?:S»»°>kr»li»a,-preisk: F>tr Laibach: - . . 8 ft. 4° kr. S'w,ahrjg , , S«-chabrig^ . ^ I . 7» ., »'i! der Post: *7»«ch . . .ii fl.-k. . . . 5 . 50 . 'Meljährig. . . s ^ 75 » .'iu^ellung iaS HauS vierlel- r5 K., mouatlich 9 kr. E^zelue Nummern 6 kr. Laidacher Anonime Mitteilungen werden nicht berücksichtigt; Manustripte nicht zurückgesendet. !! c L a k t i o ii: Nr. iS». Lkvcdiüs» und Zilscratrn^ Siircau: K-ngrctzplatz Nr. 8t i'Buchbandln, g dsn I, v.Siciümayr L F. Bamberg), Znscrtionsprtist: Für die einspaltige Petitzcile I tr bei zweimaliger Einschaltung ä Skr dreimal L 7 kr. JnseriisnkNemvcl jedesmal SV kr. Sei größere» Inseraten und öster-, Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 12S. Dienstag, 4. Juni I8I2. — Morgen: BvuifaciuS. Die politische Bedeutung der neuen Strafprozessordnung. Der Reichsrath hat mit der Botirung der neuen Strafprozeßordnung eine schwere Schuld an das Volk abgezahlt. Gleich nach dein JnSlebentreten E Februarverfassnng war cs ein lebhafter Wunsch Ivwvhl der Juristenwelt, wie der öffentlichen Mei-die Strafprozeßordnung der wildesten Reac-tlonsjahrx zu beseitigen, die eine Verkümmerung des Princips der Oeffentlichkeit und Mündlichkeit M'd eine Vernichtung des Geschworneninstitutes in >'ch schloß. Mit den vorbereitenden Arbeiten zur zeitgemäßen Umgestaltung dieses Gesetzes wurde auch sofort der Anfang gemacht. Noch nnter dein Ministerium Schmerling hatte Juslizministcr Hein den Entwurf eines neuen Strafprozeßgesetzes fertig gebracht, jedoch zur legislativen Behandlung und Aeichlußfafsung kam es leider nicht. Unter dem -oürgerministcrium wurde der Entwurf einer nochmaligen Durchsicht unterzogen, das Reformwerk 1°«te endlich der parlamentarischen Behandlung .' ^enreisc,,' und bereits halte es einige Stadien durchlaufen, da kamen die uufeligeu poli-Ichen Reformarbeil blieb liegen, die Iroße AuSgleichmacherei mit allen möglichen und Unmöglichen Naiionalitäten hatte das große Wort. Das Bürgerministerimn wurde gestürzt, die beiden Ausgleichömiuisterien Potocki nnd Hohenwart machten die Verwirrung mir noch größer, und an eine ersprießliche gesetzgeberische Thätigkeit zum Ausbau der Verfassung und zur Befestigung derselben war "icht zu denken, so lange diese selbst in ^rage stand. Dieses weiidmigsreiche Schicksal eines so wichtigen Gesetzentwurfes, ohne welchen die Verfafsungs-^chte ewig eine inhaltsleere Form gebliebeu wären, Nutzte den gegenwärtigen Justizminislcr, den Aus- schuß und das Abgeordnetenhaus zur Entfaltung der größten Energie anspornen, damit das wichtige Ge-setz nicht abermals auf die lange Bank geschoben würde. Au den Wechselfälleu, denen dieses wichtige Prozessualgesetz nun länger als dnrch ein Jahrzehent ausgesetzt gewesen, wird so recht der ganze Jammer unserer Verfassungszustände in dem abge-lanfenen Stadium beleuchtet. Nie ließen die politischen Wirren, die Votirnng des Staalshaushaltes oder der Heereserfordernisse dem Reichstage auch nur soviel continuirliche Zeit übrig, daß er an die Berathung eines Gesetzes gehen konnte, das ebensowohl der öffentlichen Gerechtigkeit, als dem Schutze der Reckte des Einzelbürgers dienen soll. Jetzt endlich ist der Wurf gelungen, und das Gesetz kann im Herrenhanse der letzten Prüfung unterzogen und dann der Allgemeinheit zur praktischen Wirksamkeit übergeben werden. Es steht zu erwarten, daß dieses Gesetz, das wir schon neulich als eiu auf der Höhe der freiheitlichen, wie der rechtswissenschaftlichen Anforderungen stehendes gekennzeichnet haben, ein Reformwerk von weitgehender politischer Wirkung werden, daß es sowohl dem Reichsrathe, als der Gesammt-verfassung von wesentlichem Nutzen sein werde. Der Reichsrath hat damit endlich eine greifbare That, ein großes, ersprießliches Werk vollendet, er hat endlich den Schwerpunkt aller Parlamentsthätigkeit, der in Reformwerken und in der Gesetzgebung beruht, gewonnen. Wie oft mußte unser Reichsrath bisher den Vorwurf vernehmen, er habe nichts ge-thau, als die Geld- und Blutsteuer bewilligt. Keine That, welche allen Volks- und Bernfskreisen in un-mittelbarer Lebendigkeit vor Äugen getreten wäre, markirte bisher sein Wirken. Das lärmende staatsrechtliche Gezänke um die Berfaffungsform, der laut tobende Nationalitätenhader hatte eben den Sinn Jemllelon. Tagebücher mmm Rilreise. Bo» Franz Wallncr. II. Serie. 2. Ueber den Katarakt. ?lm ?. »ud !>. Jtiin'.cr l872. die ^bn bei der gefährlichen Vorstellung, ^'da gibt, auch unser Publikum; eine u„d ^^''Ichenmeuge, die feine Gesellschaft Klasse, hiesiger Gegend, beide ^ verwechseln ähnlich, bedeckt die ^ Klippen, Tschibuck rauchend und de» >?,!! Manchmal baut sich quer über Man ^ eine feste Wand vor, daß Ende ^ r Dauben muß, hier habe die Welt ein schind ^ ^paht. unsere Aida eine kleine Lücke und Stvs- i„ umuchmal einen tüchtige» die schlanken Wanten zu erhalten. der ^ ^ heiße Sonne mahnt an die Nähe B er °^' echt Dreher'sches Wiener von dem uns die liebenswürdige Frau Zach- mann in Eairo einen Korb voll vor unserer Abfahrt an Bord sandte, löscht den Durst und erinnert an die Heimat. Dreher'sches Bier unter dem Wendekreis des Krebses! Immer enger drängen die furchtbaren Klippen de» Fluß zusammen, mit wüthendem Geschrei springe» die nackten Bursche mit den bloßen Füßen über die zackigen Klippe», gemsengleich von einer zur ändern, bis wir i» ein so felsenumstarrtcS Fahrwasser komme», daß wir absolnt nicht begreifen können, wie das Schiff dnrch die weit vorspriiigeiide» spitze» Ausläufe, die scharfen Borsprünge der Granitfelsen weiter komme» kau». Laiige, st»»de»la»ge Berathung zu Wasser und zu Lande. Endlich tauchen auf alle» Höhe» dunkle Gestalten auf, starke Seile in den Händen, die an das Schiff befestigt, dasselbe wie ein Spinnernetz nach alle» Richtungen auSlausend, umgebe». Nu» wird die arme Aida gelenkt wie eine Marionette am Faden, unter ohreiizcrreißendem Gekreisch wird sic eine Wendung links, dann wieder einen Ruck nach recht«, daun vorwärts, rückwärts, kurz uach allen Richtungen hi» gezogen, und wieder sind wir glücklich durch den siedenden Felsenkessel. Zu unserem größten Erst«unen erklärt uns für die geräuschlose Gesetzgebnngsarbeit in weiten Kreisen abgestumpft. Wenn aber cimnal das Bewußtsein von der Tragweite dieser parlamentarischen Arbeit geweckt wird, so muß der leichtsinnige Ruf, der Reichsrath habe nichts geleistet, wohl verstummen. Ein solches Gesetzgebungöwerk allein, dessen Wohl-that jedem zu gute kommt, ist im Stande, das Andenken an die Thätigkeit des Reichsrathes als ein gesegnetes erscheinen zu lassen; nn) somit hätte anch die Vollendung der Strasprozeßordnnng und der Eindruck, den diese Thatsache zu machen nicht verfehlen wird, ein Stück der politische» Schulung des Volkes zu verrichten, selbes an eine gerechte Würdigung der parlamentarischen Thätigkeit des Reichs-rathes zu gewöhne» »nd die srivole Geringschätzung desselben hintanznhalte». (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 4. Iun. Inland. Aus Prag kommt die Nachricht, der Gesundheitszustand des Kaisers Ferdinand, der unlängst seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert, sei besorgniserregend, die Abnahme der Kräfte eine merklich gesteigerte. Im Falle des Fortschreitens des Schwächeznstanöes würde sich ein Mitglied der kaiserlichen Familie nach Prag begeben. Auch der Kaiser, begleitet von dem Ministerpräsidenten und dem Minister des Innern, heißt es, werde in den nächsten Woche» Prag nnd die überschwemmten Gegenden Böhmens besuchen. Die Reichsrathssitzun-gen dürften ans diesem Grunde abgekürzt und statt am lb. schcn am 10. Juni vertagt werden. Dringende Verhandlungsgegenstände liegen nicht mehr vor, seitdem es ausgemacht ist, daß der galizische Ausgleich nicht mehr in beiden Hänsern zur Debatte und die Wahlreform erst in der Herbstsessio» zur Vorlage gelangt. jetzt — um 4 Uhr nachmittags — der Rais, daß wir hier mitten im tobenden Wirbel übernachten müßten. Unter den heftigsten Debatten versichert er nns, wir wüßten nicht, wie schnell eS nach Sonnenuntergang ganz finster würde. In einer halben Stunde sei es Nacht, uud wir würden keinen zweiten Platz finden, wo wir sicher vor Anker gehen könnten. Vergebens protestirten wir, ganz genan wissend, daß cs vor 6 Uhr nie Nacht würde, wir also noch zwei Stunden Zeit zum Zähren hatten. Herr von Hay erklärte endlich energisch ^Heute noch wäre er — der Rais — Herr auf dem Schiffe, morgen aber er es bereuen wurde. Wir schickten den Kawaß sofort znrück »ach Assna», um de» Gouverneur von dem Vorfall in Kenntnis zn setzen. Nach einer volle» Stunde kam der gute Rais uud erbot sich, z» fahren, wen» wir durchaus darauf beständen. Natürlich konnten wir jetzt nicht mehr aus feinen Gehorsam reflectiren und blnben die Nacht ruhig aus dem Schisse, wo das Zischen und Brausen der gepeitschte» Wogen uns eiu seltenes Schlummerlied saug. Der Gouverneur schickte noch in der Nacht einen neuen Rais und beorderte den alten zurück, um ihn ein wenig einsperren zu lassen. Der neue Die Blätter fahren fort, den galizifchen Ausgleich als gescheitert hinzustcUen. Die Grunde dafür find aber größtenlheilü ganz entgegengesetzter Art. Während die einen das Widerstreben der Polen dafür geltend machen, suchen die ändern die ganze Ver-antwortlichkeit auf die Regierung allein zu schieben. In dieses eigenthümliche Duo bringt der Wiener Korrespondent des „P. Ll." einige Aufklärung, indem er die Behauptung aufstellt, daß die Organe mit ihrer Auffassung des augenblicklichen Standes nur das Echo polnischer Kreise bilden. „In den polnischen Abgeordnetenkreisen," schreibt der Korrespondent, „soll man entschlossen sein, das Elaborat, falls es, wie kaum mehr zu zweifeln, vor den Lem-berger Landtag kommt, rundweg abznlehne n." Unter diesen Eventualitäten wäre allerdings der Ausgleich als gescheitert zn betrachten, allein nicht durch die Bersassungspartei, welche ein ganz acccp-tables Ausglcichsproject entwarf, sondern durch die polnische Landtagsmajorität, salls diese sich für ein solches ablehnendes Votum finden sollte. Die Organe, welche glauben machen möchten, die Regierung habe die Ausgleichsverhandlungen nur pro kormg. eingeleitet, suchen somit einfach die Schuld von den Polen abzuwälzcn. Doch dies soll ihnen nicht gelingen. Der galizifche Landtag mnß Farbe bekennen. Lehnt er die Propositionen des Verfafsungs-ausschusses ab, dann ist der Ausgleich auch zu Ende, die Lage vollständig geklärt. Und dies ist alles, was wir im Interesse des Staates wünschen müssen. Zur Haltung der czechischen Journalistik angesichts der Ueberschwemmungsnoth und der allgemeinen Bemühungen, dem Elende abzuhelsen, möge wlgende Auslassung der „Neuen Freien Politik" ^c:,en: „Wo blieb dann bis jetzt der nationale Adel, diese Stütze und der Stolz der Nation, dieser Inbegriff deö Reichthums, des Patriotismus und der Menschlichkeit? Wo blieb der edle Graf Elam-Martinitz, wo der Graf Leo Thun, und wo alle die anderen wahren und echten Größen des Landes '? Was hörte man bis jetzt von der nationalen Geistlichkeit, was von Sr. Eminenz dem Kardinal Fürst-Erzbischof, wo erschiene» denn diese Diener Christi, der Liebe und der Menschlichkeit an Ort und Stelle, um den Unglücklichen den Trost der Religion und einen — Obolus wenigstens aus ihren wohlgefüllten Säcken zu reichen? Alles, was bisher geschah, geschah über die Initiative der Regierung und durch die Regierung. Und da erfrecht Ihr Euch noch, den Mund voll zu nehmen und zu schimpfen. Ihr, die Ihr nur eine Pflicht kennt, nämlich die Pflicht, Euch auf Kosten der Nation selbst zu bereichern, wagt es, von Pflichten gegen Volk nnd Land zu sprechen. Ihr erdreistet Euch, auf den Ueberschuß aufmerksam zu mache», der in Kapitän präseiitirte ein Belobungsdekret^anf Befehl der Kaiserin Eugeuie ausgestellt, deren Schiff er zu „allerhöchster Zufriedenheit" durch den Katarakt geleitet. Bei dem ungemein niedrigen Wasserstand in diesem Jahre starren die Klippen schroffer und hoher über den Fluß empor, als sonst, und Stellen, über welche dic Dahabieheu sonst ohne Anstoß wegkoin-men, brauchen jetzt zum Passiren stundenlange Borbereitungen. Der Mudir hatte auch dem neuen Rais einen zweiten Kawaß mit noch gewaltigerem Aufmunterungs. kurbatsch beigegebeu. Vo» allen Seittu strömten Menschen mit langen Seilen herbei, Sitzplätze und Galerien des felsigen Amphitheaters wareu mit harrendem Publikum erfüllt, mau merkte, daß etwas großes sich vorbereite. Auch der Gouverueur selbst kam mit drei Engländern angeritten, die, weil sie selbst von Assnan nach Eairo wieder umzukehren gedachten, vom sicheren Lande sich das Kesseltreiben auf das geängstigte Schiff mit aller Ruhe cusehcn wollten. Und wahrhaftig, cs ist ein Schauspiel, welches allein die Muhe der Reise lohnt; es vereint gleicherweise die aufregende Emotion der Tragödie mit der heitern Wirkung des Lustspieles, der letzte die Reichskafse fließt! Es ist unwahr, daß dieser Ueberschnß so groß ist, wenn man die LandeSver-theidignng in Anschlag bringt, aber wenn er so groß ist, dann — dann hat man es nur dem Umstande zu danken, daß — nicht Ihr am Ruder seid und mit deu Landeseinkünften zu diöponireu habt, denn Eure Wirtschaft entpuppt sich überall da, wo Ihr eine solche zu leiten habt, mehr als — Privat-, denn als Volkswirthschast!" Die große Wahlschlacht inKroatieu ist endlich zu Ende. Bis auf drei Wahlen, deren Ausfall aber bereits mit Sicherheit zu bestimmen ist, sind alle Bertreter der „Nation" ernannt. Das Ergebnis der Wahlcampagne ist ein Sieg der nationalen, ungarfeindlichen Partei. Die Unionisten haben blos 28 der ihrigen durchgesetzt, denen 47 von der Partei der Herren Mrazovic und Eonsorten gegen-übersteheu. Aber auch Kroatien erfreut sich jener glücklichen Wahlordnung, wornach die Entscheidung in Händen des Großgrundbesitzes liegt. Mit Hilfe desselben, der zumeist magyarenfreundlich ist, hofft die Pester Regierung trotz all dem noch eine, wenn auch nur knappe Majorität in der Agramer Landtagsstube zu erlangen und so die Beschickung des Pester Reichstages zu Stande zu bringen. Allenfalls darf man sich anf heftige Wortkämpfe in dem kroatischen Landtage gefaßt machen. Beide Parteien haben sonach genug Anschuldigungen gegen einander zu schleudern. Ausland. Der deutsche Reichstag hat deu Lasker'scheu Antrag, betreffend die Ausdehnung der Reichscompeteuz auf die gesammte Eivilgesetz-gebung, mit großer Majorität angenommen. Der baierische Justizmiuister, Dr. Fäustle, hatte sich sehr entschieden gegen den Antrag ausgesprochen uud sich dabei hauptsächlich auf den Umstand gestützt, daß in Baiern die erheblichsten Meinungsverschiedenheiten über diese Materie bestehen, die Regierung somit über das Verhalten der baierische» Bevölkerung nicht im Klaren sei, und daher bei ihrem Grundsätze, in diesen Fragen nicht ohne die Majorität des Volkes Vorgehen zu können, dem fraglichen Antrage nicht zustimmen dürfe. Der württembergische Bevollmächtigte, Minister v. Mittnacht, sprach sich in sehr verklausulirter Form ebenfalls ablehnend aus. Trotzdem hat die Reichstagsmajorität den weiteren Schritt zur einheitlichen Gesetzgebung ohne Bedenken gethan. Die „Nordd. allg. Ztg.", das ausgesprochene Organ Bismarck's, begleitet den Besuch des italienischen kronprinzlichen Paares in der Hauptstadt des deutschen Reiches mit Worten, die überall einen tiefen Eindruck hervorzubringen geeignet fein werden. Nicht etwa, als ob die in denselben nachdrücklichst betonte Solidarität zwischen Italien und Akt noch kann sich immer in eines oder das andere verwandeln. Die Szenerie gestaltet sich hier zu einer Wildheit, die kaum eine Steigerung mehr zuläßt. Der Strom selbst theilt sich iu unzählige Arme, die oft wie schmale von Steinwällen eingezwängte Bäche, still, aber hastig einherjagen, oft aber hochauffpru-delud, zischend, schäumend sich gegen ihre harten Zwingherren empören und wie rasend an den Stciu-wellen emporschwellen. Hunderte von Schwarzen arbeiten, mit dem Brausen der Wogen um die Wette brüllend, die Wirbel durchschwimmend, an den Fels-zacken auswärts klimmend, von einem Rand zum ändern schwingend in gewaltigen Sätzen, unterstützt von dem aufmunternden Gekreisch der Zuschauer — so kommen wir Schritt für Schritt — ich möchte sagen zollweise — vorwärts in dem entsetzlichen Labyrinth. Da gibt es plötzlich einen argen Ruck, der die arme Aida in allen ihren Fugen erzittern läßt. Wir sind auf einer Felsplatte aufgefahreu, festgesetzt wie ein hübsches Tafelservice auf einem gedeckten Tisch. Die übermenschlichen Anstrengungen, welche das Flottwerden unseres Wasserpalastes erheischt, spotten jeder Beschreibung. Buchstäblich mußie derselbe von seinem Standplatz weg getragen wer- Deutschland etwas Neues wäre. Jedes liberale Blatt, hüben wie drüben der Alpen, sprach diesen Gedanken bereits seit dem Tage von Sadowa aus. Aber zum ersten male hat ein anerkannt officiöses Organ der deutschen Regierung jenen Empfindungen und Strömungen seine Spalten geöffnet, die im italienischen wie im deutschen Volke mit wunderbarer Schnelligkeit im Verlause von nur wenigen Jahren zur Herrschaft gelangt sind. Namentlich die Betonung des gemeinsamen Kampfes wider den Ultramontanismus wird nicht verfehlen, in der ganzen gebildeten Welt sich deS lautesten Beifalls zu erfreuen. Der männliche, selbst« bewußte Satz: „Das Reich wird unter allgemeiner Zustimmung der Nation den Pr i e st er a b s o l u' tismns brechen", wird künftighin der Magnet sein, der die beiden Völker an einander kettet. Nicht nur Böhmen leidet an großer Wasser-noth. Die Neuigkeiten, welche beim Ministerium des Ackerbaues und Handels in Paris einlausen, sind so schlecht wie möglich. Die Rhone bedroht Lyon mit einer Überschwemmung, und die Pionniere sind den städtische« Behörden zur Verfügung gestellt worden. Umcrhalb Lyons ist die Gemarkung von Saint-Ponds bereits unter Wasser. Die Saone hat ihre ganzc Umgebung überschwemmt. Das Flachland, welches sich von EhalonS bis zu der Hügel-landschaft bei Lyon ausdchnt, ist ein Wasserspiegel. Die Ernte ist ganz verloren, denn selbst bei einem schnellen Abgange der Gewässer bleibt doch der Sand zurück und das Heu ist nicht zu gebrauchen. Zu Saint-Etienne ist mau in Unruhe für die Dämme von Rüchetallöe. Ihr Bruch würde unermeßliches Unglück im Gefolge haben. Die Präfekten von Nantes, Blois, Tours und Angers schicke» Depeschen, welche ein enormes Anwachsen der Loire, des Eher und ihrer Nebenflüsse melden. Alle kleine» Gewässer dieses Theiles des mittleren Frankreichs sind angeschwollen, mit einziger Ausnahme der Vienne. Wie verlautet, soll die letzte Zählung von Paris dargethan haben, daß die Zahl der Bewohner der Hauptstadt seit dem 4. September (Pro-clamirung der Republik) um eine halbe Million ab-genomine» hat. Zur Tagesgeschichte. — Der Beichtvater der Erzherzogin Sophie. Die Tröstungen der Religion sind der Erzherzogin Sophie bekanntlich vom Feldbischof Mayer gespendet worden; dieser ward jedoch erst zu Hose beschicken, nachdem der eigemliche Beichtvater — Kolumbus — sein Ausbleiben damit entschuldigt, daß seine Schwester an den Blattern erkrankt sei. Ueber die plötzlich eingetreiene Verschlimmerung im Befinden der Erzherzogin erzählt der den. Mann an Mann stellte sich um die Wände der Dahabieh, man versuchte, die Füße festgestemmt, das Schiff mit dem unanständigen Rückeneude feit» wärt« zu schiebe», an den Felsc» war eine kleine, mit Stricken bewaffnete Armee postirt, welche jede» Viertelzoll, der von der eisernen Umarmung entrissen wurde, durch kräftiges Vorwärtsrücke» zur sichere» Eroberung machte. Mitten in diesem betrübenden Treiben fuhr ein kleiner Junge auf cinein wnndcrlichcn Fahrzeug, einem aus Palmzweigen vcr fertigten Kahu, der mit theergetüukter Leinwand überzogen war uud wie ein Kiuderspielzeug aussah' das er nnr mit den Häudeu ruderte, zwischen n'w uud den Felsen umher und rief gellend zu uns hi"' auf: Bakschisch, Ehawage!" Endlich waren wir wieder frei uud schosse" vorwärts bis zur letzteu, gewaltigste» Stromschnelle, hier der große Katarakt genannt. Von zwei Seiten gedrängt, schießt das Wasser in mächtiger Strömung um die Granitwände und bildet einen Dreizack, mit der Schnelligkeit des Blitzes sich uns keilfor» entgegen drängt. (Fortsetzung solgt.) -.Tagesbvte cu, Mähren»: .Freitag (24.) abends ^ den beiden behandelnden Acrzten der Erzher-gelungen, eine leichte Besierung im schwer kranken Frau herbeizusvhren. Der vk lschof Dominik Mayer glaubte diese kostbaren Augenblicke, wo der Kranken das Bewußtsein vollends ruritckgekehn war, zu höheren Zwecken benützen zu '°^n. ^ wußle es dahin zu bringen, daß von der erkranken Erzherzogin der Kronprinz berufen wurde, welchen, sie das Versprechen abnahm, daß er, wenn einst aus den Thron gelange, stets und überall die römisch-katholische Kirche schützen und schirmen ^e. Kronprinz Rudolf leistete unter Thronen das Gelöbnis, worauf ihm von seiner Großmutter der Segen ertheilt wurde. Diese Szene halte die Kranke lehr angegriffen, an die Stelle der unbedingten Ruhe, welche Professor Bamberger für die Kranke als uner-Hlich bezeichnet halte, war nun Ausregung gefolgt, und tzgz Resultat war eine tödtliche Verschlimmerung ^ KronkheitszustandeS der Erzherzogin." ^ Man ist in Veranlassung des gezwungenen , uderausbaues Chicago« allen Ernste« auf die gekommen, die ganze Stadt mit Dampf zu . . >n einer Weise, sehr ähnlich der Gasröhren-eilung vermittelst Röhren, die unterirdisch durch ein tniral-Reservoir nach jedem Hause gehen, womit ein-^ allemal die durch schlechte Kohlen, Feueranma-"> s- w. verursachten Unannehmlichkeiten, vor allen .. ngen aber die Gefahr großer Brände gänzlich be-leuigt wäre. Das amerikanische Journal, dem wir ^se Mittheilung entnehmen, bemerkt dazu ganz kühl und gelassen: Mann kann zweifelhaft sein, ob die -Au reis ist für eine so ausgedehnte Verbesserung, wenn man aber bedenkt, daß Damps durch solche Röhren u> riesige Entfernung getrieben werden kann mit sehr wenig Verlust an Hitze und einer Geschwindigkeit von Neben Meilen in der Minute, so scheint e« in der hat als ob der Tag nicht fern sein könnte, wo ein * versuch mit dem gemacht wird, was theo-riH^schvn längst als richtig zugegeben ist. »jr. Durch die am 14. d. erfolgte Ankunft der eng- Ao » ^ "d^bie Clifford" aus Stockholm in New- ^ ein merkwürdiges Beispiel von dem Hel-enniuth und der Ergebenheit einer Frau in die ^kffenilichkeit gelangt. Die Brigg verließ mit einer Uach New-Aork bestimmten Zuckerladung am 27. März Pernambuco. Am zweiten Tage erkrankte ein Matrose gelben Fieber und starb am 1. April, diesem folgte ein anderer Matrose am 9., und der Steward starb gleichfalls am Fieber. Der Kapilän, die Offiziere und die Mehrzahl der Bemannung litten am Fieber, und ungeachtet aller Anstrengungen der Frau des Kapitäns, Madame Clifford, erlag auch der erste Offizier einen Leiden. Jetzt übernahm Frau Clifford die Lei-ung deg Schiffes und brachte dasselbe mit ihrem krönen Mann und dem Reste der Mannschaft nach New-Äus ' ^ drigg unter Quarantäne gestellt wurde. Wssord" Cap HatteraS hatte die „Abbie zu sünstägigen schrecklichen Nordoststurm Spier«, V, r ^ die Segel zerfetzte und mehrere allen di s ^^"e, doch scheint die heldenmüthigc Frau Während i<-^E"'naliläteu gewachsen gewesen zu sein. matten k " mehrjährigen Seereisen mit ihrem Schjsi s ° s'e sich die größtmöglichste Kenntnis vom Zweigt und es unterliegt kaum einem Vermißten ^ „Abbie Clifford" zu den — »ahrzenaen gezählt werden würde. Lokal- und Provinzial-Angelegenyeiten. Lokal-Chronik. jestät die k r ochste Spende.) Ihre Ma. krainil-b,n4, kV? Königin Elisabeth haben dem V-reil? ^^?°""°"°Kr°nken. und UnterstützungS-r-^100 fl. huldreichst zu spenden geruht. Gestern ^'vilehe in Krain.) zirksba„n? k^" k«nd bei der k. k. Be- spr°ch!n7Li,^^' ^""""ung Laibach die mehrbe-schischka ^»se ^ SchmiedmeistcrS aus Oberst«'. Der^L Marw".,-, S.rukelj schien in llnik dez.rkshauptmann v. Schivizhofen er. n Uniform, beglettet von einem zweiten Beamten und hielt zunächst eine die Wichtigkeit des bevorstehenden Aktes und die damit verbundenen ernsten Pflichten betonende Ansprache an die Brautleute. Dann gaben dieselben die feierliche Erklärung der Einwilligung zur Ehe ab, worauf die Unterzeichnung des Ehefchließnngs-protokolles und die Eintragung der Trauung in das Eheregister stattsand. Als Zeugen des Brautpaares fungirten der Bürgermeister und ein Gemeindeaus-schuß von Oberschischka. Das kleine Publikum, das sich eingefunden halte, folgte mit ernster Aufmerksamkeit dem bedeutungsvollen Akte. — (Landespserdezucht.) Die von der Krainer Landcr-Kommifsion für Pferdezucht angekauf-ten vier Pinzgauer Hengste wurden, u. z. „Pofavec" dem Johann Soanu in Mitterdorf-Wochein, „Stol" dem Mathias Rosmann in Klein-Ottok, „Triglav" dem Anton Pengon in Beischeid und „Kranjec" dem Mathias Hocevar in Oberfernik zugetheilt. In der Erwägung, daß 22 Competenten um Zutheilung von Hengsten concnrrirten, wurde das hohe k. k. österr. Ackerbauministerium nachträglich um eine Subvention Von 3000 fl. ersucht. Im Jahre 1873 werden auch zu Svur und Gottschce Beschällstationen errichtet werden. — (Die Deputation der Stadt Kla -genfurt), schreibt die „Süddeutsche Post", welche sich jener der Handelskammer wegen Inangriffnahme der ^ackerlinie anschloß, ist am Sonntag bereits in Wien eingetroffen und hatte Audienz. Daß selbe nicht sonderlich ausfiel, läßt sich beim Standpunkte der Regierung leicht ermessen, indeß hat im Abgeordnetenhause die Predillinie nicht die mindeste Aussicht auf Annahme. — (Bau m p f l a n z u n ge n und Baumfrevel.) Das Gesetz vom Jahre 1853, mit welchem die Bepflanzung der sämnitlichen Bezirks- und Landesstraßen mit Obstbäumen ausgesprochen wurde, ist noch nicht aufgehoben — aber die Bezirks- und Landesstraßen zeigen selten mehr Spuren von einzelnen Bäumchen, welche von der Verwüstung durch stumpfsinnige oder boshafte Menschen oder durch Thiere noch übrig blieben, und diese sind von den Raupen ganz abge-freffen, trotzdem das Gesetz vom Jahre 1868 die Abraupnng anbefiehlt. Es scheint daß die Bezirks-hauplmannschasien, sowohl als die Bürgermeister und Gendarmen diesem höchst empsehlenswerthen Gegenstände zu wenig Aufmerksamkeit zuwenden, denn bekanntlich haßt der Bauer den Baum auf dem Felde, wenn er feinen Grund beschattet. ^ingcscndct. Die Verwechslung des Aloisiannms mit „Asiniannm" rührt von einem Privatbeamten her, und niemand hat ein Necht, ihm diesen Witz zn rauben! Äie es wissen. Das Haus 8. v«. in Hamlmrg wird uns wegen prompter nnd aufmerksamer Bedie-1 nuug seiner Interessenten so angelegentlich empfohlen,! daß wir nicht umhin können, auf die im heutigen I Blatte befindliche Annonce desselben ganz besonders! hinznweisen. Witterung. Laibach, 4. Juni. Nachts Liegen. Vormittags trübe, abwechselnd Regen. Windstill. Wärme: Morgens 6 Uhr -j- 12.7°, nachmittags 2 U^r-j- 16.7" 6. (1871 ^ II.5"; 1870-j- 18.6".) Barometer 327.84 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -f- 14.4", »in 3.1" unter dem Normale. Der gestrige Niederschlag 31.90 Millimeter. Angekommene Fremde. Am 3. Juni. De Pera, Ingenieur, Belluno. — Jllek, Kfm, Brün». — Höniqmann, Gottschce. — Rizziolli, Fiume. — Podovau, Fiume. — LuZin, Oberkraiu. — Detela, Beainlei>«gaIIi», Steinbrück. — Brodt, Jnspector, Wien. — Voiiiina, Agram. — Mad. Voniiua, Agiam. — Debeljak, Höflein. — ZuZek, Laschitz. — Christine Schmidt, Wien. HV>4 >> Jakliu, Kfm., Wideni. — Pozossky, Brün». — Hiller, Mllnche» — Graf Laulhieri, Wippach. — v GuNmanusihal, Triest. - Zahnbauer, k. k. Major. — Mayer, Ksin, Graz. — Schwarz, Kfm., Graz. Schußler, Kmi., Wie». Archola, k. k. Hauptniann, Graz Joses nnd Johann Deisiiiger, kack. — Kmfik, Lack. — Moravii, Sifsek. — Novak, Siffek. — Gabriel, Berg beamte, Jdria. — Lustig, Jdria. -- Stare, Steinbüchel. -- Latzl, k. k. Oberfinanzrath, Wien. — Galvani, Kaufm.. Triest. AUoI»i-«n. Franke, Handclsm., Stein. Sirnik, Rudo!ssmerth. — Borghi, Italien. — Petz, Koneipicnl, Reifniz. — Knnstel. — Bertholi. — Gnorntti. — Kovacic. — Funk, Agram. Verlosung. (18 6 4er P r ä m i e n s ch e i n e.) Bei der am 1. Juni 1872 stattgefundenen 41. Verlosung der Serien und Gewinn-Nammern de« unverzinslichen Piämien-AnleheiiS vom Jahre 1864 im Betrage von 40,000.000 Gulvcu österr. Währ , wurden nachstehend verzeichnet- sechs Serien gezogen, und zwar: Nr. 223 479 1389 1706 1802 und 3648. Ans den obigen sechs Serien wurden nachsolgend verzeichnet sechzig Gewinn-Nummern mit den nebenbezeichneien Gewinnsten in Oesterreichischer Währung gezogen, und zwar fiel der Haupttreffer mit 250 000 fl. auf S. 1389 Nr. 95, der zweite Treffer mit 23.VÜU fl. auf S. 1389 Nr 12, dritte Treffer mit 15,000 fl. aus S. 479 Nr. 51, und de>^ vierte Treffer mit 10.000 fl. auf S. 1706 Nr. 40; ferner gewinnen: je 5000 fl.: S. 479 Nr. 48 und S. 1802 Nr. 57; je 2000 fl.: S. 223 Nr. 40, S. 479 Nr. 68 und S. 1802 Nr. 10; je 1000 fl.: S. 223 Nr. 85, S. 479 Nr 56 und Nr. 98, S. 1389 Nr. 9 und Nr. 20 und S. 1802 Nr. 34; je 500 fl.: S. 223 Nr. 67 83 89 nnd 90, S. 479 Nr. 25 46 nnd 47, S. 1389 Nr. 14 57 und 78, S. 1706 Nr. 81, S. 1802 Nr. 39 96 und 98 und S. 3648 Nr. 61; je 400 fl.: S. 223 Nr. 6 9 17 30 34 44 61 und 63, S. 479 Nr. 4 77 84 88 und 89. S-1389 Nr. 40 45 69 72 82 und 87, S. 1706 Nr. 8 15 25 51 63 und 85, S. 1802 Nr. 8 9 16 und 44, S. 3648 Nr. 72. Telegramme. Wien, 3. Juni. Reichsrath. Der Minister des Innern gibt ein osficielles Expos6 über die Ueberschwemmungs-Katastrophe in Böhmen und stellt eine Kreditvorlage zur Unterstützung der Betroffenen in Aussicht. Der Cultus - Minister verspricht die Vorlage consessioneller Gesetz-Entwürfe in der nächsten Session. Der Reichsrath nahm fast einstimmig an, daß die neue Strafprozeßordnung gleichzeitig mit ändern Ländern auch in Dalmatien, Galizien und der Bukowina eingeführt werde, nachdem Abgeordnete jener Länder dies warm befürworteten. Wiener Börse vom 3. Juni. Geld Ware I / Geld Ware ,prrc.Rente, öst.Pap. ^ gzj 64.95'Oest. Hypoth.-Baak.' 94.75 85.85 dto. dto. öst.inSild. 7» 72 , :o,e von 1854 . . . AA 96.75 Lose vou 1860, ganze 104. !iOL.25 Siidd.-Ge1.zu500yr. 114.75 116.- ^ose von 1860, Fünft. ^ ^ ° 2 Urämiensch. v. 1864 . 125.25 l25'5o' dtv. BonS6pSt 146.-146.50 '-ttordb. (100 fl. Steiermark zn5pLt. Lärnten, Kram a. Küstenland 5 » angarn. . zu5 . -roat. n. Slav. 5 , biebenbürg. „ 5 » HKtlvQ. -rationalvank . . . Lnion-Bank . . . Kreditanstalt . . -t. ö. iLScompte-Gej. ünglo-österr. Bant . Oest. Bodencred.-A. Oest. Hyvoth.-Bank. Steier. EScompt.-Bk. franko - Austria . . «ais. Ferd.-Nordb. . Südbahn-Gesellfch. . SLis.Llisabetd-Bahn. «arl-Lndwig-Bahn tziebenb. Eisenbahn . tztaatSbahn. . . . -ais. Franz-Josefob.. Hünfk.-Barcser E.-B. «lföld-^Fium. Bahn . Nation. ö.W.verloSb. Ing. Bod.-Treditanst. Lllz.öst.Bod.^Lredit. in ss^r.rüdz. . 91.— 92.— 85.75 81.v0 84.-i 79.- 86.- 82.- 85.- 79.53 i I 839. 841.— L87.75 288.— 336.40 336.60 998 1000 3L0.— 320.50 272.— 274. 98.— 102. -262. 263. - 139.75 140. 2252 2255 205.40 205.60 251.- 251.50 258.- 258.50 183.50 184.50 355.— 356.- 211.50 212.- 187.50 188.- 181.75 182.25 92.— 92.20 89.40 89.70 103.75 104.80 88.75 89.50 Sieb..B.(200fl.ö.W.) Staatsbahn pr. Stück StaatSb. pr. St. 1867 NudolsSb.(300fl.ö.W.) Franz-Jos. (200 fl.S.) I-oas. Lredit 100 fl. ö. W. . Dov.-Dampfsch.-Ges. zn iOO fl. .90. — K. k. MUnz-Dukaten 5.38. — 20-Frank-Stüike Gedenktafel über die am 8. Juni 1872 stattfindenden Lizitationen. 3 Feilb., Jakopin'sche Real., Verle, BG. Laibach. — I. Feilb., Pader'sche Real., Pece, BG. Laibach. — I. Feilb., Bambic'sche Äieal., Sarsko, BG. Laibach. — 1. Feilb., Strnß'scke Real., Rodokeudorf, BG. Sittich. — 3. Feilb., Puh'sche Real, aä Wernig'sches Beneficium, BG. Laibach. — 3. Feilb., Liskovic'sche Real., Britof, BG Seuosetsch. — 3. Feilb., Drobnic'sche Real., Großoblak, BG. Laas. — 1. Feilb., Hocevar'sche Real., Weikersdors, BG. Reifniz. — 2. Feilb., Zapnter'sche Real., Gleinitz, BG. Laibach. — 2. Feilb., Zarun'sche Real, sä NadliZek, BG. Laas. — 2. Feilb, Praznik'sche Real., RnÄca, BG- Großlaschitz. — 2. Feilb, Geun'sche Real., Äompole, Ä^G. Großlaschitz. — 3. Feilb., Kristan'sche Real., Studenc, BG. Sittich. — 3. Feilb., Konrad'sche Real., Alpen, BG. jironau. — 3. Feilb., Schittnik'sche Real, Ponikve, BG. Großlaschitz. — 3. Feilb., Skul'sche Real, Poznikov, BG. Großlaschitz. Zum Glucks-Versuche durch ihre soliden und für die Interessenten äußerst! vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignet I ist die vom Staate Hamburg genehmigte uud ga-! rantirte große VicIV-T'erlosnng. ^4 Million IVIsrk eventuell als Hauptgewinn und speziell Gewinnei von O'rt -M. 13« ««« — I««.««« — - 4«>.— ;r«.««« - 23.««»» - 0 -> 2« ««« — » n 13««« — 4 ^ 12 ««« — I I ««« — 8 -V I«.««« - !> 8««« — I« it v««« - 2« k 3««« — 3 n 4««« — 33 -V ;r««« — 1«4l ^ 2««« - 2«6 ü I«N« -23«, ü 3«« — k L> ii«« 34« i» 2«« - 14.»«« !» II« rc. rc. bietet dieselbe in ihrer Gesammtheit, nnd verdient I dieses Unternehmen schon deshalb unstreitig den! Borzug vor vielen ähnliche», weil ;N ««« Lose,! d. i. weit über die Hälfte der Gefammizahl, im I Laufe der Ziehungen resp. innerhalb einiger Monate mit Wenn»» eisclieiiiei, iniisse». Die erste Ziehung ist auf den IN. und LO dicses Monats ^ amtlich festgestellt, und kosten zu derselben Ga»;e Vrigiiial-Vose fl. H.3« Halbe „ „ 1.73 Viertel ,, „ —.!>« Gegen Einsendung des Betrages in Banknote»! werden die mit dem Staatöwappe» verseheueu > Vrigingl-Vose von nus versandt uud die amtlichen Pläne gratis beigesügt. Sofort nach der Ziehung lassen wir unseren s geehrten Interessenten die Gewiuuste zugeben »nd gelange» ebenso die Gewiinigelder iin-I niitiell'ar »aei, i.?niscl,ridii»g zur An»-zahlung. ^rfalirnngsgemä,! tritt nnt de,- Her-annahcn de» Ziehi>»gs - §erini»eS ein Mangel a» Losen ein, nnd beliebe inan, »m sofortiger AnSfnlirnnst der geneigte« > Aufträge siclnr srin, ficli baldigst direct ^ 1» wenden an (327—2) 8. 8is»vlt8 «L S«. Staats-Essecteu-Haudluug i» tr . Z . tc> s ^ L-KZL-Z-tz »-»'4Z -Z - Z ^ ^ ^ - L ^ ^ ^ ^ S - ------- iil A»o«ii^ii, liliniiililU'i' Zi'oiniliil. 2 8lu»k)k» iio» Füilskii-che», I8i. »o» ViMili). Saison vom 1. Aiai bis 1. Oktober. Dieses 50 Grad R natnrwarme Wass r gehört nicht nur zu dcn ersten Heilquellen Ungarns, sondern wetteifert nnt den erste» Heilanstalten deS Auslandes. Was die chemischen Bestaudtheile anbelangt, gehört es zufolge der angestellten Analyse des He^rn Professor vr. Ls.rl HiL» zn den Schwefelquellen mit Jod nnd Schwefelkohlenoxydgas, ein bis dahin nicht gekanntes Gas in dieser Qnelle. Wirkt mit ausgezeichnetem Erfolge gegen Vivdt, ILIisiiiLLtisiuus, Skropliuloss, vkrollisclie HLutlrrsnIiIieiteii, NLmorLo ÜLlIsi-üea, IVIsllstruLlstüriuiAeii nnd von diesen verursackle Sterilität, v^sissoL k'Iuss, durch mechanische Berletzuugen eittstaudeiie >Vunäsa, Ossokwülsts nnd Lesvliv^üre, IVIerlriii'is.Ivei'gistullAell; ferner in I-sber-, vlilL-, OsIrrüsüriiseiivei'IiLi'tuiißen nnd in Krauklieit i, der — Zur Be- quemlichkeit diene» die neu mit größtem jioiufort emgerichleten Wolinnngeu, deren Zalil durch die aufgeführten Ncnbantcu bedenkend vermehrt >st. Speise-, Billard-Salon, 'ladlk li'Ilüts. Zur Zerstreuung stabile Äurmufik, Bälle, Kräuzcheu. Zeituugeu uud prachtvolle Parkaulagen Die Restauration ist anerkannt g»ten Händen übergeben. Es besteht eine Post- und Lelegrapheustaliou. Zur Reise dieur die Eisenbahn j!anizsa-,viinfknchen nnd Mohäcs-Villäny-Essek. Auskunft gibt die Badeverwallnng oi:er der Badearzt Med. und Chir. Or. Illsiariclr ^'r„ny, im Monate April 1872 ^ D!t SlldelltrwNltUNg. I I I I I S I I > Lerstürdettc. Den 3. I n n i. Anna Klancar, Kleinyüblerstochter, alt 20 Jahre, im Civilspital am Typhus. VcrlMil. ies U Ein kleines 1 dnnkelgrau, am Hals, Kopf uud an der Brnst mit iveißer Zeichnung, hört anf den Na inen ist abhanden gekommen. (33l-I) Der Zustandebriuger er hält eine gute Belohnung bei Hanplplatz dir. 280. Löjlliz in Kr,nn. Um böswillig ausgcstrclitcn Gcriichtcn, als sei das hiesige Bad wegen vorzunchmcndcr Reparaturen Heuer nicht zu fregueiitiren möglich, diene dem kurbedürftigeu Pnblicnm zur Nachricht, daß, l. Liai a. o. diese Heilanstalt zum Kurgebrauch (332—1) Die Bade Direktion. zu begcgucu, so wie gewöhnlich, mit schon eröffnet war. j-cutk vxu ggo. ». « 8cd. *>a»drrg tu Larvas. Vveksolswbv emitlirt Iß<5LIIA 8-8Q8L«i»« ans nachstkhend verzeiebnele Losgrnppen, nnd sind diese Zusammenstellungen schon auS dem Grunde zu den vorthe lhaftesten zn zäbl.n, da jede,» Inhaber eines solchen Bezugsscheines die Möglichkeit geböte» wird, säinmtliche Haupt- uud Nebentresser allein zn machen uud außerdem ein Ziuseuerlräglus von 30 Franken in Gold und 10 fl. in Banknoten zu genießen. iiil Ups»0 (Jährlich 16 Ziehungen.) Monatliche Raten ü ft. 1«. — Nach (srlag Ser Iet;tc» Rate erhält jeder Tl,cilnel»»cr folgende 1 Lose: » tt. »«»«» Haupttreffer ,'l. H««.«««, mit Äiücskaufsprämie der gezogenen Serie o. 2t.>. fl. 4«« I »>««>»-!,.. !>'»-,,«>»-.>4 Haupttreffer «>«« «««, :»««««« ^-rl <» effectiv Gold. > I>, Sk, ,,,»»^« I»„» 21» > »-I Haupttr ff er 8«.««« Lkaler ohne jeden Abzug. I !>«»». Hanpltrcffer fl. H«.«««. v. (Jährlich 13 Ziehungen.) — Naili t<-rlan de>- let-t,-» '<1 Monatliche «laten ü st. 6. - Nach vrlag der let;tk» Nate erhält jeder Theilnehmer iolgende 3 Lose: > «i»> It. »«»«» I , Haup r N" «,»«.«««, !!«« ««« Franke» cffecliv Gold. I >»„ , t,r, , S« I >„»>, Haupttr M 8«.««« Llniler ohne jeden Abzng. » Hanptlrcfferfl.43.«««, 13.«««ft>dv - werden prompt uns auch geaen diach»a>>>"^ rffectnirt. — «ikhungülistr» werden naA^l .^ LmsrUe MG N! Ziehung ftanco — aratiü versendet. Berleger und für vte »tevaction veraulwvrttich: O l lvm ar Bamverq