PrSrmmerattonS-Preise: gttr Laibach: SanjjShrig ... 8 ft. 40 kr. HalbjShrig ... 4 „ 20 „ Bierleljilhrig . . 2 „ 10 „ Monatlich . . . — „ 70 „ M > t d e r Post: Sanzjiihrig. . 11 fl. — kr. HalbjShrig ... 5 „ 50 „ vurteljithng . 2 „ 75 „ gttr Zufiellimg in« Hau» vier-teljilhrig 25 kr., monoil. 9 kr. (injtlnt Jiummern 6 kr. L aib ache r Tagblatt. Snonyme Mittheilungen werden nicht berUFsichtigt; Manufcriptr nicht zutiidgefenbet. Urbnftt#« r »atnbifgoflf Wr. lit * 3nfer«tem-fhtrrnu: fongrrfipla* Nr. 81 (vuch-handlunft »on Jgn. b. wayr A Fkd. Bamberg.) Lnserttonsprrise: fltr die tinfpoltigr fetiticfk 4 kr., bri zweimaliger Situ schattung š 7 kr., tutimalig* k 10 kr Jnlerti»»«strmprl jrbtemal 30 fr grlfttrtn 3nfrralen uni •ft«« Cinfdioliunfl tntfprw chriidrr Rabait. Nr. 29. Mittwoch, 5. Februar 1873. — Morgen: Dorothea. 6. Jahrgang. Die Betteleien urn Verkiirzung dec Volksrcchte. Unsere National Klericalcn haben also, roie wtr unseren Lesern erzahlt haben, neulich im Ver-eine »Slovenija"' in welchem die fahnenfliichligen Reichoralhsboten KrainS da« grohe Won fuhren, tine Bittschrist an Se. Maje stat den Kaiser ge-richtet, in roelchet sir um Berhmdcrung der eben in Durchfiihrung begrissenen Wahlrrform und um Ernenerung bee Hohenwart'scken AuSgle cheS betteln. Zu gleidicr Zeit find Aufforderungen an alle Ge-meinbrvertretungen, alle katholisch poliliscken Bereine uub andere KSiperichasten in..Slovenien" trgangtn, aus dah sir den erklarten Frinden deS FortschrilteS onb ber Verfassung Handlangerdienste thun und die Bittschrist um Verkiimmerung der BolkSrechte unter« schreiben. DaS ptujnpe gleiSnerische Liigengewebe, toomit fid) unsere Kztholisch-Politischcn an ben oiler« hvchstrn Thron heranwagen, richlet sich in ben Augen aller kinsichtsvollen Manner von felbft. Trotz aUer Echeinheiligleii, alles PrahlenS mil iyrcr Loyalitat, trotz aller Augenverbreherei laht es bod) fur jeden, der nur sehen will, liar und beutlid) bie schlccht 8er6orgcncn Ziele und Wiinsche, welche ihre Itrhcber erreicfcen roollen, burdiftbimmern. (Sesatir fur bie BerfassungSpartei ftcckl himer tinem soldjen plum pen Machwerke feint, unb man thaie bcmielben ju viel Ehre an, roollle man eS uberhaupt nadi allern schon gesagten einer weiiern Beachtung wurdigen. ,Der Petition beg BereineS »Slovenija" gegen bit Ver-faffungereform steht im Falle ihrer Ueberrcichung an Se. Majestot dassclbe Schicksal btvor, roie jener deS czechisch polilischen Vereines „Jebnota" in Briinn, roelchi unlangst Gras Bclcredi bei einer Aubienz eingeschmuggelt hat; sit roirb von Sr. Majestat betn Ministerium zur versassangsmStzigen Bchandlung ubergeben roorden. Unb roie man Betteleien um ben VerfasiungSbru h verfaffungSmShig behanbelt, biirfte niemanben tin Ralhjel (tin. Wir roollen barum hier nur ben PelilionSschroindel unserer Fort« schrittsseinde, bit in btr Bauernfangerei unb auf bem gcsammten Gebiele bes BolksbetrugS dereils so ErklecklicheS geleistet, in allgerneinen Zugen kenn-zeichnrn. In Orsterreich ist noch Tcine Reform zur Durch-fuhrung gelangt, roogegen sich unsere pateniierten Reactionare mit unb ohne Tonsur nicht mil aller Macht gestemmt hatten. Zuerst hat man bit rot« niger gebildeten Klassen bcs Boikes zmneist auf bem Gebiete deS Glaubcns unb ber Schult btihort. Alder Reichsrath bit ®runbges:tze schuf, tie Schult unttr bie Aufsicht bcs SlaateS siellte, ber Monarch ber Freiheit ber Geroissen unb ber Bkkenntnisse seine Zustimmung erlheilt hatle, rourde auf den TaborS, auf der Kanzel unb im Beichtstuhle roie in btr frieblichen Hiitte deS DorfeS cine beijpiellose Hetze ge gen bas ftaatliche Recht ber ©efctzgebung, gegen Regierungsgeroalt unb ReichSrath angesponnen, bem schlichten Vattbtnanne ward vorgelogen, eS rotrbe ihm sein „®laubt" gtraubt, ihm bie Psorte beS HimmelS vtrrammelt, die She roerbe venhiert, bit Schult tntchristlicht, bie Kinder bem Heidenthum unb bie Menschheit bem Teufel uberomroortet. Die confeffionelle, bie Schult unb Ehegtsttzgtbung btruhrtt in so manchen Punkten da« kirchliche J«< teresse. Die Kaste, bie geroohnr roar, fut unfehlbat zu gelten, fah sich plStzlich der Hanbhabe beraubt, roomit fie Oesterreich roie so manche attberen LSnber unter ihr Joch bringen unb zu einem Oesuitenflaot# umschaffen tSnnte. Auch roar es seldstverstandlich, datz ein grotzer Theil der geiftig Unmiindigen. bet von jeher geroohnt roar, bie Geistlichkeik ale mit bem Slrahlenschein einer HSHeren Senbung umgeben zu belrachten, vorubergthenb in Angst unb Schrtcktn versetzt roarb, burch falsche Borspiegelungen belhSrt, fiir sein eroige« Seelenheil zu zittern begann uno bei ber Hetze gegen bas VerfaffungSrecht bee Staates willig Handlangerdienste leislele. Was foil nun aber bit ©ttttlti gegen bit Dutch« fuhrung btr ©ahlrtform? Welchet ehrliche Mensch kann zu einer folchtn Bauernsilngerti, welch, bie alten Volksversuhret jetzt eben einleiten, feint Hanb bieten ? Wir roollen zeigen, bah bkse nene Art von 93oIf»betrfigerei an UnroQrbigfeit unb Scham« losigfeit alles bisher geleistett writ hinter sich unb bie Einfalt unb Unmunbigkit ber Unterzeichner folcher Biltfchrift« in klitgllchsten Lichte erfcheinerf tatzt. Bekanntlich rourbtn bisher bie Abgevrdneten fut ben Reichstag burch bie Kanbtage btr einzelneu Stronlanber geroahlt. Der trainer Landtag hatte fechs Abgeordnele ins Reicheparlament zu trtifrnben, um bort bie besofiberen Ontertffen bee Landes unb bit gemeinsamrn allet vsterreichischen StSmme unb $61» Fet yx berathen unb an ber Gesetzgebung bee Rtichtl Ieuilleton. Gaukler unb Taschenspicler. Wtntt der Mehrzahl jener Kunstler, bie ate Professoren ber hbhtren Magie ober unter ahnlichen hochtrabenden Tikcln uno zu Abendunterhaltungen einlabtn, tin gewisser Grad von Handsertigkcit nicht abzusprechen ist, roenn eS ihnen haustg gelingt, auch bit Scharssinnigertn unb Unglaubigtrtn unter den Zuschauern burch einzelne mit befonberer Geroanbt-heit unb Eleganz ausgefiihrte Stuckt ongtnehm zu bupitrtn, so bleibt gleichroohl ebenso auegemacht, dah all ihre Kunst eitel Stumperei ist gegeniiber btn Ltistungtn, bit une von btn Zunstgenossen Jnbiens unb EgyptenS beridjtet werden, namentlich aue alterer Zeit. Es fugte sich vor kurzem so, dah toir bei gelegentlichem Blatter,, in ber neuen cortresslichen Ausgadt dtS 9)iarco Polo burch Co-lontl Henry Aule, einem Buche, bae feinem gelehr-ten Btrfafftr bit groge goldene Medaille ber lon-boittt Geographical Society eingetragen hat, auf tine lilngere Anmerkung stietzen, bie une cine schlaf-lofe Nacht verursachte unb bit une zu tintt ttroae gttflrzttn Miltheilung an bitfem Ortt in hohem Grabe geeignct erscheint. Es fnupft sich bitfe Rote an tint ©telle im 65. Kapitel, too bet venetianische Ritter von bem ©omnierpalaste Kublai-Khane in Chanbu, bem Heutigen Tolon-Ror, erzahlt unb roo ee heiht: „Noch ein anberee Wunder vetrichten jene Bacei (eine bubbhisti|che Priefiersecte). Wenn nSM-lich ber Groh-Khan in feinem Palaste rotilt unb an ftintr Taftl sitzt, welche auf einer etroa 10 Fuh iiber bem Fuhboden erhabenen Platform steht, werden seine mit Wein gefiiUten Trinkgesiitze auf einem grogen Buffet in ber Mitte btr Halle in finer Entfernung von ttroa 10 Schritt dot ihm aufgt* pflanzt. Wenn nun bet Herrschtr zu trinftn vtt-longt, so roifftn te jent BeschwSrer butch ihre Zauberkiinstt so tinzurichttn, batz bit GefLtze, ohne von irgenb jemanben bcruhrt zu roerben, sich felbft« stiinbig von ihrer ©telle unb butch bie Luft hi., zum Kaiser beroegett. Dies haben viele Tausenbe, bit bahei zugegen roattn, bezeugen kSnnen. Se ist tint einfache Wahrheit unb leint 8flge.“ — Oberith von Porteneau erziihlt baefelbe in larjetet Form: »Unb Gaukler beroirfen, bah golbene Gefahe mit Wein gefflllt dutch die Lust flitgen unb sich bem« jtnigen, ber zu trinfen witnscht, bar bieten." Aehn-lichte berichten alte Legenbtn von Simon Mague, unb Colonel Axle trinncrt babti an Apollonius von Tyana, btr bcim Hochztiteschmaust beS MenippuS bit Speisen unb Schusseln vom Tische verschwinbtn lietz, urn bit Btaut zu btm GestSnbniS zu nSthigm, bah sit ein Vampyr sti. Der Jesuit Delrio (Dispnis. Magic, pp. 34, 100) klagt, batz bie flbrlgenfl from^ men aber leitbtgiaubigen Fiirsten ee geftaiteten, dah allerlei teuflifche Kunfiftttde »or ihnen auegefQhrt rourben, fo z. B. bah fitBerne Bechet unb anbttt sdirotrt Gegtnstanbk sich selbstiinbig von tintm Snbi btr Tastl zum anberen bewegten, ohnt bah baM tin Magntt im Spiel roat. Det froimnt Prin, scheint Katl IX. gewesen zu sein unb ber Be-fchrobret roar tin gtroifftr Lesar« Maliesio. Abtt noch in unfertt Ze t roirb1 Aehnlichte beridjtet. In bem auegejeichneten Buche bte englischen Rtifenben Ed. W. Lane, betitelt »Modern Egyptians," in welchem bae 12. Kapitel bet Magie u. f. ro. gt» toibmet ist, roirb von brat Sheik Jemail Abou-Rou-ouS aue Difouck berichtft, bah rr sich in genroart zahlteichet, im hohen Grabe glaubrourbiger Augenzeugen von unsichtbartrt Wesen bebienen lief. Seine Tasst mit Kafftt gtfullt tam alltin zu ihttl heran und prdientierte sich ihm; ebeuso sein Calhvu«. bie langschlauchigt Pseise, bit fich ihm (elbfttabig theilzunkhmen. Nun kam es aber wiedetholt vor, dah verfassungs- unb reichsfeindliche Landlagsabge-ordntte, darunter die Krainer unb Czcchen, sich wohl von ber LandtagSmehrheit in ben ReichSrath wahlen liehen, aber gewissenloS genug warcn, ihre Voll-machten nicht auszuuben, bit Jnlercssen ihres Landes unb ihrer Wahler in straflichcr Pflichtvergessen-heit unvertrcten liehen, wie es z. B. gerade jetzt wieber ber Fall ist. Im Reichsralhe werden bie wichttgsten Angelegenheiten oer^anbctt, welche bit Lebensintcrcssen von Stain bernhrcn, Vorlagcn fur Eisenbahncn, beren Ban oom ganjen Lanbc sehnlichst gewiinscht wirb, btciben unbcrucksichligt liegcn; wah-rcnb bie Verlreter aller Nachbatlaitdet bie auherste Riihrigkeit fur ihre Angelegenheitm cnlfalten, sitzen bie ktainischcn Deputierten zu Hause unb zelteln mil Czechen unb Pfaffen Vetschwotungcn zur Ver-titmmcruug ber Voikstechte. Diesem Uebelstanbe soll nun dutch die unmit-telbaren Bolkswahlen abgeholfen werben. Die auf-richtigsten Freunbe des Ssterreichischen Staates unb seiner Volksstinnme haben schon lange ben Gedan-len ongeregt, unb ber Kaiser hat schon vor Jahres-frist seine Minister mit ber Ausarbeitung bed bc-tressenben Gesetzcntwurfes beaustragl unb bieser Tage soll berselbe b:r verfassungsmahigen Behanb-lung zugefiihrt werben. Tausende von Stabten, Ge-meinben, Vereinen unb KSrperschaftcn haben bieser Reform jubelnd zngestimrnt, weil fie Oesterreich erst zu einem wahrhaften conftitutioncllcn Staate uuischafft, weil es badurch ein Rcichsparlarncnt er-hiilt wie atibere Grohstaaten, weil es von ber Will-ffir teichsseindlicher Landboten unb finfterer Je!ui-tengesellen befrclt wirb. (Sck'lutz folgt.)___________________ Politische Rundschau. Laibach, r>. Februar. Inland. Die „Wienet Zeitung" melbet in ihrem amtlichen Theile, bah Se. Atajcstat fiir bie griechisch - orientalischen Bisthumer in ber Bukowina unb Dalmati en cine selbstanbige, ber serbischei, unb romanischen in Un-garn coorbinierte Metropolie geschasfen unb bah bie bifchtzfliche Kirche in ber Bukowina zur Metros potiianrofnbe erhoben wurbe. Zum Erzbischofe unb Metropolilen wurbe ber greise Bischof Hack m a it n in Czernowitz, bckannt durch seine in ben Tagen Hohenwart'scher Bedriingnis mannhaft bewahrte verfassungStreue Gtstnnung, ernannt. Diese Mah-itahtnc befrcit bie nichtunierten Griechen ber west-lichen Reichshalfte von ber Oberherrschaft ber grie-chtsch-orientalischen Klrche Ungatns, 'ist demnach cine Folge ber Zweithcilung ber Monarchic. Sie ist aber auch von hoher polilischer Bebcutung. Jetzt burbot, „wie geleitel von Jntelligenz unb Bcrcch-itunfl." Ein gcbilbcter Musclmanii unb. naher Freund Lane's erzahlte diesem, bah er eines Tages Abou-Rou-ous in Begleitung bcs Sheiks El Emir in Disouck ausgesucht hade mit ber Bitte, thnen tint Probe seines HBhcttn Msseus zu geben ; jener Habe eingewilligt. Man servicre u»s ben Kaffcc in bent Porcellanservice meineS Balers, ber in Musr weilt, .sagte ber Sheik El Emir. Nach roentgen Minuten wurbe btt Kaffee gebrachl unb ber Sheik exkaunle sofort unb mit S'cherheit bie Tassen seines VaterS. Dasselbe geschah mit betti Sorbet. Er schrieb darauf tincn Brief an seinen Valet, gab ihn an Abou-Rou-ouS unb bat bensclbcn ihtn cine Agtwort darauf zu btsorgen. Der Magier nahm btn Brief, sttcktt benselben hinter ein Divankiffcn unb liistete dieses nach einigen Minuten, him zu jtigen, bah ber Brief abgtgangen fei, unb bah tin anberer an beffen Stelle liege. Der Sheik El Emir Sffnele bicsts Schrtibtn, welches bie Antwort ouf bus seinige enthielt, zubem aber gewifse Details aber bus Befinben seiner Familie, welche er bci skintr Rlickkehr nach Cairo cinige Tage spater voll kommen bestdtigt Janb. '©dltuft fetgt.; werben bie Rumanen ber Bukowina ber Wuhllust ter Schaguniten in Siebeuburgen, bie Dalmatiner ben verberblichen Einfluffen bes karlowitzer Kirchen-regimentes, bus unter bent Batine bes sudslavischen Wiihlers Miletič sleht, cntzogcn unb ber Einwit-fung bed oerfassungetreuen Etzbischoss Huckmann unterstellt. Die altczcchi schc MeetingShetze ist schmahlich gcscheitert. Nirgends hat bie Bevolkerung sich butch das Geschrei ber ^iihrer zu Auoschrei-tungen odcr zur geringfugigsten MiSachtnng des behordlichen BerbotcS hinreihen lassett. Selbst zu ben sonst errcichten Tabot-Heldenlhaten, als bit sinb: Eintteiben von Eylindetn unb Etsauscn von Hundchen, die einem Nerfassungsttcucn oder einem Bcamlen gehoten, hat ..die Nation" sich nicht auf-gefchiDungett. Die czechische Bevolkerung will sich ebcn nicht tnchr ad majorem gloriam ihtet MassaS abhetzen lasien. Sic hat, Dank ber Enetgie Kollcts, georbnete, gefetzliche Zustandc tennen gelertit unb findct Gcschmack an benselben. Graf Goluchowski unb Statthnltercitath Zaleski weilen in Wien unb werben bent Mini« I'terium bci ber Gtuppietting ber galizischen Wahl-bezitkc mit Nathschlagen bienen. Det Gtas-Stalt-haltcr scheiut also fcitt so groher Gegncr ber W»hl-refornt zu fein, wie ihn die (eutbergcr Hctzblattct schildertcn. Auch die in Paris weilenden Emigrant ten strafen die Dobtzanskis tiiigeit. Sic crflarcn im „Dzicnnik Poznanski," dah die Einfiihtung von birecten Wahlen ihres Etachlcns bie polnischen Ga-lizter nicht ocianlasscn bi'irse, sich mit ben c;cchi-schcn Russophilcn zu vcrbunben unb in Abstincnz-politik zu machen. Allcin bie „®azeta Narodowa" lahl sich badurch keincswcgs einsainchtern unb von neuen Erdichtungen abhallen. So laht sie sich aus Wien schreiben, Filtst Auersperg hattc ben Polen vcrsprochen, dah die Regierung das „von allen Verclausierungen bcfrcitc ©ubeomite Elaborat" gc-iiehmigcn wollc, roenu sie nach Einbringung ber Wahltcfotin-Vorlagc hilbsch artig fein rooUen. Der Eonskils^Prasibcnt hattc jeboch tauben Ohrcn gc-predigt. Attsland. Ie nahet in P r c u h e tt bie Ent-scheidung iibcr* die kitchenpolilischen Gcsetzvorlagcn heranrUckt, urn so geroaltiger werben die oppositio-nellcn Ansttcngungen bes Ultramontanismus, unb bat) von allen Seileit ethobene KricgSgeschtei fotinle schroache Netven in Austcgung vetsetzcn. Vielleicht ist das auch der einzige Zneck, roelchen man von tiericalcr Scit^ im Angc halt, mid obwohl die »Germania" den Kriegszustand erklart, speculiert man wohl nur barauf, noch in zwolfter Stunde einen Einfchiichtetnngsversuch zu machcn. Dah der* selbt auf keinet Seite Einbruck machen werde, da-von ist man in nichtklericalen Kreisen i'tberzeugt, unb bie bezitglich bcs Hcrrenhauses taut werbenbe Besorgnis scheint dieSmal nicht geredjtfertigt. Die Mchrhcit bcs Hrrtenhauses tann sich nnmoglich bet Uebcqeugung verschltehcn, wie nothwenbig die kirchenpolitischen Gesctze sinb. Kaiser Wilhelm selbst hofft dies auf das beslimmteste. Bei der letzten „Eour" im Schloffe auherte cr einigen Abgcordue-tcn gegeni'ibcr: „Nutt, die Herren haben jetzt vicl zu thnn. Ich hosfc aber, es roirb auch ctwas er-reicht werdrn und diesmal auch an ciner uttbercn Stelle ohne Schub." Das Hettenhaus dttrfle sich diese Worte merken. In der ftanzosischen Nationalver-sammlung ist wieber cinmalbetKampf zwischcn bet Rechlen unb Linken in fcharfetcr Form ausge-brochen In ihtet bli'tben Wnth gegen bie Septem-bcrrcgicrung hat die Nechfe bie Priifuttg ber Kricgs-rechnuttgen ber lyoner ©tabtbehorbcn zu ben giftig-ftcn* Anklagcn gegen bie Republik unb die Republi-kaner bcnutzt unb alje Ansttcngungen der bamatigcn Wkachthaber, der Invasion Widerstand zu leisten, durch die schrnahlichsten Berbachtigungen zu cowpro-mittieren gesucht. Dah viclc Misgrisfc unb selbst i nicht wenige Unterschleise begangen worben find, ' kann nicht in Abtede gestellt werden ; allcin es Witte doch die einfachste Pflicht ber GetechLigkeit, der auherotdentlichen Nothlage unb ben uncrmchtichen Schwictigkciten bcs Augenblickes Rechnung zu tra-gen unb nicht blinbliitgs iibcr allcs, was von re-publikanischct Sci:e mit me hr odcr weniger Gcschick jut Bcttheidigung bcs Vatibes versucht wurbe, ben Slab zu brcchcn. Die Herren ber Rcchten schcinen feine Slhnung bavon zu habcit, bah sic burch ein solchcs nmthigcs Botgehcn ben fraiijOfijchen Namen iibevljaupt nub die Ehre ihres Landes am schwer-ftcn unb in crftcr Linic schabigcn. Wic aus ben Tclegvammeit hcrvotgehl, wurbe, burch bie „rothc Fnhne'1 aitflcblich motioiert, ein Tabclsvolurn itber bas bamatige Gebaren bet lyoner Behotbc vct-tiangt; die Rcchtc unb selbst bas linke Centrum sliinmte baffir; bic Linke scheint sich zum Thcil bet Abftimmung enthalten zu haben. Worn man einem solchen Bcrfahtctt bie wahthaft ffagliche Rnckficht-uahme entgegenstellt, welche bic rohaliftische Gcscll-fchaft gegeniibct ber Eorruplion ber Bonapartisten, ber einzigcn Ursache bcs Uuhxils, zur Schan tragt, so kann man sich einen Begtiff von ber Erbitte-tung machen, mit wclchct bie gtohc Masse bet Nation gegen bicfe staatfgesahrliche versailler Banbe in fotge bieser ihrcr neucsten Hcldcnlhat erfutlt fcitt muh. Dct Gcncralgonvetncnt von Turkestan, Gene-ralabjutant v. K a u f f m a n it, ber schon vor lange* ter Zeit von Petersburg aus auf seinen Posten zu-riickgclehrt fein sollte, ist, wie die „Nussischc Eor-rcsponbenz" mitthcilt, bis nach ber Ri'nJfunst bes Gencralabjutanten Grafcn Schnwalow von seiner lonboner Mission in Petersburg gebliebcn unb erst vor weniflcn Tagen auf seinen Posten zuruefgefehrt, urn bie Anstalten fiir bctt wirklichen Felbzug gegen Khima zu ircffcn. Es ist dies ein neucs Zeichcn, bah ber Zweck ber Rcifc bcs Grafcn Schnwalow in ber Hanptsachc ber khiwaischen Ftage gait. Local- uub Provinzial-Angelegeuheiteu. Lriginal-Correspondenz. Lustthal, 2. Februar. (@ i n c © e tn e i n b e und i h r Seelenhirte.) Die Psarrinsafsen ber Ge-mcinbe Lustthal haben, wie seinerzeit bas „Tagblatt" benchtete, schon vor longer Zeit an ben hehen LandeS-ausfchuh eine einbringtiche Beschwerbe roegen zu hoher Umlagen fUr bas psarrLmtliche Sffiirtl/schaftsqebiiube gerichtet, aber — wit wollen hier nicht untcrfuchen, aus roelcher Ursache — bis jetzt noch feine Erledigung erhalien. Aber Eines oermBgcn bieselben nicht (dnger zu verschweigen, nLmlich die Thatsachc, bah mitt(er» weile ,bie nngerechieste unb eigenmachiigste Execution jener wiberrechllichen Forberungtn von Seite bes Pfar* rers in Lustihal ungebemmt ihren Fortgang nimmt. Da bei wirb bas G-lb nicht nur, wie schon ftllher erroahnt, burch MiSbrauch ber AmtSgewalt beigctrieben, (onbetn auch rein firchliche ^anblungen, mie bic Spen-bung ber heiligen . Anwesenb roaten 114 Mitzlieder. Als Botsitzenber jungierte bet Sereinčbitector A. Dreo, als Schrlslslihrer A. Ledenig. Der Lorsitzende begtllhle bie Betfammlung, roie« auf die grohen Ausiageir de« ver-gangenen JahreS hin unb setzte in langerer Ansptache auSeinander, dah, um bie von Jaht zu Jaht fteigen« ben Ansptirche an ben Berein ohne Beeintrcichligung ber PensionSanstalt beden zu konnen, eine Ethohung de« JahteSbeittage« sich als no'.hwenbig hetausstelle. Schliehlich fotbene R-duet die Mitgl'eder zur gemein« {amen Thatigkeit auf unb etfudjte sie ben am 8ten b. M. zum vesten des Beteine« statlfindenden Hand-lun««ball vollzahlig zu befuchen. Da sich ber JahreS-bericht pro 1872 in ben Hiinben ber Mitglieder be-sindet, fo roird mit Zustimmung der Verfammlung von der Lcfung de« RechenfchaftSberichtes Umgang ge* nommen. (ffiir haben ben rocscntlichen Jnhalt bessel-ben bereits eastern unter ben B\!ocalangelegcnheiten'‘ gebracht.) Ueber Antrag bes BereinsmitgliedeS Josef H a u f f e n rourde der abtretenden Direction butch Er-heben von ben Sitzen einhellig be c Dank ausgebrUdtt. — SSereinsmitgfieb Johann J am^ek berichtet im Namen bes Nevisicnsauafchuffes liber bie am 19ten v. M. vorgenomme Revision bes RechnungSabfchlusfe« pro 1872 unb ttber bie gleichzeitige ©contrierung ber Beteinsfonbe unb erflttrt biefelben vollkommen richtig unb insbesonbers die Biichet als zroeckmahig eingetich-tet, tein geslihrt und die GeschastSsiihtung in einer musierhasten Ordnung besunden zu haben. — Veteins-Kassiet C. Leskovic berichtet, datz in den Jahren 1871 unb 1872 liber basftatutenmči&ige ©esammtbudget, per fl. 2958 32, bie Suuime von fl. 1005 5 sUc Bercinszwccke au«gegeben roetben ist, unb stellt ben Anttag auf nachtragtiche ©enchmigung biefer VerauS« gabung. Director-Slellvertreter M. Tr e n n stellt dar, datz der Berein zusolge der neuen Statuten bebeutenb gtogere Betpfltchlungen Ubernommen Hat, zu beren Bedeckung ba« htezu beslimmle Zinsenertriignis votaus* sichtlich auf langete Zeit nicht hinreichen roerde, und bemertt, bog zur Genehmignng biefer Post 130 an* roejenbe Miiglicber ihre Zustimmung geben mtigtcn, bei dem Umftande jeboch, dah biese Anzahl nicht ge* geiiroartig ist, dieser Gegenstand ohne Aendetung bes § 10 det Beteinsltotuten nicht erUdigt roerden tonne. — Bereinsmiigli-b^Anion Jen tl beantragt, es roerde beschtosfen, dah jul Bedeckung der BereinS-beblirsniffe auher ben Zinseu der BereinSkapitalien auch bie iibrigen jahrlichen Einnahmen verroenbet roerden biltscn. Dieser Anttag roitb nach Ifingerer De-batte sast einstimmig angenommen. BetressS bet vor* \unehmenden Neuroaht bon 9 Directionsmitgliedern beaiiiragt BereinSmilglied Anton Jenil die bisherige Direction per acclamationem roieber zu roahlen. (Bravo!) Dieser Antrag wird von ber Genetalvcrsammlung einstimmig angenommen, unb e« besieht bet Ausschuh somit auch im laufenben VercinSjahre au« ben Her-ren: A. Dreo, F. Kasch. A. Ledenig. C. Leskovic, A. Sliischet, A. Spallek, M. Tteun, H. Mencel, N. Woschnagg. Endlich rourden noch, ebensall« per acclamationem, in ben Revisionsausschuh pto 1873 geroahlt die Hetren: Joh. Jamšek, Joh. N. Plautz jun.; zu Etsatzmanncrn Anton Jentl und Franz Schantel jun. Nachdem von ben Mitgliebern tein ©eparatantrag gestellt routbe, schlietzt ber Votsitzeube bie Betsammlung. — >(He r r Dr. A bat ber t K r a u 6,) f. 1. Bezirk-gerichtsc-bjunct in Planina, routbe liber eigenefl Ansuchen in gteicher Eigenschaft nach Adelsberg Ubcrfetzt. — (T he a te r na chr i ch t. ) Am nSchsteu Samstag roird Fcl. Irene Getde« hier al« er* ste« Debut die „Veonore“ im ^Troubadour" singea. Wie un« berichtet roirb, vetfiigt bie angehenbe Ktinst-lerin liber (chr bebeutenbe unb roohlgeschultc Stimmittcl; babei soll auch ihte duhere Erschcinung cine auher* gerobhntich anziehenbe sein. Uniet solchen Umfldnbcn steht un« also ein interefsanter unb genuhreicher Theaterabend in AuSsicht. — (U n g I lick «fall.) Det 57jdhrige KaSpar Frank au« Sigoina Nt. 20, Knecht bei MathiaS Pettish in Voog, Bczitk Umgebung Laibach, vetun* gliitfte vor einigen Tagen babutch, bag er, im bt* raufdjten Zustanbe bie Pfcrbe ungeschitkt lenkenb, mit bem ffiagen an bie Seilenmauct ber Strahe anstieh, com Wagen unter bie Raber herabgefchteubert routbe, rov ihm Cer rechte Bordetfuh und ber Obetschenkel zerschmettert rourben unb er infolge biefer Vetletzungen nach Vetlauf von zehn Minuten vetschieb. — (Der Sptuch be« ReichSgcrichteS.) Am Montag erfolgtcn bie UttheilSoetktinbigungen CcS Reichsgerichle« liber bic in bet vetflvssenen Woche ver* hanbelten Rechlssalle. Betteffs det erften brci Bet* hanblungsgegenftanbe, anlangenb den Ansptuch beS LanbesausschusseS von Ttiest ati bie LandeSsonde von K t a i n, G8tz, Gradiška unb Jsttien šiit WLchne-^ tinnen- unb Finbli-ngSverpflegSfoften vom Jahre 1853 bid 1868 im ®efammtbetrage von fl. 430.943 53, tauten bie brei fast gleichlautenben Erkenniniffe bahin: bem Begehten bes LandeSanSschusfeS von Ttiest roirb nicht ftattgegeben unb roetben die Prozehkostca gegcnseitig aufgehoben. Die Begtiinbung bicfcS Aus* fpruches ist sotgenbe: Zur Begrllnbunq seine« An-sptuches hatte Ttiest voterfl den voden Nachweis tiefetn miiffen, ba« es fiir bie gcklagten Lanber AuSgabea gemacht Habe. Nun enthalte roohl bas Hofbecrct von 1819, Welches bie WohlthdtigkeitSanstalten flit StaatS-ansialten crkldrt, bie Bestimmunz, bah biese Institute flit bie gemachten AnSlagen zu enlfchdbigen feien unb ju biefem Behufe bie Zustdndigkeit bet Aufgenomme* nen unb Vetpfleglen etuiert roetben folle; biese Ent* schddigungspflicht treffe jedoch nur bit Jndividuen unb nach keinet gesetzlichen Bestimrnnng auS biefer Zeil bas Zustanbigkeilslanb. Wenn fernct ein Cabinets* schteiben vom 14. September 1852 bie Muigabcn ber Wohtthdligkeitsanstaltcn in ben Kronlanbern vou bem StaatSschatze auf bie Panberbubgets ttberttdgt, treffe biese Last nicht bie Zustandigkeitsldnder, fondern bie* jenigen Sander, in denen sich biese Institute bcftnbtn, wie dies in einem Minifierialertaffe vom August 1854 deullich auSgcsprochcn ist. Die Aufhcbung ber Prozch-kosten roirb aus dem ©runde ausgefprochen, roeil er* lannt roirb, dah Ttiest jur Realisierung seines Anspru* ches von fo beCtutenber Hohe unb fiir einen fo langen Zeitraum wohl nicht Habe umhin ttinnen, die richter* liche Entfcheidung anzurufen. Bei biefer ©efegenheit roirb auch eine anbere ptinzipiell roichiigc Entscheibung kundgegeben. In Zuriickroeifung namlich eines von Dt. Pajet — al« Bettretcr von ®i)q — crhobenen Jncompetenjeinroaube« roirb ausgesptochen, dah in die Competenjsphare der Indicate bes ReichSgerichtes alle Ansprllche gehiiren — gleichgiltig ob biefelben aus einer bctfaffungsmuhigcn ober absolutistischen Epoche flammen — rocnn nur biefelben in ber ©egenroatt giltig ftnb. — (R a n b.) Am. 30. v. M. abends nach 8 Uhr kam der GrnnCb-sitzer Jvfef Kermel vulgo Smrekar ouS Kozarje Nr. 20, Bezirk Umgebung Lai* bach, in etroas beruuf^tem Zustanbe in bas Witlhs-haus bes Jorcf Vertačnik on ber trieflet Strahe zu Woitsch unb prahlte in Gegenwart von fechs, auch einigermahen betrvnkenen Sutfcheti mit tem' Besitz einer Barfchaft von 160 ft., die et den Bnrfchen vvr* zeigte. Es gefiel diefen ficL-cn, vom Ubermtihigen Mein* genuffe angeheiicrtcn Jndividuen, liber Auffotbetung bt« Kcrmel einen Ringkampf zu veranstalten; bie fechs Butfchen liehen sich adsichtlich vom Ketmel liber* tvaltigcn unb Ketmel zahlte Mein. ©egen brei Uhr motgen« begab sich, nachbem bic fcchS Butschcn bercit« friiher ba« ©asthauS vetlaffen hatten, auch Josef Ketmel noch Hausc, routbe angeblich auf dem Weg« ton tinem dieser Burschen bet ber Brust gepackt unb nitbergeroorfen; ber Bursche verschwanb schncllstenS unb ftttmcl bcmetftt ben Berlust seiner oben erwLhnlen Barschaft. Ueber biefen Raub rourbe bie Strafanzeige erftottet. — (Schluhverhanbl ungen bei m k. 1. LandeSgerichte in 8 at bad).) Am 5. Februar. Georg ©lenoDt, Maria unb Franz Jenko: Betrug. — Am 6. Februar. MachiaS Kristof: Tiebstahl; Georg Paulin: Lsfemliche Gewallihiiligkeit; Johann Hribar: fdjroere ki-rperliche B-schLdignng. — Am 7. Februar. Jakob Zalar, Maihia« unb Amon Brence: Diebstahl; Joses Gader unb Joses o6 gestrige Tage« Vittel der Temperatur —0 7', um 0 1“ flbtr dem Normale. Der gtftnge Niederfchiag (Schnee) 115 Millimeter. ____________________________________ Angckommene Frcmde. Am 4. Rebniar liolel Elrfnnt. Siojan, Click. — Fortuna, Playing. — HalagiL, Cadei, Elina — Herdlitka, Bau-unternehmer, Trirst. — Rit'er v. Plapprrt, GutSbesitzer, Klagensurt. Rotzrnbera, Berona. — Schuller, jtropp. — Vtegtjel, Ksrn, Saniicha. ||ofikber. — Dem Herrn Fran, Triller, Gistgebcr und Hau»blsitz-r. sein Kind Zodann, k> Monaie, Tiniauvorsiadt Nr. 13, Fiaifrn._________ Theater. H e nte: Adrienne Veroiivtrur. Drama in 5 Akten nach bent Fran,ostschcn ftti bearbeitet vou G. Gran«. Person eu: • Der Prin, eon eouiOon...........................Hr. Waver. Die Prinzelsin, ftint Gcmahlin .... tzrl Bramdilla. Vioriz Graf von Sachsen.........................Hr. Bidder. Athenais Herzogin dju Aumont .... Frl Sottaun. Die Marquise von Bigny ■ ■•♦... Fr. Kroseck. Der Ehevolier von Chazeuil......................Hr. Earode. tjbrienne Lecouvreur. | ava[icai» vt. Midaner. Veiffon, J . Icc ffran«i1’ Hr. Hvller. Michonet, Regissenr daselbst 3. M. »otzky. Gedcnktafel fiber bit am 7. Februar 1873 stattfindenden Li-citationen. 1. Feilb., flantut’fche Real., Sichel«dorf, «G. »rain« burg. — 1. Feilb., Medl'sche Real., Grohnubdorf, VS. NudolfSwerth. — L Feilb., Brojdii'Iche Real., Schwein-berg, VG- Tschernembl. 2. Feilb., Wilsan'sche Real, Oberfeichling, «G. »rainbnrg. — 3. Feilb., Grnden'sche Real., St. Michael, BG. Senoseisch. — 3. Feilb., Man* rin'sche Real., Bertoi. «G. Tschernembl. — 3. Feilb., Larl'sche Real, Bornschlotz, BG. Tfdjrrurmbt. Telegramme. ' Wien, 4. Februar. Das „Petersburger Journal" metbet: Die vor brei Jahreu begonnenen Ber-hanblungen zwischeu Rutzland und England liber die Grenzenfeststellung in Ccmralasieit und die beider-seiks zu beobachlende Handlungsweise find beendigt unb fiihrten jut vollstandig besriedigendcn Ucberein-stimmung. Die russische Poliiik in Cmiralasien, wie in Europa, sei nur auf Erhaltung und Siche-rung des Friedens gerichtet, wie solches RutzlandS eigene Jnkeresscn vorschreiben. » lllllll (T. werben geqen Sicherstellung unb lOperc. Verzinsung auf bie Dauer eineS JahreS aufgenommen. Anntiqe unier „W. H.“ poste restante Laibach. (78) (tin Landgnt in Unterkrain, no be ber Bahn, bestiftet mil 120 Joch WeingLrten, Walbungen unb anbeven Nealiiaien, iheilbar in eine grohere unb mehrere Heinete Bcsitzungen, miib au6 freier Hand cerkaust. AuSkunft ertheilt das Annoncen-Bureau in Caibadb, Hauptplatz 313. (79 — 1) lrar|rs Gesellschaftsl'picl! Die groHtmogliche Gewinnchance A vieien nieint 11 ) fit B. W. fl. 100 Papierrente. Monalliche Ratcnzahluiigcu L o. W. si. 8. Wahrend der Danec der @iu,at|luiig(ii fpitlcn die p. t. Theilnedmer ak f bie n(g Pramie btiflfflehpnrn 18 Stiick Lose durch 46 Ziehnngev, und zwar auf Cin Funstcl rnit Her Scric gfjonrnrs 1839rr Los (welche« am 1. Milr; d. I. einen Tieffer gtroinntn mntz) und ferner auf „l864rr>, IKlOer, Broun-RrliwrUrr-, Tfirken-, Sarlitrn-IHriuln-Sen-, Como-, Wlilrnimricrr-, Imislirii-eUer-, Nlanlslwuer-, Ofnrr*, Halll'y-, Ge-»>«>«-, Waldeleln-, lWlinll»eli*rniz-, Hr> glevlrh-, Kiidolfe-, SHlzbiir*rr-l iahilserstratze Nr. !>8; siir Laibach bei Herrn Era«mn«Birschiy, Vandschast« Apotheke; Klagen-furt bei Herrn Dr. P. Hauser, Apolheker; Graz bei Herrn 81. NrabIowi ». Wiener BSrse vom 4. Februar Wvhnung. mil 3 bi« 4 Zimmern, licht, irocken, sammt ZugehSr, in der Nllhe be« Hauptplatze« oder der Sternallee, wird bie jum fommendeii Georgltermine gesnchl. Der Znstandebrinaer erhiilt 10 fl. Belohnung. Nilhere« in der Expedition diese« Blatter. (75-2) Epilcptischc firampfc (Fall- Gliolin heilt briefllch der Specialarzt (iir Epilepeie sut,u/ Or. O. Klllleeh, Berlin, Louiaen-strasse 45 Augenblicldich liber tauiend Patienten in Behandlung. (732-25) Stnutslonds. 6DCTC. Rente, oft.Par. bio. bio. oft. in Silb. kose von 1854 .... rote von 8i.o, gonič Lose von 1860, tziinsl. Pramiensch. e. 1864 . Grundentl.-Obi. Bleiermart ju 5 p5l. asmten. Strain, u. «iiftenla„b 5 „ Ungarn JU . . 5 „ Jtroal. u. Slav. 6 , Siebenbiirg. JU 5 , Action. Ilationalbanl . . , . Union - Bank . . . . 6rti ilanflaU . . . 81. o. OucomDtfffles Anglo.-osterr.Bank . Celt. Bodencreb.-A.. Oeft. feUfoch.-Sant. etcicr. SScomvl.-Bk. Sranco - Austria . . »is. Arrd.-Rordb. . Subbahn-Sesellsch. . Kais. lilisabelh-Bahn. 8»rl.8ub»ig-8ahn. . eitbenb. Srseadah, . 6leat*bahe Kais. Frauz-gosessb.. F«usk..«arcscr «.»8. eisolb-gium. . Pfandbrlefe. Ration. ».to.iKTletb. Una. «ob.-4retilanft. «3». »#. *»».'*«?“• M«. I« 86 3.1*4. - Ware 68.8, > Geld 6S.7U 73.10 96 25 95.7-104-J101.2 184 — 124.5 14360 149.- 91.50 85.7 b — 83.75 79.75 92- 86.- 82.25 84.— 80.50 "67. 243.75,244. .^33.5.0 33».- 117b 89T.75 282.— 29?!- 129.25 21*5 196.75 25).— 238.— 175.- 338.- 881.— 187.85 178.25 92.30 87.75 108.25 88.75 1180 L»8.- 283.— 129 75 >200| 197 25 250. 0’ 832.50: 17 V.— 333.—| 222. 187.751 172.50 Oest. Hypoth.-Bank. Priori tats-Obl. Litdb.-Ges.zu 50 • Fr. dto BonS 6 pCt. Nordwb.(i00fl. TM. Sieb.-B.( »off. 6to.! Staatsbahn pr. Still! StaatSb. pr. St. 1S6 Rudolfb. (300fl.o.W.) Franz-Iof.(^oo st.S. Lose. Tredit i<*o fl. 8. W . Do«.-Dampffch.-Ges. zu 100 ff. CM. . . Triester 100 st. EM. dto. tO ff o.W. Ofener .40. ff d.“ Salm . if Pa.ffy . „ ilarb . m St.GenoiS^ WindULgrStz Waldstem . Keglevich . Rudolf-stist. iWe«lisei (3SKon.) *ug«6.i 00«. f6tb.ro. fttanff. 10011. . . fonbo« io tzs. etaL P-ri< 100 greet llllnzen. «.B0,' *aif.#8n|.®eeet«i, 20. jranllfttta . . . KM.75 »crttoM^olR . . t».60|8Ubtr . . . . 40 , 40 , 40 , 40 , 10 , 80 , 10 . 10 , @elb 94,85 87.50 128.— 1*4.— 92.50 101.10 185.50 98.50 117.54* 58.- 30.— 40.— 27.50 38,-29.75 24.— 22.50 18. 15.25 81.90 92.10 109.10 41.65 5.18 8.H8 163. 161.76 fflett 84.7* 115.5» 9i!so ^8.— 130.— 25.— 83.— ioi.se 98.50 nejw 58.-81.— 41 — 18.50 38 50 8076 25.-13.- 18.50 M — 91« 10810 41» 5.1» 8.6» 1*3.60 Telegraphischer Coursbcricht am 5. Februar. Papier-Rmte 68.70. — Silbrr-Rentt 72.25. — I860« Staat«.Anlehen 103.75. — Bankactien 967. — Errdit 333 — — London 109.--. — @116« 10785. — St. k. Mitnz-Ducat« —— — 20-Franc-StUckr 8.68. Oruck Don Jgn. e. »letoma,r * Krd. vambrr.g in Laibach. Brrlrgrr mb fflr etc Redaction verant«ortlich: Otto nar »amber*.