Ers ^ nt»?5»«a v gotovini 77. Jahrgang wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Sclirifl-“laril)Q„ \erwallung und Buchdruckerci Tel. 25-67, 25-68 und 25-69. - Kopališka ul. 6. Manuskripte werden nicht retourniert. — Anträgen Rückporto beilegen. ■WVXWWXv. .. vvXXV\A\,X\Xx\S NAXN, A kms» ~W. E> Hon SŠM Nr. 240 Donnerstag, den 21. Oktooer 1957 Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, Kopališka ulica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din, zustellen 24 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis &in T50 Imiborrr Heilung »Otsterreichische Totalität" ,iin,rU'sio n wird der »Frankfurter Zei- ;v< Gerichtet: Ußi- " , M j i. j österreichische Bundespräsident Arisn 1S *lat s'c*1 vor kurzem in einer deni-t c e ^ei ^er Einweihung einer üe Staa;^l zur Totalität des christlichen lan([ Ci|. bekannt. Volk. Heimat, Vater-cher’il Se ^ealc seien den Oesterrei-höchot Uer* sie wollten sie pflegen; der 2uko C ^ ert über, dem allein Totalität der e'nie’ sei das Christentum. Nur aus Chri-.f Vntkese dieser Werte mit dem Voll ’.en 1:11111 werde die Wohlfahrt der aus 'V erwachsen. Dieses Bekenntnis e^m Munde des Bundespräsidenten Veri,i,cllt den Gedankengängen, die der ten‘ 5Sv,ng vom Mai 1934 zugr a^ei ist freilich hinzuzufügen, daß. gen. zugrunde lie- , .... »W._________________ I b^g^Ghend dem katholischen Glaubens Oe '-Vms der verantwortlichen Männer ^em' ‘L610*15- das Wort christlich hierbei 'Vpivi eSriit katholisch gleichgesetzt gden muß. Oe^’,tler Beurteilung eines katholischen kep ,11 Elchs wird man immer zu beden-Vo1} L daß zwar mehr als neunzig rejciis Unc*c^t der Bevölkerung Oester-bfcken SlC*' zum katholischen Glauben Beke ’len: daß dieses glaubensmäßige ent "nltlis jedoch noch keine politische chiSe. lCi(iung bedeutet. Daß die österrei-kenn 'le. Regierung diese Tatsache er-andei’ beweist ihr Verhalten; V. 'ten wäre es erf-,-, sie wohl schon längst die -siing von Hjz jn die Einzelhei- hätte dei.; u, : (’klicht. Statt dessen sind seit get] d! :934 nun fast vier Jahre vergan in jL lli'le, daß die Verfassung auch nur toleg^1'1 dolleren Gefüge endgültig fcst- Scliu: ,V,are* Jetzt hat Bundeskanzler fen de aut dem Innsbrucker Trefft, V. Vaterländischen Front angekün-sten’ ja ■* n°ch vor dem Ende des näch-sUn.g ? lles die berufsständische Verfasse. a*}üI1 Teilen ausgebaut sein wer-Waiii,,8. . • s°lien in allen Berufsständen sein, die freilich nicht ver- Wahie *u‘ien in a mit an',1. a!)Sehalten sein, um nemvn vveclis ^?meinen Politischen Wahlen dischc j Werden dürfen. Die be ruf ss tunten HWressenVertretung der gesam-W,VOlkerune wäre dann aus »freien jetzt imCtl ^ervorgegangen, während sic Tei]e •, uoch zum weitaus größten Regie!.‘Us Vertretern besteht, die von der Der Ak ,ernannt worden sind. Lebens U8°.au des verfassungsmäßigen Eiitxvi >|.|i8t 'n Litern Umfang von der abh: ■tag der Vaterländischen Front “tiangig- k-tion q" lJicse zentrale Staatsorganisa-und .V^ffeichs. die in ihrem Gedanken kati2]n '!1rer Ciründung auf den Bundes-ger de.1 olhuß zurückgeht, ist der »Trä-sterrec-i1 °^1 ,schen Willensbildung in Oe-hat s;‘ Oktober dieses Jahres Rechte 1 U ers:tcs Statut erhalten, das die Mü fes«nd dichten ihrer Mitglieder ge-Kraft ‘ t',CS*‘ ^lc am 1. November 1937 in zweckt c,!ende Mitgliedersperre bete Fr‘jsf *en Abseitsstehenden eine letz-her [1.lt, ZUr Entscheidung zu geben. Bis-die sh Jn die ehemaligen Sozialisten und 0l,t nationalen« Kreise, die sich DieVmsiöien von ©fupfchtino und Senat gewählt IN BEIDEN HÄUSERN DIE BISHERIGE N PRÄSIDIEN MIT EINIGEN VERÄNDERUNGEN WIEDERGEWÄHLT. Zu einer uationalsozialistischen Weltan- B e o g r a d, 20. Oktober. Die beiden Häuser der Volksvertretung wählten heu te vormittags im Zusammenhänge mit der Eröffnung der neuen Session ihre Prä sidien. In der Skupschtina wurde an Stelle des Vizepräsidenten Vojko č v r-k i č der zum Postminister ernannt wurde, der Abg. Jevrem Tonic zum Vizepräsidenten gewählt. Das übrige Skup-schtinapräsidium blieb unverändert. Die Sitzung des Senats begann um 9 Uhr mit einer Eröffnungsrede des Alterspräsidenten Ivan Hribar, der in seine Ausführungen an die Aufgaben des Senats in der früheren und der kommenden Session verwies. Sodann schritt der Senat, dem ein Listenvorschlag der Regierungsgruppe und der Opposition vorlag, zur Wahl. Gewählt wurde folgendes Präsidium: Dr. želimir Mažuranič zum Präsidenten, Dr. Jure K o t u r und Svetozar T o m I č zu Vizepräsidenten. Sekretäre sind Toma Kovačevič, jure Vukovič und Dr. Gustav Gregorin. Die Regierungsliste wurde vom Senat mit 53 gegen 27 Stimmen angenom men. Der neue Präsident dankte für das Vertrauen des Senats und schloß die Sitzung. Die Sitzung der Skupschtina begann um 10.30 Uhr. Der Plenarsitzung Arfng eine längere Beratung des regierungs-parteilichen Abgeordnetenklubs voraus, in deren Verlaufe d*e alte Präsidialgarnitur den Sieg davontrug. Im Plenum der Skupschtina hielt Alterspräsident Stefan Jankovič eine Rede, in der er die Gestalt des verewigten Königs Alexanders hervorhob und die Skupschtina aufferderte, Hüterin seines Testamentes zu sein. Das neue Präsidium wurde wie folgt gewählt: Stevan č i r i č als Präsident, Fran Markič, Jevrem T o n i č und Ra-dovan V u č e t1 č als Vizepräsidenten, zu Sekretären die Abgeordneten Drago-ljub S t o j a d i n o v i č, Dragan D a n i č, Jovan P o z d e r a c, Dr. Andreas V e-b 1 e und Milenko D i m i t r i j e v i č. Die Abstimmung ist bei Redaktionsschluß noch nicht beendigt, sie lässt aber keine Zweifel darüber aufkommen, daß die gewählt wird. London noch ohne Gttolg IM NICHTEINMISCHUNGSAUSSCHUSS GEHEN DIE AUSEINANDER. MEINUNGEN WEIT L o n d o n, 20. Oktober. Die gestern abends stattgefundene Sitzung des Londoner Nichteinmischungsausschusses blieb in der Spanien-Frage ohne jeglichen Erfolg. Den Vorsitz führte der englische Außenminister Eden, der in seinen Ausführungen erklärte, daß es in der Frage der Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien zu einer Einigung kommen müsse, da England ansonsten sich freie Hände bezüglich seiner weiteren Maßnahmen Vorbehalten werde. Der französiche Vertreter Botschafter C o r b i n betonte den Standpunkt Frankreichs und gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Nichteinmischungsausschuß die Vorschläge der französischen Regierung annehmen werde. Eine sehr scharfe Debatte entwickelte sich zwischen Corbin und dem italienischen Bot schafter Dino Grandi bezüglich der Unterschiede zwischen dem französischen und dem englischen Vorschlag. Der portugiesische Vertreter unterzog das Abkommen von Nyon einer scharfen Kritik und erklärte u. a., daß die Bestimmungen dieses Abkommens einzig und allein Valencia zugute kämen. — Gleichzeitig forderte der Vertreter Portugals die Anerkennung des Regimes des Generals Franco. Der deutsche Vertreter Botschaftsrat Woermann trat einhellig für den Üalienischen Standpunkt ein. Die Vertreter der Tschechoslowakei, Norwegens und Belgiens erwärmten sich für die französischen Vorschläge. Daraufhin erhob sich der Sowjetvertreter Botschafter M a j s k i, der den italienischen und den deutschen Standpunkt scharf kritisierte. Majski trat schließlich für die schärfste Ueberwach-ung der gesamten Einfuhr nach Spanien ein. Außenminister Eden schloß die Diskussion mit der Feststellung, daß die 1 Lage als außerordentlich ernst zu betrachten . sei. Es gebe keine Aussicht für eine Verständigung angesichts der so weit divergierenden Ansichten. Eden brach die Sitzung ab, um den einzelnen Delegierten die Möglichkeit zu geben, mit ihren Regierungen in Fühlung zu treten. Die Sitzung des Nichteinmischungsausschusses wird heute nachmittags fortgesetzt werden. In Londoner politischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, daß eine Einigung in der Freiwilligenfrage nicht zu erwarten sei. Die britische Regierung hielt heute vor mittags eine Sitzung ab, in der Außenminister Eden über die Lage im Nichteinmischungsausschuß berichtete. Die Regierung beschloß auf Grund dieses Berichtes, über ihre weiteren Maßnahmen bezüglich Spaniens frei zu entscheiden, falls heute nachmittags eine Einigung im Nichteinmischungsausschuß nicht erzielt werden sollte. Schach Aljechin—Euwe 4 : 3. Amsterdam, 20. Oktober. Die siebente Partie um die Schachweltmeisterschaft brachte einen Sieg A 1 j e -c h i n s. Derzeitiger Stand: Aljechin 4, Euwe 3 Punkte. Kmze Nachrichten Bei Boßla gibt cs, wie aus Eisleben geschrieben wird, einen tiefgründigen See mit klarem, glasgrünem Wasser. Dieser Sec verschwindet im Frühjahr und alsdann gellt der Pfug des Bauern durch den Grund. Im Sommer wiegen sich Getreideli alme, wo sich im Winter die Wellen wiegten. Dieser Sec, der auch Kartoffeln wachsen läßt, heißt „Bauerngrabensee“. In Mejlingc, Seeland, trat der höchst seltene Fall ein, daß bei der goldenen Hochzeit des Sohnes dessen Mutter mit anwesend sein konnte. In Cognac, Frankreich, kamen vor 300 Jahren die Weinbauer auf den Gedanken, den tibriggebliebcnen Wein zu destillieren — und so entstand der Weinbrand. In der Umgebung von Avignon sichtete die Bevölkerung einen Gorilla, der den Wald unsicher machte. Als man das »Tier« stellte, war es — ein nackter, verwilderter, stark behaarter Mensch von athletischer Gestalt. Botte Zürich, 20. Oktober. — Devisen: Beograd 10, Paris 14.7050, London 21.53 Newyork 434.50, Brüssel 73.25, Mailand 22.87, Amsterdam 240.25, Prag 15.20, Ber lin 174.55, Wien 80.25, Warschau 82.20, Bukarest 3.25. schauung bekennen, gezögert, der Vaterländischen Front beizutreten. Zugleich mit dem Aufruf zur »Befriedung« nach dem Abkommen mit Deutschland von 11. Juli 1936 hatte der Bundeskanzler die dem Nationalsozialismus nahestehenden Kreise in Oesterreich aufgefordert, sich in die Vaterländische Front einzugliedern und damit »an der Bildung des politischen Willens teilzunehmen.« Diese Auf forderung ist jedoch nur in sehr geringem Maße befolgt worden. Mit der Aufstellung des »Sturmkorps« der Vaterländischen Front sollte inzwischen eine neue politische Aktion einsetzen, d. nach den Worten des Leiters der Vaterländischen Front, des Staatssekretärs Guido Zernatto, aus der bisherigen Verteidigung zu einem scharfen Angriff überleiten will. Die Mitgliedersperre der Vater- ländischen Front, der eine Nachprüfung der politischen Zuverlässigkeit jedes ein zelnen Mitgliedes der Front folgen soll, steht mit dieser Absicht in Zusammenhang. In Wien hat man bereits damit begonnen, eine »Mitglieder-Begehung« der Vaterländischen Front durchzuführen. Amtswalter der Vaterländischen Front suchen jedes einzelne Mitglied in seiner Wohnung auf, um neben einigen organisatorischen Nachprüfungen auch Gelegenheit zu nehmen, »einen Eindruck von der politischen Verläßlichkeit jedes einzelnen Mitgliedes der Vaterländischen Front zu gewinnen«. Am 1. Oktob. 1937 sind die Satzungen der Vaterländischen Front in Kraft getreten. (Bisher gab es nur »Befehle« u. »Weisungen«.) Zu den Rechten der Mitglieder gehört die Meinungsäußerung zu Tagesfragen »bei gegebenen Anlässen«, also in Versammlungen der Front, bei Diskussionsabenden und gegenüber Amtswaltern, Ferner haben die Mitglieder Anspruch auf Unterstützung berech tigter Wünsche und Beschwerden durch die Interventionsabteilungen der Front. Zu den Rechten gehört auch, daß ausschließlich Mitglieder der Vaterländischen Front öffentliche Aemter und Stel len bekleiden können, auch sind ihnen auf wirtschaftlichem Gebiete bei der Zu teilung von Aufträgen durch die öffentliche Hand oder bei der Vergebung von Stellen gewisse Begünstigungen und Vorrechte zugesichert. Die Pflichten der Mitglieder bestehen vor allem darin, dem Gelöbnis zum Dienste an Volk und Staat nachzukommen und Angriffe gegen den Staat und die Vaterländische Front zu bekämpfen. Auch das Tragen des Frontabzeichens im Beruf und im Privatleben wird zur Pflicht gemacht. Von den Mitgliedern der Vaterländischen Front wird »ein opferwilliges Bereitsein für außerordentliche Inanspruch nähme im Dienste der Allgemeinheit« erwartet. Wenn ein Mitglied seinen Pflichten nicht nachkommt oder sie ver letzt, kann es nach mehrmaliger Aufforderung mit Ermahnungen aus der Front ausgeschlossen werden, was den Verlust der Rechte, etwa die Bekleidung eines öffentlichen Amtes, nach sich zieht. Gegen Maßregelungen kann eine Schiedsstelle angerufen werden, die auch ein ehrenrätliches Schlichtverfahren kennt. Bisher wurden nur Einzelpersonen in die Vaterländische Front aufgenommen. Jetzt können auch juristische Personen. — vor allem öffentliche Körperschaften, wirtschaftliche Organisationen und Verbände — als Mitglieder beitreten. Bei einer solchen Aufnahme werden be- 1 stimmte Feststellungen getroffen. Sucht etwa eine Aktiengesellschaft um Aufnahme nach, so soll geprüft werden, ob die Gesellschaft nach ihrer Leitung, ihrer sozialen Einstellung und ihren Arbei tern und Angestellten »der Mitgliedschaft würdig ist« sei. Wird dies bejaht, erhält die Gesellschaft einen »Verläßlichkeitsausweis«. Die besonderen Gliederungen der Vaterländischen Front — das Mutterschutz werk, das Oesterreichische Jungvolk, das Kinderhilfswerk und die Kulturorga nisation »Neues Leben« — erhalten zu gleicher Zeit eigene Satzungen; die Ord nungsgruppen und das schwarz uniformierte »Sturmkorps«, die sich noch im Aufbau befinden, werden sie etwas spä ter erhalten. Die Frontmiliz, die früher die bewaffnete Formation der Vaterlän dischen Front war, ist mit ihrer Einglie derung in das Bundesheer aus der Front ausgeschieden. Zusammen mit dem Staatsschutzgesetz und dem Ordnungsschutzgesetz soll das neue Statut der Vaterländischen Front jene Einheitlichkeit sicherstellen, die in der Dollfuß-Ver fassung festgelegt ist, die Einheitlichkeit des »autoritären, berufsständisch gegliederten, christlichen, deutschen Oesterreichs. Neue Session öer Sknp-fcfytina imb des Senats DER ABSCHLUSS EINER SESSION. — HEUTE WAHL DER NEUEN PRÄSIDIEN DER BEIDEN HÄUSER DER VOLKSVERTRETUNG "OO W' Opfer in der Gesamthöhc /'l//’ /uc Dm-i'n wurde ?ii lebe «LnUUCher Darila wurde zu lebe haus verurteilt. Italienischer Mmistermt ;ft 0 nt, 30. Oktober. Die italienische Regierung Hat in ihrer gestrigen Sitzung iben Beschluß gefaßt, den 25. April, den Geburtstag des genialen Erfinders M a r c 0-u i, zum Nationalfeiertag zu erklären. Nach einem weiteren Beschluß erhält jede italienische Provinz eine eigene faschistische ' Miliz mit besonderem Flugplatz. Der Minister rat beschloß, die Küsten Tripolitaniens und Lydiens durch eine Reihe von neuen Küstenbatterien zu schützen. In Ostafrika werden eigene Wanderausstellungen organisiert. Nach einem weiteren Beschluß des Kabinetts werden die Aktiengesellschaften 10 Prozent des Aktienkapitals in 15 Raten bis spätestens 1940 zwecks Deckung der Unkosten des Kolonialkrieges und der Aufrüstung abzugeben haben. B e o g r a d, 20. Oktober. Wie bereits berichtet, trat die Skupschtina gestern um Vi 11 Uhr vormittags zu ihrer letzten Plenarsitzung in der soeben verflossenen Session zusammen. Von seiten der königl. Regierung waren anwesend: Ministerpräsident und Außenminister Dr. Milan * S t o j a d i n o v i č, Innenminister Dr. Korošec, Kriegsminister General Marič und die Minister Dr. Krek, Dr. Behmen, D j o r d j e-v i č und N o v a k o v ič. Vor Uebergang zur Tagesordnung wurden die Dekrete verlesen, die sich auf die jüngsten Veränderungen in der Regierung beziehen. Die Verlesung dieser Dekrete wurde von den Skupschtina abgeordneten stehend entgegengenommen. Expraesidio folgte sodann die Trau ersitzung für den verstorbenen tschecho slowakischen Staatspräsidenten Doktor T. G. M a s a r y k. Die Skupschtina ehrte ferner das Andenken der beiden „verstorbenen Abgeordneten Sime B u g a-rin und Hamadan Rama dano vic. Skupschtinaoräsident Čirič teilte sodann dem . Hause mit, daß1 er bewundernd an „den Herbstmanövern der Wehrmacht teilgenommen habe, und beglückwünschte d6n anwesenden Kriegsminister zu-dem erzielten -Erfolg. Herzliche Ovationen für die Wehrmacht waren das Echo, für welches. der Kriegsminister freundlich dankte. Hierauf wurde eine Reihe von Verordnungen zur Verlesung gebracht, die von der Regierung der Skupschtina unterbreitet worden waren. Zur Prüfung dieser Vorlagen werden besondere Be« ratungsäusschüsse in: 'der neuen Session gewählt werden. Zur Verlesung "gelangten auch einige Interpellationen, zu denen sich die zuständigen Minister dahin erklärten, daß sie beantwortet würden, sobald das erforderliche Material gesam melt sei. Mehrere Anfragen einzelner Abgeordneter beantwortete auch Skup-schtmapräsldent Čirič. Auf die Frage des Abg. Voja Lazič, ob die Skupsch na das Konkordat in der Tat vo der Tagesordnung stellen wolle, erklärte er, das Konkordat befinde sich nicht mehr in der Skupschtina und außerdem sei er nicht ermächtigt, die Erklärungen des Ministerpräsidenten von seinem Posten aus zu verdolmetschen. Nach ein stimmiger Annahme des Gesetzes über die Rechte und Erleichterungen der Inhaber des Karadjordje-Sternes nahm die Skupschtina eine Entschließung an, wonach alle noch ungeprüften Gesetzes-Und Verordmtngsvoragen. das Beratungsmaterial, die Anfragen usw. der neuen Session der Skupschtina zugewie sen werden. Innenminister Dr. Korošec verlas sodann ein Dekret des Regentschaftsrates, auf Grund dessen die am 15. Oktober begonnene Session beendigt und die neue Session mit 20. d. M, einberufen wird. Beograd, 20. 'Oktober. Aehnlich wie das Plenum trat auch der S e n a t gestern um 16.30 Uhr zu seiner letzten Sitzung in der abgeschlossenen Session zusammen. Nach Entgegennahme der De krete des Regeritschaftsrates über die jüngsten Veränderungen in der Regierung sowie nach einer Kommemoration für den Altpräsideriten T. G. Masäryk nahm der Senat eine Reihe von präsidialen Mitteilungen entgegen. Senatspräsident Dr. M a ž u r a n i č beantwortete einige „Anfragen,, darunter auch eine Anfrage des Abg. B a n. j a n i n, betreffend die Einigung zwischen der serbischen Opposition-und Dr. Maček. Schließ lieh, stellte, der Senatspräsident ..den Antrag, das gesamte Vorlägenmateriäl der neuen Session zu überantworten. Für den Antrag stimmten 49, dagegen 28 Senatoren, Der -Senat hörte sodann die Verlesung des Dekretes durch Innenminister Dr. K o r o š e c an, auf Grund dessen auch die Senatssession für abgeschlossen und die neue Session mit 20. d. M. als eröffnet erklärt wird. lliii'' Zahl.reiri’8 nesc MtH~5chfr!r.gsfl 11 it r*1d» ^ r/j" Moskau, 18. ükb ’ :er (L'-A1 it;on‘ ge der sogemw den „Sänke wurden in Rußland ge- -rn 13 hinge1 tet, und zv r e" e w -,/.',rZc0 fünf in den P=ov •: • <:es_ s. "jremef Meeres und 9 in . der l rn : c- palch-wurden sechs Ferse: m wegen zlt Überfalles auf einen ELonbaiu--*-- p;g Gefü$?"'."s ^eru ^Li-'crL je 10 Jahren - — ,, Verurteilten sollen be: de», W,maci Beute von rund 3.6 Mili Rubel -w' haben. Richter Lynch. . . ,o Qld S t. P e t e r s b u r g, Florida , ‘ßcfei nm pc hipr vil pincr oC» Gestern kam es hier zu einer va» zen zwischen Polizisten und einem SC!1V\ ge-Verbrecher, der auf der Flucht c*ulC‘|lvve( voiverschüsse zwei Polizeibeamte -, verletzte und dann selbst, durch zvve ^ j.geln schwer verletzt,- bewußtlos z ^ menbrach. Die Menge wollte sich a ^ I Neger stürzen um ihn zu lynchen, 11 Menge zu beruhigen, erklärten dw ^ zeibeamten, daß der Neger beie* . i. Trotzdem bemächtigte sich du ^ und stell-6 • als »Leiche« ins Schaufenster eines erdigungsinstitus, wo er starb. „Baseballnarr" Hält Winterschlaf Amerikanischer Sportfanatter fp6'1 ^ . ^...erika-fanatisch^ yiu vll 1 Uy11L11 ^ v»*» _ ^ rfiTih^Cl9t amerikanischen Bcrsevch f - ,t Abschluß der Sommerspe ^ menschlichen Dachs, Im Staate Wisconsin lebt, wie ursche Zeitungen berichten, ein Freund des der sich nach, - _ regelmäßig in sein Bett zurückzieht, zur nächsten Basoball saisan „durchÄ - fen". . . öi-te Wenn der Winter, der in diestM ^ sehr bitter ist, heran naht, dann E. Gehrke ein in den Bereinigten — “ ' j|lt sehr populärer „Baselballnarr'' ul|lßIlgcs übrigen Gastwirt seines Zeichens, ein ^ weißes Nachthemd über seinen 21s + • schweren Körper, verschließt die Tur ü item S-chlasziinmer von innen «mb ‘A1 jn§ zu einem sechsmonatigen Winterschul Bett.. So gegen Ostern steht er dann auf und ist bald wieder in Form. <.3 • • mau)1 Gehrke, der 54 Jahre alt ist, Die fteunmätötefonferen) und iöre datier £ 0 n d 0 11, 20. Oktober. Außenminister Epen wird die britische Delegation für die bevorstehende Neunmächteto 11,fereuz in Brüssel persönlich führen. Er wird sich jedoch nur einige Tage nach der Eröffnung in Brüssel aufhalten, um sodann die Delegationsleitung an Direktor E a d o g a n stom Foreign Office zu übergeben. Man erwartet allgemein, daß die Nenmnächtekonferenz etwa drei Wochen in Anspruch nehmen wird, um gegebenenfalls noch Genf verlegt zu werden. GOrecMche Flugzeug-fotaftrop^e 19 Mensche» ums Leben gekommen. . N e w y 0 x k, 30. Oktober. Router -berichtet: . Ein großes Bevkehrsstugzeug, das 1(1. Fahrgäste und 3. Mann Besatzung an Bord führte, .ist SO Meilen, östlich von Salt Lake City abgestnr.st und jit Trümmer.gegangen. Alle Insassen wurden getütet. Hohs Ehrung für Sen Vrlnzregenten B e o g r a d, 20. Okt. (Avala.) 8. M. König Carol hat Seine königl. Hoheit Prinzregenter. Paul von Jugoslawien zum Inhaber des 3. rumänischen Grenzbatail-tons ernannt. Inhaber des 2. Bataillons ist der König persönlich. Diese beiden Bataillone bilden zwei besondere Einheiten der rumänischen Wehrmacht. EngMch-fmnzöMche Broni gegen Sie panaraSrMe Bewegung P a x i s 20. Oktober". Wie in hiesigen politischen Äreisen verlautet, sind die Regierungen Englands und Frankreichs entschlossen, in allen Fragen des Orients — ins* besondere in der Abwehr der panarabischen Bewegung — gemeinsam rorzugehen. Frankreich hat zu einer solchen Haltung vollen Grund, da sich auch in Fratrzösisch-Marotko die Panavabifchc Büwcgung und Propaganda- immer mehr fühlbar macht. Es ist z- B. festgestellt worden/ daß die Araber in den französischen Kolonien Geldspenden sammeln, die dem arabischen Kampfkomitee in Jerusalein zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Marokkaner sympathisieren öffentlich mit ihren Brüdern in Palästina. General Franco befestigt die spanrsch-sran-zöfische Grenze. . .P.a r i B-.20. Oktober. Wie aus Heudaye oerich.et wird, sind die spanischen Nationalisten fieberhaft mit der Befestigung der Grenze .gegen Frankreich beschäftigt. Zwischen Fuenta.Reda uni» Elsoiido werden Schützengräben ausgehoben. Mitglieder des spanischen Generalstabes inspizieren unablässig die französisch: Grenze Luropa-Reise des griechischen Königs. V t h c n, 20. Okt. (Av ala). Die Agen- j ce d’ Athenes berichtet: König Georg von Griechenland wird in Bälde Rom, Paris und London besuchen. Während des mehrwöchigen Xuslandaufenthaltes; des Königs wird der Thronfolger die königlichen Rechte und Funktionen aus- ; üben. 7 x7 7 vi"1, n vi rt ett n t NUN schon seit 23 Jahren so. Hw" „ gc Entmenschter Fußballmob ermordet einen Spieler. W arschaU, 19. Okt. Wie »Internationa! news Service« aus Przemysl meldet, hat sich dort ein furchtbarer Zwischenfall während des gestrigen Fußballkampfes zwischen dem Fußballklub »Prze mysl« Und dem Fußballklub »Medka« ereignet. Als der Stürmer Gewinner des Fußballklubs »Medka« däs erste Tor für seine Mannschaft schoß, stürzten sich die Anhänger des Fußballklubs »Przemysl« auf. Gewinner und mißhandelten den Fußballspieler mit Füßen und Händen derart, daß die y/ache den Fußballer nur mehr als Leiche bergen konnte. Der Vorfall hat ungeheures Aufsehen erregt. Sechsfacher Mörder. Bukarest, 19. Oktober (T. R.). Vordem Schwurgericht in Gaiatz hatte sich gestern der Räckergelnlfe Andrei Da-r.i 1 a unter der: Beschuldigung. des sechsfachen Mordes zu verantworten. Darila, ein 26jähriger Bursche "war im vorigen •Jahr in einer Bäckerei in Gaiatz tätig, wurde jedoch wegen Nachlässigkeit entlassen. Um sich zu rächen, drang er in der Nacht in die Bäckerei ein, um seinen ehemaligen Arbeitgeber zu ermorden. In der Bäckerei befanden sich noch fiinl Gehilfen, die sich nach der Arbeit schlafen gelegt hatten. Darila erschlug die fünf Bäckergehilfen und den Bücke: meister im Schlafe. Dann bemächtigte er sich der Geldmittel seiner ihn nur noch „den menschlichen čiUP 7 , behauptet, er habe sich den Winter!^ > ^ gewöhnt, weil er ein Magenleiden m sich bej Fröstwetter immer uerjchhri „ et Aber seine Nachbarn wollen wissen. ^ schon als Schuljunge diese Gewöhn M ^t genommen und seitdem me wieder n J hat. ; a,t>, Gehrke wartet in der Rogel bis die letzten großen Basobalhpicle vo- ^ sind, ehe er sich zu seinem Wintersch sll betlegt. Er muß immer dabei sein. ' vergangenen Jahre kam ihm die $Ki‘ ^ zeitig über den Hals und er musste ^ n(, ten Spiele vom Bet- aus am RunW n-eßen. . ..... ,r ,7i) Während seines Winterschlafes/"!/ ^ die Haare nicht schneiden und fiui nicht, und wenn er im Frühling «Ml seiner Hohle hervorkommt, haitn - j^eiu er sich nicht nur wie ein Grizlhbär, 1 (t er sieht auch so aus. Natürlich IV' während der sechs Monate nicht rend.. Er ißt ausgiebig und tpinft ß531 Mengen Mer. Seine Frau be.ru ^ bringt ihm die Mahlzeiten uud K1'1* ^ vielen Besucher ab, die vorsprechtu, u " „menschlichen Dachs" zu sehen. mirb, Wie das in diesem Winter werden ist noch ungewiß. Gehrkes Frau lag. teu Februar, während er noch im Zum ersten Mal, so lange- er nl^lr(jste3 Wtj, stand er damals trotz des H:1!/ auf, um die Beerdigung ljerzitrichLM cr mal hat er nun die, kleine Meiste, betreibt, einem Angestellen iiSer-tlapu hat ihn verpflichtet, ihm feine' j,/ regelmäßig durch ein Schiebefeum Schlafzimmer zu reichen. Hoffentlu) alles! - ar i>u ln Trier an der Mosel Seplembe =•=' . Kirschen v=>11 gepflückt werden. ‘jbdmi der Ni,,, , euer in Split. In Split ist in lager , 1 zum 19. d. M. das große Holz Bona-. ,er Birma Ing. Srečko & Bruno äschp,^ ^UrcB ein Schadenfeuer einge-träj>f , w°rden. Der Sachschaden be-i /XVe' Millionen Dinar. Am b^Znetei- Tunfischfang in Bakarac. v°h B i singen den Tunfischern iischp d' S°nenwasen wurde hiebei voll-$en {,e.n zertrümmert. Die beiden Insas NußtJltten schwere Verletzungen und in £av ,lach Einbringung in das Spital Ver(]‘er|°Vcc einer Operation unterzogen i. -f . Spi(a, as,sche Verwechslung in einem der \\j Novisad hätte am 18. d. M. dem ermann Stefan V r a č i č, bei de, 0 yaüi- Gobec (10 KinoeintrittskartenL dG ^e-mann Ivan Ribič (Herrenstoff), %Lj,erin berin Marie Babič (Service), die ye^e. Marie Knuplež '(Frauenstoff),^ ,le Fr-rin Anna Miklavc (HerrensT- y, ;’,eJ.vva-beiterin Antonie Miklavčič (lul:U , . sich Kind, ins Zimmer zu der im Wochenbett liegenden Mutter begeben wollte, stürzte es rücklings in ein mit siedendem Wasser voll-Mfüsttes Schaff. Ans. b'r entsetzlichen Hilfe-rufe des Kleinen eil ton sofort die Hansge- Dorfmagnaten und auf die lügnerische Scheinheiligkeit einiger Schichten der. menschlichen Gesellschaft. Die Posse ist realistisch verfaßt. In diesem Sinne gestaltete J. K o v i č die Regie und Inszenierung und erzielte da- knr* Dreher Alois Vrvenak (10 Kino gar'n1 )' c*er Maler Franz Šprah (Küchen fpp,ftlr)> der Lederer Georg Pinterič (Ha,J?es‘eck). der Besitzer Martin Čuš (cn IJ‘)' sowie der Arbeiter Franz Maroh 3ck Mehl und Palme). Aus dem Staatsdienste. Der Mili-i„\!cierent der Bezirkshauptmannschaft ^ '- lUtonier Franz O b r o v n i k “ ü°er eigenes Ansuchen nach L setzt. wur-Smarje det \ e*Zter Tag! Heute und morgen fin-rUn i ers*e Ziehung der neuen Spielst^0 der Staatlichen Klassenlotterie dem' a . ’s! daher höchste Zeit, sich mit stell kauf der Lose in unserer Glücks-!(l C Un-d Hauptkollektur der Staatlichen ^^ssenlotterie Bankgeschäft Bezjak, Ent' i°r’ Gosposka ulica 25, zu beeilen. cnließt Euch rasch, das Glück winkt! sein ^er Männergesangverein macht Ec'jp ^glieder und Freunde auf das fjn.e’ Mittwoch, im Kasinosaale statt-2 sr fr?6 Konzert des Salzburger Mo-{jp. 'Uuartettes aufmerksam und emp-wärmstens den Besuch desselben. .OOO EMrsasr hcwann heute laut Telephonbericht aus e°2rad das LOS das NR. 77,696 Qp lm Bankgeschäft BEZJAK, Maribor. ulica 25, gekauft wurde. 11525 darr- f^Und urn die Welt. Der Luxus-2eitöier »Reliance« absolviert in der WenVo.m Jänner bis 24. Mai 1938 eine fjQf' reBe, die in über eine Strecke von füb ,0 Kilometern durch 30 Staaten ribQJ- Näheres im Büro »PUTNIK«. Ma- p ,”?• Lizitation der Postfahrten. Am "litt^en 22. d. M. um 10 Uhr vor-te findet am Stadtmagistrat die drit Eir ^Hd'Khe Lizitation der Postfahrten Bedingungen bei den beiden Post- die V, ri" °r statt. Interessenten können 6rn 1 und 2 in Erfahrung bringen. dmte D>!Ül ^us der Geschäftswelt. In der steh °va L,fica hat im dortigen allein-U„tee.n-rn Neubau Frau Maria Bela Jjy„.r (;Cr Bezeichnung »Orient« ein allen rUn-.Cn’SC,nen und ästhetischen Anforde-h0,. V°H und ganz entsprechende Bon Schäff*6. eröffnet, die als das erste Gehn-! -ckeser Branche auf dem rechten Hier bezeic1"" 1 werden kann. üeri- Za8ung der Fleisch- und der Bäk-fen 'h fen* Die Mariborer Bäckergehil- io a!tl Uh ten Sonntag, den 24. Oktober um r hu Gasthause »Zum goldenen der sie die un,, ■ A-vrdnung über die Nachtarbeit ges um neue v*ne Versammlung ab, in ii-p er°rdnung über die I__________________ über die Frage des Kollektivvertra-Urchberaten werden. Nachmittags sc[le. Uhr werden ebendort die Flei-ten 1 ^eU>lfen eine Versammlung abhal- geste ^°.n e*nem Hund gebissen wurde bitl[3ern 'n der Koroška cesta der Buchau1 J" Hermann O s i m. Osim mußte Cr Unfallsstation Zuflucht nehmen. W Maribor noch nicht dagewesen! 1938 en Sonntag des Monats April Wu,,'«ranstaltet die Mariborer Rot-Wie .rganisafion eine große Tombola ^rtdei° ,'n 'Pribor noch nicht stattge-v°l)h0\ t. Ms Hauptgewinst wird ein t>ii d 'lirnp!T neues ' iersitziges Vutomo-'verde 1 L 'o1 ’ichen Gewinner überreicht auclj !1{. *-s versteht sich von selbst, daß viel v°U'. übrigen Tombolaoreise nicht 'ycvd- de Cn'rer Begehrenswert erscheinen (k'ß dü",. i>n Anbetracht der Tatsache, rieh«, er Reingew inn dem Fond zur Tran dP-"i 7'ne:: renz - Kinderheimes stütze!, nris und somit unseren unter-fliessp . en Kindern zo- gen y® wü'd, werden alle übrigen hiesi-an di(- ',Cmc. nnd Institutionen ersucht, stu!<,„ sein I age keine ähnliche Veran-zu geben. ribo‘r..pl<75 lagc des Telephonkabels Ma- linitiy Nt Doch immer nicht dc- steir,V[..ffc‘-öst. Bei der dritten Anbotver-, Bewarb sich nur eine Firma 2jg Arbeiten und die Lieferung, die der T 'Oen Dinar erheischen werden, al! ^-1-che Siemens-Konzern, sehe,- r"-s 'ni N gen mehrerer ausländi- trif-,',, ‘JF'-'-en- die einen l eil des Auf-fa$t 'L u-:,pmehmen winden. Da es sich delt "! e'!:v N ier-'elmiiliurde Dinar han-Koir,, ««-nannte der Postminister eine Prüfe“' F' - das Angebot zu übernahm“ '-ät. SA'..- sie sich für die An-c des Angebotes entscheiden, konunt die Angelegenheit noch vor den Staats-! ausschuß für Lieferungen und schließlich vor den Ministerrat. Die Aufnahme der Arbeiten kann demnach spätestens, im kommender Sommer erfolgen. m. Sonderzug nach Berlin. Der »Put-riik« veranstaltet in der Zeit vom 7. bis 16. November eine großangelegtc Exkursion nach Deutschland zum Besuch der Berliner Jagdweltausstellung, wobei mch München, Dresden und Prag besucht werden. Fahrt, Nächtigung, Frühstück und Gepäckbeförderung 1575 Dinar. Näheres in den »Putnik«-Reisebiiros. m. Ein blutiger Ueberlall trug sich gestern abends auf der Straße nächst Sv. Jakob (Slov, gor.) zu und zwar hatten es mehrere Burschen auf den 22-iährigen Besitzerssohn Ernst Kraner abgesehen, dem sie mit einer Haue schlimme Kopfverletzungen beifügten. Kraner, der bewußtlos ins Krankenhaus überführt wurde, erlitt einen Schädelbasisbruch. m. Die Wiener Fahrt des »Putnik« findet in der Zeit vom 4. bis 7. November statt. Fahrpreis samt Visum 260 Dinar. m. Einen Ausflug durch die Kollos ver anstaltet der »Putnik« am 24. d.. wobei auch Poljčane und Schloß' Stattenberg aufgesucht werden. Fahrpreis samt Mittagmahl am »Majski vrh« 85 Dinar. m. Wetterbericht. Maribor, 20. Oktober. 8 Uhr: Temperatur 6. IM icfer-stand 735. Windrichtung NO-SW. Niederschlag 0. m. Allerheiligen in Graz. Der »Putmk« veranstaltet auch heuer zu Allerheiligen d. i. am 31. d. und 1. November einen zweitägigen Ausflug nach Graz. Fahrpreis samt Visum 110 Dinar. * Sei Frauen, die jahrelang an erschwertem Stuhlgang leiden, meist ter Gebrauch des natürlichen „Franz-Joses"-B t cr mauere rüh und abends je ein BiertelglaS — gan ausgezeichnete Erfolge auf S:!bj: Die mp-kindlichsten Patientinnen nehmen Da-. „Franz Joses"-Wasser gern roeil eine rocfjLuenDc Wirkung schon nach kurzer 3-ü etntritt. Ein guter Rat Id min soc ool nar zdr 5 br t.B nd r. Bortrag Pfarrer D. Man. Donnerstag, den 21. Oktober findet um S Vhr abends in Seal des. tmangel- fič ' Pkarrhauics her zweite Bortrag von Pfarrer D. Gerhard ■Ji a y über '»Le Oxforsr: Weltkirchenlonsc-rer.j statt. Dieser Vor'rag ist jeden! Inter-esn.i'Vn frei zugänglich. c. Opernabcnd in Celje. Die Gastspielzeit am hiesigen Stoötfjcater öeg.nut am 21. Oktober um 20 Uhr. Eröffnet wird sie durch das Ensemble des -Opernhauses iu Ljubljana mit Wilhelm Kienzl's Volksoper „Ter Evangslimann", mit welcher der Meister, dessen 80. Gcburls.ag Heuer überall feierlich begangen wurde, seinen Welterfolg errang. Der zwingende Erfolg des „Evangelnnann" beruht aus dem ergreifenden Stoff, der glück lich mit einer einfachen, ans Herz greifenden Musik verschmolzen ist. Weder im „Kuhreigen", im „Testament" oder im „Hassan, der Träumer" hat Kienzl später d'.e Ursprünglichkeit und Ueberzeugllngskraft des „Evan-gelimann" wieder erreichen können. Wenn alle anderen seiner Opern verweht und vergessen sein werden, wird der „Evangeli-mann" seine jugendliche Frische nnd Un-sterblichkeit auf der Overnkühne noch bewahren da hier wahre, menschliche Emv-' r,düngen und schicßal in ihrer ganz un-ncrfünjtelten Einfachheit auf den I-i>'ürer e-nwirken. Karwnoorverkauf in der Tuch* ha'Olung 'der „Slomškova tiskovna zadruga" 'n der Prešerengasse. c. Pilze. Der sogenannte „Schwarzwald" bei Cehe ist ein ergiebiges Pilzgebiet, von wo immer große Mengen frischer und getrockneter .Herrenpilze auf den hiesigen Markt kommen. Die Sommerfammclzeit war noch, ziemlich ergiebig, während die Herbstzeit heuer vollkommen ausließ. Die Herbstzeit der Pilze währte nur etwa vierzehn Tage. Nun sind nur ab und zu einige Stücke auf dem Markt ,|u finden. c Berichtigung. Frau Foswine -traka ans Teharje ist nicht, w's gemeldet, vom Sv.WroagcH der Freiwilligen RÄtnngsabkel- V.'' ... ich wache Ihnen einen Vav> schlag: Putzen Sie einmal Ihr« ________________________________Zahne mit Chlorodont-Zahnpaste und wenn dann Ihre Zähne in wenigen Tagen blendend weiß aus. sehen, werden Sie sich freuen, meinen Rat befolgt zu haben. Trotz jiäriiicr Putzkraft greift Chlorodont den kostbaren Zahnschmelz nicht an, da der Putzkörper dieser Zahnpaste weicher ist als der Zahnschmelz. Versuch überzeugt. Chlorodont schäumend oder mchtschäumenv, beide Qualiiäten sind gleich gul. Einheimisches Erzeugnis. lutm in Celje, sondern vom Kraftwagen dc§ hiesigen Gesundheitsheimes („Zdravstveni dom") erfaßt und zu Boden geschlendert worden. Gleichzeitig erfahren wird, daß die bedauernswerte Dame nicht nur einen linken. sondern auch einen rechten Schenkelbruch erlitt. tkwMom TUeatet 4m 8fef p. Unfälle. Der 9jährige Bäckerssohn Albin Lugarič wurde in Breg von einer Ziege gestoßen, wobei er einen Bruch des rechten Armes erlitt. — Der 24jährige Besitzerssohn Stanko Stani aus Sv. Jurij kam mit der rechten Hand in die Dreschmaschine, die ihm mehrere Finger zerfleischte. — Beide wurden in -las Ivesige Krankenhaus iiberiihrt. n, Die Arbrilca am r • des Kran- ’-r,schrei An rüstig vorwärts, so daß man bereits damit rechnet, das Ge-’ äude im November seiner Bestimmung "cergeben zu können. Usakt eines Chauffeurs. Mon- ■v.rrscB^ig^ra'g.'ggrrygi "mim it iii—žw REPERTOIRE. Mittwoch, den 20. Oktober: Geschlossen. Donnerstag, den 21. Oktober um 20 Uhr: »Revisor«. Ab. A. Freitag, 22. Oktober: Geschlossen. Samstag, 23. Oktober um 20 Uhr: »Der Richter von Zalamea«. Erstaufführung. p. ' iag abends wurde der 62jährige Besitzer Ivan Petek aus Cvetkovci, als er mit seinem Wagen heimwärts fuhr, von einem Auto samt dem Wagen in den Straßengraben gestoßen. Der Chauffeur swang daraufhin aus dem Wagen und veroc A'2 Pctek mit der Kurbel noch mehrere SN;’" re, sc daß dieser zusam--lenbrach und von Passanten ins Kran-kenhaus geschafft werden mußte. Nach dem rohen Chauffeur fahndet die Gendarmerie. sfas iitMfam lu. Todesfälle. In Ljubljana verschied die Polizeiinspektorsgattin Frau Maria Bucik und in Škofja Loka der Kaufmann und genossenschaftliche Organisator Johann Košir. lu. Prominenter Gast. In Ljubljana traf die Bukarester Universitätsprofessorsgattin Frau Stella V 1 a d e s c u ein, um einige Anstalten zur Förderung des Haus gewerbes, besonders der weiblichen Handarbeiten, zu besichtigen. Frau Vla-descu ist eifrig bemüht, den gegenseitigen Absatz der weiblichen Handarbeiten' in den Staaten der Kleinen Entente sowie Bulgarien zu ermöglichen. lu. Unterstützung der Universität. Der Finanzminister hat die Finanzdirektion in Ljubljana angewiesen, den wissenschaftlichen Organisationen der Universität in Ljubljana als Unterstützung den Betrag von 100.000 Dinar zur Verfügung zu stellen. lu. Eine neue Zugshaltestelle wird kom inenden Sonntag in G r o b 1 j e zwischen den Stationen Domžale und Jarše—Mengeš auf der Linie Ljubljana—Kamnik eröffnet werden. lu. Einbruch in die Gemeindekanzlei. In die Gemeindekanzlei in Poljane bei Škofja Loka wurde nachts eingebrochen, wobei gegen 8000 Dinar verschwanden. In letzter Zeit wurden in der Umgebung von Škofja Loka mehrere dreiste Einbrüche verübt, wahrscheinlich von derselben Person. lu. Tödliches Autounglück. Unterhalb der Pokljuka in der Umgebung von Bled stürzte das Lastauto des Kaufmannes Resman aus Zapuže, als es einem Fuhrwerk auswich, in den Straßengraben. Hiebei wurde der mitfahrende ehemalige Hotelier und Schloßherr von Bled Ivan Kenda getötet. Das gleiche Schicksal traf den Bürgermeister von Gorje Jakob K u n s t e 1, während Frl. Verica Sodja aus Mrzli Studenec schwere innere Verletzungen erlitt. Der Union-Tonkino. Die festliche Premiere des mit dem ersten Preis ausgezeichneten deutschen Films »Zu neuen Ufern« mit dem berühmtesten Filmstar der Gegenwart Zarah Leander, die zum ersten Mal bei uns zu sehen ist. — Ein Film in ganz gewaltigem Ausmasse, Spiel und Regie. Das Hohelied der Liebe, ein Film von unvergeßlicher Schönheit. Der fesselnde Reiz und die ausgeprägte Persönlichkeit der schwedischen Künstlerin, die die göttliche Greta Garbo in den Schatten stellt und die leidenschaft liehe Marlene Dietrich übertrifft, kommt in der romantisch buntfarbig inszenierten Geschichte unvergleichlich zur Geltung. Burg-Tonkmo. Nur einige Tage das sensationelle Doppelprogramm »Der Teu" •elsreiler«, ein spannender Cowboyfilm aus dem Wild-West Amerikas mit George O’Brien und Dorothy Wilson sowie der Lustspielschlager »Sie heiratet ihren Chef« mit Claudette Colbert und Mel-wyn Douglas. Zwei erstklassige Unterhaltungsfilme in einer Vorstellung. Ue-berdies die neueste Wochenschau. — Es folgt der Großfilm »Zwischen zwei Flag gen« mit Ronald Colman, Claudette Colbert, Victor McLaglen und Rosalind Rus seil. Ein Millionenfilm mit über 10.000 Mitwirkenden in deutscher Fassung. Das erschütternde Schicksal eines französischen Fremdenlegionärs. — In Vorbereitung Sherlock Holmes in »Die Dame ln Grau«. BpotHeMnachMens! Vom 1(5. bis 23. Oktober versehen die Mariahilf-Apo-theke (Mag. Pharm. König) in der Aleksandrova cesta 1 und die St. Anton-Apotheke (Mag. Pharm. Albarae-j že) in der Frankopanova ulica 18 den Nachtdienst. Chauffeur, ein andere Fahrgast und ein Kind konnten rechtzeitig abspringen und erlitten nur geringfügige Verletzungen. Donnerstag, 21. Oktober. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Zitherkonzert. 18.40 Vortrag. 19 Nachr., NaTonalvortrag. 20 Slow. Musik. — Beograd, 18.45 Tanzmusik. 19.30 Nationalvortrag. 20 Sinfonie-konzert. — Prag, 15.30 Konzert. 16.30 Hörfolge. 17.50 Deutsche Sendung. 19.15 Fünf* kapelle. 20.30 Französische Mutstf. — Zürich, 19.10 Schallpl. 20 Funkkapelle. — Parks, 19 Orgelkonzert. 21 Lustspiel. — London, 19 Klaviertrio. 20.30 Lieder. — Mailand, 19 Konzert. 21 Solistenkonzert. — Wien, 7.10 Schallpl. 10.50 Bauernmnsik. 12 Konzert. 10 Schlagerlieder. 17.25 Italienische Musil. 19.25 Konzert des Dho-maner-Chores aus Leipzig. 21.10 Sinfoniekonzert. Dirigent O. Kabasta. — Berlin, 18 Bunte Stunde. 19.10 Alte Licker. 20.10 Tanzabend. — Breslau, 18 Vortrag. 19.10 Lieder der Völker. .20 Kammermusik. _ Leipzig, 18 Vortrag. 19.10 Parademärsche. 20 Bunter Abend. — München, 17.15 Bunte Unterhaltung. 19.10 Hu* terhaltungsabend. 2)1 Klingender Reigen. Preisrückgänge in Rohstoffen ALLGEMEINER KONJUNKTURRÜCKSCHLAG? — UEBERTRIEBENER PESSIMISMUS. KONTERMINE UND UNSICHERE POLITISCHE LAGE ALS GRUNDE. In der abgelaurenenWoche waren bei einzelnen Artikeln Ansätze zu Preisbesserungen zu beobachten. Die weitere Verdauung der Effektenbörsen in New-vork und London übte aber bald wieder ihren Einfluß auf die Geschäfts- und Kurs entwicklung auf den Warenmärkten aus; dennoch haben sich letztere im allgemeinen als widerstandsfähiger als in den letzten Wochen erwiesen. Erholung auf dem Baumwolimarkt. Der Baumwolimarkt hat sich von dem Schock, den die letzte Regierungsschätzung über den Ertrag in den USA verursachte, überraschend schnell erholt und bei Beginn der abgelaufenen Woche waren, ausgehend von den europäischen Märkten mit Liverpool an der Spitze, beachtenswerte Preisbesserungen zu verzeichnen. Als Gründe wurden Käufe des Handels und Deckungen der Spekulation sowie Nachlassen der Sicherungsabgaben angegeben. Die Statistik des amerikanischen Ackerbauamtes, nach der im September 617.000 Ballen Baumwolle ex portiert wurden (gegen 220.000 im August und 124.000 im Juli) hatte ebenfalls einen günstigen Einfluß auf den Markt. Gegen Wochenende kam es dann zwar zu einem Preisrückschlag, doch lagen die Notierungen am Freitag, in Newyork noch etwa 50 Punkte und in Liverpool um etwa 30 Punkte über denen der Vorwoche. Behauptete Getreidekurse. Die Getreidemärkte boten in der Be-richtswoche im großen und ganzen ein ruhiges Bild. Die Nachrichten über den Felderstand auf der südlichen Erdhälfte lauten widersprechend, doch beweist der anhaltende Preisanstieg in Buenos Aires, daß es in Argentinien nicht zum Besten bestellt sein dürfte. Größere Exporte Ruß lands nach den englischen Häfen verur- teil einiger kleinerer englischen Unternehmungen verursachte Krise überwunden haben, von schwachen Händen und spekulativen Positionen gesäubert und für eine Erholung reif sind, zumal die sta tistische Lage aller Metalle nicht ungünstig ist. — Der Silberpreis blieb in Newyork und in London unverändert. Die Kursschwankungen seit Jahresbeginn. Nachstehende Uebersicht gibt über die Preisveränderungen, die auf einigen wichtigen Weltwarenmärkten seit Jahresbeginn Platz gegriffen haben, Aufschluß. Die Notierungen verstehen sich für den jeweils erstnotierten aktiven Lieferungsmonat, bei Metallen London für Dreimonatslieferung, in den als bekannt vorausgesetzten Währungs- und Gewichtseinheiten. Um irrtümliche Auffassungen vorzubeugen, sei noch erwähnt, daß sich die Preise für Getreide und Baumwolle bei Jahresbeginn sowie die Höchstpreise für Ware aus der Ernte 1936-37. bei den Notierungen vom 15. d. jedoch auf Ware der Ernte 1937-38 beziehen. Jahres- Höchst- Sclüußk, beginn pr. 1937 15. Okt. Am. Baumw. Newyork 12.35 14.83 8.26 Am. Baumw. Liverpool 6.77 7.9! 4.64 Sakellaridis Alexandria 18.28 23.88 14.10 statistischen Lage ungerechtfertigt tief. Das dürfte vornehmlich auf einen übertriebenen Pessimismus einerseits und eine erhöhte Tätigkeit der Kontermine anderseits zurückzuführen sein. Börsenberichte L j u b 1 j a n a, 19. d. D e v i s e n: Berlin 1739.02—1752.90, Zürich 996.45— 1003.52, London 214.44—216.49, Newyork 4298.50—4334.81. Paris 146.27— 147.71, Prag 151.43— 152.54, Triest 227.25—230.33; österr. Schilling (Privatclearing) 8.97. engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 13.90. Zagreb, 19. Oktober. Staats werte: 2*/2% Kriegsschaden 416—417, 4% Agrar 53.50—55, 6°/o Begluk 77.50—0, 6% dalmatinische Agrar 75.50—0, 7% Investitionsanleihe 94—0, 7% Blair 94—96; Agrarbank 205—210, Nationalbank 7400 —0. Ooinra Bombay Wolle Antwerpen Weizen Chicago Weizen Winnipeg Weizen Bnenos-Aires Weizen Liverpool Mais Chicago Zucker London Rio-Kaffeo Newyork Kakao Newyork Kautschuk London Kautschuk Newyork Kupier London sachten um die Wochenmitte einen Preis1 Zmn London rückschlag, doch erfolgte später wieder eine Erholung, Bei Wochenschluß waren die Notierungen auf allen wichtigen Plätzen ungefähr so wie bei Wochenbeginn. Zucker, Kaffee und Kautschuk. Lichts Schätzung über die europäische Rübenernte brachte keine Ueberra-schung. Da es auch an anderen nennenswerten Anregungen mangelte, verkehrten die Zuckermärkte in der ab gelaufenen Woche in ruhiger Haltung — Nach verhältnismäßig festen Märkten bei Wochenbeginn erfolgte im Kaffeehandel nach Bekanntwerden baissefreundlicher Statistiken ein Tendenzumschwung und die Preise erreichten einen neuen Tiefstand für das laufende Jahr Der Handel kauft nur sehr vorsichtig ti. deckt nur den unmittelbar notwendigen Bedarf, da man mit einem reichlichen An gebot nichtbrasilianischer Sorten rechnet. — Gerüchte über einen bevorstechenden Rückgang in der amerikanischen Automobilindustrie führten im Kautschukgeschäft zu umfangreichen Glattstellungen in Newyork und zu Abgaben, denen nur ungenügende Kauflust gegenüberstand. Der Preis gab um rund 40 Punkte nach. Demgegenüber konnte der Kursstand, abgesehen von vorübergehenden Schwankungen, in Lon don im allgemeinen gehalten werden. Krise auf den Mefallmärkten überwunden. Von den Buntmetallen gaben K u p-f e r und Z i n n in London unter dem Einfluß der weiteren Kursrückgänge in der Wallstreet im Preise nach, während Blei und Zink verhältnismäßig widerstandsfähig waren. Im allgemeinen glaubt man. daß die Metallmärkte die durch das Fall iss am en' einer großen holländischen Firma und die Schwierigkei- Blei London Zink London Silber London Die Höchstpreise Artikeln in die Zeit um 209.25 36.— 135.75 129.18 11.28 9/1X 107.50 5/8 X- 7.19 11.56 9.75 20.55 50.— 232.75 27.18 20.75 21.18 241.50 36.50 144.25 154.75 16.32 10/734 137.— 6/9 X 7.92 12.87 13.62 26.88 75.— 305.— 36.50 37.75 21.50 fielen bei allen Ostern, mit 145.50 27.25 100.25 124.50 16.32 8 9'/« 59.— 6/5 X 6.12 6.08 8 — 16.50 45.75 222.75 18.12| 18. 19.87 Rußausfuhr nach Deutschland Nach Mitteilungen aus Beograd erhielten einige deutsche Firmen die Bewilligung zur Einfuhr von 100 Waggons Nüsse aus Jugoslawien, wobei die Prei se wie folgt festgesetzt wurden: Ware mit einem Durchmesser von 24 bzw. 26 Millimeter 36, 26-28 mm 39 u. 28-30 mm 43 Mark pro 100 kg, Parität Salzburg-Transit, geschwefelteWare um 2 Mark mehr. Sollten deutsche Firmen, die die Einfuhrbewilligung nicht erhalten haben, jugoslawische Nüsse beziehen, ist dies seitens der Exporteure der »Prizad« mitzuteilen, damit diese an zuständiger deutscher Stelle um Nachtragsbewilligungen einkommt. Den jugoslawischen Nußexporteuren wird im eigenen Interesse nahegelegt, sich streng an die angeführten Preise zu halten und nicht darunter zu verkaufen. Es soll nur einwandfreie, den deutschen Anforderungen vollkommen entsprechende Ware zum Versand gebracht werden, da wir nur dann Kontingenterhöhungen erhalten können. Freude mit Bin nur die im nächsten Sommer mit Rosenwildlingsstämme, Erfolg veredelt werden sollen, müssen cs pflanzt werden. Man kann zwalpruhjahr gar nicht anders geht, auch im ^umpflanzen, muß aber dann, um e wegs gutes Anwachsen zu m0^.. ’ jtte! verschiedene Maßregeln und . ‘ gjn-anwenden, wie etwa Lehmbrm^^ ^ wickeln, Einschlämmen usw., die ,jgen ungünstigen Witterungs- und s .fl Verhältnissen das Pflanzgeschat a0z den April hinausschieben und jSf erfolglos sind. Die Herbstpflanzu « viel einfacher und sicherer. Die S y ^ ten Stämme müssen nur vollstän ^elli blättert und mit Erde bedeckt " ^r damit das Holz nicht eintrocknci Frostplatten bekommt. Wer noch nicht umgetopft hat, der soll sich damit beeilen. Wenn Oktober einmal vorüber ist, 50 ^ Umtopfen eher nachteilig als v0l Cac]1se Im Oktober uingepflanzte TopfgeW wurzeln noch gut an, ohne einen zu ^ ten Wurzelfilz zu bilden, so daß s,e im Winter nicht Not leiden. Denn au Winter haben namentlich die immergrünen Zimmerpflanzen, aber auch die Winterblüher ein 8eW'.Se{Zt Nahrungsbedürfnis, das durch die gegebene frische Erde befriedigt * zeIt soll. Denn an Düngung oder Verp - der das ist in der kalten Jahreszeit nicht zU.,fcne ken! Mit Rücksicht auf die vorgesc ri Jahreszeit soll der neue Topf nicht zu groß sein. Die Töpfe müssen sauber und besondere von Moosen und Flecn c { sie schon einmal gebrau^ t man sic Wasser gm nen und außen und läßt sie dann a sein. Wenn gewesen sind, so wäscht man sic Reibbürste und warmem Wasser ^oC^, nen. Die Erdmischung muß den Bedürfnissen der versclue ^ Pflanzen entsprechen. Wüchsige, ' und strauchartige Pflanzen erfordern^^ gut abgelagerte Kompost- oder M>s erde mit Zusatz von einem Fünftel _ Ausnahme von Mais und Winnepegwei-zen, die im Sommer am höchsten notierten und von argentinischem Weizen, der gegenwärtig am teuersten ist. da die heue Ernte erst ab Dezember zur Verfügung steht. Die Tiefstpreise des laufenden Jahres wurden, insoweit sie nicht am 15. Oktober in Geltung waren, in den allerletztenTagenge-l sehen. X Neue Clearingverhandiungen mit Italien. Nach Beograder Meldungen tritt i ui einigen Wochen dortselbst der gemischte jugoslawisch-italienische Wirtschaftsausschuß zusammen, um die Aus Wirkungen des Handelsvertrages zu überprüfen und einige Härten zu glätten. Insbesondere gilt es Erleichterungen im gegenseitigen Zahlungsverkehr zu schaffen. Man denkt hiebei au eine Aenderung des Clearings, etwa im Sinne des Ueberweisungsverkehrs mit der Türkei. Auch soll die Frage der Revision der Kontingente ins Auge gefaßt werden. Hälfte Rasen- oder Lehmerde und ein wenig Sand. Gerade die TopfP^J1^,, Sand in nd darf niemals arm an grobem da er das Erdreich warm, lockci , frisch erhält. Nach dem Verpflanze" j,- sen die Gewächse mit der Brause uf„ dringend angegossen und in den ‘ fl folgenden Tagen schattig »e werden. Anwuf' uch Die Beschattung erleichtert das zeln. Dies gilt für alle Topfpflanzen, "nt für solche, die als sonnenhungrig ne sind. Für die Blüten unter dem Weihnaclitsba treffe"- müssen wir schon jetzt Vorsorge Im Oktober, spätestens aber anfangs und anu Der jugoslawische Arbeitsmarkt. Nach Mitteilungen des Zagreber Zentral-Die Ursachen der Preisrückgänge. amt es für Arbeiterversicherungen waren Ueber die Gründe des Preisverfalles.!im Monate August im ganzen Staate ins- der bei einzelnen Waren ganz beträchtlich ist. geben die »Wiener Neuesten Nachrichten« als Grund an: bessere Weltgetreideernte, Rekordwelterme in Baumwolle, größere Metall- und Kautschukproduktion bei wieder leicht ansteigender Vorratsentwicklung. Einer der Hauptgründe dürfte aber bei den meisten Artikeln die unsichere politische Lage mit ihren Auswirkungen auf die führenden Effekten- und Devisenmärkte u. die Befürchtungen hinsichtlich eines allgemeinen Konjunkturrückschlages sein. Nicht unerwähnt darf jedoch bleiben, daß die im Frühjahr bei einzelnen Artikeln, vor allem bei den Metallen, gesehenen Höchstpreise zum Teil eine Folge von' großangelegten Operationen der interna-! tionalen Berufsspekulation waren, die d Bedarf für Rüstungszwecke über- und gesamt 721.051 Personen bei diesem Amt oder seinen Organen versichert, um 13.622 mehr als im Juli, um 76.958 oder um 12" „ mehr als vor einem und um 182.525 oder um 34% mehr als vor vier Jahren. Das letzte Vorkrisenjahr 1930 erscheint demnach an Arbeiterzahl weit übertroffen, allerdings außerhalb Sloweniens. Im ganzen Staat ist der Beschäftigungsgrad in sieben Jahren um 10.7% angestiegen, in Slowenien dagegen nur um 0.1%. X Internationale Straßenkonferenz. Am 27. d. tritt in Budapest die ständige internationale Straßenkommission zu einer Beratung zusammen, der auch Vertreter Jugoslawiens beiwohnen werden. vember, sind die Hyazinthen u— ,nC Blumenzwiebeln, die auf Wasser De' Erde) getrieben werden sollen, aut kannten zylinderförmigen Gläser - _ setzen, die man in allen Samenh.m ^ gen bekommt. Die Gläser werden Wasser gefüllt, wobei der Zwiebelboden nicht benetzt Aon mit wird. Die Zwiebeln selbst wera dunkel'3 einer kegelförmigen Düte aus vor der ln Horton, England, stieg ein junges Mädchen am Abend vor der Hochzeit in die Möglichkeit rascher Produktionsver- i die Badewanne und stieß badend bei größerungen unterschätzt und mit einem einer raschen Bewegung so heftig mit1 unverminderten Anhalten der industriel- dem Kopf gegen den Wasserhahn, daß 1 len Hochkonjunktur gerechnet hatte. ! es die Besinnung verlor, unter die Was-Nach der derzeitigen Marktlage sehe1 seroberfläche geriet und ertrank. Statt •i die gegenwärtigen Preise bei ein:e' der Hochzeitsglocken läutete das Toten-uen Artikeln angesichts der günstigen glöcklein. I bigem Papier überstülpt, damit be- vorzeitigen Einwirkung des Lieh rosa), City of Haarlem (gold Der Anfänger ...^nfach blühende Sorten bevorzugen. «oll B1WW Gefjj-n omhendc Sorten b hejß,11 blühende bleiben leicht sitzen, das r°selt.^'e ^'bte will nicht aus der Blattern 0 *1craus- Dei allen zum Treiben be-ütätniten Zwiebeln ist auf allerbeste Qua-bel ,ZU, acbtcn. Das der Natur der Zwie-^telh ^E^ireidende forcierte Antreiben selbstverständlich auch hohi NangWe 6er mgo ätorftbtm Naö ahrer Der Jugoslawische Radsahrerverband bzw dessen technischer Referent Ivo Kranjc .tcrürfentlich. eine Rangliste der zehn besten jugoslawischen Rennfahrer in diesem Jahre. In oer Liste, die der junge P r o s i n e k für de: le Ansprüche an die Kraft der Zwiebel. ; auführt, n mmt den ehrenvollen vierten ^ •*_ * ’ aHer > Wo^* am besten, sich nur an die cien ^'bßten Samenhandlungen zu wen- Wan’!f.nur cl*esc stets frisches und cin- freies Treibgut haben. Dies gilt wie le Hyazinthen, so auch für alle an- ,wf, 2Um Treiben in Frage kommenden ein, wie Tulpen, Krokus, Narzissen mobil-Crubs der Eüropaneei'ster des Jahres 193? verkündet. Die Nachfolge von Bernd Ro'emcher (Auto-Union) ans dem Jahre 1936 tro! Riib/lf; Caracciola (Mercedes-Benz) an. Ser bereits schon einmal, und 'war im Jahre 1935, Europameister war. : „Olympische Spiele auch ohne Staatszn-fchuß". Zu den Bc"onber§ in Europa immer noch unrgohvniden ö'-erüchtrn, Tokio werde ans die Durchführung der Olympischen Spiele 1940 doch verzich.cn, erklärte Takchhi Goh. der Leiter der Abteilung Sport im Japanischen Orgamsaitionstomiree, die führenden. japanischen. Sportpreise seien gewillt, die Spiele 1010 -aus 'jeden Fall zu veranstalten. Sollte der Konflikt mit China die zuerst 'gefassten Pläne zunichie. machen, so werde man sich eben mit Olympischen 'Spielen in „einfachem Rahmen" begnügen. Die Sport-Begeisterung Japans.und insbesondere Tokios garantiere auf jeden Fall die Distrcb-führung der Spiele. -ren 2u,;'ch 2Um Treiben in Frage kommenden lisch^yPn°Se un Suggestion. Eine prak-tj.y ne Übersicht über das Gebiet des (*übh’0t'SmuS von Dr. K.- Andersen. Ru-det) Sche Verlagsbuchhandlung. Dres-«nze a "..........■ ------- ner ^ ^irangieren von Festen usw., fer- trott of ^teD- Two Step, Tango. Fox-Eiti ,r:.knvfox- engl. Waltz. Boston usw. Tobe Schnel] tän?n’ b'igurentänzc (Francaise), Scherz- suter Ganzer, eine flotte Tänzerin H sich oft ein Herz überraschend daue" llnc* versteht es, das Liebesglück erke»n^ an sich zu fesseln. Viele An-,.f)e pnngssebreiben! »Mit dem Buche ‘änz im elbstunterricht” bin ich sehr leicht y-ürieden. Meegen seiner klaren und ObUnJers^ndlichen Erklärungen und dem f^msungen kann ich es nur ie-enntvrnfän‘"er nder Ungeübten dringend ienin] jn E 0 Domäne Barnim. Meck-strierl'^a": verlang>2 nur das illu- sche v 1'anzbuch von H. John. Rudolf’ 2,__ erlagsbuchhandlung Dresden. RM das ^°nk<>rdat« betitelt sich ein Bucli. chen--^ ordentliche Professor für Kir-Dr p6^'1! un der Universität Ljubljana ebe« Ku*ej geschrieben hat und das richti erscb'enen ist Der Inhalt ist die Staat:e sl°wenisdhe Übersetzung dieses die n^Hages. eine Abhandlung über goS|a''^'Tionsg'eichberechtigung in Ju-VerscJ;en. beigefügt sind jedoch euch ander-'6, Konkond-tverträge. die von ab»e, l Staaten in den letzten Jahren Schan ,,:!?s'Sen worden sind Die politi-Um" ,.Kämpfe die in der üffen'':chkei‘ Werde 6Se Drage geführt worden sind, bering VOm vorlfegenden Werk nicht betrijyj Der Preis für das brosch Buch ders' l, 0 Binar Postporto wird beson-batidl lohnet. Zu bestellen in den Bucn-dr'ir,i.l'n,8:en oder m der Universität/ r,ruc1(erei reg io. Blasnika nasl., Ljubljana : m Rapid. Donnerstag um 18.30 Uhr haben sich bei jeder Witterung am Sport-plan einzu finden: Zelzor, Belle, Gu-stl. Jaki, Dschanner, Fnokar. File, K reiner. Walter, Hery. Sinkovič, Ladi und Werbnigg. Der Sektionsleiter. : SK Rapid. Anläßlich des Meisterschafts-kampfes „Rapid"—„Mura", der am 31. d. in Murska Sobota zum An sl rag kommt, vor-anstal et der Klub eine Antobussonserfahrt nach Murska Sobota, zu der alle Schlachtenbummler, Beremsanhänger und Fußball-freunde eingeladen werden. Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt 50 Dinar. Anmeldungen nimmt Herr Erich P e t e l n, Uh-renhans, Grajski trg 7, entgegen. : Zwei große Fußballändrrkämpse finden am nächsten Sonntag in Prag und Rom statt. In Prag treffen die Tschechoslowakei und Oesterreich auseinander, während in Rom der Finalkampf um den Mitropa-Cup Mischen „Lazio" und „Ferencvaros" vor sich gehl. : Tie Tenniökämps? um den MiTopa- Cup wunden mit dem Treffen Jugoslawien -Italien für Heuer abgeschlossen. Die Reihung lau et: 1. Polen 6 Punkte, 2. Tschechoslowakei 5 Punkte, 3. Jugoslawien 5 Punkte. 4. Oesterreich 1 Punkt. 5. Ungarn 1 Punkt. 6. Italien ohne Punk:. : Trschtennis. In Zagreb wurde der Staa.smeister im Tischtennis „Hermes" vom dortigen „Makabi" 4 : 5 geschlagen. Bon den Hermes-Spielern gefiel nur Marinko, während Kosm.ua und Zornada unnoiwen-oig einige Spiele abgaben. Makabi war durch Meiler, Herškovič und Merhsamer vertreten. : Fußb/ll . Städtekamps Zagreb—Budapest. Wie „Nemzeli Sport" meldet, hat der Ungari'cle Fußball verband einem Fnßball-Städtekampf Zagreb -Budapest zugestimmt, der am 1. Dezember in Zagreb ausgetragen werben soll. : Der zweite Tennisl/mps Triest—Ljubljana, bei am vergangenen Sonntag in Triest zur Durchführung gelangte,-schloß abermals mi: einem 4 : 2-Sieg der Italiener. Airnc schlug Sadar 7 : 5. 0 .: 3 und Banko fertigte Polacco mit 6:46:3 ab. Die weiteren Resultate waren Ca aneo—Smerdu ü : 3, 3 : 6. (i : 3, ConF.eri—Trüben 6 : 2, 6 : 2 Contieri-Rossi gegen Trudeg-Banio 7 : 9, 11 ; 9, 8 ; 2, Baus cld-Sadar gegen Kivic-Smerdu 7 : 5, 7 : 5 : Dänemark gewann den Nord scheu Pokal. In Kopenhagen siegte Dänemark über Finnland 2 : 1 (0 : 1) und brache den Nor-disthen Pokal vor Norwegen. Schweden und F'nnland an sich Andersen uuo Fndman schossen je ein Tor der Sieger, für ’Fiun-land war Käkelärc erfolgreich. : Caracciola _ Europamcitter. In Paris wurde durch den Beauftragten der Bereinigung der international anerkannten Auio- Ewig jung zu bleiben, wird für die Menschen immer ein unerfüllbarer Wunsch sein, aber die Vcrfallserscheinun gen des Alters möglichst lange hinauszuschieben, steht durchaus in unserer Macht und wird durch eine geeignete Lebensführung gewährleistet. Professor Walter Weisbach, Direktor der Hygiene-Akademie in Dresden, sieht schon in der richtigen Beurteilung des Einflusses der Lebensvorgänge und der Körperformen ein wichtiges Hilfsmittel. Die Furcht vor sogenannten Abnutzungskrankheiten, denen wir von einem gewissen Lebensalter ab machtlos gegenüberstehen sollen, wird hinfällig, wenn wir uns einmal richtig über sie klar werden und unser Leben danach einrichten. Die allmähliche Verhärtung der Blutgefäße zum Beispiel, die v/egen der damit verbundenen Erhöhung des Blutdrucks gefürchtet wird, ist nur eine Schutzmaßnahme des Körpers gegen das allmähliche Durchlässigwerden der Blutgefäße. Eine wirkliche Gefahr für das höhere Lebensalter kann die übermäßige Beanspruchung des Herzens bilden. Diese Gefahr können wir aber durch eigene Ueberlegung ausschalten. Das bedeutet praktisch, daß wir uns in höherem Alter vor zu reichlicher Nahrungsaufnahme zu vielem Trinken und übermäßiger Muskelbewegung hüten müssen. Vor allem ist schnelles Laufen, Radfahren bergauf und Aehnliches zu vermeiden. Das soll nicht heißen, daß man sich nun überhaupt jeder Körperbewegung ängstlich fernhält. Die Sportarten, die man während der Vollkraft betrieben hat, sollen weitergepflegt werden. Nur tätige Organe können gesund bleiben. Im Vordergrund steht hier das Wan dern, für das bei entsprechender Zielsetzung kein Mensch zu alt ist. Auch Schwimmen und Rudern dürfen, wenn man es gewöhnt ist, mit Vorsicht weitergetrieben werden. Nicht nur körperlich richtiges Verhalten kann ein vorzeitiges Altern hinausschieben, auch seelische Vorgänge können einen wesentlichen Einfluß auf den Ablauf körperlicher Lebensvorgänge haben. Wer bis zum letzten Tage seiner Berufstätigkeit frisch und gesund war, fängt oft mit dem Augenblick an zu kränkeln, da er in den Ruhestand Übertritt. Darum gilt es, sich rechtzeitig eine Liebhaberei-Beschäftigung anzupe'vöhnen, in der man nach dem Übertritt in den Ruhestand geistige Anregung und damit auch körperliche Frische findet. Im übrigen kann man schon während seines ganzen Lebens durch die Wahl der Ernährung, durch Beschränkung im Gebrauch von Genußmitteln Kräfte aufspeichern, die einem im vorgerückten Alter zugute kom men. Besonders schädigend sind die sogenannten leistungssteigernden Mittel, die durch Anfeucrung der Herztätigkeit und Aufpeitschung der Nerven zur Überwindung des natürlichen Schlaf- und Ruhebedürfnisses dienen sollen. Jedes Organ bedarf immer einer gewissen Ruhe zeit, um sich mit neuen Energiemengen zu versorgen, und künstliche Hilfsmittel können niemals den rhythmischen Wechsel zwischen Arbeit, Erholung und Ruhe ersetzen. Ohrensausen und Schwerhörigkeit. Viele Menschen kennen im Anschluß an ein Bad das unangenehme Ohrensausen. Bei manchen tritt sogar eine akute Schwerhörigkeit ein. In den meisten Fällen verursacht das verhärtete Ohrenschmalz diese unangenehmen Störungen. Durch das in das Ohr eindringende Badewasser quillt das Ohrenschmalz auf, übt einen Druck auf das Trommelfell aus und verstopft den Gehörgang vollständig. Die beliebten Versuche, diesen Propfen vermittels eines harten, spitzen Gegenstandes zu entfernen, sind- sehr gefährlich. Es kann dabei sehr leicht zu Verletzungen des Trommelfelles kommen. Die richtige, vom Arzt ausgeführtc Behandlung besteht in Ausspritzungen mit Wasser oder Soda-Glyzerinlösungen. Auf diese Weise wird das Übel schnell beseitigt sein. Achtung beim Entwickeln! Der beim Entwickeln photographischer Platten benutzte Entwickler enthält einen Stoff, der erfahrungsgemäß bei Menschen mit empfindlicher Haut, besonders bei Blondinen, Hautkrankheiten hervorgerufen hat. Dieser Stoff ist das Metol. Auf jeden Fall sollen sich alle blonden oder brünetten Menschen überzeugen, ob sie metolempfindlich sind oder nicht. Gegen diese Empfindlichkeit gibt es ein gutes und billiges Schutzmittel. Man taucht die Finger einige Minuten vor dem Entwickeln in eine sehr verdünnte Salzsäurelösung. Mittagsschläfchen vor oder nach ckcii Essen. Das Essen ist für viele eine leider notwendige, aber unangenehme, zeitraubende Unterbrechung der Arbeit. Man ißt, ohne eigentlich zu wissen, was man ißt. Man kommt im letzten Augenblick zu Tisch, direkt von der Arbeit weg und begibt sich noch an dem letzten Bissen kauend wieder an die Arbeit. — Der Körper benötigt aber einige Ruhe, um verdauen zu können. Ein Mittagschläfchen nach dem Essen ist nicht unbedingt nötig, wenn es gehalten wird, soll cs nicht länger als eine Viertel- bis eine Halbestunde dauern. Ein ruhiges Verhalten ohne Schlaf, ein kleiner Spaziergang sind dem Körper am bekömmlichsten. Die von so vielen geliebte »Verdauungszigar-re« ist der Verdauung eher abträglich als zuträglich. Falls aber unbedingt geraucht werden muß, ist es noch immer besser, nach dem Essen zu rauchen als vorher. Rauchen vor Tisch verdirbt den Appetit. Am wichtigsten ist eine kleine Pause vor Tisch, um sich für den wichtigen Vorgang des Essens »sammeln« zu können. Körper und Gedanken sollen sich auf die Mahlzeit einstellen, man soll mit Genuß essen, Zeit zum gründlichen Kauen haben und aufregende Gespräche vermeiden Heuere '2cVe' Der gute Rat. „Das einzige, ums du jetzt tun kannst, ist, zn deiner Frau znrückzukchren und sie um Verzeihung zn bitten." „Aber ich bin int Recht und nicht sie." „Darm tust du gut, nimmst beim Versprechen bei deiner Frau außerdem noch Blumen mit." Viel auf einmal. Jan hat geheiratet. Seinen besten Freund lädt er zum erstenmal zum Mittagessen ein. Der Freund sieht starr vor Entsetzen die „junge" Frau an und flüstert ihm ins Ohr: „Wie hast du so etwas heiraten können? Alt, häßlich wie die Nacht — und Zähne hat sie keine . . .?!" "i aranf sagt Jan: „Du kannst laut sprechen. Sie hört auch nicht . . ." Meinet Ataetoet Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Rubrik ,,Korrespondenz" 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte 7'50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige betragt IO Dinar / Für die Zusendung von chlffr. Briefen ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen . Anfragen ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschli essen IküSihkMtoes Baubeschläge zu Original-Fabrikspreisen, Tischler erhalten bedeutenden Nachlaß! — Eisenhandlung Andrašič, Maribor. 9630 liaarschneiden 3, Rasieren 2 Dinar. Billiger Friseur Mlin ska 8.____________ _ 10706 Maschinschreibarbeiten, Vervielfältigungen, Lichtpausen, Lebersetzungen, besorgt billigst Kovač, Maribor, Qospos ka 46. 11356 Musikdirektor F ü 11 e k r u ß wohnt jetzt Gledališka ul- U.M. im Hause des Herrn Vidovič. 11481 HOHNE« L.oewe-Radio-Apparate haben schon im Vorjahre alle Hörer begeistert —- die Typen 1938 sind noch besser. Die Preise wurden trotzdem ermäßigt. 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Und wieder andere ^ aus dem gleichen Grunde die ;5cf)'r noch aus durchsichtigem Material he u wissen. c Pt Auch das Material der Regensdch* n, sich geänbert. Wenn in früheren .jj,, derten der derbe Banmwolllchirm ltu3r, Phiertc, der so gut wie unverwust >" ^ so bringt die moderne RegenschHm ^tt Schirme aus Seide und Kunstseide a ^ Markt, un» es gibt hier schon wie ^ Mode in Formen und Mustern, die fast des -VI.VW in övvmvii . . Initnt von Jahr zu Jahr wandelt. Die ist Familien-Schirms sind endgültig ojchcß Dafür gibt es heute den leichten, ',nlt jhii Schirm und wenn man will, kann ^ in so kleinem Format kaufen, bal; . in der Handtasche unterbringett mb^ , Nur eins ist merbwürdig: Der - l)0,r< schirm, ist heute fast ganz den behalten. Für Männer gibt'5 den -mankel. Sie nehmen keinen ballen es für würdelos- —-- Druck ver' Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor«. — Für den Herausgeber und den antwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor