ehethunlichst eine Gefetzesvorlage einzubringen, in welcher der Nachweis der ausreichenden Kenntnis der deutschen Sprache als Bedingung der Zulassung zur öffentlichen Praxis erklärt und näher geregelt wird. Mit dieser Resolution, welche einstimmia gefasst wurde, erklärte sich der Herr Unternchlsminister aus« drücklich einverstanden und gab die bereitwillige Zusicherung, eine solche Gesetzesvorlage mit möglichster Beschleunigung einzubringen. Die Ünterrichtscommissiou stellt daher den Antrag, das hohe Haus wolle die nachstehende Resolution beschließen : „Die k. k. Regierung wird dringend aufgefordert, sobald als möglich eineGe« setzesvorlage einzubringen, in welcher der Nachweis der Kenntnis der deutschen Sprache und der Fähigkeit, sich ihrer zu bedienen, als Bedingung der Zulassung zur öffentlichen Praxlö erklärt wird und in diefer Beziehung entsprechende Bestimmungen getroffen werden." Vier Mitglieder der Commiffion haben einen Minoritätsantrag angemeldet, dahin gehend: „Das hohe Haus wolle beschließen, dem vom Abgeordneten-Hanse angenommenen Gesetzentwürfe mit der Modification zuzustimmen, dass im tz I dcr Eingang zu lauten habe: Vom Beginne des Wintersemesters 1882/83." Der Motivierung der einzelnen Pcuugraphc des Majorüätsclitwurfes geht folgende Einleitung voraus: „Das hohe Herrenhaus hat du,ch Bejchlujs vom 4. Juni 1881. das vom hohen Abg^rdneleuhause all-! genommene Gesetz, betreffend die k. l. Karl Ferdinands» Universität in Prag, seiner Unlerrichlscommlssion zur Berichterstattung und Antragsteüung zugewiesen. Die Commission war sich von vornherein darüber klar, dass cs sich hiebei um einen Gegenstand handle, welcher, an sich schwieriger Natur, mtt Rücksicht auf die politischen Strömungen und nationalen Bestl»> bungen der Gegenwart die ernsteste Prüfung und die umsichtigste Erwägung erheischt. Dle Commission hatte zunächst die Frage zu erörtern, ob der beantragte Bestand einer Universität mit ausschließlich böhmischer Uitterrichtssprache überhaupt durch die inneren Bedingungen einer solchen als gerechtfertigt oder durch äußere Umstände als geboten erscheine. Sie hatte ferner zu untersuchen, ob den Modalitäten, unter welchen dieselbe naä) dem Beschlusse de» Abgeordnetenhauses ins Leben treten joll. volle Zustimmung ertheilt wcrden könne oder nicht. Die Mehrheit der Unlerrichtscommi>sion war nicht in der Lage, sich mit voller Ueberzeugung und Beruhigung dcr Annahme anzuschließen, dass jür die Existenz einer Universität mit böhmischer Unterrichts-spräche die für em dauerndes und ersprießliches Wirken erforderliche Grundlage emer in sich völlig ausgebildeten und entwickelten Wissenschaft vorhanden sei, welche in selustschöpferischer Weise auf eigener Forschung und Lehre beruht. Dlc Untcrrlchlecuminiisiul, konnte sich ferner nicht verhehlen, dass eine weitere Förderung der schon von den böhmischen Mittelschulen her mitgebrachten Unkenntnis der deutschen Sprache ebensowenig vom Standpunkte des Staates als vom Standpunkte deS eigensten Interesses der böhmischen Bevölkerung, ihrer Freizügigkeit und Verwendbarkeit in weiteren Lebens- und Berufkkreisen alK unbedenl. lich erachtet werden könne. Sie tonnte sich endlich in ihrer Mehrheit der Besorgnis nicht entschlagen, dass durch das Nebeneinanderstellen zweier Universitäten mannigfache Inconvenienzen hervorgerufen werden! dürften, wogegen die unter anderen Umständen aus dem geistigen Wettkampfe zweier Universitäten zu er-wartenden Vortheile unter den gegebenen Verhältnissen problematisch erscheinen müssen. Wenn die Unternchtscommission trotz dieser Bedenken dem beantragten Bestände einer Universiläl mit böhmischer Unterrichtssprache nicht entgegentritt, so geschieht dies seitens ihrer Mehrheit in der Erwägung, dass die thatsächlichen Verhältnisse an der Kall-Ferdimnidz«Univeisilät in der letzten Zeit eine solche Wendung genommen haben, dass eine Abhilfe dringend geboten erscheint, diese jedoch auf andere Art füglich nicht geschaffen werden kann. Die Errichtung zahlreicher Lehrkanzeln mit böhmischer Unterrichtssprache h^t die Karl-FerdinlNidk. Universität dem paritätischen Charakter nahegebracht, ohne dass es jedoch gelungen wäre, das schwierige Problem einer paritätischen Organisation der Unive'r' sität in befriedigender Weise zu lösen, Hiedmch ist in alle Umversitätsvechällniss»', m die Kreise der Lehrer wie der Lehnenden ein gl'fähllichcr Zwiespalt ftel»ach worden und der der stillen Pflege der Wissenschaft gewehte Boden zu einem Kampsplatze nationaler Ot' gellsätze geworden. Diesem höchst bedauerlichen A' stände kann nur durch vollständige Trennung der strei' tenden Elemente abgeholfen werden. Zu diefer aus der gegenwärtigen Beschaffenheit der Prager Universilätsoerhältnisse sich ergebenden Er-wägnng gesellen sich Erwägungen allgemein politifchel Natur. Die Forderung einer Universität mit böhmischel Unterrichtssprache ist in der letzten Zeit, begünstigt durch das gefährliche Programm der vorzugsweise« Äerücksichtigulu', nationaler Begehren, in so siche^ Hoffnung auf alsbaldlge Befriedigung erhoben wurden, ^ dass es mit Rücksicht auf die politische Situation g^ boten erscheint, dieselbe nicht zurückzuweisen und es dahingestellt sein zu lassen, ob die in Aussicht gestellte» Vortheile in der That eintreten werden. Indem die Unterrichtscommission, von diesen E^ wägungen geleitet, dem hohen Hause d»e Schaffes -einer Universität mit böhmifcher Unterrichtssprache empfiehlt, ist sie zugleich von der festbeglünoeten Nechl^ Überzeugung durchdrungen, dass diese Schaffung niO in emer Weise erfolgen dürfe, wodurch in den Rechts' bestand der mehr als 500jährigen ehrwürdigen Ka"' Ferdinands-Universität in Prag verletzend emgegrlfseli würde: die neue Universität darf nicht auf Kosten des Rechlsbestandes der alten Universität ins Leben gl' rufen werden. Auf diescm Nechtsprincipe beruhe" sämmiliche Bestimmungen des Gesetzentwurfes, welche» dir UnterriäMommission dem hohen Hause zur M nähme vorlegt." Zur Schulgesetznovelle. Die „Wiener Abendpost" vom 26. d. M. schreibt: In einem Theile der hiesigen Presse wird dic al" 5?4. d. M. im Herrenhause eingebrachte Schulgejeh' iiovelie in einer Weise besprochen, die, im Detail l)^ leuchtet, von neuem die Flüchtigkeit, um kein andere? Wort zn gelirauchen, eik^nnen lässt, mit der hier e>^ jchiicidrnde Fachsragen publicistisch behandelt zu ivel' dri, pflegen. Die Abendausgabe des „Neuen Wiene/ Tac, blatt" vom ' 24. d. M. z. Ä. überraschte t»e Leser mit der in gesperrte rSchrift gedruckte" sensationellen Neuigkeit, dass nach der Schu^ qesctznoveUe der Religionsunterricht von der betreffs ^n Rl'llgionög'nossenschasl überwacht wird, dass "^ Verthcillmg tns Lehrstoffes von den kirchlichen ^ Horden s.st>stcllt w,rd und dass der weltliche M" zill,' Elthcilung des Religionsunterrichte» verYalM werden kann. Dic „Wiener Allg emeine Zeitung" find^ in ihrem Sechs-Uhr.Abcndblatte vom 24. d. M-, dale die GestimlllUiilj der Schulgesetznovclle, dass der 3"' ligioüVMiterricht von den kirchlichen Behörden zu übel'' N'nchcn sei, dlc ernstesten Bedenken wachrufen muf" „denn darin liegt ein allzu lauter AN' tlang an das Concordat unseligen A^ dcnlens." Diese überraschenden Neuigkeiten und verhört scicrten Bestimmungen sind aber sämmtlich schon »>" Rcichb-Volksschulgesetze vom 14. Mai 1869 enthalte» und wörtlich unverändert in die Gesetznovelle übergegangen. Ist sZ eiwa unbescheiden, von d^ Redactionen politischer Blätter zu fordern, dass sie vol Besprechung einer Gesctzesnuuelle die betreffenden O^ setze einer Durchsicht würdigen? Die ., Deutsche Zeitung" vom 25. Iännel d. I. besüichtcl, dass durch die VolksschulgesrtznoveUe eine „unverständige Majorität" in den Laildgemei»^ Vertretungen imstande sein werde, dem Streben lia^ blsserem Unterrichtc seitens des einsichtigeren The»l^ der Bevölkerung einen Riegel vorzujchieben. Diese Befürchtung ist ourch die Gesetznovelle M begründet. Schon seit Jahren werden von Landes schulräthen, denen gegenüber der Verdacht reacliol'ält Anwandlungen gewiss unbegründet ist, über Ansucht der Gemeinden für aUe Kmoer der obersten ^ Altersstufen Schulbesuchs.Erleichternngen gewährt, "h^ dass es desholb Kindern, welche hievon keinen ^ brauch machen wollen, verwehrt wäre, den Alltags unterricht zu besuchen, wie dies auch thatsächlich '" vielen solchen Gemeinden seit Jahren der Fall «st. Durch die von fachmännischer Seite wicdnh^ befürwortete, in der Novelle vorgefehcne lchlpl"^ maßige Einrichlllilg rmer besonderen Schülerlililh". lung, welcher abgekürzter Unterricht ertheilt wird, fal" der Unterlichlserfolg nur gewinnen, und es steht nlOl im Wege, dass einzelne Kinder an diesem Ullterr'O. ihrer Altersgrnossen und auch an dem alltägl^ Nute. richte der jüngeren Schüler theilnchmen. Dussell'e Blatt im Vereine mit anderen 3""^ nalen ereifert sich anch. dass in dem § l der Nove" statt des Ausdruckes „sitllich.rcligiöö" die Aezcich''""" ,.relilMm" l5mpfsmglichkeit besitzt, zu folgen, ste^ u,!, di? Frag/, i« einer vHlile. in >^'lch" Laiüachel Zeitung Nr. 2 l 205 ^n. ^anncr 1ij88, Unterncht in positiver Religion gesetzlich vorgeschrieben ljt. d« ftttl,che Erziehung, welche nach wie vor Auf-Me der öffentlichen Volksschule bleibt, von den Auteln, welche der Religionsunterricht in so hervor» ragender Weise zu diesem Zwecke bietet, gänzlich ab-«eyen soll und darf? Sollen die Keime deS religiösen Bewusstseins und die religiösen Vorstellungen, welche das Kind aus dem Vaterhause in die Volksschule Mitbringt, für die sittliche Erziehung nicht verwertet werden? Die Beantwortung dieser Frage überlassen wir getrost den Vätern und Müttern, welche ihre «lnder der allgemeinen Volksschule anvertrauen, und Md überzeugt, dass kein Lehrer hierin eine neu gestellte "Ufgade erblicken wird. Die „Neue freie Presse" sagt im Mor- geMlltte vom 26. d. M.: „Der Priester wird regel. Hüßia. Schulleiter sein, d. h. mit anderen Worten: An der Spitze der Schule steht der Seelsorger wie «lnno Nach und Thun; in den Lehrer-Vildungsanstal- len wird das Turnen unter die nicht obligaten Fächer ^«viesen; der ganze Lehrplan wird eingeschränkt; das "Wel herabgesetzt; der g^nze Plunder der Realien "us der Volksschule verbannt" — so viel Unwahrhei. ltn alz Sätze. Der Priester kann fortan wie gegen» M'li nur Schulleiter sein, wenn er den gesetzlichen ?^lngu,laM (§ 38) entspricht und von den nach den l,?"esgesehen berufenen Schulbehörden als Schulleiter "Mt wird; das Turnen ist in den Lchrer-Bildungs» Malten fortan wie gegenwärtig obligater Gegenstand )Z^)i der Lehrplan und die Lehrziele sind in der ^chesnovelle gleichwie im Reichs.Volksschulgesetze . A,l festgestellt, sondern werden im Verordnungswege "Iwnmt (ß 4 Reichs-Vollsschulgeseh); die Realien sind n der Gesetzcsnovelle eben so berücksichtigt wie im "lelchs-Vollsschulgesetze, nur wurden zutreffendere Be« «klchliungen gewählt lM 3 und 17.) . Die Behauptung, das« es künftighin jeder „Salz- Elchen Dorfgemeinde freistehen soll. für ihr Gebiet "e sechsjährige Schulpflicht an die Stelle der acht- k.l!'^" 5" letzen", ist schlechtweg unrichtig. Dadurch. "«'s ^chulbcsuchs.Erleichterungen auf Grundlage der eiehiwvelle gewährt werden, wird in der einzelnen ^Ngen.emde die Dauer der Schulpflichtigkeit ebenso. !tt..s. ?""hll. wie gegenwärtig, de ja schon seit den, " Nande des RcichK-Vollkschulqesehes Schulbesuchs- ^'^ungen fiir einzelne und auch für alle Kinder den <3> ^'"^" im Verordnungswege bewilligt wer- Nediiifn,"z « "l gesetzliche Regelung der allseitig als wird «z 5 "bannten Schulbesuchs-Erleichterungen WNljei, z,,r /« "'^l'ch sein. lehrplanmäßige Einrich. als g/geMätt " ^"""^ des Lchrzieles zu treffen ssf,°. ^?^ ^""9 der Blutenlese aus der journalisti. ,u)en Vesprtchui'g der Schulgeschnovelle. Die sach. ucmaße verfassungsmäßige Vchandlung der Regie, ^ngsvorlage wird hoffentlich die Mittel bieten, um dem Schulwefen jene Ruhe wieder zu geben, die zu >e>ner stetigen Entwicklung und Kräfiigung unentbehr-lHH. ^______ ________________ Zur Lage. . Die ..Neue freie Presse" hatte bekanntlich ^Häuptel, dass „Oesterreich von der gegenwärtigen Krisis auf dem Grldmarklc mehr berührt wird als an» dere Staaten", und die Ursache dieser angeblichen Er-'Heinung in den bestehenden politischen Verhältnissen Asucht. Nun aber schreibt dasselbe Blatt: «Unsere -"krhältnisse sind gesund, unsere Institute nach keiner "uch«ung bedroht-------Die Krise in Frankreich ist vor« ^"ftg isoliert. England, Deutschland und bester reich werden von derselben nicht ^schultert werden. Die Menge des unver« wendeten Kapitales ist groß. Eine Vertheuerung des AlWfußrs ,st vorläufig auf die Dauer nicht voraus, ^ehen. Ein Umschwung wild und muss kommen." — sollte die bessere Erkenntnis sich erst jetzt bei der »Neuen freien Presse" Bahn gebrochen haben? <6m übrigen constatieren die Wiener Blätter nayezn ausnahmslos, das« die Situation der Geld. marlle überhaupt und des österreichischen insbesondere Nch ,n erfreulicher Weise gebessert habe und dass die große Aufregung der letzten Tage in berechtigter Aeise dem Gefühle allgemeiner Beruhigung gewichen w. So sagt die „Wiener Allgemeine Zei-N ^.<'v^ hat sich gezeigt, dass die ökononnschen ^erhaltnlsse des Landes bessere sind. als man vielfäl' «annahm, dass ungleich größere Massen des dispo-'uvlen Kapitales vorhanden sind. als man glaubte. ^>e allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse dnrch und urch grsuud gewesen, so wäre eine Krise nachgerade "hermeidlich geworden, denn die Speculation wurde »aller Form abgeschlachtet. Ausschlaggebend für die .lästige Besserung war in lehler Linie, wie immer. "a» grohc Publicum. Gestern haben sich die anläge- senden Kapitalisten in den Wechselstuben buchstäb. ") gedrängt, um Investierungen vorzunehmen. Dieser Andrang des Privatkapitales ist eine sehr bedeutsame Erscheinung, eine Erscheinung, welche eclatant dafür zeugt, dass es mit unseren allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnissen denn doch nicht so schlecht bestellt sein müsse, wie man von gewisser Seite gern glauben' machen möchte. Das österreichische Kapital beweist eben jetzt, dass es denn doch noch einen Factor bildet, mit dem man rechnen muss. Die Erholung ist nun schon so weit gediehen, dass man von dem früheren Debacle kaum mehr viel verspürt." Vom Neichsrathe. Dem Motive»lie,ichte tn's im Herrenhause eingebrachten Gesetzentwurfes, womit einige Bestimmungen des Reichs-Volksschulgesetzes vom 14. Mai 1869 abgeändert werden, entnehmen wir folgende einleitende Bemerkungen: „Als durch das Gesetz vom 14. Mai 1869. R. G. Bl. Nr. 02, unserem Volksschulwesen neue Grundlagen zu seiner fortschrittlichen Entwicklung gegeben wurden und hiebei die Erreichung höherer Erziehungs- und Unterrichtserfolge in möglichst weiten Kreisen der Bevölkerung in Aussicht genommen war. halte sich sowohl die Gesetzgebung als die Unlerrichts-verwaltung der Ueberzeugung nicht verschlossen, dass diese Aufgabe eine Arbeit längerer Jahre und dass insbesondere die Durchführung der um zwei Jahre verlängerlen Schulpflicht bei den Landschulen nur schrittweise möglich sein werde. Abgesehen von den im § 75 des Gesetzes für mehrere Länder zugestandenen Abweichungen, wurde auch für die übrigen Länder schon in den Motiven zu den §§ 20 und 21 ein ab-gekürzter Unterricht in den obersten Altersklassen nicht nur für die in Fabriken und Gewerbsunternehmungen beschäftigten schulpflichtigen Kinder, sondern auch für die Kinder der landwirtschaftlichen Bevölkerung als nothwendig bezeichnet. Während in ersterer Beziehung die §§ 9.' Absah 2, und 00 des Gesetzes selbst die Abhilfe trafen, hat für die Kinder in den allgemeinen Volksschulen die oberste Unterrichtsbehörde schon durch d,'N 8 13 der Schul- und Unterrichtsordnung vom 20. August 1«70 und durch spatere erläuternde Ver-mdnnngcn weitgehendeSchull'l'suchs-Erleichterungen auf unbestimmte Zeit zugestanden. Es ist Thatsache, dass die verlängerte Schulpflicht noch heute in gewissen Landestheilen und auch in einzelnen unbemittelten Familien der größeren Orte als schwere Belastung empfunden wird, dass die volle Durchführung derselben in Gebirgsländern und in Gegendcü mit aus-gedehnten Schulsprengeln aus große Schwierigkeiten stößt, dass hierüber in mehreren Landtaaen der letzten Jahre Klagen erhoben worden sind, und dass auch im Schoße dc> Neichsverlrelung das Bedürfnis piä-ciser gesetzlicher Normen für die unabweisbaren Er> leichlerungen anerkannt wurde. Diesen Thatsachen gegenüber el kennt rs die Regierung als wünschenswert und im unmittelbaren Interesse des Vollsschul» Wesens selbst gelegen, dass nach dem nun nahezu zwölfjährigen Bestände des Reich« Volkeschnlgrsehe« für das weitere Vorgehen der Unterrichtsverwaltung bezüglich der Durchführung des Principes der achtjährigen Schulpflicht eine gesetzliche Grundlage ge-schaffen werde, wozu sie mit dem vorliegenden Gesetzentwürfe die Initiative ergreift. Zugleich erfüllt die Regierung ihre Pflicht, wenn sie be, diesem Anlasse auch bezüglich einiger anderer Bestimmungen des Rnchs-Volkischulgesetzes Aenderungen in Antrag bringt, welche sie nach den von der Unterrichlsverwaltung seit dem Jahre 1869 reichlich gesammelten Erfahrungen als nothwendig erachtet, damit ohne Erschütterung der Grundlagen des Reichs-Voltsschulgesetzes. namentlich den thatsächlich hervorgetretenen pädagogisch, didaktischen Bedürfnissen in den Volks- und Bürgerschulen entsprochen und die Hindernisse einer ruhigen und stetigen Entwicklung des Schulwesens beseitigt werden." Hieran schließt sich eine eingehende Begründung der einzelnen Paragraphe des Gesetzentwurfes. Dem Motivenberichte ist eine Zusammenstellung statistischer Daten aus deu Iahreshauptberichten der Landes-schulbehörden über das Schuljahr 1881 beigefügt. Vom Ausland. Im deutschen Reichstage wurde am 25sten d. M. die Debatte über den königlichen Erlass vom 4. d. M. fortgefeht und beendet. Es sprachen mehrere Abgeordnete der Fortschrittspartei, dann Herr Windt-hoi st sowohl über den Erlass als über die vorgestrige Rede des Fürsten Bismarck. Von Seile des Bundes-rathes ergriff der prenßische Minister des Innern v. Puttlamer da« Wort. Dieser sagte u. a.: Der Erlass sei die größte Garantie gegen den Eonsiic», denn mit derselben Gewissenhaftigkeit, womit der Erlass die Grenzen der Rechte des Königs ziehe, würden auch die Rechte der Volksvertretung refpectiert werden. „Es gibt andere Wollen an dem europäischen Völker-Himmel, aber wenn diese Wolken, was Go»t verhüte, sich über uns entladen sollten, wird die Nation er-kennen, was sie an der Monarchie hat; sie wird sehen, dass die Monarchie der Hort der Ordnung und Freiheit zugleich ist." Den französischen Kammerverhand-lungen über die Velfassuugsr-vision sieht man allerwälts, am meisten in Paris selber, m,t Span« nung entgegen, über den Ausgang jedoch gibt es bis ieht nur mehr oder weniger plausible Vermuthungen. In den Regierungslreisen zeigt man sich noch siege«, gewiss und rechnet aus eine Mehrheit von 40 Süm-men. E« wird auch versichert, dass manche Gegner schwankend geworden und ein Theil der Rechten für die Regierung zu stimmen geneigt sei. Keme Gruppe hat über ihre Haltung einen bestimmten Beschluss gefasst; jedem Abgeordneten steht d,e Abstimmung frei. In einem Ministerralhe, der im Elyse'e unter Grevys Vorsitze gehalten wurde, gab der Ministerpräsident den wesentlichen Inhalt der Rede, die er in der Deputierlenlammer zu hallen gedenkt, worauf der Ministerrath beschloss, die vom Cabinet gemachte Revisionsvorlage aufrechtzuhalten; bliebe das Cabinet mit seiner Vorlage in der Minderheit, so würden die Minister unverzüglich ihre Entlassung fordern, nachdem sie ihre Reformentwürfe auf den Tifch des Hauses gelegt hätten. Die Zustände in Irland wollen sich noch immer nicht bessern. Wie bereits telegraphisch erwähnt, wurde das Dynamitmagazin von Cleeve u. Comp. in Limerick am Sonntag abends erbrochen und 620Psund Dynamit daraus entwendet. Der Vorfall hat große Bestürzung in der Stadt verursacht. Die Dublmer Polizei hat am Samstag 10.000 Exemplare der verbotenen Lanbliga-Zeitung „United Ireland" mit Beschlag belegt, welche von Liveipool, in Sprcklisten verpackt, angekommen waren. Aus Castlereagh wird germ'ldet, das« ein Gerichtsvollzieher, Namen« Thomas Abram, am Sonntag abends in snner Behausung in Grantaghan er« schössen wurde. Jagesneuigkeiten. — (Audienzen.) Se. Majestät der Kaiser haben am 26. d. M. vormittags Audienzen zu ertheilen und unter anderen folgende Persönlichkeiten zu empsan< gen geruht: die geh, Räthe Statthalter Grasen Thun und Statthalter Freiherr», v. Pofsinger, Herrenhausmit-glied Alfred Fürsten Windisch-Gr ätz. die Reichsrathsabgeordneten Prinzen Croy und Georg Gra« sen Stockau. Hosrath Ritter v. Krticzla. — (Alpenverein.) Die Section „Austria" be« deutschen und österreichischen AlpenvereinK hielt am 25 d. M. im grünen Saale der Akademie der Wissenschaften in Wien ihre ordentliche Jahresversammlung, verbunden mit einer dem Andenken weiland Sr. kais. Hoheit des vor hundert Jahren gebornen Erzherzoge« Johann gewidmeten Festfeier, ab. Der Präsident Se. Excellenz Freiherr von Hofmann eröffnete die Feft-verjammlung mit einer Ansprache, in welcher er betonte, dass der Section „Austria" in erster Linie die pietätvolle Pflicht obliege, dem LrinnerungStage an Erzherzog Johann, den Bahnbrecher und hochverdienten Förderer aller Leistung auf dem Gebiete alpiner Thätigkeit, eine besondere Weihe zu verleihen. Auch theilte er einen Ve-schluss des Ausschusses mit, wonach die Section im Vereine mit dem österreichischen Touristenclub dem Gefeierten ein bleibendes Denkmal bei Neuberg in Steiermark errichten wird, und verlas ein Schreiben des Grafen von Meran, welcher sein Bedauern ausdrückt, der an ihn ergangenen Einladung zur Theilnahme an der Festfeier nicht entsprechen zu können, und zugleich für die seinem Vater gewidmete pietätvolle Erinnerung den Dank aus» spricht. Der Vorstand.Stelloertreler Herr Karl Schneider würdigte hierauf in einem lungern biographischen Exposi die Verdienste des Gefeierten. — (Das Schubert'sche Singspiel «Die IwillingKbrüoer") gelangte am 25. d. M. im Wiener Hosopernlheater zur Aufführung. Der anmuthige Einacter hat. von einem unsterblichen Namen getragen, mit seiner stellenweise reizenden Musik eine beisälllge Nufnnhme gefunden Unter den Mitwirkenden waren namentlich Herr Scaria und Fräulein Häuser trefflich. — (?. Peter Singer s) Salzburg ist um eine Berühmtheit ärmer geworden. Der Franciscan« I>. Peter Singer ist diesertage, 72 Jahre alt, gestorben Wer je einmal in den letzten Jahrzehnten Salzburg besucht hat. und deren zählt man wohl nach Hunderttausenden, kennt ihn. Zwischen ll vii, i2Uhr vormittags konnte man die Fremden oft >n Scharen nach dem Franciscanerkloster Pilgern sehen, um m dessen Ielle seine musikalische Kunst zu bewundern, 1. Prter. ein hagerer großer Mann mit sehr freundlichem Wesen, spielte den Fremden onnn auf seinem „Pansymphonilon" verschiedene Piecen vor. und selbst Fachmänner, von Laien nicht zu reden, konnten sich der Vewunoerung nicht erwehren, mit welcher Virtuosität der musikalische Mönch seinem Instrumente mit den 40 Regiftein die Töne fast aller Instrumente entlockte. Man hörte das Waldhorn, die Oboe. die Elarinette. die Violine, das Cello und mehrere dieser Instrumente mit geradezu täuschender Aehnlichleit. Diese» „Pansymphonilon" war eben eine Elfindung des Mönches, der dasselbe nach seinen Forschungen über Akustik selbst construierte. Pater Peter stammte au» Tirol, wo sein Bater Glockengießer Aalb«cher Hettuug '<»lr. aS Kloster und seit 1834 war er Priester. Ganz auf sein Forschen angewiesen, erfand er sich ein neues System der Harmonielehre, das Hofcath Philipps unter dem Titel „Metaphysische Blicke in die Tonwelt" herausgegeben. Der musikalische Dreillang ist ihm ein unverkennbares Bild des ewig in sich ruhenden dreieinigen Gottes Dieser Gedanke wird dann in aller Anwendung auf die Gestaltung der Har-monien durchgefühlt. Was ihn weltberühmt machte, war scill bereits erwähntes Instrument. Während des Mozart-Festes im Jahre 1856 besuchten innerhalb fünf Tagen 1300 Personen die lleine Zelle. Selbst Tonmeister, wie Spohr, Lachner, Meyerbeer, konnten ihr Staunen über die Tmfachheit der Mittel nicht verbergen, mit denen in sinnreicher Anwendung so herrliche Effecte erzielt worden sind. Als im Jahre 1867 der Mener Männer« gesangsverein in Salzburg weilte, unterließ er es auch nicht, dem luusilsreunolichen Pater seine Huldigung zu bringen, indem er ihm nach Anhörung seines instrumen» talen Wunderwerkes mehrere Chöre vortrug. Außer dem „Panjymphoiiilon" hatte er auch eine kleine Phis« Harmonika consiruiert, die einen ganz mächtigen Ton von sich gibt. Wer dann den Franciscanerpatcr verließ, nahm stets als ein Andenken eine Photographie des» selben mit sich. wie sie stcts beim Pförtner des Klosters zu haben war. t>. Singer hat auch verschiedene Kirchen» composition«»» geschrieben, wovon einige veröffentlicht wurden — (Münchener Appetit.) Welch' kolossale Quantitäten Bier und Ejswsren im Münchener Hof« brauhause vertilgt werden, darülier g,bt der staunenoen Welt elne Notiz Ausschluss, welche dem „Münchener Tagblatt" entnommen ist. Nach derselben sind an einem der letzten Festtage in diesem weltbekannten Locale nicht weniger als 7500 Maß ausgeschenkt worden. Beim Reinigen des Locales fanden sich aus Fuhbooen, Bänken und Tischen nicht weniger dic erste heurige Aufführung der hier stets beliebten Oper „Margaretha" (Faust) von Gounod statt, welche mit glänzendem Erfolge und vor aus-verkaustem Haus? in Scene gieng. Dem stürmifch lie« grüßten Benefizianten wurden vom Orchester aus prächtige Nlumenspenden, ein großer Kranz mit weißen Ban« dein und eine herrliche Lyra aus Grün und weihen Camelien als Zeichen des anerkennenden Pulilicumtz üb?» reicht. Herr E r l sang, wie bereits mitgetheilt, den „Faust" »nd erfreute sich nach jeder Scene, nach jeder Arie eines nicht enden wollenden Beifalles, der feinen Höhepunkt nach der poetischen „Gartenscene" fand, die Herr Erl in Ton und Spiel gleich Vorzug, lich zur Geltung brachte. Als lyrischem Sänger ist ihm diese Partie besonders zusagend, und kann auch Herr Erl den „Faust" seinen besten Leistungen zuzählen; gestern abends war er überdies auch nanz besonders gut bei Stimme und sah in seinem prachtvoll?!! Faust-costlim höchst vortheilhaft aus, Frl. Fischer war ein äußerst liebliches, in der Gartensccne säst ein wenig zn schüchternes „Gvetchen"; ein etwas kräftigerer Ton und ein etwas lebhafteres Spicl würde die Wirkung dieser „Glanzscent" der „Margaretha" sicherlich nur erhöhen. Das Fräulein wurde für ihre gnte Leistung, die sie übrigens mit der „Margaretha" bot. mit reich« lichcm Neifalle belohnt. Der « M e p h i st op h e l e s " dci Hcrrn Unger war lebhast in Ton und Spiel, nnd ließ uns dieser wohlgeschultc Sänger durch den Wohl« laut seiner sympathischen Stimme eigentlich gar nicht recht zum Bewusstsein kommen, das» er das „böse Princip" darstellte. Unsere beliebte Altistin Frl. Brück, die in der kleinen Partie des „Siebel" leider nur wenig zu singen hat, fand für das reizend vorgetragene Lieo „Blümlein traut, sprecht sür mich" die vollste Anerkennung des ihr so gewogenen Pnblicums. Herr Luzzatto. der den „Valentin" mit dramatischem Vortrage sang. erntete zwei Hervorrufe für seine gelungene „Sterkescene". Fran Wallhof (Marthe). Herr Linori (Vrander) fügten sich in das Ensemble bestens ein, desgleichen ist vom Chor und Orchester — unter des Herrn Kapell meisters Mahlers Leitung — nur Gutes zu berichten Heute findet die erste Reprise von „Margaretha" statt. ______________________________ _________-i- Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Prag, 27. Jänner. Die Kronprinzessin leidet an einem lelchtell Zahnqeschwür und nicht an einem Halsübel. Paris, 27. Jänner. Die Lösung der Ministerkrisis ist vor Sonntag unwahrscheinlich. Einige Blätter sehen ein Geschäftsinilllstelium mit Say als Präses und Fincmzmilllster voraus.____ Wien, 27. Jänner. (Ab geordneten haus.) In der heutigen Sitzung wurden an Se. Excellenz den Herrn Landesvertheidiczungs.Minister drei Interpella. tlonen gerichtet, welche in der Anfiaae übereinstimmte,», ob die Regierung gesonnen sei. die Vestimmnugen des Militättax'gesetzei' betreffs der Unterstühlmg hilföwdürf-nger Familien einberufener Reservisten nnd Land. wehrmünner schon gegenloärtig bei der erfolgten theil» weisen Einberufung zur Anwendung zil bringen. Der Herr Landesvertheidigungs-Minister be. antwortete diese Interpellation sofort namens der Re-gierlmg unter lebhaftem Veifalle des Hauses in bejahendem Sinne. Se. Exccllenz gab ferner die Zu-sichcnmg, dass über die getroffenen diesbezüglichen Anordnungen weitere Mittheilungen erfolgen werden, und verwies schließlich inbetreff des gewünschten schonenden Vorgehens bei der Einberufung von Familienvätern auf die Vorschriften des Wehrgesetzes, wonach bei theilweiser Einberufung der Reservisten mit den jüngsten Jahrgängen zu beginnen sei. Auch diese Er< klärung des Ministers wurde von allen Seiten des Hauses beifällig entgegengenommen. Paris, 26. Jänner. Vor der Abstimmung über den gesummten Entwurf der Commission hat die Kammer mit 3l)5 gegen 117 Stimmen den Entwurf der Regierung betreffs Zulassung des Listenscrutimmns abgelehnt. — Gam bett a richtete an den Präsidenten der Republik folgendes Schreiben: „Herr Präsident! Im Namen meiner College und in meinem Namen habe ich die Ehre, Ihnen die Demission des Ca-binets zu überreiche», dessen Vorsitz Sie mir anvertraut haben." Gambetta selbst trug da« Schreiben m das Palais ArM Verstorbene. Den,26. Iänner. Anton Zalar, Taglöhnerssohn. 2'/. 3 Ilovca Nr. 8, Blattern. — Gertraud Vcrhovc. InwohncM 83 I, Elrphantengasse Nr. 4, Lungenentzündung. — 3"" Sloväa, Fleischhauergeselle, 29 I., Polanastrahe Nr.N.LlMgl" tuberculosc. ^ Theater. Heute (gerader Tag): Maraarethe (Fauft). Große Ope in 5 Acten (nach Goethe) von Gounod. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ' 'z «z li ' u Z 7U.Mg. 758 03 —" 6 0 ' windstill ' Nebel 27. 2 „ N. 75U83 —38 O. schwach trübe 0^ 9 „ Ab. 750 47 — 4 0 NW. schwach trübe Tagsüber nebelig, starter Höhenrauch. Das Tagesnutt« der Temperatur — 4 ö«, um 3 2" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Otto mar Number g- Mit licsbclrübtcm Herzen geben wir allen Vr» wandten. Freunden uud Oclannten die traurige Nachricht, dass unser vielgeliebter Vater, beziehungs» weise Sohn und Bruder, Herr Franz Slovša, Fleischhauer. heute, den 2«. Jänner, nachmittags um halb 3 Uhr nach langer Nraulhcit, versehen mit den heil, Gtcrbe-sacramenten, in seinem 29. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet Samstag, den 28, Jänner, nachmittags 4 Uhr vom Hnuse Polana-slrahc Nr 25 nach dem F> iedhofe zu St. Christoph statt, T>ic heiligen Seelenmessen werden in mehreren l Kirchen gelesen werden. Den theueren Verblichenen empfehlen wir dem frommen Andcnlcn und Gebete. ! Laibach am 2li, Jänner 1882. ! Die trauernden Hinterbliebenen. Eingesendet. Mr Mrust- und Lungenleidende! Herrn Iul. Trnt<',czu, Nputhcter in ^aibach, NathhauSpl^-Vergeblich halic ich bei meinem Husten und Vruslsch»'^" die verjchicocujten Mittel angewendet, bis ich Ihren tca^. scheu Alpenlräutersafl, » ssinsche 50 lr.. versuchtes mit Freuden eine Bessciung verspürte. Sind Sie so frcuudll«' mir noch drei Flaschen zu senden. Ihr achtungsvoll ergebener (5614) 5-4 Josef Malesii inSissel^. Wichtig fiir Magenleidende! Herrn Julius Schall mann. '.'lpvlheter in Stoclcrau. Ersuche hüflichsl. mir wieder zwülj Schachteln Ihres Mage^ slllzcs gegcn Pichnachnahmc zulommcn zu lajiM. Zugl^ benutze >ch gern diesen vlülajs. um Ihnen den uubc»treitbar aü^ sligcn Erfolg, welchen die>e>» Miller auf mein zerrüttcles ^ düliungsMcm llbl, zu bestätigen und zu verbürgen. Ein sll" sich erncuernoer' cnuter Magenlatarih, complicierl durch eMNle nerr)ö>e llicizlmrleit, widerstand bisher allen von mir angcioell' detcu Mitteln. Ihr Magcnsalz übte die günstigste WirluA sowohl in der Eiilsernung der Schleimmassen als auch in «'' seiligung der Schmerzen nach dem Essen, in der Hebung " Fahlgtctt zu essen, welche mir total abhanden gclommen lv^ Ihr lläjlungsuoll ganz ergebener Huber auf Kaheustein, l. t.Oberlieut. a.3>' Schloss kaycnstein (Meran). (Zu habe,, beim Erzeuger, landschaftlicher Apothelet ^' Stockerau, und in allen renommierten Apothclcn Qcslerlel« Ungarns. Preis einer Schachtel 7ü tr. Versandt von miN^ stcns zwei Schachteln per Nachnahme.) (blis^ Gekündigte Engagements von Nanlen werden von uns coulant übel^ nommen. Zuschriften mit Ausaabe der Efs^,. ten uno Depots erbeten, Auf Anfragcn w«/ den Rathschläge gern ertheilt. (4l2)6^ Nedactio«: „Der Kapitalist", Wien, I., Kohlmarkt Nr^> Als sicheres und milde wirkendes Purgiermittel wird ° welches in allen Äputhclen und Mineralwasscr.Handlunac"^ haben ist, bestens empfohlen. (ilN) l^^, ^pV l^ ^»1t 1*äs^N ^H. ^^ Was ist nnbed i >'s „^rr ^0UrS>Illrg. ,« sausen? VesprH ln der letzten Samstag erschienenen Nummer des I""^ S> „Der Kapitalist". Rcdaclion Wien, I,. Kohlmartt "^. Zusendung auf Verlangen. Anfragen werden sosort "^ wortet. ^383) v^ ^. Das RUbel-AlbiuA «in unctitbchrlichos Xaclischlugebucli für Mifbelk**^ allor Ständo, onthaltond 9Ü0 vortrofllicho Illustr»*.1" co nebst Proiscourant, ist gogon Postanwoiaung von ^ &• zu boziohcn von + J. Or. & L. Frankl, Tischler u. Tapez^.' Wien, JLeopoldstadt, Obere Donauatra»8*uH Itasolbst rr-iclut« Auwwali] von solid«u billiifon, °'l!* 1 {») M-k Möbvlii. Laibachcr Zeitung Nr. 23 207 28. Jänner 1882. Course au der Wiener Görse vom 27.Mnner 1«83. ^^ offici^„ Kursblatt.) EtaatS-Anlchc«. 3?'°nrt»/„ Staatslose . Ll>o si! Il8 — ,il» -»«> er 4«/y ganze /)0<) „ i»o — 12« 50 I^U« .<«/„ Fi,„stcl 1()l> ,' I««,--------, _ ^«.^ Staat«lose . . iou ., i«« 5a 170-25 L.' m " . . . 5U .. 1««. - 1«u 50 ^/° Oest, Goldrcnte. steuerfrei . »0 7^ »1 — ^/'^.^olcnrcnte, stcucr rci . 87 7b 88 80 b/°Oesl. Schal) cheine. riiszahl« b«,«8ü........ 100-.100 20 U»A, Goldlcnte «"/« . . . . 11« ?k 1,7 2ü " .» s' ^"/n .... »3'— 8» 2b » pa^icvrenle s,"/,.....U,i--_ 33 2ii " «iscnl'.-Anl, lüofl. ö.W.S. 12»-— 1»1 — n Oslbah»°Pnoritäteu . , «780 8?uo « Staals-Obl. (Ung. Ostb.) —-— 109 — " ^ « vom I. 1U7« U2 — »2 — ^'' , Plämicn-Anl. i^ioost.ö.W. 112 — N8 — ^yl>b>Ncg..?osc 4"/,. iou fi. . . I0U'7Ü 107 2b Grundentl. - Obligationen (siir iou sl.li.-U,). lH böhmische.......105 26 —- ^/m!'^.......W70 1U0 25 /»Mcbn üstcrrcichische. . . . l05 — lou -/oobnosicncichische , . , , 103- - - z/o'tonsche.......—— ,04 ^ "lloalische und jiavonische . »b—i«u — Geld illiaic 5"/„ silbenbUrssische.....««-50 »7t)0 5>"/„ TcnlcSVar-iUanalcr . . 9«-— »7-— 5>"/n »ugarilchü......«750 98 50 Andere öffentl. Aulehen. T>onau-Ncc>,-l,'ose l,"/s, 100 fl, , — — —'— dto. Aülcche 1»?«, flcuerlrci . 10« 7b 104 — Anlchcn b. Stadtgsineinde wicn 101 — Knno Anlchcn d. St>,blqe»iei»be WitN (Eilbcr odcr Vold) , . . . —-— — — Prämlen-AlUd.Sladtgem.Wien 121 50 I22bo Pfandbriefe «UllWfl.) Vodencr.allg, östcrr. <>/,"/» Gold 119- i l9 26 dto. in 3^< Ial^rcn riiclz. 5,"/« , 10a — ,c>0 5,< dto, in 50 „ „ ü«/„ . 100 50 ic»o «0 dlo. in 5>u „ „ <'/,"/« l»8 no !i!» — bto, in 5>» „ „ >/,'7o i«2 — 103 — Olsl.-uug, Van! veil..'.«/., . . 100 70 100 U0 blo. „ 4>/i"/o . . 10N — lou 50 dto. „ <"/„ . . 98-7U 93 90 Unss, aNg.Nodencicdil'Uctieuges. in Pcst in ö< I. vcrl. 5>'/2"/a . ^'^ Wü0 PrioritätS Obligationen. (für inu st.,. Llisabcth'Wcllbahn l, Emission 0N 75 97 25 sscrbi»ands»3!urdl>ahn in Silo. 103 50 IU< — iZianz-IosefBayn.....il»c> 5U il»i'— Valizische ilarl. Ludwig > Bahn Lm. 1881 30«fl. V,4'^°/, . . 98— 99'— Ocld Ware Oesteri. Nordwestbahn . . . . lOl — i«i 50 Siebenbilr^cr.......88'__ 8875 <3laaltah!l 1, Emission . . . 17« 50 177 — Südbllhn k U'Vn......127-25 I27'?b » ^ .'>"/<>......115 50 11«'— Ung.-galiz, Bahn.....»«50 91'— Diverse Lose (Pci Stücl), kreditlose 10» fl...... 17« — 177 — ^ilary-Vosc 40 fl....... -.— 4c>b0 <"/<, Donau.Dampssch. 100 fi. . —-—,12 — Osencr i?osc 4>, fi...... 4075 41-25 PlllMLosc 40 st...... 3b— 8S — Nudolf-Vosc in st...... 2«— »1 — Salm-Vl'sc 40 N, , . . , —>— 52 50 Sl,-n I'.U st. , . .,22—124 — Nestl'ahn 200 st. , . .>28b—!295'— Vuschtieh'.ad« s,^0Nst.S. 19«-— 199 — Galz.Karl ^'lldwig-Ä 200>l. — —— KaschaX'Oberb, Eiscnb. üc<0ft. S. 137 — 138 — Vcmbcrg'üzrnow.. Iassv Lisen- liahü-Gcjcll. ^ou fl. 0. W. . . io4'«> iee — Lloyb, ösl'Uiig., Irics! ,^«!'fl,CM, «34 — «3« — Oestcrr, Nordr^estd. 200 ft. 2ilb.,i»7 50 i»8-50 dlo. (M. ly 200 st. Silber .!20»50 204 50 Prag Duzcr 0s>.Til!', 5»'5(! eo 50 Rudolf- Bahn ^uo fl. Silber . l«1 — i«3 — Sicbenbiirg« !i,jcnb. XU0sl, 3, ib4— 15« — Etaat»ciilnbahn !l00 fi. ö. ^. . 284—!«85 — ! Gelb ,W»r« Sübbahn zoo st, Silber . . ,>N4 50^15 50 Slid.Nordd, Berl,.,«. z>00fl LM 14? — l4« — Theiß-Vahn ^00 N, ö, W " . i^«,I A-I Tramway.Ges.,Wr. i?ufi. g.W. i8<>—. ißi^. „ Wr, neue 70 fi, . — ^. _ ^. Transporl-Gesellschast I0', fl. .__,^ __.^_ TurnaU'itralup ^0", fl. ö. W. . 2»o ^ 290 — Ung^gali,. Liscnb 200 fl, Vii5i 5«!iLz-— Ung, »iorbostbcihn Ü0U fi. Sill>el!i5e'— ie? — Ung.Weftb.el. l<00 fi. —'— — — Salgo Tar>. «tistnraß. I0U fl. . 104 — 10« — Trifnilel Kohlen».»Vel. 100 fl. . — — — — Devisen. Deutsche Play«......58 45 58 »b London.........II9 . 5« 55 5«»« Haarwuchs-Pomade nach Prof. Dr. Pytha, j J»cs der besten Mittel, um den Haar-[j "Osten zu BÜtrken und das Ausfallen l| e,r Haare zu verhindern; zugleich? *>y>t os diesen oinon schönen Glanz und Wlt"d mit sichorom Erfolg boi Tausenden J angewendet. I 1 Tiegel für lange Zeit bloss 60 kr. 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