» v?»Knsn» pi«tti»» V gow«^"' T»ua,KrucÄ»«t. ««rid»r. Iurel^eoa uli:« 4. Telepho» 2D^ Bez»ß»pr«Is<: Abholm, monÄUch . « D. >0'-» Zustellen . ... tt'— Durch Post ^ ... l0 — D:lrch?ostoler!eN..'. . . 20'-^ Ausland: monatlich . . Einzelnummer .... Sonn!ac!S-Nummer . . vet Bestellder jtetkUHG D nkmeiltZdetrag Mr Tlowenlen s !S — . ^'So . l--: ^ >bon» ur m-ni»«« sten» rtnenVtonat, au^nhald fü» mt«dekl»n? dretVIonit« einzusen den.Zu bianlwirtend» Briese atiniviarre wndin nicht derÜtkNchtißl Ins«r»<«aannahm« m «Naribor tet t>«< «dmtniftration derjjeitung: Su?Ht«»va ^lica 4 in Ljubliana b«t Und Matclic. in Zagreb V vlockner u. Masse. tnG,>H t.Ktenieich, X ilteiger^ ^entran'.inWie» det »ilcu AnZ» «ttnannahln» IjikZra Rf.töS Mittwoch, den 2S Äuli ty22 62. Äohrg. Sine neue Hoffnung? UHl eine 5^ofsttung sind wir ärmer: die Konferenz vom Haag ist ohne Ergebnis ab? Bayern und das Gesetz zum Schutz? der Republik.. Telegramme der „Ä^^evurger Leitung". München, 24. Juli. Hc'ute abrnd'5 ist die Schritt stvössieii Wert auf ihr Vekenntniö de? acicklossen wordeu Grok freilich war diese! "^Mtifle l5ntscheidnnq iiber die Tlellunq unerschütterlichen FesthalteuS am Äeiche uud ^ws/niun nie ^'elüen (Ln^'ö war die Haa- ^liernS zum Ncicl^taq^beschlus, betreffend weist die Ve.'b'.ndunsi mit Bestrebungen zur r.er ^tvn ere.n' nur eine weleaenhctt. um den Gesetz zum Schnpe der Republik gefallen. Aendernug der verfalsunaSliMig feftgc stellar ^omncnz nur cme y , ^ basische Reqierunq hat M den Ctand- ten republlkanischeu Tlaawsonn oder auf die ^nsannnenbruch der Genueser Lkonserenz zu beschönigen, und um deren Inspirationen nicht alizuseiir dlos^zusteNen. Ihre Arbeiten waren von vornherein aus verschiedenen Gründen zum Mißerfolg verurteilt. Bor allem lag hier ein politischer Gegensatz zwischen Frankreich und England zngrun^, und es ist ein außerordentlich schwieriges Unternehmen, ihn in likonomischen Formen auszutragen. In Genua sck)0n hat Frankreich i>ie Unterchsti'lt^ung Amerikas bei seiner Politik gewonnen und damit die stärkere Position bezogen. In Genna bewegte nran sich noch aus praktischem Terrain, im Haag wurde von praktischen Dingen gesprochen und da musjte die Antinomie, die das ganze Problem beherrschte, akut werde:!. Es gibt eigentlich keinen Ausgleich zwischen dem kapitalistischen und dem kommunistischen Sy-stenu llnd was die Russen lehteu Endes verlangten, war, daß der MpitaliSmus dessen ^ilfslnittel dem Towjetsystem zu dessen Stärkung zur Verfügung stelle -^ein unmögliches iLjcrlangen, denn schlieszlich darf m(r eigenen ^Verbindlichkeiten gc genüber Englalnd. In dieser Hinsicht aber ist noch keine Entscheidimg erfolgt. Vielleicht wird anläßlich der Anwesenhei Poincaroes in London die Frage diskutiert werden. i!^i der Lage der Dinge ist aber katlul anzunehlnen, daß mit Frankreichs Einwilligung zur Redltzirrung seiner Zchuld-forderungen an Deizkschland gerechnet werden kann. Jedenfalls hat die franzSsische Re gierung gegen Lloyd George, dessen Prestige durch daS .^aager FiaSko erschl'ittert er scheint, einen guten Stland. Der englische Preunernlinister scheint entschlossen, das deutsche Problem, das er bisher zusamme. mit dem russischen aufS Tapet n^^irackt halt selbjtäudis az^vacken. Punkt der B^i^)rlschen Volkspartei zu eigen .^.'rbeifi'chrung der alleinigen .Yerrschust ir- gemacht, der die Durchfi'lhrunsßdieses Gesekes gend einer Veni.'lkeruttgäk!asse von sich, in Ba»)ern ablehnt. Sie hat mit Berufung „ ,, , .. r.. aus K d.'r Reichzm. s«„un^ i>. nnkr ! «-.ft-h ».«cn d.- S.-Ich.-°-rsaIk.ma. nen Verordnung den Lkern der Reichsgeset^e Dcrlin, 2l. Juli. A«it Au^^nahine der mit einigen Enveiter,tngen beziiglich' des deutschnationalen Presse bezeichnen säuUliche Bersamntlungs« und Aereinsrechtes auf Blätter die Verordnuini des bäurischen ÄlalZen vor dem Bürger' krlege. Der Gegensatz zwischen der bürgerlich-sa« scistischeu Organisation und jener der sozia-listisch-lonunttuistischett spielt sich l'ereits in Forinen ab, die als Vorläufer eines Bürger» krieges angese!>en werden diusen, zumal die Regierung al'5 beruseue Hüterin der Ruhe und Ordnul'.g nicht uiehr die Herrschaft über diese Slri^'Muugen zu besiheu scheint. Schärfere Mas;nahttien der Regierung gegen die Fascislen. die in Creinona den sozia« listischen Gen'.einberat sprengten, gaben den Bayern libernoinmen und die Rechtspri'chung Staatsmini!terinnis zunl der Berfas- -tur^^e dci°' Äabi^ Staatsgerichtöhos wird dadurch abgelehnt, die Reich.?v^?las^lnig. ausbreitenden Ttreik, der bc- Von den anderen Koalitionsparteien hallen die Demokraten diesen Veschlus^ der Regli Ausruf der Sozialdemokraten. Verlin. Juli. Wie der „P^unvä'. rung verworfen und sind infolgedessen aus xiünch.'n meldet, hat ei.ie .^imnere.lz d.-der !»^oa!ilion ausgetreten. Handelsminister sl^^'^iti^hemekralischen Fraktion des btNirischeu Haulin, der drr deniokratischen Partei ange- Landtages und dcr ^'andes/.entiale der so« sonderS in Mailand, deul Arbeiterzentrum Italiens, sehr fatale Aii'^mirkungen zeigt. Der Streik, den der Fascistenführer Mussoli' ni eineil unsinnigen Streik nennt, muß sofort aufliln'en, wldrigenf.il'ls er mit Gewalt unter» drückt werden würde. ,^nrErhärtilng der an?» gesprochenen Drohung wurde auch schon eine allgemeiue Mobilisierung der Fascistenorftn» zeitUltg begleitet in einer Sonder!i!'.5gabe die Reichstechteu für Bauern ganz oder teilweise nisation anbefohlen und Fascisten außer !!i'irtsaluke't /,u seven, stelle einen V^r- s!.<^en bi?rt, kal seine Demission eingereicht. zialdei'wkratischeil Partei einen Aufruf an Eln Kommentar der bmirisch«n Regierung, die Vevölkernug gerichtet, nwriil es heißt. MUnchen, ?s. Juli. Die bayrische Staats- jeder Bersuch. die Schilt^gesei^e oder Teil.' Verordnung des bayrischen Gesa»ntuiini- steriums mit einem längeren l^soulmentar ein, sassungöbrnck^ und einen Angriff auf den Ve- worin ausdrücklich festgesteklt wird, daß die stand der politischen Einheit des Reiches dar. Weiterführung aller mit de'N Morde deö'^Die ^ioaie.enz ^rklärle e). als Pflicht aller Außenministers Ratheuau zusaunnenhängen- reichstteu gesiu'.tteu Voltsteile Bayerus, voi' den Straslirozesse, nänteWsN " auch des der gauzen Welt den Standpunkt der Reichs- StrafverfahrenS gegen die sogenannte? Or- regieruug zu unterstnt.n'u uud die droheude anasition „C" durch die ReichSinstanz von Anarchie und Rcichöunstcherheit vou Bayeru »er bayrischen Verordnung nicht bert'ibrt wer- abzu^oehren. Die re^^'nblikauisch.' 'iZ^e^u'lker- >e. Die offizielle .<^ttndgebung schließt, die nng Bayerns habe sich fiir alle M!^'iu!chkeit 'n iayrlsck)e Staatsregierinig lege bei ihreui bereitzuhalten. Dl» Kabineltskrlfe tn Iiottm. Telegramm der „Marburger s^ellung". Nom, L-l. Juli. Orlaudo, der nicht offi- Rom. Juli. Der .Wnig hat oeu Präsi^ ziell mit der Bildutig des Kabinette.? betrant deitten des Senats uild hierlNif Vvuomi e,N' war, hat den Austrag wegen des Viderstan- >es der Sozialisten und der Partito popu- Rom, 2-i. Juli. Wie die Blätter belichten, are (Vollspartei) gegen ein ^""^llsannuenar- l^aben die Populari nnd die Resor.uM^^^^^ 5 ^ Anzu'bnng der Rechten zur i^iabineNsbildung beiten mit d^'n Mitgliedern der Rechten zu- ^Ik.'ssolii.i den Eintritt rückgelegt. Hente vormittags hat der ^t'^nig Faseisten in die Regierung augeboten )e Rivola in Audienz empfangen. halte. Dle Bandtneinsälle In WeNungarn. Telegramm der..Marburger Zeitung". Budapest, 24. Juli. Wie „Magyar HirlaP" pellation betreffend die weftuiigarischeu Bor-meldet, hat die Polizei festgestellt, daß sich mit konnnuisse ist noui Prästdenieu der Nitio-der Finanzieruug der weskungarischen Bewe- naloersainmluug znrüägewiesen worden. glmg der B>.^rsenkommissär Stefan Braiit be- Teilnehiner der Bewegung erniert. faßt hat. Brant, der pch in Polizeilichem Ge- <.. . walirlan, Ingtc .uZ. d.s; »,!t s.incr Hllfc a»f N.chnuni, dksHirt IMi,- Ilonl^n Krmttn auilisnommkn wurdkn. die s^imNiric ..kllnkl^mcr MI ^ci ws^- ,„r vorlüttslgcn Dcckxng dcr Mostsu bcsti.nn.t au.gcfmick» lwb.- Eö ^ erübrige nur noch die Einvernahlne des Ab- ^ ' ... .. . ^ ^ ^ .. geordneten Hirt, die aber erst nach Suspen- Aurl>ck.--„unn .m«. Jmmu,.ilSlÄrqtrolkes uuwnrdig ist. Die Berichte über die vou deti Fascisten arran-gierteii ':!'^'iederverge!tungsttlaßnahulen weger des besciuldigten Militärdenkmals aM Kr» tiinaen so grauenhaft, daß iitan glaubet iuöchte, sie käuieu nicht au? Italien, sonder' von tief unten ans dein iunersten Afrika. Diese Vorgänge fordern gebieterisch cim Intervention vonseite unserer Regierung Unsere Landsleute dürseu den Glauben m Iugk^ilciwien nicht verliereit, sie dürfen nich in den? Bewußtsein lebeu, einein grausamei Volke s6>'.'!Uos preisgegeben zu sein. Dcr An genblick ist günstig, Italien stebt am Vor abend eines Bürgerkriege?, die Völkerliga is beisamlnen nnd verhandelt gerade über dei Schuh der Minderheiten, uiid daran zu zwei felu, daß das jugoslaivische Volk iu diesev Falle nicht ganz hinter seiner Ri^gierung ste Büros des interTiationalen Geiverkschafts- di^'ser drei sozialistischen Vereinigungen die bunde?, des Exekutivkomitees dcr Zweiten Arbeiter allfgesordert werden, init allen Mit- Inten'.ationale und des ExekutivkouliteeS der telu siir die Existenz dc^ deutschen Repnblik, würde, iväre eiiie Beleidigung internntioiialen Arbeitsgemeinschaft soziali- die bedroht ist, für den Wiederaufbau Euro- Volkes. ^-^arteien an t»il' Arbt'ider der Welt. vaS ullÄ dvn »frieden dar »n wirken. t Veite? Der neutfie Schachzug gegen die vfterrelchische Valutanot. Von ukftrem tlorrespondente«. Wien, 20. Juli. streiten sich die Lcut' heru^, am l^nd' .yat jeder rechil" Lolche wehmütic^e Weisheit der Raimund'schen Zaubcrposse kennzeichnet nicht unzutreffend die gegenwärtige qranen-hafte Balutensituation L^sterreich'?. Während die Könige beraten, gebt 5agunt zugrunde. Während die ?lb<^cordn^'t'n im Nationalrat einander blutige Nedc'ichlachten li<^ern, in !>enen die?sr Ottokar wurde imwillkürlich blaß — er sah die Handschrift an — doch, die er vermutet, gefürchtet hatte, war es nicht. Ein Blick hatte ihm genügt, zu sehen, daß die Adresse von einer ihm völlig fremden, energischen Männerhand geschrieben wcrr. Lächerlich war es von ihm, sich solche Gedanken zu machen! Von draußen, von der Diele l)er, klang das dachen und Jubeln der Kinder. Lella und die Herren lauschten darauf. „Der gestrige Spaziergang im Schnee hat Dssi anscheinend dock) nickits geschadet", be-, merkte Rüdiger mit feinem Spott. „Weil ich vorgebeugt habe!" entgegenete Lella scharf. „Wenn iä) mich nicht um alles kümmerte! Die Berger ist wirtlich unzuverlässig! Ich weiß nicht, ob ich sie lange behalte. Man kann ihr ja nicht mal ruhig die Kinder anvertrauen!" „Meine Ansicht ist die, daß eure blinder wohl nirgends besser aufgchoben sind als bei dieser jungen Dame." ^lla fixierte ihn spöttisch. „Äh, n>l>hl, weil sie so hübsch sein soll — wie wenigstens Ottokar bchauptet. Hast du daS nicht auch gefunden?" „Ich habe mir keine Mhe gegeben, das herausz^rfinö«. T>« diojeS ÄädAms sKrick)t ja für sich selbst. Und Ok a eW » ryI abzuwickeln. Noch ist es ziemlich ungeklärt, ob die Regierung es jedoch zu verhindern N7!s-sen wird, daß die Banken sich zu nnunr-schränkten Herren der D>.»visenbe.virtschaftunq ausrufen. Dies in noch höherem l^^rade, als sie es in Wahrheit bereits heute trok aslem emphatischen Leugnens sind. Alles wird dc:-von abhängen, ob mitten in moralischen Dekadence unseres Beamtentums Männer zu finden sind, sachkundig und gleiclizeitig nn-bei^sam genug, um als Anwälte der gesamten Oesrentlichkeit in den Büros der Banken ihres Amtes von Regierungskommissären zu malten und dort zu verhindern, daß auf eigene Rechnung oder ans jene unl^efugter »unden Valuten und Devisen aufgekauft wcr1>en. Nur dann, wenn der zwingende Beweis geliefert erscheint, daß diese fremden Zahlnngsnnttel weder Spekulation, nock» auch dem 5)amstcrbetrieb dienstbar gemacht werden sollen, daß nicht etn>a ein l^ieschäft auf ausländische Rechnung geplant ist, darf die Zustilpmung erteilt werden. Mehr als das! Die staatliche Bewirtschaftung der D^'visen kann nur dann zum ersehnten Ziele führeu, wenn gleichzeitig der unverständlichen Langmut und (Gleichgültigkeit ein (5nde gemacht wird, mit der die österreichische Regierung bisher die Wareneinfuhr aus dem Auslande verfolgte. Devisenkäufe, die zur Bezahlung ausländischer Luxuswareu oder ausländischen Weines geplant werden, dürften bis auf weiteres unter keinen Umständen zulässig sein. Ja, mau wird sogar nicht umhin können, das Augenmerk den Dovisenkäufen zur Bezahlung unentbehrlicher ausländischer Genußmittel, wie et^va von Tee, Kaffee und Tabak zuzuwenden. Die Importe von Benzin, Gummi, aber auch von wichtigen Bedarfsartikeln haben nach der Aussage hervorragender Fachleute einen ganz unver-hälwismäßigen Umfang angenommen. Wir haben uns eben ohne Rücksicht auf unser Va-lutaelend wie oft beklagt, einen „Standard of life" Mrechtgenlacht, dessen sich kein Land mit Tdelvaluta schänren müßte. Die Ein-schränku-ng des Imports würde aber anders ausgedrückt auf jene immer wieder vergebens geheischte Herabsetzung der allgemeinen Daseinsansprüche herauslaufen. ?luf solchem ei-nigermaßc^n umständlichen Umweg sollte also der Bevölkerung Oesterreichs endlich die bittere Walhcheit beigebracht werden, daß nicht nur der Swat, sondern vielmehr jeder l5in-zelue desgleichen den Weltkrieg verloren liat und daß es keineswegs angebt, wenn ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, von den Gewinnen der Nachkriegszeit ganz abgesehen, auch industrielle, Arbeiterschaft und Agrarier-tum desgleichen weit besser zu leben beansprucht, al^ die? in der Vorkriegszeit der Fall gewesen ist. Die Sozialdemokraten 'haben mit ihrer Forderung, daß der Staat der von bin'ger-licher Seite verfochtenen Idee des freien 5>andels entsage, darauf verzichte, doch die Hände zu binden, und die Kurs- und Preisentwicklung zu beeinflußen, Recht behalten. Aber man bat einigen t^rund, an der Wirksamkeit dieser Panaeee einigermaßen zu zweifeln und zu verzweifeln, wenn gleichzeitig in der österreichischen Nationalversammlung sie ist eben so gut wie schön, so daß sie nur den besten Einfluß auf die Kinder hat. — Mir ist es wirklich nicht gleichgültig, von wem die Kinder, die ich lieb habe, erzogen werden!" „Ah, das ist sehr schmeichelhaft für mich, lieber Rüdiger!" Letla legte die Fingerspitzen gegen einander und sah ihn lächelnd an. „(5s sind doch meine Kinder! Ottokar hat ja noch zwei-— nicht wahr?" wandte sie sich an ihren Gatten. ' Der wurde dunkelrot, und seine Hände ballten sich zu Fäusten. „Lella!" stieß er zorubebend hervor. „Nun, ja, weshalb ereiferst du dich, mein Freund? Ich trage es dir ja doch nicht nach, das weißt du ja! Nur freue ich mich, daß Rüdiger sich so sehr für meine K-inder interessiert, währenh ihm die deiner ersten Frau doch ein Dorn im Auge waren." Ottokar stand so heftig auf, daß der Sessel, in dem er lehnte, auf dem glatten Parkett ein Stück zurückflog. Die Adern auf feiner Stirn, schwollen dick an, in seinem Gesicht arbeitete und zuckte es. „Lella!" rief er noch einmal. „Lella, hüte deine Zunge!" Sie wandte ein wenig den Kopf nach der Seite, ohne sich weiter zu erregen; sie blieb kalt. „Was ficht dich an, m-nn Freund? Willst du enle Sßnir tzrVSv^iere«? F«ue dich dsch, daß ich so gelassen über eine Episode jn dei- wieder einmal mit dem Brustton der Uebsr-^^cugung der Achtstundentag, notabene der '.'n>?enü»;te Achl>t;'n''^nwg mit allerlei Ar-beit'.Pauien, als zu den geschriebenen und nugeschriebt'nen Grundgesetzen dieses Staates gehörig bezeichnet wird, wenn man über die Fc,rderung einer intensiveren A^bel^Iitistnng, als über die Festlegung einer Zwtingshypo-thek auf das Arbeitstapitxil spötttelt. Die (.Einsicht, daß die Zukunft Oesterreicks nicht durch finanzielle Maßrc>geln allein, sondern nur dl'rch wirtschaftliche Maßnahmen, denen sich keine Schicl?te der Bevölkernng entziehen darf, verbi'irgt werden kann, ist noch ein unangetastetes Privileg ganz Weniger. Das Mißtrauen gegen den ?taat, das sich f>llüberall eingefresien hat, geht Hand in 5^and mit der gedankenlosen und leichtsinnigen Sel-bstlüge, daß uran ungestört in dem wahnwitzigen Papiergeldrausch weitertor-keln könne bis an das Ende der österreichischen Erdentage. syewiß sind wir, wie dieser Tage das Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie es treffend ausdrückte, im Joche der Kriegsschuld, (^ewiß bleibt Deutfchösterreich kredituusähig, solange ss von dem General-pfanl'.recht für die ReParationSschuld nicht, befreit wird, und dieser Befreiung stimmen wieder, trotz gelegentlicher platonischer Zusicherungen, dße Sukzessiousstaaten insolange nicht zu. als die Befreiuugsschulden dem Schwerte des Damokles gleich über ihrem Haupte hängen. Aber deswegen bedeutet es verbrecherisclier Widersinn, den lieben Gott einen guteu Maun sein zu lassen und das gegenwärtige Bankerotteurdasein fortzusetzen. Wir dürfen unS darüber nicht täuschen, daß es in London und in Paris und in Roui desgleichen nieumlS an Ausreden fehlen wird, die so oft zugesagte Hilfeleistuug an Oesterreich wieder zu verzögern. Gegenwärtig hö-l ren wir zur Abwechslung, Oesterreich könne nicht geholfen werden, solange über die Re-parationsverpftichtungen Deutschlands nicht volle Klarheit herrsche. Es gibt also immerhin einen zulässigen Anschluß, xenen des Hungers und des finanziellen Jammers, der die Krone unlösbar an die Mark schmiedet. Oesterreich gleicht dem Mann, den man aus einer Wunde verbluten läßt, weil seinem Bruder ein organisches Leid:?n diagnostiziert wurde. Aber soll der Unglückliche sein trauriges Ende , selbstbeschleunigen, indem er wie toll um sich schlägt und die notdürftig deckenden Lappen herunterzerrt? Klüger ist es jedens^alls, das zerscklissene Hemd vom Leib zu tun und daraus Charpie zu zupfen. Das aber bedeutet die Wiederherstellung der staatlichen Devisenbewirtschaftung in Oesterreich, die in einem Augenblick erfolgt, da unkontrollierbare und nur schwächlich durch offizielle Dementis abgewehrte Gerüchte die Oeffentlichkeit erregen, daß zwar die „großen" Kredite nach wie vor in ungewisser Ferne sind, aber daß wir vorderhand mit einer internationalen Finanzkontrolle beglückt werden sollen, die zunächst allerdi:.gs die schwierige Frage zu beantworten haben wird, was eigentlich zu kontrollieren da ist. neul Leben denke, die andere Fraueu mit Unruhe und Eifersucht erfüllen würde. Wer bürgt mir denn dafür, daß du nicht hinter meinem Rücken die alte Verbindung hast wieder erneuern wollen?" „Lella, bist du wahnsinnig? Mein Ehrenwort mnß dir genügen, daß ich nie den Versuch gemacht habe!" fuhr Ottokar auf. Der Legationsrat saß ganz unbewegt da, als ob ihn das alles nichts anginge. Sein Gesicht trug den hochmütigen, verschlossenen Zug, mit dem er alles Lästige von sich wies. Lellas Art, solche Szenen um nichts heraufzubeschwören, war ihm im höchsten Grade Peinlich. Hochgeboren ist nicht immer hochgesinnt. Und er dachte, daß seine Mutter ihm .diese Frau als Lebensgefährtin gewünscht! Tiefunglücklich wäre er geworden. Sein Gefichl, das ihn vor Lella gewarnt, war richtig gewesen. — Voll mühsam unterdrückter Erregung, die Hände am Rücken verschlungen, ging Ottokar auf und ab. Alles in ihm kochte; er hätte irgend einen Gegenstand nehmen und ihn zu Boden schmettern mögen, um auf diese Weise eine Erleichterung zu finden. Es wäre auch nicht das erstemal geivesen. Doch die Gegenwart des Bruders hinderte ihn daran, sich so unbeherrscht zu zeigen. Ein schwül-es Schweigen war zwischen den drvie«; feiger ^ Wort. Lella hatte — als Ausfluß rhrer schlecht« Die Rüekkehr Mafaryks »ach verschoben. Prag, 2-t. Juli. Wie die „Praaer Presse^ erfährt, wurde der ursprüngliche Plan, da^. Präsident M^s^.ryk schon Anfang deS nächstl'n Monates nach Prag zurückkehrt, dahin abgeändert, daß der Präsident noch einige Tage auf Eapri verbleibt und erst Mitte des näch' sten Monates nach Prag zurückkehren wird. Ivurnalistenkonferenz in Karlsbad Karlsbad,.?4. Juli. Heute wurde die Kon^ ferenz der Pressechefs und Presseerperten. der Kleineu Entente und Polens, die durch ein Uebereinkommen auf der Konferenz von Genua vorbereitet wurde, eröffnet. Der NSrqerkriest in Irland. Dublin, 2^. Juli. Wie berichtet, haben die in West-Irland operierenden nationalistischen Truppen gestern abends Ballinlough und Ballinhaunis genommen. Der Kommandant der nationalistischen Truppen in Süd« west-Irland berichtet, daß die Aufständischen mc'hrere Ortschaften südlich von Lirnerick geräumt haben und sich auf Cork zurückziehen, wobei sie Brücken in die Luft sprengen und die Straßen zerstören. Nach der Flucht der Aufständischen hat die Bevölkerung von Wa-ierford und Lnnerick eine allgemeine Plünderung veranstaltet. In Waterford mußten die Truppen eingreifen und mit der Schuß-Waffe vorgehen, um die Menge zu zerstreuen. Das Ma«d«k sür Syrien und Paläskwa. London, 24. Juli. Der Völkerbundsra: hat gestern die ausführliche Prüfung der Frage der Mandate für Syrien und Palästina beendet. Es wurde einstimmig beschlosien, daß die Regierungen das französisch« Mandat über Syrien und das britische Mandat über Palästina bestätigen werden. Ae»vlker«ng»snW«chs in England London, 24. Juli. Das Matrikenamt für England und Wales teilt mit, daß im Jahre 1920 in England 957.782 Kinder zur Welt gebracht worden sind, eine Geburtszahl, wie sie noch niemals festgestellt worden ist. Ebenso ist die im gleichen Jahre festgestellte To-desziffer von 12.4 Prozent die niedrigste seit 62 Jahren. Im gleichen Jahre wurden 379.0(X) C'hen geschlossen. Der gesamte Bevölkerungszuwachs beträgt 491 .lXX), was ebenfalls eine Rekordziffer darstellt. Die Mtrknng deO amerikzauischen Ayhlenarbeikerstreiks. London, 24. Juli. Wegen der amerikani» schen Kohlcnarbeiterftl'eils wird in diesem Monate über eine halbe Million Tonnen Kohle aus (England nach Amerika verschifft werden. Stsenbahnmakerial aus Kosten dez Reparalionen. . Beograd, 25. Juli. Heute um 5 Uhr nach ^mittags wird das wirtschaftliche Minister, komitee eine Konferenz abhalten, in der unter anderen Ressortfrageu auch die Anschaffung von Eisenbahnmaterial im Namen der Reparationen aus Deutschland verhandelt wird. Laune — wieder einmal ihren Giftpfeil ver« schössen und war nun etwas beruhigt. Ossi stürmte jetzt herein, nachdem er hes. tig die Tür aufgerissen. „Fräulein sagte, ich sollte jetzt zu Bett ge» hen, und es ist noch nicht einmal sieben!" rief er weinerlich, „und ich mag noch nicht!" Lore stand draußen in der hellerleuchteten Diele. Ossis Eigensinnn war ihr peinlich, doc!^ sie konnte nichts dafiir. Sicher würde er ihi wieder eine Rüge von der Gräfin einibrin-gen! Er trat näi^r und wartete auf Lellas Aeußerung. „Wenn Fräulein das sagt, Ossi, so hast d auch zu gehorchen!" sagte der Legationsra^ da in so bestimmtem, ernstem Tone, daß der Knabe ihn beinahe erschreckt ansah. (!^ war nicht gewohnt, daß man so mit ihm sprach! — „Also gute Nacht, mein Bübchen! Schlafe gut. Na, willst du Papa und Marna nicht gleich auch gute Nacht sagen?" meinte er, als Osii trotzig ohne weiteres das Zimmer verlassen wollte, „du siehst, sie warten darauf! " ^ „Ach ja. Fräu'lein Berger, hier ist eir^ Brief für Sie! Beinahe hätte ich es verges-^ . scn!" ! Frendig errötend nahm Lore ihn in Eni. ! psang; Lella lächelte spöttisch ausdrucksvoll, wä!hve«d ihr Blick auf die Männerhandschrift fie!l Eortsetzung folAt.) vk a » v v r y I ? 6e«eS Sitz««« »e« M««»z««»lch«I1«» Beograd, A>. ^li. (Gestern nachmittags hielt der FinanzauAschuß eine Titzung ab, in der übcr die Amentements der Berkehrsmini-fteriums verhandelt wurde. Es nnirde ein >'^redlt vlin 2i? Millionen Dinar für den An-?aus von Kleidungsstücken für Eisenbahner und 8 Millionen Dinar für Visenbahncrwoh-nunaen in K-roatien, Bosnien und Slowenien bemilligt. Dem Postministerium wurde ein Betre?g von 8,5!''s>.s)0s) Dinar für den Ankauf von ?cs^.iraph?n- und Telephonmatcrial bc-milss.u. Dem Vavtenminifterium wurde ein Kr.^dit in der 5?i>i?e von s,27s^.lM Dinar de-willisst, wovon Dinar auf die Nepa- rttturiirbeitcn des Dh^ater^? in (5etini^' ent-kallen. Bei dem Amenton^ent des Mini- auch eine Schwester, die angeblich bei RuSs domizilieren soll. Antituberlulosenliga. In der letzten Sitzung der Antitubertu'losenliga berichtete der Präsident, dah die Altion hinsichtlich der Liegehallen fortgesetzt und auch zum gewünschten Erfolg2 des (Gesetzes iiber den Arbei-terschu^z Ne Steuerbemessung vornehmen dürfen. Weiters wird diesen 5^anlmern gestattet, falls die aus diese A'eiie eingebrachten Sttmmmen nicht gentigen, eine entspreäiende Sunnne bei der Arbeiterversicku'rungskalse oder von irgendeiner anderen'^eite alc-. Kredit zu beschaffen. 2. Nachdem dos (^eiek für den Arbeiterschuk in Ülraft getreten ist. wird der Artikel 15! des österreichischen bürgerlichen s^esekbuches umgeändert, solange nicht di^. Ausgleichung des bürgerlichen l^esehes für das Königreich durchaeführt ist. Diese Umänderung lautet: „Die Beträge, die der Angestellte zur Zeit, in der er verbindert ist und die er auf Grund dm- im Sinne de^5 öffentlichen Rechtes durchgefüluvten Versicherung bekommt, kann der Arbeitgeber zur l^äm>e vom l^elialt in Abzug bringen. Der Minister für Sozialpolitik wird ermächtigt, .^um ,^wecke der Anschaffung dev^notwendigen Mittel zl^r Un^^^^stiitzung der Arbeitslosen eine besondere Steuer im Höchstmaße von Prozent an!?zuschreiben. Diese Steuer baden alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die den Verordnungen diese^^ (^ese^es unterworfen sind, ^^u entrichten. Es wurde beschlossen. Provisorisch in .Zagreb ein Keneralkommissa-riat sür die Auswanderer bilden, sowie auf die Erlwhung der Taren für die Dampf-kesseluntersuchung vorzunehmen. Doktor w Veograd. Zagreb, 2ö. Juli. Anlös;lich der Nachrich-ken, daß Dr. Laginsa den deulo!ratischen Abgeordneten Angselinoviö und Kut-i^ einell Besuch abgestattet hatte, wurde der Beogra der Korrespondent des „Agramer Tagblatt" ermächtigt, zu erklären, daß gelegentlich die se.S Besuches keine Politischen l^>.'.sp7äche geführt wurden, sondern daf^ sich Dr. Laginja ni.rr für die Lj?sung der Njekaer Frage und fi^r die wirtschaftliche Lage unserer Mitöür ger im Küstenlande interessierte. Marburger und XagesnaGrlchten. Auszeichnung deS akodemischen Gesangs t^ereines „Balkan"« Wie aus Beograd berich tet wird, hat der König dem akademischen Kesangsverein „Balkan" den St. Savaorden 4. Klasse verliehen. „Rasch fleht der Tsd den Menschen an." t^estern nachmittags unternahm ein (Geistlicher einen Spaziergang auf den Kalvarien berg. In der Nähe der dritten .^reuzwegsta tion sah er links in einer Mulde einen Mann .liegen. Er ging zur Z!t<'lle und fragte ihn ob ihm unwohl sei; als er jedoch keine Ant 'wort erhielt, sah er den Mann näher an und bemerkte, daß er tot war. Der Priester ver ständigte sofort die Gendaruierie und die Be Hörden, die eine .Kommission zur Stelle sandten. Der Tote wurde als der in der Iur öiöova ulica Z wohnhafte Adolf K l e i n ag nosziert. In seiner Rocktasche fand man ein auf einen grk^ßeren 'r Zeit yom 2^. Juli bis 7. August d. I. in der städtischen Buchhaltung zur Einsichtnahme auf. Hiervou werden die Bewohner von Maribor iu^ Sinne des ^ 70 der Gemeindeordnung sür die Ltadt Mg drei Herrenanzüge, eine größere Menge Wäsche, Krawatten und sonstige (Gegenstände im l^esamtwachtungspunkt wählte der englische (Äel^.^'rte den Jnanna--attel des Berges in der Nähe der Hochgele genen inetcorelogijchen Station, in der der Panische Wetterdienst untergebracht ist. Der Mars zeigte sich von hier aus als prächtig-'s Beobachtungsobjekt in einem völllg wolten osen Hinuucl. Er bot das Bild einer lreis ruudell Schreibe, die an den Polen aber durchaus nicht, wie die sprichwörtliche Orange abgeplattet ist, un'd in einer Vergrößerung die den Umfang der Sonite oder des Mondes zniei- oder dreimal i^berftieg. Die allgeineine Färbung des Planeten ist ausgesprochen rot lich, das in einigen Teilen ins Blaßrote, an andern ins (^elt^ übergeht. An den Rändern wird der Farbton blasser, hier zeigen s'cch auch zwei weiße Flecke, die die schneebedeckten Po larregionen darstellen. Von dein rötlich-gi?l l,en Hintergrund h^.'ben sich scharf die dunkel braunen oder dunkelgrünen Flecke ab, die als Meere bekannt sind, und die scharf um rissenen „Deiche", die für die Marsgeogra phie so chc^rakt-ristisch siwd. Einige dies Meere sind auffallend dunkel gefärbt und ge geuwärtig gut zu unterscheiden. Das gl.'iche gilt für die „Seen". Der große Binnenje der „Sonnensee", zeigte sich als scharf her vortretend länglich tMd in Dreieckösorm. Diese (Gestalt, die meist schwer zu erketlnen '.st zeichnet sick) jetzt i^ls dunkler Fleck scharf »ib Sport. CV. Rap?d l»ezen Amateure Kl'iqcnfurt 2 : 2, Halbzeit 0:1, Eckenrierhältnis 1 : 2. In der ersten Halbzeit wurde das 5piel sehe vorsichtig c^eführt. Keiner der (Gegner wollte sich in der drückenden Hitze „auspumpen" lassen. Hauptsächlich bedacht, die ^pielweise des (Gegners zu erkunden, bot da^Spiol wenig intecesiante Momente. Erst knapp vor der Halbzeit gelang eS den Köv:itncrn, durch eine prachtvolle Bombe ihres Linksverbinder^ die Führung zu übernebr.ien. — Zu Begini der zweiten .^alb^eit sin^ die Kärntni^r im Angriff, das Tempo wird jcharf. Schon in der 5. Minute siyt d!?s zweite ?^or durch Ver» sclnilden des (^^oalminnes. Da erkennt Rapid, daß leine Zeit mehr .'^n ^'erlieren sei. In schönen wechselsc^itigcn Angriffen ist Rapid im Vorteil. Einen scliönen Vorleger des Rechtsverbinders sendet Vinkier in der 12. Minute ein. ('".Neich danach fällt das zweite Tor ^ der Ausgleich. Beide Mannschaften sind bestrebt, die Entscheidung herbeizuführen. Ein erbitterter Kampf wird geführt, der trotz einiger Fehlentscheidungen deS SchiedSrichte.s nicht ausartet. Die beiden Tormänner wohl wie die Verteidigung hoben viel zu tun. Anxienehnl überrascht hat der neue Tormann Rapids durch seine flinke und entschlosse'^e Abwehr. Das Spiel endete, bei bis ztim Schluß anhaltendem scharfen Tempo, unentschieden. — Im Vorspiel trafen sich die Ra-pkd-Refcrven mit den MAK-Reserven und siegten einwandfrei : 2. Arbeiter »Radfahrerverein. Mittivoch den 6. d. Sitzung mit wichtiger Tagesordnung Kino. Auch der „Mondsec war gut zu unterstj'i den und zeigte sich 'als breiter, aber blass gefärbter Flecken. Marttbericht. Auf dem Schn>einemarkt am 21. d. wurden ausgetrieben l.'^Z Schweine und l? Ziegen. Die Stückpreise betrugen: für Schweine von 5 bis 6 Wochen .^50 bis 650, 7 bis 9 Wochen 300 bis N00, Z bis 4 Monate 1500 bis 16.^, 4 bis 6 Monate 1800 bis 2000, 8 bis 10 Motiake 2500 bis 2800, für jährige ZlM bis 3d00 Ziegen bis 700 Kronen. Pm^-Gitse. Täglich bei schölu'r ... "ung .Äonz.'rt von 17 bis 19 und von 20 bis 22;^ Mr. Meftui kino. „Aus den Menwiren eine^ Filmschauspielerin", Lustspiel in 5 Akten mi. Lia Mara in der Hauptrolle, wird Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag vorg-ührt werden. Vom Tage. Die Entlarvung durch da» Profil. ^in physiognomiker will entdeckt haben, daß cs da» prssil is^, das den eigentlichen (Lharaktee des Menlchen entlarvt. „Das j)rofil zeigt den leständiqen Avsdruck. den die Persönlichkeit einem Gesicht aufprägt und besonders bei grauen ist es ein untrüglicher Aünder ihres wahren Wesens. Studiert man da» Profil einer Frau, dann sieht man sie, nicht ivie sie zeseben werden will, sondern wie sie wirklich ist. Das j?rofil verrät besonders deutlich die L?hler und Untugenden. Bei einer leiden« chaftlichen Natur sieht man die Unbeherrscht-leit darin, daß die tippen zu voll und die Nüstern aufgebläht sind. Der mißgünstige Mensch hat ein abstoßendes Profil. Die tippen fallen an den Winkeln herab, die Nüstern sind znsammengedrückt, und überhaupt sind die Umrisse scharf und eckig. Schwieriger ist das Profil bei melancholischen Frauen zu Seuten ; hier sind nämlich die beiden Gesichts« Hälften ungleich. . Epezial«e!«lba«k .^u l^au» ?eli ßesucht. SIranis. Äoro^i^ravos. ?l!e-ksondrooa eesia 13. gwei cchle persljche Teppiche !tnd abzugeben. Zu dellchiij^en vtU« Pauta. Kröevtna» Gerne» ^eva uUca iLi. S?4? Sungek Sagöhunö zu verl'oufen. ßioro»ti« cest« 4S. f»SVl «hrrad billig zu verl^ausen. le!<»andro»o cesta :< vort>«liche SchgMausneru!»r um k. Z400 — und z»«i reinrassiie Dol»ermannl»unde zu oerliaufen. Pod «oftom Li. 5660 Junge FoLl«rt«»E sind billig zu haben. Fr. Dachers. Pekarna' 6 ttuöenct. SS4 Sunger relnrasstger Molfsd««» zu verkaufen. Pre^ernova ul. L6. S8S7 Iu Miele« gefuchl kM«rS,kS?»-ch»«SS« Ätne bezw. .^roei RSumItchl,eile» im Slaiitzenirum. für Mo« gazln oder Werl^ll^^tia geelflnet. werden siesucht. VntrZ'e unler ,Moaaün oder Werlislütle'' an d!z Verio. S822 VSe^erlelskli»« wird aiifae-nomm?n. Maribor. AleiisaHbrv»a cesia 6l. S>7O Vnaros-Eleschailslo?»«! mit einem ?s?atia^in in der NAf'e v ?a!inbose wird ver sofort gesucht. ?lnlrg,ie unler .Tuchhaus' an die Verw^_5?SS veere Mohn«n>. 2 ^'^immer u. Gliche aegen pule Belohnuna ge-sucbk. ?lnkrSkie unter .Gesund und Vuflii^- an dte Vercv. üSS7 I^eine. rutii^e Dame mit lOjÄtzriq. Kinde, sucht lrockene?. reines Itmmer mit Küche, oder Allchen-beniil'.iinfl in Marivor oder nAch-sler Umgebunfl. Preis Nebensache. Unter .Nr. 5^49' an d. Derw 5349 Gefunden - Verloren Rolledsrne Briestatche mit K. Ikihall. Vtsilliarten und vegilimatton mit Stamen Ren6 L. Kranz, verloien. 'Ildzugeben siezen 1^0 Dinar Zeloiinuna. Glavnt lrq l. 2. Sl. 5^5? Klellengcfuch« Fachmann öe? «olzdranche. mit L?I(jt)riker Prans in Sdge« und Walümanipulation, Bliro ii. Buchhaliung, 5 Sprachen mächtig, sucht seinen ^^osien zu verändere. Gejl. Änlräge an dte Verro. unt .^olzdcznche 5000'. 56/5 Offene Melle« »iSAche» für «lle» zu lileiner lvamilie ßtjucht. Melie. Trdinvoa ulica 3. 5856 ttäusfi'susn /^oktung! ^oekprima ^sssl Äf^inv»«ig Quf't^stisvsig L:äKSNZ:ss2!q us^. ^'il! !m .^sietk-relDseielilllie znr „(Zfo»sen (Zioeks" l»os^)0,lli» 4s) 586^ « X X « ie » X X X X « Llebersiedlungsanzelge! Gebe dem geschÄdten Publikum bekannt» dad ich mit ineincr Werkslätte und meinem Geschäfte, welches schon !?O Jahre. VojailniSt:a ulica 9 beskand, in die Alektsandrova cesta 33 übersiedelt bin. im Kaufe, wo sich die En^els-2lpotheke besindef. Gmpfi^'hle mich auch särderl)in lneinen geel)rlen Kunden mit solider Bedienung und mahigen Preisen. Demeter Glumae, Aup7er?chm!ed, Marlbor 2L39 AleKsandrova eesla 33. A Z-Z A « Z-S X s? A LZ KZ XAXXAX ^X«X» v«x XXXXXXXX^XXXKStzX L^0/!7'6/ö??ta6c?^i^6N 4()lS /?uc?. DL'6 ^7', ^QT'/vo/', «§.Iov6ns/ta l/2. 7» T'e^. t^smvitsd?V«k kAuii unel eediNvt vs?s?«s ^^smotte-Werke Leljs psrtSnai. »8 K»alvrii?iii, sllnti im Maschin. schreiben, mit beiden Sprachen u. deutscher Slenotiraphie. wird bei siuter '^kzablting fiZr ein liiesipfs Gefchgst flefiichs. ^liitrSc^e unler .Elrebsam und sleis^ig' an die Derw. 55.°^2 ^elte V?bien«vin ver fosorl l,«-sucht, ylniufrssi«» Ok^sthan^lunc: Göltlich. Ksro^sin ulica 12!^ a. SK70 ?Veik)liche Äan.^leMrvtI, d?r slowenischen und deutschen Tora-che in Moit und Schrist mZckliq. flolte Stenoyraphln und Mo-schinschroiberin tlir snforl lielucht. Osfitle unter wIndustrie" an die Derw. LiZ9S H Messer. Silltergtisf. GtÜck v Junger Bindergehilis. lediq. findet soforliae flute Ansteliunn in einer Jabril^ in Kroatien. Sln-ae^ote mit Zeugnissen an Dt-, süllerie A.-S. Zagreb, Posltach Nr. l4S. K7K, Gesucht wird ein MSdchen aus besserem Kaufe, das Deutsch schreiben und lesen kiann. zu eine« SjötiriM Lineben. Be>ali-lunß nach Vereinliaruna. Gute Vervslezun;, und 'Wohnung ge-sichert. Tefl. Ankrkcie sink» .'^u lichten an ?lnlon Frieden, Ober-mllllcr. Ävprivnica. k^SZK Köchin für alle,, qefetzten Äi« Dinar: 2 gleiche Harle Betten init ters. welche scll'lltlndlfl nut littr Stnsütze u«d Nachttiüite« 800 D.,, aerltch I'.ocht, findet bei bol)e m harter Tisch 75 Dinar, sroi»«r I Lol)n und guier Ael)andlung Speiseiiapen iS0 Dinar, Tafel-Z dauernden Posten bei Andra-bett l50 Din., weiches Veit Aö zschitz. Marlbor, Vodni^oo tr^. Vin.. «nlisies hartes ^^ett ttvo! .^gsi tür alles, dos in land- «o»»««rp»»Ie.»n» 400 Dw-r^ j „.„.u.,, ^ch »Il.in. i stehende Frau per sofort oder ad t!. August zur ?lust)ilse oder fllr. ! daueriid gesucht. Sehr l)oher Lohn, gule?ehandlunsi und Ver-! pfleaung nach Draoograd. Vor-zuslellen Svellttn, ulic« 16. I. Stock. S848 Pt»otollr»pl»lscht» Npparat und Vetschlkdekes. A»izusraften ?^o-losskt lra S. l. St.. lintiS. SS?« Iu »ermwke» veh»i««se Wird ous§i«no«men. ^Anzufr. bei der ssirma Aranz j Äenier. Gemischt»arenhendlung LX4-«) für Geschäft oder Podeelrle». 53Sk Maaazta, /iartvvina, ,u »er-! ^—7?7 mieten. Zlijusraien in dki Verw. Mg s alle Kausardeilen, neben Stuben- mädchen. mit Lalzresieugnissen. Möbliertes Al««e». Separiert, i per I. Äugiist gesucbt. Offerte mit lM Parttnahe, mit Verpflegung,! Vehaltsansprltche zu richten an zu vermieten. Al»zufragen in der ^rau Irene Spitzer. Po^ega in Ber«. 5863 Sl«i»onien. SÜ5g Vsisni' K.UÄNS .^uln Waschen der Wäsche, nach 10 Minulen des Aus-twchens blendend weih; aucb silr wollene, seidene und ges^'irbte Stosse. mit kaltein Wasser vermengt, ein vorzügliches Waschmittel, garantiert unschädlich, von ersten Sanalorten und Spitälern anempsokten und in allen Meschästen erhältlich. Resorm-Schulkreiöe, flarantiert sandsrei. Kauptvertretpng sllr Slowenien: Ljubomir Iemrli:, Marlbor, Popovi^eva ulica 7. 5547 Achtung! Ehrliche Käufer, die auf Geschäftshäuser oder schöne Rea-litäteu reflektieren, sollen sich Nealitälenbüro, Sol-ka ulica 5, Gtamear, anmelde,r. persSnliches vorsprechen nur von halb 9—11 Uhr z^ornnttag. büß2 krauten 2.000 LtUeic neue oäer alte ß^iit ei-dalteny ZuteZscks prompt erdätiÜcli. Oiterte mit ?rei8anxade an LploLnÄ stavkena äru^ba ^larilzor 5810 ^leksanÄrova eesta 12 - «k5Uc»? V5IKV — ^um sowrtj^en Eintritt verlZsslic^be jllnß^ere ic»ai-7 7»!- k^ükrunß eilies ersten QescliAftes iür ^gribor. LciirikUictie Merte rickter» unter „K 1000-ÄN ctie Ver^^gltunx ^es KlÄttes. — 5820 Lektor DilantfähigerSpeditionsbuchhalter der amerikanischen, ttatienischen, französischen und deu» tschen neuen doppelten Vuchtjaltung mächtig, slowenisch, kroatisch und deutsch korrespondierend, sowie in allen Zweigen des Speditionswesens versiert, mit langjät^riqer Praxis und besten Reserenzvn wünscht seinen Posten zu ändern. Anträge erbeten unter »R. 29«an die Verw. S8Z4 Sesevter. verlübNcher, nüchterner 8Mös lj88g!l Ikiiiiiell Vferdtknechs « ^ findet s»sott Ausnahme bei M« Itegler, Slarihor. ^ Meter k-^no 3 60 Meier brett !n w nderschöner Aussiihrunq ist pi vyi-kaufen. Er!'' e Reslektank!!!? mögen sich zur Bestch zung zur Firma Hugv Ähl. Mariboi-. Ai? iian-! iroilia testa U«vni trG. 5LöZ C in donnerndes koch der keiinerin im Sasthaus 3ur „Stadt Iriestdatz sie suilt zaumtn Vvittil in der Priester-strobn vokln. lzob5 a Idee, mir scin in der Nähe ..z.. > '/ >».. In tiesster Trauer teilen wir mit, daß unsere liev^ Muiler, beziehungs» koeise Galtin und Schwester, Frau . Doris Fmnz, geb. Graf am 2?. Illti nach lanaein, schweren Leiden sanst entschlasen ist. Die Einsegnung sand MMllaq den 24. Juli uin halb 10 Uhr vor-mittags im Trailerhause, Körblergasse 24. slcllt. Graz Mari bor, am 24. Iuti 1922. Dr. Rttdols Frsaz «alle. Dr. Matter ThaZmann gnseborg Thalmann, lzeb. Franz Kr. Otto Blanke Gerhild Vlanke, geb. glranz vchwiegeriiihne. ' Ilse FranZ Töchter Dr. UOhert Gras Bruder. b67l LttlMtworMlS« SchrWÄter t. V. Msi» EiM.