OMcher Zeitung. Nr. 17«. !l. l l. h«lbj. fi. <^5o. »<»» »,« HuNtllUl,« <»» H«u» hol«'!. ^ tr. V»<» »>,» Vest «an,,, fi. 15. halbj ff. ? «N. Donnerstag, 3. August. 187«. Alntlichcr Tbeil. 3e. l. und l. Apostolisthe Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2<.. Juli d. I. dem im Handelsministerium in Verwendung stehenden Ober-insslnieur Franz Rziha in Anerkennung seiner verdienst lichen Thätigkeit im Eisenbahndaufachc das Nitlcrlrcuz det» Franz Joseph«OrdenS allergnüdigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Men, 31. Juli. klnSVeis Über den Stand der Rlnderpest in den im Reichsrathe vertretenen Mündern in d«r Heil vom 24. bis 3l. Juli 1876. «««gebrochen ist dic Rinderpest in obigti Zelt in leinem Orie dieser Münder. Dieselbei, erscheine,, somit am 31 Juli d. I. frei v)n Rinderpest. Oesterreich und die Schllchuug des Hafens von Klcl. Die Aufltssuna. welche slch der Pforte weqen der Schließung dc« Haftn« von ttlel beuillchligl hat, ist noch nicht beschwichtig». Wegen der allerdings ungünstigen lionsequenzen dieser Maßregel für die lürlische Krieg» führung in der Herzegowina wä»-e die üble Vaune der Pforte vollkommen gerechlfelli^t, wenn nicht durch die zwischen der Türlei und Oesterreich bestehenden Vertrage die Hallung d»ese« lchleren noch gerechtserlig« le, w»re. Die ganze Angeleaenh-il — so üußerl sich ein «lrtilel der ..Pol. Eorr." über diese Frage — «st sei« dem Jahre !7<)3 durch einen Vertr«« geregelt. Zu di<,er i^it setzten die Ntpublil von Vcnedia und der Grohherr ihre betreffenden Rechte auf da« Gebiet und die Gewässer von »let in, gemeinsamen Eiiwernehme» jcft. Nach dem S«urze de» ersten fra„z0si,che„ Ka,,er «ich«», welche« Dalmatien durch einige Jahre ,einer Herrschaft unterwarf, trat Oesterreich in den Besitz dieses Etriche«. und feildem haben verschiedene Verträge jeln Recht bearünöet. E« genügl yeroorzuheben. daß i« Jahre ltt:>3 infolge der Mission des Wurstln von ^ei-ningen nach Konslantinovel ^»iichen beiden Müchlen ein Uedereinlommen erzielt wurde, wonach der Hasen von ttlel al« »märe ll»ni,nm" endgiltig definiert wurde. Durch diese« lltbereinlommen wurde Oesterreich formell von der Pforte da« Recht zuerkannt, diesen Hafen den türkischen Schiffen zu verschließen. Bei verfchiedenen Nnlüssen. namentlich m den Jahren l «57. lttill. 1802, l^<».i und 1^'ll bekräftigte die Pforte neuerdings diese« Recht Oesterreich« zur Schließung de« kleler Hafen«, indem sie in Wien die Ermächtigung ansuchte, dort Trappen auszuschiffen. E« ist demnach unbestreitbar, daß der Hafen von «lel nicht der Türkei gehöre. daß diese Macht in lemerlei Weise da« Recht zur Einfahrt und Stationierung ihrer Schisse in diesen Hasen besitze und daß, wenn in letzterer Beziehung von Oesterreich mehrfach t»e Erlaubnis gegeben wurde, die« lediglich au« Gefälligkeit und au« leinem anderen Grunde geschah. Der Grund, welcher Oesterreich bestimmt hat. von slinem Rechte Gebrauch zu machen, i,l durch die rage a gedeutet, «n welcher sich diese Macht gegenüber ihren slavischen Unterthanen befindet. Die Sympathien dieser lttzleren für ihre gegen die Türken tampfenden Slam. mesgenossen sind mchl gerade platonischer Natur und begründen für Oesterreich besondere Pfl,cht:n. Die Be. ziehungen guter Nachbarschaft zwiichcn den Machlen dür» sen nicht fo wcil gehen, um e« auf eme Gefahr der Störung des ossemllchen Frieden« anlommen zu lassen. Oesterreich kann nicht seine innere Ruhe opfern, um der hohen Pforte gefällig zu sein. Zum Ueberflusse sei bemerkt, daß die türkische Re» gierung selbst aus den allen Kerlragen Anlaß genom« men, um gegen Griechenland gerade so vorzugehen, wie Oesterreich m diesem Momente Handell. Hier ist die »nlwort, welche Uli Pascha am 22. März 1871 aus eine Prolcstalion de« griechischen Gesandten wegen der lüllischen Weigerung, die griechischen Schisse in de>, Golf von «rla einlaufen zu lassen, ertheilt hat: „Was den Kern der Frage belrlssl, jo glauben wir uns nach den Bestimmungen des internationalen Rechte» und der von anderen Nationen beobachteten Praxis zu benehmen, wenn wir von dem Rechte Gebrauch machen. Kriegs» schissen die Einfahrt u, den Golf von Nrla zu gestalten oder zu verweigern." Hierauf ciliertc Uli Pascha den tz 40 de» Völkerrechte« von Marten« und fügte hinzu: „Mil Hilfe diefer Bestimmung und ihrer Prar,« werde lch Lw. Efclllenz in El bringen, wa§ an den SUsten von Klet und del ,„a vorgeht. Die bei. den Ufer der türkischen «u,lc gehören Oesterreich, die ,ull,,chen schiffe lo,me„ ohne Erlaubn,« dieser Machl dort nlchl einfahiel». und d,ejee Anbot erftrclll sich selbst auf die Handtlsschissc - Da» gule Rech» Ocsterre,ch« in dieser Frage ist demnach we«l über die Gebübr fest» gestellt." ' ' Der ^andtagslchluh in Vaiern. Der feierliche Schlu« de« baierischen Land« tage«, der heuer belannllich eine so stürmische Session hatte, ist am 2!». v. M. nachnmlag« durch den Prmzen ^ uitpoldals Vcvollmüchtinlen des Kbnig« im S'tzung«. saale der «bgeordnelenlammer mit dem üblichen großen Eeremonicl ersolgt. Wie wir einem der ..N. Fr Pr." hierüber zugehenden Vlrichte entnehmen, waren hiebei nur l3 »bgeordnete unl) 5,2 Reichsrülhe, dann die Slaal«mlnisler und einige andere Beamte zugegen. Nachdem der ^andlagsabschied verkündet war, erklärte Prinz lluupold im Namen de« König« den Landtag für geschlossen. Der Präsident der Kammer der Reichsrülhe, Graf von Slaussenberg. brachte auf den König ein dreimalige» Hoch aus. Aus dem königlichen ^andtagsabjchiede dürften folgende Stellen hervorzuheben fein: „. . . Gegenüber den Beschlüssen de« Landtages hinsichtlich der Frage der Re« organisation de« forstlichen Unterrichte«, fowie der postulierten Efigenz fur den obersten Schulrath und für eine fünfte rateinschule an den huwanlftischen Gymnasien wollen wir unser Recht, da« Unterricht«»esen nach Maßgabe der Bedürfnisse de«sllben zu orgonisielen, ausdrücklich vorbehalten haben....." „Die an un« gestellte Bltle. den pragmatisch angestellten Beamlen die für fte in den einzelnen Speclal-Elal« oorgefchene Oeh»ll««etz-rung »l« Bestandtheil ihre« praz»»tischen Gehalte« bewilligen zu wollen, werden wir gewühren." „Bezüglich der an un« hebrachlcn Bitte- tue Eenlral.Forftlehranslall in «schaffenbura °l« Fachschule (Forst.Akademie) zu be» lassen und zweckenliplechenb zu reorganisieren, verweisen wir auf 8 4^l unzere« r»!,dlag«abschiede« oo« 1ü. »prU 1K75»." (In diesem »bschieoe he,ßl e«. daß die Vitte weilerer Würdigung unterstellt werden soll). . . „Wir erkennen m>l Zusrkdenhelt an, daß die Kammern s,»»l für den ordentlichen Slaat»hau«hall, als auch für die außerordentlichen Militär Bedürfnisse entsprechende Für sorge getroffen haben. Da« bereitwillige Entgegenlom» men, welche« die Kammern de« Landtage« bei der durch die veränderte Münzwührung oeranlaßlen neuen Feststellung der Elvillljte bekundet haben, ist nn« ein erfreulicher Beweis treuer Glsmnung und bewährter UlchtMG» llchlell, welchem Gefühle wir hiemil gerne >»«»»< geben, lebhaft bedauern »ir dagegen, daß de» Ve»«-tenftande die Verbesserung feiner materiellen ^age nicht in dem Vahe z»ltz«ll gnoorden ist, in welche» dieselbe o«n unserer «Httlattregierung in vorschl«g «ebrxtzt wurde. Wenn »«ch der Widerstreit der Memunge» i» der Kammer der Ubgeordnelen große Schwierialeilen ve-l eitel hat und selbst auf die Form einiger Reden nicht ohne Einfluß geblieben ist, so glauben wir doch in dem Gedanken Beruhigung finden zu können, daß d,e alls«, lig zu» Ausdrucke gelangte Nebe zum Vaterlande auch die heftigsten Gegensatze zu mildern imstande »ar. M«ae diese alle Tugend unsere« Volles ftel« und immer «ehr ihre unbesiegbare Kraft bewähren zum Wohle de« «ei« tere« u«b engeren Vaterlandes, aus dessen Olltte »nö Gedeihen unsere heißesten Wunsche gerichlet sind. Wir schließen die geGn,»»nige Versammlung und bleiben un. ,eren Vieben und Getreuen «lt ttn»«licher Huld und Gnade gewogen." E« sind da« die in jedem i'andlas« llbllchen Gchl«ß»orte. deren Bedeutung abn d,e»»ol durch d»4 Vorausgehende, durch welche« die ldnialiche Unzufrieden- Ver Tenfels-Capitän. Moman von I. Oleinmaxn ^»rlletzun«.» Elienne lächelte ironisch. »Allerdings, mein Freund, wi>rc es so. wenn nicht d" Wille HhleS verstorbenen Vaters es anders be« N'mml hülle." Graf Vertrand verlor etwas die Farbe. »Wie — wie mei ' 5aH?" „Erralhen Sie da. ».Nein, wie konnte ,ch — " «Ich sprach natürlich von einen, Testamente 2s ^'stiert etn solches." «Von meinem Vater?" »So ist es." »O, das ist nicht möglich. Sie tauschen sich." »Keineswegs. Ich würde Ihnen nichls davon ge '"»t haben, slällden Gie nlchl auf dem Punkte, sich zu "lrmül,n. ,>ch lalle es für rechl. daß Ihve neue Fa-""lie di, Gchulden Ihrer T^rgangcnheil und Ihre ""pflichtungen für die Zukunfl l'nnt." ..Wein Valer." fagle Verlrand in gereiztem Tone. 3i«^ "ehr als irgend jemand auf den Glanz seines io Ü!^ ^°^ ^^ " gethan, was Sie behaupten. . wurde er die Principien seines ganzen sevens ver- ..Sie kannten Ihren Vater nicht so gut. wie ich." sagte Etienne. ..Er liebte seine beiden Sohne mit glei cher Zärtlichkeit und wollte, daß sie das Vcrm0aen und die Ehre seines Hauses» theilen sollten." «Ah, Sie scheinen in dieser Hinsicht sehr genau unterrichtet." murmelte Bertrand „Ich bin es, sonst würde ich nichl so bestimmt sprechen." „S,e kennen also das Testament?" Elienne blickte ihn fest an und nicklc. „Ja. ich kenne es" Bertrand biß sich aus die Vippen. «Und wo hat mein Vater das Testament deponiert ?" fragte er nnl leisem Beben der Stimme. „Er Hal es in meine Hände gelegt." entgegnete Mallon kalt. Der Gras suhr zurück. Er murmelte elwas zwi-schen den Vippen. was wie ein Fluch Nang, von den anderen aber nicht gehört wurde. «lnna. welche ^l„gc dieses Gesprüche« n»r. sah ihren y;.'!,!"", kopfschüttelnd an. , Graf." sagte sie, „sollten Sie d,e Hand-lnngbwn,^ s^'cn Vaters nichl ftzr gerecht und billig halte» ' Vcrtrand suchte sc> th zu verbergen. Er nahm die Maske tx> ^ ur. „Behüte dcr Himmel, mcm Fraulein. Mein Vater hielt große Gtircke »uf Herrn von Mallon und wußte, daß er ihm mit g»»zcr Seele ergeben war. ^ch habe jetzt nur noch ven Vunfch, d»ß «sin verlorener Bruder zurückkehrt. Selbst wenn ich ihm die Halste meines Vermögen« überlassen müsUe, bleibe ich doch noch reich genug, um Ihnen eine glückliche Zukunft zu sichern, die S>e mit Rechl erwarten können " Etienne berührte leicht die Schulter des Olmfe». „Wohl c->." ^n, mein Freund. Ich sehe. «e sind bereit, a mann zu handeln." Er stand aus. um sich zu oerabschiedln. Vertrand hielt ihn zurück und sühn- '......^ Seite. „Noch ein Wort, mein theurer sagte er leise ..Gut. sprechen Sie." ..Wo befindet sich jetzl d«« left«,««« »e»es Vaters?" »We«h«lb begehren Sie d», zu wifsn, ?" „Nur aus Neugierde Sollte es mir nicht enauvl werden, Einsiebl dar»m, ;,, nehmen?" ^ie«Hs ,»il dem l ^NehMl. ^.. ,.^, ... «chl ^ M»« lonnle da- leil,?" I^.!^1»' «'' m.... r... b.r «< >« «üe «z«, OlONvtn «"« »ll. Vertranl», ,u» »!ff« I»l<» «»<«" !«<»!"- 1372 heit mit der Kammer, respective der ultramontznen Kammer»Fraction, genügend documentiert ist, wesentlich »bzeschwücht wird. Die Verkündigung des Landtags« «Oschi^e« hat denn auch auf die Herren einen sichtbar tiefen Eindruck nicht verfehlt; sie verließen den Sitzung«» saal in größter Verstimmung. Dazu lommt noch, daß die Partei in der letzen Zeit große innere Kämpfe zu bestehtn halte, wie sich dies namentlich au« einer, au« der Partei selbst stammenden Eorrespondenz der tlerl» calen Donau«Zeitung ergibt, in welcher sehr viel über den Wanlelmuth Einzelner gellagt und versichert wird, „daß die patriotische Mehrheit bereii« von einer inneren Fäulnis befallen ist, die, wenn die Kammer inzwischen nicht aufgelöst werden sollte, für die Folgezeit ihre schlimme Wirkung nach sich ziehen muß. Die Einigkeit würde ohnedies schon bei mehreren Fragen in die Brüche gegangen sein, wenn nicht dle Entschiedensten unter den Patrioten die Wankenden mit dem Hinweise auf die große Verantwortlichkeit gegenüber ihren patriotischen Wählern zur Programmtreue lebhaft ermahnt hätten." Vom Kriegsschauplätze. 31. Juli. Ueber den „Sieq" der Montenegriner bei Vrbica liegt heute in der „Pal. Eorr." bereit« ein ausführlicher telegraphischer Bericht au« Ragusa vor. Derselbe gesteht, daß der Erfolg der Ezernagorzen ein rein zufälliger war. ferner daß die Montenegriner nur deshalb die Offensive ergriffen, um aus der gefährlichen Umarmung zu gelangen, welche von der emen Seite W»l^»r Pascha, . Ich hoff« «nd wünsche, daß wir uns verständigen werden." »O. gewiß, ich weiß ja. daß Gle wahrhaft mein Freund find, Elienne." „Ich bin der Freund jede« Manne«, der edel u» ehrenhaft fühlt und handelt." erwlderte Herr von Mal-lon ernst. Verlrand schlug wider Willen die Augen zu Voden. «Also morgen?" fragte er. «Ja. und zwar in meiner Wohnung. Um zehn Uhr erwarte ich Ihren Besuch." «Ich »erde kommen." (Hsrlsetzunz s»lßt) Rückzug nach Montenegro abzuschneiden und in dieses Land einzufallen; allein durch diesen Plan, der übrigens schlecht ausgeführt wurde, weil er hiezu auch über ein? größere Truppenzahl hätte verfügen müssen, verlor cr selbst allcö. Die Montenegriner schlugen den kürzesten Weg auf ihrem Rückzüge ein. während die Türken in paralleler Richtung und in einer Entfernung von einer halben Vtunde von denselben marschierten, ohne daß die einen von den anderen Kenntnis halten. Mulhtar Pascha ging von der Annahme aus, daß er nur mit cincm Theil der montenegrinischen Streitkräfte zusammenstoßen würde und daß Pel» Pavlooit und noch andere Wojwooen zurückgcblieben wären. Anstatt dessen vereinigten sich alle montenegrinischen Abtheilungen mit einer unglaublichen Schnelligkeit, als Selim Pascha eintraf, um sie in der Flanke anzugreifen. Er traf viel früher auf dem Kampfplätze ein als Mulhtar Pascha; seine Truppen wurden deshalb umzingelt und durchbrochen und er selbst getödtet. Diesem ersten Angriffe folgte ein solches Gemetzel, wie man es sich nicht leicht vorstellen kann. Eine große Zahl von türkischen Offizieren, unter welchen auch noch ein Pascha und zwei Oberste waren, wurden niedergemacht. Mulhtar Pascha ist übrigens nicht verwundet worden. Einige sagen, daß cr sich gestern früh in Trebiuj«. befand, um etwas Truppen zu sammeln; andere ließen ihn in Mostar sein. AlS das wahrschein, lichste gilt. daß er mit dem Reste seiner Armee in Vilcl eingeschlossen sei und von den Montenegrinern bloliert werde. Inbetreff der Verluste behaupten die Türlen, acht Bataillone gerettet zu haben. Daß die Montenegriner Sieger blieben, haben sie außer ihrer Tapferkeit auch dem Umstände zuzuschreiben, daß sie iu ihrer traditio» nellen Weise fochten und auf jede Taltil und Strategie der großen Heere verzichteten. Wenn die Montenegriner dieien Sieg nicht aue zunühen suchen, so wird der gegenwärtige Krieg eine getreue Eopie des langwierigen herzegowinischen In. surreclionelrieges werden, in welchem es fortwährende Schlachten gab. ohne Erfolg auf einer der beiden Seilen. Ueber das am 24. Juli staltgefundene Gefecht bei Doljane an der Moraca und bei Medun gegen die Kuii« werden noch folgende Details gemeldet: Die montenegrinische Truppe des Marko Miljanov schlug und zerstreute die Türlen. verfolgte sie bis El« jevne, steckte die Ortschaft Lopari und zwei andere Dürfer in Vrand und machte große Beule. Die Kubaner und Ljubodnjaner zertraten über 2(X) Feinden dle Köpfe, da das Abichneiden derselben nicht gestattet war. In diesem Gefechte, in welchem mehrere hundert Tüllen fielen, wollen die Montenegriner blos 10 Todte gehabt haben — darunter den Fahnenträger der Vjelo Pavlooiii — und 20 Verwundete. Bei Medun blieben 2(10 Albanesen. welche die Montenegriner von ihrer Abtheilung ab> schi'itten. Zwei Kuttjaner.Dörf,r unterstützten die Monte« negriner und man hoffs. daß ake K^ijaner die Pattei Montenegro's ergreifen werden. Von den jenseit« der Grenze ansässigen Kl.i Mohamedaner unter Waffen, bedarf noch sehr 'tätigung. Jedenfalls ist dieselbe sehr übertrieben, der Ziffcransatz wenigstens überspannt. Bei einer Bevölkerung von 5 Millionen ?^l..., von denen nur ii', Millionen dem moham klauben angehören, «st nicht anzunehmen, datz "".""^ Mann sich wie mit eincm Lchlagc einer Erhebung an^ schließen werden, selbst nicht in dem Lande eines Vcha myl. Aber immerhin verdient daS Gerücht einige Be« achtung; dies umsomehr, als gleichzeitig aus Indien wie aus dem Norden von Afrika gemeldet wird, daß W sich der Fanatismus des Islam zu regen beginne. W Aber wie die Versicherung, in Indien ständen 150.000 Mohamcdaner bereit, den Türken in Europa zu Hilfe zu eilen, auf dic Erfindung eines Phantasie- W reichen Tofta in Konstanlinopel zurückzuführen sein W dürfte, so wol auch die Nachricht von dem Massen« W ausstände im Kaukasus. Und die Glaubwürdigkeit dieser ^ Meldung wird auch dadurch nicht gehoben, daß Arme« nier in Konstantinopcl den Redacteur eines Blattes, welches die Nachricht in scharfen Ausdrücken dementiert hatte, in das Gefängnis gebracht haben sollen Viel» leicht lag der Anlaß dazu in einer anderen Ursache. Etwas anderes wäre es, wenn England dabei seine Hand im Spiele hätte und sich des Islam bedienen wollte, um Rußland die Früchte seiner Eroberungen in Cenlral'Asieu zu entreißen. Aber davon verlautet noch nichts; umsomehr ist >rst die Bestätigung der Nachricht abzuwarten. Zur Genesis der bulgarischen Insurrection. Eiu Berichterstatter des ..Levant Herald", dcr die Bulgarei durch längere Zeit bereist und Land und Leute daselbst kennen gelernt hat. gibt über die Genesis des bulgarischen Aufstandcs nachstehende Schilderung: „Der bulgarische Aufstand ist lein plötzlich impro« visiertes Werl, sondern aus langer Hand vorbereitet und durch eine unermüdliche Arbeit, vermittelst viel« facher schlauer Eombinationen zu einiger Bedeutung hinaufgeschraubt worden. Lange lebte das Voll geduldig, arbeitsam, mäßig, mit einfachen Sitten und ruhig unter der türkischen Herrschaft. Die Geistlichkeit konnte, so lange sie vom griechische» Patriarchate Konstanlinopels abhing, in der revolutionären Richtung nicht als wirl sam erscheinen. Darum schuf man eine nationale, auto< nome bulgarische Kirche. Der Geist dcr Unabhängigkeit wurde dcn Schulen durch Lehrer beigebracht, welche größtentheils in einer zu Odessa eingerichteten vulgär!« schen Schule auf Kosten der russischen Regierung er« zogen worden waren, wo die jungen Leute in die Theo« ricn des Panslaoismus und die Mysterien dcr oerschie denen Eomitös von Rußland und Prag eingeweiht wurden. Daneben durchliefen Emissäre unter allen Ver< tlcidungen das Land und predigten dic Idee cineS großen slavischen Reiches unter der «egide des allmächtigen Rußland. Um die Geister in Aufregung zu erhalten und Anführer zu bilden, versuchte man von Zeit zu Zeit kleine Revolten, deren Nichlcrfolg man voraussehen konnte, welche aber dazu dienten, dle Leidenschaften, den Haß und die Hoffnungen zu nähren. Im letzten Februar erschienen zahlreiche Emissäre in den verschiedenen Di-stricten deS Balkans; sie sollten daS Voll a,lfl)ehcn. von der Regierung ausgedehnte Vcwilligunaen z» verlangen, die nur zuerkannt werden lvimw, unter Aufgabe aller Autorität und Souvcrä, >c. Z„ gleicher Zeit wurden heimlich eine M^ ,. -«ilcn, Dank dcr Sorg losigleit Mahmuds, eingeführt. Aber erst die wachsenden Verwicklungen mit Serbien und Montenegro und dic Entblößung Bulgariens von Truppen reiften den Aus bruch, zu dcm man trefflich organisiert war, zur Thal heran. Zwanzig Mililärl'camlc wurden in dic vcrjchic« denen Districte gesandt, und seit März beschäftigte man sich mit der Organisierung der LadreS einer zullinf' tigen revolutionären Armee. Dlc bei dcn Aiifstiwdischcn gefundenen Papiere, die sich jcyl zu Adrla» 'lp popcl, Slimania u. s. w. befinden, wo dic >>!' lichen Unlersuchungstribunale errichtet worden sind. beweisen, daß der Insurreclionsplan durch Männer von großem Wissen und großer administrativer und mililü rischer Erfahrung ausgearbeitet worden sein muß. von Männern, die gewiß nicht au« dcr so wenig aufgeklärten und unterrichteten Bevölkerung Bulgarien« hervorgegangn, sind, und welche die Vorficht gehabt haben, ihren Namen nicht aufs Papier zu setzen, sondern Briefe, Befehle und Rc»i mit den Worten zu zeichnen: ..Diejenigen, dic >t!" wozu sie das Tisarl des Ecntralcomil6s setzten, ohne nähere Ort >a, während die von Bulgaren ausgegangenen Pu^,,^. ^lcn Namen tragen." Politische Uebersicht. v«lt»««, 2. August. Nachrichten au« Paniooa zufolge haben die un* garische» Behörden dort einen der Hauptherde omla» dinistischer Umtriebe aufgedeckt. Bei dem oft genannte« Intimus Mi'llic', dem «lwocalen Soetozar Kasapinooii, welcher am 7><». o.M. in Paniova verhaftet wurde, sollen nemlich Papiere vorgefunden worden sein, au« welchen sich weitverzweigte Verbindungen unter den serbischen Nalionalcomil«« ergeben. Kasapinovic war am Donner«' lag au« Karlovi», wo er im Ausschüsse des serbische" Klrchencongresses dessen schleunigste Einberufung -^ wenngleich vergeblich - beantragt halle, in Semlln ein» getroffen, hatte dort Besprechungen gepflogen und si« am Freitag nach Paniova begeben. Samstag erhielt Obergespan Slancii eme chiffrierte Depesche mil del Weisung, im Emvltliehmen mit dem Slaatsanwalte die Verhaftung Kasapmovii, der seit der Feslnehmung '^«'' letit dessen Führerrolle übernommen habe. vorzunehmen^ Die Verhaftung und die Hausdurchsuchung erfolgte lM- , 1373 auf Sonntag halb 4 Uhr morgen«, ssasapinovlk stellte die Frage, weshalb er verhaftet werbe, fügte sich aber schließlich. Derselbe wird nach Pest a. bracht. Pankovaer Telegramme stellen im Zusammenhange mit dem Er gebnis der Hausdurchsuchung bei ilajapinovit weitere Verhaftungen in Aussicht. In Kaschau und Gyula bcainncn am ii.',stcn August die Manvvcr dcr gemeinsamen und der Honved» Armee. Das ^ager nächst ttaschau beziehen am l5>tcn August eine Brigade Infanterie, vier ^öcadroncn Caval-lerie; eine Vrigade Honvcd tommt am !^5. August dahin. In Oyula werden ausschließlich Kavallerie Manöver der HonvedS stattfinden. Wahrscheinlich wird Se. Majestät dcr Kaiser dcn Schluftmanöoern in Gyula und kaschau beiwohnen; ' ,,c des iirzhcrzoas Joseph wie des Honvcd^. >nde au denscllnn ist gewiß. Der pariser „Monilcur unioerscl" bringt in seiner Nummer vom 2!». v. M. eine officiöse iörllärung, nach welcher das Verhältnis des Marschall Präsidenten zu seinem Ministerium nichts zu wünsche» Nbrig lasse« soll. „Wir können versichern schreibt das genannte Vlatt — daß dcr Herr Präsident dcr Republik die offensten und bestimmtesten Erklärungen über seine Ab» sichl gegeben hat, in allen Fragen der allgemeinen Politik einig mit dem Cabinet zu gehen. Dcr Marschall soll versichert haben, daß seine (bedanken in förmlichem Widersprüche zu dcn Plänen stehen, welche ihm gewisse Vlälter zuschreiben, die ein Interesse daran habcn, die Nachricht von solchen zu verbreiten und damit die öffent lichr Meinung aufzuregen. Der Präsident hat allerdings dcn Wnnsch ausgcsprochcu, daß die Abgeordneten bis zum 20. August fortlagcn und das Vudgct vor ihren, Nuseinandergchen ganz berathen sollten, aber er hat dies in dcn wohlwollendsten Ansdrüclcn gethan und ohne die geringste Feindseligkeit gegenüber dcn Beschlüssen der Kammer zu zeigen" — In osficiöscn französische.» Olät lern wird die Angabe, daß die Ncisc dcs Generals Chanzy nach Paris mit dcr Befürchtung eines musel münnischcn Aufstandes in Algerien zusammenhänge, für unbegründet erklärt. Das englifche Oberhaus hat dem Unlerhause in der Orlenl-Deballe den Rang abgelaufen, ^ord Gtra» lheden stellte vorgestern den Antrag daß «das Haue, besorgt um die Wohlfahrt der verschiedenen dem ollo« manischen Reiche unlerlhänigcn Raffen, sowie für eine bessere Handhabung deren Regierung, bereit sei, die Maßregeln zu unterstützen, wclche für die Nufrechlhal« tung der Vertrüge vom :!0. März und 15. April 1^56 nothwendig geworden find." Derby widerfprach der Re> solution, ebenso der Bemerkung: England« Nemralitül sei fnr dle Türken wohlwollend; bezüglich der künftigen Polllit Englands, meinte er, dieselbe hänge von den llrieasergebnissen u»,d der Verständigung mil den Mäch. len ab; lelne«fall« werde England weitergehende Pcr-änderungen auf der Vallanhalblnsel zugeben, al« solche unbedlnal nöthig seien; auf weilgehende Projecte lasse e« sich nicht eln. Die Regierung wünsche nicht Gefahr zu laufen, daß der europäische Friede gestöit werde. Nachdem in der russischen «rmee mit Einfüh. rung der allgemeinen Wehrpflicht und der Verwerfung mancher veralteten Systeme in allen Waffengattungen durchgreifende Veränderungen ins Vevcn gerufen worden sind, ist nunmehr eine Verordnung erschienen, welche die gesammle Festungsarlillerie total reorganisiert. Die ..«gence Generale Russe." eln mitunter offl. clvse« russische« Organ, demenlierl kategorisch, daß Ignatleff in Konstanlinopel erseht werden solle. — Die» lelbe meldet weiter, daß die an den Kaukasus angren. den ottomanlschen Vollsstämmc den russischen Behörden zroße Schwierigkeiten schassen. Die rumänifche Kammer hat die Motion, nach welcher die früheren Minister i„ Anklagestand zu ver< setzen find, beinahe einstimmig lnbelrachl genommen. Ueber Antrag des Deputierten Ionescu versprach der Minister de« Au«wärtigen die Vorluge der diplomat,, lchen Korrespondenz bezüglich der Neutralität. Die Re« Vierung lheillc fodann mit, daß sie mit Einwilligung der Türkei der rumänischen Ambulanz de« rothen Kreuze« den Uebertritt nalb Serbien gestaltete. — Anstelle Fil llpeeco'« wurde Jean Eantacuze», zum diplomatischen Agenten Rumänien« in St. Petersburg ernannt. Die neuesten griechischen Journale „Oera", «Bloa", „Neobogos" u. a. predigen ganz entschieden den Aieg gegen die Türkei und heben die Verdienste der ^nben und Montenegriner um die Befreiung von dem «arbarenjoche hervor. Die letzten Depeschen au« Kon st a n l i n ope l btftüligen die Vorrückung der türkischen Truppen gegen blt Südostgrenze Serbien«. Die eine Eolonne soll gegen fervent, — «ine Meile nordöstlich Gramada'« im Tlmol. ,w ^ ^ andere über Pandlralo gegen Knjaievac ^urgusooac) vorgerückt sein. Interessant ist die Meldung au« Konslanlinovel, °«5 ole Montenear < ner bei Nnlioari geschlagen Ulden. Hierüber wie über das siegreiche Vordringeli " Türken im oberen Timollhale sind selbstvetsländlich ,^ ""k ^iachrlchlen abzuwarten. Vemerlenswertd bleibt dabs' ^k «esteigerle «nglissslust der Montenegriner. Kuli, c ^ sagten, über den Pah Sulurmann da« kleine '«nstüdlchen anzugreifen. Ihr Anführer, Djurovi«', fchelnt von der Niederlage der Türken bei Mebun und Podgorica unterrichtet gewefen zu sein. Der ..Ngence Havas.Reuter" zufolge sind 400 Bulgaren, welche in Philippopel eingekerkert waren, fltigelasfen worden. Dcpefchen au« Nisch melden, daß die türkischen Truppen die Offensive ergriffe»,, die Serben zurückdrängten, sich ihrer Verschanzungen bei Tcrvcnt bemächtigten und in Serbien in der Richtung auf Gurgusovac eindrangen. Depeschen aus Widdin mcldcn glelchfall« die Ergreifung der Offensive seilen« dcr Türken. Kagesneuigkeilen. Das (Mao aus dcr Weltausstellung in Phila delphia. Ueber die aus der Weltausstellung in Philadel, phia zur Exposition gelangten Product« der Glaslndu« st.ic berichtet man der ..Schlej. Ztg." : Die europäische Olusfabrication erfreut sich nur einer sehr dürftigen Vertretung. Salviali au« Venedig fehlt, statt seiner zeigt Olivieri von dort wenigstens die wundervollen Spiegel mit den fein ausgezogenen Blättern und Arabesken.Ein» f^ssungen, die glänzenden Schleif, und ilctzornamenlc. wllche die unerreichte Kunst dcr Venctiane» schafft. Hohl« glas ist spärlich vertreten. In diesem hat die Tochttlinduftrie der Venelianer, dic böhmische, der älteren den Rang abgelaufen. Die Böhmen mit ^ obmeyer an dcr Spitze zeigen die«, mal, obgleich fie nur wenig von ihrem Beslcn mit. gebracht haben, die Glasfabricalion aus dcr Höhe ihrer Leistungen. Die Aetzt>msl ist in dcn Ateliers von Vob. meyer mit besonderer Vorliebe gepflegt. Die Schalen. Gläser und Flaschen, die er hier der bewundernden Prü> sung darbietet, sind in den edlen Formen der besten, styloollsten Renaissance gebildet, klar. farblos, dünn und dann mit Ornamenten von vollendeter Schcmheil bedeckt. In der Färbung erreichen die Böhmen dcn reinen Farbenglanz der Edelsteine, in farb.gen feinen Vuiu«. gläsern sind sie die einzigen auf der Ausstellung. Eng. land wird durch James Green vertreten. In Adel der Formen, in der Kunst de« Ornamentieren« vermittelst »ehen« komml er den Böhmen lange nicht gleich, dafür gibt die eigenthümliche metallische Mischung seine« Ma« terial« dem Glase einen funkelnden Glanz, der den Tifch Greens weithin in allen Regenbogenfarben strahlen macht. Deshalb gibt der Fabrikant seinen Gläsern am liebsten einen prismatischen Vrillantschliff. Besonder« schön werden dadurch seine Kronen, die schon am Tage da« picht in tausend funkelnden Farbenprismen wider« strahlen. Alt' sein Oerülh. die Gläser und Schalen, die Flaschen und Kannen, sind mit Brillanlschliff überdeckt, deshalb natürlich etwa« ,chwt5. al'er. besonder« auf einer ereuchlelen Tafel von blendender Wirkung Frankreich« G asmdu,lr.e fehlt wieder fast günzl.ch. die deutsche bringt in Hohlgla« gar nicht«, nimmt aber mit Slol-berg und der St. Gobain-Eompagnie in Mannheim unter den Tafelgläsern den allerersten Rang ein. Spie. gel und Tafeln stellt fie haushoch neben einander, schweres dickes Deckglas ebenfalle in enormen Platten, dick und dünn. farbig, malt und geriffelt. Einige Fa. cellen.Spiegel der berühmten St. Gobain Industrie prü. fentieren sich als vornehme, werlhoolle Leistungen Ebenso bietet die Eolleetio Ausstellung baierischer Spiegelgläser nur Ausgezeichnetes. Wenn auch nur sehr schwach vcr. lrelen, so weist doch Europa sich mit,einer Glasindustrie vollständig über sein Kannen auf allen Gebieten au«, c« tritt in jeder Specialität mit Leistungen ersten Ran. ge« hervor, die al« mustergiliig anerkannt werden müf. sen. wenn sie uns Europäern auch wenig oder gar nicht» Neues dielen. Ganz Amerika kann sich nicht einmal quantitativ neben dieser Glasausstellung behaupten. Seine Ola«. fabrication erscheint unbedeutend und winzig, wenn wir ihre Vertretung in der Halle für maßgebend hallen sollen. Nur einzig in der Sonderarl de« Brillantschliffs lom« men einige der Aussteller dcn Engländern nahe, so die New England Gla«'L°mpany. die aber in ihren Formen weit weniger «del »nl» Geschmack zeigt, und die Wa« shmgtvn Glasrr rl . die durch überaus plump conslruicrle Kronen das «u^r tränken. Aber wenigstens lassen die prismatischen Schliffe den Melallglanz des Material« gut zur Gellung kommen. Mit den Vbhmen oder gar mit den Venetianern kann aber nicht ein einziges Stück t.er ganzen amerikanischen Ausstellung auskommen, mit den deutschen Tafelgläsern ebensowenig. Eine Eollectio-»««stellung tl ?'""l,urger Glashütten lieserl nur ordi> nüre Waare. ' " der Form, unrein in der Farbe; weiter ist an PMgla,crn wcmg zu finden, al« nur fa' bige Flaschen, elnfacher. geschmackloser Kl am. Da« einz,. Schlesien leistet unendlich mehr. unendlich Schbnere«. al« die ganze hier vcrtrelene amerikanische Union. Auch Ta-felgla« ist nicht vi.l vorhanden, Röhren, Retorten. G«. rülhc für Ehemiker. Apotheker lc gar nicht. Spiegel finden sich unter den Mvbelssruppcn zwar vor. doch ha bcn uns die «mlrikal,er i„ ihrer eigcnen Presse bereit« argwöhnisch gemacht durch die Bemerkung, daß auch sehr viele Importer« aulaestelll Hütten. Wer solch Spie. gelala« w'e diese« zu fabriciereti verficht, der halle dlssen Ausstellung gewiß nicht den Mbvllhündlern überlassen. sondern dasselbe ohne Rahmen und Füllung den Sachverständigen frei zur Prüfung bargeboten. Al« einzige Arbeit im Betriebe fehen wir bei Walker einen Schleifer, welcher Ränder in dicke kleine oene« tianische Spiegel schleift. Wenn wir diese Spiegel in dessen an den Rändern genauer besehen, so schimmern fie ganz grün. ein F?ichen von der schlechten Qualität de« Material«. Ale einzig beachlen«werlh fielen mir einige Tafeln ..Silbergla«" aus. wie der Fabrikant e« mit Recht nennt, denn da« Mas hat wirklich silberschim mernden Glanz. E« ist dick, auf der einen Seite mal« tiert. anf der anderen mit liefgehöhlten Ornamenten geschmückt, wie es scheint, bereit« hineingegossen, die n«l klar und blendend herourscheinen. Da« Glas wird z« Feiistltn an Dampfschlffcn und Eiscnbahliwagenthüren verwendet und ist das einzig aule '«cue. wa« diese Ab» theilnng bietet - <«ine Pho«ogr»phie be« beXsch»» »«<« !, t » ) «l,,» »Vaflein wird da« folgend, «rtiße iReschichtchen ,l» verdUrg« mitgetheilt Do« «eunjiihrige Svhnchen de» Herrn Rentier H nu« Oh!«,« elltgle die «»l«llll«,mlt>l dt» btntjche» Koljsl« nich! oUtin dadurch, d»ß fr chm tüglich aus bei VlorßN!« prommadi ,in herzliche», l»»»t«: ^««len Wl,r,e>, Ml«jeß»t l" zullll. sondern »hm zleichzellig >m»er ein Ih«rchen öftnele. D«» v,lanl»ß»t drn <»lser, fiel« einige stennbliche Vorte «il bn> Knaben zn »rchsew, und al« dieser »hm m»tlhtille, baß er «l«» bald Oaftlin verlassen wevde, sragte ihn dei Monarch: »Nn«, mem Junge, »a« soll ich oil den« zum Danle sUr »ei« Freund, llchlei» geben?" — „Vlajestill," ant»ortete der ." >» »üchssen ?»g. »l» der Kaiser »ieder »,s der Pr«n«»«>« »»r, l„ß ,l sich von dem Knaben zur vlutler desselben fllhre». h»n« dig«, ihr seine Photographie m,« der Unlerschrlsl s«,f, ««,»»» ein. ltlchle ihr di, Hand und emps«chl fich auf ei» herzliche« Wiedersehen - l sN'l der llfierrelchisch^nngarlschen G«se»b»h»fn. welche am A> v M >n Wien abgehalten wurde, l«m d,e Krag, ber Errichtung von S»n>liil«jugen zur Verhandln«,. Die Eisenbahnen waren berei«, dem Verlangen de» ge»slns»«en Krieg»»««,fiel»«« zu entsprechen, »nd d d«l Vl«M»» gararitie fiebenden Llsenbahnoerwallungen di« U«ll>l«»ß »H), H«H fie f«r die gegenwürlig gesorderle Nnschaftung eine selbe ist erst 24 Jahr, all — leidet an der fiien Idee, daß er verfolgt werbe, ( N «nderhensch recken) U« zu constatieren, i» welchln Unmassen die lVanderhenschrecke da, wo fie ihre vrnt, stllt, hat. auftritt, ha« nn «V»l»b,sitzer in der Umgebung vo« Verlin. dessen Felder bereit» »«d«>-Der bllgrader ,' endlich einen M»"l««" »» "«, "l H°up>qu°r„ere Da hat m« °b" ""» """ """ ""' vri», muh. bev.r er abgeht, de. «nwwor- sen we.den. die v,n »»ei Pe.,. "" einsach darin besteht, baß b.» ««« "r «"richtt ... den P«p..ll°tb »ändert. D»,sg,n find nun °0t Vlillel doch veigsbl.ch u.^»e»d«, »orde». Du ,«l" ßt.„ Ptsse" Hal ihren »«rel»«»««le. 1374 äußerst finnige Krystographen geschickt, mit deren Hilfe au« den gewöhnlichsten, für alle anderen unverständlichen Schreiben, die wichtigste Nachricht für deu Eingeweihten herzustellen ist. Um die Vorficht zu erhöhen, erhielten fi« noch Enveloppen mit ferbifcher Schrift an befreundete Kaufleute in Velgrad. die sich in da« Hauptquartier de« Oeneral« Tfcherna,tff zu begeben hatten; den Adressaten aber ging nur in den felteuften Fällen ein Schreiben zu. Der «lorrefpondtnt eine« großen parifer Vlatte« nahm filr feine Vriefe ein «elour-Recepisse und zahlte doppelle« Porto; der Adressat erhielt trotzdem leinen Vrief. «ls der Absender nun die Entschädigung von den durch den Poftoeilrag festgestellten fünfzig Francs reclamierle. entschuldigte man sich mit der unllaren Fassung de« Poftverlrage«. Man «uh hier in Serbien alle List aus» »enden, um Nachrichten aus dem Innern zu erlangen ; auf allen Schiffen der Donau und Taue bei den Passagieren Umfrage halten, die serbischen und türlischen Verichte obiectlv abwägen, die Verwundeten aufsuchen, die Regierung«leute beobachten, ihre Freude oder schlechte Laune zu conftatieren; nur so lann man schließlich ein richtige« Vild »der die Vorgänge »nf de« Krieg«» schauplaye gewinnen. fokales. — (Für Studierende.) Se. Elcellenz der Herr Mi-nißer für «ultn» und Uulerricht h«l die Fortführung de« ein« jährigen praitischen «lurse« für L ehram t« z»gl in ge für Voll«, und Vürgnschulen an der l. l. Lehrerbildungsanstalt in «lagen furl im Schul,ahre 18767 bewill,gt. In diesen «lur« »erden alle jene ohn, Aufnahmeprüfung zugelassen, welche wenigsten« 6 »lassen einer Mittelschule (Gymnasium. Realgymnasium, «ealschule) «it 1. Ze»gm«llafse absolviert oder doch in jenen Gegenständen genllgende Noten erhalten haben, welche auch an der kehrerbUdungsanftalt gelehrt werden. Jenen Nufnahmswer-Hern. welche sich mit dem Maturitätszeugnisse einer Mittelschule ausweisen, werben Staat«stipendien von je 200 fi. den übrigen von l00 bi« 150 ft. zugesichert. Anmeldungen haben schriftlich oder mündlich unter «elbringuug de« letzten Sludienzeugnisse« nnd eine« ärztlichen Gesundheitszeugnisse« bei der Direction der l. l. kehrerbildungsanNalt zu Klagenfurl längsten« bi« l. September zu geschehen. — (Sch»l»efen.) Im abgelaufenen Schuljahre 187576 heß«n»n» i» ci«leilh»nischen Oesterreich im ganzen 15.166 Voll«» »»» V>rger schulen m«l „nem Lehlpetsonale von 31.196 Per-s«»e» und 2.134.683 Schülern Auf nnfer Heimatland Kr »in »«»,„ v,n »»er Hesammtzahl der Volksschulen 26l. Kärnlen zählte deren (sammt VUrgerschulen) 325. Steiermarl 735, Trieft sammt Gebiet 46, Gör, nnd Gr«di«c» 221 und Istrien 145. — (Au« unseren Sommerfrischen.) Der Vesuch unserer «bertrainischen Perle - Vad Velde« — ist gegenwärlig e,n sehr lebhafter und dürfte so ziemlich den Höhepunkt der heu-rigln Sa,son erre,cht haben Die Hotel« Mallner und Petran find vollkommen und auch das Luisenbad jowie zahlreich« Privat« quartiere zu» grüßten Theile besetzt - Eine« gleich zahlreichen Vefnche« erfrent sich da« nahegelegen, Politfch. dessen Quartiere z»«e»st von bamen. und zwar sowol der tr>efter al« der laibacher Gelellschasl. mit Veschlag b,legl find. so daß es emem unan^e-s«ßt d«hiu lommendeu Sommerfrischler trotz der belannl.n Vast ftnwtzUchkeil de» Herrn Sturm nur sehr schwer gelingt, noch ein offen,« sämmerchen zn finden. Die hocheleganten, nach d,u neuesten Vl,,,,,uinalen ,componielten" Noben der dortigen Da» menwelt. die ihre Toiletten zudem — wie »an un« versicherte — mcht selten 2 3 mal im Tage zu wechseln für nothwendig sin« de», ließen uns anläßlich unsere« jüngsten dortigen Vesuche« da« traulich,, vor wenigen Jahren noch ganz nng.kannte Politsch »llerdiug« kaum mehr erkennen und hätten nns sch,cr auf die Vermuthung gebracht, irgend ein schelmischer Kobold habe un« stall nach Politsch »ach Ischl. Oaflein oder einem sonstigln Modebad« geführt, wenn un« nicht ein «lnüchternder Vlick auf die nahe« gelegene und zum Thelle bereit« bezogene Strafanstalt m Vlgaun noch rechtzeitig darüber beruhigt hätte, daß wir uns im Grund« ja doch nur in nnem bescheidenen oberlraimschen — Dorfe befindtn. — (Unfere Hausierer.) Einer Vtlttheilung der „Wiener Zeitn»g" vo« gestrigen Tage zufolge haben auf jene besonderen Vegunftignngen, welche die hausierenden Vewohner vonGottschee, sieifniz nnd Pölland in Kr»,n nach tz 17 de« Hausier» gesehe» »«» 4. September 185,2 bekanntlich genießen, nach dem Geiste diese« Gesetze« alle l«ne. »b,r auch nur jene Personen Anspruch, wtlch, dies« VegUnftignngen schon oor dem Veginne der Wirksamkeit de« erwähnten Gesetze« gesetzlich oder usuell ge» nossen haben, nemlich die Vewohner jener Gebie'stheile, die in den Jahren l«14 bi« 18 zirle Sess » na zuständig. j»doch bereits durch längere Zeit in Serbien ansässig zu sein; er habe sich au« Serbien nach Krsin geflüchtet, weil die serbische «eg,erung gegenwärtig nicht blo« die Eingebornen, sondern auch alle stabil ,n Serbien ansässigen Fremden zur Krieg«dienftleistung »erhalte und er leine Luft fühle, für fremde Interessen fein Leben in die Schanze zu schlagen. Neueste Post. (Original-Telegramme der „?aib. Zeitung.") Wie«, 2. «ugust. Die ..Politische Korrespondenz" meldet au« Pera: Der Gesundheitszustand Sultan Murad« ist fortwährend ein höchst beunruhigender, nicht die geringste Besserung bemerkbar. Der Versuch Mulhlar Paschas, von Trebinje aus dem bedrohten Oilel zu Hilfe zu eilen, ist gescheitert, da die Montenegriner Trebinje bedrohen und die Per» bindung zwischen Mostar und Bllel bereit« abgeschnil-ten ist. Velgrad, ^. Nuaust. (Officiell.) «u« dem Haupl. qualtier Oeligrad wird heute gemeldet: „Die Tüllen drangen über Gramas in da« Departement Knjazeoac ein, woselbst sie unerhörte Verwüstungen anrichten, Kir. chen beschießen. In Vanden organisierte Tscherlessen zün-den die Dörfer mit Petroleum an." llyllftanltuopel, 2. August, abend«. Eine Depesche au« Nisch meldet: „Das «rmeecorps Eyub Paschas, ge. gen Gurgusovac vorrückend, stieß gestern auf ein ser» bische« ^orp« und nahm dessen Positionen ein. Die Ver« bindung sulciman Paslla's unt> Eyub Pascha'« wurde auf serb,,chem Voden bewerlsteUigt. Die seib'sche «rmee Tschernajeff« befindet sich zur Stunde vor Gurgusooac. Eine Schlacht ist bevorstehend." Lieb och, 1. August. In Mooslirch!ar genommen sein soll. Dagegen wird von serbischer Seite versichert, daß seit drei Tagen lein Kampf staltgefunden, überhaupt leine Meldung von den Eorpscommandanlen eingelaufen sei. Ferner wird berichtet, daß Vjelina bombardiert werde. General ssa. dejeff ist nacht« hier angekommen. Derselbe besuchte heute den russischen Eonsul wie den serbischen Kriegsminister. «elegillphischlr »echselloul, »sm 2 August Papier ««ente 65 60 — GUber - «ent, 69- - 1«^),, «t«»t«-»nlehen II140. - V»nt«»ctiln 858-. «redit-«ct,.n 142 London 125 .30. - S.lber '«1 6b. K l Mun,,T„ l.tm 5 92. - Napoleon«»'« 9 94, - l„ Pavier 65 60. Staatshahn 274—. Nord» bahn l80 5l», 20. Franlensi'll», 9 94. nng»rische «redttaclien 122 , vslerre,chische ssrancobanl 12— ilfterreichische Nnglobaul 72 50, Lombarden 71 —. llnionbant 5« —, aufiro-orienlalische «ant - . ^lol,da<-t,en 31» . »»ftro-oltomanifche Vanl -, türlische i.'ole l« . «tommunal - Vlnlehe« 95 50, «qyptische 92-. VeseNigt. Handel und "Mkswirlhschastliches. l8i!fter 2t«tSlsse. Vei der am 1. d. M um 10 Uhr vormlltag« öffentlich vorgenommenen 33, Verlofung der Serien der 3ta»l»schuldverlchlt>bul,gm des l, l. ilslerr 5pcrz, Slaats» lotterie.Nnlehen« vom 15 Mä^ l«60 per ',,^ ^ 20 4 213« 2l7l 225, ,1170 11114 ,1494 1l5.?.1 1'^«'. 12119 12A« W ' 1 I3d56 1 ! 13705 13743 W l , ^ 1474« l4 ^l 15010 I5O5OM I5i<^ l5>37,^ lüd^i K)U53 10072 1616« Ili.i<^, 166.9 ,6741 ^ l?46l l76ll 1^155 18820 18967 19226 I94«2 1975.4 und j 19792. Die Verlosuug der in den oben verzeichneten verlosten ' «5 Serien enihallenen 1700 Gewinnummern der Staatsschnld« verschreibungen wird am 2, November 1876 vora/nomme« werden. Die nächste Serimverlosung diese« Sta»t«lol!,lie-l Holz (35 Lubilmeter) ______________Durchschnilt«,Preise.______________ «n.>«,,.. Vlll l ««.« fi. l». »l. l,.^ fi li. «. l». Weizen pr.Heltolil. 7 84 '.»7« Vulter pr Kilogr. —^8hl—> — Korn ^ 5 44 6 25 ndfle,lch pr.Klgr -50 , Halbfrucht ^ 6 «0 Kalbfllisch ^ " beiden ^ 6 6 7 Schweinefleisch .. 58 ! H'rfc ^ 4 80 4 77 VchVpsenfieisch .. 2« Kuluruy « 5 40 5 75 Hähndel pr SlUck — 30 ! . ^ ^ Fisolen „ 8 Holz, hart., pr. vie, ! «mdsschmal, »lstl 94 >l Q.-Vleler - 8 — Schweineschmalz« 85------- weiche«, „ ------- K — Speck, frisch » 68— Wein.roth,IWkil.-------«3 — geräuchert » — 75»^ ^ - weißer. „ 20 — Angekommene Fremde. M «m 2. August, H schasts-vesitzer. und »raf Thuin Hyacinth. Madmannsdorf — ^ Jug. r,ttai. - Derla. Professor, «rain. Hshrunl. Privat. ! Kraliv. - Scbenl, Privat, Eagor. Meitschenbach sammt ^ Frau. Schneeberq, Mad. Paulin. Unterlrain ^^'t Kassier, »»dapest — Toetl. Vraz — VrUnreiH. Ponlw,l»cd Htbziea.. «eis. Vien. - «chiwez ?llois sammt «altin, Oberlrain hOlel G»r-'« O«0 fchw z.Hälftebew. 0.« 9 >. Uh 736.54 -j-21« windstill ganz bew Wechselnde Vewilllnug. schwill. Da« I»ge«mtllel der «»rme -s- 21 7'. um 2 9" Über dem Normale. «edactenr: Ol»«««r V««berg. Uörsenbericbt ?.^ ^«»«»p Die «»rse war «us der ganzen kinie flau und die« infolge de« Zusammenwirlen« velschiedener Umstände vilanzgerllchtt. betreffend die «redilansial ^ ""^_ ^^ ""'Usche »erNchte, finanzielle «erüchte. betreffend Valutasragen, trugen gemeinsam dazu be,, d.e «ourse zu dr«ck,n Da« «eschäsl »« nnr l« ».ltzj.«« bebenlenb. Februar.) """ l..... 6b» 6^«) «prU. ) «"berrentt ^ . «^, ß„ ^ ««lt. 185» . . . 3bb — «e>8 — _ 1»4 . . . 106 7b 107 bU , 1««........ Nl b0 liz - . lS«0 «u 100 fi. ... I!6 - N« ««> _ l»»4........ 130- l80b0 O«»»»u,«Pf«ldbntft .... 142- 142 t>0 Pl»«ien«llehen der Stadt «ie» vb bv 36 — »,»«».»tegulierung««rost . . 104« 10b - U»,. «isenbahn.Unl. .... «^ »?- U,,. Pr»».ien-«nl...... 7'7. 71^0 «l««l «»„„»not. «nlehen 93 b0 98 7b »etle» A«» ««»«». «»glo.Vanl ... 7160 7l'l»0 V«lverein . . . — »» ^ — V»b»cledu70 140 80 «red,l«nst»l», ungar I2l — 1»! »b Depositenbank . . l«? 128 — V«c«mpte»nst«lt 67O— H80 - ßr«nco«V»nl ^ ^_ ^.^ »l«ti«n»lbanl HKH-— 8d7-.— c^esierr. Vanlgestlllchaft . . . —-- — — Unlonbanl ........ by- ßßzh verlehr«banl ....... 82 8« 5>0 ««e». »lf»ld.V«hn ,co- ivo-bo »»N-rnd»i,.V»hn.....197 2b 197 ^0 3«?^'.f«"«'5'5''5""l««ll 2^8- V70-«lifabtth-Vestbahn.....zhz ^ .zz.s^) «l._ 5cnl,..«zern..?,ssy.V««M . . «1 bv l«2 — Lloyd.Oeselllch........8,7 _ I^).^ ceßerr. «°td»,stbohn . . «8- „»54, ««d^ft^«hn.......lOSbO U>4- «elt »«« eta°t«l>»hn . ??».__ ,7«b0 SUdbahn . . 74-« 7559 Iheih-Vahn........ 182 ,84- Ungarische «ordostbahn ... 99 bO 100 Ungarische Qftbahn..... 51 __ gz hf, Trawway'Veselllch...... nz^ ,^._ v«»«e»e«l««,te». »llg. llsterr. Vanaeftllfchaft . . ^.^ _.^. Wiener Vaugesellschaft..... _.__ _... Pf«»tzhrteft. »ll,. »sterr. Vodeneredit . . . 106 b0 107 — dlo in V2 I»h«n l«7b »»- »iationalbanl ö. «..... «7^h ^7^ Ung. Vodencrebil...... W^ft ».«> Prl«rtt«te». slisabeth.V. 1. «m..... . — «-bo Ferb.«««rdb..«....... 1« ^ l« ßr«n»«I°sevh.V....... l,8b0 8» 7b Oal. Karl.rudwig-V., 1 Vm. W b0 97 — Oefierr «ordwestv. «4 80 » - «ie»tnbltt,el....... bl - 51 «b St«a»«b«hn ... — — - — Slldbahn k l,«/. li«bO ,1»- ^ b». . l»8«5 93ft<' S«db»hn, Von«...... — — Nn,. 0fi«ahn....... b8 - b8 2b «rebit.L..........lbb lk«— N»tz«lf«.r.........,8b0 14 - «ech^l «»«»burz 61 10 6l'l0 V»»lfur, «» w 6l »0 H«nburz 6l 10 61 «ll l««b,n ,wl« l«« 'l' P«r»« 4«» 4970 »eltzlsrte». »««ten bfi.M tr. bfi.93 lr. ««P«le«n,b'«r 8.9« . »N ^ - Vr»ß ««fimfchet», Sl, «b , 6l , 80 - «Ui« .... 10! , 30 « 10l , b0 B Kr«inisch« Grnndenllaftnng« Obligati««»,